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Updated: 2 hours 30 min ago

AfD-Konferenz vermiesen

29.08.2018
01.09.2018, 10:00 Uhr - 01.09.2018

Wann: 1. September, 10 Uhr

Wo: S-Bahnhof Neuenhagen bei Berlin

Der Kreisverband Märkisch-Oderland der AfD lädt ins Bürgerhaus in Neuenhagen bei Berlin zu einer Tageskonferenz mit anschließender Podiumsdiskussion. Gegen rechte Stimmungsmache, wofür eingeladene Redner*innen bekannt sind, ruft ein breites Bündnis im Bahnhofsumfeld von Neuenhagen zum Gegenprotest auf. 10 Uhr, S-Bahnhof Neuenhagen

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Ob Chemnitz oder Neukölln: Auf die Straße gegen rechte Gewalt

29.08.2018
30.08.2018, 18:30 Uhr - 30.08.2018

Wann: 30. August, 18:30 Uhr

Wo: Hermannplatz, Berlin

In Chemnitz machten Neonazis Jagd auf Menschen, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen. Es wäre aber verfehlt, diese Ereignisse als „Sachsenproblem“ kleinzureden. Bundesweit werden rechtsradikale Anschläge und Angriffe verübt. Beispielsweise gibt der NSU-Komplex Schlaglichter auf die Vernetzung der rechtsextremen Szene in der Republik. Da auch Neukölln oft Schauplatz von Angriffen durch Rechte wird, findet am 30. August ein antifaschistischer Protest gegen rechte Gewalt statt.


 

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Im Kampf gegen die Tyrannei : Widerstandsbewegungen in Syrien und Sudan

29.08.2018
22.10.2018, 20:00 Uhr - 22.10.2018, 22:00 Uhr

Im Kampf gegen die Tyrannei

Gewaltfrei-revolutionäre Bewegungen im arabisch-islamischen Raum: Syrien 2011 – 2013 und Sudan 1983 – 1985

Mit Lou Marin (Verlag Graswurzelrevolution)

Die Kriege im Mittleren Osten und in der afrikanischen Sahelzone treffen vor allem Zivilist_innen und zwingen Millionen zur Flucht. Viele Medien stellen als Handelnde nur die bewaffneten Militärs und Milizen dar, denen eine angeblich passive, ihnen ausgelieferte Bevölkerung gegenübersteht. Dieses Bild lässt zunehmend in Vergessenheit geraten, dass in den arabischen Aufständen 2011 Militärdiktaturen auf gewaltfreie Weise gestürzt oder ins Wanken gebracht worden sind.

Das Buch „Im Kampf gegen die Tyrannei“, herausgegeben von Guillaume Gamblin, Pierre Sommermeyer und Lou Marin, korrigiert diese Darstellung, indem es gewaltfreie Widerstandsbewegungen in Syrien und Sudan sowie insbesondere die Rolle von Frauen im syrischen Widerstand dokumentiert.

Ort: W3-Saal, Nernstweg 32-24

Preis: Eintritt nach eigenem Ermessen

https://www.w3-hamburg.de/im-kampf-gegen-die-tyrannei

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ctp 4.2 Notaufnahme/Hospitali

28.08.2018
24.09.2018, 20:00 Uhr - 24.09.2018, 22:00 Uhr

Ein deutsch-tansanisches Theaterprojekt über psychische Erkrankung und Gesellschaft im Rahmen von ctp 4.0 tryin’ africa - as an unfinished play 

Von Christoph M. Gosepath und Robert Schmidt | Performance: Nkwabi Nghangasamala, Lisa Marie Janke, Bornice Biomndo | Text: Robert Schmidt und Christoph M. Gosepath | Dramaturgie: Martina Neu | Graphic Design: Jeroen de Boer – TheOlifant | Ausstattung: Primavera/Maas | Sound: Matthias Meppelink | Technik: Sebastian König | Produktion: Clara Becker | Assistenz: Emanuele Vassallo

Weitere Vorstellungen: 19., 21. und 22. September 2018 jeweils um 20 Uhr

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Ab wann ist ein Mensch psychisch krank? Ab wann wird man (gegen seinen Willen) zum Patienten? Und was sagen Diagnose und Behandlungsweise über eine Gesellschaft aus?

Auf der Grundlage einer Recherche-Reise nach Tansania entwickelte die Berliner Gruppe club tipping point für ihr Theaterstück „Notaufnahme/Hospitali“ gemeinsam mit dem tansanischen Schauspieler Nkwabi Ng‘hangasamala, der Schauspielerin Lisa Marie Janke und der kenianischen Expertin für public health, Bornice Biomndo, ein Theaterstück, das fiktive Elemente mit theoretischem Wissen über psychiatrische Arbeit in den heutigen Gesellschaften hier wie dort verknüpft.

Die theatrale Auseinandersetzung mit interkulturell unterschiedlichen Sichtweisen auf Psychosen beginnt im Transitraum einer Notaufnahme, in der eine Ärztin einem afrikanischen Patienten begegnet. Sie hat Schwierigkeiten, ihn zu behandeln – nicht nur, weil er sie an eine Episode ihres eigenen Lebens erinnert, als sie selbst in Ostafrika mit psychischen Erkrankungen und traditionellen Formen der Heilung in Kontakt gekommen war ...

