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Updated: 4 hours 10 min ago

Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen

04.02.2019
07.02.2019, 19:00 Uhr - 07.02.2019, 20:30 Uhr

mit Angelika Arenz-Morch, Dr. Stefan Heinz, Prof. Dr. Siegfried Mielke, Renate Knigge-Tesche, Kerstin Hetzel und anderen

Ausstellungsdauer: 7. Februar bis 30. April 2019
Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 9.00 bis 17.00 Uhr
samstags, sonntags und feiertags 13.00 bis 17.00 Uhr
Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, Osthofen

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Förderverein Projekt Osthofen e. V. in Kooperation mit der Wilhelm-Leuschner-Stiftung (Bayreuth) im Rahmen des Programms rund um den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus


Zur Publikation:

Angelika Arenz-Morch/Stefan Heinz (Hrsg.)

GEWERKSCHAFTER IM KONZENTRATIONSLAGER OSTHOFEN 1933/34
Biografisches Handbuch

Herausgegeben im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und im Zusammenhang mit der Zerschlagung der Freien Gewerkschaften im Frühjahr 1933 wurden zahlreiche Gewerkschaftsfunktionäre in „Schutzhaft“ genommen. Trotz des NS-Terrors schlossen sich nicht wenige ehemals gewerkschaftlich Organisierte in Widerstandsgruppen zusammen. Viele wurden Opfer der NS Herrschaft. Das Konzentrationslager Osthofen nahm 1933/34 eine Schlüsselstellung bei der Verfolgung der politischen und gewerkschaftlichen Opposition im Volksstaat Hessen ein. Maßgeblich verantwortlich dafür war der damalige Polizeipräsident für den Volksstaat Hessen, der NS-Jurist Dr. Werner Best, der bereits 1931 ein Szenario für die Ausschaltung von Gegnern der NSDAP entworfen hatte. Dieser biografische Sammelband erinnert an den Widerstand und die Verfolgung von Gewerkschaftsfunktionären, die im Konzentrationslager Osthofen inhaftiert waren. Zugleich erinnert er an das Engagement bei der Neugründung der Gewerkschaften nach Ende des Zweiten Weltkrieges.

- 620 Seiten | zahlr. Abb. | 34,– €
- ISBN: 978-3-86331-439-2
- Mehr Informationen: http://www.metropol-verlag.de
- Die Publikation kann auch über die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und die Gedenkstätte Osthofen zum ermäßigten Preis von 8,00 Euro plus Portokosten bezogen werden (Kontakt: info[at]ns-dokuzentrum-rlp.de)

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Dokumentarfilm "Krisis"

01.02.2019
02.02.2019, 19:30 Uhr - 02.02.2019

Dokumentarfilm (2018, 90 Minuten) über die Solidarische Praxis in Piräus

Samstag, 2.2.2019, um 19:30 Uhr
regenbogenKINO in Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22


Mit einer kurzen Einführung von Nadja Rakowitz (vdää).
Anschließend Diskussion mit Fotis Andreopoulos, Aktivist aus Piräus, und Protagonist des Films, sowie Regisseur Wolfgang Reinke

Die Krisenpolitik in der EU hatte in Griechenland dazu geführt, dass 30% der Bevölkerung ihre Krankenversicherung verloren hatten. Elena, Fotis und Vasiliki engagieren sich seit 2013 zusammen mit anderen in einer sogenannten Solidarischen Praxis in Piräus. Dort organisieren sie medizinische Versorgung und kostenlose Medikamente für ihre in Not geratenen Nachbar*innen. „Krisis“ zeigt ihre Lebensfreude und ihr Engagement, ihre Kämpfe, Hoffnungen und Enttäuschungen und ist so zugleich ein Zeitdokument der politischen Entwicklungen in Griechenland. Der Film begleitet die Aktivist*innen zwei Jahre lang von Ende 2014 bis Ende 2016: vom Wahlsieg von SYRIZA über das Referendum im Juli 2015, die Unterwerfung der Regierung unter das 3. Memorandum der EU-Troika und die Auswirkungen der EU-Flüchtlingspolitik auf die griechische Gesellschaft und die solidarische Bewegung. Er zeigt, was Solidarität in diesen Zeiten bedeutet: Die Aktivist*innen der Solidarischen Praxis begreifen Solidarität als Akt der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten und als politischen Widerstand.

