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Updated: 2 hours 28 min ago

Professor Michael Howard von der University of Maine

09.04.2017
09.04.2017, 16:00 Uhr

 

Liebe Leute,

 

am 9. April freuen wir uns auf Michael Howard, BGE-Aktivist und Professor der University of Maine, USA

 

Da Prof. Howard kein deutsch spricht werden wir die Diskussion über die Grundeinkommensbewegung in den USA und den Einfluss der Regierung Trump komplett auf Englisch führen.

 

Wir bitten um euer Verständnis. Im Mai sind wir wieder auf deutsch für euch da.

 

 

 

Zuhören: www.rockradio.de

 

Professor Howard specializes in social and political philosophy and teaches courses on justice, political and economic democracy, the history of philosophy (ancient and modern) and formal logic. He has published numerous articles in social and political philosophy, a book, Self-Management and the Crisis of Socialism, an anthology of readings, Socialism, and two co-edited books on Alaska’s Permanent Fund Dividend.

 

https://umaine.edu/philosophy/meet-the-faculty/howardm/

 

 

 

On 9 April we´ll talk about the basic income movement in USA and what will change under the government of Donald Trump.

 

 

 

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Da, wo einst die Mauer stand: Menschen, Häuser und soziale Bewegungen rund um den Moritzplatz

09.04.2017
09.04.2017, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Heute ist kaum noch erkennbar, wie stark die Gegend um den Moritzplatz zwischen 1961 und 1989 von der Mauer geprägt war. Der Spaziergang durch das ehemalige „Grenzgebiet" soll die Lebensverhältnisse in den beiden Hälften der geteilten Stadt wieder sichtbar machen: wie suchten die hier wohnenden Menschen nach persönlichem Wohlstand und Glück - unabhängig davon, ob sie oder ihre Eltern in Berlin, Dresden, Istanbul geboren wurden? Was hatten die Hausbesetzer*innen in West-Berlin mit den Bürgerrechtler*innen in Ost-Berlin gemeinsam? Diese und weitere Fragen werden uns begleiten.

Ausgehend von der Mauerzeit werden wir auch in die Vergangenheit und in die Gegenwart blicken: wie sah diese Gegend Anfang des 20. Jahrhunderts, in der Weimarer Republik, in der Nazizeit und zwischen 1945 und 1961 aus? Wer lebte hier, welche politischen Kräfte und Personen setzten sich für demokratische und soziale Rechte ein, wer trug den Widerstand gegen das NS-Regime, wer baute die Häuser nach 1945 wieder auf?

Was hat sich in den letzten Jahren getan? Welche kulturellen und sozialen Initiativen für den Erhalt der Vielfalt, für gleiche Rechte aller, für bezahlbare Mieten und für neue Lebens- und Wohnformen in der Stadt von morgen gibt es heute in dieser Gegend?

Noch ist die Stadt nicht in allen Bereichen zusammengewachsen, doch der Spaziergang kann vielleicht einen kleinen Beitrag für ein solidarisches Miteinander leisten. Durch ein waches Interesse, gemeinsames Lernen und den Austausch verschiedener Erfahrungen: im Schatten einer Mauer, die sich als vergänglich erwiesen hat, obwohl sie so wirkte, als werde sie ewig dort stehen bleiben.

Der Stadtspaziergang führt - ausgehend von der Geschäftsstelle des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung - im Schatten der ehemaligen Mauer durch die angrenzenden Gebiete von Kreuzberg und Mitte. Wir werden uns zwischen der Otto-Suhr-Siedlung und dem Oranienplatz in Kreuzberg, sowie dem Michaelkirchplatz und der Seydelstraße in Mitte bewegen.

Mit:
Martin Forberg (MA Neuere Geschichte; Dozent und freier Journalist, Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales)

Anmeldung unter: lazova@bildungswerk-boell.de

Falls Sie Wünsche zu einer barrierefreien Teilnahme haben, melden Sie sich unter lazova@bildungswerk-boell.de oder 030/308 779 485

Veranstalter/in: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

 

 

 

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Frankreich: Ein Jahr Proteste gegen das Arbeitsgesetz „Loi El Khomri“

08.04.2017
08.04.2017, 19:30 Uhr - 23:00 Uhr

Thierry Robin, Mitglied der Basisgewerkschaft CNT-F, zieht Bilanz aus der Protest- und Streikwelle gegen das französische „Loi Travail“.
Da war doch was! Erst die jüngsten Proteste gegen die massive Polizeigewalt in Frankreich erinnern wieder daran, dass noch vor wenigen Monaten eine massive Protest- und Streikwelle gegen dieses Arbeitsgesetz nach deutsch-britischem Vorbild über Frankreich hinaus für Aufmerksamkeit sorgte.
Der französische Basisgewerkschafter Thierry Robin wird auf der Veranstaltung eine Bilanz der Proteste und der Reform ziehen: Geht aus dem Kreis der vielen beteiligten Jugendlichen eine neue Generation linker Aktivist_innen hervor? Was bedeuten dieser Kampf und sein Ausgang für die großen französischen Gewerkschaften CGT und Force Ouvrière? Hat der Kampf die linken Basisgewerkschaften SUD / Solidaires und CNT-F gestärkt? Natürlich wird der Referent auch auf den Einfluss des Front National in die Arbeiter*innenklasse und die Situation der politischen Linken eingehen.

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Systemwandel statt Klimawandel

08.04.2017
08.04.2017, 15:00 Uhr

Nachdem wir im Januar den Film „Beyond the red lines” in der Bibliothek gezeigt haben, soll nun im Rahmen eines Workshops profunder auf die Thematik eingegangen werden.
Dabei werden unter anderem folgende Themenbereiche eine Rolle spielen:

- Gefahren des Öko-Kapitalismus
- Grundlagen eines anarchistischen Rätemodells (lokal und global), das
den Kapitalismus überwinden kann
- Technologische Lösungen für eine sozial-ökologische Anarchie
- Wie funktioniert ein Solarherd in der Nacht
- Die Kombination aus Stirlingmotor, Windanlagen und Biogas für ein
dezentrales Energiemanagement
- Wie die Kugel-Lager „länger laufen lernten” und vieles mehr.

 

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Aktionstraining: Menschen, Massen und Blockaden

08.04.2017
08.04.2017, 13:00 Uhr

Wie funktioniert eine Menschenblockade in der Praxis? Wir wollen den Bundesparteitag der AfD im Maritim Hotel in Köln blockieren, das Bedarf Vorbereitung. Egal ob Du schon unzählige Male Blockaden als politisches Mittel genutzt hast oder Du ganz neu dabei bist. In unserem gemeinsamen Training wollen wir Grundlegendes erlernen und uns Sicherheiten schaffen. Vom kleinen Demo 1x1, über Bezugsgruppen, bis hin zum Durchfließen von Polizeiketten wollen wir uns heute mit Dir vorbereiten.

Eine Veranstaltung von "Aktiv gegen Rassismus - Solidarisches Netzwerk" Hannover.

Infos auf http://solidarisch.blogsport.de und www.noafd-koeln.org

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Frantz Fanon - Denker und Kämpfer gegen den Kolonialismus

08.04.2017
08.04.2017, 11:00 Uhr - 16:00 Uhr

Mit Tania Mancheno, Dipl.Politologin, Doktorandin am Lehrstuhl für politische Theorien und Ideengeschichte an der Uni Hamburg, wissenschaftlich assoziiert in der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung"

Frantz Fanons dekoloniales Denken verhilft uns dazu, das Phänomen des Rassismus aus einer geschichtlichen und philosophischen Perspektive zu verstehen. Dieser Einblick erlaubt uns nicht nur ethische, sondern auch analytische Argumente gegen den Rassismus zu formulieren. Neben seiner Biographie werden gewählte Auszüge aus seinen bekanntesten Büchern Schwarze Haut, weiße Masken (1985) und Die Verdammten dieser Erde (1966) als Grundlage für diese Einführung dienen.

Für das Seminar ist eine Anmeldung erforderlich. Eine Teilnahme ist nur mit bestätigter Anmeldung möglich!
Link: anmeldung@rls-hamburg.de

 

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Vernetzungstreffen: Grundeinkommen21

08.04.2017
08.04.2017, 11:00 Uhr

Bedingungsloses Grundeinkommen in den Bundestag, das ist unser Ziel.
Dazu planen wir einen Mitgliederentscheid in der Partei Die Linke herbeizuführen.
Das Vernetzungstreffen dient dem Kennenlernen, Austausch und der Organisation.
Nicht-Parteimitglieder sind herzlich willkommen.
Was wir bieten? Ein ausgereiftes (Finanzierungs)modell, das den 4 Kriterien eines BGEs nach dem überparteilichen Netzwerk Grundeinkommen entspricht.

Ort: Behaimstraße 17, 10585 Berlin

Programm:
1) Begrüßung (11:30,Juliane Beer, Sprecherin derLAG Grundeinkommen Berlin)
2) Warum BGE? (12:00, Anke Domscheit-Berg, Aktivistin & Parteilose Direktkandidatin für den Bundestag in Brandenburg für die Partei DIE LINKE)
3) Grundeinkommen in der Linken (12:30, t.b.d.)
4) Grundeinkommen außerhalb der Partei (13:00, Michael BohmeyerMein Grundeinkommen & Sanktionsfrei)
5) Pause mit Buffet (13:30)
6) Diskussionsgruppen zum Kennenlernen & Vernetzen (14:00)
7) Input: Mitgliederentscheid in der Linken (15:00, Moritz Fröhlich, Mitglied im Sprecher*innen-Rat der LAG Bedingungsloses Grundeinkommen Berlin)
8) Diskussion (15:30)
9) Anstoßen (16:00)
  • Freier Eintritt
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Licht ohne Schatten? Erneuerbare Energien im globalen Süden und Oikocredit

08.04.2017
08.04.2017, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr

Weltweit haben noch immer über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu Strom. Viele andere, gerade in ärmeren Bevölkerungsschichten, müssen sich mit gesundheitsschädlichen und für sie teuren Lösungen abfinden. Eine zunehmende Versorgung der Welt mit Strom aus Erneuerbaren Energien kann ein Schlüssel sein zum globalen Klimaschutz und zur Armutsreduzierung.
Johan Elsen, Geschäftsführer von Oikocredit Belgien, präsentiert die Hintergründe und den aktuellen Stand des Engagements der Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit in diesem Bereich. MicroEnergy International aus Berlin arbeitet mit Forschungseinrichtungen und Mikrofinanzorganisationen zusammen, um passende technische Lösungen und Finanzierungsmodelle zur dezentralen Energieversorgung im globalen Süden voranzubringen. Geschäftsführerin Noara Kebir wird aus ihrer Praxis berichten.

Foto: Solarpanelen des Oikocredit-Partners Punam Energy in Kolkata, Indien. (Fotoautor: Opmeer Reports)

 

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2. Aktionskonferenz - Mit frischen Wind in den Segeln - Gemeinsam planen gegen G20!

08.04.2017
08.04.2017, 10:00 Uhr - 09.04.2017

Von Hamburg bis München, von Barcelona bis Athen, von Toronto bis Sydney bereiten sich Aktivist*innen auf die Proteste zum G20 vor – die ganze Woche vor dem Gipfel wird Hamburg zum Schauplatz vielfältiger Gegenproteste.  Zusammen wollen wir den Herrschenden ihre Grenzen aufzeigen und unsere Solidarität  und gesellschaftlichen Alternativen gegen ihre mörderische, kapitalistische Zerstörungspolitik präsentieren, die zu immer neuen Kriegen, der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, millionenfacher Flucht und globaler Armut führt. Weltweit erstarken reaktionäre und autoritäre Regime und Bewegungen, die die Verschlechterung der Lebensbedingungen für alle weiter forcieren. Wir laden alle, die sich dem gemeinsam mit uns widerständig und ungehorsam entgegenstellen wollen, vom 7. bis 8. April 2017 nach Hamburg ein, um auf der zweiten Aktionskonferenz unsere Ideen und Vorstellungen auszutauschen und eine gemeinsame Choreographie der Protestaktionen zu planen.

Auf zur zweiten G20-Aktionskonferenz am 8./9. April 2017 in Hamburg

Am 7. und 8. Juli 2017 wird in Hamburg der G20-Gipfel stattfinden. Dagegen regt sich breiter gesellschaftlicher Widerstand: Plattformen entstehen, Bündnisse bilden sich lokal, überregional und auch international. Geplant sind bislang ein 'Gipfel für globale Solidarität' (5. + 6.7.), eine Vorabenddemonstration am 6.7., ein Aktionstag am ersten Gipfeltag (7.7.), mit dem der reibungslose Ablauf des G20-Machtspektakels empfindlich gestört werden soll und eine internationale Großdemonstration am Samstag, den 8. Juli. Eingerahmt werden die Aktivitäten von Protestcamps in der ganzen Stadt, in denen sich die vielen tausend Aktivist*innen aus aller Welt zu gemeinsamen Aktionen versammeln werden.

Vielfältig, bunt und widerständig – ein Rückblick auf die erste Aktionskonferenz

Der Startschuss fiel Anfang Dezember: Zu hunderten kamen Aktivist*innen nach Hamburg, um in die konkrete Vorbereitung für Juli 2017 zu gehen. In einer Vielzahl von Arbeitsgruppen wird der lokale Widerstand in den Stadtteilen organisiert, bereiten sich feministische und Jugendgruppen auf Aktionen vor, werden Nachttanzdemonstrationen und Raves, werden Blockaden des Gipfels und des Hafens geplant und eine gemeinsame Choreographie der Proteste diskutiert.

Machen wir mit unserem entschlossenen Widerstand deutlich, dass die selbsternannten Retter*innen der Welt nicht willkommen sind – nicht zum G20 in Hamburg oder anderswo!

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Rethink your Schublade - Theaterworkshop zu transkulturellem Lernen

08.04.2017
08.04.2017, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Um Anmeldung bis zum 2. April unter info@w3-hamburg.de wird gebeten Mit Rahul Manocha (Theaterpädagoge, Schauspieler), Christian Wehmeier (Theaterpädagoge, Regisseur)

Welche Rolle(n) spiele ich? Welche Stereotypen habe ich in meinem Kopf – unbewusst und vielleicht auch gegen meinen Willen? Und wie kann ich meine eigenen Schubladen aussortieren? In diesem Workshop kannst du dich mit Hilfe von theaterpädagogischen Methoden den Fragen annähern, welche Bilder du von dir selbst und vermeintlich „Anderen“ verinnerlicht hast und wie du deine eigene Position immer wieder hinterfragen kannst. Dabei werden wir vor allen Dingen spielen, ausprobieren, in Aktion gehen. Du solltest nur Freude am Spiel, Neugier und Lust auf die Auseinandersetzung mit eigenen Denk-, Verhaltens- und Bewertungsmustern mitbringen. Keine Theater-Vorerfahrung nötig.

Rahul Manocha arbeitet als Theaterpädagoge und Schauspieler. Er lebt in Hamburg und leitet u.a. theaterpädagogische Projekte an freien Bildungsträgern, Schulen und im Theaterwerk Albstedt.

Christian Wehmeier arbeitet als Theaterpädagoge und Regisseur. Er lebt in Berlin und ist Teil des Theaterkollektivs suite42, das internationale Künstler_innen und nicht-professionelle Spieler_innen für Theaterprojekte zusammenbringt, die sich mit den Auswirkungen von Gewalt und Migration auf Einzelne und Gesellschaften befassen.

Bitte bring bequeme Kleidung mit, in der du dich gut bewegen kannst.

Eintritt: 15,- (Erm. möglich)

Foto: Tammam Azzam

Die Veranstaltung ist Teil der Themenreihe "Momentaufnahmen - Von Bewegungen und Begrenzungen". Diese wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die NUE aus den Mitteln der Umweltlotterie BINGO.

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"Graben für Germanien" - Archäologie unterm Hakenkreuz Vortrag mit Prof. Dr. Uta Halle (Landesarchäologie Bremen)

07.04.2017
07.04.2017, 19:30 Uhr - 23:00 Uhr

Archäologie war und ist mehr als ausgraben. Über museale Ausstellungen und über Öffentlichkeitsarbeit in den Medien verankert sie wissenschaftliche Ergebnisse als Bilder über die Ausbreitung und die Kultur der Menschen in der Vergangenheit. Aber Archäologie und Politik hängen oftmals hängt zusammen. Besonders deutlich wird dies mit der Archäologie in der NS-Zeit.

Das NS-Regime konnte sich für seine Ideologie eines (groß)-germanischen Reiches unter deutscher Federführung von seinen Anfängen bis zu seinem Untergang auf die Archäologie stützen und das Regime förderte die Archäologie. Zunächst im Innern des Deutschen Reiches und seit Kriegsbeginn 1939 schließlich in allen von der Wehrmacht eroberten Gebieten. Von Norwegen bis Griechenland, von Frankreich bis in die besetzten Gebiete der Sowjetunion arbeitete die Archäologie der nationalsozialistischen Herrschaft zu.

Nach 1945 werden diese Arbeiten immer noch gerne von Neonazi herangezogen und von diesen auch vermarktet.

Der Vortrag wird mit ausgewählten Beispielen die archäologische Forschung in der NS-Zeit und das Nachleben bei den Neonazis vorstellen.

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mpz-salon: Dokufiction: "Life@work"

07.04.2017
07.04.2017, 19:30 Uhr

- das Unternehmen Monkeydick-Productions auf der Subversivmesse
+++ Die Monkeydick-Productions-Familie wird auf der Veranstaltung anwesend sein!+++

„Die Performance of Performance ist eine ganz schöne Performance. Jetzt müsste es nur noch wirklich Unternehmen geben, die einem die Möglichkeit bieten, Geld zu verdienen, während man sich amüsiert.“ Das Zitat stammt aus der Dokufiction „life@work“, die aus der Arbeit von Monkeydick-Productions auf der Subversivmesse in Linz 2009 entstanden ist. 2009? Das ist doch ewig her! Das stimmt, aber die meisten Aspekte sind immer noch brandaktuell: Denn wer möchte nicht (Re-)Produktion und Amüsement vereint wissen? Hat sich seitdem wirklich das lustvolle Versprechen einer freieren Gesellschaft für alle verwirklicht? Oder brauchen wir eine Prise Ökonomiekritik? Und was hat das alles mit autoritärer und rechtspopulistischer Politik in der liberalen Gesellschaft zu tun? Wie sehen emanzipatorische Diskurse und Praxen in Gegnerschaft zur liberalen und in Feindschaft zur rechtspopulistischen Politik aus? Die Monkeydick-Productions-Familie freut sich darauf, Euch life@work zu zeigen und die Dokufiction als Diskussionsanlass für obige und noch mehr Fragen zu nehmen.

Nach Film und Diskussion: Fritz Simons (Gitarre und Stimme)!

fritz simons: zwischen manie und melancholie. es ist analog, aufbäumend, anfassend. es sind lyrische skizzen, geschichten und fragmente auf englisch von beziehungen, scheitern, wut, trauer, einsamkeit und hoffnung, suche, verlieren und manchmal neues finden.
it's gin folk. like the best ingredients with herbs, a process of destillation, experience, and a certain amount of looseness after the final tasting is fritz simons starting to get lost by whatever might be helpful to get rid off.

Eintritt frei, Spende erwünscht.

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Gewerkschaftliche Beratung im April

07.04.2017
07.04.2017, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Konflikte am Arbeitsplatz und kein Land in Sicht? Am Freitag, den 7. April 2017 findet von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Bürgerschule Hannover-Nordstadt, Klaus-Müller-Kilian-Weg 2, Raum 3.10 (3. OG) die gewerkschaftliche Beratung der FAU Hannover statt. Sie bietet all jenen Beschäftigten eine Anlaufstelle, die mit Problemen im Job ringen und Unterstützung suchen.

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Invitation to an International meeting to prepare the mobilisation against G20 summit, July 7 th /8 th in Hamburg

07.04.2017
07.04.2017, 11:00 Uhr - 18:00 Uhr

WE ARE THE OTHER WORLD: DON’T MOURN, LET’S ORGANIZE!

 

UPDATE for the International meeting to prepare the mobilisation against G20 summit, July 7th/8th in Hamburg April 7 from 11 am to 6 pm

See for invitation (http://g20-protest.info/category/international-meeting-on-7th-of-april/invitation/), calls etc. see http://g20-protest.info; write to international@g20-2017.org for any question

Location: Gängeviertel, Valentinskamp 34, 20335 Hamburg

https://www.google.de/maps/place/Valentinskamp+34A,+20355+Hamburg/@53.5553,9.9827028,19z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47b18f17196aa139:0x406d94bfea5dc5d4!8m2!3d53.5553!4d9.98325, 2 stops with the subway U2 from the central station to station Gänsemarkt

Language:

Our common language will be English so that we can work and build the work structures we need, however, any translation for certain statements/contributions will have to be organized collectively, we will try to have people able to translate in these special situations in French, Spanish, Italian (permanent translation will not be provided)

Registration and accommodation:

Please register at http://g20-protest.info/category/international-meeting-on-7th-of-april/ for the meeting, the preparation of the meeting and for accommodation. There will be solidarity accommodation but only for people who say so beforehand (until April 3) so that we can provide it

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Ausschnitte aus den Lebensläufen zweier Jungen der Nachkriegsgeneration

06.04.2017
06.04.2017, 19:00 Uhr

Zwei Jungen unter der Fuchtel ihrer Mütter gehen zur Höheren Lehranstalt in Neustadt. Der eine, in fester familiärer Orientierung gebunden, geht pragmatisch seinen Bildungs- und beruflichen Weg. Der andere, nach dem Wohnort- und Schulwechsel nach Hannover, findet Gefallen am Jazz und begibt sich in eine längere Orientierungsphase des persönlichen und beruflichen Werdegangs. Neues erfahren beide als Jugendliche in der christlichen Gemeindejugend oder bei Fahrten mit den christlichen Pfadfindern und
erweitern ihren Horizont durch Trampen oder per Fahrradtouren ins Ausland. Der eine tritt als junger Erwachsener beim Widerstand gegen eine Wiederaufbereitungsanlage in Lichtenhorst auf; der andere kehrt schließlich in eine dörfliche Gemeinschaft zurück, die er als Flüchtlingskind in Bordenau schätzen gelernt hatte.

Zwei unterschiedliche Lebenswege in der Zeit des "Wirtschaftswunders" und des
Umbruchs der 1960er und 1970er Jahre, in die wir mit dem Gespräch Einblicke und
Anregungen zur Vertiefung geben wollen.

Pädagogische Verantwortung:
Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und Bildungswerk ver.di

Unterstützt durch:
VHS Hannover Land, Stadt Neustadt am Rübenberge, Region Hannover und LEADER Region Meer & Moor

 

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Jour fixe "Europa in Bewegung": Krisenbewältigung in Griechenland

06.04.2017
06.04.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Auch wenn die Auswirkungen der Euro-Krise auf Griechenland hierzulande aus dem Blickfeld geraten sind, hat sich für viele Menschen vor Ort die Situation kaum verbessert. Die drastischen Sparmaßnahmen, denen sich das Land im Rahmen der Austeritätspolitik der Gläubiger-Institutionen unterziehen muss, setzen Griechenland seit nun knapp sieben Jahren erheblich unter Druck, es herrscht eine tiefe soziale Krise. Die Erwerbslosenquote ist so hoch wie in keinem anderen EU-Staat und liegt um mehr als das Doppelte über dem Schnitt der Euro-Zone. Viele Bürger*innen können sich nicht einmal mehr eine Grundversorgung leisten.

Inzwischen vertreten auch einige Expert*innen des IWF die Ansicht, dass Griechenland nicht weiter sparen kann. Bei der derzeitigen Verhandlungsrunde mit den Geldgeber*innen geht es um die Freigabe der nächsten Tranche aus dem Hilfspaket. Ohne diese wird Griechenland seine Schulden im Sommer nicht mehr bedienen können.

Am 6. April wollen wir uns gemeinsam mit Niels Kadritzke über die aktuelle Lage in Griechenland unterhalten. Wie geht es weiter? Kann es dem Land perspektivisch gelingen, sich aus der Krise zu befreien? Oder ist am Ende doch ein „Grexit" die Lösung, also der Ausstieg des Landes aus dem Euroraum?

Niels Kadritzke, Jahrgang 1943, ist freier Journalist und Redakteur der deutschen Ausgabe von LE MONDE diplomatique. Kadritzke verfolgt seit 30 Jahren die Entwicklungen in Griechenland, wo er auch einen Teil des Jahres lebt. Er publiziert über das Thema Griechenland in deutschen Zeitungen (taz, LE MONDE diplomatique)

Moderation:
Simon Cames (Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung)

Mit dem Jour Fixe wollen wir ein regelmäßiges Diskussionsforum etablieren, in dem wir aktuelle Themen, die „unter den Nägeln brennen" erörtern und kritisch beleuchten. Dabei werden sowohl lokale und überregionale wie auch internationale Themen besprochen. Für den Einstieg in das Diskussionsgespräch werden jeweils ein bis zwei Expert*innen eingeladen, die mit einem kurzen inhaltlichen Input den Auftakt bieten und anschließend Fragen in der Diskussionsrunde beantworten können.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

 

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Klassenkampf im Klassenzimmer!

06.04.2017
06.04.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Was in der Schule diskutiert werden darf – und was nicht

Demokratie erfordert Meinungsvielfalt, Toleranz. Aber wie weit darf die Toleranz in der Schule gehen? Welche Formulierungen und Begriffe müssen geduldet werden, welche nicht? Ein Thema, das in Zeiten populistischer Bewegungen und »alternativer Wahrheiten« eine ungebrochene Brisanz besitzt. Der frühere Lehrer Helmut Frohn berichtet, wie nach einem Besuch des US-Präsidenten Nixon 1969 mit kritischen Meinungen in (West-)Berlin umgegangen wurde. Wie ist es heute und welche Haltung hat der Berliner Senat?

Mit: Helmut Frohn (Lehrer a.D.), Mark Rackles (Staatssekretär für Bildung) und Heike Hoffmann (Sprecherin der Jusos Charlottenburg-Wilmersdorf)

Moderation: Marc Schulte (Lehrer, Stadtrat a.D.)

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Göttinger 18 : "60 Jahre nach den Göttinger 18 : Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht?"

06.04.2017
06.04.2017, 17:30 Uhr - 21:30 Uhr

Aus Verantwortung „Nein" gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der Wissenschaftler, die 1957 den Aufruf der Göttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten.

Weiterhin „Nein" zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualität - nicht nur wegen der milliardenschweren "Modernisierungsprogrammen" in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einmütige Beschlüsse des Deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen?

Die neu aufkommende Diskussion über einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europäischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufrüstungswütigen Präsidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung müssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden.

Dazu soll die Veranstaltung „60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht" am 6. April 2017 an der HU Berlin beitragen.

Es gilt die Mahnung: nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!

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Let´s talk about ... Kapitalismus

05.04.2017
05.04.2017, 19:30 Uhr

Mit Ulrike Herrmann (Wirtschaftskorrespondentin (taz), Autorin)

Drei Finanzkrisen in nur zehn Jahren zeigen: Der Kapitalismus tritt in eine neue Phase ein. Ulrike Herrmann erklärt, wie der Kapitalismus entstanden ist, auf welcher Logik er aufbaut, was wesentliche Probleme eines kapitalistischen Wirtschaftssystems sind, warum Geld und Kapital nicht das Gleiche sind, warum Geld nicht reich macht, warum die Großkonzerne herrschen, die Globalisierung kein Problem darstellt – und warum der Kapitalismus trotzdem untergehen wird.

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin der „tageszeitung“ (taz). Sie ist ausgebildete Bankkauffrau und hat Geschichte und Philosophie an der FU Berlin studiert. Von ihr stammen „Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht“ (Piper 2012), „Der Sieg des Kapitals“ (Piper 2015) und zuletzt das Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ (Westend 2016), das es schafft „auch für Nichtökonomen verständlich zu machen, was gemeinhin als ‚zu komplex’ gilt“ (Titel, Thesen, Temperamente).

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Foto: Hindemitt/photocase, Titel: Tritt ein, bring Glück herein!

Ort: W3-Saal   Preis: Eintritt frei
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Gegen den Hass - Ein Abend mit Carolin Emcke

05.04.2017
05.04.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Mit "Gegen den Hass" hat Carolin Emcke das Essay unserer Zeit geschrieben. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und nationalistisches Gedankengut gefährden unsere Demokratie, so wie wir sie kennen. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Carolin Emcke jedoch setzt auf Pluralität und macht in ihrem Essay deutlich, dass der Widerspruch dem Hass seine Grenzen aufzeigen kann und Demokratie so überhaupt erst lebendig und lebbar wird.

Carolin Emcke, die am 23. Oktober 2016 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde, im Gespräch mit Ines Kappert (Leiterin des Gunda-Werner-Institut). Barbara Unmüßig wird den Abend eröffnen.

 

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