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Cryptoparty

bewegung.taz.de - 05.06.2017
05.06.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Egal, ob man nicht will, dass Geheimdienste private Mails mitlesen oder verhindern möchte, dass die eigene Konto-PIN in falsche Hände gerät - Computersicherheit betrifft alle Nutzerinnen, ob Laien oder Profis.

Perfekte Sicherheit kann es nicht geben, aber wenigstens gibt es Programme, die das digitale Leben erheblich sicherer gestalten. Gerade Laien möchten nicht lange Fachartikel über diese Programme lesen, sondern einfach an ihrem Gerät gezeigt bekommen wie es geht. Dafür gibt es die Cryptoparty.

Auf einer CryptoParty gibt es nicht viel Theorie, sondern praktische Hilfe, insbesondere beim Verschlüsseln von Festplatten und USB-Sticks, Mailverschlüsselung, anonymem Surfen, Passwortverwaltung und sicherem mobile Messaging. Nach einem kurzen Einführungsvortrag bekommen die Teilnehmer Gelegenheit, in Arbeitsgruppen die vorgestellten Programme auf ihren mitgebrachten Geräten zu installieren und auszuprobieren.

Die Cryptoparty ist überparteilich und nichtkommerziell. Die hier angekündigte Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Chaos Computer Club Köln, vom Köln-Bonner Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, Mitgliedern der Bonner Free Software Foundation Europe , des Freifunks und verschiedenen Privatpersonen.

Eine kleine Checkliste hilft Ihnen bei der Vorbereitung.

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18th Annual International Nonviolence Summer Institute – 2017

bewegung.taz.de - 05.06.2017
05.06.2017 - 16.06.2017

The 18th Annual International Nonviolence Summer Institute 2017 will be held on the URI Kingston Campus June 5 – 16. Participants from many countries and US states will converge to learn about the philosophy and teachings of Dr. Martin Luther King, Jr.,  developing the skills necessary for promoting peace, nonviolence, civil resistance, & social change in their local communities, region, or globally.

History shows that the success of peaceful social transformation depends largely on individuals who are knowledgeable and well-trained in the strategies and methods of nonviolence.

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Protest und Erinnerung

bewegung.taz.de - 02.06.2017
02.06.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Wir blicken zurück auf den 02. Juni 1967, den Tag an dem Benno Ohnesorg starb. Welche Bedeutung kommt den damaligen Ereignissen für die Entstehung der 68er-Bewegung zu? Welchen Platz nimmt Ohnesorgs Tod in unserer kollektiven Erinnerung ein? Und wie steht es heute um Widerstand und Protest gegen „globales Unrecht"?

Es diskutieren:

Hans-Christian Ströbele, MdB und Zeitzeuge

Bahman Nirumand, ebenfalls Zeitzeuge, Iranist und Autor

Canan Bayram, MdA und Rechtsanwältin

Moderation: Daniel Wesener, MdA, Kulturpolitischer Sprecher

Mehr Information: http://taz.de/Diskussion-0206/!164360/

 

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Gewerkschaftliche Beratung im Juni

bewegung.taz.de - 02.06.2017
02.06.2017, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Konflikte am Arbeitsplatz und kein Land in Sicht? Am Freitag, den 2. Juni 2017 findet von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Bürgerschule Hannover-Nordstadt, Klaus-Müller-Kilian-Weg 2, Raum 3.10 (3. OG) die gewerkschaftliche Beratung der FAU Hannover statt. Sie bietet all jenen Beschäftigten eine Anlaufstelle, die mit Problemen im Job ringen und Unterstützung suchen.

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FormiertEuch

bewegung.taz.de - 02.06.2017
02.06.2017, 12:00 Uhr

BPoC-Hochschulkonferenz

Raum für Austausch
Selbstorganisation
Wissenschaft(en) dekolonisieren
Antidiskriminierungsarbeit

FormiertEuch ist eine studentische Initiative, die vom 02 - 04 Juni 2017 eine BPoC-Hochschulkonferenz (Black / People of Color) in Berlin organisiert. Im September letzten Jahres fand die erste BPoC-Hochschulkonferenz bereits in Berlin statt. Die Konferenz adressiert die studentischen Interessen von marginalisierten Menschen im Hochschulkontext.
Die bundesweite Initiative Formiert Euch setzt sich gemeinsam für die Schaffung hochschulunabhängiger Antidiskriminierungsstellen ein. Denn auch wenn einige Universitäten um den strukturellen Ausgleich im Bildungssystem bemüht sind, gibt es keine ausreichenden Anlaufstellen für Personen die von intersektionaler Diskriminierung betroffen sind.

Anmeldung & weitere Infos unter: t @formiertEuch f #FormiertEuch Hochschulkonferenz


REFLECT - ORGANIZE - BUILD

Reflektieren - steht für die kritisch-reflexive und intersektionale Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Verhältnissen und besonders Lebensrealitäten von BPoC-Studierenden.

Organisieren - steht für Vernetzung und Organisation in Hochschulgruppen. Sowie die Kenntnis über Strukturen in der Hochschulpolitik als auch in der Hochschule aus studentischer Perspektive.

Räume schaffen - steht für vielseitigen Austausch innerhalb BPoC-Studierenden sowie Strukturen und Räume schaffen für intersektionale BPoC-Interessen.

Veranstalter: FormiertEuch BPoC-Hochschulkonferenz

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Trans*fabelhaft

bewegung.taz.de - 02.06.2017
02.06.2017, 08:30 Uhr - 13.07.2017, 18:30 Uhr

Ein tierisches Aufbrechen der Geschlechterschubladen

Kunstdrucke von Dr. Katja Anton Cronauer und Heidi Cronauer

Mo-Fr: 8:30-18:30

Um sicherzustellen, dass beide Räume zugänglich sind (ein Raum wird gelegentlich für Besprechungen genutzt) gerne anrufen: 030 6449 7772 oder schreibt an info@tuesdaycoworking.com.

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Left Forum 2017

bewegung.taz.de - 02.06.2017
02.06.2017 - 04.06.2017

Join us for Left Forum, 2017 (June 2nd - 4th) at John Jay College in New York City.

Now in its 13th year, Left Forum has grown into one the largest annual convergences of the left. The 2016 conference featured over 350 workshops/panels, multiple musical performances and film screenings, a comedy show, and a large grassroots-organization/book fair. In 2016, over 4000 people - including artists, activists, and great thinkers from around the globe - were drawn to NYC to engage in critical discussions and debates, build coalititions, socialize with new friends and long-time allies, learn, reflect, and strategize for a new future.

Building our collective strength as a movement and as a community committed to social justice is more important than ever. Join us for Left Forum 2017

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Emek is ours – Istanbul is ours

bewegung.taz.de - 01.06.2017
01.06.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Four years on, with the Gezi protest in Istanbul, the world was looking at Turkey. That's history already, things went into a completely different direction.

In the two documentaries „Audience emancipated - The Struggle for the Emek Movie Theater" and „#direnayol" the political imagination of the Gezi Resistance, become apparent.

„Audience emancipated", directed by the Emek Bizim Istanbul collective, shows the dream and practice of different classes to come together against the urban plunder.

And „#direnayol" tells the story of the queer and transgender block during Gezi Park Uprising becoming the heart of a new political and affective alliance of resistance.

taz.gazete invites you to take a trip back to thoose days of protest and hope for a better future in Turkey. After the screening the directors are attending a short panel:

F?rat Yücel, „Emek is ours - Istanbul is ours initiative" and producer of Audience emancipated - The Struggle for the Emek Movie Theater

Rüzgâr Bu?ki, director of „#direnayol"

Moderation: Ali Çelikkan, taz.gazete

Screening and Discussion in English.

More information: http://taz.de/Screening-0106/!164352/

 

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Veranstaltung mit südkoreanischen Kriegsdienstverweigerer

bewegung.taz.de - 01.06.2017
01.06.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Antimilitarismus und Kriegsdienstverweigerung in einem geteilten Land.