Eintritt: 6,00 €, 5,00 € für StudentInnen, 4,00 € für Hartz IV-EmpfängerInnen

Eine Veranstaltung des Bündnisses Griechenlandsolidarität Berlin, des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää), des regenbogenKINOs und des Vereins Solidarisches Gesundheitswesen, unterstützt durch die Stiftung Menschenwürde und Arbeitsrecht und die Rosa Luxemburg Stiftung

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Dokumentarfilm "Krisis"

01.02.2019
02.02.2019, 19:30 Uhr - 02.02.2019

Dokumentarfilm (2018, 90 Minuten) über die Solidarische Praxis in Piräus

Samstag, 2.2.2019, um 19:30 Uhr
regenbogenKINO in Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22


Mit einer kurzen Einführung von Nadja Rakowitz (vdää).
Anschließend Diskussion mit Fotis Andreopoulos, Aktivist aus Piräus, und Protagonist des Films, sowie Regisseur Wolfgang Reinke

Die Krisenpolitik in der EU hatte in Griechenland dazu geführt, dass 30% der Bevölkerung ihre Krankenversicherung verloren hatten. Elena, Fotis und Vasiliki engagieren sich seit 2013 zusammen mit anderen in einer sogenannten Solidarischen Praxis in Piräus. Dort organisieren sie medizinische Versorgung und kostenlose Medikamente für ihre in Not geratenen Nachbar*innen. „Krisis“ zeigt ihre Lebensfreude und ihr Engagement, ihre Kämpfe, Hoffnungen und Enttäuschungen und ist so zugleich ein Zeitdokument der politischen Entwicklungen in Griechenland. Der Film begleitet die Aktivist*innen zwei Jahre lang von Ende 2014 bis Ende 2016: vom Wahlsieg von SYRIZA über das Referendum im Juli 2015, die Unterwerfung der Regierung unter das 3. Memorandum der EU-Troika und die Auswirkungen der EU-Flüchtlingspolitik auf die griechische Gesellschaft und die solidarische Bewegung. Er zeigt, was Solidarität in diesen Zeiten bedeutet: Die Aktivist*innen der Solidarischen Praxis begreifen Solidarität als Akt der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten und als politischen Widerstand.

Eintritt: 6,00 €, 5,00 € für StudentInnen, 4,00 € für Hartz IV-EmpfängerInnen

Eine Veranstaltung des Bündnisses Griechenlandsolidarität Berlin, des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää), des regenbogenKINOs und des Vereins Solidarisches Gesundheitswesen, unterstützt durch die Stiftung Menschenwürde und Arbeitsrecht und die Rosa Luxemburg Stiftung

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Ende-Gelände-Aktion gegen Kohlekommission

31.01.2019
01.02.2019, 13:00 Uhr - 01.02.2019, 17:00 Uhr

Wann: 1. Februar 2019, 13 Uhr

Wo: Invalidenpark/Berlin

Es ist unsere Zukunft“ stand bei den letzten Schüler*innen-Protesten „Fridays for Future“ auf den Plakaten. Formen öffentlichen Drucks wie dieser dürften nicht abflauen, bilanzierte Malte Kreuzfeldt am 28. Januar in der taz die Reaktionen auf die Einigung der Kohlekommission. Zwar fänden kurzfristige Klimaziele bis 2020 darin konkrete Entsprechungen: beispielsweise die ersten Abschaltungen von Braunkohlekraftwerken. Doch der Weitblick zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels in den nächsten 19 Jahren bleibe dabei schwammig, denn verbindliche Zwischenziele würden in der Einigung nicht formuliert. Das zivilgesellschaftliche Mitspracherecht, das auf Straßen, Äckern, in Wäldern und vor den Ministerien eingefordert wird, muss jedoch die Definition des Wir, das sich auf eine gemeinsame (nämlich „unsere“) Zukunft festlegt, reflektieren. Es kann nur als eine gesamtgesellschaftliche Emanzipation funktionieren, wenn es um einen Weitblick der Gleichberechtigung, Teilhabe und Nachhaltigkeit geht.

Die Vorstellung des Abschlussberichts der Kohlekommission wird am Freitag von einer Ende-Gelände-Aktion begleitet. Es sei schon jetzt offenkundig, dass die erwartbaren Ergebnisse ungenügend sind. Aus diesem Grund seien Aktionen zivilen Ungehorsam in den Straßen rund um den Tagungsort der Kohlekommission geplant (1.2., Invalidenpark, 14 Uhr).

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Vulkanreiter - Licht und Schatten Chiles

31.01.2019
19.02.2019, 18:00 Uhr - 19.02.2019, 20:00 Uhr

Wanderungen am Fuße der Anden-Gletscher und protestierende Arbeiter, Reittouren in den Vulkanbergen und marginalisierte Mapuche, die trockenste Wüste der Welt und Ausbeutung für den Weltmarkt: All das und vieles mehr ist Chile und ist exemplarisch für andere Länder Südamerikas.

Bruno Osuch, ehemals Präsident des Humanistischen Verbands Berlin-Brandenburg e.V., hat von 2016 bis 2018 in Chile gelebt, war als Lehrer und Koordinator an der Deutschen Schule Santiago de Chile tätig war und konnte in diesen drei Jahren fast alle Länder Südamerikas bereisen. Er berichtet und zeigt Bilder zu Leben, Land und Leuten aus Chile und anderen Ländern des Kontinents. 

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung an info@humanistische-akademie-bb.de 

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Menschen ohne Geschichte

31.01.2019
20.02.2019, 19:00 Uhr - 20.02.2019, 21:00 Uhr

Radikale Homophobie, queere Juden und die Geschichte des Holocaust. Drei ausradierte Geschichten werden erzählt.

Woran liegt es, dass sich bis heute kaum jemand mit gleichgeschlechtlichem Begehren und Verlangen während des Holocaust beschäftigt hat?

Die historiographische Leerstelle ist durch die radikale Homophobie der einstigen Häftlingsgesellschaft bedingt, und deren Abwehrhaltung wird bis heute machtvoll tradiert.

Anhand dreier Beispiele zeigt Anna Hájková, wie queere Liebesbeziehungen unter Lagerhäftlingen zwischen 1940 und 1945 von den Überlebenden als deviant erzählt und damit ausradiert wurden, und sie diskutiert, welche Bedeutung dies für unser Verständnis von LSBTI*-Rechten heute hat.

Anna Hájková ist Associate Professor für neuere europäische Geschichte an der University of Warwick, Großbritannien. Ihr erstes Buch The Last Ghetto. An Everyday History of Theresienstadt erscheint demnächst bei Oxford University Press. Anna Hájková schreibt aktuell an einem Buch über die queere Geschichte des Holocaust.

Moderation: Raimund Wolfert

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations, der Magnus Hirschfeld Bundesstiftung und des Queeren Kulturhauses e.V. in Kooperation mit der taz.

Die künftigen Rainbow Lectures in der taz Kantine:

➡ 29.03.2019 | Patrick Henze: Schwule Emanzipation und ihre Konflikte – Freiheitsvorstellungen von Revolution bis Ehe für alle

➡ 26.04.2019 | Aeyal Gross: Homoglobalismus – Oder: Gibt es eine Global Gay Governance?

➡ 14.06.2019 | Dennis Altman: Die Welt, die wir gewonnen haben – Eine Bilanz zum 50. Geburtstag von „Stonewall“

Diese Rainbow Lectures haben bereits statt gefunden:

➡ 14.11.2018 | Ulrike Lunacek: Es ist normal, anders zu sein – LSBTIQ* in Zeiten illiberaler Demokratie

➡ 22.01.2019 | Katarzyna Remin: Zwei Schritte vor und einen zurück – Polen, die PiS und die LSBTI*-Community

Bild: flickr / Enrique Domingo (CC BY-NC-ND 2.0)

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DARWIN’S ALPTRAUM aus der Filmreihe "Blick nach Afrika"

30.01.2019
04.02.2019, 19:30 Uhr - 04.02.2019, 21:30 Uhr

DARWIN’S NIGHTMARE ist eine Geschichte über Menschen zwischen dem Norden  und dem Süden,über Globalisierung und über Fische.

Deutschland / Frankreich / Österreich 2004, Original mit deutschen Untertiteln, Regie: Hubert Sauper, 105 Minuten

Irgendwann in den sechziger Jahren wurden in den Viktoria See in Ostafrika eine fremde Fischart eingesetzt - es war ein kleines wissenschaftliches Experiment. Der Nil Barsch, ein hungriges Raubtier, hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fisharten auszurotten. Mit dem Effekt, dass es derzeit so einen Überfluss dieses fetten Fisches gibt, dass seine Filets in die ganze Welt exportiert werden.

