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Updated: 53 min 34 sec ago

Alles Andere zeigt die Zeit - in Leipzig und anderswo 1989-2015

09.01.2018
18.01.2018, 19:00 Uhr - 18.01.2018
Regie: Andreas Voigt, Dokumentarfilm, 95 min, Deutschland 2015 
 
Mit einer Einführung von Klaus Wolfram (Philosoph, Zeitzeuge / Neues Forum) 
 
Der neue Film der LEIPZIG-REIHE, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Filmpreis 2017. 
 
In ALLES ANDERE ZEIGT DIE ZEIT kehren wir noch einmal zurück zu einigen Protagonist*innen aus den früheren Filmen der LEIPZIG-REIHE. Zu Beginn der Dreharbeiten – Ende 1989, nach dem Fall der Mauer – waren Isabel, Jenny und Sven noch Schüler. Sie waren Teenager, 14, 15 Jahre alt. 
Die Folgen des gesellschaftlichen Umbruchs in den Jahren nach dem Zusammenbruch der DDR haben sie mit voller Wucht getroffen. Sie waren mitten in der Pubertät, in einem Alter, in dem man so empfindsam, prägbar und verletzbar ist, wie später wohl kaum mehr. 
Die Protagonist*innen sind heute um die 40. Ihre Lebenszeit in der Bundesrepublik ist inzwischen länger als jene, die sie in der DDR verbracht haben. 
 
Drei stehen im Zentrum des neuen Films – heute, über 25 Jahre nach dem ersten Film: 
 
ISABEL einst Punkmädchen, heute Insolvenzverwalterin 
 
JENNY begibt sich auf die Suche nach der verhängnisvollen 
Geschichte ihrer Familie 
 
SVEN schlägt sich als Arbeitsloser durchs Leben 
 
Dokumentarfilm, 95 Min, Deutschland 2015 
 
Eintritt frei 
 
Die Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte initiiert mit der „Kinemathek im HDM“ eine Filmreihe mit drei bis vier Terminen in jedem Winter, jeweils zu einer bestimmten Thematik. 
 
Die Reihe startet 2018 mit drei Dokumentarfilmen unter dem Motto „Wende“, die unterschiedliche Ereignisse, Erlebnisse und Schicksale verfolgen. Nach jeder Filmvorführung findet eine Diskussion mit Filmteammitgliedern, Protagonist*innen oder Zeitzeug*innen statt. 
 
Ziel der Filmreihe ist es, wichtige Zeitpunkte der Geschichte in Form der dokumentarischen Erfahrung aktuell zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Kinemathek im HDM

09.01.2018
18.01.2018, 19:00 Uhr - 22.03.2018, 21:30 Uhr
Im Januar 2018 startet die Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte die Filmreihe "Kinemathek im HDM". Die Reihe beginnt mit drei bedeutenden deutschen Dokumentarfilmen und steht unter dem Motto „Wende“. 
 
Im Januar, Februar und März 2018 zeigen wir jeweils einen Dokumentarfilm, der sich mit unterschiedlicher Zuspitzung den Ereignissen, Erlebnissen und Schicksalen dem Thema „Wende“ widmet. 
Bei jeder Filmvorführung findet eine Diskussion mit Filmteammitgliedern, Protagonist*innen oder Zeitzeug*innen statt. Ziel der Filmreihe ist es, wichtige Zeitpunkte der Geschichte in Form dokumentarischer Erfahrung aktuell zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. 
 
 
Kinemathek im HDM 
 
18.01.18 Alles Andere zeigt die Zeit 
in Leipzig und anderswo 1989-2015 
 
Regie: Andreas Voigt, Dokumentarfilm, 95 min, Deutschland 2015 
 
Mit einer Einführung von Klaus Wolfram (Philosoph, Zeitzeuge / Neues Forum) 
 
 
21.02.18 Off Ways / Von Wegen 
 
Regie: Uli M Schueppel, Dokumentarfilm, 91 min, Deutschland 2009 
 
In Anwesenheit von Uli M Schueppel (Regisseur und Filmemacher) 
 
 
22.03.18 Generation `89 - Erwachsen werden im Wendejahr 
 
Regie: Anke Ertner, Dokumentarfilm, 72 min, Deutschland 2014 
 
 
Alle Vorführungen jeweils um 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal im 
Haus der Demokratie und Menschenrechte 
Greifswalder Str. 4 
10405 Berlin 
 
Eintritt frei
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Sören Kohlhuber: Retrofieber-Lesung

08.01.2018
12.01.2018, 21:00 Uhr - 12.01.2018

Am Freitag wird der antifaschistische Journalist Sören Kohlhuber aus seinem Buch "Retrofieber" lesen. Offen ab 20 Uhr - Beginn 21 Uhr.

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„Reise in den Herbst” Dokumentarfilm über wachsenden Rechtspopulismus und linken Protest

08.01.2018
25.01.2018, 19:00 Uhr - 25.01.2018
„Reise in den Herbst” – Dokumentarfilm über wachsenden Rechtspopulismus und linken Protest

Vom Treffen der europäischen Rechten am Deutschen Eck Anfang 2017 bis zu den G20-Protesten in Hamburg reiste Filmemacher Martin Keßler durch Deutschland und interviewte u. a. Opel-Arbeiter nach der Übernahme durch Peugeot und den Soziologen Jean Ziegler, der die „kannibalische Weltordnung“ anklagt. 
Trailer und mehr Infos zum Film hier.
Eintritt: 6 € / 1 €
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Holo ICO Launch

05.01.2018
09.01.2018, 20:00 Uhr - 09.01.2018, 23:00 Uhr
ICO: Initial Community Offering

Holo is a community of passionate humans building a distributed cloud, owned and run by users like you and me.                                     We believe in the power of a truly peer-to-peer Internet.

Holo / Holochain Team mit Emaline Friedman, Giancarlo Sandoval und Anders Aamodt erklären
  • die Aktivitäten von Holo 
  • die Unterschiede  zwischen Blockchain (Bitcoin) und Holochain (Holofuel) und deren Cryptocurrencies
  • den Ablauf des ethischen ICO von Holo

mehr vorab in englischer Sprache in the article by Emaline Friedman on Medium: https://bit.ly/HoloICO
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Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh 15 Uhr 30 Stuttgart, Schloßplatz

04.01.2018
06.01.2018, 15:30 Uhr - 06.01.2018
Der Kreisvorstand der VVN-BdA Stuttgart ruft zur Kundgebung am Samstag 6.1.2018 um 15 Uhr 30 zur Erinnerung an Oury Jalloh auf
Samstag 6.1.2018 auf dem Schloßplatz, StuttgartBeginn um 15 Uhr 30
Die Kreisvereinigung Stuttgart der VVN-BdA ruft zusammen mit anderen Gruppen zu einer Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh auf.. Er war ein Asylsuchender aus Sierra Leona. Vor 13 Jahren wurde er nach einer Festnahme in Dessau von Polizisten auf einer Polizeiwache zu Tode geprügelt. Wahrscheinlich um die Tat zu vertuschen zündeten die Polizisten dann die Matratze in der Zelle, in der sie ihn eingesperrt hatten, an. Oury Jalloh war an Händen und Füßen gefesselt und soll trotzdem die Matratze angezündet haben. Bis Ende letzten Jahres vertuschte die Staatsanwaltschaft diesen Mord an ihn und weigerte sich gegen die Polizisten zu ermitteln.Erst Ende 2017 wurde die Ermittlungen neu aufgenommen.  Eine Initiative hatte die ganzen Jahre über versucht Aufklörung über diesen Skandal zu betreiben. Sie besorgten auch zwei Brandgutachten, die eindeutig belegten, dass Oury Jalloh gar nicht in der Lage gewesen ist die Matratze zu entzünden. Außerdem musste um den Brand zu verursachen mit großer Wahrscheinlichkeit Brandbeschleuniger eingesetzt worden sein.
Am Sonntag 7.1. findet in Dessau eine Demonstration zur Erinnerung Oury Jalloh statt. In Stuttgart gehen wir einen Tag davor auf die Straße.
Samstag 6.1.2018Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh und gegen rassistische Gewalt15 Uhr 30 auf dem Schloßplatz in Stuttgart (Bei den Fahnenmasten)
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EUropefication – Friedensprojekt oder Kapitalismus ohne Demokratie?

03.01.2018
25.01.2018, 18:15 Uhr - 25.01.2018, 20:30 Uhr
Spätestens durch das Brexit-Referendum 2016 wurde klar: Anti-EU-Positionen sind mehrheitsfähig. Schon die gescheiterten Referenden über die EU-Verfassung in mehreren Mitgliedsstaaten deuteten in diese Richtung und bei Wahlen erreichten 2017 EU-kritische Parteien in den Niederlanden, Frankreich, Österreich und Deutschland durchweg zweistellige Ergebnisse. Grund genug, sich mit dieser Europaskepsis näher zu beschäftigen.
 Medial präsent sind weit überwiegend Parteien und Personen aus dem konservativen und rechtspopulistischen Lager. Le Pen, Farrage, Wilders und Petry setzten im Wahlkampf auf Klischees von faulen Menschen in den südlichen EU-Ländern, die von den wirtschaftlich starken Nordländern leben würden, dem Versprechen einer restriktiveren Wirtschaftsmigration aus anderen (insb. osteuropäischen) EU-Staaten und eine Anti-Establishment-Rhetorik gegen “Brüssel”.

Die EU erscheint nicht zuletzt aufgrund dieser Ablehnung durch reaktionäre Kritik als ein progressives Projekt: Ein weltoffenes, freiheitliches Bündnis, das für Werte wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit steht und den Friedensnobelpreis mehr als verdient hat. Eine Fortentwicklung hin zu den “Vereinigten Staaten von Europa”, die die Nationalstaaten überwinden würden, wird vielfach als logische und erstrebenswerte Konsequenz des europäischen Einigungsprozesses gesehen.
 Übersehen werden im öffentlichen Diskurs aber die Stimmen, die diese positive Wahrnehmung hinterfragen. Anlässe gab und gibt es genug: Jährliche Todesfälle an den EU-Außengrenzen in vierstelliger Höhe und die Pläne zum Aufbau einer EU-Armee lassen Zweifel an den Werten Frieden und Freiheit aufkommen. Eine strenge Sparpolitik in südlichen Euroländern und die zentrale Stellung der ökonomischen Grundfreiheiten in den europäischen Verträgen scheinen jenen recht zu geben, die die EU für ein Projekt der wirtschaftlichen Eliten halten, das den “kleinen Leuten” aber nicht viel zu bieten hat. Und wie demokratisch ist eine EU, deren Parlament wenig zu sagen hat, die aber 2015 nach dem Referendum über das Sparprogramm so sehr in die griechische Innenpolitik eingriff, dass viele von einem Putsch sprachen?

Wir wollen mit unseren Gästen diskutieren: Sind diese Kritikpunkte angebracht oder vielmehr Teil einer postfaktischen Diffamierung der EU? Und wenn sie zutreffen, sind sie nur einzelne Nebenerscheinungen eines strahlenden Erfolgsprojektes, die durch einige demokratische und soziale Reformen beseitigt werden können? Oder geben sie Anlass, das Projekt “Europäische Union” als Ganzes oder jedenfalls einen weitergehenden Ausbau, der seit der Wahl von Donald Trump verstärkt diskutiert wird, infrage zu stellen?

Unsere Gäste:

Prof. Dr. Markus Kotzur, LL.M. (Duke Univ.)
 Universität Hamburg, Lehrstuhl für Europa- und Völkerrecht

Prof. Dr. Andreas Fisahn
 Universität Bielefeld, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Umwelt- und Technikrecht und Rechtstheorie
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A future beyond the global colorline?!

03.01.2018
20.01.2018, 12:00 Uhr - 20.01.2018, 18:30 Uhr
“The problem of the twentieth century is the problem of the color line.”
W.E.B. Du Bois, The Souls of Black Folk

Wir beginnen das Jahr 2018 am 19. und 20. Januar mit einer spannenden Konferenz unter dem Titel: "A future beyond the global colorline?! Afrikanisch_diasporische Perspektiven auf globale Verhältnisse" und laden an zwei Tagen zum Austausch mit unseren Referent*innen ein. Ist die "color line" des 20. Jahrhunderts überwunden? Weiterbestehende koloniale Verhältnisse werfen diese Aussage von W.E.B. Du Bois wieder in den Raum- auch mit Blick auf die Zukunftsvisionen afrikanisch_diasporischen Aktivist*innen.

Die Konferenz ist die zweite Konferenz, die im Rahmen unseres aktuellen Projekts "Zukunft bestimmen: afrikanisch-diasporische Perspektiven im Kontext globaler Ungleichheiten" stattfindet. Das Kernanliegen des Projekts ist es die unterschiedlichen afrikanisch_diasporischen Zukunftsperspektiven zu erfassen, zu analysieren und sichtbar zu machen.

Im Rahmen des zweiten Konferenztages am 20. Januar möchten wir den Rahmen für die Auseinandersetzung mit afrikanischer_diasporischer Visionen über die Zukunft globaler Handelsbeziehungen und Wirtschaftsstrukturen erweitern. Zusammen mit unseren Referent*innen und Zuhörer*innen möchten wir eine Diskussion darüber führen, wie eine Zukunft jenseits von bestehenden globalen und lokalen Ungleichheiten aussehen kann. Wie müssen Handelsbeziehungen in Zukunft strukturiert werden, um die gegenwärtigen neokolonialen Wirtschaftsbeziehung zwischen Afrika und Europa aufzubrechen? Welche lokalen und regionalen Wirtschaftsmodelle in afrikanischen Ländern und der Diaspora können zur Entkolonialisierung der heutigen Handelsstrukturen beitragen?

Unter anderem mit:                                                                                                                                                 
Boniface Mabanza, Pascale Obolo, Clotilde Ohouchi, Eric Otieno & Emo Rugene


Eintritt frei! Mittagessen gegen Spende!

Anmeldungen an: buero@africavenir.org

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und zwei Tage angeregtegten Austausches!

https://www.facebook.com/events/525695644483921/

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit
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A future beyond the global colorline?!

03.01.2018
19.01.2018, 12:00 Uhr - 19.01.2018, 19:00 Uhr
“The problem of the twentieth century is the problem of the color line.”
W.E.B. Du Bois, The Souls of Black Folk

Wir beginnen das Jahr 2018 am 19. und 20. Januar mit einer spannenden Konferenz unter dem Titel: "A future beyond the global colorline?! Afrikanisch_diasporische Perspektiven auf globale Verhältnisse" und laden an zwei Tagen zum Austausch mit unseren Referent*innen ein.

Ist die "color line" des 20. Jahrhunderts überwunden? Weiterbestehende koloniale Verhältnisse werfen diese Aussage von W.E.B. Du Bois wieder in den Raum- auch mit Blick auf die Zukunftsvisionen afrikanisch_diasporischer Aktivist*innen.

Die Konferenz am 19. und 20. Januar 2018 ist die zweite Konferenz, die im Rahmen unseres aktuellen Projekts "Zukunft bestimmen: afrikanisch-diasporische Perspektiven im Kontext globaler Ungleichheiten" stattfindet. Das Kernanliegen des Projekts ist es die unterschiedlichen afrikanisch_diasporische Zukunftsperspektiven zu erfassen, zu analysieren und sichtbar zu machen.

Der erste Konferenztag "Zukunft neu denken: afrikanisch_diasporische Perspektiven auf Kunst, Kultur und Literatur" am 19. Januar 2017 ist ein Versuch, einen spezifischen Raum für eine Auseinandersetzung mit afrikanisch_diasporischen Zukunftskonzepte in Kultur, Kunst und Literatur zu schaffen. Während der gesamten Konferenz möchten wir zusammen mit unseren Referent*innen und Zuhörer*innen eine Diskussion darüber führen, wie in Kunst, Kultur und Literatur das Thema Zukunft verhandelt wird. Wie kann eine Zukunft im Kontext der gegenwärtig bestehenden Ungleichheiten zwischen "Afrika" und "Europa" konstruiert, gestaltet und abgegrenzt werden? Was muss getan werden, um eine dekolonialisierte Zukunft zu verwirklichen? Darüber hinaus möchten wir mit unseren Referent*innen ins Gespräch darüber kommen, inwiefern Kunst, Kultur und Literatur ein wichtiges Instrument kann sein, um afrikanische Zukunftsvorstellungen auszudrücken. Das Programm wird alle Arten von Beiträgen (Aufführungen, Panel-Diskussionen, Vorträge, Lesungen etc.) enthalten.

Unter anderem mit:                                                                                                                                                   
Simone Dede Ayivi, Pascale Obolo, Peggy Piesche, Vivian Timothy, Eric Otieno und Emo Rugene.

Eintritt frei! Mittagessen gegen Spende!

Anmeldungen an: buero@africavenir.org

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und zwei Tage angeregtegten Austausches!


Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

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Was ist eigentlich los in Kurdistan?

02.01.2018
09.01.2018, 20:00 Uhr - 09.01.2018, 23:00 Uhr
Über 30 Millionen.
 Das größte Volk der Erde ohne eigenen Staat.
 So viel konnte man in letzter Zeit über die Kurden lesen - so viel, dass man leicht den Überblick verliert.
 
 Nachrichten über die Peschmerga, über die PKK und die YPG. Darüber, dass sie für die einen nichts anderes als Terroristen sind und für die anderen heldenhafte Unabhängigkeitskämpfer gegen die Barbarei.
 
 Doch was genau verbirgt sich hinter diesen Kürzeln? Was wollen die verschiedenen Strömungen innerhalb der kurdischen Bewegung? Wie sieht es gegenwärtig aus in Erbil, Kobane & Co? Wie steht es um die kurdische Selbstbestimmung?
 Diese und weitere Fragen sollen in unserer Veranstaltung erörtert werden.
 
 
 Als Referenten sind geladen:
 
 - Kerem Schamberger
 (Politischer Aktivist der marxistischen Linken und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaften an der LMU)
 Mehr Infos zur Person: https://kerem-schamberger.de/

- Enno Lenze
(Ehrenamtlicher Kriegsberichterstatter und Unternehmer aus Berlin)
Mehr Infos zur Person: https://ennolenze.de/
 
 
Euch erwarten Informationen aus erster Hand. Beide Referenten verfügen über beste Kontakte in die Region und waren bereits selbst vor Ort.
 
Wir freuen uns auf euch!
 
Euer Team von GoverNet
 
-----------
 
HS 9 (AM)
1€ Eintritt
(Mit GoverNet-Mitgliedskarte gratis)

Text und Bild via http://bit.ly/2CutVeZ
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Was ist los in Katalonien?

02.01.2018
24.01.2018, 20:00 Uhr - 24.01.2018, 23:00 Uhr
Basisdemokratische Revolution oder nationalistisches Projekt?

Die im Nordosten von Spanien gelegene Region strebt nach Unabhängigkeit. Sind diese Bestrebungen ein weiterer Schritt einer nationalistischen Rechtsentwicklung in Europa, nach den Wahlerfolgen rechter Parteien in Skandinavien, Polen, Österreich und auch in Deutschland? Oder bietet die Bewegung in Katalonien Anknüpfungspunkte für eine revolutionäre Transformation einer Gesellschaft, wie bei den Zapatistas in Mexiko oder beim demokratischen Konföderalismus in Rojava/Kurdistan (Nordsyrien)?

Durch die Polizeiübergriffe beim Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien am 1. Oktober 2017 ist der Konflikt auch in Deutschland bekannt geworden. Bei einer Veranstaltung sollen die Ursprünge des Konflikts ergründet und aktuelle Entwicklung analysiert werden.

Ein Genosse der antikapitalistischen Partei CUP (Candidatura d'Unitat Popular) gibt Auskunft, welche Rolle linke und revolutionäre Kräfte in der Bewegung spielen.

Veranstaltet von: Comitè de Defensa de la República (CDR Berlin) 
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Was ist los in Katalonien

02.01.2018
23.01.2018, 19:00 Uhr - 23.01.2018, 22:00 Uhr
Was ist los in Katalonien? Basisdemokratische Revolution oder nationalistisches Projekt?

Die im Nordosten von Spanien gelegene Region strebt nach Unabhängigkeit. Sind diese Bestrebungen ein weiterer Schritt einer nationalistischen Rechtsentwicklung in Europa, nach den Wahlerfolgen rechter Parteien in Skandinavien, Polen, Österreich und auch in Deutschland? Oder bietet die Bewegung in Katalonien Anknüpfungspunkte für eine revolutionäre Transformation einer Gesellschaft, wie bei den Zapatistas in Mexiko oder beim demokratischen Konföderalismus in Rojava/Kurdistan (Nordsyrien)?

Durch die Polizeiübergriffe beim Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien am 1. Oktober 2017 ist der Konflikt auch in Deutschland bekannt geworden. Bei einer Veranstaltung sollen die Ursprünge des Konflikts ergründet und aktuelle Entwicklung analysiert werden.