Das Stück spielt auf Deutsch, Suaheli und Englisch.

Foto: club tipping point - Lisa M. Janke, Bornice Biomndo

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ctp 4.2 Notaufnahme/Hospitali

28.08.2018
22.09.2018, 20:00 Uhr - 22.09.2018, 22:00 Uhr

Ein deutsch-tansanisches Theaterprojekt über psychische Erkrankung und Gesellschaft im Rahmen von ctp 4.0 tryin’ africa - as an unfinished play 

Von Christoph M. Gosepath und Robert Schmidt | Performance: Nkwabi Nghangasamala, Lisa Marie Janke, Bornice Biomndo | Text: Robert Schmidt und Christoph M. Gosepath | Dramaturgie: Martina Neu | Graphic Design: Jeroen de Boer – TheOlifant | Ausstattung: Primavera/Maas | Sound: Matthias Meppelink | Technik: Sebastian König | Produktion: Clara Becker | Assistenz: Emanuele Vassallo

Weitere Vorstellungen: 19., 21. und 24. September 2018 jeweils um 20 Uhr

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Ab wann ist ein Mensch psychisch krank? Ab wann wird man (gegen seinen Willen) zum Patienten? Und was sagen Diagnose und Behandlungsweise über eine Gesellschaft aus?

Auf der Grundlage einer Recherche-Reise nach Tansania entwickelte die Berliner Gruppe club tipping point für ihr Theaterstück „Notaufnahme/Hospitali“ gemeinsam mit dem tansanischen Schauspieler Nkwabi Ng‘hangasamala, der Schauspielerin Lisa Marie Janke und der kenianischen Expertin für public health, Bornice Biomndo, ein Theaterstück, das fiktive Elemente mit theoretischem Wissen über psychiatrische Arbeit in den heutigen Gesellschaften hier wie dort verknüpft.

Die theatrale Auseinandersetzung mit interkulturell unterschiedlichen Sichtweisen auf Psychosen beginnt im Transitraum einer Notaufnahme, in der eine Ärztin einem afrikanischen Patienten begegnet. Sie hat Schwierigkeiten, ihn zu behandeln – nicht nur, weil er sie an eine Episode ihres eigenen Lebens erinnert, als sie selbst in Ostafrika mit psychischen Erkrankungen und traditionellen Formen der Heilung in Kontakt gekommen war ...

Das Stück spielt auf Deutsch, Suaheli und Englisch.

Foto: club tipping point - Lisa M. Janke, Bornice Biomndo

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ctp 4.2 Notaufnahme/Hospitali

28.08.2018
21.09.2018, 20:00 Uhr - 21.09.2018, 22:00 Uhr

Ein deutsch-tansanisches Theaterprojekt über psychische Erkrankung und Gesellschaft im Rahmen von ctp 4.0 tryin’ africa - as an unfinished play 

Von Christoph M. Gosepath und Robert Schmidt | Performance: Nkwabi Nghangasamala, Lisa Marie Janke, Bornice Biomndo | Text: Robert Schmidt und Christoph M. Gosepath | Dramaturgie: Martina Neu | Graphic Design: Jeroen de Boer – TheOlifant | Ausstattung: Primavera/Maas | Sound: Matthias Meppelink | Technik: Sebastian König | Produktion: Clara Becker | Assistenz: Emanuele Vassallo

Weitere Vorstellungen: 19., 22. und 24. September 2018 jeweils um 20 Uhr

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Ab wann ist ein Mensch psychisch krank? Ab wann wird man (gegen seinen Willen) zum Patienten? Und was sagen Diagnose und Behandlungsweise über eine Gesellschaft aus?

Auf der Grundlage einer Recherche-Reise nach Tansania entwickelte die Berliner Gruppe club tipping point für ihr Theaterstück „Notaufnahme/Hospitali“ gemeinsam mit dem tansanischen Schauspieler Nkwabi Ng‘hangasamala, der Schauspielerin Lisa Marie Janke und der kenianischen Expertin für public health, Bornice Biomndo, ein Theaterstück, das fiktive Elemente mit theoretischem Wissen über psychiatrische Arbeit in den heutigen Gesellschaften hier wie dort verknüpft.

Die theatrale Auseinandersetzung mit interkulturell unterschiedlichen Sichtweisen auf Psychosen beginnt im Transitraum einer Notaufnahme, in der eine Ärztin einem afrikanischen Patienten begegnet. Sie hat Schwierigkeiten, ihn zu behandeln – nicht nur, weil er sie an eine Episode ihres eigenen Lebens erinnert, als sie selbst in Ostafrika mit psychischen Erkrankungen und traditionellen Formen der Heilung in Kontakt gekommen war ...

Das Stück spielt auf Deutsch, Suaheli und Englisch.

