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Updated: 52 min 20 sec ago

My body! My choice! § 219a ist nicht genug. Weg mit § 218!

23.05.2018
28.05.2018, 16:30 Uhr - 28.05.2018

Wir rufen zu einer Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbrü- chen auf. Noch immer gelten Abtreibungen als Straftat und auch Ärzt*innen und Bera- tungsstellen werden kriminalisiert. Das muss endlich aufhören! Wir fordern ein Recht auf Abtreibungen, denn es sind unsere Körper und unsere Entscheidungen!

Schwangerschaftsabbrüche gelten auch in Deutschland gemäß § 218 Strafgesetzbuch als Straftat und sind nur unter bestimmten Voraussetzungen stra rei. So können schwangere Personen bspw. nur innerhalb von 12 Wochen und mit einer erzwunge- nen Schwangerschaftskon iktberatung einen Abbruch vornehmen lassen. Selbst das Informieren über Schwangerschaftsab- brüche gilt in Deutschland gemäß § 219a StGB als Straftat. Es ist gängige Praxis von z.B. christlichen FundamentalistInnen, Ärzt*innen anzuzeigen, die über Schwan- gerschaftsabbrüche informieren. Der be- kannteste Fall ist Kristina Hänel, die im No- vember 2017 aufgrund dessen verurteilt wurde. Dies hat zu einer breiten gesell- schaftlichen Debatte über die Kriminalisie- rung von Ärzt*innen und Beratungsstellen geführt. Auf parlamentarischer Ebene folg- ten Gesetzesinitiativen verschiedener Par- teien zur Neuregelung bzw. Streichung des § 219a StGB.

Doch das ist nicht genug! Denn das zwin- gend notwendige Ziel ist die Abscha ung des § 218 StGB!!! Diese Regelungen krimi- nalisieren schwangere Personen und neh- men ihnen das Recht auf Selbstbestim- mung.

Feministische Kämpfe haben in der DDR ab 1972 dazu geführt, dass Schwanger- schaftsabbrüche innerhalb der ersten 12 Wochen entkriminalisiert wurden. Mit die- ser so genannten Fristenlösung konnten schwangere Personen selbstbestimmt ohne Zwangsberatung Abtreibungen vor- nehmen lassen. Die gescha ene Rechts-

lage in der DDR beein usste auch die De- batte über die Novellierung des § 218 StGB in der BRD. Doch 1975 beurteilte das Bun- desverfassungsgericht diese als verfas- sungswidrig. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fristenregelung mit Beratungs- p icht als bundeseinheitliche Neuregelung vom Bundestag verabschiedet. Dies stellte somit einen enormen Rückschritt dar. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes am 28.05.1993 schrieb die Beratungsp icht fest und bestätigte, dass Abtreibungen im Grundsatz rechtswidrig sind.

Heute, 25 Jahre nach diesem Urteil, will Gesundheitsminister Jens Spahn einen "Kompromiss" im Streit um den Paragrafen 219a erschleichen und Konservative nut- zen die Debatte, um rechte Wähler*innen- stimmen zu schen.

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§ 219a ist nicht genug. Weg mit § 218! Schwangerschaftsabbrüche legalisieren!

23.05.2018
28.05.2018, 16:30 Uhr - 28.05.2018, 18:00 Uhr

Wir rufen zu einer Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen auf. Noch immer gelten Abtreibungen als Straftat und auch Ärzt*innen und Beratungsstellen werden kriminalisiert. Das muss endlich aufhören! Wir fordern ein Recht auf Abtreibungen, denn es sind unsere Körper und unsere Entscheidungen!

Schwangerschaftsabbrüche gelten auch in Deutschland gemäß § 218 Strafgesetzbuch als Straftat und sind nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. So können schwangere Personen bspw. nur innerhalb von 12 Wochen und mit einer erzwungenen Schwangerschaftskonfliktberatung einen Abbruch vornehmen lassen. Selbst das Informieren über Schwangerschaftsabbrüche gilt in Deutschland gemäß § 219a StGB als Straftat. Es ist gängige Praxis von z.B. christlichen FundamentalistInnen, Ärzt*innen anzuzeigen, die über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Der bekannteste Fall ist Kristina Hänel, die im November 2017 aufgrund dessen verurteilt wurde. Dies hat zu einer breiten gesellschaftlichen Debatte über die Kriminalisierung von Ärzt*innen und Beratungsstellen geführt. Auf parlamentarischer Ebene folgten Gesetzesinitiativen verschiedener Parteien zur Neuregelung bzw. Streichung des § 219a StGB.

