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Updated: 3 hours 47 min ago

Tag der politischen Gefangenen

12.03.2019
18.03.2019, 20:00 Uhr - 18.03.2019, 22:00 Uhr

Vortrag "Endlich Aussicht auf Freiheit? Bewegung im Fall Mumia Abu-Jamal" mit Michael Schiffmann

Mumia Abu-Jamal, ehemaliges Mitglied der Black Panther Party und dann als junger Journalist in Philadelphia eine der "Stimmen der Unterdrückten" der Stadt, wurde 1981 wegen angeblichen Mordes an einem Polizisten verhaftet und darauffolgenden Jahr zum Tod verurteilt. Sein Verfahren war durch Lügen der Polizei, unterschlagene Beweise und Falschaussagen von Zeugen gekennzeichnet und wurde später von Amnesty International scharf kritisiert. Dennoch sitzt Abu-Jamal seit nunmehr über 37 Jahren in Haft. Zwar muss er, da internationale Proteste seine Hinrichtung verhinderten, seit Ende 2011 nicht mehr seine Hinrichtung befürchten, aber bisher scheiterten all seine Bemühungen um Neuaufrollung seines Verfahrens. Im Dezember 2018 entschied ein Richter, dass vier seiner Berufungsanträge erneut angehört werden müssen. Es ist seit vielen Jahren die beste Chance Abu-Jamals auf Freilassung oder einen neuen Prozess. Michael Schiffmann, Autor des Buches "Wettlauf gegen den Tod. Mumia Abu-Jamal: ein schwarzer Revolutionär im weißen Amerika", berichtet.

Eine Veranstaltung der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim und der VVN-BdA Heidelberg anlässlich des Tags der politischen Gefangenen (18.3.).

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Free Them All! - kämpfende Gefangene in den USA - Infos und schreiben

12.03.2019
18.03.2019, 19:00 Uhr - 18.03.2019, 22:00 Uhr

Free Them All! - kämpfende Gefangene in den USA - Infos und schreiben Vor dem Hintergrund der Masseninhaftierung, Todesstrafe und faktischen Sklaverei in den USA setzen wir uns als Unterstützer*innen von Mumia Abu-Jamal für eine generelle Abschaffung von Gefängnissen ein. Eine zukünftige befreite Gesellschaft wird auf diese Form patriachaler und kapitalistischer Herrschaftssicherung verzichten. Der 18. März gilt als Tag der politischen Gefangenen. Viele der Gefangenen, mit denen wir im solidarischen Kontakt stehen, sind politische Gefangene, andere nicht. Ihnen allen gemein ist jedoch, dass "sie aufgehört haben, Sklav*innen zu sein" (Zitat US Gefangenenstreik 2018) und sich gegen ihre Haft und die damit verbundene Gewalt wehren.Am 18. März wollen wir daher einige dieser kämpfenden Gefangenen vorstellen und anschliessend gemeinsam an sie schreiben. Adressen, Papier, Stifte, Tresen und Salzgebäck stehen bereit. Solidarität beginnt mit dem Überwinden der trennenden Mauern - Free Them All!

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Klimawache Bonn

12.03.2019
16.04.2019, 18:30 Uhr - 16.04.2019, 19:30 Uhr

Klimaschutz muss Thema bleiben

Du willst etwas für mehr Klimaschutz tun, weißt aber nicht genau was? Du willst ein sichtbares Zeichen setzen, bist aber nicht der Typ für Sitzblockaden? Du willst nicht auf die nächste Demo warten, sondern hier in deiner Stadt aktiv werden? Du suchst Mitstreiter und Austausch mit Klimabewegten aus allen Generationen?

Dann bist du bei der monatlichen Klimawache genau richtig! Wir sind viele, wir werden mehr – und wir werden gehört. Je mehr Menschen öffentlich ihren Willen für mehr Klimaschutz bekunden, desto mehr können wir gemeinsam bewegen.

Klimawache Bonn – jeden dritten Dienstag im Monat auf dem Münsterplatz. Was du brauchst? Gute Laune, eine Stunde Zeit und vielleicht einen Regenschirm. Wir sehen uns am Dienstag!

