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Updated: 3 hours 30 min ago

Institut für Staatspolitik dichtmachen

4 hours 9 min ago
20.09.2019, 16:00 Uhr - 20.09.2019

Wann: Freitag, 20. September 2019, 16 Uhr

Wo: Lindenstraße 1, Albersroda/Schnellroda

 

Bis zur Jahrtausendwende war der Ortsteil Schnellroda der Gemeinde Steigra in Sachsen-Anhalt ein einfaches provinzielles Nest. Wie es so viele von ihnen in Deutschland gibt. Doch mit der Gründung des sogenannten Instituts für Staatspolitik (IfS) bekam der Ort große Aufmerksamkeit. Das prominenteste Gründungsmitglied ist wahrscheinlich Götz Kubitschek, der selbst in Schnellroda auf einem Rittergut wohnt, das zeitgleich als Institutssitz dient. Kubitschek möchte sich als Vordenker und Wegbereiter der sogenannten Neuen Rechten inszenieren.

Vom Institut wird dafür jährlich eine mehrtägige Winter- und eine Sommerakademie veranstaltet. Hierzu werden ultrakonservative bis extrem rechte Redner:innen eingeladen. Bei der diesjährigen Sommerakademie spricht beispielsweise Alice Weidel (AfD). Obwohl das Institut nach eigenen Angaben parteiunabhängig arbeitet, sind die Tuchfühlungen mit der AfD frappierend. Das muss wohl so sein, denn das Institut versteht sich als Denkfabrik und Wegbereiter einer sogenannten konservativen Revolution.

Diese Konzentration rechter Politik in einem Örtchen wie Schnell­roda verdeutlicht den bekannten antifaschistischen Spruch: Es gibt kein ruhiges Hinterland.

Das weiß auch das Kollektiv „IfS dichtmachen“, das sich kontinuierlich gegen die Etablierung rechtsextremer Netzwerke in provinziellen Gegenden engagiert. Das Kollektiv hat eine kontinuierliche Strategie entwickelt, mit welcher sie die Vernetzungsbestrebungen von Rechtsextremen eindämmen oder gar stoppen wollen. Daher organisiert es zeitgleich zum angekündigten Vortrag von Alice Weidels in Schnellroda eine Gegendemonstration.

Anreise mit dem Bus aus Halle: 20. 9., Hbf Halle/Ernst-Kamith-Str, 15.30 Uhr

Mahnwache mit anschließender Demo: 20. 9., Lindenstraße 1/Schnellroda, 16 Uhr

 

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Strich / Code / Move

14 hours 5 min ago
23.09.2019, 11:00 Uhr - 28.09.2019, 19:00 Uhr

Sexarbeit ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Die Wahrnehmung ist geprägt von Klischees – eine differenzierte Betrachtung findet oft nicht statt. Strich / Code / Move bietet einen Raum zur Auseinandersetzung.

Von Montag, 23. September 2019 bis Samstag, 28. September 2019 bilden fünf 'Lovemobile' eine Wagenburg am Steintor. Dort informieren und diskutieren wir drinnen wie draußen über Werte, Intimität und Sexualität, über Sexarbeit und das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG).

Start: 23. September 2019
Ende: 28. September 2019

Mo bis Sa: 11:00 – 19:00 Uhr

Am Steintor, 30159 Hannover

Anreise

  • U-Bahn (4, 5, 6, 10, 11, 17)

  • Bus (128, 134, 300, 500, 700)

  • und selbstverständlich per Taxi, Fahrrad, Skateboard, Roller oder zu Fuss

Im Veranstaltungskalender findest du in Kürze einen detaillierten Kalender mit allen Events zur Veranstaltung. Schau ruhig mal wieder rein, um auf dem Laufenden zu bleiben oder melde dich zu unserem Newsletter an.

