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Updated: 5 hours 26 min ago

Indymedia - Zwischen Repression und Bedeutungsverlust

25.07.2019
02.08.2019, 14:49 Uhr - 02.08.2019

Wann: Freitag, 2. August, 20 Uhr

Wo: Rote Flora, Achidi-John-Platz 1, Hamburg

Vor knapp 18 Jahren fand der 27. G8-Gipfel in Genua statt. In Erinnerung blieben Bilder der Ausschreitungen zwischen Gegendemonstrat*innen und der Polizei sowie der Tod des Demonstratnen Carlo Giuliani. Zum Gipfelende wurde nachts die Diaz-Schule von der Polizei gestürmt, die von der Stadt Genua als Schlafunterkunft für Aktivist*innen bereitgestellt wurde. Die Poliziei ging dabei äußerst brutal vor. Im gegenüberliegenden Gebäude war ein Medienzentrum eingerichtet. Darin hatte sich auch das unabhängige Mediennetzwerk Indymedia eingerichtet. Auch hier verschaffte sich die Polizei Zutritt. Zwar gab es hier weniger Gewalt gegen Menschen, doch wurden Computer, Kameras und Festplatten beschlagnahmt. Die Behinderungen der Journalist*inne bei der Ausübung ihrer Arbeit sorge für großes Aufsehen und das Medeinnetzwerk erlangte große Bekanntheit. Diese wurde  2008 mit der Subdomain indymedia.linksunten gesteigert, die jedoch 2017 im Zuge der Nachwehen des G20-Gipfles in Hamburg verboten wurde. Der Vorwuf war, linksradikale Bewegungen würden sich dort organisieren und zu Straftaten aufrufen. Der gleichnamige Verein wehrte sich gegen die Vorwürfe. In der Roten Flora wird heute der Stand des Strafverfahrens diskutiert und die Frage gestellt, wie unabhängige Onlinemedien genutzt werden können. Ist Indymedia für linke Bewegungen heute noch relevant? 20 Uhr, Achidi-John-Platz 1

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Rechter Anschläge in Neukölln

24.07.2019
29.07.2019, 16:00 Uhr - 29.07.2019, 19:00 Uhr

Wann: Montag, 29.7.19, 16 Uhr

Wo: Schierker Straße 26, Berlin

Mit Anne Helm (Sprecherin für Medien und Strategien gegen Rechts der Linksfraktion Berlin) und Niklas Schrader (Sprecher für Innen- und Drogenpolitik der Linksfraktion Berlin) werden auf einem Stadtrundgang die Orte aufgesucht, die in den letzten Jahren Schauplätze der extrem rechten Anschlagsserie im Bezirk Neukölln waren. Zudem wird mit Betroffenen der Anschläge gesprochen und in einer abschließenden Diskussion der Stand der polizeilichen Ermittlung besprochen.
16 Uhr, Schierker Straße 26

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Radical Queer March

24.07.2019
27.07.2019, 18:00 Uhr - 27.07.2019

Wann: Samstag, 27.7.19, 18 Uhr

Wo: Mariannenplatz, Berlin-Kreuzberg

Am frühen Samstagabend findet unter der Bezeichnung Radical Queer March eine alternative CSD-Demo statt. Angesichts der ungerechten Behandlung von Queers zeigen sich die Organisator*innen mit den bestehenden Verhältnissen unversöhnlich. Sie wollen an das radikale Erbe des Emanzipationskampfes anknüpfen und gegen jede Form von Diskriminierung queerer Menschen kämpfen (27. 7., Mariannenplatz, 18 Uhr).

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Brücken für Women in Exile

24.07.2019
26.07.2019, 12:00 Uhr - 29.07.2019, 12:00 Uhr

Wann: 26.-29.7.19, ab Freitag 12 Uhr

Wo: Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg

Das bundesweit organisierte Netzwerk Women in Exile & Friends veranstaltet ab Freitag an dem Ort eine Mahnwache, der vor einigen Jahren für viele Geflüchtete Hoffnungsplatz und Wagnis zugleich war: der Oranienplatz in Kreuzberg.

Gruppen geflüchteter Frauen* wollen hier öffentliches Bewusstsein für die sich verschlechternde Lage schaffen, die sie tagtäglich in Geflüchtetenunterkünften erleben. Sie wollen den strukturellen Rassismus sichtbar machen und Brücken zu anderen nicht geflüchteten Frauen* schlagen. Daher organisieren sie mit der Mahnwache eine Art Festival des Begegnens, das eine feministische Perspektive auf Kolonialismus, Kapitalismus und Fluchtursachen schafft. Es wird Workshops, Diskussionen, Essen, Kinderbetreuung, politisch-kulturelle Beiträge auf der Bühne etc. geben. Women in Exile lädt alle Interessierten ein, sich in den Veranstaltungen einzubringen und das Festival organisatorisch zu unterstützen (26.–29.7., Oranienplatz, 12 Uhr).

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United We Stand 2019 - Festival gegen Rassismus

22.07.2019
31.08.2019, 16:00 Uhr - 31.08.2019

Das "United We Stand" Festival geht in die nächste Runde! Unter dem Motto "Festival gegen Diskriminierung" gibt es Workshops und Musik. Wir haben keinen Bock auf Rassismus, Nationalismus, Sexismus und alle anderen Formen der Diskriminierung. Deshalb gibt es dieses Festival. Zusammen feiern wir und setzen gleichzeitig ein Zeichen für Toleranz und Vielfältigkeit. Coole Workshops, geile Musik, kühle Getränke und ein bisschen Politik!

★★★ Eintritt: 1,00 € (Abendkasse) ★★★

Programm:
★ Ab 16 Uhr Workshops (u. a. Rassismus/Antiziganismus)
★ Ab 18 Uhr Live-Musik (siehe Line-up)

Line-up:
BRK27 (Rap)
Rules Of This Game (Electrative Rock)
Finna (Rap)
TRANSMITTER (Electronic Rock)
RED APE EFFECT (Alternative Rock)

_________________________________________

Präsentiert durch:
BDAJ Bremerhaven - Alevitische Jugend Bremerhaven | Sozialistische Jugend - Die Falken Bremerhaven

Ermöglicht durch die Unterstützung unserer Sponsoren.

Das Festival wird gefördert durch das Kommunale Sonderprogramm „Wohnen in Nachbarschaften“ der Stadt Bremerhaven.

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Zeltlager mit den Falken Bremerhaven!

22.07.2019
04.08.2019, 09:00 Uhr - 11.08.2019, 18:00 Uhr

Auch in diesem Jahr fahren wir wieder ins Zeltlager! Vom 04.-11. August 2019 werden wir in der Nähe des Unisees in Bremen gemeinsam mit 35-40 Kindern zwischen 6 und 14 Jahren zelten. Eine kostenlose Teilnahme wird auch in diesem Jahr möglich sein.

Unter dem Motto “Wir bauen uns unser Nimmerland!” wollen wir eine Woche lang lernen, in der Gemeinschaft demokratische Entscheidungen zu treffen, spielen, Lagerfeuer machen, im Nahe gelegenen Unisee schwimmen zu gehen und uns in kreativen und sportlichen Workshops auszutoben, die entweder von den Kindern selbst oder in Zusammenarbeit mit den Gruppenhelfer*innen gestaltet werden können. Es wird außerdem einen von den Kindern selbst verwalteten Kiosk, eine Zeltlagerzeitung und Postlieferdienst geben. Des weiteren wollen wir während der gesamten Zeit zusammen etwas aus Holz bauen – je nachdem was sich die Kinder wünschen.

Hier findet ihr die Online-Anmeldung für das Zeltlager.

Bei Fragen oder für die Anmeldung könnt ihr euch gerne an unser Büro wenden. Entweder ihr schreibt eine Mail an info[ät]falken-bremerhaven.de oder ruft unter der Nummer 0471 – 20 70 88 an oder kommt Dienstag bis Donnerstag zwischen 11 Uhr und 17 Uhr in unser Büro im Haus der Jugend, Rheinstr. 109, 27570 Bremerhaven.

Das Zeltlager wird gefördert vom Amt für Jugend, Familie und Frauen der Stadt Bremerhaven.

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Prozessbeobachtung: Hess-Marsch 2018

22.07.2019
25.07.2019, 12:00 Uhr - 25.07.2019, 14:00 Uhr

Drei Wochen vor dem diesjährigen Rudolf-Heß-Gedenkmarsch holt die Berliner Justiz weit aus, um die antifaschistischen Proteste des letzten Jahres nachträglich zu kriminalisieren. Das Signal ist klar: Berlin soll dieses Großevent der Neonaziszene auch in diesem Jahr geduldig ertragen. Das ist für uns keine Option. 

Das Berliner Strafgericht verhandelt gegen eine Aktivistin, der vorgeworfen wird sich in einer Blockade vermummt zu haben als die Neonazis vorbeigeführt wurden. Durch die brutale Festnahme wurde sie im Gesicht verletzt. Um das Vorgehen zu rechtfertigen, wurde ein Widerstand gegen Polizeibeamte (§113) konstruiert. Gegen einen vorangegangenen Strafbefehl über 1.500 Euro hatte sie Widerspruch eingelegt. Geladen sind nun Polizeizeugen. Zeigen wir uns solidarisch, beobachten wir den Prozess kritisch und machen klar, dass niemand allein gelassen wird.

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Polizeiliche Sammelwut - DNA in politischen Verfahren

22.07.2019
05.08.2019, 19:00 Uhr - 05.08.2019

Die polizeiliche Sammelwut greift um sich. In Berlin haben die Cops inzwischen von der Polizeiführung die Anweisung bekommen wieder mehr Fingerabdrücke statt DNA-Spuren zu sammeln, um ihre forensischen Labore zu entlasten. Bundesweit liegen beim BKA über eine Millionen Personendatensätze und eine halbe Millionen Spuren von Unbekannten. Wie bei allen polizeilichen Befugnissen gibt es auch beim Thema DNA eine ausufernde Nutzung. In der Veranstaltung sprechen wir über aktuelle Entwicklungen beim Einsatz von DNA in Strafverfahren. Wie werden DNA-Spuren gesammelt und welche Aussagekraft haben sie vor Gericht? Was hat sich in den letzten Jahren technisch verändert? Auf welche Datenbanken kann die Polizei zugreifen, wann muss wer DNA abgeben und wann kann die Abgabe verweigert werden? Um diese Fragen wird es mit praktischem Bezug auf politische Verfahren gehen.

Referentin: RA’in Dr. Anna Luczak

Eine Veranstaltung im Rahmen der Antirepressions-Plattform Berlin von den Gruppen andere Zustände ermöglichen (AZE), Antifa Friedrichshain (AFH), Arbeitskreis kritische Juristinnen der HU Berlin (AKJ), JustizWatch und Soligruppe Berlin der GG / BO.

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Wir liefern Fluchtursachen und die Grenzen gleich mit

18.07.2019
16.08.2019, 19:00 Uhr - 16.08.2019, 21:00 Uhr

Veranstaltung zur Militarisierung der Festung Europa und wie europäische Rüstungskonzerne daran verdienen

Über 70 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht - mehr als jemals zuvor. Die meisten von ihnen fliehen in benachbarte Länder, trotzdem werden Europas Außengrenzen weiter hochgerüstet. Davon profitieren europäische Rüstungskonzerne wie Rheinmetall, Atlas Elektronik oder Airbus, die ihre Militärtechnologie jetzt zur Migrationsabwehr vermarkten. (weniger)

In unserer Veranstaltung diskutieren wir mit Nora Freitag und Harald Glöde von Borderline Europe und Matthias Monroy von der Zeitschrift CILIP über die aktuelle Situation an den EU-Außengrenzen und was dies für Geflüchtete bedeutet. Wir zeigen, wie Rüstungskonzerne von der Militarisierung der Grenzen profitieren. Mit euch zusammen möchten wir über Handlungsperspektive nachdenken. Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Kampagne "Rheinmetall Entwaffnen". Wir möchten euch herzlich zum Camp gegen Rheinmetall vom 1.bis 9. September 2019 in Unterlüß einladen. Die Veranstaltung findet auf Deutsch mit französischer und englischer Übersetzung statt. Die Räume des Aquariums sind rollstuhlgerecht.

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Strich / Code / Move - ein Brückenschlag zwischen Kunst und Politik...

18.07.2019
27.07.2019, 11:00 Uhr - 27.07.2019, 19:00 Uhr

Sexarbeit ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Die Wahrnehmung ist geprägt von Klischees – eine differenzierte Betrachtung findet oft nicht statt. Strich / Code / Move bietet einen Raum zur Auseinandersetzung:


Von Montag, 22.07. bis Samstag, 27.7.2019 bilden fünf Lovemobile eine Wagenburg auf dem Washingtonplatz (hinter dem Hauptbahnhof). Dort informieren und diskutieren wir drinnen wie draußen über Werte, Intimität und Sexualität, über Sexarbeit und das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG).

12:00 - 13:00 profiS – Professionalisierung von Sexarbeiter*innen

14:00 - 16:00 „Mein Körper ist mein Garten der Lüste – Sexualität und Behinderung“.

14:30 - 15:30 Schamblitzer

16:00 - 17:00 Mechthild Hexengeige alias MadameKALI

17:30 - 18:30 Schamhaarspende

18:30 - 19:00 Abschlusskundgebung Strich / Code / Move

Mehr Information: strich-code-move.art/termine-berlin/

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Strich / Code / Move - ein Brückenschlag zwischen Kunst und Politik

18.07.2019
26.07.2019, 11:00 Uhr - 26.07.2019, 22:00 Uhr

Sexarbeit ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Die Wahrnehmung ist geprägt von Klischees – eine differenzierte Betrachtung findet oft nicht statt. Strich / Code / Move bietet einen Raum zur Auseinandersetzung:


Von Montag, 22.07. bis Samstag, 27.7.2019 bilden fünf Lovemobile eine Wagenburg auf dem Washingtonplatz (hinter dem Hauptbahnhof). Dort informieren und diskutieren wir drinnen wie draußen über Werte, Intimität und Sexualität, über Sexarbeit und das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG).

11:00 - 13:00 Das Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung gibt Auskunft

14:00 - 16:00 S.M.A.R.T. – Sex und Geld – Einblicke in die mann-männliche Sexarbeit

14:30 - 15:30 Schamblitzer

16:00 - 17:30 Schamhaarspende

16:00 - 18:00 Tantra, Rotlicht und Räucherstäbchen

20:30 - 22:00 Modenschau des brasilianischen Sexarbeiterprojektes DASPU

Mehr Information: strich-code-move.art/termine-berlin/

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Strich / Code / Move - ein Brückenschlag zwischen Kunst und Politik

18.07.2019
25.07.2019, 11:00 Uhr - 25.07.2019, 19:00 Uhr

Sexarbeit ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Die Wahrnehmung ist geprägt von Klischees – eine differenzierte Betrachtung findet oft nicht statt. Strich / Code / Move bietet einen Raum zur Auseinandersetzung:


Von Montag, 22.07. bis Samstag, 27.7.2019 bilden fünf Lovemobile eine Wagenburg auf dem Washingtonplatz (hinter dem Hauptbahnhof). Dort informieren und diskutieren wir drinnen wie draußen über Werte, Intimität und Sexualität, über Sexarbeit und das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG).

12:00 - 14:00 Laura Méritt vulvarisch

12:30 - 14:00 Schamhaarspende

14:00 - 16:00 „Mein Körper ist mein Garten der Lüste – Sexualität und Behinderung“.

14:30 - 15:30 Schamblitzer

16:00 - 18:00 Kristina Marlen: Sinn und Seil (Bondage für alle)

16:00 - 17:00 F E M I N I S M U S

Mehr Information: strich-code-move.art/termine-berlin/

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Strich / Code / Move - ein Brückenschlag zwischen Kunst und Politik

18.07.2019
24.07.2019, 11:00 Uhr - 24.07.2019, 19:00 Uhr

Sexarbeit ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Die Wahrnehmung ist geprägt von Klischees – eine differenzierte Betrachtung findet oft nicht statt. Strich / Code / Move bietet einen Raum zur Auseinandersetzung:


Von Montag, 22.07. bis Samstag, 27.7.2019 bilden fünf Lovemobile eine Wagenburg auf dem Washingtonplatz (hinter dem Hauptbahnhof). Dort informieren und diskutieren wir drinnen wie draußen über Werte, Intimität und Sexualität, über Sexarbeit und das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG).

11:00 - 13:00 „Arbeitsplatz Straße – der Frauentreff Olga informiert“

13:00 - 15:00 Tantra, Rotlicht und Räucherstäbchen

14:30 - 15:30 Schamblitzer

15:00 - 17:00 Feministische Thesen zu Sexarbeit

15:00 - 18:00 Arbeitsgemeinschaft „Gesunder Kunde“ informiert

16:00 - 17:30 Schamhaarspende

17:00 - 19:00 Unterm Strich – Strategien und Positionierung der Deutschen Aidshilfe zum Prostituiertenschutzgesetz

Mehr Information: strich-code-move.art/termine-berlin/

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Strich / Code / Move - ein Brückenschlag zwischen Kunst und Politik

18.07.2019
23.07.2019, 11:00 Uhr - 23.07.2019, 19:00 Uhr

Sexarbeit ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Die Wahrnehmung ist geprägt von Klischees – eine differenzierte Betrachtung findet oft nicht statt. Strich / Code / Move bietet einen Raum zur Auseinandersetzung:
Von Montag, 22.07. bis Samstag, 27.7.2019 bilden fünf Lovemobile eine Wagenburg auf dem Washingtonplatz (hinter dem Hauptbahnhof). Dort informieren und diskutieren wir drinnen wie draußen über Werte, Intimität und Sexualität, über Sexarbeit und das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG).

11:00 - 13:00 Die Hydra informiert

13:00 - 15:00 Krimilesung mit Martin Krist

14:30 - 15:30 Schamblitzer

15:00 - 19:00 Das Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung gibt Auskunft

16:00 - 17:30 Schamhaarspende

 

Mehr Information: strich-code-move.art/termine-berlin/

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Strich / Code / Move - ein Brückenschlag zwischen Kunst und Politik

18.07.2019
22.07.2019, 11:00 Uhr - 22.07.2019, 19:00 Uhr

Sexarbeit ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Die Wahrnehmung ist geprägt von Klischees – eine differenzierte Betrachtung findet oft nicht statt. Strich / Code / Move bietet einen Raum zur Auseinandersetzung:
Von Montag, 22.07. bis Samstag, 27.7.2019 bilden fünf Lovemobile eine Wagenburg auf dem Washingtonplatz (hinter dem Hauptbahnhof). Dort informieren und diskutieren wir drinnen wie draußen über Werte, Intimität und Sexualität, über Sexarbeit und das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG).

11:00 - 12:00 Eröffnung Strich / Code / Move 2019

12:00 - 14:00 Heilige & Hure vereinigt euch!

12:00 - 13:00 Drache & Hase

13:00 - 14:00 Freudenhaus Hase gibt Auskunft

14:30 - 15:30 Schamblitzer

16:00 - 17:30 Schamhaarspende

Mehr Information: strich-code-move.art/termine-berlin/

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Spitzen-Klimaforschung im Schneefernerhaus

17.07.2019
26.07.2019, 13:30 Uhr - 26.07.2019, 18:00 Uhr

Klimaforschung life - bei einer Führung durch die Forschungsstation Schneefernerhaus werden wir in die Forschungsarbeit der Klimawissenschaft eingeführt. An diesem fantastischen Ort mit einem atemberaubend schönen Blick werden wir anschliessend diskutieren, was wir zusammen tun können, um noch rechtzeitig eine Klimakatastrophe aufzuhalten.
Bitte festes Schuhwerk und warme Anziehsachen mitbringen - in fast 3000 m kann es frisch sein, auch wenn im Tal hochsommerliche Temperaturen herrschen. Nach der Führung im Schneefernerhaus werden wir noch vom Zugspitzblatt aus einen Spaziergang zum Schneeferner und zur Aussichtsplattform am Windlich machen.

Maximale Teilnehmerzahl: 15
Kosten: 79,00
Leitung: Dr. Maiken Winter
Treffpunkt: 9:00. Eingang Zugspitzbahn Garmisch am Garmischer Bahnhof.

Anmeldung bis 24. Juli unter info@wissenleben.de

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Aktion: Fukushima – und kein Ende. Solidarität mit den Betroffenen!

17.07.2019
24.07.2019, 14:00 Uhr - 24.07.2019, 14:30 Uhr

Tokyo: The Radioactive Olympics

Genau ein Jahr vor der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Tokio (Japan) besuchen wir den Deutschen Olympischen Sportbund in Frankfurt am Main. Mit einer Aktion, die die anhaltende Gefahr durch die havarierten Reaktoren in Fukushima ins Bild setzt, machen wir deutlich: Die japanischen Regierung versucht der Welt durch die Olympischen Spiele eine Normalität in den kontaminierten Regionen zu präsentieren, die es so nicht gibt. Die atomare Katastrophe dauert an.

Die japanische Regierung plant Wettkämpfe auch in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima: Baseball- und Softball-Spiele sollen dort ausgetragen werden – 50 km vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt.

Die Unfallreaktoren in Fukushima sind weiterhin nicht unter Kontrolle, obwohl die japanische Regierung der Weltöffentlichkeit dies versprach – als Voraussetzung der Vergabe der Spiele an Japan. Deshalb sprechen wir von der radioaktiven Olympiade. Die Situation für die Menschen vor Ort ist schwierig. Durch den staatlichen Druck zur Wiederbesiedlung der dekontaminierten Gebiete werden die Menschen gezwungen, Strahlendosen als normal hinzunehmen, die gegen internationale Regularien des Strahlenschutzes verstoßen. In unserer Aktion werden auch Betroffene zu Wort kommen.

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Was ist... Kapitalismus?

17.07.2019
23.08.2019, 17:30 Uhr - 25.08.2019, 15:30 Uhr

Was ist eigentlich Kapitalismus, wieso kriselt er immer wieder und warum gibt es zum Beispiel so viele Waren in den Schaufenstern, gleichzeitig aber nicht genug für alle, um sich ein schönes Leben zu machen?
Diese Fragen stellte sich schon Karl Marx in seinem Hauptwerk.

Die praktizierte Wirtschaftsweise regelt maßgeblich unser Leben auf dieser Welt. Denn sie bestimmt, wie diejenigen Güter produziert und verteilt werden, die wir zum Leben brauchen, wie beispielsweise Nahrung, Kleidung, Wohnung, Gesundheit oder Bildung. Innerhalb ihres nun mehr als 200-jährigen Bestehens hat das kapitalistische System in kürzester Zeit alle Bereiche unseres Lebens drastisch verändert: die Art wie wir arbeiten, wohnen, kommunizieren, lernen, ja auch wie wir lieben und denken.

Der größte Kritiker ist fast so alt wie dieses System selbst und ist auch nach 200 Jahren immer noch nicht verstummt: Karl Marx' Das Kapital. Zur Kritik der politischen Ökonomie entfaltet nach wie vor eine hohe Anziehungskraft.

In diesem Einsteiger*innen-Seminar wollen wir gemeinsam die marxsche Kapitalismuskritik unter die Lupe nehmen und anschauen, warum sie nicht nur für ein Verständnis unserer Wirtschaftsweise wichtig ist, sondern auch grundlegend ist für eine kritische Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft allgemein.

Dabei leiten uns folgende Fragen: Was zeichnet die kapitalistische Produktionsweise aus? Was genau ist die Kritik daran? Warum kriselt der Kapitalismus immer wieder und warum gibt es so viele Waren in den Schaufenstern, gleichzeitig aber nicht genug für alle? Wird sich "der Kapitalismus" für immer weiter durchsetzen können? Was hätte Marx' eigentlich zur Fridays-for-Future-Bewegung gesagt und wie können wir antikapitalistisch aktiv werden?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten, werden wir Auszüge aus "dem Kapital" lesen und uns gemeinsam die wichtigsten marxschen Kategorien und Begriffe erschließen. Außerdem werden wir in Kleingruppenarbeit und mit interaktiven Methoden einen ersten Überblick über das Gesamtsystem "Kapitalismus" und seine inneren Widersprüche und Konflikte erarbeiten und das Ende des Kapitalismus diskutieren.
Das Seminar richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahre. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Mit:
Max Zeterberg und Susan Truong

Teilnahme kostenfrei
Anmeldung unter:
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?anmart=1&schritt=2&kathaupt=5&knradd=19-0801

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Strich / Code / Move 2019

17.07.2019
22.07.2019, 11:00 Uhr - 27.07.2019

Wann: 22.-27.7.19

Wo: Washington Platz. Berlin

Immer wieder müssen Sexarbeiter*innen gegen Restriktionen und Tabuisierungen ihrer Arbeit kämpfen. Erst im Juni formulierten Sozialdemokrat*innen den Entwurf eines Sexkaufverbots, dass die Selbstbestimmung von Sexarbeiter*innen maßgeblich beschneiden sollte. Um eine öffentliche Debatte für Sexarbeit zu stärken, startet im Juli in Berlin das Schwarmkunst-Event „Strich / Code / Move 2019“. Künstler*innen, Sexarbeiter*innen und Sozialarbeiter*innen werden mit fünf Lovemobilen ab dem 22. Juli auf dem Washington Platz in Form einer Wagenburg für eine Woche stehen. Dort informieren und diskutieren sie kreativ über Werte, Intimität und Sexualität und natürlich Sexarbeit. Wie ein Schwarm können sich alle Interessierten an dem Event beteiligen. Ziel des kollektiven Kunstschaffens ist ein möglichst nachhaltiger Austausch aller Beteiligter, um möglichst intensive und genaue Einblicke in die unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswelten geben zu können (22.–27. 7., Washington Platz, 11 Uhr).

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Menschenrechte statt Behörden­willkür! Familienleben für Alle!

17.07.2019
01.08.2019, 16:00 Uhr - 01.08.2019, 19:00 Uhr

Am 1. August 2018 trat § 36a im Aufenthaltsgesetz in Kraft, der Familiennachzug zu subsidiär schutzberechtigten Flüchtlingen massiv einschränkt. Dieses Gesetz missachtet das Grundrecht auf ein selbstbestimmtes Familienleben. Daran erinnern wir mit einer Kundgebung:

Ein selbstbestimmtes Familienleben ist ein Menschenrecht und ein Grundrecht in der deutschen Verfassung. Aber die deutsche Regierung und deutsche Behörden missachten dieses Recht durch…

  • grausame Gesetze: Beim Familiennachzug zu subsidiär geschützten Flüchtlingen werden willkürlich bis zu 1000 Menschen pro Monat ausgewählt, während die anderen Familien weiter warten müssen. Das macht Visumsverfahren zum Wettbewerb – mit schlechten Gewinnchancen.
  • bürokratische Hürden: Die Botschaften fordern für Visa zur Familienzusammenführung oft Dokumente, die Flüchtlinge nicht beschaffen können.
  • willkürliche Asylentscheidungen und Abschiebungen, die Familien auseinanderreißen.

Dagegen protestieren wir. Zeigt Solidarität! Kommt Alle!

Arabisch + Englisch hier: http://familienlebenfueralle.net/2019/07/kundgebung-fuer-familiennachzug/

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