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Updated: 29 min 28 sec ago

Mobilität wider Willen. Wie die EU Agrarpolitik Menschen zur Mobilität zwingt

28.10.2019
29.10.2019, 19:00 Uhr - 29.10.2019, 21:00 Uhr

In einigen Ländern der EU sind die Strukturen noch weitgehend von der Landwirtschaft geprägt. Statt zu helfen, dass Kleinbauern dort von ihrem Land besser leben können, befördert die EU mit ihren Subventionen nach dem Gießkannenprinzip eine Landflucht in die Europäischen Metropolen. Statt die Entwicklung einer nachhaltigen und ertragreichen Landwirtschaft zu fördern, zerstören die enormen Geldflüsse gewachsene Strukturen. So gehen Arbeitsplätze verloren, während Anreize für mafiöse Landnahmen geschaffen werden. Die Subventionen machen Land also einerseits zu einem interessanten Renditeobjekt für Großanleger und Hasardeure, andererseits sind die Folgen für Umwelt und soziale Strukturen fatal. Die Menschen sehen sich zur Mobilität gezwungen.

Durch Elemente der szenischen Lesung werden Wissen UND Emotionen vermittelt!

Eine Veranstaltung im Klimaherbst und im Themenjahr “Entwicklung anders denken” des Nord Süd Forums.
Referentin: Silvia Reckermann (terre des femmes und Vorständin des Nord Süd Forums)

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Geliebt und geächtet - Kinder des Krieges

28.10.2019
31.10.2019, 19:00 Uhr - 31.10.2019, 21:00 Uhr

„Kinder des Krieges“ – das sind Kinder von Frauen, die im Krieg vergewaltigt wurden. Es gibt sie überall auf der Welt, doch oft werden sie ausgegrenzt und in den Hintergrund gedrängt. Das ist in diesem Film anders.

Vier starke Frauen berichten über das schreckliche Trauma der Vergewaltigung im Krieg und die unendliche Freude einer Mutter über ihr Baby.

Grace Acan, ugandische Aktivistin und Überlebende von Vergewaltigung, schildert, wie es war, in Gefangenschaft Kinder zur Welt zu bringen. Ajna Jusic, Psychologin und bosnisches Kind des Krieges, berichtet von Stigma, Diskriminierung und der Liebe ihrer Mutter. Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, und Prof. Ingvill Mochmann, Politikwissenschaftlerin, appellieren, dass die Kinder des Krieges von heute unsere Hilfe brauchen.

Unter den Kindern des Krieges der heutigen Zeit sind die Kinder von yezidischen Frauen, die in IS-Gefangenschaft gezeugt wurden. Wie so viele Kinder des Krieges vor ihnen sind sie konfrontiert mit Liebe einerseits und Ächtung andererseits.

Der Film ist eine Produktion der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

Im Anschluss an den Film berichtet Lina Stotz von der GfbV über die Hintergründe des Films und die Diskussionen, die er andernorts bereits angestoßen hat.

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Geliebt und geächtet - Kinder des Krieges

28.10.2019
31.10.2019, 19:00 Uhr - 31.10.2019, 21:00 Uhr

„Kinder des Krieges“ – das sind Kinder von Frauen, die im Krieg vergewaltigt wurden. Es gibt sie überall auf der Welt, doch oft werden sie ausgegrenzt und in den Hintergrund gedrängt. Das ist in diesem Film anders.

Vier starke Frauen berichten über das schreckliche Trauma der Vergewaltigung im Krieg und die unendliche Freude einer Mutter über ihr Baby.

Grace Acan, ugandische Aktivistin und Überlebende von Vergewaltigung, schildert, wie es war, in Gefangenschaft Kinder zur Welt zu bringen. Ajna Jusic, Psychologin und bosnisches Kind des Krieges, berichtet von Stigma, Diskriminierung und der Liebe ihrer Mutter. Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, und Prof. Ingvill Mochmann, Politikwissenschaftlerin, appellieren, dass die Kinder des Krieges von heute unsere Hilfe brauchen.

Unter den Kindern des Krieges der heutigen Zeit sind die Kinder von yezidischen Frauen, die in IS-Gefangenschaft gezeugt wurden. Wie so viele Kinder des Krieges vor ihnen sind sie konfrontiert mit Liebe einerseits und Ächtung andererseits.

Der Film ist eine Produktion der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

Im Anschluss an den Film berichtet Lina Stotz von der GfbV über die Hintergründe des Films und die Diskussionen, die er andernorts bereits angestoßen hat.

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Rote Zone: Alles, was uns fehlt, ist die Solidarität!?

28.10.2019
28.11.2019, 20:00 Uhr - 28.11.2019, 22:30 Uhr

Man könnte meinen die Rote Hilfe feiert ihr zehntausendstes Mitglied mit einer politischen Kampagne. „Solidarität verbindet“ macht deutliche, wie Solidarität praktisch wird.
Wir haben die Rote Hilfe eingeladen und wollen uns gemeinsam über Repressionerlebnisse austauschen. Wie hat uns in diesen Situationen das Prinzip der Rote Hilfe weitergeholfen und was hätten wir, rückblickend besser machen können. Wir laden aber auch die ein, die noch keine Erfahrungen mit Repression machen mussten, was sind Ängste und Befürchtungen, die Menschen davon abhalten auf die Straße zu gehen? Wie verlieren wir unsere Angst zu kämpfen und erreichen, dass die Angst die Seiten wechselt?
Information zur Kampagne findet ihr auf www.solidaritaet-verbindet.de Außerdem gibt es an dem Abend eine Verlosung für alle, die Mitglied in der Roten Hilfe werden.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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Aktionstraining gegen alles Böse

28.10.2019
15.11.2019, 16:00 Uhr - 15.11.2019, 21:00 Uhr

Ob Nazis, Kohle, AfD – dieser November bietet gleich drei Möglichkeiten, für ein gutes Klima gegen Rassismus und Umweltzerstörung einzusetzen. Zum Protest für eine bessere Welt gehört auch der kollektive Regelübertritt durch Zivilen Ungehorsam. Für Viele ist aber die Teilnahme an einer Blockade noch mit Unsicherheiten verbunden.

Damit alle Interessierten sicherer, entschlossener und erfolgreicher in Aktion treten können, bieten wir ein Aktionstraining an. Hier habt ihr die Möglichkeit Situationen durchzuspielen und so erste Erfahrungen zu machen, um so gemeinsam unsere kollektive Handlungsfähigkeit auszubauen. Außerdem wird es Raum zum Kennenlernen und zum Austausch über Ängste und Bedenken geben.

Zeigen wir beim NPD-Aufmarsch in Hannover (23.11.), beim AfD-Bundesparteitag in Braunschweig (30.11.) oder in den Kohlegruben der Lausitz (29.11.-1.12.): Wir meinen es ernst - bis hierhin und nicht weiter!

P.S.: Wir wissen, dass Gut und Böse manichäische Verkürzungen sind, aber dies ist eine Einladung und kein Uni-Text!

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Tablequiz für alteingesessene und neue Hannoveraner*innen

28.10.2019
14.11.2019, 19:00 Uhr - 14.11.2019, 22:59 Uhr

Wer Lust hat, sich bei dem einen oder anderen Getränk gemeinschaftlich den Kopf über unterhaltsame Fragen zu zerbrechen, sollte beim Table Quiz der IL Hannover vorbeischauen. Es wird gemeinsamen gerätselt über linke Bewegungen und ihre Geschichte, die Stadt Hannover, und Schmankerl aus der Popkultur. Neben der Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen in gemütlicher Atmosphäre und guter Unterhaltung winken für die Gewinner*innen illustre Preise – also kommt zahlreich!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover im Rahmen der "Welcome to the jungle" Veranstaltungsreihe.

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G100 – New Voices For Europe

28.10.2019
06.11.2019, 19:30 Uhr - 06.11.2019, 21:30 Uhr

Die Zukunft der Geflüchteten und Migrant*innen ist Teil der Zukunft Europas! Aus diesem Grund organisieren wir G100-Projekte in mehreren europäischen Städten, bereits in Amsterdam, Brüssel und jetzt in Berlin, um Wissen und Perspektiven in eine hochgradig interaktive Debatte zwischen politischen Entscheidungsträger*innen, Aktivist*innen, Expert*innen, Akademiker*innen und NGOs einbringen zu können.

Dazu präsentieren wir unseren Policy Brief und testen politische Forderungen und Stellungnahmen zu den Themen: Gesellschaftliches Engagement, Arbeitsmarktsituation, Zugang zu Bildung, Persönliches Wachstum und Wohlbefinden

Bringt bitte euer Handy mit, da die Konferenz interaktiv ist!

Moderator: Jeffrey Klein von EOTO e.V.

Eine Veranstaltung von G100 und DNA Diaspora Network Alliance, in Kooperation mit kiron und ReDi School of Digital Integration.

Instant translation in English.

Eintritt frei!

Tickets und Programm auf: https://www.eventbrite.com/e/g100-berlin-conference-new-voices-for-europe-tickets-77265867289

Weitere Informationen unter:  https://taz.de/Konferenz-0611/!169695/

 

Bild: Trevor Lischka

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Wendejugend: 14 Interviews

28.10.2019
05.11.2019, 18:30 Uhr - 05.11.2019, 20:30 Uhr

Der Wendejugend kommt in Deutschland eine besondere Rolle zu: Ein Teil dieser Generation hat die Radikalität ihrer Jugend mit ins Erwachsenenalter genommen.

Klaus Farin und Eberhard Seidel haben in den Jahren der Wende Jugendliche in Ostdeutschland und in den Einwanderer*innenvierteln des Westens interviewt, linke und rechte Jugendliche an einen Tisch gebracht. Sie wollten wissen: Was sind ihre Ängste, was ihre Hoffnungen? Die damaligen Antworten der Jugendlichen sind von verblüffender Aktualität. Wer den Erfolg des Rechtspopulismus unter den heute 40- bis 55-Jährigen verstehen will, der muss sich das gesellschaftliche Klima vergegenwärtigen, unter dem diese Generation in den Jahren 1989 bis 1994 ihre politische Sozialisation erfahren hat.

Buchvorstellung mit Klaus Farin und Eberhard Seidel und einem Kommentar von Dr. Patrice G. Poutrus (Historiker), anschließend Diskussion mit Elvira Berndt (Gangway e. V.), Sanem Kleff (Vorsitzende von Aktion Courage e. V.) und Dr. Patrice G. Poutrus.

Moderation: Anja Maier, taz

Eintritt frei!
 

Bild: Dietmar Gust

 

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Schöne Neue Welt | Das Duell

28.10.2019
05.12.2019, 19:00 Uhr - 05.12.2019, 21:00 Uhr

Die Welt verändern, die Welt retten, das ist in diesen Tagen wieder mal das große Gesprächsthema. Aber wie? Das ist das große Fragezeichen, vor dem wir alle stehen. Manche tun nur so, als wollten sie die Welt verändern, aber wenn es ernst wird, soll doch alles so bleiben wie es ist. Manche würden sie ja schon gerne verändern, aber erst wenn andere es auch wollen – oder auch erst dann, wenn du es nicht selber tun musst, sondern andere das für dich tun.

 

Die Welt verändern, das was das große Thema auf der Konferenz  „Schönen Neuen Welt“ vor einem Jahr. Die Schöne Neue Welt war eine Zeitreise in die Zukunft, bei der es doch am Ende um die Gegenwart des Jahres 2018 ging.

Ein Jahr nach der Reise ins Jahr 2048 haben sich zwei unserer Zeitreisenden, Antonio Gramsci und Margaret Thatcher, die bei der Schönen Neuen Welt präsentierten neun Varianten von Plan A und Plan B gründlich angesehen und ihre eigenen Schlüsse daraus gezogen.

Gramsci hat sich viele Anregungen geholt, wie in den 2020er Jahren die Voraussetzungen für eine utopische Zukunft geschaffen werden können und fasst dies in „Plan A: Wie wir die Welt veränderten“ zusammen. Margaret Thatcher hat sich genau angesehen, wie man die heutigen Grundkonstanten der Politik – die ja maßgeblich auf sie zurückzuführen sind – in den 2020er Jahren weiter durchziehen kann, obwohl immer weniger Leute damit einverstanden sind. So präsentiert sie „Plan B: Wie wir verhinderten, dass ihr die Welt verändert“.

