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Updated: 5 hours 50 min ago

L_Ost in Transformation? Zur Politischen Ökonomie des Ostens

02.11.2019
19.11.2019, 19:30 Uhr - 19.11.2019, 21:30 Uhr

AFD-Wahlergebnisse, Attacken auf Geflüchtetenunterkünfte, offene Fremdenfeindlichkeit und die nicht abebben wollende PEGIDA-Bewegung: „Was ist da eigentlich im Osten los?“
Im Vortrag wird die Entstehung einer spezifischen politischen Ökonomie anhand politischer Entscheidungen während des Wiedervereinigungsprozesses dargestellt und die heutige Struktur der ‚Transferökonomie‘ untersucht. Darüber hinaus wird thesenhaft eine Verbindung zu den beobachtbaren autoritären Tendenzen, also den ideologischen Verarbeitungsformen in Ostdeutschland hergestellt.

Es wird eine polit-ökonomische Perspektive auf die ostdeutsche Teilgesellschaft eingenommen. Es zeigen sich strukturelle Unterschiede zu Westdeutschland: Spezifische Eigentumsverhältnisse resultieren im Fehlen einer „lokalen Bourgeoisie“, einem kontinuierlichem Kapitalabfluss und damit auch zu einem permanenten Transferbedarf. Diese Abhängigkeit ist nicht nur auf die ökonomische Sphäre beschränkt, sondern durchzieht sämtliche gesellschaftliche Bereiche. Außengesteuerte Entwicklung und permanente Staatsinterventionen sind die Charakteristika der disparaten ostdeutschen Gesellschaft.

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Sozialistische Klassenpolitik und Migration

02.11.2019
08.11.2019, 18:00 Uhr - 08.11.2019, 20:30 Uhr

Andreas Grünwald (Hamburg)
Sozialistische Klassenpolitik und Migration

Die Gründe für die Migration sind weder naturgegeben, noch das Resultat von Misswirtschaft in den weniger entwickelten Ländern, sondern das Resultat der ökonomischen Wirkungszusammenhänge der kapitalistischen Produktionsweise. Gleichzeitig wird die heutige Massenmigration durch imperialistische, auch deutsche Politik gegenüber weniger entwickelten Ländern in ihren Ursachen noch befeuert. Für die Migranten basiert ihre Flucht auf dem konkret gegebenen sozialen Elend, das sie in ihren Ländern – nicht selten auch in der Folge von Kriegen – vorfinden. Migration bedient aber auch kapitalistische Verwertungsinteressen in den Aufnahmeländern. Durch Billiglohnkräfte, Spaltung der dortigen Lohnabhängigen, manchmal auch durch die Abwerbung gut ausgebildeter Arbeitskräfte aus einigen Herkunftsländern.

Auch im 19. Jh. gab es Millionen Migranten vor allem auch aus Europa, die häufig in Amerika ihr Glück suchten. Die sozialistische Arbeiterbewegung, die „Internationalen Arbeiterassoziationen“ (IAA), auch der internationale Stuttgarter Kongress von 1907 versuchten dazu einen Standpunkt zu finden, der einerseits den Alltagskämpfen gegen die Kapitalisten gerecht wird, der aber zugleich auch chauvinistische und nationalistische Ideologien schwächt.
Marx, Engels – später auch Lenin – analysierten die ökonomischen Hintergründe für die Migration. Sie erkannten die daraus resultierenden Probleme für die Arbeiterbewegung und schilderten diese drastisch. Gleichzeitig sprach aber Lenin von einer „fortschrittlichen Bedeutung dieser modernen Völkerwanderung“ für revolutionäre Sozialisten.

Zu welchen Schlüssen sind die Klassiker gekommen? Was kann davon auf die heutige Zeit übertragen werden? Wie könnte eine sozialistische Position zu Fragen der Migration heute aussehen? Die müsste für die Alltagskämpfe, aber auch für unsere Perspektive, eine andere nichtkapitalistische Gesellschaft zu erkämpfen, tauglich sein.

