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Updated: 1 hour 53 min ago

Foto Jam: Ohren auf hier kommen Bilder!

21.11.2019
27.11.2019, 19:00 Uhr - 27.11.2019, 21:00 Uhr

Im FOTO JAM haben unsere Gäste fünf Minuten Zeit, das Publikum von ihrer Fotografie zu begeistern. Alle Hilfsmittel sind erlaubt – Hauptsache unterhaltsam! 

THEMA: „Beziehungen“ – egal ob zu Familie, Freund*innen, Arbeit, Haustieren, Technologie oder sogar zum Kochen! Wir möchten deine Geschichten hören! Alle Hilfsmittel sind erlaubt – Hauptsache unterhaltsam!

Am 27. November 2019 freuen wir uns auf Jazz und traditionelle Musik von Agäis, auf Poetisches und Politisches, auf Performance und einen gelungenen Abend mit Euch und unseren Gästen. Diesmal begrüßen wir Andy Wolff von Regenbogenfabrik Block 109 e.V.(http://www.regenbogenfabrik.de), die Schauspiel-Studentinnen Nihan Kirmanoğlu & Zazie Cayla, die Journalistin Hiba Obaid, der Jazz-Musiker Viktor Wolf (http://www.viktorwolf.de), das musikalische Duo Barış Öner & Sofia Paraskevopoulou und die Grafik und Web-Designerin und Fotoliebhaberin Despina Sarikou. 

EINTRITT FREI 

Informationen über unsere Gäste: http://fhochdrei.org/event/foto-jam-ohren-auf-hier-kommen-bilder-4/

Mitmachen? Kontakt: fotojam@fhochdrei.org 

GEFÖRDERT DURCH: Modellprogramm „Utopolis – Soziokultur im Quartier“ im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt „Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der Beauftragten für Kultur und Medien.
+++ 

In FOTO JAM our guests have five minutes to inspire the audience with their favorite photography. All aids are allowed – the main thing is entertaining!

TOPIC: "Relationships" - whether to family, friends, work, pets, technology or even cooking! We want to hear your stories! All aids are welcome - as long as they are entertaining!

On 27 November 2019, we look forward to jazz and traditional Anatolian music, poetry and politics, performance and a successful evening with you and our guests. This time we welcome Andy Wolff from Regenbogenfabrik Block 109 e.V.(http://www.regenbogenfabrik.de), the acting students Nihan Kirmanoğlu & Zazie Cayla, the journalist Hiba Obaid, the jazz musician Viktor Wolf (http://www.viktorwolf.de), the musical duo Barış Öner & Sofia Paraskevopoulou and the graphic, web designer and photo lover Despina Sarikou.

FREE ADMISSION

Information about our guests: http://fhochdrei.org/event/foto-jam-ohren-auf-hier-kommen-bilder-4/

You'd like to participate? Contact: fotojam@fhochdrei.org

SUPPORTED BY: Model program "Utopolis – Soziokultur im Quartier“ as part of the cross-departmental strategy Soziale Stadt "Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier“ of the Federal Ministry of the Interior, Building and Community and the Federal Government Commissioner for Culture and the Media.

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20 Jahre Indymedia - Was bleibt vom linken Aufbruch im Internet?

21.11.2019
24.11.2019, 18:30 Uhr - 24.11.2019

Wann: Sonntag, 24. November, 18:30 Uhr

Wo: Aquarium am Südblock, Skalitzer Straße 6, Berlin

 

Zitiert aus der Ankündigung:

"Der »Widerstand ist global« verkündete www.indymedia.org in seinem ersten Posting am 24. November 1999. Die neue Internetplattform sollte eine weltweite, unabhängige Medienberichterstattung ermöglichen. Das hat nicht nur bei Gipfelprotesten gut geklappt, auch lokale Aufstände und soziale Kämpfe wurden global verstärkt.
Aber wie haltbar war diese »transpazifische Zusammenarbeit« und wohin ist die damals erhoffte »Welle aktivistischer MedienmacherInnen« geschwappt? Welche Kampagnen hat das Internet wahrnehmbar gemacht, welche sind in der Flut von Informationen versandet? Was wurde aus den sozialen und politischen Netzwerken, ohne die Indymedia nie funktioniert hätte? Wie sind die Projekte mit Repression umgegangen?
Wir haben hierfür drei Zeitzeug*innen eingeladen, die auch heute noch in linken Bewegungen aktiv sind. Wir hören über Peoples Global Action und Basisbewegungen in Indien, Technikkollektive und die erste Onlinedemonstration in Deutschland, linke Videogruppen sowie den damaligen und heutigen Nutzen des Internet für linksradikalen, internationalen Protest."

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Boys Do Cry? Männlichkeit und die Revolution der Geschlechterverhältnisse

20.11.2019
17.02.2020, 19:00 Uhr - 17.02.2020, 21:30 Uhr

Anhand der theoretischen Ansätze von „männlicher Herrschaft“ und „hegemonialer Männlichkeit“ wollen wir uns anschauen, wie Geschlechterverhältnisse im hier und jetzt funktionieren. Wir wollen mit euch diskutieren, inwiefern es eine emanzipatorische Praxis für das Individuum geben kann oder ob es einer gesamtgesellschaftlichen Transformation bedarf. Dabei fragen wir uns und euch: wie kann feministisches Handeln für männlich sozialisierte Personen unter den bestehenden Verhältnissen aussehen?