Beide Ergebnisse sind in sich schlüssig – und manche Entwicklungen sogar identisch. Aber in einem unterschiedlichen gesellschaftlich-politischen Umfeld kann ein und dasselbe Phänomen völlig andere Konsequenzen haben.

Antonio Gramsci und Margaret Thatcher haben sich vorgenommen, im Dezember 2019 eine erneute Zeitreise anzutreten und sich zu treffen. Sie sind neugierig – und streitlustig. Sie fordern sich gegenseitig heraus. Sie wollen es wissen: Was ist plausibler - Plan A oder Plan B?

Anspruchsvoll ist beides: die herrschenden Megatrends zu besiegen, die drohenden Dystopien zu verhindern. Einfach wird das nicht, viel zu viele haben sehr große Interessen daran, dass es so weitergeht wie es seit Jahrzehnten weitergeht. Aber immer mehr Menschen wollen das nicht, längst lehnt eine Mehrheit die Status-Quo-Politik ab: gegen eine Mehrheit diese Trends nochmal 30 Jahre lang durchzuziehen, ist anspruchsvoll, verlangt Profis in der Kunst des Machterhalts, und davon gibt es nur wenige. Gramsci und Thatcher zeigen, was zu tun wäre.

 

 

Und damit es spannender wird: Lesen Sie hier schon die Synthese des Plan A , Antonio Gramscis Rückblick darauf „Wie wir die Welt veränderten“ – aber auch die Synthese von Plan B, Margaret Thatchers Rückblick „Wie wir verhinderten, dass ihr die Welt verändert“: www.snw2048.de/dokumentation

 

die Welt verändern, die Welt retten, das ist in diesen Tagen wieder mal das große Gesprächsthema. Aber wie? Das ist das große Fragezeichen, vor dem wir alle stehen. Manche tun nur so, als wollten sie die Welt verändern, aber wenn es ernst wird, soll doch alles so bleiben wie es ist. Manche würden sie ja schon gerne verändern, aber erst wenn andere es auch wollen – oder auch erst dann, wenn du es nicht selber tun musst, sondern andere das für dich tun.

 

Die Welt verändern, das was das große Thema auf der Konferenz  „Schönen Neuen Welt“ vor einem Jahr. Die Schöne Neue Welt war eine Zeitreise in die Zukunft, bei der es doch am Ende um die Gegenwart des Jahres 2018 ging.

Ein Jahr nach der Reise ins Jahr 2048 haben sich zwei unserer Zeitreisenden, Antonio Gramsci und Margaret Thatcher, die bei der Schönen Neuen Welt präsentierten neun Varianten von Plan A und Plan B gründlich angesehen und ihre eigenen Schlüsse daraus gezogen.

Gramsci hat sich viele Anregungen geholt, wie in den 2020er Jahren die Voraussetzungen für eine utopische Zukunft geschaffen werden können und fasst dies in „Plan A: Wie wir die Welt veränderten“ zusammen. Margaret Thatcher hat sich genau angesehen, wie man die heutigen Grundkonstanten der Politik – die ja maßgeblich auf sie zurückzuführen sind – in den 2020er Jahren weiter durchziehen kann, obwohl immer weniger Leute damit einverstanden sind. So präsentiert sie „Plan B: Wie wir verhinderten, dass ihr die Welt verändert“.

Beide Ergebnisse sind in sich schlüssig – und manche Entwicklungen sogar identisch. Aber in einem unterschiedlichen gesellschaftlich-politischen Umfeld kann ein und dasselbe Phänomen völlig andere Konsequenzen haben.

Antonio Gramsci und Margaret Thatcher haben sich vorgenommen, im Dezember 2019 eine erneute Zeitreise anzutreten und sich zu treffen. Sie sind neugierig – und streitlustig. Sie fordern sich gegenseitig heraus. Sie wollen es wissen: Was ist plausibler - Plan A oder Plan B?

Anspruchsvoll ist beides: die herrschenden Megatrends zu besiegen, die drohenden Dystopien zu verhindern. Einfach wird das nicht, viel zu viele haben sehr große Interessen daran, dass es so weitergeht wie es seit Jahrzehnten weitergeht. Aber immer mehr Menschen wollen das nicht, längst lehnt eine Mehrheit die Status-Quo-Politik ab: gegen eine Mehrheit diese Trends nochmal 30 Jahre lang durchzuziehen, ist anspruchsvoll, verlangt Profis in der Kunst des Machterhalts, und davon gibt es nur wenige. Gramsci und Thatcher zeigen, was zu tun wäre.

 

Hier geht es zur Anmeldung

 

Und damit es spannender wird: Lesen Sie hier schon die Synthese des Plan A , Antonio Gramscis Rückblick darauf „Wie wir die Welt veränderten“ – aber auch die Synthese von Plan B, Margaret Thatchers Rückblick „Wie wir verhinderten, dass ihr die Welt verändert“: www.snw2048.de/dokumentation

 

 

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Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum

28.10.2019
07.11.2019, 19:00 Uhr - 07.11.2019

Die Sektion Mönchengladbach lädt ein zu einem Filmabend mit anschließender Diskussion. Vorgeführt wird der Mitte diesen Jahres in die Kinos gekommene Film „Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum“. In der Folge gibt es Raum für Austausch über Film sowie Selbstorganisation, Gewerkschaftsarbeit und Arbeitskämpfe allgemein.

Donnerstag | 7. November 2019
Chapeau Kultur | Bahnhofstraße 26-28 | 41236 Mönchengladbach
Einlass: 18.30 Uhr | Beginn: 19.00 Uhr

Der Eintritt ist frei, doch über Spenden zur Deckung der Vorführungsgebühren und Unterstützung basisgewerkschaftlicher Arbeit in Mönchengladbach würden wir uns freuen.

D 2019, 70 min, Regie: Johanna Schellhagen/labournet.tv

1972 gründeten ein paar Arbeiter und Revolutionäre bei Opel in Bochum die „Gruppe oppositioneller Gewerkschafter“(GoG). Die GoG existierte über 40 Jahre und hat mit ihrer radikalen Betriebsarbeit den Widerstandsgeist in der Bochumer Belegschaft befeuert.

Als Betriebsräte gaben sie geheime Informationen an die Belegschaft weiter, sie sorgten für achtstündige Betriebsversammlungen, kämpften gegen Krankenverfolgung, organisierten ihren eigenen Bildungsurlaub und versuchten sogar, auf eigenen Faust direkte internationale Solidarität zwischen den verschiedenen General Motors Belegschaften in Europa herzustellen, um sich gegen die Standorterpressungen in den 90er Jahren zur Wehr zu setzen.

Ihre radikalen Aktivitäten kulminierten schließlich im wichtigsten Wilden Streik der deutschen Nachkriegsgeschichte, als die Belegschaft im Oktober 2004 sechs Tage lang das Werk besetzte und die Produktion in ganz Europa lahmlegte.

Ein Portrait von Kollegen, die sich Gehör verschafften. Ihre Praxis einer unbeirrten Betriebspolitik von unten zeigt, dass Widerstand möglich ist. Auch heute. Auch in Großbetrieben.

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HAVANNA 500

28.10.2019
29.10.2019, 19:00 Uhr - 29.10.2019, 21:00 Uhr

Havanna fasziniert. Havanna, das ist Brennpunkt der Weltpolitik und kubanische Lebenskunst. Sehnsuchtsort und Noch-immer-Sozialismus. Fidels Erbe und prekärer Alltag. Havanna ist die Weltstadt der Karibik, und sie feiert in diesem Jahr ihren 500. Geburtstag.

Zu diesem Anlass haben die Kuba-Experten Sven Creutzmann und Bert Hoffmann einen Ausnahme-Band produziert, der die Stadt in Fotos und Text in einer Tiefenschärfe porträtiert, wie man sie selten findet. Der Band ist genauso nah an Fidel Castro, Muhammed Ali und Obama wie an den Helden des Alltags und dem Gedränge im Bus, der Zärtlichkeit eines alten Paares und der Coolness der Jugend.

Bert Hoffmann, Politikwissenschaftler am GIGA German Institute of Global and Area Studies und Professor an der FU Berlin, verfolgt die Entwicklung Kubas seit mehr als 30 Jahren. 

Im Gespräch mit taz-Redakteur Bernd Pickert wird es darum gehen, was die Faszination Havannas ausmacht – und um die aktuelle Situation, die Auswirkungen der Politik Trumps und die Perspektiven Kubas in der Nach-Castro-Ära.

 

Eintritt frei!

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Buchvorstellung-2910/!169673/

Bild: Frederking & Thaler/ taz

 

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Politik und Soziale Netzwerke

28.10.2019
31.10.2019, 19:00 Uhr - 31.10.2019, 21:00 Uhr

Unter anderem durch das viel beachtete Youtube-Video von rezo und die Aktionen von Fridays for Future und anderen hat sich der Blick auf die politische Kommunikation geändert.

Politische Debatten im Netz werden immer weniger von etablierten politischen Akteur*innen dominiert. Die AfD hat knapp eine halbe Million Likes auf Facebook – bedeutend mehr als jede andere politische Partei in Deutschland. Youtuber und Instagrammer erreichen mit politischen Inhalten ein Millionenpublikum. Etablierte Kommunikationsstrategien stehen dem häufig hilflos gegenüber.

Welche Rolle spielen traditionelle Medien und die ihnen zugeschriebene „Gatekeeper“-Funktion in Zeiten von direkter Kommunikation von Akteuren via Twitter, Facebook und Instagram?

Wir möchten daher diskutieren: Wie werden politische Inhalte überhaupt auf Social Media platziert? Und wie nutzen unterschiedliche Akteur*innen soziale Medien, um ihre Messages zu streuen? Bekommen das die Rechten vielleicht sogar besser hin? Wer hat das Social Media Game verstanden?

Programm:

19.00 Uhr:  Begrüßung

19.10 Uhr:  Podiumsdiskussion und Debatte mit: 

Anna Koch, Community Entwicklerin, Social Media Profi seit 2019 bei RAPP/TLGG davor u.a. bei Welt

Patrick Stegemann, Formatentwickler und Redakteur für multimediale Inhalte Autor und Regisseur der Doku „Lösch Dich – So organisiert ist der Hate im Netz“

Lilly Blaudszun, SPD-Nachwuchspolitikerin

Anja Pfeffermann, Leiterin Online-Kommunikation der CDU Deutschlands

János Joskowitz, Unabhängiger Berater für Social Media & Video Produktion, Moderationen für ehrensenf, MTV, hartaberfair und N24

Moderation: Alina Leimbach, Politikredakteurin neues deutschland

20.15 Uhr:  Networking und Ausklang

Eine Veranstaltung von meko factory in Kooperation mit dem Deutschen Journalistenverband DJV Berlin und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union dju in ver.di und Jugendpresse Deutschland e.V..

Anmeldung unter: https://www.eventbrite.de/e/mediensalon-politik-und-soziale-netzwerke-journalismus-vs-twitter-facebook-und-instagram-tickets-77285845043

Eintritt frei!

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Mediensalon-3110/!169680/

Bild: mekolab

 

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Informationsabend zum Planungsstand Radschnellweg Neckartal

27.10.2019
30.10.2019, 19:00 Uhr - 30.10.2019, 20:35 Uhr

Die Machbarkeitsstudie des Landkreis Esslingen hat 2018 mehrere Trassen für den Radschnellweg untersucht. Anfang 2019 wurde daraus eine Empfehlungsvariante identi­fiziert.

Ergebnis:
Bei attraktivem Ausbau würden mehr als 6.000 Radfahrende täglich Esslingen und seine Nachbargemeinden von Staus, Luftverschmutzung und Lärm entlasten.
Das Regierungspräsidium Stuttgart  arbeitet beim erste Umsetzungsabschnitt zwischen Hedelfinger Brücke und Roßneckar aktuell an der konkreten Planung. Unmittelbar danach soll der jetzt gesperrte Abschnitt des Neckartalradwegs hinter dem Esslinger Bahnhof folgen.

Die Regionalgruppen von Verkehrsclub Deutschland e.V. und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub berichten über den Stand der Planungen und freuen sich auf eine spannende Austausch mit allen Interessierten.

Eintritt frei, Veranstalter: ADFC Esslingen und Bündnis Esslingen aufs Rad

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Revue Silence - Numéro 483 - Novembre 2019

27.10.2019
01.11.2019, 14:38 Uhr - 03.11.2019

Notre-Dame-des-Landes : quel avenir ?

Le projet d’aéroport de Notre-Dame-des-Landes a été abandonné début 2018 après 20 ans de lutte et 10 ans d’occupation zadiste. Mais ce n’est pas le terme de l’histoire. Des expulsions violentes s’en sont suivies. Pour celles et ceux qui ont fait le pari de rester, les défis sont nombreux : comment résister à la normalisation et continuer à construire des pratiques collectives, autogestionnaires et émancipatrices ? Certain·es se sont lancé dans l’aventure d’un fonds de dotation pour le rachat collectif de terres, d’autres souhaitent rester en dehors des négociations avec l’État. Ce dossier permet de faire le point sur l’avenir de ce territoire en compagnie de personnes qui vivent sur place ou qui accompagnent de près les luttes et les expérimentations qui s’y construisent.

Des articles :

  • Service national universel : boycott et objection de conscience
  • La mode : une industrie sexiste
  • Transmettre par le dessin
  • Les alternatives à l’assaut des mairies ?
  • Photos : La ZAD de Notre-Dame-des-Landes toujours en ébullition

Des chroniques :

  • Nouvelles de la Terre : En Grèce, face à la frénésie pétrolière, la résistance s’organise
  • L’écologie, c’est la santé : Nos corps ne sont pas des égouts
  • Chroniques terriennes : Pesticides : l’expertise officielle en service commandé !

 

https://www.revuesilence.net/numeros/483-Notre-Dame-des-Landes-quel-avenir/

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"Make Grunewald a better place"

25.10.2019
02.11.2019, 20:00 Uhr - 02.11.2019

"Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg. Wo Repression ist, ist auch eine Benefiz-Gala!"

// Das Quartiersmanagement Grunewald lädt zum Anti-Repressions-Spektakel des Jahres! //

Solidarität ist eine Waffe, Bastelscheren nicht!

1. Mai im Grunewald 2019: Am Tag der sozialen Arbeit wurden einige der 7500 autonomen Streetworker:innen wegen des Mitführens (!) von Filzstiften, Bastelscheren und Aufklebern mit Personalienaufnahmen, Platzverweisen oder sogar Anzeigen behelligt. Dadurch sind einige Repressionskosten entstanden.

Darum, aber auch so und weil wir Geld für nächste sozialarbeiterische Interventionen brauchen veranstalten wir diesen rauschenden Gala-Abend mit spektakulärem Programm, Show, Konzert, Party!

Eintritt: 7-15 €

Soundtrack zum Charity-Event des Jahres: GruniAID feat myGruni-Allstars: »Make Grunewald a better place!«

Kommse vorbei auf ein Zusammenstößchen!

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Körperverletzung im Amt

23.10.2019
24.10.2019, 19:30 Uhr - 24.10.2019, 22:00 Uhr

Forschungsergebnisse der Studie KviAPol der Ruhr-Universität Bochum

 mit Hannah Espín Grau, Bochum

Roman Thurn, Institut für Soziologie LMU

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Friedenskonzert Wort & Musik

23.10.2019
29.10.2019, 19:00 Uhr - 29.10.2019, 21:30 Uhr

Michael Leslie, Pianist, spielt Werke von Beethoven, Brahms, Schumann, u.a.

Jürgen Jung, Schauspieler, liest  Liebes-und Zorngedcihte von Erich Fried

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Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen

23.10.2019
26.11.2019, 10:30 Uhr - 26.11.2019, 22:00 Uhr

für ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben für alle Frauen, Mädchen und Jungen weltweit!

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Armenien Musik aus Heimat

23.10.2019
19.11.2019, 20:05 Uhr - 19.11.2019, 22:00 Uhr

Contrapunkt Dialog der Kulturen

in Kooperation mit BR Klassik und Goethe Institut

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Rise up 4 Rojava

23.10.2019
26.10.2019, 14:00 Uhr - 26.10.2019, 17:00 Uhr

Solidarität mit Rojava

Stoppt den türkischen Angriffskrieg

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