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Gefahr für die Demokratie?!

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Rechtspopulismus in der Bezirkspolitik

Bezirke sind in ihren Gestaltungsmöglichkeiten begrenzt. Trotzdem werden Parteien in die Bezirksverordnetenversammlung gewählt, die sich nicht so sehr für kommunale Fragen interessieren, sondern ihren Protest gegen die gesamte herrschende Politik ausdrücken wollen. Sie haben auf die relevanten Fragen kaum Antworten, bringen ein oft unzureichend vorgebildetes Personal mit und pflegen eine problematische Umgangskultur. Wie sollen Demokrat*innen mit diesen politischen Kräften umgehen?

Mit: Carl Chung (Jüdisches Forum für Demokratie und Antisemitismus), Alexander Freier-Winterwerb (Vorsitzender der SPD-Fraktion in Treptow-Köpenick), Franziska Jahke (Bezirksverordnete in Neukölln), Mirjam Blumenthal (stellv. Vorsitzende der SPD-Fraktion in Neukölln)

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Zwangsbehandlung in deutschen psychiatrischen Kliniken – wo liegt die Grenze zwischen notwendiger Maßnahme und Menschenrechtsverletzung?

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr

Vesper – Menschenrechte aktuell

In Deutschland können Bürger nach dem Unterbringungsgesetz gegen den eigenen Willen auf einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht und behandelt werden. Ebenso wird der Patient auf der psychiatrischen Station unter bestimmten Bedingungen fixiert und zum Teil auch in der Fixierung zwangsmediziert. Das Gericht hat zudem die Vollmacht, die Unterbringung nach eigenem Befinden zu verlängern.
Die Zwangsbehandlung in Deutschland löst zahlreiche und sehr vielfältige Debatten aus. Wo ist die Grenze zu ziehen zwischen Behandlung und Freiheitsberaubung? Und inwiefern entzieht man den Betroffenen damit ihr Anrecht auf Autonomie?
Darüber diskutieren wir unter anderem mit Ilona Schewtschuk.

Unter dem Motto „Menschenrechte aktuell” veranstalten das Haus der Demokratie und Menschenrechte (Stiftung und Hausverein), die Internationale Liga für Menschenrechte e.V., die Humanistische Union e.V. und die Redaktion der Zeitschrift Ossietzky, die Zweiwochenzeitschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft, jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit Wasser und Wein, Brot und Käse.

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte, Redaktion „Ossietzky“, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, Humanistische Union e. V.

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Sechs Tage, die nicht enden wollen | Diskussion, 27.04.

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr

Ein Gespräch über Schwindende demokratische Spielräume unter dem Druck der israelischen Besatzung.

50 Jahre nach der Besetzung des Westjordanlandes und Ost-Jerusalems wird die grüne Linie zunehmend irrelevant. Die rechte israelische Regierung treibt die Siedlungspolitik voran und schafft Fakten. Die Angst wächst, dass die Besatzung zum Dauerzustand wird.

Zivilgesellschaftliche Organisationen, die dies kritisieren, werden als Verräter diffamiert und verleumdet. Die Versuche, den Spielraum israelischer Menschenrechtler einzuschränken, kulminieren in einem hochproblematischen NGO-Gesetz.

Die Fortsetzung der Besatzung entfaltet auch auf Israels innere Verfasstheit und rechtsstaatliche Strukturen gefährliche Rückwirkungen. Versuche, missliebige Kultureinrichtungen einzuschüchtern oder durch die Besetzung von Schlüsselpositionen an Gerichten die Justiz im Sinne der Siedlerbewegung zu beeinflussen, sind Beispiele dafür, wie stark die Besatzung der palästinensischen Gebiete Israels demokratische Grundfesten bedroht.

Demokratische Räume schwinden nicht nur in Israel, sondern auch in der palästinensischen Gesellschaft. Auch hier sind besonders die Menschenrechtsverteidiger*innen und Aktivist*innen unter Druck.

