bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 4 hours 9 min ago

Wirtschaftsmacht China: Partner, Gegner, Markt der Zukunft?

01.03.2019
25.03.2019, 17:30 Uhr - 25.03.2019

20. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum

Wann China die USA als größte Volkswirtschaft ablöst, scheint nur eine Frage der Zeit. Stehen wir bald vor einem Handelskrieg mit China? Welche Interessen hat China auf den Weltmärkten, wie gestaltet China die Globalisierung und seinen wachsenden Einfluss, z.B. in Afrika? Wird China zur neuen Wirtschafts-Kolonialmacht? Welche wirtschaftliche und Investitionsstrategie fährt China? Welche Strategie wählen Deutschland und die EU in Sachen Wirtschafts- und insbesondere Handelsbeziehungen?

Das chinesische Gesellschaftsmodell ist die Antithese zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Liberalismus des Westens. Wird China Europa vormachen wie ein moderner Überwachungskapitalismus aussieht und zukünftig die Regeln des digitalen Handels prägen? Wie wird das Land mit den Problemen und Herausforderungen, von der sozialen Ungleichheit bis zum Umweltschutz, umgehen? 

Diese und mehr Fragen diskutieren wir mit namhaften Vertretern aus Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft im Rahmen unseres 20. zivilgesellschaftlichen Außenwirtschaftsforums. Wir suchen Antworten auf diese Fragen – und die Konsequenzen für die deutsche und europäische Außenwirtschaftspolitik. Seien Sie mit dabei.

 

Eintritt frei. Um Anmeldung unter: grotefendt@forumue.de wird gebeten.

Categories:

Hateslam mit Claudia Roth, Terry Reintke und Ricarda Lang

01.03.2019
15.03.2019, 20:00 Uhr - 15.03.2019, 22:00 Uhr

"Dich Vieh werden wir an Klavierdraht am Fleischerhaken hängen" – so oder so ähnlich, immer und immer wieder: Was Politiker*innen, die sich für Geflüchtete oder gegen Rassismus einsetzen, bisweilen an Hass und Hetze aus den sozialen Netzwerken entgegenschlägt, ist beachtlich.

Frauen* stehen dabei besonderes im Fokus: Facebook-Kommentare, E-Mails und Anrufe strotzen nur so vor sexualisierten Gewaltfantasien und konkreten Drohungen.

Im Frauen*-Monat März werden wir den Hetzer*innen all ihren sexistischen Hass nun vor die Füße kippen – und damit Öffentlichkeit schaffen, den Spiegel vorhalten.

Mit:

Claudia Roth (Vize-Präsidentin des Bundestags)

Terry Reintke (Mitglied des Europäischen Parlaments)

Ricarda Lang (Sprecherin der Grünen Jugend)

Moderation:

Svenja Gräfen (Autorin; "Das Rauschen in unseren Köpfen", 2016)

Eine Veranstaltung von  Bündnis90/ Die Grünen.

 

Bild: Getty Images

Categories:

Interkiezionale Solidarität aufbauen

01.03.2019
02.03.2019, 13:00 Uhr - 02.03.2019, 18:00 Uhr

Wann: Samstag, 2. März, ab 13 Uhr

Wo: Verschiedene Startpunkte in Berlin

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum versinnbildlicht eine krasse Kapitallogik, die Personen prekarisiert, strukturelle Ausgrenzung verstetigt, oft nach rassistischen oder klassistischen Merkmalen funktioniert und gewachsene Kieze verschwinden lässt. Viele Menschen, Gruppen und Initiativen wollen dafür eine Interkiezionale Solidarität als Gegengewicht aufbauen und sich somit ihren Platz in der Stadt nicht streitig machen lassen. Dazu findet am 2. März folgende Sterndemos mit unterschiedlichen Startpunkten und gemeinsamen Abschluss statt.

