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Updated: 1 hour 55 min ago

GLOBAL 5G PROTEST DAY

21.01.2020
25.01.2020, 14:11 Uhr - 25.01.2020

Join in this global uprising

https://stop5ginternational.org/5g-protest-day/

https://www.facebook.com/pg/5GGlobalProtestDay/events/?ref=page_internal

 

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mpz-salon: Don't kill the Messenger - Freiheit für Julian Assange

17.01.2020
28.01.2020, 19:30 Uhr - 28.01.2020, 23:00 Uhr

Der Gründer von Wikileaks Julian Assange ist seit fast 8 Jahren in Einzelhaft, jetzt im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in London. Nils Melzer, Un-Folterbeauftragter, klagt an: Er wird dort psychisch gefoltert. Julian Assange: „Ich sterbe hier langsam“ Lassen wir das nicht zu. Die USA will bestimmen wer Journalist + wer Spion ist und will seine Auslieferung. mehr..

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Klimaneutral Arbeiten und Wirtschaften in Stadt und Land

17.01.2020
21.02.2020, 18:00 Uhr - 22.02.2020, 16:30 Uhr

Am klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaften führt kein Weg vorbei, will man in Zukunft weitere (sozial-ökologische) Krisen verhindern.

Wie kann es uns gelingen klimaneutrales, nachhaltiges Arbeiten und Wirtschaften in Stadt und Land umzusetzen und zu etablieren? Inwiefern sind Gemeinschaftsprojekte wie Ökodörfer, Initiativen wie Verleihläden und nachhaltige Kultur- und Nachbarschaftszentren ein guter Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen im urbanen und ländlichen Raum? Was brauchen wir selbst an politischem Engagement, um etwas zu bewegen?

An diesem Wochenende wollen wir gemeinsam nach Ideen und Antworten suchen. Nach einer Einführung in das Thema Klimakrise und Auswege, werden wir verschiedene Perspektiven und praktische Ansätze des klimafreundlichen Arbeitens und Wirtschaftens kennenlernen.

Zwei Bewohner*innen des Ökodorfs Sieben Linden werden zu Gast sein und von ihrem Gemeinschaftsprojekt in Sachsen-Anhalt berichten - dieses Dorf konnte laut einer aktuellen Studie seinen CO2-Fußabdruck wesentlich reduzieren. Ein Experte für Leihläden und Projekte des gemeinsamen Nutzens wird seine Erfahrungen mit uns teilen. Zum Abschluss werden wir ein Kreuzberger Projekt, das Kultur- und Nachbarschaftszentrum Regenbogenfabrik, besuchen und uns dort in die Idee und Umsetzung des Projekts einführen lassen.

Im Laufe des Wochenendes werden wir auch ein paar interaktive Übungen und Elemente aus der Gemeinschafts-Bewegung kennenlernen. Wir freuen uns auf interessierte und aktive Teilnehmer*innen!

Workshopzeiten:
Fr. 21. Februar: 18 bis 20:30 Uhr
Sa. 22. Februar, 10 bis 17 Uhr
So. 23. Februar, 12 bis 16:30 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin umgesetzt.

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Global Solidarity with Hong Kong

17.01.2020
19.01.2020, 10:00 Uhr - 19.01.2020

Global Solidarity with Hong Kong

https://www.facebook.com/1546241315607380/posts/2636704509894383/

https://www.betterworld.info/useful-tools/campaigns-better-world-info/2019-hong-kong-protest-stand-hk

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SHELL MUST FALL Everywhere *Actieweek* - Niederlande

17.01.2020
27.01.2020, 00:30 Uhr - 02.02.2020, 23:30 Uhr

In the last week of January we are taking action against Shell all over the country. You can organize your own action or join an existing action. In the run-up to the action week, visit one of our info evenings and invite your friends to come with you!

Fossil giant Shell is having a devastating impact everywhere: from the Rotterdam harbor to the Isla refinery in Curacao; from the gas-induced earthquakes in the Groningen countryside to The Hague, where Shell has a powerful lobby and the revolving door is always open to politicians; from polluting, bribing and killing in the Niger Delta to the devastating hurricane Irma that destroyed Sint Maarten; from the endless greenwashing on TV, in the newspapers, on social media, on the streets and at Shell gas stations; from influencing schools and universities to influencing cultural institutions and even Staatsbosbeheer.

