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Updated: 43 min 18 sec ago

Gipfel für globale Solidarität - Die Alternative zum G20-Gipfel in Hamburg

05.07.2017
05.07.2017 - 06.07.2017
Aufruf zum Mitmachen

Am 7. und 8. Juli trifft sich die Gruppe der 20 (G20) in Hamburg. Dieser selbsternannte Klub der Regierenden von 19 der wirtschaftsstärksten Länder der Welt und der EU behauptet von sich, die globalen Krisen zu bekämpfen. Die Wirklichkeit zeigt ein anderes Bild:

  • Die G20 verteidigt ein System, das die soziale Ungleichheit auf die Spitze treibt, statt Politik zu machen gegen die Verelendung und den Hunger, für Gerechtigkeit und Wohlstand für alle weltweit.
  • Viele Regierungen der G20-Staaten beschneiden die Rechte der Beschäftigten, der Erwerbslosen und der kleinen Selbständigen und verschärfen so die Umverteilung von unten nach oben.
  • Wirtschaftswachstum ist ihnen wichtiger, als die globale Erwärmung und die Vernichtung der natürlichen Lebensgrundlagen zu stoppen.
  • In Reaktion auf die Finanzkrise 2008 sollten innerhalb der G20 globale Regeln für eine stabile Finanzwirtschaft vereinbart werden, um diese in ihre Grenzen zu verweisen. Stattdessen ist der Finanzsektor immer weiter gewachsen. Dieser nimmt nun auch die Natur oder Infrastrukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge als neue Kapitalanlagen in den Blick.
  • Viele G20-Regierungen billigen Waffenexporte, rüsten auf und führen Kriege, etwa in Afghanistan oder in Syrien – ja sogar gegen Teile der eigenen Bevölkerung, wie in der Türkei.
  • Die Politik der G20-Regierungen trägt zur Flucht und Migration von Millionen Menschen bei. Gleichzeitig machen viele dieser Regierungen die Grenzen dicht und nehmen so in Kauf, dass jedes Jahr Tausende Menschen sterben.
  • In vielen Staaten der G20 werden Grundrechte und Demokratie abgebaut. Menschen, die sich für soziale und ökologische Belange sowie Menschenrechte einsetzen, werden kriminalisiert.
  • Obwohl die G20 vorgibt, internationale Zusammenarbeit zu stärken, werden die UNO und ihre Fachorganisationen durch ihre Politik de facto geschwächt.

All das bedeutet: Die Politik der G20 ist Teil des Problems.

Wir sind überzeugt: eine andere Politik ist möglich! Deshalb versammeln wir uns beim „Gipfel für globale Solidarität“! Höchste Zeit, dass alle diejenigen, die eine andere Politik wollen oder bereits praktizieren, sich verständigen, wie wir in dieser Situation eine Wende erreichen können. Wir müssen die Zusammenhänge der globalen Probleme untersuchen und sie an der Wurzel packen.

Wir fragen:

  • Wie überwinden wir Armut, Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Naturzerstörung?
  • Wie können wir soziale Rechte global durchsetzen?
  • Wie können wir partizipative und demokratische Rechte stärken?
  • Wie bekämpfen wir effektiv Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie?
  • Wie erreichen wir ein Gemeinwesen, das auf Kooperation, Selbstbestimmung und Solidarität basiert?
  • Wie sieht eine Wirtschaft aus, die dem Menschen dient und nicht den Profitinteressen?
  • Welchen Grundsätzen sollte globale Politik, einschließlich die der G20, folgen? Und wie sehen alternative Politikansätze aus?

Am 5. und 6. Juli kommen wir in Hamburg zusammen. Wir wollen unsere Kritik zusammentragen und vertiefen, uns über Alternativen austauschen und vor allem Bündnisse und Strategien zu ihrer Durchsetzung entwickeln.

Werdet Teil der solidarischen Alternativen!

Wir rufen Gruppen, Organisationen und soziale Bewegungen dazu auf, unseren Alternativgipfel zu unterstützen.  Bitte meldet Euch bis zum 18.04.2017 im Formular „Aufruf unterzeichnen“ an, wenn Ihr als Organisation oder Einzelperson unseren Gipfel unterstützen möchtet.

Der Gipfel für globale Solidarität soll Raum für Austausch und Diskussion sein. Daher wollen wir  Gruppen, Organisationen und soziale Bewegungen Gelegenheit geben, über Workshops das Programm des Gipfels vielfältig und lebendig mitzugestalten. Wir bemühen uns, das maximale Angebot zu ermöglichen. Unsere Möglichkeiten sind jedoch begrenzt, so dass wir möglicherweise nicht alle Vorschläge berücksichtigen können, thematisch ähnliche Workshops zusammenlegen und um eine finanzielle Beteiligung bitten müssen. Meldet von Euch geplante Workshops im Formular „Workshop anmeldenbis zum 18.04. an. Es ist hilfreich für uns, wenn Ihr Eure Teilnahme beim Gipfel für globale Solidarität anmeldet. Zudem freuen wir uns über eine Unterstützung in Form einer Spende oder freiwilliger Mitarbeit während des Gipfels.

Der „Gipfel für Globale Solidarität“ wird gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE).

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Trumps „America First“: Das Ende der globalen Pax Americana

04.07.2017
04.07.2017, 19:30 Uhr

Wenn hiesige Politiker und die ihnen wohlgesonnene Öffentlichkeit kritisch über Trump herziehen, dann verraten sie einerseits viel über das deutsch-europäische Interesse an der Weltordnung vor Trump, die sich für die eigenen Ambitionen offenbar prächtig ausnutzen ließ. Darum sind andererseits brauchbare Auskünfte darüber, was und warum Trump eigentlich an den internationalen Verhältnissen auszusetzen hat und was er darum mit aller Macht zu ändern gedenkt, aus solchen Kreisen eher nicht zu haben.

Diese theoretischen Auskünfte soll es auf unserer Veranstaltung geben.

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(K)ein Recht auf Wasser? Widerstand gegen Privatisierung und Wasserkraft in Guatemala

04.07.2017
04.07.2017, 19:00 Uhr

Seit 1996 wird die Elektrizität in Guatemala zunehmend privatisiert. Allein zwischen 1996 und 2015 wurden 35 Lizenzen für Staudämme und Wasserkraftwerke an große nationale und transnationale Unternehmen vergeben. Verlierer der Privatisierung sind die Gemeinden, die von und an den Flüssen leben. Die sozialen Konflikte nehmen zu, Umweltverschmutzung sind an der Tagesordnung und der produzierte Strom kommt nicht bei ihnen an.

Die Gemeinden haben aber die Unterstützung von Organisationen wie dem Kollektiv Madre Selva, die sich für energetische Alternativen und den Umweltschutz stark machen. Die Anwälte von CALAS setzen sich auf juristischem Weg gegen die Großprojekte ein. Als Folge ihres Widerstands stehen die Organisationen und Gemeindevertreter sprichwörtlich unter Beschuss. Deshalb braucht es Organisationen wie UDEFEGUA, die Sicherheitskonzepte für die Betroffenen ausarbeiten und eine vom Staat unabhängige Statistik über die Vorfälle führen.

Jorge Santos (Vize-Direktor, UDEFEGUA), Yuri Melini (Direktor, CALAS) und José Cruz (Madre Selva) werden am 4. Juli ab 19 Uhr im FDCL im Mehringhof sein und erzählen, was Umweltschutz und seine Folgen in Guatemala bedeuten.

Veranstalter: Brot für die Welt, Misereor, FDCL e.V., GegenStrömung

 

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FAUD: Pub idioma en el „V6“ | Language bar in the „V6“ | Sprachenkneipe im „V6“ | Pub parler dans le „V6“

04.07.2017
04.07.2017, 19:00 Uhr

Nuestras luchas y nuestra solidaridad son internacionales. Pero, ¿Qué papel juega nuestra habilidad para los idiomas?... Nos vemos el 10. de Mayo, 19:00 en el V6. ...

Klar, unsere Kämpfe und unsere Solidarität sind international. Aber wie sieht es mit unseren Sprachkenntnissen aus?... Am 10. Mai werden wir uns um 19.00 Uhr im V6 treffen. Danach soll die Sprachenkneipe alle zwei Wochen stattfinden. ...

Sure, our struggles and our solidarity are international. But what about our language skills?... We will meet on May 10th at 7pm. ...

À coup sûr, nos luttes et notre solidarité sont internationales. Mais qu'en est-il de nos connaissances linguistiques?... Le premier rendez-vous est fixé au mercredi 10 mai à 19h au V6. La rencontre aura lieu toutes les deux semaines. ...

 

[deutsch weiter unten] - [english below] [francaise]

Nuestras luchas y nuestra solidaridad son internacionales. Pero, ¿Qué papel juega nuestra habilidad para los idiomas? Muy a menudo consisten en nada más que conocimentos inútiles aprendidos en la escuela y alejados de la realidad. ¿Son suficientes para defenderse con el lenguaje burocrático o con la opresión laboral diaria?¿Son suficientes para tejer redes de colaboración entre companyeras o simplemente por amistad? ¡Tenemos la idea que podemos aprender mucho haciendo un intercambio! Por eso queremos reunirnos cada dos semanas y hacer un tandem. Además que bebidas y comida habrán profesoras de idiomas que te pueden ayudar con problemas de grámatica y vocabulario
Nos vemos el 10. de Mayo, 19:00 en el V6.
Trae tus amistades, colegas, vecinas y tu familia!

Klar, unsere Kämpfe und unsere Solidarität sind international. Aber wie sieht es mit unseren Sprachkenntnissen aus? Jenseits der eigenen Muttersprache reichen die oft nicht über unbrauchbares Schulwissen und ein paar Floskeln hinaus. Wie sich aber damit durch die Ämterbürokratie quälen, Verträge entschlüsseln, mit Koleg_innen vernetzen oder einfach nur vom letzten Wochenende erzählen? Damit uns nicht auch noch Sprachschwierigkeiten im Wege stehen, haben wir einen Weg gesucht, unsere Kenntnisse auszutauschen und voneinander zu lernen und wollen uns darum alle zwei Wochen im V6 zu einem Tandemabend treffen. Die Idee ist, sich bei Kaffee oder Bier und kleineren Snacks je nach Bedürfnissen im lockeren Gespräch zu finden und so entspannt und alltragstauglich neue Sprachen zu lernen oder alte Kenntnisse aufzufrischen. Zusätzlich können ausgebildete Sprachlehrer_innen Hilfestellungen beim Lernen geben.
Am 10. Mai werden wir uns um 19.00 Uhr im V6 treffen. Danach soll die Sprachenkneipe alle zwei Wochen stattfinden.
Kommt zahlreich und bringt eure Nachbar_Innen, Koleg_Innen, Mitschüler_Innen mit!
Sure, our struggles and our solidarity are international. But what about our language skills? Often enough they consist in nothing more than useless dry course knowledge and a few set phrases. But how to face officialism and injustice with such a limited language? How to connect with your co-workers or simply talk about the last weekend? We were looking for a way to learn from each other and overcome language barriers. Thus, the idea for a language-café was born! We will meet every other week at the V6 to practice languages and to learn language skills that will help us in our everyday life struggle. There will be drinks and snacks. Trained language teachers will be present to give a bit of grammar input in German and other languages.
We will meet on May 10th at 7pm.
Bring your friends, neighbors, co-workers, family!

À coup sûr, nos luttes et notre solidarité sont internationales. Mais qu'en est-il de nos connaissances linguistiques ? Au-delà de la langue maternelle, elles se résument bien souvent à un savoir scolaire stérile ou à quelques bribes. Difficile, dans ces conditions, d'affronter les administrations ou de déchiffrer les contrats dans une langue étrangère, de s'échanger entre collègues ou tout simplement de se raconter les dernières nouvelles du week-end. Pour franchir la barrière de la langue, nous proposons d'échanger nos connaissances en se retrouvant toutes les deux semaines au V6 pour une „soirée tandem". L'idée est d'apprendre ensemble de nouvelles langues ou de rafraîchir nos connaissances autour d'un café ou d'un verre dans une ambiance décontractée sous le signe de l'entraide mutuelle. Le premier rendez-vous est fixé au mercredi 10 mai à 19h au V6. La rencontre aura lieu toutes les deux semaines.

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Spuren der Erinnerung

04.07.2017
04.07.2017, 18:30 Uhr - 07.07.2017, 20:00 Uhr

Ausstellung zum gewaltsamen Verschwindenlassen in Mexiko

Niemand weiß genau, wie viele Menschen in Mexiko gewaltsam verschwunden sind. Es gibt kein einheitliches nationales Register, viele Fälle werden erst gar nicht angezeigt bzw. auch bei Anzeige nicht registriert. Offiziell geht man von mehr als 32.000 Verschwundenen insgesamt aus, andere Schätzungen liegen sehr viel höher.

„Spuren der Erinnerung" ist eine Installation des mexikanischen Bildhauers Alfredo López. Sie wurde aus den Schuhen von Menschen gemacht, die sie auf ihren langen Wegen auf der Suche nach ihren verschwundenen Verwandten und Bekannten getragen haben. Auf den Schuhsohlen hat der Künstler Botschaften der Angehörigen an die Verschwundenen eingraviert. Sie zeigen, wie sich die Familienangehörigen auf die Suche nach ihren verschwundenen Verwandten machen, wie sie nie die Hoffnung aufgeben, und was sie alles tun würden, um sie wiederzusehen.

Carlos Beristain beschreibt das Drama der Angehörigen in seinem Buch El tiempo de Ayotzinapa: „Gewaltsames Verschwindenlassen ist eine Verwirrungsstrategie. Damit wird nicht nur das Schicksal des Festgenommenen verschleiert, sondern zugleich die Tat als solche. Die Wahrheit wird wie nirgendwo sonst zum Streitfall."

Nachdem die Ausstellung in Mexiko gezeigt wurde und seit Anfang des Jahres durch viele Städte Europas tourt, kommt sie nun nach Berlin - auf die Beletage in der Heinrich-Böll-Stiftung.

In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte.

 

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Wikipedia for Peace Berlin 2017

04.07.2017
04.07.2017 - 18.07.2017

A peace project in Berlin from July 4th to July 18th 2017! You can apply via the Workcamp Database. We think that Wikipedia needs more and better content on social movements, justice and peace in general. So we started up Wikipedia for Peace, which is a community project organized by Wikimedia and Service Civil International. The project is organized as a "workcamp", where people from different backgrounds come together for about two weeks to write and edit content about topics related to peace on Wikipedia. The project took place for the first time in 2015 in Vienna (for more info see Wikipedia for Peace 2015). Wikipedia for Peace 2016 was organized from August 10-21 in Jenbach (Austria), with 15 participants from all over the world and with a special focus on environmental justice. Wikipedia for Peace 2017 Berlin will have a focus on persecution and refuge.