13:00: Demo von Potse&Drugstore, Treffpunkt: Potsdamer Str./Pallasstraße
Zwischenstop bei der Großbeerenstraße 17a: Treffpunkt dort 15:30.
15:00: Demo von Syndikat und Friedel54, Treffpunkt: Herrfurthplatz.
15:30: Kiezspaziergang von Liebig34, R94, Rigaer78, Treffpunkt: Dorfplatz
16:00: Kiezspaziergang von Meuterei, Treffpunkt vor der Meuterei/Reichenbergerstraße.
17:00: Lausitzer Platz: Gemeinsame Kundgebung mit Konzerten und Essen

 

 

Categories:

In Köpenick gegen den "Europa-Tag" der NPD

28.02.2019
02.03.2019, 16:00 Uhr - 02.03.2019

Wann: Samstag, 2. März, 16 Uhr

Wo: Mandrellaplatz, Berlin-Köpenick

Die NPD lädt in ihre Parteizentrale zum „Europa-Tag“ ihrer Jugendorganisation JN. Zur Veranstaltung werden hochrangige Rechtsextreme erwartet. Zeitgleich gelten Veranstaltungen wie diese für Rechtsextreme, Rassist*innen und Neonazis als wichtige Vernetzungstreffen. Aus diesem Grund rufen verschiedene Gruppen dazu auf, das nicht unwidersprochen zu lassen. Am Nachmittag findet in Köpenick unweit der NPD Zentrale eine antifaschistische Demonstration statt, um gegen zunehmende völkische Normalisierungen und die NPD zu protestieren. 16 Uhr, Mandrellaplatz

Categories:

Stadtpolitischer Spaziergang durch die Nordstadt

28.02.2019
10.03.2019, 14:00 Uhr - 10.03.2019

"Das Viertel hat Potenzial" schreibt das Wirtschaftsmagazin Capital im Jahr 2017 und der steigende Druck auf dem Wohnungsmarkt lässt uns das deutlich spüren: Hausverkäufe und Entmietungen, anschließende Luxussanierung, oder massive Mieterhöhungen und endlose Wohnungssuche - wir kennen alle die Auseinandersetzungen um Wohnraum.
In unserem Spaziergang besuchen wir konkrete Orte einer voranschreitenden Gentrifizierung, sprechen über die wohnpolitischen Akteure, aktivistische und widerständige Perspektiven sowie radikale Visionen.
Der Rundgang dauert ca. 3 ½ Stunden und es ist kein Vorwissen nötig. Alle, die Interesse an Stadtpolitik und der sozialen Frage haben sind willkommen.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Categories:

Verlag Graswurzelrevolution : Veranstaltungen und Vorträge in und um die Leipziger Buchmesse

27.02.2019
21.03.2019, 10:00 Uhr - 24.03.2019, 22:00 Uhr

https://www.graswurzel.net/gwr/buchverlag/termine/

Verlag Graswurzelrevolution: Termine

Leipziger Buchmesse (21. – 24. März 2019)

Unser Stand auf der Buchmesse:
Halle 5, Gang E, Standnr. 409

Veranstaltungen und Vorträge

Mittwoch, 20. März, 19:00

Renate Brucker:
Clara Wichmann: Vom revolutionären Elan
Ort: Café Courage, Bahnhofstr. 56, Döbeln

Donnerstag, 21. März, 14:00 – 14:30

Renate Brucker:
Clara Wichmann: Vom revolutionären Elan
Ort: Die Bühne auf der Leipziger Buchmesse, Halle 5, E 404

Donnerstag, 21. März, 20:00

Lou Marin:
Im Kampf gegen die Tyrannei
Ort: AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Str. 39, Dresden

Freitag, 22. März, 15:30 – 16:00

Renate Brucker:
Clara Wichmann: Vom revolutionären Elan
Ort: Literadio Wien auf der Leipziger Buchmesse, Halle 4, E 209

Freitag, 22. März, 20:00

Lou Marin:
Im Kampf gegen die Tyrannei
Ort: LinXXnet, Brandstr. 15, Leipzig

Sonntag, 24. März, 13:30 – 14:00

Lou Marin:
Im Kampf gegen die Tyrannei
Ort: Die Bühne auf der Leipziger Buchmesse, Halle 5, E 404

Montag, 25. März, 20:00

Lou Marin:
Pazifismus oder gewaltfreier Anarchismus?
Ort: Bibliothek der Freien, Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, Berlin

Mittwoch, 27. März, 20:00

Lou Marin:
Horst Stowasser und Projektanarchismus
Ort: Buchladen Sputnik, Charlottenstr. 28, Potsdam

Freitag, 29. März, 19:00

Lou Marin:
Im Kampf gegen die Tyrannei
Ort: Haus der Jugend, Dragoner Str. 1, Parchim

Samstag, 30. März, 16:00

Lou Marin:

Im Kampf gegen die Tyrannei

Ort: Lebensgut Frankenthal auf Rügen, http://lebensgut-frankenthal.de/

Categories:

Frauenrechte und außergerichtliche Tötungen in Kenia

27.02.2019
04.04.2019, 19:30 Uhr - 04.04.2019, 21:30 Uhr

Weibliche Aktivistinnen sind in Kenia vielen Gefahren und Herausforderungen ausgesetzt, wenn sie sich für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit in ihren Gemeinschaften einsetzen. So sind sie oft mit geschlechtsspezifischer Gewalt konfrontiert.

