bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 1 hour 28 min ago

Infoveranstaltung zur IMK

06.11.2018
10.11.2018, 19:00 Uhr - 10.11.2018

Wann: 10. November, 19 Uhr

Wo: Lunte, Weisestr. 53/Berlin

Am Samstagabend findet ein thematischer Anschluss zu den Protesten in Potsdam gegen eine Aktuelisierung des Polizeigesetzes in Brandenburg statt. In der Lunte werden die innenpolitischen Zusammenhänge für die Erneuerung von Polizeigesetzen diskutiert.  Angelpunkt dieser Diskussion ist die Innenministerkonferenz (IMK) am 28. November in Magdeburg. Was so eine Novellierung von Polizeigesetzen eigentlich bedeutet und wie der Gegenprotest zur IMK in Magdeburg am 24.11. aussehen kann wird alles hier heute diskutiert (10.11., Weisestr. 53, 19 Uhr).

Categories:

Neues Polizeigesetz in Brandenburg stoppen

06.11.2018
10.11.2018, 13:00 Uhr - 10.11.2018

Wann: 10. November, 13 Uhr

Wo: Potsdam Bhf Charlottenhof

Am Samstag wird aus aktuellem Anlass in Potsdam gegen eine Neuauflage des Polizeigesetzes in Brandenburg demonstriert. Die Sicherheitspolitischen Debatten der letzten Monate haben gezeigt, dass ähnliche Novellierungen wie bspw. Des Polizeiaufgabengesetz (PAG) in Bayern mögliche Einschränkungen von freiheitlichen Grundrechten nach sich ziehen können. Die Polizei kann beispielsweise durch die Einführung neuer juristischer Begriffe wie dem der „drohenden Gefahr“ mit umfänglichen Zugriffs- und Überwachungsrechten ausgestattet werden. Ein Vorhaben das das #noPolGBbg-Bündnis nicht unwidersprochen lassen möchte und ruft deshalb zur Demonstration auf (10.11., Potsdam Bhf Charlottenhof, 13 Uhr).
Website des Bündnisses

Abends findet in Berlin eine thematisch verwandte Veranstaltung statt: In der Lunte werden die Auswirkungen von Polizeigesetzen diskutiert und die Innenministerkonferenz (IMK), dort wo derlei innenpolitische Anliegen auf die Agenden gebracht werden, genau unter die Lupe genommen. Alle Informationen zu dieser Diskussionsveranstaltung

Categories:

Infoveranstaltung: "Naziaufmarsch am 9.11. verhindern"

06.11.2018
08.11.2018, 19:00 Uhr - 08.11.2018

Wann: 8. November, 19 Uhr

Wo: Schiff Freibeuter, Kynaststr. 17, Rummelsburger Bucht/Berlin

Zum 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938, planen Organisator*innen um die rechtsextremen Vereub "Wir für Deutschland" (WfD) einen "Trauermarsch für die Opfer von Politik" in Berlin (9.11., 18:30 Uhr, Washingtonplatz). Vergangene Veranstaltungen von WfD haben gezeigt, dass diese insbesondere für rechtsradikale Hooligans,  Neonazis und rechtsextreme Kameradschaften anschlußfähig sind. Die Wahl des Datums ist kein Zufall, eher eine Provokation.

Wie dieser sogenannte Trauermarsch verhindert werden könnte und welche kreativen Interventionsmöglichkeiten es geben kann, wird auf einer Infoveranstaltung am 8.11., die von der Aktionsgruppe #nonazis0911 organistiert wird, diskutiert. Hier gibt es einen aktuellen Überblick zu den geplanen Protesten sowie Informationsmaterial: Weiter Infos

 

Categories:

Ausstellungseröffnung: Mitten drin draußen - Ohne Obdach in der Stadt

06.11.2018
16.11.2018, 18:00 Uhr - 16.11.2018, 21:00 Uhr

In Anwesenheit des Fotografen Matthias Coers und weiteren Gästen werden wir an diesem Abend die Ausstellung "mitten drin draußen - Ohne Obdach in der Stadt" eröffnen. Der Fotograf Matthias Coers führt durch die Ausstellung. Danach wird Dominik Bloh aus seinem Buch „Unter Palmen aus Stahl“ vorlesen. 
In der Ausstellung sind Fotografien von Berliner*innen zu sehen, deren Leben auf die eine oder andere Art von den Straßen der Stadt bestimmt ist. Entweder leben sie als Wohnungslose oder sie sind engagiert für Menschen, deren Zuhause sich im öffentlichen Raum befindet.

