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Updated: 2 hours 28 min ago

Filmvorführung „This changes everything“

20.04.2017
20.04.2017, 20:00 Uhr
Filmvorführung „This changes everything“ (Baiz)

20. April 2017 um 20:00 Schönhauser Allee 26 A, Berlin Mitte in Berlin

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Worte wie Gift - Über die Macht rechter Sprache

20.04.2017
20.04.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

"Worte können sein wie winzige Arsen-Dosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Gift-Wirkung doch da."

Das stellte der Romanist Viktor Klemperer 1945 im Zuge seiner detaillierten Beobachtungen der Sprache des deutschen Faschismus fest. Mit Sprache beschreiben wir nicht die Wirklichkeit, so Klemperer, sondern wir schaffen sie erst maßgeblich. Diese These bildet den Ausgangspunkt dieser Abendveranstaltung zur Macht rechter Sprache.

Von so harmlos anmutenden Begriffen wie „Flüchtlingskrise" über „Obergrenze" bis hin zu „Umvolkung" - Mit dem Erstarken rechtsextremer und fremdenfeindlicher Bewegungen und Parteien, wie Pegida und der AfD, hat sich auch eine neue rechte bis faschistoide Sprache entwickelt, die mitunter Einzug in die breite Öffentlichkeit gehalten hat. Doch: Was machen diese Begriffe? Woher kommen sie? Wer verwendet sie und warum?

Uns interessiert zum einen, wie durch die Sprache der Pegida-Bewegung beispielsweise, ein Weltbild, eine Art Parallel-Wirklichkeit geschaffen wird, das nach außen abgeschirmt und resistent gegenüber Argumenten ist. Zum anderen fragen wir inwiefern und warum rechte und fremdenfeindliche Strömungen erfolgreich einige ihrer Begriffe salonfähig machen konnten. Inwiefern wird hier Sprache als strategisches Mittel von Politik eingesetzt?

Nicht zuletzt wird aber zu diskutieren sein: Wie können wir uns vor dem schleichenden Einzug von Begriffen und Sprachformen entgegenwirken, die verletzen, ausgrenzen oder die Wirklichkeit verdrehen?

Dr. Robert Feustel, Jahrgang 1979, beschäftigt sich mit politischer Theorie, Kultur- und Subjektphilosophie sowie Wissenschaftsgeschichte. Feustel ist Politikwissenschaftler von Haus aus, promovierte in Leipzig, lehrt und arbeitet immer noch dort. Als einer der Autoren des vor kurzem veröffentlichten "Wörterbuch der besorgten Bürger" ist er ein Kenner der Sprache rechtsextremer und fremdenfeindlicher Bewegungen.

Anne Diehr M.A., Jahrgang 1986, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Deutsche Philologie der Universität Greifswald und beschäftigt sich in der Lehre unter anderem mit Sprache im Nationalsozialismus, Diskurslinguistik sowie dem Zusammenhang von Sprache und Identität. Sie promoviert im Bereich der Germanistischen Sprachwissenschaft zu sprachlichen Identitätskonstruktionen im Diskurs über Geflüchtete in ausgewählten Onlinemedien.

Infos und Anmeldung: dahlmueller@bildungswerk-boell.de

Dies ist eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.
Sie wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

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Citizen-Kino: Strategies For Turtle Islands

20.04.2017
20.04.2017, 19:00 Uhr

A Guide To Indigenous Resistance For All!
„Turtle Island” ist der pre-koloniale Name des nordamerikanischen Kontinents, wie er von einer Vielzahl von indigenen Stämmen seit Jahrhunderten verwendet wurde.
Für diese Episode der Citizen-Kino-Reihe haben wir eine Sammlung an Medienausschnitten zusammengestellt, für eine Diskussion über den Konflikt zwischen Communities, die ihre bewohnbare Umwelt verteidigen (u.a. die Dakota Wasserschützer) und den Übergriffen eines ökonomisch-politischen Systems, das eine massive Umweltzerstörung an vielen Orten der Welt vorantreibt.
CiTiZEN KiNO ist eine „expanded cinema” Reihe. Mit unserem Projekt wollen wir eine neue Plattform ermöglichen, zu der ein breites Publikum eingeladen ist, sich mit Wissen und Erfahrungen zu engagieren. Einen kollektiven Austausch über aktuelle Geschehnisse und Nachrichten, unterschiedliche Perspektiven und kritische Analysen zu den jeweiligen Themen dieser turbulenten Zeiten.
Veranstalter: CiTiZEN KiNO XL Terrestrials