And while Shell’s top management and shareholders are getting richer, the employees doing the dirty work are lagging behind and the gap between rich and poor is growing.

Shell is destroying human lives and nature. Shell is capitalism and colonialism. Shell is a climate crisis.

With Shell Must Fall! we are building a movement that can dismantle the power and destructive activities of the largest fossil multinational in the Netherlands. We demand an end to the Shell era; a fair transition for employees in the fossil industry; recovery for affected communities and ecosystems and a socialized energy democracy for everyone! In the run-up to the May 2020 mass campaign, in which we are blocking Shell’s shareholders’ meeting, we are therefore organizing the SHELL MUST FALL everywhere action week in the last week of January.

During ‘Shell Must Fall Everywhere’ we call on everyone to take action to expose Shell. Because people all over the country and even the whole world are standing up to stop Shell and the resistance is wide and growing. Together we will build our movement from the bottom up and make Shell’s lies and crimes visible.

Join us and take action against Shell! Stand up for climate justice! Shell Must Fall!

https://code-rood.org/en/event/shell-must-fall-eveywhere-action-week/

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Freedom from Fear: Sanktioniert die chinesische Diktatur

17.01.2020
19.01.2020, 13:30 Uhr - 19.01.2020, 16:00 Uhr

„Universale Versklavung und Ungerechtigkeitentstehen nie durch die exzessive Macht oder Weisheit des Herrschenden, sondern, weil die Beherrschten niederknien.” - Liu Xiaobo, 2006

Kommt am 19. Januar 2020 und erhebt gemeinsam mit uns die Stimme für ein Leben in Würde und Menschlichkeit und für die Freiheit von Angst vor der Kommunistischen Partei Chinas (KPC). An diesem Tag laden wir Euch ein, Eure Freunde und Familien, Ideen, Gedanken und Meinungen mitzubringen. Gemeinsam zeigen wir, dass wir nicht gekauft, zum Schweigen gebracht werden können. Wir kommen zusammen, um eine Welt frei von Angst zu bauen. ........

https://www.facebook.com/events/3141714175843086/

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Niederlande : Nationaler Klima Streik - FridaysForFuture NL

17.01.2020
24.04.2020, 10:00 Uhr - 24.04.2020, 18:00 Uhr

Op vrijdag 24 april organiseert Fridays For Future de volgende landelijke klimaatactie/staking.

https://fridaysforfuture.nl/

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Eröffnung der Wanderausstellung über Gewerkschafter in KZs und Vorstellung der Biografie über Alwin Brandes

17.01.2020
21.01.2020, 19:00 Uhr - 21.01.2020, 22:00 Uhr

Eröffnung der Wanderausstellung
„Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht.“ Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933–1945

mit einer Einführung von Prof. Dr. Günter Morsch

und

Kurze Buchvorstellung
„Alwin Brandes – Oppositioneller, Reformer, Widerstandskämpfer“

mit Dr. Stefan Heinz

 

Bei Teilnahme bitte Anmeldung an:
manuela.raddatz@igmetall.de

 

„Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht.“

Am Dienstag, 21. Januar 2020, wird um 19 Uhr im IG Metall-Haus in Berlin-Kreuzberg die Wanderausstellung über „Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933–1945“ eröffnet. Vorgestellt wird an diesem Abend auch die neue Biographie über Alwin Brandes. Brandes war langjähriger Vorsitzender des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV).

Gewerkschaftsmitglieder gehörten zu den frühesten und aktivsten Gegnern des Nationalsozialismus. Tausende von ihnen wurden Opfer der NS-Herrschaft, bezahlten ihren Widerstand mit der Inhaftierung in Konzentrationslagern oder sogar mit ihrem Leben. Die Wanderausstellung, die auf Recherchen von Studierenden der Freien Universität Berlin (FU) basiert und von der Gedenkstätte Sachsenhausen unterstützt wurde, erinnert an das Schicksal mutiger Frauen und Männer. Die FU-Studierenden haben 34 Lebensläufen von Gewerkschaftern nachgespürt, 22 Biographien werden in der Ausstellung im IG Metall-Haus gezeigt.

