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Updated: 3 hours 50 min ago

"Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale". Eine Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Geschichte und Politik der Treuhand

19.12.2019
13.01.2020, 18:00 Uhr - 11.02.2020, 20:00 Uhr

Eröffnung am 13. Januar, 18:00 Uhr, 
Lesung/Gespräch am 03. Februrar, 18:00 Uhr, Aula der PH Heidelberg (Keplerstr. 87)
Ausstellungsort: Hauptgang im Erdgeschoß der PH Heidelberg (Keplerstr. 87)
Ausstellungszeit: 13. Januar bis 11. Februar - werktags von 07:00-20:00 Uhr

30 Jahre politische Wende in der DDR, die Grenzöffnung und die deutsche Vereinigung rufen viele Erinnerungen wach. Ein Kapitel beschäftigt die Menschen in Ost und West nach wie vor besonders stark: das Agieren der Treuhandanstalt. Die Perspektiven der Menschen in den «Neuen Bundesländern» auf das Agieren der Treuhandanstalt sind oftmals anders als der Blick der Menschen aus der ehemaligen BRD.  

Laut Gesetz sollte die Treuhand das ehemalige volkseigene Vermögen privatisieren und Arbeitsplätze sichern sowie neue schaffen. Die Realität stellte sich für die Menschen in den «Neuen Bundesländern» oftmals anders dar: Unzählige Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert. Millionen Menschen wurden quasi über Nacht arbeitslos und hatten plötzlich Existenzangst. Individuelle Lebensleistungen, berufliche Qualifikationen aus 40 Jahren DDR und die Emanzipationserfahrungen der Jahre 1989/90 schienen nichts mehr wert. Viele haben das Agieren der Treuhand wie einen Schicksalsschlag empfunden, haben ihre Arbeitslosigkeit hingenommen. Wer sich gegen das vermeintliche Schicksal zur Wehr gesetzt, gegen die Betriebsschließung und für seinen Arbeitsplatz gekämpft hatte, sah sich oft damit konfrontiert, dass dieser Einsatz nicht dazu geführt hat, dass die Arbeitsplätze erhalten wurden.

Dieser Wahrnehmung steht eine andere gegenüber, wonach das Handeln der Treuhand ohne realistische Alternative war. Die Betriebsschließungen und die damit verbundenen Entlassungen seien notwendig gewesen, um die Voraussetzungen für eine produktivere Wirtschaftsstruktur zu schaffen, die im Ergebnis mittelfristig dazu geführt habe, das zukunftsfähige Arbeitsplätze und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft entstehen konnten. 30 Jahre nach dem Umbruch 1989/90 könnten sich, bei allen Schwierigkeiten und Härten des ökonomischen Strukturwandels, die Ergebnisse durchaus sehen lassen. Nicht nur die Geschichte der Jenoptik AG stehe für diesen erfolgreichen Wandel ökonomischer und betrieblicher Strukturen.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat sich bewusst dafür entschieden, in der von ihr konzipierten Wanderausstellung «Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale» ostdeutsche Lebensgeschichten zu erzählen, die durch die Politik der Treuhand mit-bestimmt wurden - nicht, weil dies die einzige «richtige» Sicht auf die Geschichte (und Gegenwart) ist, sondern weil es eine Sicht ist, die medial und in der Öffentlichkeit oftmals unterbelichtet ist. Die Ausstellung fragt anhand der Biografien von Menschen aus 13 ausgewählten Branchen und Betrieben: Welche Auswirkungen hatte das Handeln der Treuhand auf ihr Leben? Wie verarbeiteten sie die biografischen Brüche von Arbeitslosigkeit und der Entwertung ihrer beruflichen Erfahrungen? Wie gingen sie mit den als «Schocktherapie» empfundenen wirtschaftlichen Veränderungen um?

Das Begleitbuch zur Ausstellung «Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale» mit den Erzählungen der Zeitzeug*innen erscheint parallel zur Ausstellung und ist dort kostenlos erhältlich.

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

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Ausstellungseröffnung: "Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale"

19.12.2019
13.01.2020, 18:00 Uhr - 13.01.2020, 21:00 Uhr

Ausstellungseröffnung mit: Prof.Stefanie Wiese-Heß (Kanzlerin der PH Heidelberg), Prof. Bettina Degner (PH Heidelberg), Prof. Cord Arendes (Uni Heidelberg), Dagmar Enkelmann (Rosa-Luxemburg-Stiftung), Bernd Gehrcke (Zeitzeuge, Historiker). Musik: PolyPHonics - A-Cappella-Ensemble der PH Heidelberg

30 Jahre politische Wende in der DDR, die Grenzöffnung und die deutsche Vereinigung rufen viele Erinnerungen wach. Ein Kapitel beschäftigt die Menschen in Ost und West nach wie vor besonders stark: das Agieren der Treuhand-Anstalt. Die Perspektiven der Menschen in den «Neuen Bundesländern» auf deren Agieren sind oftmals anders als der Blick der Menschen aus der ehemaligen BRD. 

