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Updated: 3 hours 43 min ago

Infoveranstaltung zu Neckar-castorfrei - Karlsruhe

23.03.2017
23.03.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Informationsveranstaltung zu Neckar-castorfrei am
Do. 23.03.17 um 19 Uhr im Barrio 137, 76137 Karlsruhe, Luisenstr. 31

 

 

 

Der nächste Atommülltransport steht für 2017 in Baden-Württemberg an.

 

Seit 2005 drückt sich die EnBW erfolgreich um den Bau eines atomaren Standort-Zwischenlagers in Obrigheim und will stattdessen 2017 fünf unnötige und gefährliche CASTOR-Transporte mit 342 hochradioaktiven Brennelementen aus Obrigheim auf dem Neckar ins sogenannte Zwischenlager nach Neckarwestheim durchführen.

 

Unser Widerstand formiert sich, es hat sich ein Bündnis "Neckar-castorfrei" gegründet, Infos siehe www.neckar-castorfrei.de
Dort erhaltet ihr weitere Informationen zum geplanten Widerstand und Hintergrundinformationen. Bitte verbreitet diese Info auch über Facebook.

 

Widerstand lebt von Beteiligung, deshalb laden wir alle Interessierten
zu einer Infoveranstaltung "Castor Widerstand" ein:

Do. 23.03.17 um 19 Uhr im Barrio 137, 76137 Karlsruhe, Luisenstr. 31

 

Beim Treffen werden wir über den derzeitigen Stand der Dinge berichten
und dann gemeinsam diskutieren und absprechen was wir konkret tun
können um den Widerstand gegen den Atommülltransport zu unterstützen.

Eine Veranstaltung der Anti-Atom-Ini Karlsruhe

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Lesekreis »Auf der Suche nach dem kritischen Bewußtsein«

23.03.2017
23.03.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

In diesem alle zwei Wochen stattfindenden Lesekreis setzen wir uns mit kritischen Texten auseinander, in denen die bestehende Gesellschaft als eine zu verändernde begriffen wird. Die Suche Perspektiven der Befreiung zu finden und zu entwickeln ist dabei unser leitendes Motiv. Fristet die radikale Gesellschaftskritik an den Universitäten und Schulen nur ein Schattendasein, soll sie in diesem Lesekreis im Mittelpunkt stehen. Alle sind eingeladen sich an dieser Suche zu beteiligen. Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung - die Bereitschaft zu lesen und sich auseinanderzusetzen schon.

Der gewöhnliche Ablauf wird sein, dass wir die Texte zu Hause lesen, ich sie in der Sitzung kurz zusammenfasse, und wir sie dann gemeinsam diskutieren. Für einen leichteren und überschaubareren Zugang haben wir den Lesekreis in Blöcke a 4-5 Sitzungen eingeteilt.

Nachdem der 1. Block »Psychologie der Befreiung« abgeschlossen wurde, beginnen wir nun mit einem neuen Block. Das genaue Thema des Blockes werdern wir gemeinsam am bei der Sitzung am 9. März beschließen (siehe hier).

Momentan stehen zur Auswahl:

»Vernunft und Befreiung«

»Gewalt und Befreiung«

»Wahn und Befreiung«

»Die Organisationsdebatte«

 

Mit: Micky Haque


Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

 

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People Power: Fighting for Peace

23.03.2017
23.03.2017 - 03.04.2017

Take a journey from the First World War to the present day, exploring how peace movements have influenced perceptions of war and conflict in this major exhibition.

From conscientious objectors to peace camps and modern day marches, Fighting for Peace tells the stories of passionate people over the past one hundred years and the struggles they have endured for the anti-war cause. 

Over three hundred objects including paintings, literature, posters, placards, banners, badges and music reveal the breadth of creativity of anti-war protest movements, reflecting the cultural mood of each era.

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Lesung „Liesel, it´s time for you to leave - Von Heilbronn nach England“ von und mit Prof. J. Schlör, Heilbronn/Southampton

22.03.2017
22.03.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Prof. Dr. Joachim Schlör schildert in seinem Buch anhand eines Briefnachlasses die Geschichte der jungen Liesel Rosenthal, ihrer Eltern und ihres jüngeren Bruders in den Jahren ab 1933. Sie mussten Heilbronn verlassen und konnten sich in England eine neue Heimat aufbauen. Aber nicht allen Familienmitgliedern und Freunden gelang die Flucht. Ein weiteres Thema ist die Wiederannäherung zwischen den vertriebenen ehemaligen jüdischen Mitbürgern und Heilbronn zu Beginn der 1980er Jahre. Das Buch, herausgegeben vom Stadtarchiv Heilbronn, kann an diesem Abend gekauft werden.

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Bewegung am rechten Rand - Wie reagiert die extreme Rechte auf den Aufstieg der AFD

22.03.2017
22.03.2017, 19:00 Uhr

Die extreme Rechte ist seit Jahren in permanenter Veränderung. Der Referent zeigt in seinem Vortrag ihre Traditionslinien, Anpassungen und Annährungen in den letzten Jahren auf.

André Aden ist für recherche nord tätig und schreibt regelmäßig Artikel über die extreme Rechte.

Eintritt frei!

Dem Vortrag schließt sich eine Diskussionsrunde an.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und des Rosa-Luxemburg-Club Niederelbe.

Um 18:00 Uhr findet das jährliche Gedenken an Gustav Schneeclaus am Buxtehuder ZOB statt. Gustav Schneeclaus wurde vor 25 Jahren von Neonazis so schwer misshandelt, dass er an seinen schweren Verletzungen starb.

 

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FAUD: „Umsonst is dat nie“ – In Gedenken an Hans Schmitz

22.03.2017
22.03.2017, 19:00 Uhr

Am: Mittwoch, den 22.03.2017
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei - Spenden erwünscht
Veranstalterin: Freie Arbeiter*innen Union
Am 22.03.2017 jähert sich zum zehnten mal der Todestag von Hans Schmitz. Dies nehmen wir zum Anlaß um uns anhand seiner Biographie mit Fragen des Widerstandes, der Anarchie, des Syndikalismus, des Kampfes gegen den Faschismus, dem Verdrängen und Erinnern und vielem anderem mehr zu beschäftigen. Neben einem kleinen Vortrag zum Leben und wirken dieses einfachen Arbeiters zeigen wir auch noch einmal die Dokumentation „Umsonst is dat nie!"

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Streik und Selbstorganisation russischer LKW-Fahrer*innen

22.03.2017
22.03.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Im November 2015 sorgten russische Fernfahrer*innen durch ihren großangelegten Protest gegen die Einführung einer Schwerlastabgabe für Aufsehen. Zumindest mittelfristige Erfolge haben sie erreicht. Vor allem aber gelang es ihnen über 2000 Fahrer*innen in einer Vereinigung zu organisieren, deren langfristiges Ziel ist es, den gesamten Transportsektor zu reformieren und natürlich die Arbeitsbedingungen für Fernfahrer*innen zu verbessern. Damit setzen sie in der russischen Protestlandschaft neue Massstäbe. Die Veranstaltung soll einen Einblick in den Protest der Fernfahrer*innen und ihrer Selbstorganisation geben, aber auch der Analyse der politischen Verhältnisse in Russland vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Proteste dienen.

 

Mit: Zwei Vertretern der Vereinigung russischer Transportunternehmer


Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

 

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Die Bühne - Linke Verlage auf der Leipziger BuchMesse

22.03.2017
22.03.2017 - 26.03.2017

Auch 2017 präsentieren linke Publikationsprojekte ihre AutorInnen auf der gemeinsamen Leseinsel Die Bühne in Halle 5, Stand E 402. Mit dabei sind vom 23. bis 26. März 2017
Argument Verlag mit Ariadne Hamburg, Da?yeli Verlag Berlin, dietz berlin, Verlag Graswurzelrevolution Heidelberg, LAIKA Verlag Hamburg, Mandelbaum Verlag Wien, Sozialistische Tageszeitung neues deutschland, Offizin Verlag Hannover, PapyRossa Verlag Köln, Promedia Verlag Wien, UNRAST Verlag Münster und VSA: Verlag Hamburg.

