bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 44 min 4 sec ago

PR trifft Journalismus

21.06.2017
21.06.2017, 19:00 Uhr

Wie gestalten junge Journalisten und PR-Experten ihre Beziehungen?

PR gilt nicht nur Quelle, sondern auch als Bedrohung des Journalismus - so die traditionelle Auffassung. Doch wie zeitgemäß ist die strikte Trennung beider Berufe noch, wenn PR immer journalistischer wird, weil immer mehr Journalisten heute PR machen (müssen).

Es diskutieren:

Anna-Lena Müller, Microsoft Deutschland

Nick Marten, Otto Group

Darija Bräuninger, 365 Sherpas

Daniel Moßbrucker, freier Journalist (angefragt)

Marieke Reimann, stellvertretende Redaktionsleiterin ze.tt (angefragt)

Foto: Biewer (Fotolia)

Categories:

La Buena Vida - Das gute Leben

21.06.2017
21.06.2017, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr

Für Teile der indigenen Bevölkerung Kolumbiens ist der Kampf gegen den Steinkohleabbau in der multinationalen Mine El-Cerrejón ein direkter Kampf um ihre Lebensgrundlage. Seit 1980 die Abbauarbeiten begannen, frisst sich der Energiehunger der Industriestaaten in die Landschaft des südamerikanischen Staates. Der Preis für die Energieversorgung des globalen Nordens wird - von vielen ungesehen - durch einen rücksichtslosen Raubbau an Mensch und Natur in Kolumbien bezahlt. Die widerständigen Verhandlungen einer Dorfgemeinschaft mit dem weltweit größten Steinkohletagebau El-Cerrejón dokumentiert der aktuelle Film ‚La Buena Vida - Das gute Leben'.

Anschließend Gespräch mit Catalina Caro Galvis (CENSAT - Agua Viva) und Samuel Arregoces (Sprecher der afrokolumbianischen Gemeinde Tabaco).

Samuel Arregoces ist Sprecher der afrokolumbianischen Gemeinde Tabaco im Bundesstaat Guajira. Die Gemeinde wurde im Jahr 2001 auf Drängen der Kohleindustrie durch staatliche Sicherheitskräfte brutal geräumt. Samuel Arregoces engagiert sich für die Rechte seiner Gemeinde und darüber hinaus auch für andere vom Bergbau betroffene Gemeinden in der ganzen Region.

Catalina Caro Galvis ist Bergbaureferentin der Umweltorganisation CENSAT - Agua Viva (Friends of the Earth Kolumbien). Neben ihrer Tätigkeit als Universitätsdozentin begleitet die studierte Anthropologin und Geografin verschiedene kolumbianische Gemeinden in ihren Anti-Kohle-Aktivitäten, z.B. in Form von Kampagnen, Untersuchungen zu den Auswirkungen des Bergbaus und juristischer Beratung.

Das Treffen ist Teil der dreiwöchigen Rundreise „Paremos La Mina! - Besser Leben ohne Kohle". auf Einladung der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO, www.buko.info) und unterstützt von 20 Organisationen bundesweit. Mehr Informationen und Termine zur gesamten Rundreise unter: www.besser-leben-ohne-kohle.info
Mit Unterstützung von lingua*trans*fair.

Organisiert von: FDCL e.V., kolko e.V., AG Bergbau und Menschenrechte Kolumbien, Kolumbienkampagne, buko GesNat

 

Categories:

Diskussionsveranstaltung „Wohnen statt Autobahn?

21.06.2017
21.06.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Herzliche Einladung zur
Diskussionsveranstaltung „Wohnen statt Autobahn?"
am Mittwoch, 21.6.2017 um 18:00 Uhr
in der Kiezspinne, Schulze-Boysen-Str. 38, 10365 Berlin-Lichtenberg
Mehr Infos auf http://www.a100stoppen.de/

Auf dem Podium:
Tilmann Heuser, Geschäftsführer des BUND Berlin e.V.
Dr. Ing. Tim Lehmann, Stadtplaner + Mobilitätsforscher, ium-institut für urbane mobilität
und Aktive vom Aktionsbündnis A100 stoppen!

