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Updated: 2 hours 10 min ago

Ein Jahr Friedensnobelpreis - und jetzt?

29.08.2018
19.10.2018, 10:00 Uhr - 21.10.2018, 18:00 Uhr

Ein Jahr Friedensnobelpreis – und jetzt?

Letztes Jahr im Oktober fielen wir aus allen Wolken als es hieß: ICAN wird für das Engagement zur Ächtung von Atomwaffen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Doch mit der Verabschiedung des UN-Vertrages zum Verbot von Atomwaffen ist unser Engagement nicht vorbei! 60 Staaten haben den Vertrag bereits unterschrieben. Deutschland gehört nicht dazu. Unsere Arbeit geht also weiter – und ihr könnt dabei sein!

Was erwartet euch? Passend zur Internationalen Woche der Abrüstung erhaltet ihr einen Einblick in die aktuellen Diskussionen zum Verbot von Atomwaffen, vertieft euer Wissen zu nuklearer Abrüstung, lernt neue Perspektiven kennen und plant die nächsten Schritte des aktuellen Friedensnobelpreisträgers. Wir freuen uns euch wiederzusehen oder neue Interessierte zu vernetzen.

Nach der Teilnahme nehmen wir euch bei Interesse in unser ICAN-Botschafter*innen-Netzwerk auf und ihr könnt für ICAN aktiv werden. Geeignet ist der Workshop für Studierende und junge Erwachsene mit Interesse an internationalen Beziehungen oder Friedens- und Sicherheitspolitik.

Vorläufiges Programm

Freitag, 19. Oktober:

  • ab ca. 18:00: Get Together
  • 19:00 -20:30 Uhr Öffentliche Abendveranstaltung in der Heinrich-Böll-Stiftung – „My nuclear button is bigger than yours“, feministische Perspektiven auf die Atombombe
    • Ray Acheson, Women International League für Peace and Freedom
    • Kristina Lunz, Center for Feminist Foreign Policy
    • weitere angefragt

Samstag, 20. Oktober:

  • Input – Stand der Dinge: Ein Jahr Friedensnobelpreis – und jetzt?
  • Diskussion – Gender Perspectives on Nuclear Weapons
    Ray Acheson, Women International League für Peace and Freedom
  • Gruppenphase I – No Nukes
    • Nuclear Basics – Physikalische Grundlagen von Atomenergie
      Jonas Großmann, Student Physik
    • Vom Bergbau bis zum Einsatz – Die Nukleare Kette
      Franca Brüggen, Studentin Medizin
    • Atommacht Deutschland? –  Die Urananreicherungsfirma Urenco
      Matthias Eickhoff, SofA Münster
  • Diskussion – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Verifikation am Beispiel der Fälle Iran und Nordkorea
    Giorgio Franceschini, Leiter Referat Außen- und Sicherheitspolitik Heinrich-Böll-Stiftung
  • Gruppenphase  II – ICAN hinter den Kulissen
    • Schreibwerkstatt – Argumente überzeugend formulieren
      Felix Werdermann, Journalist
    • Fotolabor –  Eine Kampagne clever inszenieren
      Ralf Schlesener, Fotograf

Sonntag, 21. Oktober:

  • Diskussion – Sicherheitspolitik geht auch anders – Die Österreichische Perspektive auf Atomwaffen
    voraussichtlich ICAN Österreich
  • Training – Atomwaffenbefürworter verstehen
    Die Voraussetzung für einen erfolgreichen Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ist die Kenntnis der Argumente nicht nur gegen, sondern insbesondere auch für Atomwaffen. Basierend auf der Auswertung qualitativer Interviews mit Atomwaffen-Entscheidungsträgern werden häufige Argumentationssysteme von Atomwaffen-Befürwortern vorgestellt und in Bezug zu sozialpsychologischen Erkenntnissen gesetzt. Strategien für einen erfolgreichen Dialog werden diskutiert.
    Inga Blum, Psychologin
  • ICAN-Action Café – Ein Jahr Nobelpreis – und jetzt?
    ICAN Deutschland

Kosten:

  • Unkostenbeitrag: 25,00 Euro
  • ICAN-Botschafter*innen (du hast bereits an einem Workshop teilgenommen): 10,00 Euro
  • Reisekostenzuschuss: Erstattung bis zu 120,00 Euro.
  • Unterkunftszuschuss: Erstattung bis zu 25,00 Euro. Damit alle Nicht-Berliner eine gemeinsame Unterkunft haben, empfehlen wir euch das Hostel baxpax Mitte in Laufnähe der Heinrich-Böll-Stiftung.

