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Kein Schlussstrich! - Rechter Terror & Lehren aus dem NSU-Komplex

bewegung.taz.de - 5 hours 59 min ago
19.10.2019, 10:00 Uhr - 19.10.2019, 17:00 Uhr

Acht Jahre sind seit der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ vergangen. Welche Lehren ziehen Migrant*innen, Antirassist*innen und linke Aktivist*innen daraus? Was heißt für uns "kein Schlussstrich"? Wie hat sich der Rechtsterrorismus seither entwickelt?
Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen.

Am Abend vor dem Workshop schauen wir gemeinsam dem Film "Der Kuaför aus der Keupstraße" und diskutieren mit Mitat Özdemir von der Interessengemeinschaft Keuptstraße über die Folgen des Anschlags, den Kampf für ein Mahnmal auf der Keupstraße, den Stand der Aufklärung im NSU-Komplex sowie die Aktualität rechten Terrors.

Das Seminar kostet 8€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

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Film & Diskussion: Der Kuaför aus der Keupstraße

bewegung.taz.de - 6 hours 9 min ago
19.10.2019, 18:00 Uhr - 20.10.2019, 22:00 Uhr

Um 18 Uhr wird der Film gezeigt. Ab 20 Uhr diskutieren wir mit Mitat Özdemir von der Interessengemeinschaft Keupstraße

Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Der Film rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Ein rassistisches Motiv wurde weitestgehend ausgeblendet. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet.
Der Kuaför aus der Keupstraße zeigt auf eindrückliche Weise wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben. So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über strukturellen Rassismus in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren wir mit Mitat Özdemir, dem Ehrenvorsitzenden der Interessensgemeinschaft Keupstraße, über die Folgen des Anschlags, den Kampf für ein Mahnmal auf der Keupstraße, den Stand der Aufklärung im NSU-Komplex sowie die Aktualität rechten Terrors.

Die Veranstaltung ist Teil des Seminars "Kein Schlussstrich! - Rechter Terror & die Lehren aus den NSU-Komplex", das am Samstag, den 19. Oktober im NFJ-Laden stattfindet. Für Film & Diskussion müsst Ihr Euch nicht anmelden.

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“Du hast die Kugel, wir haben das Wort” – Einweihung des Wandbilds in Gedenken an Berta Cáceres und Marielle Franco

bewegung.taz.de - 11.10.2019
18.10.2019, 19:00 Uhr - 18.10.2019

Lateinamerika gilt als die gefährlichste Region für Aktivist*innen, die sich für Menschen- und Umweltrechte einsetzen. Jährlich werden hunderte Menschen kriminalisiert, verfolgt oder ermordet, weil sie sich für Landrechte, Umweltschutz oder die Rechte von Minderheiten einsetzen. Die Konflikte finden dort statt, wo Unternehmen Rohstoffe abbauen, Staudämme errichten oder Wälder roden. Auch deutsche Unternehmen und Banken sind häufig daran beteiligt. Aber auch in den Städten Lateinamerikas ist das Engagement gegen Polizeigewalt und Rassismus sowie für Frauen- und Minderheitenrechte oftmals lebensgefährlich. Die Tatbeteiligten und Verantwortlichen bleiben meist straffrei.

Dennoch nehmen zahlreiche Menschen dieses Risiko in Kauf und setzen sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung der Gemeingüter zur Wehr, engagieren sich für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Oft sind es Frauen, die ganz vorne stehen und dafür ihr Leben riskieren.

Wir laden ein zur Eröffnung des Wandbildes, das Berta Cáceres (1971-2016) und Marielle Franco (1979-2018) gedenkt. Beide waren Aktivistinnen, die aufgrund ihres Engagements ermordet wurden. Beide stehen stellvertretend für die fortdauernde Gewalt, aber auch den Widerstand, der in vielen Teilen Lateinamerikas lebt.

Neben der Vorstellung des Wandbildes gibt es eine Infoveranstaltung mit Llanquiray Painemal (Mapuche-Aktivistin) sowie Adriana Yee Meyberg und Joan Imitola (beide Unidos por la Paz - Alemania), Essen, Trinken und Musik!

