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Kolumbien: Trotz Friedensprozess – Humanitäre Krise und anhaltende Gefahr für Menschenrechtsverteidiger*innen

bewegung.taz.de - 28.09.2017
28.09.2017, 19:00 Uhr

Vesper - Menschenrechte aktuell

 

Im vergangenen November unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die marxistische FARC Guerilla nach vierjährigen Verhandlungen einen Friedensvertrag, der den über 50jährigen Bürgerkrieg beenden soll. Damit ist ein erster wichtiger Schritt getan.
Dennoch bestehen viele der Konfliktlinien nach wie vor – ebenso wie weitere illegale bewaffnete Gruppen. Neo-paramilitärische Gruppen und die ELN Guerilla dringen in die von den FARC verlassenen Regionen vor und kämpfen dort um die Vorherrschaft: Kontrolle über Bevölkerung und Ressourcen, Drogenanbau und Transportwege. In diesem Kontext steigt die Zahl der ermordeten Menschenrechtsverteidiger*innen und Gemeinde-vertreter*innen, die sich für ihre Rechte sowie die Verteidigung von Land und natürlichen Ressourcen einsetzen.

Gleichzeitig missachten Bergbauunternehmen Umweltstandards und Gewohn-heitsrechte indigener Gruppen und verschärfen so die humanitäre Krise der betroffenen Bevölkerung.

Der Aufbau eines dauerhaften Friedens mit sozialer Gerechtigkeit – insbesondere auch in ländlichen Regionen – bleibt eine enorme Herausforderung.

Es diskutieren zum Thema:

• Daniela Simm: Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe. Die DKH unterstützt in besonders vom Konflikt betroffenen Regionen ländliche Bevölkerung z.B. durch Bildungsarbeit, psychosoziale Begleitung von Opfern und Schutzprogramme.

• Dr. Annelen Micus: Juristin mit Schwerpunkt Vergangenheits-aufarbeitung sowie Wirtschaft und Menschenrechte. In den vergangenen Jahren begleitete sie die indigenen Wayúu im Kampf um ihre Rechte gegenüber dem Bergbauunternehmen Cerrejón im Nordosten Kolumbiens.

Moderation: Christiane Schwarz, kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.

Zusätzlich zeigen wir bis zum 29. September die Ausstellung

„Basta ya – Kolumbiens Krieg und die Hoffnung der Menschen auf ein Ende der Gewalt“

Die Ausstellung richtet sich gegen das Vergessen der Konfliktopfer


Unter dem Motto ‘Menschenrechte aktuell’ veranstalten das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die Internationale Liga für Menschenrechte e.V. und die Humanistische Union e.V. jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit Brot und Käse, Wasser und Wein.

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Humanistische Union e.V., kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.

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"Friede, Freude, Freihandel - Theorie, Ideologie und Praxis einer fixen Idee"

bewegung.taz.de - 28.09.2017
28.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Freihandel und Protektionismus sind zwei unscharf umrissene Begriffe, von denen in der öffentlichen Debatte heute häufig die Rede ist und mit denen auch oft polarisiert wird, ohne in der Sache eine genaue Analyse von Motivationen und Wirkungen vorzunehmen. Den wirtschaftspolitischen Pänomenen Freihandel und Protektionismus werden in verschiedenen Zusammenhängen und von verschiedenen Gruppierungen wechselweise wohlstandsfördernde, friedenssichernde oder genau umgekehrt konfliktfördernde und wohlstandsmindernde Wirkungen zugeschrieben. Die sogenannte politische Mitte setzt sich zumindest verbal für Freihandel ein, während die Rechte sich für Protektionismus im Interesse der jeweils eigenen Nation ausspricht und die Linke für Differenzierung im Sinne eines fairen Welthandels plädiert. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung soll helfen, die der öffentlichen Debatte zurgundeliegenden jeweiligen Interessen herauszuarbeiten und die ökonomische und politische Bedeutung von Freihandel und Protektionismus klärend zu beleuchten.

Buchvorstellung: Dr. Christian Christen hat VWL und Sozialökonomie studiert, publiziert zu wirtschaftspolitischen Themen und ist unter anderem auch im wissenschaftlichen Beirat von Attac tätig

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Fotoausstellung " Von 7 bis 250 000 - Protest gegen TTIP und CETA in Berlin" statt und wird in Zusammenarbeit mit dem Berliner "Netzwerk TTIP | CETA | TiSA stoppen!" durchgeführt.