Foto: club tipping point - Lisa M. Janke, Bornice Biomndo

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Premiere: ctp 4.2 Notaufnahme/Hospitali

28.08.2018
19.09.2018, 20:00 Uhr - 19.09.2018, 22:00 Uhr

Ein deutsch-tansanisches Theaterprojekt über psychische Erkrankung und Gesellschaft im Rahmen von ctp 4.0 tryin’ africa - as an unfinished play 

Von Christoph M. Gosepath und Robert Schmidt | Performance: Nkwabi Nghangasamala, Lisa Marie Janke, Bornice Biomndo | Text: Robert Schmidt und Christoph M. Gosepath | Dramaturgie: Martina Neu | Graphic Design: Jeroen de Boer – TheOlifant | Ausstattung: Primavera/Maas | Sound: Matthias Meppelink | Technik: Sebastian König | Produktion: Clara Becker | Assistenz: Emanuele Vassallo

Weitere Vorstellungen: 21., 22. und 24. September 2018 jeweils um 20 Uhr

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Ab wann ist ein Mensch psychisch krank? Ab wann wird man (gegen seinen Willen) zum Patienten? Und was sagen Diagnose und Behandlungsweise über eine Gesellschaft aus?

Auf der Grundlage einer Recherche-Reise nach Tansania entwickelte die Berliner Gruppe club tipping point für ihr Theaterstück „Notaufnahme/Hospitali“ gemeinsam mit dem tansanischen Schauspieler Nkwabi Ng‘hangasamala, der Schauspielerin Lisa Marie Janke und der kenianischen Expertin für public health, Bornice Biomndo, ein Theaterstück, das fiktive Elemente mit theoretischem Wissen über psychiatrische Arbeit in den heutigen Gesellschaften hier wie dort verknüpft.

Die theatrale Auseinandersetzung mit interkulturell unterschiedlichen Sichtweisen auf Psychosen beginnt im Transitraum einer Notaufnahme, in der eine Ärztin einem afrikanischen Patienten begegnet. Sie hat Schwierigkeiten, ihn zu behandeln – nicht nur, weil er sie an eine Episode ihres eigenen Lebens erinnert, als sie selbst in Ostafrika mit psychischen Erkrankungen und traditionellen Formen der Heilung in Kontakt gekommen war ...

Das Stück spielt auf Deutsch, Suaheli und Englisch.

Foto: club tipping point - Lisa M. Janke, Bornice Biomndo

 

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Räume - Migration - Soziale Arbeit

28.08.2018
30.08.2018, 19:00 Uhr - 30.08.2018

Wann: 30. August, 19 Uhr

Wo: Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen, Oranienstraße 159

Partytouristinnen, Dealer, junge Familien, Zugezogene und Alteingesessene teilen sich den Görlitzer Park. Verschiedenste Nutzungsinteressen begegnen und überlagern sich. Über die Konflikte um Freiraum, Ordnung und Kontrolle der letzten Jahre wurde von Journalist_innen polemisch berichtet und die Staatsmacht griff immer wieder gewaltsamen ein.
Was sind die gegenwärtigen Ansprüche der Nutzer_innen und wo stoßen sie nach wie vor gegeneinander? Wie wirkt sich die Politikgestaltung von Bezirk, Senat und Bund in den Bereichen Tourismus, Drogen und Migration hier vor Ort aus? Wie können die Rechte unterschiedlicher Gruppen auf die Parknutzung verhandelt werden? Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit und welches Verhältnis hat sie zur öffentlichen Verwaltung?

Es diskutieren Cengiz Demirci, Soziologe und Parkmanager Görlitzer Park
und Dr. Thomas Bürk, Geograph und Autor u.a. von "Governing the Narcotic City" Discourses on Drug Use, Dealers and Migration around the Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg. Mit Höhne, S.; Nielsen, M.; Fabian, L.; Thelle, M. et al., 2016.

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Wie kommen wir zur Entkriminalisierung von Hausbesetzungen?

28.08.2018
30.08.2018, 20:00 Uhr - 30.08.2018

Wann: 30. August, 20 Uhr

Wo: ACUD MACHT NEU, Veteranenstraße 21

Das Berliner Stadtbild wird durch die Geschichte von Hausbesetzungen mit geprägt: Ob es die bunt bemalten Fassaden sind, die in den Reiseführern über Berlin auftauchen, oder ganze Häuserzeilen in angesagten Altbauquartieren, die sonst verfallen oder abgerissen worden wären: Viele Orte der Subkultur blicken auf eine Geschichte der Besetzung bzw. von temporären räumlichen Aneignungen zurück. In den legalisierten ehemals besetzten Wohnhäusern der verschiedenen Hausbesetzerwellen, die Berlin erleben durfte, sind die Mieten in der Regel deutlich unter denen, die sonst in diesen Vierteln bezahlt werden. Berlin und die Hausbesetzungen sind also eigentlich eine Erfolgsgeschichte, die öffentlich gewürdigt gehört.
Dem ist aber nicht so. Mit der sog. "Berliner Linie" wird seit Jahrzehnten versucht, jede Form von Hausbesetzungen, ob als Wohnort oder Ort kultureller Freiheit, innerhalb von 24 Stunden zu beenden. Im Zweifel lieber immer mit zu viel als zu wenig Polizei. Dabei gab es in vielen europäischen Ländern und Metropolen jahrzehntelang einen anderen Umgang mit Hausbesetzungen, die das Hausbesetzen unter bestimmten Umständen erlaubte bzw. bestehende Hausbesetzungen legalisierte. Nach und nach änderten viele Städte und Staaten ihren ehemals lockeren Umgang mit Hausbesetzungen in Richtung Repression, also schnelles Räumen und strafrechtliche Verfolgung. Ausnahme ist noch die teure Bankenmetropole Zürich, in der nach wie vor erfolgreiche Hausbesetzungen möglich sind.
Dabei haben Hausbesetzer an vielen Orten immer auch Sympathien jenseits ihrer eigenen Milieus. Durch die seit einigen Jahren in Berlin herrschende Wohnungskrise bekommen Hausbesetzungen auch hier wieder Aktualität und erfahren Sympathie: 53 % der Berlinerinnen und Berliner finden es laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der "Berliner Zeitung" legitim, Häuser zu besetzen, um auf Leerstand bei gleichzeitiger Wohnungsnot aufmerksam zu machen. Ist es also an der Zeit, den Umgang mit Hausbesetzungen zu überdenken und die "Berliner Linie" zu ändern?

