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Updated: 1 hour 46 min ago

„The Truth lies in Rostock“. Filmvorführung & Diskussion 17.08. Berlin

17.08.2017
17.08.2017, 20:00 Uhr

Im August 2017 jährt sich das Pogrom von Lichtenhagen zum 25. Mal. Anlässlich des Jahrestags zeigen wir die Dokumentation The truth lies in Rostock (1993), worin die Ereignisse zwischen 22. und 26.08.1992 und insbesondere das Zusammenwirken von Bevölkerung, Mob, Polizei und Politik skizziert werden.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir insbesondere an die Betroffenen erinnern und unsere Solidarität mit ihnen zum Ausdruck bringen. Der Film verdeutlicht aber auch das Scheitern die radikalen Linken. Im Rückblick auf das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen zeigt sich dessen anhaltende Aktualität: Sowohl mit Blick auf einen gesamtgesellschaftlichen Rassismus und dessen gewaltvolle Ausdrucksformen wie auch hinsichtlich der Frage nach angemessenen linken Interventionen.

17. August 2017, 20 Uhr im ://about blank, Markgrafendamm 24c

Die Veranstaltung findet als Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe "Rassistische Kontinuitäten" des Bündnisses Irgendwo in Deutschland anlässlich des 25. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen statt. Weitere Veranstaltungen und Aufruf: https://irgendwoindeutschland.org/rassistische-kontinuitaten-aufruf-zu-bundesweiten-aktionen-anlasslich-des-25-jahrestages-der-pogrome-von-rostock-lichtenhagen/

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Der Mythos stirbt zuletzt

17.08.2017
17.08.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Zum Naziverbrecher Rudolf Heß und seinen heutigen AnhängerInnen. Infoveranstaltung gegen den Naziaufmarsch am 19. August in Berlin-Spandau

Am 19. August 2017 wollen hunderte Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet und Europa den NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß ehren. Nach den großen Nazi-Konzerten in Thüringen mit mehreren tausend TeilnehmerInnen, will die Szene nun wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren: Dem historischen Nationalsozialismus. Dafür haben sie sich Rudolf Heß ausgesucht, der als Hitler-Stellvertreter vom Kriegsverbrechertribunal 1946 verurteilt wurde und sich nach 40 jähriger allierter Gefangenenschaft 1987 in Spandau das Leben nahm. Um seine Person ranken sich viele Mythen: Vom „Friedensflieger“, der den Krieg beenden wollte, zum „einsamsten Gefangenen der Welt“, der dem deutschen Faschismus bis zuletzt treu blieb und deshalb von den Allierten ermordert wurde. Diese zu einem Gesamtkunstwerk verschmolzenen Erzählungen des „Über-Nazis“ Rudolf Heß dient nicht nur seiner Rehabilitierung. Der Kult ist der Steigbügelhalter für die Rehabilitierung und Glorifizierung des Nationalsozialismus. Darum geht es den Nazis von NPD, „Die Rechte“ oder der Kameradschaftsszene, die am 19. August in Spandau aufmarschieren wollen.
Wir wollen bei der Info-Veranstaltung zwei Tage vorher über diesen Heß-Mythos aufklären und weitere historische Anknüpfungspunkte heutiger Neonazis benennen. Außerdem wollen wir über die Gegenaktionen am Samstag reden, um die Verherrlichung des Nationalsozialismus gemeinsam zu stoppen.

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Klimapolitik mit und gegen Kohle

17.08.2017
17.08.2017, 19:00 Uhr

Vortrag zur internationalen Dimension von Klimakämpfen

Gegen Kohle-Bergbau und Kohleverbrennung wird in Deutschland seit Neuestem mit spektakulären Blockaden von Kohlegruben protestiert. Die Proteste sind grenzüberschreitend und stellen Kohle in den Kontext von globaler Klimapolitik, weltwirtschaftlichen Beziehungen und Klimagerechtigkeit.

