Feed aggregator

MakeCity Festival Berlin 2018 - Intermediäre Akteure in der städtischen Planungspolitik

bewegung.taz.de - 24.06.2018
24.06.2018, 10:30 Uhr - 25.06.2018, 13:00 Uhr

MakeCity Festival Berlin 2018 - Intermediäre Akteure in der städtischen Planungspolitik

Wege der direkten Demokratie und Mitgestaltung von Stadt. Eine Veranstaltung des Fachgebiets Planungstheorie und Analyse städtischer und regionaler Politiken am Institut für Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin

 

13.30 UHR  PROJEKTPRÄSENTATION & DISKUSSION

 

 

Gäste:

Sebastian Beck, Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw)  
Autor des Buches "Mittler, Macher, Protestierer"

Ulrike von Wiesenau, Demokratie-Expertin und Mitbegründerin von
"Gemeingut in BürgerInnenhand", im Vorstand des Freiburger Instituts für
soziale Gegenwartsfragen

Fadi El-Ghazi, Rechtsanwalt und Mitautor des Gesetzentwurfs für ein werbefreies Berli

 

Bauhütte Südliche Friedrichstadt,

Besselstraße 1, 10969 Berlin

 

 

Categories:

Padovicz enteignen

bewegung.taz.de - 23.06.2018
24.06.2018, 16:00 Uhr - 24.06.2018, 18:00 Uhr

Probleme mit Padovicz , Berlin Projekt Immobilien Management GmbH und Siganadia, VIVO Hausverwaltung, Factor Grundstücksentwicklungsgesellschaft GmbH oder Dr. House Solutions Service GmbH ?
Die oben genannten Gruppen sind berüchtigte Immobilien- Player bzw. Hausverwaltungen oder Hausmeisterdienstleister in Berlin. In letzter Zeit ist es gerade in diesem Umfeld zu hochpreisigen Modernisierungsankündigungen gekommen, Gewerbemieten wurde aus Profitgründen nicht verlängert. Es droht sowohl Mietern als auch kleinen Gewerbetreibenden Verdrängung aus den angestammten Kiezen. Obdachlosigkeit und Geschäftsaufgabe sind Szenarien, die nicht unbegründet sind.
Dieser Zustand ist kein Naturgesetz! Viele Mieterinnen und Mieter haben sich bereits mehrfach erfolgreich gewehrt.
Um auf die Missstände aufmerksam zu machen und um sich mit anderen Betroffenen zu vernetzen, laden wir ein:
Zum Kiezspaziergang am 24.6. um 16:00 auf der Grünfläche Boxhagener Platz

Categories:

Nicht mit uns! – Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg

bewegung.taz.de - 22.06.2018
23.06.2018, 00:00 Uhr - 25.06.2018

Connection e.V. bietet für den Herbst 2018 eine Veranstaltung in Form einer Szenischen Lesung mit dem Titel „Nicht mit uns! – Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg“ an.

Wir wollen in einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung denjenigen Raum geben, die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten. Mit Texten u.a. von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf, mit Gedichten, Liedern und Musik werden wir ihren Erlebnissen, Gedanken, Motiven und Konsequenzen nachgehen, auch mit Verweis auf die aktuelle Bedeutung.

In Deutschland war 1914 die Kriegsdienstverweigerung so gut wie unbekannt. Trotz einer anfänglichen Kriegsbegeisterung entzogen sich aber zunehmend Rekruten und Soldaten der Beteiligung am I. Weltkrieg. Zum Ende hin gab es massenhafte Desertionen und Militärstreiks gegen die Fortführung des Krieges. In den Marinehäfen traten Soldaten in den Streik. Zwischen 750.000 und 1 Mio. entzogen sich auf unterschiedlichste Art dem Dienst oder verschwanden in der Etappe. Es war eine der ersten Massendesertionen, die sich gegen die Weiterführung eines Krieges richtete.