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Kolumbien: Trotz Friedensprozess – Humanitäre Krise und anhaltende Gefahr für Menschenrechtsverteidiger*innen

bewegung.taz.de - 28.09.2017
28.09.2017, 19:00 Uhr

Vesper - Menschenrechte aktuell

 

Im vergangenen November unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die marxistische FARC Guerilla nach vierjährigen Verhandlungen einen Friedensvertrag, der den über 50jährigen Bürgerkrieg beenden soll. Damit ist ein erster wichtiger Schritt getan.
Dennoch bestehen viele der Konfliktlinien nach wie vor – ebenso wie weitere illegale bewaffnete Gruppen. Neo-paramilitärische Gruppen und die ELN Guerilla dringen in die von den FARC verlassenen Regionen vor und kämpfen dort um die Vorherrschaft: Kontrolle über Bevölkerung und Ressourcen, Drogenanbau und Transportwege. In diesem Kontext steigt die Zahl der ermordeten Menschenrechtsverteidiger*innen und Gemeinde-vertreter*innen, die sich für ihre Rechte sowie die Verteidigung von Land und natürlichen Ressourcen einsetzen.

Gleichzeitig missachten Bergbauunternehmen Umweltstandards und Gewohn-heitsrechte indigener Gruppen und verschärfen so die humanitäre Krise der betroffenen Bevölkerung.

Der Aufbau eines dauerhaften Friedens mit sozialer Gerechtigkeit – insbesondere auch in ländlichen Regionen – bleibt eine enorme Herausforderung.

Es diskutieren zum Thema:

• Daniela Simm: Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe. Die DKH unterstützt in besonders vom Konflikt betroffenen Regionen ländliche Bevölkerung z.B. durch Bildungsarbeit, psychosoziale Begleitung von Opfern und Schutzprogramme.

• Dr. Annelen Micus: Juristin mit Schwerpunkt Vergangenheits-aufarbeitung sowie Wirtschaft und Menschenrechte. In den vergangenen Jahren begleitete sie die indigenen Wayúu im Kampf um ihre Rechte gegenüber dem Bergbauunternehmen Cerrejón im Nordosten Kolumbiens.

Moderation: Christiane Schwarz, kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.

Zusätzlich zeigen wir bis zum 29. September die Ausstellung

„Basta ya – Kolumbiens Krieg und die Hoffnung der Menschen auf ein Ende der Gewalt“

Die Ausstellung richtet sich gegen das Vergessen der Konfliktopfer


Unter dem Motto ‘Menschenrechte aktuell’ veranstalten das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die Internationale Liga für Menschenrechte e.V. und die Humanistische Union e.V. jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit Brot und Käse, Wasser und Wein.

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Humanistische Union e.V., kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.

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Atlas der Nachbarschaften

bewegung.taz.de - 28.09.2017
28.09.2017, 15:30 Uhr - 17:30 Uhr

Was wissen wir über unseren Kiez? An welchen Orten wird Nachbarschaft in Kreuzberg erhalten und gepflegt - und wo ist sie bedroht?

Das möchten wir gemeinsam mit euch in einem Workshop festhalten und eine bereits bestehende Kartierung gemeinsam mit Euch erweitern. Diese wird zukünftig auch online einsehbar sein und kann so unsere Kieze stärken. Dabei möchten wir auch mit euch diskutieren: Wie können wir Geschäfte, Lokale oder soziale Einrichtungen schu¨tzen, erneuern und ermöglichen?

Im Wrangelkiez ist 2015 aus dem Kampf gegen die Schließung des Gemu¨seladens Bizim Bakkal beispielsweise die Initiative Bizim Kiez erwachsen. Hier zeigt sich wie Unternehmen durch Handel mit Wohn- und Arbeitsraum Profite machen und gleichzeitig über lange Zeit gewachsene Orte der Nachbarschaft verdrängen. Die von uns gemeinsam erstellte Kartierung soll einerseits die Verdrängung und andererseits die öffentlichen, gemeinsamen Orte sichtbar machen.

Wir laden euch also dazu ein, mit uns einen Atlas der vielen Nachbarschaften zu zeichnen!