Doch das ist nicht genug! Denn das zwingend notwendige Ziel ist die Abschaffung des § 218 StGB!!!  Denn diese Regelungen kriminalisieren schwangere Personen und nehmenimmt ihnen das Recht auf Selbstbestimmung.
Feministische Kämpfe haben in der DDR ab 1972 dazu geführt, dass Schwangerschaftsabbrüche innerhalb der ersten 12 Wochen entkriminalisiert wurden. Mit dieser so genannten Fristenlösung konnten schwangere Personen selbstbestimmt ohne Zwangsberatung Abtreibungen vornehmen lassen. Die geschaffene Rechtslage in der DDR beeinflusste auch die Debatte über die Novellierung des § 218 StGB in der BRD. Doch 1975 beurteilte das Bundesverfassungsgericht diese als verfassungswidrig. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fristenregelung mit Beratungspflicht als bundeseinheitliche Neuregelung vom Bundestag verabschiedet. Dies stellte somit einen enormen Rückschritt dar. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes am 28.05.1993 schrieb die Beratungspflicht fest und bestätigte, dass Abtreibungen im Grundsatz rechtswidrig sind.

Heute, 25 Jahre nach diesem Urteil, will Gesundheitsminister Jens Spahn einen "Kompromiss" im Streit um den Paragrafen 219a erschleichen und Konservative nutzen die Debatte, um rechte Wähler*innenstimmen zu fischen.

Wir wehren uns gegen die Instrumentalisierung von reproduktiven Rechten und fordern den legalen Zugang zu Abtreibungen und die Abschaffung des § 218 StGB!

Kommt zur Kundgebung am Montag, den 28. Mai 2018 um 16:30 Uhr vor das Gesundheitsministerium (Friedrichstraße 108)!

WHATTHEFUCK.NOBLOGS.ORG

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Workshop Fotografie - Öffentlichkeitsarbeit für den Wandel

18.05.2018
23.05.2018, 15:00 Uhr - 23.05.2018, 18:00 Uhr

Es gibt viele tolle Ideen, wie wir den Wandel gestalten können, in vielen Projekten und Zusammenhängen fehlt es jedoch an der Zeit, sie auch bekannter zu machen und weiterzutragen. Wir mögen es selbstorganisiert, dezentral und selbstbestimmt – darum möchten wir euch die Möglichkeit geben, selbst einen kleinen Beitrag zu leisten, Ideen für ein anderes Leben und Arbeiten zu teilen. Eine nachhaltige Begeisterung funktioniert häufig über Geschichten. Und wie lassen sich Geschichten transportieren? Über Bilder. Darum haben wir unsere Fotografin Sanny gefragt, ob sie nicht ihr Wissen mit anderen teilen mag. Wir freuen uns auf einen 3-stündigen Workshop zum Thema „Fotografie mit digitaler Spiegelreflex-Kamera“ zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid, egal ob mit oder ohne Vorkenntnissen. Expert*innen sind herzlich eingeladen ebenfalls vorbeizukommen und ihr Wissen zu teilen.

Sannys Fotos aus dem letzten Jahr rund um die Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2017 gibt es in unserem Flickr-Account: https://www.flickr.com/photos/130033842@N04/albums/.

  • Der genaue Ort in den Gärten wird ausgeschildert sein.
  • bringt gerne eure Kamera mit, am besten digitale Spiegelreflex
  • um Anmeldung wird gebeten mail(aett)das-kooperativ.org
  • gegen Spende
  • Workshop-Leitung: Sandra Wildemann
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Critical workers – Radio Vol.3

17.05.2018
24.05.2018, 19:00 Uhr - 24.05.2018, 22:00 Uhr

For the third time now, we are happy to present you with the Critical Radio, a radio show which is not only about listening! You can participate directly, as well. In previous shows, we focussed on the struggles of the student assistants in Berlin as well as Deliverunion.

In the upcoming show we are going to discuss Jeff Bezos’ visit to Berlin last month when he received the  Axel-Springer-Preis. We are going into working conditions Amazon workers face in different European countries, and we are going to have a look at previous struggles that were supposed to change these conditions. Of course, we also want to discuss the protests during the Axel-Springer-award.

Like last time, everyone can join us in Heart’s Fear (former Fritto) for drinks, good food, and a vivid discussion. People who cannot come to the event itself, may follow the show under http://radionoborder.net/live/. The show is going to be in English but we can also provide translation for German and Italian if someone wants to participate in the discussion.

Opening: 7 p.m.
Start of the live-stream: 8 p.m.

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Durch unsere Augen – Antlitz Mensch

17.05.2018
17.05.2018, 19:00 Uhr - 28.06.2018, 17:00 Uhr

Die internationale Foto-Ausstellung zeigt Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunft in Alltagssituationen und ermöglicht so Einblicke in Momente von großer Schönheit, tiefem Schmerz und auch der Hoffnung. Es sind leise, stimmungsvolle, fast schon poetische Blicke in die Gedanken der Menschen vor uns.

