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Updated: 49 min 31 sec ago

Internationalistisches Anti-Atom-Sommercamp und Free Flow Festival in Gedelitz im Wendland

07.08.2017
07.08.2017 - 16.08.2017

Vom 7.-16. August 2017 findet bei Wiese auf der Wiese ein Camp statt, zu dem weltweit Aktivist_innen und Interessierte eingeladen sind. Nicht in Konkurrenz, sondern in Ergänzung zum Camp in Döbeln, planen wir Vorträge, Diskussionen, Workshops und einen Aktionstag zu den Themen Atommüll, Atomtransporte, Uranbergbau und Menschenrechte.

Unser Wunsch ist es, die Themen und Akteur_innen des Wendlands einzubeziehen und eine Vernetzung sowohl Kontinente, als auch Themen übergreifend zu erleben. Wir versuchen, Menschen von Standing Rock im Rahmen einer Tour nach Gedelitz einzuladen, als Zeichen unserer solidarischen Unterstützung und als Ausdruck gemeinsamen Kämpfens. Die Verpflegung ist mit Vokü geplant, in Ergänzung mit einer kleinen Speisekarte vom Gasthaus Wiese. Die Preise für das Camp sollen für alle erschwinglich und gestaffelt sein, Kinder zahlen niX. Am Wochenende findet das Free Flow Festival statt.

  • Weitere Infos demnäXt auf eigener Webseite.
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Coping with the past and learning for the present

06.08.2017
06.08.2017, 13:00 Uhr - 19.08.2017, 14:00 Uhr

Der Service Civil International, kurz SCI, ist eine internationale Organisation, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und interkulturellen Austausch einsetzt. In 90 Ländern finden Workcamps zu Menschenrechten, Natur- und Umweltschutz, Kinder- und Jugendarbeit und zu vielen weiteren Themen statt.
Der wichtigste Arbeitsschwerpunkt des SCI sind sogenannte Workcamps, Freiwilligeneinsätze in internationalen Gruppen, die zwei bis vier Wochen dauern. In der Regel kommen 10 bis 20 junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und unterstützen mit ihrer Arbeit z. B. soziale Projekte. Workcamps bedeuten nicht nur arbeiten und lernen, sondern auch zusammen leben, Kontakte knüpfen und Spaß haben. Seine Freiwilligendienste führt der SCI in Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartnern durch.


Dieses Berliner Work- und Studycamp behandelt das Erinnern an den Zweiten Weltkrieg, was sich je nach Land unterschiedlich gestaltet. Gute Beispiele dafür sind die Länder Russland und Deutschland. Deren verschiedenen, manchmal gegensätzlichen Kulturen und Strategien der Erinnerung basieren auf unterschiedlichen Begriffen und Konzepten. In der Nutzung dieser, ohne ein Bewusstsein dafür, dass das Gegenüber die Bedeutung eines Wortes nicht verstehen oder es ganz anders verstehen könnte, steckt allerdings auch Konfliktpotenzial. Dadurch, dass junge Menschen aus Russland in Deutschland in Berlin, einer Stadt mit diversen Spuren von unterschiedlichen Erinnerungskulturen, zusammengebracht werden, können Begriffe und Konzepte ermittelt werden, die für das Sprechen über den Zweiten Weltkrieg von Bedeutung sind.
Die Hauptaufgabe des Projekts ist der Austausch darüber, wie in Russland und Deutschland über den Zweiten Weltkrieg kommuniziert wird. Während die Freiwilligen die Gedenklandschaft in Berlin und Umgebung entdecken, werden sie wesentliche Begriffe und Konzepte, die für ein gegenseitiges Verständnis unerlässlich sind, ermitteln. Im Anschluss wird versucht, ihre Bedeutung zu verstehen und sie in einen Kontext zu setzen. In Fällen, in denen sich die Auffassungen unserer Herkunft entsprechend unterscheiden, werden die Teilnehmenden versuchen, Vorschläge für eine gemeinsame Definition zu finden. Die Ergebnisse werden in einem Wörterbuch gesammelt, das online und offline veröffentlicht wird.


Im Studienteil des Projekts wird sich mit dem Thema der verschiedenen Erinnerungskulturen befasst werden. Im Zusammenhang damit werden auch Fragen zur Identität, Nationalismus und die Rolle von Geschichte aufgebracht und diskutiert.
Die Freiwilligengruppe ist in einem einfachen Hostel mit Selbstverpflegung untergebracht.

 

DATUM
Das Workcamp findet vom 06. - 19.08.2017 statt.

ORT
Tagungswerk im KuBiZ
Bernkasteler Str. 78
13088 Berlin

KOSTEN
Die Teilnehmenden aus Deutschland bezahlen bei erfolgreicher Vermittlung eine Gebühr von 82,00 € und organisieren und finanzieren ihre Fahrtkosten in das Camp selbst. Unterkunft und Verpflegung im Workcamp werden vom SCI und dem Projektpartner bereitgestellt. Das Camp wird von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert.