Diskussion mit: Katina Schubert (Vorsitzende DIE LINKE. Berlin),
Kim Schmittz & Charlie Neumann (beide engagiert bei #besetzen), Philippe Koch (Stadtforscher aus Zürich)

Moderation: Dr. Andrej Holm

Einlass ab 19:30 Uhr im AcudMachtNeu

Kosten: 2,00 Euro / ermäßigt 1,00 Euro

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Sachsen: Stopp den Mob

28.08.2018
31.08.2018, 14:00 Uhr - 31.08.2018, 15:00 Uhr

Wann: 31. August, 14-15 Uhr

Wo: Vor der Sächsischen Landesvertretung in Berlin, Brüderstraße 11

Die sächsische Landesregierung versagt seit Jahren im Kampf gegen Rechts. Damit muss Schluss sein! Gegen rechte Tendenzen innerhalb von Verwaltung, Polizei und Verfassungsschutz muss radikal vorgegangen werden! Mit der Forderung an die Sächsische Landesregierung, mit aller Härte den Rechtsstaat in Sachsen wiederherzustellen, alle Menschen aller Hautfarben, Religionen, geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen und ihre Institutionen in Sachsen gegen Gewalt zu schützen und gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und Fremdenhass mit aller Entschiedenheit vorzugehen, wird vor der Sächsischen Landesvertretung eine Mahnwache abgehalten.

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Zwangsarbeit im Kiez zwischen Landwehrkanal und Viktoriapark in Kreuzberg

28.08.2018
03.09.2018, 19:00 Uhr - 03.09.2018, 21:00 Uhr

 

Ganz Berlin war von 1939 bis 1945  von einen dichten Netz Produktionsstätten und Zwangsarbeiterlagern überzogen. Bernhard Bremberger hatte auf dem Symposium zum Dragonerareal über die Zwangsarbeit auf dem Gelände hinter dem Finanzamt Kreuzberg referiert. Im Rahmen der lokalen Kiezwoche 2018 stellt er aus seinen Forschungsergebnissen der letzten Jahrzehnte vor, was es im geamten Kiez an Stätten der Zwangsarbeit gegeben hat, bzw. was darüber bis jetzt bekannt ist.

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Filmscreening+Q&A "Syria: The Impossible Revolution"

28.08.2018
28.09.2018, 19:00 Uhr - 28.09.2018, 21:30 Uhr

Syria – The Impossible Revolution
(2018, 90 Min.)
Regie: Ronan L Tynan und Anne Daly 
Esperanza Production


 

Veranstaltung (Screening und anschl. Podiumsdiskussion im Moviemento, 28.9.2018, ab 19.00)


 

Der Dokumentarfilm, erstmals in Deutschland zu sehen, zeigt die Entwicklung der syrischen Revolution, die als gewaltloser Aufstand breiter Teile der Bevölkerung gegen eine der ruchlosesten Diktaturen begann und in eine Katastrophe mündete. Das Assad-Regime und seine Verbündeten wussten den Forderungen nach Brot, Würde und Freiheit mit nichts anderem als brutaler Gewalt zu begegnen. 


 

Der Film verfolgt die Entwicklung seit Beginn der Herrschaft der Assads bis hin zum Fall von Aleppo 2016, wobei Archivmaterial und Interviews mit unterschiedlichen Menschen, die direkt am Aufstand beteiligt waren, ebenso zum Einsatz kommen wie die Stimmen von Experten. 


 

Beleuchtet wird auch die Rolle diverser überregionaler und regionaler Mächte und die Frage der Solidarität mit der syrischen Revolution und einer Bevölkerung, die massiven Bombardierungen, Hungerbelagerungen, Vertreibung und dem Terror verschiedener Milizen ausgesetzt war und ist. Kritisch wird der Frage nachgegangen, warum eine „antiimperialistische Linke“ sich nicht zur Solidarität mit einem ebenso legitimen wie inspirierenden Aufstand entschließen konnte. 


 

Im Anschluss diskutieren die Regisseur*innen und ein oder mehrere an der syrischen Revolution Beteiligte mit dem Publikum über diese und andere Fragen, die der Film aufwirft. 


 

(Film und Veranstaltung: auf Englisch mit, bei Bedarf, „Flüsterübersetzung“, Arabisch und Deutsch)

 

 

Weitere Informationen und Kontakt: Mary Killian - 0049 - 176 - 476 43 963

 

www.4syrebellion.de

4syrebellion@posteo.de

www.facebook.com/4syrebellion

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Offener Treff

28.08.2018
06.09.2018, 19:00 Uhr - 06.09.2018, 21:00 Uhr

Wir haben das Sommerloch genutzt und neue Kampagnenideen gesammelt.

