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Politische Beteiligung in der Zivilgesellschaft

21.02.2018
10.04.2018, 10:00 Uhr - 10.04.2018, 14:00 Uhr
- Strukturen der politischen Partizipation in Berlin 
- Der Senat 
- Die Bezirke 
- Das Abgeordnetenhaus 
​​- Das PartIntGesetz 
- Definitionen (Integration, Migrationshintergrund, Interkulturelle Oeffnung, Interkulturelle Kompetenz) 
- Strukturen (Landesbeirat, Beauftragte/r für Integration des Senats / der Bezirke, bezirkliche Ausschüsse für Integrationsfragen) 
 
Anmeldung: info@migrapower.org

Veranstalter: MaMis en Movimiento e.V. und Verband für Interkulturelle Arbeit e.V. (VIA e.V.)
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Bangladesch – andere Perspektiven

21.02.2018
01.03.2018, 10:00 Uhr - 30.03.2018, 17:00 Uhr
Fotografien von Noor Ahmed Gelal und Zahidul Karim Salim 
 
Üppige Naturlandschaften mit tausenden Flüssen prägen Bangladesch, eine dynamische Wirtschaft und eine Vielzahl kultureller wie religiöser Feste eröffnen ungeahnte Einblicke. Soziale Konflikte gibt es ebenso wie eine enorme Kompetenz der Menschen im Zusammenleben auf engstem Raum. Verschiedenste ethnische Gruppierungen bereichern das Land gleichermaßen wie High-Tech-Berufe und traditionelle Landwirtschaft. 
 
Noor Ahmed Gelal zeigt dieses vielfältige Bangladesch – in farbintensiven Werken, die sich jenseits des sozialkritisch geprägten Mainstreams bewegen. Die Aufnahmen des 1977 geborenen Fotografen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Siena International Photography Award. 
Zahidul Karim Salim, geboren 1978, hat sich den alltäglichen Geschichten der Menschen verschrieben. Ihre Realität steht im Fokus seiner Werke. Der Künstler arbeitet bei der bangladeschischen Tageszeitung „Prothom Alo“ als Fotoreporter und wurde unter anderem mit dem PR-Bild-Award in Deutschland ausgezeichnet. 
 
Einblicke in die Fotografie-Geschichte Bangladeschs und kurze Erklärungen vermitteln etwas von dem Kontext, in dem die Werke entstanden sind. 
 
Werktags von 10 Uhr bis 17 Uhr, bitte kurz bei der Verwaltung im VH 1.OG melden oder anrufen unter: 030/20165520
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Zukunft des Journalismus

21.02.2018
28.02.2018, 19:00 Uhr - 28.02.2018
Noch Wächter in der Demokratie oder nur eine Nische im Content-Flow?
 Die Digitalisierung verändert den Journalismus: Seine Produkte, seine Darstellungsformen, seine Erlösmodelle, die Arbeitsbedingungen von Journalistinnen und Journalisten und nicht zuletzt auch ihre Rolle. Aus Leserinnen und Lesern werden Nutzerinnen und Nutzer, die zunehmend bereit sind, für Inhalte zu zahlen – nicht nur mit Geld, sondern auch mit ihren wertvollen persönlichen Daten.
 
 Aus Zeitungstiteln werden Medienmarken mit starken Communitys, in denen auch User Generated Content liefern, der wieder zurückfließt in den Journalismus. Parallel treten neue Akteure auf: Fußballvereine wie Bayern München produzieren Sportnachrichten und vertreiben sie über die eigenen Kanäle, T-Online wird zum größten Nachrichtenportal, Automobilkonzerne machen Nachrichten – und Zeitungsverlage verlagern sich aufs B2B-Geschäft.
 
 Welche Funktion erfüllt Journalismus in Zukunft? Was macht das mit der Glaubwürdigkeit von Journalistinnen und Journalisten und ihren Aufgaben? Und wie kann Journalismus, der noch das hehre Ziel verfolgt, Wächter in der Demokratie zu sein, in Zukunft finanziert werden?
 
 Neben allen Interessierten begrüßen wir:
 
 • Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani, assoziierter Forscher am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft
 
 • Sabrina Markutzyk, Tagesspiegel, Head of Social Media
 
 • Philip Schwörbel, Gründer und Geschäftsführer von Steady Media
 
 • Rattana Schicketanz, WeltN24 GmbH, Head of Special Digital Broadcasting
 
 • Anja Pasquay, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) e.V., Pressesprecherin
 
 • Moderation: Tina Groll, ZEIT ONLINE
 
 Veranstaltungsinformationen:
 Wann: Mi., 28.02.2018, 19.00 Uhr
 Wo: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin
 
Eintritt frei
Bildnachweis: mekolab
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Kolumnenlesung: „Minority Report"

21.02.2018
27.02.2018, 19:30 Uhr - 27.02.2018
Die taz2-KolumnistInnen stellen sich dem Publikum. Sie lesen und diskutieren, was sie und die Gesellschaft bewegt.

Mein Gesicht, wenn mich jemand "privilegiert" nennt - Bayern Edition.  Bild: rtr

Jeden Tag die taz auf Papier, als ePaper oder im Netz zu lesen ist zwar richtig, wichtig und schön – aber wir können natürlich mehr. Die Kolumnist*innen von taz2, dem Gesellschaftsressort der taz, treten zur zweiten Staffel unserer Kolumenlesung an und stellen sich wieder monatlich dem Berliner Publikum. „What the taz“ heißt die Reihe, in der die Autor*innen live lesen und diskutieren, was sie und die Gesellschaft bewegt. 
Im Februar geht es um Minderheiten, um Völkerverständigung, Nachbarn, Diskriminierung und um das Wichtigste im Leben, der Liebe. Unsere KolumnistInnen beschäftigen sich mit den Formen der Nächstenliebe, der verweigerten Liebe und dem gänzlichen Gegenteil, dem Hass. Sie schreiben über alltägliche Formen der Diskriminierung, Rechte der Frauen und Pflichten der Männer. 

Sie wollen mit ihren zum Teil mahnenden, zum Teil poetischen Worten dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft solidarischer, feministischer und vorurteilsfreier wird. „Minority Report“ lautet deshalb der Titel der nächsten Kolumnenlesung. 

Am Dienstag, den 27.02.2018 treten an: Fatma Aydemir berichtet in ihrer Kolumne „Minority Report“ regelmäßig über alltäglichen Rassismus, Antifeminismus und die Problematiken von patriarchalen Zuständen. Mithu Sanyal betreibt „Mithulogie“ und entschlüsselt Stereotype, setzt sich für die Rechte von Minderheiten ein und übernimmt eine Rolle als Anwältin für all jene, die sonst in gesellschaftlichen Debatten oft zu kurz kommen. 

Kefah Ali Deeb blickt in ihrer Kolumne „Nachbarn“ aus Berlin zurück in ihre Heimat Syrien, schreibt in poetischen Werken über die Schönheit von Damaskus und die Erinnerung, die sie immer wieder auch in Berlin entdeckt. 

In der nun vierten Ausgabe geht es um Minderheiten und ihre kritische Sicht auf die Mehrheitsgesellschaft. Kommen Sie vorbei, hören Sie zu und diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf Sie.  

Mit dabei: 

Fatma Aydemir, Jahrgang 1986, Studium der Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt/Main und San Diego, CA. Seit 2012 bei der taz. 

Mithu Sanyal, Autorin 

Kefah Ali Deeb, Autorin, wurde 1982 in Latakia, Syrien, geboren und ist 2014 nach Berlin geflohen. Sie ist bildende Künstlerin, Aktivistin und Kinderbuchautorin, außerdem Mitglied des National Coordination Committee for Democratic Change in Syrien. 

• Moderation: N.N.

Bildnachweis: rtr
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Wie wir arbeiten wollen

21.02.2018
21.04.2018, 08:00 Uhr - 21.04.2018
Am 21. April 2018 veranstaltet die taz ihren jährlichen Kongress, das taz lab. Dieses Jahr heißt es "Wie wir arbeiten wollen – Das taz lab zur Zukunft der Arbeit" im Haus der Kulturen der Welt in Berlin.
 
Auf dem taz lab 2018 dreht sich alles um Arbeit. Wir diskutieren über Fleiß und Faulheit, Digitalisierung und Prekarisierung, Gewerkschaftliches und Start-Uppiges, über Automatisierung und Work-Life-Balances, Gewerkschaften und Klassenkämpfe, über Schönheit und Hässlichkeit und die Kunst, eine bessere Gesellschaft zu schaffen. Kein „Tunix“ – aber viel „Tu was“!
 
