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Updated: 2 hours 12 min ago

Geschlechter-Verhältnisse: Feministische Tagung

20.02.2019
15.03.2019, 17:00 Uhr - 17.03.2019, 15:00 Uhr

Auf der Tagung wollen wir den Geschlechterverhältnissen theoretisch auf den Grund gehen. In dieser Auseinandersetzung halten wir es für wichtig,die strukturellen, zwischenmenschlichen und individuellen Ebenen im Blick zu haben und ihre Beziehungen zueinander zu analysieren.

Für uns stehen Diskussion und Austausch im Mittelpunkt. Wir wollen uns mit verschiedenen Theorieansätzen auseinandersetzen und diese miteinander verknüpfen. Eine Vielzahl von Workshops und Vorträgen soll es uns ermöglichen, unterschiedliche Herangehensweisen an einige Aspekte und Debatten rund um das Thema Geschlechterverhältnisse kennenzulernen und zu diskutieren.

Viele scheinen sich aktuell mit dem Thema auseinanderzusetzen - nur nicht gemeinsam - und das wollen wir ändern! 

Aus diesem Grund haben wir verschiedene Positionen und theoretische Ansätze zu unserer Tagung eingeladen und hoffen so zur Erweiterung und Vertiefung der Auseinandersetzung beizutragen.  

Eingeladen sind alle, die sich (mehr)mit feministischer Theorie beschäftigen wollen!

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Chinas Aufstieg und die geopolitischen Folgen

20.02.2019
14.03.2019, 20:00 Uhr - 14.03.2019, 22:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Prof. John P. Neelsen

Der Zusammenbruch 1991 von Sowjetunion und Realem Sozialismus schien eine lang historische Phase weltweiter US-Hegemonie einzuläuten. Doch nur ein Vierteljahrhundert später werden die Präsidentschaftswahlen um Fragen des Niedergangs und der Rückgewinnung der Vorherrschaft geführt. Der eigenen Verschuldung und imperialen Überdehnung steht der Aufstieg Chinas - in Kürze die größte Volkswirtschaft der Welt- und anderer Schwellenländer gegenüber. Und während Präsident TRUMP eine nationalistische «America First» Politik in Außenhandel und Sicherheitsfragen proklamiert, macht sich Chinas Präsident für den freien Welthandel und eine neue, Europa und Asien verbindende «Seidenstraße» stark. Und im Verbund der BRICS-Staaten werden die westlich dominierten Wirtschaftsinstitutionen FMI und Weltbank in Frage gestellt, zugleich mit der «Schanghai Organisation für Zusammenarbeit» ein asiatisches, auch Sicherheitsaspekte umfassendes, Bündnis geschlossen.

Im Vortrag werden zunächst Hintergründe, Perspektiven und Folgen dieses tektonischen Wandels des geopolitischen Systems vom Norden zum Süden, vom Atlantik nach Asien und dem Pazifik beleuchtet, um anschließend Spielräume und Gegenstrategien der USA zwischen Kooperation bzw. wechselseitiger Abhängigkeit (Verschuldung) und Aufrüstung bzw. Konfrontation im Kontext der weiteren Mächte Ostasiens, Japan, Süd- und Nord-Korea, auszuloten.

John P. Neelsen ist apl. Professor am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Ökonomie, Globalisierung, Nord-Süd-Beziehungen  und Südostasien. Er ist Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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Fukushima mahnt: Atomausstieg weltweit!

20.02.2019
09.03.2019, 12:00 Uhr - 09.03.2019, 16:00 Uhr

Unsere Forderungen:

Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit.
Auflösung von EURATOM und aller anderen die Atomtechnik fördernden Organisationen.
Umlenkung aller der Atomtechnik gewidmeten Fördermittel und Subventionen zugunsten erneuerbarer Energien
und einer zivilgesellschaftlich kontrollierten Forschung zum Umgang mit dem Atommüll.
Weltweites Verbot aller Atomwaffen. Deutschland und Japan müssen dem „Vertrag über das Verbot von Kernwaffen“ der UNO beitreten.