Eine Programmübersicht kann später hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Den Stand stellt die Leipziger Buchmesse kostenlos zur Verfügung,die Ausstattung wird unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Für beides herzlichen Dank von allen Beteiligten!

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Call Out: time to #SubvertTheCity

22.03.2017
22.03.2017 - 25.03.2017
Call Out: 22nd – 25th March 2017 is the time to #SubvertTheCity

#SubvertTheCity will see people around the world take creative action against corporate advertising in public space as together we collectively re-imagine what our cities and societies could be in the age of post-consumerism.

Commercial advertising invades our spaces and all forms of media in order to influence our behaviours and mostly privileges big corporate interests. Commercial advertising has come to dominate our cultures and gives more power to the wealthy, endangering democratic processes.

#SubvertTheCity will challenge corporate advertising all over the world; to imagine and re-build the cities and societies we want to live in that meet our shared human needs and those of the planet.

So imagine a better city, imagine a more democratic public space, or dream of a more equitable society. Then get together with some friends to create some public art, hold an event, host a workshop, or give a talk that addresses some of the concerns you have with how corporate media is influencing our minds, bodies and planet.

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Die Kollaboration zwischen deutschen Behörden und westafrikanischen Regierungen

21.03.2017
21.03.2017, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Reihe: Die Verstrickungen EUropas in Flucht und Migration (5/8)

Mit Bruno Watara, Afrique-Europe Interact /"Bündnis gegen Lager Berlin" und einem Vertreter / einer Vertreterin der Botschaft von Mali (angefragt)

Unter der Führung von Angela Merkel verteidigt die EU neuerdings ihre Außengrenzen tief in Afrika. Das soll die Migration nach Europa radikal stoppen. Im November 2015 auf dem EU-Afrika-Gipfel in Valletta, beim EU-Gipfel in Brüssel im Dezember 2016 und auf diversen Reisen europäischer Politiker*innen in afrikanische Länder wurde versucht, Druck zu erzeugen und die Schotten dichtzumachen. Die zentrale Mittelmeerroute aus Afrika nach Europa soll von der neuen Frontex-Agentur für Grenz- und Küstenwache mit Kriegsschiffen verriegelt und afrikanische Regierungen sollen verpflichtet werden, „ihre" angeblichen Wirtschaftsmigrant*innen zurückzunehmen, und zwar unter Einsatz "aller einschlägigen Maßnahmen, Instrumente und Hilfsmittel" - von Grenzschutztechnologie, Ausbildung von Personal, elektronischen Pässen über EU-Reisepapiere und Rückübernahmeabkommen bis zu Sammelabschiebungen. Bei bei Nichterfüllung der Vorgaben drohen entwicklungs- und handelspolitischen Sanktionen.
Bruno Watara von der Gruppe Afrique-Europe Interact und dem Bündnis gegen Lager Berlin wird den Stand der Verhandlungen der EU mit diversen afrikanischen Regierungen und die Proteste dagegen in Afrika und hier darstellen. Eine Vertreterin/ein Vertreter der Botschaft von Mali wird die Position ihrer bzw. seiner Regierung erläutern und auf Fragen und Forderungen eingehen.
Veranstaltung mit Übersetzung französisch/deutsch.

