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Updated: 4 hours 26 min ago

B_PLAN OST-X: Save the Bucht

29.04.2019
29.04.2019, 18:00 Uhr - 29.04.2019, 21:00 Uhr

Wann: 29.4.19, 18 Uhr

Wo: Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Aula (A238), Treskowallee 8, Berlin

Zitiert aus dem Kundgebungsaufruf:
"Am 29.04.2019 soll eine Sonder-BVV des Bezirks Lichtenberg im Gebäude der HTW (Hochschule füt Technik und Wirtschaft) Eilverfahren über den Bebauungsplan-Ostkreuz entscheiden. Trotz massiver Einwände und hoher Bürgerbeteiligung, soll nun ein längst verjährter und überholter Plan dafür sorgen, dass am Ostkreuz Biotope zerstört und Bäume gefällt werden. Kunst und Kultur verloren gehen und Anwohner*innen verdrängt werden! [...]
Gegen den Ausverkauf der Stadt an Invesoren-Haie wie die Unternehmensgruppe Padovicz! Gegen ein kommerzielles Aquarium, das keiner braucht! Wir fordern, dass am 29.04. kein Beschluss zu dem Thema gefasst wird, dass die Bürgerbetiligung in dieser Sache endlich wahrgenommen wird und demokratisch weiter verfahren wird.
Bitte helft uns dabei, erscheint zahlreich und seid laut!"

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Global Marijuana March 2019: Teilnehmende Städte in Deutschland

27.04.2019
04.05.2019, 10:00 Uhr - 04.05.2019, 22:00 Uhr

Wie jedes Jahr gibt es auch 2019 zum Global Marijuana March Anfang Mai hunderte Demonstrationen weltweit für die Legalisierung von Cannabis - und dutzende in Deutschland. Auf dieser Übersichtsseite sammeln wir Informationen und Weblinks zu den Aktionen im deutschsprachigen Raum. Informationen für GMM-Organisatoren sind hier zu finden. Neue Termine können uns über unser Anmeldeformular mitgeteilt werden. Bisher wurden uns folgende Veranstaltungen gemeldet:

Annaberg-B., Braunschweig, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Duisburg, Erfurt, Erlangen, Frankfurt, Freiburg, Fürth, Halle (Saale), Hamburg, Heidelberg, Kitzingen, Koblenz, Köln, Konstanz, Mainz, Mönchengladbach, München, Münster, Passau, Regensburg, Rostock, Saarbrücken, Solingen, Stuttgart, Ulm, Viersen, Wildeshausen

https://hanfverband.de/gmm2019

 

 

 

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Filmvorführung & Diskussion <Das Wunder von Mals>

27.04.2019
10.05.2019, 18:30 Uhr - 10.05.2019, 22:00 Uhr

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
Mit Jutta Staffler, Agronomin und Anwohnerin der Gemeinde Mals

Ganz Südtirol wird von Apfelmonokulturen überrollt und in Pestizidwolken gehüllt? Nein? Ein kleines Dorf im Oberen Vinschgau leistet den Eindringlingen bis heute Widerstand ...
Eine spannende Dokumentation über den Malser Weg, raus aus dem übermäßigen Einsatz von Pestiziden, hin zu einer gesünderen Landwirtschaft. Eine ganze Gemeinde kämpft gemeinsam.

Mehr Informationen:
www.wundervonmals.com
www.treemedia.org

facebook

Eintritt frei. Spende erwünscht.
Vertrieb über Real Fiction Filmverleih

Im Rahmen des Projekts <MAIZ - Ernährungssouveränität in Zeiten der Globalisierung> von treemedia e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Umwelt & Entwicklung Nordrhein-Westfalen, Engagement Global mit Mitteln des BMZ

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Podiumsdiskussion <Pestizide im Einsatz - Internationale Debatten zu Glyphosat & Co.>

27.04.2019
09.05.2019, 18:30 Uhr - 09.05.2019, 22:00 Uhr

Pestizide sind heutzutage nicht nur auf unseren Feldern und in Lebensmitteln nachzuweisen, sondern auch in unseren Körpern. Welche Auswirkungen der Einsatz der Wirkstoffe auf Mensch und Natur hat, wird derzeit kontrovers debattiert. In der Podiumsdiskussion sprechen wir mit Vertreter*innen verschiedener Organisationen, die sich kritisch mit der Thematik auseinandersetzen. Zudem wollen wir Ansätze für eine sozial und ökologisch verträgliche Landwirtschaft darstellen.

