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Rudi Dutschke revisited

bewegung.taz.de - 10.12.2018
09.01.2019, 19:00 Uhr - 09.01.2019

Ulrich Chaussy liest aus "Rudi Dutschke. Die Biographie". Seine Sicht auf die Ikone der Studentenbewegung 50 Jahre nach 1968.

Bettina Gaus diskutiert mit dem Autor über die Sicht auf die Ikone der Studentenbewegung 50 Jahre nach 1968.

Ulrich Chaussy lernte Rudi Dutschke 1979 kennen und wollte mit ihm gemeinsam die Hintergründe des Attentats vom 11. April 1968 erforschen. Nach Dutschkes überraschendem Tod am Weihnachtstag 1979 machte er sich alleine auf die Suche - und publizierte 1983 "Die drei Leben des Rudi Dutschke". Das Buch beruhte ausschließlich auf Recherchen bei Zeitzeugen und veröffentlichten Texten von und über Dutschke.

Jetzt, da so vieles Geschichte ist, etwa: die 68er - Bewegung, die DDR, die Bonner Republik - und nachdem Quellenmaterial aus Behörden und Geheimdiensten in diversen Archiven zugänglich geworden ist, eröffnet er mit "Rudi Dutschke. Die Biographie" eine erweiterte und aktualisierte Sicht auf den wichtigsten Aktivisten und Inspirator der Studentenbewegung. Und Bettina Gaus fragt, ob nach dem Umzug der taz aus dem Rudi-Dutschke-Haus dessen Geist auch noch anderswo in der Berliner Republik waltet.

Ulrich Chaussy ist Journalist und Autor und lebt in München, Bettina Gaus ist politische Korrespondentin der taz.

Bild: Droemer Knaur Verlag / taz

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"CrossKultur": Perspektiven im Vergleich. Filme und Diskussion | Ein Abend mit Fountainhead® Tanz Théâtre und Gästen.

bewegung.taz.de - 06.12.2018
08.12.2018, 19:00 Uhr - 08.12.2018, 22:00 Uhr

Fountainhead® Tanz Théâtre und Gäste
@ CrossKultur 2018
Berlin, Tempelhof-Schöneberg

Erinnerung = Gegenwart – Zukunft?
War = Ist – Wird vielleicht sein?
CrossKultur

Veranstaltungsort:
Rathaus Schöneberg, Kinosaal
John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

Datum: 08.12.2018
Uhrzeit: 19 Uhr


Ein Abend mit Fountainhead® Tanz Théâtre und Gästen.
"CrossKultur": Perspektiven im Vergleich. Filme und Diskussion.

7./8. Dezember 1941
Brachten leidvolle und verheerende Szenen von zutiefst bedauerlichen Beispielen von "CrossKultur" in verschiedene Regionen und Zeiten der Welt.

Pearl Harbor ist ein US-amerikanischer Marinestützpunkt in der Nähe von Honolulu, Hawaii, der am 7. Dezember 1941 Schauplatz eines verheerenden Überraschungsangriffs der japanischen Streitkräfte war. Kurz vor acht Uhr an diesem Sonntagmorgen flogen Hunderte japanischer Kampfflugzeuge auf den Stützpunkt zu, wo sie es schafften, fast 20 amerikanische Kriegsschiffe, darunter acht Schlachtschiffe und über 300 Flugzeuge, zu zerstören oder zu beschädigen. Mehr als 2.400 AmerikanerInnen starben bei dem Angriff, darunter ZivilistInnen, und weitere 1.000 Menschen wurden verletzt. Am Tag nach dem Anschlag, am 8. Dezember 1941, bat Präsident Franklin D. Roosevelt den Kongress, Japan den Krieg zu erklären.
Einige Tage später, am 11. Dezember, folgte die Kriegserklärung Deutschlands und Italiens an die USA, die am selben Tag beantwortet wurde. Mit der Erklärung der Vereinten Nationen vom 1. Januar 1942 traten die Vereinigten Staaten als Hauptverbündete in die Anti-Hitler-Koalition mit Großbritannien und der Sowjetunion ein.
Quellen: wikipedia.org, history.com


Filme:

EUROPE
Director: Bernd Leideritz
Documentary/Narrative, Color, 4 min.
Germany 2017

Ein Musikvideo aus dem Album “Humans Humans!” von MFA Kera, mit Mike Russell, zum Song “Europe”. Ein Migrant in einer großen europäischen Stadt.


HIRA GASY – TRAVELLING MUSICIANS FROM MADAGASCAR
Director: Bernd Leideritz
Documentary, Color, 26 min.
Madagascar/Germany 2017
Malagasy with English subtitles

Das Hira Gasy ist eine Musik-/Theatertradition aus dem Hochland Madagaskars, die mehrheitlich open air aufgeführt wird. Diese Reportage erzählt in ruhigen Bildern von einer der vielen bemerkenswerten Traditionen der Madagassen. Die ZuschauerInnen begleiten die aus etwa 30 Personen bestehende Hira Gasy Gruppe Ramilison Besigara Zokiny zu einer weit von der Hauptstadt Antananarivo entfernten Aufführung auf dem Land. Das Hira Gasy ist den Madagassen moralische Instanz, es wird über die Werte der madagassischen Gesellschaft gesungen und gesprochen. Mit Applaus, Rufen und Pfiffen werden die Texte der SängerInnen kommentiert. Gerade im ländlichen Bereich, in dem es wenig Unterhaltung gibt, nehmen die ZuschauerInnen häufig lange Fußmärsche in Kauf, um eine Aufführung zu erleben. So ist das Hira Gasy nicht nur Unterhaltung, es ist auch immer ein Anlass für die Menschen, zueinander zu finden.


THE COLLEGIUM - Forum & Television Program Berlin
Production/Direction/Moderation: Prof. Donald Muldrow Griffith/Fountainhead® Tanz Théâtre
Germany, English, 60 min.

Ausschnitte aus Gesprächen mit unseren Gästen während verschiedener Fernsehauftritte im Alex-Offener Kanal Berlin in der Sendung THE COLLEGIUM - Forum & Television Program Berlin.

 

Gäste:
MFA Kera, Musikerin/Komponistin/Black Heritage, Berlin/Madagaskar
Mike Russell, Musiker/Komponist/Black Heritage, Berlin/USA
Bernd Leideritz, Filmemacher, Berlin
und weitere Gäste
Moderation: Prof. Donald Muldrow Griffith, Mitbegründer/Produzent, Fountainhead® Tanz Théâtre


Wir freuen uns auf Ihre Beiträge zu einer Vision von
Erinnerung = Gegenwart – Zukunft?
CrossKultur


Auch der Preis stimmt:
Eintritt Frei

Das Programm findet in englischer Sprache statt.

