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Updated: 48 min 30 sec ago

Friedenslösungen für Syrien

29.04.2017
29.04.2017, 10:00 Uhr - 10:45 Uhr

Der emeritierte Professor für Völkerrecht und IPPNW-Beiratsmitglied wird die aktuelle Situation erörtern und über Vorschläge referieren, durch eine Veränderung der deutschen Politik deeskalierend zu wirken und zivile Konfliktlösungen zu ermöglichen.

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L14 blüht! Wir pflanzen um zu bleiben!

29.04.2017
29.04.2017, 10:00 Uhr - 30.04.2017, 18:00 Uhr

 

Hochbeete bauen, Gefäße befüllen, Erde schaufeln, Flies verlegen, Reifen bemalen, Paletten sägen, Kisten schrauben, Minztee trinken, Samen streuen, Wassertonnen richten, Pflanzen setzen, Gartendeko basteln, veganes Essen genießen, buddeln, basteln, begrünen von und für Groß und Klein… Wir machen den Hof in der L14 schön und setzen mit Euch zusammen ein Zeichen: Wir bleiben alle!

Seit August 2016 setzen wir uns dafür ein, dass über 20 verschiedene Initiativen und Projekte am Standort Langebrückenstrasse 14 in Fulda trotz Verkauf des ehemaligen Fabrikgeländes bleiben können. Seitdem haben wir Unterschriften gesammelt, eine Parade auf dem Universitätsplatz abgehalten, eine Skizze erarbeitet und öffentlich vorgestellt, ein Hoffest veranstaltet und in intensivem Austausch mit der Bevölkerung, den obersten Vertretern der Stadt Fulda und den neuen Investoren für den Erhalt der Projektvielfalt hingearbeitet. Da in zwei Monaten die bestehenden Mietverträge auslaufen und es bislang nur wohlmeinende Bekundungen von allen Seiten, aber noch immer keine greifbare Zukunftsperspektive für die Initiativen am Standort gibt, haben wir beschlossen zu handeln und den Hof zur grünen, urbanen Landschaft zu verwandeln. Ganz nach dem Motto, das uns alle seit Jahren begleitet: Do it yourself!

Neben dem Verbleib der Initiativen in den Gebäuden der Langebrückenstrasse 14 ist der Erhalt des Hofes unser zentrales Anliegen. Deshalb werden wir aktiv! Und was eignet sich da besser, als weitere Wurzeln zu schlagen. Kommt vorbei, macht mit, greift uns unter die Arme und gestaltet mit uns zusammen den Innenhof der L14!

Am Wochenende des 29. und 30. April sind wir ab 10 Uhr da, haben für alle Basics gesorgt und freuen uns auf Euch und Eure Familien und Freunde. Und bringt mit, was Ihr übrig habt. Versorgt werden wir dabei von den Projekten Foodsharing und Küche für Alle.

Eure Bürger*innen-Initiative L14

 

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People’s Climate Mobilization - Washingon, USA

29.04.2017
29.04.2017, 00:00 Uhr
April 29, 2017. Let’s March.

New year, new resolve. Time to mark your calendars for April 29th, 2017.

That’s the date of the People’s Climate Mobilization, a major march in Washington, D.C., when we will come together with hundreds of thousands of people to reject Trump’s attack on our communities and climate, and push forward with our vision of a clean energy economy that works for all.

Sign up to be part of it here, and connect with others near you who will be taking action in the run-up to April.

We believe that in this moment of division, turmoil, and fear, it’s important to put forward an alternative vision that inspires and connects. If we don’t put forward our own vision — of an economy built on justice and powered by clean, renewable energy — then we let fossil-fuel-soaked nationalism, xenophobia, and hatred win. We need to show that more people still believe in our shared vision for the future than in Donald Trump’s.

That’s where you come in: The only way this mobilization will work is if it’s driven from the bottom up by people like you. That’s why we want to get you involved with the People’s Climate Mobilization starting today — whether you’ve helped organize a dozen marches before, or if you’re a first-time participant.

Click here to plug in, so that you can be part of making it all come together.

Lots of us took part in the first People’s Climate March in 2014, when 400,000 marched in New York City and hundreds of thousands more people marched in cities around the world. That march made a huge impact, helping drive forward the Paris Climate Agreement and push President Obama to make climate action (including rejecting the Keystone XL pipeline) a priority during his last two years in office.

The motto of that march was “To change everything, we need everyone.” This spring, we’re renewing that vision — to show that our movement is just as ready to fight Trump’s racism and hatred as we are the fossil fuel industry that’s poisoning our future.

Click here and sign up if you want to be part of it, so that you can be the first to know as mobilization details are finalized.

The People’s Climate Mobilization is part of a larger strategy to push back on Trump’s agenda of climate denial and fossil fuel expansion, and then double-down at the local level fighting fossil fuels and lifting up real climate solutions.

Over the next month we’ll be in resistance mode, fighting back against Trump’s Climate Denial Cabinet and other dangerous appointees (including on January 9th with the #DayAgainstDenial national day of action, and then 100 hours after his inauguration with a national student walkout).

But we’ll need your energy, creativity, and leadership right where you live too — to resist fossil fuel infrastructure projects and promote clean energy solutions in your own cities, towns, and states. That’s our best chance of continuing to keep playing offense, even as we defend everything this administration wants to take away.

That’s why we’re calling this the People’s Climate Mobilization instead of just a March. We see April 29th as the culmination of our work to fight Trump during the first 100 days of his administration and the launch pad for a larger, nationwide movement to fight fossil fuels at the local level.

That’s the plan. This is going to be one of the largest challenges we’ve taken on as an organization and as a movement. But with Trump in office, we have to be willing to take risks and go big.

We hope you’ll be part of it with us — and with the many partners and allies who are helping to make it all happen.

The People’s Climate March in 2014 was the largest climate march ever, anywhere. If we want to push back on Trump’s vicious agenda and build the future we need, it will require us matching that kind of ambition, and then some.

Let’s make history again this year,

Jamie

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100 Tage neue US-Administration: Realität und Perspektiven für Krieg und Frieden

28.04.2017
28.04.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Seit Januar regiert in Washington die neue US-Regierung. Selten wusste man weniger über die außenpolitischen Richtung einer neuen Regierung wie nach dieser Wahl. Welche der vielen, zum Teil widersprüchlichen, Ankündigungen hat Präsident Trump bereits umgesetzt? Womit kann man in den kommenden Monaten und Jahren rechnen? Welche Auswirkungen wird der Kurs seiner Administration auf die Konfliktherde der Welt haben, auf die Konfrontation der NATO mit Russland, die Situation im Nahen Osten, die Bestrebungen zur Ächtung von
Atomwaffen?

Zu diesen Fragen diskutieren der Journalist und Sicherheitsexperte Jerry Sonmer, Kathleen Brown von "The Coalition", IPPNW Vorstandsmitglied Dr. Inga Blum und Sascha Hach von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN.

Foto: Trump-Protest im April 2016, mal3K, Creative Commons 2.0

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Gernika: Der Tod kam über Hamburg Film und Vortrag (zum 80. Jahrestag)

28.04.2017
28.04.2017, 19:30 Uhr - 23:00 Uhr

Mit Renhardt Silbermann

Wir erinnern an die Zerstörung der baskischen Stadt Gernika (Guernica) vor 80 Jahren am 26. April 1937 durch die deutsche Legion Condor.

Kriegsflugzeuge, Waffen und Mannschaften wurden ab 1. August 1936 für die Zeitdauer des Spanischen Krieges über Hamburg verschifft.

Hamburg war der Haupthafen für die Waffenlieferungen an die Francofaschisten und die deutschen Nazisöldner.

Nazideutschland probte im Spanischen Krieg die Wirkung massiver Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung.

Diese Barbarei wurde von Pablo Picasso mit dem Bild „Gernika“ festgehalten.

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Wasserprivatisierung: EU trocknet Griechenland aus!

28.04.2017
28.04.2017, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr

Das hoch verschuldete Griechenland wird durch die EU-Institutionen und den IWF gezwungen, die kommunale Wasserversorgung für Athen und Thessaloniki zu privatisieren. Schon 2014 war das in Thessaloniki durch ein Referendum mit 98% der abgegebenen Stimmen verhindert worden. Auch gegenwärtig erhebt sich gegen das Privatisierungsvorhaben ein breiter Widerstand, denn alle Erfahrungen zeigen, dass die Wasserversorgung teurer und schlechter wird, wenn internationale Konzerne die Regie übernehmen.

Diesen Widerstand wollen wir unterstützen und gleichzeitig über die heutige Situation und den Kampf gegen die Austeritätspolitik in Griechenland informieren.

Es referieren und diskutieren:


Georgios Archontopoulos
Präsident der Gewerkschaft der Wasserwerker von Thessaloniki
Prof. Dr. Skevos Papaioannou
Soziologe, Uni Kreta, Gastprof. in Kassel

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„Anarchistischer Sozialismus”

28.04.2017
28.04.2017, 19:00 Uhr

Der deutsche Anarchosyndikalist Augustin Souchy (1892-1984), der sich selbst als „Student der Revolution” bezeichnete, war in vielen Ländern aktiv. 1939 erlebte er die Niederlage der spanischen Revolution, Anfang der 1960er Jahre bereiste er Cuba: „Leider enden auch siegreiche Befreiungsrevolutionen oft mit einem neuen Unterdrückungsregime, wie die Geschichte von Robespierre bis Fidel Castro lehrt.”
Im Aufbruch-Jahr 1968 sah Souchy, wie sich die verbürgerlichten Kommunistischen Parteien in Frankreich und Italien gegen die Revolution wandten und wie die Mehrheit der Arbeiter*innen eher vom Konsumismus als vom Kommunismus träumte. Trotzdem hielt er an einem revolutionären Emanzipations-Ideal fest: Selbstverwaltung statt Kommandowirtschaft, anarchistische Rätestruktur statt Verstaatlichung und Monopol-Partei.
Souchy empfahl, sich kritisch mit den Revolutionen des 20. Jahrhunderts auseinanderzusetzen, denn diese können uns „zur Lehre dienen, um Irrtümer zu vermeiden, Fehler zu unterlassen und neue Wege zu beschreiten.”

