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Updated: 2 hours 7 min ago

Wie isst die Stadt?

26.01.2017
26.01.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Eine Ernährungsstrategie für Berlin

Mehr Lebensmittel aus der Region in die Kochtöpfe der Stadt, weniger Lebensmittelverschwendung, mehr Bio in Kitas, Schulen und Kantinen – dies sind Bausteine einer künftigen Ernährungsstrategie Berlins, die sich der neue Senat ins Pflichtenheft geschrieben hat. Wie kann eine solche Strategie mit den Bürger*innen erarbeitet werden, wie kann Ernährungspolitik zu einer sozialen und nachhaltigen Stadt beitragen, was sind nächste Schritte und wo kann Berlin von anderen Großstädten lernen?

Mit: Udo Tremmel (Soziologe, Ernährungsrat Berlin)

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Zeitzeugengespräch mit Max van den Berg

26.01.2017
26.01.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Holocaust-Gedenktag: “Nie wieder Auschwitz!” –

 

 

Max van den Berg (Jahrgang 1927) stammt aus einer jüdisch-sozialdemokratischen Diamantenarbeiter-Familie in Amsterdam. Er erlebte den Februar-Streik 1941 und schloss sich noch als Schüler der kommunistischen Widerstandsbewegung an. Der Journalist war nach 1945 Mitbegründer des Widerstandsmuseums in Amsterdam und des Nederlands Auschwitz Comité. Van den Berg ist bis heute politisch aktiv und engagiert sich u.a. gegen die niederländische PEGIDA.

Eine Veranstaltung des „Vereins zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V.“ in Kooperation mit SJD – Die Falken KV Wuppertal, Arbeit und Leben DGB/VHS Berg-Mark und der Evangelischen CityKirche Elberfeld
Eintritt frei

 

 

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Australia : Invasion Day Resistance & Mourning Shave (Kaurna Country)

26.01.2017
26.01.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

RESIST, REVIVE, DECOLONISE!

Calling all sovereign peoples and supporters to gather on Kaurna country on Invasion Day 2017 - a day of mourning.

In 2017 WAR SA has been established and is a branch of the national group Warriors of the Aboriginal Resistance (WAR). We are a strong and dedicated group of Kaurna, Narungga, Ngarrindjeri, Waanyi & Wiradjuri young people! We acknowledge this event is being held on Kaurna land. We pay our respects to our ancestors past and present, and recognise that their sovereignty has never been ceded.

The Adelaide city council's australia day parade is due to kick off on Franklin St at 6pm, therefore, we will be meeting on King William Rd between Elder Park & the war memorial barracks (as it will be closed for the parade) to greet "australia day" marchers on their arrival at Elder Park as a force of resistance to their celebration of genocide in australia.

WAR member Latoya Aroha Rule will be shaving her head publicly at this event to raise donations for WAR and as we collectively remember those we have lost to the genocidal system, especially Latoya's brother - the last Aboriginal man to pass in custody in australia, on Kaurna country, Kokatha and Wiradjuri man, Wayne Fella Morrison. Please support WAR by giving what you can: https://www.gofundme.com/mourningshave

If 2016 showed us anything, it's that the fight for Aboriginal rights is far from over. From the disgraceful human rights abuses in Don Dale, to the murder of more Aboriginal peoples in custody from systemic violence and brutality by australian police and corrections, to the ongoing fights against mining operations and nuclear dumps on Aboriginal lands, to the bogus corporate-backed plans for constitutional recognition that fails to respect and honour our sovereignty - 2016 will stand as one of the most regressive years in this country's history.

What to wear: ALL BLACK! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

What to bring: banners, Aboriginal and Torres Strait Islander flags, drums, megaphones, etc. There is a banner painting day planned for the 21st & 22nd Jan so if you can help in preparation for Invasion Day event please click attending on the event: https://www.facebook.com/events/1841580269398918/

What NOT to bring: australian flags (unless these are to be burnt) + any socialist propogander (especially magazines). WAR distributes The Black Rising Magazine which numerous members, Aboriginal activists, academics and leaders write, edit and distribute each quarter. You can find the magazine here: https://www.facebook.com/BlackRisingMagazine/?fref=ts. Subscriptions for 1 year are $50, or each individual issue is $15.

If you are able to lend a hand with other activites on Invasion Day happening simultaneously with the resistance group and mourning shave, please private message WAR.

Always was, always will be Aboriginal land.

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Der vergessene Arbeitskampf in Norditalien

26.01.2017
26.01.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Am 15.September 2015 kam der in Ägypten geborene Abd Elsalam Ahmed Eldanf ums Leben, als er mit einem Megaphon als Teil eines Streikpostens seine Kolleg_innen in ihrem Kampf für bessere Wiedereinstellungen und Arbeitsbedingungen unterstütze. Der Streik ist Teil eines seit 2008 anhaltenden Kampfzyklus vor allem migrantischer Beschäftigter der Logistikbranche Norditaliens. Bärbel Schönafinger war eine der beiden Regisseurinnen des Films „Die Angst wegschmeißen“ (http://de.labournet.tv/die-angst-wegschmeissen ), der die Menschen zu Wort kommen lässt, die den Kampf führen. Nach der Aufführung des Films wird Bärbel Schönafinger über die aktuelle Situation der Kolleg_innen in Norditalien berichten und auf die Bedingungen eingehen, die es den besonders prekären migrantischen Beschäftigten gelungen ist, diese Arbeitskampf mit einer solchen Ausdauer erfolgreich zu führen. Peter Nowak, Herausgeber des Buches“ Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ (https://www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/ ) widmet sich der Frage, warum der Arbeitskampf auch in der außerparlamentarischen Linken kaum thematisiert wird.

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Die Heimat der Heimatlosen

26.01.2017
26.01.2017, 18:00 Uhr

Islamistische Terroristen verüben heute Anschläge im Maghreb und in Europa. Der algerische Schriftsteller Habib Tengour hat bereits 2004 in seinem Roman „Fisch des Moses" die Problematik der rückkehrenden Dschihadisten thematisiert.

Mit Meinolf Spiekermann, Leiter des GIZ-Programms „CoMun", sowie Stadtplaner*innen aus dem Maghreb diskutiert er darüber.

In Kooperation mit Europäische Akademie Berlin.
Simultanübersetzung deutsch-französisch.
Anmeldung auf www.eab-berlin.eu/event/die-angst-des-migranten
Eintritt frei

 

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Ausstellungseröffnung "Endlich Wachstum!"

26.01.2017
26.01.2017, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr

Wir laden herzlich ein, zur Eröffnungsfeier unserer interaktiven Ausstellung „Endlich Wachstum!".

Wachstum ist nicht gleich Wachstum. In der Natur ist Wachstum begrenzt: Menschen wachsen, Bäume sprießen in die Höhe, aber irgendwann sind sie »ausgewachsen«. Bei der Wirtschaft soll das anders sein, sie soll immer weiter und weiter wachsen: die Produktion, der Umsatz, die Zahl der Beschäftigten eines Unternehmens, die Auswahl an Produkten und unser Verbrauch. Aber ist mit einem Wachstum der Wirtschaft wirklich ein besseres Leben verbunden? Ist unendliches Wachstum in einer endlichen Welt überhaupt möglich? Warum soll die Wirtschaft ewig weiter wachsen? Wie kam es überhaupt dazu, dass Wachstum zum zentralen Leitmotiv für Politik und Wirtschaft wurde? Und was könnten Auswege sein?

Aufbauend auf unserer gleichnamigen Methodensammlung haben wir die interaktive Ausstellung „Endlich Wachstum!" entwickelt, die die Besucher*innen einlädt, sich kritisch mit unserem auf permanentes Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystem zu beschäftigen und Alternativen kennenzulernen.

Die Ausstellungseröffnung möchten wir mit euch gebührend feiern!

Am
26. Januar 2017 um 18:00 Uhr
im Berlin Global Village
Am Sudhaus 2, 12053 Berlin-Neukölln
(ehemaliges Kindl-Gelände)
U8-Boddinstraße/U7 Rathaus Neukölln
http://www.openstreetmap.org/?mlat=52.47908&mlon=13.43053#map=17/52.47908/13.43053&layers=N


Der Abend wird gestaltet durch einen einführenden Impulsvortrag, Führung durch die Ausstellung, Musikprogramm und Raum zum Austausch über die Ausstellung mit den inhaltlichen und graphischen Gestalter*innen.

Der Eintritt ist frei, Essen und Getränke gibt es auf Spendenbasis

Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten des Berlin Global Village auf Anfrage zu sehen sein vom 27. Januar bis 1. Februar. Bei Interesse bitte per E-Mail melden: robin.stock@fairbindung.org
Ab Februar kann die Ausstellung dann ausgeliehen werden. Sie eignet sich als Ergänzung zu Seminaren, auf Tagungen und sonstigen Veranstaltungen, um auf ansprechende und niedrigschwellige Art Diskussionsräume und Denkanstöße für eine Wirtschaft und Gesellschaft jenseits des Wachstums zu eröffnen.
Informationen zum Verleih in Kürze auf: https://www.fairbindung.org/angebote/#ausstellung
oder per Mail an info@fairbindung.org

Wir freuen uns, euch am 26. Januar zur Ausstellungseröffnung zu begrüßen!

Herzliche Grüße

Das FairBindungs-Team

 

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„Im Herzen so ängstlich wie eine Taube“

26.01.2017
26.01.2017, 15:30 Uhr - 21:00 Uhr

Vor zehn Jahren wurde der armenisch-türkische Journalist Hrant Dink, ein mutiger Vertreter der Zivilgesellschaft, in Istanbul auf offener Straße von einem jungen türkischen Nationalisten ermordet. Bis heute ist der Fall nicht aufgeklärt. Wichtige Beweismittel wurden unterschlagen.

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Invasion Day 2017

26.01.2017
26.01.2017, 11:00 Uhr - 15:00 Uhr

Invasion Day rally - no pride in genocide!
The war on Aboriginal people continues… Sovereignty and Justice Now!

This rally will mark 229 years since British military forces invaded Gadigal land and declared British rule over this continent, along with Aotearoa and other Pacific Islands. While colonial regime continues to hold a day of celebration, we resist the ongoing war against Aboriginal people.

From the brutalisation of black youth in detention, the murder of men and women in custody, the theft of children from families, the destruction of Aboriginal lands to feed corporate profits, the apartheid NT Intervention, the forced removal of communities,

First Nations on this continent are under heavy assault from a new wave of dispossession. But the fightback is also growing and urgently needs your support.

This rally has been initiated by Fighting In Resistance Equally (FIRE), a new coalition that organised a successful march on human rights day, December 10 last year. FIRE believes that standing against the colonial system and the racist mindset that was brought here in 1788 is crucial to all struggles against oppression and exploitation.

Supporters include: Grandmothers Against Removals Sydney, Indigenous Social Justice Association, Fighting in Solidarity Towards Treaties (FISTT), Latin American Social Forum, Socialist Alliance, Solidarity, Sydney University Postgraduate Representative Association, MUA (Sydney Branch), NTEU (NSW), STICS and The Greens NSW

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Invasion Day Melbourne 2017 - Australia

26.01.2017
26.01.2017, 11:00 Uhr - 14:00 Uhr

NO PRIDE IN GENOCIDE

Calling all sovereign peoples and supporters to gather in Melbourne on Invasion Day 2017.

If 2016 showed us anything, it's that the fight for Aboriginal rights is far from over. From the disgraceful human rights abuses in Don Dale, to the continuing exploitation of Indigenous labour via the Government's Community Development Program, to the ongoing fights against mining operations and nuclear dumps on Aboriginal lands - 2016 will stand as one of the most regressive years in this country's history.

We will not be pacified by bogus corporate-backed plans for Constitutional Recognition that fails to respect and honour our sovereignty. In 2016, Vic Aboriginal communities made this clear to the state government with a call for treaties.

Join us at the steps of Parliament House at 11am to lay flowers in memory of our ancestors and hear speeches. From there, we will march through the CBD.

Anyone wishing to give a speech, conduct ceremony as we move through the city, provide equipment or help organise/marshal, please email invasiondaymelb@outlook.com. Offers of assistance gratefully received. Please bring banners, Aboriginal and Torres Strait Islander flags, our instruments and so forth.

