bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 2 hours 7 min ago

"Buen Vivir - Ein gutes Leben für alle!"

20.04.2017
20.04.2017 - 29.04.2017

Vom 20.- 29. April 2017 lädt FairBindung e.V. in Kooperation mit einem breiten Netzwerk aus Gruppen, die sich in Berlin für eine zukunftsfähige Welt einsetzen, zur Veranstaltungswoche „Buen Vivir - Ein gutes Leben für alle!" ein.
Sumak kawsay - auf Spanisch Buen Vivir - bezeichnet ein zentrales Prinzip in der Weltanschauung und Lebenspraxis indigener Gruppen aus dem Andenraum Lateinamerikas. Es strebt nach einem guten und erfüllten Leben der Menschen in ihrer Gemeinschaft und dem Zusammenleben in Vielfalt und Harmonie mit der Natur.
Dieser lateinamerikanische Ansatz inspiriert auch in Deutschland und Europa viele Menschen. Denn Buen Vivir verbindet fundamentale Kritik an der kapitalistischen Wachstumsgesellschaft mit inspirierenden Ansätzen einer zukunftsfähigen Welt.
Mit der Woche „Buen Vivir - Ein gutes Leben für alle!" möchte das Bündnis Impulse, Inspiration und Debattenräume schaffen, um einem guten Leben jenseits von Wachstum, Konsum, Konkurrenz und Umweltzerstörung näher zu kommen.
In diesem Sinne finden im Rahmen der Woche Workshops, Vorträge, Stadttouren, Filmvorführungen und vieles mehr statt. Höhepunkt ist eine Konzertlesung mit Alberto Acosta, ehemaliger Minister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung von Ecuador sowie Mitbegründer der bekannten Yasuní-Initiative, die am 25. April stattfindet.
Das ausführliche Programm und weiterführende Infos finden sich auf: www.fairbindung.org/buenvivir und auf Facebook: https://www.facebook.com/fairbindung.berlin/

Categories:

Fashion Revolution Week

20.04.2017
20.04.2017 - 29.03.2017

Am 24. April 2013 starben beim Einsturz der Rana Plaza Fabrik in Bangladesch mehr als 1100 Menschen. Die NäherInnen produzierten auch für deutsche und europäische Modeketten wie KIK, NKD, C&A und Primark. Dieses Ereignis war der traurige Höhepunkt einer Reihe von Unglücken, die die globalen Zusammenhänge und katastrophalen Arbeitsbedingungen in der globalen Textilproduktion aufzeigten. Seit einigen Jahren wird am Fashion Revolution Day (24.4.) weltweit daran erinnert. Dieses Jahr gibt es in Leipziger im April erstmals eine ganze Fashion Revolution Week. Diese besteht aus unterschiedlichen Veranstaltungsformaten und dem abschließenden Aktionstag und wird an verschiedenen Veranstaltungsorten der Stadt ein breites Publikum ansprechen.

***Donnerstag 20.04.2017 19:00***
Vortrag von Amnesty International "Billig kommt teuer - Wer macht deine Kleidung?"
Ort: Frauenkultur e.V. Leipzig (Windscheidstraße 51)

***Samstag 22.04.2017 20:00***
Kurzfilm-Fahrradtour zum Thema textile Kette,
Treff: Grassimuseum, Johannisplatz, 04103 Leipzig, Deutschland

***Montag 24.04.2017 10:00***
Info- und Presseaktion "Rana Plaza ist nicht vergessen" auf dem Marktplatz

***Dienstag 25.04.2017 16:00 ***
Konsumkritische Stadtführung (Mode und anderer Konsum)
Treff: Vor Primark Leipzig

***Dienstag 25.04.2017 19:30***
Vortrag über „Baumwollanbau in Usbekistan/Brasilien"
Ort: Stadtbüro, Katharinenstr. 2

***Mittwoch 26.04.2017 18:00***
MittwochsATTACke Spezial: Film und Diskussion. "Todschick",
Ort: Schaubühne Lindenfels

***Donnerstag 27.04.2017 20:00***
"Das Geschäft mit den Altkleidern" - Film und Diskussion,
Ort: Mühlstraße 14 e.V.

***Samstag 29.04.2017, 12:00-18:00***
Aktionstag auf dem Nikolakirchhof: es gibt eine Modenschau mit Fair Trade Kleidung, einen Kleidertausch sowie ein Fotoshooting. Außerdem wird ein Workshop-/Vortragszelt aufgestellt und eine Reparier- und Upcyclingecke installiert.