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Anti-Atom Kampf in Bure

20.04.2017
20.04.2017, 19:00 Uhr
Bure’s anti-nuclear struggle: Info tour in Germany After 20 years of struggle against the burying of nuclear waste in Bure (France), the determination of activists is still growing. In the year 2016, many strategies (legal actions, sabotage of the construction site, demonstrations…) were used to stop the destruction of the Bois Lejuc forest by ANDRA (national agency for disposal of nuclear waste). The wall illegally built by ANDRA in the summer of 2016 around the forest couldn’t resist our rage: we tore it down and our occupation has gone on for nearly 6 months. 2017 brings great challenges: stopping the massacre of the forest by ANDRA, contesting the sale of the Lejuc forest together with the inhabitants of the village, extending the occupation further in the woods, defending the twenty protected species recently discovered on the site, such as bats, reptiles and cats cohabiting with a population of boars, dears and owls, also endangered. In 2018 ANDRA wants to get the final authorization to start to bury 99% of France’s most radioactive nuclear waste 500 meters deep in the region of Bure. This disastrous project is not only done with disregard to the environment, but was pushed forward thanks to financial compensations, green-washing propaganda, repression and intimidation of the local farmers. ANDRA thought they could use their mafia style methods without any resistance from the population; they were deeply wrong. Today, the support for our struggle has no borders. From Notre-Dames-des-Landes to Pyhäjoki, Hambach and Gorleben, solidarity is getting stronger on a daily basis… We invite you to join the struggle in Bure! During April, some activists from Bure will do an info tour across Germany so we can meet and share more details about our struggle. Tourdaten und Orte: 16. April: Hambacher Forst, (Skillsharing Camp) 18. April: Bielefeld, Autonomes Jugendzentrum 20. April: Bremen, Altes Sportamt 24. April: Wendland, Gasthof Meuchefitz 27. April: Leipzig, Meuterei 29. April: Berlin, Wagenplatz Lohmühle
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FAUD: sozialrevolutionäres - Abendbrot – diesmal mit Vortrag: „Anarchist*innen gegen Hitler“

20.04.2017
20.04.2017, 19:00 Uhr

Am: Donnerstag, den 20. April 2017
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn des Vortrags: 19:30 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei - Spenden Willkommen

Im offizielen Gedenken an den Widerstand gegen den Faschismus werden wir zunehmend einseitig an die Offiziere des 20.Juli erinnert. Innerhalb der „Linken" erinnert man sich auch des Widerstandes aus sozialdemokratischen, zentralgewerkschaftlichen und vor allem kommunistischen Kreisen.
Was ist aber mit den AnarchistInnen und SyndikalistInnen?
Haben sie Widerstand geleistet?
Wenn, ja, was war ihre Motivation?
Wie waren sie Organisiert?
Wer hat sich an diesem Widerstand beteiligt?
Wie ist dieser Widerstand zu bewerten?
Was hat er gebracht?

Diesen und noch einigen anderen Fragen mehr werden wir nachgehen. Natürlich geht es in diesem Vortrag nicht nur um den Widerstand gegen den deutschen Nationalsozialismus. Um den anarchistischen und syndikalistischen Widerstand gegen den Faschismus in all seinen Spielarten und über all auf der Welt verstehen zu können, ist es natürlich notwendig zumindest ansatzweise die Analyse des Faschismus wie sie von Anarchist*innen und Syndikalist*innen geleistet wurde nach zu voll ziehen. Dabei wird schnell klar:
das Faschismus nicht einfach nur ökonomisch erklärt/verstanden wurde
das es ein feines Gespür für die unterschiede der verschiedenen faschistischen Bewegungen gab
das der Faschismus als globales Phänomen begriffen wurde
das insbesondere die deutsche Variante als besonders gefährlich begriffen wurde
und vieles andere mehr.

