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Updated: 3 hours 17 min ago

Chemnitz, Köthen und kein Ende: Das rechte Denken, seine Fehler und die schlechten Kritiken daran.

03.10.2018
22.10.2018, 19:30 Uhr - 22.10.2018, 21:30 Uhr

Chemnitz, Köthen und kein Ende: Das rechte Denken, seine Fehler und die schlechten Kritiken daran.

Ankündigungstext folgt noch. www.kk-gruppe.net

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Chemnitz, Köthen und kein Ende: Das rechte Denken, seine Fehler und die schlechten Kritiken daran

03.10.2018
21.10.2018, 19:30 Uhr - 22.10.2018, 22:59 Uhr

Chemnitz, Köthen und kein Ende: Das rechte Denken, seine Fehler und die schlechten Kritiken daran.
Vortrag und Diskussion
Referent: Peter Decker, Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt.
Mehr Infos unter: www.kk-gruppe.net
und: www.gegenstandpunkt.com
Eintritt frei, Spendenbox vorhanden

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Rechts- und Sani-Trainings für Ende Gelände, Aktion Unterholz und Hambi

03.10.2018
07.10.2018, 12:00 Uhr - 07.10.2018, 17:00 Uhr

RECHTS- UND SANI-TRAINING

SONNTAG, 07. Oktober | 12-17 Uhr | (Rechtstraing 12-14 Uhr, Sani-Training 14:30-17 Uhr)

im NewYorck im BETHANIEN, Mariannenplatz 2a, 10997 Berlin-Kreuzberg (U1/U8 Kottbusser Tor) 

https://www.facebook.com/events/312538536198290/

 

Im Hambacher Forst läuft die „Aktion Unterholz" und ruft zu kollektiven Aktionen zivilen Ungehorsams mit einem klaren Aktionskonsens auf. Die „Aktion Unterholz" kämpft für den Erhalt des Hambacher Waldes und ein Ende der Kohleverstromung. 

Für den 6.10. und 25.-29.10. ruft ENDE GELÄNDE zu Massenaktionen des zivilen Ungehorsams gegen den Braunkohleabbau und die Rodung des Hambacher Waldes auf.

Der Hambacher Wald ist in den letzten Jahren zu einem Symbol des Kampfes und der Hoffnung für eine alternative, lebenswerte und klimagerechte Welt geworden. Der Großteil der Waldbesetzung wurde inzwischen geräumt. Mit im Vorfeld konstruierten fadenscheinigen Begründungen und tausenden Polizisten werden Baumhäuser geräumt und zerstört. Bäume werden gefällt, um die Rodung des Waldes im Oktober vorzubereiten. Einzigartige Natur und das Klima werden für die Interessen eines einzigen Konzerns geopfert. Ein weiteres Mal sehen wir, dass die Wirtschaft unserer aller Leben bestimmt und die Regierung zum Erfüllungsgehilfen degradiert wurde. Die Gesundheit von Aktivist*innen wird gefährdet und Grundrechte werden verletzt. Im Wald, aber auch an vielen anderen Orten, wird gegen die Räumung protestiert.

Sei Teil einer breiten, vielfältigen Bewegung für die Erhaltung des Waldes und kämpfe mit uns für das Ende der Kohleverstromung und gegen den Kapitalismus. Die Aktionen werden weitergehen, bis die Räumung und die Rodung endgültig verhindert sind.

 SEI DABEI UND UNTERSTÜTZE DEN HAMBACHER WALD UND DIE AKTION UNTERHOLZ! 

 https://aktion-unterholz.org/ 

 https://hambacherforst.org/ 

 

Wir wollen uns gut vorbereiten: für Aktionen für Klimagerechtigkeit Anfang November im Rheinland und darüber hinaus. Deshalb bieten wir am Sonntag (7.10.):

Rechtliche Informationen: von 12 bis 14 Uhr

Sani-Workshop: von 14:30 bis 17 Uhr

Ihr könnt selbstverständlich zu beiden Workshops kommen oder auch nur zu einem. Vorkenntnisse braucht ihr keine!

 

Workshop Rechtshilfe (12 bis 14 Uhr):

Wenn es bei Demos und Protestaktionen Stress mit der Polizei gibt, ist es wichtig, die eigenen Rechte und Grenzen zu kennen. Wir möchten mit euch über Erfahrungen aus vergangenen Aktionen sprechen und diese mit den gesetzlichen Vorgaben abgleichen: Wann bin ich Teil einer Versammlung? Was darf ich zu Aktionen mitnehmen (und was nicht)? Und welche Auswirkungen hat die Neuerung im Widerstands-Paragraphen?

Ziel des Workshops ist es, dass ihr gut informiert selbst entscheiden können, wie ihr euch bei einer Konfrontation mit der Polizei verhaltet.