 

 

Categories:

Klima-Aktivismus 2016 und 2017

19.04.2017
19.04.2017, 20:30 Uhr - 22:00 Uhr

20 h Vokü, 20.30 h Veranstaltung zu Klima-Aktivismus

2015 legte "Ende Gelände" im Rheinland los, 2016 dann der Triumph in der Lausitz: Tausende kamen zum Protest gegen Kohlekraftwerke, blockierten eine Kohlegrube und den Transportweg zu einem Kraftwerk, einige Hundert stürmten sogar das Kraftwerksgelände.

2017 soll es wieder im Rheinland weitergehen, mit einem dezentralen Blockadekonzept.

Heute Abend werden das Bündnis "Ende Gelände" und die Gruppe "Zucker im Tank" Filmausschnitte zu den bisherigen Protesten gegen den Klimawandel zeigen und über die diesjährigen Aktionen informieren und diskutieren.

Das Solawi-Projekt Spörgelhof lädt ein und kocht Essen gegen Spende.

Das Soziale Zentrum Friedel54 ist besetzt und akut räumungsbedroht!

www.friedel54.noblogs.org

www.spoergelhof.de

Categories:

Infos zu den Klima-Aktionen im Rheinland + Videos + Küfa von Spörgelhof

19.04.2017
19.04.2017, 20:00 Uhr

2015 legte "Ende Gelände" im Rheinland los, 2016 dann der Erfolg der
Klimagerechtigkeitsbewegung in der Lausitz: Tausende kamen zu den
Massenaktionen und blockierten mehr als 24 Stunden lang Gruben und
Schienen.
Vom 24. bis 29. August 2017 wird es im Rheinland, dem größten
Braunkohle-Gebiet Deutschlands, weitergehen: mit einem dezentralen
Aktionskonzept und vielfältigen Protestformen.
Und wenn im November die 23. Weltklimakonferenz in Bonn tagt, wird die
CO2-Quelle Rheinland erneut das Ziel unserer Proteste sein.
Beim Info-Abend im Kiezladen Friedel54zeigen wir Filmausschnitte von
bisherigen Aktionen, informieren über die Pläne von "Ende Gelände" und
den anderen Akteur*innen in diesem Jahr und es gibt Raum für Fragen und
Diskussion.
Das Solawi-Projekt Spörgelhof lädt ein und kocht Essen gegen Spende.
Aktivist*innen von Ende Gelände Berlin/Brandenburginformieren über
Aktionen gegen die Braunkohle.

Categories:

Arbeit: Utopien & Dystopien im 21. Jahrhundert Thema 1 - Industrie 4.0 - Die digitale Umgestaltung der Welt

19.04.2017
19.04.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Film und Diskussion an vier Abenden: Die "Zukunft der Arbeit" bewegt seit einigen Jahrzehnten die Gemüter. Digitalisierung der Arbeitswelt, Industrie 4.0 und Arbeiten 4.0 sind die aktuellen Begriffe, die die einen begeistern, die anderen ängstlich in die Zukunft blicken lassen. Ansätze wie Human Ressource Management soll die Mitarbeiter*Innen fit für den hart umkämpften globalen Wachstumsmarkt machen. Doch brauchen wir wirklich so viel Wachstum, Leistung und Wettbewerb, um ein gutes Leben zu führen?