Ein Genosse der antikapitalistischen Partei CUP (Candidatura d'Unitat Popular) gibt Auskunft, welche Rolle linke und revolutionäre Kräfte in der Bewegung spielen.

Veranstaltet von: Comitè de Defensa de la República (CDR Berlin) 
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Ich Berthold Brecht

27.12.2017
15.01.2018, 18:30 Uhr - 15.01.2018, 21:00 Uhr

Eine kollektive Würdigung Bertolt Brechts in seinem 120. Jahr durch die Arbeitsgruppe Jour fixe der Berliner VVN-BdA.In früher Zeit, am 10. Februar 1898, aus den schwarzen Wäldern kommend, Augsburg also, so beschreibt er sich und wird einer der größten Dichter, Lyriker und Theatermacher Deutschlands. Weltberühmt 1928 durch die „Dreigroschenoper“ mit Kurt Weill, später, ihm wichtiger, seine Zusammenarbeit mit Hanns Eisler bei der „Mutter“, besonders, weil nun gezielt für die Emanzipation der Unteren schreibend. Den Krieg hassend schon als Gymnasiast und später mit einer Jüdin verheiratet, trieben ihn die Nazis durch sieben Länder. Dreizehn Jahre war er Ausländer und fühlte sich auch so.Die begehrte „Stadt der Engel“, L. A., ist für ihn die „Hölle der Enttäuschten“, wo der Verkauf aller Werte an erster Stelle steht. Dort, wo er ungern ist, wird er wegen „unamerikanischer Umtriebe“ ausgewiesen, und auch in Europa will ihn niemand haben. Einziges Angebot für Arbeit und Leben macht ihm die sowjetische Besatzungszone und lässt ihn ab dem 22.10.1948 miterleben und mitgestalten das Experiment DDR, von ihm genannt seine „Mühen der Ebenen“. Mit 58 Jahren stirbt er, 48 Dramen und 50 Dramenfragmente, 2300 Gedichte, Romane, Geschichten sowie wesentliche Werke zur Theorie des Epischen Theaters hinterlassend.
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Greenpeace präsentiert: Naturwunder Erde!

25.12.2017
28.02.2018, 19:30 Uhr - 28.02.2018, 22:30 Uhr
Eine Weltreise voller Bilder, Erlebnisse und Musik: die aktuelle multimediale Fotoshow von & mit Markus Mauthe

Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner aktuellen multimedialen Fotoshow im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften unseres Planeten. Ziel des Projektes ist es, die Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch alle relevanten Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verflechtungen untereinander zu zeigen.

So fängt Mauthe die tanzenden Nordlichter über Kanadas Nadelwäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Walrosskolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an die Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Serengeti.

Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde. Er ist überzeugt: „Wir müssen sie als ganzheitlichen Organismus begreifen. Jede Veränderung wie die Vernichtung von Regenwald oder die Ausrottung einer Fischart hat weitreichende Folgen für unser gesamtes Ökosystem.“ Markus Mauthe möchte für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Punktuell zeigt er Bedrohungen durch den Menschen und regt an, wie sich jeder für den Umweltschutz engagieren kann.

Neben fundiertem Fachwissen bietet er authentische Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln, haarsträubende Grenzerfahrungen und bewegende Begegnungen mit Mensch und Tier. Untermalt wird die Weltreise durch Musikpassagen von Kai Arend. Die Multivisionsshow von Markus Mauthe zieht die Besucherinnen und Besucher ins Geschehen hinein, wie es ein guter Roman oder Kinofilm vermag.

Der Eintritt ist frei!
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FAU-Tresen im Zielona Góra

23.12.2017
13.01.2018, 21:00 Uhr - 14.10.2018, 03:00 Uhr
Soli-Tresen zugunsten der Gewerkschaftsarbeit der FAU Berlin. Mit kühlen Getränken und freiem Kicker. Immer am 2. Samstag im Monat.Ort: Zielona Góra, Grünbergerstr. 73, Friedrichshain (U5 Samariterstr.)
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Der kurze Frühling der Bayerischen Räterepublik

23.12.2017
26.01.2018, 19:00 Uhr - 26.01.2018, 22:30 Uhr
Simon Schaupp stellt sein im Unrast-Verlag veröffentlichtes Tagebuch der Bayerischen Räterepublik vor. Es erzählt die Geschichte der Bayerischen Räterepublik von den Januarstreiks 1918 bis zur Niederschlagung im Sommer 1919. Im Zentrum stehen dabei die Erlebnisse des Anarchisten Erich Mühsam (Revolutionärer Arbeiterrat), der Kommunistin Hilde Kramer (KPD) und des Linkssozialisten Ernst Toller (USPD). Es wird deutlich, dass nicht eine Gruppe Literaten, wie immer wieder behauptet wird, sondern große Teile der Lohnabhängigen die Räterepublik getragen haben. Selbst in der kurzen Zeit ihrer Existenz konnte sie soziale Maßnahmen wie Umverteilung von Wohnraum, die Einführung des Achtstundentages und den Ausbau der Frauenrechte durchführen. Schaupp zeigt auch, wie sich im Wüten der damals schon antisemitischen Freikoprs während und nach der Niederschlagung der Räterepublik schon der Vorschein des NS ankündigte. 
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Das Gegenteil von Grau – Das Ruhrgebiet nach dem Ende der großen Zechen und Fabriken mit und von Matthias Coers

23.12.2017
19.01.2018, 19:00 Uhr - 19.01.2018, 22:30 Uhr
Der Dokumentarfilm „Das Gegenteil von Grau“ zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume im Ruhrgebiet leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen. Der Filmemacher und Soziologe Matthias Coers, der bereits mit seinem Vorgängerfilm „Mietrebellen“praktische Organisierungsprozesse angestoßen hat, zeigt in dem neuen Film, wie sich im Ruhrgebiet nach dem Ende der großen Fabriken und Zechen neue Formen von Solidarität entwickeln. Im Anschluss wollen wir mit Matthias Coers die Fragen diskutieren, wie es mit den Lohn- und Arbeitsverhältnissen heute aussieht. Zudem interessiert als Basisgewerkschaft, warum vor allem junge Aktivist*innen mit dem Begriff Ruhrgebiet heute fast nur noch fordistische Arbeiter*innenbewegung unter Hegemonie der SPD verbinden, aber nicht die selbstbestimmten Kämpfe von Lohnabhängigen, die dort auch immer existierten.
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“Verdrängt in Berlin!” – Die WG in der Dubliner Straße 8 im Kampf gegen ihre Zwangsräumung

23.12.2017
12.01.2018, 19:00 Uhr - 12.01.2018, 22:30 Uhr
In “Verdrängt in Berlin!” (VIB) geht es um den erbarmungslosen Kampf des Verdrängungsregimes aus Briefkastenfirmen, Hausverwaltungen, Rechtsanwaltskanzleien und Gerichten gegen eine Vierer-WG, die seit Jahren tapfer Widerstand leistet. VIB ist eine Geschichte voller Absurditäten aber auch voller Solidarität und witziger Protestaktionen. Das Besondere daran ist: Sie ist nicht nur wahr sondern auch interaktiv und der Ausgang ist völlig offen! Gelesen wird mit verteilten Rollen und der Richter ist als Originalstimme angefragt. Hier könnt ihr die Hauptdarsteller*innen, die bisher zehn Kündigungen und zwei Verurteilungen zur Zwangsräumung getrotzt haben, live erleben! Wer wird am Ende gewinnen – Die Immobilienmafia mit riesigen Profiten oder die WG mit der Erhaltung ihrer Wohnung? Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtteilinitiative Hände weg vom Wedding statt.


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FAU-wie funktioniert das?

23.12.2017
05.01.2018, 19:00 Uhr - 05.01.2018, 22:00 Uhr
 Wie ist die FAU – lokal in Berlin, bundesweit sowie international – organisiert und vernetzt? Was macht eine syndikalistische Gewerkschaft überhaupt aus? Warum ist die FAU nicht einfach eine weitere Gewerkschaft? Einführung für Neumitglieder und Interessierte. Immer am 1. Freitag im Monat.
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Stuur Tihange en Doel met pensioen

18.12.2017
23.12.2017, 14:30 Uhr - 23.12.2017
 Help mee de kerncentrales bij Tihange en Doel met pensioen te sturen. Stuur een bericht aan de pensioenfondsen die er een kwart miljard in belegd hebben. http://www.stuurtihangemetpensioen.nl/
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