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Updated: 2 hours 30 min ago

Zeitenwenden -- Rückblick auf 1989: „Deutschland einig Vaterland“ – oder doch alles ganz anders? Workshops zu den Ideen und Deutungen des Umbruchs in der DDR.

22.09.2020
04.10.2020, 10:30 Uhr - 04.10.2020, 16:00 Uhr

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wir bitten um Anmeldung unter: 89weiterbildung@posteo.net

 

In der heutigen Erinnerung an das Jahr 1989/90 kommt die organisierte DDR-Opposition und ihre Pluralität kaum vor. Die deutsche Wiedervereinigung erscheint als einziges Ziel der damaligen Opposition. Die Erinnerungen an die alternativen Gesellschaftsmodelle, den progressiven Verfassungsentwurf und dessen demokratische Innovationen sind verblasst. Dabei schien im „Herbst der Utopien“ 1989 alles möglich zu sein und die Situation war völlig offen.

Die Vorstellungen einer radikalen Reform der DDR reichten von einem demokratischen Sozialismus bis hin zur Etablierung einer kapitalistischen bürgerlichen Gesellschaft nach westdeutschem Vorbild. Ziel der Weiterbildung ist es, die Ideen und das Wirken der verschiedenen Teile der DDR-Opposition und ihre Reaktionen auf die sich rasant verändernden gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Jahre 1989 und 1990 vorzustellen.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer*innen, politische Bildner*innen und Interessierte. Die Teilnehmer*innen werden inhaltlich an das Thema herangeführt und in den unterschiedlichen fachdidaktischen Phasen der Multiperspektivität, Kontroversität und Orientierung einen differenzierten Blick auf die Umbruchszeit in der DDR in ihre eigene Bildungs- und Unterrichtspraxis mitnehmen. Die Weiterbildung bietet eine Vielzahl an Methoden, arbeitet mit unterschiedlichen medialen Zugängen und macht Vorschläge für pädagogische Handreichungen und Aufgabenstellungen.

Das Haus der Demokratie und Menschenrechte als Institution der DDR-Opposition ist Partner und Ideengeber dieser Weiterbildung. Finanziell unterstützt wurde die Entwicklung der Weiterbildung von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Wir bieten eine Weiterbildung am 04.10.20 (10.30-16h) und am 07.10.20 (16-21h) in den Räumlichkeiten des Haus der Demokratie und Menschenrechte in der Greifswalder Straße 4 an. Weiterhin kann die Weiterbildung von einer Fachschaft oder Lehrer*innenkollegium auch zu einem anderen Termin gebucht werden und wird dann, wenn gewünscht an Ihrer Schule durchgeführt.

Anmeldung: 89weiterbildung@posteo.net

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„Deutschland einig Vaterland“ – oder doch alles ganz anders? Workshops zu den Deutungen des Umbruchs von 1989.

22.09.2020
04.10.2020, 10:30 Uhr - 04.10.2020, 16:00 Uhr

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wir bitten um Anmeldung unter: 89weiterbildung@posteo.net

 

In der heutigen Erinnerung an das Jahr 1989/90 kommt die organisierte DDR-Opposition und ihre Pluralität kaum vor. Die deutsche Wiedervereinigung erscheint als einziges Ziel der damaligen Opposition. Die Erinnerungen an die alternativen Gesellschaftsmodelle, den progressiven Verfassungsentwurf und dessen demokratische Innovationen sind verblasst. Dabei schien im „Herbst der Utopien“ 1989 alles möglich zu sein und die Situation war völlig offen.

Die Vorstellungen einer radikalen Reform der DDR reichten von einem demokratischen Sozialismus bis hin zur Etablierung einer kapitalistischen bürgerlichen Gesellschaft nach westdeutschem Vorbild. Ziel der Weiterbildung ist es, die Ideen und das Wirken der verschiedenen Teile der DDR-Opposition und ihre Reaktionen auf die sich rasant verändernden gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Jahre 1989 und 1990 vorzustellen.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer*innen, politische Bildner*innen und Interessierte. Die Teilnehmer*innen werden inhaltlich an das Thema herangeführt und in den unterschiedlichen fachdidaktischen Phasen der Multiperspektivität, Kontroversität und Orientierung einen differenzierten Blick auf die Umbruchszeit in der DDR in ihre eigene Bildungs- und Unterrichtspraxis mitnehmen. Die Weiterbildung bietet eine Vielzahl an Methoden, arbeitet mit unterschiedlichen medialen Zugängen und macht Vorschläge für pädagogische Handreichungen und Aufgabenstellungen.

Das Haus der Demokratie und Menschenrechte als Institution der DDR-Opposition ist Partner und Ideengeber dieser Weiterbildung. Finanziell unterstützt wurde die Entwicklung der Weiterbildung von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Wir bieten eine Weiterbildung am 04.10.20 (10.30-16h) und am 07.10.20 (16-21h) in den Räumlichkeiten des Haus der Demokratie und Menschenrechte in der Greifswalder Straße 4 an. Weiterhin kann die Weiterbildung von einer Fachschaft oder Lehrer*innenkollegium auch zu einem anderen Termin gebucht werden und wird dann, wenn gewünscht an Ihrer Schule durchgeführt.

Anmeldung: 89weiterbildung@posteo.net

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Auch Geflüchtete haben ein Recht auf Familie!

18.09.2020
26.09.2020, 12:00 Uhr - 26.09.2020, 18:00 Uhr

Wir sind ca. 1200 anerkannte schutzberechtigte Menschen aus Eritrea und haben einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Trotzdem müssen unsere Kinder und Ehepartner*innen jahrelang in politisch instabilen Drittstaaten wie dem Sudan und Äthiopien auf den Familiennachzug warten und unsere Familien sind seit vielen Jahren schmerzhaft getrennt.

Familientrennung beenden!

Während das Auswärtige Amt auf Grund von Covid-19 gestrandete Urlauber*innen in einer aufwändigen Rückholaktion von überall her zu ihren Familien nach Hause brachte, wird der Familiennachzug zu in Deutschland als Flüchtling anerkannten Eritreer*innen systematisch verhindert: Familien warten monatelang, bis sie überhaupt einen Termin zur Visumsantragstellung bei einer deutschen Botschaft erhalten, und dann vergehen viele weitere Monate bis die Anträge bearbeitet werden. Sehr häufig scheitert der Familiennachzug schließlich an den unzumutbaren und unerfüllbaren Anforderungen, welche die deutschen Botschaften an die Nachweise der familiären Bindung und Identität der Angehörigen stellen.

Das Auswärtige Amt weiß von der großen Not der Familien – alle Anfragen zum Thema Familiennachzug Eritrea stoßen dort jedoch auf taube Ohren.

Deshalb gehen wir wieder auf die Straße und fordern:

  • Die familienfeindliche Politik des Auswertigen Amtes muss beendet werden!

  • Die deutschen Behörden müssen die Unzumutbarkeit der Dokumentenbeschaffung aus Eritrea anerkennen und stattdessen individuelle Nachweise der Familienzusammengehörigkeit (z.B. religiöse Urkunden oder Familien-fotos) akzeptieren! Nach der EU-Familienzusammenführungsrichtlinie darf ein Antrag auf Familiennachzug nicht allein wegen fehlender Nachweise abgelehnt werden (FamRL 2003/86/EG, Art 11 Abs. 2).

  • Anträge auf Familiennachzug müssen prioritär behandelt werden. Die langen Warte- und Bearbeitungszeiten müssen sich verkürzen!

Demonstration in Berlin am Samstag, 26. September 2020

Auftakt: 12.00 Uhr am Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- und U-Bahnhof „Alexanderplatz“ Zwischenkundgebungen: Auswärtiges Amt Abschlusskundgebung: Kanzleramt

Für die Teilnahme an der Demonstration ist das Einhalten von Abstandsregeln und das Tragen von Atemschutzmasken zwingende Voraussetzung.

Organisator*innen: Selbstorganisierte Geflüchtete aus Eritrea „Initiative Familiennachzug Eritrea“ Flüchtlingsrat Berlin e.V., Initiative Familienleben für Alle

Kontakt: Flüchtlingsrat Berlin, Tel.: 030 224 76311, E-Mail: buero@fluechtlingsrat-berlin.de, www.fluechtlingsrat-berlin.de

Der Aufruf als PDF zum Ausdrucken und Verteilen: Deutsch Tigrinia

Mehr Information:

Wer die Forderung der geflüchteten Väter und Mütter unterstützen will kann hier eine Petition unterschreiben: Auch Geflüchtete haben ein Recht auf Familie!

*********************************

ስደተኛታት ውን መሰል ስድራ ኣለዎም! ሰለማዊ ሰልፊ ኣብ በርሊን ንቀዳም ዕለት 26. መስከረም 2020

ንሕና ከባቢ 1200 ንኸውን ኤርትራውያን ተቐማጦ ጀርመን ናይ ፖለቲካ ዑቑባና ተቐቢልና መሰል ምጥርናፍ ስድራ ብሕጊ ዝፍቀደና እንደሃለወ ደቅናን በዓልቤትናን/በዓልቲቤትናን ኣብ ብፓለቲካ ዘይርጉእን ኣስጋኢ ቦታታት ከም ኢትዬጲያን ሱዳንን ምስ ስድርኦም ክሕወሱ እንዳተጸበዩ ምስ መሪር ናፍቀቶም ንነዊሕ ዓመታት ተፈላልዮም ይርከቡ።

ምፍልላይ ስድራ ይኣክል!

ምኒስትሪ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን ኣብ ዝተፈላለዩ ቦታት ዓለም ንዕረፍቲ ዝከዱ ዜጋታት ብምኽንያት Covid-19 ብኣዝዩ ክቡር ዋጋን ኣሸጋሪ መግድታትን ናብ ስድርኦምን ገዝኦምን ክመልስ ከሎ፡ ንናይ ጥርናፈ ስድራ ኤርትራውያን ስደተኛታት ግን ብዝተፈላልዩ ምኽንያታት የዕንቅጽ ኣሎ። ኣብ ዝተፈላልዩ ዓድታት ዘለዉ ናይ ጀርመን ኢምባሲታት ቆጸራ ንምርካብ ኣዋርሕ ንጽበ፣ ጉዳይና ክሳብ ዝርአ ብዙሓት ኣዋርሕ ይሓልፉ። ኣብ መወዳእታ ከነቕርቦምን ከነማልኦም ዘይንኽእልን ዶኩመትታት እንዳጠለቡ ኣብ ደረት ኣልቦ ከርተትን ትጽቢትን የእትውና

ምኒስትሪ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን ጸገም ናይ ኤርትራውያን ስድራ እንዳፈለጠ ንኩሉ ብዛዕባ ጥርናፈ ስድራ ኤርትራውያን ዝቐረበሉ ሕቶታት ጸማም እዝኒ ይህቦ ኣሎ።

ስለዚ ሎሚ ውን ኣብ ጽርግያ ወጺና ጠለብና ከምዚ ዝስዕብ ንገልጽ:

  • እዚ ጸረ ስድራ ዝኾነ ፖለቲክ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን የኽትም!

  • ዝምልከቶም ናይ ጀርመን ቢት ጽሕፈታት ዝጠልብዎም ዶክመንታት፥ ክነምጽኦም ዘይንኽልን ኣሸጋሪ ምኻኑን ኣሚኖም ካልእ ኣማራጺ፡ ከም ናይ ሀይማነታዊ ትካላት ዝህቡና ዶኩመንትን፣ ናይ ቤተሰብ ስእልን፣ DNA ካልእ ተመሳሳሊ መረጋገጽን ክቕበሉ ንጠልብ! ብናይ ኦይሮፓ ናይ ጥርናፈ ስድራ ሕጊ መሰርት፡ „ጥርናፈ ስድራ ብዝጎደሉ ዶክመንትታት ጥራይ ክንጸግ ኣይፍቀድን ኢዩ“ (FamRL 2003/86/EG, Art 11 Abs. 2)

  • ናይ ጀርመን ኢምባስታትን ነቲ ጉዳይ ንምስላጥ ዝምልከቶም ቢት ጽሕፈታትን፥ ንናይ ስድራ ጥርናፈ ቀዳምነት ክህብዎን ንምስርሑ ዝወስዶ ንዊሕ ግዜ ክሕጽርዎን ንጠልብ!

ሰለማዊ ሰልፊ ኣብ በርሊን ንቀዳም ዕለት 26. መስከረም 2020

Auftakt: 12.00 Uhr am Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- und U-Bahnhof „Alexanderplatz“ Zwischenkundgebungen: Auswärtiges Amt Abschlusskundgebung: Kanzleramt

ኣብዚ ሰለማዊ ሰልፊ ንምስታፍ ምርሕሓቕና ምሕላውን ኣፍናን ኣፍንጫናን ንሽፍነሉ ማስክ ክንጥቀምን ግዴታ ኢዩ! 

*********************************

Even refugees have a right to family! Demonstration in Berlin on Saturday, 26 September 2020

We are about 1200 refugees from Eritrea entitled to protection and have a legal claim to family reunification. Nevertheless, our children and spouses have to wait years in politically unstable third countries such as Sudan and Ethiopia for family reunification and our families have been painfully separated for many years.

End family separation!

While the Federal Foreign Office has been taking stranded holidaymakers from all over the world to their families in an elaborate repatriation action, the reunification of families with Eritreans* recognised as refugees in Germany is systematically prevented: Families wait for months until they even get an appointment to apply for a visa at a German embassy, and then many more months pass until the applications are processed. Very often, family reunification finally fails because of the unreasonable and unfulfillable requirements which the German embassies place on the proof of family ties and identity of the relatives.

The German Federal Foreign Office is aware of the great need of the families – but all requests concerning family reunification from Eritrea fall on deaf ears there.

That is why we are taking to the streets again and demanding:

  • The anti-family policy of the Federal Foreign Office must be ended!

  • The German authorities must recognise the unreasonableness of obtaining documents from Eritrea and accept instead individual proof of family membership (e.g. religious documents or family photos)! According to the EU Family Reunification Directive, an application for family reunification may not

    be refused solely on the grounds of lack of evidence (FamRL 2003/86/EC, Art 11 (2)).

  • Priority must be given to applications for family reunification. The long waiting and processing times must be shortened!

Demonstration in Berlin on Saturday, 26 September 2020

Kick-off: 12.00 at the Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- and U-Bahn station “Alexanderplatz Interim rallies: German Federal Foreign Office Final rally: Federal Chancellery

To participate in the demonstration it is mandatory to observe the rules of distance and to wear masks.

 

Categories:

Auch Geflüchtete haben ein Recht auf Familie!

18.09.2020
26.09.2020, 12:00 Uhr - 26.09.2020, 18:00 Uhr

Wir sind ca. 1200 anerkannte schutzberechtigte Menschen aus Eritrea und haben einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Trotzdem müssen unsere Kinder und Ehepartner*innen jahrelang in politisch instabilen Drittstaaten wie dem Sudan und Äthiopien auf den Familiennachzug warten und unsere Familien sind seit vielen Jahren schmerzhaft getrennt.

Familientrennung beenden!

Während das Auswärtige Amt auf Grund von Covid-19 gestrandete Urlauber*innen in einer aufwändigen Rückholaktion von überall her zu ihren Familien nach Hause brachte, wird der Familiennachzug zu in Deutschland als Flüchtling anerkannten Eritreer*innen systematisch verhindert: Familien warten monatelang, bis sie überhaupt einen Termin zur Visumsantragstellung bei einer deutschen Botschaft erhalten, und dann vergehen viele weitere Monate bis die Anträge bearbeitet werden. Sehr häufig scheitert der Familiennachzug schließlich an den unzumutbaren und unerfüllbaren Anforderungen, welche die deutschen Botschaften an die Nachweise der familiären Bindung und Identität der Angehörigen stellen.

Das Auswärtige Amt weiß von der großen Not der Familien – alle Anfragen zum Thema Familiennachzug Eritrea stoßen dort jedoch auf taube Ohren.

Deshalb gehen wir wieder auf die Straße und fordern:

  • Die familienfeindliche Politik des Auswertigen Amtes muss beendet werden!

  • Die deutschen Behörden müssen die Unzumutbarkeit der Dokumentenbeschaffung aus Eritrea anerkennen und stattdessen individuelle Nachweise der Familienzusammengehörigkeit (z.B. religiöse Urkunden oder Familien-fotos) akzeptieren! Nach der EU-Familienzusammenführungsrichtlinie darf ein Antrag auf Familiennachzug nicht allein wegen fehlender Nachweise abgelehnt werden (FamRL 2003/86/EG, Art 11 Abs. 2).

  • Anträge auf Familiennachzug müssen prioritär behandelt werden. Die langen Warte- und Bearbeitungszeiten müssen sich verkürzen!