mit:
–Jutta Staffler - Agronomin, Eurac Research Bozen
–Alan Tygel - Permanente Kampagne gegen Agrargifte und für das Leben, Brasilien
–Sarah Schneider - Referentin für Landwirtschaft und Welternährung bei Misereor
–Peter Clausing - Toxikologe, Pestizid- und Aktionsnetzwerk Deutschland (PAN)
–Simon Rau - European Centre for Constitutional and Human Rights (ECCHR)

Moderation: Selina Bölle, Freie Journalistin

https://www.facebook.com/events/1954717237965866/

Beginn: 18.30 Uhr


Im Anschluss offener Austausch, Essen & Musik.
Eintritt frei. Spende erwünscht.

Im Rahmen des Projekts <MAIZ - Ernährungssouveränität in Zeiten der Globalisierung> von treemedia e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Umwelt & Entwicklung Nordrhein-Westfalen, Engagement Global mit Mitteln des BMZ

in Kooperation mit Misereor, PAN, ECCHR, Freundschaftsverein Amigos do MST

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Fotoausstellung <Landwirtschaft der Gifte> von Pablo E. Piovano

27.04.2019
01.05.2019, 11:00 Uhr - 19.05.2019, 14:00 Uhr

Die Menschheit nimmt unfreiwillig an einem der größten Experimente weltweit teil. Glyphosat ist das
meistverkaufte Pflanzengift der Welt. Es ist allgegenwärtig in der Nahrungskette. Vor allem durch den
Import gentechnisch veränderter Futtermittel mit Glyphosatresistenz u.a. aus Argentinien und anderen
Ländern Südamerikas, gelangt es in den menschlichen Organismus.
Die Ausstellung Landwirtschaft der Gifte. Ihr Preis für den Menschen des argentinischen Fotografen Pablo E.
Piovano dokumentiert die Folgen des Einsatzes von Agrarchemikalien im ländlichen Nordosten Argentiniens
und zeigt die katastrophalen Auswirkungen auf Menschen und Natur auf.

Über eine Million Menschen unterschrieben 2017 in der EU eine Petition gegen die EU-Neuzulassung einer
Chemikalie, die mit Krebs, Geburtsdefekten und Fortpflanzungsschäden im Zusammenhang steht. Es geht
um den Schutz der Umwelt und der Gesundheit der Menschheit. Ende 2017 stimmte die EU-Kommission
dennoch für die weitere Nutzung des Pestizids – zumindest für fünf Jahre. Neun Staaten votierten dagegen.
Deutschlands damaliger Agrarminister Schmidt (CDU) entschied sich - entgegen des politischen Konsenzes
mit dem Umweltministerium - im Alleingang für die Weiternutzung.
Durch die Fusion des Agrarriesen Monsanto mit dem Chemiekonzern Bayer im März 2018 ging mit dem
glyphosathaltigen Roundup, das weltweit meistverkaufte Ackergift, in das Portfolio des Leverkusener
Unternehmens über. In Argentinien genehmigte 1996 die Regierung den Anbau transgener Sojabohnen und
den Einsatz von auf Glyphosat basierenden Herbiziden, auf genetisch modifizierten Nutzpflanzen. Nach fast
zwei Jahrzehnten, in denen ein Drittel der Landbevölkerung direkt oder indirekt von dem Einsatz von
Glyphosat-Spritzmitteln betroffen war, ist Argentinien zu einer Feldstudie für Giftkatastrophen geworden.

In Deutschland wird inzwischen auf Länderebene verstärkt über den Ausstieg des Unkrautvernichtungsmittels
diskutiert. Immer mehr Kommunen testen eine pestizidfreie Nutzung von Grünflächen, Sportplätzen
und öffentlichen Plätzen.

Pablo Ernesto Piovano (*1981) lebt als Fotojournalist in Buenos Aires, Argentinien und arbeitet als Fotograf
für die Zeitung Página/12. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, u.a. beim Festival
Internacional de la Imagen in Mexiko, den International Photography Awards, den internationalen
Fotojournalismus-Preises von Days Japan sowie den Nachhaltigkeitspreis beim LUMIX Festival für jungen
Fotojournalismus in Hannover.