Hinterher bleibt noch genug Zeit weitere Fragen zu stellen und über die dargestellten Thesen zu diskutieren.

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FAUD: sozialrevolutionäres Abendbrot – diesmal mit Vortrag: „Anarchist*innen gegen Hitler“

20.04.2017
20.04.2017, 19:00 Uhr

Am: Donnerstag, den 20. April 2017
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn des Vortrags: 19:30 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei - Spenden Willkommen
Im offizielen Gedenken an den Widerstand gegen den Faschismus werden wir zunehmend einseitig an die Offiziere des 20.Juli erinnert. Innerhalb der „Linken" erinnert man sich auch des Widerstandes aus sozialdemokratischen, zentralgewerkschaftlichen und vor allem kommunistischen Kreisen.
Was ist aber mit den AnarchistInnen und SyndikalistInnen?
Haben sie Widerstand geleistet?
Wenn, ja, was war ihre Motivation?
Wie waren sie Organisiert?
Wer hat sich an diesem Widerstand beteiligt?
Wie ist dieser Widerstand zu bewerten?
Was hat er gebracht?
Diesen und noch einigen anderen Fragen mehr werden wir nachgehen. Natürlich geht es in diesem Vortrag nicht nur um den Widerstand gegen den deutschen Nationalsozialismus. Um den anarchistischen und syndikalistischen Widerstand gegen den Faschismus in all seinen Spielarten und über all auf der Welt verstehen zu können, ist es natürlich notwendig zumindest ansatzweise die Analyse des Faschismus wie sie von Anarchist*innen und Syndikalist*innen geleistet wurde nach zu voll ziehen. Dabei wird schnell klar:
das Faschismus nicht einfach nur ökonomisch erklärt/verstanden wurde
das es ein feines Gespür für die unterschiede der verschiedenen faschistischen Bewegungen gab
das der Faschismus als globales Phänomen begriffen wurde
das insbesondere die deutsche Variante als besonders gefährlich begriffen wurde
und vieles andere mehr.
Hinterher bleibt noch genug Zeit weitere Fragen zu stellen und über die dargestellten Thesen zu diskutieren.

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Widerstand gegen das französische Atommüll-Endlagerprojekt CIGEO

20.04.2017
20.04.2017

Nach 20 Jahren Kampf gegen die Einlagerung von Atommüll in Bure (Frankreich) wächst noch immer die Entschlossenheit der Aktivist*innen. Im Jahr 2016 wurden viele Strategien (Klagen, Sabotage der Baustelle, Demonstrationen …) verwendet, um die Zerstörung des Bois Lejuc durch ANDRA (nationale Agentur zur Entsorgung von Atommüll) zu stoppen. Die Mauer, die illegal von ANDRA im Sommer 2016 um den Wald gebaut wurde, konnte unserer Wut nicht widerstehen: Wir rissen sie ab und halten seit über 6 Monaten den Wald besetzt.

 

2017 bringt große Herausforderungen mit sich: das Massaker des Waldes durch ANDRA zu stoppen und den Verkauf des Bois Lejuc zusammen mit dem Einwohner des Dorfes Mandres anzufechten. Die Besetzung weiter aufrecht zu halten, die auch die zwanzig geschützten Arten, die vor kurzem auf dem Gelände entdeckt wurden verteidigt (z.B. Fledermäuse, Reptilien,Eulen und Katzen), die ebenfalls durch das Projekt gefährdet sind.

 

Im Jahr 2018 will ANDRA die endgültige Genehmigung erhalten, 99% der hoch radioaktiven Atomabfälle Frankreichs 500 Meter tief in der Region Bure zu begraben. Dieses katastrophale Projekt wird nicht nur in Missachtung der Umwelt durchgeführt, sondern wurde mittels Korruption, greenwashing-Propaganda, Repression und Einschüchterung der örtlichen Bauern vorangetrieben.

 

ANDRA dachte, sie könnten ihre Mafia-Methoden ohne irgendwelchen Widerstand der Bevölkerung durchsetzen; Damit lagen sie grundfalsch! Heute kennt die Unterstützung für unseren Kampf keine Grenzen: Von Notre-Dames-des-Landes nach Pyhäjoki, Hambach und Gorleben wird die Solidarität täglich stärker …

Wir laden Euch ein, sich dem Kampf in Bure anzuschließen! Im April werden einige Aktivist*innen von Bure eine Info-Tour durch Deutschland machen, damit wir uns treffen und mehr über unseren Kampf informieren können.

