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Updated: 1 hour 25 min ago

Mieterkämpfe Vom Kaiserreich bis heute – Das Beispiel Berlin

23.11.2018
26.11.2018, 21:00 Uhr - 26.11.2018, 23:00 Uhr

Wohnungsnot, explodierende Mieten und die Verdrängung von Mieter*innen sind brennende Themen unserer Zeit – genauso wie der andauernde Protest dagegen. Doch dass Mieter*nnen auf die Straße gehen und Widerstand gegen Hauseigentümer*innen, Investor*innen und eine unsoziale Wohnungspolitik leisten, ist nicht neu. Zahlreiche der meist vergessenen Kämpfe werden in dem kürzlich im Verlag Bertz + Fischer erschienenen   Buches Mieterkämpfe
Vom Kaiserreich bis heute – Das Beispiel Berlin vorgestellt. Auf der Veranstaltung wird es um Mietenkämpfe von den Blumenstraßenkrawallen über die Räumung der Mainzer Straße bis zur heutigen Verteidigung von Häusern und Wohnungen gehen.

 

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Demonstration gegen Hausdurchsuchungen und Medienhetze

23.11.2018
23.11.2018, 17:00 Uhr - 23.11.2018, 20:00 Uhr

Hausdurchsuchungen und Medienhetze -
Getroffen hat es Einige, aber gemeint sind wir alle!
Unsere Solidarität gegen ihren Sicherheitswahn!

Vergangenen Donnerstag verschafften sich 560 Bullen, begleitet vom militärisch ausgerüsteten SEK und einem Helikopter Zugriff zu vier Wohnungen. Hinzu kam ein massiver medialer Angriff. Ohne jede Recherche wurden durch den Großteil der Medien die Vorurteile von autoritären Politiker*innen und Bullensprecher*innen breit getreten. Vor allem die Durchsuchung der Rigaer94 stand im Fokus der Berichterstattung. Reißerische Schlagzeilen dominierten an diesem Tag die Presse. Und was macht Innensenator Geisel? Er verkauft das ganze als ein Spiel, aus dem er als Sieger hervorgehen möchte, weil er mit seiner SPD eher ans verlieren gewöhnt ist. Aber unser Leben und unsere Freiheit sind ernste Dinge, die es zu verteidigen gilt. Wir wollen uns nicht an stumpfe Medien und Militärgerät in unserer Stadt gewöhnen.

Die Inszenierung in den Medien zeigt, dass es viel weniger darum ging, Gegenstände bei vermeintlich Verdächtigen zu finden, sondern darum Menschen, denen der Staat eine linke Gesinnung zuordnet, zu kriminalisieren und einzuschüchtern.
Wir sind wütend über das Mackergehabe der Herrschenden und solidarisch mit den Betroffenen der Razzien. Dies waren nicht die ersten und werden nicht die letzten Hausdurchsuchungen sein. Reagiert wurde in letzter Zeit leider kaum auf solche Attacken. Das Herbeiführen von Ohnmachtsgefühlen und die damit erzeugte ohrenbetäubende Stille sind Teil der Bullentaktik. Dem gilt es, sich zu widersetzen. Lasst uns zeigen, dass wir uns nicht fügen. Lasst uns unserer Solidarität öffentlich Ausdruck verleihen.

Aber nicht nur Linke sind von dieser Repression betroffen. Die Vorbereitungen für die Ausweitung des Polizeistaates und der Überwachung sind unter anderem Thema auf der Innenministerkonferenz in Magdeburg. Ihr Ziel ist es, eine absolute Kontrolle über die Gesellschaft herzustellen. Dafür sind Eingriffe in unsere Privatsphäre, die massive Einschränkung von Freiheits-, Menschen- und Bürgerrechten und die Teilabschaffung der Gewaltenteilung geplant. Deshalb macht euch amkommenden Samstag (24.11.) auf den Weg nach Magdeburg und zeigt den Innenministern der Länder, was ihr von diesen Plänen haltet. 

Immer wieder setzen sich Menschen über staatliche Autorität hinweg. Seien es Hausbesetzer*innen, Menschen, die Abschiebungen sowie Zwangsräumungen verhindern oder internationale Aktivist*innen, die Aufbegehren gegen Diktatoren wie Erdogan. Halten wir fest: Wer für eine gerechtere und freiere Gesellschaft eintreten will, muss zwangsläufig die Gesetze dieses Staates übertreten. Deshalb ist es umso wichtiger, keine*n mit der Angst vor dem repressiven Staat allein zu lassen. Nicht nur für die Betroffenen der vergangenen Hausdurchsuchungen, sondern auch alle anderen, die der Gewalt des Staates ausgesetzt sind, weil sie "anders" oder ärmer sind oder in Opposition zur kapitalistischen Ordnung stehen. 

Deshalb: 
Raus auf die Straße gegen die totalitäre Staatsfantasien!
Für ein Leben in Freiheit und ohne Angst! 
Solidarität mit den Betroffenen der Razzien!

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Demonstration gegen Hausdurchsuchungen und Medienhetze

23.11.2018
23.11.2018, 17:00 Uhr - 23.11.2018, 20:00 Uhr

Hausdurchsuchungen und Medienhetze -
Getroffen hat es Einige, aber gemeint sind wir alle!
Unsere Solidarität gegen ihren Sicherheitswahn!

Vergangenen Donnerstag verschafften sich 560 Bullen, begleitet vom militärisch ausgerüsteten SEK und einem Helikopter Zugriff zu vier Wohnungen. Hinzu kam ein massiver medialer Angriff. Ohne jede Recherche wurden durch den Großteil der Medien die Vorurteile von autoritären Politiker*innen und Bullensprecher*innen breit getreten. Vor allem die Durchsuchung der Rigaer94 stand im Fokus der Berichterstattung. Reißerische Schlagzeilen dominierten an diesem Tag die Presse. Und was macht Innensenator Geisel? Er verkauft das ganze als ein Spiel, aus dem er als Sieger hervorgehen möchte, weil er mit seiner SPD eher ans verlieren gewöhnt ist. Aber unser Leben und unsere Freiheit sind ernste Dinge, die es zu verteidigen gilt. Wir wollen uns nicht an stumpfe Medien und Militärgerät in unserer Stadt gewöhnen.

Die Inszenierung in den Medien zeigt, dass es viel weniger darum ging, Gegenstände bei vermeintlich Verdächtigen zu finden, sondern darum Menschen, denen der Staat eine linke Gesinnung zuordnet, zu kriminalisieren und einzuschüchtern.
Wir sind wütend über das Mackergehabe der Herrschenden und solidarisch mit den Betroffenen der Razzien. Dies waren nicht die ersten und werden nicht die letzten Hausdurchsuchungen sein. Reagiert wurde in letzter Zeit leider kaum auf solche Attacken. Das Herbeiführen von Ohnmachtsgefühlen und die damit erzeugte ohrenbetäubende Stille sind Teil der Bullentaktik. Dem gilt es, sich zu widersetzen. Lasst uns zeigen, dass wir uns nicht fügen. Lasst uns unserer Solidarität öffentlich Ausdruck verleihen.

Aber nicht nur Linke sind von dieser Repression betroffen. Die Vorbereitungen für die Ausweitung des Polizeistaates und der Überwachung sind unter anderem Thema auf der Innenministerkonferenz in Magdeburg. Ihr Ziel ist es, eine absolute Kontrolle über die Gesellschaft herzustellen. Dafür sind Eingriffe in unsere Privatsphäre, die massive Einschränkung von Freiheits-, Menschen- und Bürgerrechten und die Teilabschaffung der Gewaltenteilung geplant. Deshalb macht euch amkommenden Samstag (24.11.) auf den Weg nach Magdeburg und zeigt den Innenministern der Länder, was ihr von diesen Plänen haltet. 

Immer wieder setzen sich Menschen über staatliche Autorität hinweg. Seien es Hausbesetzer*innen, Menschen, die Abschiebungen sowie Zwangsräumungen verhindern oder internationale Aktivist*innen, die Aufbegehren gegen Diktatoren wie Erdogan. Halten wir fest: Wer für eine gerechtere und freiere Gesellschaft eintreten will, muss zwangsläufig die Gesetze dieses Staates übertreten. Deshalb ist es umso wichtiger, keine*n mit der Angst vor dem repressiven Staat allein zu lassen. Nicht nur für die Betroffenen der vergangenen Hausdurchsuchungen, sondern auch alle anderen, die der Gewalt des Staates ausgesetzt sind, weil sie "anders" oder ärmer sind oder in Opposition zur kapitalistischen Ordnung stehen. 

Deshalb: 
Raus auf die Straße gegen die totalitäre Staatsfantasien!
Für ein Leben in Freiheit und ohne Angst! 
Solidarität mit den Betroffenen der Razzien!

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mpz-salon: Der marktgerechte Patient in der Krankenhausfabrik

22.11.2018
11.12.2018, 19:30 Uhr - 11.12.2018, 22:00 Uhr

von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, sie und Jemand vom Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus werden zur anschließenden Diskussion dabei sein.

„Die Einführung der Fallpauschalen war der entscheidende Schritt zur Kommerzialisierung der Krankenhäuser, die bis dahin vom Gedanken der Empathie und Fürsorge getragen wurden. Wirtschaftsberater durchforsten seitdem jede Abteilung und prüfen, ob Vorgänge nicht mit noch weniger Personal bewältigt werden können. Die Frage ist nicht mehr: Was braucht der Patient? Sondern:Was bringt er uns? Viele Ärztinnen und Pflegerinnen können in diesem System nicht mehr arbeiten, ohne selbst krank zu werden. Der Film handelt von den Ursachen und fatalen Folgen der Fallpauschalen. Auf der Basis einer scharfen Ursachenanalyse liefert ihr Film Argumente für alle, die sich für eine menschenwürdige und soziale Gesundheitsversorgung für Patienten und Beschäftigte einsetzen wollen. Er will ganz bewusst die Diskussion über die Ausrichtung der Gesundheit am Profit vorantreiben, entsprechende Volksbegehren unterstützen und Bündnisse initiieren.“ mehr…

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Celebration of the 2018 ‘Alternative Nobel Prize’ Laureates

22.11.2018
26.11.2018, 18:00 Uhr - 26.11.2018, 19:45 Uhr

Join us in celebrating the 2018 Laureates of the Right Livelihood Award, widely known as the ‘Alternative Nobel Prize’, and their inspiring solutions to some of the most urgent challenges of our time.

  • Thelma Aldana (Guatemala) and Iván Velasquez (Colombia): Anti-corruption champions awarded for "their innovative work in exposing abuse of power and prosecuting corruption [in Guatemala], thus rebuilding people’s trust in public institutions.”
  • Abdullah al-Hamid, Mohammad Fahad al-Qahtani and Waleed Abu al-Khair (Saudi Arabia): Civil and human rights defenders who share the Award for "their visionary and courageous efforts, guided by universal human rights principles, to reform the totalitarian political system in Saudi Arabia”. The three Laureates are all currently in jail.
  • Yacouba Sawadogo (Burkina Faso): A renowned farmer awarded for "turning barren land into forest and demonstrating how farmers can regenerate their soil with innovative use of indigenous and local knowledge".
  • Tony Rinaudo (Australia): A prominent agronomist awarded for "demonstrating on a large scale how drylands [in Niger] can be greened at minimal cost, improving the livelihoods of millions of people”.

Chair: Jacqueline Coté, Director of Public Relations, the Graduate Institute, Geneva

Except for the detained Saudi Laureates, who will be represented by activists and/or family members, all Laureates will be present at the ceremony.

This celebratory event is organised in partnership with the Right Livelihood Award Foundation and will include musical interludes.

http://graduateinstitute.ch/events/_/events/corporate/2018/celebration-of-the-2018-alternat

 

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Paris :Opération Nettoyage de Société Générale

22.11.2018
14.12.2018, 10:00 Uhr - 14.12.2018, 11:30 Uhr

Rendez-vous le 14 décembre pour une action non-violente de désobéissance civile géante à l'agence centrale de Société Générale à Paris !
➡️ S'INSCRIRE : https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSebIfLYt7-MzcedPFjXQbpkkqE7zkUpsQKi0qowmkKWKAon0w/viewform

Charbon, gaz de schiste, sables bitumineux, forages en eaux profondes et en Arctique, Société Générale est aujourd’hui la première banque française à soutenir les énergies les plus destructrices pour le climat. Faisant le jeu de Donald Trump, la banque française mise aux Etats-Unis sur le boom du gaz de schiste et son exportation à travers le monde. Elle tient entre ses mains le futur d’un projet de 20 milliards de dollars, aussi monumental qu’inutile : le terminal d’exportation de gaz de schiste Rio Grande LNG au Texas.

Nous appelons Société Générale à cesser de suivre la même folie que l’administration Trump et les industriels américains. Elle doit mettre un terme à ses soutiens au gaz de schiste et se retirer du projet Rio Grande LNG ! C’est dans cet objectif que nous sommes passé·e·s à l’action pour nettoyer la banque championne des énergies sales. Depuis le 8 septembre, 1 600 activistes ont récuré·e·s les agences locales de Société Générale partout en France.

Mais la banque ne semble pas encore prête à réviser sa copie. C’est pour cela que nous appelons à nous mobiliser en masse pour l’#OpérationNettoyage géante de l’agence centrale de Société Générale à Paris le 14 décembre prochain, jour de la clôture de la COP24 !

*********************

/// VENIR ///

➡️ S’inscrire en remplissant le formulaire pour aider à nettoyer le 14/12 (c'est très sale, il faut qu'on soit nombreux·ses !) :
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSebIfLYt7-MzcedPFjXQbpkkqE7zkUpsQKi0qowmkKWKAon0w/viewform

➡️ Covoiturer pour se rendre à Paris : https://www.covoiturage-libre.fr/evenements/covoiturages/-operationnettoyage-de-societe-generale

➡️ Consulter et adhérer à l’attitude non-violente pendant l’action : https://anv-cop21.org/criteres-non-violence-3/


/// AGIR MAINTENANT ///

➡️ Voir et partager les vidéos de l’appel à l’#OpérationNettoyage de Société Générale :
https://www.facebook.com/anvcop21/videos/194120691356507/

➡️ Découvrir la campagne et envoyer une éponge en ligne au PDG de Société Générale : http://www.nettoyons-societe-generale.org/


/// S'INFORMER ///

➡️ Consulter et adhérer à l’attitude non-violente pendant l’action : https://anv-cop21.org/criteres-non-violence-3/

➡️ Lire le rapport des Amis de la Terre “Société Générale : Plein gaz sur les fossiles” : http://www.nettoyons-societe-generale.org/RAPPORT-SOCIETE-GENERALE-VERSION-FINALE-04.03.2018.pdf


/// SOUTENIR ///
➡️ Ils nous soutiennent :
Tour Alternatiba
BankTrack
Carrizo/Comecrudo Tribe of Texas
Chretiens Unispourlaterre
Corporate Europe Observatory
CSIA-Nitassinan
Food & Water Europe
Foodandwaterwatch.org/
Fund Our Future
Gastivists
Greenpeace France
La Asamblea Veracruzana de Iniciativas y Defensa Ambiental
Friends of the Earth U.S.
Friends of the Earth International
Friends of the Earth Ireland
MAN Mouvement pour une Alternative Nonviolente
Movimento NO TAP
Rainforest Action Network
Re:Common
Redes - Amigos de la Tierra Uruguay
SAVE RGV from LNG
Sierra Club

https://www.facebook.com/pg/anvcop21/events/?ref=page_internal

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Wie „live" kann Journalismus mit Qualitätsanspruch sein

22.11.2018
28.11.2018, 19:00 Uhr - 28.11.2018

Ticker, Streams, Social Media – neue Kanäle verändern die Arbeitsgewohnheiten.

Die Geschwindigkeit in der Produktion und Rezeption von Nachrichten udn journalistischer Berichterstattung nimmt zu. Zu vielen Ereignissen bieten Medien online Live-Ticker-Berichterstattung an.

Streams etwa von Demonstrationen lassen die Zuschauer in „Echtzeit" am Geschehen teilhaben. Berichterstattung erfolgt über neue Kanäle wie Twitter und Instagram, auch hier sind die Nutzerinnen und Nutzer „live" am Geschehen beteiligt.

Durch die vielen Möglichkeiten und die gestiegenen Anforderungen an Aktualität stellt sich die Frage, wieviel schnell kann guter Journalismus sein. Wie sichern Medien die Qualität beim Wettrennen um die schnellste Berichterstattung? Welche neuen Tools und Kanäle kommen zum Einsatz?

Neben allen Interessierten begrüßen wir:

Petra Sorge, freie Journalistin u.a. Spiegel, ZEIT und taz

Martin Heller, Head of Video Innovation WELT, Gründer IntoVR (360°-Videos)

Franziska Bluhm, Journalistin und Beraterin (angefragt)

• Moderation: Christoph Nitz, meko factory und Vorstand Deutscher Journalistenverband DJV Berlin e.V.

#Mediensalon ist eine Kooperation von Deutscher Journalistenverband DJV Berlin e.V., Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union dju in ver.di und #mekolab.

Bild: mekofactory

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Action at arms lobby event (conference of the EDA)

22.11.2018
28.11.2018, 19:00 Uhr - 29.11.2018, 23:00 Uhr

On 29 November, we will take nonviolent action at the conference of the European Defense Agency in Brussels. Arms dealers and policy makers meet behind closed doors and decide what the world of tomorrow will look like. Critical voices are not welcome.
We invite ourselves and enter the conference to make our voice heard.

Our politicians are outsourcing the security and migration policy to the arms industry. The results are appalling: the conference theme speaks for itself: 'From unmanned to autonomous systems: trends, challenges and opportunities'. In other words: how can we make killer robots and deploy them in wars?

We will not let that happen overnight. Our future is at stake. We are going to the conference to make the case for a safe and peaceful Europe on a human scale, for sustainable solutions and good governance.

** Want to join or know more? **
Send a PM or an email to ikstopwapenhandel@vredesactie.be and we'll send you more info soon.

LINKS
More info about the arms lobby event: https://eda.europa.eu/info-hub/events/annual-conference-2018
More info about our campaign and actions to stop the arms trade: http://www.istopthearmstrade.eu/

https://www.facebook.com/events/244863533051282/

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Demonstration gegen alltäglichen Rassismus

22.11.2018
23.11.2018, 14:00 Uhr - 23.11.2018, 18:00 Uhr

Wann: 23. november, 14 Uhr

Wo: Warschauer Brücke/Berlin

Die Initiative Togo Action Plus e. V. ruft zur Demonstration gegen alle Formen von Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auf. Der Verein wehrt sich gegen die Vereinnahmung gesellschaftlicher Sorgen durch Xenophobie und Alltagsrassismus. Für ihr Engagement wurde die Initiative am 21. November mit dem Silvio-Meier-Preis ausgezeichnet. Der Verein engagiert sich als Flüchtlingsinitiative und unterstützt politisch, rassistisch und religiös Verfolgte, Geflüchtete und Vertriebene und hat seine Wurzeln im migrantisch-selbstorganisierten Aktivismus gegen Rassismus in Deutschland. 14 Uhr, Warschauer Brücke

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Syndikat bleibt - Dahin, wo‘s wehtut

22.11.2018
22.11.2018, 15:30 Uhr - 22.11.2018

Wann. 22. November, 15:30 Uhr

Wo: Vor den Büroräumen von Pears Global Real Estate Germany, Kurfürstendamm 177

Auch die alteingesessene Kiezkneipe Syndikat in Neukölln ist im Namen der Gentrifizierung bedroht, verdrängt zu werden. Das Kollektiv und dessen Sympathisant*innen möchten aber bleiben. Deshalb organisieren sie widerständige Proteste um den Kampf für den Bestand dieser Freiräume. Heute besuchen sie dafür ihren Hauseigentümer, die Pears Global Real Estate Germany, vor ihren Büroräumen am Ku’Damm. 15.30 Uhr, Kurfürstendamm 177

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Wie wird Schokolade endlich fair?

21.11.2018
03.12.2018, 18:30 Uhr - 03.12.2018, 21:30 Uhr

Eine Kakaobäurin und eine NGO-Referentin diskutieren über die Situation im Kakaoanbau in Ghana.

In Deutschland stapelt sich in den Supermarktregalen schon die Weihnachtsschokolade. Doch der süße Genuss macht nicht alle glücklich: Kakaobauernfamilien in Ghana leiden unter den niedrigen Kakaopreisen. Von dem einen Euro, die eine Tafel bei uns kostet, erhalten die Bäuerinnen und Bauern gerade einmal sechs Cent. Das reicht kaum zum Überleben: Das Einkommen einer typischen Kakaobauernfamilie in Ghana müsste sich etwa verdoppeln, um existenzsichernd zu sein.

Was muss passieren, damit Schokolade endlich fair wird? Was muss sich in der ghanaischen Kakaopolitik ändern? Welche Verantwortung trägt die Schokoladenindustrie? Und wie können KonsumentInnen und die Politik in Deutschland zu gerechteren Produktionsbedingungen in den Anbauländern beitragen?

Sandra Kwabea Sarkwah ist Projektkoordinatorin bei der Nichtregierungsorganisation SEND-Ghana. Die INKOTA-Partnerorganisation unterstützt Kakaobauernorganisationen dabei, ihre Rechte gegenüber der ghanaischen Regierung und der Schokoladenindustrie einzufordern. Bei der Veranstaltung wird sie über die Arbeit von SEND berichten und einen kritischen Blick auf die ghanaische Kakaopolitik werfen.

Elisabeth Osei Agyei ist Kakaobäuerin aus Asamankese in der Eastern Region von Ghana. Sie ist Mitglied bei Kuapa Kokoo, der größten ghanaischen Kakaokooperative. Bei der Veranstaltung wird sie aus erster Hand über den Alltag von Kakaobäuerinnen und –bauern berichten und einen Einblick in die besondere Situation von Frauen im Kakaosektor geben.

Johannes Schorling koordiniert beim INKOTA-netzwerk die Kampagne Make Chocolate Fair!, die sich dafür einsetzt, die Lebensbedingungen der Kakaobäuerinnen und –bauern in Westafrika zu verbessern. Bei der Veranstaltung wird er darstellen, welche Rolle VerbraucherInnen und die Politik in Deutschland spielen und wie sie dazu beitragen können, die Situation in den Anbauländern zu verbessern.

Moderation: Evelyn Bahn (INKOTA-netzwerk)

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt, mit Simultanübersetzung in beide Sprachen.

Bild: Tereza Hronová

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Gewalt an Frauen* verhindern

21.11.2018
25.11.2018, 15:00 Uhr - 25.11.2018

Wann: 25. november, 15 Uhr

Wo: Hermannplatz/Berlin

Am Sonntag ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen*. Sie sind nach wie vor in patriarchalen Verhältnisse strukturellen Diskriminierungen und Gewalttaten ausgesetzt. Im emanzipatorischen Kampf organisieren sich immer mehr Menschen, um diese Strukturen zu durchbrechen: Die Ni-Una-Menos-Bewegung in Lateinamerika, die Pink Saris in Indien, die kurdischen Frauen, die sich in Rojava und Shengal organisieren.

In Berlin lädt an diesem Tag das „Bündnis der internationalistischen Feminstinnen“ zur kämpferischen Demonstration. Um den öffentlich Raum selbstermächtigt zu besetzen, handelt es sich dabei um eine FLTI-Demo. Das bedeutet: (Cis-)Männer sind nicht eingeladen. Sie sind dagegen aufgerufen, abseits dieser Demonstration eigene solidarische Aktionen zu starten, um gemeinsam aus verschiedenen Positionen den Kampf um Gleichberechtigung und gegen Gewalt an Frauen*zu führen (25.11., Hermannplatz, 15 Uhr).

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Demonstration zur Innenministerkonferenz (IMK) in Magdeburg

21.11.2018
24.11.2018, 10:30 Uhr - 24.11.2018

Wann: 24. november, 13 Uhr (Anreisezeiten früher)

Wo: Magdeburg, Hauptbahnhof

Gemeinsame Anreise aus Berlin und Potsdam

Auf der Innenministerkonferenz am 28. November treffen sich mit Horst Seehofer alle Landesinnenminister*innen. Auf dieser Konferenz werden aktuelle innen- und sicherheitspolitischen Fragen diskutiert und auf politische Agenden gesetzt. Im Fokus der Diskussionen werden die Aktualisierungen von Polizei- und Sicherheitsgesetzen auf Landesebene sein. Welche Auswirkungen die Novellierungen dieser Gesetze haben können, ließ sich bereits in den letzten Monaten an den Beispielen des PAG in Bayern und des PolG in NRW beobachten. Gegen die Konferenz formiert sich Protest. Zivilgesellschaftliches Ziel ist es eine Gegenöffentlichkeit zu formieren und damit ein Mitspracherecht über Überwachungs- und Sicherheitspraktiken einzufordern. Kritiker*innen der Konferenz sehen in der Veschärfung staatlicher Zugriffe Einschränkungen demokratischer Grundrechte bedroht.

Alle Informationen findet ihr auf unheimlich sicher

Für den solidarischen Protest in Magdeburg wird aus Berlin von folgenden Punkte eine gemeinsame Anreise organisiert:

Berlin Alexanderplatz Treffpunkt: 10:30 Uhr, Gleis 2 Abfahrt: 11:03, RE 1 (3116)

Berlin Zoologischer Garten Treffpunkt: 10:45 Uhr, Gleis 4 Abfahrt: 11: 17, RE 1 (3116)

Berlin-Charlottenburg Treffpunkt: 11:00 Uhr, Gleis 3 Abfahrt: 11:21 Uhr, RE 1 (3116)

Gemeinsame Anreise aus Potsdam:

Abfahrt in Potsdam ist 11:38, Hauptbahnhof Gleis 3 mit dem RE1 (3116) nach Magdeburg

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Türkei: Repressionen halten an - Mahnwache für den Hamburger İlhami Akter

21.11.2018
23.11.2018, 18:00 Uhr - 23.11.2018, 20:00 Uhr

Türkei: Repressionen halten an

Mahnwache für den Hamburger İlhami Akter

von Connection e.V.

(21.11.2018) Mitte August 2018 wurde der Hamburger İlhami Akter in der Türkei von Gendarmerie und Sicherheitskräften unter dem Vorwurf der „Terrorpropaganda“ festgenommen. Am 15. September 2018 verurteilte ihn das Gericht in Elaziğ zu drei Jahren und eineinhalb Monaten Haft. Das Gericht sah den Vorwurf der „Terrorpropaganda“ als erwiesen an, da er sich auf einer ihm zugeordneten Facebook-Seite kritisch über die Politik der AKP und den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan geäußert haben soll. İlhami Akter bestreitet die Vorwürfe. Das Gericht setzte den Vollzug der Strafe bis zu einer Entscheidung im Berufungsverfahren aus. Er darf jedoch die Türkei nicht verlassen.

Für İlhami Akter wird am Freitag, den 23. November 2018, 18.00 - 20.00 Uhr, in Hamburg am Hauptbahnhof/Steintorwall eine Mahnwache stattfinden. Mit der Mahnwache fordern die Initiator*innen die deutschen Behörden auf, „alles zu tun, damit İlhami Akter freigesprochen wird und er zurück nach Deutschland reisen kann.“

İlhami Akter lebt seit über 25 Jahren in Hamburg und wurde 2009 als Deutscher eingebürgert. Er legte die türkische Staatsbürgerschaft ab. In Hamburg verdient er sein Geld als selbstständiger Taxiunternehmer. Festnahme, Ausreiseverbot und drohende Haft bedrohen auch seine wirtschaftliche Existenz.

In einem Interview im Oktober 2018 erklärte İlhami Akter: Beim Verhör fragten sie mich, „ob ich Militärdienst abgeleistet habe. Ich sagte, nein, weil ich seit über 20 Jahre in Deutschland lebe und inzwischen deutscher Staatsbürger bin. Zugleich bin ich Antimilitarist. Es gab dann noch die Frage, ob ich die PKK unterstütze. Ich antwortete: Ich habe in Deutschland immer wieder deutlich gemacht, dass ich Kriegsdienstverweigerer, Kriegsgegner und Antimilitarist bin. Wie kann ich da eine bewaffnete Organisation unterstützen? Überall habe ich gesagt, dass ich keine Uniform und keine Waffe tragen werde.“ (…mehr)

Tausende von Verfahren sind derzeit in der Türkei gegen Kritiker*innen der Regierung unter Präsident Tayyip Erdoğan anhängig. „Ziel ist es“, so heute Rudi Friedrich von Connection e.V., „die Opposition in der Türkei zum Schweigen zu bringen. Es ist dringend Zeit, dass die deutsche Bundesregierung dazu klar Stellung bezieht und die Einhaltung der Menschenrechte einfordert.“ Zuletzt waren am 16. November 2018 mehrere Menschenrechtsverteidiger*innen festgenommen worden (…mehr).

Connection e.V. bittet um Unterstützung von İlhami Akter über die online-Aktionsseite https://de.Connection-eV.org/ilhamisupport.

https://de.connection-ev.org/article:tuerkei-repressionen-halten-an-mahnwache-fuer-den-hamburger-ilhami-akter

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Aktivismus unter schwierigen Bedingungen - Russische LGBTI-Aktivist*innen berichten.

21.11.2018
26.11.2018, 19:00 Uhr - 26.11.2018, 21:30 Uhr

Auch in Russland engagieren sich LGBTI-Aktivist*innen für mehr Sichtbarkeit und LGBTI-Rechte, für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum und gegen LGBTI-Feindlichkeit. Sie organisieren Treffpunkte und Prides, bieten juristische oder psychosoziale Beratung an, unterstützen Geflüchtete und Migrant*innen. Die Bedingungen dafür sind schwierig: Schon das Informieren über LGBTI-Themen wird kriminalisiert, Prides werden angegriffen und auch gegen einzelne Personen werden Gewalttaten verübt. Russische LGBTI-Aktivist*innen berichten über ihre Arbeit. Auch für Einzelgespräche und Vernetzung wird Zeit sein.

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Wie wird Schokolade endlich fair?

20.11.2018
03.12.2018, 18:30 Uhr - 03.12.2018, 20:30 Uhr

Podiumsdiskussion mit Elisabeth Osei Agyei (Kakaobäuerin aus Ghana), Sandra Kwabea Sarkwah (SEND-Ghana) und Johannes Schorling (INKOTA-netzwerk)

In den Supermärkten stapelt sich schon die Weihnachtsschokolade. Doch der süße Genuss macht nicht alle glücklich: Kakaobauernfamilien in Ghana leiden unter den niedrigen Kakaopreisen. Von einem Euro, den eine Tafel bei uns kostet, erhalten die Bäuerinnen und Bauern gerade einmal sechs Cent. Das reicht kaum zum Überleben: Das Einkommen einer typischen Kakaobauernfamilie in Ghana müsste sich etwa verdoppeln, um existenzsichernd zu sein. Selbst Bauern, deren Kakao Fairtrade-zertifiziert ist, leben häufig unter der Armutsgrenze.

Was muss passieren, damit Schokolade endlich fair wird? Was muss sich dafür in der ghanaischen Kakaopolitik verändern? Welche Verantwortung trägt die Schokoladenindustrie? Und wie können VerbraucherInnen und die Politik in Deutschland zu gerechten Produktionsbedingungen in den Anbauländern beitragen?

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Informationen zu den Podiumsgästen:

Sandra Kwabea Sarkwah ist Projektkoordinatorin bei der Nichtregierungsorganisation SEND-Ghana. Die INKOTA-Partnerorganisation unterstützt Kakaobauernorganisationen dabei, ihre Rechte gegenüber der ghanaischen Regierung und der Schokoladenindustrie einzufordern. Bei der Veranstaltung wird sie über die Arbeit von SEND berichten und einen kritischen Blick auf die ghanaische Kakaopolitik werfen.

Elisabeth Osei Agyei ist Kakaobäuerin aus Asamankese in der Eastern Region von Ghana. Sie ist Mitglied bei Kuapa Kokoo, der größten ghanaischen Kakaokooperative. Bei der Veranstaltung wird sie aus erster Hand über den Alltag von Kakaobäuerinnen und –bauern berichten und einen Einblick in die besondere Situation von Frauen im Kakaosektor geben.

Johannes Schorling koordiniert beim INKOTA-netzwerk die Kampagne Make Chocolate Fair!, die sich dafür einsetzt, die Lebensbedingungen der Kakaobäuerinnen und –bauern in Westafrika zu verbessern. Bei der Veranstaltung wird er darstellen, welche Rolle VerbraucherInnen und die Politik in Deutschland spielen und wie sie dazu beitragen können, die Situation in den Anbauländern zu verbessern.

Moderation: Evelyn Bahn (INKOTA-netzwerk)

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Übersetzung: Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt, mit Simultanübersetzung in beide Sprachen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Rundreise der INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair statt. Mehr Infos unter: https://de.makechocolatefair.org/news/rundreise und auf Facebook.

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Schuldenkrise in Mosambik

20.11.2018
29.11.2018, 17:00 Uhr - 30.11.2018, 20:00 Uhr

Entwicklung braucht Entschuldung – wie können wir solidarische Initiativen gestalten

Im Globalen Süden baut sich erneut eine bedrohliche Schuldenkrise auf. Laut „Schuldenreport 2018“ sind weltweit 119 Länder kritisch verschuldet, 49 dieser Länder liegen in Afrika. Zahlreichen Staaten droht durch hohe Schuldendienste die politische Handlungsunfähigkeit und ihren Bevölkerungen das Ausbleiben einer nachhaltigen ökonomischen Entwicklung ihrer Länder. Besonders gefährdet von den nationalen Schuldenmiseren sind die armen Bevölkerungsschichten.

In Mosambik, einem der ärmsten Länder der Erde, ist die Krise akut: Dürren als Folgen des Klimawandels bedrohen die Lebensgrundlagen großer Bevölkerungsteile. Die Handlungsfähigkeit der Regierung wird durch Schuldendienste erdrückt. Dringlichste soziale Fürsorge kann staatlich nicht geleistet werden. Die forcierte Ausbeutung von Rohstoffen des Landes dient mehr den Interessen von internationalen Investoren statt dem Wohl der heimischen Bevölkerung.

Was also tun? Mit unseren Gästen diskutieren wir die Situation Mosambiks und die ökonomischen Bedingungen der globalen Schuldenkrise. Was sind überlebenswichtige Projekte vor Ort? Wie können wir solidarisch und politisch Initiative ergreifen? Wie kann mit fairen Entschuldungen nachhaltige Entwicklung ermöglicht werden?

Neben allen Interessierten begrüßen wir:

• Felisberto António Baûque (ASDA)

• Dr. Eufriginia dos Reis Manoela (Grupo Moçambicano da Divida)

Kristina Rehbein, erlassjahr.de

• Moderation: Daniel Pelz, Deutsche Welle

Zum Ausklang des Abends gibt es ein Buffet mit Suppe, Brezeln und Wein. Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.

Bild: Sodi

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Nach Europa!

20.11.2018
28.11.2018, 19:00 Uhr - 28.11.2018

Mit seinem Essay zur Migration junger Afrikaner*innen hat Stephen Smith einiges in Gang gebracht.

Der französische Präsident findet, das Buch sei überaus lesenswert, die Kritik in Deutschland ist uneinig: Liefert da ein Afrikanist aus den USA Argumentationshilfe für die deutsche Rechte? Oder hilft Smith nicht vielmehr zu verstehen, wie man umgehen sollte mit der Migration aus Afrika?

Die Länder Afrikas südlich der Sahara erleben eine historisch einzigartige Bevölkerungsexplosion – in der Europäischen Union nimmt die Zahl der Bewohner ab und die Bevölkerung altert merklich. Im Jahr 2050 wird es rund 2,5 Milliarden Afrikaner geben, der Migrationsdruck auf Europa wird schon vorher enorm anwachsen. Hilflos muss der Versuch bleiben, davor die Augen zu verschließen – man sollte den Prozess gestalten, möglicherweise zum Nutzen aller, meint der Autor. Mit:

Stephen SMITH - Afrikanist, Journalist, Dozent an der Duke University, geboren 1956 in Connecticut, USA, studierte in Berlin und Paris. War stellvertretender Auslandschef von Le Monde und zuvor bei Libération verantwortlich für die Afrika-Berichterstattung. Mehrere Jahre Korrespondent in West- und Zentralafrika. Unterrichtet seit 2007 African Studies an der Duke University in North Carolina.

Wolfgang KASCHUBA - Ethnologe, geboren 1950, war Professor für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist geschäftsführender Direktor des Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung und Mitglied des Rates für Migration e.V.

Moderation: Kirsten MAAS - Politologin, Islamwissenschaftlerin und Publizistin, mehrjährige Aufenthalte im Nahen Osten. Leiterin des Referats Afrika in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Eine taz Veranstaltung in Kooperation mit edition.fotoTAPETA

Eintritt fei

Bild: dpa

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Wir streiken, bis ihr handelt!

20.11.2018
26.11.2018, 08:00 Uhr - 26.11.2018, 10:00 Uhr

Der Klimawandel wartet nicht auf unseren Schulabschluss. Er ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Gleichzeitig unternehmen unsere Politiker*innen nichts, um die Klimakrise abzuwenden.

„We can no longer save the world by playing by the rules. It’s time to rebel to save the future” – Greta Thunberg

Deswegen streiken wir für echten Klimaschutz, genau wie die 15jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Während die Politiker*innen endlos diskutieren, statt endlich zu handeln, wird uns durch Kohle, Öl und Gas die Zukunft versaut. Obwohl längst klar ist, dass wir für unsere Zukunft so schnell wie möglich auf 100% erneuerbare Energien umstellen müssen und Deutschland seine Klimaziele verfehlen wird, unternimmt niemand etwas.

Schlimmer noch: Der Kohlekonzern RWE wäre dieses Jahr fast damit durchgekommen, den 12.000 Jahre alten Hambacher Wald abzuholzen, obwohl wir die Kohle unter dem Wald gar nicht mehr brauchen!

Wir werden am 26.11.18 weder in die Schule noch in die Uni gehen. Denn an jedem Tag, der ungenutzt verstreicht, setzt ihr unsere Zukunft aufs Spiel!

Streikt mit uns für echten Klimaschutz und den Kohleausstieg: Wir treffen uns um 8 Uhr vor dem Ministerium für Wirtschaft und Energie zu einer Sitzblockade. Im Ministerium verhandelt an diesem Tag die Kohlekommission über den Kohleausstieg in Deutschland. Mit unserer Sitzblockade wollen wir ihnen zeigen: Wir streiken, bis ihr handelt.

Wenn ihr Fragen zur Aktion und zum Ablauf habt, wendet euch gerne an Lea.

Und noch ein Hinweis: Bringt euch am besten Kissen zum Sitzen mit und zieht euch warm an.

https://www.bundjugend.de/termin/wir-streiken-bis-ihr-handelt/

 

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Climate Friday

20.11.2018
23.11.2018, 08:00 Uhr - 23.11.2018

Ce vendredi 23 novembre 2018 les multinationales du monde entier préparent une nouvelle journée mondiale de la consommation. Un vendredi noir pour la planète. ..
Montrons au plus grand nombre que chaque produit supplémentaire créé est un produit pollueur !
Ce vendredi 23 novembre 2018 sera un Climate Friday, une journée pour agir, sensibiliser s'engager contre la surconsommation pour une sobriété juste.

https://www.facebook.com/pg/climatefriday/events/?ref=page_internal

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