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Updated: 2 hours 32 min ago

Ländliche Räume brauchen Medien

30.08.2019
16.09.2019, 19:00 Uhr - 16.09.2019, 22:00 Uhr

Strukturschwache Regionen ohne Medien sind eine Horrorvorstellung. Ohne Medien - keine effektive Kontrolle von Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Darum ist es wichtig, dass Medienanbieter weiterhin im ländlichen Raum Flagge zeigen.

Lokaljournalismus als Zuschussgeschäft funktioniert nicht. Es geht nur, wenn auch Geld verdient wird. Öffentlich-rechtliche Medien könnten in die Bresche springen. Für sie würde der Aufwand aber deutlich ansteigen, wenn sie im ländlichen Raum spürbar mehr Präsenz zeigen würden. Social-Media-Angebote sind bereits heute stark. In einigen Gemeinden ist deren örtliche Facebook-Gruppe das wichtigste „Medium“. Das funktioniert aber nicht immer besonders gut. Hate Speech und Fake News vergiften auch hier die Debatten.

Gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land haben Verfassungsrang. Die Bundesregierung nimmt sich mit der Heimat-Kommission des Themas an. Welche politischen Weichenstellungen sind unerlässlich, um den ländlichen Raum für Medienangebote attraktiv zu machen? Wo sind neue Geschäftsmodelle für Verleger von Lokalzeitungen und Anzeigenblättern? Können lokale PR-Angebote die von den Medien hinterlassenen Lücken füllen? Da ist vieles denkbar und möglich: Blogs, Websites, Social-Media-Seiten von Vereinen, Parteien, Unternehmen, Einzelpersonen oder den Kommunen selbst.

 

Darüber wollen wir bei der 10. Ausgabe von PRtrifftJournalismus u.a. ins Gespräch kommen mit:

Oliver Mohr, Referatsleiter Kommunikation für Familie, Frauen und Jugend, Bildung beim Bundespresseamt

Elisabeth Motschmann, MdB, Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien

Steffen Meyer-Tippach, Referent Hörfunk und Digitale Medienanstalt Berlin-Brandenburg

Dr. Jörg Eggers, Geschäftsführer Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V.

Moderation: Christoph Nitz, meko factory und Vorstand Deutscher Journalistenverband Berlin e.V.

Anmeldung unter: https://prtrifft-2019-09.eventbrite.de

Eine Veranstaltung der meko factory - Werkstatt für Medienkompetenz gemeinnützige Gmbh in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Pressesprecher - Landesgruppe Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Journalistenverband DJV Berlin e.V.

Mit freundlicher Unterstützung durch Landau Media.

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Protest-Straßenfest

29.08.2019
30.08.2019, 17:00 Uhr - 30.08.2019, 20:00 Uhr

Wann: Freitag, 30. August 2019, 17 Uhr

Wo: K-Fetisch, Wildenbruchstraße 86, Berlin

Zitiert aus dem Aufruf:

"Der Weiterbestand des k-fetisch, sowie der anderen Gewerberäume im Haus sind konkret gefährdet.
Mit einem Protest-Straßenfest von 17-20 Uhr auf der Kreuzung vor unserem Haus werden wir in die Öffentlichkeit gehen. Bringt Klappstühle und -tische mit, vielleicht was zu Essen, Kind und Kegel, Straßenmalkreide und was euch sonst noch einfällt. Es wird Musik und Redebeiträge geben.
Der neue Besitzer unseres Hauses heißt Akelius. Das ist eins der europaweit größten Immobilienfirmen. Beim Kauf gibt es ein zusätzliches Problem: Akelius nutzte dafür eine Konstruktion von Firmen und Unterfirmen – das heißt dann Umfirmung. Eigentlich gibt es politische Instrumente, um Mieterinnen und Mieter bei Hausverkäufen vor Mieterhöhungen und der damit einhergehenden Verdrängung aus den Kiezen in der Innenstadt zu schützen. Das heißt dann Milieuschutz und städtisches Vorkaufsrecht. Doch beim Kauf von Akelius und der Umfirmung wird dieser Schutz umgangen. Nun sagt der Bezirk, er könne uns nicht helfen.
Wir machen uns Sorgen: Gerade erst wurden die Praktiken von Akelius in der Presse als „radikale Profitmaximierung" öffentlich gemacht: Hochpreisige Neuvermietung nach Modernisierungen sind das zentrale Geschäftsmodell von Akelius, dabei wird gezielt die Mietpreisbremse umgangen, einem weiteren politischen Instrument, das die Mieterinnen und Mieter schützen soll.
Wir fordern den Bezirk Neukölln und den Berliner Senat dazu auf, ihre Aufgabe, die Interessen der Mieterinnen und Mieter zu schützen ernst zu nehmen.
Wir fordern das Vorkaufsrecht der Stadt ein – auch für unser Haus – auch gegen die undurchsichtigen Geschäftspraktiken von Akelius."

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Aus eines Mannes Mädchenjahren

29.08.2019
09.09.2019, 19:30 Uhr - 09.09.2019, 21:30 Uhr

Zum Nachwirken einer irrtümlichen Geschlechtsbestimmung in der Kaiserzeit

1907 erschien der autobiographische Roman „Aus eines Mannes Mädchenjahren“ (N. O. Body), in dem ein in der Provinz aufgewachsener Mensch erzählt, wie er als Mädchen sozialisiert wurde. Volljährig gelang es ihr die Änderung des Geschlechtseintrags in der Geburtsurkunde zu erwirken.