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Klimawache Bonn

12.03.2019
19.03.2019, 18:30 Uhr - 19.03.2019, 19:30 Uhr

Klimaschutz muss Thema bleiben

Du willst etwas für mehr Klimaschutz tun, weißt aber nicht genau was? Du willst ein sichtbares Zeichen setzen, bist aber nicht der Typ für Sitzblockaden? Du willst nicht auf die nächste Demo warten, sondern hier in deiner Stadt aktiv werden? Du suchst Mitstreiter und Austausch mit Klimabewegten aus allen Generationen?

Dann bist du bei der monatlichen Klimawache genau richtig! Wir sind viele, wir werden mehr – und wir werden gehört. Je mehr Menschen öffentlich ihren Willen für mehr Klimaschutz bekunden, desto mehr können wir gemeinsam bewegen.

Klimawache Bonn – jeden dritten Dienstag im Monat auf dem Münsterplatz. Was du brauchst? Gute Laune, eine Stunde Zeit und vielleicht einen Regenschirm. Wir sehen uns am Dienstag!

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#MeToo in der Yogawelt

12.03.2019
06.04.2019, 18:00 Uhr - 06.04.2019, 20:00 Uhr

#MeToo hat die Yogawelt erreicht. Seit mehr als einem Jahr melden sich mehr und mehr Frauen zu Wort, die auf der Yogamatte Missbrauch, sexualisierte Gewalt, Übergriffe und Belästigung erfahren haben.

In der Ashtanga Yoga Szene machte die ehemalige Spitzenschülerin und Yogalehrerin Karen Rain in einem #MeToo-Tweet öffentlich, in den 1990er Jahren über einen Zeitraum von zwei Jahren täglich von ihrem Guru Pattabhi Jois, dem Erfinder des beliebten Ashtanga Vinyasa Stils, sexuell missbraucht worden zu sein.

Der kanadische Sekten-Experte, Journalist und Yogalehrer Matthew Remski hat die Vorfälle um Pattabhi Jois in einer investigativen Fallstudie aufgearbeitet. Aus Remskis Interviews mit Karen Rain und 17 weiteren Frauen und seiner Analyse von Kult-Mechanismen in spirituellen Gemeinschaften ist ein Buch entstanden, das am 14. März erscheint: „Practice and All is Coming. Abuse, Cult Dynamics, and Healing in Yoga and Beyond“.

Nun kommt Matthew Remski für eine Lesereise nach Europa und wird neben Stationen in London und Amsterdam in Berlin im Zen Dynamic Mindfulness Yogastudio zu Gast sein. Remski wird an diesem Abend aus seinem Buch lesen, im Anschluss soll Raum und Zeit für Fragen und Diskussion sein.

Der Abend steht ganz im Zeichen der Missbrauchsvorfälle im Yoga und den Dynamiken und Bedingungsgefügen, die sexualisierte Gewalt auf der Yogamatte und anderswo möglich machen. Neben der Analyse eines kollektiven Traumas weist „Practice and All is Coming“ auch Wege aus der Krise: Mit Kritik an bestehenden Strukturen und praktischen Hilfsmitteln für eine Yoga-Welt ohne Missbrauch und sexualisierte Gewalt. Die entscheidende Frage, mit der sich Remski beschäftigt: Wie können Yogastudios sichere, friedliche, inklusive und empowernde Orte sein?

Facebook event: https://www.facebook.com/events/996597410537994/

Matthew Remski ist ein kanadischer Yoga- und Ayurveda-Lehrer, Sekten-Experte, Journalist und Autor. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Toronto. Die Lesung wird auf Englisch stattfinden, Fragen und Antworten der Diskussionsrunde werden bei Bedarf gerne übersetzt.

++ Der Eintritt für das Event ist frei. Wir freuen uns über Spenden, die an Lara, die Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen* in Berlin gehen https://www.lara-berlin.de/angebote/willkommen/ ++

English Version:
Come join us for an evening with Matthew Remski, and acclaimed author and yoga culture critic from Toronto. He will be presenting his newly published book Practice and All is Coming, that provides a close analysis of the cultic mechanisms at play in the sphere of Pattabhi Jois' Ashtanga practice, through investigating work and careful listening of survivor stories of assault and abuse.
Matthew's new book offers not only a sober view into a collective trauma but also a clear pathway forward into critical thinking, community resilience, with practical suggestions for better practices and safer spaces, empowering the practitioner to accept or reject a practice, teaching or teacher from a balanced perspective of transparency, self-care, and justice.

