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Updated: 4 hours 24 min ago

Combatants for Peace: Es gibt einen anderen Weg

15.11.2018
21.11.2018, 19:00 Uhr - 21.11.2018

Die 2006 gegründeten Combatants for Peace (CfP) sind ein Beispiel dafür, wie eine alternative Zukunft in Israel_Palästina aussehen kann. Sie stehen mit Gewaltfreiheit und Menschlichkeit für gelebte Solidarität, Partnerschaft und die Überzeugung ein, dass Menschen gemeinsam aktiv etwas verändern können. Ihr Ziel ist das Ende der israelischen Besatzung Palästinas und ein Leben mit gleichen Rechten für alle. Die CfP sind sich darüber bewusst, dass es sich um einen Konflikt zwischen ungleichen Machtverhältnissen handelt, bei dem aber beide Seiten aufeinander angewiesen sind.

Wie sind ihre persönliche Geschichten von Umwandlung von Gewalt ins Gewaltfreie? Was können wir hier von die Arbeit der CfP lernen? Wie positioniert sich Deutschland in dem Konflikt? Was heißt heute Solidarität? Welche Stimmen vor Ort müssen hier in dem immer mehr polarisierenden Diskurs verstärkt werden? Was brauchen sie von uns hier?

Neben allen Interessierten begrüßen wir:

Tuly Flint und Mohamad Owedah, Vertreter*innen der CfP aus Israel_Palästinafreuen  sowie die Autorin des Buches "Sweet

Lizzie Doron, Autorin des Buches "Sweet Occupation"

• Moderation: Susanne Knaul, taz-Korrespondentin Israel_Palästina.

Die Veranstaltung und Diskussion finden auf Englisch statt. Aus dem Buch "Sweet Occupation" wird auf Deutsch vorgelesen.

Die CfP sind für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert.

 

Veranstaltungsinformation

Wann: Mi., 21.11.2018, 19.00 Uhr

Wo: taz Kantine, Friedrichstraße 21 , 10969 Berlin

Eintritt frei

 

Bild: CfP

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Combatants for Peace: Es gibt einen anderen Weg

15.11.2018
21.11.2018, 19:00 Uhr - 21.11.2018

Die 2006 gegründeten Combatants for Peace (CfP) sind ein Beispiel dafür, wie eine alternative Zukunft in Israel_Palästina aussehen kann. Sie stehen mit Gewaltfreiheit und Menschlichkeit für gelebte Solidarität, Partnerschaft und die Überzeugung ein, dass Menschen gemeinsam aktiv etwas verändern können. Ihr Ziel ist das Ende der israelischen Besatzung Palästinas und ein Leben mit gleichen Rechten für alle. Die CfP sind sich darüber bewusst, dass es sich um einen Konflikt zwischen ungleichen Machtverhältnissen handelt, bei dem aber beide Seiten aufeinander angewiesen sind.

Wie sind ihre persönliche Geschichten von Umwandlung von Gewalt ins Gewaltfreie? Was können wir hier von die Arbeit der CfP lernen? Wie positioniert sich Deutschland in dem Konflikt? Was heißt heute Solidarität? Welche Stimmen vor Ort müssen hier in dem immer mehr polarisierenden Diskurs verstärkt werden? Was brauchen sie von uns hier?

Neben allen Interessierten begrüßen wir:

Tuly Flint und Mohamad Owedah, Vertreter*innen der CfP aus Israel_Palästinafreuen  sowie die Autorin des Buches "Sweet

Lizzie Doron, Autorin des Buches "Sweet Occupation"

• Moderation: Susanne Knaul, taz-Korrespondentin Israel_Palästina.

Die Veranstaltung und Diskussion finden auf Englisch statt. Aus dem Buch "Sweet Occupation" wird auf Deutsch vorgelesen.

Die CfP sind für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert.

 

Veranstaltungsinformation

Wann: Mi., 21.11.2018, 19.00 Uhr

Wo: taz Kantine, Friedrichstraße 21 , 10969 Berlin

Eintritt frei

 

Bild: CfP

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Unfairtobacco Filmfest in Schwerin

14.11.2018
12.12.2018, 20:00 Uhr - 12.12.2018, 22:30 Uhr

Wenn in Deutschland von Tabak die Rede ist, geht es meist um die gesundheitlichen Risiken des Rauchens. Doch die Auswirkungen der Tabakindustrie - von Anbau, Herstellung bis zur Entsorgung – reichen noch weiter.

Tabakfarmer*innen erkranken, weil sie den schädlichen Pestiziden und dem Nikotin der Pflanzen ausgesetzt sind. In den Anbaugebieten herrschen meist Armut und Hunger. Oft sind es Kinder, die unter ausbeuterischen Bedingungen auf den Feldern schuften und so ihrer Zukunft beraubt werden. Tabakverarbeitung bedeutet Waldrodungen und Wasserverschmutzung. Und selbst nach dem Rauchen schaden weggeworfene Zigarettenkippen Mensch und Umwelt, weil die enthaltenen Giftstoffe Böden und Gewässer verseuchen.

 

Unfairtobacco veranstaltet hierzu gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Filmabendreihe, die durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ, den Berliner Senat, den Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst und die Stiftung Umverteilen gefördert wird.

 

Am 20. Dezember 2018 findet in diesem Rahmen in Zusammenarbeit mit der BUND-Jugend Mecklenburg-Vorpommern ein Filmabend im Komplex Schwerin, Pfaffenstr. 4, 19055 Schwerin statt. Ab 20.00 Uhr zeigen wir einen Film zu den Folgen von Tabak für Kinder und einen zu den Auswirkungen von Tabak auf die Umwelt.

Anschließend steht uns Rike Hoppmann, Erzieherin, für ein Gespräch über vegane/umweltfreundliche Tabakprodukte und Kinderarbeit im Tabakanbau zur Verfügung.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Mehr Infos unter Unfairtobacco oder auf Facebook: Unfairtobacco

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Unfairtobacco Filmfest in Berlin

14.11.2018
10.12.2018, 19:00 Uhr - 10.12.2018, 21:30 Uhr

Wenn in Deutschland von Tabak die Rede ist, geht es meist um die gesundheitlichen Risiken des Rauchens. Ein Blick auf den gesamten Zylkus einer Zigarette zeigt, dass Tabak unterschiedliche negative Auswirkungen auf die Lebensbedingungen im Globalen Süden und die Umwelt hat.

Tabakfarmer*innen sind schädlichen Pestiziden und dem Nikotin in den Tabakblättern ausgesetzt. In den Anbaugebieten herrscht Armut und oftmals müssen auch Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen mitarbeiten. Tabakverarbeitung bedeutet Waldrodungen und Wasserverschmutzung und selbst nach dem Rauchen schaden weggeworfene Zigarettenkippen noch der Umwelt.

Unfairtobacco veranstaltet hierzu gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Filmabendreihe, die durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ, durch den Berliner Senat, den Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst und die Stiftung Umverteilen gefördert wird.

Am 10. Dezember 2018 findet in diesem Rahmen ein Filmabend im ACUDkino, Veteranenstr. 21, 10119 Berlin statt. Ab 19:00 Uhr zeigen wir einen Film zu den Folgen von Tabak für Kinder und einen zu den Auswirkungen von Tabak auf die Umwelt. Anschließend diskutieren wir mit Sonja von Eichborn, Projektleiterin von Unfairtobacco, über Kinderrechte im Tabaksektor.

Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos unter Unfairtobacco oder auf Facebook: Unfairtobacco

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Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn: „68“ und das Ringen um menschenwürdige Arbeit

14.11.2018
14.12.2018, 19:00 Uhr - 14.12.2018, 21:00 Uhr

Buchvorstellung mit Wolfgang Hien

Das Buch beinhaltet ein biographisches Interview mit dem früheren Gewerkschaftsaktivisten und heutigen Arbeitswissenschaftler Wolfgang Hien über 50 Jahre gewerkschaftliche, politische und wissenschaftliche Aktivität. Es ist eine Annäherung an das „andere 68“. In dem Buch diskutiert Wolfgang Hien (*1949) mit dem Historiker Peter Birke (*1965) über die Lehrlingsbewegung und politische Betriebsarbeit seit Mitte der 1960er Jahre. Das Buch zeigt, wie der Aufbruch von 68 bei Teilen der Lohnabhängigen neue Bedürfnisse erzeugte und der Mythos der Lohnarbeit um jeden Preis hinterfragt wurde. Der heute zu wenig beachtete Kampf um Gesundheit am Arbeitsplatz gehört dazu. Der Gesprächsband ist daher nicht nur eine Erinnerung an linke Geschichte, sondern auch ein sehr aktuelles Buch, denn arbeitsbedingte Krankheiten nehmen zu. Hiens letzter Satz im Gespräch:„Den Mächtigen müssen körperliche Unversehrtheit und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen abgerungen werden- von den arbeitenden Klassen selbst.“

Veranstalter: Teilhabe e.V. und FAU Berlin

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VI. Netzpolitische Soirée: Hacked democracy? Demokratie schützen!

14.11.2018
04.12.2018, 18:30 Uhr - 04.12.2018, 21:00 Uhr

Ob IT-Angriffe auf den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, intransparente Beeinflussung und gezielte Manipulation von Wahlen und öffentlichen Debatten in den USA, Deutschland und Großbritannien - Manipulationsversuche demokratischer Willensbildungsprozesse unterlaufen das Vertrauen in öffentliche Diskurse und sind für Rechtsstaaten mittlerweile ein sehr ernstzunehmendes Problem.

Die Herausforderungen sind vielfältig: Weitreichende IT-Angriffe auf Einzelpersonen und demokratische Institutionen mit dem Ziel des illegalen Datenabgriffs häufen sich. Bewusst lancierte Falschnachrichten werden mit Hilfe ganzer „Trollarmeen“ und „social bots“ verbreitet und so Meinungsführerschaft vorgegaukelt. Der Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica hat erneut gezeigt: Auch der Handel mit persönlichen Profildaten („microtargeting“) und intransparente Werbeschaltungen („dark-ads“) in sozialen Netzwerken tragen zur Unterminierung demokratischer Diskurse bei.

Tobt bereits ein neuer Informationskrieg, in dem neben staatlichen Akteuren wie Geheimdiensten auch ihnen nahestehende Hackergruppen digitale Infrastrukturen angreifen und soziale Netzwerke nutzen? Werden die Bundesregierung und die Betreiber sozialer Netzwerke ihrer großen gesellschaftlichen Verantwortung heute gerecht? Wie kann unsere IT-Infrastruktur besser geschützt werden und wie verhindern wir eine Militarisierung des Netzes? Wie können sich Demokratien rechtsstaatlich vor intransparenter Beeinflussung demokratischer Willensbildung schützen?

