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Updated: 1 hour 36 min ago

#decolonize_Bundestag

10.12.2019
11.12.2019, 17:00 Uhr - 11.12.2019

Wann: Mittwoch, 11. Dezember 2019, 17 Uhr

Wo: Vor dem Deutschen Bundestag, Platz der Republik 1

 

Für den 11. Dezember hat die AfD den revisionistischen amerikanischen Professor Bruce Gilley in den Bundestag für einen Vortrag eingeladen. Wie die AfD teilt er die Ansicht, dass Deutschland sich für seine Kolonialzeit und die Verbrechen, die in dieser Zeit begangen wurden, nicht entschuldigen müsse. Im Gegenteil: Der deutsche Kolonialismus habe für Länder wie Tansania, Kamerun oder Togo eigentlich nur Vorteile gehabt. So weit, so rechtspopulistisch. Die AfD mag kein Porblem in diesem Kapitel deutscher Geschicte voller Ausbeutung, Grausamkeiten und Erniedrung sehen.

Dagegen wurde vor dem Bundestag unter dem Motto #decolonize_Bundestag ein Gegenprotest angemeldet. Im Aufruf dazu heißt es: "Die Partei kann einladen, wen sie möchte, aber wir müssen nicht passiv zuschauen, wie versucht wird, RASSISMUS & CHAUVINISMUS auf der HÖCHSTEN politischen Ebene SALONFÄHIG zu machen."

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Berichten über AfD & Co.

09.12.2019
16.12.2019, 19:00 Uhr - 16.12.2019

Die Bedrohung von rechts, eine journalistische Herausforderung. Über den richtigen Umgang mit Rechtspopulist*innen.

Rechtspopulist*innen und Rechtsextremen sind Pressefreiheit und Medien ein Dorn im Auge. Wenn nicht in ihrem Sinne berichtet wird, wird reflexartig mit dem Vorwurf der „Lüge“ oder der „Systemmedien“ reagiert.

Journalist*innen stehen deshalb vor der Herausforderung: Wie sollen sie über die Bedrohung von rechts berichten? Was ist der richtige Umgang mit einer AfD, die offen nationalistisch, autoritär und rassistisch auftritt? Was können hier Selbstregulierung und Kontrollgremien leisten? Welche weiteren, neuen Regeln braucht es? Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di lädt ein zur Podiumsdiskussion.

Es diskutieren:

Farhad Dilmaghani, Vorsitzender DeutschPlus e.V., Staatssekretär a.D.

Tabea Grzeszyk, freie Journalistin, Mitbegründerin hostwriter.org

Tina Groll, Vorsitzende dju in ver.di

Uwe Grund, Verwaltungsrat NDR

Maria Fiedler, Der Tagesspiegel

Eine Veranstaltung der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di.

Eintritt frei.
Bild: Picture Alliance, Hendrik Schmidt

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Hotspot Nigeria

09.12.2019
12.12.2019, 19:00 Uhr - 12.12.2019

Nigerianische Zukunftsvisionen im Kontext mit den Themen Wirtschaft, Klimawandel, Islamismus und Migration

Kaum ein Staat in Afrika verfügt über ähnliche Rohstoffvorkommen, kein Staat dieser Größe wächst so schnell wie Nigeria. Die Wirtschaft aber wächst nicht schnell genug mit.

Wie wird das in absehbarer Zeit bevölkerungsmäßig drittgrößte Land der Erde in Zukunft seine Einwohner ernähren können? Welche Rolle wird dabei Migration, welche der Klimawandel und welche der militante Islamismus spielen, der sich im Norden Nigerias verbreitet hat?

Die taz-Panter Stiftung hat in dieser Woche 12 Journalist*innen aus dem Land zu Gast, die mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft in Berlin zusammentreffen. Mit Expert*innen und taz-Nigeria-Korrespondentin Katrin Gänsler sprechen sie über die Zukunft von Afrikas künftiger Großmacht. Dabei sein wird auch der aus Nigeria geflüchtete Aktivist Sunny Omwenyeke, der heute in Bremen lebt und sich unter anderem damit befasst, wie die EU unerwünschte Nigerianer*innen fernzuhalten versucht. Die Veranstaltung wird moderiert von Christian Jakob, taz-Redakteur.