Unsere Redner:

- Sayonara Nukes: Yu Kajikawa     Thema: Tritium-Wasser Situation in Japan
- BUND e.V.: Hubert Weiger
- NaturFreunde Deutschland: Michael Müller     Thema: Euratom
- IPPNW/ICAN: Lukas    Thema:  UN-Vertrag für ein Atomwaffenverbot
- Greenpeace Energie: Christoph     Thema: Erneuerbare Energie + Kohleausstieg
- Bündnis Wannsee Reaktor: Stefan Worseck    Thema:  Rückbau des Forschungsreaktors Berlin II
- BI Lüchow-Danneberg: Martin Donath     Thema: Kritik am Suchverfahren zur Endlagersuche
Änderungen sind möglich :-)    Reihenfolge ist noch nicht festgelegt

unsere Internetseite:

http://kazagurumademo.de/

Nach einem starken Erdbeben und einem dadurch ausgelösten Tsunami am 11. März 2011 folgte eine der schwersten Katastrophenserien in einem Atomkraftwerk weltweit.
Die Atomkatastrophe von Fukushima zeigte überdeutlich, dass auch hochindustrialisierte Staaten einen sicheren Betrieb von Atomkraftwerken nicht beherrschen können. Solange Atomkraftwerke auf der Welt betrieben werden, kann sich eine solche Atomkatastrophe jederzeit wiederholen.

Weltweit waren 2018 noch 446 Atomreaktoren betriebsfähig. Jeder Reaktor produziert 20 bis 30 Tonnen hochradioaktiven Atommüll pro Jahr. Nirgendwo gibt es ein betriebsbereites Atommülllager für diesen hochgefährlichen Atommüll.

Auch in Deutschland wurde kein konsequenter Atomausstieg beschlossen. Noch immer sind 7 Atomkraftwerke in Betrieb. Seit Monaten fordern einflussreiche Wirtschaftslobbys eine Verlängerung der Laufzeiten für einzelne Atomkraftwerke. Gleichzeitig sind die drei Forschungsreaktoren und die Atomfabriken Gronau und Lingen vom sogenannten Atomausstieg ausgenommen.

Bis 2022 werden sich allein in Deutschland 15.000 Tonnen hochradioaktiven Mülls angehäuft haben. Seit etwa 8.000 Generationen gibt es Menschen auf der Erde; weniger als drei Generationen haben die gewaltige Menge Atommüll geschaffen, die nun von 33.000 nachfolgenden Generationen von der Biosphäre fern gehalten werden muss.

Die Atomlobby missbraucht die Sorge um den Klimawandel um die unverantwortliche Atomtechnologie als „Klimarettung“ darzustellen. Doch vom Uranabbau bis zur Erzeugung von Atomenergie für Strom und Waffen bis zur „Lagerung“ des Mülls werden riesige Mengen CO2 erzeugt. Deshalb gilt: Nur der schnelle Umstieg auf erneuerbare Energien und konsequente Energieeinsparung können den Klimawandel mildern.

Die Atomtechnik droht unsere Erde auf verschiedene Weise unbewohnbar zu machen: Durch Atomwaffen und andere radiologische Waffen, durch radioaktive Emissionen der Atomanlagen im „Normalbetrieb“, durch Super-GAUs wie in Tschernobyl und Fukushima, die immer wieder vorkommen werden, und durch die Gefahren des Atommülls für die Biosphäre.

Anti Atom Berlin  »  www.antiatomberlin.de
NaturFreunde Berlin  »  www.naturfreunde-berlin.de
Sayonara Nukes Berlin  »  sayonara-nukes-berlin.org

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Brandschutz bei Stuttgart 21 - Katastrophe mit Ansage

20.02.2019
14.03.2019, 19:30 Uhr - 14.03.2019, 21:30 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Dipl.-Ingenieur Christoph Engelhard. Christoph Engelhard ist einer der Autoren eines kritischen Gutachtens zum Brandschutz bei Stuttgart 21. Er wird seine Einwände gegen die Pläne der Bahn vortragen und davon berichten, wie die Betreiber von Stuttgart 21 mit den Einwänden umgehen.

