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Updated: 5 hours 18 min ago

Aufstieg und Niedergang der Räte-Bewegung. Hundert Jahre Novemberrevolution 1918

05.11.2018
16.11.2018, 19:00 Uhr - 16.11.2018

Der 100. Jahrestag der Novemberrevolution bietet Anlass zu kritischer Reflexion und Erinnerung. Als Einstieg dient Pliviers dokumentarischer Roman 'Der Kaiser ging, die Generäle blieben', in welchem der Ablauf der Ereignisse aus Sicht eines anarchistischen Matrosen geschildert wird. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht jedoch die Entwicklung der Arbeiter- und Soldaten-Räte, die einen Ausweg aus der Sackgasse sozialdemokratischer und kommunistischer Organisations-Konzepte boten.

Warum sind die Räte dennoch gescheitert? Wurden sie verraten? Die Räte-Idee ist orthodoxen Linken bis heute ein Rätsel und Ärgernis geblieben - dabei ist es überaus lohnend, das historisch wie aktuell brisante Thema näher in Augenschein zu nehmen.

Web: bibliothekderfreien.de

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

 

© Bibliothek der Freien

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The World is Our Country

05.11.2018
12.11.2018, 18:00 Uhr - 12.11.2018

Die Säkulare Flüchtlingshilfe Berlin stellt sich vor

Die Verfolgung nicht-gläubiger Menschen aus muslimisch geprägten Ländern ist mit ihrer Ankunft in Deutschland nicht vorbei. Sie finden Unterstützung bei der Säkularen Flüchtlingshilfe Berlin, die sich im Rahmen der Veranstaltung erstmalig der Öffentlichkeit vorstellt und künftige Aktivitäten erläutert.

Web: atheist-refugees.com

Veranstalter: Säkulare Flüchtlingshilfe Berlin e.V.

 

© Säkulare Flüchtlingshilfe Berlin e.V.

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Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung Anspruch, Wirklichkeit, Erfolgsbedingungen

05.11.2018
10.11.2018, 10:00 Uhr - 10.11.2018

Sind Bürgerbeteiligungsleitlinien ein geeignetes Instrument für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung? Anspruch und Wirklichkeit einer erfolgreichen Bürgerbeteiligung liegen oft weit auseinander. Zudem gibt es sehr unterschiedliche Sichtweisen, auf welche Art und Weise Bürger*innen an politischen und staatlichen Entscheidungen beteiligt werden sollen und wie verbindlich das Ergebnis des Beteiligungsprozesses sein soll.

Diskutieren Sie gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft.

Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens 07.11.2018.

Anmeldung über Kontaktformular »

oder per E-Mail an kommunalpolitisches.forum@berlin.de

oder per Fax an (030) 26 39 17 30 31 82.

Web: www.kommunalpolitik-berlin.de

Veranstalter: kommunalpolitisches forum e. V. (berlin)

 

© kommunalpolitisches forum e. V. (berlin)

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Unfairtobacco Filmfest in Rostock

04.11.2018
22.11.2018, 18:00 Uhr - 22.11.2018, 21:00 Uhr

Wenn in Deutschland von Tabak die Rede ist, geht es meist um die gesundheitlichen Risiken des Rauchens. Doch die Auswirkungen der Tabakindustrie - von Anbau, Herstellung bis zur Entsorgung – reichen noch weiter.

Tabakfarmer*innen erkranken, weil sie den schädlichen Pestiziden und dem Nikotin der Pflanzen ausgesetzt sind. In den Anbaugebieten herrschen meist Armut und Hunger. Oft sind es Kinder, die unter ausbeuterischen Bedingungen auf den Feldern schuften und so ihrer Zukunft beraubt werden. Tabakverarbeitung bedeutet Waldrodungen und Wasserverschmutzung. Und selbst nach dem Rauchen schaden weggeworfene Zigarettenkippen Mensch und Umwelt, weil die enthaltenen Giftstoffe Böden und Gewässer verseuchen.

 

Unfairtobacco veranstaltet hierzu gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Filmabendreihe, die durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ, den Berliner Senat, den Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst und die Stiftung Umverteilen gefördert wird.

