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Updated: 2 hours 15 min ago

Kollaborateure gesucht – Wie die EU afrikanische Staaten zur Flüchtlingsabwehr gewinnt

05.10.2018
25.10.2018, 20:00 Uhr - 25.10.2018, 22:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Christian Jakob & Simone Schlindwein (Berlin)

Migrationskontrolle ist in der EU zu einer Frage von größter innenpolitischer Bedeutung geworden. Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre BürgerInnen daran hindern, nach Europa zu gelangen. Die EU bietet dafür Militär- und Wirtschaftshilfe in Milliardenhöhe. Sie arbeitet mit Regimen zusammen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt und Entwicklungshilfe wird umgewidmet: Wer MigrantInnen aufhält, bekommt dafür Geld.

Es referieren Christian Jakob, taz-Autor und Autor des Buches «Diktatoren als Türsteher Europas», und Simone Schlindwein, die seit zehn Jahren in Uganda lebt und als Korrespondentin für die taz und verschiedenen andere Medien aus der Region der Großen Seen berichtet.

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Grundzüge einer fairen Außen- und Wirtschaftspolitik

05.10.2018
25.10.2018, 19:00 Uhr - 25.10.2018, 21:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Wolfgang Gehrcke (ehem. MdB der Partei Die LINKE)

In den politischen und Wirtschaftsbeziehungen kapitalistischer Länder ist es üblich, daß der Stärkere dem Schwächeren die Bedingungen diktiert. In der Regel dient das den Macht- und Profitinteressen der stärkeren Seite. Beispiele dafür gibt es zahllose, z.B. die Bedingungen, die der IWF oder die WTO wirtschaftlich schwächelnden Ländern immer wieder oktroyiert, wie Privatisierung von öffentlichem Gut, Öffnung ihrer Märkte und Kürzung ihrer Sozialausgaben. Die Bevölkerungen der betroffenen Länder werden so gut wie nie gefragt. Diesem massiv auf Ausbeutung zielenden Politikmodell setzt die Linke ein Modell entgegen, das auf gegenseitiger Fairness beruht, den anderen als Partner sieht und ihn nicht aus einer Position der Überlegenheit heraus zu Dingen zwingt, die nicht zu erfüllen sind. Dieses Politikmodell muß und kann die Basis für eine friedlichere Zukunft sein.

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Grundzüge einer fairen Außen- und Wirtschaftspolitik

05.10.2018
24.10.2018, 20:00 Uhr - 24.10.2018, 22:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Wolfgang Gehrcke (ehem. MdB der Partei Die LINKE)

In den politischen und Wirtschaftsbeziehungen kapitalistischer Länder ist es üblich, daß der Stärkere dem Schwächeren die Bedingungen diktiert. In der Regel dient das den Macht- und Profitinteressen der stärkeren Seite. Beispiele dafür gibt es zahllose, z.B. die Bedingungen, die der IWF oder die WTO wirtschaftlich schwächelnden Ländern immer wieder oktroyiert, wie Privatisierung von öffentlichem Gut, Öffnung ihrer Märkte und Kürzung ihrer Sozialausgaben. Die Bevölkerungen der betroffenen Länder werden so gut wie nie gefragt. Diesem massiv auf Ausbeutung zielenden Politikmodell setzt die Linke ein Modell entgegen, das auf gegenseitiger Fairness beruht, den anderen als Partner sieht und ihn nicht aus einer Position der Überlegenheit heraus zu Dingen zwingt, die nicht zu erfüllen sind. Dieses Politikmodell muß und kann die Basis für eine friedlichere Zukunft sein.

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Der kurze Frühling der Räterepublik

05.10.2018
25.10.2018, 18:30 Uhr - 25.10.2018, 21:30 Uhr

Vor hundert Jahren gelang einem behäbigen Völkchen am Rande der Alpen eine der wenigen erfolgreichen Revolutionen Deutschlands. Das Tagebuch der Bayerischen Räterepublik rekonstruiert das Geschehen anhand der Erlebnisse dreier revolutionärer Persönlichkeiten: Dem Anarchisten Erich Mühsam (Revolutionärer Arbeiterrat), der Kommunistin Hilde Kramer (KPD) und dem radikalen Sozialisten Ernst Toller (USPD).

Das Buch hebt sich in mehrerlei Hinsicht von der bisher zur Bayerischen Räterepublik erschienenen Literatur ab. Konzipiert als politische Dreierbiographie liefert es einen persönlichen Einblick in die Hoffnungen, Strategien und Fehlschläge der bayerischen Revolution. So gelingt es, den aktuellen Stand der Forschung mit einer packenden Erzählung zu vereinen. Systematisch räumt das Buch mit dem weit verbreiteten Mythos auf, es habe sich bei der Räterepublik hauptsächlich um die Phantasie einer Handvoll Literaten gehandelt. Dagegen wird das massenhafte Engagement der bayerischen Bevölkerung ins Zentrum gerückt. Gleichzeitig wird der bereits in der gängigen Bezeichnung »Münchner Räterepublik« implizierten Behauptung, die Revolution sei nur auf die Landeshauptstadt beschränkt gewesen, eine Darstellung der Räterepublik im bayerischen ›Hinterland‹ entgegengestellt.

Die Autorin Simone Schaupp liest aus ihrem aktuellen Buch zur Novemberrevolution in Bayern und zur bayerischen Räterepublik.

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Vortrag über das Studienzentrum Weikersheim

05.10.2018
19.10.2018, 20:00 Uhr - 19.10.2018, 23:00 Uhr

Diskussion/ Vortrag mit Timo Büchner (Netzwerk gegen Rechts Main-Tauber)

Auf Schloss Weikersheim gründete Hans Filbinger – einst NSDAP-Mitglied und NS-Marinerichter, später CDU-Politiker und baden-württembergischer Ministerpräsident – im Jahr 1979 das rechtskonservative «Studienzentrum Weikersheim» (SZW). Im Laufe der Jahrzehnte sorgte das SZW für reichlich Skandale, die lange Liste extrem rechter Redner*innen führte zum Vorwurf, das SZW sei ein Bindeglied zwischen konservativen und extrem rechten Strömungen.

Und heute? Das SZW, nach eigenen Angaben ein «Diskussionsforum für die zeitgemäße Formulierung eines freiheitlichen Konservatismus», entwickelt sich schrittweise zum bloßen Instrument der AfD. Timo Büchner gibt einen tiefen, detaillierten Einblick in die Netzwerke, in denen sich die zentralen Akteure des SZW seit Jahren bewegen.

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Selbstveränderung und Veränderung der Umstände

05.10.2018
15.10.2018, 19:00 Uhr - 15.10.2018, 21:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Frigga Haug (Soziologin, Esslingen)

Das Thema Selbstveränderung und Veränderung der Umstände zieht sich in mehr als drei Dekaden durch die Felder kritische Psychologie, Erinnerungsarbeit, Politik, Moral, Alltagsforschung, Gefühle, Angst, Literatur und Film, Erfahrung und Theorie, Subjektivität und Politik. Frigga Haug blickt in ihrem aktuellen Buch «Selbstveränderung und Veränderung der Umstände» auf Gedankengänge zurück, die in diesen Kontexten entstanden sind und die nach wie vor Aktualität besitzen. Sie fragt, was sich dabei lernen lässt über Theoriebildung, über Lernprozesse, über Vermittlung, über methodisches Herangehen, also über die Fragen nach nützlicher Wissenschaft für die Gesellschaft. Es wird deutlich, in welchen stürmischen, ja krisenhaften Zeiten sich feministisches Denken entwickelte und was an historischem Zeitwissen zum Verständnis dazugehört. Als Grundthema ihrer Überlegungen zieht sich die Frage durch: Wie können Lernerfahrungen festgehalten und tradiert werden in einem Prozess individueller und kollektiver Veränderung?

Frigga Haugs aktuelles Buch «Selbstveränderung und Veränderung der Umstände» erscheint im September 2018 im Argument Verlag. Weitere Infos zum Buch finden Sie hier

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Selbstveränderung und Veränderung der Umstände

05.10.2018
12.10.2018, 19:00 Uhr - 12.10.2018, 21:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Frigga Haug (Soziologin, Esslingen)

Das Thema Selbstveränderung und Veränderung der Umstände zieht sich in mehr als drei Dekaden durch die Felder kritische Psychologie, Erinnerungsarbeit, Politik, Moral, Alltagsforschung, Gefühle, Angst, Literatur und Film, Erfahrung und Theorie, Subjektivität und Politik. Frigga Haug blickt in ihrem aktuellen Buch «Selbstveränderung und Veränderung der Umstände» auf Gedankengänge zurück, die in diesen Kontexten entstanden sind und die nach wie vor Aktualität besitzen. Sie fragt, was sich dabei lernen lässt über Theoriebildung, über Lernprozesse, über Vermittlung, über methodisches Herangehen, also über die Fragen nach nützlicher Wissenschaft für die Gesellschaft. Es wird deutlich, in welchen stürmischen, ja krisenhaften Zeiten sich feministisches Denken entwickelte und was an historischem Zeitwissen zum Verständnis dazugehört. Als Grundthema ihrer Überlegungen zieht sich die Frage durch: Wie können Lernerfahrungen festgehalten und tradiert werden in einem Prozess individueller und kollektiver Veränderung?

Frigga Haugs aktuelles Buch «Selbstveränderung und Veränderung der Umstände» erscheint im September 2018 im Argument Verlag. Weitere Infos zum Buch finden Sie hier

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Unterwerfung als Freiheit. Leben im Neoliberalismus

05.10.2018
10.10.2018, 19:30 Uhr - 10.10.2018, 21:30 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Patrick Schreiner (Politikwissenschaftler, hauptamtlicher Gewerkschafter und Publizist)

Weit über Politik und Wirtschaft hinaus hat sich der Neoliberalismus in unserem Denken und im Alltagsleben verankert. Patrick Schreiner fragt nach den sozialen und ideologischen Mechanismen, durch die Menschen neoliberale Ansätze und Ideen als gut, angemessen und alternativlos akzeptieren. Dazu nimmt er in seinem Vortrag Ratgeberliteratur sowie Casting-Shows in den Blick. An diesen Beispielen zeigt er, wie Konkurrenzdenken, Leistungsideologie und Ich-Bezogenheit die Menschen vereinnahmen und welche Folgen das für die Einzelnen wie für die Gesellschaft hat. Dabei wird deutlich: Neoliberalismus ist eine Ideologie, die Freiheit verspricht, aber Elend und Unterwerfung bedeutet. – Der Vortrag basiert auf dem Buch des Referenten «Unterwerfung als Freiheit. Leben im Neoliberalismus».

Weitere Informationen: www.blickpunkt-wiso.de/unterwerfung-als-freiheit

Patrick Schreiner, Jahrgang 1978, ist promovierter Politikwissenschaftler, hauptamtlicher Gewerkschafter und Publizist. Er betreibt das Blog blickpunkt-wiso.de zu wirtschafts-, sozial- und verteilungspolitischen Themen. Seine Arbeitsschwerpunkte  sind Finanz- und Wirtschaftspolitik, Verteilung und politische Theorie.

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Unterwerfung als Freiheit. Leben im Neoliberalismus

05.10.2018
09.10.2018, 20:00 Uhr - 09.10.2018, 22:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Patrick Schreiner (Politikwissenschaftler, hauptamtlicher Gewerkschafter und Publizist)

Weit über Politik und Wirtschaft hinaus hat sich der Neoliberalismus in unserem Denken und im Alltagsleben verankert. Patrick Schreiner fragt nach den sozialen und ideologischen Mechanismen, durch die Menschen neoliberale Ansätze und Ideen als gut, angemessen und alternativlos akzeptieren. Dazu nimmt er in seinem Vortrag Ratgeberliteratur sowie Casting-Shows in den Blick. An diesen Beispielen zeigt er, wie Konkurrenzdenken, Leistungsideologie und Ich-Bezogenheit die Menschen vereinnahmen und welche Folgen das für die Einzelnen wie für die Gesellschaft hat. Dabei wird deutlich: Neoliberalismus ist eine Ideologie, die Freiheit verspricht, aber Elend und Unterwerfung bedeutet. – Der Vortrag basiert auf dem Buch des Referenten «Unterwerfung als Freiheit. Leben im Neoliberalismus».

Weitere Informationen: www.blickpunkt-wiso.de/unterwerfung-als-freiheit

Patrick Schreiner, Jahrgang 1978, ist promovierter Politikwissenschaftler, hauptamtlicher Gewerkschafter und Publizist. Er betreibt das Blog blickpunkt-wiso.de zu wirtschafts-, sozial- und verteilungspolitischen Themen. Seine Arbeitsschwerpunkte  sind Finanz- und Wirtschaftspolitik, Verteilung und politische Theorie.

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Wie viel Konzern braucht die Welt – wie viel Konzern verträgt die Welt? Wirtschaftspolitische Soirée zum Thema Globalisierung und Konzerninteressen

04.10.2018
15.10.2018, 16:45 Uhr - 15.10.2018, 19:00 Uhr

„Globalisierung gestalten!“ – heißt es auf der Homepage des Bundesverbands der deutschen Industrie, doch wer gestaltet unsere Welt in Zeiten der Globalisierung? Die Interessenlandschaft in den politischen Schaltzentralen der Welt wie Brüssel oder Washington ist vielfältig, doch wenn es zur konkreten Politikgestaltung kommt, wird der Blick eng – oftmals kommen vor allem die Großem zum Zuge, sprich die Lobbyverbände und VertreterInnen global agierender Konzerne.

Das gilt nicht nur für Wirtschafts-, sondern auch für die Handelspolitik: Schaut man sich die Anzahl der Lobbytreffen in Brüssel zu verschiedenen Handelsabkommen der EU an, fällt auf, dass vor allem die führenden Lobbyverbände der Industrie mit der EU Kommission im Gespräch sind. Zivilgesellschaftliche Verbände hingegen haben meist das Nachsehen.

Doch was heißt das nun konkret? Wer nimmt Einfluss, und wer setzt sich am Ende durch? Wie viel Konzern verträgt die Politik, wann wird der erhöhte Einfluss zur Gefahr für Demokratie und Umwelt- und Verbraucherstandards?

Diese und mehr Fragen diskutieren wir mit namhaften Vertretern von Industrie und Zivilgesellschaft im Rahmen unserer wirtschaftspolitischen Soirée zu Globalisierung und Konzerninteressen.

vorläufiges Programm

Einlass 16:45 Uhr

17:00 Uhr Begrüßung: Jürgen Maier (Geschäftsführer Forum Umwelt und Entwicklung)

17:10 Uhr Keynote Konzerne und Demokratie: Thilo Bode (Geschäftsführer von foodwatch International) - tbc

17:30 Uhr Diskussionsrunde mit:

  • Kurt-Christian Scheel, Geschäftsführer Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
  • Imke Dierßen, Politische Geschäftsführerin LobbyControl
  • Norbert Theihs, Verband der Chemischen Industrie (VCI)
  • Gerhard Schick, MdB Bündnis 90/Die Grünen - tbc

    Moderation: Anna Cavazzini, Handels- und Europaexpertin

19 Uhr Empfang

Um Anmeldung wird gebeten an: grotefendt@forumue.de

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Chemnitz, Köthen und kein Ende: Das rechte Denken, seine Fehler und die schlechten Kritiken daran.

03.10.2018
22.10.2018, 19:30 Uhr - 22.10.2018, 21:30 Uhr

Chemnitz, Köthen und kein Ende: Das rechte Denken, seine Fehler und die schlechten Kritiken daran.

Ankündigungstext folgt noch. www.kk-gruppe.net

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Chemnitz, Köthen und kein Ende: Das rechte Denken, seine Fehler und die schlechten Kritiken daran

03.10.2018
21.10.2018, 19:30 Uhr - 22.10.2018, 22:59 Uhr

Chemnitz, Köthen und kein Ende: Das rechte Denken, seine Fehler und die schlechten Kritiken daran.
Vortrag und Diskussion
Referent: Peter Decker, Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt.
Mehr Infos unter: www.kk-gruppe.net
und: www.gegenstandpunkt.com
Eintritt frei, Spendenbox vorhanden

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Rechts- und Sani-Trainings für Ende Gelände, Aktion Unterholz und Hambi

03.10.2018
07.10.2018, 12:00 Uhr - 07.10.2018, 17:00 Uhr

RECHTS- UND SANI-TRAINING

SONNTAG, 07. Oktober | 12-17 Uhr | (Rechtstraing 12-14 Uhr, Sani-Training 14:30-17 Uhr)

im NewYorck im BETHANIEN, Mariannenplatz 2a, 10997 Berlin-Kreuzberg (U1/U8 Kottbusser Tor) 

https://www.facebook.com/events/312538536198290/

 

Im Hambacher Forst läuft die „Aktion Unterholz" und ruft zu kollektiven Aktionen zivilen Ungehorsams mit einem klaren Aktionskonsens auf. Die „Aktion Unterholz" kämpft für den Erhalt des Hambacher Waldes und ein Ende der Kohleverstromung. 

Für den 6.10. und 25.-29.10. ruft ENDE GELÄNDE zu Massenaktionen des zivilen Ungehorsams gegen den Braunkohleabbau und die Rodung des Hambacher Waldes auf.

Der Hambacher Wald ist in den letzten Jahren zu einem Symbol des Kampfes und der Hoffnung für eine alternative, lebenswerte und klimagerechte Welt geworden. Der Großteil der Waldbesetzung wurde inzwischen geräumt. Mit im Vorfeld konstruierten fadenscheinigen Begründungen und tausenden Polizisten werden Baumhäuser geräumt und zerstört. Bäume werden gefällt, um die Rodung des Waldes im Oktober vorzubereiten. Einzigartige Natur und das Klima werden für die Interessen eines einzigen Konzerns geopfert. Ein weiteres Mal sehen wir, dass die Wirtschaft unserer aller Leben bestimmt und die Regierung zum Erfüllungsgehilfen degradiert wurde. Die Gesundheit von Aktivist*innen wird gefährdet und Grundrechte werden verletzt. Im Wald, aber auch an vielen anderen Orten, wird gegen die Räumung protestiert.

Sei Teil einer breiten, vielfältigen Bewegung für die Erhaltung des Waldes und kämpfe mit uns für das Ende der Kohleverstromung und gegen den Kapitalismus. Die Aktionen werden weitergehen, bis die Räumung und die Rodung endgültig verhindert sind.

 SEI DABEI UND UNTERSTÜTZE DEN HAMBACHER WALD UND DIE AKTION UNTERHOLZ! 

 https://aktion-unterholz.org/ 

 https://hambacherforst.org/ 

 

Wir wollen uns gut vorbereiten: für Aktionen für Klimagerechtigkeit Anfang November im Rheinland und darüber hinaus. Deshalb bieten wir am Sonntag (7.10.):

Rechtliche Informationen: von 12 bis 14 Uhr

Sani-Workshop: von 14:30 bis 17 Uhr

Ihr könnt selbstverständlich zu beiden Workshops kommen oder auch nur zu einem. Vorkenntnisse braucht ihr keine!

 

Workshop Rechtshilfe (12 bis 14 Uhr):

Wenn es bei Demos und Protestaktionen Stress mit der Polizei gibt, ist es wichtig, die eigenen Rechte und Grenzen zu kennen. Wir möchten mit euch über Erfahrungen aus vergangenen Aktionen sprechen und diese mit den gesetzlichen Vorgaben abgleichen: Wann bin ich Teil einer Versammlung? Was darf ich zu Aktionen mitnehmen (und was nicht)? Und welche Auswirkungen hat die Neuerung im Widerstands-Paragraphen?

Ziel des Workshops ist es, dass ihr gut informiert selbst entscheiden können, wie ihr euch bei einer Konfrontation mit der Polizei verhaltet.

Es ist gut, wenn sich Menschen schon vor der Aktion intensiv mit den rechtlichen Themen auseinandersetzen! Ausführlichere Informationen zu rechtlichen Fragen findet ihr in der Rechtshilfe-Broschüre, die für Aktionen erstellt wurde.

www.ende-gelaende.org/de/aktion/rechtliches/ 

Bezugsgruppen-Sani-Workshop für Aktionen (14:30 bis 17 Uhr):

Ziel des Workshop ist es, euch dazu zu ermächtigen, euch gegenseitig zu helfen. Dafür machen wir einen kleinen Ausflug in die stabile Seitenlage, zu den Druckverbänden und natürlich zum Augenausspülen. Wir bieten also eine Auffrischung bzw. einen kleinen Grundkurs in Sachen Erste Hilfe an, stellen ein paar demo- und aktionsspezifische Szenarien vor und spielen diese durch.

Dinge die sinnvoll mitgebracht werden können, sind: alte, abgelaufene Verbandskästen (aus einem Auto) sowie leere PET-Flaschen (0,5l oder 1l) MIT! einem Deckel der ein oder mehrere Löcher hat.

 

Für alle Trainings:

Die Workshops finden auf Deutsch statt – Flüsterübersetzung kann organisiert werden. 