Andreas Grünwald war viele Jahre für linke Zeitungen als Journalist tätig. Er engagiert sich in der Friedensbewegung. Seine Positionen zur Migration leitet er aus dem Studium der marxistischen Klassiker ab.

Eine Veranstaltung der MASCH-Hochschulgruppe.

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Ungehorsam für Klimagerechtigkeit - Bechern statt Baggern

31.10.2019
20.11.2019, 20:00 Uhr - 20.11.2019

Vom 29.11.-01.12. wird Ende Gelände gemeinsam mit Fridays for Future an einem großen Aktionswochenende für Klimagerechtigkeit protestieren. Am Freitag beim Global Climate Strike in Berlin und dann ungehorsam in der Lausitz. An diesem Abend soll es beim Soli-Kneipenabend darum gehen, was Klimagerechtigkeit für uns bedeutet, warum sie so zentral für uns ist und wir für die sie kämpfen. Und darum, warum wir genau das nun ein weiteres mal in der Lausitz tun, ein starkes Zeichen setzen und den Kohleausstieg selbst in die Hand nehmen. Natürlich gibt es wie immer einen schicken Solidrik.

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KüFa statt Kohle

31.10.2019
17.11.2019, 19:30 Uhr - 17.11.2019, 22:00 Uhr

Wütend und ungehorsam – Klimagerechtigkeit selber machen – Wir sind der Systemwandel!

Die Regierung hat die 1,5°-Grenze aufgegeben – wir aber nicht! Statt Kopf in den Sand, heißt es jetzt: Füße in die Grube. Wir gehen direkt an den Ort der Zerstörung – ins Lausitzer Braunkohlerevier. Während die Regierung den Kohleausstieg 2038 per Gesetz festnageln will, leiten wir den sofortigen Kohleausstieg ein. In einer Massenaktion zivilen Ungehorsams werden wir gemeinsam mit euch und vielen anderen Menschen Kohleinfrastruktur stilllegen. Wir beenden das Zeitalter des fossilen Kapitalismus.

ALLE FAQs und Fragen mit passenden Antworten gibt es an unserem Infoabend. Wer ist Ende Gelände? Was geht eigentlich in der Lausitz? Und was hat all das mit Klimagerechtigkeit zu tun?

Zusätzlich haben wir außerdem noch eine leckere KüFa und einen filmischen Einschub zu zivilen Ungehorsam, um euch auf die Lausitz heiß zu machen!

Wir freuen uns auf euch!

Den Systemwandel wird uns niemand schenken, deshalb nehmen wir ihn selbst in die Hand, ungehorsam und gemeinsam! Also: auf geht’s, ab geht’s, Ende Gelände!

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Infoabend Lausitz

31.10.2019
11.11.2019, 19:00 Uhr - 11.11.2019, 21:00 Uhr


Wütend und ungehorsam - Klimagerechtigkeit selber machen - Wir sind der Systemwandel!

Die Regierung hat die 1,5°-Grenze aufgegeben – wir aber nicht! Statt Kopf in den Sand, heißt es jetzt: Füße in die Grube. Wir gehen direkt an den Ort der Zerstörung - ins Lausitzer Braunkohlerevier. Während die Regierung den Kohleausstieg 2038 per Gesetz festnageln will, leiten wir den sofortigen Kohleausstieg ein. In einer Massenaktion zivilen Ungehorsams werden wir gemeinsam mit euch und vielen anderen Menschen Kohleinfrastruktur stilllegen. Wir beenden das Zeitalter des fossilen Kapitalismus.

ALLE FAQs und Fragen mit passenden Antworten gibt es an unserem Infoabend. Wer ist Ende Gelände? Was geht eigentlich in der Lausitz? Und was hat all das mit Klimagerechtigkeit zu tun?

Wir freuen uns auf euch!