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Stadtspaziergang: Auf der Spur der Menschenrechte in Prenzlauer Berg

16.09.2019
22.09.2019, 14:00 Uhr - 22.09.2019, 16:00 Uhr

Treffpunkt:            
U-Bahnhof Eberswalder Straße, vor dem Aufgang Danziger Straße 
Teilnahmebeitrag: 
10,00 €/ 5,00 €
Auf dem Weg kommen wir vom U-Bahnhof Eberswalder Straße u.a. zur Kastanienallee, zur Oderberger Straße, zur Kulturbrauerei, zum Kollwitzplatz, der Synagoge in der Rykestraße, zu den beiden Wassertürmen und zum Jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee. Auch Käthe Kollwitz spielt eine wichtige Rolle, die Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung, das vielfältige jüdische Leben und die Bürgerinnen- und Bürgerrechtsbewegung zu DDR-Zeiten. Ebenso natürlich Menschrechtsaktivistinnen und -aktivisten der Gegenwart, wie etwa Peter Steudtner, Träger des Friedenspreises der Quäker-Hilfe-Stiftung 2017, den er in der Gethsemane-Kirche überreicht bekam.

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Die Tage des Ungehorsams

16.09.2019
20.09.2019, 14:00 Uhr - 28.09.2019, 20:00 Uhr

Eine ganze Woche lang Programm im Zeichen des Ungehorsams.

Mit Workshops, Diskussionen, Musik, Graffiti Kunst und internationalen Gästen.

https://www.schuledesungehorsams.at/veranstaltungen/tdu2019/

 

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Globaler Klima Streik #AlleFürsKlima - FridaysForFuture

16.09.2019
20.09.2019, 10:00 Uhr - 20.09.2019, 18:00 Uhr

Unser Aufruf richtet sich an jede Generation - an Kolleg*innen und Arbeitgeber*innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Kolleg*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle:

Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt  – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

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Zusammen mit Fridays For Future auf die Straßen

16.09.2019
20.09.2019, 10:00 Uhr - 20.09.2019, 18:00 Uhr

Klimaschutz jetzt!

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft. Jetzt sind alle Menschen gefordert: Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir gemeinsam auf, mit #FridaysForFuture auf die Straße zu gehen – alle zusammen für das Klima!

Die Schüler*innen haben mit ihren Protesten gezeigt, dass sie die Politik unter Zugzwang setzen können. Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über die nächsten Schritte in der Klimapolitik. Wenn wir alle zusammenstehen, treiben wir die Regierung zum notwendigen Handeln.

Macht mit: Kommt am 20. September zur Demonstration bei Euch vor Ort!
 

#Klimastreik 
#AlleFürsKlima

https://www.klima-streik.org/

 

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Judgment day is here - see you in court!

16.09.2019
19.09.2019, 13:00 Uhr - 19.09.2019, 15:00 Uhr

It's been eight months since our historic hearing in January - and now we're finally returning to the Four Courts for the result!

Please join us Thursday, the 19th of September, at 1pm on the Quays by the Four Courts (Inns Quay, Dublin).

The support you gave the case during the hearing was so heartening (and powerful!) and it would be brilliant to see you there!

We will gather for photos on the Quays by the Four Courts at 1pm, and from there we’ll go together to the courtroom to hear judgment delivered. We won’t know the precise courtroom until the evening before but we will let you know as soon as we know! The judgment is public - anyone and everyone is welcome - subject only to space availability in the courtroom!

NB. As our fabulous supporters know, the delivery of judgment is not suitable for a rally or demonstration; we ask supporters not to bring posters/banners along, and to observe the court rules (mobile phones switched off or in silent mode; no taking of photos or video in court; devices can be used to take notes but it’s prohibited to record proceedings using an electronic device; no social media from the court).

Thank you to our amazing 17,000 + supporters standing with us from near and far. Regardless of the outcome, the movement has only begun.

https://www.facebook.com/events/650283142144107/

https://www.climatecaseireland.ie/

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Extreme Sicherheit

12.09.2019
25.09.2019, 19:00 Uhr - 25.09.2019, 22:00 Uhr

Immer wieder wird in deutschen Medien über rechtsextreme Vorfälle in Polizei, Verfassungsschutz, Justiz oder Bundeswehr berichtet. Oftmals gestellte Fragen sind dabei: Hat der Staat alles im Griff? Sind Rechtsradikale unterwegs auf dem Marsch durch die Institutionen? Bereiten sich manche von ihnen auf einen „Tag X“ vor, wollen dann sogar von der Waffe Gebrauch machen? Haben die Wahlerfolge der AfD und die gesellschaftliche Polarisierung, die sich darin abbildet, dazu beigetragen, dass sich Rechte in den deutschen Diensten noch besser als vor Jahren vernetzen?

