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Updated: 3 hours 49 min ago

Mechanismen und Auswirkungen – Museum des Kapitaismus

17.10.2019
25.10.2019, 20:00 Uhr - 25.10.2019

Am 25. 0ktober 2019 eröffnen wir das Museum des Kapitalismus seine neue Dauerausstellung!

Die Schwerpunkte der Ausstellung beleuchten kapitalismusspezifische Mechanismen und ihre Auswirkungen. Sie zeigt, wie die Produktionsweise des Kapitalismus unseren Alltag dominiert und dabei nicht nur Umwelt, sondern auch Menschen zerstört. Sie diskutiert Vorschläge zur Lösung der Klimakatastrophe und regt dazu an, über Utopien nachzudenken. An vielen interaktiven Stationen werden die Mechanismen und Auswirkungen des Kapitalismus fassbar.

Die Eröffnung wollen wir am Freitag groß mit euch feiern! Los geht es um 20h. Der Raum ist barriere-arm und der Eintritt frei! Alle Neuigkeiten zur Eröffnung auch hier Facebook.

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Der Kälteschutz sucht Unterstützung

16.10.2019
17.10.2019, 19:00 Uhr - 17.10.2019

Wann: Donnerst, 17. Oktober, 19 Uhr

Wo: Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, Berlin-Kreuzberg

 

Die meisten können sich zum Einbruch der kälteren Jahreszeit in ein molliges Heim zurückziehen. Das bleibt vielen Wohnungs- und Obdachlosen verwehrt. In den letzten Jahren hat ihre Zahl drastisch zugenommen, und an Schlafplätzen mangelt es.

Der Kälteschutz im Kreuzberger Mehringhof unterstützt in der Kältesaison Betroffene. Dabei handelt es sich um eine unabhängige und selbst organisierte Initiative für wohnungslose Menschen, die in den Wintermonaten ehrenamtlich eine kleine Notunterkunft mit Nachtcafé betreibt. Einmal die Woche, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, stellt die Initiative rund 25 Schlafplätze zur Verfügung. Es gibt Abendessen, gemeinsames gemütliches Beisammensein, Spiele, Frühstück und die Möglichkeit, sich zu waschen. Dieses Jahr startet die Saison am 24. Oktober. Wie jedes Jahr werden  Unterstützende gesucht, die heute bei einer Infoveranstaltung den Kälteschutz kennen lernen können. 17. 10., Gneisenaustraße 2a, zweiter Hinterhof, 19 Uhr

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Tony Greenstein: Zionismus und Antisemitismus – Geschichte und aktuelle Situation

15.10.2019
25.10.2019, 19:00 Uhr - 25.10.2019, 22:00 Uhr

Tony Greenstein ist ein erfahrener englischer Antifaschist. Er hat sich sehr früh der jüdischen Opposition gegen den israelischen kolonialen Herrschafts- und Unterdrückungsapparat angeschlossen. Er ist u. a. Autor von „A History of Fighting Fascism in Brighton and the South Coast” sowie bekannter englischer Blogger und aktiver Gewerkschafter.

„Antisemitismus“, dieser massiv belastende Vorwurf, trifft derzeit v.a. die Palästinasolidarität, politisch links stehende Gruppen und Personen sowie Menschen, die im so genannten Nahen Osten leben oder von dort stammen, auch Flüchtlinge aus der Region stehen unter Druck. Wer gegen die kolonialistische und Unterdrückungspolitik  des  Staates  Israel  Position  bezieht,  sogar  deren  zivile  Widerstandsintiative BDS (Boykott, Desinvestment und Sanktionen) unterstützt, muss damit  rechnen,  mit  einschneidenden  Nachteilen  bedroht  zu  werden  –  Verweigerung öffentlicher Räume, Kontokündigung, Aberkennung von Auszeichnungen und mehr. Dies gilt für Juden gleichermaßen wie für Nichtjuden.

Unser Referent Tony Greenstein wird darüber sprechen, dass Zionismus und Antisemitismus in der Geschichte einiges gemeinsam hatten. Antisemiten unterstützten den Zionismus, um die Juden ihres Landes loszuwerden. Als der Zionismus Ende des 19. Jahrhunderts seinen Anfang nahm, wurde er von Juden sogar als eine Form von jüdischem Antisemitismus angesehen. Dieser historische Hintergrund ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der heutigen Situation. 

https://senderfreiespalaestina.de/

Termin: Freitag, 25. Oktober 2019

Beginn: 19.00 Uhr, Begegnungszentrum AWO-Ost, Ostendstr. 83, Stuttgart-Ostheim
Der Eintritt ist frei.

Vortrag und Diskussion werden ins Deutsche übersetzt.

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Lektürekurs, wöchentlich, Karl Marx: "Das Kapital", Band 1

15.10.2019
31.10.2019, 19:00 Uhr - 31.10.2019, 20:30 Uhr

Lektürekurs Karl Marx: "Das Kapital", Band 1 (neu)

Im vergangenen Jahr war in den Feuilletons der überregionalen Zeitungen und Nachrichten oft vom „Kapitalismus“ die Rede – doch was wurde unter diesem Begriff verstanden? Was ist unter dem Begriff „Kapitalismus“, der doch allgegenwärtig ist und an allem Übel schuld sein soll, zu verstehen? Wie funktioniert „er“ – was funktioniert wie im „Kapitalismus“? Was verbirgt sich unter diesem Begriff?

In diesem Semester wollen wir uns mit dem Autor, auf den dieser Begriff „Kapitalismus“ zurückgeht und der wie kein anderer vor oder nach ihm diesen Begriff im Detail erläutert hat, und seinem Werk beschäftigen, nämlich mit Karl Marx und dem ersten Band seines Hauptwerks „Das Kapital. Zur Kritik der politischen Ökonomie“.

Lektüre wird sein: Karl Marx, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Neue Textausgabe, bearbeitet und hrsg. v. Th. Kuczynski, VSA Verlag 2017 (enthält auch einen Stick mit dem Text und einer Konkordanz zu den verschiedenen Ausgaben).
Oder: Das Kapital, Band 1, Marx-Engels-Werke Bd. 23, Dietz Verlag

Ein Kurs der MASCH-Hochschulgruppe.

Kontakt:Dr. Michael Löbig,  m_loebig[at]web.de
Termin: jeden Donnerstag, ab 31.1o.2o19, 19.oo Uhr

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Lektürekurs, wöchentlich: Was ist unter dem Begriff „Kritische Theorie“ zu verstehen?

15.10.2019
31.10.2019, 18:00 Uhr - 31.10.2019, 19:00 Uhr

Lektürekurs: Was ist unter dem Begriff „Kritische Theorie“ zu verstehen? (neu)

Die Bestimmung dessen, was unter dem Begriff „Kritischer Theorie“ zu verstehen ist, geht maßgeblich auf einen Beitrag Max Horkheimers in der im Exil erschienenen „Zeitschrift für Sozialforschung“ zurück. Horkheimers Beitrag hierzu erschien 1937 unter dem Titel: „Traditionelle und kritische Theorie“. In diesem Aufsatz bestimmt Horkheimer die erkenntnis- und gesellschaftstheoretische Differenz zur traditionellen Philosophie und der aus ihr im 19. Jahrhundert entstehenden Soziologie, wie sie heute an Universitäten gelehrt wird. Die sich aus seiner Bestimmung „Kritischer Theorie“ ergebenden Reflexionen auf die Gründe für den zu seiner Zeit bereits herrschenden Faschismus leiten dazu über, uns mit einem Vortrag Adornos zu den „Aspekten des neuen Rechtsradikalismus“ in den 60er Jahren auseinanderzusetzen.

Literatur: Max Horkheimer, Traditionelle und kritische Theorie, Gesammelte Schriften Bd. 4 (auch als Fischer TB 6015 u.a. Ausgaben); Theodor W. Adorno, Aspekte des neuen Rechtsradikalismus. Suhrkamp 2019

Ein Kurs der MASCH-Hochschulgruppe.

Kontakt:Dr. Michael Löbig,  m_loebig[at]web.de
Termin: jeden Donnerstag im Semester, ab 31.1o.2o19, 18.oo Uhr
 

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Umweltschutz als Heimatschutz? Ökologie in der extremen Rechten

14.10.2019
30.11.2019, 10:00 Uhr - 01.12.2019, 17:00 Uhr

Wann: 30.11.-1.12.19

Wo: NFJ-Laden, Weichselstraße 13, Berlin

 

Nicht erst seit es ein Ministerium dafür gibt, ist der Begriff „Heimat“ wieder in aller Munde. Während die einen ihn gerne als demokratisches Konzept zurückerobern würden, finden wir ihn in der extremen Rechten vor allem dann, wenn es um Umweltschutz geht: „Naturschutz ist Heimatschutz“. Harmlos, oder? Wie kommt es, dass sich gerade extrem rechte Organisationen mit Umweltschutz auseinandersetzen? Was hat das mit „Blut und Boden“ oder dem „Ethnopluralismus“ zu tun?

Doch nicht nur offene Neonazis, auch die sogenannte „Neue Rechte“ beschäftigt sich mit ökologischen Themen. Oft werden bei ihnen rückwärtsgewandte Konzepte mit progressiven Elementen wie Postwachstumsökonomie, Fair Trade und Nachhaltigkeitskonzepten verbunden.

Im Seminar wollen wir die Entstehung der rechten Umweltideologie und ihre aktuellen Ausprägungen beleuchten.

Das Seminar kostet 20€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

*In Kooperation mit "FARN" (Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz)

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Wem gehört die Stadt?

14.10.2019
16.11.2019, 10:00 Uhr - 17.11.2019, 17:00 Uhr

Wohnst Du noch oder kämpfst Du schon? Die täglichen Zwangsräumungen und Neuvermietungspreise um 20€ pro qm sind nur die sichtbarsten Zeichen einer Aneignung der Stadt von oben. Die Dynamik der Verdrängung ist facettenreich und zerstört unter dem Deckmantel der Erneuerung der Stadt Leben und Kieze. Doch die Menschen, die von der Verdrängung betroffen sind, haben begonnen sich zu wehren.

Im Seminar wollen wir klären, was hinter diesen Bewegungsdynamiken steht und wie wir die aktuellen Kräfteverhältnisse einschätzen. Welche Strategien fahren linke Projekte in diesem Spiel und wie erfolgversprechend sind sie? Welche Auffassungen der Problematik, welche Utopien stehen dahinter? Gibt es Ansätze linker Politik die über Forderungen und Widerstand hinausgehen und wie sehen diese aus?

Das Seminar kostet 20€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

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Nachhaltiger Aktivismus & Selfcare im politischen Alltag

14.10.2019
09.11.2019, 10:00 Uhr - 10.11.2019, 17:00 Uhr

Let‘s be careful with each other so we can be dangerous together!

Sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen geht mit einem erhöhten Burnout-Risiko einher. Aktivist*innen begeben sich in stressvolle Situationen, erfahren Gewalt oder Repression und sind in vielen Fällen selbst negativ von den strukturellen Machtverhältnissen betroffen, gegen die sie sich einsetzen. Unerreichbare Ansprüche an das eigene Handeln, verinnerlichte Leistungsnormen und seltene Erfolgserlebnisse können als weitere, mögliche Faktoren zählen, die Überforderung begünstigen. Häufig fehlt in der Hektik des politischen Alltags jedoch der Raum um sich über die Belastungen auszutauschen und Mitstreiter*innen (emotional) zu unterstützen. Diese Vereinzelung in den Erfahrungen kann zusätzlichen Stress erzeugen.

Daher möchten wir in diesem Workshop einen Raum für den gemeinsam Austausch schaffen, in dem eure Bedürfnisse zählen und eure Erfahrungen gehört werden. Am ersten Tag wollen wir üben, persönliche (Leistungs-)Grenzen deutlicher wahrzunehmen und die eigenen Bedürfnisse zu respektieren. Wir möchten Ideen sammeln, wie wir unser aktivistisches Leben entschleunigen und welche Tätigkeiten uns dabei gut tun. Am zweiten Tag wollen wir über die kollektive Ebene sprechen und in den Austausch darüber kommen, wie wir uns Unterstützung holen und gegenseitig Unterstützung geben können, ohne dabei eigene Bedürfnisse aus dem Blick zu verlieren.

Das Seminar kostet 20€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

*In Kooperation mit "Life's a beach"

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Revolution als Emanzipation - Die syrische Revolution & solidarisches Handeln

14.10.2019
26.10.2019, 10:00 Uhr - 26.10.2019, 17:00 Uhr

Acht Jahre ist es her, das die syrische Revolution und damit der Aufstand gegen den Diktator Assad begonnen hat. In Deutschland sind in erster Linie die geflüchteten Menschen Thema, die hier ankommen. Doch wie sieht es vor Ort eigentlich aus?

Gemeinsam mit den teamenden syrischen Aktivist*innen wollen wir herausarbeiten, wie es zu der Revolution kam, wie sie verlaufen ist und welche Rolle Feminismus darin spielt. Außerdem wollen wir einen Blick auf die heutige Lage in Syrien und in der Diaspora werfen und fragen, wie solidarisches Handeln aussehen kann.

Die Veranstaltung findet auf Englisch und Deutsch statt.

Das Seminar kostet 8€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

Das Programm „Talking about the revolution“ wird gefördert durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Mit Aktivist*innen von "Adopt a Revolution"

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Kein Schlussstrich! - Rechter Terror & Lehren aus dem NSU-Komplex

14.10.2019
19.10.2019, 10:00 Uhr - 19.10.2019, 17:00 Uhr

Acht Jahre sind seit der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ vergangen. Welche Lehren ziehen Migrant*innen, Antirassist*innen und linke Aktivist*innen daraus? Was heißt für uns "kein Schlussstrich"? Wie hat sich der Rechtsterrorismus seither entwickelt?
Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Euch ins Gespräch kommen.

Am Abend vor dem Workshop schauen wir gemeinsam dem Film "Der Kuaför aus der Keupstraße" und diskutieren mit Mitat Özdemir von der Interessengemeinschaft Keuptstraße über die Folgen des Anschlags, den Kampf für ein Mahnmal auf der Keupstraße, den Stand der Aufklärung im NSU-Komplex sowie die Aktualität rechten Terrors.

Das Seminar kostet 8€. Wer den Beitrag nicht zahlen kann, ist trotzdem herzlich eingeladen, sich anzumelden!

Anmelden könnt ihr Euch mit einer Mail an seminare@naturfreundejugend-berlin.de oder über das Kontaktformular. Bitte gebt Euren Namen, Email-Adresse, Telefonnummer, Alter und Essenseinschränkungen an.

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Film & Diskussion: Der Kuaför aus der Keupstraße

14.10.2019
19.10.2019, 18:00 Uhr - 20.10.2019, 22:00 Uhr

Um 18 Uhr wird der Film gezeigt. Ab 20 Uhr diskutieren wir mit Mitat Özdemir von der Interessengemeinschaft Keupstraße

Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Der Film rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Ein rassistisches Motiv wurde weitestgehend ausgeblendet. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet.
Der Kuaför aus der Keupstraße zeigt auf eindrückliche Weise wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben. So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über strukturellen Rassismus in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren wir mit Mitat Özdemir, dem Ehrenvorsitzenden der Interessensgemeinschaft Keupstraße, über die Folgen des Anschlags, den Kampf für ein Mahnmal auf der Keupstraße, den Stand der Aufklärung im NSU-Komplex sowie die Aktualität rechten Terrors.

Die Veranstaltung ist Teil des Seminars "Kein Schlussstrich! - Rechter Terror & die Lehren aus den NSU-Komplex", das am Samstag, den 19. Oktober im NFJ-Laden stattfindet. Für Film & Diskussion müsst Ihr Euch nicht anmelden.

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Alternativer Konsum: Sharing economy Sharing for future! - Wie kann der Leih-Boom Ressourcen nachhaltiger fair-teilen?

14.10.2019
24.10.2019, 18:00 Uhr - 24.10.2019, 21:30 Uhr

 

Aktuell ist "Sharing", sprich Teilen oder gemeinsam Nutzen, ein der Trend in Wirtschaft und Gesellschaft.

Carsharing, Bikesharing und E-Scooter ermöglichen Mobilität ohne eigenen Besitz. Aber auch außerhalb der Mobilität finden sich Angebote, die sich durch „besitzlosen Nutzen“ statt nutzlosem Besitz auszeichnen. "Sharing" führt zu einem Umdenken und umfasst diverse Bereiche des täglichen Lebens. "Teilen statt Kaufen" kann viele wertvolle Ressourcen, klimaschädliches CO2, Geld und mehr einsparen.

- Doch wie sieht die Praxis des „Sharing“ - des Teilens aus?
- Wie kann dieser Ansatz durch uns Verbraucher*innen und die Politik verbessert werden?

Das werden u.a. Fragen sein, die diesen Workshop leiten.

Der Workshop dient als kompakter Einstieg: Es werden Sharing-Angebote und deren Nutzen für nachhaltiges Leben und Wirtschaften in der Stadt Berlin sowie für uns persönlich diskutiert.

Herzlich eingeladen sind Menschen, die noch keine oder wenige Sharing-Erfahrungen haben und ihren Konsum fair-ändern möchten. Der Workshop lebt von interaktiver Beteiligung. Mitmachen erwünscht!

Gerne können die Teilnehmenden ihre Herausforderungen des Alltags mitteilen, in denen Sharing/Teilen eine Lösung sein könnte. Es wird darüber diskutiert, welche Maßnahmen im persönlichen Umfeld getroffen werden können und welche Maßnahmen von der Gesellschaft und Politik initiiert werden müssen, damit das Konzept des Sharings/Teilens sich weiter durchsetzen kann.

Die Workshopgäste sind eingeladen kleine, gesunde Snacks mitzubringen und mit der zu Gruppe teilen. So kann Sharing schon mal im kleinen Rahmen praktisch erprobt werden.


Workshopleitung:

Malte Dierwald hat Politikwissenschaft in Duisburg und Berlin studiert und an der Universität Bremen eine Zusatzausbildung zum Erwachsenenbildner abgeschlossen. Er beschäftigt sich mit Themen wie alternativer Konsum, Föderalismus, Bildung (-spolitik) und Netzpolitik. Er ist außedem aktives Mitglied des Arbeitskreises Wirtschaft und Soziales im Bildungswerk Berlin.

Nikolai Wolfert, Dipl. Soziolge, Gründer des 1. Leihladens Leila in Berlin und Betreiber der Leihplattform Cosum.de, die sich für eine soziale Nachbarschaft auf Vereinsbasis einsetzt. Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales im Bildungswerk.

Bei Wünschen zur barrierefreien Teilnahme melden Sie sich bitte an: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

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“Du hast die Kugel, wir haben das Wort” – Einweihung des Wandbilds in Gedenken an Berta Cáceres und Marielle Franco

11.10.2019
18.10.2019, 19:00 Uhr - 18.10.2019

Lateinamerika gilt als die gefährlichste Region für Aktivist*innen, die sich für Menschen- und Umweltrechte einsetzen. Jährlich werden hunderte Menschen kriminalisiert, verfolgt oder ermordet, weil sie sich für Landrechte, Umweltschutz oder die Rechte von Minderheiten einsetzen. Die Konflikte finden dort statt, wo Unternehmen Rohstoffe abbauen, Staudämme errichten oder Wälder roden. Auch deutsche Unternehmen und Banken sind häufig daran beteiligt. Aber auch in den Städten Lateinamerikas ist das Engagement gegen Polizeigewalt und Rassismus sowie für Frauen- und Minderheitenrechte oftmals lebensgefährlich. Die Tatbeteiligten und Verantwortlichen bleiben meist straffrei.

Dennoch nehmen zahlreiche Menschen dieses Risiko in Kauf und setzen sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung der Gemeingüter zur Wehr, engagieren sich für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Oft sind es Frauen, die ganz vorne stehen und dafür ihr Leben riskieren.

Wir laden ein zur Eröffnung des Wandbildes, das Berta Cáceres (1971-2016) und Marielle Franco (1979-2018) gedenkt. Beide waren Aktivistinnen, die aufgrund ihres Engagements ermordet wurden. Beide stehen stellvertretend für die fortdauernde Gewalt, aber auch den Widerstand, der in vielen Teilen Lateinamerikas lebt.

Neben der Vorstellung des Wandbildes gibt es eine Infoveranstaltung mit Llanquiray Painemal (Mapuche-Aktivistin) sowie Adriana Yee Meyberg und Joan Imitola (beide Unidos por la Paz - Alemania), Essen, Trinken und Musik!

Die Veranstaltung ist Teil des Antikolonialen Monats in Berlin.

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30 Jahre Mauerfall

11.10.2019
22.10.2019, 18:30 Uhr - 22.10.2019, 20:00 Uhr

Vor 30 Jahren ist die Mauer gefallen. Doch der Prozess der Wiedervereinigung dauert bis heute an.

Nach wie vor bestehen Unterschiede zwischen Ost und West. Für viele bleiben diese Kategorien identitätsstiftend. Welchen Einfluss hat das auf unsere heutige Politik und Gesellschaft? Wo stehen wir bei Wiedervereinigung und Aufarbeitung? Was können wir daraus lernen?

Diskussion: Unter anderem mit Roland Jahn (Bundesbeauftragter Stasi-Unterlagenbehörde) und Dr. Anna Kaminsky (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Eine Veranstaltung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Berlin.

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Podiumsdiskussion-2210/!169548/

Eintritt frei!

Bild: Getty Images / Frank van den Bergh

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Was heißt hier Werte?

11.10.2019
23.10.2019, 18:00 Uhr - 23.10.2019, 20:00 Uhr

Die Unabhängigkeit der Justiz, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und Wahrung der Rechte von Minderheiten – Teil des festen Wertekanons der europäischen Verträge – all das steht derzeit in den EU-Mitgliedsstaaten Polen und Ungarn auf dem Spiel.

Die aktuellen Entwicklungen in beiden Ländern drohen die demokratischen Strukturen immer weiter auszuhöhlen. Wie genau die neue Kommission mit Verstößen gegen Rechtsstaatlichkeit umzugehen gedenkt, ist noch nicht abzusehen.

Welche Strategien können überzeugen im Umgang mit EU-Mitgliedern oder politischen Kräften, die das normative Fundament des europäischen Hauses in Frage stellen oder rundweg ablehnen? Kann Europa seine Werte und Prinzipien in einer Welt behaupten, in der Demokratien weniger werden? Wie weit wollen wir gehen, um für Demokratie einzustehen und sie zu verteidigen? In der Reihe „Europa antwortet“ versuchen wir diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Diskussion u.a.:

György Dalos (Schriftsteller und Historiker)

Jacek Lepiarz (Journalist)

Dr. Claudia-Y. Matthes (Humboldt-Universität zu Berlin)

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://www.eab-berlin.eu/event/was-heisst-hier-werte/

Eine Veranstaltung der Europäischen Akademie Berlin in Kooperation mit der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes

Eintritt frei!

Weitere Informationen unter: https://taz.de/Fishbowl-Diskussion-2310/!169571/

 Bild: unsplash/ Emily Morter

 

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ABC der globalen (Un)Ordnung

11.10.2019
15.10.2019, 19:30 Uhr - 15.10.2019, 22:30 Uhr

Schien der Siegeszug der neoliberalen Globalisierung lange Zeit unaufhaltsam, ist seit der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 die Herausbildung eines neuen Typs der Globalisierung zu beobachten. Inzwischen zeigen sich die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung in aller Deutlichkeit: Aus dem Wohlfahrtsversprechen ist eine Welt der globalen ­(Un)Ordnung ­und der Revolte von Rechts geworden.

Im VSA: Verlag ist soeben das "ABC der globalen (Un)Ordnung" erschienen. 14 Autorinnen und Autoren greifen in 126 Stichwörtern die aktuellen Entwicklungen auf, erarbeiten politische Orientierungspunkte und zeigen Alternativen. Auch für das neue ­Standardwerk der ­Globalisierungskritik gilt: "Eine andere Welt ist möglich".

Es diskutieren:

Claudia von Braunmühl (Mitherausgeberin, 1996-2018 Honorarprofessorin für Internationale Politik an der FU Berlin) zur Buchidee,
Birgit Mahnkopf (Dr., Prof. i.R. für Europäische Gesellschaftspolitik an der Hochschule für
Wirtschaft und Recht Berlin) zur Klimakrise,
Jochen Steinhilber (Dr., Leiter des Referats Globale Politik und Entwicklung der Friedrich-
Ebert-Stiftung) zu transnationalen Konzernen und
Christian Jakob (taz-Journalist) zu Flucht.