Mit Myungjin Moon und dem Friedens- und Konfliktforscher Markus Liegl. Veranstaltet von: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e. V. (DFG-VK) Gruppe Köln, Amnesty International Köln, attac Köln, DFG-VK Bildungswerk NRW e.V.

Korea ist ein geteiltes Land. Die seit Ende des Koreakrieges 1953 bestehenden Spannungen mit Nordkorea sorgen auch in Südkorea für eine hohe Militarisierung. Das Land hält bei 50 Millionen Einwohnern eine Armee von 650.000 Männern und Frauen und hat damit die fünftgrößte Armee der Welt. Zugleich ist Südkorea eine wirtschaftliche Macht in Ostasien und Verbündeter der USA. Alle Männer sind wehrpflichtig und müssen zwischen 21 und 24 Monaten Militärdienst ableisten. Wer sich dem entgegenstellt, zahlt einen hohen Preis.

Derzeit sind etwa 400 Kriegsdienstverweigerer in Südkorea in Haft. Sie werden in der Regel zu 18 Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. So erging es auch Myungjin Moon, der aus pazifistischen Gründen verweigerte. Auf den Veranstaltungen wird er für die Organisation World Without War über die Arbeit gegen Militär und für Menschenrechte berichten.

https://www.facebook.com/withoutwar.org/?ref=page_internal

 

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Glyphosat - Symptom eines kranken Systems

bewegung.taz.de - 01.06.2017
01.06.2017, 19:00 Uhr

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Peter Clausing und dem kollektiv tonali

Der Streit um die Wiedergenehmigung von Glyphosat in der EU ist noch im Gange. Dabei geht es vor allem um die von diesem Ackergift ausgehende Krebsgefahr.
Doch das Glyphosat-„Problem" bleibt nicht auf eine Krebsgefahr in Europa beschränkt.
Wie ist die Situation in Mexiko und anderen Ländern Lateinamerikas?
Was hat es mit dem Aussterben von Insekten auf sich?
Wie würde eine Welt ohne Glyphosat aussehen?

In den Abend einführen wird das kollektiv tonali mit einem Ausschnitt aus ihrer Lesung/Performance MAIZ. Am Beispiel Mexikos, dem Ursprungsland des Maises, zeigen sie Hintergründe zu dessen Aussterben auf. In Lateinamerika ist das Getreide nicht nur wichtiges Grundnahrungsmittel, sondern auch von großer historischer und kultureller Bedeutung. Die biologische Vielfalt des Maises ist aktuell existenziell bedroht durch die sich immer weiter ausbreitenden Saatgutkonzerne.

Referent: Peter Clausing, Toxikologe und Mexiko-Aktivist

Eintritt frei, Spende erbeten.

Veranstaltet von: México vía Berlín, FDCL e.V., Treemedia e.V.

 

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Entscheidung für Gerechtigkeit: Wie ist soziale Politik möglich?

bewegung.taz.de - 01.06.2017
01.06.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Die Wirtschaftsdaten sind gut – aber nicht alle haben Teil am relativen Wohlstand. Die Schere zwischen Arm und Reich geht seit Jahren auseinander, die Bildungschancen sind ungleich verteilt und vieles mehr. Was kann, was muss getan werden, um eine Politik für mehr Gerechtigkeit zu realisieren? Wenn von »hart arbeitenden Menschen« gesprochen wird, ist dann auch die zunehmende Zahl von Menschen in der Kunst und Kreativwirtschaft gemeint, die oft unter prekären Bedingungen arbeiten? Was ist nach dem Ende des Normalarbeitsverhältnisses sozial gerecht?

Mit: Klaus Barthel (Mitglied des Bundestags, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD),
Diana Juneck (Künstlerin), Christophe Knoch (Sprecher der Koalition der Freien Szene Berlin)

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Berlin macht mobil! - Schaffen wir die Verkehrswende?

bewegung.taz.de - 01.06.2017
01.06.2017, 18:00 Uhr

Diskussionsveranstaltung

Wir laden herzlich ein zur Diskussionsveranstaltung über eine nachhaltige Verkehrswende in Berlin, die sich die neue Koalition auf die Fahnen geschrieben hat.