Den Systemwandel wird uns niemand schenken, deshalb nehmen wir ihn selbst in die Hand, ungehorsam und gemeinsam! Also: auf geht’s, ab geht’s, Ende Gelände!

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Aktionstraining für die Lausitz

31.10.2019
24.11.2019, 11:00 Uhr - 24.11.2019, 18:00 Uhr

Aktionen des zivilen Ungehorsams funktionieren am besten, wenn wir uns gut darauf vorbereiten. Deshalb wollen wir gemeinsam bei Aktionstrainings üben. Die Trainings sind auch für aktionsunerfahrene Menschen geeignet. Ziel ist, unsere gemeinsame Handlungsfähigkeit auf der Straße bzw. auf dem Weg in die Grube, im Wald und auf die Schienen zu erhöhen, denn gemeinsam sind wir Stark! Ihr könnt als Bezugsgruppe zum Training kommen oder vor Ort eine Bezugsgruppe finden.

Grundlegende Inhalte der Trainings (inkl. Pause) sind: Überlegungen zu zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als Basis von Aktionen, verschiedene Blockadetechniken, der Umgang mit Ängsten und eigenen Grenzen, Entscheidungsfindung in Stresssituationen und ein kurzer Erfahrungsaustausch zum Thema Repression.

Nehmt euch bitte für die gesamte Dauer der Trainings Zeit. Ein späteres Kommen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll! Die Aktionstrainings ist kostenlos und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Trainings finden drinnen und draußen statt, daher versorgt Euch je nach Wetter mit Regenschutz. Damit wir nicht verhungern, bringt doch etwas zu Essen mit für die Pause.
Das Training findet auf Deutsch statt, Flüsterübersetzung ist möglich.

Wir freuen uns auf euch!

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Aktionstraining für die Lausitz

31.10.2019
17.11.2019, 11:00 Uhr - 17.11.2019, 17:00 Uhr

Aktionen des zivilen Ungehorsams funktionieren am besten, wenn wir uns gut darauf vorbereiten. Deshalb wollen wir gemeinsam bei Aktionstrainings üben. Die Trainings sind auch für aktionsunerfahrene Menschen geeignet. Ziel ist, unsere gemeinsame Handlungsfähigkeit auf der Straße bzw. auf dem Weg in die Grube, im Wald und auf die Schienen zu erhöhen, denn gemeinsam sind wir Stark! Ihr könnt als Bezugsgruppe zum Training kommen oder vor Ort eine Bezugsgruppe finden.

Grundlegende Inhalte der Trainings (inkl. Pause) sind: Überlegungen zu zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als Basis von Aktionen, verschiedene Blockadetechniken, der Umgang mit Ängsten und eigenen Grenzen, Entscheidungsfindung in Stresssituationen und ein kurzer Erfahrungsaustausch zum Thema Repression.

Nehmt euch bitte für die gesamte Dauer der Trainings Zeit. Ein späteres Kommen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll! Die Aktionstrainings ist kostenlos und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Trainings finden drinnen und draußen statt, daher versorgt Euch je nach Wetter mit Regenschutz. Damit wir nicht verhungern, bringt doch etwas zu Essen mit für die Pause.
Das Training findet auf Deutsch statt, Flüsterübersetzung ist möglich.

Wir freuen uns auf euch!

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openTransfer Accelerator Demo-Day am 14. November 2019 in Berlin

31.10.2019
14.11.2019, 16:45 Uhr - 14.11.2019, 21:00 Uhr

Wir feiern den Abschluss des aktuellen openTransfer Accelerator Jahrgangs. Sei dabei! Am 14. November 2019 findet der Accelerator Demo-Day statt. Du bist herzlich eingeladen, sieben großartige Organisationen, ihre Skalierungsstrategie und die Macherinnen und Macher dahinter kennenzulernen.

