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BLOODY, MEDIUM ODER DURCH

bewegung.taz.de - 23.04.2018
27.04.2018, 20:00 Uhr - 27.04.2018, 22:00 Uhr
Arbeit in der Küche – Traumjob, Durchgangsstation oder Sackgasse? Oft ist der Job in einem Restaurant die erste Station für Neu-Berliner*innen. Wer kein Deutsch spricht, wäscht in einer Kiezküche Teller; wer die Sprache beherrscht, darf in den Service.

Die Küche ist der Ort der Dramen, eine Mikrogesellschaft im Ausnahmezustand. Janusköpfig, mit glänzendem Entree und einer Sicherheitstür als Notausgang, ist sie der Vorhof Berlins. Nicht wenige haben angesichts der Berliner Küchenjobs wieder die Koffer gepackt – wenn sie denn konnten.

„Wenn ein Menü 5 € kostet, kannst du davon ausgehen, dass die Leute in der Küche 3,50 € die Stunde bekommen“, verrät ein ehemaliger Koch. Wer in einer Berliner Küche Teller wäscht, hat trotz Mindestlohn kaum das Nötigste zum Leben. Aber es ist ja nur der Anfang, es soll ja weitergehen! Die Küche als Sprungbrett in ein neues Leben! Oder bleibt sie die einzige Möglichkeit? Wer kann sich in der Hierarchie hocharbeiten? Ein eigenes Restaurant gründen?

Im engen Raum der Restaurantküche findet der Regisseur Anestis Azas das Konzentrat aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. Nach der Produktion Telemachos – Should I stay or Should I go? in Co-Regie mit Prodromos Tsinikoris nimmt er sich nun der Berliner Vorzeigeindustrie an, dem Arbeitsort von Neu-Berliner*innen. Spitzengastronomen und Kiezwirte, Selfmade-Frauen und Tellerwäscher, Großküchenbetreiber und Runner – ihre Erfahrungen bilden die Zutaten.

Bloody, medium oder durch ist eine fiktiv-dokumentarische Inszenierung über eine brisante Rezeptur von Arbeitsbedingungen, Grenzziehungen und europäischer Krise.
RegieRecherche und TextBühne und KostümSoundtrackDramaturgieKörperarbeitVideoLichtdesignMitDas Projekt ist eine Koproduktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH und dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main. Erstproduktion gefördert durch die Einzelprojektförderung des Landes Berlin.
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G20 in Hamburg: wir suchen Erfahrungsberichte

Im Projekt Mapping #NoG20 arbeitet eine Forschungsgruppe mit mehr als 20 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Perspektiven an einer Analyse der Gewalteskalation im Kontext des G20-Gipfels in Hamburg im Juli 2017 (Mehr Informationen: was ist das Projekt und wer steht dahinter?). Dazu sichten wir Bilder, Videos und Dokumente, wir werten Medienberichte und Social Media aus, führen Interviews. Aber auch mit großem Aufwand bleiben uns viele Perspektiven und Erfahrungen verborgen.

Deshalb rufen wir jetzt Demonstrant*innen, Anwohner*innen, Journalist*innen, Rettungspersonal und andere dazu auf, über ihre Erlebnisse im Rahmen der Proteste gegen den G20-Gipfel zu berichten. Wie haben Sie breit diskutierte, aber auch weniger wahrgenommene Ereignisse erlebt? Auf was haben Sie sich zu Beginn der Proteste eingestellt? Wie haben die Erfahrungen Ihren Blick verändert?

Die im Rahmen des Projektes erhobenen Daten werden – soweit noch erforderlich – anonymisiert, in dieser Form für die Anfertigung des Projektberichts Mapping #NoG20 verarbeitet und – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – im Hamburger Institut für Sozialforschung archiviert. So können anonymisierte Daten auch für weitere Forschungsarbeiten zur Verfügung gestellt werden.

Kontaktmöglichkeiten und Informationen zum weiteren Vorgehen finden sich auf der Seite des Teilprojektes.

Foto vom Rand der Welcome to Hell-Demonstration: Thorsten Schröder (cc via Flickr)

HeartBeatz Solifest WORKSHOP / THEATER / LIVE HIPHOP / PARTY

bewegung.taz.de - 20.04.2018
28.04.2018, 18:00 Uhr - 29.04.2018, 06:00 Uhr
Alle Einnahmen des HeartBeatz gehen an geflüchtete Queers und Frauen und deren Familien.

13:00 Uhr Workshop
                 Intersektionalität
/ Stefanie-Lahya Aukongo
                 (Anmeldung notwenig heartbeatz@riseup.net)
18:00 Uhr Theater
                 Die Asyl-Monologe / Bühne Für Menschenrechte
ab 20:00 Uhr live HipHop
                 Babsi Tollwut / Kaye / Adi-Amati / Attackiert das System / Medusa
ab 24:00 Uhr Party
                 auf 2 Floors u.a. DJ Ipek / Bella Cuts / DJ Badre

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Big Tobacco: Nachhaltigkeit oder Tabak

bewegung.taz.de - 19.04.2018
28.04.2018, 12:00 Uhr - 28.05.2018, 12:00 Uhr
Eine Ausstellung vom Saatgut bis zur Kippe.


