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Updated: 3 hours 23 min ago

Buchpremiere: »Mit Mut und List. Frauen in der Résistance«

10.02.2020
04.03.2020, 19:30 Uhr - 04.03.2020

Lesung mit der Autorin Florence Hervé.

*Zum Buch*
Im Mai 2020 jährt sich zum 75. Mal die Befreiung von der Terrorherrschaft des deutschen Faschismus. Zu ihr trug der Widerstand von Menschen in ganz Europa bei, darunter zahlreiche Frauen. Oftmals unter Lebensgefahr kämpften sie für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, für internationale Solidarität und ein friedliches Zusammenleben der Völker. Diese Frauen haben zudem die ihnen zugewiesene hergebrachte Geschlechterrolle durchbrochen und ihre Emanzipation gelebt. Erst im Jahr 2019 hat der Deutsche Bundestag beschlossen, den Beitrag von Frauen zum deutschen Widerstand zu würdigen – der mutige Widerstand in anderen europäischen Ländern blieb unerwähnt. In der von Florence Hervé herausgegebenen Anthologie werden hingegen 75 Frauen aus mehr als zwanzig Ländern vorgestellt. Ein breites Team von Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen aus ganz Europa hat dazu beigetragen. Sie vervollständigen das historische Bild vom antifaschistischen Widerstand um die Frauenperspektive und machen zugleich Mut für den Einsatz gegen Neofaschismus, Rechtspopulismus, Fremdenhass, Sexismus und Krieg.

Florence Hervé, Dr. phil., * 1944, Autorin, Journalistin, Dozentin. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zum Thema Faschismus und Widerstand; Mitherausgeberin des Taschenkalenders »Wir Frauen«. 2014 sollte sie das Bundesverdienstkreuz erhalten. Sie verzichtete darauf – mit dem Hinweis auf eine unzureichende Bekämpfung von Neonazismus und Rassismus sowie auf eine ungenügende Anerkennung des antifaschistischen Widerstands.

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Buchvorstellung "Dressur zur Mündigkeit? Über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung"

10.02.2020
11.02.2020, 18:30 Uhr - 11.02.2020, 22:00 Uhr

Im Herbst 2018 fand in Hamburg das "Tribunal über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung" statt. Dort haben Vertreter:innen aus Wissenschaft, Gewerkschaft, Praxis und Betroffene deutlich gemacht: Auch gegenwärtig werden Disziplinierungs- und Degradierungstechniken in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe angewandt.

Im Rahmen der Vorstellung des Ende 2019 erschienenen Sammelbands zum Tribunal wollen wir mit einigen der Autor:innen diskutieren: Welche gesellschaftlichen Entwicklungen und sozialpolitischen Programmatiken befördern das Revival autoritärer Tendenzen und Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe? Wie können wir verhaltensmodifizierende Ansätze überwinden? Welche Praxis stellen wir diesen entgegen?

Einlass ab 18:00 Uhr

1. Begrüßung und Einleitung (Herausgeber:innen des Buches)
2. Filmausschnitte aus der Aufzeichnung des Tribunals
3. Podiums-Gespräch mit Prof. Tilman Lutz und Fabian Fritz. (Weitere Autor:innen sind angefragt.)

Veranstalter: Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hamburg und Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung

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"Kein Haus Weniger!" - Die Gala

07.02.2020
16.02.2020, 00:00 Uhr - 16.02.2020

... sondern viele Häuser mehr!

Eine abendfüllende Gala mit allem, was eine starke, organisierte, wütende, solidarische, bedrohte und heterogene Subkultur so zu bieten hat: Theater, Konzerte, Chor, Versteigerung, Performances, Redebeiträge, special guests und vieles mehr! Kommt unbedingt rum!

Mehr Infos und das ganze Programm auf der Veranstaltungsseite (Facebook)

 

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Auf dem Weg zur dritten Schuld? Antifaschismus und Gemeinnützigkeit aus politischer und juristischer Sicht

06.02.2020
14.02.2020, 19:00 Uhr - 14.02.2020, 21:00 Uhr

Podiumsdiskussion mit RA Hans E Schmitt-Lermann (München), RA Eberhard Reinecke (Köln) und RAin Gabriele Heinecke (Hamburg), Cornelia Kerth, Bundesvorsitzende der VVN-BdA

Der Entzug der Gemeinnützigkeit der Bundesvereinigung der VVN-BdA hat hohe Wellen geschlagen. Was sind die politischen Hintergründe dieser Entscheidung? Wie kann es sein, dass eine geheimdienstliche "Verufserklärung" nach § 51 der Abgabenordnung und der entsprechenden Ausführungsbestimmung durch das Bundesfinanzministerium angeblich "zwingend" zum Entzug der Gemeinnützigkeit führt?

Artikel 139 Grundgesetz, der die Gültigkeit der alliierten Gesetzgebung zur Befreiung Deutschlands von Faschismus und Militarismus in der Bundesrepublik Deutschland zum Inhalt hat, ist keineswegs der einzige deutliche Beleg dafür, das dieses eine eindeutig antifaschistische Grundierung hat bzw. gehabt hat.

Diese Deutung wird seit langem, in letzter Zeit aber zunehmend von der fatalen "Antiextremismus"-Theorie überlagert, die insbesondere von "Wissenschaftler*innen" aus dem Umfeld des Bundesamtes für Verfassungsschutz vertreten wird. Zur Waffe wird sie in den Händen der Verfassungsschutz- und neuerdings Finanzämter.
Es ist Zeit für eine fundierte Auseinandersetzung mit dieser Entwicklung.

Hauptgebäude Raum H 107
Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten(VVN-BdA) e.V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung und ASTA TU

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Die Bewegung der Sardinen | Il Movimento delle Sardine

06.02.2020
10.02.2020, 19:00 Uhr - 10.02.2020, 21:59 Uhr

Ist die Bewegung der Sardinen die neue italienische antifaschistische und antirassistische Bewegung?
Bleibt die Emilia-Romagna rot?

Matteo Salvini, Chef der ultrarechten Lega hat jedenfalls bei den
Regionalwahlen am 26.2.2020 eine Niederlage eingefahren.
Die Sardinen hatten zuvor in Bologna, der Emilia-Romagna und vielen anderen italienischen Städten Flashmops mit vielen tausenden Teilnehmer*innen gegen Wahlkampfauftritte Salvinis organisiert.
Schon zum 1.Flashmob 6,000 Sardinen gegen Salvini am 14. November 2019 auf der Piazza Maggiore in Bologna , der war als Gegenveranstaltung zur Wahlkampfauftaktsveranstaltung von Matteo Salvini und seiner Lega-Partei gedacht.war, nahmen schließlich fast 15.000 Leute teil .
Die Bewegung ist aber auch bei Linken und Antifaschist*innen umstritten.

Wir sind neugierig und reden mit Vertreter*innen der Sardinen in Berlin und unseren Freund*innen von der ANPI Berlino-Brandeburgo [Associazione Nazionale Partigiani d'Italia] darüber.

Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. [Berliner VVN-BdA e.V.]
Magdalenenstr. 19 10365 Berlin | berlin.vvn-bda.de | berlin@vvn-bda.

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Tag der Ehre / Budapest? Keine NS-Verherrlichung in Europa!

06.02.2020
08.02.2020, 11:00 Uhr - 08.02.2020, 12:30 Uhr

Antifaschistische Protestkundgebung vor der Ungarischen Botschaft in Berlin

Ein Pflichttermin für Ungarns extrem rechte Szene ist der so genannte „Tag der Ehre“ am zweiten Wochenende im Februar. Dabei wird heroisch den toten Kämpfern ungarischer Faschisten und der Waffen-SS bei der Belagerung von Budapest 1945 durch die Rote Armee gedacht.

Im Windschatten der in allen europäischen Ländern stär¬ker werdenden sogenannten rechtspopulistischen Par¬teien und Bewegungen haben sich in den letzten Jahren weitere, und zwar gänzlich ungeschminkt, neo-nationalsozialistische Bewegungen etabliert. Ihren Schwerpunkt haben sie in Osteuropa, insbesondere in den Ländern, die während des Zweiten Weltkrieges aktiv mit Nazi- Deutschland zusammengearbeitet haben. Zeitliche und räumliche Kristallisationspunkte sind die Ehrungen eben der Täter von gestern, der Kriegsverbrecher und Massenmörder.
Die jeweiligen Behörden können oder wollen dem nichts entgegensetzen, wenn sie nicht gleich selbst formell oder informell zum Gelingen beitragen. Wer meint, dar¬über hinwegsehen zu dürfen, wer trivialisiert, relativiert, abwinkt und ablenkt, wie es z.B. die lettische Botschaft Jahr um Jahr gerne tut, muss sich folgendes vorhalten lassen:

Gemeint wie gesagt
Jedes Hakenkreuz, jede SS-Rune, jede Nazi-Uniform, die in Europas Städten gezeigt und getragen werden darf, ist für Neonazis Ansporn. Sie sind – anders als in unse¬rer Medien- und Konsumwelt, in der Anspielungen auf die NS-Symbolik gar nicht so selten sind – genauso gemeint, wie ihre Erfinder sie gedacht haben. Sie beinhalten die Selbstermächtigung zu Mord und Totschlag, und zwar aus Chauvinismus, Rassenwahn und Antisemitismus. Es geht um nichts weniger als die Vorbereitung eines neuen Anlaufs zum Terror.
Die Aufmärsche, Kundgebungen und Wehrsportübun¬gen in Riga, Sofia, Budapest und anderen Orten stellen eine Herausforderung für die demokratische Entwick¬lung der betreffenden Länder, eine Bedrohung für nationale Minderheiten und für den Frieden dar. Der Kundgebungsrhythmus verbindet Neonazis vieler Länder, man tauscht sich untereinander rege aus und schmiedet Allianzen.

Hoffnungen für deutsche Neonazis
Für eine bestimmte Gruppe von Teilnehmenden stellen diese Veranstaltungen aber eine ganz besonders große Ermutigung dar. Wer aus Dortmund oder einer ande¬ren deutschen Stadt anreist, kann sich im Osten ganz besonders wohl fühlen. Endlich einmal in aller Öffent¬lichkeit, oft ohne Einschränkungen, zu den Leitbildern, Parolen, Losungen und Symbolen des NS-Regimes stehen zu können, muss für sie sehr befriedigend sein. Ein Möglichkeitsraum entsteht, den es gar nicht geben dürfte.
Die Aufmärsche in Osteuropa schlagen somit auf die deutsche Gesellschaft zurück und finden im August in der Neuauflage der Rudolf-Heß-Märsche in Berlin auch ihren Höhe- und Kulminationspunkt.

Und der Widerstand?
Der gesellschaftliche Widerstand gegen diese Welle der Nazi-Glorifizierung ist in den meisten Ländern erschre¬ckend schwach und vereinzelt. Es ist unsere Aufgabe, alles dazu beizutragen, die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen aufzudecken, Aktivistinnen und Aktivis¬ten in Osteuropa zu unterstützen und alles dafür zu tun, dass diese Kristallisationspunkte verschwinden – so lange es noch geht.

Siehe auch:
BR| Blick nach rechts: https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/tag-der-ehre-als-internationaler-magnet

Alerta! Paneuropäische Versammlung von Faschisten am 8. Februar 2020 in Budapest
Internationaler Aufruf von Genoss*innen aus Budapest
http://antifa-westberlin.org/1240/?fbclid=IwAR14BLb8Nk1LLjDKpjDt7sQdYZb6_i369T0JaELZD1JCTUNSzkXbHWv8qZ8

VVN-BdA Flyer : NS-VERHERRLICHUNG STOPPEN! BERLIN | RIGA | SOFIA | BUDAPEST | KÄRNTEN downloaden >>>
http://berlin.vvn-bda.de/wp-content/uploads/sites/3/2019/02/W_Flyer_VVN-BdA_Osteuropa.pdf

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Die Aktivistin

04.02.2020
12.02.2020, 20:00 Uhr - 12.02.2020, 21:30 Uhr

Vertreibung, Korruption und Intrigen in Honduras

Die politische Aktivistin Yessica López, die sich für die Rechte der indigenen Garífuna einsetzt, ist verschwunden und niemand in ihrem Heimatort Triunfo in Honduras will darüber reden. Der deutsche Entwicklungshelfer Ulrich, der seiner ehemaligen Geliebten einen Überraschungsbesuch abstatten wollte, kann kaum glauben, wie sehr sich die Region verändert hat. Die honduranische Regierung hat das Gebiet zu einer Sonderentwicklungszone erklärt. Verwaltet wird diese von einem internationalen Expertenkomitee, das die Einheimischen zum Verkauf ihrer Grundstücke zwingt. Die Interessen des Komitees sind undurchsichtig, seine Macht absolut.