Die für den Ausbau der Stadtautobahn A100 vorgehaltenen Flächen können jahrzehntelang volkswirtschaftlich nicht sinnvoll genutzt werden und das Land Berlin verzichtet dadurch jedes Jahr auf Einnahmen in Millionenhöhe.

Aber wie können die Flächen entwickelt werden, wenn die geplante Autobahn nicht gebaut wird?
Auf der Veranstaltung werden wir Studien und Visionen zur Diskussion stellen, wie die für die Stadtautobahn A100 blockierten Lebensräume menschengerecht genutzt werden können.

So könnten auf der aktuell ungenutzten Fläche der geplanten bzw. in Bau befindlichen A100-Verlängerung nach Berechnungen des ium-Instituts für Urbane Mobilität ca. 8.800 attraktive und dennoch preiswerte Wohnungen für bis zu 22.000 Menschen entstehen, innenstadtnah, gut angebunden an den ÖPNV und trotzdem bezahlbar.

Categories:

Jüdische Realitäten in einer multikulturellen Gesellschaft - heute und morgen

21.06.2017
21.06.2017, 18:00 Uhr

In jüngster Zeit ist das jüdische Leben und die Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland Thema öffentlicher und medialer Debatten geworden.

Categories:

Dieselgate

21.06.2017
21.06.2017, 18:00 Uhr

MBesitzerinnen und Besitzer von Dieselautos wähnten sich auf der richtigen Seite mit ihren vermeintlich verbrauchsarmen und Schadstoff-minimierten Fahrzeugen. Heute stehen sie vor dem Totalverlust.

Categories:

Arbeit: Utopien & Dystopien im 21. Jahrhundert Thema 3: Arbeit als Sucht, Fetisch oder Religionsersatz?

21.06.2017
21.06.2017, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Film und Diskussion an vier Abenden: Die "Zukunft der Arbeit" bewegt seit einigen Jahrzehnten die Gemüter. Digitalisierung der Arbeitswelt, Industrie 4.0 und Arbeiten 4.0 sind die aktuellen Begriffe, die die einen begeistern, die anderen ängstlich in die Zukunft blicken lassen. Ansätze wie Human Ressource Management soll die Mitarbeiter*Innen fit für den hart umkämpften globalen Wachstumsmarkt machen. Doch brauchen wir wirklich so viel Wachstum, Leistung und Wettbewerb, um ein gutes Leben zu führen?

Längst gibt es die Suche nach Ausstiegsszenarien aus der auf Leistung- und Wachstum basierten Wirtschafts- und Arbeitswelt. Muße, Kontemplation, Nichtstun sollen wieder als positive Alternative ins Bewusstsein rücken. Arbeit mit Sinn in Verbindung mit sozialem Engagement wollen die einen, mehr freie Zeit für Familie, Freund*innen und Hobby die anderen. Ressourcensparen durch Selbermachen, Reparieren, Teilen und Tauschen ist das Credo der globalen Postwachstumsbewegung: Ein Leben in materieller Genügsamkeit, dafür aber im kollaborierenden, wertschätzenden Miteinander, in Selbstbestimmtheit und in Verantwortung für Mensch und Natur.

Die Ideen sind so verschieden wie widersprüchlich. Anhand von vier verschiedenen Filmen wollen wir uns den unterschiedlichen Ansätzen nähern.
Dabei wollen wir uns besonders mit folgenden Fragen befassen:

- Welches Menschen- und Weltbild liegt der jeweiligen Arbeitsauffassung zu Grunde?
- Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Ressourcenorientierung?
- Welche Wandlungen erleben die Begriffe "ArbeitnehmerInnen" und "Unternehmen"?
- Welche Rolle spielen soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Teilhabe und ein gutes Leben für Alle?

Die Filme und anschließenden Diskussionen sollen dazu anregen, die eigenen Werte zu reflektieren, den engen Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Definition von Arbeit und Wachstumswirtschaft zu erkennen und womöglich neue Denkansätze zu entwickeln, die zu einem ressourcenschonenden, emanzipatorischen Wandel unserer Art zu arbeiten, zu wirtschaften und zu leben beitragen könnten.

