bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 2 hours 32 min ago

Klima-Krise aktuell: Neues vom 1,5 Grad Sonderbericht des Weltklimarats IPCC

18.10.2018
22.11.2018, 16:30 Uhr - 22.11.2018, 16:31 Uhr

Können wir die Klimakrise noch abwenden?
Der außergewöhnlich heiße und trockene Sommer 2018 sowie die verheerenden Waldbrände rücken die Klimakrise einmal mehr in das öffentliche Bewusstsein. Sind die Klimakatastrophen und ihre Folgen überhaupt noch aufzuhalten? Das hängt in erster Linie davon ab, ob und wie wir den weltweiten Temperaturanstieg auf maximal 1,5 Grad begrenzen können, so wie im Klimavertrag von Paris 2015 vereinbart.

Um das Ziel 1,5 Grad Ziel zu konkretisieren, gaben die Delegierten von Paris beim Weltklimarat (IPCC-Intergovernmental Panel on Climate Change) den Auftrag, einen Sonderbericht zum 1,5 Grad Klimaziel zu erstellen. Das Wissenschaftsgremium hatte zwei Jahre Zeit, um den Bericht zu erarbeiten. Am 8. Oktober 2018 wurden die Ergebnisse in Südkorea, rechtzeitig vor der nächsten Klimakonferenz in Polen, vorgestellt.

In diesem Abendworkshop gehen wir gemeinsam folgenden Aspekten nach:

- Welche Maßnahmen zum Reduzierung des Klimaanstiegs hält der Bericht für aussichtsreich? Wie sollen die Klimaschutzmaßnahmen gestaltet sein?

- Wird ein Entzug von schädlichem Kohlendioxid, sogenannte "Negativ-Emissionen" aus der Atmosphäre notwendig? Welche Methoden werden hier empfohlen?

- Wo steht Deutschland heute bei der Energiewende? Einst Musterland der Energiewende weltweit, ist der Wandel zu Erneuerbarer Energieerzeugung, nicht zuletzt durch die Politik selbst, ausgebremst worden. Sonnen- und Windenergieausbau werden nur langsam vorangebracht, der Ausstieg aus Kohle geht nur sehr schleppend voran. Schaffen wir die Zielsetzung noch?

Workshopleitung:
Dirk Hoffmann ist Gutachter und Berater in der internationalen Zusammenarbeit und verfolgt die Klimapolitik seit dem ersten Klimagipfel 1995 in Berlin.

Christoph Meyer ist Trainer und Workshopleiter auf dem Gebiet Energiewende und Klimapolitik und Gesellschaft.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Wenn Sie Wünsche zur barrierefreien Teilnahme haben, wenden Sie sich bitte an: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin unterstützt.

Categories:

Commoning: Wie offene Werkstätten gesellschaftliche Utopie erlebbar machen

18.10.2018
17.11.2018, 10:00 Uhr - 17.11.2018, 17:30 Uhr

Natur, Mensch und soziale Beziehungen werden durch den Kapitalismus zunehmend zerstört. Auf der Suche nach Alternativen ist es sinnvoll, Theorie und Praxis zu verknüpfen und eigene Erfahrungen mit neuen, z.B. commonsorientierten Ansätzen zu machen.

Commons sind Ressourcen (Code, Wissen, Nahrung, Energiequellen, Wasser, Land, Zeit u. a.), die aus selbstorganisierten Prozessen des gemeinsamen bedürfnisorientierten Produzierens, Verwaltens, Pflegens und/oder Nutzens (Commoning) hervorgehen.

Dieses (Praxis-) Seminar stellt am Beispiel der Nutzung eines 3D Druckers moderne Technologie in Relation zu Nachhaltigkeit und sozialer Arbeit. Anhand eines konkreten Gerätes, des Rep Rap 3D Druckers, werden die vier Säulen der Nachhaltigkeit: das Soziale, die Kultur, die Ökonomie und die Ökologie beleuchtet. Es werden Bildungsprozesse erlebbar gemacht, die auf Kooperation und gemeinsamem Lernen basieren, wie sie in sogenannten offenen Werkstätten entstehen können. Eine offene Werkstatt ist eine Low- und Hightech-Werkstatt für Stadtteile oder Communities, die Dinge produzieren wollen, die in erster Linie lokale Bedürfnisse erfüllen.

Nach der Einführung in die Theorie des Commoning, wird an einem praktischen Beispiel erfahren, wie das Commoning und Teilen funktionieren kann. Ein Open Source 3D Drucker wird vorgestellt, es gibt eine praktische Einheit, in der die Teilnehmer *innen die Theorie und Technologie selbst ausprobieren und erfahren. Danach wird reflektiert und ausgewertet, inwieweit die Ideen in die soziale Arbeit und in die ökonomische Bildung weitergetragen werden können und welchen Effekt das auf die zukünftige Wirtschaftsweise haben könnte.

Das Seminar wendet sich an Menschen die sich für gesellschaftliche Transformation und neue Lern- und Arbeitsformen begeistern, an Tüftler*innen, Hacker*innen, Sozialarbeiter*innen und andere Interessierte.

Workshopleitung:
Thomas Mehwald, Dipl. Volkswirt, 6 Jahre Arbeit in Asien/Indien, Mitarbeiter in Unterkünften für Geflüchtete, aktuell in der Straßensozialarbeit.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Für weitere Informationen und Wünschen zur Barrierefreiheit kontaktieren Sie: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung Diese Veranstaltung wird gefördert von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

Blick in die Berliner Politik - Zu Besuch im Abgeortnetenhaus

18.10.2018
12.11.2018, 14:45 Uhr - 12.11.2018, 19:00 Uhr

Wie arbeitet das Berliner Abgeordnetenhaus, wie sehen Abgeordnete ihre Arbeit? Wie kommen die Wünsche der Bürger*innen über Ihre Vertreter*innen ins Parlament?

Die Plenardebatten des Berliner Abgeordnetenhauses kennt man aus diversen Medien. Diese Debatten zeigen aber nur einen kleinen Ausschnitt der parlamentarischen Arbeit, denn der überwiegende Teil wird in den Ausschüssen getätigt. Gemeinsam wollen wir einen Blick in die Berliner Politik werfen.

Wir besuchen den Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Betriebe, sprechen mit einem Abgeordneten über seine politische Arbeit und erfahren anschließend bei einer Führung durch das Abgeordnetenhaus etwas über die Geschichte des Hauses.

Bei dem Gespräch mit dem Abgeordneten Stefan Ziller, von Bündnis 90/Die Grünen aus Marzahn-Hellersdorf, werden wir etwas über den Alltag eines Abgeordneten erfahren, sowie über die Einbindung der Wählerwünsche in die Politik. Auch die Zusammenarbeit von Parteien in einer sich verändernden Parteienlandschaft stehen auf dem Programm. Gerne können auch eigene Fragen eingebracht werden.

Zeitplan:
14.45 Uhr Treffpunkt vor dem Eingang zum Abgeordentenhaus, Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin
Bus M29 Anhalter Bahnhof, S-Bahn Anhalter Bahnhof oder Potsdamer Platz

15 Uhr Beginn der Wirtschaftsausschusssitzung, Raum 376

17 Uhr Gespräch mit dem Abgeordneten Stefan Ziller, Marzahn-Hellersdorf, B90/Die Grünen in
Raum 304

18 Uhr Führung durch das Berliner Abgeordnetenhaus: Ein Lesebuch der Geschichte

Bitte dringend Personalausweis mitnehmen.

Bei Wünschen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte an Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

Categories:

Klimaschutz in Haus, Haushalt und Garten

18.10.2018
17.11.2018, 10:00 Uhr - 17.11.2018, 17:00 Uhr

Mehr als ein Viertel der CO2-Emissionen im Haushalt entfallen auf Heizung, Warmwasser- und Stromverbrauch. Nur, wenn wir die hierin enthaltenen Sparpotentiale nutzen, können wir dazu beitragen, die globale Erderwärmung zu begrenzen.
Unsere individuellen Möglichkeiten hier aktiv zu werden sind sehr unterschiedlich und hängen auch stark davon ab, wie wir wohnen und über welche ökonomischen Möglichkeiten wir verfügen. Die Ideen und Angebote für mehr Klimaschutz im Haushalt sind sehr vielfältig. Vom einfachen Heizkörperthermostat und einer sinnvollen Lüftungspraxis über den Kühlschrank und die Waschmaschine reichen sie bis hin zur Nutzung von Solarenergie und Erdwärme oder dem Aufbau und der Nutzung gemeinschaftlicher Konzepte, wie z.B. Energiegenossenschaften. Eine unglaubliche Fülle von Möglichkeiten steht uns offen und mit Erstaunen werden wir hier oft auch feststellen, dass aktiv zu werden sich auch ökonomisch auszahlt.

In einem professionell moderierten Werkstattprozess erarbeiten wir an diesem Tag Ziel- und Handlungsorientiert Konzepte, die wir anschließend individuell aber auch gemeinsam in unserer Nachbarschaft umsetzen werden. Die Expert_innen des Prima Klima-Projekts und aus unserer Nachbarschaft unterstützen dabei!

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: https://primaklimaweissensee.de/anmeldung/

Categories:

Verkehrswende, Nulltarif, Fahrradstraßen – Aktionen für eine Zukunft ohne Autos

18.10.2018
29.10.2018, 19:00 Uhr - 29.10.2018, 21:00 Uhr

Die platz-, sprit- und rohstofffressenden Stinker mit Steuermilliarden nochmal umrüsten, damit Autokonzerne und Bestattungsunternehmen weiter verdienen können? Radler*innen auf holperige Schmalspuren am Gehwegrand verbannen oder ihnen nagelneue Pisten in die Landschaft betonieren? Mit Car- oder Ridesharing weiterhin individuell für Konzernprofite im Stau stehen? Das kann es ja wohl nicht sein. Das Land braucht eine echte Verkehrswende. Beton- und Asphaltfläche sind genug da, sie müssen umgenutzt und der Autoverkehr dafür zurückgedrängt werden. Wichtigste Bausteine sind Fahrradstraßen und ein fahrscheinloser öffentlicher Verkehr. Denn der verbindet die ökologische Verkehrswende mit sozialer Gerechtigkeit – Umweltpolitik muss für alle gut sein und nicht vor allem für Reiche.