Veranstalter:
Fountainhead® Tanz Théâtre/Cultural Zephyr e.V.
Programmänderungen vorbehalten, 29. November 2018


Mottos:
"I may not make it if I try, but I damn sure won't if I don't..." - Oscar Brown Jr.
"Mankind will either find a way or make one." - C.P. Snow
"Whatever you do..., be cool!" - Joseph Louis Turner
"Yes, I can...!" - Sammy Davis Jr.
"Yes, We can...!" - Barack Hussein Obama
"Yes, we can and Yes, we better...!" - Barack Hussein Obama und Donald Muldrow Griffith

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Kongress für Ernährungssouveränität

bewegung.taz.de - 04.12.2018
06.12.2018, 10:00 Uhr - 09.12.2018, 16:00 Uhr

Warum? Wir sind Teil der weltweiten Bewegung für Ernährungssouveränität und setzen uns ein für das Recht zu bestimmen, was wir essen und wie es erzeugt wird. Erzeuger*innen und Verbraucher*innen, Koproduzent*innen, etc. – gemeinsam und solidarisch! Wir wollen das Lebensmittel- und Agrarsystem demokratisieren und lebendigen Widerstand gegen die darin bestehenden Ungerechtigkeiten leisten, die von Konzernmacht geprägt sind. Dazu gehören der Aufbau und die Stärkung von solidarischen W irtschafts- und Lebensweisen für vielfältige alternative Zukunftsperspektiven.

Wer? 200 Bewegte. Bäuer*innen, Gärtner*innen, Landarbeiter*innen, F ischer*innen, Hirt*innen, Imker*innen, Verbraucher*innen, SoLaW is, Food-Saver, Verarbeiter*innen, Händler*innen, Gastronom*innen, Engagierte und Aktivist*innen, NGOler*innen, Wissenschaftler*innen. Organisationen. Erzeugende und Verbrauchende gemeinsam, jung und alt, grenzüberschreitend mit deutschsprachigen Nyéléni-Aktiven aus Deutschland, Österreich, der Nordschweiz, Südtirol, dem Elsass, den Niederlanden,usw. …

Wie? Wir werden uns in Akteurs-, Themen- und Regionalgruppen, im Plenum sowie in Workshops und Exkursionen informieren, verständigen, austauschen und gemeinsam Aktionen entwickeln. Wir sind eine offene, bunte und emanzipatorische Bewegung, die Raum für Vernetzung, Bildung und Aktionen schafft und dabei Austausch und Verknüpfung mit anderen sozialen Bewegungen sucht.

Wir setzen uns ein für eine selbstbestimmte, agrarökologische und sozial gerechte Landwirtschaft und gutes Essen für alle.

Wir freuen uns über jede*n, der*die mit uns für Ernährungssouveränität eintritt, diskutiert, entwickelt, forscht und studiert, sich vernetzt, solidarisiert – und isst!

Euer Nyéléni-Kongress-Koordinations-Kreis

Hier gehts zur Anmeldung

http://nyeleni.de/kongress-fuer-ernaehrungssouveraenitaet/informationen-zum-kongress/

 

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Celebration in Berlin: New night train

bewegung.taz.de - 04.12.2018
09.12.2018, 18:00 Uhr - 10.12.2018

Back-on-Track has decided that we in cooperation with other train friends will make parties in Berlin both Sunday evening and Monday morning 9.-10. of December. And will appeal that our Vienna based colleagues will do the same in Vienna.

Sunday 9.12. We are celebrating the first departure of this new night train at the Berlin main station upper level. The new NightJet to Przemysl, Budapest and Vienna will depart  from the top level. We will gather from 18:00. The train will have a 10 minutes stop and the departure is at 18:40 clock.

Bring multi-language posters, banners, bring balloons, wave with flags. Greet the first passengers. Joyful atmosphere!

As we know, to greet special trains and tour groups it is quite common and is not suppressed by the DB. That includes banners and loud voices!

After the departure a social gathering will take place somewhere on a coffee- or beer bar at the station.

Monday 10.12. we will meet at 8:30 morning to a registered event in the middle of the main station (indoor – street level, level 0) – see red dot on picture; two short speeches, and after that we will go (unofficially) to the arrival of the train at 9:16 on the upper level with our posters, banners, balloons, flags and use the photogenic view of the train and welcoming travelers. We will come back to the street level, and have a fresh report from COP24 in Katowice, since Lars Igeland is travelling by night to tell us about the COP!

https://back-on-track.eu/celebration-in-berlin-new-night-train-from-9-12/

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Celebration in Berlin: New night train

bewegung.taz.de - 04.12.2018
09.12.2018, 18:00 Uhr - 10.12.2018

Back-on-Track has decided that we in cooperation with other train friends will make parties in Berlin both Sunday evening and Monday morning 9.-10. of December. And will appeal that our Vienna based colleagues will do the same in Vienna.

Sunday 9.12. We are celebrating the first departure of this new night train at the Berlin main station upper level. The new NightJet to Przemysl, Budapest and Vienna will depart  from the top level. We will gather from 18:00. The train will have a 10 minutes stop and the departure is at 18:40 clock.

Bring multi-language posters, banners, bring balloons, wave with flags. Greet the first passengers. Joyful atmosphere!

As we know, to greet special trains and tour groups it is quite common and is not suppressed by the DB. That includes banners and loud voices!

After the departure a social gathering will take place somewhere on a coffee- or beer bar at the station.

Monday 10.12. we will meet at 8:30 morning to a registered event in the middle of the main station (indoor – street level, level 0) – see red dot on picture; two short speeches, and after that we will go (unofficially) to the arrival of the train at 9:16 on the upper level with our posters, banners, balloons, flags and use the photogenic view of the train and welcoming travelers. We will come back to the street level, and have a fresh report from COP24 in Katowice, since Lars Igeland is travelling by night to tell us about the COP!

https://back-on-track.eu/celebration-in-berlin-new-night-train-from-9-12/

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Hauptversammlungen 2019

bewegung.taz.de - 04.12.2018
01.01.2019, 10:32 Uhr - 01.01.2019

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre nimmt 2019 voraussichtlich an folgenden Hauptversammlungen (HV) teil.

https://www.kritischeaktionaere.de/hv2019.html

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All-Russian Civil Forum 2018 - Moscow, Russia

bewegung.taz.de - 04.12.2018
08.12.2018, 08:00 Uhr - 08.12.2018, 22:45 Uhr

https://civil-forum.ru/en/about_forum/five-thematic-units-of-the-all-russia-civil-forum/

https://www.facebook.com/events/323688115100140/

 

5 thematic units of the All-Russia civil forum

Local government and social partnership: local government legislation, urban communities, local initiatives, urban planning, urban environment, sharing-cities, proactive budgeting.

