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Rote Zone: For future – aber wie?

bewegung.taz.de - 2 hours 35 min ago
29.08.2019, 21:00 Uhr - 29.08.2019

Seit Jahrzenten ist es bekannt, dass Naturzerstörung und Klimawandel so schnell wie möglich ein Ende haben müssen, wenn auch zukünftige Generationen weiter auf der Erde leben wollen. Trotzdem ist in der Politik kaum etwas passiert und wir rasen geradewegs auf eine Klimakatastrophe zu, die auch heute schon Fluchtursachen wie Dürren, Hunger und Elend produziert.

Hoffnung in diesem Horrorszenario macht die Klimabewegung, die in den letzten Monaten und Jahren immer weiter gewachsen ist. Nachdem Ende Gelände immer wieder erfolgreich die deutsche Kohleproduktion blockiert, bestreiken Schüler*innen und Studierende seit diesem Jahr in der BRD und weltweit regelmäßig ihre Schulen und Universitäten an den Fridays for Future.

Der nächste gemeinsame Schritt ist der „global strike“ am 20.09. An diesem Tag werden weltweit, in ganz Deutschland und auch hier in Hannover Massen auf den Straßen sein, um den Forderungen nach echtem Klimaschutz Nachdruck zu verleihen.

Wir wollen mit Blick auf den 20.09. und darüber hinaus mit Vertreter_innen von FFF Hannover über die Zukunft der Bewegung ins Gespräch kommen und diskutieren, wie wir den gemeinsamen Kampf für Klimagerechtigkeit erfolgreich führen können.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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Keine Stimme den Faschos. Rechten Foren den Raum nehmen

bewegung.taz.de - 22.08.2019
27.08.2019, 16:30 Uhr - 27.08.2019

Wann: Dienstag, 27. August 19, 16:30 Uhr

Wo: Bahnhof, Am Bahnhof 3, Wurzen

Bald wird auch in Wurzen der sächsische Landtag gewählt. Wenn man dort einen Blick auf die vergangen Kommunalwahlen wirft, kann man eine klare Tendenzen nach Rechtsaußen nachvollziehen. Schon seit den 90ern gilt die Kreistadt in der Nähe Leipzigs als Pflaster von Rechten. Im Mai 2019 wurde hier die AfD mit 15,7% und das rechtsextreme sogenannte „Neue Forum für Wurzen“ (NFW) mit 11% in den Stadtrat gewählt. Mit dem fünften Listenplatz erhielt Benjamin Brinsa für das NFW Einzug in den Stadtrat. Brinsa ist weit über Wurzen hinaus für seine engen Verbingungen zu Rechtsextremen bekannt. In deren Kampfsportszene ist er unter dem Namen „The Hooligan“ aktiv.

Anlässlich der ersten Stadtratssitzung wollen die Rechten vom NFW nun eine öffentlichen Feier begehen und dafür durch die Stadt laufen – eine Machtdemonstration. Dagegen wird es aber Protes gegeben. Das bundesweite Bündnis „Irgendwo in Deutschland“ ruft auf, Rechten Foren den Raum zu nehmen. Dafür wird es am Nachmittag ab dem Bahnhof in Wurzen eine Gegendemonstration geben. Gemeinsame Anreisemöglichkeiten bestehen ab Leipzig.

Anreise: 15:40 Uhr, Bahnhof Leipzig Infopoint

Demonstration: 16:30 Uhr, Bahnhof Wurzen

Weiter Hintergrundinformationen findet ihr unter: https://irgendwoindeutschland.org/

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Ich entscheide! Selbstbestimmung jetzt!

bewegung.taz.de - 21.08.2019
24.08.2019, 14:00 Uhr - 24.08.2019

Wann: Samstag, 24. August 19, 14 Uhr

Wo: Platz der Republik, Berlin

Die Geschlechtszugehörigkeit von trans* Menschen entscheidet in Deutschland bislang das sogenannte Transsexuellengesetz (TSG), das jedoch dringend überholt werden muss. 1981 trat es in Kraft, der letzte Änderungsentwurf wurde im Mai vorgelegt und wieder zurückgezogen, da es dagegen von der LGBT*-Community starke Proteste gab. Der Grund: Trans* Menschen sollten von der Personenstandsänderung, der Option zur Geschlechterangabe als „divers“, ausgeschlossen werden. Verbände fordern, die Geschlechterangabe als private und individuelle Entscheidung zu schützen. Am Samstag wird unter dem Motto „Selbstbestimmung Jetzt!“ eine Kundgebung für die Gleichberechtigung von trans* und inter* Personen organisiert. Die Organisator*innen fordern eine Vornamens- und Personenstandsänderung beim Standesamt, frei von Untersuchungen, Zwangsberatung und Bescheinigungen. Jede*r soll diese Änderung nach eigenem Ermessen vornehmen können. (24. 8., Platz der Republik, 14 Uhr)

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Lesung mit Margot Friedländer

bewegung.taz.de - 21.08.2019
21.08.2019, 18:30 Uhr - 21.08.2019

Wann: Mittwoch, 21. August 2019, 18:30 Uhr

Wo: Freie Universität Berlin, Otto-von-Simson Str. 26, Rost- und Silberlaube/Seminarzentrum, Raum L115

Margot Friedländer, geboren 1921 in Berlin, aufgewachsen in Kreuzberg, überlebte die Internierung im Ghetto Thersienstadt, während ihr Vater, ihr Bruder und ihre Mutter in Vernichtungslagern ermordet wurden. Bevor ihre Mutter sie verließ, um ihren Sohn zu suchen (mit dem sie dann nach Auschwitz deportiert wurde), gab sie ihrer Tochter Margot noch folgende Worte mit auf den Weg: „Versuche, dein Leben zu machen." Und das hat sie. Margot Friedländer hat die Schoah überlebt, zog in die USA und wohnt nach vielen Jahrzehnten dort mittlerweile wieder in Berlin. Um, wie sie sagt, uns ihre Geschichte zu erzählen. Solange die Chance dazu noch besteht, sollten möglichst viele Menschen ihre Geschichte hören und weitertragen: Margot Friedländer kommt am 21.8. um 18:30 Uhr in die FU, liest aus ihrem Buch und steht danach für ein Gespräch zur Verfügung.

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„Wach auf, es ist Krieg“ | Antifaschistische Kundgebung zum 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen

bewegung.taz.de - 20.08.2019
01.09.2019, 12:36 Uhr - 01.09.2019

http://www.tag-der-mahnung.de/

Der deutsche Überfall auf die zweite polnische Republik am 1. September 1939 war der Auftakt der deutschen Vernichtungspolitik gegenüber der polnischen Zivilbevölkerung und der Beginn der sogenannten NS-Lebensraumpolitik in ganz Osteuropa. Mit der Gedenkkundgebung möchte sich die Berliner VVN-BdA vor den Millionen polnischen NS-Opfern verneigen und dem unendlichen Leid, das Nazideutschland über Polen gebracht hat, gedenken.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Wir freuen uns den polnischen Kriegsveteran Kapitän zur See Henryk L. Kalinowski, Vorsitzenden der Vereinigung der Polnischen KonbattantInnen und ehemaliger politischer Häftlinge (ZKRPiBWP) als Redner begrüßen zu dürfen. Kalinowski gehörte 1945 zu den ersten polnischen Soldaten in Berlin und nahm an den Kämpfen zur Befreiung teil.
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Die Berliner VVN-BdA würdigt Heinz Kapelle als Beispiel deutscher Antifaschisten (die von ihm geleitete Widerstandsgruppe hat wenige Tage nach dem Überfall das erste Flugblatt gegen diesen Krieg verfasst).

Die Schauspielerin Cornelia Schmaus liest aus dem Buch "Wach auf, es ist Krieg".

Es singt der Ernst Busch Chor

Bringt Blumen mit!
Für Sitzgelegenheiten ist gesorgt.
 

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Der Fall Gleiwitz - Zum 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen

bewegung.taz.de - 20.08.2019
31.08.2019, 18:00 Uhr - 31.08.2019, 20:00 Uhr

Kurzvortrag von Dr. Ines Schwaen, Leiterin des Kurt Schwaen Archivs, über den bekannten Komponisten Kurt Schwaen, von dem u.a. die Filmmusik zum Defa-Film «Der Fall Gleiwitz» stammt.
Anschließend Vorführung des Films «Der Fall Gleiwitz»
http://www.tag-der-mahnung.de/.


Am 31. August 1939 überfiel die SS den Radiosender Gleiwitz – ein Mittel der nationalsozialistischen Propagandamaschine. Als polnische Streitkräfte getarnt setzten die SS-Einheiten eine inszenierte Meldung ab - der Sender Gleiwitz befinde sich nun in polnischer Hand.

Daraufhin überfallen am 1. September deutsche Truppen Polen. Als Rechtfertigung nutzen sie die angebliche Aktion «polnischer Aufständischer» gegen den Radiosender – Polen habe angegriffen, nun folge der Gegenangriff. Die NS-Propaganda arbeitet und verbreitet im gesamten Reich die Meldung des angeblichen Angriffs Polens. Es ist der Beginn des zweiten Weltkrieges, von Vernichtung, Massenmorden, einer europaweiten Verfolgung und Terror.

Wir erinnern an den Überfall auf Polen und den 110. Geburtstag von Kurt Swaen und zeigen im Anschluss den Film, für den er die Filmmusik komponierte, «Der Fall Gleiwitz». Minutiös zeigt der DEFA-Film die Aussagen des ehemaligen SS-Hauptsturmführers Alfred Naujocks, der für die Durchführung der Propagandaaktion Gleiwitz zuständig war. Der Film von 1961 basiert auf den Vernehmungsunterlagen britischer Behörden sowie Protokollen seiner Aussagen in den Nürnberger Prozessen.
Artikel von Jürgen Runzheimer «Der Überfall auf den Sender Gleiwitz im Jahre 1939». In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 10. Jahrg., 4. H. (Oct., 1962), pp. 408-426.

Eine gemeinsame Informations-und Gedenkveranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit der «Deutsch-Polnischen Gesellschaft der BRD e.V». und der «Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten» anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls auf Polen.

Artikel von Jürgen Runzheimer «Der Überfall auf den Sender Gleiwitz im Jahre 1939». In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 10. Jahrg., 4. H. (Oct., 1962), pp. 408-426.
https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1962_4_3_runzheimer.pdf

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Ein Jahr Fridays for Future – ipb working paper erschienen

Das ipb working paper II.2019 ist erschienen:

Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak: Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland

Download (PDF, 2MB)

Am Freitag, den 20. August 2018 protestierte Greta Thunberg zum ersten Mal mit ihrem „Schulstreik für das Klima“-Schild vor dem schwedischen Parlament. Ein Jahr später ist Fridays for Future zu einer globalen Kampagne herangewachsen, die auch in Deutschland hunderttausende für eine Wende in der Klimapolitik auf die Straße bringt. Nach wie vor bestimmen die jugendlichen Protestierenden die mediale, politische und gesellschaftliche Debatte. Wie ist dieser Erfolg zu erklären? Wer sind die Protestierenden? Was denken sie über den Klimawandel und welche Lösungsansätze verfolgen sie?

