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Updated: 3 hours 31 min ago

Das Treffen von Swetlana Tichanowskaja mit der Diaspora in Berlin

08.12.2020
13.12.2020, 16:30 Uhr - 13.12.2020, 17:30 Uhr

13. Dezember, 2020 / 16:30 – 17:30 CET

Am 13. Dezember wird Swetlana Tichanowskaja den den Berliner Dom besuchen, wo eine Andacht für Belarus abgehalten wird. Zuvor wollte sich unsere gewählte Präsidentin mit den Belarusen Deutschlands treffen. Wir freuen uns, Sie alle am Sonntag um 16.30 Uhr auf dem Gendarmenmarkt zu sehen.

Wir wollen die Positivität und Kreativität der Belarusen im In- wie auch im Ausland zeigen. Es würde uns freuen, wenn auch Sie an den Vorbereitungen teilnehmen:

  1. Wir werden einen weiß-rot-weißen Weihnachtsbaum bauen, in der Hoffnung, dass unsere Landsleute das neue Jahr auf allen Plätzen von Belarus mit demselben feiern können. Bringen Sie weiße und rote Kugeln und anderen Schmuck zum Baum, auf das Sie Ihren Wunsch in roter bzw. weißer Markierung schreiben können. Sie können hausgemachten Schmuck anfertigen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  2. Plakate und Fotos mit den Errungenschaften, welche die Errungenschaften und Heldentaten der Belarusen in den letzten Jahren zeigen.
  3. Wir werden natürlich denjenigen, die in diesem Kampf gefallen sind, mit einer Schweigeminute gedenken. Wenn Sie also Fotos unserer Helden mitbringen möchten, können Sie auch dies tun.
  4. Die Veranstaltung findet abends statt, sodass man gerne Kerzen und Taschenlampen mitbringen kann.
  5. Möglicherweise wird es regnen. Deswegen wären weiße und rote Regenschirme bzw. -mäntel ganz passend.

Razam V.i.G.

razam.de

contact@razam.de

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Jede_r Veranstalter_in einer Demonstration, einer Ausstellung, eines Konzerts und einer anderen Aktion zur Unterstützung eines freien Belaruses hat die Möglichkeit, Informationen über diese Veranstaltung auf unserer Website zu veröffentlichen, unabhängig davon, ob er oder sie ein Mitglied des Vereins ist. Unser Ziel ist es, maximale Aufmerksamkeit auf alle Veranstaltungen zu lenken, auch von Seiten der deutschen Gesellschaft. In jeder Ankündigung werden die Organisator_innen angegeben, ihre Kontaktdaten (Konten in sozialen Netzwerken) sowie ein Link zur Veranstaltung. Um eine Veranstaltung auszurichten, schreiben Sie einfach eine E-Mail an contact@razam.de und geben Sie im Betreff „Termine“ an!

https://razam.de/termin/das-treffen-von-swetlana-tichanowskaja-mit-der-diaspora-in-berlin/

https://www.betterworld.info/Belarus

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Demo/Kundgebung gegen Diktatur in Belarus

08.12.2020
13.12.2020, 14:00 Uhr - 13.12.2020, 16:00 Uhr

Demo/Kundgebung gegen Diktatur in Belarus

13. Dezember, 2020 / 14:00 – 16:00 CET

Köln, Bahnhofvorplatz
Sonntag, den 13.12.2020
14.00-16.00 Uhr
Solidarität mit der Zivilgesellschaft in Belarus: gegen Repressionen und Gewalt! Für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit!

Seit mehreren Wochen versammeln wir uns regelmäßig in unterschiedlichen Städten um gegen Gewalt in Belarus zu protestieren und um die Belaurs:innen zu unterstützen, die für Recht und Freiheit kämpfen. Vor allem aber versuchen wir dazu beizutragen, dass Belarus nicht zu einem weiteren vergessenen Land wird, in dem die absolute Gesetzlosigkeit herrscht, aber sich leider nur wenige dafür interessieren.

Bringt bitte Plakate und Euren solidarischen Kampfgeist mit!

Kundgebung, aber mit Abstand und Anstand. Seid bitte rücksichtsvoll, tragt Mund-Nasen-Schutz und haltet den Abstand. Danke!

Belarusische Diaspora NRW

https://www.facebook.com/libertasBelarus/

belarusdiasporanrw@gmx.net

Köln Bahnhofsvorplatz

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Demo/Kundgebung gegen Diktatur in Belarus

08.12.2020
13.12.2020, 14:00 Uhr - 13.12.2020, 16:00 Uhr

Demo/Kundgebung gegen Diktatur in Belarus

13. Dezember, 2020 / 14:00 – 16:00 CET

Köln, Bahnhofvorplatz
Sonntag, den 13.12.2020
14.00-16.00 Uhr
Solidarität mit der Zivilgesellschaft in Belarus: gegen Repressionen und Gewalt! Für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit!

Seit mehreren Wochen versammeln wir uns regelmäßig in unterschiedlichen Städten um gegen Gewalt in Belarus zu protestieren und um die Belaurs:innen zu unterstützen, die für Recht und Freiheit kämpfen. Vor allem aber versuchen wir dazu beizutragen, dass Belarus nicht zu einem weiteren vergessenen Land wird, in dem die absolute Gesetzlosigkeit herrscht, aber sich leider nur wenige dafür interessieren.

Bringt bitte Plakate und Euren solidarischen Kampfgeist mit!

Kundgebung, aber mit Abstand und Anstand. Seid bitte rücksichtsvoll, tragt Mund-Nasen-Schutz und haltet den Abstand. Danke!

Belarusische Diaspora NRW

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belarusdiasporanrw@gmx.net

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The power of images and mass mobilisation in Belarus

08.12.2020
15.12.2020, 17:00 Uhr - 15.12.2020, 19:00 Uhr

In August, something extraordinary happened in Belarus. Protests against the rigged presidential election and Aleksandr Lukashenka’s regime spread across the country and quickly widened into a mass mobilisation. Despite – or because of – violent repression, detentions and torture in prisons, a cross-section of society joined the protests, even in state factories and state-owned media. Images have played an important role in this ongoing mobilisation – as triggers of protests, framing devices of protests and sources of information. In a conversation with artists, photojournalists and political scientists, we will explore how images have influenced the protests, and how they have shaped the self-conception of the protesters and international responses.

With: Volha Shukaila, Maxim Sarychau, Olga Onuch, and Gwendolyn Sasse.

The event is part of the ZOiS Forum series. The ZOiS Forum brings together academic, artistic, and political perspectives on the issues driving Eastern Europe today. Our aim is to make the significance and variety of our region of research accessible to a broad audience. Readings, discussions, presentations, and film screenings take place once a month during the semester.

You can access the stream on our Facebook page or under the following link: https://zoom.us/s/96816863320

Gastgeber: ZOiS - Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien

https://www.facebook.com/events/275562500414098/

https://www.betterworld.info/Belarus

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The power of images and mass mobilisation in Belarus

08.12.2020
15.12.2020, 17:00 Uhr - 15.12.2020, 19:00 Uhr

In August, something extraordinary happened in Belarus. Protests against the rigged presidential election and Aleksandr Lukashenka’s regime spread across the country and quickly widened into a mass mobilisation. Despite – or because of – violent repression, detentions and torture in prisons, a cross-section of society joined the protests, even in state factories and state-owned media. Images have played an important role in this ongoing mobilisation – as triggers of protests, framing devices of protests and sources of information. In a conversation with artists, photojournalists and political scientists, we will explore how images have influenced the protests, and how they have shaped the self-conception of the protesters and international responses.

With: Volha Shukaila, Maxim Sarychau, Olga Onuch, and Gwendolyn Sasse.

The event is part of the ZOiS Forum series. The ZOiS Forum brings together academic, artistic, and political perspectives on the issues driving Eastern Europe today. Our aim is to make the significance and variety of our region of research accessible to a broad audience. Readings, discussions, presentations, and film screenings take place once a month during the semester.

You can access the stream on our Facebook page or under the following link: https://zoom.us/s/96816863320

Gastgeber: ZOiS - Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien

https://www.facebook.com/events/275562500414098/

https://www.betterworld.info/Belarus

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Belarus. Protest. Art.

08.12.2020
15.12.2020, 13:00 Uhr - 27.12.2020, 20:00 Uhr

Du 15 au 27 décembre 2020 au 59 Rivoli se tiendra l’exposition de l’art militant des artistes bélarusses, femmes et hommes, inspirés par le mouvement populaire de contestation du régime Loukachenko. L’exposition aura pour tâche d’explorer le rôle de la femme dans le mouvement de ce peuple qui relève la tête et prend conscience de son identité.

Quel est donc le rôle des femmes ? Comment luttent-elles pour les libertés et la démocratie ? Qu’y a-t-il d’unique dans la désobéissance civile bélarusse ? Autant de questions auxquelles les organisateurs de cette exposition promettent de répondre.

https://www.belarusenfrance.fr/exposition-belarus-protest-art

https://www.facebook.com/events/288309925900867/

https://www.betterworld.info/Belarus

 

 

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New Belarus Art

08.12.2020
10.12.2020, 15:00 Uhr - 12.12.2020, 17:00 Uhr

New Belarus Art zeigt in Zusammenarbeit mit Razam eine Gruppenausstellung von belarusischen Künstler:innen in der Hauptkirche St.-Petri in der Hamburger City vom Freitag, 10. Dezember 2020, bis zum Samstag, 13. Dezember 2020. Der Verkaufserlös geht als Spende an die Künstler:innen und an die Stiftung BySol.

Nachdem das Regime seinen Wahlsieg verkündet hat und auf die bis heute dauernden friedlichen Proteste mit Massenverhaftungen, Repressionen und Folterungen antwortet, entstand eine weltweite Bewegung der belarusischen Protestkunst. Künstler:innen haben sich
konsolidiert und schaffen durch das Prisma ihrer eigenen Wahrnehmung Werke, die besonders aktuell, besonders drängend und sehr nahe an der Zeit sind.

Täglich entstehen politisierte Arbeiten, wo neue Held:innen hervorgehoben werden und über die Antihelden ironisiert wird. Meistens sind es plakative Illustrationen oder digitale Kollagen,
die schnell als Reaktion auf die Maßnahmen des Regimes erschaffen werden. Oft sind es auch realistische Fotoaufnahmen, die das Momentum der Geschehnisse dokumentieren. Manchmal sind es minimalistische Grafiken oder expressive Malereien, die den Schrecken der Gewalt oder das Streben nach Hoffnung zum Ausdruck bringen.

Nicht alle Künstler:innen interpretieren die aktuellen Themen, die zurzeit in aller Munde sind, aber alle empfinden den Schmerz auf einer metaphysischen Ebene, der sich in gewisser Weise
auf ihre Arbeit auswirkt. Dieser metaphysische Schmerz ist ein ethnopsychologisches Phänomen, das die Belarus:innen auf der ganzen Welt vereint und dazu bewegt, ihr eigenes
Wesen und ihre Rolle bei der Bildung des Neuen Belarus zu erkennen, einschließlich des Bewusstseins ihres Rechts auf freie, unabhängige Existenz und auf die Schaffung einer originellen ethnischen Kultur, einschließlich zeitgenössischer bildender Kunst.

Weltweit werden die Kunstwerke der belarusischen Künstler:innen präsentiert und stoßen in der Öffentlichkeit auf große Resonanz. In Deutschland ist es die dritte Ausstellung in Folge. Die Arbeiten wurden bisher in der Rostocker -und in der Lübecker St.-Marien-Kirche gezeigt. Nun öffnet die Hauptkirche St. Petri in Hamburg ihre Pforten, und zwar am internationalen Tag der Menschenrechte (Human Rights Day), die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen definiert wurden. Dies ist ein symbolischer Eröffnungstag, denn die Menschenrechte werden in Belarus tagtäglich verletzt, auch die der Künstler:innen, von denen viele auf der Flucht sind.

Die Verletzung der Menschenrechte hat inzwischen eine neue Eskalationsstufe erreicht und viele empfinden sich als hilflose Geiseln, was sich in der Thematik der Ausstellung widerspiegelt. Die Kunst erzählt von Folgen des Staatsterrorismus und ist dadurch zutiefst politisch. Sie mobilisiert, informiert, unterhält, beängstigt und überzeugt.

Am Eröffnungstag werden Ausschnitte aus dem Buch „Seeking Justice, Stories of Violence in Belarus“ (Auf der Suche nach Gerechtigkeit, Geschichten von Gewalt in Belarus) vorgelesen. Es enthält Dutzende von Veröffentlichungen belarusischer Medien, die Folter und andere Formen grausamer Behandlung von Menschen bezeugen.

https://www.facebook.com/events/742526979673563/

https://www.newbelarusart.com/

https://www.betterworld.info/Belarus

 

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Belarus: Das weibliche Gesicht der Revolution

08.12.2020
09.12.2020, 19:00 Uhr - 09.12.2020, 20:30 Uhr

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin

Der Polizeistaat des langjährigen Autokraten Alexander Lukaschenko hält in Belarus weiterhin die Fäden der Macht in den Händen. In der zivilen Gesellschaft ist indes nach den Ereignissen des Jahres 2020 nichts mehr wie es war. Missmanagement der Pandemie, dreiste Wahlmanipulation, ein bislang ungekanntes Maß an Gewalt und Repression gegen das eigene Volk sowie patriarchale Herabwürdigung von Frauen haben das Regime endgültig diskreditiert. Die Menschen lassen sich vom Präsidenten und seinen Marionetten nicht mehr bevormunden. Eine Rückkehr zum früheren Status quo scheint ausgeschlossen.

Der gerade erschienene Band „Belarus! Das weibliche Gesicht der Revolution“ verbindet in Echtzeit Stimmen von Akteurinnen und Beobachterinnen der gesellschaftlichen Veränderungen. Die Frage nach der Rolle von Frauen in der Protestbewegung drängt sich nicht nur auf, weil nach den Verhaftungen dreier Präsidentschaftskandidaten auf Seiten der Opposition drei Frauen maßgeblich die politische Initiative ergriffen und mutmaßlich die Wahl gewonnen haben, sondern auch wegen der Bedeutung expliziter Frauenproteste und feministischer Initiativen innerhalb der Bewegung.

In der Online-Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verlag edition.fotoTAPETA präsentieren Herausgeber und Autorinnen das Buch und reflektieren Wesen und Antriebe der Proteste sowie Perspektiven für die demokratische Entwicklung in dem postsowjetischen Land.

Julia Cimafiejeva, Dichterin
Iryna Herasimovich, Übersetzerin und Kulturmanagerin
Olga Shparaga, Philosophin
Thomas Weiler, Mitherausgeber
Viola von Cramon, Mitglied des Europäischen Parlaments

Moderation: Ellen Ueberschär, Heinrich-Böll-Stiftung
 

Details zum Buch

„Belarus! Das weibliche Gesicht der Revolution“
ISBN: 978-3-940524-99-7, Seiten:  272  Seiten
November 2020

Kontakt

Heinrich-Böll-Stiftung, Robert Sperfeld, E. sperfeld@boell.de, T. 030-28534-363

Hinweis

Wir weisen darauf hin, dass die Online-Veranstaltung im Programm Zoom stattfindet. Für die Teilnahme benötigen Sie je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera und/oder ein Mikrofon.

Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen. Weitere Information zur Handhabung von Zoom finden Sie hier. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen.

Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung zu Zoom erhalten Sie 24 Stunden und erneut 2 Stunden vor der Veranstaltung per E-Mail.

https://razam.de/termin/belarus-das-weibliche-gesicht-der-revolution/

https://www.betterworld.info/Belarus

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zum Urteil des Europäischen Gerichtshofes zu syrischen Kriegsdienstverweigerern

08.12.2020
16.12.2020, 16:00 Uhr - 16.12.2020, 18:00 Uhr

Urteil des Europäischen Gerichtshofes zu syrischen Kriegsdienstverweigerern

Chancen für Betroffene und Übertragbarkeit auf eritreische Kriegsdienstverweigerer

von PRO ASYL e.V. und Connection e.V.

Einladung zum Online-Seminar

am Mittwoch, 16. Dezember 2020, 16-18.00 Uhr

per Zoom-Konferenz

Wir bitten um vorherige Anmeldung über https://de.Connection-eV.org/anmeldung-form

Am 19. November 2020 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) zugunsten eines syrischen Kriegsdienstverweigerers entschieden. In dem Urteil geht der EuGH davon aus, dass für einen Wehrpflichtigen die Ableistung des Militärdienstes in einem von wiederholten und systematischen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gekennzeichneten Konflikt – unabhängig von dem konkreten Einsatzgebiet – die Beteiligung an solchen Verbrechen umfassen würde. Ferner heißt es in dem Urteil, dass „in vielen Fällen die Verweigerung des Militärdienstes Ausdruck politischer Überzeugungen (und) religiöser Überzeugungen ist oder ihren Grund in der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe“ hat. Außerdem erinnert der EuGH daran, dass es nach Art. 10 Abs. 2 der Anerkennungsrichtlinie ausreicht, wenn dem Betroffenen diese Merkmale von seinem Verfolger lediglich zugeschrieben werden. Er erkennt hierfür im Rahmen des syrischen Bürgerkrieges eine „hohe Wahrscheinlichkeit“.

In dem Urteil des EuGH geht es explizit um die Situation von Kriegsdienstverweigerern in Syrien. Jenen unter diesen, die sich noch in einem Asylerstverfahren oder einem diesbezüglichen verwaltungsgerichtlichen Verfahren befinden, haben nun gute Aussichten, die Flüchtlingseigenschaft direkt zuerkannt zu bekommen. PRO ASYL erkennt aber auch gute Chancen für syrische Kriegsdienstverweigerer, denen in ihrem ursprünglichen Asylverfahren lediglich subsidiärer Schutz zugesprochen wurde, im Rahmen eines Asylfolgeverfahrens die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt zu bekommen. Daher wird von PRO ASYL derzeit ein Musterschriftsatz für Asylfolgeanträge für syrische Kriegsdienstverweigerer vorbereitet.

Es stellt sich die Frage, ob dieses Urteil auch für Kriegsdienstverweigerer anderer Länder, z.B. Eritrea, zu nutzen und möglicherweise sogar für einen Asylfolgeantrag aufzugreifen ist.

In einem Online-Seminar wollen wir erläutern, wie sich das Urteil auf bereits abgeschlossene und noch offene Verfahren zu Syrien auswirken könnte. Darüber hinaus wollen wir diskutieren, inwieweit dieses Urteil auch darüber hinaus nutzbar wäre. Dazu laden wir herzlich ein.

Als Referent*innen konnten wir gewinnen:

Peter von Auer (PRO ASYL): Das EuGH-Urteil vom 19.11.2020 und Asylfolgeanträge syrischer Kriegsdienstverweigerer

Rudi Friedrich (Connection e.V.): Aktuelles zu Eritrea und Eritreas Beteiligung am Krieg im Tigray

Rechtsanwältin Antje Becker: Überlegungen zu den Auswirkungen auf eritreische Asylverfahren

Hintergrundinformationen

Pressemitteilung von PRO ASYL vom 19.11.2020

Pressemitteilung des EuGH vom 19.11.2020

Urteil des EuGH vom 19.11.2020

https://de.connection-ev.org/article:online-seminar-chancen-fuer-asylsuchende-kriegsdienstverweigerer-nach-eugh-urteil

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Weniger ist mehr? Perspektiven für eine klimafreundliche Handelspolitik nach Corona

08.12.2020
18.12.2020, 16:00 Uhr - 18.12.2020, 17:30 Uhr

Online-Diskussionsveranstaltung mit Anna Cavazzini, Christian Felber und Dr. Sabine Stephan

Die Corona Pandemie hat viele Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt. Auch eine immer weiter fortschreitende Globalisierung und die Verlängerung von Lieferketten scheinen nicht mehr so unausweichlich wie zu Beginn des Jahres. Dies eröffnet auch Möglichkeiten, die globale Arbeitsteilung und die europäische Handelspolitik zu überdenken und nachhaltiger zu gestalten. Insbesondere die sich verschärfende Klimakrise zwingt uns zu einem Neudenken unserer Wirtschaftsweise und somit auch der europäischen Handelsbeziehungen.

In dieser Veranstaltung möchten wir mit Gästen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft diskutieren, welchen Beitrag die Handelspolitik zu einer nachhaltigen Umgestaltung der Wirtschaft leisten kann. Dabei soll in den Fokus genommen werden, welche Perspektiven sich für eine stärkere regionale Ausrichtung der Wirtschaft ergeben und wie ein „ethischer Welthandel“ aussehen könnte.

Gäste:

  • Anna Cavazzini, Europaabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Handelsausschusses
  • Christian Felber, Autor des Buchs „Ethischer Welthandel“ und Mitbegründer der Gemeinwohl-Ökonomie
  • Dr. Sabine Stephan, Außenhandelsexpertin des Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung

Moderation: Anja Krüger (taz)

Anmeldung: https://kurzelinks.de/welthandel-perspektiven

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Eigenheim oder Mietskaserne? Die Krise trifft nicht alle gleich

04.12.2020
06.02.2021, 15:00 Uhr - 06.02.2021, 18:15 Uhr

Die Corona-Krise betrifft alle. Wie die Pandemie den Alltag beeinflusst, unterscheidet sich jedoch stark. Eine wichtige Rolle spielt Klasse: Wer hat einen Job, in dem Homeoffice möglich ist? Haben alle Kinder die technische Ausstattung für Unterricht zuhause? Der Workshop gibt eine Einführung in das Thema Klassismus, der Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft oder sozialem Status. Er regt an, die eigene Klassenposition und angelernte klassistische Denkmuster zu erkennen und zu hinterfragen. Wir besprechen außerdem, wie der Ausbruch der Pandemie soziale Ungleichheit verschärft hat.

Mit: Francis Seeck (Politische*r Bildner*in, Autor*in) und Brigitte Theißl (Erwachsenenbildnerin, Journalistin)

Anmeldung erforderlich unter anmeldung@august-bebel-institut.de.

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Musik trifft Politik – Konzert und Diskussion mit »Lari und die Pausenmusik«

04.12.2020
28.01.2021, 00:34 Uhr - 28.01.2021, 20:00 Uhr

Politisches »Liedermaching« aus dem Wedding und das Ganze online? Dieses Experiment wagen wir gemeinsam mit dem Kollektiv »Lari und die Pausenmusik«. In den Verschnaufpausen für die Band werden wir uns über Musik als Vermittlerin politischer Inhalte austauschen, neue Formate für kulturelle Angebote besprechen und einen Einblick in unser Jahresprogramm geben.

Mit: »Lari und die Pausenmusik« (Musik-Kollektiv) und Maja Lasić (Mitglied des Abgeordnetenhauses)

Ort: YouTube-Kanal des August Bebel Instituts

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Konflikt im östlichen Mittelmeer – Realpolitik oder Folge des Neoliberalismus?

04.12.2020
21.01.2021, 18:00 Uhr - 21.01.2021, 20:30 Uhr

Just in der Corona-Krise, die Südeuropa besonders hart traf, erlebte Europa die Eskalation des Streits zwischen Griechen-land und der Türkei um Erdgas-Vorkommen im östlichen Mittelmeer. Betrachtet man allerdings die Energietrends, wird klar, dass andere Gründe als die Sicherung billiger Energie-quellen hinter dem sogenannten Gasstreit im östlichen Mittelmeer liegen. Die vereinfachten Erklärungsansätze mit dem Hinweis auf das Erstarken des Autoritarismus und der Realpolitik helfen dabei wenig. Vielmehr muss dieser Streit als Ausdruck der negativen Auswirkungen des Neoliberalismus in der Peripherie Europas verstanden werden – die durch die Pandemie verstärkt werden.

Mit: Gökhan Tuncer (türkischer Politikwissenschaftler) und N.N. (griechische Politikwissenschaftlerin)

Anmeldung erforderlich unter anmeldung@august-bebel-institut.de.

Hinweis zu den Online-Veranstaltungen:
Für die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen schicken wir Ihnen nach Anmeldung Informationen zu Zugang und Ablauf und werden ggfs. entstehende Rückfragen gerne beantworten. Für Kurzentschlossene stehen die Veranstaltungen teilweise auch in einem Livestream zur Verfügung. Zu einzelnen Veranstaltungen werden wir zudem Dokumentationen im Nachhinein zugänglich machen.

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Jahresauftakt mit Film: »Oeconomia«

04.12.2020
19.01.2021, 18:00 Uhr - 19.01.2021, 20:00 Uhr

Beim Filmabend im Kino Moviemento mit anschließender Diskussion denken wir gemeinsam über den Kapitalismus der Gegenwart nach. Woher kommt eigentlich Geld? Wie hängen Wirtschaftswachstum, Vermögensbildung und Verschuldung zusammen? Und was bedeutet das in Zeiten einer Pandemie?

Anschließend Gespräch und Diskussion mit Cansel Kiziltepe (Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags)

Ort und Kooperationspartner: Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22 (U Schönleinstr.), www.moviemento.de

Beitrag: 5 € (Ermäßigung möglich)
Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit!

Anmeldung erforderlich unter anmeldung@august-bebel-institut.de. Bei Begrenzung der Teilnehmendenzahl wird eine Warteliste geführt.

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Vom Pflanzensammeln zu Biopiraterie: Der Umgang mit indigenem Wissen von der Kolonialzeit bis heute

02.12.2020
15.12.2020, 18:00 Uhr - 15.12.2020, 19:30 Uhr

In vielen indigenen Gemeinschaften wird Wissen wie Pflanzenwissen, medizinisches Wissen und Kunsthandwerkswissen als Allgemeingut angesehen. Aus diesem Grund haben Indigene seit der Kolonialzeit ihr Wissen geteilt: mit Forschungsreisenden, Botaniker*innen und Pflanzensammler*innen. Was mit dem Wissen gemacht wurde, geriet Indigenen oft zum Nachteil, während ihr Wissen Anderen – vorrangig Menschen und Unternehmen aus dem globalen Norden – zu Reichtum verhalf. Auch heute noch strömen Forscher*innen und Unternehmen in indigene Gebiete, um für sich verwertbares Wissen zu suchen, trotz internationaler Vereinbarungen. Wie gehen indigene Gemeinschaften mit dem Widerspruch von Allgemeingut und der kapitalistischen Logik der Eigentumsrechte als Grundlage für kommerzielle Nutzung um?

In der Veranstaltung werden Biopiraterie und der Umgang mit indigenem Wissen aus historischer Perspektive beleuchtet und es werden die aktuellen Herausforderungen zum Schutz, Erhalt und der Weitergabe von indigenem Wissen am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras diskutiert.

Referentinnen: Rita Trautmann (FDCL) und Jessica Fernández (OFRANEH / Honduras)

Die Veranstaltung findet online und mit spanisch / deutscher Übersetzung statt. Der Link wird nach Anmeldung versandt.

Anmeldung und Informationen: steffi.wassermann@fdcl.org

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Vom Pflanzensammeln zu Biopiraterie: Der Umgang mit indigenem Wissen von der Kolonialzeit bis heute

02.12.2020
15.12.2020, 18:00 Uhr - 15.12.2020, 19:30 Uhr

In vielen indigenen Gemeinschaften wird Wissen wie Pflanzenwissen, medizinisches Wissen und Kunsthandwerkswissen als Allgemeingut angesehen. Aus diesem Grund haben Indigene seit der Kolonialzeit ihr Wissen geteilt: mit Forschungsreisenden, Botaniker*innen und Pflanzensammler*innen. Was mit dem Wissen gemacht wurde, geriet Indigenen oft zum Nachteil, während ihr Wissen Anderen – vorrangig Menschen und Unternehmen aus dem globalen Norden – zu Reichtum verhalf. Auch heute noch strömen Forscher*innen und Unternehmen in indigene Gebiete, um für sich verwertbares Wissen zu suchen, trotz internationaler Vereinbarungen. Wie gehen indigene Gemeinschaften mit dem Widerspruch von Allgemeingut und der kapitalistischen Logik der Eigentumsrechte als Grundlage für kommerzielle Nutzung um?

In der Veranstaltung werden Biopiraterie und der Umgang mit indigenem Wissen aus historischer Perspektive beleuchtet und es werden die aktuellen Herausforderungen zum Schutz, Erhalt und der Weitergabe von indigenem Wissen am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras diskutiert.

Referentinnen: Rita Trautmann (FDCL) und Jessica Fernández (OFRANEH / Honduras)

Die Veranstaltung findet online und mit spanisch / deutscher Übersetzung statt. Der Link wird nach Anmeldung versandt.

Anmeldung und Informationen: steffi.wassermann@fdcl.org

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Vom Pflanzensammeln zu Biopiraterie: Der Umgang mit indigenem Wissen von der Kolonialzeit bis heute

02.12.2020
15.12.2020, 18:00 Uhr - 15.12.2020, 19:30 Uhr

In vielen indigenen Gemeinschaften wird Wissen wie Pflanzenwissen, medizinisches Wissen und Kunsthandwerkswissen als Allgemeingut angesehen. Aus diesem Grund haben Indigene seit der Kolonialzeit ihr Wissen geteilt: mit Forschungsreisenden, Botaniker*innen und Pflanzensammler*innen. Was mit dem Wissen gemacht wurde, geriet Indigenen oft zum Nachteil, während ihr Wissen Anderen – vorrangig Menschen und Unternehmen aus dem globalen Norden – zu Reichtum verhalf. Auch heute noch strömen Forscher*innen und Unternehmen in indigene Gebiete, um für sich verwertbares Wissen zu suchen, trotz internationaler Vereinbarungen. Wie gehen indigene Gemeinschaften mit dem Widerspruch von Allgemeingut und der kapitalistischen Logik der Eigentumsrechte als Grundlage für kommerzielle Nutzung um?

In der Veranstaltung werden Biopiraterie und der Umgang mit indigenem Wissen aus historischer Perspektive beleuchtet und es werden die aktuellen Herausforderungen zum Schutz, Erhalt und der Weitergabe von indigenem Wissen am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras diskutiert.

Referentinnen: Rita Trautmann (FDCL) und Jessica Fernández (OFRANEH / Honduras)

Die Veranstaltung findet online und mit spanisch / deutscher Übersetzung statt. Der Link wird nach Anmeldung versandt.

Anmeldung und Informationen: steffi.wassermann@fdcl.org

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Vom Pflanzensammeln zu Biopiraterie: Der Umgang mit indigenem Wissen von der Kolonialzeit bis heute

02.12.2020
15.12.2020, 18:00 Uhr - 15.12.2020, 19:30 Uhr

In vielen indigenen Gemeinschaften wird Wissen wie Pflanzenwissen, medizinisches Wissen und Kunsthandwerkswissen als Allgemeingut angesehen. Aus diesem Grund haben Indigene seit der Kolonialzeit ihr Wissen geteilt: mit Forschungsreisenden, Botaniker*innen und Pflanzensammler*innen. Was mit dem Wissen gemacht wurde, geriet Indigenen oft zum Nachteil, während ihr Wissen Anderen – vorrangig Menschen und Unternehmen aus dem globalen Norden – zu Reichtum verhalf. Auch heute noch strömen Forscher*innen und Unternehmen in indigene Gebiete, um für sich verwertbares Wissen zu suchen, trotz internationaler Vereinbarungen. Wie gehen indigene Gemeinschaften mit dem Widerspruch von Allgemeingut und der kapitalistischen Logik der Eigentumsrechte als Grundlage für kommerzielle Nutzung um?

In der Veranstaltung werden Biopiraterie und der Umgang mit indigenem Wissen aus historischer Perspektive beleuchtet und es werden die aktuellen Herausforderungen zum Schutz, Erhalt und der Weitergabe von indigenem Wissen am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras diskutiert.

Referentinnen: Rita Trautmann (FDCL) und Jessica Fernández (OFRANEH / Honduras)

Die Veranstaltung findet online und mit spanisch / deutscher Übersetzung statt. Der Link wird nach Anmeldung versandt.

Anmeldung und Informationen: steffi.wassermann@fdcl.org

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Corona und linke Kritik(un)fähigkeit

02.12.2020
07.12.2020, 19:00 Uhr - 07.12.2020, 20:30 Uhr

 

Corona und die Folgen bestimmen wieder den Lebensalltag. Handelt es sich um die zweite Welle oder ist Corona längst zur Dauerwelle geworden, zu einer Krise, die das Leben in vielerlei Hinsicht entscheidend verändern wird?
Was bedeutet diese Krise für Einzelne und welche gesellschaftlichen Auswirkungen lassen sich beobachten? 

Tausende Kritiker*innen der Coronamaßnahmen gehen gemeinsam mit Rechten jeglicher Couleur auf die Straße, bei sogenannten Hygiene- und Querdenkerdemonstrationen. Wie reagieren Linke darauf? Und was wird aus einer linken Kritik an Staat, Konzernen und bürgerlicher Gesellschaft, wenn plötzlich staatlich approbierte Virolog*innen als unhinterfragte Wahrheitsinstanz auftreten und alle Hoffnungen auf der Pharmaindustrie zu ruhen scheinen?

Ist die Kritik an autoritärer Staatlichkeit suspendiert, wenn ein scheinbar naturwissenschaftliches Ereignis keine Diskussion zulässt? Ist nicht spätestens seit den Schriften von Michel Foucault bekannt, dass Biopolitik auch ein Teil von Staatlichkeit ist? Muss da eine Antifa die Einhaltung der Hygieneregeln anmahnen oder gibt es auch in Zeiten von Corona Raum für linke Kritik und Zweifel an vermeintlichen Alternativlosigkeiten?

Darüber diskutieren:
• Anne Seeck, die sich mit den (psycho)sozialen Folgen der Corona-Maßnahmen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen beschäftigt hat. Sie ist seit Jahrzehnten aktiv in der Erwerbslosenbewegung und anderen sozialen Bewegungen.
• Gerhard Hanloser, der in den letzten Monaten einige Hygienedemonstrationen beobachtet und darüber unter anderem im Neuen Deutschland und der Wochenzeitung Freitag geschrieben hat. Dabei hat er genauer hingeschaut und hat Klischeebegriffe wie „Covidioten“ vermieden.
• Peter Nowak, Mitherausgeber von „Corona und die Demokratie. Eine linke Kritik“, der auf der Onlineplattform Telepolis regelmäßig kritische Beiträge veröffentlicht. Dort stellt er auch immer wieder Initiativen vor, die auch in Zeiten von Corona linke Praxis unter erschwerten Bedingungen praktiziert haben.
• Elisabeth Voß, die seit Jahrzehnten zu solidarischen Ökonomien und Selbstorganisation in Wirtschaft und Gesellschaft schreibt und berät. In den letzten Monaten hat sie auch zu Corona recherchiert und kritische Fragen zum Umgang der Linken mit der Krise gestellt.

Die Online-Veranstaltung findet hier statt:
https://meet.jit.si/gesprächcorona

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Onlinebildungscamp: Klimagerechtigkeit und Antifaschismus? Lernen, Erfahren, Wandeln!

29.11.2020
04.12.2020, 17:00 Uhr - 14.12.2020, 20:00 Uhr

Veranstaltungskürzel: 04.12 Onlinebildungscamp 2020 (4 Workshops)

Das Onlinebildungscamp: „Klimagerechtigkeit und Antifaschismus? Lernen, Erfahren, Wandeln!“ findet vom 04. Dezember bis 14. Dezember 2020 an 4 Abenden online in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg Stiftung statt. Das Bildungscamp hat das Ziel, Menschen mit Hilfe von partizipativen und interaktiven Workshopformaten das Wissen über Klimagerechtigkeit zu fördern. Denn die Klimakrise trifft uns zwar alle, doch unterschiedlich stark. Sie ist verwoben mit Machverhältnissen zwischen Regionen, Reichtum und Geschlechtern. Wie die Zusammenhänge von Macht und Privilegien aussehen und wie diese kritisch zu hinterfragen sind, um dann eigene Handlungsstrategien zu entwickeln, wird in den folgenden Workshops beleuchtet:

Freitag 4.12, 17-20 Uhr: Klimagerechtigkeit – Was ist das?
Als erstes schauen wir uns die Grundsätze von Klimagerechtigkeit an. Wie hängt die Klimakrise mit globalen und lokalen Ungerechtigkeiten zusammen? Wer ist eigentlich schuld und wer leidet am Stärksten unter der Klimakrise? Wer ist an der Lösungsfindung beteiligt? Wir werden ein erstes, eigenes Konzept für Klimagerechtigkeit erarbeiten und anschauen, was bisher gegen Klimaungerechtigkeiten unternommen wird.

Montag 7.12, 17-20 Uhr: Klimagerechtigkeit und der Kampf gegen Rechts
Die Klimakrise kennt keine Grenzen, für einzelne Menschen sind sie dafür umso wichtiger. Während der globale Norden durch seine Politik und sein Wirtschaften planetare Grenzen überschreitet, schirmt er sich gegen Menschen ab, die auf Grund der Folgen der Klimakrise auf der Flucht sind. Es ist kein Zufall, dass viele politisch rechts-gesinnte Menschen die menschengemachte Klimakrise leugnen. Wie also können wir Klimagerechtigkeit und Antifaschismus zusammen denken?

Freitag 11.12, 17-20 Uhr: Klimagerechtigkeit und Gender – Was hat das miteinander zutun?
Man könnte meinen, dass zumindest das Klima geschlechtsneutral ist. Doch wie kommt es, dass bei Naturkatastrophen oft viel mehr Frauen* als Männer* sterben? Warum sitzen meist viel mehr Männer* am Verhandlungstisch, wenn über Klimapolitik diskutiert wird – obwohl viele Studien zeigen, dass Frauen* sich mehr ums Klima sorgen und eher bereit sind, etwas zu ändern? Wie befeuern Vorstellungen von „echten Männern“ die Klimakrise weiter? Und woher kommen all diese Unterschiede überhaupt?

Montag 14.12, 17-20 Uhr: Ziviler Ungehorsam für Klimagerechtigkeit
Zehntausende Menschen haben allein in Deutschland 2019 Kohlebagger blockiert, Straßenkreuzungen besetzt oder die Schule geschwänzt, um für Klimagerechtigkeit zu protestieren. Aber was bringt es bei Demonstrationen auf die Straße zu gehen? Ist es legitim Gesetze zu brechen und zivilen Ungehorsam zu leisten? Und was wurde in der Vergangenheit schon mit zivilem Ungehorsam erreicht? Wie kann mein Protest das derzeitige System verändern und was kann ich sonst noch machen?

 

Während der Workshops gibt es viel Raum für Diskussion, um voneinander zu lernen. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr bestenfalls an allen Einheiten dabei sein könnt, damit sich eine fortlaufend konstruktivere Diskussionskultur etablieren kann. Ihr könnt euch aber auch für einzelne Workshops anmelden.

 

Die Anmeldung

Anmelden könnt ihr euch hier. Wenn ihr euch für alle Workshops anmelden möchtet, wählt bitte „04.12 Onlinebildungscamp 2020 (4 Workshops)“ im Anmeldeformular. Wenn ihr euch für einen einzelnen Workshop anmelden wollt, dann wählt einfach den jeweiligen Workshop aus. Die Workshops werden von der Rosa-Luxemburg Stiftung gefördert, weshalb der Preis für die Teilnahme nicht unserem Aufwand entsprechen muss. Wenn ihr den Preis dennoch nicht zahlen wollt/könnt, schreibt uns nach der Anmeldung einfach eine Mail, dann müsst ihr das auch nicht zahlen. Denn Bildung sollte für alle Menschen zugänglich sein.

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