bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 2 hours 12 min ago

Grève Mondiale Pour le Climat - Frankreich landesweit

21.02.2019
15.03.2019, 08:00 Uhr - 15.03.2019, 20:00 Uhr

Collégien•ne•s, lycéen•ne•s, étudiant•e•s et travailleur•se•s, le 15 mars faisons la grève mondiale pour le climat appelée par Greta Thunberg

https://www.facebook.com/pg/YouthforClimateFrance/events/?ref=page_internal

Categories:

Grève Mondiale Pour le Climat - Frankreich landesweit

21.02.2019
15.03.2019, 08:00 Uhr - 15.03.2019, 20:00 Uhr

Collégien•ne•s, lycéen•ne•s, étudiant•e•s et travailleur•se•s, le 15 mars faisons la grève mondiale pour le climat appelée par Greta Thunberg

https://www.facebook.com/pg/YouthforClimateFrance/events/?ref=page_internal

Categories:

Klima Streik - Österreich landesweit

21.02.2019
15.03.2019, 08:00 Uhr - 15.03.2019, 20:00 Uhr

https://fridaysforfuture.at/events/globaler-klimastreik/2019-03-15-globaler-klimastreik

Weltweiter Klimastreik

  • Datum: 15.03.2019 10:00 - 16:00
  • Ort: In vielen Städten Österreichs und weltweit

We are unstoppable - another world is possible!

Schweden, Deutschland, Schweiz, Belgien, Australien, USA, Österreich – in über 40 Ländern auf allen Kontinenten streiken wir für unsere Zukunft. Schließe auch du dich dem globalen Klimastreik an!

Wir befinden uns in einer Klimakrise. Schneechaos, Überschwemmungen, Kälte- sowie Hitzerekorde, Dürren und Waldbrände sind schon heute spürbare Folgen einer menschengemachten Entwicklung, die noch katastrophale Auswirkungen auf uns alle haben wird, wenn wir nicht entschieden gegensteuern. Dennoch handeln die Entscheidungsträger*innen nicht (oder nicht schnell genug) - und unsere Treibhausgasemissionen steigen weiter.

Jetzt nehmen WIR die Zukunft in die Hand!

Jetzt sind wir am Zug. Wir sagen STOPP! Und gehen am 15. März 2019 weltweit für unsere Zukunft auf die Straße.

  • Für eine nachhaltige Zukunft
  • Für eine gesunde Umwelt
  • Für mutige Klimapolitik
  • Für globale Klimagerechtigkeit
  • Für Ernährungssicherheit
  • Für uns alle
    Und alle, die noch kommen werden

Wenn du gemeinsam ein Zeichen setzen willst, findest du hier eine Liste der Klimastreiks in deiner Nähe.

Categories:

Klima Streik - Schweiz landesweit

21.02.2019
15.03.2019, 08:00 Uhr - 15.03.2019, 20:00 Uhr

https://www.facebook.com/pg/klimastreikschweiz/events/?ref=page_internal

March 15th, Global Climate Strike For Future! Call to the youth of the world

In 2015, our governments committed in Paris to protecting our future by providing a safe pathway well below 2C with Social and Climate Justice..
Three years have passed, and our future looks bleaker than ever!
The greedy guess that 3C warming is ok. Climate scientists have evidence that even 2C will cause massive starvation, drought, fire tornados, floods, wars and death.

All because today's adults do not care about tomorrow. They are stealing our future right in front of our eyes!
The adults are not mature enough to tell it how it is, even this they leave to us children!

And why should we be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future? And what is the point of learning facts when the most important facts clearly means nothing to our society?
What use is education when our governments are not listening to the educated?
Today we use 100 million barrels of oil every single day. There are no politics to change that. There are no rules to keep that oil in the ground.
We can’t save the world by playing by the rules. Because the rules have to be changed.

Greta Thunberg has inspired us, by striking every Friday in front of her Swedish parliament.
Since August, 2018, many thousands of students, have been striking in front of 300 parliaments and town halls in over 30 countries worldwide.

And now on March 15, we will all create a Deep strike together! To show the Climate Crisis is a Crisis! Join Us!

We are striking to tell our governments to do their homework and give us Proof!

