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Updated: 2 hours 27 min ago

Eine Soziale Stadt? – Soziale Bewegungen zu den Wahlprogrammen

30.06.2021
09.09.2021, 18:00 Uhr - 09.09.2021, 20:00 Uhr

Armut und Ungleichheit sind in Berlin allgegenwärtig. Wohnungsnot, Obdachlosigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit, Bildungsungerechtigkeit – die Stadt hat viele Baustellen, die von der Politik bearbeitet werden müssen. Wir vergleichen die Wahlprogramme der Berliner Parteien und lassen Soziale Bewegungen und Organisationen ihre Sicht darstellen, welches Programm die Probleme am besten angeht.

Mit: Christian Hoßbach (Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg), Kirstin Wulf (Initiative »Wir kommen wählen« der Landesarmutskonferenz Berlin), Jörg Richert (Vorstand der KARUNA Sozialgenossenschaft)

Anmeldung erforderlich per E-mail an anmeldung [at] augustg-bebel-institut.de [W44]

Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/stadt-kunst-graffiti-textur-4542853/ 

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Antimuslimischem Rassismus entgegenwirken

29.06.2021
04.07.2021, 15:00 Uhr - 04.07.2021, 17:00 Uhr

Unbedingt erforderlich : Anmeldung unter: https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php...

Der Stadtspaziergang in Kreuzberg möchte Klischees aufbrechen und vielfältige Lebenskonzepte, Initiativen und Organisationen gegen antimuslimischen Rassismus zeigen. Der Stadtspaziergang in Kreuzberg möchte Klischees aufbrechen. Außerdem stellen wir Menschen und Initiativen vor, die etwas gegen antimuslimischen Rassismus tun.
Antimuslimische Einstellungen gab es in der Gesellschaft, in Medien und Politik schon immer. Mit dem Erstarken der AfD wurden die Töne jedoch immer schriller. Die damit verbundene Gewalt hat extrem zugenommen. Schreckliche Höhepunkte sind die rassistischen Terrorattentate von Hanau und Halle
Muslim*innen und “der” Islam gehören schon lange zu Deutschland, Berlin und Kreuzberg. Das machen wir an Beispielen deutlich.
Außerdem werden Erfahrungen von Menschen mit Ausgrenzungsprozessen und ihre vielfältigen Strategien und Bündnisse gegen antimuslimischen Rassismus sichtbar gemacht. Dadurch rücken die Perspektiven und Erlebnisse von Diskriminierung betroffener Menschen ins Zentrum. Deren Sichtweisen werden in den gesellschaftlichen und medialen Debatten nur zu häufig an den Rand gedrängt.
Wir stellen verschiedene Wege vor, wie mensch antimuslimischem Rassismus erfolgreich entgegenwirken kann.
Wichtige Themen sind dabei:
Selbstorganisierung, Empowerment und die Verwendung rechtlicher Mittel.
Politisch ist nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Bündnispartner*innen wichtig, die selbst nicht von dieser Form der Diskriminierung betroffen sind, aber in Gesellschaft und Politik Einfluss ausüben können.
Der Spaziergang führt durch “SO 36” in Kreuzberg und zeigt die Vielfalt muslimischen Lebens und historische Orte der sozialen Bewegungen von Einwander*innen und ihren Kindern.
Er ist im Rahmen des Projekts “Bildungsbausteine gegen antimuslimischen Rassismus” des Bildungsteams Berlin-Brandenburg e.V. entstanden.
Referent*innen:
Ezgi Özcan B.A., Politikwissenschaftlerin, Leiterin der Jugendorganisation JUMA e.V.
Martin Forberg M.A., Historiker, Politische Bildung (u.a.: “Stadtspaziergänge auf der Spur der Menschenrechte in Berlin”)

Der Stadtspaziergang ist teilnahmebegrenzt auf 8 Personen, um den nötigen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern für Teilnehmende und Passant*innen zu gewährleisten.Wir appellieren an alle selbstständig darauf zu achten, dass dieser Mindestabstand zu jeder Zeit eingehalten wird. Es wird eine Führungsanlage geben, mit Kopfhörern für alle Teilnehmenden. Aufgrund der geringen Teilnehmer*innenanzahl erwarten wir
eine hohe Verbindlichkeit bei einer Anmeldung! Obwohl die Veranstaltung nicht in geschlossenen Räumen stattfindet wird das Tragen einer FFP2-Maske empfohlen! 

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Plan A - Arbeitswelten der Zukunft

29.06.2021
25.09.2021, 13:00 Uhr - 25.09.2021, 18:00 Uhr

Planspiel

Das Aufkommen neuer Technologien, neuer Geschäftsmodelle aber auch Handlungsdruck aufgrund knapper werdender Ressourcen oder politischer Vorgaben könnten die Art und Weise, wie wir zukünftig arbeiten, grundlegend verändern.

Das Planspiel „Plan A“ erlaubt einen spielerischen Blick in die Arbeitswelt der Zukunft. Es eröffnet einen geschützten Raum, in dem gemeinsam experimentiert und diskutiert werden darf. Bei Plan A übernehmen die Teilnehmer*innen die Führung eines mittelständischen Unternehmens. Auf Basis einer computerbasierten Simulation werden gemeinsam konkrete Entscheidungen getroffen und daraus resultierende, mögliche Folgen für Mitarbeitende, Umwelt oder das Unternehmen diskutiert: Soll der 5h-Arbeitstag eingeführt werden? Wie reduzieren wir Auswirkungen auf die Umwelt? Setzen wir auf neue Technologien wie 3D-Druck und Blockchain? Oder liegt die Zukunft doch in Geschäftsmodellen jenseits von Wachstum? Das Planspiel liefert keine fertigen Antworten. Vielmehr soll es zum gemeinsamen Diskutieren und Nachdenken anregen.

Anmeldung unter https://app.guestoo.de/public/event/036aa3e5-954c-47fd-867b-6ad708ab9457

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter https://w3-hamburg.de/veranstaltung/plan-a-arbeitswelten-der-zukunft/

Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projektes arbeit global

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Podcast Workshop für BIPoC

29.06.2021
17.09.2021, 15:00 Uhr - 18.09.2021, 18:00 Uhr

Zweitägiger Workshop
Mit Xinan – DIASPOR.ASIA Podcast

Während die Perspektiven von Schwarzen Menschen und Menschen of Color in der deutschen Öffentlichkeit immer noch unterrepräsentiert sind, sind Podcasts eine Möglichkeit eine eigene Plattform zu schaffen, auf denen Fragen und Themen Raum bekommen, die sonst wenig gehört werden. In diesem Workshop für Anfänger*innen erarbeiten wir gemeinsam die Konzeption eines Podcasts: Von der Idee über die Technik, Finanzierung und das Branding zum eigenen Projekt. Der Workshop soll ein Raum für Ausprobieren und Austausch sein und richtet sich an BIPoC.

Begrenzte Teilnehmendenzahl. Anmeldung unter https://app.guestoo.de/public/event/455fd561-83fb-4935-b402-30b627b9c125

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter https://w3-hamburg.de/veranstaltung/podcast-workshop-fuer-bipoc/

Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projektes [in:szene]

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Kooperativ & Kollektiv: Solidarische Arbeitsmodelle am Beispiel Kaffee

29.06.2021
16.09.2021, 19:00 Uhr - 16.09.2021, 20:30 Uhr

Gesprächsrunde mit Quijote Kaffee – Hamburg

Der internationale Handel mit Kaffee hat eine lange Tradition und ist seit jeher eng mit Ausbeutung und globaler Ungerechtigkeit verbunden. Doch während die Nachfrage nach Kaffeeprodukten weltweit kontinuierlich steigt arbeiten die anbauenden Betriebe durch schwankende Weltmarktpreise oft am Existenzminimum und haben – nicht zuletzt auch durch den Klimawandel – mit vielen Herausforderungen zu kämpfen.

Am Beispiel des internationalen Kaffeehandels beleuchten wir Prinzipien der Solidarischen Ökonomie und des Fairen Handels. Inwiefern sind solche alternativen Ansätze ein wirksames Mittel gegen die bestehenden globalen Ungerechtigkeiten? Welche Vorteile bringt das Arbeiten in einer Kooperative oder in einem Kollektiv im Vergleich zu konventionellen Betrieben mit sich?

Darüber sprechen wir mit dem Hamburger Kollektiv Quijote Kaffee und eine*r Vertreter*in einer mittelamerikanischen Kaffeekooperative im Zuge der Fairen Woche Hamburg.

Die Gesprächsrunde findet in deutscher und spanischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.

Anmeldung unter https://app.guestoo.de/public/event/e83e7bca-5082-4d34-a520-05cbd527dca9

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter https://w3-hamburg.de/veranstaltung/kooperativ-kollektiv-solidarische-arbeitsmodelle-am-beispiel-kaffee/

Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projektes arbeit global

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Her mit dem Guten Leben für Alle! Wege von der imperialen zu einer solidarischen Lebensweise

29.06.2021
03.09.2021, 18:00 Uhr - 05.09.2021, 15:00 Uhr

Generationsübergreifendes Begegnungsseminar
Mit Hannah Engelmann und Tobi Rosswog – I.L.A.-Kollektiv

Die imperiale Lebensweise geht auf Kosten der Mehrheit der Menschen und der Natur. Sie erzeugt globale Krisen und erscheint dennoch stabil und ganz „normal“. In dem generationsübergreifenden Begegnungsseminar wollen wir gemeinsam mit dem I.L.A.-Kollektiv die imperiale Lebensweise analysieren und Möglichkeiten einer solidarischen Lebensweise erkunden, wie sie sich schon heute im Engagement unzähliger Menschen zeigen.

Eine andere Welt ist machbar! Wie? Das wollen wir gemeinsam verhandeln und unsere Biografien, Perspektiven und Lebenserfahrungen hierfür nutzen. Als theoretische Rahmung dienen dabei Inputs zu den Thesen des I.L.A.-Kollektivs. Der Schwerpunkt liegt auf dem methodisch gestalteten Austausch miteinander.

Begrenzte Teilnehmendenzahl.
Anmeldung an info@w3-hamburg.de oder 040 – 39 80 53 60
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter https://w3-hamburg.de/veranstaltung/her-mit-dem-guten-leben-fuer-alle-wege-von-der-imperialen-zu-einer-solidarischen-lebensweise/
 

Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projektes Solidarisch Handeln Lernen und findet in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg statt. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
 

Hinweise zur Teilnahme:

Das Seminar findet in dem Seminarhaus Engelland inkl. Übernachtung und Verpflegung statt. Die Unterbringung erfolgt in Einzel- und Doppelzimmern. Adresse: Hauptstraße 14, 25585 Lütjenwestedt. Anreise mit der Bahn bis nach Gokels, von da fährt ein Shuttle.

Barrieren:
Die Gemeinschaftsräume sind über Rampen erreichbar und einige Zimmer sind ebenerdig. Die verfügbaren Toiletten liegen eine Etage darüber und sind mit Rollstuhl oder anderen Mobilitätshilfen nutzbar, mitunter mit Rampen und längeren Wegen.

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Her mit dem Guten Leben für Alle! Wege von der imperialen zu einer solidarischen Lebensweise

29.06.2021
03.09.2021, 18:00 Uhr - 05.09.2021, 15:00 Uhr

Generationsübergreifendes Begegnungsseminar
Mit Hannah Engelmann und Tobi Rosswog – I.L.A.-Kollektiv

Die imperiale Lebensweise geht auf Kosten der Mehrheit der Menschen und der Natur. Sie erzeugt globale Krisen und erscheint dennoch stabil und ganz „normal“. In dem generationsübergreifenden Begegnungsseminar wollen wir gemeinsam mit dem I.L.A.-Kollektiv die imperiale Lebensweise analysieren und Möglichkeiten einer solidarischen Lebensweise erkunden, wie sie sich schon heute im Engagement unzähliger Menschen zeigen.

Eine andere Welt ist machbar! Wie? Das wollen wir gemeinsam verhandeln und unsere Biografien, Perspektiven und Lebenserfahrungen hierfür nutzen. Als theoretische Rahmung dienen dabei Inputs zu den Thesen des I.L.A.-Kollektivs. Der Schwerpunkt liegt auf dem methodisch gestalteten Austausch miteinander.

Begrenzte Teilnehmendenzahl.
Anmeldung an info@w3-hamburg.de oder 040 – 39 80 53 60
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter https://w3-hamburg.de/veranstaltung/her-mit-dem-guten-leben-fuer-alle-wege-von-der-imperialen-zu-einer-solidarischen-lebensweise/
 

Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projektes Solidarisch Handeln Lernen und findet in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg statt. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
 

Hinweise zur Teilnahme:

Das Seminar findet in dem Seminarhaus Engelland inkl. Übernachtung und Verpflegung statt. Die Unterbringung erfolgt in Einzel- und Doppelzimmern. Adresse: Hauptstraße 14, 25585 Lütjenwestedt. Anreise mit der Bahn bis nach Gokels, von da fährt ein Shuttle.

Barrieren:
Die Gemeinschaftsräume sind über Rampen erreichbar und einige Zimmer sind ebenerdig. Die verfügbaren Toiletten liegen eine Etage darüber und sind mit Rollstuhl oder anderen Mobilitätshilfen nutzbar, mitunter mit Rampen und längeren Wegen.

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Solidarische Landwirtschaft - Was ist das? Exkursion zum Kattendorfer Hof

29.06.2021
28.08.2021, 15:00 Uhr - 28.08.2021, 17:00 Uhr

Exkursion zum Kattendorfer Hof

Weltweit sind bäuerliche Existenzen abhängig von Subventionen und schwankenden Weltmarktpreisen. Kritik an dieser Entwicklung verbirgt sich hinter der Forderung nach Ernährungssouveränität. Neben selbstbestimmten Produktionsbedingungen schließt diese auch den Zugang zu ökologisch und fair produzierten Lebensmitteln ein, der für viele Menschen – zum Beispiel aufgrund sozialer Benachteiligung oder Altersarmut – schlicht nicht erschwinglich ist.

In so genannten SoLaWis werden Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern innerhalb eines eigenen Wirtschaftskreislaufes, der von Verbraucher*innen und Produzent*innen gemeinsam organisiert und finanziert wird.

Bei einer Hofführung mit Mathias von Mirbach erfahren wir, wie solidarische Landwirtschaft in der Praxis genau funktioniert, was das Konzept solidarisch macht und inwiefern es sich dabei um eine globale Bewegung mit zum Teil unterschiedlichen Ansätzen und Akteur*innen handelt.

Begrenzte Teilnehmendenzahl. Anmeldung unter https://app.guestoo.de/public/event/8575ed64-c081-482b-8bf5-349c9eb88f36


Weitere Informationen zur Veranstaltung unter https://w3-hamburg.de/veranstaltung/solidarische-landwirtschaft-was-ist-das/

Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projekts Solidarisch Handeln Lernen

Hinweis zur Teilnahme:

Der genaue Veranstaltungstermin wird – abhängig von der diesjährigen Erntesaison – ein Samstag im Zeitraum von Mitte August bis Mitte September sein. Nähere Infos dazu folgen.

Treffpunkt: 13.30 Uhr mit Fahrrad am Bahnhof Altona oder 15 Uhr direkt am Kattendorfer Hof, Dorfstraße 1a, 24568 Kattendorf. Die Anreise kann entweder gemeinsam per Zug (ab Bahnhof Altona) und Rad (5 km ab Bahnhof Kaltenkirchen) erfolgen oder individuell direkt zum Hof.

Graphic Credits: W3_

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Kurzfilmwanderung: arbeit global

29.06.2021
14.08.2021, 21:30 Uhr - 14.08.2021, 23:00 Uhr

Kurzfilmwanderung mit A Wall is a Screen

Im Rahmen des W3_Projekts arbeit global präsentiert die Hamburger Künstler*innengruppe A Wall is a Screen eine Kurzfilmwanderung, bei der in einer einzigartigen Kombination aus Stadtführung und Kurzfilmprogramm der öffentliche Raum bespielt wird. A Wall is a Screen benutzt Wände und andere Strukturen als Projektionsflächen. Gezeigt werden Kurzfilme aus verschiedensten globalen Arbeitswelten. Das Publikum folgt dem Projektionsteam von Wand zu Wand und von Film zu Film.

Die sechsköpfige Hamburger Künstler*innengruppe A Wall is a Screen besteht seit 2003 und hat bisher bei mehr als 300 Veranstaltungen in über 30 Ländern Kurzfilmwanderungen durchgeführt bei denen der öffentliche Raum zur Leinwand wird. In Kooperation mit Filmfestivals, öffentlichen Einrichtungen und anderen Institutionen war A Wall is a Screen bisher bei Veranstaltungen unter anderem in fast ganz Europa, Japan, Kanada, Marokko, Indien oder Thailand zu Gast.

Der Startpunkt wird in der Anmeldebestätigung bekannt gegeben.

Begrenzte Teilnehmendenzahl. Anmeldung an info@w3-hamburg.de

Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projektes arbeit global und findet statt in Kooperation mit A Wall is a Screen e.V. und dem Museum der Arbeit Hamburg

Hinweise zur Teilnahme:

Da wir COVID-19-bedingt auf ausreichend Abstand achten müssen, ist die Teilnehmendenzahl beschränkt. Der Startpunkt wird erst in der Anmeldebestätigung mitgeteilt. Bitte achtet während der Veranstaltung auf ausreichend Abstand und tragt einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Da es entsprechend des Infektionsgeschehens ggf. kurzfristig zu Änderungen kommen kann, behaltet bitte unsere Website, den W3_Newsletter und Social Media im Auge. Wir halten euch dort auf dem Laufenden.

Graphic Credits: Klass. Büro für Gestaltung

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Der Rote Wedding zwischen Arbeitermilieu und sozialem Wandel

28.06.2021
25.09.2021, 14:30 Uhr - 25.09.2021, 16:30 Uhr

Im Rahmen eines Projekts erarbeitete das August Bebel Institut gemeinsam mit dem Tageszentrum »Wiese 30« einen Stadtrundgang. Die Resonanz war überwältigend. Der Rundgang wird deshalb wieder durchgeführt. Der gesamte Rundgang ist allerdings sehr inhaltsreich. Deshalb wird er in zwei Hälften geteilt. Der zweite Teil findet am Samastag, den 25. September von 14:30-16:30 Uhr statt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich im Wedding eine widerständige Gesellschaft, die Parteien, aber auch Freidenker*innen und Literat*innen hervorbrachte. Ende der 1920er Jahre waren hier die  Kommunist*innen tonangebend. Nach 1945 wandelte sich das Viertel in einen sozialdemokratisch gefärbten »Roten Wedding«. Das alte Milieu verschwand zugunsten neuer Häuser und Stadtstrukturen. 

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber unbedingt erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de [W82] Der Treffpunkt wird mit der Teilnahmebestätigung bekannt gegeben.
 Max. 10 Teilnehmende pro Veranstaltung. Es ist nicht möglich, sich zu beiden Rundgängen anzumelden.

Die Stadtführungen werden im Rahmen des Projekts »Der Bunte Wedding« von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert. 

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Der Rote Wedding zwischen Elend und sozialem Engagement

28.06.2021
25.09.2021, 11:00 Uhr - 25.09.2021, 13:00 Uhr

Im Rahmen eines Projekts erarbeitete das August Bebel Institut gemeinsam mit dem Tageszentrum »Wiese 30« einen Stadtrundgang. Die Resonanz war überwältigend. Der Rundgang wird deshalb wieder durchgeführt. Der gesamte Rundgang ist allerdings sehr inhaltsreich. Deshalb wird er in zwei Hälften geteilt. Der erste Teil findet am Samastag, den 25. September von 11-13 Uhr statt.

Der Wedding war schon im Kaiserreich Inbegriff sozialen Elends. Es gab aber auch das Obdachlosenheim »Wiesenburg«, das Ledigenheim und Menschen wie den Stadtarzt Georg Benjamin, die sich um die Ärmsten der Armen kümmerten.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber unbedingt erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de. [W81] Der Treffpunkt wird mit der Teilnahmebestätigung bekannt gegeben.
 Max. 10 Teilnehmende pro Veranstaltung. Es ist nicht möglich, sich zu beiden Rundgängen anzumelden.

Die Stadtführungen werden im Rahmen des Projekts »Der Bunte Wedding« von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert. 

 

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Kann der Markt den Sozialismus retten?

24.06.2021
30.06.2021, 19:30 Uhr - 30.06.2021, 21:00 Uhr

Der klassische Staatssozialismus scheiterte nicht zuletzt auf ökonomischem Gebiet. Das sowjetische Modell der zentralen Planwirtschaft konnte weder die wachsenden Konsumbedürfnisse der Bevölkerung befriedigen, noch auf die technologischen Herausforderungen aus dem Westen reagieren. Politische Legitimationskrisen der Herrschaft der Kommunistischen Parteien waren seit Mitte der 1950er die Folge. Nicht wenige Parteikader und ÖkonomInnen des Ostens sahen daher bereits in den 1960er-Jahren marktsozialistische Wirtschaftsreformen als mögliche Lösung der Probleme. Dabei knüpften sie auch an die sowjetische „Neue Ökonomische Politik“ (1921–1928) an. Man diskutierte die Einführung von Marktelementen, die Liberalisierung von Preisen, Dezentralisierung der Planung und die Autonomie für Betriebe. Eine wichtige Rolle spielten die Reformversuche des jugoslawischen Modells unter Tito, das „Neue System der Planung und Lenkung“ in der DDR sowie die „sozialistische Marktwirtschaft“ der Volksrepublik China. In den 1980ern schritten die chinesischen Kader und ÖkonomInnen, ob das ökonomische System durch graduelle Reformen oder eine „Schocktherapie“ umgebaut werden sollte. Im Unterschied zu den gescheiterten Wirtschaftsreformen in Osteuropa leitete die „Reform und Öffnung“ Chinas Aufstieg zur Weltmacht ein.

Felix Wemheuer und Isabella Weber diskutieren anhand ihrer neuen Buchveröffentlichungen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten Wirtschaftsreformen in Osteuropa und China sowie deren gegenseitige Beeinflussung. In wirtschaftlicher Hinsicht waren die Reformen in China extrem erfolgreich. Doch musste bei der Einführung von Marktelemente der Sozialismus auf der Strecke bleiben? Sollten Markt und Plan als Gegensätze gedacht werden oder sind beide in eine post-kapitalistische Gesellschaft integrierbar?

Dr. Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „A Social History of Maoist China“ sowie „Marktsozialismus: Eine kontroverse Debatte“ (2021). Von 2000 bis 2002 studierte Wemheuer am Institut der Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas an der Volksuniversität in Peking.

Dr. Isabella Weber ist Assistant Professor of Economics at the University of Massachusetts, Amherst. 2021 erschien ihr Buch zu den Diskussionen der chinesischen ÖkonomInnen um die Wege der Wirtschaftsreformen in China der 1980er (“How China Escaped Shock Therapy The Market Reform Debate”). Sie promovierte an der Cambridge University und New School for Social Research in New York.

  • Anmeldung: Bitte mit vollständigem Namen per Email an: heinemann@rls-nrw.de
  • Die Veranstaltung findet als Zoom-Videokonferenz online statt

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Gesprächskreises Sülz-Klettenberg (Köln) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

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Kann der Markt den Sozialismus retten?

24.06.2021
30.06.2021, 19:30 Uhr - 30.06.2021, 21:00 Uhr

Der klassische Staatssozialismus scheiterte nicht zuletzt auf ökonomischem Gebiet. Das sowjetische Modell der zentralen Planwirtschaft konnte weder die wachsenden Konsumbedürfnisse der Bevölkerung befriedigen, noch auf die technologischen Herausforderungen aus dem Westen reagieren. Politische Legitimationskrisen der Herrschaft der Kommunistischen Parteien waren seit Mitte der 1950er die Folge. Nicht wenige Parteikader und ÖkonomInnen des Ostens sahen daher bereits in den 1960er-Jahren marktsozialistische Wirtschaftsreformen als mögliche Lösung der Probleme. Dabei knüpften sie auch an die sowjetische „Neue Ökonomische Politik“ (1921–1928) an. Man diskutierte die Einführung von Marktelementen, die Liberalisierung von Preisen, Dezentralisierung der Planung und die Autonomie für Betriebe. Eine wichtige Rolle spielten die Reformversuche des jugoslawischen Modells unter Tito, das „Neue System der Planung und Lenkung“ in der DDR sowie die „sozialistische Marktwirtschaft“ der Volksrepublik China. In den 1980ern schritten die chinesischen Kader und ÖkonomInnen, ob das ökonomische System durch graduelle Reformen oder eine „Schocktherapie“ umgebaut werden sollte. Im Unterschied zu den gescheiterten Wirtschaftsreformen in Osteuropa leitete die „Reform und Öffnung“ Chinas Aufstieg zur Weltmacht ein.

Felix Wemheuer und Isabella Weber diskutieren anhand ihrer neuen Buchveröffentlichungen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten Wirtschaftsreformen in Osteuropa und China sowie deren gegenseitige Beeinflussung. In wirtschaftlicher Hinsicht waren die Reformen in China extrem erfolgreich. Doch musste bei der Einführung von Marktelemente der Sozialismus auf der Strecke bleiben? Sollten Markt und Plan als Gegensätze gedacht werden oder sind beide in eine post-kapitalistische Gesellschaft integrierbar?

Dr. Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „A Social History of Maoist China“ sowie „Marktsozialismus: Eine kontroverse Debatte“ (2021). Von 2000 bis 2002 studierte Wemheuer am Institut der Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas an der Volksuniversität in Peking.

Dr. Isabella Weber ist Assistant Professor of Economics at the University of Massachusetts, Amherst. 2021 erschien ihr Buch zu den Diskussionen der chinesischen ÖkonomInnen um die Wege der Wirtschaftsreformen in China der 1980er (“How China Escaped Shock Therapy The Market Reform Debate”). Sie promovierte an der Cambridge University und New School for Social Research in New York.

  • Anmeldung: Bitte mit vollständigem Namen per Email an: heinemann@rls-nrw.de
  • Die Veranstaltung findet als Zoom-Videokonferenz online statt

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Gesprächskreises Sülz-Klettenberg (Köln) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

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Kann der Markt den Sozialismus retten?

24.06.2021
30.06.2021, 19:30 Uhr - 30.06.2021, 21:00 Uhr

Der klassische Staatssozialismus scheiterte nicht zuletzt auf ökonomischem Gebiet. Das sowjetische Modell der zentralen Planwirtschaft konnte weder die wachsenden Konsumbedürfnisse der Bevölkerung befriedigen, noch auf die technologischen Herausforderungen aus dem Westen reagieren. Politische Legitimationskrisen der Herrschaft der Kommunistischen Parteien waren seit Mitte der 1950er die Folge. Nicht wenige Parteikader und ÖkonomInnen des Ostens sahen daher bereits in den 1960er-Jahren marktsozialistische Wirtschaftsreformen als mögliche Lösung der Probleme. Dabei knüpften sie auch an die sowjetische „Neue Ökonomische Politik“ (1921–1928) an. Man diskutierte die Einführung von Marktelementen, die Liberalisierung von Preisen, Dezentralisierung der Planung und die Autonomie für Betriebe. Eine wichtige Rolle spielten die Reformversuche des jugoslawischen Modells unter Tito, das „Neue System der Planung und Lenkung“ in der DDR sowie die „sozialistische Marktwirtschaft“ der Volksrepublik China. In den 1980ern schritten die chinesischen Kader und ÖkonomInnen, ob das ökonomische System durch graduelle Reformen oder eine „Schocktherapie“ umgebaut werden sollte. Im Unterschied zu den gescheiterten Wirtschaftsreformen in Osteuropa leitete die „Reform und Öffnung“ Chinas Aufstieg zur Weltmacht ein.

Felix Wemheuer und Isabella Weber diskutieren anhand ihrer neuen Buchveröffentlichungen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten Wirtschaftsreformen in Osteuropa und China sowie deren gegenseitige Beeinflussung. In wirtschaftlicher Hinsicht waren die Reformen in China extrem erfolgreich. Doch musste bei der Einführung von Marktelemente der Sozialismus auf der Strecke bleiben? Sollten Markt und Plan als Gegensätze gedacht werden oder sind beide in eine post-kapitalistische Gesellschaft integrierbar?

Dr. Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „A Social History of Maoist China“ sowie „Marktsozialismus: Eine kontroverse Debatte“ (2021). Von 2000 bis 2002 studierte Wemheuer am Institut der Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas an der Volksuniversität in Peking.

Dr. Isabella Weber ist Assistant Professor of Economics at the University of Massachusetts, Amherst. 2021 erschien ihr Buch zu den Diskussionen der chinesischen ÖkonomInnen um die Wege der Wirtschaftsreformen in China der 1980er (“How China Escaped Shock Therapy The Market Reform Debate”). Sie promovierte an der Cambridge University und New School for Social Research in New York.

  • Anmeldung: Bitte mit vollständigem Namen per Email an: heinemann@rls-nrw.de
  • Die Veranstaltung findet als Zoom-Videokonferenz online statt

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Gesprächskreises Sülz-Klettenberg (Köln) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

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Kann der Markt den Sozialismus retten?

24.06.2021
30.06.2021, 19:30 Uhr - 30.06.2021, 21:00 Uhr

Der klassische Staatssozialismus scheiterte nicht zuletzt auf ökonomischem Gebiet. Das sowjetische Modell der zentralen Planwirtschaft konnte weder die wachsenden Konsumbedürfnisse der Bevölkerung befriedigen, noch auf die technologischen Herausforderungen aus dem Westen reagieren. Politische Legitimationskrisen der Herrschaft der Kommunistischen Parteien waren seit Mitte der 1950er die Folge. Nicht wenige Parteikader und ÖkonomInnen des Ostens sahen daher bereits in den 1960er-Jahren marktsozialistische Wirtschaftsreformen als mögliche Lösung der Probleme. Dabei knüpften sie auch an die sowjetische „Neue Ökonomische Politik“ (1921–1928) an. Man diskutierte die Einführung von Marktelementen, die Liberalisierung von Preisen, Dezentralisierung der Planung und die Autonomie für Betriebe. Eine wichtige Rolle spielten die Reformversuche des jugoslawischen Modells unter Tito, das „Neue System der Planung und Lenkung“ in der DDR sowie die „sozialistische Marktwirtschaft“ der Volksrepublik China. In den 1980ern schritten die chinesischen Kader und ÖkonomInnen, ob das ökonomische System durch graduelle Reformen oder eine „Schocktherapie“ umgebaut werden sollte. Im Unterschied zu den gescheiterten Wirtschaftsreformen in Osteuropa leitete die „Reform und Öffnung“ Chinas Aufstieg zur Weltmacht ein.

Felix Wemheuer und Isabella Weber diskutieren anhand ihrer neuen Buchveröffentlichungen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten Wirtschaftsreformen in Osteuropa und China sowie deren gegenseitige Beeinflussung. In wirtschaftlicher Hinsicht waren die Reformen in China extrem erfolgreich. Doch musste bei der Einführung von Marktelemente der Sozialismus auf der Strecke bleiben? Sollten Markt und Plan als Gegensätze gedacht werden oder sind beide in eine post-kapitalistische Gesellschaft integrierbar?

Dr. Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „A Social History of Maoist China“ sowie „Marktsozialismus: Eine kontroverse Debatte“ (2021). Von 2000 bis 2002 studierte Wemheuer am Institut der Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas an der Volksuniversität in Peking.

Dr. Isabella Weber ist Assistant Professor of Economics at the University of Massachusetts, Amherst. 2021 erschien ihr Buch zu den Diskussionen der chinesischen ÖkonomInnen um die Wege der Wirtschaftsreformen in China der 1980er (“How China Escaped Shock Therapy The Market Reform Debate”). Sie promovierte an der Cambridge University und New School for Social Research in New York.

  • Anmeldung: Bitte mit vollständigem Namen per Email an: heinemann@rls-nrw.de
  • Die Veranstaltung findet als Zoom-Videokonferenz online statt

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Gesprächskreises Sülz-Klettenberg (Köln) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

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Tarifabschlüsse 2021 in Zeiten von Corona – Wie können wir wieder aus der Defensive kommen?

20.06.2021
24.06.2021, 19:00 Uhr - 24.06.2021

Jeden letzten Donnerstag im Monat öffnen wir das Café Comunista als offenes Treffen, wo wir über aktuelle Themen diskutieren sowie über linkskommunistische Theorien und Positionen informieren.

Kommunistisches Programm

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Zwischen Arbeitskämpfen und solidarischen Direkthandelsstrukturen - Vom Anfang und Ende der Lieferkette

16.06.2021
25.06.2021, 19:00 Uhr - 25.06.2021, 20:30 Uhr

Als Finissage zur Ausstellung "Vom Anfang und Ende der Lieferkette", die fünf Jahre internationalistische Arbeit zwischen Andalusien und Berlin dokumentiert und noch bis 30.06.21 im Haus der Demokratie zu sehen sein wird, veranstalten wir ein Podiumsgespräch mit den Ausstellungsmacher*innen und Elisabeth Voß unter dem Titel: "Zwischen Arbeitskämpfen und solidarischen Direkthandelsstrukturen in Almería und anderswo“

An diesem Abend berichten die Aktivist*innen von Interbrigadas e.V. über ihre Kämpfe gegen Ausbeutung in den Gewächshäusern von Almería, von internationaler Vernetzung und solidarischen Wirtschaftsansätzen in Andalusien. Was können wir aus den Erfahrungen der dortigen Gewerkschaft SAT über die Widersprüche unseres Wirtschaftssystems, Alternativen zu diesem und praktischer Solidarität lernen?

Elisabeth Voß informiert über die verschiedenen Ansätze des solidarischen Direkthandels und stellt Potenziale und praktische Schritte in Richtung einer solidarischen Ökonomie vor.

Anschließende Diskussion.
 

Links:

Interbrigadas e.V.

Elisabeth Voß
 

Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung zur Veranstaltung bis 24.06. ist Voraussetzung für die Teilnahme. Anmeldungen bitte an: anmeldung@hausderdemokratie.de.

Nachweise über einen Negativ-Test, sowie über Impfung oder Genesung sind bei max. 20 Teilnehmenden laut Berliner Senat momentan nicht erforderlich. ("Dritte SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung - Pressemitteilung vom 15.06.2021") 

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Zwischen Arbeitskämpfen und solidarischen Direkthandelsstrukturen - Vom Anfang und Ende der Lieferkette

16.06.2021
25.06.2021, 19:00 Uhr - 25.06.2021, 20:30 Uhr

Als Finissage zur Ausstellung "Vom Anfang und Ende der Lieferkette", die fünf Jahre internationalistische Arbeit zwischen Andalusien und Berlin dokumentiert und noch bis 30.06.21 im Haus der Demokratie zu sehen sein wird, veranstalten wir ein Podiumsgespräch mit den Ausstellungsmacher*innen und Elisabeth Voß unter dem Titel: "Zwischen Arbeitskämpfen und solidarischen Direkthandelsstrukturen in Almería und anderswo“

An diesem Abend berichten die Aktivist*innen von Interbrigadas e.V. über ihre Kämpfe gegen Ausbeutung in den Gewächshäusern von Almería, von internationaler Vernetzung und solidarischen Wirtschaftsansätzen in Andalusien. Was können wir aus den Erfahrungen der dortigen Gewerkschaft SAT über die Widersprüche unseres Wirtschaftssystems, Alternativen zu diesem und praktischer Solidarität lernen?

Elisabeth Voß informiert über die verschiedenen Ansätze des solidarischen Direkthandels und stellt Potenziale und praktische Schritte in Richtung einer solidarischen Ökonomie vor.

Anschließende Diskussion.
 

Links:

Interbrigadas e.V.

Elisabeth Voß
 

Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung zur Veranstaltung bis 24.06. ist Voraussetzung für die Teilnahme. Anmeldungen bitte an: anmeldung@hausderdemokratie.de.

Nachweise über einen Negativ-Test, sowie über Impfung oder Genesung sind bei max. 20 Teilnehmenden laut Berliner Senat momentan nicht erforderlich. ("Dritte SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung - Pressemitteilung vom 15.06.2021") 

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Ignorierter Völkermord: Genozid an Roma in Belarus 1941-1944

10.06.2021
18.06.2021, 18:00 Uhr - 18.06.2021

Der Genozid der deutschen Besatzer an Roma ist weder im kollektiven Gedächtnis der belarussischen noch der deutschen Bevölkerung verankert. Dabei war die Ermordung von Roma ein elementarer Bestandteil des deutschen Vernichtungskriegs im Osten. Im Rahmen einer deutsch-belarussischen Kooperation wurden Zeitzeugen interviewt und Orte von Massenerschießungen besucht.

 

Die Veranstaltung thematisiert den Genozid und die Erinnerung daran.

Mit Artur Gomonow (Belarussische Roma-Diaspora, Minsk), Volha Bartash (Ethnologin und Historikerin, Uni Regensburg), u. a.

 

18. Juni, 18 Uhr auf zoom:

https://zoom.us/j/94263426217

(keine Anmeldung nötig)

 

Infos: www.genocideagainstroma.org

Veranstalter: Bildungswerk für Friedensarbeit, Berlin

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Klimabewegung nach der Pandemie – Wie geht es weiter?

10.06.2021
12.06.2021, 14:00 Uhr - 12.06.2021, 16:00 Uhr

Nachdem die Klimakrise im letzten Jahr in der öffentlichen Debatte von der Corona-Pandemie überlagert wurde, dringt sie nun wieder mit Macht in den Fokus. Hierzu hat auch das historische Urteil des Bundesverfassungsgerichtes Ende März beigetragen, das in wesentlichen Punkten der Klage von Aktivist*innen recht gibt und das deutsche Klimaschutzgesetz als unzureichend kritisiert.

Welche strukturellen Veränderungen sind angesichts der sozial-ökologischen Krisen der Gegenwart erforderlich? Lässt sich der Klimawandel in einem System stoppen, das auf ständiges Wachstum angewiesen ist? Und wie geht es weiter mit der Fridays for Future-Bewegung?

Über diese und andere Fragen diskuteren wir mit:

  • Pauline Brünger, Aktivistin bei Fridays For Future,
  • Wilfried Görgen, Aktivist bei Grannies For Future, und
  • Rainer Nickel, Umweltexperte im Vorstand der RLS NRW
  • Moderation: Anke Hoffstadt, Vorstandsmitglied RLS NRW

Der erste Teil der Veranstaltung wird am Samstag, 12. Juni 2021, um 14 Uhr live auf YouTube übertragen: zum Livestream
Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen und Austausch (keine Live-Übertragung). Wir bitten um Anmeldung mit vollständigem Namen per Email an post@rls-nrw.de. Der Zugangslink wird per Email kurz vor Veranstaltungsbeginn verschickt.

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