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Updated: 2 hours 32 min ago

Vortrag: Medizinische Versorgung und Unterstützung in Rojava und Nordsyrien

07.10.2019
25.10.2019, 19:00 Uhr - 25.10.2019, 21:00 Uhr

Der Wiesbadener Notarzt und Psychotherapeut Dr. Michael Wilk berichtet über seine Erfahrung mit der Gesundheitsversorgung in Rojava/Demokratische Föderation Nord/Ostsyrien. Er war seit 2014 vielfach in dem Gebiet und unterstützt dort den Kurdischen Roten Halbmond.

Der Bürgerkrieg, die Angriffspolitik der Türkei und das Embargo gegen die Selbstverwaltung durch angrenzende Staaten und Regime lassen die medizinische Versorgung in dem nordsyrischen Gebiet zu einer fast unlösbaren Aufgabe werden. Trotz schwierigster Bedingungen zeigen sich jedoch erste Erfolge einer basisdemokratischen Reorganisierung des Gesundheitswesens.

Dr. Wilk berichtet von den Schwierigkeiten des Wiederaufbaus eines Gesundheitssystems unter Kriegsbedingungen, aber auch von positiven Erfahrungen mit hochmotivierten Menschen, die alles daran setzen, ihre Region wieder lebenswert zu gestalten.

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Umweltzerstörung und Widerstand gegen einen türkischen Staudamm-Bau in Kurdistan

07.10.2019
17.10.2019, 19:00 Uhr - 17.10.2019, 21:00 Uhr

Ercan Ayboga (Bauingenieur) berichtet von der Initiative des "Mesopotamia Water Forums", von der ein Hauptaugenmerk der Staudammbau der türkischen Regierung am Tigris ist. Nach den Staudamm-Projekten am größten Strom Vorderasiens, dem Euphrat ab 1990 wird nun seit 2019 versucht den zweiten wichtigen Fluss Vorderasiens, den Tigris durch die Türkei zu nutzen.

Hierzu werden die seit mind. 8.000 Jahren dauerhaft besiedelte Stadt Hasankeyf überflutet und rund 70.000 Menschen zwangsweise evakuiert.

Während die türkische Regierung sich Investitionen aus dem Ausland verspricht hat das Projekt immense Folgen für die Ökologie und die Wirtschaft der Menschen nicht nur in der Türkei, sondern auch in Syrien und dem Irak.

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Make Rojava Green Again mit Anselm Schindler

07.10.2019
14.10.2019, 13:00 Uhr - 14.10.2019, 15:00 Uhr

Vortrag: Make Rojava Green Again mit Anselm Schindler – Die Gruppe „Make Rojava Green Again“ ist eine internationale Gruppe von ehrenamtlich arbeitenden Aktivist_Innen, die in Rojava die Pflanzung von Bäumen und verschiedene ökologische Projekte durchführt.

Während des arabischen Nationalismus in Syrien und dem Baath Regime wurden die Bäume der grünsten Region Syriens, die Region Cizire (arab. Hassake) abgeholzt, um die Region kolonialistisch ausbeuten zu können. Auf den entwaldeten Gebieten wurde Weizen gepflanzt, das anschließend in den syrischen Industrie-Zentren wie Homs und Damaskus zu Mehl verarbeitet wurde.

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MY BODY, MY CHOICE – RAISE YOUR VOICE!

05.10.2019
15.10.2019, 18:00 Uhr - 15.10.2019, 20:30 Uhr

Am 15.10.2019 startet ein parlamentarischer Arbeitskreis zum Thema Prostitution. Die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier (SPD) hat ihn initiiert, sie engagiert sich in der Organisation ‚Sisters‘ für das Verbot von Sexarbeit. Auch andere Teilnehmende der CDU/CSU und der SPD haben sich bereits positioniert: Sie wollen das sogenannte „Sexkaufverbot“ einführen.

Das schwedische Modell verbietet das Bezahlen von sexuellen Dienstleistungen und die Unterstützung von Sexarbeitenden, auch Unterstützung von Sexarbeiter*innen untereinander. Das Anbieten sexueller Dienstleistungen bleibt straffrei. Aber (angeblich) um Kund*innen zu verfolgen, verfolgt die Polizei Sexarbeitende. Für Sexarbeiter*innen bedeutet das Diskriminierung und Entrechtung. Eine Studie der schwedischen Sexarbeiter*innenorganisation ‚Fuckförbundet‘ belegt, dass dies der Nährboden für Ausbeutung ist.