Als Betrachtende begegnen wir hier den Menschen unserer Welt, ihrem Leben und finden uns in Augenblicken existenzieller Fragestellungen wieder. Die Ausstellung zeigt uns die Welt – und diese tritt mit uns in einen Dialog, in einen kommunikativen Austausch durch die Reflexion der Betrachtung. Das Sehen und Verstehen auf gleicher Augenhöhe – im gegenseitigen Respekt für einander.

Die Fotoserien der acht Fotograf*innen stammen aus Pakistan, dem Iran, den USA, Serbien, der Ukraine, Rumänien, Marokko, Algerien und Togo. Sie entstanden in unterschiedlichen Projekten und Reisen während der letzten Jahre.


Vernissage am 17. Mai um 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal in Anwesenheit von Maria Dost, Pierre Suchet und Gilbert Vasseur.

Mit einem musikalischen Beitrag von Dorothea Mader.


Die Fotograf*innen:

Maria Dost (Kuratorin) – Deutschland
Ciro Battiloro – Italien
Alain Boucheret – Frankreich
Renata Ginzburg – USA
Tamara Micanovic – Serbien
Fethi Sahraoui – Algerien
Pierre Suchet – Frankreich
Gilbert Vasseur – Frankreich

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Bedrohte Artenvielfalt, Klimawandel und die ökologische Grenze des Planeten

16.05.2018
28.05.2018, 19:00 Uhr - 28.05.2018, 21:30 Uhr

Der Planet Erde ist mit verschiedenen ökologischen Problemen und Veränderungen konfrontiert, die maßgeblich vom Menschen verursacht sind. Die Artenvielfalt auf der Erde ist stark bedroht, die globale Klimaerwärmung steigt stetig an. Doch die Erde hat gewisse Grenzen, was ihre ökologische Belastung betrifft. Wo sind diese Grenzen bereits überschritten? Wie hängen die genannten Probleme zusammen? Wo können und sollten wir gegensteuern?

Um die Erde, das Klima und die Umwelt auch für nachfolgende Generationen in einem guten ökologischen Zustand zu erhalten, müssen wir unser Verhalten ändern.

Gemeinsam wollen wir an diesem Abend erfahren, wie es aktuell um die Artenvielfalt und Biodiversität auf der Erde bestellt ist und wo wir im Bereich des Klimawandels stehen. Welche (gemeinsamen) Lösungs- und Handlungsansätze gibt es in diesen Problemfeldern?

Mit:
Dr. Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin

Christoph Meyer, Dozent der politischen Erwachsenenbildung

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung erwünscht


Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

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Präsentation: "Studie zum Berliner Arbeitsmarkt der Kultur- und Kreativsektoren"

16.05.2018
25.05.2018, 19:00 Uhr - 25.05.2018, 21:15 Uhr

Berlin gilt als wachsende Kreativ- und Kulturstadt, zahlreiche Talente aus nah und fern bereichern die Stadt mit innovativen Ideen und Entwicklungen. Sie sind Impulsgeber*innen und prägen das weltoffene, freiheitliche Klima der Stadt mit. Aber unter welchen Umständen arbeiten und wirken die Kreativbeschäftigten in Berlin?

Gemeinsam stellen die beiden Autor*innen Dr. Séverine Marguin und Tobias Losekandt ihre "Studie zum Berliner Arbeitsmarkt der Kultur- und Kreativsektoren" vor.

In der Studie werden Beschäftigungsformen, Einkommensstruktur und Formen von Arbeitslosigkeit in allen Teilbranchen Kultur- und Kreativwirtschaft analysiert. Die Studie bietet somit ein ausdifferenziertes Instrument, um die arbeitsweltliche Situation der Kultur- und Kreativschaffenden in Berlin besser zu verstehen.

Im Anschluss an die Studienpräsentation werden die beiden Autor*innen mit Gästen über die Ergebnisse der Studie und die Berliner Situation diskutieren.

Auf dem Podium:

  • Christophe Knoch (Mica Moca e.V., Sprecher der Koalition der freien Szene bis April 2018)
  • Lisa Paus (Steuerpolitische Sprecherin im Bundestag/Bündnis 90/Die Grünen)
  • Clemens Mücke (Abt. Wirtschaftsförderung, Bezirksamt Neukölln)
  • Vertreterin von Nemona Modenetzwerk (angefragt)

und die Autor*innen:
Dr. Séverine Marguin (Autorin der Studie, Kunst- und Arbeitssoziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HU und UdK Berlin)
Tobias Losekandt (Berater für Kultur- und Kreativschaffende, Projektkoordinator beim Kulturförderpunkt Berlin)

Anmeldung erwünscht.

Die gedruckte Studie wird am Abend zur kostenfreien Mitnahme ausliegen.

Die Veranstaltung wird von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert.

