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Updated: 40 min 54 sec ago

mpz-salon: ’30 Jahre Rote Flora – ein Rückblick aus verschiedenen Blickwinkeln‘

22.10.2019
28.10.2019, 19:30 Uhr - 28.10.2019, 22:00 Uhr

Zur anschließenden Diskussion dabei: Vertreter*innen des 'Archiv der sozialen Bewegungen'

30 Jahre lang hat sich ein Projekt gehalten, dass in Hamburg immer wieder für Aufregung und ‚Aufruhr’ gesorgt hat. Erkämpft und bekämpft, aber aus dem Viertel und aus Hamburg nicht mehr wegzudenken.
Anhand von vorhandenem Material versucht der Film einen Einblick zu geben in ein Projekt, das Raum für eine Kultur des Widerstands von unten gibt. Bunt, widersprüchlich, mit dem Wunsch nach einem Leben gegen den Mainstream und ohne Unterdrückung. mehr...

Vor der Veranstaltung lohnt sich ein Besuch der ‚Ausstellung 30 Jahre Rote Flora‘

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Automobil oder Rechtsstaat – wer hat Vorfahrt?

20.10.2019
29.10.2019, 18:15 Uhr - 29.10.2019, 20:30 Uhr

Es war eines der dominierenden Themen des Jahres 2018: Dieselfahrverbote. Deutsche Großstädte wurden gerichtlich zur Verhängung von Fahrverboten gezwungen. Ein juristisches Novum und ein Schock für die Autolobby.
Der Anwalt hinter diesen Entscheidungen ist Remo Klinger. Er vertritt die Deutsche Umwelthilfe in zahlreichen Verfahren. Dabei ist er nicht nur ausführendes Organ, er hat die Klagewelle selbst konzipiert und einen passenden Mandanten zum Fall gesucht.
Seit Jahren ist er im Umweltrecht aktiv. Bis dato sein größter Erfolg ist die Durchsetzung der Verbandsklage im Umweltrecht im Jahr 2013. Schon im darauffolgenden Jahr gab es in Bayern ein rechtskräftiges Urteil zur Einführung eines Luftreinhalteplans und zu dessen effektiver Umsetzung.
Doch die Landesregierung reagiert auf das Urteil nicht. Bayern sei ein Autoland und gegen Fahrverbote, so Markus Söder. Mehrfach verhängtes Zwangsgeld führte nicht zur Einsicht in der bayrischen Staatskanzlei. Nun lassen die Richter des bayrischen OVG durch den EuGH prüfen, ob Zwangshaft gegen verantwortliche Politiker ein rechtmäßiges Zwangsmittel ist. Das wäre ein weiteres juristisches Novum.
Wir sind froh, dass Remo Klinger unserer Einladung gefolgt ist. Er wird uns von seinen Erfahrungen in den Dieselprozessen berichten. Im Anschluss wird es eine Diskussion zu den aktuellen Entwicklungen im Umweltrecht geben.

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Mechanismen und Auswirkungen – Museum des Kapitaismus

17.10.2019
25.10.2019, 20:00 Uhr - 25.10.2019

Am 25. 0ktober 2019 eröffnen wir das Museum des Kapitalismus seine neue Dauerausstellung!

Die Schwerpunkte der Ausstellung beleuchten kapitalismusspezifische Mechanismen und ihre Auswirkungen. Sie zeigt, wie die Produktionsweise des Kapitalismus unseren Alltag dominiert und dabei nicht nur Umwelt, sondern auch Menschen zerstört. Sie diskutiert Vorschläge zur Lösung der Klimakatastrophe und regt dazu an, über Utopien nachzudenken. An vielen interaktiven Stationen werden die Mechanismen und Auswirkungen des Kapitalismus fassbar.

Die Eröffnung wollen wir am Freitag groß mit euch feiern! Los geht es um 20h. Der Raum ist barriere-arm und der Eintritt frei! Alle Neuigkeiten zur Eröffnung auch hier Facebook.

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Der Kälteschutz sucht Unterstützung

16.10.2019
17.10.2019, 19:00 Uhr - 17.10.2019

Wann: Donnerst, 17. Oktober, 19 Uhr

Wo: Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, Berlin-Kreuzberg

 

Die meisten können sich zum Einbruch der kälteren Jahreszeit in ein molliges Heim zurückziehen. Das bleibt vielen Wohnungs- und Obdachlosen verwehrt. In den letzten Jahren hat ihre Zahl drastisch zugenommen, und an Schlafplätzen mangelt es.

Der Kälteschutz im Kreuzberger Mehringhof unterstützt in der Kältesaison Betroffene. Dabei handelt es sich um eine unabhängige und selbst organisierte Initiative für wohnungslose Menschen, die in den Wintermonaten ehrenamtlich eine kleine Notunterkunft mit Nachtcafé betreibt. Einmal die Woche, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, stellt die Initiative rund 25 Schlafplätze zur Verfügung. Es gibt Abendessen, gemeinsames gemütliches Beisammensein, Spiele, Frühstück und die Möglichkeit, sich zu waschen. Dieses Jahr startet die Saison am 24. Oktober. Wie jedes Jahr werden  Unterstützende gesucht, die heute bei einer Infoveranstaltung den Kälteschutz kennen lernen können. 17. 10., Gneisenaustraße 2a, zweiter Hinterhof, 19 Uhr

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Tony Greenstein: Zionismus und Antisemitismus – Geschichte und aktuelle Situation

15.10.2019
25.10.2019, 19:00 Uhr - 25.10.2019, 22:00 Uhr

Tony Greenstein ist ein erfahrener englischer Antifaschist. Er hat sich sehr früh der jüdischen Opposition gegen den israelischen kolonialen Herrschafts- und Unterdrückungsapparat angeschlossen. Er ist u. a. Autor von „A History of Fighting Fascism in Brighton and the South Coast” sowie bekannter englischer Blogger und aktiver Gewerkschafter.

„Antisemitismus“, dieser massiv belastende Vorwurf, trifft derzeit v.a. die Palästinasolidarität, politisch links stehende Gruppen und Personen sowie Menschen, die im so genannten Nahen Osten leben oder von dort stammen, auch Flüchtlinge aus der Region stehen unter Druck. Wer gegen die kolonialistische und Unterdrückungspolitik  des  Staates  Israel  Position  bezieht,  sogar  deren  zivile  Widerstandsintiative BDS (Boykott, Desinvestment und Sanktionen) unterstützt, muss damit  rechnen,  mit  einschneidenden  Nachteilen  bedroht  zu  werden  –  Verweigerung öffentlicher Räume, Kontokündigung, Aberkennung von Auszeichnungen und mehr. Dies gilt für Juden gleichermaßen wie für Nichtjuden.

Unser Referent Tony Greenstein wird darüber sprechen, dass Zionismus und Antisemitismus in der Geschichte einiges gemeinsam hatten. Antisemiten unterstützten den Zionismus, um die Juden ihres Landes loszuwerden. Als der Zionismus Ende des 19. Jahrhunderts seinen Anfang nahm, wurde er von Juden sogar als eine Form von jüdischem Antisemitismus angesehen. Dieser historische Hintergrund ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der heutigen Situation. 

https://senderfreiespalaestina.de/

Termin: Freitag, 25. Oktober 2019

Beginn: 19.00 Uhr, Begegnungszentrum AWO-Ost, Ostendstr. 83, Stuttgart-Ostheim
Der Eintritt ist frei.

Vortrag und Diskussion werden ins Deutsche übersetzt.

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Revolution als Emanzipation - Die syrische Revolution & solidarisches Handeln

14.10.2019
26.10.2019, 10:00 Uhr - 26.10.2019, 17:00 Uhr

Acht Jahre ist es her, das die syrische Revolution und damit der Aufstand gegen den Diktator Assad begonnen hat. In Deutschland sind in erster Linie die geflüchteten Menschen Thema, die hier ankommen. Doch wie sieht es vor Ort eigentlich aus?

Gemeinsam mit den teamenden syrischen Aktivist*innen wollen wir herausarbeiten, wie es zu der Revolution kam, wie sie verlaufen ist und welche Rolle Feminismus darin spielt. Außerdem wollen wir einen Blick auf die heutige Lage in Syrien und in der Diaspora werfen und fragen, wie solidarisches Handeln aussehen kann.

Die Veranstaltung findet auf Englisch und Deutsch statt.

