bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 57 min 48 sec ago

Stadtentwicklung und Modernisierung in Kigali

17.03.2018
19.03.2018, 18:00 Uhr - 19.03.2018, 20:00 Uhr
Ruandas Hauptstadt Kigali erfährt seit einiger Zeit einen tiefgreifenden Umbau. Auf dem Weg zu einer modernen afrikanischen Hauptstadt ist Singapur das Vorbild.
Welche Visionen existieren und unter Einfluss welcher wechselseitigen Beziehungen schreitet der Stadtumbau voran? Manifestiert sich in der Planung für Kigali der Vorwurf der "Entwicklungsdiktatur", dem sich der ruandische Staat immer wieder entgegenstellt?
Dr. Claudia Gebauer arbeitet seit April 2016 an der Universität Bonn im Bereich Geographische Entwicklungsforschung, nachdem sie an der Universität Bayreuth zum Thema Klimawandelanpassung in Ruanda promovierte.
Categories:

Workshop Adbusting

17.03.2018
04.04.2018, 19:00 Uhr - 04.04.2018, 21:00 Uhr
 Adbusting ist eine Form der Straßenkunst. Dabei werden Werbeplakate so verändert, dass ihre Botschaft bis zur Kenntlichkeit entstellt wird. Angesichts einer Welt, in der rassistische und sexistische multimediale Zumutungen zunehmend allgegenwärtig sind, stellt sich die Frage, ob Adbusting eine legitime Strategie der intellektuellen Selbstverteidigung gegen visuelle Fremdbestimmung sein kann. Gemeinsam wollen wir uns Beispiele an-sehen und diskutieren, ob diese Aktionsform für eine emanzipatorische Praxis geeignet ist oder doch nur die Sehgewohnheiten der Werbebranche reproduziert. 
Categories:

Journalistischer Umgang mit der AfD

16.03.2018
28.03.2018, 19:00 Uhr - 28.03.2018
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat die politischen Koordinaten in Deutschland verändert. Das ließ sich bereits vor der Bundestagswahl 2017 feststellen, und das zeigt sich erst recht nach dem Einzug der Partei in den Deutschen Bundestag. Im dortigen Plenum ist es rauer geworden, ruppiger und oft auch aggressiver.
 
 Die Abgeordneten der anderen Parteien tun sich schwer damit, mit ihren neuen Kollegen auf der rechten Seite umzugehen; selbst Applaus durch AfD-Politiker kann zu sichtlich unangenehmen Momenten führen.
 
 Auch Journalisten befinden sich in einem Dilemma. Sie sehen sich mit schwierig zu beantwortenden Fragen konfrontiert: Welche Maßstäbe gelten bei der Berichterstattung über die AfD? Sind es dieselben wie bei den anderen Parteien? Dürfen es dieselben sein? Muss über jeden umstrittenen Post oder Tweet berichtet werden?
 
 Nach der Bundestagswahl kam gar der Vorwurf auf, »die Medien« hätten die AfD erst groß gemacht. Stimmt das wirklich?
 
 Auf diese und andere Fragen versuchen wir im »Mediensalon« Antworten zu geben.
 
 Neben allen Interessierten begrüßen wir:
 
 • Tina Groll, Zeit Online, Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union dju in ver.di
 
 • Maria Fiedler, Der Tagesspiegel
 
 • Christoph Giesa, Publizist, Autor von "Gefährliche Bürger"
 
 • Matthias Kamann, WeLT
 
 • Sebastian Pittelkow, NDR
 
 • Stefan Lauer, Belltower.news
 
 • Moderation: Johannes Altmeyer, WeLT
 
 Mediensalon ist eine Kooperation von Deutscher Journalistenverband DJV Berlin e.V., Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union dju in ver.di und #mekolab.

