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Updated: 1 hour 4 min ago

23.Brandenburger Landpartie im Garten vom Weltladen Teltow

10.06.2017
10.06.2017, 10:00 Uhr - 11.06.2017, 19:00 Uhr

Herzlich willkommen!

am 10./ 11. Juni jeweils von 10.00 - 19.00 Uhr

"Lebensräume im Perspektivwechsel"

im

Weltladen Teltow "Eine-Welt-Angebot"

 

Wir laden dazu ein die verschiedenen Kaufs- und Informationsstände zu besuchen, bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und unseren Garten zu genießen.

 

Ausführliche Informationen auf unserer Homepage: (http://www.weltladen.de/eineweltangebotteltow)

oder bei facebook: (https://www.facebook.com/events/1545158662175284/?acontext=%7B%22action_history%22%3A%22[%7B%5C%22surface%5C%22%3A%5C%22page%5C%22%2C%5C%22mechanism%5C%22%3A%5C%22page_upcoming_events_card%5C%22%2C%5C%22extra_data%5C%22%3A[]%7D]%22%2C%22has_source%22%3Atrue%7D)

 

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Demo- und Aktionstraining (G20, EndeGelände, ...)

10.06.2017
10.06.2017, 09:30 Uhr - 18:00 Uhr

Wir stehen vor einem politisch spannenden Aktionsjahr. Mit den Aktionen von Ende Gelände sind Veränderungen für Klimaschutz wieder greifbar, mit dem G20 Gipfel steht ein Megaevent vor der Tür und der Rechtsruck in der Gesellschaft bringt immernoch zahlreich Rassist*innen bundesweit auf die Straßen.

Du willst dich einmischen, hast aber noch nicht so viel Erfahrung mit Großdemonstrationen und Aktionen?

Dann komm zum Aktionstraining der BUNDjugend!

Anmeldung

 Wer? Interessierte zwischen 16 und 26 Jahren

 

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Videokundgebung auf dem Oranienplatz – umsonst und draußen

09.06.2017
09.06.2017, 20:30 Uhr

„Les Sauteurs – Those who jump“ (2016)
mit Koregisseur Abou Baker Sidibé, Geflüchteter aus Mali. Er filmt nach 14 Monaten im Camp auf der marokkanischen Seite vor Mellila (die spanische Enklave auf marokkanischem Festland), vor dem Grenzzaun nach Spanien. Dabei dokumentiert er seinen und den Alltag der Geflüchteten, ihre Selbstorganisation, ihre erfolglosen und die erfolgreiche Erstürmung des unüberwindbar erscheinenden Grenzzauns.
Sprachen: Bambara, Französisch, Untertitel englisch

with co-director Abubaker Sidibe, refugee from Mali. After fourteen months, he films in the camp on the Moroccan side in front of Mellila (the Spanish enclave on Moroccan mainland), before the border fence to Spain. In doing so, he documents his daily life and the self-organization of the refugees, their unsuccessful and successful storming of the insurmountable border fence.
Languages: Bambara, French, Subtitles English

Avec le Co-régisseur Abubaker Sidibe qui avait fui le Mali. Il filme 14 mois après sa fuite au camp des réfugiés du côté marocain avant Mellila (l´enclave espagnole sur le continent marocaine), avant la clôture de la frontière vers l´Espagne. Il a documenté sa vie quotidienne et l’auto-organisation des fugitifs, leur échec et leur succès et la prise d´assaut de la clôture frontalière qui paraissait insurmontable.
Langues: bambara, français, sous-titres anglais

Im Fall von Regen wird auf oplatz.net ein alternativer Ort angekündigt.

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Schwejk geht zur Bundeswehr. - Ein Abend mit Politsatire, Literatur und Musik

09.06.2017
09.06.2017, 19:30 Uhr - 23:00 Uhr

Das Schauspiel-Team „Antikriegsambulanz“ um René Senenko bringt das neue politsatirische Stück „Schwejk geht zur Bundeswehr" zur Aufführung.  „Inspiriert haben mich dazu die Berichte über die Nato-Tagung in Warschau“, sagt Senenko, der das Stück geschrieben hat. „Wenn Frau Merkel sagt, wir müssten mehr Verantwortung in der Welt übernehmen, soll das heißen, dass unser liebes Deutschland am Run nach mehr Export, nach strategischem Einfluss und um den Zugriff auf die knapp gewordenen Ressourcen führend beteiligt ist. Deshalb muss der Schwejk schon ein bisschen in die Speichen der heutigen Militärmaschinerie greifen dürfen.“
Uwe Levien (75 J.) begleitet den Abend mit seinen Liedern zur Gitarre.

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Vétomat Crowdfunding - The Final Countdown w/ Janco, Spezial-K

09.06.2017
09.06.2017, 19:00 Uhr

Diesen Freitag steigt die große Kampagnen-Endzeitgala! Aber vorher schenkt uns noch einmal all eure Liebe (und euer Geld) wir revanchieren uns ;-)

DE ? www.startnext.de/vetomat
EN ? www.startnext.com/en/vetomat

Helft uns einen der letzten non-profit Kulturräume in Friedrichshain und die Siebdruckwerkstatt fit für die Zukunft zu machen. Wir haben nen Haufen feine Rewards für euch und natürlich gibt das unendlich Karmapunkte!

? Janco // live
https://www.youtube.com/watch?v=nLMCaW1Y33I
? Spezial-K // live
https://www.youtube.com/watch?v=2U0eX4kZBqc
? Hägen Daz // HiP inside
https://soundcloud.com/hagen-daz/pot-cast-4
?Bela // Teenage Dirtbags / Mensch Meier

 

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Verheerende Bilanz – der Antisemitismus der Linken

09.06.2017
09.06.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Buchvorstellung. Das Erscheinen des Buches »Verheerende Bilanz – der Antisemitismus der Linken « nehmen wir zum Anlass, um mit Klaus Rózsa (Jahrgang 1954) und Wolfgang Seibert (Jahrgang 1947 ) über ihr jüdisches und ihr linkes Selbstverständnis, ihre Enttäuschungen, Resignation, neue Hoffnungen, über Antisemitismus und die Linke zu sprechen. Auch in  manchen  Basisgewerkschaften wird aktuell über Forderungen nach einem Boykott Israels kontrovers diskutiert. Wir haben auf der Veranstaltung die Gelegenheit, uns darüber mit den Referent_innen auszutauschen.

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Entschädigungszahlungen für Griechenland?

09.06.2017
09.06.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Buchvorstellung mit den Historikern Karl-Heinz Roth und Hartmut Rübner  
Die Reparationsfrage ist nach wie vor ein brisantes und umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Wa?hrend die großen Siegerma?chte in den ersten Nachkriegsjahren umfangreich entscha?digt wurden, gingen die kleineren La?nder Europas und zahlreiche Opfergruppen weitgehend leer aus. Zu ihnen geho?rte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entscha?digungen fu?r die Opfer der Massaker und die Ausplu?nderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Einer umfassenden, alle ehemals besetzten La?nder und alle Opfergruppen einschließenden Kriegsentscha?digung hat sich die deutsche Machtelite bis heute verweigert.   In den derzeitigen Verhandlungen der Europäischen Zentralbank, der EU -Kommission und des Internationalen Währungsfonds mit Griechenland
über die Fortsetzung des Schuldendienstes fordert vorrangig Deutschland weitere Maßnahmen, die anhaltend zu Verarmung
und wirtschaftlicher Ruinierung führen. Die eigenen Schulden infolge von Krieg, Vernichtung und Besatzung in den Jahren 1941 bis 1944
sind dabei längst unter den Tisch gekehrt. Aber die heutigen Gläubiger- und Machtverhältnisse sind ohne diese Geschichte nicht denkbar. Nach
dem Krieg wurde alles getan, um die offenen Forderungen nach Reparationen und Entschädigungen zahlreicher Opfergruppen und Länder abzuwehren. So auch die von Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und für die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert.   Wir wollen über die Entschädigungsforderungen diskutieren und haben Karl Heinz Roth und Hartmut Ru?bner eingeladen, die im März 2017 einen vielbeachteten Arbeits- und Dokumentenband zur „Reparationsschuld“ vorgelegt haben.     Karl Heinz Roth ist Historiker, Mediziner und Vorstandsmitglied der Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts in Bremen. Hartmut Rübner ist Politikwissenschaftler in Berlin und Redakteur der Zeitschrift Sozial.Geschichte.online     VeranstalterInnen: Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V. und Regionalbüro Arbeit und Leben DGB/VHS Berg-Mark

