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Updated: 5 hours 12 min ago

FAU-Tresen im Zielona Góra

23.12.2017
13.01.2018, 21:00 Uhr - 14.10.2018, 03:00 Uhr
Soli-Tresen zugunsten der Gewerkschaftsarbeit der FAU Berlin. Mit kühlen Getränken und freiem Kicker. Immer am 2. Samstag im Monat.Ort: Zielona Góra, Grünbergerstr. 73, Friedrichshain (U5 Samariterstr.)
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Der kurze Frühling der Bayerischen Räterepublik

23.12.2017
26.01.2018, 19:00 Uhr - 26.01.2018, 22:30 Uhr
Simon Schaupp stellt sein im Unrast-Verlag veröffentlichtes Tagebuch der Bayerischen Räterepublik vor. Es erzählt die Geschichte der Bayerischen Räterepublik von den Januarstreiks 1918 bis zur Niederschlagung im Sommer 1919. Im Zentrum stehen dabei die Erlebnisse des Anarchisten Erich Mühsam (Revolutionärer Arbeiterrat), der Kommunistin Hilde Kramer (KPD) und des Linkssozialisten Ernst Toller (USPD). Es wird deutlich, dass nicht eine Gruppe Literaten, wie immer wieder behauptet wird, sondern große Teile der Lohnabhängigen die Räterepublik getragen haben. Selbst in der kurzen Zeit ihrer Existenz konnte sie soziale Maßnahmen wie Umverteilung von Wohnraum, die Einführung des Achtstundentages und den Ausbau der Frauenrechte durchführen. Schaupp zeigt auch, wie sich im Wüten der damals schon antisemitischen Freikoprs während und nach der Niederschlagung der Räterepublik schon der Vorschein des NS ankündigte. 
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Das Gegenteil von Grau – Das Ruhrgebiet nach dem Ende der großen Zechen und Fabriken mit und von Matthias Coers

23.12.2017
19.01.2018, 19:00 Uhr - 19.01.2018, 22:30 Uhr
Der Dokumentarfilm „Das Gegenteil von Grau“ zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume im Ruhrgebiet leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen. Der Filmemacher und Soziologe Matthias Coers, der bereits mit seinem Vorgängerfilm „Mietrebellen“praktische Organisierungsprozesse angestoßen hat, zeigt in dem neuen Film, wie sich im Ruhrgebiet nach dem Ende der großen Fabriken und Zechen neue Formen von Solidarität entwickeln. Im Anschluss wollen wir mit Matthias Coers die Fragen diskutieren, wie es mit den Lohn- und Arbeitsverhältnissen heute aussieht. Zudem interessiert als Basisgewerkschaft, warum vor allem junge Aktivist*innen mit dem Begriff Ruhrgebiet heute fast nur noch fordistische Arbeiter*innenbewegung unter Hegemonie der SPD verbinden, aber nicht die selbstbestimmten Kämpfe von Lohnabhängigen, die dort auch immer existierten.
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“Verdrängt in Berlin!” – Die WG in der Dubliner Straße 8 im Kampf gegen ihre Zwangsräumung

23.12.2017
12.01.2018, 19:00 Uhr - 12.01.2018, 22:30 Uhr
In “Verdrängt in Berlin!” (VIB) geht es um den erbarmungslosen Kampf des Verdrängungsregimes aus Briefkastenfirmen, Hausverwaltungen, Rechtsanwaltskanzleien und Gerichten gegen eine Vierer-WG, die seit Jahren tapfer Widerstand leistet. VIB ist eine Geschichte voller Absurditäten aber auch voller Solidarität und witziger Protestaktionen. Das Besondere daran ist: Sie ist nicht nur wahr sondern auch interaktiv und der Ausgang ist völlig offen! Gelesen wird mit verteilten Rollen und der Richter ist als Originalstimme angefragt. Hier könnt ihr die Hauptdarsteller*innen, die bisher zehn Kündigungen und zwei Verurteilungen zur Zwangsräumung getrotzt haben, live erleben! Wer wird am Ende gewinnen – Die Immobilienmafia mit riesigen Profiten oder die WG mit der Erhaltung ihrer Wohnung? Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtteilinitiative Hände weg vom Wedding statt.


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FAU-wie funktioniert das?