Es ist gut, wenn sich Menschen schon vor der Aktion intensiv mit den rechtlichen Themen auseinandersetzen! Ausführlichere Informationen zu rechtlichen Fragen findet ihr in der Rechtshilfe-Broschüre, die für Aktionen erstellt wurde.

www.ende-gelaende.org/de/aktion/rechtliches/ 

Bezugsgruppen-Sani-Workshop für Aktionen (14:30 bis 17 Uhr):

Ziel des Workshop ist es, euch dazu zu ermächtigen, euch gegenseitig zu helfen. Dafür machen wir einen kleinen Ausflug in die stabile Seitenlage, zu den Druckverbänden und natürlich zum Augenausspülen. Wir bieten also eine Auffrischung bzw. einen kleinen Grundkurs in Sachen Erste Hilfe an, stellen ein paar demo- und aktionsspezifische Szenarien vor und spielen diese durch.

Dinge die sinnvoll mitgebracht werden können, sind: alte, abgelaufene Verbandskästen (aus einem Auto) sowie leere PET-Flaschen (0,5l oder 1l) MIT! einem Deckel der ein oder mehrere Löcher hat.

 

Für alle Trainings:

Die Workshops finden auf Deutsch statt – Flüsterübersetzung kann organisiert werden. 

Die Trainings sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Fragen gerne per E-Mail an berlin@ende-gelaende.org

 

Weitere geplante Trainings:

     19.10. Aktionstraining in Berlin

     21.10. Aktionstraining in Berlin

 „Ende Gelände, Hambi bleibt - one struggle, one fight!" 

 Wir freuen uns auf euch! 

 Ende Gelände Berlin 

 berlin@ende-gelaende.org 

 http://endegelaendeberlin.blogsport.eu 

www.facebook.com/EndeGelaendeBerlin/

https://www.facebook.com/events/312538536198290/

https://www.facebook.com/events/1959589351005358/

 

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Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft

02.10.2018
13.10.2018, 19:00 Uhr - 13.10.2018, 21:00 Uhr

Wann: 13. Oktober, 19 Uhr

Wo: Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/Main

Der erste von drei Bänden zu „Biographie und Werkentwicklung“ von Karl Marx. Weit enger als bisher und auf neuen, im Umfeld der MEGA (Marx Engels Gesamtausgabe) entstandenen Forschungen beruhend, wird Marx‘ wendungsreiches Leben und sein Torso gebliebenes Werk in Beziehung gesetzt.

Der erste Band behandelt Marx‘ Jugend in Trier, sein Studium in Bonn und Berlin sowie den Zusammenhang seiner poetischen Versuche mit seiner frühen Auseinandersetzung mit Hegel vor dem Hintergrund der politisch-religiösen Konflikte in Preußen. Frühe Freunde wie Bruno Bauer und Arnold Ruge werden hier nicht erst aus der Perspektive der späteren Zerwürfnisse dargestellt, es wird vielmehr der Frage nachgegangen, was sie zu engen persönlichen Freunden und politischen Gesinnungsgenossen machte. Reflektiert wird aber auch, dass eine Biographie kein zeitloser Blick auf vergangene Zeiten ist. In ihren Perspektiven und Gewichtungen ist sie stets von den Konflikten der eigenen Zeit beeinflusst. Weitere Infos

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Die Identitären: wie rechtsextreme Ideologie popularisiert wird

02.10.2018
12.10.2018, 19:00 Uhr - 12.10.2018, 21:00 Uhr

Wann: 12. Oktober, 19 Uhr

Wo: Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/Main

Seit 2012 treiben die sogenannten „Identitären" ihr Unwesen, auch in Deutschland. Ihnen geht es nicht um einen Kampf um Parlamentssitze, sondern um einen Kampf um die Köpfe.

Die Identitären wollen eine „Kulturrevolution von rechts". Ihre Mittel: Kampagnen, Provokationen, Einschüchterungen. Sie sind keine Massenorganisation, im Gegenteil: Sie sind eine elitäre Kaderorganisation – allerdings mit Reichweite und professioneller Medienarbeit. Sie agitieren gegen Flüchtlinge und schüren Hass gegen jene, was sie als „fremd“ klassifizieren. Sie wollen eine rechtsextreme Ideologie salonfähig machen – vor allem bei jungen Menschen.

Wer sind die „Identitären“ und wie sind sie politisch einzuordnen? Was sind ihre Strategien? Und vor allem: Was können wir tun, um ihnen unbequem zu werden? Diese und andere Fragen werden im Rahmen der Buchvorstellung diskutiert. Weitere Infos

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Fassbinder, Immobilienspekulation, antisemitisches Ressentiment. Ist das Stück „Müll-Stadt-Tod“ heute wieder relevant?