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt über die internationale Workcamp-Datenbank des SCI

KONTAKT
SCI - Deutscher Zweig
Tel: 0228/21 20 86
E-Mail: info@sci-d.de
Website: https://www.sci-d.de/

 

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Kohletagebau – Kulturlandschaft brachial

05.08.2017
05.08.2017, 15:00 Uhr - 12.08.2017, 16:00 Uhr

Riesige Bagger graben tief: wo Wälder wuchsen, Dörfer standen, klafft hinterher ein riesiges Loch: Braunkohlentagebau. Die Stadtbibliothek Offenbach eröffnet am Samstag, den 5. August um 15:00 Uhr die Ausstellung „Kohletagebau - Kulturlandschaft brachial" mit Photographien von Peter Menne im Rahmen der „Route der Industriekultur". Die Ausstellung im „Bücherturm" in der Herrnstr. 84 läuft bis zum 26. August 2016.

Der Offenbacher Künstler photographierte aktive Gruben von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen - und ausrangierte Bagger. Mondlandschaften bleiben zurück. Die vor sich hin rostenden Bagger sind Zeugen einer Industrieepoche, die längst - folgte man den Empfehlungen der Weltklimagipfel - der Vergangenheit angehören sollte. „Die Kohlegruben scheinen weit weg, doch auch die ‚dreckige‘ Braunkohle wird hier vor Ort verheizt, beispielsweise im Fechenheimer Kraftwerk der Alessa", erläutert Peter Menne, der fragt: „Die Diskussion über notwendigen Umweltschutz ist alt - warum geht es mit der Umsetzung sauberer Energieversorgung so langsam voran?"

„Die Route der Industriekultur hat dieses Jahr „Material" zum Fokusthema erklärt. Da paßt ‚Kohle‘ bestens dazu", so Nicole Köster, Leiterin der Stadtbibliothek, die mit der Ausstellung einen Beitrag zur umweltpolitischen Debatte leisten möchte.

Auf der Museumsinsel Ferropolis steht ein Bagger direkt hinter einer Kinderschaukel. Provokante Kombination? „Nein, eher Programm für die Zukunft: die Schaukel für die kleinen Kinder, den Bagger als Klettergerüst für die großen", wünscht sich Menne: „Irgendwo sind die Ungetüme auch faszinierend: ganz wie eine Dampflok ein Meisterwerk der Ingenieurskunst aus dem vorigen Jahrhundert. Wenn so eine Lok rauchend, zischend und krachend auf dem Mainuferfest vorfährt, dann ist das ein Erlebnis. Doch was wäre, wenn dieselbe Lok täglich im Viertelstundentakt im S-Bahn-Tunnel verkehren würde? Schon beim Gedanken daran beginnt der Hustenreiz..." Da zieht Menne die Parallele zum Braunkohlebagger, der vielleicht technisch faszinierend sei - aber zugleich das Werkzeug für die nach der Atomkraft schmutzigste Form der Energieerzeugung: Zeugnis einer Industrieepoche, die möglichst bald der Vergangenheit angehören sollte.

„Wir begreifen die Stadtbibliothek als lebendigen Veranstaltungsort. Da paßt die Kombination von engagierter Photographie und Diskussion bestens hin", so Nicole Köster. Der Photograph Peter Menne stellt schon zum dritten Mal in der Stadtbibliothek aus: „Marokko - Herkunftsland vieler Offenbacher" zeigte er im Rahmen der „Interkulturellen Woche" im September 2001. Vier Jahre später folgte „Venedig - Markusplatz unter Wasser". Im letzten Jahr widmete der Offenbacher Künstler zwei Ausstellungen (in Frankfurt und Trier) dem Wohnen in brutalistischer Architektur.

Die Stadtbibliothek hat montags und samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet, dienstags bis freitags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

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Rediscovering Soviet Heritage - Frankfurt a. d. Oder

05.08.2017
05.08.2017, 13:00 Uhr - 19.08.2017, 14:00 Uhr

Der Service Civil International, kurz SCI, ist eine internationale Organisation, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und interkulturellen Austausch einsetzt. In 90 Ländern finden Workcamps zu Menschenrechten, Natur- und Umweltschutz, Kinder- und Jugendarbeit und zu vielen weiteren Themen statt.
Der wichtigste Arbeitsschwerpunkt des SCI sind sogenannte Workcamps, Freiwilligeneinsätze in internationalen Gruppen, die zwei bis vier Wochen dauern. In der Regel kommen 10 bis 20 junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und unterstützen mit ihrer Arbeit z. B. soziale Projekte. Workcamps bedeuten nicht nur arbeiten und lernen, sondern auch zusammen leben, Kontakte knüpfen und Spaß haben. Seine Freiwilligendienste führt der SCI in Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartnern durch.


