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Updated: 3 hours 26 min ago

Krieg beginnt in Jagel – Wir laufen für den Frieden

20.05.2017
20.05.2017, 10:00 Uhr
365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag geht vom Fliegerhorst Jagel Krieg aus Auch am 20. Mai 2017, wenn hunderte Läufer*innen bei ihrem 10 mal 10 km Staffellauf von Husum nach Damp in Schleswig - Holstein eine Strecke über das längste Rollfeld des Fliegerhorste s laufen, beteiligen sich SoldatInnen aus Jagel Spaß einen mit ihrem Staffellauf die engste Region zwischen Nord - und Ostsee mit Leben erfüllen, bringen Soldat*innen aus Jagel Tod, Krankheit und Elend nach Afghanistan, Irak, Syrien und Mali. Sport und Erho lung statt Kriegsbeteiligung Am 20. Mai 2017 wird wenigstens ein Teil des Fliegerhorstes Jagel sinnvoll genutzt. Eine Strecke des „Laufes zwischen den Meeren“ führt an diesem Tag erstmalig über die längste Rollbahn des Fliegerhorstes, von der sonst Kampffl ugzeuge mit ihrer todbringenden Last starten. Hunderte Läufer und Läuferinnen beteiligen sich an diesem 10 mal 10 km langen Staffellauf von Husum nach Damp in Schleswig - Holstein. So wird dieser todbringende Ort wenigstens für einige Stunden mit Leben erfül lt werden – wenn auch unter strenger Bewachung durch Uniformierte. In der „Schleiregion“ ist ein „Kriegsschauplatz“ wie der Fliegerhorst Jagel ein Fremdkörper. Hier suchen Menschen Erholung im Urlaub oder ziehen im Al ter aus den Ballungsgebieten her . Fried en schaffen ohne Waffen BUNDESWEHR ABSCHAFFEN! Weiterhin Protestaktionen am Fliegerhorst Jagel : Seit Sommer 2015 organisieren wir regelmäßig Mahnwachen am Fliegerhorst Jagel um gegen die Kriegsbeteiligung des Geschwaders 51 zu prostieren. Und die Aktionen gehen weiter: Am 20. Mai findet der Lauf zwischen den Meeren über Jagel statt und friedensbewegte Läufer*innen nehmen am Lauf teil. Wir laden herzlich dazu ein, an den Aktionen am Fliegerhorst Jagel teilzunehmen. Infos unter : www.jagel.bundeswehrabschaffen.de
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Stand Up with Standing Rock - European Tour 2017

20.05.2017
20.05.2017 - 20.06.2017
Stand Up With Standing Rock is a european  solidarity tour with water defenders of Standing Rock fighting against the Dakota Access Pipeline (DAPL). Rachel Heaton, Nataanii Means, Wašté Win Young and Rafael Gonzales, activists of the Standing Rock movement, will carry the voices of the water protectors to various parts of Europe : Paris, Brussels, the Netherlands, Bonn, Geneva, Bologna, Barcelona, Bilbao and Madrid. From May 20th till June 20th 2017, their passage through Europe will be the occasion to demand that  european banks divest from an array of projects which are devastating for the climate and violate the First Nations Rights on the Turtle Island (North America); and to manifest once again  the european peoples’ firm opposition to Trump’s criminal climate policies. With non-violent actions of civil disobedience, conferences, debates, and also hip-hop concerts, informal exchanges and conviviality, the tour aims to participate in the building of a global force which commits itself to climate justice, and to oppose fascism and neoliberalism.                             #StandUpWith Dates of the tour : Paris  : May 20th till May 23rd Brussels : May 24th till May 27th The Netherlands : May 28th till June 2nd Köln – Hambach : June 3rd till June 5th Geneva : June 6th till June 8th Madrid – Barcelona – Bologna : June 9th till June 11th Barcelona – Bilbao : June 12th till June 14th Rome : June 15th till June 17th Naples : June 18th till June 20th The detailed programme is being added.   https://standupwithstandingrock.noblogs.org/   https://www.facebook.com/StandUpForStandingRock/
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International Marches Against Monsanto 2017

20.05.2017
20.05.2017
March Against Monsanto 2017
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Kunst, Comic und Protest in Russland

19.05.2017
19.05.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Die russische Comic-Szene ist jung und politisiert sich erst langsam. Victoria Lomasko hat in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass die visuelle Darstellung diverser Protestformen an Popularität gewinnt. Mit Empathie für die Akteur*innen gibt sie engagierten Menschen eine Stimme. Mit einem feministischem Blick zeigt sie Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen, aber sie zeichnet auch LKW-Fahrer, die sich seit März im Streik befinden. Mit den Veränderungen der russischen Gesellschaft verändert sich auch ihr künstlerischer Ansatz.

Die Veranstaltung ist auf Russisch mit deutscher Übersetzung.

Eine Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und Modern Graphics.

 

Ort: aquarium (neben Südblock)
Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin

 

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
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Frauenbewegte Archive

19.05.2017
19.05.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Auch heute ist widerständige Überlieferung prekär: Die Aufbewahrung, Erschließung und die Arbeit mit den Zeugnissen des feministischen Widerstandes findet nicht etwa auf etablierten Foren statt.

Sie wird nach wie vor in verteilten Netzwerken geleistet und als weitgehend autonome Anstrengung

Dazu kommt nun der digitale Umbruch. Deswegen die Frage: Was wäre eine feministische "Archivpolitik"?

Es berichten:
Petra Gehring (Philosophin, TU Darmstadt und Projekt DDF) und
Sabine Balke Estremadoyro (Soziologin, i.d.a.-Dachverband deutschsprachiger Frauen/Lesbenarchive und Projekt DDF)

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations in Kooperation mit der taz.

 

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Filmvorführung und Publikumsgespräch "Titicaca und die verschwundenen Gesichter"

19.05.2017
19.05.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Bergbau und soziale Konfl ikte am Titicacasee
Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter" des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konfl ikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von
Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

Der Filmemacher
Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru). Zuletzt war er mit seinem Film „Memory Walkers - Caminantes de la memoria" (2014) in Deutschland auf Tournee.

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FAUD Soli: - Hay poder en un sindicato | There is power in a union

19.05.2017
19.05.2017, 19:00 Uhr - 20.05.2017, 00:00 Uhr

In den letzten Monaten haben wir mit der FAUD immer wieder Arbeiter*innen zum Arbeitsgericht begleiten müssen. Im Prinzip ging es immer um die gleichen Dinge:

Lohn wurde nicht pünktlich oder vollständig gezahlt
Urlaubstage wurde nicht korrekt abgerechnet
grundlose Kündigungen, oft ohne sich an die Kündigungsfristen zu halten
u.v.a.m.
Zumeist gingen die Kolleg*innen ohne Rechtsanwalt in den Gütetermin. Zum Teil aber auch mit juristischer Unterstützung. Immer aber mit einer vom Gericht legitimierten Dolmetscherin. Die Kosten wurden, obwohl wir in keinem einzigen Rechtsstreit verloren haben (!), leider nicht immer komplett der Gegenseite zugesprochen. Wir wollen nun den betroffenen Arbeiter*innen helfen zumindest einen Teil der Kosten die für sie entstanden sind über einen Soli-Abend herein zu holen.

Warum tun wir das? - Hat die FAUD keinen Fond für so etwas?

Wir tun das, weil für uns Klassenkampf mehr bedeutet als ein Schlagzeilen machender Streik. Klassenkampf ist etwas alltägliches und findet permanent statt. Gegenseitige Hilfe, altbacken auch einfach Solidarität genant, ist die Basis unseres handelns. Und: Klassenkampf hört nicht am Fabriktor auf. Wir wollen gemeinsam mit euch den Arbeiter*innen und uns selbst das versprechen zur gegenseitigen Hilfe geben und ganz praktisch werden lassen.

Du musst nicht Mitglied in der Gewerkschaft (weder bei uns noch in der IWW) oder in einem der sozialpartnerschaftlichen Verbände (DGB) sein um deiner Solidarität ausdruck zu verleihen.

Was wird es geben?

einen Vortrag zu den Konflikten die wir geführt haben und die wir aktuell unterstützen
ein selbstorganisiertes BINGO
Tapas (kleine Vorspeisen)
Cocktails (mit und ohne Alkohol)
Musik
u.v.a.m.

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Women's self-defense. How and why?

19.05.2017
19.05.2017, 19:00 Uhr - 22:30 Uhr

The demonstrations of Ni Una Menos against sexist violence throughout Latin America motivated the organization of Desfensorías de Género to encourage the self-defense against the killing of women*. We will also screen Pañuelos para la historia (2015), a film that establishes connections between the Defensorías de Género and the struggles of Kurdish women*.

The demonstrations of "Ni Una Menos"(Not One Less - No More Sacrifices From Femicides & Transfemicides)against sexist violence throughout Latin America, motivated the organization of "Desfensorías de Género" to encourage the self-defense against the killing of women*. In the event, we will screen "Pañuelos para la historia" (2015, Nicolas Valentini & Alejandro Haddad), a film that establishes connections between the "Defensorías de género" and the struggles of Kurdish women*.

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"Unser Wille zur Macht werde Protest gegen alle Formen der Unterdrückung ..." Zur Rezeption von Friedrich Nietzsche im Anarchismus

19.05.2017
19.05.2017, 19:00 Uhr

Als der libertäre Arzt Fritz Brupbacher (1874-1945) den im Titel genannten Aufruf 1943 formulierte, war es bereits zu spät. Totalitäre Herrschaftsformen hatten sich um seine schweizerische Heimat herum etabliert. Bedrückt von diesem Zustand verfasste Brupbacher Dutzende Aphorismen, in denen er versuchte, psychologische Mechanismen zu beschreiben, mit denen Menschen in Zukunft dem Autoritarismus widerstehen könnten. Dabei berief er sich auch auf den Gedanken vom "Willen zur Macht" aus der Philosophie Nietzsches, ebenso wie es vor ihm viele andere Anarchistinnen und Anarchisten aus Brupbachers Generation getan hatten. (Buchvorstellung durch den Autor) (Eintritt frei)

Dominique F. Miething: Anarchistische Deutungen der Philosophie Friedrich Nietzsches. Deutschland, Großbritannien, USA (1890-1947). Nomos, Baden-Baden 2016, 533 S., 99 EUR, ISBN 978-3-8487-3711-6

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

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Linke aus der Türkei und Kurdistan im deutschen Knast

19.05.2017
19.05.2017, 19:00 Uhr

Während es in Deutschland seit längerer Zeit wenige Aktivist_innen gibt, die ihr politisches Engagement im Gefängnis büßen müssen, gibt es seit langer Zeit eine große Zahl linker Aktivist_innen aus Kurdistan und der Türkei, die im deutschen Knast sitzen.
Die Vorwürfe gegen sie sind: Spenden sammeln, Informationsveranstaltungen und Konzerte vorbereiten und Demonstrationen organisieren. Lediglich durch den Paragrafen 129b wird diese politische Arbeit illegalisiert. Da eine Verfolgung durch das Justitzministerium angeordnet werden muss, nimmt diese Repression eine politische Sonderstellung ein. Wir wollen über die laufenden Verfahren und die Inhaftierten informieren.
Weg mit §129b!

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Stand up with Standing Rock - Europa Tournee 2017

19.05.2017
19.05.2017 - 12.06.2017

19/05-15/06/17 :
Tournée européenne de défenseurs autochtones de Standing Rock organisée par des orgas/mouvements citoyens face au pipeline DAPL (USA)
/ European tour of Standing Rock’s defenders organised by several citizen movements/organisations

https://www.facebook.com/Alternatiba.eu/

and others

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Der Schriftsteller als Dissident

18.05.2017
18.05.2017, 20:00 Uhr

Als sich Heinrich Böll in den 60er und 70er Jahren neben seinem literarischen Schaffen als Sprachrohr der Dissidenten in Osteuropa engagierte, war der Kalte Krieg in vollem Gange. Böll unterstützte Schriftsteller, indem er ihnen öffentliche Aufmerksamkeit verschaffte und ihnen Publikationsmöglichkeiten im Westen ermöglichte. Flucht oder Ausreise war für diese Schriftsteller eine Lebensentscheidung. Nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes haben andere Fluchtbewegungen neue Exilbedingungen geschaffen. Eingewanderte oder zur Flucht gezwungene Schriftsteller und Journalisten werden oft zu Grenzgängern oder zu kulturellen Übersetzern zwischen ihrem Einwanderungsland und der Kultur, der sie den Rücken gekehrt haben. Sie sind in unserem Land eine Stimme gegen Repression und Verfolgung und treten das Erbe Heinrich Bölls an.

Wir haben zwei Schriftsteller eingeladen, die aus unterschiedlichen Gründen und in unterschiedlichen Zeiten nach Deutschland gekommen sind und zwei Generationen angehören. Beide nutzen sie ihre öffentliche Stimme, wenn es um Verfolgung und Unterdrückung in ihren Heimatländern geht.

 

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“Spaltung mit System” - Folgen der sog. Rechtsvereinfachung

18.05.2017
18.05.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Die 1000 Augen der Jobcenter II
Veranstaltungsreihe zu Überwachung und Kontrolle von Erwerbslosen (2017)
http://unsicherheit.tk/veranstaltungsreihe-jobcenter/veranstaltungen-2017

Do 18.05.17 - 20 Uhr
"Spaltung mit System" - Folgen der sogenannten Rechtsvereinfachung
// RA Lutz Achenbach (Berlin) // BASTA!

Rechtsanwalt Lutz Achenbach erläutert die durch die letzte Hartz IV-"Reform" geschaffenen neuen Unterschiede zwischen Leistungsempfänger_innen, insbesondere durch das sogenannte sozialwidrige Verhalten:
Der durch das Sanktionssystem institutionalisierte Arbeitszwang und die Stigmatisierung der Erwerbslosen werden durch die "Reform" erheblich verschärft. Hartz IV wird nun tatsächlich die Maschinerie zur Fabrikation des verschuldeten Menschen, da es Sozialleistungen nunmehr auf Pump gibt. Die institutionalisierte Stigmatisierung und damit einhergehende Isolierung der Betroffenen wird auch durch Unterwerfung unter einen verfeinerten Datensammelapparat und entsprechender Bußgelder erneut verschärft.

Die Erwerbsloseninitiative Basta! setzt gegen diese Stigmatisierung und Ausgrenzung ihr revolutionäres Organizing:
Sie greifen in ihrer Beratung gemeinsam die Themen auf, die Themen der entrechteten Arbeitslosen, Aufstockerinnen oder Obdachlosen sind und in den politischen Raum übergreifen. Basta! ermutigen dazu, trotz ungesicherter und befristeter Arbeits- oder Schuldverhältnisse, gemeinsam für das Überleben einzustehen. Letztlich geht es ihnen um die Abschaffung der Lohnarbeit und Schulden. Ihre Utopie ist die einer weltweiten Assoziation freier Menschen, die selbstbestimmt für ihre Bedürfnisse und das, was der Mensch zum Leben braucht, tätig sind.

Die Veranstaltung findet im Stadtteilladen Zielona Gora (Grünbergerstr. 73, Friedrichshain) statt. Das Zielona Gora ist barrierearm für Rollifahrer_innen. Die Vorträge finden in deutscher Lautsprache über eine Lautsprecheranlage statt.

Weitere Informationen unter:
http://unsicherheit.tk/veranstaltungsreihe-jobcenter/veranstaltungen-2017

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Filmvorführung und Publikumsgespräch "Titicaca und die verschwundenen Gesichter"

18.05.2017
18.05.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Bergbau und soziale Konfl ikte am Titicacasee
Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter" des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konfl ikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von
Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

Der Filmemacher
Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru). Zuletzt war er mit seinem Film „Memory Walkers - Caminantes de la memoria" (2014) in Deutschland auf Tournee.

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Let's talk about ... Kolonialismus im Kapitalismus

18.05.2017
18.05.2017, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Was haben eigentlich Kolonialismus und Kapitalismus miteinander zu tun? Wie sieht ihre gemeinsame Geschichte aus und vor allem wie wirkt diese noch heute weiter? Manuela Boatca analysiert an diesem Abend die historischen Wurzeln unseres Weltwirtschaftssystems. Dabei zeigt sie unter anderem auch wie eine Rassifizierung von Menschen und ganzen Kontinenten und deren Ausbeutung zusammen wirkten und immer noch wirken. Und wie Globalisierung, die (Re-)Produktion von Ungleichheiten und transnationale Migration zusammenhängen.

Foto: Hindenmitt/photocase

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Fortsetzung der Debatte um ein Beteiligungsmodell zur Demokratisierung der Berliner Wasserbetriebe

18.05.2017
18.05.2017, 19:00 Uhr

Zur Arbeitssitzung des Berliner Wasserrates am 18. Mai und der Fortsetzung der Debatte um ein Beteiligungsmodell zur Demokratisierung der Berliner Wasserbetriebe möchte der Berliner Wasserrat die Berliner Bevölkerung herzlich einladen.

 

In einer ergebnisoffenen und weiterführenden Diskussion sollen folgende Tagesordnungspunkte berücksichtigt werden:

 

-         Welche Themen/Fragen sollen im Zukunftsrat und im Wasserrat diskutiert werden?

-          Erörterung des Zufallsprinzips bei der Zusammensetzung des Zukunftsrats

-          Erörterung alternativer Auswahlverfahren bei der Zusammensetzung des Zukunftsrats

-          Sicherstellung der Qualifizierung der Zukunftsratsmitglieder

-          Gewährleistung der Unabhängigkeit der Zukunftsratsmitglieder

-          Rückkopplung und dynamischer Austausch zwischen Zukunftsratsmitgliedern und übriger Bürgerschaft

-          Weitere Modellelemente zur Stützung der Mitwirkungsmotivation der Zukunftsratsmitglieder

-          Weitere Modellelemente zur Förderung des Themas direkt-demokratischer Bürgerbeteiligung an öffentlichen Unternehmen

-          Vetorecht und Anzahl der Bürgervertreter im Aufsichtsrat

 

Die Unterlagen dazu sind auf der Website des Berliner Wasserrates einzusehen: http://berliner-wasserrat.de/docs.php

 

-Karl Goebler: Eckpunkte eines Modells zur Bürgerbeteiligung. Berlin, 27.10.2016.

-Ulrike von Wiesenau: Zum Ansatz eines Zweikammern-Modells der Buergerbeteiligung. Berlin, 24.November  2016

 

 

www.berliner-wassertisch.net www.berliner-wasserrat.de

 

 

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Selbstorganisation und Widerstand in Griechenland: NETZWERKE DER SOLIDARITÄT

18.05.2017
18.05.2017, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr

In dieser Veranstaltung im Rahmen der Reihe Selbstorganisation und Widerstand wollen wir der Frage nachgehen, was ist das Gemeinsame und was ist das Besondere der verschieden Solidaritätsnetzwerke die es hie immer noch gibt. Die Bandbreite dabei ist groß: von vorrangig humanitären und auf materielle Unterstützung ausgerichteten Projekten bis hin zu solchen deren Hauptanliegen grundlegende gesellschaftliche Veränderungen in Europa und darüber hinaus sind.

 

Was ist das gemeinsame in den vorgestellten Projekten und was das Besondere und was wollen sie / wir damit erreichen

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1,2,100 Idomeni. Geflüchtete in Griechenland

18.05.2017
18.05.2017, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr

Seit der Abschottung der Balkanroute und dem Inkrafttreten des sogenannten EU-Türkei-Deals vor ziemlich genau einem Jahr ist Griechenland zur Endstation für viele Schutzsuchende geworden. 62.000 Geflüchtete und Migrant*innen sitzen in dem Land an der Ägäis fest - unter unmenschlichen Bedingungen. Weder die griechische Regierung noch die EU scheinen gewillt, auch nur ein Mindestmaß an Infrastruktur vor Ort zu etablieren, geschweige denn, die mit dem EU-Türkei-Deal versprochenen legalen Wege nach Europa zu schaffen. So warten zum Beispiel noch immer rund 25.000 Menschen auf die zugesagte Umsiedlung in ein anderes EU-Land.

Die prekäre Lebenssituation der Geflüchteten in Griechenland wäre noch weitaus schlimmer ohne die Unterstützung durch die vielen nicht-staatlichen Akteure (wie NGOs oder die unabhängigen, griechischen und internationalen Aktivist*innen). Über Monate hinweg gelang es diesen Gruppen, die Abwesenheit staatlichen Handelns mit Praktiken zu kompensieren, die sich vielleicht und insgesamt als „anarchischer Humanitarismus" bezeichnen lassen. Die schließlich erfolgenden staatlichen Interventionen zielten nicht darauf ab, diese effektiven Strukturen zu unterstützen oder gar zu ersetzen, sondern scheinen der Solidaritätsarbeit vielmehr die Luft abzuschneiden - z.B. durch die „Unsichtbarmachung" der Geflüchteten nach der endgültigen Räumung des Lagers Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze Ende Mai 2016.

Wir wollen uns über die verschiedenen Phasen der Solidaritätsarbeit und die gegenwärtige Situation in Griechenland austauschen. Der Diskussionsabend soll einem Erfahrungsaustausch von Aktivist*innen Raum geben.

Diskussionsabend mit
Dr. Athanasios Marvakis (Aristoteles-Universität Thessaloniki)

Moderation: Simon Cames (Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung)

Ort:
aquarium (neben Südblock)
Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin

Anmeldung:
cames@bildungswerk-boell.de

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Bild: No Border Kitchen (2016) © Ralf Henning

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Kunst und Kampf – Das Buch

18.05.2017
18.05.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

In den 1980er Jahren wird Kunst und Kampf (KuK) mit der Gestaltung von Plakaten in der autonomen Bewegung bekannt. Das Projekt verfolgt einen kollektiven Ansatz, der jedoch immer auch individuelle Zu?ge trägt. Hunderte Plakate entstanden, daneben Gemälde und Agit-Prop-Aktionen.

Bernd Langer, Protagonist dieser Idee, legt nun eine Gesamtbetrachtung von fast 40 Jahren antifaschistischer
Kunst in der Bundesrepublik vor. Das Buch streift dabei die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung, erzählt von den Autonomen und der Antifa, von Hausbesetzungen, umgestu?rzten Denkmälern, spektakulären Demonstrationen, der Herstellung von illegalen Plakaten und Zeitungen und warum die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion heute von links gegen rechts wehen.

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Lesekreis »Auf der Suche nach dem kritischen Bewußtsein«

18.05.2017
18.05.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

In diesem alle zwei Wochen stattfindenden Lesekreis setzen wir uns mit kritischen Texten auseinander, in denen die bestehende Gesellschaft als eine zu verändernde begriffen wird. Die Suche Perspektiven der Befreiung zu finden und zu entwickeln ist dabei unser leitendes Motiv. Fristet die radikale Gesellschaftskritik an den Universitäten und Schulen nur ein Schattendasein, soll sie in diesem Lesekreis im Mittelpunkt stehen. Alle sind eingeladen sich an dieser Suche zu beteiligen. Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung - die Bereitschaft zu lesen und sich auseinanderzusetzen schon.

Der gewöhnliche Ablauf wird sein, dass wir die Texte zu Hause lesen, ich sie in der Sitzung kurz zusammenfasse, und wir sie dann gemeinsam diskutieren. Für einen leichteren und überschaubareren Zugang haben wir den Lesekreis in Blöcke a 4-5 Sitzungen eingeteilt.

Nachdem der 1. Block »Psychologie der Befreiung« abgeschlossen wurde, beginnen wir nun mit einem neuen Block: "Wahn und Befreiung"

 

Im Block "Wahn und Befreiung" geht es vor allen Dingen um die zunehmende Bereitschaft vieler Menschen in der sogenannten westlichen Welt, übermächtig erscheinende und unbegriffene gesellschaftliche Entwicklungen in einfache Erklärungsmuster mit klaren Feindbildern umzuwandeln.

Ist für das Erkennen der Welt intensive kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen notwendig, erlaubt der Wahn die eigene Ohnmacht durch das Verschmelzen mit einem starken Kollektivsubjekt zu überwinden und die vermeintliche Verbesserung der eigenen Lage durch das Bekämpfen einer als Ursache für das Elend verantwortlich gemachten Gruppe, zu erreichen. Oft stecken vermeintlich im Verborgenen wirkende Kräfte dahinter, die als unberechenbar mächtig wahrgenommen werden. Alles zusammen wird zu einem wahnhaften System zusammengefügt, das durch vernünftige Argumente kaum mehr zu erreichen ist.

Beginnen werden wir am 23. März mit dem Text „Rechtsextremismus der Mitte und sekundärer Autoritarismus" von Oliver Decker, Mitherausgeber der Leipziger Studie „Die enthemmte Mitte", die als weitere Grundlage dienen wird. Er betrachtet darin die aktuellen Tendenzen eines neuen Autoritarismus, der ohne einen Führer auskommt. An seine Stelle treten Identifikationsobjekte wie die D-Mark oder die starke Wirtschaft. Alle Menschen, die als Bedrohung oder „Schmarotzer" wahrgenommen werden, gelten dabei als zu bekämpfende Feinde.

Am 13. April geht es weiter mit dem Text „Der antisemitische Wahn - Aktuelle Ansätze zur Psychoanalyse einer sozialen Pathologie" von Rolf Pohl, einem Soziologen und Sozialpsychologen. Er setzt sich darin mit dem Antisemitismus aus der Sicht der neueren Psychoanalyse und der Kritischen Theorie auseinander.

Beim dritten Termin, dem 27. April beschäftigen wir uns mit der Seite des Demagogen. In seinem Buch „Falsche Propheten" beschäftigt sich Leo Löwenthal mit der Struktur und den Ressentimentfördernden Reden von Hasspredigern und wie diese Reden auf die Menschen wirken.

Der Abschluß des Blocks wird am 18. Mai stattfinden. Wir werden Auszüge aus Peter Brückners Buch "Zerstörung des Gehorsams - Aufsätze zur politischen Psychologie" (1983) lesen. Peter Brückner war einer der wichtigsten kritischen Sozialpsychologen und Professoren in der BRD und eng mit der Neuen Linken verflochten. Während der Zeit seines Berufsverbots unterrichtete er in Cafes und in verschiedenen außeruniversitären Bildungsstätten. Die beiden Aufsätze "Analyse des Vorurteils: Begriff, Genese, soziale und politische Bedeutung" (1966) und "Zur Psychologie des Mitläufers" (1969) stammen aus seinem Buch "Zerstörung des Gehorsams", in dem verschiedene Aufsätze zur politischen Psychologie zwischen 1965 und 1976 versammelt sind. Seine kritischen Analysen sind nach wie vor hochaktuell.

 

Mit: Micky Haque


Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

 

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