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Updated: 41 min 33 sec ago

Karlsruhe sagt STOP KOHLE !

05.06.2018
24.06.2018, 11:00 Uhr - 24.06.2018, 12:00 Uhr

2018 entscheidet sich, wie lange Deutschland noch am Klimakiller Kohle festhält. Am 24. Juni zeigen deshalb tausende Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land ihre Unterstützung für einen raschen Kohleausstieg - und konsequenten Klimaschutz! Wir setzen unsere Handabdrücke unter die Forderung “STOP KOHLE !”  - damit die Bundesregierung den Kohleausstieg endlich richtig anpackt!

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GUTES GELD on Tour: Oikocredit-Partnerbesuch aus Ecuacor mit Kaffeespaziergang, Kaffeeverkostung und Gesprächen

05.06.2018
18.06.2018, 18:00 Uhr - 18.06.2018, 22:00 Uhr

Im letzten Jahr hat Oikocredit deutschlandweit die Kampagne GUTES GELD gestartet. Eines der Highlights der Kampagne 2017 war der Besuch unserer ecuadorianischen Partnerorganisation FAPECAFÉS in mehreren deutschen Städten. Denn was wir bei Oikocredit unter "gutem Geld" verstehen und was eine ethische Geldanlage bewirken kann, lässt sich am besten an konkreten Beispielen verdeutlichen.

FAPECAFÉS ist eine Genossenschaft in Ecuador, der 1.200 kleinbäuerliche Betriebe angehören. Sie ist inzwischen preisgekrönter Fairtrade-Partner und produziert Kaffee aus Überzeugung biologisch. Darüber hinaus finanziert FAPECAFÉS aus überschüssigen Gewinnen zahlreiche Projekte, die der Community zugute kommen.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass FAPECAFÉS in diesem Sommer wieder nach Deutschland kommen und im Rahmen unserer Reihe "GUTES GELD on Tour" auch in Berlin Station machen. Dazu möchten wir sehr herzlich einladen:

Bei einem geführten "Kaffeespaziergang" durch den Berliner Stadtteil Wedding werden wir:

  • die Rösterei FLYING ROASTERS besuchen, die den Kaffee von FAPECAFÉS weiterverarbeitet,
  • bei einer professionellen Kaffeeverkostung mehr über den unterschiedlichen Geschmack von Kaffee und Zubereitungsarten erfahren, wirtschaftliche Zusammenhänge der Kaffee-Wertschöpfung kennenlernen und die alternativen Wege einer fairen und genossenschaftlichen Kaffeeproduktion kennenlernen und
  • über GUTES GELD und die internationale Arbeit von Oikocredit ins Gespräch kommen

Mit dabei sind:

  • Arturo Vinicio Martinez Jamarillo (Geschäftsführer FAPECAFÉS)
  • José Hernesto Apolo Espinoza (Qualitätskontrolleur und Kaffeeverkoster bei FAPECAFÉS)

Die Veranstaltung ist auf Deutsch / Spanisch und wird jeweils in die andere Sprache übersetzt. Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Anmeldung über diesen Link.

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Selbtbestimmte Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabrien am Beispiel Jena

04.06.2018
08.07.2018, 18:00 Uhr - 08.07.2018, 20:00 Uhr

Mit Peter Nowak, Journalist

Rosa und Lena von der Bildungssektion der FAU Jena

Oft wird behauptet, dass Streiks und Arbeitskämpfe in Zeiten, in denen zumindest in Ländern wie Deutschland die großen Fabriken auf den Rückzug sind, der Vergangenheit angehören. Auf der Veranstaltung soll hingegen gezeigt werden, dass diese von vielen Medien verbreitete und auch bei Linken populäre These falsch ist. Der Journalist Peter Nowak (http://peter-nowak-journalist.de) und Herausgeber des im Verlag Edition Assemblage herausgegebenen Buches, „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ (https://www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht), wird über die Veränderungen der Arbeitskämpfe sprechen, wenn zunehmend prekäre Kurierfahrer_innen, migrantische Logistikbeschäftigte, Jobber_innen in Spätverkäufen und prekäre Lohnabhängige in den Universitäten gegen ihre schlechten Arbeitsverhältnisse Widerstand leisten.