Local government is one of the key institutions and ensures the attractiveness of the territories for life, civil self-fulfillment and entrepreneurial initiative. The basis of true local government is self-organization of citizens to address issues of local importance. The territories with lack of self-organization of residents and their interaction with government develop without taking into account the balance of interests and this may lead to potential social conflicts. Intersectoral social partnership enables the representatives of the state, business and civil society to unite their efforts to solve various problems. Today the most important tasks are: to support local initiatives, create sustainable forms of residents self-organization, establish constructive and mutually beneficial interaction between various sectors of society, promote new effective technologies for the development of local communities and intersectoral social partnership.

The focus area: technologies and practices for the development of urban and rural communities.

A state of law: protection of human rights, court system, law enforcement system, lawyers, penitentiary system, activities of centers for people with disabilities (psycho-neurological boarding schools, orphan asylums), mediation.

Today Russia ranks 92-nd place in the global Rule of Law Index, conceding even to such countries as Lebanon, Iran, Ecuador, etc. In a state governed by the rule of law, the interaction of state power, society and individual is based on the law, equality under the Law, ensuring human rights and freedoms. It requires independent, unbiased and accessible courts, police, lawyers, humane and fair system of punishments, etc. In a modern state of law the technologies of alternative out-of-court settlements play an important role. The joint efforts of all sectors of the society are needed to build such a state.

The focus area: judicial reform; modernization of the penitentiary system and effectiveness of public monitoring commissions; the right for everyone to receive qualified legal assistance; prestige and effectiveness of advocacy; development of the institution of alternative dispute resolution.

Environment for living and social rights:a right to health protection (mass sports, disease prevention, treatment) and education, social security (pensions, etc.), social assistance to the needy, charity, ecology.

Every day a number of various factors influence the society and each person individually: economic, social, political, ecological, etc. The right for a comfortable environment for living - social security, protection of the family, maternity, fatherhood and childhood, support of people with disabilities and senior citizens, health care and medical care, a favorable environment, etc. –all these things are written in the Constitution, but the enforcement of these rights is Collective responsibility of every citizen of the country.

The focus area: accessibility and quality of education and health; improving infrastructure for supporting citizens in difficult life situations; inclusion of children and adults with disabilities in society; improvement of the ecological situation in the country.

Open society and government of a state:  information transparency about activities of authorities and non-profit organizations, open data, access to information for citizens, freedom of speech, propaganda, civil and social issues in the information field, elections and referenda, civil control over the authorities, public chamber and public councils, social elevators for youth, the state as a platform, channels for feedback, including citizens' appeals.

Access of citizens to public information and freedom of speech are significant indicators of a democratic society and openness of the state system. Freedom of information exchange in modern society contributes to the growth of the quality of life, enables citizens to be independent and active, and the state - effective. The impulse for improving public administration can be the development of institutions for interaction between the state and civil society. Such institutions are aimed at carrying out public control over the activities of authorities at all levels, to promote the growth of communication quality in making management decisions and other decisions, and to ensure the availability of social lifts in the country.

The focus area: to increase openness of the state and society (at the same time - guarantee the protection of personal data), including open data; freedom of citizens' access to reliable information and creation of conditions for the work of different media; formation of a civil environment with the help of new technologies to use the potential of different actors, including young people; freedom and openness of the electoral process; accessibility of the institution of public control for citizens and non-profit organizations; increase of the effectiveness of feedback channels between the authorities and society; launch of social elevators.

Strengthening of human and social capital: culture, continuous education and enlightenment, historical memory and self-identification, language and ways of artistic representation, value system, space for dialogue and solidarity, humanity for people, animals and habitats, responsible citizens of all ages (children, youth, adults).

Trust and tolerance, solidarity, humanity and responsibility, values and national idea of society are determined by its human and social capital - people and their ability to think about the future and act together, to use different tools to ensure public interest and quality of life here and now.

The focus area: school education; education for the responsibility of citizens of all ages; involving citizens in charity, volunteering and activities of non-profit organizations.

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Opération Nettoyage de Société Générale - Paris

bewegung.taz.de - 04.12.2018
14.12.2018, 10:00 Uhr - 14.12.2018, 11:30 Uhr

https://www.facebook.com/events/270497006940211/

Rendez-vous le 14 décembre pour une action non-violente de désobéissance civile géante à l'agence centrale de Société Générale à Paris !
➡️ S'INSCRIRE : https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSebIfLYt7-MzcedPFjXQbpkkqE7zkUpsQKi0qowmkKWKAon0w/viewform

Charbon, gaz de schiste, sables bitumineux, forages en eaux profondes et en Arctique, Société Générale est aujourd’hui la première banque française à soutenir les énergies les plus destructrices pour le climat. Faisant le jeu de Donald Trump, la banque française mise aux Etats-Unis sur le boom du gaz de schiste et son exportation à travers le monde. Elle tient entre ses mains le futur d’un projet de 20 milliards de dollars, aussi monumental qu’inutile : le terminal d’exportation de gaz de schiste Rio Grande LNG au Texas.

Nous appelons Société Générale à cesser de suivre la même folie que l’administration Trump et les industriels américains. Elle doit mettre un terme à ses soutiens au gaz de schiste et se retirer du projet Rio Grande LNG ! C’est dans cet objectif que nous sommes passé·e·s à l’action pour nettoyer la banque championne des énergies sales. Depuis le 8 septembre, 1 600 activistes ont récuré·e·s les agences locales de Société Générale partout en France.

Mais la banque ne semble pas encore prête à réviser sa copie. C’est pour cela que nous appelons à nous mobiliser en masse pour l’#OpérationNettoyage géante de l’agence centrale de Société Générale à Paris le 14 décembre prochain, jour de la clôture de la COP24 !

*********************

/// VENIR ///

➡️ S’inscrire en remplissant le formulaire pour aider à nettoyer le 14/12 (c'est très sale, il faut qu'on soit nombreux·ses !) :
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSebIfLYt7-MzcedPFjXQbpkkqE7zkUpsQKi0qowmkKWKAon0w/viewform

➡️ Covoiturer pour se rendre à Paris : https://www.covoiturage-libre.fr/evenements/covoiturages/-operationnettoyage-de-societe-generale

➡️ Consulter et adhérer à l’attitude non-violente pendant l’action : https://anv-cop21.org/criteres-non-violence-3/


/// AGIR MAINTENANT ///

➡️ Voir et partager les vidéos de l’appel à l’#OpérationNettoyage de Société Générale :
https://www.facebook.com/anvcop21/videos/194120691356507/

➡️ Découvrir la campagne et envoyer une éponge en ligne au PDG de Société Générale : http://www.nettoyons-societe-generale.org/ (onglet "Campagne")


/// S'INFORMER ///

➡️ Consulter et adhérer à l’attitude non-violente pendant l’action : https://anv-cop21.org/criteres-non-violence-3/

➡️ Lire le rapport des Amis de la Terre “Société Générale : Plein gaz sur les fossiles” : http://www.nettoyons-societe-generale.org/RAPPORT-SOCIETE-GENERALE-VERSION-FINALE-04.03.2018.pdf


/// SOUTENIR ///
➡️ Ils nous soutiennent :
Tour Alternatiba
BankTrack
Carrizo/Comecrudo Tribe of Texas
Chretiens Unispourlaterre
Corporate Europe Observatory
CSIA-Nitassinan
Food & Water Europe
Foodandwaterwatch.org/
Fund Our Future
Gastivists
Greenpeace France
La Asamblea Veracruzana de Iniciativas y Defensa Ambiental
Friends of the Earth U.S.
Friends of the Earth International
Friends of the Earth Ireland
MAN Mouvement pour une Alternative Nonviolente
Movimento NO TAP
Rainforest Action Network
Re:Common
Redes - Amigos de la Tierra Uruguay
SAVE RGV from LNG
Sierra Club

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Opération Nettoyage de Société Générale - Paris

bewegung.taz.de - 04.12.2018
14.12.2018, 10:00 Uhr - 14.12.2018, 11:30 Uhr

https://www.facebook.com/events/270497006940211/

Rendez-vous le 14 décembre pour une action non-violente de désobéissance civile géante à l'agence centrale de Société Générale à Paris !
➡️ S'INSCRIRE : https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSebIfLYt7-MzcedPFjXQbpkkqE7zkUpsQKi0qowmkKWKAon0w/viewform

Charbon, gaz de schiste, sables bitumineux, forages en eaux profondes et en Arctique, Société Générale est aujourd’hui la première banque française à soutenir les énergies les plus destructrices pour le climat. Faisant le jeu de Donald Trump, la banque française mise aux Etats-Unis sur le boom du gaz de schiste et son exportation à travers le monde. Elle tient entre ses mains le futur d’un projet de 20 milliards de dollars, aussi monumental qu’inutile : le terminal d’exportation de gaz de schiste Rio Grande LNG au Texas.

Nous appelons Société Générale à cesser de suivre la même folie que l’administration Trump et les industriels américains. Elle doit mettre un terme à ses soutiens au gaz de schiste et se retirer du projet Rio Grande LNG ! C’est dans cet objectif que nous sommes passé·e·s à l’action pour nettoyer la banque championne des énergies sales. Depuis le 8 septembre, 1 600 activistes ont récuré·e·s les agences locales de Société Générale partout en France.

Mais la banque ne semble pas encore prête à réviser sa copie. C’est pour cela que nous appelons à nous mobiliser en masse pour l’#OpérationNettoyage géante de l’agence centrale de Société Générale à Paris le 14 décembre prochain, jour de la clôture de la COP24 !

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/// VENIR ///

➡️ S’inscrire en remplissant le formulaire pour aider à nettoyer le 14/12 (c'est très sale, il faut qu'on soit nombreux·ses !) :
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSebIfLYt7-MzcedPFjXQbpkkqE7zkUpsQKi0qowmkKWKAon0w/viewform

➡️ Covoiturer pour se rendre à Paris : https://www.covoiturage-libre.fr/evenements/covoiturages/-operationnettoyage-de-societe-generale

➡️ Consulter et adhérer à l’attitude non-violente pendant l’action : https://anv-cop21.org/criteres-non-violence-3/


/// AGIR MAINTENANT ///

➡️ Voir et partager les vidéos de l’appel à l’#OpérationNettoyage de Société Générale :
https://www.facebook.com/anvcop21/videos/194120691356507/

➡️ Découvrir la campagne et envoyer une éponge en ligne au PDG de Société Générale : http://www.nettoyons-societe-generale.org/ (onglet "Campagne")


/// S'INFORMER ///

➡️ Consulter et adhérer à l’attitude non-violente pendant l’action : https://anv-cop21.org/criteres-non-violence-3/

➡️ Lire le rapport des Amis de la Terre “Société Générale : Plein gaz sur les fossiles” : http://www.nettoyons-societe-generale.org/RAPPORT-SOCIETE-GENERALE-VERSION-FINALE-04.03.2018.pdf


/// SOUTENIR ///
➡️ Ils nous soutiennent :
Tour Alternatiba
BankTrack
Carrizo/Comecrudo Tribe of Texas
Chretiens Unispourlaterre
Corporate Europe Observatory
CSIA-Nitassinan
Food & Water Europe
Foodandwaterwatch.org/
Fund Our Future
Gastivists
Greenpeace France
La Asamblea Veracruzana de Iniciativas y Defensa Ambiental
Friends of the Earth U.S.
Friends of the Earth International
Friends of the Earth Ireland
MAN Mouvement pour une Alternative Nonviolente
Movimento NO TAP
Rainforest Action Network
Re:Common
Redes - Amigos de la Tierra Uruguay
SAVE RGV from LNG
Sierra Club

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Anna Politkovskaya seminar 2018: Stories from the black holes of Europe

bewegung.taz.de - 04.12.2018
13.12.2018, 17:00 Uhr - 13.12.2018, 18:30 Uhr

Courageous journalists and activists from disputed territories in Europe will tell their stories at our annual Anna Politkovskaya seminar 2018.

The Crimea and eastern Ukraine are the most recent examples of disputed territories where independent reporting is limited and at times dangerous. There are several other “black holes” in Europe where the population suffers from human rights violations and in some cases violent actions of war or unrest while the world community is silent.   

The black holes are difficult to access from the outside and report from the inside. Nevertheless, activists, lawyers and journalists uncover violations, defend victims and disseminate information at great risk. 

We have invited some of these bravest professionals to share their stories in Oslo. How do people get by in these “black holes”? Which risks do the professionals face in their everyday work? What makes them take on these risks? And is it worth it? The discussions will be divided in to panels:   

 

Propaganda and war of words:   

Yuri Manvelyan, Epress, Journalist covering Nagorno Karabakh  

Tamara Tarashvili, Freelancejournalist covering South Ossetia 

 

War and annexation:

Svitlana Valko, Truth Hounds, Human Rights Defender in Crimea, Donbas and Abkhazia

Rustam Anshba, Chatham House, Activist in Abkhazia  

 

The conversations will be moderated by investigative journalist Øystein Windstad, Fagbladet, who himself was attacked during an investigative mission to North Caucasus.  