Diese und weitere Fragen wollen wir mit der Bundesregierung, der EU-Kommission und internationalen ExpertInnen im Rahmen der sechsten netzpolitischen Soirée am 4. Dezember 2018 diskutieren.

Gäste:

  • Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben
  • Renate Nikolay, Kabinettschefin der EU-Justizkommissarin Vĕra Jourová
  • Ben Scott, Mitglied des Vorstands der Stiftung Neue Verantwortung

Anmeldung unter: https://www.gruene-bundestag.de/anmeldungen/online-anmeldungen/netzpolitische-soiree.htm

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Gesundheitsversorgung obdachloser Frauen*

14.11.2018
20.11.2018, 19:00 Uhr - 20.11.2018

Wann: 20. November, 19 Uhr

Wo: Abgeordnetenbüro RigoRosa, Schierker Straße 26

Geschätzte 6000-8000 Menschen in Berlin sind obdachlos und weitere ca. 50000 wohnungslos. Viele Menschen werden auch in diesem Winter keinen Platz in Notunterkünften finden. Doch nicht nur die Unterbringung stellt sich weiterhin als Problem dar, sondern vor allem auch die gesundheitliche Versorgung. Besonders Frauen* sind in der meist männlich dominierten Straßenszene Übergriffen, sexualisierter Gewalt und Missbrauch ausgesetzt.

Darüber wird am Dienstag im Abgeordnetenbüro RigoRosa mit Akteurinnen der Berliner Wohnungslosenhilfe und Betroffenen gesprochen. Fokussiert wird nicht nur die Sensibilisierung in Bezug auf wohnungs-/obdachlose Frauen*, sondern auch konkrete Lösungsansätze. Diskutiert wird mit Katrin Schwabow (Humanistischer Verband), Nadine Gomm (Fixpunkt e.V.), Lotta Leben (BloodyMaries), Dietlind Schmidt (Obdachlose) und Jule Kühn (Kälteschutz im Mehringhof) 20.11., Schierker Straße 26, 19 Uhr

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Die 68er Bewegung

13.11.2018
20.11.2018, 19:00 Uhr - 20.11.2018

Tausende Menschen gingen in den 1960er Jahren auf die Straße - ein Aufbruch, der bis heute dauert.
Die 68er haben unsere Gesellschaft freier gemacht und für eine bessere Zukunft gekämpft. Dieses Erbe muss verteidigt werden - gerade jetzt, wo der Ruf von Rechts wieder lauter wird. Positives Weltveränderungsflair statt Angst und Furcht, das brauchen wir in diesen Zeiten.
Wir wollen deshalb einen Blick zurück werfen auf die 68er und ihr Aufbegehren gegen starre Strukturen, überholte Traditionen und Diskriminierung. Dabei werden wir sie in ihrer ganzen Bandbreite betrachten. Zentral ist aber der Blick nach vorn.

Wie können wir den Kampf der 68er erfolgreich in die heutige Zeit übertragen? Wie lassen sich Menschen für Utopien und eine visionäre Politik begeistern? Wie können wir Freiheit und Solidarität nicht nur verteidigen, sondern auch ausbauen? Diese wichtigen Fragen wollen wir mit einem spannenden Podium diskutieren.

Neben allen Interessierten begrüßen wir:
• Gretchen Dutschke, Zeitzeugin und Akteurin der 68er-Bewegung,Autorin
• Prof. Dr. Ilse Lenz, Soziologin mit dem Schwerpunkt Geschlechter- und Sozialstrukturforschung, Expertin für Frauenbewegungen weltweit
• Stefania Vittori, Politische Aktivist*in und Student*in der Politikwissenschaften
• Ricarda Lang, Sprecherin der Grünen Jugend
• Moderation: Antje Kapek, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin

Mit Gretchen Dutschke haben wir eine ehemalige Aktivistin zu Gast, die gerade ein Buch über die 68er-Bewegung geschrieben hat. Ilse Lenz ist eine Soziologin und Expertin für Frauenbewegungen weltweit. Stefania Vittori ist politische Aktivist*in und Student*in der Politikwissenschaften. Für das Gunda Werner Institut hat sie die Veranstaltung "Decolonize 1968er!" geplant und organisiert. Ricarda Lang ist Sprecherin der Grünen Jugend, deren letzter Bundeskongress sich mit Utopien beschäftigte.

Veranstaltungsinformationen
Wann: Di., 20.11.2018, 19.00 Uhr
Wo: taz Kantine, Friedrichstraße 21, 10117 Berlin
Eintritt frei

Mehr Informationen zur Veranstaltung hier: http://www.taz.de/Diskussion-2011/!167588/ und mehr Informationen zu Veranstaltung der taz hier: http://www.taz.de/!p4692/

Bild: dpa

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„Es ist normal, anders zu sein“

13.11.2018
14.11.2018, 19:00 Uhr - 14.11.2018

LSBTIQ* in Zeiten illiberaler Demokratien – Wie in Europa die offene Gesellschaft bewahrt werden kann. Auftakt zu den Rainbow Lectures 2018/19.

100 Jahre nach der Gründung des Instituts für Sexualwissenschaft durch Magnus Hirschfeld haben Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle in weiten Teilen Europas an gesetzlicher und gesellschaftspolitischer Gleichstellung viel erreicht. Die EU und europäische Gerichte haben vielfach LSBTI*-Rechte befördert. Mehr noch: In Irland wurde per Volksabstimmung mit starker Mehrheit die „Ehe für alle“ durchgesetzt.

Im nationalkonservativ regierten Polen wünschen sich viele, dass ein offen schwuler Politiker, heute Bürgermeister einer Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern, 2020 Präsidentschaftskandidat wird. Gleichzeitig sehen Anhänger*innen von Rechtspopulismus und religiösem Fundamentalismus durch „Gender-Ideologie“ und angebliche „Privilegien für Lesben und Schwule“ sogenannte traditionelle Werte bedroht.

Wie kann es in Europa gelingen, Mut statt Angst zu fördern sowie Demokratie und Freiheiten weiter zu entwickeln?

Ulrike Lunacek, bekennende Europäerin, setzt sich in ihrem Vortrag mit dieser Frage zum Auftakt der „Rainbow Lectures“ auseinander. Ulrike Lunacek war von 2014 bis 2017 Vizepräsidentin des Europa­parlaments und dort von 2009 bis 2017 Ko-Vorsitzende der LSBTI-Intergroup.

Während ihrer Amtszeit widmete sie sich besonders der Erweiterung und Bewahrung von Menschenrechten sowie dem Engagement gegen Vorstellungen von illiberaler Demokratie. Als Ulrike Lunacek 1995 zum ersten Mal für den österreichischen Nationalrat kandidierte, war sie die erste Politikerin ihres Heimat­landes, die offen zu ihrer Homo­sexualität stand.

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations und der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft in Kooperatioon mit der taz.

Die folgenden Rainbow Lectures in der taz Kantine:

➡ 22.01.19 | Katarzyna Remin: Zwei Schritte vor und einen zurück – Polen, die PiS und die LSBTI*-Community

➡ 20.02.19 | Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub – Homophobie, queere Juden und die Geschichte des Holocaust

➡ 29.03.19 | Patrick Henze: Schwule Emanzipation und ihre Konflikte – Freiheitsvorstellungen von Revolution bis Ehe für alle

➡ 26.04.19 | Aeyal Gross: Homoglobalismus – Oder: Gibt es eine Global Gay Governance?

➡ 14.06.19 | Dennis Altman: Die Welt, die wir gewonnen haben – Eine Bilanz zum 50. Geburtstag von „Stonewall“

Bild: dpa

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„Es ist normal, anders zu sein“

13.11.2018
14.11.2018, 19:00 Uhr - 14.11.2018

LSBTIQ* in Zeiten illiberaler Demokratien – Wie in Europa die offene Gesellschaft bewahrt werden kann. Auftakt zu den Rainbow Lectures 2018/19.

100 Jahre nach der Gründung des Instituts für Sexualwissenschaft durch Magnus Hirschfeld haben Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle in weiten Teilen Europas an gesetzlicher und gesellschaftspolitischer Gleichstellung viel erreicht. Die EU und europäische Gerichte haben vielfach LSBTI*-Rechte befördert. Mehr noch: In Irland wurde per Volksabstimmung mit starker Mehrheit die „Ehe für alle“ durchgesetzt.

Im nationalkonservativ regierten Polen wünschen sich viele, dass ein offen schwuler Politiker, heute Bürgermeister einer Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern, 2020 Präsidentschaftskandidat wird. Gleichzeitig sehen Anhänger*innen von Rechtspopulismus und religiösem Fundamentalismus durch „Gender-Ideologie“ und angebliche „Privilegien für Lesben und Schwule“ sogenannte traditionelle Werte bedroht.

Wie kann es in Europa gelingen, Mut statt Angst zu fördern sowie Demokratie und Freiheiten weiter zu entwickeln?

Ulrike Lunacek, bekennende Europäerin, setzt sich in ihrem Vortrag mit dieser Frage zum Auftakt der „Rainbow Lectures“ auseinander. Ulrike Lunacek war von 2014 bis 2017 Vizepräsidentin des Europa­parlaments und dort von 2009 bis 2017 Ko-Vorsitzende der LSBTI-Intergroup.

Während ihrer Amtszeit widmete sie sich besonders der Erweiterung und Bewahrung von Menschenrechten sowie dem Engagement gegen Vorstellungen von illiberaler Demokratie. Als Ulrike Lunacek 1995 zum ersten Mal für den österreichischen Nationalrat kandidierte, war sie die erste Politikerin ihres Heimat­landes, die offen zu ihrer Homo­sexualität stand.

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations und der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft in Kooperatioon mit der taz.

Die folgenden Rainbow Lectures in der taz Kantine:

➡ 22.01.19 | Katarzyna Remin: Zwei Schritte vor und einen zurück – Polen, die PiS und die LSBTI*-Community

➡ 20.02.19 | Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub – Homophobie, queere Juden und die Geschichte des Holocaust

➡ 29.03.19 | Patrick Henze: Schwule Emanzipation und ihre Konflikte – Freiheitsvorstellungen von Revolution bis Ehe für alle

➡ 26.04.19 | Aeyal Gross: Homoglobalismus – Oder: Gibt es eine Global Gay Governance?

