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Updated: 3 hours 32 min ago

Kiezspaziergang zu Orten von Verdrängung und Mieter*innenwiderstand im Friedrichshainer Nordkiez

04.04.2019
05.04.2019, 18:00 Uhr - 05.04.2019, 20:00 Uhr

T H E M E N :

- Umwandlung Mietwohnungen in Eigentumswohnungen. Konsequenzen für Mieter*innen und Kieze am Beispiel der Fortis Group.  

  Mieter*innen aus dem Eckhaus berichten.

 

- Eigentumsumwandlung mit Mitteln der Bank für Wiederaufbau. Ein absurdes Beispiel von Verdrängung.

 

- Baustelle CG Gruppe. Wie arbeitet die CG Gruppe, aktuelle Projekte und Auswirkungen auf den Nordkiez.

 

- Pears Global in unserer Nachbarschaft im Nordkiez. Bericht einer Betroffenen. Und: Das Syndikat - deckt auf! Ein Beitrag des

  bedrohten Kneipenkollektivs aus Neukölln. 

 

- Angefragt 'Bambiland': Private Baugruppen - die besseren Gentrifizierer?

 

- Kadterschmiede Bleibt! - Stand der Dinge - Bericht aus der Rigaer 94 - Beleuchtung Schein und Sein des Eigentums im

  Briefkastengeflecht

 

- Liebig 34/ Padovicz-Haus. Das akut bedrohte Hausprojekt berichtet.

 

- Und ein Beitrag über Eigentumszustände unter Padovicz.

 

Der Kiezspaziergang endet mit einem Abschlussscheppern am Hausprojekt Liebig34 mit der Dorfplatz-Küfa zur Stärkung.Am Ende gibt es eine Songeinlage von Geigerzähler.

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Mahnwache Free Mumia - Free them all

02.04.2019
27.04.2019, 16:00 Uhr - 27.04.2019, 17:00 Uhr

Anlässlich des 65 Geburtstages von Mumia Abu-Jamal wollen wir auf die Situation der politischen Gefangenen in den USA aufmerksam machen

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Mahnwache Free Mumia - Free them all

02.04.2019
27.04.2019, 16:00 Uhr - 27.04.2019, 17:00 Uhr

Anlässlich des 65 Geburtstages von Mumia Abu-Jamal wollen wir auf die Situation der politischen Gefangenen in den USA aufmerksam machen

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Berlin: Wie kann internationale zivile Friedens- und Menschenrechtsarbeit zur Eindämmung von Konflikten beitragen und den Betroffenen helfen?

02.04.2019
16.05.2019, 19:00 Uhr - 16.05.2019

Internationale zivile Menschenrechtsbeobachter_innen machen sich zur Aufgabe, die Menschenrechte zu schützen und Betroffene in Konfliktgebieten anderer Länder zu unterstützen. Dabei sind sie Zwischenglied zwischen den Betroffenen, den Regierungen und nationalen und internationalen Menschenrechtsorganisationen wie zum Beispiel dem Menschenrechtsrat der UNO. Wir erfahren von erfahrenen Begleiter_innen von Konflikten wie sie das tun, auf welche Hindernisse sie dabei stoßen und welchen Erfolg ihre Arbeit zu verzeichnen hat.

Diskussion mit zivilen Menschenrechtsarbeiter_innen am Beispiel Mexikos
Prof. Dr. Raina Zimmering (langjährige Mitarbeiterin der Comisión Civil Internacional por los Derechos Humanos en Mexico – CCIODH),
Carola Hausotter (Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko),
Annette Fingschmidt (Referentin für Advocacy bei peace brigades international)

Anmeldung unter anmeldung@lateinamerikaforum-berlin.de

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Der große Kladderadatsch – Es lebe die Revolution!

02.04.2019
17.04.2019, 19:00 Uhr - 17.04.2019, 22:00 Uhr

Der große Kladderadatsch!“ – Es lebe die Revolution!
Theater

Mittwoch | 17. April 2019 | 19h

Das an der Volksbühne gegründete Obdachlosen-Theater ist am 17. April zu Gast. Die Gruppe hat das Stück “Der große Kladderadatsch! Es lebe die Revolution! weiterentwickelt und stellet es um 19h bei uns im Museum vor.

Zum Stück schreibt die Gruppe folgendes:
Die Basis für das Stück ist Daniel Anderson’s „Es lebe die Revolution!“ (1988), ein Gedenkprogramm zum 70. Jahrestag der Revolution von 1918/19. Ein Anlass für uns, um über das Stück und die Revolution neu nachzudenken.

Für uns sind die historischen Ereignisse dieses gigantischen gesellschaftlichen Umbruchs, der untrennbar verbunden ist mit dem Ende des 1. Weltkriegs, überaus interessant. Da sie die Bedingungen und Grundlagen für die politischen Entwicklungen bis heute schufen. Ein entscheidendes Ergebnis ist die parlamentarische Demokratie unter sozialdemokratischer Führung – der reformistische Flügel der SPD hatte sich durchgesetzt. Ein radikaler Umbruch –Sozialismus in Form einer Räterepublik ist gescheitert.

Wir sind die Erben dieser verratenen Revolution. Was machen wir mit der Erbschaft? Wir wollen das Verständnis wecken, dass REVOLUTION keine abstrakte Größe ist. Unser Ziel ist ein „lebendiger Geschichtsunterricht“. Wir wollen aktivieren, zu politischem Interesse anstiften und einem progressiven Umgang mit Geschichte anregen.

Mehr über die RATTEN 07:
Das seit 1992 an der Volksbühne entstandene Obdachlosentheater inszenierte bereits über 50 Produktionen, ist weit über die Grenzen Berlins bekannt und kann auf europaweite Gastspiele und Festivals zurückblicken. Mehr findet ihr auch auf ihrer Website.

Aufführung auf dt, Eintritt frei, Raum barrierearm. Mehr zur Veranstaltung und aktuelle Infos auch auf Facebook.

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Vortrag in Heidelberg: peace brigades international (pbi) – Internationale Schutzbegleitung als Gewaltprävention am Beispiel Guatemalas

02.04.2019
16.05.2019, 19:30 Uhr - 16.05.2019, 21:30 Uhr

pbi ist eine internationale Menschenrechtsorganisation, die Einzelpersonen, Organisationen der Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen begleitet, die für die Einhaltung ihrer Menschenrechte gewaltfrei kämpfen. Dabei sehen sie sich vielfältigen Bedrohungen gegenüber. Die Schutzbegleitung wird derzeit von Freiwilligen in Honduras, Guatemala, Mexiko, Kolumbien durchgeführt. Auf ausdrückliche Anfrage von Menschenrechtsverteidiger_innen, die aufgrund ihrer Arbeit bedroht werden, organisiert pbi eine schützende Präsenz mithilfe internationaler Freiwilligenteams. Hierbei sind beide – Beschützte und Freiwillige – durch ein weltweites Alarmnetzwerk mit Kontakten zur Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft abgesichert.

pbi arbeitet nach den Prinzipien der Gewaltfreiheit, der Nichteinmischung, der Nichtparteinahme, des Konsenses, der Unabhängigkeit und übernehmen eine Begleitung nur auf Grund einer Anfrage. Die Arbeit der peace brigades international wird von der ehemaligen pbi-Freiwilligen Brigitte Fischer-Brühl vorgestellt. Sie war 2016 im pbi-Einsatz in Guatemala. Brigitte Fischer-Brühl arbeitet ehrenamtlich im Bildungsprojekt des deutschen Zweiges der peace brigades international mit und war im Jahr 2016 für 12 Monate als Freiwillige im pbi-Guatemalaprojekt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festival Latino vom 25. April bis 26. Mai in Heidelberg statt.

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Vortragsveranstaltung in Osnabrück: Flucht vor Gewalt und Armut

02.04.2019
16.05.2019, 19:00 Uhr - 16.05.2019, 21:00 Uhr

In dem Vortrag der ehemaligen pbi-Freiwilligen Kristina Müller geht es um die aktuelle sozialpolitische Entwicklung in den Ländern des nördlichen Länderdreiecks Honduras, Guatemala und El Salvador. Eines ihrer wichtigsten  Phänomene ist die Massenflucht, deren Gründe aufgezeigt werden sollen. Dazu gehören unter anderem die politische Instabilität und die sozialen Ungleichheiten. Hinzu kommt erschwerend die Bekämpfung der organisierten Gewalt durch die Politik der „Mano Dura“, der harten Hand, die zu einer wachsenden Militarisierung innerhalb der drei Länder führt. Durch die Außenpolitik der USA wird dieser Prozess sogar noch weiter vorangetrieben. Ein weiteres wichtiges Thema des Vortrags sind Menschenrechtsverletzungen, aber auch die Arbeit von Organisationen, die gegen Korruption und Straflosigkeit kämpfen, soll vorgestellt werden.

 

Kristina Müller arbeitet als Projektreferentin zu Honduras bei den peace brigades international in Deutschland. Von 2017-18 lebte sie in Honduras und arbeitete dort als Menschenrechtsbegleiterin.

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Die Stadt gehört uns allen! Critical Mass und Kundgebung

02.04.2019
06.04.2019, 13:00 Uhr - 06.04.2019, 15:00 Uhr

Wir laden euch zu einer Critical Mass ein. Mit dieser Aktionsform eignen sich Radfahrer_innen den öffentlichen Raum an. Laut Straßenverkehrsordnung dürfen Gruppen ab 15 Fahrrädern die Straße benutzen.

Dabei radeln wir an verschiedenen Gentrifizierungs-Hot Spots vorbei. Anschließend wollen wir auf dem Küchengarten zusammenkommen, miteinander essen, schnacken, Musik und Redebeiträgen lauschen.

Der Stadt der steigenden Mieten, in der wenigen gehört, was alle brauchen, setzen wir unseren Zusammenhalt, unsere Vielfalt und Solidarität entgegen.

Wir wollen eine Stadt:

  • in der die Häuser fürs Wohnen und nicht für den Profit gebaut werden,
  • in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss,
  • und in der Wohnraum, Boden und Natur Allgemeingut sind

Wohnraum darf keine Ware sein!

Eine Veranstaltung von: Kiezkollektiv – Solidarisches Mieter*innen Netzwerk; Nordstadt Solidarisch; Interventionistische Linke Hannover;

Teil des internationalen Aktionstags „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“

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Rote Zone Filmabend: The Wind that shakes the Barley

01.04.2019
25.04.2019, 20:00 Uhr - 25.04.2019, 23:00 Uhr

Ostern 1916 erhoben sich republikanische Kräfte in Irland. Die englischen Kolonialherren sollten vertrieben werden, um die Unabhängigkeit Irlands zu erkämpfen. Doch der Osteraufstand scheiterte und die Anführer wurden erschossen. Trotzdem markierte das Ereignis einen Wendepunkt.

Bei der Roten Zone, zeigen wir 103 Jahre später den Film The Wind that shakes the Barley (Ken Loach, I/GB/D/I/E/F, 2006, 124 Min.). Er zeigtt die Geschichte der Brüder Damien und Teddy nach dem Osteraufstand. Beide schließen sich der IRA an und beteiligen sich am antiimperialistischen Guerillakrieg.
Mit der umstrittenen Gründung der irischen Republik im Süden und der verbundenen Teilung des Landes, trennt sich auch der Weg der beiden. Während Teddy sich als Soldat der neuen Regierung verpflichtet, kämpft Damien weiter für die Unabhängigkeit der ganzen Insel.
Im Anschluss werfen wir Schlaglichter auf vergangene Episoden des Freiheitskampfes in Irland.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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Gronauer Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage

01.04.2019
19.04.2019, 13:00 Uhr - 19.04.2019, 16:00 Uhr

Karfreitag, 19. April, startet die Auftaktkundgebung zum Gronauer Ostermarsch um 13 Uhr am Bahnhof Gronau – danach führt die Demo zur Urananreicherungsanlage.

Urananreicherung ist zivil wie friedenspolitisch extrem gefährlich – im westfälischen Gronau wie auch andernorts. Der Erhalt und Ausbau der Urananreicherung trägt in Deutschland und weltweit zur unverantwortlichen Fortsetzung der Atomenergienutzung sowie zum neuerlich angeheizten nuklearen Wettrüsten bei. Wir fordern deshalb die sofortige Beendigung der Urananreicherung in Gronau und weltweit – sowie die Umsetzung des von ICAN initiierten Atomwaffenverbotsvertrags.

Angereichert wird in Gronau für hochgefährliche Bröckelreaktoren wie Tihange und Doel, aber auch AKW im Kriegsgebiet der Ukraine sowie bis 2011 der Fukushima-Betreiber Tepco. Eine Stilllegung der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau und der benachbarten Brennelementefabrik Lingen lehnte der Bundestag jedoch gerade erst am 8. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima und zum 33. Jahrestag des Super-Gaus von Tschernobyl mit den Stimmen der Groko, der FDP und der AFD erneut ab.

Ganz aktuell will die Betreiberin der UAA Gronau und der benachbarten UAA Almelo, die deutsch-niederländisch-britische Urenco Ltd., nun mit Zustimmung der deutschen Anteilseigner RWE und EON in den USA auch in das Geschäft einer äußerst brisanten Höheranreicherung auf 19,75% U 235 für neue, mobile Klein-Reaktoren einsteigen – die Zentrifugentechnik dafür soll die Urenco-Tochter ETC neben dem Forschungszentrum Jülich liefern.

Das führt die Urananreicherung ganz nah an die kritische Grenze von 20% für atombombenfähig-angereichertes Uran, was neue Begehrlichkeiten wecken wird. Erste Interessenten sind wenig überraschend das US-Verteidigungsministerium, aber auch Saudi-Arabien.

Die Bundesregierung ist keine Zuschauerin, sondern selbst Akteurin!

Das alles geschieht mit ausdrücklicher Zustimmung und Billigung der Bundesregierung, die keine „nichtverbreitungspolitischen Bedenken“ hat. Damit heizt Deutschland das nukleare Wettrüsten an, anstatt auf friedliche und nicht-nukleare Optionen zu setzen.

Mit der Kündigung des INF-Mittelstreckenraketen-Vertrags und des Iran-Abkommens durch die Trump-Administration droht für Europa und Deutschland ohnehin ein neues atomares Wettrüsten. Beide INF-Vertragspartner, die USA und Russland, scheinen wenig Interesse daran zu haben, den INF-Vertrag in der verbleibenden Zeit bis Anfang August tatsächlich zu retten. Deutschland, die NATO und die EU zeigen dabei auf Russland als den einzigen Schuldigen und versäumen es, selbst konkrete und mögliche Schritte vorzuschlagen, wie ein neues atomares Wettrüsten vermieden werden kann. Europa kann damit zum neuen Kriegsschauplatz werden.

Friedliche Konfliktlösung & Atomausstieg statt Eskalation und Wettrüsten!

Umso wichtiger ist es, dass wir auf zivile Konfliktlösungen und ein Ende der Atomenergienutzung setzen. Die sofortige Beendigung der Urananreicherung ist dafür ein zentraler Schlüssel, um den „einfachsten
Weg zur Atombombe“ zu verbauen und die Belieferung von Hochrisikoreaktoren zu unterbinden. Anstatt unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen und politische Ziele wie Arbeitsplätze, Kohleausstieg und Atomausstieg gegeneinander auszuspielen sowie das internationale Wettrüsten anzuheizen, setzen wir uns für solidarisches Miteinander ein. Dafür gehen wir am 19. April beim Ostermarsch zur UAA Gronau gemeinsam mit Friedens- und Anti-Atom-Initiativen aus dem In- und Ausland gemeinsam auf die Straße!!

Konkrete Schritte für Frieden und Abrüstung – in Gronau und anderswo:

  • Stilllegung der Urananreicherungsanlagen in Gronau Almelo!
  • Beendigung der Uran-Zentrifugenentwicklung durch das Urenco-Joint-Venture in Jülich!
  • Exportstopp für angereichertes Uran aus Gronau und Brennelemente aus Lingen!
  • Beitritt zum von ICAN initiierten internationalen Atomwaffenverbotsvertrag!
  • Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel statt deren Modernisierung!
  • Kein zerstörerisches Wettrüsten – weder atomar noch „konventionell“!
  • Keine Beteiligung an einer neuen Atomspirale – kompletter Atomausstieg jetzt!

 

 

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