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Updated: 59 min 37 sec ago

Syndikalistischer Feminismus gestern & heute

06.03.2018
09.03.2018, 19:00 Uhr - 09.03.2018, 22:00 Uhr
Am 08.03.2018 ist Frauen*kampftag. Diesen Anlass möchten wir nutzen, um feministische Kämpfe und Positionen in syndikalistischen Zusammenschlüssen genauer zu betrachten.
Dazu wird es einen Tag später einen Input zu der Arbeit des syndikalistischen Frauenbunds und den Einfluss von Syndikalist*innen auf die Sexualreformvereine geben. Außerdem wollen wir die Forderungen von Milly Witkop-Rocker und vielen weiteren engagierten Syndikalist*innen in einer anschließenden Diskussion gemeinsam weiterentwickeln und zu aktuellen Themen in Bezug setzen. Rumhängen und Kaffee trinken könnt ihr wie gehabt schon ab 17 Uhr bei uns im FAU Lokal.
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Berlin – Stadt der Revolte

05.03.2018
22.03.2018, 19:00 Uhr - 22.03.2018
»Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt«: Eine Landkarte der Revolte in beiden Teilen Berlins. Michael Sontheimer und Peter Wensierski stellen ihr Buch im taz-Café vor.  

Überall in Berlin finden sich Orte, die Schauplätze von Revolten waren: der Studentenbewegung im Westen, der Oppositionellen im Osten, der Feministinnen, Hausbesetzer und Punks in beiden Teilen der Stadt. So sehr sich die Reaktionen der jeweiligen Staatsmacht auf die jungen Rebellen beiderseits der Mauer auch unterschieden, überraschend ähnlich waren die Motive und der Mut der Menschen, die gegen überholte Ordnungen und Autoritäten aufbegehrten. 

Michael Sontheimer und Peter Wensierski erzählen die jüngere Geschichte einer aufsässigen Metropole anhand von Wohnungen, Häusern, Straßen und Plätzen. Gestützt auf umfassende Recherchen und Gespräche mit den Beteiligten, lassen sie eine Topographie der Revolte entstehen, die zum Flanieren, Entdecken und Staunen einlädt. "Berlin – Stadt der Revolte" erscheint im März 2018. 

Mit dabei die beiden Autoren selbst:

•Michael Sontheimer, Mitgründer der taz, in den 1980er-Jahren Redakteur und Autor bei der Zeit, seit 1995 beim Spiegel, Bücher u. a. »Natürlich kann geschossen werden« 

• Peter Wensierski, ab 1979 Reisekorrespondent für verschiedene Medien aus der DDR, von 1986 bis 1993 Fernsehjournalist bei der ARD, seitdem beim Spiegel, ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis, dem Europäischen Fernsehpreis und dem Bundesverdienstkreuz, Bücher u.a. »Die verbotene Reise«

Bildnachweis: Christoph Links Verlag GmbH
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Rote Zone: Kämpferisch feministische Organisierung hier, in Afrîn und anderswo

04.03.2018
08.03.2018, 20:00 Uhr - 08.03.2018, 22:00 Uhr
Die kurdische Revolution gilt auch als Frauen*revolution. Das wird besonders deutlich, wenn wir nach Rojava blicken. Diese Region in Nordsyrien wurde jahrzehntelang unterdrückt, dann von den Frauenselbstverteidigungseinheiten YPJ und den Volksverteidigungseinheiten YPG gegen die Angriffe vom sogenannten Islamischen Staat und vom türkischen Staat verteidigt. Ab dem Jahr 2012 etablierten sich Räte und Kommunen in dieser Region, die auf lokaler Ökonomie, der Gleichberechtigung der Frau* und Basisdemokratie beruhten. An verschiedenen Orten wurden Frauen*kooperativen aufgebaut, die es den Frauen* ermöglichen ungeachtet ihrer Herkunft oder Religion, sich zu stärken, autonom zu leben und dem Patriarchat etwas entgegenzusetzen.

Mit den erneuten Angriffskriegen auf die kurdische Region Afrîn seit Januar diesen Jahres durch den türkischen Staat zeigt sich, wie aktuell und unabdingbar die Kämpfe auch heute sind.

Wir haben dazu den kurdischen Frauenrat Ronahi und die feministische Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“ eingeladen, um mit euch über die Errungenschaften der kurdischen Frauen*bewegung und die dringend notwendigen internationalistischen Kämpfe in Rojava und hier zu diskutieren.

Ab 19 Uhr: Kneipe
Um 20 Uhr: Veranstaltungsbeginn

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.
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Katalonien – zwischen nationalistischem Irrweg und Emanzipation vom Nationalstaat

03.03.2018
24.04.2018, 19:00 Uhr - 24.04.2018
Seit Monaten tobt der Streit um die Unabhängigkeit der spanischen Provinz Katalonien – sowohl in Spanien, aber auch unter deutschen Linken.Im Oktober 2017 besuchte eine Reisegruppe Katalonien, um sich selbst ein Bild zu machen. Die Teilnehmer*innen sprachen vor Ort mit Aktivist*innen, welche die Unabhängigkeit fordern und anderen Aktivist*innen, die sich dazu kritisch äußerten. Es ergab sich ein differenzierteres Bild der Vorgänge, als aus der Ferne häufig wahrgenommen wird. In der Veranstaltung wird über die Gespräche und Erfahrungen informiert, bevor anschließend die Anwesenden in die Diskussion treten.

Vortrag und Diskussion mit Bernd Löffler, Rosa Luxemburg Stiftung
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Libyen – die Lager, die Flüchtlinge und die Politik der EU

03.03.2018
16.04.2018, 19:00 Uhr - 16.04.2018
Auf dem Landweg aufgegriffen oder von der Küstenwache abgefangen, landen Menschen, die über das Mittelmeer fliehen wollen, in Lagern und werden dort gefangen gehalten und gefoltert. Niemand weiß, wie viele Tote auf das Konto der vom Westen anerkannten Regierung Libyens gehen. Trotzdem erhält sie Geld, Ausbildung und Waffentechnik von der EU.Werden die EU Außengrenzen klammheimlich auf das Nordafrikanische Festland verlegt? Was sind die Hintergründe dieser fragwürdigen Connections? Vor allem aber: Was können und müssen wir tun, um geflüchteten Menschen in ihrer verzweifelten Lage zu helfen? Wir wollen Antworten auf die Fragen finden und über unsere Möglichkeiten diskutieren.

Vortrag und Diskussion mit Conni Gunsser (Watch the Med Alarmphone)
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Faschisierung und Widerstand: Die Türkei seit dem Militärputsch von 2016

03.03.2018
27.03.2018, 19:00 Uhr - 27.03.2018
Über 150.000 entlassene Staatsbedienstete seit dem Militärputsch vom 15. Juni 2016, die Terrorisierung der gesellschaftlichen Opposition, die verbalen Schlammschlachten mit dem Ausland, der Sieg beim Referendum am 16. April 2017 über die Einführung eines sogenannten „Präsidialsystems“ mit fast absoluter Macht für den Präsidenten und jetzt noch der Angriff auf Afrîn - befindet sich die Türkei schnurstracks auf dem Weg in eine faschistische Diktatur? Wer etwas genauer hinschaut, wird sehen, dass nicht alles so glatt läuft, wie es scheint.
Vortrag und Diskussion mit Alp Kayserilioğlu (freier Schriftsteller u.a. Redakteur beim re:volt magazine)
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En los jardines humanos - In den Gärten der Menschheit

03.03.2018
19.03.2018, 18:30 Uhr - 19.03.2018, 20:30 Uhr
Twin Aguas del Rio singt und  erzählt aus dem Leben der Violeta Parra

Die im viel besungenen Oktober 1917 in großer Armut geborene Chilenin Violeta Parra, heute als eine der Begründerinnen des Neuen Lateinamerikanischen Liedes bekannt, schrieb Verse und Lieder, die ihr das Leben vorgab. Lieder, die vom Alltag der Menschen, die ihr begegneten, erzählen.
 Diese Lieder, die Liebeslieder, die Lebenslieder, die die Ausbeutung - den Unterschied zwischen arm und reich beschreibenden Lieder, die Lieder also, die das Leben eben schreibt, sie sind so aktuell, als ob sie gestern - ach was, als ob sie heute morgen geschrieben wurden.
 Um die Lieder und das Leben Violeta Parras einem deutschsprachigen Publikum nahe zu bringen und anlässlich des 100. Geburtstags dieser vielseitigen Künstlerin, stellt die Berliner Sängerin Twin Aguas del Rio (y del Mar) ihr Programm „En los jardines humanos – In den Gärten der Menschheit“ vor.
 Twin selbst ist mit Liedern Violeta Parras aufgewachsen, da ihr Vater viele der Liedertexte ins Deutsche übertrug.
  

Antifa Jour Fixe der Berliner VVN-BdA

Immer am 3. Montag des Monat
 Immer im Café Sibylle

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Aufruf EU Anti-Atom Brückenaktion von Cattenom Non Merci

02.03.2018
10.03.2018, 10:00 Uhr - 10.03.2018, 11:30 Uhr
Am  Sa. den 10.03.2018 wollen wir von 10:00 – 11:30 Uhr eine Anti-Atom-Aktionsidee realisieren, die auf europäischer Ebene in oder in der Umgebung von vielen Städten einer gemeinschaftlichen Aktion mit Anti-Atom Banner/Banderolen/selbst kreierten Spruchbändern/Fahnen auf Brücken oder in Kreisverkehren in Deutschland, Luxembourg, Belgien, Niederlande, Frankreich, Spanien, Österreich, Luxembourg, Schweiz sowie in weiteren europäischen Ländern stattfinden soll – um die Linien der europäischen AKW Standorte ab dem Süden Spaniens in ganz Europa zu verbinden, aber auch zu erweitern.

Die Aktionsidee ermöglicht auch kleinen Gruppen, Teil von etwas Großem zu sein und ohne großen finanziellen Aufwand.

Hinsichtlich dessen wollen wir, die BI. Cattenom Non Merci gemeinsam mit unseren französischen Freunden, dem Verein R.E.C.H. (Réaction en chaîne humaine) (Verein Menschliche Kettenreaktion) auf Europäischer Ebene Anti-Atom-Gruppen / Initiativen / Vereine / Bürgerinitiativen oder Umweltverbände, Umweltvereine. Parteien & Menschen ansprechen, die sich dieser gemeinschaftlichen Aktionsidee auf internationaler Ebene anschließen und durchführen;

  • um die Aktionsidee auf europäischer Ebene gemeinschaftlich zu erweitern und zu realisieren; 
  • um mit dieser Aktion zu symbolisieren, dass Radioaktivität nicht an den Grenzen Halt macht; 
  • um die zeitnahe Beendigung der Atomkraft nochmals durch diese Aktion auf europäischer Ebene einzufordern; 
  • um auf die europäische Bedrohung durch die Nutzung der Atomkraft und deren Gefahren (GAU, Terrorgefahren, Flugzeugabstürze, Verlängerung der Laufzeiten, Ausbau von AKWs) hinzuweisen;
  • 7 Jahre danach; in Gedenken an den 7. Jahrestag der nuklearen Katastrophe in Fukushima sowie an deren Opfer.
Es haben bereits viele Gruppen auf EU Ebene begonnen, die Organisation für ihre Stadt/Region zu übernehmen.

Der Aufruf und eine Landkarte mit den vorgeschlagenen Routen ist auf der Interseite http://chainehumaine.fr/aufruf-zum-europaischen-bruckentag/verfügbar. Es besteht das Ziel, die vorgeschlagenen Routen an allen europäischen AKW Standorten zu erweitern.

Für die Organisation, Anmeldung und Ausführung der Aktion ist jede Initiative vor Ort zuständig.

Zur Organisation/Ausführung

– die Aktion muss von jeder Organisation bei der zuständigen Behörde zb Landkreisamt, bei der Präfektur etc. angemeldet werden; möglichst 14 Tage vor dem 10.3.2018

– 2 – 4 Menschen pro Brücke oder Kreisverkehr mit eurem AntiAtom Banner, Banderole, Spruchbans etc.

– Ein oder mehrere Foto von eurer Aktion (die schönsten werden veröffentlicht)

– Jede Organisation sollte vor der Aktion und danach auch an die Veröffentlichung einer Pressemitteilung denken. 

Aktionsidee.

Von 10:00 – 11:30 Uhr am Sa. den 10.03.2018 mit eurem Anti-Atom Banner/Banderolen/Spruchbändern/Fahnen auf Brücken/Kreisverkehren in Deutschland, Luxembourg, Belgien, Niederlande, Frankreich, Spanien, Österreich, Luxembourg, Schweiz sowie in weiteren europäischen Ländern sichtbar sein.

Damit wir wissen, welche Anti-Atom-Gruppen / Initiativen / Vereine / Bürgerinitiativen oder Umweltverbände oder Umweltvereine, Parteien u.s.w. sich der Aktionsidee anschließen und auf welchen auf Brücken oder in Kreisverkehren ihr die Aktionsidee durchführen wollt, meldet euch entweder bei dem;

Verein R.E.C.H. (Menschliche Kettenreaktion),Réaction en chaîne humaine:

Mailkontakt: chainehumaine.fr@gmx.comoder:contact-Rech@chainehumaine.fr(auch deutschsprachig)

oder bei der: Bi. Cattenom Non Merci, Ute Schlumpberger

Mailkontakt: cattenom-non-merci@online.de

https://cattenomnonmerciorg.wordpress.com/startseite-2/
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NUCLEAR ENERGY CONFERENCE 2018

02.03.2018
11.04.2018, 09:30 Uhr - 11.04.2018, 16:30 Uhr
Nuclear waste: Unwanted legacy of nuclear power
Die Tschechische Republik muss sich, so wie andere Länder, die beschlossen haben, Elektrizität aus Kernreaktoren zu gewinnen, mit einem Problem auseinandersetzen: Wohin mit den abgebrannten Brennelementen? Träume über eine mögliche Wiederaufbereitung haben sich in Luft aufgelöst. Daher fallen jedes Jahr weltweit weitere Tausende Tonnen dieses hoch gefährlichen Abfalls an, der Abertausende von Jahren sicher von der Biosphäre ferngehalten werden muss. Aber wer möchte einen solchen „Nachbarn“ haben? Die Ansätze zur Lösung dieses Problems unterscheiden sich in den einzelnen europäischen Ländern. In der Tschechischen Republik kulminiert derzeit der bereits lang anhaltende Streit zwischen den Staatsbehörden und den betroffenen Gemeinden. Die zuständige Staatsbehörde zur Verwaltung der Endlager für radioaktive Abfälle hat vor, dieses Jahr vier Standorte für eine detaillierte geologische Erkundung auszuwählen. Ist ihr dabei die Zustimmung der Gemeindevertretungen wichtiger, oder die geologische Eignung der potentiellen Endlagerstandorte und deren Sicherheit ? Und was passiert, wenn kein geeigneter Ort gefunden wird?

Ziel der internationalen Konferenz NEC 2018 „Atomabfall – das ungewollte Erbe der Kernenergiewirtschaft“ ist es, unter Beteiligung ausländischer sowie tschechischer Expert/innen Möglichkeiten zu diskutieren, wie das Atomabfallproblem lösbar wäre, und zwar ohne Einschränkung der Rechte der Bevölkerung, die ihre eigenen Interessen sowie jene auch künftiger Generationen verteidigt.

Die Konferenzveranstalter: Freunde der Erde Czech Republic http://www.hnutiduha.cz/ - Calla http://www.calla.cz/ - http://www.jihoceskematky.cz/  - 

https://nec2018.eu/de/ 



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Kolo(ge)nialer Kakao: Führung, Gespräch und Verkostung

01.03.2018
17.03.2018, 14:00 Uhr - 17.03.2018, 16:30 Uhr
mit Johannes Schorling (INKOTA-netzwerk) und Steffen Ramm (Botanischer Garten Potsdam),
Moderation: Karl Hildebrandt (Oikocredit)
Schokolade gehört in Deutschland zu den beliebtesten Süßigkeiten. Doch nur wenigen ist bewusst, dass mit der Schokolade auch eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist. Mit unserer Veranstaltung begeben wir uns auf eine Reise durch diese Geschichte: Wie kam der Kakao, ursprünglich die „Speise der Götter“, von Lateinamerika nach Afrika, wo er heute hauptsächlich angebaut wird? Welche Auswirkungen hatte der Kolonialismus auf Kakaoanbauländern wie Ghana oder die Elfenbeinküste, und inwiefern sind seine Folgen dort noch heute spürbar? Was müsste geschehen, um die globale Ungerechtigkeit in der Schokoladenherstellung zu überwinden? 

Doch damit nicht genug: Im Botanischen Garten können die Gäste außerdem mit fachkundiger Führung selbst die Kakaopflanze kennenlernen – und ihr eigenes Kakaogetränk herstellen! 

Eintritt: 2,50 € pro Person. 

Wir bitten um Anmeldung unter: https://eveeno.com/712869604

Eine Veranstaltung der Kampagne Make Chocolate Fair! beim INKOTA-netzwerk in Kooperation mit dem Botanischen Garten Potsdam, dem Aktionsladen Eine Welt Potsdam und dem Oikocredit Förderkreis Nordost e.V. (Oikocredit Deutschland). 
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A Struggle for Peace

01.03.2018
07.04.2018, 10:00 Uhr - 07.04.2018, 20:00 Uhr
 Why A Struggle for Peace?  The worldwide struggle for peace is more pressing than ever. The rapid changes in the world are frequently associated with violent and nonviolent conflicts. An insight in these conflicts contributes to better peacebuilding. The key to this insight often lies in a deeper understanding of the boundaries that make up our world, whether these are existing boundaries, shifting boundaries or new boundaries. This is why this fourth edition of our congress A Struggle for Peace focuses on the idea of boundaries. Through this lens we explore the shifting boundaries of knowledge, identity and power in order to grasp the complex dynamics of conflict and peace. 

http://www.astruggleforpeace.nl/en
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Schweizer Konzernverantwortungsinitiative: eine Chance für Unternehmen und Menschenrechte?

01.03.2018
01.03.2018, 19:00 Uhr - 01.03.2018, 22:00 Uhr
Programm:

– Auszug eines Films über Menschenrechtsverletzungen in Afrika
 – Vorstellung der Konzernverantwortungsinitiative, Danièle Gosteli (Amnesty International Schweiz)
 – Vorstellung der Erfahrungen eines Unternehmens von Jacques Berset (Geschäftsleiter, Cafés Esperanza)
 – Referat: « Verantwortungsvoll handeln lohnt sich » von Dr. Liz Umlas (Dozentin, Uni Freiburg)

Diskussion mit dem Publikum (deutsch/français) moderiert durch Yvan Maillard Ardenti (Brot für alle)

In Zusammenarbeit mit: Amnesty International, Artisans de la Transition, Attac, Brot für alle, Brücke-Le Pont, COMUNDO, FAIR’ACT, Fastenopfer, Fribourg-Solidaire, NEUF, Pro Natura, WWF
http://konzern-initiative.ch/wp-content/uploads/2018/01/Konferenz_KOVI_1.M%C3%A4rz-1.pdf
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Buchvorstellung: Handbuch für gewaltfreie Kampagnen

01.03.2018
20.03.2018, 19:30 Uhr - 20.03.2018, 22:30 Uhr
Lou Marin (Marseille) stellt ein paar schöne Kampagnen aus diesem Buch vor.
 
 Eine soziale Umwälzung ist das Ergebnis der Arbeit engagierter Aktivist*innen, die für eine Welt der Gerechtigkeit und des Friedens kämpfen. Dieses Handbuch birgt einen Fundus kollektiver Erfahrungen von Aktivistinnen innerhalb des Netzwerks der War Resisters' International (WRI). 50 Autor*innen haben an diesem Handbuch mitgewirkt. Sie kommen aus Australien, Belgien, Großbritannien, Kolumbien, Chile, der BRD, Italien, Israel, Süd-Korea, Skandinavien, Spanien, der Türkei und den USA.
 
 Mehr Infots zum Buch: http://www.graswurzel.net/verlag/wri.php
 
Eine Veranstaltung der DFG-VK und Graswurzelforum Kassel
https://de-de.facebook.com/events/344338452720619/
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Lesung mit Lou Marin : Rirette Maîtrejean -

01.03.2018
19.03.2018, 18:00 Uhr - 19.03.2018, 20:00 Uhr
Rirette Maîtrejean (1887-1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d'anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die "Affäre Bonnot" bis heute erinnert wird.
 
 Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen.
 
 Rirette Maîtrejean argumentierte in den Zwanziger- und Dreißigerjahren gegen ihren ehemaligen Lebenspartner und Gesinnungsgenossen Victor Serge, als dieser als Konsequenz aus dem gescheiterten "Illegalismus" den Staatsterror der jungen Sowjetunion befürwortete. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg begegnete sie Albert Camus, der ihre Erfahrungen in seiner Kritik des Nihilismus ausformulierte.

Gastgeber: Libertäre Gruppe Karlsruhe
 
ACHTUNG: Raum 045/046 in Gebäude 50.41 des KIT (Adenauerring).
https://de-de.facebook.com/events/413729869047034/
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Verlag Graswurzelrevolution auf der Leipziger Buchmesse

01.03.2018
15.03.2018, 09:00 Uhr - 18.03.2018, 20:00 Uhr
Veranstaltungen & Buchvorstellungen auf der Leipziger Buchmesse - Halle 5, Gang E, Standnr. 411 -
http://www.graswurzel.net/verlag/leipzig.php


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FAIRGOODS-MESSE FÜR NACHHALTIGEN LEBENSSTIL

28.02.2018
28.04.2018, 17:30 Uhr - 29.04.2018, 18:00 Uhr
Ideen für einen nachhaltigen Lebensstil erwarten BesucherInnen der Fairgoods-Messe in Köln.SÜDWIND informiert anhand der Alltagsprodukte Schuhe und Mobiltelefone an einem Messestand über Menschenrechte in weltweiten Lieferketten und Wege zur Veränderung, z.B. über die Handyaktion NRW.

Im Rahmenprogramm findet ein Vortrag von Anton Pieper zu
Arbeitsbedingungen in der globalen Schuh- und Lederproduktion
am 28.04.2018 um 17:30 Uhr statt.

Ein Vortrag von Eva-Maria Reinwald zu
Folgen des Handybooms für Mensch und Umwelt
findet am 29.04.2018 um 16:30 Uhr statt.
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HAUPTSACHE BILLIG? – DIE TEXTILINDUSTRIE FÜNF JAHRE NACH RANA PLAZA

28.02.2018
09.04.2018, 18:30 Uhr - 09.04.2018, 20:00 Uhr
Vor fünf Jahren ist in Bangladesch die Textilfabrik Rana Plaza eingestürzt. Dabei haben mehr als 1100 Textilarbeiterinnen ihr Leben verloren und damit einen hohen Preis für die Billigkleidung gezahlt, die auch für den deutschen Markt produziert wird. Oftmals sind die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern schlecht und die Beschäftigten unterbezahlt. Gleichzeitig sind die Arbeitsplätze im Textilsektor für die Wirtschaft der Länder wichtig – und die Nachfrage nach günstiger Kleidung ist weltweit groß.

Was hat sich seit dem Unglück von Rana Plaza in der Textilindustrie getan? Hat sich das Leben der Arbeiterinnen konkret verbessert? Lassen sich erste Fortschritte in der Gebäudesicherheit, beim Umweltschutz und bei den Löhnen, wie sie in Bangladesch erreicht wurden, auf andere Länder übertragen? Wie steht es um die Transparenz in der Lieferkette von Textilhändlern? Sind vor allem Politik und Unternehmen in der Verantwortung oder müssen auch die Konsumenten ihr Kaufverhalten überdenken? Worauf sollten Konsumenten beim Kauf von Kleidung achten?

Darüber diskutieren diese Gäste:
Dr. Sabine Ferenschild, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Südwind e.V.
Inez Bjørg David, Schauspielerin
Ansgar Lohmann, CSR-Manager bei KiK Textilien und Non-Food GmbH
Dr. Jochen Weikert, Abteilung Südasien, GIZ

Moderation Tobias Schwab, FR-Redakteur

Forum Entwicklung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Frankfurter Rundschau, hr-iNFO und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

© Colourbox.de
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NGOs und Zivilgesellschaft in Stadt und Land – zwei Welten oder alles dasselbe?

28.02.2018
13.03.2018, 18:30 Uhr - 13.03.2018, 21:00 Uhr
Einladung Jahresplenum FUE 13. März 2018; 18:00-20:30 Uhr mit anschließendem EmpfangLangenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin Programmablauf 18.00 -18:30 Uhr interner Teil (für Mitgliedsorganisationen des FUE)Begrüßung, Arbeitsbericht 2017, Diskussion.Politische Schwerpunkte 2018 ab 18:30 Uhr öffentlicher TeilPolitische Diskussion zum Schwerpunktthema 20.30 Umtrunk/Stehempfang

 Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte, zum Plenum des Forum Umwelt und Entwicklung am 13. März 2018 möchten wir Euch herzlich einladen.Der Leitungskreis möchte den Arbeitsbericht 2017 und die Arbeitsschwerpunkte 2018 vorstellen und mit den Mitgliedsorganisationen diskutieren. Anschließend möchten wir uns gemeinsam folgendem Thema widmen: NGOs und Zivilgesellschaft in Stadt und Land – zwei Welten oder alles dasselbe? Ländliche Räume leeren sich, die Metropolen wachsen und wachsen – eine Dynamik, die scheinbar durch nichts zu bremsen ist. Scheinbar. Natürlich sind es keine Naturereignisse, wenn ländliche Räume keine Perspektiven haben, oder wenn sich wirtschaftliche Dynamik in Metropolen konzentriert. Wie agiert die Zivilgesellschaft, vor allem Nichtregierungsorganisationen in ländlichen Regionen? Sind oder werden NGOs wie die Mitgliedsorganisationen des Forum Umwelt und Entwicklung zu urbanen Erscheinungen, die Menschen auf dem Land wenig zu bieten haben, weil sie deren Probleme nicht verstehen? Haben wir außer Fragen auch Antworten für die wachsende Problematik von Urbanisierung und Landflucht? Ist das überhaupt ein Thema für uns? Dazu freuen wir uns auf zwei Keynotes von

Almuth Schauber, MISEREOR
Philipp Brändle,
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

 Anschließend diskutieren darüber:
 Susanne Gura, Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge
Richard Pestemer, Dorfbürgermeister von Neunkirchen/Hunsrück
Tobias Müller, Katholische Landjugendbewegung Deutschland
Felix Grützmacher, Naturschutzbund Deutschland

Moderation: Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung

  Wir bitten um Anmeldung an Ramona Bruck bruck@forumue.de

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PALMÖL - KONSUM, KONFLIKTE, KONSEQUENZEN

28.02.2018
21.03.2018, 18:00 Uhr - 21.03.2018, 20:00 Uhr
Palmöl ist ein Wundermittel. Wir essen es, wir nutzen es und wissen oft nicht einmal davon. Dabei werden für unseren Konsum Regenwälder abgeholzt, Menschenrechte verletzt und Arbeitsbedingungen aufrechterhalten, die wir mit der Abschaffung der Sklaverei für beendet gehalten haben. Wo und unter welchen Bedingungen wird Palmöl angebaut? Eva-Maria Reinwald von SÜDWIND geht dieser Frage auf den Grund und stellt Lösungsansätze auf politischer und individueller Ebene vor.

(c) Oil Palm Fruits CIFOR Flickr
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MENSCHENWÜRDIG WIRTSCHAFTEN – HERAUSFORDERUNGEN UND ENTWICKLUNGEN

28.02.2018
06.03.2018, 19:30 Uhr - 06.03.2018, 21:00 Uhr
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Beschäftige, die unsere Kleidung und Schuhe produzieren, vor Gesundheitsschäden am Arbeitsplatz geschützt sind und sie sich ohne Angst gewerkschaftlich organisieren können. Oder dass für den Ab- und Anbau von Rohstoffen Menschen nicht von ihrem Land vertrieben oder durch Umweltzerstörung ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Zahlreiche Berichte aus Fabriken, Minen oder Plantagen weltweit jedoch belegen das Gegenteil: Menschenrechtsverletzungen sind keine Seltenheit in unseren weltweiten Lieferketten.

Welche Hebel der Veränderung gibt es, um menschenwürdigeres Wirtschaften zu befördern? Welche Schritte unternimmt die Bundesregierung in ihrem diesbezüglichen Aktionsplan und was könnte ein internationales UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten bewirken?

Eva-Maria Reinwald von SÜDWIND gibt Einblicke in Herausforderungen und politische Entwicklungen.

(c) Arbeiterin in der Baumwollproduktion Jeremy Evans Thomas Flickr
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