➡ 14.06.19 | Dennis Altman: Die Welt, die wir gewonnen haben – Eine Bilanz zum 50. Geburtstag von „Stonewall“

Bild: dpa

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Carl-von-Ossietzky-Medaille 2018

13.11.2018
16.12.2018, 11:00 Uhr - 16.12.2018

Das Kuratorium der Internationalen Liga für Menschenrechte e.V. hat beschlossen, die kurdische Kommunalpolitikerin Leyla Imret aus Cizre/Türkei und den Diplom-Sozialarbeiter Ottmar Miles-Paul aus Kassel für ihre Zivilcourage und ihren Einsatz bei der Verwirklichung der Menschenrechte mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2018 auszuzeichnen. Mit ihrem herausragenden Engagement setzen sich beide Auszuzeichnende mit allem Nachdruck für die Rechte benachteiligter Menschen ein und lenken den Blick der Öffentlichkeit auf die soziale und politische Ausgrenzung von Menschen.

 

Leyla Imret wurde 1987 in der kurdischen Stadt Cizre im syrisch-irakischen Grenzgebiet der Türkei geboren. Sie war vier Jahre alt, als ihr Vater in den militärischen Auseinandersetzungen der Kurden mit türkischen Sicherheitskräften ums Leben kam. Noch als Kind wurde sie sicherheitshalber zu Verwandten nach Deutschland in die Nähe von Bremen geschickt, verbrachte dort Kindheit, Jugend und Schulzeit und schloss ihre Berufsausbildung zur Friseurin ab. Erst nach 13 Jahren sah sie ihre Mutter und ihre Geschwister in der Türkei wieder. 2013 entschloss sie sich, endgültig in die Türkei zurückzukehren.

Für die kurdische BDP (dt.: Partei des Friedens und der Demokratie), die mit der HDP (dt.: Demokratische Partei der Völker) Wahlbündnisse eingegangen war, kandidierte sie 2014 für das Bürgermeisteramt ihrer Heimatstadt Cizre. Sie wurde mit 83 Prozent gewählt. In ihrem Amt setzte sie sich mit aller Kraft für Wiederaufbau, Gleichberechtigung und menschenwürdige Bedingungen in der unter den Kriegsfolgen leidenden Stadt ein. Nach den Parlamentswahlen 2015 und dem Wiederaufflammen des türkisch-kurdischen Konfliktes verhängte die türkische Regierung Ausgangssperren über mehrere Städte in der Region. Auch in Cizre. Gegen Leyla Imret wurde ein Verfahren wegen „Aufwiegelung des Volkes zum bewaffneten Aufstand gegen den Staat“ und „Propaganda für eine Terrororganisation“ eröffnet. Nach ihrer Amtsenthebung durch das Innenministerium, gegen die sie Klage erhoben hat, und nach wiederholten Verhaftungen sah sie sich gezwungen, zurück nach Deutschland zu flüchten.

Ungeachtet ihrer persönlichen Gefahrenlage, in der sie sich wegen ihres mutigen Engagements auch außerhalb der Türkei befindet, sagt sie 2018 als sachverständige Zeugin vor dem Internationalen Tribunal der Völker in Paris zu Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen des türkischen Staates in ihrer Stadt aus. Aus dem Exil kämpft sie weiterhin unerschrocken für ihre Rückkehr in das Bürgermeisteramt, in das sie demokratisch gewählt wurde, und setzt sich weiterhin couragiert für die Menschenrechte in der Türkei sowie für eine friedliche und gerechte Lösung der kurdischen Frage ein.

 

Ottmar Miles-Paul, geboren 1964 im baden-württembergischen Ertingen, ist seh- und hörbehindert. Seit über 30 Jahren engagiert er sich in der Behindertenbewegung. Er studiert von 1985 bis 1990 Sozialwesen in Kassel. Während eines 15-monatigen Aufenthaltes in Berkeley bei San Francisco kommt er in Kontakt mit der Behindertenpolitik in den USA und bezieht daraus wertvolle Impulse für ein neues Konzept zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

Mit diesen Erfahrungen wirkt Ottmar Miles-Paul seit Abschluss seines Studiums als Diplom-Sozialarbeiter national und auch international an Gründung und Aufbau zahlreicher Initiativen und Projekte von Behinderten für Behinderte mit, die darauf abzielen, selbstbestimmtes Leben zu organisieren. Er setzt sich für diesen Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik mit dem Aufbau des Behindertenverbandes „Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.“ (ISL) ein, einer menschenrechtsorientierten Selbstvertretungsorganisation, die sich für das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen stark macht. Als Buchautor, als ehrenamtlich arbeitender Publizist sowie als Initiator des Online-Informationsportals „kobinet-nachrichten“ hilft er mit seinen täglichen Beiträgen Menschen mit Behinderungen, ihre Rechte einzufordern. Auch in seinem Wirken in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Projektmanagement greift er zurück auf seine Erfahrungen in internationalen Organisationen wie „Disabled Peoples´ International“, dem Europäischen Behindertenforum“ (EDF) und in seinem Amt, das er als „Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen“ in Rheinland-Pfalz ausübte. Nicht zuletzt war er an der Einführung der Europäischen Aktionstage zur Gleichstellung behinderter Menschen ebenso wie an der Ausarbeitung des ersten Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland und des Bundesteilhabegesetzes impulsgebend beteiligt.

Ottmar Miles-Paul ist einer der wesentlichen Stimmführer aktiver behinderter Menschen. Seit mehreren Jahrzehnten trägt er durch seinen wegweisenden, konsequenten und kämpferischen Einsatz dazu bei, dass viele Menschen mit Behinderungen selbst aktiv werden und aus eigener Erfahrung, neue Beratungskonzepte entwickeln. Maßgeblich wirkt er an der Entwicklung eines weitgefächerten Netzwerkes von gemeindenahen Beratungszentren mit, die heute von behinderten für behinderte Menschen betrieben werden und Zentren für selbstbestimmtes Leben sind. Damit hat er sich um wesentliche Fortschritte hin zur Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung und zum inneren Frieden einer inklusiven Gesellschaft verdient gemacht.

 

Die Carl-von-Ossietzky-Medaille wird von der Liga seit 1962 verliehen. Ausgezeichnet werden Personen oder Gruppen, die sich durch Zivilcourage und herausragendes Engagement für die Verwirklichung, Verteidigung und Erweiterung der Grund- und Menschenrechte und des Friedens verdient gemacht haben. 2016 zeichnete die Liga das Seenotrettungsprojekt SOS-Mediterranee und den Dokumentarfotografen Kai Wiedenhöfer mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille aus, 2014 den Whistleblower Edward Snowden, die Filmregisseurin Laura Poitras sowie den Journalisten Glenn Greenwald.

 

Web: ilmr.de

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte

© Internationale Liga für Menschenrechte

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Autoren ohne Auto

13.11.2018
15.12.2018, 18:00 Uhr - 15.12.2018

...lesen, lesen, lesen, aus der Kaffeekanne der Soziologie, Belletristik, Poetik, Feminista, eine Auta fährt nach Femina.

Der Autor Sven Bremer feiert 15 Jahre Bühnenjubiläum und die Autorin Petra Leischen und der Autor Dr. Richard Herding feiern mit. Gefeiert wird mit unterschiedlichen Texten der drei Schriftsteller*innen aus Politik und Zeitgeschehen. Mit nachdenklichen und humorvollem Stil.

 

Web: www.idmedienpraxis.de

Veranstalter: Informationsdienst: für kritische Medienpraxis (ID-Medienpraxis)

© ID-Medienpraxis

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Okt 1 - Das katalanische Referendum: Die Knüppel gegen die Wahl

13.11.2018
07.12.2018, 19:00 Uhr - 07.12.2018

Film, Vortrag und Diskussion mit Prof. Klaus-Jürgen Nagel (UPF, Barcelona)

Originaltitel: „1-O“, Katalonien 2018. Regie: Lluís Arcarazo, Prod: Mediapro, 38 min. (OmU Deutsch)

 

Am 1. Oktober 2017 wurde in Katalonien das umstrittene Unabhängigkeits-Referendum von Spanien abgehalten. Trotz des Verbots seitens der spanischen Regierung und der Versuche, die Volksabstimmung durch Polizeigewalt zu verhindern, konnten 2.286.217 Katal*innen wählen, von denen sich 90% für eine unabhängige katalanische Republik entschieden.

Der Film, der teilweise aus Handy-Aufnahmen von Zeug*innen besteht, zeigt hautnah beeindruckende Szenen: wie die Wahllokale am Vorabend des Referendums von hunderten Menschen aus Angst vor einer polizeilichen Sperrung friedlich besetzt wurden, wie die insgeheim bereitgestellten Urnen in die Wahllokale gelangten und auch den Polizeieinsatz, bei dem ca. Tausend Menschen verletzt wurden.

Dr. Klaus-Jürgen Nagel ist Professor für Politikwissenschaften an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Er beschäftigt sich mit Nationalismus- und Föderalismusforschung und mit Fragen der katalanischen, spanischen und deutschen Politik und Geschichte. In der Einführung wird er den historischen Rahmen vorstellen, in dem die Ereignisse des Films zu verstehen sind. In der nachfolgenden Diskussion wird auch auf Fragen zu den neuesten Ereignissen eingegangen.

Die ANC (Catalan Assembly) ist eine basisdemokratische Organisation, die über 80.000 Bürger vorwiegend aus Katalonien vereint, die auf freiwilliger Basis die Unabhängigkeit Kataloniens mit friedlichen und demokratischen Mitteln verfolgen. Die ANC ist zusammen mit Òmnium Cultural der Veranstalter der Millionendemonstrationen, die in Barcelona seit 2012 stattfinden.

Eintritt frei, Anmeldung unter: »

Trailer:unter>> »

Web: www.anc-deutschland.cat

 

Veranstalter: ANC Berlin, Mediapro und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

© Mediapro

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Berlin CURE Network Meeting

13.11.2018
06.12.2018, 09:00 Uhr - 06.12.2018

Mehrere Initiativen und Unternehmen, die sich mit Rohstoffgewinnung, Instandhaltung, Reparatur, Wiederverwendung, Remanunfacturing, Recycling und nachhaltige Produktion beschäftigen, teilen einen ähnlichen Traum: Ein Zentrum für Kreislaufwirtschaft. In diesem Zentrum könnten Synergien der einzelnen Initiativen und Unternehmen entstehen und das gemeinsame wirtschaften, die Kreislaufwirtschaft in Berlin beschleunigen.

Seit August arbeiten wir an einem von EIT Climate-KIC finanzierten Vorstudienprojekt namens CURE Pathfinder. Diese Studie hat Initiativen untersucht, die die CURE-Idee inspiriert haben, und eine Marktanalyse für Sekundärmaterialien in Berlin durchgeführt. In dem Treffen würden wir in Kürze die Ergebnisse dieser Studien präsentieren, um unsere Vision mit allen zu teilen und um mehr Menschen dazu zu inspirieren, mit uns beim Aufbau dieses Zentrums zusammenzuarbeiten.

Nach diesen Präsentationen, würden wir alle Teilnehmer einladen Teil eines offenen Prozess zu werden, indem wir in kleineren Arbeitsgruppen definieren wollen, was unsere Institutionen zu einem solchen Zentrum beitragen könnten und was jedes Organ vom Zentrum brauchen würde. Mit den Ergebnissen dieses Treffens wollen wir weiter daran arbeiten, dieses Zentrum für Kreislaufwirtschaft in Berlin Wirklichkeit werden zu lassen.

Web: warriors-ev.org

Veranstalter: Warriors - Mit Kultur für Demokratie und Menschenrechte

© Warriors - Mit Kultur für Demokratie und Menschenrechte

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DEN PESSIMISMUS ORGANISIEREN!

13.11.2018
04.12.2018, 20:00 Uhr - 04.12.2018

Die gute Stimmung ist verflogen. Das „Ende der Geschichte“ liegt lange zurück. Selbst die standhaftesten Apologeten von Fukuyamas These des Verschwindens der weltpolitischen Widersprüche nach dem Zusammenbruch des „Realsozialismus“ anerkennen inzwischen die zentrifugalen Kräfte des obsiegenden Weltkapitalismus. Die Geschichte fängt gerade erst richtig an. Der real existierende Kapitalismus zeigt, was in ihm steckt...

 

ES LESEN AUS DER AKTUELLEN AUSGABE:

Redaktion telegraph: Unser Editorial ++ Angelika Nguyen & Dan Thy Nguyen lesen: Rostock-Lichtenhagen ist Instrument für Ressentiments gegen den Osten ++ Thomas Leusink liest: Gegen Russland, Serbien und die Grenzen von 1919 von Jörg Kronauer ++ Christin Jänicke, Benjamin Paul-Siewert und Dietmar Wolf lesen Auszüge aus: Von der aufgezwungenen Selbstverteidigung zur Gegenmacht ++ Clemens Schittko: 99 Gründe, warum die Revolution in der gemäßigten Klimazone ausbleibt und Politik interessiert mich nicht.

 

Alle Infos zur neuen Ausgabe und Bestellmöglichkeiten gibt es hier »

Web: telegraph.cc

Veranstalter: Redaktion telegraph

© Redaktion telegraph

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Wissen ist Macht – Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe und PR-Geflüster

13.11.2018
16.11.2018, 09:00 Uhr - 16.11.2018, 19:00 Uhr

Vorträge und Workshops über Tipps, Tests, Ratschläge und Rankings

Wissen ist Macht – vor allem in einer Zeit, in der Verbraucherthemen in Zeitungen ganze Seiten füllen und die besten Sendeplätze im Fernsehen belegen. Tests, Rankings, Gütesiegel – begegnen Mediennutzern auf Schritt und Tritt. JournalistInnen haben die anspruchsvolle Aufgabe, die Themen allgemeinverständlich und trotzdem korrekt zu präsentieren. Die Wertschätzung dafür bleibt oft genug aus.

Es gibt viel zu besprechen an diesem Tag – die Rolle des Verbraucherjournalismus, PR-Einflüsse und neue Herausforderungen, sowie handwerkliche Tipps, damit die Inhalte gut beim Publikum ankommen. Brauchen Verbraucher heute mehr Wegweiser denn je, weil die Welt komplizierter geworden ist oder kommen sie heute leichter alleine zurecht? Was müssen sie dabei rechtlich beachten? Wie nutzen sie die neuen Formen der Berichterstattung? Welche Rolle spielen die Medien dabei und wäre es nicht an der Zeit, sich auch international zu vernetzen?

nrch.de/wissen18 - Programm und Anmeldung »

Web: netzwerkrecherche.org

Veranstalter: netzwerk recherche

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Wissen ist Macht – Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe und PR-Geflüster

13.11.2018
16.11.2018, 09:00 Uhr - 16.11.2018, 19:00 Uhr

Vorträge und Workshops über Tipps, Tests, Ratschläge und Rankings

Wissen ist Macht – vor allem in einer Zeit, in der Verbraucherthemen in Zeitungen ganze Seiten füllen und die besten Sendeplätze im Fernsehen belegen. Tests, Rankings, Gütesiegel – begegnen Mediennutzern auf Schritt und Tritt. JournalistInnen haben die anspruchsvolle Aufgabe, die Themen allgemeinverständlich und trotzdem korrekt zu präsentieren. Die Wertschätzung dafür bleibt oft genug aus.

Es gibt viel zu besprechen an diesem Tag – die Rolle des Verbraucherjournalismus, PR-Einflüsse und neue Herausforderungen, sowie handwerkliche Tipps, damit die Inhalte gut beim Publikum ankommen. Brauchen Verbraucher heute mehr Wegweiser denn je, weil die Welt komplizierter geworden ist oder kommen sie heute leichter alleine zurecht? Was müssen sie dabei rechtlich beachten? Wie nutzen sie die neuen Formen der Berichterstattung? Welche Rolle spielen die Medien dabei und wäre es nicht an der Zeit, sich auch international zu vernetzen?

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Web: netzwerkrecherche.org

Veranstalter: netzwerk recherche

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Über den Alpen gehen: Migration und Solidarität an der ital/fr, Grenze: lokale Solidaritätsorg. zur Gast in Berlin

12.11.2018
15.11.2018, 19:00 Uhr - 15.11.2018, 21:00 Uhr

Seit ca. 2017 überqueren Menschen sogar im Winter die Grenze zwischen dem italienischen Val de Susa und dem französischen Brianconnais auf 1.800 Meter Höhe. So versuchen sie, der Dublin III-Vereinbarung und den für sie hoffnungslosen Bedingungen in Italien zu entkommen.

In den zwei Tälern haben sich Solidaritätsstrukturen etabliert, welche im engen Zusammenarbeit miteinander versuchen, Menschenleben zu schützen. Die Situation an dieser Grenze ist sowohl beispielhaft für die Konsequenzen der europäische Migrationspolitik als auch einzigartig aufgrund lokaler geographischen und sozialen Merkmale. Nicht zufällig veranstaltete die Identitäre Bewegung im April 2018 dort eine Grenzkontrollaktion. Am 8. November sind aber nicht sie, sondern 7 Menschen vor dem Gericht in Gap erschienen, die für ihre Solidarität kriminalisiert werden. Der Urteil wurde auf dem 13.12 verschoben.

Welche sozialen, historischen und lokalpolitischen Bedingungen ermöglichen diese transnationale Solidaritätsarbeit? In welchem Wechselverhältnis stehen nationale und europäische Entwicklungen zur Situation auf lokaler Ebene und wie ist umzugehen mit der Kriminalisierung von Solidarität?

Das Babylonia-Kollektiv und das Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung laden ein zu einen Gespräch mit Davide Rostan, Pastore der Waldeser Kirche Susas und Briser les frontières, aus Susa (It), Michel Rousseau, Tous Migrants und Marie-Anne Miclot-Rousseau, Refuge solidaire, Briançon (Fr) am Donnerstag, der 15.11.2018 um 19 Uhr in der Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung, Sebastianstr. 21.

Auf Facebook: https://www.facebook.com/events/166004411007938/

Kontakt: Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung 

boerjesson@bildungswerk-boell.de

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Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn: das „andere 68“

12.11.2018
14.12.2018, 19:00 Uhr - 14.12.2018, 22:00 Uhr

Das Buch beinhaltet ein biographisches Interview mit dem früheren Gewerkschaftsaktivisten und heutigen Arbeitswissenschaftler Wolfgang Hien über 50 Jahre gewerkschaftliche, politische und wissenschaftliche Aktivität. Es ist eine Annäherung an das „andere 68“. In dem Buch diskutiert Wolfgang Hien (*1949) mit dem Historiker Peter Birke (*1965) über die Lehrlingsbewegung und politische Betriebsarbeit seit Mitte der 1960er Jahre. So zeigt das Buch,  wie der Aufbruch von 68 bei Teilen der Lohnabhängigen neue  Bedürfnisse erzeugte und der Mythos der Lohnarbeit um jeden Preis hinterfragt hat. Der  heute zu wenig beachtete Kampf um Gesundheit am Arbeitsplatz gehört dazu.  Der Gesprächsband ist aber nicht nur eine Erinnerung an linke Geschichte, sondern auch ein sehr aktuelles Buch. Hien engagiert sich bis heute für den Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt, denn arbeitsbedingte Krankheiten nehmen zu. Sein letzter Satz im Gespräch: „Den Mächtigen müssen körperliche Unversehrtheit und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen abgerungen werden- von den arbeitenden Klassen selbst.“ 

Veranstalter: Teilhabe e.V. und FAU Berlin

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Arbeitskämpfe bei McDonald`s in Marseille

12.11.2018
30.11.2018, 19:00 Uhr - 30.11.2018, 22:00 Uhr

Immer wieder kommt es in McDonald's-Filialen in Marseille zu Streiks. Die Beschäftigten kämpfen so für bessere Arbeitsbedingungen und verhinderten so vor einigen Monaten erfolgreich die Entlassung von Kolleg*innen. Michel Poittevin ist aktiv in der französischen Basisgewerkschaft Solidaires - SUD , die die Kolleg*innen in ihrem Kampf unterstützt. Er wird auf der Veranstaltung berichten, warum eine McDonald's-Filiale in Marseille zum Epizentrum des Arbeitskampfs wurde, wie eine Zeitung schreibt. Er wird auch von Gewalt und Repression gegen Kolleg*innen berichten, die  einschüchtern sollen. Doch es gibt auch eine transnationale Solidarität mit den McDonald's - Beschäftigten, über die Michel Poittevin berichten wird. Uns stellt sich die Frage, wie wir uns mit den französischen Kolleg*innen solidarisieren können, aber auch, wie es in den Berliner McDonald's - Filialen um die Arbeitsbedingungen steht und ob es nicht auch dort Kolleg*innen gibt, die sich wehren.

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