Längst gibt es die Suche nach Ausstiegsszenarien aus der auf Leistung- und Wachstum basierten Wirtschafts- und Arbeitswelt. Muße, Kontemplation, Nichtstun sollen wieder als positive Alternative ins Bewusstsein rücken. Arbeit mit Sinn in Verbindung mit sozialem Engagement wollen die einen, mehr freie Zeit für Familie, Freund*innen und Hobby die anderen. Ressourcensparen durch Selbermachen, Reparieren, Teilen und Tauschen ist das Credo der globalen Postwachstumsbewegung: Ein Leben in materieller Genügsamkeit, dafür aber im kollaborierenden, wertschätzenden Miteinander, in Selbstbestimmtheit und in Verantwortung für Mensch und Natur.

Die Ideen sind so verschieden wie widersprüchlich. Anhand von vier verschiedenen Filmen wollen wir uns den unterschiedlichen Ansätzen nähern.
Dabei wollen wir uns besonders mit folgenden Fragen befassen:

-Welches Menschen- und Weltbild liegt der jeweiligen Arbeitsauffassung zu Grunde?
-Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Ressourcenorientierung?
-Welche Wandlungen erleben die Begriffe "ArbeitnehmerInnen" und "Unternehmen"?
-Welche Rolle spielen soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Teilhabe und ein gutes Leben für Alle?

Die Filme und anschließenden Diskussionen sollen dazu anregen, die eigenen Werte zu reflektieren, den engen Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Definition von Arbeit und Wachstumswirtschaft zu erkennen und womöglich neue Denkansätze zu entwickeln, die zu einem ressourcenschonenden, emanzipatorischen Wandel unserer Art zu arbeiten, zu wirtschaften und zu leben beitragen könnten.

Filmabende:

19.04.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 1: Industrie 4.0 - Die digitale Umgestaltung der Welt

Weitere Termine:

17.05.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 2: Human Ressource Management - Die Suche nach der idealen Arbeitskraft

21.06.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 3: Arbeit als Sucht, Fetisch und Religionsersatz?

19.07.2017 17:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 4: Selbstbestimmt arbeiten, wirtschaften und leben - Auf dem Weg in eine globale Postwachstumsgesellschaft?

Anschließend jeweils Diskussion.

Da jeder Film eine spezifische Sicht zum Thema Arbeit und Wirtschaft zeigt, ist es sinnvoll sich für alle vier Veranstaltungen anzumelden. Sie können aber auch einzeln gebucht werden.

-Eintritt frei-

Anmeldung unter: lazova@bildungswerk-boell.de

Veranstaltungsort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Sebastianstr. 21, 10179 Berlin
U8|M29 Moritzplatz, plus 5 min. Fußweg

Bei Interesse an der Filmreihen senden wir gerne eine ausführliche Information mit den Filmtiteln und den Filmdaten zu.

Mit: Marion Rädisch (M.A.), Jobcoach und Dozentin für Postwachstumsthemen. Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales

Ich freue mich auf spannende Diskussionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln!

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

 





 

Categories:

Demonstration "Gemeinsam statt G20"

19.04.2017
19.04.2017, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr

Gemeinsam wollen wir dazu auffordern, den G20-Gipfel in Hamburg abzusagen und für eine friedliche, soziale und gerechte Alternative einzutreten!
Deshalb demonstrieren wir am Mittwoch, dem 19. April 2017, durch Hamburgs Innenstadt. Los geht es um 17 Uhr am Jungfernstieg.