Dieser Workshop zeigt die Möglichkeiten einer Verkehrswende – und viele Aktionsideen, sie durchzusetzen. Er beginnt mit einem Kurzfilm über Städte, in denen der Nulltarif schon funktioniert. Dazu gibt es Infos über Wirkung und Finanzierung. Doch es geht auch um Aktionen, die den nötigen politischen Druck erzeugen, vom Aktionsschwarzfahren über Kommunikationsguerilla und Fahrradaktionen bis zu großen Kampagnen z.B. um ausgewählte Städte mal einen Tag autofrei zu blockieren.

Als Referenten haben wir den Umwelt und Verkehrswende-Aktivisten Jörg Bergstedt eingeladen.

Categories:

Werkstatt-Tag "Klimafreundlich mobil"

18.10.2018
03.11.2018, 10:00 Uhr - 03.11.2018, 17:00 Uhr

Rund ein Viertel des klimaschädlichen Kohlendioxidausstoßes der privaten Haushalte in Deutschland wird durch den Verkehr verursacht. Um die sich dramatisch beschleunigende Erderwärmung einzudämmen ist unser sofortiges Handeln geboten. Die Politik muss dazu dringend Maßnahmen ergreifen, aber auch wir in der Nachbarschaft können etwas zum Klimaschutz beitragen und mit guten Beispielen vorangehen.
Doch welche Wege sind möglich, wie gehe ich das an und können wir uns das überhaupt leisten?
Ja, das können wir – und noch viel mehr! Schon mit einfachen Mitteln können wir im persönlichen Rahmen viel bewirken. Gemeinsam können wir uns über die Vielzahl von Ideen und Projekten informieren, unseren eigenen Bedarf und unsere Möglichkeiten ermitteln und erste Schritte zur Anpassung unseres alltäglichen Mobilitätsverhaltens machen.
Ideen von Mobilitätsgenossenschaften über E-Mobilität, die Nutzung und Verbesserung des lokalen ÖPNV-Angebots bis hin zum guten alten Fahrrad werden uns inspirieren.
In einem professionell moderierten Werkstattprozess erarbeiten wir dabei Ziel- und Handlungsorientiert Konzepte, die wir anschließend individuell aber auch gemeinsam in unserer Nachbarschaft umsetzen werden. Die Expert_innen des Prima Klima-Projekts und aus unserer Nachbarschaft unterstützen dabei!

In den Vorveranstaltungen sind bereits Themen und Ideen gesammelt worden:

  • tagungswerk will sein e-Lastenrad in der Nachbarschaft zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung stellen.
  • Nachbar_innen wollen Ihre ÖPNV-Umwelttickets gemeinsam verwenden.
  • Eine Liste fehlenden Fahrradabstellplätze soll erstellt und an die Verwaltung weitergeleitet werden.
  • Die Berliner Allee soll in den nächsten Jahren saniert werden. Wir wollen uns einmischen und es gibt bereits erste Ideen.

Wir freuen uns auf Eure Ideen und packen sie gemeinsam an!

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter https://primaklimaweissensee.de/anmeldung/ wird gebeten.

Für eine gute Verpflegung während des Werkstatt-Tages ist gesorgt.

Categories:

Was kann ein UN-Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte leisten? Ekuadorianische Kläger gegen Chevron berichten aus Genf, Quito, Den Haag

18.10.2018
24.10.2018, 19:00 Uhr - 24.10.2018, 21:00 Uhr

In Genf wird im Oktober das UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten verhandelt. Einige EU-Staaten, auch Deutschland, sehen dies offenbar mit Skepsis.
Aus Ekuador kommen Justino Piaguage, Sprecher der Vereinigung der Betroffenen von Texacos Ölverschmutzung (UDAPT), und Pablo Fajardo, Anwalt der Betroffenen, über Genf direkt nach Berlin, um von den Verhandlungen zum UN-Abkommen zu berichten, und diese einem Realitätscheck zu unterziehen: Was könnte ein UN-Abkommen leisten? Wird es Fälle wie den von Chevron/Texaco verhindern können? Wird es effektive Rechtsmittel und Vollstreckung bieten? Das Verfassungsgericht in Ekudaor hat die Verurteilung Chevrons kürzlich bestätigt; das Urteil konnte bis heute in keinem Land der Welt vollstreckt werden. Nun hat der Internationale Schiedshof in den Haag auf Grundlage eines bilateralen Investitionsschutzabkommens Ecuador verurteilt, alle Rechtswirkungen des ekuadorianischen Urteils zu beseitigen.
Die Hoffnungen vieler Betroffener von Umwelt- und Menschenrechtsverbrechen weltweit liegen auf dem UN-Abkommen. Zu Recht?

Wir laden ein zu Diskussion und anschliessendem Umtrunk mit:
Justino Piaguage, indigener Sprecher und Vorstandsmitglied der UDAPT
Pablo Fajardo, Hauptanwalt der Betroffenen
Sarah Lincoln, Brot für die Welt
Christoph Strässer, Bundestagsabgeordnete und ehemals Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung (tbc)
Claudia Müller-Hoff, ECCHR, Moderation

Die Veranstaltung wird spanisch-deutsch simultan übersetzt.

Eine gemeinsame Veranstaltung von ECCHR, Rosa-Luxemburg-Stiftung, FDCL, Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Dachverband Kritische Aktionäre und attac Berlin 
mit freundlicher Unterstützung von: BMZ-LOGO LEZ-LOGO

Categories:

Entzauberte Union - Warum die EU nicht zu retten ist und ein Austritt keine Lösung ist

16.10.2018
01.11.2018, 19:00 Uhr - 01.11.2018, 21:00 Uhr

Referentin Lisa Mittendrein, Attac Österreich, Mitautorin des Buches „Entzauberte Union“

Rekordarmut in Südeuropa, Militär gegen Flüchtende, der Brexit am Horizont – die Europäische Union steckt in der tiefsten Krise seit ihrem Bestehen. Doch hat die EU überhaupt das Potenzial, jenes „soziale und demokratische Europa“ zu werden, das uns seit Jahrzehnten als politisches Idealbild präsentiert wird?  Um Antworten darauf zu finden, ist es nötig, viele unserer liebgewonnenen EU-Bilder zu entzaubern. Denn in ihrem Kern ist die EU ein Raum verschärfter Konkurrenz – sowohl zwischen den EU-Staaten als auch auf globaler Ebene – inklusive Abbau sozialstaatlicher und demokratischer Errungenschaften. Doch wenn die EU nicht zu retten und auch eine Rückkehr zum Nationalstaat keine Lösung ist – was dann?

Categories:

Stadtteilfrühstück mit Fahrradselbsthilfe

16.10.2018
28.10.2018, 11:00 Uhr - 28.10.2018, 16:00 Uhr

Frühstücken und dabei den alten Drahtesel wieder fit machen? Das könnt ihr beim kommenden STADTTEILFRÜHSTÜCK im KÖLIBRI.

Wir wollen einen unkommerziellen, nachbarschaftlichen Raum für Austausch und Kommunikation schaffen - und natürlich: ein leckeres Frühstück. Ein offener Ort für Alle, an dem dieses Mal das Fahrradschrauben und kulinarischer Genuss aufeinander treffen. Damit unser Frühstücksbuffet besonders vielfältig und lecker wird, bringt gerne etwas mit!

Categories:

"Man muss was machen. Und zwar bald und radikal." Ein Filmabend über den NS-Widerstandskämpfer Georg Elser

16.10.2018
02.11.2018, 19:00 Uhr - 02.11.2018, 22:30 Uhr

mit einem Inputreferat von Dr. Stefan Heinz (FU Berlin)  

Am 8. November 1939 verübte Georg Elser ein Bomben-Attentat auf Adolf Hitler und nahezu die gesamte NS-Führungsspitze, das knapp scheiterte. Dennoch spielte Georg Elser bis vor wenigen Jahren kaum eine Rolle in der bundesdeutschen Betrachtung des Widerstandes gegen das NS-Regimes. Daher wollen wir vor dem zeitlichen Hintergrund des Jahrestags der Bombenexplosion Elser und sein Wirken im Widerstand im Rahmen eines Filmabends vorstellen. Dazu freuen wir uns auch, mit einem Inputreferat von Dr. Stefan Heinz von der FU Berlin ein paar Einblicke in den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und die heutige Erinnerung daran zu geben.

Film: Elser – Er hätte die Welt verändert (D, 2015)

Categories:

Aktionstraining für ENDE GELÄNDE

16.10.2018
21.10.2018, 12:00 Uhr - 21.10.2018, 18:00 Uhr

BASIS-AKTIONSTRAININGS FÜR UND ENDE GELÄNDE

 

SONNTAG, 21. Oktober von 12 bis 18 Uhr im NewYork im Bethanien, 10997 Berlin Kreuzberg, Mariannenplatz 2a

https://www.facebook.com/events/2357448947628529/

 

Auch nach dem vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst ist dieser nicht endgültig gerettet. Es werden weiter Dörfer und Landschaften abgebaggert, um Braunkohle zu fördern. Der neueste IPCC Bericht hat wieder gezeigt, dass wir sofort aus der Kohle aussteigen müssen, um Kipppunkte des Klimas zu verhindern. Doch es geht um mehr als Kohle. Wir müssen das kapitalistische Wirtschaftssystem überwinden, das den Profit einzelner Konzerne über Mensch und Natur stellt. Kämpfe mit und für ein Klima der Gerechtigkeit!

 

Deshalb ruft ENDE GELÄNDE für 25.-29.10. wieder zu einer Massenaktionen des zivilen Ungehorsams im Rheinland am Hambacher Forst gegen den Braunkohleabbau und die Rodung des Hambacher Waldes auf.

