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Updated: 2 hours 56 min ago

Unterscheiden und Herrschen

04.12.2017
13.12.2017, 19:00 Uhr - 13.12.2017, 21:00 Uhr
Wie funktioniert die "Dominanzkultur" in Deutschland? Wie kommt es, dass unsere Lebensweisen, Selbstinterpretationen sowie die Bilder, die wir vom Anderen entwerfen, in Kategorien der Über- und Unterordnung gefasst sind?

Sabine Hark und Paula-Irene Villa haben gemeinsam einen Essay verfasst, der aktueller nicht sein könnte.

Wir diskutieren gegenwärtige Funktionsweisen und Verschränkungen von Rassismus und Heteronormativität und skizzieren feministische Exitstrategien.

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Perspektiven schaffen

04.12.2017
11.12.2017, 14:00 Uhr - 11.12.2017, 18:00 Uhr
Weltweit gibt es rund 250 Millionen Migrantinnen und Migranten; weitere 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Seit 2015 beantragten etwa 1,4 Millionen Flüchtlinge Asyl in der Bundesrepublik. Die großzügige Aufnahmepolitik und die überwältigende Willkommensgeste der Bevölkerung im Sommer 2015 - und danach - haben Deutschland in weiten Teilen der Welt beachtlichen Respekt und Aufmerksamkeit eingebracht. Gestiegen ist aber nicht nur die Zahl von Geflüchteten, sondern auch die Einwanderung nach Deutschland insgesamt. Deutschland gehört heute zu den wichtigsten Einwanderungsländern unter den OECD-Staaten. Dies bringt Herausforderungen für Staat und Gesellschaft mit sich, die eine nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erfordern.

Die Bundesrepublik steht in der rechtlichen und moralischen Verantwortung, Geflüchteten humanen Schutz und Sicherheit zu bieten. Als große Wirtschaftsnation steht sie auch vor der Aufgabe, zukunftsfähige politische Handlungsmechanismen zur Gestaltung von Einwanderung zu entwickeln. Diese Herausforderung steigt angesichts tiefgreifender demografischer Veränderungen.

Es muss ein neuer, belastbarer Konsens für eine nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik gefunden werden: Ein Projekt für mehr als ein Jahrzehnt. Ein Projekt, das Ideen, Ressourcen und Bündnisse verschiedener gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure braucht. In diesem Sinne hat die Heinrich-Böll-Stiftung im Dezember 2015 die Fachkommission „Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik“ mit ausgewiesenen Fachleuten eingesetzt.

Nach zweijähriger intensiver Arbeit hat die Kommission politische Handlungsempfehlungen in den verschiedenen Politikfeldern der Flüchtlings-, Einwanderungs- und Integrationspolitik formuliert, die am 11. Dezember 2017 im Rahmen einer Pressekonferenz und einer Tagung der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden.

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Pathways to a Green Energy Transformation in Eastern Europe

04.12.2017
08.12.2017, 09:30 Uhr - 08.12.2017, 12:00 Uhr
 Alternative Energy Scenarios for Ukraine, Belarus and the Case for Energy Cooperatives in the Region 
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Ein Jahr Friedensabkommen: Wie hat sich Kolumbien verändert?

04.12.2017
07.12.2017, 18:30 Uhr - 07.12.2017, 20:00 Uhr
Im Dezember 2016 trat das Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens FARC nach fast vierjährigen Verhandlungen in Kraft. Es drohte in der Zielgeraden noch zu scheitern, als der Vertrag in einem Referendum mit knapper Mehrheit abgelehnt wurde. Eine überarbeitete Fassung wurde schließlich per Parlamentsbeschluss verabschiedet und in Kraft gesetzt. Im Eilverfahren wurden seither wichtige gesetzliche Voraussetzungen geschaffen, um den Weg für die Implementierung frei zu machen, wie z.B. ein Amnestiegesetz für Militärs und FARC.

Doch das schwierigste Stück des Weges hat damit erst begonnen – die Umsetzung. Nach wie vor ist die Bevölkerung in der Frage des Abkommens gespalten. Auch in Parlament und Senat gibt es heftigen Gegenwind, insbesondere aus dem Umfeld des ehemaligen Präsidenten Álvaro Uribe, der immer noch über großen politischen Einfluss verfügt. Die Sicherheitslage im Land hat sich zwar verbessert, aber nicht überall und nicht für alle. Insbesondere in rohstoffreichen und fruchtbaren Territorien dringen (neo-)paramilitärische und andere bewaffnete Gruppen vor, darunter auch die Guerillagruppe Nationale Befreiungsarmee ELN. Menschen, die sich für die Verteidigung von Menschenrechten, von natürlichen Ressourcen und Land einsetzen, werden bedroht und ermordet.

Auf der anderen Seite erfahren die Bemühungen, den jahrzehntelangen Konflikt beizulegen, weltweit große Unterstützung – auch Deutschland ist hier sehr stark engagiert.