Im Gazastreifen verfolgt die regierende Hamas Oppositionelle und vollstreckt mitunter die Todesstrafe, während die Institutionen der Palästinensischen Autonomiebehörde seit Jahren nicht mehr demokratisch legitimiert sind und Präsident Abbas per Dekret regiert. Regierungskritische Blogger die sich dem Klima der Selbstzensur widersetzen, werden von palästinensischen Sicherheitsdiensten bedroht.

Über ihre Arbeit, Einschüchterung und politischen Druck, Demokratie und Besatzung sprechen:

Mahmoud Aburahma, Direktor für Internationale Advocacy des palästinensischen Al Mezan Center for Human Rights,

Gaza Dana Golan, Repräsentantin der israelischen Reservist*innenorganisation Breaking the Silence Ran Goldstein, Geschäftsführer der Physicians for Human Rights

Israel Riad Othman, Nahostreferent bei medico international e. V. und deren ehemaliger Büroleiter für Israel und Palästina

Moderation: Daniel Bax, taz-Redakteur

Grußwort und einleitende Bemerkung: Dr. René Wildangel, Nahostreferent Amnesty International Deutschland, ehemaliger Leiter des Regionalbüros der Heinrich Böll Stiftung Palästina & Jordanien

Eine Veranstaltung von Amnesty International Deutschland, medico international und taz.

 

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Debatte um ein Beteiligungsmodell zur Demokratisierung der Berliner Wasserbetriebe

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr

 

Debatte um ein Beteiligungsmodell zur Demokratisierung der Berliner Wasserbetriebe

 

Zur Arbeitssitzung des Berliner Wasserrates am 27. April 2017 möchte der Berliner Wasserrat die Berliner Bevölkerung herzlich einladen. Neue Impulse für unsere Arbeit gab es im März gleich zweimal: Nachdem die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) am 28.3. zu einem Gespräch über Bürgerbeteiligung eingeladen hatte fand am 29.3. im Berliner Abgeordnetenhaus auf Initiative des Berliner Wassertisches ein Podium mit der weltweit bekannten Wasseraktivistin Maude Barlow und den Fraktionen der rot-rot-grünen Regierungs-Koalition zum Thema "Blue Community" statt. Wie können wir diese Impulse in unsere Debatte einbeziehen?

 

Beim Berliner Wasserrat wird es weiter um Modelle zur Demokratierung der BWB gehen, dieses Mal mit einem Blick aus der Praxis auf den aktuellen Stand unserer Forderung: Nach Rekommunalisierung-Demokratisierung.

 

Ausgangspunkt der Diskussion wird das 2-Kammern Beteiligungsmodell (Berliner Wasserrat als offene Bürgerversammlung und ein Zukunftsrat Wasser) von Karl Goebler sein. Erfahrene Personen aus der Praxis werden die Debatte um ein geeignetes Partizipations-Modell unterstützen:u.a. Mathias Ladstätter (ehem.Ver.di Fachgruppe Wasser, heute AöW-Allianz) und Hartwig Berger (Ökowerk Berlin und Mitveranstalter des Stadtgesprächs Wasser).

 

 

Die Unterlagen dazu sind auf der Website des Berliner Wasserrates einzusehen: http://berliner-wasserrat.de/docs.php

 

-Karl Goebler: Eckpunkte eines Modells zur   Bürgerbeteiligung. Berlin, 27.10.2916.

-Ulrike von Wiesenau: Zum Ansatz eines Zweikammern-Modells der Buergerbeteiligung. Berlin, 24.November  2016

 

 

www.berliner-wassertisch.net www.berliner-wasserrat.de

 

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Selbstorganisation und Widerstand in Griechenland

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr - 01.06.2017, 22:00 Uhr

der Widerstand gegen die Krise und deren Auswirkungen äußerst vielfältig. Proteste gegen Privatisierungen, Zwangsversteigerungen oder den Ausverkauf von Bodenschätzen und die damit einhergehende Umweltzerstörung verzahnen sich eng mit Besetzungen von leerstehenden Häusern durch Geflüchtete, dem Aufbau solidarischer Kliniken oder Volk­ sküchen und Nachbarschaftszentren

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Selbstorganisation und Widerstand in Griechenland