Bild: Andrew Esebio, picture alliance/dpa

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Schreiben für die taz

09.12.2019
11.12.2019, 19:00 Uhr - 11.12.2019, 21:59 Uhr

Ein Abend mit den Autoren Michael Brumlik („Gott und die Welt“) und Henning Harnisch („Henningway“) zum Ende ihrer monatlichen Kolumnen.

Zwei hören auf, die anderen machen weiter: Die beiden Autoren des Kulturressorts Micha Brumlik („Gott und die Welt“) und Henning Harnisch („Henningway“) zum Ende ihrer Kolumnen im persönlichen Gespräch mit den taz-Redakteur*innen Tania Martini und Andreas Fanizadeh. Musikalisch untermalt durch Julian Weber.

Micha Brumlik, 1947 in Davos geboren, Erziehungswissenschaftler und Publizist ist eine der prominenten Stimmen unserer Zeitung. Er wird der taz als Autor auch weiterhin erhalten bleiben.

Henning Harnisch, geboren 1968 in Marburg, Basketball-Europameister und Vizepräsident von Alba Berlin, machte einst den Dunking in der Bundesliga bekannt. Für die taz schrieb er in den letzten Jahren monatlich über kulturelle Aspekte von Sport und Gesellschaft.

Bild: Oliver Behrendt(r.), Stephan Boness(l.) über imago

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Ware Wohnraum

09.12.2019
10.12.2019, 18:00 Uhr - 10.12.2019, 20:00 Uhr

Kapitalanlagen und das Geschäft mit Immobilien boomen. Doch wie kann der Verdrängung von Mieter*Innen Einhalt geboten, und bezahlbarer Wohnraum gesichert werden?

Die Immobilienkrise spitzt sich weiter zu. In einigen Städten haben sich seit der Finanzkrise die Verkaufspreise von Eigentumswohnungen verdoppelt. Die durchschnittliche Mietkostenbelastung der Haushalte in Deutschland hat sich gleichzeitig deutlich erhöht, von 21 % (2010) auf aktuell 28 % des Einkommens, das für die Kaltmiete aufgewendet wird.

Es ist eine hitzige politische Debatte darüber entbrannt, mit welchen Mitteln der Mietpreis- und Verdrängungsspirale Einhalt geboten und bezahlbarer Wohnraum gesichert werden kann. Finanzmarktbasierte Immobilieninvestoren und Projektentwickler geraten immer stärker in den Fokus. Denn gerade im Zuge der Privatisierung des Wohnungsbestandes und der Deregulierung der Finanzmärkte sind Immobilien von einem Gebrauchsgut zu einem Finanzprodukt geworden.

Sinnbildlich dafür stehen börsennotierte Wohnungsunternehmen, wie Deutsche Wohnen und Vonovia, die mit steigenden Mieten und nicht bedarfsgerechten Modernisierungen die Renditeinteressen ihrer Anleger befriedigen. Sie sind aber längst nicht die einzigen Finanzmarktakteure, die mit direkten oder indirekten Investitionen in Immobilien Profit machen. Die Bandbreite reicht von institutionellen Investoren, wie Versicherungen oder Pensionsfonds, über Projektentwickler bis hin zu Family Offices, die das Vermögen von superreichen Privatpersonen und Familien verwalten.

Wie hat sich der Investmentmarkt für Wohnimmobilien infolge der Finanzkrise entwickelt? Welche Anlegertypen lassen sich unterscheiden? Welche Geschäftsstrategien verfolgen sie? Vor welche Herausforderungen stellen sie Mieterinnen und Mieter? Und vor allem: Wie lässt sich dem Geschäft mit der Ware Wohnraum  finanz-, steuer- und mietenpolitisch Einhalt gebieten?

Diskussion u.a. mit:

Dr. Anton Hofreiter MdB, Fraktionsvorsitzender,

Lisa Paus MdB, Sprecherin für Finanzpolitik und

Christian Kühn MdB, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren.