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat sich bewusst dafür entschieden, in der von ihr konzipierten Wanderausstellung ostdeutsche Lebensgeschichten zu erzählen, die durch die Politik der Treuhand mit-bestimmt wurden - nicht, weil dies die einzige «richtige» Sicht auf die Geschichte (und Gegenwart) ist, sondern weil es eine Sicht ist, die medial und in der Öffentlichkeit oftmals unterbelichtet ist.

Die Ausstellung fragt anhand der Biografien von Menschen aus 13 ausgewählten Branchen und Betrieben: Welche Auswirkungen hatte das Handeln der Treuhand auf ihr Leben? Wie verarbeiteten sie die biografischen Brüche von Arbeitslosigkeit und der Entwertung ihrer beruflichen Erfahrungen? Wie gingen sie mit den als «Schocktherapie» empfundenen wirtschaftlichen Veränderungen um?

Die Ausstellung kann vom 13.01.-11.02.2020 werktags von 07:00-20:00 Uhr im Hauptgang im Erdgeschoß der PH Heidelberg besichtigt werden.

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Smart City – soziale Stadt?

19.12.2019
10.01.2020, 19:30 Uhr - 10.01.2020, 21:30 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Prof. Dr. Frank Eckhardt (Bauhaus-Universität Weimar)

 

Kann ein nur technischen Funktionsimperativen der Digitalisierung folgender Aus- und Umbau von Städten überhaupt zu einer sozialen Stadt führen? Und was kennzeichnet eine Stadt als soziale Stadt? So umfänglich und bildreich die technische Seite einer Smart City erläutert wird, so spärlich sind die Auskünfte zu dem, was mit Smart Citizen gemeint ist. Und überhaupt: Was ist mit dem Land und dessen Bewohnern, also der «Smart Countryside»?

Die Beurteilung der sozialen Folgen der Digitalisierung steht im Mittelpunkt des Vortrags.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe «Smart City – Smart Citizen?», die vom Hannah-Arendt-Instituts für politische Gegenwartsfragen Stuttgart (HAIS), attac Schorndorf, dem Bürgerprüjekt Die AnStifter in Kooperation mit dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart (WKV) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg organisiert wird.

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Pulverfass Naher Osten

19.12.2019
08.01.2020, 20:00 Uhr - 08.01.2020, 22:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Dr. Ali Fathollah-Nejad (Brookings Doha Center, Katar)

Die einseitige Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA hat die Gefahr eines Krieges am Persischen Golf erneut heraufbeschworen und die angespannten internationalen Beziehungen vor eine weitere Zerreißprobe gestellt.

Mit den politischen Folgen dieser Entscheidung wird sich der Referent in seinem Vortrag auseinandersetzen. Welche Ziele verfolgt die Trump-Regierung gegenüber dem Iran sowie im gesamten Nahen Osten? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die europäischen Mächte? Sind Deutschland, Frankreich und Großbritannien überhaupt willens und in der Lage, das zum Tauschhandel mit dem Iran gegründete Instex (Instrument in Support of Trade Exchanges) zu einem wirkungsvollen Mechanismus zur «Rettung» des Atomabkommens zu entwickeln? Wie ist die Reaktion des Iran auf das zögerliche Verhalten der drei Länder zu beurteilen? Und was ist von den Vorwürfen der Trump-Regierung zu halten, der Iran habe gegen den «Geist» des Abkommens verstoßen und unterstütze den «Terrorismus»? Weiter wird auf die Rolle des Iran im Jemen-Krieg eingegangen sowie auf die des Haupt-Aggressors Saudi-Arabien und seiner Bündnispartner (einschließlich der USA). Und last but not least: Will der Iran wirklich Israel «vernichten»?

Dr. Ali Fathollah-Nejad ist ein in Doha und Berlin ansässiger deutsch-iranischer Politologe mit Forschungsschwerpunkt Iran und Mittlerer Osten. Gegenwärtig arbeitet er als Gastwissenschaftler beim Brookings Doha Center in Katar. Zudem ist er Affiliierter der Arbeitsstelle Politik im Maghreb, Mashreq und Golf der Freien Universität (FU) Berlin sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centre d’Études de la Coopération Internationale et du Développement (CECID) der Freien Universität Brüssel (ULB).

Bild. CC BY-NC-SA 4.0, Chrisrabinson, flickr

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Mit dem E-Auto in die Sackgasse. Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt

19.12.2019
08.01.2020, 19:30 Uhr - 08.01.2020, 21:30 Uhr

Diskussion/Vortrag mit Winfried Wolf (Redakteur Lunkapark 21)

E-Mobilität wird im Moment als das Universalrezept der Verkehrswende betrachtet. Der Autor Wfried Wolf hingegen sieht im Elektroauto nur eine neue Variante zur Intensivierung einer individuellen Auto­mobilität, die für das Klima, die Umwelt und die Städte zerstörerisch ist und die sozialen und ökologischen Probleme der massenhaften Individualmobilität mit privaten PKWs nicht verringert. 

