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Updated: 2 hours 40 min ago

The Freedom of Expression Awards 2018

01.04.2018
16.04.2018, 21:17 Uhr - 16.04.2018
The Freedom of Expression Awards CurtainraiserJoin Index on Censorship chief executive Jodie Ginsberg and nominees for this year’s Index Freedom of Expression Award for Journalism for a conversation about the challenges for local journalists reporting from some of the world’s most challenging environments.

Index on Censorship’s Freedom of Expression Awards exist to celebrate individuals or groups who have had a significant impact fighting censorship anywhere in the world. Awards are offered in four categories: Arts, Campaigning, Digital Activism and Journalism.

The evening will be celebrating past and potential future winners in the field of journalism.

Speakers include Wendy Funes, a journalist based in Honduras, whose father and friends are among the reporters killed there for their work – killings for which no one has ever been brought to justice. As well as reporting on corruption in the country, Funes covers violence against women in Honduras, where one woman is killed every 16 hours. Funes is one of four nominees shortlisted for the Index on Censorship Freedom of Expression Award for Journalism, which will be announced on April 19 in London.

Zaina Erhaim is a former Index Freedom of Expression Award winner and the winner of the 2015 Peter Mackler Award for Courageous and Ethical Journalism. A Syrian journalist, Erhaim has been working for IWPR in Syria and Turkey since 2013 supporting journalists, civil society groups, and youth and female activists. Since February 2015, Erhaim has led the Women’s Blog project at IWPR, carrying pieces by new writers with no background in professional journalism, talking about the hardship of daily life and the horrors of war. Erhaim has been instrumental in bringing these stories out.

Jodie Ginsberg is a former foreign correspondent and was London bureau chief for Reuters from 2007-2011.

In association with the London Press Club

-   https://www.frontlineclub.com/the-freedom-of-expression-awards-curtainraiser/
-   https://www.indexoncensorship.org/


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Aktiv gegen Rüstungsexporte - Informationsabend zum Waffenhandel

31.03.2018
05.04.2018, 19:00 Uhr - 05.04.2018, 22:00 Uhr
Liebe Friedensbewegte,

weltweit ist Deutschland sowohl bei Kleinwaffen als auch bei Großwaffensystemen einer der größten Rüstungsexporteure. Deutsche Rüstungsexporte wurden und werden in vielen Kriegs- und Konfliktregionen eingesetzt. So kamen Waffen von Mauser (heute Rheinmetall) und Krupp zum Einsatz im Genozid osmanischer Militäreinheiten gegen mehr als eine Million Armenier. Hundert Jahre danach sind es deutsche Leopard-2-Panzer, mit denen die türkische Armee Menschen tötet – diesmal im völkerrechtswidrigen Krieg gegen Kurd*innen in der Region Afrin. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition führt mit deutschen Waffen Krieg im Jemen.

Was können wir tun, um Druck auf die Bundesregierung auszuüben, ihren bisherigen Kurs in der Rüstungsexportpolitik zu ändern?

Wir laden Sie herzlich zu einem Informationsabend "Aktiv gegen Rüstungsexporte" mit Kurzvorträgen und Diskussionsrunden ein. Wir werden Ihnen den "Staffellauf gegen Rüstungsexporte FRIEDEN GEHT" und die neue internationale Website "GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE" vorstellen, die an diesem Tag gelauncht wird. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend Kriege mit deutschen Waffen sowie Waffenexporte in den Nahen Osten.

Es folgt eine Aussprache und Diskussion.

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher*innen!