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„100 Dokumente aus 100 Jahren“

03.07.2017
03.07.2017, 20:00 Uhr

Vor annähernd hundert Jahren, am 2. November 1917, gab das British Foreign Office eine Verlautbarung heraus, mit der die Ansiedlung jüdischer Einwanderer in Palästina ausdrücklich unterstützt wurde. Sie ging als „Balfour-Deklaration" in die Geschichte ein und gilt als ein erster Meilenstein auf dem Weg zur Gründung des israelischen Staates. Gleichzeitig ist sie ein Symbol für die Einflussnahme internationaler Akteure auf den Nahen Osten, welche die Interessen der Mehrheit der vor Ort lebenden Menschen nicht berücksichtigte. 2017 jähren sich weitere Ereignisse, die Anlass zum Rückblick und zu realistischer Sicht auf den israelisch-palästinensischen Konflikt geben - der Teilungsbeschluss der Vereinten Nationen über Palästina (1947), der Sechs-Tage-Krieg und der Beginn der israelischen Besatzung (1967) sowie der Ausbruch der ersten Intifada (1987). Die jahrzehntelangen Auseinandersetzungen waren stets begleitet von Versuchen nationaler und internationaler Akteure, das Zusammenleben von jüdischen Israelis und Palästinensern in dem Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer vertraglich zu regeln.

Die Publikation „100 Dokumente aus 100 Jahren" umfasst - erstmals in vorliegender Gesamtschau - die wichtigsten „Palästina-Papiere" und stellt diese in ihren jeweiligen historischen Kontext. Sie enthält Positionsbestimmungen auf internationaler Ebene, Regelungsvorschläge staatlicher und zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie Friedensinitiativen israelischer, arabischer und palästinensischer Akteure.

Heute erscheint der Konflikt unlösbar wie selten in seiner Geschichte. Welche Erkenntnisse können aus den Regelungsbemühungen der letzten 100 Jahre gezogen werden? Wo sind die Ursachen für ihr Scheitern zu suchen? Gibt es Modelle, die nach wie vor aktuell sind oder unter neuen Gesichtspunkten betrachtet werden sollten? Wer sind heute die wichtigsten Protagonisten auf der internationalen Bühne?

Die Autorin und Herausgeberin, Dr. Angelika Timm, ist Nahostwissenschaftlerin und Israel-Expertin, die an deutschen und israelischen Hochschulen lehrte und zuletzt das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv leitete. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen über den Nahen Osten und über die deutsch-israelischen Beziehungen.

Mit:

Dr. Angelika Timm, Nahostwissenschaftlerin und Israel-Expertin, Autorin von „100 Dokumente aus 100 Jahren"
Christian Sterzing, ehem. MdB (Bündnis 90/Die Grünen), ehem. Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah

Moderation: Dr. Marianne Zepp, Heinrich-Böll-Stiftung

 

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Mexiko im Schraubstock des Freihandels

03.07.2017
03.07.2017, 19:00 Uhr

Trotz massiver Proteste in Europa und in den Ländern der Verhandlungspartner geht die Gier nach Freihandelsabkommen weiter.

Konzerne und Investoren lassen sich von willigen Regierungen über Handelsabkommen, in denen immer weiter gehende Liberalisierungen und Deregulierungen festgeschrieben werden, die Bedingungen für ihren Nutzen, Profit und Einfluss schaffen. Die Folgen werden wir alle tragen. Längst aber tragen die Länder des globalen Südens die Folgen schon bestehender Freihandelsabkommen.

Bei ihrem Gipfeltreffen im Juni 2015 vereinbarten die EU und die mexikanische Regierung die Neuverhandlung ihres bestehenden Freihandelsabkommens. Die EU strebt damit neue Privilegien für europäische Unternehmen an, beabsichtigt aber nicht, effektive Instrumente zum Schutz von Menschenrechten und zur Verbesserung von Arbeits- und Umweltstandards zu verankern.

Kein G20-Mitgliedsland hat so viele Freihandelsabkommen abgeschlossen wie Mexiko. Insbesondere die Teilnahme an der Nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA seit 1994 hat zu massiven sozialen Verwerfungen geführt: zu Kleinbäuer*innensterben, Landflucht und zur Ausweitung von deregulierter, steuerbefreiter Industrieproduktion in reinen Exportfabriken (Maquiladoras).

Aktuell zeichnen sich für Mexiko neue handelspolitische Turbulenzen ab:
• Die neue US-Regierung droht, NAFTA zum weiteren Nachteil von Mexiko neu zu verhandeln und einseitige Maßnahmen gegen Importe aus Mexiko durchzusetzen.
• Die EU drängt darauf, ihr existierendes Freihandelsabkommen mit Mexiko zu „modernisieren", was Demokratie, Umwelt, Verbraucherschutz und soziale Rechte in Mexiko noch erheblich stärker unter Druck setzen würde.
• Mexiko beteiligt sich an den Verhandlungen für TiSA (Trade in Services Agreement), dem Abkommen für eine aggressive Liberalisierung von Dienstleistungen aller Art.

Während die weltweite Exportwirtschaft von der billigen Werkbank Mexiko kräftig profitiert, sind dort massive Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen an der Tagesordnung.

Besonders kritisch sind bei der Neuverhandlung des seit 17 Jahren bestehenden Handelsabkommens mit der EU die geplante Einführung von Investor-Staat-Klagerechten, die Aufnahme von Interessen der transnationalen Saatgut- und Pestizidindustrie zum Nachteil der bäuerlichen Landwirtschaft und damit der Ernährungsicherheit des Landes sowie der freie Zugang zu den (Tiefsee-)Ölvorkommen und Schiefergasformationen (Fracking!).

Wie positionieren sich soziale Bewegungen in Mexiko angesichts der bisherigen desaströsen Erfahrungen mit Freihandelsabkommen in dieser Situation? Welche Handlungsspielräume gibt es für freihandelskritische Akteure und welche Strategien verfolgen sie?

Maria Atilano ist Politikwissenschaftlerin und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Themen Arbeiter*innenrechte, Freihandel und Menschenrechte. Sie ist Mitbegründerin des Mexikanischen Netzwerks gegen Freihandelsabkommen Red Mexicana de Acción Frente al Libre Comercio/RMALC, das sie viele Jahre koordiniert hat. Sie engagiert sich für den Friedensprozess in Chiapas und gegen die Unterdrückung der Indigenen.

Wir laden herzlich zu Vortrag und Gespräch ein!

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Die 375. Montagsdemo gegen #S21

03.07.2017
03.07.2017, 18:00 Uhr

Die 375. Montagsdemo findet
am 03. Juli 2017
ab 18 Uhr
auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.

Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Planie, nach rechts in die Münzstraße, bis zur Marktstraße und auf den Marktplatz, dort
endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

Dieter Reicherter, Richter a. D.; "Geschäftsgeheimnisse der Bahn blockieren demokratische Transparenz"
Tom Adler, Fraktionsvorsitzender der Fraktionsgemeinschaft SÖS, LINKE, PluS; "Bezahlbarer Wohnraum in Stuttgart"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Zakuska, Weltmusik mit Liebe zum Balkan
Moderation: Susanne Bödecker, "Bündnis Recht auf Wohnen" und
"Mieterinitiative Zuffenhausen".

Demonstrationen gegen Weiße Elefanten sind zugleich Demonstrationen für Gerechtigkeit, denn wer leidet denn unter der Verschwendung am meisen?

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Cryptoparty

03.07.2017
03.07.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Egal, ob man nicht will, dass Geheimdienste private Mails mitlesen oder verhindern möchte, dass die eigene Konto-PIN in falsche Hände gerät - Computersicherheit betrifft alle Nutzerinnen, ob Laien oder Profis.

Perfekte Sicherheit kann es nicht geben, aber wenigstens gibt es Programme, die das digitale Leben erheblich sicherer gestalten. Gerade Laien möchten nicht lange Fachartikel über diese Programme lesen, sondern einfach an ihrem Gerät gezeigt bekommen wie es geht. Dafür gibt es die Cryptoparty.

Auf einer CryptoParty gibt es nicht viel Theorie, sondern praktische Hilfe, insbesondere beim Verschlüsseln von Festplatten und USB-Sticks, Mailverschlüsselung, anonymem Surfen, Passwortverwaltung und sicherem mobile Messaging. Nach einem kurzen Einführungsvortrag bekommen die Teilnehmer Gelegenheit, in Arbeitsgruppen die vorgestellten Programme auf ihren mitgebrachten Geräten zu installieren und auszuprobieren.

Die Cryptoparty ist überparteilich und nichtkommerziell. Die hier angekündigte Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Chaos Computer Club Köln, vom Köln-Bonner Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, Mitgliedern der Bonner Free Software Foundation Europe , des Freifunks und verschiedenen Privatpersonen.

Eine kleine Checkliste hilft Ihnen bei der Vorbereitung.

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A Conference on Migration, Development, and Human Rights

03.07.2017
03.07.2017, 10:00 Uhr - 04.07.2017, 20:00 Uhr
Global Compact on Migration

At the High Level Summit on Large Movements of Refugees and Migrants in September 2016, UN Member states committed to developing a Global Compact on Safe, Regular and Orderly Migration to be completed and adopt in 2018.  Consultations are going on through November 2017, and the compact will then be drafted in 2018. This compact is meant to present a framework for comprehensive international cooperation on migrants and human mobility, and it will deal with various aspects of international migration, “including the humanitarian, developmental, human rights-related” aspects, among others. While states have the final say on what goes into the compact, stakeholders including migrant and other civil society organizations will be able to contribute their experience and expertise to the process through a variety of channels.  It is critical that civil society and especially migrant organizations follow and engage with the process, because the resulting compact will affect migration policy and practices on the ground for years to come, and will have real effects on the lives of migrants.  These effects could be for better or for worse—some issues are framed in ways that will be challenging for migrants, such as the language on return and readmission, “improving cooperation in this regard between countries of origin and destination.”

Key items on states’ list of issues to be addressed include:

  • Effective protection of the human rights and fundamental freedoms of migrants, including women and children, regardless of their migratory status
  • Specific needs of migrants in vulnerable situations
  • Combating racism, xenophobia, discrimination and intolerance towards all migrants
  • The inclusion of migrants in host societies, access to basic services for migrants and gender-responsive services
  • Remittances, including lowering costs of sending remittances
  • Addressing migration drivers (such as absence of decent work opportunities, loss of livelihood due to climate change or disaster)
  • Regularization policies
  • Protection of labour rights and a safe environment for migrant workers
  • Promotion of labour mobility, including circular migration
  • Recognition of foreign qualifications, education and skills and cooperation in access to and portability of earned benefits
  • International cooperation for border control
  • Combating trafficking in persons, smuggling of migrants and contemporary forms of slavery

 

Sustainable Development and Migrant Organising

Migrants and refugees can become protagonists and architects of a just and more sustainable people-led development. The organisations and networks of the migrants and refugees fight for the rights of migrants and refugees and their families, their integration into host societies, their ability to lead full lives in their place of residence and promotes their active role in development. Based on people’s needs, our actions aim to build social cohesion and peace, constantly seeking to achieve coexistence in a human rights and social justice framework. These actions contribute directly to the enrichment of both the host and home country on the social, cultural, political and economic level.

Campaign against Racism/Xenophobia

This workshop will continue workshop that was held during the PGA in Dhaka. The aim of the workshop is to develop a platform to bring together  and strengthen national-regional efforts agains Racism and Xenofobia.  In Dhaka we identified the following political calendar for the Campaign: March 21 2017 (The International Day for the Elimination of Racial Discrimination) and December 10 ( International Human Rights Day).

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Auf nach Hamburg zur G20-Protestwelle!

02.07.2017
02.07.2017, 12:00 Uhr
Am 2. Juli auf nach Hamburg zur G20-Protestwelle!

Anfang Juli treffen die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg zum G20-Gipfel zusammen. In Zeiten von zunehmendem Nationalismus ist internationale Kooperation dringend nötig, um Hungersnöte, Ungleichheit, Klimawandel, Kriege und Vertreibungen zu bekämpfen. Doch die bisherige neoliberale Politik der G20 ignoriert diese globalen Probleme und liefert keine Lösungen. Deshalb rufen wir in einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis für Sonntag, den 2. Juli, zu einer Protestwelle nach Hamburg auf. Gemeinsam fordern wir:

Gerechten Welthandel schaffen – Klima retten – Soziale Ungleichheit bekämpfen – Demokratie stärken!

Kurz vor dem G20-Gipfel streiten wir für die Demokratie und eine progressive Politik. Wir wollen die Globalisierung im Sinne der Bürger*innen gestalten.

Zwei Monate vor der Bundestagswahl fordern wir einen Politikwechsel. In der Hafenstadt Hamburg lassen wir zu Lande und zu Wasser eine Protestwelle von zehntausenden Menschen entstehen.

Machen Sie mit!

Tragen auch Sie am 2. Juli Ihren Protest für eine ganz andere Politik auf die Straße!

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Fotoausstellung Wohnungsnot

01.07.2017
01.07.2017, 19:00 Uhr - 31.08.2017, 19:00 Uhr

Einladung zur Ausstellungseröffnung, Fotoausstellung - ARMUT IST KEIN LIFESTYLE - WOHNUNGSNOT IN BERLIN von DiplomJournalistin Sabine Scheffer 
am 1.7.2017 19 Uhr
Musik von Liedermacher Bert Kartesas
VORTRAG von Journalist Peter Nowak - Herausgeber der Bücher "Zwangsräumung verhindern - Ob Nuriye, ob Kalle, wir bleiben alle" und "Zahltag - Zwang und Widerstand unter Hartz IV" schildert wie Wohnungslosigkeit von Jobcentern und Sozialbehörden „angezettelt“ wird und wie Gesetzgeber_innen die Grundlagen dafür geschaffen haben

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Armut ist kein Lifestyle

01.07.2017
01.07.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Fotoausstellung - WOHNUNGEN FÜR ALLE: Armut ist kein LIFESTYLE  von Sabine Scheffer - 
ERÖFFNUNG am 1.7.2017 19 Uhr
Musik von Liedermacher Bert
Journalist Peter Nowak - Herausgeber der Bücher "Zwangsräumung verhindern - Ob Nuriye, ob Kalle, wir bleiben alle" und  "Zahltag - Zwang und Widerstand unter Hartz IV" schildert wie Wohnungslosigkeit von Jobcentern und Sozialbehörden „angezettelt“ wird und wie Gesetzgeber_innen die Grundlagen dafür geschaffen haben    

 

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"Stolen Sisters"

01.07.2017
01.07.2017, 16:30 Uhr - 17:30 Uhr
In diesem Jahr begeht Kanada den 150. Jahrestag seines Bestehens. Aus diesem Anlass wollen wir von ASNAI mit einer Mahnwache vor der kanadischen Botschaft in Berlin erneut auf die nach wie vor bestehenden Missstände hinweisen, die seit den 1980er Jahren bis in die Gegenwart zu einer erschreckend hohen Zahl von vermissten bzw. ermordeten indigenen Frauen führten.
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Entwicklungspolitische Radtour in der Lausitz mit Gästen aus Kolumbien

01.07.2017
01.07.2017, 12:00 Uhr - 17:00 Uhr

PowerShift, Venrob, der Berliner entwicklungspolitische Ratschlag, die Wandelwoche und die Buko laden am 01. Juli 2017 gemeinsam zur entwicklungspolitischen Radtour in die Lausitz ein. Mit dem Bergbau-Experten Andreas Stahlberg und zwei Gästen aus Kolumbien werden wir auf einer ca. 20-30 km langen Radtour den Braunkohletagebau Jänschwalde und die Umgebung erkunden und uns über den Kohleabbau und die damit verbundenen Probleme in Deutschland und Kolumbien austauschen.

So ist die massive Kohlenutzung in Deutschland nicht nur klimapolitisch hoch problematisch, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf die Menschen und Umwelt in den Abbaugebieten wie der Lausitz - aber auch in Ländern wie Kolumbien. Denn die Steinkohle, die hierzulande verfeuert wird, ist größtenteils importiert. Dies trifft auch auf die Berliner Steinkohlekraftwerke (Moabit, Reuter, Reuter-West) zu. Im Jahr 2015 kamen 16 Prozent der nach Deutschland importierten Steinkohle aus Kolumbien, wo sie unter teils gravierenden Menschenrechtsverletzungen abgebaut wird. So wurden bspw. in der Region Cesar seit 2006 etwa 3100 Gegner*innen des Kohleabbaus von paramilitärischen Gruppierungen ermordet und 55000 Menschen von ihrem Land vertrieben.

Neben dem Einblick ins Braunkohlerevier Lausitz wollen wir auf der Tour deshalb von den kolumbianischen Gästen mehr über die derzeitige Situation in Kolumbien und ihre Projekte erfahren.

Anmeldung: Da die Zahl der Teilnehmer*innen begrenzt ist, bitten wir um eine Anmeldung zur Radtour per Mail an jakob.kluchert@power-shift.de

Abendveranstaltung: Wir laden Vertreter*innen und Expert*innen aus Projekten und Betrieben in und um Cottbus ein, um zu einem vernetzenden Austausch darüber zu kommen, inwiefern die Region um die Kohlemine Corréjon und die Lausitz vergleichbar sind, wie ein sozialverträglicher Kohleausstieg hier und dort aussehen kann, was Alternativen für Erwerbsarbeit und Energiegewinnung sein könnten, welches mögliche gemeinsame Kampagnen in den nächsten Jahren sein könnten.
19 Uhr im Muggefug, Papitzer Str. 4, Cottbus
Weitere Infos hier: http://bbb.wandelwoche.org/radelwochen/


Die kolumbianischen Gäste:

Samuel Arregoces ist Sprecher der afrokolumbianischen Gemeinde Tabaco im Bundesstaat Guajira. Die Gemeinde wurde im Jahr 2001 auf Drängen der Kohleindustrie durch staatliche Sicherheitskräfte brutal geräumt. Samuel Arregoces engagiert sich für die Rechte seiner Gemeinde und darüber hinaus auch für andere vom Bergbau betroffene Gemeinden in der ganzen Region.

Catalina Caro Galvis ist Bergbaureferentin der Umweltorganisation CENSAT - Agua Viva (Friends of the Earth Kolumbien). Neben ihrer Tätigkeit als Universitätsdozentin begleitet die studierte Anthropologin und Geografin verschiedene kolumbianische Gemeinden in ihren Anti-Kohle-Aktivitäten, z.B. in Form von Kampagnen, Untersuchungen zu den Auswirkungen des Bergbaus und juristischer Beratung.

 

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Aktivismus und Fiktion

01.07.2017
01.07.2017, 10:00 Uhr - 02.07.2017, 18:00 Uhr

Mit Anja Steidinger und Leónidas Martín (beide Enmedio Barcelona)

Der Workshop "Aktivismus und Fiktion" wird von Mitgliedern des spanischen Künstler_innenkollektivs Enmedio aus Barcelona angeboten.
Im TOOLKIT-Modus werden mit Techniken der Fiktion und der künstlerischen Praxis (Photographie, Video, Text, Körper) Aktions- und Protestformen gegen den G20 Gipfel in Hamburg entwickelt. Gemeinsam sollen eigene Ideen und Konzepte erarbeitet werden. Künstlerische Fiktion und sozialer Aktivismus werden zur eingreifenden Handlung in (vor) gegebene Realitäten, um diese kritisch umzuschreiben und zu verändern. Der Workshop gibt neben dem praktischen Teil auch einen Überblick über verschiedene Repräsentations,- Interventions- und Aktionsformen in Bezug auf kollektive Widerstände in Stadtteilen, gegen Weltgipfel, Konferenzen und Foren.

Enmedio - Activismo creativo
Der Name Enmedio des spanischen Künstler_innenkollektivs ist ein Wortspiel von "inmitten" und "zwischen" Kunst und Politik, es definiert die Verortung der Gruppe. Enmedio ist aber auch das Ergebnis eines Bruch mit den kategorischen Berufsfeldern professioneller Kommunikations- und Bild-ExpertInnen (DesignerInnen, FilmemacherInnen, KünstlerInnen, FotografInnen, etc.), die sich von ihren herkömmlichen Arbeitsumgebungen (Atelier, Büro, Studio) gelöst haben um gemeinschaftlich mit der realen und sozialen Kraft von Kunst, Kommunikationsmitteln und Medien als politischen Effekt in Krisensituationen zu intervenieren. Ausgehend von kollektiven Produktionsprozessen mit Betroffenengruppen und Zusammenschlüssen zwischen sehr unterschiedlichen Personen werden auf die Weise neue Handlungsräume gebildet.
www.enmedio.info/en

Der Workshop wird gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung sowie die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

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Ausstellung : BIKE l DESIGN l CITY

01.07.2017
01.07.2017 - 20.07.2017
29. Januar bis 30. Juli 2017 BIKE l DESIGN l CITY Pressematerialien Veranstaltungen und Führungen Museumspädagogik

Radfahren steht heute für urbanes Lebensgefühl und Jugendlichkeit schlechthin. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Bewusstseins für Gesundheit, Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowie zunehmender Verkehrs- und Mobilitätsproblemen in den Städten avanciert das Fahrrad zum neuen Symbol für Flexibilität und Tempo. Die Entwicklungen im Bereich der Elektrobikes beschleunigen diesen Prozess zusätzlich, und auch Design und Ästhetik der Fahrradkultur inklusive Accessoires gewinnen an Vielfalt und Bedeutung.

Jede moderne Grossstadt, die sich Innovation und Fortschritt verschrieben hat, beschäftigt sich heute gemeinsam mit Architekten, Designern und Städteplanern mit den Bedürfnissen von Radfahrern und den Mobilitätskonzepten des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

BIKE l DESIGN l CITY beleuchtet die vielfältigen Fahrradszenen von heute, das reiche Entwicklungspotenzial innerhalb der urbanen Mobilität und mögliche Zukunftsszenarien rund um das Radfahren. Die Ausstellung präsentiert hervorragende Designprodukte, vom kultigen Rennrad zum topaktuellen Citybike, zu den neuesten Klapprädern, den E-Bikes bis hin zu leistungsstarken Cargobikes für Kuriere und Familien.

Ergänzt wird die Schau mit Fotografien aus der Serie «we are traffic» von Björn Lexius und Till Gläser, mit Zeichnungen von René Zäch, mit Gianluca Giminis verqueren Fahrrädern aus der Bildserie «Velocipedia» und mit einer Vorschau auf Marc Locatellis und Martin Borns neuen Comicband «Tour de Suisse» mit Illustrationen von über dreissig der besten Schweizer Zeichnerinnen und Zeichner.

Veranstaltungen, Workshops, ein Weekend-Event im Rahmen des Winterthurer Velofrühlings und eine Tagung von Pro Velo und Partnern runden die Eigenproduktion ab.

 

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The Rolling Resistance in Lancashire, Britain

01.07.2017
01.07.2017 - 31.07.2017

July. Lancashire. Be there.

Since Cuadrilla began building a fracking pad at Preston New Road near Blackpool in January 2017, people have been at the roadside every day, putting their bodies on the line to stop this toxic industry. The resistance is working – supply chain companies are pulling out and the building schedule has been delayed by months.

This summer, as Cuadrilla gets nearer to trying to drill, Reclaim the Power is joining the frontline struggle in Lancashire to support and reinforce the amazing local resistance, and we invite you to join.

For the month of July, we’ll be providing training, resources, and support to take creative action against Cuadrilla and the fracking supply chain. We will help continue to halt their work in its tracks and fight for a clean, safe, affordable energy system for everyone across the UK.

Whether you’re part of an action group already, or you’re new to taking action and want to test things out, there’s roles for everyone, and support to take part. Whether you can come for 2 days or 2 weeks, whether you can chop veg, brew tea or take action – this resistance movement needs you, and we’ll be lending our support to local activity however we can.  More details on the Rolling Resistance in July are here.

In the meantime, if you can get to Preston New Road sooner, then there’s logistical details here of the daily protests happening already.  We’ll update with a full schedule of events for July and secure sign up form shortly, for now, sign up below to stay in the loop.

Get ready. Get spreading the word. Get July in the diary.

 

 

Check out the wrap-up of our Break the Chain fortnight of action in April.

 

To get involved and trained up ready for July, join one of our upcoming Direct Action trainings.

More details | Background

 

 

About Reclaim the Power

 

Reclaim the Power is a UK-based direct action network fighting for social, environmental and economic justice. We aim to build a broad based movement, working in solidarity with frontline communities to effectively confront environmentally-destructive industries and the social and economic forces driving climate change.

We’ve been working to oppose fracking since 2013 when we organised mass action at Balcombe. Since then, we’ve hosted anti-fracking action camps in Blackpool and Didcot, and taken countless actions to expose and resist the industry.

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Brasilien: 6 Bundesstaaten in 6 Wochen - Ein multimedialer Reisebericht über eine selbstorganisierte Rundreise

30.06.2017
30.06.2017, 19:30 Uhr - 23:00 Uhr

Seit 1985 reist Claus Bunk regelmäßig nach Brasilien. Er kennt viele Facetten dieses Landes. Brasilien ist eher ein Kontinent als ein einzelnes Land. Will man alle 27 Bundesstaaten mit ihren verschiedenen Zeit- und Klimazonen in einer Reise besuchen, so dürfte man ein Jahr unterwegs sein. Im März 2017 unternahm er und seine Frau Bethy, die selbst Brasilianerin ist, erneut eine Reise dorthin und sie besuchten insgesamt 6 Bundesstaaten (Rio de Janeiro, Sao Paulo, Bahia, Brasilia (DF), Rio Grande do Sul und Santa Catarina). Sein multimediale Reisebericht mit vielen Bildern und kleinen Filmen handelt von dieser Reise und gibt aktuelle Eindrücke wieder.

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