Nicht nur die Anzahl der Menschen, die auf der Straße leben müssen, nimmt rasant zu, sondern auch die Sichtbarkeit der Existenzform Obdachlosigkeit. Aber auch das soziale Engagement von Menschen in diesem Bereich versucht, Schritt zu halten.

Matthias Coers möchte mit einer kleinen Serie von Portraits und Szenen einen Einblick in das Leben auf der Straße geben und die abgelichteten Personen mit Respekt zeigen. Ergänzt werden die Bilder mit Zitaten und Interviews der Porträtierten - mit ihrer Perspektive auf das Thema der Obdachlosigkeit.

Die Ausstellung ist in der Regel Di bis Do von 13 bis 17 Uhr vom 20.11.18 bis zum 13.12.18 für interessierte Besucher*innen geöffnet. Bitte werfen Sie vor Ihrem Besuch einen Blick in unseren Veranstaltungskalender, bei laufenden Veranstaltungen kann es zu verkürzten Öffnungszeiten kommen.

Weitere Veranstaltung zum Thema „Leben im öffentlichen Raum - Strategien gegen Obdachlosigkeit“:

Mo. 26.11.18 19 Uhr Podiumsdiskussion
Leben im Schatten der Öffentlichkeit - Obdachlosigkeit vermeiden, aber wie?  

An diesem Abend wollen wir uns im Rahmen der Ausstellung "mitten drin draußen - Ohne Obdach in der Stadt" mit geladenen Gästen aus Theorie und Praxis dem Thema Obdachlosigkeit nähern und nach funktionierenden, diskriminierungsfreien Lösungsansätzen suchen.

Matthias Coers lebt als Filmemacher und Fotograf in Berlin. Der ausgebildete Soziologe versteht sich als kritischer Medienarbeiter. Nach den Dokumentar- und Kinofilmen MIETREBELLEN und DAS GEGENTEIL VON GRAU hatte jüngst der Kurzfilm DYSTOPOLIE Premiere. Er veranstaltet Workshops und audiovisuelle Lesungen zu stadtpolitischen Themen. Für das Berliner MieterEcho betreut er die Bildredaktion. Im Vorjahr wurde seine Ausstellung WOHNEN STADT SOLIDARITÄT im Bildungswerk gezeigt. www.zweischritte.berlin

Die Veranstaltungen sind kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

Für weitere Informationen und Wünschen zur barrierefreien Teilnahme wenden Sie sich bitte an: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltungen werden mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin unterstützt.

 

Categories:

Marx im Museum

06.11.2018
15.11.2018, 19:00 Uhr - 15.11.2018, 21:00 Uhr

„Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverständliches, triviales Ding. Ihre Analyse ergibt, daß sie ein sehr vertracktes Ding ist, voll metaphysischer Spitzfindigkeit und theologischer Mucken….“
– Karl Marx, Das Kapital, Band 1

2018 wäre Karl Marx 200 Jahre alt geworden. Doch nicht um seiner selbst willen sind Marx' Schriften aktueller denn je, sondern weil seine Analyse uns heute noch Auskunft über versteckte Mechanismen und Zusammenhänge im Kapitalismus gibt.

Um Marx' Kritik am Kapitalismus verstehen zu können, wollen wir uns ab dem 15. November in einem Lesekreis gemeinsam mit dem ersten Band des Kapitals auseinandersetzen. Dazu treffen wir uns wöchentlich im Museum des Kapitalismus und besprechen die einzelnen Abschnitte des Buchs. Eingeladen sind alle Interessierten, der Lesekreis richtet sich aber insbesondere an Neueinsteiger*innen. Als Textgrundlage dient die Ausgabe Marx/Engels: Werke (MEW) Band 23 (Diez Verlag).

