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Updated: 5 hours 56 min ago

Nationalpopulismus als Alternative?

07.09.2017
07.09.2017, 19:00 Uhr

Die neuen rechten Bewegungen und ihr Gesellschaftsbild

Als mit der Euro-Krise und der zunehmenden Zahl ankommender Flüchtlinge Europa in eine eklatante Krise geriet, meldeten sich am rechten Rand Bewegungen, die „Grenzen und Schlagbäume" als Parole ausgaben. Der eigenständige deutsche Nationalstaat sollte wieder stärker zur Geltung kommen und sich Kompetenzen zurückholen, die auf die europäische und internationale Ebene übertragen worden waren.

Seither propagieren die Alternative für Deutschland und Pegida ein rückwärtsgewandtes Weltbild. Vorstellungen darüber, wie Deutschland in den 1950er oder 1960er angeblich gewesen sei, dominieren die Zukunftshoffnungen dieser Nationalpopulisten. Inzwischen hat sich die AfD radikalisiert, der offen rechtsextreme Flügel nimmt eine immer stärkere Position ein und dominiert ganze Landesverbände. Ihr Gesellschaftsbild bleibt dabei im Wortsinne „reaktionär".

Aus welchen Quellen bedient sich dieses Gesellschaftsbild? Welche Gesellschaftsschichten werden davon angesprochen?

Mit:

Dr. Gideon Botsch, Privatdozent und Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus (EJGF) am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam

Moderation:

Dr. Marianne Zepp, Referentin für Zeitgeschichte, HBS

 

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Afro.Deutschland

07.09.2017
07.09.2017, 18:00 Uhr

„Woher kommst Du?" „Ich meine, woher wirklich? Deine Farbe?" Diese Fragen hört Jana Pareigis seit frühester Kindheit.

Nach der Filmvorführung diskutieren wir gemeinsam mit Jana Pareigis und weiteren Gästen über diese Fragen und über die Vielfalt der Schwarzen Community in Deutschland.

Mit: Jana Pareigis, Journalistin und TV-Moderatorin
Moderation: N.N.

 

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Auftakt der Wandelwoche 2017

07.09.2017
07.09.2017, 16:00 Uhr - 23:00 Uhr

http://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/wandelwoche-auftakt-in-den-prinzessinnengaerten/

Mit einem bunten Bühnenprogramm, Workshops und einem Markt der Möglichkeiten mit Initiativen der Wandelwoche möchten wir mit euch gemeinsam in die dritte Wandelwoche Berlin-Brandenburg starten, die vom 07.-17. September in mehr als 40 Veranstaltungen Ideen für einen besseren Umgang mit unserer Welt vorstellt.

Beim Auftakt dabei: Dota, die Kleingeldprinzessin und viele Initiativen der Wandelwoche. 

Workshops:

  • Anders Wirtschaften? Ein Einführungsworkshop zur Solidarischen Ökonomie, Commons und Selbstverwaltung | Mit Elisabeth Voß vom NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.
  • Grundeinkommen – Lohn für welche Arbeit? | Mit ‚Mein Grundeinkommen‘
  • Solidarität wird praktisch – Direkthandel hier und in Südeuropa | Mit SoliOli
  • Konsum neu denken – Workshop zu geplanter Obsoleszenz | Mit Stefan Schridde (Murks nein danke!)
  • Die Krise im Geldsystem und Potenziale einer Vollgeldreform | Mit Monetative e.V.
  • Und plötzlich aktiv: Berliner_innen organisieren sich gegen Verdrängung. Ein Erfahrungsaustausch | Mit der GloReichen Nachbarschaft (Kreuzberg)
  • Bildet Banden – und wenn es knirscht? Haltungen in Konfliktsituationen
  • Schippeldisko & Workshop zum Thema Lebensmittelverschwendung im Alltag | Mit dem RealJunkFoodProject Berlin
  • „Die Sprache der Pflanzendüfte“ – Räuchern mit Pflanzen aus aller Welt | Mit den Prinzessinnengärten
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Welche Berichterstattung braucht dieser Bundestagswahlkampf?

06.09.2017
06.09.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Bei jedem Wahlkampf stellt sich die Frage, ob die Medien den Wettstreit der Politiker*innen um Stimmen in den Wahlurnen richtig begleitet haben. Wird eine Partei zu wenig und eine andere zuviel Beachtung geschenkt?

Im Jahr 2017 nach Brexit, Trump und Macron stellt sich auch die Frage, wie man in Deutschland mit rechtem Populismus umgeht. Johannes Hilje analysiert in seinem Buch »Propaganda 4.0 - Wie rechte Populisten Politik machen« die Kommunikationsstrategie der AfD und zieht Vergleiche zu ihren Partnern aus dem neuen rechtspopulistischen Netzwerk in Europa.

Es diskutieren:

Horand Knaup, DER SPIEGEL

Johannes Hilje, Politik- und Kommunikationsberater in Berlin und Brüssel

Johannes Hilje: »Propaganda 4.0 - Wie rechte Populisten Politik machen« erschienen im Dietz verlag

Hat Europa den Rechtspopulismus im Jahr 2017 besiegt? Im Gegenteil, vermeintliche Wahlniederlagen für Wilders, Le Pen oder Petry sind Siege auf anderen Ebenen: Die Ideen der Rechtspopulisten haben sich längst in den Programmen anderer Parteien und in den öffentlichen Debatten eingenistet. AfD & Co sind die Spitzenverdiener der Aufmerksamkeitsökonomie.

Ihr Machtfaktor ist die Sprache im Diskurs, nicht der Sitz im Parlament. Selbst maßlos anmutende Äußerungen entpuppen sich als durch und durch strategisch - etwa die Aufnahme von Flüchtlingen als »Völkermord« an den »Biodeutschen« oder »Pressefreiheit andersherum« für die Aussperrung von Journalisten.

»Populisten verändern die Gesellschaft nicht mit Sitzen im Parlament - sondern mit ihrer Sprache.«

Welchen Einfluss Rechtspopulisten im Jahr 2017 in dieser Hinsicht haben, zeigen zwei Beispiele: Der niederländische Regierungschef Mark Rutte veröffentlichte im Wahlkampf einen »offenen Brief«. Darin warnte er die Migranten in seinem Land: »Verhaltet euch normal oder haut ab.« Nach seinem Wahlsieg rechtfertigte Rutte das Kopieren der Rhetorik von Geert Wilders: Er habe den "falschen Populismus" mit gutem Populismus besiegt. Somit gewann Wilders zwar nicht die Wahl, aber sein Verständnis von den kriminellen und integrationsunwilligen Migranten hatte gewonnen.

Horand Knaup ist seit vielen Jahren ganz nahe dran am Politikbetrieb. Er berichtet aus dem »Maschinenraum der Macht«: Seit 1998 gehört er dem Hauptstadtbüro des Spiegels an - mit einer Unterbrechung von 2008 bis 2013. In jenen Jahren arbeitete er als Afrika-Korrespondent in Nairobi.

Eine Veranstaltung von DJV und mekolab.

 

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Was bleibt nach dem Untersuchungsausschuss des Bundestages vom NSA-Skandal?

06.09.2017
06.09.2017, 19:00 Uhr

Am 5. Juni 2013 veröffentlichte die britische Tageszeitung The Guardian“ den ersten Artikel über die weltweite Datenerfassung der NSA (National Security Agency). Die Informationen in dieser und etlichen weiteren Reportagen stammen aus dem Archiv des Whistleblowers Edward Snowden. Er lieferte erstmals Beweise für eine weltweite Überwachung. Auch Deutsche waren davon betroffen.
Noch vor der Bundestagswahl 2013 wollte die damalige Regierung die Überwachungsaffäre für beendet erklären.
Danach beschäftigte sich ein Untersuchungsausschuss des Bundestages mit der Überwachung der Bevölkerung durch die NSA und der Involvierung der deutschen Nachrichtendienste in den Skandal. Wir lernten Worte wie Five Eyes, Selektoren, Prism, Eikonal und Glo*** (bzw. Glotaic) kennen und erfuhren, was in Bad Aibling geschieht.
Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Untersuchungsausschuss seinen in der Vorabfassung 1822-seitigen Abschlussbericht, der auch einen tiefen Einblick in die Arbeit der Dienste ermöglicht.

Wir werden mit

Stephan Martin (Rechtsanwalt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei MdB Martina Renner, Die Linke, für den NSA-Untersuchungsausschuss)

Prof. Dr. Kurt Graulich (Richter am Bundesverwaltungsgericht a. D., Honorarprofessor an der Humboldt-Universität, wissenschaftlicher Schwerpunkt im Sicherheitsrecht)

Dr. Peter Wolff (Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland, Sprecher der Arbeitsgruppe Recht und Ethik)

David Crawford (Senior Reporter, Correctiv)

über die Erkenntnisse des Ausschusses, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden, welche Maßnahmen von den Bundestagsabgeordneten gefordert werden, wie die Zusammenarbeit zwischen den Diensten aussehen soll und mit welchen Entwicklungen die deutschen und westlichen Nachrichtendienste in den kommenden Jahren konfrontiert werden, diskutieren.

Weiterführende Informationen
Untersuchungsausschuss des Bundestages www.bundestag.de/ausschuesse18/ua/1untersuchungsausschuss

Bericht des Untersuchungsausschusses: dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/128/1812850.pdf

Netzpolitik: der Bericht ohne die Schwärzungen https://netzpolitik.org/2017/geheimdienst-untersuchungsausschuss-wir-veroeffentlichen-den-abschlussbericht-ohne-die-schwaerzungen/

Wikipedia über den Untersuchungsausschuss https://de.wikipedia.org/wiki/NSA-Untersuchungsausschuss

Humanistische Union: vorgänge Nr. 215: Geheimdienste vor Gericht: www.humanistische-union.de/nc/publikationen/vorgaenge/online_artikel/215/

Link: http://berlin.humanistische-union.de/nc/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/back/veranstaltungen-6/article/diskussion-was-bleibt-nach-dem-untersuchungsausschuss-des-bundestages-vom-nsa-skandal/

Veranstalter: Humanistische Union Berlin-Brandenburg

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Leben im Nordkaukasus: Wie junge Leute gesellschaftliche Teilhabe erproben

06.09.2017
06.09.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Die Gesellschaften in den Republiken des Nordkaukasus erscheinen Außenstehenden konservativ und unbeweglich. Die schwierige wirtschaftliche Situation, Arbeitslosigkeit und Hungerlöhne wie auch autoritäre Herrschaftsverhältnisse, Gewalt, Korruption und Vetternwirtschaft haben die Menschen in der Region resignieren lassen. Deshalb reißt auch der Strom der Flüchtlinge aus dem Nordkaukasus -insbesondere aus Tschetschenien- nach Deutschland nicht ab, obwohl seit den kriegerischen Konflikten dort viel Zeit vergangen ist.

So schließt sich ein Teil der jungen Generation aus Wut über Ungerechtigkeiten und fehlende Aufstiegschancen dem radikalen Islam an. Andere verweilen in sozialer Apathie und Untätigkeit und schotten sich in ihrem eng begrenzten Privatleben ab.

Doch setzt sich seit einiger Zeit auch ein Teil der jüngeren Generation, denen die Entwicklung der eigenen Gesellschaft von Bedeutung ist, für Modernisierung und Emanzipation ein. Aktiv suchen und beschreiten sie neue Wege, um gesellschaftliches Zusammenleben positiv zu gestalten.

Im Podiumsgespräch werden zwei dieser jungen Aktiven aus Tschetschenien und Inguschetien von ihren Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit berichten und Perspektiven für die junge Generation im Nordkaukasus aufzeigen. Denn auch in dieser scheinbar starren, problematischen Region gibt es durchaus Raum für emanzipatives Handeln und gemeinsame gesellschaftliche Initiativen.

Mit:

Ruslan Bokov, Dozent der russischen Sprache und Literatur/Journalist, Inguschetien
Alina Matyeva, Psychologin, Tschetschenische NGO Sintem

Moderation: Irina Kosterina, Heinrich-Böll-Stiftung Moskau

 

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Schulprojekt "Als gäb's (k)ein Morgen?"

06.09.2017
06.09.2017, 13:00 Uhr - 05.10.2017, 14:00 Uhr

Unter dem Motto "Als gäb's (k)ein Morgen?" werden sich im diesjährigen Schulprojekt Freiwillige aus Ländern des Globalen Südens und aus Deutschland mit den Zukunftsperspektiven junger Menschen beschäftigen. Das Schulprojekt findet vom 06. September bis zum 05. Oktober in Engelskirchen und Köln statt.

Zehn Freiwillige aus Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika und Nahost werden ihre Sichtweisen, Erfahrungen und Gedanken zum Thema mitbringen und gemeinsam mit Freiwilligen aus Deutschland und Schülergruppen im Köln-Bonner Raum diskutieren.
Folgenden Fragen werden wir dabei nachgehen:

  • Was verbindet junge Menschen in Deutschland und in Ländern des Globalen Südens?
  • Inwieweit hat die eigene Lebensgestaltung positive oder negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt in anderen Teilen der Welt?
  • Was bedeutet Wohlstand überhaupt für jede/n von uns?
  • Wie wollen und können wir die Welt von morgen gemeinsam gestalten?
  • Was wünschen wir uns für unsere Zukunft? In welcher Welt möchten wir leben?

Das Projekt besteht aus zwei Teilen: Zu Beginn gibt es für die Teilnehmenden ein zehntägiges Training, anschließend zweieinhalb Praxiswochen an Schulen.

Ziel des jährlich stattfindenden Projekts ist es, die „Einbahnstraße" Nord-Süd-Austausch zu durchbrechen und die Perspektive des Südens sichtbar zu machen, Vorurteile und Stereotype abzubauen und Diskussionen über Themen unserer globalisierten Welt anzuregen. Mit dem Schulprojekt wollen wir insbesondere Jugendliche an Schulen im Raum Köln/ Bonn für entwicklungspolitische Themen sensibilisieren.

Interessierst du dich für globale Zusammenhänge? Möchtest du dich gesellschaftlich engagieren und vier Wochen lang Teil einer internationalen Gruppe sein? Dann könnte dir die Teilnahme an diesem Projekt einen spannenden September 2017 bescheren.

Bei Interesse oder Rückfragen melde dich per Email (astrid.boehmerl@sci-d.de) oder telefonisch unter 0228-212086 bei Astrid Böhmerl im Bonner Büro.

Hier findest du das Anmeldeformular zum Projekt sowie unsere Vollständigen Teilnahmebedingungen. Bitte schick uns dieses gemeinsam mit dem Bewerbungsbogen (zu finden auf der oben genannten Website) zu, damit wir etwas mehr über dich erfahren.