Hamburger Manifest gegen den G20-Gipfel: http://www.gemeinsam-statt-g20.de/index.php?id=76

Facebook-Veranstaltung zur Demonstration: https://www.facebook.com/events/278541515906629/

Es rufen auf: AStA der Universität Hamburg | AStA der Hochschule für Angewandte Wissenschaften | AStA der Hochschule für bildende Künste Hamburg | AStA der Technischen Universität Hamburg-Harburg | GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg | linksjugend ['solid] Hamburg | Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Hamburg - NAVDEM | Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsgegnerInnen (DFG-VK) Hamburg | Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25) Hamburg | Grüne Jugend Hamburg | Landes-ASten-Konferenz Hamburg | YXK/JXK - Verband der Studierenden aus Kurdistan Hamburg

Categories:

Bündnis „Gemeinsam statt G20“

19.04.2017
19.04.2017, 17:00 Uhr - 18:00 Uhr
Gemeinsam statt G20

Auf Initiative der Landes-ASten-Konferenz Hamburg, dem Zusammenschluss der Studierendenvertretungen der Hamburger Hochschulen, hat sich das Bündnis „Gemeinsam statt G20“ zusammengefunden. Das Bündnis hat sich vorgenommen, den geplanten G20-Gipfel am 7./8. Juli 2017 in Mitten Hamburgs zu verhindern. Eine Mehrheit der Hamburger*Innen lehnt diesen Gipfel ab. Mit der Kampagne „Gemeinsam statt G20“ soll diese Ablehnung fundiert und politisch zum Ausdruck gebracht werden.

Categories:

Film "Voices of Transition"

18.04.2017
18.04.2017, 20:00 Uhr - 19.04.2017, 22:00 Uhr

Die Ende-Gelände Filmreihe wird nach Ostern mit VOICES of TRANSITION fortgesetzt.

Am Dienstag, 18.4., 20Uhr schauen wir diesen grandiosen Film in der B-LAGE in Berlin Neukölln [S Sonnenallee]. Im Anschluss bleibt Raum für Gespräch und Austausch. Der Regisseur Nils Aguilar wird wahrscheinlich auch dabei sein.

Kommt vorbei und ladet eure Freund_Innen ein!!
https://www.facebook.com/events/202997160199005/


Ein Film über den ökologischen Wandel.
Ökologischer Landbau im industrialisierten Agrarland Frankreich?
Eine englische Stadt auf dem Weg in eine regional ausgerichtete Postwachstumswirtschaft? In kürzester Zeit sind im Mutterland des Kapitalismus Lokalwährung, urban gardening, Tausch- und Reparaturinitiativen entstanden.

Die Großstadt als Agrarfläche? Kubas Hauptstadt Havanna macht seit über 10 Jahren vor, wie es geht.
Der grandiose und zu recht preisgekrönte Film "Voices of Transition"
(2012, 70 Min., OmU) stellt drei ganz unterschiedliche Projekte des Wandels aus Frankreich, England und Kuba vor.

Alle drei Beispiele zeigen, wie schnell und leicht Schritte zu einem guten Leben möglich sind, wenn Menschen ihre Vorbehalte und Ängste ablegen und solidarisch ihren gemeinsamen Weg gehen.
Landwirtschaft, Stadtplanung, Verkehr und Wirtschaft: auch in Berlin wird sich viel verändern!
Dieser Film macht Mut und kann uns mit seinen Beispielen helfen, in Berlin und Umgebung eigene regionale Antworten auf Wachstumszwang und Klimakatastrophe zu finden.
Einfach etwas zu kopieren, reicht natürlich nicht aus! Wir möchten passende und suffiziente Konzepte für unsere Stadt entwickeln und diskutieren. Dazu soll der Film ein Anstoß sein.

An dem Abend kocht die Küfa "secure transport for all" in der B-LAGE etwas zu essen! Wir können diesen wunderbaren Film schauen, und im Anschluss noch mit dem Regisseur Nils Aguilar diskutieren, Fragen stellen, rumhängen, über Ende-Gelände 2017 sprechen...!

Wir fangen so um 20 Uhr mit dem Film an.
Es wäre sehr cool, wenn ihr ne kleine Spende (ca. 2€) für die Filmrechte einplant. Wenn das nicht bei allen geht, macht das garnix, Hauptsache ihr seid am Start!!

Wir freuen uns auf euch!!!

 

Categories:

Was heißt denn hier »Armutszuwanderung«? Antiziganismus als Problem der ganzen Gesellschaft - Ressentiments in der Freizügigkeitsdebatte

18.04.2017
18.04.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Mit Markus End, Politikwissenschaftler u. Lehrbeauftragter, Vorsitzender der Gesellschaft für Antiziganismusforschung

In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Hamburg und Minerva Consulting&Research
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

 

Categories:

Gruppe Arbeiterfilm: Streik | Huelga

18.04.2017
18.04.2017, 19:00 Uhr

Am: Dienstag, 18. April 2017
Was: Gruppe Arbeiterfilm - Streik | Huelga
Sprachen: deutsch
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei - Spenden willkommen
Heute wollen wir uns einige kurzen Episoden zum Thema Streik anschauen. Egal ob im Kernkraftwerk, einer Bar oder im Burgerrestaurant! Gestreikt wird immer - und ab und an kann es sogar ganz Lustig sein. Kurz vor dem 1. Mai wollen wir uns und euch mit drei kleinen Appetithäppchen ein wenig den Abend versüßen. Auf das der nächste Streik kommt und wir voller Lust dabei sind!

Categories:

Protestmail : Keine Riesen-LKW auf unseren Straßen!

18.04.2017
18.04.2017
Schreiben Sie Ihrem Verkehrsminister: Keine Riesen-Lkw auf unseren Straßen!

Im Alleingang hat Bundesverkehrsminister Dobrindt die 25 Meter langen Gigaliner zugelassen. Meinungsumfragen haben gezeigt: Drei Viertel aller Deutschen wollen keine Gigaliner. Auf welchen Straßen sie fahren dürfen, entscheiden die Länder. Schon jetzt umfasst das Gigaliner-Netz 11.600 Kilometer und es werden immer mehr. Fordern Sie deshalb Ihren Landesverkehrsminister auf: Streichen Sie die Gigaliner-Strecken!

Eine Aktion von Deutsche Umwelthilfe, Allianz pro Bahn, BUND.

Categories:

Global Campaign against Military Spending

18.04.2017
18.04.2017 - 28.04.2017

Global Campaign against Military Spending :

Cut Military Spending - Fund Human Needs

Categories:

Kundgebung gegen Verdrängung

16.04.2017
16.04.2017, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Seit März ist jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr eine Kundgebung vor dem Kiezladen Friedel54. 

Die Duldung der “Friedel” lief am 31. März aus. Gekündigt wurden wir, weil wir die Mieter*innen in unserem Haus im Kampf gegen eine ungewollte Modernisierung unterstützten.
Wir sollen nun verdrängt werden aus den Räumen, die 13 Jahre lang von unterschiedlichsten Menschen mit Aktionen, Diskussionen, Voküs/KüfAs, Umsonstladen, Siebdruck, Kino, Mietrechtsberatung und, und, und gefüllt wurden.
Wir sind wütend über den drohenden Verlust. Noch wütender sind wir, da wir kein Einzelfall sind. Verdrängung ist in Berlin, gerade in Kreuzberg und Neukölln, zur Normalität geworden.

WIR BLEIBEN ALLE! – FRIEDEL54 KÄMPFT!

Weil jede Räumung eine zu viel ist, wehren wir uns! Unsere Waffe ist die Solidarität – egal ob Rigaer94, Bantelmann oder Weserstraße 58. Wir stehen entschlossen gegen (hohe) Mieten, Luxussanierungen oder herabwertendes Verhalten von Eigentümern oder ihren Kompliz*innen, wie Bauleiter*innen oder Hausverwalter*innen. Unsere Wohn- und Lebensräume sollen keine Ware sein. Deshalb kämpfen wir für eine solidarische Stadt von Unten, in der wir selbstbestimmt leben.

Es gibt viele Arten, gegen die herrschende und versagende Stadtpolitik zu rebellieren. Sei es das Scheppern am Fenster, das Reden mit den Nachbar*innen und die gegenseitige Hilfe, das Plakatieren und Demonstrieren, das Aneignen von Häusern, Plätzen und Wänden oder direkte Aktionen gegen die Verdrängungsakteure.
Werdet kreativ und rebellisch bei euch im Kiez, in der Straße oder in den Häusern!