Zum Warmwerden wird der Politikwissenschaftler Michael Heinrich am 8. November um 19 Uhr den ersten Band seiner Biografie „Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft“ im Museum des Kapitalismus vorstellen.

Außerdem gibt Michael Heinrich am 14. November um 19 Uhr in Vorbereitung auf den Lesekreis eine Einführung ins Kapital, Band 1.

Über weitere Begleitveranstaltungen werden wir euch hier regelmäßig informieren. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Categories:

Marx im Museum – "Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft"

06.11.2018
08.11.2018, 19:00 Uhr - 08.11.2018, 22:00 Uhr

Zum Warmwerden für den Kapital-Lesekreis, der am 15. November bei uns im Museum startet, stellt der Politikwissenschaftler Michael Heinrich sein Buch zur Biografie und Werkentwicklung von Karl Marx mit dem Titel „Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft“ bei uns vor.

In dem zum 200. Geburtstag von Karl Marx veröffentlichen ersten Band der auf drei Teile ausgelegten Marx-Biografie unternimmt Heinrich den Versuch, Leben und Werk von Karl Marx gleichermaßen in den Blick zu nehmen und Krisen und Brüche dessen intellektuellen Entwicklung in den Fokus zu stellen.

Wir freuen uns sehr auf einen diskussionsreichen Abend und viele Interessierte!

Mehr Informationen zum Buchprojekt findet ihr hier.

Die Veranstaltung ist kostenlos, der Raum ist barrierearm.

Categories:

Gegenproteste zum rechtsextremen Trauermarsch am 9.11.

06.11.2018
09.11.2018, 16:00 Uhr - 09.11.2018

Wann: 9. November, ab 16 Uhr

Wo: Verschiedene Orte in bzw. ganz Berlin

Zum 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938, planen Organisator*innen um die rechtsextremen Vereub "Wir für Deutschland" (WfD) einen "Trauermarsch für die Opfer von Politik" in Berlin (9.11., 18:30 Uhr, Washingtonplatz). Vergangene Veranstaltungen von WfD haben gezeigt, dass diese insbesondere für rechtsradikale Hooligans,  Neonazis und rechtsextreme Kameradschaften anschlußfähig sind. Die Wahl des Datums ist kein Zufall, eher eine Provokation.

Seit Wochen organisieren antifaschistische Gruppen, Projekte wie "Berlin gegen Nazis", Initiativen und Bündnisse vielseitige Gegenproteste, um am 9. November den Nazis nicht die Straße zu überlassen.

Um 17 Uhr findet von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA am Mahnmal in der Levetzowstraße eine Gedenkkundgebung an die Ermordeten im Nationalsozialismus statt, denn die Pogromo um den 9.11.1938, während welcher ca. 1.300 Jüd*innen ermordet wurden, markieren den Auftakt der möderischen Vernichtung. Weiter Infos

- 9.11., 17 Uhr, Mahnmal Levetzowstraße/Moabit
- Für eine gemeinsame Anreise gibt es folgende Vortreffpunkt: 16.00 Uhr Leopoldplatz/Vor der Nazarethkirche für Wedding / 16.15 Uhr Hansaplatz/Vor dem GripsTheater für Moabit

Das Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin, ein Bündnis von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen ruft ebenfalls unter dem Motto „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen. Primo Levi“ zu einer Kundgebung um 18.00 Uhr am Spreebogenpark auf. Die Kundgebung ohne Redner_innen wird mit einem großen Banner des Satzes von Primo Levi, Plakaten und Leuchtstäben ihren Protest ausdrücken. Das Bündnis bittet ruft dazu auf Taschen- oder Fahrradlampen mitzubringen.

- 9.11., 18 Uhr, Spreebogenpark

Die Initiativen aus Mitte TanzVersammlungRosenthaler – Tanzen gegen Rechts und die Anwohner_inneninititive für Zivilcourage – Gegen Rechts, die zuletzt die Anwohner_innenproteste gegen den WFD-Aufmarsch am 3. Oktober organisiert haben, rufen um 18.00 Uhr zu einer Demonstration unter dem Motto „Licht an gegen Nazis, Ein leuchtender Protestzug – gegen Rechts“ mit Startpunkt an der Marshallbrücke auf, die entlang beider Spreeufer zur Kundgebung vom Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin am Spreebogenpark laufen wird.