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Science Sips zu den Themen Citizen Science und Meeresplastik im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

28.04.2017
28.04.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr


Schon einmal Naturschutz-Auster probiert oder beim Algencocktail über Lösungen gegen Meeresplastik diskutiert? Die zweite Science Sips Veranstaltung der Reihe „Ein Geschmack der Zukunft der Meere" im Museum für Naturkunde findet am 28. April mit Kurzvorträgen und interaktiver Diskussion zu den Themen Plastik und Citizen Science statt.
Bei der Veranstaltungsreihe „Ein Geschmack der Zukunft der Meere" gefördert vom BMBF im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2016*17 Meere und Ozeane gehen wir den Herausforderungen und Möglichkeiten der nachhaltigen Nutzung von Meeren und Ozeanen auf den Grund. Ziel des Projektes ist, durch dialogfördernde, sinnesorientierte und erlebnisreiche Veranstaltungen Fortschritte und Herausforderungen aus der nachhaltigen Meeresforschung einem breiten und interessierten Publikum zu vermitteln.
Ohne Plastik wäre das moderne Leben undenkbar. Aber Plastikmüll stellt für die Umwelt und insbesondere für Meere und Ozeane eine große Herausforderung dar. Im Ozean gibt es Plastikmüllstrudel, die fast so groß wie Kontinente sind, und immer mehr Meerestiere verenden, weil sie Plastikteilchen mit Nahrung verwechseln oder sich in alten Netzen oder Verpackungen verfangen. Es gibt für Bürger_innen jedoch viele Möglichkeiten, sich in den Schutz und die Erforschung der Meere zu einzubringen. An diesem Science Sips gehen Wissenschaftler_innen in kurzen Impulsvorträgen mit anschließender interaktiver Diskussionsrunde folgenden Fragen auf den Grund: Wie beeinflusst der Plastikmüll im Meer die Meeresumwelt? Welche Lösungsansätze gibt es für den Umgang mit Plastikmüll in den Meeren? Wie kann man sich am Meeresschutz und an der Meeresforschung beteiligen, auch wenn man nicht an der Küste wohnt?

Die Impulsvorträge werden unter anderem gehalten von:

• R. Andreas Kraemer - Gründer und Direktor Emeritus des Ecologic Instituts und Vorstand der Fundação Oceano Azul

• Dr. Rainer Kiko, Hauptuntersuchungsleiter des Citizen-Science-Projektes PlanktonID GEOMAR Helmoltz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

• Prof. Dr. Thorsten Reusch - Leiter des Forschungsbereichs Marine Ökologie am GEOMAR Helmoltz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Moderation: Stephanie Wunder, Senior Fellow und Koordinatorin des Bereiches Food Systems beim Ecologic Institut

Die kulinarischen Partner Küstlichkeiten servieren dabei Streetfood-Leckerbissen aus nachhaltigen Meeresprodukten.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ecologic Institut gefördert vom BMBF im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 - „Meere und Ozeane".

Eintritt: 5,-€, der Eintritt beinhaltet ein Streetfood-Häppchen
28. April 2017, Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Anmeldung erbeten unter: besucherservice@mfn-berlin.de oder 030 2093 8550

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Workshop: Aktionstrainer*in werden + + Skills for Action – Train the Trainers

28.04.2017
28.04.2017, 17:00 Uhr - 30.04.2017, 14:00 Uhr

Das Aktionstrainer*innen-Netzwerk *Skills for Action *bietet am Wochenende vom 28.-30.04.2017 ein Train-the-Trainers-Workshop (TtT) in Hannover an, zu dem alle herzlich eingeladen sind, die gerne selbst Aktionstrainer*innen werden wollen.

*Skills for Aktion* ist ein Netzwerk bewegungsorientierter Aktionstrainer*innen und hat sich 2007 im Zuge der Mobilisierung zu den G8-Gipfelprotesten in Heiligendamm gegründet. Die Trainer*innen dieses Netzwerks kommen aus unterschiedlichen Spektren und entsprechend vielfältig sind die Konzepte und Idee. Der Schwerpunkt des Netzwerks liegt auf dem Angebot von Aktionstrainings für Massenaktionen des zivilen Ungehorsams. Aktions- und Blockadetrainings sind ein wichtiger Bestandteil einer guten und umfassenden Vorbereitung auf diese Aktionen.

