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Updated: 2 hours 33 min ago

Postwachstumsideologie als Alltagsreligion und Distinktionsbedürfnis – zwischen Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit

12.08.2020
26.08.2020, 19:00 Uhr - 26.08.2020, 22:00 Uhr

Postwachstumsideologie als Alltagsreligion und Distinktionsbedürfnis – zwischen Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit

Vortrag und Diskussion mit Mathias Beschorner

Im Vortrag wird die Postwachstumsideologie ideologiekritisch betrachtet und verdeutlicht, warum das Diktum vom Schrumpfen der Produktion hinter kapitalistische Vergesellschaftung zurückfällt. Zugleich wird gezeigt, dass sich darin ein Distinktionsbedürfnis gegenüber den arbeitenden Klassen äußert und hohe Anschlussfähigkeit für die politische Rechte besteht. So beziehen sich zentrale Figuren der Neuen Rechten wie der Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen oder Björn Höcke affirmativ auf Niko Paech. Postwachstumstheoretiker wie Niko Paech sind in Wissenschaft und Politik breit vernetzt und auch in linken Kreisen beliebt. Die ‚große Transformation‘ ist aber nicht bloß Expertenaufgabe, sie bedarf einer Kulturrevolution von unten und einem neuen Menschenbild. Die angesprochenen Subjekte sehen sich mit einer Melange aus Verzichtsethik und malthusianischer Übervölkerungsfantasie konfrontiert, scheinen jedoch gern bereit die abgeleiteten Forderungen individualistisch, als sinnstiftende Alltagsreligion für den Hausgebrauch praktisch werden zu lassen. So erfahren sie die vermeintliche Wirkmächtigkeit ihrer Überzeugungen gemäß einer wohlfeilen Konsumkritik beim morgendlichen FairTrade-Kaffee – in einem Wechselspiel aus Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit.

Eine materialistische Perspektive muss sich dem Problem der ökologischen Krise annehmen und nach Antworten suchen, wie eine postkapitalistische Vergesellschaftung sich der Produktivkräfte und Automation sowie Massenproduktion bedienen könnte, ohne den Planeten zu zerstören. Hinsichtlich der Postwachstumsideologie gilt jedoch das Diktum Theodor W. Adornos: Ist „das Falsche, einmal bestimmt erkannt und präzisiert, [ist es] bereits Index des Richtigen, Besseren“.

Zum Referenten:

Mathias Beschorner ist Historiker und freier Autor. Er schreibt für die Versorgerin, das Soziologiemagazin und das Distanz-Magazin. Er lebt in Leipzig und referiert zu den Themen Postwachstumsideologie und Polyamorie. Gemeinsam mit Konstantin Nowotny und Jennifer Stevens arbeitet er derzeit an einem Sammelband zur romantischen Liebe, offenen Beziehungen und der Polyamorie.Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahmeplätze sind jedoch aufgrund des Hygienekonzepts beschränkt, sodass ein rechtzeitiges Erscheinen sinnvoll ist.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahmeplätze sind jedoch aufgrund des Hygienekonzepts beschränkt, sodass ein rechtzeitiges Erscheinen sinnvoll ist.

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Postwachstumsideologie als Alltagsreligion und Distinktionsbedürfnis – zwischen Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit

12.08.2020
26.08.2020, 19:00 Uhr - 26.08.2020, 22:00 Uhr

Postwachstumsideologie als Alltagsreligion und Distinktionsbedürfnis – zwischen Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit

Vortrag und Diskussion mit Mathias Beschorner

Im Vortrag wird die Postwachstumsideologie ideologiekritisch betrachtet und verdeutlicht, warum das Diktum vom Schrumpfen der Produktion hinter kapitalistische Vergesellschaftung zurückfällt. Zugleich wird gezeigt, dass sich darin ein Distinktionsbedürfnis gegenüber den arbeitenden Klassen äußert und hohe Anschlussfähigkeit für die politische Rechte besteht. So beziehen sich zentrale Figuren der Neuen Rechten wie der Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen oder Björn Höcke affirmativ auf Niko Paech. Postwachstumstheoretiker wie Niko Paech sind in Wissenschaft und Politik breit vernetzt und auch in linken Kreisen beliebt. Die ‚große Transformation‘ ist aber nicht bloß Expertenaufgabe, sie bedarf einer Kulturrevolution von unten und einem neuen Menschenbild. Die angesprochenen Subjekte sehen sich mit einer Melange aus Verzichtsethik und malthusianischer Übervölkerungsfantasie konfrontiert, scheinen jedoch gern bereit die abgeleiteten Forderungen individualistisch, als sinnstiftende Alltagsreligion für den Hausgebrauch praktisch werden zu lassen. So erfahren sie die vermeintliche Wirkmächtigkeit ihrer Überzeugungen gemäß einer wohlfeilen Konsumkritik beim morgendlichen FairTrade-Kaffee – in einem Wechselspiel aus Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit.

Eine materialistische Perspektive muss sich dem Problem der ökologischen Krise annehmen und nach Antworten suchen, wie eine postkapitalistische Vergesellschaftung sich der Produktivkräfte und Automation sowie Massenproduktion bedienen könnte, ohne den Planeten zu zerstören. Hinsichtlich der Postwachstumsideologie gilt jedoch das Diktum Theodor W. Adornos: Ist „das Falsche, einmal bestimmt erkannt und präzisiert, [ist es] bereits Index des Richtigen, Besseren“.

Zum Referenten:

Mathias Beschorner ist Historiker und freier Autor. Er schreibt für die Versorgerin, das Soziologiemagazin und das Distanz-Magazin. Er lebt in Leipzig und referiert zu den Themen Postwachstumsideologie und Polyamorie. Gemeinsam mit Konstantin Nowotny und Jennifer Stevens arbeitet er derzeit an einem Sammelband zur romantischen Liebe, offenen Beziehungen und der Polyamorie.Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahmeplätze sind jedoch aufgrund des Hygienekonzepts beschränkt, sodass ein rechtzeitiges Erscheinen sinnvoll ist.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahmeplätze sind jedoch aufgrund des Hygienekonzepts beschränkt, sodass ein rechtzeitiges Erscheinen sinnvoll ist.

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Schweigen ist Silber, Reden ist Gold - Rhetorik-Seminar

12.08.2020
11.09.2020, 18:30 Uhr - 13.09.2020, 15:30 Uhr

In diesem Seminar werden wir uns mit den Grundlagen der Kommunikation in und vor Gruppen auseinandersetzen. Dazu gehört zum einen, theoretische Komponenten zu diskutieren und auszuprobieren, zum anderen aber auch, die Praxis. Wenn ihr ein konkretes Projekt habt, ein bestimmtes Anliegen oder ein Ziel, auf das ihr hinarbeitet, bringt es gerne mit, damit wir gemeinsam daran arbeiten können. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Vortrag handeln, den ihr ausarbeiten wollt, oder es steht ein Konfliktgespräch an, bei dem ihr einen für alle Beteiligten optimalen Ausgang erreichen wollt. Vielleicht laufen die Gruppenstunden in Schule, Uni oder Politik auch einfach gerade nicht so, wie ihr es euch wünscht? Dann lasst uns gemeinsam anschauen, was vielleicht im Verborgenen schlummert und mit ein bisschen Feintuning an die Oberfläche gelockt werden kann. Dabei wollen wir uns aber auch kritisch anschauen, wie schmal der Grat zwischen legitimer Meinungsbildung durch sinnvolle Argumentation und ungerechtfertigter Manipulation durch rhetorisch fragwürdige Praktiken ist.

Programm

Freitag:
Ankommen, Orga, Kennenlernen
Was ist Rhetorik: Hier schauen wir uns rhetorische Grundlagen an, angefangen bei Stimme und Betonung, bis hin zu einem gezielten Argumentationstraining für den Einsatz in der Erstellung einer Rede, bzw. eines Vortrags, bevor wir in eine gemütliche Abendgestaltung übergehen.

Samstag:
Am Samstag stehen eure konkreten Projekte und Vorhaben, bzw. Fragen und Problemstellungen im Vordergrund. Hierbei soll unser theoretisches Wissen Anwendung finden und wir werden Wirkungsmächtigkeit und Anwender*innenfreundlichkeit der verschiedenen Methoden und rhetorischen Empfehlungen ausprobieren und auf unsere Anforderungen maßschneidern. Wir werden dazu jede*m ausführlich Raum geben, ihre Rede/ Vortrag oder ihren Comedy Auftritt vorzubereiten und aufzuführen.

Sonntag:
Am Sonntag werden wir uns gezielt dem Thema Sprache und Macht widmen. In Absprache mit Euch werden wir beispielsweise einen kritischen Blick auf Sprechpositionen, Wissenshierarchien, Redeverhalten oder manipulative Argumentationen werfen.

Mit: Laura Schumann und Dirk Reinink

Die Teilnahmegebühr versteht sich inklusive Übernachtung und Verpflegung. Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre.

Achtung: Bitte nur mit hoher Verbindlichkeit zu diesem Workshop anmelden.
Wegen der Corona-Präventionsmaßnahmen ist die Teilnahme auf eine kleine Mindestteilnahmezahl begrenzt. Wir sind aber darauf angewiesen, dass die angemeldeten Teilnehmer*innen auch wirklich kommen und teilnehmen.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Schweigen ist Silber, Reden ist Gold - Rhetorik-Seminar

12.08.2020
11.09.2020, 18:30 Uhr - 13.09.2020, 15:30 Uhr

In diesem Seminar werden wir uns mit den Grundlagen der Kommunikation in und vor Gruppen auseinandersetzen. Dazu gehört zum einen, theoretische Komponenten zu diskutieren und auszuprobieren, zum anderen aber auch, die Praxis. Wenn ihr ein konkretes Projekt habt, ein bestimmtes Anliegen oder ein Ziel, auf das ihr hinarbeitet, bringt es gerne mit, damit wir gemeinsam daran arbeiten können. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Vortrag handeln, den ihr ausarbeiten wollt, oder es steht ein Konfliktgespräch an, bei dem ihr einen für alle Beteiligten optimalen Ausgang erreichen wollt. Vielleicht laufen die Gruppenstunden in Schule, Uni oder Politik auch einfach gerade nicht so, wie ihr es euch wünscht? Dann lasst uns gemeinsam anschauen, was vielleicht im Verborgenen schlummert und mit ein bisschen Feintuning an die Oberfläche gelockt werden kann. Dabei wollen wir uns aber auch kritisch anschauen, wie schmal der Grat zwischen legitimer Meinungsbildung durch sinnvolle Argumentation und ungerechtfertigter Manipulation durch rhetorisch fragwürdige Praktiken ist.

Programm

Freitag:
Ankommen, Orga, Kennenlernen
Was ist Rhetorik: Hier schauen wir uns rhetorische Grundlagen an, angefangen bei Stimme und Betonung, bis hin zu einem gezielten Argumentationstraining für den Einsatz in der Erstellung einer Rede, bzw. eines Vortrags, bevor wir in eine gemütliche Abendgestaltung übergehen.

Samstag:
Am Samstag stehen eure konkreten Projekte und Vorhaben, bzw. Fragen und Problemstellungen im Vordergrund. Hierbei soll unser theoretisches Wissen Anwendung finden und wir werden Wirkungsmächtigkeit und Anwender*innenfreundlichkeit der verschiedenen Methoden und rhetorischen Empfehlungen ausprobieren und auf unsere Anforderungen maßschneidern. Wir werden dazu jede*m ausführlich Raum geben, ihre Rede/ Vortrag oder ihren Comedy Auftritt vorzubereiten und aufzuführen.

Sonntag:
Am Sonntag werden wir uns gezielt dem Thema Sprache und Macht widmen. In Absprache mit Euch werden wir beispielsweise einen kritischen Blick auf Sprechpositionen, Wissenshierarchien, Redeverhalten oder manipulative Argumentationen werfen.

Mit: Laura Schumann und Dirk Reinink

Die Teilnahmegebühr versteht sich inklusive Übernachtung und Verpflegung. Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre.

Achtung: Bitte nur mit hoher Verbindlichkeit zu diesem Workshop anmelden.
Wegen der Corona-Präventionsmaßnahmen ist die Teilnahme auf eine kleine Mindestteilnahmezahl begrenzt. Wir sind aber darauf angewiesen, dass die angemeldeten Teilnehmer*innen auch wirklich kommen und teilnehmen.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Schweigen ist Silber, Reden ist Gold - Rhetorik-Seminar

12.08.2020
11.09.2020, 18:30 Uhr - 13.09.2020, 15:30 Uhr

In diesem Seminar werden wir uns mit den Grundlagen der Kommunikation in und vor Gruppen auseinandersetzen. Dazu gehört zum einen, theoretische Komponenten zu diskutieren und auszuprobieren, zum anderen aber auch, die Praxis. Wenn ihr ein konkretes Projekt habt, ein bestimmtes Anliegen oder ein Ziel, auf das ihr hinarbeitet, bringt es gerne mit, damit wir gemeinsam daran arbeiten können. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Vortrag handeln, den ihr ausarbeiten wollt, oder es steht ein Konfliktgespräch an, bei dem ihr einen für alle Beteiligten optimalen Ausgang erreichen wollt. Vielleicht laufen die Gruppenstunden in Schule, Uni oder Politik auch einfach gerade nicht so, wie ihr es euch wünscht? Dann lasst uns gemeinsam anschauen, was vielleicht im Verborgenen schlummert und mit ein bisschen Feintuning an die Oberfläche gelockt werden kann. Dabei wollen wir uns aber auch kritisch anschauen, wie schmal der Grat zwischen legitimer Meinungsbildung durch sinnvolle Argumentation und ungerechtfertigter Manipulation durch rhetorisch fragwürdige Praktiken ist.

Programm

Freitag:
Ankommen, Orga, Kennenlernen
Was ist Rhetorik: Hier schauen wir uns rhetorische Grundlagen an, angefangen bei Stimme und Betonung, bis hin zu einem gezielten Argumentationstraining für den Einsatz in der Erstellung einer Rede, bzw. eines Vortrags, bevor wir in eine gemütliche Abendgestaltung übergehen.

Samstag:
Am Samstag stehen eure konkreten Projekte und Vorhaben, bzw. Fragen und Problemstellungen im Vordergrund. Hierbei soll unser theoretisches Wissen Anwendung finden und wir werden Wirkungsmächtigkeit und Anwender*innenfreundlichkeit der verschiedenen Methoden und rhetorischen Empfehlungen ausprobieren und auf unsere Anforderungen maßschneidern. Wir werden dazu jede*m ausführlich Raum geben, ihre Rede/ Vortrag oder ihren Comedy Auftritt vorzubereiten und aufzuführen.

Sonntag:
Am Sonntag werden wir uns gezielt dem Thema Sprache und Macht widmen. In Absprache mit Euch werden wir beispielsweise einen kritischen Blick auf Sprechpositionen, Wissenshierarchien, Redeverhalten oder manipulative Argumentationen werfen.

Mit: Laura Schumann und Dirk Reinink

Die Teilnahmegebühr versteht sich inklusive Übernachtung und Verpflegung. Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre.

Achtung: Bitte nur mit hoher Verbindlichkeit zu diesem Workshop anmelden.
Wegen der Corona-Präventionsmaßnahmen ist die Teilnahme auf eine kleine Mindestteilnahmezahl begrenzt. Wir sind aber darauf angewiesen, dass die angemeldeten Teilnehmer*innen auch wirklich kommen und teilnehmen.

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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K u n d g e b u n g g e g e n d i e S t a d t d e r R e i c h e n

11.08.2020
15.08.2020, 14:00 Uhr - 15.08.2020, 22:00 Uhr

Vertreibung von Menschen aus ihrem Zuhause durch Verbreitung einer anonymen Klima zerstörenden Konsumwelt, samt hochpreisigen Wohnungen, zulasten der Zerlegung von gewachsenen Kiezstrukturen, wird Gentrifizierung genannt.

 

Sie bedeutet faktisch Krieg zwischen Arm und Reich, soweit die mit wenig Geld und Zeit überhaupt in der Lage sind, sich gegen diese Art von Gegner widerständig aufzustellen.


Wir tun es! Der Nordkiez ist bekannt als Gefahrengebiet mit seinen bunten, lauten und widerständigen Menschen, die schon immer dem Kapitalismus mit seinen menschenverachtenden Strukturen, wie dem Profit mit der Miete, den Kampf angesagt haben.


Wir sind solidarisch mit allen Bewohner*innen, die sich gegen ihre Verdrängung wehren, egal, ob es sich um linke Wohnprojekte, wie z.B. das der Liebigstraße 34 handelt, oder um Mieter*innen, die etwa mittels Transparente auf drohende Verdrängung durch Mieterhöhung aufmerksam machen.


Unerwünscht bleiben die Profiteure dieses Systems, wie die CG Gruppe mit dem Carré Sama-Riga in der Rigaer Str. 71-73, sowie gegenüberliegend KW Development, weiter den Eigentümer*Innen-Baugruppen von Bambiland, Pears Global und viele mehr.

Initiative der Kundgebung sind Menschen aus und um den ABSTAND, Nachbar*innen Nordkiez, Nordkiez lebt!, WbA - Wir bleiben Alle F'hain, Aktionsgruppe Rigaer 71-73 und nicht organisierte Kiezbewohner*innen

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Volle Breitseite #4 für die Oranienstr. 25

11.08.2020
12.08.2020, 18:30 Uhr - 12.08.2020, 22:00 Uhr

Die nächste „Volle Breitseite-Kundgebung“ gibt’s am Mittwoch, 12.08.2020 ab 18.30 Uhr!  mit Ausstellungseröffnung der vielen großartigen Vollen Breitseiten, die von vielen Menschen aus der Nachbarschaft gestaltet wurden in den Räumen der nGbK. Einlass in 20er-Gruppen ab 18 Uhr. Teil der Ausstellung ist auch die „Wem gehört Kreuzberg“-Karte von Kunstblock and beyond mit der AG „Im Dissens?“ außerdem stadtpolitische Vorträge von Berthold Seliger, Matthias Coers und Peter Nowak musikalische Überraschungen (darunter Brezel von Stereo total, der zusammen mit dem Oberkreuzberger Nasenflötenorchester einen Kisch & Co-Song welturaufführen wird. Soli-Siebdruck auf mitgebrachte Sachen und wie immer: zahlreiche Redebeiträge von stadtpolitischen Gruppen, Raum-Aktivist*innen und Unterstützer*innen aus der Nachbarschaf

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Wandelwoche 2020 | Die Pampa lebt – Hellersdorf als Großwohnsiedlung gestern, heute und morgen

08.08.2020
12.09.2020, 16:00 Uhr - 12.09.2020, 20:00 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/die-pampa-lebt/

1. der Kiezspaziergang

Im ersten Teil der Veranstaltung erkunden wir auf Spaziergängen zwei Projekten im Stadtraum:

a. »KREISE ZIEHEN. Großsiedlungen und die Produktion von Bildern ihrer selbst. Teil 4«

mit AG Spielclub und Marija Nemčenko & Anna Tüdős auf der Grünfläche Place Internationale

Im vierten Teil der Ausstellungsreihe KREISE ZIEHEN wird auf der große Grünfläche (sog. Place Internationale) das Leben von Kindern und Jugendlichen in einer Großsiedlung thematisiert. Wie kaum eine andere Gruppe prägen junge Menschen den öffentlichen Raum der Großsiedlung. Welche Freiräume können Jugendliche jenseits der Kontrolle der Erwachsenen selbst erschaffen? Wie eignen sie sich die Großsiedlung an?

Zwei künstlerische Positionen zum Thema »Kinder und Jugendliche in der Großsiedlung« beschäftigen sich auf funf Billboards (der. Großplakaten) mit diese Fragen:

Die AG Spielclub zeigt Bilder einer Spielstadt, die 1971 im öffentlichen Raum im Märkischen Viertel Berlin von Künstler_innen mit und für Kinder gebaut wurde. Unter dem Titel »Fest« war die Spielstadt damals zehn Tage lang Erprobungsraum für Produktion, Verkauf, Monopolismus und Revolution.
Marija Nemčenko und Anna Tüdős präsentieren ein Teil ihrer Recherche »BRUT Boredom. High-rises, emptiness and play« über die utopischen Momente des sogenannten ›Brutalismus‹ – einem Baustil der internationalen Moderne. »Wir verstehen Langeweile (engl. Boredom) als einen produktiven, kreativen Zustand, der mit Spiel und Experimentieren, aber auch mit Muße und Leere verbunden ist.«

und

b. »Die Pampa lebt – Hellersdorf als Großwohnsiedlung gestern, heute und morgen«

von Eva Hertzsch & Adam Page mit Sabine Büttner, Mike Hartwig, Rosel Juhl, Siegfried Nord, Evelin Paap, und Lutz Reinike am Alice-Salomon-Platz (vor dem Rathaus), Cottbusser Platz (vor dem U-Bhf.-Ausgang Carola-Neher-Str.) und Kastanienboulevard (zentrale Platz)

Das soziale, politische und kulturelle Gefüge eines immer kosmopolitaneren und widersprüchlichen Hellersdorf ist Ausgangspunkt dieser künstlerische Rechercheprojekt im Quartier Boulevard Kastanienallee. Seit März 2019 arbeiten Anwohner_innen und Künstler_innen gemeinsam an einer Reihe von Fragen: 
Welche Hoffnungen, Ängste, Glücksversprechen und Kränkungen gab es hier in den 1990ern. Und heute? Welche Auswirkungen hat der Wegfall der Arbeitsgesellschaft? Und der Abriss von Gebäuden? Welche Zukunftsvisionen gibt es für Hellersdorf? Und welche Ideen gibt es, mehr Lebensqualität für junge Erwachsene zu schaffen? Welche Veränderungen und Verschiebungen von Wertsystemen erleben Anwohner_innen und wie dokumentieren sie sie?
Vier Großplakaten an drei Orte im Quartier werden die bisherige Antworten in Text und Bild darstellen.

2. anschließende Ausstellungseröffnung »Revision: Peripherie als Ort«

mit Fotoserien von Helga Paris und Ulrich Wüst
in der station urbaner kulturen, Auerbacher Ring 41 (Eingang Kastanienboulevard),12619 Berlin

In der Zweigstelle des Kunstvereins nGbK in Hellersdorf, die station urbaner kulturen, werden Stadtaufnahmen vom Fotograf Ulrich Wüst sowie die Jugendlichen-Porträts von die Fotografin Helga Paris vom Jahr 1999 ausgestellt. Die Friktionen zwischen dem Hellersdorf-Projekt 1999 und dem Heute sollen nun als Revision in der station urbaner kulturen zum Thema gemacht werden: Wie hat sich das Quartier seither weiterentwickelt, welche Beziehungen bestehen zwischen Mitte und Pampa, und was machen die damaligen Akteur_innen heute? Nicht zuletzt werden die Fotoserien in einen künstlerischen Werkkontext gestellt.

Organisiert von der station urbaner kulturen / nBgK Hellersdorf

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg (04. - 14.09.2020). Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

 

 

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Wandelwoche 2020 | Eine andere Welt er-fahren – erlebnisreiche Radtour zu solidarischer und regionaler Ernährung

08.08.2020
12.09.2020, 11:00 Uhr - 12.09.2020, 17:00 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/radtour-spoergelhof-wukantina/

Du hast Lust auf regionale Ernährung? Du willst mehr erfahren über solidarisches Wirtschaften, Arbeiten und Leben? Dann radel mit uns zum Spörgelhof und zu Wukantina durchs Biesenthaler Becken im Norden von Berlin.

Was? – Wir fahren von Bernau zu unserer ersten Station: dem Spörgelhof, ein Kollektiv (und eine Genossenschaft in Gründung!) von Menschen aus Stadt und Land, die seit 2014 auf einem Hof bei Lobetal eine Solidarische Landwirtschaft praktizieren. Gemeinsam wird regionales und saisonales Gemüse mit Permakultur angebaut und regelmäßig in die Stadt geliefert. So lernen alle etwas über das Essen, wissen was sie essen und helfen nachhaltig der Umwelt. Außerdem bietet eine solidarische Landwirtschaft eine gute Alternative zu Supermarkt und kapitalistischen Strukturen und zeigt gelebte Solidarität zu den Menschen auf dem Hof und untereinander in der Stadt. Mehr vor Ort oder unter: https://www.spoergelhof.de/

Unsere zweite Station führt uns zu Wukantina auf dem Projekthof Wukania in Biesenthal. Als kulinarischer Kollektivbetrieb versorgt Wukantina Schulen und Kindergärten/KiTas sowie Veranstaltungen mit köstlichem Mahlzeiten aus frischen, möglichst regionalen und saisonalen Zutaten. Hier werden lokale Strukturen durch Zulieferer in der Nähe gestärkt und die Sicht der Kinder auf gute und gesunde Ernährung geschärft.Das könnt ihr gleich vor Ort ausprobieren, denn Wukantina kocht für uns! (6,50€/Person, solidarisch lösbar durch Spende, wenn der Geldbeutel knapp ist). Mehr unter: https://wukantina.de/

Wo? – Das Biesenthaler Becken ist eine von der Eiszeit geprägte wunderschöne Landschaft, in der du dich mit allen Sinnen verzaubern lassen kannst. Komm mit uns zu einer der schönsten Radstrecken im Berliner Umland. Länge der Strecke: 18 km bis Biesenthal (9km zum Spörgelhof, 9km zu Wukantina).
Special: Zwischen den Stationen gibt es wandelbare Geschichten für groß und klein zum Lauschen. Wer möchte kann nach dem Radeln kurz Yoga machen. Und die wundervollen Wukenseen liegen ganz in der Nähe der zweiten Station und laden zu einer abschließenden Abkühlung ein.

Kinder sind herzlich willkommen, bitte bei der Anmeldung mit angeben!
Da alles im Freien stattfindet, können wir genügend Abstand wahren. Und die Tour findet auch bei Nieselregen statt ;-).

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg (04. - 14.09.2020). Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Eine andere Welt er-fahren – erlebnisreiche Radtour zu solidarischer und regionaler Ernährung

08.08.2020
12.09.2020, 11:00 Uhr - 12.09.2020, 17:00 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/radtour-spoergelhof-wukantina/

Du hast Lust auf regionale Ernährung? Du willst mehr erfahren über solidarisches Wirtschaften, Arbeiten und Leben? Dann radel mit uns zum Spörgelhof und zu Wukantina durchs Biesenthaler Becken im Norden von Berlin.

Was? – Wir fahren von Bernau zu unserer ersten Station: dem Spörgelhof, ein Kollektiv (und eine Genossenschaft in Gründung!) von Menschen aus Stadt und Land, die seit 2014 auf einem Hof bei Lobetal eine Solidarische Landwirtschaft praktizieren. Gemeinsam wird regionales und saisonales Gemüse mit Permakultur angebaut und regelmäßig in die Stadt geliefert. So lernen alle etwas über das Essen, wissen was sie essen und helfen nachhaltig der Umwelt. Außerdem bietet eine solidarische Landwirtschaft eine gute Alternative zu Supermarkt und kapitalistischen Strukturen und zeigt gelebte Solidarität zu den Menschen auf dem Hof und untereinander in der Stadt. Mehr vor Ort oder unter: https://www.spoergelhof.de/

Unsere zweite Station führt uns zu Wukantina auf dem Projekthof Wukania in Biesenthal. Als kulinarischer Kollektivbetrieb versorgt Wukantina Schulen und Kindergärten/KiTas sowie Veranstaltungen mit köstlichem Mahlzeiten aus frischen, möglichst regionalen und saisonalen Zutaten. Hier werden lokale Strukturen durch Zulieferer in der Nähe gestärkt und die Sicht der Kinder auf gute und gesunde Ernährung geschärft.Das könnt ihr gleich vor Ort ausprobieren, denn Wukantina kocht für uns! (6,50€/Person, solidarisch lösbar durch Spende, wenn der Geldbeutel knapp ist). Mehr unter: https://wukantina.de/

Wo? – Das Biesenthaler Becken ist eine von der Eiszeit geprägte wunderschöne Landschaft, in der du dich mit allen Sinnen verzaubern lassen kannst. Komm mit uns zu einer der schönsten Radstrecken im Berliner Umland. Länge der Strecke: 18 km bis Biesenthal (9km zum Spörgelhof, 9km zu Wukantina).
Special: Zwischen den Stationen gibt es wandelbare Geschichten für groß und klein zum Lauschen. Wer möchte kann nach dem Radeln kurz Yoga machen. Und die wundervollen Wukenseen liegen ganz in der Nähe der zweiten Station und laden zu einer abschließenden Abkühlung ein.

Kinder sind herzlich willkommen, bitte bei der Anmeldung mit angeben!
Da alles im Freien stattfindet, können wir genügend Abstand wahren. Und die Tour findet auch bei Nieselregen statt ;-).

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg (04. - 14.09.2020). Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Eine andere Welt er-fahren – erlebnisreiche Radtour zu solidarischer und regionaler Ernährung

08.08.2020
12.09.2020, 11:00 Uhr - 12.09.2020, 17:00 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/radtour-spoergelhof-wukantina/

Du hast Lust auf regionale Ernährung? Du willst mehr erfahren über solidarisches Wirtschaften, Arbeiten und Leben? Dann radel mit uns zum Spörgelhof und zu Wukantina durchs Biesenthaler Becken im Norden von Berlin.

Was? – Wir fahren von Bernau zu unserer ersten Station: dem Spörgelhof, ein Kollektiv (und eine Genossenschaft in Gründung!) von Menschen aus Stadt und Land, die seit 2014 auf einem Hof bei Lobetal eine Solidarische Landwirtschaft praktizieren. Gemeinsam wird regionales und saisonales Gemüse mit Permakultur angebaut und regelmäßig in die Stadt geliefert. So lernen alle etwas über das Essen, wissen was sie essen und helfen nachhaltig der Umwelt. Außerdem bietet eine solidarische Landwirtschaft eine gute Alternative zu Supermarkt und kapitalistischen Strukturen und zeigt gelebte Solidarität zu den Menschen auf dem Hof und untereinander in der Stadt. Mehr vor Ort oder unter: https://www.spoergelhof.de/

Unsere zweite Station führt uns zu Wukantina auf dem Projekthof Wukania in Biesenthal. Als kulinarischer Kollektivbetrieb versorgt Wukantina Schulen und Kindergärten/KiTas sowie Veranstaltungen mit köstlichem Mahlzeiten aus frischen, möglichst regionalen und saisonalen Zutaten. Hier werden lokale Strukturen durch Zulieferer in der Nähe gestärkt und die Sicht der Kinder auf gute und gesunde Ernährung geschärft.Das könnt ihr gleich vor Ort ausprobieren, denn Wukantina kocht für uns! (6,50€/Person, solidarisch lösbar durch Spende, wenn der Geldbeutel knapp ist). Mehr unter: https://wukantina.de/

Wo? – Das Biesenthaler Becken ist eine von der Eiszeit geprägte wunderschöne Landschaft, in der du dich mit allen Sinnen verzaubern lassen kannst. Komm mit uns zu einer der schönsten Radstrecken im Berliner Umland. Länge der Strecke: 18 km bis Biesenthal (9km zum Spörgelhof, 9km zu Wukantina).
Special: Zwischen den Stationen gibt es wandelbare Geschichten für groß und klein zum Lauschen. Wer möchte kann nach dem Radeln kurz Yoga machen. Und die wundervollen Wukenseen liegen ganz in der Nähe der zweiten Station und laden zu einer abschließenden Abkühlung ein.

Kinder sind herzlich willkommen, bitte bei der Anmeldung mit angeben!
Da alles im Freien stattfindet, können wir genügend Abstand wahren. Und die Tour findet auch bei Nieselregen statt ;-).

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg (04. - 14.09.2020). Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | „Konsum, Altkleider und Upcycling“ in Zeiten von Corona

08.08.2020
11.09.2020, 16:00 Uhr - 11.09.2020, 19:00 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/workshop-mit-handgewebt-in-berlin/

In diesem Workshop geht es um unseren (Textil-)Konsum, die Altkleiderberge und das selber machen, reparieren, umgestalten, aufwerten von Textilien.
Gerade im Textilsektor gibt es aktuell verherrende Auswirkung besonders bei den Näher*innen. Die Altkleiderberge wachsen, Altkleidercontainer werden abgebaut, Die Näher*inne erhalten kaum Lohn und arbeiten weiter und das Klamottenshoppingverhalten hat sich kaum verändert? Gerne können wir gemeinsam die aktuelle Situation analysieren und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten.

Bringt gerne Textilien / Kleidung mit die ihr reparieren möchtet, die nicht mehr zu verwerten erscheint oder die ihr weitergeben möchtet. Es gibt auch die Möglichkeit aus Alttextilien ein kleines Stück Stoff zu weben.

Die Veranstaltung wird möglichst draußen stattfinden. Ansonsten muss die Teilnehmendenzahl leider begrenzt werden.

Organisiert von: handgewebt in berlin.

 

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg (04. - 14.09.2020). Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Haus der Materialisierung – eine Tour rund um Ressourcenschonung und zukunftsfähiges Wirtschaften

08.08.2020
08.09.2020, 19:00 Uhr - 08.09.2020, 20:30 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/haus-der-materialisierung-kunst-stoffe/

Im Herzen Berlins, auf dem Gelände Haus der Statistik ist ein Ort von und für Organisationen und Initiativen rund um zirkuläres Wirtschaften, Upcycling, Reparatur, Materialforschung, Ecodesign und andere Aspekte einer zukunftsfähigen Wirtschaft entstanden. Kunst-Stoffe betreibt hier einen Zero-Waste Baumarkt, ein Repair Cafe und konzipiert und koordiniert Bildungsangebote zum Thema.
Zur Einführung stellen wir das Konzept des Hauses vor und präsentieren die verschiedenen Arbeitsbereiche. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Ländern veranschaulichen wir die Funktionsweise des Direktrecyclings und präsentieren verschiedene Beispiele, wie Altmaterial unmittelbar in neue Nutzungen überführt werden kann.
Die Führung dauert max. 90 min.

Organisiert von Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien

 

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg (04. - 14.09.2020). Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Gartengespräch: Klimafreundliche Landwirtschaft mit Agrarökologie

08.08.2020
08.09.2020, 18:00 Uhr - 08.09.2020, 20:00 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/gartengespraech-himmelbeet-inkota/

Zum dritten Mal in Folge leiden die Bäuerinnen und Bauern in Deutschland diesen Sommer unter der großen Trockenheit im Frühjahr. Denn trotz der allgegenwärtigen Corona-Krise legt der globale Klimawandel keine Pause ein. Dies geht nicht nur zur Lasten der Landwirtschaft – und somit der Erzeugung von Lebensmitteln. Das globale Ernährungssystem ist gleichzeitig Treiber des Klimawandels – unter anderem durch Abholzung, den Einsatz synthetischer Düngemittel, die Überlastung der Böden und die industrielle Weiterverarbeitung von Agrarerzeugnissen.

Doch wie kann eine klimafreundliche Landwirtschaft aussehen, die das gesamte Ernährungssystem vom Acker bis auf den Teller sowie die Menschen, die darin arbeiten, im Blick behält? Darüber wollen wir mit euch im wunderschönen Stadtgarten vom himmelbeet diskutieren. In einem kurzen Input vom INKOTA-netzwerk soll zunächst das Konzept der Agrarökologie vorgestellt werden. Dafür zeigen wir die Roll-Up-Ausstellung „Zukunft säen“, die auf sechs Panels die Rolle von Kleinbäuer*innen für die Welternährung sichtbar macht, einzelne Elemente von Agrarökologie anschaulich erklärt und das Potenzial von Agrarökologie zur Klimaanpassung und für eine nachhaltigere und sozialgerechtere Landwirtschaft und Ernährung vorstellt. Anschließend werden wir vom himmelbeet erfahren, wie klimafreundliche Landwirtschaft ganz konkret vor unserer Haustür aussehen kann – unter anderem mit selbst gemachtem Wurmkompost für gesunde Böden. Auch Klimaaktivist*innen sind eingeladen, ihre Ideen für ein klimafreundliches Ernährungssystem vorzustellen. Gemeinsam mit euch wollen wir die verschiedenen Ansätze in einem lockeren Gartengespräch – auf Abstand – beleuchten.

Organisiert vom INKOTA-Netzwerk und dem Gemeinschaftsgarten himmelbeet

 

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 04. - 14.09.2020. Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Klimagerechtigkeit und Gender – Was hat das miteinander zu tun?

08.08.2020
07.09.2020, 16:45 Uhr - 07.09.2020, 20:00 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/klimagerechtigkeit-und-gender/

Man könnte meinen, dass zumindest das Klima geschlechtsneutral ist. Doch wie kommt es, dass bei Naturkatastrophen oft viel mehr Frauen als Männer sterben? Warum sitzen meist viel mehr Männer am Verhandlungstisch, wenn über Klimapolitik diskutiert wird – obwohl viele Studien zeigen, dass Frauen sich mehr ums Klima sorgen und eher bereit sind, etwas zu ändern? Wie befeuern Vorstellungen von „echten Männern“ die Klimakrise weiter? Und woher kommen all diese Unterschiede überhaupt? Diesen und vielen weiteren Fragen widmen wir uns auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene, um dem auf die Schliche zu kommen, was soziales Geschlecht und Rollenbilder mit uns und dem Klima machen.

Ein Online-Workshop organisiert vom Kipppunkt Kollektiv

 

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg (04. - 14.09.2020). Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Was haben Oppositionelle aus der ehemaligen DDR und Syrien gemeinsam?

08.08.2020
06.09.2020, 16:00 Uhr - 06.09.2020, 17:30 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/ddr-und-syrien/

Der Ruf nach Bürgerrechten, Freiheit und Demokratie ist nicht nur eine Forderung der damaligen DDR-Bürgerrechtsbewegung von 1989, sondern auch der syrischen Revolution von 2011. Und obwohl die Szenarien in beiden Ländern unterschiedlicher nicht hätten verlaufen können: Aktivist*innen aus der ehemaligen DDR und aus Syrien verfügen über gemeinsame Erfahrungen. Die Ausstellung „Repression, Revolution, Transformation. 1989 und 2011 zusammen erinnern“ arbeitet diese geteilten Erfahrungen auf und vermittelt Hintergrundwissen und neue Perspektiven für die Besucher*innen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird die Ausstellung eröffnet und Zeitzeug*innen diskutieren über Parallelen und Unterschiede der Oppositionsbewegungen in der ehemaligen DDR und Syrien: Welche Bedeutung haben die in der Ausstellung vermittelten historischen Ereignisse für ein gemeinsames Zusammenleben heute? Was denken nach (Ost-)Deutschland geflüchtete Syrer*innen über die Zunahme von rechtem und anti-demokratischem Gedankengut hier in Deutschland in Anbetracht ihres eigenen Einsatzes für eine freiere und plurale Gesellschaft in Syrien? Wie bewerten Menschen aus der ehemaligen Bürgerrechtsbewegung von 1989 diese Entwicklungen? Und wie kann eine gemeinsam erdachte, solidarische Perspektive aussehen, die dem etwas entgegensetzen kann?
Die Ausstellung und Diskussion wird von der deutsch-syrischen Solidaritätsinitiative Adopt a Revolution präsentiert.

Veranstaltet von: adopt a revolution, Aktionsbündnis Weltoffenes Werder

 

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 04. - 14.09.2020. Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Ansätze ökologischen Wirtschaftens erleben – Akademie für Suffizienz

08.08.2020
06.09.2020, 12:00 Uhr - 06.09.2020, 16:00 Uhr

WEITERE und AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung sowie den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/akademie-fuer-suffizienz/

Diese Tour führt in die Prignitz, in das kleine Dorf Reckenthin. Die Akademie für Suffizienz ist Ort der Entdeckungen. Zunächst gibt es eine Einführung in die Gedankenwelt der Ökologischen Ökonomie und der Suffizienz. Vor diesem theoretischen Hintergrund lernen die Anwesenden bei einer Führung das Projekt mit seinen verschiedenen Arbeitsbereichen kennen: Ökologisches Bauen, Kreislaufwirtschaft, Low-Tech, Anbau und Verarbeitung. Anschließend können Besucher selber tätig werden und z.B. bei der Obstweinherstellung mitmachen. Einen Imbiss gibt es natürlich auch. Übernachtung ist ebenfalls möglich, bitte Hüttenschlafsack / Bettbezug mitbringen, Decken sind reichlich vorhanden.

Veranstaltet von: Akademie für Suffizienz

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 04. - 14.09.2020. Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

 

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Wandelwoche 2020 | OIKOnnect auf dem Weltacker

08.08.2020
05.09.2020, 10:00 Uhr - 05.09.2020, 16:00 Uhr

AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung und den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/oikonnect-auf-dem-weltacker/

OIKOnnect ist eine offene Gruppe, die sich mit ethischer Wirtschaft, fairem Handel und nachhaltiges Leben beschäftigt. Zusammenhänge des globalen Handelns bilden wir alltagsbezogen ab. In Workshops bieten wir Menschen die Möglichkeit sich auszutauschen und gemeinsam Themen kurzweilig zu erarbeiten. Dabei steht für uns im Mittelpunkt wie wir hier vor Ort zu einer fairen Entwicklung für alle beitragen können.

Durch die Nähe zur internationalen Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit, deren Schwerpunktthema unter anderem Landwirtschaft und die Unterstützung von Kleinbäuerinnen Kleinbauern in Ländern des globalen Südens ist, beschäftigen wir uns in der diesjährigen Wandelwoche mit den Themen Ernährungssouveränität und Klimaschutz durch Landwirtschaft. In Nähe zu unserem Büro in Pankow besuchen wir dazu den 2000m² Weltacker, der in unmittelbarer Nähe Zusammenhänge globaler Ernährung sichtbar werden lässt.

Organisiert von: OIKOnnect (https://www.oikonnect.de/)
Beteiligt: 2000m2 Weltacker (https://www.2000m2.eu/de/category/blog-de/berlin-de/)

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 04. - 14.09.2020. Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Neukölln: Ein Stadtteil im stetigen Wandel

08.08.2020
04.09.2020, 17:00 Uhr - 04.09.2020, 18:30 Uhr

AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung und den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/neukoelln-ein-stadtteil-im-stetigen-wandel/

Wie ist der Rixdorfer Kiez mit der Welt verflochten? Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch Rixdorf entdecken wir die Verbindungen zwischen Neukölln und der Welt, zwischen Lokalem und Globalem, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zum einen entstehen diese Verbindungen entlang von Migrationsgeschichten: Denn Rixdorf ist schon seit Jahrhunderten davon geprägt, dass Menschen von unterschiedlichen Herkunftsorten zuziehen und Stadtleben gestalten. Zum anderen bestehen die Verbindungen, da die alltägliche Lebensweise in globale Strukturen eingebettet ist. Wir erkunden, was unsere Lebensweise mit anderen Orten in der Welt zu tun hat und wie sie sich dort mitunter auf Menschen und Natur auswirkt. Auf dem Rundgang kommen auch Rixdorfer Initiativen und Organisationen zu Wort, die Verbindungen zwischen Menschen und Orten im Sinne von Solidarität und Nachhaltigkeit versuchen neu zu denken und zu gestalten.

Organisiert von: grenzgänger berlin, http://grenzgaenger-berlin.de/berlin

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 04. - 14.09.2020. Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Neukölln: Ein Stadtteil im stetigen Wandel

08.08.2020
04.09.2020, 17:00 Uhr - 04.09.2020, 18:30 Uhr

AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung und den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/neukoelln-ein-stadtteil-im-stetigen-wandel/

Wie ist der Rixdorfer Kiez mit der Welt verflochten? Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch Rixdorf entdecken wir die Verbindungen zwischen Neukölln und der Welt, zwischen Lokalem und Globalem, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zum einen entstehen diese Verbindungen entlang von Migrationsgeschichten: Denn Rixdorf ist schon seit Jahrhunderten davon geprägt, dass Menschen von unterschiedlichen Herkunftsorten zuziehen und Stadtleben gestalten. Zum anderen bestehen die Verbindungen, da die alltägliche Lebensweise in globale Strukturen eingebettet ist. Wir erkunden, was unsere Lebensweise mit anderen Orten in der Welt zu tun hat und wie sie sich dort mitunter auf Menschen und Natur auswirkt. Auf dem Rundgang kommen auch Rixdorfer Initiativen und Organisationen zu Wort, die Verbindungen zwischen Menschen und Orten im Sinne von Solidarität und Nachhaltigkeit versuchen neu zu denken und zu gestalten.

Organisiert von: grenzgänger berlin, http://grenzgaenger-berlin.de/berlin

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 04. - 14.09.2020. Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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