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Updated: 2 hours 8 min ago

Salsa Kurs | Curso de salsa

03.04.2017
03.04.2017, 20:00 Uhr

(Español debajo)

Die FAU bietet auf Spendenbasis ab kommenden Montag (27.03.17) Salsakurse für Anfänger*innen an. Schritt für Schritt wird der lateinamerikanische Tanz mit viel Spass und Rhythmus beigebracht. Der Termin ist jeweils montags ab 20 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gegen Spenden stehen ebenfalls Getränke bereit. Mit den Spenden wird die FAU und ihre sozialen Aktionen unterstützt. Wir freuen uns daher über zahlreiche Teilnahmen und eine schöne gemeinsame Veranstaltung!

"Si no puedo bailar no es mi revolución" (Emma Goldman)

La FAU ofrece cursos de salsa para principiantes, basado en Propinas, a partir del próximo lunes (27.03.17). Enseñeramos salsa paso a paso en un ambiente divertido y con mucho ritmo. Las clases serán cada lunes a partir de las 20h. No se requiere ningún tipo de inscripción. Mediante propinas habrá bebidas disponibles. Todo lo recaudado será donado a la FAU y sus acciones sociales. Esteremos encantados de recibir a todo el mundo y pasar buen rato. Nos vemos!

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Echt jetzt, Frankreich?

03.04.2017
03.04.2017, 19:00 Uhr

Die taz und die französische Tageszeitung Libération machen im Wahljahr 2017 journalistisch gemeinsame Sache. Vor den Präsidentschaftswahlen, deren erste Runde am 23. April stattfindet, will die taz von der Expertise der französischen Kollegen profitieren. Eine gemeinsame Ausgabe ist für den 22. April geplant. Zur Bundestagswahl im September ist die taz dann gefragt, den Lesern und Leserinnen der Libération Deutschland zu erklären. Bei der Veranstaltung am 3. April wollen wir die Kooperation der beiden Publikationen vorstellen.

Die Gäste von der Libération werden auch da sein, um unsere Fragen zu beantworten und um uns Frankreich zu erklären. Wie steht es im Rennen um die Plätze für die Stichwahl? Was sagen all die Skandale, die sich aneinanderreihen, über den Zustand der französischen Demokratie? Wie ist die französische Gesellschaft in Zeiten des Ausnahmezustands verfasst? Steht das Land vor dem Ende der V. Republik? Wie ist das Europabild in Frankreich? Und welche Rolle kann die Linke noch spielen?

Mit Laurent Joffrin, Chefredakteur der Libération, Alain Auffray, ehemaliger Deutschland-Korrespondent der Libération und Barbara Junge, stellvertretende taz-Chefredakteurin

Moderation: Harriet Wolff, taz-Redaktion

 

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Cryptoparty

03.04.2017
03.04.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Egal, ob man nicht will, dass Geheimdienste private Mails mitlesen oder verhindern möchte, dass die eigene Konto-PIN in falsche Hände gerät - Computersicherheit betrifft alle Nutzerinnen, ob Laien oder Profis.

Perfekte Sicherheit kann es nicht geben, aber wenigstens gibt es Programme, die das digitale Leben erheblich sicherer gestalten. Gerade Laien möchten nicht lange Fachartikel über diese Programme lesen, sondern einfach an ihrem Gerät gezeigt bekommen wie es geht. Dafür gibt es die Cryptoparty.

Auf einer CryptoParty gibt es nicht viel Theorie, sondern praktische Hilfe, insbesondere beim Verschlüsseln von Festplatten und USB-Sticks, Mailverschlüsselung, anonymem Surfen, Passwortverwaltung und sicherem mobile Messaging. Nach einem kurzen Einführungsvortrag bekommen die Teilnehmer Gelegenheit, in Arbeitsgruppen die vorgestellten Programme auf ihren mitgebrachten Geräten zu installieren und auszuprobieren.

Die Cryptoparty ist überparteilich und nichtkommerziell. Die hier angekündigte Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Chaos Computer Club Köln, vom Köln-Bonner Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, Mitgliedern der Bonner Free Software Foundation Europe , des Freifunks und verschiedenen Privatpersonen.

Eine kleine Checkliste hilft Ihnen bei der Vorbereitung.

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Aktionstage "Containern ist kein Verbrechen!"

03.04.2017
03.04.2017 - 11.04.2017

Aktionstage gegen die Kriminalisierung des Containerns

aus Anlass und mit Abschluss am 11.4, 10 Uhr, Amtsgericht Aachen (Adalbertsteinweg 92, Sitzungssaal A2.029/2. Etage): Strafprozess wegen Containerns

 

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Wachsende Ungleichheit und Kapitalkriminalität. Folgen neoliberaler Deregulierung

01.04.2017
01.04.2017, 11:00 Uhr - 18:00 Uhr

Jahrestagung von Business Crime Control. Untersucht wird der Zusammenhang von (zunehmender) sozialer Spaltung und Wirtschaftskriminalität. Drei Referenten beleuchten den Themenkomplex aus verschiedenen Blickwinkeln:

Dr. Markus Grabka: Die Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland. Grabka forscht beim DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin. Er ist ausgewiesener Spezialist für die exakte Erfassung der auseinanderklaffenden Einkommensschere und zeigt deren Folgen für unser soziales Zusammenleben auf.

Dr. Benedict Ugarte Chacón:. Cum/Ex-Geschäfte als Beispiel für Wirtschaftskriminalität. Oder: Wie der Staat sich bereitwillig ausnehmen ließ. Ugarte Chacón untersuchte schon den Berliner Bankenskandal, verfaßte den Zwischenbericht zum BER-Flughafen-Untersuchungsausschuß und arbeitet jetzt als Referent im Cum-/Ex-Untersuchungsausschuß des Bundestages.

Mathew Rose: Neoliberalismus - der Tod demokratischer Medien. Der investigative Journalist untersucht den Zusammenhang von zunehmender Reichtumskonzentration in den Händen einer kleinen Minderheit mit der Kontrolle über die Medien und den Rückgang ihrer Vielfalt.

Eintritt: 10 Euro  /  BCC-Mitglieder: 7 Euro  /  Studierende, Hartz-IV-Bezieher: 5 Euro

 

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Zugblockade im Kölner Stadtwald

01.04.2017
01.04.2017, 11:00 Uhr
Zugblockade im Kölner Stadtwald

Wir wollen gemeinsam den Anfang für ein widerständiges Jahr gegen Braunkohle einläuten.

Am 01.04.2017 ab 15 Uhr soll die Kohlezugstrecke zwischen Frechen und dem Kraftwerk Merkenich, welche direkt durch Köln führt, im Stadtwald blockiert werden.

Genauere Infos zur Aktion gibt’s hier.

Den Aufruf findet ihr hier.

Vorher: ab 11 Uhr Klimafest auf der Marcel-Proust-Promenade (dort wird es ein Aktionstraining geben!)

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Tag der offenen Tür : Dokustelle Atomfrei Schweiz

01.04.2017
01.04.2017, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Tag der offenen Tür : Dokustelle Atomfrei Schweiz, Basel.

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Direct Action Training

01.04.2017
01.04.2017, 10:00 Uhr - 02.04.2017, 16:00 Uhr

Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen? Dann hilft dieses Direct-Action-Training. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges ausprobieren. ++ Schon mal informieren? http://www.direct-action.tk ++ Einführung ins Thema mit vielen Bildern als Anschauung unter https://youtu.be/cruXcOk1egw.

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Global Week of Action to #EndTaxHavens, 1-7 April 2017

01.04.2017
01.04.2017 - 07.04.2017

The growing number of recent tax haven exposés – including the Panama Papers, LuxLeaks, Swiss Leaks and Bahamas Leaks – have brought to the fore the human costs of global tax avoidance and evasion.
Timed to coincide with the one year anniversary of the publication of the Panama Papers, this Global Week of Action to #EndTaxHavens1-7 April 2017 is designed to encourage and promote diverse activities across our tax justice communities to increase public pressure on governments around the world to end the damaging practice of tax havens.

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Verlassen, Vergessen – ohne Zukunft?

31.03.2017
31.03.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Romantik und Idylle in der Großstadt – wie passt das zusammen? Ein gemeinsamer Rückblick auf die Ausstellung der verlassenen Orte in Berlin.

Mit: Daria B.

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Die Antisemitismusdebatte in der US-Linken nach 9/11

31.03.2017
31.03.2017, 19:00 Uhr - 23:00 Uhr

Wann wird Israelkritik zu Antisemitismus? Und warum ist eine Kapitalismuskritik, die hauptsächlich gegen „gierige Bankiers“ agiert, anschlussfähig für antisemitische Muster? Über diese Fragen
 haben sich viele außerparlamentarische Linke heftig gestritten. Auch in der FAU widmet sich eine Arbeitsgruppe dieser Frage. Als Gewerkschaft mit transnationalen Kontakten hat sie natürlich großes Interesse, die Debatte außerhalb Deutschlands kennenzulernen. Die Sozialwissenschaftlerin Sina Arnold wird ihre kürzlich veröffentlichte Studie über die „Antisemitismusdiskurse in der US-amerikanischen Linken nach  9/11“ im FAU-Lokal vorstellen. Die Studie wurde unter dem Titel „Das unsichtbare Vorurteil" (http://www.his-online.de/verlag/9010/programm/detailseite/publikationen/das-unsichtbare-vorurteil/?sms_his_publikationen%5BbackPID%5D=1264&cHash=57087b2d0564acde082a1a61696fc8b2)  im Verlag „Hamburger Edition Anführungszeichen oben
 veröffentlicht. Dort geht Arnold auf die Antisemitismusdebatten in den unterschiedlichen Spektren der US-Linken ein und benennt die theoretischen Prämissen hinter den skizzierten Positionen. Die Diskussion um die Israelboykottbewegung und andere transnationale Kampagnen, die auch von Organisationen unterstützt werden, die der FAU nahestehen, werden sicherlich für lebhafte Debatten auf der Veranstaltung sorgen.

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Frühjahrskonferenz der Anti-Atom-Bewegung

31.03.2017
31.03.2017, 18:00 Uhr - 02.04.2017, 12:00 Uhr

Einladung zur Frühjahrskonferenz der Anti-Atom-Bewegung

Bis vor einigen Jahren gab es noch regelmäßig Frühlingsoder Herbstkonferenzen, bei denen sich Aktive aus verschiedenen Spektren und Gruppen der Anti-Atom-Bewegung trafen und inhaltlich austauschten. Viele vermissen das. Gut funktionierende Vernetzungen gibt es gerade nur bei einzelnen Themenschwerpunkten zum Beispiel mit den Atommüllkonferenzen, der Vernetzung zu Atomtransporten oder in Lingen bzgl. der Brennelementefabrik. Das finden wir nicht schlecht, würden uns aber auch wieder einen Blick über den eigenen Aktionsund Thementellerrand wünschen und schauen: Wo steht die Anti-Atom-Bewegung eigentlich aktuell? Was sind aktuelle Themen? Deshalb laden wir euch ein zu einem gemeinsamen Treffen mit Workshops, Diskussionen und allgemeinem Austausch vom 31. März bis zum 2. April in Göttingen. Da die meisten vermutlich schon länger in der Anti-Atom-Bewegung aktiv sind, würden wir es spannend finden, uns vor allem mit aktuellen Entwicklungen zu beschäftigen. Zum Beispiel also den Fragen: Welche Neubauprojekte von AKW gibt es gerade im Ausland - und wo werden die von deutschen Firmen unterstützt? Wie sieht der Stand bei den Verkaufsplänen rund um die Urananreicherungsanlage aus? Was bedeutet die Krise
von Areva für die Brennelementefabrik in Lingen? Wo sind Anknüpfungspunkte an andere Energiekämpfe? Wie entwickelt sich der Uranabbau? Warum soll gerade Atommüll
auf Hausmülldeponien landen? Beteiligt euch! Habt ihr Ideen und Programmpunkte für die Konferenz? Könnt ihr Workshops anbieten?

Wir freuen uns über Rückmeldungen
anhanna@contratom.de


Weitere Infos zum Programm in Kürze unter

www.contratom.de/fruehjahrskonferenz-2017/

Eine gemeinsame Veranstaltung von dem Bündnis der Anti-Atom Initiativen AAP Göttingen und Contra Atom

 

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Für das Recht auf Blasmusik - Gemeinsame Strategien gegen Rassismus

31.03.2017
31.03.2017, 16:00 Uhr

Die Veranstaltung dient als Plattform für einen Austausch über theoretische Konzepte, wie z.B. Critical Whiteness, Identitätspolitiken oder kulturelle Aneignung und den Möglichkeiten und Grenzen deren Übertragung auf Praxis und Bewegung.

Zuerst werden aktuelle Konzepte von den Referierenden Massimo Perinelli und Hannah Wettig im Rahmen einer (Podiums-)Diskussion vorgestellt und kritisch besprochen. Daran anknüpfend können in mehreren parallelen Workshops eigene Projektideen entwickelt werden, die im anschließenden Plenum zusammengetragen werden. Dabei gibt es die Möglichkeit zur Vernetzung. Den krönenden Abschluss bildet das Konzert der Microphon Mafia.

Eine Veranstaltung von Krit-ik ohlálá in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.

 

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"Du siehst müde aus…" - Mutterschaft und Sorgearbeit in Zeiten von zunehmender Verunsicherung

31.03.2017
31.03.2017, 15:30 Uhr - 18:30 Uhr

Wie sieht meine berufliche Zukunft aus? Schafft mein Kind es, in die nächste Klasse versetzt zu werden? Werde ich später eine Rente haben, von der ich leben kann? Bin ich eine gute Mutter? Kann ich streiken, wenn es mein Beruf ist, sich um Menschen zu kümmern?

Sorgearbeit bezeichnet alle bezahlten und unbezahlten Tätigkeiten, die das menschliche Leben und Überleben betreffen und überhaupt ermöglichen, z.B. pflegen, erziehen, ver- oder umsorgen, betreuen und beaufsichtigen von anderen Menschen.

Sorgearbeit im Allgemeinen und Mutterschaft im Besonderen sind in unserer Gesellschaft mit vielfältigen Erwartungen verknüpft. Gleichzeitig wirken die Bedingungen für Arbeit und Leben für viele Menschen zunehmend verunsichernd.

In diesem Workshop soll es Raum für den Austausch über unsere unterschiedlichen Erfahrungswelten als Mütter und (beruflich) Sorgearbeit Leistende geben. Wir möchten zum einen die besonderen Bedingungen von Mutterschaft ausleuchten und zum anderen, über die Auseinandersetzung mit Mutterschaft,, Verunsicherung in der Sorgearbeit im Allgemeinen thematisieren. Außerdem sollen mögliche gemeinsame Auswege diskutiert werden.

Wir wollen uns gemeinsam über gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse Gedanken machen, die sich auf Sorgearbeit auswirken. Dabei werden beispielsweise folgende Fragen thematisiert:

Wodurch werden die Handlungsmöglichkeiten in der Sorgearbeit eingeschränkt? Welche Bedeutung hat Geschlecht dabei? Können wir uns gegenseitig unterstützen, vernetzen und gemeinsame Ziele verfolgen?

Wir freuen uns darauf, euch und eure vielfältigen Perspektiven kennenzulernen.

Wir laden ein:

Frauen*Lesben*Trans*Inter*Queer*s, die Sorgearbeit leisten (als Mütter, Bezugspersonen oder in der Lohnarbeit).
Außerdem sind alle willkommen, die sich für die gesellschaftlichen Bedingungen von Mutterschaft und Sorgearbeit interessieren oder sich mit Müttern/ Sorgetragenden solidarisch fühlen.

Für die Workshopzeit organisieren wir auf Anfrage gerne eine Kinderbetreuung, bitte meldet euch dafür bis eine Woche vor Veranstaltungsdatum unter: kontakt@rls-nds.de
Im Anschluss an die Veranstaltung organisieren wir ein gemeinsames veganes Abendessen.

Anmeldung/Kinderbetreuung:
Für die bessere Planbarkeit freuen wir uns über Anmeldungen unter anmeldung@rls-nds.de
Für die Workshopzeit organisieren wir auf Anfrage gerne Kinderbetreuung, bitte meldet Euch dafür bis zum 27.03.2017 unter: anmeldung@rls-nds.de

Seminarleiter*innen:
Miriam Pieschke, Mira Zieher

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es für alle die möchten ein gemeinsames veganes Abendessen.

Eine Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

 

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KommMit! Städte und Gemeinden gemeinsam gestalten

31.03.2017
31.03.2017, 13:00 Uhr - 01.04.2017, 15:30 Uhr

Der kommunalpolitische Bundeskongress ist das Strategie- und Netzwerktreffen für erfahrene und neu gewählte Stadträt/innen, Verwaltungsmitarbeiter/innen und andere kommunalpolitisch Aktive. Wir bieten ein vielseitiges Programm mit Diskussionen, Trainings, Exkursionen, Networking - Plus Party!

Der kommunalpolitische Bundeskongress 2017 hat zwei Schwerpunkte:

Die grüne Kommune der Zukunft: Essen ist 2017 Europäische Umwelthauptstadt. Essen liegt mitten im Ruhrgebiet - einer stark bevölkerten und zersiedelten Region, die immer noch mit dem industriellen Strukturwandel kämpft. In den vergangenen Jahren haben sich hier einige Leuchtturm-Projekte in den Bereichen grüner Stadtumbau/Energiewende angesiedelt, wie z.B. die InnovationCity Ruhr, die KlimaExpo.NRW und Emscherumbau. Der kommunalpolitische Bundeskongress bietet den unterschiedlichsten Kommunen bundesweit ein Forum für die Fragen: Wie kann man aus der Energiewende Antworten auf den Strukturwandel gewinnen? Wie kann man Mobilität in der Region mit weniger Lärm und Luftverschmutzung und mehr Lebensqualität organisieren?

Kommunalpolitik in der gespalteten Gesellschaft: Der Ton in der Gesellschaft wird rauer. Auch in der Kommunalpolitik: Zum einen durch das Auftreten neuer Rechter wie der AfD und anderen in den Kommunalparlamenten. Zum anderen gibt es auch in der deutschen Gesellschaft ernsthafte Probleme mit einem sich radikalisierenden Islam. Die Flüchtlingsfrage war ein Katalysator, der den Kampf um die offene Gesellschaft zugespitzt hat. Die niedrigeren Hemmschwellen der Auseinandersetzung in den sozialen Netzwerken tun ihr Übriges. Wie reagiert darauf die politische Kommunikation? Wie gestalten wir in Zukunft das Zusammenleben in unseren Städten und Gemeinden vor dem Hintergrund einer auseinanderfallenden Gesellschaft? Wie sorgen wir dafür, dass Integration vor Ort gelingt?

Weitere Themen sind: Lebendige Quartiere, aktive kommunale Wohnungspolitik, sozialräumliche Polarisierung, Willkommenskommune konkret, Umgang mit Hate Speech und der AfD, Wärmewende in Kommunen, Genderranking deutscher Großstädte.

 

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Das wird man doch noch mal sagen dürfen!? Flucht und Asyl in der deutschen Medienberichterstattung und in den sozialen Netzwerken

31.03.2017
31.03.2017, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Um Anmeldung bis zum 26. März unter info@w3-hamburg.de wird gebeten   Mit Alice Lanzke (Neue deutsche Medienmacher)   Teil 1: Medienberichterstattung über Flucht und Asyl

Seit Monaten wird die deutsche Medien-Berichterstattung vom Themen-Komplex „Flucht und Asyl“ beherrscht. Zu Recht. Aber was wird da eigentlich vermittelt? Welche Bilder und Perspektiven werden medial transportiert, wenn man z.B. angesichts brennender Unterkünfte mehr über die Forderungen der Täter*innen erfährt als über die Situation der Betroffenen? In diesem Teil des Workshops geht es um angemessene Berichterstattung über Flucht und Geflüchtete, gute und schlechte Beispiele dafür sowie um diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch generell: Welche Fehler passieren hier häufig und wie lassen sie sich vermeiden? Und warum ist das überhaupt wichtig?

Teil 2: Hate Speech – Erscheinungsformen und Gegenstrategien

Gerade der Komplex „Flucht und Asyl“ scheint speziell in den sozialen Netzwerken wie ein Katalysator zu wirken. Sei es nun auf den Seiten einschlägiger rechtsextremer bzw. rechtspopulistischer Akteur*innen oder in den Kommentarspalten der etablierten Medien: Kaum ein anderes Thema führt zu solch unverhohlener Hetze im Netz – von rassistischen Auswürfen bis hin zu direkten Bedrohungen. Nicht wenige Menschen fühlen sich angesichts der Flut von Hasskommentaren hilflos. Was also kann man tun, um hier digitale Zivilcourage zu beweisen?

Zur Referentin

Alice Lanzke ist Projektleiterin bei den Neuen deutschen Medienmachern, wo sie sich für mehr Vielfalt in deutschen Redaktionen und eine diversere Berichterstattung einsetzt. Nebenbei betreut sie für die Amadeu Antonio Stiftung Anti-Rassismus-Projekte sowie Publikationen u.a. zu den Themen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Hate Speech, zu denen sie auch Schulungen und Workshops gibt.
Seit ihrem Diplom in Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und einem Master in Journalismus an der Johannes Gutenberg Universität Mainz arbeitet sie als freie Journalistin vor allem für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk sowie diverse Print-Titel. Ihre Schwerpunkte als Journalistin sind jüdisches Leben in Deutschland, Wissenschaft sowie die Kulturlandschaft Berlins.

Ort: W3-Saal, Nernstweg 34   Preis: 15,- (Ermäßigung möglich)  

Die Veranstaltung ist Teil der Themenreihe "Momentaufnahmen - Von Bewegungen und Begrenzungen". Diese wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die NUE aus den Mitteln der Umweltlotterie BINGO.

  Foto: Tammam Azzam
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Anti-Atom-Bewegung - Frühjahrskonferenz 2017

31.03.2017
31.03.2017 - 02.04.2017
Frühjahrskonferenz 2017

Bis vor einigen Jahren gab es noch regelmäßig Frühlings- oder Herbstkonferenzen, bei denen sich Aktive aus verschiedenen Spektren und Gruppen der Anti-Atom-Bewegung trafen und inhaltlich austauschten. Viele vermissen das. Gut funktionierende Vernetzungen gibt es gerade nur bei einzelnen Themenschwerpunkten zum Beispiel mit den Atommüllkonferenzen oder der Vernetzung zu Atomtransporten. Das finden wir nicht schlecht, würden uns aber auch wieder einen Blick über den eigenen Aktions- und Thementellerrand wünschen und schauen: Wo steht die Anti-Atom-Bewegung eigentlich aktuell? Was sind aktuelle Themen?

Deshalb laden wir euch ein zu einem gemeinsamen Treffen mit Workshops, Diskussionen und allgemeinem Austausch vom 31. März bis zum 2. April in Göttingen. Da die meisten vermutlich schon länger in der Anti-Atom-Bewegung aktiv sind, würden wir es spannend finden, uns vor allem mit aktuellen Entwicklungen zu beschäftigen. Zum Beispiel also den Fragen: Welche Neubauprojekte von AKW gibt es gerade im Ausland – und wo werden die von deutschen Firmen unterstützt? Wie sieht der Stand bei den Verkaufsplänen rund um die Urananreicherungsanlage aus? Was bedeutet die Krise von Areva für die Brennelementefabrik in Lingen? Wo sind Anknüpfungspunkte an andere Energiekämpfe? Wie entwickelt sich der UranabbauWarum soll gerade Atommüll auf Hausmülldeponien landen?

Beteiligt euch! Habt ihr Ideen und Programmpunkte für die Konferenz? Könnt ihr Workshops anbieten? Wir freuen uns über Rückmeldungen an hanna (ätt) contratom.de

Das Programm findet ihr in Kürze hier auf dieser Seite

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Von Bananenbäumen träumen

30.03.2017
30.03.2017, 19:30 Uhr

D 2016, 92 Min. Regie: Antje Hubert

Drei Jahre begleitete Antje Hubert ein Dorf, das sich mit viel persönlichem Einsatz und innovativen Ideen gegen seinen schleichenden Untergang wehrt. Die Bewohner von Oberndorf wollen nicht länger tatenlos zusehen, wie ihr Dorf immer mehr verwaist. Ein ehrenamtlich betriebenes Café macht den Anfang. Als jedoch die Schule geschlossen werden soll, erkennen Einheimische und Zugereiste, dass sie vor einer viel größeren Herausforderung stehen: Das Dorf muss Geld verdienen, damit die jungen Familien nicht abwandern. Mithilfe eines Projektentwicklers schmieden sie einen kühnen Plan und gründen eine Aktiengesellschaft. Ihr Geschäftsmodell basiert auf Gülle, die im Überfluss vorhanden ist. Mit ihr soll eine Biogasanlage betrieben werden, die die Aufzucht afrikanischer Welse - einer wohlschmeckenden Speisefischart - und den Betrieb von Treibhäusern für exotische Früchte wie Bananen in einem abfallfreien Kreislauf möglich macht. Die Idee zündet. Doch bis die ersten Fische kommen, ist es ein weiter Weg.

Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, von Filmriss e.V. und von Attac Regionalgruppe Oldenburg

 

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Digitale Aufrüstung zum „Cyberkrieg"?

30.03.2017
30.03.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Digitale Aufrüstung zum „Cyberkrieg"? Bundeswehr erklärt „Cyberraum" zum potentiellen Kriegsgebiet - welche Gefahren drohen auf welcher rechtlichen Grundlage?
Gegenwärtig wird die Bundeswehr mit einer neuen Einheit „Cyber- und Informationsraum" aufgerüstet. Mit dieser digitalen Kampftruppe mit (geplant) fast 15.000 Einsatzkräften wird der „Cyberraum" zum potentiellen Kriegsgebiet erklärt, beteiligt sich die Bundesrepublik am globalen Wettrüsten in dieser Disziplin - bislang ohne Parlamentsbeteiligung, ohne demokratische Kontrolle und ohne Rechtsgrundlage. Diese Militarisierung des Internets und des gesamten „Cyberraums" dient nach Plänen des Bundesverteidigungsministeriums nicht nur der Verteidigung gegen Cyberattacken von außen, sondern damit soll die Bundeswehr auch zu kriegerischen Angriffen auf andere Staaten befähigt werden. Das bedroht nicht nur militärische Informations- und Kommunikationssysteme, sondern vor allem auch zivile kritische In-frastrukturen wie Strom- und Wasserversorgung, Verkehrs- und Gesundheitswesen.
Spätestens hier stellen sich dringliche Fragen nach der völkerrechtlichen Beurteilung und Regelung dieser Materie: Ab wann ist Cybergewalt zwischen Staaten völkerrechtswidrig, wann ist sie konventionellen bewaffneten Angriffen gleichzusetzen, wie den Urhebern zuzurechen; inwieweit grenzen Regeln des Völkerrechts dieses digitale Schlachtfeld ein oder müssen neue Regeln her - eine Art digitale Konvention?
Außerdem thematisieren wir die Probleme mit IT-Sicherheit, die gesellschaftliche Verwundbarkeit durch Geheimdienst-Praktiken (NSA, GCHQ, BND und aktuell CIA) im Vorfeld des "Cyberwars" sowie technologische und friedenspolitische Aspekte "digitaler" Kriegsführung.

Darüber diskutieren wir mit
Dr. Rolf Gössner
Rechtsanwalt/Publizist, Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte
Rainer Rehak
Diplom-Informatiker
Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF e. V.), Berlin
Moderation: Herbert Nebel (Liga-Vorstandsmitglied)

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Natur Konflikt

30.03.2017
30.03.2017, 19:00 Uhr

Der Raubbau an der Natur hat eine lange traurige Geschichte in Lateinamerika, beginnend mit der Kolonialzeit. Auch heute setzen die Regierungen, gerade die vermeintlich linken, massiv auf die Gewinnung von Rohstoffen. Das macht die ungebremst zerstörten Natur- und Lebensräume zu gewaltvollen Konfliktgebieten unter dem Diktat des Weltmarkts.

Gleichzeitig ist Lateinamerika aber auch eine Werkstatt alternativer Ansätze und kann vielerorts auf gut organisierte zivilgesellschaftliche Bewegungen setzen. Deren Solidarität mit Kleinbauern, Indigenen, aber auch Arbeitern im Bergbau ist ein Garant dafür, dass der Widerspruch gegen dieses gefährliche Spiel mit Lateinamerikas Zukunft nicht verstummen wird.

Dawid Danilo Bartelt, Heinrich-Böll-Stiftung, im Gespräch mit

Bernd Pickert, taz-AuslandsredakteurIn Kooperation mit dem Verlag Klaus Wagenbach

 

Foto: Bernd Pickert

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