Wo und wie wächst Tabak? Was haben Brandrodung, Hunger und Zuckerwattearoma mit Tabak zu tun? Und wie kann den sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Tabakindustrie begegnet werden?

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Demokratiebahnhof gezeigt.

Der Eintritt ist frei!
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Bäuerliche Landwirtschaft in Afrika – Ein Rückblick auf 30 Jahre

bewegung.taz.de - 17.04.2018
24.04.2018, 19:00 Uhr - 24.04.2018, 22:00 Uhr
Buchvorstellung: „Für ein eine bäuerliche Würde“ von Deogratias Niyonkuru

Wie sieht die Zukunft der afrikanischen Landwirtschaft aus? Diese Frage wird sehr kontrovers diskutiert. Deogratias Niyonkuru lässt in seinem Buch Bauern und Bäuerinnen selbst zu Wort kommen.
Er fordert Respekt für sie ein, räumt mit Glaubenssätzen auf und spart nicht mit der Kritik an der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. 

Universelle, simple Antworten werden der Komplexität der ländlichen Armut in Afrika nicht gerecht. Die Ursache nur in einen Mangel an Geld und an Technologien zu sehen, ist verfehlt.

Deogratias Niyonkuru hat Entwicklungsprojekte scheitern sehen und lokale Ansätze, die Bauern und Bäuerinnen stärken und unterstützen, mitentwickelt und begleitet.

Moderation: Jana Schindler, Oxfam Deutschland
Veranstaltung in französischer Sprache mit Konsekutivübersetzung.
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mpz-salon: 'Den Nazis ein Dorn im Auge - Zur Geschichte des Israelitischen Krankenhauses in Hamburg-St.Pauli'

bewegung.taz.de - 17.04.2018
26.04.2018, 19:30 Uhr - 26.04.2018, 22:30 Uhr
Dokumentarfilm von Bertram Rotermund und Rudolf Simon in Zusammenarbeit mit dem „St. Pauli-Archiv“, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Zum Gespräch sind dabei: Filmemacher Rudorf Simon und Bertram Rotermund

 Nur wenigen HamburgerInnen ist bekannt, dass sich im heutigen Ortsamt St.Pauli in der Simon-von-Utrecht-Straße von 1843 bis 1939 das Jüdische Krankenhaus befand. Es stand allen Menschen unabhängig von Herkunft und Religion offen, vor 1933 waren fast 70% der PatientInnen nicht jüdisch. Aufgrund seiner guten medizinischen Versorgung war es weit über die Grenzen des Stadtteils hinaus beliebt und geachtet. Ab 1933 wurde es von den Nazis systematisch demontiert und 1939 geschlossen.
 ZeitzeugInnen, deren Angehörige und HistorikerInnen schildern in Interviews diesen Prozess der Demütigung, Entrechtung, Vertreibung und Ermordung von PatientInnen und MitarbeiterInnen. 
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Joint Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony

bewegung.taz.de - 16.04.2018
17.04.2018, 14:33 Uhr - 17.04.2018
Dieses Jahr werden wir einen Live-Stream aus Tel Aviv von der Joint Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony in Berlin zeigen. 

Die "Joint Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony" ist als eine Antwort auf den existierenden israelischen "Memorial Day" zu verstehen. Hier wird nicht ausschließlich der israelischen Opfer gedacht, sondern auch der palästinensischen Opfer der Gewalt und des Krieges. Die Combatants for Peace (CfP) veranstalten diese zusammen mit The Parents Circle Families Forum, um damit zu einer gemeinsamen Erinnerung und einem besseren Verständnis beider Seiten des Konflikts beizutragen. 

In der Veranstaltung werden wir uns mit der Entstehungsgeschichte der "Joint Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony" beschäftigen. Anschließend werden wir die Zeremonie per Livestream mitverfolgen. Wer möchte, bleibt gerne noch zum informellen, gemeinsamen Gespräch. 

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und die Liveübertragung findet auf Arabisch und Hebräisch mit englischen Untertiteln statt. 

Teilnahme kostenfrei
Anmeldung erbeten unter
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0422

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin 
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Neues aus der Bewegungsforschung: Publikationen von ipb-Mitgliedern (I.2018)

Was passiert in der (deutschen) Bewegungsforschung? Was wird aktuell erforscht und publiziert?

Seit Ende 2017 listen wir einschlägige Publikationen unseres Instituts und unserer Mitglieder quartalsweise im ipb-Blog und auf der Webseite auf. Bei nunmehr 117 Mitgliedern zeichnen diese gesammelten Veröffentlichungen ein gutes Bild der aktuellen Forschung zu Protest, Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen.

Berücksichtigt werden insbesondere einschlägige Monographien, Herausgeberschaften, Zeitschriftenartikel und Forschungsberichte. ipb-Mitglieder sind hervorgehoben.

Braun, Daniela, Swen Hutter, and Alena Kerscher. 2018. “Anzeichen einer „differenzierten“ Politisierung?” Pp. 163–91 in Parteien und die Politisierung der Europäischen Union, edited by L. Anders, H. Scheller, and T. Tuntschew. Springer VS.

Caiani, Manuela and Donatella della Porta. 2018. “The Radical Right as Social Movement Organizations.” in The Oxford Handbook of the Radical Right, edited by J. Rydgren. Oxford University Press.

della Porta, Donatella. 2018. “Radicalization: A Relational Perspective.” Annual Review of Political Science 21(1).

della Porta, Donatella (ed). 2018. Solidarity Mobilizations in the ‘Refugee Crisis’’. Contentious Moves.’ Palgrave Macmillan.

della Porta, Donatella. 2018. “Afterword: Transnational Activisms in Social Movement Studies.” Pp. 339–51 in The Transnational Activist. Transformations and Comparisons from the Anglo-World since the Nineteenth Century, edited by S. Berger and S. Scalmer. Palgrave Macmillan.

della Porta, Donatella. 2018. “Anti-Corruption from Below. Social Movements Against Corruption in Late Neoliberalism.” Partecipazione e Conflitto 10(3):661–92.

della Porta, Donatella and Elena Pavan. 2018. “The Nexus between Media and Social Movements. Looking Back and the Way Forward.” in The Routledge Companion to Media and Activism, edited by G. Meikle. Routledge.

della Porta, Donatella, Massimiliano Andretta, Tiago Fernandes, Eduardo Romanos, and Markos Vogiatzoglou. 2018. Legacies and Memories in Movements: Justice and Democracy in Southern Europe. Oxford University Press.

Engels, Bettina. 2018. “Nothing Will Be as before: Shifting Political Opportunity Structures in Protests against Gold Mining in Burkina Faso.” The Extractive Industries and Society.

Engels, Bettina. 2018. “A Stolen Revolution: Popular Class Mobilisation in Burkina Faso.” Labor History 59(5).

Engels, Bettina. 2018. “How to Be a Marxist. Social Mobilisation for Radical Transformation in Burkina Faso.” Review of African Political Economy 45(156).

Ganz, Kathrin. 2018. Die Netzbewegung: Subjektpositionen im politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft. Verlag Barbara Budrich.

Geissel, Brigitte and Pamela Hess. 2018. “Determinants of Successfull Participatory Governance: The Case of Local Agenda 21.” Pp. 246–66 in Handbook on Participatory Governance, edited by H. Heinelt. Edward Elgar Publishing.

Grimm, Jannis and Cilja Harders. 2018. “Unpacking the Effects of Repression: The Evolution of Islamist Repertoires of Contention in Egypt after the Fall of President Morsi.” Social Movement Studies 17(1):1–18.

Hunold, Daniela, Philipp Knopp, Stephanie Schmidt, Roman Thurn, and Peter Ullrich. 2018. “Policing der G20-Proteste in Hamburg im Juli 2017. Ergebnisse einer strukturierten Demonstrationsbeobachtung.” Kriminologisches Journal 50(1):34–47.

Kannengießer, Sigrid. 2018. “Repair Cafés as Communicative Figurations: Consumer-Critical Media Practices for Cultural Transformation.” Pp. 101–22 in Communicative FigurationsTransforming Communications – Studies in Cross-Media Research. Palgrave Macmillan.

Kannengießer, Sigrid and Ines Weller. 2018. Konsumkritische Projekte und Praktiken: Interdisziplinäre Perspektiven auf gemeinschaftlichen Konsum. oekom verlag.

Kleres, Jochen. 2018. “Emotions in the Crisis: Mobilising for Refugees in Germany and Sweden.” Pp. 209–41 in Solidarity Mobilizations in the ‘Refugee Crisis’’. Contentious Moves,’ edited by D. della Porta. Palgrave Macmillan.

Mayer, Margit. 2018. “Neoliberalism and the Urban.” Pp. 483–95 in The SAGE Handbook of Neoliberalism, edited by D. Cahill, M. Cooper, M. Konings, and D. Primrose. SAGE.

Mayer, Margit. 2018. “Citizen Participation in Big Renewal Projects: Why so Complicated?” Pp. 12–21 in Slussen – a critical case of urban renewal in Stockholm CityStockholmia essä. Stockholmia förlag.

Mayne, Quinton and Brigitte Geissel. 2018. “Don’t Good Democracies Need ‘Good’ Citizens? Citizen Dispositions and the Study of Democratic Quality.” Politics and Governance 6(1):33.

Notz, Gisela. 2018. Warum flog die Tomate? Die autonomen Frauenbewegungen der Siebzigerjahre ; Entstehungsgeschichte – Organisationsformen – politische Konzepte – Wie geht es weiter? Komplett überarbeitete und erweiterte Auflage. AG SPAK Bücher.

Prause, Louisa and Nina-Kathrin Wienkoop. 2018. “Who Is Responsible for Corruption? Framing Strategies of Social Movements in West Africa Mobilizing against Presidential Term Amendments.” Partecipazione e Conflitto 10(3):850–73.

Roose, Jochen. 2018. “Soziale Bewegungen und Europa.” Pp. 369–74 in Europasoziologie: Handbuch für Wissenschaft und Studium, edited by M. Bach and B. Bach-Hönig. Nomos.

Roth, Roland. 2018. “Kampagnenpolitik – Anmerkungen zu Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen.” Pp. 12–19 in Engagement in Aktion. Ratgeber für wirkungsvolle Kampagnenpolitik, edited by Stiftung Mitarbeit/Bewegungsstiftung. Bonn: Stiftung Mitarbeit.

Roth, Roland. 2018. “Soziale Bewegungen.” Pp. 1458–66 in Handbuch Soziale Arbeit, edited by H.-U. Otto and H. Thiersch. München: Reinhardt Verlag.

Ullrich, Peter. 2018. Researching Police in/under Protest. Police Research as a Journey of Discovery with Obstacles. Institut für Protest- und Bewegungsforschung. Online.

Ullrich, Peter. 2018. Videoüberwachung von Demonstrationen und die Definitionsmacht der Polizei. Zwischen Objektivitätsfiktion und Selektiver Sanktionierung.  Technische Universität Berlin. Online.

Wichterich, Christa. 2018. “Der Prekäre Care-Kapitalismus.” Blätter für Deutsche und Internationale Politik, February, 91–97.

Zajak, Sabrina and Ines Gottschalk, eds. 2018. Flüchtlingshilfe als neues Engagementfeld: Chancen und Herausforderungen des Engagements für Geflüchtete. Nomos.

Zeig RWE die Rote Karte!

bewegung.taz.de - 15.04.2018
26.04.2018, 08:30 Uhr - 26.04.2018, 15:00 Uhr
Do 26. April 2018
ab 8.30 Uhr vor der Grugahalle Essen
ab 13 Uhr vor dem Hbf/Hauptpost Essen


Trotz Klimawandel und Energiewende setzt RWE weiterhin auf fossile Energieträger, vor allem Kohle. RWE zerstört dafür Wälder, Dörfer und gefährdet die Gesundheit von vielen Menschen und das globale Klima. Trotz Atomausstieg beliefert RWE die Pannenreaktoren Tihange und Doel und ist an der Gronauer Urananreicherungsanlage beteiligt. RWE verdient Millionen an dieser lebensbedrohenden Situation für Europa. Wir können das nicht tolerieren! 

Am 26. April 2018, dem Jahrestag von Tschernobyl, findet in Essen die Hauptversammlung von RWE statt. Eine gute Gelegenheit, um uns Gehör zu verschaffen und zu zeigen, dass der Widerstand gegen RWE immer stärker wird!

Ab 8.30 Uhr werden wir vor der Grugahalle eine Rote Linie in Form einer Menschenkette mit roten Karten, Bändern und Transparenten bilden. Dazu wird es viele weitere kreative Aktionen geben. Dazu laden wir euch ein!

In der Hauptversammlung selbst werden zahlreiche Aktivist*innen unsere vielfältigen Kritikpunkte den Aktionär*innen vortragen und den RWE-Vorstand mit entlarvenden Fragen löchern.

Ab 13 Uhr werden wir dann die Kritik an RWE auch in die Essener Innenstadt tragen:

Rote Karte für den Klima-Killer RWE!


Rote Karte für die Zerstörung des Hambacher Walds und Zwangsumsiedlungen!


Rote Karte für Uranlieferungen an Pannenreaktoren Tihange und Doel


Rote Karte für Uranlieferungen in die USA für Atomwaffen-Tritium


Rote Karte für die RWE-AKW Lingen 2 und Gundremmingen C


Rote Karte für die Gesundheitsgefährdung!


Rote Karte für die Repression gegen Klima-Aktivist*innen!


Rote Karte für Blutkohle aus Kolumbien und Russland!

> Unser Gegenantrag


Es rufen auf:

Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen

Aktionsbündnis Stop Westcastor

AntiAtomBonn

attac Köln

BBU Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz

Buirer fuir Buir

BUND Jugend NRW

BUND NRW

Ende Gelände

Hambi bleibt!

Initiative 3 Rosen

IPPNW

Klimavernetzung Ruhr

NABU NRW

SofA Münster

Stop Tihange und Doel

-  https://www.kritischeaktionaere.de/rwe.html
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Protest ! Widerstand im Plakat

bewegung.taz.de - 15.04.2018
20.04.2018, 11:18 Uhr - 02.09.2018, 11:18 Uhr
 Globalisierung, Frauenrechte, Trump – das Plakat hat sich als wirkungsvolles Medium für den politischen Kampf etabliert. 50 Jahre nach 1968, Auftakt weltweiter Rebellion, versammelt die Ausstellung rund 300 internationale Protest-Plakate. Der Bogen spannt sich von Käthe Kollwitz’ emotionalem Appell gegen den Krieg über die legendären Botschaften des Pariser Atelier Populaire bis zu zeitgenössischen politischen Manifesten. Die Entwürfe demontieren Machthaber, prangern Unrecht an oder verleihen Utopien ein Gesicht. Sie sind visuelles Gedächtnis sowie Appell an die Notwendigkeit des Widerstands heute und belegen die Aktualität und Universalität der Themen. Begleitet von Protestsongs, Videos als auch Bildern aus dem virtuellen Raum stellt die Ausstellung engagierte Gestalter vor und beleuchtet unterschiedliche Strategien des Protests. 
-    https://museum-gestaltung.ch/de/ausstellung/protest/
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„Seid wachsam, daß über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht.“ Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933–1945

bewegung.taz.de - 14.04.2018
26.04.2018, 17:00 Uhr - 26.04.2018, 20:00 Uhr
Eine Ausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin und der Hans-Böckler-Stiftung.