Das Seminar kostet 8€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

Das Programm „Talking about the revolution“ wird gefördert durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Mit Aktivist*innen von "Adopt a Revolution"

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Kein Schlussstrich! - Rechter Terror & Lehren aus dem NSU-Komplex

14.10.2019
19.10.2019, 10:00 Uhr - 19.10.2019, 17:00 Uhr

Acht Jahre sind seit der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ vergangen. Welche Lehren ziehen Migrant*innen, Antirassist*innen und linke Aktivist*innen daraus? Was heißt für uns "kein Schlussstrich"? Wie hat sich der Rechtsterrorismus seither entwickelt?
Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen.

Am Abend vor dem Workshop schauen wir gemeinsam dem Film "Der Kuaför aus der Keupstraße" und diskutieren mit Mitat Özdemir von der Interessengemeinschaft Keuptstraße über die Folgen des Anschlags, den Kampf für ein Mahnmal auf der Keupstraße, den Stand der Aufklärung im NSU-Komplex sowie die Aktualität rechten Terrors.

Das Seminar kostet 8€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

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Film & Diskussion: Der Kuaför aus der Keupstraße

14.10.2019
19.10.2019, 18:00 Uhr - 20.10.2019, 22:00 Uhr

Um 18 Uhr wird der Film gezeigt. Ab 20 Uhr diskutieren wir mit Mitat Özdemir von der Interessengemeinschaft Keupstraße

Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Der Film rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Ein rassistisches Motiv wurde weitestgehend ausgeblendet. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet.
Der Kuaför aus der Keupstraße zeigt auf eindrückliche Weise wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben. So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über strukturellen Rassismus in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren wir mit Mitat Özdemir, dem Ehrenvorsitzenden der Interessensgemeinschaft Keupstraße, über die Folgen des Anschlags, den Kampf für ein Mahnmal auf der Keupstraße, den Stand der Aufklärung im NSU-Komplex sowie die Aktualität rechten Terrors.

Die Veranstaltung ist Teil des Seminars "Kein Schlussstrich! - Rechter Terror & die Lehren aus den NSU-Komplex", das am Samstag, den 19. Oktober im NFJ-Laden stattfindet. Für Film & Diskussion müsst Ihr Euch nicht anmelden.

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Alternativer Konsum: Sharing economy Sharing for future! - Wie kann der Leih-Boom Ressourcen nachhaltiger fair-teilen?

14.10.2019
24.10.2019, 18:00 Uhr - 24.10.2019, 21:30 Uhr

 

Aktuell ist "Sharing", sprich Teilen oder gemeinsam Nutzen, ein der Trend in Wirtschaft und Gesellschaft.

Carsharing, Bikesharing und E-Scooter ermöglichen Mobilität ohne eigenen Besitz. Aber auch außerhalb der Mobilität finden sich Angebote, die sich durch „besitzlosen Nutzen“ statt nutzlosem Besitz auszeichnen. "Sharing" führt zu einem Umdenken und umfasst diverse Bereiche des täglichen Lebens. "Teilen statt Kaufen" kann viele wertvolle Ressourcen, klimaschädliches CO2, Geld und mehr einsparen.

- Doch wie sieht die Praxis des „Sharing“ - des Teilens aus?
- Wie kann dieser Ansatz durch uns Verbraucher*innen und die Politik verbessert werden?

Das werden u.a. Fragen sein, die diesen Workshop leiten.

Der Workshop dient als kompakter Einstieg: Es werden Sharing-Angebote und deren Nutzen für nachhaltiges Leben und Wirtschaften in der Stadt Berlin sowie für uns persönlich diskutiert.

Herzlich eingeladen sind Menschen, die noch keine oder wenige Sharing-Erfahrungen haben und ihren Konsum fair-ändern möchten. Der Workshop lebt von interaktiver Beteiligung. Mitmachen erwünscht!

Gerne können die Teilnehmenden ihre Herausforderungen des Alltags mitteilen, in denen Sharing/Teilen eine Lösung sein könnte. Es wird darüber diskutiert, welche Maßnahmen im persönlichen Umfeld getroffen werden können und welche Maßnahmen von der Gesellschaft und Politik initiiert werden müssen, damit das Konzept des Sharings/Teilens sich weiter durchsetzen kann.

Die Workshopgäste sind eingeladen kleine, gesunde Snacks mitzubringen und mit der zu Gruppe teilen. So kann Sharing schon mal im kleinen Rahmen praktisch erprobt werden.