Der I. Weltkrieg hatte am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien begonnen und endete am 11. November 1918. Auf der einen Seite standen vor allem Deutschland, Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich, auf der anderen Frankreich, Großbritannien, Russland, Serbien und die USA. Insgesamt beteiligten sich 40 Staaten an diesem Krieg, 70 Millionen Soldaten standen unter Waffen. Insbesondere zwischen Frankreich und Deutschland entwickelte sich eine Material- und Menschenschlacht. Für die Soldaten wurden die über Jahre hinweg industrialisiert geführten Gefechte in den Schützengräben zur alltäglichen Realität. Fast zehn Millionen Soldaten starben, die Anzahl der zivilen Opfer wird auf weitere sieben Millionen geschätzt.

Die Desertionen und der Streik der Soldaten im I. Weltkrieg waren zum ersten Mal eine breite Bewegung gegen den Krieg. Daran anknüpfend gab es in der Weimarer Republik eine intensive Diskussion über Strategien der Kriegsdienstverweigerung und andere Möglichkeiten des Widerstandes gegen Krieg. Die War Resisters‘ International wurde aufgrund der Erfahrungen von Kriegsdienstverweigerern im I. Weltkrieg 1921 gegründet. In nachfolgenden und aktuellen Kriegen hat die Verweigerung der Beteiligung am Krieg immer wieder hohe Bedeutung. Die Erfahrungen des I. Weltkrieges zeigen, dass Kriegsdienstverweigerer und Deserteure damals wie heute Unterstützung und Schutz brauchen.

Die Szenische Lesung wird von Rudi Friedrich (Trompete, Lautpoesie, Lesung) sowie von Talib Richard Vogl (Gitarre, Lautpoesie, Lesung) gestaltet. Nach der Szenischen Lesung wird es die Möglichkeit für Fragen oder Diskussion geben.

Veranstaltungen können gegen einen Unkostenbeitrag von 400 € gebucht werden unter www.Connection-eV.org/100JahreDesertion-form. In dem Beitrag enthalten sind 500 Flyer oder Postkarten, 30 Plakate, Fahrtkosten der Referenten sowie Honorar. Eine Unterkunft muss gegebenenfalls von den VeranstalterInnen zur Verfügung gestellt werden.

Als Zeitraum für die Veranstaltungen kommen folgende Termine in Frage:

18.-23. September: Jeweils Dienstag und Freitag bis Sonntag

28. September – 14. Oktober 2018: für alle Tage

16. Oktober – 30. Oktober: Jeweils Dienstag und Freitag bis Sonntag

2. November (Freitag)

6. November (Dienstag)

Rückmeldungen erbitten wir über das auf www.Connection-eV.org/100JahreDesertion-form zur Verfügung gestellte Formular. Hier finden sich auch noch weitere Informationen.

https://de.connection-ev.org/100JahreDesertion

 

Categories:

FAU – Wie funktioniert das?

bewegung.taz.de - 21.06.2018
06.07.2018, 19:30 Uhr - 06.07.2018

Wie ist die FAU – lokal in Berlin, bundesweit sowie international – organisiert und vernetzt? Was macht eine syndikalistische Gewerkschaft überhaupt aus? Einführung für Interessierte. Immer am 1. Freitag im Mona

Categories:

Alle Menschen sind gleich! Investoren sind gleicher? - Das "Binding Treaty" darf nicht an Profitinteressen scheitern

bewegung.taz.de - 21.06.2018
25.06.2018, 19:00 Uhr - 25.06.2018, 21:00 Uhr

Menschen- und Umweltrechte sind universell? Aber nein! Wenn in Bangladesh eine Kleiderfabrik einstürzt und 1.000 Menschen sterben, wenn in Indonesien ein ganzer Landstrich für den Palmölanbau zerstört wird und Kinder den Kakao für unsere Schokolade pflücken müssen, dann stehlen sich gierige Konzerne aus der Verantwortung und die Betroffenen gehen leer aus. Wenn jedoch „Investoren“ ihre Gewinne in Gefahr sehen, können sie internationale Schiedsgerichte anrufen.

Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen nehmen dagegen durch die fortschreitende Globalisierung und Freihandel weltweit immer mehr zu. Die Produktionsketten sind intransparent und die Konzerne verschieben die Verantwortung an die Zulieferer. Menschenrechts- und Umweltstandards für Unternehmen basieren auf Freiwilligkeit ohne Sanktionsmöglichkeiten.