Programm:
- Begrüßung: Katja Lucke (Dokumentationszentrum Prora e.V.)
- Grußwort: Volker Schulz (Regionsgeschäftsführer DGB Vorpommern)
- Einführung: Dr. Stefan Heinz (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin)



Die Ausstellung stellt die Schicksale von 16 Gewerkschaftsmitgliedern in den Mittelpunkt, die das harte Schicksal einer KZ-Haft erdulden mussten und zum Teil nicht überlebten. Viele der in Konzentrationslagern inhaftierten Gewerkschafter schlossen sich bereits wenige Monate nach der Machtergreifung Widerstandsgruppen an. Während die einen in gewerkschaftlichen Widerstandsgruppen mitarbeiteten, engagierten sich zahlreiche andere Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen insbesondere in sozialdemokratischen und kommunistischen Widerstandsgruppen.


Die Ausstellung kann bis zum 8. August 2018 besichtigt werden.
Der Ausstellungskatalog kann vor Ort und im Buchhandel erworben werden.


Tel.: (038393)13991



Mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Landeszentrale für politische Bildung

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Die 412. Montagsdemo am 16. April 2018

bewegung.taz.de - 14.04.2018
16.04.2018, 18:00 Uhr - 16.04.2018
Die 412. Montagsdemo findet am 16. April 2018 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache, links auf die Schillerstraße bis vor die kleine Schalterhalle, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Roland Kugler, Rechtsanwalt; "Die Deutsche Umwelthilfe, die Fahrverbote und der Vergleich"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Rainer Markus Wimmer; kabarettistisch poetischer Liedermacher und Autor
 Moderation: Jürgen Horan, Kernen 21

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BigBrotherAwards 2018

bewegung.taz.de - 11.04.2018
20.04.2018, 18:00 Uhr - 20.04.2018, 20:30 Uhr
Eine Premiere: Zum ersten Mal verleihen wir die BigBrotherAwards im Stadttheater Bielefeld! Die Verleihung findet statt am 20. April um 18 Uhr. 

Wir stecken schon mitten in den Vorbereitungen: Kartenverkauf, Beleuchtung, Musik und viele andere Dinge organisieren wir gerade. Die Jury hat bereits Preisträger ausgewählt, die es in sich haben! Welche Unternehmen, Behörden, Verbände haben sich dieses Jahr einen BigBrotherAward durch schamlose Datensünden verdient? Das verraten wir erst am 20. April ab 18 Uhr im Theater Bielefeld. Seien Sie dabei!

Was sind die BigBrotherAwards?
Spannend, unterhaltsam und gut verständlich werden die ‚Oscars für Überwachung' (Le Monde) an die größten Datensünder des letzten Jahres vergeben. Eine Jury aus prominenten Bürgerrechtlern verleiht jährlich diesen Datenschutz-Negativpreis an Firmen, Organisationen und Politiker.

Die BigBrotherAwards bewirken viel: Sie machten zum Beispiel Rabattkarten, Scoring, Mautkameras, Farbkopierer und Handyüberwachung als Gefahr für Grundrechte und Privatsphäre bekannt. Sie warnten schon früh vor der Gesundheitskarte, der Steuer-ID und der Vorratsdatenspeicherung. Schon lange vor den Skandalen bei Lidl, Telekom, Bahn und Co. wurden die BigBrotherAwards an diese Konzerne verliehen. Ein Abend der gelebten Politik mit den Mitteln des Theaters, geschliffener Rede, Musik und Tanz.


BigBrotherAwards 2018 gemeinsam streamen
u.a. in Weimar, München und Braunschweig
Habt ihr Lust in eurer Lieblingskneipe, eurem Hackspace oder im Wohnzimmer gemeinsam mit anderen die Verleihung der BigBrotherAwards zu sehen? Wer ein öffentliches Streaming organisieren möchte, kann sich hier anmelden: https://digitalcourage.de/form/public-screening
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Vortrag im Rahmen der Jahresversammlung des Förderkreises: Gewerkschaftlicher Widerstand gegen das NS-Regime 1933-1945. Neue Ergebnisse eines Forschungsprojektes an der Freien Universität

bewegung.taz.de - 11.04.2018
28.04.2018, 10:00 Uhr - 28.04.2018, 12:00 Uhr
27. Jahresversammlung des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung e. V.

beginnt mit dem öffentlichen Vortrag von Dr. Stefan Heinz (FU Berlin): 

Gewerkschaftlicher Widerstand gegen das NS-Regime 1933-1945. Neue Ergebnisse eines Forschungsprojektes an der Freien Universität
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Atomwaffen in Reichweite – Vom Widerstand in Büchel und im Gericht

bewegung.taz.de - 10.04.2018
11.04.2018, 19:00 Uhr - 11.04.2018, 21:30 Uhr
Am Abend vor unserer Berufungsverhandlung am Landgericht Koblenz werdet ihr einen Einblick in unsere Prozesskampagne bekommen und die Möglichkeit haben, die Angeklagten kennenzulernen.Damit möchten wir auch in der Stadt Koblenz dazu beitragen, dass die Atombomben, die in nur 50km Entfernung lagern, zum Thema werden. Genauso wie der notwendige Widerstand dagegen.

