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Updated: 3 hours 21 min ago

Ukraine: Solidarität mit Ruslan Kotsaba!

30.01.2018
31.01.2018, 15:37 Uhr - 31.01.2018

Fordern Sie mit uns die Bestätigung des Freispruchs ein! Keine erneute Strafverfolgung!


Senden Sie Ruslan Kotsaba eine Solidaritätspostkarte!

(30.01.2018) Am 31. Januar 2018 steht der ukrainische Journalist und Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba erneut vor Gericht. Für die nun zum zweiten Mal erhobene Anklage wegen Landesverrats und Behinderung der Streitkräfte war er bereits 2016 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Die Anklage war gegen ihn eröffnet worden, weil er sich Anfang 2015 über Youtube gegen die Kriegführung im Osten des Landes wandte und seine Landsleute dazu aufrief, den Kriegsdienst zu verweigern.

Nach einer internationalen Kampagne kam er im Juli 2016 nach über 16 Monaten auf Beschluss des Berufungsgerichtes frei. (...mehr)

Das Oberste Gericht der Ukraine hob jedoch den Freispruch auf und ordnete eine Wiederholung des Verfahrens an. Ruslan Kotsaba braucht daher dringend internationale Unterstützung.


Unser Formular für ein Protestfax an das Gericht in Bohorodtschany

- Über das Formular können Sie ein Fax an das Gericht in Bohorodtschany senden, mit der Forderung, den Freispruch des ersten Verfahrens unverzüglich zu bestätigen. Wir werden das Fax für Sie in ukrainischer Sprache an das Gericht senden. Sie können auch direkt ein Fax an Richter Shishko Oleg Anatoliyovych schicken (Fax-Nr.: 0038-0347122962).

- Über das Formular können Sie auch eine Solidaritätspostkarte an Ruslan Kotsaba senden und den Vorschlagstext ändern oder ergänzen. Zeigen Sie ihm, dass ernicht alleine steht. Wir leiten die Postkarte für Sie weiter.

https://de.connection-ev.org/ruslankotsaba-form
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Whisky & Rezeptfreiheit

29.01.2018
09.02.2018, 19:00 Uhr - 09.02.2018
Kurzweiliges Wissen und geschmackvolle Anekdoten zu Whisky & Rezeptfreiheit. Eine Infotastement-Veranstaltungsreihe für Neugierige und Kenner.

Bei der Veranstaltung werden sechs verschiedene Whisky (à 2cl) verkostet.  Bild: Whisky & Rezeptfreiheit

Lange bevor Spirituosen zum Genuß- und Rauschmittel werden, finden Destillate vielfältige Anwendung in der Medizin. Großmütter verabreichen Whisky als Hausmittel, Lazarett-Ärzte nutzen ihn zur Desinfektion und Betäubung. Manche trinken sich zu Tode, andere führen ihr hohes Alter auf regelmäßigen Konsum zurück. Bei Whisky & Rezeptfreiheit werden positive Gesundheitsaspekte von Whisky beleuchtet, ohne Gefahren und Risiken in den Schatten zu stellen. 

Anhand amüsanter Anekdoten wird kurzweiliges Wissen vermittelt und mit ausgewählten Whisky genußvoll vertieft. Ebenso werden fundierte Informationen zu Herstellung und Geschichte von Whisky im Allgemeinen sowie den Brennereien und Abfüllungen der angebotenen Whisky im Speziellen vermittelt. 
NEU: Du nimmst als Fahrer*in Deiner Gruppe am Tasting teil? Sechs Whisky sind Dir zu viele Umdrehungen an einem Abend? Nimm die Whisky in hübsche, kleine Fläschchen (15ml) abgefüllt mit nach Hause! 

Dabei werden im Lauf des Abends sechs verschiedene Whisky (à 2cl) verkostet: Brennereiabfüllungen und Whisky von unabhängigen Abfüllern. 

Kartenvorverkauf gegen Vorkasse und weitere Infos per Mail: whiskyund@infotastement.de 

Am Ende der Veranstaltung biete sich die Möglichkeit, die verkosteten Whisky auch gleich zu kaufen (nur Barzahlung) und mit nachhause zu nehmen. 


Veranstaltungsinformationen:Wann: Fr., 09.02.2018, 19.00 Uhr Wo: taz Café
Rudi-Dutschke-Str.23 10969 Berlin Kreuzberg 

Eintritt: 30€ (inkl. 6x2cl Whisky)Eine Infotastement-Veranstaltung von Whisky& | Dominik Röttgers. Teilnahme ab 18 Jahren.
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Gewerkschaftliche Beratung im Februar

26.01.2018
05.02.2018, 18:00 Uhr - 05.02.2018, 19:30 Uhr
Konflikte am Arbeitsplatz und kein Land in Sicht? Am Montag, den 5. Februar 2018 findet von 18:00 bis 19:30 Uhr in unserem Gewerkschaftslokal in der Nieschlagstraße 1b in Hannover Linden-Mitte die gewerkschaftliche Beratung der FAU Hannover statt. Sie bietet all jenen Beschäftigten eine Anlaufstelle, die mit Problemen im Job ringen und Unterstützung suchen. 
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„Unten weiblich, oben männlich"?

26.01.2018
05.02.2018, 19:00 Uhr - 05.02.2018
Die Veranstaltungsreihe „PR trifft Journalismus" diskutiert über den Frauenmangel in Führungspositionen. 
Jung, gebildet, weiblich – so sehen die meisten Berufsneulinge in der PR aus. Ganze 90 Prozent der Abschlüsse in diesem Bereich werden von Frauen gemacht. In den Führungsetagen sind trotzdem überwiegend Männer zu finden. Im Journalismus setzen sich Initiativen wie „Pro Quote" für mehr Frauen in Führungspositionen ein – mit Erfolg. Das ursprüngliche Ziel von 30 Prozent Frauenanteil haben die meisten Unternehmen längst erreicht. Wenn 8 von 10 Journalismusstudierenden Frauen sind, ist diese Zahl dennoch zu gering. 

Eine neue Forderung lautet: Die Hälfte der Macht, also 50 Prozent journalistischer Führungspositionen sollen von Frauen besetzt werden. Die Latte wurde höher gelegt, um eine Führungsriege zu schaffen, die ihren Berufsstand adäquat repräsentieren kann. 
Mit dem „gender switch" im Journalismus gehe bei den männlichen Kollegen die Angst vor dem Verlust von Einfluss, Prestige und Einkommen um, so Prof. Dr. Margreth Lünenborg im Aufsatz „Das Geschlecht des Journalismus. Gender Studies und Journalistik". Von einem solchen Wechsel ist man in der PR zwar noch weit entfernt – die Angst der männlichen Führungspersonen dürfte aber ähnlich sein, denn Frauen in der Chef(innen)etage fungieren als Vorbilder für andere aufstrebende Frauen. 

Wie werden Führungspositionen in PR und Journalismus heute besetzt? Was oder wer erschwert es Frauen, Führungspositionen zu besetzen? Mit welchen Förderungsmaßnahmen werden potenzielle Führungskräfte unterstützt? Wie sinnvoll sind reine Frauennetzwerke und wie funktionieren sie? 

Darüber wollen wir bei einer neuen Ausgabe von PR trifft Journalismus mit Expertinnen aus Journalismus und PR diskutieren: 

·Tijen Onaran Gründerin von Global Digital Women (GDW) und Gründerin und Vorsitzende von Women in Digital e.V. (WIDI) 

· Antje Neubauer Deutsche Bahn AG, Leiterin Marketing & PR 

· Susanne Krehl Barzahlen, Managing Director Austria and Switzerland 

· Katrin Gottschalk taz. die Tageszeitung, stellvertretende Chefredakteurin (angefragt) 

· Maren Weber ProQuote, Vorsitzende 

· Moderation: Tina Groll, ZEIT ONLINE, 

PR trifft Journalismus ist eine Veranstaltungsreihe von Bundesverband Deutscher Pressesprecher – Landesgruppe Berlin-Brandenburg und Deutscher Journalistenverband DJV Berlin e.V. sowie der meko factory – Werkstatt für Medienkompetenz gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) und Landau Media.
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Das Gegenteil von Grau -Hasi in Halle bleibt

26.01.2018
26.01.2018, 17:00 Uhr - 26.01.2018, 20:00 Uhr
n Anwesenheit des Regisseurs und Aktivisten Matthias Coers (u.A.Mietrebellen) werden wir uns den Film "DAS GEGENTEIL VON GRAU" anschauen.

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam.

Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.

Ein Dokumentarfilm von Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr

D 2017 | 90 min. | deutsch / OmeU | FSK ab 0 freigegeben
http://peter-nowak-journalist.de http://www.gegenteilgrau.de/

Im Anschluss sind alle herzlich eingeladen, mit dem Filmemacher Matthias Coers und dem Journalisten Peter Nowak  (http://peter-nowak-journalist.de ) über den Film und Anknüpfungspunkte zur Hasi und im Allgemeinen zu diskutieren.

Danach: Essen von und mit Foot not Borders

Wir freuen uns auf euch!

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"Was ist los in Katalonien? Basisdemokratische Revolution oder nationalistisches Projekt?"

25.01.2018
01.02.2018, 19:00 Uhr - 01.02.2018
"Was ist los in Katalonien? Basisdemokratische Revolution oder nationalistisches Projekt?"

Die im Nordosten von Spanien gelegene Region strebt nach Unabhängigkeit. Sind diese Bestrebungen ein weiterer Schritt einer nationalistischen Rechtsentwicklung in Europa, nach den Wahlerfolgen rechter Parteien in Skandinavien, Polen, Österreich und auch in Deutschland? Oder bietet die Bewegung in Katalonien Anknüpfungspunkte für eine revolutionäre Transformation einer Gesellschaft, wie bei den Zapatistas in Mexiko oder beim demokratischen Konföderalismus in Rojava/Kurdistan (Nordsyrien)?
Durch die Polizeiübergriffe beim Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien am 1. Oktober 2017 ist der Konflikt auch in Deutschland bekannt geworden. In der Veranstaltung sollen die Ursprünge des Konflikts ergründet und aktuelle Entwicklung analysiert werden. Ein Genosse der antikapitalistischen Partei CUP (Candidatura d’Unitat Popular) gibt Auskunft, welche Rolle linke und revolutionäre Kräfte in der Bewegung spielen.
Veranstaltet von: Comitè de Defensa de la República - Berlín (CDR)
Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 20.00 Uhr. Davor ab 19.00 Uhr wie immer veganes Essen. 
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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

25.01.2018
27.01.2018, 00:00 Uhr - 27.01.2018
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs.

Unter Gedenkstätten Forum finden sich über 50 Veranstaltungen des Gedenkens.

Empfehlung:
Hamburg
Viele jüdische Häftlinge des KZ Neuengamme waren zeitweise im KZ Auschwitz inhaftiert, so beispielsweise die meisten weiblichen Häftlinge der Neuengammer Außenlager. Öffentlichen Rundgang anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust mit Katharina Möller. Ohne Anmeldung.
14 Uhr, Haupteingang, KZ-Gedenkstätte Neuengamme


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Berliner Wasserrat trägt Partizipationsmodell an die Politik heran

25.01.2018
25.01.2018, 19:00 Uhr - 25.01.2018, 22:00 Uhr
Der Berliner Wasserrat trägt sein Partizipationsmodell an die Politik heran
Zur Tagung des Berliner Wasserrates am 25. Januar 2018 möchte  der Berliner Wasserrat die Berliner Bevölkerung herzlich einladen. Nach einer intensiven Debatte mit verschiedenen gesellschaftlichen Initiativen, Verbänden und Organisationen um ein Beteiligungsmodell zur Demokratisierung der Berliner Wasserbetriebe bereiten Berliner Wassertisch und Berliner Wasserrat derzeit intensiv die Einführung der Bürgerbeteiligung an der Berliner Wasserwirtschaft vor. 
Inzwischen haben dazu Gespräche mit Vertretern des Personalrats der BWB sowie der Gewerkschaft ver.di mit positivem Ergebnis stattgefunden. Das Beteiligungsmodell des Berliner Wassertischs/ Wasserrates wurde der Beauftragten für Partizipation, Susanna Kahlefeld, Bündnis 90/ Die Grünen, vorgestellt und ist auf Interesse und Zustimmung gestossen. In den nächsten Wochen wird eine Beratung mit dem Landesausschuss der Partei Die Linke über die anstehende Reform des Berliner Betriebegesetzes und die Einführung der Bürgerbeteiligung im Aufsichtsrat der BWB stattfinden. In der aktuellen Arbeitssitzung wollen wir nun besprechen, welche weiteren Schritte zur Demokratisierung der Berliner Wasserbetriebe aktuell zu unternehmen sind, um die partizipative Demokratie in Betrieben der öffentlichen Daseinsvorsorge voranzubringen. 
Das integrierte 2-Kammern-Beteiligungsmodell nach dem Entwurf von Karl Goebler (Berliner Wasserrat als offene Bürgerversammlung und ein Zukunftsrat Wasser) und weitere Unterlagen dazu sind auf der Website des Berliner Wasserrates einzusehen: http://berliner-wasserrat.de/docs.php

www.berliner-wassertisch.net www.berliner-wasserrat.de
Tagung des Berliner Wasserrates, 25.1. 2018, 19 Uhr, Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hinter der katholischen Kirche 3, 10117 Berlin
Pressekontakt: Ulrike von Wiesenau +49(O) 30-7814604 +49(0) 1573-4077795
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Free Lunch Society

24.01.2018
03.02.2018, 18:00 Uhr - 03.02.2018
Das Bedingungslose Grundeinkommen lässt niemanden kalt. Für manche die Erlösung schlechthin, für andere Hirngespinst oder gar Gefahr. In allen politischen und wissenschaftlichen Lagern wird diese Idee intensiv diskutiert. Wir schließen uns dem an und nehmen hierfür den Kinostart des Dokumentarfilms "Free Lunch Society", in dem sich Filmemacher Christian Tod mit den Möglichkeiten und Hintergründen des Bedingungslosen Grundeinkommens auseinandersetzt, zum Anlass.
Mit der Autorin Elisabeth Voß (u.a. Wegweiser Solidarische Ökonomie. Anders Wirtschaften ist möglich!) und dem Wissenschaftsjournalisten Matthias Becker, der unlängst das Buch "Automatisierung und Ausbeutung. Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus?" veröffentlicht hat, haben wir zwei Gäste zur Diskussion eingeladen, die einen eigenen Blick auf das Thema werfen.
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Missy Magazine Live: Neue Feministische Allianzen gegen Rechts

23.01.2018
27.01.2018, 20:30 Uhr - 27.01.2018
Studio Я | gegen sätze |
 MISSY MAGAZINE LIVE: NEUE FEMINISTISCHE ALLIANZEN GEGEN RECHTS
 Mit Andreas Kemper, Karen Taylor, Anne Wizorek
 Moderation Margarita Tsomou
 
Missy Magazine lädt ein zur strategischen Diskussion: Wie können wir dem Antifeminismus der neuen Rechten begegnen? Die erstarkenden rechtspopulistischen Kräfte verbreiten nicht nur Rassismus, sondern wollen die historischen sozialen Errungenschaften von Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus zurückdrehen. Die traditionelle Kleinfamilie wird wieder als »Keimzelle der Nation« bemüht. Um solidarisch einem gesamtgesellschaftlichen Backlash entgegenzutreten, organisierten sich bei den Women‘s Marches in den USA Frauen, LGBTQI und People of Colour. Wie kann auch hierzulande antifeministischer, ausgrenzender Rhetorik begegnet werden? Welche neuen Allianzen sind möglich? Welche Strategien haben sich bewährt?
 
 Foto: www.dcdocumentaryphotographers.com

Eine Veranstaltung von Missy Magazine und Studio Я mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
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*english*

Studio Я | gegen sätze |
MISSY MAGAZINE LIVE: NEUE FEMINISTISCHE ALLIANZEN GEGEN RECHTS
Mit Andreas Kemper, Karen Taylor, Anne Wizorek
Moderation Margarita Tsomou

Missy Magazine invites you to a strategic discussion: Missy Magazine invites you to a strategic discussion: How can we oppose the Antifeminism of the New Right? New right-wing, explicitly anti-feminist forces want to reverse the historical social achievements of recent years. Once again, the traditional nuclear family is being positioned as the »fundamental unit of the nation«. In response, women, LGBTQI people, and People of Colour organised Women's Marches in the United States to counter this societal backlash in solidarity. How can we here react to exclusionary policies? Which new alliances are possible? Which strategies have proven themselves?

Foto: www.dcdocumentaryphotographers.com 
 
Eine Veranstaltung von Missy Magazine und Studio Я mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
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quer|feld|ein: urbane Mobilität

23.01.2018
07.02.2018, 19:00 Uhr - 07.02.2018, 22:00 Uhr
Urbane Mobilität heute und morgen - unterwegs in die Stadt der Zukunft. Wie können diese Visionen Realität werden?
Die Städte der Zukunft sind Alleskönner. In den Augen visionärer Stadtentwickler und – planer sind ihre Bewohner hochmobil und vernetzt und nutzen automatisierte und kollektive Transportmöglichkeiten. Die Städte sind zugleich lärmarm und grün, haben kurze Wege und intelligente Mobilitätsstationen. 

Wie kann diese Vision Realität werden und die Lebensqualität in Berlin, Tunis, Algiers oder Rabat verbessern? Was kann man lokal, im Kleinen, tun? 

Neben allen Interesierten begrüßen wir: 

· Rolf Mienkus, Geschäftsführer Neue Mobilität Berlin 

· Frank Christian Hinrichs, Geschäftsführer inno2grid GmbH 

· sowie Stadtplaner*innen aus Algerien, Marokko und Tunesien 

· Moderation: Dr. Andrea Despot, Direktorin der Europäischen Akademie Berlin 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts “Baladiya – neue Wege in der Stadtentwicklung” statt. Dieses Projekt führt die Europäische Akademie Berlin auf Initiative und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen des Vorhabens CoMun durch. 

Um Anmeldung an p4@eab-berlin.eu wird gebeten. Die Veranstaltung wird deutsch-französisch verdolmetscht.


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Aktivisten? "Shoot them!"

23.01.2018
29.01.2018, 18:00 Uhr - 29.01.2018
Auf den Phillipinen befinden sich Menschenrechtsaktivist*innen im Fadenkreuz der Regierung. Wie können sie geschützt werden? 

Seit der Wahl Rodrigo Dutertes zum Präsidenten im Mai 2016 sind die Philippinen vor allem durch die besorgniserregende Zahl an außergerichtlichen Tötungen in den Fokus der internationalen Medien geraten. Ein Schießbefehl für Polizisten, die geplante Wiedereinführung der Todesstrafe und ein Kopfgeld, das Zivilisten zum Waffengebrauch gegen Verdächtige anstachelt. 

Die einkehrende Kultur der Gewalt in den philippinischen Gemeinden, führte zu einer dramatischen Verschlechterung der Sicherheitslage von Menschenrechtsverteidiger*innen und Menschenrechtsaktivist*innen. Nicht wenige prominente Menschenrechts - aktivist*innen finden sich seit Monaten auf sogenannten „Watchlists“ der philippinischen Polizei wieder. Duterte selbst rief seinen Sicherheitsapparat mehrfach dazu auf, sie zu erschießen. 

Vor diesem Hintergrund soll an diesem Abend disktutiert und informiert werden. Wo liegen Gründe für die rapide Verschlechterung der Sicherheitslage? Wie wird es vor dem Hintergrund der neuesten, politischen Entwicklungen im Land weitergehen? Wie können wir einen Beitrag zum Schutz von Menschenrechtsaktivisten leisten? 

Neben allen Interessierten begrüßen wir:

· Martin Patzelt, Bundestagsabgeordneter - CDU, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe 

· Lilli Breininger, Geschäftführerin Philippinenbüro e. V. · 

· Dominik Hammann, International Peace Observers Network IPON, Manila 

· Moderation: Sven Hansen, Asien-Redakteur der taz 

Eine Veranstaltung des International Peace Observers Network in Kooperation mit der taz.

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IntERAct – Interconnecting European Refugee Activists & Supporters

23.01.2018
10.02.2018, 09:30 Uhr - 10.02.2018
The immigration of hundreds of thousands of people to Europe brought new perspectives of self-organization and empowerment to the communities. Many progressive projects were starting all over Europe during the last years. They are supporting, empowering and fighting for better conditions and freedom of all people in and outside Europe. The networking-conference IntERAct will bring people together from various European countries. In more than 10 workshops political activists, empowerment trainers, NGO-members and voluntary supporters will discuss current political topics from violence against migrants over common European strategies in populist times up to the new European border regimes and newly discussed immigration-laws. We will exchange and discuss our approaches of self-organisation, empowerment and inclusion.

The IntERAct conference is embedded in the European Training course “Refugees in Europe”, which is organized by the Berlin NGO solar e.V. together with five European partners. Under the slogan “We will rise” the participants will open their doors together with the local partner trixiewiz e.V. to create new networks and get in a deeper European exchange. Refugees and migrants-groups should focus stronger on a common European struggle: United we can learn from each other – united we can fight together for refugees and migrants rights!

After the discussion and exchange programme we want to dance and celebrate our newly created connections with a diverse cultural programme.

The conference-meeting will be held mainly in English language, but we will try to organize whispering-translation as much as needed and possible.

SCHEDULE

09:30 – 12:00 | Workshop Phase I: Current political discussions (>>> click here for details about the workshops and for registration)

12:00 – 13:00 | Networking 

13:00 – 14:30 | Lunch

14:30 – 16:30 | Workshop Phase II: Self organisation and empowerment (>>> click here for details about the workshops and for registration)

16:30 – 17:30 | Networking

17:30 – 19:00 | Dinner

19:00 – 24:00 | Cultural programme

With inputs from: Watch the med/alarmphone, we born free radioe (bino), Moabit hilft, life back home-Project, trixiewiz e.V., Jugendliche ohne Grenzen


… and requested from: the voice refugee forum, Afrique-Europe-Interact, Borderline Europe, AfricAvenir


REGISTRATION

Entrance free – donations welcome.

Please register online in advance under: http://solarev.org/interact

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FAU-Solitresen

23.01.2018
10.02.2018, 21:00 Uhr - 11.02.2018, 02:00 Uhr
Soli-Tresenzugunsten der Gewerkschaftsarbeit der FAU Berlin

Mit kühlen Getränken und freiem Kicker. Immer am 2. Samstag im Monat.
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FAU – Wie funktioniert das?

23.01.2018
02.02.2018, 19:00 Uhr - 02.02.2018, 21:00 Uhr
Wie ist die FAU – lokal in Berlin, bundesweit sowie international – organisiert und vernetzt? Was macht eine syndikalistische Gewerkschaft überhaupt aus? Warum ist die FAU nicht einfach eine weitere Gewerkschaft? Einführung für Interessierte. Immer am 1. Freitag im Monat.
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Lieber tot als rot

23.01.2018
20.02.2018, 19:00 Uhr - 20.02.2018, 22:00 Uhr
Gewerkschaften und Militär in Deutschland seit 1914.
Diskussion
Deutsche Gewerkschaften: Teil der Friedensbewegung oder „Organe des imperialistischen Staates“, wie radikale Linke schon während des Ersten Weltkriegs meinten? Der Frage nach dem Verhältnis von Gewerkschaften und Militär wollen wir in der Diskussion mit Malte Meyer anhand wichtiger historischer Stationen auf den Grund gehen. Im Zentrum sollen außerdem die gewerkschaftliche Alltagspraxis in Rüstungskonzernen wie Repressionsapparaten sowie Gewerkschaftsstatements zur Remilitarisierung deutscher Außenpolitik seit 1990 stehen. Malte Meyer lebt in Köln und beschäftigt sich seit längerem mit historischer wie aktueller Gewerkschaftspolitik. Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit dem NoWar-Bündnis Berlin durchgeführt

https://www.edition-assemblage.de/lieber-tot-als-rot/

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Sex workers solidarity - and action!

23.01.2018
22.02.2018, 19:00 Uhr - 22.02.2018, 21:30 Uhr
Nach der letztjährigen Änderung des "Prostituiertenschutzgesetzes"
(ProstSchG) hat sich die Situation der Sexarbeiter*innen verschlechtert.
In dieser Veranstaltung werden wir praktische Informationen über dieses
Gesetz geben und Möglichkeiten der Selbstorganisation in einer
Gewerkschaft für Sexarbeiter*innen ausloten.

Wir freuen uns, dass die Sex Workers Initiative aus Dresden zu Gast ist und ihre Arbeit vorstellt. Zudem präsentieren wir unseren neuen Info-Flyer über das ProstSchG in verschiedenen Sprachen.
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https://berlin.fau.org/termine/antisemitismus-und-deutscher-arbeitswahn

23.01.2018
23.02.2018, 19:00 Uhr - 23.02.2018, 22:00 Uhr
Warum prangte die zynische Parole „Arbeit macht frei“ auf den Eingangstoren der Konzentrations-, Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz, Dachau, Sachsenhausen und Flossenbürg? Warum wurden Jüdinnen und Juden vor ihrer Ermordung im Nationalsozialismus oftmals zu sinnlosen Arbeiten gezwungen? Aus welchen Motiven initiierten die Deutschen das Programm „Vernichtung durch Arbeit“?
Grundlegend für den deutschen Arbeitsbegriff, der im Zentrum der nationalsozialistischen Ideologie stand, ist die dichotomische Trennung von „schaffenden und raffenden Kapital“, sowie „ehrlicher und unehrlicher Arbeit“. Lässt sich bis heute ein spezifisch deutscher Antisemitismus, der mit einem spezifisch deutschen Berufung zur Arbeit korreliert, behaupten? Und besteht eine Kontinuität, ausgehend von der Reformation und den Schriften und Predigten Martin Luthers, der dem Volk auf’s Maul schaute und bereits 1543 zum Niederbrennen der Synagogen aufrief?

Das sind einige der Fragen, die sich der Historiker Klaus Thörner in dem demnächst im Ca-Ira-Verlag erscheinden Buch „Arbeit macht frei: „Von Luther bis Hitler. Deutscher Arbeitswahn und Judenhass“ beantwortet. Auf der Veranstaltung wird er sie vorstellen.


http://www.ca-ira.net/verlag/buecher/thoerner-arbeit-macht-frei.php

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Anarchist*innen und die Oktoberrevolution

23.01.2018
16.02.2018, 19:00 Uhr - 04.05.2018, 21:59 Uhr
Vortrag: Die vielen Veröffentlichungen rund um das 100te Jubiläum der Oktoberrevolution haben auch das Interesse an der Haltung von Anarchist*innen in aller Welt zu diesem Ereignis neu geweckt. Viele begrüßten die Oktoberrevolution, kritisierten aber schon früh die autoritären Tendenzen der Bolschewiki.
Philippe Kellermann, der im Dietz-Verlag den Sammelband „Anarchismus und Russische Revolution“ herausgegeben hat, wird auf der Veranstaltung auf die Stellungnahmen deutscher Anarchist*innen und Anarchosyndikalist*innen zur Revolution in Russland eingehen.

https://dietzberlin.de/epages/03607a27-71de-4f7f-9a3b-96673e540f68.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/03607a27-71de-4f7f-9a3b-96673e540f68/Products/02328-7
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Kranke Arbeitswelt

23.01.2018
09.02.2018, 19:00 Uhr - 09.02.2018, 22:00 Uhr
n einer Gesellschaft, in der der Profit das Maß aller Dinge ist, steht die Frage der Gesundheit am Arbeitsplatz nicht an erster Stelle. Davon berichtet sehr kenntnisreich der Leiter der Bremer Forschungsbüro Arbeit, Gesundheit und Biographie Wolfgang Hien in seinen im VSA-Verlag erschienenen Buch „Kranke Arbeitswelt“.
Er zeigt dort, wie aus Interesse am Erhalt der Arbeitsplätze auch DGB-Funktionär*innen und Betriebsrät*innen sich dazu verleiten lassen, krank machende Arbeitsplätze verteidigen. Kolleg*innen, die sich nicht krank schuften wollen, laufen Gefahr, im Zuge permanenter Restrukturierungen gemobbt und heraus gedrängt zu werden. Auf der Veranstaltung wird Hien über seine langjährigen Erfahrungen beim Kampf gegen die krank machende Arbeitswelt berichten und auch auf erfolgreiche Beispiele verweisen. Zudem wird er gegen den Mythos argumentieren, dass im Zeitalter der Arbeit 4.0 krank machende Arbeitsbedingungen der Vergangenheit angehören.

http://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/kranke-arbeitswelt/
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Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2012 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

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Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

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