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr - 01.06.2017, 22:00 Uhr

der Widerstand gegen die Krise und deren Auswirkungen äußerst vielfältig. Proteste gegen Privatisierungen, Zwangsversteigerungen oder den Ausverkauf von Bodenschätzen und die damit einhergehende Umweltzerstörung verzahnen sich eng mit Besetzungen von leerstehenden Häusern durch Geflüchtete, dem Aufbau solidarischer Kliniken oder Volk­ sküchen und Nachbarschaftszentren

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Selbstorganisation und Widerstand in Griechenland

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27.04.2017, 19:00 Uhr - 01.06.2017, 22:00 Uhr

der Widerstand gegen die Krise und deren Auswirkungen äußerst vielfältig. Proteste gegen Privatisierungen, Zwangsversteigerungen oder den Ausverkauf von Bodenschätzen und die damit einhergehende Umweltzerstörung verzahnen sich eng mit Besetzungen von leerstehenden Häusern durch Geflüchtete, dem Aufbau solidarischer Kliniken oder Volk­ sküchen und Nachbarschaftszentren

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Her mit dem guten Leben! Geschichten des Gelingens aus dem Buch „Glücksökonomie - wer teilt, hat mehr vom Leben“

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Viele Menschen auf der ganzen Welt verspüren keine Lust mehr auf Konkurrenz, Einzelkämpfertum, Hierarchie, Ausbeutung und Ressourcenzerstörung. Sie haben sich aufgemacht, einen neuen Weg zwischen Markt und Staat zu gehen, haben Betriebe, Projekte und Initiativen begründet, die nicht mehr auf Geldlogik, sondern auf Glückslogik basieren. Sie experimentieren mit vielfältigen Formen der Zusammenarbeit und des dezentralen Wirtschaftens. Kooperieren, Teilen, das Gemeinwohl fördern, von Gleich zu Gleich miteinander umgehen, sich für andere einsetzen, sich in intakter Natur bewegen - das sind zentrale Essenzen für Zufriedenheit und Sinnstiftung im eigenen Leben, wie die internationale Glücksforschung bestätigt.

Die Journalistinnen Annette Jensen und Ute Scheub, beide vormals bei der taz, referieren Geschichten des Gelingens aus ihrem Buch „Glücksökonomie - wer teilt, hat mehr vom Leben".

Datum: Donnerstag, 27. April 2017, 18:00 Uhr
Ort: Baumhaus Berlin, Gerichtstr. 23 (Berlin-Wedding)

Eintritt frei, Spenden willkommen

Es laden ein: Annette Jensen, Ute Scheub und das Baumhaus
http://www.gluecksoekonomie.net/ http://baumhausberlin.de/

 

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Radikalismus und Terror

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 18:00 Uhr

Angst vor politisch oder religiös motivierter Gewalt und Terror betrifft alle Teile der Gesellschaft - sowohl die Mehrheitsgesellschaft als auch Minderheiten (wie Geflüchtete, Juden, Muslime oder Schwarze). Politisch oder religiös motivierter Extremismus bestimmt große Teile der politischen Auseinandersetzung in heutigen europäischen Gesellschaften. Der religiös motivierte Terror bedroht die liberale Gesellschaft und der rechtsextrem motivierte Terror bekämpft die offene und plurale Einwanderungsgesellschaft. Die Anschläge von Paris, Brüssel oder Berlin und die hundertfachen Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, jüdische Einrichtungen oder einzelne Personen sind unübersehbare Ausdrücke des gestiegenen Extremismus und des Terrors in den europäischen Gesellschaften. Islamistische Terrornetzwerke einerseits und rechtsextreme Gruppierungen andererseits nutzen soziale Spaltungstendenzen und Zunahme von Migration, um Ängste in der Bevölkerung zu schüren. Was sind aber die Ursachen, die in einer demokratischen Gesellschaft zur Radikalisierung und Extremismus führen? Welche politischen und sozialen Spaltungstendenzen begünstigen Radikalisierung? Wie muss eine offene Gesellschaft auf politisch motivierte Gewalt und Terror reagieren? Wie können Strategien von Deradikalisierung und Deeskalation aussehen?

