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Updated: 5 hours 41 min ago

30 Jahre Mainzer Straße: Buchpremiere "Traum und Trauma. Die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße 1990 in Ost-Berlin“

02.11.2020
11.11.2020, 18:00 Uhr - 11.11.2020, 18:40 Uhr

Vor dreißig Jahren wurden die besetzten Häuser in der Mainzer Straße geräumt. Damit endete der „kurze Sommer der Anarchie“ in Ost-Berlin. Nun widmet sich ein neues Buch des ZZF Potsdam im Ch. Links Verlag den Ereignissen von damals. Der Band „Traum und Trauma. Die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße 1990 in Ost-Berlin“ enthält Essay, Interviews und Fotografien, die ein breites Panorama auf die historischen Ereignisse entwickeln. Er ging hervor aus einem Projekt von Studierenden an der Freien Universität Berlin.

Bei der digitalen Buchpremiere diskutieren Renate Künast, damals Fraktionsvorsitzende der Alternativen Liste in Berlin, und der ehemalige Hausbesetzer Gerald Dettling über die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße. Moderiert wird das Gespräch von dem Amsterdamer Historiker und Berlin-Experten Krijn Thijs. Dabei geht es auch um die Frage, welche Rolle Hausbesetzungen heute noch spielen.

Die Buchpremiere findet am Mittwoch, 11.11. um 18.00 Uhr live via Zoom statt. Der Link wird kurz vorher auf der ZZF-Homepage www.zzf-potsdam.de freigegeben. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist danach als Stream verfügbar.

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30 Jahre Mainzer Straße: Buchpremiere "Traum und Trauma. Die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße 1990 in Ost-Berlin“

02.11.2020
11.11.2020, 18:00 Uhr - 11.11.2020, 18:40 Uhr

Vor dreißig Jahren wurden die besetzten Häuser in der Mainzer Straße geräumt. Damit endete der „kurze Sommer der Anarchie“ in Ost-Berlin. Nun widmet sich ein neues Buch des ZZF Potsdam im Ch. Links Verlag den Ereignissen von damals. Der Band „Traum und Trauma. Die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße 1990 in Ost-Berlin“ enthält Essay, Interviews und Fotografien, die ein breites Panorama auf die historischen Ereignisse entwickeln. Er ging hervor aus einem Projekt von Studierenden an der Freien Universität Berlin.

Bei der digitalen Buchpremiere diskutieren Renate Künast, damals Fraktionsvorsitzende der Alternativen Liste in Berlin, und der ehemalige Hausbesetzer Gerald Dettling über die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße. Moderiert wird das Gespräch von dem Amsterdamer Historiker und Berlin-Experten Krijn Thijs. Dabei geht es auch um die Frage, welche Rolle Hausbesetzungen heute noch spielen.

Die Buchpremiere findet am Mittwoch, 11.11. um 18.00 Uhr live via Zoom statt. Der Link wird kurz vorher auf der ZZF-Homepage www.zzf-potsdam.de freigegeben. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist danach als Stream verfügbar.

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Nazis in der Bundeswehr: Schattenarmee oder Spinnertruppe?

22.10.2020
27.10.2020, 19:00 Uhr - 27.10.2020, 22:59 Uhr

Rechtsextreme Umtriebe in der Bundeswehr haben ein Ausmaß angenommen, das über angebliche „Einzelfälle“ selbst nach Auffassung der Regierung weit hinausgeht.
Welche Bedeutung haben die braunen Kameraden innerhalb der Nazi-Szene, aber auch für das Selbstverständnis der Truppe? Welche Strategie verfolgen sie, was ist von ihren Planungen für einen „Tag X“ und ihrer Vernetzung mit Neonazis bei der Polizei zu halten? Und, last not least: Was lässt sich dagegen tun?

 

Ist, auch angesichts ihrer Geschichte, eine Bundeswehr ohne Nazis überhaupt eine realistische Vorstellung, oder muss man das Kind mit dem Bade ausschütten?
Darüber sprechen wir mit Sebastian Wehrhahn (früher Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus; jetzt Wissenschaftlicher Mitarbeiter MdB Martina Renner, DIE LINKE).

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Nazis in der Bundeswehr: Schattenarmee oder Spinnertruppe?

22.10.2020
27.10.2020, 19:00 Uhr - 27.10.2020, 22:59 Uhr

Rechtsextreme Umtriebe in der Bundeswehr haben ein Ausmaß angenommen, das über angebliche „Einzelfälle“ selbst nach Auffassung der Regierung weit hinausgeht.
Welche Bedeutung haben die braunen Kameraden innerhalb der Nazi-Szene, aber auch für das Selbstverständnis der Truppe? Welche Strategie verfolgen sie, was ist von ihren Planungen für einen „Tag X“ und ihrer Vernetzung mit Neonazis bei der Polizei zu halten? Und, last not least: Was lässt sich dagegen tun?

 

Ist, auch angesichts ihrer Geschichte, eine Bundeswehr ohne Nazis überhaupt eine realistische Vorstellung, oder muss man das Kind mit dem Bade ausschütten?
Darüber sprechen wir mit Sebastian Wehrhahn (früher Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus; jetzt Wissenschaftlicher Mitarbeiter MdB Martina Renner, DIE LINKE).

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Belarus : Ultimatum 2020 - Unsere Forderungen

21.10.2020
22.10.2020 - 26.10.2020
  1. Wir fordern Lukaschenka auf, seinen Rücktritt zu erklären
  2. Wir fordern, die Gewalt vollständig zu stoppen
  3. Wir fordern die Freilassung aller politischen Gefangenen

Wenn unsere Forderungen bis zum 25. Oktober nicht erfüllt sind, wird das ganze Land mit dem Ultimatum der Menschen friedlich auf die Straße gehen. Und am 26. Oktober wird ein nationaler Streik aller Unternehmen beginnen, alle Straßen werden blockiert, die Verkäufe in staatlichen Geschäften werden zusammenbrechen. Wir sagen genug!

https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=ru&tl=de&u=https%3A%2F%2Fultimatum2020.org%2F

https://ultimatum2020.org/

+

Resource : Belarus Presidential Election & Protests 2020

https://www.betterworld.info/Belarus

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Belarus : Ultimatum 2020 - Unsere Forderungen

21.10.2020
22.10.2020 - 26.10.2020
  1. Wir fordern Lukaschenka auf, seinen Rücktritt zu erklären
  2. Wir fordern, die Gewalt vollständig zu stoppen
  3. Wir fordern die Freilassung aller politischen Gefangenen

Wenn unsere Forderungen bis zum 25. Oktober nicht erfüllt sind, wird das ganze Land mit dem Ultimatum der Menschen friedlich auf die Straße gehen. Und am 26. Oktober wird ein nationaler Streik aller Unternehmen beginnen, alle Straßen werden blockiert, die Verkäufe in staatlichen Geschäften werden zusammenbrechen. Wir sagen genug!

https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=ru&tl=de&u=https%3A%2F%2Fultimatum2020.org%2F

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Belarus : Ultimatum 2020 - Unsere Forderungen

21.10.2020
22.10.2020 - 26.10.2020
  1. Wir fordern Lukaschenka auf, seinen Rücktritt zu erklären
  2. Wir fordern, die Gewalt vollständig zu stoppen
  3. Wir fordern die Freilassung aller politischen Gefangenen

Wenn unsere Forderungen bis zum 25. Oktober nicht erfüllt sind, wird das ganze Land mit dem Ultimatum der Menschen friedlich auf die Straße gehen. Und am 26. Oktober wird ein nationaler Streik aller Unternehmen beginnen, alle Straßen werden blockiert, die Verkäufe in staatlichen Geschäften werden zusammenbrechen. Wir sagen genug!

https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=ru&tl=de&u=https%3A%2F%2Fultimatum2020.org%2F

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Belarus : Ultimatum 2020 - Unsere Forderungen

21.10.2020
22.10.2020 - 26.10.2020
  1. Wir fordern Lukaschenka auf, seinen Rücktritt zu erklären
  2. Wir fordern, die Gewalt vollständig zu stoppen
  3. Wir fordern die Freilassung aller politischen Gefangenen

Wenn unsere Forderungen bis zum 25. Oktober nicht erfüllt sind, wird das ganze Land mit dem Ultimatum der Menschen friedlich auf die Straße gehen. Und am 26. Oktober wird ein nationaler Streik aller Unternehmen beginnen, alle Straßen werden blockiert, die Verkäufe in staatlichen Geschäften werden zusammenbrechen. Wir sagen genug!

https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=ru&tl=de&u=https%3A%2F%2Fultimatum2020.org%2F

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World Belarus Congress 2020 - online-event

21.10.2020
31.10.2020, 10:00 Uhr - 31.10.2020, 16:00 Uhr

Organized by the Belarusian Diaspora from all across the planet, the World Belarus Congress aims to facilitate the consolidation of Belarus’s social, political, economic, and scientific potential. Through a global dialogue, we believe that we will find solutions to the current political and economic crisis and develop a plan for laying the foundation of a new and free Belarus.

The World Belarus Congress is a unique event: for the first time in history, the global Belarusian diasporas have joined forces to discuss the future of the country and the role the diasporas will play in it.

https://belaruscongress.org/world-belarus-congress-eng/#page

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Resource : Belarus Presidential Election & Protests 2020

https://www.betterworld.info/Belarus

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Flirtseminar für Männer und Frauen

20.10.2020
17.04.2021, 10:00 Uhr - 18.04.2021, 17:00 Uhr

Das Seminar ist für Männer und Frauen in allen Altersklassen geeignet. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist es interaktiv und bietet genug Raum für individuelle Fragestellungen.

In Rollenspielen und verschiedenen Übungen stärken wir Ihr Selbstbewusstsein, entwickeln eine charismatische Ausstrahlung, mit der Sie Menschen in Ihren Bann ziehen und wir trainieren Ihre kommunikativen Fähigkeiten. Außerdem erfahren Sie, welche Denkmuster und Glaubenssätze Sie unbewusst beeinflussen und wie Sie eine förderliche Einstellung etablieren. Zusätzlich lernen Sie, welche Eigenschaften und Verhaltensweisen attraktiv und anziehend sind und wie Sie diese Dinge in Ihre eigene Persönlichkeit integrieren. Tipps zum Thema Online-Dating und zum ersten Date runden das Seminar ab.

Haben Sie noch Fragen? Dann nutzen Sie das kostenlose Beratungsgespräch! Hier werde ich Ihnen alle Fragen zum Seminar gerne persönlich beantworten.

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„Billige Arbeitskräfte: Ja! – Soziale Rechte: Nein?“. Über den sozial- und migrationspolitischen Umgang mit EU-Bürger*innen in Deutschland

19.10.2020
20.11.2020, 19:00 Uhr - 20.11.2020, 22:00 Uhr

Warum obdachlose EU-Bürger*innen auf der Straße schlafen (müssen):

Soziale Rechte gelten in Deutschland nicht für alle. Auf der einen Seite hat die deutsche Wirtschaft massiv von der EU-Osterweiterung, dem Abbau des Sozialstaates und der Deregulierung des Arbeitsmarktes (z.B. Leiharbeit, Werkverträge) profitiert. Besonders klar hat sich dies auch während der Corona-Pandemie an der Situation in der Landwirtschaft und den Schlachtbetrieben gezeigt. Auf der anderen Seite werden EU-Bürger*innen in prekären Lebenslagen elementare soziale Rechte verweigert. Es kam in den letzten Jahren immer wieder zu verschärften Ausschlüssen von staatlichen Hilfen.

Begleitet wird dies durch eine antiziganistische Berichterstattung über sogenannte „Armutszuwanderung“ aus dem Südosten der Europäischen Union. Gefordert wird ein hartes Durchgreifen, das von der Vertreibung aus dem öffentlichen Raum bis hin zu einem Generalverdacht des Sozialhilfebetrugs und zur Kriminalisierung reicht. Dies zeigt sich auch am Umgang mit obdachlosen EU-Bürger*innen: Diese sind in den meisten deutschen Kommunen von dem Zugang zu Notunterkünften ausgeschlossen.

Der Vortrag setzt diese Phänomene in einen Zusammenhang und benennt ihre Ursachen. Einer rassistischen und kapitalistischen Verwertung von Migration soll eine solidarische und kritische Perspektive entgegengestellt werden.

Prof. Dr. Lisa Riedner ist Aktivistin und Wissenschaftlerin. Sie hat an der Universität Göttingen im Fach Kulturanthropologie über die Regierung von EU-Migration promoviert und ist aktiv in der Initiative Zivilcourage in München. Aktuell hat sie eine Gastprofessur an der Universität Augsburg inne und setzt sich mit Netzwerk Europa in Bewegung gegen den Ausschluss und die Kriminalisierung von EU-Bürger*innen ein.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Stuttgart in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, dem Laboratorium e.V., Die AnStifter e.V. – Eigensinn & Zivilcourage und der Interventionistischen Linken Stuttgart.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird im Rahmen der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen durchgeführt. Wir bitten deshalb um (verbindliche) Anmeldung an aks-stuttgart@riseup.net.

Für diejenigen Menschen, die die Veranstaltung aufgrund der aktuellen Situation nicht besuchen können oder wollen, wird ein Stream eingerichtet bzw. der Vortrag  aufgezeichnet und als Video bereitgestellt. Weitere Informationen dazu folgen.

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„Billige Arbeitskräfte: Ja! – Soziale Rechte: Nein?“. Über den sozial- und migrationspolitischen Umgang mit EU-Bürger*innen in Deutschland

19.10.2020
20.11.2020, 19:00 Uhr - 20.11.2020, 22:00 Uhr

Warum obdachlose EU-Bürger*innen auf der Straße schlafen (müssen):

Soziale Rechte gelten in Deutschland nicht für alle. Auf der einen Seite hat die deutsche Wirtschaft massiv von der EU-Osterweiterung, dem Abbau des Sozialstaates und der Deregulierung des Arbeitsmarktes (z.B. Leiharbeit, Werkverträge) profitiert. Besonders klar hat sich dies auch während der Corona-Pandemie an der Situation in der Landwirtschaft und den Schlachtbetrieben gezeigt. Auf der anderen Seite werden EU-Bürger*innen in prekären Lebenslagen elementare soziale Rechte verweigert. Es kam in den letzten Jahren immer wieder zu verschärften Ausschlüssen von staatlichen Hilfen.

Begleitet wird dies durch eine antiziganistische Berichterstattung über sogenannte „Armutszuwanderung“ aus dem Südosten der Europäischen Union. Gefordert wird ein hartes Durchgreifen, das von der Vertreibung aus dem öffentlichen Raum bis hin zu einem Generalverdacht des Sozialhilfebetrugs und zur Kriminalisierung reicht. Dies zeigt sich auch am Umgang mit obdachlosen EU-Bürger*innen: Diese sind in den meisten deutschen Kommunen von dem Zugang zu Notunterkünften ausgeschlossen.

Der Vortrag setzt diese Phänomene in einen Zusammenhang und benennt ihre Ursachen. Einer rassistischen und kapitalistischen Verwertung von Migration soll eine solidarische und kritische Perspektive entgegengestellt werden.

Prof. Dr. Lisa Riedner ist Aktivistin und Wissenschaftlerin. Sie hat an der Universität Göttingen im Fach Kulturanthropologie über die Regierung von EU-Migration promoviert und ist aktiv in der Initiative Zivilcourage in München. Aktuell hat sie eine Gastprofessur an der Universität Augsburg inne und setzt sich mit Netzwerk Europa in Bewegung gegen den Ausschluss und die Kriminalisierung von EU-Bürger*innen ein.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Stuttgart in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, dem Laboratorium e.V., Die AnStifter e.V. – Eigensinn & Zivilcourage und der Interventionistischen Linken Stuttgart.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird im Rahmen der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen durchgeführt. Wir bitten deshalb um (verbindliche) Anmeldung an aks-stuttgart@riseup.net.

Für diejenigen Menschen, die die Veranstaltung aufgrund der aktuellen Situation nicht besuchen können oder wollen, wird ein Stream eingerichtet bzw. der Vortrag  aufgezeichnet und als Video bereitgestellt. Weitere Informationen dazu folgen.

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„Billige Arbeitskräfte: Ja! – Soziale Rechte: Nein?“. Über den sozial- und migrationspolitischen Umgang mit EU-Bürger*innen in Deutschland

19.10.2020
20.11.2020, 19:00 Uhr - 20.11.2020, 22:00 Uhr

Warum obdachlose EU-Bürger*innen auf der Straße schlafen (müssen):

Soziale Rechte gelten in Deutschland nicht für alle. Auf der einen Seite hat die deutsche Wirtschaft massiv von der EU-Osterweiterung, dem Abbau des Sozialstaates und der Deregulierung des Arbeitsmarktes (z.B. Leiharbeit, Werkverträge) profitiert. Besonders klar hat sich dies auch während der Corona-Pandemie an der Situation in der Landwirtschaft und den Schlachtbetrieben gezeigt. Auf der anderen Seite werden EU-Bürger*innen in prekären Lebenslagen elementare soziale Rechte verweigert. Es kam in den letzten Jahren immer wieder zu verschärften Ausschlüssen von staatlichen Hilfen.

Begleitet wird dies durch eine antiziganistische Berichterstattung über sogenannte „Armutszuwanderung“ aus dem Südosten der Europäischen Union. Gefordert wird ein hartes Durchgreifen, das von der Vertreibung aus dem öffentlichen Raum bis hin zu einem Generalverdacht des Sozialhilfebetrugs und zur Kriminalisierung reicht. Dies zeigt sich auch am Umgang mit obdachlosen EU-Bürger*innen: Diese sind in den meisten deutschen Kommunen von dem Zugang zu Notunterkünften ausgeschlossen.

Der Vortrag setzt diese Phänomene in einen Zusammenhang und benennt ihre Ursachen. Einer rassistischen und kapitalistischen Verwertung von Migration soll eine solidarische und kritische Perspektive entgegengestellt werden.

Prof. Dr. Lisa Riedner ist Aktivistin und Wissenschaftlerin. Sie hat an der Universität Göttingen im Fach Kulturanthropologie über die Regierung von EU-Migration promoviert und ist aktiv in der Initiative Zivilcourage in München. Aktuell hat sie eine Gastprofessur an der Universität Augsburg inne und setzt sich mit Netzwerk Europa in Bewegung gegen den Ausschluss und die Kriminalisierung von EU-Bürger*innen ein.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Stuttgart in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, dem Laboratorium e.V., Die AnStifter e.V. – Eigensinn & Zivilcourage und der Interventionistischen Linken Stuttgart.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird im Rahmen der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen durchgeführt. Wir bitten deshalb um (verbindliche) Anmeldung an aks-stuttgart@riseup.net.

Für diejenigen Menschen, die die Veranstaltung aufgrund der aktuellen Situation nicht besuchen können oder wollen, wird ein Stream eingerichtet bzw. der Vortrag  aufgezeichnet und als Video bereitgestellt. Weitere Informationen dazu folgen.

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Katfile Datensicherung

17.10.2020
21.10.2020, 10:00 Uhr - 21.10.2020, 12:30 Uhr

In diesem Webinar geht es um sichere Datenspeicherung in der Cloud. Wir erklären, wie auch große Datenmengen zuverlässig und konform gespeichert und geteilt werden können. Für die kostenfreien Restplätze verwenden Sie bitte zur Anmeldung unser Kontaktformular unter Katfile.

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Rettet unsere Innenhöfe!

16.10.2020
17.10.2020, 11:00 Uhr - 17.10.2020, 12:30 Uhr

Wir protestieren gegen sinnlose Nachverdichtungsmaßnahmen! Die Stadt hat den Klimanotstand ausgerufen, aber Beton in jedem Innenhof, so winzig sei er, heizt auf! Und jeder Baum wird abgeholzt, der im Wege der neuen Luxuswohnungen steht, denn nicht soziale Wohnungnen werden gebaut, nein, sondern immer mehr unbezahlbaren Wohraum. Soll das unsere Zukunft sein?

Mehrere Mietergemeinschaften aus Schwabing-West - das Viertel, das am dichtesten schon verbaut und  von irrsinnigen Bauplänen besonders betroffen ist - schließen sich zusammen und mit der Sambagruppe SOLE LUNA rufen wir zum Protest auf!

RednerInnen:

Tobias Ruff, ödp

Frau Sufi, SPD (BA)

Evelyn Mengès, CSU (angefragt)

Christian Schwarzenberger (Die Linke)

Julia Schmitt-Thiel (SPD

Christian Hierneis (Grüne/Bündnis 90; BUND Naturschutz)

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Rettet unsere Innenhöfe!

16.10.2020
17.10.2020, 11:00 Uhr - 17.10.2020, 12:30 Uhr

Wir protestieren gegen sinnlose Nachverdichtungsmaßnahmen! Die Stadt hat den Klimanotstand ausgerufen, aber Beton in jedem Innenhof, so winzig sei er, heizt auf! Und jeder Baum wird abgeholzt, der im Wege der neuen Luxuswohnungen steht, denn nicht soziale Wohnungnen werden gebaut, nein, sondern immer mehr unbezahlbaren Wohraum. Soll das unsere Zukunft sein?

Mehrere Mietergemeinschaften aus Schwabing-West - das Viertel, das am dichtesten schon verbaut und  von irrsinnigen Bauplänen besonders betroffen ist - schließen sich zusammen und mit der Sambagruppe SOLE LUNA rufen wir zum Protest auf!

RednerInnen:

Tobias Ruff, ödp

Frau Sufi, SPD (BA)

Evelyn Mengès, CSU (angefragt)

Christian Schwarzenberger (Die Linke)

Julia Schmitt-Thiel (SPD

Christian Hierneis (Grüne/Bündnis 90; BUND Naturschutz)

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Gegen Moral Distancing hilft nur noch ein Lieferkettengesetz

15.10.2020
20.10.2020, 18:00 Uhr - 20.10.2020, 19:30 Uhr

Wo stehen wir aktuell in Deutschland auf dem Weg zu einem Lieferkettengesetz und wie muss ein Lieferkettengesetz aussehen, um tatsächlich Wirkung zu entfalten? 

Ein Lieferkettengesetz wird in Deutschland aktuell heiß diskutiert. Teile der Bundesregierung sind mittlerweile dafür, doch das Wirtschaftsministerium und die Arbeitgeberverbände blockieren. Derweil fordern über 240.000 Menschen in einer Petition an Bundeskanzlerin Merkel: "Menschenrechte und Umweltschutz brauchen endlich einen gesetzlichen Rahmen!"

Gemeinsam mit Johannes Schorling, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei INKOTA und Mitglied im Steuerungskreis der Initiative Lieferkettengesetz, werfen wir einen Blick auf die aktuellen Ereignisse

ANMELDEN

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Menschenrechtstribunal: Für das Recht auf Gesundheit!

15.10.2020
23.10.2020, 14:00 Uhr - 25.10.2020, 11:00 Uhr


Öffentliches Event im Aquarium Südblock (Nähe Kottbusser Tor). Die Anhörung ist im Livestream zu verfolgen.
Fr 23.10. 14-20 Uhr | Sa 24.10. 9-18:30 Uhr | So 25.10. 9-11 Uhr

In diesem Menschenrechtstribunal geht es um die Verletzung der Menschenrechte von Migrant*innen und Geflüchteten. Die Berliner Anhörung prangert ungestrafte Verstöße im Bereich Gesundheit an, die durch die EU, insbesondere durch Deutschland begangen werden. Wir sagen: Genug ist genug!

Flyer als Download-PDF: ippnw.de/bit/tribunal

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8. Asientag: Solidarität mit Asien in der Pandemie

15.10.2020
13.11.2020, 17:45 Uhr - 14.11.2020, 16:45 Uhr

Solidarität mit Asien in der Pandemie
 

Am 13. und 14. November 2020 findet der 8. Asientag statt, dieses Jahr zum ersten Mal als Online-Veranstaltung. Viele Workshops werden einen Bezug zur Corona-Pandemie haben, aber auch andere spannende Themen werden aufgegriffen. Hinzu haben wir spannende Diskussionsrunden geplant. Die Stiftung Asienhaus, das philippinenbüro und der Korea-Verband laden herzlich zum digitalen Austausch im November ein.

 

Das Coronavirus verdeutlicht die Ungerechtigkeiten der globalen Ordnung. Die Pandemie vergrößert die weltweite Kluft zwischen Arm und Reich. Sie offenbart, wie Staaten und Gesellschaften mit Freiheitsrechten und sozialen Minderheiten umgehen. So setzen autoritäre Regierungen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus als Repressionsinstrumente gegen die eigene Bevölkerung ein. Dies hat gravierende Folgen für die Zivilgesellschaft.

 

Es braucht eine wachsame und solidarische internationale Zivilgesellschaft, die strukturelle Veränderungen im Leben der Menschen in Asien während der Corona-Pandemie im Blick hat. Jede*r Einzelne ist dem Virus unterschiedlich ausgesetzt, abhängig von Klasse, Herkunft, Race oder Geschlecht. Gleichzeitig muss die jetzige Situation als möglicher Wendepunkt genutzt werden, um die globale Ordnung zu verändern und menschen-, sozial- und umweltgerechter zu machen.

 

So stehen auf dem Programm des diesjährigen virtuellen Asientages Themen mit direktem Bezug zur Corona-Pandemie. Daneben gibt es aber auch Themen, die die bereits bestehenden globalen Hierarchien zwischen und in Staaten sowie Gesellschaften mit Blick nach Asien aufgreifen: Corona in AsienGender, (Care-)Arbeit und Gewalt in Corona-ZeitenChina und Deutschland in der EntwicklungszusammenarbeitKlimagerechtigkeit lernen!MikrokreditePhilippinen und ThailandWahrheit, Gerechtigkeit und Frieden? und „WIR“ in der Corona Pandemie.

 

Wir laden Sie / Euch herzlich ein, an den Live-Diskussionen und virtuellen Workshops teilzunehmen.

Monika Schlicher (Stiftung Asienhaus), Mirjam Overhoff (philippinenbüro e.V.) und Nataly Jung-Hwa Han (Korea-Verband)

 

 

  • Wann & Wo?:
    13. November 2020 17:45 Uhr bis 20:00 Uhr, Online
    14. November 2020 10:00 Uhr bis 16:45 Uhr, Online
  • Anmelden:
    Die Anmeldung für den 8. Asientag erfolgt personalisiert und für jede Veranstaltung einzeln ausschließlich online. Bitte nutzen Sie dazu die Links zu den Registrierungsseiten der Plattform Zoom. Wir empfehlen die aktuellste Version eines Zoom-Clients über das Zoom Download Center vor der Teilnahme zu installieren.
  • Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an asientag(at)asienhaus.de oder per Telefon unter +49-221-71612113 an die Stiftung Asienhaus.

 

Hier geht es zum Programm des 8. Asientags

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8. Asientag: Solidarität mit Asien in der Pandemie

15.10.2020
13.11.2020, 17:45 Uhr - 14.11.2020, 16:45 Uhr

Solidarität mit Asien in der Pandemie

 

Am 13. und 14. November 2020 findet der 8. Asientag statt, dieses Jahr zum ersten Mal als Online-Veranstaltung. Viele Workshops werden einen Bezug zur Corona-Pandemie haben, aber auch andere spannende Themen werden aufgegriffen. Hinzu haben wir spannende Diskussionsrunden geplant. Die Stiftung Asienhaus, das philippinenbüro und der Korea-Verband laden herzlich zum digitalen Austausch im November ein.

 

Das Coronavirus verdeutlicht die Ungerechtigkeiten der globalen Ordnung. Die Pandemie vergrößert die weltweite Kluft zwischen Arm und Reich. Sie offenbart, wie Staaten und Gesellschaften mit Freiheitsrechten und sozialen Minderheiten umgehen. So setzen autoritäre Regierungen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus als Repressionsinstrumente gegen die eigene Bevölkerung ein. Dies hat gravierende Folgen für die Zivilgesellschaft.

 

Es braucht eine wachsame und solidarische internationale Zivilgesellschaft, die strukturelle Veränderungen im Leben der Menschen in Asien während der Corona-Pandemie im Blick hat. Jede*r Einzelne ist dem Virus unterschiedlich ausgesetzt, abhängig von Klasse, Herkunft, Race oder Geschlecht. Gleichzeitig muss die jetzige Situation als möglicher Wendepunkt genutzt werden, um die globale Ordnung zu verändern und menschen-, sozial- und umweltgerechter zu machen.

 

So stehen auf dem Programm des diesjährigen virtuellen Asientages Themen mit direktem Bezug zur Corona-Pandemie. Daneben gibt es aber auch Themen, die die bereits bestehenden globalen Hierarchien zwischen und in Staaten sowie Gesellschaften mit Blick nach Asien aufgreifen: Corona in AsienGender, (Care-)Arbeit und Gewalt in Corona-ZeitenChina und Deutschland in der EntwicklungszusammenarbeitKlimagerechtigkeit lernen!MikrokreditePhilippinen und ThailandWahrheit, Gerechtigkeit und Frieden? und „WIR“ in der Corona Pandemie.

 

Wir laden Sie / Euch herzlich ein, an den Live-Diskussionen und virtuellen Workshops teilzunehmen.

Monika Schlicher (Stiftung Asienhaus), Mirjam Overhoff (philippinenbüro e.V.) und Nataly Jung-Hwa Han (Korea-Verband)

 

 

  • Wann & Wo?:
    13. November 2020 17:45 Uhr bis 20:00 Uhr, Online
    14. November 2020 10:00 Uhr bis 16:45 Uhr, Online
  • Anmelden:
    Die Anmeldung für den 8. Asientag erfolgt personalisiert und für jede Veranstaltung einzeln ausschließlich online. Bitte nutzen Sie dazu die Links zu den Registrierungsseiten der Plattform Zoom. Wir empfehlen die aktuellste Version eines Zoom-Clients über das Zoom Download Center vor der Teilnahme zu installieren.
  • Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an asientag(at)asienhaus.de oder per Telefon unter +49-221-71612113 an die Stiftung Asienhaus.

 

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