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Lausitz Camp 2018 - Planungstreffen

17.01.2018
21.01.2018, 11:00 Uhr - 21.01.2018, 17:00 Uhr
 Unser erstes Planungstreffen 2018 findet am 21.01 in der Chausseestraße 84 im Büro von Greenpeace Berlin von 11 bis circa 17 Uhr statt. https://www.lausitzcamp.de/
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Davos : Fight Inequality Alliance Week of Action

17.01.2018
19.01.2018, 16:13 Uhr - 26.01.2018
This month the world’s rich and powerful will be gathering at the Swiss mountain resort of Davos for the annual World Economic Forum. Once again they will say that they understand why people around the world are angry about inequality and once again they will promise that they are determined to tackle the dangerously widening gap between an elite few and the rest of us.

Solutions to the inequality crisis can never come from the same elites that caused the problem. People living on the frontlines of inequality are key to the radical change that is needed. Let us all #FightInequality. 

Join in the Fight Inequality week of action, 19-26 January 2018 in your area. To learn more click here
https://www.fightinequality.org/Latest/
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Vor den verschlossenen Toren Europas: Die dramatische Lage auf Lesbos

17.01.2018
19.01.2018, 18:30 Uhr - 19.01.2018, 20:00 Uhr
Über den dramatischen Kampf von Geflüchteten und griechischen Bewohner*innen der Insel Lesvos: Seit März 2016 führt die griechische Insel Lesvos einen unerbittlichen Kampf gegen die fatalen Folgen des sogenannten EU-Türkei-Abkommens. Laut diesem Abkommen unterliegen alle über dieTürkei kommenden Geflüchteten einer geographischen Einschränkung (geographical limitation) und können bis zu einem positiven Entscheid ihres Asylgesuchs die Insel nicht verlassen. Dies hat zur Folge, dass tausende Geflüchtete unterversorgt auf der Insel Lesvos bei eisigen Temperaturen unter menschenunwürdigen Bedingungen in selbstgekauften Sommerzelten ausharren müssen. Das größte, für 2.300 Personen konzipierte Flüchtlingscamp Moria liegt mit einer geschätzten Bewohner*innenzahl von über 6.000 um ein vielfaches über seiner Kapazität: endlose Warteschlangen bei der Essensausgabe, unzureichende medizinische Betreuung und nächtliche Ausschreitungen der Campbewohner*innen sind die Folgen. 

Am 15. November 2017 erklärte der Bürgermeister der Insel, Spyros Galinos, einen Generalstreik mit der Forderung nach einer Entlastung der betroffenen Inseln. Seit dem 28. November 2017 halten Geflüchtete und sich solidarisierende Aktivist*innen der griechischen Pro-Flüchtlingsbewegung Musaferat aus Protest gegen die geographische Einschränkung das Parteibüro der Regierungspartei Syriza besetzt. Doch nicht zuletzt die vor den Küsten von Mytilini patrouillierenden Kriegsschiffe der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache (kurz: Frontex) erinnern deutlich daran, dass die politischen Entscheidungen, welche das Leben der Inselbewohner*innen direkt betreffen, nicht auf Lesvos oder in Athen, sondern in den Machtzentren Europas getroffen werden. 

Durch Video- und Audiomaterial, welches der Sozialwissenschaftler David Leupold selbst während seines einmonatigen Aufenthalts als Farsi-Dolmetscher und Aktivist auf Lesvos gesammelt hat und dem Podcast "Voices of Lesvos" des irischen Aktivisten Rob Moloney soll aus erster Hand ein Eindruck von der Situation auf der Insel entstehen. 
Medien: Original Filmmaterial, Vortrag, Diskussion 

Referent: David Leupold 
Moderation: Gökhan Tuncer 

Teilnahme kostenfrei
Anmeldung bitte unter
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0104

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Bild © Leupold 2017
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1914 – der Weg der SPD zur Staatspartei

17.01.2018
23.01.2018, 19:00 Uhr - 23.01.2018, 22:00 Uhr
Offenes Treffen und Diskussion zur Novemberrevolution.
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Die 68erinnen - Porträt einer rebellischen Frauengeneration

16.01.2018
24.01.2018, 18:30 Uhr - 24.01.2018
Lesung und Gespräch mit Ute Kätzel
 
Im Januar 1968 gründeten in Berlin Marianne Herzog, Helke Sander u.a. den „Aktionsrat zur Befreiung der Frauen“. Sie kritisierten, dass die „68er“ in ihren Konzepten zur Veränderung der Gesellschaft die sogenannte „Frauenfrage“ vergaßen. Die Frauen wehrten sich, es entstand die Neue Frauenbewegung. Das alles ist Geschichte. Vieles konnte von Feministinnen, Lesben und Queer People erkämpft werden. Doch die letzte Bundestagswahl hat gezeigt, dass nichts, was wir heute an Freiheiten und Bürger*innenrechten haben, selbstverständlich ist. Von der Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern sind wir immer noch weit entfernt. Ute Kätzel liest aus ihrem Buch, das auf lebensgeschichtlichen Interviews beruht. Es gilt als ein Standardwerk zum Thema.
 