Die Veranstaltung ist Teil der Input-Reihe mit dem Titel „Revolution & Alltag“. Mit Input von unseren Gästen und Diskussion mit Euch wollen wir uns dabei mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen: Leben wir noch in revolutionären Zeiten? Was bedeutet gesellschaftliche Transformation für das Individuum? Gibt es eine revolutionäre Alltagspraxis? Und: Revolution, was meint das überhaupt?

Die weiteren Veranstaltungen der Reihe sind:

25.11.19 Revolution. Eine aktuelle Debatte?
09.12.19 Chile despertó. Über die Möglichkeit gesellschaftlicher Transformation im Neoliberalismus
20.01.20 Une situation excellente? Die Gelbwestenproteste und darüber hinaus
03.02.20 1989 im Herbst. Anfang und Ende der Deutsche Demokratischen Revolution?

  • jeweils 19 Uhr im NFJ-Laden.

Photo by chloe s. on Unsplash

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1989 im Herbst. Anfang und Ende der Deutsche Demokratischen Revolution?

20.11.2019
03.02.2020, 19:00 Uhr - 03.02.2020, 21:30 Uhr

Die offizielle Erzählung erklärt die Maueröffnung und Wiedervereinigung zum eigentlichen Sinn und Zweck der sogenannten „Friedlichen Revolution“. Oft wird die Entwicklung Ostdeutschlands seit 1989 auf die Entfaltung rechter Bewegungen reduziert. Die Revolution kommt in dieser Erzählung nicht vor. Deshalb stellen wir die Frage, nach den revolutionären Perspektiven der Menschen, die sich ´89 auf den Straßen versammelten. Außerdem wollen wir diskutieren wann und weshalb der emanzipatorische Aufbruch in eine konservative und deutschnationale Bewegung mündete.

Die Veranstaltung ist Teil der Input-Reihe mit dem Titel „Revolution & Alltag“. Mit Input von unseren Gästen und Diskussion mit Euch wollen wir uns dabei mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen: Leben wir noch in revolutionären Zeiten? Was bedeutet gesellschaftliche Transformation für das Individuum? Gibt es eine revolutionäre Alltagspraxis? Und: Revolution, was meint das überhaupt?

Die weiteren Veranstaltungen der Reihe sind:

25.11.19 Revolution. Eine aktuelle Debatte?
09.12.19 Chile despertó. Über die Möglichkeit gesellschaftlicher Transformation im Neoliberalismus
20.01.20 Une situation excellente? Die Gelbwestenproteste und darüber hinaus
17.02.20 Boys Do Cry? Männlichkeit und die Revolution der Geschlechterverhältnisse

  • jeweils 19 Uhr im NFJ-Laden.

Photo by Marie Bellando-Mitjans on Unsplash

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„Une situation excellente?“ – Die Gelbwestenproteste und darüber hinaus

20.11.2019
20.01.2020, 19:00 Uhr - 20.01.2020, 21:30 Uhr

Die Gelbwestenproteste kamen buchstäblich aus dem Nichts: Sie nahmen ihren Ausgangspunkt an den verlassenen Kreisverkehren der französischen Peripherie, mobilisierten sich in den Untiefen der sozialen Netzwerke und verweigern sich hartnäckig jeder Form der Repräsentation. In unserem Input wollen wir die Fragen aufwerfen, inwiefern die Gelbwesten eine Bewegung neuen Typs sind und ob von einer revolutionären Protestform die Rede sein kann.

Die Veranstaltung ist Teil der Input-Reihe mit dem Titel „Revolution & Alltag“. Mit Input von unseren Gästen und Diskussion mit Euch wollen wir uns dabei mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen: Leben wir noch in revolutionären Zeiten? Was bedeutet gesellschaftliche Transformation für das Individuum? Gibt es eine revolutionäre Alltagspraxis? Und: Revolution, was meint das überhaupt?

Die weiteren Veranstaltungen der Reihe sind:

25.11.19 Revolution. Eine aktuelle Debatte?
09.12.19 Chile despertó. Über die Möglichkeit gesellschaftlicher Transformation im Neoliberalismus
03.02.20 1989 im Herbst. Anfang und Ende der Deutsche Demokratischen Revolution?
17.02.20 Boys Do Cry? Männlichkeit und die Revolution der Geschlechterverhältnisse

  • jeweils 19 Uhr im NFJ-Laden.

Photo by Koshu Kunii on Unsplash

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Chile despertó - Möglichkeit der Transformation im Neoliberalismus

20.11.2019
09.12.2019, 19:00 Uhr - 09.12.2019, 21:30 Uhr

In dieser Veranstaltung setzen wir uns mit dem politischen Hintergrund der Proteste in Chile auseinander, die diesen Oktober mit einer erneuten Erhöhung der Fahrpreise losgetreten wurden. Welche Faktoren unterscheiden sie von vorherigen Protesten? Welche Rolle spielt die staatliche Repression in ihrer Entwicklung? Und: wird der Neoliberalismus sterben, wo er geboren wurde? All diese Fragen wollen wir anhand von Bild- und Videomaterial diskutieren und überlegen, was die Proteste in Chile für soziale Mobilisierungen weltweit bedeuten.