Rosa und Len von der Bildungssektion der Basisgewerkschaft Freie Arbeiter_innen Union (https://jena.fau.org/2018/05/07/unbezahlte-arbeit-an-der-universitaet-jena) wird dann darüber berichten, wie sich an der Universität Jena prekäre Beschäftigte organisieren, Arbeitskämpfe führen und auch Erfolge haben. Jena ist so auch ein Beispiel für die Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken. Die Großfabrik VEB Zeiss Jena ist der Lernfabrik Universität Jena mit Zigtausenden prekären Arbeitsverhältnissen gewichen.

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Wer von Gentrifizierung spricht, darf von Kapitalismus nicht schweigen.

04.06.2018
07.06.2018, 21:00 Uhr - 07.06.2018, 22:00 Uhr

mit Videos von Matthias Coers, kommentiert von Peter Nowak

Die Aufwertung ganzer Stadtteile und die Vertreibung von einkommensschwachen Bevölkerungsteilen ist so alt wie der Kapitalismus, der Widerstand der betroffenen Mieter_innen ebenfalls. Nur wurde dieser Widerstand in der Geschichtsschreibung oft nicht erwähnt. Die heutige Mieter_innenbewegung und die Kämpfe gegen Zwangsräumungen, die seit einigen Jahren in verschiedenen Städten entstanden sind, stehen in dieser Traditionslinie. Dieser Widerstand richtet sich nicht nur gegen die Gentrifizierung, sondern auch gegen eine gezielte Verarmungspolitik, die in Deutschland Namen wie Hartz IV und Niedriglohnsektor trägt. Der Soziologe und Filmemacher Matthias Coers (http://zweischritte.berlin) hat mit den Filmen Mietrebellen (http://mietrebellen.de), „Gegenteil von Grau“ (http://gegenteilgrau.de) und Dystopolie diese Kämpfe in Berlin und im Ruhrgebiet auf Film und Video dokumentiert.

Auf der Veranstaltung werden einige dieser Vidoes gezeigt und von dem Journalisten Peter Nowak (http://peter-nowak-journalist.de) eingeführt und kommentiert.

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Tunesien: Zwischen Modell der Moderne und Protest

04.06.2018
07.06.2018, 19:00 Uhr - 07.06.2018, 21:00 Uhr

Die Reihe:
"Pulverfass; Sultan; Glaubenskrieg" - diese kleine Auswahl an Begriffen steht symptomatisch für die häufig verkürzte und teils verfälschende deutsche Berichterstattung zu Ereignissen in den Ländern Westasiens und Nordafrikas. Die Darstellungen reproduzieren in vielen Fällen historisch diskursiv gewachsene Bilder, die von einer dichotomischen Darstellung Europas einerseits und dem sogenannten Orient andererseits leben. Bis heute ist es z.B. die Ausnahme, dass sich Korrespondent*innen in der/den lokalen Sprache/n verständigen können und Menschen von vor Ort eine faire Chance geben, Themenschwerpunkte selber zu setzen und sich jenseits europäischer Vorstellungen zu (re)präsentieren.

Anhand dreier Fallbeispiele sollen Berichterstattung und mediale Darstellungen analysiert werden. Wir wollen diskursive Techniken und Politiken hinterfragen, Bilder brechen und Veränderungsmöglichkeiten diskutieren.