Workshopleitung:

Malte Dierwald hat Politikwissenschaft in Duisburg und Berlin studiert und an der Universität Bremen eine Zusatzausbildung zum Erwachsenenbildner abgeschlossen. Er beschäftigt sich mit Themen wie alternativer Konsum, Föderalismus, Bildung (-spolitik) und Netzpolitik. Er ist außedem aktives Mitglied des Arbeitskreises Wirtschaft und Soziales im Bildungswerk Berlin.

Nikolai Wolfert, Dipl. Soziolge, Gründer des 1. Leihladens Leila in Berlin und Betreiber der Leihplattform Cosum.de, die sich für eine soziale Nachbarschaft auf Vereinsbasis einsetzt. Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales im Bildungswerk.

Bei Wünschen zur barrierefreien Teilnahme melden Sie sich bitte an: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

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“Du hast die Kugel, wir haben das Wort” – Einweihung des Wandbilds in Gedenken an Berta Cáceres und Marielle Franco

11.10.2019
18.10.2019, 19:00 Uhr - 18.10.2019

Lateinamerika gilt als die gefährlichste Region für Aktivist*innen, die sich für Menschen- und Umweltrechte einsetzen. Jährlich werden hunderte Menschen kriminalisiert, verfolgt oder ermordet, weil sie sich für Landrechte, Umweltschutz oder die Rechte von Minderheiten einsetzen. Die Konflikte finden dort statt, wo Unternehmen Rohstoffe abbauen, Staudämme errichten oder Wälder roden. Auch deutsche Unternehmen und Banken sind häufig daran beteiligt. Aber auch in den Städten Lateinamerikas ist das Engagement gegen Polizeigewalt und Rassismus sowie für Frauen- und Minderheitenrechte oftmals lebensgefährlich. Die Tatbeteiligten und Verantwortlichen bleiben meist straffrei.

Dennoch nehmen zahlreiche Menschen dieses Risiko in Kauf und setzen sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung der Gemeingüter zur Wehr, engagieren sich für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Oft sind es Frauen, die ganz vorne stehen und dafür ihr Leben riskieren.

Wir laden ein zur Eröffnung des Wandbildes, das Berta Cáceres (1971-2016) und Marielle Franco (1979-2018) gedenkt. Beide waren Aktivistinnen, die aufgrund ihres Engagements ermordet wurden. Beide stehen stellvertretend für die fortdauernde Gewalt, aber auch den Widerstand, der in vielen Teilen Lateinamerikas lebt.

Neben der Vorstellung des Wandbildes gibt es eine Infoveranstaltung mit Llanquiray Painemal (Mapuche-Aktivistin) sowie Adriana Yee Meyberg und Joan Imitola (beide Unidos por la Paz - Alemania), Essen, Trinken und Musik!

Die Veranstaltung ist Teil des Antikolonialen Monats in Berlin.

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30 Jahre Mauerfall

11.10.2019
22.10.2019, 18:30 Uhr - 22.10.2019, 20:00 Uhr

Vor 30 Jahren ist die Mauer gefallen. Doch der Prozess der Wiedervereinigung dauert bis heute an.

Nach wie vor bestehen Unterschiede zwischen Ost und West. Für viele bleiben diese Kategorien identitätsstiftend. Welchen Einfluss hat das auf unsere heutige Politik und Gesellschaft? Wo stehen wir bei Wiedervereinigung und Aufarbeitung? Was können wir daraus lernen?

Diskussion: Unter anderem mit Roland Jahn (Bundesbeauftragter Stasi-Unterlagenbehörde) und Dr. Anna Kaminsky (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Eine Veranstaltung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Berlin.

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Podiumsdiskussion-2210/!169548/

Eintritt frei!

Bild: Getty Images / Frank van den Bergh

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Was heißt hier Werte?

11.10.2019
23.10.2019, 18:00 Uhr - 23.10.2019, 20:00 Uhr

Die Unabhängigkeit der Justiz, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und Wahrung der Rechte von Minderheiten – Teil des festen Wertekanons der europäischen Verträge – all das steht derzeit in den EU-Mitgliedsstaaten Polen und Ungarn auf dem Spiel.

Die aktuellen Entwicklungen in beiden Ländern drohen die demokratischen Strukturen immer weiter auszuhöhlen. Wie genau die neue Kommission mit Verstößen gegen Rechtsstaatlichkeit umzugehen gedenkt, ist noch nicht abzusehen.