 

Tourdaten und Orte:

 

16. April: Hambacher Forst, (Skillsharing Camp)
18. April: Bielefeld, Autonomes Jugendzentrum
20. April: Bremen, Altes Sportamt
24. April: Wendland, Gasthof Meuchefitz
26. April: Leipzig, Meuterei
28. April: Berlin, Wagenplatz Lohmühle

 

Achtet auf Änderungen!
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DA S E R A S M U S - P RO G R A M M DIE „KLAGE DES FRIEDENS“

20.04.2017
20.04.2017 - 21.04.2017
500 JAHRE „KLAGE DES FRIEDENS“ Die Streitschrift des Erasmus von Rotterdam von 1517 und der Streit um den Frieden heute Das 16. Jahrhundert war nicht nur das Jahrhundert der Reformation, es war auch das Jahrhundert der Wiederentdeckung des Themas Friede. In seinem berühmten Essay „Querela Pacis“ von 1517 lässt Erasmus die Pax, den Frieden selbst sprechen. In Vorwegnahme zentraler Einsichten der philosophischen Anthropologie des 20. Jahr - hunderts argumentiert Erasmus, dass das eigentlich vernunftbegabte Wesen Mensch hinter die Tiere zurückfalle, die niemals Artgenossen töten. Dringlicher noch ist seine theologische Argumentation unter Bezug auf die Bergpredigt. Mit besonderer Vehemenz wird der Widerspruch herausgearbeitet, der zwischen der christlichen Bot - schaft und der Anwendung tötender Gewalt besteht. Die Stimme des Friedens wird zu einem leidenschaftlichen Appell sowohl an die Fürsten wie an Kirche und Theologie. Die Querela Pacis ist die rhetorisch brillante Eröffnung eines philoso- phischen und theologischen Diskurses der Neuzeit, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Der diesjährige Hochschuldialog will diesen Diskurs aufnehmen, ihn aktualisieren und in verschiedene Themen - felder hinein weiterführen. Am Vorabend der Tagung besteht Gelegenheit, die Schrift des Erasmus als Lesung zu erleben. Am Freitagvormittag wird PD Friedemann Stengel den reformationshistorischen Kontext darstel- len, in den die „Klage des Friedens“ hineinspricht. In einem zweiten Vortrag wird die Schrift selbst durch Prof. Nauerth näher analysiert und interpretiert (jeweils mit Diskussion). Am Nachmittag soll die Vielfalt der angesprochenen Problemaspekte in Arbeitsgruppen ver- tieft werden. Zum Abschluss wird Oberkirchenrätin Hinrichs die Bedeutung der Erasmus-Schrift für die gegenwärtige friedensethi- sche Diskussion in Kirche und Gesellschaft thematisieren und den Ausblick für zukünftiges Friedens-Handeln eröffnen.
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"Buen Vivir - Ein gutes Leben für alle!"

20.04.2017
20.04.2017 - 29.04.2017

Vom 20.- 29. April 2017 lädt FairBindung e.V. in Kooperation mit einem breiten Netzwerk aus Gruppen, die sich in Berlin für eine zukunftsfähige Welt einsetzen, zur Veranstaltungswoche „Buen Vivir - Ein gutes Leben für alle!" ein.
Sumak kawsay - auf Spanisch Buen Vivir - bezeichnet ein zentrales Prinzip in der Weltanschauung und Lebenspraxis indigener Gruppen aus dem Andenraum Lateinamerikas. Es strebt nach einem guten und erfüllten Leben der Menschen in ihrer Gemeinschaft und dem Zusammenleben in Vielfalt und Harmonie mit der Natur.
Dieser lateinamerikanische Ansatz inspiriert auch in Deutschland und Europa viele Menschen. Denn Buen Vivir verbindet fundamentale Kritik an der kapitalistischen Wachstumsgesellschaft mit inspirierenden Ansätzen einer zukunftsfähigen Welt.
Mit der Woche „Buen Vivir - Ein gutes Leben für alle!" möchte das Bündnis Impulse, Inspiration und Debattenräume schaffen, um einem guten Leben jenseits von Wachstum, Konsum, Konkurrenz und Umweltzerstörung näher zu kommen.
In diesem Sinne finden im Rahmen der Woche Workshops, Vorträge, Stadttouren, Filmvorführungen und vieles mehr statt. Höhepunkt ist eine Konzertlesung mit Alberto Acosta, ehemaliger Minister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung von Ecuador sowie Mitbegründer der bekannten Yasuní-Initiative, die am 25. April stattfindet.
Das ausführliche Programm und weiterführende Infos finden sich auf: www.fairbindung.org/buenvivir und auf Facebook: https://www.facebook.com/fairbindung.berlin/