Bestrebungen diese gesetzlichen Regelungen auch in Deutschland einzuführen, haben nicht nur das Ziel Prostitution zu verbieten:

  • Sie sind ein Angriff auf das sexuelle Selbstbestimmungsrecht aller Frauen* und Männer*. Denn mit dem Stigma ‚Hure‘ bzw. Freier* zu sein, werden alle diskriminiert, die nicht in heteronormative Moralvorstellungen von monogamer Kernfamilie passen.
  • Und sie sind ein Angriff auf das Freizügigkeitsrecht von Bürger*innen anderer EU-Staaten. Das Verbot von Sexarbeit würde ihnen eine Möglichkeit der legalen Erwerbstätigkeit nehmen.
  • Außerdem verschleiern sie, dass es andere wirksame Mittel gegen Menschenhandel und Gewalt gegen Frauen gibt - die Bundesregierung sie aber nicht nutzt. Zum Beispiel fordern Frauen- und Menschenrechtsorganisationen seit langem die umfassende und vorbehaltslose Umsetzung der Istanbul-Konvention und ein Bleiberecht für Opfer von Menschenhandel.

Deshalb rufen wir alle dazu auf, solidarisch mit Sexarbeiter*innen gegen dieses Gesetzesvorhaben zu protestieren.

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Die Klimakatastrophe - eine Katastrophe des Kapitalismus?

03.10.2019
11.10.2019, 19:00 Uhr - 11.10.2019, 21:00 Uhr

Die Klimakatastrophe - eine Katastrophe des Kapitalismus?
– Bewegungsperspektiven auf das Verhältnis von Umwelt und gesellschaftlicher Organisation
Podiumsdiskussion

Freitag, den 11. Oktober 2019 | 19h

Wie verstehen wir das Verhältnis von kapitalistischer Wirtschaft und Natur? Gibt es einen Ausweg aus der Klimakatastrophe innerhalb des Kapitalismus? Lassen sich die Kämpfe für eine ökologischere Welt mit Kämpfen für eine revolutionäre Veränderung der Gesellschaft verbinden?

Gemeinsam mit Aktivist*innen von Fridays For Future BerlinEnde Gelände Berlin und Make Rojava Green Again diskutieren wir das Verhältnis von Klimakatastrophe und gesellschaftlicher Organisation und die Perspektiven, die sich daraus für die Klimagerechtigkeitsbewegung gewinnen lassen. Dazu wollen wir auch auf das Beispiel Rojava blicken, wo seid 2012 selbstverwaltete Strukturen aufgebaut werden.

Der Eintritt ist frei! Der Raum barierre-arm und auf Facebook halten wir euch mit aktuellen Infos zur Veranstaltung auf dem Laufenden.

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Welche Perspektiven haben Mietenkämpfe?

02.10.2019
17.10.2019, 19:00 Uhr - 17.10.2019

Richtig kämpfen gegen Staat und Kapital – Rote Karte für Sozialstaatsillusionen!

Welche Perspektiven haben Mietenkämpfe?

Von: Kommunistisches Programm – IKP

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Jai Jagat 2020 : grand concert pour la justice et la paix

02.10.2019
02.10.2019, 17:00 Uhr - 02.10.2019, 20:00 Uhr

Le 2 octobre prochain, pour célébrer le départ de la grande marche Jai Jagat de Delhi, le jour du 150e anniversaire du Mahatma Gandhi, un grand concert aura lieu à 17h au Bâtiment des Forces Motrices à Genève (Place des Volontaires, 2).

Fabrizio von Arx, violoniste soliste, jouant le Stradivarius The Angel ex Madrileno de 1720, béni par le Vatican et au service de la paix, est accompagné par l'Orchestre des Nations dirigé par le chef Antoine Marguier, pour ce concert exceptionnel qui sera précédé de prises de parole de personnalités locales inspirées et engagées dans l'aventure Jai Jagat ainsi que d'une performance artistique du Théâtre de la Transformation (Rama Mani, musique de Paul Grant).

Evénement gratuit. Venez nombreux !