Die Veranstaltung ist Teil des Antikolonialen Monats in Berlin.

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ABC der globalen (Un)Ordnung

bewegung.taz.de - 11.10.2019
15.10.2019, 19:30 Uhr - 15.10.2019, 22:30 Uhr

Schien der Siegeszug der neoliberalen Globalisierung lange Zeit unaufhaltsam, ist seit der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 die Herausbildung eines neuen Typs der Globalisierung zu beobachten. Inzwischen zeigen sich die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung in aller Deutlichkeit: Aus dem Wohlfahrtsversprechen ist eine Welt der globalen ­(Un)Ordnung ­und der Revolte von Rechts geworden.

Im VSA: Verlag ist soeben das "ABC der globalen (Un)Ordnung" erschienen. 14 Autorinnen und Autoren greifen in 126 Stichwörtern die aktuellen Entwicklungen auf, erarbeiten politische Orientierungspunkte und zeigen Alternativen. Auch für das neue ­Standardwerk der ­Globalisierungskritik gilt: "Eine andere Welt ist möglich".

Es diskutieren:

Claudia von Braunmühl (Mitherausgeberin, 1996-2018 Honorarprofessorin für Internationale Politik an der FU Berlin) zur Buchidee,
Birgit Mahnkopf (Dr., Prof. i.R. für Europäische Gesellschaftspolitik an der Hochschule für
Wirtschaft und Recht Berlin) zur Klimakrise,
Jochen Steinhilber (Dr., Leiter des Referats Globale Politik und Entwicklung der Friedrich-
Ebert-Stiftung) zu transnationalen Konzernen und
Christian Jakob (taz-Journalist) zu Flucht.

Moderation: taz-Werbeleiter Willi Vogelpohl

 

Eine Kooperation von taz, VSA: Verlag und Friedrich-Ebert-Stiftung

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"Wem gehört die Welt heute? Über das Menschenrecht auf Mobilität"

bewegung.taz.de - 10.10.2019
14.10.2019, 19:00 Uhr - 14.10.2019, 21:00 Uhr

Vorstellung von Initiativen und Projekten zu Migration und Flucht, Selbstorganisierung und Teilhabe. Das lateinamerikanische Frauennetzwerk stellt ihre Initiative "Ni una menos" (Nicht eine weniger), die Selbsthilfeinitiative International Women Space stellt ihr Buch "Eure Heimat ist unser Albtraum" vor.

Moderation: Adam Baher (Solar e.V.)

Anmeldung erbeten (P52)

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Monday on the Couch: China and Gender

bewegung.taz.de - 10.10.2019
14.10.2019, 19:00 Uhr - 14.10.2019, 21:00 Uhr

Next year marks the twenty-fifth anniversary of the “Beijing Platform for Action”. The Platform for Action imagines a world where each woman and girl can exercise her freedoms and choices, and realize all her rights, such as to live free from violence, to go to school, to participate in decisions and to earn equal pay for equal work.

But how close are we to meeting these goals? China’s Domestic Violence law, an effort put forward by Women’s rights NGOs, was enacted 20 years after the Beijing Platform was initially adopted. Only in 2012 did the European Parliament resolution on women and climate change clarify that women would be more affected by climate change. So, has the Beijing Platform paved the way for these achievements? Or is it pink-washing on a global governance scale? How do you bridge diverse cultural interpretations when working to realize women’s rights on a global level?

Together with Isadora Cardoso, project coordinator at GenderCC - Women for Climate Justice in Berlin, and Cai Lingping, Executive Director of Health for All in Beijing, Joanna Klabisch of the China Program at Stiftung Asienhaus in Cologne will discuss Gender in light of current anti-feminism and transnational women’s rights movements. The discussion will be held in English.

When: Monday, October 14th, 7-9pm

Where: International Alumni Center (iac Berlin), Linienstrasse 65a, 10119 Berlin

This Monday on the Couch is organized in cooperation with the China Program of the Stiftung Asienhaus.

To attend, please register at the Bosch Alumni Network.

The session marks the kick-off of this year's EU-China NGO Twinning Program Capacity Building and Reflection Week which will be concluded with an open event at the Representative Office of the Robert Bosch Foundation on October 18 (EU-China NGOs Talk).

