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Updated: 9 min 49 sec ago

Queer. And Now?

01.03.2019
18.03.2019, 19:30 Uhr - 18.03.2019, 21:00 Uhr

Für eine kritische Geschichtsschreibung der Queer Theory

In den frühen 1990er Jahren ist die Queer Theory angetreten, den Gegensatz von Hetero- und Homosexualität in Frage zu stellen und nach der Genealogie von sexuellen und geschlechtlichen Identitäten zu fragen. Ihre Stoßrichtung war gegen die zwangsheterosexuelle und zweigeschlechtliche Normalität gerichtet.

Heute, bald 30 Jahre später, wenden sich führende Vertreter*innen der Queer Theory gegen eine Fokussierung auf die Emanzipation der sexuellen Minderheiten in bürgerlichen Demokratien. An die Stelle eines universellen Anspruchs auf Emanzipation ist radikaler Kulturrelativismus getreten, der bis hin zur Verteidigung der Genitalverstümmelung und der Interpretation von Selbstmordanschlägen als „queer“ reicht.

Zu den Verschiebungen im Feld der Queer Theory und den Gründen für diese hören wir einen Vortrag von Benedikt Wolf. Der Vortrag beruft sich auf Literaturwissenschaftler Hans Mayer und positioniert sich auf der Seite der Außenseiter*innen.

Benedikt Wolf ist seit 1. Februar 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld. Nach seinem Studium der Neogräzistik, des Deutschen als Fremdsprache und der Soziologie in München und Thessaloniki hat er an der Humboldt-Universität zu Berlin in Neuerer deutscher Literatur promoviert. Im Sommer 2018 war er Postdoctoral Fellow am Dartmouth College (Hanover, New Hampshire). Er ist Mitherausgeber des Jahrbuch Sexualitäten und Beisitzer im Vorstand der Gesellschaft für Antiziganismusforschung. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Sexualität und Literatur, Psychoanalyse und Literatur, literarische Mehrsprachigkeit sowie literaturwissenschaftliche Ressentimentforschung (v.a. Antiziganismus- und Antisemitismusforschung).

Moderation: Jan Feddersen (taz Redakteur für besondere Aufgaben)

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations in Kooperation mit der taz.

 

Bild: Dragan Visual Arts

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Hateslam mit Claudia Roth, Terry Reintke und Ricarda Lang

01.03.2019
15.03.2019, 20:00 Uhr - 15.03.2019, 22:00 Uhr

"Dich Vieh werden wir an Klavierdraht am Fleischerhaken hängen" – so oder so ähnlich, immer und immer wieder: Was Politiker*innen, die sich für Geflüchtete oder gegen Rassismus einsetzen, bisweilen an Hass und Hetze aus den sozialen Netzwerken entgegenschlägt, ist beachtlich.

Frauen* stehen dabei besonderes im Fokus: Facebook-Kommentare, E-Mails und Anrufe strotzen nur so vor sexualisierten Gewaltfantasien und konkreten Drohungen.

Im Frauen*-Monat März werden wir den Hetzer*innen all ihren sexistischen Hass nun vor die Füße kippen – und damit Öffentlichkeit schaffen, den Spiegel vorhalten.

Mit:

Claudia Roth (Vize-Präsidentin des Bundestags)

Terry Reintke (Mitglied des Europäischen Parlaments)

Ricarda Lang (Sprecherin der Grünen Jugend)

Moderation:

Svenja Gräfen (Autorin; "Das Rauschen in unseren Köpfen", 2016)

Eine Veranstaltung von  Bündnis90/ Die Grünen.

 

Bild: Getty Images

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Wirtschaftsmacht China: Partner, Gegner, Markt der Zukunft?

01.03.2019
25.03.2019, 17:30 Uhr - 25.03.2019

20. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum

Wann China die USA als größte Volkswirtschaft ablöst, scheint nur eine Frage der Zeit. Stehen wir bald vor einem Handelskrieg mit China? Welche Interessen hat China auf den Weltmärkten, wie gestaltet China die Globalisierung und seinen wachsenden Einfluss, z.B. in Afrika? Wird China zur neuen Wirtschafts-Kolonialmacht? Welche wirtschaftliche und Investitionsstrategie fährt China? Welche Strategie wählen Deutschland und die EU in Sachen Wirtschafts- und insbesondere Handelsbeziehungen?

Das chinesische Gesellschaftsmodell ist die Antithese zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Liberalismus des Westens. Wird China Europa vormachen wie ein moderner Überwachungskapitalismus aussieht und zukünftig die Regeln des digitalen Handels prägen? Wie wird das Land mit den Problemen und Herausforderungen, von der sozialen Ungleichheit bis zum Umweltschutz, umgehen? 

Diese und mehr Fragen diskutieren wir mit namhaften Vertretern aus Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft im Rahmen unseres 20. zivilgesellschaftlichen Außenwirtschaftsforums. Wir suchen Antworten auf diese Fragen – und die Konsequenzen für die deutsche und europäische Außenwirtschaftspolitik. Seien Sie mit dabei.