Arbeit, zumal mit dem Smartphone, durchdringt unsere Leben bis in die letzten Fasern. Jobs von 9 bis 17 Uhr gibt es kaum noch. Wie soll Arbeit also in Zukunft aussehen? Was wird mit all den gering qualifizierten Langzeitarbeitslosen: Hat man deren Lebensmöglichkeiten überhaupt noch im Blick? Wie verändert sich der Wert von Arbeit? 
 
Fragen, die wir wieder mit Gästen aus aller Welt, mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Menschen, in Berlin diskutieren werden – und natürlich mit Ihnen: Auf nach Berlin am 21. April 2018 im HKW – wir freuen uns auf Sie!
 
• Wann? Am 21. April 2018, ab 08.00 Uhr 
• Wo? Im Haus der Kulturen der Welt in Berlin
• Wie? Alle Infos finden Sie auf tazlab.de
• Tickets? Ab dem 3. Februar
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Globalisierung auf Chinesisch

21.02.2018
07.03.2018, 18:30 Uhr - 07.03.2018
Mit der Seidenstraßen-Initiative will China die Welt nach seinen Vorstellungen beeinflussen. Was bedeutet das?

China lädt mit der neuen Seidenstraßeninitiative zu einem gigantischen Globalisierungsprojekt. In Europa sind es vor allem osteuropäische Regierungen, die diese Initiative begrüßen. In Asien spaltet sie. Indien kritisiert sie, Vietnam hält sich zurück. Auch Deutschland steht in der Verantwortung als größter nicht-regionaler Anteilseigner der „Seidenstraßen-Bank“ AIIB. Gelten die Umwelt- und Sozialstandards bei den Großprojekten? Geht es um mehr?  Eröffnung durch Dr. Nora Sausmikat, Stiftung Asienhaus 

Diskussion mit:

Knud Vöcking, Referent internationale Finanzinstitutionen, urgewald e.V. 

Kai-Olaf Lang, Forschungsgruppe Europa, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) 

Christian Wagner, Indienexperte, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) 

• Moderation: Sven Hansen, taz-Asienredakteur 

Eine Kooperation der taz mit dem China-Programm der Stiftung Asienhaus, Köln

Bildnachweis: KSTA/Stefan Worring
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Der letzte Herr des Waldes

21.02.2018
19.03.2018, 19:00 Uhr - 19.03.2018
Der junge Krieger Madarejúwa Tenharim ist einer der letzten Herren des Amazonaswaldes. Sein traditionsreiches Volk umfasste einmal mehr als 10000 Menschen, ist aber auf knapp 1000 geschrumpft. 2013 ist ihm der ZEIT-Journalist Thomas Fischermann zum ersten Mal auf einer Expedition begegnet.
 
 Seither ist Fischermann mehrfach pro Jahr in die Gegend gereist, wurde als erster Weißer zu heiligen Stätten des Volkes geführt, hat am Leben der Tenharim teilgenommen und hunderte Stunden Interviews geführt und aufgezeichnet – mit Madarejúwa selbst, den Häuptlingen, Heilern und den Stammesältesten. „Der letzte Herr des Waldes“ ist aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Madarejúwa erzählt – aufgeschrieben von Thomas Fischermann.
 
 Es geht in den Erzählungen des jungen Kriegers auf die Jagd nach Wildschweinen und Affen, in den Kampf mit Jaguaren und Anakondas, an mystische Stätten zu Ritualen und Festen. Fischermanns abenteuerliche Expeditionen mit Tenharim machen begreifbar, was der Wald für den jungen Mann und sein Volk bedeutet: Wenn die Natur stirbt, dann sterben auch sie.
 
 Aus dem Wald beziehen sie ihre Nahrung, ihre Naturheilmittel, ihre Identität und Spiritualität. Aus erster Hand erfahren wir von einem uralten Verständnis der Balance zwischen Mensch und Natur. Madarejúwa Tenharim, geb. 1996, ist ein Krieger vom Clan der Mutum und vom Volk der Tenharim. Er wurde ungewöhnlich früh von den Häuptlingen als begabter Bogenschütze entdeckt und erhielt schon mit acht Jahren die Erlaubnis, auf große Tiere wie Tapire und Wildschweine zu schießen.
 