 

Am 22. November 2018 findet in diesem Rahmen in Zusammenarbeit mit der Fairtrade-Stadt Rostock, dem AStA der Uni Rostock und dem BUND Mecklenburg-Vorpommern ein Filmabend im Arno-Esch-Hörsaal der Universität Rostock, Ulmenstraße 69, 18057 Rostock statt. Ab 18.00 Uhr zeigen wir einen Film zu den Folgen von Tabak für Kinder und einen zu den Auswirkungen von Tabak auf die Umwelt.

Anschließend steht uns Matthias Goerres, Referent für Meeresschutz des BUND Mecklenburg-Vorpommern, für ein Gespräch zur Verfügung.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Mehr Infos unter Unfairtobacco oder auf Facebook: Unfairtobacco

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Unfairtobacco Filmfest in Magdeburg

04.11.2018
21.11.2018, 18:00 Uhr - 21.11.2018, 20:30 Uhr

Wenn in Deutschland von Tabak die Rede ist, geht es meist um die gesundheitlichen Risiken des Rauchens. Ein Blick auf den gesamten Zyklus einer Zigarette zeigt, dass Tabak unterschiedlichste negative Auswirkungen auf die Lebensbedingungen im Globalen Süden und die Umwelt hat.

 

Tabakfarmer*innen sind schädlichen Pestiziden und dem Nikotin in den Tabakblättern ausgesetzt. In den Anbaugebieten herrscht Armut und oftmals müssen auch Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen mitarbeiten. Tabakverarbeitung bedeutet immense Waldrodungen und Wasserverschmutzung und selbst nach dem Rauchen schaden weggeworfene Zigarettenkippen noch der Umwelt.

 

Unfairtobacco veranstaltet hierzu gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Filmabendreihe, die durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ, den Berliner Senat, den Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst und die Stiftung Umverteilen gefördert wird.

 

Am 21. November 2018 findet in diesem Rahmen in Zusammenarbeit mit dem WELTLADEN MAGDEBURG ein Filmabend in der HofGalerie vom Kino Moritzhof, Moritzplatz 1, 39124 Magdeburg statt. Ab 18.00 Uhr zeigen wir einen Film zu den Folgen von Tabak für Kinder und einen zu den Auswirkungen von Tabak auf die Umwelt.

Anschließend stehen uns Luis Ordonez, Referent für Globales Lernen und Kinderrechte, und Bärbel Dometzky, Mitgründerin und Vorstand vom Weltladen Magdeburg, für ein Gespräch zur Verfügung.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Mehr Infos unter Unfairtobacco oder unter Unfairtobacco

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Unfairtobacco Filmfest in Halle (Saale)

04.11.2018
19.11.2018, 18:00 Uhr - 19.11.2018, 21:00 Uhr

Wenn in Deutschland von Tabak die Rede ist, geht es meist um die gesundheitlichen Risiken des Rauchens. Ein Blick auf den gesamten Zylkus einer Zigarette zeigt, dass Tabak unterschiedliche negative Auswirkungen auf die Lebensbedingungen im Globalen Süden und die Umwelt hat.

Tabakfarmer*innen sind schädlichen Pestiziden und dem Nikotin in den Tabakblättern ausgesetzt. In den Anbaugebieten herrscht Armut und oftmals müssen auch Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen mitarbeiten. Tabakverarbeitung bedeutet Waldrodungen und Wasserverschmutzung und selbst nach dem Rauchen schaden weggeworfene Zigarettenkippen noch der Umwelt.

Unfairtobacco veranstaltet hierzu gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Filmabendreihe, die durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ, durch den Berliner Senat, den Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst und die Stiftung Umverteilen gefördert wird.