Bislang war es den Autokonzernen und ihrer Lobby noch nach jeder tiefen Branchenkrise gelungen, mit einer inneren Scheinreform zu antworten und damit einen neuen weltweiten Auto-Boom auszulösen.

Die neue Zauberformel „Elektromobilität“ wird laut Wolf aus drei Gründen in die nächste Sackgasse führen. Erstens, weil unter den gegebenen Bedingungen ein Elektro-Pkw im Lebenszyklus nur maximal 25 Prozent weniger CO2 emittiert als ein Benzin- oder Diesel-Pkw. Dabei wächst gleichzeitig mit dem Einsatz von Millionen neuer Elektro-Pkw die Zahl der Autos mit herkömmlichen Antrieben pro Jahr um 70 bis 100 Millionen. Die Gesamtsumme der CO2-Belastung steigt damit von Jahr zu Jahr deutlich. Zweitens, weil Elektroautos meist Zweitwägen sind, die zur Intensivierung des städtischen Verkehrs führen und dabei drei bis vier Mal mehr Fläche beanspruchen als der öffentliche Verkehr. Drittens, weil die damit verbundene zusätzliche Menge an Elektrizität die dringend notwendige Verringerung von Kohlestrom verlangsamt und das Hochfahren der Atomstromerzeugung zur Folge haben wird. So verdreifacht China, das stark auf E-Mobilität setzt, aktuell die Zahl der Atomkraftwerke auf 100.

Aus Sicht der Autolobby beabsichtigt und aus Sicht der Umweltfreunde fatal: Mit dem Kult um das Elektroauto wird die Tatsache ausgeblendet, dass es für Mobilität einfache und überzeugende Lösungen gibt. Winfried Wolf plädiert in seinem Buch eindringlich für dezentrale Strukturen, die „Wiederentdeckung der Nähe“, die Entwicklung der „Stadt der kurzen Wege“ und für eine umfassende Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs – des Zu-Fuß-Gehens und Radfahrens. Dazu braucht es den Ausbau öffentlichen Verkehrs mit umfassendem Nulltarif.

Winfried Wolf, Jahrgang 1949, studierte Politikwissenschaften in Freiburg und Berlin und promovierte in Hannover. Von 1994 bis 2002 war er Mitglied des deutschen Bundestags. Er ist Chefredakteur von «Lunapark21 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie» und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac. Im Promedia Verlag sind von ihm u.a. erschienen: «Verkehr. Umwelt. Klima. Die Globalisierung des Tempowahns» (2. Auflage 2007).

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Soziale Arbeit als Teil des Problems?

19.12.2019
07.01.2020, 19:00 Uhr - 07.01.2020, 21:00 Uhr

Der Vortrag steht im Kontext einer Vortragsreihe «Querdenken im Kessel - Kritik der Sozialen Arbeit» zu Fragen der gesellschaftstheoretischen Grundlagen Sozialer Arbeit, zu Professionalisierung Sozialer Arbeit und zu konkreten Problemlage. Die Vortragsreihe dient der Konstitution und inhaltlichen Weiterentwicklung des auf Dauer angelegten Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Stuttgart sowie einer fachpolitischen Bildung und Bemächtigung aller interessierter Sozialarbeiter*innen im Raum Stuttgart und ist für alle Interessierten offen.

Dass Soziale Arbeit in Machtverhältnisse und Herrschaftsstrukturen eingebunden ist, ist eine Erfahrung, die viele Sozialarbeiter*innen im Berufsalltag begleitet. Besonders vor dem Hintergrund neoliberaler Veränderungsprozesse stellt sich die Frage, was dies für die Adressat*innen und für Fachkräfte der Sozialen Arbeit bedeutet. In seinem Vortrag widmet sich Fabian Kessl der Frage, inwiefern Soziale Arbeit selbst zur Reproduktion gesellschaftlicher Ungleichheit beiträgt.

Prof. Dr. Fabian Kessl hat eine Professur für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt sozialpolitische Grundlagen an der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal inne.

Die Veranstaltungen sind kostenlos. Familien mit Kindern sind herzlich willkommen! Es gibt einen Spieltisch.

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Fundraising - Eine Einführung

19.12.2019
25.01.2020, 10:00 Uhr - 26.01.2020, 16:00 Uhr

Über Geld sprechen ist schwer. Für Organisationen ist jedoch eine gesicherte Finanzierung die Grundlage ihrer Arbeit. Dafür brauchen sie Fundraiser*innen. Es gilt, Menschen für das Anliegen der Organisation zu begeistern und sie um finanzielle Unterstützung zu bitten. Nur wenn es gelingt, die Herzen der Menschen zu erreichen, ist es überhaupt möglich, Mittel für einen bestimmten Zweck zu generieren. Doch wie erreichen wir die Herzen der Menschen? Und wie können wir in einem zweiten Schritt ganz konkret um eine Spende bitten? In dem Seminar lernen Sie auf welche Weise dies möglich ist.

Theoretische Grundlagen und Berichte aus der Praxis wechseln sich ab mit dem praktischen Erarbeiten eines Fallbeispiels. Ziel ist es, die Grundlagen des Fundraisings zu vermitteln und einen Plan für ein konkretes Projekt zu entwickeln.

Inhalte des Seminars sind:

• Motive des Gebens: Warum spenden Menschen?
• Grundsätze der Mittelbeschaffung
• Erfolgsfaktoren des Fundraisings
• Überblick zum deutschen Spendenmarkt
• Bedeutung des Fundraisings für NGOs
• Fundraisinginstrumente: Auf welchen Kanälen erreiche ich die potentiellen Unterstützer? Welche Rolle spielen die etablierten Instrumente für Organisationen?
• Gesprächsführung: Wie bitte ich um Geld und Unterstützung?

Das Seminar richtet sich an Anfänger*innen.
Max. 16-18 Teilnehmer*innen.

Seminarzeiten:
Samstag: 10 - 17 Uhr
Sonntag: 09 - 16 Uhr

Seminarleitung:
Dr. Stephanie Neumann hat an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Afrikawissenschaften promoviert und sich an der Fundraising Akademie zur Fundraising Managerin (FA) ausbilden lassen. Sie arbeitete 12 Jahre lang im Marketing des BUND. Heute ist sie als Fundraiserin für die Diakonie Deutschland tätig.

Teilnahmebeitrag:
100 Euro, ermäßigt 50 Euro (ALG II + Studierende, nur mit Nachweis)

Sie erhalten eine verbindliche Anmeldebestätigung.
Die Zahlung des Teilnahmebeitrags wird nach Erhalt der Anmeldebestätigung bzw. nach Zahlungsaufforderung fällig. Bei Absagen, die weniger als drei Wochen vor Seminarbeginn eingehen, wird die Teilnahmegebühr nur dann zurückerstattet, wenn jemand von der evtl. vorhandenen Warteliste nachrücken kann. In jedem Fall werden aber 20 € Bearbeitungsgebühr einbehalten.

Der Workshop kann für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus der Heinrich Böll Stiftung mit 16 Unterrichtsstunden angerechnet werden.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Mit bebender Stimme gegen die AfD

19.12.2019
19.12.2019, 18:00 Uhr - 19.12.2019

Wann: Donnerstag, 19. Dezember, 18 Uhr

Wo: Am Alten Markt, Potsdam

 

Am Donnerstagabend findet in Potsdam in der Nikolaikirche das Louis-Lewandowski-Festival für jüdische Chormusik statt. Wie im Vorjahr plant die AfD parallel dazu in Sicht- und Hörweite am Alten Markt ein Weihnachtssingen. Damit die Provokation perfekt wird, lesen neben dem Rechtsextremisten Andreas Kalbitz die Parteikumpanen Stephan Protschka und Norbert Kleinwächter aus der Weihnachtsgeschichte.

Schon im letzten Jahr blieb die AfD-Veranstaltung nicht unwidersprochen. 200 Gegendemonstrant:innen übersangen damals die kleine Gruppe der 30 AfDler:innen. Auch in diesem Jahr werden in Potsdam klare Zeichen gegen Provokationen der AfD gesetzt. Das Bündnis Potsdam bekennt Farbe ruft unter dem Motto „Gegen Rassismus, Hass und Gewalt – für ein weltoffenes und tolerantes Potsdam“ an der Westseite des Alten Markts zum Gegengesang auf. In dem Bündnis sind mehr als 50 Organisationen und Vereine aus Potsdam organisiert (19. 12., Am Alten Markt, 18 Uhr).

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Schnippeldisko - Topf Tanz Talk

18.12.2019
17.01.2020, 17:00 Uhr - 17.01.2020

Am 17. Januar 2020 ist es soweit: die Schnippeldisko geht in die 9. Runde. Es wird getanzt, getalkt und geschnippelt für das Klima und gegen Lebensmittelverschwendung. An dem Abend warten wieder 1,5 Tonnen krummes und ungewolltes Gemüse aus Brandenburg auf euch. Wie immer wird aus dem geschnippelten Gemüse eine vegane Suppe zum sofortigen Verspeisen und für die Wir haben es satt!-Demo am nächsten Tag gekocht. Fläming Kitchen sei Dank!

Groovy Musik von verschiedenen DJs und Live-Bands sorgen dafür, dass es nicht nur in Töpfen brodelt!

Dieses Mal (ganz neu!) heißt es in den Cabuwazi Zirkuszelten auf dem Tempelhofer Feld hereinspaziert in die Manege! Seit 25 Jahren dürfen hier Kinder und Jugendliche in die Zirkuswelt eintauchen und eigene Shows entwickeln. Ein kreatives und soziales Projekt - für uns der perfekte Ort um solidarisch ein Zeichen für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln und ihren Erzeuger*innen, zu setzen. Jedes Gemüse ist schön und gehört nicht auf den Müll sondern in unseren hungrigen, aktivistischen Magen. Das was zählt sind die inneren Werte!

Schnippeln, Essen und Tanzen ist zwar wichtig, aber der Kopf sollte zwischendurch auch mal herausgefordert werden, deswegen sorgen zahlreiche Vorträge und Workshops zum Thema Landwirtschaft, Klima und Vielfalt für den nötigen Input. Kreativ könnt ihr auch werden, in dem ihr eure Plakate und Kostüme für die Demo am nächsten Tag gestaltet.

Eintritt ist barrierefrei und kostenlos - Essen gegen Spende

Beteiligte Organisationen:
Slow Food Youth Deutschland
Meine Landwirtschaft - Wir haben es satt!
Aktion Agrar
BUNDjugend
FIAN
Fläming Kitchen
INKOTA
jABL
Save our Seeds
WWF Jugend

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Engagierte Akteur*innen des Fairen Handels gründen das Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin - Seien Sie dabei, feiern Sie mit!

16.12.2019
23.01.2020, 18:31 Uhr - 23.01.2020, 22:30 Uhr

Am 23.01.2020 feiert das Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin
mit einer festlichen, öffentlichen Veranstaltung seine Gründung.
Seien Sie dabei, lernen Sie uns kennen und bringen Sie sich mit
ein!
Gemeinsam in einem starken Bündnis wollen die vielfältigen
Berliner Akteur*innen den Fairen Handel in der Hauptstadt
stärker voranbringen, sichtbarer machen und durch eine
lebendige Vernetzung zu mehr Schlagkraft verhelfen.
Neben einem politischen Bekenntnis zum Fairen Handel in
Berlin vom Staatssekretär der Berliner Senatsverwaltung für
Wirtschaft, Energie und Betriebe, Herrn Christian Rickerts,
wird die Präsentation eines lebendigen ‚Markts der
Akteur*innen‘ - mit zahlreichen Informationsangeboten zu
aktuellen Highlights und den in 2020 geplanten Aktionen des
Fairen Handels in Berlin - besonderer Schwerpunkt des Abends
sein.

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#decolonize_Bundestag

10.12.2019
11.12.2019, 17:00 Uhr - 11.12.2019

Wann: Mittwoch, 11. Dezember 2019, 17 Uhr

Wo: Vor dem Deutschen Bundestag, Platz der Republik 1

 

Für den 11. Dezember hat die AfD den revisionistischen amerikanischen Professor Bruce Gilley in den Bundestag für einen Vortrag eingeladen. Wie die AfD teilt er die Ansicht, dass Deutschland sich für seine Kolonialzeit und die Verbrechen, die in dieser Zeit begangen wurden, nicht entschuldigen müsse. Im Gegenteil: Der deutsche Kolonialismus habe für Länder wie Tansania, Kamerun oder Togo eigentlich nur Vorteile gehabt. So weit, so rechtspopulistisch. Die AfD mag kein Porblem in diesem Kapitel deutscher Geschicte voller Ausbeutung, Grausamkeiten und Erniedrung sehen.

Dagegen wurde vor dem Bundestag unter dem Motto #decolonize_Bundestag ein Gegenprotest angemeldet. Im Aufruf dazu heißt es: "Die Partei kann einladen, wen sie möchte, aber wir müssen nicht passiv zuschauen, wie versucht wird, RASSISMUS & CHAUVINISMUS auf der HÖCHSTEN politischen Ebene SALONFÄHIG zu machen."

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Berichten über AfD & Co.

09.12.2019
16.12.2019, 19:00 Uhr - 16.12.2019

Die Bedrohung von rechts, eine journalistische Herausforderung. Über den richtigen Umgang mit Rechtspopulist*innen.

Rechtspopulist*innen und Rechtsextremen sind Pressefreiheit und Medien ein Dorn im Auge. Wenn nicht in ihrem Sinne berichtet wird, wird reflexartig mit dem Vorwurf der „Lüge“ oder der „Systemmedien“ reagiert.

Journalist*innen stehen deshalb vor der Herausforderung: Wie sollen sie über die Bedrohung von rechts berichten? Was ist der richtige Umgang mit einer AfD, die offen nationalistisch, autoritär und rassistisch auftritt? Was können hier Selbstregulierung und Kontrollgremien leisten? Welche weiteren, neuen Regeln braucht es? Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di lädt ein zur Podiumsdiskussion.

Es diskutieren:

Farhad Dilmaghani, Vorsitzender DeutschPlus e.V., Staatssekretär a.D.

Tabea Grzeszyk, freie Journalistin, Mitbegründerin hostwriter.org

Tina Groll, Vorsitzende dju in ver.di

Uwe Grund, Verwaltungsrat NDR

Maria Fiedler, Der Tagesspiegel

Eine Veranstaltung der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di.

Eintritt frei.
Bild: Picture Alliance, Hendrik Schmidt

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Hotspot Nigeria

09.12.2019
12.12.2019, 19:00 Uhr - 12.12.2019

Nigerianische Zukunftsvisionen im Kontext mit den Themen Wirtschaft, Klimawandel, Islamismus und Migration

Kaum ein Staat in Afrika verfügt über ähnliche Rohstoffvorkommen, kein Staat dieser Größe wächst so schnell wie Nigeria. Die Wirtschaft aber wächst nicht schnell genug mit.

Wie wird das in absehbarer Zeit bevölkerungsmäßig drittgrößte Land der Erde in Zukunft seine Einwohner ernähren können? Welche Rolle wird dabei Migration, welche der Klimawandel und welche der militante Islamismus spielen, der sich im Norden Nigerias verbreitet hat?

Die taz-Panter Stiftung hat in dieser Woche 12 Journalist*innen aus dem Land zu Gast, die mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft in Berlin zusammentreffen. Mit Expert*innen und taz-Nigeria-Korrespondentin Katrin Gänsler sprechen sie über die Zukunft von Afrikas künftiger Großmacht. Dabei sein wird auch der aus Nigeria geflüchtete Aktivist Sunny Omwenyeke, der heute in Bremen lebt und sich unter anderem damit befasst, wie die EU unerwünschte Nigerianer*innen fernzuhalten versucht. Die Veranstaltung wird moderiert von Christian Jakob, taz-Redakteur.

Bild: Andrew Esebio, picture alliance/dpa

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Schreiben für die taz

09.12.2019
11.12.2019, 19:00 Uhr - 11.12.2019, 21:59 Uhr

Ein Abend mit den Autoren Michael Brumlik („Gott und die Welt“) und Henning Harnisch („Henningway“) zum Ende ihrer monatlichen Kolumnen.

Zwei hören auf, die anderen machen weiter: Die beiden Autoren des Kulturressorts Micha Brumlik („Gott und die Welt“) und Henning Harnisch („Henningway“) zum Ende ihrer Kolumnen im persönlichen Gespräch mit den taz-Redakteur*innen Tania Martini und Andreas Fanizadeh. Musikalisch untermalt durch Julian Weber.

Micha Brumlik, 1947 in Davos geboren, Erziehungswissenschaftler und Publizist ist eine der prominenten Stimmen unserer Zeitung. Er wird der taz als Autor auch weiterhin erhalten bleiben.

Henning Harnisch, geboren 1968 in Marburg, Basketball-Europameister und Vizepräsident von Alba Berlin, machte einst den Dunking in der Bundesliga bekannt. Für die taz schrieb er in den letzten Jahren monatlich über kulturelle Aspekte von Sport und Gesellschaft.

Bild: Oliver Behrendt(r.), Stephan Boness(l.) über imago

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Ware Wohnraum

09.12.2019
10.12.2019, 18:00 Uhr - 10.12.2019, 20:00 Uhr

Kapitalanlagen und das Geschäft mit Immobilien boomen. Doch wie kann der Verdrängung von Mieter*Innen Einhalt geboten, und bezahlbarer Wohnraum gesichert werden?

Die Immobilienkrise spitzt sich weiter zu. In einigen Städten haben sich seit der Finanzkrise die Verkaufspreise von Eigentumswohnungen verdoppelt. Die durchschnittliche Mietkostenbelastung der Haushalte in Deutschland hat sich gleichzeitig deutlich erhöht, von 21 % (2010) auf aktuell 28 % des Einkommens, das für die Kaltmiete aufgewendet wird.

Es ist eine hitzige politische Debatte darüber entbrannt, mit welchen Mitteln der Mietpreis- und Verdrängungsspirale Einhalt geboten und bezahlbarer Wohnraum gesichert werden kann. Finanzmarktbasierte Immobilieninvestoren und Projektentwickler geraten immer stärker in den Fokus. Denn gerade im Zuge der Privatisierung des Wohnungsbestandes und der Deregulierung der Finanzmärkte sind Immobilien von einem Gebrauchsgut zu einem Finanzprodukt geworden.

Sinnbildlich dafür stehen börsennotierte Wohnungsunternehmen, wie Deutsche Wohnen und Vonovia, die mit steigenden Mieten und nicht bedarfsgerechten Modernisierungen die Renditeinteressen ihrer Anleger befriedigen. Sie sind aber längst nicht die einzigen Finanzmarktakteure, die mit direkten oder indirekten Investitionen in Immobilien Profit machen. Die Bandbreite reicht von institutionellen Investoren, wie Versicherungen oder Pensionsfonds, über Projektentwickler bis hin zu Family Offices, die das Vermögen von superreichen Privatpersonen und Familien verwalten.

Wie hat sich der Investmentmarkt für Wohnimmobilien infolge der Finanzkrise entwickelt? Welche Anlegertypen lassen sich unterscheiden? Welche Geschäftsstrategien verfolgen sie? Vor welche Herausforderungen stellen sie Mieterinnen und Mieter? Und vor allem: Wie lässt sich dem Geschäft mit der Ware Wohnraum  finanz-, steuer- und mietenpolitisch Einhalt gebieten?

Diskussion u.a. mit:

Dr. Anton Hofreiter MdB, Fraktionsvorsitzender,

Lisa Paus MdB, Sprecherin für Finanzpolitik und

Christian Kühn MdB, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren.

Eine Veranstaltung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

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Wir gehen Steil - Die Meute bleibt

05.12.2019
07.12.2019, 15:00 Uhr - 07.12.2019

Wann: Samstag, 7. Dezember 2019, Demo: 16.30 Uhr

Wo: Görlitzer Park, Kreuzberg

Am 7. Dezember jagen Aktivist:innen der Meuterei unter dem Motto „Wir gehen steil“ Zeichen und Fratzen des Widerstandes über den Kreuzberger Himmel. Sie laden ein, im Görlitzer Park gemeinsam Drachen steigen zu lassen. Im Anschluss haben sie eine Demonstration durch den Bezirk organisiert, um im Vorfeld zum Räumungsprozess für den Fortbestand der Kneipe zu kämpfen 

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Testimonials from the Uterus | Film & Diskussion

05.12.2019
18.12.2019, 20:00 Uhr - 18.12.2019, 22:00 Uhr

Wie steht es in Deutschland um das Recht auf Gesundheit? Zum Internationalen Tag der Migrant*innen wollen wir das in Bezug auf den Zugang geflüchteter Frauen zu Gesundheitsversorgung diskutieren. Women in Exile und die IPPNW laden Euch herzlich ein.

Wir zeigen den Film „Testimonials from the uterus“, ein Videoteil des Gesundheitsprojekts „Gesundheitsversorgung für alle ohne Diskriminierung“ von Women in Exile e.V. In dem Film berichten drei geflüchtete Frauen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit ihren Gesundheitsproblemen und darüber, wie das Gesundheitssystem sie als Asylbewerberinnen* behandelt. Auch Fachleute, die Geflüchtete unterstützen, teilen ihre Überlegungen darüber, was ein*e Nicht-Staatsangehörige*r zu sein für den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem bedeutet.

Nach dem Film gibt es eine Podiumsdiskussion. Mit dabei sind:

Daniellis Hernández Calderón (Regisseurin)
Halima Farah (Women in Exile)
Dr. med. Gabriele Halder (Fachärztin für Gynäkologie, Familienplanungszentrum Balance),  
Sabine Will (Fachärztin für Allgemeinmedizin, IPPNW)
Vera Macht (open.med, Ärzte der Welt).

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Vorbereitungsprozesses für ein zivilgesellschaftliches Tribunal zum Menschenrecht auf Gesundheit und körperliche und seelische Unversehrtheit von Geflüchteten und Migrant*innen statt, das voraussichtlich im Oktober 2020 in Berlin ausgerichtet wird.

Der Eintritt ist kostenlos.
Film: Englische Fassung mit dt. Untertiteln, Diskussion auf Englisch.

 

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DirektKonsum trifft KO-Markt | Direkt und solidarisch wirtschaften

05.12.2019
13.12.2019, 12:00 Uhr - 14.12.2019, 20:00 Uhr

Hast du keine Lust, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« - unseren temporären Markt für solidarischen Handel. Wir zeigen, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!

Am Samstag, den 14.12., trifft der DirektKonsum auf den KO-Markt, der monatlich stattfindende Kooperations-Markt im Haus der Statistik, eine Mischung aus Tag der offenen Tür, Wochenmarkt, Vorstellung der dortigen Pionieraktivitäten. Ab 17h gibt es das "Weihnachtskonzert ohne Weihnachtslieder" vom Chor der Statistik (geleitet von Bernadette LaHengst).
Weitere Infos zum KO-Markt und dem Haus der Statistik unter: www.hausderstatistik.org.

Im DirektKonsum findest Du Tee und Kaffee, Olivenöl, Nudeln und Tomatensauce, Aufstriche, Kekse, Schokolade,  Zitrusfrüchte, ökologische Reinigungsmittel – alles direkt von den Erzeuger*innen. 