 

Each year, the Norwegian Helsinki Committee organises a panel debate to honour the memory of the journalist Anna Politkovskaya and keep attention to the failed investigation of her murder in 2006. This year, we have invited brave journalists who cover a precarious situation in the black holes of Europe as she covered the black hole of Russia – Chechnya. 

https://www.nhc.no/en/event/anna-politkovskaya-seminar-2018-brave-stories-from-the-black-holes-of-europe/

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Anna Politkovskaya seminar 2018: Stories from the black holes of Europe

bewegung.taz.de - 04.12.2018
13.12.2018, 17:00 Uhr - 13.12.2018, 18:30 Uhr

Courageous journalists and activists from disputed territories in Europe will tell their stories at our annual Anna Politkovskaya seminar 2018.

The Crimea and eastern Ukraine are the most recent examples of disputed territories where independent reporting is limited and at times dangerous. There are several other “black holes” in Europe where the population suffers from human rights violations and in some cases violent actions of war or unrest while the world community is silent.   

The black holes are difficult to access from the outside and report from the inside. Nevertheless, activists, lawyers and journalists uncover violations, defend victims and disseminate information at great risk. 

We have invited some of these bravest professionals to share their stories in Oslo. How do people get by in these “black holes”? Which risks do the professionals face in their everyday work? What makes them take on these risks? And is it worth it? The discussions will be divided in to panels:   

 

Propaganda and war of words:   

Yuri Manvelyan, Epress, Journalist covering Nagorno Karabakh  

Tamara Tarashvili, Freelancejournalist covering South Ossetia 

 

War and annexation:

Svitlana Valko, Truth Hounds, Human Rights Defender in Crimea, Donbas and Abkhazia

Rustam Anshba, Chatham House, Activist in Abkhazia  

 

The conversations will be moderated by investigative journalist Øystein Windstad, Fagbladet, who himself was attacked during an investigative mission to North Caucasus.  

 

Each year, the Norwegian Helsinki Committee organises a panel debate to honour the memory of the journalist Anna Politkovskaya and keep attention to the failed investigation of her murder in 2006. This year, we have invited brave journalists who cover a precarious situation in the black holes of Europe as she covered the black hole of Russia – Chechnya. 

https://www.nhc.no/en/event/anna-politkovskaya-seminar-2018-brave-stories-from-the-black-holes-of-europe/

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Anna Politkovskaya seminar 2018: Stories from the black holes of Europe

bewegung.taz.de - 04.12.2018
13.12.2018, 17:00 Uhr - 13.12.2018, 18:30 Uhr

Courageous journalists and activists from disputed territories in Europe will tell their stories at our annual Anna Politkovskaya seminar 2018.

The Crimea and eastern Ukraine are the most recent examples of disputed territories where independent reporting is limited and at times dangerous. There are several other “black holes” in Europe where the population suffers from human rights violations and in some cases violent actions of war or unrest while the world community is silent.   

The black holes are difficult to access from the outside and report from the inside. Nevertheless, activists, lawyers and journalists uncover violations, defend victims and disseminate information at great risk. 

We have invited some of these bravest professionals to share their stories in Oslo. How do people get by in these “black holes”? Which risks do the professionals face in their everyday work? What makes them take on these risks? And is it worth it? The discussions will be divided in to panels:   

 

Propaganda and war of words:   

Yuri Manvelyan, Epress, Journalist covering Nagorno Karabakh  

Tamara Tarashvili, Freelancejournalist covering South Ossetia 

 

War and annexation:

Svitlana Valko, Truth Hounds, Human Rights Defender in Crimea, Donbas and Abkhazia

Rustam Anshba, Chatham House, Activist in Abkhazia  

 

The conversations will be moderated by investigative journalist Øystein Windstad, Fagbladet, who himself was attacked during an investigative mission to North Caucasus.  

 

Each year, the Norwegian Helsinki Committee organises a panel debate to honour the memory of the journalist Anna Politkovskaya and keep attention to the failed investigation of her murder in 2006. This year, we have invited brave journalists who cover a precarious situation in the black holes of Europe as she covered the black hole of Russia – Chechnya. 

https://www.nhc.no/en/event/anna-politkovskaya-seminar-2018-brave-stories-from-the-black-holes-of-europe/

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World Climate Marches 2018

bewegung.taz.de - 04.12.2018
08.12.2018, 08:40 Uhr - 08.12.2018, 20:00 Uhr

World Climate Marches 2018

http://www.betterworldlinks.org/index.php?cat=13497&thema=World_Climate_Marches_2018_-_8_Dec

 

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40 Jahre Bürgerrechte & Polizei: Innere Sicherheit und Soziale Bewegungen

bewegung.taz.de - 03.12.2018
08.12.2018, 10:00 Uhr - 08.12.2018, 22:00 Uhr

Allen Notstandsgesetzen, Polizeiermächtigungen, Geheimdienstskandalen und der Festung Europa zum Trotz: 2018 jährt sich zum 40. Mal das erste Erscheinen der „Bürgerrechte & Polizei / CILIP“.

Was waren und sind maßgebliche Entwicklungslinien der Politik der „Inneren Sicherheit“? Was ist übrig geblieben von der Bürgerrechtsbewegung? Kann es angesichts der aktuellen Entwicklungen gelingen, das Eintreten für Bürger*innenrechte in der Gesellschaft und den gemeinsamen Abwehrkampf gegen staatliche Repression und Versicherheitlichung wieder auf breitere Füße zu stellen?

Mit Bei- und Vorträgen von: „Andere Zustände Ermöglichen“ (AZE), Antonia von der Behrens (Rechtsanwältin), Anna Biselli (Journalistin), Andreas Blechschmidt (Aktivist), Helga Cremer-Schäfer (Goethe-Universität Frankfurt), Volker Eick (RAV), Angela Furmaniak (Rechtsanwältin), Corinna Genschel (Grundrechtekomitee), Carsten Gericke (Rechtsanwalt, ECCHR) Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF), Ayşe Güleç (Pädagogin, aktivistische Forscherin, Initiative 6. April, Tribunal NSU-Komplex auflösen), Marco Heinig (Leftvision), Frederick Heussner (Bündnis gegen das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz), Fabien Jobard (Centre national de la recherche scientifique, Paris), Charlie Kaufhold (Autor*in, promoviert zum NSU), Heike Kleffner (Journalistin), Interventionistische Linke (IL), Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP Berlin), Katharina König-Preuss (MdL Thüringen), Elsa Koester (Journalistin), Philipp Krüger (Polizei & Menschenrechte bei Amnesty International), Anna Luczak (Rechtsanwältin), André Meister (Netzpolitik.org), Franziska Nedelmann (Anwältin, RAV), Michael Plöse (Humboldt-Universität Berlin), Britta Rabe (Watch the Med Alarmphone/ Komitee für Grundrechte und Demokratie), Lisa Riedner (Georg-August-Universität Göttingen), Bafta Sarbo (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund), Stephanie Schmidt (Polizeiforscherin Friedrich-Schiller-Universität Jena), Tobias Singelnstein (Kriminologe Ruhr-Uni Bochum), Martin Steinhagen (Journalist), Elke Steven (Digitale Gesellschaft e.V.), Lukas Theune (Rechtsanwalt), Peter Ullrich (Protestforschungsinstitut/ TU Berlin), United We Stand (G20-Soligruppe aus Hamburg), Louisa Zech (Ruhr-Universität Bochum) uvm.