Vorstandsmitglied Aino Weyers gibt am 6. September einen Einblick in die aktuelle Divestmentkampagne „Keinen Cent für Atomwaffen“.

Jährlich veröffentlichen die Organisationen ICAN und PAX die Studie „Atomwaffen ein Bombengeschäft“. Sie gibt einen Überblick zu den Entwicklungen von Investitionen in Atomwaffenhersteller. Auch in Deutschland investieren einige Banken in die verheerendsten aller Massenvernichtungswaffen. Aber es tut sich auch einiges: So hat die Deutsche Bank kürzlich ihre Investitionsrichtlinie geändert.
Mit der jetzt gestarteten Kampagne „Keinen Cent für Atomwaffen“ arbeiten wir weiter an der Ächtung von Atomwaffen. Bei unserem Offenen Treff berichten wir über den Kampagnenstart, Möglichkeiten zum Mitmachen und die Entwicklungen rund um das Thema „Atomwaffen ein Bombengeschäft“.

Ihr wollt einen Einblick in unsere Arbeit erhalten? ICAN kennenlernen oder wiedersehen? Ihr interessiert euch für das Thema Abrüstung, aber wisst nicht wie ihr euch engagieren könnt?  – Dann kommt vorbei, zu unserem Offenen Treff, ab jetzt immer am ersten Donnerstag im Monat, in der B-Lage, ab 19:00 Uhr.

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Attac Sommerfest

27.08.2018
01.09.2018, 16:00 Uhr - 01.09.2018

Am 1. Septermber noch nichts vor? Oder noch keine Idee, was mensch nach den Veranstaltungen zum Antikriegstag machen könnte?    ***    Interesse daran, sich mit netten Menschen auszutauschen, ein Schwätzchen zu halten (gern auch über politische Themen ...), Aktionsfilmchen zu sehen, Musik (teilweise live) zu hören, ein paar Häppchen zu essen, einen Schluck zu trinken?     ***    Neugierig, was AktivistInnen bei Attac so machen? Lust dazu, selbst aktiv zu werden oder eine Idee, was mensch machen könnte und sollte?

... oder einfach Bock auf eine coole Party?

 

WIR HABEN DIE LÖSUNG:

Das Sommerfest im attac-treff am Samstag, den 1. September, ab 16 Uhr bis zum Abwinken ....

Wir freuen uns auf alle attacies, solche, die es werden wollen oder interessiert sind

... seid herzlich willkommen!

PS Eintritt ist selbstverständlich frei (kleine Spenden sind willkommen), wer eine Leckerei mitbringen will, wird ganz bestimmt nicht abgewiesen, Getränke vieler Art gibt's auch. Was braucht mensch mehr?

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Solidarität mit den Jasic-Arbeiter*innen aus Shenzen und ihren Unterstützer*innen

27.08.2018
28.08.2018, 17:00 Uhr - 28.08.2018

Iin China ist eine Solidaritätsbewegung entstanden, um die verhafteten Arbeiter der Jasic Fabrik in Shenzen zu unterstützen. Dies führte zur Entführung und gewaltsamen Festsetzung von Aktivist_innen. Es ist an uns, internationale Solidarität zu zeigen mit den Arbeiter_innen und ihrem Recht eine repräsentative Gewerkschaft zu gründen. 

Die Jasic Arbeiter_innen haben um Unterstützung gebeten: Bitte kommt zur Chinesischen Botschaft in Berlin, um gegen die staatliche Repression gegen Arbeiter_innen zu protestieren und die Freilassung der 14 noch inhaftierten Arbeiter zu fordern. 

Wann? Dienstag 28. August, 17:00
Wo? vor der Chinesischen Botschaft, Am Märkischen Ufter 54, 10179 Berlin

Wir müssen so viel Aufmerksamkeit wir möglich für die inhaftierten Arbeiter erzeugen, damit sie freigelassen werden, bevor ein Gerichtsverfahren gegen sie angestrengt wird!  

 

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Der Kampf der Jasic-Arbeiter*innen im chinesischen Shenzen

27.08.2018
29.08.2018, 19:00 Uhr - 29.08.2018, 22:00 Uhr

 

Im Zusammenhang mit dem Versuch von Arbeiter*innen, in der Schweißgerätefabrik Jasic im chinesischen Shenzen eine Gewerkschaft aufzubauen, hat sich eine sehr zugespitzte Situation von Repression und eine ungewöhnliche Solidaritätsbewegung für die kämpfenden Arbeiter*innen entwickelt. 

Im Juli waren sieben Arbeiter entlassen worden, weil sie versucht hatten eine Gewerkschaft aufzubauen. Die Proteste gegen die Entlassungen gingen den ganzen Monat über weiter und am 27. Juli wurden schließlich 29 Arbeiter*innen, Familienangehörige und Unterstützer*innen mit viel körperlicher Gewalt festgenommen und abgeführt. 