Treffpunkt: Platz ohne Namen in der Falckensteinstrasse

Fritz Lammert
Philipp Schläger

+ Bizim Kiez
+ Familien- und Nachbarschaftszentrum im Wrangelkiez
+ Fachgebiet Städtebau und Urbanisierung, TU Berlin

Eine Veranstaltung im Rahmen der "Stadttage. Themenwoche zur Zukunft von Stadt"

https://www.bildungswerk-boell.de/de/stadttage

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

 

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Die Energiewende neu denken! - Was braucht Berlin?

bewegung.taz.de - 28.09.2017
28.09.2017, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr

Die Energiewende in Deutschland startete mit der Einführung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) unter der rot-grünen Koalition 1998 bis 2005 sehr erfolgreich. Im Koalitionsvertrag wurden mit der Einführung der Ökosteuer, dem 100.000-Dächer-Programm (Solarenergie für unsere Dörfer und Städte) und in dessen Folge die Einführung des Erneuerbare Energien Gesetzes, sowie dem Atomausstieg eine Reihe von Kernelementen der Energiewende vereinbart und umgesetzt. Dies führte zu einer schnellen Veränderung des deutschen Strommixes, weg von umweltbelastender Atom- und Kohleenergie hin zu Erneuerbaren Energien. Träger*innen dieser erfolreichen Energiewende waren allerdings nicht die großen vier Energiekonzerne, sondern viel mehr die kleinen, aber erfolgreichen Bürger*innenprojekte von unten und das engagement vieler Städte und Kommunen. Das sehr gut ausgeklügelte Erneuerbare Energiengesetz aus der rot-grünen Ära trieb den Energiewandel unerwartet schnell voran.

Nach der Ablösung der rot-günen Koalition ist die Energiewende in Deutschland wieder zum Erliegen gekommen. Trotz der zunehmenden Erderwärmung und des Klimawandels und seiner katastrophalen Folgen, dem steigenden Meeresspiegel, den zunehmenden Dürren, Stürmen und Überschwemmungen läßt sich die Bundesregierung viel zu lange Zeit bei der Umsetzung der Klimaschutzziele. Bis 2020 soll der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. Wenn dieses Ziel ernst genommen wird, muss die Energiewende in unseren Städten möglichst schnell voran gebracht werden. Wichtigste Träger*innen der Energiewende sind neben der Industrie die Städte, bzw. Kommunen und die Bürger*innen selbst.

In den letzten Jahren sind viele fortschrittliche Projekte der Energiewende von verschiedenen kleinen Initiativen umgesetzt worden. In Berlin steht die die ufaFabrik als positives Beispiel für die Energiewende "von unten" ganz oben. Gemeinsam wollen wir das nachhaltige Konzept der ufaFabrik im Rahmen einer Exkursion entdecken und anschließend ein Storytelling über die Energiewende Deutschlands hören und darüber diskutieren.

15 Uhr Führung über das ufaFabrik Gelände (Internationales Kulturzentrum) mit dem Schwerpunkt Energiewende von unten mit Dipl. Phys. Ing. Werner Wiartalla, Mitarbeiter der ufaFabrik

16.30 Uhr Die Geschichte der Energiewende in Deutschland erzählt von Marcus Franken, Umweltingenieur, Journalist, Autor und Redakteur

Für weitere Informationen oder Wünschen zur barrierefreien Teilnahme: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der "Stadttage - Themenwoche zur Zukunft von Stadt"

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

 

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Jahreskonferenz 2017 - Arbeitskreis Historische Friedens- und Konfliktforschung in Kooperation mit Archiv Grünes Gedächtnis

bewegung.taz.de - 28.09.2017
28.09.2017 - 29.09.2017
The Arbeitskreis Historische Friedens- und Konfliktforschung (AKHF) is the German Associ- ation for the Historical Study of Peace and Conflict. For more information, please visit www.akhf.de The conference will be hosted by the Archiv Grünes Gedächtnis , Berlin / Heinrich Böll Stiftung, which also subsidises the event with fund s. https://www.boell.de/de/stiftung/archiv- gruenes-gedaechtnis
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Türsteher Ägypten?

bewegung.taz.de - 27.09.2017
27.09.2017, 19:30 Uhr

Vor einem Jahr unterzeichneten die deutsche und die ägyptische Regierung ein Abkommen zur „Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich“. Ein zentraler Punkt des Abkommens ist die Verwaltung von Migration. Mit „Migrationskampagnen“ sollen auf ägyptischer Seite Menschen von der Überfahrt nach Europa abgebracht werden. Mit drei Gästen aus Ägypten wird über die politischen Funktionen des deutsch-ägyptischen Abkommens diskutiert und sie berichten von den Repressionen auf der Straße, vor Gericht, im Gefängnis, im Flüchtlingslager und im Internet. 19:30 Uhr, Wildenbruchstraße 86, Neukölln

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Stadt für alle?! Wege zu einer Stadtgesellschaft ohne Ausschlüsse

bewegung.taz.de - 27.09.2017
27.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Menschen ohne oder mit "falschen" Papieren sind in Deutschland von grundlegenden Rechten auf medizinische Versorgung, sicheren Arbeitsbedingungen und politischer Teilhabe faktisch ausgeschlossen. Diese prekäre Situation wird alltäglich hergestellt und verstärkt, wenn wie selbstverständlich ein Ausweisdokument gezeigt werden muss: Bei der Kontrolle im Nahverkehr, beim Empfang in der Frauenarztpraxis oder bei der Einrichtung eines Bankkontos. Die Kampagne "Kein Mensch ist illegal", das "Mouvement des Sans-Papiers", das Konzept "Sanctuary Cities" - sie alle versuchen mit verschiedenen Strategien, den Lebensalltag derjenigen zu verbessern, die aufgrund fehlender oder "falscher" Papiere vom Zugang zu Bürger*innenrechten abgeschnitten werden.

Um konkrete Unterstützung zu leisten, ist die (Zusammen-)Arbeit von verschiedenen Akteur*innen nötig, von Fachkräften wie Ärzt*innen und Lehrer*innen, über Gruppen, die Beratungs- oder Öffentlichkeitsarbeit anbieten, bis hin zu Sachbearbeitenden in der Verwaltung. An diesem Abend möchten wir mit Engagierten der Unterstützungsstruktur Medibüro, Manuel Armbruster, Mitarbeiter der KuB (Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen)und der Rechtswissenschaftlerin Helene Heuser diskutieren: Wie stellt sich die aktuelle Situation in Berlin dar? Welche Erfahrungen in der Organisierung gibt es bereits? Wo gibt es darüber hinaus noch Handlungsspielräume? Wir möchten mit dieser Veranstaltung eine öffentliche Debatte über eine Stadtgesellschaft ohne Ausschlüsse anregen. Anschließend wird es ausreichend Raum für gemeinsame Diskussion geben.

Referent*innen:

Blaise Tiako (Solidarity City Berlin)
Helene Heuser (Refugee Law Clinic Hamburg)
Manuel Armbruster (Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.)
Maria Hummel (Medibüro Berlin/Solidarity City Berlin)

Moderation:
Christian Jakob

Eine Veranstaltung im Rahmen der "Stadttage. Themenwoche zur Zukunft von Stadt"

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

**NEWS** Wir empfehlen euch ergänzend zu dieser Veranstaltung die spannende Veranstaltung "Migration - Macht - Soziale Arbeit: Sanctuary Cities" der KUB am 21. September! Dort werden internationale Beispiele von bereits bestehenden Sanctuary Cities vorgestellt und diskutiert. Bei unserem Podium "Stadt für alle?!" wird darauf aufbauend auf rechtliche Aspekte und die Situation in Berlin fokussieren. Wir freuen uns!
Links zu der Veranstaltung:
https://www.kub-berlin.org/de/aktuelles
https://de-de.facebook.com/events/113955229321025/

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Jahrestagung 2017: Peace Initiatives and Urban Space

bewegung.taz.de - 27.09.2017
27.09.2017 - 29.08.2017

Annual Conference of the Arbeitskreis für Historische Friedens- und Konfliktforschung  (German Association for Historical Peace and Conflict Studies) in cooperation with the Archiv Grünes Gedächtnis of the Heinrich Böll Foundation

Berlin, 27th to 29th September 2017

The conference aims to shed light on the ambivalent status of cities and towns as both centres for peace initiatives and protest movements as well as objects of militarisation, as potential or actual sites of wartime destruction, and as targets of nuclear attacks.

Throughout the 20th century, the propensity for urban life to be attacked, destroyed, or annihilated in acts of organized violence has encouraged manifold initiatives seeking to prevent urban destruction and fostered campaigning for nonviolence, disarmament, and peace from an urban point of view. Amid such endeavours, the particular histories, spatial peculiarities, material characteristics, and myriad human populations of cities and towns provide settings and objects of reflection, and they become sources for negotiations concerning peace, reconciliation, and nonviolence in people’s everyday lives.

The conference will investigate the dynamic between urban space and initiatives for peace and disarmament that has emerged in Europe and Israel. It will explore how towns and cities have assumed the role of a counterforce against tendencies towards militarisation, destruction, and violence, thereby aiming to widen and enlarge our perspective on creating peace in relation to urban life and urban space.

The conference will take place at the Archiv Grünes Gedächtnis in Berlin (Eldenaer Str. 35, 10247 Berlin). Attendance is free, but registration required until 15th September 2017 (Mail akhf@mail.de).

The conference is organized by the Arbeitskreis für Historische Friedens- und Konfliktforschung (http://historische-friedensforschung.org) in cooperation with the Archiv Grünes Gedächtnis of the Heinrich Böll Foundation (https://www.boell.de/de/stiftung/archiv-gruenes-gedaechtnis). It is partly financed by the Fritz Thyssen Foundation (http://www.fritz-thyssen-stiftung.de).

 

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Nuremberg International Human Rights Film Festival 2017

bewegung.taz.de - 27.09.2017
27.09.2017 - 04.10.2017

Das Nuremberg International Human Rights Film Festival (NIHRFF) ist Deutschlands größtes und ältestes Filmfestival zum Thema Menschenrechte. Seit 1999 präsentiert es alle zwei Jahre engagierte internationale Filmkunst.

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mpz-salon: "Die Frau mit der Kamera - Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann"

bewegung.taz.de - 26.09.2017
26.09.2017, 19:30 Uhr - 22:30 Uhr

von Claudia von Alemann / 92 min

Claudia von Alemann ist zum anschließenden Gespräch dabei.


Abisag Tüllmann (1935-1996) hat die neuen sozialen Bewegungen dokumentiert, die Studentenbewegung und den Frankfurter Häuserkampf, die Anfänge des Feminismus, Bürgerrechtler*innen gegen Rassentrennung, die algerische Befreiungsbewegung. Ihre Reisereportagen führten sie nach Polen, in die DDR, nach Israel und Südafrika.Ihre Fotografien haben sich tief in unser kulturelles Gedächnis eingebrannt. Der Dokumentarfilm über Leben und Werk der vielseitigen Fotografin von ihrer langjährigen Freundin Claudia von Alemann erinnert an sie. In mehr als 500 schwarz-weiß Fotografien - ausschließlich aufgenommen von Abisag Tüllmann - werden Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre dokumentiert.Gleichzeitig prägte sie die deutsche Theaterfotografie über drei Jahrzehnte.

Die Frau mit der Kamera - das Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann ist ein nuancenreiches Zeitporträt, eine berührende Biografie und ein Dokument einer außergewöhnlichen Freundschaft.

mpz
Eintritt: Spende

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Teheran: Metropole am Limit

bewegung.taz.de - 26.09.2017
26.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

*Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der "Themenwoche zur Zukunft von Stadt" des Bildungswerkes. Weitere spannende Veranstaltungen der Stadttage finden Sie hier.*

Mangel an Wohnraum, steigende Mieten, zu viel Verkehr: All diese Probleme stellen nicht nur Städte in Deutschland und Europa vor große Herausforderungen, sondern in besonderem Maße auch die Ballungszentren im Nahen und Mittleren Osten. Ob Mega-Cities wie Kairo, Istanbul und Teheran mit über 15 Millionen EinwohnerInnen oder die Hightech-Skylines von Abu Dhabi und Doha, die Herausforderungen an den Städtebau in der Region sind enorm. Der Klimawandel, Arbeitsmigration, soziale Ungleichheit und Umweltverschmutzung erfordern innovative Lösungen und neue partizipative Ansätze. Auch muss die Rolle zivilgesellschaftlicher Initiativen dabei deutlicher in den Blick und in ihrer Bedeutung für diese Projekte ernst genommen werden.

Als Auftakt der vierteiligen Veranstaltungsreihe geben Amina Nolte und Daniel Walter von Alsharq e.V. einen Überblick über den Urbanen Nahen und Mittleren Osten und grundsätzliche Tendenzen zum Thema Stadt in der Region. Ein besonderer Blick soll an diesem Abend auf die iranische Hauptstadt Teheran geworfen werden. Mit ihrem rasanten Wachstum und notorischen Verkehrschaos steht die Stadt vermeintlich beispielhaft für die Tendenzen ungezügelter Modernisierung. Derweil versuchen die Stadtverwaltung sowie vereinzelt auch zivilgesellschaftliche Initiativen, diese Stadt am Limit für die BewohnerInnen lebhaft zu machen.

Veranstaltungsort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung ; Sebastianstr. 21, 10179 Berlin.

Datum: 26.09.2017 ; 19:00-22:00 Uhr

Information und Anmeldung: http://www.bildungswerk-boell.de/de/stadttage

Dies ist eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert.

 

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Right Livelihood Award Laureates will be announced

bewegung.taz.de - 26.09.2017
26.09.2017, 09:00 Uhr

The 2017 Right Livelihood Award Laureates will be announced on 26 September at 09:00 CET (07:00 UTC) in Stockholm.

The international jury will meet in early September to select this year’s Laureates from more than 100 nominations received from around the world.

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Der lange Weg zur Gleichheit - Lesbisches Leben in afrikanischen Ländern: Die Coalition of African Lesbians

bewegung.taz.de - 25.09.2017
25.09.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Wenn über Feindlichkeit und Gewalt gegenüber LSBTI-Menschen gesprochen wird, sieht es in jedem Land anders aus. Südafrika hat zwar eine der fortschrittlichsten Verfassungen der Welt, aber gerade dort sind lesbische Frauen häufig Gewaltverbrechen ausgesetzt. In vielen afrikanischen Staaten sind homosexuelle Beziehungen kriminalisiert.
Die Juristin Uta Schwenke, seit 2011 im LSVD-Bundesvorstand, arbeitet seit 2013 mit der Coalition of African Lesbians (CAL) zusammen. Diese feministische Dachorganisation beherbergt 14 verschiedene afrikanische Mitgliedsorganisationen.
Gemeinsam mit Sonja Schelper, Geschäftsführerin von filia. die frauenstiftung, ist sie deutsche Projektleitung des Projektes Masakhane. Dieses auf vier Jahre angelegte Frauen-, Lesben- und Trans*-Projekt im Subsahararaum ist das größte bisherige Projekt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit für Menschenrechte im Bereich LSBTI. Es unterstützt Vernetzung und Empowerment in Namibia, Botswana, Simbabwe, Südafrika und Sambia und verfolgt einen sehr strategischen feministischen Ansatz, der auch in Europa als Vorbild dienen kann.
Nach der Vorstellung des Projektes besteht die Möglichkeit zur Diskussion und Vernetzung.

Veranstaltungsort:
EWA e.V.- Frauenzentrum, Prenzlauer Allee 6, 10405 Berlin

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Veranstaltungsort ist auschließlich für Frauen zugänglich.

Dies ist eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem EWA-Frauenzentrum.
Sie wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

 

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Ist das unsere Stadt? Visionen des Zusammenlebens in Berlin

bewegung.taz.de - 25.09.2017
25.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Steigende Mieten, mangelhafte Fahrradwege, erhöhte Lebenshaltungskosten. Das Wohnen und Leben in Berlin gerät für viele unter Druck. Es scheint immer wichtiger, Räume des sozialen Zusammenlebens zu schaffen - sei es, um sich im Alltag gegenseitig zu unterstützen, sich gegen profitorientierte Aufwertungen des Wohnhauses zu wehren oder auch kulturelle (Frei)Räume gemeinsam zu füllen. Doch wie genau können solche Räume aussehen? Welche Wohn- und Organisationsformen gibt es? Welche Rolle spielen Prozesse der Digitalisierung?

An diesem Abend wollen wir mit Florian Schmidt (Baustadtrat Kreuzberg), Dr. Antje Matern (Regionalplanerin BTU Cottbus) und der Initiative „Stadt von unten" diskutieren: Wie werden soziale (Frei)Räume in der Stadtplanung mitgedacht? Was bedeutet das Konzept der „Smart City"? Was versprechen Modelle, in denen Wohnraum sowohl selbstverwaltet als auch kommunal organisiert ist? Wie kann neben dem Wunsch nach Anonymität ein gemeinschaftliches Miteinander gestaltet werden, das die Lebenswelten vieler berücksichtigt?

Nach einem gemeinsamen Input wird es die Möglichkeit geben, in Kleingruppen mit jeweils einer/m Vortragenden in die Diskussion zu kommen („World Café"). Anschließend laden wir zum gemeinsamen Imbiss ein.

 

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NS-KUNSTRAUB: LOKAL UND EUROPÄISCH

bewegung.taz.de - 25.09.2017
25.09.2017 - 26.09.2017
Eine Zwischenbilanz der Provenienzforschung in Celle Eine Veranstaltung des Bomann-Museums Celle und des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen
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Komm mit mir trödeln!

bewegung.taz.de - 24.09.2017
24.09.2017, 13:00 Uhr

Komm mit mir trödeln!
Im Potsdamer Kulturzentrum freiLand werden die heißesten Trödelstücke aus privaten Fundus auf dem Soliflohmarkt feilgeboten – Groß und Klein machen mit. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen, kühle Getränke, frisch Gegrilltes und Unterhaltung. Die Erlöse des Marktes kommen solidarischen Projekten und Zwecken zu Gute. 13 Uhr, Friedrich-Engels-Straße 22, Potsdam

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Neue Wilmersdorfer Witwen

bewegung.taz.de - 0 sec ago
23.09.2017, 15:00 Uhr

Die Wilmersdorfer Witwen gelten als Karikaturen eines nationalkonservativen Bürgermileus in West-Berlin. Weniger karikativ sind Repräsentant*innen der neuen Rechten, die sich vermehrt in Charlottenburg einnisten. Viele Kader der AfD wohnen hier, haben Kanzlein im Bezirk, Jobs in der „Bibliothek des Konservatismus“ oder der Redaktion der Jungen Freiheit. Die Wege sind kurz, die Verbindungen zwischen Partei, Zeitung, Stiftung und Bibliothek eng. Dass völkische bis rassistische Gedanken in der AfD Konjuntur haben, wird teils unverholen geziegt. Doch auch privatim sind die Grenzen  fließend. Im Charlottenburger Ratskeller treffen sich AfD unter anderem mit Vertreter*innen der Identitären Bewegung regelmäßig zum Netzwerken. Die Antifa möchte eine fortschreitende Normailisierung rechter Strukturen in der Stadt verhindern und ruft daher am Samstag, 23. September, um 15 Uhr auf dem Savigniplatz zur Demonstration für eine solidarische Gesellschaft auf. Ziel ist es, auf Verwebungen rechter Strukturen im Alltag aufmerksam zu machen und deren Zusammenkünfte zu erschweren.

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Grande Vélorution Festive anti GCO

bewegung.taz.de - 0 sec ago
23.09.2017, 13:30 Uhr - 24.09.2017, 12:00 Uhr

Le GCO, qu'est-ce que c'est que ce truc ?

Le GCO, c'est le Grand contournement ouest de Strasbourg, une autoroute de 24 km qui prévoit de relier en 2020 Vendenheim à Innenheim. Un projet exhumé du tout bagnole des années 70, qui ne réduira absolument pas la congestion de l'A35 et viendra défigurer la campagne strasbourgeoise.

La Vélorution !

Rendez-vous à vélo le samedi 23 septembre à 13h30 place Kléber !

On avance, sans essence, jusqu'au Moulin de Kolbsheim, rendre visite à la nouvelle zone à défendre de la campagne strasbourgeoise. C'est à 15 km à vélo par le canal de la Bruche.

Sur place, des infos sur le projet, café, une cuisine associative, on pourra aller voir la cabane anti-GCO de Kolbsheim, le château et son moulin qui doivent être défigurés par un viaduc autoroutier.

On peut camper sur place le soir, une restauration à prix libre est assurée, ou rentrer à Strasbourg vers 18h, pour arriver avant la nuit.

La flemme de pédaler ? La gare la plus proche est à 15 minutes de Kolbsheim, Entzheim-Aéroport/Strasbourg, derniers trains : 19h39 - 20h08 - 20h31, 2,60 euros

Envie d'en remettre une couche ? Grande manif anti GCO à Strasbourg le 30 septembre !

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Alternatiba 2017 - village des alternatives

bewegung.taz.de - 17 min 21 sec ago
23.09.2017 - 24.09.2017
Participer

Ensemble, montrons l’immense force que représentent toutes nos alternatives réunies et rendons possibles des modes de vie durables et souhaitables accessibles à tous ! Venez dès maintenant participer à la mise en œuvre d’Alternatiba Toulouse en 2017 ! Rejoignez les groupes de travail, les thématiques qui vous intéressent ! Vous pouvez nous contacter à l’adresse: toulouse@alternatiba.eu

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