Ablauf

19:00 Uhr: Begrüßung Peter Kranz, Ökumenisches Zentrum,
Moderation: Jens-Peter Steffen (IPPNW)

FRIEDEN GEHT

19:15–19:30 Uhr: Max Weber, Vorstellung des "Staffellaufs gegen Rüstungsexporte FRIEDEN GEHT" – bundesweit, Berlin

19:30–19:45 Uhr: Aussprache und Diskussion

19:45–20:00 Pause mit Getränkeverkauf

Aktiv gegen Rüstungsexporte – Weltweite Website und Rüstungsstationen des Staffellaufs FRIEDEN GEHT

20:00–20:20 Uhr: Jürgen Grässlin, Stephan Möhrle und Lena Friedl
Globalisierung der Rüstungsexportpolitik, Vorstellung der neuen Website "GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE" (GN-STAT) und Rüstungsstationen des Staffellaufes

20:20–20:40 Uhr: Wolfgang Landgraeber zum Armenien-Genozid mit deutschen Waffen und heutige Kriege mit deutschen Waffen (Türkei, Saudi-Arabien)

20:40–20:55 Uhr: Markus Bickel (Buchautor) zu Waffenexporten in den Nahen Osten

20:55–21:30 Uhr: Aussprache und Diskussion

Weitere Informationen

Staffellauf gegen Rüstungsexporte – jetzt anmelden
GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE (Freischaltung 5. April)

Trägerorganisationen des Staffellaufes

ACK Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg, Stuttgart
Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! e.V., Berlin-Stuttgart-Freiburg
Attac Deutschland
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag
Bike for Peace and New Energies e.V., Kaiserslautern
DEAB Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V., Stuttgart
DFG-VK, Stuttgart
EAK Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung Baden-Württemberg, Stuttgart
EAK Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden Bundesverband, Bonn
Evangelische Landeskirche in Baden, Karlsruhe
Friedenspfarramt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Stuttgart
GPI Gesellschaftspolitische Initiative Norbert Vöhringer e.V., Karlsruhe
IPPNW Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V., Berlin
NaturFreunde Deutschlands, Berlin
Ohne Rüstung Leben e.V., Stuttgart
RIB RüstungsInformationsBüro e.V., Freiburg
Internationaler Versöhnungsbund e.V., Deutscher Zweig

Ort: Wilma, Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin

-   http://www.oekumenischeszentrum.de/veranstaltungsdetails/aktiv-gegen-ruestungsexporte-informationsabend-zum-waffenhandel.html

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Arbeiten im Kollektiv - Beratungsabend in der Regenbogenfabrik

28.03.2018
12.04.2018, 19:00 Uhr - 12.04.2018, 22:59 Uhr
Arbeit ist das halbe Leben?! Warum dann nicht selbstbestimmt, basisdemokratisch und solidarisch? Wir widmen uns 2018 in unserem Wandeljahr wieder verstärkt der Solidarischen Ökonomie. Themen, denen wir besonders viel Aufmerksamkeit widmen möchten sind ein anderer Umgang mit Sorgearbeit / Care Revolution, Solidarische Lebensmittelerzeugung und -versorgung und selbstbestimmtes Arbeiten im Kollektiv.

offene Beratung - Arbeiten im Kollektiv - 12.04., 19 Uhr im Regenbogen Café - Lausitzer Straße 22a, 10999 Berlin (U-Bhf. Görlitzer Bahnhof): http://www.regenbogenfabrik.de/cafe.html)

Möchtet ihr einen Kollektivbetrieb oder ein gemeinschaftliches Projekt gründen und habt Fragen dazu? Oder seid ihr schon ein Kollektiv und steht vor Fragen oder Problemen, über die ihr euch mit anderen austauschen oder beraten lassen möchtet? - Dann kommt vorbei zum Beratungsabend. Wir starten mit Projektvorstellungen von:

Im Anschluss daran könnt ihr an einem Tisch ein Beratungsprojekt eurer Wahl genauer zu deren Beratungsangebot befragen, und vielleicht kurze Anliegen schon direkt klären. Oder ihr setzt euch mit Leuten aus anderen Gruppen zusammen, um euch auszutauschen.

Im Regenbogen Café gibt es vegane Suppe und Getränke, so dass wir uns einen angenehmen Abend miteinander machen können. Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Idee des Beratungstages: BeraterInnen lernen sich gegenseitig und ihre Angebote (besser) kennen, und zeigen interessierten be- und entstehenden Kollektiven was sie jeweils anbieten, im kollegialen Austausch und ohne Konkurrenz. KollektivistInnen (und Menschen, die es werden wollen) tauschen sich aus und lernen voneinander. Vielleicht wird ja mehr daraus, und wir rücken in diesen Zeiten näher zusammen.

Die Idee entstand bei einem Treffen von Leuten von das kooperativ, Fairbindung, Kollektivberatung und NETZ.



Die Vorbereitungsgruppe freut sich auf Euch!

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Klimapolitik aktiv mitgestalten - Politiker*innen erreichen

28.03.2018
20.04.2018, 15:30 Uhr - 20.04.2018, 21:00 Uhr
Die Klimawende nahm in Deutschland ihren Anfang und galt lange als Vorbild beim weltweiten Klimaschutz. Auf dem letzen Klimagipfel in Bonn (2017) nannte die "Deutsche Klimakanzlerin" jedoch wenig konkrete Maßnahmen zur Erreichung der vereinbarten Klimaziele. Die neue große Koalition hat den Klimaschutz auch eher nach hinten geschoben. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren gewählten Politiker*innen jetzt deutlich machen, dass die Klimakrise keinen Aufschub mehr dulden: Bis 2020 muss die Wende in Richtung einer kohlenstoffneutralen Wirtschaft geschafft sein, wenn wir die vereinbarten Klimaschutzziele von Paris (Erderwärmung auf deutlich unter 2° C begrenzen) erreichen möchten.

Wie schaffen wir das?

In diesem Praxisworkshop werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir als aktive Bürger*innen konkret an politischen Entscheidungsprozessen teilhaben können. Heiko Stubner, (Klima-) Politikexperte wird uns erklären wie die Arbeit im Parlament funktioniert und wie wir zielgerichtet Informationen zu politischen Entscheidungsprozessen finden und mit den politisch verantwortlichen Abgeordneten in Kontakt treten können.

Woher weiß man, wer an welchen Entscheidungsprozessen beteiligt ist? Wie bereitet man sich auf Gespräche mit wichtigen Entscheidungsträger*innen vor? Welche Unterstützung können wir Politiker*innen geben oder auch von ihnen erwarten? Wie können wir als Klimaschützer*innen von unten gehört werden und in die Politik hineinwirken?

Referenten:
Heiko Stubner und Christoph Meyer

Die Teilnahme ist kostenfrei
Anmeldung beim Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
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FAU-Tresen im Zielona Góra

28.03.2018
14.04.2018, 21:00 Uhr - 15.04.2018, 02:00 Uhr
Zugunsten der Gewerkschaftsarbeit der FAU Berlin. Mit kühlen Getränken und freiem Kicker. Immer am 2. Samstag im Monat.





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FAU – Wie funktioniert das?

28.03.2018
06.04.2018, 19:00 Uhr - 06.04.2018, 21:00 Uhr
Wie ist die FAU – lokal in Berlin, bundesweit sowie international – organisiert und vernetzt? Was macht eine syndikalistische Gewerkschaft überhaupt aus? Warum ist die FAU nicht einfach eine weitere Gewerkschaft? Einführung für Interessierte. Immer am 1. Freitag im Monat.
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Eine ganz linke Nummer

28.03.2018
07.04.2018, 21:00 Uhr - 08.04.2018, 03:00 Uhr


Arbeitskonfliktsoliparty im Syndikat (Neukölln)

Eintritt Spende - Cocktails von erfahrenen
SOlist*innen & Schnappsbauchladen

DJ*anes: Beat Bärbel & Mister Knister, Kunstflieger Franz Strambach &
more t.b.a.
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Give Garment Workers a Voice!

28.03.2018
24.04.2018, 19:00 Uhr - 24.04.2018, 22:30 Uhr
Give Garment Workes a Voice! Auch 5 Jahre nach dem desaströsen Rana Plaza Fabrikeinsturz in Bangladesch sind die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie oft katastrophal. Zunehmend geraten die Modekonzerne unter Druck, das Recht der Arbeiter*innen auf gewerkschaftliche Organisierung nicht nur schriftlich festzuhalten, sondern auch praktisch durchzusetzen. Die diesjährige Fashion Revolution Week fordert die Modekonzerne daher auf, endlich auch über die gewerkschaftliche Situation in ihren globalen Lieferketten zu berichten. Wir lassen Vertreter*innen des solidarischen Berliner T-Shirt-Labels dna merch, der indischen Fairtrade-Firma Purecotz sowie des Vereins TransFair e.V. zu Wort kommen und diskutieren Probleme und Lösungsansätze für eine fairere Bekleidungsindustrie.

 

Teilnehmerinnen des Podiums sind:

  • Doreen Zelmer ist Mitgründerin von dna merch und daneben in der nachhaltigen Regionalentwicklung tätig.
  • Anton Wundrak Mantovanini ist Mitgründer von dna merch und arbeitet zu verschiedenen Aspekten transnationaler Gewerkschaftsarbeit und unternehmerischer Verantwortung.
  • Amit Narke ist Gründer und Geschäftsführer der indischen Textilfabrik Purecotz ecolifestyles pvt ltd, die an der Umsetzung des Fairtrade-Textilstandards arbeitet.
  • Hasmukh Dodhi arbeitet bei Purecotz in der Produktionsprüfung.
  • N.N. TransFair 
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The Factory is Ours

28.03.2018
20.04.2018, 19:00 Uhr - 20.04.2018, 23:00 Uhr
Dieser Film ist eine berührende Selbstbetrachtung einer entschlossenen und geeinten Gruppe von Arbeitern, die gezeigt hat, dass es möglich ist, Nein zu einem gewinnorientierten Konkursverfahren zu sagen, eine Fabrik zu besetzen und einen Kampf gegen Korruption zu gewinnen. Diese Arbeiter*innen teilen ihre Erfahrungen, Erinnerungen und Gefühle in Bezug auf ihre Handlungen in den 11 Jahren des Kampfes. Sie erklären, wie sie die Besetzung der Fabrik verteidigt und weitergeführt haben, wie sie die erste erfolgreiche zu 100% von Arbeiter*innen geführte Fabrik in Kroatien gegründet haben und was es bedeutet, ein Teil davon zu sein - wie es sich anfühlt, ein Teil davon zu sein.

http://www.movieactivism.com/movies/the-factory-is-ours/

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Tresen-Talk: Was hat sie bloß so ruiniert? Warum die Linke (vielen) zu ungeil ist

28.03.2018
13.04.2018, 19:00 Uhr - 13.04.2018, 22:30 Uhr
Anlässlich des Relaunchs der FAU Berlin vor 10 Jahren wird der Tresen des Gewerkschaftslokals zur Talkrunde. In feierlicher Atmosphäre werden da die ganz unangenehmen Fragen diskutiert: Warum kriegt die Linke eigentlich so wenig gerissen und schmort so häufig im eigenen Saft? Oder trifft das gar nicht zu und alles läuft ganz famos? Eingeladen haben wir dafür Emily Laquer von der Interventionistischen Linken (IL), die feministische Autorin Hannah Wettig (u.a. Jungle World, analyse & kritik) und den Protestforscher Peter Ullrich (Institut für Protest- und Bewegungsforschung). In die Nacht hinein fachsimpeln sie mit Julia Hoffmann und Holger Marcks (beide FAU Berlin) am Tresen über Marotten und Manieren der Linken. Deren (verschenktes) Potential wird dabei auch anhand von bewegtem und grafischem Anschauungsmaterial diskutiert. Für kurze Weile sorgt zudem die einköpfige Hausband Geigerzähler. Bier, Schaumwein und Cocktails stehen dem Publikum ebenso offen wie die Teilnahme an der Diskussion.





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Lieber tot als rot. Gewerkschaften und Militär in Deutschland seit 1914

28.03.2018
19.04.2018, 19:00 Uhr - 19.04.2018, 22:00 Uhr
Der Frage nach dem Verhältnis von Gewerkschaften und Militär wollen wir in der Diskussion mit Malte Meyer anhand wichtiger historischer Stationen auf den Grund gehen. Im Zentrum sollen außerdem die gewerkschaftliche Alltagspraxis in Rüstungskonzernen wie Repressionsapparaten sowie Gewerkschaftsstatements zur Remilitarisierung deutscher Außenpolitik seit 1990 stehen. 

Malte Meyer lebt in Köln und beschäftigt sich seit längerem mit historischer wie aktueller Gewerkschaftspolitik.

Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit dem NoWar-Bündnis Berlin durchgeführt

https://www.edition-assemblage.de/lieber-tot-als-rot/

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Ein Streik steht, wenn mensch ihn macht

28.03.2018
20.04.2018, 20:00 Uhr - 20.04.2018, 22:30 Uhr
Der über Jahre dauernde Arbeitskampf bei Amazon hat deutlich gemacht, dass Streiks durchaus nicht der Vergangenheit angehören. Was neu ist die außerbetriebliche Streiksolidarität, die wesentlich von außerparlamentarischen Linken getragen wird. Doch in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe auch in Branchen geführt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gab es in Berlin einen erfolgreichen Arbeitskampf in einem Spätkauf, Gefangene gründen eine Gewerkschaft, Geflüchtete kämpfen für das Recht auf Gewerkschaftsmitgliedschaft. Und in Norditalien haben migrantische Logistikarbeiter_innen gemeinsam mit einer linken Basisgewerkschaft über Jahre für ihre Reche gekämpft.

Einige Facetten dieser neuen Streiks und Arbeitskämpfe wird der Journalist Peter Nowak auf der Veranstaltung vorstellen. Er hat in der Edition Assemblage das Buch „Ein Streik steht,wenn mensch ihn selber macht“ veröffentlicht.


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Antisemitismus und die deutsche Linke

28.03.2018
05.04.2018, 19:00 Uhr - 05.04.2018, 22:00 Uhr
In den letzten Monaten konnte man auch in Deutschland auf den Straßen, in den Zeitungen und im Internet die Neuauflage der Antisemitismusdebatte erleben. Sie spitzt sich immer dann zu, wenn im Nahen Osten der Konflikt zwischen der israelischen Regierung und den Gruppierungen, die sich als Repräsentant_innen der palästinensischen Bevölkerung gerieren, eskaliert. Israelsolidarische und propalästinensische Aktivist_innen bringen sich dann in Deutschland wie in
vielen anderen europäischen Ländern in Stellung. In vielen Ländern mischten sich auch Islamist_innen in die Auseinandersetzung ein, die mit Angriffen auf Synagogen und jüdischen Kultureinrichtungen Antisemitismus pur praktizierten.

Doch sind deshalb sämtliche Proteste gegen die israelische Regierungspolitik antisemitisch oder umgekehrt jede Solidarität mit Israel proimperialistisch? Die Durchbrechung dieser falschen Frontstellung gehörte zu den Zielen des Buches „Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der Linken in Deutschland“, das der Journalist Peter Nowak in der Reihe „Antifaschistische Politik“ in der Edition Assemblage herausgegeben hat.

Auf der Veranstaltung wird Peter Nowak in Kurzform die Hintergründe skizzieren, die in Deutschland in den letzten drei Jahrzehnten zur Herausbildung einer israelsolidarischen Linken führten, die die hegemoniale Stellung, die die propalästinensische Strömung lange Jahre in linken Zusammenhängen hatte, infrage stellte.

Dabei wird Nowak der häufig geäußerten These widersprechen, dass sich die Antisemitismusdebatte seit Jahrzehnten im Kreise dreht und wiederholt. Dabei beschäftigt er sich kritisch mit der aktuellen Debatte um die BDS-Kampagne,
die zum Boykott von Produkten aus Israel aufruft. Zudem stellt Nowak die Frage, ob sich die israelsolidarische Bewegung genügend gegen Rechts abgrenzt. Es geht um den Umgang mit dem in Deutschland noch relativ neuen Phänomen, dass sich
Parteien und Gruppierungen der äußersten Rechten verbal mit Israel solidarisieren und Israelfahnen auf ihren Veranstaltungen platzieren.


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Über die Unmöglichkeit, Ruhe zu finden – Ausgrenzung und widerständige Praktiken (II.Teil)

27.03.2018
27.04.2018, 19:00 Uhr - 28.04.2018, 19:00 Uhr
Zweitägige Veranstaltungsreihe von Teilhabe e.V. "Über die Unmöglichkeit, Ruhe zu finden – Ausgrenzung und widerständige Praktiken (II.Teil)" von Freitag, dem 27.4., bis Samstag, dem 28.4.18. 
 
Freitag 27.4., 19 Uhr: Buchvorstellung "Kein Wohlstand für alle!?: Wie sich Deutschland selber zerlegt und was wir dagegen tun können" von und mit Dr. Ulrich Schneider (Autor und Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes). 
 
„Wohlstand für alle“ lautet seit Ludwig Erhard das zentrale Versprechen aller Regierungen. Tatsächlich jedoch werden seit Jahrzehnten Reiche immer reicher, während immer größere Teile der Mittelschicht abgehängt werden und von der Hand in den Mund leben müssen. 
Das ist weder Zufall noch Schicksal, sondern das Ergebnis einer Politik, die sich immer stärker einem modernen Neoliberalismus verpflichtet sieht. Schonungslos dokumentiert Ulrich Schneider, wie es um die soziale Einheit Deutschlands wirklich bestellt ist. Er geht der Frage nach, wie es möglich ist, dass in einer Demokratie eine Politik Mehrheiten finden konnte, die wenige Reiche privilegiert, aber breite Bevölkerungsschichten benachteiligt. Schneider zeigt, wo Sozial- und Steuerreformen ansetzen müssen, um dieses Land wieder zusammenzuführen. 


Samstag 28.4., 13 Uhr: Infoveranstaltung zur „Grundsicherung im Alter und bei voller Erwerbsminderung“ sowie zur „Hilfe zum Lebensunterhalt“ mit Henrike Weber (Sozialverband VdK Berlin- Brandenburg e.V.).

In der Veranstaltung geht es darum, die Rechte und Pflichten der GrundsicherungsbezieherInnen und die Handhabung auf den Ämtern darzustellen. Dabei werden Themen wie Anrechnung von Zuverdienst, Sanktionen, Unterhaltspflicht Dritter, Ortsabwesenheit, Weiterbewilligung u.a. behandelt. Die ungeklärte Rechtslage im SGB XII führt zu willkürlichen Entscheidungen der SachbearbeiterInnen. Die Bearbeitung wird von verschiedenen SachbearbeiterInnen und in verschiedenen Bezirken unterschiedlich vorgenommen. Stigmatisierung und Diffamierung ist auf Ämtern, in den Medien und in der Öffentlichkeit oft die Regel. Daher nehmen besonders ältere Menschen aus Scham Grundsicherungsleistungen nicht in Anspruch, obwohl sie ein Recht darauf hätten. 


Samstag 28.4., 15 Uhr: Solidarisierung und Widerstand im Bereich der „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ sowie der „Hilfe zum Lebensunterhalt“.

Input: Andrea Collins, Thilo Broschell und Anne Seeck 
 
Es gibt in dem Bereich der Grundsicherung leider kaum Formen der Selbstorganisation. Wir möchten Möglichkeiten der Solidarisierung aufzeigen und ein Forum bieten, um gemeinsamen Widerstand in Gang zu bringen. Dazu laden wir Betroffene ein. 
 
https://www.teilhabe-berlin.de/ 
 
Unterstützt von Aktion Mensch

Veranstalter: Teilhabe e.V.

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Solidarisierung und Widerstand im Bereich der „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ sowie der „Hilfe zum Lebensunterhalt“

27.03.2018
28.04.2018, 15:00 Uhr - 28.04.2018, 17:00 Uhr
Es gibt in dem Bereich der Grundsicherung leider kaum Formen der Selbstorganisation. Wir möchten Möglichkeiten der Solidarisierung aufzeigen und ein Forum bieten, um gemeinsamen Widerstand in Gang zu bringen. Dazu laden wir Betroffene ein.
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Infoveranstaltung zur „Grundsicherung im Alter und bei voller Erwerbsminderung“ sowie zur „Hilfe zum Lebensunterhalt“

27.03.2018
28.04.2018, 13:00 Uhr - 28.04.2018, 15:00 Uhr
Henrike Weber, Sozialverband VdK Berlin- Brandenburg e.V. 

In der Veranstaltung geht es darum, die Rechte und Pflichten der GrundsicherungsbezieherInnen und die Handhabung auf den Ämtern darzustellen. Dabei werden Themen wie Anrechnung von Zuverdienst, Sanktionen, Unterhaltspflicht Dritter, Ortsabwesenheit, Weiterbewilligung u.a. behandelt. Die ungeklärte Rechtslage im SGB XII führt zu willkürlichen Entscheidungen der SachbearbeiterInnen. Die Bearbeitung wird von verschiedenen SachbearbeiterInnen und in verschiedenen Bezirken unterschiedlich vorgenommen. Stigmatisierung und Diffamierung ist auf Ämtern, in den Medien und in der Öffentlichkeit oft die Regel. Daher nehmen besonders ältere Menschen aus Scham Grundsicherungsleistungen nicht in Anspruch, obwohl sie ein Recht darauf hätten. 
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Kein Wohlstand für alle!?

27.03.2018
27.04.2018, 19:00 Uhr - 27.04.2018, 21:00 Uhr
Buchvorstellung von Dr. Ulrich Schneider  (Autor und Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes)

„Wohlstand für alle“ lautet seit Ludwig Erhard das zentrale Versprechen aller Regierungen. Tatsächlich jedoch werden seit Jahrzehnten Reiche immer reicher, während immer größere Teile der Mittelschicht abgehängt werden und von der Hand in den Mund leben müssen. Das ist weder Zufall noch Schicksal, sondern das Ergebnis einer Politik, die sich immer stärker einem modernen Neoliberalismus verpflichtet sieht. Schonungslos dokumentiert Ulrich Schneider, wie es um die soziale Einheit Deutschlands wirklich bestellt ist. Er geht der Frage nach, wie es möglich ist, dass in einer Demokratie eine Politik Mehrheiten finden konnte, die wenige Reiche privilegiert, aber breite Bevölkerungsschichten benachteiligt. Schneider zeigt, wo Sozial- und Steuerreformen ansetzen müssen, um dieses Land wieder zusammenzuführen. 
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Die Salonfähigen

27.03.2018
12.04.2018, 19:00 Uhr - 12.04.2018, 22:00 Uhr
Von „Geschlechtsumwandlungen“ und „Schwulenehe“: Respektvoller berichten.
 
 „Geschlechtsumwandlungen“, „Vorher/Nachher-Porträts“, „Schwulenehe“ und „schrille Paraden“. Allesamt klischeehafte Darstellungsformen in der Berichterstattung über Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen. Die Bundesvereinigung Trans* und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) klären auf über Möglichkeiten einer respektvollen und diskriminierungsfreien Berichterstattung.
 
 Anmeldung für Gebärdensprachdolmetschung bitte an info@leidmedien.de
 
 „Die Salonfähigen“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Lesben- und Schwulenverband, Leidmedien.de und Neue deutsche Medienmacher über Sprache und Bilder in den Medien. Wir wollen über fatale Beispiele lachen und werden am Ende hoffentlich schlauer rauskommen, als wir reingegangen sind.
 
 Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI).
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Menschen auf der Flucht

26.03.2018
26.04.2018, 19:00 Uhr - 26.04.2018, 21:30 Uhr
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Menschen auf der Flucht" Eine MAGNUM-PHOTOS-Ausstellung in Kooperation mit Amnesty International vom 05.04 bis 03.05.18 im Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte.

„Menschen auf der Flucht“ – hinter diesen Worten und den Fotografien der Ausstellung verbergen sich die Schicksale von über 65 Millionen Menschen. Große Fluchtbewegungen sind nichts Neues. Die Ausstellung umfasst 70 Jahre und geht zurück bis zum Zweiten Weltkrieg – eine Zeit massiver Vertreibungen. 
Menschen flüchten heute vor bewaffneten Konflikten in Ländern wie Syrien und Palästina, Afghanistan und Somalia, dem Irak, dem Jemen, der Zentralafrikanischen Republik, Burundi, Nigeria und dem Südsudan. Viele von ihnen sind schon seit Jahrzehnten auf der Flucht; viele wurden sogar als Flüchtlinge geboren. Menschen fliehen auch vor Verfolgung und massiver Diskriminierung. 
 
