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Updated: 5 hours 6 min ago

Kreolische Konstellationen - Kolonialismus Imperialismus Internationalismus

23.02.2020
01.03.2020, 18:00 Uhr - 01.03.2020, 20:15 Uhr

Beyond "The Rest and the West"

Mit dem Postkolonialismus / Dekolonialismus hat sich die seit Jahrhunderten geäußerte Kritik an der euroamerikanischen Moderne etabliert. Dies wurde dialektisch dadurch ermöglicht, dass das kapitalistische Akkumulations- und Herrschaftsmodell heute eine globale, wenn auch dezentrale Dominanz erreicht hat. Die condition postcoloniale ist dabei von einem Grundwiderspruch durchzogen: Einerseits sind die gesellschaftlichen Bedingungen für die Entwicklung eines moralischen und politischen Universalismus besser denn je. Andererseits haben euro- zentrische  universalistische Werkzeuge ihre Geltung verloren, da Diskurse darüber global und pluralistisch geworden sind. Wie lässt sich universalistisches Handeln und Denken im Zeichen von Dezentralität, Multiplizität und Simultaneität verstehen? Ausgehend von ethnographischer und künstlerisch- forschender Praxis entwickelt der Vortrag das Argument eines "bedingten Universalismus".

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All Eyes on Parliament: Rally for the Wet'suwet'en Nation, Canada

22.02.2020
24.02.2020, 09:00 Uhr - 24.02.2020, 18:00 Uhr

Ottawa, show up like never before!!!

We need to unite and keep up the pressure in solidarity with the Wet’suwet’en nation!

On Monday, February 24th, MPs are meeting all day. There is no other Ottawa, there is no other federal parliament housing those who are elected to make decisions on our behalf.

Join Indigenous Youth and their allies to pressure MPs to meet DEMANDS of the Wet'suwet'en to:
1. Get the RCMP off Wet’suwet’en land.
2. Get Coastal GasLink (CGL) off Wet’suwet’en land.
3. Meet with the Wet’suwet’en Hereditary Chiefs.

https://www.facebook.com/events/184130392865447/

https://indigenoussolidarityottawa.wordpress.com/2020/01/25/keep-up-the-pressure/

 

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Camover! Gegen Videoüberwachung & Rassismus in der Münsterstraße!

21.02.2020
29.02.2020, 12:00 Uhr - 29.02.2020

29.02.2020, 12:00 Uhr, Stadtteilspaziergang gegen Videoüberwachung; Start: Mehmet-Kubaşık-Platz (Dortmund)

29.02.2020, 16:00 Uhr, Stadtteilversammlung; Nordpol, Münsterstraße 99

Am 21. Januar 2020 teilte die Polizei Dortmund mit, dass die Münsterstraße ab dem Frühling 2020 mittels Videokameras überwacht wird.  Wir, ein Zusammenschluss aus Anwohner*innen, Antifaschist*innen und Mitglieder*innen von verschiedenen Parteien und linken Räumen wollen uns den Plänen einer Videoüberwachung rund um die Uhr durch die Polizeibehörde entgegenstellen. Unserer Meinung nach ist Videoüberwachung keine Antwort auf die verschiedenen sozialen Probleme in der Dortmunder Nordstadt. Videoüberwachung hilft weder bei Armut und Überschuldung, noch bei Drogensucht. Videoüberwachung verhindert keine Straftaten, sondern zeichnet diese höchstens auf. Videoüberwachung löst keine Probleme, sondern verdrängt sie lediglich in die nächste Straßenecke. 

Die Überwachungspläne der Polizei misachten die Persönlichkeitsrechte von uns Anwohner*innen. Kameras stempeln zukünftig jede Passant*in zur verdächtigen Person, und brandmarken die Münsterstraße zu einem angeblich gemeingefährlichen "Angstraum". Bei den Überwachten lösen Kameras ein Gefühl der Beklemmung und Einschüchterung aus. Zugleich wird Kameraüberwachung die rassistischen Personenkontrollen der Polizei verschärfen und der Versuch, Obdachlose, Arme und Drogensüchtige aus dem Stadtteil zu vertreiben befördern. Anstelle von Überwachung- und Verdrängungspolitik ist eine Politik gefragt, die sich den sozialen Problemen der Menschen vor Ort annimmt.  

Daher sagen wir: Nein zu Überwachung! Ja zu einer solidarischen Nordstadt!

Lasst und gemeinsam am 29.02.2020 um 12 Uhr (Mehmet-Kubaşık-Platz) bei einem Stadtteilspaziergang mit Redebeiträgen, Straßenkunstaktionen und Flyern mit den Anwohner*innen und Passant*innen der Münsterstraße ins Gespräch über die Überwachungspläne der Polizei kommen. Im Anschluß möchten wir gemeinsam mit unseren Nachbar*innen um 16 Uhr im Nordpol (Münsterstraße 99) eine Stadtteilversammlung abhalten, um zu diskutieren, welche Möglichkeiten von politischen und juristischen Widerstand gegen die Überwachung der Münsterstraße wir haben und wie bessere Lösungen zu den Problemen des Viertels aussehen könnten.

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Selbstverteidigung für Schwarze FLINT*

19.02.2020
22.02.2020, 11:00 Uhr - 22.02.2020, 16:00 Uhr

In diesem Workshop geht es darum, Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zu gewinnen, die eigene Körperhaltung und Stimme einsetzen zu lernen sowie einfache, aber wirkungsvolle Techniken, um sich in grenzüberschreitenden oder bedrohlichen Situationen zu behaupten. Anmeldung unter: isdhannover@isdonline.de  

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Filmvorführung "Blut muss fließen"

18.02.2020
01.03.2020, 20:00 Uhr - 01.03.2020, 22:30 Uhr

Das Filmriszkino (Rigaer Str. 103, Friedrichshain) zeigt die Doku "Blut muss fließen: Undercover unter Nazis" (D, 2012, 87 min.), die auf einer mehrjährigen verdeckten Recherche des Journalisten Thomas Kuban in der rechtsradikalen Musikszene basiert. Mit dem Regisseur Peter Ohlendorf diskutieren wir in Anschluss über das Thema. Die Veranstaltung wird gefördert von der Helle Panke e.V.

Alle Termine in dieser Reihe

Sonntag, 01.03., 20 Uhr, Filmrisz: Filmvorführung "Blut muss fließen. Untercover unter Nazis."

Mittwoch, 18.03., 19 Uhr, Filmrisz: Veranstaltung Nordkreuz, Uniter & Co – Veranstaltung zu Rechtsterror

Sonntag, 29.03., 21 Uhr, Filmrisz: Filmvorführung "Die Wahrheit liegt (lügt) in Rostock"

 

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Wiener Wohnen – Modell für Berlin? aufstehen Berlin

18.02.2020
19.02.2020, 19:00 Uhr - 19.02.2020, 22:00 Uhr

Eine Veranstaltung von "aufstehen Berlin"
Wiener Wohnen – Modell für Berlin?
Warum sind Mieten in Wien dauerhaft günstig und was kann
Berlin daraus lernen?

Podiumsdiskussion und Publikumsgespräch

Mit Dr. Karin Zauner-Lohmeyer, vom Gemeindebau Wiener Wohnen
Mit Dr. Andrej Holm, Stadtsoziologe für Wohnungspolitik
Mit Michael Prütz, vom Volksbegehren Deutsche Wohnen & Co Enteignen

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Wiener Wohnen – Modell für Berlin? aufstehen Berlin

18.02.2020
19.02.2020, 19:00 Uhr - 19.02.2020, 22:00 Uhr

Eine Veranstaltung von "aufstehen Berlin"
Wiener Wohnen – Modell für Berlin?
Warum sind Mieten in Wien dauerhaft günstig und was kann
Berlin daraus lernen?

Podiumsdiskussion und Publikumsgespräch

Mit Dr. Karin Zauner-Lohmeyer, vom Gemeindebau Wiener Wohnen
Mit Dr. Andrej Holm, Stadtsoziologe für Wohnungspolitik
Mit Michael Prütz, vom Volksbegehren Deutsche Wohnen & Co Enteignen

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Umkämpftes Wohnen - Neue Solidarität in den Städten"

18.02.2020
20.02.2020, 19:00 Uhr - 20.02.2020, 22:30 Uhr

In Zeiten gesteigerter Verwertungsinteressen und angespannter Wohnungsmärkte wird für immer breitere Bevölkerungsteile schmerzhaft erfahrbar, die persönliche Wohnungsfrage individuell nicht mehr lösen zu können. Dabei entstehen im Wohnumfeld und städtischen Raum statt Ressentiments Suchbewegungen nach praktischer Solidarität. Konkrete Mieter*innenkämpfe entwickeln sich zu neuer Stadtteilarbeit.

Peter Nowak und Matthias Coers stellen mittels Text und Bild Initiativen aus dem In- und Ausland vor, geleitet von der Frage, wie Kämpfe um Wohnraum, niedrige Mieten, gegen Verdrängung und die Kämpfe um höhere Löhne und Einkommen zusammen geführt werden können.

Präsentiert wird die Veranstaltung von Hände weg vom Wedding.

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Umkämpftes Wohnen - Neue Solidarität in den Städten"

18.02.2020
20.02.2020, 19:00 Uhr - 20.02.2020, 22:30 Uhr

In Zeiten gesteigerter Verwertungsinteressen und angespannter Wohnungsmärkte wird für immer breitere Bevölkerungsteile schmerzhaft erfahrbar, die persönliche Wohnungsfrage individuell nicht mehr lösen zu können. Dabei entstehen im Wohnumfeld und städtischen Raum statt Ressentiments Suchbewegungen nach praktischer Solidarität. Konkrete Mieter*innenkämpfe entwickeln sich zu neuer Stadtteilarbeit.

Peter Nowak und Matthias Coers stellen mittels Text und Bild Initiativen aus dem In- und Ausland vor, geleitet von der Frage, wie Kämpfe um Wohnraum, niedrige Mieten, gegen Verdrängung und die Kämpfe um höhere Löhne und Einkommen zusammen geführt werden können.

Präsentiert wird die Veranstaltung von Hände weg vom Wedding.

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Demonstration für Julian A

17.02.2020
22.02.2020, 13:30 Uhr - 22.02.2020, 16:00 Uhr

Demomarsch für Julian Assange

Die Gerichtsverhandlung für die Auslieferung von Julian Assange beginnt am Montag den 24. Februar in London.

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Mahnwache für Julian Assange

17.02.2020
19.02.2020, 17:00 Uhr - 19.02.2020, 19:00 Uhr

Jeden Mittwoch von 17 bis 19h

Ort: Flaggenplatz, Jungfernstieg

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Rote Zone: Rebellischer Bühnensturm gegen Rheinmetall

17.02.2020
27.02.2020, 20:00 Uhr - 27.02.2020, 22:30 Uhr

Rheimetall ist der größte deutsche Rüstungsproduzent. Er produziert in vielen Ländern, nicht zuletzt um Rüstungsexportkontrollen zu umgehen. Rheinmetall Waffen töten im Jemen, genauso wie sie der Soldateska Erdogans dienen um Rojava zu zerstören. Rheinmetall produziert unter anderem auch in Unterlüß, einem Ort nördlich von Celle. Dort gibt es schon seit zwei Jahren ein Protestcamp.

80 Aktivist_innen von „Rheinmetall entwaffnen!“ haben im letzten Jahr die Rheinmetall Aktionärskonferenz gestört. Sie haben die Bühne gestürmt und eine halbstündige Unterbrechung errreicht.
Dieses Jahr haben sie offensiv angekündigt, die Aktionärsversammlung erneut zu stören und laden zum Bühnensturm ein.

In der Roten Zone wollen sie uns informieren, warum das eine wichtige Aktion ist und wie man sich daran beteiligen kann.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover. Infos zur Aktion gibt es auf rheinmetall-hauptversammlung.org

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Buchvorstellung und Gespräch: Steuern und Ungleichheit

14.02.2020
21.02.2020, 19:00 Uhr - 21.02.2020, 22:00 Uhr

Bekanntlich sind auf der Welt nur zwei Dinge sicher: der Tod und die Steuern. Allerdings scheint Benjamin Franklins Bonmot nicht für alle zu gelten. Multinationale Großkonzerne entwickeln immer ausgeklügeltere Methoden, um ihre Gewinne am Fiskus vorbeizuschleusen, Steuerparadiese unterbieten sich in der Konkurrenz um die Gelder Wohlhabender. In den USA müssen Milliardäre dank Trumps Reformen inzwischen weniger an den Staat abtreten als ihre Assistenten.

Die beiden Ökonomen Emmanuel Saez und Gabriel Zucman rekonstruieren, wie es zu dieser Ungerechtigkeit kommen konnte. Sie erklären Steuervermeidungsstrategien, zeigen auf, wie Steuerungerechtigkeit und Ungleichheit miteinander verbunden sind, und formulieren Vorschläge für gerechtere Abgabensysteme in einer globalisierten Welt. Wir müssen verhindern, so die renommierten Ungleichheitsforscher, dass eine Konzentration des Reichtums in den Händen weniger die demokratischen Entscheidungen vieler aushebelt.

Gabriel Zucman, geboren 1986, ist Assistant Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of California, Berkeley. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem 2017 mit dem Excellence Award in Global Economic Affairs des Instituts für Weltwirtschaft. Promoviert hat er bei Thomas Piketty. Im Suhrkamp Verlag erschien von ihm zuletzt: „Steueroasen. Wo der Wohlstand der Nationen versteckt wird“ (2014).

Eintritt frei.

Veranstaltung in englischer Sprache.

Moderation: Ulrike Herrmann (Wirtschaftsredakteurin, taz)

Anmeldung unter: anmeldung@suhrkamp.de

Eine Veranstaltung des Suhrkamp Verlags.

Foto: Suhrkamp Verlag / taz

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Politischer Aschermittwoch

11.02.2020
26.02.2020, 18:00 Uhr - 26.02.2020, 21:30 Uhr

Mit Janine Wissler (Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag), Tobias Pflüger (Bundestagsabgeordneter) und Britta Mösinger vom Mietentscheid-Stuttgart. Moderation: Cuno Hägele (Bezirksgeschäftsführer ver.di Stuttgart).

Angesichts der politischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt – mit zunehmender sozialer Ungleichheit, Klimakrise und Rechtsruck – möchte man schon manchmal am liebsten den Kopf in den Sand stecken... Oder man sieht sich zur Ermutigung im Internet eine Landtagsrede von Janine Wissler an, der schlagfertigen hessischen Linke-Fraktionsvorsitzenden. Wenn sie die Hessen-AfD ins Visier nimmt, wird es selbst dem Trübsinnigsten wieder warm um Herz.

Wenn Tobias Pflüger loslegt, platzt dem größten Panzer die Kette. Britta Mösinger vom Bündnis Mietentscheid-Stuttgart informiert uns, warum es selber machen muss, wenn man will, dass sich in Stuttgart wohnungspolitisch nochmal etwas tut...

Moderiert wird der Abend von Cuno Hägele. 

Musikalisch den Marsch blasen uns an dem Abend Musiker*innen aus Stuttgart.

Kleiner Snack in der Pause.

Veranstalter: Die Linke Stuttgart

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Buchpremiere: »Mit Mut und List. Frauen in der Résistance«

10.02.2020
04.03.2020, 19:30 Uhr - 04.03.2020

Lesung mit der Autorin Florence Hervé.

*Zum Buch*
Im Mai 2020 jährt sich zum 75. Mal die Befreiung von der Terrorherrschaft des deutschen Faschismus. Zu ihr trug der Widerstand von Menschen in ganz Europa bei, darunter zahlreiche Frauen. Oftmals unter Lebensgefahr kämpften sie für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, für internationale Solidarität und ein friedliches Zusammenleben der Völker. Diese Frauen haben zudem die ihnen zugewiesene hergebrachte Geschlechterrolle durchbrochen und ihre Emanzipation gelebt. Erst im Jahr 2019 hat der Deutsche Bundestag beschlossen, den Beitrag von Frauen zum deutschen Widerstand zu würdigen – der mutige Widerstand in anderen europäischen Ländern blieb unerwähnt. In der von Florence Hervé herausgegebenen Anthologie werden hingegen 75 Frauen aus mehr als zwanzig Ländern vorgestellt. Ein breites Team von Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen aus ganz Europa hat dazu beigetragen. Sie vervollständigen das historische Bild vom antifaschistischen Widerstand um die Frauenperspektive und machen zugleich Mut für den Einsatz gegen Neofaschismus, Rechtspopulismus, Fremdenhass, Sexismus und Krieg.

Florence Hervé, Dr. phil., * 1944, Autorin, Journalistin, Dozentin. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zum Thema Faschismus und Widerstand; Mitherausgeberin des Taschenkalenders »Wir Frauen«. 2014 sollte sie das Bundesverdienstkreuz erhalten. Sie verzichtete darauf – mit dem Hinweis auf eine unzureichende Bekämpfung von Neonazismus und Rassismus sowie auf eine ungenügende Anerkennung des antifaschistischen Widerstands.

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Buchvorstellung "Dressur zur Mündigkeit? Über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung"

10.02.2020
11.02.2020, 18:30 Uhr - 11.02.2020, 22:00 Uhr

Im Herbst 2018 fand in Hamburg das "Tribunal über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung" statt. Dort haben Vertreter:innen aus Wissenschaft, Gewerkschaft, Praxis und Betroffene deutlich gemacht: Auch gegenwärtig werden Disziplinierungs- und Degradierungstechniken in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe angewandt.

Im Rahmen der Vorstellung des Ende 2019 erschienenen Sammelbands zum Tribunal wollen wir mit einigen der Autor:innen diskutieren: Welche gesellschaftlichen Entwicklungen und sozialpolitischen Programmatiken befördern das Revival autoritärer Tendenzen und Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe? Wie können wir verhaltensmodifizierende Ansätze überwinden? Welche Praxis stellen wir diesen entgegen?

Einlass ab 18:00 Uhr

1. Begrüßung und Einleitung (Herausgeber:innen des Buches)
2. Filmausschnitte aus der Aufzeichnung des Tribunals
3. Podiums-Gespräch mit Prof. Tilman Lutz und Fabian Fritz. (Weitere Autor:innen sind angefragt.)

Veranstalter: Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hamburg und Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung

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"Kein Haus Weniger!" - Die Gala

07.02.2020
16.02.2020, 00:00 Uhr - 16.02.2020

... sondern viele Häuser mehr!

Eine abendfüllende Gala mit allem, was eine starke, organisierte, wütende, solidarische, bedrohte und heterogene Subkultur so zu bieten hat: Theater, Konzerte, Chor, Versteigerung, Performances, Redebeiträge, special guests und vieles mehr! Kommt unbedingt rum!

Mehr Infos und das ganze Programm auf der Veranstaltungsseite (Facebook)

 

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Auf dem Weg zur dritten Schuld? Antifaschismus und Gemeinnützigkeit aus politischer und juristischer Sicht

06.02.2020
14.02.2020, 19:00 Uhr - 14.02.2020, 21:00 Uhr

Podiumsdiskussion mit RA Hans E Schmitt-Lermann (München), RA Eberhard Reinecke (Köln) und RAin Gabriele Heinecke (Hamburg), Cornelia Kerth, Bundesvorsitzende der VVN-BdA

Der Entzug der Gemeinnützigkeit der Bundesvereinigung der VVN-BdA hat hohe Wellen geschlagen. Was sind die politischen Hintergründe dieser Entscheidung? Wie kann es sein, dass eine geheimdienstliche "Verufserklärung" nach § 51 der Abgabenordnung und der entsprechenden Ausführungsbestimmung durch das Bundesfinanzministerium angeblich "zwingend" zum Entzug der Gemeinnützigkeit führt?

Artikel 139 Grundgesetz, der die Gültigkeit der alliierten Gesetzgebung zur Befreiung Deutschlands von Faschismus und Militarismus in der Bundesrepublik Deutschland zum Inhalt hat, ist keineswegs der einzige deutliche Beleg dafür, das dieses eine eindeutig antifaschistische Grundierung hat bzw. gehabt hat.

Diese Deutung wird seit langem, in letzter Zeit aber zunehmend von der fatalen "Antiextremismus"-Theorie überlagert, die insbesondere von "Wissenschaftler*innen" aus dem Umfeld des Bundesamtes für Verfassungsschutz vertreten wird. Zur Waffe wird sie in den Händen der Verfassungsschutz- und neuerdings Finanzämter.
Es ist Zeit für eine fundierte Auseinandersetzung mit dieser Entwicklung.

Hauptgebäude Raum H 107
Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten(VVN-BdA) e.V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung und ASTA TU

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Die Bewegung der Sardinen | Il Movimento delle Sardine

06.02.2020
10.02.2020, 19:00 Uhr - 10.02.2020, 21:59 Uhr

Ist die Bewegung der Sardinen die neue italienische antifaschistische und antirassistische Bewegung?
Bleibt die Emilia-Romagna rot?

Matteo Salvini, Chef der ultrarechten Lega hat jedenfalls bei den
Regionalwahlen am 26.2.2020 eine Niederlage eingefahren.
Die Sardinen hatten zuvor in Bologna, der Emilia-Romagna und vielen anderen italienischen Städten Flashmops mit vielen tausenden Teilnehmer*innen gegen Wahlkampfauftritte Salvinis organisiert.
Schon zum 1.Flashmob 6,000 Sardinen gegen Salvini am 14. November 2019 auf der Piazza Maggiore in Bologna , der war als Gegenveranstaltung zur Wahlkampfauftaktsveranstaltung von Matteo Salvini und seiner Lega-Partei gedacht.war, nahmen schließlich fast 15.000 Leute teil .
Die Bewegung ist aber auch bei Linken und Antifaschist*innen umstritten.

Wir sind neugierig und reden mit Vertreter*innen der Sardinen in Berlin und unseren Freund*innen von der ANPI Berlino-Brandeburgo [Associazione Nazionale Partigiani d'Italia] darüber.

Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. [Berliner VVN-BdA e.V.]
Magdalenenstr. 19 10365 Berlin | berlin.vvn-bda.de | berlin@vvn-bda.

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Tag der Ehre / Budapest? Keine NS-Verherrlichung in Europa!

06.02.2020
08.02.2020, 11:00 Uhr - 08.02.2020, 12:30 Uhr

Antifaschistische Protestkundgebung vor der Ungarischen Botschaft in Berlin

Ein Pflichttermin für Ungarns extrem rechte Szene ist der so genannte „Tag der Ehre“ am zweiten Wochenende im Februar. Dabei wird heroisch den toten Kämpfern ungarischer Faschisten und der Waffen-SS bei der Belagerung von Budapest 1945 durch die Rote Armee gedacht.

Im Windschatten der in allen europäischen Ländern stär¬ker werdenden sogenannten rechtspopulistischen Par¬teien und Bewegungen haben sich in den letzten Jahren weitere, und zwar gänzlich ungeschminkt, neo-nationalsozialistische Bewegungen etabliert. Ihren Schwerpunkt haben sie in Osteuropa, insbesondere in den Ländern, die während des Zweiten Weltkrieges aktiv mit Nazi- Deutschland zusammengearbeitet haben. Zeitliche und räumliche Kristallisationspunkte sind die Ehrungen eben der Täter von gestern, der Kriegsverbrecher und Massenmörder.
Die jeweiligen Behörden können oder wollen dem nichts entgegensetzen, wenn sie nicht gleich selbst formell oder informell zum Gelingen beitragen. Wer meint, dar¬über hinwegsehen zu dürfen, wer trivialisiert, relativiert, abwinkt und ablenkt, wie es z.B. die lettische Botschaft Jahr um Jahr gerne tut, muss sich folgendes vorhalten lassen:

Gemeint wie gesagt
Jedes Hakenkreuz, jede SS-Rune, jede Nazi-Uniform, die in Europas Städten gezeigt und getragen werden darf, ist für Neonazis Ansporn. Sie sind – anders als in unse¬rer Medien- und Konsumwelt, in der Anspielungen auf die NS-Symbolik gar nicht so selten sind – genauso gemeint, wie ihre Erfinder sie gedacht haben. Sie beinhalten die Selbstermächtigung zu Mord und Totschlag, und zwar aus Chauvinismus, Rassenwahn und Antisemitismus. Es geht um nichts weniger als die Vorbereitung eines neuen Anlaufs zum Terror.
Die Aufmärsche, Kundgebungen und Wehrsportübun¬gen in Riga, Sofia, Budapest und anderen Orten stellen eine Herausforderung für die demokratische Entwick¬lung der betreffenden Länder, eine Bedrohung für nationale Minderheiten und für den Frieden dar. Der Kundgebungsrhythmus verbindet Neonazis vieler Länder, man tauscht sich untereinander rege aus und schmiedet Allianzen.

Hoffnungen für deutsche Neonazis
Für eine bestimmte Gruppe von Teilnehmenden stellen diese Veranstaltungen aber eine ganz besonders große Ermutigung dar. Wer aus Dortmund oder einer ande¬ren deutschen Stadt anreist, kann sich im Osten ganz besonders wohl fühlen. Endlich einmal in aller Öffent¬lichkeit, oft ohne Einschränkungen, zu den Leitbildern, Parolen, Losungen und Symbolen des NS-Regimes stehen zu können, muss für sie sehr befriedigend sein. Ein Möglichkeitsraum entsteht, den es gar nicht geben dürfte.
Die Aufmärsche in Osteuropa schlagen somit auf die deutsche Gesellschaft zurück und finden im August in der Neuauflage der Rudolf-Heß-Märsche in Berlin auch ihren Höhe- und Kulminationspunkt.

Und der Widerstand?
Der gesellschaftliche Widerstand gegen diese Welle der Nazi-Glorifizierung ist in den meisten Ländern erschre¬ckend schwach und vereinzelt. Es ist unsere Aufgabe, alles dazu beizutragen, die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen aufzudecken, Aktivistinnen und Aktivis¬ten in Osteuropa zu unterstützen und alles dafür zu tun, dass diese Kristallisationspunkte verschwinden – so lange es noch geht.

Siehe auch:
BR| Blick nach rechts: https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/tag-der-ehre-als-internationaler-magnet

Alerta! Paneuropäische Versammlung von Faschisten am 8. Februar 2020 in Budapest
Internationaler Aufruf von Genoss*innen aus Budapest
http://antifa-westberlin.org/1240/?fbclid=IwAR14BLb8Nk1LLjDKpjDt7sQdYZb6_i369T0JaELZD1JCTUNSzkXbHWv8qZ8

VVN-BdA Flyer : NS-VERHERRLICHUNG STOPPEN! BERLIN | RIGA | SOFIA | BUDAPEST | KÄRNTEN downloaden >>>
http://berlin.vvn-bda.de/wp-content/uploads/sites/3/2019/02/W_Flyer_VVN-BdA_Osteuropa.pdf

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