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Empört Euch? Das tun wir schon lange!

06.08.2018
06.08.2018, 19:00 Uhr - 06.08.2018, 21:00 Uhr

Nach dem Ende des Indochinakriegs 1954 ging Thúy Nonnemann mit ihrer Familie von ihrem geliebten "Dorf der Kokosnüsse" im Norden Vietnams in den Süden, wo sie als unerwünschte Flüchtlinge galten. Thúy besuchte das französische Gymnasium in Saigon und studierte an der dortigen Universität französische und englische Literatur und Philosophie. Sieben Jahre lang war sie Stewardess bei Air Vietnam, wohnte aber in Paris. Im heißen Jahr 1968 ging sie nach Berlin. Neben ihrem Beruf war sie ehrenamtlich für die Berliner Ausländerbeauftragte tätig, bis heute engagiert sie sich für die Arbeit mit Gefängnisinsassen, gibt Kurse als Dozentin für interkulturelle Kompetenz und ist neben ihrem Wirken in verschiedenen Beiräten seit 2005 Mitglied der Härtefallkommission des Senats. Thúy Nonnemann hat die erste Welle einer Willkommenskultur in der Bundesrepublik miterlebt: die Rettung und Aufnahme der vietnamesischen Boat People Mitte der 70er Jahre und dann in den 90ern die schwierige Situation der ehemaligen Vertragsarbeiter_innen nach dem Ende der DDR. Ihre Lebensgeschichte führt auf vielen Pfaden an historische Knotenpunkte unserer Einwanderungsgesellschaft - an Versäumtes und an Gelingendes.


Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin realisiert.

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Soziale Zentrum 44 - Sommerfest

31.07.2018
05.08.2018, 14:00 Uhr - 05.08.2018

Wann: 05. August, 14 Uhr

Wo: Berlin-Neukölln, Rütlistr. 1-3

Vielerorts sind Menschen von Gentrifizierungsverdrängung und Ausgrenzung betroffen. Sie haben es satt, um Wohn- und Freiräume zu bangen. Nur auf sich selbst gestellt kann man diesen Umständen of nur schwer etwas entgegensetzen. Eine solidarische Organisation gemeinsamer Interessen kann auf darauf Antworten geben. So haben sich Gruppen und Einzelpersonen in Neukölln zusammengeschlossen, um an der Eröffnung eines neuen Sozialen Zentrums zu arbeiten. Ausblicke auf die Gestaltung des Vorhabens wird am Sonntag als Auftakt ein buntes und offenes Sommerfest geben.

Sowohl für das Sommerfest als auch für das Soziale Zentrum sind Workshops, Umsonstladen, Essen gegen Spenden, Rechtsberatungen, Diskussionen, Kinderprogramm und Unterstützung im Bürokratiestrudel der Ämter geplant. Wer sich am Festprogramm beteiligen möchte, kann sich mit Essen, Musik und anderen Ihalten einbringen (5.8. Rütlistraße 1-3, 14 Uhr).

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Deutschlandweite Aktionen zum Hiroshima und Nagasaki -Tag

30.07.2018
04.08.2018, 13:57 Uhr - 09.08.2018

04. August 2018, Frankfurt
Mahnwache zum Hiroshima-Tag 2018
Mahnwache zum Hiroshima-Tag 2018 „Hiroshima mahnt: Verbot aller Nuklearwaffen!“, Redner*innen: Prof. Ulrich Gottstein (IPPNW-Ehrenvorstand), Stadtrat Claus Möbius, (B90/Die Grünen im Römer, Mitglied des Magistrats), Sascha Hach (Politologe, ICAN-Berlin), Philipp Jacks (DGB-Kreisvorsitzender Frankfurt), Matthias Jochheim (IPPNW-Regionalgruppe Frankfurt), Mod.: Bruni Freyeisen (Friedens- und Zukunftswerkstatt Frankfurt), Musikalischer Beitrag: Alexander Sauer, Trompete, 11 Uhr, an der Paulskirche, Veranstalter: Frankfurter Friedenstreff, Friedens- und Zukunftswerkstatt

Ort: Paulskirche, Frankfurt, Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt
Kontakt: Friedens- und Zukunftswerkstatt, Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, frieden-und-zukunft@t-online.de, frieden-und-zukunft.de
Weitere Informationen unter https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomwaffen/2018_Flyer_Hiroshima_Frankfurt.pdf

04. August 2018, Wedel
Hiroshima Gedenken 2018 in Wedel
Gedenk- und Mahnveranstaltung – Hiroshima Gedenken 2018 in Wedel – Nacht der Kerzen -, Ablauf: Falten der Lotosblüten, anschl. mit brennenden Teelichtern auf den Mühlenteich aussetzten, Vortrag: Pastor i.R. Sönke Wandschneider (Hamburger Forum, Mitglied beim IPPNW), Andacht: Guido Nowak (kath. Diakon), Musik: „Green Chilli“, 20 Uhr, Mühlenteich, Veranstalter: Friedenswerkstatt Wedel
Ort: Mühlenteich, Wedel, Mühlenteich, 22880 Wedel
Kontakt: Friedenswerkstatt Wedel, Wedel, wolfram@jaskers.de
Weitere Informationen unter https://www.friedenskooperative.de/sites/default/files/datei/hiroshima-gedenken-2018-in-wedel-2248.pdf

