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KAZIM, WIE SCHAFFEN WIR DAS? Lesung und Diskussion mit Kazim Erdogan

bewegung.taz.de - 20.11.2017
23.11.2017, 19:30 Uhr - 23.11.2017, 21:00 Uhr
Kazim Erdogan ist Psychologe und Soziologe und ohne Frage einer der kenntnisreichsten "Integrationsexperten" in Berlin. Seine Biografie ist von unermüdlichem Engagement geprägt und von einer Leidenschaft für’s miteinander Sprechen, bei dem die selbsterfahrenen Missachtungen einfließen. Seit 2007 leitet er die deutschlandweit erste Selbsthilfegruppe für türkischsprachige Männer, die als "Väter- und Männergruppe" bekannt ist. Diese Gruppe trifft sich einmal pro Woche, um über Themen wie Gewalt, Teilhabe, Toleranz, Sexualität und Suchtproblematiken zu diskutieren. Die Männer, denen Kazim immer auf Augenhöhe begegnet, hatten als Söhne zumeist autoritäre, schlagende Väter, sie sind wenig in den Arbeitsmarkt integriert, fühlen sich in ihrer "Ehre" verletzt, oft haben sich ihre Frauen von ihnen getrennt. 

Ziel der Gruppenarbeit ist die Stärkung des gelingenden Zusammenlebens zwischen Menschen unterschiedlicher ethnischer, religiöser und sozialer Herkunft, die Stärkung des Austauschs über Frauen- und Kinderrechte und gemeinsame Aktivitäten für eine gewaltfreie und demokratische Familie und Gesellschaft. 

Die Lesung wird sehr konkret veranschaulichen, wie "maskulinistische" Lebensentwürfe tradiert werden, in welche Sackgassen sie führen und wie unter diesen Umständen dennoch Veränderungen, ja ein Neustart des Lebens gelingen kann.

Mit seinem gemeinnützigen Verein "Aufbruch Neukölln" hat Kazim viele weitere Projekte auf die Beine gestellt: zum Beispiel die "Woche der Sprache und des Lesens", in der Kinder und Jugendliche mit Spiel und Spaß ihre sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten entdecken.

Die Veranstaltung wird auch Raum für viele Fragen geben, die mit den unerledigten Aufgaben der Integrationspolitik hierzulande zu tun haben. Denn wir können nicht von Menschen sprechen, die sich "bis heute nicht ganz zugehörig fühlen", ohne uns selbst zu befragen, wie Teilhabe, Chancengleichheit und Antidiskriminierungspolitik erfolgreicher gestaltet werden können.

Donnerstag, 23.11.2017, 19:30h im FHXB, Adalbertstr. 95a, 10999 Berlin

Moderation: Wolfgang Lenk. Eintritt frei!

Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Bezirksmuseum FHXB.

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Moskau hilft?! Unterstützung von Geflüchteten in Russland - das Beispiel der Moskauer "Flüchtlingsschule"

bewegung.taz.de - 20.11.2017
23.11.2017, 20:00 Uhr - 23.11.2017, 22:00 Uhr
Auch Russland ist Transit- und Zielland von Migration und Flucht. Migrant_innen haben häufig mit schwierigen Lebensumständen zu kämpfen. In einem von Rassismus und Ausgrenzung geprägten gesellschaftlichen Klima bieten wenige kleine NGOs und ehrenamtliche Initiativen Migrant_innen und Geflüchteten Unterstützung an. Mitarbeiter_innen der Moskauer informellen Schule für geflüchtete Kinder und Jugendliche "Takie zhe deti" berichten über ihre Arbeit mit aktuell 80 Kindern und Jugendlichen aus Mittelasien, dem Nahen Osten und afrikanischen Ländern. Zusätzlich wird ein Überblick über die rechtliche Situation von Migrant_innen und Geflüchteten in Russland gegeben.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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A-Radio-Soliparty und 5-Jahres-Feier in der Köpi!

bewegung.taz.de - 19.11.2017
24.11.2017, 22:00 Uhr - 25.11.2017, 04:00 Uhr
Das Anarchistische Radio Berlin lädt ein zu Geburtstagsfeier (5 Jahre! 60x Libertärer Podcast!) und Solisause zur Unterstützung anarchistischer Radioprojekte weltweit.

Am Freitag, den 24. November 2017, ab 22 Uhr in der AGH/Köpi. https://koepi137.net/welcome.html

Mit uns feiern Hampitz (RAK), Konny Kleinkunstpunk (RAK), Les Pünks (Punk), Babsi Tollwut (Rap) und Yansn (Rap&Soul)

Hier das Lineup:

* Hampitz (RAK)
* Konny: https://www.turgutz.de/
* Les Pünks: https://lespunks.bandcamp.com/
* Babsi Tollwut: https://soundcloud.com/babsi-tollwut
* Yansn: http://www.yansn.de/

All unsere monatlichen Podcasts auf einem Blick findet ihr übrigens hier: http://aradio.blogsport.de/libertaerer-podcast/. Den letzten Monatsrückblick zum Monat Oktober hier: http://aradio.blogsport.de/2017/11/09/libertaerer-podcast-oktoberrueckblick-2017/.