Am 2. Mai 1933, gut drei Monate nachdem die Nationalsozialisten die Macht übernommen hatten, besetzten Mitglieder der Sturmabteilung (SA) und der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation (NSBO) Büros, Banken und Redaktionshäuser der im Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) organisierten Freien Gewerkschaften. Führende Funktionäre wurden in „Schutzhaft“ genommen und die Gewerkschaftsvermögen beschlagnahmt. Viele Gewerkschafter organisierten sich bald darauf in Widerstandsgruppen oder bekämpften als Emigranten das nationalsozialistische Regime. Unter ihnen auch Alwin Brandes. Er war „Oppositioneller – Reformer – Widerstandskämpfer“, so auch der Untertitel der im Herbst 2019 im Metropol-Verlag erschienenen Biographie. Alwin Brandes gehörte zu den Initiatoren eines reichsweiten Widerstandsnetzwerkes, in dem sich zahlreiche Metallgewerkschafter gegen das NS-Regime engagierten. An den Umsturzvorbereitungen des 20. Juli 1944 war der Gewerkschafter als Teil eines breiteren illegalen Netzwerks beteiligt.

- Prof. Dr. Günter Morsch, langjähriger Leiter des Museums und der Gedenkstätte Sachsenhausen, wird in die Ausstellung einführen.

- Dr. Stefan Heinz, einer der Autoren der neuen Brandes-Biographie, wird im Rahmen der Ausstellungseröffnung das Buch über Alwin Brandes vorstellen.

- Die Ausstellung wird bis 28. Februar 2020 im IG Metall-Haus (Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin) gezeigt. Eintritt frei.

- Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 9 bis 18 Uhr, Fr. 9 bis 14.30 Uhr

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Vom Umgang mit Diskriminierung in heterogenen Gruppen

16.01.2020
08.02.2020, 10:00 Uhr - 09.02.2020, 17:00 Uhr

 

Diskriminierungsarme Räume brauchen eine offene Feedbackkultur. Denn es braucht Kritik um auf Diskriminierung hinzuweisen und Handlungsalternativen zu erlernen. Da Kritik häufig als verunsichernd erlebt wird, wollen wir einen Raum für Lernen und Austausch öffnen.

In jeder Gruppe treffen Menschen mit unterschiedlichen Verletzlichkeiten und Erfahrungen aufeinander: Rassismus, Klassismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit sind Beispiele für Dimensionen von Diskriminierung, die uns prägen und zugleich zu Expert*innen der eigenen Lebensrealität machen. Die Frage „Woher kommst du?“, ein starrender Blick, ein Unterbrechen in der Diskussion – Wissen darüber, wie sich Diskriminierung äußert, ist ungleich verteilt und Verletzungen werden in vielen Fällen von den Personen, die sich diskriminierend verhalten, nicht (als problematisch) wahrgenommen.

In Räumen, die sich als offen und diskriminierungssensibel verstehen, gibt es einen großen Wunsch, Verletzungen zu thematisieren und zu reduzieren, während gleichzeitig Unsicherheit besteht, wie das am besten passieren kann. In diesem Seminar wollen wir diese Verunsicherung als Ausgangspunkt nehmen und uns dazu gemeinsam folgende Fragen stellen:

- Welche Impulse bemerken wir bei uns, wenn wir das Verhalten anderer als diskriminierend wahrnehmen?
- Wie können wir unsere Kritik formulieren, während wir (eigene) Erfahrungen von Diskriminierung und Privilegierung mitdenken?
- Wie fühlt es sich an, wenn wir selbst darauf angesprochen werden, dass unser Verhalten verletzend war?
- Welche Formen von Abwehr bemerken wir und was würde helfen, diese Kritik anzunehmen?

Mit Blick auf strukturelle Machtungleichheiten sprechen wir darüber, wie wir uns konstruktiv Rückmeldung geben, und zusammen Ideen sammeln, wie wir gemeinsam an Kritik wachsen. Gleichzeitig wollen wir mitfühlend auf eigene Abwehrmechanismen schauen und überlegen, wie wir Kritik auch persönlich mehr als Geschenk und Lernmöglichkeit und weniger als Gefahr wahrnehmen können. Zuletzt möchten wir uns darüber austauschen, wie das Lernen auf Kosten von diskriminierten Personen verhindert werden kann und (Lern-)Räume entstehen, die Platz für unterschiedliche Lebensrealitäten schaffen.

Workshopzeiten:
Sa. 10-17 Uhr
So. 10-16 Uhr

Workshopleitung:
Kalle Hümpfner ist politische*r Psycholog*in (M.Sc.) und arbeitet als Referent*in bei life‘s a beach zu Care-Arbeit, Empowerment und Anti-Diskriminierung. Kalle engagiert sich außerdem bei TrIQ und ABqueer.

Nello Fragner, mag. ars. und mag. phil., arbeitet seit 2016 in der politischen Erwachsenenbildung mit den Themenschwerpunkten geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und gendersensible Pädagogik, u.a. im Team der Fachstelle Queere Bildung.

Teilnahmebeitrag:
50 Euro, ermäßigt 25 Euro (ALG II + Studierende, nur mit Nachweis)

Sie erhalten eine verbindliche Anmeldebestätigung.
Die Zahlung des Teilnahmebeitrags wird nach Erhalt der Anmeldebestätigung bzw. nach Zahlungsaufforderung in der ersten Januarwoche 2020 fällig. Bei Absagen, die weniger als drei Wochen vor Seminarbeginn eingehen, wird die Teilnahmegebühr nur dann zurückerstattet, wenn jemand von der evtl. vorhandenen Warteliste nachrücken kann. In jedem Fall werden aber 20 € Bearbeitungsgebühr einbehalten.

Der Workshop kann für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus der Heinrich Böll Stiftung mit 16 Unterrichtsstunden angerechnet werden.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Die Veranstalterin behält sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Der König der Vagabunden

16.01.2020
04.03.2020, 19:00 Uhr - 04.03.2020, 22:00 Uhr

Mit Bea Davies und Patrick Spät

„Wo der Bürger aufhört, beginnt das Paradies!“
Gregor Gog

Gregor Gog (1891-1945), landesweit berühmt als der »König der Vagabunden«, trommelt die Tippelbrüder und -schwestern zum Internationalen Vagabundenkongress zusammen und ruft den »lebenslangen Generalstreik« aus. Zwei Jahre zuvor gründete der ehemalige Matrose Gog die »Bruderschaft der Vagabunden«, um Obdachlosen zu helfen und sie politisch zu organisieren. Im gleichen Jahr veröffentlichte Gog mit „Der Kunde“ die erste Straßenzeitung Europas.
Zeitlebens kämpfte Gog gegen Ausbeutung, Faschismus und Rassismus. Der König der Vagabunden schildert das abenteuerliche und entbehrungsreiche Leben der Vagabunden in den 1920er Jahren und enthält viele O-Töne aus jener Zeit.

Ein Comic über Armut und Hoffnung, Freundschaft und Protest - und ein vergessenes Kapitel der Weimarer Republik.


Eine gemeinsame Veranstaltung von Biko, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Wahlkreisbüro Steffen Dittes.

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Identitätspolitiken. Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken

16.01.2020
04.02.2020, 19:00 Uhr - 04.02.2020, 22:00 Uhr

Soll linke Politik Identitäten stärken oder in Frage stellen? Ist Identität Ausgangspunkt emanzipatorischer Politik oder ihr Gegenteil?
Ausgehend von den theoriegeschichtlichen Wurzeln des Begriffs ›Identität‹ bietet Lea Susemichel einen Überblick über Diskurse und Geschichte linker Identitätspolitiken von der Arbeiter*innenbewegung über die schwarze Befreiungsbewegung bis zu (queer-)feministische Bewegungen in Europa und den USA. Ziel ist, die Solidarität zwischen den verschiedenen Kämpfen herzustellen, ohne sie dabei gleichzusetzen.

Lea Susemichel lebt in Wien und arbeitet als Journalistin, Lehrbeauftragte und Vortragende zu den Themen feministische Theorie & Bewegung und feministische Medienarbeit. Seit 2006 ist sie leitende Redakteurin des feministischen Magazins an.schläge aus Österreich.

Eine Kooperationsveranstalung von [L50], Bildungskollektiv Biko und der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.

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Die Linke und die Kunst

16.01.2020
05.02.2020, 19:00 Uhr - 05.02.2020

Mit Jens Kastner


»Was wollte und was will die Linke von der Kunst?«
Die Frage, welche Rolle die Kunst in gesellschaftlichen Prozessen spielt, zieht sich durch eine Vielzahl von Texten linker Theoretiker*innen.
Welcher Stellenwert wird der Kunst in der Gesamtheit gesellschaftlicher Verhältnisse darin jeweils eingeräumt? Und: Was wird jeweils von der Kunst erwartet?
Ist sie Teil emanzipatorischer Veränderungen oder steht sie ihnen im Wege?
Kenntnisreich präsentiert Jens Kastner die unterschiedlichen Positionen zur Kunst in den wichtigsten Strömungen linker Theorie.
Diese Zusammenschau dient nicht nur als lebendig geschriebene Einführung in das Thema ›die Linke und die Kunst‹.
Sie macht auch deutlich, dass innerhalb linker Theorie der Stellenwert der Kunst für die gesellschaftliche Transformation und Reproduktion
gemeinhin sehr hoch angesetzt wird und die Hoffnungen auf emanzipatorische Effekte durch und mit Kunst erstaunlich groß sind.


Eine gemeinsame Veranstaltung von Biko, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Wahlkreisbüro Steffen Dittes.

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Genozid an Roma in der Ukraine 1941-1944: Ausstellung, Infoveranstaltung

16.01.2020
28.01.2020, 18:30 Uhr - 28.01.2020

Während des Zweiten Weltkrieges haben die deutschen Besatzer in der Ukraine über 12.000 Rom*nija ermordet. Doch im Gedächtnis von Deutschen wie Ukrainer*innen ist dieser Völkermord kaum verankert.

Im Jahr 2018 hat ein deutsch-ukrainisches Projekt Dutzende von Zeitzeug*innen in der Ukraine getroffen. Die Überlebenden sprachen über die erlittene Verfolgung, aber auch über Widerstand, sie berichteten von Kollaboration, aber auch von Solidarität.

Die Ausstellung gibt die zentralen Aussagen von Zeitzeug*innen wieder, ergänzt durch Informationen zum Verlauf des Genozids, zur (verzögerten) Aufarbeitung, aber auch zur heutigen Situation der Rom*nja in der Ukraine und in Deutschland.

Ausstellung 28. 1. – 27. 2.

Vernissage mit Vorträgen, 28. 1., 18.30

Mikhail Tyaglyy (Ukrainisches Zentrum für Holocaustforschung, Kiew)

Romani Phen, Sonja Kosche, Anja Reuss (Zentralrat Deutscher Sinti und Roma).

 

 

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“bio“ oder „konventionell“ Landwirtschaft in der Marktwirtschaft – unvernünftig, unverträglich, unverbesserlich 

15.01.2020
20.01.2020, 19:30 Uhr - 20.01.2020

Eine Veranstaltung der Gruppe Kommunistische Kritik

Referent: Ussi Taraben 

An die Demonstrierenden für mehr Ökologie in der Landwirtschaft und an die protestierenden Bauern gegen mehr Öko-Auflagen für die Landwirtschaft: ...

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Rote Zone: Zeit zur Intervention

15.01.2020
23.01.2020, 20:00 Uhr - 23.01.2020, 22:30 Uhr

Über das Denken in Gelegenheiten

Seit der Wirtschaftskrise von 2008 wird der Kapitalismus auch in Deutschland wieder Kapitalismus genannt. Weitere Krisen – Klimakrise, Wohnraumkrise, Rassismuskrise – führen zu wachsender Kritik und sogar neuen Utopien. Wie aber können wir uns ein Ende des Kapitalismus im 21. Jahrhundert vorstellen?

Es war einmal eine Zeit, da glaubten die Linken, dass der Kapitalismus notwendig auf eine Endkrise zusteuere, in der das Proletariat das System nur noch umzuschubsen bräuchte (Determinismus). Aber als es zum Ende des 1. Weltkriegs kurzzeitig danach aussah, ließen sie die Gelegenheit verstreichen.

Eine Neue Linke um 1968 glaubte daher, der Kapitalismus ende, wenn viele Leute ihn einfach nicht mehr wollen (Voluntarismus).

Leider wurde aus den Revolten der 1960er, 1970er und 1980er aber keine weitere revolutionäre Gelegenheit, so sehr die Leute sich dies auch wünschen mochten. Was ist daraus zu lernen?
Der Philosoph Paul Tillich (1886-1965) nannte seine Lehren aus 1918, nach dem griechischen Gott der guten Gelegenheiten, das Kairós-Prinzip: "Nicht jedes ist zu jeder Zeit möglich, nicht jedes zu jeder Zeit wahr, nicht jedes in jedem Moment gefordert". Was aber wäre eine Politik, die von einer solchen Theorie ausgeht?

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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Lehrgang Seniorenbegleitung mit § 45 SGB XI und DemenzhelferIn

15.01.2020
30.03.2020, 18:00 Uhr - 30.03.2020, 20:00 Uhr

Im Mai 2020 startet unser nächster Lehrgang zur Seniorenbegleitung. Mit dieser Initiative will das Evangelische Bildungswerk dazu beitragen, dass alleine zuhause lebende alte Menschen mit Unterstützung von engagierten und kompetenten SeniorenbegleiterInnen ihre Selbständigkeit solange wie möglich erhalten können.

Der Lehrgang umfasst 16 Kurstage und ein Praktikum. Er beinhaltet die Helferschulung für Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45 SGB XI sowie 40 Stunden Demenzschulung. Er ist damit der einzige in München, der für die Begleitung von Menschen mit Demenz so umfangreich vorbereitet.

Die Inhalte des Kurses sind breit gefächert und zugleich konkret an der bevorstehenden Tätigkeit ausgerichtet. Am Ende erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat sowie die Teilnahmebestätigung nach § 45 SGB XI.

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Frei, fair und lebendig. Die Macht der Commons

15.01.2020
13.02.2020, 19:00 Uhr - 13.02.2020, 21:00 Uhr

Für ein gutes und freies menschliches Leben braucht es auch eine intakte Umwelt und einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen. Klimaerwärmung, Wasserknappheit oder verseuchte Böden sind keine abstrakten weit entfernten Probleme, sondern betreffen viele Menschen ganz konkret, bestimmen ihre Lebensqualität und ihre Freiheitsspielräume. Die Sorge um unsere natürlichen Lebensgrundlagen ist die Sorge um eine lebenswerte Welt, um einen fairen Zugang für alle zu Wasser, Wohnraum, Nahrung, Energie oder Infrastrukturen.
 
Kann man sich gemeinschaftlich und solidarisch um ebensolche Ressourcen sorgen, fern von Wachstumsideologie, Privateigentum, marktwirtschaftlichen Zwängen oder autoritären Reglementierungen? Die Autor_innen von „Frei, fair und lebendig“ meinen: Ja, das geht. Natürliche Lebensgrundlagen können auch als Gemeingüter – Commons – gepflegt werden. "Commoning" nennen die Autor_innen das: Die gemeinschaftliche Sorge um Ressourcen – ob Nahrung, Energie oder Zeit – und gemeinschaftliches Engagement.
 
Das Buch von Silke Helfrich und David Bollier soll Mut machen. Es vereint ein beziehungsreiches Denken mit einer neuen Art zu handeln und zeigt an vielen Beispielen, dass ein anderes Wirtschaften möglich ist und beispielsweise Häuser und Fahrzeuge mancherorts schon in ähnlicher Weise wie die Enzyklopädie Wikipedia entstehen. Das Ziel: eine freie, faire und lebendige Gesellschaft. Doch das Gewohnte hat sich tief eingegraben in unseren Köpfen, in unserem Alltag, in Markt und Staat. Die Autor_innen legen überkommene Denkmuster frei und entwerfen ein Programm für ein gelingendes Miteinander


Die Autorin Silke Helfrich führt in einem interaktiven Vortrag in das Thema Commons und Commoning ein. Sie hat romanische Sprachen und Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Ökonomie studiert. Silke Helfrich ist freie Autorin, Aktivistin, Forscherin, Bloggerin und Mitbegründerin des Commons-Institut e.V. und der Commons Strategies Group. 

 

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Linksunten-Zug-Rallye nach Leipzig

14.01.2020
24.01.2020, 08:30 Uhr - 24.01.2020

2017 wurde die Plattform "linksunten.indymedia.org" verboten. Das Verbot reiht sich ein in Repressionen gegen linke Strukturen, die sich um den G20-Gipfel massiv verschärften und bis heute anhalten. So laufen z.B. in Hamburg noch immer Prozesse und Menschen sitzen in Haft, während Linke tagtäglich auf Demos mit den neuen Widerstandsparagraphen §§113/114 konfrontiert sind.

Linksunten war eine Open-Posting-Plattform, welche auch über die linke Szene hinaus genutzt wurde. Hier fanden in den Kommentarspalten Diskussionen statt, Demoberichte und Hintergründe wurden veröffentlicht und Bekenner*innenschreiben geposted.

Das Verbot wurde schließlich mit einem Taschenspielertrick vollzogen und "linksunten.indymedia.org" zu einem Verein erklärt, der sich nach dem Vereinsverbot verbieten lässt. Am 25.08.2017 kam es zu mehreren Razzien in Freiburg durch 250 Cops und auch das autonome Zentrum KTS war von dem konstruierten Vereinsverbot betroffen.

Am 29.01.2020 kommt es jetzt, zweieinhalb Jahre später, im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zur Verhandlung über das Vereinsverbot. Die Zensur von Medien darf nicht unkommentiert bleiben, denn linke Politik bleibt legitim und notwendig.

Die Linksuntensoligruppe mobilisiert für den Samstag vor dem Prozess zur Demo nach Leipzig. Los geht es am 25.01.2020 um 17h auf dem Simonsplatz.

Start ist am 24. Januar am Freiburger Hauptbahnhof, um 8:30 auf Gleis

Danach geht es mit Umstiegen in Offenburg, Karlsruhe, Stuttgart und Nürnberg ab nach Leipzig.
Damit möglichst viele auch noch spontan mitkommen können und es nicht so teuer wird, ist das "QuerdurchsLand"-Ticket eine Option, das kostet bei fünf Mitfahrer*innen nur 15,20€ pro Person und damit kann mensch durchs ganze Land fahren. (https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/qdl.shtml)

Auch aus der Schweiz ist die Anreise ganz einfach. Der Zug fährt um 7:48 vom Badischen Bahnhof in Basel auf Gleis 4 ab.

Überlege dir was du mitnimmst, am besten nichts was dir als Waffe ausgelegt werden kann oder unnötige Informationen über dich verrät (wie dein Kalernder, Handy, usw...) und informiere dich zuvor nochmal auf http://linksunten.soligruppe.org/ über die aktuellen Gegebenheiten. Es gibt auch eine lokale Schlafplatzbörse, bei welcher ihr euch gerne unter folgender Adresse melden könnt:
nacht_i@riseup.net

Der Reiseplan:

Freiburg 09:03 Gleis 2

Denzlingen 09:09

Emmendingen 09:15

Offenburg an 09:53 Gleis 2
ab 10:02 Gleis 6
Karlsruhe an 10:49 Gleis 12
ab 11:33 Gleis 11

Pforzheim 11:54

Stuttgart an 12:25 Gleis 14
ab 13:00 Gleis 15

Waiblingen 13:10

Backnang 13:24

Schwäbisch Hall-Hessental 14:00

Crailsheim 14:20

Ansbach 14:50

Nürnberg an 15:21 Gleis 23
ab 15:38 Gleis 4

Fürth 15:44

Erlangen 15:54

Bamberg 16:22

Jena-Göschwitz 18:41

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Film & Gespräch: Sara - Mein ganzes Leben war ein Kampf

13.01.2020
19.01.2020, 20:00 Uhr - 19.01.2020, 23:00 Uhr

So. 19.01.2020 Film & Gespräch: Sara - Mein ganzes Leben war ein Kampf

20 Uhr, Reilstr.78, Halle/Saale

Da bei der letzten Veranstaltung nicht alle Menschen Platz gefunden haben, findet am 19.01.20 eine erneute Vorstellung des Films statt.

Sakine Cansiz ist Gründungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans PKK und schloss sich als eine der ersten Frauen dem bewaffneten Widerstand für die Befreiung Kurdistans an. Sie ist eine der wichtigsten Symbol- und Identifikationsfiguren für die kurdische Befreiungsbewegung, insbesondere für kurdische Frauen. Der Film erzählt ihre Geschichte in chronologischer Abfolge: Kindheit, Jugend, Gründung der PKK 1978, 10 Jahre Gefängnisaufenthalt bis hin zu dem Tag, an dem sie und zwei ihrer Genossinnen, Fidan Dogan und der aus Halle stammenden Leyla Saylemez, am 9. Januar 2013 in Paris ermordet worden sind. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Genoss*innen der kurdischen Community Halle statt. https://www.facebook.com/events/2705206636235661/

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Finissage 100 Jahre Groß-Berlin im Plakat

13.01.2020
02.04.2020, 19:00 Uhr - 02.04.2020, 21:00 Uhr

Do 02. April, 19–21 Uhr | Finissage

Vor 100 Jahren wuchs Berlin über Nacht zur Weltstadt heran. Am 1. Oktober 1920 trat das Groß-Berlin-Gesetz in Kraft, das Berlin nicht nur im Flächenmaß, sondern auch auf struktureller Ebene bedeutend veränderte und unsere Hauptstadt bis in die Gegenwart prägt.
Mit dem Zusammenschluss sollten eine gemeinsame Verwaltung und Planung der Stadt ermöglicht und neue verbindende Strukturen geschaffen werden. Sozialen und finanziellen Ungleichgewichten und der Zersplitterung von konkurrierenden Umlandgemeinden konnte dadurch entgegengewirkt, sowie der Zusammenhalt im Innern der Stadt gestärkt werden.
Ein Anlass, ein Jahrhundert zurück zu blicken und Bilanz zu ziehen.
Was hat sich ereignet, was hat sich entwickelt, wie wird eine so große Stadt sinnvoll organisiert?
Das August Bebel Institut wird sich im Jahr 2020 mit Ausstellungen und Veranstaltungen am Jubiläum Groß-Berlins beteiligen. Beginnend mit dem Filmabend »Berlin – Sinfonie der Großstadt« am 15. Januar wird das Thema im Rahmen der Ausstellung fortgesetzt.
Die Ausstellung »100 Jahre Groß-Berlin im Plakat« zeigt Ergebnisse eines Wettbewerbs, den die Senatskanzlei von Berlin unter Studierenden der Universität der Künste Berlin ausgelobt hat. Die Studierenden vertieften sich durch intensive Recherchen in die zahlreichen Stadtthemen, auf die das Gesetz sich damals auswirkte und lenkten ihren Blick zugleich nach vorn, um heute eine frische und ideenreiche Auseinandersetzung mit den vielseitigen Themen anzuregen. Wie kann sich unsere Stadt zukünftig in einer nachhaltigen und sozial gerechten Weise weiterentwickeln und immer wieder neu erfinden?
Wir bedanken uns bei Prof. Henning Wagenbreth und der Künstlerischen Mitarbeiterin Constanze Hein vom Institut für transmediale Gestaltung der UdK Berlin für die Zusammenarbeit.

Anmeldung erbeten unter anmeldung (at) august-bebel-institut.de

Ausstellung von Do 5. März bis Do 2. April
Öffnungszeiten: Di–Do, 14–18 Uhr und auf Anfrage

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