Kristina Dietz, FU Berlin, analysiert in ihrem Vortrag die globalen Verflechtungen zwischen Kohleverbrennung und Kämpfen dagegen hier und im Kohleexportland Kolumbien. Sie skizziert, wie energie- und klimapolitische Forderungen lauten können, die die globalen Verflechtungen berücksichtigen, und was die Kämpfe voneinander lernen können.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.
Mehr Infos: https://aushannoverindiegrube.wordpress.com und www.ende-gelaende.org

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Film: „Wem gehört die Stadt? Bürger in Bewegung"

17.08.2017
17.08.2017, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr

Der Runde Tisch „Hersbrucks Zukunft mitgestalten" lädt alle Interessierten zu einem Filmabend ein:

Wem gehört die Stadt: Den Beamten, die sie verwalten? Den Bauherren, die sie kaufen? Oder den Menschen, die sie bewohnen?

Autorin Anna Ditges hat zwei Jahre lang ein vergleichbares „Schickedanz"-Bauprojekt bei Köln begleitet.

Im Anschluss an den Film findet eine offene Diskussion statt.

https://www.facebook.com/events/468874343485336/

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Mobilisierungs-VA: Antifa Demo #Wurzen0209 mit Rassismus tötet! [Leipzig] in Berlin 16.08.

16.08.2017
16.08.2017, 19:30 Uhr

Wir fahren mal wieder nach Sachsen - ein Landstrich, der nicht nur durch Gewaltandrohnung und kaum geahndete rassistische Übergriffe und einer sowohl zustimmenden als auch schweigenden Bevölkerung ein sicheres Hinterland für Neonazistrukturen und deren Aktivitäten ist. Während sich Sachsen am 02. & 03. September beim ‘Tag der Sachsen' selbst feiert, wollen wir mit einer antifaschistischen Demonstration nach Wurzen fahren, das exemplarisch für die rassistische Normalität in Sachsen und Deutschland steht.

Nazis und Rassist*innen stören - in Wurzen und überall - Samstag 02. September 2017 15.00 Uhr Wurzen
Den Demo-Aufruf findet ihr hier: https://irgendwoindeutschland.org/aufruf-das-land-rassistisch-der-frieden-volkisch-unser-bruch-unversohnlich-wurzen0209/

Infoveranstaltung Mittwoch, 16.08.2017 um 19.30 Uhr
Naturfreundejugend Berlin, Weichselstraße 13 12045 Berlin mit der Leipziger Gruppe 'Rassismus tötet!' (http://www.rassismus-toetet-leipzig.org/)
Ihr bekommt Infos über die sächsischen Zustände, über die geplante Demo und Bustickets

 

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We Crossed a Bridge and It Trembled - Voices from Syria

15.08.2017
15.08.2017, 19:00 Uhr

How have Syrians lived the revolution and war transforming their country? We Crossed a Bridge and It Trembled: Voices from Syria tells this story exclusively through the words of Syrians themselves. Based on interviews with more than 300 Syrian refugees across the Middle East and Europe since 2012, the book is a mosaic of personal narratives and reflections that together form a testament to the resilience of the Syrian people.

Challenging simplified narratives that present Syrians as either threats to be feared or victims to be pitied, this conversation with Wendy Pearlman will instead explore the complex human experience of conflict. As Syrian journalist Rasha Faek writes in a recent review of the book, “I can vouch for the fact that all the stories carry true human richness and pure Syrian flavor … Readers can learn about their ideas, dreams, heartbreaks, and mistakes. I would recommend reading this book to anyone interested in knowing what was and is going on in my country, as the truth appears in the voices of those who have lived through the history.”

In this public conversation, Pearlman will discuss the book. Copies will also be available for purchase.

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Aktionskonzert am Fliegerhorst Schleswig-Jagel

15.08.2017
15.08.2017, 00:00 Uhr - 21.08.2017, 00:00 Uhr
Aktionskonzert am Fliegerhorst Schleswig-Jagel

Auf dem Fliegerhorst Schleswig-Jagel ist das Taktische Luftwaffengeschwader 51 des deutschen Militärs stationiert. Hauptaufgabe ist das Ausspähen und die Erfassung von Zielkoordinaten. Die Spionage-SoldatInnen sind nach Afghanistan und Irak nun in Syrien und Mali im Krieg. Die Bundeswehr plant den Fliegerhorst zum zentralen Ausbildungszentrum der Luftwaffe zu entwickeln. Ab 2019 soll das Geschwader um Kampfdrohnen erweitert werden.

* Kein Syrien-Einsatz von deutschen Tornados
* Keine Drohnen für die Bundeswehr
* Keine Ausbildung zum Töten – Fliegerhorst Schleswig-Jagel schließen

Aktionstage
15.-21. August 2017, Schleswig/Jagel

Wir suchen Sänger*innen und Orchester-Musiker*innen und sehr gerne auch Unterstützer*innen!

Kontakt und Anmeldung: lebenslaute2017@riseup.net

Pressekontakt: Tel. 01578 711 4306 und 0160 3711 670, presse@lebenslaute.net

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Mahnwache zum 5. internationalen Gedenktag für die „Trostfrauen“ - Gemeinsam gegen das Vergessen!

14.08.2017
14.08.2017, 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Bei unserer Mahnwache wird den verstorbenen des „Trostfrauen-Systems" gedacht und in Solidarität mit den Überlebenden und ihren Einforderungen gestanden. Seit 26 Jahren kämpfen die betroffenen Frauen unermüdlich für die Wiederherstellung ihrer Rechte und Würde, die ihnen im Zeiten Weltkrieg auf so brutale Art und Weise aberkannt wurden. Komm zu unserer Mahnwache - erklären wir gemeinsam unsere Verbundenheit mit den Frauen und stellen uns entschieden gegen das Vergessen!


Programm:


Traditionelle koreanische Performancekunst - DoodulSori:

Das in Europa einzigartige professionelle Perkussions- und Tanzensemble für traditionelle koreanische Performancekunst DoodulSori spielt bei unserer Mahnwache Metallgongs sowie Fass- und Sanduhrtrommeln nach überlieferten Melodien und Rhythmen.

Kazuma Glen Motomura - body poet / mad world dance / taet vremya:

Der Künstler japanischer und südafrikanischer Abstammung ist trainierter Kampfsportler und zeitgenössischer Tänzer. Mit seinem Tanz versucht er über Grenzen der Kultur und Formalitäten hinweg zu kommunizieren. Sein Werk „Spectre", in dem es um einen japanischen Soldaten geht, wurde erstmals 2014 zu ehren von Lee Okseon Halmoni aufgeführt.

Aktion „Lebende Statue":

Auch bei der diesjährigen Mahnwache führen wir wieder die Aktion „Lebende Statue" durch - einen lebendigen Nachbau der Friedensstatue, die 2011 in Solidarität mit den „Trostfrauen" enthüllt wurde. Frauen aus mehreren der betroffenen Länder sind an der Aktion beteiligt, so etwa aus Korea, Japan und China. Nehmen wir neben ihnen Platz!

 

Hintergrund:

Bis zu 200.000 Mädchen und junge Frauen aus dem Asien-Pazifik-Raum erlitten während des Zweiten Weltkrieges ein undenkbares Schicksal. Sie wurden zur Steigerung der Kampfkraft, Moral und Disziplin ihrer Streitkräfte vom japanischen Militär systematisch in Bordelle verschleppt, in denen sie keine andere Wahl hatten, als japanischen Soldaten als Zwangsprostituierte zu dienen. Oft über mehrere Jahre hinweg wurden diese Frauen und Mädchen unter nicht auszudenkenden Zuständen kontinuierlich festgehalten, geschlagen, vergewaltigt und gefoltert. Viele der Frauen starben in ihrer Gefangenschaft. Ein Großteil der Opfer ist heute verstorben, ohne je Gerechtigkeit für die Untaten des Zweiten Weltkrieges erfahren zu haben.