 Neben allen Interessierten begrüßen wir:
 
 • Madarejúwa Tenharim, geb. 1996, ist ein Krieger vom Clan der Mutum und vom Volk der Tenharim. Er wurde ungewöhnlich früh von den Häuptlingen als begabter Bogenschütze entdeckt und erhielt schon mit acht Jahren die Erlaubnis, auf große Tiere wie Tapire und Wildschweine zu schießen.
 
 • Thomas Fischermann, berichtet seit 2013 für die ZEIT aus Südamerika. Zuvor war der studierte Ökonom, Sozial- und Politikwissenschaftler in London und New York sowie Koordinator der internationalen Wirtschaftsberichterstattung. Fischermann erhielt u. a. den Deutschen Journalistenpreis. 
 
 Informationen zum Buch:
 
 Der letzte Herr des Waldes von Madarejúwa Tenharim und Thomas Fischermann.
 Ein Indianerkrieger aus dem Amazonas erzählt von der Zerstörung seiner Heimat und den Geistern des Urwalds. Erscheint am 15. März,gebunden, 224 Seiten mit 27 farbigen Abbildungen und 2 Karten. € 19,95[D] / € 20,60[A]
 
 Bildnachweis: C.H. Beck
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Rencontre-débat avec Martin Barzilai autour de son livre Refuzniks Dire non à l’armée en Israël.

21.02.2018
09.03.2018, 20:15 Uhr - 09.03.2018, 21:30 Uhr
Ils s’appellent Tamar, Yaron ou Gal, ils sont étudiants, agriculteurs, postiers, anciens officiers ou parlementaires. Ils vivent à Tel Aviv ou à Jérusalem, ils ont 20, 40 ou 60 ans. Entre 2007 et 2017, le photographe Martin Barzilai a rencontré à plusieurs reprises une cinquantaine de ces Israéliens dits « refuzniks », qui refusent, pour des raisons politiques ou morales, de servir une société militarisée à l’extrême où le passage par l’armée est constitutif de la citoyenneté.
En filigrane, ces refuzniks racontent toute l’histoire d’Israël, ses failles et ses contradictions, son caractère pluriel. Et dressent le portrait d’une société où tout devra être repensé pour construire un futur moins sombre.

Livre préfacé par Eyal Sivan: disponible en ligne en cliquant ici!

Présentation: Judith Lachterman

http://upjb.be/events/rencontre-debat-martin-barzilai-autour-de-livre-refuzniks/

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KANN DAS LIEBE SEIN? Alarmsignale für Gewalt in Beziehungen

21.02.2018
08.03.2018, 15:00 Uhr - 08.03.2018, 18:00 Uhr
Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag
Do 8. März 2018, 15 bis 18 Uhr
im Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg,
info@gwa-stpauli.de, www.gwa-stpauli.de
Der Abend wird mit einem kleinen, abwechslungsreichen Programm beginnen. Neben einem Vortrag wird eine kurze musikalische sowie schauspielerische Darbietung präsentiert werden.
Nach dem Fingerfood-Buffet stellen wir die von LÂLE erstellte, mehrsprachige Broschüre „Kann das Liebe sein? – Alarmsignale für Gewalt in Beziehungen“ vor.
Dazu sind Akteur*innen aus Stadtteilprojekten, aus Einrichtungen für geflüchtete Menschen und Interessierte herzlich eingeladen.
Auf dem anschließenden Markt der Möglichkeiten werden sich Beratungsstellen, Projekte und Mitmachangebote vorstellen.
Hier gibt es die Möglichkeit sich direkt zu vernetzen oder einen Kontakt zu vereinbaren.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Interkulturellen Beratungsstelle LÂLE und der GWA St. Pauli e.V.
Anmeldung unter  vent@ikb-integrationszentrum.de
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Whisky & Tierisches

21.02.2018
27.04.2018, 19:30 Uhr - 27.04.2018
Geschmackvolle Anekdoten zu Whisky&Tierisches. Eine Veranstaltungsreihe für Neugierige und Kenner.

Hat das Entfernen von Spinnweben im Lagerhaus Einfluss auf den Geschmack von Whisky? Warum heißen kleine Kutschen im 18. Jh. „Whisky“? Und droht angetrunkenen Kutschenlenkern trotzdem der Führerscheinentzug? 
Abfälle der Whisky-Produktion sind Delikatessen für Rinder und werden in der Lachszucht verwendet. Und eine Brennereikatze steht im Guiness Buch der Rekorde. Bei Whisky & Tierisches wird anhand amüsanter Anekdoten rund um Haus-, Nutz- und Wildtiere kurzweiliges Wissen zu Whisky vermittelt. Ebenso werden fundierte Informationen zu Herstellung und Geschichte von Whisky im Allgemeinen sowie den Brennereien und Abfüllungen der verkosteten Whisky im Speziellen vermittelt. 

Es werden 6 verschiedene Whisky (à 2cl) verkostet. Anschließender Flaschenverkauf (Achtung: Keine Kartenzahlung möglich!) 

Kartenvorverkauf und weitere Infos: whiskyund@infotastement.de 

Eine INFOTASTEMENT-Veranstaltung von Whisky& | Dominik Röttgers.

VeranstaltungsinformationenWann: Fr., 27.04., 19.30 Uhr Wo: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, Berlin-Kreuzberg
Eintritt 30€ (inkl. 6x2cl Whisky)

Bildnachweis: Dominik Röttgers

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Ernährung und Klimawandel – Infos und gemeinsames Kochen

20.02.2018
10.03.2018, 10:00 Uhr - 10.03.2018, 16:00 Uhr
Welche Lebensmittel verursachen am meisten CO2 bei der Produktion und beim Transport? Macht es Sinn, auf Regionalität zu achten oder kann es auch hierbei (z.B. bei aufwändiger Lagerung von Produkten) Probleme geben? Auf was sollte ich also beim Kauf von Produkten achten, um klimafreundlicher zu leben?

Zu diesen Fragen wird es ein Referat und `nen Wissensaustausch geben. Anschließend kochen wir gemeinsam ein leckeres Gericht, das einen niedrigen CO2 Fußabdruck hat.

Die Teilnahme (inklusive dem Essen) ist kostenlos.

Um Anmeldung wird gebeten: info@primaklimaweissensee.de

Der Workshop wird organisiert von solar e.V. und findet im Rahmen des lokalen Klimaschutzprojektes „Prima Klima in Weißensee" statt.
Mehr Informationen rund um das Klimaschutzprojekt: www.primaklimaweissensee.de

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Der Anti-Bias-Ansatz als Beispiel für intersektionale Ansätze

20.02.2018
17.03.2018, 10:00 Uhr - 18.03.2018, 17:30 Uhr
Der Anti-Bias-Ansatz ist ein maßgeblich in Südafrika (nach der Apartheid) weiterentwickelter pädagogischer Ansatz zur Auseinandersetzung mit eigenen rassistischen Vorurteilen & Stereotypen. Der Anti-Bias-Ansatz zeichnet sich durch seine starke praxis- & handlungsorientierte Ausrichtung aus, Ausgangs- & Ansatzpunkt für Veränderungen hin zu einer diskriminierungsfreieren Gesellschaft ist dabei immer die eigene Person. Mit intersektionalen Ansätzen in der politischen und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit sind pädagogische Methoden gemeint, die die Verschränkung und Interdependenz verschiedener Positionen sozialer Ungleichheit (wie Ethnizität, Klasse, Geschlecht, Nationalität etc.) in den Blick nehmen und gleichzeitig verschiedene Perspektiven (Nord- & Südperspektiven) in die Bildungsarbeit integrieren. Mit Hilfe dieser Ansätze lässt sich die Komplexität von Flucht- & Migrationsursachen besser verstehen, da verschiedene Faktoren (Pull- & Push-Faktoren)& ihre Wechselwirkungen, die zum Verlassen des Herkunftslandes führen, berücksichtigt werden. Damit helfen intersektionale Ansätze auch dabei, stereotype Erklärungsmuster für Flucht und Migration, die von Rechtspopulisten und Rassisten zur Stimmungsmache benutzt werden, zu erkennen, zu entlarven und zu widerlegen.

Teilnahmebeitrag: 40€ (reduziert 25€), inkl. Übernachtung und Vollverpflegung (öko-fair).

Die Anmeldung erfolgt unter solarev.org/be-aware/anmeldung.


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Post-/Koloniale Blicke auf den afrikanischen Kontinent

20.02.2018
23.02.2018, 09:30 Uhr - 23.02.2018, 17:00 Uhr
"Afrika" wird im öffentlichen Diskurs immer noch häufig homogenisiert. Manchmal findet sich sogar die Verallgemeinerung Afrikas als „ein Land". Doch selbst wenn diese Verallgemeinerungen nicht getroffen werden finden sich viele Vorurteile in unserem Alltag.
 Diese Vorurteile – oft Vorverurteilungen – kommen ganz häufig aus der kolonialen Vergangenheit und haben bis heute Bestand. Neben der rassistischen Spendenwerbung kann ein klischeebehaftetes Bild vom globalen Süden beispielsweise auch durch Reiseberichte oder Marketingstrategien entstehen. Wir werden uns in diesem Seminar einige Beispiele aus dem Alltag ansehen, die rassistische Ressentiments befördern und uns gemeinsam auf die Suche nach Bildern machen, die wir selbst vom globalen Süden verinnerlicht haben.
 Der Teilnahmebeitrag für das Tagesseminar beträgt 10€ pro Person (ermäßigte 5€) - Mittagessen (öko-fair) und Getränke inklusive.
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Solidarity City, Recht auf Stadt ... von der Hausbesetzerei zur Rückeroberung des öffentlichen Raums

20.02.2018
21.03.2018, 19:00 Uhr - 21.03.2018, 21:30 Uhr
Auf der einen Seite Verdrängung durch Gentrifizierung, Wohnungsmangel, Obdachlosigkeit und Illegalität in Städten, deren öffentliche Räume durch Verbote und Werbung für immerwährenden Konsum gekennzeichnet sind ... auf der anderen Seite neue Bewegungen, Recht auf Stadt, Mietshäuser Syndikat, Solidarity City, Rudimente der alten Hausbesetzerinnenszene, Stadtteilprojekte, die langen Atem bewiesen haben und wuchernde Street Art. Doch es wird eng für alle die nicht zu den uniformen Megacitybewohnern des Turbokapitalismus der Jetztzeit gehören wollen und können. Solche Erkenntnisse, allein im stillen Kämmerlein hin und her zu wälzen nützt nix, also fragen wir uns gemeinsam: 
 
Was können wir aktuell bewegen in unseren Kiezen? 
Wie öffnen wir Stadträume? 
Wie geht Revolte heute? 
 
Diese und andere Fragen stellen sich, in einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit euch, Niels Boeing (Physiker, Journalist /Buchautor & Aktivist in den urbanen Auseinandersetzungen) und Lorna Johannsen (Aktivistin, Autorin, Filmemacherin). 
 
Zur Einführung ein kurzer Abriss der geschichtlichen Entwicklung der Hausbesetzerei in Ost- und Westberlin und in Hamburg mit Bild- und Filmausschnitten. 
 
In die Diskussion einfließen werden die Strategien, die Nils Boeing in seinem Buch "Von Wegen. Überlegungen zur freien Stadt der Zukunft" beschreibt. Gesprochen wird über das, was taugt im Kampf für eine Alternative zum urbanen Kapitalismus, gegen Mietenwahnsinn, prekäre Dienstleistungen und Gated Communities? Experimente dazu laufen allerorten. Der Weg zu dieser Utopie erfordert List und Entschlossenheit. 
 
Das Ziel lohnt: die freie Stadt der Zukunft ... 
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Marc Engelhardt - »Weltgemeinschaft am Abgrund. Warum wir eine starke UNO brauchen«

20.02.2018
19.03.2018, 19:00 Uhr - 19.03.2018, 21:30 Uhr
Marc Engelhardt präsentiert im Gespräch mit Patrick Rosenow (Leitender Redakteur der VEREINTE NATIONEN – Zeitschrift für die Vereinten Nationen und ihre Sonderorganisationen) sein aktuelles Buch »Weltgemeinschaft am Abgrund. Warum wir eine starke UNO brauchen« und beschreibt eindrücklich den Zustand der Weltgemeinschaft in ihren Hauptquartieren und in den Ländern, wo sie aktiv ist.
 
Die UNO befindet sich in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Ein globales neoliberales Spardiktat hat die Staatengemeinschaft ebenso an den Abgrund manövriert wie Bürokraten und Dilettanten in den eigenen Reihen. Mittlerweile kann sie kaum noch ihre Aufgaben erfüllen. Despoten und Populisten versuchen jetzt, ihr den Rest zu geben. Dabei brauchen wir die UNO mit ihrer Agenda dringender denn je: für den Erhalt des Weltfriedens, die Garantie grundlegender Menschenrechte, die Ermöglichung von Gesundheit und Entwicklung für alle.
Marc Engelhardt verfolgt die Arbeit der UNO seit 16 Jahren. Hier beschreibt er den Zustand der Weltgemeinschaft in ihren Hauptquartieren und in den Ländern, wo sie aktiv ist. Und er stellt vielversprechende Reformansätze vor. Sollten sie scheitern, wären globales Chaos und Krieg die Folge.
 
Marc Engelhardt. Jahrgang 1971, von 2004 bis 2010 in Nairobi als Afrika-Korrespondent für Radio, TV sowie zahlreiche Zeitungen tätig. Seit 2011 lebt der studierte Geograph, Meeresbiologe, Jurist und Philosoph in Genf und berichtet über die UN. Verfasser zahlreicher Bücher, im Ch. Links Verlag u. a. »Heiliger Krieg - heiliger Profit. Afrika als neues Schlachtfeld des internationalen Terrorismus« (3. Aufl. 2016).
https://marcengelhardt.blog/ 
 
Marc Engelhardt 
»Weltgemeinschaft am Abgrund. Warum wir eine starke UNO brauchen« 
Erscheint: März 2018 
ISBN: 978-3-86153-984-1 
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Willkommen in Deutschland – Zurück nach Afghanistan

20.02.2018
06.03.2018, 19:00 Uhr - 06.03.2018, 21:30 Uhr
Gemeinsam wollen wir erfahren und diskutieren, was es heißt, ein afghanischer Flüchtling in Deutschland zu sein. Flüchtlinge suchen Asyl, weil sie in ihrer Heimat Diskriminierung, Verfolgung, Folter oder anderen massiven Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. Dennoch ist der Aufenthalt in den wenigsten Fällen von Dauer: Immer häufiger kommt es zu Abschiebungen, insbesondere von afghanischen Asylsuchenden. Zusammen wollen wir erörtern: Wie ist die aktuelle Lage in Afghanistan? Woran liegt es, dass Flüchtlinge trotzdem abgeschoben werden? Und was können wir Einzelnen tun, um zu helfen? 
 
Beginnen werden wir den Abend mit einem Theaterschauspiel, inszeniert von Flüchtlingen. Anschließend werden wir das Panel eröffnen und u.a. von einer Amnesty-Asylexpertin zum Thema Afghanistan sowie einer Vertreterin der Volunteering-Plattform Vostel verschiedene, teils auch sehr persönliche Einblicke in das Thema bekommen. Natürlich werden auch Eure Fragen nicht zu kurz kommen. Schauen, informieren, diskutieren und aktiv werden: Unter diesen Vorsätzen steht unsere Veranstaltung! 
 
Einlass ab 18:30 Uhr 
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Was ist los in Polen?

20.02.2018
03.03.2018, 10:30 Uhr - 03.03.2018, 12:00 Uhr
 Seit bei den Sejm-Wahlen im Oktober 2015 die Partei Prawo i Sprawiedliwość (Recht und Gerechtigkeit; PiS), eine als christdemokratisch, nationalkonservativ und rechtspopulistisch bezeichnete politische Bewegung mit 37% der Wählerstimmen die absolute Mehrheit der Mandate errang, steuert Polens Regierung auf vielen Feldern einen umstrittenen Kurs: Die Auseinandersetzungen um die Rechtspolitik gipfelten zuletzt in der Resolution des Europäischen Parlaments vom 15.11.2017, die Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit Polens formulierte und der Einleitung eines Sanktionsverfahrens der Europäischen Kommission, die Reform des Mediengesetzes 2016 führte u.a. zu Protesten von „Reporter ohne Grenzen“, mit einer kräftigen Renten- und Kindergelderhöhung beendete die Regierung den wirtschaftsliberalen Kurs ihrer Vorgänger, der Versuch einer Verschärfung des Abtreibungsrechts scheiterte an Massenprotesten und in der Kulturpolitik dominiert die Auseinandersetzung um die Geschichtspolitik seit Jahren die öffentliche Debatte, wie aktuell das „Holocaustgesetz“. Zugleich mehren sich beunruhigende Berichte über rechtsradikale Tendenzen – Angriffe auf vermeintliche oder tatsächliche Muslime, Aufmärsche von neofaschistischen Gruppen und antisemitische Äußerungen von Politikern. 
 
Die Deutsch-Polnische Gesellschaft lädt ein zu einer Tagung mit dem Journalisten und Publizisten Reinhard Lauterbach, der über die Bedeutung der politischen Entwicklung in unserem Nachbarland und ihre Auswirkungen auf die deutsch-polnischen und europäischen Beziehungen Auskunft geben kann. Lauterbach, der seit vielen Jahren als Deutscher in Polen lebt, hat sich durch seine politischen Analysen mit dem Schwerpunkt Polen und Osteuropa in den vergangenen Jahren den Ruf eines sachkundigen Experten erworben. 
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Filmvorführung: THE CRESCENT MOON

20.02.2018
20.03.2018, 20:00 Uhr - 20.03.2018, 22:00 Uhr
The Crescent Moon (Mencari Hilal)

Indonesien, 2015, Regie: Ismail Basbeth, 94 Minuten, Indonesisch mit englischem Untertitel

Der konservative und gläubige Muslim Mahmud ärgert sich über den liberalen Lebensstil seines Sohnes Heli. Der weltoffene und gebildete junge Mann interessiert sich mehr für sein Tablet als für die Werte seines Vaters. Als Mahmud im hohen Alter noch ein­mal beschließt, sich auf eine religiöse Reise zu begeben, ist Heli plötzlich gezwungen, ihn zu begleiten. Unterwegs ergeben sich unvorhergesehene Hindernisse, die die beiden dazu bringen, sich mit ihren unüberbrückbaren Differenzen auseinanderzusetzen. Es scheint, als könnten sie ihr seit Jahren angespanntes Verhältnis endlich etwas lockern und doch noch ein Verständnis füreinander entwickeln. 

Ismail Basbeth zeichnet mit seinem poetischen Roadmovie eine Metapher für das Verhältnis von Tradition und Moderne im zeit­genössischen Islam Indonesiens, ohne dabei Partei zu ergreifen.

Einführung und Gespräch mit: Dr. Ulrich Dornberg, Misereor

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung.

 

Die Filmreihe: 

THE CRESCENT MOON ist einer von vier Spielfilmen aus Indonesien, die im Rahmen der Filmreihe Südostasien auf der Leinwand – Young Indonesian Cinema in Köln gezeigt werden. Mit der Vorstellung am 20.03.2018 holen wir die Veranstaltung nach, die im November 2017 aus organisatorischen Gründen leider ausfallen musste.

Ein spannender Politthriller, eine schrille Action-Komödie und zwei Roadmovies zeigen Indonesien aus einer ungewohnten Perspektive. Gemeinsam ist ihnen das Anliegen der jungen Filmschaffenden, auch politische Themen zu behandeln. Mit dem Schwerpunkt Young Indonesian Cinema stellen die Deutsch-Indonesische Gesellschaft und die Stiftung Asienhaus Filme in den Vordergrund, die mit poetischer Bildsprache, umwerfenden Landschaftsaufnahmen und wachsendem politischen Bewusstsein nicht mehr nur heimische Kinosäle, sondern zunehmend auch ein internationales Festivalpublikum erobern.

In Kooperation mit dem Allerweltskino laufen die Filme im OFF-Broadway Kino Köln.

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Vorstellung der Bibliothek der Freien

20.02.2018
02.03.2018, 19:00 Uhr - 02.03.2018, 21:00 Uhr
 Ein Mitarbeiter gibt allen Interessierten einen Einblick in das Bibliotheksprojekt und eine Orientierung über unsere Bestände an Büchern, Zeitschriften, Archivalien usw. 
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Weg mit § 219 a StGB!

19.02.2018
22.02.2018, 15:00 Uhr - 22.02.2018
Der § 219a StGB wird am 22. Februar im Bundestag debattiert – ein Paragraf, der auf die nationalsozialistische Bevölkerungspolitik zurückgeht und erst im Zuge der ersten nationalsozialistischen Strafrechtsreform im Mai 1933 als neuer Tatbestand eingeführt wurde.

Die Bundestagsdebatte wird um 15.35 Uhr live übertragen. Hier geht es zum Link auf Bundestag.de.

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft außerdem zu einer Aktion um 15 Uhr vor dem Bundestag auf – mehr Informationen dazu werden zeitnah hier und über die Sozialen Medien veröffentlicht!

Wir sagen: #wegmit219a


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HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

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Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

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