Im Wahljahr 2017 beschäftigt sich die Heinrich-Böll-Stiftung in ihrer Reihe „Interkulturalität und Politik: Perspektiven für eine offene Einwanderungsgesellschaft" mit Themen, Ursachen und Akteur/innen rechter und rassistischer Hetze, islamistischer Gruppierungen und Perspektiven für eine offene und demokratische Einwanderungsgesellschaft.

Mit:

Dr. Marwan Abou Taam, Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Toralf Staud, Journalist und Autor (u.a. mit Johannes Radke „Neue Nazis: Jenseits der NPD: Populisten, Autonome Nationalisten und der Terror von rechts", Kiepenheuer & Witsch, 2012)
Dr. Ehrhart Körting, Innensenator Berlin a.D. (angefragt)
Moderation: Breschkai Ferhad, Bundesverband der Netzwerke von Migrantenorganisationen (NEMO)

 

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Befreiung vom Mammon – Was sagt uns Luthers biblische Kapitalismus-Kritik heute?

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 17:00 Uhr - 21:30 Uhr

Luthers Kapitalismus-Kritik wird dargestellt und auf die gegenwärtigen Debatten der Globalisierungskritik und Freihandelsverträge bezogen. Es gibt einen Abend-Imbiss gegen Spende.
Anmeldungen erbeten bei der Familienbildung: Tel. 02421/188-170 oder Email: fbs@evangelische-gemeinde-dueren.de, Kursnummer: E171-07-02.

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Zeig RWE die Rote Karte und die Rote Linie!

bewegung.taz.de - 27.04.2017
27.04.2017, 08:00 Uhr - 11:00 Uhr
Kundgebung und Aktion Rote Linie am 27.04.2017 von 8:00 bis 11:00 Uhr vor der Grugahalle in Essen Der Energiekonzern RWE baut im Rheinischen Braunkohlerevier weiterhin Braunkohle ab und verbrennt diese in den Kraftwerken. RWE zerstört dafür Wälder, Dörfer, die Gesundheit von vielen Menschen und das globale Klima . Wir können das nicht tolerieren! Am 27. April tagt in Essen die Hauptversammlung von RWE: eine gute Gelegenheit, um unserem Standpunkt Gehör zu verschaffen und zu zeigen, dass es für Investitionen in fossile Energien keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr gibt! Ab ca. 9:00 Uhr bis ca. 10:00 Uhr wollen wir vor der Gruga - Halle eine Rote - Linie in Form einer Menschenkette mit Roten Karten, Roten Bändern, Transparenten usw. bilden. R ote Karte für die Kohleindustrie ! Rote Karte für die Gesundheitsgefährdung! Rote Karte für die Repression gegen Klima - Aktivist*innen! Rote Karte für HGÜ - Strom - Leitungen! Stoppt d ie Tagebaue! Rote Linie alte A4 für den Tagebau Hambach! Rote Linie A61 für den Tagebau Garzweiler! Rodungs - Stopp im Hambacher Wald !
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Geschichte als Aufklärung? Zur Krise eines liebgewonnenen Denkmodells

bewegung.taz.de - 0 sec ago
26.04.2017, 20:00 Uhr

Die Erinnerungskultur in West- und Ostdeutschland nach 1945 war geprägt von einem Paradigmenwechsel: Das Gedenken orientierte sich an einem Menschenbild, das Solidarität und Empathie in den Mittelpunkt stellte. Es rückte an die Opfer ins Zentrum der Erinnerungspolitik. Diese Geschichtskultur ging einher mit der Aufforderung, aus der Vergangenheit zu lernen. Die Aufarbeitung der Vergangenheit war und ist die Grundlage für die ungebrochene Fortschrittserzählung der deutschen Gesellschaft, die auch durch das Epochenjahr 1989 nicht in Frage gestellt wurde. Sich von einer unheilvollen Vergangenheit abzugrenzen, galt lange als Identitätskern eines zukünftigen Europas.

Eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad", die Björn Höcke in seiner Dresdner Rede im Januar 2017 forderte, war der bewusste Angriff auf diese Geschichtspolitik. Dieser Kulturkampfrhetorik liegt die Denkfigur einer homogenen Gesellschaft („Wir sind das Volk") zugrunde. Ein brachialer Selbstbehauptungswille zwingt die Verteidiger/innen eines aufgeklärten Menschenbildes in die Defensive. Ist die bisher gültige Übereinkunft der Abgrenzung von einer unheilvollen Vergangenheit in der Krise? Steht ein aufklärerisches Geschichtsbild damit insgesamt in Frage?