Anmeldung unter +49 (0)30 - 615 29 99 oder bildung@schokofabrik.de
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Last Men In Aleppo - Die Arbeit freiwilliger Helfer im Kriegsgebiet

16.01.2018
25.01.2018, 19:30 Uhr - 25.01.2018, 23:00 Uhr
Im vom Krieg zerrütteten Aleppo in Syrien ist es der syrische Zivilschutz, im Deutschen "Weißhelme" genannt, der immer wieder all seine Kräfte aufbietet, um der Bevölkerung zu helfen. Zu den Gründungsmitgliedern der Organisation gehören Khaled, Mahmoud und Subhi, die immer zur Stelle sind, wenn Bomben einschlagen oder Anschläge verübt wurden. Unter Einsatz des eigenen Lebens retten sie Menschenleben, bergen aber viel zu oft nur noch Tote an den Unglücksstellen. Für die Dokumentation "Die letzten Männer von Aleppo" haben die Filmemacher die Arbeit der freiwilligen Helfer zwei Jahre lang begleitet, sie bei ihrem Einsatz gegen die täglichen Bedrohungen in den zerstörten Straßen, aber auch beim Kampf gegen die eigenen Ängste und für ein Stück Menschlichkeit und Hoffnung im Krisengebiet gefilmt.

"Last men in Aleppo" hat den Preis für den besten Dokumentarfilm im Wettbewerb "World Cinema Documentary" beim renommierten internationalen Sundance Film Festival gewonnen. Derzeit ist er auf der Shortlist der Oscar-Nomininerungen. Die Freiwilligenorganisation "Weißhelme" wurde 2016 für den Friedensnobelpreis nominiert und mit dem alternativen Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Bei der Abendveranstaltung zeigen wir den Dokumentarfilm (OT: Arabisch mit engl. Untertiteln) und sprechen anschließend mit dem Regisseur Feras Fayyad (Zuschaltung via Skype) über die Wichtigkeit zivilgesellschaftlichen Engagements am Beispiel der Weißhelme in Aleppo. Wir wollen wissen, welches zivilgesellschaftliche Engagement neben der Weißhelme noch möglich ist in Syrien und welche Erwartungen der Regisseur, aber auch die syrische Gemeinde, an die deutsche Zivilgesellschaft hat.
Das Gespräch wird auf Englisch geführt.

Moderation: Svenja Borgschulte 

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung erforderlich unter: 
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0103&kursname=Last+Men+in+Aleppo+-+Die+Arbeit+freiwilliger+Helfer+im+Kriegsgebiet&#inhalt

Eine Kooperation mit der LAG Migration und Flucht. 

Die Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin 
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#NoGroKo Demo

16.01.2018
21.01.2018, 09:00 Uhr - 21.01.2018, 12:00 Uhr
beim SPD-Bundesparteitag - https://nogroko.de/
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mpz-salon: 'Der Gipfel - Performing G20'

15.01.2018
01.02.2018, 19:30 Uhr - 01.02.2018, 22:59 Uhr
von Rasmus Gerlach 2017, 82min -  Anfang Juli 2017 taucht Rasmus Gerlach mit einem Team von fünf Kamera-Leuten tief in das Protest-Geschehen rund um den G20-Gipfel ein und dreht einen persönlichen Film. Auf den Straßen finden Protest-Performances als neue Form des Demonstrierens viel Anklang, doch die bunten Szenen werden bald von der Gewalt-Eskalation überschattet.Im Gespräch dabei: der Filmemacher Rasmus Gerlach, Gabriele Heinecke (Anwältin von Fabio V, der fast 5 Monate ohne konkreten Tatvorwurf in Untersuchungshaft  saß)  und ihre Erfahrungen mit den Sondergerichten im Gefangenenlager Hamburg Neuland sowie der zunehmend repressiver werdenden Polizei und Justiz. Mit Auswirkungen, die weit über die G20-Proteste hinaus gehen.Norbert Hackbusch Bürgerschaftsabgeordneter, der als parlamentarischer Beobachter der Fraktion ‚Die Linke‘ Erfahrungen mit der Polizei machen durfte.
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Hedothek

14.01.2018
16.01.2018, 20:00 Uhr - 16.01.2018, 23:00 Uhr
Hedothek im Januar, dieses mal mit dem Thema: Wie man mit Ernährungsumstellung die Welt rettet.

Einlass ab 20 Uhr, Programm ab 21 Uhr. Der Vortrag ist auf Deutsch und Englisch möglich.
Dazu wie immer Häppchen und Musik. 

Bei Klimawandel denken wir meistens an Energie, Transport und Industrie, aber sind das auch die größten Verursacher? Wenn es um Klimagase geht, schlägt die tierische Landwirtschaft jeden einzelnen von ihnen, und doch wird das Thema in öffentlichen Debatten selten aufgegriffen.
Der Klimawandel wäre heute ohne nennenswerten Nachteile vom Tisch, wenn wir nur auf tierische Produkte verzichten würden. Man muss kein Veganer sein um einzusehen, dass das unsere beste Chance ist, um die Klimakatastrophe abzuwenden.
Verhaltensänderungen sind allerdings schwierig, also werden wir spannende wissenschaftsgetriebene Neuerungen bei der Herstellung von Lebensmitteln diskutieren, die uns dabei helfen werden, unsere Sucht nach tierischen Produkten rechtzeitig zu überwinden.

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When we talk about climate change, we usually talk about energy, industry and transportation. Are those even the biggest contributors, though? Animal agriculture contributes more than any one of those, yet it seldomly enters the public discourse.
Humanity could stop eating animals today and subvert climate change with no drawback whatsoever. One doesn't need to be vegan to see this as our best shot at averting climate change before it's too late. 
But behavioral changes are hard, so we're going to talk about exciting developments in biosciences that will help us overcome our addiction to animal products
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Checkpoint-Beobachtung, Präsenz bei Schikane und Hauszerstörung

11.01.2018
18.01.2018, 19:00 Uhr - 18.01.2018, 21:00 Uhr
Dr. Reinhard Voß hat drei Monate im Rahmen des Ökumenischen Begleitprogramms  EAPPI in Israel und Palästina verbracht. Dieses Programm wurde auf Bitte der einheimischen  Kirchen im "Heiligen Land" vom Weltkirchenrat in Genf eingesetzt. Der Weltkirchenrat entsendet jedes Vierteljahr zur Stärkung der verbliebenen Christen vor Ort und zur Beobachtung der Menschenrechtssituation unter israelischer Besatzung jeweils 15 bis 25 solche Begleiter*innen.  Sie kommen aus mehreren Dutzend Ländern in aller Welt, aus Europa, aber auch aus Südamerika USA, Südafrika, Asien und Australien. Sie beobachten und berichten über die Lebensbedingungen und -beschränkungen der dortigen Bevölkerung.
 

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Die 400. Montagsdemo vor dem Hauptbahnhof!

11.01.2018
15.01.2018, 18:00 Uhr - 15.01.2018
...unter dem Motto "sie lügen - wir demonstrieren: 
Gegen S21, den unsäglichen Klotz am Bein des Zugverkehrs" findet am Montag die sage und schreibe vierhundertste Montagsdemo gegen Stuttgart 21 statt. 


400. Montagsdemo vor dem Hauptbahnhof!

Montag, 15. Januar 2018 - 18 Uhr

Nach den jüngsten Hiobsbotschaften vom Flughafen ist lauter Protest mehr als angebracht. Selbst eingefleischte S21-Fans sprechen plötzlich von einem Aprilscherz oder Schildbürgerstreich.

Es gibt ein buntes Bühnenprogramm mit Volker Lösch, Timo Brunke, Winfried Wolf und Christine Prayon.
Musik macht Chain of Fools. Moderation: Angelika Linckh


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Politisch aktiv 2018 – Solidarisch gegen Überwachung und Repression

10.01.2018
13.01.2018, 17:30 Uhr - 13.01.2018
Politisch aktiv 2018 – Solidarisch gegen Überwachung und Repression

Podium:
Sa, 13.01.2018 | 17:30 Uhr | Jockel Biergarten (Ratiborstraße 14C / Kreuzberg)

Mehr Infos: solidarisch2018.noblogs.org

Material: [Plakat] | [Facebook-Event]


Referent*innen:
Sven Adam (Verteidiger im Linksunten-Indymedia-Verfahren)
Anna Biselli (netzpolitik.org)
Martina Renner (MdB, Partei Die Linke)
Civaka Azad (Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.)
Benjamin Derin (Wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Bereichen Kriminologie und Strafprozessrecht)


InfotischeVerschiedenste Initiativen werden im Festsaal Kreuzberg mit Infoständen vertreten sein, so dass ihr euch umfassend informieren könnt.


Austausch & DiskussionDie Facetten der Repression sind enorm unterschiedlich und werfen auch für Jede*n selbst verschiedenste Fragen auf. Um auf dieses Bedürfnis nach Information und Austausch gut eingehen zu können, wird es nach dem Podium und der Publikumsdiskussion die Möglichkeit geben sich persönlich zu informieren. An verschiedenen Tischen könnt ihr Anwält*innen und „Expert*innen“ im Detail zu Repressionsthemen befragen. Hiermit wollen wir allen die Möglichkeit geben ihre Fragen zu stellen, die sich dies u.a. bei einem großen Saalveranstaltung nicht trauen oder dafür andere Gründe

Podium2017 war kein gutes Jahr. Rechtsruck wohin das Auge schaut: AfD in den Parlamenten, Tote im Mittelmeer und eine Politik, die immer mehr auf den Ausbau des Polizeistaates setzt. In regelrechter Akkordarbeit wurden 2017 mehrere Gesetze auf den Weg gebracht, die polizeiliche Willkür begünstigen sowie Demonstrationsfreiheit und Privatsphäre aktiv angreifen. Die Repression gegen G20-Gegner*innen, das Verbot des linken Newsportals »Indymedia Linksunten« oder die Ankündigung, dass der Staat künftig Messenger wie »Signal« auslesen wird (neues TKÜ-Gesetz), haben bei der politischen Linken mehr Fragezeichen als Antworten hinterlassen. Vor dem Hintergrund, dass Überwachung oft mit möglichen islamistischen Angriffen gerechtfertigt wird, macht auch das Symboleverbot kurdischer Organisationen, wie der YPG/YPJ sprachlos. Sind sie es doch, die den IS am aktivsten bekämpfen. Um auf all das eine Antwort formulieren zu können, bedarf es als erstes einer Verbildlichung und Entzerrung des Repressions- Kneuels, in das die Linke aktuell verheddert ist. Am 13. Januar laden wir darum zu einem Podium in Berlin, um einen Überblick über die verschiedenen Entwicklungen und Gesetzesverschärfungen zu geben.



Polizeiwillkür – den Weg ebnen

Im Frühjahr 2017 erfolgte eine Verschärfung des »Widerstands-Paragrafen« §113. Im »neuen« §114 StGB wird ein neues Delikt mit dem Namen »Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte« geschaffen. Die Formulierung klingt zwar nach einer schweren Tat, Jurist*innen verstehen hierunter jedoch alle gewaltsamen Handlungen gegen Beamte; wobei es zu Schmerzen oder Verletzungen nicht kommen muss. Verkürzt lässt es sich auf die einfache Formel herunterbrechen: Eine Rangelei mit Polizist*innen, eine Sitzblockade bei der die Beteiligten nicht aufstehen, sondern weggetragen werden müssen, können rund drei Monate Knast bedeuten. Denn die Beurteilung was Widerstand ist obliegt vollkommen dem Ermessen den eingesetzten Beamt*innen und der anschließend urteilenden Justiz. Eine Einladung an Polizist*innen also, sich per gezielter Gegenvorwürfe vor Strafverfolgung zu schützen. Mit jeder Verschiebung von Kompetenzen, weg von Justiz oder Zivilgesellschaft, hin zur Polizei, gehen zunehmende Möglichkeiten zu Kriminalisierung und Repression einher. Diese Kompetenzverschiebung wurde zuletzt wieder deutlich: Seit neuestem werden Zeug*innen verpflichtet, auf Ladung bei der Polizei zu erscheinen und Aussagen zu tätigen, was bisher nur bei Staatsanwaltschaften und Gerichten galt.

 Überwachung – digitalisieren

Um die Kompetenzen und Kapazitäten von Polizeien, Geheimdiensten und sonstigen sogenannten Sicherheitsbehörden zu erweitern, erließ die schwarz-rote Große Koalition in den letzten vier Jahren viele Gesetze. Sie führte die Vorratsdatenspeicherung wieder ein, die Telekommunikationsanbieter zur massenhaften, anlasslosen Speicherung von Metadaten verpflichtet. Dazu beschloss sie ein sogenanntes Anti-Terror-Paket, mit dem anonyme SIM-Karten nun der Vergangenheit angehören. Die Entschlüsselungsbehörde ZITiS soll daran forschen, verschlüsselte Kommunikation zu brechen. Zuletzt weitete sie noch den Staatstrojanereinsatz massiv auch auf Alltagskriminalität aus, Ermittler*innen dürfen so digitale Endgeräte infizieren und erhalten so Zugriff auf die Kommunikation direkt an der Quelle – noch bevor Verschlüsselung greifen kann. Die Digitalisierung erleichtert es hier den Repressionsbehörden, die Schlinge aus Überwachung, Kontrolle und Bestrafung immer enger zu ziehen. So brüstete sich die Polizei nach dem G20-Gipfel in Hamburg damit, in über 32.000 Videos mit Hilfe biometrischer Gesichtserkennung, Beweise für Strafverfahren gegen »Straftäter*innen« gewinnen zu wollen. Hierfür gewinnen Behörden neben der massiven, automatisierten Auswertung von Kommunikationsdaten und Bewegungsprofilen über mobile Endgeräte (z. B. Smartphones) auch Daten von Facebook, Instragram und Youtube, die nach Demonstrationen von Algorithmen ausgewertet werden.

 Gesellschaftliche Konflike – verpolizeilichen

Vor dem Hintergrund einer stetigen Ausweitung des Strafrechts, durch immer neue Straftatbestände, dem reflexhaften Ruf nach härteren Strafen und Überwachung, sowie der fortschreitenden Entgrenzung der polizeilichen Ermittlungsbefugnisse, nimmt auch die Rolle der Polizei in der Gesellschaft und ihren sozialen Konflikten zu. Der Zugriff der Polizei wächst – die Kontrolle dieses Zugriffs hingegen nicht. Im Gegenteil wird es zunehmend schwerer, sich zur Wehr zu setzen. Dafür sind die Auseinandersetzungen um Polizeigewalt beim G20-Gipfel in Hamburg exemplarisch: Die Polizei kann davon ausgehen, dass ihr brutales Vorgehen mangels Kennzeichnungspflicht und einer Aufarbeitung nur durch interne Polizeistellen weitgehend folgenlos bleiben wird, während sie gleichzeitig auf Rückendeckung durch drakonische, den nagelneuen § 114 StGB ausreizende Urteile gegen Aktivist*innen zählen darf und hierzu eine entsprechend inszenierte und groß angelegte Öffentlichkeitsfahndung ausruft. Flächendeckende Telekommunikationsüberwachung trifft nicht in erster Linie »Radikale«, »Kriminelle« und »Terrorist*innen«, sondern alle Teile der Gesellschaft. Auch Gesetzesverschärfungen wie z.B. im Fall des §114 StGB stellen nicht nur einen massiven Angriff auf die politische Opposition und das Demonstrationsrecht in der BRD dar, sondern richten sich auch gegen gesellschaftliche Gruppen, die auf Grund ihrer finanziellen oder sozialen Situation in Konflikt mit der Polizei geraten. Wenn wir Antworten auf den Polizeistaat entwickeln wollen, dann muss über einzelne Repressionsfälle hinaus, die gesellschaftliche Auseinandersetzung um Überwachung in den Mittelpunkt gestellt werden. Es liegt also an uns ein gemeinsames Handeln und politische Forderungen zu entwickeln, die dem gerecht werden.

Austausch und Beratung:
Die Facetten der Repression sind enorm unterschiedlich und werfen auch für Jede*n selbst verschiedenste Fragen auf. Um auf dieses Bedürfnis nach Information und Austausch gut eingehen zu können, wird es nach dem Podium und der Publikumsdiskussion die Möglichkeit geben sich persönlich zu informieren. An verschiedenen Tischen könnt ihr Anwält*innen und „Expert*innen“ im Detail zu Repressionsthemen befragen. Hiermit wollen wir allen die Möglichkeit geben ihre Fragen zu stellen, die sich dies u.a. bei einem großen Saalveranstaltung nicht trauen oder dafür andere Gründe haben.

Infotische:
Verschiedenste Initiativen werden im Festsaal Kreuzberg mit Infoständen vertreten sein, so dass ihr euch umfassend informieren könnt.

Vobereitungskreis:

Initaitive »Nein zum Polizeistaat«
North-East Antifascists [NEA]
Seminar für angewandte Unsicherheit (SaU)
Delfina e.V. (Verein für Versammlungsfreiheit und Wahrung der Grundrechte)

Unterstützer*innen der Veranstaltung:

CILIP – Bürgerrechte & Polizei
Rote Hilfe e.V. Berlin
United we stand

Ban Racial Profiling
Civaka Azad (Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.) – Kampagne »Êdî Bese«
Entstaion jetzt (Aktionsbündnis gegen den Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum)
– Berliner Soligruppe für die Gefangenen Gewerkschaft / Bundesweite Organisation – GG/BO
Feministische Kampagne »Gemeinsam kämpfen!«
KOP (Kampagne für Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt)
Kein Freund Kein Helfer – Antifaschistisches Infoportal mit Schwerpunkt Polizeigewalt und -verfehlungen

via http://antifa-nordost.org/6754/podium-politisch-aktiv-2018-solidarisch-gegen-ueberwachung-und-repression/ und https://solidarisch2018.noblogs.org/

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7. Schnippeldisko - Topf, Tanz, Talk!

10.01.2018
19.01.2018, 18:00 Uhr - 19.01.2018
-------- ENGLISH VERSION BELOW -------
 
 Die größte Schnippeldisko der Welt öffnet zum siebten Mal in Berlin ihre Türen! Mit scharfen Messern, heißen Beats, mitreißenden Themen und brodelnden Kesseln wollen wir die Wir haben es satt!-Demonstration am nächsten Tag bekochen und uns mit Tanz und Talk darauf einstimmen. Deshalb - kommt alle zur Schnippeldisko am 19. Januar 2018!

Gemeinsam wollen wir Erntereste von Bauernhöfen aus der Region, die ohne uns in der Tonne und nicht auf unseren Tellern landen würden, zum Protestmenü für die Teilnehmenden der Demo verarbeiten. 1500 kg knubbeliges und ungewolltes Gemüse - zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn - soll gewaschen, geschält und geschnippelt werden! Gemeinsam mit der Fläming Kitchen von Wam Kat werden wir eine leckere, vegane Suppe kochen. Mit Laib und Seele dabei sind die Bäcker*innen von der Initiative Die Freien Bäcker - Zeit für Verantwortung e.V.. Helft mit, den Teig zu kneten und zu formen und freut euch auf duftendes Brot aus dem mobilen Backofen.

Um nicht nur dem Gemüse und Brot, sondern uns allen einzuheizen, legen an diesem Abend die Djs Adam Aalias und The Worms Original 7" inches feinste Beats auf.

Wer seinen Händen und Füßen mal eine Pause gönnen und dem Kopf etwas Futter geben will, kann das bei unserem vielfältigen Programm tun:

In einer Ausstellung zum weltweiten bäuerlichen Widerstand erfährt ihr mehr darüber, wie Kleinbauern und Kleinbäuerinnen auf dem gesamten Planeten für ihre Rechte kämpfen. Landwirt*innen und Aktivist*innen aus ganz Europa stellen die brandaktuellsten Themen rund um die derzeitige Agrar- und Ernährungspolitik vor und präsentieren ihre Forderung nach einer internationalen Menschenrechtserklärung. Zudem könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen, um euch für die Demo mit Bannern, Plakaten und selbstgemachten Buttons auszurüsten.

Packt alles ein, womit ihr dem knubbeligen Gemüse auf die Pelle rücken könnt (Küchenmesser, Sparschäler, Wurzelbürsten, Schneidebretter) und tanzt und schnippelt bei der ungewöhnlichsten Disko Berlins! Ihr seid alle herzlich eingeladen!


Anfahrt:
U9 Birkenstraße
S-Bahn-Station Beusselstraße
Bus : TXL Beusselstraße

Veranstaltet von:
Slow Food Youth Deutschland
Kampagne Meine Landwirtschaft
Fläming Kitchen
Aktion Agrar
FIAN Deutschland
Christliche Initiative Romero (CIR)
Die Freien Bäcker - Zeit für Verantwortung e.V.
 
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Welcome to the world‘s largest Disco Soup on January 20th, 2017, in Berlin! Lets heat the dancefloor and the veggies and get ready for the „We are fed up“-demonstration on January 21st. 
 
Sharp knives and discussions, great beats and beets are amongst the ingredients of the most unusual disco you‘ve ever experienced.
 
Too small, too big, too fat, too thin for the standardized wholesale and retail norms: 1500 kg vegetables from the Brandenburg region will be waiting to be chopped and transformed into a delicious vegan soup by the „Fläming Kitchen“ Team! 
 
Bakers from the initiative „The Free Bakers. Time for responsibility“ will join us with their mobile oven. Let‘s bake together for the sake of GM- and Company-free foodcraft. The reward: A slice of mouth-watering fresh bread.
 
DJ Adam Aalias and The Worms Original 7“ inches will heat the dancefloor with the best beats. 
 
Want to give your hands and feet a break? Enjoy great talks from activists from all around Europe and an amazing exhibition about the peasant right movement worldwide. Discover with farmers and activists all the hot topics of the actual food and agricultural system and the new international declaration of peasant rights. Want to get creative? Then give it a try and help draw, paint and create with us posters, banners and buttons for the demonstration on the next day. 
 
Bring along your knives, peelers, brushes, chopping boards and dancing shoes to wash, peel and cut all those knobbly vegetables and to dance through the night. You are all invited!
 
When: Friday, January 19th, 2018, from 6 pm to 12 pm, the stage program will be from 7 pm to 10 pm
 
Where: ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik
Siemensstraße 27
10551 Berlin-Moabit
 
How to get there:
U9 Birkenstraße
S Bahn-Station Beusselstraße
Bus TXL Beusselstraße
 
Organizers:
Slow Food Youth Deutschland
Kampagne Meine Landwirtschaft
Fläming Kitchen
Aktion Agrar
FIAN Deutschland
Christliche Initiative Romero (CIR)
Die Freien Bäcker - Zeit für Verantwortung e.V.
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Robert Kain: Otto Weidt – Anarchist und „Gerechter unter den Völkern”

09.01.2018
02.02.2018, 19:00 Uhr - 02.02.2018, 21:30 Uhr
Otto Weidt steht bisher vor allem wegen seiner Hilfe für verfolgte jüdische Mitbürger in der Zeit des Nationalsozialismus im Fokus der öffentlichen und historischen Betrachtung. Weniger bekannt ist dagegen ein früheres Kapitel im Leben Weidts: In der Kaiserzeit war er in der anarchistischen Arbeiterbewegung aktiv und wurde von der Politischen Polizei überwacht. Den Ideen und Idealen des Anarchismus blieb er auch in 
späteren Jahren verbunden. Zeitlebens war er demnach ein strikter Gegner des Militarismus, Nationalismus und staatlicher Bevormundung. 
In seiner biographischen Studie nähert sich Robert Kain zunächst dem 
Anarchisten Weidt. Darüber hinaus werden dessen Militärdienstzeit, 
Ehen, Scheidungen und auch seine Erblindung um 1924 und der daraus 
resultierende Weg zum Bürstenmacher beleuchtet. Ein Schwerpunkt der 
Untersuchung stellen natürlich die Weidt’schen Hilfsaktionen für verfolgte jüdische Mitmenschen zu Beginn der 1940er Jahre dar. Hierbei bewegte sich Weidt in einem weit verzweigten Hilfsnetzwerk für NS-Verfolgte. 
 
Robert Kain: Otto Weidt. Anarchist und "Gerechter unter den Völkern". Lukas Verlag, Berlin 2017. ISBN 978-3-86732-271-3 
 
Ausgezeichnet von der Bibliothek der Freien als Buch des Jahres 2017. 
 
Eintritt frei

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

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Stefan Mey: Das Darknet - Widersprüche und politische Potenziale

09.01.2018
01.02.2018, 19:00 Uhr - 01.02.2018, 21:30 Uhr
Das Internet als Freiraum ist „kaputt“, so lautet ein Bonmot. Die Überwachungstechnologien ermöglichen es Geheimdiensten – aber auch IT-Konzernen – jeden Schritt im Netz potenziell nachzuverfolgen. 
Inwiefern ist das Darknet eine sinnvolle Antwort auf diesen politisch gefährlichen Zustand? 
 
Dazu stellen sich folgende Fragen: Was bedeutet diese umfassende digitale Überwachbarkeit für die Zivilgesellschaft und ihre politische Arbeit? Was ist das Darknet ist und wie funktioniert es? Auch mit Blick auf die ihm zugrundeliegende Tor-Technologie – auf welcher das Darknet aber auch der Anonymisierungsbrowser Tor basieren; der eine weitgehend anonyme Nutzung auch des normalen World Wide Webs ermöglicht. 
 
Schauen wir, was an diesem digitalen Ort passiert: die Parallel-Ökonomie der Darknet-Marktplätze, auf denen in erstaunlicher Normalität leichte Drogen gehandelt werden, der Missbrauch der Technologie für wirklich üble Dinge und schließlich die Nutzung durch politische Aktivist*innen und durch Medien. 
 