Filmabende mit Diskussion:

Mi. 19.04.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 1: Industrie 4.0 -  Die digitale Umgestaltung der Welt

Mi. 17.05.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 2: Human Ressource Management - Die Suche nach der idealen Arbeitskraft

Mi. 21.06.2017 18:00 - 21:00 Uhr
Filmthema 3: Arbeit als Sucht, Fetisch und Religionsersatz?

Mi. 19.07.2017 17:00 - 21:00 Uhr (Achtung Überlänge)
Filmthema 4: Selbstbestimmt arbeiten, wirtschaften und leben - Auf dem Weg in eine globale Postwachstumsgesellschaft?

Da jeder Film eine spezifische Sicht zum Thema Arbeit und Wirtschaft zeigt, ist es sinnvoll sich für alle vier Veranstaltungen anzumelden. Sie können aber auch einzeln gebucht werden.

Anmeldung unter: lazova@bildungswerk-boell.de

Bei Interesse an der Filmreihen senden wir gerne eine ausführliche Information mit den Filmtiteln und den Filmdaten zu.

Mit: Marion Rädisch (M.A.), Jobcoach und Dozentin für Postwachstumsthemen. Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales

Veranstaltungsort:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Sebastianstr. 21
10179 Berlin
U8|M29 Moritzplatz plus 5 min. Fußweg

Anmeldung:
lazova@bildungswerk-boell.de
Eintritt/Gebühr:
Eintritt frei
Veranstalter/in:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Diese Veranstaltung wird mit Mitteln Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

Categories:

1st international Climate camp 2017 in the Czech Republic

21.06.2017
21.06.2017 - 25.06.2017

We are the limits to opencast mining and fossil fuel extraction.

Come to the first international Climate camp in the Czech Republic.

The last year has been the hottest ever recorded, just as the one before it, and the one before that, and so on… Science tells us that our planet is warming fast – and human actions are the cause. If we’re supposed to cech that warming below the relatively safe threshold of 2 degrees celsius, we need to leave more than 80% of all known fossil fuel reserves in the ground. But the fossil fuel industry is planning to dig them out – and burn them.

That’s why, all over the world, a mass movement for climate justice is stepping up, resisting the current state of affairs, where the big polluters are making immense profits on resource-extraction, while the millions of those, who are have not substantially contributed to the climate crisis are suffering its consequences. Thousands of people are joining actions of civil disobedience, physically disrupting the operation of opencast mines, coal export-terminals or pipelines under construction, using every non-violent method to demand the fastest possible end to the burning of fossil fuels.

It is about time we started to resist this in the Czech Republic, too. Two years ago, our government has breached the so-called environmental limits to mining on the Bílina mine and allowed the state-owned energy utility, ?EZ, to dig for millions of tons of lignite more. The coal companies, whether state-owned or private, are threatening people’s homes, wrecking the climate and the health of the people and ravaging the beautiful landscapes of Northern Bohemia. And despite their sweet talk in Paris, the politicians are doing nothing.

We will not stand for this. Inspired by other brave acts of civil disobedience during the Break Free mobilisation last year, we have decided to act and to stand up to the coal industry.

Join us in this endeavour during the first climate camp in the Czech republic, which will take place in the North-bohemian mining region (by the town of Most) from 21st to 25th of june 2017. It will be an opportunity to learn from each other, share our experience, have fun protesting and nonetheless, to non-violently disrupt the operation of one of the nearby mines or power-plants.

We are the investment risk. See you in the pit.

www.limityjsmemy.cz

Categories:

Der Fluchtdiskurs in deutschen Leitmedien

20.06.2017
20.06.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Ströme, Fluten, Invasionen. In den letzten Jahren bedienten deutsche Leitmedien Bilder von Flucht und Migration, die dazu geeignet sind, Menschen als Massen wahrzunehmen und weitere Entrechtungen von Geflüchteten zu legitimieren. Zwar wurde im Sommer 2015 in den Leitmedien noch positiv auf eine "Willkommenskultur" verwiesen, aber bereits zu dieser Zeit auch die Aufteilung in legitime Flüchtlinge und illegitime Flüchtlinge bedient. Mit der voranschreitenden Krisenrhetorik änderte sich auch der Fluchtdiskurs.