Eine Veranstaltung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

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Wir gehen Steil - Die Meute bleibt

05.12.2019
07.12.2019, 15:00 Uhr - 07.12.2019

Wann: Samstag, 7. Dezember 2019, Demo: 16.30 Uhr

Wo: Görlitzer Park, Kreuzberg

Am 7. Dezember jagen Aktivist:innen der Meuterei unter dem Motto „Wir gehen steil“ Zeichen und Fratzen des Widerstandes über den Kreuzberger Himmel. Sie laden ein, im Görlitzer Park gemeinsam Drachen steigen zu lassen. Im Anschluss haben sie eine Demonstration durch den Bezirk organisiert, um im Vorfeld zum Räumungsprozess für den Fortbestand der Kneipe zu kämpfen 

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Testimonials from the Uterus | Film & Diskussion

05.12.2019
18.12.2019, 20:00 Uhr - 18.12.2019, 22:00 Uhr

Wie steht es in Deutschland um das Recht auf Gesundheit? Zum Internationalen Tag der Migrant*innen wollen wir das in Bezug auf den Zugang geflüchteter Frauen zu Gesundheitsversorgung diskutieren. Women in Exile und die IPPNW laden Euch herzlich ein.

Wir zeigen den Film „Testimonials from the uterus“, ein Videoteil des Gesundheitsprojekts „Gesundheitsversorgung für alle ohne Diskriminierung“ von Women in Exile e.V. In dem Film berichten drei geflüchtete Frauen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit ihren Gesundheitsproblemen und darüber, wie das Gesundheitssystem sie als Asylbewerberinnen* behandelt. Auch Fachleute, die Geflüchtete unterstützen, teilen ihre Überlegungen darüber, was ein*e Nicht-Staatsangehörige*r zu sein für den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem bedeutet.

Nach dem Film gibt es eine Podiumsdiskussion. Mit dabei sind:

Daniellis Hernández Calderón (Regisseurin)
Halima Farah (Women in Exile)
Dr. med. Gabriele Halder (Fachärztin für Gynäkologie, Familienplanungszentrum Balance),  
Sabine Will (Fachärztin für Allgemeinmedizin, IPPNW)
Vera Macht (open.med, Ärzte der Welt).

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Vorbereitungsprozesses für ein zivilgesellschaftliches Tribunal zum Menschenrecht auf Gesundheit und körperliche und seelische Unversehrtheit von Geflüchteten und Migrant*innen statt, das voraussichtlich im Oktober 2020 in Berlin ausgerichtet wird.

Der Eintritt ist kostenlos.
Film: Englische Fassung mit dt. Untertiteln, Diskussion auf Englisch.

 

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DirektKonsum trifft KO-Markt | Direkt und solidarisch wirtschaften

05.12.2019
13.12.2019, 12:00 Uhr - 14.12.2019, 20:00 Uhr

Hast du keine Lust, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« - unseren temporären Markt für solidarischen Handel. Wir zeigen, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!

Am Samstag, den 14.12., trifft der DirektKonsum auf den KO-Markt, der monatlich stattfindende Kooperations-Markt im Haus der Statistik, eine Mischung aus Tag der offenen Tür, Wochenmarkt, Vorstellung der dortigen Pionieraktivitäten. Ab 17h gibt es das "Weihnachtskonzert ohne Weihnachtslieder" vom Chor der Statistik (geleitet von Bernadette LaHengst).
Weitere Infos zum KO-Markt und dem Haus der Statistik unter: www.hausderstatistik.org.

Im DirektKonsum findest Du Tee und Kaffee, Olivenöl, Nudeln und Tomatensauce, Aufstriche, Kekse, Schokolade,  Zitrusfrüchte, ökologische Reinigungsmittel – alles direkt von den Erzeuger*innen. 

Dieses Mal mit folgenden Direkthandelsinitiativen: Schnittstelle | SoLeKo | die Backstube | SoliOli | Orangen-Initiative Solimondo | SolidariTrade | Gemein & Nützlich Vertriebskollektiv | Flying Roasters

Weitere Infos unter: www.direktkonsum.de

 

PROGRAMM 

13.12. | 17h | Im Gespräch mit Flying Roasters: Wie kommt die Solidarität in den Handel?

Wie kann der Handel so gestaltet werden, dass er auf beiden Seiten der Lieferkette solidarische Strukturen stärkt? Und das nicht nur im regionalen Kontext, sondern auch transnational? Das Kollektiv Flying Roasters betreibt seit einigen Jahren eine Kaffeerösterei und einen Laden hier in Berlin und setzt genau auf eine solche direkte Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen. Kann so eine Partnerschaft dazu beitragen, die Abhängigkeit von Marktpreisen und Zwischenhandel aufzubrechen? Und wie kann trotz Abhängigkeiten zwischen Produzierenden und Vertreibenden eine gleichberechtige Zusammenarbeit gelingen?
An diesem Nachmittag stellen Flying Roasters ihr Projekt vor und diskutieren diese und andere Fragen mit Euch. Mit kleiner Kaffeerunde im Anschluss.


14.12. | Direktkonsum trifft KO-Markt (s.o.)


13. & 14. Dezember | Wandel-Kino mit Filmen rund um solidarisches Wirtschaften in Berlin und Brandenburg

Wie können wir anders - solidarischer und nachhaltiger - leben und wirtschaften? Welche Ansätze gibt es bereits vor Ort, vor unseren Türen? Das Kollektiv imWandel stellt in seinen Kurzfilmen Initiativen aus der Region vor - Projekte solidarischer Landwirtschaft, Direkthandelsinitiativen, Kollektivbetriebe u.v.m. 
 

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Hinter der Antifa-Doppelfahne

04.12.2019
07.12.2019, 18:00 Uhr - 07.12.2019

Wann: Samstag, 7. Dezember 19, 18 Uhr

Wo: Horte, Peter-Göring-Str. 25, Strausberg

 

Die Antifa-Fahne hat in den letzten Jahren einen Siegeszug durch die Straßen der Republik erlebt. Spätestens seit dem NSU-Komplex, den Hetzjagden in Chemnitz, dem Mord an Walter Lübcke, den rechtsextremen Netzwerken in Bundeswehr und Polizei, den Rechtsextremist:innen in den Parlamenten ist die Fahne für viele ein Bekenntnis zur Demokratie geworden. Wenn dann #DankeAntifa-Hashtags auf Twitter trenden oder die Fahne zum Symbol schwarzer Blöcke verkürzt wird, bleibt aber meist die Geschichte einer linksradikalen Bewegung vergessen, die hinter der Doppelfahne steht. Denn die Geschichte dieser Bewegung reicht weit zurück und ist keineswegs auf Militanz zu reduzieren. Bereits in den 1920ern  wird Antifaschismus zum Begriff. Wenngleich die Antifa, wie wir sie heute kennen, auf die 1970ern zurückgeht. Am Samstagabend hält Bernd Langer, der selbst seit 1978 in der Bewegung aktiv ist, in der Horte einen Vortrag über ihre Entwicklung. (7. 12., Peter-Göring-Str. 25, Strausberg, 18 Uhr)

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Den Schuss nicht gehört? Rechter Terror, mediale Berichterstattung & behördliches Handeln - Gespräch & Diskussion mit Dirk Laabs

03.12.2019
18.12.2019, 20:00 Uhr - 18.12.2019, 22:00 Uhr

Das Jahr 2019 geht zu Ende. In Kassel wurde Walter Lübcke ermordet; in Halle tötete ein rechter Amokläufer zwei Menschen und versuchte die Besucher*innen einer Synagoge auszulöschen; bei weiteren Morden sind rechte Motive nicht auzuschließen.
Journalist*innen haben neue Verästelungen rechter Netzwerke in Polizei, Militär und Geheimdiensten aufgedeckt. Aber statt Auseinandersetzungen und Analysen der (strukturellen) Bedingungen, die rechten Terror ermöglichen, wird nach den Beileids- und Betroffenheitsbekundungen schnell wieder zum Alltagsgeschäft übergegangen.
Mit dem Journalisten, Filmemacher und Publizisten Dirk Laabs ziehen wir Bilanz und sprechen über die Rolle staatlicher Institutionen für aktuelle Entwicklung rechten Terrors. Darüber hinaus diskutieren wir über die Bedeutung von Männerbünden und Antifeminismus sowie über Logiken medialer Berichterstattung über Rechtsterrorismus.