Von den 29 Festgenommenen wurden 15 am 12. August entlassen. Sie berichten, dass sie während ihrer Haft misshandelt und bedroht wurden. Der Kampf um die Freilassung der verbleibenden 14 geht weiter, ebenso wie der Kampf der Arbeiter*innen für eine echte und repräsentative Gewerkschaft. 


Seit diesen Verhaftungen haben Gruppen von mutigen Protestierenden vor der Polizeistation die Freilassung ihrer Kolleg*innen verlangt. Tausende Universitätsstudent*innen haben einen offenen Brief unterschrieben, in dem sie sich mit den Jasic Arbeiter*innen solidarisieren. 

Die Repression hat schließlich staatsterroristische Züge angenommen, als am 11. August 2018 die Aktivistin Shen Mengyu entführt wurde. 

Auf der Veranstaltung werden Kolleg*innen von laoburnet.tv  über den Kampf der Jasic-Arbeiter*innen, die Solidaritätsaktionen  und die Staatsrepression berichten und einige Videos zeigen.  Zudem werden wir über Solidaritätsaktionen mit den Jasic-Beschäftigten und ihren Unterstützer*innnen diskutieren. 

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Wandelwoche 2018 | Guter Wandel, schlechter Wandel – Kiezspaziergang durch ein widerständiges Zentrum der Gentrifizierung

26.08.2018
14.09.2018, 18:00 Uhr - 14.09.2018, 21:00 Uhr

AKTUELLE INFOS ZUR VERANSTALTUNG UND ZUR ANMELDUNG GIBT ES ONLINE HIER: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/kiezspaziergang-widerstaendiges-zentrum-der-gentrifizierung/

 

Eine Tour zu Wandel und stadtpolitischem Aktivismus gegen Spekulation mit Wohn- und Lebensraum rund um die Reichenberger Straße in 10999 Kreuzberg.

Lange Zeit war die Reichenberger Straße in Kreuzberg eine Sackgasse – nicht nur für den Autoverkehr, sondern auch für die wilden Spekulationsträume von Immobilienfirmen: Es schien, als würde der Schatten der längst gekippten Berliner Mauer für immer schützend auf die berühmte Kreuzberger Mischung fallen. Doch der Wandel kam. Und mit ihm der Widerstand. Denn wie vielerorts zuvor wurde es auch hier ein Wandel, der eher weg- als mitnimmt. Heute sind die Reichenberger und ihre Querstraßen zentrale Orte, an denen massive Verdrängung durch Immobilienspekulation auf entschlossenen mieten- und stadtpolitischen Aktivismus trifft. Was hier passiert, durch wen und mit welchen Auswirkungen erkunden wir an 10 Stationen auf 800 Metern der Reichenberger zwischen Ratibor und Ohlauer Straße. Zeitzeug_innen erzählen, wie sie die rasanten Veränderungen erleben. Und wir berichten über Formen des Widerstands gegen Verdrängung. Denn: Gentrifizierung ist nicht der Wandel, den wir meinen.

veranstaltet von: Die GloReiche Nachbarschaft – Für eine soziale Stadt und gegen Verdrängung

Treffpunkt: 18 Uhr, genauer Ort folgt, wenn ihr euch anmeldet

Anmeldung: Kontakt bitte der Webseite der Veranstaltung entnehmen

Sprache: deutsch

Barrierefreiheit: wir zuppeln die Reichenberger lang, bleiben vor den Häusern stehen, also: Gehweg, hin und wieder mit Kopfsteinpflaster, ab und an Straßenquerungen mit Kopfsteinpflaster und (meistens abgesenkten) Bordsteinen, aber keine Treppen und so (es regnet hoffentlich nicht)

 

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt. Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

 

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Wandelwoche 2018 | Nicht-kommerzielle Landwirtschaft und Beitragsökonomie – Tagestour zum Karla*hof

26.08.2018
13.09.2018, 10:30 Uhr - 13.09.2018, 19:00 Uhr

AKTUELLE INFOS ZUR TOUR, ZUR ANMELDUNG UND ANREISE GIBT ES ONLINE HIER: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/tagestour-zum-karlahof/

 

„Ich tausch nicht mehr, ich will mein Leben zurück?!“ Solidarisch zu wirtschaften und die Logik des Tausches zu durchbrechen ist das Anliegen des Karla*hofs in Templin. Bei dieser Tagestour gibt es ganz praktische Einblicke in die nicht-kommerzielle Landwirtschaft – mit einer Hofführung und der Möglichkeit, im Garten mitzuarbeiten.

Ort: Templin, die genaue Adresse erfahrt ihr bei der Anmeldung

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch auf Anfrage.

Barrierefreiheit: leider nicht wirklich

Um Anmeldung wird gebeten: Kontakt bitte der Webseite der Veranstaltung entnehmen.

 

ÜBER DEN KARLA*HOF

Der Karla*hof ist ein landwirtschaftliches Projekt in der Uckermark, in dem mehrere Initiativgruppen gemeinsam nichtkommerziell Landwirtschaft betreiben. So gibt es eine Kartoffel-, eine Getreide- und eine Garten-Initiative, eine Gruppe, die sich um das Brennholz kümmert und vieles mehr. Nichtkommerzielle Landwirtschaft bedeutet für uns: wir verkaufen unsere Erzeugnisse nicht, sondern wir geben sie ohne Tauschlogik ab und experimentieren so in der Praxis mit einer Alternative zur kapitalistischen Wirtschaftsweise. Beispielsweise versorgen wir eine nichtkommerzielle Backgruppe in Leipzig, die regelmäßig Brot für Hausprojekte und politische Veranstaltungen bäckt, mit Roggen vom Hof.