-9.11. 18Uhr, Marshallbrücke

Eine Veranstaltungsübersicht stellt Berlin gegen Nazis bereit

Das Netzwerk "Reclaim Club Culture" ruft an diesem Tag unter dem Motto "Faschismus wegbeamen - Reclaim Resistance. #Gedenkenheißthandeln" auch zum Gegenprotest auf. Dieser startet um 16 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne und wird dann als Demozug in Richtung der WfD-Veranstaltung ziehen. Die Organisator*innen von Reclaim Club Cultur rufen Teilnehmer*innen auf, auf der Demonstration den öffentlichen Raum für kreative Interventionen zu nutzen. Mehr erfahrt ihr hier

- 9.11., 16 Uhr, Rosa-Luxemburg-Platz

Categories:

Frau NaNe´s Schatzkiste

05.11.2018
25.11.2018, 11:00 Uhr - 25.11.2018, 16:00 Uhr


So 25. November 11.00-16.00

Fau NaNe's Schatzkiste

Ein Bazar mit handgemachten Design-Stücken von Frauen aus St. Pauli

 

Frau NaNe steht für FrauenNachbarschaftsNetzwerk und ist eine Gruppe von Frauen aus St. Pauli, die sich jeden Donnerstag bei uns im Kölibri treffen. In dieser Zeit tauschen sie nicht nur Informationen aus, sondern produzieren auch einzigartige Mode, Schmuckstücke, Accessoires u.v.m.
Bei Tee, Kaffee und Snacks kann an diesem Sonntag nach Lieblingsstücken gestöbert werden, die zu günstigen Preisen zu erwerben sind.

Categories:

Kölibri Küchenkonzert

05.11.2018
09.12.2018, 18:30 Uhr - 09.12.2018, 22:00 Uhr

ACHTUNG VORVERLEGT!!!

SONNTAG 09.12. ist Kölibri Küchenkonzert
Einlass 18:30
Beginn 19:00

mit Jake Shane (Folk-Americana) und Bilan (Morabeza/Jazz/Funk)

Liebe Küchenkonzert-Fans,
Da der Terminkalender bei den meisten Menschen kurz vor Weihnachten
sehr voll ist, wird das Küchenkonzert auf SONNTAG 09.12. und der BEGINN UM EINE STUNDE VOERVERLEGT! Einlass 18:30 Uhr

Jake Shane ist ein us-amerikanischer Singer- Songwriter und Folkmusiker. Am 19. Oktober ist sein drittes Album „Water and Land“ erschienen, das er exklusiv beim Kölibri Küchenkonzert vorstellt. Er tourte bereits erfolgreich durch die USA, Portugal und Spanien, welches zu seiner Wahlheimat wurde. Seine Songs bewegen sich zwischen traditionellem Americana und Folk mit spanischen Einflüssen. Seine Stimme sehnt und sucht, seine Texte handeln von den Problemen und Triümphen des Lebens.
http://www.jakeshane.com/

Bilan, geboren in Mindelo (Kap Verde), studierte in Portugal und arbeitet als Sänger, Gitarrist und Komponist. Nach seiner „Air, Water“ EP (2008) fokussiert sich sein neues Album „Island“ auf den Sinn des Begehrens, der die in der Diaspora lebenden Menschen vereint. Er singt auf kreolisch, doch seine Musik konstruiert sich aus dem Material vieler Orte: Afrobeat, Funk, brazilianische Musik, Jazz mit Einflüssen des Morabeza, Blues und knackigen Rock-Riffs.
https://www.youtube.com/watch?v=QvPQJ1iXqWs

Categories:

Kölibri Küchenkonzert

05.11.2018
30.11.2018, 19:30 Uhr - 30.11.2018, 23:00 Uhr

Fr 30. November

Kölibri Küchenkonzert

Musiker*innen spielen unplugged in der Kölibri Küche – heiß und fettzig!

19:30 Einlass | 20:00 Beginn

 

Janina Dunklau

Janina Dunklaus gefühlstiefe Musik berührt und öffnet Türen. Inspiriert von Künstlern und Künstlerinnen rund um den Mississippi, macht sie keinen Blues und auch keinen Jazz, sondern eine Mischung aus allem und etwas ganz Eigenes. Alternativer Pop auf Deutsch und Englisch.

LE GIMP

Improvisierte Musik mit Rhythmen aus aller Welt, offenen Formen und starken Harmonien spielt die Berliner Band LE GIMP. Durch die gemeinsame Liebe zum Jazz und verschiedensten Musikkulturen fand das Quartett schnell zu einer musikalischen Sprache, die den Zuhörer mit viel Energie und Spielfreude auf eine Reise mitnimmt.

 

 

Categories:

Mapuche-Konzert: Anahí Mariluan

05.11.2018
15.11.2018, 20:00 Uhr - 15.11.2018

“Wenn ich definieren soll, wer ich bin und für was ich stehe, bezeichne ich mich gerne als „cantora mapuche“ oder „Übersetzerin“ der Klänge und Geräusche, die uns umgeben. Aber für mein Volk sind Definitionen nie statisch oder fest. Um sich vorzustellen und selbst zu beschreiben, muss man bei uns sein tuwun (seinen Ursprung) nennen, also von den Vorfahren sprechen und dem Gebiet, das sie bewohnt haben. Hier liegt der Kern dessen, was man ist: ein Wir, eine lange Vergangenheit – und eine noch längere Zukunft.“ (Anahí Rayen Mariluan)

Wallmapu, das „Land“ der Mapuche im Süden Amerikas, wurde niemals von den Spaniern erobert. Erst die Armeen der Nationalstaaten Chiles und Argentiniens konnten die Mapuche in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts militärisch „besiegen“. Aber trotz aller Vertreibungen und Marginalisierungen sind die Mapuche immer noch da und haben den Kampf für ihre politischen Rechte und für ihre eigene Sprache und Kultur niemals aufgegeben.

Eine wichtige Stimme in diesem Kampf der Mapuche ist Anahí Rayen Mariluan. Sie ist Musikerin, Sängerin, Dichterin und Komponistin. Sie dreht Dokumentarfilme und forscht als Musikethnologin zu den musikalischen Ausdrucksformen der Mapuche und anderer indigener Völker.

In ihrer Musik greift Anahí Mariluan ganz bewusst die musikalischen Traditionen der Mapuche auf, die sie mit zeitgenössischen Kompositionsverfahren und Klangdimensionen verbindet. Dabei benutzt sie das Kultrún, die rituelle Trommel der Mapuche, aber auch Instrumente ganz unterschiedlicher Herkunft wie Gitarre, Klavier oder Maultrommel. In ihren Texten kombiniert sie Spanisch mit „mapuzungun“, der Sprache der Mapuche.

Ihr neues Album ist dem legendären Longko Mankewenüy gewidmet - eine Symbolfigur des friedlichen Miteinanders der Kulturen.

Veranstaltungsinformationen
Wann: Do., 15.11.2018, 20.00 Uhr
Wo: taz Kantine, Friedrichstraße 21, 10117 Berlin

Kartenvorbestellung unter office@inolas.com

Infos unter http://www.taz.de/Mapuche-Konzert-1511-/!167514/ und https://www.facebook.com/events/540707459687187/

Bild: Anahí Rayen Mariluan

Categories:

Irgendwas mit Medien

05.11.2018
12.11.2018, 19:00 Uhr - 12.11.2018

Karriere in der PR oder im Journalismus? Wir diskutieren über Karrierechancen, Qualifikationen und Vergütung.

Ein Spurwechsel vom Journalismus in die PR und wieder zurück ist alltäglich geworden. Auch wenn sich die Rolle und der berufliche Alltag grundlegend unterscheiden, sind die Anforderungen beider Berufe zumindest sehr ähnlich. Damit ist nicht nur eine Karriere in beiden Berufen für alle Qualifizierten möglich. Medien und PR stehen auch im direkten Wettbewerb um Mitarbeiter*innen.

Wie sind die Anforderungen an Berufsein- und umsteiger in der PR und im Journalismus? Gibt es Shorttracks für einen Quereinstieg? Wo winken die besseren Karrierechancen und ein attraktiveres Gehalt? Was können Arbeitgeber tun, um für die begehrtesten Mitarbeiter*innen besonders attraktiv zu sein?

Neben allen Interessierten begrüßen wir: 

- Matthias Bannas (Bundesverband Deutscher Pressesprecher, Sprecher Landesgruppe Berlin-Brandenburg)

- Carolina Drüten (Axel Springer Akademie)

- Marcus Bartelt (Marketing- und PR-berater, -dozent und -blogger, »radioeins«-Marketingexperte on air)

- Stefan Müller (Director Media Relations & Editorial Vattenfall GmbH)

- Conny Haß (Bundesgeschäftsführerin Deutsche Journalistinnen und Journalistenunion in ver.di)

- Dirk Benninghoff (Chefredakteur fischerAppelt relations GmbH).

Den Abend moderieren wird Christoph Nitz, meko factory, Vorstand DJV Berlin e.V. 

Ab 20.30 Uhr gibt es ein Meet the speaker + Get-2gether.

Informationen und Anmeldung finden Sie unter https://prtrifft_2018-11.eventbrite.de

PRtrifftJournalismus ist eine Veranstaltungsreihe von Bundesverband Deutscher Pressesprecher – Landesgruppe Berlin-Brandenburg und Deutscher Journalistenverband DJV Berlin e.V. sowie der meko factory – Werkstatt für Medienkompetenz gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) und Landau Media.

In Kooperation mit: DJV Berlin e.V., BdP, meko factory, Landau Media.

Bild: Biewer (Fotolia)

Categories:

Jetzt kommt es darauf an: JEFTA im Europäischen Parlament stoppen! Wir besuchen Berliner Europaabgeordnete

05.11.2018
07.11.2018, 13:00 Uhr - 07.11.2018, 16:00 Uhr

Jetzt kommt es darauf an: JEFTA im Europäischen Parlament stoppen! Wir besuchen Berliner Europaabgeordnete

Noch in diesem Jahr wollen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments abschließend  über das Freihandelsabkommen EU-Japan (JEFTA) abstimmen.

Dabei kommt den Mitgliedern der deutschen Delegationen in den großen Fraktionen im Europäischen Parlament eine wichtige Rolle bei der Meinungsfindung zu. Die Berliner Europaabgeordnete der SPD, Sylvia-Yvonne Kaufmann und der CDU, Joachim Zeller, haben die Möglichkeit, mit ihrem Nein zu JEFTA dieses Freihandelsabkommen zu stoppen.

Wir werden am Mittwoch, 07.11.2018, Kundgebungen vor den Europabüros von Frau Kaufmann (SPD) und Herrn Zeller (CDU) abhalten, um sie zu bitten, mit Nein zu stimmen.

Wir treffen uns

Mittwoch, 07. November 2018

1) Kundgebung vor dem Europabüro von Frau Sylvia-Yvonne Kaufmann (SPD)

13.00 Uhr

Europabüro Sylvia-Yvonne Kaufmann, Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

2) Kundgebung vor dem Europabüro von Joachim Zeller (CDU)

15.00 Uhr

Europabüro Joachim Zeller, Berliner Straße 38, 13189 Berlin-Pankow

Im Berliner Netzwerk TTIP | CETA | TiSA stoppen! arbeiten zusammen:

NaturFreunde Berlin, Greenpeace Berlin, Berliner Wassertisch, DGB Region Berlin, GRÜNE LIGA Berlin, Attac Berlin, BUNDjugend Berlin, Mehr Demokratie, Arbeitskreis Internationalismus (IG Metall Berlin), Gen-ethisches Netzwerk, Anti Atom Berlin, Powershift, BUND Berlin, FIAN Berlin

Categories:

Verschwiegene Erbschaften

05.11.2018
29.11.2018, 19:00 Uhr - 29.11.2018

Das Interesse an der Familiengeschichte vor und nach 1945 wächst. Neben Fragen nach Schuld und Verantwortung während der Nazizeit mehren sich auch die nach den familiären Erfahrungen der Flucht und des Ankommens.