Anmeldeschluss ist der 01.Oktober 2018.

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Der Faire Nikolaus kommt in die Fairtrade-Town Leipzig

29.08.2018
06.12.2018, 10:00 Uhr - 06.12.2018, 17:00 Uhr

Konsum Global Leipzig hat keine Mühen gescheut und bringt Euch wieder den fairen Nikolaus in die Fairtrade-Town Leipzig.

Mit dabei hat er sein Glücksrad an dem Groß und Klein drehen und Schokolade aus Fairem Handel gewinnen kann. Nebenbei informiert sein Assistent mit einer Ausstellung über die globalen Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau und warum der Nikolaus seit Neustem auf faire Schokolade setzt.

Den Nikolaus findet ihr:
- von 10-13 Uhr im Weltladen (Wiedebachpassage), Bornaische Str. 18 und
- von 14-17 Uhr auf dem Thomaskirchhof (Innenstadt).

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Kleinbauern aus Peru kämpfen gegen den Klimawandel

29.08.2018
18.09.2018, 18:00 Uhr - 18.09.2018, 21:00 Uhr

Vertreter der peruanischen Kleinbauernorganisation NORANDINO berichten über die Erfolge des Fairen Handels in Peru und ihre Reaktionen auf die Auswirkungen des Klimawandels. Die Bauern in Piura stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern kämpfen mit einem eigenen Wiederaufforstungsprojekt aktiv gegen den Klimawandel. Bis zu 40.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen werden dadurch ausgeglichen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird bereits ab 18 Uhr die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ des Klima-Bündnisses der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V. zu sehen sein.

Für die Übersetzung Spanisch-Deutsch ist gesorgt. Spanisch-Muttersprachler sind besonders willkommen.

Auch der Gaumen kommt nicht zu kurz. Faire Köstlichkeiten warten auf Sie. Hierzu ist unter anderem Matthias Rosenberg von Rosenberg Delikatessen kreativ geworden und hat den Vollrohrzucker von NORANDINO mit lokalen Zutaten zusammengebracht.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine Kooperationsveranstaltung von ETHIQUABLE Deutschland, FAIR BAND, Leipzig handelt fair dem Eine Welt e.V. Leipzig und der Leipziger Städtische Bibliotheken.

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Weltladen goes West

29.08.2018
21.09.2018, 10:00 Uhr - 21.09.2018, 22:00 Uhr

Der Eine Welt e.V. eröffnet seinen dritten Weltladen in Leipzig!!! Ab 10 Uhr wird die neue Filiale in Leipzig-Plagwitz feierlich eröffnet und alle Freunde, Wegbegleiter, Interessierte und Kunden sind herzlich eingeladen mitzufeiern. Ihr könnt das neue Ladengeschäft erkunden, einige Köstlichkeiten verkosten und einen fairen Kaffee in unserer Sitzecke genießen.

Zum Abschluss diesen Tages laden wir alle ab 19 Uhr zum Filmabend ein. Der Dokumentarfilm "Zeit für Utopien" von Kurt Langbein erzählt neue Geschichten: Fairtrade-Gold in Smartphones, solidarische Landwirtschaft und ökologisch-soziale Wirtschaftsformen – inspirierende Projekte zum Weitererzählen und Nachahmen.

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Soziales - und Globales Lernen

29.08.2018
05.11.2018, 09:30 Uhr - 06.11.2018, 15:30 Uhr

Globales Lernen ist eine pädagogische Antwort auf globale Entwicklungs- und Zukunftsfragen. Sie ist Kernbestandteil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Im Mittelpunkt des Seminars steht die interaktive Gestaltung von Veranstaltungen bei der Vermittlung von Inhalten wie Kinderrechten, Fairer Handel, Geflüchtete und Migration für unterschiedliche Zielgruppen, sowie die eigene Erarbeitung von leicht umsetzbaren Bildungskonzepten.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das Globale Lernen werden Methode vorgestellt und ausprobiert. Zum Beispiel: Weltverteilungsspiel, Bingo, Dominomethode, Meinungsbarometer, Flucht"spiel", 4-Ecken-Gespräch, etc.