Öffnungszeiten:

Immer Mittwoch & Freitag 15.30 - 18.30 Uhr & Sonntag 11 - 14 Uhr und auf Anfrage

Themen- & Filmabende rund um das Thema :

Mittwoch, 01.Mai 2019 Vernissage von 11 – 14 Uhr

https://www.facebook.com/events/329265551112291/

Donnerstag, 09.Mai 2019, 18.30 Uhr Podiumsdiskussion zum Thema Pestizide https://www.facebook.com/events/1954717237965866/

Freitag, 10. Mai 2019, 18.30 Uhr Filmvorführung & Diskussion – Das Wunder von Mals
https://www.facebook.com/events/353230222203652/

In Zusammenarbeit mit der Horbach Stiftung & dem Willy-Brandt-Haus
Im Rahmen des Projekts <MAIZ - Ernährungssouveränität in Zeiten der Globalisierung> von treemedia e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Umwelt & Entwicklung Nordrhein-Westfalen, Engagement Global mit Mitteln des BMZ

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Politik unter der Diskokugel: Wie weiter mit einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik in Europa?

27.04.2019
07.05.2019, 19:30 Uhr - 07.05.2019, 21:30 Uhr

Omid Nouripour, MdB, Außenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Liana Fix, Körber-Stiftung
Axel Schmidt-Gödelitz, Gründer des Ost-West-Forums Gut Gödelitz
Moderation: Sergey Lagodinsky, Kandidat für das Europaparlament, Bündnis 90/Die Grünen

Mittlerweile sind sich alle einig: Europa braucht eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Doch welche Politik soll es werden? Was bedeutet eine strategische Souveränität Europas, die von einigen angestrebt wird? Eine Absage an transatlantisches Bündnis? Eine Aufrüstung gegen Russland? Und kann Europa überhaupt neutral zwischen Ost und West bleiben?

Kurz vor der anstehenden Europawahl diskutieren wir mitten im Berliner Prenzlauer Berg darüber, was unsere künftigen Außenpolitik ausmachen wird. Unsere Referent/innen vertreten unterschiedliche Perspektiven auf diese und viele anderen Fragen der gegenwärtigen Außenpolitik vom Verhältnis zu Russland bis hin zur Ausgestaltung der europäischen Armee.

Wir laden Sie und Euch zu einem offenen und ehrlichen Austausch ein.

Omid Nouripur: Bereits in der Schule in Frankfurt und während des Studiums der Philologie, Politik und Rechtswissenschaft in Mainz engagierte sich Omid Nouripur bei Bündnis 90/Die Grünen bevor er ab 2002 Mitglied im Bundesvorstand der Partei wurde und ab 2006 für Joschka Fischer in den Bundestag nachrückte. Von 2009 bis 2013 war Nouripour sicherheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Seit der Bundestagswahl 2013 ist er außenpolitischer Sprecher und ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Menschrechte.

Liana Fix ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin sowie Programmleiterin im Bereich Internationale Politik der Körber-Stiftung mit Fokus auf Russland/Osteuropa. Zuvor war sie bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und als Fellow des Mercator Kollegs für Internationale Aufgaben tätig. Liana Fix studierte Theorie und Geschichte der Internationalen Beziehungen an der London School of Economics and Political Science sowie Geschichte und Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und der Université François Rabelais in Tours, Frankreich.

Dr. Axel Schmidt-Gödelitz : war bis 1976 war er als freier Journalist tätig. Von 1976 bis 1982 war er Referent an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ost-Berlin. Für die Friedrich-Ebert-Stiftung war er als Koordinator der Entwicklungsprojekte von 1982 bis 1986 in Kairo und direkt im Anschluss bis 1990 in Peking tätig. Danach übernahm er bis 2003 die Funktion als Leiter des Berliner Büros der Stiftung. 1998 gründete er das ost-west-forum Gut Gödelitz. Er ist Mitglied des Willy-Brandt-Kreises.

Dr. Sergey Lagodinsky: Publizist und Jurist. In der Sowjetunion aufgewachsen und seit 1993 in Deutschland. Studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Public Administration in Harvard. Seit 2012 ist Lagodinsky Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen in Pankow wo er zeitweise auch Vorsitzender des Kreisverbandes war. Beim Parteitag der Bündnisgrünen 2018 wurde er für die Bundesliste zur Europawahl als Kandidat gewählt. 

Eine Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen Pankow und Sergey Lagodinsky

Soda-Club, Kulturbrauerei | Knaackstraße 97 | 10435 Berlin

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Politik unter der Diskokugel: Wie weiter mit einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik in Europa?

27.04.2019
07.05.2019, 19:30 Uhr - 07.06.2019, 21:30 Uhr

Omid Nouripour, MdB, Außenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Liana Fix, Körber-Stiftung
Axel Schmidt-Gödelitz, Gründer des Ost-West-Forums Gut Gödelitz
Moderation: Sergey Lagodinsky, Kandidat für das Europaparlament, Bündnis 90/Die Grünen

Mittlerweile sind sich alle einig: Europa braucht eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Doch welche Politik soll es werden? Was bedeutet eine strategische Souveränität Europas, die von einigen angestrebt wird? Eine Absage an transatlantisches Bündnis? Eine Aufrüstung gegen Russland? Und kann Europa überhaupt neutral zwischen Ost und West bleiben?

Kurz vor der anstehenden Europawahl diskutieren wir mitten im Berliner Prenzlauer Berg darüber, was unsere künftigen Außenpolitik ausmachen wird. Unsere Referent/innen vertreten unterschiedliche Perspektiven auf diese und viele anderen Fragen der gegenwärtigen Außenpolitik vom Verhältnis zu Russland bis hin zur Ausgestaltung der europäischen Armee.

Wir laden Sie und Euch zu einem offenen und ehrlichen Austausch ein.

Omid Nouripur: Bereits in der Schule in Frankfurt und während des Studiums der Philologie, Politik und Rechtswissenschaft in Mainz engagierte sich Omid Nouripur bei Bündnis 90/Die Grünen bevor er ab 2002 Mitglied im Bundesvorstand der Partei wurde und ab 2006 für Joschka Fischer in den Bundestag nachrückte. Von 2009 bis 2013 war Nouripour sicherheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Seit der Bundestagswahl 2013 ist er außenpolitischer Sprecher und ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Menschrechte.

Liana Fix ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin sowie Programmleiterin im Bereich Internationale Politik der Körber-Stiftung mit Fokus auf Russland/Osteuropa. Zuvor war sie bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und als Fellow des Mercator Kollegs für Internationale Aufgaben tätig. Liana Fix studierte Theorie und Geschichte der Internationalen Beziehungen an der London School of Economics and Political Science sowie Geschichte und Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und der Université François Rabelais in Tours, Frankreich.

Dr. Axel Schmidt-Gödelitz : war bis 1976 war er als freier Journalist tätig. Von 1976 bis 1982 war er Referent an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ost-Berlin. Für die Friedrich-Ebert-Stiftung war er als Koordinator der Entwicklungsprojekte von 1982 bis 1986 in Kairo und direkt im Anschluss bis 1990 in Peking tätig. Danach übernahm er bis 2003 die Funktion als Leiter des Berliner Büros der Stiftung. 1998 gründete er das ost-west-forum Gut Gödelitz. Er ist Mitglied des Willy-Brandt-Kreises.

Dr. Sergey Lagodinsky: Publizist und Jurist. In der Sowjetunion aufgewachsen und seit 1993 in Deutschland. Studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Public Administration in Harvard. Seit 2012 ist Lagodinsky Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen in Pankow wo er zeitweise auch Vorsitzender des Kreisverbandes war. Beim Parteitag der Bündnisgrünen 2018 wurde er für die Bundesliste zur Europawahl als Kandidat gewählt. 

Eine Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen Pankow und Sergey Lagodinsky

