bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 4 hours 9 min ago

Lothar Binger: 68 - selbstorganisiert und antiautoritär

21.12.2018
25.12.2018, 19:00 Uhr - 25.12.2018, 22:00 Uhr

Diese politische Biografie beschreibt die Anfänge der Westberliner Studierendenbewegung, sowie die Undergroundzeitung „Linkeck“ 1968, den ersten Berliner Kinderladen und das KL-Info, die Stadtteilarbeit in Kreuzberg mit dem Lehrlingstheater „Rote Steine“ und den „Ton Steine Scherben“ 1970, die ersten Berliner Hausbesetzungen des „Jugendzentrums Kreuzberg“ und des „Rauch-Hauses“ 1971, die „GUM“ (Gruppe Undogmatischer Marxismus) 1972, die Stadtteilgruppe Charlottenburg 1973 und das „INFO BUG“ (Berliner Undogmatischer Gruppen) 1974-78.

Categories:

Gender & Friedenssicherung: Maskulinitäten und Gewalt im Kontext von UN-Friedensmissionen

21.12.2018
21.01.2019, 19:00 Uhr - 21.01.2019, 22:00 Uhr

Fälle von sexueller Gewalt im Kontext von UN-Friedensmissionen haben in den letzten Jahren weltweit für Negativschlagzeilen gesorgt und die Legitimität von UN-Friedenssicherungseinsätzen infrage gestellt. Geschlechterbilder und -beziehungen verändern sich im Zuge von bewaffneten Konflikten und insbesondere militarisierte Männlichkeitsbilder können Gewalt gegen Frauen verstärken. Im Hinblick auf Deutschlands nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ab Januar 2019 und einen geplanten UN Resolutionsentwurf zum Thema sexuelle Gewalt in Konflikten fragen wir inwieweit Geschlechterperspektiven in der Arbeit von UN Friedensmissionen berücksichtigt werden?

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen e.V. (DGVN) organisieren wir am 21. Januar eine Veranstaltung mit dem Ziel, eine öffentliche Debatte zu diesem Thema anzustoßen. Unterstützt werden wir von Expert*innen aus der Zivilgesellschaft, sowie Soldaten*innen und Wissenschaftler*innen.

An drei Thementischen wollen wir mit euch die Reproduktion von Männerbildern und Maskulinität in der Ausbildung in Armee und Polizei und deren Auswirkungen im Kontext von UN-Friedensmissionen diskutieren. Dazu werden wir Lösungsstrategien zum Gendermainstreaming in der UN und Möglichkeiten der juristischen Strafverfolgung entwickeln und konkrete Appelle an nationale und internationale Entscheidungsträger*innen formulieren.

Categories:

Gender & Friedenssicherung: Maskulinitäten und Gewalt im Kontext von UN-Friedensmissionen

21.12.2018
21.01.2019, 19:00 Uhr - 21.01.2019, 22:00 Uhr

Fälle von sexueller Gewalt im Kontext von UN-Friedensmissionen haben in den letzten Jahren weltweit für Negativschlagzeilen gesorgt und die Legitimität von UN-Friedenssicherungseinsätzen infrage gestellt. Geschlechterbilder und -beziehungen verändern sich im Zuge von bewaffneten Konflikten und insbesondere militarisierte Männlichkeitsbilder können Gewalt gegen Frauen verstärken. Im Hinblick auf Deutschlands nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ab Januar 2019 und einen geplanten UN Resolutionsentwurf zum Thema sexuelle Gewalt in Konflikten fragen wir inwieweit Geschlechterperspektiven in der Arbeit von UN Friedensmissionen berücksichtigt werden?

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen e.V. (DGVN) organisieren wir am 21. Januar eine Veranstaltung mit dem Ziel, eine öffentliche Debatte zu diesem Thema anzustoßen. Unterstützt werden wir von Expert*innen aus der Zivilgesellschaft, sowie Soldaten*innen und Wissenschaftler*innen.

An drei Thementischen wollen wir mit euch die Reproduktion von Männerbildern und Maskulinität in der Ausbildung in Armee und Polizei und deren Auswirkungen im Kontext von UN-Friedensmissionen diskutieren. Dazu werden wir Lösungsstrategien zum Gendermainstreaming in der UN und Möglichkeiten der juristischen Strafverfolgung entwickeln und konkrete Appelle an nationale und internationale Entscheidungsträger*innen formulieren.

Categories:

Kann man Armenier in der Türkei sein?

21.12.2018
19.01.2019, 19:00 Uhr - 19.01.2019, 22:00 Uhr

Die Veranstaltung steht unter einem herausfordernden Titel. Denn nach dem osmanischen Genozid während des Ersten Weltkriegs, den der republikanische türkische Nachfolgestaat bis heute bestreitet, folgten Jahrzehnte der kultur- und religionspolitischen Diskriminierung und Unterdrückung. Die Schutzbestimmungen des Lausanner Vertrages (1923) für nichtmus-limische Minderheiten in der Republik Türkei wurden in vielfältiger Weise weitgehend ausgehöhlt. Den Nachfahren armenischer Völkermordüberlebender, denen keine Flucht ins Ausland gelang oder die ihre Heimat nicht aufgeben wollten, blieb oft nur die kulturelle und religiöse Anpassung an die regionale muslimische Mehrheitsbevölkerung.

