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Updated: 2 hours 4 min ago

Wandelwoche 2020 | Neukölln: Ein Stadtteil im stetigen Wandel

08.08.2020
04.09.2020, 17:00 Uhr - 04.09.2020, 18:30 Uhr

AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung und den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/neukoelln-ein-stadtteil-im-stetigen-wandel/

Wie ist der Rixdorfer Kiez mit der Welt verflochten? Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch Rixdorf entdecken wir die Verbindungen zwischen Neukölln und der Welt, zwischen Lokalem und Globalem, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zum einen entstehen diese Verbindungen entlang von Migrationsgeschichten: Denn Rixdorf ist schon seit Jahrhunderten davon geprägt, dass Menschen von unterschiedlichen Herkunftsorten zuziehen und Stadtleben gestalten. Zum anderen bestehen die Verbindungen, da die alltägliche Lebensweise in globale Strukturen eingebettet ist. Wir erkunden, was unsere Lebensweise mit anderen Orten in der Welt zu tun hat und wie sie sich dort mitunter auf Menschen und Natur auswirkt. Auf dem Rundgang kommen auch Rixdorfer Initiativen und Organisationen zu Wort, die Verbindungen zwischen Menschen und Orten im Sinne von Solidarität und Nachhaltigkeit versuchen neu zu denken und zu gestalten.

Organisiert von: grenzgänger berlin, http://grenzgaenger-berlin.de/berlin

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 04. - 14.09.2020. Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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Wandelwoche 2020 | Neukölln: Ein Stadtteil im stetigen Wandel

08.08.2020
04.09.2020, 17:00 Uhr - 04.09.2020, 18:30 Uhr

AKTUELLE INFOS zur Veranstaltung und den Link zur ANMELDUNG findet ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/neukoelln-ein-stadtteil-im-stetigen-wandel/

Wie ist der Rixdorfer Kiez mit der Welt verflochten? Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch Rixdorf entdecken wir die Verbindungen zwischen Neukölln und der Welt, zwischen Lokalem und Globalem, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zum einen entstehen diese Verbindungen entlang von Migrationsgeschichten: Denn Rixdorf ist schon seit Jahrhunderten davon geprägt, dass Menschen von unterschiedlichen Herkunftsorten zuziehen und Stadtleben gestalten. Zum anderen bestehen die Verbindungen, da die alltägliche Lebensweise in globale Strukturen eingebettet ist. Wir erkunden, was unsere Lebensweise mit anderen Orten in der Welt zu tun hat und wie sie sich dort mitunter auf Menschen und Natur auswirkt. Auf dem Rundgang kommen auch Rixdorfer Initiativen und Organisationen zu Wort, die Verbindungen zwischen Menschen und Orten im Sinne von Solidarität und Nachhaltigkeit versuchen neu zu denken und zu gestalten.

Organisiert von: grenzgänger berlin, http://grenzgaenger-berlin.de/berlin

Diese Veranstaltung ist Teil der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 04. - 14.09.2020. Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2020/.

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"Die 24-Stunden-Flucht des Studenten Matthias Langer aus der DDR"

06.08.2020
03.09.2020, 18:00 Uhr - 03.09.2020, 20:30 Uhr

Am 6. August 1972 wagte der damals 21-jährige Student gemeinsam mit seiner Verlobten und einer Freundin von Karl-Marx-Stadt aus einen Fluchtversuch aus der DDR. "Das Risiko war enorm", so Matthias Langer. Getarnt als Motorradfahrer und Rucksacktouristen verstauen sie in ihren Taschen selbst gezeichnete Skizzen des rumänischen Grenzübergangs Moravița Richtung Jugoslawien. In Ungarn droht der Flucht ein unerwartetes Ende, denn die Staatssicherheit beobachtet sie. Die Angst vor der Verhaftung ist allgegenwärtig.
Doch die drei können die Flucht fortsetzen, aber der eigentliche Grenzübertritt wird zunehmend strapaziöser, unerwartete Hindernisse kosten viel Zeit. Tatsächlich gelangen sie nach 24 Stunden Flucht vom Grenzübergang Rumänien völlig entkräftet nach Österreich und betreten später westdeutschen Boden.

Der gebürtige Chemnitzer berichtet anhand originaler Aufnahmen über seine Flucht aus der DDR und seine Beweggründe, über den "gelungenen Grenzübertritt" und vom neuen Leben in der Bundesrepublik.
Heute lebt der Ingenieur in Bayern nahe der tschechischen Grenze.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Lern- und Gedenkort Kaßberg Gefängnis e. V.

Mit freundlicher Unterstützung des Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Herzliche Einladung! Der Eintritt ist frei.

Aufgrund der aktuellen Situation wird um Anmeldung bis zum 31.08.2020 unter info@martin-luther-king-zentrum.de oder telefonisch unter 03761-76 02 84 gebeten.

http://www.martin-luther-king-zentrum.de/mlkz/index.php

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Fels der Verzweiflung – Stein der Hoffnung, Martin Luther King und die DDR

06.08.2020
15.08.2020, 14:00 Uhr - 15.08.2020, 20:00 Uhr

Martin Luther King und die DDR

Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilcourage e.V. (Hrsg.)

Wenn man die DDR-Gesellschaft in ihrer Vielschichtigkeit betrachtet, so reicht diese von der offiziellen Sicht der SED-Diktatur über viele Abstufungen der Blockparteien, Massenorganisationen, Kunst und Kultur, über die Kirchen bis hin zur Friedens- und Bürgerbewegung. In fast all diesen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens in der DDR lassen sich Spuren von King, seines Gedankengutes und der von ihm inspirierten oder geführten Aktionen der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung finden, wo all dies rezipiert und kommuniziert wurde, aber auch Reaktionen bzw. Wirkungen hinterließ. Aus diesen Bereichen werden hier Beispiele für die gesellschaftliche und inhaltliche Bandbreite der King-Rezeptions-, Verbreitungs- und Wirkungsgeschichte wiedergegeben.

http://www.martin-luther-king-zentrum.de/mlkz/index.php

https://www.eva-leipzig.de/product_info.php?info=p4944_Fels-der-Verzweiflung---Stein-der-Hoffnung.html&XTCsid=0fa2845cdcd890b0c9a3f8ef499b9ebc

 

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Mietendeckel – Wird die Atempause genutzt?

05.08.2020
13.08.2020, 19:00 Uhr - 13.08.2020

Seit Februar gilt der Berliner Mietendeckel. Für fünf Jahren soll er Mieterinnen und Mieter vor Mietsteigerung und Verdrängung schützen. Aber reicht das aus? Was muss in den fünf Jahren passieren, um den Wohnungsmarkt nachhaltig zu entspannen? In unserem zweiten Livestream diskutieren wir mit Andrej Holm (Stadtsoziologe HU Berlin) und Sebastian Gerhardt (Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik) über notwendige wohnungspolitische Maßnahmen.

Livestream: 13.08.20, 19 Uhr

Alle Infos: www.bmgev.de

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Menschenkette zu neuer Mobilität

22.07.2020
27.07.2020, 15:20 Uhr - 27.07.2020, 15:59 Uhr


Der Gemeinderat Esslingen entscheidet am kommenden Montag, den 27.07. über zwei zukunftsweisende Projekte: die kombinierte Bus-/ Radspur auf einem Teil des östlichen Altstadtrings und 100% elektrischer und damit klimaneutraler Busverkehr ab 2024. Als Online-Petition haben wir in den vergangenen sechs Monaten rund 1100 Unterschriften für die Umweltspur gesammelt. Vor der Abstimmung im Gemeinderat kommenden Montag laden wir zur Petitions-Übergabe per Menschenketten-Aktion ein: Bitte kommt alle um 15:20 Uhr zum Neckarforum. Dort stellen wir uns auf mit Abstand Richtung Rathaus, um der Verwaltung und dem Gemeinderat den Rücken zu stärken. Kommt gerne mit dem Fahrrad oder selbst gemalten Plakaten - weitere Plakate stehen vor Ort zur Verfügung.
“Wir stehen hier vor der überfälligen Entscheidung, öffentlichen Raum klimagerechter neu aufzuteilen,” beschreibt Petra Schulz vom VCD die bevorstehende Sternstunde und freut sich über Unterstützung von Natur- und Klimaschützern. Die Esslinger Ortsgruppen von BUND, NABU und Greenpeace stellen sich gemeinsam mit ParentsForFuture Esslingen hinter die Mobilitätsverbände.

