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Updated: 4 min 33 sec ago

‘Armenien im Frühling’: vom politischen Erfolg friedlicher Massenproteste

16.05.2018
23.05.2018, 19:00 Uhr - 23.05.2018, 20:30 Uhr

Seit dem 16. April, dem Vortag der Wahl des armenischen Premierministers, füllten sich die Straßen der Yerevaner Innenstadt mit Menschenmassen, welche unter dem Motto #MerzhirSerzhin (#reject Serzhin) Aktionen des zivilen Ungehorsam durchführten, um den amtierenden Premierminister Sersch Asati Sargisyan zum Rücktritt zu bewegen. Unter dem Druck anhaltender Proteste erklärte Sargisyan am 23. April seinen Rücktritt. Am 08. Mai wurde an seiner Stelle Oppositionsführer Paschinjan zum Regierungschef ernannt. Die gesellschaftlichen Umwälzungen, welche in der Republik Armenien aktuell stattfinden, können hierbei einen wichtigen Input zur Frage liefern, mit welchen Mitteln der wachsenden Anzahl "illegitimer Demokratien" begegnet werden kann.

Im ersten Teil des Abends wird der Sozialwissenschaftler David Leupold (Universität Michigan/USA) per Skype- Videointerviews politischen Aktivist*innen vor Ort die Stimme verleihen, um gemeinsam die schwierigen innen- und außenpolitischen Bedingungen der Protestbewegungen zu rekonstruieren und einen Blick in die nahe Zukunft des Landes zu wagen.

Im zweiten Teil des Abends wird die Doktorandin Tamar Khutsishvili (Kaukasusstudien, Schiller-Universität Jena) zu Wort kommen, welche im Rahmen ihres einjährigen Feldforschungsaufenthalts im Jahre 2015 das sozialpolitische Leben von Dorfgemeinden in Südarmenien intensiv vor Ort erforschte. Khustishvili, welche noch heute in regem Kontakt mit den armenischen Dorfgemeinden steht, wird das oben skizzierte Bild des urbanen
Protests mit einem seltenen Einblick in die gesellschaftliche Welt des politischen Widerstands im ländlichen Raum vervollständigen.


(Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin)

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Kader, Korruption & Kidnapping

15.05.2018
23.05.2018, 18:30 Uhr - 23.05.2018, 21:30 Uhr

Seit der Verschleppung eines Geschäftsmannes und Ex-Politikers von Berlin nach Hanoi sind die deutsch-vietnamesischen Beziehungen vorbelastet.

Die deutsch-vietnamesischen Beziehungen befinden sich auf Abwegen. Die mutmaßliche Verschleppung des vietnamesischen Ex-Politikers und Geschäftsmannes Trinh Xuan Thanh von Berlin nach Hanoi belastet die bilateralen Beziehungen. Er wurde inzwischen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Seit Ende April steht in Berlin ein Vietnamese vor Gericht, der an der Entführung beteiligt gewesen sein soll. Was sind die Hintergründe? Wie steht es um das einst als strategische Partnerschaft gepriesene bilaterale Verhältnis? Welche Auswege sind denkbar?

Wir laden ein zur Diskussion mit:

Marina Mai, taz-Autorin mit Schwerpunkt Vietnamesen in Deutschland

Petra Schlagenhauf, Rechtsanwältin von Trinh Xuan Thanh

Dr. Jörg Wischermann, Assozierter Mitarbeiter des Instituts für Asienstudien/GIGA Hamburg mit Forschungsschwerpunkt Vietnam

Moderation: Sven Hansen, taz-Asienredakteur

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Geopolitik, Protektionismus und Freihandel

15.05.2018
15.05.2018, 19:00 Uhr - 16.06.2018, 20:30 Uhr

Seit der Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, Schutzzölle auf bestimmte Importgüter zu erheben, ist die Debatte um Protektionismus hochgekocht. Freihandelsfreundliche Medien und Politiker*innen bedauern (abermals), dass das geplante Handelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA bisher nicht zustande gekommen ist, und fordern die Wiederaufnahme der Verhandlungen, um einen „Handelskrieg“ abzuwenden. Mit Begriffen wie „Trumps deutsche Freunde“ versuchen sie die Protestbewegung gegen TTIP, CETA & Co zu diskreditieren und diese als Befürworter oder gar als eigentliche Verursacher der Trump’schen Politik darzustellen.

Ausgeblendet wird in der Debatte, dass mit dem Abschluss völkerrechtlich verbindlicher Handelsabkommen wie TTIP oder CETA immer auch geostrategische Interessen verfolgt werden – auch vonseiten der Europäischen Union. Welche Interessen das sind und welchen Stellenwert Geopolitik in vermeintlich harmlosen Abkommen hat, soll auf dem Podium diskutiert werden. Wir wollen uns auch fragen, wie es uns gelingt diese Perspektive in der Debatte stärker zu machen, statt in der unproduktiven Alternative zwischen Trump-Protektionismus auf der einen Seite und neoliberalem Freihandel auf der anderen Seite verhaftet zu bleiben.

 

Auf dem Podium:

  • Christoph von Lieven, Greenpeace
  • Hans Möller, Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA
  • Max Bank, LobbyControl
  • Thorsten Winter, Rhein-Main-Zeitung Wirtschaftsredaktion

Moderation: Nelly Grotefendt, Forum Umwelt und Entwicklung

Die Podiumsdiskussion wird organisiert vom Netzwerk Gerechter Welthandel und dem Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Strategie- und Aktionskonferenz des Netzwerks Gerechter Welthandel.

 

 

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Strategie- und Aktionskonferenz

15.05.2018
15.06.2018, 18:00 Uhr - 16.06.2018, 18:00 Uhr

Hunderttausende Menschen sind in den vergangenen Jahren gegen TTIP, CETA und andere neoliberale Freihandels- und Investitionsschutzabkommen auf die Straße gegangen. Nun liegt TTIP auf Eis, CETA wird seit September 2017 vorläufig angewandt und die neue Große Koalition will laut Koalitionsvertrag „die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das CETA-Abkommen umfassend in Kraft treten kann“. Das Abkommen mit Japan (JEFTA) soll noch vor der Sommerpause unterzeichnet und vor Ende des Jahres dem EU-Ministerrat vorgelegt werden, die Verhandlungen mit den Mercosur-Staaten wie auch zwischen der EU und Mexiko könnten bald abgeschlossen werden. Etwa 20 weitere Handels- und Investitionsschutzabkommen der EU sind in Planung, die Umwelt-, Verbraucher- und Sozialstandards weiter schwächen und Privilegien internationaler Investoren weiter verfestigen werden.

Wie geht es nun weiter mit der Bewegung für eine demokratische und gerechte Handelspolitik, für den Schutz von Sozial- und Umweltstandards und gegen Sonderklagerechte für Konzerne? Wo stehen wir aktuell und was sind unsere nächsten Schritte? Was tun wir, wenn ein CETA-Ratifizierungsgesetz vorliegt und bei Bundestag und Bundesrat zur Abstimmung steht? Welche Möglichkeiten gibt es, um Sonderklagerechte für Konzerne ein für allemal zu stoppen? Kurzum: Wie erreichen wir die dringend benötigte Kehrtwende in der deutschen und europäischen Handelspolitik und wie lässt sich der breite Protest der vergangenen Jahre in tatsächliche politische Veränderungen ummünzen?

Auf einer Strategie- und Aktionskonferenz am 15. und 16. Juni 2018 in Frankfurt am Main wollen wir diese Fragen diskutieren. Die Konferenz richtet sich insbesondere an alle Aktiven in lokalen und regionalen Bündnissen und Initiativen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Gemeinsam wollen wir uns weiterbilden, vernetzen und strategische Entscheidungen treffen.

Anmeldung zur Konferenz unter: https://www.gerechter-welthandel.org/aktionskonferenz/anmeldung

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Deutsch – US-Amerikanische Handelsbeziehungen in der Ära Trump: Welche Deals werden gemacht? 19. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum in Berlin

14.05.2018
28.05.2018, 18:00 Uhr - 28.05.2018, 20:45 Uhr

- Eine Veranstaltung des Forum Umwelt und Entwicklung und der Naturfreunde Deutschland –

 

Schon seit Wochen geht ein Schreckgespenst um auf dem politischen Parkett: Donald Trump, der allzeit bereite Polterer drohte der Welt, allen voran der EU und China mit Strafzöllen. Die EU war in großem Aufruhr. Nicht nur die Handelskommissarin Cecilia Malmström, sondern auch der frisch gebackene Wirtschaftsminister Peter Altmaier reisten nach Washington, um den US-Präsident zu besänftigen. Doch so mancher mag sich in diesen Wochen gefragt haben was diese Aufregung eigentlich soll. Die Bundesregierung protegiert nun ihre Industrie im Tausch gegen Zugeständnisse gegenüber den USA, die insbesondere die europäischen Nachbarn treffen, nicht aber Deutschland selbst. Warum werden ausgerechnet ökologisch und ökonomisch fragwürdige Branchen so sehr in Schutz genommen? Worum geht es eigentlich tatsächlich bei dem so laut beschrienen Handelskrieg?

Diese und weitere spannende Fragen möchte wir gerne mit Ihnen und unseren Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf unserem 19. Außenwirtschaftsforum diskutieren.

 

Um Anmeldung wird gebeten an: grotefendt@forumue.de

 

Vorläufiges Programm:

 

Einlass 18 Uhr

18.15 Uhr Begrüßung: Jürgen Maier (Forum Umwelt und Entwicklung)

 

Keynote: Sascha Müller-Kraenner (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V.)

 

18.30 Uhr Diskussionsrunde mit:

  • Dr. Stefan Mair (Hauptgeschäftsführung BDI)
  • Johann Saathoff (MdB SPD/angefragt)
  • Oliver Wieck (Generalsekretär ICC Germany)
  • Maritta Strasser (Geschäftsführerin Naturfreunde Deutschland)
  • Sascha Müller-Kraenner (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V.)
  • Lucía Bárcena Menéndez (Ecologistas en Accion, Spanien)

Moderation: Alessa Hartmann (Handelsexpertin PowerShift)

 

20.00 Uhr Empfang

 

Um Anmeldung wird gebeten an: grotefendt@forumue.de

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Die 416. Montagsdemo gegen #S21 am 14. Mai 2018

13.05.2018
14.05.2018, 18:00 Uhr - 14.05.2018, 19:00 Uhr

Die 416. Montagsdemo findet am 14. Mai 2018 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.
Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • Barbara Kern, Stuttgarter Wasserforum und Initiative gegen den Recyclingpark Neckartal;
    "Kein Müllpark im Travertin- und Mineralquellenschutzgebiet!"
  • Siegfried Bassler, Pfarrer i. R. und ehemaliger SPD-Stadtrat und Fraktionsvorsitzender

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Thomas Felder, Liedermacher; Gitarre und Gesang
Moderation: Stefan Notter, Parkschützer

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Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, nie wieder brennende Bücher! - Lesung anlässlich des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung durch die Faschisten

11.05.2018
17.05.2018, 11:00 Uhr - 17.05.2018, 17:00 Uhr

Jede und jeder ist eingeladen, zuzuhören und aus den Werken der AutorInnen, deren Bücher verbrannt wurden, vorzulesen.

Der diesjährige Aufruf (als PDF abrufbar unter http://www.zivilklausel.uni-koeln.de/aufruf_lesungen-verbrannter-buecher-2018.pdf):
„Und doch ist es so – daß Fühllosigkeit gegen das große Geheimnis, das man berührt, wenn man ,Mensch‘ sagt und ,Menschheit‘, den geistigen Tod bedeutet. Das ist keine Wahrheit von gestern und vorgestern, veraltet, reizlos und matt. Es ist die neue und notwendige Wahrheit von heute und morgen, diejenige, die Leben und Jugend für sich hat gegen die falsche und welke Jugendlichkeit gewisser Tageslehren und Wahrheiten.“
Thomas Mann: Vom kommenden Sieg der Demokratie, 1938.

Es ist die behauptete Alternativlosigkeit von sozialer Ungleichheit und der Knappheit materieller Lebensressourcen und die damit einhergehende Verzweckung und Erniedrigung des Menschen, auf die der Faschismus seine feige nationalistische, rassistische und antisemitische Verhetzung baute und baut. Er mündete in der industriellen Ermordung von sechs Millionen Menschen, Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und Oppositionellen und im Zweite Weltkrieg mit seinem Raub- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion.

Die antifaschistische Konsequenz des Aufbaues einer Welt „des Friedens und der Freiheit“ nach der Befreiung vom Hitler-Faschismus bleibt heute weiter einzulösen. 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, Kinder sterben unnötig Hungers und auch in den reichsten Ländern herrschen nicht nur in Pflege und Gesundheit unwürdige Verhältnisse, während die Milliarden auf Steuerparadiesen „geparkt“ und mit Rüstung hohe Gewinne erzielt werden – diese „kannibalische Weltordnung“ (Jean Ziegler, UN-Kommissar für Ernährung) ist der Nährboden für die AfD. Wir rufen zu antifaschistischen Lesungen auf, um uns des humanistischen Erbes neu zu bemächtigen für die Gestaltung menschenwürdiger Verhältnisse, in denen sich alle Menschen solidarisch entfalten können.

Literaturschaffende wie Thomas und Heinrich Mann, Erich Marie Remarque, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Lion Feuchtwanger, Kurt Tucholsky, Arnold und Stefan Zweig, Nelly Sachs, Sigmund Freud, Irmgard Keum und viele andere haben auf den Schultern von Aufklärern wie Heinrich Heine, Karl Marx und Immanuel Kant, mit Werk und Tat den Faschismus bekämpft und Lügen gestraft.  Die Anteilnahme am Schicksal der Mitmenschen und die Entlarvung hohlen Protzes und Pathos, mit dem der Mensch klein gemacht und die  Herrschaft der Lüge und der Gewalt verklärt werden sollte, waren ansteckend und für viele eine Ermutigung zu Widerständigkeit und Engagement. Der Hass auf die Unmenschlichkeit und Rohheit des Nazismus, Humor und Freundlichkeit, das Gespür für unausgesprochene Ängste und Sehnsüchte, der Blick für die einzulösenden Möglichkeiten des menschlichen Lebens haben das zynische Menschenbild der Rechten konterkariert und Hoffnung auf eine andere, heitere und dem Menschen wohlgesonnene Welt begründet. „Dies ist wohl die Fundamentalregel allen Seins: Das Leben ist gar nicht so. Es ist ganz anders.“ schreibt Kurt Tucholsky 1931.

Die Nazis versuchten solche kritischen Erkenntnisse und humanistischen Ambitionen aus der Welt zu schaffen. Verhetzte Studierende verbrannten im Mai 1933 die Werke von jüdischen, pazifistischen, bürgerlich-humanistischen und marxistischen Autorinnen und Autoren. Sie konnten die Sehnsucht nach einem friedlichen und menschengerechten Zusammenleben nicht vergessen machen. Das „1000-jährige Reich“ wurde nach zwölf Jahren besiegt. Die verbrannten Bücher, aufrechte LiteratInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen haben dazu beigetragen.

Wir laden ein zum Lesen, Lauschen und Lachen gegen rechts, zum Erinnern und Lernen für eine bessere, weil menschlichere Welt.

„Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.“
Sigmund Freud an Albert Einstein: „Warum Krieg?“, Brief vom September 1932.

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Auf der Suche nach Verfassungsfeinden. Der Radikalenbeschluss in Hamburg 1971 – 1987

11.05.2018
04.06.2018, 18:00 Uhr - 04.06.2018

Vortrag und Diskussion mit anschließender Lesung aus „Die Hexenjagd“

Die GEW Hamburg hat den fünfundvierzigsten Jahrestag des Radikalenerlasses 2017 zum Anlass genommen, Aktivitäten zum Thema Berufsverbote durchzuführen, um das immer noch nicht abgeschlossene und sogar weiterhin aktuelle Thema politisch aufzugreifen und einen Austausch unter den Betroffenen zu ermöglichen. Aktuelle Fälle zeigen, dass linke Praxis teilweise noch immer zur Nichteinstellung im öffentlichen Dienst führen kann. Erinnern bedeutet auch, für die Gegenwart und Zukunft zu lernen.

Bei dieser Veranstaltung wird Alexandra Jaeger, die im Frühjahr 2018 zum Radikalenbeschluss in Hamburg promovierte, ihre Ergebnisse vorstellen und diskutieren. Danach liest Hans-Peter de Lorent aus seinem autobiographischen Roman „Die Hexenjagd“. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch bei Brot und Wein.

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Tag der offenen Tür

09.05.2018
12.05.2018, 12:00 Uhr - 12.05.2018, 17:00 Uhr
Das L14 bietet eine bislang so noch nie in Fulda dagewesene Bündelung verschiedener soziokultureller Angebote in einem Gebäudekomplex. Verschiedene Initiativen und Vereine bereichern mit ihren Angeboten das Fuldaer Stadtbild. Mit dem Verkauf des Geländes Langebrückenstraße 14 und dem Umzug in die Innenstadt ist seit Anfang März ein neuer Interismstandort in der Lindenstraße 2 direkt am Heinrich-von-Bibra-Platz gefunden - das L14zwo. Bis die Planungs- und Umbauphase am Betriebsamt zum „Kulturhof“ abgeschlossen ist, wird das ehemalige Kammandel-Gebäude als Zwischennutzung für das Jugendwerk der AWO Nordhessen sowie die verschiedenen sozialen und politischen Initiativen und Vereine sowie die BI L14 sein. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Nachbarn und Freunde sind herzlich eingeladen, sich selbst davon zu überzeugen, dass sich Engagierte und Nutzer*innen schon jetzt sehr wohl fühlen, auch wenn es noch einige Stellschrauben zu drehen gilt - schließlich werden die Kulturinitiativen noch eingebunden werden müssen und das Alternative Kino 35 anderweitig eine Interimslösung in der ehemaligen Moschee in der innerstädtischen Ohmstrasse gefunden hat. Doch auch wenn nicht alle Umbau- und Renovierungsarbeiten komplett abgeschlossen sind bietet der Standort viel Freiraum für Begegnungen.

Möglichkeit dazu bietet der Tag der offenen Tür am 12. Mai 2018. In der Zeit von 12.00 bis 17.00 Uhr öffnet die L14zwo ihre Türen. Interessierte können einen Eindruck gewinnen, was sich alles am neunen Standort in der Lindenstraße 2 bietet. Die Initiativen präsentieren Ihre Angebote und führen durch die neuen Räume. Für das leibliche Wohl sorgt ein Mitmach Buffet, organisiert von der Küche für Alle. Ein großes Fest mit offizieller Eröffnung ist für Sommer geplant.

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Tag der offenen Tür

09.05.2018
12.05.2018, 12:00 Uhr - 12.05.2018, 17:00 Uhr
Das L14 bietet eine bislang so noch nie in Fulda dagewesene Bündelung verschiedener soziokultureller Angebote in einem Gebäudekomplex. Verschiedene Initiativen und Vereine bereichern mit ihren Angeboten das Fuldaer Stadtbild. Mit dem Verkauf des Geländes Langebrückenstraße 14 und dem Umzug in die Innenstadt ist seit Anfang März ein neuer Interismstandort in der Lindenstraße 2 direkt am Heinrich-von-Bibra-Platz gefunden - das L14zwo. Bis die Planungs- und Umbauphase am Betriebsamt zum „Kulturhof“ abgeschlossen ist, wird das ehemalige Kammandel-Gebäude als Zwischennutzung für das Jugendwerk der AWO Nordhessen sowie die verschiedenen sozialen und politischen Initiativen und Vereine sowie die BI L14 sein. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Nachbarn und Freunde sind herzlich eingeladen, sich selbst davon zu überzeugen, dass sich Engagierte und Nutzer*innen schon jetzt sehr wohl fühlen, auch wenn es noch einige Stellschrauben zu drehen gilt - schließlich werden die Kulturinitiativen noch eingebunden werden müssen und das Alternative Kino 35 anderweitig eine Interimslösung in der ehemaligen Moschee in der innerstädtischen Ohmstrasse gefunden hat. Doch auch wenn nicht alle Umbau- und Renovierungsarbeiten komplett abgeschlossen sind bietet der Standort viel Freiraum für Begegnungen.

Möglichkeit dazu bietet der Tag der offenen Tür am 12. Mai 2018. In der Zeit von 12.00 bis 17.00 Uhr öffnet die L14zwo ihre Türen. Interessierte können einen Eindruck gewinnen, was sich alles am neunen Standort in der Lindenstraße 2 bietet. Die Initiativen präsentieren Ihre Angebote und führen durch die neuen Räume. Für das leibliche Wohl sorgt ein Mitmach Buffet, organisiert von der Küche für Alle. Ein großes Fest mit offizieller Eröffnung ist für Sommer geplant.

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EPA & Co: Die EU-Handelspolitik als Fluchtursache in Afrika

09.05.2018
16.05.2018, 19:30 Uhr - 16.05.2018
In den letzten Jahren versuchen immer mehr Menschen aus Afrika nach Europa zu flüchten. Eine wesentliche Ursache liegt in der Handelspolitik der EU, die den Men­schen dort zunehmend ihre Lebensgrundlage raubt und den afrikanischen Staaten ihre künftigen Entwicklungsmöglichkeiten nimmt. Zudem ist in den letzten Jahren eine Militarisierung der EU-Handels- und Entwicklungspolitik in Afrika zu beobachten.
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EPA & Co: Die EU-Handelspolitik als Fluchtursache in Afrika

09.05.2018
16.05.2018, 19:30 Uhr - 16.05.2018
In den letzten Jahren versuchen immer mehr Menschen aus Afrika nach Europa zu flüchten. Eine wesentliche Ursache liegt in der Handelspolitik der EU, die den Men­schen dort zunehmend ihre Lebensgrundlage raubt und den afrikanischen Staaten ihre künftigen Entwicklungsmöglichkeiten nimmt. Zudem ist in den letzten Jahren eine Militarisierung der EU-Handels- und Entwicklungspolitik in Afrika zu beobachten.
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Der Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“

09.05.2018
16.05.2018, 18:00 Uhr - 16.05.2018
VeranstaltungsreiheDer Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“ Was geschah am 1. und 2. Juni 1967 in Berlin und wie lässt es sich erklären? Zur Beantwortung dieser Fragen findet im April und Mai 2018 eine Veranstal -tungs- und Diskussionsreihe statt. Dazu gibt es am: 
Mi. dem 16.5.2018, 18 Uhr in derKoloniestraße 120, 13359 Berlinein Zeitzeugengespräch mit  Konrad Melchers
Konrad Melchers war 1967 Bundesvorsitzender des "Internationalen Arbeitskreises Kontinente und Kontakte e.V.“, studentischer Mitträger des ASA-Programms (Arbeits- und Studienaufenthalte in Entwicklungsländern).
  • Er nahm an den Demonstrationen gegen den Schah teil – kann also aus eigenem Erlebenberichten.
  • Später schrieb er eine Dissertation über die sowjetische Afrikapolitik.
  • 25 Jahre war er Redakteur der Zeitschrift Entwicklungspolitik.
Mitunter enthielt diese Zeitschrift sehr ansprechende Cartoons zum Dritte-Welt-Thema, z.B. die "Mother Africa" des südafrikanischen Karikaturisten Siphiwo Sobopha.
Eintritt: frei
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Der Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“

09.05.2018
16.05.2018, 18:00 Uhr - 16.05.2018
VeranstaltungsreiheDer Schahbesuch 1967 – Auftakt von „1968“ Was geschah am 1. und 2. Juni 1967 in Berlin und wie lässt es sich erklären? Zur Beantwortung dieser Fragen findet im April und Mai 2018 eine Veranstal -tungs- und Diskussionsreihe statt. Dazu gibt es am: 
Mi. dem 16.5.2018, 18 Uhr in derKoloniestraße 120, 13359 Berlinein Zeitzeugengespräch mit  Konrad Melchers
Konrad Melchers war 1967 Bundesvorsitzender des "Internationalen Arbeitskreises Kontinente und Kontakte e.V.“, studentischer Mitträger des ASA-Programms (Arbeits- und Studienaufenthalte in Entwicklungsländern).
  • Er nahm an den Demonstrationen gegen den Schah teil – kann also aus eigenem Erlebenberichten.
  • Später schrieb er eine Dissertation über die sowjetische Afrikapolitik.
  • 25 Jahre war er Redakteur der Zeitschrift Entwicklungspolitik.
Mitunter enthielt diese Zeitschrift sehr ansprechende Cartoons zum Dritte-Welt-Thema, z.B. die "Mother Africa" des südafrikanischen Karikaturisten Siphiwo Sobopha.
Eintritt: frei
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Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden: Was können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Frieden tun?

09.05.2018
15.06.2018, 19:00 Uhr - 16.06.2018, 18:30 Uhr
Aktuelle Aufrüstungstendenzen, Krisen und Gewaltkonflikte gefährden die Voraussetzungen für eine sichere, friedliche und nachhaltige Welt. Hohe Rüstungsausgaben, zunehmender Waffenhandel und der Vormarsch neuer Militärtechnologien heizen die Konfliktherde in verschiedenen Regionen der Erde an. Für die Wissenschaft stellt sich unter dem Eindruck unzureichender Reformen an den Universitäten, dem Fehlen öffentlicher Gelder und der zunehmenden Drittmittelabhängigkeit von Forschung und Lehre die Fragen nach ihrer Verantwortung: 

  • Welche Rolle spielt Wissenschaft bei dieser weltweiten Militarisierung?
  • Was kann Wissenschaft zur Friedenssicherung und Friedensgestaltung beitragen? 
  • Welche Verantwortung tragen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und was kann jede(r) Einzelne zum Frieden beitragen? 

Ohne Wissenschaft und Technik sind die Kriege unserer Zeit und die Entwicklung neuer Waffensysteme und Rüstungstechnologien unmöglich. Es waren Wissenschaftler und Ingenieure, die die Atombombe entwickelten. Aber auch das Engagement von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für den Frieden hat eine lange Tradition. Für diese stehen Namen wie Albert Einstein, Joseph Rotblat oder Marie Curie. Wir wollen mit diesem Kongress an eine lange Tradition des Friedensengagements in den Wissenschaften anknüpfen und für mehr und intensivere aktuelle Einmischung für den Frieden werben.

Freitag, 19 bis 21 Uhr
Begrüßung: Peter Hildebrandt
 (TU Berlin) und Maurizio Ragnetti (NatWiss) 

Eröffnungsvorträge: 

  • Kein Krieg ohne Wissenschaft - keine Wissenschaft ohne Krieg? Die Wissenschaft als Teil organisierter Gewalt und als ihr Gegenüber: Lothar Brock (VDW)
  • Atomwaffen: von der Sicherheitslogik zur Friedenslogik: Alex Rosen (IPPNW)
  • Die Herausforderungen unserer Zeit – Kriege in der globalisierten Welt: Reiner Braun (NatWiss, IPB) 
Mit anschließender Diskussion 
Kleiner Empfang


Samstag, 10 bis 18:30 Uhr


10 bis 13 Uhr
Einleitungsvorträge: 

  • Militarisierung der Forschung in Deutschland und Europa: Claudia Haydt (IMI)
  • Anforderungen an feministische Friedenswissenschaft und Friedensforschung: Friederike Benda 
  • Zivilklausel national und international: Hartwig Hummel 
  • Podiumsdiskussion: Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden Mit: Friederike Benda, Hartmut Grassl, Werner Ruf, Ernst Ulrich von Weizsäcker 

14 bis 16 Uhr
Wissenschaft und Frieden: 

Gesprächsrunden mit je zwei kurzen Einführungsbeiträgen 

  • Recht und Frieden (Amela Škiljan, Gerhard Baisch
  • Naturwissenschaften und Frieden (Roland Reimers, Jürgen Scheffran)
  • Human- und Sozialwissenschaften (BdWi) Torsten Bultmann, N.N. 
  • Medien (Ekki Sieker, NN)
  • Informatik (N.N. FIfF)
  • Medizin und Frieden (NN IPPNW)
  • Ingenieurwissenschaften (Wolfgang Neef

16:30 bis 18:30 Uhr

Einführungsbeiträge: 

  • Friedensforschung und ihre Ambivalenz:  Werner Ruf 
  • Klimakonflikte und Beiträge der Wissenschaft zum Nachhaltigen Frieden: Jürgen Scheffran
  • Was können die Gewerkschaften für den Frieden tun?: Marlis Tepe 
  • Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten zunehmender Militarisierung: Reiner Braun, Sybille Brosius 

Offene Diskussion 


Anmeldung
Per Email: info@natwiss.de "Anmeldung Kongress"




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Radtour „Solidarisch und lecker rund um Potsdam“

09.05.2018
15.06.2018, 16:00 Uhr - 18.06.2018, 14:00 Uhr
Bei dieser Radtor im Juni begeben wir uns auf die Spuren unserer Lebensmittel. Wo kommen sie her? Welche solidarischen Modelle der Produktion und Lebensmittelversorgung gibt es bereits in der Region? In Anschluss an unsere Wandelwerkstatt im März besuchen wir Projekte in Potsdam, Werder, Ketzür und Brandenburg an der Havel.

Updates und weitere Infos zum Programm, Streckenverlauf und den beteiligten Projekten findet Ihr hier.

Es ist auch möglich, nur an einzelnen Tagen / Tourenabschnitten teilzunehmen.


DIE TOUR

  • Freitag, 15.06.2018
    Start- und Treffpunkt 16h: freiLand Potsdam
    Nachbarschaftsgarten Scholle34
    Café Madia mit gemeinsamen Abendessen
    Übernachtung im freiLand
  • Samstag, 16.06.2018
    Fahrt nach Plessow (nahe Werder an der Havel, 25km Radstrecke)
    Besuch des Biohofs Werder
    Fahrt nach Werder (10 km)
    Besuch des Uferwerks und Übernachtung in der dortigen Klimawerkstatt
  • Sonntag, 17.06.2018
    Fahrt nach Ketzür (35km incl. Fährfahrt in Ketzin)
    Führung durch die Mosterei Ketzür
    Input rund um die wunderbare Welt des Obstes auf einer nahegelegenen Streuobstwiese
  • Montag 18.06.2018
    Wandelwochen-Werbung in Brandenburg an der Havel. Die Tour endet hier.
Die Teilnahme basiert auf freiwilliger Spendenbasis nach eigenen Möglichkeiten. Wir bemühen uns anfallende Kosten solidarisch aufzuteilen, sodass auch Menschen ohne entsprechendes Budget teilnehmen können. Sprecht uns hierzu gerne an.

Mitfahren können alle Altersklassen. Es gibt auch die Möglichkeit Teilstrecken mit dem Zug zu fahren. Wir haben außerdem ein Begleitfahrzeug dabei für Gepäck oder auch für die Mitreise bei kleineren Notfällen.

Anmeldung: Wenn Ihr Euch anmelden wollt, dann schreibt gerne an maike@das-kooperativ.org.

Die Tour findet im Vorfeld der
Wandelwoche Berlin-Brandenburg statt (06.-16.09.2018).

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DIY in der Prignitz – eine Radtour zu solidarischen und ökologischen Projekten in der Region

09.05.2018
18.05.2018, 16:00 Uhr - 22.05.2018, 14:00 Uhr
Ob Wohnprojekte, Permakultur, regionale Saatgutproduktion, Bauen mit recycelten Materialien, Bildungs- und Begegnungsorte rund um Themen des Wandels – in der Prignitz ist einiges los. Schon vor der Wandelwoche im September (06.-16.09.) nutzen wir das (hoffentlich gute) Radelwetter und besuchen spannende Projekte in der Region.

Updates und weitere Infos zum Programm, Streckenverlauf und den beteiligten Projekten findet Ihr hier.

Es ist auch möglich, nur an einzelnen Tagen / Tourenabschnitten teilzunehmen.



DIE TOUR

  • Freitag, 18.05.2018
    Start- und Treffpunkt: ab 16h im JWP-MittenDrin
    17 Uhr Führung/Input JWP
    KÜFA (Küche für Alle)
    Übernachtung: JWP (großer Raum + Zeltmöglichkeit)
  • Samstag, 19.05.2018
    Fahrt nach Vichel zur Keimzelle – Ökosaatgut (ca. 20km)
    Ab 14 Uhr Führung
    Rückfahrt (20km) zum und Übernachtung im JWP
  • Sonntag, 20.05.2018
    Fahrt nach Wittstock/Dosse (ca. 45km mit dem Rad, alternativ gibt es auch Zugverbindungen von Neuruppin nach Wittstock)
    Besuch und Führung auf dem Eulenhof (Wittstock – Zaatzke: 7km)
    Übernachtung: Campingplatz Blanschen (3€ Zelt, 4€ Person, Entfernung von Zaatzke aus: 25km)
  • Montag, 21.05.2018
    Fahrt zum Projekt Coolmühle – Zentrum für Nachhaltigkeit
    Ab 15/16 Uhr Führung
    Übernachtung im Projekt Coolmühle
  • Dienstag, 22.05.2018
    Wandelwochen-Werbung in der Region und Abschluss der Radtour in Wittstock/Dosse
Die Teilnahme basiert auf freiwilliger Spendenbasis nach eigenen Möglichkeiten. Wir bemühen uns anfallende Kosten solidarisch aufzuteilen, sodass auch Menschen ohne entsprechendes Budget teilnehmen können. Sprecht uns hierzu gerne an. 

Mitfahren können alle Altersklassen. Es gibt auch die Möglichkeit, Teilstrecken mit dem Zug zu fahren. Wir haben außerdem ein Begleitfahrzeug dabei für Gepäck oder auch für die Mitreise bei kleineren Notfällen.

Anmeldung: Wenn Ihr Euch anmelden wollt, dann schreibt gerne an maike@das-kooperativ.org.

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Kick-off: Informations- und Vernetzungsabend rund um die Wandelwoche Berlin-Brandenburg

09.05.2018
23.05.2018, 19:00 Uhr - 23.05.2018, 21:00 Uhr
Updates und wichtigste Vorabinformationen: http://bbb.wandelwoche.org/23-05-wandelwoche-auftakttreffen/

Die Wandelwoche findet dieses Jahr vom 06. bis 16. September statt. Den Auftakt begehen wir am 01. September mit einem großen Markt, Bühnenprogramm und Workshops in den Prinzessinnengärten, den Abschluss am 15. September auf dem Markt der regionalen Möglichkeiten in Kyritz. Wir freuen uns auf mehr als 30 Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg, die wir nun mit euch gemeinsam auf den Weg bringen möchten. Einen Eindruck um was es geht, bekommt ihr über die Liste der Veranstaltungen aus dem letzten Jahr: http://bbb.wandelwoche.org/wandeljahr2017/touren/
Der Kick-OffAm 23. Mai ist es soweit, mit unserem Kick-Off starten wir in die heiße Phase der Wandelwochen-Vorbereitung. Wie jedes Jahr nutzen wir diesen Tag, um kurz zu berichten, was die Wandelwoche ist, welche Ideen es bereits gibt für Touren und andere Veranstaltungen, stellen Projekte vor und lassen viel Platz zum Austausch und Kennenlernen untereinander bei leckerem Essen und in solidarischer Atmosphäre. 
Wir brauchen euchDie Wandelwoche lebt von ihrer Dezentralität. Es gibt viele tolle Projekte und Ideen rund um den Wandel, wir möchten dabei unterstützen, sie sichtbar zu machen und in spannenden Veranstaltungen den Zugang zu erleichtern. Wenn ihr ein Thema habt, das ihr gerne beitragen möchtet, wenn ihr für eine Touren-Idee Unterstützung sucht, euer Projekt als Verantsaltungsort einbringen oder einfach die Wandelwoche und ihre Projekte und Organisierenden kennenlernen wollt, kommt vorbei. Ein paar Informationen zu unserem Themenschwerpunkt findet ihr u.a. in unserem Blog. Außerdem freuen wir uns, dass Jana Gebauer sich bereit erklärt hat, den Abend zu begleiten und einen kleinen Input zum Thema „Von wo kommt der Wandel und wer gestaltet ihn?“ zu geben. Jana forscht, informiert und unterstützt rund um Themen alternativer Wirtschaft, Postwachstum und unternehmerische Verantwortung.
Ablauf 

  • 23. Mai ab 18 Uhr
  • Ort: Prinzessinnengärten, U-Bahn Moritzplatz, weiterer Beschilderung folgen
  • 18-19 Uhr
    • Ankommen, Begrüßung und Austausch
  • 19-21 Uhr 
    • Was ist die Wandelwoche, was sind die Ideen für 2018?
    • Wandel von unten? Input von Jana Gebauer 
    • Video-Beiträge von imwandel.net
  • ab 21 Uhr
    • informeller Ausklang und Ideenaustausch

Von 15 bis 18 Uhr könnt ihr in einem Fotografie-Workshop in den Prinzessinnengärten mit unserer professionellen Fotografin Sandra Wildemann eure digitale Spiegelreflex-Kamera besser kennenlernen. Gegen Spende, aber bitte mit Anmeldung: mail(aett)das-kooperativ.org. Viele unserer Fotos der letzten Jahr sind von ihr und hier zu finden: https://www.flickr.com/photos/130033842@N04/albums/
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XXXIII. 2018 Black International Cinema Berlin / "Footprints in the Sand?" ExhibitionBerlin 2018

08.05.2018
11.05.2018, 17:00 Uhr - 13.05.2018, 22:00 Uhr
“Nur wenn Löwen Geschichtsschreiber haben, werden Jäger keine Helden mehr sein.”
Afrikanisches Sprichwort


A Complexion Change – Transnational & Intercultural Diplomacy
An International Media Project (UNESCO)

XXXIII. 2018 Black International Cinema Berlin
 "Footprints in the Sand?" ExhibitionBerlin 2018

Visuelle Dokumentation – Fotografische Ausstellung


11.-13. Mai 2018
 Eröffnung: 11. Mai, 17 Uhr

Haus der Demokratie und Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal)
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg


Produktion/Leitung/Kuration
Prof. Donald Muldrow Griffith
 Fountainhead® Tanz Théâtre

in Verbindung mit
Cultural Zephyr e.V.


Eine Erinnerung von damals, bis heute und in unsere Zukunft …

Vor 33 Jahren wurde Black International Cinema Berlin als ein bedeutender Beitrag zum ersten historischen europäischen Black Cultural Festival in der Welserstraße im Kino Arsenal gegründet und präsentiert, unter der Obhut von Erika Gregor und Fountainhead® Tanz Théâtre.
Durch die internationalen Erfahrungen von FilmemacherInnen aus aller Welt wurde der Begriff Black als interkulturelle, internationale Diplomatie definiert und steht seitdem allen offen!
Und wieder einmal, vom 11.-13. Mai 2018, präsentieren die ProtagonistInnen ihre Sichtweisen durch Filme, Seminare, Publikationen und eine Kunstausstellung während des XXXIII. 2018 Black International Cinema Berlin / "Footprints in the Sand?" ExhibitionBerlin 2018.

Wir freuen uns darauf, dies mit Ihnen und Ihren FreundInnen zu teilen.


Past – Present – Future
“I wonder…?”


I Wonder...?
What
we and they
Might, will
learn
From our
or
their
past-present?
For now
and
tomorrows...?
And
What, When and If...?
Prof. Donald Muldrow Griffith


Ich frage mich...?
Was
wir und sie
Lernen
könnten, werden
Von unserer
oder
ihrer
Vergangenheit-Gegenwart?
Für heute
und
morgen...?
Und
Was, Wann und Ob...?
Prof. Donald Muldrow Griffith

Das diesjährige Leitmotiv wird eingeleitet mit “I Wonder...?”/“Ich frage mich...?” und wirft im weiteren Verlauf Fragen auf, die ein weites Feld an gesellschaftlich relevanten Themen anspricht, mit der komplexen Frage: “Was lernen wir aus der Vergangenheit und Gegenwart für heute und die Zukunft?” Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sollte für Europäer auch immer eine kritische Bewertung der Kolonialisierungsperioden und deren weitreichende Folgen bis in die Gegenwart mit sich bringen: Kriege, Flucht, Migration, Xenophobie, Rassismus, Ausgrenzung von verschiedenen Bevölkerungsgruppen, demokratiefeindliche Gesinnungen, ökonomisches Ungleichgewicht, Gefährdung eines friedlichen und kooperativen Zusammenlebens. Das Black International Cinema Berlin möchte die Auseinandersetzung mit diesen Themen anregen und auch zur Veränderung der Wahrnehmung von Menschen aus der afrikanischen Diaspora und marginalisierten Gruppen beitragen.

Gezeigt werden Filme aus Afrika, der afrikanischen Diaspora und Beiträge mit interkultureller und internationaler Thematik. In diesem Jahr kommen die Filme aus Sierra Leone, den USA, Senegal, Deutschland, Madagaskar, Belgien und der Schweiz.

Am 11. Mai um 17 Uhr wird Gründer, Produzent und Leiter der Veranstaltung, Prof. Donald Muldrow Griffith, das XXXIII. 2018 Black International Cinema Berlin im Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte eröffnen.

Im Anschluss an die Eröffnung zeigt das Festival die belgisch-US-amerikanische Koproduktion VIBRANCY OF SILENCE – A DISCUSSION WITH MY SISTERS. In diesem Dokumentarfilm gewährt uns Marthe Djilo Kamga Einblicke in intensive Gespräche mit vier afrikanischen Künstlerinnen, die wie sie das Exil kennen und wissen, wie notwendig es ist, das an jüngere Generationen weiterzugeben, was sie als multiple Identitäten erfahren haben, die sich entwickelten und verschmolzen. Im Anschluss des Films findet eine Diskussion statt.

Die 20-Uhr-Vorstellung beginnt mit EUROPE von Bernd Leideritz, ein Musikvideo aus dem Album “Humans Humans!” von MFA Kera, mit Mike Russell, zum Song “Europe”. Es handelt von einem Migranten in einer großen europäischen Stadt.

Darauf folgt die William Greaves Produktion RALPH BUNCHE: AN AMERICAN ODYSSEY. Sie dokumentiert das Leben des Ralph Bunche – Wissenschaftler, Diplomat, Aktivist für Bürger- und Menschenrechte, der erste Schwarze, der den Friedensnobelpreis für die Verhandlungen zum Waffenstillstand im Nahen Osten zwischen arabischen Staaten und Israel bekam. Ralph Bunche ist wohl die meist übersehene öffentliche Persönlichkeit des 20sten Jahrhunderts.

Ebenfalls auf dem Festival zu sehen sind vier Filme aus dem Projekt ON THE MOVE, welche Perspektiven einer jungen Generation in Westafrika zeigen. Eine der Produktionen ist MAYILLAH'S STONY PATH / AUF HARTEM PFLASTER von Santigie Sesay und Alexander Baffour Nsiah. Sie porträtiert die junge Mayillah, die aufgrund der Armut ihrer Familie gezwungen ist, ihre Ausbildung durch die Arbeit in einem Steinbruch zu finanzieren – eine Arbeit, die harte körperliche Anstrengung in einer gefährlichen Arbeitsumgebung erfordert. Ebenfalls dabei ist DANSA, ein kurzer Spielfilm unter der Regie von Mohamed Janneh. Protagonist Morris liebt es, zu tanzen, doch sein Vater hat andere Pläne für seine Zukunft. Nach einer Reihe von Rückschlägen ist jedoch ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Eine weitere Produktion aus den USA ist '63 BOYCOTT von Gordon Quinn. Der Film thematisiert den in Chicago am 22. Oktober 1963 durchgeführten Boykott, bei dem mehr als 250.000 SchülerInnen die öffentlichen Schulen in Chicago boykottierten, um gegen die Rassentrennung zu protestieren. '63 BOYCOTT verbindet mit ungesehenen 16mm-Aufnahmen des Marsches und heutigen Reflexionen der TeilnehmerInnen die vergessene Geschichte einer der größten Bürgerrechtsdemonstrationen des Nordens der USA mit aktuellen Fragen rund um die Themen Ethnie, Bildung, Schulschließungen und Jugendaktivismus.

YEMI'S DILEMMA, ein Spielfilm von Sade Oyinade, erzählt die Geschichte der nigerianisch-amerikanischen Schwestern erster Generation, Yemi, Lola und Tayo. Yemi ist die Älteste und soll wie ihre Schwestern einen Nigerianer heiraten. Aber seit Monaten hütet sie ein großes Geheimnis vor ihren Eltern, das die Dynamik innerhalb der Familie für immer verändern und die Bande der Schwestern zum Besseren und Schlechteren wandeln wird.

In BLACK BORDER WARRIORS: THE SEMINOLE NEGRO INDIAN SCOUTS erzählt Joseph P. Hill die epische Geschichte der Schwarzen Ureinwohner Amerikas, die in den Kriegen zwischen den Ureinwohnern Amerikas und den Europäern im amerikanischen Westen der 1870er und 1880er Jahre kämpften.

Eine weitere Produktion des Regisseurs Bernd Leideritz mit dem Titel HIRA GASY – FAHRENDE MUSIKANTEN MADAGASKARS / HIRA GASY – TRAVELLING MUSICIANS FROM MADAGASCAR lässt uns in die Welt des Hira Gasy eintauchen, eine Musik-/Theatertradition aus dem Hochland Madagaskars, die mehrheitlich open air aufgeführt wird. Das Hira Gasy ist den Madagassen moralische Instanz, es wird über die Werte der madagassischen Gesellschaft gesungen und gesprochen. Gerade im ländlichen Bereich nehmen die ZuschauerInnen häufig lange Fußmärsche in Kauf, um eine Aufführung zu erleben. Hira Gasy ist nicht nur Unterhaltung, es ist auch immer ein Anlass für die Menschen, zueinander zu finden.

Die Filmemacherin Dr. Eve A. Ma porträtiert in ihrer Dokumentation THE ARTIST IN SOCIETY: TALKING WITH HERSHELL WEST den Künstler Hershell West. Entgegen den Erwartungen seiner Familie und der Gesellschaft im segregierten Süden der USA, wo West aufwuchs, ist er heute Maler, Wandmaler, Kunstlehrer und Kunstadvokat, der in der kalifornischen San Francisco Bay Area lebt und arbeitet.

In Gedenken an Roswitha und Jimmy Günther, die mehr als 20 Jahre lang im Bürgerfernsehen ALEX-Offener Kanal Berlin Pfeiffers Ballhaus produzierten, zeigt das Festival A PORTRAIT OF ROSWITHA GÜNTHER / EIN PORTRÄT ÜBER ROSWITHA GÜNTHER, eine Fountainhead® Tanz Théâtre Produktion des Fernsehmagazins THE COLLEGIUM – Forum & Television Program Berlin unter der Regie und Moderation von Prof. Donald Muldrow Griffith. Auch im Programm ist die Dokumentation BLACK PEOPLE, BLACK BERLIN, ebenfalls unter der Produktion und Regie von Prof. Donald Muldrow Griffith. Der Film wurde vor dem Fall der Berliner Mauer gedreht. Interviewte sind Angehörige der Berliner Afrikanischen Diaspora: Schwarze Deutsche, Schwarze Amerikaner und Schwarze Afrikaner. Die Themen umfassen soziale, politische, ökonomische und kulturelle Inhalte sowie interkulturelle Ehen, der Status als Flüchtling und die Hoffnungen und Träume der Beteiligten für die Zukunft. Zu den Interviewten gehören u.a. Johnetta Page/USA, Mona Agbaje/Swasiland, Robert Harrel/USA, Dr. Mahoma Mwaungulu/Malawi und Mai Opitz Ayim/Deutschland.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die William Greaves Produktion IDA B. WELLS: A PASSION FOR JUSTICE. Mit Texten, vorgetragen von Pulitzer-Preisträgerin Toni Morrison, dokumentiert dieser Film das Leben und die Zeit der Ida B. Wells, einer Pionierin im afrikanisch-amerikanischen Journalismus, eine Aktivistin, Kämpferin für das Wahlrecht und gegen Lynchjustiz am Ende des 19ten, Anfang des 20sten Jahrhunderts.

Neben weiteren informativen und spannenden Filmen haben die BesucherInnen die Gelegenheit, an einem Seminar mit dem Titel "Unsere künftige Welt ‒ Überlegungen von Papst Franziskus, der CIA und anderen" unter der Leitung von Dr. Sabine Grund und an der visuellen Dokumentation "Footprints in the Sand?" ExhibitionBerlin 2018 teilzunehmen. Die Ausstellung zeichnet ein Bild der Aktivitäten und kulturellen, historischen Beiträge verschiedener Menschen für Berlin und andere Orte mit der Intention, diese davor zu bewahren, "Fußspuren im Sand" zu werden. Zudem trägt die Ausstellung zu der Dokumentation der Geschichte des Fountainhead® Tanz Théâtre bei, das seit 1980 in Berlin und weltweit interdisziplinäre Kunst- und Kulturprojekte realisiert, die sich der transnationalen, interkulturellen Diplomatie und der Förderung von Respekt und Anerkennung sowie Kooperation und Austausch in unserer viel-kulturellen Gesellschaft in Berlin und darüber hinaus widmen. Darüber hinaus können sich die BesucherInnen bei Rickys Bücherstand, der mehr als 200 Buchtitel internationaler Schwarzer AutorInnen umfasst, informieren und beraten lassen. Ricky Reiser ist Künstlerin, Autorin und Journalistin aus Berlin.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei.
 
 
Mottos:
"I may not make it if I try, but I damn sure won't if I don't..." - Oscar Brown Jr.
"Mankind will either find a way or make one." - C.P. Snow
"Whatever you do..., be cool!" - Joseph Louis Turner
"Yes, I can...!" - Sammy Davis Jr.
"Yes, We can...!" - Barack Hussein Obama
“Yes, we can and Yes, we better…” - Barack Hussein Obama and Donald Muldrow Griffith
 
Prof. Donald Muldrow Griffith/Fountainhead® Tanz Théâtre, 3. Mai 2018
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Sanktionen und Gegensanktionen: Russlands Wirtschaftsmodell in der Krise

08.05.2018
30.05.2018, 19:00 Uhr - 30.05.2018, 21:30 Uhr

Es gilt als ausgemachte Sache, dass sich die Wirtschaftssanktionen westlicher Staaten gegenüber Russland negativ auswirken. Die sogenannten Gegensanktionen haben in Russland das hochgelobte Narrativ vom Importersatz hervorgebracht. Russische Unternehmen sollen vormals importierte Waren durch die Produktion eigener ersetzen. Doch was bei einem Blick in das Warensortiment eines Supermarktes in manchen Bereichen Früchte zu tragen scheint, offenbart gleichzeitig Mängel im System. Die Veranstaltung will versuchen, diese aufzuzeigen, zu analysieren und Alternativen zu diskutieren.
 
Mit: Aleksej Gaskarow, Volkswirtschaftler und Wirtschaftsberater, Moskau
Ort: Mehringhof (Versammlungsraum), Gneisenaustraße 2A, 10961 Berlin
 
Die Veranstaltung wird finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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