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Updated: 3 hours 1 min ago

Konzert des Bridges-Kammerorchesters in Frankfurt am 22. Oktober im Gallus Theater

15.10.2020
22.10.2020, 18:00 Uhr - 22.10.2020, 21:00 Uhr

Das Bridges-Kammerorchester spielt wieder in Frankfurt und präsentiert „Meetings“ mit dem Dirigenten Leo Hussain

Doppelvorstellung: 22.10.2020 um 18.00 und 20.00 Uhr im Gallus Theater Frankfurt

Die erfolgreiche transkulturelle Musikinitiative „Bridges – Musik verbindet“ aus Frankfurt bringt seit 2016 Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte zusammen. Wir engagieren uns für einen musikalischen Dialog, der das Potenzial unserer vielfältigen Gesellschaft hörbar macht und zeigen, wie eine offene Gesellschaft gelingen kann. 

Im Bridges-Kammerorchester kommen Musiker*innen und Instrumente aus Orient und Okzident, Fernost und Lateinamerika zusammen und erweitern damit die klassische europäische Orchesterkultur. Mit dem Titel „Meetings“ stellt diesmal das Kammerorchester seine Zupfinstrumente in den Vordergrund: die orientalischen Instrumente Oud, Kanun und Tar, die kolumbianische Tiple, die mongolischen Instrumente Shudraga und Yataga sowie die klassische Konzertharfe treten im Konzertprogramm solistisch hervor.

Die Musiker*innen schaffen neuartige Begegnungen von Instrumenten und Stilistiken über musikkulturelle Grenzen hinweg: Von Vivaldis bekannter “La Follia” über mongolische Filmmusik, einem virtuosen irakischen Orchesterwerk bis zur Uraufführung des Kanun-Konzerts “Meetings – Begegnungen” von Jonas Krischke. Sein Werk verbindet Elemente und Klänge klassischer Musik mit arabischen Skalen und einem griechischen Volkslied, jazzige Elemente und Improvisationsmomente kommen hinzu und eröffnen neue Horizonte.

Der britische Dirigent Leo Hussain war Generalmusikdirektor am Landestheater Salzburg und an der Opéra de Rouen Normandie. Er gastiert an vielen renommierten europäischen Opernhäusern und leitete u.a. das WDR Sinfonieorchester Köln und das BBC Symphony Orchestra.

 

 

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Kälteschutz im Mehringhof: Infotreffen für Interessierte

15.10.2020
03.11.2020, 19:00 Uhr - 03.11.2020, 21:00 Uhr

Der Kälteschutz für Obdachlose im Mehringhof sucht Mitstreiter*innen!

Wir sind eine selbstorganisierte Gruppe, die seit mehr als 20 Jahren in den kalten Monaten wöchentlich eine Übernachtungsmöglichkeit und zwei Mahlzeiten für Menschen ohne Obdach im Mehringhof organisiert. Dabei ist uns eine entspannte, gemütliche Atmosphäre und Gespräche auf Augenhöhe mit unseren Gästen wichtig.

Die Corona-Pandemie stellt unsere Gäste und uns vor besondere Herausforderungen. Wir arbeiten an einem Konzept, um auch diesen Winter aufmachen zu können. Falls Du also Interesse am respektvollen Umgang mit obdachlosen Menschen und am Arbeiten in einer selbstorganisierten Gruppe und obendrein noch donnerstags abends, nachts und/oder freitags früh Zeit hast, komm zu unseren Infotreffen!

Jeweils um 19 Uhr im Versammlungsraum des Mehringhofs (Gneisenaustraße 2a, 2. Hof, Aufgang rechts, 1. Etage - Wird auch ausgeschildert sein.) am Dienstag 03.11.

Um eine vorherige Anmeldung (Namen oder anderes sind nicht notwendig, nur ggf. Anzahl der Personen) möchten wir bitten: kaelteschutz@riseup.net

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Konzert des Bridges-Kammerorchesters in Frankfurt am 22. Oktober im Gallus Theater

15.10.2020
22.10.2020, 18:00 Uhr - 22.10.2020, 21:00 Uhr

Das Bridges-Kammerorchester spielt wieder in Frankfurt und präsentiert „Meetings“ mit dem Dirigenten Leo Hussain

Doppelvorstellung: 22.10.2020 um 18.00 und 20.00 Uhr im Gallus Theater Frankfurt

Die erfolgreiche transkulturelle Musikinitiative „Bridges – Musik verbindet“ aus Frankfurt bringt seit 2016 Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte zusammen. Wir engagieren uns für einen musikalischen Dialog, der das Potenzial unserer vielfältigen Gesellschaft hörbar macht und zeigen, wie eine offene Gesellschaft gelingen kann. 

Im Bridges-Kammerorchester kommen Musiker*innen und Instrumente aus Orient und Okzident, Fernost und Lateinamerika zusammen und erweitern damit die klassische europäische Orchesterkultur. Mit dem Titel „Meetings“ stellt diesmal das Kammerorchester seine Zupfinstrumente in den Vordergrund: die orientalischen Instrumente Oud, Kanun und Tar, die kolumbianische Tiple, die mongolischen Instrumente Shudraga und Yataga sowie die klassische Konzertharfe treten im Konzertprogramm solistisch hervor.