Theresa Eberle war 2018 für die Menschenrechtsorganisation peace brigades international (pbi) in Kenia. Ihr Vortrag gibt nicht nur Einblicke in die Arbeit von Frauen- und Menschenrechtsverteidiger_innen vor Ort, sondern auch von pbi: Schutzbegleitungen zu Gerichtsfällen, Advocacyarbeit für im Exil lebende Menschenrechtsverteidiger_innen bis hin zu Capacity Development für Menschenrechtsverteidiger_innen, die gegen die Normalisierung von außergerichtlichen Tötungen arbeiten.

Categories:

mpz-salon: "Aufbruch in die Freiheit"

27.02.2019
07.03.2019, 19:30 Uhr - 07.03.2019, 23:00 Uhr

Nach dem Film wird Kersten Artus, Vorsitzende von Pro Familia Hamburg (+Journalistin) die heutige Situation durch die §218 und §219a darstellen.

Wir Frauen im mpz wollen diesen Spielfilm zum Internationalen Frauentag  zeigen. Er macht deutlich, wie die Situation der Frauen vor noch nicht so langer Zeit in Deutschland war. Vieles ist uns heute nicht mehr vorstellbar, anderes ist uns immer noch bekannt.
Wir können jedoch feststellen, dass wir viel erkämpfen und verändern konnten. Darauf wollen wir im Anschluss an die Veranstaltung gemeinsam anstossen und den 8. März damit einleiten.

Categories:

Feministische Ökonomiekritik

27.02.2019
06.04.2019, 10:00 Uhr - 07.04.2019, 18:00 Uhr

Im vergangenen Jahr wurde in Spanien zum Frauen*tag am 8. März gestreikt und 2019 soll das auch in Deutschland passieren. In Berlin ist dieser Tag jetzt sogar ein offizieller Feiertag, zu dessen Einrichtung vielleicht auch queerfeministische Bewegungen beigetragen haben.

Die aktuellen Kämpfe zeigen, dass feministische Ökonomiekritik nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch für den Alltag von Bedeutung ist. Warum wollten so viele Frauen* weltweit am 8. März streiken? Was sind ihre Forderungen? Und warum ist es gar nicht so leicht, zu streiken?

Das Seminar wird die Praxis der ersten Streikversuche rund um den 8. März als konkretes Beispiel reflektieren und sich inhaltlich der Feministischen Ökonomiekritik stellen.

Ökonomie, also die Wissenschaft von der Wirtschaft, geht auf den Begriff des "Oikos" zurück und verrät, was die kleinste Einheit einer jeden Ökonomie ist: der Haushalt. Denn das Essen muss gekocht, die Wäsche gewaschen, und die Tränen getrocknet werden, damit mensch am nächsten Tag wieder bereit ist für die Erwerbsarbeit, die Uni oder die Ausbildung. Daneben müssen die Kinder aufgezogen werden, um sie für den Arbeitsmarkt fit zu machen. Ohne diese so genannte Care- und Reproduktionsarbeit würde die Wirtschaft nicht funktionieren. Doch warum werden diesen Arbeiten so wenig Beachtung geschenkt, klein geredet und kaum bis gar nicht bezahlt? Ist es nur Zufall, dass sie traditionell wie auch heute noch mehrheitlich von Frauen geleistet wird? Und wenn es stimmt, dass Frauen heutzutage ja die gleichen Berufs- und Karrierechancen haben wie Männer und genauso "arbeiten gehen", wer putzt denn dann am Ende das Klo, wickelt das Kind und pflegt die Angehörigen? Wieder nur Zufall, dass es oft migrantische Frauen sind? Wie könnte es anders gehen, sodass ein gutes Leben für wirklich alle möglich ist?

Diese und weitere Fragen wollen wir stellen und einen Blick auf aktuelle feministische Ökonomiekritik und ihre Utopien werfen. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam inhaltlich zu diskutieren und sowohl Ideen für feministische Praxen für den Alltag der Teilnehmer*innen zu entwickeln als auch gesamtgesellschaftlich für die Errichtung alternativer Strukturen zu spinnen.

Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren.

Teilnahme kostenfrei
Anmeldung erforderlich unter:
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?anmart=1&schritt=2&kathaupt=5&knradd=19-0407

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

Die linke Geschichte von ‘89

27.02.2019
16.03.2019, 10:00 Uhr - 17.03.2019, 18:00 Uhr

Der „Fall“ der Berliner Mauer vor fast dreißig Jahren war eine Zäsur in der deutschen Geschichte. Mit ihm war das Ende der SED-Herrschaft absehbar und nicht einmal ein Jahr später wurde die DDR der BRD einverleibt. Die Bürgerrechtsbewegung war damit am Ziel – zumindest sagt dies die offizielle Geschichtsschreibung, deren Narrativ Schulbücher und Jubiläumsfeiern gleichermaßen dominiert. Dabei wird aber die „linke Geschichte“ der Revolution von 1989 gerne übergangen und unsichtbar. Denn entgegen der offiziellen Lesart gab es auch linke und linksradikale Strömungen in der DDR-Oppositionsbewegung. Längst nicht alle hatten das Ziel, die DDR abzuschaffen und sich dem kapitalistischen Westdeutschland zu "unterwerfen". Im Gegenteil, seit dem frühen Herbst 1989 entstanden zahlreiche basisdemokratische Initiativen im Osten, die für einen undogmatischen Sozialismus und „ein offenes Land mit offenen Menschen“ stritten.

In diesem Seminar wollen wir uns diesen Strömungen nähern. Gemeinsam werden wir an zwei Leitfragen arbeiten: Erstens, inwieweit linke und linksradikale Strömungen an „1989“ beteiligt waren, was ihre Motive waren und wie sie mit anderen Teilen der Bewegung zusammengearbeitet haben. Zweitens, welche Lehren wir für heutige Politik in Ost und West aus den Erfahrungen von damals ziehen können.

Im Mittelpunkt des Seminars steht ein Zeitzeug*innengespräch mit Aktivist*innen von damals. Angefragt sind Mitgründerinnen der Initiative für Unabhängige Gewerkschaften (IUG) und des Revolutionären Autonomen Jugendverbands (RAJV).

Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 17 und 27 Jahren.

Teilnahme kostenfrei.
Anmeldung erforderlich unter
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=19-0313&kursname=Die+linke+Geschichte+von+89&katid=0#inhalt

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

Renten aus Betongold?

26.02.2019
05.03.2019, 19:00 Uhr - 05.03.2019, 21:00 Uhr

Wann: Dienstag, 5. März, 19 Uhr

Wo: Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Kosten: 2€

Zitat aus dem Veranstaltungstext:

"Als vor einigen Wochen die Bezirke Neukölln und Mitte mittels Vorkaufsrecht der dänischen Pensionskasse PFA hunderte Wohnungen, in denen viele Rentner und Rentnerinnen leben, vor der Nase wegschnappten, wurde der Zusammenhang von Finanzialisierung von Vorsorgeleistungen und explodierenden Immobilienpreisen offensichtlich. Institutionelle Anleger wie Renten- und Pensionsfonds schlagen auf dem deutschen Markt richtig zu. Schon im August hatte das Handelsblatt berichtet: „Dänische Pensionskasse kauft Wohnungen in Deutschland für mehr als eine Milliarde Euro“. Es ging um 3700 Wohnungen sowie ein Gewerbeobjekt an 15 Standorten in Deutschland, welche PFA erwarb.
Aber auch private Vermögensverwalter wie Blackstone sind nicht untätig. 120 Milliarden Dollar hat der US-Konzern weltweit in Immobilien investiert. Seit kurzem gehören auch rund 2500 Wohnungen in Berlin dazu.
Der deutsche, hier besonders der Berliner Immobilienmarkt hat in den letzten Jahren einen wahren Goldrausch erlebt. So hat sich beispielsweise der Bodenpreis im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg innerhalb nur eines Jahres vervierfacht, wie der Tagesspiegel berichtete.
Verschiedenen Anlegertypen haben unterschiedliche Profitstrategien, die Mieterinnen und Mieter sowie die Stadtgesellschaft wiederum vor unterschiedliche Probleme stellen.
Was unterscheidet große institutionelle Anleger von börsennotierten Immobilienunternehmen wie der Deutsche Wohnen und diese wiederum vom vermögenden Zahnarzt, der eine Eigentumswohnung kauft?

Referentin: Prof. Dr. Susanne Heeg (Goethe-Universität Frankfurt am Main )

Moderation: Jonathan Diesselhorst (Stadt von Unten)

Diese Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ist eine Kooperation von „Helle Panke e. V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin“ und der Initiative „Stadt von unten“."

Categories:

Bundesweites Fossil Free Treffen - mach mit!

26.02.2019
05.04.2019, 15:00 Uhr - 07.04.2019, 16:00 Uhr

Anmeldung: https://gofossilfree.org/de/schliesse-dich-uns-an-fossilfree-2019/

Lokale Kampagnen und Aktionen sind ein essentieller Teil der Klimabewegung in Deutschland und weltweit. Wenn wir lokal aufstehen, können wir gesellschaftliche Veränderungen vor Ort anstoßen und Einfluss auf die Bundespolitik nehmen. Gute Beispiele dafür sind die Schulstreiks von Fridays for Future oder die Ende Gelände Lokalgruppen, uvm.

Auch Fossil Free trägt über lokale Arbeit zum größeren Wandel bei. Gemeinsam bauen wir eine Welt auf, die gerecht ist, die wunderbaren Ökosysteme und die Artenvielfalt auf unserem Planeten erhält und ein gutes Leben für alle ermöglicht.

Sei dabei und komm zu unserem nächsten bundesweiten Fossil Free Treffen vom 5.-7. April 2019 in Kassel.

Das Fossil Free Treffen dient dazu, sich kennenzulernen, neue Kampagnenmodelle zu erlernen, uns gegenseitig zu inspirieren und neue Klimaaktionen zu planen.

2019 veranstalten wir eine Reihe von Treffen und Trainings in Europa, um unser Fossil Free Netzwerk auszubauen und so unseren Teil zu einer starken Klimabewegung beizutragen. Gemeinsam werden wir dezentrale Kampagnen und Aktionen planen, damit uns Politik und Entscheider*innen nicht mehr ignorieren können. Wir brauchen Klimaschutz jetzt. Kohle, Öl und Gas müssen im Boden bleiben. 100% Erneuerbare Energien sind möglich.

Auf lokaler Ebene, also in deiner Stadt oder in deinem Landkreis, möchten wir damit anfangen. Fossil Free Lokalgruppen fordern ihre lokale Institution beispielsweise dazu auf, nicht mehr in Kohle, Öl und Gas zu investieren, das lokale Kohlekraftwerk vom Netz zu nehmen, kein Flüssiggas-Terminal zu bauen oder den Klimanotstand auszurufen.

Werde auch du Teil dieser Bewegung und melde dich für unser nächstes bundesweites Fossil Free Treffen vom 5.-7. April 2019 in Kassel an: https://gofossilfree.org/de/schliesse-dich-uns-an-fossilfree-2019/W

https://www.facebook.com/events/621804194922970/

Categories:

Atomwaffen-Prozess

26.02.2019
10.04.2019, 12:00 Uhr - 10.04.2019, 17:00 Uhr

Am 10. April um 13.15 Uhr findet unsere nächste Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Koblenz statt.

Vor der Verhandlung treffen wir uns um 12 Uhr zu einer Mahnwache vor dem Gericht. Ihr seid herzlich eingeladen, als solidarisches Prozesspublikum die Verhandlung zu begleiten!

Infos zu der Aktion, den bisherigen Prozessen und unserer Kampagne Wider§pruch findet ihr hier: http://junepa.blogsport.eu/aktionen/widerspruch/

https://www.facebook.com/events/386059988837162/

Categories:

Im Gefängnis gegen Atomwaffen

26.02.2019
21.03.2019, 10:00 Uhr - 27.03.2019, 18:00 Uhr

Am 21. März 2019 wird Clara von JunepA für eine Woche eine Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Hildesheim antreten. Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung sowohl vor dem Gefängnis in Hildesheim als auch von Zuhause aus.

Hintergrund:
2016 haben wir die Startbahn des Atomwaffenlagers Büchel besetzt. Es folgten einige Gerichtsverhandlungen und schließlich wurden einige von uns in dritter Instanz rechtskräftig wegen Hausfriedensbruch zu 30 Tagessätzen verurteilt.
Einen Teil der Tagessätze haben wir "verkauft" - sie wurden also von Unterstützer_innen übernommen. Doch den letzten Rest der Tagessätze (7 Stück) möchte Clara nicht bezahlen (lassen), sondern im Gefängnis, in einer sogenannten Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.
Unterstützt wird Clara von der Prozesskampagne Wider§pruch.