Mit Unterstützung der Katholischen Hochschulgemeinde, dem Ökumenischen Netz, dem BUND Koblenz und der Antirepressionsgruppe Koblenz.

Die Veranstaltung findet statt in der KHG Koblenz, Löhrrondell 1a

Wenn ihr alle Neuigkeiten so schnell wie möglich erfahren wollt, abonniert unseren Newsletter (bitte eintragen!)!

-   http://junepa.blogsport.eu/aktionen/widerspruch/aktuelles/
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Plastic Attack International

bewegung.taz.de - 10.04.2018
12.04.2018, 08:00 Uhr - 22.04.2018, 18:00 Uhr
We will buy items that we need, remove the packaging, and then leave the plastic at the store. 
 This is a peaceful demonstration to raise awareness on the incredible amount of unnecessary plastic used by supermarkets. 
 
 We, as consumers, are trying to do our part- we are searching for alternatives, we are demanding legislative action, but change has to be made at all levels and we need big business and retailers to also do their part. This is our call to action. We need to be able to get our produce fairly and at a reasonable price without feeling like we are damaging the environment at the same time.
 
 We hope to encourage supermarkets to work with us and work towards the adaptation a plastic-free policy for a sustainable future on Planet Earth. 

-   https://www.facebook.com/pg/PlasticAttack/events/?ref=page_internal
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Das Zukunftsratsmodell für die BWB im Zeichen von "Blue Community"

bewegung.taz.de - 05.04.2018
05.04.2018, 18:00 Uhr - 05.04.2018, 21:00 Uhr
Das Zukunftsratsmodell für die BWB im Zeichen von "Blue Community"
Berliner Wassertisch und Berliner Wasserrat bereiten derzeit intensiv die Einführung der Bürgerbeteiligung an der Berliner Wasserwirtschaft vor. Weitere Dynamik in den Prozess hat der am 22.3. 2018 auf Anregung des Berliner Wassertisches in Zusammenwirken mit Maude Barlow realisierte Beschluss des Abgeordnetenhauses gebracht, mit dem Berlin zur "Blue Community" wurde. Deren Leitlinien ziehen eine Demokratisierung der Berliner Wasserwirtschaft  nahezu zwingend nach sich, um die hohen Anforderungen einer ‚blauen Gemeinschaft‘ zu erfüllen.
Der Berliner Wassertisch hat in den letzten Monaten damit begonnen, Gespräche mit Vertretern des Personalrats der BWB sowie der Gewerkschaft ver.di zu führen. Das Beteiligungsmodell des Berliner Wassertischs wurde der Beauftragten für Partizipation, Susanna Kahlefeld, (Bündnis 90/Die Grünen), vorgestellt und ist auf Interesse und Zustimmung gestossen. Gespräche mit dem Landesausschuss der Partei Die Linke über die anstehende Reform des Berliner Betriebegesetzes und die Einführung der Bürgerbeteiligung im Aufsichtsrat der BWB sind angebahnt. Mit den Aktiven des "Stadtgespräch Wasser" und der "Stiftung Zukunft" wollen wir nach einem Input von Karl Goebler das Partizipationsmodell des Berliner Wassertisches diskutieren. Im Mittelpunkt der Diskussion werden stehen: die Zusammensetzung und Auswahl der Zukunftsratsmitglieder, das Vetorecht, zusätzliche Beteiligungsformate und das Zusammenspiel von Zukunftsrat und Wasserrat. 
Wir werden Gemeinsamkeiten und Differenzen ausloten und beraten, welche Schritte als nächstes zu unternehmen sind, um die partizipative Demokratie in diesem Bereich voranzubringen.
Pressekontakt: Ulrike von Wiesenau +49(0)1573-4077795 ...
Sitzung des Berliner Wasserrats am Donnerstag, 5. April 2018, 19 Uhr, im Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hinter der katholischen Kirche 3, 10117 Berlin
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Diese Versöhnung heißt Vergessen! – Wider die „Lüneburger Linie“

bewegung.taz.de - 04.04.2018
26.04.2018, 18:00 Uhr - 26.04.2018, 21:00 Uhr
Diese Versöhnung heißt Vergessen! – Wider die „Lüneburger Linie“Demonstration am 26.04.2018, 18 Uhr, Marktplatz Lüneburg Im Januar 2018 haben die geschichtsrevisionistischen Aussagen des Lüneburger Bürgermeisters Dr. Gerhard Scharf, im Bezug auf das dortige Ehrenmal der 110. Infanterie-Division der Wehrmacht, und die darüber entstandene Diskussion wieder einmal den erbärmlichen Zustand der Lüneburger Erinnerungskultur deutlich gemacht. Die Äußerungen des Politikers und die Tatsache, dass er weder zurückgetreten ist, noch abberufen wurde, stellen nur die Spitze des Eisbergs dar, aber keinerlei Überraschung für aufmerksame Beobachter*innen des Lüneburger Umgangs mit der eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit.

