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Kölibri Küchenkonzert

28.11.2017
15.12.2017, 19:30 Uhr - 15.12.2017, 22:30 Uhr
19:30 Einlass | 20:00 Beginn |
Musiker_innen spielen unplugged in der Kölibri Küche – heiß und fettzig!
Eintritt frei, Spende in die Kochmütze!

Als soziokulturelles Projekt möchten wir mit dem Kölibri Küchenkonzert eine offene Struktur schaffen, um gemeinsam und unkommerziell Kultur zu gestalten.

Seit Mai 2012 spielen jeden letzten Freitag im Monat wechselnde Bands und Solo-Künstler_innen aus Hamburg und Übersee in der Küche des KÖLIBRI Cafés „für die Kochmütze“. Parallel kochen wir für alle ein leckeres vegetarisches Essen aus überwiegend biologischen Zutaten. Der Eintritt ist frei, der Getränkeverkauf deckt unsere Unkosten. Die Speisen sowie die Gagen der Musiker finanzieren sich über Spenden „in die Kochmütze“.
Zum letzten Küchenkonzert diesen Jahres spielt die Band "Roods&Reeds"
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Roods&Reeds betören das Publikum mit grooviger Leichtigkeit und melancholischer Tiefe! Neben Eigenkompositionen finden immer auch ausgewählte anglo-irische Folksongs den Weg ins Repertoire des Hamburger Singer / Songwriter Duos, in einer oft gänzlich neuen Interpretation.
 www.roodsandreeds.com

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Du willst mitmachen? Wir kochen nicht nur unser eigenes Süppchen und freuen uns über alle, die Lust haben das Küchenkonzert zu einem besonderen Abend zu machen. Weitere Infos unter: http://koelibrikuechenkonzert.blogsport.de/
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Gegen die Normalisierung rechter Hetze – Kundgebung gegen den „Bürgerdialog“ der AfD

28.11.2017
28.11.2017, 18:00 Uhr - 28.11.2017
[Aufruf von Uffmucken Schöneweide] Der Bezirksverband der AfD Treptow-Köpenick möchte am Dienstag, den 28. November im Rathaus Köpenick einen zweiten sogenannten „Bürgerdialog“ abhalten. Thema soll die Verkehrsinfrastruktur sein, als Redner ist der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und ausgesprochene Fahrrad-Hasser Frank Scholtysek angekündigt. Mit den „Bürgerdialogen“ versucht die sonst wenig in der Öffentlichkeit sichtbare Fraktion Bürger*innennähe zu beweisen und über ihren sachpolitischen Wissensmangel hinwegzutäuschen. Dabei werden gerade hier oft rassistische und neonazistische Klischees bedient.
Das Bündnis Uffmucken Schöneweide protestiert hier gegen eine Normalisierung rechter Inhalte. Weitere Informationen findet ihr hier
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The Foxy Five: Film screening and Discussion

28.11.2017
30.11.2017, 19:30 Uhr - 30.11.2017, 22:30 Uhr
THE FOXY FIVE - SCREENING AND DISCUSSIONwith Jabu Nadia Newman and Chase Musslewhite (producers)
The Foxy Five is a web-series that follows the adventures of the white-supremacist-capitalist-patriarchy smashing group of 5 young womxn from Cape Town. Each womxn represents a different struggle and set of ideals within feminism. Despite their ideological differences and the clashes they often cause, the womxn are a tight-knit sisterhood that always manage to band together in overcoming The Man.The creator, writer and director - Jabu Nadia Newman - was particularly inspired during the #FeesMustFall protests. Jabu had a desire to combine the new concepts and ideas she learned into a fictional web-series, which culminated into The Foxy Five.
We invite you for a screening in the presence of Jabu Nadia Newman and Chase Musslewhite the directors of the series.The screening is followed by a Q&A session.
The entire event will be hold in English.
Entrance on donation.More information hereWith the financial support of Bread for the World.
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Intersecting Trajectories: Women’s Art in Nigeria. A lecture and discussion with Prof. Peju Layiwola

28.11.2017
29.11.2017, 20:00 Uhr - 29.11.2017, 22:30 Uhr
Peju Layiwola comes from a strong tradition of art making, taking advantage of her dual heritage of Yoruba and Edo. Her mother, Princess Elizabeth Olowu, daughter of Oba Akenzua II, King of Benin, became renowned as the first female to cast bronze in Nigeria. In her presentation, Peju Layiwola will be discussing how her artistic trajectory connects with that of her mother. She will also speak about how the rich cultural traditions of Benin City, Nigeria, continue to impact their art. 

Peju Layiwola is an artist and professor at the Department of Creative Arts, University of Lagos, Nigeria. She has published widely on the visual culture of Nigeria and beyond. Her artistic practice covers a variety of media focusing on both personal and communal histories as it relates to Benin. Her most celebrated projects, Benin1897.com: Art and the Restitution Question (2010) and Whose Centenary? (2015) explore printmaking, sculpture, mixed media and performance art. Currently, Layiwola holds a Goethe artist residency at Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

The lecture is followed by a discussion, which will also be held in English.

The event cooperatively organized by AfricAvenir International e.V. and Hopscotch Reading Room.

The lecture is part of the campaign “No Humboldt 21!” that supports critical interventions in the debate about the Berliner Schloss/Humboldt-Forum.
More Information |+|

Funded by Engagement Global with financial support of the Federal Ministry of Economic Cooperation and Development
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Gegen die Normalisierung rechter Hetze – Kundgebung gegen den „Bürgerdialog“ der AfD

28.11.2017
28.11.2017, 18:00 Uhr - 28.11.2017
[Aufruf von Uffmucken Schöneweide] Der Bezirksverband der AfD Treptow-Köpenick möchte am Dienstag, den 28. November im Rathaus Köpenick einen zweiten sogenannten „Bürgerdialog“ abhalten. Thema soll die Verkehrsinfrastruktur sein, als Redner ist der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und ausgesprochene Fahrrad-Hasser Frank Scholtysek angekündigt. Mit den „Bürgerdialogen“ versucht die sonst wenig in der Öffentlichkeit sichtbare Fraktion Bürger*innennähe zu beweisen und über ihren sachpolitischen Wissensmangel hinwegzutäuschen. Dabei werden gerade hier oft rassistische und neonazistische Klischees bedient.
Das Bündnis Uffmucken Schöneweide protestiert hier gegen eine Normalisierung rechter Inhalte. Weitere Informationen findet ihr hier
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Da freut sich der Nikolaus: Faire Schokolade und Honig aus wesensgemäßer Bienenhaltung

27.11.2017
03.12.2017, 12:00 Uhr - 03.12.2017, 18:00 Uhr
Beim Berliner Naschmarkts am 1. Advent in der Kreuzberger Markthalle Neun informieren die Organisationen Inkota und Mellifera Berlin über faire Schokolade bzw. wesensgemäße Bienenhaltung und Imkerei.

Inkota setzt sich mit der Kampagne "Make Chocolate Fair!" dafür ein, die Lebensbedingungen von Kakaobauernfamilien im globalen Süden zu verbessern. Eine Ausstellung über die ausbeuterischen Bedingungen in der globalen Kakaoproduktion und zeigt Alternativen für faire Schokolade auf. Die Besucher*innen können bei einem Quiz ihr Schokoladen-Wissen testen.

Der Imkereiverband Mellifera Berlin informiert über wesensgemäße Bienenhaltung in der Stadt und über die Teilnahme an Imkerei-Kursen. Darüberhinaus können verschiedene Honige verkostet und mit Bienenwachs Kerzen gezogen werden. 

Beim Naschmarkt am am 1. Advent werden handwerklich hergestellte Süßigkeiten von Berliner Manufakturen angeboten: Pralinen, Schokoladen, Torten, Lebkuchen, Dominosteine, Zimtschnecken u.a.m.

Der Berliner Naschmarkt präsentiert seit 2011 ausgewählter Lebensmittel-Handwerker*innen aus Berlin. Alle angebotenen süßen Produkte sind mit hochwertigen natürlichen Zutaten hergestellt. Die Rohstoffe müssen nachweislich frei von Gentechnik sein. Tierische Bestandteile wie Eier müssen aus artgerechter Haltung stammen. Bevorzugt werden vor allem Anbieter, die mit Rohstoffen aus Bio-Anbau, fairem Handel und aus der Region bzw. entsprechend der Saison arbeiten.

