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Frühjahrskonferenz der Anti-Atom-Bewegung

31.03.2017
31.03.2017, 18:00 Uhr - 02.04.2017, 12:00 Uhr

Einladung zur Frühjahrskonferenz der Anti-Atom-Bewegung

Bis vor einigen Jahren gab es noch regelmäßig Frühlingsoder Herbstkonferenzen, bei denen sich Aktive aus verschiedenen Spektren und Gruppen der Anti-Atom-Bewegung trafen und inhaltlich austauschten. Viele vermissen das. Gut funktionierende Vernetzungen gibt es gerade nur bei einzelnen Themenschwerpunkten zum Beispiel mit den Atommüllkonferenzen, der Vernetzung zu Atomtransporten oder in Lingen bzgl. der Brennelementefabrik. Das finden wir nicht schlecht, würden uns aber auch wieder einen Blick über den eigenen Aktionsund Thementellerrand wünschen und schauen: Wo steht die Anti-Atom-Bewegung eigentlich aktuell? Was sind aktuelle Themen? Deshalb laden wir euch ein zu einem gemeinsamen Treffen mit Workshops, Diskussionen und allgemeinem Austausch vom 31. März bis zum 2. April in Göttingen. Da die meisten vermutlich schon länger in der Anti-Atom-Bewegung aktiv sind, würden wir es spannend finden, uns vor allem mit aktuellen Entwicklungen zu beschäftigen. Zum Beispiel also den Fragen: Welche Neubauprojekte von AKW gibt es gerade im Ausland - und wo werden die von deutschen Firmen unterstützt? Wie sieht der Stand bei den Verkaufsplänen rund um die Urananreicherungsanlage aus? Was bedeutet die Krise
von Areva für die Brennelementefabrik in Lingen? Wo sind Anknüpfungspunkte an andere Energiekämpfe? Wie entwickelt sich der Uranabbau? Warum soll gerade Atommüll
auf Hausmülldeponien landen? Beteiligt euch! Habt ihr Ideen und Programmpunkte für die Konferenz? Könnt ihr Workshops anbieten?

Wir freuen uns über Rückmeldungen
anhanna@contratom.de


Weitere Infos zum Programm in Kürze unter

www.contratom.de/fruehjahrskonferenz-2017/

Eine gemeinsame Veranstaltung von dem Bündnis der Anti-Atom Initiativen AAP Göttingen und Contra Atom

 

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Für das Recht auf Blasmusik - Gemeinsame Strategien gegen Rassismus

31.03.2017
31.03.2017, 16:00 Uhr

Die Veranstaltung dient als Plattform für einen Austausch über theoretische Konzepte, wie z.B. Critical Whiteness, Identitätspolitiken oder kulturelle Aneignung und den Möglichkeiten und Grenzen deren Übertragung auf Praxis und Bewegung.

Zuerst werden aktuelle Konzepte von den Referierenden Massimo Perinelli und Hannah Wettig im Rahmen einer (Podiums-)Diskussion vorgestellt und kritisch besprochen. Daran anknüpfend können in mehreren parallelen Workshops eigene Projektideen entwickelt werden, die im anschließenden Plenum zusammengetragen werden. Dabei gibt es die Möglichkeit zur Vernetzung. Den krönenden Abschluss bildet das Konzert der Microphon Mafia.

Eine Veranstaltung von Krit-ik ohlálá in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.

 

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"Du siehst müde aus…" - Mutterschaft und Sorgearbeit in Zeiten von zunehmender Verunsicherung

31.03.2017
31.03.2017, 15:30 Uhr - 18:30 Uhr

Wie sieht meine berufliche Zukunft aus? Schafft mein Kind es, in die nächste Klasse versetzt zu werden? Werde ich später eine Rente haben, von der ich leben kann? Bin ich eine gute Mutter? Kann ich streiken, wenn es mein Beruf ist, sich um Menschen zu kümmern?

Sorgearbeit bezeichnet alle bezahlten und unbezahlten Tätigkeiten, die das menschliche Leben und Überleben betreffen und überhaupt ermöglichen, z.B. pflegen, erziehen, ver- oder umsorgen, betreuen und beaufsichtigen von anderen Menschen.

Sorgearbeit im Allgemeinen und Mutterschaft im Besonderen sind in unserer Gesellschaft mit vielfältigen Erwartungen verknüpft. Gleichzeitig wirken die Bedingungen für Arbeit und Leben für viele Menschen zunehmend verunsichernd.

In diesem Workshop soll es Raum für den Austausch über unsere unterschiedlichen Erfahrungswelten als Mütter und (beruflich) Sorgearbeit Leistende geben. Wir möchten zum einen die besonderen Bedingungen von Mutterschaft ausleuchten und zum anderen, über die Auseinandersetzung mit Mutterschaft,, Verunsicherung in der Sorgearbeit im Allgemeinen thematisieren. Außerdem sollen mögliche gemeinsame Auswege diskutiert werden.

Wir wollen uns gemeinsam über gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse Gedanken machen, die sich auf Sorgearbeit auswirken. Dabei werden beispielsweise folgende Fragen thematisiert:

Wodurch werden die Handlungsmöglichkeiten in der Sorgearbeit eingeschränkt? Welche Bedeutung hat Geschlecht dabei? Können wir uns gegenseitig unterstützen, vernetzen und gemeinsame Ziele verfolgen?

Wir freuen uns darauf, euch und eure vielfältigen Perspektiven kennenzulernen.

Wir laden ein:

Frauen*Lesben*Trans*Inter*Queer*s, die Sorgearbeit leisten (als Mütter, Bezugspersonen oder in der Lohnarbeit).
Außerdem sind alle willkommen, die sich für die gesellschaftlichen Bedingungen von Mutterschaft und Sorgearbeit interessieren oder sich mit Müttern/ Sorgetragenden solidarisch fühlen.

Für die Workshopzeit organisieren wir auf Anfrage gerne eine Kinderbetreuung, bitte meldet euch dafür bis eine Woche vor Veranstaltungsdatum unter: kontakt@rls-nds.de
Im Anschluss an die Veranstaltung organisieren wir ein gemeinsames veganes Abendessen.

Anmeldung/Kinderbetreuung:
Für die bessere Planbarkeit freuen wir uns über Anmeldungen unter anmeldung@rls-nds.de
Für die Workshopzeit organisieren wir auf Anfrage gerne Kinderbetreuung, bitte meldet Euch dafür bis zum 27.03.2017 unter: anmeldung@rls-nds.de

Seminarleiter*innen:
Miriam Pieschke, Mira Zieher

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es für alle die möchten ein gemeinsames veganes Abendessen.

Eine Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

 

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KommMit! Städte und Gemeinden gemeinsam gestalten

31.03.2017
31.03.2017, 13:00 Uhr - 01.04.2017, 15:30 Uhr

Der kommunalpolitische Bundeskongress ist das Strategie- und Netzwerktreffen für erfahrene und neu gewählte Stadträt/innen, Verwaltungsmitarbeiter/innen und andere kommunalpolitisch Aktive. Wir bieten ein vielseitiges Programm mit Diskussionen, Trainings, Exkursionen, Networking - Plus Party!

Der kommunalpolitische Bundeskongress 2017 hat zwei Schwerpunkte:

Die grüne Kommune der Zukunft: Essen ist 2017 Europäische Umwelthauptstadt. Essen liegt mitten im Ruhrgebiet - einer stark bevölkerten und zersiedelten Region, die immer noch mit dem industriellen Strukturwandel kämpft. In den vergangenen Jahren haben sich hier einige Leuchtturm-Projekte in den Bereichen grüner Stadtumbau/Energiewende angesiedelt, wie z.B. die InnovationCity Ruhr, die KlimaExpo.NRW und Emscherumbau. Der kommunalpolitische Bundeskongress bietet den unterschiedlichsten Kommunen bundesweit ein Forum für die Fragen: Wie kann man aus der Energiewende Antworten auf den Strukturwandel gewinnen? Wie kann man Mobilität in der Region mit weniger Lärm und Luftverschmutzung und mehr Lebensqualität organisieren?

Kommunalpolitik in der gespalteten Gesellschaft: Der Ton in der Gesellschaft wird rauer. Auch in der Kommunalpolitik: Zum einen durch das Auftreten neuer Rechter wie der AfD und anderen in den Kommunalparlamenten. Zum anderen gibt es auch in der deutschen Gesellschaft ernsthafte Probleme mit einem sich radikalisierenden Islam. Die Flüchtlingsfrage war ein Katalysator, der den Kampf um die offene Gesellschaft zugespitzt hat. Die niedrigeren Hemmschwellen der Auseinandersetzung in den sozialen Netzwerken tun ihr Übriges. Wie reagiert darauf die politische Kommunikation? Wie gestalten wir in Zukunft das Zusammenleben in unseren Städten und Gemeinden vor dem Hintergrund einer auseinanderfallenden Gesellschaft? Wie sorgen wir dafür, dass Integration vor Ort gelingt?

Weitere Themen sind: Lebendige Quartiere, aktive kommunale Wohnungspolitik, sozialräumliche Polarisierung, Willkommenskommune konkret, Umgang mit Hate Speech und der AfD, Wärmewende in Kommunen, Genderranking deutscher Großstädte.

 

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Das wird man doch noch mal sagen dürfen!? Flucht und Asyl in der deutschen Medienberichterstattung und in den sozialen Netzwerken

31.03.2017
31.03.2017, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Um Anmeldung bis zum 26. März unter info@w3-hamburg.de wird gebeten   Mit Alice Lanzke (Neue deutsche Medienmacher)   Teil 1: Medienberichterstattung über Flucht und Asyl

Seit Monaten wird die deutsche Medien-Berichterstattung vom Themen-Komplex „Flucht und Asyl“ beherrscht. Zu Recht. Aber was wird da eigentlich vermittelt? Welche Bilder und Perspektiven werden medial transportiert, wenn man z.B. angesichts brennender Unterkünfte mehr über die Forderungen der Täter*innen erfährt als über die Situation der Betroffenen? In diesem Teil des Workshops geht es um angemessene Berichterstattung über Flucht und Geflüchtete, gute und schlechte Beispiele dafür sowie um diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch generell: Welche Fehler passieren hier häufig und wie lassen sie sich vermeiden? Und warum ist das überhaupt wichtig?

Teil 2: Hate Speech – Erscheinungsformen und Gegenstrategien

Gerade der Komplex „Flucht und Asyl“ scheint speziell in den sozialen Netzwerken wie ein Katalysator zu wirken. Sei es nun auf den Seiten einschlägiger rechtsextremer bzw. rechtspopulistischer Akteur*innen oder in den Kommentarspalten der etablierten Medien: Kaum ein anderes Thema führt zu solch unverhohlener Hetze im Netz – von rassistischen Auswürfen bis hin zu direkten Bedrohungen. Nicht wenige Menschen fühlen sich angesichts der Flut von Hasskommentaren hilflos. Was also kann man tun, um hier digitale Zivilcourage zu beweisen?

Zur Referentin

Alice Lanzke ist Projektleiterin bei den Neuen deutschen Medienmachern, wo sie sich für mehr Vielfalt in deutschen Redaktionen und eine diversere Berichterstattung einsetzt. Nebenbei betreut sie für die Amadeu Antonio Stiftung Anti-Rassismus-Projekte sowie Publikationen u.a. zu den Themen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Hate Speech, zu denen sie auch Schulungen und Workshops gibt.
Seit ihrem Diplom in Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und einem Master in Journalismus an der Johannes Gutenberg Universität Mainz arbeitet sie als freie Journalistin vor allem für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk sowie diverse Print-Titel. Ihre Schwerpunkte als Journalistin sind jüdisches Leben in Deutschland, Wissenschaft sowie die Kulturlandschaft Berlins.

Ort: W3-Saal, Nernstweg 34   Preis: 15,- (Ermäßigung möglich)  

Die Veranstaltung ist Teil der Themenreihe "Momentaufnahmen - Von Bewegungen und Begrenzungen". Diese wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die NUE aus den Mitteln der Umweltlotterie BINGO.

  Foto: Tammam Azzam
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Anti-Atom-Bewegung - Frühjahrskonferenz 2017

31.03.2017
31.03.2017 - 02.04.2017
Frühjahrskonferenz 2017

Bis vor einigen Jahren gab es noch regelmäßig Frühlings- oder Herbstkonferenzen, bei denen sich Aktive aus verschiedenen Spektren und Gruppen der Anti-Atom-Bewegung trafen und inhaltlich austauschten. Viele vermissen das. Gut funktionierende Vernetzungen gibt es gerade nur bei einzelnen Themenschwerpunkten zum Beispiel mit den Atommüllkonferenzen oder der Vernetzung zu Atomtransporten. Das finden wir nicht schlecht, würden uns aber auch wieder einen Blick über den eigenen Aktions- und Thementellerrand wünschen und schauen: Wo steht die Anti-Atom-Bewegung eigentlich aktuell? Was sind aktuelle Themen?

Deshalb laden wir euch ein zu einem gemeinsamen Treffen mit Workshops, Diskussionen und allgemeinem Austausch vom 31. März bis zum 2. April in Göttingen. Da die meisten vermutlich schon länger in der Anti-Atom-Bewegung aktiv sind, würden wir es spannend finden, uns vor allem mit aktuellen Entwicklungen zu beschäftigen. Zum Beispiel also den Fragen: Welche Neubauprojekte von AKW gibt es gerade im Ausland – und wo werden die von deutschen Firmen unterstützt? Wie sieht der Stand bei den Verkaufsplänen rund um die Urananreicherungsanlage aus? Was bedeutet die Krise von Areva für die Brennelementefabrik in Lingen? Wo sind Anknüpfungspunkte an andere Energiekämpfe? Wie entwickelt sich der UranabbauWarum soll gerade Atommüll auf Hausmülldeponien landen?

Beteiligt euch! Habt ihr Ideen und Programmpunkte für die Konferenz? Könnt ihr Workshops anbieten? Wir freuen uns über Rückmeldungen an hanna (ätt) contratom.de

Das Programm findet ihr in Kürze hier auf dieser Seite

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Von Bananenbäumen träumen

30.03.2017
30.03.2017, 19:30 Uhr

D 2016, 92 Min. Regie: Antje Hubert

Drei Jahre begleitete Antje Hubert ein Dorf, das sich mit viel persönlichem Einsatz und innovativen Ideen gegen seinen schleichenden Untergang wehrt. Die Bewohner von Oberndorf wollen nicht länger tatenlos zusehen, wie ihr Dorf immer mehr verwaist. Ein ehrenamtlich betriebenes Café macht den Anfang. Als jedoch die Schule geschlossen werden soll, erkennen Einheimische und Zugereiste, dass sie vor einer viel größeren Herausforderung stehen: Das Dorf muss Geld verdienen, damit die jungen Familien nicht abwandern. Mithilfe eines Projektentwicklers schmieden sie einen kühnen Plan und gründen eine Aktiengesellschaft. Ihr Geschäftsmodell basiert auf Gülle, die im Überfluss vorhanden ist. Mit ihr soll eine Biogasanlage betrieben werden, die die Aufzucht afrikanischer Welse - einer wohlschmeckenden Speisefischart - und den Betrieb von Treibhäusern für exotische Früchte wie Bananen in einem abfallfreien Kreislauf möglich macht. Die Idee zündet. Doch bis die ersten Fische kommen, ist es ein weiter Weg.

Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, von Filmriss e.V. und von Attac Regionalgruppe Oldenburg

 

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Digitale Aufrüstung zum „Cyberkrieg"?

30.03.2017
30.03.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Digitale Aufrüstung zum „Cyberkrieg"? Bundeswehr erklärt „Cyberraum" zum potentiellen Kriegsgebiet - welche Gefahren drohen auf welcher rechtlichen Grundlage?
Gegenwärtig wird die Bundeswehr mit einer neuen Einheit „Cyber- und Informationsraum" aufgerüstet. Mit dieser digitalen Kampftruppe mit (geplant) fast 15.000 Einsatzkräften wird der „Cyberraum" zum potentiellen Kriegsgebiet erklärt, beteiligt sich die Bundesrepublik am globalen Wettrüsten in dieser Disziplin - bislang ohne Parlamentsbeteiligung, ohne demokratische Kontrolle und ohne Rechtsgrundlage. Diese Militarisierung des Internets und des gesamten „Cyberraums" dient nach Plänen des Bundesverteidigungsministeriums nicht nur der Verteidigung gegen Cyberattacken von außen, sondern damit soll die Bundeswehr auch zu kriegerischen Angriffen auf andere Staaten befähigt werden. Das bedroht nicht nur militärische Informations- und Kommunikationssysteme, sondern vor allem auch zivile kritische In-frastrukturen wie Strom- und Wasserversorgung, Verkehrs- und Gesundheitswesen.
Spätestens hier stellen sich dringliche Fragen nach der völkerrechtlichen Beurteilung und Regelung dieser Materie: Ab wann ist Cybergewalt zwischen Staaten völkerrechtswidrig, wann ist sie konventionellen bewaffneten Angriffen gleichzusetzen, wie den Urhebern zuzurechen; inwieweit grenzen Regeln des Völkerrechts dieses digitale Schlachtfeld ein oder müssen neue Regeln her - eine Art digitale Konvention?
Außerdem thematisieren wir die Probleme mit IT-Sicherheit, die gesellschaftliche Verwundbarkeit durch Geheimdienst-Praktiken (NSA, GCHQ, BND und aktuell CIA) im Vorfeld des "Cyberwars" sowie technologische und friedenspolitische Aspekte "digitaler" Kriegsführung.

Darüber diskutieren wir mit
Dr. Rolf Gössner
Rechtsanwalt/Publizist, Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte
Rainer Rehak
Diplom-Informatiker
Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF e. V.), Berlin
Moderation: Herbert Nebel (Liga-Vorstandsmitglied)

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Natur Konflikt

30.03.2017
30.03.2017, 19:00 Uhr

Der Raubbau an der Natur hat eine lange traurige Geschichte in Lateinamerika, beginnend mit der Kolonialzeit. Auch heute setzen die Regierungen, gerade die vermeintlich linken, massiv auf die Gewinnung von Rohstoffen. Das macht die ungebremst zerstörten Natur- und Lebensräume zu gewaltvollen Konfliktgebieten unter dem Diktat des Weltmarkts.

Gleichzeitig ist Lateinamerika aber auch eine Werkstatt alternativer Ansätze und kann vielerorts auf gut organisierte zivilgesellschaftliche Bewegungen setzen. Deren Solidarität mit Kleinbauern, Indigenen, aber auch Arbeitern im Bergbau ist ein Garant dafür, dass der Widerspruch gegen dieses gefährliche Spiel mit Lateinamerikas Zukunft nicht verstummen wird.

Dawid Danilo Bartelt, Heinrich-Böll-Stiftung, im Gespräch mit

Bernd Pickert, taz-AuslandsredakteurIn Kooperation mit dem Verlag Klaus Wagenbach

 

Foto: Bernd Pickert

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Mit der Commons-Bewegung in eine solidarische Gesellschaft?

30.03.2017
30.03.2017, 19:00 Uhr

Im kapitalistischen Wirtschaftssystem wird alles zu Ware degradiert, Menschen haben einen Marktwert und nahezu alle Bereiche werden den Verwertungsinteressen des Kapitals und dem Geld untergeordnet. Viele Menschen wollen und können diesen Weg nicht mehr gehen, der weltweit zu schrankenloser Ausbeutung, Umweltzerstörung und Kriegen führt. Der Widerstand wächst. Es gibt viele Initiativen, welche solidarische Wirtschaftsmodelle aufzubauen versuchen. In dieser Veranstaltung sollen solche Ansätze und ihre Perspektiven im Hinblick auf die Überwindung des kapitalistischen Wirtschaftens mit den ReferentInnen diskutiert werden. Dazu soll aufgezeigt werden, in welchen Bereichen Ansätze von Gemeinwohlökonomie in Braunschweig schon umgesetzt werden.


Als ReferentInnen sind eingeladen:

Dr. Friederike Habermann, Historikerin und Volkswirtin,
thematisiert in ihrem neusten Buch unter dem Titel
„Ecommony", wie ein auf Commons basierte Wirtschaft aussehen und umgesetzt werden kann.

VertreterIn von Transition Town Braunschweig.

Eintritt frei
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und der BIAP - Braunschweiger Initiative für eine andere Politik

 

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Wirtschaft Wachstum Wohlstand

30.03.2017
30.03.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Wirtschaft Wachstum Wohlstand Industrie 4.0 oder Postwachstum Perspektiven und Kontroversen ...Luneburg im Glockenhaus

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Lesung aus: Tod im AKW

30.03.2017
30.03.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Lesung von Kai Horstmann aus seinem Buch:
Tod im AKW - Krimi mit Hintergrund


Im schleswig-holsteinischen Brunstorf wird Karsten Lecht, ein Mitarbeiter des Atomkraftwerkes Krümmel, umgebracht.
Schnell wird der Sohn des Opfers verdächtigt, weil sich dieser, zusammen mit seiner Frau, klar als Atomkraftgegner zu erkennen gibt. In seiner Not meldet sich Thomas Lecht bei seinem Berliner Freund, dem Rechtsanwalt Falk Kramer. Dieser versucht mit Hilfe der beiden Journalisten Michael Stern und Anna Timm den Fall zu lösen.

Doch schon bald müssen sie erkennen, dass der Fall sich nicht nur als schwierig sondern auch als gefährlich erweist. Ein weiterer Mord zeigt ihnen, wie ernst es die Täter meinen. Fragwürdige Indizien führen die drei in die Masuren. Sie entdecken, dass das Mordopfer ein dunkles Geheimnis in sich trug. Sie stoßen auf kriminelle Machenschaften einer skrupellosen Allianz, in die auch ein Polizist mit verstrickt ist. Und plötzlich sind die drei selber in Lebensgefahr...

 

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Giftreie Atemluft für Alle

30.03.2017
30.03.2017, 17:00 Uhr - 18:00 Uhr

17:00 Demo; 17:30 Kundgeb. Charlottenplatz.
Redner: J. Resch -Deutsche Umwelthilfe, Dr. A. Linckh -Ärztin.

17:00: 
-zu Fuß - von Messtelle Hohenheimer Str., U-Bahn zw. Bopser / Dobelstr.

-mit Fahrrad - vom Neckartor -U-Bahn

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Rojava - Demokratischer Konförderalismus

30.03.2017
30.03.2017, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr

Wir laden herzlich ein zu einem Vortrag zu „Rojava - Demokratischer Konförderalismus" von Ercan Ayboga mit anschließender gemeinsamer Diskussion. Ercan hat bis kurz vor Weihnachten 2016 für die Stadtverwaltung von Amed/Dyarbakir gearbeitet und ist einer der Autoren von dem Buch "Revolution in Rojava - Frauenbewegung und Kommunalismus zwischen Krieg und Embargo". Die Revolution in Rojava steht für ein einmaliges basisdemokratisches, geschlechterbefreites und ökologisches Projekt im Westen Kurdistans nahe der Syrisch-Türkischen Grenze. Der Ansatz des Demokratischen Konföderalismus ist eine permanente soziale Revolution, die sich in allen gesellschaftlichen Bereichen widerspiegelt. Diese Partizipation führt zu einer Politisierung der Gesellschaft, da jede und jeder zu einem autonomen politischen Akteur bzw. einer politischen Akteurin werden kann. Wie werden die im Gesellschaftsvertrag von Rojava formulierten Grundsätze der Geschlechterbefreiung und Partizipation aller ethnischen, religiösen u.a. Identitäten umgesetzt?
Nach einem Input von dem Referenten wollen wir gemeinsam Fragen stellen und Antworten suchen. Eine zentrale Frage sollte sein - wie können wie Menschen in Rojava unterstützen und wie können wir von Ihnen lernen? Was von den Ideen des Demokratischen Konförderalismus können wir übertragen und hier in Oldenburg realisieren?

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, YXK - Kurdischer Studierenden Verband Oldenburg, Koma Sara - Kurdische Frauengruppe und dem Rosa-Luxemburg-Club Oldenburg

 

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Global Greens and European Greens Conference 2017 - Liverpool, Britain

30.03.2017
30.03.2017 - 02.04.2017

Global Greens and European Greens Conference 2017 - Liverpool, Britain

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Global Greens and European Greens Conference 2017

30.03.2017
30.03.2017 - 02.04.2017

Global Greens and European Greens Conference 2017

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Arbeiten im Ausland | Journalisten-Werkstatt 29.03.

0 sec ago
29.03.2017, 19:00 Uhr

Im Ausland recherchieren und Reportagen schreiben - das ist für fast jeden ein Traum. Doch wie erschließe ich mir in einer fremden Umgebung Quellen? Wie finde ich Themen? Wie biete ich meine Geschichte zu Hause an, wo die Redaktionen vielleicht gerade ganz andere Prioritäten haben?

Was mache ich, wenn das Thema zwar verkauft ist, das angebotene Honorar aber kaum reicht, um die nötigen Auslagen zu finanzieren?

Und wie gehe ich damit um, wenn ich von einer Lobbygruppe auf eine Reise mit Fünf-Sterne-Hotel eingeladen werde? Darüber diskutieren wir diesmal in der Journalisten-Werkstatt mit:

Petra Sorge, freie Journalistin, Berlin

 

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"Kleinwaffen in Kinderhänden" - Deutsche Rüstungsexporte und Kindersoldat*innen

0 sec ago
29.03.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Deutsche Unternehmen exportieren jedes Jahr große Mengen an Kleinwaffen und Munition in Länder, in denen Kinder in bewaffneten Konflikten als Soldat*innen eingesetzt, getötet oder vergewaltigt werden - beispielsweise nach Indien, Pakistan, Philippinen, Kolumbien, Irak, Saudi-Arabien und in viele weitere Länder im Nahen Osten. Dies belegt die neue, gemeinsam von terre des hommes, Kindernothilfe, World Vision, Brot für die Welt und BITS herausgegebene Studie "Kleinwaffen in Kinderhänden - Deutsche Rüstungsexporte und Kindersoldaten" (kostenfreier PDF-Download von Homepage des BITS - Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit e.V.)

Download-Link
(BITS-Homepage)

Die meisten dieser Exporte sind legal, genehmigt von deutschen Behörden und der Bundesregierung. Andere werden illegal abgewickelt, beispielsweise über Tochterfirmen in den USA oder Großbritannien. Die Autoren und Herausgeber der Studie fordern deswegen einen kompletten Exportstopp von Kleinwaffen und -munition.

Wir werden die Ergebnisse der Studie gemeinsam mit dem Autor und Herausgebern diskutieren und der Frage nachgehen, was die nächsten Schritte zur Beendigung der desaströsen deutschen Waffenexportbilanz sind.

Mit:
Christopher Steinmetz (Wissensch. Mitarbeiter BITS e.V., Autor der Studie)
Ralf Willinger (Referent für Kinderrechte, terre des hommes)

Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter cames@bildungswerk-boell.de

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

 

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Blue Community: Maude Barlow, Trägerin des "alternativen Nobelpreises", stellt ihr Projekt im Berliner Abgeordnetenhaus vor

0 sec ago
29.03.2017, 18:00 Uhr

 

 

Maude Barlow, Trägerin des "alternativen Nobelpreises", stellt ihr Projekt „Blue Community“ im Berliner Abgeordnetenhaus vor. Sollte auch Berlin sich der internationalen Wasserinitiative anschliessen? Zu einer Informationsveranstaltung mit Diskussion laden die Fraktionen von SPD, der Linken und Bündnis 90/Die Grünen sowie der Berliner Wasserrat ein.

 

Am 29. März 2017, 18-20 Uhr, Saal 376 des Berliner Abgeordnetenhauses Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin.

 

 Wem gehört das Wasser? Wasser gehört uns allen. Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht. Doch das Wasser ist weltweit eine profitable Handelsware, ein Konsumgut, geworden. Bereits 1995 prophezeite der Vizepräsident der Weltbank dass die Kriege des 21. Jahrhunderts nicht um Öl, sondern um Wasser geführt würden. Um der Not und den Konflikten um Wasser zu begegnen, haben die Vereinten Nationen 2010 Wasser zum Menschenrecht erklärt. Maßgeblich daran beteiligt war die damalige Sonderbeauftragte der UN-Vollversammlung für Wasser, Maude Barlow. Für ihr Engagement als „Water Warrior“ wurde ihr bereits 2005 der alternative Nobelpreis verliehen.

 

Die Initiative Blue Communities wurde vom Council of Canadians, einer kanadischen Organisation für soziale und ökologische Gerechtigkeit, initiiert. Maude Barlow, Vorstandsvorsitzende des Council of Canadians, der größten zivilgesellschaftlichen Vereinigung Kanadas, führt sie heute an. Mit ihr verpflichten sich Städte, Gemeinden und Organisationen den Grundsätzen der Anerkennung von Wasser als Menschenrecht, des Erhalts des Wassers als öffentlichem Gut und der Bereitstellung von gutem Leitungswasser an Stelle von Flaschenwasser. Bern, Paris und die Wasserbetriebe von Thessaloniki sind ebenso wie der Weltkirchenrat Teil des Projektes geworden. Kann und soll auch Berlin Blue Community werden?

 

Dieser Frage wollen wir im Rahmen einer Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion nachgehen, zu der wir Sie herzlich einladen. Maude Barlow wird dabei das Projekt Blue Community vorstellen und im Anschluss in eine Diskussion mit Jens Feddern, dem Leiter Wasserversorgung der Berliner Wasserbetriebe, Dorothea Härlin vom Berliner Wassertisch sowie den Abgeordneten Daniel Buchholz (SPD), Silke Gebel (Bündnis 90/Die Grünen) und Marion Platta (Die Linke) eintreten. Darüber hinaus haben sich auch Vertreterinnen und Vertreter von ver.di, Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB), dem Berliner Wasserrat, der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) und des Vereins a tip tap angekündigt. Durch den Abend führen wird das ehemalige Mitglied des Abgeordnetenhauses Heidi Kosche.

 

 

 

Im Anschluss an die Veranstaltung wird es einen Empfang geben. Um Voranmeldung wird gebeten.

 

 

Ulrike von Wiesenau, Pressesprecherin, Berliner Wasserrat/ Berliner Wassertisch

 

 

 

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Is peace an impossible dream?

0 sec ago
29.03.2017, 17:30 Uhr

Mit Salah Zater (Journalist und Aktivist)

The official definition describes peace as the absence of war or a state of inner equanimity and ease. But we all have very different perceptions/images of it in our head. On this evening, space shall be created for all this:  individual definitions of peace, personal stories and messages of people from different crisis regions, unusual perspectives, Syrian songs of love and peace, evocative public actions, discussions and exchange. The journalist and activist Salah Zater invites to this multi-perspective and multi-media event for which he brings together artists, friends, scientists and activists, who are trying to create peace for their war-torn home countries. On this evening they want to not only dream but above all come and work together to make peace come true.

Die offizielle Definition beschreibt Frieden als Abwesenheit von Krieg oder einen Zustand innerer Gelassenheit und Ruhe. Wir alle haben aber ganz unterschiedliche Vorstellungen davon im Kopf. An diesem Abend soll für all das Raum entstehen: individuelle Definitionen von Frieden, persönliche Geschichten und Botschaften von Menschen aus verschiedenen Krisengebieten, ungewöhnliche Perspektiven, syrische Lieder von Liebe und Frieden, aufrüttelnde öffentliche Aktionen, Diskussionen und Austausch. Der Journalist und Aktivist Salah Zater lädt ein zu dieser multi-perspektivischen und -medialen Veranstaltungen zu der er Künstler_innen, Freund_innen, Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen zusammenbringt, die versuchen, in ihren von Kriegen gezeichneten Heimaten Frieden zu schaffen. An diesem Abend wollen sie nicht nur träumen, sondern vor allem zusammenkommen und –arbeiten um Frieden wahr werden zu lassen.

 

Language of the event will be english/Veranstaltung auf englisch, Flüsterübersetzung auf deutsch möglich, Bedarf bitte unter info@w3-hamburg.de anmelden

 

Foto: PolaRocket/photocase

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