Am 19. November 2018 findet in diesem Rahmen ein Filmabend in der Lernwerkstatt Erziehungswissenschaften Halle, Franckesche Stiftungen Haus 31, Franckeplatz 1, 06110 Halle (Saale) statt. Ab 18:00 Uhr zeigen wir einen Film zu den Folgen von Tabak für Kinder und einen zu den Auswirkungen von Tabak auf die Umwelt. Anschließend steht uns Franziska Gaube, die referentin für entwicklungspolitische Bildung vom Netz Bangladesch für ein Gespräch zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos unter Unfairtobacco oder auf Facebook: Unfairtobacco

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Auf dem Weg zum "sauberen Krieg"? Zu den Gefahren autonomer Waffensysteme

02.11.2018
09.11.2018, 20:00 Uhr - 09.11.2018, 22:00 Uhr

Die Drohnen-Technologie hat die Kriegsführung westlicher Staaten in den letzten zehn Jahren entscheidend geprägt: Durch verstärkte Drohnen-Einsätze konnten die USA und andere Staaten ihre personellen Verluste im War on Terror verringern. Damit sank auch die Hemmschwelle zur gezielten Tötung mutmaßlicher Gegner. Immer wieder werden Zivilpersonen Opfer solcher Angriffe.

Nun steht die nächste Entwicklungsstufe bevor: Rüstungsschmieden in Ost und West arbeiten derzeit an autonomen Waffensystemen, die Kampfeinsätze ohne eine langsame und fehleranfällige menschliche Steuerung erlauben. Von autonom agierenden Drohnen-Schwärmen, unbemannten Panzern oder selbstlenkenden Killer-U-Booten versprechen sich die Militärs präzisere, schnellere und effizientere Militäreinsätze. Also alles gut?

Bisher wird jeder Drohnenangriff noch von Menschen gesteuert, die - bei allen praktischen Problemen - für die Konsequenzen solcher Einsätze von Gerichten dafür zur Verantwortung gezogen werden können. Doch wer ist für die Folgen des Einsatzes autonomer Waffen verantwortlich? Wie muss man sich die Entscheidungsabläufe solcher Waffensysteme vorstellen, die automatisiert über Leben und Tod entscheiden? Und welche Möglichkeiten der politischen, technischen sowie ethischen Begrenzung und Kontrolle bewaffneter Konflikte gibt es in derartigen Szenarien? Welche weiteren Risiken gibt es beim Einsatz autonomer Waffen? Und wie stehen die Chancen, dass deren Einsatz völkerrechtlich verboten oder reguliert wird?

Darüber wollen wir diskutieren mit Hans-Jörg Kreowski, Professor (i.R.) für Theoretische Informatik an der Universität Bremen.

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Diskussionsveranstaltung: Rechte Proteste und Gegenmobilisierung in Städten und Gemeinden

02.11.2018
09.11.2018, 19:00 Uhr - 09.11.2018, 21:30 Uhr

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) lädt ein zum Austausch über rechte Proteste und Gegenmobilisierungen in Städten und Gemeinden. Am 09. November um 19.00 Uhr diskutieren Vertreter*innen aus Wissenschaft und organisierter Zivilgesellschaft über Wechselwirkungen von rechten Demonstrationen und (linken) Gegenprotesten vor Ort. Die öffentliche Podiumsdiskussion ist Teil der Jahrestagung des ipb zum Kontext lokaler Proteste.

Die jüngste #unteilbar-Demonstration in Berlin zog Zehntausende auf die Straße. Auch in München, Chemnitz und anderswo stellen sich lokale Protestbündnisse rechten Mobilisierungen und rechter Stimmungsmache entgegen. Welche Wirkungen gehen von diesen Gegenprotesten aus? Hilft Widerstand und Protest um rechte Mobilisierungen zu verhindern? Oder werden die Gegenproteste für neue Mobilisierungen von rechts genutzt? Welche Formen der Mobilisierung waren und sind am erfolgreichsten um rechte Proteste einzudämmen?

Für die Diskussion dieser Fragen wollen wir wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungswissen der Zivilgesellschaft zusammenbringen.

Es diskutieren

  • Theresa Hartmann, Bündnis #Unteilbar
  • Johannes Richter, Courage Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit
  • Dieter Rucht, Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb)
  • Moderation: Sabrina Zajak, Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung/ipb

Wir freuen uns auf Eure und Ihre Teilnahme!