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Weltkulturerbe im Wedding: Die Siedlung Schillerpark

22.07.2020
26.09.2020, 11:00 Uhr - 26.09.2020, 13:00 Uhr

Die von Bruno Taut entworfene Siedlung Schillerpark galt 1924 als Auftakt des Neuen Bauens in Berlin. In Kooperation mit dem von Martin Wagner initiierten gemeinwirtschaftlichen Gehag-Verbund und dem Berliner Spar- und Bauverein (heute: Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG) entstand eine modellgebende Wohnanlage, die mit ergänzenden Bauten der Nachkriegsmoderne als Gesamtensemble unter Denkmalschutz steht. Die Synthese aus Architektur, sozial-kulturellen Ansätzen und der Verknüpfung mit dem Außenraum zeigen bis heute die Qualitäten der genossenschaftlichen Gemeinschaftsidee.
Mit: Renate Amann (Architektin)
Beitrag: 10 € (Ermäßigung möglich)
Max. 15 Teilnehmende.
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de und Überweisung des Beitrags bekannt gegeben [S86].

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Zukunft der Beteiligung – Bürger*innenräte und Digitalisierung

22.07.2020
24.09.2020, 18:30 Uhr - 24.09.2020, 20:00 Uhr

Die Corona-Pandemie beeinflusst alle Sphären des gesellschaftlichen und individuellen Lebens, auch unsere Demokratie steht auf dem Prüfstand. Zur Bewältigung der Folgen der Pandemie wird häufig auf Expert*innenmeinungen verwiesen. Andererseits werden auch Forderungen laut, die Bevölkerung selbst mehr einzubinden bei der Frage: »Wie soll es eigentlich weiter gehen?«. Daher wollen wir diskutieren, wie die Zukunft von Beteiligung aussehen kann. Hierfür werden wir uns mit dem Format der »Bürger*innenräte« auseinandersetzen und auch digitale Beteiligungsformate diskutieren, die in der Pandemie erprobt wurden und werden.
Mit: Jacob Birkenhäger (IFOK), Sasa Raber (Expertin für Liquid Democracy und Partizipation), Yannick Haan (Mitbegründer »OV Quarantäne«)
Anmeldung erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de [S43].

Hinweis zu Online-Veranstaltungen:
Für die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen schicken wir Ihnen nach Anmeldung Informationen zum Zugang und Ablauf zu und können ggfs. entstehende Rückfragen gerne beantworten. Für Kurzentschlossene werden wir die Veranstaltungen auch in einem Live-Stream zur Verfügung stellen. Zu einzelnen Veranstaltungen werden wir zudem Dokumentationen im Nachhinein zugänglich machen.

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Die Hufeisensiedlung – eine Ikone des Reformwohnungsbaus

22.07.2020
19.09.2020, 10:00 Uhr - 19.09.2020, 12:00 Uhr

2008 wurden sechs »Siedlungen der Berliner Moderne« gemeinsam als UNESCO-Welterbe eingetragen. Sie gelten als Berlins wichtigster Beitrag zur Architekturgeschichte und entstanden als politisch klug eingefädelte Antwort auf die grassierende Wohnungsnot des frühen 20. Jahrhunderts. Von ihnen ist die 1925-1930 maßgeblich von Bruno Taut im Auftrag der GEHAG geplante Hufeisensiedlung sicher die berühmteste. Sie umfasst knapp 2000 Wohneinheiten und gruppiert sich um eine 350 Meter lange hufeisenförmig gebogene Zeile. Die Führung geht auf die Bau-, Zeit- und Sozialgeschichte ein und berücksichtigt auch Aspekte des Denkmalschutzes und die Folgen der seit 2000 fortschreitenden Umwandelung in Einzeleigentum. Am Ende der Führung werden auch Innenräume zu sehen sein.

Mit: Ben Buschfeld (Inhaber von »Tautes Heim«; Gestalter und Autor u.a. von »Bruno Tauts Hufeisensiedlung« sowie verschiedener Websites und Ausstellungen zum Thema)
Beitrag: 10 € (Ermäßigung möglich)
Max. 15 Teilnehmende.
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de und Überweisung des Beitrags bekannt gegeben. [S85]

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Großsiedlung Siemensstadt – Der Beitrag von Gropius und Scharoun zum Wohnungsbau

22.07.2020
12.09.2020, 10:00 Uhr - 12.09.2020, 12:00 Uhr

Unter den Siedlungen, die zum Weltkulturerbe gehören, enthält die Großsiedlung Siemensstadt interessante Beiträge berühmter Architekten: Gropius, Scharoun, Salvisberg, Hering und Poelzig haben sich hier verewigt. Unter Regie des Stadtbaurats Martin Wagner wurden auf höchstem architektonischem Niveau Antworten auf die Wohnungsnot gegeben: moderne, bezahlbare Wohnungen mit Küchen, Bädern und Balkonen, in Häusern ohne Hinterhof und Seitenflügel, dafür mit Licht, Luft und Sonne. Die qualitätsvolle Baukunst, die Formensprache, die Wohnungsgrundrisse und die städtebaulichen Figuren der Siedlungen wurden zum Vorbild für das ganze 20. Jahrhundert. Auch »Ringsiedlung« genannt, zeigt sie die ganze Spannbreite des Bauens in der klassischen Moderne.
Mit: Andreas Gudath-Wengenroth (Dozent für Erwachsenenbildung)
Beitrag: 10 € (Ermäßigung möglich)
Max. 15 Teilnehmende.
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de und Überweisung des Beitrags bekannt gegeben [S84].

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Corona »beispiellos«? Ein Blick in die Geschichte

22.07.2020
10.09.2020, 18:30 Uhr - 10.09.2020, 20:00 Uhr

Zu Beginn der Corona-Pandemie schienen viele Menschen die Bedrohung nicht ernst zu nehmen. Verschwörungserzählungen prägen auch jetzt noch den Diskurs. Andererseits wird für die Post-Corona-Zeit auch Hoffnung verbreitet, gesellschaftliche Änderungen zu wagen. Welche gesellschaftlichen Reaktionen auf den Ausbruch einer Pandemie lassen sich in der Vergangenheit beobachten und was können wir daraus lernen? Ausgehend von einem Vortrag über den Verlauf der Cholera im Berlin des 19. Jahrhunderts und begleitende staatliche Maßnahmen, möchten wir diese Fragen diskutieren.
Mit: Beate Winzer (Historikerin)
Anmeldung erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de [S42].

Hinweis zu Online-Veranstaltungen:
Für die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen schicken wir Ihnen nach Anmeldung Informationen zum Zugang und Ablauf zu und können ggfs. entstehende Rückfragen gerne beantworten. Für Kurzentschlossene werden wir die Veranstaltungen auch in einem Live-Stream zur Verfügung stellen. Zu einzelnen Veranstaltungen werden wir zudem Dokumentationen im Nachhinein zugänglich machen.

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Schule in der Pandemie

22.07.2020
27.08.2020, 18:30 Uhr - 27.08.2020, 20:00 Uhr

Die Corona-Pandemie hat den Schulbetrieb besonders stark getroffen. Die vergangenen fünf Monate stellten den gesamten Schulbetrieb vor enorme Herausforderungen. Das Schuljahr 2020/2021 soll wieder im Normalbetrieb stattfinden. Wie kann ein »normal« in Zeiten einer andauernden Pandemie aussehen? Welche Positionen vertreten Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen und die Bildungspolitik und -verwaltung? Ausgehend von den aktuellen Erfahrungen und den Ergebnissen einer Expert*innenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung, wollen wir diese Fragen diskutieren.
Mit: Dr. Maja Lasić (Mitglied des Abgeordnetenhauses), Burkhard Jungkamp (Staatssekretär a.D. und Moderator des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung), Miguel Góngora (komm. Vorstand Landesschüler*innenausschuss)
Anmeldung erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de [S41].

Hinweis zu Online-Veranstaltungen:
Für die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen schicken wir Ihnen nach Anmeldung Informationen zum Zugang und Ablauf zu und können ggfs. entstehende Rückfragen gerne beantworten. Für Kurzentschlossene werden wir die Veranstaltungen auch in einem Live-Stream zur Verfügung stellen. Zu einzelnen Veranstaltungen werden wir zudem Dokumentationen im Nachhinein zugänglich machen.

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Die Rationalisierung der Freizeit: Das Strandbad Wannsee

22.07.2020
22.08.2020, 15:50 Uhr - 22.08.2020, 17:30 Uhr

Seit 1907 lädt das Strandbad Wannsee zum Baden ein. Nach der Bildung Groß-Berlins sorgte Stadtbaurat Martin Wagner mit seinem Architekten Richard Ermisch 1929/30 für eine Neugestaltung, die eine bessere Nutzung für große Massen von Menschen ermöglichte. Ein zukunftsweisendes Modell?

Mit: Matthias Oloew (Historiker, Kunstwissenschaftler, Pressesprecher der Berliner Bäderbetriebe)
Beitrag: 10 € (Ermäßigung möglich)
Max. 15 Teilnehmende.
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de und Überweisung des Beitrags bekannt gegeben. [S83]

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»Irgendwer muss doch Schuld sein?!« Corona und Rassismus

22.07.2020
20.08.2020, 18:30 Uhr - 20.08.2020, 20:00 Uhr

Ob bei den »Hygiene-Demos« oder im virtuellen Raum – die Vorstellung von »Schuldigen« der Corona-Pandemie greift häufig auf rassistische und antisemitische Erklärungsmuster zurück. Durch solche Narrative motiviert, kommt es auch zu Übergriffen und Diskriminierungen auf offener Straße. Anhand eines Thesenpapiers des Bundesverbands mobile Beratung e.V. sprechen wir zunächst über die Strategien rechter Akteur*innen und wollen Gegenstrategien von Verantwortlichen in der Politik diskutieren. In einem zweiten Teil soll der Blick auf die Zivilgesellschaft und mögliche Handlungsstrategien gerichtet werden.
Mit: Anna Müller (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin), Lena Cornelius (Trainingskoordinatorin, »LOVE-Storm – Gemeinsam gegen Hass im Netz«), Caroline Morfeld (Kleiner Fünf / Tadel Verpflichtet! e.V.)
Anmeldung erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de [S40].

Hinweis zu Online-Veranstaltungen:
Für die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen schicken wir Ihnen nach Anmeldung Informationen zum Zugang und Ablauf zu und können ggfs. entstehende Rückfragen gerne beantworten. Für Kurzentschlossene werden wir die Veranstaltungen auch in einem Live-Stream zur Verfügung stellen. Zu einzelnen Veranstaltungen werden wir zudem Dokumentationen im Nachhinein zugänglich machen.

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Der Alex – ein Weltstadtplatz für Groß-Berlin

22.07.2020
19.08.2020, 18:00 Uhr - 19.08.2020, 20:00 Uhr

Schon bald nach der Gründung von Groß-Berlin im Jahr 1920 verwandelte sich der Alexanderplatz in eine gigantische Dauerbaustelle. Stadtbaurat Martin Wagner wollte nicht nur den Durchfluss des Stadtverkehrs beschleunigen, sondern »das Formproblem eines Weltstadtstadtplatzes« vorbildhaft lösen. Wegweisende Architektur verlieh dem Platz ein neues Gesicht. Die Riesenbaustelle inspirierte Alfred Döblin zum bedeutendsten deutschen Großstadtroman und schuf einen Mythos, der den Weltruhm des Platzes begründete. Eine Spurensuche über und unter der Erde.
Mit: Michael Bienert (Journalist und Buchautor)

Beitrag: 10 € (Ermäßigung möglich)
Max. 15 Teilnehmende. Bei großem Interesse kann die Veranstaltung wiederholt werden.
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de und Überweisung des Beitrags bekannt gegeben. [S82]

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Der Rote Wedding zwischen Arbeitermilieu und sozialem Wandel

22.07.2020
12.08.2020, 18:00 Uhr - 12.08.2020, 20:00 Uhr

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich im Wedding eine widerständige Gesellschaft, die verschiedene Parteien, aber auch Freidenker*innen und Literat*innen hervor brachte. Ende der 1920er-Jahre waren hier die Kommunisten tonangebend. Nach 1945 wandelte sich das Viertel in einen sozialdemokratisch geprägten »Roten Wedding«. Das alte Milieu verschwand zugunsten neuer Häuser und Stadtstrukturen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber unbedingt erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de [S81].
Die Treffpunkte werden nach Anmeldung bekannt gegeben.
Max. 10 Teilnehmende pro Veranstaltung.

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Der lebendige Bebel

22.07.2020
06.08.2020, 18:00 Uhr - 06.08.2020, 20:00 Uhr

Politische Bewegungen fragen sich immer wieder: Sind wir noch auf der Höhe der Zeit? Was ist die richtige Forderung oder Position, die auch in Zukunft noch tragfähig ist? August Bebel, der vor mehr als hundert Jahren lebte, war in vielen Fragen seinen Zeitgenoss*innen voraus. Sein Buch »Die Frau und der Sozialismus« propagierte bereits 1879 die Gleichheit der Geschlechter. Auch hinsichtlich Demokratie, Religion oder Kolonialismus – August Bebel hatte klare politische Vorstellungen, um der Würde des Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen. Was können wir im 21. Jahrhundert davon lernen?
Mit: Tobias Kühne (Historiker) und Gisela Notz (Historikerin)
Anmeldung erforderlich [S50] unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de

Hinweis zu Online-Veranstaltungen:
Für die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen schicken wir Ihnen nach Anmeldung Informationen zum Zugang und Ablauf zu und können ggfs. entstehende Rückfragen gerne beantworten. Für Kurzentschlossene werden wir die Veranstaltungen auch in einem Live-Stream zur Verfügung stellen. Zu einzelnen Veranstaltungen werden wir zudem Dokumentationen im Nachhinein zugänglich machen.

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Der Rote Wedding – zwischen Elend und sozialem Engagement

22.07.2020
05.08.2020, 18:00 Uhr - 05.08.2020, 20:00 Uhr

Der Wedding war schon im Kaiserreich Inbegriff sozialen Elends. Es gab aber auch Einrichtungen wie das Obdachlosenheim »Wiesenburg«, das Ledigenheim und besonders sozial engagierte Menschen wie den Stadtarzt Georg Benjamin, der sich um die Ärmsten der Armen kümmerte und heute völlig zu Unrecht im Schatten seines berühmten Bruders steht.

Im Rahmen eines Projekts, das die Landeszentrale für politische Bildung 2019 förderte, erarbeitete das ABI gemeinsam mit dem Tageszentrum »Wiese 30« der KBS e.V. einen Stadtrundgang. Die Resonanz war so überwältigend, dass der Rundgang deshalb wieder durchgeführt wird. Da der gesamte Rundgang sehr komplex ist, wird er in zwei Hälften geteilt. Der zweite Termin findet am Mittwoch, den 12. August von 18–20 Uhr unter dem Titel »Der Rote Wedding zwischen Arbeitermilieu und sozialem Wandel« statt; bei großem Interesse können für September und Oktober weitere Termine festgelegt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber unbedingt erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de [S80].
Die Treffpunkte werden nach Anmeldung bekannt gegeben.
Max. 10 Teilnehmende pro Veranstaltung.

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Pflege- und Sorgearbeit weiter unter Druck - Unsere Antwort: Care Revolution

20.07.2020
30.07.2020, 19:00 Uhr - 30.07.2020, 21:00 Uhr

Die Corona Pandemie hat die Situation um Pflege- und Sorgearbeit nicht verbessert, auch wenn gesellschaftlich einige Berufe mehr Anerkennung erhalten und kollektiv für Pflegekräfte applaudiert
wird. In einer besseren Bezahlung oder Schaffung von mehr Arbeitsplätzen hat sich das noch nicht umgesetzt, dabei kämpfen z.B. Pflegekräfte im Krankenhaus seit Jahren dafür, das Personal aufzustocken und mehr Zeit für die Arbeiten zu bekommen. Die Ökonomisierung geht in allen Bereichen der Pflege- und Sorgearbeit weiter voran - dabei ist vielen Menschen klar, dass gute Sorgearbeit mit Profitmaximierung und Kostendruck nicht zusammen gehen. Der Bedarf, das Menschliche und das Miteinander gehören wieder ins
Zentrum. Es bedarf einer Kehrtwende, einer Care Revolution. Was darunter genau zu verstehen ist und was wir tun müssen, um diese Revolution ins Rollen zu bringen, wollen wir im Input mit euch diskutieren.

Das Netzwerk Care Revolution ist seit Jahren an Kämpfen im Care-Bereich aktiv beteiligt. Diese treten nicht nur für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein, sondern auch für eine Demokratisierung und Ausbau der Versorgungsangebote. Das umfasst lokale bedürfnisgerechte Angebote ebenso, wie eine Stärkung von selbstorganisierten Projekten, einem Abbau von rassistischen Strukturen und globalen Ungleichheiten (Care Chains), sowie von Geschlechterungleichheiten.

Netzwerk Care Revolution

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Input-Reihe "Bleib gesund?!" - Pandemiebekämpfung in einem kranken System in Zusammenarbeit mit den kritischen Mediziner*innen Berlin statt.

Die Veranstaltungen der Input-Reihe sind kostenlos. Die Veranstaltung findet im Garten des :// about blank statt.
Bitte kommt etwas früher und bringt eine Maske mit. Bringt bitte außerdem einen kleinen Zettel (Visitenkarte o.ä.) mit Name, Kontaktmöglichkeit (Telefonnummer/Email) und Adresse mit. Diese müssen wir einsammeln, damit das Gesundheitsamt ggfs. nachverfolgen kann, wer da war (Corona, you know). Wir werden die Zettel in einen Beutel packen und diesen verschlossen dem blank (als Veranstaltungsort übergeben). Falls das Gesundheitsamt die Daten nicht anfordert, wird der Beutel nach 4 Wochen vernichtet und niemand sieht die Zettel. Für die Teilnahme an der Veranstaltung in ://about blank ist keine vorherige Anmeldung nötig.

Nur wenn es regnet, muss die Veranstaltung online stattfinden. Wenn ihr auch online teilnehmen wollt, bitten wir euch bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn einen Platz über Facebook oder per mail an te.fuchs@posteo.de zu reservieren, wenn ihr teilnehmen wollt. Darüber werden wir die Zugangsdaten zur Veranstaltung teilen und euch bei technischen Problemen helfen.

Wir freuen uns auf die Diskussion mit euch!

 

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Umkämpfte Gesundheit

18.07.2020
23.07.2020, 19:00 Uhr - 23.07.2020, 21:00 Uhr

Beschäftigte im Gesundheitswesen haben allen Grund zu streiken: Seit Jahren werden Krankenhäuser unterfinanziert und verstärkt Marktzwängen ausgesetzt. Die Folgen: Überlastung des Personals und eine Gesundheitsversorgung, die nicht nach den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet ist. Die Coronakrise hat das mit einem Schlag ins öffentliche Bewusstsein geholt. Doch an den Bedingungen hat sich seitdem wenig geändert.

Wir wollen in unserem Input beleuchten, wie Protest und Arbeitskampf gegen diese Zustände aussehen können. Dafür haben wir Vertreter*innen vom Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus aus Berlin und von der Initiative "La santé en lutte" ("Die Gesundheit im Kampf") aus Brüssel eingeladen. Sie werden von ihrer Arbeit berichten und davon, wie sich diese seit Beginn der Pandemie verändert hat. Im Anschluss habt ihr die Gelegenheit, gemeinsam mit ihnen zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Input-Reihe "Bleib gesund?!" - Pandemiebekämpfung in einem kranken System in Zusammenarbeit mit den kritischen Mediziner*innen Berlin statt.

Die Veranstaltungen der Input-Reihe sind kostenlos. Bitte reserviert bis 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn einen Platz über Facebook oder per mail an te.fuchs@posteo.de, wenn ihr teilnehmen wollt. Darüber werden wir die Zugangsdaten zur Veranstaltung teilen und euch bei technischen Problemen helfen.

 

 

 

 

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