 

https://www.ende-gelaende.org/

https://hambacherforst.org/ 

 

Aktionen des zivilen Ungehorsams funktionieren am besten, wenn wir uns

gut darauf vorbereiten. Deshalb wollen wir gemeinsam bei

Aktionstrainings üben. Das Training ist auch für aktionsunerfahrene

Menschen geeignet. Ziel ist, unsere gemeinsame Handlungsfähigkeit auf

der Straße bzw. auf dem Weg in die Grube, im Wald und auf die Schienen

zu erhöhen. Ihr könnt als Bezugsgruppe zum Training kommen oder vor Ort

eine Bezugsgruppe finden.  Das Aktionstraining findet in Kooperation mit

Skills for Action statt (https://skillsforaction.wordpress.com).

Grundlegende Inhalte des Trainings (inkl. Pause) sind: Überlegungen zu

zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als Basis von Aktionen, verschiedene

Blockadetechniken, der Umgang mit Ängsten und eigenen Grenzen,

Entscheidungsfindung in Stresssituationen und ein kurzer

Erfahrungsaustausch zum Thema Repression. 

 

Nehmt euch bitte für die gesamte Dauer des Trainings Zeit. Ein späteres

Kommen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll! Das Aktionstraining ist

kostenlos und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Das

Training findet drinnen und draußen statt, daher versorgt Euch je nach

Wetter mit Regenschutz. Das Training findet auf Deutsch statt,

Flüsterübersetzung ist möglich.

 

Fragen gerne per E-Mail an berlin@ende-gelaende.org  

 

„Ende Gelände, Hambi bleibt - one struggle, one fight!" 

 

Wir freuen uns auf euch!  

 

Ende Gelände Berlin 

berlin@ende-gelaende.org 

http://endegelaendeberlin.blogsport.eu 

www.facebook.com/EndeGelaendeBerlin/ 

 

Categories:

Chemiewaffen-Einsätze in Syrien – Aufklärung der Fakten und völkerrechtliche Konsequenzen

15.10.2018
23.11.2018, 19:30 Uhr - 23.11.2018, 21:30 Uhr

Mit Sorge Blicken wir auf den Konflikt in Syrien. Nach dem Giftgasangriff mit Sarin auf Ghouta vom 21.8.2013 hatte US-Präsident Obama einen Großangriff auf Assad vorbereitet, der nur durch den Beitritt Syriens zur Chemiewaffenkonvention und die Vernichtung der syrischen Bestände und Produktionseinrichtungen unter Kontrolle der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) abgewendet werden konnte. Allerdings kommt es seit dem in Syrien weiterhin zu Einsätzen von Chemiewaffen. Die Kriegsparteien schieben sich regelmäßig gegenseitig die Verantwortung hierfür zu. Im April 2017 nahm die Regierung der USA einen solchen Chemiewaffeneinsatz zum Anlass für einen massiven Luftangriff auf Stellungen und Einrichtungen der Syrischen Nationalarmee ohne die Ergebnisse der angelaufenen Untersuchungen abzuwarten. Schon im Vorfeld der angekündigten Rückeroberung von Idlib, der letzten großen von islamistischen Kräften gehaltenen Region durch die Syrische Regierung wurden auch im Deutschen Bundestag Optionen militärischen Eingreifens erörtert, falls es dort erneut zum Einsatz von Chemiewaffen kommen sollte. Dabei wird unterstellt, dass Urheber für eine solche völkerrechtswidrige Kriegsführung allein die syrische Regierung sein könne. Eine Eskalation des Konflikts mit deutscher militärischer Beteiligung ist somit nicht ausgeschlossen.

Wir möchten aus diesem Anlass der Frage nachgehen, welche Möglichkeiten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) und der UNO zur Verfügung stehen, um einen Chemiewaffeneinsatz zuverlässig zu untersuchen und welche völkerrechtlichen Konsequenzen aus den Untersuchungs-ergebnissen zu ziehen sind.

In unserer öffentlichen Veranstaltung möchten wir einerseits auf die technische Arbeit der OPCW und auf das Kontroll- und Sanktionsregime der Chemiewaffenkonvention eingehen. Was ist die OPCW? Wie werden Fakten ermittelt? Welche Rückschlüsse auf Täterschaft lassen sich anhand von chemischen Stoffen herstellen? Andererseits wird eine rechtliche Darstellung und Bewertung der Geschehnisse vorgenommen. In welchen Rechtsrahmen ist die OPCW eingebunden? Was darf die internationale Staatengemeinschaft tun, sobald die OPCW einen Einsatz giftiger Chemikalien festgestellt hat? Zur Diskussion dieser Fragen haben wir folgende Experten eingeladen:

Jan van Aken (ehem. UN Biowaffeninspekteur, DIE LINKE) ǀ Botschafterin Susanne Baumann,  Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle sowie Leiterin der Abteilung für internationale Ordnung, Vereinte Nationen und Rüstungskontrolle, Auswärtiges Amt  (angefragt) ǀ Gerhard Baisch (IALANA) ǀ NN (Amnesty International Deutschland) (angefragt)
Moderation: Otto Jäckel (IALANA)

Categories:

Weltkulturerbe, Milieuschutz-Plus oder Alles muss raus?

15.10.2018
15.11.2018, 18:00 Uhr - 15.11.2018, 21:30 Uhr

Die Folgen von Gentrifizierung, Touristifizierung und die darauf folgende Finanzialisierung, fehlende rechtliche Rahmenbedingungen und wirksame Schutzinstrumente setzen zahlreiche Nachbarschaften in Berlin unter Druck. Neben den Wohnmieter*innen sind vor allem auch Gewerbemieter*innen existentiell betroffen.

Die kleingewerblichen Betriebe, Geschäfte, Läden, lokalen Dienstleistung, Nahversorgung aber auch soziale Einrichtungen werden durch die bestehenden Instrumente wie Milieuschutzverordnungen oder die sogenannte Mietpreisbremse nicht abgedeckt und bedürfen deshalb dringend erweiterter Absicherungsmöglichkeiten.

Ausgehend von einem Atlas der Nachbarschaften im Wrangelkiez und einem Manifest zum Schutz lokaler Gewerbemieter*innen wollen wir in ein einem offenen Forum die Ergebnisse einer Werkstatt zu Gewerberäumen in Berlin-Kreuzberg (Reichenberger Straße, Oranienstraße und Bergmannstraße) diskutieren.

Im Forum öffnet sich der Raum für eine breite Diskussion des Manifests, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Teilnahme kostenfrei, Anmeldung erforderlich HIER


PROGRAMM

18h00 Keynote: Meike Schalk, Associate Professor of Urban Studies and Urban Theory, KTH Stockholm

19h30 Manifest - Verlesung: Gewerberäume als Orte des Gemeinschaffens

20h00 Offenes Forum: Kommentare, Statements und Diskussion

Eine Veranstaltung im Rahmen des Heinrich-Böll-Stiftungsverbundprojektes 2019 "Shared Spaces" in Kooperation zwischen

+ Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
+ NaGe: lokales Netzwerk von Nachbarschaften und Gewerbetreibenden Berlin
+ CUD: Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung der TU Berlin
+ IHK: Industrie- und Handelskammer Berlin (angefragt)

Initiatorinnen: Nada Bretfeld (Netzwerkstelle Wrangelkiez), Anna Heilgemeir, Dagmar Pelger (CUD, TU Berlin)

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

Die Normalisierung von außergerichtlichen Hinrichtungen auf den Philippinen

15.10.2018
31.10.2018, 19:00 Uhr - 31.10.2018, 21:30 Uhr

Im Mai 2017 gewann Rodrigo Duterte die Philippinischen Präsidentschaftswahlen mit einem erdrutscharitgen Sieg, nachdem er die vollständige Ausrottung von Drogen zu seinem zentralen Wahlkampfversprechen gemacht hatte. Seit seinem Amtsantritt hat Duterte einen ‚Krieg gegen Drogen‘ ausgerufen, für den jedes Mittel recht scheint, selbst wenn staatliche Akteure hierfür Gewalt anwenden müssen. Laut Human Rights Watch sind in diesem ‚Krieg gegen Drogen‘ bis Januar 2018 bereits über 12.000 Menschen außergerichtlich hingerichtet worden. Bei den Opfern handelt es sich um mutmaßliche Drogenkonsumenten und Dealer, welche meist aus armen Familien stammen, die in den urbanen Zentren des Landes leben. Schätzungsweise 4.000 dieser Fälle können Polizeieinsätzen zugeschrieben werden, der Rest geht auf das Konto von ‚nicht identifizierten Bewaffneten‘. Derartige Tötungen führen zu keinerlei polizeilichen Ermittlungen. Auch ermuntert Präsident Duterte in öffentlichen Äußerungen brutale Polizeigewalt, so dass naheliegt, dass Hinrichtungen offiziell geduldet werden. Während nationale und internationale Menschenrechtsaktivist*innen Alarm schlagen, gilt Duterte unter weiten Teilen der Bevölkerung weiterhin als populär. Nur langsam regt sich eine zivilgesellschaftlich verankerte Protestbewegung, doch hat diese in den letzten Monaten zunehmend an Kraft gewonnen, während Dutertes Popularität zu bröckeln scheint.

Der Fotograf Raffy Lerma hat seine Arbeit den Opfern dieser gewalttätigen Politik gewidmet, um der Enthumanisierung der Opfer etwas entgegenzusetzen und dem Leid der Hinterbliebenen eine Stimme zu verleihen. Als "Nachtschichtgruppe" dokumentiert er gemeinsam mit anderen Fotojournalisten die die Morde. Mit der Veröffentlichung ihrer Bilder interveniert die Gruppe in den öffentlichen Diskurs und verlangt Rechenschaft für die unzähligen außergerichtlichen Hinrichtungen. In seinem Vortrag wird Raffy von dieser Arbeit berichten und einige seiner Fotografien mit den Geschichten dahinter vorstellen.

Zum Referent:

Raffy Lerma arbeitet als Fotograf in der philippinischen Hauptstadt Manila. Nachdem er zwölf Jahre als nachrichtenfotograf in der täglichen Berichterstattung für den Philippine Daily Inquirer tätig war, arbeitet er inzwischen als unabhängiger Fotograf und dokumentiert die Opfer des philippinischen "Drogenkriegs".