Begleitprogramm: Beiträge aus „Gespräche // Assemblage – Den NSU-Komplex kontextualisieren“ von Spot_the_silence, Ausstellung „Das NSU-Netzwerk Staat und Nazis Hand in Hand – Fakten und Hintergründe“ vom Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg (hier die Begleitbroschüre), Ausstellung der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş, Cop Map von Peng!, Auskunftsgenerator von Datenschmutz

 

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Innere Sicherheit und Soziale Bewegungen

bewegung.taz.de - 03.12.2018
07.12.2018, 19:00 Uhr - 07.12.2018, 22:00 Uhr

Eröffnungsveranstaltung der Konferenz zum 40-jährigen Bestehen der Zeitschrift CILIP Bürgerrechte & Polizei mit Tobias Singelnstein (Kriminologe, Bochum) und Elke Steven (Digitale Gesellschaft, Berlin):

  • Tobias Singelnstein (Ruhr-Universität Bochum): „Polizei und Bürgerrechte in Zeiten der Sicherheit“

  • Elke Steven (Digitale Gesellschaft e.V.): „Bürgerrechte in Bewegung: Die Demokratie auf der Straße verteidigen“

  • Moderation: Heiner Busch, CILIP

 

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Solidarität mit den Sozialen Bewegungen in Brasilien

bewegung.taz.de - 03.12.2018
07.12.2018, 12:00 Uhr - 07.12.2018

In Brasilien wurde am 28.10. ein bekennender Neofaschist zum Präsidenten gewählt. Jair Bolsonaro hat durch eine Kampagne gewonnen, auf die ein Trump neidisch sein könnte: Massenweise Lügen, Herabwürdigungen, Drohungen und Hetze gegen alle sowieso schon benachteiligten Randgruppen und Andersdenkende: Frauen, Schwarze, Indigene und LGBTIs; Soziale Bewegungen sind für ihn nur “verabscheuungswürdige Kommunisten”.
Wohin das führen kann wird bereits bei vergangenen Äußerungen Bolsonaros sichtbar, in denen er die brasilianische Militärdiktatur von 1964 bis 1985 verteidigt, während der er selbst auf Seiten des Militärs aktiv war. So meint Bolsonaro, dass es der einzige Fehler der brasilianischen Militärdiktatur war, nicht genug Oppositionelle umgebracht, sondern nur gefoltert zu haben.1 Diesen Standpunkt vertritt Bolosonaro nach wie vor offensiv.

Lynchmorde durch neurechte Bürgerwehren und unrechtmäßige Tötungen durch Polizist*innen haben jetzt schon zugenommen, da Bolsonaro für diese Taten Straffreiheit versprochen hat. Es wird sich zeigen, ob er seine Wahlversprechen – oder besser Wahldrohungen – umsetzt und inwieweit ihn sogenannte demokratische Institutionen davon abhalten können und werden, staatlich gesteuerte Blutbäder anzurichten. Die brasilianischen Institutionen werden ihm höchstwahrscheinlich nicht viele Steine in den Weg legen, wie es in den USA mitunter geschieht. 
Sein Verständnis von Demokratie hat er spätestens in den ersten Wochen nach seiner Wahl bewiesen, indem er als eine seiner ersten Amtshandlung ein Gesetz auf den Weg bringen will, das soziale Proteste wie Landbesetzungen mit Terrorismus gleichsetzt und mit 30 Jahren Gefängnis bestraft.

Jair Bolsonaro hat durch das Versprechen einer extrem antisozialen und neoliberalen Wirtschaftspolitik die Gunst der Märkte erworben: Nicht zuletzt die Deutsche Bank hat ihn unterstützt – was angesichts ihrer historischen Verbundenheit mit vielen Regimen und Diktaturen wenig überraschend ist. Ihr Chef-Anlagestratege bezeichnete Bolsonaro auf Twitter als “Wunschkandidat der Märkte”2. Die Deutsche Bank versuchte zwar mit halbherzigen Aussagen den Aufschrei über die öffentliche Unterstützung Bolsonaros zu entschärfen, aber das Unvermögen der Märkte, Menschenrechte in die Einschätzung von Wohlstands- und Wirtschaftsentwicklungen einzubeziehen, wurde spätestens wieder bei der Bekanntgabe des Wahlergebnisses klar: Die Börsenkurse gingen steil nach oben, insbesondere die der Holz-, Soja- und Bergbauindustrie – also derjenigen, die am tiefsten in die Tötung von Indigenen und Umwelt-Aktivist*innen verwickelt sind3.

Bolsonaro ist nicht alleine: Rechte und rechtsradikale Präsidenten der Welt (USA, Chile, Ungarn, Israel, …) haben ihm sofort gratuliert. Auch müssen wir uns überlegen, wie es dazu kommen konnte, dass 55 % der brasilianischen Bevölkerung ihn gewählt haben 4. Seine sehr starke Unterstützung durch die evangelikalen Kirchen, seine vorgespielte Anti-Politik in Form eines knallharten Populismus und der massiven Verwendung von Sozialen Medien haben zu seinem Erfolg beigetragen. Die Korruptionsskandale der Lula-Linken, die es während all der Jahre an der Macht nicht geschafft hat, Grundsätzliches zu verändern und soziale Bewegungen sogar massiv kriminalisiert hat, sowie die Einmischung durch Regierungen und Firmen, die hoffen, dadurch an die Ressourcen Brasiliens zu kommen, haben ihr übriges getan.

Im Rahmen eines Aktionstags am 07.12.2018 rufen wir dazu auf Kundgebungen vor brasilianischen Konsulaten und Botschaften, sowie Filialen der Deutschen Bank und anderen in diese faschistische Agenda verwickelten Kompliz*innen abzuhalten und aktiv zu werden. Wir wollen damit ein Zeichen gegen Neofaschismus setzen. Unsere Solidarität gilt der brasilianischen Zivilgesellschaft, der jetzt noch schwerere Jahre bevorstehen! Wer durch diese Umstände bald aus Brasilien fliehen muss, soll sich nach eigenem Wunsch überall hinbegeben können, ohne durch irgendwelche imaginierten nationalen Grenzen, Gesetze oder nicht anerkannten Status davon abgehalten oder diskriminiert zu werden.

