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Updated: 28 min 28 sec ago

Revolution – Wahl – Verfassung 1848 – 1918/19 – 1989/90: Immer dieselbe Tragödie?

13.01.2020
16.01.2020, 17:00 Uhr - 16.01.2020, 20:30 Uhr

Mo 16. März, 17–20.30 Uhr | Diskussion

In Kooperation mit dem Friedhof der Märzgefallenen
Im März 1990, vor jetzt 30 Jahren, wurde in der DDR in freier Wahl die Volkskammer gewählt. Damit kam die »Friedliche Revolution« von 1989 an ein Ende. Die Verfassungsdiskussion des Runden Tischs wurde historisch kaum relevant. Wir blicken auch auf frühere deutsche Revolutionen und diskutieren, welche Wirkungen Wahlen und Verfassungen auf den Fortgang und die Ergebnisse von Revolutionen haben.
Anmeldung erbeten unter anmeldung (at) august-bebel-institut.de

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BVG – AVUS – Westtangente – Autofreie Hauptstadt? 100 Jahre Verkehrspolitik in Berlin

13.01.2020
12.03.2020, 19:00 Uhr - 12.03.2020, 21:00 Uhr

Do 12. März, 19–21 Uhr | Diskussion

Vor 100 Jahren gab es kaum Autos auf den Straßen. Die Zunahme des Autoverkehrs wurde lange als Fortschritt betrachtet und mit dem Konzept der »Autogerechten Stadt« gefördert. Heute ist Autofahren in der Berliner Innenstadt wenig komfortabel. Was können wir aus den Erfahrungen der Jahrzehnte lernen? Wo müsste die Verkehrspolitik der Zukunft hingehen?
Mit: Beate Winzer (Historikerin), Norbert Rheinländer (Bürgerinitiative Westtangente) und Daniel Buchholz (Mitglied des Abgeordnetenhauses)
Anmeldung erbeten unter anmeldung (at) august-bebel-institut.de

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Vernissage: 100 Jahre Groß-Berlin im Plakat

13.01.2020
05.03.2020, 19:00 Uhr - 05.03.2020, 21:00 Uhr

Do 05. März, 19–21 Uhr | Vernissage

Mit: Studierenden der Universität der Künste Berlin
Anmeldung erbeten unter anmeldung (at) august-bebel-institut.de

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Gemeinwohl- oder Klassenpolitik?

13.01.2020
13.02.2020, 19:00 Uhr - 13.02.2020, 21:00 Uhr

Do 13. Februar, 19–21 Uhr | Diskussion

Stadtpolitik zielt immer häufiger auf das Gemeinwohl ab – aber was ist damit eigentlich gemeint? Dient das Gemeinwohl wirklich allen? Brauchen alle das Gleiche? Und wo bleiben dann die Interessengegensätze?

Mit: Elisabeth Voß (Betriebswirtin und Publizistin, Schwerpunkt
Solidarische Ökonomien, NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.)
Anmeldung erbeten unter anmeldung (at) august-bebel-institut.de

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100 Jahre Bildung im Umbruch – Was die weltlichen Schulen und die Reformen der Weimarer Republik bewirkten

13.01.2020
06.02.2020, 18:00 Uhr - 06.02.2020, 21:00 Uhr

Do 06. Februar, 18–21 Uhr | Diskussion mit Musik

In Kooperation mit Weimarer Republik e.V. und dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg.
Am 6. Februar 1919, vor 101 Jahren, wurde die Nationalversammlung in Weimar eröffnet. Wir wollen an diesem »Tag der Weimarer Republik« immer wieder auf die Errungenschaften hinweisen, die uns diese erste deutsche Demokratie hinterlassen hat.
Die weltlichen Schulen wurden zur Keimzelle von Schulreformen, die Arbeiterkindern zu höherer Bildung verhalfen. Was hatten die Schulreformen im Sinn, was haben sie bewirkt und welche Bedeutung haben ihre Ansätze heute?
Mit: N.N. (Historikerin), N.N. (Historiker), Karin Korte (Neuköllner Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport), Maja Lasić (Mitglied des Abgeordnetenhauses)
Musik: Stepan Gantralyan & Co.
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CineWedding – der Wedding im Film

13.01.2020
22.01.2020, 18:00 Uhr - 22.01.2020, 20:00 Uhr

Mi 22. Januar, 18–20 Uhr | Filmabend

Kurze Filmschätze aus den 50ern und 60ern zeigen große und kleine Ereignisse aus der Geschichte des Wedding und seiner Bewohner*innen. Wie sah es damals im Wedding aus und wie hat er sich im Laufe der Jahre verändert?
Anmeldung erbeten unter anmeldung (at) august-bebel-institut.de

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»Berlin – Die Sinfonie der Großstadt«

13.01.2020
15.01.2020, 18:00 Uhr - 15.01.2020, 22:00 Uhr

Der Filmabend im Kino Moviemento mit Live-Musik von Walter Ruttmann zeigt einen Tag im Leben der Stadt Berlin im Jahre 1927, vom Rhythmus der Großstadt mit all ihren Kontrasten. Der Film erzählt von Arbeitern, Angestellten und Schulkindern, Kommerzienräten, Mannequins und Bettlern. Von den leeren Straßen am Morgen und der Hektik des Tages, bis hin zu den Vergnügungen des Abends.

Ein Auftakt zum Jubiläum 100 Jahre Groß-Berlin. Ausgehend von der Metropole in den »Goldenen« Zwanzigern diskutieren wir die Entwicklung Berlins unter den 1920 geschaffenen Bedingungen und Möglichkeiten.
Mit: Michael Bienert (Journalist und Autor)
Live-Musik des Duos »Trondhaim«
Teilnahmebeitrag 16 € an der Abendkasse, Ermäßigung möglich.
Anmeldung unter anmeldung (at) august-bebel-institut.de

Adresse: Movimento Berlin, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin

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Kulturführerschein - Freiwilliges Engagement in der zweiten Lebenshälfte

13.01.2020
30.01.2020, 18:00 Uhr - 30.01.2020, 19:30 Uhr

Kultur erleben und für andere erlebbar machen

Wollen Sie Kultur nicht nur konsumieren, sondern andere dafür gewinnen? Sie haben die 50 schon überschritten? Dann ist der Kulturführerschein etwas für Sie. Sie lernen verschiedene Möglichkeiten des kulturellen Engagements kennen.

Im Kurs entwickeln Sie Ideen und bekommen methodische Handwerkszeuge, um sie in die Tat umzusetzen.
An acht Seminartagen steigen Sie in verschiedene Kultur-Sparten ein und erhalten einen Einblick in die Kulturrichtungen.
Sie lernen Methoden kennen, um anderen zu vermitteln, was Sie begeistert.

Kulturführerschein

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Singen gegen das Sterben im Mittelmeer

11.01.2020
19.01.2020, 16:00 Uhr - 19.01.2020, 19:00 Uhr

Der Chor Judiths Krise, der Rattenchor sowie Esels Alptraum, alle bekannt duch eigene, linke und -last not least- lustige Texte, veranstalten am Sonntag, 19. Januar 2020 ein Solidaritätskonzert für Alarm Phone - die Notfallhotline für Geflüchtete in Seenot auf dem Mittelmeer.

Eintritt gegen Spende

Das WatchTheMed – Alarm Phone ist eine 2014 gegründete Notfall-Hotline für Geflüchtete, die rund um die Uhr
erreichbar ist, um Menschen zu unterstützen, die an der tödlichen Grenze Europas im Mittelmeer in Seenot geraten
sind. Sie wird von einem Netzwerk von Aktivist*innen aus Ländern Europas und Nordafrikas ehrenamtlich betrieben. In den 5
Jahren seit der Gründung haben sie knapp 3.000 Boote begleitet und unterstützt.

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Nach dem Deckel ist vor der Enteignung – Wie stellen wir uns die Gemeinwirtschaft vor?

10.01.2020
31.01.2020, 19:00 Uhr - 31.01.2020, 21:00 Uhr

Mit der Forderung einer Vergesellschaftung der großen Immobilienkonzerne haben wir eine Debatte losgetreten, die weit über die Grenzen Berlins hinaus ihren Widerhall findet. Lange standen jedoch allein die juristische Machbarkeit und die Kostenfrage im Mittelpunkt der Diskussion. Mehr und mehr zeigt sich nun: Vergesellschaftung ist erlaubt, Vergesellschaftung ist bezahlbar.

Doch was bedeutet diese Vergesellschaftung eigentlich? Wie überführen wir denn nun Wohnungen in Gemeinwirtschaft – und wer bestimmt dann darüber? Wie verändert sich unsere Stadt, wenn über Zweihunderttausend Wohnungen nicht mehr nach Maximalrendite bewirtschaftet werden?

Um die Diskussion über diese Fragen zu eröffnen, haben wir als Initiative unter dem Titel „Vergesellschaftung und Gemeinwirtschaft“ in den letzten Monaten gemeinsam mit anderen Aktiven und Initiativen einen programmatischen Text erarbeitet, der unsere Ideen konkretisiert. Er soll nicht das Ende, sondern der Auftakt einer Debatte sein – denn was Vergesellschaftung bedeutet, kann nur die Stadtgesellschaft selbst entscheiden.

Daher wollen wir Euch am 31.1.2020 um 19 Uhr zur Diskussion einladen unsere Strategiedebatten öffentlich machen. Unsere Gäste sind Vertreterinnen vom Neuen Kreuzberger Zentrum (NKZ), vom MieterInnenprotest Deutsche Wohnen sowie eine Vertreterin des Berliner Mietervereins. Für die Initiative Deutsche Wohnen & Co Enteignen spricht Ralf Hoffrogge. Moderation: Stephan Junker

Ort: Aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin, U1 Kottbusser Tor

Im Anschluss an die Diskussion wird es ein nettes Zusammensein mit der Möglichkeit zum Austausch geben.

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Zeitgenössische Kriegsökonomien zwischen Konflikt und Kapitalismus

10.01.2020
18.02.2020, 18:30 Uhr - 18.02.2020, 20:30 Uhr

"Kriegsökonomie" ist ein omnipräsenter Begriff in aktuellen Debatten um Länder wie Syrien, Irak oder Libyen. Die dominante Idee der Kriegsökonomie sieht diese als eine Normabweichung und geht davon aus, dass Wirtschaften durch Gewalt zerstört würden. Es entwickeln sich neue Kriegs-Profiteure, so genannte Warlords, die ein (ökonomisches) Interesse an der unendlichen Fortsetzung des Krieges hätten. Dementsprechend wird für viele Ökonomen, Geber und NGOs eine "Normalisierung" der Wirtschaft zunehmend auch als Lösung des Krieges in Stellung gebracht.

Dieses Konzept suggeriert, dass Wirtschaft und Krieg sich antagonistisch gegenüber stünden. Es ignoriert jedoch die zerstörerischen und negativen Effekte der neoliberalen Vorkriegsökonomien. Wenn wir ökonomische Beziehungen nicht als inhärent friedlich und gerecht, sondern als zwangvoll und ausbeuterisch verstehen, ergibt sich die Ökonomie womöglich eher als Ursache und Fortsetzung denn als Lösung des Krieges. Ausgehend von diesem Spannungsfeld wollen wir uns in der Veranstaltungsreihe „Economies at War“ kritisch dem Begriff Kriegsökonomie widmen.

In der ersten von fünf Veranstaltungen werden wir das Konzept kontextualisieren und anhand von Beispielen greifbar machen. Jamie Allison und Nour Harastani (angefragt) werden das Konzept theoretisch und praktisch mit der Vorkriegs- und der sich entwickelnden Nachkriegsökonomie in Syrien diskutieren. Weitere Veranstaltungen werden sich mit Kurdistan, dem Irak und weiteren Ländern der Region beschäftigen.

Veranstaltungssprache: Englisch mit deutscher Flüsterübersetzung

Referent*innen:
Dr. Jamie Allison Dozent für Politik und Internationale Beziehungen des Mittleren Ostens an der Universität Edinburgh. Er ist Autor von „The Struggle for the State in Jordan: The Social Origins of Alliances in the Middle East“ (IB Tauris, 2016) sowie Ko-Preisträger des Jadaliyya Buchpreises für Politische Ökonomie.

Nour Harastani ist Architektin und Stadtforscherin mit Fokus auf soziale Gerechtigkeit, Informalität und räumliche Änderungen während Konflikten. Sie ist im Projekt Syrbanism aktiv.

Eine Kooperationsveranstaltung von dis:orient und dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Der Staat gegen Links: Zensur und Verbote

09.01.2020
21.01.2020, 19:00 Uhr - 21.01.2020, 22:00 Uhr

Am 29. Januar beginnt am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig das Verfahren zur Klärung der Rechtmäßigkeit des Verbots von linksunten.indymedia. Zu diesem Anlass finden bundesweit Aktionen statt. Unter anderem wird am 25. Januar in Leipzig groß demonstriert. Wir wollen bei der Veranstaltung in Berlin noch einmal kritisch auf das Verbotsverfahren schauen und den Bogen zu anderen von Vereins-Verboten und Zensur betroffenen Gruppen und Plattformen schlagen. Natürlich erfahrt ihr bei der Veranstaltung alles zur Demo in Leipzig und weiteren Aktionen. Auf dem Podium: Soligruppe Linkunten Berlin und Lukas Theune (Republikanischer AnwältInnenverein).

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Demo- und Aktionstraining

09.01.2020
19.01.2020, 12:00 Uhr - 19.01.2020, 15:00 Uhr

Zur Vorbereitung auf den Tag (((i))) in Leipzig und die uns erwartenden sächsischen Verhältnisse, machen wir ein Demo- und Aktionstraining. Explizit soll es um Reihen- und Blockbildung gehen. Wie läuft es sich in einer Reihe? Wie wird die gebildet und welchen Wert kann sie in brenzligen Situationen haben? Welche Verantwortung übernehmen die ersten oder auch letzten Reihen? Bei welcher Art von Demo ist die geschlossene Formation wichtig, bei welcher eher hinderlich? Solche und viele andere Fragen wollen wir mit euch diskutieren und beispielhaft üben.

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Demo- und Aktionstraining

09.01.2020
19.01.2020, 12:00 Uhr - 19.01.2020, 15:00 Uhr

Zur Vorbereitung auf den Tag (((i))) in Leipzig und die uns erwartenden sächsischen Verhältnisse, machen wir ein Demo- und Aktionstraining. Explizit soll es um Reihen- und Blockbildung gehen. Wie läuft es sich in einer Reihe? Wie wird die gebildet und welchen Wert kann sie in brenzligen Situationen haben? Welche Verantwortung übernehmen die ersten oder auch letzten Reihen? Bei welcher Art von Demo ist die geschlossene Formation wichtig, bei welcher eher hinderlich? Solche und viele andere Fragen wollen wir mit euch diskutieren und beispielhaft üben.