Eine ost- oder westdeutsche Herkunft scheint in diesem Fall keine große Rolle zu spielen. Doch die verschiedenen Erfahrungen wirken nach – auch über mehrere Generationen. Denn: Wer nie wirklich angekommen ist, kann andere nicht willkommen heißen. Das gilt für viele Geflohene und Vertriebene nach 1945 ebenso wie für viele Ostdeutsche, die nach 1989 einen (erneuten) Systemumbruch zu bewältigen hatten. Aber es gilt auch für jene, die sich durch Globalisierung und wachsende Heterogenität bedroht fühlen, um ihr Beheimatetsein fürchten.

 

Buchvorstellung und Diskussion im Rahmen der Vesper – Menschenrechte akutell mit der Soziologin & Filmemacherin Uta Rüchel.

Web: hausderdemokratie.de

Veranstalter: Internationale Liga für Menschenrechte, Humanistische Union e.V., Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte & Partizipation und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

 

© Gesellschaft für Regional- und Zeitgeschichte e.V.

Categories:

BAfF - Treffen der Berliner Allianz für Freiheitsrechte

05.11.2018
28.11.2018, 19:00 Uhr - 28.11.2018

Monatliches Treffen der Berliner Allianz für Freiheitsrechte (BAfF), überparteilicher Zusammenschluss gegen das Überwachungs-Volksbegehren.

Web: www.baff.berlin

Veranstalter: BAfF

 

© BAfF

Categories:

Eine Revolution für Demokratie, verteidigt mit Gewalt und Terror?

05.11.2018
27.11.2018, 19:00 Uhr - 27.11.2018

Novemberrevolution – „Geburtsstunde der demokratischen Republik“, doch ihre Geburtshelfer waren auch faschistische Feinde der Demokratie

Das verhängnisvolle Bündnis von Ebert, Noske und dem Militär, dem alten Staatsapparat einschließlich seiner Justiz, trug Zersetzung und schließlich Zerschlagung der gerade gewonnenen Demokratie binnen 14 Jahren keineswegs nur im Keim in sich. Die Nazis des Jahres 1933, die Kriegsentfessler von 1939 waren die gleichen Frühfaschisten, die den Weltkrieg vorbereitet und expansiver gemacht hatten, die gleichen Mörder der Revolution, die sich schließlich auch gegen jene wandten, die sie im November 1918 gerufen hatten. „Der Feind steht rechts“, sollte später ein SPD-Kanzler ausrufen. Nicht nur Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, auch Kurt Eisner, Matthias Erzberger und Walther Rathenau fielen dieser frühen faschistischen Konterrevolution wie Tausende Arbeiter*innen und Bürger*innen zum Opfer.

Referent: Stefan Bollinger

Stefan Bollinger, November '18. Als die Revolution nach Deutschland kam, edition ost, Berlin 2018, 256 Seiten, 14,99 €, ISBN 978-3-360-01884-7

Web: hausderdemokratie.de

Veranstalter: Veranstaltung der Berliner VVN-BdA und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

 

© Bundesarchiv Bild 183-R27092

Categories:

Eine Revolution für Demokratie, verteidigt mit Gewalt und Terror?

05.11.2018
27.11.2018, 19:00 Uhr - 27.11.2018

Novemberrevolution – „Geburtsstunde der demokratischen Republik“, doch ihre Geburtshelfer waren auch faschistische Feinde der Demokratie

Das verhängnisvolle Bündnis von Ebert, Noske und dem Militär, dem alten Staatsapparat einschließlich seiner Justiz, trug Zersetzung und schließlich Zerschlagung der gerade gewonnenen Demokratie binnen 14 Jahren keineswegs nur im Keim in sich. Die Nazis des Jahres 1933, die Kriegsentfessler von 1939 waren die gleichen Frühfaschisten, die den Weltkrieg vorbereitet und expansiver gemacht hatten, die gleichen Mörder der Revolution, die sich schließlich auch gegen jene wandten, die sie im November 1918 gerufen hatten. „Der Feind steht rechts“, sollte später ein SPD-Kanzler ausrufen. Nicht nur Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, auch Kurt Eisner, Matthias Erzberger und Walther Rathenau fielen dieser frühen faschistischen Konterrevolution wie Tausende Arbeiter*innen und Bürger*innen zum Opfer.