Sie haben das verbriefte Recht, internationalen Schutz zu suchen 
"Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen" heißt es in Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die die Staatengemeinschaft nach den Grausamkeiten des Zweiten Weltkriegs geschaffen hat. 
 
Die aktuellen Fluchtbewegungen nach Europa werden oft als „Flüchtlingskrise“ bezeichnet. Doch was wir tatsächlich erleben, ist eine Krise der Verantwortung und eine Krise der Solidarität. Die Industrienationen heißen Menschen auf der Flucht heutzutage nicht gerade willkommen und werden ihrer Verantwortung bei Weitem nicht gerecht. Die USA, China, Japan, Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind nominell die sechs wirtschaftlich stärksten 
Länder der Welt, doch sie beherbergen zusammen nicht einmal 12 Prozent aller Flüchtlinge weltweit. 
Stattdessen werden 85% der Menschen auf der Flucht von wirtschaftlich schwachen Ländern aufgenommen, meist sind es die Länder in der unmittelbaren Nachbarschaft der Herkunftsländer der Flüchtlinge. 
 
Wir wollen uns mit folgenden Fragen beschäftigen: 
 
• Wie hat sich Flucht in den Jahren seit 1948, als die ersten Bilder von Magnum entstanden, entwickelt? 
 
• Wie soll man mit den verschiedenen Fluchtgründen umgehen? (Politische Verfolgung, Krieg, Klima, Wirtschaft) 
 
• Was kann man tun, um eine menschenrechtskompatible Asylpolitik zu fördern? 
 
• Was brauchen geflüchtete Menschen, womit kann man sie am besten unterstützen? 
 
• Was ist vordringlich in der politischen Arbeit zu Flucht, Asyl und Integration? 
 

Es diskutieren: 
 
Monika Kadur, Mitglied der Berliner Härtefallkommission für den Flüchtlingsrat Berlin 
 
Ingeborg Heck-Böckler 
Amnesty International 
Vorstandsbeauftragte für Flüchtlingsschutz in NRW 
 
Nicolas Chevreux 
Amnesty International, Bezirk Berlin-Brandenburg, Referent für Asyl 
 
Mehmet Desde 
Amnesty International, Türkei-Gruppe Berlin 
 
Moderation: 
Stefanie Krebs-Pahlke, Amnesty International, Gruppe 1581 Berlin 
 
© Amnesty International, Foto: MAGNUM PHOTOS

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte, Humanistische Union e.V., Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte in Kooperation mit der Amnesty International Gruppe 1581

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Verbrannte Dörfer im Osten Europas

26.03.2018
25.04.2018, 18:00 Uhr - 25.04.2018, 22:00 Uhr
Vergessene Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges 

 Am 22. März 1943 wurden 149 BewohnerInnen des Dorfes Chatyn bei Minsk von einer SS-Einheit in einer Scheune zusammengetrieben und ermordet. Der Name Chatyn und das Datum seiner Zerstörung stehen heute stellvertretend für tausende im Zusammenhang mit dem deutschen Vernichtungskrieg vor allem in Belarus „verbrannte Dörfer“. Auch im besetzten Polen und der Ukraine wurden hunderte Dörfer von Wehrmacht, SS und Polizei zerstört. 
 
2018 jährt sich das Datum der Zerstörung Chatyns zum 75. Mal. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, diesem Komplex nationalsozialistischer Verbrechen einen größeren Platz im öffentlichen Bewusstsein einzuräumen. Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen, weitere Möglichkeiten der Erweiterung des Gedenkens an die Verbrechen des Nationalsozialismus zu diskutieren. 
 
Es diskutieren: 
 
Natalja Kyrillova, Historikerin und ehem. Leiterin der Gedenkstätte Chatyn 
 
Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, Touro College Berlin 
 
Moderation: Dr. Peter Jahn, Historiker und ehemaliger Leiter des Deutsch-Russischen Museums Karlshorst

Die Veranstaltungen wird gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. 
 
© Foto Nadine Klomke

 Veranstalter: KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion 
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