Mit dabei:

Curatorium Altern gestalten mit dem Kulturnetzwerk Silberfilm | Deutscher Caritasverband mit [U25] – Online-Suizidprävention | GetYourWings | querstadtein | Stiftung Generationen-Zusammenhalt mit KULTURISTENHOCH2 | Social Business Women | Vostel

Ab 16:45 Uhr öffnen die Türen der FORUM Factory in Berlin. Erfahre, was unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten in den letzten Monaten erreicht haben und wohin die Reise gehen soll. Der anschließende gemeinsame Ausklang bietet die Möglichkeit für weitere Gespräche.

Ablauf

16:45 Uhr Einlass

17:00 Uhr Pitch

19:45 Uhr Get-together

 

Wann & Wo?

Zeit: 16:45 - 21:00 Uhr

Ort: FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin

Anmeldung: Über Eventbrite oder per E-Mail an accelerator@opentransfer.de

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Solidaritätsdemos mit Chile in Frankfurt/Main und Hamburg

31.10.2019
02.11.2019, 14:00 Uhr - 02.11.2019

Dass der chilenische rechtskonservative Präsident Sebastián Piñera sowohl die Apec- wie auch die UN-Klimakonferenz COP25 in seinem Land absagte, sei ein Offenbarungseid, kommentierte Bernd Pickert kürzlich in der taz. Ausgelöst durch die Erhöhung der Ticketpreise des öffentlichen Nahverkehrs gingen in den letzten zwei Wochen Millionen Menchen in Chile auf die Straßen.  Die chilenische Regierung beantwortete die Proteste mit brutalen Polizei- und Militäreinsätzen. Mehr als 20 Menschen kamen bereits ums Leben, über 600 seien verletzt worden. Gerne hätte Piñera die Konferenzen genutzt, um Chile auf dem internationalen Parkett gut aussehen zu lassen. Doch die Gefahr, dass die aktuelle chilenische Protestbewegung im Rahmen der Konferenzen anhaltend in den Fokus der Weltöffentlichkeit rückt, wäre zu groß gewesen. Die Protestbewegung ist hingegen weiterhin auf den Straßen in vielen Städten des Landes und fordert soziale Reformen. In einem Inteview mit der taz erklärte der Sozialwissenschaftler Claudio Rodríguez kürzlich, dass die Wucht der Protestbewegung im Voraus nicht absehabr war.

Auch deshalb kann sich die Bewegung der internationeln Aufmerksamkeit sicher sein. Denn der Protest beschränkt sich nicht nur auf chilenische Städte. In Solidarität mit den Protesten in Chile finden auch in Deutschland Demonstrationen statt – so beispielsweise am 2. November in Hamburg und Frankfurt am Main:

 

Hamburg | „Chile ist erwacht“ – Das ist der Ruf der Protestbewegung, der bis in die Hansestadt hallt. Neuer Pferdemarkt, 15 Uhr

Frankfurt am Main | In den Mittagstunden wird hier eine Demo durch die Frankfurter Innenstadt über die Zeil ziehen und ihre Hauptkundgebung vor der chilenischen Botschaft abhalten. Mit der Demonstration wolle man auch die Möglichkeit wirtschaftlicher Sanktionen gegen Piñeras Regierung öffentlich thematisieren, erklärte eine Sprecher:in der Demonstation gegenüber der taz. Liebfrauenberg, 14 Uhr

 

Weitere Termine finden sie unter. www.taz.de/bewegung

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Info- und Mobilisierungsveranstaltung gegen den AfD Parteitag in Braunschweig

31.10.2019
27.11.2019, 20:00 Uhr - 27.11.2019, 21:00 Uhr

Ende November lädt die AfD zu ihrem Bundesparteitag nach Braunschweig ein. Die rassistische, sexistische und sozialchauvinistische Partei hat zuletzt auch noch Klima zu einem ihrer Schwerpunkte erklärt.

Wir wollen in Braunschweig an diesem Tag für ein antifaschistisches Klima auf die Straße gehen und den Ablauf der Veranstaltung stören, um so ein Signal gegen die Politik der AfD zu setzen.
Bei der Veranstaltung wollen wir die geplanten Gegenproteste vorstellen und die gemeinsame Anreise koordinieren.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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Via Berlin nach Nordkorea

31.10.2019
14.11.2019, 19:00 Uhr - 14.11.2019, 21:00 Uhr

Koreaner*innen in Westberlin nutzten die nordkoreanische Botschaft in Ostberlin und reisten nach Nordkorea, um ihren Wunsch nach Wiedervereinigung durch direkten Dialog zu realisieren. Willy Brandts Entspannungspolitik machte so nicht nur die Berliner Mauer durchlässig, sondern auch Koreas eisernen Vorhang.

Im Juni 1989 reiste die südkoreanische Studentin Lim Su-Kyung über Ostberlin zu den Weltjugendspielen nach Nordkorea. Sie überquerte am 15. August unversehrt die innerkoreanische Grenze in Panmunjom und wurde sofort wegen Verstoßes gegen Südkoreas Nationales Sicherheitsgesetz festgenommen. Sie erhielt eine Jahren Haftstrafe von fünf Jahren. Aktivist*innen berichten, welche Auswirkungen diese mutige Reise auf Nord- und Südkorea hatte und wie Südkoreas Nationales Sicherheitsgesetz ihr Leben auch nach dem Fall der Berliner Mauer weiter einschränkte.

Wir begrüßen:

Nataly Jung-Hwa Han (Korea Verband)

Daniel Sanghoon Lee (Zeitzeuge)

Eui Ok Shu (Aktivistin und Zeitzeugin)

Moderation: Sven Hansen, Asien-Redakteur der taz

Han Sens ASIENTALK in Kooperation mit dem Korea Verband und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

 

Eintritt frei

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Asientalk-zum-Mauerfall-1411/!169731/

Bild: Korea Verband

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Die Gärten der Wahrheit

31.10.2019
07.11.2019, 18:30 Uhr - 07.11.2019, 21:30 Uhr

Nach den Militäroperationen in kurdischen Städten im Jahr 2015 haben mehr als 2000 Akademiker*innen in der Türkei eine Friedenspetition mit dem Titel „Wir werden nicht an diesem Verbrechen beteiligt sein” unterzeichnet. Nach der Veröffentlichung dieser Deklaration begann eine Welle der Verfolgung von Akademiker*innen und der „Säuberung” von Universitäten in der Türkei. Viele der Unterzeichner*innen wurden verurteilt, einige von ihnen gingen ins Gefängnis, andere ins Exil.

In dieser dunklen Atmosphäre gaben sie jedoch der Hoffnung eine Stimme und schufen Gärten der Solidarität. Die Geschichte der Akademiker*innen für den Frieden in Deutschland wurde in der Presse erzählt.

Aber was ist mit den Unterzeichner*innen, die die Türkei nicht verlassen konnten? Wie haben die Wissenschaftler*innen ihren Kampf weitergeführt, als von der kritischen Wissenschaft in der Türkei kaum etwas übrig blieb und die Universitäten zu leeren Gebäuden wurden?

Der Dokumentarfilm „Der Ort des Zusammenkommens: Die Gärten der Wahrheit” von Eylem Şen  zeigt ihre Geschichten. Wir laden Sie herzlich zu einem gemeinsamen Abend mit gazete und „Wissenschaftler*innen für den Frieden” ein. 

Programm:

18.30: Eröffnungsrede

19.00: Dokumentarfilmvorführung: „Der Ort unseres  Zusammenkommens: Die Gärten der Wahrheit” (türkisch mit englischen Untertiteln)

21.00: Interview mit der Regisseurin Eylem Şen. Moderation: Özgür Çiçek

Eintritt frei

Bild: TİHV

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„Wofür arbeitet dein Geld eigentlich?“

31.10.2019
08.11.2019, 19:30 Uhr - 08.11.2019, 21:30 Uhr

Immer mehr Menschen möchten ihr Geld sinnvoll anlegen. Ethische Investments haben Konjunktur, die Politik hat das Thema für sich entdeckt.