 

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Postwachstumsökonomie - eine Alternative zu Arbeitslosigkeit, Ausgrenzung und Armut?

09.06.2017
09.06.2017, 17:00 Uhr - 11.06.2017, 17:00 Uhr

Weltweit experimentieren Menschen mit solidarischen, nachhaltigen und kooperativen Arbeits-, Wirtschafts- und Lebensformen, die Alternativen zur kapitalistischen Wachstumswirtschaft bieten sollen. Sie engagieren sich in der solidarischen Landwirtschaft, in Urban Gardening Projekten, der Gemeinwohl- und Open Source Ökonomie, reparieren in offenen Werkstätten und experimentieren mit digitaler Technik und 3-D-Druck. Sie erobern sich langsam die Städte zurück, entwickeln regionale Währungen, erproben ein bedingungsloses Grundeinkommen, leben in gemeinschaftlichen Wohnprojekten, in Ökodörfern und entdecken Nachbarschaften neu. Sie kooperieren, tauschen, teilen anstatt in Konkurrenz und Wettbewerb zueinander zu treten.

Während in einigen Ländern des Südens vor allem wirtschaftlich benachteiligte Bevölkerungsgruppen am Aufbau alternativer Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensweise mitwirken, scheinen die Experimentierräume der Postwachstumsbewegung hierzulande überwiegend in den Händen einer jüngeren, gut ausgebildeten, akademischen Mittelschicht zu sein.

An diesem Wochenende wollen wir uns damit beschäftigen, wie zukünftig einzelne Bausteine der Postwachstumsökonomie für unterschiedliche Zielgruppen interessant werden können. Insbesondere für jene, die sich von der globalisierten Wachstumswirtschaft zunehmend ausgegrenzt fühlen. Gerade in Zeiten des demographischen Wandels, befürchteter Altersarmut und hoher Zuwanderung könnten Elemente der Postwachstumsökonomie eine Chance zur Überwindung von Polarisierungen, Rechtspopulismus und die oft verkündete wirtschaftliche Alternativlosigkeit bieten.

Dabei wollen wir uns u.a. mit folgenden Fragen befassen:

  • Welche Elemente der Postwachstumsökonomie bieten alternative Lösungsansätze für die verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen?

  • Wie können diese Lösungsansätze in den unterschiedlichen soziokulturellen Milieus kommuniziert werden?

  • Welche Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und Kooperation sind in den verschiedenen Bausteinen der Postwachstumsökonomie angelegt?


In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach einem veränderten Arbeits-/ArbeitnehmerInnenbegriff und eines weniger konsumorientierten Lebensstils. Wie können Parteien, Gewerkschaften, kleine und mittlere lokale Wirtschaftsunternehmen sowie Arbeitsagenturen und Jobcenter ins Boot geholt werden, um Unternehmungen und Projekte der Postwachstumsökonomie stärker zu fördern und zu etablieren?

Am Freitagabend stimmen wir uns mit einem Film über die Entstehung einer globalen Postwachstumsbewegung in das Thema ein. Am Wochenende wollen wir uns dann in Form einer Zukunftswerkstatt Lösungsansätze und Handlungsstrategien erarbeiten.

Seminarzeiten:

Freitag, 09.06.2017 17:00 - 20:00

Samstag, 10.06.2017 10:00 - 17:00

Sonntag, 11.06.2017 10:00 - 17:00

Zielgruppen: Postwachstums-Aktivisten, die ihre Ansätze gern verschiedenen Bevölkerungsanteilen zugänglich machen möchten. Sozial engagierte Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich nach neuen Lösungsansätzen in ihrer Arbeit suchen. Politisch und persönlich Interessierte, die nach Wegen suchen, der zunehmenden Spaltung in der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen.