Kontakt: kongress2018@protestinstitut.eu

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Nachhaltigkeit radikalisieren

02.11.2018
22.11.2018, 10:00 Uhr - 22.11.2018, 17:00 Uhr

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Bereits vor 26 Jahren wurde „nachhaltige Entwicklung“ auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung zum globalen Leitbild ernannt. Doch auf internationaler Ebene dominieren unverändert Wirtschafts-, Lobby- und Machtinteressen, deren Folgen alles andere als nachhaltig sind. Und auch auf der gesellschaftlichen und individuellen Ebene herrscht häufig ein Widerspruch zwischen dem zelebrierten Wohlfühlmotto und tatsächlicher Chancenverteilung oder persönlichem Konsumstil.

„Nachhaltige Entwicklung“ ist ursprünglich ein weitreichendes Konzept, das ökologische, soziale und ökonomische Gerechtigkeit mit dem Ziel von Generationengerechtigkeit verbindet. Dies würde einen radikalen Wandel bedeuten, der von uns allen neue Denk- und Lebensweisen erfordert.

Was heißt das genau und wie lässt sich der radikale Wandel mitgestalten?

Nach dem Impulsvortrag „Geschichte, Gegenwart und Zukünfte der Transformation in Richtung Nachhaltigkeit“ treten wir ein in einen Dialog über Strategien für nachhaltigere Lebensstile und über Möglichkeiten des kreativen Widerstandes gegen den Ausverkauf der Erde.

Wir laden Menschen jeden Alters ein, die sich generationsübergreifend mit anderen austauschen und vernetzen möchten und auf der Suche sind nach Visionen für das eigene Engagement, die berufliche Tätigkeit oder gemeinsame Initiativen.

Mit dem Projekt zeitAlter – Generation Global bietet die W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. In generationsübergreifenden Begegnungsveranstaltungen verbinden wir globales Denken und lokales Handeln. Schwerpunktthemen sind „Migration und nachhaltige Entwicklung“.

Kosten: 7-15 € inkl. Mittagsimbiss
nach Selbsteinschätzung

Wir bitten um Anmeldung unter: zeitAlter@w3-hamburg.de oder 040 / 39 80 53 83

Weitere Informationen auf unserer Website

 

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Guatemalas Kampf um Würde und Rechte

01.11.2018
03.12.2018, 19:00 Uhr - 03.12.2018, 21:00 Uhr

In den 1990er Jahren wurden in Guatemala nach dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg Friedensabkommen zwischen der Regierung und Guerilla-Gruppen unterzeichnet. Mehr als 20 Jahre später leidet das Land nach wie vor unter seiner Vergangenheit und strukturellen Problemen. Die juristische Verfolgung von Bürgerkriegsverbrechen kommt immer wieder zum Stillstand. Korruption steht an der Tagesordnung. Rassismus und Armut sind weit verbreitet. In den letzten Jahren kamen verstärkt Konflikte um Wirtschaftsprojekte und Ressourcennutzung hinzu. Doch die guatemaltekische Bevölkerung widersetzt sich – manchmal als Einzelpersonen, manchmal zu Hunderttausenden. Die etablierte Elite reagiert auf den Widerstand mit Repressionen.

Andreas Lo Grasso war als Freiwilliger für peace brigades international (pbi) in Guatemala und begleitete bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen. Anhand persönlicher Erfahrungen wird er über die aktuelle politische Situation und die Menschenrechtslage im Land berichten und die Arbeit von pbi vorstellen.

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Frieden und Gerechtigkeit in Kolumbien?

01.11.2018
20.11.2018, 19:00 Uhr - 20.11.2018, 21:00 Uhr

Vor zwei Jahren unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die Rebellengruppe FARC-EP einen Friedensvertrag, der einen über ein halbes Jahrhundert andauernden Bürgerkrieg beenden sollte. Vereinbarungen über die Aufarbeitung der begangenen schweren Menschenrechtsverletzungen wurden ebenfalls getroffen. Doch die Umsetzung des Friedensvertrages ist bislang schleppend verlaufen und der neue Präsident Duque hat Maßnahmen angekündigt, welche die Rechte der Opfer beeinträchtigen könnten.

Daniel Prado, ein Menschenrechtsanwalt aus Kolumbien, wird über die Chancen und Herausforderungen bei der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit für die Opfer der zahllosen Menschenrechtsverletzungen berichten und mit Ihnen diskutieren. Sein Bericht umfasst auch die Sonderjustiz für den Frieden (Justicia Especial para la Paz). Seine Laufbahn begann Daniel Anfang der 90er Jahre als Anwalt für die Angehörigen „verschwundener“ Personen. Im Einsatz für die Rechte der Opfer scheut er nicht davor zurück, hochrangige Personen aus Politik und Militär anzuklagen, und wird deswegen oft bedroht und verfolgt.

peace brigades international (pbi) und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika (FDCL) laden Sie und Euch herzlich ein.

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Offene Grenzen: Linke Utopie oder neoliberale Forderung?

31.10.2018
14.12.2018, 18:00 Uhr - 16.12.2018, 15:00 Uhr

Die Debatte um die Abschaffung von Grenzregimen hat an Schärfe gewonnen. Während vor zehn Jahren z.B. Sahra Wagenknecht noch unter der Überschrift „Kein Mensch ist illegal“ schrieb, dass jeder Mensch vor Verfolgung und Armut fliehen können müsse, wirft sie heute Menschen die offene Grenzen fordern vor, sie vertreten eine „neoliberale Forderung“. Sie beruft sich dabei auf ähnliche Äußerungen von Bernie Sanders und Jeremy Corbin. Wir wollen etwas tiefer schürfen und uns nicht nur mit der Entstehung und Realität historischer und aktueller Grenzregime beschäftigen, sondern Begründungen der Idee offener Grenzen und globaler Bewegungsfreiheit rekonstruieren sowie kritische Einwände diskutieren und auf Stichhaltigkeit prüfen.

Das Seminar findet mit Übernachtung in der Nähe von Berlin statt und kostet 20 EUR (inkl. Unterkunft, Verpflegung, Materialien).

Anmelden könnt ihr Euch ab sofort mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

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Feministische Science Fiction

31.10.2018
07.12.2018, 18:00 Uhr - 09.12.2018, 14:00 Uhr

Technovisionen & genderlose Cyborgs

Black Panther, A Handmaid's Tale, Star Trek: Discovery. Trotz des Potenzials für alternative Erzählungen in der Science Fiction handeln abgesehen von diesen Beispielen nur wenige weitere Sci-Fi Filme, Bücher und Serien von etwas anderem als dem einsamen weißen Helden. Während wir im ersten Teil des Semina2018rs einige Klassiker des Genres auf ihre Darstellungen von emanzipatorischen Gesellschaftsentwürfen untersucht haben, wollen wir diesmal den Fokus auf  Erzählungen legen, in denen People of Color, weibliche und/oder queere Personen die Hauptcharaktere sind: Wir fragen uns, welches machtkritische Potenzial Science Fiction jenen Menschen einräumt, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Welche Rollen und Formen nehmen sie an? Welche Handlungsoptionen haben sie?
Gemeinsam wollen wir Filmen und Serien schauen, Kurzgeschichten lesen und dabei Popcorn mampfen. Wir legen im Vorfeld des Seminars gemeinsam fest, welche Filme und Kurzgeschichten wir lesen. Schön wäre, wenn ihr (allein oder in einer Gruppe) bereit wärt, ein kurzes, niedrigschwelliges Input (max. 15 Min.) auf dem Seminar zu geben.

Das Seminar findet mit Übernachtung in der Nähe von Berlin statt und kostet 20 EUR (inkl. Unterkunft, Verpflegung, Materialien).

Anmelden könnt ihr Euch ab sofort mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

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Aktionstag "Abrüsten statt Aufrüsten" in Berlin

31.10.2018
03.11.2018, 10:00 Uhr - 03.11.2018, 15:00 Uhr

Unterschriftensammlung in der Fläche, Abschlusskundgebung am Wilhelmplatz (Zietenplatz / U-Bhf Mohrenstraße) , so soll der Aktionstag in Berlin am Samstag, den 3.11.18 ablaufen. In möglichst vielen Stadtteilen sollen am Samstagvormittag auf Marktplätzen, vor Einkaufszentren, an Bahnhöfen und Bushaltestellen Infostände, kleinere Kundgebungen oder andere Aktionsformen stattfinden, um zu informieren und weitere Unterschriften unter dem Aufruf „Abrüsten statt Aufrüsten“ zu sammeln. Die dezentralen Aktionen werden in Eigenregie von den örtlichen Initiativen, Organisationen oder auch einzelnen Unterstützern durchgeführt. Die Koordinierung liegt in den Händen der Berliner Friedenskoordination. Um 14 Uhr findet dann eine gemeinsame Kundgebung am Wilhelmplatz (Zietenplatz / U-Bhf Mohrenstraße) statt.

