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Apologise Now! Mahnwache für Opfer des Genozids 1904-08

bewegung.taz.de - 15.08.2018
29.08.2018, 09:00 Uhr - 29.08.2018, 13:00 Uhr

Entschuldigung jetzt! / Apologise Now!

Mahnwache für die Opfer des deutschen Völkermords an den Herero und Nama 1904-08 / Vigil for the Victims of Germany's Genocide Against the Ovaherero and Namas 1904-08

Am 29.08.2018 um 10:30 Uhr werden im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes im Französischen Dom für rassistische Forschungen verschleppte Gebeine von Herero und Nama sowie die geraubte Bibel des legendären Widerstandsführers Hendrik WItbooi an eine große namibische Delegation zurückgegeben.

August 29th at 10:30 a.m. there will take place a Christian memorial service in the Französischer Dom framing the restitution of stolen and abused Herero and Nama human remains and of the prominent resistance leader Hendrik Witbooi's personal bible looted by Germany's colonial forces to a big Namibian delegation.

Das NGO-Bündnis "Völkermord verjährt nicht!" begrüßt diese längst überfälligen Rückgaben. Wir kritisieren aber, dass diese im Rahmen einer nur halb-öffentlichen, religiösen Zeremonie stattfinden, zu der eine Reihe von regierungsunabhängigen Herero- und Namaführer*innen nicht eingeladen wurden. Stattdessen fordern wir eine politisch-offizielle Veranstaltung im Deutschen Bundestag. Diese muss von der vollständigen Anerkennung des Genozids und von der längst überfälligen Bitte des deutschen Parlaments und der Bundesregierung um Entschuldigung begleitet werden.

The non-government alliance "No Amnesty on Genocide!" is protesting against this kind of restitution not completely open to the public, not inviting important independent Ovaherer and Nama representatives and staged as a religious instead of a political event. We demand a restitution ceremony in the German Bundestag which must be accompanied by the full acknowledgment of the genocide as well as an official apology by the German parliament and the Federal government.

Wir möchten Euch herzlich für 9 Uhr zu unserer Protest-Mahnwache vor dem Französischen Dom einladen. Gedenkt mit uns der Opfer des Genozids 1904-08! Fordert mit uns die volle Anerkennung des Völkermords, eine offizielle Entschuldigung im Bundestag sowie die eigenständige Beteiligung der Herero und Nama an den Verhandlungen über Wiedergutmachung für die vom Völkermord Betroffenen!

We warmly invite you to join us at 9:00 am for our protest vigil in front of the Französischer Dom. Let us jointly commemorate the victims of the genocide 1904-08! Let us demand the full acknowledgment of the genocide, an official apology by the Bundestag and the independent participation of the Ovaherero and Nama communities in the inter-governmental negotiations on reparations for the victim groups!

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Kein Fußbreit den Rechtsextremen

bewegung.taz.de - 15.08.2018
17.08.2018, 17:00 Uhr - 18.08.2018

Wann: 17./18. August; 17 Uhr / ab 9 Uhr

Wo: Berlin und Spandau

Wie im letzten Jahr planen Rechtsextreme am 18. August einen Heß-Gedenkmarsch in Spandau. Doch schon 2017 waren die Gegendemonstrationen und Blockaden erfolgreich, denn die Rechten mussten nach wenigen Metern ihren Marsch beenden. Auch für den kommenden Samstag formiert sich breiter Widerstand gegen rechts. Verschiedene Bündnisse beteiligen sich an dessen Organisation und erwarten Tausende Teilnehmer*innen. Schon für Freitag, 17. August, organisiert das Spandauer Bündnis gegen rechts die Demonstration „NS-Verherrlichung stoppen“ am Bahnhof Spandau um 17 Uhr.

Am 18. August eröffnet die „Demonstration für Toleranz und Weltoffenheit“ um 9 Uhr in der Spandauer Mönchstr. 7 den Gegenprotest. Zeitgleich startet an der Straße des 17. Juni vor dem TU-Hauptgebäude eine Fahrraddemo gegen rechts. Und um 11 Uhr beginnt die Demonstration „Keine Verehrung von Naziverbrechern“ am Bahnhof Spandau Nordseite/Seegefelder Straße.

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Turning the Tide 1.0 under Sails

bewegung.taz.de - 14.08.2018
02.09.2018, 12:34 Uhr - 09.09.2018

Sailing trip for climate protest and food souvereignty on the Baltic sea

From September 2-9, 2018, the „Lovis“ will set off for a trip across the Baltic sea. Onboard, people will learn a lot about sailing as well as explore alternatives to global industrial agriculture. The ship will stop at Rostock and other harbours for creative public events, including bike cinemas and a Market of Opportunities. The idea is to make people in the cities aware of alternatives and mobilize for the Turning the Tide campaign.

Get in touch if you want to join this year’s trip.

