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Updated: 6 min 41 sec ago

Wandelwoche 2018 | Guter Wandel, schlechter Wandel – Kiezspaziergang durch ein widerständiges Zentrum der Gentrifizierung

26.08.2018
14.09.2018, 18:00 Uhr - 14.09.2018, 21:00 Uhr

AKTUELLE INFOS ZUR VERANSTALTUNG UND ZUR ANMELDUNG GIBT ES ONLINE HIER: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/kiezspaziergang-widerstaendiges-zentrum-der-gentrifizierung/

 

Eine Tour zu Wandel und stadtpolitischem Aktivismus gegen Spekulation mit Wohn- und Lebensraum rund um die Reichenberger Straße in 10999 Kreuzberg.

Lange Zeit war die Reichenberger Straße in Kreuzberg eine Sackgasse – nicht nur für den Autoverkehr, sondern auch für die wilden Spekulationsträume von Immobilienfirmen: Es schien, als würde der Schatten der längst gekippten Berliner Mauer für immer schützend auf die berühmte Kreuzberger Mischung fallen. Doch der Wandel kam. Und mit ihm der Widerstand. Denn wie vielerorts zuvor wurde es auch hier ein Wandel, der eher weg- als mitnimmt. Heute sind die Reichenberger und ihre Querstraßen zentrale Orte, an denen massive Verdrängung durch Immobilienspekulation auf entschlossenen mieten- und stadtpolitischen Aktivismus trifft. Was hier passiert, durch wen und mit welchen Auswirkungen erkunden wir an 10 Stationen auf 800 Metern der Reichenberger zwischen Ratibor und Ohlauer Straße. Zeitzeug_innen erzählen, wie sie die rasanten Veränderungen erleben. Und wir berichten über Formen des Widerstands gegen Verdrängung. Denn: Gentrifizierung ist nicht der Wandel, den wir meinen.

veranstaltet von: Die GloReiche Nachbarschaft – Für eine soziale Stadt und gegen Verdrängung

Treffpunkt: 18 Uhr, genauer Ort folgt, wenn ihr euch anmeldet

Anmeldung: Kontakt bitte der Webseite der Veranstaltung entnehmen

Sprache: deutsch

Barrierefreiheit: wir zuppeln die Reichenberger lang, bleiben vor den Häusern stehen, also: Gehweg, hin und wieder mit Kopfsteinpflaster, ab und an Straßenquerungen mit Kopfsteinpflaster und (meistens abgesenkten) Bordsteinen, aber keine Treppen und so (es regnet hoffentlich nicht)

 

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt. Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

 

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Wandelwoche 2018 | Nicht-kommerzielle Landwirtschaft und Beitragsökonomie – Tagestour zum Karla*hof

26.08.2018
13.09.2018, 10:30 Uhr - 13.09.2018, 19:00 Uhr

AKTUELLE INFOS ZUR TOUR, ZUR ANMELDUNG UND ANREISE GIBT ES ONLINE HIER: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/tagestour-zum-karlahof/

 

„Ich tausch nicht mehr, ich will mein Leben zurück?!“ Solidarisch zu wirtschaften und die Logik des Tausches zu durchbrechen ist das Anliegen des Karla*hofs in Templin. Bei dieser Tagestour gibt es ganz praktische Einblicke in die nicht-kommerzielle Landwirtschaft – mit einer Hofführung und der Möglichkeit, im Garten mitzuarbeiten.

Ort: Templin, die genaue Adresse erfahrt ihr bei der Anmeldung

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch auf Anfrage.

Barrierefreiheit: leider nicht wirklich

Um Anmeldung wird gebeten: Kontakt bitte der Webseite der Veranstaltung entnehmen.

 

ÜBER DEN KARLA*HOF

Der Karla*hof ist ein landwirtschaftliches Projekt in der Uckermark, in dem mehrere Initiativgruppen gemeinsam nichtkommerziell Landwirtschaft betreiben. So gibt es eine Kartoffel-, eine Getreide- und eine Garten-Initiative, eine Gruppe, die sich um das Brennholz kümmert und vieles mehr. Nichtkommerzielle Landwirtschaft bedeutet für uns: wir verkaufen unsere Erzeugnisse nicht, sondern wir geben sie ohne Tauschlogik ab und experimentieren so in der Praxis mit einer Alternative zur kapitalistischen Wirtschaftsweise. Beispielsweise versorgen wir eine nichtkommerzielle Backgruppe in Leipzig, die regelmäßig Brot für Hausprojekte und politische Veranstaltungen bäckt, mit Roggen vom Hof.

Mehr Infos zum Hof: www.ich-tausch-nicht-mehr.net

 

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt.
Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

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Wandelwoche 2018 | Braunes Gemüse – Wie begegnen wir der Vereinnahmung von rechts im Ökolandbau?

26.08.2018
11.09.2018, 19:00 Uhr - 11.09.2018, 22:00 Uhr

AKTUELLE INFOS ZUR VERANSTALTUNG UND ANMELDUNG ONLINE: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/braunes-gemuese-und-oekolandbau/

 

Rechte? Findet niemand gut! Aber wie kommt es dann immer wieder dazu, dass wir uns auf den selben Veranstaltungen wiederfinden, sei es auf der „Wir haben es satt“-Demo oder im Bio-Anbauverband?

Ein Blick in die Geschichte des Ökolandbaus zeigt, dass es seit der Entstehung immer wieder Überschneidungen zu völkischen und rechten Strömungen gab. Das Engagement von Akteuren der rechten Szene für Umweltthemen ist keine Modeerscheinung und auch nicht Ausdruck einer Instrumentalisierung. Ökologische Landwirtschaft und rechte Einstellungen passen ideologisch gut zusammen.

Damit wir uns trotzdem klar von rechts distanzieren können, ist eine Auseinandersetzung mit unseren eigenen Standpunkten zu ökologischen Fragen wichtig. Warum sind mir regionale Produkte wichtig und wie kann ich für Regionalität sein, ohne Gefahr zu laufen, dass meine Forderung von Rechten instrumentalisiert wird?

Diese Fragen und weitere wollen wir nach einem Einführungsvortrag von Lena Röbe-Oltmanns von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zusammen diskutieren.

 

PROGRAMM

19.00 Uhr: Vortrag Lena Röbe-Oltmanns von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde

20.00 Uhr: Kleingruppendiskussionen

Sprachen: deutsch; Flüsterübersetzungen durch andere Teilnehmende erwünscht; wenn Ihr Flüsterübersetzung anbieten könnt oder Übersetzungsbedarf habt, schreibt das gern bei der Anmeldung.

Um Anmeldung wird gebeten: Kontakt bitte der Webseite der Veranstaltung entnehmen.

 

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt.
Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

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BRAINWASH FESTIVAL 2018

24.08.2018
20.10.2018, 16:04 Uhr - 27.10.2018

Rebellious thinkers and artists from the Netherlands and beyond share their insights on today’s most pressing questions, offer clarification in times of confusion and help create new frameworks for progress! In the historic inner city of Amsterdam, we’ll be thinking about narcissism and self-love, radical inequality, ideal images as the culprits of our time, visions of the future and dystopias, liberating algorithms, the flipside of authenticity and our post-capitalist culture.

A festival ticket grants you admission to some 100 talks and events held at more than 15 locations from 1pm till 1am. Allow yourself to be fascinated and inspired by the world’s most fabulous speakers giving talks in churches and theatres in Amsterdam´s city centre. The venues are: De Brakke Grond, the theatre of the Dutch National Opera & Ballet, Frascati, the Waalse Kerk, Zuiderkerk, Perdu, University theatre, Compagnietheater, Kapitein Zeppos and the Agnieten Chapel. In the run-up to the festival, additional related programmes will be held commencing 20th October.

We are proud to announce the first speakers at Brainwash Festival taking place on Saturday, the 27th of October 2018. The five speakers listed below will take the stage in the English-language programmes. Go to brainwashfestival.nl/programmas for a list in Dutch of all speakers confirmed to date.

– Afua Hirsch

‘Where are you from?´ Afua Hirsch is tired of being asked that question. Why is she, a black woman, not considered to be British? The British barrister contends that the divide between races lies at the basis of Western societies. Racism is not a temporary or innocent phenomenon, but a social structure that we must get rid of. For all those who wish to hear the truth about the meaning of race and identity for society.

– Paul Mason

Dislocation of the labour market by widespread automation, the multiplication of ‘bullshit jobs’ and hyperintelligent algorithms that know us better than we know ourselves. This will be our future if we don´t change our course fast, according to British economist Paul Mason. Time for a new post-capitalist system in which the economy is collaborative, based on self-management and basic income. Only then, can we escape the all-determining financial logic of neoliberalism.

– Susan Blackmore

It´s hard to get a good meme out of your head – and it spreads like wildfire among all your friends. The eccentric psychologist and physiologist Susan Blackmore contends that Darwin´s theory of evolution can be applied not only to memes, but also to technological ‘temes‘. According to her, Apps, tools and digital systems have their own reproductive urge and survival instinct. A warning against technology that uses and abuses us and may one day even destroy us.

– George Monbiot

Ecologist and activist George Monbiot is considered to be one of the most influential British thinkers of our time. In his view, thirty years of neoliberalism have broken the world. It is the cause of our social, ecological and political crises. Monbiot concludes that we need a new story, a new narrative to liberate society. He holds up a merciless mirror and suggests that it is above all the relationship with ourselves that we need to reinvent. Cheerful yet determined, Monbiot shows us how.

– Branko Milanović

Branko Milanović is a former Lead Economist at the World Bank and one of the world´s foremost economists on inequality. The winners of our time are not only the super-rich, he says, but also the middle class of upcoming economies in Asia. The losers are us: working people in developed countries. Does that explain our Western discontent? A must-hear for those who want to understand how we got where we are, where we are heading and which changes of course must be made to avert disaster.

– Carl Cederström

Carl Cederström is an advocate for a new conception of happiness. He demonstrates how our current ideal, based on the notion of freedom and self-development, holds us hostage and limits us. Among the factors that have contributed to our current notion of what happiness is are the flower power movement, psychoanalysis, consumer society and the American president Donald Trump. According to Carl Cederström – associate professor at Stockholm University, contributor to The Guardian and (co)author of several successful books – it’s high time we used our imagination to design and implement a new ideal.

– Julian Baggini

Julian Baggini – co-founder of The Philosophers’ Magazine – provides us with reassurance:  the truth does exist! At a time when we are swamped by fake news and politicians who blatantly deny facts, Baggini shows us various sources of truth. The British philosopher arms us against the rise of social media as news source and the growing distrust of facts. A discourse for all those who have had enough of post-truth, alternative facts and fake news.

– Fabian Scheidler

Fabian Scheidler talks about how 5,000 years of human civilization has led to an all-encompassing system of oppression. A system whose sole aim is to make profit, and that transgresses the boundaries of earth´s ecological system. The German historian and philosopher describes how our civilization is a product of a history of oppression, greed and violence. Slavery under the Romans, the role mining, metal and the arms industry played in the forming of states, the devastating effects of the Industrial Revolution, the rise of independence movements and their suppression – and finally the continuous destruction of the natural world. A remedy, according to Fabian, lies in simple common humanity, self-organization, true democracy and resistance to oppression.

– Wolfram Eilenberger

Wolfram Eilenberger – chief editor of the German Philosophie Magazin from 2011 till 2017- talks about the lives and ideas of the biggest thinkers of the beginning of the last century. About the soaring popularity of Martin Heidegger and his love for Hannah Arendt. About the wandering Walter Benjamin, who goes to Paris in search of the roots of modern times. And about the genius and billionaire’s son Ludwig Wittgenstein who, while he was adored like a god in Cambridge, worked and lived in poverty in Austria. From their personal stories and thinking, the philosopher, author and journalist extracts a warning, but also great inspiration for the problems of our times.

– Maurizio Montalti

Which material will lead us out of the plastic era? Since its invention, plastic has conquered the world of packaging, toys, everyday products and even medical implants. But now our oceans risk clogging up with this virtually non-degradable material, it is high time to look ahead. Artist and researcher Maurizio Montalti is in pursuit of the material of the future. One of his favourites? Fungus! He joins philosopher Lisa Doeland in a conversation about the plastic soup and how we can escape the era in which plastic is the solution for everything.

BRAINWASH SPECIAL: THE FUTURE OF GLOBAL ECONOMY

20-10-2018, 15:00-17:00, Zuiderkerk, Amsterdam

The 2008 financial crisis came as a big shock, but has anything changed since then? Has the behavior of financial institutes improved? Do they have plans for a better future? Three renounced and critical thinkers will convene to discuss the world economy of the future. Professor of finance and economics Anat Admati, financial geographer Ewald Engelen and political philosopher Haroon Sheikh will examine the sustainability of the European economy in times of Brexit, the consequences of Trump’s divide an conquer policy, the rise of the east and the worldwide gap between the financial and working class. A visionary program for realists.

– Anat admati

Since the financial crisis of 2008, Stanford professor Anat Admati has been fighting the power of the banking industry. Initially considered a nuisance, she later sat down with both president Obama and the United States Senate. Her main point? We shouldn´t focus on what banks do with the money, but where they get the money from. As long as we continue to allow banks to speculate using 100% borrowed money, they will continue to distort our economies and put us at risk.
 

– Ewald Engelen

It would seem that here in the Netherlands we are mainly interested in identity issues. Not Professor of Financial Geography Ewald Engelen. He advocates dusting off the class war in order to fight global inequality as well as electoral dissatisfaction. The sky-high cost of living, poor education, frozen incomes and the gap between the people and the elite create a favourable climate for rightwing populists. Additionally, the financial elite have learned nothing from the 2008 crisis. A tight network of bankers, accountants, lawyers, trust funds, lobbyists, supervisors and the odd stray politician try to protect the well-oiled money machine from the people´s anger contained in legislation.
 

– Haroon Seikh

Political scientist and philosopher Haroon Sheikh states that Brexit is an important, but not the only sign the end of the Atlantic era is approaching. Geopolitical power will be shifting East. Germany, Eastern Europe, Russia, Iran, Turkey and China are the main contenders in the big chess game being played on the Eurasion land mass – the largest continent on earth. What will the implications for us be? ‘Now that the era of uncomplicated globalization is drawing to its end, which models of governance will dominate.’ list in Dutch of all speakers confirmed to date.

https://brainwashfestival.nl/home/en/

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Climate Justice Action Meeting in Czech Republic

24.08.2018
16.11.2018, 12:00 Uhr - 18.11.2018, 18:00 Uhr

Come to our next meeting. You are warmly invited to our second meeting in Ostrava, Czech Republic, 16-18 November 2018, to plan a common uprising for climate justice and system change. Soon you will find details about the logistics and the agenda here.

If you cannot come to this meeting but still want to be part of the the campaign – get in touch! by2020we@rv

http://by2020weriseup.net/get-involved/iseup.net

 

 

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USA : Rise Against Climate Capitalism

24.08.2018
08.09.2018, 10:00 Uhr - 15.09.2018

In September, Governor Brown is convening the Global Climate Action Summit (GCAS) in SF to promote his “real climate leadership” credentials on a global stage. But Jerry Brown’s promotion of continued fossil fuel production, carbon trading markets and other incentives to oil, gas and other polluting corporations, perpetuates climate change and decimates Indigenous communities and Native nations, communities of color and other working class peoples throughout California and around the world.

We've (Diablo Rising Tide) teamed up with Idle No More SF Bay, the Ruckus Society, It Takes Roots and Indigenous Environmental Network.

https://againstclimatecapitalism.com/

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Freedom Not Fear 2018

24.08.2018
21.09.2018, 12:00 Uhr - 24.09.2018

Mark your calender and prepare for a political trip to Brussels: Freedom not Fear is an annual meeting for civil rights activists from all across Europe. Representatives from non-governmental organisations meet in Brussels for four days to work for freedom in the digitised world. We plan action and we take action against increasing surveillance and other attacks on civil rights. We want to live in freedom, not in fear. Join us!

Everybody is welcome to take part, help organise and support Freedom not Fear 2018!

https://www.freedomnotfear.org/

 

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Stop Industrial Agrculture

24.08.2018
27.10.2018, 08:00 Uhr - 28.10.2018, 20:00 Uhr

Europe’s food and farming system is broken. Now, with the reform of the EU’s agricultural policy under way, we have a real chance to stir it up. We want a system which supports small farmers and rural livelihoods, protects our soil, water, ecosystems and biodiversity, does not contribute to climate change or animal suffering and provides healthy food for all.

We will raise the alarm to stop industrial agriculture with the European Days of Action on 27th and 28th of October 2018. People all over Europe will grab their pots and join demonstrations, picnics, markets, festivals and all kinds of events demanding a sustainable transition of food and farming!

Learn more about Good Food Good Farming.

https://www.goodfoodgoodfarming.eu/

 

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4th International Ecosocialist Encounters

24.08.2018
23.11.2018, 15:23 Uhr - 25.11.2018, 18:00 Uhr

Code red, code green: Shaping the Ecosocialist transformation

As we take critical account of the first two decades of the third millennium, we are alarmed to see that social collapse is not just matching but actually outpacing ecological disaster. The loss of biodiversity and destruction of essential ecosystems has reached catastrophic levels, the planet is expected to heat up well beyond the two degree limit, pollution in every conceivable corner of our Earth has become systemic, we are seeing diseases return that we thought were extinct, and all the while we are losing our commons all over the world to private enterprises or foreign governments. At moment, millions are expelled from their homes, lands, workplaces, even their countries, without any say in their destinies. As a consequence, we are seeing a renewed rise in hunger, poverty, unemployment and social exclusion, giving space to increased inequality and discrimination, irrational racism, nationalism and patriarchal, colonialist and reactionary attitudes.

Transnational capitalist political and economic elites are persisting in patching the failures of the industrialist capitalist economic model with false technology and market-based solutions that they like to call green economy, sustainable development or natural capitalism. Each new crisis is an opportunity for these elites to further financialise, militarise and privatise public goods and services.

Nothing is being done to address capitalism’s two main contradictions: the exploitation of its most important productive elements—people and Nature. Under the industrialist capitalist hegemony what we are producing, reproducing, distributing and consuming, rather than progress, is a profound disenfranchisement and the destruction of the very own material and cultural means that have sustained human civilisations.

Since 2014, Ecosocialist collectives, ecofeminists, peasants, trade unions, social movements and political organisations have been meeting to collectively imagine and set in motion an Ecosocialist alternative to the current destructive economic paradigm. Ecosocialism, as a critical social theory and practice, sets itself the joint task of dismantling capitalism, productivism and inequality, and constructing the alternatives that can produce eco-social justice. It seeks to fulfil this mission by addressing at the same time the crucial issues of the purpose of economy and work, of production and social reproduction, the ownership of the means of production, the sharing of essential commons and solidary democratic decision-making, while bearing in mind the restoration of our wounded ecosystems.

The Portuguese organisers of the Fourth edition of Ecosocialist Meetings, together with the organisers of the previous editions from Basque country, Spain and Switzerland, call on collectives, social movements, workers unions, political organisations, researchers, wo rkers, the unemployed and precariously employed and anyone who identifies with the Ecosocialist ethos, to join forces and minds and together help build an Ecosocialist praxis for social transformations and Buen Vivir for all of Earth’s peoples.

Hope to see you in Lisbon on the 23,24 and 25th of November!

VENUE: ESCOLA SECUNDÁRIA DE CAMÕES, PRAÇA JOSÉ FONTANA, LISBOA

http://alterecosoc.org/?lang=en

 

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AntiKriegstag 2018 im Markgräflerland

23.08.2018
01.09.2018, 10:30 Uhr - 01.09.2018, 11:30 Uhr

AntiKriegstag 2018 im Markgräflerland
Frieden braucht Mut!

Der Antikriegstag  am 1. September  - der Jahrestag der Entfesselung des 2. Weltkriegs durch Nazi-Deutschland - ist ein zentraler Tag der Erinnerung und des Mahnens: Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert - während andere aus Kriegen Profite schlagen oder ihre Machtinteressen durchsetzen. Daran erinnern die Gewerkschafts- und die Friedensbewegung nicht nur am Antikriegstag: Es soll kein Krieg von deutschem Boden ausgehen - und auch nicht von anderswo.
Dieses Bekenntnis zu erneuern und laut und vernehmlich NEIN zu sagen zu Krieg, Kriegseinsätzen, Kriegsvorbereitung und Kriegsverharmlosung rufen DGB Markgräflerland und Friedensrat Markgräflerland zu einer Kundgebung am Samstag, den 1.September um 10.30 Uhr am Marktplatz in Müllheim auf.
http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2018/antikriegstag-2018-im-markgraeflerland.php

 

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Wie ist das möglich?

22.08.2018
23.08.2018, 19:00 Uhr - 23.08.2018, 21:50 Uhr

Şengal ist die Heimstätte der Ezid*innen, einer Religionsgemeinschaft, die sich seit Jahrhunderten einer Zwangskonvertierung widersetzt im Irak

73 genozidale Angriffe zählt die ezidische Geschichtsschreibung

Am 3. August 2014 überfiel der IS die Stadt, ermordete Tausende Männer und Jungen und verschleppte Tausende Frauen und Mädchen um sie auf Sklaven-Märkten zu verkaufen.

Wie haben es die Ezid_innen geschafft den IS zu vertreiben und in der Stadt das Leben wiederaufzubauen?

Am 15. August 2018, kurz nach einem Treffen zwischen dem irakischen Ministerpräsidenten Haidar Al-Abadi und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Ankara bombardiert die türkische Luftwaffe die Stadt Şengal.

Warum billigt die irakische Regierung die Bombardierung?

Warum protestieren die USA nicht gegen die Verletzung der Lufthoheit?

Warum erfolgt keine Reaktion seitens der NATO angesichts der kriegerischen Vorgehens des Mitgliedsstaates Türkei?

Diesen Fragen wollen wir nachgehen gemeinsam mit Vertreter*innen des Ezidischen Frauenrates Berlin Binevş und Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.

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Save Your Internet: Nein zu Zensur im Netz!

22.08.2018
26.08.2018, 15:00 Uhr - 26.08.2018

Wann: 26.8, 15 Uhr

Wo: Vor dem Brandenburger Tor, Platz des 18. März, Berlin

Am 12.9. stimmt das EU-Parlament über die Zukunft des freien Internets ab. 1 Million Menschen haben sich bereits online stark gemacht – jetzt sagen wir auch auf der Straße unüberhörbar: Nein zu Zensur im Netz!

Was wir ins Internet stellen dürfen und was wir mit unseren Freunden teilen können, würde durch die geplanten Uploadfilter (Artikel 13) und das Leistungsschutzrecht (Artikel 11) massiv eingeschränkt. Viele ganz legale Posts und Uploads (z.B. Parodien und Zitate) und harmlose Netzkultur (z.B. Memes) würden der Filter-Vorzensur zum Opfer zu fallen, die zum vermeintlichen Schutz von Urheberrechten eingeführt werden soll – das ist völlig unverhältnismäßig!

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Kundgebung against Rape Culture

22.08.2018
26.08.2018, 14:00 Uhr - 26.08.2018

Wann: 26.8., 14 Uhr

Wo: Dorfplatz, Rigaer/Liebigstraße, Berlin

Mit dem Begriff rape culture wird eine gesellschaftliche Ordnung beschrieben, in der Vergewaltigungen und andere Formen sexueller Gewalt legitimiert und tabuisiert werden. Das fängt bereits bei der Sprache an: Opfern von sexueller Gewalt wird oftmals die Verantwortung für das Vergehen aufgebürdet. Ihnen wird geraten, auf ihre Kleidung, Präsenz und Ausdrucksweisen zu achten. So entstehen gesellschaftliche Verharmlosungen von Vergewaltigung und (meistens) Frauen* werden zu sexualisierten Objekten herabgewürdigt.

Auch das selbstverwaltete anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 ist davon betroffen. Ein Mann soll dort eine Bewohner*in vergewaltigt haben. Gegen jegliche Formen von Vergewaltigung organisiert das Hausprojekt am Sonntag auf dem Dorfplatz in Friedrichshain eine Kundgebung und bietet die Möglichkeit, sich auszutauschen und gegen patriarchale Unterdrückungen zu organisieren (26.8., Rigaer/Liebigstraße, 14 Uhr).

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Y (Generation Why) - Leben und Arbeiten zwischen Sinnsuche und Sicherheitsbegehren

22.08.2018
03.09.2018, 19:30 Uhr - 03.09.2018, 21:00 Uhr

Die Gruppe der heute 18 bis 38-Jährigen ist die erste Generation in westlichen Gesellschaften, die ohne Systemalternative aufgewachsen ist, nach den großen Ideologien. Als Generation Y [WHY] wird ihr nachgesagt, sinnerfüllende Arbeit und Freizeit mit einem hohen Maß an sozialer Sicherheit verbinden zu wollen. In den Augen dieser Generation scheint alles eine Frage der individuellen Prioritätensetzung zu sein. Leben diese jungen Menschen damit einen Traum, den bereits frühere Generationen träumten, ohne ihn verwirklichen zu können? Oder handelt es sich nur um die neueste Form eines Kapitalismus, der Non-Konformismus, Weltoffenheit und Technikaffinität braucht? Und wie wirkt sich die Dialektik von hohen Sinnerwartungen im Arbeiten einerseits und dem Rückzug ins private Freizeitglück andererseits auf das politische Leben aus?

Die Soziologin Cornelia Koppetsch beschreibt, welche Spannungen zwischen Individualismus und Selbstverwirklichung auf der einen Seite, sowie Verunsicherung und Sicherheitsbegehren auf der anderen Seite vor allem in urbanen Mittelschichten entstanden sind und was dies für unsere Gesellschaft bedeutet.

Mit:

  • Cornelia Koppetsch, Soziologin, TU Darmstadt

Hintergrund
In welcher Welt leben wir? So banal es klingt, es gehört zum Schwierigsten, Abstand zu gewinnen – auf die Höhe zu gehen – um das eigene Jetzt klarer zu sehen. Zeitgeistige Bestseller gibt es viele, erhellende Zeitdiagnosen sind selten. Schauen wir also, wo interessante Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnet werden. Versuchen wir einen ungewohnten, gerne auch schrägen Blick, der uns die Gegenwart anders sehen lässt. 35 Jahre nach den "Stichworten zur 'geistigen Situation der Zeit'" nehmen wir mit der Vortragsreihe "Auf der Höhe" das Experiment nochmals auf. Abermals fragen wir Intellektuelle zu zentralen gesellschafts- und kulturdiagnostischen Stichworten unserer Zeit. In den nächsten Monaten und Jahren buchstabieren wir das Alphabet durch, von A wie Authentizität über D wie Drastik, J wie Jugend, ewige bis R wie Resonanz und Z wie Zombie. Hier geht es zum Videoarchiv der Reihe "Auf der Höhe - Diagnosen zur Zeit".

In Medienpartnerschaft mit taz und Freitag.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Veranstaltung wird auch im Livestream übertragen.

Kontakt:
Stephan Depping
E-Mail: depping@boell.de
Telefon 030-285 34 223

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