Mit diesem Schritt möchte Clara noch einmal ihre Aktion Zivilen Ungehorsams bekräftigen. Sie sagt „Ich sehe keinen Grund dafür, die Geldstrafe zu bezahlen. Ich habe nichts Unrechtes getan, als ich deutsche Soldat_innen davon abgehalten habe, einen völkerrechtswidrigen Atomkrieg vorzubereiten“. Mit ihrer Entscheidung möchte Clara auch andere Menschen ermutigen, Zivilen Ungehorsam zu leisten und auch dafür ins Gefängnis zu gehen. „Wenn Gefängnisse keine Orte mehr sind, die uns Angst machen, können wir ganz frei entscheiden, welche Aktionen wir für richtig halten im Kampf für eine atomwaffenfreie und gerechtere Welt“.

Zeitplan: siehe unten (wird laufend aktualisiert)
Mehr Infos und Unterstützungsmöglichkeiten: http://junepa.blogsport.eu/aktionen/gefaengnis/
Kontakt: widerspruch-atomwaffen@riseup.net

https://www.facebook.com/events/391639814963485/

Categories:

In Memoriam Anna Politkowskaja - Eine nicht umerziehbare Frau

26.02.2019
11.03.2019 - 11.03.2019

„Leoni Schulz verkörpert die russische Journalistin mit großer Haltung und einer beachtlichen Präsenz. Durchdringend und tief ihr Blick, kraftvoll die Stimme, eindringlich ihr Spiel. (...) Ganz nah kommt dieser Abend den Zuschauern in einer Nüchternheit, die weh tut. Das macht dieses Stück so unbedingt sehenswert.“, Allgemeine Zeitung


Im Jahr 1991 erklärt Tschetschenien die Unabhängigkeit von Russland. Von da an herrscht Krieg. Dieser, und der daraus resultierende Niedergang der Menschlichkeit auf beiden Seiten, wird zum Spezialgebiet Anna Politkowskajas, einer russischen Journalistin. Sie spricht mit Kindersoldaten, legt sich mit russischen Offizieren an, streitet mit moskautreuen Ministern, verhandelt mit tschetschenischen Rebellen – und muss ihr Scheitern im Dubrowka-Geiseldrama erleben und ihre Mitschuld an den „Säuberungen” tschetschenischer Zivilisten ertragen. Und weil sie sich nicht zum Sprachrohr der Partei zweckentfremden lässt, wird Anna Politkowskaja verhört, verprügelt, gefoltert und fast vergiftet. Denn sie ist eine der „Unkorrigierbaren“. Am 7. Oktober 2006 wird Anna Politkowskaja vor ihrer Wohnung erschossen.
Mit seinem Stück, geschrieben kurz nach Politkowskajas Ermordung in einem Akt der Empörung, führt der Autor Massini die Zuschauer schlaglichtartig durch das journalistische Leben dieser nicht umerziehbaren Frau. Die Regisseurin Kathrin Herm versucht gemeinsam mit ihrem Team, sich dieser Frau, ihrer Geschichte, diesen Erlebnissen anzunähern, die man nur dann wirklich begreifen kann, wenn man sie selbst erlebt hat.

http://www.staatstheater-mainz.com/web/veranstaltungen/schauspiel18-19/in-memoriam-anna-politkowskaja

Categories:

Krieg? Ohne uns

26.02.2019
28.02.2019, 19:30 Uhr - 28.02.2019

Rudi Friedrich von Connection e.V. und der Gitarrist Talib Richard Vogl geben damit in einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung denjenigen Raum, die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten, u.a. mit Texten von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf. (...mehr im Programmheft) https://de.connection-ev.org/article:neue-termine-veranstaltungen-zu-100-jahre-desertion-und-militaerstreik-im-i-weltkrieg)

