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L14 - Grande Finale

23.02.2018
24.02.2018, 16:00 Uhr - 25.02.2018, 06:00 Uhr
Jahrzehnte lang schlief das Soziotop „L14“ im Verborgenen. 7000 Quadratmeter im Herzen von Fulda: ein verträumter Ort, engagierten Menschen überlassen, (sozio)kulturelle Angebote zu schaffen, ein Geheimtipp. Immobilienverwalter hatten das Gelände schon länger im Visier. Im August 2016 wurde es vom Gentrifizierungstrend erwischt, alles aufzuhübschen, zu ökonomisieren und von oben zu bespielen.

L14 – Abschied nehmen von einem Ort der willkommen geheißen hat 

Wer in der Fulda nach subkulturellem Vergnügen sucht, tut sich bekanntermaßen schwer. Während die alternative Szene in anderen Städten zahlreiche Veranstaltungsstätten betreibt, sind derlei Treffpunkte in Fulda gering. Wer am Wochenende keine Lust auf den Trubel in der Altstadt hat, dem bleiben kaum Alternativen. Als im August 2016 der Verkauf des Geländes Langebrückenstraße 14 an ein Fuldaer Investoren-Duo bekannt gegeben wurde, traf die Nachricht alle wie ein Schlag in das Gesicht. Mit hunderten Veranstaltungen – Kinofilmen, Konzerten, Hoffesten, dem Handmade Weihnachtsmarkt, Kleidertauschpartys und als Treff für Gruppen von Foodsharing, Attac, KÖK, Djembe bis zu Greenpeace, aber auch dem gemeinsamen Kochen bei der „Küche für alle“, ist das soziokulturelle Zentrum L14 in den letzten Jahren eine Institution für die Fuldaer Subkultur geworden.                                                                               

Ungeplante Orte, die die Stadt braucht

Orte wie das L14 kann man wahrscheinlich nicht planen, weshalb sie oft die ersten Opfer sind, wenn aus ehemaligen Industriebrachen begehrte Neubaugebiete werden. Ende Februar muss der Platz geräumt sein, das JW der AWO Nordhessen und die zahlreichen Initiativen ihre angestammten Räume verlassen. Da fällt Abschied nehmen natürlich schwer. Vor allem, wenn es um einen Ort geht, der einst willkommen geheißen hat und nun 60 Wohneinheiten weichen muss. 

Mit einem Grande Finale werden sich am Samstag, 24.02.18 alle Initiativen und Engagierten ein letztes Mal vor Ort präsentieren und mit einem rauschenden Fest verabschieden. Ab 16 Uhr begrüßt das L14 alle Gäste mit einem Winter Hoffest, es wird heiße Getränke, eine wärmende Suppe, Feuer und Stockbrot geben, die „Drums of Panama“ trommeln gegen kalte Füße bevor ab 18 Uhr ein Konzert- und DJ Marathon mit den Initiativen Hoermahl, der Panama Konzertgruppe, dem DJ Team von Schabernack und Zirkeltraining sowie der International Soundclash Crew die Räume der L14 ein letztes Mal zum Beben bringt. 

Allen bleibt dann nur noch die Erinnerungen an eine aufregendere, glücklichere Zeit und die Angst vor einer Stadt, in der irgendwann einmal jeder Raum erschlossen sein wird, in der es keine Alternative mehr gibt zum verplanten Leben, keinen Ort mehr, an dem man seine Jugend verschwenden kann, nur noch Oberfläche ohne Untergrund. Das wäre dann eine Stadt, in der sich niemand mehr willkommen fühlen wird.

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Türkei - Current Trial Library : Freedom of Expression - Cases Database

23.02.2018
24.03.2018, 16:52 Uhr - 29.03.2018
Current Trial Library: Here, you can observe the 'freedom of expression' cases in Turkey. Who is being tried, why, what sort of a sentence is demanded, in which phase is the case, if sentenced what is it? Using the 'Search' or 'Detailed Search' buttons, you can access information about the 'accused' or 'any article of any code' -or any other criteria- easily 
http://www.ctl-tr.net/?dil=en
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Gedenkmatinee für Arsenij Roginskij

23.02.2018
04.03.2018, 11:00 Uhr - 04.03.2018, 13:30 Uhr
Am Sonntag, den 4. März 2018 soll eine Gedenk-Matinee für Arsenij Roginskij in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfinden. Diese Veranstaltung soll für alle Personen und Organisationen, die institutionelle und persönliche Bindungen zu Arsenij Roginskij und zu Memorial hatten und haben, offen sein und dadurch ein deutliches Signal für die breite Verbundenheit mit Arsenij Roginskij und Memorial senden. Im Mittelpunkt sollen natürlich das Wirken und Lebenswerk Arsenij Roginskijs, aber auch ein Ausblick auf die Fortführung und weitere Unterstützung der Arbeit von Memorial stehen.

Mit:


Wolfgang Eichwede
, Historiker, Bremen
Elena Zhemkova, Memorial Moskau
Nikita Petrov, Memorial Moskau
Marieluise Beck, Zentrum Liberale Moderne, Berlin
Elisabeth Weber, Lew-Kopelew-Forum, Köln
Alexandra Polivanova, Memorial Moskau
Irina Sherbakova, Memorial Moskau
Jens Siegert, Moskau
Sergej Parkhomenko, Moskau

Jascha Nemtsov, Pianist, Haifa/Berlin


Moderation:
 Thomas Roth, Journalist, Berlin
Manfred Sapper, Deutsche Osteuropa Gesellschaft, Berlin

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., Memorial Deutschland, Lew-Kopelew-Forum, Deutsch-Russischer Austausch

Unterstützer der Veranstaltung:
 Körber Stiftung, Stiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft, Lagergemeinschaft Workuta/GULag Sowjetunion 

Die Veranstaltung wird mit deutsch-russischer Simultanübersetzung durchgeführt.

Ansprechpartnerin: Nina Happe, Projektbearbeiterin Ost- und Südosteuropa, happe@boell.de, 030 285 34 384

https://www.memorial.de/index.php/aktuell/veranstaltungen

 

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Neoliberalismus - alternativlos oder überwindbar?

23.02.2018
24.02.2018, 10:00 Uhr - 25.02.2018, 17:00 Uhr
"Neoliberal"- so häufig wir das Wort in der politischen Diskussion verwenden, so vage ist oft das dazugehörige Wissen. Doch um diesem wirkmächtigen Denksystem etwas zu entgegnen, ist eine tiefergehende Auseinandersetzung mit seinem Ursprung, seinen Akteur*innen und den Ursachen seiner Beständigkeit unabdingbar. Dies nicht zuletzt, um alternative Lebens- und Wirtschaftsweisen zu denken und zu realisieren.

In einem zweitägigen Workshop wollen wir uns diese Grundlagen erarbeiten. Zentral werden dabei die folgenden Fragen sein: Was ist die neoliberale Idee und welchen Ursprung hat sie? Wer sind relevante Akteur*innen und wie sind sie organisiert? Wie konnte die neoliberale Idee so einflussreich werden? Warum erhält sich die neoliberale Agenda trotz Klima-, Finanz- und Schuldenkrise?

Und schließlich: Welche Gegenstrategien gibt es? Und was können sie dem vorherrschenden Paradigma entgegensetzen? In mehreren Blöcken wollen wir uns der Vergangenheit, Gegenwart und möglichen Zukunft des Neoliberalismus, aber auch den Alternativen nähern.

Teilnahme kostenfrei - Anmeldung hier

Zielgruppe:
Der Workshop ist für alle Interessierten offen. Es sollte die Bereitschaft bestehen, kurze wissenschaftliche Texte zu lesen und sich mit eigenen Ideen einzubringen. Der Workshop ist auch für Menschen wertvoll, die bereits Vorwissen mitbringen und/oder im Bereich der kritischen Ökonomie oder alternativer Wirtschaftsweisen aktiv sind.

Die Referent*innen:
Paula Haufe und Theresa Neef sind Mitglieder der studentischen Initiative "Was ist Ökonomie?". Die Initiative arbeitet an interdisziplinären und alternativen ökonomischen Fragestellungen, die das bestehende Angebot der Volkswirtschaftslehre erweitern und kritisch begleiten.

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

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§ 218 minus § 219a = Selbstbestimmung?

23.02.2018
05.03.2018, 19:00 Uhr - 05.03.2018
Einladung zu Input und Diskussion mit Ulrike Lembke.


Der feministische Kampf um körperliche Selbstbestimmung ist immer auch
ein Kampf um Paragraphen und juristische Rechte. Ist es also sinnvoll,
feministische Kämpfe auf juristischer Ebene zu führen - und wenn ja, wo
ansetzen? Referentin Ulrike Lembke sortiert für uns Paragraphenchaos und
diskutiert über juristische und feministische Perspektiven auf den
legalen Schwangerschaftsabbruch. Einen Schwerpunkt wollen wir auf die
Frage legen, ob §218 und §219a verfassungskonform sind. Und ob eine
Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen automatisch einen Zugang zu
Abbrüchen garantieren würde. Kann eine Gesetzesänderung die Tabuisierung
von Schwangerschaftsabbrüchen auflösen? Studien zeigen, dass ein Verbot
von Schwangerschaftsabbrüchen nicht zu weniger, sondern nur zu
gefährlicheren Abbrüchen führt. Wir fragen, wem wieso dennoch ein Verbot
nutzt.

Ulrike Lembke ist Professorin für Gender im Recht und Aktivistin.
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Feminists, let's confront technology!

23.02.2018
11.03.2018, 17:00 Uhr - 11.03.2018, 18:30 Uhr
Votrag von Fiona Krakenbürger (Heart of Code)

Technologien nehmen einen immensen Einfluss auf uns, unser Leben, unser Miteinander und unsere Umwelt. Dabei ist Technik nach wie vor eine stark männlich dominierte Sphäre, die sich selbst aufrecht erhält. Es wird Zeit, an die feministische Technikkritik der 80er Jahre anzuknüpfen, die gegenwärtigen Diskurse zu ergänzen, und die Technikentwicklung auf den Prüfstand zu stellen.  Welche Technik brauchen und wünschen wir uns? Und wie können wir das erreichen?  Fiona Krakenbürger ist Soziologin und Aktivistin mit einem Schwerpunkt auf Diversität und Frauen in der Technologie-Branche. Sie ist Mitbegründerin des feministischen Hack-Space Heart of Code in Berlin, arbeitet bei der Open Knowledge Foundation und ist Programm-Managerin des Prototype Fund.

Im Rahmen der Ausstellung "Wir sind vernetzt | Estamos conectadas":
 
#Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielt das Internet eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. So auch in Mexiko und Deutschland. Die multimediale Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ gibt einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern.

Was sind feministische Perspektiven auf Internettechnologie? Welche Rolle spielt der lokale Kontext? Wie mit Hass im Netz umgehen? Können wir unsere Lebensrealität noch in „virtuelle“ und „physische“ Welt trennen? All diese Fragen regen im internationalen Kontext sowie zwischen verschiedenen Generationen wichtige Diskussionen an, während die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit steigt.

Wie also kann feministischer Aktivismus zwischen online und offline in Zukunft aussehen?

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Feministische Digital Selbstverteidigung – Prävention und Widerstand. Stärke durch fiesta!

23.02.2018
11.03.2018, 12:00 Uhr - 11.03.2018, 14:00 Uhr
Workshop mit Estrella Soria von ADD FEM / Nodo Comun (MX)

Der Workshop soll für die Erkennung von digitaler Geschlechtergewalt sensibilisieren. Es werden Taktiken für eine „digitale Alphabetisierung“ eingeübt und auf Basis einer Risikoanalyse Anleitungen für Protokolle der individuellen und kollektiven Sicherheit vorgestellt.  Der Workshop ist auf Spanisch und wird konsekutiv auf Deutsch übersetzt. Estrella Soria ist Menschenrechtsverteidigerin, Publizistin und Hackerin. Sie arbeitet innerhalb der Kollektive ADD FEM und Nodo Comun und spezialisiert sich auf Workshops zu digitaler Sicherheit für Frauen, Journalist*innen und Menschenrechtsverteiger*innen in Mexiko und weltweit.
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„Life-Hacks“ in Lateinamerika

23.02.2018
10.03.2018, 17:00 Uhr - 10.03.2018, 18:30 Uhr
Vortrag von Estrella Soria von ADD FEM / Nodo Comun (MX)

Präsentation einer Studie über Möglichkeiten der frühen Erkennung von digitaler Geschlechtergewalt in Lateinamerika.  Der Vortrag ist auf Spanisch und wird konsekutiv auf Deutsch übersetzt. Estrella Soria ist Menschenrechtsverteidigerin, Publizistin und Hackerin. Sie arbeitet innerhalb der Kollektive ADD FEM und Nodo Comun und spezialisiert sich auf Workshops zu digitaler Sicherheit für Frauen, Journalist*innen und Menschenrechtsverteiger*innen in Mexiko und weltweit.

Im Rahmen der Ausstellung "Wir sind vernetzt | Estamos conectadas":
 
#Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielt das Internet eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. So auch in Mexiko und Deutschland. Die multimediale Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ gibt einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern.

Was sind feministische Perspektiven auf Internettechnologie? Welche Rolle spielt der lokale Kontext? Wie mit Hass im Netz umgehen? Können wir unsere Lebensrealität noch in „virtuelle“ und „physische“ Welt trennen? All diese Fragen regen im internationalen Kontext sowie zwischen verschiedenen Generationen wichtige Diskussionen an, während die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit steigt.

Wie also kann feministischer Aktivismus zwischen online und offline in Zukunft aussehen? 
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Ein Blick hinter die Kulissen „der muslimischen Satire“, von der Idee zur Produktion: Datteltäter – Arbeit, Wirken und Empowerment

23.02.2018
10.03.2018, 12:00 Uhr - 10.03.2018, 14:00 Uhr
Workshop mit Farah Bouamar und Fiete Aleksander

Der Dattel-Workshop soll einen vertiefenden Einblick in die Produktionsarbeit der Datteltäter bieten und den Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnen ganz im Sinne der Anfangsidee von YouTube, individuell und einfach Videos zu einem Wunschthema, zu drehen und ihrem persönlichen Anliegen wie beispielsweise Alltagssexismus, Genderidentität oder Rassismuserfahrungen, Ausdruck zu verleihen: von der Idee zur Umsetzung. Farah Bouamar und Fiete Aleksander sind Teil des mehrheitlich muslimischen YouTuber-Kollektivs Datteltäter. In ihren satirischen Videos beleuchten sie das Leben junger Muslime in Deutschland, karikieren Stereotype und Vorurteile. 2017 gewannen sie unter anderem den Grimme Online Award in den Kategorien „Kultur und Unterhaltung“ sowie „Publikumspreis“.

Im Rahmen der Ausstellung "Wir sind vernetzt | Estamos conectadas":
 
 #Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielt das Internet eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. So auch in Mexiko und Deutschland. Die multimediale Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ gibt einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern.

Was sind feministische Perspektiven auf Internettechnologie? Welche Rolle spielt der lokale Kontext? Wie mit Hass im Netz umgehen? Können wir unsere Lebensrealität noch in „virtuelle“ und „physische“ Welt trennen? All diese Fragen regen im internationalen Kontext sowie zwischen verschiedenen Generationen wichtige Diskussionen an, während die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit steigt.

Wie also kann feministischer Aktivismus zwischen online und offline in Zukunft aussehen? 
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Ein feministisches Internet: Techno-politische Praktiken gegen die Gewalt in Mexiko

23.02.2018
09.03.2018, 19:00 Uhr - 09.03.2018, 20:30 Uhr
Vortrag von Marcela Suárez (FU Berlin) 

Dieser Vortrag analysiert die feministischen Strategien der Aneignung des Internets als politischer Raum und der Bekämpfung der hegemonialen Diskurse zu Geschlechtergewalt in Mexiko. Mit einer Kombination aus einer digitalen Ethnographie und digitalen Methoden in Twitter möchte der Vortrag dazu beitragen, einerseits die Machtrelationen in Bezug auf Geschlecht, andererseits die feministischen Strategien des Widerstands gegen diese sichtbarer zu machen.   Marcela Suárez ist Doktorin der Politikwissenschaft und Dozentin an der Freien Universität Berlin. Derzeit erforscht sie die Formen, in welchen soziale Kollektive in Mexiko und Brasilien Drohnen benutzen, um neue Räume der politischen Partizipation und der politischen Auseinandersetzung zu eröffnen.

Im Rahmen der Ausstellung "Wir sind vernetzt | Estamos conectadas":
 
 #Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielt das Internet eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. So auch in Mexiko und Deutschland. Die multimediale Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ gibt einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern.

Was sind feministische Perspektiven auf Internettechnologie? Welche Rolle spielt der lokale Kontext? Wie mit Hass im Netz umgehen? Können wir unsere Lebensrealität noch in „virtuelle“ und „physische“ Welt trennen? All diese Fragen regen im internationalen Kontext sowie zwischen verschiedenen Generationen wichtige Diskussionen an, während die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit steigt.

Wie also kann feministischer Aktivismus zwischen online und offline in Zukunft aussehen? 
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Wir wollen ein #FeministischesInternet, eine neue Geschichtsschreibung unserer Widerstände im Netz

23.02.2018
09.03.2018, 12:00 Uhr - 09.03.2018, 14:00 Uhr
Workshop mit Eve Alcalá vom mexikanischen Kollektiv Luchadoras 

Online und offline sind keine unterschiedlichen Universen, sondern parallele Realitäten. Das, was im digitalen Raum passiert, hält uns selbst den Spiegel vor. Dieser Raum ist voller Erzählungen, mithilfe derer wir uns konstruieren und dekonstruieren. In diesem Workshop wollen wir untersuchen, inwiefern das Internet und neue Technologien die Existenz von Erzählungen ermöglicht haben, die den sexistischen, machistischen und homophoben Hasserzählungen entgegenwirken. Wir werden den Gebrauch der Technologien und die Gewalt, die Frauen nun auch im digitalen Raum entgegenschlägt, problematisieren. Ziel ist es, Geschichten zu erzählen, die unsere Widerstände hervorheben und zur Konstruktion eines genießbaren (oder klingt das sehr komisch??), sicheren und freien Internets beitragen. Der Vortrag ist auf Spanisch und wird konsekutiv auf Deutsch übersetzt. Eve Alcalá ist Aktivistin und Videokünstlerin. Sie ist Mitgründerin der Medien-Plattform Luchadoras in Mexiko. Luchadoras veröffentlicht Texte und audiovisuelles Material zu feministischen Themen, mit dem Ziel Geschlechterstereotype und -gewalt insbesondere im Internet zu bekämpfen.

Im Rahmen der Ausstellung "Wir sind vernetzt | Estamos conectadas":
 
 #Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielt das Internet eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. So auch in Mexiko und Deutschland. Die multimediale Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ gibt einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern.

Was sind feministische Perspektiven auf Internettechnologie? Welche Rolle spielt der lokale Kontext? Wie mit Hass im Netz umgehen? Können wir unsere Lebensrealität noch in „virtuelle“ und „physische“ Welt trennen? All diese Fragen regen im internationalen Kontext sowie zwischen verschiedenen Generationen wichtige Diskussionen an, während die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit steigt.