All welcome. Always was, always will be Aboriginal land

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Solidaritätsaktion mit Aboriginal People in Berlin am Australia Day

26.01.2017
26.01.2017, 10:30 Uhr - 12:30 Uhr

In Berlin wird Roxley Foley, ein Gumbaynggirr-Aktivist aus Adelaide und Hüter des heiligen Feuers der Aboriginal Zeltbotschaft in Canberra, am Pariser Platz ein heiliges Feuer entzünden. Außerdem laden er und seine Berliner Mitstreiter Passanten und Interessierten zu offenen Gesprächen ein. Die Aktion findet im Rahmen des Invasion-Day-Programms der Aboriginal Protestorganisation FIRE (Fighting in Resistance Equally) statt, die in allen großen Städten in Australien zu Demonstrationen aufgerufen hat.

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Invasion Day March - Resist, Revive, Decolonize (Brisbane)

26.01.2017
26.01.2017, 10:00 Uhr - 19:00 Uhr

This year at the Brisbane Invasion Day march (hopefully at other Invasion Day Marches around the country) we will launch our Stolenwealth Games campaign for the 2018 Commonwealth Games on the Gold Coast. We have a Art compitition that we will launch and it will be only open to Aboriginal and Torre Strait Islander people more details on this to be add to the event page. Same as every year we will meet at Parliament House for speeches and then march to Musgrave park with a few stops on the way then as we get to the park we will light the sacred fire after that the food will be ready with some live music.

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Far-Flung Movies #3

25.01.2017
25.01.2017, 19:30 Uhr

MI 25.01.2017 | 19h30 | Café hausZwei

Erasmus Studierende zeigen internationale Filme im Café hausZwei:

Wollten Sie schon immer mal ein paar wunderbare ausländische Filme kennen lernen, wussten aber nie so genau, wann, wie und wo damit beginnen? Auf der Far-Flung Filmnacht können Sie jetzt loslegen. Dieses Mal wird der belgische Film 'le tout nouveau testament' (Das brandneue Testament ) gezeigt. Die Basis des Films zeigt eine Absurdität: Was, wenn Gott ein Arschloch ist und in einer hässlichen Brüsseler Wohnung lebte? Er interessiert sich nicht mehr für seine Kreation und treibt mit unschuldigen Leuten seine Spielchen. Als seine Tochter Ea gelangweilt von seinem leichten Leben beginnt einzugreifen, kommt die Angelegenheit ins brodeln. Diese belgisch-luxemburgisch-französische Produktion zeigt Brüssel erfrischend neu durch die Augen von Jaco Van Dormael, einem der talentiertesten jungen Regisseure Belgiens.

Das brandneue Testament (2015) OmU
Die Türen öffnen um 19:30 Uhr, der Film beginnt um 20 Uhr
Kein Eintritt, jeder ist willkommen
Deutsche und englische Untertitel

Have you always wanted to get to know some awesome foreign movies, but never knew how to get started? We have the solution to it. At the Far-Flung films night you can get started. This time the movie will be Belgian movie ‘le tout nouveau testament' (the brand new testament). The premise of the movie shows its absurdity: what if God an asshole and lived in an ugly Brussels apartment? He doesn't care anymore about his creation and fucks around with innocent people. When his daughter Ea gets bored and starts to intervene with his easy life shit really hits the fan. This Belgian-Luxembourgian-French corporation shows Brussels in a refreshing new through the eyes of Jaco Van Dormael, one of Belgium's most talented young directors.

The brand new testament (2015) VO with subtitles
Doors open at 19:30, movie starts at 20h00
No entrance fee, everybody is welcome
German and English Subtitles

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Ende Gelände Einsteigertreffen

25.01.2017
25.01.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

An Pfingsten haben wir mit Tausenden in der Lausitz Tagebaue besetzt und gegen den Braunkohleabbau protestiert. Immernoch aber ist Deutschland Braunkohleweltmeister: Während die Erderwärmung immer stärker ansteigt, wird im Rheinland und der Lausitz weiterhin der dreckigste Energieträger abgebaut und verbrannt. Das Rheinländische
Braunkohlerevier ist der europaweit größte Emmitent von CO2.

