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Updated: 1 hour 31 min ago

Die Heimat nicht den Rechten überlassen

15.11.2019
28.11.2019, 16:30 Uhr - 28.11.2019, 18:30 Uhr

Der Natur- und Umweltschutz scheint auch für die extreme Rechte attraktiv zu sein. Was sind potenzielle Lösungsvorschläge für den Umgang damit?

Der Schutz heimischer Wälder, die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe oder der Einsatz für das Tierwohl – die extreme Rechte greift Natur- und Umweltschutzthemen auf, um ihre Ideologie in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Deutlicher wird es bei dem Narrativ „Umweltschutz ist Heimatschutz“.

Bei der Abendveranstaltung werden in Impulsvorträgen und im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion aktuelle Herausforderungen und Gegenmaßnahmen diskutiert. Bitte melden Sie sich per Mail an unter info@dnr.de.

Impulsvorträge:

„Warum sind Naturschutzthemen so attraktiv für Rechte?“ – Lukas Nicolaisen, Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN)

„Wie geht man mit Rechten in den eigenen Reihen um?“ – Annelie Buntenbach, Deutscher Gewerkschaftsbund

Podium:

Prof. Kai Niebert, DNR-Präsident

Ralf Schulte, NABU

Antje Kölling, Demeter

Maritta Strasser, NaturFreunde Deutschlands

Moderation:

Andreas Speit, Autor von „Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos"

Eine Veranstaltung vom Deutschen Naturschutzring.

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Der andere Blick: Wohin steuert die EU?

15.11.2019
20.11.2019, 19:30 Uhr - 20.11.2019

30 Jahre nach dem Fall der Mauer. Was bedeutet es für JournalistInnen in Zeiten wie diesen ihren Auftrag zu erfüllen?

Zwei Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer verabschiedete sich auch die Sowjetunion von der Weltbühne. Für viele Menschen in den neu entstandenen unabhängigen Nachfolgestaaten des einstigen Riesenreiches war dieses weltpolitische Ereignis mit großen Hoffnungen verbunden. Doch heute macht sich Ernüchterung breit.

Der Prozess der Transformation geht, soweit überhaupt im Gange, nur schleppend voran. Russland sieht sich immer noch als Nachlassverwalter des früheren Imperiums und trägt dazu bei, ethnische Konflikte im postsowjetischen Raum eher am Köcheln zu halten denn befrieden zu helfen.

Dem gegenüber steht eine Europäische Union, die in all den Jahren noch keine konsistente Strategie gegenüber ihren östlichen Nachbarn hat entwickeln können.

Informieren, einordnen und aufklären: Was bedeutet es für JournalistInnen in Zeiten wie diesen ihren Auftrag zu erfüllen? Zumal sie oft genug selbst großen Risiken ausgesetzt sind?

Vier MedienvertreterInnen, die im Rahmen des diesjährigen Osteuropaworkshops der taz Panter Stiftung in Berlin zu Gast sind, berichten aus erster Hand.

Moderation: Barbara Oertel, Leiterin der taz-Auslandsredaktion

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Klimagerechtigkeit à la Carte

15.11.2019
20.11.2019, 18:30 Uhr - 20.11.2019, 20:30 Uhr

Was braucht es für eine Klimapolitik von unten? Und wie lassen sich die Zusammenhänge sichtbar machen?

Die Klimakrise ist als Thema endlich in weiten Teilen der Gesellschaft angekommen, die Forderung nach Klimagerechtigkeit findet sich als Gegenentwurf bei vielen Protesten und Bewegungen. Doch was meinen wir eigentlich damit?

An der Diskussion über die Ziele und Ansatzpunkte einer Klimapolitik von unten beteiligen sich PowerShift, das Umweltinstitut München und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nun mit einem neuen Kartenprojekt zu den Entscheidungen, die wir gemeinsam jetzt und in den kommenden Jahren zu treffen haben. Sobald die ersten Exemplare der Karte druckfrisch vorliegen, wollen wir unsere Überlegungen dahinter vorstellen, euer Feedback hören - und das Ergebnis mit euch teilen.

In lockerer Atmosphäre werden wir mit mehreren kurzen Inputs über die Hintergründe sprechen und dabei auch den Bezug zum bevorstehenden Klimagipfel in Madrid herstellen. Wir hoffen, dass die Karte euch in eurer Arbeit unterstützen kann und bei den Diskussionen hilfreich ist, die wir alle täglich führen.

Deshalb laden wir euch ein, im Plenum und in Gruppen mit uns zu diskutieren, wie wir die Zusammenhänge von Klimakrise und Kapitalismus, von Umweltzerstörung, Krieg und dem an vielen Orten erstarkenden Widerstand dagegen für andere noch besser sichtbar machen können.

Für vegane Verpflegung ist gesorgt. Karten werden verteilt, so lange der Vorrat reicht.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit PowerShift und dem Umweltinstitut München.

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Klimagerechtigkeit à la Carte

15.11.2019
20.11.2019, 18:30 Uhr - 20.11.2019, 20:30 Uhr

Was braucht es für eine Klimapolitik von unten? Und wie lassen sich die Zusammenhänge sichtbar machen?

Die Klimakrise ist als Thema endlich in weiten Teilen der Gesellschaft angekommen, die Forderung nach Klimagerechtigkeit findet sich als Gegenentwurf bei vielen Protesten und Bewegungen. Doch was meinen wir eigentlich damit?

An der Diskussion über die Ziele und Ansatzpunkte einer Klimapolitik von unten beteiligen sich PowerShift, das Umweltinstitut München und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nun mit einem neuen Kartenprojekt zu den Entscheidungen, die wir gemeinsam jetzt und in den kommenden Jahren zu treffen haben. Sobald die ersten Exemplare der Karte druckfrisch vorliegen, wollen wir unsere Überlegungen dahinter vorstellen, euer Feedback hören - und das Ergebnis mit euch teilen.

In lockerer Atmosphäre werden wir mit mehreren kurzen Inputs über die Hintergründe sprechen und dabei auch den Bezug zum bevorstehenden Klimagipfel in Madrid herstellen. Wir hoffen, dass die Karte euch in eurer Arbeit unterstützen kann und bei den Diskussionen hilfreich ist, die wir alle täglich führen.

Deshalb laden wir euch ein, im Plenum und in Gruppen mit uns zu diskutieren, wie wir die Zusammenhänge von Klimakrise und Kapitalismus, von Umweltzerstörung, Krieg und dem an vielen Orten erstarkenden Widerstand dagegen für andere noch besser sichtbar machen können.

Für vegane Verpflegung ist gesorgt. Karten werden verteilt, so lange der Vorrat reicht.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit PowerShift und dem Umweltinstitut München.

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Wie „weiß“ sind die Klimaproteste?

15.11.2019
19.11.2019, 19:00 Uhr - 19.11.2019

Wer wird mobilisiert? Wer wird ausgeschlossen? Wie verhalten sich Engagierte mit Migrationshintergrund?

Der Klimastreik am 20. September 2019 war ein neuer Höhepunkt der aktuellen Klimaproteste, die vergangenes Jahr durch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg losgetreten wurden. In mehr als 150 Ländern gab es Demonstrationen. Allein in Berlin gingen über 200.000 Menschen auf die Straße - und das an einem Freitagnachmittag!

Deutschland hat eine lange Tradition starker Umweltbewegungen. Diese kommt vor allem aus dem weißen Mittelstandsmilieu. Eine erste Befragung des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) zu den Fridays For Future-Protesten deutet an, dass dies auch für die neuen Klimaproteste zutrifft. Menschen mit Migrationshintergrund sind bei den Protesten unterdurchschnittlich vertreten. Ähnliches zeigt sich bei den Jugendumweltverbänden.

Welche jungen Menschen erreichen und mobilisieren die neuen Klimaproteste und die Umwelt-NGOs eigentlich? Wen schließen sie aus und wie verhalten sich Engagierte mit Migrationshintergrund bzw. deren Initiativen zu den neuen Klimaprotesten?

Wir diskutieren gemeinsam mit:

Imeh Ituen, Sozialwissenschaftlerin und Aktivistin von BPoC Environmental Justice Group Berlin

Lea Dehning, BUND Jugend

Quang Anh-Paasch, Fridays For Future;

Maria-Abla Dikpor, Die Falken Berlin,

Moderation: Nina-Kathrin Wienkoop (DeZIM-Institut / ipb) und Louisa Prause (Freie Universität Berlin)

Eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit dem Institut für Protest- und Bewegungsforschung, dem Forschungsjournal Soziale Bewegungen und dem DeZIM Institut.

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Wie „weiß“ sind die Klimaproteste?

15.11.2019
19.11.2019, 19:00 Uhr - 19.11.2019

Wer wird mobilisiert? Wer wird ausgeschlossen? Wie verhalten sich Engagierte mit Migrationshintergrund?

Der Klimastreik am 20. September 2019 war ein neuer Höhepunkt der aktuellen Klimaproteste, die vergangenes Jahr durch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg losgetreten wurden. In mehr als 150 Ländern gab es Demonstrationen. Allein in Berlin gingen über 200.000 Menschen auf die Straße - und das an einem Freitagnachmittag!

Deutschland hat eine lange Tradition starker Umweltbewegungen. Diese kommt vor allem aus dem weißen Mittelstandsmilieu. Eine erste Befragung des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) zu den Fridays For Future-Protesten deutet an, dass dies auch für die neuen Klimaproteste zutrifft. Menschen mit Migrationshintergrund sind bei den Protesten unterdurchschnittlich vertreten. Ähnliches zeigt sich bei den Jugendumweltverbänden.

Welche jungen Menschen erreichen und mobilisieren die neuen Klimaproteste und die Umwelt-NGOs eigentlich? Wen schließen sie aus und wie verhalten sich Engagierte mit Migrationshintergrund bzw. deren Initiativen zu den neuen Klimaprotesten?

Wir diskutieren gemeinsam mit:

Imeh Ituen, Sozialwissenschaftlerin und Aktivistin von BPoC Environmental Justice Group Berlin

Lea Dehning, BUND Jugend

Quang Anh-Paasch, Fridays For Future;

Maria-Abla Dikpor, Die Falken Berlin,

Moderation: Nina-Kathrin Wienkoop (DeZIM-Institut / ipb) und Louisa Prause (Freie Universität Berlin)

Eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit dem Institut für Protest- und Bewegungsforschung, dem Forschungsjournal Soziale Bewegungen und dem DeZIM Institut.

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Kochen ist Politik

15.11.2019
18.11.2019, 20:00 Uhr - 18.11.2019, 22:00 Uhr

„Kochen ist Politik. Warum ich in den Dschungel gehen musste, um Rezepte für den Frieden zu finden." – David Höner

Kochen ohne Grenzen – statt Kitchen Battle setzt David Höner mit seiner Hilfsorganisation „Cuisine sans frontières“ auf gelebte Küchendiplomatie und entwickelt dabei weltweit Rezepte für den Frieden, von Tschernobyl bis zum Kongo.

Seit vielen Jahren reist der Koch und Autor David Höner durch die Krisenregionen der Welt, um Menschen beim Kochen und Essen zusammenzubringen. So wurde er mit seiner Hilfsorganisation „Cuisine sans frontières“ zu einem kulinarischen Grenzgänger, der Verbindungen schafft. Am besten in einem einfachen Wirtshaus. Denn hier findet das Leben statt: Man verliebt, man streitet und vor allem man versöhnt sich.

David Höner erzählt in seinem Buch „Kochen ist Politik“ von friedenstiftenden Erfahrungen und seiner Mission, die Welt mit einer kleinen Idee etwas besser zu machen: „Manchmal denke ich, das sind nur Tropfen auf den heißen Stein. Doch wenn ich höre, dass seit unserer Küche in San Josecito die Kinder nicht mehr unterernährt sind, dass landlose Indigene in einem Hotel Arbeit gefunden haben und im North West Rift Valley in Kenia die verfeindeten Pokot und Turkana auf unserem Fest tanzen, bestätigt sich, dass diese selbst gestellte Aufgabe Sinn hat."

Eine taz Veranstaltung in Kooperation mit dem Westend Verlag.

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Verleihung des FES-Menschenrechtspreises 2019 an Miriam Miranda, Honduras

15.11.2019
27.11.2019, 17:30 Uhr - 27.11.2019, 20:30 Uhr

Honduras ist eines der gefährlichsten Länder der Welt für Menschenrechtsaktivist_innen. Seit über 30 Jahren
setzt sich Miriam Miranda für die Rechte der Garífuna, einer diskriminierten Volksgruppe sowie für die Bekämpfung
der Folgen des Klimawandels und gegen die Enteignung von Bodenschätzen ein. Miriam Miranda
gilt als die anerkannteste, engagierteste und mutigste politische Aktivistin Honduras’. Sie wird aufgrund ihres
Engagements stark kriminalisiert und ist wiederholt Angriffen ausgesetzt wie willkürliche Verhaftungen, Folter
und Entführungen. Seit 2008 leitet Miranda die Organización Fraternal Negra de Honduras (Schwarze Brüderliche
Organisation von Honduras – OFRANEH). Diese wird ebenfalls immer wieder angegriffen und mehrere
ihrer Mitglieder wurden verfolgt und ermordet.


Die Friedrich-Ebert-Stiftung würdigt mit der Verleihung des Menschenrechtspreises 2019 Miriam Mirandas
Lebenswerk sowie ihr anhaltendes Engagement für die Rechte des Volkes der Garífuna und des Umweltschutzes.
Gemeinsam mit unseren Gästen möchten wir zudem verschiedene Aspekte von Klimagerechtigkeit sowie die
Rolle und Verantwortung von Akteuren auf der lokalen, nationalen und internationalen Ebene im internationalen
Klimaschutz diskutieren.

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Verleihung des FES-Menschenrechtspreises 2019 an Miriam Miranda, Honduras

15.11.2019
27.11.2019, 17:30 Uhr - 27.11.2019, 20:30 Uhr

Honduras ist eines der gefährlichsten Länder der Welt für Menschenrechtsaktivist_innen. Seit über 30 Jahren
setzt sich Miriam Miranda für die Rechte der Garífuna, einer diskriminierten Volksgruppe sowie für die Bekämpfung
der Folgen des Klimawandels und gegen die Enteignung von Bodenschätzen ein. Miriam Miranda
gilt als die anerkannteste, engagierteste und mutigste politische Aktivistin Honduras’. Sie wird aufgrund ihres
Engagements stark kriminalisiert und ist wiederholt Angriffen ausgesetzt wie willkürliche Verhaftungen, Folter
und Entführungen. Seit 2008 leitet Miranda die Organización Fraternal Negra de Honduras (Schwarze Brüderliche
Organisation von Honduras – OFRANEH). Diese wird ebenfalls immer wieder angegriffen und mehrere
ihrer Mitglieder wurden verfolgt und ermordet.


Die Friedrich-Ebert-Stiftung würdigt mit der Verleihung des Menschenrechtspreises 2019 Miriam Mirandas
Lebenswerk sowie ihr anhaltendes Engagement für die Rechte des Volkes der Garífuna und des Umweltschutzes.
Gemeinsam mit unseren Gästen möchten wir zudem verschiedene Aspekte von Klimagerechtigkeit sowie die
Rolle und Verantwortung von Akteuren auf der lokalen, nationalen und internationalen Ebene im internationalen
Klimaschutz diskutieren.

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Das Produkt sind wir - Über das Leben im digitalen Zeitalter

14.11.2019
06.12.2019, 19:00 Uhr - 06.12.2019, 21:30 Uhr

Egal, ob wir beim Arzt unsere Krankenkarte abgeben oder über eine App den Weg nach Hause suchen, ob wir unsere Laufstrecken posten oder die Bilder unserer Freunde teilen – wir produzieren ständig Daten und füttern den Algorithmus. Banken statten Mitarbeiter mit digitalen Schrittzählern aus, um die Fitness des Personals zu steigern. Jobcenter verteilen Schrittzähler zur Mobilisierung von Langzeiterwerblosen. Wir werden zu lebenden Datenbanken und zugleich soll unser Leben so leicht wie möglich werden. Wir brauchen uns nichts mehr zu merken und bekommen individuell konfektionierte Produkte angeboten, die unser Begehren wecken. Für viele Unternehmen sind diese, unsere Daten Gold wert. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Weltmarktführer sind heute nicht mehr die Hersteller von Industriegütern, sondern Internetgiganten wie Google, Amazon oder Apple. Sie handeln mit den Daten, die wir ihnen mehr oder weniger bereitwillig schenken. Aber machen wir uns so am Ende nicht sogar selbst zum Produkt?

Die Digitalisierung trifft zugleich auf eine alternde Gesellschaft. Viele Menschen fühlen sich ausgeschlossen, weil sie gar nicht begreifen, wie die digitale Welt bereits schon unseren Alltag durchdringt. Wird die digitale Revolution tatsächlich unsere klassische Vorstellung von Lohnarbeit überflüssig machen? Was machen wir also mit all der Arbeit, die wir nicht mehr brauchen? Schlussendlich: Gibt es einen progressiven, einen linken Nutzen aus der Digitalisierung unserer Welt?

Darüber wollen wir an diesem Abend ins Gespräch kommen mit:

  • Francesca Bria, Chief Technology and Digital Innovation Officer for the City of Barcelona und Autorin von «Die smarte Stadt neu denken»,
  • Thomas Kaspar, Chefredakteur der Frankfurter Rundschau,
  • Philipp Staab, Autor von «Digitaler Kapitalismus», HU-Berlin und
  • Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE.
  • Moderation: Ines Schwerdtner, Chefredakteurin Jacobin Magazine Deutschland

Vor der Podiumsdiskussion findet noch eine kurze szenische Lesung statt:

«Kein Kapitalist mit klarem Verstand würde weiterhin Menschen beschäftigen»
Szenische Lesung aus dem Buch «Marx und die Roboter. Vernetzte Produktion, Künstliche Intelligenz und lebendige Arbeit», Karl Dietz Verlag 2019

Mit den Herausgebern Florian Butollo (Weizenbaum-Institut) und Sabine Nuss (Karl Dietz Verlag).

Eine Anmeldung vorab ist nicht notwendig, auf Grund der begrenzten Platzkapazitäten empfehlen wir ein frühzeitiges Erscheinen.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag.

Alle Infos: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/C387Q/

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Infoveranstaltung für Ende Gelände in Cottbus

14.11.2019
22.11.2019, 19:00 Uhr - 22.11.2019

Wütend und ungehorsam – Klimagerechtigkeit selber machen – Wir sind der Systemwandel!

Die Regierung hat die 1,5°-Grenze aufgegeben – wir aber nicht! Statt Kopf in den Sand, heißt es jetzt: Füße in die Grube. Wir gehen direkt an den Ort der Zerstörung – ins Lausitzer Braunkohlerevier. Während die Regierung den Kohleausstieg 2038 per Gesetz festnageln will, leiten wir den sofortigen Kohleausstieg ein. In einer Massenaktion zivilen Ungehorsams werden wir gemeinsam mit euch und vielen anderen Menschen Kohleinfrastruktur stilllegen. Wir beenden das Zeitalter des fossilen Kapitalismus.

ALLE FAQs und Fragen mit passenden Antworten gibt es an unserem Infoabend. Wer ist Ende Gelände? Was geht eigentlich in der Lausitz? Und was hat all das mit Klimagerechtigkeit zu tun?

Wir freuen uns auf euch!

Den Systemwandel wird uns niemand schenken, deshalb nehmen wir ihn selbst in die Hand, ungehorsam und gemeinsam! Also: auf geht’s, ab geht’s, Ende Gelände!

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MAX OTTE und sein Versuch einer Kaperung des Hambacher Festes von 1832 für eine rechtsgerichtete Sammlungsbewegung zwischen CDU-Werte-Union und AfD

12.11.2019
11.12.2019, 19:00 Uhr - 11.12.2019, 21:00 Uhr

Im Mai 2018 veranstaltete Max Otte und seine Finanzinvestment-Gesellschaft zum ersten Mal ein sogenanntes neues Hambacher Fest auf dem Hambacher Schloss. Das Hambacher Schloss ist einer der wichtigen Orte der europäischen Demokratiegeschichte. 1832 kamen Tausende Menschen zusammen, um gegen die absolutistische Fürstenherrschaft, für Meinungsfreiheit, Gleichheit, Menschenrechte und Demokratie sowie für nationale Einheit und europäische Solidarität einzutreten. Max Otte dagegen versammelte 2018 und 2019 Personen aus dem rechtskonservativen bis rechtsextremistischen Spektrum, das für Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und Hetze gegen Minderheiten und die demokratischen Institutionen Deutschlands und Europas steht. Er missbraucht die Bezugnahme auf das Hambacher Fest von 1832 für sein Anliegen, eine Koalition aus konservativer CDU/CSU und AfD zu schmieden.

  • Wer ist dieser Max Otte?
  • Was transportieren seine Referenten an politischen Inhalten?
  • Wer versammelt sich bei seinem neuen Hambacher Fest?
  • Wie agiert die Stiftung Hambacher Schloss gegenüber Otte?
  • Warum ist es notwendig, Ottes Aktivitäten etwas entgegen zu setzen?

Referent:        Ulrich Riehm, Freundeskreis Hambacher Fest 1832

Veranstalter:   Freundeskreis Hambacher Fest 1832, unterstützt von der IG Metall Mannheim

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Obdachlosigkeit & Shared Spaces: Welche sozialen Infrastrukturen braucht Berlin?

12.11.2019
14.11.2019, 17:00 Uhr - 14.11.2019, 21:00 Uhr

 

In Berlin wächst die Zahl von Menschen ohne eigene Wohnung rapide. Die Anzahl an Menschen, die wir als obdachlos wahrnehmen, ist jedoch nur ein Bruchteil derer, die tatsächlich ohne Wohnraum leben und im öffentlichen Raum sichtbar sind.

Welche Menschen sind betroffen, wie viele sind es, welche Bedarfe haben sie? Wie agieren wir als Gesellschaft, wie reagiert die Berliner Politik? Mit geladenen Gästen aus Theorie und Praxis wollen wir uns dem Thema nähern und mit ehemals Betroffenen nach funktionierenden, diskriminierungsfreien Lösungsansätzen suchen.

Vorläufiges Programm:
17 Uhr Führung durch das Gemeinschaftshaus Refugio, ein Projekt der Berliner Stadtmission. Im Haus Refugio sind viele Projekte unter einem Dach vereint: z.B. ein Café, eine Wohnetage für Geflüchtete, eine Künstler*innen-Etage und der Verein querstadtein e.V. - Leben auf der Straße, der Stadtführungen mit ehemals Obdachlosen und Geflüchteten anbietet

18 Uhr Begrüßung und Einführung in den Abend

18.15 Uhr Bilder-Screening zum Thema „Wohnungsnot und Obdachlosigkeit in Berlin“ u.a. mit Bildern und Szenen aus der Ausstellung "Ohne Obdach in der Stadt"* mit dem Filmemacher und Soziologen Matthias Coers (Regisseur von Mietrebellen 2014 und Das Gegenteil von Grau 2017)
Bilder und Statements von Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffenen sind oder waren.

Kurze Pause

19.30 Uhr Podiumsdiskussion mit verschiedenen Gästen aus Theorie und Praxis:
Martin Parlow, Sozialarbeiter ASFH, seit 2008 tätig in der Wohnungslosenhilfe, seit 8 Jahren beim AK Wohnungsnot

Jan Markowsky, ehemals Betroffener und aktiv im Bereich Wohnungslosenarbeit und beim Obdachlosentheater

Fatos Topaç, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin B90/Die Grünen, Sprecherin für Sozial- und Pflegepolitik

Veranstaltungsort:
Refugio (im EG Saal rechts)
Lenaustr. 3-4
12047 Berlin
Nahe U8 Hermannplatz

Zum Hintergrund:
Die Zahl der Wohnungslosen in Berlin hat sich seit 2014 um das ca. Vierfache erhöht, die wachsende Zahl an Menschen, die im öffentlichen Raum Berlins leben und schlafen (müssen), ist kaum zu übersehen. Zeitgleich sind die Mieten in Berlin extrem angestiegen, die Mietpreisbindungen für Sozialwohnungen wurde zu großen Teilen aufgehoben, Mietwohnungen werden in Eigentumswohnungen umgewandelt. Über die vergangenen Jahre wurden auch die Mieterrechte zu Gunsten von Vermietern geschwächt, auch durch die rigiden Regeln der Hartz IV-Gesetzgebung sind viele Mieter*innen in Not geraten. Nicht nur Privatmieter*innen sind durch die steigende Mietentwicklungen betroffen, auch die sozialen Infrastrukturen geraten zunehmend unter Druck.

Auch die Folgen des Mauerfalls 1989 mit den sozialen Umbrüchen in den osteuropäischen, einst "sozialistisch" geprägten Gesellschaften haben die Lebensläufe von Menschen stark beeinflusst. Auf- und Abwertungen von Berufskarrieren und soziale Ein- und Aufstiegschancen haben sich verändert. Viele Menschen haben ihr Glück in Auswanderung oder in Auslandsarbeit gesucht, nicht immer haben sie es gefunden. Auch Menschen auf der Flucht sind nach Berlin gekommen.

Die Zugänge zu wirtschaftlicher und sozialer Teilhabe sind nicht für alle gleich. Die Zerwürfnisse und Widersprüche unserer (europäischer) Wirtschafts- und Sozialsysteme spiegeln sich deutlich in unseren öffentlichen Räumen. Viele Menschen sind aus den sozialen Netzen gefallen und "schlafen und leben" direkt am Straßenrand oder in den Nischen der Häuser, teils in Parks und unter Brücken. Sie leben ungeschützt im öffentlichen Raum, ohne Heizung, ohne Zugang zu Wasser und Strom und ohne regelmäßiges Einkommen.

Wer sind diese Menschen? Welche Geschichte haben sie, warum haben sie keine menschenwürdige, sichere Unterkunft? Wo liegen ihre Bedarfe? Wer sind ihre Unterstützer*innen? Wer die politisch Verantwortlichen? Welche Konzepte und Ansätze hat Berlin, um der wachsenden Herausforderung von Obdachlosigkeit zu begegnen und diskriminierende, ausgrenzende Strukturen zu Gunsten von niedrigschwelligen, diskriminierungsfreien Angeboten zu verändern? Wie können die bestehenden sozialen Infrastrukturen gestärkt, gesichert und erweitert werden? Was können wir als Gesellschaft und Einzelpersonen tun?

Diese Fragen wollen wir uns gemeinsam stellen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

*Die Ausstellung "MITTEN DRIN DRAUßEN - Ohne Obdach in der Stadt" von Matthias Coers wird am Mittwoch, dem 13.11.2019 im sozialkulturellen Treffpunkt für Wohnungslose "Unter Druck e.V." in der Oudenarder Straße 26 in Berlin-Wedding eröffnet und wird dort bis zum 20.12.2019 dort gezeigt. >Nahe U9 Nauener Platz

Für Wünsche zum barrierefreien Zugang wenden Sie sich bitte an Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

 

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Ein Weibertreff zu Christa Wolf

12.11.2019
01.12.2019, 14:00 Uhr - 01.12.2019, 17:00 Uhr

 

Lasst uns die Tradition von Christa Wolfs „Weibertreff“ wiederaufleben: gemeinsam speisen und über das Privat-Politische ins Gespräch kommen. Ab Mitte der 1980er Jahre verabredete sich die DDR-Schriftstellerin Christa Wolf mit Kolleginnen und Freundinnen zu privat organisierten Treffen, die sie „Weibertreff“ nannte und viele Jahre – über die Zeit der Maueröffnung und noch weit in die 1990er Jahre – fortführte. Die Frauen trafen sich, um sich kollegial auszutauschen und zu unterstützen, zu kritisieren, zu trösten … und um die brennenden Fragen der Zeit zu diskutieren, gemeinsam Pläne zu schmieden, ins Handeln zu kommen.

Mit unserer Veranstaltung wollen wir an diese Tradition anknüpfen und uns in persönlicher Runde zum politisch-privaten Austausch und zum gemeinsamen Essen zusammenfinden. Zum Auftakt zeigen wir eine Dokumentation und Videoschnipsel mit und über Christa Wolf, die uns zum Nachdenken, Diskutieren und Auseinandersetzen mit heutigen Fragen anregen sollen.

*Alle weiblichen Identitäten sind willkommen.

Die Teilnahme an der Filmvorführung und Gesprächsrunde ist kostenfrei. Wegen begrenzter Platzzahl bitten wir um verbindliche Anmeldung und für das lukullische Wohlergehen um einen Buffetbeitrag.

Teilnahmekosten: Eintritt frei, verbindliche Anmeldung und Buffetbeitrag erbeten.

Moderation: Kathrin Möller und Sandra Maria Fanroth (Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung im Bildungswerk)

Die Veranstaltung wird finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Kiezspaziergang zu den Orten von Verdrängung und Widerstand

12.11.2019
17.11.2019, 13:00 Uhr - 17.11.2019, 16:00 Uhr

Immer mehr Menschen sind durch Praktiken der Verdrängung in ihrer Existenz bedroht. Wir sind der Ansicht: Gentrifizierung ist kein Schicksal - der Kampf ums Wohnen ist ein politischer Kampf! Deshalb werden wir am 17.11. Orte von Verdrängung und Widerstand im Südkiez des Stadtteils Berlin- Friedrichshain besuchen. 

Zum Abschluss gibt es ab 16 Uhr eine Veranstaltung mit Kaffee, Kuchen und Tee in der K9 (Kinzigstraße 9).

Dort gibt der Journalist Peter Nowak Informationen  zum  demnächst erscheinenden Buch „Umkämpftes Wohnen, Neue Solidarität in den Städten“, das er gemeinsam mit Matthias Coers herausgibt

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Antirepressionstraining

12.11.2019
26.11.2019, 18:00 Uhr - 26.11.2019, 20:00 Uhr

Die Lausitz befindet sich sowohl in Brandenburg, als auch in Sachsen, sodass unterschiedliche Gesetze zum Tragen kommen können. Wir laden euch zum Antirepressions-Workshop von und für Ende Gelände ein! In diesem Training bekommt ihr juristische Infos und praktische Tipps und ihr könnt fragen, was ihr schon immer zu diesem Thema wissen wolltet. Unbedingt kommen!

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Antirepressionstraining

12.11.2019
23.11.2019, 14:00 Uhr - 23.11.2019, 18:00 Uhr

Die Lausitz befindet sich sowohl in Brandenburg, als auch in Sachsen, sodass unterschiedliche Gesetze zum Tragen kommen können. Wir laden euch zum Antirepressions-Workshop von und für Ende Gelände ein! In diesem Training bekommt ihr juristische Infos und praktische Tipps und ihr könnt fragen, was ihr schon immer zu diesem Thema wissen wolltet. Unbedingt kommen!

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Sani Training

12.11.2019
16.11.2019, 18:00 Uhr - 16.11.2019

Erste Hilfe bei Demonstrationen, beim Sani Training lernt ihr es! Dazu gibt es lauter hilfreiche Tipps für den Schutz vor Verletzungen, sodass ihr gut vorbereitet in die Aktion gehen könnt. Das Training ist auch gut geeignet für demoerfahrene Menschen und wird von den kritischen Mediziner*innen der Carité geleitet.

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Rekrutengelöbnis am Hofgarten

12.11.2019
18.11.2019, 17:00 Uhr - 18.11.2019, 18:30 Uhr

Unter dem Motto:

„Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg“ (Kurt Tucholsky, 1927)

ruft das Münchner Friedensbündnis zu einer Protestkundgebung bei dem Rekrutengelöbnis.

Das öffentliche Militärspektakel im Hofgarten verdient weder Beifall noch schweigende Zustimmung, sondern den lautstarken Protest der Münchner Bevölkerung:

  • keine öffentlichen Militärzeremonien! Kein Werben fürs Töten und Sterben!
  • Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr! Stopp aller Rüstungsexporte!
  • Zerschlagung der rechten Netzwerke in der Bundeswehr!
  • Sozialleistungen erhöhen, Militärausgaben reduzieren!
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Die Rente muss zum Leben reichen!

11.11.2019
27.11.2019, 16:30 Uhr - 27.11.2019, 19:00 Uhr

Haben ver.di oder „die Linke“ Alternativen gegen die Einkommensarmut im Alter?

Die Referent*innen Dr. Judith Kerschbaumer, ver.di Rentenexpertin, Bundesverwaltung, Matthias W. Birkwald, Rentenpolitischer Sprecher der Partei „Die Linke“ und Katharina Dietrich, Referentin bei Arbeit und Leben, Berlin, beantworten folgende Fragen:

Warum trifft die Einkommensarmut im Alter mehrheitlich die Frauen?

Gibt es politische Alternativen das Rentensystem gegen Altersarmut abzusichern?

Warum ermöglicht die Grundsicherung keinen angemessenen Lebensstandard?

Wir wollen dich über unsere bisherigen Themen der Arbeitsgruppe Rentner*innen mit geringem Einkommen informieren und sind auf deine Fragen gespannt.

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Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2014 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

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Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

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