Die neueste Ausgabe von „B(A)D NEWS – Angry voices from around the world", der monatlichen Infosendung des Internationalen Netzwerks anarchistischer und antiautoritärer Radioprojekte findet ihr hier. http://aradio.blogsport.de/2017/10/17/bad-news-angry-voices-from-around-the-world-episode-5-102017/

Hört rein! Kommt vorbei!

Euer A-Radio Berlin
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No to refugee camps of the EU in Africa!

bewegung.taz.de - 18.11.2017
24.11.2017, 14:00 Uhr - 24.11.2017, 15:30 Uhr
Français ici / English here

 Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika!
Non aux camps de réfugiés de l'UE en Afrique!
No to refugee camps of the EU in Africa!
 
Am 24. November 2017 protestieren wir vor der Botschaft von Niger und vor dem Europäischen Haus am Brandenburger Tor.
 
11.30 Uhr
vor der Botschaft von Niger / devant lambassade du niger / in front of the embassy of Niger

(Machnower Str. 24, 14165 Berlin, S-Bhf. Zehlendorf)

14.00 Uhr
vor dem Europäischen Haus / devant la maison de lUnion Europeenne / in front of the European House

(Unter den Linden 78, 10117 Berlin, S-Bhf Brandenburger Tor)

Nach dem Mittelmeer wird auch die Sahara zu einem Massengrab für afrikanische Men­schen: Die EU hat es durch ihre Abschottungspolitik unmöglich für Flüchtlinge gemacht, legale und siche­re Wege in die EU zu nutzen. Dadurch sind alleine in diesem Jahr nach offiziel­len Zahlen 3000 Menschen im Mittel­meer gestorben. Aber die IOM schätzt, dass inzwischen 3-Mal so viele Men­schen auf ihrem Weg durch die Sahara wie übers Mittelmeer sterben.Denn seit 2015 ist das Reisen aus Niger und Tschad weiter nach Norden durch EU-initiierte-Gesetze illegalisiert worden.
 All dies nur,weil die EU die Migration kri­minalisiert und die Grenzabschottung und Aufrüstung der Polizei und des Mili­tärs in Nordafrika und der Sahelzone vorantreibt, inzwischen sogar aus soge­nannten Entwicklungshilfe-Geldern fi­nanziert.
 Die korrupten und diktatorischen Regime werden nicht mehr wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen kritisiert, sondern belohnt, indem sie zu Wächtern der Festung Europa werden.

Nun will die EU Haftlager, sogenannte Hotspots in Niger einrichten: Migrantinnen und Migranten sollen die Sahara oder gar das Mittelmeer nicht mehr erreichen. Sie sollen vorher in den sog. Hotspots inhaftiert, registriert und zur „freiwilligen Rückkehr“ gezwungen werden.
 Die EU treibt das Projekt voran, Migrant_innen, die es bis Libyen geschafft haben, nach Niger zurückzu­schieben und dort in 'Hotspots' zu internieren. Dort in­haftiert werden sollen außerdem alle Migrant_innen, die eine von der EU aufgebaute, multinationale Mili­täreinheit abgefangen hat.
 Angesichts der ökonomischen Situation in Niger und des Elends dort, kann diese Operation nur eine Kata­strophe bedeuten. Das wird zu noch mehr Korruption, zu Folter und zu einer humanitären Katastrophe großen Aus­maßes führen.
 In diesen Tagen finden Verhandlungen zwischen Frankreich und Niger - aber auch dem Tschad - statt, um die sog. Hotspots einzurichten.
 So wird Mobilität immer gefährlicher und immer mehr Menschen sterben. Gleichzeitig nimmt die Repressionen durch die militärische Aufrüstung der Regime Nordafrikas und der Sahelzone zu und mehr Menschen fliehen.
 
 Diese Politik der EU ist Heuchelei: Unter dem Vorwand, Flüchtlingen zu helfen, wird allen Afrikaner_innen das Recht auf Reisen abgesprochen. Und gleichzeitig mit militärischer Ausrüstung viel Geld verdient. Die gleiche Heuchelei sehen wir auch auf der Tagesordnung der nächsten EU-Afrika-Konferenz in Abidjan an der Elfenbeinküste vom 29. bis 30. November 2017: Unter dem Vorwand Afrika zu helfen, werden afrikanische Regierungen zu Verträgen für ungleiche Handelsbeziehungen erpresst und in die Schuldenfalle getrieben.
 
 Wir laden euch ein, mit uns zusammen die Pläne der Europäischen Union zu durchkreuzen.

 Corasol – Contre le racisme – Show Solidarity + Initiative gegen das EU-Grenzregime in Afrika + borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.

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Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika!

bewegung.taz.de - 18.11.2017
24.11.2017, 11:30 Uhr - 24.11.2017, 13:00 Uhr
Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika!
Non aux camps de réfugiés de l'UE en Afrique!
No to refugee camps of the EU in Africa!
 
Am 24. November 2017 protestieren wir vor der Botschaft von Niger und vor dem Europäischen Haus am Brandenburger Tor.
 
11.30 Uhr
vor der Botschaft von Niger / devant lambassade du niger / in front of the embassy of Niger

(Machnower Str. 24, 14165 Berlin, S-Bhf. Zehlendorf)

14.00 Uhr
vor dem Europäischen Haus / devant la maison de lUnion Europeenne / in front of the European House

(Unter den Linden 78, 10117 Berlin, S-Bhf Brandenburger Tor)

Nach dem Mittelmeer wird auch die Sahara zu einem Massengrab für afrikanische Men­schen: Die EU hat es durch ihre Abschottungspolitik unmöglich für Flüchtlinge gemacht, legale und siche­re Wege in die EU zu nutzen. Dadurch sind alleine in diesem Jahr nach offiziel­len Zahlen 3000 Menschen im Mittel­meer gestorben. Aber die IOM schätzt, dass inzwischen 3-Mal so viele Men­schen auf ihrem Weg durch die Sahara wie übers Mittelmeer sterben.Denn seit 2015 ist das Reisen aus Niger und Tschad weiter nach Norden durch EU-initiierte-Gesetze illegalisiert worden.
 All dies nur,weil die EU die Migration kri­minalisiert und die Grenzabschottung und Aufrüstung der Polizei und des Mili­tärs in Nordafrika und der Sahelzone vorantreibt, inzwischen sogar aus soge­nannten Entwicklungshilfe-Geldern fi­nanziert.
 Die korrupten und diktatorischen Regime werden nicht mehr wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen kritisiert, sondern belohnt, indem sie zu Wächtern der Festung Europa werden.

Nun will die EU Haftlager, sogenannte Hotspots in Niger einrichten: Migrantinnen und Migranten sollen die Sahara oder gar das Mittelmeer nicht mehr erreichen. Sie sollen vorher in den sog. Hotspots inhaftiert, registriert und zur „freiwilligen Rückkehr“ gezwungen werden.
 Die EU treibt das Projekt voran, Migrant_innen, die es bis Libyen geschafft haben, nach Niger zurückzu­schieben und dort in 'Hotspots' zu internieren. Dort in­haftiert werden sollen außerdem alle Migrant_innen, die eine von der EU aufgebaute, multinationale Mili­täreinheit abgefangen hat.
 Angesichts der ökonomischen Situation in Niger und des Elends dort, kann diese Operation nur eine Kata­strophe bedeuten. Das wird zu noch mehr Korruption, zu Folter und zu einer humanitären Katastrophe großen Aus­maßes führen.
 In diesen Tagen finden Verhandlungen zwischen Frankreich und Niger - aber auch dem Tschad - statt, um die sog. Hotspots einzurichten.
 So wird Mobilität immer gefährlicher und immer mehr Menschen sterben. Gleichzeitig nimmt die Repressionen durch die militärische Aufrüstung der Regime Nordafrikas und der Sahelzone zu und mehr Menschen fliehen.
 
 Diese Politik der EU ist Heuchelei: Unter dem Vorwand, Flüchtlingen zu helfen, wird allen Afrikaner_innen das Recht auf Reisen abgesprochen. Und gleichzeitig mit militärischer Ausrüstung viel Geld verdient. Die gleiche Heuchelei sehen wir auch auf der Tagesordnung der nächsten EU-Afrika-Konferenz in Abidjan an der Elfenbeinküste vom 29. bis 30. November 2017: Unter dem Vorwand Afrika zu helfen, werden afrikanische Regierungen zu Verträgen für ungleiche Handelsbeziehungen erpresst und in die Schuldenfalle getrieben.
 
 Wir laden euch ein, mit uns zusammen die Pläne der Europäischen Union zu durchkreuzen.

 Corasol – Contre le racisme – Show Solidarity + Initiative gegen das EU-Grenzregime in Afrika + borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
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Diskussion: Der digitale Überwachungsstaat - Wird Orwells 1984 Realität?

bewegung.taz.de - 17.11.2017
23.11.2017, 19:30 Uhr - 23.11.2017, 22:00 Uhr

George Orwells Roman “1984” war Anfang dieses Jahres genau 68 Jahre nach seinem ersten Erscheinen auf Platz eins der Bestsellerliste. Ähnliches war bereits 2013 geschehen, damals im Kontext der Enthüllungen von Edward Snowden.

Es wird um eine formlose Anmeldung via info@vollmar-akademie.de gebeten.

Dies zeigt, dass viele Menschen besonders dann zu Orwells düsterer Vision eines die absolute Kontrolle ausübenden Staatswesens greifen, wenn sie in ihrem Lebensumfeld Tendenzen wahrnehmen, die sie an Schlagworte aus dem Buch erinnern: Staatliche Willkür, Überwachung, Verlust der Privatsphäre. In unserer Veranstaltung wollen wir mit Ihnen folgende Fragen diskutieren:

Seminarinhalte

  • Wie real ist Orwells Roman tatsächlich geworden?
  • Auf welche technischen Möglichkeiten kann der Staat mittlerweile bei der Überwachung seiner Bürger zurückgreifen?
  • Was geschieht mit unseren Spuren, die wir im digitalen Raum hinterlassen?
  • Sollte in Zeiten einer verstärkten terroristischen Bedrohungslage das Bedürfnis nach Sicherheit Vorrang vor dem Bedürfnis nach Freiheit haben?
  • Was sind die aktuellen Chancen, Herausforderungen und Risiken im Bereich staatlicher Sicherheit und Überwachung und was sind schlüssige Argumente für und gegen mehr bzw. weniger staatliche Überwachung?

Datum: Donnerstag, 23.11.2017
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Ende: 22.00 Uhr

Ort: Eichstätt (Wirtshaus und Kleinkunstbühne "Zum Gutmann")

Eintritt: Frei, um eine formlose Anmeldung via info@vollmar-akademie.de wird gebeten
Veranstalter: Georg-von-Vollmar-Akademie e.V. in Kooperation mit Digitalcourage e.V.



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MIETREBELLEN in Anwesenheit des Regisseurs Matthias Coers

bewegung.taz.de - 17.11.2017
20.11.2017, 18:00 Uhr - 20.11.2017, 20:00 Uhr
Kino-Aufführung des Dokumentarfilms auf deutsch mit englischen Untertiteln und mit anschließender Diskussion mit dem Filmemacher. Thematisiert werden Herausforderungen und Möglichkeiten aktueller stadtpolitischer Auseinandersetzungen. 
www.mietrebellen.de / www.zweischritte.berlin
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Anarchosyndikalismus in Mühlheim von 1914–1945

bewegung.taz.de - 17.11.2017
23.11.2017, 19:00 Uhr - 23.11.2017, 21:59 Uhr
Heute ist fast vergessen, dass Mühlheim an der Ruhr von 1918-1923 eines der Zentren der anarchosyndikalistischen Bewegung in Deutschland war. – Die Freie Arbeiter Union Deutschlands (FAUD) hatte auf ihrem Höhepunkt ca. 8000 Mitglieder und war die dominierende Arbeiterorganisation in der Stadt. Durch staatliche Repression und Massenentlassungen verlor die FAUD nach 1923 den größten Teil ihrer Mitglieder und Ende der Weimarer Republik gehörten ihr nur noch wenige Mitglieder an. Aber ihr Einfluss reichte bis in die Nachkriegszeit. Wenn die Antifa-Bewegung in Mühlheim “syndikalistische Züge” trug, wie der Historiker Peter Brandt schrieb, – hing dies mit der Vergangenheit ihrer führenden Aktivisten zusammen. – Neben dem 1. Vorsitzenden des DGB, Heinrich Melzer, gehörten auch der 2. – Vorsitzende und spätere Landtagsabgeordnete der SPD, Heinrich Bruckhoff sowie der Betriebsratsvorsitzende von Thyssen, vor 1933 zu den führenden Anarchosyndikalisten Mühlheims.
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Pub idioma en el „V6“ | Language bar in the „V6“ | Sprachenkneipe im „V6“ | Pub parler dans le „V6“

bewegung.taz.de - 17.11.2017
21.11.2017, 19:00 Uhr - 21.11.2017, 22:00 Uhr
[deutsch weiter unten]  – [english below] [français ci-dessous]

Nuestras luchas y nuestra solidaridad son internacionales. Pero, ¿Qué papel juega nuestra habilidad para los idiomas? Muy a menudo consisten en nada más que conocimentos inútiles aprendidos en la escuela y alejados de la realidad. ¿Son suficientes para defenderse con el lenguaje burocrático o con la opresión laboral diaria?¿Son suficientes para tejer redes de colaboración entre companyeras o simplemente por amistad? ¡Tenemos la idea que podemos aprender mucho haciendo un intercambio! Por eso queremos reunirnos cada dos semanas y hacer un tandem. Además que bebidas y comida habrán profesoras de idiomas que te pueden ayudar con problemas de grámatica y vocabulario
Nos vemos el 04. de Julio, 19:00 en el V6.
Trae tus amistades, colegas, vecinas y tu familia!

Klar, unsere Kämpfe und unsere Solidarität sind international. Aber wie sieht es mit unseren Sprachkenntnissen aus? Jenseits der eigenen Muttersprache reichen die oft nicht über unbrauchbares Schulwissen und ein paar Floskeln hinaus. Wie sich aber damit durch die Ämterbürokratie quälen, Verträge entschlüsseln, mit Koleg_innen vernetzen oder einfach nur vom letzten Wochenende erzählen? Damit uns nicht auch noch Sprachschwierigkeiten im Wege stehen, haben wir einen Weg gesucht, unsere Kenntnisse auszutauschen und voneinander zu lernen und wollen uns darum alle zwei Wochen im V6 zu einem Tandemabend treffen. Die Idee ist, sich bei Kaffee oder Bier und kleineren Snacks je nach Bedürfnissen im lockeren Gespräch zu finden und so entspannt und alltragstauglich  neue Sprachen zu lernen oder alte Kenntnisse aufzufrischen. Zusätzlich können ausgebildete Sprachlehrer_innen Hilfestellungen beim Lernen geben.
Am 04. Juli werden wir uns um 19.00 Uhr im V6 treffen. Danach soll die Sprachenkneipe alle zwei Wochen stattfinden.
Kommt zahlreich und bringt eure Nachbar_Innen, Koleg_Innen, Mitschüler_Innen mit!