Die Musiker*innen schaffen neuartige Begegnungen von Instrumenten und Stilistiken über musikkulturelle Grenzen hinweg: Von Vivaldis bekannter “La Follia” über mongolische Filmmusik, einem virtuosen irakischen Orchesterwerk bis zur Uraufführung des Kanun-Konzerts “Meetings – Begegnungen” von Jonas Krischke. Sein Werk verbindet Elemente und Klänge klassischer Musik mit arabischen Skalen und einem griechischen Volkslied, jazzige Elemente und Improvisationsmomente kommen hinzu und eröffnen neue Horizonte.

Der britische Dirigent Leo Hussain war Generalmusikdirektor am Landestheater Salzburg und an der Opéra de Rouen Normandie. Er gastiert an vielen renommierten europäischen Opernhäusern und leitete u.a. das WDR Sinfonieorchester Köln und das BBC Symphony Orchestra.

 

 

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Konzert des Bridges-Kammerorchesters in Frankfurt am 22. Oktober im Gallus Theater

15.10.2020
22.10.2020, 18:00 Uhr - 22.10.2020, 21:00 Uhr

Das Bridges-Kammerorchester spielt wieder in Frankfurt und präsentiert „Meetings“ mit dem Dirigenten Leo Hussain

Doppelvorstellung: 22.10.2020 um 18.00 und 20.00 Uhr im Gallus Theater Frankfurt

Die erfolgreiche transkulturelle Musikinitiative „Bridges – Musik verbindet“ aus Frankfurt bringt seit 2016 Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte zusammen. Wir engagieren uns für einen musikalischen Dialog, der das Potenzial unserer vielfältigen Gesellschaft hörbar macht und zeigen, wie eine offene Gesellschaft gelingen kann. 

Im Bridges-Kammerorchester kommen Musiker*innen und Instrumente aus Orient und Okzident, Fernost und Lateinamerika zusammen und erweitern damit die klassische europäische Orchesterkultur. Mit dem Titel „Meetings“ stellt diesmal das Kammerorchester seine Zupfinstrumente in den Vordergrund: die orientalischen Instrumente Oud, Kanun und Tar, die kolumbianische Tiple, die mongolischen Instrumente Shudraga und Yataga sowie die klassische Konzertharfe treten im Konzertprogramm solistisch hervor.

Die Musiker*innen schaffen neuartige Begegnungen von Instrumenten und Stilistiken über musikkulturelle Grenzen hinweg: Von Vivaldis bekannter “La Follia” über mongolische Filmmusik, einem virtuosen irakischen Orchesterwerk bis zur Uraufführung des Kanun-Konzerts “Meetings – Begegnungen” von Jonas Krischke. Sein Werk verbindet Elemente und Klänge klassischer Musik mit arabischen Skalen und einem griechischen Volkslied, jazzige Elemente und Improvisationsmomente kommen hinzu und eröffnen neue Horizonte.

Der britische Dirigent Leo Hussain war Generalmusikdirektor am Landestheater Salzburg und an der Opéra de Rouen Normandie. Er gastiert an vielen renommierten europäischen Opernhäusern und leitete u.a. das WDR Sinfonieorchester Köln und das BBC Symphony Orchestra.

 

 

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Kälteschutz im Mehringhof: Infotreffen für Interessierte

15.10.2020
22.10.2020, 19:00 Uhr - 22.10.2020, 21:00 Uhr

Der Kälteschutz für Obdachlose im Mehringhof sucht Mitstreiter*innen!

Wir sind eine selbstorganisierte Gruppe, die seit mehr als 20 Jahren in den kalten Monaten wöchentlich eine Übernachtungsmöglichkeit und zwei Mahlzeiten für Menschen ohne Obdach im Mehringhof organisiert. Dabei ist uns eine entspannte, gemütliche Atmosphäre und Gespräche auf Augenhöhe mit unseren Gästen wichtig.

Die Corona-Pandemie stellt unsere Gäste und uns vor besondere Herausforderungen. Wir arbeiten an einem Konzept, um auch diesen Winter aufmachen zu können. Falls Du also Interesse am respektvollen Umgang mit obdachlosen Menschen und am Arbeiten in einer selbstorganisierten Gruppe und obendrein noch donnerstags abends, nachts und/oder freitags früh Zeit hast, komm zu unseren Infotreffen!

Jeweils um 19 Uhr im Versammlungsraum des Mehringhofs (Gneisenaustraße 2a, 2. Hof, Aufgang rechts, 1. Etage - Wird auch ausgeschildert sein.) am Donnerstag 22.10. oder Dienstag 03.11.

Um eine vorherige Anmeldung (Namen oder anderes sind nicht notwendig, nur ggf. Anzahl der Personen) möchten wir bitten: kaelteschutz@riseup.net

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Schwarmbasierte Solar-Währung

15.10.2020
26.10.2020, 16:00 Uhr - 26.10.2020, 18:00 Uhr

Im globalen Süden haben mehr als 800 Millionen Menschen keinen Zugang zu einer zuverlässigen und sicheren Energieversorgung. Finanzielle Inklusion und die Demokratisierung von Energie sind Kernthemen der NGO MicroEnergy Society (MES). MES fördert lokale Fachkenntnis und Infrastruktur in strukturell benachteiligten Gebieten, um den Zugang zu Erneuerbaren Energien zu stärken. 2020 gewann sie mit ihrem Projekt ME SOLshare 2020 den Ashden Award, ein Preis für Lösungen zur Klimakrise. ME SOLshare verbindet Solar-Home-Systeme zu intelligenten Energienetzen für ländliche Kommunen, sogenannte Peer-To-Peer-grids. Mit dem Konzept MEX entwickelt die MicroEnergy Society die Idee weiter: Menschen verkaufen überschüssige Energie an andere im Netz. Den Erlös erhalten sie mobil und in Echtzeit. So verdienen vor allem Menschen in ländlichen Gegenden direkt ein Einkommen aus der Sonneneinstrahlung und der Erlös verbleibt in der Community. Das nennt sich schwarmbasierte Stromwährung (MEX – Microenergy Exchange Currency).

Im Online-Workshop erklärt Daniel Philipp, Gründer von ME und im Beirat von ME SOLshare, wie das Konzept und die Vernetzung vor Ort genau funktionieren. In interaktiven Sessions taucht ihr tiefer in die Zusammenhänge von begrenzten Ressourcen unseres Planeten, Finanzierung von erneuerbarer Energie und Alternativwährungen ein und erprobt mögliche Handlungsfelder. Außerdem könnt ihr euch mit Daniel Philipp dazu austauschen, welche mögliche Wirkung das Konzept auf die Klimakrise und somit unsere Zukunft hätte.

Bitte meldet euch zur Veranstaltung an, im Anschluss erhaltet ihr den Zugangslink.

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Schwarmbasierte Solar-Währung

15.10.2020
26.10.2020, 16:00 Uhr - 26.10.2020, 18:00 Uhr

Stell dir vor, deine Solarpanel auf dem Dach produziert mehr Energie, als du verbrauchen kannst. Geht diese Energie dann ungenutzt verloren oder wird sie gespeichert? Kannst du sie verkaufen und dafür ein Guthaben auf deinem Konto erhalten oder deine Kilowattstunden gegen Güter eintauschen?

Im globalen Süden haben mehr als 800 Millionen Menschen keinen Zugang zu einer zuverlässigen und sicheren Energieversorgung. Finanzielle Inklusion und die Demokratisierung von Energie sind Kernthemen der NGO MicroEnergy Society (MES). MES fördert lokale Fachkenntnis und Infrastruktur in strukturell benachteiligten Gebieten, um den Zugang zu Erneuerbaren Energien zu stärken. 2020 gewann sie mit ihrem Projekt ME SOLshare 2020 den Ashden Award, ein Preis für Lösungen zur Klimakrise. ME SOLshare verbindet Solar-Home-Systeme zu intelligenten Energienetzen für ländliche Kommunen, sogenannte Peer-To-Peer-grids. Mit dem Konzept MEX entwickelt die MicroEnergy Society die Idee weiter: Menschen verkaufen überschüssige Energie an andere im Netz. Den Erlös erhalten sie mobil und in Echtzeit. So verdienen vor allem Menschen in ländlichen Gegenden direkt ein Einkommen aus der Sonneneinstrahlung und der Erlös verbleibt in der Community. Das nennt sich schwarmbasierte Stromwährung (MEX – Microenergy Exchange Currency).

Im Online-Workshop erklärt Daniel Philipp, Gründer von ME und im Beirat von ME SOLshare, wie das Konzept und die Vernetzung vor Ort genau funktionieren. In interaktiven Sessions taucht ihr tiefer in die Zusammenhänge von begrenzten Ressourcen unseres Planeten, Finanzierung von erneuerbarer Energie und Alternativwährungen ein und erprobt mögliche Handlungsfelder. Außerdem könnt ihr euch mit Daniel Philipp dazu austauschen, welche mögliche Wirkung das Konzept auf die Klimakrise und somit unsere Zukunft hätte.

Bitte meldet euch zur Veranstaltung an, im Anschluss erhaltet ihr den Zugangslink.

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Schwarmbasierte Solar-Währung

15.10.2020
26.10.2020, 16:00 Uhr - 26.10.2020, 18:00 Uhr

Stell dir vor, deine Solarpanel auf dem Dach produziert mehr Energie, als du verbrauchen kannst. Geht diese Energie dann ungenutzt verloren oder wird sie gespeichert? Kannst du sie verkaufen und dafür ein Guthaben auf deinem Konto erhalten oder deine Kilowattstunden gegen Güter eintauschen?

Im globalen Süden haben mehr als 800 Millionen Menschen keinen Zugang zu einer zuverlässigen und sicheren Energieversorgung. Finanzielle Inklusion und die Demokratisierung von Energie sind Kernthemen der NGO MicroEnergy Society (MES). MES fördert lokale Fachkenntnis und Infrastruktur in strukturell benachteiligten Gebieten, um den Zugang zu Erneuerbaren Energien zu stärken. 2020 gewann sie mit ihrem Projekt ME SOLshare 2020 den Ashden Award, ein Preis für Lösungen zur Klimakrise. ME SOLshare verbindet Solar-Home-Systeme zu intelligenten Energienetzen für ländliche Kommunen, sogenannte Peer-To-Peer-grids. Mit dem Konzept MEX entwickelt die MicroEnergy Society die Idee weiter: Menschen verkaufen überschüssige Energie an andere im Netz. Den Erlös erhalten sie mobil und in Echtzeit. So verdienen vor allem Menschen in ländlichen Gegenden direkt ein Einkommen aus der Sonneneinstrahlung und der Erlös verbleibt in der Community. Das nennt sich schwarmbasierte Stromwährung (MEX – Microenergy Exchange Currency).

Im Online-Workshop erklärt Daniel Philipp, Gründer von ME und im Beirat von ME SOLshare, wie das Konzept und die Vernetzung vor Ort genau funktionieren. In interaktiven Sessions taucht ihr tiefer in die Zusammenhänge von begrenzten Ressourcen unseres Planeten, Finanzierung von erneuerbarer Energie und Alternativwährungen ein und erprobt mögliche Handlungsfelder. Außerdem könnt ihr euch mit Daniel Philipp dazu austauschen, welche mögliche Wirkung das Konzept auf die Klimakrise und somit unsere Zukunft hätte.

Bitte meldet euch zur Veranstaltung an, im Anschluss erhaltet ihr den Zugangslink.

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Auf der Bühne wie im Film: Warum Amok?

14.10.2020
24.10.2020, 19:00 Uhr - 24.10.2020, 22:00 Uhr

– Film von Fassbinder / Fengler
– Theaterinszenierung „Warum läuft Herr R. Amok?“
– Gespräch mit Theaterregisseurin Leonie Thies

Amokläufe erschrecken uns immer wieder. Das Kunstforum artes spürt ihren Ursachen nach – und zeigt Ausschnitte aus „Warum läuft Herr R. Amok?“ aus der Inszenierung des Mannheimer Nationaltheaters und den zugehörigen Film von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler vollständig am Samstag, den 24. Oktober um 19 Uhr im Haus der Jugend (Großer Saal) in Frankfurt-Sachsenhausen. Anschließend diskutieren wir mit Leonie Thies, Regisseurin der Mannheimer Inszenierung, über die Aktualität von Fassbinders Stoff: ein Film nur über eine Wirtschaftswunder-Familie – und einen gewalttätigen Ausbruch aus deren Spießigkeit? Das Kunstforum artes fragt, welche Momente sich in unserer postindustriellen Gesellschaft wiederfinden lassen.

Leonie Thies inszenierte das Fassbinder-Stück 2019 am Nationaltheater Mannheim – in gänzlich anderer Ästhetik als der fünfzig Jahre ältere Film. Doch die Sprachlosigkeit in der Familie scheint die gleiche. In Krisen wie jetzt unter Corona wächst irrationales Verhalten steil an: nicht nur Verschwörungstheorien blühen – leider sind auch vermehrte Gewalttaten zu befürchten. Welche Warnhinweise geben uns Film oder Stück?

Als Fassbinders / Fenglers Film 1970 erschien, waren Amokläufe noch ein Tabu-Thema: entweder waren sie tatsächlich seltener – oder es wurde kaum über sie berichtet. In der Presse der Wirtschaftswunderzeit ist wenig darüber zu lesen. Heutige Berichterstattung hinterläßt den Eindruck, dass ein Amoklauf fast zu etwas alltäglichem geworden ist. Für das Kunstforum artes ist ein Grund mehr, über Ursachen in der Familie, in der Arbeitswelt, in der Gesellschaft zu diskutieren: wenn die Motivlagen der Täter nachvollziehbar werden, dann wird auch nachhaltige Prävention möglich.

Der Eintritt zu der artes-Veranstaltung ist frei, doch werden max. 50 Personen in den Großen Saal der Jugendherberge gelassen, der normalerweise 375 Plätze hat: mit dem Abstand und den übrigen Hygienemaßnahmen nimmt der Veranstalter die Corona-Vorsorge sehr ernst.

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Sichere Anwendung von Pestiziden – ein Mythos?

14.10.2020
29.10.2020, 17:30 Uhr - 29.10.2020, 19:00 Uhr

Weltweit sind vor allem Bauern und Bäuerinnen, Landarbeiter*innen und die ländliche Bevölkerung in Ländern des globalen Südens von den massiven Gesundheits- und Umweltschäden betroffen, die durch den Einsatz gefährlicher Pestizide verursacht werden. Teilweise sind die eingesetzten Pestizide sogar aufgrund ihrer Umwelt- und Gesundheitsrisiken in der Europäischen Union (EU) explizit verboten. Gleichzeitig machen Pestizidhersteller wie Bayer und BASF gerade außerhalb der EU Milliardenumsätze mit hochgefährlichen Pestiziden. Nach der Veröffentlichung der Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ laden INKOTA, MISEREOR und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nun zu einer Online Veranstaltungsreihe mit internationalen Expert*innen ein.

Bei der ersten Veranstaltung soll aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden, ob eine „sichere Anwendung“ von Pestiziden in Ländern des globalen Südens Realität ist, was die gesundheitlichen Risiken für die lokale Bevölkerung sind und welche Maßnahmen nötig sind, um Mensch und Umwelt zu schützen.

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Ausstieg aus synthetischen Pestiziden – ganz konkret

14.10.2020
02.12.2020, 17:30 Uhr - 02.12.2020, 19:00 Uhr

Weltweit sind vor allem Bauern und Bäuerinnen, Landarbeiter*innen und die ländliche Bevölkerung in Ländern des globalen Südens von den massiven Gesundheits- und Umweltschäden betroffen, die durch den Einsatz gefährlicher Pestizide verursacht werden. Teilweise sind die eingesetzten Pestizide sogar aufgrund ihrer Umwelt- und Gesundheitsrisiken in der Europäischen Union (EU) explizit verboten. Gleichzeitig machen Pestizidhersteller wie Bayer und BASF gerade außerhalb der EU Milliardenumsätze mit hochgefährlichen Pestiziden. Nach der Veröffentlichung der Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ laden INKOTA, MISEREOR und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nun zu einer Online Veranstaltungsreihe mit internationalen Expert*innen ein.

Zum Abschluss der Reihe möchten wir mit Expert*innen aus Nord und Süd diskutieren, wie ein schrittweiser, kompletter Ausstieg aus dem Einsatz synthetischer Pestizide gelingen kann und was es dafür braucht.

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Regulierung von Pestiziden – in Deutschland und global

14.10.2020
12.11.2020, 17:30 Uhr - 12.11.2020, 19:00 Uhr

Weltweit sind vor allem Bauern und Bäuerinnen, Landarbeiter*innen und die ländliche Bevölkerung in Ländern des globalen Südens von den massiven Gesundheits- und Umweltschäden betroffen, die durch den Einsatz gefährlicher Pestizide verursacht werden. Teilweise sind die eingesetzten Pestizide sogar aufgrund ihrer Umwelt- und Gesundheitsrisiken in der Europäischen Union (EU) explizit verboten. Gleichzeitig machen Pestizidhersteller wie Bayer und BASF gerade außerhalb der EU Milliardenumsätze mit hochgefährlichen Pestiziden. Nach der Veröffentlichung der Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ laden INKOTA, MISEREOR und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nun zu einer Online Veranstaltungsreihe mit internationalen Expert*innen ein.

Bei der zweiten Veranstaltung soll neben einer Einführung in die bisherige Regulierungspolitik von Pestiziden auf UN-Ebene gemeinsam diskutiert werden, wie die Pestizidregulierung auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene verbessert werden müsste, um die Gesundheit von Menschen vor allem im globalen Süden zu schützen.

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Sichere Anwendung von Pestiziden – ein Mythos?

14.10.2020
29.10.2020, 17:30 Uhr - 29.10.2020, 19:00 Uhr

Weltweit sind vor allem Bauern und Bäuerinnen, Landarbeiter*innen und die ländliche Bevölkerung in Ländern des globalen Südens von den massiven Gesundheits- und Umweltschäden betroffen, die durch den Einsatz gefährlicher Pestizide verursacht werden. Teilweise sind die eingesetzten Pestizide sogar aufgrund ihrer Umwelt- und Gesundheitsrisiken in der Europäischen Union (EU) explizit verboten. Gleichzeitig machen Pestizidhersteller wie Bayer und BASF gerade außerhalb der EU Milliardenumsätze mit hochgefährlichen Pestiziden. Nach der Veröffentlichung der Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ laden INKOTA, MISEREOR und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nun zu einer Online Veranstaltungsreihe mit internationalen Expert*innen ein.

Bei der ersten Veranstaltung soll aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden, ob eine „sichere Anwendung“ von Pestiziden in Ländern des globalen Südens Realität ist, was die gesundheitlichen Risiken für die lokale Bevölkerung sind und welche Maßnahmen nötig sind, um Mensch und Umwelt zu schützen.

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Sichere Anwendung von Pestiziden – ein Mythos?

14.10.2020
29.10.2020, 17:30 Uhr - 29.10.2020, 19:00 Uhr

Weltweit sind vor allem Bauern und Bäuerinnen, Landarbeiter*innen und die ländliche Bevölkerung in Ländern des globalen Südens von den massiven Gesundheits- und Umweltschäden betroffen, die durch den Einsatz gefährlicher Pestizide verursacht werden. Teilweise sind die eingesetzten Pestizide sogar aufgrund ihrer Umwelt- und Gesundheitsrisiken in der Europäischen Union (EU) explizit verboten. Gleichzeitig machen Pestizidhersteller wie Bayer und BASF gerade außerhalb der EU Milliardenumsätze mit hochgefährlichen Pestiziden. Nach der Veröffentlichung der Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ laden INKOTA, MISEREOR und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nun zu einer Online Veranstaltungsreihe mit internationalen Expert*innen ein.

Bei der ersten Veranstaltung soll aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden, ob eine „sichere Anwendung“ von Pestiziden in Ländern des globalen Südens Realität ist, was die gesundheitlichen Risiken für die lokale Bevölkerung sind und welche Maßnahmen nötig sind, um Mensch und Umwelt zu schützen.

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Sichere Anwendung von Pestiziden – ein Mythos?

14.10.2020
29.10.2020, 17:30 Uhr - 29.10.2020, 19:00 Uhr

Weltweit sind vor allem Bauern und Bäuerinnen, Landarbeiter*innen und die ländliche Bevölkerung in Ländern des globalen Südens von den massiven Gesundheits- und Umweltschäden betroffen, die durch den Einsatz gefährlicher Pestizide verursacht werden. Teilweise sind die eingesetzten Pestizide sogar aufgrund ihrer Umwelt- und Gesundheitsrisiken in der Europäischen Union (EU) explizit verboten. Gleichzeitig machen Pestizidhersteller wie Bayer und BASF gerade außerhalb der EU Milliardenumsätze mit hochgefährlichen Pestiziden. Nach der Veröffentlichung der Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ laden INKOTA, MISEREOR und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nun zu einer Online Veranstaltungsreihe mit internationalen Expert*innen ein.

Bei der ersten Veranstaltung soll aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden, ob eine „sichere Anwendung“ von Pestiziden in Ländern des globalen Südens Realität ist, was die gesundheitlichen Risiken für die lokale Bevölkerung sind und welche Maßnahmen nötig sind, um Mensch und Umwelt zu schützen.

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Kundgebung: „Das Haus brennt und sie sperren die Feuerwehr aus!“ (Esther Bejarano) Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!

12.10.2020
21.10.2020, 18:00 Uhr - 21.10.2020, 20:00 Uhr

Vor fast schon einem Jahr entzog die Berliner Finanzverwaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund des Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), unter Berufung auf den Bericht des Inlandsgeheimdienstes in Bayern, die Gemeinnützigkeit und setzte damit ein verhängnisvolles politisches Signal.
Diese Entscheidung muss zurückgenommen werden – kommt zur Kundgebung vor dem Berliner Abgeordnetenhaus und zeigt euch solidarisch!

Viele Menschen im In- und Ausland sind über die Entscheidung empört und verstehen sie als Versuch, Antifaschismus an den Rand der Gesellschaft zu drängen. Soll die „Gunst der Stunde“ genutzt werden, dass es 75 Jahre nach der Befreiung nur noch wenige Zeitzeug:innen der NS-Verbrechen gibt, auf die man Rücksicht nehmen muss?
Antifaschismus ist die historische Grundlage der Demokratie in Deutschland, das Grundgesetz entstand als Gegenentwurf zum faschistischen Staatsverständnis. Dafür steht die von Überlebenden der Konzentrationslager und Gefängnisse 1947 gegründete VVN-BdA.
Die Bedrohung von Rechts wächst Seit dem Mord an Walter Lübcke und den Attentaten von Halle und Hanau muss selbst Horst Seehofer öffentlich äußern, dass die Bedrohung von Rechts die größte Herausforderung für die Sicherheit von Menschen in diesem Land ist. Zugleich werden seit Sommer 2019 immer neue, teils militante, rechte Netzwerke in staatlichen Sicher heits-Organen aufgedeckt: von „Nordkreuz“ über Schießübungen der Polizei in Güstrow und dort gefundener Bundeswehr- und Polizeimunition, „NSU 2.0“-Drohmails aus Polizeicomputern bis zu KSK-Skandalen und Rassist:innen- Chats in Polizeirevieren. Trotz alledem sehen die politisch Verantwortlichen kein strukturelles Problem, das durch eine entsprechende Studie untersucht werden müsste.
Die allgegenwärtige rassistische Hetze, die den „Soundtrack“ zu diesen Zuständen liefert, kommt von einer Partei, die auch von offenkundigen Faschist:innen in allen deutschen Parlamenten vertreten wird Antifaschismus ist das Gebot der Stunde
Das haben die vielen neuen Mitglieder verstanden, die seit diesem Angriff zur VVN-BdA gestoßen sind. Unzählige Solidaritätserklärungen sind uns von Organisationen, Initiativen und Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen zugegangen und veröffentlicht worden.
Nach einem Jahr heftiger politischer und juristischer Auseinandersetzung müssen die Rot-Rot-Grüne Regierungskoalition in Berlin und das Bundesfinanzministerium, das die Durchführungsverordnung für die Abgabenordnung erlässt, endlich klarstellen, dass Antifaschismus in Deutschland auch weiterhin gemeinnützig ist!

Wir fordern:
• die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für die VVN-BdA!
• das Ende der geheimdienstlichen Arbeit gegen die VVN-BdA in
Bayern und anderswo!
• die Abschaffung des Artikels 51, Absatz 3, Satz der Abgabenordnung!
• ein modernes Gemeinnützigkeitsrecht, das die tatsächlichen großen
gesellschaftlichen Strömungen für Demokratie, Klimaschutz und weitere
wichtige Themen anerkennt und fördert!
• Gemeinnützigkeit für Attac, Campact, das Ludwigsburger DemoZ
und allen anderen bedrohten fortschrittlichen Organisationen!
• praktische Unterstützung für alle zivilgesellschaftlichen Gruppen
und Organisationen, die die Grundwerte des Grundgesetzes gegen
rassistische, antisemitische, nationalistische und neofaschistische
Angriffe verteidigen!

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Online - Buchvorstellung mit dem Autor David North: - 30 Jahre Krieg - Amerikas Griff zur Weltmacht 1990 - 2020

12.10.2020
16.10.2020, 19:00 Uhr - 16.10.2020, 21:30 Uhr

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, die in diesem Jahr coronabedingt online stattfindet, lädt der Mehring Verlag  zur Präsentation zur Neuerscheinung: 30 Jahre Krieg - Amerikas Griff zur Weltmacht 1990 - 2020 (David North) ein.

Seit dem ersten Golfkrieg der Jahre 1990–1991 führen die Vereinigten Staaten ununterbrochen Krieg. Die Ziele ihrer Interventionen im Nahen Osten, Zentralasien und Afrika und ihrer Konfrontation mit Russland und China verschleierten sie lange mithilfe von Schlagworten wie »Verteidigung der Menschenrechte« und »Krieg gegen den Terror«. In Wirklichkeit streben die USA nach der Weltherrschaft. Um ihrer wirtschaftlichen Schwäche und den extremen sozialen Spannungen im Innern entgegenzuwirken, riskiert die amerikanische herrschende Klasse einen Weltkrieg zwischen Atommächten. Das Buch erscheint am 1. Dezember 2020 und kann bereits vorbestellt werden.

Der amerikanische Trotzkist David North ist Vorsitzender der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site und der Socialist Equality Party in den USA. Im Mehring Verlag sind von ihm bereits erschienen: »Die Frankfurter Schule, die Postmoderne und die Politik der Pseudolinken«, »Die Russische Revolution und das unvollendete Zwanzigste Jahrhundert«, »Verteidigung Leo Trotzkis« und »Das Erbe, das wir verteidigen«.

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Bangladesch: Von Kleidern und Zigaretten

12.10.2020
28.10.2020, 09:30 Uhr - 28.10.2020, 10:30 Uhr

So bekannt die Lieferketten der Textilindustrie hierzulande durch die Katastrophe von Rana Plaza vor sieben Jahren in Bangladesch geworden sind, so wenig ist bekannt, dass auch Tabak aus Bangladesch nach Deutschland importiert wird. Im Tabakanbau kommt es ebenso zu zahlreichen Menschenrechtsverletzungen. Hier trifft es hauptsächlich Kinder und Frauen.

Deutschland ist fünftgrößter Importeur von Rohtabak aus Bangladesch mit einem Volumen von 7,21 Mio. US-Dollar (2018). Bangladesch exportiert vor allem Virginia-Tabak, der über heißen Röhren in großen Öfen getrocknet wird. Und hier schließt sich der Kreis: um die Öfen zu befeuern, wird nicht nur umliegender Wald für das Feuerholz gerodet, sondern auch geschredderte Kleidung als Brennmaterial verwendet. Wir wollen diesen Zusammenhang ergründen und Einblicke in die Lieferketten von Kleidung und Tabak geben.

Dazu haben wir aus Bangladesch die Gründerin von UBINIG, Farida Akhter, für ein Online-Gespräch eingeladen. Farida Akhter engagiert sich seit Jahrzehnten für Menschenrechte in Bangladesch und ist eine herausragende Aktivistin der weltweiten Bewegung für Tabakkontrolle.

Wichtige Fragenkomplexe in unserem Gespräch sind unter anderem:

  • Wie sieht die aktuelle Situation in der Textilindustrie in Bangladesch aus?
  • Unter welchen Bedingungen wird in Bangladesch Tabak angebaut?
  • Was kann ein Lieferkettengesetz für die Arbeitsbedingungen in Bangladesch bewirken?

Gesprächspartnerin: Farida Akhter, UBINIG
Moderation: Dr. Gisela Burckhardt, FEMNET

Das Gespräch findet auf englisch statt und wird simultan ins Deutsche übersetzt.

Bitte klicken Sie hier, um sich zu registrieren.

Das Online-Gespräch ist kostenfrei und richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus den Bereichen Gesundheit, Kinder- und Menschenrechte, Tabakkontrolle und nachhaltige Entwicklung, an Entscheidungsträger*innen in Politik und Verwaltung, an Medienvertreter*innen sowie an eine interessierte Öffentlichkeit.

Ansprechpartner:
Jan Schulz, tel. 0178 2741266, schulz@unfairtobacco.org

Die Veranstaltung wird gefördert von Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ, durch die Landesstelle EZ des Berliner Senats, durch den Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst (Brot für die Welt) und die Stiftung Oskar-Helene-Heim.

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FOTO IM KONTEXT

08.10.2020
27.10.2020, 19:00 Uhr - 27.10.2020, 20:30 Uhr

Im Alltag und in den Medien wird immer mehr über das Visuelle kommuniziert. Die zunehmende Bilderflut macht jedoch eine oberflächliche, rasche und serienhafte Aufnahme der Bilder erforderlich. Dabei können diese schnell über-sehen werden.

Was aber passiert, wenn wir als Bildrezipient*innen unser Sehen entschleunigen?

FOTO IM KONTEXT geht dieser Frage nach und stellt bewusst eine einzelne Fotografie in den Mittelpunkt. Wir nehmen uns die Zeit – 90 Minuten – um das Bild in seiner Fülle zu sehen. Dabei geht es darum, unsere üblichen Sehgewohnheiten auf die Probe zu stellen: wir legen den Fokus auf die einzelnen Bildelemente in ihrem Zusammenspiel, auf Deutung und Bedeutung, und die Wirkung auf uns als Betrachtende, die sich mit der Zeit entfalten und verändern kann.

Eingeladen sind alle Interessierten, die ihre Sehgewohnheiten im globalen Zusammenhang reflektieren, und einen frischen Blick auf das Bild im einzelnen erproben möchten.

Begleitet und moderiert wird FOTO IM KONTEXT von der Fotografin und Bildungsreferentin Mara Klein.

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Wir bitten Sie um eine Anmeldung vorab an Nicole Wozniak: wozniak@gfhf.eu.

Eintritt: 5 € | ermäßigt 3 €

FOTO IM KONTEXT findet im Rahmen des Projektes Medienkompetenz stärken statt. Gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ, Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

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Sozialproteste im Vergleich

08.10.2020
24.10.2020, 13:00 Uhr - 24.10.2020, 17:00 Uhr

Mittlerweile ist seit mehr als 15 Jahren „Hartz IV“ in Deutschland Realität. Auch in Frankreich gab es Versuche, den Sozialstaat nach dem deutschen Modell um zubauen. Dagegen hat sich in Frankreich eine breite Bewegung (die der Gelbwesten) gebildet. Sie versuchten, die Reformen mit Blockaden und großen Demonstrationen zu verhindern. Diese Bewegung wurde anders als in Deutschland breit unterstützt. Erfreuten sich hier Erwerbslose noch in den 1990er Jahren eines breiten gesellschaftlichen Rückhalts, so wandelte sich das Bild mit den Hartz-Gesetzen. Danach wurden Hartz-IV-Bezieher*innen zunehmend als Faulpelze und Drückeberger diffamiert. Wie sich vor diesem Hintergrund Sozialprotest neu formieren kann – dazu hilft vielleicht ein Blick nach Frankreich. Lassen sich Erfahrungen von dort nutzbar machen für neue Sozialproteste in Deutschland? Darüber wollen Harald Rein (langjähriger Mitarbeiter im Frankfurter Arbeitslosenzentrum e.V./FALZ und seit den 1980er Jahren bei den Sozialprotesten aktiv) und Guillaume Paoli (ehemals Glückliche Arbeitslose, Autor eines Buches zur Gelbwestenbewegung in Frankreich) diskutieren.

 

Samstag, den 24.10.20 um 13 Uhr – 14.45 Uhr im Mehringhof

Soziale Kämpfe in Frankreich

mit Guillaume Paoli (ehemals Glückliche Arbeitslose, Autor „Soziale Gelbsucht)

Guillaume Paoli beschreibt die Gelbwestenbewegung in Frankreich. Einzigartig ist die Bewegung der Gilets jaunes in vielerlei Hinsicht: Einfache Menschen aus den Peripherien haben sich selbstständig vernetzt und lehnen jede Art von Repräsentation ab. Mit ihren Aktionsmethoden sprengen sie den Rahmen des institutionalisierten Protests. Ihre Forderungen sind nicht gerade revolutionär – sie wollen einfach bessere Lebensbedingungen, mehr Gerechtigkeit, mehr Achtung. Dennoch haben sie das Land vor Corona in die tiefste soziale Krise seiner jüngeren Geschichte gestürzt.

Sozialproteste in Deutschland

mit Harald Rein (langjähriger Mitarbeiter im Frankfurter Arbeitslosenzentrum, Autor „Dreißig Jahre Erwerbslosenprotest 1982 – 2013“ und „Wenn arme Leute sich nicht mehr fügen...!“)

Harald Rein gibt einen Überblick der Erwerbslosenproteste in Deutschland, ihre Organisations- und Aktionsformen, Erfolge und Niederlagen.


Samstag, den 24.10.20 um 15 Uhr – 17 Uhr im Mehringhof

Von einander lernen. Sozialproteste im Vergleich

Podiumsdiskussion mit Guillaume Paoli und Harald Rein

In der Diskussion wollen wir der Frage nachgehen, ob sich die unterschiedlichen Formen der Gegenwehr in Frankreich und Deutschland und ihre jeweilige gesellschaftliche Akzeptanz überhaupt miteinander vergleichen lassen. Lässt sich was davon übernehmen für erfolgreiche Sozialproteste, oder sind die Unterschiede zu groß? Dominieren auch heute noch die verschiedenen nationalstaatlichen Sozialsysteme, trotz Einbindung in die EU? Bedingt das unterschiedliche Protestformen? Wie kann Gegenwehr nach dem Corona- Ausnahmezustand heute in Deutschland gegen die sozialen Missstände aussehen? Was können wir von den Protesten in Frankreich lernen? Bedarf es nicht länderübergreifender Initiativen, um den sozialen Angriffen nach der Corona-Krise entgegen zu treten?

Veranstaltet von Teilhabe e.V.

Unterstützt von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

Wegen der Abstands- und Hygieneregeln ist die Teilnehmer*innenzahl bei der Veranstaltung begrenzt.

Wir bitten daher um Anmeldung unter: anders@lists.riseup.net

Wir bitten darum, einen Mund-Nasen- Schutz mitzubringen und auf ausreichend Abstand zu achten.

 

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