La collaboration entre les autorités allemandes et des gouvernements ouest-africains

Avec Bruno Watara (Afrique-Europe Interact,"Bündnis gegen Lager Berlin") et une représentante de l'ambassade du Mali (demandé)

Sous la direction de Merkel, l'UE défend depuis peu ses frontières extérieures jusqu'au cœur du continent africain. Cela vise à mettre efficacement un terme à la migration vers l'Europe. Depuis novembre 2015, lors du sommet Afrique-Europe à Vallette, puis lors du sommet européen à Bruxelles en Décembre 2016 ainsi qu'à travers les divers voyages de politicien.nes européen.nes dans des pays d'Afrique, la pression est renforcée en faveur d'une étanchéité complète des lignes frontalières. La principale voie de passage d'Afrique vers l'Europe par la mer Méditerranée doit ainsi être verrouillée par l'action des bateaux militaires de la nouvelle Agence Frontex de contrôle des frontières et des côtes ; les gouvernements africains doivent s'engager à autoriser le retour forcé de « leurs » soi-disant migrant.es économiques, et ce, par le biais « de tous les moyens appropriés, instruments et ressources » en termes de technologies de protection des frontières, de formation du personnel, mais aussi par l'introduction de passeports électroniques et de documents de voyages européens s'appuyant sur des accords de réadmissions autorisant notamment les déportations de masse. Tout refus d'obtempérer se trouve sous la menace de sanctions économiques affectant les politiques commerciales et d'aide au développement.
Bruno Watara, du groupe Afrique-Europe Interact et "Bündnis gegen Lager Berlin" présentera l'état des lieux des négociations entre l'UE et divers gouvernements africains ainsi que les mouvements politiques qui s'y opposent en Afrique comme ici. Une représentante de l'ambassade du Mali nous fera part de la position de son gouvernement et répondra aux questions et aux revendications du public.
L'événement se déroulera en allemand et français.

Kontakt
Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg
Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

Besonderheiten
In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Hamburg und Minerva Consulting&Research | Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

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Gefährliche Toleranz - Vom unwidersprochenen Ressentiment in den Rechtsterrorismus?

21.03.2017
21.03.2017, 19:00 Uhr

Längst nicht mehr „nur" in Ostdeutschland ist heute das gesellschaftspolitische Klima geprägt von Hass und Ausgrenzung. Es hat sich bewiesen, wie schnell aus der Forderung „das ja wohl auch mal sagen zu dürfen", massive Grenzüberschreitung geworden ist, die jedweden demokratischen Rahmen sprengt. Bezeichnend für diese Entwicklung sind nicht zuletzt die regelmäßigen Auftritte von Politikerinnen und Politikern der „Alternative für Deutschland" in den abendlichen Polit-Talkshows, die gerne auch als vermeintliche „Stimme des kleinen Mannes" angekündigt werden, dann aber nicht selten mit Hetze und offenem Rassismus das Abendprogramm füllen. Seit vielen Monaten nunmehr sind die Nachrichten und Berichterstattungen zudem geprägt von Meldungen zu rassistischen, antisemitischen und rechtsradikalen Aufmärschen und gewalttätigen Übergriffen gegen Migrant*innen und politisch Andersdenkende.

Blickt man in die jüngere deutsche Geschichte zurück, fallen einem die Ähnlichkeiten zu den frühen 90er Jahren deutlich ins Auge. Hat das Eine vielleicht etwas mit dem Anderen zu tun?
Wir möchten uns an diesem Abend mit der Frage befassen, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen der medialen Allgegenwärtigkeit rassistischer Alltagsdiskurse, die leider häufig auch nicht als solche benannt werden, und der flächendeckenden Welle von rechter Gewalt. Wie wirkt sich die „neue rassistische Normalität" auf die rechte Mobilisierung aus? Und wie weit ist letztlich der Weg vom unwidersprochenen Ressentiment in den Rechtsterrorismus?

Mit Prof. Dr. Samuel Salzborn. Sozialwissenschaftler an der Uni Göttingen, Publizist und ehemaliger Sachverständiger im zweiten NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, dem ver.di-Bildungswerk Hannover, der DGB Region Niedersachsen-Mitte, der VVN-BdA Hannover sowie der Initiative "Kirche für Demokratie - Gegen Rechtsextremismus" (IKDR) in der Ev.-luth. Landeskirche Hannover.

 

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Creating Public Spaces

21.03.2017
21.03.2017, 19:00 Uhr

Was verbindet die italienische Mafia mit deutschen Neonazis und Rockerbanden? All diese Gruppen versuchen, sich „Angsträume" zu sichern, die sie dominieren können.

Wie sich solche rechtsfreien Räume für die Demokratie zurückgewinnen lassen, war Thema des deutsch-italienischen Projekts „Creating Public Spaces - Öffentliche Räume für demokratische Kultur schaffen". Über zwei Jahre wurden dazu auf Konferenzen, Seminaren und bei Recherchen vor Ort juristische wie gesellschaftlich Aspekte erörtert.

In Italien hat sich im Zuge der Anti-Mafia-Gesetzgebung der Einzug von Vermögenswerten und Immobilien gegen die Organisierte Kriminalität als erfolgreiche Maßnahme etabliert. Bei der Diskussion im taz Café wird nicht zuletzt im Mittelpunkt stehen, wie auch in Deutschland Zivilgesellschaft und demokratische Behörden zusammenfinden können, um Angstzonen zurückzudrängen.


TeilnehmerInnen:

Dirk Behrendt (angefragt) Justizsenator des Landes Berlin

Prof. Dr. Martin Heger, Lehrstuhl für Strafrecht und neuere Rechtsgeschichte, Humboldt-Universität Berlin

Karen Larisch, MdL in Mecklenburg-Vorpommern für Die Linke, Sprecherin für Migration, Antirassismus, Demokratie und Vielfalt, Gründerin der „Villa Kunterbündnis" in Güstrow ,

Benno Plassmann, Gründer und Vorsitzender des Berliner Vereins Echolot - Projekte für demokratische Kultur, gegen Mafien e. V., Senior Researcher im Projekt „Creating Public Spaces"

Moderation: Ambros Waibel, taz

 

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Gruppe Arbeiterfilm: Rote Erde

21.03.2017
21.03.2017, 19:00 Uhr

Am: Dienstag, den 21.03.2016
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei - Spenden erwünscht
Veranstalterin: Gruppe Arbeiterfilm
Es ist die Bergarbeiter-Saga aus dem Ruhrgebiet schlechthin. Rote Erde - zunächst ein Roman von Peter Stripp, dann die zum Kult gewordene ARD-Fernsehserie und nun - mitten zwischen den Zechen-Denkmälern der Neuzeit - ein Theaterabend, der den Dampf von Zeche und Arbeiterschweiß, von Solidarität und Identität durch Arbeit spürbar werden lässt. Erzählt wird die Geschichte vom Aufbruch der jungen Generation, die Ende des 19. Jahrhunderts im täglichen Kampf ums Überleben Hoffnung schöpft und schafft. Aber auch neue Geschichten von jungen Menschen, die heute vor dem Start ins Berufsleben stehen und im Jobcenter landen.
Zu den Figuren des Romans werden zwölf junge Arbeitslose aus dem Ruhrgebiet gestellt, die von ihren eigenen Zukunftsträumen erzählen - und von den ernüchternden, frustrierenden Erfahrungen, die sie in Zeiten der Dauerkrise erleben. „Um U-25 wird sich bei der Arbeitsagentur gekümmert, um Ü-25 nicht mehr" heißt es da, und „Ich möchte nicht 15 Stunden am Tag arbeiten ohne eine Perspektive." Vor 100 Jahren gingen die Bergleute an der Ruhr auf die Barrikaden, ihre Erben sind deprimiert, oft lethargisch: „Ich weiß mit mir nichts Sinnvolles anzufangen, also bin ich Schrott ... Schrott kann man wieder verwerten. Da kann man Neues draus machen. Aber im Moment bin ich Schrott." Ein Arbeiterchor aus einer Welt, in der der Kumpel zum „Ruhri" (gemacht) wurde. Zum Empfänger von Job-Häppchen und Kreativ-Praktikanten. Eine Inszenierung, die nicht nur im Ruhrgebiet zuhause ist.
Und nicht zu vergessen: Im Stück werden auch die Differenzen innerhalb der Arbeiterbewegung dargestellt und die Frage nach der Organisation gestellt. Auf den Punkt gebracht: sich selbst organisieren oder organisiert werden!
Im Anschluss kann gerne diskutiert werden.
Außerdem möchten wir euch an dieser Stelle auf die Radtour der FAUD zur Märzrevolution von 1920 aufmerksam machen.

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Klimahauptstadt ernst gemeint?: 100 Tage Rot-Rot-Grün

21.03.2017
21.03.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Der rot-rot-grüne Koalitionsvertrag liest sich wie die Ankündigung zu einem drastischen Kurswechsel in der Berliner Energiepolitik: Der Kohleausstieg soll kommen, das Stadtwerk wachsen und die Stromnetze rekommunalisiert werden. 

100 Tage nach Vereidigung des neuen Senats laden Berliner Energietisch und Kohleausstieg Berlin dazu ein, der neuen Koalition auf den Zahn zu fühlen: Wo ist Rot-Rot-Grün schon tätig geworden? Wie ambitioniert und schnell werden die restlichen Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt werden? Und wo müssen wir noch Druck machen? 

Wir freuen uns über Weiterleitung des Veranstaltungshinweises und zahlreiches Kommen!

Es diskutieren:
Daniel Buchholz, Sprecher für Stadtentwicklung/Umwelt/Klima (SPD Berlin)
Stefan Taschner, Sprecher für Energie (Bündnis 90/Die Grünen Berlin)
Harald Wolf, Sprecher für Verkehr, Energiewirtschaft, Beteiligungen (Die Linke Berlin)

Moderation: Laura Weis, Eine-Welt-Promoterin für Klima- und Ressourcengerechtigkeit, Power Shift e.V.


VERANSTALTUNGSDETAILS
Datum: Dienstag, der 21.03.2017 
Zeit: 19-21 Uhr
Ort: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4
Veranstalter: Berliner Energietisch und Kohleausstieg Berlin

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Die Kollaboration zwischen deutschen Behörden und westafrikanischen Regierungen

21.03.2017
21.03.2017, 19:00 Uhr

La collaboration entre les autorités allemandes et des gouvernements ouest-africains

Veranstaltung mit Übersetzung französisch/deutsch. L’événement se déroulera en allemand et français.   Mit/avec Bruno Watara (Afrique-Europe Interact,“Bündnis gegen Lager Berlin“), Vertreter_in der Botschaft von Mali (angefragt)/une représentante de l’ambassade du Mali (demandé)   Unter der Führung von Angela Merkel verteidigt die EU neuerdings ihre Außengrenzen tief in Afrika. Das soll die Migration 16 nach Europa radikal stoppen. Bruno Watara berichtet über den Stand der Verhandlungen der EU mit afrikanischen Regierungen und über die Proteste dagegen in Afrika und hier.

Sous la direction de Merkel, l’UE défend depuis peu ses frontiers extérieures jusqu’au coeur du continent africain. Cela vise à mettre efficacement un terme à la migration vers l’Europe. Bruno Watara présentera l’état des lieux des négociations entre l’UE et gouvernements africains ainsi que les mouvements politiques qui s’y opposent en Afrique comme ici.

Veranstaltet vom Flüchtlingsrat HH, Rosa Luxemburg Stiftung HH, Minerva Consulting&Research. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung   Foto: PolaRocket/photocase
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Sie sind unter uns - Neonazistrukturen in Neukölln

21.03.2017
21.03.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Seit einigen Monaten hält eine rechte Anschlagsserie vor allem Südneukölln in Atem. Scheiben wurden eingeworfen, Autos werdenangezündet, Wohnhäuser beschmiert, Menschen bedroht. Alle Betroffene eint, dass sie sich in unterschiedlichen politischen Zusammenhängen für Flüchtlinge und gegen Neonazis und Rechtspopulismus einsetzen. Wer steckt dahinter? Was zeichnet die heutigen Neonazis aus? Wie können wir uns schützen? Wie sollten wir reagieren? All das wollen wir mit Anwohner*innen in Südneukölln diskutieren. Mit dem antifaschistischem pressearchiv und bildungszentrum berlin (apabiz e.V.) und Bündnis Neukölln.

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Feminism at the Frontline : Understanding the causes of multidimensional insecurity in Yemen and Libya

21.03.2017
21.03.2017
Side Event on Yemen and Libya at the HRC34

Side Event at the Human Rights Council:

“Feminism at the Frontline: Understanding the Causes of Multidimensional Insecurity in Yemen and Libya”.

On 21 March 2017 at 13.00-14.30.

Room XXIV (24) at Palais Des Nations, Geneva.

 

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Chique Mode, die Arbeiter*innen krank macht

20.03.2017
20.03.2017, 20:00 Uhr

Gesundheitsschutz und Sicherheit sind in den Fabriken der globalen Bekleidungsindustrie immernoch Mangelware, das beweisen die vielen Unfallmeldungen der letzten Jahre: Fabrikbrände und der Gebäudeeinsturz von Rana Plaza forderten unzählige Opfer.

Dazu sind Arbeiter*innen der Bekleidungsindustrie anderen, alltäglichen Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Besondere Risiken birgt das Sandstrahlen von Jeans, dabei wird Sand unter Hochdruck auf den Stoff geschossen mit dem Ziel, den Stoff auszubleichen und aufzuweichen, den „Used-look“ zu erzeugen. Das Einatmen von großen Mengen Staub führt zu Silikose (allg. Staublunge), eine unheilbare Lungenkrankheit, die zuvor v.a. im Zusammenhang mit der Arbeit in Mienen oder auf Baustellen festgestellt wurde.

2010 bis 2012 machte die Clean Clothes Campaign die tödlichen gesundheitlichen Folgen türkischer Sandstrahler öffentlich und erreichte ein Verbot dieser Technologie als Selbstverpflichtug der Jeansmarken. Was haben die Selbstverpflichtungen gebracht? Wie sehen die Bedingungen heute in der türkischen Bekleidungsindustrie aus?

Abulhalim Demir arbeitete ehemals selbst als Sandstrahler in der türkischen Modeindustrie. Er berichtet von seinen Erfahrungen, zeigt Filme und geht auf die derzeitige Situation ein.

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Global gerecht statt G20!

20.03.2017
20.03.2017, 19:00 Uhr

Auftakt zur G20-Reihe von attac Berlin
Vortrag und Diskussion
mit Alexis Passadakis (attac-Aktivist, Politikwissenschaftler)

20. März 2017, 19 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Havemann-Saal, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Am 7./8. Juli kommen die weltweit mächtigsten Regierungschefs zum G20-Gipfel nach Hamburg. Deren Politik steht für soziale Spaltung, für Freihandelsverträge und Naturzerstörung, für Kriege und Vertreibung. Wer die G20 einlädt, lädt sich auch den Protest ein. Mit Alexis Passadakis diskutieren wir über die politische Brisanz des G20-Gipfels und die Mobilisierung zum Protest in Hamburg.

Zur Veranstaltung: https://attacberlin.de/news/global-gerecht-statt-g20-0

Weitere Infos zu G20 von Attac Deutschland: http://www.attac.de/G20

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Kooperation von Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft

20.03.2017
20.03.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Der vielseitige Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken bietet Wachstumspotentiale für die Wirtschaft und eröffnet ungeahnte Entwicklungschancen für den afrikanischen Kontinent.

Das BMZ will gemeinsam mit der Privatwirtschaft das digitale Potenzial Afrikas erschließen.

Gerhard Weber ist als Berater für die Kooperation von Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit bei der IHK Bonn / Rhein-Sieg tätig

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