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Fashion Revolution Week

20.04.2017
20.04.2017 - 29.03.2017

Am 24. April 2013 starben beim Einsturz der Rana Plaza Fabrik in Bangladesch mehr als 1100 Menschen. Die NäherInnen produzierten auch für deutsche und europäische Modeketten wie KIK, NKD, C&A und Primark. Dieses Ereignis war der traurige Höhepunkt einer Reihe von Unglücken, die die globalen Zusammenhänge und katastrophalen Arbeitsbedingungen in der globalen Textilproduktion aufzeigten. Seit einigen Jahren wird am Fashion Revolution Day (24.4.) weltweit daran erinnert. Dieses Jahr gibt es in Leipziger im April erstmals eine ganze Fashion Revolution Week. Diese besteht aus unterschiedlichen Veranstaltungsformaten und dem abschließenden Aktionstag und wird an verschiedenen Veranstaltungsorten der Stadt ein breites Publikum ansprechen.

***Donnerstag 20.04.2017 19:00***
Vortrag von Amnesty International "Billig kommt teuer - Wer macht deine Kleidung?"
Ort: Frauenkultur e.V. Leipzig (Windscheidstraße 51)

***Samstag 22.04.2017 20:00***
Kurzfilm-Fahrradtour zum Thema textile Kette,
Treff: Grassimuseum, Johannisplatz, 04103 Leipzig, Deutschland

***Montag 24.04.2017 10:00***
Info- und Presseaktion "Rana Plaza ist nicht vergessen" auf dem Marktplatz

***Dienstag 25.04.2017 16:00 ***
Konsumkritische Stadtführung (Mode und anderer Konsum)
Treff: Vor Primark Leipzig

***Dienstag 25.04.2017 19:30***
Vortrag über „Baumwollanbau in Usbekistan/Brasilien"
Ort: Stadtbüro, Katharinenstr. 2

***Mittwoch 26.04.2017 18:00***
MittwochsATTACke Spezial: Film und Diskussion. "Todschick",
Ort: Schaubühne Lindenfels

***Donnerstag 27.04.2017 20:00***
"Das Geschäft mit den Altkleidern" - Film und Diskussion,
Ort: Mühlstraße 14 e.V.

***Samstag 29.04.2017, 12:00-18:00***
Aktionstag auf dem Nikolakirchhof: es gibt eine Modenschau mit Fair Trade Kleidung, einen Kleidertausch sowie ein Fotoshooting. Außerdem wird ein Workshop-/Vortragszelt aufgestellt und eine Reparier- und Upcyclingecke installiert.

 

 

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Klima-Aktivismus 2016 und 2017

19.04.2017
19.04.2017, 20:30 Uhr - 22:00 Uhr

20 h Vokü, 20.30 h Veranstaltung zu Klima-Aktivismus

2015 legte "Ende Gelände" im Rheinland los, 2016 dann der Triumph in der Lausitz: Tausende kamen zum Protest gegen Kohlekraftwerke, blockierten eine Kohlegrube und den Transportweg zu einem Kraftwerk, einige Hundert stürmten sogar das Kraftwerksgelände.

2017 soll es wieder im Rheinland weitergehen, mit einem dezentralen Blockadekonzept.

Heute Abend werden das Bündnis "Ende Gelände" und die Gruppe "Zucker im Tank" Filmausschnitte zu den bisherigen Protesten gegen den Klimawandel zeigen und über die diesjährigen Aktionen informieren und diskutieren.

Das Solawi-Projekt Spörgelhof lädt ein und kocht Essen gegen Spende.

Das Soziale Zentrum Friedel54 ist besetzt und akut räumungsbedroht!

www.friedel54.noblogs.org

www.spoergelhof.de

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Infos zu den Klima-Aktionen im Rheinland + Videos + Küfa von Spörgelhof

19.04.2017
19.04.2017, 20:00 Uhr

2015 legte "Ende Gelände" im Rheinland los, 2016 dann der Erfolg der
Klimagerechtigkeitsbewegung in der Lausitz: Tausende kamen zu den
Massenaktionen und blockierten mehr als 24 Stunden lang Gruben und
Schienen.
Vom 24. bis 29. August 2017 wird es im Rheinland, dem größten
Braunkohle-Gebiet Deutschlands, weitergehen: mit einem dezentralen
Aktionskonzept und vielfältigen Protestformen.
Und wenn im November die 23. Weltklimakonferenz in Bonn tagt, wird die
CO2-Quelle Rheinland erneut das Ziel unserer Proteste sein.
Beim Info-Abend im Kiezladen Friedel54zeigen wir Filmausschnitte von
bisherigen Aktionen, informieren über die Pläne von "Ende Gelände" und
den anderen Akteur*innen in diesem Jahr und es gibt Raum für Fragen und
Diskussion.
Das Solawi-Projekt Spörgelhof lädt ein und kocht Essen gegen Spende.
Aktivist*innen von Ende Gelände Berlin/Brandenburginformieren über
Aktionen gegen die Braunkohle.

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Arbeit: Utopien & Dystopien im 21. Jahrhundert Thema 1 - Industrie 4.0 - Die digitale Umgestaltung der Welt

19.04.2017
19.04.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Film und Diskussion an vier Abenden: Die "Zukunft der Arbeit" bewegt seit einigen Jahrzehnten die Gemüter. Digitalisierung der Arbeitswelt, Industrie 4.0 und Arbeiten 4.0 sind die aktuellen Begriffe, die die einen begeistern, die anderen ängstlich in die Zukunft blicken lassen. Ansätze wie Human Ressource Management soll die Mitarbeiter*Innen fit für den hart umkämpften globalen Wachstumsmarkt machen. Doch brauchen wir wirklich so viel Wachstum, Leistung und Wettbewerb, um ein gutes Leben zu führen?

Längst gibt es die Suche nach Ausstiegsszenarien aus der auf Leistung- und Wachstum basierten Wirtschafts- und Arbeitswelt. Muße, Kontemplation, Nichtstun sollen wieder als positive Alternative ins Bewusstsein rücken. Arbeit mit Sinn in Verbindung mit sozialem Engagement wollen die einen, mehr freie Zeit für Familie, Freund*innen und Hobby die anderen. Ressourcensparen durch Selbermachen, Reparieren, Teilen und Tauschen ist das Credo der globalen Postwachstumsbewegung: Ein Leben in materieller Genügsamkeit, dafür aber im kollaborierenden, wertschätzenden Miteinander, in Selbstbestimmtheit und in Verantwortung für Mensch und Natur.

Die Ideen sind so verschieden wie widersprüchlich. Anhand von vier verschiedenen Filmen wollen wir uns den unterschiedlichen Ansätzen nähern.
Dabei wollen wir uns besonders mit folgenden Fragen befassen:

-Welches Menschen- und Weltbild liegt der jeweiligen Arbeitsauffassung zu Grunde?
-Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Ressourcenorientierung?
-Welche Wandlungen erleben die Begriffe "ArbeitnehmerInnen" und "Unternehmen"?
-Welche Rolle spielen soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Teilhabe und ein gutes Leben für Alle?

Die Filme und anschließenden Diskussionen sollen dazu anregen, die eigenen Werte zu reflektieren, den engen Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Definition von Arbeit und Wachstumswirtschaft zu erkennen und womöglich neue Denkansätze zu entwickeln, die zu einem ressourcenschonenden, emanzipatorischen Wandel unserer Art zu arbeiten, zu wirtschaften und zu leben beitragen könnten.