Beim ICE-Brand bei Montabaur, auf der Strecke zwischen Frankfurt und Köln,  stand das Aluminium–Chassis von zwei ICE-Waggons in hellen Flammen. Damit wurde die Behauptung der DB Lügen gestraft, ICE könnten nicht wirklich brennen. Einen vergleichbaren Brand in dem 60-Kilometer-Tunnellabyrinth von Stuttgart 21 mag man sich nicht vorstellen.

Hans-Joachim Keim, ein international renommierter Brandschutzexperte und Gutachter der Brandkatastrophe von Kaprun, urteilt über das Brandschutzkonzept der Bahn für Stuttgart 21: «Es ist eine Katastrophe mit Ansage.» Zur Behauptung der Bahn, sie halte alle Sicherheitsstandards ein, sagt Keim «Aber bei diesem Bau bewegt sich sicherheitstechnisch vieles unverantwortbar am untersten Rand des Erlaubten».  

Christoph Engelhard von den «Ingenieuren gegen Stuttgart 21» nennt ein Beispiel: «Alle 500 Meter wird es in den Tunneln in Stuttgarts Untergrund Rettungsstollen – sogenannte Querschläge – geben. Im Ausland wird fürsorglicher gebaut: Im spanisch-französischen Perthus-Tunnel gibt es alle 200 Meter Querschläge, im spanischen Guadarrama-Tunnel alle 250 Meter, im Gotthard-Basistunnel alle 325 Meter.» Engelhardt kommt zu dem Ergebnis: «Die S21-Tunnel sind die gefährlichsten Tunnelneubauten Europas.»

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MeToo! Me Two! YouToo! WeTwo? Die Verflechtungen von Rassismus und Sexismus

20.02.2019
14.03.2019, 19:00 Uhr - 14.03.2019, 21:00 Uhr

Mit den hochaktuellen Debatten um die zwei Hashtags #MeToo und #MeTwo ist einiges ins Rollen geraten. Sexismus und Rassismus werden in Deutschland und weltweit diskutiert: Menschen machen ihre Erfahrungen mit Rassismus und/oder Sexismus öffentlich. Gleichzeitig entstehen rund um diese Debatten neue rassistische und sexistische Ausgrenzungen und es wird um Deutungshoheit gerungen.

Die Art und Weise der Debatten nach der «Kölner Silvesternacht» 2015 machen deutlich, dass Sexismus und Rassismus miteinander verflochten sind. Doch wie kann verstanden werden, warum es diese Verflechtungen gibt und wie Lebensweisen überhaupt kategorisiert werden?

Solche Fragen und viele mehr stehen im Fokus der Podiumsdiskussion.

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Chinas Aufstieg und die geopolitischen Folgen

20.02.2019
13.03.2019, 19:00 Uhr - 13.03.2019, 21:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Prof. John P. Neelsen

Der Zusammenbruch 1991 von Sowjetunion und Realem Sozialismus schien eine lang historische Phase weltweiter US-Hegemonie einzuläuten. Doch nur ein Vierteljahrhundert später werden die Präsidentschaftswahlen um Fragen des Niedergangs und der Rückgewinnung der Vorherrschaft geführt. Der eigenen Verschuldung und imperialen Überdehnung steht der Aufstieg Chinas - in Kürze die größte Volkswirtschaft der Welt- und anderer Schwellenländer gegenüber. Und während Präsident TRUMP eine nationalistische «America First» Politik in Außenhandel und Sicherheitsfragen proklamiert, macht sich Chinas Präsident für den freien Welthandel und eine neue, Europa und Asien verbindende «Seidenstraße» stark. Und im Verbund der BRICS-Staaten werden die westlich dominierten Wirtschaftsinstitutionen FMI und Weltbank in Frage gestellt, zugleich mit der «Schanghai Organisation für Zusammenarbeit» ein asiatisches, auch Sicherheitsaspekte umfassendes, Bündnis geschlossen.

Im Vortrag werden zunächst Hintergründe, Perspektiven und Folgen dieses tektonischen Wandels des geopolitischen Systems vom Norden zum Süden, vom Atlantik nach Asien und dem Pazifik beleuchtet, um anschließend Spielräume und Gegenstrategien der USA zwischen Kooperation bzw. wechselseitiger Abhängigkeit (Verschuldung) und Aufrüstung bzw. Konfrontation im Kontext der weiteren Mächte Ostasiens, Japan, Süd- und Nord-Korea, auszuloten.

John P. Neelsen ist apl. Professor am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Ökonomie, Globalisierung, Nord-Süd-Beziehungen  und Südostasien. Er ist Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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Chinas Aufstieg und die geopolitischen Folgen

20.02.2019
12.03.2019, 19:30 Uhr - 12.03.2019, 21:30 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Prof. John P. Neelsen

Der Zusammenbruch 1991 von Sowjetunion und Realem Sozialismus schien eine lang historische Phase weltweiter US-Hegemonie einzuläuten. Doch nur ein Vierteljahrhundert später werden die Präsidentschaftswahlen um Fragen des Niedergangs und der Rückgewinnung der Vorherrschaft geführt. Der eigenen Verschuldung und imperialen Überdehnung steht der Aufstieg Chinas - in Kürze die größte Volkswirtschaft der Welt- und anderer Schwellenländer gegenüber. Und während Präsident TRUMP eine nationalistische «America First» Politik in Außenhandel und Sicherheitsfragen proklamiert, macht sich Chinas Präsident für den freien Welthandel und eine neue, Europa und Asien verbindende «Seidenstraße» stark. Und im Verbund der BRICS-Staaten werden die westlich dominierten Wirtschaftsinstitutionen FMI und Weltbank in Frage gestellt, zugleich mit der «Schanghai Organisation für Zusammenarbeit» ein asiatisches, auch Sicherheitsaspekte umfassendes, Bündnis geschlossen.

Im Vortrag werden zunächst Hintergründe, Perspektiven und Folgen dieses tektonischen Wandels des geopolitischen Systems vom Norden zum Süden, vom Atlantik nach Asien und dem Pazifik beleuchtet, um anschließend Spielräume und Gegenstrategien der USA zwischen Kooperation bzw. wechselseitiger Abhängigkeit (Verschuldung) und Aufrüstung bzw. Konfrontation im Kontext der weiteren Mächte Ostasiens, Japan, Süd- und Nord-Korea, auszuloten.

John P. Neelsen ist apl. Professor am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Ökonomie, Globalisierung, Nord-Süd-Beziehungen  und Südostasien. Er ist Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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Zeitzeuginnengespräch mit Vera Friedländer: «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander»

19.02.2019
12.03.2019, 19:00 Uhr - 12.03.2019, 21:00 Uhr

Vera Friedländer (geb. 1928) musste als 16-jährige in einer Schuhreparaturwerkstatt der Firma Salamander in der Köpenicker Straße in Kreuzberg Zwangsarbeit leisten.

Als Tochter eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter stigmatisierten die Nationalsozialisten sie als «Halbjüdin». Viele ihrer Verwandten wurden deportiert und ermordet. Als Zwangsarbeiterin musste sie Schuhe sortieren, die aus Auschwitz und anderen Konzentrationslagern stammten.

Vera Friedländer wird über die NS-Judenverfolgung und ihre eigenen Erfahrungen sprechen, zudem über den heutigen Umgang mit dieser Vergangenheit. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit.

Vera Friedländer: Studium, Promotion und Habilitation in Germanistik, ab 1975 Dozentin für deutsche Sprache an der Universität Warschau, 1982-1986 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Autorin von «Man kann nicht eine halbe Jüdin sein» und «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander».

Moderation: Janka Kluge (VVN-BdA Stuttgart, Landesgeschäftsführerin VVN-BdA Baden-Württemberg)

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Zeitzeuginnengespräch mit Vera Friedländer: «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander»

19.02.2019
12.03.2019, 19:00 Uhr - 12.03.2019, 21:00 Uhr

Vera Friedländer (geb. 1928) musste als 16-jährige in einer Schuhreparaturwerkstatt der Firma Salamander in der Köpenicker Straße in Kreuzberg Zwangsarbeit leisten.

Als Tochter eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter stigmatisierten die Nationalsozialisten sie als «Halbjüdin». Viele ihrer Verwandten wurden deportiert und ermordet. Als Zwangsarbeiterin musste sie Schuhe sortieren, die aus Auschwitz und anderen Konzentrationslagern stammten.

Vera Friedländer wird über die NS-Judenverfolgung und ihre eigenen Erfahrungen sprechen, zudem über den heutigen Umgang mit dieser Vergangenheit. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit.

Vera Friedländer: Studium, Promotion und Habilitation in Germanistik, ab 1975 Dozentin für deutsche Sprache an der Universität Warschau, 1982-1986 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Autorin von «Man kann nicht eine halbe Jüdin sein» und «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander».

Moderation: Janka Kluge (VVN-BdA Stuttgart, Landesgeschäftsführerin VVN-BdA Baden-Württemberg)

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Zeitzeuginnengespräch mit Vera Friedländer: «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander»

19.02.2019
12.03.2019, 19:00 Uhr - 12.03.2019, 21:00 Uhr

Vera Friedländer (geb. 1928) musste als 16-jährige in einer Schuhreparaturwerkstatt der Firma Salamander in der Köpenicker Straße in Kreuzberg Zwangsarbeit leisten.

Als Tochter eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter stigmatisierten die Nationalsozialisten sie als «Halbjüdin». Viele ihrer Verwandten wurden deportiert und ermordet. Als Zwangsarbeiterin musste sie Schuhe sortieren, die aus Auschwitz und anderen Konzentrationslagern stammten.

Vera Friedländer wird über die NS-Judenverfolgung und ihre eigenen Erfahrungen sprechen, zudem über den heutigen Umgang mit dieser Vergangenheit. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit.

Vera Friedländer: Studium, Promotion und Habilitation in Germanistik, ab 1975 Dozentin für deutsche Sprache an der Universität Warschau, 1982-1986 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Autorin von «Man kann nicht eine halbe Jüdin sein» und «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander».

Moderation: Janka Kluge (VVN-BdA Stuttgart, Landesgeschäftsführerin VVN-BdA Baden-Württemberg)

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Zeitzeuginnengespräch mit Vera Friedländer: «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander»

19.02.2019
12.03.2019, 19:00 Uhr - 12.03.2019, 21:00 Uhr

Vera Friedländer (geb. 1928) musste als 16-jährige in einer Schuhreparaturwerkstatt der Firma Salamander in der Köpenicker Straße in Kreuzberg Zwangsarbeit leisten.

Als Tochter eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter stigmatisierten die Nationalsozialisten sie als «Halbjüdin». Viele ihrer Verwandten wurden deportiert und ermordet. Als Zwangsarbeiterin musste sie Schuhe sortieren, die aus Auschwitz und anderen Konzentrationslagern stammten.

Vera Friedländer wird über die NS-Judenverfolgung und ihre eigenen Erfahrungen sprechen, zudem über den heutigen Umgang mit dieser Vergangenheit. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit.

Vera Friedländer: Studium, Promotion und Habilitation in Germanistik, ab 1975 Dozentin für deutsche Sprache an der Universität Warschau, 1982-1986 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Autorin von «Man kann nicht eine halbe Jüdin sein» und «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander».

Moderation: Janka Kluge (VVN-BdA Stuttgart, Landesgeschäftsführerin VVN-BdA Baden-Württemberg)

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Zeitzeuginnengespräch mit Vera Friedländer: «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander»

19.02.2019
11.03.2019, 20:00 Uhr - 11.03.2019, 22:00 Uhr

Vera Friedländer (geb. 1928) musste als 16-jährige in einer Schuhreparaturwerkstatt der Firma Salamander in der Köpenicker Straße in Kreuzberg Zwangsarbeit leisten.

Als Tochter eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter stigmatisierten die Nationalsozialisten sie als «Halbjüdin». Viele ihrer Verwandten wurden deportiert und ermordet. Als Zwangsarbeiterin musste sie Schuhe sortieren, die aus Auschwitz und anderen Konzentrationslagern stammten.

Vera Friedländer wird über die NS-Judenverfolgung und ihre eigenen Erfahrungen sprechen, zudem über den heutigen Umgang mit dieser Vergangenheit. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit.

Vera Friedländer: Studium, Promotion und Habilitation in Germanistik, ab 1975 Dozentin für deutsche Sprache an der Universität Warschau, 1982-1986 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Autorin von «Man kann nicht eine halbe Jüdin sein» und «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander».

Moderation: Jens Rüggeberg (VVN-BdA Tübingen-Mössingen)

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Zeitzeuginnengespräch mit Vera Friedländer: «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander»

19.02.2019
11.03.2019, 20:00 Uhr - 11.03.2019, 22:00 Uhr

Vera Friedländer (geb. 1928) musste als 16-jährige in einer Schuhreparaturwerkstatt der Firma Salamander in der Köpenicker Straße in Kreuzberg Zwangsarbeit leisten.

Als Tochter eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter stigmatisierten die Nationalsozialisten sie als «Halbjüdin». Viele ihrer Verwandten wurden deportiert und ermordet. Als Zwangsarbeiterin musste sie Schuhe sortieren, die aus Auschwitz und anderen Konzentrationslagern stammten.

Vera Friedländer wird über die NS-Judenverfolgung und ihre eigenen Erfahrungen sprechen, zudem über den heutigen Umgang mit dieser Vergangenheit. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit.

Vera Friedländer: Studium, Promotion und Habilitation in Germanistik, ab 1975 Dozentin für deutsche Sprache an der Universität Warschau, 1982-1986 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Autorin von «Man kann nicht eine halbe Jüdin sein» und «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander».

Moderation: Jens Rüggeberg (VVN-BdA Tübingen-Mössingen)

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Zeitzeuginnengespräch mit Vera Friedländer: «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander»

19.02.2019
11.03.2019, 20:00 Uhr - 11.03.2019, 22:00 Uhr

Vera Friedländer (geb. 1928) musste als 16-jährige in einer Schuhreparaturwerkstatt der Firma Salamander in der Köpenicker Straße in Kreuzberg Zwangsarbeit leisten.

Als Tochter eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter stigmatisierten die Nationalsozialisten sie als «Halbjüdin». Viele ihrer Verwandten wurden deportiert und ermordet. Als Zwangsarbeiterin musste sie Schuhe sortieren, die aus Auschwitz und anderen Konzentrationslagern stammten.

Vera Friedländer wird über die NS-Judenverfolgung und ihre eigenen Erfahrungen sprechen, zudem über den heutigen Umgang mit dieser Vergangenheit. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit.

Vera Friedländer: Studium, Promotion und Habilitation in Germanistik, ab 1975 Dozentin für deutsche Sprache an der Universität Warschau, 1982-1986 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Autorin von «Man kann nicht eine halbe Jüdin sein» und «Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander».

Moderation: Jens Rüggeberg (VVN-BdA Tübingen-Mössingen)

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Daniela Dahn: «Wir sind der Staat! Warum Volk sein nicht genügt»

19.02.2019
27.02.2019, 19:30 Uhr - 27.02.2019, 21:30 Uhr

«Haben wir den Staat, den wir verdienen? Wenn ja, ist uns nicht zu helfen. Wenn nicht, wird es Zeit, die Sache in die Hand zu nehmen» (Daniela Dahn).

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, heißt es im Grundgesetz - aber sie kehrt nie zu ihm zurück. Immer weniger Menschen glauben an die Kraft der Demokratien, Freiheit und Wohlstand für alle zu organisieren, statt für immer weniger. Aber wenn es darum geht, die Konsequenzen daraus zu ziehen, verstummen die Debatten schnell.

Daniela Dahn plädiert für mehr Selbstermächtigung der Bürger. In der Diskussion mit ihr werden aktuelle Entwicklungen in Deutschland (z.B. die Bewegung #aufstehen) ebenso wie in den europäischen Nachbarländern (z.B. Frankreich und Russland) angesprochen werden.

Daniela Dahn (69) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin aus der DDR mit Schwerpunkt auf Essayistik. Sie schreibt u.a. für die Zeitungen Freitag und Ossietzky.Viele ihrer Artikel finden sich auf ihrer Homepage www.DanielaDahn.de

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Erde to go – Was tun gegen Müll?

19.02.2019
28.02.2019, 18:00 Uhr - 28.02.2019, 21:00 Uhr

Wie können nachhaltige Lösungen aussehen, die Hersteller*innen, Handel und Verbraucher*innen einschließen?

Flaschen, Tüten, Becher – Plastik verschmutzt weltweit Küsten und Meere. Fische und Seevögel verenden an den Zerfallsprodukten. Deutschland wähnte sich, was Abfälle angeht, lange Jahre in einer Vorreiterrolle. Dabei produziert kein europäisches Land mehr Plastikmüll.

Auch in Nordafrika ist Abfallentsorgung ein Problem: Viele Kommunen sind überfordert, Recyclinganlagen die Ausnahme. In Tunesien ist seit 2017 eine „Umweltpolizei“ im Einsatz, um die ärgsten Auswüchse zu ahnden.

Doch wie kommen wir gemeinsam zu einer nachhaltigen Lösung? Wie können wir Müll am besten ganz vermeiden? Welche Anreize, welche Sanktionen sind geeignet, Hersteller*innen, Handel und Verbraucher*innen zu umweltfreundlicherem Konsum zu bewegen? Wie können Abfälle noch besser getrennt und wiederverwertet werden? Und wie verhindern wir, dass unser Müll in benachbarten Regionen oder gar im Meer landet?

Diskussion mit:

 

Dr. Turgut Altug (MdA, Bündnis90/Die Grünen)

Lutz Thoben (angefragt, Thobens Backwaren)

Mohamend Chérif Tahar (Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Studien, Gabès, Tunesien)

Michael Jedelhauser (NABU)

Moderation: Dr. Anneke Hudalla (Europäische Akademie Berlin)

Eine Veranstaltung von baladiya.

Bild: unsplash

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Erde to go – Was tun gegen Müll?

19.02.2019
28.02.2019, 18:00 Uhr - 28.02.2019, 21:00 Uhr

Wie können nachhaltige Lösungen aussehen, die Hersteller*innen, Handel und Verbraucher*innen einschließen?

Flaschen, Tüten, Becher – Plastik verschmutzt weltweit Küsten und Meere. Fische und Seevögel verenden an den Zerfallsprodukten. Deutschland wähnte sich, was Abfälle angeht, lange Jahre in einer Vorreiterrolle. Dabei produziert kein europäisches Land mehr Plastikmüll.

Auch in Nordafrika ist Abfallentsorgung ein Problem: Viele Kommunen sind überfordert, Recyclinganlagen die Ausnahme. In Tunesien ist seit 2017 eine „Umweltpolizei“ im Einsatz, um die ärgsten Auswüchse zu ahnden.

Doch wie kommen wir gemeinsam zu einer nachhaltigen Lösung? Wie können wir Müll am besten ganz vermeiden? Welche Anreize, welche Sanktionen sind geeignet, Hersteller*innen, Handel und Verbraucher*innen zu umweltfreundlicherem Konsum zu bewegen? Wie können Abfälle noch besser getrennt und wiederverwertet werden? Und wie verhindern wir, dass unser Müll in benachbarten Regionen oder gar im Meer landet?

Diskussion mit:

 

Dr. Turgut Altug (MdA, Bündnis90/Die Grünen)

Lutz Thoben (angefragt, Thobens Backwaren)

Mohamend Chérif Tahar (Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Studien, Gabès, Tunesien)

Michael Jedelhauser (NABU)

Moderation: Dr. Anneke Hudalla (Europäische Akademie Berlin)

Eine Veranstaltung von baladiya.

Bild: unsplash

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Brandenburg Calling: Kein rechter Aufmarsch in Templin

19.02.2019
25.02.2019, 17:00 Uhr - 25.02.2019

Wann: 25. Februar 2019, 17 Uhr

Wo: Parkplatz Kurpark Templin (Feldstraße Ecke Schreberweg) Anreise aus Berlin: 25.02, 15:40 Uhr am Bahnhof Ostkreuz, Gleis 14

Zitat aus dem Aufruf:
"Am 25.02 wollen Rechtsextreme durch Templin laufen. Sie kritisieren die unfaire Sozialpolitik, doch bieten als einzige Lösung Rassismus. Ihre Wut adressieren sie an Geflüchtete, ohne zu verstehen, dass diese das falsche Ziel sind. Deshalb werden wir am 25.02 auf die Straße gehen, um zu zeigen das Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus keine Lösung sind. Treffpunkt: 25.02, 17:20 Uhr Parkplatz Kurpark Templin (Feldstraße Ecke Schreberweg). Treffpunkt für die gemeinsame Anreise mit dem Zug aus Berlin: 25.02, 15:40 Uhr am Bahnhof Ostkreuz, Gleis 14"

Event auf Facebook

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Rote Zone: Let`s talk about sexism

17.02.2019
28.02.2019, 19:00 Uhr - 28.02.2019, 21:00 Uhr

Wir müssen reden – über den Umgang mit sexueller und sexualisierter Gewalt in unseren politischen Strukturen. Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft, Gewalt gegen Frauen* ist nach wie vor alltäglich. Sie passiert überall, auch in sich als links und feministisch verstehenden Zusammenhängen. Nur wenn wir das anerkennen, können wir handlungsfähig werden. Auch in Gruppen der Interventionistische Linken, unserer Organisation, gab es Vorfälle sexueller und sexualisierter Gewalt. Sie waren der zwingende Anlass, einen Leitfaden zum Umgang mit sexueller/sexualisierter Gewalt in unseren Strukturen zu entwickeln. In unserer Roten Zone im Februar möchten wir euch diesen Leitfaden vorstellen und mit euch darüber ins Gespräch kommen. Wir haben Menschen eingeladen, die über ihre Arbeit in einer Unterstützer*innengruppe, einer Täterarbeitsgruppe und einer Ansprechgruppe berichten werden, in denen sie sich mit Gewaltvorfällen auseinandersetzen.

All Genders welcome!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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3. Offenes Treffen: Bumke selber machen!

17.02.2019
21.02.2019, 19:00 Uhr - 21.02.2019, 21:30 Uhr

Letzte Woche fand das 2. Offenen Treffen "Bumke-Gelände selber machen" statt. Viel Neues gab es nicht zu berichten, denn das "1. Zukunftsforum" des Investors Gerlach, der das 8600 Quadratmeter Gelände gekauft hat, wurde wegen des großen Andrangs verschoben.

Dennoch: Wir haben diskutiert und Ideen entwickelt: Private Investoren können keine Lösung für soziale Wohnraumpolitik sein!

Beim nächsten Zukunftsforum des Investors wollen wir herausfinden, was der Investor plant und wie genau er sich die Beteiligung vorstellt. Wie verbindlich sind die Ergebnisse des Zukunftsforums?

Wir sind kompromisslos: Preiswerte Mietwohnungen statt Luxuseigentum! Die Profitzwänge des Investors sind uns egal.

Aber auch darüber hinaus: Was erwarten wir von der Stadt? Wie wollen wir uns organisieren? Und was brauchen wir eigentlich in der Nordstadt?

Kommt zahlreich und bringt Nachbar_innen und Freund_innen mit!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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