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Updated: 54 min 52 sec ago

Olaf Briese: Mit Männerkleidern und Zigarre. Die Anarchafeministin Louise Aston (1814-1871)

20.09.2018
21.09.2018, 19:00 Uhr - 21.09.2018, 22:00 Uhr

Louise Aston war eine frühe Berliner Anarchistin. Auf dem Höhepunkt ihres Wirkens (ca. 1845-1850) war der Anarchismus zwar als Begriff für eine politische Strömung noch unbekannt, dennoch kann sie gleich in zweifacher Hinsicht dem anarchoiden Spektrum zugerechnet werden: zum einen inhaltlich - in Romanen und einer libertären Programmschrift lehnte sie die Institution Ehe scharf ab, trat für Frauenemanzipation und Atheismus ein - zum andern praktisch: sie nahm Zigarre rauchend und in Männerkleidern an den Happenings der Berliner "Freien" teil und wurde deshalb 1846 von der Polizei aus Berlin ausgewiesen.

Der Vortrag stellt Leben und Werk dieser ungewöhnlichen Frau vor und weitet in einem Ausblick die Perspektive auf andere Vertreterinnen des Anarchafeminismus wie Louise Michel und Emma Goldman.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

 

http://bibliothekderfreien.de

© Bibliothek der Freien

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§ 218 Abschaffen

19.09.2018
21.09.2018, 18:00 Uhr - 21.09.2018

Wann: 21. September, 18 Uhr

Wo: S+U Friedrichstraße

Aus dem Aufruf von dem Whatthe Fuck-Bündnis:

§ 218 Abschaffen - Queer.Feministisch.Pro Choice Wir gehen auf die Straße für eine befreite und emanzipatorische Gesellschaft. Wir demonstrieren gegen den 'Marsch für das Leben' der christlichen FundamentalistInnen und selbsternannten "Lebensschützern", die am 22.9. versuchen durch Berlin zu laufen. Wir demonstrieren für die Abschaffung der Paragraphen 218 und 219 StGB, für ein Recht auf Abtreibung, für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung.

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Save Idlib NOW! No War against Idlib!

18.09.2018
21.09.2018, 18:00 Uhr - 21.09.2018, 21:00 Uhr

Anläßlich des diesjährigen internationalen Weltfriedenstags der Vereinten Nationen (UN) am 21. September 2018 demonstrieren AktivistInnen mit und ohne syrischem Hintergrund gegen den drohenden Krieg gegen die syrische Provinz Idlib. Dabei warnen sie vor der bevorstehenden humanitären Katastrophe und prangern die Untätigkeit der Weltgemeinschaft angesichts des Genozids und die strukturelle und institutionelle Unterstützung der UN Institutionen für das Regime von Baschar al-Assad an. 

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My Body, my Choice! Queerfeministische Demonstration

18.09.2018
21.09.2018, 18:00 Uhr - 22.09.2018

 

Die Demo wird von Frauen Lesben Trans* und Inter*personen angeführt. Der 2. Block ist von und für Sexarbeiter*innen & friends.

Es wird einen Lauti vom Bündnis geben und einen Wagen von reclaim club culture. Zusätzlich gibt es einen Bus mit Rollirampe, in dem ihr (auch temporär) mitfahren könnt, wenn ihr eine Pause wünscht, die Route nicht eigenständig laufen bzw. rollen könnt oder Awareness-Bedarf habt.

Wir kämpfen:

– für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung.

– für die Abschaffung der Paragrafen §218 und §219 StGB, um endlich das Recht auf Abtreibung und einen leichten Zugang zu Informationen darüber umzusetzen.

– für die Abschaffung der Paragrafen §218 und §219 StGB, um endlich das Recht auf Abtreibung und einen leichten Zugang zu Informationen darüber umzusetzen. Insbesonderefür Menschen, die ohnehin schon einen prekären Status in der Gesellschaft haben (wie z.B. Geflüchtete) wird der Zugang durch die Illegalisierung stark erschwert.

– dafür, dass Abtreibungen als medizinische Leistung von der Krankenkasse bezahlt und anerkannt werden. Damit Schwangere nicht auf den Kosten sitzen bleiben.

– dafür, dass Krankenhäuser Schwangerschaftsabbrüche anbieten sowie durchführen müssen und diese Teil der medizinischen Ausbildung werden.

– dafür, dass alle Menschen selbst entscheiden können, ob sie (weitere) Kinder bekommen oder nicht. Das schließt kostenlose Verhütungsmittel mit ein.

– dafür, dass es keine Rolle spielt, ob ein Kind mit oder ohne Behinderungen auf die Welt kommt. Deshalb sind wir gegen Selektion durch pränatale Diagnostik.

– für eine Gesellschaft, in der alle sexuellen Lebensweisen gleichberechtigt anerkannt sind. Denn wir lieben, wen und wie wir wollen.

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Zusammen gegen #Mietenwahnsinn

18.09.2018
21.09.2018, 14:00 Uhr - 21.09.2018

Wann: 21. September, 14 Uhr

Wo: Washingtonplatz, berlin

Ein breiter Zusammenschluss von Initiativen und Organisationen ruft zur Protestkundgebung am Kanzleramt gegen den #Wohngipfel von Seehofer und Merkel. Die Bündnisse rund um den Gegenprotest fordern mit dem Motto  »Zusammen gegen #Mietenwahnsinn!« eine Politik, die Wohnraum für ALLE schafft.

Den ausführlichen Aufruf findet ihr hier

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"219a war erst der Anfang!"

18.09.2018
22.09.2018, 12:00 Uhr - 22.09.2018

Wann: 22. September, 12 uhr

Wo: Unter den Linden/Wilhelmstraße

In Polen, Irland, Italien, Portugal, Frankreich – beinahe überall in Europa aber auch in Nord- und Südamerika verbreiten selbsternannte Lebensschützer*innen eine menschenverachtende Ideologie und versuchen für die Beschneidung insbesondere von Frauenrechten einzutreten. Am 22. September soll in Berlin der von ihnen organisierte sogenannte Marsch für das Leben stattfinden.

Aus diesem Grund organisiert ein breites Bündes den Aktionstag gegen antifeministische Ideologien und für sexuelle Selbstbestimmung. Sie ämpfen auch für eine Streichung von §218 und §219 des StGB. Schon am Vortag finden Aktionen gegen den „Lebensmarsch“ statt (s. Bewegungs-Kolumne). Der Aktionstag nimmt um 12 Uhr mit einer Auftaktkundgebung Fahrt auf und geht über in einen großen Demonstrationszug gegen alle Abtreibungsgegner*innen (22.9. Autakt: 12 Uhr, Unter den Linden/Wilhelmstraße, Demonstration: 13 Uhr).

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Erinnern und Gedenken - Vergangenheit erfahren und vermitteln

17.09.2018
21.09.2018, 17:00 Uhr - 23.09.2018, 13:30 Uhr

In den letzten 50 Jahren hat es in Deutschland viele Diskussionen über den Genozid an Juden und Roma gegeben sowie über die Morde an politischen Gegnern, Homosexuellen und über die Verbrechen der Nazis. Viele Diskurse über Erinnerungskultur waren auf diese Kontexte beschränkt. Nicht zuletzt deswegen, weil es sich um unvergleichliche Gewaltverbrechen handelt.

Mit dem Erinnern und Gedenken nach Kriegen wird sehr unterschiedlich umgegangen. Wir wollen uns der Frage stellen, welche Erinnerungskulturen in den unterschiedlichen gesellschaftlichen und historischen Kontexten entstanden sind.

Sowohl kulturspezifische als auch geschichtliche Aspekte werden in diesem Workshop Berücksichtigung finden. Verschiedene Beispiele für Gedenkstättenarbeit, dezentrales Gedenken und kulturelle Gedenkarbeit werden vorgestellt und mit konkreten Erinnerungs-, Vergangenheits- oder Geschichtspolitiken in Bezug gesetzt.

Mittels der Vorstellung von regional verorteter Gedenkstättenarbeit in Sierra Leone, Peru, Kambodscha und gegenwärtigen politischen Bewegungen des Gedenkens an die Kolonialherrschaft in Berlin, wird die Vielfalt von kulturspezifischen Erinnerungskulturen aufgezeigt und zur Diskussion gestellt. Teilnehmende erfahren, welche Rolle Erinnerungsorte, Dialoge, Kunst, Archive, Publikationen, Ausstellungen und Filme im Prozess der Vergangenheitsaufarbeitung spielen können.

Ziel des Workshops ist es, vielfältige Methoden der Vermittlung verschiedener Erinnerungskulturen kennenzulernen und multiperspektivische Zugänge im Umgang mit Vergangenheit zu fördern.

Im Workshop werden vorwiegend partizipative Methoden angewandt. Rollenspiele, Aufstellungen, Kleingruppenarbeit und kreative Arbeitsweisen helfen emotionales Verstehen anzuregen und den Horizont in dem Themenfeld zu erweitern.

Trainer*innen:
Kerstin Kastenholz ist Mediatorin, Trainerin und Geografin. 6 Jahre war sie Beraterin im Zivilen Friedensdienst der GIZ in Peru und in Kambodscha, 3,5 Jahre davon im Bereich Vergangenheitsaufarbeitung. www.megem.eu

Juliane Westphal, Mediatorin, Prozessbegleiterin, interkulturelle Trainerin und Beraterin für Medienprojekte. Sie entwickelte Projekte zur öffentlichen Aufklärung über die Prozesse der Wahrheits- und Versöhnungskommissionen in Sierra Leone und Liberia. www.megem.eu

Tejan Lamboi, Mediator, Diversity Trainer, Journalist, mit einem Master in interkulturellem Konfliktmanagement. www.megem.eu

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert.

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Infoveranstaltung zu den Climate & Justice Games

14.09.2018
18.09.2018, 17:00 Uhr - 18.09.2018, 18:00 Uhr

An diesem Abend informieren wir über Aufruf, Hintergründe und
Organisatorisches bzgl. der Climate & Justice Games. Vor allem stellen
wir aber auch coole Aktionsziele in Hannover vor! Es besteht darüber
hinaus die Möglichkeit, spontan Kleingruppen zu bilden.

https://climate-and-justice.games 13.-17. November 2018 in Hannover
kontakt: kontakt@climate-and-justice.games

 

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Infoveranstaltung zu den Climate & Justice Games

14.09.2018
15.09.2018, 17:30 Uhr - 15.09.2018, 19:00 Uhr

An diesem Abend informieren wir über Aufruf, Hintergründe und Organisatorisches bzgl. der Climate & Justice Games. Vor allem stellen wir aber auch coole Aktionsziele in Hannover vor! Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, spontan Kleingruppen zu bilden. https://climate-and-justice.games 13.-17. November 2018 in Hannover kontakt: kontakt@climate-and-justice.games

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Ilhami Akter aus Hamburg steht vor türkischem Gericht

13.09.2018
14.09.2018, 08:00 Uhr - 14.09.2018

Vorwurf der Terrorpropaganda gegen türkischen Kriegsdienstverweigerer.

(13.09.2018) Ab 14. September 2018 wird der seit länger als zwei Jahrzehnten in Hamburg lebende deutsche Staatsbürger Ilhami Akter in Elaziğ in der Türkei vor Gericht stehen. Er hatte in den 90er Jahren gegenüber den türkischen Behörden seine Kriegsdienstverweigerung erklärt. Ende August 2018 wurde er bei einem Besuch seiner Mutter in Saribaşak in der Provinz Elaziğ festgenommen. In dem nun beginnenden Verfahren wird ihm Terrorpropaganda vorgeworfen, da er sich auf seiner Facebook-Seite kritisch über die Politik der AKP und den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan geäußert hat.

Wir bitten hiermit um Unterstützung von Ilhami Akter. Mit untenstehendem Formular können Sie dem Botschafter Martin Erdmann ein eMail senden. Sie können den Text auch ändern. Wenn Sie ihm direkt schreiben wollen, können Sie dies über eMail info@ankara.diplo.de oder Fax 0090 312 455 53 37.

https://de.connection-ev.org/ilhamiakter-form

 

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Rundbrief »KDV im Krieg«, September 2018

13.09.2018
15.09.2018, 13:48 Uhr - 15.09.2018

Inhaltsverzeichnis

Aus unserer Arbeit (...mehr)

Südkorea

Rudi Friedrich: Aktionsbericht vom 15. Mai 2018 (...mehr)

World Without War und andere: Wir begrüßen Entscheidung des Verfassungsgerichts (...mehr) ()

Connection e.V.: Verfassungsgericht erkennt Kriegsdienstverweigerung an (...mehr)

Claire Lee: Kriegsdienstverweigerer zu Haftstrafe verurteilt (...mehr) ()

Kang Hyun-kyung: Verzögertes Urteil steht vor Entscheidung (...mehr) ()

Türkei

Connection e.V., War Resisters‘ International (WRI) u.a.: Türkische FriedensaktivistInnen und MenschenrechtsverteidigerInnen fordern Stopp des Waffenhandels (...mehr)

Rudi Friedrich mit türkischen Aktivist*innen: Unsichtbarer Widerstand gegen türkisches Militär (...mehr) ()

In Europa lebende Kriegsdienstverweigerer aus der Türkei: Nein zum Krieg! Jetzt den Kriegsdienst verweigern!

War Resisters‘ International: Ermittlungsverfahren gegen stellvertretende Vorsitzende des Vicdani Ret Derneği (...mehr) ()

Cihan Ölmez: Mutiger Soldat desertiert, statt nach Afrin in den Krieg zu ziehen (...mehr)

Middle East Monitor: YPG führt die Wehrpflicht ein

Connection e.V.: Freikaufsregelung und Ausbürgerung (...mehr)

Turkmenistan

Felix Corley: Nun acht Kriegsdienstverweigerer in Haft (...mehr) ()

Wehrpflicht

Gernot Lennert: Wiederkehr der Zwangsdienste? (...mehr)

Gernot Lennert: Widerspruch gegen die Weitergabe von Daten Jugendlicher an die Bundeswehr (...mehr)

Nachruf

Connection e.V.: Wir trauern um Ludwig Baumann, Deserteur des II. Weltkriegs (...mehr)

Materialien

Zur Arbeit von Connection e.V., zur Kriegsdienstverweigerung, Ludwig Baumann, Eritrea, Nicaragua und Uri Avnery

Connection e.V. (Hrsg.): Rundbrief »KDV im Krieg«, September 2018

https://de.connection-ev.org/article-2679

 

 

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World Plastic Attack Day

13.09.2018
15.09.2018, 08:00 Uhr - 15.09.2018, 20:00 Uhr

Each one of us can do this, and all together we stand strong and say NO to plastic waste.

https://www.facebook.com/pg/PlasticAttackGlobal/events/?ref=page_internal

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Die Kehrseiten des Wohlstandes - Was hat unser Lebensstil mit Flucht und Migration zu tun?

13.09.2018
22.09.2018, 09:00 Uhr - 23.09.2018, 18:00 Uhr

Unsere Kleidung, unsere Nahrung, unser Handy – wo kommen sie her, wer produziert sie unter welchen Bedingungen und wer zahlt welchen Preis dafür? Welche Folgen hat unsere alltägliche Arbeit für Firmen, Konzerne und den Staat an anderen Stellen der Welt? Wie hängt das alles mit der Politik in Deutschland zusammen?                                                                                      In der öffentlichen Diskussion um Geflüchtete wird nur selten thematisiert, dass viele der Ursachen für Flucht und Migration aus den Ländern des globalen Südens von den reichen Industrienationen selbst geschaffen werden – durch Rüstungsexporte, Konsumverhalten, ungleiche Welthandelsstrukturen und vieles Weiteres.                                                                                  In diesem Seminar werden wir historische und aktuelle Zusammenhänge und Verantwortlichkeiten betrachten und darüber hinaus konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag entwickeln, die zu einer gerechteren Welt beitragen können.

Barrierefreiheit: Der Hof ist weitgehend barrierefrei. Zugang zu den Gebäuden teilweise über Rollstuhlrampen (nur EG). Ein rollstuhlgerechtes WC ist vorhanden.

Sprache: Das Seminar wird auf Deutsch stattfinden.

Offen für alle Interessierte.

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos. Eine Spende nach eigenen Möglichkeiten ist willkommen.
Die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten: jenny(at)das-kooperativ.org.

Es gibt auch die Möglichkeit, von Samstag auf Sonntag im Projekthaus zu übernachten. Bei Bedarf sagt gerne bei der Anmeldung Bescheid.

Die Veranstaltung wird vom Wandelwoche-Kollektiv organisiert und von solar e.V. durchgeführt.

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Kiezspaziergang - klima- und bürgerfreundlich mobil in Weißensee

13.09.2018
21.09.2018, 17:00 Uhr - 21.09.2018, 19:00 Uhr

Das Thema Mobilität ist nicht erst seit dem Diesel-Skandal umweltpolitisch in aller Munde. Auch für den von Menschen verursachten Klimawandel ist der Verkehr mit einem Anteil von rund 20% des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Um die Erderwärmung stoppen zu können ist eine Veränderung unseres Mobilitätsverhaltens im Alltag dringend notwendig.

Doch wie sieht es in unserem Bezirk mit den Möglichkeiten klimafreundlicher Fortbewegung aus? Welche guten Beispiele können wir finden und wo gibt es Veränderungsbedarf?

Während eines gemeinsamen Stadtrundgang mit der Initiative „KiezGestalten“ wollen wir uns die Situation im Norden Weißensees (ab Indira-Gandhi-Straße/Berliner Allee) anschauen. Wie sieht die Situation unserer Straßen, Wegen und öffentlichen Verkehrsmitteln aus? Entspricht die Infrastruktur unseren Bedürfnissen? Und wie könnten wir klimafreundlicher mobil sein?
Ziel ist es auszumachen wo es Handlungsbedarf gibt. Während eines Tagesseminars (am Sa. 29.9.) werden wir uns die Ergebnisse genauer anzuschauen sowie in einem späteren Zukunftsworkshops Lösungen konkret erarbeiten.Zum Kiezspaziergang haben sich angesagt:

  • René Feige, Bezirksverordneter Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Verkehr, Umwelt- und Naturschutz
  • ADFC Pankow
  • Sven Hausigke vom Projekt MobilBericht
  • Netzwerk Fahrradfreundliches Pankow
  • Gudrun Holtz, BUND Berlin / KiezGestalten Weißensee

Treffpunkt ist vor dem BVG-Straßenbahn-Betriebshof in der Bernkasteler Straße 79.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Aktionswoche so-geht-klimaschutz.de

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#Occupy Silicon Valley

13.09.2018
17.09.2018, 00:00 Uhr - 17.09.2018

The Anarchists Who Ignited Occupy Wall Street Seven Years Ago Are Now Calling For
#OCCUPYSILICONVALLEY

Seven years after igniting the global phenomenon of Occupy Wall Street, Adbusters Media Foundation is launching #OCCUPYSILICONVALLEY, an ambitious, global blowback campaign against Big Tech's four most powerful corporations—Alphabet (Google), Amazon, Apple, and Facebook—that dominate so much of our social, political, and emotional lives.

On Monday, September 17th, millions of people around the world, in millions of different ways, will unleash a one-day flood of memes, posts, pranks, tweets, and statuses—each of them overflowing with everything Silicon Valley wants to keep offline.

"Our aim is to shut down Big Tech for a day," says Adbusters' Editor-in-Chief Kalle Lasn. "We want to teach Mark Zuckerberg, Sergey Brin, Jeff Bezos, and the rest of Silicon Valley a lesson they will never forget: We the people—not you—rule the internet."

First, September 17th will be GOOGLE NO SEARCH DAY: Occupiers will forego the omnipresent search engine's services for 24 hours . . . Only one soul-searching question will still flood Google servers: “Does google do evil?"

An uncanny lull will descend upon amazon.com when the people decide to BOYCOTT BEZOS. Some boycotters will go to amazon.com anyway . . . to fill their carts with giant orders, only to abandon them before checkout.

Facebook users will demand payback for the billions of advertising dollars Zuckerberg's platform makes off them every year. They will "Report a Problem" and attach an invoice—billed to CEO Mark Zuckerberg—detailing the steep price of the personal detriment his algorithm has cost them.

Meanwhile, in the physical world, Apple stores everywhere will have their glossy windows swamped with subversive stickers and slogans that draw attention to the company's scandals of enforced obsolescence, dodged taxes, and flouted labour laws.

For millions who just want a break from the daily digital madness, September 17th will become DO NOTHING DAY: They will leave their devices at home and find out what it feels like to live without dead time, to be magically present in the moment again.

On September 17th, we take back control of our lives and minds. We flip the power balance. For one day, we make the internet ours again.

Founded in 1989 by Kalle Lasn and Bill Schmalz, Adbusters Media Foundation is a global collective of writers, activists, designers, artists, philosophers, poets, and punks. Adbusters is known for spoof ads, culture jamming, sparking the global rituals Buy Nothing Day and Buy Nothing Christmas, and for igniting Occupy Wall Street seven years ago.

Check out https://www.adbusters.org and http://abillionpeople.org to find out more.

 

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#10yearsOn - Zehn Jahre nach der Krise rufen wir zu Aktionen auf

13.09.2018
15.09.2018, 00:00 Uhr - 15.09.2018

Vor zehn Jahren wurden Banken gerettet, während die Öffentlichkeit verraten wurde.

Wir haben den Crash nicht verursacht, aber wir haben einen hohen Preis bezahlt. Verlorene Arbeitsplätze, stagnierende Löhne und weniger Geld für Schulen und Krankenhäuser.

Unser Finanzsystem ist so ungerecht und gefährlich wie eh und je, von der Kasino-Spekulation bis zur Finanzierung von fossilen Energieprojekten ohne Rücksicht auf die Umwelt.

Anstatt schlafwandelnd in eine weitere Krise zu stolpern, ist es für unsere Politiker Zeit zu handeln.

10 Jahre danach fordern wir unsere Regierungen auf, das Finanzsystem für immer zu verändern!

https://www.changefinance.org/de/homepage-4/

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Der Atomdeal mit Iran und seine Erledigung durch die USA: Trump kündigt die amerikanisch Welt-Gewaltordnung

12.09.2018
17.09.2018, 19:30 Uhr - 17.09.2018, 22:15 Uhr

Der multilaterale Atomdeal mit Iran und seine Erledigung durch die USA: Trump kündigt die amerikanische Welt-Gewaltordnung

Der US-Präsident kündigt den Atomdeal mit Iran, der auch und gerade in Deutschland als Höhepunkt europäischer Diplomatie und Vermittlungskunst gefeiert wird.
Der Vertrag soll bewiesen haben, dass Diplomatie allemal besser sei als Konfrontation. Tatsächlich ratifiziert er nichts als die Unversöhnlichkeit zwischen amerikanischen Welt­machtansprüchen und iranischer Souveränität.
Es heißt, der Vertrag sei ein von globaler Verantwortung getragener Beitrag dafür gewe­sen, die Welt Stück für Stück von der Gefahr von Atomwaffen zu befreien. Dabei ist es überhaupt nur der Besitz dieser Waffen, der vor allem die USA zu der „Verantwortung“ für ein globales Kontrollregime ermächtigt, die sie darum auch beanspruchen. Und eine „Atomwaffen-Gefahr“ gibt es für die USA nur in einem Sinn: Wenn sie durch die Waffen der anderen in ihrem Anspruch auf die Freiheit zur Gewalt bedroht werden, die sie sich mit die­sen Dingern verschaffen wollen.
Der Vertrag soll ein Paradefall für die auf geteilten Werten gegründete Gemeinschaft na­mens „freier Westen“ und seines Wirkens zum Wohle der Welt gewesen sein. Für die USA hieß „Gemeinschaft“ in diesem Fall „Einbindung“ ihrer Partner zwecks Unterbin­dung unerwünschter Ambitionen der Europäer. Für die bestand umgekehrt die Weltord­nungs-„Gemeinschaft“ darin, sich den USA beim kontrollierten Kleinmachen des Iran an­zudienen, um für ihre eigenen weltpolitischen Ambitionen davon zu schmarotzen.
Unser Vortrag soll also aufklären

  • über den imperialistischen Gehalt des Atomdeals und aller Interessen, für die er zustan­de gekommen ist;
  • über die imperialistische Logik von Trumps Unzufriedenheit mit diesem „worst deal ever“;
  • und damit auch über den wirklichen Grund dafür, dass Europas und Deutschlands Welt­politiker von der Aufkündigung – für sie sehr peinlich – betroffen sind. Sie sind irrelevant in einer Affäre von höchster weltpolitischer Relevanz.
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Nachbereitung: Rudolf-Heß-Marsch und was nun?

11.09.2018
18.09.2018, 19:30 Uhr - 18.09.2018, 22:00 Uhr

Chancen, Potentiale und Strategien antifaschistischer Proteste in Berlin

 

Bevor am Wochenende christliche Fundamentalist*innen wieder durch Berlin ziehen, wollen wir auf die nicht besonders erfolgreichen Proteste gegen den Heß-Marsch am 18. August 2018 in Berlin zurückblicken. Etwa 700 Neonazis haben ihren Gedenkmarsch zur Glorifizierung des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß leider ziemlich unbehelligt durchführen können. Das gelang ihnen durch die Unterstützung von 2.300 Polizist*innen aus dem ganzen Bundesgebiet und einer Finte des Innensenats, der den antifaschistischen Gegenprotest möglichst deckeln wollte. Dieser war zersplittert und in Friedrichshain/Lichtenberg unkoordiniert und unorganisiert. 

Wie  war für euch dieser Tag? Was hat euch gefehlt? Und wie können wir das gemeinsam beim nächsten Mal besser machen?

Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns im Vorfeld der Proteste gegen den "Marsch für das Leben" am 22. September beschäftigen.

 

Das Treffen richtet sich auch an alle die am 18. August staatliche Repression abbekommen haben. Es wird eine Anwältin vor Ort sein.

 

von und mit: NS-Verherrlichung-Stoppen und Berliner Bündnis gegen Rechts (berlingegenrechts.de)

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„Keine Ruhe nach dem Sturm"

10.09.2018
21.09.2018, 19:00 Uhr - 21.09.2018, 22:00 Uhr

Ulrike Heider liest aus ihrem Buch „Keine Ruhe nach dem Sturm" im Anschluss Diskussion, was ist vom 68er Aufbruch 50 Jahre danach geblieben?

In dem Buch im Verlag Bertz & Fischer veröffentlichten Buch
(http://www.bertz-fischer.de/keineruhe.html) beschreibt Heider, wie befreiend der politische und kulturelle Aufbruch der späten 1960er und frühen 1970er Jahre für sie als junge Frau war. Heider beschreibt Höhepunkte, Kriminalisierung und Zerfallserscheinungen der antiautoritären Protestbewegung, zeichnet Milieubilder von AnarchistInnen, Spontis und K-GrüpplerInnen.    Es geht um SDS-Versammlungen, Experimente mit der freien Liebe, die Frankfurter Universitätsbesetzung, um Straßenschlachten und Hausbesetzungen, und auch  um Anarchist_innen  in den USA. Ulrike Heider verteidigt den 68er Aufbruch, benennt aber auch das Mackertum,  die Untertanenmentalität und den Antisemitismus  in den „eigenen Reihen" sehr klar.  Kritisiert werden auch alle 68er_innen, die auf dem Ticket der Grünen oder anderer Parteien  ihren Frieden mit den Zuständen gemacht haben. Wir hoffen nach der Lesung auf eine engagierte Diskussion auch über die Frage, was vom 68er Aufbruch geblieben ist, und ob heute nicht eine zeitgemäße Fortsetzung auf der Tagesordnung wäre.

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Öffentliche Investitionen in einen öffentlichen Wohnungsbestand: Nötig – Sinnvoll – Machbar

10.09.2018
13.09.2018, 19:00 Uhr - 13.09.2018, 22:00 Uhr

Den Mangel an bezahlbaren Wohnungen leugnet heute niemand mehr, nicht einmal der ebenso zuständige wie untätige Minister Seehofer. Auch herrscht Konsens, dass öffentliche Mittel in beachtlichem Umfang zur Behebung dieses Mangels in die Hand genommen werden müssen. Die Lösung dieser Wohnungsfrage will die Politik beim „Wohngipfel“ am 21. September gemeinsam mit Verbänden und Immobilienwirtschaft diskutieren. Hier werden die wohnungspolitischen Weichen für die nächsten Jahre gestellt und die Richtung ist schon absehbar: Im Kern geht es um eine Neuauflage von Investoren- und Eigentumsförderung durch Zuschüsse, Darlehen und Steuervergünstigungen, um die dringend nötige Bautätigkeit anzuregen. Diese Maßnahmen werden vor allem privaten Akteuren zu Gute kommen und die öffentliche Hand viel Geld kosten. Die soziale Nachhaltigkeit darf angezweifelt werden. Auch besteht die Gefahr, dass wohnungspolitische Fehler der Vergangenheit wiederholt werden.</p>

Eine wirkliche Alternative wären öffentliche Investitionen in den Aufbau eines neuen kommunalen Wohnungsbestands, der dauerhaft im öffentlichen Eigentum verbleibt. Im MEMORANDUM 2018 plädierte die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik für ein wohnungspolitisches Sofortprogramm, das den Bau von 100.000 solcher Wohnungen für 7 Milliarden Euro jährlich vorsieht. Das dies nicht nur nötig und sinnvoll, sondern auch machbar und zeitgemäß ist, zeigt etwa ein Blick nach Wien, das den stadteigenen Gemeindebau 2017 mit einem ähnlichen Modell wiederaufgenommen hat.</p>

Es diskutieren:

  • Sebastian Gerhardt (Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik)
  • Renate Berg (Dipl.-Ing. Architektur und Immobilien-Ökonomin aus Berlin)
  • Lukas Tockner (Volkswirt und Referent für Wohnungspolitik bei der Arbeiterkammer Wien)
  • Philipp Mattern (Berliner MieterGemeinschaft)
     

 

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