Wichtig für uns als Anarchist*innen ist im besonderen auch, dass unsere eigenen Gefährt*innen ebenso in konkreter Lebensgefahr schweben, sollte die Diktatur nicht abgewendet werden können. In Brasilien gibt es eine umtriebige stark ausdifferenzierte anarchistische Bewegung, welche sich nun in vorderster Front im Kampf gegen die aufkommende faschistische Diktatur befindet. Lasst uns unsere Gefährt*innen nicht vergessen, üben wir grenzenlose Solidarität, zeigen wir ihnen, dass sie nicht alleine sind!

Ele não!*

Alle zusammen gegen den Faschismus! Nieder mit der aufkommenden faschistischen Diktatur in Brasilien!

jovempanfm.uol.com.br
2 twitter.com/DeutscheBankAG/status/10481…
https://latina-press.com/
https://latina-press.com/
*brasilianisch/portugisisch für “Er nicht!”, Parole gegen Bolsonaro.

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Solidarität mit den Sozialen Bewegungen in Brasilien

bewegung.taz.de - 03.12.2018
07.12.2018, 12:00 Uhr - 07.12.2018

In Brasilien wurde am 28.10. ein bekennender Neofaschist zum Präsidenten gewählt. Jair Bolsonaro hat durch eine Kampagne gewonnen, auf die ein Trump neidisch sein könnte: Massenweise Lügen, Herabwürdigungen, Drohungen und Hetze gegen alle sowieso schon benachteiligten Randgruppen und Andersdenkende: Frauen, Schwarze, Indigene und LGBTIs; Soziale Bewegungen sind für ihn nur “verabscheuungswürdige Kommunisten”.
Wohin das führen kann wird bereits bei vergangenen Äußerungen Bolsonaros sichtbar, in denen er die brasilianische Militärdiktatur von 1964 bis 1985 verteidigt, während der er selbst auf Seiten des Militärs aktiv war. So meint Bolsonaro, dass es der einzige Fehler der brasilianischen Militärdiktatur war, nicht genug Oppositionelle umgebracht, sondern nur gefoltert zu haben.1 Diesen Standpunkt vertritt Bolosonaro nach wie vor offensiv.

Lynchmorde durch neurechte Bürgerwehren und unrechtmäßige Tötungen durch Polizist*innen haben jetzt schon zugenommen, da Bolsonaro für diese Taten Straffreiheit versprochen hat. Es wird sich zeigen, ob er seine Wahlversprechen – oder besser Wahldrohungen – umsetzt und inwieweit ihn sogenannte demokratische Institutionen davon abhalten können und werden, staatlich gesteuerte Blutbäder anzurichten. Die brasilianischen Institutionen werden ihm höchstwahrscheinlich nicht viele Steine in den Weg legen, wie es in den USA mitunter geschieht. 
Sein Verständnis von Demokratie hat er spätestens in den ersten Wochen nach seiner Wahl bewiesen, indem er als eine seiner ersten Amtshandlung ein Gesetz auf den Weg bringen will, das soziale Proteste wie Landbesetzungen mit Terrorismus gleichsetzt und mit 30 Jahren Gefängnis bestraft.

Jair Bolsonaro hat durch das Versprechen einer extrem antisozialen und neoliberalen Wirtschaftspolitik die Gunst der Märkte erworben: Nicht zuletzt die Deutsche Bank hat ihn unterstützt – was angesichts ihrer historischen Verbundenheit mit vielen Regimen und Diktaturen wenig überraschend ist. Ihr Chef-Anlagestratege bezeichnete Bolsonaro auf Twitter als “Wunschkandidat der Märkte”2. Die Deutsche Bank versuchte zwar mit halbherzigen Aussagen den Aufschrei über die öffentliche Unterstützung Bolsonaros zu entschärfen, aber das Unvermögen der Märkte, Menschenrechte in die Einschätzung von Wohlstands- und Wirtschaftsentwicklungen einzubeziehen, wurde spätestens wieder bei der Bekanntgabe des Wahlergebnisses klar: Die Börsenkurse gingen steil nach oben, insbesondere die der Holz-, Soja- und Bergbauindustrie – also derjenigen, die am tiefsten in die Tötung von Indigenen und Umwelt-Aktivist*innen verwickelt sind3.

Bolsonaro ist nicht alleine: Rechte und rechtsradikale Präsidenten der Welt (USA, Chile, Ungarn, Israel, …) haben ihm sofort gratuliert. Auch müssen wir uns überlegen, wie es dazu kommen konnte, dass 55 % der brasilianischen Bevölkerung ihn gewählt haben 4. Seine sehr starke Unterstützung durch die evangelikalen Kirchen, seine vorgespielte Anti-Politik in Form eines knallharten Populismus und der massiven Verwendung von Sozialen Medien haben zu seinem Erfolg beigetragen. Die Korruptionsskandale der Lula-Linken, die es während all der Jahre an der Macht nicht geschafft hat, Grundsätzliches zu verändern und soziale Bewegungen sogar massiv kriminalisiert hat, sowie die Einmischung durch Regierungen und Firmen, die hoffen, dadurch an die Ressourcen Brasiliens zu kommen, haben ihr übriges getan.

Im Rahmen eines Aktionstags am 07.12.2018 rufen wir dazu auf Kundgebungen vor brasilianischen Konsulaten und Botschaften, sowie Filialen der Deutschen Bank und anderen in diese faschistische Agenda verwickelten Kompliz*innen abzuhalten und aktiv zu werden. Wir wollen damit ein Zeichen gegen Neofaschismus setzen. Unsere Solidarität gilt der brasilianischen Zivilgesellschaft, der jetzt noch schwerere Jahre bevorstehen! Wer durch diese Umstände bald aus Brasilien fliehen muss, soll sich nach eigenem Wunsch überall hinbegeben können, ohne durch irgendwelche imaginierten nationalen Grenzen, Gesetze oder nicht anerkannten Status davon abgehalten oder diskriminiert zu werden.

Wichtig für uns als Anarchist*innen ist im besonderen auch, dass unsere eigenen Gefährt*innen ebenso in konkreter Lebensgefahr schweben, sollte die Diktatur nicht abgewendet werden können. In Brasilien gibt es eine umtriebige stark ausdifferenzierte anarchistische Bewegung, welche sich nun in vorderster Front im Kampf gegen die aufkommende faschistische Diktatur befindet. Lasst uns unsere Gefährt*innen nicht vergessen, üben wir grenzenlose Solidarität, zeigen wir ihnen, dass sie nicht alleine sind!

Ele não!*

Alle zusammen gegen den Faschismus! Nieder mit der aufkommenden faschistischen Diktatur in Brasilien!

jovempanfm.uol.com.br
2 twitter.com/DeutscheBankAG/status/10481…
https://latina-press.com/
https://latina-press.com/
*brasilianisch/portugisisch für “Er nicht!”, Parole gegen Bolsonaro.