Oder kommt sonntags zur Friedel54! Wir bieten ein Mikrophon und die Gelegenheit zum Austausch. Verdrängung kann jede*n treffen. Egal wie unterschiedlich unsere Meinungen sind - es ist wichtig, zusammenzukommen um gemeinsam gegen Zwangsräumungen, hohe Mieten und die unsoziale Veränderungen unserer Kieze einzustehen.

Nach wie vor wollen wir die Friedelstraße 54 in Selbstverwaltung überführen!
Die Rücknahme der Kündigung für den Kiezladen ist ja wohl das Mindeste! Die Wende in der Stadt beginnt mit uns allen selbst!


Wir freuen uns über Redebeiträge, passende Spiele, Aktionen, Musik, Theaterstücke, …

Schreibt uns:
kiezladenf54bleibt (A) riseup.net

Categories:

National & Local Tax Marches - USA

15.04.2017
15.04.2017
What is the Tax March?

The Tax March isn't an organization – it's a movement – gaining momentum around the country. Throughout the 2016 presidential campaign, Donald Trump told the American people he would release his tax returns and come clean about his business dealings, as presidential candidates and presidents have done for decades. Despite intense public pressure, President Donald Trump has not yet done so. In refusing to release these tax returns, he is able to hide his business dealings, financial ties, and conflicts of interest.

Within days of his inauguration, the White House petition calling on Trump to release his tax returns garnered the most signatures on a White House petition, ever. The Trump administration's response? "People don't care."

On April 15th, we’re marching on Washington, D.C., and in communities across the country to show that we do care. And that we’re not going away. Tens of thousands of Americans will send a clear message to Donald Trump: The president is accountable to the American people, and he must answer to us.

Categories:

President Trump: release your tax returns

15.04.2017
15.04.2017

Without his returns, Americans are in the dark about Trump's conflicts of interest, his
foreign entanglements, and whether he even pays any taxes at all.

What is the Tax March?

The Tax March isn't an organization – it's a movement – gaining momentum around the country. Throughout the 2016 presidential campaign, Donald Trump told the American people he would release his tax returns and come clean about his business dealings, as presidential candidates and presidents have done for decades. Despite intense public pressure, President Donald Trump has not yet done so. In refusing to release these tax returns, he is able to hide his business dealings, financial ties, and conflicts of interest.

Within days of his inauguration, the White House petition calling on Trump to release his tax returns garnered the most signatures on a White House petition, ever. The Trump administration's response? "People don't care."

On April 15th, we’re marching on Washington, D.C., and in communities across the country to show that we do care. And that we’re not going away. Tens of thousands of Americans will send a clear message to Donald Trump: The president is accountable to the American people, and he must answer to us.

Categories:

Es muss politische Lösungen geben

14.04.2017
14.04.2017, 19:00 Uhr
Im Rahmen der Kampagne   „Krieg beginnt hier“ und des Kaiserslauterer Ostermarsches läd die Friedensinitiative Westpfalz und das The Clearing Barrel/ Military Counseling Network e.V. zu einem Gespräch mit Otmar Steinbiker ein. Im Rahmen der Kampagne   „Krieg beginnt hier“ und des Kaiserslauterer Ostermarsches läd die Friedensinitiative Westpfalz und das The Clearing Barrel/ Military Counseling Network e.V. zu einem Gespräch mit Otmar Im Rahmen der Kampagne   „Krieg beginnt hier“ und des Kaiserslauterer Ostermarsches läd die Friedensinitiative Westpfalz und das The Clearing Barrel/ Military Counseling Network e.V. zu einem Gespräch mit Otmar Steinbiker ein. Steinbiker ein. Im Rahmen der Kampagne   „Krieg beginnt hier“ und des Kaiserslauterer Ostermarsches läd die Friedensinitiative Westpfalz und das The Clearing Barrel/ Military Counseling Network e.V. zu einem Gespräch mit Otm
Categories:

Kampf gegen Rechts und die soziale Frage

14.04.2017
14.04.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr


Input und Diskussion mit Andreas Kemper, der NEA und Michael Barthel.
„Die soziale Frage wird von rechts beantwortet“ heißt es oft, wenn von der Gegenwart in Europa und den USA geredet wird. Und weiter: Kein Wunder, denn die Linke habe den Kontakt zur Basis verloren. Wir wollen uns mit den Akteur*innen befassen, die in Deutschland bei Leistungsbezieher*innen bis hin zum „Mittelstand“ mit Sexismus, Homophobie, Rassismus und Klassismus punkten können.
Michael Barthel und die Berliner Antifa Nordost (NEA) werden die völkischen „Antikapitalist*innen“ vorstellen - Nazis, die sich als sozial und revolutionär verkaufen. Die NEA berichtet über die Aktivitäten lokaler Akteure, Michael Barthel über die historischen und theoretischen Hintergründe. Andreas Kemper wird der Frage nachgehen, warum gerade für Männer mit geringen Bildungsabschlüssen die neoliberale und arbeitgebernahe AfD so attraktiv ist. Anschießend wollen wir diskutieren: Was sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dieser „alten“ und „neuen“ Rechten in Bezug auf die „soziale Frage“? Was können wir ihrer Hetze entgegensetzen, und zwar im Alltag, jenseits von Parlament und Polit-Event, etwa als Nachbar*innen und Kolleg*innen? Wie kann die rechte Antwort auf die soziale Frage von links beantwortet werden?

Categories:

Wahlen, Machtkampf, Korruption – Wo bleibt der „Friedensprozess“?

13.04.2017
13.04.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Mit Veysel Kiran, Soziologe und Gründungsmitglied der Arbeiterpartei Halklarin Demokratik Partisi (HADEP), der er bis zu seiner Verhaftung angehörte

In Kooperation mit dem FSK und mit Gängeviertel e.V
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Categories:

Lesekreis »Auf der Suche nach dem kritischen Bewußtsein«

13.04.2017
13.04.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Lesekreis »Auf der Suche nach dem kritischen Bewußtsein« Block: "Wahn und Befreiung" | 2. Sitzung

In diesem alle zwei Wochen stattfindenden Lesekreis setzen wir uns mit kritischen Texten auseinander, in denen die bestehende Gesellschaft als eine zu verändernde begriffen wird. Die Suche Perspektiven der Befreiung zu finden und zu entwickeln ist dabei unser leitendes Motiv. Fristet die radikale Gesellschaftskritik an den Universitäten und Schulen nur ein Schattendasein, soll sie in diesem Lesekreis im Mittelpunkt stehen. Alle sind eingeladen sich an dieser Suche zu beteiligen. Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung – die Bereitschaft zu lesen und sich auseinanderzusetzen schon.

Der gewöhnliche Ablauf wird sein, dass wir die Texte zu Hause lesen, ich sie in der Sitzung kurz zusammenfasse, und wir sie dann gemeinsam diskutieren. Für einen leichteren und überschaubareren Zugang haben wir den Lesekreis in Blöcke a 4-5 Sitzungen eingeteilt.

Nachdem der 1. Block »Psychologie der Befreiung« abgeschlossen wurde, beginnen wir nun mit einem neuen Block: "Wahn und Befreiung"

 

Im Block "Wahn und Befreiung" geht es vor allen Dingen um die zunehmende Bereitschaft vieler Menschen in der sogenannten westlichen Welt,  übermächtig erscheinende und unbegriffene gesellschaftliche Entwicklungen in einfache Erklärungsmuster mit klaren Feindbildern umzuwandeln.