23.12.2017
05.01.2018, 19:00 Uhr - 05.01.2018, 22:00 Uhr
 Wie ist die FAU – lokal in Berlin, bundesweit sowie international – organisiert und vernetzt? Was macht eine syndikalistische Gewerkschaft überhaupt aus? Warum ist die FAU nicht einfach eine weitere Gewerkschaft? Einführung für Neumitglieder und Interessierte. Immer am 1. Freitag im Monat.
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Stuur Tihange en Doel met pensioen

18.12.2017
23.12.2017, 14:30 Uhr - 23.12.2017
 Help mee de kerncentrales bij Tihange en Doel met pensioen te sturen. Stuur een bericht aan de pensioenfondsen die er een kwart miljard in belegd hebben. http://www.stuurtihangemetpensioen.nl/
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"Feminista" - a feminist road movie

13.12.2017
17.12.2017, 20:00 Uhr - 17.12.2017
FEMINISTA, by Myriam Fougère, documentary, 60 min, Canada, 2017
 
 
 "Feminista is a feminist road movie, a journey to the heart of global feminism. In 2015, Myriam Fougere joined a group of young activists who had formed a caravan to travel across twenty European countries – from Turkey to Portugal, by the way of the Balkans, to Italy, Spain and Portugal. Revealing how this new breed of politicized women inhabit their personal lives, Feminista documents how a dedicated international group of caravan dwelling young feminists traveled across a myriad of miles and territories to unite forces with other women. Fighting oppression, participating in local political gatherings, supporting homegrown local feminist activists, we watch face-to-face encounters and experience how understandings of local struggles build alliances of support. As a breath of solidarity, Feminista provides a rare glimpse into a widespread feminist groundswell movement, possibly one of the largest least understood and unrecognized mass political movement that is very much alive throughout the world today.
 As women struggle for their rights and their freedom, they exchange political strategies. As they find the courage to keep inventing new ways to resist, they develop new pressure points to enact political change. As women validate each other in the face of indifference, they counteract societal forces that negate their existence."

The movie starts at 8pm, entrance free, duration 60 min, English subtitles. We would like to have a discussion after the movie.
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Fotografie im Konflikt - Der Nahostkonflikt als Gegenstand des internationalen Fotojournalismus

12.12.2017
26.01.2018, 14:00 Uhr - 27.01.2018, 18:00 Uhr
Wochenendworkshop

Der Nahostkonflikt steht als ein zyklisches Nachrichtenzentrum regelmäßig im Zentrum massenmedialer Berichtererstattung. Bilder spielen in der journalistischen Darstellung des Konflikts sowie in der politischen Kommunikation der Konfliktakteure eine zentrale Rolle. Bei den meisten Medienkonsument*innen herrscht jedoch Unsicherheit darüber vor, wie sie Bilder aus der Region einordnen sollen, da der Konflikt immer wieder durch eine oft stereotypisierte Bildberichterstattung von sich reden macht. Meist ist nicht bekannt, wer und unter welchen Bedingungen diese Bilder produziert. Dieses Wissen ist jedoch notwendig um die Bilder einordnen und kontextualisieren zu können.

Anders als die Vermittlung eines kritischen Textverständnisses wird die Vermittlung kritischer Bildkompetenz immer noch stiefmütterlich behandelt. An diese Leerstelle will das Seminar anknüpfen. Das Seminar "Fotografie im Konflikt" nähert sich dem Thema systematisch an und schlüsselt anhand des Beispiels des israelisch-palästinensischen Konflikts die Produktions- und Publikationsbedingungen des professionellen Fotojournalismus auf und stellt die Pressefotografie und den publizistischen Umgang deutscher Medien mit dem Konflikt zur Diskussion.

Das Seminar richtet sich an Menschen, die sich für die Fotografie als journalistisches Medium interessieren und die den Nahostkonflikt und seine mediale Darstellung analysieren und verstehen möchten. Ziel des Seminars ist eine Einführung in die fotografische Dokumentation von Konflikten zu geben und Kenntnisse über fotojournalistische Produktions- und Publikationsprozesse zu vermitteln. Die Teilnehmer_innen lernen dabei die Vielfalt fotojournalistischer Ansätze kennen und verfügen am Ende über die Fähigkeit zur kritischen Lektüre von Bildern. Das Seminar ist partizipativ angelegt und folgt einem Methodenmix der die Einbeziehung der Teilnehmer*innen in alle Prozeßstufen zum Ziel hat.

Über die Seminarleitung:
Felix Koltermann ist Diplom-Fotodesigner sowie Friedens- und Konfliktforscher (M.P.S.). Er promovierte an der Universität Erfurt über die fotojournalistische Produktion in Israel und den palästinensischen Gebieten. Seine fachlichen Schwerpunkte sind medienwissenschaftliche Bildanalyse, Fotojournalismus, Medien und Krieg, konfliktsensitiver Journalismus und zivile Konfliktbearbeitung. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim sowie als Journalist und Trainer in der Erwachsenenbildung.

Seminarzeiten:
Fr. 14-20 Uhr
Sa. 11-18 Uhr

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen oder Wünsche zur barrierefreien Teilnahme unter: lazova@bildungswerk-boell.de

Der Workshop wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
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Agrarökologie – das unterschätzte Potenzial für Ernährung und Landwirtschaft Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit

12.12.2017
18.01.2018, 18:00 Uhr - 18.01.2018, 20:00 Uhr
Agrarökologie – das unterschätzte Potenzial für Ernährung und Landwirtschaft Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit
Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „Landwirtschaft anders – unsere Grüne Woche“

Um den Hunger weltweit zu beenden und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bis 2030 zu erreichen, bedarf es einer grundlegenden Wende der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik. Immer mehr Akteure sprechen von den Potenzialen der Agrarökologie für diesen Politikwechsel. Doch was genau ist Agrarökologie? Wie kann sie die Landwirtschaft und Ernährungssysteme in Ländern des globalen Südens transformieren? Was bedeutet dies für die Bauern und Bäuerinnen? 

Bislang fristet die Agrarökologie als Alternative zur inputintensiven industriellen Landwirtschaft ein Nischendasein und wird trotz der lokal vielfach nachgewiesenen ökologischen und sozialen Potenziale von den Akteuren der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit wenig gefördert. Welches Engagement ist gefragt von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit? Wie positionieren sich relevante Akteure wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder die Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)? Welche wichtigen politischen Prozesse gibt es derzeit und welche politischen Maßnahmen wären nötig, um Agrarökologie viel stärker als einen zentralen Baustein zur Erreichung der SDGs in den Fokus zu nehmen? 

Diese Fragen diskutieren: 

Key Note       
Dr. Angelika Hilbeck, ETH Zürich 

Podium           
  • Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (angefragt)
  • Beate Scherf, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
  • Maria Heubuch, MdEP, Bündnis 90/Die Grünen
  • Fátima de Moura, FASE Mato Grosso, Brasilien

Moderation
Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Portugiesisch mit Übersetzung statt. Auch für eine Flüsterübersetzung ins Englische ist gesorgt. 

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie ein, die Diskussion bei einem kleinen Empfang weiter zu führen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an dewitz@boell.de.

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Demonstration gegen G20-Repression: Unsere Antwort - Widerstand!

07.12.2017
09.12.2017, 16:00 Uhr - 09.12.2017
[Ein Aufruf des Aktionsbündnisses United We Stand!] Wir gehen am 9. Dezember um 16 Uhr auf die Straße aus Solidarität mit all denjenigen, die von der Polizei brutal zusammengeschlagen und eingesperrt wurden, die jetzt noch in den Knästen sitzen, gegen die die Kriminalisierung fortgesetzt wird, die von den Repressionsorganen in ihren Wohnungen heimgesucht wurden –- all unseren GenossInnen! Uns eint der gemeinsame Widerstand gegen die Unmenschlichkeit dieser Gesellschaft. Jeder Schlag ins Gesicht, jeder Versuch uns zum Schweigen zu bringen oder uns einzusperren, steigern nur unsere Wut und unseren kompromisslosen Antagonismus. Weder Hausdurchsuchungen noch Polizeischlägertrupps, Strafandrohungen oder Knast werden uns einschüchtern. Weitere Informationen
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F E I E R N G E G E N I N V E S T O R E N T R Ä U M E –

07.12.2017
08.12.2017, 21:30 Uhr - 09.12.2017, 03:00 Uhr
TOMBOLA IN DEN ERSTEN BEIDEN BAND-UMBAUPAUSENAB 21.30 KONZERT MIT
KOPFSTAND EXPORT (MUSIKALISCHE LESEBÜHNE)
WLADALAMM (HIP HOP AUS SYRIEN)
DER SCHRECKLICHE BESUCH (MAGIC PUNKBAND)
GEORG KOSTRON (DADA-PUNK)
ANSCHLIESSEND DIE DJ*ANES
DJS LA KRITZIA ( FEMALE HIPHOP UND REGGAETON )
DJ-KOLLEKTIV M. (PUNKROCK) 

Feiert mit uns unseren 1-Jährigen AG-Widerstand!