Anlässlich der Buchveröffentlichung „Extreme Sicherheit“ diskutieren investigative Journalistinnen und Journalisten sowie Bundestagsmitglieder gemeinsam über Rechtsextreme in Bundeswehr, Polizei, Justiz, Verfassungsschutz und Militärischem Abschirmdienst.

Podiumsdiskussion mit:

Heike Kleffner, freie Journalistin und Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Matthias Meisner, Der Tagesspiegel

Robert Kiesel, Der Tagesspiegel

Sebastian Erb, taz

Malene Gürgen, taz

Christian Jakob, taz

Konrad Litschko, taz

Sabine am Orde, taz

Christina Schmidt, taz

Alexej Hock, Die WELT

Martin Kaul, Rechercheverbund von NDR, WDR und SZ

Sebastian Scharmer, dka Rechtsanwälte

Benjamin Strasser, FDP

André Hahn, Die Linke

Uli Grötsch, SPD

Konstantin von Notz, Bündnis 90/Die Grünen

Moderation: Patrick Oelze, Verlag Herder

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit Anmeldung möglich.

Eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit dem Herder Verlag.

Eintritt frei

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Podiumsdiskussion-2509/!169419/ und https://www.facebook.com/events/2408494125924372/

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Warum sind Rechte „Anti-Gender“?

11.09.2019
17.09.2019, 19:00 Uhr - 17.09.2019

Wann: Dienstag, 17. September 19, 19 Uhr

Wo: Novalisstraße 12/Berlin

Antifeminismus ist zentral im Rechtspopulismus und -extremismus. Das Erstarken  menschenfeindlicher Ideologien der letzten Jahren zeitigt verstärkte Agitation gegen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und Schuldzuweisungen an Feministinnen. Dabei eint antifeministische Themen eine Brückenfunktion, denn mit ihnen können Menschen bis weit in die politische Mitte angesprochen, mobilisiert und organisiert werden. Als Beispiel dafür kann der sogenannte Marsch für das Leben herangezogen werden (s. Bewegungstermine).Carina Klammer hat gemeinsam mit Nico Bechter den Text „‚Anti-Gender‘ als kultureller Code?“ geschrieben. Die darin gestellte Frage, warum sich „Anti-Gender“-Mobilisierungen so gut als verbindendes Element zwischen verschiedenen reaktionären Gruppen eignet, wollen sie am Dienstag in der Antonio-Amadeu-Stiftung beantworten. Anmeldung bis zum 13. 9. unter:  netzwerke@amadeu-antonio-stiftung.de (17. 9., Novalisstraße 12, 19 Uhr)

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Jetzt aber dalli! ABC Klimaschutz & Energiewende in allen Sektoren des Lebens

11.09.2019
16.09.2019, 17:30 Uhr - 16.09.2019, 21:00 Uhr


Der 1,5 Grad Sonderbericht des Weltklimarates sagt aus:
Die globale Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen ist (noch) möglich. Die Welt ist auf dem Weg. Doch wie schnell geht Deutschland, einst internationaler Schrittmacher und Vorreiter der Energiewende, voran?

Deutschland ist einer der großen Verursacher von Treibhausgasen (u.a. durch Industrialisierung und Automobilität, auch durch hohe Konsumgüterimporte). Die Zukunftsweichen für die Klimastabilität müssen jetzt gestellt werden, um unsere Produktionsweise und unseren Lebensstil in Richtung Klimaneutralität bringen, wie im Klimaübereinkommen von Paris beschlossen. Und das sehr schnell!

  • Wie kann die Transformation in der Industrienation Deutschland zeitnah gelingen?
  • Wie steht es um Prognosen und Pläne für die verschiedenen Sektoren unseres Lebens?
  • Wieviel Wind, Solar und Speicher brauchen wir zusätzlich?
  • Wie bewegen und fahren wir klimaneutral, wie halten unsere Gebäude warm?
  • Wie unterstützen wir die Politik, gewinnen wir Bevölkerung und andere relevante Akteur*innen, z.B. die Wirtschaft für diese Pläne?


Wir werden einen Leitfaden durch die Pläne und Prognosen für die Zukunft legen. Dieser Workshop knüpft an den Workshop ABC des Klimaschutzes von Ende August an und legt einen Fokus auf die Beschleunigung der Dynamik hin zur Kohlendioxid-Neutralität und - entzug.