Monday on the Couch is a discussion format within the Bosch Alumni Network. One Monday each month, we are inviting experts from our network to the iac Community Space to discuss a current political or societal topic. After the discussion, there is time to continue the conversation over drinks.

Are you interested in organizing a Monday on the Couch event? Please feel free to send us some lines with your idea at info(at)boschalumni.net!

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Rojava verteidigen

bewegung.taz.de - 10.10.2019
10.10.2019, 18:00 Uhr - 10.10.2019

Wann: Donnerstag, 10. Oktober 2019, 18 Uhr

Wo: Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg

 

Es ist eine willkürliche Behauptung Erdoğans, wenn er mit einer angeblichen "terroristischen Bedrohung" seinen Einmarsch in Nordsyrien rechtfertigt. Diese Behauptung würde einer Prüfung nicht stand halten, erklärt Andreas Zumach in einem Kommentar in der taz. Der Einmarsch der türksichen Armee in Nordysreien sei hingegen eine völkerrechtswidrige militärische Intervention.

Die kuridschen Volkverteidigungseinheiten (YPG) waren die effektivisten Verbündeten der USA im Kampf gegen Daesh, den sie unter hohen eigenen Verlusten besiegten. Mit dem Abzug der US-Amerikanischen Truppen wurde der Weg für die türkische Invasion geebnet, die unter den Augen aller Nato-Mitgliederstaaten vollzogen wird. Sowohl die EU als auch die Bundesregierung seien für diese Invasion mitverantwortlich, kommentierte Anita Starosta die Geschehnisse.

Auf dem Oranienplatz wird am 10. Oktober eine Demonstration in Solidarität mit den von der Nato, der EU und der Bundesregierung im Stich gelassenen Kurd:innen in Nordsyrien organisiert.

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EU-China NGOs Talk

bewegung.taz.de - 10.10.2019
18.10.2019, 14:00 Uhr - 18.10.2019, 20:00 Uhr

Chinesisch-Europäischer NGO Talk in Berlin zu Klimawandel u.a.

Wir leben in einer Welt mit zahlreichen globalen Herausforderungen. Die Zivilgesellschaft muss nicht nur in all jenen Feldern, vom Klimawandel und Urbanisierung zu Handelsabkommen und einer nachhaltigen Lebensweise, beteiligt sein. Die Zivilgesellschaft muss auch international kooperieren, um diesen globalen Herausforderungen entgegentreten zu können. Genau das tun die Teilnehmer*innen des EU-China NGO Twinning Programms. Aus diesem Grund laden wir Vertreter*innen der chinesischen und europäischen Zivilgesellschaft zum Gespräch ein.

Wann: Freitag, 18. Oktober, 14-20 Uhr

Wo: Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung, Berlin, Französische Straße 32, 10117 Berlin

Wie arbeiten Organisationen der Zivilgesellschaft an Sozial- und Umweltthemen in Europa? Wie kann deren Arbeit mit der Arbeit in der restriktiveren Zivilgesellschaftslandschaft Chinas verglichen werden? Was sind die größten Herausforderungen für eine Kooperation zwischen der chinesischen und europäischen Zivilgesellschaft? Wie bekämpfen wir den Klimawandel weltweit?

Unsere Veranstaltung wird Ihnen neue und einzigartige Einsichten zu den sozialen Implikationen des Klimawandels und globaler Wertschöpfungsketten sowie der internationalen Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft eröffnen. Es wird ausreichend Raum für Fragen an die chinesischen und europäischen Teilnehmer*innen unseres Programmes geben.

Die Teilnehmer*innen des EU-China NGO Twinning Programmes sind Expert*innen in ihren jeweiligen Feldern und seit mehreren Jahren aktiv in der NGO-Arbeit. Unsere Veranstaltung wird das Potenzial für eine Zusammenarbeit der chinesischen und europäischen Zivilgesellschaft aufzeigen.

Für weitere Informationen zum EU-China NGO Twinning Programm schauen Sie bitte auf https://www.eu-china-twinning.org vorbei. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Anmeldung bei: joanna.klabisch(at)asienhaus.de.

Wir freuen uns darauf Sie bei unserer Veranstaltung in Kooperation mit Mathias Claeys Bouuaert (Climate Action Network Europe), Wang Xiangyi und Li Xiajie (China Association for NGO Cooperation) willkommen zu heißen.

Die Veranstaltung ist organisiert von der Stiftung Asienhaus, Climate Action Network Europe und China Association for NGO Cooperation.

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Nordkorea und die Koreanistik der Humboldt-Universität

bewegung.taz.de - 10.10.2019
19.10.2019, 15:00 Uhr - 19.10.2019, 17:00 Uhr

Die Geschichte der DDR ist zwar zu Ende, ihre enge Verbindung zum einstigen Bruderstaat Nordkorea spielt jedoch heute noch eine wichtige Rolle. In verschiedenen Konstellationen stellt sie eine der letzten Brücken zu dem immer noch isoliertesten Land der Welt und seiner Bevölkerung dar. Insbesondere die Koreanistinnen und Koreanisten der Humboldt-Universität konnten während und nach ihrem Studium für längere Zeit in Nordkorea leben und forschen, so dass sie einen unvergleichlich tiefen Einblick in die nordkoreanische Gesellschaft besitzen. Ferner konnten sie nach der Wende für längere Zeit auch nach Südkorea einreisen und als Wissenschaftler beide Gesellschaften vergleichend erleben. Bei der Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Helga Picht und Dr. Holmer Brochlos sollen diese Einblicke und das mit der Koreanistik der Humboldt-Universität eventuell verlorengegangene Potential in Erinnerung gerufen werden.

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Neubauer und Repenning

bewegung.taz.de - 10.10.2019
14.10.2019, 20:00 Uhr - 14.10.2019, 22:00 Uhr

Vor der Frankfurter Buchmesse stellen die Klimapolitik-Aktivistinnen Luisa Neubauer und Alexander Repenning ihr Buch „Vom Ende der Klimakrise“ (Tropen-Verlag) in der taz Kantine vor.

Wie sieht die Zukunft aus? In Sachen Klima sind die Prognosen inzwischen sehr genau. Und ebenso erschreckend. Im Buch „Vom Ende der Klimakrise“ entwerfen Luisa Neubauer, die bekannteste deutsche Klimaaktivistin, und der Soziologe Alexander Repenning die Geschichte unserer Zukunft.

Die Menschheit steht am Scheideweg. Wenn wir jetzt nicht den Kurs ändern, schaffen wir uns selbst ab. Politiker, Unternehmer, Bürger, jeder muss aktiv werden. Aber wie?

Neubauer und Repenning zeigen Lösungsansätze auf, die bereitliegen und endlich in die Tat umgesetzt werden müssen. Sie zeigen aber auch, mit welcher Haltung dieser Ausnahmesituation begegnet werden kann.

taz FUTURZWEI-Chefredakteur Peter Unfried spricht mit Neubauer und Repenning über ihren Plan, aus der Dynamik der Fridays for Future-Bewegung heraus „die Geschichte unserer Zukunft selbst zu schreiben“.

Eine Gesprächsreihe von taz FUTURZWEI in Kooperation mit dem Tropen Verlag und mit Unterstützung der taz Panter Stiftung.

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter stiftung@taz.de

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Buchpremiere-1410/!169516/  und  https://www.facebook.com/events/511601792959760/

Bild: Annette Hauschild/OSTKREUZ

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Szabad Egyetem/ The Free University - Eine Universität im Exil

bewegung.taz.de - 07.10.2019
21.10.2019, 18:00 Uhr - 21.10.2019, 20:00 Uhr

Im Jahr 2018 verbot die ungarische Regierung den Studiengang Gender Studies. Zudem wurde die Akademie der Wissenschaften direkter politischer Kontrolle unterworfen und die Central European University ins Exil gesendet: damit ist Ungarn der erste europäische Staat, der seit dem 2. Weltkrieg eine Universität ins Exil zwingt. Diese Verbannung geschah nicht über Nacht. Die Central European University wurde, seit der Verabschiedung des sog. „Lex CEU“ Gesetzes in 2017, das Opfer einer nicht abreißenden Flut an Fehlinformationen, Propaganda und offenen Anfeindungen. Trotz des internationalen Aufschreis und Mahnungen von politischen Entscheidungsträgern aus den USA und der EU weigerte sich die ungarische Regierung einzulenken.

Im Herbst 2018 wurde deutlich, dass diese Angriffe auf die akademische Freiheit Begleiterscheinungen einer weitaus größeren, düsteren Entwicklung sind.

In den letzten zehn Jahren haben Ungarns Premierminister Viktor Orbán und seine Fidesz Partei unabhängige Zeitungen sowie NGO’s außer Gefecht gesetzt und der Justiz ihre Autonomie geraubt.
Dieses Jahr warnte Freedom House, Ungarn wäre zum ersten Land der EU geworden, welches von „frei“ zu „teilweise frei“ abgestuft wurde.
Die Lage ist ernst: die Demokratie zerbröckelt.

Der Film "Szabad Egyetem/ The Free University" (60min), begleitet Student*innen und Verbündete der Central European University bei ihrem Widerstand gegen die Angriffe durch einen autoritären Staat.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Der Film ist mit englischen Untertiteln.

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Umweltzerstörung und Widerstand gegen einen türkischen Staudamm-Bau in Kurdistan

bewegung.taz.de - 07.10.2019
17.10.2019, 19:00 Uhr - 17.10.2019, 21:00 Uhr

Ercan Ayboga (Bauingenieur) berichtet von der Initiative des "Mesopotamia Water Forums", von der ein Hauptaugenmerk der Staudammbau der türkischen Regierung am Tigris ist. Nach den Staudamm-Projekten am größten Strom Vorderasiens, dem Euphrat ab 1990 wird nun seit 2019 versucht den zweiten wichtigen Fluss Vorderasiens, den Tigris durch die Türkei zu nutzen.

Hierzu werden die seit mind. 8.000 Jahren dauerhaft besiedelte Stadt Hasankeyf überflutet und rund 70.000 Menschen zwangsweise evakuiert.

Während die türkische Regierung sich Investitionen aus dem Ausland verspricht hat das Projekt immense Folgen für die Ökologie und die Wirtschaft der Menschen nicht nur in der Türkei, sondern auch in Syrien und dem Irak.

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Make Rojava Green Again mit Anselm Schindler

bewegung.taz.de - 07.10.2019
14.10.2019, 13:00 Uhr - 14.10.2019, 15:00 Uhr

Vortrag: Make Rojava Green Again mit Anselm Schindler – Die Gruppe „Make Rojava Green Again“ ist eine internationale Gruppe von ehrenamtlich arbeitenden Aktivist_Innen, die in Rojava die Pflanzung von Bäumen und verschiedene ökologische Projekte durchführt.

Während des arabischen Nationalismus in Syrien und dem Baath Regime wurden die Bäume der grünsten Region Syriens, die Region Cizire (arab. Hassake) abgeholzt, um die Region kolonialistisch ausbeuten zu können. Auf den entwaldeten Gebieten wurde Weizen gepflanzt, das anschließend in den syrischen Industrie-Zentren wie Homs und Damaskus zu Mehl verarbeitet wurde.

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MY BODY, MY CHOICE – RAISE YOUR VOICE!

bewegung.taz.de - 05.10.2019
15.10.2019, 18:00 Uhr - 15.10.2019, 20:30 Uhr

Am 15.10.2019 startet ein parlamentarischer Arbeitskreis zum Thema Prostitution. Die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier (SPD) hat ihn initiiert, sie engagiert sich in der Organisation ‚Sisters‘ für das Verbot von Sexarbeit. Auch andere Teilnehmende der CDU/CSU und der SPD haben sich bereits positioniert: Sie wollen das sogenannte „Sexkaufverbot“ einführen.