Bildnachweis: Mediensalon
Categories:

Vorstellung der Studie "Wie das Gemeinnützigkeitsrecht politisches Engagement erschwert"

16.03.2018
22.03.2018, 10:00 Uhr - 22.03.2018, 11:00 Uhr
Die Otto Brenner Stiftung und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement laden ein zur Vorstellung wichtiger Ergebnisse einer Studie über große Mängel beim Gemeinnützigkeitsrecht.

Parteien und Bundesregierung erwarten, dass sich Bürgerinnen und Bürger für Demokratie und Grundrechte engagieren. Doch tun sie das und gründen sie dazu z.B: einen Verein, treten häufig Probleme auf und können sie Schwierigke iten mit dem Finanzamt bekommen. In einer groß angelegten empirischen Studie können wir den Widerspruch zwischen politischem Anspruch und aktueller Gesetzeslage nachweisen. Finanzämter beurteilen gleiche Fälle völlig verschieden - vor allem aber dann, wenn die Anliegen der Vereine politisch aufgeladen sind. Statt bürgerschaftliches Engagement großzügig zu fördern und rechtlich abzusichern, führt die Praxis der Finanzämter zu großer Rechtsunsicherheit für Initiativen, die sich selbstlos engagieren möchten.

Zum Nachweis dieses Befundes wurden gleiche Vereinssatzungen an alle bundesweit zuständigen Finanzämter geschickt. Das Bundesfinanzministerium versuchte, die Studie zu verhindern, als es davon erfuhr - ohne Erfolg.

Die Pressekonferenz zur Vorstellung der Studienergebnisse findet statt am

  • Donnerstag, 22. März, um 10.00 Uhr
  • im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 3, Schiffbauerdamm 40, Berlin.
Die Studie und Schlussfolgerungen daraus mit Forderungen an Parlament und die neu gewählte Bundesregierung stellen Ihnen vor:

  • Stefan Diefenbach-Trommer, Vorstand der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung" e.V. (Autor der Studie)
  • Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (Moderation)
  • Andrea Berg, Abteilungsleiterin Politik und Activism bei Amnesty International, Sektion Deutschland
  • Dr. Rupert Graf Strachwitz, Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft
Falls Sie zur Präsentation der Studie und mit den Forderungen an die neue Bundesregierung verhindert sind, senden wir Ihnen gerne danach eine Presseinformation und die Studie zu. Bitte schreiben Sie dazu Ihre Kontaktdaten an Stefan Diefenbach-Trommer

-  https://www.otto-brenner-stiftung.de/sie-moechten/sich-ueber-aktuelles-informieren/detail/news/vorstellung-der-studie-wie-das-gemeinnuetzigkeitsrecht-politisches-engagement-erschwer/news-a/show/news-c/NewsItem/news-from/44/


Categories:

My Two Polish Loves (Film)

15.03.2018
05.04.2018, 19:00 Uhr - 05.04.2018, 20:30 Uhr
Dokumentarfilm, 2017, 49 min, OmU

Teilnahme kostenfrei, Anmeldung bitte unter https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0416&kursname=My+Two+Polish+Loves&#inhalt

***Der Dokumentarfilm "My Two Polish Loves" geht der Frage nach, wie Erinnerungen an den Holocaust und Krieg von Frauen erlebt, erzählt und durch Jahrzehnte und Generationen weitergegeben werden. 
 
Es wird beschrieben wie Tali in der polnischen Stadt Lodz ihren persönlichen Wurzeln und der damit verknüpften Geschichte nachgeht. Dabei wird sie von ihrer in Polen aufgewachsenen Partnerin Magda begleitet, die beginnt, die Reise zu filmen, und von den Erinnerungen ihrer verstorbenen Großmutter Silvia, die in Lodz den Holocaust überlebte. Während Tali und Magda auf der Suche nach lang vergessenen Straßennamen die Straßen von Lodz durchwandern, das Ghetto besuchen, in dem Silvia ihre Jugend verbracht hat, und versuchen, einen fast verschütteten Grabstein zu finden, entdecken die beiden Frauen überraschende Übereinstimmungen in ihrem polnischen Erbe. 
 