Wie also kann feministischer Aktivismus zwischen online und offline in Zukunft aussehen? 
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Datteltäter, ein YouTube-Kanal im Widerstreit. Über aktuelle Debatten, Stereotype, Rassismus und Deklassierung

23.02.2018
08.03.2018, 19:00 Uhr - 08.03.2018, 20:30 Uhr
Vortrag von Farah Bouamar und Fiete Aleksander

In ihrem Satire-Channel auf Youtube greifen sie höchst brisante Themen auf und beweisen wöchentlich wie Humor und Witz den nicht selten emotional-vorbelasteten Umgang mit sensiblen und gesellschaftskritischen Themen erleichtern. In ihrem Vortrag sprechen die Datteltäter über ihre Arbeit als muslimisches Künstlerkollektiv, ihr Wirken und ihre Gründungsgeschichte als Reaktion auf einen einseitigen Mediendiskurs und das Aufkommen besorgniserregender Stimmen in Politik und Gesellschaft. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Themen wie Hass, Rassismus und Sexismus im Besonderen.  Farah Bouamar und Fiete Aleksander sind Teil des mehrheitlich muslimischen YouTuber-Kollektivs Datteltäter. In ihren satirischen Videos beleuchten sie das Leben junger Muslime in Deutschland, karikieren Stereotype und Vorurteile. 2017 gewannen sie unter anderem den Grimme Online Award in den Kategorien „Kultur und Unterhaltung“ sowie „Publikumspreis“.  Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ statt:

#Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielt das Internet eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. So auch in Mexiko und Deutschland. Die multimediale Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ gibt einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern.

Was sind feministische Perspektiven auf Internettechnologie? Welche Rolle spielt der lokale Kontext? Wie mit Hass im Netz umgehen? Können wir unsere Lebensrealität noch in „virtuelle“ und „physische“ Welt trennen? All diese Fragen regen im internationalen Kontext sowie zwischen verschiedenen Generationen wichtige Diskussionen an, während die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit steigt.

Wie also kann feministischer Aktivismus zwischen online und offline in Zukunft aussehen?
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Führung durch die Ausstellung "Wir sind vernetzt | Estamos conectadas" mit den Kurator*innen Mirjana Mitrović und Jan-Holger Hennies

23.02.2018
08.03.2018, 12:00 Uhr - 08.03.2018, 13:00 Uhr
#Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielt das Internet eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. So auch in Mexiko und Deutschland. Die multimediale Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ gibt einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern.

Was sind feministische Perspektiven auf Internettechnologie? Welche Rolle spielt der lokale Kontext? Wie mit Hass im Netz umgehen? Können wir unsere Lebensrealität noch in „virtuelle“ und „physische“ Welt trennen? All diese Fragen regen im internationalen Kontext sowie zwischen verschiedenen Generationen wichtige Diskussionen an, während die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit steigt.

Wie also kann feministischer Aktivismus zwischen online und offline in Zukunft aussehen?
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Kämpferinnen sind wir alle: Netzfeminismus, feministische Medien und der Aufbau von gemeinsamem Widerstand

23.02.2018
07.03.2018, 19:00 Uhr - 07.03.2018, 20:30 Uhr
Vortrag von Eve Alcalá des mexikanischen Kollektivs Luchadoras 

Wenn du einen einzigen Aspekt der Repräsentation von Frauen in den Medien ändern könntest, welcher wäre das? Wie stellst du dir ein freies und sicheres Internet vor? Geschichten aus unserem Leben und unseren Widerstandspraktiken zu erzählen, ermöglicht uns die Aneignung des Wissens darüber, dass andere Formen der Selbstkonstruktion in dieser Gesellschaft möglich sind. Wenn wir uns auf die Diversität unserer Stimmen konzentrieren und diese erheben, uns sichtbarer machen und Technologien aneignen, schaffen wir Räume der Begegnung und können die Wissensformen von Mädchen, Jugendlichen und Frauen für uns beanspruchen und würdigen. So können wir sexistische, rassistische und frauenfeindliche Erzählungen in den hegemonialen und digitalen Medien sprengen. Im Kollektiv können wir unsere Realitäten verändern und ein würdevolles Leben führen.  Der Vortrag ist auf Spanisch und wird konsekutiv auf Deutsch übersetzt. Eve Alcalá ist Aktivistin und Videokünstlerin. Sie ist Mitgründerin der Medien-Plattform Luchadoras in Mexiko. Luchadoras veröffentlicht Texte und audiovisuelles Material zu feministischen Themen, mit dem Ziel Geschlechterstereotype und -gewalt insbesondere im Internet zu bekämpfen.

Im Rahmen der Ausstellung "Wir sind vernetzt | Estamos conectadas":

#Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielt das Internet eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. So auch in Mexiko und Deutschland. Die multimediale Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ gibt einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern.

Was sind feministische Perspektiven auf Internettechnologie? Welche Rolle spielt der lokale Kontext? Wie mit Hass im Netz umgehen? Können wir unsere Lebensrealität noch in „virtuelle“ und „physische“ Welt trennen? All diese Fragen regen im internationalen Kontext sowie zwischen verschiedenen Generationen wichtige Diskussionen an, während die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit steigt.

Wie also kann feministischer Aktivismus zwischen online und offline in Zukunft aussehen?


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March of memory of Boris Nemtsov

23.02.2018
25.02.2018, 14:00 Uhr - 25.02.2018, 18:00 Uhr
We are waiting for everyone on February 25 on the March! 
https://nemtsov-most.org/2018/01/10/february-25-march-of-memory-of-boris-nemtsov/
  

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Ausstellungseröffnung: Wir sind vernetzt | Estamos conectadas

23.02.2018
07.03.2018, 18:00 Uhr - 07.03.2018, 21:00 Uhr
#Metoo, #aufschrei, #MiPrimerAcoso – weltweit spielt das Internet eine immer bedeutendere Rolle für feministischen Aktivismus. So auch in Mexiko und Deutschland. Die multimediale Ausstellung „Wir sind vernetzt | Estamos conectadas“ gibt einen Einblick in die virtuellen Räume von und für Frauen in beiden Ländern.

Was sind feministische Perspektiven auf Internettechnologie? Welche Rolle spielt der lokale Kontext? Wie mit Hass im Netz umgehen? Können wir unsere Lebensrealität noch in „virtuelle“ und „physische“ Welt trennen? All diese Fragen regen im internationalen Kontext sowie zwischen verschiedenen Generationen wichtige Diskussionen an, während die Zahl der Internetnutzer*innen weltweit steigt.

Wie also kann feministischer Aktivismus zwischen online und offline in Zukunft aussehen?


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Kolumbien: Gerechtigkeit und Frieden für die Frauen?

22.02.2018
08.03.2018, 19:00 Uhr - 08.03.2018, 21:30 Uhr
Mit: 
 
Mayerlis Angarita Robles, Gründerin des Frauenkollektivs „Narrar para Vivir“ (Erzählen um zu leben) und Frauenaktivistin, Preisträgerin des Anne-Klein-Frauenpreises 2018, Kolumbien 
 
Jineth Bedoya Lima Journalistin und Frauenaktivistin, Preisträgerin des Anne-Klein-Frauenpreises 2018, des International Press Freedom Award und Courage in Journalism Award, Kolumbien 
 
Moderation: Dr. María Angela Torres-Kremers, Journalistin und Kommunikationswissenschaftlerin aus Kolumbien 
 
Im Dezember 2016 unterzeichnete die kolumbianische Regierung nach vier Jahren Verhandlungen einen umfassenden Friedensvertrag mit der bis dahin größten und ältesten Guerrillagruppe Lateinamerikas, den Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC), den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens. Das Friedensabkommen wird aufgrund seiner Geschlechterperspektive als weltweit einzigartig angesehen. Erstmals wird die Rolle von Frauen und LGBTQI-Personen im Friedensprozess beleuchtet. Dies ist ein notwendiger Schritt, denn (sexualisierte) Gewalt gegen Frauen in Kolumbien gehört auch in Zeiten des Friedensprozesses weiterhin zum Alltag – vor allem in Regionen, in denen trotz Demobilisierung ehemalige Konfliktbeteiligte nach wie vor in illegalen Strukturen Gewalt ausüben. Es wird davon ausgegangen, dass mindestens etwa 10% der Kolumbianerinnen bereits Opfer sexualisierter Gewalt wurde. Laut dem offiziellen Opferregister sind etwa die Hälfte aller etwa 8 Millionen Vertriebenen im Land Frauen. Des Weiteren wurden beim Opferregister bis heute 458.781 Feminizide registriert, 191.784 Frauen wurden bedroht und 77.100 sind Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens. 
 
Vor diesem Hintergrund kämpfen die Kolumbianerinnen Mayerlis Angarita Robles und Jineth Bedoya Lima in unterschiedlichen Zusammenhängen für die Rechte der Frauen im Kontext des bewaffneten Konfliktes und in der Gestaltung des Friedensprozesses. Für ihre Verdienste werden sie am 2. März 2018 mit dem diesjährigen Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung ausgezeichnet. 
 
Mayerlis Angarita setzt sich vor allem auf lokaler Ebene für die Landrückgabe an gewaltsam vertriebene Frauen in der kolumbianischen Region Montes de Maria ein. Dort gründete sie das Frauenkollektiv „Narrar para Vivir“ (Erzählen um zu leben) und trägt so zur Aufarbeitung der gewaltgeprägten Geschichte bei. Mayerlis ist außerdem Teil einer Frauenkommission, welche die Einhaltung und Umsetzung der Geschlechterperspektive im Friedensabkommen begleitet und garantieren soll. 
 
Jineth Bedoya hat als preisgekrönte und international anerkannte Journalistin konsequent endemische Korruption, anhaltende Straflosigkeit und mangelnde Rechtsstaatlichkeit in Kolumbien aufgedeckt. Bei einer Recherche über korrupte Waffengeschäfte zwischen staatlichen Stellen und Einheiten der paramilitärischen AUC wurde sie unter Gewaltanwendung entführt. Sie gibt mit ihrer Arbeit den weiblichen Opfern sexualisierter Gewalt eine Stimme und berichtet seit vielen Jahren über Geschlechterungleichheit und Diskriminierung, sowie sexualisierte Gewalt gegenüber Frauen. 
 
Dank ihres Einsatzes für die Rechte der Frauen und auch aufgrund persönlicher Gewalterfahrungen konnten beide Preisträgerinnen zum geschlechtersensiblen Fokus im Friedensabkommen mit den FARC beitragen. Durch ihre Arbeit gestalten sie den Friedensprozess aktiv mit und dienen als Vorbild für den Kampf um die Rechte und Selbstbestimmung der Frauen, nicht nur in Kolumbien, sondern weltweit. 
 
Die Umsetzung des Friedensvertrages geht schleppend voran. Die historische Aufarbeitung der Vergangenheit stellt eine Mammutaufgabe für die kolumbianische Gesellschaft dar. Gleichzeitig befindet sich Kolumbien vor einem möglichen politischen Umbruch – die kurz bevorstehenden Kongress- und Präsidentschaftswahlen werden den Fortgang des Friedensprozesses maßgeblich bestimmen. 
 
Vor diesem Hintergrund wollen wir die Arbeit von Jineth Bedoya und Mayerlis Angarita sichtbar machen, insbesondere ihren Kampf gegen sexualisierte Gewalt im Kontext des bewaffneten Konflikts und gegen die Vertreibung von Frauen. Als Akteurinnen des Friedensprozesses berichten sie außerdem über die im Abkommen verankerten Mechanismen zur Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit und die Perspektiven ihrer Umsetzung vor dem Hintergrund einer eventuellen politischen Neuordnung. 
 
 
Sprache: Deutsch und Spanisch mit Simultanübersetzung

Veranstalter: Mujeres por la Paz – Frauen für den Frieden in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung, kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V., Kolumbienkampagne Berlin, Unidos por la Paz

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"Chancen eines Feministischen Antifaschismus - Von historischen Kontinuitäten zu aktueller Praxis"

22.02.2018
28.02.2018, 19:00 Uhr - 28.02.2018
Wir werden täglich mit (hetero-)sexistischer Propaganda aus konservativen und völkisch-nationalistischen Kreisen konfrontiert und selbst in antifaschistischer Theorie und Praxis bleibt das oft unwidersprochen.
Deshalb wollen wir dazu beitragen, dass der Antifeminismus von Rechts genauso wie der Sexismus in den eigenen Reihen von der Antifa mehr in den Fokus genommen wird. Beides verdient einen selbstverständlichen und entschlossenen Widerstand.
Wir gehen in unserem Vortrag auf historische Kontinuitäten von rechtem Antifeminismus ein und analysieren seine Widersprüche und Funktionen für faschistische Bewegungen. Auszerdem versuchen wir die Historie (fehlender) antisexistischer Organisierung gegen Rechts zu skizzieren und Bezüge auf aktuelle Praktiken zu ziehen. Danach wird gemeinsam über feministische Realitäten antifaschistischen Handelns, Strategien und Taktiken diskutiert, um Patriarchat und (Neo-)Faschismus langfristig den Arsch aufzureißen.

"Alerta alerta f_antifascista!"
In der Veranstaltungsreihe: "Alles ist die Girlgang!"


Am Mittwoch, 28. Februar

19 Uhr, Bunte Kuh, Bernkastelerstraße 78, 13088 Berlin 
 
 

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In die Offensive. Wie umgehen mit G20-Repression und autoritärer Formierung?

22.02.2018
04.03.2018, 10:00 Uhr - 04.03.2018, 18:00 Uhr
Seit einiger Zeit erleben wir eine neue Welle der Mobilisierung gegenlinke Politik und zivilgesellschaftliches Engagement. Spätestens mit demG20-Gipfel machten viele von uns ganz konkret diese Erfahrung, sei esdurch massive Polizeigewalt, präventive Gefangennahmen durch die Polizeischon während der Anreise oder die Ausschaltung des Versammlungsrechtsin den Tagen selber. Der Versuch der Kriminalisierung legitimen Protestswährend des Gipfel geht indes weiter und nimmt zunehmend absurde Zügean, wenn wir an die Öffentlichkeitsfahndung oder Anklagen wegen schwerenLandfriedensbruchs auf Grund der bloßen Teilnahme an einer Demonstrationen denken.Aktuell erleben wir eine bedrohliche Verschiebung des öffentlichenDiskurses. Sei es das Verbot von Indymedia-Linksunten, die Verschärfung des §113 imStGB (Polizeischubsgesetz) oder die erneute Extremismusklausel fürzivilgesellschaftliche Projekte – Spielräume linker Politik werden systematischverkleinert und darüber hinaus jede Form sozialen, politischenEngagements und nonkonformen Verhaltens unter Verdacht gestellt. Unsere Antworten darauf sind bisher ungenügend. Wir wollen einen offenenDiskussionsprozess darüber beginnen, wie diese Entwicklungen zuanalysieren sind und vor allem wie wir ihnen entgegen treten können. Welchepraktische Perspektive lässt sich in der derzeitigen Situation denken?Wie können wir eine kollektive Antwort finden?“
Das einladende Netzwerk trifft sich seit Januar und besteht aus den unterschiedlichsten linken und linksradikalen Gruppen sowieGrundrechts- Aktivist*Innen
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From defense to offense. How to handle G20 repression and new authoritarian structures?Invitation for a Workshop day on March, 4th, 10 a.m.-6 p.m., Mehringhof (SfE), Gneisenaustr. 2a, Berlin-Kreuzberg
Since some time we experience a new wave of the mobilization against leftist politics and civil society engagement. At the latest since the G20 summit did many of us quite specifically experience this, whetherthrough massive police violence, preventive detentions by the police already during the travel to Hamburg or the elimination of the freedom of assembly during the days. The attempt to criminalize the legitimateprotest during the summit goes on meanwhile and takes increasingly absurd features, if we think of the general public search or accusations of grave violation of public peace, for participating in demonstrations.We experience at the moment a menacing shift in the public discourse. Whether it is the ban of Indymedia, the sharpening of §113 StGB or the new extremism clause for Democracy projects – space for left policy become systematically reduced and, in addition, any form of social, political engagement and "deviant"behavior is put under suspicion.Our answers so far are insufficient. We want to start an open discussion process about how we can analyze these developments and how we can counter them. Which practical perspectives can be thought of inthe present situation? How can we find a collective answer?
Programm
10:00-10:30 Begrüßung10:30-11:30 Diskussions-Block „Repressionsbegriff“11:30-12:00 Gesamtplenum zum Repressionsbegriff12:00-13:00 Große Pause13:00-14:00 Diskussions-Block „Grundrechtsdiskurs“14:00-14:30 Gesamtplenum zum Grundrechtsdiskurs14:30-15:00 Kleine Pause 15:00-16:30 Praxis-Workshops zu Solidaritätsarbeit; Polizei und Medien; Selbstermächtigng und Out of Action.16:30-17:00 Kleine Pause17:00-18:00 Abschlussplenum
Diskussions-Block „Repressions-Begriff“G20 war krass. Aber auch nur ein Baustein in der schärfer werdenden Repression. Wer ist von staatlicher Repression und politischer Justiz betroffen? Wie ist im Kampf dagegen auf die unterschiedlichen Betroffenheiten, Perspektiven und Intensitäten einzugehen? Brauchen wir nicht auch einen neuen Solidaritätsbegriff? Wo und mit wem zusammen können wir ansetzen?
Diskussions-Block „Grundrechtsdiskurs“Wie weit kommen wir mit dem Beharren auf (Grund-)Rechte gegen einen Staat, dessen Exekutive sich nicht an die eigenen Gesetze halten muss? Gibt es überhaupt einen Dissenz zwischen Grundrechtsverteidigung und subversiven Praxen, die über die Möglichkeiten des Rechtsstaat hinausgehen?
Workshop: SolidaritätsarbeitDie Soli-Arbeit nach den G20-Protesten läuft schleppend an. Nach der beendeten Kampagne machen einige Polit-Macher_innen Urlaub, andere müssen auch mal wieder arbeiten; Rote Hilfe und EA sind ja am Start... Und: Hat es jemanden aus den eigenen Reihen getroffen? So geht's nicht weiter! Wie sieht Solidarität auch unter den Bedingungen unterschiedlicher politischer Ansätze aus? Was gehört eigentlich dazu?
Workshop: Polizei und MedienImmer mehr wird die Polizei zum eigenständigen politischen Akteuer, der bestimmte Bilder für die Öffentlichkeit inszeniert und so nicht nur durch militärische Stärke Protestevents steuert, sondern auch die Deutungshoheit über das Geschehene hat. Unkritisch werden die Meldungen der Polizei von den Medien übernommen, statt sich den polizeilichen Fake-News zu widmen. Wie mit dem Zusammenspiel aus Polizei und Medien umgehen?
Workshop: Selbstermächtigung gegen RepressionWie setzen wir der "autoritären Formierung" im Alltag etwas entgegen? Was muss sich an unserer Praxis ändern, wenn die Bedingungen dafür sich wandeln? Wie kann eine handlungsfähige Organisierung aussehen?  Was können wir anders machen, damit wir nicht wieder "ganz überrascht" vor der nächsten Repressionewelle stehen?
Workshop: Out of ActionAktivistische Praxis besteht nicht nur aus emanzipatorischen Erfahrungen. Regelmäßig erleben wir Scheiße auf der Straße und in Aktionen. Out-of-Action ist eine Antwort darauf. Wir wollen in dem Workshop erarbeiten, wie Out-of-Action in der Praxis aussieht und unter welchen Bedingungen es eine widerständige Praxis sein kann.
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Politische Partizipation in Berlin - das Berliner Partizipations- und Integrationsgesetz

21.02.2018
06.03.2018, 10:00 Uhr - 06.03.2018, 14:00 Uhr
- Strukturen der politischen Partizipation in Berlin 
- Der Senat 
- Die Bezirke 
- Das Abgeordnetenhaus 
​​- Das PartIntGesetz 
- Definitionen (Integration, Migrationshintergrund, Interkulturelle Oeffnung, Interkulturelle Kompetenz) 
- Strukturen (Landesbeirat, Beauftragte/r für Integration des Senats / der Bezirke, bezirkliche Ausschüsse für Integrationsfragen) 
 
Anmeldung: info@migrapower.org

Veranstalter: MaMis en Movimiento e.V. und Verband für Interkulturelle Arbeit e.V. (VIA e.V.)
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