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Updated: 59 min 59 sec ago

HONDURAS - ANGRIFF AUF DIE DEMOKRATIE

28.02.2018
06.03.2018, 19:00 Uhr - 06.03.2018, 21:00 Uhr
In Honduras haben am 26.11.2017 Wahlen stattgefunden.
Der gebürtige Honduraner Dr. Pedro Morazán war zu den Wahlen am 26.11.17 in seinem Heimatland und konnte für mehrere Wochen die Folgen beobachten. Noch in diesem Februar war er wieder in Honduras. Denn es ist bei den Wahlen nicht ganz mit rechten Dingen zugegangen. Bei der Auszählung der Stimmen gab es einen Internetausfall. Und danach waren die Stimmverhältnisse umgekehrt: der alte Präsident war plötzlich wieder in Front. Unruhen waren die Folge. Es gab Plünderungen, Verletzte und Tote. Forderungen nach einer Neuauszählung der Stimmen wurden im In- und Ausland erhoben. US-Präsident Donald Trump erkannte das Ergebnis aber schnell an, die Proteste hatten keine Chance mehr. Dr. Pedro Morazán charakterisiert das Vorgehen als einen Angriff auf die Demokratie in Honduras.

Darunter zu leiden haben u.a. die Kaffeebäuerinnen der Frauenkooperative APROLMA, mit denen die Ökumenische Initiative Lüttringhausen seit vielen Jahren Handelsbeziehungen pflegt. Sie treten für demokratische Rechte ein und engagieren sich besonders für Frauenrechte. Die indigenen Kaffeebäuerinnen werden immer wieder in dem kleinen mittelamerikanischen Land mit der höchsten Kriminalitätsrate der Welt pro Einwohner an den Rand gedrängt. Sendemasten des Radiosenders, an dessen Programm sich die Frauen beteiligen, wurden kurz nach der Wahl zerstört.

Mit dem Vortrag möchte die Ökumenische Initiative Lüttringhausen auf die Menschenrechtslage in Honduras hinweisen. Solidarisch mit den Frauen kann man sich auch durch Kauf des Lüttringhauser „Bauernmarktkaffees“ zeigen. Er ist ein Premium-Kaffee und stammt zu 100% von APROLMA, der Frauenkaffeekooperative in Marcala. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V. in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/ Remscheid
Ort: F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen, Gertenbachstr. 17

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Groß, größer, Kollaps?

28.02.2018
14.03.2018, 19:00 Uhr - 14.03.2018
Eine Diskussion über das Wohnen und Leben in immer größeren Städten. 

Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Und wie kann auch das Leben am Stadtrand lebenswert gestaltet werden?  Bild: Boris Bocheinski

Die Stadt platzt aus allen Nähten. Das gilt für Berlin oder München. Noch stärker gilt es für Casablanca, Tunis oder Algier. 1980 lebte etwa die Hälfte der Menschen in Tunesien und Algerien in einer Stadt. 2010 waren es bereits zwei Drittel der Bevölkerung. In Deutschland verläuft die Entwicklung nicht ganz so rasant. Doch auch Berlin rechnet bis 2030 mit einem Einwohner*innen-Plus von 7,5 Prozent. 
Damit steht Berlin vor ähnlichen Herausforderungen wie die Städte Nordafrikas: Wo sollen all die Menschen wohnen? Wer finanziert bezahlbaren Wohnraum? Können wir die Stadt verdichten – oder müssen wir erweitern? Und wie können Städte und Bürger*innen gemeinsamen dafür sorgen, dass das Leben auch am Stadtrand bunt, gesund, lebenswert und chancengerecht ist? 

Neben allen Interessierten begrüßen wir: 

Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat im Bezirk Neukölln, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste 

Katalin Gennburg, Mitglied des Abgeordnetenhauses, Sprecherin für Stadtentwicklung, Tourismus und Smart City, Die Linke 

Franz-Birger Marré, Leiter des Referat „Wasser, Stadtentwicklung, Mobilität“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 

• sowie mit Stadtplaner*innen aus Algerien, Marokko und Tunesien. 

Moderation: Dr. Anneke Hudalla, Europäischen Akademie Berlin 

Um Anmeldung an p4@eab-berlin.eu wird gebeten. Die Veranstaltung wird deutsch-französisch verdolmetscht.


Hintergrundinformationen

 Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts “Baladiya – neue Wege in der Stadtentwicklung” statt. Dieses Projekt führt die Europäische Akademie Berlin auf Initiative und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen des Vorhabens CoMun durch. 



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*„Fully Automated Luxury Communism“ versus grüner Austerität**: Kommunismus in Zeiten der ökologischen Krise?*

27.02.2018
04.03.2018, 18:00 Uhr - 04.03.2018, 20:00 Uhr
Die Linke, und damit auch ihr undogmatisch- kommunistischer Flügel, ist
eine Kreatur der europäischen Aufklärung. So sehr ihr das auch in Zeiten
post- und dekolonialer Kritik auf den Nerv gehen mag. Das bedeutet:
Unsere Emanzipationsvorstellungen lassen sich ohne die aufklärerische
Idee des Ausgangs aus dem Reich der (Natur-)Notwendigkeit in das Reich
der menschlich, mithin eben nicht natürlich bestimmten Freiheit nicht
denken. Was passiert, wenn der Kommunismus auf planetarische Grenzen
trifft? Was, wenn ›Alles für Alle‹ bedeutet ›immer weniger für immer
mehr‹? ›Fully Automated Luxury Communism‹ wird dann zur Chimäre – aber
welche kommunistischen Zukünfte können wir überhaupt noch denken? Und
wer zum Teufel bringt uns dorthin?

 
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Umsturz durch Stellungswechsel?

27.02.2018
28.02.2018, 20:00 Uhr - 28.02.2018
Karl Marx begriff die zwischenmenschlichen Beziehungen als herrschaftsförmig und durch die Produktionsverhältnisse schon von Grund auf verkorkst. In diesem Sinn ist es eigentlich auch kein Wunder, dass es in der Linken schon lange Tradition hat, die Befreiung der Gesellschaft mit einer befreiten Sexualität zusammen zu denken. Dieser Gedanke schlug sich von der russischen Revolution bis zu den 68ern und der neuen Frauenbewegung in theoretischen und praktischen Versuchen nieder, Sex und Beziehungen anders zu denken und zu gestalten. Seit der Oktoberrevolution sind fast 100 Jahre, seit Antritt der zweiten Frauenbewegung fast 50 Jahre vergangen. Die befreite Gesellschaft, der Kommunismus, lässt bekanntlich immer noch auf sich warten. Und obwohl die Idee der menschlichen Befreiung zum ersten mal die Befreiung der Frauen denkbar machte, ist auch diese in der Praxis nicht eingelöst. Unzweifelhaft haben Sexualität und Beziehung, zumindest in Teilen der Welt eine Liberalisierung erfahren. Diese ist Ergebnis harter politischer Kämpfe um sexuelle Selbstbestimmung, in Opposition zu herrschenden gesellschaftichen Vorstellungen. Jedoch scheinen einige Errungenschaften dieser Auseinandersetzung, etwa die Möglichkeit zur Abkehr von der Zweierbeziehung und festen Sexualpartnern, nur allzu gut mit dem flexibilisierten Zeitgeist zu harmonieren. Wir wollen fragen: 
 
Inwiefern hat sich die bürgerliche Sexualmoral in den letzten Jahrzehnten gewandelt und worauf sind diese Veränderungen zurückzuführen? In welchem Verhältnis stehen Kapitalismus und Sexualität? Dies mitgedacht; in welchem Rahmen ist eine Politisierung von Beziehung und Sexualität aus emanzipatorischer Perspektive sinnvoll?
 
Im Nachgang ihrer vergangenen Ausgabe »Public Private Partnership. Sex und Moral in der Liberalisierung« lädt die Phase 2 Berlin zur Diskussion. Mit Rona Torenz, Andrea Truman und Nora Caotica.
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Der Menschenrechtsaktivist Omar Jerónimo aus Guatemala berichtet über seine Arbeit

27.02.2018
21.03.2018, 19:00 Uhr - 21.03.2018, 21:00 Uhr
Omar Jerónimo, Maya-Ch’ortí und Aktivist, kommt im Rahmen einer Besuchsreise durch Europa nach Berlin. Die Regionalgruppe der peace brigades international in Berlin lädt ein, am Mittwoch, den 21. März die Arbeit von Omar im Südosten Guatemalas wie auch die Begleitung von pbi kennenzulernen. Wir werden über die Gründe seiner Reise sowie über neue Entwicklungen, Drohungen und Herausforderungen für die Maya-Ch’ortí und andere indigene Gruppen im Land diskutieren. 
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Zur Situation der Presse in der Türkei

27.02.2018
05.03.2018, 19:00 Uhr - 05.03.2018, 22:00 Uhr
Seit etwa zwei Wochen ist unser ehemaliger Kollege und WELT-Korrespondent Deniz Yücel frei. „Wir freuen uns sehr, dass Deniz Yücel endlich aus der Untersuchungshaft entlassen wird. Die Entscheidung war längst überfällig. Dass ein Journalist ein Jahr wegen absurder Anschuldigungen festgehalten wird, ist eine Schande für die türkische Justiz,“ sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.
 
Trotz der guten Nachrichten und des jüngsten diplomatischen Tauwetters zwischen Berlin und Ankara darf der Druck auf die türkische Regierung nicht nachlassen. Es sitzen immer noch mehr als 100 Journalist*innen in türkischen Gefängnissen. Deshalb möchten Reporter ohne Grenzen und die taz Panter Stiftung zu einer Veranstaltung am Montag, den 05.03.2018 im taz Café einladen.
 
 • Zur aktuellen Situation in der Türkei, Erol Önderoglu aus Istanbul (Reporter ohne Grenzen) und Christian Mihr (Geschäftsführer Reporter ohne Grenzen)
 
 • Ein Jahr #FreeDeniz - über die Solidarität mit dem Inhaftierten und nun freigelassenen Journalisten Deniz Yücel, Doris Akrap (taz gazete und Freundeskreis #Freedeniz)
 
• Für das deutsch-türkische Onlineportal taz gazete, Ali Çelikkan (taz gazete)
 
Außerdem wird die Panter Stiftung Reporter ohne Grenzen einen Scheck über die Erlöse aus dem Verkauf der Solidaritäts-T-Shirts für Deniz Yücel, für ihre Türkei-Arbeit, überreichen.
 
Wann: Mo., 05.03.2018, 19.00 Uhr
Wo: taz Café
Rudi-Dutschke-Str. 23
10969 Berlin
Eintritt frei
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Gefahren und Chancen des Darknet

26.02.2018
13.04.2018, 19:00 Uhr - 13.04.2018
Das Darknet: Nur Drogen, Waffen und dystopische Visionen? Buchautor und Journalist Stefan Mey erklärt, wie die Anonymisierungs-Software Tor und das Tor-Darknet eigentlich genau funktionieren. Doch das „dunkle Netz” birgt nicht nur Gefahren, sondern auch Chancen, die linke Bewegungen nutzen können. Könnte es vielleicht sogar eine politische Utopie des Darknets geben? 

Stefan Mey ist freier Journalist in Berlin. Er stammt aus Halle/Saale und hat Soziologie und Publizistik studiert. Seit Jahren berichtet er über Technologie und über die Frage, was das Internet mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft macht. Über das Darknet hat er bisher für mehr als ein Dutzend Medien geschrieben, darunter das ZDF-Portal Heute.de, die IT-Medien Heise online und iX, die Branchenzeitschrift Deutsches Ärzteblatt sowie das Politikmagazin Le Monde Diplomatique. 

Moderation: Svenja Bednarczyk, taz-Redakteurin 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der LiMA18 SYSTEM-FEHLER in Kooperation mit der taz statt.
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War, Journalism and Whistleblowers: 15 years after Katharine Gun's truth

26.02.2018
02.03.2018, 18:00 Uhr - 02.03.2018, 20:00 Uhr
15 years ago, as a GCHQ employee, Katharine Gun leaked a memo revealing US spying operations on UN security council members. This simple act of bravery helped to galvanise the mass movement of opposition to the Iraq War. It also served as a telling reminder of the essential role played by the press in speaking truth to power and upholding the fabric of democratic life. A generation on, the legacy of that leak is writ large in a resurgent politics of resistance to the warfare and surveillance state on both sides of the Atlantic. This unique event brings together a panel, including Katharine herself, to discuss the lessons of that leak, and ask: What can and should we be doing - journalists, scholars, activists, citizens, policymakers - to do justice to the immeasurable public service performed by whistleblowers? 

We will also be airing an exclusive video message from Dan Ellsberg who leaked the Pentagon Papers in 1971.

Speakers include:

Katharine Gun (former GCHQ linguist and analyst responsible for the 2003 leak); Thomas Drake (former senior executive of the US National Security Agency); Duncan Campbell (award winning journalist, author and TV producer); Matthew Hoh (former US Marine and State Department official serving in Afghanistan and Iraq); Jesselyn Radack (national security and human rights attorney representing Ed Snowden among other whistleblowers); Silkie Carlo (Director of Big Brother Watch and leading voice in the campaign against the UK's repressive surveillance and official secrecy laws).

by ExposeFacts, RootsAction, Media Reform Coalition, National Union of Journalists...


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Die Salonfähigen

26.02.2018
01.03.2018, 18:30 Uhr - 01.03.2018, 21:00 Uhr
Die neue Veranstaltungsreihe setzt sich kritisch mit Klischees und Stereotypen in der Berichterstattung auseinander.

Migrant*innen mit Kopftuch, Menschen, die an Rollstühle „gefesselt“ sind und Artikel über „Geschlechtsumwandlungen“ und „Schwulenparaden“. Allesamt klischeehafte Darstellungsformen in der Berichterstattung über sogenannte „Randgruppen“. Aber sind sie im Tagesgeschäft zu vermeiden?

In der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Die Salonfähigen“ diskutieren Neue deutsche Medienmacher, der Lesben- und Schwulenverband und Leidmedien.de mit viel Augenzwinkern aber auch dem gebotenen Ernst über Sprache und Bilder in den Medien. 

Der erste Salon widmet sich der Darstellung von behinderten Menschen in den Medien. Zu Gast ist die Poetry Slammerin und Autorin Ninia LaGrande. Dolmetschung in Gebärdensprache ist garantiert. Um Anmeldung wird gebeten über info@leidmedien.de oder auch über Eventbrite.

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Duo Amistad - Konzert im Rahmen der ROMEROTAGE 2018

26.02.2018
14.04.2018, 18:30 Uhr - 14.04.2018
Im Rahmen der Romerotage 2018 findet am 14. April ein Konzert in der Apostelkirche in Hamburg-Eimsbüttel statt. Nancy Gomez und Hugo Leyton (Charango), beide aus Chile, musizieren Lieder aus verschiedenen Kulturkreisen. Mittels ihrer Stimmen und Instrumente bringen sie die Kraft des Widerstands zum Klingen, ebenso die Freude am Leben und am Miteinander.
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Politisch motivierte Repression und willkürliche Verhaftungen in Mexiko

26.02.2018
05.04.2018, 19:00 Uhr - 05.04.2018, 21:00 Uhr
Politisch motivierte Repression und willkürliche Verhaftungen sind in Mexiko traurige Realität. Das Comité Cerezo México dokumentiert diese Menschenrechtsverletzungen in ausführlichen Berichten und Analysen. Dabei geraten die Mitglieder oft selbst ins Visier der ausführenden Organe. Antonio Cerezo berichtet über die verheerende Lage.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der diesjährigen ROMEROTAGE statt.
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KAZAGURUMA Demo zum 7. Jahrestag von Fukushima

26.02.2018
10.03.2018, 13:00 Uhr - 10.03.2018, 16:00 Uhr
Die Nukleare Kette brechen! 
Wir fordern: 
  1. Ein weltweites Verbot von Uranabbau. Uran soll in der Erde bleiben.
  2. Die Beendigung der Herstellung von spaltbaren Materialien aus Uran, im militärischen wie im zivilen Bereich.
  3. Der umfassende Atomteststoppvertrag soll endlich in Kraft treten[*].
  4. Deutschland und Japan sollen dem Atomwaffenverbotsvertrag zustimmen!
  5. Schnellstmögliche Abschaltung aller Atomkraftwerke und Verwerfung von Neubauplänen
  6. Der EURATOM-Vertrag muss gekündigt und durch einen Vertrag zur Förderung von erneuerbaren Energien ersetzt werden.
Die Kampagne ICAN wurde 2017 für ihren Einsatz zum Verbotsvertrag von Atomwaffen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Und es ist noch ein langer Weg, bis die Atomwaffen von der Welt verschwunden sein werden. Denn es gibt genug atomare Sprengköpfe, um die Erde mehrfach in die Luft zu jagen.