And get ready for Turning the Tide 2.0 in the year 2019!

http://by2020weriseup.net/turning-the-tide-2-0-under-sails/

 

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GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext

bewegung.taz.de - 14.08.2018
15.08.2018, 19:00 Uhr - 27.01.2019, 20:00 Uhr

Wie kamen Anfang des 20. Jahrhunderts Ahnenfiguren aus Nias auf den europäischen Kunstmarkt? Weshalb konnte das Museum Anfang der 1940er Jahre in Paris und Amsterdam ‚günstige‘ Ankäufe machen? Handelt es sich bei einem Waffengurt aus Südafrika um Kriegsbeute?

Das sind nur einige Fragen, die bei der Auseinandersetzung mit der hauseigenen Sammlung aufkommen. Bei vielen Objekten ist der Weg ins Museum unklar und der Erwerbskontext kaum dokumentiert. In der Ausstellung GESAMMELT. GEKAUFT. GERAUBT? werden diese Fragen anhand von ausgewählten Fallbeispielen aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext beleuchtet. Die in der Ausstellung gezeigten Objektgeschichten machen deutlich, wie wichtig eine langfristige Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung ist. Gleichzeitig wird klar, dass man bei der Aufarbeitung der Erwerbsgeschichten bzw. ihrer Provenienzen oft an Grenzen stößt und diese vielfach zu weiteren offenen Fragen führt.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Kooperation „Gekauft. Gesammelt. Geraubt? Vom Weg der Dinge ins Museum“ mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Museum Judengasse, dem Museum Angewandte Kunst und dem Fritz-Bauer-Institut statt, die bereits im Mai und Juni 2018 eigene Ausstellungen eröffneten. Der HR unterstützte das Projekt als Medienpartner.

Kuratiert von Julia Friedel und Vanessa von Gliszczynski.

Im Rahmen der Ausstellung bietet das Weltkulturen Museum außerdem Kuratorinnenführungen an und lädt zu einem Social Media Community Event „GEKAUFT. GESAMMELT. GERAUBT? Vom Weg der Dinge ins Museum“ am 5. September, 18.30 Uhr ein. Hier erfahren Sie mehr über die Veranstaltung.

https://www.weltkulturenmuseum.de/de/veranstaltungen/aktuell/10547

 

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Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz.

bewegung.taz.de - 14.08.2018
28.08.2018, 00:00 Uhr - 21.09.2018, 00:00 Uhr

Hamburg war während des Zweiten Weltkriegs ein bedeu-

tender Wehrmachtstandort: Elf Gerichte sowie weitere

Dienststellen der Wehrmachtjustiz führten Zehntausende von

Verfahren durch und zeichneten für Hunderte Todesurteile

verantwortlich. Im Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis

und am Standortschießplatz Höltigbaum (Rahlstedt) wurden

mindestens 206 der meist wegen Desertion und „Zersetzung

der Wehrkraft“ ausgesprochenen Todesurteile vollstreckt. Die

von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie Dr. Magnus

Koch und Lars Skowronski 2013 entwickelte Ausstellung doku-

mentiert die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg mit dem

Schwerpunkt auf Biografien: Sie rekonstruiert Lebensläufe,

fragt nach Handlungsmotiven und beleuchtet die Hinter

-

gründe der furchtbaren Urteilsbilanz.

Begleitprogramm und Ausstellungspräsentation stehen

im Kontext des Forschungsprojekts „Militärjustiz und Stadt

im Krieg. Die Gerichte des Ersatzheers in Hamburg und

Norddeutschland 1939–1945“. Zu dessen Abschluss findet am

22.–23. November 2018 die Tagung „Militär und Stadt im Krieg.

Herrschaftssicherung und Radikalisierung an der ‚Heimatfront‘

in der zweiten Kriegshälfte 1942–1945“ in Hamburg statt

http://www.feindbeguenstigung.de/

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Grenzen auf für die Aquarius!

bewegung.taz.de - 14.08.2018
15.08.2018, 18:00 Uhr - 15.08.2018

Wann: Mittwoch, 15. August, 18 Uhr
Wo: Oberbaumbrücke, Berlin


Die Aquarius ist derzeit eines der letzten zivilen Seenotrettungsschiffe im Mittelmeer. Wie bereits die Lifeline Ende Juni wird nun auch die Aqaurius zum Spielball der europäischen Abschottungspolitik: Mit 141 vor dem Ertrinken geretteten Menschen an Bord wird sie derzeit am Einlaufen in einen Hafen gehindert.
Wir fordern ein Ende der Abschottung der Europäischen Union und eine sofortige Einfahrtserlaubnis für die Aquarius. Die rot-rot-grüne Regierung in Berlin muss ihren Worten Taten folgen lassen und als solidarische Stadt die Menschen der Aquarius aufnehmen. Dafür wird ein Flashmob auf der Oberbaumbrücke in Berlin veranstaltet. Orange Kleidung, Fahrräder, lackierte Fingernägel, Fahnen usw. erwünscht.