Wir bitten um eine Anmeldung bis 29.Okt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10Euro und wird in Bar gezahlt. Eine Teilnahmebestätigung kann ausgestellt werden.
juliane@einewelt-leipzig.de

Referentinnen: Heidi Bischof (Bildungsreferentin und Promotorin NDK e.V. Wurzen) und Juliane Markov (Bildungsreferentin und Promotorin Eine Welt e.V. Leipzig)

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AfD-Konferenz vermiesen

29.08.2018
01.09.2018, 10:00 Uhr - 01.09.2018

Wann: 1. September, 10 Uhr

Wo: S-Bahnhof Neuenhagen bei Berlin

Der Kreisverband Märkisch-Oderland der AfD lädt ins Bürgerhaus in Neuenhagen bei Berlin zu einer Tageskonferenz mit anschließender Podiumsdiskussion. Gegen rechte Stimmungsmache, wofür eingeladene Redner*innen bekannt sind, ruft ein breites Bündnis im Bahnhofsumfeld von Neuenhagen zum Gegenprotest auf. 10 Uhr, S-Bahnhof Neuenhagen

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Ob Chemnitz oder Neukölln: Auf die Straße gegen rechte Gewalt

29.08.2018
30.08.2018, 18:30 Uhr - 30.08.2018

Wann: 30. August, 18:30 Uhr

Wo: Hermannplatz, Berlin

In Chemnitz machten Neonazis Jagd auf Menschen, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen. Es wäre aber verfehlt, diese Ereignisse als „Sachsenproblem“ kleinzureden. Bundesweit werden rechtsradikale Anschläge und Angriffe verübt. Beispielsweise gibt der NSU-Komplex Schlaglichter auf die Vernetzung der rechtsextremen Szene in der Republik. Da auch Neukölln oft Schauplatz von Angriffen durch Rechte wird, findet am 30. August ein antifaschistischer Protest gegen rechte Gewalt statt.


 

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Im Kampf gegen die Tyrannei : Widerstandsbewegungen in Syrien und Sudan

29.08.2018
22.10.2018, 20:00 Uhr - 22.10.2018, 22:00 Uhr

Im Kampf gegen die Tyrannei

Gewaltfrei-revolutionäre Bewegungen im arabisch-islamischen Raum: Syrien 2011 – 2013 und Sudan 1983 – 1985

Mit Lou Marin (Verlag Graswurzelrevolution)

Die Kriege im Mittleren Osten und in der afrikanischen Sahelzone treffen vor allem Zivilist_innen und zwingen Millionen zur Flucht. Viele Medien stellen als Handelnde nur die bewaffneten Militärs und Milizen dar, denen eine angeblich passive, ihnen ausgelieferte Bevölkerung gegenübersteht. Dieses Bild lässt zunehmend in Vergessenheit geraten, dass in den arabischen Aufständen 2011 Militärdiktaturen auf gewaltfreie Weise gestürzt oder ins Wanken gebracht worden sind.

Das Buch „Im Kampf gegen die Tyrannei“, herausgegeben von Guillaume Gamblin, Pierre Sommermeyer und Lou Marin, korrigiert diese Darstellung, indem es gewaltfreie Widerstandsbewegungen in Syrien und Sudan sowie insbesondere die Rolle von Frauen im syrischen Widerstand dokumentiert.

Ort: W3-Saal, Nernstweg 32-24

Preis: Eintritt nach eigenem Ermessen

https://www.w3-hamburg.de/im-kampf-gegen-die-tyrannei

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ctp 4.2 Notaufnahme/Hospitali

28.08.2018
24.09.2018, 20:00 Uhr - 24.09.2018, 22:00 Uhr

Ein deutsch-tansanisches Theaterprojekt über psychische Erkrankung und Gesellschaft im Rahmen von ctp 4.0 tryin’ africa - as an unfinished play 

Von Christoph M. Gosepath und Robert Schmidt | Performance: Nkwabi Nghangasamala, Lisa Marie Janke, Bornice Biomndo | Text: Robert Schmidt und Christoph M. Gosepath | Dramaturgie: Martina Neu | Graphic Design: Jeroen de Boer – TheOlifant | Ausstattung: Primavera/Maas | Sound: Matthias Meppelink | Technik: Sebastian König | Produktion: Clara Becker | Assistenz: Emanuele Vassallo

Weitere Vorstellungen: 19., 21. und 22. September 2018 jeweils um 20 Uhr

                                                                                        ******** 

Ab wann ist ein Mensch psychisch krank? Ab wann wird man (gegen seinen Willen) zum Patienten? Und was sagen Diagnose und Behandlungsweise über eine Gesellschaft aus?

Auf der Grundlage einer Recherche-Reise nach Tansania entwickelte die Berliner Gruppe club tipping point für ihr Theaterstück „Notaufnahme/Hospitali“ gemeinsam mit dem tansanischen Schauspieler Nkwabi Ng‘hangasamala, der Schauspielerin Lisa Marie Janke und der kenianischen Expertin für public health, Bornice Biomndo, ein Theaterstück, das fiktive Elemente mit theoretischem Wissen über psychiatrische Arbeit in den heutigen Gesellschaften hier wie dort verknüpft.

Die theatrale Auseinandersetzung mit interkulturell unterschiedlichen Sichtweisen auf Psychosen beginnt im Transitraum einer Notaufnahme, in der eine Ärztin einem afrikanischen Patienten begegnet. Sie hat Schwierigkeiten, ihn zu behandeln – nicht nur, weil er sie an eine Episode ihres eigenen Lebens erinnert, als sie selbst in Ostafrika mit psychischen Erkrankungen und traditionellen Formen der Heilung in Kontakt gekommen war ...

Das Stück spielt auf Deutsch, Suaheli und Englisch.

Foto: club tipping point - Lisa M. Janke, Bornice Biomndo

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ctp 4.2 Notaufnahme/Hospitali

28.08.2018
22.09.2018, 20:00 Uhr - 22.09.2018, 22:00 Uhr

Ein deutsch-tansanisches Theaterprojekt über psychische Erkrankung und Gesellschaft im Rahmen von ctp 4.0 tryin’ africa - as an unfinished play 

Von Christoph M. Gosepath und Robert Schmidt | Performance: Nkwabi Nghangasamala, Lisa Marie Janke, Bornice Biomndo | Text: Robert Schmidt und Christoph M. Gosepath | Dramaturgie: Martina Neu | Graphic Design: Jeroen de Boer – TheOlifant | Ausstattung: Primavera/Maas | Sound: Matthias Meppelink | Technik: Sebastian König | Produktion: Clara Becker | Assistenz: Emanuele Vassallo

Weitere Vorstellungen: 19., 21. und 24. September 2018 jeweils um 20 Uhr

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Ab wann ist ein Mensch psychisch krank? Ab wann wird man (gegen seinen Willen) zum Patienten? Und was sagen Diagnose und Behandlungsweise über eine Gesellschaft aus?

Auf der Grundlage einer Recherche-Reise nach Tansania entwickelte die Berliner Gruppe club tipping point für ihr Theaterstück „Notaufnahme/Hospitali“ gemeinsam mit dem tansanischen Schauspieler Nkwabi Ng‘hangasamala, der Schauspielerin Lisa Marie Janke und der kenianischen Expertin für public health, Bornice Biomndo, ein Theaterstück, das fiktive Elemente mit theoretischem Wissen über psychiatrische Arbeit in den heutigen Gesellschaften hier wie dort verknüpft.

Die theatrale Auseinandersetzung mit interkulturell unterschiedlichen Sichtweisen auf Psychosen beginnt im Transitraum einer Notaufnahme, in der eine Ärztin einem afrikanischen Patienten begegnet. Sie hat Schwierigkeiten, ihn zu behandeln – nicht nur, weil er sie an eine Episode ihres eigenen Lebens erinnert, als sie selbst in Ostafrika mit psychischen Erkrankungen und traditionellen Formen der Heilung in Kontakt gekommen war ...

Das Stück spielt auf Deutsch, Suaheli und Englisch.

Foto: club tipping point - Lisa M. Janke, Bornice Biomndo

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ctp 4.2 Notaufnahme/Hospitali

28.08.2018
21.09.2018, 20:00 Uhr - 21.09.2018, 22:00 Uhr

Ein deutsch-tansanisches Theaterprojekt über psychische Erkrankung und Gesellschaft im Rahmen von ctp 4.0 tryin’ africa - as an unfinished play 

Von Christoph M. Gosepath und Robert Schmidt | Performance: Nkwabi Nghangasamala, Lisa Marie Janke, Bornice Biomndo | Text: Robert Schmidt und Christoph M. Gosepath | Dramaturgie: Martina Neu | Graphic Design: Jeroen de Boer – TheOlifant | Ausstattung: Primavera/Maas | Sound: Matthias Meppelink | Technik: Sebastian König | Produktion: Clara Becker | Assistenz: Emanuele Vassallo

Weitere Vorstellungen: 19., 22. und 24. September 2018 jeweils um 20 Uhr

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Ab wann ist ein Mensch psychisch krank? Ab wann wird man (gegen seinen Willen) zum Patienten? Und was sagen Diagnose und Behandlungsweise über eine Gesellschaft aus?

Auf der Grundlage einer Recherche-Reise nach Tansania entwickelte die Berliner Gruppe club tipping point für ihr Theaterstück „Notaufnahme/Hospitali“ gemeinsam mit dem tansanischen Schauspieler Nkwabi Ng‘hangasamala, der Schauspielerin Lisa Marie Janke und der kenianischen Expertin für public health, Bornice Biomndo, ein Theaterstück, das fiktive Elemente mit theoretischem Wissen über psychiatrische Arbeit in den heutigen Gesellschaften hier wie dort verknüpft.

Die theatrale Auseinandersetzung mit interkulturell unterschiedlichen Sichtweisen auf Psychosen beginnt im Transitraum einer Notaufnahme, in der eine Ärztin einem afrikanischen Patienten begegnet. Sie hat Schwierigkeiten, ihn zu behandeln – nicht nur, weil er sie an eine Episode ihres eigenen Lebens erinnert, als sie selbst in Ostafrika mit psychischen Erkrankungen und traditionellen Formen der Heilung in Kontakt gekommen war ...

Das Stück spielt auf Deutsch, Suaheli und Englisch.

Foto: club tipping point - Lisa M. Janke, Bornice Biomndo

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Premiere: ctp 4.2 Notaufnahme/Hospitali

28.08.2018
19.09.2018, 20:00 Uhr - 19.09.2018, 22:00 Uhr

Ein deutsch-tansanisches Theaterprojekt über psychische Erkrankung und Gesellschaft im Rahmen von ctp 4.0 tryin’ africa - as an unfinished play 

Von Christoph M. Gosepath und Robert Schmidt | Performance: Nkwabi Nghangasamala, Lisa Marie Janke, Bornice Biomndo | Text: Robert Schmidt und Christoph M. Gosepath | Dramaturgie: Martina Neu | Graphic Design: Jeroen de Boer – TheOlifant | Ausstattung: Primavera/Maas | Sound: Matthias Meppelink | Technik: Sebastian König | Produktion: Clara Becker | Assistenz: Emanuele Vassallo

Weitere Vorstellungen: 21., 22. und 24. September 2018 jeweils um 20 Uhr

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Ab wann ist ein Mensch psychisch krank? Ab wann wird man (gegen seinen Willen) zum Patienten? Und was sagen Diagnose und Behandlungsweise über eine Gesellschaft aus?

Auf der Grundlage einer Recherche-Reise nach Tansania entwickelte die Berliner Gruppe club tipping point für ihr Theaterstück „Notaufnahme/Hospitali“ gemeinsam mit dem tansanischen Schauspieler Nkwabi Ng‘hangasamala, der Schauspielerin Lisa Marie Janke und der kenianischen Expertin für public health, Bornice Biomndo, ein Theaterstück, das fiktive Elemente mit theoretischem Wissen über psychiatrische Arbeit in den heutigen Gesellschaften hier wie dort verknüpft.

Die theatrale Auseinandersetzung mit interkulturell unterschiedlichen Sichtweisen auf Psychosen beginnt im Transitraum einer Notaufnahme, in der eine Ärztin einem afrikanischen Patienten begegnet. Sie hat Schwierigkeiten, ihn zu behandeln – nicht nur, weil er sie an eine Episode ihres eigenen Lebens erinnert, als sie selbst in Ostafrika mit psychischen Erkrankungen und traditionellen Formen der Heilung in Kontakt gekommen war ...

Das Stück spielt auf Deutsch, Suaheli und Englisch.

Foto: club tipping point - Lisa M. Janke, Bornice Biomndo

 

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Räume - Migration - Soziale Arbeit

28.08.2018
30.08.2018, 19:00 Uhr - 30.08.2018

Wann: 30. August, 19 Uhr

Wo: Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen, Oranienstraße 159

Partytouristinnen, Dealer, junge Familien, Zugezogene und Alteingesessene teilen sich den Görlitzer Park. Verschiedenste Nutzungsinteressen begegnen und überlagern sich. Über die Konflikte um Freiraum, Ordnung und Kontrolle der letzten Jahre wurde von Journalist_innen polemisch berichtet und die Staatsmacht griff immer wieder gewaltsamen ein.
Was sind die gegenwärtigen Ansprüche der Nutzer_innen und wo stoßen sie nach wie vor gegeneinander? Wie wirkt sich die Politikgestaltung von Bezirk, Senat und Bund in den Bereichen Tourismus, Drogen und Migration hier vor Ort aus? Wie können die Rechte unterschiedlicher Gruppen auf die Parknutzung verhandelt werden? Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit und welches Verhältnis hat sie zur öffentlichen Verwaltung?

Es diskutieren Cengiz Demirci, Soziologe und Parkmanager Görlitzer Park
und Dr. Thomas Bürk, Geograph und Autor u.a. von "Governing the Narcotic City" Discourses on Drug Use, Dealers and Migration around the Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg. Mit Höhne, S.; Nielsen, M.; Fabian, L.; Thelle, M. et al., 2016.

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Wie kommen wir zur Entkriminalisierung von Hausbesetzungen?

28.08.2018
30.08.2018, 20:00 Uhr - 30.08.2018

Wann: 30. August, 20 Uhr

Wo: ACUD MACHT NEU, Veteranenstraße 21

Das Berliner Stadtbild wird durch die Geschichte von Hausbesetzungen mit geprägt: Ob es die bunt bemalten Fassaden sind, die in den Reiseführern über Berlin auftauchen, oder ganze Häuserzeilen in angesagten Altbauquartieren, die sonst verfallen oder abgerissen worden wären: Viele Orte der Subkultur blicken auf eine Geschichte der Besetzung bzw. von temporären räumlichen Aneignungen zurück. In den legalisierten ehemals besetzten Wohnhäusern der verschiedenen Hausbesetzerwellen, die Berlin erleben durfte, sind die Mieten in der Regel deutlich unter denen, die sonst in diesen Vierteln bezahlt werden. Berlin und die Hausbesetzungen sind also eigentlich eine Erfolgsgeschichte, die öffentlich gewürdigt gehört.
Dem ist aber nicht so. Mit der sog. "Berliner Linie" wird seit Jahrzehnten versucht, jede Form von Hausbesetzungen, ob als Wohnort oder Ort kultureller Freiheit, innerhalb von 24 Stunden zu beenden. Im Zweifel lieber immer mit zu viel als zu wenig Polizei. Dabei gab es in vielen europäischen Ländern und Metropolen jahrzehntelang einen anderen Umgang mit Hausbesetzungen, die das Hausbesetzen unter bestimmten Umständen erlaubte bzw. bestehende Hausbesetzungen legalisierte. Nach und nach änderten viele Städte und Staaten ihren ehemals lockeren Umgang mit Hausbesetzungen in Richtung Repression, also schnelles Räumen und strafrechtliche Verfolgung. Ausnahme ist noch die teure Bankenmetropole Zürich, in der nach wie vor erfolgreiche Hausbesetzungen möglich sind.
Dabei haben Hausbesetzer an vielen Orten immer auch Sympathien jenseits ihrer eigenen Milieus. Durch die seit einigen Jahren in Berlin herrschende Wohnungskrise bekommen Hausbesetzungen auch hier wieder Aktualität und erfahren Sympathie: 53 % der Berlinerinnen und Berliner finden es laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der "Berliner Zeitung" legitim, Häuser zu besetzen, um auf Leerstand bei gleichzeitiger Wohnungsnot aufmerksam zu machen. Ist es also an der Zeit, den Umgang mit Hausbesetzungen zu überdenken und die "Berliner Linie" zu ändern?

Diskussion mit: Katina Schubert (Vorsitzende DIE LINKE. Berlin),
Kim Schmittz & Charlie Neumann (beide engagiert bei #besetzen), Philippe Koch (Stadtforscher aus Zürich)

Moderation: Dr. Andrej Holm

Einlass ab 19:30 Uhr im AcudMachtNeu

Kosten: 2,00 Euro / ermäßigt 1,00 Euro

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Sachsen: Stopp den Mob

28.08.2018
31.08.2018, 14:00 Uhr - 31.08.2018, 15:00 Uhr

Wann: 31. August, 14-15 Uhr

Wo: Vor der Sächsischen Landesvertretung in Berlin, Brüderstraße 11

Die sächsische Landesregierung versagt seit Jahren im Kampf gegen Rechts. Damit muss Schluss sein! Gegen rechte Tendenzen innerhalb von Verwaltung, Polizei und Verfassungsschutz muss radikal vorgegangen werden! Mit der Forderung an die Sächsische Landesregierung, mit aller Härte den Rechtsstaat in Sachsen wiederherzustellen, alle Menschen aller Hautfarben, Religionen, geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen und ihre Institutionen in Sachsen gegen Gewalt zu schützen und gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und Fremdenhass mit aller Entschiedenheit vorzugehen, wird vor der Sächsischen Landesvertretung eine Mahnwache abgehalten.

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Zwangsarbeit im Kiez zwischen Landwehrkanal und Viktoriapark in Kreuzberg

28.08.2018
03.09.2018, 19:00 Uhr - 03.09.2018, 21:00 Uhr

 

Ganz Berlin war von 1939 bis 1945  von einen dichten Netz Produktionsstätten und Zwangsarbeiterlagern überzogen. Bernhard Bremberger hatte auf dem Symposium zum Dragonerareal über die Zwangsarbeit auf dem Gelände hinter dem Finanzamt Kreuzberg referiert. Im Rahmen der lokalen Kiezwoche 2018 stellt er aus seinen Forschungsergebnissen der letzten Jahrzehnte vor, was es im geamten Kiez an Stätten der Zwangsarbeit gegeben hat, bzw. was darüber bis jetzt bekannt ist.

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Filmscreening+Q&A "Syria: The Impossible Revolution"

28.08.2018
28.09.2018, 19:00 Uhr - 28.09.2018, 21:30 Uhr

Syria – The Impossible Revolution
(2018, 90 Min.)
Regie: Ronan L Tynan und Anne Daly 
Esperanza Production


 

Veranstaltung (Screening und anschl. Podiumsdiskussion im Moviemento, 28.9.2018, ab 19.00)


 

Der Dokumentarfilm, erstmals in Deutschland zu sehen, zeigt die Entwicklung der syrischen Revolution, die als gewaltloser Aufstand breiter Teile der Bevölkerung gegen eine der ruchlosesten Diktaturen begann und in eine Katastrophe mündete. Das Assad-Regime und seine Verbündeten wussten den Forderungen nach Brot, Würde und Freiheit mit nichts anderem als brutaler Gewalt zu begegnen. 


 

Der Film verfolgt die Entwicklung seit Beginn der Herrschaft der Assads bis hin zum Fall von Aleppo 2016, wobei Archivmaterial und Interviews mit unterschiedlichen Menschen, die direkt am Aufstand beteiligt waren, ebenso zum Einsatz kommen wie die Stimmen von Experten. 


 

Beleuchtet wird auch die Rolle diverser überregionaler und regionaler Mächte und die Frage der Solidarität mit der syrischen Revolution und einer Bevölkerung, die massiven Bombardierungen, Hungerbelagerungen, Vertreibung und dem Terror verschiedener Milizen ausgesetzt war und ist. Kritisch wird der Frage nachgegangen, warum eine „antiimperialistische Linke“ sich nicht zur Solidarität mit einem ebenso legitimen wie inspirierenden Aufstand entschließen konnte. 


 

Im Anschluss diskutieren die Regisseur*innen und ein oder mehrere an der syrischen Revolution Beteiligte mit dem Publikum über diese und andere Fragen, die der Film aufwirft. 


 

(Film und Veranstaltung: auf Englisch mit, bei Bedarf, „Flüsterübersetzung“, Arabisch und Deutsch)

 

 

Weitere Informationen und Kontakt: Mary Killian - 0049 - 176 - 476 43 963

 

www.4syrebellion.de

4syrebellion@posteo.de

www.facebook.com/4syrebellion

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Offener Treff

28.08.2018
06.09.2018, 19:00 Uhr - 06.09.2018, 21:00 Uhr

Wir haben das Sommerloch genutzt und neue Kampagnenideen gesammelt.

Vorstandsmitglied Aino Weyers gibt am 6. September einen Einblick in die aktuelle Divestmentkampagne „Keinen Cent für Atomwaffen“.

Jährlich veröffentlichen die Organisationen ICAN und PAX die Studie „Atomwaffen ein Bombengeschäft“. Sie gibt einen Überblick zu den Entwicklungen von Investitionen in Atomwaffenhersteller. Auch in Deutschland investieren einige Banken in die verheerendsten aller Massenvernichtungswaffen. Aber es tut sich auch einiges: So hat die Deutsche Bank kürzlich ihre Investitionsrichtlinie geändert.
Mit der jetzt gestarteten Kampagne „Keinen Cent für Atomwaffen“ arbeiten wir weiter an der Ächtung von Atomwaffen. Bei unserem Offenen Treff berichten wir über den Kampagnenstart, Möglichkeiten zum Mitmachen und die Entwicklungen rund um das Thema „Atomwaffen ein Bombengeschäft“.

Ihr wollt einen Einblick in unsere Arbeit erhalten? ICAN kennenlernen oder wiedersehen? Ihr interessiert euch für das Thema Abrüstung, aber wisst nicht wie ihr euch engagieren könnt?  – Dann kommt vorbei, zu unserem Offenen Treff, ab jetzt immer am ersten Donnerstag im Monat, in der B-Lage, ab 19:00 Uhr.

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Attac Sommerfest

27.08.2018
01.09.2018, 16:00 Uhr - 01.09.2018

Am 1. Septermber noch nichts vor? Oder noch keine Idee, was mensch nach den Veranstaltungen zum Antikriegstag machen könnte?    ***    Interesse daran, sich mit netten Menschen auszutauschen, ein Schwätzchen zu halten (gern auch über politische Themen ...), Aktionsfilmchen zu sehen, Musik (teilweise live) zu hören, ein paar Häppchen zu essen, einen Schluck zu trinken?     ***    Neugierig, was AktivistInnen bei Attac so machen? Lust dazu, selbst aktiv zu werden oder eine Idee, was mensch machen könnte und sollte?

... oder einfach Bock auf eine coole Party?

 

WIR HABEN DIE LÖSUNG:

Das Sommerfest im attac-treff am Samstag, den 1. September, ab 16 Uhr bis zum Abwinken ....

Wir freuen uns auf alle attacies, solche, die es werden wollen oder interessiert sind

... seid herzlich willkommen!

PS Eintritt ist selbstverständlich frei (kleine Spenden sind willkommen), wer eine Leckerei mitbringen will, wird ganz bestimmt nicht abgewiesen, Getränke vieler Art gibt's auch. Was braucht mensch mehr?

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Solidarität mit den Jasic-Arbeiter*innen aus Shenzen und ihren Unterstützer*innen

27.08.2018
28.08.2018, 17:00 Uhr - 28.08.2018

Iin China ist eine Solidaritätsbewegung entstanden, um die verhafteten Arbeiter der Jasic Fabrik in Shenzen zu unterstützen. Dies führte zur Entführung und gewaltsamen Festsetzung von Aktivist_innen. Es ist an uns, internationale Solidarität zu zeigen mit den Arbeiter_innen und ihrem Recht eine repräsentative Gewerkschaft zu gründen. 

Die Jasic Arbeiter_innen haben um Unterstützung gebeten: Bitte kommt zur Chinesischen Botschaft in Berlin, um gegen die staatliche Repression gegen Arbeiter_innen zu protestieren und die Freilassung der 14 noch inhaftierten Arbeiter zu fordern. 

Wann? Dienstag 28. August, 17:00
Wo? vor der Chinesischen Botschaft, Am Märkischen Ufter 54, 10179 Berlin

Wir müssen so viel Aufmerksamkeit wir möglich für die inhaftierten Arbeiter erzeugen, damit sie freigelassen werden, bevor ein Gerichtsverfahren gegen sie angestrengt wird!  

 

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