Der Roman spielt vor dem Hintergrund der realen politischen Verhältnisse in Honduras, wozu die Vertreibung indigener Gemeinden, die Einrichtung von Sonderentwicklungszonen, Korruption in fast allen öffentlichen Institutionen sowie enge Verflechtungen zwischen Poltiker*innen und Drogenhändler*innen zählen.

Jutta Blume ist freie Journalistin und Autorin in Berlin und aktiv in der HondurasDelegation und im Menschenrechtskollektiv CADEHO. Sie hat mehrfach an politischen Delegationsreisen nach Honduras teilgenommen.

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Es wird heiß: Kein Frieden für den Klimawandel

04.02.2020
24.04.2020, 18:00 Uhr - 26.04.2020, 12:30 Uhr

Es wird auf der Tagung darum gehen, Verbindungen zwischen den Themen Frieden, Konflikten in aller Welt und natürlich dem Militär als Verursacher von Umweltschäden und Klimawandel herzustellen. Aber auch das Praktische wird nicht zu kurz kommen: Am Samstag soll es eine Mahnwache in der Innenstadt geben.

Der Tagungsort ist die Jugendherberge in Kassel (Schenkendorfstr. 18) - https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/kassel-489/lage-und-anreise/

Für ein Mehrbett-Zimmer zahlt ihr 120€ / für ein 2-Bett-Zimmer 135€ - Inklusive: Zwei Übernachtungen, 4 Mittag- und Abendessen und Tagungspauschale)
Tagungsgäste ohne Übernacht zahlen 15€ pro Tag (plus Verpflegung).

Anmeldungsformular sowie Programm können unsrem Flyer entnommen werden - https://www.soziale-verteidigung.de/fileadmin/dokumente/infomaterialien/Tagungsflyer2020-web.pdf

Anmeldungen sind ab sofort und bis zum 24.03.2020 möglich. Wir freuen uns auf Euch!

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Gastspiel aus Griechenland: META TI FOURTOUNA (Nach dem Sturm) Griechische Chansons am Tag der Befreiung

04.02.2020
08.05.2020, 19:30 Uhr - 08.05.2020, 23:00 Uhr

"Nach dem Sturm"- der Name der Band passt gut zum Gedenken an den Tag der Befreiung von den Nazis - überall. Auch in Griechenland wüteten die Barbaren. Der Widerstand beeinflusste auch die Musik.

Die Musiker Christina Metzika, Maria Stavrianoudaki und Alexander Spitzing sind wieder einmal aus Griechenland zu Gast. 

Der Hamburger Alexander Spitzing lebt seit über 25 Jahren in Athen, wo er als als Musiker und Spezialist für griechische Ethnomusik arbeitet. Einmal im Jahr kehrt er in seine Heimat zurück.
Alexander Spitzing, Bouzouki (griechische Laute, Klarino und Gesang), wird begleitet von Christina Metzika (Gesang, traditionelle Schlaginstrumente, Klavier) und Maria Stavrianoudaki (Gesang, Gitarre). Das Trio spielt Chansons, traditionelle Lieder und Tanzlieder aus Griechenland und auch eigene Kompositionen.

Wir bitten diejenigen, die ein kleines griechisches Essen zum Konzert genießen möchten, uns dies wegen der besseren Planung mitzuteilen.

Es wird also griechisch, so oder so,

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Bilan -Das Konzert (Kape Verde) Stimme und Gitarre zum Schmelzen

04.02.2020
27.03.2020, 19:30 Uhr - 27.03.2020, 23:00 Uhr

Wer Bilan Gitarre spielen hört, dem wird schnell klar: Das Lob an die musikalische Vielfalt der Kap Verde kommt nicht von ungefähr. Inspiriert von den variierenden Sounds und Musikstilen der afrikanischen Inselgruppe ergänzt er die Musik mit seinen eigenen, die unterschiedlichen urbanen Musikstile vermischenden Klangwelten. Geboren in Mindelo (Kap Verde) studierte er in Portugal und arbeitete als Sänger, Gitarrist und Komponist. Nach seiner „Air, Water“ EP (2008) fokussiert sich sein neues Album „Island“ auf den Sinn des Begehrens, der die in der Diaspora lebenden Menschen vereint. Er singt auf kreolisch, doch seine Musik konstruiert sich aus dem Material vieler Orte: Afrobeat, Funk, brasilianische Musik, Jazz mit Einflüssen des Morabeza, Blues und knackigen Rock-Riffs.

Es wird wieder ein schöner, langer Abend ..., bringen Sie also Zeit mit.

Beim letzten Mal gab es eine Cachupa dazu...

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FILM zum Internationalen Frauentag

04.02.2020
06.03.2020, 19:30 Uhr - 06.03.2020, 23:00 Uhr

Film erfragen unter 040 - 630 10 28

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Anne Holler Trio -PIANO WITH SPICES Hamburg Das neue Hamburger Ensemble mit Oud

04.02.2020
28.02.2020, 19:30 Uhr - 28.02.2020, 23:00 Uhr

Das neu gegründete Trio spielt lebensfrohe Folklore aus eigener Feder.

Melodische Kompositionen, der faszinierende Klang der orientalischen Laute - der Oud, temperamentvolle Rhythmen und das feine Gewebe der drei unterschiedlichen Saiteninstrumente versprechen einen sonnig-entspannten Hörgenuss!

Ergänzt wird das Programm durch charmante Kompositionen für Piano Solo von Anne Holler, Ukulelen-Duos und durch atmosphärische Improvisationen des Trios.

Das Trio

Anne Holler und ihr Mann Christian lernten den syrischen Oud-Spieler Yahya Issa bei einem seiner Konzerte im Mai 2016 kennen und hatten bald einen ersten gemeinsamen Auftritt auf einem interkulturellen Fest.

Ihr neues mediterranes Solo-Programm hatte sie im Sommer 2017 in Griechenland auf der Insel Ikaria uraufgeführt und suchte Mitmusiker um es in Triobesetzung zu realisieren – das war die Gelegenheit!

Seit dem Frühjahr 2018 spielen sie regelmäßig in ihrer Trioformation und erarbeiten ihr Programm, Konzerte im November 2018 Epiphanienkirche Hamburg, im März bei der Abschlussperformance von „Planet future“ (Interkulturelles Kinder- und Jugend Ferienprogramm der Staatlichen Jugendmusikschule) und September 2019 in der Kultur- und Klosterkirche Fredelsloh in Niedersachsen, weitere Konzerte sind in Planung!

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Party: Tanzen, Klönen und Essen Internationales Frauenfest (Nur für Frauen)

04.02.2020
22.02.2020, 15:00 Uhr - 22.02.2020, 19:00 Uhr

Schon zum 12. Mal veranstaltet der Stadtteiltreff A.G.D.A.Z. in Steilshoop ein Fest nur für Frauen. Möglichst viele verschiedene Sprachen sollten vertreten sein. Es wird gebeten, Essen, und Lieblings -CD´s mitzubringen..

Es erwartet Sie ein Nachmittag zum Kennenlernen, Klönen, Tanzen und Essen.

In einer Kooperation mit der Elternschule Steilshoop, dem Stadtteilbüro und dem Haus der Jugend wird auch für eine evt. benötigte Kinderbetreuung gesorgt.

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Nanas Kochstudio - Geplant: "Tapas" Gemeinsam kochen und genießen (nur mit Anmeldung) Eintritt: 15 / 12€

04.02.2020
18.02.2020, 18:00 Uhr - 18.02.2020, 22:00 Uhr

Heute wird wieder in gemütlicher Runde gekocht, geklönt und geschlemmt.

Wichtige Tricks und Kinffe des Koches und des Kochens erfährt man gratis dazu.

 

Teilnahmebetrag: 15 / 12 Euro . Alkoholfreie Getränke inklusive.

Anmeldung bitte per Mail (info@agdaz.de), telefonisch unter Tel. 6301028 oder

040 - 630 10 28 bzw. persönlich bis zum 14. Februar.

Begrenzte Teilnehmerzahl.

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Gerry Doyle - Irish Folk Konzert

04.02.2020
14.02.2020, 19:30 Uhr - 14.02.2020, 23:00 Uhr

Dieser außergewöhnliche Sänger stammt aus County Tipperary in Süd-Irland.

Seit frühester Kindheit hat er die Gabe, Balladen zu singen. Er ist einer der besten Sänger, die Irland hervorgebracht hat und der es schafft, sich mit den Liedern, die er singt, zu identifizieren. Seine Solo-Konzerte, bei denen er sich selbst auf der Gitarre begleitet, garantieren einen Abend voller hervorragender Unterhaltung.

Sein Interesse an irischer Folk-Musik hat ihn weit in der Welt herumgebracht wie z.B. in die USA, Deutschland, Skandinavien und die Schweiz, um nur einige zu nennen. Gerry hat 10 Jahre seines Lebens im Großraum New York zugebracht, um dort sein Können zu perfektionieren und viele andere Musiker zu treffen.

Seine Solo-Konzerte und die Auftritte mit seiner Band „Oldtown" sind Veranstaltungen, die man erlebt und genossen haben muss und die einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Ein guter Balladensänger ist heutzutage ein seltenes Gut, und Gerry ist Spitzenklasse.

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Ausstellung: „Die Hälfte des Himmels - 55 Frauen und Du“ - 55 Portraits & 99 Hör-Interviews mit Frauen

04.02.2020
12.02.2020, 18:30 Uhr - 12.02.2020, 21:00 Uhr

100. Ausstellungseröffnung:
Mittwoch, 12.Februar um 19.00 Uhr,
Einlass 18.30 Uhr, im Stadtteiltreff A.G.D.A.Z
Gropiusring 43a, 22309 Hamburg

12-21.Februar 2020
Theaterraum der Schule am See
Gropiusring 43, 22309 Hamburg

Eine Ausstellung von Annette Schiffmann ̶

www.haelfte-des-himmels.de

 

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"Der Tastentänzer": Daniel Hoyos Rodríguez - Konzert

04.02.2020
07.02.2020, 19:30 Uhr - 07.02.2020, 23:00 Uhr

Daniel Hoyos Rodríguez (Jahrgang 1992) hat schon mit 19 Jahren sein Master-Studium im Fach Klavier und Orgel in Medellín (Kolumbien) abgeschlossen. Es folgten Studienaufenthalte in Graz, Bogota, Santiago de Chile und Hamburg. Seit einigen Jahren wohnt er in Hamburg,  gibt regelmäßig Konzerte mit der Überschrift „Tastentänze“. Sein Lieblingskomponist ist Johann Sebastian Bach, aber sein Repertoire umfasst das gesamte klassische Klavierwerk bis hin zu den lateinamerikanischen Tänzen...viele Konzertbesucher fasziniert gerade diese musikalische Mischung.

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Die Freiheit unter den Brücken: Obdachlosigkeit in Berlin

03.02.2020
27.02.2020, 19:00 Uhr - 27.02.2020, 22:00 Uhr

Wer schon länger in Berlin lebt, kennt die alljährliche Diskussion über das nächtliche Öffnen der U-Bahnstationen in den Wintermonaten für Obdachlose. Ebenso periodisch wird über Schlafplätze für Obdachlose gesprochen. Aber eine Wohnung oder reguläre ärztliche Versorgung erhalten sie nicht. Die Hilfsangebote, die es gibt, tragen nichts zur effektiven Lösung des Problems bei. Von Obdachlosigkeit betroffene Menschen werden mit ihren Problemen allein gelassen. Stattdessen werden sie am 29. Januar 2020 in der „Nacht der Solidarität" aufwändig befragt.

Auf der Vesper wollen wir über die aktuelle Situation von obdachlosen Menschen reden, und wie die Landesregierung damit umgeht.

Wie kann es sein, dass die Zahl der Obdachlosen trotz staatlicher Unterbringungspflicht in den letzten Jahren angestiegen ist? Warum greifen Schuldnerberatung, Suchthilfeangebote und andere Maßnahmen gerade dann nicht, wenn Menschen ihre Wohnung verlieren? Was muss getan werden, damit es eine reguläre ärztliche Versorgung für Obdachlose gibt? Wie kann die Situation in den Notunterkünften und auf der „Platte" verbessert werden? Wie können soziale Menschenrechte für Obdachlose durchgesetzt werden?

Über diese und ähnliche Fragen reden wir, u. a. mit

  • Elke Breitenbach (Die Linke, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales des Landes Berlin)
  • Prof. Dr. Jutta Allmendinger (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung [WZB], Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin)

 

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte e. V., Humanistische Union e. V., Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte & Partizipation und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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VIET-DUC

03.02.2020
11.02.2020, 18:30 Uhr - 11.02.2020, 21:30 Uhr

Vietnam und Deutschland – neben ihrer Vergangenheit als geteilte Länder verbindet sie auch eine besondere Migrationsgeschichte. Unter der immer noch emotional besetzten Losung „Solidarität mit Vietnam“ und vor dem Hintergrund des Kalten Krieges gibt es seit Jahrzehnten vietnamesische Einwanderung nach Ost- und Westdeutschland. Trotzdem ist hier in Deutschland wenig bekannt darüber.

Welche unterschiedlichen Bedingungen gab und gibt es für die „West- und Ost-Vietnames*innen“? Was verbindet sie, was trennt sie? Was bedeuten die historischen Erbschaften für die Zweite Generation?

An diese Fragen will die Veranstaltung anknüpfen. Gezeigt werden fünf Kurzfilme (vier Dokus und ein Spielfilm), die sich auf die Spurensuche vietnamesischer Einwander*innen aus Nord- und Südvietnam – ehemalige Vertragsarbeiter*innen und ehemalige Bootsflüchtlinge – begeben. Die Geschichten zeigen die Vielfalt von häufig noch unsichtbaren Communities.

In einem anschließenden Gespräch zwischen den Filmemacher*innen und der Moderatorin Angelika Nguyen, die selbst zur Zweiten Generation vietnamesischer Einwanderung gehört, gibt es die Möglichkeit zum direkten Austausch.

  • Nachhall – Erinnerungen an die Gehrenseestraße | 20 min | Dokumentarfilm | Regie: Tresor Ilunga Mukuna

    Zwei ehemalige Vertragsarbeiter aus Vietnam besuchen mit ihren Töchtern die Ruinen ihres ehemaligen Wohnheims in Berlin-Lichtenberg und erzählen von ihrer Vergangenheit in der DDR.

  • Sonnenblumenhaus – Interview mit Mai Phuong Kollath | 8 min | Dokumentarfilm 2018 | Regie: Mala Reinhardt

    Interview mit der ehemaligen Vertragsarbeiterin und heutigen Diversity Trainerin und Theaterschauspielerin Mai Phuong Kollath.

  • Obst & Gemüse | 30 min | Kurzspielfilm 2017 | Regie: Duc Ngo Ngoc

    Herr Nguyen, ehemals Vertragsarbeiter, ist nach 30 Jahren Obst- & Gemüseladen in Berlin-Prenzlauer Berg körperlich nicht mehr so fit und heuert den arbeitslosen Harald an.

  • Der Garten des Herrn Vong | 18 min | Dokumentarfilm 2015/16, Regie: Dieu Hao Do

    Nach Ende des Vietnamkrieges 1975 und der Wiedervereinigung der beiden Landesteile unter den Kommunisten flohen mehr als 1,6 Millionen Menschen über das Meer ins Ausland. Unter den sogenannten „Boat People“ befand sich auch Chuon Sam Vong. Heute lebt er in Deutschland.

  • Der Garten des Herrn Vong | 18 min | Dokumentarfilm 2015/16, Regie: Dieu Hao Do Roan | 12 min | Dokumentarfilm 2019 | Regie: Thuy Trang Nguyen

           Ein Nachmittag mit Thuy und ihrer Oma aus der Familie geflohener „Boat People“.

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Tous ensemble - alle zusammen

03.02.2020
05.02.2020, 18:00 Uhr - 05.02.2020, 21:00 Uhr

Frankreich 2020: Gewerkschaften, Gelbwesten und ökologische Bewegung kommen sich näher. Gelb ist das neue Rot

Ein Jahr lang haben die Gelbwesten landesweit mit den verschiedensten Aktionen und überraschenden Einfällen das Macron Regime in Frankreich herausgefordert. Bis heute steht die Forderung, Macron muss zurücktreten. Trotz brutalster Polizeieinsätze, juristischer Verfolgung, schwerster Verletzungen und einer Pressehetze existieren sie immer noch und sind immer noch mutig und handlungsbereit im Kampf für soziale Gleichheit und eine neue bürgernahe demokratische Organisation der Gesellschaft.

Verändert hat sich in dieser Zeit auch das Verhältnis zu den gewerkschaftlichen und anderen sozialen Bewegungen wie auch zur ökologischen Bewegung. Es findet ein Annäherungsprozess statt mit gemeinsamen solidarischen Aktionen. Auch viele Medienschaffende, Künstler, Anwälte und Abgeordnete des rebellischen Frankreich (France insoumise) in der Nationalversammlung stehen an Ihrer Seite.

Offener Gesprächskreis mit Willi Hajek (Marseille) und dem Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen Ost West.

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