Die Veranstaltung ist Teil der Input-Reihe mit dem Titel „Revolution & Alltag“. Mit Input von unseren Gästen und Diskussion mit Euch wollen wir uns dabei mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen: Leben wir noch in revolutionären Zeiten? Was bedeutet gesellschaftliche Transformation für das Individuum? Gibt es eine revolutionäre Alltagspraxis? Und: Revolution, was meint das überhaupt?

Die weiteren Veranstaltungen der Reihe sind:

25.11.19 Revolution. Eine aktuelle Debatte?
20.01.20 Une situation excellente? Die Gelbwestenproteste und darüber hinaus
03.02.20 1989 im Herbst. Anfang und Ende der Deutsche Demokratischen Revolution?
17.02.20 Boys Do Cry? Männlichkeit und die Revolution der Geschlechterverhältnisse

  • jeweils 19 Uhr im NFJ-Laden.

Photo by cristian castillo on Unsplash

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Revolution gestern, heute und morgen – Einführung in eine aktuelle Debatte?

20.11.2019
25.11.2019, 19:00 Uhr - 25.11.2019, 21:00 Uhr

In unserem ersten Input wollen wir uns dem Begriff Revolution ohne Nostalgie nähern. Stattdessen soll es darum gehen, was Revolution für uns bedeuten kann und welche Rolle sie in unseren heutigen Kämpfen und Auseinandersetzungen spielen könnte. Ist es sinnvoll in vermeintlich nicht-revolutionären Zeiten an der Revolution festzuhalten? Und was ist überhaupt diese sogenannte revolutionäre Praxis?

Die Veranstaltung ist Teil der Input-Reihe mit dem Titel „Revolution & Alltag“. Mit Input von unseren Gästen und Diskussion mit Euch wollen wir uns dabei mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen: Leben wir noch in revolutionären Zeiten? Was bedeutet gesellschaftliche Transformation für das Individuum? Gibt es eine revolutionäre Alltagspraxis? Und: Revolution, was meint das überhaupt?

Die weiteren Veranstaltungen der Reihe sind:

09.12.19 Chile despertó. Über die Möglichkeit gesellschaftlicher Transformation im Neoliberalismus
20.01.20 Une situation excellente? Die Gelbwestenproteste und darüber hinaus
03.02.20 1989 im Herbst. Anfang und Ende der Deutsche Demokratischen Revolution?
17.02.20 Boys Do Cry? Männlichkeit und die Revolution der Geschlechterverhältnisse

  • jeweils 19 Uhr im NFJ-Laden.
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Stoppt die AfD

20.11.2019
30.11.2019, 09:00 Uhr - 30.11.2019, 15:00 Uhr

Am 30. 11. und 1. 12. 2019 will die AfD ihren Bundesparteitag in der Volkswagenhalle in Braunschweig durchführen. Wir werden mit vielen Menschen und gemeinsam mit demokratischen, gewerkschaftlichen, antifaschistischen, sozialen und kulturellen Initiativen, Organisationen, Religionsgemeinschaften und Partien auf die Straße gehen, um unseren Protest und unseren Widerstand gegen den Rechtsruck zum Ausdruck zu bringen. Stoppt die AfD

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„Der Weg ist nicht zu Ende, wenn das Ziel explodiert.“ – Heiner Müller

20.11.2019
10.12.2019, 20:00 Uhr - 10.12.2019

Release Lesung der Zeitschrift telegraph – Sonderausgabe Herbst ´89

10. Dezember 2019, 20 Uhr
Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ
Schönhauser Allee 26A
10435 Berlin – Prenzlauer Berg

„Dieser telegraph erscheint im 30. Jahr nach dem herbstrevolutionären Aufstand von Teilen der Bevölkerung in der DDR. Die Beiträge dieser Sonderausgabe befassen sich mit den Treibsätzen und Merkmalen des Protests, seinen Akteuren, der Rolle jener kleinen, von der Politbürokratie verfolgten DDR-Opposition sowie ihrer Ausdifferenzierung während des Umbruchs 1989/90. Wir gehen der Frage nach, warum der revolutionär-demokratische Aufbruch des Herbstes 1989 im Folgejahr in eine kapitalistische Restauration auf dem Wege des Anschlusses der DDR an die Bundesrepublik mündete. …“

Es lesen aus der neuen Ausgabe:

++ Redaktion telegraph – 30 Jahre AfD!

++ Angelika Nguyen – Eine Frage der Perspektive
An Abbildungen des Zusammenbruchs der DDR hat es bisher nicht gefehlt. Die Frage war immer, aus wessen Perspektive sie erzählt werden.

++ Judith Braband – Feministin oder was?
Für Frauen in der DDR bedeutete das Gerede von der vollzogenen Gleichberechtigung noch lange nicht auch das reale „Recht“ auf einen eigenen Lebensentwurf zu haben.

++ Robert Mießner – Wie laut war die DDR?
Eine Exkursion in den Freien Deutschen Jazz und zehn rein subjektive Anregungen aus dem AMIGA-Jazzkatalog.

++ Gedichte von Clemens Schittko

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Sicherheit, die sie meinen

20.11.2019
26.11.2019, 17:00 Uhr - 26.11.2019

Wann: Dienstag, 26. November, 17 Uhr

Wo:  Landsberger Allee 106, Berlin

 

Vom 26.–27. 11. findet in Berlin mit der Berlin Security Conference die größte Sicherheits- und Verteidigungskonferenz Europas statt. Zu den geladenen Gästen zählen Verteidigungsminister:innen, Außenminister:innen, ranghohen Militärvertreter:innen und Vorsitzende verschiedener Rüstungsunternehmen.

Wie wird Sicherheit auf einer solchen Konferenz diskutiert? Fest steht: Ein integraler Themenschwerpunkt der Konferenz wird Verteidigung sein. Die Debatten der letzten Jahre haben gezeigt, dass damit auch Punkte wie die Verteidigung vermeintlicher Interessen und Werte gemeint sein können. Sicherheit könnte auf der Konferenz aber auch bedeuten, die Zukunft der Rüstungsindustrie zu sichern. Letztlich kann es für Menschen aber den Tod bedeuten, wenn Staaten sich für starke Sicherheiten einsetzen. Darum findet vor dem Veranstaltungsort eine Kundgebung gegen Krieg, Rüstungsexporte und Abschottung statt. (26. 11., Landsberger Allee 106, 17 Uhr)

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Diskussionsabend Iran: Droht ein weiterer Krieg im Nahen Osten?

20.11.2019
28.11.2019, 19:00 Uhr - 28.11.2019, 21:00 Uhr

Ein Krieg gegen den Iran würde abertausende menschliche Opfer fordern – er hätte schwerwiegende Folgen für Europa und für den Frieden in der Welt.
Thema dieses Abends sind die Kriegsgefahr und eine mögliche deutsche Beteiligung an einer Militärmission in der Straße von Hormus. Wir wollen über das Völkerrecht sprechen, über die humanitären Folgen von Sanktionen sowie die Chancen für den Frieden, die eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten böte.

Mit:
– Dr. Azadeh Zamirirad (Stiftung Wissenschaft und Politik):
Die Gefahr einer militärischen Eskalation am Persischen Golf
– Gerhard Baisch (IALANA):
Atomdeal mit dem Iran: Völkerrecht und Sanktionen
– Omid Rezaee (iranischer Journalist)
Humanitäre Folgen der Sanktionen gegen den Iran
– Sharon Dolev (Israeli Disarmament Movement):
Atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten
– Moderation: Dr. Katja Goebbels (IPPNW)

Mehr Infos: Flyer als PDF – ippnw.de/bit/iran-diskussion
Der Eintritt ist kostenlos.
 

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22. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum

19.11.2019
26.11.2019, 18:00 Uhr - 26.11.2019, 20:30 Uhr

WTO in der Krise, Globalisierung in der Kritik: Wohin entwickelt sich die internationale Handelspolitik?

 

Die Welthandelsströme wachsen inzwischen langsamer als die Weltwirtschaft, die Zollpolitik von US-Präsident Trump sorgt für erhebliche Unsicherheiten. Zum Jahresende ist der Streitbeilegungsmechanismus der Welthandelsorganisation (WTO) nicht mehr entscheidungsfähig, weil die USA die Ernennung neuer Jurymitglieder blockieren. Die WTO hat dann ungefähr die gleiche Verbindlichkeit wie das Pariser Klimaabkommen: Verstöße werden nicht mehr sanktioniert. Aber auch geplante bilaterale Abkommen wie das der EU mit Südamerikas Mercosur-Ländern stoßen auf heftigen Widerstand: mehrere Länder haben bereits angekündigt, das Abkommen abzulehnen.

 

Wie geht es weiter mit der internationalen Handelspolitik, jetzt fast pünktlich zum 20ten Jahrestags der ersten gescheiterten WTO-Ministerkonferenz in Seattle 1999? Steckt die Globalisierung in einer unumkehrbaren Krise?  Wie muss sich die deutsche Wirtschaft aufstellen, um sich diesen Herausforderungen zu stellen? Können mehr Marktöffnung bei Agrar- und Dienstleistungsmärkten, mehr Hindernisse für Regulierung im öffentlichen Interesse sowie der Ausbau der Paralleljustiz für Konzerne noch die Antwort sein? Braucht die EU-Handelspolitik neue Inhalte, um für ökonomische, Klima- und Umweltkrisen bereit zu sein? Welche Art der Handelspolitik fördert die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs), welche behindert sie?

Diskutieren Sie mit, wenn wir gemeinsam mit unseren Gästen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft die aktuelle Lage der Weltwirtschaft und die internationale Handelspolitik in den Fokus nehmen.

 

 

Wir freuen uns auf Beiträge von u.a.

  • Claudia Dörr-Voß, Staatssekretärin  im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) (angefragt)

 

  • Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung

 

  • Lia Polotzek, Referentin für Wirtschaft, Finanzen und Handel beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

 

  • Barbara Sennholz-Weinhardt, Referentin für Wirtschaft und Globalisierung bei Oxfam Deutschland e.V.

 

  • Stormy-Annika Mildner, Abteilungsleiterin für Außenwirtschaftspolitik beim Bundesverband der Deutsche Industrie (BDI) (angefragt)

 

  • Werner Raza, Ökonom und Leiter der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE)

 

 

Moderation: Ursula Weidenfeld, Wirtschaftsjournalistin

 

Hier geht es zur Anmeldung

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Staatstrojaner und automatisierte Datenanalyse – Sicherheit auf Kosten der Grundrechte?

19.11.2019
28.11.2019, 18:15 Uhr - 28.11.2019, 20:30 Uhr

Staatstrojaner und die automatisierte Datenanalyse wurden im Sommer 2018 von der Regierungskoalition aus CDU und Grünen im Polizeigesetz Hessen implementiert, gegen das die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) Verfassungsbeschwerde erhoben hat.

Durch die Analysesoftware „Hessendata“ besteht die Gefahr der Erstellung umfangreicher Persönlichkeitsprofile auf Grund unterschiedlicher Datenquellen, was persönlichkeitsrechtlich problematisch wäre. Auch das neue Polizeigesetz Hamburg sieht vor, dass die Polizei in Zukunft automatisierte Datenanalysen durchführen kann. Somit betrifft uns das Thema unmittelbar.

Durch „Staatstrojaner“ werden Online-Durchsuchungen ermöglicht. Für die Ermittlungsbehörden werden fatale Anreize gesetzt: Um Trojaner auf die Zielgeräte aufzubringen, dürfen Bundesbehörden gezielt auch bestehende Sicherheitslücken in Soft- und Hardware ausnutzen, die den Herstellern noch unbekannt sind. Daraus entsteht das Interesse, ein „Arsenal“ von Sicherheitslücken aufzubauen, die allerdings auch von Kriminellen genutzt werden können.

Wir freuen uns, dass Sarah Lincoln von der GFF, die die Verfassungsbeschwerde verfasst hat, von den rechtlichen Problemen und dem Verfahren berichten wird!

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Der Angriff auf Rojava und die Krise der AKP

19.11.2019
04.12.2019, 19:00 Uhr - 04.12.2019, 21:59 Uhr

Nach dem Kriegsbeginn am 9. Oktober hat die Türkei im Verbund mit djihadistischen Milizen einen Teil von Rojava erobert, fortlaufend finden weitere Angriffe und Bombardierungen statt. Ähnlich wie in Afrin im vergangenen Jahr wird Erdoğan versuchen, auch in diesem Teil Nordsyriens eine massenhafte Vertreibung, sogenannte ethnische Säuberung durchzuführen. Kurd*innen, Assyerer*innen und viele weitere Bevölkerungsgruppen werden gezwungen, das Gebiet zu verlassen. De facto soll so eine türkische Kolonie entstehen. Erdoğan scheint Sieger des Konflikts zu sein. Die taktische Allianz zwischen Kurd*innen und den USA ist aufgelöst, die kurdische Bewegung in eine Zusammenarbeit mit dem syrischen Diktator Assad gedrängt. Das Grenzgebiet wird von der Türkei und Russland kontrolliert. Das Druckmittel „NATO-Austritt“ und die engere Partnerschaft mit Russland sowie die Drohung, Geflüchtete als Waffe gegen die EU zu richten, scheinen zu funktionieren. Innenpolitisch versucht Erdogan, mit dem Krieg von der Wirtschaftskrise und den Abspaltungen von der AKP abzulenken und die taktische Unterstützung der Kurd*innen für die zuletzt siegreiche kemalistische CHP zu beenden. Dennoch stellt sich die Frage, wie stabil diese auf Krieg und Nationalismus gebaute Herrschaft von Erdoğan noch ist.
Gemeinsam mit Max Zirngast, Ali Çiçek (Civaka Azad) und Amara (Dest Dan, angefragt) wollen wir die Situation in Rojava und der Türkei diskutieren.
Max Zirngast wurde im September 2018 festgenommen und saß bis zum 24. Dezember in Untersuchungshaft, er wurde im September 2019 vom Vorwurf der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung freigesprochen. Sein Buch „Die Türkei am Scheideweg“ ist im August 2019 erschienen.

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#Neustartklima: Holt die Kastanien aus dem Feuer - 3 Jahre BI “KW stinkt’s”

19.11.2019
29.11.2019, 11:00 Uhr - 29.11.2019, 13:00 Uhr

Mit einer Straßenaktion in Königs Wusterhausen beteiligt sich die Bürgerinitiative “KW stinkt’s!” am globalen Klimastreik der Bewegung Fridays for Future am 29.11.2019. Unter dem Motto “Holt die Kastanien aus dem Feuer - 3 Jahre BI “KW stinkt’s” wollen die Aktiven gegen den Fleischkonsum protestieren, der erheblich zum menschengemachten Klimawandel beiträgt und gigantisches Tierleid verursacht. Konkret kämpft die BI zusammen mit einem breiten Kreis aus Umweltverbänden, TierrechtsaktivistInnen und einzelnen Aktiven gegen die Erweiterung der Schlachtkapazitäten der gigantischen Wiesenhofschlachterei vor den Toren Berlins. Für den Widerspruch gegen die bereits erteilte Genehmigung braucht die BI jetzt dringend Öffentlichkeit und Unterstützung. 

 

Die Aktion findet statt am Freitag den 29.11.2019 von 11 - 13 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in KW. 

 

Hintergrund: Vor einem Jahr erteilte das Landesumweltamt in Brandenburg die Genehmigung für die Erweiterung der Kapazitäten der zum Wiesenhof-Konzern gehörenden Schlachterei “Märkische Geflügelhof-Spezialitäten GmbH” von 120.000 auf 160.000 Tiere täglich (!). Doch wie durch den öffentlichen Druck der Bürgerinitiative aufgedeckt werden konnte, hatte der Konzern längst vor der Genehmigung eigenmächtig die Schlachtzahlen hochgefahren. Zwischen Februar 2015 und Mai 2018 hat Wiesenhof etwa 75.000 Tiere pro Tag über der genehmigten Kapazität geschlachtet und somit 89 Millionen Tiere ohne Genehmigung getötet, wie die Grünen im Brandenburger Landtag mit Verweis auf die Antwort auf eine Kleine Anfrage veröffentlichten. Dafür erhielt der Konzern nachträglich auch noch die Genehmigung! 

 

Der gigantische Fleischkonsum - vor allem in Industrieländern wie Deutschland - trägt durch Abholzung der Regenwälder und Landverbrauch für den Futtermittelanbau, einen hohen Wasser- und Energieverbrauch und lange Transportwege massiv zum Klimawandel bei. Giga-Schlachthöfe wie der in Königs Wusterhausen sind so eine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt. 

 

Doch in Königs Wusterhausen ist es noch nicht zu spät. Mit einem Widerspruchsverfahren will die Bürgerinitiative die Kastanien aus dem Feuer holen. Für den aktiven und konkreten Widerstand gegen die zerstörerische Fleischproduktion des Riesen-Konzerns Wiesenhof brauchen die Aktiven deshalb viel Öffentlichkeit und Unterstützung! 

 

Kommt zur Aktion “Holt die Kastanien aus dem Feuer - 3 Jahre BI “KW stinkt’s”” am Freitag, den 29.11.2019 ab 11 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in KW.

 

Infos zur Bürgerinitiative KW stinkt’s und den Widerstand gegen Wiesenhof: 

 

https://www.betterplace.org/de/projects/52897-bi-kw-stinkt-s-keine-erweiterung-der-wiesenhof-schlachtfabrik

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1. Tag der offenen Tür (und der offenen Fragen) bei MHS-Hausprojekt Kumi*13

19.11.2019
07.12.2019, 14:00 Uhr - 07.12.2019, 20:00 Uhr

Die Kumi*13 ist ein neues Hausprojekt des "Mietshäuser Syndikats" (MHS) im Norden von Berlin-Schöneberg. In einem Kiez, der von rasant steigenden Bodenpreisen und Verdrängung geprägt ist, es einer Gruppe von ca. 12 Personen in den letzten Monaten gelungen ein mondänes Bürgerhaus zu kaufen und in das solidarische Netzwerk von bundesweit 150 Hausprojekten, dem sogenannten Mietshäuser Syndikat zu überführen. Das Haus wird saniert, es entstehen Wohnräume in selbstverwaltetem Gemeineigentum und das Projekt will sich nun auch den Bedürfnissen im Kiez stellen. So soll beispielsweise das Nachbarschaftszentrum aus der Kurmärkischen Straße für 3 Jahre eine Zwischenunterkunft im Erdgeschoss finden und eine von heruntergelassenen Rollläden geprägte Straßenecke neu beleben. Während der notwendigen Sanierungsarbeiten ist das Haus mit zahlreichen Künstlerateliers als Zwischennutzungen belegt bis die neuen Wohn- und Arbeitsräume entstanden sind. Mit dem 1. Tag der offenen Tür will der Hausverein das Haus für die Nachbarschaft und die interessierte Öffentlichkeit öffnen:"Wir wollen über die Situation im Kiez und die Bedürfnisse der Nachbarschaft diskutieren und schauen, ob wir Möglichkeitsräume anbieten können, um gemeinsam neue, gemeinwohlorientierte Impulse ins Quartier zu bringen."

Die Einladung an die Nachbarschaft und interessierte Öffentlichkeit:

Liebe Freund*innen, Nachbar*innen und Unterstützer*innen,
Es ist soweit, die Türen gehen auf. Wir haben zusammen mit dem Mietshäuser Syndikat ein Haus gekauft, in dem wir demnächst wohnen, das aber niemandem mehr privat gehört. Wir sind gespannt auf Austausch und Fragen wie: Wer oder was 
sind wir? Was braucht es hier im Kiez? & Wie machen wir das jetzt? und wollen Euch deshalb einladen.
14:00 Auf, die Türen! Traumhausmalen mit Kindern und Erwachsenen
14:30 Pressekonferenz: Das Wunder der Kumi*13
15:00 - 18:00 Führungen durchs Haus und offene Ateliers & Fragenrunden
18:30 Weihung des Hauses durch Pastor Leumund
19:00 Danceoke! with Juli Reinartz
20:00 Ende der Veranstaltung

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Sicherheit - aber für wen?

18.11.2019
26.11.2019, 17:00 Uhr - 26.11.2019, 20:00 Uhr

Menschen schützen, statt Grenzen sichern. Wie viele sollen für eure Sicherheit noch sterben?

Vom 26.-27.11. findet in Berlin eine der größten Sicherheits- und Verteidigungskonferenzen Europas statt – die Berlin Security Conference. Gastgeberland ist dieses Jahr Italien. Anwesend sind verschiedene Verteidigungsminister*innen, Außenminister*innen, ranghohe Militärvertreter*innen (Chief of German Navy, Chief of Italian Army, Chief of Italian Navy,...) und die Vorsitzenden verschiedener Rüstungsunternehmen wie der italienischen Firma Leonardo. Leonardo produziert u.a. Drohnen für Frontex.

Wir können uns vorstellen über wessen Sicherheit hier geredet wird. Über die Sicherheit der Profite von Rüstungsunternehmen und Europas Vormachtstellung. Um das Leben der Menschen, die durch Waffenexporte und an Europas Grenzen sterben, geht es offensichtlich nicht. Die steigenden Zahlen der bewaffneten Konflikte und der Menschen, die auf der Flucht sterben, sprechen für sich.

Kommt zu unserer Kundgebung! Zeitgleich findet auf der Konferenz das Podium zur Sicherheit im Mittelmeer und in Nordafrika statt.

Gegen Rüstungsexporte, Abschottung und Aufrüstung!

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Sicherheit - aber für wen?

18.11.2019
26.11.2019, 17:00 Uhr - 26.11.2019, 20:00 Uhr

Menschen schützen, statt Grenzen sichern. Wie viele sollen für eure Sicherheit noch sterben?

Vom 26.-27.11. findet in Berlin eine der größten Sicherheits- und Verteidigungskonferenzen Europas statt – die Berlin Security Conference. Gastgeberland ist dieses Jahr Italien. Anwesend sind verschiedene Verteidigungsminister*innen, Außenminister*innen, ranghohe Militärvertreter*innen (Chief of German Navy, Chief of Italian Army, Chief of Italian Navy,...) und die Vorsitzenden verschiedener Rüstungsunternehmen wie der italienischen Firma Leonardo. Leonardo produziert u.a. Drohnen für Frontex.

Wir können uns vorstellen über wessen Sicherheit hier geredet wird. Über die Sicherheit der Profite von Rüstungsunternehmen und Europas Vormachtstellung. Um das Leben der Menschen, die durch Waffenexporte und an Europas Grenzen sterben, geht es offensichtlich nicht. Die steigenden Zahlen der bewaffneten Konflikte und der Menschen, die auf der Flucht sterben, sprechen für sich.

Kommt zu unserer Kundgebung! Zeitgleich findet auf der Konferenz das Podium zur Sicherheit im Mittelmeer und in Nordafrika statt.

Gegen Rüstungsexporte, Abschottung und Aufrüstung!

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Call to participate in the Social Summit for Climate in Madrid at COP 25

18.11.2019
02.12.2019, 16:31 Uhr - 13.12.2019

https://cumbresocialclima.net/call/

Call to participate in the Social Summit for Climate in Madrid - Beyond COP25: People for Climate

The unilateral decisions of, on one hand, Sebastián Piñera’s Chilean government to cancel the hosting of COP 25 in Chile, ignoring the months-long work already done by Chilean and Latin American social movements, and, on the other hand, Pedro Sánchez’s government to host the event, force Spanish social movements to take over a task they have not been consulted about, in an almost unfeasible time frame to guarantee adequate participation and social response.

Aware of the clear Eurocentrism that holding a COP in a European country for the third consecutive year implies, we accept the challenge of articulating protests and criticisms against these policies as a huge responsibility. We do so in anger and powerlessness in the face of the injustices and atrocities being committed against the Chilean people, out of solidarity and support for the decision to continue holding the Peoples’ Summit and the Social Summit for Climate Action in Chile, and in the determination to try to create a space where their voices can also be heard.

We strongly condemn the human rights violations in Chile and demand their immediate stop. The Government’s war declaration against the Chilean people is an attack on democracy and on the struggle for social justice. We demand that those responsible for this repression be punished. We want to put under the spotlight that the social protests in Chile, and elsewhere in the world, are also an expression of the environmental crisis. The paradigm of unlimited economic growth is crashing humanity against planetary limits that the economic system insists on making invisible.

We live in convulsive times of genunine ecological, climate and social emergency. The scientific diagnosis is clear regarding the seriousness and urgency of the moment. Economic growth happens at the expense of the most vulnerable people: racialised people, indigenous people, people living in rural areas, the poor, migrants, LGBTI and queer, the avant-garde communities in resistance… And it also occurs at the expense of our environment, other species and ecosystems. Women, who are part of all these collectives, are affected differently and are victims of the worst consequences of the cisgender patriarchal capitalist model.

As activists based in Spain and the European Union, we want to accept the responsibility of exposing the exploitative role of the rich regions of the world and their key role in the creation of “sacrifice zones” in impoverished countries, through cultural, material and energy extractivism which destroys communities and common goods. We are living in countries that promote the consumption and destruction of humanity and nature, imposing our world models and visions to other parts of the planet.

In these same countries, which own a large military capability (especially nuclear weapons), a new concept of climate securitisation is promoted in order to protect their interests by means of the occupation of important power niches and leaving the control of key technologies for energy transition in the hands of large security companies, while the militarisation of borders increases and land is grabbed in a large scale all over the planet. Climate change will continue to fuel armed conflicts and large-scale wars and violence between communities.

From this privileged position, we pledge to take responsibility for our common past, present and future. We rebel to change this lethal system.

