bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 4 min 12 sec ago

Alltäglicher Ausnahmezustand - rassistische Polizeigewalt in Bremen und umzu

07.06.2017
07.06.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Alltäglicher Ausnahmezustand - rassistische Polizeipraxis in Bremen und anderswo 

Lasst uns über Rassismus und Polizei reden   

 

Vortrag und Filmvorführung "ID WithoutColors" 

Linksjugend ['solid] Bremen und die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) präsentieren den ersten Dokumentarfilm über Racial Profiling in Deutschland (2013). 

Unbegründete Passkontrollen, Aggressionen von Polizeibeamten, diskriminierende Beschimpfungen und Beleidigungen, gewaltsame Festnahmen: Racial Profiling ist Alltag. Alltag für jene, die vermeintlich "fremd" sind. Die betroffenen Menschen werden diskriminiert, ausgrenzt und stigmatisiert. Und vor allem kriminalisiert. Spätestens seit der Silvesternacht 2016/2017 in Köln ist der Begriff des Racial Profiling fest im Diskurs verankert.  

Trotz dieser erhöhten Aufmerksamkeit und des Protests hat sich an dem Vorgehen der Polizei nichts geändert. Einerseits leugnet die Polizei Racial Profiling, andererseits praktiziert sie es weiterhin mit Selbstverständlichkeit unter dem Vorwand der Kriminalitätsbekämpfung. Das medial verbreitete Bild von dem Zusammenhang von Kriminalität und "Hautfarbe" führt nur zur weiteren Stigmatisierung von Schwarzen Menschen und people of color.  

KOP Bremen kämpft seit Jahren gegen Racial Profiling. Ziel von KOP ist es, auf verschiedenen Ebenen institutionellem Rassismus entgegenzutreten und damit den rassistischen Normalzustand zu durchbrechen.  

Auf der Veranstaltung werden zwei Aktivistinnen einen kurzen Input zum Thema Racial Profiling und institutionellen Rassismus geben. Im Anschluss wird der Film "ID WithoutColors" gezeigt und es wird Raum für Diskussion, Erfahrungsaustausch und Fragen geben.  

ID WithoutColors (2013)
30 Min
Trailer: http://vimeo.com/56311571

Categories:

Fences for People, Freedom for Profits, Willkommen in der Welt der G20

06.06.2017
06.06.2017, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr

Eine Veranstaltung der interventionistischen Linken

Das Wohl Afrikas steht ganz oben auf der Liste der deutschen G20-Präsidentschaft. Daher findet am 12. und 13. Juni in Berlin die G20-Konferenz „G20 Africa Partnership - Investing in a Common Future" statt. Die zentrale Säule dieser neuen G20-Afrika-Partnerschaft ist der vom deutschen Bundesfinanzministerium entwickelte „Compact with Africa". Sich rühmend, nun endlich Verantwortung für die ärmsten Länder der Welt zu übernehmen, formulieren die G20 in diesem Plan ihr Ziel, durch die Stärkung von Privat- und Infrastrukturinvestitionen in Afrika zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum sowie besseren Lebensbedingungen beizutragen.

Doch was sich dahinter verbirgt ist offensichtlich: Deregulierung, Freihandelszonen und neoliberale Kapitalerschließung in noch nicht vollständig erschlossenen Absatzmärkten - kurz: ein eigennütziges Entwicklungsverständnis, das auf Kapitalismus gebaut ist. Begründen lässt sich diese Afrika-Politik der G20 und insbesondere Deutschlands allerdings höchst edel: Den afrikanischen Ländern werde dabei geholfen, eigene Perspektiven zu schaffen, Wachstum voranzutreiben und somit Fluchtursachen endlich nachhaltig zu bekämpfen. Tatsächlich werden aber weiter Flüchtlinge bekämpft, indem die afrikanischen Staaten gezwungen werden, die Grenzen innerhalb Afrikas zu schließen. Die dafür nötige Überwachungstechnologie wird nur allzu bereitwillig von insbesondere den europäischen Staaten mitfinanziert. Diese Politik ist für uns ein weiterer Grund dafür, im Juli nach Hamburg zu fahren, um die Straßen zu verstopfen, den Gipfel zu stören und damit den Herrschenden zu zeigen, dass wir ihr scheinheiliges Weltverbesserungsprogramm ablehnen! Wir wollen stattdessen in all unserer bunten Vielfalt eine kollektive linke Alternative wieder sichtbar machen, daher: #Block G20 - colour the red zone!

Die Berliner Afrika-Konferenz soll den Anlass dafür bieten, antirassistische und kapitalismuskritische Perspektiven mit Fokus auf die Politik der G20 ganz aktuell zusammenzudenken. Wie hängen Migrationskontrolle und Investitionsförderung zusammen? Wie können wir aus linksradikaler und antirassistischer Perspektive über Fluchtursachenbekämpfung und selbstbestimmte Entwicklung reden, ohne einem neoliberalen und nur scheinbar progressiven Entwicklungsdiskurs in die Falle zu gehen? Und was wäre ein antirassistische-revolutionäre Perspektive für die Verbindung unserer Kämpfe, auch in Hinblick auf die Inszenierung der Macht beim Gipfeltreffen der G20 in Hamburg? Für eine Podiumsdiskussion, bei der diesen Fragen auf den Grund gegangen werden soll, haben wir den Journalisten Albert Chaibou aus Niger, den taz-Redakteur Christian Jakob, sowie den Ökonomen Ndongo Samba Sylla aus Senegal eingeladen. Natürlich wird es auch für das Publikum die Möglichkeit geben, eigene Gedanken und Anregungen einzubringen.

Übersetzung (Englisch/Französisch/Deutsch) ist angefragt und wird zeitnah bekanntgegeben.

 

Categories:

Für Solidarität zwischen Marxist*innen und Anarchist*innen

06.06.2017
06.06.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Michael Löwy, Co-Autor des Buches wird über die Beweggründe für diese politische Neuorientierung eines Teils der französischen Trotzkist*innen Auskunft geben und zur Diskussion zur Verfügung stehen. Mit ihm diskutieren wird Holger Marcks, ein Aktivist der Berliner FAU. Wir hoffen auf einen fruchtbaren Dialog.

Veranstalter: Internationale Sozialistische Organisation (ISO), Die Buchmacherei, Freie Arbeiter- und Arbeiterinnen Union

Categories:

Filmabend mit Ende Gelände: This Changes Everything

06.06.2017
06.06.2017, 19:00 Uhr

Der Widerstand gegen die durch den Klimawandel bedingten Krisen kann genutzt werden, um das scheiternde Wirtschaftssystem hin zu einer gerechteren, nachhaltigeren Welt zu verändern - Diese Idee zeigt der Film "This Changes Everything". Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Buch von Naomi Klein. Der Film (Englisch mit deutschen Untertiteln) zeichnet ein Porträt von sieben Gemeinden aus der ganzen Welt, die Widerstand leisten.

Trailer: https://thefilm.thischangeseverything.org/about/

Vor dem Film stellt sich die Gruppe "Ende Gelände Berlin" vor und informiert über die anstehenden Aktionen von Ende Gelände in diesem Jahr. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussion.

 

Categories:

G20 und die Herstellung des polizeilichen Ausnahmezustandes "Gefahrengebiete“ reloaded?

06.06.2017
06.06.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Bernd Belina (Uni Frankfurt, Institut für Humangeographie), Elke Steven (Komitee für Grundrechte und Demokratie) und Christiane Schneider (Die Linke, Bürgerschaftsfraktion)

"Hamburg verwandelt sich in eine Festung". So oder so ähnlich titelten viele Medien, als die ersten sicherheitspolitischen Planspiele für den G20-Gipfel öffentlich wurden. Von mehr als 15.000 Polizist_innen aus dem gesamten Bundesgebiet ist mittlerweile die Rede, von SEK, GSG9 und Secret Service, von umfassender Computerüberwachung und massiv gesicherten Kontrollzonen mitten in der Stadt. Und auch verbal setzt die Hamburger Polizei auf Abschreckung: Nicht einmal Tote will man bei den erwarteten Ausschreitungen ausschließen. Die Bedrohung hat dabei längst einen Namen: Das vielbeschworene Bild von 4000 „gewaltbereiten Gegendemonstranten", „Linksautonomen" oder gar „Linksterroristen" dient der Polizei als Rechtfertigung für den „größten Einsatz in der hamburgischen Geschichte". Was erwartet uns im Juli und was bedeutet die Herstellung des polizeilichen Ausnahmezustand für Anwohner_innen und Protestierende? Lassen sich Parallelen zu den Hamburger Gefahrengebieten von 2014 ziehen? Und inwieweit lässt sich die aktuelle sicherheitspolitische Debatte in einen größeren gesellschaftspolitischen Kontext einordnen?

In Kooperation mit der Interventionistischen Linken Hamburg.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

 

Categories:

Cryptoparty

05.06.2017
05.06.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Egal, ob man nicht will, dass Geheimdienste private Mails mitlesen oder verhindern möchte, dass die eigene Konto-PIN in falsche Hände gerät - Computersicherheit betrifft alle Nutzerinnen, ob Laien oder Profis.

Perfekte Sicherheit kann es nicht geben, aber wenigstens gibt es Programme, die das digitale Leben erheblich sicherer gestalten. Gerade Laien möchten nicht lange Fachartikel über diese Programme lesen, sondern einfach an ihrem Gerät gezeigt bekommen wie es geht. Dafür gibt es die Cryptoparty.

Auf einer CryptoParty gibt es nicht viel Theorie, sondern praktische Hilfe, insbesondere beim Verschlüsseln von Festplatten und USB-Sticks, Mailverschlüsselung, anonymem Surfen, Passwortverwaltung und sicherem mobile Messaging. Nach einem kurzen Einführungsvortrag bekommen die Teilnehmer Gelegenheit, in Arbeitsgruppen die vorgestellten Programme auf ihren mitgebrachten Geräten zu installieren und auszuprobieren.

Die Cryptoparty ist überparteilich und nichtkommerziell. Die hier angekündigte Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Chaos Computer Club Köln, vom Köln-Bonner Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, Mitgliedern der Bonner Free Software Foundation Europe , des Freifunks und verschiedenen Privatpersonen.

Eine kleine Checkliste hilft Ihnen bei der Vorbereitung.

Categories:

18th Annual International Nonviolence Summer Institute – 2017

05.06.2017
05.06.2017 - 16.06.2017

The 18th Annual International Nonviolence Summer Institute 2017 will be held on the URI Kingston Campus June 5 – 16. Participants from many countries and US states will converge to learn about the philosophy and teachings of Dr. Martin Luther King, Jr.,  developing the skills necessary for promoting peace, nonviolence, civil resistance, & social change in their local communities, region, or globally.

History shows that the success of peaceful social transformation depends largely on individuals who are knowledgeable and well-trained in the strategies and methods of nonviolence.

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2012 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE