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Updated: 4 min 54 sec ago

Die 415. Montagsdemo gegen #S21 am 07. Mai 2018

03.05.2018
07.05.2018, 18:00 Uhr - 07.05.2018
Die 415. Montagsdemo findet am 07. Mai 2018 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. 

Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache, dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich.

Redner:

  • NN., "Personalmangel in der Pflege"
  • Paul Russmann, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei  der Friedensorganisation „Ohne Rüstung Leben“ (ORL); "Kriegszentrale oder Friedensstadt?"
  • Dipl.-Ing. Hans Heydemann, Ingenieure22; "S21-Ausschuss - zum Thema Brandschutz"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Trio Sonne, Mond & Sterne; Gitarre, Bass und Gesang
 Moderation: Michael Becker, Kernen 21
https://www.bei-abriss-aufstand.de/2018/05/02/die-415-montagsdemo-am-07-mai-2018/
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Parkgebet im Mittleren Schlossgarten

03.05.2018
03.05.2018, 18:15 Uhr - 03.05.2018, 19:00 Uhr
Donnerstag, 3. Mai, 18.15 Uhr,
Stuttgart, Mittlerer Schlossgarten, bei der Lusthaus-Ruine:
„Parkgebet“, musikalisch begleitet von „Parkblech“. 
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Ende Allende?! Protest und Demokratie von Santiago bis Berlin

02.05.2018
17.05.2018, 12:00 Uhr - 18.05.2018, 16:30 Uhr
50 Jahre nach dem Aufflammen der 1968er-Protestbewegung ist der Muff unter den Talaren verflogen. Dennoch sind zentrale Forderungen von damals aktueller denn je: In Chile mobilisieren erneut Studierende gegen die Bildungspolitik des neuen und alten Präsidenten Piñera. Bereits 2011 kam es dort zu massiven Protesten von Studierendenverbänden sowie Lehrenden und Dozierenden für eine inklusive Bildungsreform, von denen wichtige politische Impulse ausgingen.
(Wie) Können uns die lateinamerikanischen Ereignisse rund um das Jahr 1968 dabei helfen, aktuelle Protestbewegungen zu verstehen? Welche politischen Potenziale können parteiferne Protestbewegungen entfalten?
Lesung und anschließendes Gespräch zwischen
  • Michael Sommer, stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Francisco Figueroa, Chile, Journalist und Mitglied des Kollektivs Izquierda Autónoma
Moderation: Dr. Clara Ruvituso, Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin
Freitag, 18. Mai | 14.15 Uhr | FES | Konferenzsaal | Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin 

Mehr zum Ablauf finden Sie hier. Die Veranstaltung wird simultan Spanisch-Deutsch gedolmetscht.
Anmeldung bitte bis zum 09. Mai
Diese Veranstaltung ist Teil des Internationalen SymposiumsContribuciones del Sur a la Transformación del Norte:América Latina y el movimiento del 68 en perspectiva globalvon IAI, FU Berlin und FES am 17. und 18. Mai (nur auf Spanisch).
Hier finden Sie das Programm des gesamten zweitägigen Symposiums.Wir bitten um Anmeldung auch hierfür bis zum 09. Mai, und zwar jeweils separat für die mesas am 17. Mai und die mesas am 18. Mai.

© Bild Sofia Ruvituso, 2018
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Ende Allende?! Protest und Demokratie von Santiago bis Berlin

02.05.2018
17.05.2018, 12:00 Uhr - 18.05.2018, 16:30 Uhr
50 Jahre nach dem Aufflammen der 1968er-Protestbewegung ist der Muff unter den Talaren verflogen. Dennoch sind zentrale Forderungen von damals aktueller denn je: In Chile mobilisieren erneut Studierende gegen die Bildungspolitik des neuen und alten Präsidenten Piñera. Bereits 2011 kam es dort zu massiven Protesten von Studierendenverbänden sowie Lehrenden und Dozierenden für eine inklusive Bildungsreform, von denen wichtige politische Impulse ausgingen.
(Wie) Können uns die lateinamerikanischen Ereignisse rund um das Jahr 1968 dabei helfen, aktuelle Protestbewegungen zu verstehen? Welche politischen Potenziale können parteiferne Protestbewegungen entfalten?
Lesung und anschließendes Gespräch zwischen
  • Michael Sommer, stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Francisco Figueroa, Chile, Journalist und Mitglied des Kollektivs Izquierda Autónoma
Moderation: Dr. Clara Ruvituso, Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin
Freitag, 18. Mai | 14.15 Uhr | FES | Konferenzsaal | Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin 