Berichte zu den Schulprojekten der letzten Jahre findest du hier.

 

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Kletteraktivistinnen nach Uranzugblockade in Buchholz in der Nordheide vor Gericht

06.09.2017
06.09.2017, 11:00 Uhr

* Widerspruch gegen ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro wird vor dem Amtsgericht Potsdam verhandelt
* Erster Prozesstermin gegen eine Kletteraktivistin: 06. September 2017 – 11 Uhr – Amtsgericht Potsdam (Jägerallee 10-12), Saal 21

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Libya International Peace Forum: Supporting the Role of Municipalities, Civil Society & Citizens in Peacebuilding at the Local Level

06.09.2017
06.09.2017 - 07.09.2017

The Libya International Peace Forum: Supporting the Role of Municipalities, Civil Society & Citizens in Peacebuilding at the Local Level is a joint effort of local, national and international organisations and municipalities involved in local level mediation, peacebuilding and peace support efforts in Libya. At the initiative of the Libya Local Governance and Stabilisation Project (funded by the EU and Dutch government, implemented by VNG International in partnership with Centre for Innovation Local Governance (CILG)), this Forum aims to facilitate exchange between local, regional and community-based peace initiatives in Libya joined by international partners around their respective approaches, mechanisms and experiences until date. By doing so, this Forum will highlight successes and achievements, make visible the extraordinary work being done by local peace initiatives across the country today, and enable practical discussion to identify key challenges as well as what can be done to further support and empower Libyan communities, municipalities, civil society, youth, women, and other key stakeholders working for peacebuilding in future time.

The Libya International Peace Forum is dedicated to making visible the importance of local and sub-national peace initiatives as indispensable steps towards unified stabilisation, particularly in the case of Libya. A multitude of initiatives are ongoing, it is for the first this unique two day event will provide a space for these Libyan peace activists and initiatives, including citizen-based efforts, municipal authorities and local, national and international partners to discuss and develop concrete ongoing and future strategies and measures to support community-based peacebuilding, sub-national mediation and peace processes, reconciliation, cease-fires and peace consolidation. That way, the effectiveness of these efforts, the ownership of this process by the people of Libya as well as the international support for their work shall be reinforced.

The Libya Local Governance and Stabilisation Project, implemented by VNG International and CILG-VNG International and supported by PATRIR, has supported 5 peace and mediation initiatives at local and regional level in Libya since 2015. Central in the implementation of this project is the conviction that local governments, in close cooperation with civil society, play an indispensable role in conflict prevention and peacebuilding. The initiative for this Forum is born from the belief that these different experiences together with the multitude of experiences stemming from other initiatives can reinforce one another in contributing to national-level stabilisation, if given the opportunity to communally reflect on that.

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WOHNEN STADT SOLIDARITÄT

04.09.2017
04.09.2017, 19:00 Uhr

Beschreibung folgt sogleich.

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Sozialrassistische Verfolgung im deutschen Faschismus. Kinder, Jugendliche, Frauen als sogenannte »Asoziale« - Schwierigkeiten beim Gedenken

04.09.2017
04.09.2017, 19:00 Uhr

"Was in einer Gesellschaft als normal gilt bzw. davon abweichend als nicht-normal, hängt eng mit den spezifischen Moralvorstellungen und gesellschaftlichen Konventionen dominierender Herrschaftsschichten zusammen. […] Vor dem Hintergrund von ganz speziellen Vorstellungen von Moral und Normalität entstanden Bewahranstalten, Heime, Gefängnisse und Arbeitshäuser. Insbesondere die Erwerbsarbeit gilt als Anerkennungsregel für »Normalität«.“

Dr. Harald Rein, »Abweichendes« Verhalten von erwerbslosen Jugendlichen in der Weimarer Republik und in den Anfängen des Nationalsozialismus, S. 127

»Asozial«, »kriminell« und »arbeitsscheu« der Sammelband untersucht und benennt Mechanismen der Stigmatisierung und Marginalisierung von Menschen, die nach den Erlassen des deutschen Faschismus als normabweichend »minderwertig« angesehen wurden. Diese »Wert«-Zuschreibungen ermöglichten der NS-Sozialpolitik den unbegrenzten Zugriff auf ihre Opfer; ihre Ergreifung, Verschleppung in Arbeitshäuser, Psychiatrien, Konzentrationslager etc. und ihre letztliche Vernichtung.
Der Band gibt einen Überblick über den Forschungsstand von Initiativen, Einzelpersonen und Angehörigen und versteht sich als Anregung zur Auseinandersetzung mit Vorbehalten und Vorurteilen und Diskrepanzen der institutionellen Erinnerungspolitik. Die Herausgeberin Anne Allex stellt den Band anhand ausgewählter Kapitel vor und diskutiert gemeinsam mit Sebastian Gerhardt die bisherige Aufarbeitung der Geschichte und die teilweise bis heute nachwirkende Stigmatisierung von verfolgten Frauen, Kindern und Jugendlichen.

Anne Allex (Hg.) ist sozialpolitische Wegeweiserin, Publizistin, Organisatorin sozialkritischer musikalischer Salonkunst und bietet Grundlagenschulungen zu SGB II und XII an

Sebastian Gerhardt ist Referent für Bildungsarbeit bei der Stiftung Topographie des Terrors und des Deutsch-Russischen Museums Karlshorst sowie Mitherausgeber der Zeitschrift lunapark21

Der Sammelband „Sozialrassistische Verfolgung im deutschen Faschismus. Kinder, Jugendliche, Frauen als sogenannte »Asoziale«- Schwierigkeiten beim Gedenken“ (447 Seiten für 28 €), herausgegeben von Anne Allex, erschien im Juli 2017 bei AG SPAK Bücher und kann direkt beim Verlag bestellt werden unter: www.agspak-buecher.de/Anne-Allex-Hg-Sozialrasstische-Verfolgung-im-deutschen-Faschismus

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Cryptoparty

04.09.2017
04.09.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Egal, ob man nicht will, dass Geheimdienste private Mails mitlesen oder verhindern möchte, dass die eigene Konto-PIN in falsche Hände gerät - Computersicherheit betrifft alle Nutzerinnen, ob Laien oder Profis.

Perfekte Sicherheit kann es nicht geben, aber wenigstens gibt es Programme, die das digitale Leben erheblich sicherer gestalten. Gerade Laien möchten nicht lange Fachartikel über diese Programme lesen, sondern einfach an ihrem Gerät gezeigt bekommen wie es geht. Dafür gibt es die Cryptoparty.

Auf einer CryptoParty gibt es nicht viel Theorie, sondern praktische Hilfe, insbesondere beim Verschlüsseln von Festplatten und USB-Sticks, Mailverschlüsselung, anonymem Surfen, Passwortverwaltung und sicherem mobile Messaging. Nach einem kurzen Einführungsvortrag bekommen die Teilnehmer Gelegenheit, in Arbeitsgruppen die vorgestellten Programme auf ihren mitgebrachten Geräten zu installieren und auszuprobieren.

Die Cryptoparty ist überparteilich und nichtkommerziell. Die hier angekündigte Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Chaos Computer Club Köln, vom Köln-Bonner Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, Mitgliedern der Bonner Free Software Foundation Europe , des Freifunks und verschiedenen Privatpersonen.

Eine kleine Checkliste hilft Ihnen bei der Vorbereitung.

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Joint Medact Forum and IPPNW World Congress

04.09.2017
04.09.2017 - 06.09.2017
Joint Medact Forum and IPPNW World Congress Health Through Peace 2017 Confronting War, Militarisation and Global Insecurity as an International Health Community

In September 2017, Medact and the International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) are bringing together a gathering of people from the health and peace communities to discuss the state of global war and conflict, and promote more effective peace building and demilitarisation as a pre-requisite for social justice, good health and ecological sustainability worldwide.

We will be working with a range of partners to create a vibrant opportunity to learn about the roots of war, conflict and violence; and to find ways to reverse the recent upswing in violence, intolerance and tension worldwide.

Health Through Peace 2017 will provide unique opportunities to network with key academics, organisations and leaders in the peace, social justice and global health sectors, amongst others.  The university campus setting of York University will also provide many opportunities for informal and intimate interaction and discussion between delegates.

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London : Stop the Arms Fair

04.09.2017
04.09.2017 - 11.09.2017
A Week of Action to Stop the Arms Fair – 4th-11th September, 2017 Want to stop the arms fair? Get involved!
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Ausstellung „Gesichter des Widerstands – Spanien 1936 – 1939“ im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Dresden vom 3. September bis 3. Oktober 2017

03.09.2017
03.09.2017, 17:00 Uhr - 03.10.2017, 18:00 Uhr

Ausstellung „Gesichter des Widerstands - Spanien 1936 - 1939" im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Dresden vom 3. September bis 3. Oktober 2017

geöffnet: So - Do 10-18 Uhr | Fr 10-14 Uhr | außer: 20.-24. und 29.-30.09.

Eintrit frei!

Widerstand hat viele Gesichter. Viele von ihnen bleiben für immer im Verborgenen. Die Ausstellung ist dem Andenken jener Menschen gewidmet, die sich im Spanischen Bürgerkrieg 1936 bis 1939 bewusst für die Zweite Spanische Republik einsetzten.
Zu ihnen gehörten die Schwestern Úriz aus Badostáin in Spanien. Der Lebensweg dieser beiden Reform- pädagoginnen im Spanien der 1930er Jahre, ihr Einsatz während des Spanischen Bürgerkriegs 1936 bis 1939, ihre Emigrationsjahre in Frankreich, ihr Kampf gegen den Hitlerfaschismus in der französischen Résistance, ihre Ausweisung durch die französische Regierung nach 1945 und ihr Asyl, das sie in Ostberlin in der DDR fanden, wird in der Ausstellung nachgezeichnet. Zu ihnen gehören Interbrigadisten, wie Ursula Amann, Peter Blachstein, Ludwig Renn, Friedrich „Fritz" Johne, Arno Hering, Fritz Baumgärtel, Fritz Teppich, Kurt Goldstein.
Man geht heute davon aus, dass auch insgesamt 6.000 bis 7.000 Juden an den Kampfhandlungen teilnahmen.
Allerdings gab es keine Brigade, kein Bataillon das ausschließlich aus Juden gebildet wurde. Biogramme einiger bekannter Brigadisten vervollständigen die Ausstellung. Erweisen wir ihnen allen unsere Achtung.

 

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Vernissage der Ausstellung „Gesichter des Widerstands – Spanien 1936 – 1939“ im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Dresden

03.09.2017
03.09.2017, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr

Die Jüdische Gemeinde zu Dresden und der VVN-BdA Region und Stadt Dresden laden herzlich ein zur
Vernissage am Sonntag, dem 3. September 2017, 17:00 Uhr im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Dresden
Begrüßung:
Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden
Annekatrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin der Stadt Dresden
Laudatio:
Marguerite Bremer, Mitglied des „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V."
Mit musikalischer Untermalung
Beim anschließenden kleinen Empfang besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch mit allen Anwesenden.

Widerstand hat viele Gesichter. Viele von ihnen bleiben für immer im Verborgenen. Die Ausstellung ist dem Andenken jener Menschen gewidmet, die sich im Spanischen Bürgerkrieg 1936 bis 1939 bewusst für die Zweite Spanische Republik einsetzten.
Zu ihnen gehörten die Schwestern Úriz aus Badostáin in Spanien. Der Lebensweg dieser beiden Reform- pädagoginnen im Spanien der 1930er Jahre, ihr Einsatz während des Spanischen Bürgerkriegs 1936 bis 1939, ihre Emigrationsjahre in Frankreich, ihr Kampf gegen den Hitlerfaschismus in der französischen Résistance, ihre Ausweisung durch die französische Regierung nach 1945 und ihr Asyl, das sie in Ostberlin in der DDR fanden, wird in der Ausstellung nachgezeichnet. Zu ihnen gehören Interbrigadisten, wie Ursula Amann, Peter Blachstein, Ludwig Renn, Friedrich „Fritz" Johne, Arno Hering, Fritz Baumgärtel, Fritz Teppich, Kurt Goldstein.
Man geht heute davon aus, dass auch insgesamt 6.000 bis 7.000 Juden an den Kampfhandlungen teilnahmen.
Allerdings gab es keine Brigade, kein Bataillon das ausschließlich aus Juden gebildet wurde. Biogramme einiger bekannter Brigadisten vervollständigen die Ausstellung. Erweisen wir ihnen allen unsere Achtung.

Ausstellung vom 3. September bis 3. Oktober 2017

Ausstellungsort: Jüdische Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1

geöffnet: So - Do 10-18 Uhr | Fr 10-14 Uhr | außer: 20.-24. und 29.-30.09.

Eintrit frei!

 

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Ein Stadtspaziergang zur Geschichte von Einwanderung in Deutschland - Vom Halleschen Tor zur Warschauer Straße

03.09.2017
03.09.2017, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Mit:
Martin Forberg (MA Neuere Geschichte; Dozent und freier Journalist)

Anmeldung unter

https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=17-0916&kursname=Ein+Stadtspaziergang+zur+Geschichte+der+Einwanderung+nach+Deutschland&#inhalt

 

 

Falls Sie Wünsche zu einer barrierefreien Teilnahme haben, melden Sie sich unter lazova@bildungswerk-boell.de oder 030/308 779

 

„Wer baute das siebentorige Theben?“
Das hat Bertold Brecht in einem berühmten Gedicht gefragt.

„In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?“

Und wer baute die Kanäle in und um Berlin und das Reichstagsgebäude?
Darunter waren viele Arbeiter aus Italien und Osteuropa.  Im Zuge der Hochindustrialisierung kamen in den 1890ern zahlreiche Einwanderinnen und Einwanderer nach Deutschland. Sie hielten schon damals einzelne Wirtschaftszweige mit am Laufen. Es handelt sich um eine über hundertjährige Geschichte der Einwanderung unter teilweise dramatisch wechselnden Bedingungen: Vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, die Nazizeit mit ihrer mörderischen Zwangsarbeiterpolitik bis hin zu den beiden deutschen Staaten und zur Bundesrepublik der Gegenwart.

Dieser Teil der deutschen Geschichte ist lange verleugnet worden – auch durch diese Verleugnung wurden Einwander_innen, Geflüchtete und ihre Kinder zu Fremden im eigenen Land gemacht. Damit waren und sind Feindbilder verbunden – wie etwa das „Feindbild Islam“, über das R?za Baran (langjähriges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und von 2001 bis 2006 Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Kreuzberg-Friedrichshain) schon im Jahr 1997 schrieb:
„Die Erklärung dafür findet sich weniger bei den MuslimInnen, als bei der Gesellschaft, die das Feindbild produziert, denn dort erfüllt es seinen Zweck.“

Seine Kollegin Sevim Celebi-Gottschlich stellte 1987 im Berliner Abgeordnetenhaus fest: „Man kann nicht jeden dritten arbeitenden Menschen in dieser Stadt ausgrenzen und ihm demokratische Rechte verweigern! Sie müssen endlich respektieren, akzeptieren und vor allem verstehen, dass wir uns nicht mehr bevormunden lassen wollen. Wir sind nicht mehr stumm!“

Auf dem Stadtspaziergang wird diese Geschichte bis in die Gegenwart an exemplarischen Orten vorgestellt. Es kommt darauf an, die Entwicklung staatlicher Politik(en) gegenüber Einwanderern und Flüchtlingen nachzuzeichnen, deren Erfahrungen wiederzugeben und dabei von ihren (Über-)Lebensstrategien sowie Protest- und Widerstandsformen zu erzählen.

Weitere Themen sind:

  • Die frühe Geschichte der Zuwanderung aus afrikanischen Ländern um 1900
  • Einwander_innen aus den preußischen Ostprovinzen im Kaiserreich in Berlin (Pol_innen wurden z.B. durch das Verbot der polnischen Sprache auf öffentlichen Veranstaltungen diskriminiert, was sich an Auseinandersetzungen in der katholischen Marienliebfrauenkirche in der Wrangelstraße zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigen lässt)
  • Die Zuwanderung osteuropäisch-jüdischer Arbeiter_innen im Kaiserreich – auch nach Kreuzberg
  • Einwander_innen und Flüchtlinge, die nach 1961 nach West- und Ost-Berlin kamen, u.a. aus der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien und seinen Nachfolgestaaten, aus dem Libanon, aus Palästina, aus Polen, aus der Sowjetunion bzw. Rußland, Bulgarien, aus Chile, Indien, Vietnam, Mozambique, Angola, Nigeria und vielen anderen Ländern.  

Frei nach dem Motto: "Von der Diktatur der Herkunft zu einem selbstbestimmten und solidarischen Leben" ist es auch wichtig, die Zuschreibungen über Herkunftsstaaten, staatliche Gesetze und andere Fremdbestimmungen zu überwinden und die Gegenwart in Friedrichshain-Kreuzberg zu zeigen, die sich in Initiativen für gleiche Rechte, gegen Verdrängung und Rassismus zeigen, wie etwa „Bizim Kiez“ („Unser Kiez“) oder dem Festival gegen Rassismus in Kreuzberg.

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

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Stadtspaziergang zur Geschichte der Einwanderung nach Deutschland

03.09.2017
03.09.2017, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

„Wer baute das siebentorige Theben?"
Das hat Bertolt Brecht in einem berühmten Gedicht gefragt.

„In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?"

Und wer baute die Kanäle in und um Berlin und das Reichstagsgebäude?

Darunter waren viele Arbeiter aus Italien und Osteuropa. Im Zuge der Hochindustrialisierung kamen in den 1890ern zahlreiche Einwanderinnen und Einwanderer nach Deutschland. Sie hielten schon damals einzelne Wirtschaftszweige mit am Laufen. Es handelt sich um eine über hundertjährige Geschichte der Einwanderung unter teilweise dramatisch wechselnden Bedingungen: Vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, die Nazizeit mit ihrer mörderischen Zwangsarbeiterpolitik bis hin zu den beiden deutschen Staaten und zur Bundesrepublik der Gegenwart.

Dieser Teil der deutschen Geschichte ist lange verleugnet worden - auch durch diese Verleugnung wurden Einwander_innen, Geflüchtete und ihre Kinder zu Fremden im eigenen Land gemacht. Damit waren und sind Feindbilder verbunden - wie etwa das „Feindbild Islam", über das R?za Baran (langjähriges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und von 2001 bis 2006 Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Kreuzberg-Friedrichshain) schon im Jahr 1997 schrieb:
„Die Erklärung dafür findet sich weniger bei den MuslimInnen, als bei der Gesellschaft, die das Feindbild produziert, denn dort erfüllt es seinen Zweck."

Seine Kollegin Sevim Celebi-Gottschlich stellte 1987 im Berliner Abgeordnetenhaus fest: „Man kann nicht jeden dritten arbeitenden Menschen in dieser Stadt ausgrenzen und ihm demokratische Rechte verweigern! Sie müssen endlich respektieren, akzeptieren und vor allem verstehen, dass wir uns nicht mehr bevormunden lassen wollen. Wir sind nicht mehr stumm!"

Auf dem Stadtspaziergang wird diese Geschichte bis in die Gegenwart an exemplarischen Orten vorgestellt. Es kommt darauf an, die Entwicklung staatlicher Politik(en) gegenüber Einwanderern und Flüchtlingen nachzuzeichnen, deren Erfahrungen wiederzugeben und dabei von ihren (Über-)Lebensstrategien sowie Protest- und Widerstandsformen zu erzählen.

Weitere Themen sind:
Die frühe Geschichte der Zuwanderung aus afrikanischen Ländern um 1900 Einwander_innen aus den preußischen Ostprovinzen im Kaiserreich in Berlin (Pol_innen wurden z.B. durch das Verbot der polnischen Sprache auf öffentlichen Veranstaltungen diskriminiert). Die Zuwanderung osteuropäisch-jüdischer Arbeiter_innen im Kaiserreich - auch nach Kreuzberg Einwander_innen und Flüchtlinge, die nach 1961 nach West- und Ost-Berlin kamen, u.a. aus der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien und seinen Nachfolgestaaten, aus dem Libanon, aus Palästina, aus Polen, aus der Sowjetunion bzw. Rußland, Bulgarien, aus Chile, Indien, Vietnam, Mozambique, Angola, Nigeria und vielen anderen Ländern.

Frei nach dem Motto: "Von der Diktatur der Herkunft zu einem selbstbestimmten und solidarischen Leben" ist es auch wichtig, die Zuschreibungen über Herkunftsstaaten, staatliche Gesetze und andere Fremdbestimmungen zu überwinden und die Gegenwart in Friedrichshain-Kreuzberg zu zeigen, die sich in Initiativen für gleiche Rechte, gegen Verdrängung und Rassismus zeigen, wie etwa „Bizim Kiez" („Unser Kiez").

Mit:
Martin Forberg (MA Neuere Geschichte; Dozent und freier Journalist, Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales)

Anmeldung unter:Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Falls Sie Wünsche zu einer barrierefreien Teilnahme haben, melden Sie sich unter lazova@bildungswerk-boell.de oder 030/308 779 485

Veranstalter/in: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

 

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2017 IPPNW World Congress

03.09.2017
03.09.2017 - 07.09.2017

Joint Medact Forum and IPPNW World Congress

3-7 September 2017 • University of York, United Kingdom

Mark your calendar to join hundreds of socially responsible health professionals, medical students and peace activists from all over the world at the 22nd IPPNW World Congress, to be held at the University of York in Northern England. The congress will be a joint endeavor with Medact, the UK affiliate of IPPNW, and will build on their incredibly successful Health Through Peace event organized in London in 2015.

The joint Medact Forum and IPPNW World Congress will provide unique opportunities to network with leadership and activists in the peace, health and nuclear abolition movement. Meeting in a university campus setting will provide wonderful opportunities for intimate interaction and discussion between all delegates.

The on-site accommodation in York’s James College includes a mixture of en-suite and shared bathrooms at very reasonable cost. Delegate registration will include lunch and conference refreshments, and campus accommodations will include breakfast and dinner.

The IPPNW International Council will meet on Sunday, Sept 3 and again on Thursday, Sept 7. The main conference will take place on September 4 – 6.

Registration opens September 2016.

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United We Stand - Festival gegen Rassismus

02.09.2017
02.09.2017, 16:00 Uhr - 23:00 Uhr

UNITED WE STAND - FESTIVAL GEGEN RASSISMUS

WANN? - 2. SEPTEMBER 2017 
WO? - HAUS DER JUGEND
TICKETS? - 1€ (Abendkasse)

PROGRAMM
16 Uhr | Workshop und Vortrag...
? "Rechtsextremismus in Bremen und Bremerhaven" von Pro aktiv gegen rechts - mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven

19 Uhr | Konzerte...
Kobito (Rap aus Berlin)
FAAKMARWIN (Indie/Pop)
Frozen Silk (Rock)
BRK alias BREAK (Rap)
Kollateralnutzen (Punkrock)

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???Wir sehen überall auf der Welt ein erstarken von rechten Parteien und Strukturen. Auch in Deutschland ist Alltagsrassismus und Nationalismus leider immer noch in der Gesellschaft vorhanden beziehungsweise auf dem Vormarsch. Rechte Hetze wird immer salonfähiger, Menschen die sich dagegen positionieren als „Gutmenschen“ oder Spinner betitelt. Dieser Entwicklung wollen wir entgegenwirken! 

Das wollen wir als jugendliche Bremerhavener*innen im Rahmen des United We Stand Festivals, bei dem sich durch Musik, Workshops und politische Vorträge gegen Rassismus und für Gleichberechtigung engagiert werden soll. Dabei werden wir auch Probleme wie Kinderarmut und Inklusion, bei denen wir in Bremerhaven dringenden Handlungsbedarf sehen, nicht unter den Tisch fallen lassen. Das United-We-Stand-Festival setzt sich explizit gegen Rassismus und Nationalismus und für Integration, Gleichstellung und Gleichwertigkeit aller Menschen ein. Dabei werden die Probleme nicht als einzelne betrachtet. Wir sehen einen Zusammenhang zwischen ihnen und unserem Gesellschafts- und Wirtschaftssystems, dass aus ständiger Konkurrenz der Menschen untereinander besteht.

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