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Die Sportlerin: Die Geschichte der feministischen Kickboxerin Claudia Fingerhuth - Lesung mit Ulrike Gramann

08.01.2020
30.01.2020, 19:00 Uhr - 30.01.2020, 21:00 Uhr

Aufgewachsen im West-Berlin der 1960er Jahre, erlebt Claudia Fingerhuth die politischen Auseinandersetzungen der 1980er in Berlin-Kreuzberg, Proteste, Umbrüche, Aufbrüche. Die Frau mit dem Körper einer Leistungssportlerin begegnet Kickboxen, feministischer Selbstverteidigung und Wendo und verschreibt sich konsequent dem Breitensport. Unsere Kraft erkennen und freisetzen, gemeinsam in Bewegung sein, unabhängig davon, welche körperlichen Voraussetzungen wir mitbringen, unabhängig davon, welche Verletzungen aus der Vergangenheit uns begleiten, das ist Claudia Fingerhuths Konzept. Denn: „Du musst keine geborene Kämpferin sein, um mit uns zu trainieren!“

Donnerstag, 30. Januar 2020 von 19:00 bis 21:00

Aquarium Am Südblock, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin

 

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Schokolade und Zigaretten: Kinderrechte in Lieferketten

08.01.2020
23.01.2020, 19:30 Uhr - 23.01.2020, 21:00 Uhr

Rund 75 Millionen Kinder arbeiten unter ausbeuterischen Bedingungen weltweit. Allein auf den Kakaoplantagen Westafrikas sind es 2 Millionen, und im Tabakanbau weltweit rund 1,3 Millionen. Sie müssen mit gefährlichen Werkzeugen arbeiten und giftige Pestizide versprühen. Sie müssen zu schwere Kakaosäcke tragen oder sie sind dem giftigen Nikotin der Tabakpflanzen ausgesetzt.

Aus Kakao und Tabak werden Schokolade und Zigaretten, die man hier im Supermarkt kaufen kann. So profitieren Unternehmen in Deutschland von ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit in Ländern wie Malawi oder der Elfenbeinküste. Deshalb braucht es ein Lieferkettengesetz, damit Unternehmen, die die Menschenrechte nicht achten, zur Verantwortung gezogen werden können.

Die Internationale Arbeitsorganisation bewertet die Arbeit in der Kakao- und Tabakproduktion als schlimmste Formen von Kinderarbeit. Mit der 2030 Agenda für Nachhaltige Entwicklung (SDG 8.7) haben die Staaten der Welt versprochen, derartige Ausbeutung bis zum Jahr 2025 weltweit zu beenden.

Wir bieten einen Einblick in die Lieferketten von Tabak und Kakao und diskutieren, wie in diesen beiden Sektoren Kinderarbeit bekämpft werden sollte.

Ist der faire Handel eine nachhaltige Möglichkeit? Welche anderen Möglichkeiten gibt es für kleinbäuerliche Betriebe im Globalen Süden? Wie können Unternehmen in die Pflicht genommen werden? Was können Verbraucher*innen tun?

Dazu sprechen und diskutieren:

Maja Volland, Forum Fairer Handel
Sonja von Eichborn, Unfairtobacco

Die Autorin Erika Harzer übernimmt die Moderation.

 

Die Veranstaltung wird gefördert von Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ, durch die Landesstelle Entwicklungszusammenarbeit des Berliner Senats, durch den Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst (Brot für die Welt), die Stiftung Umverteilen und die Stiftung Oskar-Helene-Heim.

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Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!

07.01.2020
11.01.2020, 11:00 Uhr - 11.01.2020, 13:00 Uhr

Nach dem Mord an dem iranischen General Soleimani droht der Konflikt zwischen den USA und dem Iran endgültig zu eskalieren – beide Seiten drohen einander unverhohlen mit Angriffen. Ein Krieg zwischen beiden Staaten hätte abertausende Tote zur Folge, wäre eine ökologische Katastrophe und würde die gesamte Region weiter ins Chaos stürzen.

Wir fordern alle Seiten, insbesondere die USA,  zu Deeskalation, Diplomatie und zur Einhaltung des Völkerrechts auf! Sowohl verbal als auch militärisch muss abgerüstet werden. Von der Bundesregierung fordern wir diplomatischen Einsatz zur Vermittlung zwischen den Konfliktparteien und – im Falle eines Krieges – eine Verweigerung der Unterstützung für einen US-Militäreinsatz.

Wir stehen weder auf Seite der US-Regierung noch auf der der iranischen Machthaber – wir stehen auf der Seite der Bevölkerung in der Region und auf der Seite des Friedens. Wir fordern eine gewaltfreie und zivile Konfliktlösung.

Facebook: https://www.facebook.com/events/484430689119778/
Veranstalter: DFG-VK, NaturFreunde Deutschlands, IPPNW u.a.

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Hamburg4Assange

07.01.2020
08.01.2020, 17:00 Uhr - 08.01.2020, 20:00 Uhr

Wie viele andere Großstädte auch, in Deutschland und weltweit, habe wir eine Mahnwache für Hamburg angemeldet.

Julien Assange wird bekanntermaßen und vor den Augen der Weltöffentlichkeit widerrechtlich gefoltert und soll womöglich in die USA ausgeliefert werden, wo ihm Schlimmes droht

Es geht hier nicht nur um Assange allein, sondern um die Pressefreiheit Missstände und Gräueltaten in der Welt aufzudecken. Das muss, wie sonst in Demokratien üblich, auch weiterhin straffrei bleiben. Es ist beschämend für alle demokratischen Staaten Europas, das dies überhaupt geschehen konnte und noch immer geschieht.

Mit dieser Mahnwache setzen wir jetzt ein Zeichen dafür, damit die Regierungsoberhäupter und insbesondere die britische Gerichtsbarkeit Julien Assange sofort auf freien Fuß setzt.

Helfer gesucht: Bitte besucht die Gruppe "Hamburg4Assange" auf Facebook : und beteiligt euch.

Die Mahnwache findet fortlaufend jeden weiteren Mittwoch statt.

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Filmvorstellung "Weiterleben" mit Amnesty International

07.01.2020
17.01.2020, 19:00 Uhr - 17.01.2020, 21:00 Uhr

Der Schweizer Autor Hans Haldimann ist vor allem durch seine Fernsehsendung "mitenand" im Schweizer Fernsehen bekannt, in der sonntagabends humanitäre Werke und Projekte präsentiert werden. Mit diesem Film ist ihm ein weiteres Werk gelungen, in dem er das Leben vier spannender Protagonist*innen vorstellt:

Vier ehemalige politische Gefangene aus Chile, der Türkei, Tibet und dem Kongo haben in der Schweiz Asyl gefunden und erzählen von ihrer Vergangenheit sowie von ihren Leiden. Bewegendes, klug durchdachtes dokumentarisches Porträt von Menschen, die ihren Überzeugungen treu geblieben sind. Bisweilen bricht der Film sein Konzept, sich ganz auf die Erinnerungen der Protagonisten zu verlassen, zugunsten emotionalisierender Exkurse auf, was auf Kosten der Stringenz geht.

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New Wave Minds - Perspektiven der neuen Diaspora aus der Türkei

07.01.2020
23.01.2020, 19:00 Uhr - 23.01.2020, 21:00 Uhr

Wie sieht die Zukunft der Demokratie aus, wenn Menschen aufgrund von Repressionen und Sanktionen fliehen müssen und in der Zuflucht nicht ihre Rechte ausleben können?
Die gravierenden Einschränkungen von Grundrechten und die Befürchtung von Repressionen, in der Türkei, führten zu einer neuen Migrationsbewegung, die sich „New Wave“ nennt. Jedoch treffen sie in Deutschland wiederum auf Ausgrenzung, geforderter Integration und mangelnder demokratischer Beteiligungsrechte. Die demokratische Beteiligung der Migrant*innen hier stellt uns vor dem Hintergrund von Aufenthaltsstatus und Staatsbürgerschaft vor neue und alte Fragen. Die Podiumsdiskussion und die Erfahrungsberichte von unseren Gästen wie Mirza Meti, Cemil Özdemir, Aysuda Kölemen und Asil Telli werden uns ein lebendiges Bild über die Situation vermitteln.

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