Dieses Mal mit folgenden Direkthandelsinitiativen: Schnittstelle | SoLeKo | die Backstube | SoliOli | Orangen-Initiative Solimondo | SolidariTrade | Gemein & Nützlich Vertriebskollektiv | Flying Roasters

Weitere Infos unter: www.direktkonsum.de

 

PROGRAMM 

13.12. | 17h | Im Gespräch mit Flying Roasters: Wie kommt die Solidarität in den Handel?

Wie kann der Handel so gestaltet werden, dass er auf beiden Seiten der Lieferkette solidarische Strukturen stärkt? Und das nicht nur im regionalen Kontext, sondern auch transnational? Das Kollektiv Flying Roasters betreibt seit einigen Jahren eine Kaffeerösterei und einen Laden hier in Berlin und setzt genau auf eine solche direkte Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen. Kann so eine Partnerschaft dazu beitragen, die Abhängigkeit von Marktpreisen und Zwischenhandel aufzubrechen? Und wie kann trotz Abhängigkeiten zwischen Produzierenden und Vertreibenden eine gleichberechtige Zusammenarbeit gelingen?
An diesem Nachmittag stellen Flying Roasters ihr Projekt vor und diskutieren diese und andere Fragen mit Euch. Mit kleiner Kaffeerunde im Anschluss.


14.12. | Direktkonsum trifft KO-Markt (s.o.)


13. & 14. Dezember | Wandel-Kino mit Filmen rund um solidarisches Wirtschaften in Berlin und Brandenburg

Wie können wir anders - solidarischer und nachhaltiger - leben und wirtschaften? Welche Ansätze gibt es bereits vor Ort, vor unseren Türen? Das Kollektiv imWandel stellt in seinen Kurzfilmen Initiativen aus der Region vor - Projekte solidarischer Landwirtschaft, Direkthandelsinitiativen, Kollektivbetriebe u.v.m. 
 

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Hinter der Antifa-Doppelfahne

04.12.2019
07.12.2019, 18:00 Uhr - 07.12.2019

Wann: Samstag, 7. Dezember 19, 18 Uhr

Wo: Horte, Peter-Göring-Str. 25, Strausberg

 

Die Antifa-Fahne hat in den letzten Jahren einen Siegeszug durch die Straßen der Republik erlebt. Spätestens seit dem NSU-Komplex, den Hetzjagden in Chemnitz, dem Mord an Walter Lübcke, den rechtsextremen Netzwerken in Bundeswehr und Polizei, den Rechtsextremist:innen in den Parlamenten ist die Fahne für viele ein Bekenntnis zur Demokratie geworden. Wenn dann #DankeAntifa-Hashtags auf Twitter trenden oder die Fahne zum Symbol schwarzer Blöcke verkürzt wird, bleibt aber meist die Geschichte einer linksradikalen Bewegung vergessen, die hinter der Doppelfahne steht. Denn die Geschichte dieser Bewegung reicht weit zurück und ist keineswegs auf Militanz zu reduzieren. Bereits in den 1920ern  wird Antifaschismus zum Begriff. Wenngleich die Antifa, wie wir sie heute kennen, auf die 1970ern zurückgeht. Am Samstagabend hält Bernd Langer, der selbst seit 1978 in der Bewegung aktiv ist, in der Horte einen Vortrag über ihre Entwicklung. (7. 12., Peter-Göring-Str. 25, Strausberg, 18 Uhr)

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Den Schuss nicht gehört? Rechter Terror, mediale Berichterstattung & behördliches Handeln - Gespräch & Diskussion mit Dirk Laabs

03.12.2019
18.12.2019, 20:00 Uhr - 18.12.2019, 22:00 Uhr

Das Jahr 2019 geht zu Ende. In Kassel wurde Walter Lübcke ermordet; in Halle tötete ein rechter Amokläufer zwei Menschen und versuchte die Besucher*innen einer Synagoge auszulöschen; bei weiteren Morden sind rechte Motive nicht auzuschließen.
Journalist*innen haben neue Verästelungen rechter Netzwerke in Polizei, Militär und Geheimdiensten aufgedeckt. Aber statt Auseinandersetzungen und Analysen der (strukturellen) Bedingungen, die rechten Terror ermöglichen, wird nach den Beileids- und Betroffenheitsbekundungen schnell wieder zum Alltagsgeschäft übergegangen.
Mit dem Journalisten, Filmemacher und Publizisten Dirk Laabs ziehen wir Bilanz und sprechen über die Rolle staatlicher Institutionen für aktuelle Entwicklung rechten Terrors. Darüber hinaus diskutieren wir über die Bedeutung von Männerbünden und Antifeminismus sowie über Logiken medialer Berichterstattung über Rechtsterrorismus.

Dirk Laabs ist Journalist & Filmemacher u.a. von „Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU“ sowie „Staatsfeinde in Uniform“

 

 

 

 

 

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