Der Informationsabend soll die aktuellen Bedingungen armenischer Existenz beleuchten: Welche kollektiven und individuellen Rechte und Möglichkeiten haben Menschen, die sich als Armenier definieren, im Alltag, auf dem Arbeitsmarkt sowie im gesellschaftlichen Leben? Können sie ihre armenische Identität uneingeschränkt bzw. öffentlich leben? Und wie definiert sich überhaupt heute Armeniertum in der Türkei? Welche Rolle spielt dabei die Religion bzw. die Zugehörigkeit zur armenisch-apostolischen Kirche? Anders gefragt: Ist eine armenische Identität jenseits der christlichen Religion denkbar (dies mit Blick auf jene Menschen in der Türkei, die armenischer Abstammung sind, doch muslimischen Glaubens). Und welche regionalen bzw. lokalen Besonderheiten gibt es?

Die Einführung der AGA-Vorsitzenden Dr. phil. Tessa Hofmann stützt sich auf Rechercheergebnisse des armenisch-argentinischen Journalisten und Autors Avedis Hadjian; 2011-14 hat er zahlreiche so genannte Kryptoarmenier in verschiedenen Regionen der Türkei zu ihrem Selbstverständnis und ihren Lebensbedingungen befragt und zeichnet auf dieser Grundlage in seinem umfangreichen Buch „Secret Nation: The Hidden Armenians of Turkey“ ein äußerst differenziertes Bild. Aber ist es noch aktuell? Die Türkei des Jahres 2018 ist nicht mehr die Türkei „vor dem Gezi-Park“.

Um genaueren Aufschluss zu erlangen, hat AGA e.V. den Verleger und Journalisten Miran Pirgiç Gültekin eingeladen; 2010 entschloss sich der aus Dersim gebürtige Armenier, seinen türkischen Vornamen Selahattin amtlich durch einen armenischen Namen ersetzen zu lassen, trat zum Christentum über und gründete die Vereinigung der Dersim-Armenier für Glauben und Sozialhilfe: „Verstecken war keine Option mehr. Die Ungerechtigkeit drohte mich zu ersticken!“

Seine Thesen zu unseren Fragen lauten: „In den letzten Jahren wurden im Zug des türkischen EU-Beitrittsprozesses verschiedene Schritte zur Demokratisierung unternommen. Es gab rela-tive Erleichterungen. Ein Teil des beschlagnahmten Eigentums wurde rückerstattet. Und es wurden armenische Abgeordnete gewählt. Aber gegenwärtig erfolgt ein Rückschlag. (…) Ja, man kann Armenier sein und als Armenier in der Türkei leben. Aber es ist immer noch sehr schwierig, ein armenischer Bürger zu sein.“

Wir laden Sie zu einer anregenden Diskussion über Menschen- und Minderheitenrechte ein!

Vortrag und Diskussion mit Miran Pirgiç GÜLTEKIN (Istanbul).

Einführung und Moderation: Tessa Hofmann (Berlin).

Die Veranstaltung findet auf türkisch statt, mit konsekutiver Übersetzung durch Ayşe Tetik, (Freie Universität Berlin).

Categories:

Zeige deine Wunden

21.12.2018
17.01.2019, 19:00 Uhr - 17.01.2019, 21:30 Uhr

Die Ausstellung "Zeige deine Wunden" mit Fotoarbeiten von martha-ka ist eine lebendige Auseinandersetzung mit Beuys gesellschaftlich ebenso umfassenden wie fordernden Kunstbegriff. Die grundlegende Fragestellung lautet: Welche gesellschaftlichen Bedingungen machen uns krank, wie können wir den Wunsch nach einer anderen Form von sozialen Beziehungen, den Wunsch „als Mensch nicht mehr eingespannt zu sein, in ein Verhältnis von Befehl und Unterwerfung, Macht und Privileg“ (Joseph Beuys, Aufruf zur Alternative, FR 23.12.1978) Wirklichkeit werden lassen?

Die Künstlerin martha-ka artikuliert mit ihren hauptsächlich in schwarz-weiß gehaltenen Fotoarbeiten und Collagen diese in uns allen schlummernden Empfindungen und Ängste und gestaltet sie zu zerrissenen Herausforderungen. Die von ihr in der Fotoserie genutzten Stilmittel und Techniken konfrontieren uns und machen es uns schwer, den Blick in gewohnter Weise abzuwenden. Mit ihrer Technik der Bearbeitung, Verfremdung und vielschichtigen Überlagerung widmet sie sich den Themen: „Festung Europa“ und Abschottung / Gewalt gegen Frauen / Gegensatz von Armut und Reichtum.