Fußgänger und ÖPNV: Fußverkehrsstrategie, Ausbau ÖPNV, insbesondere Straßenbahn

Fahrradstadt Berlin: Fahrrad-Volksentscheid, Mobilitätsgesetz

Intermodale Mobilität: Intermodalität in der Praxis, ÖPNV, Bike- und Car-Sharing, E-Mobilität

Gemeinsam mit Vertreter*innen von Verkehrsinitiativen und den verkehrspolitischen Sprecher*innen von Rot-Rot-Grün wollen wir diskutieren, ob der Senat seine im Koalitionsvertrag gesetzten Ziele erreichen und wie die Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität in Berlin gelingen kann.

Programm:

18.00 Begrüßung

18.15 Einführung aus der sozialwissenschaftlichen Mobilitäts- und Innovationsforschung

Dr. Weert Canzler, WZB/InnoZ/Euref-Campus

18.45 Podiumsdiskussion mit späterer Einbindung des Publikums mit Vertreter*innen von Mobilitätsinitiativen und den Regierungsfraktionen aus dem Abgeordnetenhaus

Fuß e.V. für Fußverkehr und ÖPNV // N.N.
Volksentscheid Fahrrad/Netzwerk Lebenswerte Stadt e.V. // Lena Osswald
Verkehrsclub Deutschland, VCD // N.N.
Grüne // Stefan Gelbhaar
SPD // Tino Schopf
Linke // Harald Wolf

Für eine bessere Planung des Abends bitten wir um Anmeldung bis 26. Mai unter info@berlin21.net

Wir freuen uns auf einen konstruktiven und unterhaltsamen Abend mit Euch und Ihnen.

Veranstalter: RENN.mitte

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Trans*fabelhaft

bewegung.taz.de - 01.06.2017
01.06.2017, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr

Ausstellungseröffnung Trans*fabelhaft

Ein tierisches Aufbrechen der Geschlechterschubladen

Kunstdrucke von Dr. Katja Anton Cronauer und Heidi Cronauer

Vernissage: 1. Juni: 18-22 Uhr

mit Musik von Eli Fabrikant um 19 Uhr

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MAIZ - Lesung. Performance. Musik. Diskussion

bewegung.taz.de - 31.05.2017
31.05.2017, 19:30 Uhr

Das Wort ›Mais‹ stammt aus dem Taíno, einer Sprache indigener Gruppen der Karibik und bedeutet wörtlich ›das, was Leben trägt‹. Die Kulturpflanze mit einer Vielfalt von ca. 60 Sorten allein in Mexiko ist allerdings - zumindest in ihrer Diversität - vom ›Aussterben‹ bedroht. Doch handelt es sich nicht nur um das Verschwinden einer Pflanze, die weltweit ein kulturelles wie auch kulinarisches Nahrungsmittel darstellt; durch Technologisierung und Optimierung des Saatguts, wie auch dem Einsatz von Gentechnik wurde aus einem Kulturgut eine industrialisierte Ware.

Mit dem Eingriff in die Diversität des Getreides droht die Extinktion einer Jahrtausend alten Lebensform, die Gefahr des Verschwindens ursprünglicher Kulturen, Traditionen und Wissen; impliziert aber auch schwer zu revidierende Auswirkungen auf Biodiversität, Mensch und Umwelt. Es besteht die Gefahr, dass ganze natürliche und damit auch kulturelle Kreisläufe gebrochen werden.

Anhand des Länderkontexts Mexiko - dem Ursprungsland des Maises werden in der zwei-sprachigen Performance/Lesung MAIZ (spanisch-deutsch) verschiedene Perspektiven und Gründe für das Aussterben dieses vielfältigen Getreides, dessen biologische Vielfalt, sowie historische, kulturelle und künstlerische Bedeutung genauso aufgezeigt wie derzeitige sozio-ökonomische Auswirkungen, globale und transnationale Zusammenhänge.

Im Anschluss wird der Rahmen für eine Diskussion geöffnet.

Eintritt: 4 bis 10 Euro nach Selbsteinschätzung.

Konzeption: kollektiv tonali
Realisation: treemedia e.V. / Allerweltshaus Köln e.V.
Musikalische Begleitung: Josué Avalos & Riosentí
www.kollektivtonali.de
Facebook: kollektiv tonali
Kartenreservierung: info@fdcl.org

Eine gemeinsame Veranstaltung von kollektiv tonali und FDCL e.V.

 

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Der Wille zum Feind. Über populistische Rhetorik

bewegung.taz.de - 31.05.2017
31.05.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Reinhard Olschanski untersucht den Populismus dort, wo er ganz bei sich ist - in der populistischen Rede. Hier entsteht eine besondere rhetorische Verbindung zwischen Redner, Publikum und Redegegenstand, in der es nicht um Problemlösung und sachliche Erörterung geht. Der populistische Redner meint es vielmehr persönlich! Sein Gegenstand ist der Feind, den er beschwört. Und sein letzter Zweck ist eine "magische" Transformation seines Publikums anhand des Feindbilds. Populistische Rede spaltet Gesellschaft im Versprechen auf ein neues - oder auch sehr altes - exklusives Wir.

Im Gespräch:

Claudia Roth MdB Bündnis 90 Grüne, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages,
mit dem Autor Reinhard Olschanski

Moderation: Michael Stognienko, Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

 

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G20 und die Reorganisation des europäischen Grenzregimes: "Schengen für uns - Zäune für Afrika"

bewegung.taz.de - 0 sec ago
30.05.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Christian Jakob (TAZ), Nina Violetta Schwarz (Projekt ´Schengen für uns, Zäune für Afrika`) und Sabine Eckart (Medico International), Moderation: Stefanie Kron

Die „Partnerschaft mit Afrika" bildet ein Kernthema der deutschen G20-Präsidentschaft. Im Rahmen unterschiedlichster entwicklungspolitischer Initiativen soll Gerechtigkeit, Bildung, wirtschaftliches Wachstum und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in den afrikanischen Staaten gefördert werden. Zugleich fließen entwicklungspolitische Gelder der EU derzeit massiv in die Schließung der afrikanischen Grenzen. Mit sogenannten „Migrationspartnerschaften" versucht die EU Menschen aus afrikanischen Ländern an der Flucht nach Europa zu hindern. Nach dem Motto „Entwicklungshilfe gegen Migrationskontrolle" mauert Europa seinen Nachbarkontinent faktisch ein.

Christian Jakob (Journalist und TAZ-Redakteur) und Nina Violetta Schwarz (Ethnologin und Mitglied von Kritnet) berichten von ihrem Rechercheprojekt „Schengen für uns - Zäune für Afrika" (migration-control.taz.de). Sabine Eckart ist als Projektkoordinatorin für Flucht und Migration bei Medico International vielfach mit den unmittelbaren Folgen des europäischen Grenzregimes in betroffenen Staaten konfrontiert.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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Friedenau ist überall

bewegung.taz.de - 0 sec ago
30.05.2017, 19:00 Uhr

An einer Friedenauer Schule wird ein jüdischer Schüler wochenlang drangsaliert und angegriffen. Und in vielen Klassenzimmern ist „Jude" ein Schimpfwort. Dass diese Form von Antisemitismus offenbar tief in der Gesellschaft verankert ist, ist für viele überraschend. Jüdische Mitbürger*innen erleben es jedoch immer wieder.

Was kann man tun gegen Alltags-Antisemitismus? Welche Konzepte brauchen Schulen, welche Hilfestellungen Elternhäuser, um der neuen (und alten) Judenfeindlichkeit entgegenzuwirken?