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Drugchecking - Wege in eine vernünftige Drogenpolitik

30.10.2018
07.11.2018, 19:30 Uhr - 07.11.2018

Wann: 7. November, 19:30 Uhr

Wo: About Blank, Markgrafendamm 24c, Berlin

Drogen sind, aller Kriminalisierung zum Trotz, immer schon Alltagskultur, nicht nur in Berlin. Doch selten wissen die Konsumierenden was alles in den Uppers und Downers enthalten ist. Ab diesem Herbst und dann vollends im Jahr 2019 soll in Berlin eine echte gesundheitspolitische Neuerung starten: Das Drugchecking. Es bedeutet, dass illegalisierte Drogen, die auf dem Schwarzmarkt gekauft wurden, bei einer Institution abgegeben werden können, um sie auf ihren Inhalt zu untersuchen. So kann dann genauer bestimmt werden, was in dem Pulver oder der Pille drin ist. Neben Verunreinigungen, beispielsweise durch Streckmittel, sind auch genaue Aussagen über den Wirkstoffe, Dosierung und Vergiftungsrisiken möglich. Im about blank wird am Mittwoch mit Astrid Leicht (Fixpunkt), Stephan Jäkel (Schwulenberatung Berlin) und Niklas Schrader (Die LINKE) darüber diskutiert, wie das Drugchecking in Berlin genau angeboten werden kann (7.11., Markgrafendamm 24c, 19:30 Uhr).

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Iuventa

30.10.2018
06.11.2018, 19:00 Uhr - 07.11.2018

Sie haben Tausende Menschen vor dem Ertrinken bewahrt, bevor sie ins Visier der Justiz geraten. Der Film dokumentiert ihr Scheitern an der Migrationspolitik.

Weil das Sterben in Mittelmeer immer weiter geht, gründet eine Gruppe junger Menschen im Herbst 2015 in Berlin die Initiative Jugend Rettet. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und geben ihm den Namen „Iuventa“. Es wird Teil einer zivilen Flotte von Seenotrettern im Mittelmeer.

Nach fast zwei Jahren Einsatz und etwa 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wird die Iuventa im August 2017 beschlagnahmt. Den Rettern wird Kooperation mit Schlepperbanden vorgeworfen, ihn drohen hohe Strafen, das Schiff bekommen sie nicht zurück.

Ihre Geschichte wurde von dem Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert.

An diesem Abend wird der Dokumentarfilm über die Rettungsmission des Schiffs Iuventa im Mittelmeer 2016 bis 2017 (Deutschland, Italien; 2018, 87 Minuten) gezeigt. Anschließend findet ein Publikumsgespräch statt,  mit eineM VertreterIn von Jugend Rettet e.V., Sascha Girke von Solidarity at Sea und weiteren Gästen.

Bild: dpa

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80 Jahre Vierte Internationale - Die Wiederkehr von Krieg und Faschismus und die Aktualität des Sozialismus

29.10.2018
03.11.2018, 16:00 Uhr - 03.11.2018, 19:00 Uhr

1938 gründete Leo Trotzki die Vierte Internationale, um die Perspektive des internationalen Sozialismus gegen den Stalinismus zu verteidigen. Achtzig Jahre danach ist dies von brennender Aktualität. Der Kapitalismus befindet sich weltweit in einer tiefen Krise. Krieg, Faschismus und wachsende soziale Ungleichheit bedrohen wieder die Menschheit. Zwischen den Großmächten wächst die Gefahr eines Atomkriegs. In Deutschland gibt mit der AfD eine rechtsextreme Partei den Ton an und Neonazis treten immer dreister auf.

David North und Vertreter der Sozialistischen Gleichheitspartei erklären, weshalb der Kampf gegen Krieg und Faschismus eine sozialistische Perspektive erfordert. Sie sprechen über die Geschichte der Vierten Internationale und die enormen Lehren, die diese für heute beinhaltet. North spielt seit 45 Jahren eine führende Rolle in der trotzkistischen Bewegung, ist Vorsitzender der Socialist Equality Party (USA) und leitet die Redaktion der World Socialist Web Site.

1938 gründete Leo Trotzki die Vierte Internationale, um die Perspektive des internationalen Sozialismus gegen den Stalinismus zu verteidigen. Achtzig Jahre danach ist dies von brennender Aktualität. Der Kapitalismus befindet sich weltweit in einer tiefen Krise. Krieg, Faschismus und wachsende soziale Ungleichheit bedrohen wieder die Menschheit. Zwischen den Großmächten wächst die Gefahr eines Atomkriegs. In Deutschland gibt mit der AfD eine rechtsextreme Partei den Ton an und Neonazis treten immer dreister auf.

David North und Vertreter der Sozialistischen Gleichheitspartei erklären, weshalb der Kampf gegen Krieg und Faschismus eine sozialistische Perspektive erfordert. Sie sprechen über die Geschichte der Vierten Internationale und die enormen Lehren, die diese für heute beinhaltet. North spielt seit 45 Jahren eine führende Rolle in der trotzkistischen Bewegung, ist Vorsitzender der Socialist Equality Party (USA) und leitet die Redaktion der World Socialist Web Site.

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Conference: The Sahara - a new deadly external border of the EU?

29.10.2018
24.11.2018, 10:00 Uhr - 24.11.2018, 17:00 Uhr

The Mediterranean no longer marks the southern border of the European Union. With the help of surveillance technology, border fences and military checkpoints, the border was "externalised" to North Africa.
The new southern EU external border is located in Libya, Niger, Senegal, Algeria and Tunisia and is intended to stop migration and block refugee routes already in the Sahara. After the media scoop and public outcry about slave auctions in Libya in December last year, more than 30,000 people were "evacuated" from Libya.
Within six months a joint task force set up for this purpose by the African Union, the European Union and the United Nations brought tens of thousands of refugees and migrants* to Niger in so-called transit centres or directly back to their countries of origin. Last summer Algeria deported irregular migrants* not to their countries of origin but to the southern border: 13,000 people were abandoned by the military trucks in the middle of the Sahara.
Thousands of people walked to Niger on foot, many dying of thirst. While Europe is discussing disembarkation platforms, Niger is building the infrastructure for this - financed with European development aid (European Trust Fund for Africa).

We will discuss with different experts how the EU systematically relocates its external borders to the countries of North Africa, what consequences this has for the respective countries and what support structures (rest houses, Alarmphone Sahara etc.) for migrants exist, there and in Europe.

A cooperation of borderline europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V. and the Bildungswerk Berlin of the Heinrich Böll Foundation.

Lecture, workshops and film screening with following discussion with Ibrahim Manzo Diallo - Afrique Europe Interact / Alarmphone Sahara, Bruno Watara - Intitiatve gegen das EU Grenzregime, Kumut Imesh - co-director of the film and activist in Paris and others.

The event will be held in English and is for free.
Please register here: https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-1135&kursname=Die+Sahara+-+eine+neue+toedliche+Aussengrenze+der+EU+Externalisierung+der+Grenzen&katid=0#inhalt

The event will be realised with funds from the DKLB Foundation

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Queer Lecture: "Tragt den rosa Winkel!"

29.10.2018
26.11.2018, 19:00 Uhr - 26.11.2018

Wofür steht und stand der Rosa Winkel in unterschiedlichen Momenten des queeren Aktivismus diesseits und jenseits des Atlantiks? Vielen scheint das Symbol an die Opfer der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung zu erinnern. Aber die historischen Perspektiven entdecken hinter dem für LGBTQIA+ Bewegungen zentralen Zeichen eine komplexere, konflikt- und spannungsreiche Geschichte.

Sébastien Tremblay präsentiert Thesen und Ergebnisse seines aktuellen Forschungsprojekts. Er analysiert die transatlantische Geschichte des Rosa Winkels in den USA, Kanada und Deutschland. So nimmt er die Bedeutung des Symbols genauer in den Blick und entwickelt eine Begriffs- und Ideengeschichte transatlantischer LGBTQIA+ Identitätskonstruktionen. Welche Rolle spielte und spielt dabei die transnationale Erinnerung an den Holocaust?

Tremblay konzentriert sich auf entscheidende Momente in der Entstehung eines queeren kollektiven Gedächtnisses und lädt schließlich zum Nachdenken über das Zeit-Verständnis ein, welches die Benutzung des Rosa Winkels innerhalb queerer politischer Kreise prägt.

Sébastien Tremblay M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Globalgeschichte und Mitglied des Graduiertenkollegs „Global Intellectual History“ am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin.

Der Abend wird moderiert von Benno Gammerl.

In Kooperation mit Queer Nations.


VERANSTALTUNGSINFORMATION
Wann: Mo., 26.11.2018, 19:00 Uhr
Wo: taz Konferenzraum, Friedrichstraße 21, 10117 Berlin

Eintritt frei

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Ein anderer Blick - Lesbische Lebenswelten in Berlin

29.10.2018
08.11.2018, 19:00 Uhr - 08.11.2018

Wie sah die Lebenswelt lesbischer Frauen in Berlin aus? Gab es ein Spannungsverhältnis zwischen dem Kampf um die Gleichberechtigung von Frauen und dem Kampf um Anerkennung als Lesben? Wie haben sie sich organisiert und Netzwerke aufgebaut? Diese und viele weitere Fragen sollen in drei öffentlichen, moderierten Gesprächen mit lesbischen Frauen zur Sprache kommen.

Rita Thomas, Christiane von Lengerke und Joanna Czapska haben Berlin aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt. Während Rita Thomas in Friedrichshain aufwuchs und Christiane von Lengerke im Westen Berlins lebte und beide die Teilung der Stadt miterlebten, entdeckte die in Warschau geborene Joanna Czapska Berlin erst in den 1980er Jahren.
Wie haben lesbische Frauen mit so unterschiedlichen Biografien in den verschiedenen Berlins gelebt? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gab es im lesbischen Leben in Ost- und West-Berlin und wie wurde die Stadt von Zugewanderten wahrgenommen? Wie hat die 1931 in Berlin geborene Rita Thomas die Jahre und die Veränderungen in der Stadt Berlin erfahren, insbesondere die Zeit von 1960 bis 2000?

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, ein breites Publikum mit den unterschiedlichen Lebenswelten und Lebensgeschichten lesbischer Frauen bekannt zu machen. Jede der drei Biografien spiegelt dabei einen anderen Aspekt des Lebens in der Stadt Berlin wider.

Neben allen Interessierten freuen wir uns auf ein Grußwort von Dr. Katarina Barley (MdB, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz (SPD), Vorsitzende des Kuratoriums der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld). Christiane Härdel wird den Abend moderieren.

Die BMH möchte anschließend an Magnus Hirschfelds Engagement in drei Abendgesprächen mit diesen Zeuginnen lesbischer Stadtgeschichte deren Biografien und Sichtweisen kennenlernen. Am 29.11. findet der zweite Teil der Veranstaltungsreihe mit Christiane von Lengerke im Theater O-TonArt Berlin und am 13.12. das dritte Abendgespräch mit Joanna Czapska im Sharehaus Refugio statt.

Ihre Anmeldung mit der Angabe der Veranstaltung(en), die Sie besuchen möchten, unter veranstaltungen@mh-stiftung.de erleichtert uns die Planung, ist jedoch nicht Teilnahmevoraussetzung.

In Kooperation mit RuT - Rad und Tat e.V., Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek e.V., FFBIZ e.V. - feministisches Archiv.


VERANSTALTUNGSINFORMATION
Wann: Do., 08.11.2018, 19.00 Uhr
Wo: taz Kantine, Friedrichstraße 21, 10117 Berlin
Eintritt frei

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