Referent: Stefan Bollinger

Stefan Bollinger, November '18. Als die Revolution nach Deutschland kam, edition ost, Berlin 2018, 256 Seiten, 14,99 €, ISBN 978-3-360-01884-7

Web: hausderdemokratie.de

Veranstalter: Veranstaltung der Berliner VVN-BdA und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

 

© Bundesarchiv Bild 183-R27092

Categories:

EcoCrowd-Convention 2018

05.11.2018
23.11.2018, 18:00 Uhr - 23.11.2018

Das Thema der vierten EcoCrowd-Convention lautet: Kiezkultur der Zukunft – Wie können nachhaltige Projekte in Deiner Nachbarschaft realisiert werden?

Im Rahmen von Fachimpulsen und einer Fishbowl-Diskussion werden Expert*innen die Bedeutung von nachbarschaftlichem Wirken diskutieren und aufzeigen, wie jeder einzelne selbst mit anpacken kann. Außerdem wollen wir auf ein erfolgreiches Jahr voller spannender EcoCrowd-Projekte zurückblicken. Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt und wir dürfen auf das Ergebnis der Wahl zum Projekt des Jahres 2018 gespannt sein. Weitere Informationen zum Programm folgen demnächst.

Programm

18:00 Begrüßung

18:15 Rück- und Ausblick EcoCrowd

  • Gamification als Nachhaltigkeitsmotor? In Kooperation mir der Universität Kassel haben wir erste Ergebnisse auf diese spannende Frage.
  • Unsere Nachhaltigkeitsleitlinien auf dem Prüfstand: In Zusammenarbeit mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde haben wir uns unsere Leitlinien mal genauer angeschaut.
  • Wahl zum Projekt des Jahres 2018: And the winner is… 19:00 Impulse von Expert*innen zum Thema „Kiezkultur der Zukunft".

19:00 Impulse von Expert*innen zum Thema „Kiezkultur der Zukunft"

20:00 Fishbowl-Diskussion „Wie können nachhaltige Projekte in Nachbarschaften realisiert werden?"

21:00 Gemeinsamer Ausklang

 

Web: www.ecocrowd.de

Veranstalter: EcoCrowd

 

© EcoCrowd

Categories:

Günter Gempp: Freiheit und Wahrheit!

05.11.2018
23.11.2018, 19:00 Uhr - 23.11.2018

Günter Gempp geht in seinem Vortrag von seiner eigenen Geschichte aus und wird unter anderem zeigen, dass Anarchismus als Idee und Praxis von Freiheit und Gerechtigkeit eine authentische, an Wahrheit und Wahrhaftigkeit orientierte Kommunikation erfordert. Er verknüpft dabei die philosophische Darstellung mit ethnologischen und historischen wie auch mit selbst erlebten Beispielen.

Web: bibliothekderfreien.de

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

 

© Bibliothek der Freien

Categories:

Dominion

05.11.2018
22.11.2018, 19:00 Uhr - 22.11.2018

Im Film "Dominion" kombiniert der Regisseur Chris Delforce aktuelles, versteckt mit Handkameras aufgenommenes Filmmaterial aus verschiedenen Ländern mit Drohnen-Aufnahmen aus der Intensiv-Tierhaltung. So entstehen noch nie gesehene Bilder – eine neue Perspektive, die auch zum Perspektivenwechsel anregt.

Auf der einen Seite wird durch den Blick von Oben die erschreckende Dimension der im verborgenen agierenden Tierindustrie und ihr negativer Einfluss auf die Umwelt deutlich. Auf der anderen Seite wird durch den Blick vom Boden aus auch die individuelle Geschichte einzelner Lebewesen erzählt.

Web: www.dominionmovement.com

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

 

© Empire Project Film Dominion, Chris Delforce, Aussie Farms

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE

leif2_web.jpg
  mehr...