Darüber diskutieren wir mit:

Sergey Lagodinsky, Mitglied der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Wenzel Michalski, Vater eines betroffenen Kindes

Sanem Kleff, Vorsitzende von „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

Moderation: Nina Apin, taz.meinung

Foto: Boris Roessler (dpa)

 

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Ungleichheit hat ausgespielt! 6. FES-Themenwoche »Zeit für Gerechtigkeit«

bewegung.taz.de - 0 sec ago
30.05.2017, 17:30 Uhr - 02.06.2017, 20:00 Uhr

Die acht reichsten Menschen der Welt besitzen laut Oxfam genauso viel wie die ärmere Hälfte der Menschheit, also 3,6 Milliarden Menschen. Auch andere Statistiken belegen, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Dabei bringt die zunehmende Ungleichheit dramatische Folgen mit sich: Sie gefährdet die politische Stabilität von Staaten, erschwert die Armutsbekämpfung und macht die Weltwirtschaft krisenanfälliger. Viele Menschen verlieren das Vertrauen in die Politik und fühlen sich von ihr im Stich gelassen. Ungleichheit verfestigt zudem gesellschaftliche Macht- und Chancenverhältnisse und könnte langfristig zur Büchse der Pandora werden.

Für den Aufwind rechts-konservativer und populistischer Strömungen sind die Entwicklungen der vergangenen Dekaden eine Erklärung: Eine Ökonomie, die besonders dem oberen ein Prozent der Menschheit nützt, macht auch den Unmut und die politische Entfremdung unter den restlichen 99 Prozent verständlicher.

Aber wie lässt sich die Schere wieder schließen? Die bisherigen Rezepte - Strukturreformen, mehr Wachstum und verstärkte Armutsbekämpfung - wirken nicht wie gewünscht. Ungleichheit ist kein Wachstumsmotor, sondern vielmehr ein Hemmnis für die ökonomische Entwicklung. Anders gesagt: Gleichere Gesellschaften wachsen schneller und besser. Und sie haben weitere Vorteile: weniger Kriminalität, bessere Gesundheit, weniger Armut. Was es mit der globalen Ungleichheit auf sich hat und wie wir diesen Trend langfristig und sozial gerecht stoppen können, wollen wir mit Ihnen und internationalen Expert_innen, Politiker_innen, Gewerkschafter_innen und Aktivist_innen im Rahmen unserer diesjährigen Themenwoche „Zeit für Gerechtigkeit" vielseitig, lebendig und offen diskutieren.

 

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Protest gegen Militärmesse in Bremen: UDT - Waffen, die die Welt nicht braucht

bewegung.taz.de - 0 sec ago
30.05.2017, 17:00 Uhr

Bremen. "UDT" steht für "Undersea Defence Technology" und bezeichnet die weltgrößte Messe und Konferenz dieser Art. Die Veranstaltung findet erstmals in Bremen vom 30. Mai bis zum 1. Juni statt.

Der Begriff 'Verteidigung' dabei sei höchst fragwürdig und irreführend, "Unterwasser-Waffen- und Kriegstechnologie wäre ehrlicher", meint der Bremer Informatik-Professor Hans-Jörg Kreowski, der mit dem Bremer Friedensforum, dem Cyberpeace-Team Bremen, der Bremischen Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung und der Regionalgruppe des Forums Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) die Messe nicht unwidersprochen lassen möchte. Eine Protest-Kundgebung ist für Dienstag, 30. Mai, um 17 Uhr vor den Bremer Messehallen angemeldet. Kreowski: "Ein gewichtiger Teil des Messe-Programms rankt sich um U-Boot-Technologie, also um Waffensysteme, die der Zerstörung von Handels- und Kriegsschiffen, der Abschreckung und der Erst- und Zweitschlagsfähigkeit dienen."