Wir möchten auf der Veranstaltung der Frage nachgehen, wo der Friedensprozess nach einem Jahr steht. Wie hat sich Kolumbien verändert? Was ist besser geworden? Was hat sich möglicherweise verschlechtert und warum? Wo liegen die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Abkommens? Was bedeuten die 2018 anstehenden Kongress- und Präsidentschaftswahlen für den Friedensprozess? Was kann die Bundesregierung, was können Akteure der deutschen Zivilgesellschaft tun, um den Prozess zu unterstützen?

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Transformacja V

04.12.2017
08.12.2017, 19:00 Uhr - 08.12.2017
„Betrojerinki“ ist ein merkwürdiges Wort. Erst wenn man es ausspricht, merkt man, dass es Deutsch und Polnisch zugleich ist. „Betrojerinki“ ist der passende Titel für Anna Wiatrs Reportage-Buch. 

Die Soziologin, die sich auf Biografieforschung spezialisiert hat, traf polnische Frauen, die in deutschen Häusern leben, um Alte und Kranke zu pflegen. Sie hat dabei gelernt: „Um eine polnische Pflegerin in Deutschland zu werden, braucht man keine Qualifikationen. Man muss einfach nur loslegen. Was man in Deutschland braucht, sind Geduld, die Fähigkeit, Grenzen zu setzen, und ein Laptop mit Skype. Nach zwei Monaten kann man dann um die 10.000 Złoty mit nach Hause nehmen und – vielleicht – die Frage, was einen noch in Polen hält.“ 

Es gibt Betreuerinnen, die sieben Tage die Woche, 22 Stunden am Tag für alte kranke Menschen auf Abruf stehen müssen. Der Klappentext des Buchs betont dabei den innerpolnischen Aspekt: „'Betrojerinki' ist nicht bloß eine Geschichte über die Arbeit, die Tausende Polinnen im Auftrag ihrer westlichen Nachbarn verrichten, sondern auch eine Geschichte über den polnischen Staat, der ihnen kein Leben in Würde garantieren kann.“ 

Beim fünften und letzten Teil der Reihe Transformacja wird Anna Wiatr auf die Filmemacherin Christiane Büchner treffen. Sie hat in ihrem Film „Family Business“ gezeigt, wie durch ökonomische Notwendigkeiten eine intime, aber auch konfliktreiche Verbindung zwischen fremden Menschen und zwei sehr unterschiedlichen Familien und ihren Geschichten entsteht: Jowita aus Lubin betreut Anne aus Bochum. Annes Töchter können die demente Mutter nicht pflegen. 

Christiane Büchner hat die Geschichte ihres Films so umschrieben: „Wer als Kind in der Familie eines Freundes zu Gast war, mag sich vielleicht an die Intensität der Wahrnehmung von Kleinigkeiten erinnern, die so anders waren als in der eigenen Familie. 

In diese gewachsenen Normalitäten bricht nun in dieser Situation die Wirtschaftlichkeit fühlbar ein. Anne und Jowita treffen aufeinender. Für Jowita ist Annes Wohnung ein Arbeitsplatz. Für Anne ist Jowita mal eine Art Gast, mal eine Hausangestellte. Ihre Rolle ist für sie verwirrend.“ 

 Neben allen Interessierten begrüßen wir: 

Anna Wiatr, in ihrer Dissertation „Identität und Sterben im Polen der Spätmoderne“ verarbeitete sie Gespräche mit HospizpatientInnen und BewohnerInnen von staatlichen Altenpflegeheimen. 

 • Christiane Büchner, die Filmemacherin hat sich in „Family Business“ das Leben von Anne aus Bochum und Jowita aus Lubin angesehen. 

 • Moderation: Ulrich Gutmair, taz-Kulturredakteur

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What the taz : German Angst

04.12.2017
20.12.2017, 19:30 Uhr - 20.12.2017, 22:30 Uhr
Jeden Tag die taz auf Papier, als e-paper oder im Netz zu lesen ist zwar richtig, wichtig und schön – aber wir können natürlich mehr. Die Kolumnist*innen von taz2, dem Gesellschaftsressort der taz, treten zur zweiten Staffel unserer Kolumenlesung an und stellen sich wieder monatlich dem Berliner Publikum. 

„What the taz“ heißt die Reihe, in der die Autor*innen live lesen und diskutieren, was sie und die Gesellschaft bewegt. 

Am Mittwoch, den 20.12. treten unsere Kolumnist*innen der Dienstagsausgaben an: Sonja Vogel schreibt in „German Angst“ über Stereotypen, den rechten Sumpf und dem „Deutschsein". 

Juri Sternburg kommentiert in „Lügenleser“ die Besserwisser aus dem Internet. Oder analysiert Zukunftsvisonen, wenn er nicht doch die neuesten internettrends direkt selber testet. Und Doris Akrap ärgert sich in „So nicht“ regelmäßig über so mancher. Vor allem aber ist sie beste Expertin wo gibt für alle Erdoğan-Merkel-Angelegenheiten. 