Das schwedische Modell verbietet das Bezahlen von sexuellen Dienstleistungen und die Unterstützung von Sexarbeitenden, auch Unterstützung von Sexarbeiter*innen untereinander. Das Anbieten sexueller Dienstleistungen bleibt straffrei. Aber (angeblich) um Kund*innen zu verfolgen, verfolgt die Polizei Sexarbeitende. Für Sexarbeiter*innen bedeutet das Diskriminierung und Entrechtung. Eine Studie der schwedischen Sexarbeiter*innenorganisation ‚Fuckförbundet‘ belegt, dass dies der Nährboden für Ausbeutung ist.

Bestrebungen diese gesetzlichen Regelungen auch in Deutschland einzuführen, haben nicht nur das Ziel Prostitution zu verbieten:

  • Sie sind ein Angriff auf das sexuelle Selbstbestimmungsrecht aller Frauen* und Männer*. Denn mit dem Stigma ‚Hure‘ bzw. Freier* zu sein, werden alle diskriminiert, die nicht in heteronormative Moralvorstellungen von monogamer Kernfamilie passen.
  • Und sie sind ein Angriff auf das Freizügigkeitsrecht von Bürger*innen anderer EU-Staaten. Das Verbot von Sexarbeit würde ihnen eine Möglichkeit der legalen Erwerbstätigkeit nehmen.
  • Außerdem verschleiern sie, dass es andere wirksame Mittel gegen Menschenhandel und Gewalt gegen Frauen gibt - die Bundesregierung sie aber nicht nutzt. Zum Beispiel fordern Frauen- und Menschenrechtsorganisationen seit langem die umfassende und vorbehaltslose Umsetzung der Istanbul-Konvention und ein Bleiberecht für Opfer von Menschenhandel.

Deshalb rufen wir alle dazu auf, solidarisch mit Sexarbeiter*innen gegen dieses Gesetzesvorhaben zu protestieren.

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Die Klimakatastrophe - eine Katastrophe des Kapitalismus?

bewegung.taz.de - 03.10.2019
11.10.2019, 19:00 Uhr - 11.10.2019, 21:00 Uhr

Die Klimakatastrophe - eine Katastrophe des Kapitalismus?
– Bewegungsperspektiven auf das Verhältnis von Umwelt und gesellschaftlicher Organisation
Podiumsdiskussion

Freitag, den 11. Oktober 2019 | 19h

Wie verstehen wir das Verhältnis von kapitalistischer Wirtschaft und Natur? Gibt es einen Ausweg aus der Klimakatastrophe innerhalb des Kapitalismus? Lassen sich die Kämpfe für eine ökologischere Welt mit Kämpfen für eine revolutionäre Veränderung der Gesellschaft verbinden?

Gemeinsam mit Aktivist*innen von Fridays For Future BerlinEnde Gelände Berlin und Make Rojava Green Again diskutieren wir das Verhältnis von Klimakatastrophe und gesellschaftlicher Organisation und die Perspektiven, die sich daraus für die Klimagerechtigkeitsbewegung gewinnen lassen. Dazu wollen wir auch auf das Beispiel Rojava blicken, wo seid 2012 selbstverwaltete Strukturen aufgebaut werden.

Der Eintritt ist frei! Der Raum barierre-arm und auf Facebook halten wir euch mit aktuellen Infos zur Veranstaltung auf dem Laufenden.

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Welche Perspektiven haben Mietenkämpfe?

bewegung.taz.de - 02.10.2019
17.10.2019, 19:00 Uhr - 17.10.2019

Richtig kämpfen gegen Staat und Kapital – Rote Karte für Sozialstaatsillusionen!

Welche Perspektiven haben Mietenkämpfe?

Von: Kommunistisches Programm – IKP

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Jai Jagat 2020 : grand concert pour la justice et la paix

bewegung.taz.de - 02.10.2019
02.10.2019, 17:00 Uhr - 02.10.2019, 20:00 Uhr

Le 2 octobre prochain, pour célébrer le départ de la grande marche Jai Jagat de Delhi, le jour du 150e anniversaire du Mahatma Gandhi, un grand concert aura lieu à 17h au Bâtiment des Forces Motrices à Genève (Place des Volontaires, 2).

Fabrizio von Arx, violoniste soliste, jouant le Stradivarius The Angel ex Madrileno de 1720, béni par le Vatican et au service de la paix, est accompagné par l'Orchestre des Nations dirigé par le chef Antoine Marguier, pour ce concert exceptionnel qui sera précédé de prises de parole de personnalités locales inspirées et engagées dans l'aventure Jai Jagat ainsi que d'une performance artistique du Théâtre de la Transformation (Rama Mani, musique de Paul Grant).

Evénement gratuit. Venez nombreux !

Inscription : contact@jaijagatgeneve.ch

https://www.facebook.com/events/676879036157040/

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Marche urbaine sur les mobilisations Jai Jagat 2020

bewegung.taz.de - 02.10.2019
02.10.2019, 16:00 Uhr - 02.10.2019, 20:00 Uhr

Un événement organisé par le Collectif Jaijagat dans le cadre de la quinzaine de la non-violence et de la Paix

Départ île Mahatma Gandhi, Parc de la Tête d’Or LYON 6

A l'occasion du départ de la marche à New Delhi, le collectif Jaijagat organise une marche dans Lyon, à la rencontre des acteurs locaux qui soutiennent cette initative. Arrivée place Guichard avec ambiance festive !

LA MARCHE
L’organisation Ekta Parishad propose de faire de sa grande marche de l’Inde jusqu’à Genève un long Forum Social Mondial en
mouvement. Une marche pour un autre monde, depuis l’Inde vers les Nations Unies à Genève, qui traverserait une quinzaine de pays avec des manifestations massives dans chaque pays. C’est la proposition qui est faite par Rajagopal, Président de Ekta Parishad cet ancien vice-président de la Fondation Gandhi pour la Paix.
La Jai Jagat (= Victoire du monde) aura lieu du 25 septembre 2019 au 3 octobre 2020.

Cette formation est proposée dans le cadre de la Quinzaine de la Non-violence et de la Paix 2019, ayant pour thème "Donnons des racines à l'education Bienveillante". Du 21 septembre au 2 octobre 2019, nous vous proposons animations, formations et ciné-débats pour réfléchir et explorer ensemble d'autres alternatives.

pour plus d'infos : contact@jaijagat2020.org

https://www.facebook.com/events/409239093039750/

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JAI JAJAT 2020 : Le Grand Départ !

bewegung.taz.de - 02.10.2019
02.10.2019, 16:00 Uhr - 02.10.2019, 18:00 Uhr

Hommage à Gandhi & Lancement de la Marche New-Delhi-Genève (2019-2020)

Pour célébrer le 150e anniversaire de la naissance de Gandhi et promouvoir le lancement de la campagne Jai Jagat 2020 en Belgique et à l’international, l’asbl Jaijagat2020.BE, en partenariat avec plusieurs associations, organise ce 2 octobre à 16h un rassemblement autour de la statue de Gandhi au Parc Marie-José à Molenbeek.

Hommage sera rendu au Mahatma Gandhi qui inspire toute la démarche en non-violence. Des partenaires de Jai Jagat 2020 en Belgique prendront la parole.

Ensuite nous marcherons ensemble symboliquement vers la Salle Communale des fêtes du SIPPELBERG. Dans ce lieu, nous serons vers 18h30 en liaison vidéo avec Rajagopal sur le lieu du départ de sa grande marche.

De même nous visionnerons des séquences vidéos d’autres endroits en Europe et ailleurs dans le monde (Genève, Birmingham, Paris, Madrid, Lyon, Dakar, Toronto, etc.) où des événements similaires se dérouleront.

https://www.jaijagat.be/actualites

 

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Jai Jagat 2020 Flagoff

bewegung.taz.de - 02.10.2019
02.10.2019, 14:30 Uhr - 02.10.2019, 17:00 Uhr

Join us to celebrate the 150th birth anniversary of mahatma Gandhi.
To commemorate this auspicious occasion, SN Subba Rao, Bal Vijay, Sulak Sivarksya, Morari Bapu and Vishnu Vasu will flag off the global peace march - Jai Jagat 2020. The ceremony will be followed by a padyatra from Rajghat to Gandhi museum and culminate with a prayer meeting led by SN Subba Rao.
We assemble at Rajghat at 2:30pm!

https://www.facebook.com/JaiJagat2020/

https://www.jaijagat2020.org/

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