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Updated: 4 hours 28 min ago

openTransfer CAMP in Frankfurt

11.02.2019
30.03.2019, 10:00 Uhr - 30.03.2019, 17:00 Uhr

In der Rhein-Main-Region gibt es zahlreiche spannende Ideen, Projekte und Vernetzungsaktivitäten. Nach 5 Jahren ist das openTransfer CAMP deshalb zurück in Frankfurt. Unter dem Motto „Gutes einfach verbreiten“ wollen wir euch den Raum zu geben, euch im Barcamp-Format zu vernetzen und euer Wissen direkt auszutauschen. Denn egal ob ihr lokal aktiv seid oder ob eure Idee in ganz Deutschland wirken soll, von den Erfahrungen anderer könnt ihr profitieren, um euer Projekt wachsen zu lassen und mehr Menschen zu erreichen.

Warum solltet ihr zum openTransfer CAMP kommen?

Ob ehrenamtlich engagiert, hauptamtlich in Non-Profit, Verein oder Social Startup oder bloggend – wenn ihr euch mit eurer Arbeit für gemeinnützige Zwecke einsetzt, seid ihr hier richtig.
Der Tag bietet euch die Chance, euch über das auszutauschen, was euch wirklich interessiert und beschäftigt: Fundraisingstrategien, Tools für die interne Kommunikation, Finden geeigneter Partner, Aufbau eines Social Franchise, Erfolgsfaktoren bundesweiter Projekte, Prozessoptimierung, Finanzierung von Projekttransfer, Wissensmanagement, Motivation von Ehrenamtlichen,… sind nur einige Beispiele für mögliche Themen auf dem Barcamp.

Die Anmeldung ist kostenlos unter: https://opentransfer.de/event/opentransfer-camp-in-frankfurt/

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Frauen und Wirtschaft: Der lange Weg in die Führungsetagen

11.02.2019
07.03.2019, 16:00 Uhr - 07.03.2019, 21:30 Uhr

Deutschland 2019: Der Gender Pay Gap steht seit den 1990ern unverändert bei circa 21% und Frauen sind in Vorständen und dem Management großer Unternehmen weiterhin unterrepräsentiert. Es wird schnell sichtbar: Von Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt sind wir weiterhin weit entfernt. Nichtsdestotrotz sind Frauen bereits einen langen Weg gegangen, um diejenigen Freiheiten zu erkämpfen, die ihnen heute eine ökonomisch selbständigere Lebens- und Arbeitsweise ermöglichen. Wohlwissend, dass der Kampf noch lange nicht ausgefochten ist, wird es in uns in dieser Veranstaltung um diesen Weg gehen.

Der Workshop bietet einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt von Frauen in Deutschland seit dem
19. Jahrhundert bis heute. Wir wollen gemeinsam aufarbeiten, wofür Frauen im 19. und 20. Jahrhundert gekämpft und was sie für spätere Generationen erstritten haben.

Welche Forderungen durchziehen die Jahrhunderte und welche kommen neu hinzu?
Welche Wendepunkte gab es im Kampf um ökonomische Selbstbestimmung?
Was können wir von diesen Kämpfen lernen?
Wie lässt sich auf Basis der Geschichte die aktuelle Lage von Frauen besser verstehen und einordnen?

Zuletzt wollen wir gemeinsam nachdenken, welche weiteren Schritte und Kämpfe noch vor uns liegen.

Workshopleitung:
Paula Haufe und Theresa Neef sind Mitglieder der studentischen Initiative „Was ist Ökonomie?“. Die Initiative arbeitet an interdisziplinären und alternativen ökonomischen Fragestellungen. Paula studiert Globale Politische Ökonomie und Entwicklung im Master in Kassel. Theresa promoviert an der FU Berlin zu ökonomischer Ungleichheit.

Anmeldung hier

Finanziert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Zur Geschichte der Mieter_innenkämpfe in Berlin - und was wir daraus lernen können

10.02.2019
12.02.2019, 20:00 Uhr - 12.02.2019, 23:00 Uhr

Eine Buch-Vorstellung mit Autor_innen und dem Herausgeber des kürzlich im Bertz + Fischer Verlag erschienenen Buchs "Mieterkämpfe - Vom Kaiserreich bis heute“.
Wohnungsnot, explodierende Mieten und die Verdrängung von MieterInnen sind brennende Themen unserer Zeit – genauso wie der andauernde Protest dagegen. Doch dass MieterInnen auf die Straße gehen und Widerstand gegen Hauseigentümer, Investoren und eine unsoziale Wohnungspolitik leisten, ist nicht neu. Zahlreiche der meist vergessenen Kämpfe stellen uns die AutorInnen des Buches vor: Neben den legendären Blumenstraßenkrawallen 1872 und den Mietstreiks der Weimarer Republik wird der Widerstand gegen die Sanierungspolitik West-Berlins und die Aufhebung der Mietpreisbindung thematisiert. Geschildert werden auch die Kämpfe migrantischer MieterInnen und der BewohnerInnen von Großsiedlungen um menschenwürdige Wohnverhältnisse. Vom sogenannten Schwarzwohnen in der DDR, den Hausbesetzungen der 1980er und 90er Jahre und den Wir-bleiben-Alle-Kampagnen der Wendezeit wird der Bogen geschlagen bis in die Gegenwart. Das Buch nimmt eine historische Spur auf, die Berlin bis heute prägt. Es erläutert Zusammenhänge und stellt Gegenwartsbezüge her: Was waren die konkreten Anlässe und Hintergründe? Wer die Akteure und was ihre Motive? Und was lässt sich aus den Kämpfen vergangener Jahrzehnte lernen?