Soda-Club, Kulturbrauerei | Knaackstraße 97 | 10435 Berlin

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Gegen die Stadt der Reichen

26.04.2019
01.05.2019, 18:00 Uhr - 01.05.2019

Wann: 1.5.2019, 18 Uhr

Wo: Wismarplatz, Berlin-Friedrichshain

Die Revolutionäre 1.  Mai-Demonstration will sich bewusst neu erfinden und soll, so die Radikale Linke Berlin, an den Wismarplatz in Friedrichshain umziehen. Weg von der über die Jahre immer mehr expandierten Festivalstimmung in Kreuzberg. Es geht darum am neuen Ort die Basis zu mobilisieren, die gemeinsam, klar und bestimmt, unter anderem gegen unverhältnismäßige polizeiliche Maßnahmen sowie die Verdrängung von Freiräumen auf die Straße geht. Wer dazu beitragen will, dass die Demo ihre Berechtigung und ihr Attribut revolutionär am 1. Mai in Berlin zurückbekommt, schaut nicht zurück in eine längst vergangene Zeit, sondern beteiligt sich aktiv mit an diesem Prozess und gestaltet das hier und jetzt mit ➡ 01.05., 18 Uhr, Wismarplatz

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Soli-Flohmarkt Prinzessinnengarten

26.04.2019
28.04.2019, 09:00 Uhr - 28.04.2019, 17:00 Uhr

Wann: 28. April 2019, 9-17 Uhr

Wo: Prinzessinengarten Kreuzberg, Moritzplatz

Als einen Beitrag zum dauerhaften Erhalt des Prinzessinnengarten Kreuzberg, gibt es alle zwei Wochen einen Soli-Flohmarkt in und um die Laube, den Holzturm im Garten, der zusammen mit über hundert Freiwilligen, Studierenden und Auszubildenden im Selbstbau errichtet wurde. Der Prinzessinnengarten ist ein urbaner Nutzgarten. Hier werden ausschließlich Nutzpflanzen angebaut, lokal und ökologisch. Der Prinzessinnengarten ist mehr als bloß eine Anbaufläche für Gemüse in der Stadt. Er ist Treffpunkt und eröffnet Raum für vielfältigste Aktivitäten. Ziel des Projekts ist, dieses langfristig als ein Gemeingut zu erhalten. Während des regelmäßigen Flohmarkts im Prinzessinnengarten werden 10 kostenfreie Tische angeboten. Ob ein Teil der Einnahme der Initiative gespendet wird, kann jede*r selbst entscheiden. Für die Reservierung eines Stands bitte eine Mail an folgende Adresse senden: gemeingut@prinzessinnengarten.net.

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BigBrotherAwards 2019 (auch Livestream)

26.04.2019
08.06.2019, 18:00 Uhr - 08.06.2019, 20:00 Uhr

Spannend, unterhaltsam und gut verständlich werden die ‚Oscars für Überwachung' (Le Monde) an die größten Datensünder des letzten Jahres vergeben. Eine Jury aus prominenten Bürgerrechtlern verleiht jährlich diesen Datenschutz-Negativpreis an Firmen, Organisationen und Politiker.

Wir verleihen die BigBrotherAwards 2019 am Samstag vor Pfingsten, zum Zweiten Mal im Großen Haus des Stadttheaters.

Livestream:
bigbrotherawards.de/stream
Der Livestream startet am Veranstaltungstag um 17:45 lokaler Zeit (15:45 UTC).

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WE RISE für ein Leben ohne sexuelle Belästigung

25.04.2019
18.05.2019, 12:30 Uhr - 18.05.2019, 18:00 Uhr

Wann: Samstag, 18.5.19, 12:30 Uhr

Wo: Hermannplatz, Berlin

Zitiert aus dem Demonstrationsaufruf: "Wir sind ein feministisches Kollektiv von Aktivist*innen aus diversen Initiativen. Gemeinsam mit allen Geschlechtern stehen wir Seite an Seite und sagen NEIN zu sexueller Belästigung.

Komm zu unserer Demo am 18. Mai 2019! Es wird kreativ, bunt und laut! Zusammen machen wir unsere Forderungen sichtbar und verschaffen uns Gehör!

Es ist an der Zeit, dass wir sexuelle Belästigung zu einem Thema machen – einem Thema von öffentlicher Bedeutung – einem Thema der Zivilgesellschaft – einem Thema, das uns alle betrifft.

Route: Hermannplatz - Oranienplatz /// Start: 12:30 Uhr

Folge uns auf Facebook, um über unsere Aktionen und Workshops auf dem Laufenden zu bleiben."