In der zweiten Ausgabe geht es um Erdoğan, die Lügenpresse und was uns sonst noch alles Angst macht. Über all dies werden sie mit Amna Franzke, taz2-Redakteurin, sprechen. Kommen Sie vorbei, hören Sie zu und diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf Sie.  

Mit dabei: 

Doris Akrap, hat bis diesen Februar nie eine Zeile über die Türkei geschrieben. Doch seit ihr alter Freund Deniz Yücel im Gefängnis sitzt, ist sie zur Expertin für Erdoğan-Merkel-Angelegenheiten aufgestiegen. Nach Stationen bei der Jungle World und der Sport-BZ ist sie seit 2008 taz-Redakteurin, im Moment bei taz.gazete, dem deutsch-türkischen Portal der taz. 

Juri Sternburg, geboren 1983 in Berlin-Kreuzberg, ist Autor und Dramatiker. Seit 2010 schreibt Sternburg Kolumnen, Erzählungen und Reportagen für die taz, in den folgenden Jahren auch für Magazine wie Freitext, Das Wetter, HATE, das Musikmagazin JUICE und seit 2015 auch regelmäßig für das VICE-Magazin. Sternburgs Hörspiel „Feierabend“ wurde im SWR urgesendet, sein Theater-Debut „der penner ist jetzt schon wieder woanders" beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens mit dem Förderpreis für neue Dramatik ausgezeichnet und u.a. am Berliner Maxim Gorki Theater aufgeführt. 2016 erschien seine Novelle „Das Nirvana Baby" im Korbinian Verlag. Momentan arbeitet er an einem Drehbuch und seinem stetigen Verfall.

Sonja Vogel,ist Vollzeitautorin und Teilzeitverlegerin, Gender- und Osteuropawissenschaftlerin. Sie war mehrere Jahre Redakteurin u.a. der taz und des neuen deutschland. Zurzeit arbeitet sie für die Stiftung Bauhaus Dessau. 

Amna Franzke, geboren 1993 in München, studiert in Berlin Philosophie und arbeitet nebenbei als Redakteurin im Gesellschaftsressort der taz. Beziehungsweise andersherum. Ja, doch... eher andersherum.

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Obdachlosenhass und Sozialdarwinismus

01.12.2017
15.12.2017, 19:00 Uhr - 15.12.2017, 22:30 Uhr
Sozialdemokrat*innen und ein grüner Bezirksbürgermeister vertreiben einkommensarme Menschen.

In Berlin ertönt bezirksübergreifend der Ruf nach Ordnung auf des Bürgers Grünflächen und Plätzen. Das rot-grüne Bündnis der wohlsituierten Ökospießer hat sich zum Ziel gesetzt, die Innenstädte in revanchistischer Manier von den Unproduktiven zu säubern. Die diversen Räumungen von Übernachtungsmöglichkeiten in der letzten Zeit, ob im Tiergarten oder vor dem Berghain machen deutlich: Die Armen dieser Gesellschaft sollen aus unseren Parks, unseren Vierteln und nach durchfeierten Nächten auf dem Weg nach ins geruhsame Bett aus unseremSichtfeld verschwinden. Bei der Aufwertung der Stadt stören als unverwertbar geltende Bevölkerungsgruppen nur das Bild einer hübschen, sauberen und geordneten Innenstadt.
Die Forderung von Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin von Neukölln (SPD) und Stephan von Dassel, grüner Bezirksbürgermeister aus dem Bezirk Mitte, endlich die Armen aus der Öffentlichkeit zu entfernen1 ist insofern nur die staatliche Antwort auf den weite Verbreitung von Sozialdarwinismus in der bundesdeutschen Gesellschaft. Das Bündnis aus Anwohner*innen des Hansaviertels und dem örtlichen SPD-Abgeordneten Thomas Isenberg, das sich im letzten Jahr formierte, um gegen obdachlose Menschen und die Berliner Obdachlosenhilfe e.V. vorzugehen, ist ein weiteres, gefährliches Beispiel. Dabei sind die Gründe für Wohnungs- und Obdachlosigkeit, sowie für Einkommensarmut strukturell und von dieser Gesellschaft gemacht. Schließlich zwingen steigende Mieten und extrem prekäre Beschäftigung immer mehr Menschen in die Wohnungs- und Obdachlosigkeit.

Wer heute zwangsgeräumt wird hat kaum Möglichkeiten aufgrund von Wohnungsnot und Mietenwahnsinn eine Ausweichwohnung zu finden. Das geschützte Marktsegment - der letzte Anker vor der Straße - liegt brach. Gleichzeitig erinnern uns die Armen der Öffentlichkeit daran, dass etwa auf den zahlreichen Baustellen dieser Stadt, Menschen zu Hungerlöhnen schuften müssen oder – wie im Fall der Mall of Shame – gar nicht bezahlt werden. Häufig bleibt den ausgebeuteten Arbeiter*innen nur die Platte oder ein Bett in der Kältenothilfe.

Lucius Teidelbaum untersucht in seinem Buch „Sozialdarwinismus und Obdachlosenhass“ die Ursachen für die Abwertung und Gewalt gegen obdachlose Menschen. Dabei lenkt er den Blick auf die kapitalistische Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft in der Menschen nach ihrer ökonomischen Nützlichkeit eingeteilt und hierarchisiert werden.

Die FAU Berlin und die Berliner MieterGemeinschaft wollen mit einer gemeinsamen Veranstaltung die gesellschaftliche Verankerung von Sozialdarwinismus und deren Zusammenhang mit der aktuellen Räumungs- und Vertreibungspolitik von einkommensarmen Menschen diskutieren. Eingeladen haben sie dazu Lucius Teidelbaum, Journalist, Historiker und Betreiber des Blogs http://berberinfo.blogsport.de/ und die Berliner Obdachlosenhilfe e.V.

 Veranstalter_innen: FAU Berlin, Berliner Mietergemeinschaft (Ortsgruppe Wedding)





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Recht auf Trauer. Bestattungen aus Machtkritischer Perspektive

01.12.2017
08.12.2017, 19:00 Uhr - 08.12.2017, 22:00 Uhr
lDie Bestattungspraxis in Deutschland ist von Machtverhältnissen, insbesondere von Klassismus und Heteronormativität, geprägt. Aktuell werden immer mehr arme Menschen in Deutschland, für die keine Zugehörigen die Bestattungspflicht wahrnehmen (können), ohne Grabstein und Namen, ohne Trauerfeiern und Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern anonym bestattet. Teilweise, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln, finden die ordnungsbehördlichen Bestattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten durch Klassismus, Rassismus und psychosoziale Normalitätsvorstellungen marginalisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt. Im Sinne einer Neoliberalisierung des Sterbens, sind wir seit der Abschaffung des Sterbegeldes alle dazu angehalten unsere eigene Beerdigung individuell zu planen und zu finanzieren.

Francis Seeck zeigt in diesem Buch den Zusammenhang zwischen Machtverhältnissen und Beerdigungspraktiken auf. Aber auch die eigene Geschichte der Autor*in hat ihren Platz. So geht es auch um widerständige Praktiken auf der Friedhofswiese, sei es durch Forscher*in, Trauergäste, Aktivist*innen und Mitarbeiter*innen – ganz im Sinne von „Rest in protest!“. Francis Seeck wird in der Lesung auch auf Widerstand/ Möglichkeiten der Selbstorganisierung von Betroffenen eingehen und auf Initiativen.

 Francis Seeck ist Kulturanthropolog*in und Antidiskriminierungstrainer*in und lebt in Berlin. Francis promoviert zu Kollektiven Sorgepraxen/Community Care innerhalb von Trans* und Non-Binary Aktivismus. 

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Schöner leben im Samariter Kiez ohne CG und Politik

01.12.2017
02.12.2017, 15:00 Uhr - 02.12.2017, 17:00 Uhr
Gestalten Sie Ihr Viertel mit!“ werden wir auf einem Flyer der vom Bezirk eingesetzten Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin (SPI) aufgefordert, dass bis zum 2. Dezember in der Rathauspassage Frankfurter Allee „tolle Ideen und Vorschläge“sammeln soll. Wir sind aktive Nachbar*innen und lehnen es ab, uns beforschen und sozialpädagogisch begutachten zu lassen. Dem Motto des SPI „Miteinander leben im Samariterkiez“ stellen wir entgegen, dass wir mit der CG Gruppe, KW Development und Politiker*innen, die ihr und anderen Investor*innen den roten Teppich auslegen, nicht gemeinsam leben können. Seit Monaten haben wir mit unterschiedlichen Aktionen, von Einwendungen gegen die luxuriösen Bauprojekte, Kiezspaziergängen und vielem mehr deutlich gemacht, dass die CG Gruppe, KW Development und ihre Projekte im Kiez keine Akzeptanz haben.
‚W e r  h i e r  k a u f t, k a u f t  Ä r g e r‘, die Parole vom Beginn unseres Protests gilt für uns noch immer. Die CG Gruppe hat den selbsterklärten Anspruch, ganze Stadtteile zu verändern. Genau das sehen wir hier in der Rigaer Straße seit Monaten. Das begann mit dem Abriss der denkmalgeschützten Häuser auf dem Areal der Rigaer Straße 71-73 im letzten Sommer, setzte sich fort mit Informationsveranstaltungen unter Polizei-Hubschrauber-Einsatz, an der zahlreichen Nachbar*innen der Zugang verwehrt wurde und zeigte sich mit der Vollsperrung der Rigaer Straße, um die Bauarbeiten zu schützen. Die Mieten im Kiez sind seit 2009 um 62%, berlinweit wenigstens um 15% gestiegen. Mieter*innen mit niedrigem Einkommen und Gewerbetreibende bekommen die Folgen der Aufwertung existentiell zu spüren! Für sie ist es nur Hohn, wenn sie nun vom SPI aufgefordert werden, „ihren Traditionskiez neu zu definieren“-. Das heißt für uns, der Kiez soll für eine kaufkräftige Schicht attraktiv gemacht werden und ist die Fortsetzung einer Politik im Interesse von CG, KW Development und Co.