Die Trainings sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Fragen gerne per E-Mail an berlin@ende-gelaende.org

 

Weitere geplante Trainings:

     19.10. Aktionstraining in Berlin

     21.10. Aktionstraining in Berlin

 „Ende Gelände, Hambi bleibt - one struggle, one fight!" 

 Wir freuen uns auf euch! 

 Ende Gelände Berlin 

 berlin@ende-gelaende.org 

 http://endegelaendeberlin.blogsport.eu 

www.facebook.com/EndeGelaendeBerlin/

https://www.facebook.com/events/312538536198290/

https://www.facebook.com/events/1959589351005358/

 

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Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft

02.10.2018
13.10.2018, 19:00 Uhr - 13.10.2018, 21:00 Uhr

Wann: 13. Oktober, 19 Uhr

Wo: Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/Main

Der erste von drei Bänden zu „Biographie und Werkentwicklung“ von Karl Marx. Weit enger als bisher und auf neuen, im Umfeld der MEGA (Marx Engels Gesamtausgabe) entstandenen Forschungen beruhend, wird Marx‘ wendungsreiches Leben und sein Torso gebliebenes Werk in Beziehung gesetzt.

Der erste Band behandelt Marx‘ Jugend in Trier, sein Studium in Bonn und Berlin sowie den Zusammenhang seiner poetischen Versuche mit seiner frühen Auseinandersetzung mit Hegel vor dem Hintergrund der politisch-religiösen Konflikte in Preußen. Frühe Freunde wie Bruno Bauer und Arnold Ruge werden hier nicht erst aus der Perspektive der späteren Zerwürfnisse dargestellt, es wird vielmehr der Frage nachgegangen, was sie zu engen persönlichen Freunden und politischen Gesinnungsgenossen machte. Reflektiert wird aber auch, dass eine Biographie kein zeitloser Blick auf vergangene Zeiten ist. In ihren Perspektiven und Gewichtungen ist sie stets von den Konflikten der eigenen Zeit beeinflusst. Weitere Infos

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Die Identitären: wie rechtsextreme Ideologie popularisiert wird

02.10.2018
12.10.2018, 19:00 Uhr - 12.10.2018, 21:00 Uhr

Wann: 12. Oktober, 19 Uhr

Wo: Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/Main

Seit 2012 treiben die sogenannten „Identitären" ihr Unwesen, auch in Deutschland. Ihnen geht es nicht um einen Kampf um Parlamentssitze, sondern um einen Kampf um die Köpfe.

Die Identitären wollen eine „Kulturrevolution von rechts". Ihre Mittel: Kampagnen, Provokationen, Einschüchterungen. Sie sind keine Massenorganisation, im Gegenteil: Sie sind eine elitäre Kaderorganisation – allerdings mit Reichweite und professioneller Medienarbeit. Sie agitieren gegen Flüchtlinge und schüren Hass gegen jene, was sie als „fremd“ klassifizieren. Sie wollen eine rechtsextreme Ideologie salonfähig machen – vor allem bei jungen Menschen.

Wer sind die „Identitären“ und wie sind sie politisch einzuordnen? Was sind ihre Strategien? Und vor allem: Was können wir tun, um ihnen unbequem zu werden? Diese und andere Fragen werden im Rahmen der Buchvorstellung diskutiert. Weitere Infos

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Fassbinder, Immobilienspekulation, antisemitisches Ressentiment. Ist das Stück „Müll-Stadt-Tod“ heute wieder relevant?

02.10.2018
11.10.2018, 19:00 Uhr - 11.10.2018, 21:00 Uhr

Wann: 11. Oktober, 19 Uhr

Wo: ClubVoltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/Main

Die Immobilienspekulation blüht wieder. Zugleich wird antisemitisches Ressentiment deutlicher sichtbar. Was beide miteinander zu tun haben, wurde literarisch reflektiert. Die unterschiedlichen Antworten von Fassbinders Drama „Der Müll, die Stadt und der Tod“ und Zwerenz‘ Roman „Die Erde ist unbewohnbar wie der Mond“ setzt Menne in Bezug zum heutigen Alltag: Kritik am System oder Hetze gegen einzelne Personen? Wie erwächst aus ganz normaler Marktwirtschaft vorurteilsgeladenes Ressentiment? Warum werden „externe Effekte“ nicht dem System, sondern einzelnen Personen angelastet? Beide Texte behandeln den heute wieder topaktuellen Stoff. Doch zeigen sie den Projektionsmechanismus kritisch auf? Oder wiederholen sie Stereotype und Personalisierungen einfach?

In seiner Einführung berichtet Michael Töteberg von den Auseinandersetzungen vor, während und nach der Bühnenbesetzung, die er live miterlebt hat. Weiter Infos

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Exzesse. Wer tanzt, tötet nicht

02.10.2018
10.10.2018, 19:00 Uhr - 10.10.2018, 21:00 Uhr

Wann: 10. Oktober, 19 Uhr

Wo: Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/Main

Nicht nur in kriegerischen Auseinandersetzungen begegnen sich Menschen mit exzessiver Gewalt, auch in befriedeten Gesellschaften kommt es regelmäßig zu grausamen Handlungen. Worauf gründen solche Orgien der Gewalt? Zeichnen die jeweilige Situation und sozialen Verhältnisse dafür verantwortlich oder gehört die Lust am Extremen zum natürlichen Erbe der Menschheit? So oder so gibt es eine Sehnsucht nach dem Krassen.

Doch müssen Exzesse nicht in einem Blutrausch kulminieren. Die Nachtseite des menschlichen Begehrens kann ebenso in sozialverträglicher Form ausgelebt werden. Auf seiner Suche nach Antworten unternimmt Wetz waghalsige Streifzuge durch die „Fröhliche Wildnis“ prickelnder Sportevents, nächtlicher Partymeilen, zügelloser Liebesspiele. Sich berauschen, tanzen, feiern: -  Wetz zeigt, warum es wichtig ist, auch mal über die Stränge zu schlagen. Weiter Infos

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Tagesseminar "Auf den Spuren des deutschen Kolonialismus"* 5.10.2018 in Berlin

02.10.2018
05.10.2018, 11:58 Uhr - 05.10.2018, 12:12 Uhr

am Fr. 5. Oktober, 10:00 - 18:00 Uhr in Berlin

Das Seminar besteht aus zwei Teilen. Zunächst treffen wir uns in Berlin-Mitte zu einem Stadtrundgang zur Berliner Kolonialgeschichte. Zum gemeinsamen Mittagessen fahren wir dann nach Weißensee, wo der zweite Teil im tagungswerk Seminar- und Gästehaus stattfindet.

Die politischen Kämpfe von Nachkommen der Opfer des deutschen Kolonialismus zeigen erste Wirkungen: Ihre Perspektiven und Forderungen wurden in den gesellschaftlichen Diskursen sichtbarer und erste Teilerfolge partieller Verantwortungsübernahme für die Verbrechen der Kolonialzeit wurden erzielt. Trotzdem gilt die Kolonialzeit vielen Deutschen bis heute als eher unwichtige Epoche und zentrale Forderungen bleiben bisher unerfüllt.

Als Teil der kritischen Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus nehmen wir die Auswirkungen der (post-)kolonialen Ordnungen (gesellschaftlich, politisch, sozial, kulturell, ökonomisch) auf das Leben der Menschen in den ehemaligen Kolonien und auf Berlin als Hauptstadt der ehemaligen Kolonialmacht in den Blick.
 
Am Vormittag werden wir zentrale Orte deutscher Kolonialgeschichte in Berlin während eines Stadtrundgangs vorstellen und ihre Aktualität bis in die heutige Zeit aufzeigen. Der Herero-Aktivist Israel Kaunatjike wird im zweiten Teil des Seminars am Beispiel der Verbrechen der deutschen Kolonialmacht im damaligen Deutsch-Südwestafrika (Namibia) vom Gedenken an die Kolonialgeschichte in Namibia und seinem Kampf für die Anerkennung der Verbrechen und die Entschädigung der Opfer berichten.

Mit diesem Seminar wollen wir auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den jeweiligen Erinnerungskulturen in Afrika und hier in Europa aufzeigen und unsere Sichtweisen auf den deutschen Kolonialismus erweitern.

Israel Kaunatjike wurde 1947 in Okahandja, der Hauptstadt der Herero, in Namibia geboren. Seit 1970 lebt er in Berlin.

Teilnahmebeitrag: 10€ pro Person (ermäßigte 5€)

Wir bitten um Anmeldung auf solarev.org/be-aware/anmeldung.

* Die Veranstaltung ist als Bildungsurlaub nach §11 BiUrlG des Landes Berlin anerkannt!
Bildungsurlaub bezeichnet den Rechtsanspruch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber ihrem Arbeitgeber auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für die Teilnahme an anerkannten oder als anerkannt geltenden Veranstaltungen, die der politischen Bildung und/oder beruflichen Weiterbildung dienen. Weitere Infos: https://www.berlin.de/sen/arbeit/berlinarbeit-ziel-3/bildungsurlaub/

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Das Kongo Tribunal am 08. Oktober 2018 um 19:30 OmU

01.10.2018
08.10.2018, 19:30 Uhr - 08.10.2018

Eine Veranstaltung im Rahmen der Filmreihe "Blick nach Afrika“ in Kooperation mit dem RegenbogenKINO

"Das Kongo Tribunal“ durchleuchtet anhand eines Tribunals vor Ort im Ostkongo und in Berlin die Gründe und Hintergründe für den seit bald 20 Jahren andauernden Krieg im Gebiet der Großen Seen. Dabei entsteht ein menschlich erschütterndes, analytisch tiefgründiges Tableauder neokolonialen Weltordnung...

Als Gast begrüßen wir Francois Nzinga, der uns die Sicht eines Kongolesen auf die Ereignisse der letzen Jahrzehnte verleiht und mit uns nach dem Film über die Rolle der globalen Konzerne in dem Krieg diskutiert.

Eintritt: 6 € normal, 4 € ermäßigt

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Karl Marx 200

01.10.2018
18.10.2018, 19:00 Uhr - 18.10.2018

Die Diskussion um das Erbe der 68er-Bewegung hat im Laufe des Jahres 2018, also nach einem halben Jahrhundert, parallel zum 200-jährigen Geburtstagsmemorial ihres „Übervaters“ Karl Marx stattgefunden. Beide Ereignisse sind in allerlei Rückbesinnungsveranstaltungen, Publikationen und Kolloquien verhandelt worden. Auch ARCH+ (Erstausgabe 1968) und die taz (Erstausgabe 1978) erinnern sich just in diesem Jahr ihrer Gründungsstunden. Dass sich in diesen vier historischen Eckpunkten nicht nur eine zufällige zeitliche Verschneidung zeigt, sondern dass sie auf Prägungen verweisen, die in den Aktionsimpulsen von 1968 zusammenliefen, wollen ARCH+ und die taz am Ende dieses kollektiven Gedenkjahres diskursiv beleuchten.

Im Fokus des Vortrags von Bertram Schefold, Wirtschaftstheoretiker und Dogmenhistoriker an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Marx-Engels-Gesamtausgabe, steht die Darstellung der Marxschen Lehre als einer Variante der ökonomischen Theorie. Im anschließenden Gespräch, moderiert von taz-Redakteur Stefan Reinecke, diskutieren Helga Fassbinder, die Anfang der 1970er-Jahre als Mitherausgeberin der ARCH+ starke Impulse gesetzt und sich ausführlich mit der Bodenfrage beschäftigt hatte, und Anne Kockelkorn, Architekturhistorikerin an der ETH Zürich, die den neoliberalen Turn des Sozialen Wohnungsbaus und der Finanzialisierung der Architektur erforscht hat, mit Bertram Schefold über die Frage, was wir heute von Marx (immer) noch lernen können.

 

Die Veranstaltung bietet darüber hinaus die Gelegenheit, vor der offiziellen Eröffnung den taz Neubau des Zürcher Büros E2A von innen zu erleben.

Programm

Begrüßung: Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber ARCH+ und Karl-Heinz Ruch, Geschäftsführer taz

Einführung: Karin Wilhelm, Architekturtheoretikerin, Beiratsmitglied ARCH+ und Nikolaus Kuhnert, Mitherausgeber ARCH+

Vortrag von Bertram Schefold, Wirtschaftstheoretiker, über die Theorie von Karl Marx.

Anschließende Podiumsdiskussion mit Bertram Schefold, Helga Fassbinder, Stadtplanerin und ehemalige Mitherausgeberin der ARCH+, Anne Kockelkorn, Architekturhistorikerin

Moderation: Stefan Reinecke, taz-Redakteur

Eine gemeinsame Veranstaltung von ARCH+ Verein und taz. Die Veranstaltung wurde von Karin Wilhelm in Zusammenarbeit mit ARCH+ konzipiert und organisiert.

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