Der Vortrag:
Zum Auftakt der Reihe wird Anna Antonakis über emanzipatorische Protestbewegungen in Tunesien und deren Repräsentation in deutschen Öffentlichkeiten referieren. Tunesien gilt als erstes Land der Arabischen Aufstände von 2010/2011, welche in den Medien rasch als Facebook Revolution geframed wurden, in der junge Menschen mittels neuer Technologien für Freiheit kämpften. Seither gilt der politische Prozess als Vorbild. Der Vortrag diskutiert insbesondere, wie dabei auch Geschlechterpolitiken das "moderne" Bild des Landes in der medialen Darstellung machtvoll präg(t)en. Den Fokus auf Technologien und identitätspolitische Themen verdrängen allerdings schnell Forderungen nach "Arbeit, Freiheit und Würde", welche 2011 auch in anderen Bewegungen global gespiegelt wurden. In diesem Kontext sollen aktuelle Frauenproteste von 2017 aus dem Inneren Tunesiens, die sich gegen verschiedene Unterdrückungsstrukturen gleichzeitig richten und bisher nur wenig Öffentlichkeit herstellen konnten, vorgestellt werden.


Die Referentin:
Dr. Anna Antonakis ist freiberufliche Politikwissenschaftlerin im Bereich Gender Studies, (digitale) Medien und Sicherheit(en). Ihre Forschungsinteressen an translokalen Mobilisierungen on- und offline und Widerstandsformen in verschiedenen Öffentlichkeiten sind eng an den historischen Moment der revolutionären Aufstände in Tunesien 2010/2011 geknüpft, die sie seit der Anfangsphase begleitete. Von 2013 bis 2016 war sie als Böll-Stipendiatin Doktorandenfellow in dem Projekt "Elitenwandel und Neue Soziale Mobilisierungen in der Arabischen Welt" an der Stiftung Wissenschaft und Politik. Sie wurde 2017 mit ihrer Arbeit zur Neuaushandlung von Geschlecht in verschiedenen Dimensionen von Öffentlichkeit im post-revolutionären Tunesien am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin promoviert.

Kooperationsveranstaltung mit Alsharq e.V.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Die 418. Montagsdemonstration gegen "Stuttgart 21" am 04. Juni 2018

02.06.2018
04.06.2018, 18:00 Uhr - 04.06.2018, 19:00 Uhr

Die 418. Montagsdemo findet am 04. Juni 2018
ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.

Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Planie in Fahrtrichtung, weiter rechts am Alten Schloss vorbei, über den Schillerplatz durch die Kirchstraße  zum Marktplatz vor das Rathaus. Dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich..

Redner: Dr. Christoph Engelhardt, WikiReal.org; "Überflutungsrisiken durch Stuttgart 21"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Marla, Chansonnière; Akkordeon und Gesang
Moderation: Dr. Norbert Bongartz, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21

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WOHNEN | STADT | SOLIDARITÄT

02.06.2018
05.06.2018, 07:10 Uhr - 24.06.2018, 18:00 Uhr

Fotografien von Matthias Coers

Die Landeshauptstadt Brandenburgs ist schon seit Jahren ein teures Pflaster. Die Spielräume der 90er Jahre für alternative Wohnformen und Projekte haben sich heute deutlich reduziert. Das Kulturzentrum freiLand aber ist ein Ort, in dem Kooperation und Basisdemokratie lebendige Praxis sind. 

Die naheliegende Metropole Berlin hat, was die Wohnkosten angeht, aber nun mit dem bisher hochpreisigen Potsdam gleichgezogen – zum Leidwesen, Ärgernis und Unwillen der Einwohner_innen. 

Fotografien von mietenpolitischen Stadtkämpfen in Berlin aus den Jahren 2015 bis 2018 sind in der Ausstellung WOHNEN | STADT | SOLIDARITÄT versammelt. Die Ausstellung ist vom 31. Mai bis zum 24. Juni 2018 im freiLand zu sehen –  präsentiert in deutscher und englischer Sprache.

Als Begleitprogramm wird am 20. Juni der Film MIETREBELLEN - Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt gezeigt, am 23. Juni wird mit einem digitalem Lecture Screening mit Videos und Fotos durch die Bilder der Ausstellung geführt. 
Diese Veranstaltung ist auch ein Beitrag für das Wohnungspolitische Forum, was am 22. Juni in Potsdam startet.

Weitere Informationen zur Arbeit von Matthias Coers unter www.zweischritte.berlin

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