Deshalb nehmen wir den Klimaschutz selbst in die Hand und planen mit Ende Gelände im August und November 2017 Massenaktionen zivilen Ungehorsams im Rheinland.

Ende Gelände Berlin ist die regionale Gruppe des Ende Gelände Bündnisses. Wir engagieren uns im Bundesprozess, planen eigene Aktionen oder Veranstaltungen, gehen in Berlin auf Demos und organisieren Aktionstrainings und mehr.

Am nächsten Mittwoch veranstalten wir ein Treffen für Einsteiger*innen: Wenn ihr schon von Ende Gelände gehört
habt, aber nicht wisst, wie ihr mitmachen könnt, ihr wissen wollt, worum es geht oder Lust habt, klimabewegte Berliner*innen kennen zu lernen, sei ihr hier richtig!

Wir werden in den ersten 1,5 Stunden des Abends einen kurzen Input über Klimawandel und Braunkohle geben und dann unsere Strukturen und nächsten Projekte vorstellen Eure Fragen beantworten und gemeinsam mit Euch
weiter überlegen. Danach werden wir ein kurzes "normales" Pelnum machen, um die drängensten Fragen zu besprechen.

Egal, ob Plenabesuche Euer Lieblingshobby sind oder ihr das erste Mal dabei seid: Alle sind herzlich willkommen!

Für ein paar Snacks sorgen wir, wenn Ihr gerade vorher zufälligerweise
noch food saved, könnt ihr aber natürlich auch gerne was mitbringen .

Wir freuen uns auf Euch!
Ende Gelände Berlin

 

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Die deutsche und internationale Naziszene in Bulgarien- Der Lukov-Marsch im Februar in Sofia

25.01.2017
25.01.2017, 19:00 Uhr

Info- und Mobiveranstaltung der Antifa Bulgaria

- Eine Veranstaltung der Libertären Gruppe Karlsruhe in Koopertation mit der Antifa Karlsruhe -

- der Vortrag findet auf englischer Sprache statt und wird Abschnittsweise auf Deutsch übersetzt -

Im Februar 2017 trifft sich die europäische Naziszene in Sofia, Bulgarien. Dort findet jedes Jahr der sogenannte Lukov-Marsch statt, die wahrscheinlich grösste regelmässige Nazidemonstration Europas mit mehreren tausend Teilnehmern. Sie dient sowohl der Feier des Gedenkens des bulgarischen Generals und Nazi-Führers Hristo Lukov (1887-1943), als auch der nationalistischen Mobilisierung in Bulgarien und der europaweiten Vernetzung der Nazibewegung.

Die Lage der antifaschistischen Kräfte in Bulgarien ist kritisch. Sie benötigen dringend internationale Unterstützung. Das rechte Lager hat nach 2000 die Oberhand gewonnen, aufgrund der Unterstützung durch eine nach rechts kippende Gesellschaft und zunehmender materieller Unterstützung der europäischen Rechten. Der Beginn der Lukov-Märsche 2003 war Teil dieser bisher ungebremsten Entwicklung.

Sowohl die auswärtige Unterstützung als auch die Entwicklung hin zum Paramilitärischen ist seither immer weiter eskaliert. Das kann man an dem öffentlichen Besuch Tatjana Festerlings (Pegida bzw. AfD) bei der rechtsextremen Miliz "Militärische Union Vasil Levski" im Juli 2016 ablesen. Milizen dieser Art patrouillieren die bulgarischen Außengrenzen und erfreuen sich der Unterstützung des Staates. Sie helfen dabei, für Roma und durchreisende Fliehende das Leben in Bulgarien zur Hölle zu machen. Antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Widerstand bringen sie durch Gewalt und Terror zum Schweigen.

Die Faschisierung der bulgarischen Gesellschaft ist damit Teil der europäischen Grenzpolitik. Sie trägt wesentlich dazu bei, die Landroute nach Europa zu sperren, und wird von Europa aus nach Kräften gefördert. Sie drängt Fliehende auf die riskante Seeroute oder auf gefährliche Schmugglerpfade. Und sie bietet der europaweiten Faschisierung einen idealen Kristallisationspunkt und ein potentielles Übungsgelände.

Die Antifa Bulgaria kommt deshalb im Januar zur deutschlandweiten Mobilisierungs-Tour und wird uns genauer berichten. Bei uns in Karlsruhe am 25.01.2017 in der Pennsylvaniastr. 8

Die Dynamik der Faschisierung in Europa kann nicht gebrochen werden, ohne die Dynamik der Faschisierung in Süd- und Osteuropa zu brechen. Antifaschistische Aktion und Solidarität auf der Balkanroute sind heute aufeinander angewiesen.

Beginn: Mittwoch, 25.01. | 19 Uhr | P8, Pennsylvaniastr. 8 | Karlsruhe

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„Gute Bots, schlechte Bots“

25.01.2017
25.01.2017, 19:00 Uhr

Spätestens seit der Wahl von Donald Trump herrscht viel Verunsicherung darüber, ob und wie Social Bots die politische Meinungsbildung beeinflussen können. Die Programme verhalten sich wie echte Social-Media-Accounts - sie twittern, antworten anderen NutzernInnen und teilen Beiträge.

Die Digital-Strategin Tabea Wilke hat deshalb das Projekt „Botswatch" ins Leben gerufen. Sie sagt, Social Bots seien besonders erfolgreich in Zeiten, „in denen Nachrichten schnell verbreitet werden, wie etwa während eines Bundestagswahlkampfes, oder wenn die Nachrichtenlage unklar ist." Dann können sie in kurzer Zeit falsche Informationen verbreiten, während offizielle Stellen noch schweigen.

Sie und ihr Team haben deshalb das Tool „Botswatch" zur Identifizierung von Social Bots entwickelt. Es soll JournalistInnen helfen, in sozialen Netzwerken recherchieren.

Die Veränderungen der Medienwelt bieten aber auch Chancen. Diese neuen Möglichkeiten will uns Martin Hoffmann mit seiner News-App „Resi" aufzeigen. Sie übermittelt die Nachrichten in Form von WhatsApp-Dialogen an die NutzerInnen und bringt so Journalismus in Gesprächsform.
Beim Journalisten-Salon stellen die beiden ihre Projekte vor und sich selbst den Fragen des Publikums.

Journalisten-Salon und Journalisten-Werkstatt ist eine Veranstaltungsreihe von #mekolab in Zusammenarbeit mit taz.die tageszeitung und DJV Berlin.

 

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'Tickling Giants' - On the limits of free press in Egypt

25.01.2017
25.01.2017, 18:30 Uhr - 21:30 Uhr

Mit: Hanan Badr, Researcher, Institute for Media and Communication Studies, Freie Universität Berlin
Sara Taksler, Independent filmmaker, New York

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13. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum in Berlin: Make Europe Great Again?

25.01.2017
25.01.2017, 18:00 Uhr - 20:30 Uhr

Nach der Wahl Donald Trumps sieht es so aus, als wäre TTIP tot oder zumindest scheintot. TPP, der Mega-Deal mit 12 Pazifischen Staaten, ist schon geplatzt - folgen jetzt TTIP, TiSA & Co? Alles Spekulationen, aber viele fragen sich: Beginnt ein Zeitalter des Protektionismus, ist gar die Globalisierung am Ende? Oder ist das Scheitern dieser Abkommen die Voraussetzung, die Globalisierung künftig gerechter und nachhaltiger zu gestalten? Was bedeutet das für CETA?

Was bedeutet das für Europa? Haben die TTIP- kritischen Bewegungen ihr Ziel erreicht? Muss die EU ihre Handelspolitik neu bestimmen oder kann sie weitermachen wie bisher und das „Vakuum, das die USA entstehen lassen" füllen, wie Kommissarin Malmström ankündigte? Die deutschen Exportüberschüsse sind auf Rekordhöhe - werden sie jetzt zurückgehen?


Diese und andere Fragen stehen im Raum - wir wollen sie gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren und Konsequenzen für eine künftige deutsche und europäische Handelspolitik ausloten.


Darum geht es beim 13. Zivilgesellschaftlichen Außenwirtschaftsforum in Berlin - informieren Sie sich, diskutieren Sie mit!

Anmeldung erbeten an: grotefendt@forumue.de

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„Die Kontinuität des Genozids – Die europäische Moderne und der Völkermord an den Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika.“

25.01.2017
25.01.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr
Die heutige Gesellschaft in Deutschland ist geprägt von kolonialen Erinnerungen, Querverweisen und Andenken. Das Problem: Kaum jemand nimmt sie wahr. Eine Veranstaltungsreihe an der Humboldt-Uni befasst sich damit. „Europa ist verantwortlich vor der Gemeinschaft der Menschen für den größten Haufen an Kadavern in der Geschichte“, schrieb Aimé Césaire in seinem 1955 erschienen Diskurs über den Kolonialismus. Er brachte damit 500 Jahre europäischer Geschichte auf einen Punkt: Massenmord. Ein Teil dieser Geschichte ist der Völkermord an den Herero und Nama in der damaligen Kolonie ‚Deutsch-Südwestafrika‘. In dieser interaktiven Lesung wollen wir uns anhand dieses ersten Genozids im 20. Jahrhundert auf die Spuren deutscher Kolonialgeschichte und der europäischen Entwicklung von ‚Rassetheorien‘ begeben. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wollen wir schauen, wie koloniale Kontinuitäten nicht nur bis in die NS-Zeit wirkten, sondern bis heute unsere Beziehungen, Vorstellungen und Alltag prägen. Nenad ?upi? & Florian Fischer sind freie Trainer im Bereich Weißsein/Rassismus- und Kolonialismuskritik und Autoren des Buches.
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Rendez-vous pour la présentation officielle du Scénario négaWatt 2017-2050 - Transition France

25.01.2017
25.01.2017

Rendez-vous pour la présentation officielle du
Scénario négaWatt 2017-2050

Au programme : les principaux résultats de ce nouveau scénario négaWatt et l’analyse de ses impacts environnementaux et socio-économiques.

Plus d’informations vous seront communiquées dans les prochaines semaines.

... passez le mot !
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"Wo sind die nur alle?" - Vorraussetzungen für Öffnungsprozesse und Diskriminierungsabbau in kultureller und politischer Arbeit

24.01.2017
24.01.2017, 19:30 Uhr

"Auch in Kulturarbeit, Aktivismus und politischer Bildung ist gut gemeint nicht automatisch gut gemacht. Es gibt viele Traditionen, wie kulturelle und politische Arbeit in Deutschland unternommen wird. Diese Traditionen - und oft auch automatischen Abläufe - sind genauso gewachsen wie die gesellschaftlichen Zustände, die wir verändern wollen. Werden die Gepflogenheiten unhinterfragt befolgt, verlaufen die gut gemeinten Projekte oft nicht vorteilhaft und im schlimmsten Fall sogar kontraproduktiv. Die Autorin und Aktivistin Noah Sow klärt in ihrem Inputvortrag darüber auf, welche Voraussetzungen für Öffnungsprozesse und Diskriminierungsabbau bestehen und wo häufige Fallen liegen." (Noah Sow)

Die Autorin und Aktivistin Noah Sow klärt in ihrem Inputvortrag darüber auf, welche Voraussetzungen für Öffnungsprozesse und Diskriminierungsabbau bestehen und wo häufige Fallen liegen. Noah Sow ist Künstlerin, Musikerin, Autorin, Dozentin, Produzentin, Theoretikerin und Aktivistin. Ihre Schwerpunkte sind Kunst, kritische Medienanalyse, Normalitätskonstruktionen sowie Ökonomien und Praxen von Rassismusbekämpfung und Dekolonialisierung. 2001 gründete Noah Sow Deutschlands erste Schwarze media-watch-Organisation, »der braune mob«. Ihr Buch „Deutschland Schwarz Weiß" (2008, C. Bertelsmann, Random House) wurde zu einem Standardwerk für die Diskussion und Analyse von strukturellem Rassismus in Deutschland. www.noahsow.de

Veranstaltet vom W3-Projekt [in:szene] in Kooperation mit umdenken - Heinrich Böll Stiftung Hamburg e.V. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung e.V.

 

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