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Gründet mehr worker-coops! Reinigungsgenossenschaft in spe?

bewegung.taz.de - 14.08.2018
01.09.2018, 14:00 Uhr - 01.09.2018, 18:00 Uhr

AKTUELLE INFOS ZU DIESEM UND ANDEREN WORKSHOPS sowie zur ANMELDUNG findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/workshops-auftakt-wandelwoche-2018/

Wir brauchen mehr demokratische Betriebe! Die „initiative wow – worker-owned workplaces“ sucht Mitstreiter*innen um mehr Mitarbeiter*innen-Genossenschaften zu gründen und stellt beispielhaft die Idee vor, eine Reinigungsgenossenschaft zu gründen – im Eigentum der Beschäftigten natürlich. Wir laden ein zur Diskussion: Welche Chancen und Risiken stecken in der Gründung neuer worker-coops?

Als Einstieg zeigen wir den Film „Vom Bestattungsunternehmen zum Krankenhaus“ über den Kooperativenverbund Cecosesola in Venezuela (span. mit dt. Untertiteln).

Um Anmeldung wird gebeten (Kontakt bitte der Webseite der Veranstaltung entnehmen).

Der Workshop findet im Rahmen des Auftakts zur Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2018 statt.

Zum Programm des Auftakts: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/auftakt-wandelwoche-2018-berlin/

Zum Programm der Wandelwoche (06.-16.09.): https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/

 

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Sharing the power: Privilegienabbau praktisch machen

bewegung.taz.de - 14.08.2018
01.09.2018, 14:00 Uhr - 01.09.2018, 17:30 Uhr

AKTUELLE INFOS ZU DIESEM UND ANDEREN WORKSHOPS sowie zur ANMELDUNG findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/workshops-auftakt-wandelwoche-2018/

Rassismus ist eine machtvolle soziale Zuschreibungs- und Ausgrenzungspraxis. Spätestens seit dem Kolonialismus bringt er auf nationaler wie auch globaler Ebene durch rassifizierende Ein- und Ausschlussprozesse alltäglich, institutionell und strukturell asymmetrische Macht- und Herrschaftsstrukturen hervor. Jeden Tag geht Macht von Institutionen und den Menschen aus, die darin hohe Positionen besetzen. Aber Machtstrukturen werden auch durch alltägliche Handlungen produziert und gestärkt. Wenn es Menschen gibt, die aufgrund ihrer vermeintlichen Herkunft durch Rassismus diskriminiert und ausgeschlossen werden, haben diejenigen die als natürlich zugehörig gelten, automatisch bessere Chancen. Durch tägliche Ein- und Ausschlüsse werden manche Menschen diskriminiert, andere haben dadurch Vorteile und Privilegien.

Wie können wir mit dieser Macht umgehen? PowerSharing als Perspektive des Zusammenarbeiten auf Augenhöhe ist möglich. Wie können wir das schaffen? Im Workshop wollen wir diese Fragen stellen und zusammen Antworten finden.

Um Anmeldung wird gebeten (Kontakt bitte der Webseite der Veranstaltung entnehmen).

Der Workshop wird gemeinsam von (unterschiedlich positionierten) Aktivist_innen aus den Bildungskollektiven von glokal e.V. und solar e.V. organisiert und durchgeführt.

Er findet im Rahmen des Auftakts zur Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2018 statt.

Zum Programm des Auftakts: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/auftakt-wandelwoche-2018-berlin/

Zum Programm der Wandelwoche (06.-16.09.): https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/

Veranstalter: das kooperativ e.V. zusammen mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

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Wandelwoche 2018 | Textile Radtour mit "handgewebt in berlin"

bewegung.taz.de - 13.08.2018
07.09.2018, 15:00 Uhr - 07.09.2018, 19:30 Uhr

Eine Radtour rund um „die Klamotte“ und ihre manuelle Herstellung… mit handgewebt in berlin. Wir werden im Wedding verschiedene Orte ansteuern, die mit sich mit Textilien beschäftigen. Diesmal wird es um die Herstellung von Textilien gehen, die Veredelung, das Selber machen und Designer*innen, die ihr handwerkliches Können vorstellen. Ihr könnt euch auch über Workshops informieren, wenn ihre textile Technik ausprobieren oder erlernen wollt. Gerne können wir auch über die weltweiten Produktions-bedingungen von Textilien und über den Textilkonsum diskutieren. Geplant ist ein auch ein Secondhandladen zu besuchen. Die Tour endet im Textilatelier PA58 bei handgewebt in berlin.