Die aktuellen Äußerungen des Bürgermeisters am Ehrenmal für die 110. I.D., welches für sich schon eine Verherrlichung der Wehrmacht darstellt, beleidigen die Opfer des Nationalsozialismus und verunglimpfen diejenigen, die sich heute für eine kritische Erinnerungskultur einsetzen. Die 110. I.D. war eine in Lüneburg aufgestellte Einheit der Wehrmacht, die 1944 an Kriegsverbrechen ungeheuren Ausmaßes im Raum Ozarichi in Weißrussland maßgeblich beteiligt war. Binnen einer Woche wurden dort nicht weniger als 9000 in Lagern ohne Gebäude oder sanitäre Einrichtungen zusammengetriebene Zivilist*innen ermordet. Den Tätern dieses Verbrechens wurde 1960 das oben genannte Ehrenmal errichtet.

Die „Lüneburger Linie“ steht in einer Tradition von Relativierung und Bagatellisierung der nationalsozialistischen Verbrechen und fällt damit sogar hinter die durchaus kritikwürdigen Maßstäbe deutscher Erinnerungskultur zurück. Die Geschichte des Denkmals für die 110. I.D. ist ein gutes Beispiel für so geartete Verhältnisse. So waren ehemalige Wehrmachtssoldaten in den 1950er und 60er Jahren Mitglieder im Stadtrat, u. a. ein „110er“, Hans Horch, der 1956 die erste Veteranenversammlungen der 110. I.D. inklusive Schweigemarsch, Kranzniederlegung und dem Hochhalten der Reichkriegsflagge der Division in Lüneburg organisierte. Die Stadt wusste das überschwänglich zu begrüßen. Oberstadtdirektor Böttcher legte als Repräsentant für die Stadt einen Kranz nieder und sprach: „Sie [die 110. I.D.] starben für Deutschland, für das ganze Deutschland. Ehre ihrem Andenken!“ (LZ v. 03.04.1956). Es entstand eine Zusammenarbeit zwischen der neu gegründeten Bundeswehr in der Scharnhorstkaserne, ehemaliger Standort auch von Einheiten der 110. I.D., der Stadt und dem Veteranenverband. Zwei Jahre später – 1958 – begrüßte der damalige Oberbürgermeister Wilhelm Hilmer (SPD) beim nächsten Treffen der 110. I.D. die Veteranen und „hob die vorbildliche Kameradschaftspflege der 110. Infanterie-Division hervor.“ (LZ v. 09.06.1958). In dieser Zusammenarbeit entstand die Idee für das Ehrenmal und im Oktober 1960 wurde dieses schließlich aufgestellt und unter höchster Ehrerbietung der 110. I.D. in die Obhut der Stadt übergeben. Die Thematisierung der perfiden Verbrechen der 110. I.D. und eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus fanden keinesfalls statt.

2014 wurde dem genannten Ehrenmal schließlich eine vermeintlich erklärende Tafel hinzugefügt. Darauf wird zwar ein „Kriegsverbrechen bei Ozarichi “ benannt, allerdings „die Not der Soldaten und die Leiden ihrer Opfer“ auf erschreckende Weise gleichgesetzt. Somit werden bis heute die Taten der Division relativiert und unter dem Feigenblatt des „sozialen Friedens“ die Wehrmacht geehrt.

Erinnerungskultur kann aber niemals Versöhnung mit der Vergangenheit sein! Niemals Wiedergutmachung von Taten! Und niemals Wiedergutwerdung der Täter!

Am 26. April 2018 wollen wir deshalb gemeinsam auf die Straße gehen! An diesem Tag jährt sich zum 81. Mal der Luftangriff auf Guernica durch die Legion Condor unter Wolfram von Richthofen im Verein mit Fliegern des faschistischen Italiens. Das Bombardement zerstörte einen Großteil der baskischen Stadt und forderte die Leben von 600 bis 1.500 Zivilist*innen. Maßgeblich beteiligt an diesem unmenschlichen Angriff waren Soldaten, die später wiederum unter von Richthofens Befehl das Lüneburger „Löwengeschwader“ formierten, das Kampfgeschwader 26 bzw. 257. Auch diesen Lüneburger Tätern wurde ein Ehrenmal gesetzt. Dieses wurde aufgrund von Angst vor „öffentlicher Polarisierung“ 2002 in die Theodor-Körner-Kaserne verlegt.

Einer Stadtpolitik, die lieber totschweigt als zu problematisieren, lieber die Täter ehrt, als den Opfern zu gedenken, wollen wir entgegentreten. Wir wollen an die Opfer erinnern, die der Nationalsozialismus durch und mit Lüneburger Beteiligung gefordert hat und die Zustände anklagen, welche Täterschaft relativieren und eine breite kritische Auseinandersetzung verhindern. Die unermüdliche Arbeit der Antifaschist*innen vor Ort wurde und wird von städtischer Seite nicht gewürdigt und teilweise sogar erschwert. Im Rahmen der Debatte Anfang 2018 kam es zu Drohungen und Anfeindungen gegen Kritiker*Innen dieser „Lüneburger Linie“ des Vergessens. Diese Zustände klagen wir an!

Wir gehen auf die Straße für…
 …Aufarbeitung und Kenntlichmachung der Lüneburger NS-Vergangenheit!
 …die Benennung der Täter und ihrer Verbrechen als solche!
 …den Rücktritt Dr. Gerhard Scharfs vom Amt des Bürgermeisters!
 …eine kritische Erinnerungskultur von Seiten der Stadt!
 …Entschädigung der Opfer als notwendige Konsequenz aus der eigenen Vergangenheit!

