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Updated: 5 hours 21 min ago

Whiskey & Wissensdurst

22.09.2017
22.09.2017, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr

Das erste öffentliche Tasting zur zweiten Jahreshälfte bietet einen entspannten Saisonstart für Wiederholungstäter und Neukundinnen, für Spontanbesucherinnen und Stammgäste! Ist amerikanischer Whiskey ohne Eis überhaupt genießbar?

Und was ist der Unterschied zwischen Irish Whiskey und Scotch Whisky außer dem „E"? Diese und weitere grundlegende Fragen werden bei Whisky&Wissensdurst geklärt. Abgerundet wird das Programm mit über den Sommer gesammelten, neuen Erfahrungen und frischen Anekdoten zu verschiedenen Themen.

Ebenso werden fundierte Informationen zu Herstellung und Geschichte von Whisky im Allgemeinen sowie den Brennereien und Abfüllungen der ausgewählten Whisky im Speziellen vermittelt.

Dabei werden im Lauf des Abends sechs verschiedene Whisky (à 2cl) verkostet: Brennereiabfüllungen und Whisky von unabhängigen Abfüllern.

• Kartenvorverkauf gegen Vorkasse und weitere Infos per Mail: whiskyund@infotastement.de

• Am Ende der Veranstaltung biete sich die Möglichkeit, die verkosteten Whisky auch gleich zu kaufen (nur Barzahlung) und mit nachhause zu nehmen.

Eine Infotastment-Veranstaltung von Whisky& | Dominik Röttgers.

 

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Im Inneren Kreis-

22.09.2017
22.09.2017, 19:30 Uhr - 23:00 Uhr

D 2017, 86 min, Regie: Hannes Obens und Claudia Morar 
Filmvorführung und Diskussion.  Der Film Im inneren Kreis thematisiert die politischen und persönlichen Folgen staatlicher Überwachung und Bespitzelung von linken Zusammenhängen an konkreten Vorfällen in Hamburg und Heidelberg. Im Anschluss Diskussion mit den Regisseur*innen Claudia Morar und Hannes Obens.

 

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Strategische Umweltklagen in der Verbandsarbeit

22.09.2017
22.09.2017, 13:00 Uhr - 17:00 Uhr

Das novellierte Umweltrechtsbehelfsgesetz erweitert die Verbandsklagerechte von anerkannten Umweltvereinigungen.

Diese Erweiterungen, den Gesetzesvollzug von umwelt- und naturschutzrechtlichen Vorschriften gerichtlich überprüfen zu lassen, werden die anerkannten Umweltverbände als „Anwälte der Natur“ vor neue Herausforderungen stellen: Denn die schon jetzt schwer zu beantwortende Frage, wie die begrenzt vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen möglichst sinnvoll eingesetzt werden können, um die Einhaltung der der umweltrechtlichen Vorschriften zu garantieren, wird sich durch die weitergehenden Klagerechte in neuer Form stellen.

In anderen Rechtsordnungen, denen seit jeher die im deutschen Recht existierenden Einschränkungen  von Individual- und Verbandsklagerechten im Umweltrecht fremd sind, wird dieser Frage mit so genannten „strategischen Klagen“ begegnet: Solche Klagen zeichnen sich dadurch aus, dass neben der Entscheidung in einer konkreten gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Klage eine über diesen konkreten Rechtsfall hinausgehende umweltschützende Wirkung bezweckt wird:  Es geht also darum, den Vollzug des Umweltrechtes über den Einzelfall hinaus zu gewährleisten und damit eine möglichst weitgehende Änderung von umweltschädlichen Entscheidungen von Regierungen oder der Wirtschaft zu bewirken.

Die Möglichkeiten und Herausforderung einer solchen strategischen Prozessführung für die deutsche Umweltverbandsarbeit sollen auf dem Workshop gemeinsam diskutiert und kritisch beleuchtet werden.

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Strategische Umweltklagen in der Verbandsarbeit

22.09.2017
22.09.2017, 13:00 Uhr

Das novellierte Umweltrechtsbehelfsgesetz erweitert die Verbandsklagerechte von anerkannten Umweltvereinigungen.

Diese Erweiterungen, den Gesetzesvollzug von umwelt- und naturschutzrechtlichen Vorschriften gerichtlich überprüfen zu lassen, werden die anerkannten Umweltverbände als „Anwälte der Natur“ vor neue Herausforderungen stellen: Denn die schon jetzt schwer zu beantwortende Frage, wie die begrenzt vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen möglichst sinnvoll eingesetzt werden können, um die Einhaltung der der umweltrechtlichen Vorschriften zu garantieren, wird sich durch die weitergehenden Klagerechte in neuer Form stellen.

In anderen Rechtsordnungen, denen seit jeher die im deutschen Recht existierenden Einschränkungen von Individual- und Verbandsklagerechten im Umweltrecht fremd sind, wird dieser Frage mit so genannten „strategischen Klagen“ begegnet: Solche Klagen zeichnen sich dadurch aus, dass neben der Entscheidung in einer konkreten gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Klage eine über diesen konkreten Rechtsfall hinausgehende umweltschützende Wirkung bezweckt wird: Es geht also darum, den Vollzug des Umweltrechtes über den Einzelfall hinaus zu gewährleisten und damit eine möglichst weitgehende Änderung von umweltschädlichen Entscheidungen von Regierungen oder der Wirtschaft zu bewirken.

Die Möglichkeiten und Herausforderung einer solchen strategischen Prozessführung für die deutsche Umweltverbandsarbeit sollen auf dem Workshop gemeinsam diskutiert und kritisch beleuchtet werden.

Ausführliches Programm

http://www.ufu.de/wp-content/uploads/2017/06/Einladung-Workshop-Strategische-Umweltklagen-UfU.pdf

Eintritt frei

Anmeldung/ Kontakt: Karl Stracke | karl.stracke@ufu.de

Veranstalter: UfU Unabhängiges Institut für Umweltfragen

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Verbändebeteiligung 3.0 – E–Partizipation in der Umweltverbandsarbeit

22.09.2017
22.09.2017, 09:30 Uhr

Die Digitalisierung der Umweltverbandsarbeit zur Erleichterung und effizienteren Nutzung der gesetzlichen Partizipationsrechte stellt sowohl eine große Chance als auch eine besondere Herausforderung dar.

Im Rahmen des vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen in Kooperation mit der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz, dem Landesbüro anerkannter Naturschutzverbände Brandenburg, dem Landesbüro Naturschutz Niedersachsen sowie Zebralog durchgeführten Projektes „Verbändebeteiligung 3.0“ wurden daher bereits bestehende Online-Angebote zur Vereinfachung der Verbändebeteiligung weiterentwickelt.

Zum Projektabschluss werden diese Online-Angebote und die dabei gewonnen Praxiserfahrungen gemeinsam vorgestellt.

Dabei soll insbesondere auch ein Austausch über die gewonnen Erfahrungen bei der Nutzung von Onlineangeboten und eine Diskussion aller Teilnehmenden über Entwicklungen in der „E-Partizipation“ ermöglicht werden.

Ausführliches Programm

http://www.ufu.de/ufu-veranstaltungen-zur-arbeit-von-umwelt-und-naturschutzverbaenden-e-partizipation-und-strategische-umweltklagen/

Eintritt frei

Anmeldung/ Kontakt:
Karl Stracke | karl.stracke@ufu.de

Veranstalter: UfU Unabhängiges Institut für Umweltfragen

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Verbändebeteiligung 3.0 – E –Partizipation in der Umweltverbandsarbeit

22.09.2017
22.09.2017, 09:30 Uhr - 12:00 Uhr

Die Digitalisierung der Umweltverbandsarbeit zur Erleichterung und effizienteren Nutzung der gesetzlichen Partizipationsrechte stellt sowohl eine große Chance als auch eine besondere Herausforderung dar.

Im Rahmen des vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen in Kooperation mit der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz, dem Landesbüro anerkannter Naturschutzverbände Brandenburg, dem Landesbüro Naturschutz Niedersachsen sowie Zebralog durchgeführten Projektes „Verbändebeteiligung 3.0“ wurden daher bereits bestehende Online-Angebote zur Vereinfachung der Verbändebeteiligung weiterentwickelt.

Zum Projektabschluss werden diese Online-Angebote und die dabei gewonnen Praxiserfahrungen gemeinsam vorgestellt.

Dabei soll insbesondere auch ein Austausch über die gewonnen Erfahrungen bei der Nutzung von Onlineangeboten und eine Diskussion aller Teilnehmenden über Entwicklungen in der „E-Partizipation“ ermöglicht werden.

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Vom prophetischen Schrecken der Revolution

21.09.2017
21.09.2017, 20:00 Uhr

Über Kafkas »Der Prozess« - Vortrag von Nikolai Bersarin

Als Franz Kafka am 13. August 1912, bei Max Brod zu Gast, seine spätere Verlobte Felice Bauer traf, sah es zunächst nicht nach dem Beginn einer großen Liebe aus. »Knochiges leeres Gesicht, das seine Leere offen trug«, notierte Kafka eine Woche nach dieser Begegnung in sein Tagebuch. Doch aus dieser Liaison ging einer der gewaltigsten Romane der Literatur hervor. Die (vermeintliche) Leere dieses Gesichts wurde in gewaltiger Prosa ausgeschrieben. Wieweit sich in diesem Kontext Biographie und Schreiben verschränken, soll jedoch nur am Rande Thema des Vortrags sein. Vielmehr geht es darum, mit Kafkas »Prozess« die besonderen Züge seiner Literatur darzustellen - nämlich eine Revolution der Poetik und des Schreiben. Das noch junge Medium Film hielt genauso in den Roman Einzug wie Photographie und Theater. Mit Adorno kann man bei Kafkas Prosa von Gesten aus Begriffen sprechen. Das Spezifische dieser Prosa wird Thema des Vortags sein: sowohl die Form des Fragments, die Verquickung von Biographischem und Fiktion und ebenso, dass jene Revolution, die gesellschaftlich bereits in der Luft lag, sich auch in der Literatur ausbreitete und die Avantgarden erfasste, soll anhand von Kafkas »Prozess« gezeigt werden. Worauf wir bei der Lektüre Kafkas stoßen, ist eine Revolution des Schreibens und Erzählens. Ein neuer Realismus konstituierte diese Literatur. Ein Realismus, der den Schrecken des Jahrhunderts wie auch die Fragilität von Subjektivität prophetisch vorwegnahm und in literarische Bilder bannte.

Bersarin, Jahrgang 1964, studierte Philosophie, Soziologie, Germanistik und nebenher Kunstgeschichte. Er lebt und arbeitet in Berlin, ist tätig im Verlagswesen und beschäftigt sich mit der Philosophie und Ästhetik der Moderne sowie der Postmoderne. Insbesondere die Philosophie Kants, Hegels, Adornos und Benjamins wie auch Positionen des Französischen Poststrukturalismus gehören zu seinem Arbeitsfeld. Er betreibt den Blog »Aisthesis« und macht Fotos, die er zuweilen hier zeigt. In KSR N°3 schrieb er »Über die Geschmacksbildung in der Kunst«. In KSR N°4 schrieb er über »Hölderlin in der geschichtsphilosophischen Perspektive von Georg Lukács und Theodor W. Adorno«.

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kunst, Spektakel & Revolution". Die Reihe ist ein Kooperationsprojekt des Bildungskollektivs mit der ACC Galerie Weimar und wird gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

 

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Geopolitische Hintergründe von TTIP, CETA & Co.

21.09.2017
21.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Der Vortrag stellt die geopolitischen Hintergründe der neoliberalen Freihandelsabkommen vor. Anhand aktueller makroökonomischer Daten zeigt er ökonomische und politische Hintergründe auf und ordnet die geplanten Freihandelsabkommen in die aktuellen geopolitischen und ökonomischen Auseinandersetzungen zwischen den Ländern des globalen Nordens, aber auch den Auswirkungen für die Länder des globalen Südens ein.

Referent: Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands

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International Day of Peace Brussels

21.09.2017
21.09.2017
Welcome

The 21st of September is the International Day of Peace (IDOP), and therefore a very important day on our planet. Special activities and celebrations will take place all across the world. Daily we are confronted via media and social networks with the problems that exist in the world today, including serious forms of poverty, war, discrimination, corruption and much more. The International Day Of Peace is devoted to commemorating and strengthening the ideals of peace and solutions for these problems both within and among global communities and local individuals.

Brussels as multi-cultural capital of Europe consists of a large and diverse amount of communities. Therefore it is important that we organise an International Day of Peace in Brussels, to inform and share the different social and cultural entities that live within this cosmopolitan city. The diverse program will include social-economic debate, ethnic music concerts, live art, social non-profit organizations, performances, dance, expo and much more.

Peace can not be kept by force. It can only be achieved by understanding. – A. Einstein
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Lauter schlechte Gründe und ein herrschaftsdienliches Ergebnis: Wählen ist verkehrt!

20.09.2017
20.09.2017, 19:30 Uhr

Fürs Wählen gibt es viele Gründe, offenbar mindestens so viele wie Parteien, die gewählt werden wollen. Alle konkurrierenden Angebote von rechts bis links sind sich in einem entscheidenden Punkt einig: Was das gute Volk will und worauf es ein Anrecht hat, ist eine Herrschaft über sich, von der es sich einbilden darf, sie wäre für die guten Deutschen da, nur weil denen erlaubt wird, sich in größeren Abständen per Wahl in herrschaftliche Personalfragen einzumischen ...viele Gründe; nur keinen einzigen guten. Und den konkurrierenden Bemühungen um die Stimme der Bürger ist durchaus zu entnehmen, bei wem der wirkliche Nutzen der aller paar Jahre neu angesetzten Veranstaltung liegt.

Darüber mehr im Vortrag von und der Diskussion mit Ussi Taraben (Redakteur des GegenStandpunkt)

Mehr Infos unter: www.kk-gruppe.net und: www.gegenstandpunkt.com
Eintritt frei, Spendenbox vorhanden

 

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Militarisierung der Gesellschaft und demokratische Illusionen

20.09.2017
20.09.2017, 19:30 Uhr - 22:30 Uhr

Bundestagswahlen, G20, Agenda 2010…

Militarisierung der Gesellschaft und demokratische Illusionen

Prügelnde Bullen und Spezialeinsatzkommandos mit gezogenen Sturmgewehren auf der Anti-G20-Demonstration in Hamburg; die weiteren Verschärfungen des Polizeigesetzes, politische Gerichtsurteile, Meldeauflagen und Ingewahrsamnahmen im Vorfeld von Protesten oder das Verbot des linken Nachrichten­­portals linksunten.indymedia.org sind eine Facette der Militarisierung der Gesellschaft. Eine andere ist die Militarisierung der Arbeit, ist das Kontrollregime von Hartz IV, die sogenannte Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, also steigender Druck, Kontrolle, Lohndumping sowie die Angst vieler Lohnabhängiger, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, die Befriedung, Reglementierung und Kontrolle von Arbeitskämpfen durch die Regime-Gewerkschaften oder die Kriminalisierungen und Verbote von Streiks durch den Staat.

Wir wollen uns – anlässlich zur Bundestagswahl – damit auseinandersetzen, warum „die alte bürgerliche Demokratie … reaktionär geworden [ist]“ (Lenin) und warum es wenig hilfreich ist, Illusionen in eine „echte Demokratie“ oder in vermeintlich „linke Regierungen“ zu schüren.

Kommunistisches Programm

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Merkel forever?

20.09.2017
20.09.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Nach zwölf Jahren ist die Popularität Angela Merkels ungebrochen. Eine linke antideutsche Ex-Piratin ist von ihr fasziniert. Eine lesbische junge Großstädterin begeistert sich für ihre CDU. Die Kanzlerin ist ein Vorbild nicht nur für junge Frauen. Aber ist sie auch unser Schicksal?

Es diskutieren:

• Julia Schramm, Jahrgang 1985, Die Linke

Die Ex-Piratenpolitikerin ist Bundestagskandidatin der Linken und Autorin des Merkel-Buchs „Fifty Shades of Merkel" [Hoffmann und Campe 2016].

• Diana Kinnert, Jahrgang 1991, CDU

Sie studiert Politikwissenschaft, ist lesbisch und CDU-Mitglied. Von ihr erschien im Mai: „Für die Zukunft seh' ich schwarz. Plädoyer für einen modernen Konservatismus" [Rowohlt 2017].

Moderation: Nina Apin, Ressortleiterin taz-Meinungsredaktion

Fotocredit: Fabrizio Bensch/Reuters & Anna Gold

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Potse & Drugstore bleiben

20.09.2017
20.09.2017, 17:00 Uhr

Dem selbstverwalteten Jugendzentrum Potse in Schöneberg droht die Schließung. Am 20. September wird über den Verbleib und die Zukunft der Potse und des Drugstore entschieden. Die Aktivist*innen fordern ihre Mitprache ein und rufen auf zahlreich zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Rathaus Schöneberg zu kommen.

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MehrNährWert – Fairer Handel, Kooperativen und Du

20.09.2017
20.09.2017, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr

Wir laden euch zu einer Erkundungstour rund um ein feines, faires Abendessen unter freiem Himmel ein! Kommt mit uns ins Tun und Sprechen über fairen Handel in Südamerika, Ernährungssicherheit und soziale Geldanlage.

Erforscht die Berliner Prinzessinnengärten auf der Suche nach passenden Zutaten für das Essen und spitzt eure Ohren beim Expertengespräch zu Fairem Handel, Ernährungssicherheit und Sozialer Geldanlage - in Lateinamerika und bei uns in Deutschland. Denn der Tisch füllt sich nur, wenn ihr gemeinsam Aufgaben löst und Fragen beantwortet. Die Quizmaster sind gespannt...

Wir laden euch ein, mit uns zu diskutieren, zu spielen und fair gehandelte Lebensmittel zu genießen.

(Foto: N. Villaume)

 

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International Climate Alliance Conference & General Assembly

20.09.2017
20.09.2017 - 22.09.2017
Transforming our municipalities ? From goals to action 20 - 22 September 2017 in Essen, Germany

Reducing CO2 emissions is not enough. A drastic shift in the way we use resources, shape policy and go about our daily routines is in order if we are to tackle the climate challenge. The transformation we need to see in our regions, cities and towns is not something that just happens – it is a process that we need to make happen. Local authorities are central to this task. On a daily basis, they face questions such as how to gain inspiration for the change needed, how to promote integrated and coherent approaches, how to finance these transitions and how to monitor progress.  

The 2017 International Climate Alliance Conference will support regions, cities and towns in tackling these challenges. The conference, hosted by the Region of North Rhine Westphalia and the City of Essen, takes place in Europe’s 2017 Green Capital – a 'city in transformation'. Highlighting examples of successful municipal transformations supported by strong partnerships, effective tools, and the right financing, this event will engage participants via workshops, special in-situ sessions and ample space for exchange and input.

Stay tuned for programme updates and registration information!

Programme overview
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Kohle machen mit der Not oder endlich die Not beenden?

19.09.2017
19.09.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

 

Wir wollen uns mit einem Problem befassen, das neben dem täglichen Irrsinn untergeht. Die Versorgung der von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen mit Wohnraum, zu denen Frauen, Männer und Kinder, darunter Geflüchtete, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Chronisch Kranke, Senioren gehören uvm. Zunehmend werden die menschenunwürdigen Wohn- und Unterbringungsbedingungen in Notunterkünften durch verschiedene Organisationen, Selbstvertretungen oder auch Initiativen scharf kritisiert und bemängelt. Die Ursachen der Missstände liegen v.a. an der Gier von privaten Betreibern solcher Unterkünfte, die ihre Profite auf Kosten der Menschenwürde.erhöhen wollen. Worin äußert sich diese Profitgier konkret? Wie kann die Solidarität unter den verschiedenen Wohnungslosengruppen aufgebaut werden? Wie sehen Lösungsansätze und Forderungen aus, die den Alltag und die Unterbringung von wohnungslosen Menschen zeitnah verbessern könnten?

Gemeinsam mit Aktivist*innen und Betroffenen wollen wir uns diesen Fragen stellen und Forderungen präzisieren:

 

Susanne Gerull, Landesarmutskonferenz- Fachgruppe Menschen in Wohnungsnot

Georg Classen, Flüchtlingsrat

Musaab Al Kaan, Bewohner einer Notunterkunft

Sarah, Bewohnerin in einem Hostel

 

Die Veranstaltung wird vom Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V. in Kooperation mit dem Bündnis Solidarische Stadt organisiert.

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Merkel - Feministin wider Willen?

19.09.2017
19.09.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Die Politikwissenschaftlerin Joyce Mushaben beobachtet Angela Merkel schon seit Jahren.

Als US-Bürgerin geht es ihr dabei aber nicht in erster Linie um eine Untersuchung von Merkels Politik, sondern darum, wie die Physikerin aus Ostdeutschland ihren Weg an die Macht genommen hat und zur mächtigsten Frau der Welt geworden ist.

Eine Frau an der Spitze, das muss eine Feministin wie Mushaben, die an der University of Missouri in St. Louis Politikwissenschaften lehrt, einfach interessieren, zumal sie den Eindruck hatte, dass feministische Wissenschaftlerinnen hierzulande Merkels Aufstieg als Thema kaum anzupacken wagten. Weil sie insgeheim Merkel als Frau an der Macht zwar nicht schlecht fanden, sie aber wegen ihrer Parteizugehörigkeit doch eher kritisch beäugten.

Merkel, sagt Mushaben, hat seit 2005 als erste deutsche Regierungschefin mehr zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern beigetragen, als alle ihre Amtsvorgänger zusammen. Und mehr noch: Sie ist - wider ihrem Willen - zur real-existierenden Feministin geworden und hat ihre Macht stillschweigend aber strategisch eingesetzt, um das Recht auf Selbstbestimmung, Chancengleichheit und die freie Entfaltung der Persönlichkeit für möglichst viele zu verwirklichen.

Wie konnte Angela Merkel in einer immer noch von Männern dominierten Welt so mächtig werden, was waren die Bedingungen ihres Aufstiegs? Und wie hat sie den Blick weltweit auf Frauen an der Macht geprägt?

Darüber gibt Mushabens jüngst bei Cambridge University Press erschienenes Buch „Becoming Madam Chancellor: Angela Merkel and the Berlin Republic" Auskunft - und an diesem Abend in der taz.

Mit:

Joyce Marie Mushaben, Politikwissenschaftlerin an der University of Missouri in St. Louis

Felix Zimmermann, taz-Redakteur

Fotocredit: Cambridge University Press

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Wahl Inklusiv

19.09.2017
19.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Medienprojekt Berlin präsentiert:   Wahl inklusiv   17 Kurzfilme von Menschen mit und ohne Behinderungen und Livemusik   Bei dem Videoworkshop haben Menschen mit und ohne Behinderungen im Juli 2017 zehn Tage lang 17 Kurzfilme rund um das Thema „Politik und Inklusion“ mit einer Länge von 90 Minuten produziert. Drei Filmemacher*innen des Medienprojekt Berlin haben dabei geholfen.   Auf mehrfachen Wunsch von Seiten des Publikums nach der Premiere haben wir eine weitere Aufführungen der Filme organisiert.   Mitglieder des Filmteams stehen im Anschluß der Vorführungen für Fragen zur Verfügung. Das Videoprojekt wurde gefördert von der Aktion Mensch.    Mit Livemusik, barrierefrei für Rollstühle, Eintritt frei

Das Filmprogramm: 

1a. Der blinde Musiker: Olaf singt und musiziert seit 10 Jahren gemeinsam mit seiner Duopartnerin im "Duo Lebensgeister“. Er hat einen Inklusionsreggae komponiert.

1b. Die Blindenwerkstatt in Steglitz wird geschlossen. 13 blinde und sehbehinderte und fünf sehende Arbeiter*innen verlieren ihre Arbeit.

2. Die Fotografin: Luna fotografiert Kamerateams und veröffentlicht sie auf ihrem Blog.

3. Die Leichte Sprache taz: Die Berliner taz veröffentlicht einzelne Artikel zu politischen Themen in leicht verständlicher Sprache. Eine Autorin der Redaktion erklärt, warum?   4. Der Specht der Woche: Christian ist politisch interessiert. Er malt in der taz Bilder für seine Rubrik „Specht der Woche“ und wurde in den Vorstand der Lebenshilfe gewählt. Er darf nicht wählen.   5. Der Kanalarbeiter: Linus hat eine eigene Webseite und einen Youtube-Kanal. In seinem „Handicap-Lexikon“ behandelt er alles, was Menschen mit Behinderungen betrifft.   6. Sozialoympia: Ein Interview bei einem inklusiven Sportfest.

7. Der Werber: Alexander arbeitet in einer Werbeagentur. Wir zeigen seinen Alltag. Dabei spricht er über die Probleme, als Mensch mit Behinderung einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

8. Die engagierte Malerin: Heidi ist 73 Jahre alt. Sie setzt sich im Behindertenbeirat Lichtenberg für die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen ein. Und sie malt.

9. Der Geflüchtetenhelfer: Nauar ist in der Obdachlosenhilfe engagiert und hilft Geflüchteten. Der gebürtige Iraker übersetzt Texte und hat ein eigenes Hilfsprojekt gestartet. Er sammelt Rollstühle und möchte sie in den Irak bringen.

10. Die Behindertenwerkstatt: Eine gehörlose Arbeiterin und ein Arbeiter zeigen uns ihre Arbeit in einer Werkstatt in Reinickendorf.

11. Der verkappte Regisseur: Christian spricht über schlechte Erfahrungen und Wünsche.

12. Der Rapper: Adrian rappt seine eigene Texte und macht die Musik dazu.

13. Wheelmap.org: Eine interaktive Karte zeigt barrierefreie Kneipen, Kinos & Restaurants.

14. Leidmedien.de: Der Kampf gegen Klischees über Menschen mit Behinderungen in den Medien. 

15. Das Teilhabegesetz: Ulrike Pohl vom Paritätischen Berlin erzählt, was an dem Gesetz gut ist und was nicht.

  16. Die engagierte Rentnerin: Helga ist EU-Rentnerin und engagiert in zwei Initiativen. Manchmal hat sie Probleme, sich zu orientieren.

17. Ganzhaben statt Teilhaben - Pride Parade 2017: 1600 Menschen haben in Berlin "behindert und verrückt gefeiert". Wir haben mitgefeiert und Teilnehmende nach ihrer Meinung gefragt.

Kontakt: Volker Hoffmann info@medienprojekt-berlin.de 
Tel: 030 755 255 63
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Economia collectiva – – Europas letzte Revolution

19.09.2017
19.09.2017, 19:00 Uhr

katalanisch mit dt. ut | 66 min | 2015 |

Einlaß 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr

Der Film gibt einen guten Einblick in die Selbstorganisiation in den Betrieben in Katalonien während des spanischen Bürgerkrieges.

 

„In der kurzen Zeitspanne von 1936 bis 1937 wurde fast die gesamte katalanische Agrarproduktion, die Schwerindustrie, das öffentliche Verkehrssystem und weite Teile des Dienstleistungssektors von den Arbeitenden selbstverwaltet. Diese Kollektivierung geschah spontan, sie wurde nicht von oben angeordnet. In einigen Wirtschaftszweigen wie der Schwerindustrie oder der Agrarproduktion konnten dabei zum Teil starke Produktionssteigerungen erzielt werden, was unter anderem zur Folge hatte, dass erstmals in der Geschichte Kataloniens die Versorgung der gesamten Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln sichergestellt werden konnte. Schwerpunkte der kollektiven Selbstverwaltung waren Aragonien, Levante, Kastilien, Extremadura und der freie Teil Andalusiens. Es wird geschätzt, dass ca. 3 Millionen Menschen den Kollektivwirtschaften angehörten.

Während das kollektive Wirtschaften auf der Betriebsebene erfolgreich war, kam es volkswirtschaftlich zu erheblichen Schwierigkeiten unter anderem, weil die Regierung unterschiedliche politische Konzepte vertrat und einen Plan zur Kollektivierung der gesamten Wirtschaft ablehnte. In Katalonien hingegen konnte die erste gesetzliche Verankerung der Arbeiterselbstverwaltung in der Geschichte durchgesetzt werden. Die Betriebe wurden nach diesem Gesetz in zwei Gruppen aufgeteilt: in den kollektivierten Betrieben wurden Betriebsräte gewählt, die ihrerseits einen Direktor wählten; den privaten Unternehmen wurden Arbeiterkontrollräte beiseite gestellt. Als übergeordnete Verwaltungseinheiten wurden die Industrieräte geschaffen, in denen je vier Betriebsräte, acht Gewerkschafter und vier vom Wirtschaftsministerium ernannte Fachkräfte zusammenarbeiteten. Das Auslandskapital, die Banken und der Handel wurden von einer Kollektivierung ausgenommen.

Wesentliche Bereiche der Kollektivierung, unter anderem die starke Rüstungsindustrie Kataloniens wurden unter Druck von stalinistischen Anhängern der PCE verstaatlicht und einige Landkooperativen sogar vom Militär besetzt. Zwar blieben viele Kollektive bestehen, doch diese wurden später unter der Diktatur Francos restlos zerschlagen."(Wikipedia)

Die deutschen Untertitel besorgte Sabcat Media.

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Vor dem Klimawandel auf der Flucht - welche juristische Perspektive gibt es?

19.09.2017
19.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Nach einer Studie von Greenpeace wird es weltweit 200 Millionen "Klimaflüchtlinge" in den 30 nächsten Jahren geben, obwohl ihre Zahl schwer zu messen ist. Heute sind schon 20 Millionen Menschen auf der Flucht vor den Auswirkungen des Klimawandels . Migration von Menschen, deren Überleben aufgrund extremer Trockenheit, zunehmender Dürre, Überschwemmungen und anderen Umweltproblemen von der Flucht abhängt, wird eine wesentliche Rolle in den kommenden Jahrzehnten spielen. Einmal mehr sind hauptsächlich die Menschen im globalen Süden mit diesem Problem konfrontiert. Die Weltregionen, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sein werden, sind Süd- und Ostasien, große Teile von Afrika wie der Sahelstaat Mali oder Kenia und auch zahlreiche pazifische Inselstaaten. Das Problem wird immer prägnanter und die offiziellen Behörden fangen an, sich mit dem Thema zu beschäftigen - so wird die Organisation der kommenden COP23 der vom Meeresspiegelanstieg bedrohender Republik Fidschi zugewiesen. Neben der Einschränkung vom anthropogenen Ausstoß von Treibhausgasen müssen Unterstützungsmaßnahmen für Umweltmigrant*innen in den interstaatlichen Klimadiskussionen eingehen. Die internationale Politik bzw. das internationale Recht dürfen dieses Problem nicht ignorieren.

Der Flüchtlingsstatus wurde 1951 in der Genfer Flüchtlingskonvention definiert und mit dem Protokoll von 1967 erweitert. Anerkannte Flüchtlinge im Sinne der Konvention sind solche, die wegen ihrer Rasse, ihrer Religion, ihrer Nationalität, ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder ihrer politischen Überzeugung verfolgt werden. Fluchtbewegungen durch Naturkatastrophen und Umweltveränderungen werden infolgedessen von der Konvention nicht geschützt, welches eine Schwachstelle im internationalen Recht angesichts des Problemausmaßes darstellt.

Welche politischen und rechtlichen Perspektiven gibt es für die Menschen, die aufgrund des Klimawandels und seiner materiellen Folgen ihr Heimat verlassen müssen? Ist eine Wende in dem nationalen, europäischen und internationalen Recht zu erwarten? Was gibt es für Organisationen, die Klimaflüchtlinge unterstützen?

Diese Fragen wollen wir mit Hélène Ragheboom bearbeiten. Hélène Ragheboom schloss ihr PhD mit "The International Legal Status and Protection of Environmentally-Displaced Persons: A European Perspective" ab. Anschließend wird es ausreichend Raum für gemeinsame Diskussion geben.

Moderation: Felix Werdermann (freier Journalist)

Die Veranstaltung wird auf Englisch mit simultaner Übersetzung auf Deutsch stattfinden.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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