Beteiligte Projekte:

Colorblind Patterns
Electronic & Textile Institute Berlin – Strickdesign

Spinnerin (angefragt)
Second Hand Laden (angefragt)
handgewebt in berlin

Um Anmeldung wird gebeten. Aktualisierte Infos zur Veranstaltung und Anmeldung gibt es hier.

max. Teilnahmendenzahl: 12.

Bitte bringt eigene Fahrräder mit.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt.
Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

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Wandelwoche 2018 | Solidarisch und direkt wirtschaften! Wie kommt die Solidarität in den Handel? (Berlin)

bewegung.taz.de - 13.08.2018
06.09.2018, 19:00 Uhr - 06.09.2018, 21:00 Uhr

Agrarindustrie, Billiglöhne, Pestizide – findet eigentlich niemand so richtig gut. In Berlin gibt es zahlreiche Initiativen, die durch direkten Handel Alternativen anbieten. Hier stehen soziale und ökologische Kriterien im Mittelpunkt – was und wie produziert und konsumiert wird, soll möglichst sozial und nachhaltig sein. Doch wie kann der Handel so gestaltet werden, dass er auf beiden Seiten der Lieferkette solidarische Strukturen stärkt? Was bewirkt unbezahlte Kampagnenarbeit, und wie können daraus nachhaltige Vertriebsmodelle entstehen? Wie kann trotz Abhängigkeiten zwischen Produzierenden und Vertreibenden eine gleichberechtigte Zusammenarbeit gelingen? Wir möchten mit euch anhand verschiedener Fragen diskutieren, welche Elemente von Solidarität in den verschiedenen Projekten umgesetzt werden – und wie wir solidarische Wege vom Produkt zur Konsumentin stärken können.

Programm:

19 – 21 Uhr – World Café mit verschiedenen Thementischen – diskutiert gemeinsam mit den Inis!
ab 21 Uhr – gemütlicher Ausklang und Gelegenheit zum weiteren Austausch

Barrierefreiheit: Das Kino ist leider nicht rollstuhlgerecht zugänglich.

Sprache: deutsch. Flüsterübersetzung ins Englische auf Anfrage möglich. Wir freuen uns, wenn ihr uns an dem Abend mit Flüsterübersetzungen (Englisch oder andere Sprachen) unterstützen wollt: meldet Euch gerne bei Jenny (s.u.).

Ort: Wegbeschreibung / Anfahrt siehe hier

Weitere Details zum Programm und den beteiligten Inis folgen in Kürze.

Aktualisierte Infos zur Veranstaltung und Anmeldung gibt es hier.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt.
Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

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Wandelwoche 2018 | Interkulturelle Gärten als Orte der Teilhabe (Berlin)

bewegung.taz.de - 13.08.2018
06.09.2018, 15:30 Uhr - 06.09.2018, 19:30 Uhr

Bei dieser Tour besuchen wir drei interkulturelle Gemeinschaftsgärten, die sich aktiv der Teilhabe von Geflüchteten und Migrant*innen widmen, und wir erfahren, wie sie es schaffen, sprachlichen Barrieren zu begegnen und kulturelle Brücken zu bauen.

Beteiligte Projekte:

Rosenduftgarten (am Gleisdreieck)
Tempelhofer Berg e.V. (West-Seite des Tempelhofer Feldes)
Die Gärtnerei / Coop Campus (Neukölln)

Treffpunkt: 15:30 Uhr Rosenduftgarten (Im Park Gleisdreieck, Möckernstr./Hornstr., nahe S+U Yorckstr.)

Anfahrt und Wegbeschreibung auf der Webseite des Rosenduftgartens

Um Anmeldung wird gebeten. Aktualisierte Infos zur Veranstaltung und Anmeldung gibt es hier.

Urbane Gemeinschaftsgärten laden nicht nur dazu ein, die Stadtnatur ganz praktisch zu erkunden. Sie sind v.a. auch soziale Orte der Begegnung: anders als im oftmals anonymen und schnellen Großstadtalltag fällt es hier viel leichter, neue Kontakte zu knüpfen und durch gemeinsames Gärtnern und Tätigsein auf unverfängliche und unkomplizierte Weise miteinander ins Gespräch zu kommen. Sie sind Orte, an denen buchstäblich Neues entsteht und wächst, und für viele mit ‚Neuanfang‘ und ‚Ankommen‘ verbunden. Generell sind die Aktivitäten dort auch weniger sprachlich ausgerichtet und in dieser Hinsicht barrierearm. Alles in allem sind sie ideale Orte für transkulturellen Begegnungen.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt.
Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

 

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Euro­pas gehei­mer Was­ser­krieg - Film und Diskussion

bewegung.taz.de - 12.08.2018
05.09.2018, 18:00 Uhr - 05.09.2018, 21:00 Uhr

Film und Dis­kus­si­on: Bis zum letz­ten Trop­fen — Euro­pas gehei­mer Was­ser­krieg

 

 

Filmvor­füh­rung im Rah­men der Glo­ba­LE  —

glo­ba­li­sie­rungs­kri­ti­sches Film­fes­ti­val

 

GR, FR, BRD / 2017 / 58 min / Yor­gos Avgero­pou­los

Anschlie­ßend Dis­kus­si­on mit den Privatisierungskritikern Gerlinde Schermer (Berliner Wassertisch, Gemeingut in BürgerInnenhand), Ulri­ke von Wie­sen­au ( Gemein­gut in Bür­ge­rIn­nen­hand, Institut für soziale Gegenwartsfragen) und Mike Nag­ler (Leip­zi­ger Anti-Pri­va­ti­sie­rungs-Initia­ti­ve, APRIL-Netz­werk).