Event is in English.
Facebook event: https://www.facebook.com/events/996597410537994/
++ The event is free, donations go to Lara, Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen* in Berlin https://www.lara-berlin.de/angebote/willkommen/ ++

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pbi-Infotag in Hamburg: Die Gelegenheit, pbi kennen zu lernen. Meldet Euch an!

12.03.2019
06.04.2019, 10:00 Uhr - 06.04.2019, 18:00 Uhr

Am 6. April findet der nächste pbi-Infotag in Hamburg statt. Die Informationstage und -seminare werden von den ehrenamtlichen Regionalgruppen zusammen mit Rückkehrer_innen aus den Projekten vorbereitet und gestaltet und richten sich an all jene, die mehr über pbi erfahren möchten, Interesse an einem Freiwilligeneinsatz im Ausland oder der Mitarbeit in Deutschland haben. Die Teilnahme an einem Infoseminar oder Infotag ist außerdem Voraussetzung für die Bewerbung als Freiwillige_r in einem der pbi-Projekte.

Informationen zu den Inhalten

Das Programm beinhaltet einen kurzen Abriss über die Geschichte und Struktur von pbi, die Schilderung der aktuellen Situation in den Projektländern durch ehemalige Freiwillige, Berichte über die Arbeit der Teams, die Präsentation der Arbeit von pbi im deutschsprachigen Raum sowie Informationen, Diskussionen mit ehemaligen Freiwilligen und Rollenspiele zu Gewaltfreiheit, Nichtparteinahme und Konsensfindung.

Für weitere Informationen und Rückfragen meldet Euch gerne bei:
Lydia Grulke
E-Mail: lydia.grulke(at)pbi-deutschland.de 
Telefon: 040 / 38 90 437-20

Kosten: 20 Euro (ermäßigt 10 Euro für Studierende und Arbeitssuchende),
darin enthalten sind Seminargebühren und Verpflegung

Veranstalter: pbi Deutschland

>> Online-Anmeldung

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Hoffnung für die Menschenrechte in Mexiko? Erwartungen an die neue Regierung López Obrador

12.03.2019
28.03.2019, 19:00 Uhr - 29.03.2019, 18:30 Uhr

Mexikos neuer Präsident Andrés Manuel López Obrador trat sein Amt am 1. Dezember 2018 mit dem Versprechen an, das Land aus der Gewalt herauszuführen und die katastrophale Menschenrechtslage zu verbessern. Unter den Vorgängerregierungen wurden von Polizei, Militär und Organisierter Kriminalität Menschenrechtsverletzungen historischen Ausmaßes begangen. Besonders Menschenrechtsverteidiger_innen und kritische Journalist_innen sind bis heute Opfer gezielter Angriffe. Sie werden bedroht, kriminalisiert oder getötet.

Menschenrechtsorganisationen fordern den Rückzug militärischer Kräfte, die Stärkung ziviler Institutionen und die Entwicklung einer neuen Sicherheitsstrategie. Inwieweit wird die neue Regierung unter López Obrador nach den ersten 120 Tagen im Amt den Erwartungen nach Reformen und strukturellem Wandel gerecht? Welches Schutzkonzept gibt es für die besonders gefährdeten Menschenrechtsverteidiger_innen und Journalist_innen? Welche Maßnahmen werden gegen Straflosigkeit und Korruption ergriffen? Und wie reagiert die deutsche Bundesregierung auf die neue Machtkonstellation in Mexiko?

Diese Fragen werden im Gespräch mit Menschenrechtsverteidiger_innen und Journalist_innen aus Mexiko sowie Entscheidungsträger_innen aus Deutschland diskutiert.

Mit
Santiago Aguirre, Centro de Derechos Humanos Miguel Agustín Pro Juárez, Mexiko
Balbina Flores, Reporter ohne Grenzen, Mexiko
Isela González, Alianza Sierra Madre A.C., Mexiko
Hna Letty Gutiérrez, Scalabrinianas Misión para Migrantes y Refugiados, Mexiko
Lucía Lagunes, Comunicación e Información de la Mujer, Mexiko
Yésica Sánchez, Iniciativa Mesoamericana de Mujeres Defensoras de Derechos Humanos, Mexiko
Iván Tagle, Transformando tu Vida, YAAJ, Mexiko

Sprachen: Spanisch/Deutsch mit Simultanübersetzung
Anmeldung: Bitte melden Sie sich für die Tagung am Freitag, 29. März, bis zum 14. März durch Ausfüllen des elektronischen Anmeldeformulars an. Für die am Podiumsdiskussion am Donnerstagabend, 28. März, ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Livestream: boell.de/stream (am 28. März)
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung, Reporter ohne Grenzen und die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, bei der pbi Deutschland beobachtendes Mitglied ist


>> Programm auf Deutsch und Spanisch

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Fachtagung in Bad Boll: Land, Leute, Lucha - Kämpfe um Land und Selbstbestimmung in Zentralamerika

12.03.2019
22.03.2019, 16:00 Uhr - 24.03.2019, 15:00 Uhr

Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen schreitet in Zentralamerika voran – wie in vielen Regionen des Südens. Die Ausweitung der Agrarindustrie und ein am Export von Rohstoffen orientiertes Wirtschaftsmodell sollen Wachstum und „Entwicklung“ vorantreiben. Dabei gefährden Megaprojekte und Monokulturen Naturräume, Lebensgrundlagen und die Ernährungssouveränität der Betroffenen unmittelbar. Die Durchsetzung eines ökonomischen Modells, das international verankerte wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Rechte missachtet, geht in den meisten Staaten Zentralamerikas mit einer fortschreitenden Zerstörung demokratischer und rechtsstaatlicher Institutionen und der Militarisierung von Staat und Gesellschaft einher. Kleinbäuerliche und indigene Basisbewegungen leisten Widerstand gegen Projekte, weil diese ihre grundlegenden Rechte missachten und existenzbedrohend sind. Konzessionen für Projekte werden meist ohne vorherige Konsultation der betroffenen Gemeinden vergeben. Bei diesen Konflikten spielt das Vorgehen national und international agierender Akteure (Unternehmen, Entwicklungsgesellschaften und -banken) eine erhebliche Rolle.

Mit den Gästen aus Zentralamerika wollen wir in einen Austausch treten und folgende Themen diskutieren: Wie können solche Konflikte bearbeitet werden? Wie können Staaten, Unternehmen und Banken in die Pflicht genommen werden? Wie können die Selbstbestimmungsrechte von betroffenen Gemeinden gewährleistet werden? Welche Rolle kommt der solidarischen Zivilgesellschaft in Deutschland und Europa bei der Unterstützung der sozialen Bewegungen zu?

Mit dabei sein wird auch die von pbi begleitete Menschenrechtsverteidigerin Lesbia Artola des Comité Campesino en Defensa del Altiplano (CCDA/Guatemala).

Einladende Organisationen: Amnesty International, Adveniat, Brot für die Welt, Evangelische Akademie Bad Boll, FDCL, FIAN International, Heinrich-Böll-Stiftung, Hondurasdelegation, Informationsbüro Nicaragua, Kindernothilfe, Misereor, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, Peace Brigades International, terre des hommes Deutschland, Zentrum für entwicklungspolitische Bildung, Lateinamerika Arbeitskreis der Landeskirche Württemberg, Runder Tisch Zentralamerika

Anmeldung und Programm

 

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Konzert im Rahmen der ROMEROTAGE 2019

12.03.2019
14.04.2019, 18:00 Uhr - 14.04.2019, 20:00 Uhr

Im Rahmen der Romerotage 2019 findet am 14. April ein Konzert in der Christuskirche in Hamburg-Eimsbüttel statt. Nancy Gomez und Achim Juse musizieren Lieder aus verschiedenen Kulturkreisen. Mittels ihrer Stimmen und Instrumente bringen sie die Kraft des Widerstands zum Klingen, ebenso die Freude am Leben und am Miteinander. Ihre Aussage: Eintreten für Gerechtigkeit lohnt sich!

„Von Menschenrechten erfahren durch Wort und Musik – Duo Amistad“

Des Weiteren gibt es Informationen zur Menschenrechtsarbeit von pbi in Lateinamerika.

Veranstalter: pbi Deutschland und Freiwilligen Forum der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Eimsbüttel
Eintritt: frei

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der ROMEROTAGE 2019 statt.

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Kämpfe um Land und Selbstbestimmung in Zentralamerika

12.03.2019
25.03.2019, 19:00 Uhr - 25.03.2019, 21:00 Uhr

Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen schreitet in Zentralamerika voran – wie in vielen Regionen des Globalen Südens. Dabei gefährden Projekte im Bergbau, Wasserkraft oder Monokulturen die Naturräume, Lebensgrundlagen und die Ernährungssouveränität der betroffenen Gemeinden. Kleinbäuerliche und indigene Basisbewegungen leisten Widerstand gegen Projekte auf ihren Territorien, weil diese ihre grundlegenden Rechte missachten und sowohl existenz- als auch lebensbedrohend sind.

Miriam Miranda ist Koordinatorin der afro-indigenen Organisation OFRANEH. Die Garífuna-Gemeinden an der Karibikküste setzen sich gegen den Ausverkauf ihres Landes zur Wehr.

Lesbia Artola ist Regionalkoordinatorin des Comité Campesino del Altiplano – CCDA in Cobán, Alta Verapaz, Guatemala. Sie gehört dem Volk der Maya-Q’eqchi’ an und setzt sich für die Landrechte von kleinbäuerlichen, hauptsächlich indigenen Lokalgemeinschaften ein.

Veranstalter: peace brigades international, Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA), Freiwiligen Forum, Zapapres e.V.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der ROMEROTAGE 2019 statt.

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Bürgerkrieg in Deutschland 1919-1921

12.03.2019
29.03.2019, 18:00 Uhr - 31.03.2019, 16:00 Uhr

Bürgerkrieg in Deutschland 1919-1921
Was ihr schon immer über die Revolution wissen wolltet und nie zu fragen wagtet. 

 

Die Novemberrevolution 1918 war im ganzen Land fast ohne Blutvergießen vonstatten gegangen. Erst im Anschluss kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Vertreter*innen einer sozialistischen Räterepublik, die sich zunehmend radikalisierten und den Vertreter*innen einer bürgerlichen Nationalversammlung, die aus einem Bündnis von MSPD (Mehrheitsflügel), bürgerlichen Parteien und alten Eliten bestand. Besonders blutig wurde es, als die MSPD die neu gegründeten Freikorps – reaktionäre Militärs, die teilweise schon das Hakenkreuz am Helm führten – auf die revolutionären Kräfte losließ. Doch wie konnte es dazu kommen?

Woran zerbrach die deutschen Arbeiter*innenbewegung? Warum konnten die breiten Mobilisierungen und Massenstreiks die Wiederkehr der alten Eliten nicht verhindern? Warum konnten alle regionalen Räterepubliken nach und nach zerschlagen werden? Warum entfesselte die MSPD einen Bürger*innenkrieg gegen große Teile ihrer eigenen Basis? Und was hatte dies historisch für Konsequenzen?

Mit diesen Bürger*innenkrieg, der sich in verschiedenen Phasen bis 1921 hinzog und in unterschiedlichen Regionen sehr verschieden war, wollen wir uns in diesem Wochenendseminar beschäftigen. Neben der Vermittlung der historischen Grundlagen wollen wir den genannten Fragen nachgehen. Auch die historischen Alternativen und die Reflexion der gemachten Fehler sollen dabei nicht zu kurz kommen.

mit:
Gerd Riemann (Historiker)
Micky Haque (Politologe)
Nick Brauns (Historiker)

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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UMWELT, AKTIVISMUS, FRAUEN - Diskussionsrunde mit M. Miranda und L. Artola

12.03.2019
25.03.2019, 14:00 Uhr - 25.03.2019, 16:00 Uhr

Diskussionsrunde mit Miriam Miranda (Honduras) und Lesbia Artola (Guatemala)

Miriam Miranda ist Koordinatorin der afro-indigenen Organisation OFRANEH in Honduras und Lesbia Artola ist Regionalkoordinatorin des Comité Campesino en Defensa del Altiplano  (CCDA) in Cobán, Alta Verapaz, Guatemala. Beide setzen sich gegen den Ausverkauf des Landes ihrer Gemeinden zur Wehr und für die Rechte indigener Kleinbauernfamilien ein. Bei ihrer Arbeit spielt die aktive Teilhabe von Frauen eine zentrale Rolle.

Der Fachschaftsrat Lateinamerika-Studien, Amnesty International und peace brigades international laden alle Interessierten ganz herzlich zur Diskussionsrunde mit den beiden Umweltrechtsverteidigerinnen ein und eröffnen somit einen Raum für den direkten Austausch und angeregte Unterhaltungen.

Die Veranstaltung wir vom Frauenförderfonds unterstützt und ist daher kostenfrei. Die Diskussionsrunde findet auf Spanisch statt.
 

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„Die neue Zensur“

11.03.2019
27.03.2019, 19:00 Uhr - 27.03.2019, 21:00 Uhr

Zensur war von jeher ein beliebtes Herrschaftsinstrument. Und schon immer waren Menschen geneigt, andere, deren Reden und Schreiben ihnen nicht gefiel, mundtot zu machen.

Seit 1949 garantiert in Deutschland das Grundgesetz Meinungsfreiheit und verbietet die Zensur. Im Internet, insbesondere in den sozialen Medien, sieht Christian Bommarius dieses Kernelement unserer Demokratie heute jedoch massiv gefährdet. Einerseits wird von Google, Facebook und Co. unentwegt und oft ohne Transparenz gefiltert, sortiert, gelöscht und gesperrt - das ist Zensur, nur nennt es der Gesetzgeber bisher nicht so. Andererseits treten immer mehr Nutzer selbst das Recht auf freie Meinungsäußerung mit Füßen: Sie verwandeln das Netz in eine Kloake von Rufmord, Beleidigung und Einschüchterung, mit dem Ziel, andere zum Schweigen zu bringen.

In seinem streitbaren Buch fordert Bommarius, endlich auch in der digitalen Welt die Standards einer offenen demokratischen Gesellschaft zu garantieren und einzuhalten.

Claudia Roth, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, diskutiert mit dem Autor Christian Bommarius über sein Buch „Die neue Zensur. Wie wir selbst unsere Meinungsfreiheit bedrohen“ (Dudenverlag 2019).

Moderation: Jan Feddersen, taz Redakteur

Eine Veranstaltung von Duden

Bild: Milena Schlösser, J-Konrad-Schmidt

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Fukushima mahnt!

08.03.2019
01.04.2019, 18:00 Uhr - 01.04.2019, 19:00 Uhr

Mahnwache für einen sofortigen Atom - und Kohleausstieg mit Redebeiträgen, seit dem Supergau von Fukushima jeden ersten Montag im Monat am Gänseliesel in Göttingen

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Fukushima-Aktionstag "AtomKohleAusstieg sofort"

08.03.2019
11.03.2019, 15:00 Uhr - 11.03.2019, 18:00 Uhr

15 Uhr Hiroshmaplatz (vor dem Neuen Rathaus): Kirschblütenest am Fukushimastein

15:30 Uhr Hiroshimaplatz (vor dem neuen Rathaus): Mit dem gelben Widerstandswurm gehen wir vom Hiroshimaplatz zum Gänseliesel (für den Wurm brauchen wir viele Menschen!)

16 Uhr Gänseesel (Altes Rathaus): Kundgebung "Fukushima mahnt: AtomKohleAusstieg sofort"

Infostände, Redebeiträge, MitMachAktionen und Live-Musik

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Gemeinsam für Familiennachzug und Grundrechte!

07.03.2019
16.03.2019, 13:00 Uhr - 16.03.2019, 16:00 Uhr

Arabisch und Englisch hier: familienlebenfueralle.net/2019/02/16-maerz-2019/

Der 16. März ist für viele Flüchtlinge ein wichtiges Datum und ein trauriger Tag. Zwei Jahre lang haben Geflüchtete mit subsidiärem Schutz ein Informationsblatt über ihre „Rechte und Pflichten“ von BAMF bekommen, darin stand: „Nach dem 16. März 2018 haben Ehegatten und minderjährige ledige Kinder einen Anspruch auf Familiennachzug“.
Aber am 1. Februar 2018 hat die Mehrheit der Abgeordneten des deutschen Bundestags entschieden, den Familiennachzug für die Familienangehörigen von subsidiär geschützten Flüchtlingen bis zum 1.August 2018 weiter auszusetzen und bis dahin ein neues Gesetz zur Regelung des Familiennachzugs zu machen.
Die meisten Abgeordneten der SPD stimmten dem zu, damit die SPD zusammen mit der CDU/CSU eine Regierungskoalition werden konnte. Diese Regierungskoalition verabschiedete am 15. Juni 2018 das ‚Familiennachzugsneuregelungsgesetz‘. Dieses Gesetz ist seit 01.08. 2018 in Kraft: Aus den Visumsanträgen von Familienangehörigen von Geflüchteten mit subsidiärem Schutzstatus sollen 1000 Personen pro Monat ausgewählt werden, die als „humanitäre Fälle“ einreisen dürfen. Damit wurde aus dem Recht auf Familiennachzug ein willkürliches Gnadenrecht.
Die Erfahrungen seitdem zeigen:
Das Antragsverfahren ist kompliziert und mehrstufig und die beteiligten Behörden bearbeiten die Anträge so langsam, dass noch nicht einmal diese 1000 Men­schen pro Monat einreisen können.
Gleichzeitig verhindern Gesetze und bürokratische Hürden auch bei vielen anderen Familien ihr Zusammenleben, zum Beispiel indem für den Familiennachzug Dokumente verlangt werden, die Flüchtlinge aus vielen Ländern nicht beschaffen können.
Es macht uns wütend, dass die deutsche Regierung und das Asyl- und Aufenthaltsrecht Rechte von Flüchtlingen missachten. Wir wollen ein uneingeschränktes Recht auf Bildung, das Recht auf Sicherheit und ein Leben ohne Verfolgung. Wir wollen Respekt für alle Formen von Familie und das Recht auf Zusammenleben mit unseren Familien, wir fordern eine Arbeitserlaubnis, menschenwürdige Unterkünfte mit Privatsphäre und Bewegungsfreiheit.

Mit einer Demonstration in Köln am 16. März wollen wir zeigen, dass wir weiter gemeinsam protestieren werden, bis Grund- und Menschenrechte endlich für alle gelten.

Wir demonstrieren in Köln, weil wir uns an die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/16 erinnern. Wir wollen damit eine Botschaft an alle Menschen in Deutschland schicken: Wir sind gegen sexuelle Übergriffe. Wir sind Flüchtlinge und Migrant*innen aus verschiedenen Ländern oder Deutsche, wir sind Frauen* oder Männer*… wir sind verschieden. Aber wir alle sind gegen Gewalt und wollen mit unsere Familien in Sicherheit und Frieden leben.

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Frauenrechte sind Menschenrechte!

07.03.2019
08.03.2019, 14:00 Uhr - 08.03.2019, 18:00 Uhr

Menschenrechte sind Frauenrechte!

Human rights are women’s rights!

8. März 2019 – 14:00 Uhr – Alexanderplatz – 10178 Berlin

Am 8. März werden wir Solidarität mit allen Frauen* zeigen, die für ihre Rechte kämpfen.

Es macht uns wütend, dass die deutsche Regierung und das Asyl- und Aufenthaltsrecht Rechte von Flüchtlingen missachten. Wir wollen ein uneingeschränktes Recht auf Bildung, das Recht auf Sicherheit und ein Leben ohne Verfolgung. Wir wollen Respekt für alle Formen von Familie und das Recht auf Zusammenleben mit unseren Familien, wir fordern eine Arbeitserlaubnis, menschenwürdige Unterkünfte mit Privatsphäre und Bewegungsfreiheit.

Wir sind Flüchtlinge und Migrant*innen aus verschiedenen Ländern oder Deutsche, wir sind Frauen* oder Männer*… wir sind verschieden. Aber wir alle sind gegen Gewalt und wollen mit unseren Familien in Sicherheit und Frieden leben.

****

On March 8, we will show solidarity with all women who fight for their rights.

It makes us angry that the German government and the asylum- and residence laws ignore rights of refugees. We want an unrestricted right to education, the right to safety and a life without persecution. We want respect for all forms of family and the right to live together with our families, we demand a work permit, decent accommodation with privacy and freedom of movement.

We are refugees and migrants from different countries or Germans, we are women* or men* … we are different. But we are all against violence and want to live in peace and security with our families.

Arabisch und Französisch hier: familienlebenfueralle.net/2019/02/frauenrechte-sind-menschenrechte/
Mehr Information:  www.frauenkampftag.eu

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Gegen den Franc CFA, die Kolonialwährung Frankreichs in West- und Zentralafrika

07.03.2019
09.03.2019, 14:00 Uhr - 09.03.2019, 16:00 Uhr

Demo gegen den Franc CFA, die Kolonialwährung Frankreichs in West- und Zentralafrika

Am 9. März findet in Frankreich ein Marsch der panafrikanischen Bewegung von Paris nach Chamanière statt. Dort wird der Franc CFA, die Kolonialwährung gedruckt, die 14 afrikanische Länder immer noch wirtschaftlich an Frankreich fesselt. Wir sind solidarisch mit dieser Bewegung und sagen NEIN zum CFA und JA zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit Afrikas!