Um mehr über die Demonstrierenden und ihre Motive zu erfahren, haben sich Forscher*innen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung am 15. März 2019 an einer europaweiten Befragung der globalen Klimademonstrationen beteiligt. Für die deutsche Teilstudie fanden die Befragungen in Berlin und Bremen statt. Auf dieser Basis legen die Autor*innen Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak heute die erste umfassende, deutschsprachige Studie vor, die von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung finanziert wurde.

Wesentliche Ergebnisse sind:

  • Die FFF-Proteste werden von jungen, gut gebildeten Menschen und überraschend stark von jungen Frauen getragen. Viele der demonstrierenden Schüler*innen, von denen sich die Mehrheit im linken Spektrum verortet, demonstrierten am 15. März zum ersten Mal.
  • Bei der Mobilisierung zum Protest waren direkte persönliche Kontakte mit Freund*innen und Bekannten noch wichtiger als digitale soziale Medien.
  • Die Demonstrierenden wollen die Politik unter Druck setzen, klimapolitische Versprechen einzulösen. Vor allem die jungen Demonstrierenden sind aber auch davon überzeugt, dass eine Veränderung der Lebensweise und des Konsums einen wichtigen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leistet.
  • Die Demonstrierenden sind keineswegs hoffnungslos, sondern vielmehr handlungsbereit, politisiert und zuversichtlich, dass ihr Protest Veränderungen hervorrufen kann.
  • Über die Hälfte der Schülerinnen geben an, dass Greta Thunberg ihr Interesse am Klimawandel verstärkt hat.
  • Im europäischen Vergleich ist die Kampagne sowohl hinsichtlich der Zusammensetzung der Teilnehmer*innen als auch in der Einschätzung von Lösungswegen heterogener als der gemeinsame Rahmen vermuten lässt.

Die Studie Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland von Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian Haunss und Sabrina Zajak ist als ipb working paper erschienen und steht hier als Download zur Verfügung.

Übersicht der ipb working papers

Informationen zur Studie auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung

Informationen zur Studie auf der Website der Otto Brenner Stiftung

Gemeinsame Pressemitteilung

Kontakt: info@protestinstitut.eu, +49 (0)30-55573279

 

Foto: Jörg Farys / Fridays for Future @Flickr (CC BY 2.0).

Generalstreik fürs Klima

bewegung.taz.de - 18.08.2019
27.08.2019, 19:00 Uhr - 27.08.2019

Info- und Vernetzungsabend mit der FAU Berlin:

Seit Monaten bestreiken jeden Freitag Kinder und Jugendliche ihre Schulpflicht gegen die Zerstörung der Ökosysteme und des Weltklimas. Zum 20. September haben die Schüler*innen von Fridays For Future die Arbeitenden zum Mitstreiken aufgerufen. Doch was ist eigentlich ein Generalstreik und wie macht man den? Wie bringen wir den Streik von der Schule in die Büros und Fabriken? Wer kann alles streiken und wie?
Über all dies hat die FAU Berlin Informationen und Ideen gesammelt. Am 27.8. wollen wir diese ab 19 Uhr in den Räumen der Schwester Martha (Ex-Rauchhaus) mit euch teilen. Mit Infos von Klimagerechtigkeits-Aktivist*innen, einem historischem Input zu Generalstreiks in Deutschland, einer kurzen Übersicht der Rechtslage in Deutschland und natürlich der gewerkschaftlichen Perspektive auf die kommenden Klassenkämpfe fürs Klima.
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt, der Raum ist nicht barrierefrei zugänglich. Es wird Essen geben.

Mehr Informationen zum Global Strike und mehr gibt es unter anderem hier:

https://globalclimatestrike.net/
https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/ oder #AlleFürsKlima
https://www.scientists4future.org/stellungnahme/fakten/
https://www.earth-strike.com/
 

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AfD? Nein Danke!

bewegung.taz.de - 16.08.2019
18.08.2019, 15:00 Uhr - 18.08.2019

Wann: Sonntag, 18. August, 15 Uhr

Wo: Katharinenkirchplatz, Brandenburg an der Havel

Neben Sachsen und Thüringen stehen auch in Brandenburg die Landtagswahlen ins Haus. Spitzenkandidat der AfD ist hier Andreas Kalbitz, der eine einschlägig rechtsextreme Vergangenheit hat. Und das Vergangene liegt der AfD am Herzen, das sie besonders im Wahlkampf gerne heraufbeschwören und festigen wollen. Dafür organisiert die Partei häufig harmlos anmutende, bürger:innennahe Marktplatzfeste mit Hüpfburg, Bratwurst und Bier, um ihre diskriminierende Politik in Pappschalen mit Plastikbesteck in kleinen Häppchen zu servieren. Zu einem solchen „Volksfest“ lädt sie am Sonntag in Brandenburg an der Havel. Als Gäste werden Alexander Gauland, Andreas Kalbitz, Gottfried Curio u. a. erwartet.

Gegen diese Veranstaltung der Normalisierung von Menschenverachtung, Diskriminierung und rechter Hetze formieren sich Proteste. Ein breites Bündnis von Gewerkschaften Initiativen, Parteien und selbst organisierten Gruppen möchte den Widerspruch gegen die AfD in Hör- und Sichtweite des „Volksfestes“ präsentieren. Dafür wird ein offenes Familienfest organisiert. Sie wollen für ein buntes und solidarisches Brandenburg einstehen. Keine Solidarität aber mit Neonazis. Das Familienfest wird Musik, Redebeiträge, Essen, ebenfalls eine Hüpfburg, Spiele, Theater und Diversität anbieten, um das bunte Gemeinsame zu feiern. 15 Uhr, Katharinenkirchplatz

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Gegen den Heß-Aufmarsch und sämtlichen Rechtsextremismus

bewegung.taz.de - 14.08.2019
17.08.2019, 10:00 Uhr - 17.08.2019

Wann: Samstag, 17. August 2019, ab 10 Uhr

Wo: In gesamt Berlin

Samstag, 17. August

Das Anti-Rudolf-Heß-Marsch-Spezial

In den vergangenen zwei Jahren marschierten Neonazis in Berlin auf, um Rudolf Heß, dem sogenannten Stellvertreter Hitlers, zu gedenken. Insbesondere die Erinnerungen an das vergangene Jahr sind von Missmut gezeichnet: Zwar fanden sich wie schon 2017 breit Bündnisse und Initiativen in Spandau ein, die den Aufmarsch in diesem Stadtteil verhinderten. Doch die Neonazis hatten eine kurz zuvor angemeldete Alternativroute durch Friedrichshain nach Lichtenberg in Petto. Der Gegenprotest blieb größtenteils in Spandau gebündelt, so konnten die Neonazis ihre Route ohne größere Störungen durchmarschieren.

Das sollte sich nicht wiederholen. Frühzeitig fanden sich in diesem Jahr Bündnisse, Nachbarschafts-Initiativen, Gruppen und andere Projekte zusammen und organisierten für den 17. August 2019 Kundgebungen, Straßenfeste und Demonstrationen in sämtlichen Berliner Stadtteilen. Bravo!

Selbst wenn die Neonazis keinen Aufmarsch anmelden werden, finden folgende Aktionen gegen Rechtsextremismus statt:

Alexanderplatz: Das Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin organisiert hier eine große Protestkundgebung. Diese wird vom Berliner Bündnis gegen Rechts unterstützt. 10:30 Uhr

Spandau-Staaken: Die AG Vielfalt der Stadtteilkonferenz Heerstraße ruft zu einem für Respekt und Toleranz auf. 10 Uhr

Spandauer Wilhelmstadt: Nahe des Ortes des ehemaligen NS-Kriegsverbrechergefängnisses findet ein Fest der Demokratie statt. Wilhelmstraße 23, 11 Uhr

In Lichtenberg ruft das Lichtenberger Bündnis für Demokratie & Toleranz unter dem Motto „Laut gegen Neonazis“ zu einer Kundgebung vor dem Bahnhof Lichtenberg. 11 Uhr

In Kreuzberg ruft das AWO Begegnungszentrum zu einer Kundgebung an der Straßenkreuzung Köpenickerstraße/ Engeldamm direkt vor der ver.di Bundesverwaltung unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt- eine bunte Welt ist möglich!“auf. 11 Uhr

Eine detaillierte Übersicht der geplanten Aktionen finden Sie bei dem Senatsprojekt www.berlin-gegen-nazis.de

Weitere Bewegungstermine finden Sie unter: www.taz.de/bewegung

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Selbstverwaltete Jugendzentren Erhalten : # Rückt den Bunker raus !

bewegung.taz.de - 12.08.2019
16.08.2019, 16:00 Uhr - 16.08.2019, 23:00 Uhr

Selbstverwaltete Projekte/ Jugendzentren erhalten und erkämpfen !

Unsere Forderungen an Stadt und Land Berlin :

                                                             #RücktdenBunkerraus

 

Seit einiger Zeit setzten wir uns aktiv für den Erhalt der beiden durch denGentrifizierungs-Wahn bedrohten selbstverwalteten (autonomen) JugendzentrenPotse und Drugstore ein. Beide Projekte sollten zu Jahresbeginn ihre angestammtenRäumlichkeiten „ohne“ adäquaten Ersatz räumen,was das Potse-Kollektiv bis zumheutigen Tag verweigert und die Räume auch weiterhin besetzt hält. Die aktuelle Situation sieht für die weitere Zukunft der beiden Jugendzentren eher recht beschissen aus, um das mal ganz deutlich zu sagen. Bisher weigert sich die Stadt/das Land Berlin sich dieses Problems anzunehmen und schiebt die Verantwortlichkeiten auf den Bezirk Tempelhof/Schöneberg ab, der aktuell eineRäumungsklage gegen das Potse-Kollektiv eingereicht hat und somit jeglichen Rest anVertrauen der jungen Menschen damit wohl verspielt haben dürfte. Davon malabgesehen hat sich der Bezirk auch in den letzten Jahren nicht dazu in der Lage gesehen oder politisch nicht gewollt angemessene Ersatzräume bereitzustellen. Wir werden es aber auch weiternicht hinnehmen, dass mehrere Jahrzehnte aktive selbstverwaltete autonome Jugendarbeiteinfach so - mir nichts - dir nichts durch die Ignoranz von geldgierigen Investorenund der politisch Verantwortlichen aus dem Berliner Stadtbild (und darüber hinaus) verschwinden.

Den Bunker für die Punker !

Keine hundertfuffzig Meter entfernt steht der seit Jahrzehnten kaum genutzte Hochbunker in der Pallasstraße.

Der Hochbunker bietet Möglichkeiten für kulturelle Vielfalt, Platz sich kreativ auszutoben und mal eben Krach zu machen. Zur Unterstützung der beiden Jugendzentren und zur Durchsetzung uneser Forderungen den Hochbunker in der Pallasstrasse 29 als Ersatzort für die Jugendzentren und darüber hinaus für viele weitere Projekte aus sozialengagierten Gruppen Kunst und Kultur mit antifaschistischem Hintergrund zu eröffnen und somit auch ein zukunftsweisendes Projekt in dieser Stadt zu eröffnen.

Deshalb fordern wir : Rückt den Bunker raus !

ab Freitag dem 16.08. bis zum 18.08. ab 16Uhr

Kundgebung am Bunker

An allen Tagen gibt es ein Kulturprogramm mit Kinderfest, Flohmarkt, lecker Essen, Infos, viel Mukke und Redebeiträgen !

Kommt zahlreich, bringt Kraft und Phantasie mit.

Stoppt den Ausverkauf der Stadt !

Nähere Infos demnäxt unter :       #RuecktdenBunkerraus und letsgetunited.blogsport.eu

 

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Selbstverwaltete Jugendzentren Erhalten : # Rückt den Bunker raus !

bewegung.taz.de - 12.08.2019
18.08.2019, 11:00 Uhr - 18.08.2019, 17:00 Uhr

Selbstverwaltete Projekte/ Jugendzentren erhalten und erkämpfen !

Unsere Forderungen an Stadt und Land Berlin :

                                                             #RücktdenBunkerraus

 

Seit einiger Zeit setzten wir uns aktiv für den Erhalt der beiden durch denGentrifizierungs-Wahn bedrohten selbstverwalteten (autonomen) JugendzentrenPotse und Drugstore ein. Beide Projekte sollten zu Jahresbeginn ihre angestammtenRäumlichkeiten „ohne“ adäquaten Ersatz räumen,was das Potse-Kollektiv bis zumheutigen Tag verweigert und die Räume auch weiterhin besetzt hält. Die aktuelle Situation sieht für die weitere Zukunft der beiden Jugendzentren eher recht beschissen aus, um das mal ganz deutlich zu sagen. Bisher weigert sich die Stadt/das Land Berlin sich dieses Problems anzunehmen und schiebt die Verantwortlichkeiten auf den Bezirk Tempelhof/Schöneberg ab, der aktuell eineRäumungsklage gegen das Potse-Kollektiv eingereicht hat und somit jeglichen Rest anVertrauen der jungen Menschen damit wohl verspielt haben dürfte. Davon malabgesehen hat sich der Bezirk auch in den letzten Jahren nicht dazu in der Lage gesehen oder politisch nicht gewollt angemessene Ersatzräume bereitzustellen. Wir werden es aber auch weiternicht hinnehmen, dass mehrere Jahrzehnte aktive selbstverwaltete autonome Jugendarbeiteinfach so - mir nichts - dir nichts durch die Ignoranz von geldgierigen Investorenund der politisch Verantwortlichen aus dem Berliner Stadtbild (und darüber hinaus) verschwinden.

Den Bunker für die Punker !

Keine hundertfuffzig Meter entfernt steht der seit Jahrzehnten kaum genutzte Hochbunker in der Pallasstraße.

Der Hochbunker bietet Möglichkeiten für kulturelle Vielfalt, Platz sich kreativ auszutoben und mal eben Krach zu machen. Zur Unterstützung der beiden Jugendzentren und zur Durchsetzung uneser Forderungen den Hochbunker in der Pallasstrasse 29 als Ersatzort für die Jugendzentren und darüber hinaus für viele weitere Projekte aus sozialengagierten Gruppen Kunst und Kultur mit antifaschistischem Hintergrund zu eröffnen und somit auch ein zukunftsweisendes Projekt in dieser Stadt zu eröffnen.

Deshalb fordern wir : Rückt den Bunker raus !

ab Freitag dem 16.08. bis zum 18.08. ab 16Uhr

Kundgebung am Bunker

An allen Tagen gibt es ein Kulturprogramm mit Kinderfest, Flohmarkt, lecker Essen, Infos, viel Mukke und Redebeiträgen !

Kommt zahlreich, bringt Kraft und Phantasie mit.

Stoppt den Ausverkauf der Stadt !

Nähere Infos demnäxt unter :       #RuecktdenBunkerraus und letsgetunited.blogsport.eu

 

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Neues aus der Bewegungsforschung: Publikationen von ipb-Mitgliedern (II.2019)

Was passiert in der (deutschen) Bewegungsforschung? Was wird aktuell erforscht und publiziert?

Seit Ende 2017 listen wir einschlägige Publikationen unseres Instituts und unserer Mitglieder quartalsweise im ipb-Blog und auf der Webseite auf. Bei nunmehr 138 Mitgliedern zeichnen diese gesammelten Veröffentlichungen ein gutes Bild der aktuellen Forschung zu Protest, Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen.

Berücksichtigt werden insbesondere einschlägige Monographien, Herausgeberschaften, Zeitschriftenartikel und Forschungsberichte. ipb-Mitglieder sind hervorgehoben.

Baringhorst, Sigrid, Noortje Marres, Elizabeth Shove, und Volker Wulf. 2019. „How Are Infrastructures and Publics Related and Why Should We Care? An Email Conversation“. In Infrastructuring Publics, herausgegeben von Matthias Korn, Wolfgang Reißmann, Tobias Röhl, und David Sittler, 69–86. Medien der Kooperation. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

Buzogány, Aron, und Daniel Mikecz. 2019. „Country Report: Austria“. In Protest for a Future: Composition, Mobilization and Motives of the Participants in Fridays for Future Climate Protests on 15 March, 2019 in 13 European Cities, herausgegeben von Mattias Wahlström, Piotr Kocyba, Michiel de Vydt, und Joost de Moor, 90–98. Online.

Davies, Stephen, Piotr Kocyba, Małgorzata Łukianow, und Viktoriia Muliavka. 2019. „Country Report: Poland“. In Protest for a Future: Composition, Mobilization and Motives of the Participants in Fridays for Future Climate Protests on 15 March, 2019 in 13 European Cities, herausgegeben von Mattias Wahlström, Piotr Kocyba, Michiel de Vydt, und Joost de Moor, 81–89. Online.

Eschert, Silke, und Bernd Simon. 2019. „Respect and Political Disagreement: Can Intergroup Respect Reduce the Biased Evaluation of Outgroup Arguments?“ Herausgegeben von Rick K. Wilson. PLOS ONE 14 (3): e0211556.

Geißel, Brigitte, Anna Krämling, und Lars Paulus. 2019. „It Depends…Different Direct Democratic Instruments and Equality in Europe from 1990 to 2015“. Politics and Governance 7 (2): 365–79.

Grimm, Jannis. 2019. “Egypt is not for sale! Harnessing nationalism for alliance building in Egypt’s Tiran and Sanafir island protests”. Mediterranean Politics 24 (4): 443-366.

Grimm, Jannis, und Merin Abbass. 2019. “Wenn die Waffen sprechen. Ursachen, Auslöser und Folgen des Bürgerkriegs in Libyen”. FES Analyse. Online

Haunss, Sebastian, Dieter Rucht, Moritz Sommer, und Sabrina Zajak. 2019. „Country Report: Germany“. In Protest for a Future: Composition, Mobilization and Motives of the Participants in Fridays for Future Climate Protests on 15 March, 2019 in 13 European Cities, herausgegeben von Mattias Wahlström, Piotr Kocyba, Michiel de Vydt, und Joost de Moor, 68–80. Online.

Leidinger, Christiane, und Heike Radvan. 2019. „Anti-Feminist and Familyist Positions in Gender and Sexual Politics: Right-Wing Populist Challenges for Social Work“. In Stifled Progress – International Perspectives on Social Work and Social Policy in the Era of Right-Wing Populism, herausgegeben von Kerry Dunn und Jörg Fischer, 115–32. Verlag Barbara Budrich.

Porta, Donatella della. 2019. „Deconstructing Generations in Movements: Introduction“. American Behavioral Scientist, Februar.

Porta, Donatella della. 2019. „Time Intensification in Revolutionary Dynamics“. In The Russian Revolution as Ideal and Practice: Failures, Legacies, and the Future of Revolution, herausgegeben von Thomas Telios, Dieter Thomä, und Ulrich Schmid, 261–81. Critical Political Theory and Radical Practice. Cham: Springer International Publishing

Porta, Donatella della, und Anna Subirats. 2019. „Urban Social Movements“. In The Wiley Blackwell Encyclopedia of Urban and Regional Studies, herausgegeben von Anthony Orum, Anthony, 1–7. Wiley.

Richter, Christoph, und Matthias Quent. 2019. „Democracy Under Stress: Right-Wing Success at the German Parliamentary Elections: Socio-Economic and Political-Cultural Influences“. In Stifled Progress – International Perspectives on Social Work and Social Policy in the Era of Right-Wing Populism, herausgegeben von Kerry Dunn und Jörg Fischer, 41–58. Verlag Barbara Budrich.

Stuppert, Wolfgang. 2019. Political Mobilizations and Democratization in Sub-Saharan Africa. Advances in African Economic, Social and Political Development. Springer International Publishing.

Ullrich, Peter. 2019. „In Itself, But Not Yet For Itself – Organising the New Academic Precariat“. In The Radical Left in Europe. Rediscovering Hope. Transform! Yearbook 2019, herausgegeben von Walter Baier, Eric Canepa, und Haris Golemis, 155–66. London: Merlin Press. Online.

Valentim, Vicente, und Britta Baumgarten. 2019. „Media coverage beyond visibility: the case of the portuguese anti-austerity protests“. Mobilization: An International Quarterly 24 (1): 39–58.

Virchow, Fabian. 2019. „Globalization, Crisis, and Right-Wing Populism in Context“. In Stifled Progress – International Perspectives on Social Work and Social Policy in the Era of Right-Wing Populism, herausgegeben von Kerry Dunn und Jörg Fischer, 59–70. Verlag Barbara Budrich.

Wahlström, Mattias, Piotr Kocyba, Michiel de Vydt, und Joost de Moor, Hrsg. 2019. Protest for a Future: Composition, Mobilization and Motives of the Participants in Fridays for Future Climate Protests on 15 March, 2019 in 13 European CitiesOnline.

Wahlström, Mattias, Moritz Sommer, Piotr Kocyba, Michiel de Vydt, Joost de Moor, und Stephen Davies. 2019. „Fridays For Future: A New Generation of Climate Activism“. In Protest for a Future: Composition, Mobilization and Motives of the Participants in Fridays for Future Climate Protests on 15 March, 2019 in 13 European Cities, herausgegeben von Mattias Wahlström, Piotr Kocyba, Michiel de Vydt, und Joost de Moor, 5–17. Online.

 

Berlin unter Strom: Der energiepolitische Stadtspaziergang des Berliner Energietisches

bewegung.taz.de - 09.08.2019
11.08.2019, 14:00 Uhr - 11.08.2019, 16:30 Uhr

Woher kommt eigentlich der Berliner Strom? Und wer verdient daran? Wo und wann erstrahlte die erste Berliner Glühbirne? Was hat die Braunkohle mit dem Spreewasser zu tun?

Der Berliner Energietisch lädt ein zur kritischen Stadtführung. An mehreren Stationen machen wir die Berliner Energieversorgung erlebbar – fossil und erneuerbar, historisch und aktuell. Wir schauen Frau Merkel aufs (Solar-)Dach, nehmen ungedämmte Plattenbauten unter die Lupe und suchen die Mobilität der Zukunft.

 

WARUM?

Wir wollen Mut machen: Viele BerlinerInnen streiten für eine bessere Energieversorgung: demokratisch, ökologisch, sozial. Wir zeigen: Immer mehr Menschen kämpfen für die Energiewende und den Kohleausstieg.

 

OFFENE TOUREN

Mehrmals im Jahr findet am Wochenende eine offene Tour mit Einzelanmeldung statt.

Nach den Sommerferien startet die Energietour wieder am Sonntag, 11. August  2019 um 14 Uhr.

 

WO?

Treffpunkt: vor dem ARD-Hauptstadtstudio, Marschallbrücke, Ecke Reichstagsufer

Die Tour dauert etwa 2 bis 2,5 Stunden und endet am Gendarmenmarkt.

 

ANMELDUNG

tour@berliner-energietisch.net

Tel.: 0176 21758355

Categories:

Gegen die zentrale Abschiebebehörde in Langenhagen

bewegung.taz.de - 08.08.2019
10.08.2019, 14:00 Uhr - 10.08.2019

Wann: Samstag, 10. August 2019, 14 Uhr

Wo: Ernst-August-Platz, Hannover

Das Land Niedersachsen plant in Langenhagen im Norden Hannovers den Bau einer zentralen Behörde zur Bündelung der Zuständigkeiten bei der Abschiebung. Die Umsetzung begann am 1. Juli 2019. Der niedersächsische Flüchtlingsrat lehnt die entstehende Abschiebebehörde mit Nachdruck ab. Es wird kritisiert, dass eine landesweite Zentrale, die mit Kompetenzen zur Vorbereitung und Durchführung von Abschiebungen ausgestattet ist, die Lebenssituation der Betroffenen kaum berücksichtigen kann. Aktuell liegen diese Kompetenzen noch bei den kommunalen Ausländerbehörden. Nach großen Protesten in Braunschweig und Osnabrück, wurde nun innerhalb kürzester Zeit Hannover Langenhagen als Standort ausgewählt. Aber auch hier regt sich der Protest. 14 Uhr, Ernst-August-Platz

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Frei statt Sachsen

bewegung.taz.de - 08.08.2019
10.08.2019, 14:00 Uhr - 10.08.2019, 17:00 Uhr

Wann: Samstag, 10. August 2019, 14 Uhr

Wo: Freiberg, Bahnhof

Zum 1. Januar 2020 soll im Freistaat Sachsen das von der schwarz-roten Regierungskoalition beschlossene Polizeigesetz in Kraft treten. Abgeordnete der Linken und der Grünen klagen nun gegen diesen Gesetzesentwurf. Zum 1. August haben die Kläger*innen einen Normenkontrollantrag formuliert. Darin heißt es, das neue Polizeigesetz verletzte systematisch Grundrechte. Der Antrag hat nun zur Folge, dass das Polizeigesetz beim Verfassunggericht in Leipzig auf den Prüfstand kommt.

Ähnlich sehen das die Aktivist*innen vom Jungen Netzwerk Freiberg. „Mit dem Polizeigesetz wird nur eines sicher gestellt: der Rechtsstaatsabbau“, beschreiben sie im aktuellen Demonstrationsaufruf. Im zwischen Dresden und Chemnitz gelegenem Freiberg wollen sie gegen den Ausbau polizeilicher Zugriffsrechte protestieren. Wie die Abgeordneten der Linken und der Grünen sehen sie in der Aktualisierung des Polizeigesetzes massive Einschränkungen der Grundrechte. Um diese zu schützen, gehensie heute auf die Straße. 14 Uhr, Bahnhof

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indymedia.linksunten - Medienaktivismus zwischen Repression und Bedeutungsverlust

bewegung.taz.de - 08.08.2019
13.08.2019, 19:00 Uhr - 13.08.2019

Wann: Dienstag, 13. August 2019, 19 Uhr

Wo: Bandito Rosso, Lottumstr. 10a, Berlin

Zitiert aus der Veranstlatungsbeschreibung:

"Das Verbot des Onlineportals Indymedia Linksunten war ein gezielter Schlag gegen die Linke in Deutschland. Diese Repression gegen linke, internationalistische Medien ist nichts Neues. Bei Gipfelprotesten hat die Polizei Indymedia-Center gestürmt, Ausrüstung zerstört, Medienaktivist*innen verfolgt, Falschmeldungen verbreitet und die Berichterstattung über Soziale Medien beeinflusst. Was bedeutet das für eine unabhängige Berichterstattung im internationalen Kontext?

In einigen Ländern sind hierarchiefreie Medien wie Indymedia inzwischen bedeutungslos geworden, Aktivist*innen informieren und kommunizieren oft über Facebook, Twitter, YouTube oder Periscope. Bis zum Verbot war Indymedia Linksunten eines der wichtigsten Medien für die linke Bewegung in der BRD. 2017 wurde die Plattform durch das Innenministerium verboten, die Reaktionen auf das Verbot und die Verfolgung der vermeintlichen Macher*innen waren jedoch verhalten oder kaum wahrnehmbar. Es gibt aber eine Kampagne zum Tag (((i))), dem Samstag vor den Prozessen der Klage gegen das Vereinsverbot am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. An diesem Tag wird es in Leipzig eine bundesweite Demonstration geben. Wir wollen am 13. August zum zweijährigen Jahrestag des Verbotes darüber diskutieren, welche Bedeutung die weltweiten Indymedia-Zentren hatten und haben und wie mit der Repression gegen die Projekte umgegangen werden kann. Sind sie ein autonomes Schwarzes Brett, ein Ort für das Abwerfen von Anschlagserklärungen oder das Crossposting spannender Artikel? Ist Indymedia nur noch ein Archiv früherer Bewegungen, ein Relikt aus alten Zeiten oder bleibt es als selbstorganisiertes Medium ein wichtiger Bestandteil linksradikaler und revolutionärer Politik?"

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Warum wir am 24. August #unteilbar nach Dresden fahren - Bedingungen #unteilbarer Kämpfe in Ostdeutschland – 30 Jahre nach ’89 und kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen.

bewegung.taz.de - 08.08.2019
08.08.2019, 19:00 Uhr - 08.08.2019, 21:30 Uhr

Am Donnerstag, den 8. August um 19:00 Uhr diskutieren wir bei der Veranstaltung im Festsaal Kreuzberg mit:

- Dr. Matthias Quent, Sozialwissenschaftler, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

- Manja Präkels, Schriftstellerin und Musikerin, Autorin von "Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß" und "Kaltland. Verbrecher Verlag

- Rola Saleh, Aktivistin bei We'll come united und Jugendliche Ohne Grenzen

- Bernd Gehrke, Historiker, 1989 Mitbegründer der Initiative Vereinigten Linken

- moderiert von: Anna Stiede, aktiv bei http://netzwerk-ost.org/ und Frauen*streikerin!

Zu Beginn wird die Bühne Für Menschenrechte einen Auszug aus den NSU-Monologen vortragen.

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Sonnenallee autofrei! Demo 10.08.

bewegung.taz.de - 07.08.2019
10.08.2019, 17:00 Uhr - 11.08.2019, 20:00 Uhr

Die Sonnenallee in Berlin-Neukölln bisher: Ohne Schutz für Radler*innen, dafür voll mit chaotischem Parkverkehr, freier Fahrt für viel zu viele Autos und Gehwegen, auf denen sich die Fußgänger*innen stapeln. Sieht so die Verkehrswende aus? Wohl kaum...

Wir fordern:

  • Geschützte Radspuren
  • Tempo 30
  • Parkraumbewirtschaftung
  • Verbreiterung der Gehwege
  • Vorrang für den ÖPNV

Mit diesen und weiteren Forderungen gehen wir gemeinsam auf die Sonnenallee: Am Samstag, den 10.8.2019 als Blockparade Nummer 4 (angemeldete Demo). Dieses Mal als Evening Edition von 17 bis 20 Uhr, Sunset at Sonnenallee, für drei Stunden werden wir an diesem schönen Sommerabend die Blechschneise vom lärmenden wie stinkenden Autoverkehr befreien. Wir freuen uns schon sehr, lasst uns gemeinsam demonstrieren, flanieren und zeigen, wie schön die Sonnenallee ohne Autos wäre. Wir wollen die Verkehrswende sofort und fangen einfach schon einmal an!

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Purple Ride / Critical Mass FLINT* / 19. August Berlin

bewegung.taz.de - 07.08.2019
09.08.2019, 20:00 Uhr - 09.08.2019, 22:00 Uhr

Seit dem Purple Ride am 8. März treten wir ab jetzt an jedem zweiten Freitag im Monat in die Pedale, denn Frauenkampftag ist jeden Tag!
Wir sind eine kleine Gruppe feministischer Radler*innen und organisieren den Purple Ride für Frauen*, Lesben, Trans-, Non-Binary- und Inter-Personen. Wir haben unterschiedliche Hintergründe, aber das gleiche Ziel: Wir wollen gemeinsam einfach mal entspannt Fahrrad fahren - ohne Automachos, Fahrradmacker und Mansplaining. Wir wollen ins Gespräch kommen, uns austauschen, uns gemeinsam Raum nehmen auf den Straßen Berlins. Wir fahren ca. 2 Stunden in entspanntem Tempo im Verband durch Berlin.


Treffpunkt: Freitag, 12. Juli um 20 Uhr am Mariannenplatz / am Feuerwehrbrunnen.


Falls es deine erste Critical Mass sein sollte und du nicht weißt, was dich erwartet, oder aber du schon an einer Critical Mass teilgenommen hast, aber noch unsicher bist, wie man sich am besten in solch einer Gruppe auf der Straße verhalten soll, check bitte noch mal die allgemeinen Regeln und den Leitfaden der Critical Mass: http://criticalmass-berlin.org/critical-mass/verhaltensregeln/

--- ENG ---

Since the Purple Ride on 8th of March we organize the Purple Ride every second Friday of the month, Women*´s Day is every day!
We are a group of feminist bikers and organize the Purple Ride for women*, lesbian, trans, non-binary and inter persons. We come from different backgrounds, but have a common goal: We simply want to ride our bikes together - without car machos, without bike blokes, without mansplaining. We want to get to know each other, exchange ideas and together take back some space on the streets of Berlin. We will ride for about 2 hours in an easy pace as a group through Berlin.

We meet: Friday, July 12th at 8 pm at Mariannenplatz / at the Feuerwehrbrunnen.

Please note that as long as the group is gonna be rather small (up to 100 participants) will we gonna ride rather slow and we are going to stop at red lights and at big intersection to ensure the security of the whole bike flow.
In case it is your first time and you don’t know what to expect, or you have already taken part to other CMs but are still unsure about the recommended behavior while on the street, please also check again Critical Mass’ general rules and guidelines here: http://criticalmass-berlin.org/critical-mass/verhaltensregeln/

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