Noch stecken linke Technologiekollektive in den Kinderschuhen, aber es gibt sie schon: So machen neben Riseup und Systemli auch verschiedene Sprachversionen der Medienplattform Indymedia ihre Inhalte auch im Darknet verfügbar. In der Verbotsverfügung des Innenministeriums gegen die Seite Linksunten.Indymedia wurde explizit auch deren Darknet-Präsenz angeführt. Und es gibt etwa 60 Darknet-Adressen mit journalistischen Bezügen - meist handelt es sich um anonyme Postfächer klassischer Medien für potenzielle Whistleblower. 
 
Im zentralen Fokus stehen dabei: Ist das Darknet also eine sinnvolle Lösung im aktuellen Zustand? Und welchen Beitrag können Anonymisierungstechnologien bei der politischen und zivilgesellschaftlichen Arbeit spielen? 
 
Vortrag & Diskussion mit dem Autor Stefan Mey. 
 
Buch: „Darknet – Wie die digitale Unterwelt funktioniert“ bei C.H.Beck.

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Mehr Videokameras, mehr Videoaufklärung, mehr Datenschutz, mehr Sicherheit: Stimmt das?

09.01.2018
25.01.2018, 19:00 Uhr - 25.01.2018, 21:30 Uhr
Gegen mehr Sicherheit, weniger Kriminalität und mehr verurteilte Verbrecher kann eigentlich niemand etwas haben. Aber wie kann das erreicht werden?
 Nach Verbrechen wird von konservativen Politiker*innen und den Polizeigewerkschaften immer wieder ein Ausbau der Videoüberwachung gefordert. Mit Videoaufnahmen werde erfolgreich nach Tätern gefahndet. Aber die rot-rot-grüne Landesregierung möchte, bis auf wenige Ausnahmen, keine weiteren Kameras aufstellen.

Dagegen hat sich das „Aktionsbündnis für mehr Videoaufklärung und Datenschutz“ gegründet. Es fordert einen massiven Ausbau der Videoüberwachung in Berlin. Zusätzlich zur bisherigen Videoüberwachung sollen an über fünfzig Orten Kameras die Menschen überwachen. Sie versprechen sich davon eine bessere Aufklärung und sehen ihre Initiative als einen Beitrag zum Datenschutz. Ihr Ziel will die Initiative durch eine Volksabstimmung über ihren Gesetzesentwurf erreichen. Seit September sammelt sie die nötigen Unterschriften für die erste Stufe des Volksbegehrens.

Wie ist der Stand der Videoüberwachung in Berlin? Was steht in dem Gesetzesentwurf? Was ist daran zu kritisieren? Kann Videoüberwachung zu einer sicheren Stadt beitragen? Kann Videoüberwachung überhaupt Verbrechen verhindern? Was bedeutet Videoüberwachung für die Menschen, die von Kameras beobachtet werden?
 
Über diese und ähnliche Fragen wollen wir unter anderem mit
 
Michael Böhl (Bund Deutscher Kriminalbeamter, Landesvorsitzender)

Prof. Dr. Fredrik Roggan (Professor für Strafrecht an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg)

diskutieren.


Unter dem Motto ‘Vesper - Menschenrechte aktuell’ veranstalten das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die Internationale Liga für Menschenrechte e.V. und die Humanistische Union e.V. jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit Brot und Käse, Wasser und Wein.

Hinweise

Homepage des Aktionsbündnis für mehr Videoaufklärung und Datenschutz: https://www.sicherheit-in.berlin/

Der Gesetzesvorschlag des Bündnisses: https://www.sicherheit-in.berlin/wp-content/uploads/2017/09/Artikel-Gesetz-f%C3%BCr-mehr-Sicherheit-und-Datenschutz-in-Berlin.pdf

Homepage des Landesverbandes des Bund Deutscher Kriminalbeamter: https://www.bdk.de/lv/berlin/aktuelles

Homepage von Prof. Dr. Fredrik Roggan: https://www.fhpolbb.de/prof-dr-fredrik-roggan

Wikipedia über Videoüberwachung: https://de.wikipedia.org/wiki/Video%C3%BCberwachung

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte, Humanistische Union e.V., Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Allgemeine Erklärung der Menschenrechte für Kinder

09.01.2018
10.01.2018, 10:00 Uhr - 19.01.2018, 17:00 Uhr
Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie umfasst 30 Artikel, in denen die Rechte eines jeden Menschen festgelegt sind. Aus diesem Grund ist der 10. Dezember als Tag der Menschenrechte bekannt. 
 
Im Jahr 2018 wird diese Erklärung 70 Jahre alt. 
 
Im Zusammenhang mit diesen beiden Daten zeigt das Haus der Demokratie und Menschenrechte die Ausstellung „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte für Kinder“. 
 
Sie erläutert die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung mit bunten kindgerechten Bildern, geschaffen von der Künstlerin Yayo Kawamura. Sie hat diese Bilder für Amnesty International geschaffen. 
Für Amnesty International bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte die Arbeitsgrundlage, ebenso wie weitere Menschenrechtspakte, die von der Staatengemeinschaft verabschiedet wurden. 
 
Dies sind insbesondere: 
 
• Der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Sozialpakt) 1966 
• Der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte (Zivilpakt) 1966 
• Die UN-Frauenrechtskonvention 1979 
• Die UN-Antifolterkonvention 1984 
• Die UN-Kinderrechtskonvention 1989 
• Übereinkommen zum Schutz aller Personen gegen das Verschwindenlassen 2006 
 
© Yayo Kawamura 
 
Sie können die Ausstellungen im Haus der Demokratie und Menschenrechte von Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 16:30 besichtigen. Melden Sie sich dazu kurz bei der Verwaltung in der Greifswalder Str. 4 im Vorderhaus, 1 OG oder rufen Sie kurz an unter: 030/204.35.06

Amnesty International ist mit dem Bezirksbüro Berlin-Brandenburg und dem Regionalbüro Ost im Haus vertreten.Veranstalter: Amnesty International Berlin-Brandenburg, Gruppe 1581 und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte 

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Alles Andere zeigt die Zeit - in Leipzig und anderswo 1989-2015

09.01.2018
18.01.2018, 19:00 Uhr - 18.01.2018
Regie: Andreas Voigt, Dokumentarfilm, 95 min, Deutschland 2015 
 
Mit einer Einführung von Klaus Wolfram (Philosoph, Zeitzeuge / Neues Forum) 
 
Der neue Film der LEIPZIG-REIHE, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Filmpreis 2017. 
 
In ALLES ANDERE ZEIGT DIE ZEIT kehren wir noch einmal zurück zu einigen Protagonist*innen aus den früheren Filmen der LEIPZIG-REIHE. Zu Beginn der Dreharbeiten – Ende 1989, nach dem Fall der Mauer – waren Isabel, Jenny und Sven noch Schüler. Sie waren Teenager, 14, 15 Jahre alt. 
Die Folgen des gesellschaftlichen Umbruchs in den Jahren nach dem Zusammenbruch der DDR haben sie mit voller Wucht getroffen. Sie waren mitten in der Pubertät, in einem Alter, in dem man so empfindsam, prägbar und verletzbar ist, wie später wohl kaum mehr. 
Die Protagonist*innen sind heute um die 40. Ihre Lebenszeit in der Bundesrepublik ist inzwischen länger als jene, die sie in der DDR verbracht haben. 
 
Drei stehen im Zentrum des neuen Films – heute, über 25 Jahre nach dem ersten Film: 
 
ISABEL einst Punkmädchen, heute Insolvenzverwalterin 
 
JENNY begibt sich auf die Suche nach der verhängnisvollen 
Geschichte ihrer Familie 
 
SVEN schlägt sich als Arbeitsloser durchs Leben 
 
Dokumentarfilm, 95 Min, Deutschland 2015 
 
Eintritt frei 
 
Die Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte initiiert mit der „Kinemathek im HDM“ eine Filmreihe mit drei bis vier Terminen in jedem Winter, jeweils zu einer bestimmten Thematik. 
 
Die Reihe startet 2018 mit drei Dokumentarfilmen unter dem Motto „Wende“, die unterschiedliche Ereignisse, Erlebnisse und Schicksale verfolgen. Nach jeder Filmvorführung findet eine Diskussion mit Filmteammitgliedern, Protagonist*innen oder Zeitzeug*innen statt. 
 
Ziel der Filmreihe ist es, wichtige Zeitpunkte der Geschichte in Form der dokumentarischen Erfahrung aktuell zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Kinemathek im HDM

09.01.2018
18.01.2018, 19:00 Uhr - 22.03.2018, 21:30 Uhr
Im Januar 2018 startet die Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte die Filmreihe "Kinemathek im HDM". Die Reihe beginnt mit drei bedeutenden deutschen Dokumentarfilmen und steht unter dem Motto „Wende“. 
 
Im Januar, Februar und März 2018 zeigen wir jeweils einen Dokumentarfilm, der sich mit unterschiedlicher Zuspitzung den Ereignissen, Erlebnissen und Schicksalen dem Thema „Wende“ widmet. 
Bei jeder Filmvorführung findet eine Diskussion mit Filmteammitgliedern, Protagonist*innen oder Zeitzeug*innen statt. Ziel der Filmreihe ist es, wichtige Zeitpunkte der Geschichte in Form dokumentarischer Erfahrung aktuell zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. 
 
 
Kinemathek im HDM 
 
18.01.18 Alles Andere zeigt die Zeit 
in Leipzig und anderswo 1989-2015 
 
Regie: Andreas Voigt, Dokumentarfilm, 95 min, Deutschland 2015 
 
Mit einer Einführung von Klaus Wolfram (Philosoph, Zeitzeuge / Neues Forum) 
 
 
21.02.18 Off Ways / Von Wegen 
 
Regie: Uli M Schueppel, Dokumentarfilm, 91 min, Deutschland 2009 
 
In Anwesenheit von Uli M Schueppel (Regisseur und Filmemacher) 
 
 
22.03.18 Generation `89 - Erwachsen werden im Wendejahr 
 
Regie: Anke Ertner, Dokumentarfilm, 72 min, Deutschland 2014 
 
 
Alle Vorführungen jeweils um 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal im 
Haus der Demokratie und Menschenrechte 
Greifswalder Str. 4 
10405 Berlin 
 
Eintritt frei
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Sören Kohlhuber: Retrofieber-Lesung

08.01.2018
12.01.2018, 21:00 Uhr - 12.01.2018

Am Freitag wird der antifaschistische Journalist Sören Kohlhuber aus seinem Buch "Retrofieber" lesen. Offen ab 20 Uhr - Beginn 21 Uhr.

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