02.10.2018
11.10.2018, 19:00 Uhr - 11.10.2018, 21:00 Uhr

Wann: 11. Oktober, 19 Uhr

Wo: ClubVoltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/Main

Die Immobilienspekulation blüht wieder. Zugleich wird antisemitisches Ressentiment deutlicher sichtbar. Was beide miteinander zu tun haben, wurde literarisch reflektiert. Die unterschiedlichen Antworten von Fassbinders Drama „Der Müll, die Stadt und der Tod“ und Zwerenz‘ Roman „Die Erde ist unbewohnbar wie der Mond“ setzt Menne in Bezug zum heutigen Alltag: Kritik am System oder Hetze gegen einzelne Personen? Wie erwächst aus ganz normaler Marktwirtschaft vorurteilsgeladenes Ressentiment? Warum werden „externe Effekte“ nicht dem System, sondern einzelnen Personen angelastet? Beide Texte behandeln den heute wieder topaktuellen Stoff. Doch zeigen sie den Projektionsmechanismus kritisch auf? Oder wiederholen sie Stereotype und Personalisierungen einfach?

In seiner Einführung berichtet Michael Töteberg von den Auseinandersetzungen vor, während und nach der Bühnenbesetzung, die er live miterlebt hat. Weiter Infos

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Exzesse. Wer tanzt, tötet nicht

02.10.2018
10.10.2018, 19:00 Uhr - 10.10.2018, 21:00 Uhr

Wann: 10. Oktober, 19 Uhr

Wo: Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/Main

Nicht nur in kriegerischen Auseinandersetzungen begegnen sich Menschen mit exzessiver Gewalt, auch in befriedeten Gesellschaften kommt es regelmäßig zu grausamen Handlungen. Worauf gründen solche Orgien der Gewalt? Zeichnen die jeweilige Situation und sozialen Verhältnisse dafür verantwortlich oder gehört die Lust am Extremen zum natürlichen Erbe der Menschheit? So oder so gibt es eine Sehnsucht nach dem Krassen.

Doch müssen Exzesse nicht in einem Blutrausch kulminieren. Die Nachtseite des menschlichen Begehrens kann ebenso in sozialverträglicher Form ausgelebt werden. Auf seiner Suche nach Antworten unternimmt Wetz waghalsige Streifzuge durch die „Fröhliche Wildnis“ prickelnder Sportevents, nächtlicher Partymeilen, zügelloser Liebesspiele. Sich berauschen, tanzen, feiern: -  Wetz zeigt, warum es wichtig ist, auch mal über die Stränge zu schlagen. Weiter Infos

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Tagesseminar "Auf den Spuren des deutschen Kolonialismus"* 5.10.2018 in Berlin

02.10.2018
05.10.2018, 11:58 Uhr - 05.10.2018, 12:12 Uhr

am Fr. 5. Oktober, 10:00 - 18:00 Uhr in Berlin

Das Seminar besteht aus zwei Teilen. Zunächst treffen wir uns in Berlin-Mitte zu einem Stadtrundgang zur Berliner Kolonialgeschichte. Zum gemeinsamen Mittagessen fahren wir dann nach Weißensee, wo der zweite Teil im tagungswerk Seminar- und Gästehaus stattfindet.

Die politischen Kämpfe von Nachkommen der Opfer des deutschen Kolonialismus zeigen erste Wirkungen: Ihre Perspektiven und Forderungen wurden in den gesellschaftlichen Diskursen sichtbarer und erste Teilerfolge partieller Verantwortungsübernahme für die Verbrechen der Kolonialzeit wurden erzielt. Trotzdem gilt die Kolonialzeit vielen Deutschen bis heute als eher unwichtige Epoche und zentrale Forderungen bleiben bisher unerfüllt.

Als Teil der kritischen Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus nehmen wir die Auswirkungen der (post-)kolonialen Ordnungen (gesellschaftlich, politisch, sozial, kulturell, ökonomisch) auf das Leben der Menschen in den ehemaligen Kolonien und auf Berlin als Hauptstadt der ehemaligen Kolonialmacht in den Blick.
 
Am Vormittag werden wir zentrale Orte deutscher Kolonialgeschichte in Berlin während eines Stadtrundgangs vorstellen und ihre Aktualität bis in die heutige Zeit aufzeigen. Der Herero-Aktivist Israel Kaunatjike wird im zweiten Teil des Seminars am Beispiel der Verbrechen der deutschen Kolonialmacht im damaligen Deutsch-Südwestafrika (Namibia) vom Gedenken an die Kolonialgeschichte in Namibia und seinem Kampf für die Anerkennung der Verbrechen und die Entschädigung der Opfer berichten.

Mit diesem Seminar wollen wir auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den jeweiligen Erinnerungskulturen in Afrika und hier in Europa aufzeigen und unsere Sichtweisen auf den deutschen Kolonialismus erweitern.