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VIELFALT statt EINFALT

25.04.2019
10.05.2019, 18:00 Uhr - 10.05.2019, 19:00 Uhr

Der PEN tagt in Chemnitz: Menschen, die meist auf Deutsch schreiben, unterschiedlichster Herkunft sind und sich einen eigenen Reim auf die Welt machen. Die Vielfalt ihres Schreibens repräsentiert die starke und schöne Vielfalt in unserer Gesellschaft. Um ein Zeichen zu setzen gegen Engstirnigkeit und Ressentiment, gegen Verachtung und Hass werden Autoren und Dichterinnen, darunter Ursula Krechel, Kerstin Hensel und Kathrin Schmidt, Texte vortragen, die auf poetische Weise politisch sind. Herzlich willkommen!

Kooperationspartner: Freies Institut für Bildung e.V., Buchhandlung Lessing und Kompanie Literatur e.V. und weitere

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Tschernobyl - Wir erinnern uns!

25.04.2019
26.04.2019, 14:00 Uhr - 26.04.2019, 19:30 Uhr

Menschliches Versagen führte am 26. April 1986 zum Gau in Tschernobyl. 25 Jahre später folgte Fukushima. Anlässlich des Tschernobyl-Jahrestags erinnern wir am 26. April 2019 mit einer Ausstellung und einer Mahnwache an die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.

Ab 14 Uhr könnt ihr euch eine Posterausstellung zum Thema (von .ausgestrahlt) auf dem Luisenplatz anschauen. Von 19:00 - 20:00 Uhr findet dann unsere Mahnwache auf dem Luisenplatz statt. 

Wir sind vor Ort und sammeln Unterschriften zum Thema EURATOM abschaffen (von .ausgestrahlt).

Wir würden uns freuen, wenn ihr euch gemeinsam mit uns erinnert, die Ausstellung besucht und an der Mahnwache teilnehmt! 

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Ethnic Conflict, Political Islam and Power in Indonesia

25.04.2019
16.05.2019, 19:00 Uhr - 16.05.2019, 21:00 Uhr

In 1998 the Indonesian people managed to force the Suharto-dictatorship from power. The mostly moderate Islamic society has democratized since, but at the same time become more radicalized and turned intolerant towards minority groups.

Some extremists use violence to advance their agendas while Islamist politicians promote the enforcement of Sharia provisions and challenge the idea of Indonesian nationalism.

About these developments we will have a discussion with Andreas Harsono.

Andreas Harsono, Jakarta, is a former journalist and the Indonesia-researcher of Human Rights Watch. He is one of the most quoted analysts of the developments there and will talk about the findings of his latest book about ethnic and religious violence and analyse the outcome of the April 17 elections.

Moderator: Sven Hansen, Asia-editor of taz

A cooperation of taz and han sens Asientalk

Bild: AP

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Wenn es mir schlecht geht, was geht’s mich an? Gabi Althaus zum Technikphilosophen Günther Anders

25.04.2019
25.04.2019, 20:00 Uhr - 25.04.2019

Die Soziologin Gabi Althaus zu Günther Anders
Premiere des Interview-Films Teil II

Die Aufführung findet statt am 25. April 2019 in der Kinobar Barton Fink, Potsdamer Straße 157 in Berlin-Schöneberg. 
Beginn 20 Uhr. 

Günther Anders Philosophie und Kritik der Technik nahm im Denken, im Werk und in der Lehre der im Jahr 2018 verstorbenen FU-Professorin eine zentrale Stellung ein. 

Beide verband das Bewusstsein von und Warnen vor der Möglichkeit einer durch den Menschen verursachten Apokalypse. Die Frage der Beherrschbarkeit von Technik stellt sich gegenwärtig aktueller denn je.

Wenn es mir schlecht geht, was geht es mich an?
Gabi Althaus zum Technikphilosophen Günther Anders
D 2019  |  98 min

Neben dem Filmteam wird auch der Sohn von Gabi Althaus anwesend sein.

Der Film ist der zweite von vier Teilen, die 2019 fertig gestellt werden, u.a. zu 1968 und der Freien Universität Berlin.

www.zweischritte.berlin 

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Journalist*innen moderieren Events - Interessenkonflikte vorprogrammiert?

24.04.2019
13.05.2019, 19:00 Uhr - 13.05.2019, 21:00 Uhr

Wenn (prominente) Journalist*innen Firmen- oder Verbandsevents moderieren, ist das interessanter, als wenn Pressesprecher*innen das übernehmen. Dass dabei schnell öffentliche Debatten zur journalistischen Unabhängigkeit entstehen können, zeigt das Beispiel Dunja Hayali. Was Nebentätigkeiten angeht, hat jeder Sender eigene Regeln, manche sind öffentlich, manche nicht. 