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Der 8.-März-Krimi: "Die zweite Welt"

08.02.2019
08.03.2019, 19:00 Uhr - 08.03.2019, 21:00 Uhr

Ein kriminell feministischer Abendauftakt mit kämpferischer Romanlektüre, Anekdoten und Gespräch.

Mit dem Slogan „Lesen statt putzen“ holte Ariadne vor 30 Jahren die ersten feministischen Krimis ins Land und bringt bis heute radikale Noir- und Kriminalliteratur von Frauen: knallharte Detektivinnen, linke Wirtschaftskrimis, historische und aktuelle Politthriller aus aller Frauen Länder, Lesbenkrimis und kühne Genre-Grenzgängerinnen. Argument/Ariadne, der linke Indieverlag im Karoviertel, hat sich die kulturelle Einmischung auf die Fahnen geschrieben und sieht Krimis als Fenster zur Welt, die spannend von dunkler Wirklichkeit erzählen und Herrschaft und Gewalt sichtbar machen.

Zum Frauentag 2019 erzählt die Verlegerin und Übersetzerin Else Laudan von drei Dekaden politischer Literaturarbeit und Spracharbeit, vom feministischen Autorinnennetzwerk Herland, vom Kampf um die Sichtbarkeit der Frauen in der Kultur. Und liest vor: aus dem Ariadne Programm, vor allem aber aus dem brandneuen Frauentagskrimi DIE ZWEITE WELT von Christine Lehmann, der am 8. März 2019 spielt!

8. März 2019 | Einlass 18:30 Uhr | Beginn 19 Uhr |
Gängeviertel/Fabrique, 4. Stock, Valentinskamp 34a, Hamburg (Nächste U-Bahn: Gänsemarkt)
Eintritt frei, Barrierefrei mit Aufzug.
www.argument.de

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Der 8.-März-Krimi: "Die zweite Welt"

08.02.2019
08.03.2019, 19:00 Uhr - 08.03.2019, 21:00 Uhr

Ein kriminell feministischer Abendauftakt mit kämpferischer Romanlektüre, Anekdoten und Gespräch.

Mit dem Slogan „Lesen statt putzen“ holte Ariadne vor 30 Jahren die ersten feministischen Krimis ins Land und bringt bis heute radikale Noir- und Kriminalliteratur von Frauen: knallharte Detektivinnen, linke Wirtschaftskrimis, historische und aktuelle Politthriller aus aller Frauen Länder, Lesbenkrimis und kühne Genre-Grenzgängerinnen. Argument/Ariadne, der linke Indieverlag im Karoviertel, hat sich die kulturelle Einmischung auf die Fahnen geschrieben und sieht Krimis als Fenster zur Welt, die spannend von dunkler Wirklichkeit erzählen und Herrschaft und Gewalt sichtbar machen.

Zum Frauentag 2019 erzählt die Verlegerin und Übersetzerin Else Laudan von drei Dekaden politischer Literaturarbeit und Spracharbeit, vom feministischen Autorinnennetzwerk Herland, vom Kampf um die Sichtbarkeit der Frauen in der Kultur. Und liest vor: aus dem Ariadne Programm, vor allem aber aus dem brandneuen Frauentagskrimi DIE ZWEITE WELT von Christine Lehmann, der am 8. März 2019 spielt!

8. März 2019 | Einlass 18:30 Uhr | Beginn 19 Uhr |
Gängeviertel/Fabrique, 4. Stock, Valentinskamp 34a, Hamburg (Nächste U-Bahn: Gänsemarkt)
Eintritt frei, Barrierefrei mit Aufzug.
www.argument.de

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Hoffnung in nicht-revolutionären Zeiten: Hiobs Aufschrei gegen Gott und die Welt

08.02.2019
20.02.2019, 19:00 Uhr - 20.02.2019, 21:00 Uhr

Dick Boer liest aus »Wenn nichts mehr stimmt... Hiob rettet den NAMEN«

Was tun in einer Zeit, in der jede Perspektive auf radikale Veränderung zum Guten abhanden gekommen ist? Sollen wir uns mit der Welt, wie sie ist, einfach abfinden? Oder bleiben wir beim Protest gegen eine verkehrte Welt, auch wenn wir damit rechnen müssen, dass es umsonst ist? Eine Antwortsuche im Buch Hiob.

Dick Boers Auslegung des Buches Hiob ist eine Anleitung zur politischen Trauerarbeit und macht gleichzeitig Mut in einer Zeit, in der die Versuchung groß ist zu glauben, es sei doch alles vergebens.