Der Osten Deutschlands hat zusammen mit der Ukraine und Russland ein gemeinsames sozialistisches Erbe. Mit diesem Projekt anlässlich des 100. Jahrestags der Oktoberrevolution soll untersucht werden, wie mit diesem Erbe heutzutage umgegangen wird. Das zurückgebaute Bergbaugebiet nahe Frankfurt (Oder), das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in der Planstadt Eisenhüttenstadt und die Bräuche und Traditionen der Menschen, die in den Nachbarstädten Frankfurt (Oder) und Slubice leben, können eine Vorstellung davon vermitteln, was das sozialistische Erbe für die Menschen in Deutschland/Polen heute bedeutet. Mit den Erfahrungen aus Russland und der Ukraine werden wir die besten und schlechtesten praktischen Beispiele von Möglichkeiten sammeln, mit der sozialistischen Vergangenheit umzugehen. Wir wollen damit innovative Ansätze zur Nutzung des ungenutzten Erbes in unseren Ländern fördern.
Der Großteil des Projekts wird daraus bestehen, die unterschiedlichen Arten, mit dem Erbe umzugehen, zu untersuchen. Dazu gehören Besuche verschiedener wichtiger Orte und der Kontakt mit Menschen, Initiatoren und Künstlern. Durch Reflektion innerhalb der Gruppe werden wir die Vor- und Nachteile dieser Ansätze zum Umgang herausstellen und versuchen, die Methoden zu ermitteln, die für unsere jeweiligen Herkunftsorte am besten geeignet wären. Es ist geplant, die Ergebnisse zu sammeln und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Gemeinsam mit lokalen Künstlern und dem Institut für angewandte Geschichte werden Ideen für eine abschließende Veranstaltung in Frankfurt (Oder) gesammelt.


Die Workcamps des SCI beinhalten auch stets einen Studienteil, der sich in diesem Projekt wie folgt gestaltet: Es werden u.a. Themen der Identität und des Gebrauchs von Geschichte behandelt. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Diskussion und Beobachtung davon, wie sich lokale Identität mit der Zeit verändert und wovon die Richtung dieser Änderung bestimmt wird.


Zudem werden die Teilnehmenden etwas über Stadtplanung und die Konstruktion von nationalen Grenzen lernen.
Die Teilnehmenden sind in einfachen Verhältnissen und mit Selbstverpflegung untergebracht.

 

DATUM
Das Workcamp findet vom 05. - 19.08.2017 statt.

ORT
Große Scharrnstraße 20 A
15230 Frankfurt Oder

KOSTEN
Die Teilnehmenden aus Deutschland bezahlen bei erfolgreicher Vermittlung eine Gebühr von 82,00 € und organisieren und finanzieren ihre Fahrtkosten in das Camp selbst. Unterkunft und Verpflegung im Workcamp werden vom SCI und dem Projektpartner bereitgestellt. Das Camp wird von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert.

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt über die internationale Workcamp-Datenbank des SCI

KONTAKT
SCI - Deutscher Zweig
Tel: 0228/21 20 86
E-Mail: info@sci-d.de
Website: https://www.sci-d.de/

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Cycle for Change -

05.08.2017
05.08.2017 - 22.08.2017
Klimacamp-Tour 2017

Das Kick-off Treffen zur Tour findet am 06.04. um 19:30 Uhr im Wohnprojekt Wien (Krakauer Str. 19, 1020 Wien) statt. Jeder ist eingeladen, mitzuplanen und natürlich mitzufahren! (FB-Veranstaltung)

  • 5.08. – 22.08. von Wien nach Erkelenz (Klimacamp im Rheinland)
  • 1000 km mit Tagesstrecken von 50-80 km
  • 2 Ruhetage
  • Teilstrecken mitfahren ist möglich
  • Besuchen und Vernetzen von öko-sozialen Projekten und Initiativen auf dem Weg
  • Übernachtungen: Camping + eventuell Möglichkeiten bei den besuchten Gruppen unterzukommen
  • Mitfahrer sind eingeladen, sich an der Planung zu beteiligen, damit wir allen Ansprüchen und Wünschen gerecht werden

Mehr Infos in Kürze…

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Auf Achse für Frieden und Abrüstung - Friedensfahrradtour NRW 2017!

05.08.2017
05.08.2017 - 12.08.2017

Und auch in diesem Jahr sind wir wieder unterwegs: Auf Achse für Frieden und Abrüstung, vom 5. August bis zum 12. August 2017. Diesmal geht es von Köln über Düsseldorf (dem Sitz von Rheinmetall), Münster (Standort der Schnellen Eingreiftruppe der NATO) nach Bielefeld (Hauptquartier der britischen Rheinarmee). Eine Woche zusammen
radfahren, politisch aktiv sein und Freizeit genießen. 
Mehr in Kürze hier!

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Gewerkschaftliche Beratung im August

04.08.2017
04.08.2017, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Konflikte am Arbeitsplatz und kein Land in Sicht? Am Freitag, den 4. August 2017 findet von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Bürgerschule Hannover-Nordstadt, Klaus-Müller-Kilian-Weg 2, Raum 3.10 (3. OG) die gewerkschaftliche Beratung der FAU Hannover statt. Sie bietet all jenen Beschäftigten eine Anlaufstelle, die mit Problemen im Job ringen und Unterstützung suchen.

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Die dunkle Seite der Schokolade

04.08.2017
04.08.2017, 17:00 Uhr

Miki Mistrati (Dokumentarfilmer, „Schmutzige Schokolade I & II") und Evelyn Bahn (INKOTA-Netzwerk, „Make Chocolate Fair!") im Gespräch über Arbeitsbedingungen auf den Kakao-Plantagen und den Einfluss der Europäischen Schokoladenindustrie.

70 % der weltweit 4,5 Millionen Tonnen Kakao stammen von der Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria und Kamerun. Durch die aktuelle Kakaopreiskrise wird befürchtet, dass die missbräuchliche Kinderarbeit in diesen Regionen weiter zunimmt.

In Kooperation mit dem 2000 m² Projekt wird der Talk von Benny Haerlin (Zukunftsstiftung Landwirtschaft) moderiert.

Foto: Teraza Hronov

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Plurale Sommerakademie "Exploring Economics"

04.08.2017
04.08.2017 - 11.08.2017

Wir leben in unruhigen Zeiten: Klimawandel und Umweltzerstörung; Krise der Europäischen Union und Aufstieg des Rechtspopulismus; Wohlstands­konzentration und Prekarisierung, Steuerflucht und Jugendarbeitslosigkeit - die Gegenwart steckt in der Krise.

Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen verlangen auch Antworten von den Wirtschaftswissenschaften. Doch die vorherrschende ökonomische Lehrmeinung zeigt sich weithin unbeeindruckt. Anstatt kluge Konzepte und neue Ideen zu entwickeln, beackern Ökonom*innen emsig die intellektuellen Themenfelder der vergangenen Jahrzehnte: Wachstum und Produktivität, Effizienz und Rationalität, Gleichgewichte und exogene Schocks. Die drängenden Fragen unserer Zeit bleiben unbeantwortet: Endliche Ressourcen, Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, globale Machtstrukturen, Modelle eines guten Lebens.

Das möchten wir ändern. Und deshalb gibt es die Sommerakademie. Wir wollen über den Tellerrand schauen und den Blick weiten für andere und neue Perspektiven auf Ökonomie. Wir wollen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Fachrichtungen und Sichtweisen miteinander ins Gespräch bringen und gemeinsam den Blick schärfen für die in der Wirtschaftswissenschaft oft verschwiegenen Grundlagen und Grenzen der neoklassischen Theorie. Denn die Welt ist vielfältiger, als eine Theorie allein es fassen kann.

Organisiert durch Netzwerk Plurale Ökonomik und Evangelische Akademie Thüringen. In Kooperation mit The Club of Rome, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung und Exploring Economics. Gefördert durch Bundeszentrale für politische Bildung, Karl Schlecht Stiftung, Young Scholar Initiative, Friedrich Ebert Stiftung Thüringen, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Thüringen sowie dem Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung.

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Camp Climat 2017 - Frankreich

04.08.2017
04.08.2017 - 15.08.2017

T’as raté le Camp Climat l’an dernier ou tu souhaites continuer à te former pour nos mobilisations futures ? Alors bloque d’ores et déjà ton agenda : le camp 2017 aura lieu du 4 au 15 août ! 

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Climate Camp Sweden 2017

03.08.2017
03.08.2017 - 07.08.2017

Inspired by camps like Klimacamp in Germany, and Climate Camps in the UK, Climate Camp Sweden is now taking place in Gothenburg between 3d and 7th of August!

The camp has been initiated by Fossilgasfällan, Fossil Free Sweden, Nature and Youth Sweden, and Friends of the Earth, but is open for anyone who want to join the fight for climate justice and against fossil fuels. This year, the focus is on fossil gas and the building of a new terminal for liquid fossil gas in Gothenburg harbour.

In the menu above, you will find more information about the camp. The website is developing all the time, and we update continuously so check in every now and then. If you sign up, you will have continuous updates about the camp with all you need to know straight to your email inbox.

And of course, we will protest the building of the terminal!

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Kundgebung gegen "Bürgerfahndung Südkreuz"

01.08.2017
01.08.2017, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr

Protest gegen Einführung von erkennungsdienstlicher Videoüberwachung

Wir wollen gegen die Einführung von erkennungsdienstlicher Videoüberwachung protestieren, die am 1. August am Berliner Bahnhof Südkreuz erprobt werden soll.

Dazu machen wir am Di., den 1.8. von 15-18h eine Kundgebung vor dem Bahnhof Südkreuz in Berlin, Hildegard-Knef-Platz.

Warum wollen wir dagegen protestieren?

Deutsche Bahn, das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei wollen am Bahnhof Südkreuz eine Software zur Gesichtserkennung und Nachverfolgung von Personen erproben. Auf Ebene der Europäischen Union arbeitet das Bundesinnenministerium daran, die großen grenzpolizeilichen EU-Datenbanken ebenfalls mit Möglichkeiten zur biometrischen Gesichtserkennung auszustatten. Dies wird die Datenbanken Fingerabdrucksystem EURODAC, Visumsdatenbank VIS, Schengener Informationssystem SIS und ... betreffen.