Wir solidarisieren uns mit…
 …den im Verlauf der aktuellen Debatte angefeindeten Gruppen und Personen!
 …den Gruppen und Personen, die seit Jahren antifaschistische Arbeit und kritische Erinnerungskultur in Lüneburg betreiben!
 …den Opfern faschistischer Gewalttaten, gestern wie heute!

Wir rufen euch auf am 26. April um 18 Uhr am Rathausplatz mit uns zu demonstrieren!
 Lasst uns auf die Straße gehen gegen ein Verdrängen von Taten und ein Verdrehen von Täterschaft. Für eine andauernde kritische Auseinandersetzung mit Lüneburger und deutscher Geschichte. Für mahnendes, solidarisches Gedenken. Für eine Zukunft ohne Faschismus!

AK Unbehagen in der Struktur
Aufruf via https://unbehageninderstruktur.wordpress.com/

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„Triumph des guten Willens“ (2016)

bewegung.taz.de - 04.04.2018
05.04.2018, 19:00 Uhr - 05.04.2018
Filmvorführung und Diskussion mit Regisseur Mikko Linnemann: „Triumph des guten Willens“ (2016)Am 05.04.2018 um 19 Uhr zeigt der AK Unbehagen in der Struktur im Hörsaal 5 an der Leuphana Universität den FilmTriumph des guten Willens (2016)  von Gegenfeuer Produktionen. Der Film, der als Teil der Reihe „Wie erinnern?“ entstand, setzt sich filmisch mit den Texten des Publizisten Eike Geisel (1945-1997) auseinander.

Geisel, der in den 1980er und 1990er Jahren mit seinen Texten scharfe Kritik an der deutschen Erinnerungskultur übte, entlarvte die ab den 80er Jahren bundesweit einsetzende „betonierte Aufarbeitung“  als Entwicklung zu einer eigentlich unmöglichen Normalität, die er als „Wiedergutwerdung der Deutschen“ bezeichnete. Gemeinsam mit Wolfgang Pohrt hatte er ab 1975 eine Assistenzstelle an der Pädagogischen Hochschule Lüneburg inne „auf Betreiben der Exil-Frankfurter Hermann Schweppenhäuser und Günther Mensching“ (Pohrt).

Der Film zeigt im Rahmen zahlreicher Interviews mit Weggefährten Geisels ein Bild der erinnerungspolitischen Debatten der letzten Jahrzehnte.

Der Regisseur Mikko Linnemann wird zu Gast sein und für eine anschließende Diskussion zur Verfügung stehen.

Hinweis auf kommende Veranstaltungen:
Diese Versöhnung heißt Vergessen! – Wider die „Lüneburger Linie“Demonstration am 26.04.2018, 18 Uhr, Marktplatz Lüneburg


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Der Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“

bewegung.taz.de - 03.04.2018
11.04.2018, 18:00 Uhr - 11.04.2018
Veranstaltungsreihe
Der Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“ 

Was geschah am 1. und 2. Juni 1967 in Berlin und wie lässt es sich erklären? Zur Beantwortung dieser Fragen findet im April und Mai 2018 eine Veranstaltungs- und Diskussionsreihe statt. Dazu gibt es am: 

Mi., dem 11.4.2018, 18 Uhr, in der Koloniestraße 120, 13359 Berlin ein Zeitzeugengespräch mit Wolfgang Wieland

Wolfgang Wieland ist Rechtsanwalt und Politiker. Er nahm als Student an den Demonstrationen gegen den Schah 1967 teil. Am 2. Juni 1967 war er im Parkhof der Krummen Straße 66/67, in der Benno Ohnesorg von dem Polizisten Karl-Heinz Kurras niedergeschossen wurde. Er war für die Alternative Liste 

  •   im Abgeordnetenhaus von Berlin. 

  •   2001/2002 Senator für Justiz. 

  •   Mitglied des Deutschen Bundestages 

  • für Bündnis 90/Die Grünen. 

  • Eintritt: frei


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     Alle folgenden Zeitzeugengespräche finden jeweils Mittwochs, ab 18 Uhr statt. 

  • Ort:Made in Wedding, Koloniestraße 120, 13359 Berlin
    (Nähe U-Bahnhof Osloer Straße oder Tram-Haltestelle Drontheimer Straße.) 

  • Die Stadtführungen finden in Charlottenburg statt. 

  • Wer interessiert ist, als Zeitzeugin/Zeitzeuge eigenes Erleben des Jahres 1967 darzustellen; nehme bitte Kontakt mit uns auf (hrldmoel@zedat.fu-berlin.de). 

  • Weitere Planung (ist veränderbar): Am 18.4. und 25.4.2018, gibt es jeweils ab 18 Uhr Stadtführungen zu den Orten des Geschehens mit Harald Möller. Am 2.5.2018, 18 Uhr, folgt wieder in der Koloniestraße 120 eine Filmvorführung von Dorian Raßloff. Und am 16.5. gibt es ebendort um 18 Uhr erneut ein Zeitzeugengespräch mit Konrad Melchers. 

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