Mit:

Prof. Dr. Martin Sabrow, Humboldt-Universität Berlin, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

Moderation:

Alfred Eichhorn, Journalist und Radiomoderator

 

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„La buena vida – Das gute Leben“

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26.04.2017, 19:30 Uhr

anschl. Diskussion zu Importkohle aus Kolumbien

Der Abend findet im Rahmen der Veranstaltungswoche "Buen Vivir - Ein gutes Leben für Allle" statt und wird von PowerShift e.V., Fairbindung e.V. und der Regenbogenfabrik gemeinsam gestaltet.

Der mehrfach preisgekrönte Film „La buena vida - Das gute Leben" von Jens Schanze erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito, die einer Kohlemine weichen muss. Das Dorf der Wayúu-Gemeinschaft liegt im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch ihre Lebensgrundlage wird durch die Mine „El-Cerrejón" zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Jairo Fuentes, Anführer der Dorfgemeinschaft, ist entschlossen, die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern...
Im Anschluss an den Film berichtet Laura Weis, Eine-Welt-Promotorin für Klimagerechtigkeit bei PowerShift und Sebastian Rötters von Urgewald über die Entstehung des Films und Verbindungen zu Kohleimporten in Berlin.

Regenbogenfabrik, Lausitzer Strasse 22, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei, Spenden willkommen

Hinweis: Am 25.04. findet zudem eine Konzertlesung mit Alberto Acosta & Grupo Sal statt. Der Abend wird von einem Markt der Alternativen begleitet, in dem auch das Bündnis Kohleausstieg Berlin vertreten sein wird.

 

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La buena vida – Das gute Leben

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26.04.2017, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr

Der mehrfach preisgekrönte Film „La buena vida - Das gute Leben" von Jens Schanze erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito, die einer Kohlemine weichen muss.
Das Dorf der Wayúu-Gemeinschaft liegt im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch ihre Lebensgrundlage wird durch die Mine „El-Cerrejón" zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft.
Jairo Fuentes, Anführer der Dorfgemeinschaft, ist entschlossen, die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern...
Im Anschluss an den Film berichtet Laura Weis, Eine-Welt-Promotorin für Klimagerechtigkeit bei PowerShift und Sebastian Rötters von Urgewald über die Entstehung des Films und Verbindungen zu Kohleimporten in Berlin.
Datum: Mittwoch, 26. April 2017, 19:30 Uhr
Ort: Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei, Spenden willkommen

Der Abend wird gestaltet von FairBindung, Regenbogenfabrik und PowerShift
http://fairbindung.org/ http://regenbogenfabrik.de/ http://power-shift.de/

 

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Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes

bewegung.taz.de - 0 sec ago
26.04.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Mit Dr. Volker Weiß, Historiker / schreibt für DIE ZEIT und ZEIT Geschichte, Jungle World, Frankfurter Rundschau, Taz, Spiegel...

Abendland statt Europa, Identität statt Liberalismus, Wärme statt Ökonomie. Damit sind drei zentrale Themen der neuen rechten Bewegungen, die sich derzeit unter der Fahne des »Abendlandes« in die politische Auseinandersetzung drängen skizziert. Und dabei sind die rechtspopulistischen Phänomene Pegida, AfD & Co ihren historischen Vorläufern zum Verwechseln ähnlich, wie Volker Weiß eindrücklich belegt. In seinem Vortrag zeigt die brisante Entwicklung des neuen rechten Denkens auf und porträtiert wichtige Akteure der rechtspopulistischen Bewegungen mitsamt deren Strategien und Methoden.
Mit seinem kenntnisreichen Blick in die deutsche Geschichte zerschlägt er die zentralen Mythen der Neuen Rechten und zeigt: Gegenwärtig werden nationalistische Strömungen der Vergangenheit, die der Nationalsozialismus verdrängt hatte, wieder aufgegriffen. Volker Weiß geht den autoritären Vorstellungen nach und veranschaulicht Übergänge von Konservativismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Zugleich demaskiert er die antiliberalen Phrasen der Rechten und ihren Gestus als »68er von rechts«. Die frappierende Erkenntnis: »Abendländer« und Islamisten sind in ihrem Kampf gegen Selbstbestimmung Waffenbrüder. Ein aufklärerisches Buch, das die Dürftigkeit der neuen Bewegungen schonungslos entlarvt und zum Kampf gegen deren autoritäre Zumutungen aufruft. Sein aktuelles gleichnamiges Buch erscheint am 11.3. 17 bei Klett-Cotta.