Andererseits gewinnen Podien, wenn sie von (Fach-)Journalist*innen moderiert werden. „Bei Veranstaltungen muss ein Kunststück gelingen: das Panel muss im Vorhinein so spannend klingen, dass viele Gäste kommen – es muss dann aber live auch tatsächlich das Versprochene halten können. Doch was uns die Erfahrung lehrt: die prominentesten Namen liefern nicht immer die spannendsten Diskussionsbeiträge.“ schreibt Teresa Buecker, Chefredakteurin von Edition F.

Was müssen Unternehmen und Verbände beachten, wenn sie Journalist*innen als Moderator*innen engagieren? Wo liegen Interessenskonflikte? Was muss getan werden, um journalistische Glaubwürdigkeit zu gewährleisten?

Darüber wollen wir bei einer neuen Ausgabe von „PR trifft Journalismus“ mit Expertinnen aus Journalismus und PR diskutieren.

Programm:

Maria Grunwald, Korrespondentin Hauptstadtbüro Deutsche Welle dw und Moderatorin

Markus Oliver Göbel, Senior Public Relations Manager Telefónica und Pressesprecher Telefónica Basecamp

Petra Schwarz, Hörfunk- und Fernsehjournalistin- und Moderatorin (u.a. rbb-inforadio), ehemalige Pressesprecherin des Berliner Senators für Wirtschaft, Technologie und Frauen Harald Wolf

Günter Bartsch, Geschäftsführer netzwerk recherche e.V.

Jürgen Kornmann, Leiter der Geschäftsstelle Bundesverband deutscher Pressesprecher e.V. BdP

Moderation: Christoph Nitz, meko factory – Werkstatt für Medienkompetenz und Vorstand Deutscher Journalistenverband DJV Berlin

Impuls: Claudia Bender, Fernsehjournalistin und Medientrainerin in Berlin und Geschäftsführerin Fulmidas Medienagantur GmbH

Einlass 18.30 Uhr bis 19.15 Uhr

Ab 20.30 Uhr Meet the speaker und Get-together

PRtrifftJournalismus ist eine Veranstaltungsreihe der meko factory – Werkstatt für Medienkompetenz gemeinnützige GmbH in Kooperation mit Bundesverband Deutscher Pressesprecher BdP – Landesgruppe Berlin-Brandenburg und Deutscher Journalistenverband DJV Berlin e.V. sowie Landau Media.

Bild: Biewer (Fotolia)

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Ein nachhaltiges Europa?

24.04.2019
09.05.2019, 18:00 Uhr - 09.05.2019, 20:00 Uhr

Im Vorfeld der Europawahlen diskutieren wir mit Kandidat*innen über die Herausforderungen der EU.

Am 26. Mai 2019 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland für die kommenden fünf Jahre ein neues Europäisches Parlament. Die EU steht im Hinblick auf Nachhaltigkeit und die Umsetzung der Agenda 2030 vor großen Herausforderungen.

Ob Armutsbekämpfung, die Ausgestaltung einer gerechten Handelspolitik oder der Kampf gegen den Klimawandel – Lösungen können nur gemeinsam mit allen Akteuren und unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft erarbeitet und umgesetzt werden.

Wie die EU nachhaltiger werden kann, diskutieren wir mit den Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl:

Nicola Beer, FDP

Hildegard Bentele, CDU/CSU

Arne Lietz, SPD

Dr. Hannah Neumann, Bündnis 90/Die Grünen

Helmut Scholz, DIE LINKE

Moderation: Tanja Samrotzki, Journalistin, Moderatorin und Mitglied der CSU Landesgruppe Berlin

Eine Veranstaltung von Venro.

Bild: Christian Wiediger

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Willkommen im Café Zahav

23.04.2019
06.05.2019, 19:00 Uhr - 06.05.2019, 21:00 Uhr

Aus dem Alltag einer deutsch-israelischen Familie in Berlin. Ein Buch über Yom Kippur in der Kirche, koschere Mixer und andere alltägliche Missverständnisse.

In einem kleinen israelischen Café mitten in Berlin herrscht immer bunter Trubel. Die Gäste löffeln ihren Hummus mit Pinienkernen, dazu gibt es Pitabrote, frisch aus dem Ofen. Unterdessen haben Eran und seine Frau alle Hände voll zu tun, den Alltag zwischen den Kulturen zu managen. Es ist manchmal amüsant, bisweilen voller Missverständnisse, aber keineswegs immer lustig, was sie da erleben.

Die Schriftstellerin und Journalistin (New York Times, taz, Zeit) Kirsten Grieshaber hat die Geschichten aus dem Leben ihrer ganz normalen deutsch-israelischen Familie aufgeschrieben – überraschend, komisch und manchmal schockierend.

Moderation: Klaus Hillenbrand, taz Redakteur

Eine Veranstaltung der taz in Kooperation mit Bastei Lübbe

Bild: Wibke Reckzeh, Verlag Bastei Lübbe 

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Homoglobalismus

23.04.2019
03.05.2019, 19:00 Uhr - 03.05.2019, 21:00 Uhr

Oder: Gibt es eine Global Gay Governance?

2016 hat der UN-Menschenrechtsrat einen unabhängigen Experten für den Schutz vor Gewalt und Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität ernannt. Der Präsident der Weltbank hat ebenfalls die Ernennung eines Beraters zu diesem Thema bekannt gegeben. Beide Entwicklungen sind Teil eines breiteren Trends der Beschäftigung globaler Institutionen mit Fragen zu LSBTI*.

Aeyal Gross identifiziert und analysiert diese Entwicklungen in seinem Vortrag, und er argumentiert, dass wir derzeit das Phänomen einer heranwachsenden „Global Gay Governance“ (GGG) beobachten können.

Die angesprochenen institutionellen Phänomene sind Teil eines entstehenden „Homoglobalismus“, dessen Aufstieg nicht losgelöst von den jüngsten Entwicklungen auf nationaler Ebene betrachtet werden kann – dem Wandel von der Darstellung des Homosexuellen als einer Bedrohung für die Nation hin zur Vorstellung vom Homosexuellen als eines Angehörigen der Nation.

 

Die sich verändernde Beziehung zwischen LSBTI*-Rechten und dem Staat hat im internationalen wie im nationalen Diskurs komplexe Fragen aufgeworfen, hierunter die Diskussion über das angebliche „Pinkwashing“ Israels und anderer Länder.

Die Aneignungen von LSBTI*-Rechten können sich auf nationaler und globaler Ebene jedoch unterscheiden. Obwohl GGG noch in den Kinderschuhen steckt, stößt sie schon auf konzertierten Widerstand. Viele Staaten lehnen es ab, Gewalt und Diskriminierung von LSBTI*-Menschen als Menschenrechtsfragen zu betrachten.

Aeyal Gross ist Professor für internationales Recht und Verfassungsrecht an der Universität in Tel Aviv. Er ist unter anderem Vorstandsmitglied der Vereinigung für Bürgerrechte in Israel und Gründungsmitglied des TAU LGBT & Queer Studies Forum. Von 1998 bis 2005 war er ehrenamtlicher Direktor von Agudah, der Organisation für LSBTI*-Rechte in Israel. 2015 wurde er zu einem der 40 einflussreichsten Menschen in der Geschichte der israelischen Rainbow-Community gewählt.

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten. Für eine Simultanübersetzung wird gesorgt.

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations, der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, der Lotto Stiftung Berlin und Queeres Kulturhaus in Kooperation mit der taz.

Bild: Unsplash/Toni Reed

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Open Space zu Arbeit im Wandel

18.04.2019
24.04.2019, 10:00 Uhr - 25.04.2019, 14:00 Uhr

Fr, 24.05. 10 – 18 Uhr + Sa, 25.05. 10 – 14 Uhr

Moderation Yaari Pannwitz
Anmeldung unter info@w3-hamburg.de

Was bewegt Euch zum Thema Arbeit? Welche unterschiedlichen Formen von Arbeit – auch jenseits von Lohnarbeit – gibt es und inwiefern sind sie gesellschaftlich anerkannt? Was für alternative Arbeitsmodelle wünscht ihr euch? Egal welche Fragen Euch zum Thema Arbeit bewegen – wir geben ihnen einen Raum, um sie gemeinsam zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist Teil von arbeit global

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