Sure, our struggles and our solidarity are international. But what about our language skills? Often enough they consist in nothing more than useless dry course knowledge and a few set phrases. But how to face officialism and injustice with such a limited language? How to connect with your co-workers or simply talk about the last weekend? We were looking for a way to learn from each other and overcome language barriers. Thus, the idea for a language-café was born! We will meet every other week at the V6 to practice languages and to learn language skills that will help us in our everyday life struggle. There will be drinks and snacks. Trained language teachers will be present to give a bit of grammar input in German and other languages.
We will meet on Juli 4th at 7pm.
Bring your friends, neighbors, co-workers, family!

À coup sûr, nos luttes et notre solidarité sont internationales. Mais qu’en est-il de nos connaissances linguistiques ? Au-delà de la langue maternelle, elles se résument bien souvent à un savoir scolaire stérile ou à quelques bribes. Difficile, dans ces conditions, d’affronter les administrations ou de déchiffrer les contrats dans une langue étrangère, de s’échanger entre collègues ou tout simplement de se raconter les dernières nouvelles du week-end. Pour franchir la barrière de la langue, nous proposons d’échanger nos connaissances en se retrouvant toutes les deux semaines au V6 pour une „soirée tandem“. L’idée est d’apprendre ensemble de nouvelles langues ou de rafraîchir nos connaissances autour d’un café ou d’un verre dans une ambiance décontractée sous le signe de l’entraide mutuelle. Le premier rendez-vous est fixé au 04. juillet à 19h au V6. La rencontre aura lieu toutes les deux semaines.

[ssba]
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Die Kehrseiten des Wohlstandes – Was hat unser Lebensstil mit Flucht und Migration zu tun?

bewegung.taz.de - 16.11.2017
24.11.2017, 09:30 Uhr - 24.11.2017, 17:00 Uhr
Unsere Kleidung, unsere Nahrung, unser Handy – wo kommen sie her, wer produziert sie unter welchen Bedingungen und wer zahlt welchen Preis dafür? Welche Folgen hat unsere alltägliche Arbeit für Firmen, Konzerne und den Staat an anderen Stellen der Welt? Wie hängt das alles mit der Politik in Deutschland zusammen?
 In der öffentlichen Diskussion um Geflüchtete wird nur selten thematisiert, dass viele der Ursachen für Flucht und Migration aus den Ländern des globalen Südens von den reichen Industrienationen selbst geschaffen werden – durch Rüstungsexporte, Konsumverhalten, ungleiche Welthandelsstrukturen und vieles Weiteres.
 In diesem Seminar werden wir historische und aktuelle Zusammenhänge und Verantwortlichkeiten betrachten und darüber hinaus konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag entwickeln, die zu einer gerechteren Welt beitragen können.

Teilnahmebetrag: 10€ (reduziert 5€). Darin enthalten sind ein veganes Mittagessen, Getränke und Snacks.

Zur Anmeldung geht's hier: https://solarev.org/be-aware/anmeldung/
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Frei(T)räume - Für den Erhalt selbstverwalteter Projekte und gegen den Ausverkauf der Stadt!

bewegung.taz.de - 16.11.2017
18.11.2017, 18:00 Uhr - 18.11.2017
Die Kampagne Frei(T)räume kämpft für den Erhalt aller (sowie schaffung von) Freiräumen und für eine Stadt von Unten. Über 20 Projekte sind akut, oder bald, Räumungsbedroht. Das betrifft nicht nur Projekte wie die Rigaer 94, Liebig 34, Potse, Drugstore, black triangel, Haus Mainusch, rote Insel/Manstein, Linie 206, uvm... sondern auch Gemeinschaftsgärten wie die Prachttomate.
Wohnprojekte, Werkstätten, Gemeinschaftsgärten, Kiezläden, Jugendzentren, Kneipenkollektive, Kulturprojekte und Wagenplätze - Sie alle haben etwas gemeinsam - Sie sind selbstverwaltet und unerwünscht. Mehr unter hier
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Friedensliederabend im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade

bewegung.taz.de - 16.11.2017
20.11.2017, 19:00 Uhr - 20.11.2017, 21:00 Uhr
Am Montag, den 20. November, lädt pbi Deutschland zum 33. Friedensliederabend im Rahmen der diesjährigen ökumenischen Friedensdekade in die Maria-Magdalena-Kirche in Hamburg-Osdorf ein. Das diesjährige Motto der Friedensdekade ist „Streit“.

Das wirkt erstmal nicht besonders friedlich und auch nicht besonders harmonisch. Trotzdem — und das ist vielleicht auch schon der Streit zum Frieden – werden wir wieder mit Liedern und Geschichten gegen den Krieg streiten. Vielleicht bekommen wir ja auch die Instrumente in Streit – und wieder in Harmonie. Dann hätten wir einen gelungenen Abend. Es gibt wie immer: Lieder, Tänze, instrumentale Aufführungen, Lesungen und Informationen zu peace brigades international!

Dabei sind: Nils Tuxen, Olof Meier – Cajon; Tyll Wibben — Akkordeon/Ukulele; Thomas Schönfeld — Gitarren; Uwe Heinrich (Leitung — Gesang, Gitarren); Claudia Töllner-Heinrich — Tenorsaxofon; Anne Zimmermann — Altsaxofon; Ali B. und die Soul Brothers 

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Schlaflos in Hannover? Wohnraum für alle! – Studierende demonstrieren für mehr bezahlbaren Wohnraum!

bewegung.taz.de - 16.11.2017
16.11.2017, 18:00 Uhr - 16.11.2017
Seit Jahren ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Hannover angespannt – besonders 
deutlich wird dies zu Beginn des Wintersemesters, wenn tausende neue Studierende in die 
Stadt kommen oder erstmals eine eigene Unterkunft suchen. Die Lage auf dem 
Wohnungsmarkt verschärft sich zu dieser Zeit nochmals. Der Allgemeine 
Studierendenausschuss (AStA) der Leibniz Universität organisiert auch in diesem Jahr eine 
Demonstration unter dem Motto „Schlaflos in Hannover? Wohnraum für Alle!“ um den Blick 
der Öffentlichkeit auf das Problem zu lenken.
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Stop the Arms Trade

bewegung.taz.de - 14.11.2017
23.11.2017, 10:00 Uhr - 23.11.2017
 the annual conference of the European Defence Agency
http://istopthearmstrade.eu/en/stop-arms-trade
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Filmvorführung Leaving Fear Behind und Diskussion mit dem ehemaligen politischen Gefangenen Golog Jigme

bewegung.taz.de - 14.11.2017
19.11.2017, 11:00 Uhr - 19.11.2017, 13:00 Uhr
Leaving Fear Behind ist eine 35 Minütige Dokumentation von Dhondup Wangchen, die den Menschen in Tibet eine Stimme verleihen soll. Wir zeigen die Dokumentation als Sondervorstellung KOSTENLOS in unserem Kino und laden alle Interessierten herzlich dazu ein.
 
 Ausgerüstet mit einer Videokamera im Wert von 300 US-Dollar und ohne nennenswerte Erfahrung fassten Dhondup Wangchen und sein Freund Golog Jigme den Entschluss, im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking das Leben in Tibet zu dokumentieren. Sie bereisten dafür die entferntesten Winkel Tibets. Der Filmemacher Dhondup Wangchen bestätigt in seinem Film, dass es für Tibeter äusserst schwierig ist, nach Peking zu den Olympischen Spielen zu gehen, um dort ihre Meinung zu vertreten. Deshalb haben sie sich dazu entschlossen, mithilfe dieses Films, den wahren Gefühle der Tibeter, die noch in Tibet leben, nachzugehen.
 
Dhondup Wangchen und sein Helfer wurden 2008, kurz nach Beendigung der Dreharbeiten, verhaftet. Sie konnten das Filmmaterial kurz zuvor einer Kontaktperson übergeben, die das Material über Umwege in die Schweiz zu Dhondup Wangchens Cousin bringen konnte. Mit Unterstützung des VTJE wurde das Material, zig Stunden Rohmaterial in Form von 108 Interviews, in der Schweiz bearbeitet und zu einem 30-minütigen Film geschnitten.

Im Rahmen einer Deutschland-Tour besucht Golog Jigme verschiedene deutsche Städte und zeigt den Film „Leaving Fear Behind“, den er gemeinsam mit Dhondup Wangchen drehte. Er spricht über die Arbeit an dem Filmprojekt und seine Inhaftierung, die darauf folgte. Anschließend wird es Raum geben für Diskussionen. 


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Veranstaltung mit Golog Jigme und der Amnesty Gruppe der HU

bewegung.taz.de - 14.11.2017
20.11.2017, 19:00 Uhr - 20.11.2017, 21:00 Uhr
FILMEMACHER. AKTIVIST. FOLTEROPFER.
DAS SCHICKSAL EINES POLITISCHEN GEFANGENEN IN TIBET 
Golog Jigme wurde mehrfach inhaftiert, schwer gefoltert und das nur, weil er einen Dokumentarfilm in Tibet gedreht hat. Jetzt berichtet der tibetische Mönch auf seiner Tour durch Deutschland von seinem Schicksal und spricht über die Unterdrückung im besetzten Tibet.
 
Nach der Vorführung des Dokumentarfilmes "Leaving Fear Behind" wird Golog Jigme über die Hintergründe dieses Films, sein Leben und das Schicksal von politisch Gefangenen berichten. Danach gibt es eine Frage- und Diskussionsrunde.
 
Im Rahmen seiner Deutschland-Tour mit der Tibet Initiative Deutschland e.V. besucht Golog Jigme 10 Städte und ruft dazu auf, sich für die Freilassung seines Freundes und Schriftstellers Shokjang einzusetzen. Der 31- jährige Tibeter wurde wegen seinen kritischen Publikationen zu drei Jahren Haft verurteilt und sitzt seit 2015 in einem Gefängnis in Rebkong in Ost-Tibet.

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«Democracy Now!» Lecture with Amy Goodman

bewegung.taz.de - 14.11.2017
18.11.2017, 19:30 Uhr - 18.11.2017, 21:30 Uhr
Über Bewegungen, die die Welt verändern. Vortrag von Amy Goodman

Der Widerstand gegen Donald Trump entstand nicht über Nacht: Graswurzelbewegungen fordern das Establishment in den USA seit Jahren heraus. Um sie geht es jeden Tag in der globalen Nachrichtensendung von «Democracy Now!»

Seit mehr als zwei Jahrzehnten berichtet «Democracy Now!» an vorderster Front über jene Bewegungen, die Amerika und die Welt verändern: von der Konfrontation bei Standing Rock über die Dakota Access Pipeline bis zu den Stimmen der GraswurzelaktivistInnen; von Black Lives Matter bis zu den Erzählungen jener, die für Frieden und Klimagerechtigkeit, für Migranten- und LGBTQ-Rechte kämpfen; von der Aufdeckung staatlicher Überwachung bis zum Kampf gegen Angriffe auf die Pressefreiheit.

In diesen Zeiten brauchen wir mehr denn je unabhängige Medien. Die kommerziellen Massenmedien dienen häufig nur als Sprachrohr für die Interessen von Firmen und Regierungen – und geben meist jenen Experten und Meinungsforschern eine Plattform, die über so vieles so wenig wissen, die uns die Welt erklären und dabei so sehr danebenliegen.

Die Redefreiheit ist die letzte Verteidigungslinie der Demokratie. Wir müssen sie einfordern, verteidigen und vor allem nutzen – jetzt.

►Vortrag und Signierstunde mit der Journalistin Amy Goodman.

Einführung von:

►Katja Kipping, Ko-Vorsitzende Die LINKE.
►Anne Britt Arps, Redakteurin Blätter für deutsche und internationale Politik

Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt frei.

Eine Kooperationsveranstaltung von Democracy Now! Blätter für deutsche und internationale Politik und Rosa-Luxemburg-Stiftung
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"Die verlorene Heimat": Indonesische Zwangsexilant*innen in Europa, Lesung mit Martin Aleida

bewegung.taz.de - 13.11.2017
22.11.2017, 18:00 Uhr - 22.11.2017, 20:00 Uhr
Das Jahr 1965 verzeichnete die größte politische Wende überhaupt in Indonesien. Die Machtübernahme durch Diktator Suharto ist gekennzeichnet durch Massenmorde an mindestens 500.000 Mitgliedern und Sympathisanten der indonesischen kommunistischen Partei (PKI) sowie durch Verhaftungen von weiteren hunderttausenden Menschen ohne Gerichtsverfahren. Viele, die zu dieser Zeit im Ausland waren, beispielsweise Studierende, Arbeitnehmer*innen oder Beschäftigte im diplomatischen Dienst, konnten nicht zurück. Denn diejenigen, die sich weigerten den neuen Diktator anzuerkennen, wurden mit der Konsequenz konfrontiert, ihren Reisepass von den indonesischen Botschaften nicht verlängert zu bekommen. Jahrelang lebten sie in verschiedenen Ländern Europas als Staatenlose, unter anderem in Deutschland. 

Martin Aleidas Werk "Tanah Air yang Hilang" (Die verlorene Heimat, Sommer 2017) gehört zu den wenigen Dokumentationen, die sich dem Schicksal indonesischer Zwangsexilant*innen in Europa widmen. Den Stimmen und Geschichten dieser Menschen wollen wir hier in Deutschland Gehör verschaffen. Die Lesereihe von Martin Aleida ist Teil unserer Kampagne zur Förderung der Vergangenheitsaufarbeitung in Indonesien. In Kurzerzählungen auf Deutsch und Indonesisch berichtet Martin Aleida von seinen Erfahrungen mit den im Exil lebenden Indonesier*innen. Er wird außerdem zu politischen und geschichtlichen Hintergründen Stellung nehmen. 


Martin Aleida, indonesischer Autor und Überlebender der Massaker von 1965, ist in Tanjung Balai, Asahan, Nordsumatra, am 31. Dezember 1943 geboren. Mehr als 50 Jahre verbrachte er in Jakarta als Student, Journalist, und Autor einiger Romane und Kurzgeschichten. Auf der International People’s Tribunal zum Verbrechen von 1965 in Indonesien trat er als Zeuge auf. Er ist Gewinner des Loyalitätspreises der Tageszeitung KOMPAS und des Kunstpreises des Bildungs- und Kulturministeriums Indonesiens. 

 
weitere Veranstaltungen im Überblick: 

21. November 2017 - 16:00

Orientalisches Seminar, Universität zu Köln, 125 Bibliothek 318 - Kerpener Str. 30, 50931 Köln  | Veranstalter: Orientalisches Seminar der Universität zu Köln 

23. November 2017 - 18:00

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, Seminarhaus, Raum SH 0.106 EG - Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt a. M. | Veranstalter: Goethe-Universität Frankfurt 

27. November 2017 - 18:00

Eine-Welt-Zentrum Berlin, Braustube - Am Sudhaus 2, 12053 Berlin | Veranstalter: Watch Indonesia! e.V. 

28. November 2017 - 14:00

Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg, Raum 232 - Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg | Veranstalter: Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg und DIG 

28. November 2017 - 18:00

Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg, Raum 222 - Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg | Veranstalter: Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg und DIG Hamburg 


Eine Kooperation von Watch Indonesia!, Universität zu Köln, Stiftung Asienhaus, DIG-Köln, Universität Bonn, Universität Hamburg und DIG-Hamburg. 

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Energiewende: Ja-Bitte! Kohle: Nein-Danke! Wie sagen wir es dem Parlament?

bewegung.taz.de - 13.11.2017
21.11.2017, 18:00 Uhr - 21.11.2017, 21:15 Uhr
 Im vergangenen Wahlkampf hat sich die Regierungskoalition um Dringendes wie Klimaschutzplan, Energiewende und Kohleausstieg herumgedrückt. Ungewollt hat die Politik so offenbart, dass sie die Klima-Gefahr bei weitem noch nicht ernst nimmt. Können wir Bürger*innen uns aktiv in die Politik einmischen statt ohnmächtig zuschauen?
 
Ja, wir können die Politik sich bewegen und es gibt Erfolgsbeispiele! Im Frühjahr 2015 nahm sich eine in Berlin neue Initiative vor, ein wichtiges Ziel anzusteuern: Die Stadt Berlin sollte ihre Finanzanlagen komplett aus den riskanten, klimaschädlichen Investitionsfeldern der Kohle-, Öl- und Gasindustrie abziehen!
 
Was Kenner*innen der Berliner Politik unter der Großen Koalition für unmöglich hielten, trat im Frühsommer 2016, kurz vor Ende der Legislaturperiode ein: Alle Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus stimmten gemeinsam dafür, die Versorgungsrücklagen der Stadt, das waren 823 Millionen Euro, aus den klimaschädlichen Fonds abzuziehen (Fachwort: Divestment). Der Berliner Finanzsenator stellte statt dessen einen neuen, klimafreundlichen Aktien-Index vor, in den Berlin in Zukunft seine finanziellen Rücklagen klimaneutral investieren wird. Der sogenannte "BENEXX" ist mittlerweile veröffentlicht und dient den übrigen Bundesländern als Vorbild.
 
Doch wie kam es dazu:
Die erfolgreiche Kampagne der Aktivistengruppe Fossil Free Berlin suchte im Vorfeld dieser politischen Entscheidung intensiv Gespräche mit Berliner Abgeordneten. Sie nutzte das Instrument der gemeinwohlorientierten, politischen Lobbyarbeit bei den verantwortlichen Politiker*innen.
 
- Was genau brachte den Erfolg/politischen Durchbruch?
- Wie lässt sich das Beispiel auf eine größere politische Arena übertragen:
 z.B. den Deutschen Bundestag?
- Welche weiteren Aktivitäten planen Fossil Free Berlin und die anderen klimaschutzorientierte Lobbygruppen?
 
Diesen Fragen gehen wir aus zwei Perspektiven nach:
Christoph Meyer berichtet von seinen Erfahrungen und Aktionen mit der Fossil Free Berlin Gruppe, die gezielt und kontinuierlich an Abgeordnete des Berliner Parlaments herantraten. Michael Schäfer war zu dieser Zeit energiepolitischer Abgeordneter im Berliner Parlament und berichtet aus der Perspektive eines verantwortlichen Politikers.
 
Der Workshop enthält drei Elemente:
- Was kann/muss Deutschland für ein menschenfreundliches Klima tun und was wurde mit dem Beginn der Energiewende schon getan?
- Lobbyarbeit von unten - Erfolgsfaktoren aus Sicht einer engagierten Bürger*innenbewegung
- Interview mit Michael Schäfer: Wie wollen Abgeordnete von Bürgern*innen und politisch Aktiven angesprochen werden (und wie nicht)?
 
Workshopleitung:
Christoph Meyer
, kommt aus der Umweltbewegung und hat als Tropenwald-campaigner der Umweltorganisation Robin Wood die Kampagne für FSC-zertifizierte Gartenmöbel geleitet. Er gibt Seminare und Workshops zu Klima-Themen, mit denen er sich seit 2009 beschäftigt und ist bei Fossil Free Berlin engagiert.

Michael Schäfer, jetzt Leiter Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland, war Abgeordneter der Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und kennt den politischen Betrieb als Insider. Eine Sternstunde seiner Debattierkunst war Anfang 2016 im Berliner Parlament zu erleben, als er mit flammender Rede den Divestment-Antrag von Grünen und Linken im Parlament verteidigte wie ein Löwe sein Junges. 
 
Finanziert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenloterie Berlin 
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MehrNährWert

bewegung.taz.de - 13.11.2017
22.11.2017, 19:00 Uhr - 22.11.2017, 21:00 Uhr
Ethische Geldanlage und fairer Handel - welche Möglichkeiten haben wir, sozial verantwortlich zu handeln? Wir laden herzlich zu unserem Info- und Gesprächsabend "MehrNährWert" am 22.11.2017 im Baumhaus Berlin ein. 

Was ist der Zusammenhang von ethischer Geldanlage und fairem Handel, was können wir hier in Berlin konkret machen? Kommt vorbei, informiert euch, bringt eure Ideen, Fragen und Perspektiven ein. MehrNährWert ist eine gemeinsame Veranstaltung des Oikocredit Förderkreis Nordost und ETHIQUABLE Deutschland. Wir werden einen kurzen Einblick in die Zusammenarbeit mit Partnerkooperativen im globalen Süden geben. Danach möchten wir mit euch ins Gespräch kommen – und dabei Leckeres aus fair gehandelten Zutaten probieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um Anmeldung, damit wir besser planen können. Fragen könnt ihr gerne im Voraus schicken!

Anmeldung
hier. 

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