*****

Vous êtes fils et filles de maman Afrique, vous êtes toute personne aspirant à un monde plus juste et plus équitable :
Venez nombreux apporter votre soutien au Mouvement Panafricain engagé (qui manifeste la même date à Paris en direction de CHAMALIÈRE) et qui dit NON au CFA, LA MONNAIE COLONIALE, cause première de l‘immigration en Afrique.
NON AU CFA et OUI À L‘INDÉPENDANCE MONAITAIRE DE L‘AFRIQUE!

Manifestation en soutien à la marche de Paris contre le CFA, samedi 9 mars à 14h, Pariser Platz, devant l‘ambassade de France à Berlin.

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Protest gegen die Bolsonaro-Regierung in Brasilien – und deren deutsche Unterstützer

07.03.2019
14.03.2019, 15:30 Uhr - 14.03.2019, 17:30 Uhr

BEGINN: 15:30 – 16:15 Uhr: Kundgebung zum Thema „Protest gegen deutsche Firmen, die in Brasilien die Bolsonaro-Regierung unterstützen“, vor dem Gebäude (gegenüberliegendes Straßenseite) von BDI und DIHK, Breitestr. 29, 10178 Berlin
16:15 – 16:30 Uhr: Demonstrationszug der Teilnehmenden von der Breitestr. 29 zur Brasilianischen Botschaft, Wallstraße 57, 10179 Berlin
16:30 – 17:30 Uhr: Kundgebung zum Thema „Erinnerung an die Ermordung von Marielle Franco vor genau einem Jahr. Protest gegen Repression an Schwarzen Frauen und Männern, Indigenen, Quilombolas, LGBTQI*, Landlosen und sozialen Bewegungen“
17:30 Uhr: ENDE der Kundgebung/Demonstration

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La Marche du Siècle

06.03.2019
16.03.2019, 11:00 Uhr - 16.03.2019, 18:00 Uhr

https://www.facebook.com/events/2398052453540792/

DÉPART 14H00 PLACE DE LA CONCORDE ARRIVÉE PLACE DE LA RÉPUBLIQUE

// REJOINS LE MOUVEMENT
Un événement à la hauteur de l’Histoire avec une organisation 100% bénévole : inscris-toi dès maintenant pour être bénévole dans l’organisation/le jour J ► https://urlz.fr/8UnA

// LE PROGRAMME
14h - PLACE DE LA CONCORDE
Départ à 14h de la place de la Concorde pour la Marche du Siècle !

17h - PLACE DE LA RÉPUBLIQUE
Prises de paroles et concerts

En amont, plusieurs cortèges rejoindront la Marche du Siècle, les points de départs et animations ci-dessous :
En amont, plusieurs cortèges rejoindront la Marche du Siècle, les points de départs et animations ci-dessous :

16 Mars ► Départ URGENCE CLIMATIQUE ET SOCIALE- Place de l’Etoile - 12h00
https://www.facebook.com/events/494214407778058/

16 Mars ► Départ MARCHE POUR LE VIVANT - Parc Monceau - 12h30
https://www.facebook.com/events/385980228853118/

16 Mars ► Départ vélos ROULONS VERT DEMAIN - Invalides - 15h30
https://www.facebook.com/events/1427243414085287/
 

// POURQUOI SE MOBILISER ?

Parce que nous ne voulons pas avoir à choisir entre vivre aujourd’hui et survivre demain. On ne peut pas avoir de justice climatique sans justice sociale, c’est une évidence.

Nous vivons dans un contexte environnemental et social de plus en plus critique : émissions record de gaz à effet de serre, disparition de la biodiversité, augmentation des températures et aggravation des inégalités, avec 14% de la population en situation de précarité en France.

En France, plus de 150 000 personnes ont participé aux Marches pour le climat organisées depuis septembre, plus de 2 millions ont signé L’Affaire du Siècle, les étudiant.e.s manifestent chaque vendredi pour défendre leur avenir et chaque samedi des milliers de personnes en gilet jaune descendent dans la rue pour demander plus de considération et des réformes sociales.

Ce 16 mars, dans la rue, nous combattons ensemble les dérèglements climatiques et la violence sociale, et nous refusons toute forme de répression ou de discrimination.

Face aux grands discours et à l’inaction du gouvernement, nous demandons des réponses à la hauteur de l’enjeu : la survie de l’humanité
76 événements à ce jour (mise à jour 15H36 le 05/03)
Aix en Provence https://www.facebook.com/events/288626238488807
Ajaccio https://www.facebook.com/events/988812991507771/
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