Zwar sprechen wir vom Ausstieg aus der Atomenergie, aber  Anfang 2017 waren weltweit noch 449 Reaktoren in 31 Ländern in Betrieb, seit Januar 2018 laufen noch 7 Reaktoren in Deutschland. In Japan wurden alle 54 Reaktoren nach Fukushima abgeschaltet aber trotz des Widerstandes der Bevölkerung sind bereits 5 Reaktoren wieder ans Netz gegangen.

Militärische und zivile Nutzung der Atomkraft sind zwei Seiten derselben Medaille, eng miteinander verbunden durch dieselben Glieder der nuklearen Kette – Uranabbau, Forschungsreaktoren, Anlagen zur Anreicherung oder Wiederaufarbeitung. Und am Ende der Kette bleibt der Atommüll. Durch die sogenannte friedliche Nutzung der Atomkraft wird für eine weite Verbreitung waffenfähiger Materialien gesorgt. Um Atomwaffen und Atomenergie abzuschaffen, muss man die gesamte nukleare Kette brechen.

All diese Kettenglieder produzieren radioaktiven Müll oder Fallout, die über Hundertausende von Jahren verbleiben. Die radioaktive Strahlung ist für Gesundheit und Umwelt gefährlich und verursacht Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und genetische Defekte auch noch nach Jahrzehnten, und sogar über Generationen. Für den ständig wachsenden Atommüll am Ende der nuklearen Kette gibt es keine adäquate Lageroption. 

73 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki, 32 Jahre nach Tschernobyl und 7 Jahre nach Fukushima: Wir müssen die nukleare Kette weltweit brechen, um das atomare Zeitalter Geschichte werden zu lassen!

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"Chocolate de Paz" (span. mit dt. Untertiteln / 56min)

26.02.2018
14.03.2018, 20:00 Uhr - 14.03.2018, 22:00 Uhr
Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden. Der Film „Chocolate de Paz“ erzählt die Geschichte der Friedensgemeinde und zeigt, wie sie versucht, sich durch den Anbau von Kakao ein wenig Frieden und Freiheit zu „erkämpfen“.

Seit 1999 wird die Gemeinde von pbi begleitet. Im Anschluss an die Filmvorführung beantworten Marta Lujan Correa und Sarah Fritsch, Mitarbeiterinnen bei pbi, Fragen der Zuschauer_innen.

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Widerstand gegen Menschenrechtsverletzungen in Guatemala

26.02.2018
14.03.2018, 19:30 Uhr - 14.03.2018, 21:30 Uhr
In den 1990er Jahren wurden in Guatemala nach dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg Friedensabkommen zwischen der Regierung und Guerilla-Gruppen unterzeichnet. Mehr als 20 Jahre später leidet das Land nach wie vor unter seiner Vergangenheit und strukturellen Problemen. Die juristische Verfolgung von Bürgerkriegsverbrechen kommt immer wieder zum Stillstand. Korruption steht an der Tagesordnung. Rassismus und Armut sind weit verbreitet. In den letzten Jahren kamen verstärkt Konflikte um Wirtschaftsprojekte und Ressourcennutzung hinzu. Doch die guatemaltekische Bevölkerung widersetzt sich – manchmal als Einzelpersonen, manchmal zu Hunderttausenden. Die etablierte Elite reagiert auf den Widerstand mit Repressionen. 

Stephanie Brause war bis September 2017 als Freiwillige für peace brigades international (pbi) in Guatemala und begleitete bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen. Anhand persönlicher Erfahrungen wird sie über die aktuelle politische Situation und die Menschenrechtslage im Land berichten und die Arbeit von pbi vorstellen.
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Open Data Day 2018

25.02.2018
03.03.2018, 08:00 Uhr - 03.03.2018
 Der Open Data Day ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung um international auf die Bedeutung offener Daten hinzuweisen. Zum fünften Mal werden lokale Interessensgruppen rund um die Welt durch verschiedene Aktivitäten auf die Bedeutung offener Daten hinweisen. Der Open Data Day ist eine gute Gelegenheit auf die Vorteile offener Daten hinzuweisen und den Stellenwert innerhalb von Verwaltung, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zu erhöhen.
https://opendataday.org/de_at/
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Risk of explosion!

25.02.2018
28.03.2018, 11:23 Uhr - 11.04.2018
The resistance staged a spectacular operation in Amsterdam in 1943: an attack on the Registry Office. Experience this operation 75 years later at the Dutch Resistance Museum as part of the interactive exhibition Risk of explosion!

 On Saturday 27 March 1943, a group of artists and students dressed as police officers and detectives enters the Amsterdam Registry Office. They overpower and sedate the real police officers, tie them up and move them to the Artis garden. Back inside, they remove the identity cards from the archive cabinets and place the explosives. The resistance fighters rush out of the building nearly two hours later, leaving a sign on the door: RISK OF EXPLOSION! A while later, they hear a number of loud bangs. A fiery blaze colours the sky red. The attack was a success.

 Visitors to the exhibition can discover the reasons behind the attack, how it was carried out, and the devastating consequences. You will meet the people who planned the attack: Gerrit van der Veen, Willem Arondéus, Frieda Belinfante, Willem Sandberg, Johan Brouwer, and Koen Limperg. A 3D audio tour will take you from room to room through a giant comic. The narrator takes you into the world of the artists who planned the attack. Forge identity cards like they did, discuss the use of violence and discover how it feels to be locked up in a death cell. Was it all worth it? Judge for yourself.
https://www.verzetsmuseum.org/museum/en/exhibitions/risk-of-explosion
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“War, Journalism and Whistleblowers: 15 years after Katharine Gun’s truth telling”

25.02.2018
02.03.2018, 18:00 Uhr - 02.03.2018, 20:00 Uhr
15 years ago, Katharine Gun leaked a GCHQ memo revealing US spying operations on UN security council members. This simple act of bravery helped to galvanise the mass movement of opposition to the Iraq War. It also served as a telling reminder of the essential role played by the press in speaking truth to power and upholding the fabric of democratic life. A generation on, the legacy of that leak is writ large in a resurgent politics of resistance to the warfare and surveillance state on both sides of the Atlantic. This unique event brings together a panel, including Katharine herself, to discuss the lessons of that leak, and ask: What can and should we be doing – journalists, scholars, activists, citizens, policymakers – to do justice to the immeasurable public service performed by whistleblowers?

Speakers include:

Katharine Gun (former GCHQ translator responsible for the 2003 leak); Thomas Drake (former senior executive of the US National Security Agency); Duncan Campbell (award winning journalist, author and TV producer); Matthew Hoh (former US Marine and State Department official serving in Afghanistan and Iraq); Jesselyn Radack (national security and human rights attorney representing Ed Snowden among other whistleblowers); Silkie Carlo (Director of Big Brother Watch and leading voice in the campaign against the UK’s repressive surveillance and official secrecy laws).
https://bigbrotherwatch.org.uk/about/events/
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Dokumentation über Boris Nemzow : The Man Who Was Too Free

24.02.2018
28.02.2018, 19:00 Uhr - 28.02.2018, 21:30 Uhr
Dokumentation über Boris Nemzow

Ort: Hörsaal XII im Hauptgebäude der Universität zu Köln, Albertus-Magnus Platz 1, 50931 Köln
Veranstalter: CCCEE | Cologne-Bonn Centre for Central and Eastern Europe und Lew Kopelew Forum e.V.

The Man Who Was Too Free

Originaltitel: Слишком свободный человек ; RU, 2016, Dokumentarfilm, 126 min; ersch.: 23. Februar 2017; Russische F.m.engl.Untertiteln; Regie: Vera Krichevskaya; Buch: Michail Fischman; Musik: Andrej Makarevich

Die Lebensgeschichte von Boris Nemzow ist die Geschichte Russlands der letzten 25 Jahre. Im Film beginnt sie in den Neunzigern, als viele in Nemzow den künftigen Präsidenten gesehen haben, und endet mit seiner Ermordung auf der Brücke unter den Mauern des Kremls im Februar 2015. Die gesamte Zeitspanne von Nemzows Aufstieg bis zum tragischen Moment seines Todes, die der Film umfasst, bietet einen detaillierten Einblick nicht nur in Nemzows Leben, sondern auch in die dramatischen Ereignisse, die zu Wendepunkten in der russischen Geschichte wurden und ihn geprägt haben. Besprochen und kommentiert werden sie von seinen Freunden, Kollegen, Familienmitgliedern und anderen Politikern. Zu Wort kommen über 20 Personen: Tatjana und Valentin Jumaschew, Michail Fridman, Michail Prochorow, Oleg Sysuev, Grigori Jawlinski, Viktor Juschtschenko, Sergej Jastschembski, Michail Kasjanow, Alfred Koch, Irina Chakamada, Raisa und Janna Nemzow, Yevgeny Kiselyov, Nina Zvereva, Yevgenia Albats, Dmitry Muratov u.a.

Die Premiere des Films, die in Russland anlässlich des zweiten Todestags von Nemzow im Februar 2017 stattfand, hat für eine enorme Aufregung gesorgt. Die Filmemacher geben zu, dass sie von der Dimension der Resonanz überrascht waren. Das Internet explodierte mit Hunderten von Rezensionen und Tausenden von Kommentaren. Laut Vera Krichevskaya brachte jeder neue Post in sozialen Netzwerken neue Zuschauer in die Kinos.

Das Publikum schätzte den Verzicht auf Voice-over, den hervorragenden Schnitt und die kolossale Arbeit des Teams, die es ihm erlaubte, innerhalb von neun Monaten ein exklusives Material zusammen zu stellen. Zur Zeit ist "The Man Who Was Too Free“ der russische Dokumentarfilm mit den höchsten Kinoeinnahmen.
Eintritt frei
http://www.kopelew-forum.de/aktuelle-veranstaltungen.aspx
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The Man Who Was Too Free. Dokumentation über Boris Nemzow

24.02.2018
28.02.2018, 19:00 Uhr - 28.02.2020, 21:30 Uhr
Die Lebensgeschichte von Boris Nemzow ist die Geschichte Russlands der letzten 25 Jahre. Im Film beginnt sie in den Neunzigern, als viele in Nemzow den künftigen Präsidenten gesehen haben, und endet mit seiner Ermordung auf der Brücke unter den Mauern des Kremls im Februar 2015. Die gesamte Zeitspanne von Nemzows Aufstieg bis zum tragischen Moment seines Todes, die der Film umfasst, bietet einen detaillierten Einblick nicht nur in Nemzows Leben, sondern auch in die dramatischen Ereignisse, die zu Wendepunkten in der russischen Geschichte wurden und ihn geprägt haben. Besprochen und kommentiert werden sie von seinen Freunden, Kollegen, Familienmitgliedern und anderen Politikern. Zu Wort kommen über 20 Personen: Tatjana und Valentin Jumaschew, Michail Fridman, Michail Prochorow, Oleg Sysuev, Grigori Jawlinski, Viktor Juschtschenko, Sergej Jastschembski, Michail Kasjanow, Alfred Koch, Irina Chakamada, Raisa und Janna Nemzow, Yevgeny Kiselyov, Nina Zvereva, Yevgenia Albats, Dmitry Muratov u.a.

Die Premiere des Films, die in Russland anlässlich des zweiten Todestags von Nemzow im Februar 2017 stattfand, hat für eine enorme Aufregung gesorgt. Die Filmemacher geben zu, dass sie von der Dimension der Resonanz überrascht waren. Das Internet explodierte mit Hunderten von Rezensionen und Tausenden von Kommentaren. Laut Vera Krichevskaya brachte jeder neue Post in sozialen Netzwerken neue Zuschauer in die Kinos.


Das Publikum schätzte den Verzicht auf Voice-over, den hervorragenden Schnitt und die kolossale Arbeit des Teams, die es ihm erlaubte, innerhalb von neun Monaten ein exklusives Material zusammen zu stellen. Zur Zeit ist "The Man Who Was Too Free“ der russische Dokumentarfilm mit den höchsten Kinoeinnahmen.

 Eintritt frei

http://www.kopelew-forum.de/aktuelle-veranstaltungen.aspx
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L14 Letzter Akt: Umzugs-Menschenkette

23.02.2018
03.03.2018, 14:02 Uhr - 03.03.2018, 16:02 Uhr
Bürgerinitiative L14 lädt ein zum „Letzten Akt“
FULDA (pm) – Ein „Letzter Akt“ soll es werden, mit dem die Bürger*innen-Initiative L14 das fast zweijährige „Theater“ um die Geschichte in der Langebrückenstrasse 14 beendet. Mit einer Umzugs-Menschenkette zwischen der L14 und dem Interimsstandort der Initiativen in der Lindenstrasse 2 ("L14zwo") soll symbolisch der Umzug der Initiativen stattfinden. Verknüpft ist diese Aktion seitens der BI mit einer Stadtwette, die sich an den traditionellen Saalwetten einer großen Samstagabendshow orientiert: Wetten, dass es nicht gelingt, 500 Personen aus dem vielfältigen Unterstützerkreis der L14 zu finden, die sich am Samstag, den 3. März pünktlich um 14.02 Uhr entlang der Strecke Langebrückenstrasse 14 – Lindenstrasse 2 über Hinterburg, Domplatz, Stadtschloss aufstellen und symbolisch Kartons der Initiativen sowie das legendäre L14-Schild durchreichen? Sollte die BI verlieren und die Kette gelingen, so werden in einer gemeinsamen Aktion von „Kleidertausch“ und „Küche für Alle“ die Bediensteten in der nahe gelegenen Stadtverwaltung mit einem veganen Süppchen und frischen Klamotten bedacht.
Mindestens 500 Personen werden gebraucht, um die Menschenkette lückenlos zwischen den Standorten aufzubauen, so die BI. „Das sollte doch zu schaffen sein“, so Matthias Söhlke, einer der BI-Sprecher, „schließlich haben auch weit über 1.000 Personen für den Erhalt der L14 unterschrieben und waren auf den ganzen Veranstaltungen von Hoffesten, Weihnachtsmärkten, Kino und Konzerten“. Jetzt gilt es, die Kräfte vorerst noch einmal zu bündeln und den Umzug öffentlichkeitswirksam und demonstrativ zu vollziehen. 
Dabei ist dieser bisherige Prozess nicht immer so positiv verlaufen, wie es gerne von offizieller Seite dargestellt wurde und wird. Oft ärgerten sich die zahlreichen Engagierten in den rund 20 verschiedenen Initiativen über die sprunghaften Aussagen der Verantwortlichen, über erst zugesagte Gelder und perspektivische Absichten und die spätere Relativierung der Aussagen, trotz intensiver Unterstützung einzelner städtischer Bediensteter. Mit der Menschenkette – eine traditionsreiche Aktion aus den Zeiten der Friedensbewegung, die mahnend das friedvolle Handeln zum Ausdruck bringt – will die BI das ehemalige Kammandel-Gebäude für subkulturelle und soziokulturelle Initiativen einweihen und verdeutlichen, dass sie weiterhin die geplanten Schritte genau beobachten wird. Schließlich soll es sowohl für die Initiativen in der neuen „L14zwo“ nach einer mehrwöchigen Umbauphase sowie für das zwischenzeitlich an anderem Ort untergekommene „Kino 35“ in zweibis drei Jahren in den „Kulturhof“ in der Weimarer Strasse gehen. Jedenfalls ist diese Absicht der offizielle Grund für die genehmigte Erweiterung des Förderbereiches aus dem Stadtumbauprogramm-West Hinterburg / Langebrückenstrasse um das Gelände des jetziges Betriebsamtes und der Nachbarschaftsbebauung herum. In der ursprünglichen Fassung hörte das Fördergebiet kurz vor der Weimarer Strasse auf. Der Erhalt der Soziokultur um das Jugendwerk der AWO und den Initiativen war einer der Antragsgründe für die Erweiterung und die Bereitstellung von langjährigen Landesmitteln aus dem Förderprogramm. So ist der aktuelle Mietvertrag in der Lindenstrasse auch nur über den Zwischenzeitraum abgeschlossen, da der Eigentümer langfristig andere Pläne mit dem Gebäude verfolgt. So lange soll nach Aussagen der Stadt die Planungs- und Umbauphase am Betriebsamt dauern.
Für die Umzugs-Menschenkette am Samstag, den 3. März 2018 um 14.02 Uhr ruft die BI alle Unterstützer des L14 auf, zusammen ein friedvolles, buntes und lebendiges öffentliches Zeichen zu setzen. Für warme Getränke ist an den Standorten gesorgt.
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