Filmabende:

19.04.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 1: Industrie 4.0 - Die digitale Umgestaltung der Welt

Weitere Termine:

17.05.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 2: Human Ressource Management - Die Suche nach der idealen Arbeitskraft

21.06.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 3: Arbeit als Sucht, Fetisch und Religionsersatz?

19.07.2017 17:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 4: Selbstbestimmt arbeiten, wirtschaften und leben - Auf dem Weg in eine globale Postwachstumsgesellschaft?

Anschließend jeweils Diskussion.

Da jeder Film eine spezifische Sicht zum Thema Arbeit und Wirtschaft zeigt, ist es sinnvoll sich für alle vier Veranstaltungen anzumelden. Sie können aber auch einzeln gebucht werden.

-Eintritt frei-

Anmeldung unter: lazova@bildungswerk-boell.de

Veranstaltungsort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Sebastianstr. 21, 10179 Berlin
U8|M29 Moritzplatz, plus 5 min. Fußweg

Bei Interesse an der Filmreihen senden wir gerne eine ausführliche Information mit den Filmtiteln und den Filmdaten zu.

Mit: Marion Rädisch (M.A.), Jobcoach und Dozentin für Postwachstumsthemen. Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales

Ich freue mich auf spannende Diskussionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln!

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

 





 

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Demonstration "Gemeinsam statt G20"

19.04.2017
19.04.2017, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr

Gemeinsam wollen wir dazu auffordern, den G20-Gipfel in Hamburg abzusagen und für eine friedliche, soziale und gerechte Alternative einzutreten!
Deshalb demonstrieren wir am Mittwoch, dem 19. April 2017, durch Hamburgs Innenstadt. Los geht es um 17 Uhr am Jungfernstieg.

Hamburger Manifest gegen den G20-Gipfel: http://www.gemeinsam-statt-g20.de/index.php?id=76

Facebook-Veranstaltung zur Demonstration: https://www.facebook.com/events/278541515906629/

Es rufen auf: AStA der Universität Hamburg | AStA der Hochschule für Angewandte Wissenschaften | AStA der Hochschule für bildende Künste Hamburg | AStA der Technischen Universität Hamburg-Harburg | GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg | linksjugend ['solid] Hamburg | Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Hamburg - NAVDEM | Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsgegnerInnen (DFG-VK) Hamburg | Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25) Hamburg | Grüne Jugend Hamburg | Landes-ASten-Konferenz Hamburg | YXK/JXK - Verband der Studierenden aus Kurdistan Hamburg

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Bündnis „Gemeinsam statt G20“

19.04.2017
19.04.2017, 17:00 Uhr - 18:00 Uhr
Gemeinsam statt G20

Auf Initiative der Landes-ASten-Konferenz Hamburg, dem Zusammenschluss der Studierendenvertretungen der Hamburger Hochschulen, hat sich das Bündnis „Gemeinsam statt G20“ zusammengefunden. Das Bündnis hat sich vorgenommen, den geplanten G20-Gipfel am 7./8. Juli 2017 in Mitten Hamburgs zu verhindern. Eine Mehrheit der Hamburger*Innen lehnt diesen Gipfel ab. Mit der Kampagne „Gemeinsam statt G20“ soll diese Ablehnung fundiert und politisch zum Ausdruck gebracht werden.

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Film "Voices of Transition"

18.04.2017
18.04.2017, 20:00 Uhr - 19.04.2017, 22:00 Uhr

Die Ende-Gelände Filmreihe wird nach Ostern mit VOICES of TRANSITION fortgesetzt.

Am Dienstag, 18.4., 20Uhr schauen wir diesen grandiosen Film in der B-LAGE in Berlin Neukölln [S Sonnenallee]. Im Anschluss bleibt Raum für Gespräch und Austausch. Der Regisseur Nils Aguilar wird wahrscheinlich auch dabei sein.

Kommt vorbei und ladet eure Freund_Innen ein!!
https://www.facebook.com/events/202997160199005/


Ein Film über den ökologischen Wandel.
Ökologischer Landbau im industrialisierten Agrarland Frankreich?
Eine englische Stadt auf dem Weg in eine regional ausgerichtete Postwachstumswirtschaft? In kürzester Zeit sind im Mutterland des Kapitalismus Lokalwährung, urban gardening, Tausch- und Reparaturinitiativen entstanden.

Die Großstadt als Agrarfläche? Kubas Hauptstadt Havanna macht seit über 10 Jahren vor, wie es geht.
Der grandiose und zu recht preisgekrönte Film "Voices of Transition"
(2012, 70 Min., OmU) stellt drei ganz unterschiedliche Projekte des Wandels aus Frankreich, England und Kuba vor.

Alle drei Beispiele zeigen, wie schnell und leicht Schritte zu einem guten Leben möglich sind, wenn Menschen ihre Vorbehalte und Ängste ablegen und solidarisch ihren gemeinsamen Weg gehen.
Landwirtschaft, Stadtplanung, Verkehr und Wirtschaft: auch in Berlin wird sich viel verändern!
Dieser Film macht Mut und kann uns mit seinen Beispielen helfen, in Berlin und Umgebung eigene regionale Antworten auf Wachstumszwang und Klimakatastrophe zu finden.
Einfach etwas zu kopieren, reicht natürlich nicht aus! Wir möchten passende und suffiziente Konzepte für unsere Stadt entwickeln und diskutieren. Dazu soll der Film ein Anstoß sein.

An dem Abend kocht die Küfa "secure transport for all" in der B-LAGE etwas zu essen! Wir können diesen wunderbaren Film schauen, und im Anschluss noch mit dem Regisseur Nils Aguilar diskutieren, Fragen stellen, rumhängen, über Ende-Gelände 2017 sprechen...!

Wir fangen so um 20 Uhr mit dem Film an.
Es wäre sehr cool, wenn ihr ne kleine Spende (ca. 2€) für die Filmrechte einplant. Wenn das nicht bei allen geht, macht das garnix, Hauptsache ihr seid am Start!!

Wir freuen uns auf euch!!!

 

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Was heißt denn hier »Armutszuwanderung«? Antiziganismus als Problem der ganzen Gesellschaft - Ressentiments in der Freizügigkeitsdebatte

18.04.2017
18.04.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Mit Markus End, Politikwissenschaftler u. Lehrbeauftragter, Vorsitzender der Gesellschaft für Antiziganismusforschung

In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Hamburg und Minerva Consulting&Research
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

 

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Gruppe Arbeiterfilm: Streik | Huelga

18.04.2017
18.04.2017, 19:00 Uhr

Am: Dienstag, 18. April 2017
Was: Gruppe Arbeiterfilm - Streik | Huelga
Sprachen: deutsch
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei - Spenden willkommen
Heute wollen wir uns einige kurzen Episoden zum Thema Streik anschauen. Egal ob im Kernkraftwerk, einer Bar oder im Burgerrestaurant! Gestreikt wird immer - und ab und an kann es sogar ganz Lustig sein. Kurz vor dem 1. Mai wollen wir uns und euch mit drei kleinen Appetithäppchen ein wenig den Abend versüßen. Auf das der nächste Streik kommt und wir voller Lust dabei sind!

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Protestmail : Keine Riesen-LKW auf unseren Straßen!

18.04.2017
18.04.2017
Schreiben Sie Ihrem Verkehrsminister: Keine Riesen-Lkw auf unseren Straßen!

Im Alleingang hat Bundesverkehrsminister Dobrindt die 25 Meter langen Gigaliner zugelassen. Meinungsumfragen haben gezeigt: Drei Viertel aller Deutschen wollen keine Gigaliner. Auf welchen Straßen sie fahren dürfen, entscheiden die Länder. Schon jetzt umfasst das Gigaliner-Netz 11.600 Kilometer und es werden immer mehr. Fordern Sie deshalb Ihren Landesverkehrsminister auf: Streichen Sie die Gigaliner-Strecken!

Eine Aktion von Deutsche Umwelthilfe, Allianz pro Bahn, BUND.

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Global Campaign against Military Spending

18.04.2017
18.04.2017 - 28.04.2017

Global Campaign against Military Spending :

Cut Military Spending - Fund Human Needs

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HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2011 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

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Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

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