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Updated: 3 hours 7 min ago

Antibiotika in Schweinefleisch - Greenpeace informiert vor Lidl-Filialen

26.07.2017
26.07.2017, 11:00 Uhr - 14:00 Uhr

Greenpeace tourt mit einem drei mal drei Meter großen Kotelett und umfangreichen Informationen über die schädlichen Folgen der Massentierhaltung ab dem 21. Juli durch 32 deutsche Städte. Dabei kommt die Umweltschutzorganisation auch nach Potsdam, vor eine Filiale des Billigfleischanbieters Lidl.

 

Rückstände von Antibiotika lagern sich in den Knochen von Schweinen ab und werden unter einer Schwarzlichtlampe sichtbar. Verbraucher können sich am Greenpeace-Stand selbst davon überzeugen.

 

Weil in der Massentierhaltung zu viele Antibiotika eingesetzt werden, vermehren sich multiresistente Keime in den Ställen und in der Umwelt, die gängige Antibiotika wirkungslos machen. Discounter wie Lidl zwingen durch ihre Billigpreispolitik die Agrarwirtschaft zu niedrigen Produktionsstandards auf Kosten von Tieren und Umwelt. 

 

Mehr unter: https://www.greenpeace.de/lidl-hat-die-wahl

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Die 378. Montagsdemo gegen #S21

24.07.2017
24.07.2017, 18:00 Uhr

Sommer-Kultur-Demo: Die 378. Montagsdemo am 24.7.2017
Publiziert am 2. Juli 2017 von Roswitha Götz

Ende Juli gestalten wir die 378. Montagsdemo am 24.7.2017 als eine Sommer-Kultur-Demo auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Wie üblich geht es um 18 Uhr los. Diesmal dauert die Montagsdemo aber deutlich länger - bis ca. 19:30 Uhr. Der Demozug entfällt.

Redner:

Dr. Winfried Wolf, Verkehrsexperte und Buchautor
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH)
Sarah Händel... Mehr Demokratie /Dr. Angelika Linckh... Robin Wood / Hannes Rockenbauch... Stadtrat

Kultur:

Christian Pätzold, Schauspieler
Der Lenkungskreis Jazz
Capella Rebella und die Lokomotive

Moderation: Joe Bauer und Sidar Carman

davor: 16:30 Uhr Königstrasse
Bewegungsmeile mit:
Aktionsbündnis gegen S21 / AnStifter / attac Schorndorf / BI Neckartor / Capella Rebella / Flüchtlingsrat / Klima- und Umweltbündnis Stuttgart / Linkes Zentrum Lilo Herrmann / Lokomotive / Mahnwache / Mehr Demokratie / Lauras Kings Club / Naturfreunde Radgruppe / Robin Wood / SeniorInnen gegen S21 / S21 ist überall / Stuttgart laufd' nai / Umsonst & Draußen u.a.

danach: 20 Uhr Rathaus
Winfried Wolf stellt sein neues Buch vor:
„Abgrundtief und Bodenlos. Stuttgart 21 und sein absehbares Scheitern"

Flyer zum Weiterverbreiten Flyer als pdf-Datei

Ab Montag, 3.7., auch bei der Demo und an der Mahnwache.

 

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Halbes Hähnchen vom Himmel – Zwangsräumungen in Berlin

21.07.2017
21.07.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Am brutalen Akt der Zwangsräumung zeigt sich die Unmenschlichkeit kapitalistischer Wohnungspolitik besonders deutlich – egal, wer gerade im Senat sitzt. Unsere Freund*innen von Hände weg vom Wedding! werden über die aktuelle stadtpolitische Lage und den Kampf gegen Zwangsräumungen und Verdrängung im Wedding berichten. Mireia Guzmán wird ihren Film über die Kreuzberger Zwangsräumungsbetroffene Mevla W. vorstellen. Der Film „Halbes Hähnchen vom Himmel“ zeigt, wie sich Frau W. bewaffnet mit Greifarm und handgeschriebenen Briefen an Berliner Gerichte dagegen wehrt, mit ihren 74 Jahren ihre Wohnung und soziales Umfeld zu verlieren. Das Berliner Bündnis Zwangsräumung verhindern! unterstützt Frau W. dabei.

 

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Antifaschistisches Jugendcamp

20.07.2017
20.07.2017, 15:00 Uhr - 24.07.2017, 13:00 Uhr

Von Donnerstag, 20.07. bis Montag, 24.07.2017: Siebtes Antifaschistisches Jugendcamp in der antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh!

Vier Tage lang setzen sich Jugendliche mit Themen wie Neofaschismus, Antifaschismus, Gedenken und Antiseximus auseinander. Es wird vegetarische und vegane Ernährung geben. Voraussichtliche Workshopthemen: Awareness, Feminismusdebatte mit Männern, Aktuelle Entwicklungen in Nazistrukturen, Zeitzeug*innen, Selbstverteidigung, Sprayen und Stencils, Gedenkkultur.

Die Veranstaltung richtet sich an antifaschistische, organisierte und autonome Jugendliche aus dem Landkreis Harburg und der BRD. Sich kennen lernen, vernetzen, diskutieren, in Workshops bewegt und theoretisch lernen und Spaß stehen im Vordergrund.
Wir erwarten eine große Beteiligung und haben die Plätze auf 40 jugendliche Teilnehmende begrenzt. BITTE ANMELDEN! Auch für zeitweisen Besuch!

Zum siebten Mal treffen sich alte Freund*innen und neue Genoss*innen, um sich mehrere Tage lang Diskussionen, Kennenlernen und Vernetzung zu widmen. Das Programm wird von Teilnehmenden des Camps selber ausgestaltet. So haben wir aus den Erfahrungen der letzten Jahre gelernt und konnten beispielsweise eine funktionierende Awarenessstruktur etablieren. Auch wenn einige Teilnehmende des Camps sich nicht mehr als Jugendlich sehen, spricht es vom Programm und den Inhalten junge Menschen an. Wenn du zwischen 16 und 30 bist, bist du herzlich eingeladen an dem Camp teilzunehmen. Wir freuen uns auf viele alte und neue Gesichter!

Strukturen während des Camps

ein Studierzimmer für alle, die lernen müssen, steht durchgehend zur Verfügung. Das Zimmer ist ausgestattet mit Schreibtisch, Computer, Gardinen um für sich und doch dabei zu sein
der Pavillon steht als offener Diskussionsraum (fast) immer zur Verfügung
eine Campleitung ist für viele Fragen ansprechbar
eine Awarenessstruktur hilft dir, im Falle von Grenzüberschreitungen oder wenn du dich unwohl fühlst. Eine Handnummer hierfür geben wir auf dem Camp bekannt

Kosten
Das Camp soll pro Teilnehmer*in 30 € - 60 € (inkl. Übernachtung, Verpflegung, Material) kosten, je nach Möglichkeit. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, das Auschwitz-Komitee, der Landkreis Harburg und die Stadt Buchholz fördern das Camp auch finanziell. Das Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V. benötigt eine Anzahlung bis zum 1.7. Wenn du das Geld bis dahin nicht zahlen kannst, kannst du sie gerne kontaktieren.

Regeln für dieses Camp

Keine selbstmitgebrachten Getränke, besonders keinen Alkohol. Wir haben Getränke für einen günstigen Preis vor Ort. Alkohol wird für über 18-jährige nach Ende des Plenums ausgeschenkt
Kein Drogenkonsum auf dem Gelände
Respektvoller Umgang mit Teilnehmenden, Refugees, dem Haus und Gelände von Heideruh.

Anmeldung
Du kannst Dich telefonisch (Fr bis Di), schriftlich oder per Mail anmelden.
Gib bitte Deinen Namen, Deine Adresse, Deinen Mailkontakt an und beantworte folgende Fragen:

Brauchst Du ein Zelt?
Wer nicht zelten will oder kann: Es stehen für das Jugendcamp 7 bis 9 Schlafplätze im Bungalow zur Verfügung. Möchtest Du einen?
An welchen Workshops möchtest Du eher teilnehmen? (Du kannst Dich noch um entscheiden, für unsere Planung ist aber eine Tendenz wichtig)
Melde Dich auch bitte an, wenn Du nur zeitweise kommen kannst.
Möchtest Du vegane Kost? Die Versorgung ist vegetarisch.
Für diejenigen, die 30 € nicht zahlen können, stehen (hoffentlich) Stiftungsgelder und Spenden zur Verfügung: Ich kann am Jugendcamp teilnehmen, wenn ich nur ___ € zahlen müsste. (Du erhältst Nachricht, ob das möglich ist.)
Wenn Du unter 16 bist, ist die Einverständniserklärung der Person notwendig, die Sorge über Dein Aufenthaltsbestimmungsrecht hat.

Anmeldung unter:
Mail: info@Heideruh.de
Telefon: 04181/8726

Eine Veranstaltung von Wohn- und Ferienheim Heideruh e.V., Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, Stadtjugendpflege Buchholz und Kreisjugendpflege Harburg.

 

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"Losgeht’s 2017" auf dem Gelände der Gemeinschaft Lebensbogen

20.07.2017
20.07.2017 - 23.07.2017
Herzlich Willkommen auf der Website des Los Geht’s 2017!
Im diesem Jahr findet das Los Geht’s vom 20.-24 Juli (Do-Mo) auf dem Gelände der Gemeinschaft Lebensbogen in der Nähe von Kassel statt. Was ist das Los Geht‘s?

Das Los Geht‘s ist ein viertätiges Camp, das alle zwei Jahre vom Kommuja-Netzwerk, einem Zusammenschluss politischer Kommunen (im deutschsprachigen Raum), organisiert wird.
Mit dem Anliegen insbesondere die Neugründung von Kommunen zu unterstützen, möchten wir ein Angebot für die Auseinandersetzungen mit Fragen zum Thema Kommune sowie einen Raum zum Kennenlernen, Austauschen und Vernetzen schaffen.
Kommune-Interessierte Einzelpersonen sind ebenso willkommen, wie Menschen, die sich bereits in Gründungsgruppen zusammengefunden haben. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, bereits bestehende Kommunen kennenzulernen (und miteinander ins Gespräch zu kommen).

Ausgelegt auf ca. 300 Menschen, planen wir ein Programm, was nicht nur verschiedenste Workshops und Diskussionsrunden, sondern auch ein Abendprogramm mit Konzerten, Theater und Partys umfasst und tagsüber eine Kinderbetreuung gewährleistet.

Gemeinsam Barrieren abbauen

Wir möchten es euch allen ermöglichen am „Los Geht’s“ teilzunehmen. Wenn ihr für euren Aufenthalt Unterstützung oder Assistenz benötigt oder sprachliche Barrieren im Weg stehen könnten, vermerkt das bitte bei eurer Anmeldung oder schreibt uns vorab. Es gibt ein Team, das sich um die Teilhabe aller bemüht. Habt ihr Erfahrung und Kenntnisse in Assistenz oder bringt spezielle sprachliche Fähigkeiten mit und wollt andere Teilnehmende unterstützen, vermerkt auch das gerne bei eurer Anmeldung. Auch für alle, die den Teilnahmebeitrag nicht aufbringen können, gibt es die Möglichkeit, das bei der Anmeldung zu vermerken; wir bemühen uns, Emäßigungen zu ermöglichen.

Die Veranstalter*innen

Wenn ihr mehr über das Kommuja-Netzwerk als Veranstalter*innen des Los Geht’s wissen wollt, könnt ihr auf unserer Hintergrund-Seite etwas über uns und unsere Motivation erfahren.

Diese Website wird laufend um neue Informationen ergänzt. Wenn ihr auf dem aktuellen Stand bleiben wollt, könnt ihr auf unserer Aktuelles-Seite nachlesen, was alles neu hinzugefügt wurde.

Bis bald!
Euer Losgeht’s-Vorbereitungs-Team

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Losgeht’s 2017!

20.07.2017
20.07.2017 - 24.07.2017
Willkommen! Herzlich Willkommen auf der Website des Losgeht’s 2017!
Im diesem Jahr findet das Losgeht’s vom 20.-24 Juli (Do-Mo) auf dem Gelände der Gemeinschaft Lebensbogen in der Nähe von Kassel statt. Was ist das Losgeht‘s?

Das Losgeht‘s ist ein viertätiges Camp, das alle zwei Jahre vom Kommuja-Netzwerk, einem Zusammenschluss politischer Kommunen (im deutschsprachigen Raum), organisiert wird.
Mit dem Anliegen insbesondere die Neugründung von Kommunen zu unterstützen, möchten wir ein Angebot für die Auseinandersetzungen mit Fragen zum Thema Kommune sowie einen Raum zum Kennenlernen, Austauschen und Vernetzen schaffen.
Kommune-Interessierte Einzelpersonen sind ebenso willkommen, wie Menschen, die sich bereits in Gründungsgruppen zusammengefunden haben. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, bereits bestehende Kommunen kennenzulernen (und miteinander ins Gespräch zu kommen).

Ausgelegt auf ca. 300 Menschen, planen wir ein Programm, was nicht nur verschiedenste Workshops und Diskussionsrunden, sondern auch ein Abendprogramm mit Konzerten, Theater und Partys umfasst und tagsüber eine Kinderbetreuung gewährleistet.

Gemeinsam Barrieren abbauen

Wir möchten es euch allen ermöglichen am „Los geht’s“ teilzunehmen. Wenn ihr für euren Aufenthalt Unterstützung oder Assistenz benötigt oder sprachliche Barrieren im Weg stehen könnten, vermerkt das bitte bei eurer Anmeldung oder schreibt uns vorab. Es gibt ein Team, das sich um die Teilhabe aller bemüht. Habt ihr Erfahrung und Kenntnisse in Assistenz oder bringt spezielle sprachliche Fähigkeiten mit und wollt andere Teilnehmende unterstützen, vermerkt auch das gerne bei eurer Anmeldung. Auch für alle, die den Teilnahmebeitrag nicht aufbringen können, gibt es die Möglichkeit, das bei der Anmeldung zu vermerken; wir bemühen uns, Emäßigungen zu ermöglichen.

Die Veranstalter*innen

Wenn ihr mehr über das Kommuja-Netzwerk als Veranstalter*innen des Los geht’s wissen wollt, könnt ihr auf unserer Hintergrund-Seite etwas über uns und unsere Motivation erfahren.

Diese Website wird laufend um neue Informationen ergänzt. Wenn ihr auf dem aktuellen Stand bleiben wollt, könnt ihr auf unserer Aktuelles-Seite nachlesen, was alles neu hinzugefügt wurde.

Bis bald!
Euer Losgeht’s-Vorbereitungs-Team

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LosGeht's

20.07.2017
20.07.2017 - 24.07.2017

Das Los Geht‘s ist ein viertätiges Camp, das alle zwei Jahre vom Kommuja-Netzwerk (http://www.kommuja.de/), einem Zusammenschluss politischer Kommunen (im deutschsprachigen Raum), organisiert wird. Mit dem Anliegen insbesondere die Neugründung von Kommunen zu unterstützen, möchten wir ein Angebot für die Auseinandersetzungen mit Fragen zum Thema Kommune sowie einen Raum zum Kennenlernen, Austauschen und Vernetzen schaffen.
Neben vielen Workshops zu Themen von Entscheidungsfindung bis Ökonomie, von Solawi bis gewaltfreier Kommunikation werden wir es uns auch bei Party, Theater, Lagerfeuer und Konzert gut gehen lassen und zusammen feiern. Für Kinderbetreuung in zwei Altersgruppen ist gesorgt.
Kommune-Interessierte Einzelpersonen sind ebenso willkommen, wie Menschen, die sich bereits in Gründungsgruppen zusammengefunden haben. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, bereits bestehende Kommunen kennenzulernen (und miteinander ins Gespräch zu kommen).

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Science Sips zum Thema Fischereipolitik im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

19.07.2017
19.07.2017, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr

Schon einmal Naturschutz-Auster probiert oder beim Algencocktail über nachhaltigen Fischfang diskutiert? Die letzte Science Sips Veranstaltung der Reihe „Ein Geschmack der Zukunft der Meere" im Museum für Naturkunde findet am 19. Juli mit Kurzvorträgen und interaktiver Diskussion zum Thema Fischereipolitik statt.
Bei der Veranstaltungsreihe „Ein Geschmack der Zukunft der Meere" gefördert vom BMBF im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2016*17 Meere und Ozeane gehen wir den Herausforderungen und Möglichkeiten der nachhaltigen Nutzung von Meeren und Ozeanen auf den Grund. Ziel des Projektes ist, durch dialogfördernde, sinnesorientierte und erlebnisreiche Veranstaltungen Fortschritte und Herausforderungen aus der nachhaltigen Meeresforschung einem breiten und interessierten Publikum zu vermitteln.
Fisch ist eins der bedeutendsten Nahrungsmittel weltweit und Berichte von Wissenschaftler_innen und NGOs warnen vor den gravierenden Folgen der Überfischung. Die deutsche und europäische Fischereipolitik soll den nachhaltigen Fischfang garantieren und die Ressourcen der Meere schützen - aber erreicht die aktuelle Fischereipolitik diese Ziele? Welche Auswirkung hat die Fischereipolitik darauf, was auf unseren Tellern landet? Wie kann man als Bürger_in und als Konsument_in einen Einfluss auf die Fischereipolitik und den Meeresschutz haben? Diese und noch mehr Fragen wollen wir bei diesem Science Sips im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ein Geschmack der Zukunft der Meere" des Wissenschaftsjahres 2016*17 Meere und Ozeane zusammen mit Expert_innen diskutieren.

Die Impulsvorträge werden unter anderem gehalten von:
• Dr. Alexander Kempf - Arbeitsbereichsleiter Lebende Meeresressourcen am Thünen Institut für Seefischerei
• Sebastian Wegner - Policy Coordinator der Fisheries Transparency Initiative der Humboldt-Viadrina Governance Platform
• Vivien Kudelka - Fisheries and Stakeholder Engagement Manager am Marine Stewardship Council

Moderation: Stephanie Wunder, Senior Fellow und Koordinatorin des Bereiches Food Systems beim Ecologic Institut

Die kulinarischen Partner Küstlichkeiten und Bone.Berlin servieren dabei Streetfood-Leckerbissen aus nachhaltigen Meeresprodukten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ecologic Institut gefördert vom BMBF im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 - „Meere und Ozeane".

Eintritt: 5,-€, der Eintritt beinhaltet ein Streetfood-Häppchen

19. Juli 2017, Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Anmeldung erbeten unter: besucherservice@mfn-berlin.de oder 030 2093 8550

 

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Wohlstand ohne Wachstum – das Update

19.07.2017
19.07.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Als Tim Jacksons Buch Wohlstand ohne Wachstum vor sieben Jahren erstmals erschien, entwickelte es sich schnell zum Standardwerk, zur »Bibel der Wachstumskritik«. Die brisante Diagnose des renommierten britischen Ökonomen lautete damals: "Unsere gesamte Wirtschaftsordnung baut auf ewigem Wachstum auf - aber nun brauchen wir einen anderen Motor" - und daran hat sich auch heute nichts geändert.

So kommt die komplett überarbeitete und deutlich erweiterte Neuauflage des Buches gerade recht. Das Buch bietet auch eine aktuelle wie fundierte Analyse der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrisen und des ungebrochenen Strebens nach Wachstum, legt den Fokus auf die ganze Welt und schildert die Chancen und Herausforderungen einer Postwachstumsgesellschaft, welche die ökologischen Grenzen unseres Planeten nicht überschreitet und trotzdem im Wohlstand lebt.

Nach Tim Jacksons Präsentation diskutiert Barbara Unmüßig mit Sunita Narain, Andreas Novy und dem Autor über die zentralen Thesen des Buches. Im Anschluss gibt es Gelegenheit, die Gespräche in informeller Runde bei Brezeln und Getränken fortzusetzen.

 

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Liebeskräuter Menue

19.07.2017
19.07.2017, 17:30 Uhr - 19:30 Uhr

Liebe, Kräuter und Genuss
Kulinarische und sinnliche Genüsse gehen am Mittwoch Hand in Hand. Verknüpft mit einem selbst gekochten Menü, erwarten euch so entspannende Stunden in tausendschöner Atmosphäre. Wir freuen uns auf euch und einen liebevollen Abend.

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Arbeit: Utopien & Dystopien im 21. Jahrhundert

19.07.2017
19.07.2017, 17:00 Uhr - 21:00 Uhr

Thema 4: Selbstbestimmt arbeiten, wirtschaften und leben - Auf dem Weg in eine globale Postwachstumsgesellschaft?

Film und Diskussion an vier Abenden: Die "Zukunft der Arbeit" bewegt seit einigen Jahrzehnten die Gemüter. Digitalisierung der Arbeitswelt, Industrie 4.0 und Arbeiten 4.0 sind die aktuellen Begriffe, die die einen begeistern, die anderen ängstlich in die Zukunft blicken lassen. Ansätze wie Human Ressource Management soll die Mitarbeiter*Innen fit für den hart umkämpften globalen Wachstumsmarkt machen. Doch brauchen wir wirklich so viel Wachstum, Leistung und Wettbewerb, um ein gutes Leben zu führen?

Längst gibt es die Suche nach Ausstiegsszenarien aus der auf Leistung- und Wachstum basierten Wirtschafts- und Arbeitswelt. Muße, Kontemplation, Nichtstun sollen wieder als positive Alternative ins Bewusstsein rücken. Arbeit mit Sinn in Verbindung mit sozialem Engagement wollen die einen, mehr freie Zeit für Familie, Freund*innen und Hobby die anderen. Ressourcensparen durch Selbermachen, Reparieren, Teilen und Tauschen ist das Credo der globalen Postwachstumsbewegung: Ein Leben in materieller Genügsamkeit, dafür aber im kollaborierenden, wertschätzenden Miteinander, in Selbstbestimmtheit und in Verantwortung für Mensch und Natur.

Die Ideen sind so verschieden wie widersprüchlich. Anhand von vier verschiedenen Filmen wollen wir uns den unterschiedlichen Ansätzen nähern.
Dabei wollen wir uns besonders mit folgenden Fragen befassen:

-Welches Menschen- und Weltbild liegt der jeweiligen Arbeitsauffassung zu Grunde?
-Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Ressourcenorientierung?
-Welche Wandlungen erleben die Begriffe "ArbeitnehmerInnen" und "Unternehmen"?
-Welche Rolle spielen soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Teilhabe und ein gutes Leben für Alle?

Die Filme und anschließenden Diskussionen sollen dazu anregen, die eigenen Werte zu reflektieren, den engen Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Definition von Arbeit und Wachstumswirtschaft zu erkennen und womöglich neue Denkansätze zu entwickeln, die zu einem ressourcenschonenden, emanzipatorischen Wandel unserer Art zu arbeiten, zu wirtschaften und zu leben beitragen könnten.

Filmabende mit Diskussion:

Mi. 19.04.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 1: Industrie 4.0 - Die digitale Umgestaltung der Welt

Mi. 17.05.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 2: Human Ressource Management - Die Suche nach der idealen Arbeitskraft

Mi. 21.06.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 3: Arbeit als Sucht, Fetisch und Religionsersatz?

Mi. 19.07.2017 17:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 4: Selbstbestimmt arbeiten, wirtschaften und leben - Auf dem Weg in eine globale Postwachstumsgesellschaft?

Da jeder Film eine spezifische Sicht zum Thema Arbeit und Wirtschaft zeigt, ist es sinnvoll sich für alle vier Veranstaltungen anzumelden. Sie können aber auch einzeln gebucht werden.

Anmeldung unter: lazova@bildungswerk-boell.de

Bei Interesse an der Filmreihe senden wir gerne eine ausführliche Information mit den Filmtiteln und den Filmdaten zu.

Mit: Marion Rädisch (M.A.), Jobcoach und Dozentin für Postwachstumsthemen. Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales

Ich freue mich auf spannende Diskussionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln!

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.
Film und Gespräch
Datum:
Mittwoch, 19.07.2017 17:00 - 21:00
Stadt:
Berlin
Adresse

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Sebastianstr. 21
10179
Berlin
Wegbeschreibung

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Anmeldung:
Email
lazova@bildungswerk-boell.de
Eintritt/Gebühr:
Eintritt frei
Veranstalter/in:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Zur Webseite
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Sprache (gesprochen auf der Veranstaltung):
Deutsch

 

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Die 377. Montagsdemo gegen #S21

17.07.2017
17.07.2017, 18:00 Uhr

Die 377. Montagsdemo findet am 17. Juli 2017 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.

Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache, dort endet die Demo mit dem Schwabenstreich.

Redner:

Johanna Almstedt, Mahnwache; "7 Jahre Mahnwache"

Angelika Linckh; "Über den langen Atem"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Trio Sonne, Mond & Sterne; Gitarre, Bass und Gesang
Moderation: Michael Becker, Kernen 21

Den der Gewinner heißt: #S21
Stuttgart 21 ist das größte, das teuerste und das dümmste aller Großprojekte.
Aber für #S21 gibt es Pläne für einen Ausstieg.

https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/328/der-gewinner-ist-s-21-4476.html

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Transparenz gewinnt Stimmen – Chancen für den Kampf gegen Korruption im Wahljahr

17.07.2017
17.07.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Zahlreiche Skandale, auch in jüngster Zeit, machen deutlich, dass Korruptionsbekämpfung im eigenen Land anfängt. Die deutsche Politik ist gefordert, die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für eine wirkungsvolle Korruptionsprävention zu schaffen.
Transparency Deutschland hat kürzlich seine Forderungen an die deutsche Politik zur Bundestagswahl 2017 vorgestellt. Der Katalog umfasst 18 Kernforderungen zu den Themen Lobbyismus,
Unternehmensverantwortung, Hinweisgeberschutz, Transparenzgesetze und Bankenaufsicht.
Die nächste Legislaturperiode eröffnet neue Chancen, Gesetzesini-tiativen voranzutreiben. Daher möchten wir den Parteien Gelegenheit bieten, zum Thema Antikorruption Stellung zu beziehen und ihre Vorhaben diesbezüglich vorzustellen.

Wie kann ein fairer Zugang aller Interessen gewährleistet werden und der Einfluss von Interessen in Gesetzgebungsverfahren nachvollziehbar
gemacht werden? Wie stehen sie zur Einführung eines Unternehmens-strafrechts und gesetzlicher Mindeststandards für Compliance-Management-Systeme? Besteht Handlungsbedarf beim Hinweisgeberschutz und der Transparenzgesetzgebung in Deutschland? Wie kann das Vertrauen
in den Finanzmarkt und die Wirksamkeit der Bankenaufsicht gestärkt werden?

Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen und Vertreterinnen und Vertretern der Parteien diskutieren.

Wir laden Sie herzlich ein zu einer Diskussionsveranstaltung mit anschließendem Empfang am

Montag, 17. Juli 2017 | 18 - 20 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte | Greifswalder Str. 4 | 10405 Berlin


Programm
Vorstellung der Kernforderungen an die deutsche Politik im Wahljahr 2017

Prof. Dr. Edda Müller | Vorsitzende von Transparency Deutschland

Podiumsdiskussion mit
Christian Dürr, MdL | Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag Niedersachsen

Michael Kellner | Politischer Bundesgeschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Tobias Pflüger | Stellvertretender Parteivorsitzender von DIE LINKE

Ralf Stegner | Stellvertretender Parteivorsitzender der SPD

Hartmut Bäumer | Stellvertretender Vorsitzender von Transparency Deutschland

Prof. Dr. Edda Müller | Vorsitzende von Transparency Deutschland

Moderation: Sylvia Schwab, Leitung Politik und Kommunikation, Transparency Deutschland

Wir bitten um Anmeldung bis zum 12. Juli 2017 unter office@transparency.de | T 030 54 9898 0 | F 030 54 9898 22.

Auf der Veranstaltung wird fotografiert und gefilmt. Mit Ihrer Teilnahme stimmen Sie der Veröffentlichung des Bildmaterials zu.

Veranstalter: Transparency Deutschland e.V.

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Geht Europa auch solidarisch?

17.07.2017
17.07.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Podiumsdiskussion zu europäischer Migrations- und Fluchtpolitik

Mit

Prof. Gesine Schwan, Präsidentin und Mitbegründerin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform gGmbH

Andreas Lipsch, Vorsitzender von PRO ASYL und Interkultureller Beauftragter der Ev. Kirche in Hessen und Nassau

Johanna Bussemer, Leiterin des Referats Europa im Zentrum für internationalen Dialog und Zusammenarbeit, Rosa Luxemburg Stiftung

Helene Heuser, Koordinatorin der Refugee Law Clinic, Uni Hamburg, Fakultät für Rechtswissenschaften

Moderation: Burkhard Plemper

In Kooperation mit dem Aktionskreis Hamburg Hat Platz (AG Kirchliche Flüchtlingsarbeit, Attac, Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen, Flüchtlingsrat Hamburg e.V. und Ottenser Gespräche zu Flucht und Migration) und der Refugee Law Clinic.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

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Ferien im Gemeinschaftsgarten Tausendschön

17.07.2017
17.07.2017, 16:00 Uhr - 21.08.2017, 19:00 Uhr

Im Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Minden-Leteln bietet der Verein GreenFairPlanet für Kinder und Jugendliche in den Schulferien ein vielfältiges Programm an Bildhauern, Graffiti, Mode designen, kochen, was im Garten wächst, Creme & Salbe herstellen, pflanzen u.v.m..
Ziel im Tausendschön ist es, mit Kindern aller Kulturen, Religionen und jeden Alters Werte und Zukunftsperspektiven neu zu entdecken. Fähigkeiten, Talente, Eigenständigkeit zu fördern, ihnen das Selbstvertrauen zu geben, welches sie für ihren Lebensweg benötigen.

Kinder, Schüler, Jugendliche, die an unseren Projekten teilnehmen, haben die Möglichkeit sich anschließend 3x wöchentlich im Garten zu treffen, Ideen einzubringen, mitzuwirken, Freundschaften zu schließen.

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Anti-nuclear summer camp 2017

17.07.2017
17.07.2017 - 23.07.2017

Nuclear Heritage Network's 2017 Network Gathering on July 17-23, 2017 in Döbeln (D) for networking, exchanging of experiences and knowledge regarding nuclear policies, skill sharing, preparing common campaigns, actions and projects and developing the network means, tools and structures of the Nuclear Heritage Network

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Auf der Spur der Menschenrechte - Die „Rote Insel“ in Schöneberg

16.07.2017
16.07.2017, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Bei diesem Stadtspaziergang über die "Rote Insel" werden die Menschenrechte in ihrer Vielfalt am Beispiel konkreter Orte anschaulich dargestellt.

Der Weg führt uns nach Schöneberg - genauer gesagt: auf die sogenannte „Rote Insel": ein kleiner Berliner „Kiez", dicht bebaut mit eindrucksvollen Häusern aus der Gründerzeit, in dem sich Geschichte und Gegenwart ein spannendes Stelldichein geben. Auch auf dieser Tour wird eine breite Palette von Menschenrechten anhand diverser Orte vorgestellt, denn auf der Roten Insel gibt es zahlreiche Initiativen für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. An ihrem Beispiel können die einzelnen Menschenrechte wie das Recht auf Bildung, auf freie Meinungsäußerung und auf den Schutz vor jeglicher Diskriminierung anschaulich erklärt werden. Frauenrechte, Kinderrechte, Inklusion, Recht auf bezahlbaren Wohnraum und auf Gesundheit, Schutz vor Rassismus sind dabei ebenso ein Thema wie die Menschenrechte von Flüchtlingen.

Die Rote Insel wird nicht von Flüssen, sondern von zwei S-Bahnlinien begrenzt. Über ihre Grenzen hinaus sind die Königin-Luise-Gedächtniskirche und das ehemalige Gasometer bekannt: von dort wurde die ARD-Talkshow „Günter Jauch" übertragen. Bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten werden uns begegnen: hier steht das Geburtshaus von Marlene Dietrich, Hildegard Knef lebte als Kind auf der Insel, Annedore und Julius Leber eröffneten nach der Entlassung von Julius Leber aus der KZ-Haft eine Kohlehandlung, die sie zur Kommunikation für die weitere Widerstandsarbeit nutzten. Auch der Bierverleger Bäcker ist dabei: einer gern erzählten Geschichte zufolge geht auf ihn der Name „Rote" Insel zurück: 1878, als die SPD aufgrund des Sozialistengesetzes verboten war, hisste er eine rote Fahne an einem Wohnhaus. In der Nazizeit war der Widerstand von Sozialdemokrat*innen, von Kommunist_innen und anderen Menschen hier stark und nachhaltig.

Vielfalt war immer ein Markenzeichen der Roten Insel: schon Ende des 19. Jahrhunderts wanderten Menschen aus vorwiegend katholischen Gegenden zu. Heute leben und arbeiten hier Einwander_innen und ihre Kinder aus vielen Ländern: aus der Türkei, aus Ländern der EU, des Nahen Ostens, Afrikas und Lateinamerikas. Vielfältig ist auch die soziale Zusammensetzung der Bevölkerung: traditionell ein Wohngebiet der kleinen Leute, sind in den letzten Jahren Angehörige der Mittelschichten hinzu gekommen. Preiswerte und teurere Wohnungen wechseln sich ab.

Der Spaziergang richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner der Gegend und generell an Schönebergerinnen und Schöneberger, Berlinerinnen und Berliner sowie an Besucherinnen und Besucher der Stadt.

Mit: Martin Forberg (MA Neuere Geschichte; Dozent und freier Journalist)

-Teilnahme kostenfrei-

Anmeldung: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

Wünsche für die barrierefreie Teilnahme bitte bei der Anmeldung mit angeben.

Veranstalter/in:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert.

 

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Auf der Spur der Menschenrechte - Die „Rote Insel" in Schöneberg

16.07.2017
16.07.2017, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Bei diesem Stadtspaziergang über die "Rote Insel" werden die Menschenrechte in ihrer Vielfalt am Beispiel konkreter Orte anschaulich dargestellt.

Der Weg führt uns nach Schöneberg - genauer gesagt: auf die sogenannte „Rote Insel": ein kleiner Berliner „Kiez", dicht bebaut mit eindrucksvollen Häusern aus der Gründerzeit, in dem sich Geschichte und Gegenwart ein spannendes Stelldichein geben. Auch auf dieser Tour wird eine breite Palette von Menschenrechten anhand diverser Orte vorgestellt, denn auf der Roten Insel gibt es zahlreiche Initiativen für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. An ihrem Beispiel können die einzelnen Menschenrechte wie das Recht auf Bildung, auf freie Meinungsäußerung und auf den Schutz vor jeglicher Diskriminierung anschaulich erklärt werden. Frauenrechte, Kinderrechte, Inklusion, Recht auf bezahlbaren Wohnraum und auf Gesundheit, Schutz vor Rassismus sind dabei ebenso ein Thema wie die Menschenrechte von Flüchtlingen.

Die Rote Insel wird nicht von Flüssen, sondern von zwei S-Bahnlinien begrenzt. Über ihre Grenzen hinaus sind die Königin-Luise-Gedächtniskirche und das ehemalige Gasometer bekannt: von dort wurde die ARD-Talkshow „Günter Jauch" übertragen. Bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten werden uns begegnen: hier steht das Geburtshaus von Marlene Dietrich, Hildegard Knef lebte als Kind auf der Insel, Annedore und Julius Leber eröffneten nach der Entlassung von Julius Leber aus der KZ-Haft eine Kohlehandlung, die sie zur Kommunikation für die weitere Widerstandsarbeit nutzten. Auch der Bierverleger Bäcker ist dabei: einer gern erzählten Geschichte zufolge geht auf ihn der Name „Rote" Insel zurück: 1878, als die SPD aufgrund des Sozialistengesetzes verboten war, hisste er eine rote Fahne an einem Wohnhaus. In der Nazizeit war der Widerstand von Sozialdemokrat*innen, von Kommunist_innen und anderen Menschen hier stark und nachhaltig.

Vielfalt war immer ein Markenzeichen der Roten Insel: schon Ende des 19. Jahrhunderts wanderten Menschen aus vorwiegend katholischen Gegenden zu. Heute leben und arbeiten hier Einwander_innen und ihre Kinder aus vielen Ländern: aus der Türkei, aus Ländern der EU, des Nahen Ostens, Afrikas und Lateinamerikas. Vielfältig ist auch die soziale Zusammensetzung der Bevölkerung: traditionell ein Wohngebiet der kleinen Leute, sind in den letzten Jahren Angehörige der Mittelschichten hinzu gekommen. Preiswerte und teurere Wohnungen wechseln sich ab.

Der Spaziergang richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner der Gegend und generell an Schönebergerinnen und Schöneberger, Berlinerinnen und Berliner sowie an Besucherinnen und Besucher der Stadt.

Mit: Martin Forberg (MA Neuere Geschichte; Dozent und freier Journalist)

-Teilnahme kostenfrei-

Anmeldung: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Es gibt eine Teilnahmebegrenzung.
Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

Wünsche für die barrierefreie Teilnahme bitte bei der Anmeldung mit angeben.


Eintritt/Gebühr:
Eintritt frei
Veranstalter/in:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert

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Ganzhaben statt Teilhaben!

15.07.2017
15.07.2017, 15:00 Uhr

Es wird viel geredet über Inklusion, Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe - gerade vor Wahlen. Doch die Welt sieht anders aus. Unter dem Motto „behindert und verrückt feiern" lädt die Pride Parade alle Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte ein, zu fordern und zu feiern.

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Anders Wirtschaften im Weltladen Teltow

15.07.2017
15.07.2017, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr

Bücherkiste & Holzewrkstatt &

Kleider Tausch + Verschenk Markt

 

Einzelheiten unter: www.weltladen.de/eineweltangebotteltow

 

oder direkt im Weltladen Teltow

 

Mitmacher und zusätzliche Angebote ausdrücklich erwünscht - bitte vorher im Weltladen melden.

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