Dirk Laabs ist Journalist & Filmemacher u.a. von „Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU“ sowie „Staatsfeinde in Uniform“

 

 

 

 

 

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Klimaklagen - "Fridays for Future" im Gerichtssaal

03.12.2019
10.12.2019, 18:15 Uhr - 10.12.2019, 20:00 Uhr

Der Klimawandel hat sich seit einiger Zeit zum meistdiskutierten Thema in Deutschland und vielen anderen Ländern entwickelt. Grund hierfür sind die zunehmenden Wetterextreme und die Klimaproteste der "Fridays for Future"-Bewegung für besseren Klimaschutz, die seit über einem Jahr jeden Freitag stattfinden. Auch die Bundesregierung hat am 20. September, an dem auch der globale Klimastreik stattfand, ihr Klimaschutzpaket vorgestellt.

Aber reicht das? Für 2020 wird Deutschland seine selbstgesteckten Klimaschutzziele krachend verfehlen. Deshalb haben drei Familien mit landwirtschaftlichen Betrieben gemeinsam mit Greenpeace die Bundesrepublik Deutschland vor dem Verwaltungsgericht Berlin verklagt: Sie wollen die Regierung dazu zwingen, wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, um ihre Lebensgrundlage als ökologische Landwirte zu retten. Eine ähnliche Klage war 2015 und 2018 in den Niederlanden erfolgreich.

Am 31. Oktober wies das Verwaltungsgericht Berlin hingegen die Klage als unzulässig ab, lies aber die Berufung explizit zu, was im Verwaltungsrecht nur selten vorkommt. Diese wird nun geprüft.

Unser Referent, der Rechtsanwalt Séverin Pabsch, vertritt gemeinsam mit einer Kollegin die Kläger_innen. Er wird die Gründe und den aktuellen Stand der Klage darstellen und mit uns diskutieren.

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Frauen bei der Arbeit – Wo bleibt die Geschlechtergerechtigkeit?

02.12.2019
20.01.2020, 19:00 Uhr - 20.01.2020

Mo, 20.01.2020
19:00
Mit: Christa Randzio-Plath – Marie-Schlei-Verein und Marion Böker – Beraterin für Menschenrechte und Genderfragen, Moderation Tanja Chawla – ver.di

Auf der ganzen Welt zeigen sich ähnliche Muster: Frauen arbeiten verstärkt in schlechter bezahlten Be-reichen, leisten Unmengen unbezahlter Familienarbeit, sind oft im informellen Sektor tätig, erreichen seltener Führungspositionen und treffen bei der Entlohnung immer noch auf den Gender Pay Gap. Verantwortlich für diese Ungleichheit sind in erster Linie strukturelle Faktoren, was bedeutet, dass sie nicht durch individuelle Anstrengung überwunden werden kann.

Was braucht es, um diese Ungleichheit zu beenden? Die traditionell geforderte bessere Vereinbarkeit von Erziehungs- und Pflegeaufgaben mit der Erwerbstätigkeit oder Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Frauen auf allen Entscheidungs- und Führungsebenen beteiligt sind? Eine 30-Stunden-Arbeitszeitwoche für alle? Unterscheiden sich die Maßnahmen für den globalen Norden und Süden? Und was kann das UN-Nachhaltigkeitsziel 8 „Geschlechtergerechtigkeit“ dazu beitragen?

 

Marion Böker, unabhängige Expertin, seit 2004 Inhaberin der Beratung für Menschenrechte & Genderfragen, Berlin (www.boeker-consult.de). Arbeitet international, regional und national für die defakto Umsetzung von Frauen*/Menschenrechten für Einzelpersonen, Gruppen, NGOs und Organisationen, Verwaltung und Politik gegen Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzung durch Training, Beratung, Interventionen oder Einreichung von Beschwerden unter den UN-Menschenrechtsabkommen; berät Gender Budgeting und Friedensprozesse; Mitglieder der Berliner Steuerungsgruppe Gender Budgeting. Vertritt den DFR e.V. in der CEDAW Allianz Deutschland und dem Bündnis 1325 WPS. Ist für die International Alliance of Women (IAW) in der AG feministische Ökonomie der Europäischen Frauenlobby (EWL), seit Mai 2019 Mitglied der EWL- Gender Budgeting Expertinnen Gruppe; ehemalige Stiftungsrätin von filia.die frauenstiftung (2010-2019) und Förderin.

