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Updated: 43 min 30 sec ago

Anders Wirtschaften im Weltladen Teltow

15.07.2017
15.07.2017, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr

Bücherkiste & Holzewrkstatt &

Kleider Tausch + Verschenk Markt

 

Einzelheiten unter: www.weltladen.de/eineweltangebotteltow

 

oder direkt im Weltladen Teltow

 

Mitmacher und zusätzliche Angebote ausdrücklich erwünscht - bitte vorher im Weltladen melden.

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V6 goes vegan! / Probier‘s mal vegan!

15.07.2017
15.07.2017, 11:00 Uhr - 15:00 Uhr

Aufgrund des hohen Zuspruchs veranstalten wir zum zweiten Mal in unseren Räumen einen Mitbring-Brunch mit veganen Speisen und Getränken. Einen Grundstock an Brot, Aufstrichen und Heißgetränken wird von uns gestellt, der Rest kommt von euch: ob Salat, Suppe, Aufstrich, Marmelade, Kuchen... - bring einfach mit, worauf du selber Lust hast. Oder probier dich einfach aus und bau etwas nach, was wir sonst nur aus der carnivoren Küche kennen (Inspirationen findest du auch auf veganguerilla oder vebu ). Je mehr Menschen mitmachen, desto vielfältiger wird das Buffet!
Aber auch, wenn du nichts mitbringen kannst, bist du herzlich eingeladen. Wir sind sicher, dass wir euch alle satt kriegen.

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«Das unruhige Nordirland» - WOZ-LeserInnenreise

15.07.2017
15.07.2017
«Das unruhige Nordirland»

WOZ-LeserInnenreise vom 15. bis 22. Juli 2017

Neunzehn Jahre nach dem Karfreitagsabkommen von 1998 steht der Verständigungsprozess vor grossen Herausforderungen. Anfang Januar 2017 kollabierte die nordirische Regionalregierung an unüberbrückbaren Differenzen zwischen den beiden wichtigsten Parteien, die jeweils die probritisch-protestantische und die irisch-katholische Seite repräsentieren – und es sieht nicht so aus, als könnte eine Neuwahl des Parlaments das Zerwürfnis beenden.

Und dann ist da noch der Brexit, den viele ProtestantInnen befürworteten. Die irischen KatholikInnen aber haben – wie die Mehrheit der Bevölkerung – den Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden abgelehnt. Die nordirische Gesellschaft ist also weiterhin gespalten und wird noch mehr auseinanderdriften, sollte die rechtskonservative Londoner Regierung eine Mauer quer durch die irische Insel ziehen wollen.

Aber wie kam es überhaupt zu diesen Verhältnissen? Warum kam es 1916 zum Osteraufstand, der heute noch gefeiert wird? Was führte zur Spaltung der irischen Insel? Wessen Interessen und welche gesellschaftlichen Kräfte haben dafür gesorgt, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Nordirland eine Zweiklassengesellschaft mit einem protestantischen Einparteienstaat entstehen konnte, der die katholische Minderheit unterdrückte und die Bürgerrechtsbewegung der sechziger Jahre niederschlug? Warum dauerte der Bürgerkrieg, der daraufhin losbrach, bis in die neunziger Jahre hinein? Welche Rolle spielte Britannien dabei? Wo genau verläuft die Kluft im von Mauern durchzogenen Nordirland? Was wären die Voraussetzungen für eine dauerhafte Lösung? Und warum gefährdet der Brexit den Friedensprozess?

Auf dieser WOZ-Reise erleben Sie ein Nordirland jenseits der medialen Zuschreibungen von Gut und Böse: Sie begeben sich auf eine Exkursion durch die Geschichte, treffen auf BürgerrechtsaktivistInnen wie Bernadette Devlin-McAliskey und Eamonn McCann, begegnen probritisch-loyalistischen Exparamilitärs, hören von früheren IRA-Mitgliedern, weshalb sie zu den Waffen gegriffen haben – und erkunden Quartiere, in denen seit Jahrzehnten sozialer Sprengstoff liegt.

Sie blicken von der Stadtmauer von Derry auf das jahrzehntelang umkämpfte Quartier Bogside, hören von einem früheren Offizier der britischen Armee, wie er den Krieg erlebte. Sie wandern mit ehemaligen IRA-Freiwilligen durch das nordirisch-irische Grenzgebiet, besuchen Quartierzentren, sprechen mit GewerkschafterInnen – und begreifen, was diesen Konflikt so kompliziert macht. Reisen Sie mit!
Pit Wuhrer

Reisedaten

15. bis 22. Juli 2017

Programm

Das detaillierte Reiseprogramm als PDF zum Download

Unterkunft / Preise / Leistungen

Preise pro Person:

Wellington Park Hotel (www.wellingtonparkhotel.com)
Doppelzimmer Fr. 1550.– (inklusive Frühstück)
Einzelzimmer Fr. 1850.– (inklusive Frühstück)

Jugendherberge Belfast International (www.hini.org.uk):
Übernachtung im DZ: 1350.– (ohne Frühstück)
Übernachtung im Sechsbettzimmer: Fr. 1200.– (ohne Frühstück)

Nur Programm Fr. 1100.–

Die Hin- und Rückreise nach und von Belfast muss individuell organisiert werden und ist im Preis nicht inbegriffen.

Die angegebenen Preise sind Richtpreise, die sich je nach Wechselkurs und Anzahl TeilnehmerInnen noch leicht ändern können. Individuelle Wünsche wie zum Beispiel Aufenthaltsverlängerungen können Sie bei der Anmeldung angeben. Wir versuchen das zu organisieren, können aber keine Garantie dafür abgeben. Wir informieren Sie so bald wie möglich. Drei gemeinsame Mahlzeiten sind im Reisepreis inbegriffen. Auf dem Programm finden Sie die entsprechenden Hinweise.

Die Reise wird fotografisch dokumentiert. Ausserdem nehmen wir – falls möglich – die Referate und Gespräche auf. Die Bilder und Tonaufnahmen werden allen Mitreisenden später zur Verfügung gestellt.

Anmeldung

Gerne nehmen wir Ihre Reservation sobald wie möglich, spätestens jedoch bis am 11. Mai 2017 entgegen. Hier gehts zum Anmeldeformular: Anmeldeformular Nordirland

Bitte beachten Sie, dass die Zahl der ReiseteilnehmerInnen auf zwanzig Personen beschränkt ist. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Für den Fall, dass die Mindestzahl Reisender unterschritten wird, behält sich die WOZ eine Verschiebung oder Stornierung der Reise vor. So bald wie möglich, spätestens kurz nach dem Anmeldeschluss wird Ihnen mitgeteilt, ob die Reise stattfindet.

Bei Fragen zu dieser Reise wenden Sie sich per E-Mail an unterwegs@woz.ch oder rufen Sie uns an: +41 (0)44 448 14 83. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns reisen.

Literatur
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Reclaim your Web!

14.07.2017
14.07.2017, 18:00 Uhr

Das Internet bestimmt, was wir sehen, lesen und mitbekommen von der Welt. Nie war es leichter, sich zu informieren. Nie war es leichter, sich falsch zu informieren. In manchen Teilen des Webs schlägt einem derart viel Hass und Ressentiment entgegen, dass man sich eher in einer dunklen Kloake wähnt als an einem Ort der Teilhabe und des Dialogs. Ist aus dem Wegbereiter für Demokratie ein Hort von Rechtspopulismus, Falschmeldungen und Hass geworden?

Angefeuert wird die Diskussion von diffusen Ängsten, von welchen technologischen Bedingungen unser digitales Leben eigentlich bestimmt wird. Algorithmen, Social Bots, Big-Data - so lauten die derzeit oft zitierten Kampfbegriffe. Wie unsichtbare Mächte sind sie am Werk, beeinflussen unsere Meinung, sperren uns in Filterblasen, bestätigen unsere Vorurteile - und bestimmen am Ende sogar unsere Wahl zum Bundestag?

 

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Jahrbuch Sexualitäten 2017

13.07.2017
13.07.2017, 19:30 Uhr

Der zweite Band des „Jahrbuch Sexualitäten" ist da!

Die Initiative Queer Nations lädt ein zur Buchpräsentation im taz Café in Berlin. Erste Leser*innen der Beiträge stellen in fünfminütigen Kurzstatements Texte des druckfrischen Bandes vor.

Autor*innen und Herausgeber*innen stehen Rede und Antwort.

 

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Parkgebet

13.07.2017
13.07.2017, 18:15 Uhr

Donnerstag, 13. Juli, 18.15 Uhr,
Stuttgart, Mittlerer Schlossgarten, bei der Lusthaus-Ruine:
„Parkgebet",
musikalisch begleitet von „Parkblech".

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Exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen.

13.07.2017
13.07.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein - und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff.

Mit ihrem aktuellen Buch „Exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen" nimmt uns Tupoka Ogette mit auf eine Reise. Die ausgewiesene Expertin für Vielfalt und Antidiskriminierung gibt ihren Leser/innen dabei konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen mit und unterstützt sie in der emotionalen Auseinandersetzung bei ihrer mitunter ersten Beschäftigung mit dem eigenen Rassismus.

In einer multimedialen und interaktiven Lesung in der Heinrich-Böll-Stiftung wird die Diversity-Trainerin diese Erlebnisse erfahrbar machen. Tupoka Ogette wird einige Ausschnitte aus dem Buch vorlesen. Zwischen den einzelnen Abschnitten werden Audioaufnahmen mit vorgelesenen Logbüchern aus gesammelten Erfahrungen der Teilnehmenden vergangener Seminare abgespielt. Das Publikum bekommt dabei immer wieder die Möglichkeit, sich mit der Autorin zu dem Gesagten und Gehörten auszutauschen und nimmt dabei selbst eine aktive Rolle in der Auseinandersetzung mit Rassismus in der deutschen Gesellschaft ein.

 

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... die Blätter werden bunter

12.07.2017
12.07.2017, 19:00 Uhr

Wir präsentieren Euch vor der Sommerpause drei Independent-Magazine, stellvertretend für viele neue Ideen, die trotz - oder vielleicht wegen - der Medienkrise von engagierten Journalistinnen und Journalisten realisiert werden. Just do it ...

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Postwachstums-Politiken in Zeiten von Rechtspopulismus

12.07.2017
12.07.2017, 14:30 Uhr - 21:30 Uhr

Zunehmender Rechtspopulismus bedroht hierzulande und in unseren Nachbarländern demokratische Errungenschaften und das europäische Projekt. Auf der anderen Seite des Atlantiks setzt Donald Trump populistisch seine abstrusen Wahlversprechen in die Tat um.

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... an den Fahnenstangen fault die Wut

11.07.2017
11.07.2017, 19:00 Uhr

William Totok: Lesung aus seinem Gedichtband „... an den Fahnenstangen fault die Wut", Pop Verlag, Ludwigsburg 2016, und Diskussion über die im Nachwort veröffentlichten Akten aus dem Archiv des rumänischen Staatssicherheitsdienstes (Securitate), seine Haft, politische Verfolgung und Arbeit, nach seiner 1987 erfolgten Ausreise aus Rumänien nach West-Berlin.

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Steht auf, Verdämmte dieser Stadt!

11.07.2017
11.07.2017, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr

Energetische Sanierung - ökologische Notwendigkeit ohne Verdrängung von Mieter*innen
Die Senkung der Energie von Wohngebäuden ist eine Notwendigkeit, die sich aus der Klimaerwärmung ergibt. Rund 40% des Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude. In verschiedenen Siedlungen in Berlin versuchen Hauseigentümer durch energetische Sanierungen die Mieten stark zu erhöhen. Sie dürfen Modernisierungsumlagen erheben, auch wenn oft keine ernsthafte Einsparungen erreicht worden sind. Die Folge: Verdrängung der Mieter*innen und Gewinne für die Firmen. Doch es gibt an vielen Orten Gegenwehr, Mieterinitiativen bilden sich und machen mobil gegen überteuerte oder gar unsinnige Maßnahmen.
Wir wollen diskutieren, wann und wie energetische Sanierung sinnvoll ist und wie die rechtlichen und sonstigen Rahmenbedingungen verändert werden müssen, damit es zu keiner Verdrängung der Bewohner*innen kommt. Und wie können deutliche Energieeinsparungen erreicht werden, um beim Klimaschutz unseres Wohnungsbestandes weiter zu kommen?
Podiumsdiskussion mit: Uwe Witt (Referent Bundestagsfraktion DIE LINKE), Julia Dück (Bündnis Otto-Suhr-Siedlung und Umgebung BOSS & U), Berliner Mieterverein (NN. angefr.), Pascal Meiser (Direktkandidat DIE LINKE für Friedrichshain-Kreuzberg Prenzlauer Berg-Ost)

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Staatstrojaner draußen lassen. Praxisseminar zu Verschlüsselung & Anonymität im Internet

11.07.2017
11.07.2017, 18:00 Uhr

Staatstrojaner draußen lassen

Praxisseminar zu Verschlüsselung & Anonymität im Internet

11. JULI 2017 / 18 UHR /

NFJ-Laden / Weichselstraße 13, 12045 Berlin-Neukölln

Es gibt kaum einen Lebensbereich, bei dem wir keine Daten produzieren werden. Jede Whatsapp-Nachricht, jedes Einschalten des Handys, jedes im Internet geklickte Videos hinterlässt aussagekräftige Datenspuren. Regierungen, Geheimdienste aber vor allem große Internetkonzerne interessieren sich sehr dafür, diese Informationen miteinander zu verknüpfen. Weil „kein Internet" auch keine Lösung ist, schauen, wir, wer uns nachspioniert und wie man sich schützt: Mit Verschlüsselung, Anonymisierungsprogrammen und vielem mehr. Das ganze wie immer einfach verständlich und ausgehend von Euren Fragen.

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Arbeitskampf auf dem Fahrradsattel

10.07.2017
10.07.2017, 18:30 Uhr

Die "Gig Economy" und der Kampf um Arbeitsbedingungen
Essenskurier_innen protestieren gegen schlechte Arbeitsbedin-gungen. Ihre Branche gilt als schwer organisierbar. Gleichzeitig setzen immer mehr Start-Ups auf das Modell von Deliveroo und Foodora. Sieht so die Arbeit von morgen aus?

Es diskutieren:
Emanuel Pallua, Gründer und Geschäftsführer von Foodora
Clemens Melzer, Pressesekretär der Basisgewerkschaft FAU
Georgia Palmer, Kurierin für Foodora
Christina Schildmann, Hans-Böckler-Stiftung

Moderation:
Dinah Riese, taz-Volontärin

Foto: dpa

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Die 376. Montagsdemo gegen die modernen Tunnelpaten

10.07.2017
10.07.2017, 18:00 Uhr

Die 376. Montagsdemo findet am 10. Juli 2017 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.

Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache, dort endet die Demo mit dem Schwabenstreich.

Redner:
Michael Becker, Kernen 21:
"BER das Stuttgart 21 der Lüfte"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Volker Rosenberger, Gitarre und Gesang
Moderation: Michael Kaufmann, Badener gegen S21

Tunnelpaten wollen an unser Geld,
damit nicht genug:
Tunnelpaten wollen an die Wurzeln der Demokratie.
Dies hat sich bei dem Schwarzen Donnerstag in Stuttgart gezeigt,
und dies hat sich auch bei dem Schwarzen Donnerstag in
Hamburg wieder gezeigt.

 

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Writing (in) Exile/ Exil (Be) Schreiben

10.07.2017
10.07.2017, 10:00 Uhr - 11.07.2017, 17:00 Uhr

Ein Literatursymposium über Literatur, Schreiben und Erfahrung im ExilDas Literatursymposium widmet sich dem Verhältnis zwischen dem Akt des Schreibens und der gelebten Erfahrung von Migration, Umsiedlung, Vertreibung und Exil in der arabischen Literatur und den Gastkulturen. Seit einem halben Jahrhundert ist die Exil- bzw. Emigrationsliteratur arabischer Schriftsteller/innen in Europa und den USA zu einem bedeutenden, polyphonen und vielfältigen Genre herangewachsen, das die Grenzen zwischen arabischer und anderen Literaturen erweitert, verwischt und verändert.

Dieses Literatursymposium soll Raum für eine kritische Reflexion dieses neuen Erbes und der zeitgenössischen Literaturproduktion arabischer Schriftsteller/innen bieten. Wie verhält sich das Schreiben migrantischer und/oder exilierter Schriftsteller/innen aus arabischen Ländern zu Konzepten literarischer Genres in Europa, beispielsweise Exilliteratur in Deutschland? Wie verändern sich Sprache, Poetik, Konzepte und Idiome der Literatur, wenn Geografie Erinnerung wird, Gesellschaften auseinandergerissen, Heimat verlassen oder zerstört wird und die Übersetzung die eigentlich gelebte Gegenwart erdrückt?

Auf der Veranstaltung diskutieren europäische und arabische Wissenschaftler/innen und Schriftsteller/innen. Teil des Programms sind zudem Lesungen neuerer arabischer Exilschriftsteller/innen.

 

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Aktionswoche gegen Rüstungsexporte

10.07.2017
10.07.2017 - 16.07.2017

Für die Zeit vom 10. bis zum 16. Juli 2017 ruft Ohne Rüstung Leben in Kooperation mit der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" zu einer Aktionswoche gegen deutsche Rüstungsexporte auf. Mit einstündigen Transparentaktionen an möglichst vielen Orten (Grenzübergängen, Rüstungsfabriken und Wahlkreisbüros) können Sie unserer Forderung "Grenzen öffnen für Menschen - Grenzen schließen für Waffen" öffentlichkeitswirksam Nachdruck verleihen.

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Flashmob Wohnen statt Autobahn, Blockade der A100-Auffahrt Hohenzollerndamm

09.07.2017
09.07.2017, 15:00 Uhr - 16:00 Uhr

Macht mit beim
Flashmob Wohnen statt Autobahn, A100 stoppen!
am Sonntag 9.7.2017 um 15:00 Uhr

Wir blockieren die A100-Auffahrt am S-Bahnhof Hohenzollerndamm

Mehr Infos: http://www.a100stoppen.de/

♦ Kommt um 15 Uhr zur Brücke über der A100 direkt am S-Bahnhof Hohenzollerndamm
♦ Bringt Euer eigenes Haus mit (aus Pappe oder ein kleines Zelt) oder holt Euch unser A100-stoppen-Plakat
♦ Wenn die rote Posaune ertönt: Geht auf die Autobahn-Auffahrt Richtung Funkturm
♦ Macht es Euch auf der Autobahn-Auffahrt bequem und richtet es Euch wohnlich ein
♦ Beim 2. Posaunen-Signal: Verlasst die Auffahrt und nehmt Eure Behausung wieder mit

Auch Kinder können gerne mitmachen. Die A100-Auffahrt wird sicher gesperrt.

Dieser Flashmob als Veranstaltung bei Facebook
Bitte ladet Eure Freunde dazu ein.

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Fiesta de Verano | Sommerfest im V6

08.07.2017
08.07.2017, 19:00 Uhr

Salud a todos!
El próximo Sábado 8 de Julio celebraremos nuestra propia Fiesta de Verano del centro social V6 a las 19:00 h, en Volmerswerther Str. 6, 40221 Düsseldorf.
Habrá bebida y comida, música en vivo, muy buen ambiente y alguna sorpresa más. No te lo pierdas, te esperamos!

Hallo an alle!
Am kommenden Samstag, den 8 Juli feiren wir unser erstes Sommerfest im sozialen Zentrum V6 ab 19:00 Uhr in der Volmerstwerther Str. 6, 40221 Düsseldorf.
Wir haben Getränke und Essen, Lifemusik, ein tolles ambiente und einige andere Überraschungen mehr. Verpasst es nicht, wir erwarten euch!

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in Memoriam: Anton Rosinke - Radtour

08.07.2017
08.07.2017, 15:00 Uhr

Am 08.07.2017 organisieren wir (FAUD) eine kleine Radtour durch Düsseldorf zum Gedenken an Anton Rosinke. Los geht es um 15 Uhr. Auf der Tour halten wir immer wieder kurz und erzählen etwas zur Geschichte des Anarchismus und Anarchosyndikalismus in Düsseldorf. Die Teilnehmer*innenzahl ist beschränkt(!)

Anmeldungen per Mail an (faud1@fau.org) sind notwendig und müssen bis zum 07.07.2017 23:59 eingegangen sein. Sobald die Teilnehmer*innenzahl erreicht ist, wird die Anmeldung geschlossen.

Der Teilnehmer*innenbeitrag beträgt 5€/Person und muss bis zum 05.07.2017 auf dem FAUD Konto eingegangen sein:

Konto-Inh.: FAU-Düsseldorf
BIC: GENODED1VRR
Verwendungszweck ARRT

Ihr erhaltet von uns dann eine Bestätigung und wir teilen euch den Treff-/Startpunkt mit.

Infos und Hintergründe zu Anton Rosinke:

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Aufruf Grenzenlose Solidarität statt G20 !

08.07.2017
08.07.2017
Aufruf   Grenzenlose Solidarität statt G20 !

Es läuft etwas gehörig falsch auf der Welt:

  • Kriege und bewaffnete Konflikte wie in Syrien, in Kurdistan, im Irak oder der Ukraine scheinen kein Ende zu nehmen. 1,8 Billionen Euro werden jährlich für Rüstung und Krieg ausgegeben. Gleichzeitig steigen die Rüstungsexporte.
  • Über 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Grenzen Europas und Deutschlands sind wieder abgeschottet. Auf der Suche nach Sicherheit ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer, das zur tödlichsten Grenze der Welt geworden ist.
  • Rassismus und offener Hass nehmen in vielen Ländern der Welt zu – auch in Deutschland. Die Wahrheit ist kein Kriterium mehr, alles wird behauptet und herbei gelogen, wenn es nur Ängste und Vorurteile schürt. Die herrschende Politik gibt diesen Stimmungen nach und befeuert sie noch. Inzwischen werden Geflüchtete sogar in Kriegsgebiete wie nach Afghanistan abgeschoben.
  • Der menschengemachte Klimawandel ist eine unbestreitbare und bedrohliche Realität. Seine Auswirkungen sind schon heute spürbar und treffen vor allem diejenigen Menschen und Länder, die ihn am wenigsten verursacht haben. Dennoch passte die Bundesregierung ihren Klimaschutzplan den Interessen der Braunkohle-Industrie an. Im Weißen Haus sitzt mit Donald Trump sogar ein Präsident, der den Klimawandel für eine Lüge hält.
  • Die soziale Spaltung hat dramatische Ausmaße erreicht. Gerade einmal 8 Männer haben mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Diese Spaltung gibt es nicht nur im globalen Maßstab, sie durchzieht nahezu alle Gesellschaften, auch die deutsche. Millionen Menschen müssen sich mit Niedriglöhnen durchschlagen, haben keinerlei Aussicht auf eine existenzsichernde Rente, müssen um die wenigen bezahlbaren Wohnungen konkurrieren. Anstatt diese Probleme anzugehen, werden sie mit Freihandelsabkommen wie EPA, CETA, TISA oder TTIP noch verschärft.

Am 7. und 8. Juli wollen sich die politisch Verantwortlichen für dieses menschliche und soziale Desaster in Hamburg treffen. Auf ihrem jährlichen Gipfel reden die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten über „Bekämpfung von Fluchtursachen“, aber keines der großen Herkunftsländer sitzt am Tisch. Sie reden über „Partnerschaft mit Afrika“, aber es fehlt fast der gesamte Kontinent. Sie reden über den Klimawandel, vertreten aber die Interessen der Erdöl-, Kohle- und Autoindustrie. Sie reden über Frieden, sind aber selbst die größten kriegführenden und rüstungsproduzierenden Staaten.

Inmitten dieser illustren Gäste wollen sich Merkel und die Bundesregierung als Hort der Vernunft und des Ausgleichs präsentieren. Gleichzeitig machen sie die Grenzen der Festung Europa dicht, diktieren Griechenland und anderen Staaten eine neoliberale Verarmungspolitik und wirken weltweit an nicht legitimierten Regimewechseln mit. Deutschlands Rolle in den weltweiten Verteilungskämpfen um Märkte und Ressourcen soll ausgebaut werden. Dem dienen auch die zunehmenden Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die deutsche Regierung paktiert sogar mit Diktatoren wie Erdogan und unterstützt dessen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung, um eigene Interessen in der Region zu verfolgen und damit die Türkei flüchtenden Menschen den Weg nach Europa versperrt.

Der G20-Gipfel wird Hamburg über Tage hinweg lahmlegen und die Stadt als Kulisse für ein inszeniertes Schauspiel der Macht missbrauchen, während die dort lebenden Menschen an den Rand gedrängt werden sollen. Aber dieser Plan wird nicht aufgehen. Mögen sich die Staatsgäste und ihre Delegationen in den Messehallen verbarrikadieren. Die Straßen werden den Menschen gehören, die den Gipfel nicht eingeladen haben. Unsere Kritik richtet sich nicht nur gegen einzelne Personen und Repräsentanten, sondern gegen die Verhältnisse und Strukturen, die diese hervorbringen. Wir werden unsere Ablehnung der kalten und grausamen Welt des globalen Kapitalismus deutlich machen, wie sie von den G20 repräsentiert und organisiert wird. Wir werden unsere Solidarität mit all jenen zum Ausdruck bringen, die weltweit durch Proteste, Streiks oder Aufstände der Politik der G20 entgegentreten. Unser Verlangen nach einer Welt des Friedens, der globalen Gerechtigkeit und der grenzenlosen Solidarität wird unüberhörbar sein.

Wir laden alle Menschen ein, die unsere Empörung und unsere Hoffnung teilen, mit uns gemeinsam am 8. Juli 2017 in Hamburg zu einer lauten, bunten und vielfältigen Demonstration auf die Straße zu gehen.

Wer diesen Aufruf als Gruppe / Organisation oder Einzelperson unterzeichnen möchte, sende eine E-Mail an info@g20-demo.de bzw. nutze das Formular auf dieser Seite.

Verbunden ist die Unterzeichnung mit einer Spende in Höhe von 20,-€ (kleine Organisationen), 100,-€ (mittelgroße Organisationen) und 500,-€ bei einer großen Organisation. Einzelpersonen zahlen bitte 10,-€.

Kontoverbindung:
Hamburger Forum e.V.
IBAN: DE32 4306 0967 2067 3173 01
BIC: GENODEM1GLS

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