Doch wie können Anleger*innen bei einem wachsenden Angebot wirklich nachhaltige Produkte finden? Was bedeutet eigentlich „nachhaltig Anlegen“? Was können einzelne Anleger*innen wirklich bewirken?  Lohnen sich nachhaltige Geldanlagen? Und wer profitiert am Ende davon?

Diskussion:

Ines Zimzinski (Vorständin Deutscher Crowdfunding Verband e.V.),

David Matthée (trias Stiftung),

Thomas Bauer (OEKOGENO eG)

Moderation:

Hermann-Josef Tenhagen (Chefredakteur finanztip.de)

Eintritt frei

Bild: OEKOGENO

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Lim Su-Kyung – Über Berlin nach Nordkorea

30.10.2019
14.11.2019, 19:00 Uhr - 14.11.2019, 21:00 Uhr

Koreaner*innen in Westberlin nutzten den Zugang zur nordkoreanischen Botschaft und reisten nach Nordkorea, um ihren Wunsch nach der Wiedervereinigung durch den direkten Dialog mit Nordkorea zu realisieren. Willy Brandts Entspannungspolitik machte letzten Endes nicht nur die Mauer zwischen Ost- und Westberlin durchlässig, sondern auch den eisernen Vorhang zwischen Nord- und Südkorea. Kurz vor dem Mauerfall gelangte im September 1989 eine junge Studentin namens Lim Su-Kyung über Ostberlin nach Nordkorea und durchschritt als eine der ersten Zivilpersonen zusammen mit dem Pater Mun Kyuhyeon unter Todesgefahr die Grenze in Panmunjeom und ging in die Geschichte von Nord-und Südkorea ein. Exilkoreaner*innen und Aktivisten erzählen, wie sie diese Ereignisse und  die Mauer zwischen Ost- und Westberlin erlebt haben, als Menschen, die selbst aus einem geteilten Land stammten.

Die Diskussion wird von Sven Hansen moderiert.

Auf dem Podium:

Nataly Jung-Hwa Han, Korea Verband

Daniel Sanghoon Lee, Zeitzeuge

Eui Ok Shu, Aktivistin und Zeitzeugin

Veranstalter: Korea Verband

Gefördert durch die Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

Das Titelbild zeigt die U-Bahn in Pyongyang und stammt von ©owtravel_

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Interkiezionale Demo: Projects united - Syndikat bleibt!

29.10.2019
02.11.2019, 15:30 Uhr - 02.11.2019

Wann: Samstag, 2. November 2019, 15:30 Uhr

Wo: Herrfurth- / Ecke Weisestraße, Berlin

Zitat aus dem Demoaufruf:

"Vor über einem Jahr wurde der Vertrag der Szenekneipe „Syndikat“ gekündigt, Anfang des Jahres haben wir die Schlüsselübergabe verweigert und nun folgt die nächste Stufe: der Räumungsprozess! Am 29. Oktober will Pears Global vor dem Landgericht Berlin einen Räumungstitel erwirken. Wie ihr wahrscheinlich wisst, geht es nicht nur uns so. Mehrere emanzipatorische und widerständige, selbstverwaltete Orte sind berlinweit aktuell von Räumung und Verdrängung bedroht: das anarcha-feministische Hausprojekt Liebig34 (Räumungsprozess am 15.11.), das Jugendzentrum Potse (Räumungsprozess am 08.01.20) die Kiezkneipe Meuterei (Räumungsklage eingereicht, noch kein Termin), der besetzte Wagenplatz DieselA (geräumt), oder der besetzte SabotGarden und der Wagenplatz Mollies an der Rummelsburger Bucht (akut bzw. Kündigung zum 31.12.). Gemeinsam mit diesen und anderen Projekten, Kollektiven, Nutzer*innen, Bewohner*innen und solidarischen Initiativen wollen wir am Samstag, den 2. November auf die Straße gehen! Wir wollen – ähnlich wie bei der interkiezionalen Sterndemo im Frühjahr – wieder mit einer eigenen Demo in Neukölln starten und uns in Kreuzberg mit den anderen vereinen. Wir finden es wichtig den Protest auch in unserer Nachbarschaft sichtbar zu machen, gerade so kurz nach unserem Räumungsprozess. Aber wir wollen auch Menschen an diesem Tag eine Plattform und Ausdrucksform für ihren Protest anbieten. Am U-Bahnhof Schlesischen Tor, kann mensch sich den weiteren Aufzug anschließen."