We Need Proof of a safe pathway well below 2C!
If adults can not provide proof, be honest, admit this failure and join our strike!

All honest adults, without Proof, will join our strike on March 15th!
Tell your adults to support our strike, tell them they have to come with you, tell them you need them so that you can simply have a chance to survive in the future!
For 40 years, of all political colours, have been losing the war on climate change!
Now there is only time to reduce the amount of disaster.

We Need Proof! Global Climate Strike For Future! Call to the youth of the world!

 

Categories:

Bundesweiter Klima Streik - Fridays for Future Deutschland

21.02.2019
15.03.2019, 08:00 Uhr - 15.03.2019, 17:00 Uhr

Und wir gehen wieder auf die Straße, denn wir sind mit den Ergebnissen der Kohlekommission NICHT zufrieden! So werden wir das 1,5 Grad Ziel nicht erreichen und auch den Klimawandel nicht aufhalten können.

https://www.facebook.com/pg/fridaysforfuture.de/events/?ref=page_internal

Categories:

How to Frauen*streik II

21.02.2019
23.02.2019, 19:00 Uhr - 23.02.2019

Wann: 23. Februar 2019, 19 Uhr

Wo: Aquarium, Skalitzer Straße 6, Berlin

In 177 Ländern gingen Frauen* am Internationalen Frauen*kampftag 2018 auf die Straße, um gegen patriarchale Unterdrückung, Diskriminierung am Arbeitsplatz und sexualisierte Gewalt zu kämpfen. Allein im spanischen Staat legten 6 Millionen Frauen* an diesem Tag die Lohn- und Hausarbeit nieder. Auch in Deutschland fand bereits 1994 ein Frauen*streik statt, an dem sich eine Million Frauen* beteiligten. Wie haben das die Protagonist*innen damals ohne Social Media geschafft? In Polen organisierten Frauen* den Frauen*streik 2016 innerhalb einer Woche. Was führte sie zum Erfolg und wie ging es danach weiter? Und auf welche Weise internationalisierten Frauen* in den USA den Frauen*streik 2017?

Die Naturfreundejugend Berlin spricht am Samstag, den 23. Februar, im Aquarium unter dem Titel „Uns reicht’s! – Frauen* weltweit streiken!“ mit Aktivist*innen von den Frauen*streiks in Deutschland, Polen und den USA, um zu erfahren, wie am 8. März 2019 die Welt stillstehen kann (23. 2., Skalitzer Straße 6, 19 Uhr).

Categories:

How to Frauen*streik II

21.02.2019
23.02.2019, 19:00 Uhr - 23.02.2019

Wann: 23. Februar 2019, 19 Uhr

Wo: Aquarium, Skalitzer Straße 6, Berlin

In 177 Ländern gingen Frauen* am Internationalen Frauen*kampftag 2018 auf die Straße, um gegen patriarchale Unterdrückung, Diskriminierung am Arbeitsplatz und sexualisierte Gewalt zu kämpfen. Allein im spanischen Staat legten 6 Millionen Frauen* an diesem Tag die Lohn- und Hausarbeit nieder. Auch in Deutschland fand bereits 1994 ein Frauen*streik statt, an dem sich eine Million Frauen* beteiligten. Wie haben das die Protagonist*innen damals ohne Social Media geschafft? In Polen organisierten Frauen* den Frauen*streik 2016 innerhalb einer Woche. Was führte sie zum Erfolg und wie ging es danach weiter? Und auf welche Weise internationalisierten Frauen* in den USA den Frauen*streik 2017?

Die Naturfreundejugend Berlin spricht am Samstag, den 23. Februar, im Aquarium unter dem Titel „Uns reicht’s! – Frauen* weltweit streiken!“ mit Aktivist*innen von den Frauen*streiks in Deutschland, Polen und den USA, um zu erfahren, wie am 8. März 2019 die Welt stillstehen kann (23. 2., Skalitzer Straße 6, 19 Uhr).

Categories:

Aufbauworkshop kritische Weißseinsreflexion

20.02.2019
23.02.2019, 10:00 Uhr - 24.02.2019, 16:00 Uhr

Die Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Workshop ist die Teilnahme an einem mindestens eintägigen Anti-Rassismus- oder „Critical Whiteness“-Workshop, bei dem weiße Privilegien sowohl auf der strukturellen als auch auf der individuellen Ebene thematisiert wurden.

23.02.2019 10.00-18.00 Uhr bis 24.02.2019 10.00-16.00 Uhr

Im Workshop geht es um die Schärfung der Wahrnehmung des eigenen Weißseins, sowie die Schärfung des Bewusstseins der Bedeutung von Weißsein in alltäglichen Begegnungen mit Nichtweißen.
Es handelt sich um eine tiefer gehende Auseinandersetzung, die die Entstehung des weißen Konstrukts aufdeckt.
Der Workshop bietet dazu noch eine tiefer gehende Fortsetzung des Dekolonialisierungsprozesses des weißen Selbst an.
Der Workshop verläuft interaktiv.

Der Trainer: Lawrence Oduro-Sarpong,
geboren und aufgewachsen in Ghana, ist interkultureller, Diversity-, Anti-Rassismus- und Konflikttrainer, Mediator, Coach, Supervisor und Prozessbegleiter.

Teilnahmegebühr: 50 Euro (ermäßigt 40 Euro)
Bemerkung: Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich.
Anmeldung: buero@africavenir.org

Categories:

Welche Auswirkungen hat die Rechtsentwicklung in Europa auf Arbeitnehmer*innenrechte und Gewerkschaften?

20.02.2019
26.04.2019, 19:00 Uhr - 26.04.2019, 22:00 Uhr

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Politologen Prof. Dr. Klaus Dörre und Ulrike Eifler, der ehemaligen DGB-Regionsgeschäftsführerin aus Hanau, die heute als Referentin für internationale Gewerkschaftsarbeit in der Rosa-Luxemburg-Stiftung arbeitet.

Categories:

Queer-Feminismus

20.02.2019
18.04.2019, 19:00 Uhr - 18.04.2019, 21:00 Uhr

Der Vortrag bietet eine Einführungen in den Queer Feminismus. Queer kann als Überbegriff für alle sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten gelten, die nicht der gesellschaftlichen Norm von Geschlecht und Sexualität entsprechen. Queer beschreibt aber auch eine Denkrichtung, die sich gegen Schubladendenken wehrt. Aber was hat das mit dem Feminismus zu tun? Was hat das mit den Menschenrechten zu tun. Wofür steht LGBTIQ, was ist die Geschichte dahinter und inwiefern spielt Inklusion hier eine Rolle? Diese Fragen und mehr sollen in diesem Vortrag vorgestellt und diskutiert werden.

Categories:

Was ist... Kritische Theorie?

20.02.2019
16.04.2019, 18:30 Uhr - 16.04.2019, 20:30 Uhr

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe «Was ist...»? Jeden dritten Dienstag im Monat um 18:30 Uhr wollen wir im JUZ-Mannheim über linke Grundbegriffe/Bewegungen/Ideen diskutieren. Euch erwartet jeweils ein kurzer Vortrag, der die großen Themen zusammenfasst, kritische Fragen aus linken Debatten herausstellt und dann natürlich viel Raum für Diskussion bereit hält. Im Anschluss gibt es in der Regel Essen.

Categories:

Die NSU-Monologe

20.02.2019
10.04.2019, 19:30 Uhr - 10.04.2019, 22:00 Uhr

Das dokumentarische Theaterstück «Die NSU-Monologe» der Bühne für Menschenrechte erzählt die Geschichten von Elif Kubaşık und Adile Şimşek und dem gewaltvollen Verlust ihrer Ehemänner sowie von İsmail Yozgat und der Trauer um seinen Sohn. Wir erfahren vom Mut der Hinterbliebenen, in der ersten Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, wiederholt die Umbenennung einer Straße einzufordern und nicht zuletzt vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Ermittler zu verteidigen.

Nach 400 Aufführungen der Asyl-Monologe und Asyl-Dialoge erzählt die Bühne für Menschenrechte sieben Jahre nach dem Bekanntwerden des «Nationalsozialistischen Untergrunds» in den NSU-Monologen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU.

Wenn in den NSU-Monologen die Schauspieler*innen mal behutsam, mal fordernd, mal wütend ihre Stimme erheben, dann erzählen sie roh und direkt die Erfahrungen der Hinterbliebenen und liefern uns intime Einblicke in das Hoffen und Bangen menschlicher Existenzen, denen wir uns nicht mehr entziehen können.

Die NSU-Monologe entstanden durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen - ein Werk zeitgenössicher Geschichtsschreibung, das in Zeiten des Erstarkens rechter Bewegungen in Europa an Aktualität kaum zu überbieten ist.

Categories:

Sagen, was ist. Eine musikalische Hommage an Rosa Luxemburg

20.02.2019
06.04.2019, 20:30 Uhr - 06.04.2019, 22:30 Uhr

SAGEN WAS IST - eine Hommage an ROSA LUXEMBURG - mit Blick auf eine unvollendete Revolution
Mit: Gina Pietsch (voc) & Frauke Pietsch (p)

Unter dem Titel »Sagen, was ist« präsentiert die Schauspielerin Gina Pietsch ihr mit Tochter Frauke erstelltes Bühnenprogramm zu Rosa Luxemburg. Das Potpourri aus Zitaten, Brecht-Liedern und Geschichten aus dem Leben der großen Revolutionärin kommt mit einem geschärften Blick auf deutsche und europäische Geschichte daher.
Gina Pietsch zitiert aus der »Junius-­Broschüre«, aus Briefen, aus der »Akkumulation des Kapitals«, sie erzählt von Liebe und anderen Beziehungen, sie singt wunderbar passende Lieder von Zeitgenossen der Luxemburg, natürlich vor allem von Bertolt Brecht. So schafft sie es, die Zeit und die Luxemburg nicht nur lebendig zu machen, sondern direkt auf die Bühne, in unsere Zeit hineinzuzaubern.

Categories:

Die Studentenbewegung, oder: Der Aufstand gegen die Nazigeneration

20.02.2019
03.04.2019, 20:00 Uhr - 03.04.2019, 22:00 Uhr

Film und Vortrag/Diskussion mit dem Historiker Dr. Hannes Heer

 «Wer die Augen nicht im Affekt verschließt, wird zugeben müssen: Diese Revolte war für die politische Kultur der Bundesrepublik ein Einschnitt, in den heilsamen Folgen nur übertroffen von der Befreiung vom NS-Regime durch die Alliierten im Jahre 1945». So hat der Frankfurter Sozialwissenschaftler Jürgen Habermas rückblickend das beurteilt, was vor 50 Jahren die Bundesrepublik erschüttert hat. Die Organisation, die diese Protestbewegung maßgeblich initiiert und geprägt hat, war der SDS, der Sozialistische Deutsche Studentenbund. Der Historiker Hannes Heer erzählt die Geschichte des SDS und analysiert dessen politische Vorstellungen, Wirken und Entwicklung und stellt das historische Erbe dieser Freiheitsbewegung zur Debatte.

Hannes Heer war als Vorsitzender des SDS in Bonn auch Protagonist der Revolte. In seinem Film  «Mein `68: Ein verspäteter Brief an meinen Vater» (WDR 1988) versucht er 20 Jahre nach dem Ende der Studentenbewegung eine im Leben gescheiterte Auseinandersetzung mit seinem Vater nachzuholen. Dieser, früheres NSDAP-Mitglied, reagierte auf den politischen Protest der Studierenden wie seines eigenen Sohnes mit hasserfülltem Unverständnis und brach alle Brücken zu ihm ab. So entsteht aus der doppelten Perspektive des Protagonisten wie des Wissenschaftlers und von zwei historischen Punkten der Rückschau aus ein komplexes und aktuelles Bild der Revolte von 1968.

Hannes Heer, Jg. 1941, hat nach dem Studium der Geschichte und Literatur in Freiburg und Bonn als Theaterdramaturg, Filmregisseur und Ausstellungsmacher gearbeitet. Er leitete u. a. die Ausstellungen «Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944» und «Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‹Juden› aus der Oper 1933 bis 1945».  Heer hat zahlreiche Publikationen zur Geschichte von Antisemitismus, Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegserinnerung verfasst. Er ist Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille und lebt in Hamburg.

Categories:

Arbeitswelt Damals und Heute. Vereinbarkeit Kinder und Beruf

20.02.2019
03.04.2019, 19:00 Uhr - 03.04.2019, 21:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Sybille Stamm (Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung und frühere Verdi-Landesvorsitzende)

Nicht vergessen  ist: 1979 gingen 29 Heinze Frauen auf die Straße mit einem Transparent «Keiner schiebt uns weg» und 1981 haben sie ein Urteil vor dem BAG Kassel errungen: gleicher Lohn wie die Männer im Betrieb Heinze. 2019: Frauen verdienen im Durchschnitt noch immer 22% weniger als unsere männlichen Kollegen. Niedrige Löhne und Dauerstress für Viele ist normal geworden. Die Hälfte der Beschäftigten bekommt heute weniger als vor 15 Jahren – die Profite vieler Konzerne sind unanständig hoch. Im letzten Jahr wurden über 1,5 Milliarden Überstunden geleistet, ein Großteil davon unbezahlt. Meist sind es Frauen, die zu Hause Kinder versorgen oder Eltern pflegen.

Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungen zu «100 Jahre Frauenwahlrecht» in der Stadt Tübingen

Categories:

Die Revolution von 1918/19: Der wahre Beginn unserer Demokratie

20.02.2019
26.03.2019, 20:00 Uhr - 26.03.2019, 22:00 Uhr

Dr. Wolfgang Niess (Historiker, Journalist und Autor des Buches «Die Revolution von 1918/19: Der wahre Beginn unserer Demokratie») im Gespräch mit Erhard Korn (Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg)

In seinem Buch «Die Revolution von 1918/19 – Der wahre Beginn unserer Demokratie» schildert der Historiker und Journalist, u.a. Moderator der renommierten Reihe «Autor im Gespräch», Wolfgang Niess die friedliche Revolution, der wir die erste deutsche Republik verdanken. Zudem macht er deutlich, warum sie bis heute weitgehend verkannt, instrumentalisiert oder vergessen wurde.

«Was in der Revolution von 1848/49 nicht gelungen ist, das gelingt 1918/19 – und noch viel mehr. Diese Revolution hat Deutschland vorangebracht, und viele ihrer Errungenschaften sind für uns heute selbstverständlich: die demokratische Republik und das Frauenwahlrecht, die Verankerung von freiheitlichen und sozialen Grundrechten in der Verfassung, der Achtstundentag und die Tarifpartnerschaft zwischen Unternehmerverbänden und Gewerkschaften, Betriebsräte und Mitbestimmung» so der Autor. Hundert Jahre nach den Ereignissen sei die Zeit reif, die Revolution als größte Massenbewegung in der deutschen Geschichte zu würdigen.

Im Gespräch mit Erhard Korn, der sich intensiv mit den Ereignissen und Nachwirkungen der Novemberrevolution in Stuttgart beschäftigt hat, diskutiert Wolfgang Niess über Erfolge, ebenso wie über Niederlagen, über Erreichtes und Versäumtes, über genutzte und vertane Chancen und nicht zuletzt über die tragischen Spaltungsprozesse in der Arbeiterbewegung.

Categories:

«‹Blut muss fließen› – Undercover unter Nazis». Film von Peter Ohlendorf mit anschließender Diskussion

20.02.2019
21.03.2019, 19:00 Uhr - 21.03.2019, 21:00 Uhr

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Neonazis toben, die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als der Journalist Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi-Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender wagt. Neun Jahre später hat er fünfzig Undercover-Drehs hinter sich, auch jenseits deutscher Grenzen. Ein Lied begegnet ihm immer wieder: «Blut muss fließen knüppelhageldick…». Hochbrisant und einzigartig ist das Material, das er unter extremen persönlichem Risiko zusammengetragen hat. Es dokumentiert hautnah, wie junge Leute mit Rechtsrock geködert und radikalisiert werden.

Gemeinsam mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf reist er noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?

Categories:

Der Matrosenaufstand von Kronstadt 1921

20.02.2019
20.03.2019, 20:00 Uhr - 20.03.2019, 22:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Dr. Alexander Bahar (Historiker, Publizist, Autor)

Im Februar/März 1921 revoltierten Matrosen und Soldaten der vor Petrograd auf der Insel Kotlin gelegenen Marinefestung Kronstadt gegen die bolschewistische Regierung in Moskau. Vielen konservativen, aber auch nominell »linken« Historikern gilt die Niederschlagung der Revolte durch die Rote Armee als der erste Sündenfall der regierenden Kommunisten und Meilenstein auf dem Weg in den Stalinismus. Laut der Sowjetregierung um Lenin und Trotzki waren die Drahtzieher und Organisatoren des Aufstands Agenten einer «Weißen Verschwörung», angeleitet von konterrevolutionären russischen Emigranten und ihren ausländischen Unterstützern. War Kronstadt der Prototyp späterer Ereignisse und Beweis für den «Verrat» der Bolschewiki an den Idealen der Revolution? Oder war die Niederschlagung des Aufstands eine «Notwendigkeit», um die Revolution gegen ihre Gegner im In- und Ausland zu verteidigen? Und welche Lehren für die Gegenwart sind daraus zu ziehen? Mit diesen Fragen wird sich der Referent in seinem Vortrag auseinandersetzen und zu ihrer Klärung auch weniger bekannte Dokumente vorstellen.

Alexander Bahar ist promovierter Historiker und Politikwissenschaftler. Veröffentlichungen u.a. «Der Reichstagsbrand. Geschichte einer Provokation» (PapyRossa, Köln 2013); «Folter im 21. Jahrhundert. Auf dem Weg in ein neues Mittelalter?» (Dtv, München 2009).

Categories:

Gutes Geld trifft... 1 Dollar am Tag

20.02.2019
05.03.2019, 18:00 Uhr - 05.03.2019, 20:00 Uhr

Film "Living on one Dollar" (Dokumentation, OmU, 56 Min., USA/Guatemala 2013, Trailer) und anschließende Diskussion

Wie lebt es sich im ländlichen Guatemala, wenn man pro Tag nur einen Dollar zur Verfügung hat? Der Film "Living on one Dollar" begleitet vier Freunde auf ihrer Reise durch das südamerikanische Land. Nur mit einer Videokamera ausgestattet, haben sie mit Hunger, Parasiten und extremen finanziellen Nöten zu kämpfen. Während die jungen Amerikaner jederzeit in ihre Heimat zurückkehren könnten, sind die Herausforderungen, die sie in Guatemala erleben, für viele Menschen auf dieser Welt Realität. Der Oikocredit Förderkreis Nordost ist Gastgeber der Veranstaltung. Im Anschluss an den Film ist Zeit für eine Diskussion um die Frage, inwiefern "Gutes Geld" soziale Ungerechtigkeit mindern und gesellschaftlichen Wandel ermöglichen kann.

Mit "Gutes Geld trifft..." setzen wir im Oikocredit Förderkreis Nordost eine Veranstaltungsreihe aus dem letzten Jahr fort, die dazu einlädt, über "Gutes Geld" zu diskutieren: Im Dialog mit anderen möchten wir erfahren, wie nah- oder unnahbar das Thema Geld ist, in welchen Zusammenhängen es Auswirkungen auf unser Leben und das der Menschen im globalen Süden hat und wie wir durch "Gutes Geld" nachhaltiges Wirtschaften voranbringen können.

Auf Initiative der OIKOnnect-Gruppe laden wir Sie und euch herzlich zu diesem Abend ein.

Categories:

Was ist... Marxismus?

20.02.2019
19.03.2019, 18:30 Uhr - 19.03.2019, 20:30 Uhr

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe «Was ist...»? Jeden dritten Dienstag im Monat um 18:30 Uhr wollen wir im JUZ-Mannheim über linke Grundbegriffe/Bewegungen/Ideen diskutieren. Euch erwartet jeweils ein kurzer Vortrag, der die großen Themen zusammenfasst, kritische Fragen aus linken Debatten herausstellt und dann natürlich viel Raum für Diskussion bereit hält.

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE

leif2_web.jpg
  mehr...