Die UDT ist nach Ansicht der Friedensgruppen eine militärische Messe. "Hier werden zwar keine Panzer oder Kampfflugzeuge präsentiert, auch kein modernes U-Boot an die Schlachte schippern, aber militärisch nutzbares High-Tech vom Feinsten gezeigt und angepriesen. Bremer Rüstungsunternehmen werden ihre neuesten Unterwassertechnologie präsentieren. Es wird zukunftweisende wissenschaftliche Vorträge geben. Und man wird auf Verträge hoffen. Das ist die Regel bei derartigen Events", so Eva Böller vom Bremer Friedensforum. Andrea Kolling von der "Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE)" ergänzt: "Der Luft- und Raumfahrtstandort Bremen gilt als gesetzt. Mit einer Messe wie der UDT wird die militärische Bedeutung der Marinetechnologie aus Bremen nach vorne geschoben." Kolling hatte im Juli 2016 in London an den Protesten gegen die internationale "Farnborough Airshow" teilgenommen.

Bereits im vergangenen Jahr wandte sich Ekkehard Lentz vom Bremer Friedensforum an Bremens Bürgermeister Carsten Sieling mit der Frage, ob die UDT tatsächlich in Bremen stattfinden müsse. Sieling antwortete, die UDT sei keine "Waffenmesse", der Schwerpunkt der etwa 80 Aussteller liege auf den Bereichen Soft- und Hardware für Unterwasserfahrzeuge, akustischer Sensorsysteme, Sicherheitssysteme zum Schutz von Häfen und Hafeninfrastruktur, unbemannte autonome Fahrzeuge für Service und Überwachungsaufgaben im Öl und Gas-Geschäft, Energieseekabel und Offshore Windparks. Sieling in seiner Antwort weiter: "Auch Austeller aus Bremen werden hier erwartet. Sowohl Abeking & Rasmussen als auch Atlas Elektronik werden hier voraussichtlich ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen ist sich der generellen, durch ihn allerdings nicht beeinflussbaren, so genannten Dual-Use-Problematik bewusst. Aus industriepolitischer Sicht und unter dem Gesichtspunkt der Sicherung hochwertiger Arbeitsplätze begrüßt er es jedoch, wenn durch den Bundessicherheitsrat genehmigte Exportgeschäfte zur Standortsicherung bremischer Unternehmen beitragen und diese Produkte auch auf internationalen Messen wie der UDT 2017 beworben werden."

Download Presseinformation

Download Aushang

Artikel dazu:

Artikel im Weser Kurier vom 17.05.2017
Artikel auf my Heimat - Bürger berichten aus Bremen

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Monopoly in Afrika?

bewegung.taz.de - 3 hours 43 min ago
30.05.2017 - 31.05.2017

Im Rahmen der G20 Präsidentschaft steht Afrika 2017 ungewohnt prominent auf der Agenda der Bundesregierung. Der „Marshallplan mit Afrika" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, der „Compact mit Afrika" des Bundesfinanzministeriums und die Initiative "Pro! Afrika" des Bundeswirtschaftsministeriums versprechen, den Nachbarkontinent bei der Entwicklung von Wachstumspotentialen zu unterstützen. Investitionspolitik steht dabei - neben Migrationsmanagement - im Fokus.

Die deutschen Initiativen folgen der von den G20 und internationalen Finanzorganisationen vertretenen liberalen Doktrin: Afrikanische Staaten sollen einerseits Staatsausgaben drosseln, andererseits sollen Infrastrukturprojekte Wirtschaftswachstum und neuen Arbeitsplätze fördern. Rechts- und Planungssicherheit für Investoren sollen Infrastrukturprojekte attraktiver zu machen. Dabei stellen bereits viele Investitionsabkommen die Liberalisierung der Investitionsregeln und den Schutz von Anlegerinteressen über Belange des Gemeinwohls.

Welche Investitionsregeln und welche Arten von Investitionen sind wünschenswert? Wo entstehen nachhaltig mehr Arbeitsplätze zu würdevollen Arbeitsbedingungen? Wie steht es um die Kohärenz zwischen Wirtschafts-/Handelspolitiken und Entwicklungspolitik? Welche Ansätze tragen zu einer sozial-ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung bei?

In einer internationalen Konferenz diskutieren wir diese und weitere Fragen mit Ökonom/innen, Akteur/innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft verschiedener afrikanischer Länder sowie Vertreter/innen aus der deutschen Politik und Wirtschaft.

 

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