Eng verknüpft erschien die Debatte um Flucht und Asyl mit der um rassistische Mobilisierungen und Brandanschläge. Zentral war dabei die Aussage, dass die Anwesenheit von Geflüchteten Ursache sei für rassistische Agitationen. Insofern wurde auch eine Beschränkung der Rechte Geflüchteter als Strategie gegen rassistische Gewalt interpretiert.
Wie korrespondiert der mediale Diskurs mit dem der politischen Eliten? Wie hängt dies mit rassistischen Mobilisierungen zusammen? Warum sprechen alle von einer Flüchtlingskrise und nicht etwa von einer Rassismuskrise?

Mit REGINA WAMPER (Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung)

 

Categories:

Von Seattle, Genua und Heiligendamm nach Hamburg? Gipfelproteste und Anti-Globalisierungsbewegung - Kontinuitäten, Brüche und Widersprüche

20.06.2017
20.06.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Amory Starr (Autorin und Aktivistin Berlin/San Francisco), Anna Stiede (Aktivistin Blockupy), Boris Kanzleiter (Rosa Luxemburg Stiftung/ZID), Thomas Seibert (medico international).
In Kooperation mit der Interventionistischen Linken Hamburg.

Wenn sich im Juli die Staats- und Regierungschef_innen der 19 wirtschaftsstärksten Staaten und der EU in Hamburg treffen, hat die „Globalisierungskritische Bewegung" schon knappe zwei Jahrzehnte Protestgeschichte und etliche Gipfelstürme hinter sich. Seattle, Göteborg, Davos, Genua und Heiligendamm sind wichtige Wegmarken einer großen, bunten, lauten und mitunter wütenden Bewegung. In Zeiten der multiplen Krisen indes, haben sich die Konflikte zum Teil (wieder) verlagert: Weg von den großen Fragen der globalisierungskritischen Bewegung, von Krieg und Frieden, fairem Handel und globaler Umweltzerstörung, hin zu den alltäglichen Kämpfen um Arbeit, Mieten oder Bleiberecht.

Neben einem Rückblick auf die internationale Geschichte der Gipfelproteste, widmet sich die Veranstaltung vor allem der Frage nach dem vielfach proklamierten Konflikt zwischen Gipfelhopping und Alltagskämpfen. Anknüpfend an die Debatten rund um Heiligendamm wollen wir auch diskutieren, ob das Konzept der Globalen Sozialen Rechte (nach wie vor) eine Klammer zwischen dem alltäglichen Kampf um ein gutes Leben und der Forderung nach einer gerechten Globalisierung sein kann.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

Categories:

Kontinuitäten, Brüche und Widersprüche bei globalisierungskritischen Protesten

19.06.2017
19.06.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Der G20 Gipfel in Hamburg steht vor der Haustür und vielerorts ist die Mobilisierung zu den Gipfelprotesten Thema.

Genau die richtige Zeit, um einmal Inne zu halten und über Formen von Gipfelprotesten zu reflektieren.

Wie sehen Taktiken von politischen Protesten aus? Wie haben sich Protestformmen von globalisierungskritischen Bewegungen verändert und welche Bedeutung haben sie? Wie wollen wir Inhalte in Straßenprotesten transportieren? Was sind Schwierigkeiten?

Mit Amory Starr, langjährige Aktivistin, Autorin und Künstlerin. Sie hat viele Jahre in den USA gelebt und wohnt nun in Deutschland. Sie hat die globalisierungskritische Bewegungen seit Seattle miterlebt und wird über ihre Erfahrungen und Beobachtungen in den USA und Deutschland sprechen.

Ergänzt wird sie durch einen Beitrag der Interventionistischen Linken zu den aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten von Gipfelprotesten in Hamburg 2017.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit euch!

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und der Interventionistischen Linken Hannover.

 

Categories:

Auf zu neuen Gipfeln!?

19.06.2017
19.06.2017, 19:00 Uhr

Der G20 Gipfel in Hamburg steht vor der Haustür und vielerorts ist die Mobilisierung zu den Gipfelprotesten Thema. Genau die richtige Zeit, um einmal inne zu halten und über Formen von Gipfelprotesten zu reflektieren.
Wie sehen Taktiken von politischen Protesten aus? Wie haben sich Protestformen von globalisierungskritischen Bewegungen verändert und welche Bedeutung haben sie? Wie wollen wir Inhalte in Straßenprotesten transportieren? Was sind Schwierigkeiten?
Amory Starr, langjährige Aktivistin, Autorin und Künstlerin, hat viele Jahre in den USA gelebt und wohnt nun in Deutschland. Sie hat die globalisierungskritische Bewegungen seit Seattle 1999 miterlebt und wird über ihre Erfahrungen und Beobachtungen in den USA und Deutschland sprechen.
Ergänzt wird sie durch einen Beitrag der Interventionistischen Linken (IL) zu den aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten von Gipfelprotesten in Hamburg 2017.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit euch!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.

 

Categories:

Wählen die Proleten heute (extrem) rechts?

19.06.2017
19.06.2017, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr

Mit Richard Detje, Sozialwissenschaftler und Stephanie Albrecht, Gewerkschaftssekretärin in der Abteilung Politik in der Hauptverwaltung der IG BCE.

Nach den Wahlen in den USA, Österreich und Frankreich bekommt die These auftrieb, dass extrem rechte Parteien vorwiegend von Arbeitern, Abgehängten und Prekären gewählt werden. Bei den Landtagswahlen 2016 stimmten sogar überproportional viele Gewerkschaftsmitglieder für die AfD. Welche Erkenntnisse bietet die neue Studie "Zwischen Ängsten und Vorurteilen: Rechtspopulismus in den Gewerkschaften" und was kann gegen diese Entwicklung getan werden?

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

Categories:

«... VERHAFTET UND ERSCHOSSEN» EINE FAMILIE ZWISCHEN STALINS TERROR UND HITLERS KRIEG

19.06.2017
19.06.2017, 18:30 Uhr

Lesung und Gespräch mit der Autorin Anja Schindler
Das Buch reiht sich ein in die Reihe der Familiengeschichten, verfasst von der Zweiten Generation, die selbst noch im Exil geboren wurde.
Anja Schindler konnte sich auf die Briefe ihrer Großmutter stützen, die diese bis zu ihrer Verhaftung nach Deutschland schrieb, sowie auf die Erinnerungen ihres Großvaters und ihrer Mutter, Ursula Schwartz, die — anders als die Großmutter und deren Sohn—den Terror des Jahres 1937 überlebten. So liegt eine dicht am Lebensalltag erzählte Kollektivbiographie einer Familie vor, die 25 Jahre das Schicksal der sowjetischen Mehrheitsbevölkerung teilte: in einer kaukasischen Kommune, im terrorisierten Leningrad, im Gulag und schließlich in der kasachischen Verbannung.
Die Besonderheit des Buches: Es ist keine Lagerliteratur. Die Leidensjahre 1938 bis 1956 sind ausgespart, die Opferperspektive wird vermieden. Den Leser erwartet vielmehr eine ungewöhnlich detail- und farbenreiche Schilderung mit zahlreichen Fotos vom Alltag einer fünfköpfigen Arbeiterfamilie.
Moderation: Regina Girod
ANTIFA Jour fixe der Berliner VVN-BdA
Immer am 3. Montag des Monat
Immer im Café Sibylle
Immer um 18.30 Uhr

Categories:

die 373. Montagsdemo gegen das wahnwitzige Projekt #S21

19.06.2017
19.06.2017, 18:00 Uhr

Nur weil Kretschmann und seine neugrünen Follower ihren Frieden mit Stuttgart 21 gemacht haben, ist das wahnwitzige Projekt nicht besser geworden.

Die 373. Montagsdemo findet am 19. Juni 2017 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt. Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Königstraße (rechte Seite der Baumallee) zur Mahnwache, dort endet die Demo mit dem Schwabenstreich.

Redner:

Mike Pflugrath, Attac Regionalgruppe Schorndorf; "G20-Gipfel in Hamburg"
N.N.; "Belastungen und Belästigungen der Untertürkheimer Bürgerinnen und Bürger durch den S21-Tunnelbau"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: No Sports, Ska-Band
Moderation: Andreas Schwab, Demoteam

 

Categories:

Öffentliche Jahrestagung 2017 der NGO-Plattform Menschenrechte

19.06.2017
19.06.2017, 09:30 Uhr - 16:30 Uhr

Von Menschenrechten reden ist gut. Handeln ist besser.
Die Aussenpolitik der Schweiz und die Mühen der Kohärenz.

Die Schweiz ist ambitiös, wenn sie von Menschenrechten spricht – zuhause und in der weiten Welt. Wenn aber die Probe aufs Exempel gemacht wird, fehlt die Kohärenz nicht selten: Stehen die Handelspolitik und die Umweltpolitik, die Steuerpolitik und die Asylpolitik, die Gleichstellungspolitik und die Rohstoffpolitik der Schweiz im Einklang mit ihrer eigenen Menschenrechts-Aussenpolitik? Verfügt die Schweiz über die notwendigen Institutionen und Mechanismen, um den Menschenrechten nicht nur in Sonntagsreden zu huldigen, sondern auch bei Interessenskonflikten zum Durchbruch zu verhelfen? Platzieren Bundesrat und Parlament, Verwaltung und Think-Tanks, Parteien und politische Bewegungen die Menschenrechte tatsächlich im Zentrum der Aussenpolitik?

An der Tagung diskutieren VertreterInnen zahlreicher NGOs, Fachpersonen (u.a. Krystyna Marty Lang, stellvertretende Staatssekretärin EDA) und weitere Interessierte die Herausforderungen einer kohärenteren Menschenrechts-Aussenpolitik. Die Grundlage bildet ein neues Diskussionspapier der NGO-Plattform Menschenrechte zu einer kohärenten Menschenrechts-Aussenpolitik der Schweiz.

Datum: Montag, 19. Juni 2017
Zeit: 09.30 bis 16.30
Ort: Universität Bern UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern

Categories:

Fahrrad-Bildungsreise: Was kommt nach der Kohle?

19.06.2017
19.06.2017 - 23.06.2017

Probleme und Perspektiven
zwischen Lausitz und der Energieregion Neiße

Die Oberlausitz ist nur Wenigen bekannt. Obwohl nicht weit von Berlin entfernt, gilt sie den meisten als kulturell weitgehend unerschlossenes Grenzgebiet, dessen Landschaft durch die Braunkohleförderung zermahlen ist. Hoyerswerda und Bautzen sind als Städte vielleicht ein Begriff, die allerdings zur Attraktivität der Gegend in der oberflächlichen Einschätzung vieler nicht gerade beiträgt.

Es bleibt also viel zu entdecken. Denn die Region hat Spezielles zu bieten. Hier leben ein Großteil der Sorbinnen und Sorben, eine der vier nationalen Minderheiten Deutschlands mit eigener, lebendiger Sprache und Kultur.

Überraschen kann auch die Landschaft: abseits der Braunkohletagebaue ist ein guter Teil der Oberlausitz als Biosphärenreservat eingestuft und birgt als solches besondere Schätze in Tier- und Pflanzenwelt. Und hügelig bis bergig kann es zugehen auf einzelnen Etappen - auch das vermuten die Wenigsten.

Neben reizvoller Landschaft stoßen wir auf unserer Entdeckungstour in der Begegnung mit Menschen vor Ort aber auch immer wieder auf Konfliktlinien widerstreitender Interessen: zwischen Mehrheiten und Minderheiten, zwischen Ökonomie und Umwelt, zwischen Einzelinteressen und (vermeintlichem) Gemeinwohl.

Folgende Themen stehen auf unserem Programm:

Kohletageabbau: Auswirkungen und Proteste

Tourismus nach der Kohle

Minderheiten in der Kohleregion

Grenzenlose Energiekonzepte nach der Kohle

Eine Region im Strukturwandel: Rückblick und Ausblick

Begleitet wird die Fahrt von Annette Wallentin und Mirko Seffzig.

Teilnahmegebühr: 380.- EUR bzw. ermäßigt 250.- EUR (Studierende und Erwerbsarbeitslose, mit Nachweis)

Im Preis sind einfache Übernachtungen in Doppelzimmern und die Grundverpflegung enthalten.

Wir werden täglich zwischen 30 und 60 Km mit dem Fahrrad fahren.

Categories:

Ernährungsrat-Picknick Tempelhofer Feld

18.06.2017
18.06.2017, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr

Der Berliner Ernährungsrat lädt ein zu einem sonntäglichen Picknick auf dem Tempelhofer Feld. Halbwegs gutes Wetter vorausgesetzt. 

Dank der Arbeitsgruppen im Ernährungsrat und verschiedener Strategiegespräche mit dem Senat und anderen geht es langsam Berlin voran mit einer kommunalen Ernährungsstrategie. Doch ist in den letzten Monaten der gemeinsame Austausch oft zu kurz gekommen. Daher das Picknick. 

Ideal auch für Interessierte, die sich aktiv für eine andere Ernährungspolitik in Berlin und der Region einsetzen wollen.

In einer lockeren Atmosphäre, im Gespräch mit interessanten Menschen und mit hoffentlich leckerem Essen wollen wir gemeinsam einen schönen Tag verbringen.  

Alle bringen an Essen und Getränken mit, was ihnen selbst schmeckt oder sie mit anderen teilen möchten. 

Bitte auch an Geschirr denken, idealerweise kein Wegwerfzeug! Und auch keine Grillprodukte, wir befinden und nicht im Grillbereich des Feldes. 

Wir treffen uns im nördlichen Bereich des Tempelhofer Feldes, in der Nähe der dort befindlichen Gastronomie. Vom Eingang Columbiadamm aus geradeaus bei den großen Bäumen.

Categories:

Fahrrad Sternfahrt 2017 - Hamburg

18.06.2017
18.06.2017, 10:00 Uhr

Die nächste Fahrradsternfahrt

in Hamburg ist am 18. Juni 2017.

Categories:

10. Kölner Fahrrad-Sternfahrt findet 2017 am „Tag des guten Lebens“ statt

18.06.2017
18.06.2017
Die Kölner Fahrrad-Sternfahrt und der „Tag des guten Lebens“ haben ihre Aktivitäten für 2017 auf Sonntag, den 18. Juni gelegt.

Der „Tag des guten Lebens: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit“ wird in wechselnden Stadtvierteln von der Bewegung Agora Köln, einem Zusammenschluss von rund 130 lokalen Organisationen, veranstaltet. Wie zuvor in Ehrenfeld und Sülz, gehören 2017 die Straßen in Köln-Deutz den Anwohnern und Vereinen für gemeinsame Aktionen im öffentlichen Raum.

Routen, Rundfahrt und Kundgebung der Sternfahrt beginnen 1 Stunde früher als in den Vorjahren
Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der Agora Köln, die es ermöglicht, der Kölner Fahrrad-Sternfahrt im Jubiläumsjahr einen besonders tollen Rahmen zu geben. So wird die Abschlusskundgebung der Sternfahrt auf dem für den „Tag des guten Lebens“ in Köln-Deutz abgesperrten Gelände stattfinden. Damit die Radlerinnen und Radlern ausreichend Zeit haben, die interessanten Programmangebote des Aktionstages zu nutzen, beginnt die Abschlusskundgebung um 14 Uhr. Die gemeinsame Rundfahrt durch die Innenstadt startet daher bereits um 13 Uhr – eine Stunde früher, als in den Vorjahren. Alle Zuführungsrouten starten ebenfalls eine Stunde früher. Alle verbindlichen Infos zu Startzeiten und Routen der Sternfahrt findet Ihr ab April unter Treffpunkte.

Radkomm am Samstag dem 17. Juni
Wie schon in den letzten beiden Jahren wird auch 2017 der Kongress „Radkomm – Kölner Forum Radverkehr“ stattfinden. Darüber freuen wir uns sehr und werden über die Planungen und das Programm auch auf unserer Webseite berichten.

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2011 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE