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Updated: 3 hours 11 min ago

Einladung zur Buchvorstellung "Mit Tempo in die Privatisierung"

06.11.2017
23.11.2017, 19:30 Uhr - 23.11.2017, 21:30 Uhr
„Mit Tempo in die Privatisierung“*
Autobahnen, Schulen, Rente – und was noch?

  
In der Veranstaltung wird Patrick Schreiner sein Buch zu der Thematik vorstellen mit Hintergründen, Erfahrungen und Ausblick.

 Der Bund setzt zu Lasten der Länder eine zentrale Bundesfernstraßengesellschaft durch, zudem sollen kommunale
Schulgebäude künftig vom Bund direkt gefördert werden können. Beides öffnet den Weg zu noch mehr Privatisierungen und zu noch mehr Öffentlich-Privaten Partnerschaften. Darüber freuen kann sich die Finanzwirtschaft –
für Versicherungen, Banken und Investmentfonds gibt es neue Anlagemöglichkeiten. Und freuen wird sich die Politik – elegant kann sie nun selbstverordnete Verschuldungsregeln umgehen. Die Bürgerinnen und Bürger aber haben aufgrund intransparenter und undemokratischer Entscheidungsprozesse das Nachsehen. Und die Steuerzahlenden müssen für
Extrarenditen der Investoren aufkommen. Dieses Buch zeigt: Die aktuellen politischen Entwicklungen ordnen sich ein in eine lange Reihe wirtschafts- und sozialpolitischer Fehlentscheidungen. Dazu gehören insbesondere die anhaltende Förderung von Öffentlich-Privaten Partnerschaften, die »Schuldenbremse« und die Teilprivatisierung der
Altersvorsorge in Deutschland.

  Danach gibt es Zeit für Nachfragen, Diskussion und zum Entwickeln von Ideen für Handlungsperspektiven.

  Es laden herzlich ein
  Attac Berlin *und*GiB - Gemeingut in BürgerInnenhand

  

Mehr zum Thema unter: www.gemeingut.org

*Eicker-Wolf, Kai; Schreiner, Patrick: Mit Tempo in die Privatisierung,
 Papy Rossa Verlag, 2017

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100 Jahre Balfour-Erklärung. Imperialer Zugriff auf den Nahen Osten

06.11.2017
10.11.2017, 19:30 Uhr - 10.11.2017, 21:30 Uhr
1917 schickte der damalige britische Außenminister Lord Arthur Balfour einen folgenschweren Brief mit 67 Worten an einen anderen britischen Lord.Er prägte und veränderte dadurch das Gesicht des Nahen Ostens radikal. 100 Jahre später, nach zahlreichen israelischen Angriffen mit verheerenden Bombardements, Landraub, Vertreibung und massivem Siedlungsbau ist es Zeiteinen Blick darauf zu werfen, warum die damals größte Weltmacht sich dazu entschied, die Schaffung einer jüdischen Heimatstätte in Palästina zu fördern.Mit seinem Fokus auf die außergewöhnlichen Akteure und mit vielen Zitaten aus Originalquellen, setzt Ian Portman vom Palästinakomitee Stuttgart e.V., die Geschehnisse in deren historischen Kontext.Ian Portman, gebürtiger Brite, heute deutscher Staatsbürger, hat 18 Jahre in Kairo/Ägypten gelebt, arbeitete dort als Journalist und Angestellter des British Council und leitete später einen Verlag. Er spricht Arabisch, ist ein guter Kenner der Geschichte des Nahen Ostens und hat sich intensiv mit dem Thema Palästina-Israel auseinandergesetzt. Seit 20 Jahren ister Mitglied im Verein Palästinakomitee Stuttgart e.V. und zur Zeit dessen Vorsitzender.Aus Anlass des 100-jährigen Jahrestages der Balfour-Erklärung hat er eine umfangreiche Info-Broschüre verfasst, die sich diesem Thema intensiv widmet.
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Towards Accountability for International Crimes in Syria

06.11.2017
08.11.2017, 18:00 Uhr - 08.11.2017, 21:30 Uhr
 Als eines der wenigen Ländern, in denen das Weltrechtsprinzip umfassend gilt, spielt Deutschland eine Schlüsselrolle bei der juristischen Aufarbeitung der Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien. Aus diesem Grund haben Folterüberlebende aus Syrien gemeinsam mit den syrischen Anwälten Anwar al-Bunni (Syrian Center for Legal Research & Studies, SCLSR), Mazen Darwish (Syrian Center for Media and Freedom of Expression, SCM) und dem ECCHR im März 2017 beim Generalbundesanwalt (GBA) in Karlsruhe eine Strafanzeige gegen hochrangige Geheimdienst-Funktionäre der Regierung Assad eingereicht. Auf diese erste Strafanzeige dieser Art in Deutschland folgte im September 2017 eine weitere Strafanzeige, die die "Caesar-Files Support Group” mit dem ECCHR einreichte.

Dank der unermüdlichen Arbeit von Al-Bunni und Darwish sowie der Unterstützung durch die Heinrich Böll Stiftung arbeitet das ECCHR an weiteren Strafanzeigen zu Menschenrechtsverbrechen in verschiedenen Haftanstalten der syrischen Geheimdienste und des Militärs.

Am 8. November bringen SCLSR, SCM und ECCHR - in Kooperation mit Amnesty International Deutschland und der Heinrich Böll Stiftung - Folterüberlebende, Aktivist_innen und Anwält_innen aus Syrien sowie internationale Researcher_innen und Ermittler_innen zusammen. Gemeinsam werden sie über laufende Ermittlungen und künftige Syrien-Verfahren diskutieren.

Die Keynote spricht Catherine Marchi-Uhel, Leiterin des „International Impartial Independent Mechanism Investigating Serious Crimes in Syria“. Auf dem ersten Panel sprechen die Folterüberlebende und Aktivist_innen aus Syrien, die die ECCHR-Strafanzeigen gegen hochrangige Funktionäre der Assad-Regierung erst möglich gemacht haben. Die zweite Diskussionrunde beleuchtet die Hürden und Herausforderungen bei der Sicherung von Beweismitteln für die schweren Menschenrechtsverbrechen in Syrien.

Wir freuen uns, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitte um Anmeldung per Mail an anmeldung@boell.de

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Wasser ist Menschenrecht! Stoppt die Wasserprivatisierung in Griechenland!

05.11.2017
13.11.2017, 16:00 Uhr - 13.11.2017, 17:30 Uhr
Entgegen der früheren Zusage der EU, keine Kommune und keinen Staat zu zwingen, das Wasser zu privatisieren, wird Griechenland durch die Troika genau dazu gezwungen. Der Widerstand in Griechenland dagegen ist groß. Das bundesweite Netzwerk der Griechenlandsolidarität unterstützt diesen Widerstand mit einer Petition, die inzwischen von 200.000 Menschen unterschrieben wurde. Sie richtet sich neben der EU-Kommission in Brüssel auch an den bisherigen Finanzminister Schäuble, der wesentlich für die Durchsetzung der menschenverachtenden Forderung nach Privatisierung des Wassers in Griechenland verantwortlich ist.
......................... Schäuble will die 200.000 Unterschriften nicht annehmen. Deshalb veranstalten wir eine symbolische Übergabe an unsere Volksvertreter*innen. Protestiert mit uns gegen die Missachtung des Willens der Menschen in Europa und insbesondere in Griechenland. 
........................ Wir fordern vom Bundestag und von der kommenden Regierung: Deutschland darf sich nicht länger als Zuchtmeister Europas aufspielen, die Privatisierung des Wassers in Griechenland muss gestoppt werden! 

   .....Kundgebung: ..

   Montag, 13.11.17, Pariser Platz, 16 Uhr

....................
Es sprechen: Clivia Conrad (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, ver.di), Dorothea Härlin (Berliner Wassertisch, European Water Movement), Christa Hecht (Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft), Jana Mattert (Gemeingut in BürgerInnenhand).Und mit: Gerald Wolf (Kabarettist), Elina Skarpathioti (Sängerin), dem IG-Peng-Chor und einem Überraschungsgast.

................... Es rufen auf: Bundesweites Netzwerk Griechenlandsolidarität, Attac Berlin, Berliner Wassertisch, Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Naturfreunde Berlin, Respekt für Griechenland e.V.
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Gedenkkundgebung 9. November

03.11.2017
09.11.2017, 17:00 Uhr - 09.11.2017, 20:00 Uhr
Es ist geschehen und folglichkann es wieder geschehen.“Primo Levi79  Jahre nach den Novemberpogromen

Solidarität mit den Opfern des deutschen Antisemitismus & Rassismus
9. November 2017, 17 Uhr
Mahnmal Levetzowstraße, Berlin Moabit

Gedenkkundgebungund anschließendantifaschistische Demonstration in Moabit

Es redet u. A. Kurt Hillmann (geb. 1933)
»Natürlich sollte ich als Jude einen Stern tragen, aber mein Vater hat gesagt: ›Dat wird nischt getragen!‹

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Antisemitismus, Israel und die AfD

03.11.2017
06.11.2017, 19:00 Uhr - 06.11.2017, 21:00 Uhr
Im Juli 2016 verließ Wolfgang Gedeon im Zuge einer Debatte über seinen Antisemitismus die baden-württembergische AfD-Fraktion. Der Fall Gedeon gilt parteiintern als Betriebsunfall und nicht als Beleg für einen mannigfaltigen Antisemitismus in der Partei. Antisemitismus sei ausschließlich ein Problem von Muslim_innen und Linken, so der vorherrschende Tenor. Die Spitze der Bundes-AfD verkündet jüngst gar selbstbewusst, die AfD sei  ‚in Deutschland das einzig große Bollwerk gegen Antisemitismus‘. Ein Jahr nach der Gedeon-Debatte stellt sich also die Frage, ist Antisemitismus eine Ausnahmeerscheinung in der AfD oder doch ein wesentlicher Bestandteil in ihrer politischen Agenda?

Antisemitismus ist wesentlicher Bestandteil des Weltbildes der deutschen extremen Rechten. Anders als die NPD, sanktioniert die AfD, zumindest hin und wieder, antisemitische Ausfälle ihrer Mitglieder. Mehr noch: Sie wirbt häufiger im Vorfeld von Parteiveranstaltung gezielt um die Teilnahme von Jüdinnen und Juden. Frauke Petry reiste gar auf Einladung zu einem politischen Vortrag nach Israel. Vereinzelt werden auf AfD-Demonstrationen Israel-Fahnen getragen. Im Vortrag soll dargestellt und anschließend mit dem Publikum diskutiert werden, welche Rolle der Antisemitismus in der AfD spielt und inwiefern der Fall Gedeon eher ein Einzelfall darstellt oder exemplarisch für einen Antisemitismus in der AfD ist. Der Vortrag wirft auch einen Blick auf die Neue Rechte, auf die sich große Teile der AfD immer wieder beziehen.

Jan Riebe ist Sozialwissenschaftler und seit 2008 bei der Amadeu Antonio Stiftung, Fachreferent im Bereich Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) und „Arbeit gegen Antisemitismus“ tätig.

Eine Veranstaltung der Berliner Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten im Rahmen der
Gedenk-Demonstration zum 9. November in Moabit.

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Fotoausstellung: Der Aufstand von Gwangju 1980

03.11.2017
09.11.2017, 10:00 Uhr - 04.12.2017, 22:00 Uhr
Gwangju im Mai 1980: Nach tagelangen Massendemonstrationen der Bevölkerung gegen die Militärdiktatur schlug das Militär die Proteste am 18. Mai gewaltsam nieder. In den folgenden zehn Tagen wurden zahllose Menschen verhaftet und getötet. Die Geschehnisse in Gwangju wurden vertuscht, bis sich die Militärdiktatur 1987 durch die Zuspitzung der Proteste dem Willen der Bevölkerung ergab. Der Aufstand von Gwangju 1980 wird heute als Meilenstein für die Demokratisierung Südkoreas gefeiert.


Fotoausstellung zur Demokratiebewegung in Südkorea

In unserer Ausstellung »Der Aufstand von Gwangju – Eine Fotoausstellung zur Demokratiebewegung in Südkorea« zeigen wir im Haus der Demokratie und Menschenrechte eine Auswahl der ehemals verbotenen Fotos des Aufstandes, die von Journalisten und Zivilisten unter Lebensgefahr aufgenommen wurden. Seit Juli 2011 gehören die Bilder zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 09.11.2017 eröffnet und endet am 04.12.2017. Am 9. November findet die erste Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung mit Nachrichten- und Videobeiträgen statt. Am 23. November zeigen wir bei unserer Begleitveranstaltung den Dokumentarfilm „Südkorea am Scheideweg“ von 1980. Abschließend findet am 4. Dezember eine Abschlussdiskussion mit Akteuren der koreanischen Zivilgesellschaft zu den Kerzenscheindemonstrationen statt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier:

Die Ausstellung kann zu den Veranstaltungen und werktags von 10-17 Uhr besucht werden.

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9. November – Kein Vergessen! Kein Vergeben!

03.11.2017
09.11.2017, 17:00 Uhr - 09.11.2017
[Veranstaltung eines antifaschistischen Bündnisses] Gedenkkundgebung und antifaschistische Demonstration in Gedenken an die Reichspogromnacht 1938.
Wenn wir heute an die Novemberpogrome von 1938 erinnern, heißt das, dass wir ihrer Opfer gedenken, ihnen Namen und Geschichte geben. Es heißt auch, dass wir antifaschistisch wachsam sind gegenüber einer Gesellschaft, deren autoritäre und ressentimentgeladende Tendenzen wieder offener zu Tage treten. Die Novemberpogrome stellten einen ersten Höhepunkt der antisemitischen Verfolgung dar, aber passierten nicht aus dem Nichts heraus. Die deutsche Gesellschaft stimmte in die Vernichtungspolitik ein. Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: "Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten!"
In diesem Sinne: Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung und antifaschistischen Demonstration nach Moabit.

Mehr Infos unter:  http://9november.blogsport.eu/
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Für einen Zirkus ohne Tiere!

03.11.2017
05.11.2017, 13:00 Uhr - 05.11.2017, 15:30 Uhr
[Eine Veranstaltung der Tierrechtlichen Initiative Hamburg] Mit Giraffen, Elefanten, einem Flusspferd und zahlreichen anderen Tieren kommt Circus Voyage nach Hamburg. Schließ dich an und kläre die Leute über das traurige Leben der Zirkustiere auf. Material wird gestellt.
 Damit wir unsere Kräfte bündeln haben wir uns zu dieser gemeinsamen Aktion entschlossen. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass wir gegen Tiere im Zirkus sind.
 
 Ablauf:
 Wir werden Plakate und Banner vor Ort haben, die auf Tierleid im Zirkus hinweisen. Jeder darf gerne eine Plakate mitbringen.
 Mit diesen Plakaten / Schildern / Bannern bauen wir eine Menschenkette.
 es werden auch Flyer vor Ort sein, die Freiwillige verteilen können und so vielleicht auch ins Gespräch mit Besuchern des Zirkus kommen.
 
 HINWEIS:
 Personen und Gruppierungen die eine rechte, rassistische, homophone, sexistische oder eine sonstige antiemanzipatorische Weltanschauung vertreten, sind bei unseren Veranstaltungen nicht erwünscht!
 Bitte lasst Eure Vierbeinigen Freunde zuhause ;-)

Mehr Infos: https://www.facebook.com/events/1607911579231171/
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Gedenktafel für Burak Bektaş

03.11.2017
05.11.2017, 14:00 Uhr - 05.11.2017
[Eine Veranstaltung der Initiative  für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş]
Einweihung der Gedenktafel des Gedenkort Burak Bektaş
Am 5. April 2012 wurde Burak ermordet und zwei weitere junge Menschen Alex und Jamal konnten nur durch Notoperationen gerettet werden. Der Mörder von Burak Bektaş ist immer noch nicht ermittelt.
Am 5. April 2017 weihten wir den Sockel für den Gedenkort Burak Bektaş ein, am 5. November wollen wir die Gedenktafel einweihen. Wir laden euch herzlich ein, am Sonntag den 5.11. um 14.00 Uhr an die Rudower Straße Ecke Möwenweg in Süd-Neukölln.
Am 4.11.2011 wurde das Kerntrio des "NSU" (Nationalsozialistischer Untergrund) bekannt. Die Verstrickungen der sog. Sicherheitsorgane und der Naziszene sind nach wie vor nicht aufgeklärt. Die Mittäter des NSU-Netzwerkes sind nach wie vor nicht ermittelt.
Burak wurde ein halbes Jahr später ermordet. Ist der Mörder ein NSU-Nachfolgetäter oder ist er gar Teil des unaufgeklärten NSU-Netzwerks? Die Berliner Ermittlungsbeörden haben auch 5 1/2 Jahre nach dem Mord an Burak keine Antworten und haben die Ermittlungen scheinbar eingestellt.
Wir haben angeregt von und gemeinsam mit den Angehörigen und Freunden Buraks beschlossen, dass es wenigstens einen öffentlichen Gedenkort geben soll. Der gegenüber dem Krankenhaus Neukölln sichtbar an die unaufgeklärte Ermordung Burak Bektaş erinnert. 6 Jahre nach der Ermordung von Burak, am 5. April 2018 wird die Skulptur des Gedenkort Burak Bektaş errichtet.
Mehr Infos unter: http://burak.blogsport.de/
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"Streetart in Berlin"

03.11.2017
04.11.2017, 19:00 Uhr - 04.11.2017
Thomas Hartmann hält einen Fotovortrag, der u.a. legale und illegale Graffiti, künstlerische Überbleibsel der DDR und umhäkelte Laternenpfosten, Skulpturen mit Aggressionspotential und geklaute Buddy-Bären, spezielle Botschaften und die East Side Gallery behandelt. 
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Workshop: Solidarische Perspektiven entwickeln – jenseits von Wahlen und Populismus

03.11.2017
12.11.2017, 14:00 Uhr - 12.11.2017, 18:00 Uhr
Mit mehreren Landtagswahlen und der Bundestagswahl jetzt im September war 2017 wieder eines dieser „Super-Wahljahre“. Allgegenwärtig wird uns vorgemacht, dass die Wahlen unser Leben verändern und verbessern würden, wenn wir nur unsere Stimme abgäben.
Doch Wahlen sind nur eine abstrakte Form von Politik, die Mitbestimmung und Gestaltbarkeit simulieren. Die kapitalistischen Verhältnisse und das staatliche System als Ganzes stehen dabei nicht zur Wahl.
Ein solidarisches Miteinander ist auf diese Art und Weise nicht möglich.
Angeblich gibt es keine realen Alternativen dazu. Doch Alternativen gibt es, wir müssen sie nur (wieder) wahrnehmen, erproben und erfahrbar machen! Wir müssen uns und andere aktiv einbeziehen!
Lasst uns deshalb auf diesem Workshop Ideen dazu entwickeln, uns selbstbestimmt und solidarisch zu organisieren. Wir wollen bestehende Ansätze gemeinsam mit euch diskutieren und auf ihre Verbreitung hinwirken.
Lasst uns unser Leben in die eigenen Hände nehmen!
 
Referent*innen: Gruppe LiLa [F] – anarchistische Gruppe Frankfurt
Hier geht's zum facebook-Event

Der Workshop dauert ca. 4 Stunden, für Verpflegung ist gesorgt.

Hier findet ihr die Kampagnen Seite der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen
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Der Bürgermeister von Hiroshima in Berlin

02.11.2017
10.11.2017, 10:00 Uhr - 10.11.2017, 11:30 Uhr
Kazumi Matsui, der Bürgermeister der Stadt Hiroshima, besucht die Beuth Hochschule mit seinem Vortrag From Hiroshima to a World free of Nuclear Weapons – beyond human atrocities
 
● Die Stadt Hiroshima vor und nach der Zerstörung durch die 1. Atombombe in der Geschichte der Menschen
● Der anschließende Wiederaufbau
● Atomwaffen in der gegenwärtigen internationalen Lage
● Die Anstrengungen der Stadt Hiroshima für den Frieden, darunter die Aktivitäten von Mayors for Peace – mit über 7.400 Städten und Gemeinden eine der größten NGOs der Welt für die Abschaffung von Atomwaffen
 
Die Veranstaltung findet im Haus Gauß, Raum B 501 statt; der erste Teil in englischer Sprache, die anschließende Diskussion wird ins Deutsche übersetzt. 
 
Die Veranstaltung ist Teil der Lehrveranstaltung „Peace  Study Course – eine Einführung in das Nuklearzeitalter“, ein
Angebot des Studium generale im Fachbereich I, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften, unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller.

Die Veranstaltung ist öffentlich, Anmeldung nicht nötig.

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Stoppt die Eskalation! Atomwaffen ächten

02.11.2017
18.11.2017, 11:00 Uhr - 18.11.2017, 13:00 Uhr
Ein Kilometer – tausend Leute. Wir verbinden die US-amerikanische und die nordkoreanischen Botschaft in Berlin mit einer Menschenkette. Macht mit!

Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Donald Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Um auf die drohende Gefahr eines Atomkrieges hinzuweisen, rufen wir zu einer bunten Menschenkette auf. Wir fordern: den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag und den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland.

Es gibt Theaterelemente zum Mitmachen. Danach findet die Abschlussaktion vor dem Brandenburger Tor statt.

Flyer als PDF: bit.ly/2huB03A
Facebook: facebook.com/events/1836531753318577

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Dokumentarfilm: »Südkorea am Scheideweg«

02.11.2017
23.11.2017, 19:00 Uhr - 23.11.2017, 21:00 Uhr
Über die Ausstellung

Vom 09.11. bis 4.12.2017 ist im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin die Ausstellung »Der Aufstand von Gwangju 1980 – Eine Fotoausstellung zur Demokratiebewegung in Südkorea« zu sehen. Für alle, die noch keine Möglichkeit hatten, sich die Ausstellung anzusehen und mehr über die südkoreanische Demokratiebewegung nach 1980 zu erfahren möchten, wird am 23. November um 19 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte der Dokumentarfilm »Südkorea am Scheideweg« gezeigt.

»Südkorea am Scheideweg«

Ein Kameramann aus Deutschland leistete einen besonderen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschehnisse von Gwangju. Jürgen Hinzpeter machte 1980 unter Lebensgefahr Filmaufnahmen von dem Massaker. Es waren die ersten Bilder und Berichte, die offenbarten, wie grausam der Aufstand niedergeschlagen wurde, ohne die die Wahrheit nicht ans Licht gekommen wäre. Der damalige ARD-Korrespondent in Tokyo und enge Freund Hinzpeters, Jürgen Bertram, brachte 1980 das Filmmaterial als Dokumentation „Südkorea am Scheideweg“ ins deutsche Fernsehen. Wir zeigen diesen besonderen Film in Anwesenheit Jürgen Bertrams mit anschließender Diskussion.

Hintergrund: Was geschah in Gwangju im Mai 1980? Nach tagelangen Massendemonstrationen der Bevölkerung gegen die Militärdiktatur schlug das Militär die Proteste am 18. Mai gewaltsam nieder. In den folgenden zehn Tagen wurden zahllose Menschen verhaftet und getötet. Die Geschehnisse in Gwangju wurden vertuscht, bis sich die Militärdiktatur 1987 durch die Zuspitzung der Proteste dem Willen der Bevölkerung ergab. Der Aufstand von Gwangju 1980 wird heute als Meilenstein für die Demokratisierung Südkoreas gefeiert.
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Eröffnung der Fotoausstellung »Der Aufstand von Gwangju 1980«

02.11.2017
09.11.2017, 19:00 Uhr - 09.11.2017, 21:00 Uhr
Der Korea Verband zeigt vom 9.11. bis 4.12.2017 im Haus der Demokratie und Menschenrechte eine Auswahl der ehemals verbotenen Fotos des Aufstandes, die von Journalisten und Zivilisten unter Lebensgefahr aufgenommen wurden. Seit Juli 2011 gehören die Bilder zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Ausstellung kann werktags von 10-17 Uhr und zu Veranstaltungen besucht werden
Unter dem neuen Präsidenten Südkoreas, Moon Jae-in, sollen die Geschehnisse von Gwangju 1980 erneut aufgearbeitet werden. Nach 37 Jahren ist noch immer nicht geklärt, wer den ersten Schießbefehl gegeben hat. Mit Nachrichten- und Videobeiträgen wird in die Thematik eingeführt und es werden aktuelle Erkenntnisse zum Aufstand von Gwangju diskutiert. Mit Grußworten, Gesang und Speisen aus Korea.

Gwangju im Mai 1980: Nach tagelangen Massendemonstrationen der Bevölkerung gegen die Militärdiktatur schlug das Militär die Proteste am 18. Mai gewaltsam nieder. In den folgenden zehn Tagen wurden zahllose Menschen verhaftet und getötet. Die Geschehnisse in Gwangju wurden vertuscht, bis sich die Militärdiktatur 1987 durch die Zuspitzung der Proteste dem Willen der Bevölkerung ergab. Der Aufstand von Gwangju 1980 wird heute als Meilenstein für die Demokratisierung Südkoreas gefeiert.
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Filmvorführung: Because We Were Beautiful

02.11.2017
22.11.2017, 19:00 Uhr - 22.11.2017, 21:00 Uhr
Der Film zeigt, wie die Betroffenen in Indonesien auch heute noch unter Beleidigungen, Erniedrigung und Angst leiden. Die Geschichte der Trostfrauen ist in Indonesien bisher kaum aufgearbeitet und die Betroffenen leben unter unerträglichen Bedingungen. Frau Vicky Sakti (FU Berlin, angefragt) führt das Publikumsgespräch.

Eintritt frei – Spenden für Überlebende in Indonesien erbeten.

Veranstaltungsort: Hörsaal Nr. 1070, Humboldt Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Über den Film:
Because We Were Beautiful
(2010, Niederländisch / Indonesisch mit englischen Untertiteln, 60 Min.)

Bis heute ist über die Mädchen und Frauen aus Indonesien, die im Zweiten Weltkrieg während der drei Jahre langen Besatzungszeit durch die japanische Armee als sogenannte „Trostfrauen“ zur sexuellen Sklaverei gezwungen wurden, nur wenig bekannt. Im Gegensatz zu anderen Ländern sind diese Ereignisse in der indonesischen Gesellschaft noch immer ein Tabuthema und die Verbrechen der japanischen Besatzungsmacht kaum aufgeklärt. Der niederländische Regisseur Frank van Osch begleitet die Journalistin Hilde Jansen und den Fotografen Jan Banning bei ihren Recherchen in Indonesien. Elf Überlebende erzählen zum ersten Mal vor der Kamera, was ihnen damals widerfuhr. Ihr ganzes Leben mussten sie Beleidigungen, Erniedrigungen und Angst ertragen. Die Erzählung dieser Ereignisse ist nicht nur für die betroffenen Frauen schmerzhaft, sondern auch für die Anwesenden. Der Film zeigt dem Publikum einen bisher unbekannten Teil der „Trostfrauen“-Geschichte.

Zuvor wird noch der 25-minütige Kurzfilm „The Story of the Papak Building“ gezeigt.

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Filmvorführung: Forgotten Sex Slaves – Comfort Women in the Philippines

02.11.2017
15.11.2017, 19:00 Uhr - 15.11.2017, 21:00 Uhr
Neun philippinische Überlebende werden bei ihrem Kampf um Gerechtigkeit begleitet. Den bereits 80 bis 90-Jährigen bleibt nicht mehr viel Zeit. Dr. Rosa Cordillera Castillo (IAAW, HU Berlin) steht für die Diskussion zur Verfügung.

Eintritt frei – Spenden für Überlebende in Indonesien erbeten.

Veranstaltungsort: Hörsaal Nr. 1070, Humboldt Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Über den Film:
Forgotten Sex Slaves – Comfort Women in the Philippines
(2015, Tagalog / Englisch, mit deutschen Untertiteln, 46 Min.)

Als im Dezember 1941 Japans Invasionen in Südostasien begannen und 1942 die Philippinen von der japanischen Armee erobert wurden, litten im Zuge der drei Jahre langen Besatzungszeit viele Frauen und Mädchen auf den Philippinen unter der massiven sexuellen Gewalt der Kaiserlichen Armee Japans. Ein Großteil von ihnen wurde dazu gezwungen, in den Militärbordellen als Prosituierte zu dienen. Sie wurden in die Garnisonen verschleppt, eingesperrt und über Wochen und Monate vergewaltigt, geschlagen und gedemütigt. Zahlreiche Minderjährige befanden sich unter den Opfern. Nach dem Krieg kämpften die Frauen um ihr Überleben und verschwiegen aufgrund von Schuldgefühlen und Scham ihre schrecklichen Erfahrungen.

Dieser einfühlsame Film erzählt die Geschichte von neun Überlebenden und folgt ihrem Kampf für Gerechtigkeit. Den hochbetagten Frauen bleibt kaum noch Zeit, aber trotzdem geben sie nicht auf, denn bis heute warten sie auf eine offizielle Anerkennung und eine angemessene Entschädigung der japanischen Regierung.

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Filmvorführung: Give Me the Sun

02.11.2017
08.11.2017, 19:00 Uhr - 08.11.2017, 21:00 Uhr
 Bis zu 200.000 Frauen wurden während des Asien-Pazifik Krieges Opfer von systematischer sexueller Gewalt. Die Kaiserliche Japanische Armee und deren Mittelsmänner verschleppten aus ihren Kolonien und in den besetzten Gebieten Mädchen und Frauen in ihre Militärbordelle - mit Zwang oder unter Vortäuschung falscher Tatsachen. Diese Frauen wurden euphemistisch als „Trostfrauen“ (慰安婦) bezeichnet, da sie den Soldaten fernab der Heimat „Trost“ spenden und ihre Kampfmoral steigern sollten. Über Jahre hinweg erlitten sie körperliche und seelische Qualen, unter denen die wenigen Überlebenden noch heute leiden. 

Der Film begleitet 18 Jahre lang sechs Betroffene. Auch ehemalige japanische Soldaten äußern sich über ihren Einsatz in China. Ban Zhongyi, der in Japan lebende Regisseur chinesischer Herkunft, wird anwesend sein. Prof. Dr. Eva Sternfeld (Sinologin, TU Berlin) moderiert den Abend.

Eintritt frei – Spenden für Überlebende in Indonesien erbeten.

Veranstaltungsort: Hörsaal Nr. 1070, Humboldt Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Über den Film:
Give Me the Sun
(2015, Chinesisch / Japanisch mit englischer Narration und Untertiteln, 119 Min.)

Als Japan 1937 den Angriffskrieg gegen China eröffnete, richtete die japanische Armee in den Städten der besetzten Zonen Militärbordelle ein, in die sie einheimische Frauen und Entführungsopfer aus ihren Kolonien Korea und Taiwan verschleppten. Schätzungsweise wurden bis zum Kriegsende 100.000 Chinesinnen in diesen Bordellen ausgebeutet. Die Zahl derer, die auf den Feldern oder auf anderen Kriegsschauplätzen von japanischen Soldaten vergewaltigt wurden, ist vermutlich noch viel höher. Der Regisseur Ban Zhongyi begleitet sechs Frauen aus der Provinz Shanxi mit der Kamera. Sie wurden im Krieg von japanischen Soldaten in den naheliegenden Bunkern eingesperrt und vergewaltigt. Sieben ehemalige japanische Soldaten, welche im Krieg gegen China eingesetzt wurden, berichten in dem Film ebenfalls über die Vergewaltigungen. Der Film zeigt, wie japanische Nationalisten und Rechtskonservative versuchen, sich gegen eine Aufarbeitung der „Trostfrauen“-Thematik zu mobilisieren.

Zu Beginn zeigt der Film eine Szene, in der eine Überlebende ohnmächtig wird, als sie vor einem japanischen Publikum ihre Narben zeigen will. Der Film endet mit einer Szene an ihrem Sterbebett. Ihre letzte Aussage spricht vielen Überlebenden aus der Seele: „Die Japaner müssen ihre Schuld eingestehen. Ich möchte die Wahrheit vor meinem Tod erleben.”
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Offene Linke Vernetzungstage

01.11.2017
03.11.2017, 17:00 Uhr - 05.11.2017
 Der Fall des zunächst vom DGB aufgrund rechter Stimmungsmache ausgeladenen, dann wieder zugelassenen Antifa-Kongresses in München zeigt, welchen Hürden linkes Engagement ausgesetzt ist – konkret den Auswirkungen des zunehmenden gesellschaftlichen Rechtsrucks. Um diese Hürden nicht allein nehmen zu müssen, finden vom 3. bis 5. November unter dem Motto „Gemeinsam Grenzen überwinden. Gemeinsam Mauern durchbrechen“ zum ersten Mal die Offenen Linken Vernetzungstage (OLiVe) statt – denn Räuber*innenleitern  lassen sich schließlich schlecht allein bauen. Daher werden in verschiedenen Workshops, Vorträgen, Filmvorführungen, Seminaren und Aktionstrainings die unterschiedlichen Facetten und Vernetzungsmöglichkeiten der Linken diskutiert und bearbeitet – Ganz im Sinne der Frage „Hat die Linke noch Klasse?“ Getagt wird in den Räumen des Kultur- und Bildungszentrums KuBiZ (Bernkasteler Str. 78, Weißensee). Mehr unter: https://oliveberlin.noblogs.org/

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