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Mobilität wider Willen. Wie die EU Agrarpolitik Menschen zur Mobilität zwingt

28.10.2019
29.10.2019, 19:00 Uhr - 29.10.2019, 21:00 Uhr

In einigen Ländern der EU sind die Strukturen noch weitgehend von der Landwirtschaft geprägt. Statt zu helfen, dass Kleinbauern dort von ihrem Land besser leben können, befördert die EU mit ihren Subventionen nach dem Gießkannenprinzip eine Landflucht in die Europäischen Metropolen. Statt die Entwicklung einer nachhaltigen und ertragreichen Landwirtschaft zu fördern, zerstören die enormen Geldflüsse gewachsene Strukturen. So gehen Arbeitsplätze verloren, während Anreize für mafiöse Landnahmen geschaffen werden. Die Subventionen machen Land also einerseits zu einem interessanten Renditeobjekt für Großanleger und Hasardeure, andererseits sind die Folgen für Umwelt und soziale Strukturen fatal. Die Menschen sehen sich zur Mobilität gezwungen.

Durch Elemente der szenischen Lesung werden Wissen UND Emotionen vermittelt!

Eine Veranstaltung im Klimaherbst und im Themenjahr “Entwicklung anders denken” des Nord Süd Forums.
Referentin: Silvia Reckermann (terre des femmes und Vorständin des Nord Süd Forums)

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Geliebt und geächtet - Kinder des Krieges

28.10.2019
31.10.2019, 19:00 Uhr - 31.10.2019, 21:00 Uhr

„Kinder des Krieges“ – das sind Kinder von Frauen, die im Krieg vergewaltigt wurden. Es gibt sie überall auf der Welt, doch oft werden sie ausgegrenzt und in den Hintergrund gedrängt. Das ist in diesem Film anders.

Vier starke Frauen berichten über das schreckliche Trauma der Vergewaltigung im Krieg und die unendliche Freude einer Mutter über ihr Baby.

Grace Acan, ugandische Aktivistin und Überlebende von Vergewaltigung, schildert, wie es war, in Gefangenschaft Kinder zur Welt zu bringen. Ajna Jusic, Psychologin und bosnisches Kind des Krieges, berichtet von Stigma, Diskriminierung und der Liebe ihrer Mutter. Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, und Prof. Ingvill Mochmann, Politikwissenschaftlerin, appellieren, dass die Kinder des Krieges von heute unsere Hilfe brauchen.

Unter den Kindern des Krieges der heutigen Zeit sind die Kinder von yezidischen Frauen, die in IS-Gefangenschaft gezeugt wurden. Wie so viele Kinder des Krieges vor ihnen sind sie konfrontiert mit Liebe einerseits und Ächtung andererseits.

Der Film ist eine Produktion der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

Im Anschluss an den Film berichtet Lina Stotz von der GfbV über die Hintergründe des Films und die Diskussionen, die er andernorts bereits angestoßen hat.

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Geliebt und geächtet - Kinder des Krieges

28.10.2019
31.10.2019, 19:00 Uhr - 31.10.2019, 21:00 Uhr

„Kinder des Krieges“ – das sind Kinder von Frauen, die im Krieg vergewaltigt wurden. Es gibt sie überall auf der Welt, doch oft werden sie ausgegrenzt und in den Hintergrund gedrängt. Das ist in diesem Film anders.

Vier starke Frauen berichten über das schreckliche Trauma der Vergewaltigung im Krieg und die unendliche Freude einer Mutter über ihr Baby.

Grace Acan, ugandische Aktivistin und Überlebende von Vergewaltigung, schildert, wie es war, in Gefangenschaft Kinder zur Welt zu bringen. Ajna Jusic, Psychologin und bosnisches Kind des Krieges, berichtet von Stigma, Diskriminierung und der Liebe ihrer Mutter. Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, und Prof. Ingvill Mochmann, Politikwissenschaftlerin, appellieren, dass die Kinder des Krieges von heute unsere Hilfe brauchen.

Unter den Kindern des Krieges der heutigen Zeit sind die Kinder von yezidischen Frauen, die in IS-Gefangenschaft gezeugt wurden. Wie so viele Kinder des Krieges vor ihnen sind sie konfrontiert mit Liebe einerseits und Ächtung andererseits.

Der Film ist eine Produktion der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

Im Anschluss an den Film berichtet Lina Stotz von der GfbV über die Hintergründe des Films und die Diskussionen, die er andernorts bereits angestoßen hat.

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Rote Zone: Alles, was uns fehlt, ist die Solidarität!?

28.10.2019
28.11.2019, 20:00 Uhr - 28.11.2019, 22:30 Uhr

Man könnte meinen die Rote Hilfe feiert ihr zehntausendstes Mitglied mit einer politischen Kampagne. „Solidarität verbindet“ macht deutliche, wie Solidarität praktisch wird.
Wir haben die Rote Hilfe eingeladen und wollen uns gemeinsam über Repressionerlebnisse austauschen. Wie hat uns in diesen Situationen das Prinzip der Rote Hilfe weitergeholfen und was hätten wir, rückblickend besser machen können. Wir laden aber auch die ein, die noch keine Erfahrungen mit Repression machen mussten, was sind Ängste und Befürchtungen, die Menschen davon abhalten auf die Straße zu gehen? Wie verlieren wir unsere Angst zu kämpfen und erreichen, dass die Angst die Seiten wechselt?
Information zur Kampagne findet ihr auf www.solidaritaet-verbindet.de Außerdem gibt es an dem Abend eine Verlosung für alle, die Mitglied in der Roten Hilfe werden.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

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Aktionstraining gegen alles Böse

28.10.2019
15.11.2019, 16:00 Uhr - 15.11.2019, 21:00 Uhr

Ob Nazis, Kohle, AfD – dieser November bietet gleich drei Möglichkeiten, für ein gutes Klima gegen Rassismus und Umweltzerstörung einzusetzen. Zum Protest für eine bessere Welt gehört auch der kollektive Regelübertritt durch Zivilen Ungehorsam. Für Viele ist aber die Teilnahme an einer Blockade noch mit Unsicherheiten verbunden.

Damit alle Interessierten sicherer, entschlossener und erfolgreicher in Aktion treten können, bieten wir ein Aktionstraining an. Hier habt ihr die Möglichkeit Situationen durchzuspielen und so erste Erfahrungen zu machen, um so gemeinsam unsere kollektive Handlungsfähigkeit auszubauen. Außerdem wird es Raum zum Kennenlernen und zum Austausch über Ängste und Bedenken geben.

Zeigen wir beim NPD-Aufmarsch in Hannover (23.11.), beim AfD-Bundesparteitag in Braunschweig (30.11.) oder in den Kohlegruben der Lausitz (29.11.-1.12.): Wir meinen es ernst - bis hierhin und nicht weiter!

P.S.: Wir wissen, dass Gut und Böse manichäische Verkürzungen sind, aber dies ist eine Einladung und kein Uni-Text!

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