Demonstration in Berlin am Samstag, 26. September 2020

Auftakt: 12.00 Uhr am Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- und U-Bahnhof „Alexanderplatz“ Zwischenkundgebungen: Auswärtiges Amt Abschlusskundgebung: Kanzleramt

Für die Teilnahme an der Demonstration ist das Einhalten von Abstandsregeln und das Tragen von Atemschutzmasken zwingende Voraussetzung.

Organisator*innen: Selbstorganisierte Geflüchtete aus Eritrea „Initiative Familiennachzug Eritrea“ Flüchtlingsrat Berlin e.V., Initiative Familienleben für Alle

Kontakt: Flüchtlingsrat Berlin, Tel.: 030 224 76311, E-Mail: buero@fluechtlingsrat-berlin.de, www.fluechtlingsrat-berlin.de

Der Aufruf als PDF zum Ausdrucken und Verteilen: Deutsch Tigrinia

Mehr Information:

Wer die Forderung der geflüchteten Väter und Mütter unterstützen will kann hier eine Petition unterschreiben: Auch Geflüchtete haben ein Recht auf Familie!

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ስደተኛታት ውን መሰል ስድራ ኣለዎም! ሰለማዊ ሰልፊ ኣብ በርሊን ንቀዳም ዕለት 26. መስከረም 2020

ንሕና ከባቢ 1200 ንኸውን ኤርትራውያን ተቐማጦ ጀርመን ናይ ፖለቲካ ዑቑባና ተቐቢልና መሰል ምጥርናፍ ስድራ ብሕጊ ዝፍቀደና እንደሃለወ ደቅናን በዓልቤትናን/በዓልቲቤትናን ኣብ ብፓለቲካ ዘይርጉእን ኣስጋኢ ቦታታት ከም ኢትዬጲያን ሱዳንን ምስ ስድርኦም ክሕወሱ እንዳተጸበዩ ምስ መሪር ናፍቀቶም ንነዊሕ ዓመታት ተፈላልዮም ይርከቡ።

ምፍልላይ ስድራ ይኣክል!

ምኒስትሪ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን ኣብ ዝተፈላለዩ ቦታት ዓለም ንዕረፍቲ ዝከዱ ዜጋታት ብምኽንያት Covid-19 ብኣዝዩ ክቡር ዋጋን ኣሸጋሪ መግድታትን ናብ ስድርኦምን ገዝኦምን ክመልስ ከሎ፡ ንናይ ጥርናፈ ስድራ ኤርትራውያን ስደተኛታት ግን ብዝተፈላልዩ ምኽንያታት የዕንቅጽ ኣሎ። ኣብ ዝተፈላልዩ ዓድታት ዘለዉ ናይ ጀርመን ኢምባሲታት ቆጸራ ንምርካብ ኣዋርሕ ንጽበ፣ ጉዳይና ክሳብ ዝርአ ብዙሓት ኣዋርሕ ይሓልፉ። ኣብ መወዳእታ ከነቕርቦምን ከነማልኦም ዘይንኽእልን ዶኩመትታት እንዳጠለቡ ኣብ ደረት ኣልቦ ከርተትን ትጽቢትን የእትውና

ምኒስትሪ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን ጸገም ናይ ኤርትራውያን ስድራ እንዳፈለጠ ንኩሉ ብዛዕባ ጥርናፈ ስድራ ኤርትራውያን ዝቐረበሉ ሕቶታት ጸማም እዝኒ ይህቦ ኣሎ።

ስለዚ ሎሚ ውን ኣብ ጽርግያ ወጺና ጠለብና ከምዚ ዝስዕብ ንገልጽ:

  • እዚ ጸረ ስድራ ዝኾነ ፖለቲክ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን የኽትም!

  • ዝምልከቶም ናይ ጀርመን ቢት ጽሕፈታት ዝጠልብዎም ዶክመንታት፥ ክነምጽኦም ዘይንኽልን ኣሸጋሪ ምኻኑን ኣሚኖም ካልእ ኣማራጺ፡ ከም ናይ ሀይማነታዊ ትካላት ዝህቡና ዶኩመንትን፣ ናይ ቤተሰብ ስእልን፣ DNA ካልእ ተመሳሳሊ መረጋገጽን ክቕበሉ ንጠልብ! ብናይ ኦይሮፓ ናይ ጥርናፈ ስድራ ሕጊ መሰርት፡ „ጥርናፈ ስድራ ብዝጎደሉ ዶክመንትታት ጥራይ ክንጸግ ኣይፍቀድን ኢዩ“ (FamRL 2003/86/EG, Art 11 Abs. 2)

  • ናይ ጀርመን ኢምባስታትን ነቲ ጉዳይ ንምስላጥ ዝምልከቶም ቢት ጽሕፈታትን፥ ንናይ ስድራ ጥርናፈ ቀዳምነት ክህብዎን ንምስርሑ ዝወስዶ ንዊሕ ግዜ ክሕጽርዎን ንጠልብ!

ሰለማዊ ሰልፊ ኣብ በርሊን ንቀዳም ዕለት 26. መስከረም 2020

Auftakt: 12.00 Uhr am Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- und U-Bahnhof „Alexanderplatz“ Zwischenkundgebungen: Auswärtiges Amt Abschlusskundgebung: Kanzleramt

ኣብዚ ሰለማዊ ሰልፊ ንምስታፍ ምርሕሓቕና ምሕላውን ኣፍናን ኣፍንጫናን ንሽፍነሉ ማስክ ክንጥቀምን ግዴታ ኢዩ! 

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Even refugees have a right to family! Demonstration in Berlin on Saturday, 26 September 2020

We are about 1200 refugees from Eritrea entitled to protection and have a legal claim to family reunification. Nevertheless, our children and spouses have to wait years in politically unstable third countries such as Sudan and Ethiopia for family reunification and our families have been painfully separated for many years.

End family separation!

While the Federal Foreign Office has been taking stranded holidaymakers from all over the world to their families in an elaborate repatriation action, the reunification of families with Eritreans* recognised as refugees in Germany is systematically prevented: Families wait for months until they even get an appointment to apply for a visa at a German embassy, and then many more months pass until the applications are processed. Very often, family reunification finally fails because of the unreasonable and unfulfillable requirements which the German embassies place on the proof of family ties and identity of the relatives.

The German Federal Foreign Office is aware of the great need of the families – but all requests concerning family reunification from Eritrea fall on deaf ears there.

That is why we are taking to the streets again and demanding:

  • The anti-family policy of the Federal Foreign Office must be ended!

  • The German authorities must recognise the unreasonableness of obtaining documents from Eritrea and accept instead individual proof of family membership (e.g. religious documents or family photos)! According to the EU Family Reunification Directive, an application for family reunification may not

    be refused solely on the grounds of lack of evidence (FamRL 2003/86/EC, Art 11 (2)).

  • Priority must be given to applications for family reunification. The long waiting and processing times must be shortened!

Demonstration in Berlin on Saturday, 26 September 2020

Kick-off: 12.00 at the Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- and U-Bahn station “Alexanderplatz Interim rallies: German Federal Foreign Office Final rally: Federal Chancellery

To participate in the demonstration it is mandatory to observe the rules of distance and to wear masks.

 

Categories:

Auch Geflüchtete haben ein Recht auf Familie!

18.09.2020
26.09.2020, 12:00 Uhr - 26.09.2020, 18:00 Uhr

Wir sind ca. 1200 anerkannte schutzberechtigte Menschen aus Eritrea und haben einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Trotzdem müssen unsere Kinder und Ehepartner*innen jahrelang in politisch instabilen Drittstaaten wie dem Sudan und Äthiopien auf den Familiennachzug warten und unsere Familien sind seit vielen Jahren schmerzhaft getrennt.

Familientrennung beenden!

Während das Auswärtige Amt auf Grund von Covid-19 gestrandete Urlauber*innen in einer aufwändigen Rückholaktion von überall her zu ihren Familien nach Hause brachte, wird der Familiennachzug zu in Deutschland als Flüchtling anerkannten Eritreer*innen systematisch verhindert: Familien warten monatelang, bis sie überhaupt einen Termin zur Visumsantragstellung bei einer deutschen Botschaft erhalten, und dann vergehen viele weitere Monate bis die Anträge bearbeitet werden. Sehr häufig scheitert der Familiennachzug schließlich an den unzumutbaren und unerfüllbaren Anforderungen, welche die deutschen Botschaften an die Nachweise der familiären Bindung und Identität der Angehörigen stellen.

Das Auswärtige Amt weiß von der großen Not der Familien – alle Anfragen zum Thema Familiennachzug Eritrea stoßen dort jedoch auf taube Ohren.

Deshalb gehen wir wieder auf die Straße und fordern:

  • Die familienfeindliche Politik des Auswertigen Amtes muss beendet werden!

  • Die deutschen Behörden müssen die Unzumutbarkeit der Dokumentenbeschaffung aus Eritrea anerkennen und stattdessen individuelle Nachweise der Familienzusammengehörigkeit (z.B. religiöse Urkunden oder Familien-fotos) akzeptieren! Nach der EU-Familienzusammenführungsrichtlinie darf ein Antrag auf Familiennachzug nicht allein wegen fehlender Nachweise abgelehnt werden (FamRL 2003/86/EG, Art 11 Abs. 2).

  • Anträge auf Familiennachzug müssen prioritär behandelt werden. Die langen Warte- und Bearbeitungszeiten müssen sich verkürzen!

Demonstration in Berlin am Samstag, 26. September 2020

Auftakt: 12.00 Uhr am Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- und U-Bahnhof „Alexanderplatz“ Zwischenkundgebungen: Auswärtiges Amt Abschlusskundgebung: Kanzleramt

Für die Teilnahme an der Demonstration ist das Einhalten von Abstandsregeln und das Tragen von Atemschutzmasken zwingende Voraussetzung.

Organisator*innen: Selbstorganisierte Geflüchtete aus Eritrea „Initiative Familiennachzug Eritrea“ Flüchtlingsrat Berlin e.V., Initiative Familienleben für Alle

Kontakt: Flüchtlingsrat Berlin, Tel.: 030 224 76311, E-Mail: buero@fluechtlingsrat-berlin.de, www.fluechtlingsrat-berlin.de

Der Aufruf als PDF zum Ausdrucken und Verteilen: Deutsch Tigrinia

Mehr Information:

Wer die Forderung der geflüchteten Väter und Mütter unterstützen will kann hier eine Petition unterschreiben: Auch Geflüchtete haben ein Recht auf Familie!

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ስደተኛታት ውን መሰል ስድራ ኣለዎም! ሰለማዊ ሰልፊ ኣብ በርሊን ንቀዳም ዕለት 26. መስከረም 2020

ንሕና ከባቢ 1200 ንኸውን ኤርትራውያን ተቐማጦ ጀርመን ናይ ፖለቲካ ዑቑባና ተቐቢልና መሰል ምጥርናፍ ስድራ ብሕጊ ዝፍቀደና እንደሃለወ ደቅናን በዓልቤትናን/በዓልቲቤትናን ኣብ ብፓለቲካ ዘይርጉእን ኣስጋኢ ቦታታት ከም ኢትዬጲያን ሱዳንን ምስ ስድርኦም ክሕወሱ እንዳተጸበዩ ምስ መሪር ናፍቀቶም ንነዊሕ ዓመታት ተፈላልዮም ይርከቡ።

ምፍልላይ ስድራ ይኣክል!

ምኒስትሪ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን ኣብ ዝተፈላለዩ ቦታት ዓለም ንዕረፍቲ ዝከዱ ዜጋታት ብምኽንያት Covid-19 ብኣዝዩ ክቡር ዋጋን ኣሸጋሪ መግድታትን ናብ ስድርኦምን ገዝኦምን ክመልስ ከሎ፡ ንናይ ጥርናፈ ስድራ ኤርትራውያን ስደተኛታት ግን ብዝተፈላልዩ ምኽንያታት የዕንቅጽ ኣሎ። ኣብ ዝተፈላልዩ ዓድታት ዘለዉ ናይ ጀርመን ኢምባሲታት ቆጸራ ንምርካብ ኣዋርሕ ንጽበ፣ ጉዳይና ክሳብ ዝርአ ብዙሓት ኣዋርሕ ይሓልፉ። ኣብ መወዳእታ ከነቕርቦምን ከነማልኦም ዘይንኽእልን ዶኩመትታት እንዳጠለቡ ኣብ ደረት ኣልቦ ከርተትን ትጽቢትን የእትውና

ምኒስትሪ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን ጸገም ናይ ኤርትራውያን ስድራ እንዳፈለጠ ንኩሉ ብዛዕባ ጥርናፈ ስድራ ኤርትራውያን ዝቐረበሉ ሕቶታት ጸማም እዝኒ ይህቦ ኣሎ።

ስለዚ ሎሚ ውን ኣብ ጽርግያ ወጺና ጠለብና ከምዚ ዝስዕብ ንገልጽ:

  • እዚ ጸረ ስድራ ዝኾነ ፖለቲክ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን የኽትም!

  • ዝምልከቶም ናይ ጀርመን ቢት ጽሕፈታት ዝጠልብዎም ዶክመንታት፥ ክነምጽኦም ዘይንኽልን ኣሸጋሪ ምኻኑን ኣሚኖም ካልእ ኣማራጺ፡ ከም ናይ ሀይማነታዊ ትካላት ዝህቡና ዶኩመንትን፣ ናይ ቤተሰብ ስእልን፣ DNA ካልእ ተመሳሳሊ መረጋገጽን ክቕበሉ ንጠልብ! ብናይ ኦይሮፓ ናይ ጥርናፈ ስድራ ሕጊ መሰርት፡ „ጥርናፈ ስድራ ብዝጎደሉ ዶክመንትታት ጥራይ ክንጸግ ኣይፍቀድን ኢዩ“ (FamRL 2003/86/EG, Art 11 Abs. 2)

  • ናይ ጀርመን ኢምባስታትን ነቲ ጉዳይ ንምስላጥ ዝምልከቶም ቢት ጽሕፈታትን፥ ንናይ ስድራ ጥርናፈ ቀዳምነት ክህብዎን ንምስርሑ ዝወስዶ ንዊሕ ግዜ ክሕጽርዎን ንጠልብ!

ሰለማዊ ሰልፊ ኣብ በርሊን ንቀዳም ዕለት 26. መስከረም 2020

Auftakt: 12.00 Uhr am Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- und U-Bahnhof „Alexanderplatz“ Zwischenkundgebungen: Auswärtiges Amt Abschlusskundgebung: Kanzleramt

ኣብዚ ሰለማዊ ሰልፊ ንምስታፍ ምርሕሓቕና ምሕላውን ኣፍናን ኣፍንጫናን ንሽፍነሉ ማስክ ክንጥቀምን ግዴታ ኢዩ! 

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Even refugees have a right to family! Demonstration in Berlin on Saturday, 26 September 2020

We are about 1200 refugees from Eritrea entitled to protection and have a legal claim to family reunification. Nevertheless, our children and spouses have to wait years in politically unstable third countries such as Sudan and Ethiopia for family reunification and our families have been painfully separated for many years.

End family separation!

While the Federal Foreign Office has been taking stranded holidaymakers from all over the world to their families in an elaborate repatriation action, the reunification of families with Eritreans* recognised as refugees in Germany is systematically prevented: Families wait for months until they even get an appointment to apply for a visa at a German embassy, and then many more months pass until the applications are processed. Very often, family reunification finally fails because of the unreasonable and unfulfillable requirements which the German embassies place on the proof of family ties and identity of the relatives.

The German Federal Foreign Office is aware of the great need of the families – but all requests concerning family reunification from Eritrea fall on deaf ears there.

That is why we are taking to the streets again and demanding:

  • The anti-family policy of the Federal Foreign Office must be ended!

  • The German authorities must recognise the unreasonableness of obtaining documents from Eritrea and accept instead individual proof of family membership (e.g. religious documents or family photos)! According to the EU Family Reunification Directive, an application for family reunification may not

    be refused solely on the grounds of lack of evidence (FamRL 2003/86/EC, Art 11 (2)).

  • Priority must be given to applications for family reunification. The long waiting and processing times must be shortened!

Demonstration in Berlin on Saturday, 26 September 2020

Kick-off: 12.00 at the Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- and U-Bahn station “Alexanderplatz Interim rallies: German Federal Foreign Office Final rally: Federal Chancellery

To participate in the demonstration it is mandatory to observe the rules of distance and to wear masks.

 

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Auch Geflüchtete haben ein Recht auf Familie!

18.09.2020
26.09.2020, 12:00 Uhr - 26.09.2020, 18:00 Uhr

Wir sind ca. 1200 anerkannte schutzberechtigte Menschen aus Eritrea und haben einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Trotzdem müssen unsere Kinder und Ehepartner*innen jahrelang in politisch instabilen Drittstaaten wie dem Sudan und Äthiopien auf den Familiennachzug warten und unsere Familien sind seit vielen Jahren schmerzhaft getrennt.

Familientrennung beenden!

Während das Auswärtige Amt auf Grund von Covid-19 gestrandete Urlauber*innen in einer aufwändigen Rückholaktion von überall her zu ihren Familien nach Hause brachte, wird der Familiennachzug zu in Deutschland als Flüchtling anerkannten Eritreer*innen systematisch verhindert: Familien warten monatelang, bis sie überhaupt einen Termin zur Visumsantragstellung bei einer deutschen Botschaft erhalten, und dann vergehen viele weitere Monate bis die Anträge bearbeitet werden. Sehr häufig scheitert der Familiennachzug schließlich an den unzumutbaren und unerfüllbaren Anforderungen, welche die deutschen Botschaften an die Nachweise der familiären Bindung und Identität der Angehörigen stellen.

Das Auswärtige Amt weiß von der großen Not der Familien – alle Anfragen zum Thema Familiennachzug Eritrea stoßen dort jedoch auf taube Ohren.

Deshalb gehen wir wieder auf die Straße und fordern:

  • Die familienfeindliche Politik des Auswertigen Amtes muss beendet werden!

  • Die deutschen Behörden müssen die Unzumutbarkeit der Dokumentenbeschaffung aus Eritrea anerkennen und stattdessen individuelle Nachweise der Familienzusammengehörigkeit (z.B. religiöse Urkunden oder Familien-fotos) akzeptieren! Nach der EU-Familienzusammenführungsrichtlinie darf ein Antrag auf Familiennachzug nicht allein wegen fehlender Nachweise abgelehnt werden (FamRL 2003/86/EG, Art 11 Abs. 2).

  • Anträge auf Familiennachzug müssen prioritär behandelt werden. Die langen Warte- und Bearbeitungszeiten müssen sich verkürzen!

Demonstration in Berlin am Samstag, 26. September 2020

Auftakt: 12.00 Uhr am Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- und U-Bahnhof „Alexanderplatz“ Zwischenkundgebungen: Auswärtiges Amt Abschlusskundgebung: Kanzleramt

Für die Teilnahme an der Demonstration ist das Einhalten von Abstandsregeln und das Tragen von Atemschutzmasken zwingende Voraussetzung.

Organisator*innen: Selbstorganisierte Geflüchtete aus Eritrea „Initiative Familiennachzug Eritrea“ Flüchtlingsrat Berlin e.V., Initiative Familienleben für Alle

Kontakt: Flüchtlingsrat Berlin, Tel.: 030 224 76311, E-Mail: buero@fluechtlingsrat-berlin.de, www.fluechtlingsrat-berlin.de

Der Aufruf als PDF zum Ausdrucken und Verteilen: Deutsch Tigrinia

Mehr Information:

Wer die Forderung der geflüchteten Väter und Mütter unterstützen will kann hier eine Petition unterschreiben: Auch Geflüchtete haben ein Recht auf Familie!

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ስደተኛታት ውን መሰል ስድራ ኣለዎም! ሰለማዊ ሰልፊ ኣብ በርሊን ንቀዳም ዕለት 26. መስከረም 2020

ንሕና ከባቢ 1200 ንኸውን ኤርትራውያን ተቐማጦ ጀርመን ናይ ፖለቲካ ዑቑባና ተቐቢልና መሰል ምጥርናፍ ስድራ ብሕጊ ዝፍቀደና እንደሃለወ ደቅናን በዓልቤትናን/በዓልቲቤትናን ኣብ ብፓለቲካ ዘይርጉእን ኣስጋኢ ቦታታት ከም ኢትዬጲያን ሱዳንን ምስ ስድርኦም ክሕወሱ እንዳተጸበዩ ምስ መሪር ናፍቀቶም ንነዊሕ ዓመታት ተፈላልዮም ይርከቡ።

ምፍልላይ ስድራ ይኣክል!

ምኒስትሪ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን ኣብ ዝተፈላለዩ ቦታት ዓለም ንዕረፍቲ ዝከዱ ዜጋታት ብምኽንያት Covid-19 ብኣዝዩ ክቡር ዋጋን ኣሸጋሪ መግድታትን ናብ ስድርኦምን ገዝኦምን ክመልስ ከሎ፡ ንናይ ጥርናፈ ስድራ ኤርትራውያን ስደተኛታት ግን ብዝተፈላልዩ ምኽንያታት የዕንቅጽ ኣሎ። ኣብ ዝተፈላልዩ ዓድታት ዘለዉ ናይ ጀርመን ኢምባሲታት ቆጸራ ንምርካብ ኣዋርሕ ንጽበ፣ ጉዳይና ክሳብ ዝርአ ብዙሓት ኣዋርሕ ይሓልፉ። ኣብ መወዳእታ ከነቕርቦምን ከነማልኦም ዘይንኽእልን ዶኩመትታት እንዳጠለቡ ኣብ ደረት ኣልቦ ከርተትን ትጽቢትን የእትውና

ምኒስትሪ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን ጸገም ናይ ኤርትራውያን ስድራ እንዳፈለጠ ንኩሉ ብዛዕባ ጥርናፈ ስድራ ኤርትራውያን ዝቐረበሉ ሕቶታት ጸማም እዝኒ ይህቦ ኣሎ።

ስለዚ ሎሚ ውን ኣብ ጽርግያ ወጺና ጠለብና ከምዚ ዝስዕብ ንገልጽ:

  • እዚ ጸረ ስድራ ዝኾነ ፖለቲክ ናይ ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን የኽትም!

  • ዝምልከቶም ናይ ጀርመን ቢት ጽሕፈታት ዝጠልብዎም ዶክመንታት፥ ክነምጽኦም ዘይንኽልን ኣሸጋሪ ምኻኑን ኣሚኖም ካልእ ኣማራጺ፡ ከም ናይ ሀይማነታዊ ትካላት ዝህቡና ዶኩመንትን፣ ናይ ቤተሰብ ስእልን፣ DNA ካልእ ተመሳሳሊ መረጋገጽን ክቕበሉ ንጠልብ! ብናይ ኦይሮፓ ናይ ጥርናፈ ስድራ ሕጊ መሰርት፡ „ጥርናፈ ስድራ ብዝጎደሉ ዶክመንትታት ጥራይ ክንጸግ ኣይፍቀድን ኢዩ“ (FamRL 2003/86/EG, Art 11 Abs. 2)

  • ናይ ጀርመን ኢምባስታትን ነቲ ጉዳይ ንምስላጥ ዝምልከቶም ቢት ጽሕፈታትን፥ ንናይ ስድራ ጥርናፈ ቀዳምነት ክህብዎን ንምስርሑ ዝወስዶ ንዊሕ ግዜ ክሕጽርዎን ንጠልብ!

ሰለማዊ ሰልፊ ኣብ በርሊን ንቀዳም ዕለት 26. መስከረም 2020

Auftakt: 12.00 Uhr am Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- und U-Bahnhof „Alexanderplatz“ Zwischenkundgebungen: Auswärtiges Amt Abschlusskundgebung: Kanzleramt

ኣብዚ ሰለማዊ ሰልፊ ንምስታፍ ምርሕሓቕና ምሕላውን ኣፍናን ኣፍንጫናን ንሽፍነሉ ማስክ ክንጥቀምን ግዴታ ኢዩ! 

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Even refugees have a right to family! Demonstration in Berlin on Saturday, 26 September 2020

We are about 1200 refugees from Eritrea entitled to protection and have a legal claim to family reunification. Nevertheless, our children and spouses have to wait years in politically unstable third countries such as Sudan and Ethiopia for family reunification and our families have been painfully separated for many years.

End family separation!

While the Federal Foreign Office has been taking stranded holidaymakers from all over the world to their families in an elaborate repatriation action, the reunification of families with Eritreans* recognised as refugees in Germany is systematically prevented: Families wait for months until they even get an appointment to apply for a visa at a German embassy, and then many more months pass until the applications are processed. Very often, family reunification finally fails because of the unreasonable and unfulfillable requirements which the German embassies place on the proof of family ties and identity of the relatives.

The German Federal Foreign Office is aware of the great need of the families – but all requests concerning family reunification from Eritrea fall on deaf ears there.

That is why we are taking to the streets again and demanding:

  • The anti-family policy of the Federal Foreign Office must be ended!

  • The German authorities must recognise the unreasonableness of obtaining documents from Eritrea and accept instead individual proof of family membership (e.g. religious documents or family photos)! According to the EU Family Reunification Directive, an application for family reunification may not

    be refused solely on the grounds of lack of evidence (FamRL 2003/86/EC, Art 11 (2)).

  • Priority must be given to applications for family reunification. The long waiting and processing times must be shortened!

Demonstration in Berlin on Saturday, 26 September 2020

Kick-off: 12.00 at the Neptunbrunnen, Rathausstraße 1, 10178 Berlin-Mitte, S- and U-Bahn station “Alexanderplatz Interim rallies: German Federal Foreign Office Final rally: Federal Chancellery

To participate in the demonstration it is mandatory to observe the rules of distance and to wear masks.

 

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Rote Zone: Zwei Militante und zwanzig Mal Musik

16.09.2020
24.09.2020, 20:00 Uhr - 24.09.2020, 22:30 Uhr

Schon immer und überall auf der Welt hatten linke Bewegungen ihre Lieder. Diese Lieder begleiteten die Kämpfe, gingen aus ihnen hervor oder wurden von ihnen übernommen.
Eine musikalische Zeitreise durch die Bewegungen würde mehrere Veranstaltungen umfassen.
Deshalb stellen zwei Militante der IL Hannover in der Roten Zone jeweils zehn Lieder vor, von dene sie begleitet wurden oder von denen sie inspiriert wurden. Lasst euch überraschen und nutzt die Chance verschiedene Bewegungen und Kämpfe in all ihren Widersprüchlichkeiten durch unsere Genoss_innen kennenzulernen.
Wir feuen uns auf alle, die an dieser musikalischen und biografischen Bewegungsreise teilnehmen. Am Ende ist vielleicht noch Zeit zu diskutieren, was wir aus den Liedern für unseren politischen Aktivismus mitnehmen können. Auch wenn sie uns unterhalten, hat Franz Josef Degenhardt in seinem Liedtext recht: "ohne die, für die ich es sing', hätt alles kein' Sinn."

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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Der Klimakrise begegnen – mit Agrarökologie oder neuer Gentechnik?

15.09.2020
29.09.2020, 16:00 Uhr - 29.09.2020, 20:00 Uhr

Zum dritten Mal in Folge leiden die Bäuerinnen und Bauern in Deutschland diesen Sommer unter der großen Trockenheit im Frühjahr. Denn trotz der allgegenwärtigen Corona-Krise legt der globale Klimawandel keine Pause ein. Dies geht nicht nur zu Lasten der Landwirtschaft – und somit der Erzeugung von Lebensmitteln. Das globale Ernährungssystem ist gleichzeitig Treiber des Klimawandels – unter anderem durch Abholzung, den Einsatz synthetischer Düngemittel, die Überlastung der Böden und die industrielle Weiterverarbeitung von Agrarerzeugnissen.

Bäuerinnen und Bauern weltweit setzen auf das Potenzial von Agrarökologie zur Klimaanpassung und für eine nachhaltigere und sozialgerechtere Landwirtschaft und Ernährung. Gleichzeitig sollen neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR-Cas die großen Fragen der Welternährung und Landwirtschaft beantworten. Was sollen die neuen Gentechnik-Verfahren im Hinblick auf die Klimakrise leisten und welche Möglichkeiten bietet die Agrarökologie?

Diesen Fragenwollen wir verschiedenen Expert*innen stellen und gemeinsam mit den Besucher*innen diskutieren.

Zudem zeigen wir die Roll-Up-Ausstellung „Zukunft säen“, die auf sechs Panels die Rolle von Kleinbäuer*innen für die Welternährung sichtbar macht und die einzelne Elemente von Agrarökologie anschaulich erklärt.

Programm:

16 Uhr Ausstellungseröffnung „Zukunft säen

17 Uhr Tour über den Weltacker

18 Uhr Fachforum und Debatte zur Zukunft der Landwirtschaft

Anmeldung bitte per E-Mail an: ben@2000m2.eu

Gerne kann die Veranstaltung auch via Facebook geteilt werden: https://www.facebook.com/events/990891038002820

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Der Klimakrise begegnen – mit Agrarökologie oder neuer Gentechnik?

15.09.2020
29.09.2020, 16:00 Uhr - 29.09.2020, 20:00 Uhr

Zum dritten Mal in Folge leiden die Bäuerinnen und Bauern in Deutschland diesen Sommer unter der großen Trockenheit im Frühjahr. Denn trotz der allgegenwärtigen Corona-Krise legt der globale Klimawandel keine Pause ein. Dies geht nicht nur zu Lasten der Landwirtschaft – und somit der Erzeugung von Lebensmitteln. Das globale Ernährungssystem ist gleichzeitig Treiber des Klimawandels – unter anderem durch Abholzung, den Einsatz synthetischer Düngemittel, die Überlastung der Böden und die industrielle Weiterverarbeitung von Agrarerzeugnissen.

Bäuerinnen und Bauern weltweit setzen auf das Potenzial von Agrarökologie zur Klimaanpassung und für eine nachhaltigere und sozialgerechtere Landwirtschaft und Ernährung. Gleichzeitig sollen neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR-Cas die großen Fragen der Welternährung und Landwirtschaft beantworten. Was sollen die neuen Gentechnik-Verfahren im Hinblick auf die Klimakrise leisten und welche Möglichkeiten bietet die Agrarökologie?

Diesen Fragenwollen wir verschiedenen Expert*innen stellen und gemeinsam mit den Besucher*innen diskutieren.

Zudem zeigen wir die Roll-Up-Ausstellung „Zukunft säen“, die auf sechs Panels die Rolle von Kleinbäuer*innen für die Welternährung sichtbar macht und die einzelne Elemente von Agrarökologie anschaulich erklärt.

Programm:

16 Uhr Ausstellungseröffnung „Zukunft säen

17 Uhr Tour über den Weltacker

18 Uhr Fachforum und Debatte zur Zukunft der Landwirtschaft

Anmeldung bitte per E-Mail an: ben@2000m2.eu

Gerne kann die Veranstaltung auch via Facebook geteilt werden: https://www.facebook.com/events/990891038002820

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Fachgespräch Qualifizierung im Ziliven Peacekeeping

15.09.2020
10.10.2020, 10:30 Uhr - 10.10.2020, 17:00 Uhr

10. Oktober, im Cyberraum anstatt in Bonn, 10.30-15.00 Uhr (siehe Programm, das unten heruntergeladen werden kann)

Wie und wo kann man lernen, andere Menschen vor Gewalt zu schützen? Wie wird frau*man zur "Zivilen Peacekeeper*in?

Beim Zivilen Peacekeeping geht es um den Verhinderung von Gewalt in Konfliktsituationen durch die Präsenz von Friedensfachkräften oder Freiwilligen, die vor Ort sind und sich aktiv einmischen. Zu den Organisationen, die in diesem Feld tätig sind, gehören u.a. Nonviolent Peaceforce, Peace Brigades International, das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel, Christian PeacemakerTeams sowie viele Gruppen, die im eigenen Land vergleichbare Arbeit machen – hier in Deutschland z.B. in der Arbeit in sozialen Brennpunkten oder bei der Bedrohung durch rechtsextreme Mobs.

Es wird in dem Fachgespräch darum gehen, uns mit verschiedenen Bildungsformaten zu beschäftigen, in denen Kenntnisse und Fähigkeiten in Zivilem Peacekeeping vermittelt werden. Hierfür haben wir Fachleute eingeladen, die aus unterschiedlichen Kontexten kommen und über ihre Erfahrung in der Friedensbildung sprechen können:

Dr. Cécile Dubernet von der Kath. Hochschule Paris ist Hochschullehrerin und ist in Ausbildungen für Ziviles Peacekeeping in Kooperation mit Nonviolent Peaceforce in Frankreich involviert.

Joana Kathe arbeitet mit Peace Brigades International, die sich auf die Schutzbegleitung von Menschenrechtsverteidiger*innen spezialisiert haben.

Am Nachmittag tauschen sich vier Expert*innen in einem Panel aus. Jochen Neumann von der Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion „Kurve Wustrow“ und Alexander Mauz von der Akademie für Konflikttransformation (forumZFD) vertreten zwei Einrichtungen in Deutschland, die Friedensfachkräfte ausbilden. Dr. Gregor Hofmann und Oberkirchenrätin Karen Hinrichs kommen aus dem universitären Friedensforschungs-Bereich in Frankfurt bzw. Freiburg.

Wir hoffen, mit dem Fachgespräch, das im Rahmen unseres Projektes "Share Peace" in Bonn/NRW stattfindet, Interesse an Qualifizierungen in diesem Bereich zu wecken und vielleicht einen Anstoß zu geben, dass es auch in Deutschland solche Weiterbildungsangebote geben wird, wie sie in Frankreich schon bestehen.

Das Fachgespräch mussten wir in den virtuellen Raum verlegen. Informationen dazu veröffentlichen wir hier zeitnah. Es gibt aber in beschränkter Zahl auch Plätze in Bonn; wer also nach Bonn kommen und mit ihrem/seinen eigenen Laptop an der Veranstaltung von dort teilnehmen und die Gelegenheit nutzen möchte, sich in der Pause mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen, melde sich bei uns!

Anmeldung unter: info@soziale-verteidigung.de

Die Einwahldaten (Zoom) geben wir den Angemeldeten rechtzeitig bekannt.

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Helium 10

15.09.2020
25.09.2020, 10:00 Uhr - 25.09.2020, 12:30 Uhr

Gerade in der Corona-Krise haben Jobs gelitten und tun es auch immer noch. In unserem Webinar geht es um die Gründüng eines eigenen Standbeins mittels Helium 10, einem Software Tool für FBA Marktplätze. Wer sich interessiert, kann sich gerne über das Kontaktformular auf der Seite von Helium 10 anmelden.

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Rassismus und Kapitalismus - Historische Kontinuitäten und aktuelle Kämpfe

15.09.2020
30.09.2020, 20:00 Uhr - 30.09.2020, 22:30 Uhr

Am Mittwoch, den 30. September lädt das Museum des Kapitalismus zu der Podiumsdiskussion „Rassismus und Kapitalismus - Historische Kontinuitäten und aktuelle Kämpfe“ im ://about blank ein!

Zwischen kapitalistischer Produktionsweise und modernem Rassismus besteht eine historische Kontinuität, die ihre Wurzeln im europäischen Kolonialismus des 15. Jahrhunderts hat. Die Trennung in unterschiedliche Rassen war die moralische Legitimierung für eine weltweite Plünderungsindustrie und die Versklavung abertausender Menschen. Bis heute sind Kapitalismus und Rassismus strukturell eng verwoben und bedürfen vielleicht nicht nur einer gemeinsamen Analyse, sondern auch eines vereinten Kampfes gegen diese.

Muss antikapitalistischer Aktionismus antirassistisch sein – und muss antirassistischer Aktionismus antikapitalistisch sein?

Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Aktivist*innen und Vertreter*innen der ISD, von DIDF und der erst im Juli 2020 gegründeten Panthifa sprechen. Wir freuen uns auf eine Analyse der aktuellen Situation, über den Austausch politischer Ideen und aktionistischer Erfahrungswerte.

19:00 Uhr: Doors Open
20:00 Uhr: Diskussion
21:00 Uhr: Q&A
22:30 Uhr: Ende

Eintritt gegen Spende. First come, first serve!! Bitte denkt an euren Mund- und Nasenschutz. Bitte denkt an die Abstandsregelungen.

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Bruchlinien. Drei Episoden zum NSU

13.09.2020
24.09.2020, 19:30 Uhr - 24.09.2020, 21:30 Uhr

Vor zwanzig Jahren begann die Mordserie der rechten Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Sie endete mit der Selbstenttarnung nach einem gescheiterten Banküberfall im Jahre 2011.

Mit den Anschlägen von Halle und Hanau sowie dem dem Ende des Strafprozesses gegen fünf Täter*innen und Helfer*innen, darunter Beate Zschäpe, tritt auch das öffentliche Interesse an den vielen offenen

Fragen in den Hintergrund.

Grafiker*in Nino Paula Bulling erinnert mit der Graphic-Novel „Bruchlinien“ an die Lücken der Aufklärung und die Ermöglichungshandlungen von Behörden wie dem Verfassungsschutz. Bulling hat mit Co-Autorin Anne König dabei eine Erzählform gefunden, die vorschnelle Antworten vermeidet und die Fragen von Angehörigen und Betroffenen in den Mittelpunkt stellt.

Umsonst, draußen, mit Abstand, Maske, Verantwortung & Feuertonne

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Kampfdrohnen für die Bundeswehr?

11.09.2020
16.09.2020, 17:00 Uhr - 16.09.2020, 19:00 Uhr

Die humanitären Folgen von Kampfdrohnen sind gravierend und erfordern eine umfangreiche öffentliche Diskussion über die völkerrechtlichen, verfassungsrechtlichen und ethischen Bedenken bezüglich ihres Einsatzes durch die Bundeswehr. Die vom Bundesverteidigungsministerium im Mai begonnene Debatte über die Bewaffnung der geleasten Drohnen war überwiegend von Menschen aus dem Umfeld der Bundeswehr geprägt und hatte dadurch eine erhebliche Schlagseite.

Angesichts weiterhin ungeklärter ethischer Fragen und völkerrechtlicher Bedenken brauchen wir als Gesellschaft aber eine breite Auseinandersetzung darüber, ob wir diesen Aufrüstungsschritt und seine weitreichenden Folgen wirklich wollen. In der Debatte fehlen Stimmen von vielen Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich schon seit Jahren mit dem Thema auseinandersetzen.

Aus diesen Gründen lädt ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft zu einer öffentlichen Online-Debatte über die Bewaffnung der Bundeswehr-Drohnen ein.

Anmeldung unter: www.ippnw.de/bit/hearing
Einen Link mit den Einwahldaten erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung.

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Kampfdrohnen für die Bundeswehr?

11.09.2020
16.09.2020, 17:00 Uhr - 16.09.2020, 19:00 Uhr

Die humanitären Folgen von Kampfdrohnen sind gravierend und erfordern eine umfangreiche öffentliche Diskussion über die völkerrechtlichen, verfassungsrechtlichen und ethischen Bedenken bezüglich ihres Einsatzes durch die Bundeswehr. Die vom Bundesverteidigungsministerium im Mai begonnene Debatte über die Bewaffnung der geleasten Drohnen war überwiegend von Menschen aus dem Umfeld der Bundeswehr geprägt und hatte dadurch eine erhebliche Schlagseite.

Angesichts weiterhin ungeklärter ethischer Fragen und völkerrechtlicher Bedenken brauchen wir als Gesellschaft aber eine breite Auseinandersetzung darüber, ob wir diesen Aufrüstungsschritt und seine weitreichenden Folgen wirklich wollen. In der Debatte fehlen Stimmen von vielen Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich schon seit Jahren mit dem Thema auseinandersetzen.

Aus diesen Gründen lädt ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft zu einer öffentlichen Online-Debatte über die Bewaffnung der Bundeswehr-Drohnen ein.

Anmeldung unter: www.ippnw.de/bit/hearing
Einen Link mit den Einwahldaten erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung.

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Das Gute Leben, eine lebenswerte Alternative zur Wachstumsgesellschaft

11.09.2020
18.09.2020, 20:00 Uhr - 18.09.2020

Alberto Acosta / Niko Paech / Grupo Sal

“Das Gute Leben, eine lebenswerte Alternative zur Wachstumsgesellschaft”

An diesem Abend will die lateinamerikanische Kultband Grupo Sal, zusammen mit Alberto Acosta und Niko Paech, eine wichtige und notwendige Diskussion im deutschsprachigen Raum befeuern: Wie wollen wir leben? Wie sieht „Gutes Leben“ aus? Kann es ein „Gutes Leben“ für alle geben?Der Ecuadorianer Alberto Acosta gehört heute zu den führenden Intellek-tuellen Lateinamerikas und ist der bedeutendste Verfechter des Konzepts „Buen Vivir“, des „Guten Lebens“ für Alle. Das indigene Konzept „Buen Vivir“ propagiert - neben einem Leben im Einklang mit der Natur - eine neue „Ethik der Entwicklung“, ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Ver-änderung im Lebens- und Politikstil. Acosta wird live zugeschaltet. Der Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech beschreibt mit seinen Theori-en zur Postwachstumsökonomie, wie so ein moderner Lebensstil, der ein „Gutes Leben“ für alle ermöglicht, bei uns aussehen könnte.Grupo Sal sorgt mit ihrer mitreißenden lateinamerikanischen Musik dafür, dass ein Teil des guten Lebens, der alle Kulturen miteinanderverbindet, an diesem Abend direkt erlebbar wird.

Freitag, 18.09., 20.00 Uhr

Kulturzentrum franz.K, Unter den Linden 23

Tickets unter www.franzk.net

Veranstalter: Kulturzentrum franz.K und EPiZ Reutlingen, Programm Bildung trifft Entwicklung

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Herbstferiencamp: Eigene Ideen für Mobilität der Zukunft entwickeln und herstellen

10.09.2020
12.10.2020, 10:00 Uhr - 17.10.2020, 15:30 Uhr

Tempelhof-Schöneberg /  12.-17.10.2020  / junge Erwachsene  /  Jugendliche / kostenfrei  /Workshop  / Camp

Endlich wieder Leute persönlich treffen und selbst etwas herstellen! In unserem Camp entwickeln Jugendliche von 14 bis 17 Jahren in Teams eigene Ideen für die Mobilität von morgen.

Jeden Tag erwartet sie ein abwechslungsreiches Programm mit einer Mischung aus Inputs, dem Kennenlernen nachhaltig arbeitender und innovativer Berliner Betriebe sowie drei verschiedenen Werkstätten. Dort nehmen sie ihre Zukunft selbst in die Hand, indem sie mit Aufgaben direkt aus der Praxis Lösungen für ökologische Herausforderungen entwickeln und ausprobieren können.

Es wird drei verschiedene Werkstätten geben, die für sie zur Auswahl stehen: Eine Programmier-Werkstatt, eine 3D-Druck-Werkstatt und eine Holz-Werkstatt. In den Werkstätten lernen sie unter Anleitung verschiedene Techniken und Materialien kennen, arbeiten im Team an ihrer selbstentwickelten Lösung und präsentieren gemeinsam mit den anderen die Ergebnisse ihren Gästen am Ende des Camps. In Workshops und Exkursionen erfahren sie vieles über die grüne Berufswelt der Zukunft und können herausfinden, was ihnen für ihre Zukunft wichtig ist. Das alles an sechs Tagen in den Werkstätten bei LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit auf dem alten Fabrikgelände der Goerz-Höfe in Friedenau.

 

++++ Das Camp im Überblick ++++

Wann: 12.10. - 17.10.2020 (Berliner Herbstferien)

Wer kann teilnehmen: Jugendliche ab 14 Jahren aus Berlin

Anmeldung für das Camp unter https://machgruen.de/kontaktformular-life-2020/!

Wünsche, gemeinsam mit Freund*innen teilzunehmen, werden berücksichtigt!

Veranstaltungsort: LIFE e.V., Rheinstr. 45, 12161 Berlin-Friedenau. LIFE e.V. verfügt über große Räume, die gut durchlüftet werden.

Organisator: LIFE e.V., Rheinstr. 45, 12161 Berlin-Friedenau, Tel. 030 308 798 31/ -45, camp-berlin@machgruen.de

Termin: 12.-17.10.2020, täglich 10-18 Uhr. Eltern- & Kennenlernabend am 22.9.2020, 18-19 Uhr, online.

Preis: kostenfrei (incl. Verpflegung, Exkursionen)

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Herbstferiencamp: Eigene Ideen für Mobilität der Zukunft entwickeln und herstellen

10.09.2020
12.10.2020, 10:00 Uhr - 17.10.2020, 15:30 Uhr

Tempelhof-Schöneberg /  12.-17.10.2020  / junge Erwachsene  /  Jugendliche / kostenfrei  /Workshop  / Camp

Endlich wieder Leute persönlich treffen und selbst etwas herstellen! In unserem Camp entwickeln Jugendliche von 14 bis 17 Jahren in Teams eigene Ideen für die Mobilität von morgen.

Jeden Tag erwartet sie ein abwechslungsreiches Programm mit einer Mischung aus Inputs, dem Kennenlernen nachhaltig arbeitender und innovativer Berliner Betriebe sowie drei verschiedenen Werkstätten. Dort nehmen sie ihre Zukunft selbst in die Hand, indem sie mit Aufgaben direkt aus der Praxis Lösungen für ökologische Herausforderungen entwickeln und ausprobieren können.

Es wird drei verschiedene Werkstätten geben, die für sie zur Auswahl stehen: Eine Programmier-Werkstatt, eine 3D-Druck-Werkstatt und eine Holz-Werkstatt. In den Werkstätten lernen sie unter Anleitung verschiedene Techniken und Materialien kennen, arbeiten im Team an ihrer selbstentwickelten Lösung und präsentieren gemeinsam mit den anderen die Ergebnisse ihren Gästen am Ende des Camps. In Workshops und Exkursionen erfahren sie vieles über die grüne Berufswelt der Zukunft und können herausfinden, was ihnen für ihre Zukunft wichtig ist. Das alles an sechs Tagen in den Werkstätten bei LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit auf dem alten Fabrikgelände der Goerz-Höfe in Friedenau.

 

++++ Das Camp im Überblick ++++

Wann: 12.10. - 17.10.2020 (Berliner Herbstferien)

Wer kann teilnehmen: Jugendliche ab 14 Jahren aus Berlin

Anmeldung für das Camp unter https://machgruen.de/kontaktformular-life-2020/!

Wünsche, gemeinsam mit Freund*innen teilzunehmen, werden berücksichtigt!

Veranstaltungsort: LIFE e.V., Rheinstr. 45, 12161 Berlin-Friedenau. LIFE e.V. verfügt über große Räume, die gut durchlüftet werden.

Organisator: LIFE e.V., Rheinstr. 45, 12161 Berlin-Friedenau, Tel. 030 308 798 31/ -45, camp-berlin@machgruen.de

Termin: 12.-17.10.2020, täglich 10-18 Uhr. Eltern- & Kennenlernabend am 22.9.2020, 18-19 Uhr, online.

Preis: kostenfrei (incl. Verpflegung, Exkursionen)

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Gegenargument am Mittagstisch

09.09.2020
19.09.2020, 10:00 Uhr - 20.09.2020, 17:00 Uhr

Rechte und rassistische Äußerungen begegnen uns nicht nur in Kommentarspalten oder auf der Straße, sondern vermehrt auch im persönlichen Nahfeld. Was tun, wenn die Oma am Kaffeetisch über "die Flüchtlinge" wettert, oder Diskussionen mit Freund*innen von rassistischen Debatten geprägt sind?

Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, sich mit rechten und rassistischen Argumentationen auseinanderzusetzen und diesen gezielt eigene Gesprächsstrategien entgegenzustellen. Hierbei liegt der Schwerpunkt vor allem auf den Vorüberlegungen in Situationen: Möchte ich diskutieren, beispielsweise um eine Beziehung aufrechtzuerhalten? Möchte ich mich positionieren, aber nicht auf eine Diskussion einlassen? Oder möchte ich etwas anderes tun? Und welche Möglichkeiten habe ich in Diskussionen, damit ich mich nicht sprachlos fühle?

Diesen und weiteren Fragen möchten wir uns widmen. Hierbei sollen die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer*innen aufgegriffen und anhand dieser situativ in interaktiven Übungen das eigene Verhalten reflektiert werden.

Workshopleitung:
Bienz Hammer und Michael Trube von Gegenargument

Zeitrahmen:
Samstag, 10-17 Uhr
Sonntag, 10-17 Uhr

Teilnahmegebühr: 50,- Euro/ ermäßigt 25,- Euro (ALG II + Studierende, nur mit Nachweis)

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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40 Jahre nach dem Oktoberfestattentat - Never Forget!

08.09.2020
26.09.2020, 13:00 Uhr - 26.09.2020, 16:00 Uhr

Am 26. September 2020 jährt sich der Anschlag auf das Oktoberfest zum 40. Mal. Aus diesem Anlass wird es eine antifaschistische Demonstration um 13 Uhr am Gollierplatz in München geben.

Bei dem verheerenden Bombenanschlag starben 13 Menschen, darunter auch der Neonazi Gundolf Köhler, der die Bombe gelegt hatte. Mehr als 200 Menschen wurden verletzt, teilweise schwer. Staatlicherseits wurde sich um einen schnellen Schlussstrich bemüht, trotz gegenteiliger Indizien und Zeug*innenaussagen trieben die Behörden eine entpolitisierende Einzeltäterthese voran. Ein Vorgehen, das stark an den Umgang mit dem rechten Terror der letzten Monate und Jahre erinnert. Auch und gerade der NSU-Prozess hat gezeigt wie verharmlosend es ist, die Verantwortung für rechte Morde auf einige wenige Personen zu beschränken. Trotz anders lautender Urteile ist für uns klar, dass das Morden der Nazis nur allzu oft innerhalb weit gestrickter Netzwerke erfolgt. Auch bezüglich des Anschlags von 1980 fordern wir die umfassende Aufklärung aller Involvierter und politisch Verantwortlicher. Lasst uns nicht vergessen, was damals geschah.

Für ein antifaschistisches Gedenken. Gegen die Kontinuitäten rechten Terrors in Deutschland.

Samstag, 26.09.2020 – 13 Uhr Gollierplatz

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