Ein Versuch, dies zu ändern, ist der Prozess für ein rechtlich bindendes Instrument zu den menschenrechtlichen Verpflichtungen transnationaler Konzerne und anderer Unternehmen dem „UN Binding Treaty“. Angestoßen von Südafrika und Ecuador wird vor der UN über einen Vertrag verhandelt, damit in allen internationalen Abkommen und im Welthandel soziale und ökologische Mindeststandards eingehalten werden.

Die Bundesregierung, die EU und andere Industriestaaten versuchen den Prozess zu stoppen und zu ignorieren - aber er geht weiter und wir geben nicht auf!

Claudia Müller-Hoff von ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights e.V ) und Steffi Wassermann vom FDCL (Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika) führen nach einem kurzen Film in das Thema ein, berichten über Aktivitäten und zeigen, was wir selbst tun können. Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Categories:

Demo gegen das neue Polizeigesetz

bewegung.taz.de - 21.06.2018
22.06.2018, 18:00 Uhr - 22.06.2018

Wann: 22. Juni, 18 Uhr

Wo: Roncalliplatz, Köln

Bevor es am 07.07. in Düsseldorf die Großdemonstration gegen das PolG NRW geben wird, findet am Freitag den 22.06. um 18 Uhr in Köln ein Aktionstag mit Kundgebung am Roncalliplatz (Dom) statt.

Categories:

Brainstorming zum Park(ing) Day 2018

bewegung.taz.de - 20.06.2018
02.07.2018, 19:15 Uhr - 02.07.2018, 21:00 Uhr

Brainstorming zum Park(ing) Day

https://www.umverkehr.ch/event/2018-07-02-brainstorming-zum-parking-day-2018

Categories:

Stop Kohle - Berlin & anderswo

bewegung.taz.de - 20.06.2018
24.06.2018, 12:00 Uhr - 24.06.2018, 14:00 Uhr

Stopp Kohle – Deine Hände für den Klimaschutz!

Das Endspiel um die Kohle beginnt: Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission verhandelt über den Ausstieg aus der Kohle in Deutschland. Das ist die Chance, für die wir so lange gekämpft haben – Deutschlands Klimakiller Nummer 1 endlich abzuschalten! Doch RWE und Co. wollen den Ausstieg blockieren. Gemeinsam müssen wir jetzt dafür sorgen, dass sich die Kohlelobby nicht durchsetzt: Damit die Kohlebagger endlich stillstehen und die schmutzigen Kraftwerke unser Klima und unsere Gesundheit nicht mehr zerstören.

Im Juni verhandelt die Kohle-Kommission erstmals über den Ausstieg. Dann sind wir gefragt – zu Tausenden, auf Berlins Straßen. Am Sonntag, 24. Juni, senden wir mit unseren Händen ein klares Signal: Stop Kohle! Gemeinsam zeigen wir: Die übergroße Mehrheit der Bevölkerung will beim Klimaschutz endlich Taten sehen.

Wir fordern:

  • Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass die Klimaziele erreicht werden. Sie muss ein Sofortprogramm vorlegen, das die Einhaltung des 2020-Klimaschutzziels ermöglicht. Dafür müssen die CO2-Emissionen der Kohlekraftwerke um rund 100 Mio. Tonnen sinken.
  • einen gesetzlichen Ausstiegs-Fahrplan für Kohlekraftwerke und Tagebaue, mit dem die nationalen Klimaziele und das Pariser Klima-Abkommen eingehalten werden.
  • den sofortigen Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und -erweiterungen.
  • zielgerichtete Unterstützung der betroffenen Kohle-Regionen und Beschäftigten statt einen vergoldeten Ausstieg für die Kohlekonzerne.

Die Bundesregierung muss endlich Erfolge liefern für den Klimaschutz und den Ausbau Erneuerbarer Energien. Denn der Klimawandel ist die Schicksalsfrage der Menschheit: Bereits heute bedroht und vernichtet er die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weltweit. Um die schlimmsten Folgen der Klimakrise noch abzuwenden, bleiben uns nur noch wenige Jahre. Der Ausstieg darf nicht mehr warten!

Mach mit: Komm zur Demo und Protestaktion gegen die Kohle am 24. Juni!

Stop Kohle – Deine Hände für den Klimaschutz!

https://www.stop-kohle.de/aufruf/

https://www.ende-gelaende.org/de/news/stop-kohle-demo/

https://www.bund-leipzig.de/service/termine-bund-leipzig/detail/event/kohle-stoppen-fahrt-mit-uns-zur-demo-nach-berlin/

BUNDESWEITE AKTIONEN :

https://veranstaltungen.campact.de/?utm_medium=email&utm_source=actionkit#!/groups/campact-aktionsnetz-stopp-kohle

Categories:

Bürger*innenasyl Berlin - für eine solidarische Stadt

bewegung.taz.de - 19.06.2018
19.06.2018, 19:00 Uhr - 19.06.2018

Ein Aufruf von Bürger*innenasyl Berlin

Wann: 19. Juni, 19 Uhr

Wo: KUB, Oranienstraße 159, Berlin

"Täglich machen sich Menschen unter lebensgefährlichen Bedingungen auf ihren Weg nach Europa, um Krieg, Hunger und Verfolgung zu entkommen. Entweder werden sie an den zunehmend militarisierten Grenzen zurückgedrängt, befinden sich jahrelang in Transitstaaten oder, ihrer Menschenrechte beraubt, in Lagern nahe der europäischen Außengrenze. Ein fairer europäischer Verteilmechanismus liegt dagegen in weiter Ferne.

Menschen, denen es trotz allem gelungen ist, in Deutschland einen Asylantrag zu stellen, erwartet oftmals ein rechtlich beschleunigtes Verfahren ohne Berücksichtigung der spezifischen Fluchtgründe. Mit Anerkennungs- und Abschiebequoten wird Politik gemacht, die rechtspopulistischen Parteien in die Hände spielt. Neben den direkten Abschiebungen in ihre Herkunftsländer werden zahlreiche Schutzsuchende durch die Dublin-Regelung in vermeintlich sichere Drittstaaten abgeschoben. Doch auch dort finden sie keinen Schutz: viele werden aus diesen Staaten weiter in Kriegsregionen wie Afghanistan oder den Irak deportiert.

Doch dagegen formiert sich ziviler Ungehorsam und praktische Solidarität: Deutschlandweit haben sich Initiativen für Bürger*innen-Asyl gebildet, die privaten Wohnraum zu Schutzraum für von Abschiebung bedrohte Geflüchtete erklären, so auch in Berlin. Unsere Initative ist bewusst nicht geheim, ihr Sinn und Zweck ist politisch. Neben dem unmittelbaren Schutz der Betroffenen wollen wir ein lautes und klares Zeichen setzen: Wir Berliner*innen sind nicht einverstanden mit den menschenverachtenden migrationspolitischen Entscheidungen der Bundesregierung. Wohnraum wird Schutzraum: Dazu brauchen wir Euch: Macht bei uns mit, seid Teil der Kampagne und teilt Eure Wohnungen!

Flucht ist kein Verbrechen - Wir fordern einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen"

Categories:

Radentscheid Stuttgart

bewegung.taz.de - 19.06.2018
26.06.2018, 19:00 Uhr - 26.06.2018, 21:00 Uhr

Stammtisch

http://radentscheid-stuttgart.de/termine/

Categories:

Parar o Furo – Não ao Furo. Sim ao Futuro

bewegung.taz.de - 19.06.2018
22.06.2018, 08:45 Uhr - 23.06.2018

What is this campaign about?

Posted on 15th June 2018 in English

The maths is clear: the existing fossil fuel infrastructures are more than enough to push us into runaway climate change.

However, ENI and GALP want to start a brand new fossil fuel drilling project in the Atlantic coast.

This project was authorized by the Portuguese government against the explicit opposition of the local populations and local politicians, without any environmental impact assessment, and at a moment when world temperatures are breaking record after record.

The drill that ENI and GALP want to make a test to the Portuguese society.

What we will do today will echo to the future.

If this event goes unnoticed, the government and the fossil fuel industry would interpret is a green light for all the other projects onshore and offshore.