In Kooperation mit dem Klett-Cotta-Verlag.
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

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Entscheidung in Frankreich | Podiumsdiskussion 26.04.

bewegung.taz.de - 0 sec ago
26.04.2017, 19:30 Uhr

Daniel Cohn-Bendit spricht mit Journalist*innen über Trends, Ergebnisse und Einschätzungen zur Wahl.

Bei den französischen Präsidentschaftswahlen 2017 wird über mehr als nur das politische Schicksal eines Landes abgestimmt. Es werden auch die Weichen gestellt für oder gegen ein Europa mit demokratischen Entscheidungsprozessen, Zusammenarbeit über Grenzen hinaus, freier Presse und sozialer Gerechtigkeit.

Wie ist das Abschneiden der französischen Rechten zu bewerten - und wer hat die besten Aussichten im Kampf um die Präsidentschaft bei der Stichwahl am 7. Mai?

Diskussion mit:

Daniel Cohn-Bendit, deutsch-französischer Politiker

Pascale Hugues, Publizistin (u.a. Tagesspiegel)

Hélène Kohl, Journalistin (u.a. Europa1, LCI und Le Journal du dimanche)

Elise Graton, Journalistin und Zeichnerin (u.a. taz)

Moderation: Andreas Fanizadeh und Tania Martini, taz-Kulturredaktion

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt!


Eine Koproduktion der taz und der Schaubühne, mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung.

 

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AfriqUPrising!

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26.04.2017, 19:00 Uhr

In ganz Afrika entstehen neue Protest- und Demokratiebewegungen. Denn trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs vieler afrikanischer Länder hat sich die Lebenssituation der meisten Afrikaner/innen kaum verbessert. Stattdessen werden demokratische Grundsätze kontinentweit eingeschränkt. Zu Tausenden gehen deswegen Menschen auf die Straßen Simbabwes, Südafrikas, der D.R. Kongo, Äthiopiens, Senegals, Nigerias, Burundis und anderer Länder, demonstrieren, twittern und bloggen für mehr Demokratie und Selbstbestimmung. So unterschiedlich die Ursachen für die Proteste auch sind, sie sind Ausdruck einer wachsenden Frustration über gebrochene Versprechen, die Bereicherung politischer Eliten und die Unterwanderung demokratischer Institutionen.

Von den Protesten ist in Deutschland zumeist erst dann zu hören oder zu lesen, wenn Sicherheitskräfte demokratische Akteure massiv unterdrücken oder Menschen erschießen - über die Hintergründe, Auslöser und Ziele der Proteste ist wenig zu erfahren.

Deshalb bieten die Heinrich-Böll-Stiftung und die Deutsche Welle mit dieser Veranstaltung eine außergewöhnliche Möglichkeit, sich aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen und Hintergründe in zahlreichen Ländern Afrikas zu informieren. Aktivist/innen aus Senegal und Simbabwe analysieren im Gespräch mit internationalen Expert/innen u.a. folgende Fragen:

Wer sind die Menschen, die sich lautstark zu Wort melden und sich auch von staatlicher Gewalt nicht abschrecken lassen? Welche Motivation treibt sie an, welche Visionen einer besseren Zukunft in ihren Ländern und auf dem Kontinent verfolgen sie? Wie machen sie sich Luft und welche Kanäle haben sie dafür (Stichwort soziale Medien)? Beobachten wir eine neue Demokratie „von der Straße" - und wenn ja, was bedeutet das für Demokratieförderung?

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit den Panelist/innen und weiteren Aktivist/innen aus dem Tschad, Äthiopien, Burundi und der DR Kongo ins Gespräch zu kommen.

Mit:

Linda Masarira, Aktivistin, #21DaysofActivism, Simbabwe
Cheikh Oumar Cyrille Touré, alias Thiat, Aktivist, Y'en a marre, Senegal
Zacharia Mampilly, Professor der Politikwissenschaft, Vassar College, USA
Moderation: Dr. Dirke Köpp, Leiterin Redaktion Französisch für Afrika, Deutsche Welle, Bonn

 

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Engagiert und mit Sinn | Dikussion 26.04.

bewegung.taz.de - 0 sec ago
26.04.2017, 19:00 Uhr

Wie können Unternehmen mit ihren Mitarbeitenden gemeinsame Werte und Sinn leben? Welche innovativen Wege gibt es zur Unternehmensentwicklung und welche Fördermöglichkeiten bestehen für kleinere und mittlere Unternehmen?

Um diese Fragen zu diskutieren, wurden Unternehmer*innen und Expert*innen eingeladen:

Josef Schmid, MDV Maristen Druck und Verlag GmbH, Furth, stellt den Führungskreis vor, in den alle Mitarbeitenden eingeladen sind, die sich weiterentwickeln und das Unternehmen mitgestalten möchte.

Bei talents4good bringt Annika Behrendt Menschen, die sinnvolle Arbeit leisten möchten, mit Good-Job-Unternehmen oder -Organisationen zusammen, die sinnvolle Jobs anbieten.

Dr.Dirk Bunzel, Erstberater unternehmensWert:Mensch am Forschungsinstitut Betriebliche Bildung, stellt dar, wie das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch Organisationsentwicklung in KMUs unterstützen kann.

Urte Töpfer, Wirtschaften mit Menschen, zertifizierte Gemeinwohlberaterin

Moderation: Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün

Im Anschluss wird noch Zeit für den persönlichen Austausch und das Netzwerken untereinander sein.

Anmeldungen bis 21. April per Mail an Stefanie Herzog, UnternehmensGrün (herzog@unternehmensgruen.de)

 

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Beteiligungsmöglichkeiten nutzen zur Gestaltung des öffentlichen Raums

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26.04.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Fehlende Fahrradabstellanlagen, Tempo 50 in Wohngebieten oder kurze Ampelphasen sind nur einige Situationen, denen wir im Verkehrsalltag begegnen. Was können aktive Bürgerinnen und Bürger tun?

Neben einem Impuls aus dem Bezirk Mitte zur Erarbeitung von Beteiligungsleitlinien werden sich Bürger*inneninitiativen vorstellen und von ihren Erfahrungen berichten. Zudem wird es Raum für den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung unter Initiativen, Aktiven und Interessierten geben. Wir sprechen über Herausforderungen, Lösungsansätze und mögliche Maßnahmen, diskutieren Beteiligungsstrukturen und wollen Mut machen, sich einzumischen!

Mit:
Petra Patz-Drüke, Leiterin der Sozialraumorientierten Planungskoordination (SPK) im Bezirk Mitte

Nina Schröter, Zebralog GmbH & Co KG

Carolin Kruse, Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln

Ulrich Kreißl, Bürgerinitiative Bundesplatz (angefragt)

Moderation: Wolfgang Plantholt und Eva Roeder, VCD Nordost e.V.

Anmeldungen bei Simon Cames unter
cames@bildungswerk-boell.de

Eine Kooperationsveranstaltung mit VCD Nordost e.V. und BiwAK e.V.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Lange Nacht des Menschenrechtsfilms

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26.04.2017, 18:00 Uhr

In der Langen Filmnacht und einer Fahrradkino-Veranstaltung werden die Preisträger-Filme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2016 gezeigt. Filmemacher*innen und Expert*innen sind zum Publikumsgespräch geladen. Der Eintritt ist frei!

Infos:

* https://www.facebook.com/events/606147976250904/

* http://menschenrechts-filmpreis.de/index.php?id=327

* http://www.friedenskreis-halle.de/component/jem/event/157-lange-nacht-des-menschenrechts-films-in-halle.html

 

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