 

Die Veranstaltung ist Teil von arbeit global in Kooperation mit umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

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Zine Workshop für BIPoC

02.12.2019
18.01.2020, 00:00 Uhr - 18.01.2020

Anmeldung an inszene@w3-hamburg.de

Sa, 18.01.2020
13:00 - 18:00
Mit: Ellen Gabriel und Whitney Bursch – Künstlerinnen

Zines sind kleine Hefte, meistens mit politischem Inhalt. Sie werden selbst publiziert, billig kopiert und lassen sich dadurch gut an viele Leute verteilen. Jede*r Teilnehmende gestaltet ein eigenes Zine zum Thema „How To“, z.B. ein How to für Cornrows, zum nett Sein, zum perfekte Antworten auf blöde Fragen Finden oder zum Pflanzen am Leben Halten. Wir geben euch eine Einführung in die Gestaltung von Zines, gute Gespräche, um Ideen zu entwickeln und das Werkzeug, um eigene Zines zu gestalten. Dieser Workshop soll einen Empowerment-Raum für BIPoC* schaffen, in dem wir kreative Kraft schöpfen und uns mit Themen beschäftigen, die uns bewegen.

*Schwarze Menschen, Indigenous People und Menschen of Color

Die Veranstaltung ist Teil von [in:szene]+

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Zine Workshop für BIPoC

02.12.2019
18.01.2020, 13:00 Uhr - 18.01.2020

Anmeldung an inszene@w3-hamburg.de

Sa, 18.01.2020
13:00 - 18:00
Mit: Ellen Gabriel und Whitney Bursch – Künstlerinnen

Zines sind kleine Hefte, meistens mit politischem Inhalt. Sie werden selbst publiziert, billig kopiert und lassen sich dadurch gut an viele Leute verteilen. Jede*r Teilnehmende gestaltet ein eigenes Zine zum Thema „How To“, z.B. ein How to für Cornrows, zum nett Sein, zum perfekte Antworten auf blöde Fragen Finden oder zum Pflanzen am Leben Halten. Wir geben euch eine Einführung in die Gestaltung von Zines, gute Gespräche, um Ideen zu entwickeln und das Werkzeug, um eigene Zines zu gestalten. Dieser Workshop soll einen Empowerment-Raum für BIPoC* schaffen, in dem wir kreative Kraft schöpfen und uns mit Themen beschäftigen, die uns bewegen.

*Schwarze Menschen, Indigenous People und Menschen of Color

Die Veranstaltung ist Teil von [in:szene]+

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HotSwingClub & Tornado Rosenberg Band

02.12.2019
17.01.2020, 20:00 Uhr - 17.01.2020

Fr, 17.01.2020
20:00

HotSwingClub & Tornado Rosenberg Band laden zum Konzert in die W3 ein.

Im Programm:
Swing Musik der 20er und 30er Jahre à la Django Reinhardt, sowie Flamenco aus Südfrankreich.

Musiker:
Tornado Rosenberg:
Gitarre und Gesang
Matthias Gerhardt:
Gitarre
Gus Kuch:
Bass
Gast Musiker und Freunde aus der Swing und Flamenco Szene.

Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
Eintritt: 10,-

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Kein Recht auf Familie?

01.12.2019
10.12.2019, 19:00 Uhr - 10.12.2019, 21:00 Uhr

Arabisch hier: http://familienlebenfueralle.net/2019/11/film-diskussion-am-tag-der-menschenrechte/

Am Tag der Menschenrechte erinnern wir daran: Ein selbstbestimmtes Familienleben ist ein Menschenrecht und ein Grundrecht in der deutschen Verfassung.

Der Film erzählt die Geschichte von Fteim Almousa und ihrer Familie. Fteim ist Aktivistin. Sie hat die Initiative 'Familienleben für Alle!' im Januar 2018 mit gegründet und die Proteste gegen Einschränkungen des Familiennachzugs mit gestaltet. Fteim und ihre Familie müssen jahrelang auf ein gemeinsames Familienleben warten. Denn sie hat nur den 'subsidiären Schutz'...

zu Gast: Denise Dismer, Regisseurin

es laden ein: Aktive der Initiative 'Familienleben für Alle!'

in Kooperation mit dem RegenbogenKino

Menschenrechte statt Behörden­willkür! Familienleben für Alle!