Moderation: taz-Werbeleiter Willi Vogelpohl

 

Eine Kooperation von taz, VSA: Verlag und Friedrich-Ebert-Stiftung

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Der Moskauer Protestsommer - Zwischen gesellschaftlichem Aufbruch und staatlicher Reaktion

11.10.2019
18.11.2019, 19:00 Uhr - 18.11.2019, 21:00 Uhr

Im Sommer und Frühherbst ergab sich in Moskau ein ungewöhnliches Bild. Die Strafverfolgungsbehörden ermittelten wegen vermeintlicher Massenunruhen, gaben jedoch dem öffentlichen Druck soweit nach, dass die Verfahren gegen Einzelne komplett eingestellt wurden. Gleichzeitig erfolgte die Aburteilung mehrere Personen in Blitzprozessen. Solidarität mit politischen Gefangenen steht nicht mehr nur im Focus weniger Menschenrechtsgruppen. Die Veranstaltung bietet einen analytischen Rückblick auf diese Ereignisse. Der Referent arbeitet für OVD INFO, eine Moskauer Organisation, die Fälle politischer Verfolgung erfasst und dokumentiert. Darüber hinaus bietet sie juristische Hilfe an.

mit: Aleksej Polikhovich, Moskau, Mitarbeiter von OVD INFO, Journalist

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Der Moskauer Protestsommer - Zwischen gesellschaftlichem Aufbruch und staatlicher Reaktion

11.10.2019
18.11.2019, 19:00 Uhr - 18.11.2019, 21:00 Uhr

Im Sommer und Frühherbst ergab sich in Moskau ein ungewöhnliches Bild. Die Strafverfolgungsbehörden ermittelten wegen vermeintlicher Massenunruhen, gaben jedoch dem öffentlichen Druck soweit nach, dass die Verfahren gegen Einzelne komplett eingestellt wurden. Gleichzeitig erfolgte die Aburteilung mehrere Personen in Blitzprozessen. Solidarität mit politischen Gefangenen steht nicht mehr nur im Focus weniger Menschenrechtsgruppen. Die Veranstaltung bietet einen analytischen Rückblick auf diese Ereignisse. Der Referent arbeitet für OVD INFO, eine Moskauer Organisation, die Fälle politischer Verfolgung erfasst und dokumentiert. Darüber hinaus bietet sie juristische Hilfe an.

mit: Aleksej Polikhovich, Moskau, Mitarbeiter von OVD INFO, Journalist

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Der Moskauer Protestsommer - Zwischen gesellschaftlichem Aufbruch und staatlicher Reaktion

11.10.2019
18.11.2019, 19:00 Uhr - 18.11.2019, 21:00 Uhr

Im Sommer und Frühherbst ergab sich in Moskau ein ungewöhnliches Bild. Die Strafverfolgungsbehörden ermittelten wegen vermeintlicher Massenunruhen, gaben jedoch dem öffentlichen Druck soweit nach, dass die Verfahren gegen Einzelne komplett eingestellt wurden. Gleichzeitig erfolgte die Aburteilung mehrere Personen in Blitzprozessen. Solidarität mit politischen Gefangenen steht nicht mehr nur im Focus weniger Menschenrechtsgruppen. Die Veranstaltung bietet einen analytischen Rückblick auf diese Ereignisse. Der Referent arbeitet für OVD INFO, eine Moskauer Organisation, die Fälle politischer Verfolgung erfasst und dokumentiert. Darüber hinaus bietet sie juristische Hilfe an.

mit: Aleksej Polikhovich, Moskau, Mitarbeiter von OVD INFO, Journalist

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WIRSTIMMEN-Finissage

10.10.2019
28.11.2019, 19:00 Uhr - 28.11.2019, 21:00 Uhr

Welche bedeutung hat die krittische auseinandersetzung mit dem Mythos Entwicklung? Was folgt daraus für das tägliche politische handeln? Wir wirkt die Ausstellung "WIRSTIMMEN" aus der Perspektive des Publikums? Spannende Anregungen zur Diskussion. Dazu werden anhand von Zitaten aus dem eLearning Tool: "Connecting the dots" dekoloniale Statements musikalisch vorgetragen.

Mit: Doğan Akhanli (Schriftstelle, glokal e.V.), Murat Akan (Topografie des Terrors), Fernanda Oliveira (Projektleiterin von "Dekolonial"), Aki Krishnamurthy (Künstler), Rosa Shakur (Künstlerin)

Anmeldung erbeten (P53)

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