Wir wollen mit unserer Kundgebung deutlich machen: Der Kiez bleibt rebellisch, bunt und widerständig!

CG & Co: Wer hier kauft, kauft Ärger!

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Coltan und Waffenhandel - ein Planspiel

30.11.2017
17.03.2018, 10:00 Uhr - 17.03.2018, 17:00 Uhr
Thema des Planspiels sind die Verknüpfungen zwischen den Konflikten in einem afrikanischen Land und der Wirtschaft des Nordens am Beispiel von Waffenhandel und Coltanabbau. (Coltan ist ein Mineral, das u.a. für den Bau von Handys Verwendung findet.) Aufbauend auf Informationen über die Situation in der Demokratischen Republik Kongo, einem Land, das durch Jahrzehnte Bürgerkrieg geprägt ist, wird eine fiktive (ausgedachte) Situation vorgegeben, die von den Spieler*innen bearbeitet werden soll. Im Mittelpunkt steht dabei eine Eine-Welt-Jugendgruppe, die auf diese Situation reagieren will. Weitere Spielgruppen sind die Bundesregierung und ein (fiktives) kongolesisches Bündnis von Nichtregierungsorganisationen. Bei einer größeren Zahl an Teilnehmer*innen werden evtl. weitere Spielgruppen eingerichtet. Das Planspiel soll dazu befähigen, sich spielerisch mit einem internationalen Konflikt auseinanderzusetzen, der uns direkt betrifft. Kriege, Kolonialisierung und Neokolonialisierung führen seit Jahrhunderten zu einer Ausbeutung sogenannter „Entwicklungsländer“ zu unserem Nutzen. Profiteure sind kleine Eliten in den Ländern und bestimmte Konzerne bei uns. Die Methode des Planspiels ist, dass Gruppen gebildet werden, die sich untereinander über schriftliche Mitteilungen über ihre jeweils nächsten Handlungsschritte informieren, die über eine Spielleitung weitergegeben werden. Es ist also kein Rollenspiel, sondern eine Simulation, in der die Spieler*innen sich jeweils Schritte für ihr Handeln überlegen. Die Angemeldeten erhalten ca. eine Woche vor dem Termin Materialien zur inhaltlichen Vorbereitung, die sie gelesen haben sollten. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Bund für Soziale Verteidigung BSV Anmeldung erforderlich! 
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Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg – Buchvorstellung mit dem Autor Prof. Dr. Josef Foschepoth

29.11.2017
06.12.2017, 18:15 Uhr - 06.12.2017, 20:15 Uhr
War das KPD-Verbot verfassungswidrig? Die unglaubliche Antwort von Josef Foschepoths neuem Buch lautet: Ja! Weil das Verfahren zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der KPD selbst verfassungswidrig war. Das gesamte Verfahren ist von Anfang an zwischen der Exekutive und der Judikative, der Bundesregierung und dem Bundesverfassungsgericht strategisch, taktisch und inhaltlich abgestimmt worden. Es gab keine getrennten Gewalten mehr, sondern nur noch einen Staat, der unter dem Druck der Bundesregierung darauf bestand, dass die KPD verboten wurde.

Der »Staatsprozess« gegen die KPD war das größte, längste und umstrittenste Parteiverbotsverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Nach fast fünfjähriger Prozessdauer verkündete das Bundesverfassungsgericht am 17. August 1956 das Urteil. Die KPD, alle Neben- und Nachfolgeorganisationen wurden verboten, ihr Vermögen eingezogen. Es folgten zehntausende Strafverfahren und tausende Verurteilungen wegen wirklicher und angeblicher Verstöße gegen das KPD-Verbot.

Das KPD-Verbot ist ein Schlüsselereignis der deutsch-deutschen Geschichte zwischen 1949 und 1969. Foschepoths Buch vermittelt eine Fülle neuer Erkenntnisse und Einsichten zur Wirkmächtigkeit des Nationalsozialismus, zur Entstehung eines neuen Nationalismus, zur notwendigen Unterscheidung von Kaltem Krieg und Kaltem Bürgerkrieg, zur Bedeutung einer deutsch-deutschen Beziehungsgeschichte und nicht zuletzt zur Frage der Rechtsstaatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland.

Wir freuen uns auf die Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch mit dem Autor, Prof. Dr. Josef Foschepoth (Universität Freiburg)!

Einladende: Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen und Fachschaftsrat Rechtswissenschaft
 Wann: 6. Dezember, 18:15 Uhr,
 Wo: Universität Hamburg, Fakultät für Rechtswissenschaft – Hörsaal, Rothenbaumchaussee 33, 20148 Hamburg

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Hans Hütt: #metoo und die Folgen

29.11.2017
12.12.2017, 19:00 Uhr - 12.12.2017
Das „me too“ ist eine schillernde Figur. Im Jargon der Wettbewerbswirtschaft gilt es als abfällige Qualifizierung, die übersetzt hieße „unter ferner liefen“, im Wettbewerb weit hinten. Im zeitgenössischen Diskurs erfährt das „me too“ eine seltsame Aufwertung. Anders als der #aufschrei vor einigen Jahren, der nichts anderes tat, als der Hashtag bezeichnete, nämlich aufzuschreien, vermittelt das neue #metoo ein schillerndes „ich auch“. 

Die Erfahrung individuellen Leids verwandelt sich in ein Mitleiden. Es evoziert traumatisches Erleben und Überleben und fordert Solidarität ein. Zugleich schwingt im #metoo etwas Anderes mit. Dieses Andere bezieht sich nicht auf das Erleiden sexuell motivierter Gewalt. Es diskreditiert sexuelles Verlangen insgesamt. Ins Echo mischt sich eine Prüderie und ein Verdi-Chor der Heuchelei, in die sich auch Stimmen einmischen, die dem Befangenenchor (sic!) etwas Übles beimischen. Wie gehen wir damit um? Hat sich der Kampf um sexuelle Befreiung in lüsterne Libertinage und nunmehr zu einer Verdammnis sexuellen Verlangens insgesamt verwandelt? Das wäre fatal. 

Sexueller Missbrauch ist verwerflich. Das gilt für jeden Versuch, Macht oder körperliche Überlegenheit sexuell zu missbrauchen. Die #metoo-Debatte hat den Verdienst, etwas sichtbar zu machen und anzuprangern, das gang und gäbe scheint. 

In ihrem Windschatten passiert zugleich etwas Anderes. Das Reden über Sex und sexuelles Verlangen werden wieder anrüchig. Ein neuer Puritanismus scheint sich schleichend aber trotzdem spürbar auszubreiten. 

Jan Feddersen (IQN-Vorstand und taz-Redakteur) diskutiert dazu mit: Hans Hütt. Er ist Autor, Berater und Essayist für taz, FAZ und andere Medien. Aufgewachsen am Niederrhein. Studium der Politikwissenschaft, Musikwissenschaft, Psychologie, Empirischen Kulturwissenschaft, Vergleichenden Literaturwissenschaften und Religionswissenschaft in Tübingen und Berlin. 

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations in Kooperation mit der taz.

Bildnachweis: rtr
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Fit für die Revolution:

29.11.2017
06.12.2017, 19:00 Uhr - 06.12.2017, 20:00 Uhr
Ab Dezember 2017 könnt ihr in unserem Gewerkschafts-Lokal, dem V6, an einem kostenlosen Kurs (Spenden sind natürlich, wie immer, sehr Willkommen) zur Stärkung der Rückenmuskulatur teilnehmen. Der Kurs vereinigt Elemente von Yoga und Pilates zum Aufbau und zur Stärkung der Rückenmuskulatur.

Der Kurs wird ab 6.12.2017 jeden Mittwochabend stattfinden und ca. 1 Stunde dauern.

Ihr müsst eine Yoga/Sport-Matte und bequeme Kleidung mitbringen.

Im Sinne unserer gewerkschaftlichen Grundidee – der gegenseitige Hilfe – seid ihr herzlich eingeladen kleine Snacks (Obst/Gemüse) oder Getränke (Säfte/Tees) mit zu bringen.

Aufgrund des begrenzten Platzes ist es Ratsam sich per E-Mail An zu melden: faud-kontakt@fau.org

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Thoreau "...gib mir Wahrheit" - Plädoyer für gewaltfreien Widerstand

29.11.2017
29.11.2017, 16:00 Uhr - 26.01.2018, 20:00 Uhr
...zum zweihundertjährigen Geburtstag des Autors "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen dem Staat".
http://www.anti-kriegs-museum.de/images/Thoreau%20-%20Plakat.jpg
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IDK Beiträge zur Geschichte 1947 - 2017 :Pazifismus – Antimilitarismus – Gewaltfreiheit - Widerstand gegen den Krieg

29.11.2017
03.12.2017, 09:57 Uhr - 03.12.2017
Wolfram Beyer (Hrsg.)
 INTERNATIONALE DER KRIEGSDIENSTGEGNER/INNEN
 1947 - 2017

Beiträge zur Geschichte
Pazifismus – Antimilitarismus – Gewaltfreiheit - Widerstand gegen den Krieg

Die IDK  Internationale der Kriegsdienstgegner/innen  wurde  1947 gegründet und ist eine Sektion der War Resisters' International (WRI).
 Die Autoren benennen Aspekte aus der 70jährigen Geschichte der IDK, des Pazifismus und Antimilitarismus und formulieren anti-militaristische Aufgaben heute:
 Wolfram Beyer berichtet über die IDK-Geschichte und benennt politikkritische Aspekte im Beitrag über Ossip K. Flechtheim. Theodor Ebert schreibt über Training für Gewaltfreie Aktion. Hans Jürgen Degen informiert über Theodor Michaltscheff, libertärer Pionier der Gewaltlosigkeit und Gründungsmitglied der IDK. Wolf Jung erinnert an Heinz Seidel, Republikaner ohne Machtstreben und persönliche Vorteile. Bernd Drücke und Wolfram Beyer erinnern an Wolfgang Zucht, humanistischer Pazifist und Anarchist der „Graswurzelrevolution“. Udo Grönheit (Rechtsanwalt) wirft einen juristischen Rückblick auf die Kriegsdienstverweigerung und benennt anwaltliche Aufgaben heute. Rolf Gössner kritisiert aktuell die zur “Sicherheitspolitik” erklärte staatlichen Aufrüstungs-, Abwehr- und Kriegsreflexe auf Terroranschläge und Fluchtbewegungen.
http://www.edition-av.de/
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The corridors of power – where money meets politics

29.11.2017
06.12.2017, 09:26 Uhr - 07.12.2017
 Transparency International EU will bring together Transparency International chapters, policy makers, EU officials, international organisations such as OECD and World Bank, as well as civil society organisations from around the globe working to discuss the influence of money in politics.

The event will discuss the issues of political corruption, parliamentary ethics, lobby transparency and party and campaign finance. The two-day conference will start with a half-day event at the European Parliament, but will also give the space to discuss the future global work of Transparency International in this area.

The conference will count with speakers from many organisations active in this field, including World Bank, Open Government Partnership (OGP), Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), Institute for Democracy and Electoral Assistance (IDEA), École des Hautes Études Commerciales (HEC), Sunlight Foundation, The Economist Intelligence Unit and many others.

You can find the full agenda here.

http://transparency.eu/corridors-of-power/
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Tour Alternatiba 2018 - France

29.11.2017
06.06.2018, 00:00 Uhr - 06.10.2018
Appel à rejoindre le Tour Alternatiba 2018 !

Accélérons le développement des alternatives pour relever le défi climatique !

Alors que l’Accord de Paris a fixé l’objectif de limiter le réchauffement climatique à 1,5°C ou 2°C maximum d’ici la fin du siècle, la somme des engagements volontaires actuels des Etats du monde entier nous conduit en réalité à un réchauffement de 3,5°C et pouvant même aller jusqu’à 6°C ! Le dérèglement climatique, qui est déjà une tragédie pour des millions de personnes principalement dans les pays du Sud, est ainsi en passe de s’aggraver au point de menacer les conditions de vie civilisée à l’échelle planétaire, et même les conditions de survie de l’Humanité. L’aggravation est si rapide qu’elle concerne désormais non seulement les générations futures, mais aussi les enfants qui naissent aujourd’hui même. Que pouvons-nous faire ?

Du 9 juin au 6 octobre 2018, le Tour Alternatiba s’élancera sur des vélos multiplaces pour un périple de 5800 kilomètres parcourant 200 territoires en France et dans les pays frontaliers, afin de diffuser partout un message porteur d’espoir : oui, les alternatives existent, nous pouvons vivre autrement, nous pouvons vivre mieux, et nous pouvons empêcher l’aggravation du dérèglement climatique !

Car les alternatives existent sur tous nos territoires, et dans tous les domaines ! Le Tour Alternatiba fera étape dans chacun des territoires traversés pour réunir les porteurs de ces alternatives, les mettre en lumière, et les faire découvrir au plus de monde possible.

Loin des fausses solutions, injustes, dangereuses et inefficaces, telles que la géo-ingénierie, les OGM, les agro-carburants, le nucléaire, loin des dérives des marchés carbone, des grands projets d’infrastructures inutiles et imposées, des accords de libre-échange et d’investissement qui renforcent le pouvoir des multinationales, des milliers d’alternatives concrètes aux causes du dérèglement climatique sont déjà mises en pratique tous les jours par des millions de personnes, d’associations, de collectivités territoriales…

Agriculture biologique et paysanne, consommation responsable, circuits-courts, cuisine végétarienne et végétalienne, relocalisation de l’économie, partage du travail et des richesses, reconversion sociale et écologique de la production, emplois climatiques, finance éthique, défense des biens communs comme l’eau, la terre ou les forêts, pêche durable, souveraineté alimentaire, solidarité et partage, réparation et recyclage, réduction des déchets, transports doux et mobilité soutenable, éco-rénovation, lutte contre l’étalement urbain et contre l’artificialisation des sols, préservation du foncier agricole, défense de la biodiversité, sobriété et efficacité énergétique, énergies renouvelables, villes en transition, éducation à l’environnement, etc. : les alternatives sont déjà là, elles évoluent, se rencontrent, permettent de créer des emplois de qualité et ne demandent qu’à être renforcées, développées, multipliées !