Categories:

Zeige deine Wunden

21.12.2018
17.01.2019, 19:00 Uhr - 28.02.2019, 17:00 Uhr

„Überprüfen wir die Begriffe, nach denen wir die Verhältnisse im Osten und im Westen eingerichtet haben. Besinnen wir, ob diese Begriffe unseren sozialen Organismus und seine Wechselbeziehungen zu den Naturordnungen gefördert, zur Erscheinung eines gesunden Daseins geführt oder die Menschheit krankgemacht, ihr Wunden geschlagen, Unheil über sie gebracht haben und heute gar ihr Überleben in Frage stellen“Beuys, 1978

 

Die Ausstellung "Zeige deine Wunden" mit Fotoarbeiten von martha-ka ist eine lebendige Auseinandersetzung mit Beuys gesellschaftlich ebenso umfassenden wie fordernden Kunstbegriff. Die grundlegende Fragestellung lautet: Welche gesellschaftlichen Bedingungen machen uns krank, wie können wir den Wunsch nach einer anderen Form von sozialen Beziehungen, den Wunsch „als Mensch nicht mehr eingespannt zu sein, in ein Verhältnis von Befehl und Unterwerfung, Macht und Privileg“ (Joseph Beuys, Aufruf zur Alternative, FR 23.12.1978) Wirklichkeit werden lassen?

Diese Probleme, die von Beuys vor über 40 Jahren aufgeworfen wurden, haben auch heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Auch wir suchen als Individuen wie Gesellschaften nach Auswegen, fühlen uns in Verhältnissen gefangen, die uns unverständlich und letztlich nicht veränderbar scheinen.

Die Künstlerin martha-ka artikuliert mit ihren hauptsächlich in schwarz-weiß gehaltenen Fotoarbeiten und Collagen diese in uns allen schlummernden Empfindungen und Ängste und gestaltet sie zu zerrissenen Herausforderungen. Die von ihr in der Fotoserie genutzten Stilmittel und Techniken konfrontieren uns und machen es uns schwer, den Blick in gewohnter Weise abzuwenden.

Mit ihrer Technik der Bearbeitung, Verfremdung und vielschichtigen Überlagerung widmet sie sich den Themen: „Festung Europa“ und Abschottung / Gewalt gegen Frauen / Gegensatz von Armut und Reichtum.

Die Vernissage findet am Donnerstag, dem 17.01.2019 um 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte statt.

Categories:

Barrierefreie Arbeitsplätze für Menschen mit seelischen Behinderungen

21.12.2018
08.01.2019, 15:00 Uhr - 08.01.2019

„Was ich mir unter Barrierefreiheit vorstelle ist, du wachst auf, gehst irgendwo hin, und hast das Gefühl dazu zu gehören.“ (S-386-388)

Das Ziel dieser Studie war es herauszufinden, wie Arbeitsplätze aus der Sicht von Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen gestaltet werden müssen, damit sie von ihnen barrierefrei nutzbar sind. Diese Studie wurde partizipativ mit dem Kellerkinder e.V. geplant, in Teilen kollaborativ im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt. Es wurde eine Erhebung für die Bachelorarbeit der Peer-Forscherin zur barrierefreien Gestaltung von Fokusgruppen integriert.

Psychische Störungen sind der Hauptgrund für Berentungen wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (Deutsche Rentenversicherung Bund 2014). Seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland verpflichtet allen Bürger_innen einen selbst gewählten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft zu ermöglichen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Internet 2011, S. 8). Allerdings beziehen sich dargestellte konkrete Hinweise für die Gestaltung von barrierefreien Arbeitsplätzen in der Regel auf Maßnahmen wie die Rollstuhlgerechtigkeit und das Zwei-Sinne-Prinzip. Kenntnisse zur barrierefreien Arbeitsplatzgestaltung für Menschen die psychiatrische Diagnosen erhalten haben und langfristig beeinträchtigt sind, d. h. im Sinne der Sozialgesetzgebung unter seelischen Behinderungen leiden, liegen bisher nicht vor.

In Fokusgruppen haben sich Betroffene über Barrieren und die Barrierefreiheit für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen ausgetauscht. Die identifizierten Einflussfaktoren gehen weit über den Arbeitskontext hinaus und betreffen zudem den gesellschaftlichen Umgang, die Zugänglichkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes, die Teilhabe am Arbeitsleben und die Kostenträger, die Gestaltung der Sonderarbeitswelten, die Versorgung durch das psychosoziale Hilfesystem, eine barrierefreie Bildung sowie die eigene Haltung/Ressourcen/ individuellen Barrieren.

Auf der Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse präsentiert und den Teilnehmenden die Gelegenheit gegeben, die Ergebnisse zu kommentieren sowie weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse der Abschlussveranstaltung fließen in eine Broschüre und weitere Veröffentlichungen zum Thema ein.

Von 15:00 bis 17:00 werden Filmaufnahmen gemacht.

Wer nicht gefilmt werden möchte, wird nicht gefilmt.

Anmeldung unter: anmeldung@seeletrifftwelt.de

 

Programm:

15:00-15:30 Begrüßung und Grußworte

Dr. Sigrid Arnade

Geschäftsführerin Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland e.V.