Gerne sind auch neue Teilnehmer*innen willkommen!

Um Anmeldung wird gebeten.

Bei Wünschen zur barrierefreien Teilnahme melden Sie sich bitte an Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Dr. Gregor Hagedorn arbeitet als Wissenschaftler in Berlin zu Fragen von Energiepolitik, Biodiversität und Nachhaltigkeit. Er ist Initiator von Scientists for Future.

Christoph Meyer arbeitet als Moderator und Dozent. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Klimakrise, Finanzen und Bürger*innen-Lobbyarbeit.

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin unterstützt.

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Prekäres Berlin - Zur Geschichte von Armut und Solidarität

11.09.2019
11.09.2019, 17:00 Uhr - 12.09.2019, 19:15 Uhr

Berlin erlebt aktuell trotz guter wirtschaftlicher Prognosen eine schwierige Zeit der sozialen Spaltung: Ob durch Gentifikation, sprich wirtschaftliche Verdrängung von Mieter*innen und sozialen Einrichtungen aus ihrer gewohnten Wohnung, ihrem Standort und Kiez oder durch die wachsende Anzahl der "Working Poor", der schwer arbeitenden Menschen, deren Lohn zu gering ist, um die steigenden Lebenshaltungskosten und Mieten zu finanzieren. Auch die im Stadtraum sichtbar wachsende Zahl an obdachlosen Männer, Frauen und Kindern, die ganz aus dem sozialen und wirtschaftlichen System fallen und ohne Unterstützung auf der Straße leben setzten Zeichen. Daneben entwickeln sich moderne Konsumtempel und schicke Eigentumswohnungen.

Wir wollen uns den Themen des prekären Daseins nähern und laden zum Stadtspaziergang mit Blick in Berlins Vergangenheit ein, in der es verblüffende Ähnlichkeiten zur Gegenwart gibt.

Wie funktionierte ein Mietstreik? Wo lag die Schrippenkirche? Was ist ein Lausoleum? Und gab es in der Wiesenburg wirklich nur arme Ritter?

Auf Stadttour mit Stefan Zollhauser erkunden wir die Geschichte der Armut in Berlin Wedding, begleiten stellungslose Dienstmädchen und bettelnde Kriegsinvaliden, erforschen die stetig wiederkehrende Wohnungsfrage und besuchen ein ehemaliges Obdachlosenasyl. Dabei lernen wir auch verschiedene Protestformen und Eigeninitiativen kennen.

Mit:
Stefan Zollhauser, Historiker und Ausstellungsmacher, neben seiner Arbeit im Museum Schöneberg und am Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße wühlt er gerne in Archiven und interessiert sich für den Alltag gewöhnlicher Leute und manche Abgründigkeiten. Arbeitet am liebsten im Freien und mag keine Monologe.

Teilnahme nur mit Anmeldung.

Der Rundgang startet an der Ecke Bernauer Straße/Ackerstraße* und endet nach ca. 2 Stunden an der Wiesenstraße.

*Zwischen U8 Bernauer Straße und U6 Naturkundemuseum, S-Bhf. Nordbahnhof Gedenkstätte Berliner Mauer, Tram M10, an der Kösliner Straße 11

Bei Wünschen zur barrierefreien Teilnahme wenden Sie sich bitte an Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin unterstützt.

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Prekäres Berlin - Zur Geschichte von Armut und Solidarität

11.09.2019
12.09.2019, 17:00 Uhr - 12.09.2019, 19:15 Uhr

Berlin erlebt aktuell trotz guter wirtschaftlicher Prognosen eine schwierige Zeit der sozialen Spaltung: Ob durch Gentifikation, sprich wirtschaftliche Verdrängung von Mieter*innen und sozialen Einrichtungen aus ihrer gewohnten Wohnung, ihrem Standort und Kiez oder durch die wachsende Anzahl der "Working Poor", der schwer arbeitenden Menschen, deren Lohn zu gering ist, um die steigenden Lebenshaltungskosten und Mieten zu finanzieren. Auch die im Stadtraum sichtbar wachsende Zahl an obdachlosen Männer, Frauen und Kindern, die ganz aus dem sozialen und wirtschaftlichen System fallen und ohne Unterstützung auf der Straße leben setzten Zeichen. Daneben entwickeln sich moderne Konsumtempel und schicke Eigentumswohnungen.

Wir wollen uns den Themen des prekären Daseins nähern und laden zum Stadtspaziergang mit Blick in Berlins Vergangenheit ein, in der es verblüffende Ähnlichkeiten zur Gegenwart gibt.

Wie funktionierte ein Mietstreik? Wo lag die Schrippenkirche? Was ist ein Lausoleum? Und gab es in der Wiesenburg wirklich nur arme Ritter?

Auf Stadttour mit Stefan Zollhauser erkunden wir die Geschichte der Armut in Berlin Wedding, begleiten stellungslose Dienstmädchen und bettelnde Kriegsinvaliden, erforschen die stetig wiederkehrende Wohnungsfrage und besuchen ein ehemaliges Obdachlosenasyl. Dabei lernen wir auch verschiedene Protestformen und Eigeninitiativen kennen.

Mit:
Stefan Zollhauser, Historiker und Ausstellungsmacher, neben seiner Arbeit im Museum Schöneberg und am Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße wühlt er gerne in Archiven und interessiert sich für den Alltag gewöhnlicher Leute und manche Abgründigkeiten. Arbeitet am liebsten im Freien und mag keine Monologe.

Der Rundgang startet an der Ecke Bernauer Straße/Ackerstraße* und endet nach ca. 2 Stunden an der Wiesenstraße.

*Zwischen U8 Bernauer Straße und U6 Naturkundemuseum, S-Bhf. Nordbahnhof Gedenkstätte Berliner Mauer, Tram M10, an der Kösliner Straße 11

Bei Wünschen zur barrierefreien Teilnahme wenden Sie sich bitte an Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin unterstützt.

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Angriff auf Europa

10.09.2019
20.09.2019, 19:00 Uhr - 20.09.2019, 21:00 Uhr

In fast allen europäischen Ländern sind rechtspopulistische Parteien auf dem Vormarsch, in manchen regieren sie bereits. Ihr gemeinsamer Feind: die Europäische Union.

Nicht nur verstehen sie sich als Gegenspieler des Brüsseler Establishments, sie lehnen auch zentrale Werte des europäischen Projekts ab: Offenheit, Pluralismus, Minderheitenschutz. Es geht ihnen um nicht weniger als eine Ablösung unseres Gesellschaftsmodells.

Wie gefährlich ist die Rechtsfront? „Angriff auf Europa” untersucht die rechten Parteien in Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, Frankreich, Italien und der Schweiz. Was verbindet diese, was trennt sie, wo lernen sie voneinander? Es zeigt, wie die RechtspopulistInnen zunehmend kooperieren, um ihre Agenda durchzusetzen, und wie sie die anderen politischen Kräfte vor sich hertreiben.

 

Die AutorInnen Malene Gürgen, Patricia Hecht, Nina Horaczek, Christian Jakob und Sabine am Orde stellen dazu ihr Buch „Angriff auf Europa” vor.

Diskussion über Pressefreiheit in Ländern, die von rechtspopulistischen Parteien regiert werden mit:

Márton Gergely, leitender Redakteur der ungarischen Wochenzeitung HVG

Bartosz T. Wieliński, Außenpolitikchef derpolnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza

Eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit dem Christoph Links Verlag.

Eintritt frei

Bild: Christoph Links Verlag

 

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Buchvorstellung mit Publikumsdiskussion: Matthias Quent „Deutschland rechts außen – Wie wir unsere Zukunft vor den Rechten retten“

09.09.2019
19.09.2019, 19:00 Uhr - 19.09.2019

Nicht die Flüchtlingspolitik des Jahres 2015 ist die Ursache für das Erstarken der radikalen Rechten, sondern die Tatenlosigkeit der etablierten politischen Kräfte in all den Jahren zuvor. Matthias Quent, junger und profilierter Rechtsextremismusforscher aus Ostdeutschland und Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, kennt die Mechanismen und Strategien von AfD und Co. genau. In seinem neuen Buch kommentiert er die Entfesselung rechtsradikaler Ideologie und das aktuelle politische Klima. In der bestechend scharfen Analyse wird deutlich, dass die Rechtsradikalen schon immer Teil dieses Landes waren, aber Politik und Gesellschaft die Bedrohung für die Demokratie nicht ernst genommen haben. Quent zeigt, welche Gefahren vor uns liegen und wie Gesellschaft und Politik die Normalisierung von Menschenfeindlichkeit aufhalten können.

Prof. Benjamin Hoff, der thüringische Minister für Kultur-, Bundes- und Europaangelegenheiten wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen. Dann wird Dr. Matthias Quent einen Einblick in seine Analysen geben und die zentralen Thesen von „Deutschland rechts außen“ herausarbeiten. h besteht viel Raum, um mit dem Rechtsextremismusforscher ins Gespräch zu kommen. Moderiert wird die Veranstaltung von Simone Rafael, Chefredakteurin von Belltower News und Expertin für Rechtsextremismus Online.

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"King Bibi" - Benjamin Netanjahus Leben als Politische Performance

09.09.2019
11.09.2019, 19:00 Uhr - 11.09.2019, 21:30 Uhr

Die Dokumentation von Regisseur Dan Shadur dokumentiert den Aufstieg Benjamin Netanjahus vom amerikanisch sozialisierten Jungpolitiker zu Israels vielleicht bald langjährigstem Premier und nimmt dabei vor allem Netanjahus Redekunst und seine Medienpolitik in den Blick. Von einer Fernsehperformance zur nächsten entwickelt sich Netanjahu zu der spaltenden und spannenden Figur, die er heute ist: “Retter Israels” oder zynischer Medienprofi ohne politische Vision?

Spannenderweise geht es in dem Film weniger um die biographische Suche nach dem, was Netanjahu im Innersten antreibt. Die langen Schatten seines politisch sehr rechten Vaters und des frühen Tods von Bruder Yoni, der bei der Geiselbefreiung in Entebbe 1976 umkommt, werden nur gestreift. Vor allem geht es um Netanjahus Medienperformance, seine brillante Rhetorik und dem, was heute gerne unter dem Schlagwort “Populismus” verhandelt wird. Nämlich der Kunst, als Teil der politischen Elite sein Wahlkapital aus der Kritik an medialen und politischen Eliten zu schlagen.

Filmsprache ist Englisch. Weil es keine deutschen Untertitel gibt, wird eine Flüsterübersetzung angeboten.

Filmvorführung: 19.00 Uhr
Kommentar und Diskussionsrunde: 20.30 Uhr
Ende: 21.30 Uhr

Referent: Daniel Marwecki promovierte 2018 an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London über die deutsch-israelischen Beziehungen. Sein Buch Germany and Israel: Whitewashing and Statebuilding erscheint nächstes Frühjahr bei Hurst Publishers und Oxford University Press. Er ist Mitglied bei dis:orient e.V. und lehrt ab nächstem Semester in Leeds und an der SOAS.

Moderiert wird der Abend von Ayse Çelik (Vorsitzende dis:orient e.V.).

Der Film wird in Kooperation mit dis:orient e.V. gezeigt.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Menschenrechte in der Klimakrise - Über Solidarität in unseren politischen Kämpfen um Bewegungsfreiheit und Klimagerechtigkeit

07.09.2019
12.09.2019, 19:00 Uhr - 12.09.2019, 22:00 Uhr

Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion

Mit:
Carola Rackete, Aktivistin bei XR und freiwillige Seenotretterin
Nadja Charaby, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Tobias Bachmann, Ende Gelände und interventionistische Linke

The Event will be in German. But there will be whispering translation if you ask for it at the Facebook-Event-Page
La conversation sera en allemand. Mais il y aura une traduction chuchotée si vous le demandez sur la facebook-event.


Klimakrise, Flucht und Migration hängen eng miteinander zusammen: Großkonzerne heizen im Schulterschluss mit staatlichen Institutionen das Klima an und verstärken damit Fluchtursachen wie Umweltzerstörung, Dürren und Überschwemmungen, Armut und Kriege. Jedes Jahr sterben Tausende Menschen auf der Flucht, viele ertrinken im Mittelmeer - wer überlebt und nach Europa kommt, wird hier oft rassistisch diskriminiert und kriminalisiert.

Die Antwort darauf können nicht nur Seenotrettung und Klimaschutz sein, sondern muss echte Klimagerechtigkeit sein. Menschen aus Seenot retten und gegen die Klimakrise rebellieren sind Notwendigkeiten. Echte Klimagerechtigkeit bedeutet vor allem auch das Recht zu bleiben und Menschenrechte wie Bewegungsfreiheit und Selbstverwirklichung für alle Menschen weltweit durchzusetzen.

Dafür kämpfen Menschen in Gruppen und Bewegungen wie bspw. Sea-Watch, Seebrücke, Ende Gelände, Extinction Rebellion und Fridays for Future. Die Rechtmäßigkeit ihrer Kämpfe wird von einer Neuen Rechten in Frage gestellt, die in Deutschland und europaweit immer stärker wird.

Carola Rackete hat zusammen mit ihrer Crew auf dem Rettungsschiff Sea Watch 3 im Juni 53 Menschen aus Seenot gerettet. Obwohl sie dabei geltendes Seerecht befolgt hat, drohen ihr jetzt mehrere Anklagen. Fast zeitgleich haben Aktivist*innen von Ende Gelände im Juni zu Tausenden in einer Massenaktion zivilen Ungehorsams den Braunkohle-Tagebau im Rheinland blockiert, um die Klimakrise zu stoppen. Bei zivilem Ungehorsam wird bewusst das Gesetz gebrochen, um Gerechtigkeit zu erkämpfen. Dafür werden Aktivist*innen von Polizei und Politik angegriffen und kriminalisiert.

Es ist höchste Zeit, dass die Bewegungen für Bewegungsfreiheit, sichere Fluchtwege und Klimagerechtigkeit zusammenkommen und mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen mutig zusammenstehen, den Rechtsruck überwinden und gemeinsam globale Klimagerechtigkeit erwirken.

Carola Rackete von Extinction Rebellion, Nadja Charaby von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Tobias Bachmann von Ende Gelände geben Einblicke in die Kämpfe um Bewegungsfreiheit und Klimagerechtigkeit. In ihren Beiträgen beleuchten sie die thematischen Verbindungen ihres Engagements aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Eine Woche vor dem globalen Klimastreik am 20.9. an dem Antirassist*innen und Klimabewegte gemeinsam streiken, demonstrieren und #UngehorsamFürAlle Straßen und Plätze besetzen, wollen wir einen Raum schaffen, um uns auszutauschen, zu diskutieren und zu vernetzen. Dabei wollen wir versuchen, die Debatten um Klimagerechtigkeit, sichere Fluchtwege und globale Bewegungsfreiheit zusammenzudenken, unsere Kämpfe zu verbinden und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.

Es geht in unserer Diskussion besonders um aktivistische Aktionsformen, die vor allem von Menschen mit mehr Privilegien ausgeführt werden, in Solidarität mit allen, die von Flucht, Vertreibung, Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung betroffen sind. Klimagerechtigkeit bedeutet ein gutes Leben für alle, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion etc. Alle Menschen die mit uns an dieser Zukunft arbeiten möchten, sind herzlich eingeladen.

Die Veranstaltungssprache ist Deutsch, es gibt Flüsterübersetzung für Englisch und Französisch (bitte vorher Bedarf anmelden).

Der Platz ist begrenzt, bitte seid frühzeitig da.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über Spenden.

Die Veranstaltung wird organisiert von Ende Gelände, Extinction Rebellion Berlin, Interventionistische Linke (iL), Sea-Watch, Seebrücke Berlin und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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Eröffnung der Dauerausstellung: Die „Trostfrauen“ und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt

05.09.2019
12.09.2019, 17:30 Uhr - 12.09.2019, 22:00 Uhr

Im Januar 2019 startete der Korea Verband in seinen Räumlichkeiten das Museumsprojekt MuEon DaEon | Sprachlos Vielstimmig, das sich der sexualisierten Gewalt in Konflikten und in Friedenszeiten widmet. Dieses wird nun um eine umfassende Dauerausstellung erweitert, zu deren Eröffnung wir herzlich einladen:

Eröffnung der Dauerausstellung:
Die „Trostfrauen“ und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt
in Anwesenheit des Künstlerpaars Kim Seo-Kyung und Kim Eun-Sung
Zeit: 12. September 2019 um 18:00 Uhr
Ort: Korea Verband, Quitzowstr. 103, 10551 Berlin

Die Dauerausstellung dokumentiert die Kontinuität sexualisierter Gewalt als global immer wiederkehrende Form der Gewalt. Sie thematisiert die Geschichte der „Trostfrauen“, der sexuellen Sklaverei durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg, die Wehrmachts- und Lagerbordelle des NS-Regimes, sowie die Vergewaltigungen von deutschen Frauen durch Soldaten der Alliierten. Am Beispiel Südkoreas wird veranschaulicht, wie Gewalterfahrungen und koloniales Erbe weitergereicht werden: Vergewaltigungen durch südkoreanische Soldaten im Vietnamkrieg und organisierte Prostitution für US-Soldaten in Militärstützpunkten in Südkorea. Schließlich werden Wege der Verarbeitung am Beispiel der Ezidinnen nach dem Völkermord von 2014, der Arbeit von Medica Mondiale und unserer Aktivitäten vor Ort aufgezeigt. Zusätzlich zu den dokumentarischen Darstellungen werden auch Kunstwerke wie die „Friedensstatue auf Reisen“ und die „Vietnam Pieta“ von dem bekannten Künstlerpaar Kim Seo-Kyung und Kim Eun-Sung ausgestellt.

Anmeldung

Wir freuen uns sehr über eure Teilnahme an unserer Eröffnungsfeier. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um verbindliche Anmeldung per Mail an mail@koreaverband.de.

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Purple Ride / Critical Mass FLINT* / 13. September Berlin

04.09.2019
13.09.2019, 20:00 Uhr - 13.09.2019, 22:00 Uhr

Purple Ride: Let's queer the streets!

Purple Ride is for women*, lesbians, trans, non-binary and inter persons. We want to feel safe in the streets and empower women* to ride their bikes and fight for a safe biking infrastructure. Without car machos, without mansplaining.

This time on september 13th we ride in solidarity with Marsch für das Leben? What the Fuck & Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung:

"On September 21st, the "March for Life" takes place in Berlin. Every year, thousands of self-proclaimed "life protectors" take part in this event, demanding a general ban of abortions. If you´re also fed up with anti-feminist and nationalist bullshit, join our ride in September! What the fuck! Legalize abortion, fight anti-feminism."

We meet: 13th September at 8 pm at Mariannenplatz / Feuerwehrbrunnen.
Bring stuff that makes noise (bike bells etc.)! Let's be loud and queer!
We will ride for about 2 hours in an easy pace as a group through Berlin.

Please note that as long as the group is gonna be rather small (up to 100 participants) will we gonna ride rather slow and we are going to stop at red lights and at big intersection to ensure the security of the whole bike flow.

In case it is your first time and you don’t know what to expect, or you have already taken part to other CMs but are still unsure about the recommended behavior while on the street, please also check again Critical Mass’ general rules and guidelines here: http://criticalmass-berlin.org/critical-mass/verhaltensregeln/

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Faires Frühstück im Weltladen Plagwitz

04.09.2019
21.09.2019, 11:00 Uhr - 21.09.2019, 14:00 Uhr

Gemeinsam mit unseren indischen Gästen heißen wir alle herzlich willkommen. Wir werden einige Kleinigkeiten zum Verkosten anbieten, die mit fair gehandelten Zutaten gemacht sind. Wir würden uns freuen bei einem Tässchen unseres fairen Kaffees DER LEIPZIGER oder einem Tee mit Euch ins Gespräch zu kommen.

Diesmal findet das faire Frühstück im Weltladen Plagwitz (Zschochersche Str. 16) von 11 bis 14 Uhr statt !!

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Internationale Jugendaustausch Indien/Deutschland

04.09.2019
11.09.2019, 00:00 Uhr - 27.09.2019, 00:00 Uhr

Jeweils acht junge Erwachsene aus Deutschland und Indien sind aufgefordert, gemeinsam zwei Wochen in Deutschland und Indien nachhaltig miteinander zu verbringen und inhaltlich zu gestalten.

Wir wollen uns dabei zu verantwortungsvollem Konsum im Sinne der SDGs austauschen und entsprechende Projekte besuchen.

Anhand von Honig und Kaffee dies in Deutschland und Indien zu Anbau, Verarbeitung, wie auch Handel geschehen, was letztlich in einem Praxiskoffer zu Honig und einem Planspiel zum fairen Handeln eine praktische Umsetzung finden.

Kostenpunkt: 500€ inkl. Reise nach Indien Februar 2020, Verpflegung, etc.

Weitere Informationen unter:

https://einewelt-leipzig.de/begegnung-indien-leipzig

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