Israel Kaunatjike wurde 1947 in Okahandja, der Hauptstadt der Herero, in Namibia geboren. Seit 1970 lebt er in Berlin.

Teilnahmebeitrag: 10€ pro Person (ermäßigte 5€)

Wir bitten um Anmeldung auf solarev.org/be-aware/anmeldung.

* Die Veranstaltung ist als Bildungsurlaub nach §11 BiUrlG des Landes Berlin anerkannt!
Bildungsurlaub bezeichnet den Rechtsanspruch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber ihrem Arbeitgeber auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für die Teilnahme an anerkannten oder als anerkannt geltenden Veranstaltungen, die der politischen Bildung und/oder beruflichen Weiterbildung dienen. Weitere Infos: https://www.berlin.de/sen/arbeit/berlinarbeit-ziel-3/bildungsurlaub/

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Das Kongo Tribunal am 08. Oktober 2018 um 19:30 OmU

01.10.2018
08.10.2018, 19:30 Uhr - 08.10.2018

Eine Veranstaltung im Rahmen der Filmreihe "Blick nach Afrika“ in Kooperation mit dem RegenbogenKINO

"Das Kongo Tribunal“ durchleuchtet anhand eines Tribunals vor Ort im Ostkongo und in Berlin die Gründe und Hintergründe für den seit bald 20 Jahren andauernden Krieg im Gebiet der Großen Seen. Dabei entsteht ein menschlich erschütterndes, analytisch tiefgründiges Tableauder neokolonialen Weltordnung...

Als Gast begrüßen wir Francois Nzinga, der uns die Sicht eines Kongolesen auf die Ereignisse der letzen Jahrzehnte verleiht und mit uns nach dem Film über die Rolle der globalen Konzerne in dem Krieg diskutiert.

Eintritt: 6 € normal, 4 € ermäßigt

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Karl Marx 200

01.10.2018
18.10.2018, 19:00 Uhr - 18.10.2018

Die Diskussion um das Erbe der 68er-Bewegung hat im Laufe des Jahres 2018, also nach einem halben Jahrhundert, parallel zum 200-jährigen Geburtstagsmemorial ihres „Übervaters“ Karl Marx stattgefunden. Beide Ereignisse sind in allerlei Rückbesinnungsveranstaltungen, Publikationen und Kolloquien verhandelt worden. Auch ARCH+ (Erstausgabe 1968) und die taz (Erstausgabe 1978) erinnern sich just in diesem Jahr ihrer Gründungsstunden. Dass sich in diesen vier historischen Eckpunkten nicht nur eine zufällige zeitliche Verschneidung zeigt, sondern dass sie auf Prägungen verweisen, die in den Aktionsimpulsen von 1968 zusammenliefen, wollen ARCH+ und die taz am Ende dieses kollektiven Gedenkjahres diskursiv beleuchten.

Im Fokus des Vortrags von Bertram Schefold, Wirtschaftstheoretiker und Dogmenhistoriker an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Marx-Engels-Gesamtausgabe, steht die Darstellung der Marxschen Lehre als einer Variante der ökonomischen Theorie. Im anschließenden Gespräch, moderiert von taz-Redakteur Stefan Reinecke, diskutieren Helga Fassbinder, die Anfang der 1970er-Jahre als Mitherausgeberin der ARCH+ starke Impulse gesetzt und sich ausführlich mit der Bodenfrage beschäftigt hatte, und Anne Kockelkorn, Architekturhistorikerin an der ETH Zürich, die den neoliberalen Turn des Sozialen Wohnungsbaus und der Finanzialisierung der Architektur erforscht hat, mit Bertram Schefold über die Frage, was wir heute von Marx (immer) noch lernen können.

 

Die Veranstaltung bietet darüber hinaus die Gelegenheit, vor der offiziellen Eröffnung den taz Neubau des Zürcher Büros E2A von innen zu erleben.

Programm

Begrüßung: Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber ARCH+ und Karl-Heinz Ruch, Geschäftsführer taz

Einführung: Karin Wilhelm, Architekturtheoretikerin, Beiratsmitglied ARCH+ und Nikolaus Kuhnert, Mitherausgeber ARCH+

Vortrag von Bertram Schefold, Wirtschaftstheoretiker, über die Theorie von Karl Marx.

Anschließende Podiumsdiskussion mit Bertram Schefold, Helga Fassbinder, Stadtplanerin und ehemalige Mitherausgeberin der ARCH+, Anne Kockelkorn, Architekturhistorikerin

Moderation: Stefan Reinecke, taz-Redakteur

Eine gemeinsame Veranstaltung von ARCH+ Verein und taz. Die Veranstaltung wurde von Karin Wilhelm in Zusammenarbeit mit ARCH+ konzipiert und organisiert.

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mpz-salon + jour fixe zum Hambacher Forst: 'Brand I - Vom Eigentum an Land und Wäldern'

30.09.2018
17.10.2018, 19:00 Uhr - 17.10.2018

Die Ereignisse im Hambacher Forst haben uns in den letzten Wochen alle beschäftigt. Der vom Oberverwaltungsgericht Münster jetzt verhängte Rodungsstopist ein großer Erfolg. So bedeutend diese Entscheidung ist, sie ist zunächst einmal nur ein Aufschub, wenn keine politischen Entscheidungen folgen.Wir mpz + jour fixe wollen uns mit den Ursachen und Hintergründen dieser Entwicklung beschäftigen. Denn Orte, an denen Widerstand gegen weiteren Raubbau und Klimazerstörung zu leisten wäre, gibt es noch viele.
Die Filmemacherin Susanne Fasbender wird dabei sein.

Film von Susanne Fasbender in Kooperation mit dem Hambacher Forst Filmkollektiv / 113 min / 2018: Von der erbarmungslosen Rigidität, der vorgetäuschten Alternativlosigkeit, der blinden bulldozerartigen Mentalität der Destruktionsprozesse erzählt der Film mit den Mitteln der klarsichtigen Analyse von den strukturellen Verwerfungen des sogenannten Klimaschutzes, mit den Mitteln der sensiblen Beobachtung von betroffenen Persönlichkeiten – von Widerstand Leistenden in der Bürgerinitiative wie unter den Waldbesetzer*innen. mehr...

 

 

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mpz-salon + jour fixe zum Hambacher Forst: 'Brand I - Vom Eigentum an Land und Wäldern'

30.09.2018
17.10.2018, 19:00 Uhr - 17.10.2018

Die Ereignisse im Hambacher Forst haben uns in den letzten Wochen alle beschäftigt. Wir mpz + jour fixe wollen uns mit den Ursachen und Hintergründen dieser Entwicklung beschäftigen. Denn Orte, an denen Widerstand gegen weiteren Raubbau und Klimazerstörung zu leisten wäre, gibt es noch viele.
Die Filmemacherin Susanne Fasbender wird dabei sein.

Film von Susanne Fasbender in Kooperation mit dem Hambacher Forst Filmkollektiv / 113 min / 2018: Von der erbarmungslosen Rigidität, der vorgetäuschten Alternativlosigkeit, der blinden bulldozerartigen Mentalität der Destruktionsprozesse erzählt der Film mit den Mitteln der klarsichtigen Analyse von den strukturellen Verwerfungen des sogenannten Klimaschutzes, mit den Mitteln der sensiblen Beobachtung von betroffenen Persönlichkeiten – von Widerstand Leistenden in der Bürgerinitiative wie unter den Waldbesetzer*innen. mehr...

 

 

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mpz-salon + jour fixe zum Hambacher Forst: 'Brand I - Vom Eigentum an Land und Wäldern'

30.09.2018
17.10.2018, 19:00 Uhr - 17.10.2018

Die Ereignisse im Hambacher Forst haben uns in den letzten Wochen alle beschäftigt. Wir mpz + jour fixe wollen uns mit den Ursachen und Hintergründen dieser Entwicklung beschäftigen. Denn Orte, an denen Widerstand gegen weiteren Raubbau und Klimazerstörung zu leisten wäre, gibt es noch viele.
Die Filmemacherin Susanne Fasbender wird dabei sein.

Film von Susanne Fasbender in Kooperation mit dem Hambacher Forst Filmkollektiv / 113 min / 2018: Von der erbarmungslosen Rigidität, der vorgetäuschten Alternativlosigkeit, der blinden bulldozerartigen Mentalität der Destruktionsprozesse erzählt der Film mit den Mitteln der klarsichtigen Analyse von den strukturellen Verwerfungen des sogenannten Klimaschutzes, mit den Mitteln der sensiblen Beobachtung von betroffenen Persönlichkeiten – von Widerstand Leistenden in der Bürgerinitiative wie unter den Waldbesetzer*innen. mehr...

 

 

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Zeit der Riot – Zeit der Streiks?

30.09.2018
26.10.2018, 19:30 Uhr - 26.10.2018, 23:00 Uhr

 

Diskussionsveranstaltung mit Autor*innen des Buches Riot  -. Was war da los in Hamburg? Theorie und Praxis der kollektiven Aktion (http://peter-nowak-journalist.de/2018/09/04/riot-und-neoliberalismus/ ),

 

Seit dem G20-Gipfel 2017 wird auch in Deutschland wieder verstärkt über Riots und Straßenmilitanz diskutiert. Nur bleibt der Großteil der Debatte im staatstragenden Rahmen. Medien, Polizei und Politik nutzen die Militanzdebatte zur Abrechnung mit einer Linken, die sich nicht auf die staatlich zugewiesene Spielwiese einzäunen lassen will. Da geraten viele außerparlamentarische Linke in eine reine Verteidigungshaltung und wollten über die Sinnhaftigkeit von Riots oft gar nicht mehr diskutieren, aus Angst, ihnen könnte Entsolidarisierung vorgeworfen werden. Doch damit beteiligt man sich eher an einer Entpolitisierung. Wenn Riots und Straßenmilitanz als politische Aktionen betrachtet werden, ist es richtig, über die politische Sinnhaftigkeit dieser Aktionen zu diskutieren.  Auf der Veranstaltung werden Sebastian Lotzer (twitter.com/sebastianlotzer), Achim Szepanski (non.copyriot.com/joshua-clovers-riot-strike-riot-theorie-und-praxis-der-sozialen-aktion/), Emanuel Kapfinger (lowerclassmag.com/?s=kapfinger)  und Peter  Nowak  (peter-nowak-journalist.de/2018/09/04/riot-und-neoliberalismus/ )  Inputs zu der Frage geben, ob die Zeit der Streiks vorbei  sind  die Rückkehr der Riots begonnen hat. Diese These vertritt der US-Soziologe Joshua Clover  in dem Buch Riot  -. Was war da los in Hamburg? Theorie und Praxis der kollektiven Aktion.“

 

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Zeit der Riot – Zeit der Streiks?

30.09.2018
26.10.2018, 19:30 Uhr - 26.10.2018, 23:00 Uhr

 

Diskussionsveranstaltung mit Autor*innen des Buches Riot  -. Was war da los in Hamburg? Theorie und Praxis der kollektiven Aktion (https://shop.laika-verlag.de/shop/diskurs/riot-was-war-da-los-hamburg ),

 

Seit dem G20-Gipfel 2017 wird auch in Deutschland wieder verstärkt über Riots und Straßenmilitanz diskutiert. Nur bleibt der Großteil der Debatte im staatstragenden Rahmen. Medien, Polizei und Politik nutzen die Militanzdebatte zur Abrechnung mit einer Linken, die sich nicht auf die staatlich zugewiesene Spielwiese einzäunen lassen will. Da geraten viele außerparlamentarische Linke in eine reine Verteidigungshaltung und wollten über die Sinnhaftigkeit von Riots oft gar nicht mehr diskutieren, aus Angst, ihnen könnte Entsolidarisierung vorgeworfen werden. Doch damit beteiligt man sich eher an einer Entpolitisierung. Wenn Riots und Straßenmilitanz als politische Aktionen betrachtet werden, ist es richtig, über die politische Sinnhaftigkeit dieser Aktionen zu diskutieren.  Auf der Veranstaltung werden Sebastian Lotzer (https://twitter.com/sebastianlotzer), Achim Szepanski (https://non.copyriot.com/joshua-clovers-riot-strike-riot-theorie-und-praxis-der-sozialen-aktion/), Emanuel Kapfinger (http://lowerclassmag.com/?s=kapfinger )  und Peter  Nowak  (http://peter-nowak-journalist.de/2018/09/04/riot-und-neoliberalismus/ )  Inputs zu der Frage geben, ob die Zeit der Streiks vorbei  sind  die Rückkehr der Riots begonnen hat. Diese These vertritt der US-Soziologe Joshua Clover  in dem Buch Riot  -. Was war da los in Hamburg? Theorie und Praxis der kollektiven Aktion.“

 

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Kolo(ge)nialer Kakao: Führung, Gespräch und Verkostung

28.09.2018
03.11.2018, 14:00 Uhr - 03.11.2018, 16:30 Uhr

mit Johannes Schorling (INKOTA) und Steffen Ramm (Botanischer Garten). Moderation: Karl Hildebrandt (Oikocredit)

Schokolade gehört in Deutschland zu den beliebtesten Süßigkeiten. Doch nur wenigen ist bewusst, dass mit der Schokolade auch eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist. Mit unserer Veranstaltung begeben wir uns auf eine Reise durch diese Geschichte: Wie kam der Kakao, ursprünglich die „Speise der Götter“, von Lateinamerika nach Afrika, wo er heute hauptsächlich angebaut wird? Welche Auswirkungen hatte der Kolonialismus auf Kakaoanbauländern wie Ghana oder die Elfenbeinküste, und inwiefern sind seine Folgen dort noch heute spürbar? Was müsste geschehen, um die globale Ungerechtigkeit in der Schokoladenherstellung zu überwinden?

Doch damit nicht genug: Im Botanischen Garten können die Gäste außerdem mit fachkundiger Führung selbst die Kakaopflanze kennenlernen – und ihr eigenes Kakaogetränk herstellen!

Eintritt: 2,50 € pro Person. 

Anmeldung über folgenden Link oder per E-Mail an schorling@inkota.de

Eine Veranstaltung der Kampagne Make Chocolate Fair! des INKOTA-netzwerk in Kooperation mit dem Botanischen Garten Potsdam, dem Aktionsladen Eine Welt Potsdam und dem Oikocredit Förderkreis Nordost e.V. (Oikocredit Deutschland).

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Basis Aktionstraining für Aktion Unterholz und Ende Gelände

28.09.2018
03.10.2018, 12:00 Uhr - 03.10.2018, 18:00 Uhr

BASIS-AKTIONSTRAININGS FÜR AKTION UNTERHOLZ UND ENDE GELÄNDE

SONNTAG, 30. September von 12 bis 18 Uhr im Projekthaus Potsdam
Babelsberg
www.facebook.com/events/498466383964648/ [1] [1]

MITTWOCH, 03. Oktober 2018 von 10 bis 18 Uhr im Haus 104 auf dem
Tempelhofer Feld, 12049 Berlin Neukölln [2]
https://www.facebook.com/events/1959589351005358/ [2]

Im Hambacher Forst läuft die „Aktion Unterholz" und ruft zu
kollektiven Aktionen zivilen Ungehorsams mit einem klaren Aktionskonsens

auf. Die „Aktion Unterholz" kämpft für den Erhalt des Hambacher
Waldes
und ein Ende der Kohleverstromung.  

Für den 6.10. und 25.-29.10. ruft ENDE GELÄNDE zu Massenaktionen des
zivilen Ungehorsams gegen den Braunkohleabbau und die Rodung des
Hambacher Waldes auf.

Der Hambacher Wald ist in den letzten Jahren zu einem Symbol des Kampfes

und der Hoffnung für eine alternative, lebenswerte und klimagerechte
Welt geworden. Der Großteil der Waldbesetzung wurde inzwischen
geräumt. Mit im
Vorfeld konstruierten fadenscheinigen Begründungen und tausenden
Polizisten werden Baumhäuser geräumt und zerstört. Bäume werden
gefällt,
um die Rodung des Waldes im Oktober vorzubereiten. Einzigartige Natur
und das Klima werden für die Interessen eines einzigen Konzerns
geopfert. Ein weiteres Mal sehen wir, dass die Wirtschaft unserer aller
Leben bestimmt und die Regierung zum Erfüllungsgehilfen degradiert
wurde. Die Gesundheit von Aktivist*innen wird gefährdet und Grundrechte

werden verletzt. Im Wald, aber auch an vielen anderen Orten, wird gegen
die Räumung protestiert.

Sei Teil einer breiten, vielfältigen Bewegung für die Erhaltung des
Waldes und kämpfe mit uns für das Ende der Kohleverstromung und gegen
den Kapitalismus. Die Aktionen werden weitergehen, bis die Räumung und
die Rodung endgültig verhindert sind.

SEI DABEI UND UNTERSTÜTZE DEN HAMBACHER WALD, DIE AKTION UNTERHOLZ UND
ENDE GELÄNDE!  
https://aktion-unterholz.org/  
https://hambacherforst.org/  
https://www.ende-gelaende.org/

Aktionen des zivilen Ungehorsams funktionieren am besten, wenn wir uns
gut darauf vorbereiten. Deshalb wollen wir gemeinsam bei
Aktionstrainings üben. Das Training ist auch für aktionsunerfahrene
Menschen geeignet. Ziel ist, unsere gemeinsame Handlungsfähigkeit auf
der Straße bzw. auf dem Weg in die Grube, im Wald und auf die Schienen
zu erhöhen. Ihr könnt als Bezugsgruppe zum Training kommen oder vor
Ort
eine Bezugsgruppe finden.  Das Aktionstraining findet in Kooperation mit

Skills for Action statt (https://skillsforaction.wordpress.com).
Grundlegende Inhalte des Trainings (inkl. Pause) sind: Überlegungen zu
zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als Basis von Aktionen, verschiedene
Blockadetechniken, der Umgang mit Ängsten und eigenen Grenzen,
Entscheidungsfindung in Stresssituationen und ein kurzer
Erfahrungsaustausch zum Thema Repression.  

Nehmt euch bitte für die gesamte Dauer des Trainings Zeit. Ein
späteres
Kommen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll! Das Aktionstraining ist
kostenlos und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Das
Training findet drinnen und draußen statt, daher versorgt Euch je nach
Wetter mit Regenschutz. Das Training findet auf Deutsch statt,
Flüsterübersetzung ist möglich.

Fragen gerne per E-Mail an berlin@ende-gelaende.org   

TERMINE DER AKTIONSTRAININGS:  

- Sonntag, 30.09.2018 | 12-18 Uhr | Projekthaus Babelsberg,
Rudolf-Breitscheid-Straße 164, 14482 Potsdam (S7 Babelsberg)
- Mittwoch, 03.10.2018 | 12-18 Uhr | Haus 104, Tempelhofer Feld,
nächster Eingang: Oderstr. / Herrfurthstr., 12049 Berlin, Link zum
Lageplan:
http://www.thf100.de/tl_files/thf100/bilder/news/gebaeude%20104%20%20lage.png
bzw.: http://www.thf100.de/Haus104.html  

„Ende Gelände, Hambi bleibt - one struggle, one fight!"  

Wir freuen uns auf euch!   

Ende Gelände Berlin  
berlin@ende-gelaende.org  
http://endegelaendeberlin.blogsport.eu  
www.facebook.com/EndeGelaendeBerlin/ [2]  
 

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Die Revolution(en) 1918. Eine linke Aufarbeitung jenseits neuer Mythen

27.09.2018
09.11.2018, 19:00 Uhr - 09.11.2018

Es sind namentlich die Revolutionen in der Geschichte, die schnell zum Mythos und deren Ziele und Verläufe später gern im eigenen politischen Interesse instrumentalisiert werden. Das wird im 30. Jahr der demokratischen Revolution in der DDR nicht anders sein, und es wird einige Anstrengung kosten, dem etwas entgegenzusetzen.

In dieser Veranstaltung wollen wir – nicht zuletzt auch, um uns für die „Deutungsschlachten“ 2019 gut zu wappnen - auf die Revolution(en) 1918 zurückblicken und Fragen an dieses Ereignis stellen, die entscheidend für jede Revolutionsgeschichte sind. Waren Verlauf und Ergebnis der Novemberrevolution in Deutschland tatsächlich - in ihrem "Erfolg" wie in ihrer "Niederlage" - so vorherbestimmt wie es uns manche Geschichtsschreibung weiß machen will? Wie sah das reale Kräfte- und Machtverhältnis aus und was ist Legende? Wie offen war Geschichte 1918/19? Und lässt sich die deutsche Revolution überhaupt begreifen, ohne die Gemeinsamkeiten, vor allem aber, ohne die unterschiedlichen Ausgangslagen in West- und Osteuropa zu berücksichtigen? Was waren die jeweiligen Ziele, welchen Stellenwert hatten die Räte in den einzelnen Ländern, wie sah das Verhältnis zwischen einer revolutionären Minderheit und der Mehrheit dort aus?

Die Historiker Rüdiger Hachtmann und Reiner Tosstorff haben sich mit diesen Fragen beschäftigt und werden ihre Ergebnisse zur Diskussion stellen.

Moderation: Renate Hürtgen (AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West)

 

Web: http://geschichtevonuntenostwest.wordpress.com

Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

© AK Geschichte

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Europakongress 2018

27.09.2018
09.11.2018, 16:00 Uhr - 09.11.2018, 21:00 Uhr

Bereits zum siebten Mal veranstaltet ein Bündnis aus Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Böblingen einen Europakongress.

Themen dieses Jahr:

  • Frankreich: Sozialabbau und Angriffe auf das Arbeitsrecht. Bernard Schmid
  • Österreich: Omas gegen Rechts. Monika Salzer
  • Kann ein bedingungsloses Grundeinkommen Probleme lösen? Jendrik Scholz

Abschluss mit gemeinsamem Abendessen. Kulturell begleitet mit internationaler Musik von Helmut Fiedler.

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Erdogan nicht Willkommen

27.09.2018
28.09.2018, 16:00 Uhr - 28.09.2018

Wann: 28. September, 16 Uhr

Wo: Potsdamer Platz, Berlin

Am 28. September empfängt Kanzlerin Angela Merkel den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu einem gemeinsamen Mittagessen, um ihre bilateralen Beziehungen sowie regionale und sicherheitspolitische Aspekte zu besprechen. Die Initiative „Erdoğan not welcome“ vermutet hinter diesem Treffen weitere Absprachen militärischer und fluchtpolitischer Deals. Man könne nicht unterstützen, dass die Bundesregierung im Namen der Bevölkerung Erdoğan als Gesprächspartner willkommen heißt. Das käme einer Legitimation seiner Politik gleich und dies sei ausgeschlossen, so die Position im Protestaufruf der Initiative.

Eine breites Netzwerk aus Unterstützer*innen organisiert gegen das Treffen eine Großdemonstration am Freitagnachmittag im Herzen Berlins. Sie wollen ein Zeichen der Demokratie gegen Erdoğans Besuch und autoritäre Politik setzen (28.9., Potsdamer Platz, 16 Uhr).

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