An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents. (aus der Filmwebsite)

Als Gast begrüßen wir Hiwot Schulte. Sie wurde in Äthiopien geboren, ist in Brüssel aufgewachsen. Sie arbeitete in England, Afrika und anderen Ländern Europas und betreibt die Website für junge afrikanische Unternehmer http://uneek24.com mit.

Die Filmreihe "Blick nach Afrika" ist ein Gemeinschaftprojekt des regenbogenKINO und von attac Berlin. Wir wollen einen anderen Blick auf Afrika lernen und bemühen uns, zu jeder Veranstaltung kompetente GesprächspartnerInnen einzuladen.

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Köln, #metoo und rassistische Instrumentalisierung sexualisierter Gewalt gegen Frauen*

30.01.2019
12.02.2019, 19:00 Uhr - 12.02.2019, 22:00 Uhr

Der Hashtag #metoo war und ist medial sehr präsent - und damit auch sexualisierte Gewalt und sexuelle Übergriffe gegen Frauen*. Zugleich erleben wir eine starke Vereinahmung des Themas Gewalt gegen Frauen* von rechts. Wir wollen gemeinsam diskutieren wie Antirassismus und Antisexismus konsequent zusammengebracht werden und Formen der Auseinandersetzung gelingen können.

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"Gemeinsame Anreise: Brandenburg Calling - Gegen den AfD Parteitag in Rangsdorf"

30.01.2019
02.02.2019, 11:10 Uhr - 02.02.2019

Wann: Samstag, 2. Februar, 11:10 Uhr

Wo: Bahnhof Südkreuz, Gleis 4 / Berlin

Damit die allzu oft beschworene gemeinsame „unsere“ Zukunft inklusiv gestaltet werden kann, muss denjenigen, die das Wir kapern und abschotten möchten, die Stirn geboten werden. Sie versuchen, Zukunftsvisionen völkisch und nationalistisch zu vereinnahmen, die AfD vorneweg – Ausdruck kurzsichtiger Rückschritte. Deshalb ist auch in dieser Sache der gesellschaftliche Druck unabdingbar. Am Samstag, den 2. Februar, geht es aus der Großstadt ins brandenburgische Rangsdorf, um anlässlich des dortigen AfD-Parteitages „Gesicht gegen Rechts zu zeigen“. Zur Gemeinsamen Anreise trifft man sich am Südkreuz (2. 2., Südkreuz, Gleis 4, 11.10 Uhr).

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Gemeinsam für Familiennachzug und Grundrechte!

30.01.2019
02.02.2019, 13:00 Uhr - 02.02.2019, 16:00 Uhr

Wann: Samstag, 2. Februar, 13 Uhr

Wo: S+U-Bhf Friedrichstraße/Berlin

Zwar ist die AfD eine der hässlicheren Manifestationen nationalistischer Engstirnigkeit, doch sollte sie nicht von subtileren Formen von Ausgrenzung ablenken. Gesetze und bürokratische Hürden verhindern bei vielen nach Deutschland migrierten Familien ihr Zusammenleben, nicht nur für subsidiär geschützte Flüchtlingen, deren Recht auf Familiennachzug im letzten Jahr ausgesetzt wurde. Für „Familiennachzug und Grundrechte“ geht es am Samstag auf die Straße, um für eine bessere Zukunft aller zu demonstrieren (2. 2., S+U-Bhf Friedrichstraße, 13 Uhr).

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Frauen*streik 2019 – Was tun in Kreuzberg?

30.01.2019
02.02.2019, 18:00 Uhr - 02.02.2019

Wann: 2. Februar 2019, 18 Uhr

Wo: MaHalle, Waldemarstraße 110/Berlin

Am 8. März werden Millionen Frauen* auf der ganzen Welt streiken. Der Frauen*streik möchte nicht nur auf die ungleiche Behandlung auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam machen. Auch die Hausarbeit bleibt unbezahlt, die emotionale Arbeit bleibt an Frauen* hängen, die Unterdrückung ist jeden Tag und überall zu spüren.

Die globale Dimension muss mit lokalen Aktionen eng verbunden sein, um Benachteiligungen von Frauen* in unserer und anderen Gesellschaften politisch zu bekämpfen. Denn eine gesamtgesellschaftliche Emanzipation geht ausschließlich mit der Gleichberechtigung der Geschlechter einher. In dem Kreuzberger Kiezladen MaHalle findet diesbezüglich eine Diskussionsveranstaltung statt, um über mögliche Beteiligungsformen für den Frauen*streik 2019 zu reden. Nach einem kurzen Input werden dem Kiez eigene Unterstützungspotenziale erörtert (2. 2., Waldemarstraße 110, 18 Uhr).