2 Jahre Gefahrengebiet, Vernetzung der solidarischen rebellischen Nachbarschaft beim Verteidigen der in Folge belagerten Kadterschmiede/Rigaer94, samt erfolglosem Räumungsversuch. Mit der zeitgleichen Einberufung einer Kiezversammllung im Januar 2016, fanden die selbstorganisierten Strukturen einen Widerhall in der Nachbarschaft, der mit der Konzentration auf den Kampf gegen Verdrängung, Polizeigewalt, Aufwertungswahn u.v.a. den aktuellen Luxusbaustellen der CG Gruppe + gegenüber KW Development mit der Aktionsgruppe Rigaer 71-73 eine aktive kämpferische Handlungsoption gefunden hat.Fühlt euch eingeladen mitzufeiern, mitzumachen, mitaufzustehen bei tollen Bands, großartigen DJ*anes, leckeren Cocktails und einer Tombola mit einzigartigen Preisen.

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Kultur und Immobilienwirtschaft in Berlin - können Kulturarbeiter*innen sich gegen Gentrifizierung organisieren?

07.12.2017
16.12.2017, 19:00 Uhr - 16.12.2017, 23:00 Uhr
Die Kultur ist in Berlin ein zentraler Wirtschaftsfaktor. So bietet Kultur für Investor*innen die ideale Möglichkeit für gewinnbringende Immobilenaufwertung - inklusive Subventionen und Image als Kultursponsor. Die Arbeitsbedingungen der meisten Kulturarbeiter*innen sind dagegen erbärmlich. 

Wie lässt sich eine breite Organisierung der Kulturarbeiter*innen erreichen? Wie lassen sich Räume für die Gesellschaft (zurück)gewinnen? Können wir als Kulturarbeiter*innen gegen Gentrifzierung streiken? 


Zu Gast sind u.a. Sarah Waterfeld (Autorin und Aktivistin/B61.12), Guillaume Paoli(Demotivationstrainer, Hausphilosoph, Volksbühnenkenner) und Clemens Melzer (FAU Berlin). Moderation: Julia Hoffmann. 

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"Soli-Abend" anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte

06.12.2017
08.12.2017, 20:00 Uhr - 09.12.2017, 04:00 Uhr
Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages der Menschenrechte organisiert peace brigades international (pbi) vorab einen „Soli-Abend“, um die Perspektiven marginalisierter Menschenrechtsaktivist_innen hier in Deutschland sichtbar zu machen. Auf dem Programm steht ein kurzer Beitrag zum Thema Menschenrechte und Aktivismus sowie die Vorstellung der internationalen Arbeit von pbi als auch der Arbeit des pbi-Bildungsprojekts in Deutschland. 
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Plenum Berliner Wassertisch

05.12.2017
09.01.2018, 19:00 Uhr - 09.01.2018, 22:00 Uhr
Das Treffen des Berliner Wassertischs findet am Dienstag, 9. Januar 2018 um 19h im Bethanien (Mariannenplatz) NewYorck, Raum 4, 10997 Berlin, statt. Gäste und neue Mitstreiter_innen sind herzlich willkommen. 
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Benim Çocuğum (My Child)

04.12.2017
14.12.2017, 20:00 Uhr - 14.12.2017, 22:00 Uhr
Was tun, wenn sich dein Kind dir gegenüber outet? Diese Frage steht am Anfang des türkischen Dokumentarfilms "Benim Çocuğum“. Und die Antwort gibt eine Gruppe von Müttern und Vätern in Istanbul: Es unterstützen – gegen alle Vorurteile, Homophobie, Transphobie und Hass. Dies geht am besten gemeinsam. Also haben die Eltern die Familieninitative LISTAG gegründet, die seit 2009 gemeinsam ihre schwulen, lesbischen, bisexuellen und transsexuellen Kinder unterstützt und mittlerweile auch öffentlich für die Rechte von LGBT in der Türkei kämpft.

Regisseur Can Candan gibt den Eltern in diesem berührenden Dokumentarfilm die Möglichkeit, ihre persönlichen Geschichten zu erzählen. Sie handeln von Hilflosigkeit und Scham, Angst vor der Ächtung durch eine konservative Gesellschaft mit traditionell strengem Familienbild und zeigen doch, wie sehr sich Mut, Widerstand und Liebe lohnen. Denn jede*r muss für sich die Frage beantworten: Wie viel bedeutet mir mein Kind? Und wie viel die Gesellschaft, in der ich lebe?

Im Anschluss diskutieren Günseli Dum, eine der Protagonistinnen des Films, und Can Candan, Regisseur, diese Fragen mit dem Publikum.

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Unterscheiden und Herrschen

04.12.2017
13.12.2017, 19:00 Uhr - 13.12.2017, 21:00 Uhr
Wie funktioniert die "Dominanzkultur" in Deutschland? Wie kommt es, dass unsere Lebensweisen, Selbstinterpretationen sowie die Bilder, die wir vom Anderen entwerfen, in Kategorien der Über- und Unterordnung gefasst sind?

Sabine Hark und Paula-Irene Villa haben gemeinsam einen Essay verfasst, der aktueller nicht sein könnte.

Wir diskutieren gegenwärtige Funktionsweisen und Verschränkungen von Rassismus und Heteronormativität und skizzieren feministische Exitstrategien.

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Perspektiven schaffen

04.12.2017
11.12.2017, 14:00 Uhr - 11.12.2017, 18:00 Uhr
Weltweit gibt es rund 250 Millionen Migrantinnen und Migranten; weitere 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Seit 2015 beantragten etwa 1,4 Millionen Flüchtlinge Asyl in der Bundesrepublik. Die großzügige Aufnahmepolitik und die überwältigende Willkommensgeste der Bevölkerung im Sommer 2015 - und danach - haben Deutschland in weiten Teilen der Welt beachtlichen Respekt und Aufmerksamkeit eingebracht. Gestiegen ist aber nicht nur die Zahl von Geflüchteten, sondern auch die Einwanderung nach Deutschland insgesamt. Deutschland gehört heute zu den wichtigsten Einwanderungsländern unter den OECD-Staaten. Dies bringt Herausforderungen für Staat und Gesellschaft mit sich, die eine nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erfordern.

Die Bundesrepublik steht in der rechtlichen und moralischen Verantwortung, Geflüchteten humanen Schutz und Sicherheit zu bieten. Als große Wirtschaftsnation steht sie auch vor der Aufgabe, zukunftsfähige politische Handlungsmechanismen zur Gestaltung von Einwanderung zu entwickeln. Diese Herausforderung steigt angesichts tiefgreifender demografischer Veränderungen.

Es muss ein neuer, belastbarer Konsens für eine nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik gefunden werden: Ein Projekt für mehr als ein Jahrzehnt. Ein Projekt, das Ideen, Ressourcen und Bündnisse verschiedener gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure braucht. In diesem Sinne hat die Heinrich-Böll-Stiftung im Dezember 2015 die Fachkommission „Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik“ mit ausgewiesenen Fachleuten eingesetzt.

Nach zweijähriger intensiver Arbeit hat die Kommission politische Handlungsempfehlungen in den verschiedenen Politikfeldern der Flüchtlings-, Einwanderungs- und Integrationspolitik formuliert, die am 11. Dezember 2017 im Rahmen einer Pressekonferenz und einer Tagung der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden.

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Pathways to a Green Energy Transformation in Eastern Europe

04.12.2017
08.12.2017, 09:30 Uhr - 08.12.2017, 12:00 Uhr
 Alternative Energy Scenarios for Ukraine, Belarus and the Case for Energy Cooperatives in the Region 
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Ein Jahr Friedensabkommen: Wie hat sich Kolumbien verändert?

04.12.2017
07.12.2017, 18:30 Uhr - 07.12.2017, 20:00 Uhr
Im Dezember 2016 trat das Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens FARC nach fast vierjährigen Verhandlungen in Kraft. Es drohte in der Zielgeraden noch zu scheitern, als der Vertrag in einem Referendum mit knapper Mehrheit abgelehnt wurde. Eine überarbeitete Fassung wurde schließlich per Parlamentsbeschluss verabschiedet und in Kraft gesetzt. Im Eilverfahren wurden seither wichtige gesetzliche Voraussetzungen geschaffen, um den Weg für die Implementierung frei zu machen, wie z.B. ein Amnestiegesetz für Militärs und FARC.

