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Updated: 3 hours 26 min ago

100 Jahre Russische Revolution - Mark Zak: „Erinnert Euch an mich“ – Nestor Machno und seine ukrainische anarchistische Volksarmee.

18.05.2017
18.05.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Nirgendwo wütete der Russische Bürgerkrieg (1917-1921) so brutal und vernichtend wie in der Ukraine. Hier fanden die blutigsten Schlachten, die schwersten Epidemien, die meisten Judenpogrome statt. Die selbst ernannte „Revolutionäre Aufständische Armee der Ukraine", eine Bauern-Partisanen-Truppe unter dem Kommando des Anarchisten Nestor Machno kämpfte gegen alle: Weiße Garde, Ukrainische Nationalisten, Deutsch-österreichische Truppen und Rote Armee und versuchte im Südosten des Landes eine herrschaftsfreie Gesellschaft aufzubauen.

Nestor Machno, von der Sowjetischen Geschichtsschreibung zum Banditen degradiert, von den Anarchisten in aller Welt als Held, als ukrainischer Che Guevara verherrlicht, hat mit seinen Freischärlern den Ausgang des Bürgerkriegs zu Gunsten der Bolschewiki entscheidend beeinflusst.

Wer war dieser Mann, der 1934 in Paris starb?

Zusammen mit dem Schauspieler und Autoren Mark Zak wollen wir uns anhand von Originalzitaten dem Mythos und dem Menschen Nestor Machno annähern.

18.05.2017
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Ort: ZAKK (Studio), Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf
Eintritt: FREI - Spenden willkommen

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#nichtvergesser: Krisen vergessen heißt Menschen vergessen

18.05.2017
18.05.2017, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Millionen Menschen weltweit leben in vergessenen humanitären

 

Krisen. Es mangelt an politischer und medialer Aufmerksamkeit

 

wie in Myanmar: Hier beherrscht der längste Bürgerkrieg der

 

Welt seit 1948 das Leben der Menschen.

 

Warum geraten Krisen in Vergessenheit? Welche Rolle spielen

 

die Medien, und welche Arbeit leisten Hilfsorganisationen? Was

 

ist zu tun, damit vergessene Krisen wieder wahrgenommen

 

 

 

werden? Zu Gast sind Dr. Bärbel Kofler, Beauftragte der

 

 

 

 

Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre

 

 

 

Hilfe, Dr. Kai Gniffke Chefredakteur von ARD-aktuell, Plan-Programm-

 

Manager Tu (Patrick) Aung aus Myanmar und Teamleiter

 

Humanitäre Hilfe Rüdiger Schöch von Plan International

 

 

 

 

Deutschland.

 

 

 

Nach der Diskussion laden wir Sie herzlich zu einem Gettogether

 

 

 

 

ein. Die Veranstaltung findet teilweise in englischer

 

 

 

Sprache statt.

 

 

 

 

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Talk 1 & 2 - Kolleg zur Wiederentdeckung des Klassenbewusstseins

18.05.2017
18.05.2017, 18:00 Uhr

#1 My female* body, our feminist war!
Juanita Henning (Doña Carmen e.V. - Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten)
Bojana Kunst (Philosophin, Dramaturgin und
Perfomancetheoretkerin)

#2 Bildet banden! Mobilisierungen und Taktiken im Arbeitskampf
Christian Krähling (Vertreter Amazon-Streik-Bündniss)
Elfriede Harth (Netzwerk Care Revolution)

Es wird gekämpft: gegen Rassismus, für die Rechte von Frauen oder gegen den Kapitalismus. Für das Kollektiv ongoing project verlaufen diese Kämpfe zu häufig getrennt voneinander und eine grundsätzliche Solidarität bleibt aus: "Wie lassen sich die Forderungen von Fabrikarbeiter*innen, Selbständigen, Geflüchteten, Arbeitslosen, denen, die im Haushalt arbeiten etc. so formulieren, dass aus ihren Interessen ein Gesamtinteresse wird? Gemeinsam mit Gewerkschafter*innen und Streikbündnisssen, Prostituierten, Journalist*innen, Rapper*innen, Professor*innen, Blindenorganisationen und Wirtschaftsexpert*innen suchen wir nach einem zeitgenössischen Klassenbewusstsein.“ Die städteübergreifende Gesprächsreihe ist eine künstlerische Recherche. Wie sich die einzelnen Anliegen als gemeinsame formulieren lassen, wird in einer abschließenden Performance im September 2017 kollektiv verhandelt.

Kolleg zur Wiederentdeckung des Klassenbewusstseins ist eine Koproduktion von ongoing project mit Künstlerhaus Mousonturm, zeitraumexit, Vierte Welt. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts Frankfurt am Main und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Gesprächsreihe, weitere Termine :
20.05.17 - Vierte Welt, Berlin
02.06.17 - Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
3.06.17 - zeitraumexit Mannheim
01.07.17 - zeitraumexit Mannheim
September 2017 – Performance (Frankfurt, Berlin, Mannheim)

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Vorbereitungsseminar zur Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas/Mexiko von CAREA e.V.

18.05.2017
18.05.2017, 17:00 Uhr - 21.05.2017, 15:00 Uhr

CAREA e.V. führt zweimal jährlich Vorbereitungsseminare für den Einsatz als Menschenrechtsbeobachter*in in Chiapas/Mexiko durch. Das nächste Seminar findet vom 18.05. bis 21.05. und vom 22.06. bis 25.06.2017 in der Nähe von Kassel statt. Im November/Dezember wird es ein weiteres Seminar geben - auch zur Vorbereitung auf die Internationale Begleitarbeit in Guatemala.

In Vorträgen, Arbeitsgruppen und Rollenspielen werden grundlegende Kenntnisse und spezifische Themen vermittelt wie Geschichte und Politik Mexikos, Menschenrechte, aktuelle Situation in Chiapas, Aufgaben von Beobachter/innen, Verhalten in Konfliktsituationen etc.
Weitere Voraussetzungen für den Einsatz sind neben der Teilnahme an dem zweiteiligen Vorbereitungsseminar u.a. gute Spanischkenntnisse, Teamfähigkeit, physische und psychische Belastbarkeit, ein Mindestalter von 21 Jahren sowie die Eigenfinanzierung des Aufenthaltes.

Am Seminar können auch Personen teilnehmen, die sich noch nicht sicher sind, ob sie als Beobachter*in nach Chiapas gehen wollen.

Die Seminarkosten betragen 140 € zzgl. Fahrtkosten zum Seminarort und 10€ für den Chiapas-Reader (bestellbar im CAREA-Büro).s

Weitere Informationen gibt es auf unserer Internetseite (www.carea-menschenrechte.de) oder direkt in unserem Büro (Telefon: 030/42 80 5666; Mail: info@carea-menschenrechte.de).

 

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Geschichten der Erinnerung - Flucht damals und heute

18.05.2017
18.05.2017, 10:00 Uhr - 09.06.2017, 17:00 Uhr

nur werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

 

Das europäische Ausstellungsprojekt lenkt den Blick auf Schicksale und Lebenswege von Geflüchteten aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren führten zur bis dahin größten Flüchtlingskrise nach dem Zweiten Weltkrieg - über eine Million Menschen
wurden vertrieben.
25 Jahre sind seit Beginn der Kriege vergangen, und selbst in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens wird diese Epoche bereits häufig der Vergangenheit zugerechnet. Dabei hinterließen die geflüchteten Menschen innerhalb Europas vielschichtige Spuren, die uns heute gleichermaßen dabei helfen können, die damaligen Kriege und ihre Folgen, sowie die Schicksale und Lebensrealitäten heutiger Flüchtlinge besser zu verstehen.
Deswegen kombiniert die Ausstellung Porträts und Geschichten von Geflüchteten während der Jugoslawienkriege und heutiger Migrationsbewegungen.

Mit Arbeiten von Borut Krajnc (Slowenien), Florian Rainer (Österreich), Istvan Bielik (Ungarn) und Imre Szabó (Serbien).
Die Ausstellung wird im Mai 2017 neben Berlin zeitgleich in Slowenien, Kroatien, Belgien und Österreich zu sehen sein.

Die Vernissage findet am Donnerstag, dem 18.05. ab 18:30 Uhr im Robert-Havemann-Saal & Foyer statt.
Ab 19:30 Uhr Podiumsdiskussion „Geschichten der Erinnerung - Flucht damals und heute" bei der Geflüchtete der Jugoslawienkriege ihre „Geschichten der Erinnerung" erzählen.

Europäische Partner
European Esperanto Union - Belgien
Drustvo za evropesko zavest - Slowenien
Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie - Österreich
Edukácia@Internet - Slowakei

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung des Programms "Europa für Bürgerinnen und Bürger" der Europäischen Kommission finanziert.
Veranstalter: KuBiPro Kultur-und Bildungsprojekte e.V. und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

 

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Heinrich-Böll-Ausstellung "Einmischung erwünscht"

18.05.2017
18.05.2017 - 20.07.2017

Heinrich Böll: Die Nennung seines Namens reicht, und ein Tableau von Ereignissen, Szenen, Bildern der sogenannten „Bonner Republik" wird aufgerufen: „Der Deutsche Herbst", die Kontroversen mit der Springer-Presse um Bölls Spiegel-Artikel über Ulrike Meinhof, im gleichen Jahr die erste Verleihung des Literaturnobelpreises an einen deutschen Schriftsteller nach dem Zweiten Weltkrieg, die Friedensbewegung der 1980er Jahre, seine Freundschaft zu Alexander Solschenizyn und Lew Kopelew. Wegbereitend ist Heinrich Bölls Einsatz und der seiner Familie für mehr Menschlichkeit. Die Ausstellung verfolgt keine rein chronologisch ausgerichtete Darbietungsweise, sondern eine an signifikanten Schlüsselbegriffen orientierte Exposition der wichtigsten Ereignisse und Themen im Leben Heinrich Bölls.

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Filmvorführung und Publikumsgespräch "Titicaca und die verschwundenen Gesichter"

17.05.2017
17.05.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Bergbau und soziale Konfl ikte am Titicacasee
Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter" des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konfl ikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von
Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

Der Filmemacher
Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru). Zuletzt war er mit seinem Film „Memory Walkers - Caminantes de la memoria" (2014) in Deutschland auf Tournee.

 

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Durrutis Köchin – hören und schmecken

17.05.2017
17.05.2017, 18:30 Uhr

„Durrutis Köchin" ist das fiktive Tagebuch von Nadine, einer jungen Frau, die u. a. in der Kolonne Durruti im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) kämpfte. Trotz der fatalen Niederlage der Linken wird hier eine Zeit erlebbar, in der die Hoffnung auf Freiheit und der große Traum der Gleichheit zum Greifen nahe schienen.

Ein Abend mit: Lektorin und taz-Mitarbeiterin Sonja Vogel und Übersetzer und taz-Redakteur Ambros Waibel.

Dazu werden Tapas nach Rezepten aus „Durrutis Köchin" angeboten.

Eintritt 12€. Begrenzte Platzzahl!
Bitte reservieren Sie verbindlich per E-Mail an tazcafe@taz.de.

Mehr Informationen: http://taz.de/!164277/

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Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, nie wieder brennende Bücher! - Lesung anlässlich des 84. Jahrestages der Bücherverbrennung durch die Faschisten

17.05.2017
17.05.2017, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr

Seit 2013 veranstaltet der Arbeitskreis Zivilklausel Uni Köln antifaschistische Lesungen zum Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Faschisten, Wir wollen wieder die offenherzige Mitmenschlichkeit, den bissigen Humor gegen rechts und den Willen zum Frieden, den die Faschisten fürchteten, lebendig machen. Und damit gemeinsam lernen, lachen und eingreifen für eine eine bessere, heitere und kulturvolle Zukunft.

Wer nur zu bestimmten Zeiten lesen kann, möge sich für die Koordination bitte unter zivilklausel@uni-koeln.de melden. Für Kurzentschlossene liegt eine Auswahl der Werke der Autoren vor Ort aus. Den Aufruf zu den Lesungen sowie weitere Informationen zu allen Aktivitäten des Arbeitskreises Zivilklausel der Uni Köln finden sich unter www.zivilklausel.uni-koeln.de.

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500 Jahre Reformation und Bauernkrieg

16.05.2017
16.05.2017, 20:30 Uhr - 22:30 Uhr

2017 ist das ›Lutherjahr‹: Weit über Deutschland hinaus werden ›500 Jahre Martin Luther‹ breit gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und fruüh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung. Dabei
war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. Begleitet von wissenschaftlichen Entdeckungen
geriet das alte Weltbild ins Wanken. Es gab verschiedene Bewegungen gegen die etablierte christliche Kirche, wie die Täufer und Thomas Müntzer, dem radikalen Gegenspieler von Luther. Getragen wurden die neuen Gedanken von der feudalistisch unterdrückten Bevölkerung. Es kam zu Aufständen,
die sich im großen deutschen Bauernkrieg 1523 – 25 zu einer allgemeinen Erhebung steigerten.

Referent: Bernd Langer

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The struggle for workers‘ rights in Indonesia

16.05.2017
16.05.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Since 2008, the Indonesian government has officially designated electronics as one of the six priority industries.

In the electronics factories in Batam and elsewhere in Indonesia, workers are encountered with hazardous and toxic chemicals in unsafe workplaces.

The government lacks to regulate and to monitor the use of chemicals at the workplaces, and an unreliable audit and certification business is at work to ease off consumers.

What leverage do trade unions and labour movements have? Do labour strikes and consumer boycotts have any effect?

Presentation with case studies plus videosequences of "Bekasi workers fight back" by Fahmi Panimbang, labour activist and researcher at LIPS (Sedane Labor Resource Center), Bogor

Moderator: Sven Hansen, taz Moderator: Sven Hansen, taz

In cooperation with: Friedrich-Ebert-Stiftung and WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung.

Foto: reuters

 

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Woher kommt die Wut von Rechts?

16.05.2017
16.05.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Mit Bettina Gaus, Redakteurin der tageszeitung taz und Ingar Solty, Referent im Institut für Gesellschaftsanalyse (IfG) der RLS

Woher kommt die Wut von Rechts? Wieso haben die Rechtspopulisten in Europa und den USA so großen Zulauf und was können wir dagegen tun? Welche Argumente gibt es gegen die rechtspopulistischen Parolen und Parteien und wie können wir mit ihren Anhänger_innen diskutieren?

In Kooperation mit Hamm ´Se Zivilcourage

 

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MehrNährWert. Fairer Handel, Kooperativen und du

16.05.2017
16.05.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Schmecken und Sprechen am Strand ... das möchten wir mit euch und unseren Fairhandelsproduzenten aus Südamerika.
Wir vom Oikocredit Förderkreis Nordost stellen zusammen mit dem Fairhandelsimporteur Ethiquable unsere Partnerkooperativen Norandino (Peru), Fapecafes (Ecuador) und Manduvira (Paraguay) vor. Wir wollen gemeinsam mit euch Wirkungen und aktuelle Herausforderungen des Fairen Handels betrachten. Für die kulinarische Umrahmung des Abends sorgen Kostproben von den hochwertigen Produkten unserer Partnerorganisationen.
Wir freuen uns auf einen spannenden und gehaltvollen Abend mit euch!

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Filmvorführung und Publikumsgespräch "Titicaca und die verschwundenen Gesichter"

16.05.2017
16.05.2017, 18:30 Uhr

Bergbau und soziale Konfl ikte am Titicacasee
Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter" des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konfl ikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von
Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

Der Filmemacher
Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru). Zuletzt war er mit seinem Film „Memory Walkers - Caminantes de la memoria" (2014) in Deutschland auf Tournee.

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Filmvorführung und Publikumsgespräch "Titicaca und die verschwundenen Gesichter"

15.05.2017
15.05.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Bergbau und soziale Konfl ikte am Titicacasee
Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter" des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konfl ikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von
Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

Der Filmemacher
Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru). Zuletzt war er mit seinem Film „Memory Walkers - Caminantes de la memoria" (2014) in Deutschland auf Tournee.

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Salsa Kurs | Curso de salsa

15.05.2017
15.05.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Die FAU bietet auf Spendenbasis ab kommenden Montag (27.03.17) Salsakurse für Anfänger*innen an. Schritt für Schritt wird der lateinamerikanische Tanz mit viel Spass und Rhythmus beigebracht. Der Termin ist jeweils montags ab 20 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gegen Spenden stehen ebenfalls Getränke bereit. Mit den Spenden wird die FAU und ihre sozialen Aktionen unterstützt. Wir freuen uns daher über zahlreiche Teilnahmen und eine schöne gemeinsame Veranstaltung!

La FAU ofrece cursos de salsa para principiantes, basado en Propinas, a partir del próximo lunes (27.03.17). Enseñeramos salsa paso a paso en un ambiente divertido y con mucho ritmo. Las clases serán cada lunes a partir de las 20h. No se requiere ningún tipo de inscripción. Mediante propinas habrá bebidas disponibles. Todo lo recaudado será donado a la FAU y sus acciones sociales. Esteremos encantados de recibir a todo el mundo y pasar buen rato. Nos vemos!

 

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Fake news - bitter reality these days

15.05.2017
15.05.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

With the spread of far-right populism and nationalistic rhetoric in Europe or fake news drifting from marginal to mainstream sources of information and widely used in election campaigns, it is getting clear that we are living in the post-truth environment.

How does this environment affect our election habits? What did voters learn from national elections of 2015-2017 in Poland, Russia, the Netherlands, and France? What are the prospects for the German federal election in 2017 and the Presidential election in Russia in 2018? Are free and fair elections still possible? And what should we do together to counter manipulations?

These and other questions will be answered by prominent civil society actors from France, Germany, the Netherlands, Poland, and Russia at a discussion organised by the EU-Russia Civil Society Forum

Speakers: Ralph du Long, Steering Committee of the EU-Russia Civil Society Forum / UNITED for Intercultural Action, Amsterdam

Stefanie Schiffer, European Exchange / European Platform for Democratic Elections, Berlin

Roman Udot, GOLOS Association, Moscow

?ukasz Wenerski, Steering Committee of the EU-Russia Civil Society Forum / Institut of Public Affairs, Warsaw

Moderation: Matthew Karnitschnig, POLITICO, Berlin

Discussion in English only.

Please confirm your participation at events@eu-russia-csf.org

Photo: ap

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Ich bin nicht nur von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt Marlene Dietrich zum 25. Todestag am 6. Mai

15.05.2017
15.05.2017, 18:30 Uhr

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Jour-fixe der Berliner VVN/BdA zum 25. Todestag von Marlene Dietrich am 6. Mai.
Die Arbeitsgruppe Jour fixe würdigt die Schauspielerin, Sängerin und Antifaschistin mit einer Reihe ihrer Lieder und Texten aus ihrer Autobiographie „Ich bin Gott sei Dank Berlinerin“.
Am 27. Dezember 1901 wurde sie geboren in Berlin-Schöneberg in einem wohlhabenden Elternhaus mit Klavierunterricht, Geige und Gouvernante. Der erste große Krieg wurde bleibendes Erlebnis für die Gymnasiastin und Musikstudentin Marlene, prägend für ihr weiteres Leben und besonders ihr Verhalten im Zweiten Weltkrieg.
Ihr eigentlicher „Entdecker“ war 1930 Josef von Sternberg mit seinem Blauen Engel, in dem sie die Lola spielte. Sie sang sich mit Friedrich Hollaenders Songs in die Herzen des deutschen Publikums und bald in das der Welt.
Sternberg hat mich geschaffen, wird sie nach sieben Filmen in Amerika sagen. Und sie wird 1936 ihre Ablehnung, in Nazideutschland zu drehen, begründen mit Goebbels Ablehnung, Josef von Sternberg die Arbeit in Deutschland zu gestatten, weil er Jude ist. In Amerika drehte sie weiter mit den größten Regisseuren. Daneben war sie Mutter für Kollegen, die nach Amerika geflohen waren und nicht umgehen konnten mit Land, Leuten und Leinwand in Hollywood.
Nachdem sich ihr Geliebter Jean Gabin freiwillig zu den französischen Befreiungsstreitkräften gemeldet hatte, entschloss sie sich, als Sängerin für die GIs möglichst nahe der Front aufzutreten. Wegen ihrer bedingungslosen Solidarität für die kämpfenden „boys“ wurde sie eine der beliebtesten und begehrtesten Akteurinnen der amerikanischen Truppenbetreuung. Ihr politisches und soziales Engagement gegen das NS-Regime fand international deutlich früher eine Würdigung als in Deutschland. Schon 1947 erhielt sie die Medal of Freedom, den höchsten Orden der USA für Zivilisten. 1950 folgte die Verleihung des „Ritters der Ehrenlegion“ durch die französische Regierung. In Deutschland ist sie in den Tagen nach ihrem Tod immer noch bei manchen als „Vaterlandsverräterin“ umstritten

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umBAU² Turley weiht André-Shepherd-Weg ein

15.05.2017
15.05.2017, 18:30 Uhr - 21:30 Uhr
Connection e.V. begrüßt Initiative des Wohnprojektes

Auf Initative des Wohnprojektes umBAU² Turley wird zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung 2017 der André-Shepherd-Weg eingeweiht. Das Wohnprojekt schreibt dazu in der Einladung:

Wir freuen uns sehr, die öffentliche Namensgebung des kleinen Weges zwischen unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt und dem Nachbargebäude auf dem Gelände der ehemaligen Turley Kaserne in Mannheim ankündigen zu dürfen.

Mo., 15. Mai 2017, 18.30 – 21.30 h

 

Fritz-Salm-Str. 12 in 68167 Mannheim

 

Vielen Dank an André Shepherd , der uns dazu seine Zustimmung gegeben hat und auch selbst an diesem Abend anwesend sein wird. André Shepherd ist ein ehemaliger GI einer Hubschrauberstaffel, die im Irakkrieg 2006 eingesetzt war. Unter dem Einfluss der Massaker an der Zivilbevölkerung seitens der US Armee bei Falludscha ist André Shepherd desertiert und hat als erster US amerikanischer Deserteur politisches Asyl in Deutschland beantragt. Seitdem klagt er sich in Deutschland durch alle denkbaren gerichtlichen Instanzen. Er wird unterstützt von dem Verein Connection e.V., der sich weltweit für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und Desertion einsetzt.

Wir von umBAU² Turley halten die Turley Kaserne in Mannheim für den passenden Ort, ihm als Deserteur eine dauerhafte Widmung und einen dauerhaften Platz auf einem ehemaligen Militärgelände zu geben. Die Kaserne war fast 120 Jahre unter militärischer Nutzung, zuletzt unter US-Amerikanischer. Der Namensgeber Turley ist einer der ersten schwarzen Unteroffiziere, der bei der Befreiung gegen die Nazis gefallen ist.

Mehr als 70 Jahre später sucht ein Ex GI – ebenfalls afro-amerikanischen Ursprungs – Asyl in Deutschland. In einer Zeit wieder zunehmender Nationalismen und damit verbundener zunehmender militärischer Gewaltbereitschaft sehen wir es als ein inhaltliches Zeichen von „Konversion“ nicht nur der militärischen Nutzung, sondern auch dem militärischen Denken eine Absage zu erteilen.

Viele FriedensaktivistInnen und Menschen aus Mannheim haben während der Irakkriege versucht, die Mannheimer US Kasernen zu blockieren. Dies, um auf die blutigen Kriege im Nahen Osten aufmerksam zu machen, zu einer Zeit, als der Krieg dort noch weit weg war. Auch das ist ein Teil der jüngsten Mannheimer Geschichte.

Wenn man die Irakkriege als eine erste Destabilisierung des nahen Ostens sieht, dann besteht ebenfalls ein Zusammenhang zur Flüchtlingssituation und zu den beiden syrischen Familien in unserem Haus, deren Männer vor der Wahl Assad oder IS nicht desertiert, aber geflohen sind.

André Shepherd ist für seine Zivilcourage, die ihm dauerhaft die Rückkehr in seine Heimat verwehrt und eine zunächst ungewisse Zukunft bereitet hat, vielfach ausgezeichnet worden. Er ist Träger des Pro Asyl Menschenrechtspreises 2015 und des TAZ Panterpreises für Zivilcourage 2010.

Sein Handeln ermöglicht unser Handeln!
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Die 369. Montagsdemo gegen #S21

15.05.2017
15.05.2017, 18:00 Uhr

Die 369. Montagsdemo findet am 15. Mai 2017 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) in Richtung Arnulf-Klett-Passage, nach links auf den Gehwegbereich vor der Mahnwache, dort endet die Demo mit dem Schwabenstreich.

Redner:

Jürgen Klaffke, Kaktus-Gruppe in der IHK;
Joe Bauer, Kolumnist; "Abbruch, Aufbruch und Konsum"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Rainer Markus Wimmer; kabarettistisch poetischer Liedermacher und Autor
Moderation: Michael Becker; Kernen 21

 

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