06. August 2018, Bremen
Hiroshima Mahnwache 2018 in Bremen
Hiroshima Mahnwache 2018 zum 73. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, Redner*innen: (u.a.) Renke Brahms (Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland), Marvin Mendyka (Netzwerk Friedenskooperative, Bonn), Mod.: Eva Böller (Bremer Friedensforum), Musik: Landesposaunenchor Bremen, Ausstellung „Bilder aus Hiroshima“ und Gedicht von Mariko Reineke-Kriete, 12-13 Uhr, Marktplatz, VA: Bremer Friedensforum, IPPNW, Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung, DFG-VK Bremen, IALANA, Nordbremer Bürger gegen den Krieg [Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, Blumen mitzubringen, um das Friedens- und Anti-Atom-Zeichen auszulegen] Ort: Marktplatz Bremen, Marktstraße, 28195 Bremen
Kontakt: Bremer Friedensforum, Goetheplatz 4, 28203 Bremen, Telefon: 0421/3961892, 0173/4194320, info@bremerfriedensforum.de, bremerfriedensforum.de
Weitere Informationen unter https://www.friedenskooperative.de/sites/default/files/datei/hiroshima-mahnwache-2018-in-bremen-2246.pdf

06. August 2018, München
Hiroshima Mahnwache 2018 in München
Hiroshima Kundgebung 2018 in München „Hiroshima und Nagasaki mahnen: Unsere Zukunft – Atomwaffenfrei!“ mit Wortbeiträger, Grußwort der Stadt München: Brigitte Wolf; Claus Schreer (Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus) „Atomwaffenverbotsvertrag“, Ingeborg Oster (IPPNW) „Die neuen Atomwaffen“; Rosi Reindl (angefragt) „Die zivile Nutzung der Atomkraft wird nicht beendet“; Musik: Mike Hill und Lesung, Beginn: 18 Uhr, Abschluss: 21.30 Uhr mit Kerzen, Richard-Strauß-Brunnen, Neuhauser Str. (Fußgängerzone Kaufinger-/Neuhauser Str.), Veranstalter: Münchner Friedensbündnis
Webseite: muenchner-friedensbuendnis.de
Ort: Richard-Strauss-Brunnen, München, Neuhauser Str. 8, 80331 München
Kontakt: Münchner Friedensbündnis, c/o Friedensbüro, Frauenlobstr. 24 Rgb., 80337 München, Fax: 089/2715917, friedensbuero@muenchner-friedensbuendnis.de, muenchner-friedensbuendnis.de
Weitere Informationen unter http://www.muenchner-friedensbuendnis.de/aktuelles/A18/Hiroshimatag-6.8.2018-Richard-Strauss-Brunnen.pdf

06. August 2018, Bonn
Hiroshima Gedenken 2018 in Bonn
Mahn- und Gedenkveranstaltung „Blumen für die Opfer von Hiroshima – Atomwaffen weltweit abschaffen“, Grußwort Bürgermeister Stadt Bonn, N.N. (vor. kurzer Bericht über das Hiroshima-Nagasaki-Projekt des Asienseminars der Uni Bonn), N.N. (Bericht über Teilnahme an Aktionen in Büchel), zwei musikalische Beiträge der Singegruppe „Hand in Hand“, 18 Uhr, am Hiroshima-Mahnmal am Beueler Rheinufer (südlich der Kennedybrücke), VA: FI Bonn-Beuel in Zusammenarbeit mit Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs (IPPNW), Gruppe Bonn-Rhein-Sieg; Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegenerInnnen (DFG/VK), Gruppe Rhein-Sieg
Ort: Rheinpromenade Beuel, Bonn, Rheinauestr., 53225 Bonn
Kontakt: Friedensinitiative Beuel, Bonn, 53225 Bonn, r.nicoll.rn@gmail.com, friedensinitiative.blogspot.de

06. August 2018, Berlin
Hiroshima Gedenken 2018 in Berlin
Gedenkveranstaltung „Hiroshima und Nagasaki zum Gedächtnis“, 18 Uhr, Volkspark Friedrichshain an der Weltfriedensglocke am Großen Teich, vorher: 8.15 Uhr, Läuten der Weltfriedensglocke Berlin, anlässlich des 73. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, VA: „Bündnis 6. August“ (= Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Deutscher Friedensrat, Deutsch-Japanisches Friedensforum Berlin, Friedensglockengesellschaft Berlin, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung -IPPNW-)
Webseite: berlin.de
Ort: Volkspark Friedrichshain, Berlin, Volkspark Friedrichshain, 10249 Berlin
Kontakt: IPPNW, Körtestr. 10, 10967 Berlin, Telefon: 030/698074-0, Fax: 030/6938166, kontakt@ippnw.de, ippnw.de
Weitere Informationen unter https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomwaffen/180806_Plakat_Einladung_A1_.pdf

09. August 2018, Berlin
IPPNW-Benefizkonzert zum Nagasaki-Tag
IPPNW-Benefizkonzert zum Nagasaki-Tag, Ablauf: Begrüßung: Herr Yasushi Misawa (Stellv. Botschafter von Japan in Deutschland), Franz Schubert: Notturno Es-Dur D 897, Adagio; Ansprache: Franca Brüggen (IPPNW); Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8, 20 Uhr, Jesus-Christus-Kirche, Hittorfstr. 23 (Berlin-Dahlem), Veranstalter: Filia GmbH, IPPNW-Concerts, Ev. Kirchengemeinde Berlin-Dahlem zugunsten von IPPNW (Unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Japan in Deutschland)
Ort: Jesus-Christus-Kirche, Berlin, Hittorfstr. 23, 14195 Berlin
Kontakt: IPPNW Concerts, Eitel-Fritz-Str. 29, 14129 Berlin, info@ippnw-concerts.de, ippnw-concerts.de
Weitere Informationen unter https://www.ippnw-concerts.de/auftakt_details_13.html

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Filmscreening The Bomb

30.07.2018
15.08.2018, 20:00 Uhr - 15.08.2018, 22:00 Uhr

Filmscreening „The Bomb“

Unter Verwendung von historischen und aktuellen Aufnahmen, bewusst unchronologisch montiert, wird die Geschichte der Atombombe assoziativ erzählt. Die Dokumente belegen, dass die Bombe bis heute nichts von ihrer Macht und perversen Faszination verloren hat: In bombastischen Militäraufmärschen der Atommächte wird die nukleare Todesmaschine zelebriert. Inder, Nordkoreaner und Engländer marschieren erhobenen Hauptes im Gleichschritt in ihrer jeweiligen Landesuniform. Immer wieder steigen pilzförmige Feuerbälle in den Himmel, erstrahlen grelle Blitze bei Atomtests mit Schweinen, Schafen und Affen, in der Wüste Nevadas oder über dem offenen Meer. Auf einen Kommentar wird verzichtet, vielmehr soll die experimentelle Montage Zusammenhänge schaffen und Reflexionsräume öffnen. Dafür greift The Bomb auch auf Archivmaterial zurück, das an die Zeit erinnert, als im US-amerikanischen Fernsehen die „Duck and Cover“-Filme liefen – und an die naive Vorstellung, dass sich radioaktive Strahlung mit Reinigungsmitteln entfernen lasse. Gezielte Irritation und Verstörung sollen die Zuschauer aufrütteln. Ein Appell, den Traum von einer Welt ohne diese Waffe nicht aufzugeben. https://www.berlinale.de.)

Der Film gibt eine gute Grundlage das Thema Atomwaffen und nukleare Abrüstung zu diskutieren. Vor der Vorführung stellt sich ICAN kurz vor und gibt einen Einblick in die Aktivitäten der Kampagne. Es wird um eine Spende von 3,00 Euro gebeten.

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Tatort Sebastianstraße

30.07.2018
27.08.2018, 19:00 Uhr - 27.08.2018, 20:30 Uhr

Kurz nach ihrer Hochzeit hatten Rose und Bodo Schlösinger am 1. September 1939 eine Wohnung in der Sebastianstraße 42 bezogen: Rose, Chefsekretärin bei den Wanderer-Werken in der Kochstraße; Bodo, Journalist und Dolmetscher beim Auswärtigen Amt, später dann Dolmetscher bei der Wehrmacht in Polen und Russland; Marianne, 10jährige Tochter aus Roses erster Ehe; und Sophie Ennenbach, Roses Mutter, engagierte Sozialdemokratin in Frankfurt/M, die gleich 1933 aus allen Ämtern entfernt worden war. Rose und Bodo Schlösinger gehörten zum weit verzweigten Widerstandskreis um Mildred und Arvid Harnack und Libertas und Harro Schulze-Boysen, der von den Nazis als "Rote Kapelle" benannt und seit September 1942 grausam verfolgt wurde. Am 18. September 1942 klingelte es abends in der Sebastianstraße 42 an der Wohnungstür. Marianne öffnete die Tür. Draußen stand die Gestapo...

Informationsgespräch zur Stolpersteinverlegung für Rose und Bodo Schlösinger

Gunter Demnig verlegt die Stolpersteine für Rose und Bodo Schlösinger
Samstag, 1. September 2018; 13 Uhr
in der Sebastianstraße (Nähe Einmündung Alte Jakobstraße).


Die Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Hiroshima Tag im Markgräflerland 2018

30.07.2018
06.08.2018, 18:30 Uhr - 06.08.2018, 19:30 Uhr

Hiroshima Tag 2018 im Markgräflerland
Für eine Welt ohne Atomwaffen!


Am 6. und 9. August 1945 starben die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki durch den Abwurf von Atombomben. Heute mahnen uns die Katastrophen von Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima: Raus aus der Atomwirtschaft!
Kenzaburo Oe, japanischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger sagt: „Der Glaube an die atomare Abschreckung und der an die friedliche Nutzung der Atomenergie sind unweigerlich mit einander verknüpft. Wir müssen uns von beidem lösen.“

Der Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombomben ist für das Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen jetzt!  und dem Friedensrat Markgräflerland Anlaß, auf die gegenwärtigen Gefährdungen für das friedliche Zusammenleben der Völker zu weisen: Es sind zum einen die scharfen Ungleichheiten der Verteilung des Reichtums auf der Erde und es sind die atomaren Vernichtungsrüstungen, die den Bestand unseres blauen Planeten und damit die Existenz der Menschheit gefährden. Auch in Deutschland sind noch heute in Büchel/Eifel Atomwaffen stationiert.

Deshalb laden das Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen jetzt! und der Friedensrat Markgräflerland  zur Gedenkveranstaltung für die Opfer von Hiroshima am Montag, den 6. August 2018 um 18.30 Uhr vor der Sparkasse in der Werderstr. in Müllheim ein.

Hiroshima gedenken: Atompolitik stoppen – die militärische UND die zivile:
Atomwaffen verschrotten – Atomkraftwerke stilllegen –

ATOMWAFFEN VERSCHROTTEN!
ATOMKRAFTWERKE STILLLEGEN!
Kundgebung für eine Welt in Frieden ohne Atomwaffen
Montag, 6. August 2018 um 18.30
vor der Sparkasse in der Werderstr. in Müllheim


http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2018/hiroshima-tag-2018.php

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Hanfparade 2018 - Aufklärung statt Verbote!

29.07.2018
11.08.2018, 12:00 Uhr - 11.08.2018, 22:00 Uhr

Die #Hanfparade ist die größte #Demonstration für die #Legalisierung von #Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel in #Deutschland. Sie findet seit 1997 jährlich in #Berlin statt. An der letzten Hanfparade am 12. August 2017 beteiligten sich mehr als 12.000 Menschen.
Die nächste Hanfparade findet am Samstag, den 11. August 2018 in Berlin statt. Wir starten und enden erstmals in unserer Geschichte am selben Ort. So startet und endet die Hanfparade im Jahr 2018 am #Neptunbrunnen, in unmittelbarer nähe zum S+U Bahnhof #Alexanderplatz mit dem weltbekannten Berliner #Fernsehturm.

„Aufklärung statt Verbote“ ist das Motto der 22. Hanfparade!

Durch das im März 2017 in Kraft getretene „Cannabis als #Medizin Gesetz“ konnten wir wieder ein stetig steigendes Interesse an der Pflanze #Hanf mit all ihren Facetten wahrnehmen. Seitdem ist die deutsche Bevölkerung der #Hanfpflanze deutlich positiver aufgeschlossen als noch vor einigen Jahren. Auch in den #Medien ist Cannabis mittlerweile ein wichtiger Themenschwerpunkt für verschiedene Formate. So kann man derzeit fast wöchentlich einen positiven Fernsehbeitrag in den deutschen Medien verfolgen. Dazu kommen die vielen Zeitungsartikel die verschiedenste Themenschwerpunkte der Hanfpflanze aufgreifen. Auch an der politischen Front hat sich einiges getan! So hatte neben der Partei Die Linke auch die FDP und Die Grünen eine Legalisierung von Cannabis im #Wahlprogramm für die #Bundestagswahl 2017 verankert. Auch in den Sondierungsgesprächen zwischen CDU/CSU, FDP und den Grünen, die am 19. November 2017 beendet wurden, war Cannabis ein Punkt auf der Tagesordnung. Diesen Aufwärtstrend wollen wir fortsetzen.

Weitere Infos folgen in Kürze!
Euer Hanfparade Team

https://www.facebook.com/events/147171742713547/

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ENDE GELÄNDEWAGEN - Aktion #autofrei

29.07.2018
08.09.2018, 00:00 Uhr - 08.09.2018

Knapp ein Fünftel der deutschen Treibhausgasemissionen stammen aus dem Verkehrssektor. Es ist der einzige Sektor, in dem im Vergleich zu 1990 die Emissionen nicht zurückgegangen, sondern weiter angestiegen sind. Schuld daran sind unter anderem die immer größeren und schwereren Autos, die BMW, Mercedes, Volkswagen und Co. auf den Markt bringen. Damit ist der Autoverkehr eine der Hauptursachen für die globale Klimakrise. Die Auswirkungen des veränderten Klimas sind heute schon spürbar, insbesondere in Ländern des Globalen Südens, aber auch hier bei uns. Die Autoindustrie heizt mit ihren immer größeren und schwereren Autos die Klimakrise entscheidend an.

Doch damit nicht genug: Die Spritfresser auf unseren Straßen stoßen auch jede Menge gesundheits- und umweltschädlicher Stickoxide aus und verursachen Lärm. Darunter leiden besonders ärmere Bevölkerungsschichten. Denn wer es sich leisten kann, wohnt in der Regel nicht in der Nähe viel befahrener Straßen. Der Autoverḱehr ist außerdem einer der Haupttreiber des anhaltenden Flächenfraßes und für jährlich über 3000 Verkehrstote verantwortlich, darunter zahlreiche Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen. Die Autoindustrie macht ihre Gewinne auf Kosten von Umwelt, Gesundheit und Menschenleben.

Daran kann ein Umstieg auf Elektroautos nur teilweise etwas ändern. Denn auch Elektroautos verursachen Lärm, beanspruchen wertvollen Platz in den Innenstädten, benötigen Straßen und Energie. Außerdem werden die metallischen Rohstoffe, die in großen Mengen in jedem Auto stecken unter oftmals katastrophalen Bedingungen für Mensch und Umwelt in Ländern des Globalen Südens abgebaut. Wir brauchen deshalb vor allem einen Umstieg auf andere Verkehrsmittel. Ziel muss die Abkehr vom motorisierten Individualverkehr sein.

In München hat mit BMW nicht nur einer der größten deutschen Autokonzerne seinen Sitz. Hier werden auch regelmäßig Rekordwerte bei den Stickoxidemissionen gemessen. Wie der Dieselskandal beweist, sind Autoindustrie und Politik in Deutschland nicht willens, die dringend notwendige Abkehr vom Verbrennungsmotor und vom motorisierten Individualverkehr einzuleiten. Das gilt auch für München. Obwohl die Stadt bereits im Jahr 2012 dazu verklagt wurde, etwas gegen die viel zu hohen Schadstoffemissionen aus dem Autoverkehr zu unternehmen, ist bisher nichts passiert. Aus diesem Grund nehmen wir den Schutz von Klima, Umwelt und Gesundheit selbst in die Hand: Am 8. September 2018 sagen wir in München "Ende Geländewagen!"

In einer Aktion zivilen Ungehorsams werden wir mit unseren Körpern einen symbolischen Ort blockieren. Wir werden uns ruhig und besonnen verhalten, von uns wird keine Eskalation ausgehen, wir gefährden keine Menschen. Wir wollen eine Situation schaffen, die für alle Teilnehmenden transparent ist und in der wir aufeinander achten und uns unterstützen. Die Aktion findet im Rahmen des globalen Aktionstags "Rise for Climate" statt.

Denn auch in Bezug auf den Verkehrssektor gilt: Klimaschutz ist Handarbeit!

Mehr Informationen zur Aktion "Ende Geländewagen!" bald an dieser Stelle.
Mehr Informationen zum globalen Aktionstag Rise for Climate

https://wagen.ende-gelaende.org/

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Für Familiennachzug für Alle! jetzt!

27.07.2018
01.08.2018, 10:00 Uhr - 01.08.2018, 14:00 Uhr

Du hast den subsidiären Schutz und willst ab August endlich deine Familie zu dir holen?
Ärgerst du dich, weil du zu wenig sichere Informationen im Internet findest?
Hast du Beratungsstellen besucht und dort gehört, dass sie viele Fragen zum neuen Gesetz noch nicht beantworten können?
Bist du wütend, weil du endlich wissen willst, wann deine Familie einen Termin hat?

Dann mach mit uns eine Demo vor dem Bundesaußenministerium in Berlin! Wir fordern sofortige klare Informationen über Familiennachzug!

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recht im bilde

26.07.2018
27.07.2018, 19:00 Uhr - 10.08.2018, 17:00 Uhr

In Zeiten globaler Migrationsbewegungen bedeutet Flucht die Übertretung nationaler Grenzen. Für die Fliehenden heißt das: Hinter jeder Grenze erwartet sie eine andere Rechtslage, mit der sie umgehen und in der sie sich zurecht finden müssen.

Aktuell bedeutet die Überquerung von Nationalgrenzen eine immer wieder andere Behandlung von Flüchtlingen und unterschiedliche Gewichtung iher Fluchtgründe. Diese Ausgangslage veranschaulicht die fundamentale Bedeutung universeller Menschenrechte - und die Foto-Ausstellung "recht im bilde" verleiht dieser abstrakten Notwendigkeit reale, greifbare Gesichter.

Die Fotoserie von Valentin Gienger porträtiert Geflüchtete im Sommer 2014 in Eisenhüttenstadt: Ihre damalige Situation ist den aufgeheizten Diskussionen der 1990er Jahre geschuldet und gleichzeitig sie sind die letzten Geflüchteten vor den Ereignissen 2015 und den einsetzenden Ereignissen der Folgejahre.

1993 wurde das bis dahin umfassende Recht auf Asyl in Deutschland durch den sogenannten Asylkompromiss massiv eingeschränkt. Seit 2015 folgten und folgen weitere Versuche, die Einreise- und Aufenthaltsmöglichkeiten immer mehr zu verengen. Die Ausstellung "recht im bilde" bietet einen gerafften Überblick dieser Entwicklungen im deutschen Asylrecht bis in die unmittelbare Gegenwart.

"recht im bilde" zu sein, bezieht sich auf die (Un-)Möglichkeit, sich einen umfassenden Eindruck von etwas zu machen. Da die Spuren der Porträtieren sich verloren haben und die Bilder nunmehr stumme Zeugnisse einer Atempause in der Asylpolitik sind, wird die Ausstellung bei der Eröffnung sowie den Führungen durch dokumentarische Filme vom Kollektiv white flux productions / flüchtig und Gedichte von Wael Chabou ergänzt, die ihre Migrationserfahrungen, ihre künstlerische Praxis und ihre Sicht auf Deutschland individuell reflektieren.

Gerade in der deutschen Diskussion, mit ihrem Fokus auf nationaler Identität sowie der Frage nach Kosten und Nutzen der Geflüchteten, wird das im Grundgesetz verankerte Recht auf Asyl zunehmend in den Hintergrund gedrängt.


Die Vernissage findet am 27.07 ab 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal & Foyer statt:

Mit

Fotografien von Valentin Gienger

Gedichten von Wael Chabou in Kooperation mit der btk

Filmen von white flux productions & dem Ausstellungskollektiv “flüchtig”, Majd Hafiry, den Brüdern Ousama, Osama, Saja, Sina, Wessam, Zolfaqar, Majd Turkmani


Führungen finden am 29.07 um 15 Uhr und am 06.08 um 18 Uhr statt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Veranstalter: Amnesty International-Hochschulgruppe HU & Charité und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Abschiebung bei Gefahr für Leib und Leben?

26.07.2018
30.08.2018, 18:00 Uhr - 30.08.2018, 20:00 Uhr

Am 30.08.1983 - vor 35 Jahren - ist Cemal Kemal Altun im Alter von 23 Jahren in Berlin gestorben. Nach 13 Monaten in Auslieferungshaft stürzte sich der politisch Geflüchtete aus dem Fenster des Gerichtssaals, in dem seine Auslieferung in die Türkei verhandelt wurde.

Seit 1983 sind viele weitere Menschen als Folge der rigiden Abschottungspolitik Deutschlands zu Tode gekommen, körperlich und seelisch verletzt worden, haben aber auch dagegen protestiert und solidarisch Abschiebungen verhindert. Hier begann auch die Kirchenasylbewegung: 1983 wurde in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg das erste Kirchenasyl ausgesprochen. Viele Gemeinden folgten, so dass Kirchenasyl mittlerweile ein großes, solidarisches Netzwerk ist, das Schutz vor Abschiebungen bei Gefahr für Leib und Leben bietet.

Mit:

  • Bernhard Fricke (Vorstand Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg)
  • Jürgen Quandt (Kirchenasylbewegung)
  • Garip Bali (Allmende e.V.)
  • Rita Kantemir-Thomä

u.a.

Teilnahme kostenfrei
Anmeldung unter:
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0806&kursname=Abschiebung+bei+Gefahr+fuer+Leib+und+Leben&#inhalt

Eine Kooperation mit Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg e.V.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Defend the Sacred: International Activist Gathering

26.07.2018
31.07.2018, 19:00 Uhr - 11.08.2018, 18:00 Uhr

We invite activists from around the world to come together and build a global alliance. We believe that sacred activism – political action rooted in the honor and celebration of life’s inherent sacredness – can provide a necessary spiritual foundation to bring the many individuals and movements looking for global system change together around a shared vision and strategy.

A year ago, we called for a first activist gathering, as we were deeply moved by the resistance of the Standing Rock Sioux Tribe and their supporters and allies against the Dakota Access Pipeline and the movement for “defending the sacred” they had sparked. In August 2017, 40 activists from around the world – Indigenous elders and youth from North America (including initiators from Standing Rock), Colombia, Israel, Palestine, Brazil, Kenya, the Philippines, Europe, 35 countries in total – gathered here in Tamera to collaborate and envision a global alliance to defend the sacred.

A central part was the aerial art action at Odeceixe beach to stop plans for offshore oil drilling in Portugal, which turned out to be a resounding success. We prevented the drilling from happening last year, but the companies continue to press for it now and more will be needed to end their plans for good.

We published a common manifesto. An excerpt:

What was seeded by the peaceful opposition to the Dakota Access Pipeline at Standing Rock in 2016 must grow into a planetary movement; one that is globally unified and that transcends cultures, borders and beliefs. It is clear this is not only an Indigenous issue, but a world issue that affects all of us. (…) We unite as a planetary community to stand together for the sacred; to midwife a transition to a world in which humanity will no longer dominate but cooperate with all life.

More information about last years’ gathering here.

We want to facilitate a growing global alliance in the spirit of “Defend the Sacred,” in which activists from around the world can develop a shared platform and have annual gatherings to:

  • build a planetary community based on mutual support and profound trust,
  • develop and deepen a shared vision for a post-capitalist world,
  • create common strategies and collaboration toward system change,
  • anchor ourselves together in the experience of the sacred,
  • create a safe and protected space for healing and reconciliation work.

For a deeper understanding of our vision for this emerging alliance, please read Martin Winiecki’s essay, published in Kosmos Journal: Sacred Activism: Movement for Global Healing.

For our upcoming meeting, we’re happy to count already on the presence of Ladonna Bravebull Allard, founder of the first resistance camp at Standing Rock; Lakota elder Tiokasin Ghosthorse; Arhuaco spokeswoman Ati Quigua; aerial artist John Quigley; Winnie Wong, founding organizer of Occupy Wall Street and co-founder of People for Bernie; “Water Gandhi” Rajendra Singh of Tarun Bharat Sangh; water visionaries Michal Kravčík and Vlado Zaujec of “Rain for Climate” and climate change researcher João Camargo of Climáximo, among others.

The gathering is on invitation only.

https://www.tamera.org/events/defend-the-sacred-international-activist-gathering/

 

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Parar o petróleo! Pelo clima, justiça e emprego!

26.07.2018
08.09.2018, 17:00 Uhr - 08.09.2018

No dia 8 de setembro, vamos juntar-nos à mobilização internacional “Rise for Climate” para exigir um mundo livre dos combustíveis fósseis, em que as pessoas e a justiça social estejam acima dos lucros.

A verdadeira liderança climática nasce a partir das bases. Isto significa ver o poder nas mãos das pessoas, em vez das corporações; significa uma vida melhor para quem trabalha e justiça para as populações mais afetadas pelos impactos das alterações climáticas e pelas atividades das petrolíferas.

Vamos marchar para exigir:
– uma transição justa e rápida para as energias renováveis;
– zero infraestruturas de combustíveis fósseis novas: nem em Aljezur, nem em Aljubarrota, nem em lugar nenhum.

LISBOA: Praça de Luís de Camões, 17h00

PORTO: Praça da Liberdade, 17h00

Subscritores:

Academia Cidadã, Alentejo Litoral pelo Ambiente, ASMAA – Algarve Surf and Maritime Activities Association, CIDAC – Centro Intervenção para o Desenvolvimento Amílcar Cabral, The Climate Reality Project em Portugal, Climáximo, Coopérnico, Empregos para o Clima, Futuro Limpo, GAIA – Grupo de Ação e Intervenção Ambiental, JOC – Juventude Operária Católica, Linha Vermelha, Livre, Movimento Alternativa Socialista, Núcleo Académico para a Protecção Ambiental do ISCSP, Núcleo do Ambiente da FLUL, PAN – Pessoas Animais Natureza, PALP – Plataforma Algarve Livre de Petróleo, Peniche Livre de Petróleo, Porto sem OGM, Precários Inflexíveis, Preservar Aljezur, Sciaena, SOS – Salvem o Surf, SPGL – Sindicato dos Professores da Grande Lisboa, SPN – Sindicato de Professores do Norte, STCC – Sindicato dos Trabalhadores de Call Center, Tamera, Tavira em Transição, Stop Petróleo Vila do Bispo, Um Activismo por Dia, Zero.

Mais informações: www.salvaroclima.pt
Mobilização internacional: www.riseforclimate.org

Organizações que gostariam de subscrever a convocatória podem enviar um email para marcha8set [-at-] salvaroclima.pt .

http://salvaroclima.pt/

 

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We Won't Go: The L.A. Resistance, Vietnam and the Draft

26.07.2018
27.07.2018, 10:00 Uhr - 19.08.2018, 18:00 Uhr

The 1960s birthed the age of flower power and psychedelia, but it more importantly ushered in a growing passion and commitment to political activism. Student demonstrations, strikes, and protest movements gained steam as the Vietnam War hung heavy over the heads of young draft-age men. The civil rights era was in its infancy, but its resolute pledge to the cause of social justice was clear. It is in this atmosphere of political upheaval and empowerment that a consciousness of non-violent peaceful Resistance was born.

The Los Angeles Resistance was formed in 1967 as an alternative to the draft, war, and mighty military machine, and as such was dedicated to non-violent non-cooperation with the Selective Service System, the federal government agency which administered the Vietnam War draft. The Resistance was part of a national network of more than twenty local Resistance chapters which coordinated their efforts to stop the draft and promote the idea of peaceful resistance, with the ultimate goal of stopping the War in Vietnam, and later Laos and Cambodia.

Resisters were University students who already enjoyed the security of student deferment. Their participation was a call to level the playing field, to question and derail established authority and to plot a new course for action. From 1967-1968, the LA Resistance regularly held peaceful protests outside of the Westwood Selective Services office, where busloads of young men were taken for induction into the armed services. They organized four national draft card turn-in events, organized marches and demonstrations, and provided support and sanctuary. Women Resisters, not content to sit by the sidelines, organized and assisted their Resister brothers in their efforts, marching alongside them in peaceful protest and providing a strong, steadfast presence in and out of the courtroom.

However, participation came at huge personal and financial sacrifices: Resisters often served prison terms of up to 5 years or a fine of up to $10,000 as the price paid for their non-violent commitment to peace. Less transparently, the FBI kept its tabs and files: Resisters who were under surveillance are just now requesting access to thousands and thousands of pages of documents amassed during this period.

After many Resisters were imprisoned for refusing induction, various national Resistance groups worked together to form the Resistance Prison Project, in order to aid and advocate for those imprisoned for non-compliance.

In 2014, the Los Angeles Public Library acquired the Los Angeles Resistance Collection and its materials related to the Vietnam-era draft resistance. The collections consist of papers, correspondence, writings, legal records, newsletters, news clippings, datebooks, prints, photographs, digital still and moving images, and ephemera chronicling the non-violent anti-draft activities of the L.A. chapter of the Resistance. The collection also includes documents related to the National Resistance movement, and materials related to collaborations with other anti-war organizations. The movement serves as a blueprint for non-violent peaceful protest and Resistance today.

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  • https://www.lapl.org/whats-on/exhibits/we-wont-go-la-resistance-vietnam-and-draft

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mpz-salon mit MS Malwine: ‚Wohnraum Schaffen selbst in die Hand nehmen‘

25.07.2018
30.08.2018, 19:30 Uhr - 30.08.2018

Film: ‚Das ist unser Haus ! – Räume aneignen mit dem Mietshäuser Syndikat‘ von Burkhard Grießgenauer, Daniel Kuhle, Holger Launiger. 
Zum Gespräch dabei: Jemand: vom Mietshäuser Syndikat, vom Wohnprojekt Rialto, von der Genossenschaft Drachenbau, von MS Malwine.

Spekulation mit Wohnraum und Mietwucher haben dazu geführt, dass kaum bezahlbarer Wohnraum zu finden ist. Wie gehen wir damit um? Eine Möglichkeit ist, die Schaffung von Wohnraum gemeinsam mit anderen selbst in die Hand zu nehmen. Aber wie stellt man sicher, dass der geschaffene Wohnraum langfristig in gemeinschaftlicher Hand bleibt?
In der Diskussion im Anschluss wird es darum gehen, ob / in wie weit das Modell für uns in Hamburg möglich und sinnvoll ist. Wir haben ja hier in Hamburg auch die Schanze eG oder Wohnreform eG. Größte Autonomie hätte eine eigene kleine Genossenschaft (wie z.B. Drachenbau eG), ist aber für Neugründer kaum mehr finanzierbar. Am günstigsten zu finanzieren wäre eine Gemeinschaft unter dem Dach einer traditionellen Genossenschaft. Aber wie ist es da langfristig mit der Selbstbestimmung?

Filminhalt:
Im 65-minütigen Film „Das ist unser Haus!“ erläutern Akteure des Mietshäuser Syndikats das Modell der kollektiven Raumaneignung und präsentieren vielseitige Projekte in unterschiedlichen räumlichen Kontexten. Die Zuschauer werden motiviert, eigene Projekte im stabilen solidarischen Verbund des Mietshäuser Syndikats zu starten.

Mit Impressionen aus den Projekten: Freie Hütte (Lübeck), LÜDIA (Hadmersleben), Handwerkerhof Ottensen (Hamburg), Jugendwohnprojekt Mittendrin (Neuruppin), Grethergelände (Freiburg), 4-Häuser-Projekt (Tübingen)

 

 

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Scheppern XXL gegen CG-Grundsteinlegung

25.07.2018
27.07.2018, 10:30 Uhr - 27.07.2018, 12:00 Uhr

Am Vormittag des 27.7. will die CG-Gruppe auf der Großbaustelle Rigaer Straße 71- 73     eine „feierliche Grundsteinlegung“ ihres Carre Same Riga  zelebrieren.  Ansprachen von Politiker_innen und CG-Verantwortlichen sind ebenso garantiert, wie ein großes Polizeiaufgebot. In der Einladung versucht die CG-Gruppe den Bau erneut als  entwicklungsfördernd für den Kiez hinzustellen. Wir, die wir seit Jahren hier wohnen, haben in den letzten Monaten  mitbekommen, was die CG-Baustelle für den Kiez bedeutet: Die vollständige Sperrung der Straße über mehrere Monate, nach Protesten gibt es abends und am Wochenenden einen bewachten Durchgang. Öfter bleibt der Zugang noch immer den ganzen Tag verschlossen. Restaurants und Läden in unmittelbarer Umgebung haben dadurch Kund_innen verloren. Das CG-Projekt ist Teil einer Aufwertung, die dafür sorgt, dass Menschen mit wenig Einkommen ihre Wohnungen verlieren können. Die Erklärung von Teilen unseres Kiezes zum Gefahrengebiet mit Sondervollmachten für die Polizei soll den Kiez zurichten für  CG und Co. Doch bisher ist es  nicht gelungen, den Widerstand aus dem Kiez zu vertreiben.  