Im November 2018 schrieb die Schwäbische Zeitung dazu: „Mit diesem Programm sind Friedrich und Vogl 2018 in ganz Deutschland auf Tournee. Und sie bringen es fertig, dass jeder Tagebuchauszug und jedes Gedicht oder Lied, das sie zusammen mit Trommelschlägen, Trompete, Gitarre und Gesang intonieren, unter die Haut geht – sei es durch die Art der Sprache, mal ihre Arglosigkeit oder ihre zynische Schärfe, mal durch die Sachlichkeit der Beschreibungen oder ihre Emotionalität. Zum Abschluss das unvergleichliche Lied ‚Le déserteur‘ von Boris Vian aus dem Jahr 1954, ein Appell des Pazifismus, und der Ausblick in die Gegenwart.“

https://www.facebook.com/events/231135167829824/

 

Categories:

Namibia: A Week of Justice

26.02.2019
25.03.2019, 11:29 Uhr - 30.03.2019

Colonial Repercussions: Reflecting on the genocide against Ovaherero and Nama peoples 115 years later

The return of human remains from Germany to Namibia, the lawsuit brought before a US court by Herero and Nama, the restitution of artworks taken during the colonial era currently exhibited in museums in Berlin, Paris and London: the present day repercussions of Europe’s colonial past are being discussed more openly. Calls to address colonial injustices can now be frequently heard in various forums. Addressing colonial injustices in a genuine way – going beyond negotiations between states – is a broader process to be undertaken by societies. As part of this long process, many questions arise for all parties: Who is talking about whom? Which perspectives and memories are part of the conversation, which ones are ignored? What kind of justice is needed to address (post)colonial injustice? How can we achieve a truly constructive and forward-thinking discourse?

From 25 to 30 March 2019, lawyers, artists, constitutional historians and civil society experts will meet in Namibia to discuss these questions in an interdisciplinary way. “Namibia: A Week of Justice” opens with the symposium “Colonial Injustice – Addressing Past Wrongs,” organized in Windhoek by the European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) and the Akademie der Künste (AdK) in cooperation with the Goethe-Institut.

Together with the Ovaherero Genocide Foundation (OGF) and the Nama Traditional Leaders Association (NTLA) and Nama Genocide Technical Committee (NGTC), ECCHR and AdK then invite to the international conference “International Law in Postcolonial Contexts” as well as a public event in Swakopmund.

Participants include: Herta Däubler-Gmelin (former German Minister of Justice), Peter Katjavivi (President of the Namibian Parliament, tbc), Jeanine Meerapfel (President of the Akademie der Künste), Bonita Meyersfeld (Witwatersrand University in Johannesburg/South Africa), John Nakuta (University of Namibia), Makau Mutua (University of Buffalo, USA, tbc), Vasuki Nesiah (New York University), Hilary Beckles (University of the West Indies in Mona/Jamaika, tbc), Jürgen Zimmerer (Hamburg University) and Wolfgang Kaleck (ECCHR).

Please save the date, an invitation including the program and registration details will be circulated shortly.

https://www.ecchr.eu/en/event/namibia-a-week-of-justice/

Categories:

Aus den Augen NICHT aus dem Sinn

26.02.2019
05.03.2019, 19:00 Uhr - 05.03.2019, 22:00 Uhr

Wann: Donnerstag, 28. Februar, 19 Uhr

Wo: Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen, Oranienstraße 159, 19 Uhr

Wie geht es den Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, und nun in überfüllten Camps, in sehr schwierigen unmenschlichen Situationen leben, manche schon jahrelang. Wie sind sie bis dorthin gekommen? Warum sind sie geflüchtet? Wie waren ihre Pläne und was ist daraus geworden? Die Einzelschicksale, die Dramen, die sich dort abspielen spielen in der internationalen EU Politik keine Rolle, in der eher auf die rechte Stimmungen in den Ländern Rücksicht genommen wird, als auf die Achtung und Umsetzung der einen Gesetze.

Die Lebensrealitäten von Betroffenen und Aktivist*innen werden im Rahmen eines Info-Abends in  der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen gezeigt und damit die Lage an den europäischen Außengrenzen beleuchtet. Johanna Scherf, Barbara Hatzimichail und Muhammad Alhnde aus Lesbos/Griechenland berichten von ihre Erfahrungen (28.2., Oranienstraße 159, 19 Uhr).

Categories:

Kein Gott, kein Trost? Herausforderungen eines humanistischen Umgangs mit Sterblichkeit und Tod

26.02.2019
05.04.2019, 16:30 Uhr - 06.04.2019, 13:00 Uhr

Das Beste kommt nicht mehr, denn es ist schon da. Gerade für diesseitsorientierte Menschen bedeuten Sterblichkeit und Tod einen großen Verlust. Wie damit umgehen, dass all das, was man gerne macht, irgendwann einmal nicht mehr möglich sein wird, und das für immer? Wie damit umgehen, dass geliebte Andere auf immer verschwinden und Lebenszeit wie Lebensglück überhaupt ungerecht verteilt sind? Nicht nur in Krisensituationen, bei Unglücksfällen, Katastrophen, Krankheiten und Sterbeprozessen sehen sich die meisten mit solchen Fragen konfrontiert, für viele gehört das Bedürfnis nach existenzieller Orientierung – einer humanistischen ,,Spiritualität'' – auch zum ganz normalen Alltag. Wir fragen nach den ethischen Grundlagen einer humanistischen Lebens- und Sterbebegleitung.

Dazu gehört das Nachdenken über Hilflosigkeit und Trost, Rituale und Unterstützung, Trauer und Trauerfeiern, und nicht zuletzt über Bestattungskulturen und das verbreitete Bedürfnis nach neuen Bestattungsformen. Die Tagung richtet sich an persönlich, wissenschaftlich oder politisch Interessierte wie auch an Fachkräfte in Hospizen, Altenheimen, Pflegediensten, Krankenhäusern, Sozialstationen oder Trauerredner_innen.

mit u.a. PROF. DR. FRANZ-JOSEF WETZ, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Autor von "Tot ohne Gott. Eine neue Kultur des Abschieds", Alibri-Verlag Aschaffenburg 2018, PROF. DR. WILHELM SCHMID, Philosoph und Autor, ULLER GSCHEIDEL, Charon Bestattungen Berlin, THOMAS OPPERMANN, Geschäftsführer Humanistischer Verband Nordrhein-Westfalen, ANKE LAUKE, Humanistikerin und Humanistische Beraterin

Categories:

Dein Bauch gehört dir - Weg mit §219a und §218!

26.02.2019
28.02.2019, 19:00 Uhr - 28.02.2019, 22:00 Uhr

Wann: Donnerstag, 28. Februar, ab 19:00 Uhr
Wo: VIERTE WELT | ZENTRUM KREUZBERG (Zugang über Außentreppe Adalbertstr. 96)

Zitiert aus der Veranstaltungsbeschreibung:

"Der § 219a - ob in alter oder veränderter Version – kriminalisiert Ärzt*innen, die über Schwangerschaftsabbrüche informieren, ungewollt Schwangeren nimmt der aus der Nazizeit stammende Paragraf die Möglichkeit, sich schnell und zielgerichtet ärztliche Hilfe zu suchen. Denn Ärzt*innen machen sich aufgrund des Paragrafen strafbar, wenn sie über die Methoden oder Risiken eines Abbruchs beispielsweise auf ihren Webseiten informieren wollen.

Ein Schwangerschaftsabbruch stellt durch die Paragrafen 218/219 im Strafgesetzbuch eine Straftat dar, die aufgrund von  Ausnahmeregelungen nicht geahndet wird, also straffrei bleibt. Weil sich jedoch nur wenige Ärzt*innen in diese rechtliche Grauzone trauen, herrscht heute in einigen Regionen Deutschlands ärztlicher Versorgungsmangel.

Das Selbstbestimmungsrecht der Frau steht historisch im Spannungsverhältnis zu den jeweils herrschenden gesellschaftlichen Strukturen. Es existiert ein Interesse des Staates am Zugriff auf den gebärfähigen Körper, das sich über Jahrtausende entwickelt hat. Klassenaspekte, Ideologien und auch die Kirche spielten dabei eine große Rolle. Ebenso hat der Kampf für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbruch eine lange Tradition, in der wir uns heute mit der Kampagne #Wegmit218 #Wegmit219a als linke und LINKE wiederfinden.

Wir wollen in der Veranstaltung besprechen, warum das Thema Schwangerschaftsabbruch ideologisch wie realpolitisch solch ein hart umkämpftes Feld ist und wie sich die Realität heute für ungewollt Schwangere und Ärzt*innen darstellt. Außerdem diskutieren wir, warum der Kampf für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbruch ein zentraler war, ist und bleibt, wenn wir für gleiche Rechte von Frauen in der Gesellschaft kämpfen wollen.

Mit ALICIA BAIER (Medical Students for Choice Charité Berlin, Ärztin) und SILKE STÖCKLE (LINKE. Neukölln und Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung)"

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE

leif2_web.jpg
  mehr...