Mitarbeiter*in (angefragt)

Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Prof. Dr. Holmberg und Dr. von Peter

Gutachter*innen der Masterarbeit

15:30-16:00 „Nichts über uns ohne uns!“

Eileen Friesecke und Thomas Künneke

Kellerkinder e.V., begleitende Mitforschende

16:00-16:15 Pause

16:15-16:45 Ergebnisse der Studie

Azize Kasberg

Autorin der Studie

16:45-17:00 Fragen und Diskussion im Plenum

17:00-17:15 Pause

17:15-18:00 Austausch und Perspektiven

18:00-19:00 Beisammensein mit Buffet

 

Quelle:

Deutsche Rentenversicherung Bund Geschäftsbereich Sozialmedizin und Rehabilitation (2014). Positionspapier der Deutschen Rentenversicherung zur Bedeutung psychischer Erkrankungen in der Rehabilitation und bei Erwerbsminderung.

Abgerufen am 10.02.2018 www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/339288/publicationFile/64601/pospap_psych_Erkrankung.pdf

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Categories:

Bilder im Kontext - Fotografie in der Bildungsarbeit

20.12.2018
01.02.2019, 16:00 Uhr - 03.02.2019, 13:30 Uhr

Fotografische Bilder sind allgegenwärtig in unserem Alltag. Ob auf großen Werbeplakaten im öffentlichen Raum, in gedruckter Form in der Tageszeitung, digital auf dem Bildschirm beim Browsen durch die sozialen Medien oder der Benutzung des Smartphones: Fotografie in verschiedenen Gebrauchsformen als Fotojournalismus, Werbefotografie oder im privaten Gebrauch ist kaum noch wegzudenken. Während die publizistische Fotografie ein Schlüssel zur Welt ist und dem Menschen Ereignisse in geografisch weit entfernten Regionen vermittelt, versucht die Werbefotografie unser Konsumverhalten zu beeinflussen.

Aus diesem Grund stellt sich die Frage, welche Rolle Fotografie in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit spielen soll und kann. Der Workshop "Bilder im Kontext" nimmt sich dieses Themas an. Mit ihm wird das Ziel verfolgt, Multiplikator*innen darin zu schulen, die Arbeit mit fotografischen Bildern systematisch in ihre Angebote zu integrieren. Dies geschieht über die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Fotografie, die Erarbeitung eines Panoramas der Bild- und Fotopädagogik, die Analyse des Bildermarktes und der Bildwirtschaft und die Vorstellung und Erprobung verschiedener Methoden zur Bildanalyse.

Der Workshop ist durchgehend partizipativ angelegt so dass sich die Teilnehmer*innen die Methoden durch das eigene Ausprobieren selber aneignen. Besonderer Wert wird auf ein Zeitfenster für ein angeleitetes Peer-to-Peer Coaching gelegt, in dem ein professioneller Erfahrungsaustausch geführt werden kann. Als Anschauungsmaterial werden im Workshop sowohl fotojournalistische Bilder aus der Tagespresse, als auch politische Plakate, Werbekampagnen von NGOs und Bilder aus der Entwicklungszusammenarbeit verwendet. Es gibt einen Reader mit theoretischen Texten, über den die Themen nachbearbeitet werden können und der als Grundlage für die weitere Arbeit der Teilnehmer*innen dient.

Seminarzeiten:
Fr. 16-19.30 Uhr
Sa. 10-17.00 Uhr
So. 10-13.30 Uhr

Die Teilnahmegebühr beträgt 125 Euro/ 60 Euro ermäßigt. (ALG II + Studierende, nur mit Nachweis)

Sie erhalten eine verbindliche Anmeldebestätigung.
Die Zahlung des Teilnahmebeitrags wird nach Erhalt der Anmeldebestätigung bzw. nach Zahlungsaufforderung fällig. Bei Absagen, die weniger als drei Wochen vor Seminarbeginn eingehen, wird die Teilnahmegebühr nur dann zurückerstattet, wenn jemand von der evtl. vorhandenen Warteliste nachrücken kann. In jedem Fall werden aber 20 € Bearbeitungsgebühr einbehalten.

Felix Koltermann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim und als Trainer in der Erwachsenenbildung tätig.

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heirnrich-Böll-Stiftung
Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

Digitalisierung: Utopie oder Dystopie?

20.12.2018
18.01.2019, 10:30 Uhr - 18.01.2019, 11:45 Uhr

Gemeinsam mit Brot für die Welt und dem Forum Umwelt und Entwicklung organisiert INKOTA beim GFFA (Global Forum for Food and Agriculture) ein Fachpodium zum Thema Digitalisierung in der Landwirtschaft. Digitalisierung wird oft als fortschrittliche Lösung betitelt. Smart Farming, Drohnen zu Wasser und in der Luft, per Satellit gesteuerte Traktoren, die Nutzung von Wetter- und Bodendaten durch Big Data-Plattformen oder die Anwendung von synthetischer Biologie. Aber ist Digitalisierung tatsächlich das neue Wundermittel, um die Landwirtschaft weltweit zukunftsfähig zu machen? Ist sie der Einstieg in ein Zeitalter, in dem die Wachstumsgrenzen noch einmal deutlich verschoben werden können?

Eine kritische Betrachtung der Auswirkungen der Digitalisierung kommt bislang zu kurz: Wie verändert sich die Landwirtschaft durch die Digitalisierung? Wer sind die zentralen Akteure im Digitalisierungs-Geschäft? Was bedeutet die Digitalisierung explizit für bäuerliche Erzeuger*innen weltweit? Ist die Digitalisierung wirklich so ressourcenschonend, wie es versprochen wird? Oder wird bald die Tiefsee umgegraben, damit die Ressourcen gewonnen werden können, die die digitale Landwirtschaft zum Ackern braucht? Welche Grenzen und politischen Rahmensetzungen braucht die Digitalisierung, um für den Umbau hin zu einer sozial und ökologisch gerechten Landwirtschaft genutzt werden zu können?

Diese und viele weitere Fragen wollen wir gerne mit unseren Gästen und Ihnen diskutieren.

 

Key Note: Neth Daño, ETC Group, Philippinen

Podium:

Neth Daño, ETC Group, Philippinen

Dr. Angelika Hilbeck, ETH Zürich, Schweiz

Janet Maro, SAT, Tansania

Stig Tanzmann, Brot für die Welt, Berlin

Moderation: Jan Urhahn, INKOTA-netzwerk, Berlin

 

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung statt.

Eintritt frei
Eine Online-Anmeldung ist erforderlich. 

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Jan Urhahn: urhahn@inkota.de.

Hier finden Sie Informationen zur INKOTA-Veranstaltung und weiteren Aktivitäten im Januar 2019.


Wie hier in Kolumbien sprühen mittlerweile programmierte Drohnen Dünger und Pestizide auf die Felder. Foto: Herney, CC0

Categories:

Syndikat bleibt

19.12.2018
20.12.2018, 15:30 Uhr - 20.12.2018, 18:00 Uhr

Wann: 20. Dezember, 15:30 Uhr

Wo: Kürfürstendamm 177, Berlin

Auch die alteingesessene Kiezkneipe Syndikat in Neukölln ist im Namen der Gentrifizierung bedroht, verdrängt zu werden. Das Kollektiv und dessen Sympathisant*innen möchten aber bleiben. Deshalb organisieren sie widerständige Proteste um den Kampf für den Bestand dieser Freiräume. Am 20. Dezember besuchen sie dafür ihren Hauseigentümer, die Pears Global Real Estate Germany, vor ihren Büroräumen am Ku’Damm. 15.30 Uhr, Kurfürstendamm 177

Categories:

Rote Zone: Zwei Militante und zwanzig Mal Musik

19.12.2018
27.12.2018, 20:00 Uhr - 27.12.2018, 22:00 Uhr

Schon immer und überall auf der Welt hatten linke Bewegungen ihre Lieder. Die Lieder begleiteten die Kämpfe, gingen aus ihnen hervor oder wurden von ihnen übernommen. Eine musikalische Zeitreise durch diese Bewegungen würde mehrere Veranstaltungen umfassen müssen.
Deshalb stellen zwei Militante der IL Hannover in der Roten Zone jeweils zehn Lieder vor, die sie begleitet haben oder von denen sie inspiriert wurden. Lasst euch überraschen und nehmt die Chance war, auf diese Weise verschiedene Bewegungen und Kämpfe in all ihren Widersprüchlichkeiten kennenzulernen. Außerdem erfahrt ihr, warum diese Lieder für die beiden Referent_innen wichtig sind.

Wir freuen uns auf alle, die an dieser musikalischen Bewegungsreise teilnehmen wollen. Am Ende wollen wir gemeinsam diskutieren, was wir aus den Liedern für unseren politischen Aktivismus mitnehmen können. Auch wenn sie uns unterhalten, wusste schon Franz Josef Degenhardt, "doch ohne die, für die ich es sing' hätt' alles kein' Sinn."

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Categories:

Bürokratie des Grenzregimes - Menschenrechtsverletzungen in Visaverfahren

18.12.2018
09.01.2019, 19:00 Uhr - 09.01.2019, 21:00 Uhr

Jahrelanges Warten auf Termine, unerfüllbare Anforderungen von einzureichenden Dokumenten, undurchschaubare Entscheidungsprozesse, Ablehnungen ohne Begründung…

Aspekte einer Bürokratie der Ausgrenzung und Abschottung:

  • Aktivist*innen der Initiative 'Familienleben für Alle!' berichten über bürokratische Hürden und Gesetze, die den Familiennachzug zu Geflüchteten einschränken und verhindern.

  • Vertreter*innen der Kampagne 'VisaWie? Gegen diskriminierende Visaverfahren' nehmen den Verweigerungsgrund der fehlenden "Rückkehrbereitschaft" bei der Ablehnung von Schengenvisa in den Fokus. Sie kritisieren, dass sich in diesem Verweigerungsgrund die Macht und Privilegien des Globalen Nordens manifestieren.

:English / Français / النسخة العربية:

http://familienlebenfueralle.net/buerokratie-des-grenzregimes

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.
Bei Bedarf bieten wir Flüsterübersetzung in Arabisch, Englisch und Französisch an.

Categories:

Rechtspopulismus: Die neue Normalität!?

17.12.2018
19.01.2019, 10:00 Uhr - 20.01.2019, 16:00 Uhr

Vor dem Hintergrund des Aufstiegs der AfD lohnt sich die Auseinandersetzung mit den Diskursen der neuen Rechten und deren Vernetzung aus europäischer Perspektive. Bereits in den 1980er Jahren formierten sich rechtspopulistischen bzw. -extremistischen Parteien in West- und Mitteleuropa als Reaktion zur Globalisierung und der Vertiefung der europäischer Integration jenseits des politischen Establishments und forderten ein Zurück zum "Volk". Es folgten auf die Wahlerfolge der Freiheitlichen in Österreich und der Front National bald die der italienischen Lega Nord, der belgischen Vlams Blok und der dänischen Folkeparti sowie später der List Pim Fortuyn in den Niederlanden. Der Vormarsch der Rechtspopulisten ist längst nicht gestoppt. Vielmehr können wir heute von einer Phase der Konsolidierung und von einer neuen Normalität sprechen. Charisma, Stärke und Status bestimmen die politische Auseinandersetzung heute mehr denn je. Die "Wahrheit" der Populisten wird zur Zerreißprobe der "Meinungen" der Demokraten.

Vor dem Hintergrund des Erstarkens der rechtspopulistischen Diskursen und Parteien widmet sich dieser Workshop zu folgenden Fragen: Wie können wir diese Entwicklungen im historischen Kontext verstehen und sie auf der Grundlage von soziokulturellen und ökonomischen Veränderungsprozessen erklären? Was ist Populismus, was sind seine Inhalte und Methoden? Worin bestehen die Diskurse der Rechtspopulisten und worin sind ideologische Unterschiede erkennbar? Und schließlich: Worin besteht das Risiko des Scheiterns des europäischen Projektes? Wir gehen diesen Fragen anhand von Fallbeispielen, Arbeitsgruppen, Experteninputs, Filmen und Diskussionen nach.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Categories:

Signierstunde mit Esther Bejarano

13.12.2018
18.12.2018, 16:00 Uhr - 18.12.2018, 19:40 Uhr

Die 94jährige Auschwitzüberlebende Esther Bejarano signiert in der Buchhandlung Hugendubel ihr dieses Jahr erschienene Buch:

Gedichte & Gerichte, eine Würdigung von Lebensbegleitern und eine Rezeptauswahl ihrer Lieblingsgerichte mit Kochanleitung. Herausgegeben von Rolf Becker. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für jeden.

Categories:

Agrarökologie stärken! Für eine zukunftsgerichtete Politik und Praxis

13.12.2018
18.01.2019, 15:30 Uhr - 18.01.2019, 17:30 Uhr

Es scheint wie die Quadratur des Kreises: Wie können die negativen Umweltwirkungen der Landwirtschaft verringert werden, während gleichzeitig die Produktivität erhöht wird? Die Antwort liegt auf der Hand – indem die landwirtschaftliche Erzeugung nicht mehr gegen die ökologischen und sozialen Systeme, in denen sie verortet ist, arbeitet, sondern mit ihnen. Das ist der wichtigste Grundsatz von Agrarökologie. Agrarökologische Systeme sind nicht nur produktiver und ernähren mehr Menschen auf gesunde Art und Weise als inputbasierte Systeme, sie schützen natürliche Ressourcen und machen landwirtschaftliche Betriebe widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels wie extreme Dürren oder anhaltende Regenfälle. Der Transformationsprozess hin zu Agrarökologie ist vielschichtig, denn Agrarökosysteme sind unterschiedlich und komplex, so dass es nicht die „eine“ Herangehensweise geben kann. Auf allen Kontinenten gibt es bereits erfolgreiche Politik- und Praxisbeispiele, die Agrarökologie stärken, wie der 100% Bio-Bundesstaat Sikkim in Indien, die ecuadorianische Hauptstadt Quito oder agrarökologische Praktiken in Malawi, die wir bei der Veranstaltung vorstellen werden. Zudem wird die Auszeichnung Outstanding Practices in Agroecology 2019 präsentiert.

Wie kann ein Umfeld geschaffen werden, in dem Agrarökologie aufblüht? Welche grundlegenden und zeitnahen Änderungen benötigen wir beispielsweise in der Agrar-, Entwicklungs-, und Subventionspolitik? Wie bewerten die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und die deutsche Bundesregierung Agrarökologie und mit welchen Initiativen fördern sie diese? Welche Herausforderungen gibt es? Wie bewertet die Zivilgesellschaft den Stand der Dinge und was muss aus ihrer Perspektive zur Stärkung von Agrarökologie getan werden? Diese und viele weitere Fragen wollen wir mit unseren Gästen und mit Ihnen diskutieren.

 

Gäste:

José Francisco Graziano da Silva, Generaldirektor, Ernährungs- und Landwirtschafts-organisation der Vereinten Nationen (FAO) (angefragt)

S.E. Somnath Poudyal, Minister für Landwirtschaft und Gartenbau, Sikkim, Indien (angefragt)

Dr. Stefan Schmitz, Leiter Unterabteilung Ernährung, Ländliche Entwicklung, Natürliche Ressourcen, Beauftragter für die Sonderinitiative EINEWELT ohne Hunger, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Aufsichtsratsvorsitzender, Stiftung World Future Council und Vorstand der Schweisfurth Stiftung

Sarah Schneider, Referentin für Landwirtschaft und Welternährung, MISEREOR

Lena Bassermann, Referentin für Landwirtschaft und Ernährung, Welthungerhilfe

Alexandra Rodriguez, Koordinatorin von AGRUPAR in Quito, Ecuador (angefragt)

Moderation: Dr. Tanja Busse, Journalistin

 

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch mit Übersetzung statt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Ingrid Heindorf: ingrid.heindorf@worldfuturecouncil.org und Herrn Jan Urhahn: urhahn@inkota.de.

Eine gemeinsame Veranstaltung von: INKOTA-netzwerk, Brot für die Welt, Heinrich-Böll-Stiftung, IFOAM, MISEREOR, Oxfam, Schweisfurth-Stiftung, Welthungerhilfe und World Future Council.

 

Categories:

lets get united against gentrification: Für den Erhalt von Potse & Drugstore

13.12.2018
15.12.2018, 14:00 Uhr - 15.12.2018

Wann: 15. Dezember, 14 Uhr

Wo: Rathaus Schöneberg/John-F.-Kennedy-Platz, Berlin

Im September wurde auf www.taz.de/bewegung bereits über die Situation der alternativen Jugendzentren Potse & Drugstore berichtet. Nach 46 Jahren sollen sie zum Jahresbeginn ihre gewohnten Räume in der Potsdamer Straße verlieren. Doch kampflos wollen die Aktivist*innen nicht aufgeben. Daher findet am 15. Dezember eine Großdemonstration für den Erhalt der Jugendzentren vor dem Rathaus Schöneberg statt → 15.12., John-F.-Kennedy-Platz, 14 Uhr

Categories:

Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

13.12.2018
21.01.2019, 20:00 Uhr - 21.01.2019, 22:00 Uhr

94 Prozent der Saatgutsorten weltweit sind bereits verschwunden. Drei Viertel unseres Essens besteht nur noch aus 12 Pflanzensorten. Ein Drittel der gesamten Menschheit ernährt sich zu 80 Prozent von nur drei Getreidesorten: Mais, Reis und Weizen. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto dominieren mit genetisch veränderten Monokulturen den globalen Saatgutmarkt. Der Film „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“ zeigt diese Zusammenhänge eindrucksvoll auf und ist ein Appell die ursprüngliche Saatgutvielfalt zu schützen und unser Saatgut zurückzuerobern.

Wenn sich im Januar alljährlich in Berlin die internationale Ernährungs- und Agrarindustrie trifft, wollen wir Risiken aufzeigen und an Alternativen basteln. Diskutieren Sie vor und nach der Filmvorführung mit:

Ursula Hudson, Vorsitzende Slow Food Deutschland e.V.

Andrew Mushita, Generalsekretär Community Technology Development Trust, Simbabwe

Lena Bassermann, Welthungerhilfe e.V.

 

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch mit Übersetzung statt.

Um Anmeldung wird gebeten. 

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von INKOTA und Welthungerhilfe.

Fragen? Gerne melden bei:

Jan Urhahn, INKOTA-netzwerk (urhahn@inkota.de)

Lena Bassermann, Welthungerhilfe (lena.bassermann@welthungerhilfe.de)

Categories:

Verdrängung stoppen!

12.12.2018
15.12.2018, 15:00 Uhr - 15.12.2018, 19:00 Uhr

Wann: 15. Dezember, 15 Uhr

Wo: Kottbusser Damm 9, Berlin

Aus dem Aufruf von Bizim Kiez:

"Schon wieder ist kieznahes Kleingewerbe akut verdrängungsbedroht! Der Textilfachhandel »Kamil Mode« am Kottbuser Damm 9 existiert seit 16 Jahren, und ist Teil des fast vergessenen Textilwirtschafts-Kosmos, der Nord-Neukölln einmal gewesen ist. Aber der einst unbeliebte Kottbusser Damm wird durch die Gentrifizierung umgestaltet, und das trifft auch seine verbleibenden Textilgeschäfte.
Kieznaher Textilhandel unerwünscht

»Kamil Mode« hat bereits zwei Mieterhöhungen hinter sich, und der Betreiber, Hassan Qadri, zahlt heute für 61 Quadratmeter 1.200 Euro. Dennoch läuft sein Laden konstant. Vor allem in den türkischen und arabischen Communities der Stadt werden das Sortiment und der vertrauensvolle Umgang bei Qadri geschätzt. Er hat sein Geschäftsmodell an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet, und wurde mit einer Kundschaft belohnt, die ihm bis heute die Treue hält.
Den Eigentümer des Hauses am Kottbuser Damm 9, Thorsten Cussler, scheint das aber nicht zu interessieren. Er möchte den Kleidungsbetrieb verdrängen, weil er mit dessen Gewerberaum etwas anderes, wie er sagt, „Schöneres“ vorhabe – nach Grundsanierung und erneuter Mieterhöhung auf über 3.000 Euro. Verhandlungen über einen Verbleib, bis der 60jährige Qadri in Rente geht, und eine Anpassung der beabsichtigten Mieterhöhung an die Wirtschaftlichkeit seines Gewerbes, schließt er aus.
Zwischen Pest und Cholera
Dies sind die Forderungen an Thorsten Cussler, Eigentümer des Hauses Kottbusser Damm 9, die auch wir unterstützen:

- Die sofortige Entfristung des Angebots zum Auszug bis 31. März 2019. Keine Zwangsvollstreckungsunterwerfung!
- Die sofortige Rücknahme der Kündigung zum 31. Dezember 2018
- Die Aufnahme von Verhandlungsgesprächen über einen Verbleib des Ladens bis Hassan Qadri in Rente geht
- Die Anpassung zukünftiger Mietforderungen an die Wirtschaftskraft des Ladens"

Categories:

BoeThie bleibt

12.12.2018
15.12.2018, 12:00 Uhr - 15.12.2018, 16:00 Uhr

Wann: Samstag, 15. Dezember, 12 Uhr

Wo: Thiemannstraße/Böhmische Straße, Berlin

Aus dem Aufruf der Anwohner*innen:

"Wir, die Bewohner*innen der Böhmischen/Thiemannstraße in Neukölln, kämpfen zur Zeit um unser Zuhause.
Betroffen sind 14 Häuser und 140 Haushalte: 300+ Bewohner*innen, davon 60+ Pensionist*innen, haben Angst, ihre Wohnungen zu verlieren.

Wieder einmal schlagen die Großinvestor*innen zu. Diesmal ist es der Dänische Pensionsfond PFA – immerhin der fünftgrößte Pensionsfond Europas. Der hat sich im Sommer 3700 Wohnungen in Deutschland für schlappe 1,2 Milliarden Euro einverleibt. In dem Paket ist auch unsere denkmalgeschützte Wohnanlage in Neukölln in der Böhmischen/Thiemannstraße.

Start und Ende: Thiemannstraße
Wir wünschen uns eine bunte, laute, friedliche Demo.
Kommt und sagt "NEIN" zu Großinvestor*innen und Verdrängung. "

Categories:

Grüne Woche? Von wegen!

12.12.2018
12.01.2019, 10:30 Uhr - 13.01.2019, 18:00 Uhr

Ab Mitte Januar findet in Berlin erneut die Grüne Woche statt. Ein Anlass, gemeinsam  gegen den zerstörerischen Alltag der konventionellen Agrar- und  Lebensmittelindustrie aktiv zu werden.

Am Wochenende vor der Grünen Woche werden wir über zwei Tage verschiedene Ideen sammeln, uns von politischen Protestformen inspirieren lassen und unsere eigenen Aktionen vorbereiten und trainieren. Ein erfahrener Aktionstrainer sowie ein_e Prozessbegleiter_in werden uns darin unterstützen. Ihr könnt als Kleingruppe kommen oder als Einzelperson, egal ob ihr bei kreativen Aktionen schon mal mitgemacht habt oder nicht.
Als international wichtigste Messe für Ernährung, Landwirtschaft und  Gartenbau ist sie Werbe- und Vermarktungsplattform für die Agrar- und Lebensmittelindustrie aus der ganzen Welt. Diese sind verantwortlich für gigantische ökologische Schäden, wie die Abholzung von Regenwäldern,  industrialisierte Agrarwüsten, den dramatischen Rückgang der  Artenvielfalt und die brutale Ausbeutung von Tieren und Menschen (besonders im globalen Süden). Auch zum Klimawandel trägt unsere Ernährung einen sehr großen Anteil bei: 11-15% verursacht die  Landwirtschaft direkt, nochmal so viel durch Landnutzung und Abholzung. 17-24% des  Klimawandels gehen auf Produktion, Transport, Handel, Lagerung und den Müll unserer Lebensmittel zurück. Insgesamt ist unsere  Ernährung (global) damit also für bis zur Hälfte der von Menschen  verursachten Erderwärmung verantwortlich.
Die Grüne Woche bietet uns mit 400.000 Besucher*innen und tausenden Journalist*innen eine ideale Gelegenheit, um Ausbeutung und Zerstörung und die dafür Verantwortlichen sichtbar zu machen und Alternativen aufzuzeigen. 

Meldet Euch zur Teilnahme am Open Space bitte auf unserer Website an: https://primaklimaweissensee.de/anmeldung/

Die Teilnahme ist kostenlos. Für Essen und Getränke sorgen wir.

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

TERMINE

Hinweise auf Fachtagungen, Konferenzen, Ausschreibungen, Seminare, Workshops, call for papers ...

MESTERWERKE

leif2_web.jpg
  mehr...