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Solawi trifft Infosec

30.01.2019
01.02.2019, 15:00 Uhr - 01.02.2019, 22:59 Uhr

Das Solidarische Landwirtschaftsprojekt Spörgelhof kocht wie jeden ersten Samstag im Monat veganes Essen gegen Spende und macht einen Solawi-Stammtisch. Dieses Mal gibt es vor dem Essen die Möglichkeit, auf mitgebrachten Computern Freie Software, E-Mail-Verschlüsselung und anderes cooles Zeug zu installieren. Eine Kooperation mit resist.berlin.

Nebenbei  soll eine lockere Atmosphäre herrschen, wo ihr nebenbei Kaffee trinken und euch über eure Lieblings-Landwirtschafts-usw-Themen unterhalten können sollt.


16 h Beginn Computertreffen mit Kurzvortrag und praktischem Teil zur Informationssicherheit auf Smartphones

17 h Freiraum für Theorie und Praxis von Verschlüsselung, Anonymisierung usw. - bringt eure Geräte mit!

18 h Vortrag und Diskussion zu Alternativen zu Facebook und Twitter

19 h Essen

Wer ein neues Betriebssystem aufsetzen will, sollte nicht zu spät kommen und ein paar Euro mitbringen, weil evtl ein WLan-Adapter (sieht aus wie ein kleiner USB-Stick) nötig wird, der vor Ort gekauft werden kann.

Mit Apple-Geräten sind viele dieser Dinge komplizierter, aber anonymes Surfen und E-Mail-Verschlüsselung kann auch da eingerichtet werden, zudem kann Whattsapp ersetzt werden.

Eine Veranstaltung von "Friedel im Exil". Am 29.6.2017 wurde das selbstverwaltete Soziale Zentrum Friedel54, in dem der Spörgelhof eine Abholstelle hatte, brutal von Hunderten Polizisten zu Gunsten einer luxemburgischen Briefkastenfirma geräumt. Die Räume wurden übrigens erst vor kurzem umgebaut und stehen immer noch leer. Die Repression mit Bezug auf das Umfeld der Räumung läuft noch immer!

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Raus aus der Unsichtbarkeit!

29.01.2019
13.02.2019, 18:00 Uhr - 13.02.2019, 20:00 Uhr

Arbeitsrechte als Bedingung nachhaltiger Landwirtschaft.

Landwirtschaft ist nicht nur „bäuerlich“. Seien es die 300.000 SaisonarbeiterInnen aus Osteuropa, die in Deutschland als „Erntehelfer“ auf den Gemüsefeldern schuften oder die halbe Milliarde LandarbeiterInnen weltweit. Die Kämpfe von abhängig Beschäftigten in der Landwirtschaft bleiben unsichtbar.

Weder in den Diskussionen zur Reform der EU Agrarpolitik 2020, noch in den Debatten zu den Sustainable Development Goals (SDGs) oder dem „Eine Welt ohne Hunger“-Programm der Bundesregierung spielen ihre Forderungen nach menschenwürdigen Löhnen, Arbeits- und Lebensbedingungen eine Rolle.

Wir diskutieren die Rolle von Gewerkschaften, ILO-Konventionen sowie Politik und Zivilgesellschaft u. a. mit:

Richer Mudenda (Generalsekretär der Zambia National Union of Plantation, Agriculture and Allied Workers NUPAAW)

Sarah Kuschel (Fachreferentin Forst und Agrar IG BAU)

Elvis Beytullayev (Koordinator „Decent Work in the Rural Economy“ der UN Arbeitsorganisation ILO)

Eva-Maria Schreiber (Bundestagsabgeordnete DIE LINKE)

Moderation: Benjamin Luig (Programmleiter des Dialogprogramms Ernährungssouveränität der Rosa-Luxemburg Stiftung)

Die Veranstaltung wird mit simultaner Übersetzung Deutsch-Englisch stattfinden. Wer Übersetzung benötigt erhält einen Kopfhörer.

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung

Bild: Benjamin Luig

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Gewaltererlebnispark – Lesung & Performance

28.01.2019
01.02.2019, 20:00 Uhr - 01.02.2019, 22:00 Uhr

Mike Spike Froidls 2002 begonnener Roman ist ein Roman in Progress. Eine Veröffentlichung ist nicht geplant – dieser Roman ist erschaffen, um auf öffentlichen Lesungen vorgestellt zu werden!

Unterhaltsam, humorvoll, voll von froidlischen Witz und ständig wahr werdenden Visionen unserer sich ständig entfaltenden Zukunft, spielt das Werk auf zwei Zeitebenen:

1. Eine herrliche Zukunft steht uns bevor! Der Neffe des Autor ist in naher Zukunft (schlagendes) Mitglied in einer Organisation, die sich aus NPD und Scientology gebildet hat.

2. Blick in die Vergangenheit: Der bayrische Opa des Autors, Mitglied der Waffen-SS, rockert sich durch den 2. Weltkrieg und tritt von einen Fettnäpfchen ins Nächste – genauso wie sein verblendeter Neffe im 21. Jahrhundert.

Gewalterlebnispark ist ein wahrer antifaschistischer Schelmenroman, den man gerne zuhört.

Eintritt frei! Die Veranstaltung ist auf deutsch, der Raum barriere-arm. Aktuelle Informationen auf Facebook.

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Aktionstraining „Du bist die Verhinderung des Naziaufmarschs“

28.01.2019
02.02.2019, 14:30 Uhr - 02.02.2019, 17:00 Uhr

Immer wieder sind wir in Berlin mit Naziaufmärschen konfrontiert. Welche Aktionsformen gibt es dageben? Was hat 2018 gut und was eher weniger gut funktioniert? Wir laden alle Interessierten, ob jung oder alt, ob fußlahm oder marathonbereit zu einem Aktionstraining ein. Fragen, die beim Training beantwortet werden: Was können wir gegen Nazi-Aufmärsche konkret tun? Wie blockiere ich eigentlich eine Straße? Wie ist die rechtliche Situation? Wie treffe ich Leute, die mitmachen?

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Mediensalon

28.01.2019
06.02.2019, 19:00 Uhr - 06.02.2019, 21:00 Uhr

Der Fall Relotius und die Folgen für die Glaubwürdigkeit des Journalismus.

Das Medienjahr 2018 endete mit einem Paukenschlag. Der SPIEGEL meldete einen "Betrugsfall im eigenen Haus": Reporter Claas Relotius, Mitarbeiter seit 2011 und festangestellter Redakteur seit 2017, habe in vielen seiner Texte – über 50 veröffentlichte das Nachrichtenmagazin in den vergangenen Jahren – Dinge erfunden, verfälscht oder gefälscht. Zahlreiche Reportagen seien davon betroffen.

In einer Zeit in der Medien mit Auflagen- und Bedeutungsverlusten kämpfen, ihnen der Status als "vierte Gewalt" im System der öffentlichen Gewaltenteilung mit Vorwürfen wie "Lügenpresse" streitig gemacht wird, erschüttert der Fall Relotius. Mathias Döpfner, Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger und Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags, monierte im Interview mit der Deutschen Presseagentur dpa die nach seiner Einschätzung langsame Aufklärung des Skandals, forderte eine schonungslose Aufarbeitung und warnte vor falscher Branchensolidarität. Nicht nur Döpfner glaubt, dass das Grundvertrauen in Medien "weiter erodieren könne."

drehscheibe, herausgegeben vom Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung bpb, fragt in der aktuellen Ausgabe "Wirkt sich der Fall Relotius aufs Lokale aus?"

Wir wollen im ersten Mediensalon in diesem Jahr einen Blick auf die Auswirkungen des Falles werfen.

Es diskutieren:

Peter Freitag, Stellvertretender Vorsitzender der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, Redakteur Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau

Katharina Dodel, Redakteurin Drehscheibe

Brigitte Fehrle, u.a. langjährige Chefredakteurin Berliner Zeitung

Karsten Kammholz (angefragt), FUNKE Zentralredaktion Berlin, Chefreporter, Mitglied der Chefredaktion

Alina Leimbach, Redakteurin neues deutschland

Bascha Mika, Chefredakteurin Frankfurter Rundschau

Dr. Hajo Schumacher, freier Journalist und Autor, Kolumnist der Berliner Morgenpost

Holger Stark, Ressortleitung Investigativ, Mitglied der Chefredaktion DIE ZEIT

Moderation: Tina Groll, Redakteurin bei ZEIT ONLINE in Berlin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Im Anschluss Networking und Ausklang.

#Mediensalon und #Medienwerkstatt sind Veranstaltungen der meko factory – Werkstatt für Medienkompetenz in Kooperation mit der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion dju in ver.di, dem DJV Berlin, dem Vodafone Institut, Landau Media und anderen.

Um Anmeldung wird gebeten.

Bild: Bhavini / meko factory

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Die Verbindung der Kämpfe - Solidarität in Griechenland

27.01.2019
03.02.2019, 18:00 Uhr - 03.02.2019, 20:00 Uhr

Solidarität ist in jüngster Zeit vor allem im Kontext von Nächstenliebe diskutiert worden. So­lidarisch ist jemand, die sich um die Schwächeren kümmert, heißt es. Nach dem Sommer der Migration 2015 hat sich dieses philanthropische Verständnis von Solidarität als hierarchisches Verhältnis zwischen Ungleichen verfestigt. Der Vortrag schaut auf die Ursprünge des Begriffs Solidarität zurück und arbeitet anhand der Solidaritätsbewegungen in Griechenland heraus, dass es bei Solidarität um gegenseitige Stärkung geht – nicht nur als Hilfe für die anderen, sondern auch zur Verbesserung der eigenen Position. Die Frage, die sich sofort stellt, ist die der organischen Verbindung von Kämpfen.

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Die Bewegung der „Gelbwesten“ in Frankreich - Volksaufstand und demokratische Illusionen

25.01.2019
03.02.2019, 15:00 Uhr - 03.02.2019, 18:00 Uhr

Ein Genosse aus Frankreich berichtet (de/it/fr):

Sie entstanden im November letzten Jahres scheinbar aus dem Nichts und prägen auch im neuen Jahr das Geschehen auf den Straßen und Plätzen der größeren Städte Frankreichs: Die Demonstrationen und Blockaden der Gelbwesten. Militante Auseinandersetzungen sowie die Blockaden von Straßen, Innenstädten und einzelner Unternehmen durch hunderttausende Demonstranten haben die französische Regierung und ihre „Ordnungskräfte“ in Schwierigkeiten gebracht und wurden für viele sich als links verstehende Menschen zum positiven Bezugspunkt. In der Bewegung selber gibt es ein Sammelsurium an recht unterschiedlichen Positionen; außerdem setzen sich immer mehr Forderungen nach demokratischer Teilhabe mittels Bürgerreferenden (RIC – référendum d’initiative citoyenne) durch. Was hat es also mit den Gelbwesten auf sich?
 

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Solidarisch sein und Tee trinken

24.01.2019
31.01.2019, 19:00 Uhr - 31.01.2019, 21:00 Uhr

Film und Diskussion über die selbstverwaltete Teefabrik Scop ti bei Marseille

 

Einst produzierten sie für Unilever, seit fünf Jahren für sich, die Teerebell*innen im südfranzösischen Gémenos bei Marseille. Über die Geschichte  von Scop-Ti und auch über die Probleme, als selbstverwaltete Fabrik auf dem kapitalistischen Markt bestehen zu müssen, informiert der Film „Occupy, Resist, Produce – Scop Ti“ von Dario Azzellini und Oliver Ressler. Im Anschluss berichtetet der Journalist Peter Nowak  über einen Besuch in der Fabrik. Zudem wird über das Projekt Union Coop  informiert, das Produkte aus selbstverwalteter Produktion vertreibt, unter Anderem den Tee von Scoop Ti. 

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Solidarisch sein und Tee trinken

24.01.2019
31.01.2019, 19:00 Uhr - 31.01.2019, 21:00 Uhr

Film und Diskussion über die selbstverwaltete Teefabrik Scop ti bei Marseille

 

Einst produzierten sie für Unilever, seit fünf Jahren für sich, die Teerebell*innen im südfranzösischen Gémenos bei Marseille. Über die Geschichte  von Scop-Ti und auch über die Probleme, als selbstverwaltete Fabrik auf dem kapitalistischen Markt bestehen zu müssen, informiert der Film „Occupy, Resist, Produce – Scop Ti“ von Dario Azzellini und Oliver Ressler. Im Anschluss berichtetet der Journalist Peter Nowak  über einen Besuch in der Fabrik. Zudem wird über das Projekt Union Coop  informiert, das Produkte aus selbstverwalteter Produktion vertreibt, unter Anderem den Tee von Scoop Ti. 

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