Mehr Infos zum Hof: www.ich-tausch-nicht-mehr.net

 

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt.
Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

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Wandelwoche 2018 | Braunes Gemüse – Wie begegnen wir der Vereinnahmung von rechts im Ökolandbau?

26.08.2018
11.09.2018, 19:00 Uhr - 11.09.2018, 22:00 Uhr

AKTUELLE INFOS ZUR VERANSTALTUNG UND ANMELDUNG ONLINE: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/braunes-gemuese-und-oekolandbau/

 

Rechte? Findet niemand gut! Aber wie kommt es dann immer wieder dazu, dass wir uns auf den selben Veranstaltungen wiederfinden, sei es auf der „Wir haben es satt“-Demo oder im Bio-Anbauverband?

Ein Blick in die Geschichte des Ökolandbaus zeigt, dass es seit der Entstehung immer wieder Überschneidungen zu völkischen und rechten Strömungen gab. Das Engagement von Akteuren der rechten Szene für Umweltthemen ist keine Modeerscheinung und auch nicht Ausdruck einer Instrumentalisierung. Ökologische Landwirtschaft und rechte Einstellungen passen ideologisch gut zusammen.

Damit wir uns trotzdem klar von rechts distanzieren können, ist eine Auseinandersetzung mit unseren eigenen Standpunkten zu ökologischen Fragen wichtig. Warum sind mir regionale Produkte wichtig und wie kann ich für Regionalität sein, ohne Gefahr zu laufen, dass meine Forderung von Rechten instrumentalisiert wird?

Diese Fragen und weitere wollen wir nach einem Einführungsvortrag von Lena Röbe-Oltmanns von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zusammen diskutieren.

 

PROGRAMM

19.00 Uhr: Vortrag Lena Röbe-Oltmanns von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde

20.00 Uhr: Kleingruppendiskussionen

Sprachen: deutsch; Flüsterübersetzungen durch andere Teilnehmende erwünscht; wenn Ihr Flüsterübersetzung anbieten könnt oder Übersetzungsbedarf habt, schreibt das gern bei der Anmeldung.

Um Anmeldung wird gebeten: Kontakt bitte der Webseite der Veranstaltung entnehmen.

 

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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der WANDELWOCHE BERLIN-BRANDENBURG 2018 statt.
Das komplette Programm findet Ihr hier: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2018/.

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BRAINWASH FESTIVAL 2018

24.08.2018
20.10.2018, 16:04 Uhr - 27.10.2018

Rebellious thinkers and artists from the Netherlands and beyond share their insights on today’s most pressing questions, offer clarification in times of confusion and help create new frameworks for progress! In the historic inner city of Amsterdam, we’ll be thinking about narcissism and self-love, radical inequality, ideal images as the culprits of our time, visions of the future and dystopias, liberating algorithms, the flipside of authenticity and our post-capitalist culture.

A festival ticket grants you admission to some 100 talks and events held at more than 15 locations from 1pm till 1am. Allow yourself to be fascinated and inspired by the world’s most fabulous speakers giving talks in churches and theatres in Amsterdam´s city centre. The venues are: De Brakke Grond, the theatre of the Dutch National Opera & Ballet, Frascati, the Waalse Kerk, Zuiderkerk, Perdu, University theatre, Compagnietheater, Kapitein Zeppos and the Agnieten Chapel. In the run-up to the festival, additional related programmes will be held commencing 20th October.

We are proud to announce the first speakers at Brainwash Festival taking place on Saturday, the 27th of October 2018. The five speakers listed below will take the stage in the English-language programmes. Go to brainwashfestival.nl/programmas for a list in Dutch of all speakers confirmed to date.

– Afua Hirsch

‘Where are you from?´ Afua Hirsch is tired of being asked that question. Why is she, a black woman, not considered to be British? The British barrister contends that the divide between races lies at the basis of Western societies. Racism is not a temporary or innocent phenomenon, but a social structure that we must get rid of. For all those who wish to hear the truth about the meaning of race and identity for society.

– Paul Mason

Dislocation of the labour market by widespread automation, the multiplication of ‘bullshit jobs’ and hyperintelligent algorithms that know us better than we know ourselves. This will be our future if we don´t change our course fast, according to British economist Paul Mason. Time for a new post-capitalist system in which the economy is collaborative, based on self-management and basic income. Only then, can we escape the all-determining financial logic of neoliberalism.

– Susan Blackmore

It´s hard to get a good meme out of your head – and it spreads like wildfire among all your friends. The eccentric psychologist and physiologist Susan Blackmore contends that Darwin´s theory of evolution can be applied not only to memes, but also to technological ‘temes‘. According to her, Apps, tools and digital systems have their own reproductive urge and survival instinct. A warning against technology that uses and abuses us and may one day even destroy us.