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‘Armenien im Frühling’: vom politischen Erfolg friedlicher Massenproteste

16.05.2018
23.05.2018, 19:00 Uhr - 23.05.2018, 20:30 Uhr

Seit dem 16. April, dem Vortag der Wahl des armenischen Premierministers, füllten sich die Straßen der Yerevaner Innenstadt mit Menschenmassen, welche unter dem Motto #MerzhirSerzhin (#reject Serzhin) Aktionen des zivilen Ungehorsam durchführten, um den amtierenden Premierminister Sersch Asati Sargisyan zum Rücktritt zu bewegen. Unter dem Druck anhaltender Proteste erklärte Sargisyan am 23. April seinen Rücktritt. Am 08. Mai wurde an seiner Stelle Oppositionsführer Paschinjan zum Regierungschef ernannt. Die gesellschaftlichen Umwälzungen, welche in der Republik Armenien aktuell stattfinden, können hierbei einen wichtigen Input zur Frage liefern, mit welchen Mitteln der wachsenden Anzahl "illegitimer Demokratien" begegnet werden kann.

Im ersten Teil des Abends wird der Sozialwissenschaftler David Leupold (Universität Michigan/USA) per Skype- Videointerviews politischen Aktivist*innen vor Ort die Stimme verleihen, um gemeinsam die schwierigen innen- und außenpolitischen Bedingungen der Protestbewegungen zu rekonstruieren und einen Blick in die nahe Zukunft des Landes zu wagen.

Im zweiten Teil des Abends wird die Doktorandin Tamar Khutsishvili (Kaukasusstudien, Schiller-Universität Jena) zu Wort kommen, welche im Rahmen ihres einjährigen Feldforschungsaufenthalts im Jahre 2015 das sozialpolitische Leben von Dorfgemeinden in Südarmenien intensiv vor Ort erforschte. Khustishvili, welche noch heute in regem Kontakt mit den armenischen Dorfgemeinden steht, wird das oben skizzierte Bild des urbanen
Protests mit einem seltenen Einblick in die gesellschaftliche Welt des politischen Widerstands im ländlichen Raum vervollständigen.


(Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin)

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Kader, Korruption & Kidnapping

15.05.2018
23.05.2018, 18:30 Uhr - 23.05.2018, 21:30 Uhr

Seit der Verschleppung eines Geschäftsmannes und Ex-Politikers von Berlin nach Hanoi sind die deutsch-vietnamesischen Beziehungen vorbelastet.

Die deutsch-vietnamesischen Beziehungen befinden sich auf Abwegen. Die mutmaßliche Verschleppung des vietnamesischen Ex-Politikers und Geschäftsmannes Trinh Xuan Thanh von Berlin nach Hanoi belastet die bilateralen Beziehungen. Er wurde inzwischen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Seit Ende April steht in Berlin ein Vietnamese vor Gericht, der an der Entführung beteiligt gewesen sein soll. Was sind die Hintergründe? Wie steht es um das einst als strategische Partnerschaft gepriesene bilaterale Verhältnis? Welche Auswege sind denkbar?

Wir laden ein zur Diskussion mit:

Marina Mai, taz-Autorin mit Schwerpunkt Vietnamesen in Deutschland

Petra Schlagenhauf, Rechtsanwältin von Trinh Xuan Thanh

Dr. Jörg Wischermann, Assozierter Mitarbeiter des Instituts für Asienstudien/GIGA Hamburg mit Forschungsschwerpunkt Vietnam

Moderation: Sven Hansen, taz-Asienredakteur

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Geopolitik, Protektionismus und Freihandel

15.05.2018
15.05.2018, 19:00 Uhr - 16.06.2018, 20:30 Uhr

Seit der Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, Schutzzölle auf bestimmte Importgüter zu erheben, ist die Debatte um Protektionismus hochgekocht. Freihandelsfreundliche Medien und Politiker*innen bedauern (abermals), dass das geplante Handelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA bisher nicht zustande gekommen ist, und fordern die Wiederaufnahme der Verhandlungen, um einen „Handelskrieg“ abzuwenden. Mit Begriffen wie „Trumps deutsche Freunde“ versuchen sie die Protestbewegung gegen TTIP, CETA & Co zu diskreditieren und diese als Befürworter oder gar als eigentliche Verursacher der Trump’schen Politik darzustellen.

Ausgeblendet wird in der Debatte, dass mit dem Abschluss völkerrechtlich verbindlicher Handelsabkommen wie TTIP oder CETA immer auch geostrategische Interessen verfolgt werden – auch vonseiten der Europäischen Union. Welche Interessen das sind und welchen Stellenwert Geopolitik in vermeintlich harmlosen Abkommen hat, soll auf dem Podium diskutiert werden. Wir wollen uns auch fragen, wie es uns gelingt diese Perspektive in der Debatte stärker zu machen, statt in der unproduktiven Alternative zwischen Trump-Protektionismus auf der einen Seite und neoliberalem Freihandel auf der anderen Seite verhaftet zu bleiben.

 

Auf dem Podium:

  • Christoph von Lieven, Greenpeace
  • Hans Möller, Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA
  • Max Bank, LobbyControl
  • Thorsten Winter, Rhein-Main-Zeitung Wirtschaftsredaktion

Moderation: Nelly Grotefendt, Forum Umwelt und Entwicklung

Die Podiumsdiskussion wird organisiert vom Netzwerk Gerechter Welthandel und dem Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Strategie- und Aktionskonferenz des Netzwerks Gerechter Welthandel.

 

 

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Deutsch – US-Amerikanische Handelsbeziehungen in der Ära Trump: Welche Deals werden gemacht? 19. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum in Berlin

14.05.2018
28.05.2018, 18:00 Uhr - 28.05.2018, 20:45 Uhr

- Eine Veranstaltung des Forum Umwelt und Entwicklung und der Naturfreunde Deutschland –

 

Schon seit Wochen geht ein Schreckgespenst um auf dem politischen Parkett: Donald Trump, der allzeit bereite Polterer drohte der Welt, allen voran der EU und China mit Strafzöllen. Die EU war in großem Aufruhr. Nicht nur die Handelskommissarin Cecilia Malmström, sondern auch der frisch gebackene Wirtschaftsminister Peter Altmaier reisten nach Washington, um den US-Präsident zu besänftigen. Doch so mancher mag sich in diesen Wochen gefragt haben was diese Aufregung eigentlich soll. Die Bundesregierung protegiert nun ihre Industrie im Tausch gegen Zugeständnisse gegenüber den USA, die insbesondere die europäischen Nachbarn treffen, nicht aber Deutschland selbst. Warum werden ausgerechnet ökologisch und ökonomisch fragwürdige Branchen so sehr in Schutz genommen? Worum geht es eigentlich tatsächlich bei dem so laut beschrienen Handelskrieg?

Diese und weitere spannende Fragen möchte wir gerne mit Ihnen und unseren Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf unserem 19. Außenwirtschaftsforum diskutieren.

 

Um Anmeldung wird gebeten an: grotefendt@forumue.de

 

Vorläufiges Programm:

 

Einlass 18 Uhr

18.15 Uhr Begrüßung: Jürgen Maier (Forum Umwelt und Entwicklung)

 

Keynote: Sascha Müller-Kraenner (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V.)

 

18.30 Uhr Diskussionsrunde mit:

  • Dr. Stefan Mair (Hauptgeschäftsführung BDI)
  • Johann Saathoff (MdB SPD/angefragt)
  • Oliver Wieck (Generalsekretär ICC Germany)
  • Maritta Strasser (Geschäftsführerin Naturfreunde Deutschland)
  • Sascha Müller-Kraenner (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V.)
  • Lucía Bárcena Menéndez (Ecologistas en Accion, Spanien)

Moderation: Alessa Hartmann (Handelsexpertin PowerShift)

 

20.00 Uhr Empfang

 

Um Anmeldung wird gebeten an: grotefendt@forumue.de

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Die 416. Montagsdemo gegen #S21 am 14. Mai 2018

13.05.2018
14.05.2018, 18:00 Uhr - 14.05.2018, 19:00 Uhr

Die 416. Montagsdemo findet am 14. Mai 2018 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.
Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Barbara Kern, Stuttgarter Wasserforum und Initiative gegen den Recyclingpark Neckartal;
    "Kein Müllpark im Travertin- und Mineralquellenschutzgebiet!"
  • Siegfried Bassler, Pfarrer i. R. und ehemaliger SPD-Stadtrat und Fraktionsvorsitzender

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Thomas Felder, Liedermacher; Gitarre und Gesang
Moderation: Stefan Notter, Parkschützer

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Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, nie wieder brennende Bücher! - Lesung anlässlich des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung durch die Faschisten

11.05.2018
17.05.2018, 11:00 Uhr - 17.05.2018, 17:00 Uhr

Jede und jeder ist eingeladen, zuzuhören und aus den Werken der AutorInnen, deren Bücher verbrannt wurden, vorzulesen.

Der diesjährige Aufruf (als PDF abrufbar unter http://www.zivilklausel.uni-koeln.de/aufruf_lesungen-verbrannter-buecher-2018.pdf):
„Und doch ist es so – daß Fühllosigkeit gegen das große Geheimnis, das man berührt, wenn man ,Mensch‘ sagt und ,Menschheit‘, den geistigen Tod bedeutet. Das ist keine Wahrheit von gestern und vorgestern, veraltet, reizlos und matt. Es ist die neue und notwendige Wahrheit von heute und morgen, diejenige, die Leben und Jugend für sich hat gegen die falsche und welke Jugendlichkeit gewisser Tageslehren und Wahrheiten.“
Thomas Mann: Vom kommenden Sieg der Demokratie, 1938.