Inscription : contact@jaijagatgeneve.ch

https://www.facebook.com/events/676879036157040/

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Marche urbaine sur les mobilisations Jai Jagat 2020

02.10.2019
02.10.2019, 16:00 Uhr - 02.10.2019, 20:00 Uhr

Un événement organisé par le Collectif Jaijagat dans le cadre de la quinzaine de la non-violence et de la Paix

Départ île Mahatma Gandhi, Parc de la Tête d’Or LYON 6

A l'occasion du départ de la marche à New Delhi, le collectif Jaijagat organise une marche dans Lyon, à la rencontre des acteurs locaux qui soutiennent cette initative. Arrivée place Guichard avec ambiance festive !

LA MARCHE
L’organisation Ekta Parishad propose de faire de sa grande marche de l’Inde jusqu’à Genève un long Forum Social Mondial en
mouvement. Une marche pour un autre monde, depuis l’Inde vers les Nations Unies à Genève, qui traverserait une quinzaine de pays avec des manifestations massives dans chaque pays. C’est la proposition qui est faite par Rajagopal, Président de Ekta Parishad cet ancien vice-président de la Fondation Gandhi pour la Paix.
La Jai Jagat (= Victoire du monde) aura lieu du 25 septembre 2019 au 3 octobre 2020.

Cette formation est proposée dans le cadre de la Quinzaine de la Non-violence et de la Paix 2019, ayant pour thème "Donnons des racines à l'education Bienveillante". Du 21 septembre au 2 octobre 2019, nous vous proposons animations, formations et ciné-débats pour réfléchir et explorer ensemble d'autres alternatives.

pour plus d'infos : contact@jaijagat2020.org

https://www.facebook.com/events/409239093039750/

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JAI JAJAT 2020 : Le Grand Départ !

02.10.2019
02.10.2019, 16:00 Uhr - 02.10.2019, 18:00 Uhr

Hommage à Gandhi & Lancement de la Marche New-Delhi-Genève (2019-2020)

Pour célébrer le 150e anniversaire de la naissance de Gandhi et promouvoir le lancement de la campagne Jai Jagat 2020 en Belgique et à l’international, l’asbl Jaijagat2020.BE, en partenariat avec plusieurs associations, organise ce 2 octobre à 16h un rassemblement autour de la statue de Gandhi au Parc Marie-José à Molenbeek.

Hommage sera rendu au Mahatma Gandhi qui inspire toute la démarche en non-violence. Des partenaires de Jai Jagat 2020 en Belgique prendront la parole.

Ensuite nous marcherons ensemble symboliquement vers la Salle Communale des fêtes du SIPPELBERG. Dans ce lieu, nous serons vers 18h30 en liaison vidéo avec Rajagopal sur le lieu du départ de sa grande marche.

De même nous visionnerons des séquences vidéos d’autres endroits en Europe et ailleurs dans le monde (Genève, Birmingham, Paris, Madrid, Lyon, Dakar, Toronto, etc.) où des événements similaires se dérouleront.

https://www.jaijagat.be/actualites

 

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Jai Jagat 2020 Flagoff

02.10.2019
02.10.2019, 14:30 Uhr - 02.10.2019, 17:00 Uhr

Join us to celebrate the 150th birth anniversary of mahatma Gandhi.
To commemorate this auspicious occasion, SN Subba Rao, Bal Vijay, Sulak Sivarksya, Morari Bapu and Vishnu Vasu will flag off the global peace march - Jai Jagat 2020. The ceremony will be followed by a padyatra from Rajghat to Gandhi museum and culminate with a prayer meeting led by SN Subba Rao.
We assemble at Rajghat at 2:30pm!

https://www.facebook.com/JaiJagat2020/

https://www.jaijagat2020.org/

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Jai Jagat 2020 Flagoff

02.10.2019
02.10.2019, 14:30 Uhr - 02.10.2019, 17:00 Uhr

Join us to celebrate the 150th birth anniversary of mahatma Gandhi.
To commemorate this auspicious occasion, SN Subba Rao, Bal Vijay, Sulak Sivarksya, Morari Bapu and Vishnu Vasu will flag off the global peace march - Jai Jagat 2020. The ceremony will be followed by a padyatra from Rajghat to Gandhi museum and culminate with a prayer meeting led by SN Subba Rao.
We assemble at Rajghat at 2:30pm!

https://www.facebook.com/JaiJagat2020/

https://www.jaijagat2020.org/

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Globaler Marsch Jai Jagat 2020 – Von Delhi nach Genf

02.10.2019
02.10.2019, 15:00 Uhr - 02.10.2019, 22:00 Uhr

Ab dem 2. Oktober 2019 (Gandhi’s Geburtstag) findet über ein Jahr und 10’000 Kilometer ein globaler Marsch von Delhi nach Genf statt, ergänzt um weitere Langstreckenmärsche in Europa, ebenfalls nach Genf. Im September 2020 kommt der Marsch auch durch die Stadt Basel. Zeitgleich mit dem Marsch finden weltweit zahlreiche Aktionen statt, die im September 2020 in Genf in einen Dialog der Zivilgesellschaft mit den Vereinten Nationen münden.

Jai Jagat (was soviel bedeutet wie «Sieg für Alle») ist eine Initiative des indischen Aktivisten Rajagopal P.V. und der Organisation Ekta Parishad sowie vieler weiterer Partnerorganisationen, die sich mit der Kampagne für Frieden und Gewaltfreiheit, eine existenzsichernde und würdige Lebensgrundlage für alle, soziale Inklusion und ökologische Nachhaltigkeit einsetzen.

Am 2. Oktober 2019 von 15.00-22.00 Uhr soll auf dem Marktplatz in Basel eine solidarische Auftaktveranstaltung stattfinden.

Alle zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gruppen, Initiativen und Projekte aus der Region Basel, die sich im weitesten Sinne für die genannten Ziele einsetzen sind eingeladen, sich bei diesem Anlass zu präsentieren, zu solidarisieren und den politischen Dialog mit der Stadt aufzunehmen. Interessierte Akteure für den 3. Oktober melden sich bitte unter Email-Adresse und werden in den Verteiler aufgenommen.

 

Jai Jagat 2020 ist eine globale Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit, die dem Konzept gewaltfreien Handelns nach Gandhi folgt. Am 02.10.2019, Gandhi's 150. Geburtstag, startet ein Marsch von Delhi/Indien nach Genf. Weltweit finden zeitgleiche Aktionen statt, die im September 2020 in einen Dialog der Zivilbevölkerung untereinander und mit den Vereinten Nationen münden.

Der Name "Jai Jagat" ist Hindi und bedeutet:
Jai: Wohlstand und innerer Reichtum
Jagat: die Gesamtheit aller Lebewesen einschließlich der Menschheit

Die Menschen, welche am meisten unter den aktuellen Verhältnissen leiden sind zentral in der globalen Jai Jagat Kampagne: indigene Gemeinschaften, sozial diskriminierte Menschen, Kleinbauern und Landlose, Flüchtlinge und Menschen in Kriegsgebieten sowie aus ökologischen Gründen vertriebene Menschen. Aber natürlich auch all jene, die das Glück haben auf der Sonnenseite zu stehen, denen jedoch ein Ende der Gewalt, der Armut, der Diskriminierung, der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und Umwelt und damit die Zukunft unserer Welt ein dringliches Anliegen ist!

Zentrale Themen der Kampagne sind:

• Frieden und Gewaltfreiheit
• Existenzsichernde und würdige Lebengrundlage für alle
• Soziale Inklusion
• Ökologische Nachhaltigkeit

Menschen weltweit engagieren sich in gewaltfreien Aktivitäten für Gerechtigkeit, Frieden und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Von Indien, Senegal, Belgien, Frankreich, Schweden, Spanien und Deutschland werden sie sich ab Oktober 2019 in mehreren Märschen nach Genf in der Schweiz aufmachen. Parallel werden zahlreiche Aktionen veranstaltet, um die Bewegung auf lokaler Ebene zu stärken. In Genf wird es vom 25. September bis 03. Oktober 2020 ein Forum der beteiligten Menschen sowie einen Dialog mit den Vereinten Nationen geben, um die Konflikte und Probleme zu thematisieren, mit denen wir überall auf der Welt konfrontiert sind verursacht durch ein ungerechtes globales Wirtschaftsmodell, polarisierende Politik, Aufrüstung und bewaffnete Konflikte.

Menschen überall auf der Welt sind aufgerufen, sich in Bewegung zu setzen - an einem der Märsche teilzunehmen und verschiedene Kanäle zu nutzen - Kunst, Musik, Soziale Netzwerke, Medien und Bildung - um der Gewalt in Politik, Wirtschaft und Medien mit gewaltfreien, positiven Aktionen entgegen zu wirken.

Die globale Dimension der Bewegung bedeutet Hoffnung - gemeinsam den zerstörerischen Tendenzen unseres derzeitigen Systems ein neues, alternatives Entwicklungsmodell entgegenzusetzen - friedlich, sozial gerecht, vielfältig und inklusiv. Internationale Märsche und zeitgleiche Aktionen schaffen Öffentlichkeit und können eine gemeinsame Kraft entwickeln, um notwendige Veränderungen zu bewirken.

Seinen Ursprung hat Jai Jagat 2020 in der indischen sozialen Bewegung "Ekta Parishad", gegründet vom Menschenrechtsaktivisten Rajagopal P.V. Ekta Parishad arbeitet seit vielen Jahren in den Dörfern vieler indischen Gliedstaaten. Die Bewegung unterstützt und mobilisiert dort die ärmsten Bevölkerungsgruppen und setzt sih gemeinsam mit den Betroffenen für die Sicherung ihrer Lebensgrundlagen, Zugang zu Land, Wasser und Wald und damit für ihre Menschenwürde ein. (www.ektaparishad.in)
Inzwischen hat die Bewegung eine globale Dimension erreicht und wird von vielen Organisationen und sozialen Bewegungen auf der ganzen Welt mitgetragen. In Europa besteht ebenfalls ein Netzwerk von Organisationen und Einzelpersonen "Ekta Europe" welches diese Kampagne unterstützt und die Jai Jagat Bewegung in Europa koordiniert.

Weitere Informationen: www.jaijagat2020.org

https://www.facebook.com/JaiJag…

https://baselwandel.ch/jai-jagat-regio-basel

https://www.fairnetzt-loerrach.de/veranstaltung/auftaktveranstaltung-globaler-marsch-jai-jagat-2020-von-delhi-nach-genf/

https://www.betterworld.info/useful-tools/campaigns-better-world-info/jai-jagat-2020-march-dehli-india-2-oct-2019-geneva-ch-2

 

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„Millions Can Walk“ zum 150. Geburtstag M. Gandhi & Auftakt Globaler Marsch Jai Jagat 2020

02.10.2019
02.10.2019, 19:00 Uhr - 02.10.2019, 22:00 Uhr

Am 2. Oktober, dem 150. Geburtstag von Mahathama Gandhi, zeigen wir in Zusammenarbeit mit der Kinemathek den Schweizer Dokumentarfilm „Millions Can Walk“.Indien im Jahr 2012: Zweiundachtzig Jahre nach Gandhis großem Salzmarsch marschierenzehntausende landloser Bauern und Adivasis unter Führung der Organisation 'Ekta Parishad' (solidarischer Bund) und ihrem Leader Rajagopal von Gwalior nach Delhi. Dieser Marsch für Gerechtigkeit (Jan Satyagraha) wird von den Regisseuren Christoph Schaub und Kamal Musale begleitet, die daraus einen der bewegendsten Dokumentar-filme der letzten Jahre gemacht haben.Vor dem Film stellt Karl-Julius Reubke , ein langjähriger Wegbegleiter P.V. Rajagopals, die von Mahatma Gandhi geprägte Bewegung Ekta Parishad vor. Im Frühjahr ist das von ihm übersetzte Buch „Reise in ein anderes Indien –gewaltfrei für Landreformen und soziale Gerechtigkeit“ (Draupadi-Verlag) mit Texten von P. V. Rajagopal erschienen. Nach dem Film laden wir ein über die Möglichkeiten gewaltlosen,basisdemokratischen Widerstands -in Indien und weltweit –zu sprechen.

„Ekta Parishad“ startet am 2.Oktober 2019 an Gandhis 150. Geburtstag in Neu-Delhi die Kampagne „Jai Jagat 2020“, einen 10.000 km langen Marsch, der am 27. September 2020 in Genf enden wird. Mit diesem Marsch versucht „Ekta Parishad“ soziale und ökologische Basisbewegungen weltweit über alle Grenzen hinweg zu verbinden. Wenn die Landlosen im nächsten Jahr in Genf ankommen, können wir in Europa uns bei den vom 25. September bis 3. Oktober 2020 geplanten Großveranstaltungen in Genf einbringen und die Konflikte und Probleme thematisieren, mit denen wir überall auf der Welt konfrontiert sind –verursacht durch ein ungerechtes globales Wirtschaftsmodell, polarisierende Politik, Aufrüstung und bewaffnete Konflikte.

http://friedensbuendnis-ka.de/wp-content/uploads/2019/09/Flyer-Gandhi-150.pdf

http://www.freunde-ekta-parishad.de/cms/front_content.php?idart=24

https://www.betterworld.info/useful-tools/campaigns-better-world-info/jai-jagat-2020-march-dehli-india-2-oct-2019-geneva-ch-2

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Die soziale Frage des Strukturwandels in der Lausitz - Bechern statt Baggern:

01.10.2019
16.10.2019, 20:00 Uhr - 16.10.2019, 23:00 Uhr

Ende Gelände ist zurück! – Von der Kohlekommission haben wir nicht viel erwartet, die Ergebnisse sind trotzdem mehr als enttäuschend. Noch 20 Jahre Kohle? Bitte was? Nicht mit uns! Wir nehmen den sofortigen Kohleausstieg selbst in die Hand und gehen in die Grube, auf den Bagger und die Schienen!

Dabei ist die Klimapolitik nicht nur Umwelt-und Klimaschutz, sondern hängt unmittelbar mit Gerechtigkeit zusammen. Global, aber auch national. Die Kohlekonzerne RWE, LEAG und MIBRAG haben jahrelang von der Umweltzerstörung und dem geplanten Ausstieg aus ihrem Kerngeschäft gewusst, dennoch haben sie nichts für eine Perspektive in den Kohleabbaugebieten geleistet und werden von Politik und Gesellschaft bislang nicht zur Verantwortung gezogen ihren Arbeiter*innen Perspektiven zu bieten. Arbeitslosigkeit, Rechtsruck, demografischer Wandel – Faktoren, die den Strukturwandel begleiten und mit ihm in Wechselwirkung treten – insbesondere in der Lausitz, im Osten Deutschlands.

Die soziale Frage muss aktiv mitgedacht werden: Wie sieht es in der Lausitz aktuell aus? Was kommt nach dem Kohleausstieg? Ist das Resultat gerecht? Diese Fragen wollen wir mit euch diskutieren und uns der Zukunftsvision einer Lausitz widmen, die einen solidarischen und gerechten Lebensraum bietet. Kommt und bringt eure Utopie mit. Alles zu unserer nächsten Massenaktion zivilen Ungehorsam gibt’s beim Soli-Drink im Anschluss!

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Richtig deckeln, dann enteignen

01.10.2019
03.10.2019, 13:00 Uhr - 03.10.2019, 17:00 Uhr

Wann: Donnerstag, 3. Oktober 19, 13 Uhr

Wo: Alexanderplatz Berlin

 

Schon lange fordert die Berliner Mieter:innenbewegung „Hoch mit den Löhnen, runter mit den Mieten“. Die Debatte wirkte festgefahren, und obschon sich Zehntausende bei den Mietenwahnsinn-Protesten in den letzten Jahren beteiligten, schien sich keine Verbesserung für Mieter:innen einstellen zu wollen. Das änderte sich in den letzten Monaten. Im Juni stellte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) den ersten Entwurf für den Mietendeckel vor. Er galt als Notbremse gegen profitorientierte Privatisierung von Wohnraum in Berlin. Die Freude war groß. Doch im Laufe der Monate wurden Lücken des Konzepts deutlich und es wurde in weiteren Verhandlungen zunehmend verwässert. Der Mietendeckel steht also unter Beschuss. Damit aus dem Deckel kein Sieb werde, ruft die Mieter:innenbewegung am Donnerstag unter dem Motto „Richtig deckeln, dann enteignen – Rote Karte für Spekulation“ zur Demonstration auf. (3. 10., Alexanderplatz, 13 Uhr)

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Rechte auf dem Vormarsch- Linke verliert Anschluß

30.09.2019
12.10.2019, 15:00 Uhr - 12.10.2019, 17:00 Uhr

Auswertung der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen

mit Renate Hürtgen und Bernd Gehrke (AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West), Katja Barthold (Autorin in „Neue Klassenpolitik“) und Thilo Broschell (Teilhabe e.V.)

Aktuell wird viel über die Neuen Rechten und die rechtspopulistischen Bewegungen, über ihr Denken und strategisches Vorgehen geredet. Unklar bleibt dabei jedoch weitgehend, was an den Phänomenen wirklich neu ist bzw. ob nicht doch von neuen Faschisten gesprochen werden sollte. Oft mangelt es an einer differenzierten Sicht auf die politischen Gruppierungen, werden vorschnell unzulässige Verallgemeinerungen vorgenommen, die ein realistisches und klares Bild der Situation erschweren. „Alles nur Faschos im Osten“, „Alle Hartz IV‘ler wählen AfD“: diese und ähnliche bekannte Sprüche illustrieren die herrschenden Vorurteile. Diesen Fragen und Problemen ist Teilhabe e.V. in einer Veranstaltungsreihe nachgegangen. Die rechten Parteien und politischen Gruppen sind dabei Ausdruck der Verhältnisse, ebenso wie der Widerstand gegen die Rechtsentwicklung.

In unserer Abschlussveranstaltung wollen wir die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg auswerten. Dabei soll es nicht nur um die AFD gehen, ebenso um das Abschneiden der Partei die Linke. Wer hat wen warum gewählt oder aber auch nicht. Was bedeutet die immer noch hohe Zahl an Nichtwähler*innen? Ist die Linkspartei mit ihrer neuen Klassenpolitik gescheitert? Wie kann ein Zurückdrängen der AFD und in ihrem Windschatten von rechtsradikalen Hooligans sowie Neonazigruppen aussehen? Verstehen von „berechtigten Interessen“ oder „klare Kante zeigen“ gegen Rechts?

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Global Solidarity with Hong Kong : Brüssel, London, Amsterdam, Kopenhagen, Toronto, Washington,....

27.09.2019
28.09.2019, 13:00 Uhr - 28.09.2019, 18:00 Uhr

It has been almost four months since the anti-extradition bill protests began in Hong Kong, and the movement has evolved into a battle for Hong Kong’s autonomy, justice for victims of police brutality and genuine democracy. Too many lives have been lost; too many people injured by police and thugs in collusion with the authorities; too many have been forced to flee overseas.

In defiance of the brutal crackdown and terrorisation by the state, Hongkongers have been stepping up in unprecedented numbers and myriad ways to fight against tyranny. We have not been fooled by the Hong Kong government’s insincere attempts at reconciliation; instead we have directed our resistance towards the root of this chaos - the tightening grip of Chinese authorities on the puppet HK government.

We call on Hongkongers and our supporters in London to join us on Saturday 28 September for a march in solidarity with the people of Hong Kong, and against China’s suppression of our promised rights and freedoms near the 70th anniversary of the founding of People’s Republic of China. 28/9 also marks the 5th anniversary of the Umbrella Movement, when millions of people occupied Hong Kong’s central districts to protest against the Chinese government’s denial of genuine democratic elections.

Fight Against Tyranny, Stand With Hong Kong - for Autonomy, Justice and Democracy!

https://www.facebook.com/pg/standwithhk/events/?ref=page_internal

https://www.facebook.com/pg/globalsolidarityHK/events/?ref=page_internal

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Fight against Tyranny, Stand with Hong Kong

27.09.2019
28.09.2019, 14:30 Uhr - 28.09.2019, 17:30 Uhr

Solidarität ist wichtig!

Dies ist ein historischer Moment, der sich vor unseren Augen abspielt. Die Solidarität mit der demokratischen Bewegung in Hongkong und insbesondere mit den gefolterten Studenten, sowie den nach dem Streik vom 5. August auf Druck der Pekinger Behörden entlassenen Arbeitnehmern muss klar und deutlich zum Ausdruck gebracht werden.

Unser Kampf spiegelt sich in dem der unterdrückten Bevölkerung auf dem chinesischen Festland wieder, wie zum Beispiel die Uiguren und die Muslime in den sog. "Umerziehungslagern" in Xinjiang, Anwälte für Rechtsverteidigung und ihre Familien, Landarbeiter, die unter dem Hukou-System leiden, politische Gefangene, Mütter des Himmlischen Friedens, und immer mehr.

Gestern Xinjiang, heute Hong Kong, morgen ganz Asien und dann Europa!


Nehmt an unserer Demonstration teil:
Samstag, 28. September 2019, 14:30 - 17:30
Versammlung am Alexanderplatz (vor dem Berliner Fernsehturm), gemeinsamer Marsch zur Jannowitzbrücke (chinesische Botschaft).

Widersetze dich allen Rückschlägen in der Demokratie!
Es lebe die internationale Solidarität!

14:30 - 15:30 Treffpunkt mit möglicherweise kurzer Auftaktansprache
15:30 - 16:30 Langsamer Marsch zur chinesischen Botschaft
16:30 - 17:30 Abschlusskundgebung

Strecke:

Alexanderplatz (vor dem Fernsehturm)
Gontardstr.
Rathausstr
Grunerstr / B1
Alexanderstr.
Brückenstr
Janowitzbrücke (wie besprochen auf der Brücke)
 

https://www.facebook.com/events/738438909919649/

https://www.facebook.com/pg/globalsolidarityHK/events/?ref=page_internal

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Buchvorstellung & Diskussion : Gandhi

27.09.2019
02.10.2019, 19:00 Uhr - 02.10.2019, 21:30 Uhr

ein Buch von Lou Marin und Horst Blume

Wann? 2. Oktober 2019 um 19:00 Uhr
Wo? Büro des Internationalen Versöhnungsbundes, Lederergasse 23/3/27, 1080 Wien

Über das Buch:
Mohandas Karamchand Gandhi und seine gewaltfrei-revolutionären Massenkampagnen in Indien gegen die britische Kolonialmacht sind noch immer eine weltweite Inspirationsquelle und ein emanzipatorischer Gegenpol zu gewaltverherrlichenden und kriegstreiberischen Tendenzen. In diesem Buch werden staatskritische und pro-anarchistische Stellungnahmen Gandhis in Texten aus drei Jahrzehnten dokumentiert.

http://www.versoehnungsbund.at/2-9-buchpraesentation-gandhi-ich-selbst-bin-anarchist-aber-von-einer-anderen-art/

https://www.graswurzel.net/gwr/buchverlag/termine/

 

 

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Gandhi – Buchpräsentation und Diskussion

27.09.2019
30.09.2019, 19:00 Uhr - 30.09.2019, 21:30 Uhr

Der Name Mohandas Karamchand Gandhi (1872-1948) und dessen gewaltfrei-revolutionäre Massenkampagnen in Indien gegen den britischen Kolonialismus bilden noch immer eine weltweite Inspirationsquelle und einen emanzipativen Gegenpol zu aktuellen gewaltverherrlichenden und kriegstreiberischen Tendenzen.
Doch gleich von mehreren Seiten und nicht ohne offene oder stillschweigende Genugtuung der Herrschenden und Medienvertreter*innen aller Provenienz wird an der Legitimität dieses Gegenbeispiels gerüttelt: Gandhi sei angeblich „Rassist“ oder „Verteidiger des Kastensystems“ gewesen. Eine Rezeption von Gandhis herrschafts-, staats- und gewaltkritischen Positionen durch sozialrevolutionäre Bewegungen auf weltweiter Ebene wird durch diese Vorwürfe erschwert.
In dem im September erscheinenden Buch „Ghandi“ dokumentieren die Autoren Lou Marin und Horst Blume im ersten Teil staatskritische und pro-anarchistische Stellungnahmen Gandhis in Texten aus drei Jahrzehnten. Auf der Basis dieser inhaltlichen Grundlage wird in einem zweiten Teil auf die Vorwürfe eingegangen und mit einer Darstellung der Evolution und Radikalisierung von Gandhis Positionen, begonnen bereits in Südafrika ab 1908, ganz besonders aber während drei Jahrzehnten anti-kolonialen Kampfes in Indien entgegnet. In einem dritten Teil des Buches wird anhand der aktuellen sozialen Bewegung für Landrechte in Indien, Ekta Parishad, deren Aktivist*innen sich auf die Aktionstradition Gandhis, etwa Protestmärsche nach Vorbild des Salzmarsches beziehen, gezeigt, dass die gewaltfrei-libertär inspirierte Tradition Gandhis noch immer relevant für Kämpfe von unten im heutigen Indien ist.

Lou Marin ist Übersetzer und Autor mehrerer Bücher, u.a. über Albert Camus, Simone Weil, Martin Buber und Dag Hammarskjöld, Rirette Maîtrejean sowie über die gewaltfreien Massenbewegungen in Syrien (2011-213) und im Sudan (1983-1985). Lou Marin ist Mitglied des Verlagskollektivs des Buchverlags der Zeitschrift Graswurzelrevolution in der BRD, lebt in Marseille/Frankreich.

http://www.europahaus.eu/2019/08/gandhi-buchpraesentation-und-diskussion/

https://www.graswurzel.net/gwr/buchverlag/termine/

 

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Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

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Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

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