Welche Strategien können überzeugen im Umgang mit EU-Mitgliedern oder politischen Kräften, die das normative Fundament des europäischen Hauses in Frage stellen oder rundweg ablehnen? Kann Europa seine Werte und Prinzipien in einer Welt behaupten, in der Demokratien weniger werden? Wie weit wollen wir gehen, um für Demokratie einzustehen und sie zu verteidigen? In der Reihe „Europa antwortet“ versuchen wir diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Diskussion u.a.:

György Dalos (Schriftsteller und Historiker)

Jacek Lepiarz (Journalist)

Dr. Claudia-Y. Matthes (Humboldt-Universität zu Berlin)

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://www.eab-berlin.eu/event/was-heisst-hier-werte/

Eine Veranstaltung der Europäischen Akademie Berlin in Kooperation mit der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes

Eintritt frei!

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Fishbowl-Diskussion-2310/!169571/

 Bild: unsplash/ Emily Morter

 

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ABC der globalen (Un)Ordnung

11.10.2019
15.10.2019, 19:30 Uhr - 15.10.2019, 22:30 Uhr

Schien der Siegeszug der neoliberalen Globalisierung lange Zeit unaufhaltsam, ist seit der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 die Herausbildung eines neuen Typs der Globalisierung zu beobachten. Inzwischen zeigen sich die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung in aller Deutlichkeit: Aus dem Wohlfahrtsversprechen ist eine Welt der globalen ­(Un)Ordnung ­und der Revolte von Rechts geworden.

Im VSA: Verlag ist soeben das "ABC der globalen (Un)Ordnung" erschienen. 14 Autorinnen und Autoren greifen in 126 Stichwörtern die aktuellen Entwicklungen auf, erarbeiten politische Orientierungspunkte und zeigen Alternativen. Auch für das neue ­Standardwerk der ­Globalisierungskritik gilt: "Eine andere Welt ist möglich".

Es diskutieren:

Claudia von Braunmühl (Mitherausgeberin, 1996-2018 Honorarprofessorin für Internationale Politik an der FU Berlin) zur Buchidee,
Birgit Mahnkopf (Dr., Prof. i.R. für Europäische Gesellschaftspolitik an der Hochschule für
Wirtschaft und Recht Berlin) zur Klimakrise,
Jochen Steinhilber (Dr., Leiter des Referats Globale Politik und Entwicklung der Friedrich-
Ebert-Stiftung) zu transnationalen Konzernen und
Christian Jakob (taz-Journalist) zu Flucht.

Moderation: taz-Werbeleiter Willi Vogelpohl

 

Eine Kooperation von taz, VSA: Verlag und Friedrich-Ebert-Stiftung

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"Wem gehört die Welt heute? Über das Menschenrecht auf Mobilität"

10.10.2019
14.10.2019, 19:00 Uhr - 14.10.2019, 21:00 Uhr

Vorstellung von Initiativen und Projekten zu Migration und Flucht, Selbstorganisierung und Teilhabe. Das lateinamerikanische Frauennetzwerk stellt ihre Initiative "Ni una menos" (Nicht eine weniger), die Selbsthilfeinitiative International Women Space stellt ihr Buch "Eure Heimat ist unser Albtraum" vor.

Moderation: Adam Baher (Solar e.V.)

Anmeldung erbeten (P52)

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Gegen den Krieg! Frieden! Freiheit! Brot!

10.10.2019
24.10.2019, 19:00 Uhr - 24.10.2019, 21:00 Uhr

Die Agitation für Frieden und Demokratie durch die im Ersten Weltkrieg nach Holland desertierten Linkssozialisten Carl Minister und Wilhelm Pieck und ihre weitestgehend unbekannt gebliebene Zusammenarbeit mit dem französischen Geheimdienst 1917/18.

In Kooperation mit dem Förderkreis Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung e.V.

Mit: Ottokar Luban (Historiker)

Anmeldung erbeten (P81)

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Monday on the Couch: China and Gender

10.10.2019
14.10.2019, 19:00 Uhr - 14.10.2019, 21:00 Uhr

Next year marks the twenty-fifth anniversary of the “Beijing Platform for Action”. The Platform for Action imagines a world where each woman and girl can exercise her freedoms and choices, and realize all her rights, such as to live free from violence, to go to school, to participate in decisions and to earn equal pay for equal work.

But how close are we to meeting these goals? China’s Domestic Violence law, an effort put forward by Women’s rights NGOs, was enacted 20 years after the Beijing Platform was initially adopted. Only in 2012 did the European Parliament resolution on women and climate change clarify that women would be more affected by climate change. So, has the Beijing Platform paved the way for these achievements? Or is it pink-washing on a global governance scale? How do you bridge diverse cultural interpretations when working to realize women’s rights on a global level?

Together with Isadora Cardoso, project coordinator at GenderCC - Women for Climate Justice in Berlin, and Cai Lingping, Executive Director of Health for All in Beijing, Joanna Klabisch of the China Program at Stiftung Asienhaus in Cologne will discuss Gender in light of current anti-feminism and transnational women’s rights movements. The discussion will be held in English.

When: Monday, October 14th, 7-9pm

Where: International Alumni Center (iac Berlin), Linienstrasse 65a, 10119 Berlin

This Monday on the Couch is organized in cooperation with the China Program of the Stiftung Asienhaus.

To attend, please register at the Bosch Alumni Network.

The session marks the kick-off of this year's EU-China NGO Twinning Program Capacity Building and Reflection Week which will be concluded with an open event at the Representative Office of the Robert Bosch Foundation on October 18 (EU-China NGOs Talk).

Monday on the Couch is a discussion format within the Bosch Alumni Network. One Monday each month, we are inviting experts from our network to the iac Community Space to discuss a current political or societal topic. After the discussion, there is time to continue the conversation over drinks.

Are you interested in organizing a Monday on the Couch event? Please feel free to send us some lines with your idea at info(at)boschalumni.net!

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Rojava verteidigen

10.10.2019
10.10.2019, 18:00 Uhr - 10.10.2019

Wann: Donnerstag, 10. Oktober 2019, 18 Uhr

Wo: Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg

 

Es ist eine willkürliche Behauptung Erdoğans, wenn er mit einer angeblichen "terroristischen Bedrohung" seinen Einmarsch in Nordsyrien rechtfertigt. Diese Behauptung würde einer Prüfung nicht stand halten, erklärt Andreas Zumach in einem Kommentar in der taz. Der Einmarsch der türksichen Armee in Nordysreien sei hingegen eine völkerrechtswidrige militärische Intervention.

Die kuridschen Volkverteidigungseinheiten (YPG) waren die effektivisten Verbündeten der USA im Kampf gegen Daesh, den sie unter hohen eigenen Verlusten besiegten. Mit dem Abzug der US-Amerikanischen Truppen wurde der Weg für die türkische Invasion geebnet, die unter den Augen aller Nato-Mitgliederstaaten vollzogen wird. Sowohl die EU als auch die Bundesregierung seien für diese Invasion mitverantwortlich, kommentierte Anita Starosta die Geschehnisse.

Auf dem Oranienplatz wird am 10. Oktober eine Demonstration in Solidarität mit den von der Nato, der EU und der Bundesregierung im Stich gelassenen Kurd:innen in Nordsyrien organisiert.

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EU-China NGOs Talk

10.10.2019
18.10.2019, 14:00 Uhr - 18.10.2019, 20:00 Uhr

Chinesisch-Europäischer NGO Talk in Berlin zu Klimawandel u.a.

Wir leben in einer Welt mit zahlreichen globalen Herausforderungen. Die Zivilgesellschaft muss nicht nur in all jenen Feldern, vom Klimawandel und Urbanisierung zu Handelsabkommen und einer nachhaltigen Lebensweise, beteiligt sein. Die Zivilgesellschaft muss auch international kooperieren, um diesen globalen Herausforderungen entgegentreten zu können. Genau das tun die Teilnehmer*innen des EU-China NGO Twinning Programms. Aus diesem Grund laden wir Vertreter*innen der chinesischen und europäischen Zivilgesellschaft zum Gespräch ein.

Wann: Freitag, 18. Oktober, 14-20 Uhr

Wo: Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung, Berlin, Französische Straße 32, 10117 Berlin

Wie arbeiten Organisationen der Zivilgesellschaft an Sozial- und Umweltthemen in Europa? Wie kann deren Arbeit mit der Arbeit in der restriktiveren Zivilgesellschaftslandschaft Chinas verglichen werden? Was sind die größten Herausforderungen für eine Kooperation zwischen der chinesischen und europäischen Zivilgesellschaft? Wie bekämpfen wir den Klimawandel weltweit?

Unsere Veranstaltung wird Ihnen neue und einzigartige Einsichten zu den sozialen Implikationen des Klimawandels und globaler Wertschöpfungsketten sowie der internationalen Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft eröffnen. Es wird ausreichend Raum für Fragen an die chinesischen und europäischen Teilnehmer*innen unseres Programmes geben.

Die Teilnehmer*innen des EU-China NGO Twinning Programmes sind Expert*innen in ihren jeweiligen Feldern und seit mehreren Jahren aktiv in der NGO-Arbeit. Unsere Veranstaltung wird das Potenzial für eine Zusammenarbeit der chinesischen und europäischen Zivilgesellschaft aufzeigen.

Für weitere Informationen zum EU-China NGO Twinning Programm schauen Sie bitte auf https://www.eu-china-twinning.org vorbei. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Anmeldung bei: joanna.klabisch(at)asienhaus.de.

Wir freuen uns darauf Sie bei unserer Veranstaltung in Kooperation mit Mathias Claeys Bouuaert (Climate Action Network Europe), Wang Xiangyi und Li Xiajie (China Association for NGO Cooperation) willkommen zu heißen.

Die Veranstaltung ist organisiert von der Stiftung Asienhaus, Climate Action Network Europe und China Association for NGO Cooperation.

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Nordkorea und die Koreanistik der Humboldt-Universität

10.10.2019
19.10.2019, 15:00 Uhr - 19.10.2019, 17:00 Uhr

Die Geschichte der DDR ist zwar zu Ende, ihre enge Verbindung zum einstigen Bruderstaat Nordkorea spielt jedoch heute noch eine wichtige Rolle. In verschiedenen Konstellationen stellt sie eine der letzten Brücken zu dem immer noch isoliertesten Land der Welt und seiner Bevölkerung dar. Insbesondere die Koreanistinnen und Koreanisten der Humboldt-Universität konnten während und nach ihrem Studium für längere Zeit in Nordkorea leben und forschen, so dass sie einen unvergleichlich tiefen Einblick in die nordkoreanische Gesellschaft besitzen. Ferner konnten sie nach der Wende für längere Zeit auch nach Südkorea einreisen und als Wissenschaftler beide Gesellschaften vergleichend erleben. Bei der Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Helga Picht und Dr. Holmer Brochlos sollen diese Einblicke und das mit der Koreanistik der Humboldt-Universität eventuell verlorengegangene Potential in Erinnerung gerufen werden.

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Neubauer und Repenning

10.10.2019
14.10.2019, 20:00 Uhr - 14.10.2019, 22:00 Uhr

Vor der Frankfurter Buchmesse stellen die Klimapolitik-Aktivistinnen Luisa Neubauer und Alexander Repenning ihr Buch „Vom Ende der Klimakrise“ (Tropen-Verlag) in der taz Kantine vor.

Wie sieht die Zukunft aus? In Sachen Klima sind die Prognosen inzwischen sehr genau. Und ebenso erschreckend. Im Buch „Vom Ende der Klimakrise“ entwerfen Luisa Neubauer, die bekannteste deutsche Klimaaktivistin, und der Soziologe Alexander Repenning die Geschichte unserer Zukunft.

Die Menschheit steht am Scheideweg. Wenn wir jetzt nicht den Kurs ändern, schaffen wir uns selbst ab. Politiker, Unternehmer, Bürger, jeder muss aktiv werden. Aber wie?

Neubauer und Repenning zeigen Lösungsansätze auf, die bereitliegen und endlich in die Tat umgesetzt werden müssen. Sie zeigen aber auch, mit welcher Haltung dieser Ausnahmesituation begegnet werden kann.

taz FUTURZWEI-Chefredakteur Peter Unfried spricht mit Neubauer und Repenning über ihren Plan, aus der Dynamik der Fridays for Future-Bewegung heraus „die Geschichte unserer Zukunft selbst zu schreiben“.

Eine Gesprächsreihe von taz FUTURZWEI in Kooperation mit dem Tropen Verlag und mit Unterstützung der taz Panter Stiftung.

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter stiftung@taz.de

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Buchpremiere-1410/!169516/  und  https://www.facebook.com/events/511601792959760/

Bild: Annette Hauschild/OSTKREUZ

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