– George Monbiot

Ecologist and activist George Monbiot is considered to be one of the most influential British thinkers of our time. In his view, thirty years of neoliberalism have broken the world. It is the cause of our social, ecological and political crises. Monbiot concludes that we need a new story, a new narrative to liberate society. He holds up a merciless mirror and suggests that it is above all the relationship with ourselves that we need to reinvent. Cheerful yet determined, Monbiot shows us how.

– Branko Milanović

Branko Milanović is a former Lead Economist at the World Bank and one of the world´s foremost economists on inequality. The winners of our time are not only the super-rich, he says, but also the middle class of upcoming economies in Asia. The losers are us: working people in developed countries. Does that explain our Western discontent? A must-hear for those who want to understand how we got where we are, where we are heading and which changes of course must be made to avert disaster.

– Carl Cederström

Carl Cederström is an advocate for a new conception of happiness. He demonstrates how our current ideal, based on the notion of freedom and self-development, holds us hostage and limits us. Among the factors that have contributed to our current notion of what happiness is are the flower power movement, psychoanalysis, consumer society and the American president Donald Trump. According to Carl Cederström – associate professor at Stockholm University, contributor to The Guardian and (co)author of several successful books – it’s high time we used our imagination to design and implement a new ideal.

– Julian Baggini

Julian Baggini – co-founder of The Philosophers’ Magazine – provides us with reassurance:  the truth does exist! At a time when we are swamped by fake news and politicians who blatantly deny facts, Baggini shows us various sources of truth. The British philosopher arms us against the rise of social media as news source and the growing distrust of facts. A discourse for all those who have had enough of post-truth, alternative facts and fake news.

– Fabian Scheidler

Fabian Scheidler talks about how 5,000 years of human civilization has led to an all-encompassing system of oppression. A system whose sole aim is to make profit, and that transgresses the boundaries of earth´s ecological system. The German historian and philosopher describes how our civilization is a product of a history of oppression, greed and violence. Slavery under the Romans, the role mining, metal and the arms industry played in the forming of states, the devastating effects of the Industrial Revolution, the rise of independence movements and their suppression – and finally the continuous destruction of the natural world. A remedy, according to Fabian, lies in simple common humanity, self-organization, true democracy and resistance to oppression.

– Wolfram Eilenberger

Wolfram Eilenberger – chief editor of the German Philosophie Magazin from 2011 till 2017- talks about the lives and ideas of the biggest thinkers of the beginning of the last century. About the soaring popularity of Martin Heidegger and his love for Hannah Arendt. About the wandering Walter Benjamin, who goes to Paris in search of the roots of modern times. And about the genius and billionaire’s son Ludwig Wittgenstein who, while he was adored like a god in Cambridge, worked and lived in poverty in Austria. From their personal stories and thinking, the philosopher, author and journalist extracts a warning, but also great inspiration for the problems of our times.

– Maurizio Montalti

Which material will lead us out of the plastic era? Since its invention, plastic has conquered the world of packaging, toys, everyday products and even medical implants. But now our oceans risk clogging up with this virtually non-degradable material, it is high time to look ahead. Artist and researcher Maurizio Montalti is in pursuit of the material of the future. One of his favourites? Fungus! He joins philosopher Lisa Doeland in a conversation about the plastic soup and how we can escape the era in which plastic is the solution for everything.

BRAINWASH SPECIAL: THE FUTURE OF GLOBAL ECONOMY

20-10-2018, 15:00-17:00, Zuiderkerk, Amsterdam

The 2008 financial crisis came as a big shock, but has anything changed since then? Has the behavior of financial institutes improved? Do they have plans for a better future? Three renounced and critical thinkers will convene to discuss the world economy of the future. Professor of finance and economics Anat Admati, financial geographer Ewald Engelen and political philosopher Haroon Sheikh will examine the sustainability of the European economy in times of Brexit, the consequences of Trump’s divide an conquer policy, the rise of the east and the worldwide gap between the financial and working class. A visionary program for realists.

– Anat admati

Since the financial crisis of 2008, Stanford professor Anat Admati has been fighting the power of the banking industry. Initially considered a nuisance, she later sat down with both president Obama and the United States Senate. Her main point? We shouldn´t focus on what banks do with the money, but where they get the money from. As long as we continue to allow banks to speculate using 100% borrowed money, they will continue to distort our economies and put us at risk.
 

– Ewald Engelen

It would seem that here in the Netherlands we are mainly interested in identity issues. Not Professor of Financial Geography Ewald Engelen. He advocates dusting off the class war in order to fight global inequality as well as electoral dissatisfaction. The sky-high cost of living, poor education, frozen incomes and the gap between the people and the elite create a favourable climate for rightwing populists. Additionally, the financial elite have learned nothing from the 2008 crisis. A tight network of bankers, accountants, lawyers, trust funds, lobbyists, supervisors and the odd stray politician try to protect the well-oiled money machine from the people´s anger contained in legislation.
 

– Haroon Seikh

Political scientist and philosopher Haroon Sheikh states that Brexit is an important, but not the only sign the end of the Atlantic era is approaching. Geopolitical power will be shifting East. Germany, Eastern Europe, Russia, Iran, Turkey and China are the main contenders in the big chess game being played on the Eurasion land mass – the largest continent on earth. What will the implications for us be? ‘Now that the era of uncomplicated globalization is drawing to its end, which models of governance will dominate.’ list in Dutch of all speakers confirmed to date.

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