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©TOM signiert

bewegung.taz.de - 03.12.2018
06.12.2018, 17:00 Uhr - 06.12.2018

Ob Bücher, Spiele oder Kalender: taz-Comiczeichner ©TOM veredelt mit seiner Widmung Ihre Weihnachtsgeschenke.

Seit jeher ist bekannt, dass es keine besseren Weihnachtsgeschenke gibt als ©TOM-Produkte mit einer Widmung des Meisters.

Immer zum Nikolaustag setzt Wahrheit-Comiczeichner ©TOM deshalb die rote Mütze auf und begibt sich in die taz Kantine, um für Freund*innen und Fans zu zeichnen und zu schreiben, bis wirklich auch der Letzte zufrieden nach Hause gehen kann.

Außerdem gibt es hausgemachten Glühwein.

Also: Auf zur weihnachtlichen Signierstunde!

Bild: ©TOM/taz

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Bonnie Burstow - The other Mrs. Smith

bewegung.taz.de - 02.12.2018
10.12.2018, 20:00 Uhr - 10.12.2018

Bonnie Burstow - The other Mrs. Smith

 

European launch of the for the Vine Award in Canadian Jewish Literature shortlisted novel The Other Mrs. Smith by Dr. Bonnie Burstow.

 

10th December 8 PM // b_books // Lübbenerstr. 14, 10997 Berlin

with Dr. Bonnie Burstow (live reading and talk)

The leading antipsychiatrist theorist and activist Dr. Bonnie Burstow is a faculty member at University of Toronto. She writes about language, institutional ruling, resistance, and social change. Works include The Other Mrs. Smith, Psychiatry and the Business of Madness, Radical Feminist Therapy and Psychiatry Disrupted.

 

Kim Wichera (talk)

The non-binary antipsychiatry activist, publisher (Gegendiagnose) and sound artist Kim Wichera is talking about their work in the antipsychiatric facility runaway house.

 

About The Other Mrs. Smith

This novel traces the life experiences of a once highly successful woman who falls prey to electroshock and subsequently struggles to piece back together her life. Naomi suffers enormous memory loss; additionally, an estrangement from her family of origin that she has no way to wrap her mind around. The novel begins with her wandering the corridor of St. Patricks-St Andrews Mental Health Centre (St. Pukes) faced with the seemingly impossible challenge of coming to terms with the damage done her, as well uncovering the hidden details of her life. It moves back and forth between a relatively happy childhood in the legendary north-end Winnipeg of the mid-1900s and post-ECT adulthood in Toronto. An exceptionally kind man named Ger who befriends Naomi comes to suspect that important pieces of the puzzle of what befell her lurk beneath the surface of writing in a binder of hers, which comes to be known as Black Binder Number Three. What Naomi progressively comes to do, often with Ger's help and just as often with the help of a very different and eerily similar sister named Rose, is find ways to do justice to her life and to the various people in it. Filled with a vast array of colourful and insightful characters from a variety of communities—Toronto¹s Kensington Market of the 1970s, the 1970's trans community, north-end Winnipeg Jewry, and the ingenious and frequently hilarious mad community—this novel sensitizes us to the horror of electroshock, takes us to new levels in our understanding of what it means to be human, and, in the process, leads us to question the very concept of normalcy.

 

Bonnie Burstow - Die andere Frau Smith

 

Europäischer Launch des für den Vine Award in der kanadischen jüdischen Literatur ausgewählten Romans The Other Mrs. Smith von Dr. Bonnie Burstow.

 

10. Dezember 20 Uhr, b_books // Lübbenerstr. 14, 10997 Berlin

 

mit Dr. Bonnie Burstow (Lesung und Gespräch) Dr. Bonnie Burstow ist führende Antipsychiaterin, Theoretikerin und Aktivistin und Fakultätsmitglied der University of Toronto. Sie schreibt über Sprache, Institutionelle Macht, Widerstand und sozialen Wandel. Werke umfassen The Other Mrs. Smith, Psychiatry and the Business of Madness, Radical Feminist Therapy and Psychiatry Disrupted.

 

Kim Wichera (Vortrag) Die nicht-binäre Antipsychiatrie-Aktivistin, Herausgeberin (“Gegendiagnose“) und Klangkünstlerin Kim Wichera spricht über ihre Arbeit in der antipsychiatrischen Einrichtung Weglaufhaus „Villa Stöckle“.

 

Über die andere Frau Smith Dieser Roman verfolgt die Lebenserfahrungen einer einst sehr erfolgreichen Frau, die Elektroschocks zum Opfer fällt und danach versucht, ihr Leben wieder zusammenzusetzen. Naomi leidet unter einem enormen Gedächtnisverlust. zusätzlich eine Entfremdung von ihrer Herkunftsfamilie. Der Roman beginnt mit ihrer Wanderung durch den Korridor des St. Patricks-St. Andrews Mental Health Center (St. Pukes): Naomi steht vor der scheinbar unmöglichen Herausforderung, sich mit dem Schaden, der ihr angetan wurde, zu bewältigen und die verborgenen Details ihres Lebens aufzudecken. Der Roman bewegt sich zwischen einer relativ glücklichen Kindheit im legendären Winnipeg im Norden der Mitte der 1900er Jahre und dem Erwachsenenalter nach der ECT in Toronto hin und her. Ein außergewöhnlich freundlicher Mann namens Ger, der sich mit Naomi anfreundet, kommt zu dem Verdacht, dass wichtige Teile des Puzzles dessen, was sie getroffen hat, unter der Oberfläche eines Schreibens in ihrem Ordner liegen, der als Black Binder Nummer Drei bekannt wird. Was Naomi nach und nach macht, oft mit Ger's Hilfe und ebenso oft mit Hilfe einer sehr unterschiedlichen und unheimlich ähnlichen Schwester namens Rose, ist es, Wege zu finden, ihrem Leben und den verschiedenen Menschen, die darin leben, gerecht zu werden. Gefüllt mit einer Vielzahl farbenfroher und aufschlussreicher Charaktere aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen - dem Kensington Market in Toronto der 1970er Jahre, der Trans-Community der 1970er Jahre, dem Winnipeg-Judentum im Norden und der genialen und oft witzigen verrückten Community - sensibilisiert uns dieser Roman für den Horror von Elektroschock, führt uns zu neuen Ebenen des Verständnisses dessen, was es bedeutet, menschlich zu sein, und führt uns dazu, das Konzept der Normalität in Frage zu stellen.

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„Widerstand gegen Gentrifizierung“

bewegung.taz.de - 02.12.2018
06.12.2018, 20:00 Uhr - 06.12.2018, 23:00 Uhr

Am 06.12. findet ein Vortrag zum Thema Gentrifizierung mit dem Journalisten  Peter Nowak (http://peter-nowak-journalist.de/ ) bei uns im Havanna 8 in der Kneipe statt

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