Le Tour Alternatiba partira le 9 juin 2018 de Paris, ville où a été signé l’Accord de Paris pour le climat, et arrivera à Bayonne le 6 octobre, où se tiendra un grand Village des alternatives, quelques jours après la publication du prochain rapport spécial du GIEC.

N’attendons pas que la solution vienne d’en haut : nous avons une part déterminante d’actions à mener depuis la base pour réussir la transformation de nos modes de vie et changer le système. Nous pouvons changer concrètement les choses chacun-e à notre niveau sur nos territoires, tout en renforçant le rapport de force permettant d’obtenir les changements au niveau global.

C’est pourquoi nous serons présent·e·s sur les étapes du Tour Alternatiba cet été, et que nous appelons le plus grand nombre à nous y rejoindre !

La bataille pour la justice climatique se joue maintenant, c’est maintenant que nous agissons !

 
Qui organise

Alternatiba réunit des milliers de citoyennes et citoyens engagé-e-s face à l’urgence climatique dans la promotion et la mise en place d’alternatives concrètes, et la résistance non-violente aux projets climaticides. Plus d’infos ici
Les Amis de la Terre militent pour une transition vers des sociétés soutenables au Nord comme au Sud. Engagés en faveur de la justice sociale et environnementale, ils mobilisent et promeuvent la participation des citoyens aux prises de décisions publiques et mènent des actions sur le terrain, aux niveaux local, national et international. Plus d’infos ici
La mission qu’ANV-COP21 s’est donnée est de faire émerger un mouvement citoyen de masse, non-violent et déterminé, radical et populaire, afin de relever le défi climatique. Plus d’infos ici

https://tour.alternatiba.eu/
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Winter meeting - Ecotopia Biketour 2018

29.11.2017
27.12.2017, 00:00 Uhr - 30.12.2017, 00:00 Uhr
We are going to have a physical winter meeting from 27th to 30th of December in Lyon, in Grrrnd Zero (56 – 60 Avenue de Böhlen, Vaulx-en-Velin).

We will discuss the next year’s Biketour, exchange feedback from this year, continue to work on the awareness team procedure and talk about other things that come up. You are very welcome to join us! If you want to, it would be nice to tell us in advance, so that we know how many people to expect. Also if you want, there is an option to stay longer to do some practical stuff and chill together, either in Roybon or in Rocalet. Same here, please tell us about your plans. It might be useful to bring a warm sleeping bag.

https://www.ecotopiabiketour.net/winter-meeting-biketour-2018
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Fahrrad Tour de Natur 2018

29.11.2017
01.12.2017, 00:00 Uhr - 03.12.2017, 18:00 Uhr
Wenn du Lust hast, dich einzubringen, melde dich bei uns und komm beim nächsten Treffen vorbei! 
http://tourdenatur.net/treffen

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Grande mobilisation : pas un euro de plus pour les énergies du passé

29.11.2017
10.12.2017, 00:00 Uhr - 12.12.2017
Le compte n’y est pas : les émissions de gaz à effet de serre continuent à augmenter à un rythme soutenu, les États ne tiennent pas leurs engagements et accordent des subventions, aides au développement ou prêts à l’industrie fossile et aux promoteurs des fausses solutions, au premier rang desquels le nucléaire. Les banques et les compagnies d’assurances soutiennent elles aussi les projets destructeurs du climat.

Maintenir le réchauffement climatique en dessous des 2°C, c’est à dire une terre vivable et vivante, impose de stopper ces financements à leur source : pas un euro de plus ne doit aller vers les activités destructrices du climat. Les financements doivent être intégralement réorientés dans le soutien à la transition vers des sociétés justes et durables.

350.org, Alternatiba, les Amis de la Terre France, ANV-COP21, Attac France, Bizi !, le CRID, la Fondation pour la Nature et l’Homme, le Réseau Action Climat France, Oxfam France, le REFEDD préparent ensemble des mobilisations de masse, pour faire entendre nos voix.

- Le 10 décembre, vous pourrez participer à un Tribunal des peuples qui, après les témoignages des personnes impactées jugera la finance climaticide.

 - Le 12 décembre, nous nous retrouverons au lever du soleil, pour une action de masse, dans un lieu iconique de Paris pour faire entendre haut et fort notre voix et appeler la France et la communauté internationale à passer enfin aux actes et exiger l’exemplarité de la France.

http://pasuneurodeplus.info/
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