Angeblich geht es, wie inzwischen üblich, um Terrorfahndung, praktisch soll die Verfolgung aller Vergehen bis zu Ordnungswidrigkeiten, also auch Schwarzfahrer, Sprayer, Obdachlose, Bettler, ... möglich sein.

  • Die Datenerhebung erfolgt heimlich.
  • Es werden nicht nur die Personen überwacht, von denen eine Gefahr ausgeht.
  • Es fehlt jegliche Zweckbindung der erhobenen Daten.
  • Das Ergebnis wird eine große Zahl an False Positives sein, Unschuldige geraten ins Visier der Behörden.
  • Daraus ergibt sich dann eine Umkehrung der Unschuldsvermutung, weil die „Beschuldigten" den Vorwurf entkräften müssen.
  • Der Abgleich mit Biometrischen ePerso Fotos erfolgt nun entgegen den Zusicherungen bei Einführung dieser biometrischen Technik im Jahr 2003.

 

Wehret den Anfängen einer Totalüberwachung unserer Bewegungen!

 

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war starts here camp 2017

31.07.2017
31.07.2017 - 06.08.2017

Bei einem ersten antimilitaristischen Ratschlag haben wir bereits einen Termin dafür gefunden:

von Montag, 31. Juli 2017
bis Sonntag, 6. August 2017

 

Bis es soweit ist, soll es auch weiterhin ein Mal im Monat einen antimilitaristischen Ratschlag geben. Unter anderem wird bei diesen Treffen daran gearbeitet, wie sich das Camp in seiner sechsten Neuauflage gestalten wird: gewohnt gut und runderneuert noch besser!. Diese Veranstaltungen sind offen: wenn Du Interesse daran hast, Dich in die Vorbereitung konstruktiv einzubringen, dann fühle Dich herzlich eingeladen.

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Wahl inklusiv - Filmpremiere

30.07.2017
30.07.2017, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr

 

Kurzfilme von Menschen mit und ohne Behinderungen.

Bei dem Videoprojekt haben Menschen mit und ohne Behinderungen acht Tage lang kurze Filme rund um das Thema „Politik und Inklusion“ produziert. Die Filmideen wurden gemeinsam geplant und umgesetzt. Dabei wurden sie von einem Medienpädagogen und zwei Filmemacher*innen unterstützt. Gedreht wurde unter Anderem auf der Pride Parade in Berlin. Das Videoprojekt wurde gefördert von der Aktion Mensch. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine behindertengerechte Toilette.

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Workcamp "Aus der Geschichte lernen": Gedenkstätte Buchenwald

30.07.2017
30.07.2017, 13:00 Uhr - 12.08.2017, 14:00 Uhr

Der Service Civil International, kurz SCI, ist eine internationale Organisation, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und interkulturellen Austausch einsetzt. In 90 Ländern finden Workcamps zu Menschenrechten, Natur- und Umweltschutz, Kinder- und Jugendarbeit und zu vielen weiteren Themen statt.
Der wichtigste Arbeitsschwerpunkt des SCI sind sogenannte Workcamps, Freiwilligeneinsätze in internationalen Gruppen, die zwei bis vier Wochen dauern. In der Regel kommen 10 bis 20 junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und unterstützen mit ihrer Arbeit z. B. soziale Projekte. Workcamps bedeuten nicht nur arbeiten und lernen, sondern auch zusammen leben, Kontakte knüpfen und Spaß haben. Seine Freiwilligendienste führt der SCI in Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartnern durch.

Seit 1990 finden in Zusammenarbeit mit der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Buchenwald Workcamps auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald statt. Das KZ Buchenwald wurde seit 1937 errichtet und war während des Nationalsozialismus eines der größten. Mehr als 278.000 Menschen aus über 50 Ländern wurden hier und in seinen mehr als 130 Außenlagern zur Zwangsarbeit eingesetzt. Mindestens 56.000 Menschen überlebten Buchenwald nicht. Sie litten unter katastrophalen Existenzbedingungen, wurden auf unterschiedliche Weise ermordet, starben im Einsatz in der Kriegswirtschaft oder wurden auf Todesmärschen getötet.

Die Arbeit des Workcamps besteht überwiegend in Pflege- und Erhaltungsarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Lagers und an der ehemaligen Bahnlinie Weimar-Buchenwald. Darüber hinaus stehen archäologische Arbeiten wie die Freilegung und Auseinandersetzung mit Gegenständen aus der Lagerzeit auf einer Halde des ehemaligen Lagers auf dem Programm des Workcamps wie auch Steinmetzarbeiten in Erinnerung an einzelne, von Buchenwald nach Auschwitz deportierte, Menschen.

Die Workcamps des SCI beinhalten auch stets einen Studienteil, der sich in diesem Projekt wie folgt gestaltet: Es besteht die Möglichkeit der intensiven Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten der Geschichte des KZ Buchenwald (1937-1945), der Geschichte des Sowjetischen Speziallagers (1945-1950) und des Themas Buchenwald in der DDR (bis 1989). Ferner die Thematik "Erinnerung" an den Zweiten Weltkrieg in Deutschland, der Ukraine und Russland mit aktuellen Bezügen zu gegenwärtigen politischen Ereignissen sowie Fragen nach der Vermittlung von Geschichte und Inhalten in Gedenkstätten und Museen in den jeweiligen Herkunftsländern der Teilnehmenden und kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheitsbewältigung. Die Teilnehmenden eruieren die Frage nach der Möglichkeit einer "europäischen Erinnerung", trotz der vielen, zum Teil divergierenden nationalen Erzählungen, und setzen sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Themen auseinander.
Ausflüge nach Weimar und Erfurt komplettieren den Studienteil und befähigen zu einer Auseinandersetzung mit der Geschichte der Orte.

Untergebracht werden die Workcamp-Teilnehmer in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte der Gedenkstätte.
Dieses Workcamp enthält einen umfangreichen Studienanteil und setzt dementsprechend großes Interesse am Thema voraus! Das Camp wird auf Englisch durchgeführt, weswegen gute englische Sprachkenntnisse wünschenswert sind (der Studienteil kann in anderen Sprachen erfolgen).

DATUM
Das Workcamp findet vom 30.07. - 12.08.2017 statt.

ORT
Jugendbegegnungsstätte der Gedenkstätte
Direktion- Haus 2
99427 Weimar-Buchenwald

KOSTEN
Die Teilnehmenden aus Deutschland bezahlen bei erfolgreicher Vermittlung eine Gebühr von 82,00 € und organisieren und finanzieren ihre Fahrtkosten in das Camp selbst. Unterkunft und Verpflegung im Workcamp werden vom SCI und dem Projektpartner bereitgestellt. Das Camp wird von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert.

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt über die internationale Workcamp-Datenbank des SCI

KONTAKT
SCI - Deutscher Zweig
Tel: 0228/21 20 86
E-Mail: info@sci-d.de
Website: https://www.sci-d.de/

 

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Interkulturelle Perspektiven zum 2. Weltkrieg - Gedenkstätte Augustaschacht

29.07.2017
29.07.2017, 13:00 Uhr - 11.08.2017, 12:00 Uhr

Der Service Civil International, kurz SCI, ist eine internationale Organisation, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und interkulturellen Austausch einsetzt. In 90 Ländern finden Workcamps zu Menschenrechten, Natur- und Umweltschutz, Kinder- und Jugendarbeit und zu vielen weiteren Themen statt.
Der wichtigste Arbeitsschwerpunkt des SCI sind sogenannte Workcamps, Freiwilligeneinsätze in internationalen Gruppen, die zwei bis vier Wochen dauern. In der Regel kommen 10 bis 20 junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und unterstützen mit ihrer Arbeit z. B. soziale Projekte. Workcamps bedeuten nicht nur arbeiten und lernen, sondern auch zusammen leben, Kontakte knüpfen und Spaß haben. Seine Freiwilligendienste führt der SCI in Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartnern durch.


Im „Arbeitserziehungslager Ohrbeck" waren von Januar 1944 bis zum Kriegsende 1945 mehr als 2.000 Menschen aus 17 Nationen inhaftiert, die unter dem Kommando der Gestapo zur Arbeit im
angrenzenden Eisenhüttenwerk und zur Trümmerbeseitigung und Minenräumung gezwungen wurden. Viele von ihnen verloren ihr Leben. Die meisten Gefangenen waren Zwangsarbeiter und kamen aus den Niederlanden und der Sowjetunion. Ihre Bestrafung diente zugleich der Abschreckung von über 25.000 zwangsarbeitenden Frauen, Männern und Kindern in der Region Osnabrück. Fast die Hälfte von ihnen stammte aus der Ukraine, Weißrussland und Russland. Die Gedenkstätte Augustaschacht wird seit siebzehn Jahren schrittweise mit viel freiwilliger Arbeit aufgebaut. Wie in der Vergangenheit, so soll durch ihre Teilnahme an diesem Workcamp das Bewusstsein der Freiwilligen für die Lehren aus der Geschichte des Zweiten Weltkrieges gestärkt werden.


Die Teilnehmenden dieses Workcamps werden bei Ausgrabungen auf dem ehemaligen Lagergelände mithelfen.
Die Workcamps des SCI beinhalten auch stets einen Studienteil, der sich in diesem Projekt wie folgt gestaltet: Anhand eines konkreten Beispiels werden die Freiwilligen sich mit Zwangsarbeit und NS-Geschichte sowie deren Ursachen und Folgen auseinandersetzen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Zeitzeugengesprächen mit russischsprachigen jüdischen Einwanderern, die Krieg und Holocaust in der damaligen Sowjetunion erlebt haben. Die heute alten Menschen sind in den vergangenen 15-25 Jahren nach Deutschland eingewandert und leben nun in Osnabrück. Sie sind somit Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sowie zwischen Deutschland und Russland/Ukraine. Zudem soll über die Möglichkeiten bi-nationaler Zusammenarbeit bei der Erforschung der Geschichte der sowjetischen Zwangsarbeiter im Nationalsozialismus am Beispiel eines langjährigen deutsch-ukrainischen und deutsch-belarussischen Begegnungsprojektes gesprochen werden.


Ausflüge nach Osnabrück und in die Niederlande sind ebenfalls geplant.
Die Freiwilligen sind in einem Haus des Deutschen Roten Kreuzes untergebracht.
Interesse an neuen Sichtweisen und interkulturelle Begegnungen und am Thema sollte mitgebracht werden.

 

DATUM
Das Workcamp findet vom 29.07. - 12.08.2017 statt.


ORT
Gedenkstätte Augustaschacht e.V.
Zur Hüggelschlucht 4
49205 Hasbergen
www.augustaschacht.de

KOSTEN
Die Teilnehmenden aus Deutschland bezahlen bei erfolgreicher Vermittlung eine Gebühr von 82,00 € und organisieren und finanzieren ihre Fahrtkosten in das Camp selbst. Unterkunft und Verpflegung im Workcamp werden vom SCI und dem Projektpartner bereitgestellt. Das Camp wird von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert.

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt über die internationale Workcamp-Datenbank des SCI

KONTAKT
SCI - Deutscher Zweig
Tel: 0228/21 20 86
E-Mail: info@sci-d.de
Website: https://www.sci-d.de/

 

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Fahrrad-Tour de Natur : aktiv - umweltbewegt - unaufhaltsam

29.07.2017
29.07.2017 - 12.08.2017
Tour 2017 führt von Basel nach Darmstadt!

2017 geht es vom Dreiländereck Basel durch den Südwesten der Republik. Start ist am 29. Juli und der "Zieleinlauf" am 12. August.

Nach den letzten beiden Touren durch den Osten (2015 Braunschweig-Lausitz) und den hohen Norden (2016 Groningen-Kiel) ist jetzt wieder der Süden am Zug.

Zum ersten Mal kommt die Tour in die Schweiz. Auch die geplante Strecke über Mulhouse, Freiburg, Offenburg, Karlsruhe und Mannheim oder Heidelberg ist Neuland. Erst am Zielort Darmstadt befinden wir uns wieder auf bekanntem Terrain. 2017 werden wir wieder das Thema Atomkraft auf die Agenda nehmen, schließlich liegen Fessenheim und Philippsburg direkt an der Tourstrecke. Das Jubiläum des Fahrrad-Vorläufers von Karl Drais muss auch politische Impulse setzen und dem Fahrrad in der heutigen Verkehrsplanung endlich die Bedeutung geben, die ihm gebührt.

Ein großes Thema am Oberrhein ist die Atomkraft. In Wyhl hat der örtliche Widerstand das Atomkraftwerk vor gut 40 Jahren verhindern können, doch gefährliche Uraltmeiler im Dreiländereck bedrohen die Gesundheit von Millionen Menschen (Greenpeace-Studie von 2014, Infos zum aktuellen Skandal - dem Einsatz von mangelhaftem Stahl in zahlreichen französischen AKW). Zu den Risiko-AKW gehört das französische AKW Fessenheim genauso wie die Schweizer AKW in Beznau und Gösgen. Alle drei Atomkraftwerke sind von Basel nur rund 50 km entfernt! Das deutsche AKW Biblis ist inzwischen abgeschaltet, doch hier am Oberrhein zeigt sich das gleiche Problem wie an Unterelbe und Unterweser: Wohin mit dem strahlenden Müll? Das etwas jüngere und noch am Netz befindliche AKW Philippsburg 2 liegt ebenfalls auf der Tourstrecke.

Nebenan im Schwarzwald ist durch den Widerstand gegen Atomkraftwerke ein namhafter Ökostromanbieter, die bürgereigenen Elektrizitätswerke Schönau (kurz: EWS) entstanden. EWS erzeugt nicht nur Ökostrom und treibt die Energiewende in der Region aktiv voran, sondern hat auch das örtliche Stromnetz wieder in die eigenen Hände genommen. Wir werden uns umschauen, was sich in der Region sonst noch in Sachen Energiewende tut.

Not macht erfinderisch - und beflügelt erst recht einen Erfinder und Tausendsassa wie Karl Drais! Nachdem im Jahr  1816 Ernteausfälle zu einem Pferdesterben führten, hat er die Laufmaschine erfunden, um schneller von A nach B zu kommen. Bei seinem legendären Erstversuch am 12. Juni 1817 kam er auf stolze 15 kmh. Der Laufmaschine fehlte zwar noch die Drehtkurbel, doch die Konstruktion mit zwei hintereinandergesetzten Rädern, auf der man das Gleichgewicht halten musste sowie mit einem echten Lenker kann man mit Recht als Vorläufer des Fahrrads ansehen! 200 Jahre ist die Geburt der Draisschen Laufmaschine her und hat die Entwicklung des großartigen muskel-angetriebenen Fortbewegungsmittels angeschoben. Heute üben sich die Kleinsten auf einem Laufrad nach dem gleichen Prinzip, um später einmal große Radfahrer*innen zu werden. Die Tour nutzt das Jubiläum, um die bahnbrechende Erfindung zu würdigen, aber sie will auch auf das enorme Potential des Radfahrens für die Mobilität der Zukunft hinweisen.

Trotz zahlreicher Themen und rund 500 km Strecke - Entschleunigung ist auch im kommenden Jahr wieder angesagt: Die Etappen sollen mit durchschnittlich 50 km nicht zu lang werden und vier Tage ohne Ortswechsel geben Zeit für Muße, Workshops und spanndende Ausflüge.

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Gewerkschaftliche Solidarität statt Boykott – Diskussionsveranstaltung zur BDS-Kamagne

28.07.2017
28.07.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

In der letzten Zeit haben sich  Gewerkschaften in verschiedenen Ländern der Israel-Boykottbewegung (BDS) angeschlossen, darunter auch Basisgewerkschaften, die mit der FAU zusammenarbeiten.  Daher wollen wir uns auf der Veranstaltung kritisch mit den Zielen der BDS-Kampagne auseinandersetzen. Die Bloggerin  Detlef Georgia Schulze  wird in ihrem Input begründen, warum die BDS-Kampagne keine Perspektive für die Überwindung von Nationalismus, Klassen- und Geschlechterwidersprüchen in der israelisch-palästinensischen Gesellschaft bietet.  

Wie  eine basisgewerkschaftgliche Praxis auch im Fall  von Israel-Palästina aussehen kann, wird das Thema des Inputs von Mark Richter sein. Er ist in der IWW Bremen aktiv und Teil der Organizing Abteilung der IWW im deutschsprachigen Raum.

 

 

 

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TanzleiterIn-Ausbildung Tanzen im Sitzen

28.07.2017
28.07.2017, 11:00 Uhr - 29.07.2017, 19:00 Uhr

Die Ausbildung zur Tanzleitung in Kooperation mit dem Bundesverband Seniorentanz e.V. richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen in der Seniorenarbeit und an alle, die Interesse an der Leitung von Tanzgruppen für Senioren haben, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind.

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Discovering Identity

27.07.2017
27.07.2017, 18:00 Uhr - 25.08.2017, 17:00 Uhr

Stimmen aus dem Grenzgebiet zwischen Bulgarien & Mazedonien

Die Foto-Ausstellung „Discovering Identity“ schildert die Realität an der Grenze zwischen Bulgarien und der Republik Mazedonien und wirft einen Blick auf die noch immer schwelenden Konflikte in dem Gebiet. Die Region schaffte es in den letzten Jahren meist nur als EU-Außengrenze und Teil der Fluchtroute durch Südosteuropa in die Medien. Ansonsten gibt es nur selten längere Berichte über diese Grenzregion und ihre spezifischen Besonderheiten.
Dadurch herrscht das Bild vor, beide Länder pflegten gute politische Beziehungen und kooperierten miteinander. Über die durchaus alltäglichen gegenseitigen Rivalitäten und Zuschreibungen, die auch auf historische Konflikte und Gebietsansprüche zurückzuführen sind, ist dagegen weit weniger bekannt. So sieht sich Mazedonien selbst in der Tradition Alexander des Großen und fordert als Minimalziel die Anerkennung seines heutigen Staatsgebiets. Während sich Bulgarien auf jene Zeiten beruft, als sein Territorium die heutige Republik Mazedonien miteinschloss. Durch den möglichen EU-Beitritt Mazedoniens bekommen diese und andere kontroverse Fragen eine ganz neue Dimension.
Eine Gruppe internationaler Studierender der Freien Universität Berlin hat sich deswegen zu einem Forschungsprojekt über die jeweiligen Wahrnehmungen von Identitäten in der bulgarisch-mazedonischen Grenzregion entschlossen. Sie besuchten insgesamt zehn Orte auf beiden Seiten der Grenze und sprachen mit den Menschen in alltäglichen Situationen. Die dabei entstandenen Bilder und Interviews stellen sie nun in der Ausstellung „Discovering Identity“ vor.

Die Vernissage findet am Donnerstag, dem 27.07. um 18:00 Uhr im Robert-Havemann-Saal statt. Der mehrsprachige Vortrag zur Vorstellung und den Ergebnissen des Forschungsprojekts beginnt um 18:30 Uhr.


Die Ausstellung wurde unterstützt durch den „Sonderfonds Östliches Europa – Erkundungen und Annäherungen“

Veranstalter: Johanna Schekutsch, Fang-Yu Liu, Selna Bilibashi, Miloslava Sveshtarska, Steffen Stettnisch und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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