Seit 2017 haben Anwohner_innen durch Schepper-Aktionen ihren Protest ausgedrückt. Daran wollen wir am 27.7. anknüpfen. Wir rufen anlässlich der Grundsteinlegung mit einen besonders lauten Scheppern XXL deutlich machen, dass für uns noch immer gilt:

 

Wer hier kauft, kauft Ärger!

CG-Nobelprojekte verhindern, fangen wir im Nordkiez an

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Naziquatsch entmystifizieren

25.07.2018
27.07.2018, 20:00 Uhr - 27.07.2018

Wann: 27. Juli, 20 Uhr

Wo: Schloss19, Schlosstraße 19, Charlottenburg/Berlin

Am 18. August wollen sich Rechtsradikale und Neonazis in Spandau treffen und Rudolf Heß, der auch als Hilters Stellvertreter gehandelt wurde, mit einer Demonstration gedenken. Heß wurde hier im Kriegsverbrechergefängnis 1947 eingesperrt und nahm sich dort 1987 das Leben. Seither versuchen Rechtsradikale seinen Suizid zur verklärenden Mythenbildung zu instrumentalisieren.

Auf einer Infoveranstaltung im Schloss19 wird über deren Heß-Mythen aufgeklärt und erörtert, welche historischen Anknüpfungspunkte Neonazis sich heute dafür aneignen und welche Strategien dahinter stecken. Neben Informationen zum Nazi-Aufmarsch des letzten Jahres und einer Einschätzung zum Aufmarsch am 18. August werden  antifaschistische Gegenstrategien diskutiert, um einen jährlichen Großaufmarsch der Nazi-Szene in Berlin-Spandau zu verhindern. (27.7. Schlosstraße 19, Charlottenburg, 20 Uhr).

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The Art of Protest: Adbusting Workshop

19.07.2018
22.07.2018, 11:00 Uhr - 22.07.2018, 18:00 Uhr

Im Adbusting –Workshop lernen die Teilnehmer*Innen wie ein konkreter kreativer Protest geplant, vorbereitet und durchgeführt werden kann. Am Beispiel von Adbusting – dem kritischen Verfremden und Remixen von Werbebotschaften – lernen die Teilnehmer*Innen wie kreativer Protest praktisch funktioniert und schaffen im Rahmen des Workshops die Grundlagen für ihre erste eigene kreative Protestaktion im öffentlichen Raum.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung unter Info@kunstfelder-ev.de. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

https://www.facebook.com/events/184808962343681/

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The Art of Protest: Neue Formen des kreativen Protests

19.07.2018
21.07.2018, 15:00 Uhr - 21.07.2018, 19:00 Uhr

„The Art of Protest“
Kurzsymposium zu neuen Formen des kreativen Protests im Rahmen des MS ARTVILLE Festivals Hamburg

Mit Impulsvorträgen von

❖ Zentrum für Politische Schönheit
❖ PenG! Kollektiv
❖ Dies Irae
❖ Rocco und Seine Brüder
❖ 1000 Gestalten

Moderation: Heike S. Bühler

In Zeiten von zunehmendem Populismus gewinnt Kunst als kritisch reflektierender Gesellschaftsspiegel zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren scheint sich ein neues Genre von kreativem Aktivismus an der Schnittstelle von Kunst und Protest entwickelt zu haben, das inhaltliche Kritik und Aktionskunst verbindet und gleichzeitig medienwirksam vermittelt. Dabei werden durch Kunst bewusst und ganz gezielt bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen und soziale Ungleichgewichte innerhalb der Gesellschaft thematisiert und öffentlich zur Diskussion gestellt.

Einen Nachmittag lang versammeln wir im Rahmen von „The Art of Protest“ Protagonist*Innen der kreativen Protestszene in Hamburg. Gemeinsam mit den großen und lauten sowie den Underground Stars der kreativen Protestszene werden die Möglichkeiten, Grenzen und Wirkweisen neuer kreativer Protestformen diskutiert. Gleichzeitig liefert das Symposium eine Anleitung, sich auf kreative und friedliche Weise selbst politisch auszudrücken.

Beginn ist um 15:00 Uhr.

Das Symposium findet im Rahmen des ❖ MS Artville 2018 Richtfest ❖ am 21. Juli 2018 statt, der Eintritt hierfür kostet 5 Euro.

Wer sich am Tag danach selbst als Teil des Protests ausprobieren mag, kommt auch hierhin: ❖ The Art of Protest: Adbusting Workshop ❖.

https://www.facebook.com/events/953802551442952/

 

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Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen 2018

17.07.2018
21.07.2018, 13:00 Uhr - 21.07.2018

Wann: 21. Juli, 13 Uhr

Wo: Kottbusser Tor, Berlin

20 Jahre Gedenktag - ein erfolgreiches Bündnis für akzeptierende Drogenpolitik

"Für Akzeptanz, Entkriminalisierung und menschenwürdige Bedingungen in der Substitution"

In diesem Jahr findet der Gedenktag für vestorbene Drogengebraucher zum 20 Mal statt. Sicher kein Grund um zu feiern. Aber ein passender Zeitpunkt um auf die Erfolge der letzten Jahre zurückzublicken. Gleichsam aber auch ein Tag die Herausforderungen klar zu benennen, um das Sterben tausender Frauen und Männer die Drogen gebrauchen zu beenden.

Neben Musik und Infoständen wird es Redebeiträge von JES-Berlin, Bündnis90/Die Grünen, der Berliner Aids-Hilfe und berLun geben.

In vielen Städten in Deutschland werden Kundgebungen organisiert. Mehr auf: http://www.jes-bundesverband.de/

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