Ein selbstbestimmtes Familienleben ist ein Menschenrecht und ein Grundrecht in der deutschen Verfassung. Aber die deutsche Regierung und deutsche Behörden missachten dieses Recht durch grausame Gesetze, bürokratische Hürden und Abschiebungen, die Familien auseinanderreißen.

Am Tag der Menschenrechte wollen wir uns mit betroffenen Familien und Menschenrechtsaktivist*innen darüber austauschen, was wir dem entgegen setzen können.

Der Film ist in deutscher Sprache, für die Diskussion haben wir Übersetzer*innen für Englisch, Französisch und Arabisch.

 

Human rights instead of arbitrariness of authorities! Family life for all!

Self-determined family life is a human right and a fundamental right in the German constitution. But the German government and German authorities are violating this right through cruel laws, bureaucratic barriers and deportations that tear families apart.
On Human Rights Day, we want to discuss with affected families and human rights activists what we can do about it.

The film is in German, for the discussion we have translators.

 

Les droits de l'homme au lieu de l'arbitraire des autorités! La vie de famille pour tous!

Une vie familiale autodéterminée est un droit de l'homme et un droit fondamental dans la constitution allemande. Mais le gouvernement allemand et les autorités allemandes ignorent ce droit par des lois cruelles, des obstacles bureaucratiques et des déportations, qui déchirent les familles.

À l'occasion de la Journée des droits de l'homme*, nous voulons échanger avec les familles touchées et les activistes des droits de l'homme* sur ce que nous pouvons faire pour y remédier.

Le film est en allemand, nous avons des traducteurs* pour la discussion.

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Medizinische Versorgung und gesellschaftliche Situation in Rojava/Nordsyrien (mit Dr. Michael Wilk)

01.12.2019
13.12.2019, 19:00 Uhr - 13.12.2019, 21:00 Uhr

Fr. 13.12. 19:00, Medizinische Versorgung und gesellschaftliche Situation in Rojava/Nordsyrien (mit Dr. Michael Wilk) // Uni Campus Augustusplatz, Universitätsstr.1-5, Hörsaal 6

 

Nachhol-Termin mit Erfahrungsberichten aus der Zeit der türkischen Militärinvasion im Oktober 2019 vor Ort.

Der Wiesbadener Notarzt und Psychotherapeut Dr. Michael Wilk berichtet über seine Erfahrung mit der Gesundheitsversorgung in Rojava/Demokratische Föderation Nord/Ostsyrien. Er war seit 2014 vielfach in dem Gebiet und unterstützt dort den Kurdischen Roten Halbmond.

Der Bürgerkrieg, die Angriffspolitik der Türkei und das Embargo gegen die Selbstverwaltung durch angrenzende Staaten und Regime lassen die medizinische Versorgung in dem nordsyrischen Gebiet zu einer fast unlösbaren Aufgabe werden. Trotz schwierigster Bedingungen zeigen sich jedoch erste Erfolge einer basisdemokratischen Reorganisierung des Gesundheitswesens.

Dr. Wilk berichtet von den Schwierigkeiten des Wiederaufbaus eines Gesundheitssystems unter Kriegsbedingungen, aber auch von positiven Erfahrungen mit hochmotivierten Menschen, die alles daran setzen, ihre Region wieder lebenswert zu gestalten.