Es ist die behauptete Alternativlosigkeit von sozialer Ungleichheit und der Knappheit materieller Lebensressourcen und die damit einhergehende Verzweckung und Erniedrigung des Menschen, auf die der Faschismus seine feige nationalistische, rassistische und antisemitische Verhetzung baute und baut. Er mündete in der industriellen Ermordung von sechs Millionen Menschen, Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und Oppositionellen und im Zweite Weltkrieg mit seinem Raub- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion.

Die antifaschistische Konsequenz des Aufbaues einer Welt „des Friedens und der Freiheit“ nach der Befreiung vom Hitler-Faschismus bleibt heute weiter einzulösen. 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, Kinder sterben unnötig Hungers und auch in den reichsten Ländern herrschen nicht nur in Pflege und Gesundheit unwürdige Verhältnisse, während die Milliarden auf Steuerparadiesen „geparkt“ und mit Rüstung hohe Gewinne erzielt werden – diese „kannibalische Weltordnung“ (Jean Ziegler, UN-Kommissar für Ernährung) ist der Nährboden für die AfD. Wir rufen zu antifaschistischen Lesungen auf, um uns des humanistischen Erbes neu zu bemächtigen für die Gestaltung menschenwürdiger Verhältnisse, in denen sich alle Menschen solidarisch entfalten können.

Literaturschaffende wie Thomas und Heinrich Mann, Erich Marie Remarque, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Lion Feuchtwanger, Kurt Tucholsky, Arnold und Stefan Zweig, Nelly Sachs, Sigmund Freud, Irmgard Keum und viele andere haben auf den Schultern von Aufklärern wie Heinrich Heine, Karl Marx und Immanuel Kant, mit Werk und Tat den Faschismus bekämpft und Lügen gestraft.  Die Anteilnahme am Schicksal der Mitmenschen und die Entlarvung hohlen Protzes und Pathos, mit dem der Mensch klein gemacht und die  Herrschaft der Lüge und der Gewalt verklärt werden sollte, waren ansteckend und für viele eine Ermutigung zu Widerständigkeit und Engagement. Der Hass auf die Unmenschlichkeit und Rohheit des Nazismus, Humor und Freundlichkeit, das Gespür für unausgesprochene Ängste und Sehnsüchte, der Blick für die einzulösenden Möglichkeiten des menschlichen Lebens haben das zynische Menschenbild der Rechten konterkariert und Hoffnung auf eine andere, heitere und dem Menschen wohlgesonnene Welt begründet. „Dies ist wohl die Fundamentalregel allen Seins: Das Leben ist gar nicht so. Es ist ganz anders.“ schreibt Kurt Tucholsky 1931.

Die Nazis versuchten solche kritischen Erkenntnisse und humanistischen Ambitionen aus der Welt zu schaffen. Verhetzte Studierende verbrannten im Mai 1933 die Werke von jüdischen, pazifistischen, bürgerlich-humanistischen und marxistischen Autorinnen und Autoren. Sie konnten die Sehnsucht nach einem friedlichen und menschengerechten Zusammenleben nicht vergessen machen. Das „1000-jährige Reich“ wurde nach zwölf Jahren besiegt. Die verbrannten Bücher, aufrechte LiteratInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen haben dazu beigetragen.

Wir laden ein zum Lesen, Lauschen und Lachen gegen rechts, zum Erinnern und Lernen für eine bessere, weil menschlichere Welt.

„Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.“
Sigmund Freud an Albert Einstein: „Warum Krieg?“, Brief vom September 1932.

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Tag der offenen Tür

09.05.2018
12.05.2018, 12:00 Uhr - 12.05.2018, 17:00 Uhr
Das L14 bietet eine bislang so noch nie in Fulda dagewesene Bündelung verschiedener soziokultureller Angebote in einem Gebäudekomplex. Verschiedene Initiativen und Vereine bereichern mit ihren Angeboten das Fuldaer Stadtbild. Mit dem Verkauf des Geländes Langebrückenstraße 14 und dem Umzug in die Innenstadt ist seit Anfang März ein neuer Interismstandort in der Lindenstraße 2 direkt am Heinrich-von-Bibra-Platz gefunden - das L14zwo. Bis die Planungs- und Umbauphase am Betriebsamt zum „Kulturhof“ abgeschlossen ist, wird das ehemalige Kammandel-Gebäude als Zwischennutzung für das Jugendwerk der AWO Nordhessen sowie die verschiedenen sozialen und politischen Initiativen und Vereine sowie die BI L14 sein. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Nachbarn und Freunde sind herzlich eingeladen, sich selbst davon zu überzeugen, dass sich Engagierte und Nutzer*innen schon jetzt sehr wohl fühlen, auch wenn es noch einige Stellschrauben zu drehen gilt - schließlich werden die Kulturinitiativen noch eingebunden werden müssen und das Alternative Kino 35 anderweitig eine Interimslösung in der ehemaligen Moschee in der innerstädtischen Ohmstrasse gefunden hat. Doch auch wenn nicht alle Umbau- und Renovierungsarbeiten komplett abgeschlossen sind bietet der Standort viel Freiraum für Begegnungen.

Möglichkeit dazu bietet der Tag der offenen Tür am 12. Mai 2018. In der Zeit von 12.00 bis 17.00 Uhr öffnet die L14zwo ihre Türen. Interessierte können einen Eindruck gewinnen, was sich alles am neunen Standort in der Lindenstraße 2 bietet. Die Initiativen präsentieren Ihre Angebote und führen durch die neuen Räume. Für das leibliche Wohl sorgt ein Mitmach Buffet, organisiert von der Küche für Alle. Ein großes Fest mit offizieller Eröffnung ist für Sommer geplant.

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Tag der offenen Tür

09.05.2018
12.05.2018, 12:00 Uhr - 12.05.2018, 17:00 Uhr
Das L14 bietet eine bislang so noch nie in Fulda dagewesene Bündelung verschiedener soziokultureller Angebote in einem Gebäudekomplex. Verschiedene Initiativen und Vereine bereichern mit ihren Angeboten das Fuldaer Stadtbild. Mit dem Verkauf des Geländes Langebrückenstraße 14 und dem Umzug in die Innenstadt ist seit Anfang März ein neuer Interismstandort in der Lindenstraße 2 direkt am Heinrich-von-Bibra-Platz gefunden - das L14zwo. Bis die Planungs- und Umbauphase am Betriebsamt zum „Kulturhof“ abgeschlossen ist, wird das ehemalige Kammandel-Gebäude als Zwischennutzung für das Jugendwerk der AWO Nordhessen sowie die verschiedenen sozialen und politischen Initiativen und Vereine sowie die BI L14 sein. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Nachbarn und Freunde sind herzlich eingeladen, sich selbst davon zu überzeugen, dass sich Engagierte und Nutzer*innen schon jetzt sehr wohl fühlen, auch wenn es noch einige Stellschrauben zu drehen gilt - schließlich werden die Kulturinitiativen noch eingebunden werden müssen und das Alternative Kino 35 anderweitig eine Interimslösung in der ehemaligen Moschee in der innerstädtischen Ohmstrasse gefunden hat. Doch auch wenn nicht alle Umbau- und Renovierungsarbeiten komplett abgeschlossen sind bietet der Standort viel Freiraum für Begegnungen.

Möglichkeit dazu bietet der Tag der offenen Tür am 12. Mai 2018. In der Zeit von 12.00 bis 17.00 Uhr öffnet die L14zwo ihre Türen. Interessierte können einen Eindruck gewinnen, was sich alles am neunen Standort in der Lindenstraße 2 bietet. Die Initiativen präsentieren Ihre Angebote und führen durch die neuen Räume. Für das leibliche Wohl sorgt ein Mitmach Buffet, organisiert von der Küche für Alle. Ein großes Fest mit offizieller Eröffnung ist für Sommer geplant.

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EPA & Co: Die EU-Handelspolitik als Fluchtursache in Afrika

09.05.2018
16.05.2018, 19:30 Uhr - 16.05.2018
In den letzten Jahren versuchen immer mehr Menschen aus Afrika nach Europa zu flüchten. Eine wesentliche Ursache liegt in der Handelspolitik der EU, die den Men­schen dort zunehmend ihre Lebensgrundlage raubt und den afrikanischen Staaten ihre künftigen Entwicklungsmöglichkeiten nimmt. Zudem ist in den letzten Jahren eine Militarisierung der EU-Handels- und Entwicklungspolitik in Afrika zu beobachten.
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EPA & Co: Die EU-Handelspolitik als Fluchtursache in Afrika

09.05.2018
16.05.2018, 19:30 Uhr - 16.05.2018
In den letzten Jahren versuchen immer mehr Menschen aus Afrika nach Europa zu flüchten. Eine wesentliche Ursache liegt in der Handelspolitik der EU, die den Men­schen dort zunehmend ihre Lebensgrundlage raubt und den afrikanischen Staaten ihre künftigen Entwicklungsmöglichkeiten nimmt. Zudem ist in den letzten Jahren eine Militarisierung der EU-Handels- und Entwicklungspolitik in Afrika zu beobachten.
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Der Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“

09.05.2018
16.05.2018, 18:00 Uhr - 16.05.2018
VeranstaltungsreiheDer Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“ Was geschah am 1. und 2. Juni 1967 in Berlin und wie lässt es sich erklären? Zur Beantwortung dieser Fragen findet im April und Mai 2018 eine Veranstal -tungs- und Diskussionsreihe statt. Dazu gibt es am: 
Mi. dem 16.5.2018, 18 Uhr in derKoloniestraße 120, 13359 Berlinein Zeitzeugengespräch mit  Konrad Melchers
Konrad Melchers war 1967 Bundesvorsitzender des "Internationalen Arbeitskreises Kontinente und Kontakte e.V.“, studentischer Mitträger des ASA-Programms (Arbeits- und Studienaufenthalte in Entwicklungsländern).
  • Er nahm an den Demonstrationen gegen den Schah teil – kann also aus eigenem Erlebenberichten.
  • Später schrieb er eine Dissertation über die sowjetische Afrikapolitik.
  • 25 Jahre war er Redakteur der Zeitschrift Entwicklungspolitik.
Mitunter enthielt diese Zeitschrift sehr ansprechende Cartoons zum Dritte-Welt-Thema, z.B. die "Mother Africa" des südafrikanischen Karikaturisten Siphiwo Sobopha.
Eintritt: frei
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Der Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“

09.05.2018
16.05.2018, 18:00 Uhr - 16.05.2018
VeranstaltungsreiheDer Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“ Was geschah am 1. und 2. Juni 1967 in Berlin und wie lässt es sich erklären? Zur Beantwortung dieser Fragen findet im April und Mai 2018 eine Veranstal -tungs- und Diskussionsreihe statt. Dazu gibt es am: 
Mi. dem 16.5.2018, 18 Uhr in derKoloniestraße 120, 13359 Berlinein Zeitzeugengespräch mit  Konrad Melchers
Konrad Melchers war 1967 Bundesvorsitzender des "Internationalen Arbeitskreises Kontinente und Kontakte e.V.“, studentischer Mitträger des ASA-Programms (Arbeits- und Studienaufenthalte in Entwicklungsländern).
  • Er nahm an den Demonstrationen gegen den Schah teil – kann also aus eigenem Erlebenberichten.
  • Später schrieb er eine Dissertation über die sowjetische Afrikapolitik.
  • 25 Jahre war er Redakteur der Zeitschrift Entwicklungspolitik.
Mitunter enthielt diese Zeitschrift sehr ansprechende Cartoons zum Dritte-Welt-Thema, z.B. die "Mother Africa" des südafrikanischen Karikaturisten Siphiwo Sobopha.
Eintritt: frei
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DIY in der Prignitz – eine Radtour zu solidarischen und ökologischen Projekten in der Region

09.05.2018
18.05.2018, 16:00 Uhr - 22.05.2018, 14:00 Uhr
Ob Wohnprojekte, Permakultur, regionale Saatgutproduktion, Bauen mit recycelten Materialien, Bildungs- und Begegnungsorte rund um Themen des Wandels – in der Prignitz ist einiges los. Schon vor der Wandelwoche im September (06.-16.09.) nutzen wir das (hoffentlich gute) Radelwetter und besuchen spannende Projekte in der Region.

Updates und weitere Infos zum Programm, Streckenverlauf und den beteiligten Projekten findet Ihr hier.

Es ist auch möglich, nur an einzelnen Tagen / Tourenabschnitten teilzunehmen.



DIE TOUR

  • Freitag, 18.05.2018
    Start- und Treffpunkt: ab 16h im JWP-MittenDrin
    17 Uhr Führung/Input JWP
    KÜFA (Küche für Alle)
    Übernachtung: JWP (großer Raum + Zeltmöglichkeit)
  • Samstag, 19.05.2018
    Fahrt nach Vichel zur Keimzelle – Ökosaatgut (ca. 20km)
    Ab 14 Uhr Führung
    Rückfahrt (20km) zum und Übernachtung im JWP
  • Sonntag, 20.05.2018
    Fahrt nach Wittstock/Dosse (ca. 45km mit dem Rad, alternativ gibt es auch Zugverbindungen von Neuruppin nach Wittstock)
    Besuch und Führung auf dem Eulenhof (Wittstock – Zaatzke: 7km)
    Übernachtung: Campingplatz Blanschen (3€ Zelt, 4€ Person, Entfernung von Zaatzke aus: 25km)
  • Montag, 21.05.2018
    Fahrt zum Projekt Coolmühle – Zentrum für Nachhaltigkeit
    Ab 15/16 Uhr Führung
    Übernachtung im Projekt Coolmühle
  • Dienstag, 22.05.2018
    Wandelwochen-Werbung in der Region und Abschluss der Radtour in Wittstock/Dosse
Die Teilnahme basiert auf freiwilliger Spendenbasis nach eigenen Möglichkeiten. Wir bemühen uns anfallende Kosten solidarisch aufzuteilen, sodass auch Menschen ohne entsprechendes Budget teilnehmen können. Sprecht uns hierzu gerne an. 

Mitfahren können alle Altersklassen. Es gibt auch die Möglichkeit, Teilstrecken mit dem Zug zu fahren. Wir haben außerdem ein Begleitfahrzeug dabei für Gepäck oder auch für die Mitreise bei kleineren Notfällen.

Anmeldung: Wenn Ihr Euch anmelden wollt, dann schreibt gerne an maike@das-kooperativ.org.

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