Mehr zum Ablauf finden Sie hier. Die Veranstaltung wird simultan Spanisch-Deutsch gedolmetscht.
Anmeldung bitte bis zum 09. Mai
Diese Veranstaltung ist Teil des Internationalen SymposiumsContribuciones del Sur a la Transformación del Norte:América Latina y el movimiento del 68 en perspectiva globalvon IAI, FU Berlin und FES am 17. und 18. Mai (nur auf Spanisch).
Hier finden Sie das Programm des gesamten zweitägigen Symposiums.Wir bitten um Anmeldung auch hierfür bis zum 09. Mai, und zwar jeweils separat für die mesas am 17. Mai und die mesas am 18. Mai.

© Bild Sofia Ruvituso, 2018
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Jesse-Owens-Lauf 2018

02.05.2018
02.06.2018, 13:00 Uhr - 02.06.2018, 22:00 Uhr
Wir möchten euch alle ganz herzlich zum Jesse-Owens-Lauf am 2. Juni 2018 im Olympischen Dorf in Elstal einladen. Zum dritten Mal veranstalten wir als AG Tolerantes MCG nun bereits diesen Lauf.In diesem Jahr gibt es fünf verschiedene Wertungsklassen, die zum Staffellauf an den Start gehen werden.
  • WK I Schüler*innen Klasse 1 - 6 (Strecke: 10 x 650 Meter)
  • WK II Schüler*innen Klasse 7 - 9 (Stecke: 10 x 1300 Meter)
  • WK III Schüler*innen Klasse 10 - 13 (Stecke: 10 x 1300 Meter)
  • WK IV Lehrer*innen und Eltern (Stecke: 10 x 1300 Meter)
  • WK V Studierende und Dozierende (Stecke: 10 x 1300 Meter)

Zu beachten ist, dass jede Staffel zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen bestehen soll. Die Strecke führt einmal quer durch das Olympische Dorf, man kann also auch von einem Geländelauf sprechen. Jede*r Läufer*in absolviert dabei eine vollständige Runde, bevor im Stadion der Staffelstab übergeben wird. Die jeweils schnellste Staffel erhält den Jesse-Owens-Wanderpokal. Für die Teilnahme erhält jede*r Läufer*in eine Urkunde mit der persönlichen Zeit. 
Neben dem Staffellauf gibt es ein breites Bühnenprogramm. Musikalisch hat sich unter anderem Skamarley angekündigt. Dazu treten noch einige weitere Künstler, Bands und Tanz- und Showgruppen auf. Das genaue Programm veröffentlichen wir auf unseren Seiten. Außerdem sind mehrere Workshops rund um das Thema Toleranz geplant. Auf dem Rasenplatz wird es die Möglichkeit geben, gemeinsam ein wenig zu kicken.Wenn ihr euch beziehungsweise eure Schule nun anmelden möchtet, könnt ihr dies online unter der folgenden Web-Adresse tun: http://strassenlauf.org/va_details.php?id=526.

Weitere Infos findet ihr auf unserer
Website, Facebook oder Instagram.
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OIKOnnect Berlin

02.05.2018
05.05.2018, 11:00 Uhr - 05.05.2018, 13:00 Uhr
OIKOnnect ist eine Gruppe in Berlin für Oikocredit-Mitglieder und sonstige thematisch interessierte Menschen, die sich mit nachhaltiger Wirtschaft beschäftigen und der Frage nachgehen möchten, was "Gutes Geld“ in unserer Gesellschaft und weltweit sein kann. OIKOnnect wurde vom hiesigen Oikocredit Förderkreis Nordost e.V. Anfang 2018 initiiert. Die Treffen der Berliner OIKOnnect-Gruppe finden am 5. jeden Monats statt. Im Vordergrund steht der Austausch aus ganz verschiedenen Perspektiven rund um ethisches Handeln im Umgang mit Geld im privaten Bereich wie im globalen Finanzwesen. Und es werden eigene Aktionen in Berlin und Umgebung vorbereitet. Neue Gesichter sind herzlich willkommen! 