Der Film wirft dabei verschiedene Fragen auf: Werden sich zukünftige Generationen noch für die Geschichte des Holocaust interessieren, wenn es keine direkten Zeug*innen mehr gibt? Wie wichtig ist eine physisch erfahrbare Erinnerung? Was ist die Rolle der dritten Generation? 
 
***
 The documentary "My Two Polish Loves" discusses the dealing with Holocaust and war memories by women and how these memories are experienced, how they are told and passed down by women from generation to generation. 
 
The film tells the story of Tali following up her family’s roots and collective history in the Polish city Lodz, where she is accompanied by her two Polish loves: Her Polish-German lover Magda, who begins filming the trip, and the memories of her deceased grandmother Silvia. As Tali and Magda wander the streets of Lodz looking for long-forgotten street names, visit the ghetto where Silvia spent her youth, and search for a nearly buried tombstone, the two women discover surprising similarities in their shared Polish heritage. 
 
Thereby different questions are raised: Will future generations be interested in the history of the Holocaust if there are no longer any direct witnesses? How important is physical memory? And what is the role of the third generation? 
*** 
Regie: Tali Tiller 
2017, 49 min 
OmU (Englisch, Hebräisch, Polnisch mit deutschen Untertiteln) 
 ***
Im Anschluss ein Gespräch mit der Filmemacherin Tali Tiller. 
 
Dieser Film ist Teil einer Filmreihe, in der aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Erfahrungen von Frauen mit Migration, Flucht und Vertreibung in Europa thematisiert werden. 

Teilnahme kostenfrei, Anmeldung bitte unter https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0416&kursname=My+Two+Polish+Loves&#inhalt
 
Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Categories:

World Cocoa Conference in Berlin: Diskussion »Fairer Kakao – faire Schokolade«

15.03.2018
23.03.2018, 18:00 Uhr - 23.03.2018, 20:00 Uhr
Im April 2018 findet in Berlin die 4. World Cocoa Conference statt. Hier diskutieren über 1.500 Entscheider der globalen Schokoladenindustrie und des Handels mit Regierungsvertretern und NGOs über die Zukunft des Kakaos. Und damit auch über das Schicksal von mehr als 5,5 Millionen Kakaobauern und -bäuerinnen und von Millionen Kinderarbeitern.

Aus diesem Anlass sind fairer Kakao und faire Schokolade diesmal Schwerpunkt des Berliner Naschmarkt am Sonntag, den 25. März: www.naschmarkt-berlin.de

Bei der begleitenden Diskussionsveranstaltung am Freitag, den 23. März, fragen wir:
  • Wie sieht die Zukunft der Schokolade aus: ökologisch und fair, Massenware oder Luxusgut?
  • Wie sieht es mit der Verantwortung der großen Unternehmen aus, wo steht die Industrie?
  • Gibt es beim Kakao eine qualitative Entwicklung ähnlich wie beim Kaffee?
  • Was bedeutet dies alles für handwerkliche Produzent*innen?
  • Was können Konsument*innen tun bzw. wie können sie sicher sein, das Richtige zu tun?

Es diskutieren:
  • Johannes Schorling, Inkota, Kampagne Make Chocolate fair!
  • Holger in't Veld, Berliner Chocolatier der 1. Stunde, Intveld Real Chocolate
  • Pamela Dorsch, Büro für kulinarische Maßnahmen, Initiatorin Berliner Naschmarkt
  • Patrick von Vacano, Original Beans, Sales Leader Hospitality
  • Alyssa Jade McDonald-Baertl, Blyss Chocolate, München (aus Papua Neu Guinea per Video)
  •  Überraschungsgäste
  • Moderation: Katharina Reuter, UnternehmensGrün

Veranstalter sind der Berliner Naschmarkt in Kooperation mit Kaffee 9 und UnternehmensGrün, Bundesverband der grünen Wirtschaft.
Categories:

Dialog auf Augenhöhe? Sensibilisierung u. Selbstreflexion für Unterstützer*innen von Geflüchteten

14.03.2018
27.04.2018, 17:00 Uhr - 29.04.2018, 17:00 Uhr
 Der lange Sommer der Migration 2015 hat in Deutschland viele Menschen dazu bewegt, sich ehrenamtlich in der Unterstützungsarbeit von Geflüchteten zu engagieren. In Erstaufnahmeeinrichtungen, bei der Versorgung mit Kleidung, Unterkünften, Nahrungsmitteln und in zahlreichen weiteren Bereichen wurden viele Menschen aktiv in der sogenannten "Willkommens-kultur".
 
Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und die erste, oftmals euphorische Welle der "Hilfe" ist etwas abgeebbt und der Alltag steht vor der Tür.
 
Nun gilt es zu schauen, was von der Unterstützungsstruktur übrig geblieben ist - welche Herausforderungen und Konflikte sind entstanden und vielleicht ungeklärt geblieben? Wie können diese bearbeitet werden? Und wie kann eine langfristige, gleichberechtigte Zusammenarbeit auf Augenhöhe etabliert werden?
 
In diesem Workshop wollen wir uns diesen Fragen widmen und mit einer kritischen Selbstreflexion verbinden: Welche Motivation steht hinter dem eigenen Engagement? Welche Erwartungen und Ansprüche gehen damit an die zu Unterstützenden einher? Und welche Auswirkungen hat die eigene gesellschaftliche Positionierung auf die Zusammenarbeit und auf potentielle Konflikte?
 
Dieses Seminar lädt erfahrene und unerfahrene ehrenamtliche Unterstützer*innen ein, sich diesen und weiteren Fragen zu widmen und bietet darüber hinaus die Möglichkeit eines Erfahrungsaustauschs.
 
Nina Khan arbeitet als Trainerin in der machtkritischen politischen Bildungsarbeit mit dem Schwerpunkt Rassismuskritik und Antidiskriminierung. Sie promoviert zum neuen Geber Indien in der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungsdiskursen in der Süd-Süd-Kooperation.

Seit ihrem Magister in Ethnologie arbeitet Nicole Günther mit Vereinen, Organisationen und Unternehmen im In- und Ausland, leitet Führungskräfteworkshops und bildet Diversity-Fachkräfte aus. Sie ist Expertin für Gruppendynamik und Prozessmanagement und ihre Schwerpunktthemen sind Diskriminierung, Rassismus, Gender und Chancengleichheit sowie Körpersprache und Identität. www.gwd-beratung.de

Workshopzeiten:

Freitag 17-20 Uhr
Samstag 11-18 Uhr
Sonntag 11-17 Uhr

Der Workshop ist teilnahmebegrenzt auf 16 Personen.
Er ist kostenfrei.
Wir erwarten nur verbindliche Anmeldungen.
Anmeldung HIER . Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.

Der Workshop kann für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus der Heinrich Böll Stiftung mit 18 Unterrichtsstunden angerechnet werden.

Er wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. 
Categories:

Hilfe, mein neuer Vermieter ist eine Briefkastenfirma!

14.03.2018
21.03.2018, 18:00 Uhr - 21.03.2018, 20:00 Uhr
Mieter*innen sind auf dem boomenden Berliner Immobilienmarkt zahlreichen Eigentümerwechseln, Mietsteigerungen und Verdrängung ausgesetzt. Häufig bleibt aber unklar, wem die Immobilien tatsächlich gehören und wohin die Gewinne fließen. Da im Immobiliengeschäft auch Geldwäsche und Steuerhinterziehung blühen, wird die Verbreitung von Briefkastenfirmen auch für den Staat zum Problem.
 
Wie funktioniert das Geschäft mit der Anonymität und was kann dagegen getan werden? Neben einer thematischen Einführung bietet die Veranstaltung einen Recherche-Workshop, wie betroffene Mieter*innen Eigentümerstrukturen hinter Briefkastenfirmen aufdecken können.
 
Referenten:
Christoph Trautvetter, Public Policy Experte
Adrian-Garcia Landa, freier Autor und Journalist

Moderation: Lisa Großmann, Koordinatorin Netzwerk Steuergerechtigkeit

Kooperationsveranstaltung mit "Netzwerk Steuergerechtigkeit"

Kostenlos, bitte HIER anmelden.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Categories:

06. Asientag "Asia First: Populismus, Autoritarismus, Zivilgesellschaft"

13.03.2018
21.04.2018, 09:00 Uhr - 21.04.2018, 17:00 Uhr
Asien steht vor weitreichenden Veränderungen. Chinas Aufstieg beeinflusst nicht nur Politik und Wirtschaft in der Region, es offeriert zudem sein Herrschafts- und Entwicklungsmodell als asiatische Alternative zu den bislang dominierenden Ordnungsvorstellungen. Massive Investitionen und umfassende Handels- und Investitionsabkommen verstärken die Dominanz global operierender Konzerne.

Autoritarismus und politischer wie religiöser Populismus sind in Asien auf dem Vormarsch: In jungen wie alten Demokratien, in Indien, den Philippinen, Kambodscha, Thailand oder Indonesien. Die Region verzeichnet ein Erstarken antidemokratischer Strömungen, Handlungsspielräume für Zivilgesellschaften werden enger, rechtsstaatliche Standards sind gefährdet. Die Repression von Menschenrechtsverteidiger*innen, Umweltschützer*innen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen wächst stetig, die Rechte von Minderheiten oder Opposition werden eingeschränkt.
Wie könnte eine zukünftige Global Governance mit chinesischen Charakteristika aussehen? Welchen Einfluss haben religiös-fundamentalistische und rechtspopulistische Politikregime in Asien auf Geschlechterverhältnisse? Wie kann erfolgreiche transnationale Solidaritätsarbeit organisiert werden? Welche Rolle spielen soziale Medien in all diesen Prozessen? 


Wir laden Sie herzlich ein, sich am 21. April in der Alten Feuerwache Köln zu aktuellen Entwicklungen zu informieren. Bringen Sie Ihre Ansichten und Erfahrungen in die Diskussionen ein und lernen Sie die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen kennen. 


Wir freuen uns auf Ihr/ Euer Kommen!
Monika Schlicher, Stiftung Asienhaus
Hannah Wolf, philippinenbüro
Frank Arenz, Südostasien Informationsstelle 

 

Anmeldung bis 18. April 2018 per E-Mail an: asientag2018@asienhaus.de
oder rufen Sie an: 0221 | 716 121-11 oder -13


Teilnahmebeitrag (einschließlich Mittagessen):
10 Euro / 5 Euro ermäßigt, vor Ort zu entrichten

Categories:

Rote Linie gegen Kohle

12.03.2018
18.03.2018, 11:30 Uhr - 18.03.2018, 16:00 Uhr
Wir haben was zu feiern ! und sagen DANKE !  Bündnis gegen Braunkohle im Rheinischen Revier
-   http://bündnis-gegen-braunkohle.de/rote-linien/rote-linie-gegen-kohle-18-03-2018/
Categories:

Rote Zone: Deutsch-Türkische Freundschaft mordet in Kurdistan

12.03.2018
12.04.2018, 20:00 Uhr - 12.04.2018
Nicht erst seit dem zweifelhaften Referendum ist die Lage zwischen der Türkei und der EU angespannt. Im Juli 2017 steuert die Beziehung zwischen Ankara und Berlin auf einen neuen Tiefpunkt zu; Auftrittsverbote für türkische Minister in Deutschland, Verabschiedung der Armenienresolution im deutschen Bundestag, Besuchsverbot deutsche Abgeordnete auf dem türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik und in der Türkei sitzen zigTausende in den Gefängnissen, darunter auch Journalist_innen und Menschenrechtler_innen aus Deutschland.
Seit Beginn des Jahres 2018 sind sich die hiesigen Medien einig: es herrsche Tauwetter zwischen Deutschland und der Türkei – es werde nun alles daran gelegt die Beziehung wieder zu stärken und Situationen zu deeskalieren. Was war passiert? - Es wurden Übereinkommen getroffen in Fragen der Flüchtlingspolitik, der Waffenexporte und der Freilassung bestimmter politischer Gefangener.
In diesem Auf und Ab der Beziehung gibt es jedoch stets eine Konstante: die gemeinsame Eskalation des Krieges in Kurdistan.
Mit dem Referenten Martin Dolzer, Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, wollen wir über diese Entwicklung und die geopolitische Situation im Nahen Osten diskutieren. Martin Dolzer war in der Türkei und Kurdistan Teilnehmer an vielen Delegationsreisen und ist Autor des Buches "Der türkisch-kurdische Konflikt – Menschenrechte-Frieden-Demokratie in einem europäischen Land?"

Ab 19 Uhr: Kneipe
Um 20 Uhr: Veranstaltungsbeginn

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Categories:

Sailing for a Nuclear-Free World

11.03.2018
25.03.2018, 15:00 Uhr - 25.03.2018, 17:00 Uhr
Veterans For Peace and the Golden Rule Project invite you to a party to support the upcoming voyage to Hawaii and across the Pacific.

Join us Sunday, March 25, 2018 from 3:00 to 5:00 pm at the Peace Resource Center (3850 Westgate Place, San Diego).

See the new documentary “Making Waves: The Rebirth of the Golden Rule”.

Enjoy Refreshments, Wine & Beer Cash Bar, Games, and Prizes.

Donations are requested, no one will be turned away. If you are able, please RSVP on Eventbrite (http://bit.ly/GRSanDiegoFundraiser) in advance so we can get an idea of how many people will be attending.

-   http://www.vfpgoldenruleproject.org/event/sailing-for-a-nuclear-free-world-a-party-with-a-purpose/
Categories:

Geflüchtete mit subsidiärem Schutz fordern: Schluss mit der weiteren Aussetzung des Familiennachzugs!

11.03.2018
17.03.2018, 16:00 Uhr - 17.03.2018, 19:00 Uhr
Seit dem 16.03.2016 ist der Familiennachzug für subsidiär geschützte Flüchtlinge ausgesetzt. Ab dem 16.03.2018 sollte er nach der bisher gültigen Gesetz wieder möglich sein. Aber im Februar hat der Bundestag ein neues Gesetz beschlossen, das die Aussetzung bis 31.Juli 2018 verlängert. Ab August 2018 sollen nur 1.000 Familienangehörige pro Monat in „humanitären Fällen“ aufgenommen werden.
Das Recht auf Familiennachzug zu subsidiär Geschützten wurde damit faktisch abgeschafft.

1000 pro Monat sind keine Lösung!
Unsere Familien leben in Kriegsgebieten oder unter menschenunwürdigen Bedingungen in Übergangslagern oder auf der Straße. Ob in Syrien, im Libanon, in der Türkei oder in Jordanien – ein normales Leben ist nirgendwo für sie möglich.
 Niemand weiß, wie viele Familienmitglieder von subsidiär Geschützten auf ein Visum warten, Ex­perten sa­gen, es sind ungefähr 50 000 bis 60 000. Wer von ihnen soll ein „Humanitärer Fall“ sein? Nach welchen Kriterien sollen sie ausgewählt werden? Wie sollen sie beweisen, dass sie diese Kriterien er­füllen? Welche Behörde(n) sollen die Auswahl treffen? Diese Fragen kann niemand vernünftig beantworten.

Für uns ist klar: Jede Familientrennung ist ein Härtefall.
 § 104 (13) Aufenthaltsgesetz = das Gesetz zur Aussetzung des Familiennachzugs muss weg!