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit Flüsterübersetzung ins Deutsche statt. Sie wird in Kooperation mit der Philippine Studies Series Berlin durchgeführt.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

Umkämpfte Visionen: Wohnen und Teilhabe in der Megastadt Jakarta

15.10.2018
25.10.2018, 19:00 Uhr - 25.10.2018, 21:30 Uhr

Mit etwa 30 Millionen Einwohnern ist der Großraum Jakarta der zweitgrößte Ballungsraum weltweit, und der Bevölkerungszuwachs setzt sich fort. Die Hauptstadt Indonesiens soll zum Aushängeschild des aufstrebenden Schwellenlands werden, Stadtplanung wird zunehmend auf eine expandierende Mittelschicht zugeschnitten. Aktuelle stadtpolitische Auseinandersetzungen nehmen die Räumungen informeller oder semi-formeller Wohnviertel der ärmeren Bevölkerung (Kampung) zum Ausgangpunkt, denen je nach legalem Status eine Umsiedlung in "moderne" Mietshäuserblöcke angeboten wird. Einige dieser Nachbarschaften haben jahrelangen Widerstand organisiert und gemeinsam mit lokalen Community-Aktivist*innen und Community-Architekt*innen alternative Konzepte zur Erneuerung ihrer Nachbarschaften entworfen.

Im Vortrag werden zwei Beispiele vorgestellt, wie sich Bewohner*innen gemeinsam mit Aktivist*innen des Urban Poor Consortium (UPC) einer Räumung widersetzen konnten. Das Kampung Tongkol sollte bereits im Jahr 2015 geräumt werden, doch wehren sich dessen Bewohner*innen bis heute erfolgreich. Als Gegenvision zu einem Abriss der einfachen Häuser und einer Umsiedlung der langjährigen Bewohner*innen errichteten Aktivist*innen ein neuartiges Beispielhaus, das sowohl den Vorgaben der Stadtverwaltung als auch den Vorstellungen der Bewohner*innen entspricht. Ähnlich innovative Umbauten folgten, so dass das Kampung Tongkol ganz konkret aufzeigt wie neue Stadtkonzepte aussehen können. Anders erging es den Bewohner*innen des Kampung Akuarium. Sie wurden 2016 geräumt, doch halten Anwohner*innen und Aktivist*innen das Gebiet seitdem weiter besetzt. Durch intensive Kampagne-Arbeit konnten sie erwirken, dass die Stadtverwaltung einige behelfsmäßige Bauten wiedererrichtete. Langfristig sollen auch hier amtlich genehmigten Wohnbauten entstehen, die in einem partizipativen Prozess von Community-Architekt*innen entworfen wurden.

Referent: Mark Philip Stadler promoviert an der Universität Kopenhagen über urbane Armut in Jakarta und darauf bezogene Formen von Selbstorganisierung und Aktivismus. Über zahlreiche Forschungs- und Praktikaufenthalte hat er sich intensiv mit den Themen Zivilgesellschaft, Soziale Bewegungen und Islam in Indonesien befasst.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

Rote Zone: "Der Untertan"

12.10.2018
25.10.2018, 17:00 Uhr - 25.10.2018, 20:00 Uhr

„Der Untertan“ (Wolfgang Staudte, DDR, 1951, 109 Min., DEFA, deutsch) - ein Film nach dem Buch von Heinrich Mann

Der Fabrikantensohn Diederich Heßling ist das Musterbeispiels eines autoritären Charakters. Beim Militär, in der Burschenschaft oder als Politiker buckelt er gegenüber den Autoritäten , um bei jeder sich bietenden Gelegenheit nach unten zu treten.

Die Romanvorlage zum Film schrieb Heinrich Mann zwischen 1906 und 1914. Dann begann der Erste Weltkrieg und das Buch fiel der Zensur zum Opfer. Nach dem Krieg wurde es zum Bestseller.
Heute könnte man sagen, dass Mann mit dem Buch einen satirischen Erklärungsansatz für den Rechtsruck der damaligen Gesellschaft liefern wollte.

1951 entstand der Film dicht an der Romanvorlage. Während der Film weltweit gefeiert wurde, reagierte die Bundesrepublik Deutschland auf ihn mit Zensur. Der Spiegel schrieb damals, der Film sei geeignet, „in der westlichen Welt Stimmung gegen Deutschland und damit gegen die Aufrüstung der Bundesrepublik zu machen.“

Wir zeigen den Film in einer Zeit eines neuen Rechtsentwicklung, denn es soll gelacht werden. Der Untertans Heßling tut dazu seinen Teil und mit einem Lachen werden wir gewinnen.

Ab 19 Uhr: Kneipe
Um 20 Uhr: Veranstaltungsbeginn

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Categories:

Bündnis "Don't Nuke the Climate" auf der UN-Klimakonferenz COP24

12.10.2018
03.12.2018, 11:53 Uhr - 14.12.2018

Coalition Don't Nuke the Climate: run-up to Katowice

With our coalition we campaign against the idea that nuclear is part of the solution to combat climate change. We are now preparing for Katowice, Poland, December 2018. Please check our coalition website for an overview and updates 

https://www.wiseinternational.org/campaign

http://www.dont-nuke-the-climate.org/

 

Categories:

Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!

12.10.2018
01.12.2018, 11:48 Uhr - 01.12.2018, 16:00 Uhr

► 01.12.18 | 12 Uhr | Köln, Deutzer Werft & Berlin, Kanzleramt 

• Demonstration: Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!

Tempo machen beim Kohleausstieg!

Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Während die Welt im polnischen Kattowitz über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt.

Und die Zeit drängt. Der Hitzesommer 2018 hat uns erneut bewusst gemacht: Der Klimawandel erhöht die Zahl extremer Wetterereignisse schon heute. Immer mehr Waldbrände und Hitzewellen, lang anhaltende Dürren, Überschwemmungen und Missernten sind die Folge. Im Globalen Süden sind die Folgen der Klimakrise besonders verheerend: Sie verschärfen Hunger und Armut und zwingen viele Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat. Wir müssen jetzt handeln, um die Erderhitzung zu stoppen und eine ungebremste Klimakatastrophe in der Zukunft zu verhindern - für uns alle und die kommenden Generationen. Als reiches Industrieland steht Deutschland besonders in der Verantwortung beim Klimaschutz voranzugehen und das Pariser Klimaabkommen konsequent umzusetzen. Das bedeutet auch, die ärmsten und verwundbarsten Länder im Kampf gegen den Klimawandel besonders zu unterstützen.

Doch die Große Koalition versagt beim Klimaschutz: Das Klimaschutzziel 2020? Aufgegeben. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien? Ausgebremst. Der Ausstieg aus der Kohle? Aufgeschoben. Die Bundesregierung, die in der internationalen Klimapolitik einmal Antreiberin war, droht endgültig zur Bremserin zu werden.

Das wollen und werden wir ändern. Zusammen mit vielen tausend Menschen. Am 1. Dezember in Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, und in Berlin, vor der Haustür der Bundesregierung. Wir rufen all den Verzagten in der Bundesregierung und der Kohlekommission zu: Wir müssen die weitere Erderhitzung stoppen und dafür den sozialverträglichen Kohleausstieg schnell und kraftvoll beginnen!

Die zentralen Forderungen der Demonstrationen sind:

• Das Pariser Klimaabkommen umsetzen: Klimaziele verschärfen und faire Unterstützung für arme und am stärksten von den Folgen betroffene Länder im Kampf gegen den Klimawandel.

• Die Hälfte der Kohlekraftwerkskapazitäten in Deutschland abschalten – und zwar so schnell, dass das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 noch erreicht wird.

• Ein gesetzlicher Fahrplan für einen schnellen Kohleausstieg ,mit dem das Pariser Klima-Abkommen und die nationalen Klimaziele eingehalten werden.

• Der sofortige Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und -erweiterungen.

• Die zielgerichtete Unterstützung der Beschäftigten und eines sozialökologischen Strukturwandelprozesses in den betroffenen Kohle-Regionen.

Der Aufruf und alle wichtigen Infos online: http://www.klima-kohle-demo.de/aufruf/

Die Demos beginnen zeitgleich um 12 Uhr in Köln und Berlin:

• In Köln startet die Demo an der Deutzer Werft am Rheinufer, führt über die Brücke in die Altstadt und zurück.

• In Berlin verläuft die Demo-Route vom Kanzleramt über die Spree durch das Regierungsviertel zur Friedrichstraße und zurück.

Die Treffpunkte sind: 

• Deutzer Werft, 50679 Köln (Marsch zum Dom)

• Kanzleramt, Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin

Categories:

Lasst uns reden! Über die Überwachung von Versicherten

11.10.2018
05.11.2018, 19:30 Uhr - 05.11.2018, 22:00 Uhr

Alessandra Degiacomi

Über die Überwachung von Versicherten

Montag, 5. November, 19.30 Uhr
Theater Basel, Elisabethenstrasse 16, 4051 Basel

Die Diskussionsreihe zu aktuellen Abstimmungen und wichtigen tagespolitischen Themen. Lasst uns reden, denn auch Ihre Stimme zählt!

Gäste:

Martin Boltshauser, Verband von und für Menschen mit Behinderung «Procap», Leiter Rechtsdienst
Thomas Gächter, Professor für Staats- und Sozialversicherungsrecht, Universität Zürich
Dimitri Rougy, Mitinitiant des Referendums gegen die willkürliche Überwachung von Versicherten

Weitere Informationen und Tickets: www.theater-basel.ch/lasst-uns-reden

https://versicherungsspione-nein.ch/events/bern-lasst-uns-reden

 

Categories:

Öffentliche Informationsveranstaltung der Stadt Freiburg (Breisgau) zum AKW Fessenheim

11.10.2018
16.10.2018, 17:30 Uhr - 16.10.2018, 21:30 Uhr

Das Regierungspräsidum Freiburg und die Stadt Freiburg setzen sich seit Jahren für die Stilllegung des AKW Fessenheim ein...

https://fukushimanievergessen.files.wordpress.com/2018/09/infotermin-fessenheim-16-10-18.pdf

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2014 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE

leif2_web.jpg
  mehr...