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Crash the Party - Gegen den AfD-Bundesparteitag

28.11.2019
30.11.2019, 07:00 Uhr - 30.11.2019

Wann: Samstag, 30. November 19, ab 7 Uhr

Wo: Europaplatz, Braunschweig

 

Die AfD hat sich die Braunschweiger VW-Halle ausgesucht, um ihren Bundesparteitag abzuhalten. Rund 500 Delegierte werden erwartet. Bei sämtlichen ihrer kleinen und großen Parteitage stößt die Partei auf enormen lokalen Widerspruch. Egal in welcher Stadt sich die Partei trifft, Gegenproteste gibt es immer. Die letzten Monate haben es deutlich gezeigt, dass die AfD nicht die bürgerliche Partei ist, die sie so oft vorgibt zu sein. Ihre Verbindungen in rechtsextreme Milieus sind eng und ihre rassistischen, völkischen und antifeministischen Positionen werden fast täglich zum Kern politischer Debatten. Proteste gegen die Partei richten sich seit ihrer Gründung gegen die Normalisierung rechtsextremer und völkischer Positionen im Alltag. Deshalb zog schon am Vorabend zum geplanten Bundesparteitag unter dem Motto „Crash the Party“ eine antifaschistische Demonstration durch die Stadt.

Ab den frühen Morgenstunden sind Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen in Braunschweig geplant, um den Parteitag der AfD zu stören. Dass die Partei demokratisch legitimiert ist, heißt nicht, dass man ihr nicht widersprechen sollte. Für die große Gegendemo rechnen die Veranstalter:innen mit 6.000 Menschen. Im Umfeld der VW-Halle sind verschiedene Kundgebungen geplant. Das Bündnis gegen Rechts organisiert die Auftaktkundgebung und Großdemonstration.

Auftakt: 9 Uhr, Europaplatz

Demonstration: 11 Uhr, Europaplatz

 

Weiter Infos beim Bündnis gegen Rechts

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Neonazi-Strukturen in Neukölln

27.11.2019
03.12.2019, 19:30 Uhr - 03.12.2019

Wann: Dienstag, 3. Dezember, 19:30 Uhr

Wo: B-Lage, Marschstraße 1, Berlin

„Neukölln ist, insbesondere südlich des S-Bahn-Rings, seit Jahren ein Schwerpunkt rechtsradikaler Übergriffe: Autos werden angezündet, Menschen bedroht, eingeschüchtert und ermordet. Stolpersteine werden gestohlen, Gedenkstätten zerstört, es gibt Angriffe auf Geflüchtetenunterkünfte und Moscheen. Neukölln ist umkämpft. Rassist:innen wollen ihre politischen Vorstellungen durchsetzen und fühlen sich dabei von den Wahlerfolgen der AfD bestärkt. Vor den Ermittlungsbehörden müssen sie keine Angst haben, im Gegenteil: Immer wieder werden Skandale öffentlich, die darauf hinweisen, dass Nazi-Netzwerke in Neukölln mit Polizei und Verfassungsschutz verstrickt sind.“

So beschreibt die Interventionistische Linke (IL) die aktuelle Lage in Neukölln. Daher geben Aktivist:innen der IL am Dienstag in der Bar B-Lage einen Überblick über die Entwicklungen und das Personal der Neuköllner Neonaziszene. (3. 12., Mareschstraße 1, 19.30 Uhr)

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Südafrika: 25 Jahre nach der Apartheid

26.11.2019
10.12.2019, 19:00 Uhr - 10.12.2019, 21:00 Uhr

Südafrika ist das wichtigste Einwanderungsland in Afrika. Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigrantinnen und Immigranten aus verschiedenen Regionen Afrikas und von anderen Kontinenten.
Nationalökonomische Planungen zielten immer darauf ab, Migrationsprozesse zu steuern. Das betraf den Import und die Ausbeutung von Sklaven/-innen sowie Vertrags- und Wanderarbeiter/-innen. Couragiert organisierten sie Widerstand gegen die rassistische Kolonialverwaltung und das Apartheidregime. Südafrika ist auch das Ziel von Kriegsflüchtlingen: Vertriebene und Verfolgte suchen am Kap der guten Hoffnung Schutz vor Gewalt. Das neue Asylrecht des Landes gilt als vorbildlich und Menschen, die aus Diktaturen geflohen sind, schätzen die Demokratie in Südafrika.
Die freiberufliche Autorin und Wissenschaftlerin Dr. Rita Schäfer arbeitet und publiziert schwerpunktmäßig zu Südafrika. Wie die Regenbogennation 25 Jahre nach dem Ende der Apartheid die Umsetzung der Menschenrechte handhabt und mit Xenophobie umgeht, wird sie uns in ihrer Buchvorstellung erläutern.

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