Categories:

Aktionskonferenz ‚Familienleben für Alle!‘

11.03.2018
17.03.2018, 10:00 Uhr - 17.03.2018, 15:00 Uhr
Wir sind eine Gruppe von Geflüchteten mit subsidiärem Schutz und anderen Aktivist*innen machen eine Kampagne, mit der wir den Familiennachzug fordern. Für uns ist klar: Das Gesetz zur Aussetzung des Familiennachzugs, das am 1.2.2018 beschlossen wurde, muss weg!!!

Auf der Aktionskonferenz wollen wir mit vielen Aktivist*innen diskutieren, was wir tun können, um auf die deutsche Regierung Druck auszuüben, damit sie das Gesetz ändert und den Familiennachzug für alle möglich macht.
 Dazu  laden wir alle Betroffenen, andere Flüchtlingsaktivist*innen, Parteipolitiker*innen der Grünen und Linken (und Jusos), Vertreter*innen der Kirche und alle anderen, die auf unserer Seite sind herzlich ein.

Das Programm (English /عربى / Deutsch) findet ihr hier:
http://familienlebenfueralle.blogsport.eu/2018/03/03/aktionskonferenz-familienleben-fuer-alle/

Bitte meldet euch an, damit wir planen können:
https://www.eventbrite.de/e/aktionskonferenz-familienleben-fur-alle-registrierung-43699122251

Categories:

BRAND

10.03.2018
11.03.2018, 15:30 Uhr - 11.03.2018, 21:30 Uhr
Eine Reise im Rheinischen Braunkohlerevier und eine Denkreise zum Kern der ökologischen Krise. Eine Film Triologie über Fossiles Wirtschaften, Braunkohle, Klimapolitik und Widerstand im Rheinischen Revier von Susanne Fasbender in Kooperation mit dem Hambacher Forst Film Kollektiv.  -   http://www.brandfilme.org/
Categories:

Science March Germany

09.03.2018
14.04.2018, 08:00 Uhr - 14.04.2018, 22:00 Uhr
Science March Germany

Der March for Science ist eine internationale Bewegung mit dem Ziel, die Freiheit der Wissenschaft zu verteidigen. Am 14. April 2018 werden – wie bereits 2017 – weltweit Demonstrationen und andere Events stattfinden, um gegen jede Einschränkung der Freiheit von Forschung und Lehre zu protestieren.

Wir in Deutschland sind in der glücklichen Situation, dass unsere Freiheit nicht so direkt bedroht ist wie in vielen anderen Ländern. Aber auch wir haben allen Grund, wachsam zu sein und Fehlentwicklungen rechtzeitig entgegenzutreten: Das Beispiel USA zeigt, wie schnell sich Dinge radikal ändern können.

Die Wissenschaft in Deutschland und Europa sieht sich einem zunehmenden Vertrauensschwund gegenüber. Demokratiefeindliche Kräfte versuchen, daraus politisches Kapital zu schlagen. Der Terminus „Alternative Fakten“ als das Unwort des Jahres 2017 kennzeichnet diese besorgniserregende Entwicklung.

Um dieser Vertrauenskrise zu begegnen, muss der Wert wissenschaftlichen Denkens wieder stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein rücken. Wissenschaft ist kein Selbstzweck. Die klare Unterscheidung zwischen evidenzbasiertem, nachprüfbarem Wissen und persönlicher Meinung ist eine Grundvoraussetzung jeder politischen Debatte und damit unserer Demokratie insgesamt. Jeder Versuch, Wissenschaft zu beeinflussen, zu bagatellisieren oder für eigene Zwecke zu vereinnahmen, ist ein Angriff auf die Demokratie. Alle gesellschaftlichen Kräfte sind aufgerufen, diesen Grundkonsens deutlich zu machen.

Gleichzeitig muss selbstverständlich auch die Wissenschaft selbst kritisch auf eigene Versäumnisse blicken. Es liegt auch in der Verantwortung der Wissenschaft selbst, sich das Vertrauen der Gesellschaft zu erwerben und zu erhalten. Das gegenwärtige Wissenschaftssystem bietet beispielsweise keine Anreize für Wissenschaftler, ihre Forschung nach außen zu kommunizieren. Vertrauen entsteht jedoch nur durch Kommunikation.

Wissenschaft und Gesellschaft sind aufeinander angewiesen. Beide Teile müssen ihren Beitrag leisten, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Auch in Deutschland wird es am 14. April zahlreiche Veranstaltungen geben. Alle sind eingeladen, sich an dieser weltweiten Demonstration für den Wert von Forschung und Wissenschaft zu beteiligen – nicht nur Wissenschaftler/innen!
-   https://marchforscience.de/
Categories:

SLEEPWETFESTIVAL : NIKS TE VERBERGEN

09.03.2018
17.03.2018, 09:30 Uhr - 17.03.2018, 20:00 Uhr
SLEEPWETFESTIVAL : NIKS TE VERBERGEN   -   https://www.niksteverbergenfestival.nl/
Categories:

SoLawi-Abholstelleneröffnung

09.03.2018
24.03.2018, 17:00 Uhr - 24.03.2018, 19:00 Uhr
Wir starten im April eine neue Abholstelle bei der Initiative Peace of Land.
Ihr seid herzlich eingeladen, zu unserer Infoveranstaltung mit anschließender Hutrunde zu kommen!
In einem ersten Teil wird unser Bauer das Prinzip der SoLawi erklären und alle Fragen der Interessierten beantworten.
Da wir die Kosten für einen Ernteanteil solidarisch in der Stadtgruppe aufteilen möchten, machen wir anschließend eine Hutrunde, bei der jede und jeder so viel bietet wie er oder sie kann.
Bei Interesse meldet euch gerne schon vorher bei uns oder kommt einfach vorbei.


Categories:

Hope to Nope: Graphics and Politics 2008-18

09.03.2018
28.03.2018, 10:00 Uhr - 12.08.2018, 18:00 Uhr
Public engagement with politics has changed dramatically since 2008. Discover how graphic design and technology have played a pivotal role in dictating and reacting to the major political moments of our times.  -   #hopetonope  -

What to expect

Graphic design in the form of internet memes, posters and protest placards is being used by the marginalised and powerful alike to shape political messages like never before.

From the global financial crash and the Arab Spring, to ISIS, Brexit and Trump, this exhibition explores the numerous ways graphic messages have challenged, altered and influenced key political moments.

Journey through Occupy Wall Street, Hong Kong's Umbrella Revolution and the streets of Sao Paulo, Brazil. Explore over 160 objects and installations, and uncover the real-time social media conversation around political leaders, through dynamic displays created in partnership with leading social listening platform, Pulsar.

-  https://designmuseum.org/exhibitions/hope-to-nope-graphics-and-politics-2008-18


Categories:

Call Out: Subvert The City 2018

09.03.2018
23.03.2018, 10:38 Uhr - 25.03.2018
Around the world, citizens and artists are taking action to reclaim public space from corporate outdoor advertising;  to create alternative municipal solutions that meet the needs of people and planet.

In 2017, Subvertisers International-a network of anti-advertising groups – took action in 40 cities in 19 countries including Buenos Aires, Tehran, Melbourne, Lisbon, Paris, Brussels, Berlin, London as together we began to imagine a world beyond consumer-capitalism.

Corporate power influences every aspect of our modern lives: from how we feel about ourselves; our bodies; our understandings of gender, race and class; through to our perceptions of others and the world we live in. Advertising doesn’t simply sell us products – it shapes our expectations of how meaning should be produced in life.

In 2018, we invite you to participate a second international weekend of action on Sunday 25th March* as we seek to connect with groups to reclaim our Right to the City and to create a future beyond consumerism.

Whether you choose to alter; replace or remove corporate ads; show a film screening; or organise a workshop – whether your tactics are open or clandestine; this is a day to become visible to others in your community and all around the world.

* The date is the anniversary of when a French court upheld the right of citizens to take action against corporate advertising panels in 2013.
-   https://subvertisers-international.net/

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE

leif2_web.jpg
  mehr...