Im Vortrag von Marion Hulverscheidt  werden vor allem die medizinhistorischen Aspekte des ‚Geschlechtswechsels’ beleuchtet.

Moderation: Christiane Härdel, Vorstand Queer Nations

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Queeren Kulturhaus – E2H e.V., der Initiative Queer Nations und der taz.

Eintritt Frei

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Queer-Lecture-0909/!169170/ und https://www.facebook.com/events/1860597617376050/

Grafik: Archiv

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Eine Welt steckt in den Miesen

29.08.2019
05.09.2019, 17:30 Uhr - 05.09.2019, 19:30 Uhr

Die nächste globale Schuldenkrise 

Die Krise im Globalen Süden nimmt dramatische Auswüchse an. 122 Länder sind kritisch verschuldet. Schuldenbericht 2019: „Die fortschreitende Überschuldung von Staaten bedroht Millionen Menschen in ihrer Existenz und schwächt die globale Finanzstabilität!“

Diskussion mit Dr. Elke Baumann, Referat "Multilaterale Entwicklungsbanken" im Bundesfinanzministerium, Dr. Klaus Schilder, Referent für Entwicklungsfinanzierung bei MISEREOR und Jürgen Kaiser, politischer Koordinator von erlassjahr.de.

Zum Ausklang des Abends gibt es ein Buffet mit Suppe, Brezeln und Wein.

Anmeldung unter: holger.lauinger@sodi.de

Eine Veranstaltung von SODI in Kooperation mit MISEREOR und erlassjahr.de.

Eintritt frei

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Diskussion-ueber-Schuldenkrise-0509/!169265/

Grafik: erlassjahr.de/Misereor/Schuldenreport 2019

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China an assertive neighbour

29.08.2019
13.09.2019, 19:00 Uhr - 13.09.2019, 21:00 Uhr

From a Southeast Asian perspective China is the elephant in the room. Nobody wants to have trouble with Beijing, instead everybody looks for Chinese investments, tourists and lucrative trade deals.

But how to evade new dependencies and how to balance Chinese powerplay? How fair is a dominant China treating its neighbours? Where does Beijing help, where does it create trouble? What role do the Chinese diaspora and anti-Chinese ressentiments play? Who pays the price for China´s quest for raw materials, water and energy ressources and its cheap exports flooding the whole region? How do Chinese divide-and-rule tactics effect the ASEAN community?

Discussion in English with journalistst from Myanmar, Cambodia and Malaysia participating in a workshop of the taz Panterstiftung.

Moderator: Sven Hansen, taz-editor Asia-desk

An event by the taz Panterstiftung in cooperation with Han Sens Asientalk and the Federal Foreign Office

Free admission

Further Information: https://taz.de/Discussion-1309/!169311/ and https://www.facebook.com/events/479266612628265/

Photo: Reuters

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30 Jahre Zeitschrift telegraph

28.08.2019
11.10.2019, 19:00 Uhr - 11.10.2019, 22:00 Uhr

Mit Beginn der revolutionären Phase in der DDR im September 1989 und einem damit verbundenen erhöhten Informationsaufkommen stellte sich der zweimonatliche Erscheinungsrhythmus der seit 1987 im Samisdat von der Ostberliner Umwelt-Bibliothek herausgegebenen größten und wichtigsten DDR-Oppositionszeitschrift Umweltblätter als zu schwerfällig dar. Ein schnelleres Medium musste her. Die Redakteure der Umweltblätter riefen befreundete Kollegen der Samisdat-Blätter Friedrichsfelder Feuermelder, Grenzfall, Kontext und Antifa-Infoblatt-Ostberlin zur Mitarbeit auf. Das war die Geburtsstunde des telegraph. Die Nummer 1 erschien am 10. Oktober 1989, die Jahrgangsnummerierung der Umweltblätter wurde darin fortgeführt. Bis zum Ende des Umbruchs in der DDR war der telegraph einer der wenigen unabhängigen Berichterstatter.

Ob als „Nachfolgezeitschrift der Umweltblätter“, ob „Behörden- und Unternehmerunfreundlich“, ob „Ostdeutsche Zeitschrift“ oder als „telegraph“ – seit dem Herbst 1989 und bis heute dokumentieren, kritisieren, diskutieren wir aus einer konsequent unabhängigen, ostdeutschen und linken Perspektive die politischen, sozialen, revolutionären, kriegerischen Erscheinungen, Ereignisse, Entwicklungen: im Osten, in der BRD und in der Welt.

Wir sind das letzte existierende Samisdat der DDR-Opposition – und wir werden 30 Jahre alt. Das wollen wir gemeinsam feiern und wir laden Dich / Euch herzlich dazu ein.

Unser Programm

  • Podiumsdiskussion
  • Konzert, DJs,
  • Trinken, Essen, Quatschen
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Elisabeth Voß: Hierarchiefrei leben, ohne Chef und Staat?

28.08.2019
27.09.2019, 19:00 Uhr - 27.09.2019, 22:00 Uhr

Das Buch des anarchistischen Autors Horst Stowasser (1951 bis 2009): „Projekt A“, Erstauflage 1984, ist soeben neu erschienen. Darin wird eine Vision entwickelt von einer Welt, in der die Lebensbereiche Arbeit, Wohnen, politisches Engagement und Freizeit nicht mehr voneinander getrennt sind. In Neustadt/Weinstraße wurde ab 1989 versucht, dies umzusetzen: Die WESPE; weit mehr als 100 Leute waren an dem Projekt beteiligt.

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Institutioneller Rassismus

28.08.2019
26.09.2019, 19:00 Uhr - 26.09.2019, 22:00 Uhr

Rassismus, wie ihn viele heutzutage erleben, geht weit über den völkischen Rassismus von Neonazis hinaus. Unter dem Vorwand der Bekämpfung von Terrorismus hat sich eine besondere Form des Rassismus immer deutlicher auch in den Institutionen festgesetzt. Eine wesentliche Rolle spielt dieser »institutionelle Rassismus« in der heute vorherrschenden Form antimuslimischer Ressentiments, die in der politischen Klasse, in der Mitte der Gesellschaft, bei selbsternannten Eliten und am rechten Rand wuchern. Brandanschläge, Todesdrohungen und Gewalttaten sind nur die sichtbaren Zeichen einer gefährlichen Entwicklung unserer Demokratie.

Gemeinsam werden wir versuchen, die Frage zu beantworten:

Was ist institutioneller Rassismus? Welche menschenrechtlichen und juristischen Instrumentarien gibt es, um gegen rassistische Diskriminierungen vorzugehen? Welche Rolle spielen hierbei die Medien als sogenannte vierte Gewalt?

Zu Beginn nähern wir uns dem Thema mit Einführungsvorträgen von:

  • Eberhard Schultz (Menschenrechtsanwalt/Stiftung soziale Menschenrechte)
  • Nadija Samour (Rechtsanwältin LLM/Migrationsrat Berlin e.V.)
  • Biplab Basu (Historiker/ReachOut)

Im Anschluss werden in einer offenen Podiumsdiskussion zusammen mit der Expertin, den Kooperationspartner*innen und dem Publikum weitere Punkte aus den Vorträgen und Fragen zum institutionellen Rassismus diskutiert.

Moderation: Vera Vordenbäumen

Unter dem Motto “Menschenrechte aktuell” veranstalten die Humanistische Union e.V., die Internationale Liga für Menschenrechte, die Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation und die Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend.

In Kooperation mit ReachOut e.V., Migrationsrat Berlin e.V.

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BUND-Wasserabend

28.08.2019
23.09.2019, 18:00 Uhr - 23.09.2019, 23:00 Uhr

Hätten Sie‘s gewusst? Berlin ist weltweit die einzige Großstadt, die ihr Trinkwasser fast vollständig aus dem eigenen Stadtgebiet bezieht. Das ist nur möglich, weil die Berliner Wasserbetriebe einen bedeutenden Anteil des Trinkwassers aus Brunnen entlang der Havel, Spree und Dahme fördert (Uferfiltrat).

Dieses einzigartige System hat jedoch auch seine Schattenseiten, denn die Trinkwasserförderung führt zu sinkenden Grundwasserständen nicht nur in unmittelbarer Umgebung der Förderbrunnen, sondern reicht viele Kilometer weit. Ein Großteil naturschutzrechtlich geschützter Moore und Seen trocknen regelrecht aus. Bevölkerungswachstum, Klimawandel und übermäßige Sulfatfrachten in der Spree aus den Bergbaufolgelandschaften stellen Berlin vor weitere Herausforderungen.

Bereits vor 23 Jahren stellten die Berliner Wasserbetriebe Anträge auf Bewilligung von Grundwasserfördermengen für ihre einzelnen Wasserwerke. Bis heute sind die Bewilligungsverfahren jedoch noch offen und damit auch die Fördermengen nicht endgültig festgelegt. Zurzeit erarbeitet der Senat in Zusammenarbeit mit den Berliner Wasserbetrieben den Masterplan Wasser als strategisches Konzept für die zukünftige Wasserversorgung in der Stadt.

Beim BUND-Wasserabend möchten wir über die verschiedenen Aspekte der Trinkwasserförderung einschließlich des Masterplans Wasser informieren. Zudem werden wir gemeinsam mit Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz sowie den Berliner Wasserbetrieben diskutieren, wie eine gesicherte Trinkwasserversorgung unter Beachtung der EU-rechtlichen Rahmenbedingungen (EU-Wasserrahmenrichtlinie, Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie) gelingen kann.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion zu diesem Thema!

Die Teilnahme ist begrenzt, bitte anmelden unter https://aktion.bund-berlin.de/civicrm/event/info/?id=4&reset=1

 

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Ostpunk! – Too much Future.

28.08.2019
20.09.2019, 19:00 Uhr - 20.09.2019, 22:00 Uhr

Ein Film, so laut und authentisch wie das politische und ästhetische „Nein“ von Punk. Punk im Osten, das war Subkultur im anderen Deutschland, das war Tumult, das war totale Verweigerung. Die Punks in der DDR stießen an die Grenzen eines Systems, das seine Jugend steuern wollte. Im Konflikt zwischen Kollektiv und Individuum, Zukunftsnorm und Lebenslust schrieben sie ein bizarres Kapitel ostdeutscher Geschichte.

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MAX WATTS (*Wien 1928): Was können wir von einem jüdischen Geflüchteten und weltweiten Fluchthelfer lernen?

28.08.2019
20.09.2019, 19:00 Uhr - 20.09.2019, 22:00 Uhr

Aus Wien wegen der Nazi-Übernahme Österreichs nach London geflüchtet, half Max Watts (1928 als Adam Schwaetzer in Wien geboren) in den 1970er Jahren Deserteuren aus der U.S.-Armee, die nicht im Vietnam-Krieg eingesetzt werden wollten, per Segelboot übers Mittelmeer in internationale Gewässer. Als Journalist beim "Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten" (Frankfurt am Main), dem ersten deutschsprachig-überregionalen Alternativblatt, deckte er skandalöse Rüstungsgeschäfte von Heckler & Koch auf. Später war er in Nordafrika tätig; dann unterstützte er, wiederum unter Lebensgefahr, abgewiesene Einwanderungswillige an der australischen Pazifik-Küste. Es geht hier nicht um Heldenverehrung, sondern ums Lernen für heutige Flucht-Unterstützungs-Aufgaben: Technik (auch das Segeln, nach wie vor), alle möglichen Sprachen, heute sehr wichtig auch die Social Media mit ihren vielen Fehlinformationen.

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Elisabeth Voß: Mit solidarischem Wirtschaften die Welt verändern?

28.08.2019
13.09.2019, 19:00 Uhr - 13.09.2019, 22:00 Uhr

Für ein gutes Leben für jede*n überall sind Kritik und Widerstand wichtig, aber ebenso der Aufbau wirtschaftlicher Alternativen. Zum Einstieg wird dieses Andere skizziert, und die transformatorischen Potenziale in der Vielfalt solcher Betriebe und Projekte. Danach gibt es Einblicke in Beispiele anderen Wirtschaftens, die über Nischen hinausweisen, zum Beispiel Solidarischen Handel, Ansätze munizipalistischer Bewegungen, Netzwerke selbstverwalteter Betriebe, Aufnahme von Geflüchteten in verlassenen Dörfern etc.

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Menschenrechte in Israel und Palästina

28.08.2019
12.09.2019, 19:30 Uhr - 12.09.2019, 22:00 Uhr

Diskussionsveranstaltung zur Situation der Menschenrechte in Israel und Palästina mit Hagai El-Ad / Leiter der israelischen Menschenrechtsorganisation B`tselem und Shawan Jabbarin / Leiter der palästinensischen Menschenrechtsorganisation Al-Haq.

Moderation: Karin A. Gerster (pax christi, Kommission Nahost).

Mit konsekutiver Übersetzung

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Mais Médicos - Kubas Ärzte in Brasilien und die Gründe ihrer Rückkehr

28.08.2019
10.09.2019, 19:00 Uhr - 10.09.2019, 22:00 Uhr

Die Ärztin lndira Carcía Arredondo, die in Venezuela und in Brasilien gearbeitet hat, wird authentisch über die humanitäre Hilfe Kubas in Brasilien und die Situation der Menschen dort berichten. Vor dem Hintergrund des Rechtsrucks und des erzwungenen Rückzugs der medizinischen Spezialisten Kubas wird sie die Gründe und die dramatischen Folgen für Millionen armer Menschen aufzeigen. Angesichts des mehrfachen Rollbacks von politischen und humanitären Entwicklungen ¡n Lateinamerika, werden zurzeit die humanistischen Errungenschaften vorheriger eher linker Regierungen durch Regime-Changes zunichtegemacht.

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Prof. Ulrich Klemm: Mythos Schule – Warum Bildung entstaatlicht und entschult werden sollte

28.08.2019
03.09.2019, 19:00 Uhr - 03.09.2019, 22:00 Uhr

Bildung und Lernen können nur dann wirklich gelingen, wenn sie entstaatlicht und entschult werden. Erst wenn wir es wagen, uns auf eine demokratische Vorstellung von Schule einzulassen und Bildung „vom Kinde aus“ denken, werden wir den Blick frei bekommen für eine freiheitliche und humane Veränderung unseres Bildungssystems.

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Nit in Transit – Cecile in Exil – Dora in Diaspora

28.08.2019
09.09.2019, 10:00 Uhr - 27.09.2019, 17:00 Uhr

Nit in Transit – Cecile in Exil – Dora in Diaspora

Ban Ying arbeitet zu dem Thema „Gewalt im Migrationsprozess“. Wir beraten und begleiten Frauen*, die von Ausbeutung und Menschenhandel betroffen sind.

Krisanta Caguioa-Mönnich und Bussaraporn Thongchai sind beide als Sprach- und Kulturmittlerinnen bei Ban Ying tätig. Sie stehen in ihrem Arbeitsalltag im engen Kontakt zu den Bewohnerinnen der Zufluchtswohnung und den Klientinnen der Beratungsstelle.

Vor dem Hintergrund eigener Migrationsgeschichten interpretieren und transformieren die beiden Künstlerinnen die beobachtbaren Umgangsweisen der Klientinnen mit ihren Migrationserfahrungen in Gemälden und Collagen. Dabei werden die Klientinnen zum Teil in den künstlerischen Schaffensprozess einbezogen.

Unter dem Titel Nit in Transit – Cecile in Exil – Dora in Diaspora werden die Werke der zwei Künstlerinnen in einer Ausstellung versammelt und einmalig ausgestellt. Die exemplarischen dreifachen Migrationsgeschichten von Nit, Cecile und Dora stehen dabei für die vielfältigen Routen, Erlebnisse, Leben, die bei Ban Ying zusammenfließen, welche die Künstlerinnen in ihren Werken festhalten und – in ganz eigenen künstlerischen Zugängen – verarbeiten.

Wie verstehen wir unsere Arbeit und unser Engagement gegen Ausbeutung und für die Rechte von Migrantinnen* ? Inwiefern arbeiten wir feministisch? Wie fließen die Geschichten der Frauen* in uns ein, in unsere Wahrnehmung der Welt? Und welchen Blick haben die Frauen auf Ban Ying? Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Ban Ying soll die Ausstellung einen Raum zur Reflektion dieser und weiterer Fragen bieten.

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Ja! Anarchismus - Lesung mit Bernd Drücke, graswurzelrevolution

28.08.2019
18.10.2019, 19:30 Uhr - 18.10.2019, 21:30 Uhr

https://www.facebook.com/events/486598332089818/

Lesung und Buchvorstellung zur Frankfurter Buchmesse

Ja! Anarchismus
Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert
Interviews und Gespräche

Unrast-Verlag, 2. aktualisierte und ergänzte Auflage November 2018

FRANKFURT/M.

Freitag, 18. Oktober 2019, 19.30 Uhr

DFG-VK, Mühlgasse 13, Frankfurt/Main (S Frankfurt-West / U Leipziger Str.)

Buchvorstellung mit dem Herausgeber Bernd Drücke sowie zwei Überraschungsgästen

Es laden ein:
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Frankfurt
DFG-VK Bildungswerk Hessen
Redaktion Graswurzelrevolution
Unrast-Verlag

Veranstaltung im Rahmen der GegenBuchMasse


Ja! Anarchismus
Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert. Interviews und Gespräche

Anarchismus ist nichts Vergangenes. Auch heute versuchen Anarchistinnen und Anarchisten vieler Länder ihre Utopie von einem Leben ohne Chefs und Staat zu verwirklichen. Was bedeutet für sie Anarchie? Wovon träumen sie? Welche Perspektiven sehen sie? Das sind Fragen, auf die sich in diesem Buch einige Antworten finden lassen.

Portraitiert werden die Anarchafeministinnen Marianne Enckell, Marie-Christine Mikhailo, Ilse Schwipper und Monika Grosche, der Filmemacher Peter Lilienthal, der Ex-Cochise-Sänger Pit Budde, Klaus der Geiger, das Poetenduo Ralf Burnicki und Michael Halfbrodt, das Kabarettensemble Der Blarze Schwock, Hanna Mittelstädt und Lutz Schulenburg von der Edition Nautilus, Karin und Bernd Kramer vom Karin Kramer Verlag, Wolfgang Haug vom Schwarzen Faden, Helga Weber und Wolfgang Zucht vom Verlag Weber & Zucht, Wolfgang Hertle vom Archiv Aktiv, der türkische Kriegsdienstverweigerer Osman Murat Ülke, der Schriftsteller Horst Stowasser und der Kommunarde Uwe Kurzbein. Das, was sie umtreibt, kann Inspiration sein für alle, die sich für die Idee der Anarchie begeistern.

Zudem hat die Neuauflage dieses ursprünglich 2006 erschienenen Buches eine besondere zeitgeschichtliche Qualität, da einige der Interviewpartner*innen mittlerweile verstorben sind.


Stimmen zum Buch:

„Muss man die alten Interviews aus dem Ja-Anarchismus-Band neu auflegen? Muss man!"
Kerstin Wilhelms-Zywocki, in: Libertäre Buchseiten/GWR 437, März 2019

„Drücke wird seiner, im Vorwort zur Erstauflage benannten Intention gerecht: 'Ein Ziel dieses Buches ist es, einige dieser ‚unbekannten‘ Anarchistinnen und Anarchisten dem Vergessen zu entreißen. Denn das, was sie umtreibt, kann Inspiration und Ermutigung sein für alle, die sich hier und heute für die Idee der Anarchie begeistern.' Ich kann dieses Buch nur empfehlen!“
Maurice Schuhmann, in: Contraste, Juli/August 2019

„Vor diesem Buch muss ich im Interesse der Friedensarbeit dringend warnen. Es ist derart lebendig, dass ich, kaum dass ich es aufgeschlagen hatte und mich auf das erste Gespräch gestürzt habe, die Zeit vergaß und darüber zu spät zum Treffen des Bochumer Friedensplenums kam. (…) Mag der eine oder die andere von uns vielleicht über den steten Kampf um Pazifismus ein wenig müde geworden sein, dann empfehle ich diesen Band als Aufmunterung, als Versprühen von Hoffnung und Lust auf eine andere Welt und den Weg dorthin.“
Felix Oekentorp, in: ZivilCourage, Zeitschrift der DFG-VK

„Würde das Motto am Ende des Bandes als Frage stehen, wäre meine Antwort nach dieser Lektüre klar: ja! Anarchismus!“
Anarr, in: Direkte Aktion/FAU

„Es tut gut, die Interviews und Porträts zu lesen, die Bernd Drücke mit freiheitsliebenden Menschen geführt hat, jungen wie alten und solchen aus allen möglichen Berufen und Gegenden. Zu meiner Freude sind auch Exponentinnen und Exponenten meines Berufszweigs vertreten: Liedermacher, Poeten, Kabarettisten. Aber auch völlig anders geartete Typen, deren Stärke eher im Lebenspraktischen liegt – und Menschen, für die die Freiheitsliebe nicht nur intellektuelle Attitüde ist, sondern schmerzlich gegen Anfeindungen und Verfolgung erstrittene Tat. Hier zeigt sich in aller Breite und Deutlichkeit, was vergessen schien: Die Anarchie schaut uns nicht nur aus den Schwarzweißfotos toter bärtiger Männer an. Nein, die Anarchie lebt.“
Aus dem Vorwort von Konstantin Wecker, August 2018

Mehr zum Buch

Der Herausgeber Dr. Bernd Drücke ist Soziologe, Redakteur der Monatszeitschrift Graswurzelrevolution und Mitglied der DFG-VK.

Er hat nach der ersten Auflage von Ja! Anarchismus zwei Folgebücher mit weiteren Interviews herausgegeben, die wir in Lesungen zur Frankfurter Buchmesse 2015 und 2017 vorgestellt haben:

Anarchismus Hoch 2. Soziale Bewegung, Utopie, Realität, Zukunft. Interviews und Gespräche

Anarchismus Hoch 3. Utopie, Theorie, Praxis. Interviews und Gespräche


Weitere Infos: http://www.dfg-vk-hessen.de/bildungswerk/ja-anarchismus/

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5G bundesweite Aktionen & Demonstration in Berlin

28.08.2019
20.09.2019, 13:39 Uhr - 23.09.2019, 20:00 Uhr

Termine

Berlin - Demonstration am Sonntag, 22. September, 13:00 Uhr, Kundgebung ca. 14 Uhr.
vor dem Hauptportal des Reichstagsgebäudes, Platz der Republik 1
Für die Teilnehmer-Planung bitte unter https://terminplaner4.dfn.de/PcTrkvuEdugBcwBw eintragen

Bern - Demonstration am 21. September auf dem Bundesplatz

Wien - Demonstration "5G – Experiment NEIN DANKE!" am 21. September 11:00 bis ca. 19:00 Uhr
Platz der Menschenrechte am unteren Ende der Mariahilferstraße in Wien (https://5gunplugged.com/5g-kalender/)

5G-Mahnwachen vom 20.-23. September, jeweils 10:00 – 18:00 Uhr.
(vor dem Hauptportal des Reichstagsgebäudes, Platz der Republik 1)
Eigene Beiträge erwünscht. Anmeldung eigener Beiträge: https://terminplaner4.dfn.de/OKfak9dX1uatwvXo

Öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestags zu 5G am Montag, 23. September, ca. 12 Uhr bis 13 Uhr
(Mediathek des Bundestags - Dort finden Sie auch den Livestream)
Wer als Besucher bei dieser öffentlichen Anhörung persönlich dabei sein möchte, kann sich ab Anfang September über die Internetseite des Deutschen Bundestages anmelden.

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Klima-Demos rund um unsere Aktion

Am 20. September findet parallel zu unseren Mahnwachen der globale Klima-Streik-Tag von fridays for future statt. Natürlich lassen wir uns davon nicht beeindrucken oder erschrecken nur weil die Bewegung deutlich größer ist als unsere. Ganz im Gegenteil. 5G ist ebenso ein Klimathema und gehört dazu (siehe stopp5G). Nutzen wir die Chance des globalen Streiks, um 5G endlich in der Klimabewegung bekannt zu machen.

Es gibt bereits Vorschläge, uns innerhalb der Klima-Demos hervorzuheben (z.B. mit einheitlichen Warnwesten). So etwas in der Art sollten wir machen.
Sei kreativ und entwerfe entsprechend markante Banner, Transparente, Schilder, etc. Poste sie uns, damit wir sie verbreiten können.

 

Kreativ-Werkstatt (Mit Bitte um rege Beteiligung)

Wir brauchen Deine Ideen und fertigen Entwürfe! Schick sie uns und wir veröffentlichen sie im Downloadbereich.

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Bundesweite Mahnwachen / Infostände
(Dezentrale Organisation - Bitte kümmere Dich in Deinem Ort um eine eigene Mahnwache oder Infostand und melde es uns.)
Andere Mahnwachen und Infostände als in Berlin sollten zeitgleich (20.-23.) stattfinden. Eventuell sollte der 22. September ausgespart werden, um an diesem Tag der Demo mehr Gewicht zu verleihen und jedem die Freiheit zu geben, nach Berlin zur Demo zu fahren. Dort brauchen wir so viele Teilnehmer wie möglich. Darum mache es bitte möglich, nach Berlin zu kommen und nimm so viele wie möglich mit. Jeder Initiative steht es natürlich frei, die örtliche Mahnwache beliebig auszudehnen. (Bitte Versammlungsrecht beachten!. Hilfestellung, Anregung für Mahnwachen am Beispiel Ravensburg)

Wenn Du gerne aktiv werden möchtest, aber bisher kein Netzwerk von Gleichgesinnten vor Ort hast, nenne uns bitte Deinen Ort und eine Kontaktmöglichkeit, welche wir in der interaktiven Vernetzungskarte eintragen dürfen. Darüber können sich dann alle, die unter www.stopp5g.net nach lokalen Aktionen suchen, bei Dir melden und ihr könnt gemeinsam etwas auf die Beine stellen.

Vernetzungskarte (Interaktive Karte, Infos durch Klick auf den jeweiligen Marker)
Melde Dein Vernetzungsgesuch, Deine Aktion, Deine Veranstaltung zu 5G oder anderen Themen rund um mobile Vernetzung und Zwangsdigitalisierung. Nutze die Chance und vernetze Dich in Deiner Region!
Diagnose Funk betreibt parallel eine sehr umfangreiche Aktivitätskarte, die auch die letzten 15 Jahre Aktivitäten und Bürgerinitiatven zu Funkstrahlung beinhaltet. Wer Mitstreiter oder Infos aus der eigenen Region sucht, kann dort eventuell fündig werden.
Hinweis: Wir distanzieren uns von allen Personen, Institutionen und Parteien, die Menschen- und Grundrechte missachten. Wir achten alles Leben, egal welcher Herkunft und stehen für Achtsamkeit, Freiheit, Fairness und Gleichberechtigung. Sollte es Einträge in der Vernetzungskarte geben, die diese Ideale eindeutig missachten, bitten wir um Meldung, damit wir dies prüfen und den Eintrag ggf. entfernen können.
(Rote Marker = Fixe Aktion  |  Grüne Marker = Bestehendes Netzwerk  |  Blaue Marker = Vernetzungsgesuche/Planungsvorbereitung  |  Orange Marker = Vorträge/Veranstaltungen)

Termine

Berlin - Demonstration am Sonntag, 22. September, 13:00 Uhr, Kundgebung ca. 14 Uhr.
vor dem Hauptportal des Reichstagsgebäudes, Platz der Republik 1
Für die Teilnehmer-Planung bitte unter https://terminplaner4.dfn.de/PcTrkvuEdugBcwBw eintragen

Bern - Demonstration am 21. September auf dem Bundesplatz

Wien - Demonstration "5G – Experiment NEIN DANKE!" am 21. September 11:00 bis ca. 19:00 Uhr
Platz der Menschenrechte am unteren Ende der Mariahilferstraße in Wien (https://5gunplugged.com/5g-kalender/)

5G-Mahnwachen vom 20.-23. September, jeweils 10:00 – 18:00 Uhr.
(vor dem Hauptportal des Reichstagsgebäudes, Platz der Republik 1)
Eigene Beiträge erwünscht. Anmeldung eigener Beiträge: https://terminplaner4.dfn.de/OKfak9dX1uatwvXo

Öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestags zu 5G am Montag, 23. September, ca. 12 Uhr bis 13 Uhr
(Mediathek des Bundestags - Dort finden Sie auch den Livestream)
Wer als Besucher bei dieser öffentlichen Anhörung persönlich dabei sein möchte, kann sich ab Anfang September über die Internetseite des Deutschen Bundestages anmelden.

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Klima-Demos rund um unsere Aktion

Am 20. September findet parallel zu unseren Mahnwachen der globale Klima-Streik-Tag von fridays for future statt. Natürlich lassen wir uns davon nicht beeindrucken oder erschrecken nur weil die Bewegung deutlich größer ist als unsere. Ganz im Gegenteil. 5G ist ebenso ein Klimathema und gehört dazu (siehe stopp5G). Nutzen wir die Chance des globalen Streiks, um 5G endlich in der Klimabewegung bekannt zu machen.

Es gibt bereits Vorschläge, uns innerhalb der Klima-Demos hervorzuheben (z.B. mit einheitlichen Warnwesten). So etwas in der Art sollten wir machen.
Sei kreativ und entwerfe entsprechend markante Banner, Transparente, Schilder, etc. Poste sie uns, damit wir sie verbreiten können.

 

Kreativ-Werkstatt (Mit Bitte um rege Beteiligung)

Wir brauchen Deine Ideen und fertigen Entwürfe! Schick sie uns und wir veröffentlichen sie im Downloadbereich.

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Bundesweite Mahnwachen / Infostände
(Dezentrale Organisation - Bitte kümmere Dich in Deinem Ort um eine eigene Mahnwache oder Infostand und melde es uns.)
Andere Mahnwachen und Infostände als in Berlin sollten zeitgleich (20.-23.) stattfinden. Eventuell sollte der 22. September ausgespart werden, um an diesem Tag der Demo mehr Gewicht zu verleihen und jedem die Freiheit zu geben, nach Berlin zur Demo zu fahren. Dort brauchen wir so viele Teilnehmer wie möglich. Darum mache es bitte möglich, nach Berlin zu kommen und nimm so viele wie möglich mit. Jeder Initiative steht es natürlich frei, die örtliche Mahnwache beliebig auszudehnen. (Bitte Versammlungsrecht beachten!. Hilfestellung, Anregung für Mahnwachen am Beispiel Ravensburg)

Wenn Du gerne aktiv werden möchtest, aber bisher kein Netzwerk von Gleichgesinnten vor Ort hast, nenne uns bitte Deinen Ort und eine Kontaktmöglichkeit, welche wir in der interaktiven Vernetzungskarte eintragen dürfen. Darüber können sich dann alle, die unter www.stopp5g.net nach lokalen Aktionen suchen, bei Dir melden und ihr könnt gemeinsam etwas auf die Beine stellen.

Vernetzungskarte (Interaktive Karte, Infos durch Klick auf den jeweiligen Marker)
Melde Dein Vernetzungsgesuch, Deine Aktion, Deine Veranstaltung zu 5G oder anderen Themen rund um mobile Vernetzung und Zwangsdigitalisierung. Nutze die Chance und vernetze Dich in Deiner Region!
Diagnose Funk betreibt parallel eine sehr umfangreiche Aktivitätskarte, die auch die letzten 15 Jahre Aktivitäten und Bürgerinitiatven zu Funkstrahlung beinhaltet. Wer Mitstreiter oder Infos aus der eigenen Region sucht, kann dort eventuell fündig werden.
Hinweis: Wir distanzieren uns von allen Personen, Institutionen und Parteien, die Menschen- und Grundrechte missachten. Wir achten alles Leben, egal welcher Herkunft und stehen für Achtsamkeit, Freiheit, Fairness und Gleichberechtigung. Sollte es Einträge in der Vernetzungskarte geben, die diese Ideale eindeutig missachten, bitten wir um Meldung, damit wir dies prüfen und den Eintrag ggf. entfernen können.
(Rote Marker = Fixe Aktion  |  Grüne Marker = Bestehendes Netzwerk  |  Blaue Marker = Vernetzungsgesuche/Planungsvorbereitung  |  Orange Marker = Vorträge/Veranstaltungen)

https://www.strahlend-gesund.de/stopp5g

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Gandhi "Ich selbst bin Anarchist, aber von einer anderen Art"

28.08.2019
01.09.2019, 13:26 Uhr - 08.09.2019

Erscheint September 2019: 

Mohandas Karamchand Gandhi und seine gewaltfrei-revolutionären Massenkampagnen in Indien gegen die britische Kolonialmacht sind noch immer eine weltweite Inspirationsquelle und ein emanzipatorischer Gegenpol zu gewaltverherrlichenden und kriegstreiberischen Tendenzen. In diesem Buch werden staatskritische und pro-anarchistische Stellungnahmen Gandhis in Texten aus drei Jahrzehnten dokumentiert.

Beschreibung

Lou Marin, Horst Blume
Gandhi
„Ich selbst bin Anarchist, aber von einer anderen Art“

Erscheint September 2019

140 Seiten, zahlreiche Fotos und Abbildungen, 13,90 Euro
ISBN: 978-3-939045-38-0

Mohandas Karamchand Gandhi (1869–1948) und seine gewaltfrei-revolutionären Massenkampagnen in Indien gegen die britische Kolonialmacht sind noch immer eine weltweite Inspirationsquelle und ein emanzipatorischer Gegenpol zu gewaltverherrlichenden und kriegstreiberischen Tendenzen.

In diesem Buch werden staatskritische und pro-anarchistische Stellungnahmen Gandhis in Texten aus drei Jahrzehnten dokumentiert. Auf dieser inhaltlichen Grundlage wird auch auf die Vorwürfe eingegangen, Gandhi sei angeblich „Rassist“ oder „Verteidiger des Kastensystems“ gewesen. Dass diese Vorwürfe haltlos sind, wird durch die hier vorliegenden Texte deutlich. Sie zeigen, wie sich Gandhis Positionen entwickelten und radikalisierten: bereits ab 1908 in Südafrika im Kollektiv mit jüdischen Gewaltfreien, ganz besonders aber während der drei Jahrzehnte des anti-kolonialen Kampfes in Indien.

Abschließend wird anhand der aktuellen sozialen Bewegung für Landrechte am Beispiel von Ekta Parishad gezeigt, dass sich diese auf den Salzmarsch Gandhis bezieht und die gewaltfrei-libertäre Tradition noch immer relevant für die Kämpfe von unten im heutigen Indien ist.

https://www.graswurzel.net/gwr/produkt/gandhi/

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Climate March to the Venice Film Festival

28.08.2019
07.09.2019, 17:00 Uhr - 07.09.2019, 20:00 Uhr

An einem Tag, an dem die Augen der Welt auf die venezianische Schikeria und Weltlichtkeit gerichtet ist, erinnern wir alle daran, dass der Klimawandel nicht ein Sciencefictionfilm-Thema ist, sondern die Realitaet, in der wir bereits leben, eine Spirale, die der ausbeuterische Kapitalismus ausgeloest hat und nicht stoppen will. Wir, die Bewegungen fuer Klimagerechtigkeit und die Komitees gegen die grossen Bauprojekte, werden im Gegenteil wieder einmal auf die Strassen gehen, um zu verkuenden, dass der Marsch umgekehrt werden muss, die Erderwaermung reduziert werden muss, aus der fossilen Energie (in allen ihren Formen) ausgestiegen werden muss, die globale Wirtschaft, die fuer die grossen Dramen der klimatischen Migrationen verantwortlich ist, dekolonialisiert werden muss, dass ein System, in dem die Gewalttaten gegen die nicht-menschliche Natur von Genderdiskriminierungen begleitet werden, abgelehnt werden muss, und dass ein Modell der territorialen Verwaltung, die an grosse, unnoetige und schaedliche Bauprojekte angelehnt ist, bekaempft werden muss.
Aus all diesen Gruenden werden wir auf der Strasse sein und unser Ziel ist es, diese unseren Gruende zum Hauptthema des Filmfestivals zu machen.

https://www.facebook.com/events/402388424010128/

https://www.veniceclimatecamp.com/

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