Dozentin:
Marion Rädisch (M.A.), Geisteswissenschaftlerin, Jobcoach und Dozentin für Postwachstums-Themen. Langjährige Erfahrung in der Arbeit mit arbeitslosen Menschen und als Arbeitnehmerin in diversen Branchen und Positionen. Beschäftigung mit alternativen Gesellschaftentwürfen seit rund 30 Jahren in unterschiedlichen politischen Zusammenhängen. Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales.

Teilnahme kostenfrei

Anmeldung unter: lazova@bildungswerk-boell.de

Veranstaltet mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Veranstalter/Veranstaltungsort:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Sebastianstr. 21
10179 Berlin
U8|M29 Moritzplatz und 5 min. Fußweg



 

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Tour pour L’Afrique – Visitez les profiteurs! Fahrradrallye gegen die „G20-Afrika Konferenz“

09.06.2017
09.06.2017, 16:00 Uhr - 20:30 Uhr

Start: vor Bayer (Berlin-Wedding)

Zwischenstopps: REWE, Deutsche Bank und KfW, H&M, Gedenktafel zur Erinnerung an die Afrika-Konferenz 1884/85, BMZ. Ziel: Oranienplatz

 

Wir besuchen Bayer und andere Profiteure sowie verantwortliche Institutionen, die u.a. für die Zerstörung der bäuerlichen Landwirtschaft in Afrika verantwortlich sind. Wir werden exemplarisch über ihre Rolle informieren.

 

Sie sollten sich schämen!
Vom 12. bis 13. Juni lädt die Bundesregierung nach Berlin zur „G20- Afrika-Partnerschaftskonferenz“ ein. Schon einmal, 1884/85, fand in Berlin eine Afrika-Konferenz statt. Damals ging es den Großmächten vorgeblich um die Beendigung des Sklavenhandels und die „Zivilisierung“ des Kontinents. Tatsächlich war die Konferenz vor allem ein wichtiger Meilenstein bei der Durchsetzung ihrer Handelsinteressen und der endgültigen Aufteilung Afrikas in Kolonien.
Heute proklamieren alte und einige neue Mächte Partnerschaft und Nachhaltigkeit, Entwicklung und die Bekämpfung von Fluchtursachen. Tatsächlich geht es ihnen darum, die Profitinteressen großer Konzerne zu bedienen. Sie kooperieren dabei selbst mit korrupten, diktatorischen Eliten.
Den beteiligten europäischen Mächten geht es auch darum, die Grenzen der Festung Europa ins Innere Afrikas zu verlagern. Aber der deutsche Entwicklungsminister tönt in seinem Vorschlag eines ‚Marshall-Plans‘ für Afrika von einer „Neuen Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft“.
Wir haben diese Heucheleien satt!

Wem wird die Entwicklung nützen?
In Afrika lockt für die großen Lebensmittel-, Agrar- und Chemiekonzerne ein riesiger Wachstumsmarkt. Es sollen eine „grüne Revolution“ und der “Freihandel” angekurbelt werden. Seit mehreren Jahren fördern reiche Staaten Hand in Hand mit großen Konzernen in Public Private Partnerships (PPPs) diese Entwicklung, z.B. im Rahmen der „Grünen Innovationszentren“. Verschiedene Treffen im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft sollen afrikanische Regierungen noch mehr unter Druck setzen.
So hat Bayer Crop Science in Afrika in den letzten Jahren den Verkauf von Pestiziden bereits erheblich gesteigert. Es soll eine großflächige industrielle Landwirtschaft weiter durchgesetzt werden. O-Ton Bayer: „Mit Kleinbauern ist eine grüne Revolution nicht zu machen“. Für Mega-Projekte werden Kleinbäuerinnen und -bauern von ihrem Land vertrieben. Auf dem ganzen Kontinent finden massive Landnahmen statt.
Das bäuerliche Saatgut soll verschwinden, Hybridsaaten und gentechnisch veränderte Sorten sollen angebaut werden. In der Gentechnik ist seit Jahren insbesondere Monsanto aktiv – stark gefördert beispielsweise im Rahmen der PPP „Neue Allianz für Ernährungssicherheit“.

 

Und dann noch „Frei“-Handel!
Bereits seit mehr als 15 Jahren verhandelt die EU mit vielen afrikanischen Regierungen über „Economic
Partnership Agreements“ (EPAs). Auch hier ist von Partnerschaft die Rede. Im Rahmen dieser Freihandelsabkommen strebt die EU eine weitergehende Liberalisierung afrikanischer Märkte an. Durch den sukzessiven Abbau von Zöllen wird das Agrardumping aus der EU nach Afrika weiter steigen und die dortige Landwirtschaft weiter ruinieren. Schon jetzt fördert die kapitalistische Wachstumslogik den Export von landwirtschaftlichen Produkten. Durch die europäischen Agrar-Subventionen werden nach Afrika exportierte Produkte wie z.B. Getreide, Fleisch und Milch dort billiger verkauft als regionale Lebensmittel. So werden in Afrika weitere lokale Märkte zerstört, damit noch mehr Produzent*innen ihrer Lebensgrundlage beraubt und zur Migration gezwungen.

 

Das muss verhindert werden. Es gilt den Widerstand zu stärken. Hier wie auch in Afrika.
Dieses Agrarmodell ist ein Desaster!

 

Kleinbäuerliche Landwirtschaft stärken!
In Afrika produzieren die Bäuerinnen und Bauern bisher überwiegend in kleinteiliger Produktionsweise für den Eigenverbrauch und für lokale und regionale Märkte. Und das ist gut so! Spätestens mit dem 2008 von Wissenschaftler*innen, bäuerlichen Aktivist*innen und Unternehmensvertreter*innen vorgelegten Weltagrarbericht ist die Mär von der Überlegenheit der industriellen Landwirtschaft auch wissenschaftlich widerlegt. Der Bericht plädiert klar für die weltweite Förderung einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft.

 

Zorn und Widerstand
In den letzten Jahren verstärkt sich der Widerstand in Afrika. Kleinbäuerliche Bewegungen kämpfen in verschiedenen Ländern sowohl gegen die EPA’s als auch gegen eine von Konzernen vorangetriebene Industrialisierung der Landwirtschaft. In Burkina Faso mit Erfolg: Dort musste Monsanto seinen großflächigen Anbau genmanipulierter Baumwolle abbrechen. Geringere Erträge und Qualität der Ernten über mehrere Jahre hat die Landbevölkerung dazu gebracht, Monsanto aus dem Land zu jagen.

 

  • Keine Expansion der Agrar-und Ernährungsindustrie: Nirgendwo!
  • Agrarökologische und bäuerliche Landwirtschaft stärken!
  • Ernährungssouveränität statt Freihandel!
  • Für Bewegungsfreiheit und selbstbestimmtes Leben!

 

Die Rallye findet im Rahmen der Berliner Aktionswoche gegen die G20-Afrika Partnerschaftskonferenz statt.

 

Weitere Informationen

 

 

Freund*innen des 17. April, Afrique Europe Interact

 

Kontakt: freundinnen17.april[at]gmail.com

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Umwelttage Basel «Vorbilder für die Welt von morgen»

09.06.2017
09.06.2017 - 11.06.2017
Umwelttage Basel: 9. - 11. Juni 2017

Filme, Poetry Slam, Aktivitäten für Schulen, Quartierspaziergänge zu Umweltvorbildern, Führungen und Workshops - das sind die Umwelttage Basel 2017.

Die Basler Umwelttage finden alle zwei Jahre statt. Sie sind eine Plattform für Personen und Organisationen, die im Bereich der ökologischen und nachhaltigen Entwicklung in Basel tätig sind.

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Umwelttage Basel «Vorbilder für die Welt von morgen»

09.06.2017
09.06.2017 - 11.06.2017
Über die Umwelttage Basel 2017

Ein Poetry Slam, Aktivitäten für Schulen, Flohmärkte, Quartierspaziergänge zu Umweltvorbildern, Führungen, Filme und Workshops - das sind die Umwelttage Basel 2017.

Warum gibt es die Umwelttage? Wer koordiniert den Anlass? Mehr Informationen, und auch Werbemittel für die teilnehmenden Organisationen - z.B. Plakate etc. zum Ausdrucken - gibt es hier.

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Sommerwochenende der Jungen IPPNW

09.06.2017
09.06.2017 - 11.06.2017
Sommerwochenende der Jungen IPPNW

vom 9.-11.6.2017 in Kaufungen

Wie jedes Jahr, wird es nicht nur darum gehen, Themen zu besprechen, die uns als engagierte Mediziner unter den Nägel brennen, sondern auch, ein Wochenende vom stressigen Kliniksalltag zu entspannen, gemeinsam mit interessanten Menschen ein paar Tage im Grünen zu verbringen, am Lagerfeuer zu sitzen und anregende Gespräche zu führen - kurzum: Energie zu tanken.

Das Thema wird dieses Mal "Selbstfürsorge im Krankenhaus - Gesundes Arbeiten" sein.

Neben Information und Diskussion soll auch der Erholungsteil nicht zu kurz kommen. Wie immer sind PartnerInnen und Kinder herzlich willkommen!

Veranstaltungsort: Tagungshaus Niederkaufungen, Kirchweg 1, 34260 Kaufungen.

Kosten für 2 Übernachtungen inklusive Verpflegung: 50 Euro pro Person.

Informationen zum Tagungsort

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Peace History Conference 2017 : Protest, Power & Change

09.06.2017
09.06.2017 - 10.06.2017
Conference Information If you would like to take part in this conference please use the booking form overleaf or book online at www.abolishwar.org.uk Registrations will be acknowledged. Tickets for the IWM exhibition ‘People Power: Fighting for Peace’ have to be bought from the Museum’s own booking office. See link below. Registration includes tea/coffee on Saturday morning and afternoon. For lunch, there is the IWM café and others nearby, or bring your own food. We have kept the registration fee as low as possible. Concessions are for full-time students only. If you can make a donation to help someone else to come it would be much appreciated. If you are not a student but the £20 fee prevents you from participating please get in touch: tim.devereux@abolishwar.org.uk If you wish to advertise a peace history project that you are engaged in please bring an A4 poster describing the key points and contact details. We regret that we cannot undertake visa applications, accommodation or travel arrangements. Registration fees: Friday night play £6. Saturday conference £20 standard; £5 full-time student.
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Floßtour gegen Atom- transporte von Trier nach Köln

09.06.2017
09.06.2017 - 26.06.2017

Unter dem Motto „Mal richtig abschalten - Atomtransporte stoppen“ findet im Rahmen der bundesweiten Kampagne gegen Atomtransporte vom 9. bis 26. Juni 2017 eine Floßtour auf Mosel und Rhein von Trier bis Köln statt. Sie wird von ROBIN WOOD in Zusammenarbeit mit ContrAtom organisiert, unterstützt durch viele Initiativen direkt vor Ort.

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„Ich will wirken in dieser Zeit…“

08.06.2017
08.06.2017, 19:00 Uhr

Zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz
Nachdenken über Können, Mut und Leidenschaft
Szenische Lesung zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, deren Werke auch 70 Jahre nach ihrem Tod nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben. Käthe Kollwitz stand in ihrem Leben auf Seiten der Ausgebeuteten und Benachteiligten und hat diese auch zum zentralen Thema ihrer Arbeiten gemacht.

Der Prenzlauer Berg war ihr zentraler Lebens-und Arbeitsmittelpunkt. Hier, in der ehemaligen Weißenburgerstr. 25 / Ecke Wörtherstraße hat sie über 50 Jahre zusammen mit ihrem Mann, dem Armen-Arzt Karl Kollwitz gewohnt und gearbeitet. Hier hat sie das Elend und die Not der Frauen und Mütter, Tod, Leid und Sterben kennengelernt und in ihrem Werk unsterblich gemacht.

Hier möchten wir ihrem 150. Geburtstag am 8. Juli 2017 mit einer literarisch-musikalischen Hommage gedenken.

Das Programm ist eine Symbiose aus Tagebuch-Aufzeichnungen, Briefen, Gedichten, Musik und Liedern, die das Leben und Werk der Künstlerin nicht nur im historischen Kontext, sondern vor allem in ihrer Relevanz für das Hier und Jetzt nachzeichnet.

Die Journalistin Gisela M. Gulu und die Schauspielerin Valeska Hegewald führen uns einen Abend ein in das Denken, Fühlen und Schaffen dieser Frau und Künstlerin. Musikalisch begleitet von der Gitarristin Petra Patzer.

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Migrationsentscheidung und Bildungsperspektiven: Gekommen um zu bleiben

08.06.2017
08.06.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Vor mehr als einem halben Jahrhundert begann Deutschland, Arbeitskräfte anzuwerben. Viele dieser »Gastarbeiter« entschieden sich zu bleiben. Ihre Nachkommen wachsen hier auf. Eine Perspektive haben sie aber nur mit guter Bildung. Welche speziellen Probleme gibt es hier? Welche Maßnahmen müssten ergriffen werden? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es? Was plant der Berliner Senat?

Mit: Ertekin Özcan (Jurist, Politologe, Lyriker und Gründungsvorsitzender u.a. der HDF, TGD und des TEVBB, Autor des Buches »Türkische Immigrantenorganisationen in der Bundesrepublik Deutschland«)

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Soziale Bewegungen in Frankreich im Wahljahr

08.06.2017
08.06.2017, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Die Sphäre des Politischen ist auch in Frankreich vielfältig, sie ist bunt und quirlig und besteht aus vielen linken Initiativen, kleinen Parteien, Zusammenschlüssen unterschiedlichster Provenienz und Zielsetzung. Einen gewissen Bekanntheitsgrad hat zwar die Bewegung "Nuit debout" auch in Deutschland erlangt, aber wer hat hier schon mal was von der Kampagne "On vaut mieux que ça" oder von den "ZAD" (zone à défendre) in Sivens und Notre-Dame-des-Landes gehört? Wer weiß etwas über die sozialen Kämpfen bei Air France oder Goodyears oder kennt den "Marche de la dignité"?
Soziale Bewegungen befinden sich im Wahrnehmungsschatten der (Partei-)Politik, sie scheinen aus der Ebene der repräsentativen Politik ausgeschlossen.

Dies hat auch Folgen für den politischen Diskurs in Frankreich selbst: Wie soll eine nicht repräsentierte Linke sich bei der wiederholten Wahl zwischen den Lagern rechtsaußen und neo- bzw. wirtschaftsliberal positionieren? Wird tatsächlich, wie behauptet, durch ein "Pro-Macron" unsoziale, antimuslimische, antifeministische, LGBTI*Q-feindliche und undemokratische (Eliten-)Politik verschleiert und legitimiert? Oder unterschätzen die Vertreter*innen von "ni l'une, ni l'autre" die Gefahr, die von der extremen Rechten an der Macht ausgeht?

Diesen und anderen Fragen wollen wir mit Lucile Gemahling nachgehen und zudem die Möglichkeiten einer gemeinsamen proeuropäischen Politik für soziale Gerechtigkeit und egalitäre Strukturen ausloten.

Eintritt frei

Anmeldung unter:
puhlmann@bildungswerk-boell.de

Wünsche zur Barrierefreiheit bitte mit anfragen.

Veranstalter:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung


Die Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

 

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BEYOND THE RED LINES

07.06.2017
07.06.2017, 20:00 Uhr
„DER BESONDERE“:

Ob im rheinischen Braunkohlegebiet, am Hafen von Amsterdam oder auf den Straßen von Paris während des Weltklimagipfels, die Kämpfe für Klimagerechtigkeit werden an immer mehr Fronten geführt. Beyond the red lines (Jenseits der roten Linien) ist die Geschichte einer wachsenden Bewegung, die „Es reicht! Ende Gelände!“ sagt, zivilen Ungehorsam leistet und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selber in die Hand nimmt. Dieser Film porträtiert drei Initiativen im Vorfeld und während des Weltklimagipfels.

Das Jahr 2015 stand im Zeichen des Kampfes für Klimagerechtigkeit, der an immer mehr Fronten geführt wird. In Paris wurde ein globales Klimaabkommen verabschiedet. Aber wurde dort wirklich der Klimaschutz vorangetrieben? Während Verhandlungen und Treibhausgasemissionen auf Hochtouren laufen, liegen Welten zwischen dem, was notwendig wäre, um das Klimachaos noch abzuwenden und dem, was tatsächlich passiert.

In Kooperation mit BUND Umweltzentrum Offenburg

BEYOND THE RED LINES

D/GB/F/ES | 90 Min.
Produzent: cine rebelde / Originalton mit deutschem Untertitel

Mi. 07.06.2017 | 20 Uhr | KiK
Eintritt frei – Spenden erbeten

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Türkei – Rojava – Syrien: Ein Zustandsbericht

07.06.2017
07.06.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Seit dem sogenannten Putschversuch im Juli 2016 betreibt Präsident Erdogan in der Türkei eine zunehmende Unterdrückung jeglicher Opposition bei gleichzeitigem Ausbau seines absoluten Herrschaftsanspruchs. Mit dem gewonnenen Referendum vom 16.4.2017 konnte Erdogan seine Machtfülle als Präsident deutlich erweitern.
Besonders davon betroffen sind kritische Medien, oppositionelle Parteien wie die HDP und die kurdischen Gebiete in der Nordtürkei und das selbstverwaltete Gebiet Rojava jenseits der syrischen Grenze. Ruhig gestellt durch den Flüchtlingsdeal betreibt die EU nur halbherzige Kritik an dem zunehmenden diktatorischen Führungsstil Erdogans.
Die Türkei gehört zu den Ländern mit den meisten inhaftierten Journalist*innen weltweit. Nach dem Putschversuch im Juli 2016 wurden weit über 100 Journalist*innen verhaftet, rund 150 Medien geschlossen und mehr als 700 Presseausweise annulliert. Kritische Journalist*innen stehen unter Generalverdacht. Selbst das Einsperren von kritischen Journalisten mit deutschem Pass wie Deniz Yüzel (er hat beide) führt nicht zu wirklichen Konsequenzen.

Um die Situation in der Türkei und Syrien besser zu begreifen, die Interessen der Großmächte an der Region zu analysieren und die Perspektiven der selbstverwalteten Region Rojava besser einschätzen zu können, haben wir den kritischen Journalisten Dr. Nikolaus Brauns eingeladen, der ein hervorragender Kenner der Region ist. Da es sich dabei um einen sehr komplexen und umkämpften Sachverhalt handelt, können manche thematischen Bereiche nur angerissen werden. Ziel der Veranstaltung soll es sein einen Überblick zu bekommen und die Splitter an Informationen in einen logischen Zusammenhang zu stellen.

Dr. Nikolaus Brauns ist Journalist und Historiker. Er schreibt regelmäßig u.a. in der Tageszeitung junge Welt zur Politik und Geschichte der Türkei und des Nahen Ostens. Er ist Autor mehrer Beiträge zur Geschichte der Kurden im Irak und Syrien.

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

 

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Filmvorführung und Publikumsgespräch "Titicaca und die verschwundenen Gesichter"

07.06.2017
07.06.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Bergbau und soziale Konflikte am Titicacasee
Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter" des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konfl ikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von
Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

Der Filmemacher
Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru). Zuletzt war er mit seinem Film „Memory Walkers - Caminantes de la memoria" (2014) in Deutschland auf Tournee.

Der Eintritt beträgt 6,- Euro.

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HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2012 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

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FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

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