Doch das schwierigste Stück des Weges hat damit erst begonnen – die Umsetzung. Nach wie vor ist die Bevölkerung in der Frage des Abkommens gespalten. Auch in Parlament und Senat gibt es heftigen Gegenwind, insbesondere aus dem Umfeld des ehemaligen Präsidenten Álvaro Uribe, der immer noch über großen politischen Einfluss verfügt. Die Sicherheitslage im Land hat sich zwar verbessert, aber nicht überall und nicht für alle. Insbesondere in rohstoffreichen und fruchtbaren Territorien dringen (neo-)paramilitärische und andere bewaffnete Gruppen vor, darunter auch die Guerillagruppe Nationale Befreiungsarmee ELN. Menschen, die sich für die Verteidigung von Menschenrechten, von natürlichen Ressourcen und Land einsetzen, werden bedroht und ermordet.

Auf der anderen Seite erfahren die Bemühungen, den jahrzehntelangen Konflikt beizulegen, weltweit große Unterstützung – auch Deutschland ist hier sehr stark engagiert.

Wir möchten auf der Veranstaltung der Frage nachgehen, wo der Friedensprozess nach einem Jahr steht. Wie hat sich Kolumbien verändert? Was ist besser geworden? Was hat sich möglicherweise verschlechtert und warum? Wo liegen die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Abkommens? Was bedeuten die 2018 anstehenden Kongress- und Präsidentschaftswahlen für den Friedensprozess? Was kann die Bundesregierung, was können Akteure der deutschen Zivilgesellschaft tun, um den Prozess zu unterstützen?

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Transformacja V

04.12.2017
08.12.2017, 19:00 Uhr - 08.12.2017
„Betrojerinki“ ist ein merkwürdiges Wort. Erst wenn man es ausspricht, merkt man, dass es Deutsch und Polnisch zugleich ist. „Betrojerinki“ ist der passende Titel für Anna Wiatrs Reportage-Buch. 

Die Soziologin, die sich auf Biografieforschung spezialisiert hat, traf polnische Frauen, die in deutschen Häusern leben, um Alte und Kranke zu pflegen. Sie hat dabei gelernt: „Um eine polnische Pflegerin in Deutschland zu werden, braucht man keine Qualifikationen. Man muss einfach nur loslegen. Was man in Deutschland braucht, sind Geduld, die Fähigkeit, Grenzen zu setzen, und ein Laptop mit Skype. Nach zwei Monaten kann man dann um die 10.000 Złoty mit nach Hause nehmen und – vielleicht – die Frage, was einen noch in Polen hält.“ 

Es gibt Betreuerinnen, die sieben Tage die Woche, 22 Stunden am Tag für alte kranke Menschen auf Abruf stehen müssen. Der Klappentext des Buchs betont dabei den innerpolnischen Aspekt: „'Betrojerinki' ist nicht bloß eine Geschichte über die Arbeit, die Tausende Polinnen im Auftrag ihrer westlichen Nachbarn verrichten, sondern auch eine Geschichte über den polnischen Staat, der ihnen kein Leben in Würde garantieren kann.“ 

Beim fünften und letzten Teil der Reihe Transformacja wird Anna Wiatr auf die Filmemacherin Christiane Büchner treffen. Sie hat in ihrem Film „Family Business“ gezeigt, wie durch ökonomische Notwendigkeiten eine intime, aber auch konfliktreiche Verbindung zwischen fremden Menschen und zwei sehr unterschiedlichen Familien und ihren Geschichten entsteht: Jowita aus Lubin betreut Anne aus Bochum. Annes Töchter können die demente Mutter nicht pflegen. 

Christiane Büchner hat die Geschichte ihres Films so umschrieben: „Wer als Kind in der Familie eines Freundes zu Gast war, mag sich vielleicht an die Intensität der Wahrnehmung von Kleinigkeiten erinnern, die so anders waren als in der eigenen Familie. 

In diese gewachsenen Normalitäten bricht nun in dieser Situation die Wirtschaftlichkeit fühlbar ein. Anne und Jowita treffen aufeinender. Für Jowita ist Annes Wohnung ein Arbeitsplatz. Für Anne ist Jowita mal eine Art Gast, mal eine Hausangestellte. Ihre Rolle ist für sie verwirrend.“ 

 Neben allen Interessierten begrüßen wir: 

Anna Wiatr, in ihrer Dissertation „Identität und Sterben im Polen der Spätmoderne“ verarbeitete sie Gespräche mit HospizpatientInnen und BewohnerInnen von staatlichen Altenpflegeheimen. 

 • Christiane Büchner, die Filmemacherin hat sich in „Family Business“ das Leben von Anne aus Bochum und Jowita aus Lubin angesehen. 

 • Moderation: Ulrich Gutmair, taz-Kulturredakteur

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