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Updated: 1 hour 28 min ago

»Berlin – Die Sinfonie der Großstadt«

13.01.2020
15.01.2020, 18:00 Uhr - 15.01.2020, 22:00 Uhr

Der Filmabend im Kino Moviemento mit Live-Musik von Walter Ruttmann zeigt einen Tag im Leben der Stadt Berlin im Jahre 1927, vom Rhythmus der Großstadt mit all ihren Kontrasten. Der Film erzählt von Arbeitern, Angestellten und Schulkindern, Kommerzienräten, Mannequins und Bettlern. Von den leeren Straßen am Morgen und der Hektik des Tages, bis hin zu den Vergnügungen des Abends.

Ein Auftakt zum Jubiläum 100 Jahre Groß-Berlin. Ausgehend von der Metropole in den »Goldenen« Zwanzigern diskutieren wir die Entwicklung Berlins unter den 1920 geschaffenen Bedingungen und Möglichkeiten.
Mit: Michael Bienert (Journalist und Autor)
Live-Musik des Duos »Trondhaim«
Teilnahmebeitrag 16 € an der Abendkasse, Ermäßigung möglich.
Anmeldung unter anmeldung (at) august-bebel-institut.de

Adresse: Movimento Berlin, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin

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Kulturführerschein - Freiwilliges Engagement in der zweiten Lebenshälfte

13.01.2020
30.01.2020, 18:00 Uhr - 30.01.2020, 19:30 Uhr

Kultur erleben und für andere erlebbar machen

Wollen Sie Kultur nicht nur konsumieren, sondern andere dafür gewinnen? Sie haben die 50 schon überschritten? Dann ist der Kulturführerschein etwas für Sie. Sie lernen verschiedene Möglichkeiten des kulturellen Engagements kennen.

Im Kurs entwickeln Sie Ideen und bekommen methodische Handwerkszeuge, um sie in die Tat umzusetzen.
An acht Seminartagen steigen Sie in verschiedene Kultur-Sparten ein und erhalten einen Einblick in die Kulturrichtungen.
Sie lernen Methoden kennen, um anderen zu vermitteln, was Sie begeistert.

Kulturführerschein

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Singen gegen das Sterben im Mittelmeer

11.01.2020
19.01.2020, 16:00 Uhr - 19.01.2020, 19:00 Uhr

Der Chor Judiths Krise, der Rattenchor sowie Esels Alptraum, alle bekannt duch eigene, linke und -last not least- lustige Texte, veranstalten am Sonntag, 19. Januar 2020 ein Solidaritätskonzert für Alarm Phone - die Notfallhotline für Geflüchtete in Seenot auf dem Mittelmeer.

Eintritt gegen Spende

Das WatchTheMed – Alarm Phone ist eine 2014 gegründete Notfall-Hotline für Geflüchtete, die rund um die Uhr
erreichbar ist, um Menschen zu unterstützen, die an der tödlichen Grenze Europas im Mittelmeer in Seenot geraten
sind. Sie wird von einem Netzwerk von Aktivist*innen aus Ländern Europas und Nordafrikas ehrenamtlich betrieben. In den 5
Jahren seit der Gründung haben sie knapp 3.000 Boote begleitet und unterstützt.

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Nach dem Deckel ist vor der Enteignung – Wie stellen wir uns die Gemeinwirtschaft vor?

10.01.2020
31.01.2020, 19:00 Uhr - 31.01.2020, 21:00 Uhr

Mit der Forderung einer Vergesellschaftung der großen Immobilienkonzerne haben wir eine Debatte losgetreten, die weit über die Grenzen Berlins hinaus ihren Widerhall findet. Lange standen jedoch allein die juristische Machbarkeit und die Kostenfrage im Mittelpunkt der Diskussion. Mehr und mehr zeigt sich nun: Vergesellschaftung ist erlaubt, Vergesellschaftung ist bezahlbar.

Doch was bedeutet diese Vergesellschaftung eigentlich? Wie überführen wir denn nun Wohnungen in Gemeinwirtschaft – und wer bestimmt dann darüber? Wie verändert sich unsere Stadt, wenn über Zweihunderttausend Wohnungen nicht mehr nach Maximalrendite bewirtschaftet werden?

Um die Diskussion über diese Fragen zu eröffnen, haben wir als Initiative unter dem Titel „Vergesellschaftung und Gemeinwirtschaft“ in den letzten Monaten gemeinsam mit anderen Aktiven und Initiativen einen programmatischen Text erarbeitet, der unsere Ideen konkretisiert. Er soll nicht das Ende, sondern der Auftakt einer Debatte sein – denn was Vergesellschaftung bedeutet, kann nur die Stadtgesellschaft selbst entscheiden.

Daher wollen wir Euch am 31.1.2020 um 19 Uhr zur Diskussion einladen unsere Strategiedebatten öffentlich machen. Unsere Gäste sind Vertreterinnen vom Neuen Kreuzberger Zentrum (NKZ), vom MieterInnenprotest Deutsche Wohnen sowie eine Vertreterin des Berliner Mietervereins. Für die Initiative Deutsche Wohnen & Co Enteignen spricht Ralf Hoffrogge. Moderation: Stephan Junker

Ort: Aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin, U1 Kottbusser Tor

Im Anschluss an die Diskussion wird es ein nettes Zusammensein mit der Möglichkeit zum Austausch geben.

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Der Staat gegen Links: Zensur und Verbote

09.01.2020
21.01.2020, 19:00 Uhr - 21.01.2020, 22:00 Uhr

Am 29. Januar beginnt am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig das Verfahren zur Klärung der Rechtmäßigkeit des Verbots von linksunten.indymedia. Zu diesem Anlass finden bundesweit Aktionen statt. Unter anderem wird am 25. Januar in Leipzig groß demonstriert. Wir wollen bei der Veranstaltung in Berlin noch einmal kritisch auf das Verbotsverfahren schauen und den Bogen zu anderen von Vereins-Verboten und Zensur betroffenen Gruppen und Plattformen schlagen. Natürlich erfahrt ihr bei der Veranstaltung alles zur Demo in Leipzig und weiteren Aktionen. Auf dem Podium: Soligruppe Linkunten Berlin und Lukas Theune (Republikanischer AnwältInnenverein).

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Demo- und Aktionstraining

09.01.2020
19.01.2020, 12:00 Uhr - 19.01.2020, 15:00 Uhr

Zur Vorbereitung auf den Tag (((i))) in Leipzig und die uns erwartenden sächsischen Verhältnisse, machen wir ein Demo- und Aktionstraining. Explizit soll es um Reihen- und Blockbildung gehen. Wie läuft es sich in einer Reihe? Wie wird die gebildet und welchen Wert kann sie in brenzligen Situationen haben? Welche Verantwortung übernehmen die ersten oder auch letzten Reihen? Bei welcher Art von Demo ist die geschlossene Formation wichtig, bei welcher eher hinderlich? Solche und viele andere Fragen wollen wir mit euch diskutieren und beispielhaft üben.

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Demo- und Aktionstraining

09.01.2020
19.01.2020, 12:00 Uhr - 19.01.2020, 15:00 Uhr

Zur Vorbereitung auf den Tag (((i))) in Leipzig und die uns erwartenden sächsischen Verhältnisse, machen wir ein Demo- und Aktionstraining. Explizit soll es um Reihen- und Blockbildung gehen. Wie läuft es sich in einer Reihe? Wie wird die gebildet und welchen Wert kann sie in brenzligen Situationen haben? Welche Verantwortung übernehmen die ersten oder auch letzten Reihen? Bei welcher Art von Demo ist die geschlossene Formation wichtig, bei welcher eher hinderlich? Solche und viele andere Fragen wollen wir mit euch diskutieren und beispielhaft üben.

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Die Sportlerin: Die Geschichte der feministischen Kickboxerin Claudia Fingerhuth - Lesung mit Ulrike Gramann

08.01.2020
30.01.2020, 19:00 Uhr - 30.01.2020, 21:00 Uhr

Aufgewachsen im West-Berlin der 1960er Jahre, erlebt Claudia Fingerhuth die politischen Auseinandersetzungen der 1980er in Berlin-Kreuzberg, Proteste, Umbrüche, Aufbrüche. Die Frau mit dem Körper einer Leistungssportlerin begegnet Kickboxen, feministischer Selbstverteidigung und Wendo und verschreibt sich konsequent dem Breitensport. Unsere Kraft erkennen und freisetzen, gemeinsam in Bewegung sein, unabhängig davon, welche körperlichen Voraussetzungen wir mitbringen, unabhängig davon, welche Verletzungen aus der Vergangenheit uns begleiten, das ist Claudia Fingerhuths Konzept. Denn: „Du musst keine geborene Kämpferin sein, um mit uns zu trainieren!“

Donnerstag, 30. Januar 2020 von 19:00 bis 21:00

Aquarium Am Südblock, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin

 

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Schokolade und Zigaretten: Kinderrechte in Lieferketten

08.01.2020
23.01.2020, 19:30 Uhr - 23.01.2020, 21:00 Uhr

Rund 75 Millionen Kinder arbeiten unter ausbeuterischen Bedingungen weltweit. Allein auf den Kakaoplantagen Westafrikas sind es 2 Millionen, und im Tabakanbau weltweit rund 1,3 Millionen. Sie müssen mit gefährlichen Werkzeugen arbeiten und giftige Pestizide versprühen. Sie müssen zu schwere Kakaosäcke tragen oder sie sind dem giftigen Nikotin der Tabakpflanzen ausgesetzt.

Aus Kakao und Tabak werden Schokolade und Zigaretten, die man hier im Supermarkt kaufen kann. So profitieren Unternehmen in Deutschland von ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit in Ländern wie Malawi oder der Elfenbeinküste. Deshalb braucht es ein Lieferkettengesetz, damit Unternehmen, die die Menschenrechte nicht achten, zur Verantwortung gezogen werden können.

Die Internationale Arbeitsorganisation bewertet die Arbeit in der Kakao- und Tabakproduktion als schlimmste Formen von Kinderarbeit. Mit der 2030 Agenda für Nachhaltige Entwicklung (SDG 8.7) haben die Staaten der Welt versprochen, derartige Ausbeutung bis zum Jahr 2025 weltweit zu beenden.

Wir bieten einen Einblick in die Lieferketten von Tabak und Kakao und diskutieren, wie in diesen beiden Sektoren Kinderarbeit bekämpft werden sollte.

Ist der faire Handel eine nachhaltige Möglichkeit? Welche anderen Möglichkeiten gibt es für kleinbäuerliche Betriebe im Globalen Süden? Wie können Unternehmen in die Pflicht genommen werden? Was können Verbraucher*innen tun?

Dazu sprechen und diskutieren:

Maja Volland, Forum Fairer Handel
Sonja von Eichborn, Unfairtobacco

Die Autorin Erika Harzer übernimmt die Moderation.

 

Die Veranstaltung wird gefördert von Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ, durch die Landesstelle Entwicklungszusammenarbeit des Berliner Senats, durch den Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst (Brot für die Welt), die Stiftung Umverteilen und die Stiftung Oskar-Helene-Heim.

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Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!

07.01.2020
11.01.2020, 11:00 Uhr - 11.01.2020, 13:00 Uhr

Nach dem Mord an dem iranischen General Soleimani droht der Konflikt zwischen den USA und dem Iran endgültig zu eskalieren – beide Seiten drohen einander unverhohlen mit Angriffen. Ein Krieg zwischen beiden Staaten hätte abertausende Tote zur Folge, wäre eine ökologische Katastrophe und würde die gesamte Region weiter ins Chaos stürzen.

Wir fordern alle Seiten, insbesondere die USA,  zu Deeskalation, Diplomatie und zur Einhaltung des Völkerrechts auf! Sowohl verbal als auch militärisch muss abgerüstet werden. Von der Bundesregierung fordern wir diplomatischen Einsatz zur Vermittlung zwischen den Konfliktparteien und – im Falle eines Krieges – eine Verweigerung der Unterstützung für einen US-Militäreinsatz.

Wir stehen weder auf Seite der US-Regierung noch auf der der iranischen Machthaber – wir stehen auf der Seite der Bevölkerung in der Region und auf der Seite des Friedens. Wir fordern eine gewaltfreie und zivile Konfliktlösung.

Facebook: https://www.facebook.com/events/484430689119778/
Veranstalter: DFG-VK, NaturFreunde Deutschlands, IPPNW u.a.

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Hamburg4Assange

07.01.2020
08.01.2020, 17:00 Uhr - 08.01.2020, 20:00 Uhr

Wie viele andere Großstädte auch, in Deutschland und weltweit, habe wir eine Mahnwache für Hamburg angemeldet.

Julien Assange wird bekanntermaßen und vor den Augen der Weltöffentlichkeit widerrechtlich gefoltert und soll womöglich in die USA ausgeliefert werden, wo ihm Schlimmes droht

Es geht hier nicht nur um Assange allein, sondern um die Pressefreiheit Missstände und Gräueltaten in der Welt aufzudecken. Das muss, wie sonst in Demokratien üblich, auch weiterhin straffrei bleiben. Es ist beschämend für alle demokratischen Staaten Europas, das dies überhaupt geschehen konnte und noch immer geschieht.

Mit dieser Mahnwache setzen wir jetzt ein Zeichen dafür, damit die Regierungsoberhäupter und insbesondere die britische Gerichtsbarkeit Julien Assange sofort auf freien Fuß setzt.

Helfer gesucht: Bitte besucht die Gruppe "Hamburg4Assange" auf Facebook : und beteiligt euch.

Die Mahnwache findet fortlaufend jeden weiteren Mittwoch statt.

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Filmvorstellung "Weiterleben" mit Amnesty International

07.01.2020
17.01.2020, 19:00 Uhr - 17.01.2020, 21:00 Uhr

Der Schweizer Autor Hans Haldimann ist vor allem durch seine Fernsehsendung "mitenand" im Schweizer Fernsehen bekannt, in der sonntagabends humanitäre Werke und Projekte präsentiert werden. Mit diesem Film ist ihm ein weiteres Werk gelungen, in dem er das Leben vier spannender Protagonist*innen vorstellt:

Vier ehemalige politische Gefangene aus Chile, der Türkei, Tibet und dem Kongo haben in der Schweiz Asyl gefunden und erzählen von ihrer Vergangenheit sowie von ihren Leiden. Bewegendes, klug durchdachtes dokumentarisches Porträt von Menschen, die ihren Überzeugungen treu geblieben sind. Bisweilen bricht der Film sein Konzept, sich ganz auf die Erinnerungen der Protagonisten zu verlassen, zugunsten emotionalisierender Exkurse auf, was auf Kosten der Stringenz geht.

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New Wave Minds - Perspektiven der neuen Diaspora aus der Türkei

07.01.2020
23.01.2020, 19:00 Uhr - 23.01.2020, 21:00 Uhr

Wie sieht die Zukunft der Demokratie aus, wenn Menschen aufgrund von Repressionen und Sanktionen fliehen müssen und in der Zuflucht nicht ihre Rechte ausleben können?
Die gravierenden Einschränkungen von Grundrechten und die Befürchtung von Repressionen, in der Türkei, führten zu einer neuen Migrationsbewegung, die sich „New Wave“ nennt. Jedoch treffen sie in Deutschland wiederum auf Ausgrenzung, geforderter Integration und mangelnder demokratischer Beteiligungsrechte. Die demokratische Beteiligung der Migrant*innen hier stellt uns vor dem Hintergrund von Aufenthaltsstatus und Staatsbürgerschaft vor neue und alte Fragen. Die Podiumsdiskussion und die Erfahrungsberichte von unseren Gästen wie Mirza Meti, Cemil Özdemir, Aysuda Kölemen und Asil Telli werden uns ein lebendiges Bild über die Situation vermitteln.

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Unbedingt blau - İlle de Mavi von Adnan Keskin

07.01.2020
15.01.2020, 19:30 Uhr - 15.01.2020, 21:30 Uhr

Lesung in deutscher und türkischer Sprache mit Nese Keskin, Dogan Akhanli, Jürgen Crummenerl, Martin Rapp

Kürzlich ist Adnan Keskins autobiografischer Roman unbedingt blau in einer überarbeiten Fassung bei bahoe books neu erschienen.
Es ist ein beeindruckendes literarisches Werk über den Aufbruch der revolutionären Bewegung in den Siebziger- und Achtzigerjahren in der Türkei.
Eindrucksvoll schildert der Roman die Hoffungen, Pläne und Ideen um eine neue und gerechtere Welt zu schaffen. Der kollektive Widerstand gegen das Gefängnissystem verbindet die Menschen von heute und damals, die sich gegen offensichtliche Ungerechtigkeiten stellen und deren Aktivitäten aber dennoch als kriminell von staatlichen Stellen eingeschätzt werden.

Blau ist für Sahin der Inbegriff von grenzenloser Freiheit. Von ihr träumt er wenn er durch die Gitterfenster im Gefängnis blickt genauso intensiv wie von Gönül, die er liebt.

Wir laden herzlich ein zur Lesung mit musikalischem Begleitprogramm.
Dogan Akhanli

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Social Spots für Menschenrechte

07.01.2020
09.01.2020, 19:00 Uhr - 09.01.2020, 22:00 Uhr

Studierende der KHM haben 2019 fünf Social Spots für Menschenrechte in Kooperation mit Amnesty Köln und dem Allerweltshaus Köln entwickelt und realisiert. Am 9. Januar werden die Kurzfilme in einer Preview gezeigt.

Im Werbefilmseminar an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) sind 2019 fünf Social Spots zum Thema Menschenrechte entstanden. Unter der Leitung von Regisseur Lars Büchel, seit 2010 Professor für Spielfilm und Werbefilm an der KHM, haben Studierende Konzepte für Kurzfilme entwickelt und realisiert, die kurz und prägnant über die großen menschenrechtlichen Themen wie Flucht und Vertreibung, Waffenhandel, Kinderarbeit und Machtmissbrauch informieren und die Menschen dabei auch erreichen und sensibilisieren sollen. Eine intensive Beschäftigung mit der Vielschichtigkeit und Dringlichkeit des Themas Menschenrechte war der Entwicklung der Social Spots vorausgegangen. Dabei standen den Studierenden des Fachseminars „Werbung" Vertreter/innen von Amnesty International Köln und dem Allerweltshaus Köln beratend zur Seite.


"Menschenrechte brauchen eine gute Kommunikation. Die Themen sind so grausam, dass viele Menschen lieber wegschauen. Das engagierte Team der KHM hat es geschafft, dass Mensch hinsieht. Das ist gute Kommunikation!", sagt Guido Steinke von Amnesty in Köln über die Arbeiten der Studierenden. Die Kurzfilme können in Zukunft im Kino und Netz eingesetzt werden, zuerst jedoch sollen sie auf Filmfestivals präsentiert werden.


Im Werbefilmseminar von Prof. Lars Büchel an der KHM entstehen seit zehn Jahren Social Spots für gemeinnützige Initiativen und Kampagnen. So haben Studierende der KHM Social Spots gegen sexualisierte Gewalt an Frauen für die Frauenrechtsorganisation "Medica Mondiale" gedreht, Social Spots gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit für die Kampagne "Du bist Kölle!" der Initiative "Arsch Huh!", Social Spots gegen die Verschuldung von Jugendlichen für den Sozialdienst der Katholischen Männer oder gegen Altersarmut für das Rote Kreuz. Weitere Spots entstanden für die Schlaganfall-Abteilung der Charité Berlin, für die NRW-Initiative "Land der fairen Arbeit" oder den Kölner Verein „mittendrin e. V." Dabei durchlaufen die Studierenden jeweils alle Stationen der Filmproduktion: von der Ideenfindung und der Entwicklung des Drehbuchs zu Setting und Casting bis hin zum Filmdreh, der anschließenden Postproduktion der Filme im Schneideraum und Tonstudio.

Redaktion — Ute Dilger
Fünf Social Spots für Menschenrechte:


EUPHRAT, Kurzfilm/Social Spot, 2020 3 Min. mehr
Regie und Buch: Jelena Ilic
Bildgestaltung: Martin Paret
Jabbar Abdullah flieht aus Syrien nach Deutschland. Er erzählt von seiner Heimat, seiner Herkunft und seiner Familie. Ein Fluss führt ihn zu seinem neuen Zuhause.

MADE IN GERMANY, Social Spot, 2020, 2 Min. mehr
Regie und Buch: von Fabiana Fragale
Bildgestaltung: Marie Zahir
Ein deutscher Menschenrechtsaktivist kehrt aus einer unrechtmäßigen Haft in Indien zurück. Wie konnte er die Zeit der Haft überstehen? Die deutschen Waffen, mit denen er bedroht wurde, gaben ihm ein Stück Heimat und Hoffnung zurück. Doch werden Menschen wirklich durch das Qualitätssiegel „Made in Germany“ geschützt?

SÜSSE GEMEINHEIT, Social Spot, 2020, 1 Min. mehr
Regie und Buch: Constanze Klaue
Bildgestaltung: Florian Brückner
In einer Sterneküche wird ein süßes Kunstwerk zubereitet, das die Zuschauenden Stück für Stück verführt und auf eine falsche Fährte lockt.

THE ROAST, Kurzfilm/Social Spot, 2020, 3 Min. mehr
Regie und Buch: Nikolai Meierjohann
Bildgestaltung: Mahmoud Belakhel
Auf einer Firmenfeier zieht ein Chef über seinen neuen Mitarbeiter her. Was anfänglich leicht und lustig wirkt, überschreitet immer weiter persönliche und moralische Grenzen und endet in der öffentlichen Bloßstellung.

VERTREIBUNG IST DOCH NICHT WITZIG! mehr
Kurzfilm/Social Spot, 2020, 1 Min.
Regie und Buch: Christoph Stec
Bildgestaltung: Lukas Soboll
Ein wunderschönes Picknick im städtischen Park, bis… - rrrrrrrrrrrrrrRRRRUMMMMMRHHHHHHHHHHHHH …ein Radlader walzt alles nieder und schiebt die Menschen einfach mit der Schaufel weg.

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Die Welt sind wir. Buen Vivir und die Verteidigung von Lebensräumen in Mesoamerika

07.01.2020
23.01.2020, 20:00 Uhr - 23.01.2020

Eine Buchvorstellung, die Kraft für eigene lokale Kämpfe geben möchte

Über ein Jahr tauschte sich die Karawane Mesoamerika für das Buen Vivir der Menschen im Widerstand mit 17 zumeist indigenen Gemeinden aus, die ihre natürlichen Gemeingüter gegen Monokultur, Wasserkraft-, Windkraft- oder Bergbauprojekte verteidigen.

Sie dokumentierten Konflikte, Widerstands- und Lebensformen der Gemeinden und teilten praktische Erfahrungen in den Bereichen kommunitäre Medien, sachgerechte Technologien, kritische Kartografie, biologische Landwirtschaft…

Zwei Jahre nach ihrer Rückkehr haben sie ein Buch herausgebracht, das Interviews, Recherchen, Reflexionen seitens der caravanerxs, Infografiken, kunstvolle Illustrationen und praktische Anleitungen zu einem lebendigen und reichhaltigen Sammelband von Erfahrungen vereint.

Eine der Mitautor*innen wird vor Ort sein und das Buch anhand von Auszügen, Videos und Anekdoten vorstellen.

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"Der marktgerechte Mensch"

06.01.2020
20.01.2020, 19:30 Uhr - 20.01.2020, 21:00 Uhr

Spätestens seit der großen Finanzkrise ist unser Arbeitsmarkt im Umbruch. Über Jahr-zehnte erstrittenen Solidarsysteme werden mehr und mehr ausgehebelt. Der sich immer weiter beschleunigende Wettbewerb bringt das gesamte gesellschaftliche Gefüge in Gefahr. Unser soziales Bindegewebe droht durch Verarmung, Vereinzelung und Entsolidarisierung zu zerbrechen.

Nachdem Leslie Franke und Herdolor Lorenz sich in „Der marktgerechte Patient“ (2018) kritisch mit dem Zustand unseres Gesundheitssystems auseinandergesetzt haben, erzählt „Der marktgerechte Mensch“ anhand einer Auswahl von Fallbeispielen nun von den verheerenden Veränderungen unseres Arbeitsmarkts. Unsichere und prekäre Beschäftigungsverhältnisse, algo-rithmusgesteuerte Arbeitsprozesse und Crowd-working haben unser Leben in den letzten Jahren rasant verändert – und nicht selten zu zerstörten Lebensläufen und psychischen Erkrankungen geführt. Der Film zeigt aber auch Solidarität zwischen jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten, und stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften. „Der marktgerechte Mensch“ will Mut machen und dazu motivieren, sich zusammenzuschließen und einzumischen. Denn ein anderes, gerechteres Leben ist möglich!

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Mit Fake News und Klagen gegen Kritik

06.01.2020
09.01.2020, 19:30 Uhr - 09.01.2020, 22:00 Uhr

Vortrag von lukas straumann Anschliessend öffentliche Diskussion, moderiert von Barbara Affolter, Konflikt- und Menschenrechtsberaterin bei der DEZA und ehemalige Journalistin bei Radio SRF.Mittels Desinformation und Gerichtsklagen versuchen Konzerne und vermögende Privat-personen Kritiker mundtot zu machen. Zivilrechtliche Klagen und Strafanzeigen wegen Persönlichkeitsverletzungen zielen auf eine Diskreditierung und den finanziellen Ruin der Kritikerinnen. Konzerne und Reiche können sich teure Gerichtsverfahren leisten, während unter dem Druck dieser Bedrohung Journalisten oder gemeinnützig handelnde Organisationen zum Schweigen gebracht oder gezwungen werden sollen, ihre kritischen Aussagen zurück zu ziehen.Der von den USA ausgehende Trend hat auch die Schweiz erreicht. Lukas Straumann, Geschäftsleiter des Bruno Manser Fonds, wurde 2018 von der Tochter eines malaysischen Potentaten wegen angeblicher Persönlichkeitsverletzung in Basel verklagt. Grund: Der Bruno Manser Fonds hat das Immobilienimperium der Klägerin im Wert von über 200 Millionen Dollar mit Korruption unter dem Regime ihres Vaters in Verbindung gebracht. Der von einer Basler Anwaltskanzlei koordinierte Fall wird durch PR-Agenturen in Genf und Ottawa begleitet und ist derzeit noch hängig.Lukas Straumann berichtet über die Hintergründe der Klage gegen den Bruno Manser Fonds und erläutert, weshalb solche Klagen eine Gefahr für die Demokratie sind.

https://konzern-initiative.ch/veranstaltungen/

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Lebenslaute : Widerständige Musik an unmöglichen Orten

06.01.2020
08.01.2020, 13:11 Uhr - 12.01.2020

Lebenslaute ist ein buntes Netzwerk von Musiker*innen. Ihre Konzertblockaden richten sich gegen staatliche Strukturen wie Militär und Verfassungsschutz, gegen die Atom-, Rüstungs-, Gentechnik- und Kohleindustrie, gegen Kriegsvorbereitungen, Naturzerstörung und Rassismus. Dieser Bild- und Dokumentationsband mit 180 fast durchgehend farbigen Fotos und zahlreichen Dokumenten ist sowohl ein Lesebuch als auch ein Bewegungs- und Geschichtsbuch.

https://www.graswurzel.net/gwr/produkt/widerstaendige-musik-an-unmoeglichen-orten/

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Europe Calling “Hongkong – Was können die EU und Deutschland tun?”

06.01.2020
07.01.2020, 17:30 Uhr - 07.01.2020, 18:30 Uhr

Europe Calling “Hongkong – Was können die EU und Deutschland tun?” mit Joshua Wong und Agnieszka Brugger MdB, am 07.01. um 17:30 Uhr

https://sven-giegold.de/europe-calling-hongkong/

https://www.betterworld.info/useful-tools/campaigns-better-world-info/2019-hong-kong-protest-stand-hk

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