Einem halben Jahrhundert des kollektiven Schweigens folgte am 14. August 1991 die mutige Aussage der Zeitzeugin Kim Hak-soon (Südkorea) als erste „Trostfrau". Sie trat in die Öffentlichkeit und enthüllte das Ausmaß der Kriegsverbrechen des japanischen Militärs. Ihrer Aussage folgte ein beispielloser Zusammenschluss von Betroffenen und Organisationen für die Realisierung von Gerechtigkeit für die Betroffenen. Dies geschah nicht nur in der koreanischen Zivilgesellschaft, sondern auch in anderen Ländern Asiens, die von der sexuellen Sklaverei durch das japanische Militär betroffen waren. Seit fünf Jahren wird der 14. August nun als internationaler Gedenktag für die „Trostfrauen" gefeiert.


Forderungen der Betroffenen, die zu mutigen Aktivistinnen wurden, und ihrer Unterstützerorganisationen umfassten etwa die Anerkennung und Aufarbeitung der Geschehnisse als Kriegsverbrechen in der japanischen Gesellschaft, eine aufrichtige Entschuldigung und Entschädigung der japanischen Regierung sowie umfassende Ermittlungen in Japans Kriegsvergangenheit.


Am 14. August 2017, 26 Jahre nach der furchtlosen Aussage Kim Hak-soons, gedenken wir bei unserer Mahnwache den Verstorbenen und solidarisieren uns mit den Überlebenden ehemaligen „Trostfrauen" und ihren Forderungen, denen die japanische Regierung bis heute kaum Gehör geschenkt hat.

 

Lasst uns gemeinsam in Solidarität mit den ehemaligen „Trostfrauen" stehen und zeigen, dass sexuelle Gewalt nicht verjährt!

 

Weitere Informationen unter www.koreaverband.de | www.koreaverband.de/trostfrauen

 

Titelbild: Tsukasa Yajima

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EPA-Studientagung ROBOCOP23

14.08.2017
01.11.2017 - 04.11.2017
EPA-Studientagung ROBOCOP23

Im November findet die Weltklimakonferenz COP 23 in Bonn statt. Vom 1. bis 4. November soll bei der EPA-Studientagung eine Grundlage für die Beschäftigung mit den Themen Klima, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit geschaffen werden.

Zum 23. Mal setzen sich VertreterInnen von Regierungen und Organisationen aus der ganzen Welt bei der COP zusammen, um über Klimaschutzabkommen und –maßnahmen zu sprechen.

Wie läuft das genau dort ab? Wer kommt da hin und welche Interessen haben diese Leute? Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf verschiedene Länder weltweit? Was können wir  tun, um gegen den Klimawandel aktiv zu werden?

All diese Fragen und viele mehr werden auf der ROBOCOP23 von 01.-04.11.2017 in Bonn beantwortet. Dazu wird an konkreten Aktionen teilgenommen, um uns für eine globale Klimagerechtigkeit einzusetzen. Ihr seht, es lohnt sich!


Programm EPA-Studienkonferenz RoboCOP23:

Mittwoch, 01.11.2017
ab 17:00 Uhr: Ankommen und Einchecken
20:00 Uhr: Einführung in die COP23
Danach Ankommensparty

Donnerstag, 02.11.2017
Vormittags: Kennenlernen, Orga und erster Austausch
Anschließend: Einführung in das Thema Klimagerechtigkeit
Nachmittags: Sessions mit internationalen Vertreterinnen und Vertretern
Abends: Vorbereitung für Freitag, konkrete Handlungsoptionen

Freitag, 03.11.2017
09:00 Uhr: Weg zum KSI in Siegburg
10:30 Uhr: Teilnahme an der Konferenz "In Sorge um unser gemeinsames Haus – Kirchliche Perspektive und Positionen zur Umsetzung des Weltklimaabkommens in Deutschland" von BDKJ, MISEREOR, ZdK.
Abendessen in Bonn.

Samstag, 04.11.2017
Morgends: Abschluss der gemeinsamen Veranstaltung
Ab 11:00 Uhr: Freie Teilnahme an Aktionen, Demos und Konferenzen rund um die COP23

Übernachtung auf Sonntag möglich.

Fragen gerne per Mail an Rapha Breyer (breyer [at] bdkj.de)

Die Veranstaltung kostet eine Teilnahmegebühr von 50 €.
Fahrtkosten, am Liebsten mit der Bahn, werden bist zu 60 € erstattet. 

Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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Rote Linie gegen Kohlekraft

14.08.2017
04.11.2017 - 04.11.2017
Rote Linie gegen Kohlekraft

Der Klimagipfel von Paris war ein Aufbruch. Das gemeinsame Ziel, die Klimakrise aufzuhalten, macht Hoffnung. Doch das gelingt nur mit entschlossenem Handeln. Warme Worte allein reichen nicht mehr aus. Jetzt müssen mehr denn je Taten folgen: ehrgeiziger Klimaschutz, faire Unterstützung für die armen Länder – und der Ausstieg aus der dreckigen Kohle!

Der Klimawandel bedroht schon heute Millionen Menschen. In vielen Ländern des Südens sind die Folgen der Klimakrise besonders verheerend: Dürren, Hunger, Flucht, Vertreibung. Inselstaaten wie Fidschi sind durch den steigenden Meeresspiegel in Gefahr. Grund ist unser Hunger nach fossilen Energien. Während in Bonn die Staatschefs die Umsetzung des Pariser Abkommens verhandeln, liegen die Schlote und Gruben des rheinischen Kohlereviers nur einen Steinwurf entfernt.

Hier holen die Energiekonzerne die klimaschädliche Braunkohle aus dem Boden. Die deutsche Bundesregierung sieht tatenlos zu. Sie gibt sich als Klima-Vorreiter – doch die eigenen Klimaschutzziele wird sie deutlich verfehlen. Denn sie bremst die Energiewende aus und setzt weiter auf die Energiegewinnung durch Kohle.

Deshalb kommt es nun auf uns an: Beim Klimagipfel im November kämpfen wir gemeinsam mit Tausenden Menschen aus aller Welt für Klimagerechtigkeit und 100 Prozent Erneuerbare Energien.

Mit unserem bunten und friedlichen Protest drängen wir die neu gewählte Bundesregierung, den Pariser Klimavertrag konsequent umzusetzen und die Kohlekraftwerke endlich abzuschalten! Wir fordern schnelles Handeln und einen verbindlichen Fahrplan für einen sozialverträglichen Kohleausstieg. Das schützt das Klima und ermöglicht Perspektiven für die Regionen und betroffenen Menschen zu entwickeln. Schon in wenigen Jahren muss die älteste und schmutzigste Hälfte der Kohlekraftwerke vom Netz sein. Nur dann können wir die Pariser Klimaziele einhalten. Denn der Klimaschutz entscheidet sich am Kohleausstieg!

Kommen Sie am 4. November nach Bonn und demonstrieren Sie mit: gegen Kohlekraft und für eine entschlossene und gerechte Klimapolitik bei uns und weltweit!

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Rot-rot-grün im Bund?

13.08.2017
13.08.2017, 16:00 Uhr


In zwei Monaten ist Bundestagswahl. Rot-rot-grün wäre theoretisch eine Option. In einer Emnid Umfrage vom Juni liegt ein solches Bündnis zwei Punkte vor der Union.

Beim Bedingungslosen Nachmittag am 13. August live aus Speiches Blueskneipe und über rockradio.de möchten wir wissen, wie PolitikerInnen der drei Parteien zu diesem Bündnis stehen.

Welche Kompromisse müsste die LINKE in Sozial- und Friedenspolitik eingehen bzw. wo müssen SPD und Grüne sich bewegen? 
Eine von zahlreichen Fragen, die Juliane Beer und Olaf Michael Ostertag ab 16 Uhr diesen Gästen stellen werden:

Dániel Fehér, Bündnis 90/Die Grünen Pankow, Vorsitzender von Unconditional Basic Income Europe, ehem. europäischer Kampagnenmanager von Stop TTIP  

Dmitri Geidel, SPD Marzahn Hellersdorf, Landesliste Berlin Platz 14, Doktorand der Rechtswissenschaft 

Petra Pau, DIE LINKE, Landesliste Berlin Platz1, Vizepräsidentin des Bundestags. Ihren Berliner Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf gewann sie mehrmals direkt

Wie immer freuen wir uns, wenn ihr in Speiches Blueskneipe, Raumerstraße 39 in Berlin Prenzlauer Berg kommt und Fragen stellt. Auch unser Livechat ist wieder von 16 -18 Uhr geschaltet.

Der Eintritt ist und bleibt bedingungslose frei.

Die Sendung wird mitgefilmt von KIEKE MA FILM BERLIN.
https://kiekemafilmberlin.wordpress.com/

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COP-23-Alliance "Don't Nuke the Climate"

13.08.2017
03.11.2017 - 17.11.2017
Willkommen

Die Lösungen für die Klimakrise sind eindeutig: Ein schneller, gerechter Übergang zu einem Energiesystem ohne Atomkraft und Kohlenstoff. Der einzig sichere Weg, die Einflüsse des Energieverbrauchs auf die globale Erwärmung zu stoppen, besteht darin, so schnell wie möglich von den antiquierten Energiemodellen des 20. Jahrhunderts und deren verschmutzenden Technologien Atomkraft und fossile Energiequellen überzugehen zu sicheren, sauberen, bezahlbaren und nachhaltigen erneuerbaren, effizienten und cleveren Technologien des 21. Jahrhunderts.

Insbesondere Atomkraft kann die Klimakrise nicht lösen. In der Tat verschärft die weitere Nutzung von Atomkraft die globale Erwärmung durch die Verhinderung des Einsatzes von sauberen Energiesystemen.

Abgesehen von einer Unzahl von anderen Problemen ist Atomkraft:

  • Gegründet auf der Verletzung von Menschenrechten und Umweltrassismus: First Nations, farbige Menschen und Gesellschaften mit niedrigem Einkommen sind Ziel des Uranabbaus radioaktivem Müll ausgesetzt. Die Strahlung schädigt Frauen und Mädchen doppelt so häufig wie deren männliche Pendants. Und radioaktive Verseuchung schädigt unterschiedslos zukünftige Generationen und vergiftet die Umwelt für Hunderttausende von Jahren.
  • Zu schmutzig: Atomreaktoren und die nukleare Brennstoffkette produzieren riesige Mengen an tödlichem Atommüll; dieser Müllberg wächst mit jeder Nutzung von Atomkraft. Die nukleare Brennstoffkette ist verantwortlich für weitaus mehr Kohlenstoffemissionen als die Produktion erneuerbarer Energien und verbesserter Energieeffizienz. Alle Reaktoren produzieren im Normalbetrieb Strahlung und Atommüll. Wissenschaftler stimmen darin überein, dass es keinen “sicheren” Wert für Strahlenbelastung gibt.
  • Zu gefährlich: Die weitere Nutzung von Atomkraft führt unausweichlich zu weiteren Fukushimas, Church Rocks und Tschernobyls. Die zur Produktion von atomarer Energie verwendete Technologie und verwendeten Materialien können zu Atomwaffenprogrammen umgeleitet werden.
  • Zu teuer: Atomkraft ist die teuerste Art Kohlenstoff- und Methanemissionen zu verringern; deren Verwendung zieht Investitionen in saubere Energiequellen ab.
  • Zu langsam: Die Nutzung von Atomkraft zur Reduzierung der Emissionen durch fossile Brennstoffe würde ein noch nie dagewesenes Programm zum Bau von Atomreaktoren erfordern, weit außerhalb der Kapazitäten der Hersteller weltweit innerhalb eines akzeptablen Zeitrahmens.

Saubere Energie, einschließlich von Solarenergie, Windenergie, Geothermischer Energie, Energieeffizienz, dezentraler Produktion, Speicherung von Elektrizität und anderer fortschriftlicher Technologien können den Weltenergiebedarf ohne Kohlenstoff- und Methanemissionen, Atommüll und andere Schadstoffe decken.

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Soli-Tresen im Zielona Góra

12.08.2017
12.08.2017, 21:00 Uhr - 13.08.2017, 03:00 Uhr

Mit kühlen Getränken, freiem Kicker und veganen Speisen. Immer am 2. Samstag im Monat.

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“Beyond the Red Lines” mit Cooperide

12.08.2017
12.08.2017, 19:00 Uhr

Am 12. August werden wir Cooperider einen Abend in Hamburg verbringen. Wir laden euch und Sie herzlich ein, uns in der ADFC-Zentrale kennenzulernen. Ihr seid auch herzlich willkommen, euch der Tour ins Rheinland (oder nur Etappen eurer Wahl) anzuschließen.

In Hamburg haben werden wir die Preisgekrönte Doku “Beyond the Red Lines” (OmU) zeigen, gefolgt von einem offenen Austausch über unsere Tour.

 
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Minden: "Creative summer with kids"

12.08.2017
12.08.2017, 13:00 Uhr - 26.08.2017, 14:00 Uhr

Der Service Civil International, kurz SCI, ist eine internationale Organisation, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und interkulturellen Austausch einsetzt. In 90 Ländern finden Workcamps zu Menschenrechten, Natur- und Umweltschutz, Kinder- und Jugendarbeit und zu vielen weiteren Themen statt.
Der wichtigste Arbeitsschwerpunkt des SCI sind sogenannte Workcamps, Freiwilligeneinsätze in internationalen Gruppen, die zwei bis vier Wochen dauern. In der Regel kommen 10 bis 20 junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und unterstützen mit ihrer Arbeit z. B. soziale Projekte. Workcamps bedeuten nicht nur arbeiten und lernen, sondern auch zusammen leben, Kontakte knüpfen und Spaß haben. Seine Freiwilligendienste führt der SCI in Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartnern durch.

Minden ist eine schöne Stadt mit 82.000 Einwohner/innen am Rand des Wesergebirges zwischen Hannover und Osnabrück gelegen. Wo andere Urlaub machen, unterstützt die Lebenshilfe Minden e.V. 350 Familien mit Angehörigen mit Behinderung. In den Schulferien bieten freiwillige Helfer/innen mit dem Fachpersonal Spielprogramme für Kinder und Jugendliche an. Etwa 30 Personen mit unterschiedlichen Behinderungen werden dann tagsüber in Kleingruppen betreut. Weitere Informationen zur Einrichtung unter www.lebenshilfe-minden.de.

Die Arbeit der Freiwilligen besteht darin, ein Ferienprogramm zu gestalten,bei der sie sich eigene Ideen einbringen (z.B. Basteln, Spiele, Musizieren) können. Zum Schluss gibt es ein Familienfest, das gemeinsam vorbereitet wird.


Die Teilnehmenden sind in den Räumen des Lebenshilfecenters untergebracht. Schlafsack und Isomatte sind mitzubringen.
Frühstück und Mittagessen werden durch die Einrichtung bereitgestellt, abends und am Wochenende ist die Workcamp-Gruppe verantwortlich für ihre Selbstverpflegung.
Interesse und Offenheit für die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen sind Bedingung, Vorerfahrungen und Kreativität von Vorteil.


BEMERKUNG
Auf Wunsch wird eine Praktikumsbescheinigung durch die Einrichtung ausgestellt.


DATUM
Das Workcamp findet vom 12.08. - 26.08.2017 statt.

KOSTEN
Die Teilnehmenden aus Deutschland bezahlen bei erfolgreicher Vermittlung eine Gebühr von 82,00 € und organisieren und finanzieren ihre Fahrtkosten in das Camp selbst. Unterkunft und Teil-Verpflegung (s.o.) im Workcamp werden vom SCI und dem Projektpartner bereitgestellt.

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt über die internationale Workcamp-Datenbank des SCI

KONTAKT
SCI - Deutscher Zweig
Tel: 0228/21 20 86
E-Mail: info@sci-d.de
Website: https://www.sci-d.de/

 

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Peoples Climate Summit 2017

12.08.2017
03.11.2017 - 07.11.2017
People’s Climate Summit 2017

Im November werden Tausende Delegierte und Klimabewegte aus der ganzen Welt zur 23. Weltklimakonferenz nach Bonn kommen. Eine einzigartige Gelegenheit, unsere Stimmen für globale Klimagerechtigkeit stark zu machen! Unsere Konferenz wird ein inspirierender Ort der Begegnung und des Austausches sein.

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Kampagne für die Freilassung der Istanbul10

12.08.2017
12.08.2017

Heute vor einem Monat sind die Istanbul10, darunter unser Freund und Kollege Peter Steudtner, in der Türkei verhaftet worden.

Wir möchten ihn und die anderen neun Menschenrechtler*innen bestärken durchzuhalten und sich nicht entmutigen zu lassen. Wir haben daher gestern alle Menschen angeschrieben, die sich bei der Familie von Peter und bei uns gemeldet hatten und Unterstützung angeboten hatten.

Wenn auch Du Dich für die Kampagne “Freiheit für die Istanbul10” einsetzen willst und mehr darüber erfahren möchtest, dann kannst Du Dich hier für den Kampagnen-Newsletter registrieren:

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weitere info :

 

 

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Festival les BURE’LESQUES

11.08.2017
11.08.2017 - 13.08.2017

Informative, festive and inventive, the festival will be open to all, families, friends, locals and people from farther... and wish to be a moment of exchanges, reflexions, music and shows, militant activities and solidarity.

The detailed program is to pe published within a few weeks.
There’ll be concerts (marching bands, noise rock, singers, rap music...), theater, circus, movies, discussions, conferences, walks, activities for children...

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On the 13th of august (last day), there will be a struggle meeting, starting at 10.30am. We will discuss :
- our goals for the next monthes and years
- how to fight against the other nuclera project in the area (because cigéo is only a piece of something bigger !)
- how to create a national and international network of solidarity to support the struggle in Bure

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VA: Antivietnamesischer Rassismus in BRD und DDR. Geschichte und Kontinuitäten Berlin 10.08.

10.08.2017
10.08.2017, 19:30 Uhr

Rostock-Lichtenhagen steht als Symbol für die rassistische Stimmung der 1990er-Jahre, die geprägt und beeinflusst waren vom nationalistischen Taumel der Nachwendezeit sowie von einem verschwiegenen Rassismus und etablierten Nazistrukturen in der DDR. Anlässlich des 25. Jahrestags des Pogroms wollen wir im Gespräch mit Angelika Nguyen und Dan Thy Nguy?n die Geschichte des Rassismus gegenüber vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen in der DDR und gegenüber boat people in der BRD sowie die Situation in den Jahren nach 1989/90 genauer betrachten. Gleichzeitig geht es um die Frage wie sich dieser Rassismus in der Gegenwart ausdrückt und welche Kontinuitäten und Brüche sich feststellen lassen.

Das Podiumsgespräch findet als Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe "Rassistische Kontinuitäten" des Bündnisses Irgendwo in Deutschland anlässlich des 25. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen statt. Weitere Veranstaltungen und Aufruf:
https://irgendwoindeutschland.org/rassistische-kontinuitaten-aufruf-zu-bundesweiten-aktionen-anlasslich-des-25-jahrestages-der-pogrome-von-rostock-lichtenhagen/

Donnerstag, 10. August 19:30 - 22:00
k-fetisch,Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin

 

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"Schaffen wir ein Klima der Gerechtigkeit!"

10.08.2017
10.08.2017, 19:00 Uhr

Der Vortrag wird sich einerseits inhaltlich mit den ökologischen und sozialen Folgen der Kohleenergie beschäftigen und beispielsweise erklären, warum der Klimawandel letztendlich nur durch die Überwindung des Kapitalismus gestoppt werden kann. Nach dem Vortrag wird auch Raum für Diskussion sein.

Außerdem erfahrt ihr natürlich mehr über die Aktionen, die für Ende August geplant sind und wie ihr euch darauf vorbereiten könnt. Auch die mögliche Repression durch Staat und RWE wird thematisiert und die Möglichkeiten uns gemeinsam dagegen zu wehren besprochen.


Eine Veranstaltung von Grüne Jugend Hannover und Interventionistische Linke Hannover.

Mehr Infos: https://aushannoverindiegrube.wordpress.com und www.ende-gelaende.org

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