Dick Boer, geb. 1939, ist niederländischer Theologe. Er war an der Universität Amsterdam Dozent für ›Geschichte der Theologie im 19. und 20. Jahrhundert‹. Bis zu ihrer Auflösung (1991) war er Mitglied der kommunistischen Partei der Niederlande (CPN) und aktiv in der Bewegung ›Christen für den Sozialismus‹. 1984–1990 war er als Pfarrer in der DDR tätig. Er gehört zum wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift ›Das Argument‹.


An die Lesung schließt sich ein Gespräch an mit:
Dick Boer, Amsterdam
Emily Laquer, Argument Verlag
Ulrich Hentschel, Pastor i. R.

Mittwoch, 20.2.2019 um 19 Uhr im Gemeindesaal, Christuskirche Eimsbüttel, U-Bahn: Christuskirche. Eintritt Frei


»Wenn nichts mehr stimmt … Hiob rettet den NAMEN« ist im Februar 2019 in Kooperation
mit Edition ITP Kompass im Argument Verlag erschienen: www.argument.de
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Ev. Luth. KirchengemeindeHamburg-Eimsbüttel und der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg statt und wird durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg gefördert.

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Vorführung des Films "Chocolate de Paz"

07.02.2019
28.03.2019, 19:30 Uhr - 28.03.2019, 21:30 Uhr

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden. Der Film „Chocolate de Paz“ erzählt die Geschichte der Friedensgemeinde und zeigt, wie sie versucht, sich durch den Anbau von Kakao ein wenig Frieden und Freiheit zu „erkämpfen“. Seit 1999 wird die Gemeinde von pbi begleitet.

Anschließend Filmgespräch und Diskussion mit André Maukisch. Er war jahrelang in Kolumbien im Bereich der Zivilen Konfliktbearbeitung tätig. Seit 2016 ist er als Berater für Advocacy-Arbeit unter anderem zum Thema Kolumbien/kolumbianischer Friedensprozess tätig.

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Kölibri Küchenkonzert

06.02.2019
22.02.2019, 19:30 Uhr - 22.02.2019

Oladi Naht (Elektro/Singersongwriterin)

Oladi Naht entwickelt ihr elektronisches Singer-Songwriting mit Keyboard, Loopstation und deutschen texten. Sie mag Synthesizer, die Neue Deutsche Welle und Hip Hop.
Seit früher Jugend in verschiedensten Zusammenhängen mit Ton und Bühne beschäftigt, fand sie vor zwei Jahren schließlich zu ihrem ersten eigenen Musikprojekt

Yu n´Zu (Jazz/Pop/Orientalisch)

Das Publikum erwartet intelligente, kreative, experimentelle Musik, die Emotionen weckt und mühelos Verbindungen schafft zwischen Jazz, Pop, orientalischen Rhythmen und Melodien und sogar Schlager. Es schimmert, flirrt, funkelt mit iener klaren Altsstimme, mehrstimmigem Gesang, Body und Vocal Percussion, virtuosem Klavierpiel. Von schwedisch bis türkisch - wer Überaschungen mag, wird es genießen.
http://www.yu-n-zu.de/

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Das KÖLIBRI KÜCHENKONZERT kocht nicht sein eigenes Süppchen

Als soziokulturelles Projekt möchten wir mit dem Kölibri Küchenkonzert eine offene Struktur schaffen, um gemeinsam und unkommerziell Kultur zu gestalten.

Seit Mai 2012 spielen jeden letzten Freitag im Monat wechselnde Bands und Solo-Künstler_innen aus Hamburg und Übersee in der Küche des KÖLIBRI Cafés „für die Kochmütze“. Parallel kochen wir für alle ein leckeres vegetarisches Essen aus überwiegend biologischen Zutaten. Der Eintritt ist frei, der Getränkeverkauf deckt unsere Unkosten. Die Speisen sowie die Gagen der Musiker finanzieren sich über Spenden „in die Kochmütze“. Wir kochen nicht unser eigenes Süppchen, Partizipation ist möglich und erwünscht! Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen das Küchenkonzert mitzugestalten, sei es um Musik zu machen, zu kochen, und oder bei der Organisation und der Dekoration zu helfen.

 

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Geschlecht und Klasse: Strategien der Befreiung. Andrea D'Atri in Berlin

06.02.2019
23.02.2019, 19:00 Uhr - 23.02.2019, 22:00 Uhr

SAMSTAG | 23. FEBRUAR | 19 UHR
BUCHVORSTELLUNG UND DISKUSSION

mit
Andrea D'Atri, argentinische Feministin und Autorin
Lilly Schön, Übersetzerin des Buches
Narges Nassimi, Gründerin von Brot und Rosen Deutschland
und Aktivistinnen aus Betrieben

+++++++

Weltweit entsteht eine neue Frauenbewegung: Massenmobilisierungen und Streiks gegen Gewalt und Feminizide, für das Recht auf Abtreibung, für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit bringen Millionen auf die Straße. Auch in Deutschland gewinnt die Frauenbewegung mit dem Aufruf zu einem Frauenstreik am 8. März an Fahrt, inspiriert unter anderem von der Frauenbewegung in Argentinien.

Frauen sind besonders von Prekarisierung betroffen: Outsourcing, Leiharbeit, Befristung treffen überproportional stark Frauen. Gerade diese Themen sind in Berlin in den vergangenen Jahren zentrale Konfliktpunkte bei Arbeitskämpfen gewesen – nicht selten auch im Verantwortungsbereich des Landes Berlin.

Die Frauenbewegung greift immer stärker auf traditionelle Methoden der Arbeiter*innenbewegung zurück, um die Gesellschaft ins Wanken zu bringen. Da die globale Arbeiter*innenklasse heute so weiblich ist wie nie zuvor, kommt den Frauen in ihrer Reihe in den gemeinsamen Kämpfen gegen Ausbeutung und Unterdrückung eine zentrale Rolle zu.

Was ist die Verbindung zwischen Klasse und Geschlecht, zwischen Ausbeutung und Unterdrückung? Und welche Strategien braucht die neu bzw. wiederentstehende Frauenbewegung, um Kapitailsmus und Patriarchat gemeinsam anzugreifen?

Diese Frage wollen wir am 23. Februar in Berlin gemeinsam mit der argentinischen Feministin und Marxistin Andrea D'Atri diskutieren. Ihr Buch "Brot und Rosen. Geschlecht und Klasse im Kapitalismus" (auf deutsch übersetzt von Lilly Schön) zur Einführung in die Geschichte der sozialistischen Frauenbewegung und die Debatten des Feminismus heute erscheint im Februar im traditionsreichen Argument Verlag.

Bei der Veranstaltung werden wir auch über die konkreten Herausforderungen einer Frauenbewegung in Deutschland diskutieren: Mit Narges Nassimi – eine Anführerin der in Deutschland neuen, sozialistisch-feministischen Gruppe Brot und Rosen – und mit betrieblichen Aktivistinnen aus Berliner Arbeitskämpfen und Aktivistinnen des Frauen*streiks.

+++++++

Zum Buch:

Andrea D’Atri: Brot und Rosen. Geschlecht und Klasse im Kapitalismus. Deutsch von Lilly Schön.
Hamburg: Argument, Februar 2019. ca. 250 S., broschiert, ca. 15€.
Vorbestellungen unter: info@klassegegenklasse.org. Das Buch wird auch bei der Veranstaltung zu kaufen sein.

+++++++

SAMSTAG | 23. FEBRUAR | 19 UHR
VIERTE WELT | KOTTBUSSER TOR | ADALBERTSTR. 96
Google Maps
Mehr Infos
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Geschlecht und Klasse: Strategien der Befreiung. Andrea D'Atri in Berlin

06.02.2019
23.02.2019, 19:00 Uhr - 23.02.2019, 22:00 Uhr

SAMSTAG | 23. FEBRUAR | 19 UHR
BUCHVORSTELLUNG UND DISKUSSION

mit
Andrea D'Atri, argentinische Feministin und Autorin
Lilly Schön, Übersetzerin des Buches
Narges Nassimi, Gründerin von Brot und Rosen Deutschland
und Aktivistinnen aus Betrieben

+++++++

Weltweit entsteht eine neue Frauenbewegung: Massenmobilisierungen und Streiks gegen Gewalt und Feminizide, für das Recht auf Abtreibung, für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit bringen Millionen auf die Straße. Auch in Deutschland gewinnt die Frauenbewegung mit dem Aufruf zu einem Frauenstreik am 8. März an Fahrt, inspiriert unter anderem von der Frauenbewegung in Argentinien.

Frauen sind besonders von Prekarisierung betroffen: Outsourcing, Leiharbeit, Befristung treffen überproportional stark Frauen. Gerade diese Themen sind in Berlin in den vergangenen Jahren zentrale Konfliktpunkte bei Arbeitskämpfen gewesen – nicht selten auch im Verantwortungsbereich des Landes Berlin.

Die Frauenbewegung greift immer stärker auf traditionelle Methoden der Arbeiter*innenbewegung zurück, um die Gesellschaft ins Wanken zu bringen. Da die globale Arbeiter*innenklasse heute so weiblich ist wie nie zuvor, kommt den Frauen in ihrer Reihe in den gemeinsamen Kämpfen gegen Ausbeutung und Unterdrückung eine zentrale Rolle zu.

Was ist die Verbindung zwischen Klasse und Geschlecht, zwischen Ausbeutung und Unterdrückung? Und welche Strategien braucht die neu bzw. wiederentstehende Frauenbewegung, um Kapitailsmus und Patriarchat gemeinsam anzugreifen?

Diese Frage wollen wir am 23. Februar in Berlin gemeinsam mit der argentinischen Feministin und Marxistin Andrea D'Atri diskutieren. Ihr Buch "Brot und Rosen. Geschlecht und Klasse im Kapitalismus" (auf deutsch übersetzt von Lilly Schön) zur Einführung in die Geschichte der sozialistischen Frauenbewegung und die Debatten des Feminismus heute erscheint im Februar im traditionsreichen Argument Verlag.

Bei der Veranstaltung werden wir auch über die konkreten Herausforderungen einer Frauenbewegung in Deutschland diskutieren: Mit Narges Nassimi – eine Anführerin der in Deutschland neuen, sozialistisch-feministischen Gruppe Brot und Rosen – und mit betrieblichen Aktivistinnen aus Berliner Arbeitskämpfen und Aktivistinnen des Frauen*streiks.

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Zum Buch:

Andrea D’Atri: Brot und Rosen. Geschlecht und Klasse im Kapitalismus. Deutsch von Lilly Schön.
Hamburg: Argument, Februar 2019. ca. 250 S., broschiert, ca. 15€.
Vorbestellungen unter: info@klassegegenklasse.org. Das Buch wird auch bei der Veranstaltung zu kaufen sein.

+++++++

SAMSTAG | 23. FEBRUAR | 19 UHR
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Trainingsworkshop „Bewusst Weiß-Sein“ mit Lawrence Oduro-Sarpong

06.02.2019
09.02.2019, 10:00 Uhr - 10.02.2019, 16:00 Uhr

In diesem Workshop geht es darum, das eigene Weißsein wahrzunehmen und sich die Bedeutung dessen bewusst zu machen. 

Weißsein ist mit Privilegien verbunden, die meist nicht als solche wahrgenommen oder empfunden werden. Weißsein ist eine unmarkierte Position, von der aus Andere beschrieben, markiert und bewertet werden.

Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, ein Bewusstsein für dieses Phänomen zu entwickeln und mit einem Prozess der Dekolonialisierung des weißen Selbst zu beginnen oder ihn voranzutreiben. Das Ganze läuft interaktiv ab und Provokationen gibt es reichlich. Es ist fast unmöglich sich dabei zu langweilen, und viel Freude dabei werden die Teilnehmenden haben, denen Selbstreflexion und Menschlichkeit etwas bedeutet.

Die Workshopsprachen werden sowohl Deutsch als auch Englisch sein.

Sollten Sie eine Teilnahmebescheinigung benötigen, erstellen wir die gerne für Sie!

Der Trainer: Lawrence Oduro-Sarpong,

geboren und aufgewachsen in Ghana, ist interkultureller, Diversity-, Anti-Rassismus- und Konflikttrainer, Mediator, Coach, Supervisor und Prozessbegleiter.

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Trainingsworkshop „Bewusst Weiß-Sein“ mit Lawrence Oduro-Sarpong

06.02.2019
09.02.2019, 10:00 Uhr - 10.02.2019, 16:00 Uhr

In diesem Workshop geht es darum, das eigene Weißsein wahrzunehmen und sich die Bedeutung dessen bewusst zu machen. 

Weißsein ist mit Privilegien verbunden, die meist nicht als solche wahrgenommen oder empfunden werden. Weißsein ist eine unmarkierte Position, von der aus Andere beschrieben, markiert und bewertet werden.

Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, ein Bewusstsein für dieses Phänomen zu entwickeln und mit einem Prozess der Dekolonialisierung des weißen Selbst zu beginnen oder ihn voranzutreiben. Das Ganze läuft interaktiv ab und Provokationen gibt es reichlich. Es ist fast unmöglich sich dabei zu langweilen, und viel Freude dabei werden die Teilnehmenden haben, denen Selbstreflexion und Menschlichkeit etwas bedeutet.

Die Workshopsprachen werden sowohl Deutsch als auch Englisch sein.

Sollten Sie eine Teilnahmebescheinigung benötigen, erstellen wir die gerne für Sie!

Der Trainer: Lawrence Oduro-Sarpong,

geboren und aufgewachsen in Ghana, ist interkultureller, Diversity-, Anti-Rassismus- und Konflikttrainer, Mediator, Coach, Supervisor und Prozessbegleiter.

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Film und Mensch – Spurensuche zu Ästhetik und Ethik im Kino

06.02.2019
14.03.2019, 17:30 Uhr - 14.03.2019, 21:00 Uhr

Jeder zweite Donnerstag im Monat, 17.30-21 Uhr

Filme beeinflussen unseren Weltzugang sowie die Produktion gesellschaftlicher Bilder und Vorstellungen. Das Seminar bietet einen filmphilosophischen und – wissenschaftlichen Blick auf den Film als potenzielles Medium der Vermittlung, was Menschsein bedeutet, von Werten und der Verbindung von Ethik und Ästhetik. Filme besitzen einen aufklärerischen Impuls, dem es gilt Aufmerksamkeit zu schenken. Wir laden Sie daher ein, mit uns ausgewählte Filme zu sichten und anschließend über die Macht, Moral und Manipulation des Kinos zu diskutieren.

Auf der Auswahlliste für 2019 stehen u.a.: A Zed & Two Noughts (Ein Z & zwei Nullen,1985), Dead Man (1995), Alphaville (Lemmy Caution gegen Alpha 60, 1965), Das weiße Band- Eine deutsche Kindergeschichte (2009)

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung an info@humanistische-akademie-bb.de 

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Humanistischer Lesekreis: "Der Andere" (Ryszard Kapuscinski)

06.02.2019
26.02.2019, 18:00 Uhr - 26.02.2019, 19:30 Uhr

Es gibt Bücher, die liest und diskutiert man aufgrund ihrer Komplexität und Reichhaltigkeit am besten gemeinsam. Der Lesekreis ist die Gelegenheit, genau dies mit selbst ausgewählten Büchern und Texten zu aktuellen humanistischen Themen zu tun: In angenehmer Atmosphäre und mit Genuss.

Am 26. Februar 2019 diskutieren wir "Der Andere" (Ryszard Kapuscinski, Suhrkamp 2008)

Die in dem Band "Der Andere" veröffentlichten Vorlesungen, die der polnische Journalist und Autor Kapuscinski im Jahr 2004 am Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen hielt, sind seinem großen Thema gewidmet: der Begegnung mit dem Anderen. Kapuscinski erläutert, welche Bedeutung dieser Begriff Emmanuel Lévinas’ für seine Arbeit hatte und erfüllt die philosophische Kategorie anhand seiner Erfahrungen als Reisender, Journalist und Publizist mit Leben.

Die Teilnahme ist kostenfrei. 

Wir bitten um Anmeldung an info@humanistische-akademie-bb.de

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Reihe Film und Mensch: ,,Wer hat Angst vor Virginia Woolf?''

06.02.2019
14.02.2019, 17:30 Uhr - 14.02.2019, 20:00 Uhr

Spurensuche zu Ästhetik und Ethik im Kino

Am 14.02. wenden wir uns - ausgerechnet am Valentinstag - zum ersten Termin der Reihe "Film und Mensch" in Film und Diskussion dem Klassiker "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" von 1966 zu, der in seiner Konzentration auf Konversation wie auch Lust am Wortgefecht bis heute unerreicht bleibt. Nach einer Einführung und gemeinsamer Sichtung möchten wir das Gespräch neben anderen Aspekten vor allem auf die Frage nach Sprache und Gewalt lenken.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung an info@humanistische-akademie-bb.de 

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Zur aktuellen Menschenrechtssituation in Brasilien – Vesper Menschenrechte aktuell

06.02.2019
28.02.2019, 19:00 Uhr - 28.02.2019, 21:30 Uhr

Polizeigewalt, Folter, katastrophale Haftbedingungen, Vertreibungen und Landraub gegenüber ethnischen Minderheiten, Diskriminierung und Übergriffe gegen die LGBTQ*-Community sowie eine hohe Mordrate prägen Brasilien seit Jahren.

Mit der Vereidigung des rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro hat diese Situation eine neue Brisanz erhalten. In martialischer Rhetorik hat Bolsonaro immer wieder deutlich gemacht, welche Verachtung er gegenüber der indigenen Bevölkerung, afro-brasilianischer Menschen, LGBTQ*-Menschen und politischen Gegner*innen hat. Offen hat er sich für Folter und Mord ausgesprochen. Bereits nach seinem Wahlsieg kam es zu Gewaltausbrüchen gegen Minderheiten. Als Präsident hat Bolsonaro ein hartes Vorgehen gegen Indigene und Umweltschützer*innen angekündigt. In seinen ersten Amtshandlungen hat er das Ministerium für Menschenrechte aufgelöst und die Zuständigkeit für die Territorien der indigenen Bevölkerung an das Landwirtschaftsministerium übertragen. Er kündigte an, die Waffengesetze zu lockern und die Polizei weiter zu militarisieren. Schwere Menschenrechtsverletzungen in der Folge sind zu befürchten.

Auf der Vesper sprechen wir über die aktuelle Situation und diskutieren Möglichkeiten, einzugreifen und mögliche Menschenrechtsverletzungen zu verhindern oder einzudämmen.

Sprecherinnen:

  • Uriara Maciel (Direktorin des Theaters der Unterdrückten, Anastácia Berlin)
  • Lea-Kristin Martin (Survival International)
  • Christian Russau (Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, KoBra – Kooperation Brasilien, Gegenströmung)

Die Veranstaltung ist auf englisch und deutsch.

Unter dem Motto “Menschenrechte aktuell” veranstalten die Humanistische Union e.V., die Internationale Liga für Menschenrechte, die Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation und die Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend.

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Demokratie, Transparenz, Ökologie und Partizipation bei den rekommunalisierten Berliner Wasserbetrieben - Eine Bestandsaufnahme

05.02.2019
05.02.2019, 19:00 Uhr - 05.02.2019

Demokratie, Transparenz, Ökologie und Partizipation bei den rekommunalisierten Berliner Wasserbetrieben -             Eine Bestandsaufnahme

Berliner Wasserrat, 5.2.2018

 

1.      „Demokratie und Transparenz bei den Berliner Wasserbetrieben“

Gerhard Seyfarth, Berliner Wassertisch,

Kurzvortrag mit Diskussion

 

2.      „Die Berliner Wasserbetriebe und die Ökonomie“

Gerlinde Schermer, Ökonomin, Berliner Wassertisch, Gründungsmitglied von „Aufstehen“, Kurzvortrag mit Diskussion

 

3.      „Berliner Grünpflege & Wassermanagement im Klimawandel“

Dr. Detlef Bimboes, Diplom-Biologe, Sprecher des SAK „Die Linke“, Mitglied von „Aufstehen“

Kurzvortrag mit Diskussion

 

4. „Partizipation: Der Berliner Wasserrat – Demokratisierung statt Ökonomisierung“ Ulrike von Wiesenau, im Vorstand des Freiburger Instituts für soziale Gegenwartsfragen, Gründungsmitglied von „Aufstehen“

 

 

Moderation: Karl Goebler

 

 

Die Berliner Wasserbetriebe, Anstalt öffentlichen Rechts (AÖR) sind Deutschlands größtes Unternehmen für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung.

Träger der BWB (AÖR) ist das Land Berlin. Seit 160 Jahren versorgen die BWB die Menschen in Berlin und in Teilen Brandenburgs mit Trinkwasser und behandeln ihr Abwasser. Den maßgeblichen Rechtsrahmen für die Berliner Wasserbetriebe bilden das Berliner Betriebe - Gesetz und die Wassertarifverordnung Berlin.


Zuständigkeiten: Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, hat nach der Geschäftsordnung des Senates die Rechtsaufsicht über die Berliner Wasserbetriebe AöR und die Berlinwasser Holding GmbH sowie den Aufsichtsratsvorsitz inne. Tarifgenehmigungsbehörde ist die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung


Nach dem erfolgreichen Volksentscheid am 13.2.2011 zum Wasservolksbegehren "Wir Berliner wollen unser Wasser zurück", organisiert vom "Berliner Wassertisch" trat das "Gesetz für die vollständige Offenlegung von Geheimverträgen zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe " am 4.3.2011 in Kraft.

In dessen Folge wurden die 1999 vom Land Berlin privatisierten Anteile an der explizit dafür geschaffenen Holding in den Jahren 2012 und 2013 von den Konzernen RWE (für 618 Mio. €) und Veolia (für 590 Mio. €) zurückgekauft.

Das Wasser und die Wasserbetriebe Berlin gehören den Berlinerinnen und Berlinern, sie fühlen sich auch nach dem erfolgreichen Berliner Wasser-Volksentscheid zuständig und wollen im Kernbereich der Daseinsvorsoge mitentscheiden! Der demokratische Prozess muss organisiert werden.

 

Der Berliner Wasserrat ist ein frei zugängliches, direktdemokratisches Gremium der kontinuierlichen Bürgerbeteiligung an der Wasserbewirtschaftung in Berlin

 

 

 

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Demokratie, Transparenz, Ökologie und Partizipation bei den rekommunalisierten Berliner Wasserbetrieben - Eine Bestandsaufnahme

05.02.2019
05.02.2019, 19:00 Uhr - 05.02.2019

Demokratie, Transparenz, Ökologie und Partizipation bei den rekommunalisierten Berliner Wasserbetrieben -             Eine Bestandsaufnahme

Berliner Wasserrat, 5.2.2018

 

1.      „Demokratie und Transparenz bei den Berliner Wasserbetrieben“

Gerhard Seyfarth, Berliner Wassertisch,

Kurzvortrag mit Diskussion

 

2.      „Die Berliner Wasserbetriebe und die Ökonomie“

Gerlinde Schermer, Ökonomin, Berliner Wassertisch, Gründungsmitglied von „Aufstehen“, Kurzvortrag mit Diskussion

 

3.      „Berliner Grünpflege & Wassermanagement im Klimawandel“

Dr. Detlef Bimboes, Diplom-Biologe, Sprecher des SAK „Die Linke“, Mitglied von „Aufstehen“

Kurzvortrag mit Diskussion

 

4. „Partizipation: Der Berliner Wasserrat – Demokratisierung statt Ökonomisierung“ Ulrike von Wiesenau, im Vorstand des Freiburger Instituts für soziale Gegenwartsfragen, Gründungsmitglied von „Aufstehen“

 

 

Moderation: Karl Goebler

 

 

Die Berliner Wasserbetriebe, Anstalt öffentlichen Rechts (AÖR) sind Deutschlands größtes Unternehmen für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung.

Träger der BWB (AÖR) ist das Land Berlin. Seit 160 Jahren versorgen die BWB die Menschen in Berlin und in Teilen Brandenburgs mit Trinkwasser und behandeln ihr Abwasser. Den maßgeblichen Rechtsrahmen für die Berliner Wasserbetriebe bilden das Berliner Betriebe - Gesetz und die Wassertarifverordnung Berlin.


Zuständigkeiten: Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, hat nach der Geschäftsordnung des Senates die Rechtsaufsicht über die Berliner Wasserbetriebe AöR und die Berlinwasser Holding GmbH sowie den Aufsichtsratsvorsitz inne. Tarifgenehmigungsbehörde ist die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung


Nach dem erfolgreichen Volksentscheid am 13.2.2011 zum Wasservolksbegehren "Wir Berliner wollen unser Wasser zurück", organisiert vom "Berliner Wassertisch" trat das "Gesetz für die vollständige Offenlegung von Geheimverträgen zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe " am 4.3.2011 in Kraft.

In dessen Folge wurden die 1999 vom Land Berlin privatisierten Anteile an der explizit dafür geschaffenen Holding in den Jahren 2012 und 2013 von den Konzernen RWE (für 618 Mio. €) und Veolia (für 590 Mio. €) zurückgekauft.

Das Wasser und die Wasserbetriebe Berlin gehören den Berlinerinnen und Berlinern, sie fühlen sich auch nach dem erfolgreichen Berliner Wasser-Volksentscheid zuständig und wollen im Kernbereich der Daseinsvorsoge mitentscheiden! Der demokratische Prozess muss organisiert werden.

 

Der Berliner Wasserrat ist ein frei zugängliches, direktdemokratisches Gremium der kontinuierlichen Bürgerbeteiligung an der Wasserbewirtschaftung in Berlin

 

 

 

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Demokratie, Transparenz, Ökologie und Partizipation bei den rekommunalisierten Berliner Wasserbetrieben - Eine Bestandsaufnahme

05.02.2019
05.02.2019, 19:00 Uhr - 05.02.2019

Demokratie, Transparenz, Ökologie und Partizipation bei den rekommunalisierten Berliner Wasserbetrieben - Eine Bestandsaufnahme

Berliner Wasserrat, 5.2.2018

 

1.      „Demokratie und Transparenz bei den Berliner Wasserbetrieben“

Gerhard Seyfarth, Berliner Wassertisch,

Kurzvortrag mit Diskussion

 

2.      „Die Berliner Wasserbetriebe und die Ökonomie“

Gerlinde Schermer, Ökonomin, Berliner Wassertisch, Gründungsmitglied von „Aufstehen“, Kurzvortrag mit Diskussion

 

3.      „Berliner Grünpflege & Wassermanagement im Klimawandel“

Dr. Detlef Bimboes, Diplom-Biologe, Sprecher des SAK „Die Linke“, Mitglied von „Aufstehen“

Kurzvortrag mit Diskussion

 

4. „Partizipation: Der Berliner Wasserrat – Demokratisierung statt Ökonomisierung“ Ulrike von Wiesenau, im Vorstand des Freiburger Instituts für soziale Gegenwartsfragen, Gründungsmitglied von „Aufstehen“

 

 

Moderation: Karl Goebler

 

 

Die Berliner Wasserbetriebe, Anstalt öffentlichen Rechts (AÖR) sind Deutschlands größtes Unternehmen für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung.

Träger der BWB (AÖR) ist das Land Berlin. Seit 160 Jahren versorgen die BWB die Menschen in Berlin und in Teilen Brandenburgs mit Trinkwasser und behandeln ihr Abwasser. Den maßgeblichen Rechtsrahmen für die Berliner Wasserbetriebe bilden das Berliner Betriebe - Gesetz und die Wassertarifverordnung Berlin.


Zuständigkeiten: Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, hat nach der Geschäftsordnung des Senates die Rechtsaufsicht über die Berliner Wasserbetriebe AöR und die Berlinwasser Holding GmbH sowie den Aufsichtsratsvorsitz inne. Tarifgenehmigungsbehörde ist die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung


Nach dem erfolgreichen Volksentscheid am 13.2.2011 zum Wasservolksbegehren "Wir Berliner wollen unser Wasser zurück", organisiert vom "Berliner Wassertisch" trat das "Gesetz für die vollständige Offenlegung von Geheimverträgen zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe " am 4.3.2011 in Kraft.

In dessen Folge wurden die 1999 vom Land Berlin privatisierten Anteile an der explizit dafür geschaffenen Holding in den Jahren 2012 und 2013 von den Konzernen RWE (für 618 Mio. €) und Veolia (für 590 Mio. €) zurückgekauft.

Das Wasser und die Wasserbetriebe Berlin gehören den Berlinerinnen und Berlinern, sie fühlen sich auch nach dem erfolgreichen Berliner Wasser-Volksentscheid zuständig und wollen im Kernbereich der Daseinsvorsoge mitentscheiden! Der demokratische Prozess muss organisiert werden.

 

Der Berliner Wasserrat ist ein frei zugängliches, direktdemokratisches Gremium der kontinuierlichen Bürgerbeteiligung an der Wasserbewirtschaftung in Berlin

 

 

 

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Auf den kolonialen Spuren der Schokolade

05.02.2019
23.03.2019, 14:00 Uhr - 23.03.2019, 16:30 Uhr

Die meisten Menschen in Deutschland lieben Schokolade. Doch nur wenigen ist bewusst, dass mit der Schokolade auch eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist. Mit unserer Veranstaltung begeben wir uns auf eine Reise durch diese Geschichte: Wie kam der Kakao, ursprünglich die „Speise der Götter“, von Lateinamerika nach Afrika, wo er heute hauptsächlich angebaut wird? Welche Auswirkungen hatte der Kolonialismus auf Kakaoanbauländern wie Ghana oder die Elfenbeinküste, und inwiefern sind seine Folgen dort noch heute spürbar? Was müsste geschehen, um die globale Ungerechtigkeit in der Schokoladenherstellung zu überwinden?

Doch damit nicht genug: Im Botanischen Garten können die Gäste außerdem mit fachkundiger Führung selbst die Kakaopflanze kennenlernen – und ein eigenes Kakaogetränk herstellen!

Führung, Gespräche und Verkostung mit Johannes Schorling (INKOTA) und Steffen Ramm (Botanischer Garten), Moderation: Karl Hildebrandt (Oikocredit)

Eintritt: 2,50 € pro Person. 

Anmeldung über folgenden Link oder per E-Mail an schorling@inkota.de

Eine Veranstaltung der Kampagne Make Chocolate Fair! des INKOTA-netzwerk in Kooperation mit dem Botanischen Garten Potsdam, dem Aktionsladen Eine Welt Potsdam und dem Oikocredit Förderkreis Nordost e.V. (Oikocredit Deutschland).

 

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