 

Eintritt frei. Um Anmeldung unter: grotefendt@forumue.de wird gebeten.

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Hateslam mit Claudia Roth, Terry Reintke und Ricarda Lang

01.03.2019
15.03.2019, 20:00 Uhr - 15.03.2019, 22:00 Uhr

"Dich Vieh werden wir an Klavierdraht am Fleischerhaken hängen" – so oder so ähnlich, immer und immer wieder: Was Politiker*innen, die sich für Geflüchtete oder gegen Rassismus einsetzen, bisweilen an Hass und Hetze aus den sozialen Netzwerken entgegenschlägt, ist beachtlich.

Frauen* stehen dabei besonderes im Fokus: Facebook-Kommentare, E-Mails und Anrufe strotzen nur so vor sexualisierten Gewaltfantasien und konkreten Drohungen.

Im Frauen*-Monat März werden wir den Hetzer*innen all ihren sexistischen Hass nun vor die Füße kippen – und damit Öffentlichkeit schaffen, den Spiegel vorhalten.

Mit:

Claudia Roth (Vize-Präsidentin des Bundestags)

Terry Reintke (Mitglied des Europäischen Parlaments)

Ricarda Lang (Sprecherin der Grünen Jugend)

Moderation:

Svenja Gräfen (Autorin; "Das Rauschen in unseren Köpfen", 2016)

Eine Veranstaltung von  Bündnis90/ Die Grünen.

 

Bild: Getty Images

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Interkiezionale Solidarität aufbauen

01.03.2019
02.03.2019, 13:00 Uhr - 02.03.2019, 18:00 Uhr

Wann: Samstag, 2. März, ab 13 Uhr

Wo: Verschiedene Startpunkte in Berlin

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum versinnbildlicht eine krasse Kapitallogik, die Personen prekarisiert, strukturelle Ausgrenzung verstetigt, oft nach rassistischen oder klassistischen Merkmalen funktioniert und gewachsene Kieze verschwinden lässt. Viele Menschen, Gruppen und Initiativen wollen dafür eine Interkiezionale Solidarität als Gegengewicht aufbauen und sich somit ihren Platz in der Stadt nicht streitig machen lassen. Dazu findet am 2. März folgende Sterndemos mit unterschiedlichen Startpunkten und gemeinsamen Abschluss statt.

13:00: Demo von Potse&Drugstore, Treffpunkt: Potsdamer Str./Pallasstraße
Zwischenstop bei der Großbeerenstraße 17a: Treffpunkt dort 15:30.
15:00: Demo von Syndikat und Friedel54, Treffpunkt: Herrfurthplatz.
15:30: Kiezspaziergang von Liebig34, R94, Rigaer78, Treffpunkt: Dorfplatz
16:00: Kiezspaziergang von Meuterei, Treffpunkt vor der Meuterei/Reichenbergerstraße.
17:00: Lausitzer Platz: Gemeinsame Kundgebung mit Konzerten und Essen

 

 

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In Köpenick gegen den "Europa-Tag" der NPD

28.02.2019
02.03.2019, 16:00 Uhr - 02.03.2019

Wann: Samstag, 2. März, 16 Uhr

Wo: Mandrellaplatz, Berlin-Köpenick

Die NPD lädt in ihre Parteizentrale zum „Europa-Tag“ ihrer Jugendorganisation JN. Zur Veranstaltung werden hochrangige Rechtsextreme erwartet. Zeitgleich gelten Veranstaltungen wie diese für Rechtsextreme, Rassist*innen und Neonazis als wichtige Vernetzungstreffen. Aus diesem Grund rufen verschiedene Gruppen dazu auf, das nicht unwidersprochen zu lassen. Am Nachmittag findet in Köpenick unweit der NPD Zentrale eine antifaschistische Demonstration statt, um gegen zunehmende völkische Normalisierungen und die NPD zu protestieren. 16 Uhr, Mandrellaplatz

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Stadtpolitischer Spaziergang durch die Nordstadt

28.02.2019
10.03.2019, 14:00 Uhr - 10.03.2019

"Das Viertel hat Potenzial" schreibt das Wirtschaftsmagazin Capital im Jahr 2017 und der steigende Druck auf dem Wohnungsmarkt lässt uns das deutlich spüren: Hausverkäufe und Entmietungen, anschließende Luxussanierung, oder massive Mieterhöhungen und endlose Wohnungssuche - wir kennen alle die Auseinandersetzungen um Wohnraum.
In unserem Spaziergang besuchen wir konkrete Orte einer voranschreitenden Gentrifizierung, sprechen über die wohnpolitischen Akteure, aktivistische und widerständige Perspektiven sowie radikale Visionen.
Der Rundgang dauert ca. 3 ½ Stunden und es ist kein Vorwissen nötig. Alle, die Interesse an Stadtpolitik und der sozialen Frage haben sind willkommen.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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Verlag Graswurzelrevolution : Veranstaltungen und Vorträge in und um die Leipziger Buchmesse

27.02.2019
21.03.2019, 10:00 Uhr - 24.03.2019, 22:00 Uhr

https://www.graswurzel.net/gwr/buchverlag/termine/

Verlag Graswurzelrevolution: Termine

Leipziger Buchmesse (21. – 24. März 2019)

Unser Stand auf der Buchmesse:
Halle 5, Gang E, Standnr. 409

Veranstaltungen und Vorträge

Mittwoch, 20. März, 19:00

Renate Brucker:
Clara Wichmann: Vom revolutionären Elan
Ort: Café Courage, Bahnhofstr. 56, Döbeln

Donnerstag, 21. März, 14:00 – 14:30

Renate Brucker:
Clara Wichmann: Vom revolutionären Elan
Ort: Die Bühne auf der Leipziger Buchmesse, Halle 5, E 404

Donnerstag, 21. März, 20:00

Lou Marin:
Im Kampf gegen die Tyrannei
Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Str. 39, Dresden

Freitag, 22. März, 15:30 – 16:00

Renate Brucker:
Clara Wichmann: Vom revolutionären Elan
Ort: Literadio Wien auf der Leipziger Buchmesse, Halle 4, E 209

Freitag, 22. März, 20:00

Lou Marin:
Im Kampf gegen die Tyrannei
Ort: LinXXnet, Brandstr. 15, Leipzig

Sonntag, 24. März, 13:30 – 14:00

Lou Marin:
Im Kampf gegen die Tyrannei
Ort: Die Bühne auf der Leipziger Buchmesse, Halle 5, E 404

Montag, 25. März, 20:00

Lou Marin:
Pazifismus oder gewaltfreier Anarchismus?
Ort: Bibliothek der Freien, Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, Berlin

Mittwoch, 27. März, 20:00

Lou Marin:
Horst Stowasser und Projektanarchismus
Ort: Buchladen Sputnik, Charlottenstr. 28, Potsdam

Freitag, 29. März, 19:00

Lou Marin:
Im Kampf gegen die Tyrannei
Ort: Haus der Jugend, Dragoner Str. 1, Parchim

Samstag, 30. März, 16:00

Lou Marin:

Im Kampf gegen die Tyrannei

Ort: Lebensgut Frankenthal auf Rügen, http://lebensgut-frankenthal.de/

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Frauenrechte und außergerichtliche Tötungen in Kenia

27.02.2019
04.04.2019, 19:30 Uhr - 04.04.2019, 21:30 Uhr

Weibliche Aktivistinnen sind in Kenia vielen Gefahren und Herausforderungen ausgesetzt, wenn sie sich für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit in ihren Gemeinschaften einsetzen. So sind sie oft mit geschlechtsspezifischer Gewalt konfrontiert.

Theresa Eberle war 2018 für die Menschenrechtsorganisation peace brigades international (pbi) in Kenia. Ihr Vortrag gibt nicht nur Einblicke in die Arbeit von Frauen- und Menschenrechtsverteidiger_innen vor Ort, sondern auch von pbi: Schutzbegleitungen zu Gerichtsfällen, Advocacyarbeit für im Exil lebende Menschenrechtsverteidiger_innen bis hin zu Capacity Development für Menschenrechtsverteidiger_innen, die gegen die Normalisierung von außergerichtlichen Tötungen arbeiten.

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mpz-salon: "Aufbruch in die Freiheit"

27.02.2019
07.03.2019, 19:30 Uhr - 07.03.2019, 23:00 Uhr

Nach dem Film wird Kersten Artus, Vorsitzende von Pro Familia Hamburg (+Journalistin) die heutige Situation durch die §218 und §219a darstellen.

Wir Frauen im mpz wollen diesen Spielfilm zum Internationalen Frauentag  zeigen. Er macht deutlich, wie die Situation der Frauen vor noch nicht so langer Zeit in Deutschland war. Vieles ist uns heute nicht mehr vorstellbar, anderes ist uns immer noch bekannt.
Wir können jedoch feststellen, dass wir viel erkämpfen und verändern konnten. Darauf wollen wir im Anschluss an die Veranstaltung gemeinsam anstossen und den 8. März damit einleiten.

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Feministische Ökonomiekritik

27.02.2019
06.04.2019, 10:00 Uhr - 07.04.2019, 18:00 Uhr

Im vergangenen Jahr wurde in Spanien zum Frauen*tag am 8. März gestreikt und 2019 soll das auch in Deutschland passieren. In Berlin ist dieser Tag jetzt sogar ein offizieller Feiertag, zu dessen Einrichtung vielleicht auch queerfeministische Bewegungen beigetragen haben.

Die aktuellen Kämpfe zeigen, dass feministische Ökonomiekritik nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch für den Alltag von Bedeutung ist. Warum wollten so viele Frauen* weltweit am 8. März streiken? Was sind ihre Forderungen? Und warum ist es gar nicht so leicht, zu streiken?

Das Seminar wird die Praxis der ersten Streikversuche rund um den 8. März als konkretes Beispiel reflektieren und sich inhaltlich der Feministischen Ökonomiekritik stellen.

Ökonomie, also die Wissenschaft von der Wirtschaft, geht auf den Begriff des "Oikos" zurück und verrät, was die kleinste Einheit einer jeden Ökonomie ist: der Haushalt. Denn das Essen muss gekocht, die Wäsche gewaschen, und die Tränen getrocknet werden, damit mensch am nächsten Tag wieder bereit ist für die Erwerbsarbeit, die Uni oder die Ausbildung. Daneben müssen die Kinder aufgezogen werden, um sie für den Arbeitsmarkt fit zu machen. Ohne diese so genannte Care- und Reproduktionsarbeit würde die Wirtschaft nicht funktionieren. Doch warum werden diesen Arbeiten so wenig Beachtung geschenkt, klein geredet und kaum bis gar nicht bezahlt? Ist es nur Zufall, dass sie traditionell wie auch heute noch mehrheitlich von Frauen geleistet wird? Und wenn es stimmt, dass Frauen heutzutage ja die gleichen Berufs- und Karrierechancen haben wie Männer und genauso "arbeiten gehen", wer putzt denn dann am Ende das Klo, wickelt das Kind und pflegt die Angehörigen? Wieder nur Zufall, dass es oft migrantische Frauen sind? Wie könnte es anders gehen, sodass ein gutes Leben für wirklich alle möglich ist?

Diese und weitere Fragen wollen wir stellen und einen Blick auf aktuelle feministische Ökonomiekritik und ihre Utopien werfen. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam inhaltlich zu diskutieren und sowohl Ideen für feministische Praxen für den Alltag der Teilnehmer*innen zu entwickeln als auch gesamtgesellschaftlich für die Errichtung alternativer Strukturen zu spinnen.

Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren.

Teilnahme kostenfrei
Anmeldung erforderlich unter:
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?anmart=1&schritt=2&kathaupt=5&knradd=19-0407

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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What's up with Class?!

27.02.2019
15.05.2019, 08:30 Uhr - 15.05.2019, 18:30 Uhr

Wir möchten das Gespräch über Klasse zurückfordern, denn jedes Gespräch über Klasse ist nicht vollständig, wenn wir nicht auch über Race, Gender, Behinderung, sexuelle Orientierung, Nationalität und Migrationsstatus sprechen.
In dieser ganztägigen Veranstaltung soll es darum gehen, einen Raum für Austausch zu eröffnen, um das Thema Klasse/Klassismus aus einer intersektionalen Perspektive anzugehen.

In unterschiedlichen Inputs, Workshops und Gesprächsrunden soll eine Reihe von Themen behandelt werden, bei denen es um das Ineinandergreifen von Race und Klasse geht; dabei werden weitere Diskriminierungs- und Unterdrückungskategorien mitgedacht. Thematische Schwerpunkte wären:

- Verknüpfung von Kolonialismus, Rassismus und Kapitalismus
- Care-Arbeit
- Reproduktive Gerechtigkeit
- Öffentlicher Raum

Bei allen Unterthemen geht es insbesondere um Fragen von Partizipation, Aus- und Einschlüssen sowie Zugangsbarrieren im Kontext von Race und Klasse.

Unser Anliegen ist es, gewöhnliche Gespräche zum Thema Klassismus explizit um die Kategorie Race/Migration zu erweitern. Es geht uns darum zu verdeutlichen, wie in unterschiedlichsten Bereichen sowohl auf institutioneller als auch auf struktureller und alltäglicher Ebene Race und Class als soziale Kategorien miteinander verwoben sind.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von xart splitta, dem Center for Intersectional Justice und dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und wird zusammen mit dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße (NHU) durchgeführt. Sie findet im Rahmen des Shared Spaces Verbundprojekts der Heinrich-Böll-Stiftung statt.

PROGRAMM

9:30 | 10:00
Anmeldung

10:00 | 10:10
Begrüßung

10:10 | 11:10
Erzählungen über Klasse
- Emine Aslan
- Sandra Selimović (Schauspielerin, Regisseurin und Sängerin)
- Tuğba Tanyılmaz & Ed Greve (i-Päd und Migrationsrat Berlin)

11:15 | 12:00
Input zur Geschichte von Klasse, Migration, (Post)Kolonialismus und Rassismus
Amel Ouaïssa

12:00 | 13:00
Mittagessen

13:00 | 14:30
Care-Arbeit
- Input von Collectif 360° und Diskussion
- Paralleler Workshop durchgeführt von Tuğba Tanyılmaz & Ed Greve

14:35 | 16:05
Reproduktive Gerechtigkeit
- Input von Dinah de Roquet-Bons (Transgender Europe, Int. Committee on the Rights of Sex Workers in Europe & Global Network of Sex Work Projects) und Diskussion
- Paralleler Workshop durchgeführt von Aylin Turgay (Alice-Salomon-Hochschule)

16:10 | 17:40
Öffentliche Räume
- Input von Céline Barry (Each One Teach One und Kampagne “Ban Racial Profiling”) und Diskussion
- Paralleler Workshop durchgeführt von Saboura Naqshband (Berlin Muslim Feminists) & Amina Aziz (Podcasterin “Mit freundlichen Grüßen”)

17:40 | 18:00
Abschluss

19:00
Filmvorführung von “Remue-Ménage Dans La Sous-Traitance”

März 2002, Paris. Reinigungskräfte, die in Accor-Hotels arbeiten, streiken. Die meisten Streikenden sind Frauen westafrikanischer Herkunft und kämpfen zum ersten Mal in ihrem Leben für ihre Rechte. Der Film, der über einen Zeitraum von 4 Jahren gedreht wurde, skizziert verschiedene Kämpfe, bei denen mit wenigen Ressourcen, aber einem zähen Willen, kollektiv organisierte Individuen das Gesetz der Unterwürfigkeit, das in der Welt der Arbeit, insbesondere in der Arbeit unter Vertrag genommen wird, durchbrechen.

Teilnahme kostenfrei
EINE ANMELDUNG IST ERFORDERLICH UNTER
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?anmart=1&schritt=2&kathaupt=5&knradd=19-8001

**Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen der Veranstaltung Foto-, Ton- und Filmaufnahmen für Veröffentlichungen der Veranstalter*innen gemacht werden können.

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Not: Race vs. Class
But rather: Race and Class!

We want to reclaim the conversation about class because any conversation about class is incomplete unless we also talk about race, gender, disability, sexual orientation, national and migration status.

The aim of this all-day event it to open up a space for exchange in order to approach class/classism from an intersectional perspective.

In various inputs, workshops and discussion rounds, a number of topics will be broached, topics that deal with the intertwining of race and class as well as further categories of discrimination and oppression. The thematic focal points will be:

- The link between colonialism, racism and capitalism
- Care work
- Reproductive justice
- Public space

All topics deal in particular with questions of participation, exclusion and inclusion as well as barriers to access in the context of race and class.

Our aim is explicitly to take ordinary conversations about classism and include categories like race and migration. Our aim is to illustrate how race and class are interwoven as social categories in a wide variety of areas - on an institutional, structural as well as everyday level.

This event is a cooperation between xart splitta, the Center for Intersectional Justice (CIJ) and the Bildungswerk of the Heinrich Böll Foundation and will be held together with the Nachbarschaftshaus Urbanstrasse (NHU). It is part of the Shared Spaces project of the Heinrich Böll Foundation.

PROGRAM

9:30 | 10:00
Registration

10:00 | 10:10
Welcome Address

10:10 | 11:10
Stories About Class
- Emine Aslan
- Sandra Selimović (Actress, Director and Singer)
- Tuğba Tanyılmaz & Ed Greve (i-Päd and Migrationsrat Berlin)

11:15 | 12:00
Input on the History of Class, Migration, (Post)Colonialism and Racism
Amel Ouaïssa

12:00 | 13:00
Lunch

13:00 | 14:30
Care-Work
- Input by Collectif 360° and Discussion
- Parallel Workshop carried out by Tuğba Tanyılmaz & Ed Greve

14:35 | 16:05
Reproductive Justice
- Input by Dinah de Roquet-Bons (Transgender Europe, Int. Committee on the Rights of Sex Workers in Europe & Global Network of Sex Work Projects) and Discussion
- Parallel Workshop carried out by Aylin Turgay (Alice-Salomon-Hochschule)

16:10 | 17:40
Public Space
- Input by Céline Barry (Each One Teach One and the campaign “Ban Racial Profiling”) and Discussion
- Parallel Workshop carried out by Saboura Naqshband (Berlin Muslim Feminists) & Amina Aziz (Podcast Host of “Mit freundlichen Grüßen”)

17:40 | 18:00
End

19:00
Film Screening of “Remue-Ménage Dans La Sous-Traitance”
(Big Sweep-up in Subcontracting)

March 2002, Paris. Cleaners doing subcontracted work in Accor hotels go on strike. Most of the strikers are women with West African origins and are fighting for their rights for the first time in their life. Shot over a 4 year period, the film outlines different struggles where with few resources but a will, collectively organized individuals disrupt the law of submissiveness prevailing in the world of work, particularly in subcontracted work.

Participation free of charge.
REGISTRATION IS REQUIRED AT
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?anmart=1&schritt=2&kathaupt=5&knradd=19-8001

**Within the framework of this event, there is a possibility that photos, sound and video recordings will be made for publishing by the organisers.**

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Die linke Geschichte von ‘89

27.02.2019
16.03.2019, 10:00 Uhr - 17.03.2019, 18:00 Uhr

Der „Fall“ der Berliner Mauer vor fast dreißig Jahren war eine Zäsur in der deutschen Geschichte. Mit ihm war das Ende der SED-Herrschaft absehbar und nicht einmal ein Jahr später wurde die DDR der BRD einverleibt. Die Bürgerrechtsbewegung war damit am Ziel – zumindest sagt dies die offizielle Geschichtsschreibung, deren Narrativ Schulbücher und Jubiläumsfeiern gleichermaßen dominiert. Dabei wird aber die „linke Geschichte“ der Revolution von 1989 gerne übergangen und unsichtbar. Denn entgegen der offiziellen Lesart gab es auch linke und linksradikale Strömungen in der DDR-Oppositionsbewegung. Längst nicht alle hatten das Ziel, die DDR abzuschaffen und sich dem kapitalistischen Westdeutschland zu "unterwerfen". Im Gegenteil, seit dem frühen Herbst 1989 entstanden zahlreiche basisdemokratische Initiativen im Osten, die für einen undogmatischen Sozialismus und „ein offenes Land mit offenen Menschen“ stritten.

In diesem Seminar wollen wir uns diesen Strömungen nähern. Gemeinsam werden wir an zwei Leitfragen arbeiten: Erstens, inwieweit linke und linksradikale Strömungen an „1989“ beteiligt waren, was ihre Motive waren und wie sie mit anderen Teilen der Bewegung zusammengearbeitet haben. Zweitens, welche Lehren wir für heutige Politik in Ost und West aus den Erfahrungen von damals ziehen können.

Im Mittelpunkt des Seminars steht ein Zeitzeug*innengespräch mit Aktivist*innen von damals. Angefragt sind Mitgründerinnen der Initiative für Unabhängige Gewerkschaften (IUG) und des Revolutionären Autonomen Jugendverbands (RAJV).

Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 17 und 27 Jahren.

Teilnahme kostenfrei.
Anmeldung erforderlich unter
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=19-0313&kursname=Die+linke+Geschichte+von+89&katid=0#inhalt

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Renten aus Betongold?

26.02.2019
05.03.2019, 19:00 Uhr - 05.03.2019, 21:00 Uhr

Wann: Dienstag, 5. März, 19 Uhr

Wo: Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Kosten: 2€

Zitat aus dem Veranstaltungstext:

"Als vor einigen Wochen die Bezirke Neukölln und Mitte mittels Vorkaufsrecht der dänischen Pensionskasse PFA hunderte Wohnungen, in denen viele Rentner und Rentnerinnen leben, vor der Nase wegschnappten, wurde der Zusammenhang von Finanzialisierung von Vorsorgeleistungen und explodierenden Immobilienpreisen offensichtlich. Institutionelle Anleger wie Renten- und Pensionsfonds schlagen auf dem deutschen Markt richtig zu. Schon im August hatte das Handelsblatt berichtet: „Dänische Pensionskasse kauft Wohnungen in Deutschland für mehr als eine Milliarde Euro“. Es ging um 3700 Wohnungen sowie ein Gewerbeobjekt an 15 Standorten in Deutschland, welche PFA erwarb.
Aber auch private Vermögensverwalter wie Blackstone sind nicht untätig. 120 Milliarden Dollar hat der US-Konzern weltweit in Immobilien investiert. Seit kurzem gehören auch rund 2500 Wohnungen in Berlin dazu.
Der deutsche, hier besonders der Berliner Immobilienmarkt hat in den letzten Jahren einen wahren Goldrausch erlebt. So hat sich beispielsweise der Bodenpreis im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg innerhalb nur eines Jahres vervierfacht, wie der Tagesspiegel berichtete.
Verschiedenen Anlegertypen haben unterschiedliche Profitstrategien, die Mieterinnen und Mieter sowie die Stadtgesellschaft wiederum vor unterschiedliche Probleme stellen.
Was unterscheidet große institutionelle Anleger von börsennotierten Immobilienunternehmen wie der Deutsche Wohnen und diese wiederum vom vermögenden Zahnarzt, der eine Eigentumswohnung kauft?

Referentin: Prof. Dr. Susanne Heeg (Goethe-Universität Frankfurt am Main )

Moderation: Jonathan Diesselhorst (Stadt von Unten)

Diese Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ist eine Kooperation von „Helle Panke e. V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin“ und der Initiative „Stadt von unten“."

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Bundesweites Fossil Free Treffen - mach mit!

26.02.2019
05.04.2019, 15:00 Uhr - 07.04.2019, 16:00 Uhr

Anmeldung: https://gofossilfree.org/de/schliesse-dich-uns-an-fossilfree-2019/

Lokale Kampagnen und Aktionen sind ein essentieller Teil der Klimabewegung in Deutschland und weltweit. Wenn wir lokal aufstehen, können wir gesellschaftliche Veränderungen vor Ort anstoßen und Einfluss auf die Bundespolitik nehmen. Gute Beispiele dafür sind die Schulstreiks von Fridays for Future oder die Ende Gelände Lokalgruppen, uvm.

Auch Fossil Free trägt über lokale Arbeit zum größeren Wandel bei. Gemeinsam bauen wir eine Welt auf, die gerecht ist, die wunderbaren Ökosysteme und die Artenvielfalt auf unserem Planeten erhält und ein gutes Leben für alle ermöglicht.

Sei dabei und komm zu unserem nächsten bundesweiten Fossil Free Treffen vom 5.-7. April 2019 in Kassel.

Das Fossil Free Treffen dient dazu, sich kennenzulernen, neue Kampagnenmodelle zu erlernen, uns gegenseitig zu inspirieren und neue Klimaaktionen zu planen.

2019 veranstalten wir eine Reihe von Treffen und Trainings in Europa, um unser Fossil Free Netzwerk auszubauen und so unseren Teil zu einer starken Klimabewegung beizutragen. Gemeinsam werden wir dezentrale Kampagnen und Aktionen planen, damit uns Politik und Entscheider*innen nicht mehr ignorieren können. Wir brauchen Klimaschutz jetzt. Kohle, Öl und Gas müssen im Boden bleiben. 100% Erneuerbare Energien sind möglich.

Auf lokaler Ebene, also in deiner Stadt oder in deinem Landkreis, möchten wir damit anfangen. Fossil Free Lokalgruppen fordern ihre lokale Institution beispielsweise dazu auf, nicht mehr in Kohle, Öl und Gas zu investieren, das lokale Kohlekraftwerk vom Netz zu nehmen, kein Flüssiggas-Terminal zu bauen oder den Klimanotstand auszurufen.

Werde auch du Teil dieser Bewegung und melde dich für unser nächstes bundesweites Fossil Free Treffen vom 5.-7. April 2019 in Kassel an: https://gofossilfree.org/de/schliesse-dich-uns-an-fossilfree-2019/W

https://www.facebook.com/events/621804194922970/

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5. Wiesbadener Ride of Silence

26.02.2019
15.05.2019, 19:00 Uhr - 15.05.2019, 20:00 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde des Fahrrades,

am Mi 15. Mai 2019 um 19 Uhr findet weltweit zum sechszehnten Mal in hunderten Städten parallel der RIDE OF SILENCE statt. Seit 2003 gedenken Radfahrer bei dieser stillen Fahrt ihrer im Straßenverkehr verunglückten Freunde, Kollegen und Mitmenschen.

Zum fünften Mal fordern auch in der Landeshauptstadt Wiesbaden Radlerinnen und Radler mit dieser Aktion mehr Rücksicht auf Radfahrende und ein sicheres Miteinander auf unseren Straßen ein. Der Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt zu diversen Fahrradunfallorten in unserer Innenstadt mit jeweiligen, kurzen Ansprachen ist um 18.45 Uhr die Tourist-Information am Marktplatz 1. Es wäre schön, wenn als Symbol weiße Kleidungsstücke oder eine weiße Fahne getragen würde (wir freuen und aber natürlich auch über Mitradler/innen ohne "Weiß").

Dirk Vielmeyer

FAHRRAD-BOTSCHAFT Wiesbaden
info@fahrradbotschaft.de

https://www.facebook.com/events/265998647394553/

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Atomwaffen-Prozess

26.02.2019
10.04.2019, 12:00 Uhr - 10.04.2019, 17:00 Uhr

Am 10. April um 13.15 Uhr findet unsere nächste Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Koblenz statt.

Vor der Verhandlung treffen wir uns um 12 Uhr zu einer Mahnwache vor dem Gericht. Ihr seid herzlich eingeladen, als solidarisches Prozesspublikum die Verhandlung zu begleiten!

Infos zu der Aktion, den bisherigen Prozessen und unserer Kampagne Wider§pruch findet ihr hier: http://junepa.blogsport.eu/aktionen/widerspruch/

https://www.facebook.com/events/386059988837162/

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Im Gefängnis gegen Atomwaffen

26.02.2019
21.03.2019, 10:00 Uhr - 27.03.2019, 18:00 Uhr

Am 21. März 2019 wird Clara von JunepA für eine Woche eine Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Hildesheim antreten. Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung sowohl vor dem Gefängnis in Hildesheim als auch von Zuhause aus.

Hintergrund:
2016 haben wir die Startbahn des Atomwaffenlagers Büchel besetzt. Es folgten einige Gerichtsverhandlungen und schließlich wurden einige von uns in dritter Instanz rechtskräftig wegen Hausfriedensbruch zu 30 Tagessätzen verurteilt.
Einen Teil der Tagessätze haben wir "verkauft" - sie wurden also von Unterstützer_innen übernommen. Doch den letzten Rest der Tagessätze (7 Stück) möchte Clara nicht bezahlen (lassen), sondern im Gefängnis, in einer sogenannten Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.
Unterstützt wird Clara von der Prozesskampagne Wider§pruch.

Mit diesem Schritt möchte Clara noch einmal ihre Aktion Zivilen Ungehorsams bekräftigen. Sie sagt „Ich sehe keinen Grund dafür, die Geldstrafe zu bezahlen. Ich habe nichts Unrechtes getan, als ich deutsche Soldat_innen davon abgehalten habe, einen völkerrechtswidrigen Atomkrieg vorzubereiten“. Mit ihrer Entscheidung möchte Clara auch andere Menschen ermutigen, Zivilen Ungehorsam zu leisten und auch dafür ins Gefängnis zu gehen. „Wenn Gefängnisse keine Orte mehr sind, die uns Angst machen, können wir ganz frei entscheiden, welche Aktionen wir für richtig halten im Kampf für eine atomwaffenfreie und gerechtere Welt“.

Zeitplan: siehe unten (wird laufend aktualisiert)
Mehr Infos und Unterstützungsmöglichkeiten: http://junepa.blogsport.eu/aktionen/gefaengnis/
Kontakt: widerspruch-atomwaffen@riseup.net

https://www.facebook.com/events/391639814963485/

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In Memoriam Anna Politkowskaja - Eine nicht umerziehbare Frau

26.02.2019
11.03.2019 - 11.03.2019

„Leoni Schulz verkörpert die russische Journalistin mit großer Haltung und einer beachtlichen Präsenz. Durchdringend und tief ihr Blick, kraftvoll die Stimme, eindringlich ihr Spiel. (...) Ganz nah kommt dieser Abend den Zuschauern in einer Nüchternheit, die weh tut. Das macht dieses Stück so unbedingt sehenswert.“, Allgemeine Zeitung


Im Jahr 1991 erklärt Tschetschenien die Unabhängigkeit von Russland. Von da an herrscht Krieg. Dieser, und der daraus resultierende Niedergang der Menschlichkeit auf beiden Seiten, wird zum Spezialgebiet Anna Politkowskajas, einer russischen Journalistin. Sie spricht mit Kindersoldaten, legt sich mit russischen Offizieren an, streitet mit moskautreuen Ministern, verhandelt mit tschetschenischen Rebellen – und muss ihr Scheitern im Dubrowka-Geiseldrama erleben und ihre Mitschuld an den „Säuberungen” tschetschenischer Zivilisten ertragen. Und weil sie sich nicht zum Sprachrohr der Partei zweckentfremden lässt, wird Anna Politkowskaja verhört, verprügelt, gefoltert und fast vergiftet. Denn sie ist eine der „Unkorrigierbaren“. Am 7. Oktober 2006 wird Anna Politkowskaja vor ihrer Wohnung erschossen.
Mit seinem Stück, geschrieben kurz nach Politkowskajas Ermordung in einem Akt der Empörung, führt der Autor Massini die Zuschauer schlaglichtartig durch das journalistische Leben dieser nicht umerziehbaren Frau. Die Regisseurin Kathrin Herm versucht gemeinsam mit ihrem Team, sich dieser Frau, ihrer Geschichte, diesen Erlebnissen anzunähern, die man nur dann wirklich begreifen kann, wenn man sie selbst erlebt hat.

http://www.staatstheater-mainz.com/web/veranstaltungen/schauspiel18-19/in-memoriam-anna-politkowskaja

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Krieg? Ohne uns

26.02.2019
28.02.2019, 19:30 Uhr - 28.02.2019

Rudi Friedrich von Connection e.V. und der Gitarrist Talib Richard Vogl geben damit in einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung denjenigen Raum, die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten, u.a. mit Texten von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf. (...mehr im Programmheft) https://de.connection-ev.org/article:neue-termine-veranstaltungen-zu-100-jahre-desertion-und-militaerstreik-im-i-weltkrieg)

Im November 2018 schrieb die Schwäbische Zeitung dazu: „Mit diesem Programm sind Friedrich und Vogl 2018 in ganz Deutschland auf Tournee. Und sie bringen es fertig, dass jeder Tagebuchauszug und jedes Gedicht oder Lied, das sie zusammen mit Trommelschlägen, Trompete, Gitarre und Gesang intonieren, unter die Haut geht – sei es durch die Art der Sprache, mal ihre Arglosigkeit oder ihre zynische Schärfe, mal durch die Sachlichkeit der Beschreibungen oder ihre Emotionalität. Zum Abschluss das unvergleichliche Lied ‚Le déserteur‘ von Boris Vian aus dem Jahr 1954, ein Appell des Pazifismus, und der Ausblick in die Gegenwart.“

https://www.facebook.com/events/231135167829824/

 

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