But if instead popular opposition is strong, visible and bold, we would start a public dispute against this corrupt process that delivered the soil and the ocean to the corporations on black friday prices.

Here’s the plan:

If and when the ENI/GALP consortium decides to go forward with the drilling project, we will call for emergency actions all across the country. To stop the drill:

  • Organize your action team and plan your action.
  • To remain updated about action plans, subscribe to the newsletter.

What can I do?

We will keep this site up-to-date. At strategic moments, we will organize open assemblies. If and when the ENI/GALP consortium decides to go forward with the drilling project, we will call for emergency actions all across the country. To stop the drill:

Iremos manter este site atualizado. No momento mais estratégico, iremos convocar uma assembleia aberta. Se e quando a ENI/GALP decidir avançar com a perfuração, iremos convocar ações de emergência por todo o país. Para parar o furo:

  • Organize your action team and plan your action, then add it to the action map.
  • To get more information about the actions, subscribe to the newsletter.
  • Spread the word. To stop this drill, we need everyone.

Who are we?

This website was launched by Climáximo, but the majority of the actions we will list here are organized by ordinary people all across the country and supported by various collectives and organizations.

As admins of the site, we make a special effort to apply the free publication principle, while avoiding commercial spam.

http://pararofuro.pt/archives/category/english

Categories:

ECT's dirty secrets

bewegung.taz.de - 19.06.2018
21.06.2018, 08:35 Uhr - 22.06.2018

The Energy Charter Treaty (ECT) is an international agreement from the mid-1990s. It currently applies to 48 countries stretching from Western Europe through Central Asia to Japan, plus the EU and the European Atomic Energy Community. It grants corporations in the energy sector enormous power to sue states at international investment tribunals for billions of dollars, for example, if a government decides to stop new oil or gas pipelines or to phase out coal.

Negotiations for this treaty mostly took place away from the public eye. This means the ECT has so far largely escaped the global storm of opposition which has otherwise hit investor-state dispute settlement in the past decade. Now many more countries in Africa and the Middle East, Asia, and Latin America are in the process of joining the treaty, often without any public debate.

All information on this website has been extracted from the report “One treaty to rule them all”.

published June 2018 by Transnational Institute and Corporate Europe Observatory

https://www.energy-charter-dirty-secrets.org/

https://www.tni.org/files/publication-downloads/one_treaty_to_ruled_them_all.pdf

 

Categories:

All united against an inhumane asylum politics!

bewegung.taz.de - 19.06.2018
20.06.2018, 17:00 Uhr - 20.06.2018, 20:00 Uhr

English + Francais     عربى

Der Koalititionsvertrag der neuen Regierung verschlimmert die Bedingungen in denen wir, Flüchtlinge, jetzt schon in Deutschland leben müssen und enthält uns unsere Grundrechte vor.

Wir sprechen von uns als Flüchtlinge, weil wir in Deutschland als Flüchtlinge behandelt werden. Mit dem Label „Flüchtlinge“ erfahren wir Diskriminierungen und Gewalt. Keine beschönigende Rede von „Geflüchteten“ kann verstecken, dass unser Zugang zu Schutz und Sicherheit von der Anerkennung als Flüchtlinge durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) abhängt. Wir brauchen alle den Schutz dieser Anerkennung.

Die Regierung will eine Obergrenze für den Zuzug von Flüchtlingen schaffen und pro Jahr höchstens 220.000 Menschen aufnehmen. Aber alle Menschen die nach Deutschland kommen, haben das Recht auf Schutz. Wir sind alle Flüchtlinge und keine Quote.

Die Regierung begrenzt den Familiennachzug für subsidiär Geschützte auf nur 1000 Familienangehörige pro Monat. Es werden nur „humanitäre Fälle“ ausgewählt, was bedeutet, dass Visaverfahren zu einem Wettbewerb gemacht werden. Etwa 60.000 Angehörige von Flüchtlingen warten in unsicheren oder gefährlichen Situationen auf die Möglichkeit, mit ihren Familienmitgliedern in Sicherheit zu leben. Dann dauert es 5 Jahre bis unsere letzten Familienangehörigen kommen dürfen. Familienleben darf nicht von Quoten abhängen und keine Obergrenze haben.

Außerdem sollen sogenannte Anker-Zentren geschaffen werden. Das sind abgeschlossene Lagerkomplexe, in denen wir bleiben müssen. Das bedeutet fast zwei Jahre Gefängnis für uns, ohne Zugang zu unabhängigen Beratungsstellen und Rechtsanwält*innen.

Während die Politiker*innen immer davon sprechen, dass keine Parallelgesellschaften entstehen sollen, verwirklichen sie diese mit den Anker-Zentren selbst. Dieser Plan lässt die Herzen der Nazis höher schlagen, denn ihre Forderungen werden erfüllt.

Laut Koalitionsvertrag soll der Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge zwar erleichtert werden. Aber gleichzeitig wird uns ein legaler Aufenthalt oder ein Familienleben verweigert.

„Wir lernen Deutsch, wir versuchen zu arbeiten und wir machen alles, um uns schnell zu integrieren. Aber wenn wir immer Angst um unsere Zukunft und Grundrechte haben müssen, erscheint uns das alles sinnlos.“

Wir Geflüchtete werden in Deutschland in unterschiedliche Kategorien gespalten, aber das lassen wir nicht zu! Uns allen werden fundamentale Rechte vorenthalten.

Deshalb laden wir euch am 20. Juni, dem internationalen Tag des Flüchtlings ein, mit uns auf die Straße zu gehen. Lasst uns gemeinsam gegen die Einschränkungen unserer Grundrechte kämpfen.

Categories:

Die 420.Montagsdemonstration gegen #S21

bewegung.taz.de - 18.06.2018
18.06.2018, 18:00 Uhr - 18.06.2018, 19:30 Uhr

Die 420. Montagsdemo findet am 18. Juni 2018 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache; dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Dr. Winfried Wolf, Verkehrsexperte, Journalist und Herausgeber von LunaPark21; "Zwischenbilanz - Bericht aus dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestag in Berlin"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Feschttagsmusik – die Ulmer Haus- und Hofkapelle des Widerstands, Folkmusik
Moderation: Sidar Carman, Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland e. V.

Categories:

Harbour Games 2018 - Antikapitalistische Aktionsrallye Hamburg

bewegung.taz.de - 15.06.2018
23.06.2018, 10:00 Uhr - 23.06.2018, 20:00 Uhr

Am 23. Juni 2018 werden wir dorthin gehen, wo sich die herrschenden Zustände verdichten, wo Konzerne und weitere Akteur*innen an der Plünderung des globalen Südens, an desaströser Energiegewinnung durch Atom und Kohle, an Kriegen oder der Ausbeutung von Tieren und der Zerstörung der Natur verdienen. Wir werden den Ablauf der kapitalistischen Verwertungsmaschinerie stören und ein Zeichen setzen: so, wie es ist, bleibt es nicht.

Antikapitalistische Aktionsrallye ab 9:00 Uhr Treffpunkt an der Sauerkrautfabrik (Kleiner Schippsee 22, HH-Harburg). Start der Rallye durch den Hamburger Hafen pünktlich um 10:00 Uhr.

Mit Kundgebungen und Aktion bei

  • Cargill (Agrar-/Fleischkonzern)

  • dem Kohlehafen

  • dem Moorburger Elbdeich (Containerterminal Altenwerder und Pause)

  • dem Kohlekraftwerk Moorburg

  • dem Kreuzfahrtterminal Steinwerder

  • beim Bundeswehr-Marinestandort Steinwerder in unmittelbarer Nähe zu den Rüstungskonzernen KMW und Blohm+Voss

  • C. Steinweg, einem Logistikunternehmen, dass am sog. Süd-West Terminal Atomtransporte abwickelt.

Weitere Informationen:

Aufruf | News | Infos zur Rallye | Aktionskarte | Twitter-Account

Categories:

Kein Ruhiges Hinterland der AfD

bewegung.taz.de - 14.06.2018
21.06.2018, 18:00 Uhr - 21.06.2018

Wann: 21.6.2018, 18 Uhr

Wo: Bahnhof/Dorfen

Heute will sich die AfD erneut im Gasthaus am Markt in Dorfen treffen. Diesmal lädt sie den bayrischen Landesvorsitzenden Martin Sichert aus Nürnberg ein. Gegen dieses Stelldichein soll auf der Straße gezeigt werden, dass die AfD auch abseits der größeren Städte keine Zukunft hat. 18 Uhr, Bahnhof/Dorfen

Categories:

RECLAIM ZÜLPICHER PLATZ

bewegung.taz.de - 14.06.2018
22.06.2018, 20:00 Uhr - 22.06.2018

Wann: 22.6., 20 Uhr

Wo: Zülpicher Platz, Köln

Die Verhandlungen mit der Stadt Köln um die Zukunft des AZ´s sind vorerst gescheitert. Weder wird in den Verhandlungen ergebnisoffen über einen möglichen Verbleib des AZ´s an Ort und Stelle diskutiert, noch werden echte Alternativen angeboten. Damit steht das AZ als einer der wenigen selbstverwalteten und unkommerziellen Räume für Politik und Kultur in Köln vor dem Aus. Um selbstverwalteten und unkommerziellen Räume für Politik und Kultur einzufordern, wird heute für den Verbleib des AZ ein bunter Protest organisiert.
 

Categories:

Sex, Safety and the City - Muster öffentlicher Diskurse

bewegung.taz.de - 14.06.2018
21.06.2018, 19:00 Uhr - 21.06.2018, 21:00 Uhr

Sexualisierte Gewalt gegen Frauen wird gegenwärtig so stark diskutiert wie seit den 1990er Jahren nicht mehr. Dabei ist ihre Darstellung in deutschsprachigen Debatten ebenso vielfältig wie die (unbewussten) Beweggründe und (bewussten) Zielsetzungen von Politiker*innen, Journalist*innen und Co, die an der Debatte teilhaben. Gewalt gegen Frauen etwa ist in allen gesellschaftlichen Milieus verbreitet. Was diese Fälle verbindet ist in erster Linie, dass fast alle Täter männlich und fast alle Opfer weiblich sind. Dennoch scheinen in der medialen Berichterstattung über sexualisierte Gewalt Täter (muslimische Männer) und Opfer (weiße Frauen der Mittelschicht) häufig kategorisch festgeschrieben.

Ausgehend von dieser Setzung versucht der Vortrag, Muster öffentlicher Diskurse als Ergebnis einer heteronormativen, rassistischen und klassengebundenen Matrix zu begreifen und ihre Wirkungsweisen zu skizzieren. Als Fallbeispiel dienen dabei mediale Darstellungen von Vorkommnissen sexualisierter Gewalt im öffentlichen, urbanen Raum - Fälle, bei denen Männer aus Westasien und Nordafrika als mutmaßliche Aggressoren auftreten.

Street harassment als Konzept wurde von der Zweiten Welle der anglo-amerikanischen Frauenbewegung Ende der 70er Jahre geprägt und bedingte fortan feministische Initiativen und Kämpfe in Westasien und Nordafrika ebenso wie Initiativen wie #Metoo. Während feministische Kämpfe wichtige Erfolge etwa zum rechtlichen Schutz von Frauen errangen, wurden Bedürfnisse nach Sicherheit und Schutzbedürftigkeit häufig auch von antifeministischen Akteur*innen gekapert. Ein wichtiges Beispiel ist die Reform des Sexualstrafrechts in der Folge von "Köln", die erstmals die Nein-Heißt-Nein-Regelung im Strafrecht verankerte und sie gleichzeitig mit einer Verschärfung des Asyl- und Aufenthaltsrechts verknüpfte.

Die Stadt und ihre urbanen Mythen agieren bei den Auseinandersetzungen um sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum als ein zentraler Schauplatz von Kämpfen um Begriffe, Rechte und Repräsentation. Inwiefern verschleiern sentimentale Lesarten von unschuldigen Opfern Klassengegensätze und menschliches Leid? Wie kann ein Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Frauen geschaffen werden, der nicht an Verschärfungen des Aufenthalt- und Asylrechts gebunden ist? Wer hat ein Recht auf die Stadt und ihre Möglichkeits- und Entfaltungsräume?

Eva Tepest hat Arabistik und Middle Eastern Studies in Leipzig, Lund und Kairo studiert. Sie arbeitet als Autorin und Journalistin mit Sitz in Berlin.

Kooperationsveranstaltung mit Alsharq e.V.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

Wasser als Waffe - Widerstand gegen den Ilisu-Großstaudamm in der Osttürkei

bewegung.taz.de - 14.06.2018
05.07.2018, 19:00 Uhr - 05.07.2018, 21:30 Uhr

Der kurz vor der Vollendung stehende Ilisu-Großstaudamm im Osten der Türkei ist eines der weltweit am meisten umstrittenen Staudammprojekte. Zehntausende Menschen werden durch die Aufstauung des Tigris von ihrem Agrarland vertrieben, 199 Dörfer sowie die 12.000 Jahre alte historisch einzigartige Felsenstadt Hasankeyf werden in den Fluten eines gigantischen Stausees versinken. Bei dem Projekt geht es nicht um nachhaltige Energiegewinnung, für die es für die Türkei ausreichend Alternativen gibt, sondern in erster Linie um die Durchsetzung politischer Interessen und die Profite der beteiligten Unternehmen, darunter an führender Stelle des österreichischen Anlagenbauers Andritz. Das Wasser wird von der türkischen Regierung als Waffe gegen Mensch, Kultur & Natur, zur Vertreibung der vor Ort lebenden kurdischen Bevölkerung sowie als Druckmittel auf die Nachbarländern Irak und Syrien eingesetzt. Hierbei werden jahrtausendalte Kulturdenkmäler und das Tigris-Tal, welches als Wiege der Menschheit in der neolithischen Revolution gilt, sowie die dortige Artenvielfalt an Flora und Fauna zerstört. Die von einer Vielzahl von NGOs in der Türkei sowie international unterstützte Initiative zur Rettung von Hasankeyf organisiert seit vielen Jahren Widerstand gegen den Staudammbau. Doch aufgrund des Ausnahmezustands in der Türkei ist es vor Ort kaum noch möglich, Proteste durchzuführen.

Auf der Veranstaltung wird uns Nikolaus Brauns die Hintergründe und Folgen des Baus des Ilisu-Staudamms erklären und die vielfältigen Formen des Widerstands dagegen vorstellen. Zur Einleitung wird der ca. 20 minütige aktuelle Dokumentarfilm "Der Todestag des Wassers" von Regisseur Ali Ergül gezeigt, der Hasankeyf und das Tigristal als einen lebenden Organismus vorstellt, der von der Auslöschung bedroht ist.

Referent: Dr. Nikolaus Brauns, Historiker und Journalist aus Berlin, seit rund 20 Jahren in der Kampagne für die Rettung von Hasankeyf aktiv


Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

mpz + FSK: Zwischen Tschernobyl und G20: „Vorsicht Lebensgefahr! Alle Gewalt geht vom Staat aus – Brokdorf-Kleve-Hamburger Kessel“

bewegung.taz.de - 13.06.2018
25.06.2018, 20:00 Uhr - 25.06.2018, 22:00 Uhr

Erfahrungen mit Staatsgewalt und Polizeiwillkür haben eine lange Geschichte. Immer dann, wenn Herrschaftsinteressen auf Widerstand stoßen. Das ist nicht erst seit dem G20-Gipfel im Hamburg so. Die Erfahrungen der Brokdorf-Demonstration nach dem Tschernobyl GAU im April 1986, bei der viele von der Polizei am Erreichen des Demonstrationsortes brachial gehindert wurden und das Verhindern einer Demonstration am Folgetag durch den ‚Hamburger Kessel’ sprechen eine deutliche Sprache. 

Zum Gespräch dabei: Gerret Mannes FSK (Mitbegründer von ‚Das Taxi‘ nach dem Hamburger Kessel),Werner Pomrehn FSK, Rasmus Gerlach Filmemacher von ‚Der Gipfel- Performing G20‘ mehr...

 

Categories:

Pages

Subscribe to Forschungsjournal Soziale Bewegungen aggregator

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE

leif2_web.jpg
  mehr...