Thema unseres 4. Treffens wird die Teilnahme am Malzwiese Festival 2018 (2./3. Juni) sein. Außerdem tauschen wir uns aus und sprechen darüber, was #gutesgeld ist, informieren andere über ethische Geldanlage und brainstormen, was wir mit OIKOnnect sonst noch auf die Beine stellen möchten. 
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Gutes Geld trifft Speisekino

02.05.2018
25.05.2018, 19:00 Uhr - 25.05.2018, 23:00 Uhr
Wir zeigen in Kooperation mit dem Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) in Berlin-Moabit den Film "Code of Survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik". Der Eintritt ist frei, wer mag kann für 10 Euro ein Menu erwerben. Nach dem gemeinsamen Speisen beginnt um 20:30 Uhr der Film. Im Anschluss an das Filmprogramm werden sich der Regisseur des Films, Betram Verhaag, Karl Hildebrandt (Geschäftsführer Oikocredit Förderkreis Nordost) und Lena Michelsen, Referentin beim INKOTA-Netzwerk für globale Landwirtschaft und Welternährung, in einem Podiumsgespräch der Frage nach der Zukunft der globalen Landwirtschaft vor dem Hintergrund aktueller Megafusionen widmen. 

Informationen zum Film:

Der Film "Code of Survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik"von Bertram Verhaag macht Hoffnung. Für seine erhellende Umweltdokumentation befragte der Regisseur Landwirte rund um den Globus. Vor allem drei Projekte liegen ihm am Herzen, denn sie beweisen, wie Landwirtschaft ohne chemische Mittel funktionieren kann: die indische Teeplantage Ambootia in Darjeeling am Fuße des Himalayas, die biologische Farm Sekem des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, die seit vierzig Jahren mitten in der Wüste existiert, sowie der Biohof des bayrischen Bauern Franz Aunkofer. „Meine Filme sollen Mut machen, Dinge zu verändern“ hofft Verhaag.

Oikocredit finanziert neben SEKEM und Ambootia rund 800 andere soziale Unternehmen im globalen Süden und fördert so kleinbäuerliche Landwirtschaft, den fairen Handel und gibt Familien bessere Zukunftsperspektiven. Im Film wird am Beispiel von SEKEM und Ambootia deutlich, wie die soziale Geldanlage vor Ort wirkt.

 Essensreservierungen bitte bis zum Vorabend via Mail an speisekino@zku-berlin.org (Filmtitel dazu angeben) 

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Rote Zone: Wie der Neoliberalismus unseren Alltag prägt

01.05.2018
17.05.2018, 20:00 Uhr - 17.05.2018, 22:00 Uhr
Lesung mit Sebastian Friedrich aus dem "Lexikon der Leistungsgesellschaft"

Während wir Sport treiben, wir über unseren Arbeitgeber sprechen, als sei er unser bester Freund, wir in Dating-Portalen nach der Liebe fürs Leben oder dem schnellen Sex suchen, wir unser 70er Jahre-Rennrad das Altbau-Treppenhaus hoch tragen, wir herzhaft über die Prolls in der Eckkneipe lachen, wir uns über unsere aktuellen Prokrastinationserfahrungen austauschen, wir mit einem coffee to go bewaffnet im Stechschritt durch die Stadt marschieren, wir lustige ironisch-geistreiche Anmerkungen machen, wir uns wieder nicht entscheiden können und wir am Ende des Tages einmal mehr versucht haben, das zu verdrängen, was längst Gewissheit geworden ist: dass es so nicht weitergehen kann.
Der Streifzug durch alltägliche Begriffe der "Leistungsgesellschaft" erkundet die vorherrschende Ideologie des flexiblen Kapitalismus: den Neoliberalismus. Er ist weit mehr als ein wirtschafts- und sozialpolitischer Ansatz. Die neoliberale Ideologie prägt unsere Persönlichkeit, unser Denken, unser Handeln.

Ab 19 Uhr: Kneipe
Um 20 Uhr: Veranstaltungsbeginn

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.
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FAU – wie funktioniert das?

30.04.2018
04.05.2018, 19:00 Uhr - 04.05.2018, 22:00 Uhr

Wie  ist  die  FAU  –  lokal  in  Berlin,  bundesweit  sowie  international  –  organisiert  und  vernetzt?  Was  macht  eine  syndikalistische  Gewerkschaft  überhaupt  aus?  Einführung  für  Interessierte.  Immer  am  1.  Freitag im Mona
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Die Föderation Revolutionärer Sozialisten – Internationale und die Österreichische Revolution 1918/1919

30.04.2018
27.05.2018, 19:00 Uhr - 27.05.2018, 22:00 Uhr
  Ende  1918  brach  als  Folge des 1.Weltkrieges die Österreich-Ungarische Monarchie rasselnd zusammen. Am Tag der Ausrufung der Republik Österreich demonstrierten tausendeArbeiter_innen für eine sozialistische Republik. Sie hatten auch konkrete Vorstellungen, wie dies zu bewerkstelligen sei: Selbstorganisierung in Form der Rätebewegung. Mit diesen Vorstellungen versuchten die Mitglieder der Föderation Revolutionärer Sozialisten – Internationale (F.R.S.I.) wirkmächtig in »den Lauf der Weltdinge« einzugreifen und die soziale Revolution in Österreich zur Realität werden zu lassen. Peter Haumer entriss sie der Vergessenheit. 
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Kapital und Macht im 21.Jahrhundert

30.04.2018
11.05.2018, 19:00 Uhr - 11.05.2018, 22:00 Uhr

Die Rolle des Finanzsektors im Kapitalismus ist seit Jahren Gegenstand heftiger Debatten. Darum geht es auch in Achim Szepanskis materialreicher Untersuchung, die er vorstellen wird. Dort widerspricht er dezidiert Annahmen, das finanzielle Kapital sei ein neuarti-ges Phänomen und dem eigentlichen Kapitalkreislauf äußerlich, ihn störend oder dysfunktional. Im Gegenteil sei der Kapitalismus als System von Bereitstellung  der  Liquidität  durch  das  Finanzsystem  abhängig.  Doch  Szepanski  geht durchaus nicht von einen immer gleichen Kapitalismus aus. Er arbeitet die Veränderungen in den letzten Jahrzehnten heraus und zeigt auch auf, welche Konsequenzen sie für die Lohnabhängigen haben - eine gerade für die FAU wichtige Frage.
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Riot – Was war los in Hamburg? Theorie und Praxis der kollektiven Aktion

30.04.2018
10.05.2018, 19:00 Uhr - 10.05.2018, 22:30 Uhr
Die vielfältigen Formen von Protest und Widerstand gegen den G20-Gipfel in Hamburg liegen mittlerweile ein dreiviertel Jahr zurück. Sie haben ein sehr unterschiedliches mediales und politisches Echo hervorgerufen und der öffentliche Kampf um die Deutungshoheit über das Geschehen dauert weiter an. Aber auch innerhalb der linken Bewegung sind die Ereignisse umstritten und die diesbezüglichen Positionen sehr heterogen, insbesondere was die Bewertung der Vorgänge während des G20-Wochenendes am Freitagabend , den riot, betrifft, um den es bei der Veranstaltung gehen soll. Achim Szepanski wird das von ihm mit herausgegebene Buch "Riot – Was war los in Hamburg – Theorie und Praxis der kollektiven Aktion“ vor- und zur Diskussion stellen. Der Journalist Peter Nowak widmet sich in seinem Beitrag der Repression als Gradmesser der autoritären Verfasstheit der deutschen Gesellschaft.

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Der Schahbesuch 1967 in Berlin

30.04.2018
02.05.2018, 18:00 Uhr - 02.05.2018, 20:00 Uhr
Film: "Mit Jesus auf die Barrikaden"
Mit Gretchen Dutschke-Klotz, Eva Quistorp, Katja Ebstein, Konstantin Wecker,
Prof. Dr. Fulbert Steffensky, Dr. Jürgen Treulieb, Prof. Ulrich Duchrow, Pfarrer Manfred Engelbrecht ,
Hans-Christian Ströbele, Dr. Reymar v. Wedel, jungen Christ*innen von heute u.a..
Anschliessend Gespräch in Anwesenheit des Filmemachers Dorian Raßloff.
Mehr Informationen zum Film hier. 


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SoC Auftakt 2018- Nachhaltig Wirtschaften?

30.04.2018
03.05.2018, 19:30 Uhr - 03.05.2018, 22:00 Uhr
Liebe Engagierte und Initiativen,

die meisten von euch spüren ebenso wie wir von Stories of Change: Es bedarf dringend Veränderungen in der Art, wie wir Wirtschaft betreiben. Um uns diesem Thema anzunähern und erste Einblicke zu erlangen, veranstalten wir einen Informations-, Austausch- und Vernetzungsabend mit Expert*innen, Unternehmer*innen und Initiativen, für die Nachhaltigkeit eine Rolle spielt. Seid herzlich eingeladen zur diesjährigen Auftaktveranstaltung: Nachhaltig Wirtschaften?- Change by design not by desaster! Wir freuen uns schon auf euch.

Euer SoC- Team

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Bausteine einer Theorie der assoziierten Arbeit Vortrag von Bern Gehrke

29.04.2018
06.05.2018, 18:00 Uhr - 06.05.2018, 20:00 Uhr
Im Angesicht globaler Krisen des Kapitalismus und drohender Klimakatastrophe ist eine neue Produktionsweise jenseits der Kapitallogik mehr als dringlich. Umso schmerzlicher macht sich das Fehlen einer Theorie sozialistischer Ökonomie bemerkbar. Sie müsste nicht nur das Scheitern des »real existierenden Sozialismus« verarbeiten, sondern ebenso die unter seinen Trümmern begrabenen kritisch-ökonomischen Debatten freilegen. Der Vortrag will die Hinterlassenschaften des Marxschen Werkes als auch die heute vergessenen marxistischen Theorien einer sozialistischen Ökonomie sowie deren praktische Ableitungen sichten, historisch einordnen und danach befragen, welche Bausteine für eine Theorie der assoziierten Arbeit im 21. Jahrhundert geeignet sind. 
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STAATENLOS – Klaus Rózsa, Fotograf

28.04.2018
22.06.2018, 19:00 Uhr - 22.06.2018, 22:30 Uhr
Klaus Rózsa, ein bekannter, politisch engagierter Fotograf, lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. Alle seine Einbürgerungsgesuche, wurden aus politischen Gründen abgelehnt. Er behindere die Arbeit der Polizei, weil er deren Übergriffe fotografiere, so heisst es in den Staatsschutzakten. Bei den Jugendunruhen der 80er Jahre griff er zum Megaphon und fotografierte gleichzeitig die Auseinandersetzungen. Er kämpfte für die Medienfreiheit in der Schweiz und wurde trotz seiner Stellung als Gewerkschaftspräsident und Mitglied des Presserats von der Polizei schikaniert und misshandelt. 2008 wanderte er nach Ungarn aus, doch dort ist Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus wieder salonfähig. Dagegen demonstriert Klaus erneut.

Die Filmvorführung ist Teil der Veranstaltungsreihe "Kunst, Spektakel & Revolution". Eine Kooperation der ACC Galerie Weimar mit dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
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Züri brännt

28.04.2018
21.06.2018, 20:00 Uhr - 21.06.2018, 22:59 Uhr
Für viele galt des Ende der ’68er-Revolte als Niederlage. Dafür sprach etwa der Zerfall der Student_innenbewegung in die K-Gruppen und die Auseinandersetzungen des bewaffneten Kampfes. In vielen europäischen Ländern erfuhr die Bewegung dann in den 80′er Jahren einen neuen Aufbruch - in dieser Zeit drehten sich die Auseinandersetzungen oftmals um Hausbesetzungen und autonome Jugendzentren. In Zürich stand der Kampf um ein autonomes kulturelles Zentrum schon seit 1968 im Zentrum der Auseinandersetzungen. Anders als im Jahr 1968 waren nun neue Sub- und Jugendkulturen prägender Bestandteil der Bewegung. Der Fotograf Miklós Klaus Rózsa hat viele der damaligen Ereignisse dokumentiert. Als Fotograf geriet er damals selbst ins Visier der staatlichen Behörden. Im Vortrag wird er von einigen dieser Ereignisse berichten.

Im Rahmen der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution". Eine Kooperation der ACC Galerie Weimar mit dem Bildungskollektiv BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
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Das Unvorstellbare ist nicht das Unmögliche - Herrschaftskritik und Literatur in der Zeitschrift ‚Die Schwarze Botin‘

28.04.2018
07.06.2018, 20:00 Uhr - 07.06.2018, 22:00 Uhr
Dass 1968 ein tiefgreifender Bruch gewesen ist, wird auch dadurch deutlich, dass auch die Fragen des Geschlechterverhältnisses zur Disposition standen. Mit 1968 setzt eine Vielzahl von feministischen Publikationen und Debatten ein, in denen Geschlechterverhältnisse analysiert und ein feministisches Selbstverständnis gesucht wurden. Die Zeitschrift „Die Schwarze Botin“ gehört zu einem späten Strang dieser Auseinandersetzung. Sie erschien von 1976 bis 1987 in 31 Ausgaben und verfolgte einen radikalen Ansatz feministischer Gesellschaftskritik. Immer wieder setzte sich die Schwarze Botin auch mit dissidenter Literatur auseinander. Katharina Lux (Autorin, Leipzig) wird einige Aspekte der in der Zeitschrift geführten Auseinandersetzungen rekonstruieren.

Im Rahmen der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution". Eine Kooperation der ACC Galerie Weimar mit dem Bildungskollektiv BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
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Zur Geschichte eines Bruchs - Workshop zu 1968

28.04.2018
25.05.2018, 19:00 Uhr - 27.05.2018, 16:00 Uhr
1968 ist der Kulminationspunkt von entscheidenden Veränderungen innerhalb des Kapitalismus. Aber der Kapitalismus selbst ist geblieben. Wenn die Menschen um das Jahr 1968 herum die Möglichkeit der Revolution wieder entdeckt haben, so wurde diese Möglichkeit doch nicht verwirklicht.Wir wollen zusammen im Wochenend-Workshop Texte lesen und diskutieren. Dabei wollen wir uns mit den Ereignissen im Mai 1968 in Frankreich, mit dem spezifischen Bewegungsverlauf in Italien, mit 1968 in der DDR und im Ostblock und mit dem „proletarischen 1968″ beschäftigen.Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt.Wir bitten um eine Voranmeldung über biko[at]arranca.deWeitere Informationen über den genaueren Ablauf und Literaturgrundlagen schicken wir euch dann zu. 
Der Workshop im Rahmen der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution". Eine Kooperation der ACC Galerie Weimar mit dem Bildungskollektiv BiKo e.V. und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
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Der Beginn einer Epoche? Eine kurze Geschichte von Detournement und Récupération des Mai ’68

28.04.2018
24.05.2018, 20:00 Uhr - 24.05.2018
Sie haben „Deutschland wahlweise gründlich zivilisiert“ oder „an die Wand gefahren“: DIE 68er, vor dreißig, vierzig Jahren der nun die Zwänge im mitbestimmbaren Gewand exekutierte; Modernisierungsadel, Minister, Avantgarde für jeden Scheiß; in der Toskana, in Rente, verarmt - oder auch schon längst tot, verzweifelt daran, dass alles so weiterging.
Wie aber die Arbeit der Widersprüche in der wechselhaften Epoche um dieses zum spektakulären Bild geronnenen Jahres 68 herum vor sich ging, wie ein Bewusstsein der Möglichkeiten über die Wiederaufnahme revolutionärer Kritik sich bildete und wieder verfiel, soll an der Situationistischen Internationale und ihrem Vorgehen dargestellt werden.
Multimedial dargeboten wird eine kurze Geschichte von Detournement und Récupération im Mai ’68 durch Teile des Autor_en*kollektief Biene Baumeister Zwi Negator.
Aus der Reihe "Kunst, Spektakel & Revolution", in Kooperation mit ACC Galerie Weimar dem BiKo und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
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