Ist für das Erkennen der Welt intensive kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen notwendig, erlaubt der Wahn die eigene Ohnmacht durch das Verschmelzen mit einem starken Kollektivsubjekt zu überwinden und die vermeintliche Verbesserung der eigenen Lage durch das Bekämpfen einer als Ursache für das Elend verantwortlich gemachten Gruppe, zu erreichen. Oft stecken vermeintlich im Verborgenen wirkende Kräfte dahinter, die als unberechenbar mächtig wahrgenommen werden.  Alles zusammen wird zu einem wahnhaften System zusammengefügt, das durch vernünftige Argumente kaum mehr zu erreichen ist.

Beginnen werden wir am 23. März mit dem Text „Rechtsextremismus der Mitte und sekundärer Autoritarismus“ von Oliver Decker, Mitherausgeber der Leipziger Studie „Die enthemmte Mitte“, die als weitere Grundlage dienen wird. Er betrachtet darin die aktuellen Tendenzen eines neuen Autoritarismus, der ohne einen Führer auskommt. An seine Stelle treten Identifikationsobjekte wie die D-Mark oder die starke Wirtschaft. Alle Menschen, die als Bedrohung oder „Schmarotzer“ wahrgenommen werden, gelten dabei als zu bekämpfende Feinde.

Am 13. April geht es weiter mit dem Text „Der antisemitische Wahn - Aktuelle Ansätze zur Psychoanalyse einer sozialen Pathologie“ von Rolf Pohl, einem Soziologen und Sozialpsychologen. Er setzt sich darin mit dem Antisemitismus aus der Sicht der neueren Psychoanalyse und der Kritischen Theorie auseinander.

Beim dritten Termin, dem 27.4. beschäftigen wir uns mit der Seite des Demagogen. In seinem Buch „Falsche Propheten“ beschäftigt sich Leo Löwenthal mit der Struktur und den Ressentimentfördernden Reden von Hasspredigern und wie diese Reden auf die Menschen wirken.

Der Abschluß des Blocks wird vermutlich am 18. Mai stattfinden. Das Thema ist noch nicht ganz klar. Vielleicht etwas von Foucault oder etwas zu Verschwörungstheorien. Das kommt auch auf die Interessen der Teilnehmenden an.

 

Mit: Micky Haque

 

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
Categories:

„... ein voller Erfolg der Luftwaffe” die Vernichtung von Guernica/Gernika am 26. April 1937

13.04.2017
13.04.2017, 19:00 Uhr - 11.05.2017

Geschichte und Gegenwart eines deutschen Kriegsverbrechens

Am 26. April 1937 wurde die baskische Stadt Gernika/Guernica durch deutsche Kampfflieger der Legion Condor während des Spanischen (Bürger-)Krieges fast vollständig zerstört. Dieses Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung einer unverteidigten Stadt löste weltweit Entsetzen aus. Pablo Picasso malte unter dem Eindruck der Vernichtung sein wohl bekanntestes Bild, nannte es einfach „Guernica“ und machte diesen Namen bis heute zum Symbol für faschistischen Terror und die Schrecken des Luftkrieges.
Ein Teil der Täter, die in Spanien einen Militärputsch gegen die gewählte republikanische Regierung unterstützten, waren auf den Fliegerhorsten Wunstorf und Langenhagen in der Region Hannover sowie Delmenhorst ausgebildet worden. Aus Wunstorf kamen etwa 70 Prozent der Bomber- und Aufklärungseinheiten der Legion Condor.
In der Ausstellung werden nicht nur Geschichte und militärische Folgen der Vernichtung Guernicas rekonstruiert, es geht auch um die langjährige Vertuschung eines Kriegsverbrechens. Die Aufnahmen zeigen eine Realität, die in Westeuropa so kaum bekannt ist.

Ausstellungseröffnung und Filmvorführung am Donnerstag, 13.04. ab 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal & Foyer

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2011 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

TERMINE

Hinweise auf Fachtagungen, Konferenzen, Ausschreibungen, Seminare, Workshops, call for papers ...

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE