bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 18 min 31 sec ago

Blankenburger Süden - Modellquartier für eine nachhaltige, sozial-ökologische und klimaneutrale Stadtentwicklung?

02.04.2021
02.05.2021, 14:30 Uhr - 02.05.2021, 16:00 Uhr

Berlin wächst und der Blankenburger Süden ist mit 5.000-6.000 geplanten Wohnungen derzeit eines der größten und komplexesten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland. Wir wollen vor Ort einen Blick in die Zukunft werfen und an ausgesuchten Stationen die Planungen des Senates sowie die Grundideen bündnisgrüner Leitlinien erläutern. Anhand von Projekten aus anderen Städten sollen Ideen visualisiert werden, deswegen bitte nach Möglichkeit ein Smartphone und/oder Tablet mitbringen.

Stadtplanung ist immer auch eine große Chance, Dinge besser zu machen. Wir sprechen deswegen über die Schwerpunktsetzungen zu den Schulstandorten und darüber, wie im Blankenburger Süden ein lebendiges Quartier entstehen kann, das eine Bereicherung auch für die bisherigen Nachbarn ist.  Eine zentrale Idee ist das Konzept eines autoarmen Quartiers der kurzen Wege, das in die Umgebung und durch umfängliche Aufforstungen in die Natur eingebunden ist und bei dem Arbeit, Bildung, Wohnen und Gewerbe zusammengebracht werden. Eine gemischte Bauherr*innen Struktur sorgt außerdem für eine soziale Durchmischung und eine abwechslungsreiche Bebauung. Die frühe Beteiligung bei der Planung schafft eine starke Quartiersidentität und hohe Lebensqualität. Auch beschäftigt uns natürlich, welche Möglichkeiten es für nachhaltiges, klimaneutrales Bauen und Baustoffe gibt und ganz wichtig: wie eine vernünftige und funktionierende Verkehrsanbindung aussehen soll. Wir wollen gemeinsam mit den Anwohner*innen und künftigen Bewohner*innen die Chance nutzen, den Blankenburger Süden zum Modellquartier für nachhaltige, sozial-ökologische und klimaneutrale Stadtentwicklung zu machen.

Vorbereitung: AG Neue Stadtquartiere (Kreisverband Pankow)
Ausklang: Restaurant Syrtaki in Alt-Blankenburg, Rückfahrt vom S-Bahnhof Blankenburg

Coronabedingt bitten wir um Anmeldung an kontakt-ag-pankow-nord@gruene-pankow.de

Categories:

Jüdische Geschichte in Freiburg

01.04.2021
06.05.2021, 20:00 Uhr - 06.05.2021, 22:00 Uhr

Online-Vortrag von Heinrich Schwendemann (Uni Freiburg)

In der 900-jährigen Geschichte Freiburgs gab es drei Zeiträume, in denen in der Stadt jüdische Gemeinden existierten: im Mittelalter von etwa 1300 bis 1349, dann von 1864 bis 1940 und ab 1945 bis heute. Heinrich Schwendemann wird in seinem Vortrag einen Überblick zur Geschichte der Juden und Jüdinnen in Freiburg geben, einer Stadt, in der die jüdische Minderheit immer wieder Objekt von Verfolgung bis hin zur Vernichtung gewesen ist und wo Juden und Jüdinnen zwischen 1424 und 1862 nicht einmal den Wohnsitz in der Stadt nehmen durften.
Heinrich Schwendemann ist Historiker und lehrt an der Universität Freiburg.

Direkter Link zum Vortrag: https://zoom.us/j/97830174290

-------------------------------

War da was? Freiburger Geschichte ungeschönt

Veranstaltungsreihe im Rahmen des Stadtjubiläums 2020/21
Mo 19. April – Do 24. Juni 2021

Wenn Jubiläen gefeiert werden, werden oft die Schattenseiten der eigenen Geschichte ignoriert. Unter dem Motto „War da was?“ erinnern wir an verdrängte Kapitel der Freiburger Geschichte wie Rassismus, Kolonialismus, Migration, NS-Zeit sowie jüdisches Leben. Die Veranstaltungsreihe besteht aus Online-Vorträgen, einem Stadtrundgang und Interventionen im öffentlichen Raum.

Auftakt und Schlusspunkt setzen die iz3w-Redakteur*innen Larissa Schober und Winfried Rust, die die Besonderheiten der Freiburger Erinnerungskultur sowie den Umgang mit Denkmälern in der Stadt untersuchen. Außerdem blickt Christoph Seidler auf die Wege und Irrwege der deutschen Rassenkunde in Freiburg und Heinrich Schwendemann betrachtet das jüdische Leben in Freiburg. Ein Stadtrundgang führt durch die Innenstadt und widmet sich der lokalen Migrationsgeschichte. 

Categories:

Jüdische Geschichte in Freiburg

01.04.2021
06.05.2021, 20:00 Uhr - 06.05.2021, 22:00 Uhr

Online-Vortrag von Heinrich Schwendemann (Uni Freiburg)

In der 900-jährigen Geschichte Freiburgs gab es drei Zeiträume, in denen in der Stadt jüdische Gemeinden existierten: im Mittelalter von etwa 1300 bis 1349, dann von 1864 bis 1940 und ab 1945 bis heute. Heinrich Schwendemann wird in seinem Vortrag einen Überblick zur Geschichte der Juden und Jüdinnen in Freiburg geben, einer Stadt, in der die jüdische Minderheit immer wieder Objekt von Verfolgung bis hin zur Vernichtung gewesen ist und wo Juden und Jüdinnen zwischen 1424 und 1862 nicht einmal den Wohnsitz in der Stadt nehmen durften.
Heinrich Schwendemann ist Historiker und lehrt an der Universität Freiburg.

Direkter Link zum Vortrag: https://zoom.us/j/97830174290

-------------------------------

War da was? Freiburger Geschichte ungeschönt

Veranstaltungsreihe im Rahmen des Stadtjubiläums 2020/21
Mo 19. April – Do 24. Juni 2021

Wenn Jubiläen gefeiert werden, werden oft die Schattenseiten der eigenen Geschichte ignoriert. Unter dem Motto „War da was?“ erinnern wir an verdrängte Kapitel der Freiburger Geschichte wie Rassismus, Kolonialismus, Migration, NS-Zeit sowie jüdisches Leben. Die Veranstaltungsreihe besteht aus Online-Vorträgen, einem Stadtrundgang und Interventionen im öffentlichen Raum.

Auftakt und Schlusspunkt setzen die iz3w-Redakteur*innen Larissa Schober und Winfried Rust, die die Besonderheiten der Freiburger Erinnerungskultur sowie den Umgang mit Denkmälern in der Stadt untersuchen. Außerdem blickt Christoph Seidler auf die Wege und Irrwege der deutschen Rassenkunde in Freiburg und Heinrich Schwendemann betrachtet das jüdische Leben in Freiburg. Ein Stadtrundgang führt durch die Innenstadt und widmet sich der lokalen Migrationsgeschichte. 

Categories:

Jüdische Geschichte in Freiburg

01.04.2021
06.05.2021, 20:00 Uhr - 06.05.2021, 22:00 Uhr

Online-Vortrag von Heinrich Schwendemann (Uni Freiburg)

In der 900-jährigen Geschichte Freiburgs gab es drei Zeiträume, in denen in der Stadt jüdische Gemeinden existierten: im Mittelalter von etwa 1300 bis 1349, dann von 1864 bis 1940 und ab 1945 bis heute. Heinrich Schwendemann wird in seinem Vortrag einen Überblick zur Geschichte der Juden und Jüdinnen in Freiburg geben, einer Stadt, in der die jüdische Minderheit immer wieder Objekt von Verfolgung bis hin zur Vernichtung gewesen ist und wo Juden und Jüdinnen zwischen 1424 und 1862 nicht einmal den Wohnsitz in der Stadt nehmen durften.
Heinrich Schwendemann ist Historiker und lehrt an der Universität Freiburg.

Direkter Link zum Vortrag: https://zoom.us/j/97830174290

-------------------------------

War da was? Freiburger Geschichte ungeschönt

Veranstaltungsreihe im Rahmen des Stadtjubiläums 2020/21
Mo 19. April – Do 24. Juni 2021

Wenn Jubiläen gefeiert werden, werden oft die Schattenseiten der eigenen Geschichte ignoriert. Unter dem Motto „War da was?“ erinnern wir an verdrängte Kapitel der Freiburger Geschichte wie Rassismus, Kolonialismus, Migration, NS-Zeit sowie jüdisches Leben. Die Veranstaltungsreihe besteht aus Online-Vorträgen, einem Stadtrundgang und Interventionen im öffentlichen Raum.

Auftakt und Schlusspunkt setzen die iz3w-Redakteur*innen Larissa Schober und Winfried Rust, die die Besonderheiten der Freiburger Erinnerungskultur sowie den Umgang mit Denkmälern in der Stadt untersuchen. Außerdem blickt Christoph Seidler auf die Wege und Irrwege der deutschen Rassenkunde in Freiburg und Heinrich Schwendemann betrachtet das jüdische Leben in Freiburg. Ein Stadtrundgang führt durch die Innenstadt und widmet sich der lokalen Migrationsgeschichte. 

Categories:

Erinnern um zu vergessen

01.04.2021
19.04.2021, 20:00 Uhr - 19.04.2021, 22:00 Uhr

Online-Vortrag von Larissa Schober (iz3w Freiburg)

Erinnerungskultur hat Hochkonjunktur. Und die Debatten darüber auch. In Freiburg wurde das zuletzt an der Auseinandersetzung um den Platz der alten Synagoge deutlich. Dabei werden jedoch selten wichtige grundlegende theoretische Aspekte diskutiert: Was genau bedeutet Erinnern eigentlich? Wer erinnert was und zu welchem Zweck? Und was wird bewusst «vergessen»? Mit der Planung eines NS-Dokumentationszentrums in Freiburg sollten diese Fragen unbedingt gestellt werden.
Larissa Schober ist Redakteurin im iz3w und hat zu Erinnerungsarbeit in Post-Konflikt-Gesellschaften geforscht.

Direkter Link zum Vortrag: https://zoom.us/j/92723309621

-------------------------------

War da was? Freiburger Geschichte ungeschönt

Veranstaltungsreihe im Rahmen des Stadtjubiläums 2020/21
Mo 19. April – Do 24. Juni 2021

Wenn Jubiläen gefeiert werden, werden oft die Schattenseiten der eigenen Geschichte ignoriert. Unter dem Motto „War da was?“ erinnern wir an verdrängte Kapitel der Freiburger Geschichte wie Rassismus, Kolonialismus, Migration, NS-Zeit sowie jüdisches Leben. Die Veranstaltungsreihe besteht aus Online-Vorträgen, einem Stadtrundgang und Interventionen im öffentlichen Raum.

Auftakt und Schlusspunkt setzen die iz3w-Redakteur*innen Larissa Schober und Winfried Rust, die die Besonderheiten der Freiburger Erinnerungskultur sowie den Umgang mit Denkmälern in der Stadt untersuchen. Außerdem blickt Christoph Seidler auf die Wege und Irrwege der deutschen Rassenkunde in Freiburg und Heinrich Schwendemann betrachtet das jüdische Leben in Freiburg. Ein Stadtrundgang führt durch die Innenstadt und widmet sich der lokalen Migrationsgeschichte. 

Categories:

Input: „In welche Klasse gehst du?“ Über das klassistische Bildungssystem in Deutschland

23.03.2021
07.04.2021, 19:00 Uhr - 07.04.2021, 22:00 Uhr

In Deutschland ist der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen stark abhängig von der sozialen Herkunft. So ist zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit studieren zu können deutlich höher für Kinder, deren Eltern selbst eine Universität besucht haben. In der Politik wird zwar nach „Chancengleichheit“ gerufen. Aber es zeigt sich immer wieder, dass soziale Ungleichheit sehr stark ist. Sie bestimmt nicht nur den Zugang zum Bildungssystem. Im Laufe der Schulzeit wird soziale Ungleichheit sogar noch verstärkt. In der Veranstaltung beschäftigen wir uns damit, was das deutsche Bildungssystem von Eltern abverlangt. Gemeinsam besprechen wir, welche Folgen das für Kinder und Jugendliche hat, die ohne Eltern aufwachsen oder deren Eltern diese Anforderungen nicht erfüllen können.

Meldet euch mit einer kurzen Mail bei rosa@naturfreundejugend-berlin.de an.

Categories:

Input: Klasse und Klassismus

23.03.2021
24.03.2021, 19:00 Uhr - 24.03.2021, 22:00 Uhr

Als „Klassismus" wird die Diskriminierung von Personen aufgrund ihres sozialen Hintergrunds bezeichnet. Sie richtet sich zum Beispiel gegen Erwerbslose, Wohnungslose oder einkommensarme Menschen. Betroffene erfahren die klassistische Diskriminierung invielen verschiedenen Bereichen ihres Lebens: In der Schule oder Universität, beim Jobcenter oder im Justizsystem. Auch innerhalb der Linken kommt es immer wieder zu klassistischen Ausschlüssen. In den letzten Jahren wurde der Begriff in linken Debatten viel diskutiert: Gelingt es mit dem Konzept des Klassismus, die strukturellen Ursachen von Klassenunterschieden zu erfassen? Oder gerät hier möglicherweise die Kritik an den Klassenverhältnissen aus dem Blick? In der ersten Veranstaltung unserer Input-Reihe wollen wir gemeinsam mit euch die Entstehungsgeschichte, die politische Bedeutung und mögliche Leerstellen des Klassismusbegriffs diskutieren.

Meldet euch mit einer kurzen Mail bei rosa@naturfreundejugend-berlin.de an.

Categories:

Audre Lorde - Black Lesbian Feminist Mother Poet Warrior. Ein Video Walk

23.03.2021
31.03.2021, 19:00 Uhr - 31.03.2021, 22:00 Uhr

Wir begeben uns digital auf die Suche nach einigen Lebensorten der Schwarzen Autorin und Aktivistin Audre Lorde. Während ihrer Besuche in den 1980er Jahren in Berlin setzte sie sich für die Situation der Schwarzen Frauen in Deutschland ein und initiierte die Vernetzungen der afro-deutschen Frauen mit.

In der hybriden Form eines Audiowalks besuchen wir einige Orte im Nollendorfkiez in Berlin Schöneberg, an denen Audre Lorde im Laufe der Jahre Zeit verbracht hat. Ergänzt wird der Audiowalk um kurze Textauszüge ihrer Werke. Die Texte werden in deutscher Lautsprache vorgetragen. Ein Reader zum Mitlesen wird zur Verfügung gestellt.

Der Online-Workshop kostet 5€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de Bitte gebt euren Namen und euer Alter an. Die Zugangsdaten schicken wir euch nach erfolgreicher Anmeldung per Mail. Du brauchst keine Software, aber eine Kamera, Mikro und eine stabile Internetverbindung.

Categories:

Frauen und LSBTIQ Personen in Zeiten von Covid-19

22.03.2021
13.06.2021, 11:00 Uhr - 13.06.2021, 14:30 Uhr

Lokal wie auch global sind Frauen und LSBTIQ Personen besonders von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Exemplarisch befassen wir uns in dem Online-Workshop mit der Situation von Frauen in Bangladesh und LSBTQI in Uganda in Zeiten von Covid-19. Dafür haben wir Interviews mit Nazma Akter, Gewerkschaftsaktivstin und ehemalige Textilarbeiterin aus Bangladesh und Geoffrey Ogwaro, queerer Aktivist bei der „Organisation Sexual Minorities Uganda“ geführt.

Der Online-Workshop kostet 5€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de Bitte gebt euren Namen und euer Alter an. Die Zugangsdaten schicken wir euch nach erfolgreicher Anmeldung per Mail. Du brauchst keine Software, aber eine Kamera, Mikro und eine stabile Internetverbindung.

Categories:

Rassismus und koloniale Kontinuitäten in Zeiten von Covid-19

22.03.2021
12.06.2021, 11:00 Uhr - 12.06.2021, 14:30 Uhr

Französische Ärzte haben im Sommer vorgeschlagen, Corona-Impfstoffe in Afrika zu testen. Ausgehend von dieser Aussage blicken wir auf koloniale Kontinuitäten in der pharmakologischen Forschung in afrikanischen Ländern. Im Interview mit dem Anwalt und Menschenrechtsaktivisten Karsten Noko aus Simbabwe zeigt er die kolonialen Kontinuitäten auf und gibt Impulse für eine antikoloniale Antwort darauf. Auch die Situation in Brasilien ist durch koloniale Kontinuitäten durchzogen, besonders Indigene und Schwarze Menschen sind von Covid-19 und der aktuellen Politik betroffen. Um einen intersektionalen Blick zu bekommen, hören wir die indigene Aktivistin Watatakalu Yawalapiti aus Brasilien, die für die Frauenorganisation Xingu tätig ist.

Der Online-Workshop kostet 5€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de Bitte gebt euren Namen und euer Alter an. Die Zugangsdaten schicken wir euch nach erfolgreicher Anmeldung per Mail. Du brauchst keine Software, aber eine Kamera, Mikro und eine stabile Internetverbindung.

Categories:

How To Aktienmarkt (FLINT* only)

22.03.2021
05.06.2021, 11:00 Uhr - 05.06.2021, 17:00 Uhr

Im Januar 2021 machte die US-Videospielhändlerkette „GameStop“ Schlagzeilen: Eine Gruppe von Kleinanleger:innen tat sich zusammen und trieben den Aktienkurs von Gamestop in die Höhe. Damit wurden einige Hedgefonds in große Schwierigkeiten gebracht, da sie auf einen Kursfall der Gamestop-Aktie spekuliert hatten. Von einer Demokratisierung des Aktienmarktes wurde gesprochen, ein neues „Occupy Wall Street“, denn Turbo-Kapitalist:innen, die auch in der globalen Pandemie mit Spekulationen weiterhin Geld verdienten, wurden angeblich mit ihren eigenen Mitteln geschlagen.

Doch was sind eigentlich Leerkverkäufe, Hedgefonds, und Aktienmärkte, wie entsteht so ein Aktienkurs und welche Rolle spielt das alles im Finanzmarktkapitalismus? Und was steckt hinter dem Mythos GameStop „klein gegen groß“?

Die Welt der Aktienmärkte und Börse scheint vielen von uns verschlossen, wirkt mit dem Fachvokabular machtvoll und kompliziert. Das soll der Einführungsworkshop ändern! Wir wollen uns grundlegend mit Begriffen, Hintergründen und Mechanismen beschäftigen und natürlich auch kritisch diskutieren – wozu brauchen wir Aktien- und Finanzmärkte und was haben sie überhaupt mit uns zu tun?

Der Workshop ist offen für alle Frauen, Lesben, Inter, Non-Binary, Trans und Personen, die keine cis-Männer sind. Es ist kein Vorwissen nötig, außer Interesse und Lust gemeinsam zu diskutieren, Texte zu lesen und dich damit auseinanderzusetzen. Du kannst also teilnehmen, wenn Finanzmärkte und Ökonomiekritik für dich noch relativ neu sind und es dich gerade deshalb neugierig macht.

Der Online-Workshop kostet 5€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de Bitte gebt euren Namen und euer Alter an. Die Zugangsdaten schicken wir euch nach erfolgreicher Anmeldung per Mail. Du brauchst keine Software, aber eine Kamera, Mikro und eine stabile Internetverbindung.

Categories:

Einführung in die Kritik des Antisemitismus

22.03.2021
29.05.2021, 11:00 Uhr - 29.05.2021, 16:00 Uhr

Wer den Antisemitismus bekämpfen will, muss ihn verstehen! … doch das ist schwieriger als gedacht. Unterschiedliche Konzepte lassen einen schnell den Überblick verlieren und die Komplexität des Gegenstands macht es nicht leicht zu Klarheit zu kommen. Gemeinsam wollen wir versuchen die verschiedenen Theorien zu ordnen und zu rekonstruieren. Wie hat sich Antisemitismus historisch verändert und wie reagiert die Theoretisierung darauf? Was verstehen die Theorien jeweils unter Antisemitismus und welche politischen Implikationen hat das? Wie hängt Antisemitismus mit unserer Gesellschaft zusammen und in welchem Verhältnis steht er zu anderen Konzepten? Diesen und weiteren Fragen wollen wir uns nähern und diskutieren, welche Theorien uns geeignet scheinen, Antisemitismus zu verstehen und zu kritisieren. Der Workshop verlangt kein Vorwissen, jedoch ein Interesse an der kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft.

Der Online-Workshop kostet 5€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de Bitte gebt euren Namen und euer Alter an. Die Zugangsdaten schicken wir euch nach erfolgreicher Anmeldung per Mail. Du brauchst keine Software, aber eine Kamera, Mikro und eine stabile Internetverbindung.

Categories:

Europas neue Grenzen - Deutschland, die EU und die europäische Migrationspolitik

22.03.2021
16.05.2021, 11:00 Uhr - 16.05.2021, 15:00 Uhr

Während die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, immer weiter steigt, sinkt die Zahl der Menschen, die in der EU ankommen. Im Workshop wird beleuchtet, mit welchen Mitteln Deutschland und die EU ihre Migrationspolitik weit vor die eigenen Außengrenzen verlagert haben. So schließen EU-Staaten sogenannte Migrationspartnerschaften mit anderen Staaten, damit diese bereits an ihren Landesgrenzen Migrant:innen und Fliehende auf dem Weg nach Europa aufhalten. In der Nachbarschaftspolitik der EU werden Geldzahlungen an Migrationskontrolle gekoppelt und fließt so auch in Grenzschutz und Überwachungsmaßnahmen von autoritären Staaten. Am Beispiel des „EU Türkei Deals“ wird die Funktionsweisen der neuen Maßnahmen des europäischen Grenzschutzes und deren Folgen veranschaulicht. Gestützt wird der Workshop auf Erfahrungsberichten von der griechischen „Hotspot“ Insel Samos und Videomaterial mit Interviewsequenzen vor Ort.

Der Online-Workshop kostet 5€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de Bitte gebt euren Namen und euer Alter an. Die Zugangsdaten schicken wir euch nach erfolgreicher Anmeldung per Mail. Du brauchst keine Software, aber eine Kamera, Mikro und eine stabile Internetverbindung.

Categories:

"Gates noch?!" - Corona und Verschwörungserzählungen

22.03.2021
02.05.2021, 11:00 Uhr - 02.05.2021, 15:00 Uhr

Auf Demonstrationen gegen die Corona-Einschränkungen zeigt sich ein buntes Bild an verschiedenen Teilnehmer:innen. Neben rechtsextremen Akteur:innen finden sich auch Personen und Gruppierungen, die man intuitiv erstmal links und alternativ verordnen würde: Tanzende Hippies mit Regenbogenfahnen, Menschen aus dem esoterischen Milieu oder dem Ökospektrum, Anthroposoph:innen und andere Impfgegner:innen zeigen sich offen für Verschwörungserzählungen und rechtspopulistische Stimmungsmache.

Der Workshop beleuchtet die Anschlussfähigkeit dieser Szenen an extrem rechte Weltbilder und fragt nach den Schnittpunkten und ideologischen Verbindungen.

Der Online-Workshop kostet 5€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de Bitte gebt euren Namen und euer Alter an. Die Zugangsdaten schicken wir euch nach erfolgreicher Anmeldung per Mail. Du brauchst keine Software, aber eine Kamera, Mikro und eine stabile Internetverbindung.

Categories:

[17.04.2021] Leider kein Bot gegen Rassismus - Digitalisierung und Machtstrukturen

22.03.2021
18.04.2021, 11:00 Uhr - 18.04.2021, 14:30 Uhr

+++ Der Workshop findet am 17.04.2021 und nicht am 18.04.2021 statt +++

"Rasse ist selbst eine Art Technologie, die soziale Ungerechtigkeit in der Architektur des Alltagslebens stratifiziert und heiligt". - Ruha Benjamin, Soziologin für African American Studies der Princeton University.

Was passiert, wenn Technologie weder neutral oder wohlwollend ist? Kann ich die Machtstrukturen in der Digitalisierung und Automatisierung der Technologie, die ich benutze, erkennen? Gibt es emanzipatorische und solidarische Lösungen, die Schieflagen korrigieren? Im Workshop beschäftigen wir uns damit, wie aufkommende Technologien die weiße Vorherrschaft verstärken und die soziale Ungleichheit vertiefen können. Beispiele finden wir überall: Die Apps, die wir jeden Tag verwenden, die digitalen Tools, die wir für Schule und Arbeit nutzen bis hin zu komplexen Algorithmen, die Entscheidungen in der Migrationspolitik beeinflussen.

Der Online-Workshop kostet 5€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de Bitte gebt euren Namen und euer Alter an. Die Zugangsdaten schicken wir euch nach erfolgreicher Anmeldung per Mail. Du brauchst keine Software, aber eine Kamera, Mikro und eine stabile Internetverbindung.

Categories:

,Wasserhandel an der Wall Street aussetzen - Wasser als Menschenrecht schützen

21.03.2021
22.03.2021, 16:00 Uhr - 22.03.2021, 19:00 Uhr

Weltwassertag in der Regenbogenfabrik

Am Montag den 22.03.2021 ist wieder Weltwassertag. Neben vielen anderen Veranstaltungen überträgt auch der Berliner Wassertisch zu diesem Anlass ab 16 Uhr ein Live-Programm aus der Regenbogenfabrik.

Die Veranstaltung findet online statt und kann unter diesem Link live oder im Anschluss als Aufzeichnung angesehen werden.

 

Dazu  auch die PM des Berliner Wassertisch: zum Weltwassertag 2021:
Wasserhandel an der Wall Street aussetzen - Wasser als Menschenrecht schützen

 


Zum Weltwassertag am 22. März 2021 erinnert der Berliner Wassertisch: Weltweit leiden unzählige Menschen unter Wasserknappheit und mangelnder Sanitärversorgung. Doch der Verteilungskampf könnte sich in naher Zukunft noch
verschärfen. Die CME Group (Chicago Mercantile Exchange), eine der weltgrößten Optionsbörsen, machte Ende 2020 vor, was auf uns zukommt. Sie eröffnete die Spekulation auf Wasser. Wie bei Gold oder Öl  können Anleger nun mit sogen.
"Futures" (Terminabsprachen für Verkäufe an einem bestimmten Tag zu einem festgelegten Preis) auf das Wasser wetten.

 

Die Ökonomin und MdL a.D. Gerlinde Schermer positioniert sich für den Berliner Wassertisch: "Die weltweit erste Terminbörse für Wasser lädt stellt Wasser als fundamentales Menschenrechte in Frage. Die dem Wassertisch verbundenen Wasseraktivistinnen Maude Barlow und Vandana Shiva forderten in einer gemeinsamen Pressemitteilung schon im Januar 2020, die Vermarktung von Wasser und seinen Verkauf auf dem freien Markt abzulehnen und Wasser als ein öffentliches Gut und Menschenrecht anzuerkennen.  Private Unternehmen und Investoren haben Wasser bereits durch die Privatisierung von Wasserdienstleistungen, die Mineralwasserindustrie, Land- und Wasserraub und Wasserrechte für die Rohstoffindustrien zur Ware gemacht. Mit dem Berliner Wasserrat, mit der Blue Community Berlin und multimedialen Ausstellungskonzepten der jungen Berliner Grafikdesignerin Caroline Breidenbach werden wir weiter über Wasserkrise und Privatisierung aufklären und Bewegung initiieren."


Pressesprecherin Ulrike von Wiesenau schreibt in einer Stellungnahme zum Weltwassertag: "Dass Anleger an der Terminbörse in Chicago neuerdings mit Wasser spekulieren können überrascht als Entwicklung nicht. Der Handel mit Wasser wird zu Spekulationen einladen, wie wir sie bereits mit anderen Rohstoffen wie Weizen, Soja und Öl kennen. Da Wasser in Zeiten der Klimakrise immer kostbarer wird, investieren auch Privatanleger seit Jahren in Infrastrukturunternehmen und private Wasserversorger. Nach der Wasserversorgung soll nun auch der Rohstoff selbst zum Spekulationsobjekt werden, das ist die konsequente Ratio eines ungezügelten Neoliberalismus. Nach dem erfolgreichen Berliner Wasser-Volksentscheid und der ersten Europäischen Bürgerinitiative Right2Water wird sich der Berliner Wassertisch gemeinsam mit dem European Water Movement (EWM) nun dafür aufstellen, den Wasserhandel an der Wall Street anzuprangern und auf seine Aussetzung hinzuwirken."


Hier die PM unseres Bündnispartners EWM zum Weltwassertag 2021:
http://europeanwater.org/news/press-releases/1003-we-say-no-to-the-trading-of-water-futures-on-the-stock-market

Categories:

Demokratische Kriegshetze – Der imperialistische Krieg und seine ideologische Vorbereitung

21.03.2021
25.03.2021, 19:00 Uhr - 25.03.2021

Jeden letzten Donnerstag im Monat öffnen wir das Café Comunista als offenes Treffen, wo wir über aktuelle Themen diskutieren sowie über linkskommunistische Theorien und Positionen informieren.

Kommunistisches Programm

Categories:

Genozid an Roma in der Ukraine 1941-1944: Infoveranstaltung, Ausstellung

15.03.2021
01.04.2021, 19:00 Uhr - 01.04.2021

Veranstaltung: Genozid an Roma in der Ukraine

1. April 2021, 19 Uhr

Online-Event: Youtu.be/CEANkuY564E

 

 

Weit über 10.000 Roma wurden von den deutschen Besatzern während des Zweiten Weltkrieges in der Ukraine umgebracht. Im Gedächtnis der Mehrheitsgesellschaften ist dieser Völkermord kaum präsent – ganz anders als in dem der Roma.

Im Jahr 2018 hat ein Projekt aus deutschen und ukrainischen Teilnehmer*innen Dutzende von Zeitzeug*innen getroffen. Sie berichteten vom Leid, das ihnen widerfuhr, aber auch vom Widerstand, den sie geleistet haben; sie berichteten von der Kollaboration ihrer Nachbar*innen, aber auch von Solidarität. Ihre Erfahrungen spiegeln sich in einer Ausstellung, die als Ergebnis des Projektes geschaffen wurde.

Mikhail Tyaglyy vom Ukrainischen Zentrum für Holocaustforschung gibt einen Überblick über den Genozid. Weitere Vorträge gehen auf Kontinuitäten von Antiziganismus in Deutschland wie der Ukraine ein und beleuchten aktuelle Netzwerke ukrainischer Faschisten.

Online Event am 1. April 2021

Youtu.be/CEANkuY564E

 

Veranstalter: Bildungswerk für Friedensarbeit, VVN-BdA

 

Ausstellung zum Genozid an Roma in der Ukraine:

www.genocideagainstroma.org (ab 1. April)

Categories:

Miralash Wimpernserum

11.03.2021
13.03.2021, 16:00 Uhr - 13.03.2021, 17:30 Uhr

Miralash ist ein sehr wirkungsvolles und erfolgreiches Produkt. Es handelt sich um ein Wimpernserum, bei dem man das natürliche Wachstum der Wimpern verlängern kann. Dies ist nicht nur nachhaltig und bei harmonfreien Produkten auch ökologisch sinnvoll sondern bietet auch einen Kostenvorteil gegenüber sehr teuren künstlichen Verlängerungen.

In dem Webinar, Corona bedingt nach wie vor online statt in Präsenz, wird die Anwendung sowie die vor und Nachteile des Produkts erklärt. Auf der Webseite von Miralash Wimpernserum kann man sich kostenfrei informieren.

Categories:

Rapidu Cloud Hosting

11.03.2021
18.03.2021, 10:00 Uhr - 18.03.2021, 12:30 Uhr

Rapidu ist ein Anbieter von Cloud Lösungen zum Speichern und Teilen von Dateien. Das System kostet nur wenige Dollar im Monat und ist damit um ein Wesentliches kostengünstiger als andere Produkte. Im Seminar, welches auch dieses Mal noch per Online-Konferenz stattfindet, erklären wir die Funktionen, Möglichkeiten aber auch die Grenzen von Rapidu. Anmelden kann man sich über diesen Link zur Rapidu Webseite. Die Anmeldung ist selbstverständlich kostenlos.

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2015 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/