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Updated: 3 hours 3 min ago

Selbstbestimmte Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken oder das neue Gesicht der Arbeiter_innenbewegung

02.07.2018
06.07.2018, 19:00 Uhr - 06.07.2018, 22:00 Uhr

Oft wird behauptet, dass große Streiks und gesellschaftlich relevante Arbeitskämpfe in Zeiten, in denen zumindest in Ländern wie Deutschland die großen Fabriken auf dem Rückzug sind, der Vergangenheit angehören. Auf der Veranstaltung soll hingegen gezeigt werden, dass diese von vielen Medien verbreitete und auch bei Linken populäre These falsch ist. Der Journalist Peter Nowak und Herausgeber des im Verlag Edition Assemblage herausgegebenen Buches, „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“, wird über die Veränderungen der Arbeitskämpfe sprechen, wenn zunehmend prekäre Kurierfahrer_innen, migrantische Logistikbeschäftigte, Jobber_innen in Spätverkäufen und prekäre Lohnabhängige in den Universitäten gegen ihre schlechten Arbeitsverhältnisse Widerstand leisten. Ein besoderes Augenmerk legt er auf die „Care“-Beschäftigten (also Beschäftigte in Pflege- und Sorgeberufen), die in den letzten Jahren in vielen Städten (auch in Reutlingen und Tübingen) für bessere Arbeitsverhältnisse kämpfen.

 

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Der Schahbesuch 1967 – Auftakt von„1968“. Eine Lesung mit Uwe Soukup

27.06.2018
04.07.2018, 18:00 Uhr - 04.07.2018

Wann: 4. Juli 2018, 18 Uhr

Wo: Made in Wedding, Koloniestraße 120, 13359 Berlin

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Der Schahbesuch 1967 - Auftakt von '1968'" findet am Mittwoch, 4. Juli 2018, eine Lesung mit Uwe Soukup statt. In der Veranstaltungsreihe wird der Frage nachgegangen, was am 1. und 2. Juni 1967 in Berlin geschah? Uwe Soukup ist Sozialarbeiter und freier Journalist, der v.a. durch die Herausgabe von Werken Sebastian Haffners und eine Biographie Haffners bekannt wurde. 2007 veröffentlichte er das Buch: „Wie starb Benno Ohnesorg?“ und stellte damit die kollektive Erinnerung an den 2. Juni 1967 auf eine neue, nunmehr faktengesättigte Grundlage.

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Gegenprotest zum AfD-Parteitag in Augsburg

27.06.2018
30.06.2018, 09:00 Uhr - 30.06.2018

Wann: 29. Juni, 19 Uhr / 30. Juni, ab 09 Uhr

Wo: Rathausplatz / Vor dem Messegelände

Am Samstag den 30. Juni 2018 möchte die AfD ihren Parteitag in Augsburg veranstalten. Dagegen formiert sich breiter Gegenprotest. Dieser wird stark am Samstag vor dem Messegelände artikuliert und danach als Demonstration zum Rathausplatz in Augsburg ziehen.

Hier ein Aufruf der Kampagne "Aufstehen gegen Rassismus":

"Erstmalig seit Jahrzehnten sind mit der AfD im letzten Jahr radikal rechte Kräfte in den Bundestag eingezogen. In Bayern wollen sie dieses Jahr den Einzug in den Bayerischen Landtag schaffen. Dagegen werden wir protestieren: Die AfD hat sich in den letzten Jahren radikalisiert, der ultrarechte „Flügel“ gewinnt weiter an Einfluss und die Partei kann nahezu ungehindert auf immer mehr Kanälen ihre menschen- und lebensfeindlichen Positionen vertreten.

Die Afd…

… will die Erinnerung an die Verbrechen des deutschen Faschismus und an den Holocaust tilgen.

… hetzt gegen Geflüchtete, Muslim*innen, Jüd*innen und andere Minderheiten in Deutschland. Die Partei fordert „Minuszuwanderung“, sprich Massendeportationen von Migrant*innen, und sie spricht Muslim*innen das Recht auf freie Religionsausübung ab.

… vertritt ein reaktionäres Gesellschafts- und Familienbild; sie instrumentalisiert Gewalt gegen Frauen und will die Rechte von Frauen, Homo- und Transsexuellen gleichzeitig massiv einschränken.

… steht für soziale Spaltung: Sie fordert die Minderung von Ausgaben für Soziales, die Risiken beispielsweise des Alters sollen verstärkt privat getragen werden.

… vertritt eine menschen- und lebensfeindliche Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung.

… tritt für eine Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft ein.

… ist vielerorts mit der extremen Rechten verzahnt und beteiligt sich an Straßenmobilisierungen der extremen Rechten.

Wir wollen nicht zulassen, dass die AfD mit ihrem radikal rechten Programm noch weiter an Einfluss gewinnt. Deshalb nehmen wir den Parteitag der AfD zum Anlass, um gemeinsam mit tausenden Menschen gegen die menschenverachtenden Positionen dieser Partei zu demonstrieren und deutlich zu machen:

Wir stehen an der Seite von Geflüchteten, von Muslim*innen, von Jüd*innen und von allen Menschen, die rassistisch diskriminiert und bedroht werden, an der Seite von allen Mitgliedern unserer Gesellschaft, die nach dem Willen der AfD systematisch benachteiligt und ausgegrenzt werden sollen.

Wir treten ein für die Lehren aus den deutschen Verbrechen der Vergangenheit, die sich niemals wiederholen dürfen. Unsere Alternative ist Solidarität."

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Radeln gegen Riesenställe

27.06.2018
01.07.2018, 10:00 Uhr - 01.07.2018, 18:00 Uhr

"Stoppt den Megastall" (vom BUND Brandenburg) macht die möglichen Eingriffe in die Natur durch die geplanten Tiermastanlagen (/erweiterungen) Haßleben (37.000 Schweine), Groß Sperrenwalde (39.900 Hennen) und Zollchow (Erweiterung auf 80.000 Hennen) erFAHRbar. Während einer 50km langen Fahrradtour besichtigen wir die Anlagenstandorte, hören von den Bürgerinitiativen, die sich gegen die Tierhaltungsanlagen zur Wehr setzen, und erfahren von den möglichen Veränderungen der Natur durch den Betrieb der Tierhaltungsanlagen.

Start: 10:00, Ende: 18:00 jeweils Bahnhof Prenzlau, 50 km Fahrradtour

Bitte anmelden bis 28.06.2018 (kostenfrei): kontakt@stoppt-den-megastall.de

Mehr Informationen: https://www.stoppt-den-megastall.de/2018/05/27/save-the-date-radeln-gegen-riesenst%C3%A4lle-am-1-juli/

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Über welche Gewalt sprechen wir?

26.06.2018
04.07.2018, 19:00 Uhr - 04.07.2018

Wann: 4. Juli, 19 Uhr

Wo: Werkstatt der Kulturen, Wissmansstr. 32

Letzten Freitag premierte der Dokumentarfilm „Hamburger Gitter“ in Berlin. Darin geben die Filmemacher*innen am Beispiel des G20 Gipfels 2017 Ausblicke auf Stratgien moderner Polizeiarbeit. Über die unter anderem in dem Film angesprochenen strukturellen Hintergründe der exekutiven Gewaltausübung diskutieren am Mittwoch in der Werkstatt der Kulturen auch diejenigen, die von Polizeigewalt sehr häufig betroffen sind: Geflüchtete und die Räume, in welchen sie wohnen. Dies ließ sich in der jüngsten Geschichte an den Beispielen Ellwangen, Donauwörth und Bamberg beobachten. Oftmals werden Geflüchtete als kriminelle Täter*innen pauschal stigmatisiert und eine Strategie etabliert, die den Staat oder die Polizei als politischen Akteur entlastet. Darüber disktutieren betroffene Refugee-Aktivist*innen aus den genannten Orten und fragen, nach möglichen Widerstandsorganisationen und einem zukünftigen Umgang mit Polizeitgewalt (4.7., Wissmanstr. 32, 19 Uhr).

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MakeCity Festival Berlin 2018 - Intermediäre Akteure in der städtischen Planungspolitik

24.06.2018
24.06.2018, 10:30 Uhr - 25.06.2018, 13:00 Uhr

MakeCity Festival Berlin 2018 - Intermediäre Akteure in der städtischen Planungspolitik

Wege der direkten Demokratie und Mitgestaltung von Stadt. Eine Veranstaltung des Fachgebiets Planungstheorie und Analyse städtischer und regionaler Politiken am Institut für Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin

 

13.30 UHR  PROJEKTPRÄSENTATION & DISKUSSION

 

 

Gäste:

Sebastian Beck, Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw)  
Autor des Buches "Mittler, Macher, Protestierer"

Ulrike von Wiesenau, Demokratie-Expertin und Mitbegründerin von
"Gemeingut in BürgerInnenhand", im Vorstand des Freiburger Instituts für
soziale Gegenwartsfragen

Fadi El-Ghazi, Rechtsanwalt und Mitautor des Gesetzentwurfs für ein werbefreies Berli

 

Bauhütte Südliche Friedrichstadt,

Besselstraße 1, 10969 Berlin

 

 

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Padovicz enteignen

23.06.2018
24.06.2018, 16:00 Uhr - 24.06.2018, 18:00 Uhr

Probleme mit Padovicz , Berlin Projekt Immobilien Management GmbH und Siganadia, VIVO Hausverwaltung, Factor Grundstücksentwicklungsgesellschaft GmbH oder Dr. House Solutions Service GmbH ?
Die oben genannten Gruppen sind berüchtigte Immobilien- Player bzw. Hausverwaltungen oder Hausmeisterdienstleister in Berlin. In letzter Zeit ist es gerade in diesem Umfeld zu hochpreisigen Modernisierungsankündigungen gekommen, Gewerbemieten wurde aus Profitgründen nicht verlängert. Es droht sowohl Mietern als auch kleinen Gewerbetreibenden Verdrängung aus den angestammten Kiezen. Obdachlosigkeit und Geschäftsaufgabe sind Szenarien, die nicht unbegründet sind.
Dieser Zustand ist kein Naturgesetz! Viele Mieterinnen und Mieter haben sich bereits mehrfach erfolgreich gewehrt.
Um auf die Missstände aufmerksam zu machen und um sich mit anderen Betroffenen zu vernetzen, laden wir ein:
Zum Kiezspaziergang am 24.6. um 16:00 auf der Grünfläche Boxhagener Platz

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Nicht mit uns! – Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg

22.06.2018
23.06.2018, 00:00 Uhr - 25.06.2018

Connection e.V. bietet für den Herbst 2018 eine Veranstaltung in Form einer Szenischen Lesung mit dem Titel „Nicht mit uns! – Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg“ an.

Wir wollen in einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung denjenigen Raum geben, die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten. Mit Texten u.a. von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf, mit Gedichten, Liedern und Musik werden wir ihren Erlebnissen, Gedanken, Motiven und Konsequenzen nachgehen, auch mit Verweis auf die aktuelle Bedeutung.

In Deutschland war 1914 die Kriegsdienstverweigerung so gut wie unbekannt. Trotz einer anfänglichen Kriegsbegeisterung entzogen sich aber zunehmend Rekruten und Soldaten der Beteiligung am I. Weltkrieg. Zum Ende hin gab es massenhafte Desertionen und Militärstreiks gegen die Fortführung des Krieges. In den Marinehäfen traten Soldaten in den Streik. Zwischen 750.000 und 1 Mio. entzogen sich auf unterschiedlichste Art dem Dienst oder verschwanden in der Etappe. Es war eine der ersten Massendesertionen, die sich gegen die Weiterführung eines Krieges richtete.

Der I. Weltkrieg hatte am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien begonnen und endete am 11. November 1918. Auf der einen Seite standen vor allem Deutschland, Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich, auf der anderen Frankreich, Großbritannien, Russland, Serbien und die USA. Insgesamt beteiligten sich 40 Staaten an diesem Krieg, 70 Millionen Soldaten standen unter Waffen. Insbesondere zwischen Frankreich und Deutschland entwickelte sich eine Material- und Menschenschlacht. Für die Soldaten wurden die über Jahre hinweg industrialisiert geführten Gefechte in den Schützengräben zur alltäglichen Realität. Fast zehn Millionen Soldaten starben, die Anzahl der zivilen Opfer wird auf weitere sieben Millionen geschätzt.

Die Desertionen und der Streik der Soldaten im I. Weltkrieg waren zum ersten Mal eine breite Bewegung gegen den Krieg. Daran anknüpfend gab es in der Weimarer Republik eine intensive Diskussion über Strategien der Kriegsdienstverweigerung und andere Möglichkeiten des Widerstandes gegen Krieg. Die War Resisters‘ International wurde aufgrund der Erfahrungen von Kriegsdienstverweigerern im I. Weltkrieg 1921 gegründet. In nachfolgenden und aktuellen Kriegen hat die Verweigerung der Beteiligung am Krieg immer wieder hohe Bedeutung. Die Erfahrungen des I. Weltkrieges zeigen, dass Kriegsdienstverweigerer und Deserteure damals wie heute Unterstützung und Schutz brauchen.

Die Szenische Lesung wird von Rudi Friedrich (Trompete, Lautpoesie, Lesung) sowie von Talib Richard Vogl (Gitarre, Lautpoesie, Lesung) gestaltet. Nach der Szenischen Lesung wird es die Möglichkeit für Fragen oder Diskussion geben.

Veranstaltungen können gegen einen Unkostenbeitrag von 400 € gebucht werden unter www.Connection-eV.org/100JahreDesertion-form. In dem Beitrag enthalten sind 500 Flyer oder Postkarten, 30 Plakate, Fahrtkosten der Referenten sowie Honorar. Eine Unterkunft muss gegebenenfalls von den VeranstalterInnen zur Verfügung gestellt werden.

Als Zeitraum für die Veranstaltungen kommen folgende Termine in Frage:

18.-23. September: Jeweils Dienstag und Freitag bis Sonntag

28. September – 14. Oktober 2018: für alle Tage

16. Oktober – 30. Oktober: Jeweils Dienstag und Freitag bis Sonntag

2. November (Freitag)

6. November (Dienstag)

Rückmeldungen erbitten wir über das auf www.Connection-eV.org/100JahreDesertion-form zur Verfügung gestellte Formular. Hier finden sich auch noch weitere Informationen.

https://de.connection-ev.org/100JahreDesertion

 

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Walkatjurra Walkabout - Australien

22.06.2018
05.08.2018, 11:27 Uhr - 03.09.2018

WALKATJURRA WALKABOUT is a celebration of Wangkatja country, a testament to the strength of the community who have fought to stop uranium mining at Yeelirrie for over forty years, and a chance to come together to continue share our commitment to a sustainable future without nuclear.  It is a chance to reconnect with the land, and to revive the tradition of walking for country.

Walking for country is to reconnect people with land and culture.  The Walkatjurra Walkabout is a pilgrimage across Wangkatja country in the spirit of our ancestors so together, we as present custodians, can protect our land and our culture for future generations.

My people have resisted destructive mining on our land and our sacred sites for generations.  For over forty years we have fought to stop uranium mining at Yeelirrie, we stopped the removal of sacred stones from Weebo and for the last twenty years we have stopped destruction of 200 sites at Yakabindie.  We are not opposed to responsible development, but cannot stand wanton destruction of our land, our culture, and our environment.

We invite all people, from all places, to come together to walk with us, to send a clear message that we want the environment here, and our sacred places left alone.
Kado Muir, Traditional Owner, Yeelirrie

 

https://walkingforcountry.com/

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Offener Tresen

21.06.2018
28.07.2018, 20:00 Uhr - 28.07.2018

Wir öffnen das Lokal für Mitglieder, deren Gäste und Interessierte. Am Tresen werden Saft, Bier und andere Kaltgetränke ausgeschenkt und es besteht die Möglichkeit einfach abzuhängen, zu diskutieren oder sich über die aktuellen Arbeitskonflikte auszutauschen. Kommt rum und bringt eure Freund*innen mit.

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FAU – Wie funktioniert das?

21.06.2018
06.07.2018, 19:30 Uhr - 06.07.2018

Wie ist die FAU – lokal in Berlin, bundesweit sowie international – organisiert und vernetzt? Was macht eine syndikalistische Gewerkschaft überhaupt aus? Einführung für Interessierte. Immer am 1. Freitag im Mona

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Fußball und Emanzipation?!?

21.06.2018
13.07.2018, 19:30 Uhr - 13.07.2018

Der Fußball (der Männer) ist Opium des Volkes, er ist nationalistisch, homophob, sexistisch, durchkommerzialisiert und wird (von Despoten) politisch vereinnahmt – sagen die einen. Der Fußball bringt Menschen unterschiedlichster Herkunft und (Alters-)Klassen zusammen, erzeugt Freude, fördert Kreativität, Selbstvertrauen, Teamgeist, Respekt und körperliche Geschicklichkeit –  sagen die anderen.

Vor dem Hintergrund der Weltmeisterschaft der Männer in Russland soll diese Ambivalenz diskutiert und folgenden Fragen nachgegangen werden: Wo findet früher und heute ein emanzipativer Fußball statt? Unter welchen Bedingungen kann er gelingen? Kann es einen linkes und ein rechtes Spiel geben? Welche Rolle spiel(t)en Gewerkschaften früher und heute im Fußball?
Es diskutieren u.a.:

Dr. Friederike Faust, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität zu Berlin, promovierte über Fußball und Feminismus. Kontakt: f.faust@hu-berlin.de

Dr. Stefan Heissenberger, Kultur- und Sozialanthropologe, Autor von „Schwuler* Fußball. Ethnografie einer Freizeitmannschaft“ (2018, transcript). Kontakt: info@stefanheissenberger.org, www.stefanheissenberger.org

Jan Tölva, Autor und freier Journalist, u.a. Publikationen zu Fußball und Antiziganismus sowie Rechtsextremismus. Kontakt: jntlv@gmx.de, https://jntlv.wordpress.com/

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Alle Menschen sind gleich! Investoren sind gleicher? - Das "Binding Treaty" darf nicht an Profitinteressen scheitern

21.06.2018
25.06.2018, 19:00 Uhr - 25.06.2018, 21:00 Uhr

Menschen- und Umweltrechte sind universell? Aber nein! Wenn in Bangladesh eine Kleiderfabrik einstürzt und 1.000 Menschen sterben, wenn in Indonesien ein ganzer Landstrich für den Palmölanbau zerstört wird und Kinder den Kakao für unsere Schokolade pflücken müssen, dann stehlen sich gierige Konzerne aus der Verantwortung und die Betroffenen gehen leer aus. Wenn jedoch „Investoren“ ihre Gewinne in Gefahr sehen, können sie internationale Schiedsgerichte anrufen.

Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen nehmen dagegen durch die fortschreitende Globalisierung und Freihandel weltweit immer mehr zu. Die Produktionsketten sind intransparent und die Konzerne verschieben die Verantwortung an die Zulieferer. Menschenrechts- und Umweltstandards für Unternehmen basieren auf Freiwilligkeit ohne Sanktionsmöglichkeiten.

Ein Versuch, dies zu ändern, ist der Prozess für ein rechtlich bindendes Instrument zu den menschenrechtlichen Verpflichtungen transnationaler Konzerne und anderer Unternehmen dem „UN Binding Treaty“. Angestoßen von Südafrika und Ecuador wird vor der UN über einen Vertrag verhandelt, damit in allen internationalen Abkommen und im Welthandel soziale und ökologische Mindeststandards eingehalten werden.

Die Bundesregierung, die EU und andere Industriestaaten versuchen den Prozess zu stoppen und zu ignorieren - aber er geht weiter und wir geben nicht auf!

Claudia Müller-Hoff von ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights e.V ) und Steffi Wassermann vom FDCL (Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika) führen nach einem kurzen Film in das Thema ein, berichten über Aktivitäten und zeigen, was wir selbst tun können. Wir freuen uns auf Sie/Euch!

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Demo gegen das neue Polizeigesetz

21.06.2018
22.06.2018, 18:00 Uhr - 22.06.2018

Wann: 22. Juni, 18 Uhr

Wo: Roncalliplatz, Köln

Bevor es am 07.07. in Düsseldorf die Großdemonstration gegen das PolG NRW geben wird, findet am Freitag den 22.06. um 18 Uhr in Köln ein Aktionstag mit Kundgebung am Roncalliplatz (Dom) statt.

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(Ur-) Wälder in Gefahr? Rettungsaktionen für Bialowieza-Urwald & Hambacher Forst

21.06.2018
13.07.2018, 19:00 Uhr - 13.07.2018, 21:00 Uhr

Sowohl in Polen als auch in Deutschland protestieren seit Jahren aktive Umweltschützer*innen gegen die Abholzung uralter, wertvoller Waldbestände. Der Bialowieza Urwald konnte nur durch das große Engagement von polnischen Umweltaktivist*innen gerettetet werden. Er war von der polnischen Regierung, trotz seines Alters und seiner hohen Biodiversität, zur Abholzung freigegeben worden.  

Auch in Deutschland sind die Umweltschützer*innen in Alarmbereitschaft: Der letzte Rest des Hambacher Forsts soll voraussichtlich noch in diesem Herbst, nach dem Ende der Vogelbrutsaison, für den klimaschädlichen Braunkohletageabbau des RWE Konzerns gerodet werden. Der bedrohte Wald wird seit sechs Jahren von Umweltaktivist*innen bewohnt und besetzt.

In beiden Ländern werden Umwelt- und Klimaaktivisten teilweise kriminalisiert, während sie sich an Protestaktionen beteiligen, dennoch können sie enormen politischen Druck aufbauen. So hat beipielsweise der Europäischen Gerichtshof als Folge der Proteste gegen die polnische Regierung entschieden, dass der Bialowieza-Urwald erhalten bleiben muss. Auch in der letzten Rodungsrunde im Hambacher Forst wurden die Baumfällungen das erste Mal seit 30 Jahren gerichtlich gestoppt.

In Polen wird im Juli 2018 das erste große Klimacamp bei Konin stattfinden.
Was können Umweltaktivisten mit ihren Aktionen bewirken, wo treffen sie auf Hindernisse und Probleme, was führt zu Erfolgen im Wald- und Klima- und Umweltschutz?

An diesem Abend wollen wir im Gespräch mit zwei erfahrenen Umweltaktivist*innen aus den beiden gefährdeten Waldgebieten über ihre Erfahrungen und Gemeinsamkeiten sprechen.

Asia Pawluskiewicz, oboz dla puszczy, Umweltaktivistin aus Polen
tuk, Umweltaktivist im Hambacher Forst

Die Veranstaltung wird teilweise auf Englisch stattfinden und ins Deutsche übersetzt werden.

-Eintritt frei-

Veranstalter ist das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit Klima AG der IL Berlin und der Ende Gelände Bewegung

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert

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Brainstorming zum Park(ing) Day 2018

20.06.2018
02.07.2018, 19:15 Uhr - 02.07.2018, 21:00 Uhr

Brainstorming zum Park(ing) Day

https://www.umverkehr.ch/event/2018-07-02-brainstorming-zum-parking-day-2018

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Stop Kohle - Berlin & anderswo

20.06.2018
24.06.2018, 12:00 Uhr - 24.06.2018, 14:00 Uhr

Stopp Kohle – Deine Hände für den Klimaschutz!

Das Endspiel um die Kohle beginnt: Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission verhandelt über den Ausstieg aus der Kohle in Deutschland. Das ist die Chance, für die wir so lange gekämpft haben – Deutschlands Klimakiller Nummer 1 endlich abzuschalten! Doch RWE und Co. wollen den Ausstieg blockieren. Gemeinsam müssen wir jetzt dafür sorgen, dass sich die Kohlelobby nicht durchsetzt: Damit die Kohlebagger endlich stillstehen und die schmutzigen Kraftwerke unser Klima und unsere Gesundheit nicht mehr zerstören.

Im Juni verhandelt die Kohle-Kommission erstmals über den Ausstieg. Dann sind wir gefragt – zu Tausenden, auf Berlins Straßen. Am Sonntag, 24. Juni, senden wir mit unseren Händen ein klares Signal: Stop Kohle! Gemeinsam zeigen wir: Die übergroße Mehrheit der Bevölkerung will beim Klimaschutz endlich Taten sehen.

Wir fordern:

  • Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass die Klimaziele erreicht werden. Sie muss ein Sofortprogramm vorlegen, das die Einhaltung des 2020-Klimaschutzziels ermöglicht. Dafür müssen die CO2-Emissionen der Kohlekraftwerke um rund 100 Mio. Tonnen sinken.
  • einen gesetzlichen Ausstiegs-Fahrplan für Kohlekraftwerke und Tagebaue, mit dem die nationalen Klimaziele und das Pariser Klima-Abkommen eingehalten werden.
  • den sofortigen Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und -erweiterungen.
  • zielgerichtete Unterstützung der betroffenen Kohle-Regionen und Beschäftigten statt einen vergoldeten Ausstieg für die Kohlekonzerne.

Die Bundesregierung muss endlich Erfolge liefern für den Klimaschutz und den Ausbau Erneuerbarer Energien. Denn der Klimawandel ist die Schicksalsfrage der Menschheit: Bereits heute bedroht und vernichtet er die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weltweit. Um die schlimmsten Folgen der Klimakrise noch abzuwenden, bleiben uns nur noch wenige Jahre. Der Ausstieg darf nicht mehr warten!

Mach mit: Komm zur Demo und Protestaktion gegen die Kohle am 24. Juni!

Stop Kohle – Deine Hände für den Klimaschutz!

https://www.stop-kohle.de/aufruf/

https://www.ende-gelaende.org/de/news/stop-kohle-demo/

https://www.bund-leipzig.de/service/termine-bund-leipzig/detail/event/kohle-stoppen-fahrt-mit-uns-zur-demo-nach-berlin/

BUNDESWEITE AKTIONEN :

https://veranstaltungen.campact.de/?utm_medium=email&utm_source=actionkit#!/groups/campact-aktionsnetz-stopp-kohle

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Samstagsdemo gegen #S21 vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof : Umstieg jetzt!

19.06.2018
07.07.2018, 14:00 Uhr - 07.07.2018, 16:30 Uhr

Samstag 07. Juli 2018
Großdemo vor dem Hauptbahnhof in Stuttgart,
MUT, WITZ, WIDERSTAND
mit Herta Däubler-Gmelin, Joe Bauer und Volker Lösch.

Musik: Chain of Fools,
Moderation: Barbara Stoll.

Kundgebung: 14 Uhr Schillerstraße am Hauptbahnhof;
Demozug ab ca. 15:30 Uhr zum Marktplatz.
Schwabenstreich auf dem Marktplatz.

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Bürger*innenasyl Berlin - für eine solidarische Stadt

19.06.2018
19.06.2018, 19:00 Uhr - 19.06.2018

Ein Aufruf von Bürger*innenasyl Berlin

Wann: 19. Juni, 19 Uhr

Wo: KUB, Oranienstraße 159, Berlin

"Täglich machen sich Menschen unter lebensgefährlichen Bedingungen auf ihren Weg nach Europa, um Krieg, Hunger und Verfolgung zu entkommen. Entweder werden sie an den zunehmend militarisierten Grenzen zurückgedrängt, befinden sich jahrelang in Transitstaaten oder, ihrer Menschenrechte beraubt, in Lagern nahe der europäischen Außengrenze. Ein fairer europäischer Verteilmechanismus liegt dagegen in weiter Ferne.

Menschen, denen es trotz allem gelungen ist, in Deutschland einen Asylantrag zu stellen, erwartet oftmals ein rechtlich beschleunigtes Verfahren ohne Berücksichtigung der spezifischen Fluchtgründe. Mit Anerkennungs- und Abschiebequoten wird Politik gemacht, die rechtspopulistischen Parteien in die Hände spielt. Neben den direkten Abschiebungen in ihre Herkunftsländer werden zahlreiche Schutzsuchende durch die Dublin-Regelung in vermeintlich sichere Drittstaaten abgeschoben. Doch auch dort finden sie keinen Schutz: viele werden aus diesen Staaten weiter in Kriegsregionen wie Afghanistan oder den Irak deportiert.

Doch dagegen formiert sich ziviler Ungehorsam und praktische Solidarität: Deutschlandweit haben sich Initiativen für Bürger*innen-Asyl gebildet, die privaten Wohnraum zu Schutzraum für von Abschiebung bedrohte Geflüchtete erklären, so auch in Berlin. Unsere Initative ist bewusst nicht geheim, ihr Sinn und Zweck ist politisch. Neben dem unmittelbaren Schutz der Betroffenen wollen wir ein lautes und klares Zeichen setzen: Wir Berliner*innen sind nicht einverstanden mit den menschenverachtenden migrationspolitischen Entscheidungen der Bundesregierung. Wohnraum wird Schutzraum: Dazu brauchen wir Euch: Macht bei uns mit, seid Teil der Kampagne und teilt Eure Wohnungen!

Flucht ist kein Verbrechen - Wir fordern einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen"

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Radentscheid Stuttgart

19.06.2018
26.06.2018, 19:00 Uhr - 26.06.2018, 21:00 Uhr

Stammtisch

http://radentscheid-stuttgart.de/termine/

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