Eintritt 3 Euro. Kinder, Jugendliche, Nachbarn (10997) und berlinpass-Inhaber frei.
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Schnee von gestern oder Vision für morgen? Neue Wege Sozialer Verteidigung

27.11.2017
20.04.2018, 18:00 Uhr - 23.04.2018, 10:30 Uhr
Soziale Verteidigung ist ein Konzept gewaltfreier, nichtmilitärischer Aktion gegen militärische Aggression von außen oder innen. Im „Kalten Krieg“ von Friedensforscher*innen entwickelt, ergänzt es Zivile Konfliktbearbeitung und ziviles Peacekeeping
um die wichtige Komponente des zivilen Widerstands. 1988 kamen über 1.000 Menschen in Minden zusammen, um über Soziale Verteidigung zu diskutieren. 30 Jahre nach dem Mindener Bundeskongress möchten wir das Thema der Sozialen Verteidigung wieder in den Mittelpunkt einer Tagung stellen. Dabei geht es uns darum,
• uns durch einen Rückblick auf die Situation vor 30 Jahren bewusst zu machen, wie groß die politischen Veränderungen in Bezug auf Rüstung, Militär und Krieg in diesem überschaubaren Zeitraum gewesen sind und welchen Herausforderungen wir heute gegenüberstehen;
• neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Soziale Verteidigung bzw. zivilen Widerstand aufzugreifen und an breitere Kreise der (friedensbewegten) Zivilgesellschaft zu vermitteln;
• das Konzept der Sozialen Verteidigung auf seine Aktualität zu überprüfen;
• das Konzept der Sozialen Verteidigung als eine Alternative zu militärischer Verteidigung bekannt zu machen;
• zu reflektieren, wie das Konzept der Sozialen Verteidigung politischen Entscheidungsträger*innen nähergebracht werden kann

Wir freuen uns, Dich/Sie auf unserer Tagung begrüßen zu dürfen!
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ctp 4.1 imnotok-areyouok 14.12. 20.00h

27.11.2017
14.12.2017, 20:00 Uhr - 14.12.2017, 21:30 Uhr
Die szenische Lesung ctp 4.1 imnotok – areyouok ist der Auftakt zum Projekt ctp 4.0 tryin‘ africa as an unfinished play – eine theatrale Beschäftigung mit der Frage nach den Ursachen und den Behandlungsmöglichkeiten von psychischen Krankheiten im interkulturellen Vergleich zwischen Afrika und Europa.

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mpz-salon + 'Rettet die Elbe': "Cadmium bringt Aale um oder die Elbfischer merken's zuerst" + Fotos von Hinrich Schultze

25.11.2017
28.11.2017, 19:30 Uhr - 28.11.2017, 22:30 Uhr
mpz (Jutta Hercher, Hans-Jörg Heinrich u.a.) und Michael Rabe 1980
Zur Diskussion dabei: FilmemacherIn, Heinz Oestmann (?) + Klaus Baumgardt von ,Rettet die Elbe‘,
Fotos geöffnet ab 17 Uhr, 29. + 30.11.: 17-19 Uhr mit Hinrich Schultze, danach Di + Do 17-19 Uhr bis 22.12.17

Die Unterelbe – einst einer der fischreichsten Flüsse Europas, wurde in den 1970er Jahren zum Industrierevier ausgebaut. Um 1920 fanden mehr als 1.200 hauptberufliche Fischer auf der Elbe ihr Auskommen. Anfang der 80er Jahre war es nur noch einige wenige.
Der Film begleitet Heinz Oestmann auf einer Fahrt mit seinem Kutter „Nordstern“ auf der Unterelbe Richtung Nordsee. Entlang der Elbufer, vor allem in Stade und Brunsbüttel, sieht man die gigantische Industrieanlagen der Chemie- und Aluminiumkon-zerne und die Atomkraftwerke. Allein der Chemiegigant Bayer in Brunsbüttel pumpte 75.000 Kubikmeter pro Stunde mit Giftstoffen versetzt und um zehn Grad erwärmtes Wasser zurück in die Elbe. Das AKW Brunsbüttel saugte mit dem Kühlwasser täglich mehr Fische an, als die restlichen Elbfischer zusammen fingen. An ihrem traditionellen Fangplatz vor dem AKW erklärte Heinz Oestmann, was mit den wenigen Fischen passierte, die im Fluss überlebten, Deformationen und Geschwüre waren die Folge.
Täglich erlebte Oestmann, welche Folgen die rücksichtslose Industrialisierung der Unterelbe für die Natur und für seine Arbeit hatte. Der Film zeigt das Porträt des unbeugsamen Fischers aus Altenwerder. mehr...
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Stoppt die AfD - Aufruf zu den Protesten gegen den AfD Bundesparteitag in Hannover am 2. Dezember

24.11.2017
02.12.2017, 07:00 Uhr - 02.12.2017
[Aufruf der Kampagng "Aufstehen gegen Rassismus"]
Auf ihrem Bundesparteitag in Hannover wird die AfD den zukünftigen Kurs abstecken und ihren Vorstand neu wählen. Ein weiterer Rechtsruck ist absehbar.Wir werden verhindern, dass Rassist*innen für ihre Hetze noch weiteren Raum bekommen. Wir werden nicht zulassen, dass die AfD mit ihrem radikal rechten Programm noch weiter an Einfluss gewinnt. Deshalb nehmen wir den Parteitag der AfD zum Anlass, um gemeinsam mit tausenden Menschen gegen die menschenverachtenden Positionen dieser Partei zu demonstrieren und deutlich zu machen:Wir stehen an der Seite von Geflüchteten, von Muslim*innen und von allen anderen, die rassistisch diskriminiert und bedroht werden, an der Seite von allen Minderheiten, die nach dem Willen der AfD systematisch benachteiligt und ausgegrenzt werden sollen. Wir treten ein für die Lehren aus den deutschen Verbrechen der Vergangenheit, die sich niemals wiederholen dürfen.Daher rufen wir dazu auf, am 2. Dezember in Hannover gegen die AfD auf die Straße zu gehen. Unser Protest wird lautstark und vielfältig sein. Die Blockade beginnt morgens um 07:00 Uhr.

Weitere  Hintergrundinformationen  und das Aktionsprogram
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Hintergründe des syrischen Krieges - Backgrounds on the War in Syria

23.11.2017
27.11.2017, 19:00 Uhr - 27.11.2017
Eine Debatte unter Linken - A debate within the Left

(English version below) 
 Auch im sechsten Jahr des Kriegs in Syrien ist der Gesprächsbedarf in der gesellschaftlichen Linken zu den Hintergründen des Konflikts, zu Ursachen, Verlauf und möglichen Lösungen für den Krieg noch immer sehr groß. Aus diesem Grund möchte die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) den Raum öffnen für Austausch zwischen sowie Auseinandersetzung mit vielfältigen Standpunkten und Positionen. Themen sollen sowohl die Aspekte der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Situation in Syrien sein, die zur Revolution 2011 geführt haben, als auch die Entwicklungen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene seither und die Situation heute. 
 
Die Diskutant*innen sind 
 
Sabah Halak (Syrian League of Citizenship, Damaskus/Beirut) 
 
Prof. Dr. Norman Paech (Jurist und emeritierter deutscher Professor für Politikwissenschaft und für Öffentliches Recht, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac, ehemal. MdB) 
 
Tobias Pflüger (Mitglied im Parteivorstand der Partei DIE LINKE, Vorstand der Informationsstelle Militarisierung) 
 
Elias Perabo (Initiator der Organisation Adopt a Revolution) 
 
Die Moderatorin ist Miriam Younes, Programmleitung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Beirut. 
 
Die Diskussion wird arabisch-deutsch simultan übersetzt. 
 
Weitere Informationen unter 
 
https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/8BTGR 
 
https://www.facebook.com/events/143046289666917 
 
 
Foto ©Doha Hassan 
 
Backgrounds on the War in Syria – A debate within the Left 
 
After six years of War in Syria the need for further dialogue within the social left on the backgrounds of the conflict, on its causes, the course and possible solutions for the war is still there. For this reason, the Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) would like to make room for exchange between and debate on diverse views and positions. Issues to be tackled are the aspects of the social, political and economic situation in Syria that led to the revolution in 2011 as well as the developments on the local, region and international level and the situation today. 
 
The discussants are: 
 
Sabah Halak (Syrian League of Citizenship, Damascus/Beirut) 
 
Prof. Dr. Norman Paech (lawyer and German emeritus professor for political science and public law, member of the scientific advisory board of Attac, former Member of Parliament) 
 
Tobias Pflüger (Member of the party's executive committee of the party DIE LINKE, Board of the Information Centre Militarization) 
 
Elias Perabo (Initiator of the organization Adopt a Revolution) 
 
The debate is moderated by Miriam Younes, program director of the Rosa-Luxemburg-Stiftung Beirut. 
 
The discussion is simultaneously translated into Arab and German. 
 
Further information 
 
https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/8BTGR 
 
https://www.facebook.com/events/143046289666917Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung

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Zur Zukunft der Ozeane und Meere zwischen Entwicklung und Umwelt

23.11.2017
05.12.2017, 11:00 Uhr - 05.12.2017, 17:00 Uhr
Mit dem politischen Bedeutungszuwachs und den wachsenden Problemen im Ernährungs- und Rohstoffsektor wird das Interesse an der Erschließung der Meeresressourcen deutlich größer. Die Konkurrenz um die Fischbestände zwischen der Kleinfischerei und der industriellen Fischerei nimmt beständig zu. Parallel dazu hat ein Wettlauf um die Rechte an den marinen Öl- und Gasvorkommen sowie den mineralischen Rohstofflagern der Tiefsee begonnen. Zugleich wachsen die Gefahren für die Meereswelt durch die Verschmutzung mit Plastikmüll oder die Überdüngung. Die Küsten mit ihren Ballungsräumen wie auch viele Inselstaaten geraten durch den Meeresspiegelanstieg in Bedrängnis.

Mit den „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der UN-Agenda 2030 hat die internationale Meerespolitik eine Aufwertung erfahren. Das SDG 14 mit dem Titel „Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen" zielt ausdrücklich auf eine Ausweitung und Koordination der Anstrengungen im Bereich der Meerespolitik ab. Diskutiert wurden die vielfältigen Aspekte des SDG 14 rund um den „World Oceans Day“ im Juni diesen Jahres auf der ersten UN-Meereskonferenz in New York.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen nun die Chancen untersucht werden, die das SDG 14 und andere aktuelle Prozesse auf internationaler Ebene der Zivilgesellschaft und Politik bieten, um die meerespolitischen Probleme perspektivisch zu lösen. Darüber hinaus soll der deutsche Beitrag zur internationalen Meerespolitik und dessen Ausrichtung diskutiert werden. Um diese Fragen näher zu erörtern, wird unter anderem ein Blick zurück auf die UN-Meereskonferenz geworfen sowie eine Bestandsaufnahme einer Reihe von relevanten Initiativen für die Zukunft der Ozeane und Meere vorgenommen. Zu nennen sind hier beispielhaft: die Ergänzung des UN-Seerechtsübereinkommens um ein Durchführungsübereinkommen zum Erhalt und der nachhaltigen Nutzung der marinen biologischen Vielfalt auf der Hohen See, die Regulierung der Abbauvorhaben in der Tiefsee im Rahmen der Internationalen Meeresbodenbehörde, die Umsetzung der externen Dimension der EU-Fischereireform, der "10-Punkte-Aktionsplan Meeresschutz und nachhaltige Fischerei" des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die "#CleanSeas campaign" gegen Meeresmüll des UN-Umweltprogramms oder die freiwilligen Verpflichtungen im Rahmen der Konferenz "Our Ocean" auf Malta.

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Rassismus auf dem Wohnungsmarkt

23.11.2017
29.11.2017, 18:00 Uhr - 29.11.2017, 20:00 Uhr
Gentrifizierung und die Rolle der Zivilgesellschaft in Berlin

Politische Forderungen nach einem konsequenten Kohleausstieg sollten mit energiewirtschaftlichem Wissen untermauert werden.

In diesem Sinne widmet sich das Seminar unter anderem folgenden Fragen:

  • Warum steigen die Strompreise, wenn doch mehr Strom aus Erneuerbaren Energien auf den Markt kommt?
  • Was wird wie an der Strombörse gehandelt? Wer regelt die Netze und wie teuer ist die Infrastruktur?
  • Welche Flexibilitätsoptionen gibt es im Stromsektor? Was ist Sektorenkopplung?
  • Wie funktionieren Verkehrs-, Wärme- und Stromwende zusammen?
  • Mit welchen Instrumenten lässt sich die Kohleverstromung eindämmen?
  • Welche Effekte und Auswirkungen haben diese Instrumente auf Strompreise, Beschäftigung und CO2-Emissionen?
 

Module und Schwerpunkte

  • Freitag: Funktionsweise und Logik des Strommarktes, Bedarf und Bedeutung von Netzen und Speichern
  • Samstag: Energiewenden zusammenbringen mittels Sektorenkopplung, regulatorische Optionen für einen Kohleausstieg
    (Änderungen vorbehalten)
Das Seminar richtet sich an energiewirtschaftliche Nicht-Expert/innen in Verbänden und im Aktivistenspektrum.

Referent:
Dr. Pao-Yu Oei,
Technische Universität Berlin, Fakultät für Wirtschaft und Management

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„Den Feminizid weiter bekämpfen- Frauen*selbstorganisierung. Frauen*Selbstverteidigung“

23.11.2017
25.11.2017, 15:00 Uhr - 25.11.2017
In Berlin organisiert ein Bündnis aus verschiedenen internationalistischen und feministischen Initiativen von Frauen* zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* eine Demonstration unter dem Motto »Den Feminizid weiter bekämpfen – durch Frauen*selbstorganisierung und Frauen*selbstverteidigung«. Der Begriff Feminizid wurde entwickelt um geschlechtsspezifische Morde benennen zu können.

Weiter Informationen findet ihr hier
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Wer verdient warum wie viel?

22.11.2017
Montag, 27. November 2017, 22:30 Uhr
VORTRAG UND DISKUSSIONWer verdient warum wie viel?Gegen das moralische Rechten um Einkommensunterschiede
Wer Antworten haben will auf Fragen wie…

  • Ist es ein Skandal, dass mancher Konzernmanager zwischen 100- und 200-mal mehr verdient als die tariflich bezahlten Facharbeiter, die er kommandiert? Oder geht das in Ordnung, weil vom Geschick der Betriebsführer schließlich Job und Existenz von Zehn- oder gar Hunderttausenden abhängen?
  • Ist es gerechtfertigt, dass ein Zahnarzt ein x-faches mehr verdient als seine Angestellten, weil er ja schließlich jahrelang studiert hat und außerdem das finanzielle Risiko trägt? Oder ist das nicht zu rechtfertigen, weil das bisschen Handwerk von den Zahnarzthelferinnen genauso gut zu erledigen wäre?
  • Ist es gerecht, dass manche Immobilienbesitzer pur mit ihrem Grundstück stattlich Geld verdienen, während manche Bauern, die ihren Grund und Boden beackern, immer gerade so oder noch nicht einmal über die Runden kommen? Oder ist es ungerecht, dass die Landwirte Jahr für Jahr milliardenschwere Beihilfen aus Steuergeldern abgreifen?
… der wird sich auf unserer Veranstaltung schlecht bedient finden.

Wir können nämlich die Debatten über die (Un-)Gerechigkeit von Einkommen und ihren Unterschieden nicht ausstehen.
Denn die Rechts- oder Unrechtsurteile, die da gefällt werden, sind erstens praktisch belanglos. Zweitens sind sie theoretisch beliebig: Gegen jede Beschwerde über Ungerechtigkeiten beim Einkommen gibt es garantiert eine passende Verteidigung, die genauso logisch oder unlogisch ist. Und drittens wird bei solchen Debatten die einzige Frage nie gestellt, die wirklich fällig wäre: Warum passen Beruf und Einkommen für so viele Leute so schlecht zu den Notwendigkeiten und Freiheiten, die das Einkommen, erworben durch Einsatz von Lebenszeit und -kraft, doch bezahlen muss und soll?

Können wir eine Alternative bieten? Ja!

Erstens die abschließende Kritik des Vorurteils, letztlich müsse doch irgendwie zu haben und zu finden sein, was keine praktische Erfahrung jemals bestätigt oder belegt hat: eine echte, logisch und moralisch nachvollziehbare Entsprechung von individueller Tätigkeit und Bezahlung. Und zweitens ein paar Hinweise darauf, für welche Dienste woran die Figuren in der Marktwirtschaft – vom Minilöhner bis zum Manager – ihre Kohle tatsächlich kriegen.
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Parkgebet im Mittleren Schlossgarten

22.11.2017
23.11.2017, 18:15 Uhr - 23.11.2017
Donnerstag, 23. November, 18.15 Uhr
Stuttgart, Mittlerer Schlossgarten, bei der Lusthaus-Ruine:
„Parkgebet“,
musikalisch begleitet von „Parkblech“. 
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Armin Nassehi: Queer beobachten

22.11.2017
04.12.2017, 19:30 Uhr - 04.12.2017, 22:00 Uhr
Die neuen Kulturkämpfe sind Kämpfe um Sagbarkeiten und (vermeintliche) Sichtbarkeiten – übrigens auf allen Seiten. Unter dem doppeldeutigen Titel „Queer beobachten“ soll es hier darum gehen, die Bedingungen solcher Sagbarkeiten und Sichtbarkeiten auszuloten. Ziel ist auch, aus dem Kulturkampfmodus rauszukommen - es geht dann nicht mehr um „political correctness“, sondern um die Frage, wie man den Widersprüchen identitätspolitischer Kämpfe gegen Identitätszumutungen entkommt. 

Die Frage also müsste sein: Wie ließe mit queerem Blick Wirklichkeit in Augenschein nehmen, ohne andere Blicke als unmoralisch und falsch abzuwerten? Wie bleibt Kommunikation zwischen beiden Perspektiven erhalten? 

Jan Feddersen (IQN-Vorstand und taz-Redakteur) diskutiert dazu mit:

Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der Münchner LMU-Universität, zählt zu den wichtigsten Zeitdiagnostiker der Bundesrepublik – der Herausgeber des „Kursbuch“ erläutert, wie. 

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations in Kooperation mit der taz.
Bildnachweis:
Chris Bentley/flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
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Roma versus Menschenrechte?

22.11.2017
30.11.2017, 19:00 Uhr - 30.11.2017, 22:00 Uhr
Wie sehen die Lebensrealität und die rechtliche Situation der Roma in Deutschland und in den Ländern des Westlichen Balkans aus? Sinti und Roma sind die größte Minderheit Europas und Antiziganismus ist ein allgegenwärtiges Problem auf dem ganzen Kontinent. Die Mehrheit der Roma lebt unter wesentlich schlechteren Lebensbedingungen als die Mehrheitsgesellschaft. 

Auch in Deutschland ist die Diskriminierung der Sinti und Roma sowohl auf politischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene immer noch beobachtbar. Dies zeigen u.a. Studien wie „Die enthemmte Mitte“ oder Untersuchungen von Vereinen wie Amaro Foro e.V. Mangelndes Bewusstsein für die Situation der Roma auf dem Balkan zeigt u.a. das Konzept der „sicheren Herkunftsstaaten“ in der Asylpolitik, welches die kumulative Diskriminierung der Roma völlig ignoriert. Deshalb muss auf die Missstände hingewiesen werden.  

Neben spannenden Beiträgen unserer Gäste, werden Ausschnitte der Filme „The Awakening“ von Kenan Emini und „Trapped by Law“ von Sami Mustafa das Thema veranschaulichen. Außerdem wird unser Projektpartner Dejan Marković aus Serbien vor Ort sein und über seine unmittelbaren Erfahrungen berichten.  

Neben allen Interessierten begrüßen wir dazu:

Kefaet Prizreni, Protagonist in „Trapped by Law“, Roma-Rapper und Aktivist 

Kenan Emini, Filmemacher „The Awakening“, Vorsitzender Roma Center e.V./ Bündnis „Alle bleiben“ 

Allegra Schneider, Journalistin mit Schwerpunkt Migration, Flucht und Rassismus 

Christian Hanke, SPD, ehemaliger Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte 

• Moderation: Sylvia Werther, Politische Referentin des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) e.V.

Eine Veranstaltung von SODI e.V., gefödert durch die Rosa Luxemburg Stiftung.
Bildnachweis:
SODI e.V. Branislav Jesic

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Es geht uns hier gut

22.11.2017
28.11.2017, 19:00 Uhr - 28.11.2017, 22:00 Uhr
Winter 2013/14. Eren, Ali und Yasemin sind in Berlin gestrandet, die Euphorie der Istanbuler Gezi-Proteste ist verflogen, die Wunden noch nicht verheilt. Umso größer sind die Erwartungen an ein neues Leben nach eigenen Vorstellungen. Das Leben geht weiter, oder doch nicht? Wie schmerzhafte Erinnerungen verarbeiten und neue Wege finden? Nach Wochen der Ungewissheit und quälenden Sinnfragen verändern zwei Nachrichten alles: Yasemins Baby und Erens Romanmanuskrip.  

Altuğs Novelle es geht uns hier gut baut Brücken im Geist von Gezi zwischen Gestern und Heute, zwischen Istanbul und Berlin und beweist die Macht von Liebe und Büchern. Barbaros Altug ist Gründer der ersten türkischen Literaturagentur in Istanbul. 
Barbaros Altuğ war Gründer der ersten türkischen Literaturagentur in Istanbul. Er schrieb jahrelang als Kritiker für verschiedene türkische Zeitschriften, bevor er selbst die Türkei verließ. Altuğ lebt zurzeit in Paris.  

Ebru Tasdemir, taz-gazete, spricht mit Barbaros Altuğ über seinen Roman, Gezi und die Türkei. Das Gespräch und die Lesung werden simultan auf deutsch und türkisch übersetzt.

Bildnachweis: Orlanda Verlag | taz

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Transformacja IV

22.11.2017
24.11.2017, 19:00 Uhr - 24.11.2017, 22:00 Uhr
In ihrer fesselnden und schnörkellosen Erzählung „Wie man Shoppingcenter liebgewinnt” bringt Natalia Fiedorczuk Fragen über das Elterndasein ans Tageslicht, die wir uns selbst nicht zu stellen wagen. Gibt es bessere und schlechtere Mütter? Und: Wer entscheidet das? Was sind die herrschenden Bilder über die Menschen, die Kinder erziehen? Darüber hinaus zeichnet das Buch ein Porträt Polens, seiner Vorstädte, der täglichen Verrichtungen und Verpflichtungen, die sich aus dem Erwachsensein ergeben - und die so gewöhnlich und langweilig daherkommen, dass wir ihnen meist jede Bedeutung absprechen. 

Wie leben junge Mütter im Zeitalter des Prekariats? Wie verhält sich die Mehrheitsgesellschaft zu Migranten? Wie wird Rassismus in der Provinz organisiert? Wie reflektiert Literatur die gesellschaftlichen Bruchstellen? Im Gespräch mit Jochen König wird Fiedorczuk der Frage der gesellschaftlichen Erwartungen den polnischen und deutschen Müttern gegenüber nachgehen. Ulrich Gutmair, Kulturredakteur der taz, moderiert die Veranstaltung. 

Natalia Fiedorczuk ist ausgebildete Psychopädagogin, Komponistin, Vokalistin und Publizistin. „Jak pokochać centra handlowe” („Wie man Shoppingcenter liebgewinnt”) ist ihr Prosadebüt. Sie arbeitet als Kulturanimateurin, leitet zu bürgerlichem Engagement in lokalen Gemeinschaften an. Publizistisch befasst sie sich mit den Themen Musik, Internet, Ästhetik und dem Wohnungswesen. 

Jochen König ist Autor und Blogger. Zusammen mit seinen beiden Kindern lebt er in Berlin. Seine große Tochter nennt ihn „Mama”, die kleine ist Teil einer Co-Eltern-Familie mit zwei weiteren Mütter. In seinen Texten schreibt er über seine Familie, Familien im Allgemeinen, Geschlechter und Vaterschaft.  

Fünf Abende, fünf Themen im Dialog zwischen polnischen und deutschen JournalistInnen und AutorInnen. Zu jeder Veranstaltung werden Auszüge aus den Texten der polnischen AutorInnen ins Deutsche übersetzt. Alle Veranstaltungen werden deutsch-polnisch gedolmetscht.  

Transformacja ist eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit Trialog e.V., buchbund und der taz in Anlehnung an die Reihe Res Polonica in der Buchhandlung buchbund.

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Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2012 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

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