An wen richtet sich der Workshop?
Dieser TtT-Workshop befähigt die Teilnehmenden dazu, im Anschluss selbst Aktions- und Blockadetrainings durchzuführen und zu moderieren. Im Juli und August stehen gleich zwei große Aktionen des zivilen Ungehorsams an: Im Juli wird es mit *Block****G20* eine Blockade-Aktion gegen den G20-Gipfel in Hamburg geben und im August wird die Kampagne *Ende Gelände* eine Besetzungsaktion des Kohletagebaus im Rheinland durchführen. Im Vorfeld dieser Aktionen sollen eine Vielzahl von Aktionstrainings durchgeführt werden. Und dafür braucht es neue motivierte Aktionstrainer*innen! Das TtT ist prinzipiell für jede und jeden offen. Ein einzelnes Seminar macht aber noch keine/n Trainer_in! Bestimmte Voraussetzungen sind für die Trainer*innenausbildung sinnvoll: Ihr solltet bereits eigene
Aktionserfahrung oder Erfahrungen aus der Teilnahme an einem Training mitbringen. Eine weitere Voraussetzung, um an diesem TtT-Workshop teilzunehmen, ist die Absicht, in den kommenden Wochen und Monaten selbst Aktionstrainings durchzuführen oder bei deren Durchführung und Moderation zu helfen. Die Teilnahme an diesem Workshop macht
ausschließlich vor dem Hintergrund Sinn, dass ihr selbst Aktionstrainer*innen werden wollt und in den kommenden Wochen und Monaten selbst Aktionstrainings moderieren und durchführen wollt.

Wann? Wo ? Wie?
Das TtT startet am Freitag, den 28.4. um 17 Uhr und endet am Sonntag, den 30.4. um 14 Uhr. Eine Teilnahme macht nur dann wirklich Sinn, wenn ihr auch tatsächlich von Anfang bis Ende des Workshops teilnehmen könnt. Der Workshop findet in Hannover statt. Eine Anmeldung per Email mit ein paar Informationen zu eurer Person ist notwendig. Die Teilnahme an dem Workshop kostet für euch kein Geld. Rechnet aber mit ein paar Euros für eure Verpflegung. Wir können keine Fahrkosten übernehmen oder erstatten.

Wenn ihr weitere Fragen habt oder euch für das TtT anmelden wollt, schreibt an folgende Adresse:
kontakt-ttt [-bei-] riseup.net

Meldet euch bitte bis spätestens zum Freitag, den 21.4. an und beantwortet dabei folgende Fragen:
- Hast du schon einmal an einem Training oder einer Massenaktion teilgenommen?
- Bist du in einer Gruppe oder einem Zusammenhang aktiv?
- Warum möchtest du an den TtT-Workshop teilnehmen?
- Aus welcher Stadt kommst du?
- Brauchst du einen Schlafplatz?

+++++++++++++++++++++++++++++++++
TtT- Workshop "Aktionstrainer*in werden"
Start 28.4. // 17 Uhr
Ende 30.4. // 14 Uhr
Ort: Hannover

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Tank, Teller oder Trog - Eine alternative Hafenrundfahrt

28.04.2017
28.04.2017, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr

Mit Maike Strietholt (Agrar Koordination e.V.)

 

Veranstaltungsankündigung:

#Ist Biotreibstoff wirklich ‘bio'? Werden Sojabohnen nur für Sojasauce benötigt? Und steckt in unserer Wurst eigentlich Gentechnik?

Auf dieser Rundfahrt durch den Hamburger Hafen werden Herkunft und Hintergründe derjenigen Agrargüter thematisiert, die Europa importiert, um daraus Futtermittel und Agrartreibstoffe herzustellen. Es geht um gentechnisch veränderte Pflanzen, um Landraub in Paraguay und um die Macht großer Saatgutkonzerne und Treibstoffproduzenten.

 

Anmeldung für die Hafenrundfahrt

Da unser Schiff nur begrenzte Plätze hat, bitten wir um Anmeldungen bei den Vortragsveranstaltungen im Gängeviertel (s.u.) oder per E-Mail an unsere Adresse agrar-vortragsreihe@riseup.net

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Hinter dem Tellerand" zu Kritischen Perspektiven auf die globale Agrarindustrie (14.03. - 28.04. in Hamburg)

 

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

 

Di. 14.03. - 19 Uhr: "Agrarindustrie und globale Landwirtschaft" - Einführungsvortrag von Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung, (Seminarraum Fabrique, Gängeviertel)

Di 28.03. - 19 Uhr: "Fleischvermarktung - Die Werbestrategien der Tierindustrie" - Vortrag von Friederike Schmitz, Tierfabriken Widerstand, (Seminarraum Fabrique, Gängeviertel)

Di. 11.04. - 19 Uhr: "Klimagerechtigkeit und Tierhaltung" Vortrag von Aktivist*innen von Animal Climate Action (Seminarraum Fabrique, Gängeviertel)

Di. 25.04. - 19 Uhr: "Sojaanbau in Lateinamerika für Futtermittel in Europa" - Vortrag von Almudena Abascal, FIAN e.V., (Seminarraum Fabrique, Gängeviertel)

Fr. 28.04. - 15 Uhr: "Tank, Teller oder Trog - Eine alternative Hafenrundfahrt" Mit Maike Strietholt, Agrar Koordination e.V., (Anleger Vorsetzen, nähe U-Bhf. Baumwall, mit Anmeldung und 5 Euro Kostenbeitrag)

 

 

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Fortbildung "Kolonialismus und Kolonialrassismus im Schulunterricht" Modul I

28.04.2017
28.04.2017, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Die Fortbildung bietet einen Einstieg in die rassismuskritische Unterrichtsgestaltung anhand des Themas deutsche Kolonialgeschichte: Welche Bedeutung kommt dem Thema Kolonialismus im Schulunterricht zu und was hat Kolonialrassismus damit zu tun? Was ist Kolonialrassismus überhaupt und wie funktioniert er? Welche Rolle spielen diese Themen für eine rassismussensible Unterrichtsgestaltung? Thematisiert werden Ziele und Eckpunkte einer rassismuskritischen Unterrichtspraxis, die Kolonialismus und Kolonialrassismus zum Gegenstand hat, sowie Fallstricke, die diese Praxis kennzeichnen.

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Trauerfeier für Gerda Münnich - Gartenaktivistin und mehr

28.04.2017
28.04.2017, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr

Gerda Münnich starb am Mittwoch 12. April 2017 im Alter von 77 Jahren. Ihre guten Werke, ihre Inspirationen und ihr Lächeln werden bleiben.

Sie war Geburtshelferin und Unterstützerin vieler Gartenprojekte. 2003 hatte sie den Wuhlegarten in Berlin Köpenick mit gegründet, und 2010 den Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld. Durch ihre großartige Vernetzungsarbeit trug sie sehr zum Erfolg des Volksentscheides 100% Tempelhofer Feld bei. Ein großes Anliegen war ihr auch der Berliner Dauerwaldvertrag von 1915.

Statt Blumen und Kränze kann für Gerda Münnichs Tanzlinde auf dem Tempelhofer Feld gespendet werden.

Mehr Informationen stehen auf der Gedenkseite:
www.tempelhoferfeld.info/gedenkseite-gerda-muennich

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Hauptversammlung der BAYER-Aktionäre in Bonn : »Stop BAYER/MONSANTO!«

28.04.2017
28.04.2017, 07:00 Uhr - 21:00 Uhr

Presseerklärung vom 22.03.2017
Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V.
Navdanya International
IFOAM – Organics International

»Stop BAYER/MONSANTO!« Demonstration und Protestaktionen anlässlich der Hauptversammlung der BAYER-Aktionäre am 28. April 2017 in Bonn

Nach dem Umzug des BAYER-Konzerns von Köln-Deutz ins Bonner WCCB, anbei unser erster Aktionsüberblick. Immer mehr Organisationen aus den Bereichen bäuerliche und ökologische Landwirtschaft, Umweltschutz, NGOs, Gewerkschaften, soziale Basisinitiativen und studentische Organisationen wie der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität zu Köln, haben mittlerweile vielfältige Proteste rund um die BAYER-Hauptversammlung angekündigt.

Größere Konzerne, größere Proteste
„Die beschlossene Übernahme von Monsanto durch den BAYER-Konzern verbreitert dieses Jahr sichtbar die Protestfront“ sagt Axel Köhler-Schnura für die Coordination gegen BAYER-Gefahren. In und vor der BAYER-Aktionärsversammlung in Bonn wird die (CBG) wie in den letzten 32 Jahren Proteste organisieren – diesmal auch eine Demonstration und ein ganzes Veranstaltungs- und Protestprogramm in mehreren Städten. Bereits beim „Internationalen Monsanto-Tribunal“ in Den Haag im Oktober 2016 kündigten viele Organisationen angesichts der Monsanto-Übernahme ihre Unterstützung für Proteste in BAYERs „Heimat“ Deutschland an.

BAYER-HV zieht nach Bonn – der Protest auch!
Am 22. Februar gab BAYER nun kurzfristig in seiner Pressekonferenz zur Hauptversammlung bekannt, am 28.4. von der Kölner Messe ins Bonner World Conference Center (WCCB) zu ziehen. „Dahinter steht womöglich auch die Erwägung des Managements, aus der Großstadt Köln an einen ‚ruhigeren Ort‘ zu ziehen, um Proteste klein zu halten. Da kann ich ihnen auch als Bonner sagen: Daraus wird nichts!“ sagt dazu Mitorganisator Simon Ernst vom ver.di-Bezirksfachbereichsvorstand Bildung, Wissenschaft und Forschung in NRW-Süd. „Wir werden laut vernehmbar am Ort des Geschehens, direkt in und vor der Aktionärsversammlung protestieren und laden alle dazu ein, früh aufzusteh’n und uns dabei zu unterstützen!

Demonstration am 28.4. auf dem Platz der Vereinten Nationen
Für die Coordination gegen BAYER-Gefahren hat Ernst mittlerweile eine Demonstration am Vormittag des 28.4. direkt vor dem WCCB angemeldet. Er fragt: „Können wir es etwa still hinnehmen, wenn die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit der Profitwirtschaft einiger globaler Riesenkonzerne wie BAYER und MONSANTO geopfert werden?“. Köhler-Schnura dazu: „Durch die Megafusion entsteht ein Monopol im Bereich des gentechnisch hergestellten Saatguts und der Pestizide und damit eine unkalkulierbare Gefahr für die Ernährung der Menschheit.“

BAYER will Monsanto-Image aufpolieren
BAYER will jetzt das schmutzige Image von Gentechnik und Monsanto in Frankreich und vor allem hier in Deutschland aufpolieren. „Dieser BAYER-Kampagne wollen wir einen Strich durch die Rechnung machen!“ sagt Axel Köhler-Schnura für die CBG, und weiter: „Das kann am Ende auch gewaltig nach hinten losgehen für BAYER. Auch der Protest ist jetzt ja angesichts der Übernahme immer mehr vernetzt und zunehmend aufgefordert, zusammenzugehen und mit globalem Widerstand zu antworten.“

Der AStA der Uni Köln ruft ebenfalls zu den Protesten auf
...und ist Mitveranstalter des Townhall-Meetings am 27.4. Die Referentin für Ökologie und Nachhaltigkeit des AStA Joanna Dommnich: "Ich finde es ist äußerst kritisch zu bewerten, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen wie Bayer zum Beispiel durch einen geheimen ‚Kooperationsvertrag‘ mit der Universität zu Köln Einfluss nimmt auf eine öffentliche Hochschule. Universitäten haben in der Gesellschaft auch die Aufgabe, Wissen-(schaft) kritisch zu hinterfragen und neu zu denken. Dies ist in einem solchen Abhängigkeitsverhältnis nur eingeschränkt oder sogar überhaupt nicht möglich."

Kontakt: Simon Ernst, se@cbgnetwork.org, Tel 0151-10734531
Anbei: Aktionsüberblick

Aktionsüberblick online

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Das neue Prekariat – Gewerkschaften im Post-Fordismus Beieinander und Miteinander? Linke Gespräche zwischen Israel und Deutschland

27.04.2017
27.04.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Mit Maya Peretz-Ruiz, Organiserin in der Organisation „Koah leOvdim" / studiert Soziologie in der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva und Emilija Mitrowic ist Sozialwissenschaftlerin / Mitglied im Bundesmigrationsausschuss von ver.di.

Die Krise der Gewerkschaften hat sich in den letzten 30 Jahren weltweit verfestigt. Die Probleme reichen von sinkenden Mitgliedszahlen über gesetzliche Rückschläge und sich als „Reformen" ausgebende Kürzungen zu der globalen Tendenz in der kapitalistischen Produktionsweise weg von der Güterproduktion hin zu Finanzen. Durch sogenannte „neoliberale" Staatsführungsmodelle sind Arbeiter_innen heute chronisch unterrepräsentiert und gefährdet.
Neben den politischen und gesetzlichen Umwälzungen haben sich die globalen Bedingungen auch auf technologischer, demographischer und soziokultureller Ebene gewandelt und damit die Situation der Gewerkschaften weiter verschärft. Phänomene wie Wirtschaftsmigration, das Vordringen von Frauen in neue Arbeitsmarktbereiche und die Explosion von Wirtschaftssektoren in Dienstleistungs-, Sharing- und Kreativbereichen haben das Modell des männlichen und handwerklich ausgerichteten Arbeiters unzeitgemäß werden lassen. Das passende Arbeitsmodell für das 21. Jhdt. ist dabei bisher noch eine offene Frage.
Dennoch lassen sich Ansätze finden, die sich diesen Trends entgegenstellen. So hat sich in Israel eine neue Basisgewerkschaft „Koah LeOvdim" (Macht den ArbeiterInnen) daran gemacht, die von der nationalen Gewerkschaft „Histadrut" ignorierten prekären ArbeiterInnen, wie Leiharbeiter_innen, Reinigunskräfte oder auch Ausübende alternativer Therapiemethoden zu organisieren, und damit eine Bresche in das bis dato unangreifbar scheinende Monopol der „Histadrut" geschlagen. Auch in Deutschland formieren sich neue, demokratischere Strukturen innerhalb und außerhalb der etablierten Gewerkschaften, die den veränderten Bedürfnissen und Interessen von ArbeiterInnen besser gerecht werden können.
In dieser Veranstaltung werden Bezüge zwischen dem heutigen deutschen und israelischen Kontext hergestellt, um so die Möglichkeiten für aktuelle und effektive Gewerkschaftsarbeit im 21. Jahrhundert auszuloten.

Maya Peretz-Ruiz ist Organiserin für den Bereich öffentlicher Verkehr in der Organisation „Koah leOvdim" (Macht den ArbeiterInnen) und studiert Soziologie in der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva.
Emilija Mitrowic ist Sozialwissenschaftlerin und Gewerkschaftsaktivistin. Unter anderem hat sie die Netzwerke "Ratschlag Prostitution Hamburg" und "MigrAr - Anlaufstelle des DGB für Menschen ohne Papiere". Sie vertritt für die Gewerkschaft ver.di die Arbeitnehmerinteressen im Tchibo-Aufsichtsrat. Seit 2011 ist sie Mitglied im Bundesmigrationsausschuss von ver.di.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt - Flüsterübersetzung wird angeboten.
In Kooperation mit dem Büro der RLS in Tel Aviv

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Ton, Steine, Scherben

27.04.2017
27.04.2017, 20:00 Uhr

Ton Steine Scherben sind in der Musiklandschaft dieses Landes eine der legendärsten Formationen – und jetzt fast in Originalbesetzung wieder auf Tour. Die beiden Ur-Scherben Kai Sichtermann (Bass) und Funky K. Götzner (Schlagzeug, Cajón) mit dem Nürnberger Liedermacher Gymmick als Sänger (prämiert mit dem Rio-Reiser-Songpreis als bester Solist) erweisen dem Testament Rio Reisers die Ehre und lassen die Songs der schon beinahe mythischen Band auf den Bühnen dieses Landes zu neuem Leben erwachen. Ein Glücksfall in vielerlei Hinsicht - So spürt man in ihren Interpretationen natürlich immer das Vibrieren legendärer Geschichten von besetzten Häusern und abgefackelten Bühnen, von mit einer Axt zertrümmerten Tischen und verbrannten Utopien. Doch gleichzeitig schafft es Gymmicks eindrucksvolle Stimme den Texten ihre fiebernde Aktualität und Dringlichkeit in diesen wirren politischen Zeiten zu entlocken.

 

Gefangen zwischen Alternativlosigkeit und einer Alternative, die Deutschland hoffentlich bald wieder los ist, ist Groove und Haltung dieses Trios ein mehr als willkommenes Gegengift. Anarchie und Traurigkeit, Rebellion und Verzweiflung, all die rotzige Schönheit der Scherben: Der Traum ist noch lange nicht aus und kann live mitgeträumt werden! 

 

 

 

Ort: Alter Gasometer/Saal, Kleine Biergasse 3, 08056 Zwickau

Eintritt: VVK 20 € zzgl. Gebühren / AK 25,50 € inkl. Gebühren 

Veranstalter: Alter Gasometer e. V.

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Gefahr für die Demokratie?!

27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Rechtspopulismus in der Bezirkspolitik

Bezirke sind in ihren Gestaltungsmöglichkeiten begrenzt. Trotzdem werden Parteien in die Bezirksverordnetenversammlung gewählt, die sich nicht so sehr für kommunale Fragen interessieren, sondern ihren Protest gegen die gesamte herrschende Politik ausdrücken wollen. Sie haben auf die relevanten Fragen kaum Antworten, bringen ein oft unzureichend vorgebildetes Personal mit und pflegen eine problematische Umgangskultur. Wie sollen Demokrat*innen mit diesen politischen Kräften umgehen?

Mit: Carl Chung (Jüdisches Forum für Demokratie und Antisemitismus), Alexander Freier-Winterwerb (Vorsitzender der SPD-Fraktion in Treptow-Köpenick), Franziska Jahke (Bezirksverordnete in Neukölln), Mirjam Blumenthal (stellv. Vorsitzende der SPD-Fraktion in Neukölln)

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Zwangsbehandlung in deutschen psychiatrischen Kliniken – wo liegt die Grenze zwischen notwendiger Maßnahme und Menschenrechtsverletzung?

27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr

Vesper – Menschenrechte aktuell

In Deutschland können Bürger nach dem Unterbringungsgesetz gegen den eigenen Willen auf einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht und behandelt werden. Ebenso wird der Patient auf der psychiatrischen Station unter bestimmten Bedingungen fixiert und zum Teil auch in der Fixierung zwangsmediziert. Das Gericht hat zudem die Vollmacht, die Unterbringung nach eigenem Befinden zu verlängern.
Die Zwangsbehandlung in Deutschland löst zahlreiche und sehr vielfältige Debatten aus. Wo ist die Grenze zu ziehen zwischen Behandlung und Freiheitsberaubung? Und inwiefern entzieht man den Betroffenen damit ihr Anrecht auf Autonomie?
Darüber diskutieren wir unter anderem mit Ilona Schewtschuk.

Unter dem Motto „Menschenrechte aktuell” veranstalten das Haus der Demokratie und Menschenrechte (Stiftung und Hausverein), die Internationale Liga für Menschenrechte e.V., die Humanistische Union e.V. und die Redaktion der Zeitschrift Ossietzky, die Zweiwochenzeitschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft, jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit Wasser und Wein, Brot und Käse.

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte, Redaktion „Ossietzky“, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, Humanistische Union e. V.

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Sechs Tage, die nicht enden wollen | Diskussion, 27.04.

27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr

Ein Gespräch über Schwindende demokratische Spielräume unter dem Druck der israelischen Besatzung.

50 Jahre nach der Besetzung des Westjordanlandes und Ost-Jerusalems wird die grüne Linie zunehmend irrelevant. Die rechte israelische Regierung treibt die Siedlungspolitik voran und schafft Fakten. Die Angst wächst, dass die Besatzung zum Dauerzustand wird.

Zivilgesellschaftliche Organisationen, die dies kritisieren, werden als Verräter diffamiert und verleumdet. Die Versuche, den Spielraum israelischer Menschenrechtler einzuschränken, kulminieren in einem hochproblematischen NGO-Gesetz.

Die Fortsetzung der Besatzung entfaltet auch auf Israels innere Verfasstheit und rechtsstaatliche Strukturen gefährliche Rückwirkungen. Versuche, missliebige Kultureinrichtungen einzuschüchtern oder durch die Besetzung von Schlüsselpositionen an Gerichten die Justiz im Sinne der Siedlerbewegung zu beeinflussen, sind Beispiele dafür, wie stark die Besatzung der palästinensischen Gebiete Israels demokratische Grundfesten bedroht.

Demokratische Räume schwinden nicht nur in Israel, sondern auch in der palästinensischen Gesellschaft. Auch hier sind besonders die Menschenrechtsverteidiger*innen und Aktivist*innen unter Druck.

Im Gazastreifen verfolgt die regierende Hamas Oppositionelle und vollstreckt mitunter die Todesstrafe, während die Institutionen der Palästinensischen Autonomiebehörde seit Jahren nicht mehr demokratisch legitimiert sind und Präsident Abbas per Dekret regiert. Regierungskritische Blogger die sich dem Klima der Selbstzensur widersetzen, werden von palästinensischen Sicherheitsdiensten bedroht.

Über ihre Arbeit, Einschüchterung und politischen Druck, Demokratie und Besatzung sprechen:

Mahmoud Aburahma, Direktor für Internationale Advocacy des palästinensischen Al Mezan Center for Human Rights,

Gaza Dana Golan, Repräsentantin der israelischen Reservist*innenorganisation Breaking the Silence Ran Goldstein, Geschäftsführer der Physicians for Human Rights

Israel Riad Othman, Nahostreferent bei medico international e. V. und deren ehemaliger Büroleiter für Israel und Palästina

Moderation: Daniel Bax, taz-Redakteur

Grußwort und einleitende Bemerkung: Dr. René Wildangel, Nahostreferent Amnesty International Deutschland, ehemaliger Leiter des Regionalbüros der Heinrich Böll Stiftung Palästina & Jordanien

Eine Veranstaltung von Amnesty International Deutschland, medico international und taz.

 

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Debatte um ein Beteiligungsmodell zur Demokratisierung der Berliner Wasserbetriebe

27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr

 

Debatte um ein Beteiligungsmodell zur Demokratisierung der Berliner Wasserbetriebe

 

Zur Arbeitssitzung des Berliner Wasserrates am 27. April 2017 möchte der Berliner Wasserrat die Berliner Bevölkerung herzlich einladen. Neue Impulse für unsere Arbeit gab es im März gleich zweimal: Nachdem die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) am 28.3. zu einem Gespräch über Bürgerbeteiligung eingeladen hatte fand am 29.3. im Berliner Abgeordnetenhaus auf Initiative des Berliner Wassertisches ein Podium mit der weltweit bekannten Wasseraktivistin Maude Barlow und den Fraktionen der rot-rot-grünen Regierungs-Koalition zum Thema "Blue Community" statt. Wie können wir diese Impulse in unsere Debatte einbeziehen?

 

Beim Berliner Wasserrat wird es weiter um Modelle zur Demokratierung der BWB gehen, dieses Mal mit einem Blick aus der Praxis auf den aktuellen Stand unserer Forderung: Nach Rekommunalisierung-Demokratisierung.

 

Ausgangspunkt der Diskussion wird das 2-Kammern Beteiligungsmodell (Berliner Wasserrat als offene Bürgerversammlung und ein Zukunftsrat Wasser) von Karl Goebler sein. Erfahrene Personen aus der Praxis werden die Debatte um ein geeignetes Partizipations-Modell unterstützen:u.a. Mathias Ladstätter (ehem.Ver.di Fachgruppe Wasser, heute AöW-Allianz) und Hartwig Berger (Ökowerk Berlin und Mitveranstalter des Stadtgesprächs Wasser).

 

 

Die Unterlagen dazu sind auf der Website des Berliner Wasserrates einzusehen: http://berliner-wasserrat.de/docs.php

 

-Karl Goebler: Eckpunkte eines Modells zur   Bürgerbeteiligung. Berlin, 27.10.2916.

-Ulrike von Wiesenau: Zum Ansatz eines Zweikammern-Modells der Buergerbeteiligung. Berlin, 24.November  2016

 

 

www.berliner-wassertisch.net www.berliner-wasserrat.de

 

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Selbstorganisation und Widerstand in Griechenland

27.04.2017
27.04.2017, 19:00 Uhr - 01.06.2017, 22:00 Uhr

der Widerstand gegen die Krise und deren Auswirkungen äußerst vielfältig. Proteste gegen Privatisierungen, Zwangsversteigerungen oder den Ausverkauf von Bodenschätzen und die damit einhergehende Umweltzerstörung verzahnen sich eng mit Besetzungen von leerstehenden Häusern durch Geflüchtete, dem Aufbau solidarischer Kliniken oder Volk­ sküchen und Nachbarschaftszentren

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