Seit 2010 ist der Zugang zu sau­be­rem Was­ser offi­zi­ell ein Men­schen­recht nach Maß­ga­ben der Ver­ein­ten Natio­nen. Doch wie wird der Zugang gewähr­leis­tet? Städ­te, Regio­nen und Län­der über­all auf der Welt ver­su­chen vor­mals pri­va­ti­sier­te Was­ser­be­trie­be wie­der zurück zu erlan­gen und rekom­mu­na­li­sie­ren ihren Was­ser­sek­tor. Aller­dings ist der Wunsch nach Kon­trol­le über die Trink­was­ser­ver­sor­gung und Abwas­ser­auf­be­rei­tung nicht über­all aus­schlag­ge­bend. In Euro­pa lässt sich bei­spiel­haft ver­fol­gen, in wel­chem Span­nungs­netz die Ver­sor­gung statt­fin­det. Wäh­rend einer­seits mehr und mehr Kom­mu­nen in der Bun­des­re­pu­blik und Frank­reich, wo in der­Ver­gan­gen­heit viel pri­va­ti­siert wur­de, ihre Ver­sor­gungs­sys­te­me in die öffent­li­che Hand zurück­füh­ren, wer­den ande­rer­seits Län­der wie Grie­chen­land dazu ange­hal­ten und genö­tigt ihre Was­ser­ver­sor­gung zu pri­va­ti­sie­ren. Alles deu­tet dar­auf hin, dass die Was­ser­strö­me ent­lang der Kapi­tal­strö­me flie­ßen, wofür die Aus­te­ri­täts­po­li­tik und EU-Lob­by­is­mus die Grund­la­ge schaf­fen. Aber ist Was­ser Han­dels­wa­re oder Men­schen­recht? Zwi­schen der offi­zi­el­len Les­art der Ver­ein­ten Natio­nen und der all­täg­li­chen, poli­ti­schen Pra­xis in der EU klafft eine gro­ße Lücken. Um dies zu zei­gen, wur­den für “Bis zum letz­ten Trop­fen” umfang­rei­che Recher­chen durch­ge­führt und die Spur des Gel­des durch sechs euro­päi­sche Län­der ver­folgt. Außer­dem wer­den die Inter­es­sen der Unter­neh­men auf­ge­zeigt, wel­che bis in die obers­ten EU Ent­schei­dungs­ebe­nen getra­gen und ver­han­delt wer­den.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://www.globale-leipzig.de/?page_id=783

 

 


 Ost-Pas­sa­ge Thea­ter
 Kon­rad­stra­ße 27
 04315 Leip­zig

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Wandelwoche 2018 | Gründungstreffen des Ernährungsrats Prignitz-Ruppin

bewegung.taz.de - 11.08.2018
07.09.2018, 16:00 Uhr - 07.09.2018, 19:00 Uhr

AKTUELLE INFOS ZUR VERANSTALTUNG UND ANMELDUNG findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/gruendungstreffen-des-ernaehrungsrats-prignitz-ruppin/

Mit einem spannenden Workshop-Programm und Expert*innen-Referaten zum Thema, wird an diesem Tag der Ernährungsrat Prignitz-Ruppin auf den Weg gebracht. Alle Interessierten sind eingeladen, teilzuhaben und ihre Ideen einzubringen.

Um Anmeldung wird per Email gebeten (Kontakt siehe Webseite der Veranstaltung).

DAS PROGRAMM

  • 15:30 Uhr – Kulinarische Begrüßung – Ankommen und Kennenlernen
  • 16:00 Uhr – Offizielle Begrüßung
  • 16:10 Uhr – Warum gründen wir den Ernährungsrat Prignitz-Ruppin? (Frank Wesemann, Ökohof Waldgarten Barenthin)
  • 16:25 Uhr – Vorstellung des Berliner Ernährungsrates (Dr. Henrike Rieken, Sprecherkreis Ernährungsrat Berlin)
  • 16:35 Uhr – Input: Regionale Wertschöpfungskreisläufe (Simone Zeil, Regionalinitiative Prignitz-Ruppin)
  • 16:45 Uhr – Kulinarische Pause (Linda Lezius, wild&root)
  • 17:15 Uhr – Workshops
    1. Visionen für die Region (Frank Wesemann; Dr. Stephan Lehmann)
    2. bio und regional in der Gemeinschaftsverpflegung (Michaela Haack, HNEE; Elisa Igersheim)
  • 18:00 Uhr – Kurze Vorstellung der Workshop-Ergebnisse
  • 18:20 Uhr – Offizieller Gründungsakt
  • 18:40 Uhr – Ausblick
  • 18:45 Uhr – Ausklang

SELBSTDARSTELLUNG DES ERNÄHRUNGSRATS (ER)

Der ER will regionale Ernährungskreisläufe bewusst machen und die Wissensvermittlung in den Bereichen Ernährungsbildung, Nachhaltigkeit sowie das (Ernährungs-)Kreislaufverständnis fördern. Der Wert von Lebensmitteln soll herausgestellt werden, sowie die Bedeutung von fairen Preisen für landwirtschaftliche Produkte, sowohl aus unserer, als auch aus anderen Regionen der Welt. Generell soll die Gemeinschaftsversorgung (Schulen, Krankenhäuser, Altenpflege) hinsichtlich regionaler und biologischer Erzeugung verbessert werden. Unser Ziel ist es auf eine Konsumveränderung aus „regenerativer Landwirtschaft“ hinzuwirken. Der Fokus wird zunächst auf der Region Prignitz-Ruppin liegen.

Die Förderung von ökologischen Anbaumethoden und die Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen sind politische Anliegen die der ER verfolgt. Sowohl in unserer Region, als auch weltweit, sind sie zukunftsweisend, wie der Weltagrarbericht deutlich zeigt. Sie sind die aussichtsreichsten Mittel um Umweltzerstörung und Ressourcenausbeutung, aber auch Hunger und Fehlernährung weltweit, zu bekämpfen.

Langfristig soll ein gegründeter Brandenburger Ernährungsrat überregionale, allgemeine Aufgaben, wie Lobbyarbeit, überregionale Zusammenarbeit insbesondere mit dem Berliner Ernährungsrat erfüllen. Aufgrund der Flächengröße Brandenburgs wird es nötig werden, sich regional zu organisieren. Die Gruppe Prignitz-Ruppin könnte als eine Regionalgruppe agieren, und bspw. Aufgaben wie die Schaffung von regionalen Erlebnisräumen übernehmen.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt.
Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

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Wandelwoche 2018 | „Wir kümmern uns“ – Schreibwerkstatt mit dem Netzwerk Care Revolution Potsdam

bewegung.taz.de - 11.08.2018
07.09.2018, 14:00 Uhr - 07.09.2018, 21:00 Uhr

AKTUELLE INFOS ZUR VERANSTALTUNG UND ANMELDUNG findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/wir-kuemmern-uns-schreibwerkstatt-potsdam/

Welche Care-Themen bewegen EUCH? Wie sieht Euer Alltag aus? Wie wollt Ihr für andere sorgen, wie umsorgt werden? Wir organisieren Inputs zu kreativem Schreiben und einen anschließenden Co-Working-Space zum individuellen oder gemeinsamen Schreiben eigener Texte. Diese können in der Blogreihe „Wir kümmern uns!“ des Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg veröffentlicht werden.

  • Ort + Zeit: Die Schreibwerkstatt findet von 14 – 21h im femArchiv in Potsdam statt (Hermann-Elflein.-Str. 23, 14467 Potsdam). Der Einstieg ist den ganzen Nachmittag und Abend über möglich..
  • Um Anmeldung bis zum 30.08. wird gebeten (Kontakt bitte der Webseite der Veranstaltung entnehmen)
  • Die Schreibwerkstatt wird organisiert vom Netzwerk Care Revolution in Zusammenarbeit mit dem Frauenpolitischen Rat Brandenburg.

WAS BEDEUTET DAS WORT 'CARE' IN CARE REVOLUTION?

Care bezieht sich auf Care-Arbeit: Damit sind alle Tätigkeiten gemeint, bei denen es um die Sorge für, bzw. das Sich-kümmern-um andere geht. Dazu zählen alle erzieherischen, pflegerisch-medizinischen, lehrenden sowie alle Assistenzberufe, auch selbstgewählte Sexarbeit. Im oft unbezahlten privaten Bereich kommen Haus- und Versorgungsarbeiten, sowie die Betreuung von Menschen hinzu. Auch Selbstsorge, sowie die Pflege von Freundschaften fallen in diesen Bereich. Von immer mehr Netzwerkenden wird zudem die Sorge um, bzw. der Umgang mit Natur als Lebensgrundlage der Menschen dazugezählt.

Unserem Verständnis nach brauchen wir eine Wirtschaftsweise, die den eigentlichen Gegenstand der Oikonomia (als Lehre vom Haushalten), nämlich die Bedürfnisse der Menschen (und der Natur) nach Lebenserhalt und Lebensqualität – wieder – ins Zentrum stellt und in der die gescheiterten Logiken der Profitmaximierung und des ungebremsten Wirtschaftswachstums keine übergeordnete Bedeutung mehr haben.

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt.
Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

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Wandelwoche 2018 | Auftakt in den Prinzessinnengärten Berlin

bewegung.taz.de - 09.08.2018
01.09.2018, 14:00 Uhr - 01.09.2018, 22:00 Uhr

Mit einem bunten Bühnenprogramm, Workshops, Kids Space und einem Markt der Möglichkeiten mit Initiativen der Wandelwoche möchten wir mit euch gemeinsam in die vierte Wandelwoche Berlin-Brandenburg starten.

Der 01.09. ist der Auftakt der Wandelwoche Berlin-Brandenburg, die vom 06.-16. September stattfindet. Das Programm mit Touren, Workshops, Märkten und Festen findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/

 
PROGRAMM

Aktuelle Infos und Updates des Programms: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/auftakt-wandelwoche-2018-berlin/

ab 14h – Workshops 1*

  • Arbeiten im Kollektiv / Neugründung eines Reinigungskollektiv (4h)
  • Rassismuskritik und Methoden zum Privilegienabbau (4h)
  • Verschiedene Workshops rund um Kreislaufwirtschaft, DIY und Upcycling (2h)
  • Begleitung von Gruppenprozessen (2h)

ab 16h – Workshops 2*

  • Gender- und Klimagerechtigkeit (2h)
  • Kreislaufwirtschaft (2h)
  • Anders Wirtschaften? Ein Einführungsworkshop zur Solidarischen Ökonomie, Commons und Selbstverwaltung (2h)
  • Vollgeldreform (2h)
  • für Kinder: Schattentheater zum Selbst-Basteln und -Spielen (unter Anleitung)
  • uvm.

14h bis 18h – Markt der Möglichkeiten mit vielen Initiativen der Wandelwoche

18h – Bühnenprogramm mit

  • Diskussionen und Vorstellung des Programms und einiger Initiativen der Wandelwoche
  • Musik und Performances

* Die Workshops finden teils in den Prinzessinnengärten (nahe U8 Moritzplatz), teil an Orten in der näheren Umgebung statt. Aktuelle und detailliertere Infos zum Workshopprogramm und den Veranstaltungsorten findet ihr hier

 

DIE WANDELWOCHE...

... macht in Form von Touren und Exkursionen die Vielfalt gelebter Alternativen für nachhaltige und zukunftsfähige Lebens- und Wirtschaftsweisen in der Region sichtbar und erlebbar. Sie führen zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu Projekten und Initiativen, die sich der Suche nach dem “Guten Leben” und dem Experimentieren mit anderen Formen des Wirtschaftens verschrieben haben, z.B. Wohngenossenschaften, Handwerkskollektive, solidarische Landwirtschaften, offene Werkstätten, Projekte von und mit Geflüchteten, Landkommunen,…
Mit den Touren wollen wir Menschen inspirieren und motivieren und Anknüpfungspunkte für den Wandel im eigenen Leben und Alltag sichtbar machen.

Die Wandelwoche wird organisiert von das kooperativ und Projekthaus Potsdam und einem breiten Netzwerk an Unterstützer*innen.

 

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Flucht(routen) aus Syrien – Kann man überhaupt in Deutschland ankommen?

bewegung.taz.de - 09.08.2018
30.08.2018, 19:00 Uhr - 30.08.2018, 21:00 Uhr

Der junge Syrer Ahmad Alzoubi hat in der Medienwerkstatt Schlachthof Bremen aus den Aufnahmen, die er mit dem Mobiltelefon vor und während seiner Flucht gemacht hat, ein fi lmisches Dokument produziert. Dieses führt uns die Bedeutung von Krieg und Flucht für einen jungen Menschen vor Augen.

Zum anschließenden Filmgespräch ist der Filmemacher anwesend. Neben seinen persönlichen Erlebnissen wird er über Fluchtursachen und die aktuelle Situation in Syrien sprechen.

Ausgehend von der Fluchtroute, die Ahmad genommen hat, diskutieren wir zusammen mit der Juristin Clara Bünger die Verschärfungen der EU-Migrationspolitik seit 2016. Als Koordinatorin der Refugee Law Clinics Abroad e.V. und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag verfolgt sie außerdem die bundes- und EU-weiten Rechtsverschärfungen. Moderiert wird die Diskussion
von der Aktivistin und Bloggerin Lisa Groß. Sie schreibt für den Blog HarekAct! über die Situation innerhalb des Türkei-EU Grenzregimes und engagiert sich als Aktivistin beim AlarmPhone und Mare Liberum.

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Vietnam: Menschenrechte und Opposition

bewegung.taz.de - 09.08.2018
04.09.2018, 19:00 Uhr - 04.09.2018

Die Kommunistische Partei Vietnams legitimiert ihr Machtmonopol mit Nationalismus und Wirtschaftswachstum. Bis 2020 soll Vietnam zum Industrieland werden. Doch wer sich für demokratische Reformen und gegen Willkür, Korruption und Machtmissbrauch einsetzt, wird oft für Jahre weggesperrt.

Wie geht die Regierung dabei vor? Wie kann die Menschenrechts- und Demokratiebewegung unterstützt werden?

Diskutieren werden Nguyen Van Dai, Rechtsanwalt, ehem. politischer Gefangener, Bruderschaft für Demokratie Vietnams und Vu Quoc Dung, Veto! Human Rights Defenders Network, Bad Nauheim. 

Marina Mai, taz-Autorin moderiert den Abend.

Die Einführung übernimmt Michael Heinisch-Kirch, Vorstandsvorsitzender der SozDia Stiftung Berlin.

VERANSTALTUNGSINFORMATION
Wann: Di., 04.09.2018, 19.00 Uhr
Wo: taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23,
10969 Berlin

Eintritt frei

 

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Feministival in Moabit // how to survive late capitalism

bewegung.taz.de - 09.08.2018
11.08.2018, 13:00 Uhr - 11.08.2018

Wann: 11. August, ab 13 Uhr

Wo: Kulturfrabik Moabit, Lehrter Str. 35, Eintritt: 5–15 Euro

Wie können Frauen den späten Kapitalismus überleben? Das „Feministival Moabit“ widmet dieser Frage einen vollen Tag Workshops, Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Performances, Kino, Konzerten und Party. In einer patriarchalen, neoliberalen Weltordnung wird der weibliche Körper viel zu oft geschunden und bis zur Erschöpfung ausgelaugt. Wie lässt sich der Körper wieder stärken und vor allem, wie lassen sich die zerstörerischen Verhältnisse des Spätkapitalismus verändern? In „guter alter LaDIY-Fest-Manier“, wie es die Veranstalter*innen beschreiben, sollen die einzelnen Veranstaltungen Hilfe zur Selbsthilfe und Selbststärkung vermitteln. Das bisherige Programm liest sich sehr divers: Neben der obligatorischen Party am Abend wird vom Anfängerkurs Yoga über das Erlernen respektvollen queeren Flirtens bis zum Vortrag über Mietrecht reichlich geboten. „Feministival Moabit“ ist selbstorganisiert und erhält kein Sponsoring. Ab 13 Uhr, Kulturfrabik Moabit, Lehrter Str. 35, Eintritt: 5–15 Euro

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Menschenkette am Edersee gegen industrielle Hühnermast

bewegung.taz.de - 07.08.2018
02.09.2018, 13:00 Uhr - 02.09.2018, 15:00 Uhr

Die BI lebenswertes Korbach unterstützt die BI Waldeck bei der Menschenkette auf der Sperrmauer der Edersee-Talsperre, am 02. September 2018, gegen eine geplante industrielle Hähnchenmastanlage mit ca. 80.000 Tieren in Waldeck / Edersee und ruft zur Teilnahme auf.

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Empört Euch? Das tun wir schon lange!

bewegung.taz.de - 06.08.2018
06.08.2018, 19:00 Uhr - 06.08.2018, 21:00 Uhr

Nach dem Ende des Indochinakriegs 1954 ging Thúy Nonnemann mit ihrer Familie von ihrem geliebten "Dorf der Kokosnüsse" im Norden Vietnams in den Süden, wo sie als unerwünschte Flüchtlinge galten. Thúy besuchte das französische Gymnasium in Saigon und studierte an der dortigen Universität französische und englische Literatur und Philosophie. Sieben Jahre lang war sie Stewardess bei Air Vietnam, wohnte aber in Paris. Im heißen Jahr 1968 ging sie nach Berlin. Neben ihrem Beruf war sie ehrenamtlich für die Berliner Ausländerbeauftragte tätig, bis heute engagiert sie sich für die Arbeit mit Gefängnisinsassen, gibt Kurse als Dozentin für interkulturelle Kompetenz und ist neben ihrem Wirken in verschiedenen Beiräten seit 2005 Mitglied der Härtefallkommission des Senats. Thúy Nonnemann hat die erste Welle einer Willkommenskultur in der Bundesrepublik miterlebt: die Rettung und Aufnahme der vietnamesischen Boat People Mitte der 70er Jahre und dann in den 90ern die schwierige Situation der ehemaligen Vertragsarbeiter_innen nach dem Ende der DDR. Ihre Lebensgeschichte führt auf vielen Pfaden an historische Knotenpunkte unserer Einwanderungsgesellschaft - an Versäumtes und an Gelingendes.


Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin realisiert.

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