It is necessary to expose the hypocrisy of governments that have failed in climate negotiations for decades, while at the same time shielding trade and investment treaties as tools of capital domination, aimed at perpetuating the imbalance of power that allows the luxury of a few people at the expense of the suffering of the majority, hoarding, privatising and financing ever-greater spheres of life. Those same governments feed the fossil fuels industry with millionaire subsidies and protect and bail out fossil banks that profit from the climate crisis and the environmental and social devastation.

The role of Spanish and European transnational corporations in regions like Latin America has led to a lengthening of the long night of the 500 years of colonialism, deepening the environmental crisis and undermining the possibilities of peoples’ sovereignty. Chile, today, is the expression of the exhaustion of neoliberal and extractivist policies throughout the continent. Latin America is Chile and Chile is Latin America.

We believe in climate justice as the backbone of the social fights of our time: sustainability is impossible without social justice, and justice does not exist without respect for all beings living on the planet. Climate justice is the broadest umbrella that exists to protect all the diversity of struggles for another possible world: environmentalism, climate activism, feminism, LGBTIQ +, trade unionism, anti-racism, anti-fascism, anti-militarism, de-colonial movements, indigenous movements, rural movements… We promote climate justice as a movement of movements in which many diverse worlds can fit.

We pledge to work to give visibility to the demands that guarantee a just transition carried out quickly enough to avoid new catastrophes, such as warming above 1.5°C or the collapse of ecosystems and society. It is necessary to make decisions based on science. The scientific community has already clearly indicated the need to leave most fossil fuels in the ground to achieve reductions in greenhouse gas emissions that are in line with the climate challenge.

That is why we rebel against extractivist models connected to fossil fuels production and consumption throughout the world, as well as rejecting with special emphasis the civil and military use of nuclear energy.

We urge for radical change in the mobility model, leading to the reduction of mass transportation of goods and people — responsible of, among other problems, the excessive tourism and gentrification in cities, generating serious social inequalities. The transport model must at the same time mitigate the increasing isolation of rural areas, one of the causes of their increasing depopulation.

We denounce the attempts to promote false solutions such as those based on geo-engineering, which seek to maintain the status quo of the current production system, moving the focus away from true solutions and threatening us with unequal impacts on a planetary scale, that will again sacrifice the more disadvantaged communities first.

We also denounce the imposition of a production and consumption model that does not recognise food as a right and is responsible for the climate and biodiversity crisis that condemns more than 800 million people to starvation. We demand an agro-ecological transition that promotes fair and sustainable systems that respect peoples’ food sovereignty.

Similarly, we denounce the imposition of a production and consumption model based on “use and disposal” that once again affects the the poor people the most. The huge amounts of waste produced by enriched countries are mostly transferred to countries in the South, forcing the most vulnerable communities and groups in these places to live in a spiral of poverty, violence and unhealthy conditions.

On the other hand, the Chilean social explosion and its brutal repression shows that the civilisational crisis we are experiencing is also a democratic crisis. We need to move towards the construction of more democratic models of society that guarantee collective decision making by putting the common good at the centre. In this regard, the decision to move COP25 to Madrid is also a democratic loss, as it jeopardizes the months-long work by numerous networks, groups and organizations around the world that now cannot participate in the way they would have wished to.

We stand in solidarity with those who suffer the most, with workers and communities that are on the front line of resistance in all continents. We also stand in solidarity with those who have participated in fueling the climate crisis the least and those who suffer its impacts the most. We support all people, regardless of their gender, origin, language, race, ethnicity, physical abilities, sexual orientation, experience, age or belief.

We call on people and groups to rebel against an oppressive capitalist system that expels more and more people – many of whom are forced to migrate from their territories – and increasingly depletes the foundations that sustain life. We call on everyone to participate in the social response to COP25 and to network and build communities in the face of this climate crisis, that is just the most visible symptom of a deeply unfair system.

We invite all people and groups who feel compelled by these demands to participate in the construction of the Social Summit for Climate, to rebel, to propose and to build communities. In the face of increasing repression and strategies to divide and demobilise movements, we will show more unity than ever in the common struggle for justice.

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GANDHI AFTER GANDHI

18.11.2019
02.12.2019, 09:00 Uhr - 03.12.2019, 17:00 Uhr

This international conference is promoted by the University of Turin and Sereno Regis Center to commemorate Mohandas Karamchand Gandhi’s 150th birth anniversary.
The conference aims to foster a critical debate on Gandhi’s figure and legacy involving the academic community and peace activists, environment activists and civil rights movements inspired by Gandhian views.
We aim to highlight unprecedented interpretations and innovative concrete experiences, including the controversial aspects of Gandhi’s ideas and political experience.
We encourage the participation of scholars, activists and practitioners from a wide range of disciplines and fields such as, but not limited to: history, political science, social sciences, laws, economics, environment, civil rights, philosophy, humanities and area studies. It covers a time span ranging from Gandhi’s time to the present and an area far beyond India’s borders, across five continents.

The conference will be opened by Ramachandra Guha’s key note speech

The conference will be organized in 4 sessions on the following topics:

  • Gandhian grass root movements and their experiences
  • Gandhian peace and civil rights movements in a global dimension
  • Gandhian political view, experience, legacy and influence worldwide, past and present
  • Gandhi’s legacy in present-day India

https://www.dipartimentolingue.unito.it/do/avvisi.pl/Show?_id=3yu2

 

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