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Updated: 30 min 8 sec ago

„Reise in den Herbst” Dokumentarfilm über wachsenden Rechtspopulismus und linken Protest

08.01.2018
25.01.2018, 19:00 Uhr - 25.01.2018
„Reise in den Herbst” – Dokumentarfilm über wachsenden Rechtspopulismus und linken Protest

Vom Treffen der europäischen Rechten am Deutschen Eck Anfang 2017 bis zu den G20-Protesten in Hamburg reiste Filmemacher Martin Keßler durch Deutschland und interviewte u. a. Opel-Arbeiter nach der Übernahme durch Peugeot und den Soziologen Jean Ziegler, der die „kannibalische Weltordnung“ anklagt. 
Trailer und mehr Infos zum Film hier.
Eintritt: 6 € / 1 €
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Holo ICO Launch

05.01.2018
09.01.2018, 20:00 Uhr - 09.01.2018, 23:00 Uhr
ICO: Initial Community Offering

Holo is a community of passionate humans building a distributed cloud, owned and run by users like you and me.                                     We believe in the power of a truly peer-to-peer Internet.

Holo / Holochain Team mit Emaline Friedman, Giancarlo Sandoval und Anders Aamodt erklären
  • die Aktivitäten von Holo 
  • die Unterschiede  zwischen Blockchain (Bitcoin) und Holochain (Holofuel) und deren Cryptocurrencies
  • den Ablauf des ethischen ICO von Holo

mehr vorab in englischer Sprache in the article by Emaline Friedman on Medium: https://bit.ly/HoloICO
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Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh 15 Uhr 30 Stuttgart, Schloßplatz

04.01.2018
06.01.2018, 15:30 Uhr - 06.01.2018
Der Kreisvorstand der VVN-BdA Stuttgart ruft zur Kundgebung am Samstag 6.1.2018 um 15 Uhr 30 zur Erinnerung an Oury Jalloh auf
Samstag 6.1.2018 auf dem Schloßplatz, StuttgartBeginn um 15 Uhr 30
Die Kreisvereinigung Stuttgart der VVN-BdA ruft zusammen mit anderen Gruppen zu einer Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh auf.. Er war ein Asylsuchender aus Sierra Leona. Vor 13 Jahren wurde er nach einer Festnahme in Dessau von Polizisten auf einer Polizeiwache zu Tode geprügelt. Wahrscheinlich um die Tat zu vertuschen zündeten die Polizisten dann die Matratze in der Zelle, in der sie ihn eingesperrt hatten, an. Oury Jalloh war an Händen und Füßen gefesselt und soll trotzdem die Matratze angezündet haben. Bis Ende letzten Jahres vertuschte die Staatsanwaltschaft diesen Mord an ihn und weigerte sich gegen die Polizisten zu ermitteln.Erst Ende 2017 wurde die Ermittlungen neu aufgenommen.  Eine Initiative hatte die ganzen Jahre über versucht Aufklörung über diesen Skandal zu betreiben. Sie besorgten auch zwei Brandgutachten, die eindeutig belegten, dass Oury Jalloh gar nicht in der Lage gewesen ist die Matratze zu entzünden. Außerdem musste um den Brand zu verursachen mit großer Wahrscheinlichkeit Brandbeschleuniger eingesetzt worden sein.
Am Sonntag 7.1. findet in Dessau eine Demonstration zur Erinnerung Oury Jalloh statt. In Stuttgart gehen wir einen Tag davor auf die Straße.
Samstag 6.1.2018Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh und gegen rassistische Gewalt15 Uhr 30 auf dem Schloßplatz in Stuttgart (Bei den Fahnenmasten)
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EUropefication – Friedensprojekt oder Kapitalismus ohne Demokratie?

03.01.2018
25.01.2018, 18:15 Uhr - 25.01.2018, 20:30 Uhr
Spätestens durch das Brexit-Referendum 2016 wurde klar: Anti-EU-Positionen sind mehrheitsfähig. Schon die gescheiterten Referenden über die EU-Verfassung in mehreren Mitgliedsstaaten deuteten in diese Richtung und bei Wahlen erreichten 2017 EU-kritische Parteien in den Niederlanden, Frankreich, Österreich und Deutschland durchweg zweistellige Ergebnisse. Grund genug, sich mit dieser Europaskepsis näher zu beschäftigen.
 Medial präsent sind weit überwiegend Parteien und Personen aus dem konservativen und rechtspopulistischen Lager. Le Pen, Farrage, Wilders und Petry setzten im Wahlkampf auf Klischees von faulen Menschen in den südlichen EU-Ländern, die von den wirtschaftlich starken Nordländern leben würden, dem Versprechen einer restriktiveren Wirtschaftsmigration aus anderen (insb. osteuropäischen) EU-Staaten und eine Anti-Establishment-Rhetorik gegen “Brüssel”.

Die EU erscheint nicht zuletzt aufgrund dieser Ablehnung durch reaktionäre Kritik als ein progressives Projekt: Ein weltoffenes, freiheitliches Bündnis, das für Werte wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit steht und den Friedensnobelpreis mehr als verdient hat. Eine Fortentwicklung hin zu den “Vereinigten Staaten von Europa”, die die Nationalstaaten überwinden würden, wird vielfach als logische und erstrebenswerte Konsequenz des europäischen Einigungsprozesses gesehen.
 Übersehen werden im öffentlichen Diskurs aber die Stimmen, die diese positive Wahrnehmung hinterfragen. Anlässe gab und gibt es genug: Jährliche Todesfälle an den EU-Außengrenzen in vierstelliger Höhe und die Pläne zum Aufbau einer EU-Armee lassen Zweifel an den Werten Frieden und Freiheit aufkommen. Eine strenge Sparpolitik in südlichen Euroländern und die zentrale Stellung der ökonomischen Grundfreiheiten in den europäischen Verträgen scheinen jenen recht zu geben, die die EU für ein Projekt der wirtschaftlichen Eliten halten, das den “kleinen Leuten” aber nicht viel zu bieten hat. Und wie demokratisch ist eine EU, deren Parlament wenig zu sagen hat, die aber 2015 nach dem Referendum über das Sparprogramm so sehr in die griechische Innenpolitik eingriff, dass viele von einem Putsch sprachen?

Wir wollen mit unseren Gästen diskutieren: Sind diese Kritikpunkte angebracht oder vielmehr Teil einer postfaktischen Diffamierung der EU? Und wenn sie zutreffen, sind sie nur einzelne Nebenerscheinungen eines strahlenden Erfolgsprojektes, die durch einige demokratische und soziale Reformen beseitigt werden können? Oder geben sie Anlass, das Projekt “Europäische Union” als Ganzes oder jedenfalls einen weitergehenden Ausbau, der seit der Wahl von Donald Trump verstärkt diskutiert wird, infrage zu stellen?

Unsere Gäste:

Prof. Dr. Markus Kotzur, LL.M. (Duke Univ.)
 Universität Hamburg, Lehrstuhl für Europa- und Völkerrecht

Prof. Dr. Andreas Fisahn
 Universität Bielefeld, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Umwelt- und Technikrecht und Rechtstheorie
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A future beyond the global colorline?!

03.01.2018
20.01.2018, 12:00 Uhr - 20.01.2018, 18:30 Uhr
“The problem of the twentieth century is the problem of the color line.”
W.E.B. Du Bois, The Souls of Black Folk

Wir beginnen das Jahr 2018 am 19. und 20. Januar mit einer spannenden Konferenz unter dem Titel: "A future beyond the global colorline?! Afrikanisch_diasporische Perspektiven auf globale Verhältnisse" und laden an zwei Tagen zum Austausch mit unseren Referent*innen ein. Ist die "color line" des 20. Jahrhunderts überwunden? Weiterbestehende koloniale Verhältnisse werfen diese Aussage von W.E.B. Du Bois wieder in den Raum- auch mit Blick auf die Zukunftsvisionen afrikanisch_diasporischen Aktivist*innen.

Die Konferenz ist die zweite Konferenz, die im Rahmen unseres aktuellen Projekts "Zukunft bestimmen: afrikanisch-diasporische Perspektiven im Kontext globaler Ungleichheiten" stattfindet. Das Kernanliegen des Projekts ist es die unterschiedlichen afrikanisch_diasporischen Zukunftsperspektiven zu erfassen, zu analysieren und sichtbar zu machen.

Im Rahmen des zweiten Konferenztages am 20. Januar möchten wir den Rahmen für die Auseinandersetzung mit afrikanischer_diasporischer Visionen über die Zukunft globaler Handelsbeziehungen und Wirtschaftsstrukturen erweitern. Zusammen mit unseren Referent*innen und Zuhörer*innen möchten wir eine Diskussion darüber führen, wie eine Zukunft jenseits von bestehenden globalen und lokalen Ungleichheiten aussehen kann. Wie müssen Handelsbeziehungen in Zukunft strukturiert werden, um die gegenwärtigen neokolonialen Wirtschaftsbeziehung zwischen Afrika und Europa aufzubrechen? Welche lokalen und regionalen Wirtschaftsmodelle in afrikanischen Ländern und der Diaspora können zur Entkolonialisierung der heutigen Handelsstrukturen beitragen?

Unter anderem mit:                                                                                                                                                 
Boniface Mabanza, Pascale Obolo, Clotilde Ohouchi, Eric Otieno & Emo Rugene


Eintritt frei! Mittagessen gegen Spende!

Anmeldungen an: buero@africavenir.org

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und zwei Tage angeregtegten Austausches!

https://www.facebook.com/events/525695644483921/

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit
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A future beyond the global colorline?!

03.01.2018
19.01.2018, 12:00 Uhr - 19.01.2018, 19:00 Uhr
“The problem of the twentieth century is the problem of the color line.”
W.E.B. Du Bois, The Souls of Black Folk

Wir beginnen das Jahr 2018 am 19. und 20. Januar mit einer spannenden Konferenz unter dem Titel: "A future beyond the global colorline?! Afrikanisch_diasporische Perspektiven auf globale Verhältnisse" und laden an zwei Tagen zum Austausch mit unseren Referent*innen ein.

Ist die "color line" des 20. Jahrhunderts überwunden? Weiterbestehende koloniale Verhältnisse werfen diese Aussage von W.E.B. Du Bois wieder in den Raum- auch mit Blick auf die Zukunftsvisionen afrikanisch_diasporischer Aktivist*innen.

Die Konferenz am 19. und 20. Januar 2018 ist die zweite Konferenz, die im Rahmen unseres aktuellen Projekts "Zukunft bestimmen: afrikanisch-diasporische Perspektiven im Kontext globaler Ungleichheiten" stattfindet. Das Kernanliegen des Projekts ist es die unterschiedlichen afrikanisch_diasporische Zukunftsperspektiven zu erfassen, zu analysieren und sichtbar zu machen.

Der erste Konferenztag "Zukunft neu denken: afrikanisch_diasporische Perspektiven auf Kunst, Kultur und Literatur" am 19. Januar 2017 ist ein Versuch, einen spezifischen Raum für eine Auseinandersetzung mit afrikanisch_diasporischen Zukunftskonzepte in Kultur, Kunst und Literatur zu schaffen. Während der gesamten Konferenz möchten wir zusammen mit unseren Referent*innen und Zuhörer*innen eine Diskussion darüber führen, wie in Kunst, Kultur und Literatur das Thema Zukunft verhandelt wird. Wie kann eine Zukunft im Kontext der gegenwärtig bestehenden Ungleichheiten zwischen "Afrika" und "Europa" konstruiert, gestaltet und abgegrenzt werden? Was muss getan werden, um eine dekolonialisierte Zukunft zu verwirklichen? Darüber hinaus möchten wir mit unseren Referent*innen ins Gespräch darüber kommen, inwiefern Kunst, Kultur und Literatur ein wichtiges Instrument kann sein, um afrikanische Zukunftsvorstellungen auszudrücken. Das Programm wird alle Arten von Beiträgen (Aufführungen, Panel-Diskussionen, Vorträge, Lesungen etc.) enthalten.

Unter anderem mit:                                                                                                                                                   
Simone Dede Ayivi, Pascale Obolo, Peggy Piesche, Vivian Timothy, Eric Otieno und Emo Rugene.

Eintritt frei! Mittagessen gegen Spende!

Anmeldungen an: buero@africavenir.org

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und zwei Tage angeregtegten Austausches!


Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

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