bewegung.taz.de

Subscribe to bewegung.taz.de feed
Updated: 5 hours 43 min ago

Ein Stadtspaziergang zur Geschichte der Einwanderung nach Deutschland

25.05.2018
27.05.2018, 14:00 Uhr - 27.05.2018, 16:00 Uhr

"Wer baute das siebentorige Theben?"
Das hat Bertolt Brecht in einem berühmten Gedicht gefragt.
"In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?"

Und wer baute die Kanäle in und um Berlin und das Reichstagsgebäude?
Darunter waren viele Arbeiter aus Italien und Osteuropa. Im Zuge der Hochindustrialisierung kamen in den 1890ern zahlreiche Menschen zum Arbeiten nach Deutschland. Sie hielten schon damals einzelne Wirtschaftszweige mit am Laufen. Es handelt sich um eine über hundertjährige Geschichte der Einwanderung unter teilweise dramatisch wechselnden Bedingungen: Vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, die Nazizeit mit ihrer mörderischen Zwangsarbeiterpolitik bis hin zu den beiden deutschen Staaten und zur heutigen Bundesrepublik der Gegenwart.

Auf dem Stadtspaziergang wird diese Geschichte bis in die Gegenwart an exemplarischen Orten vorgestellt. Es kommt auch darauf an, die Entwicklung staatlicher Politik(en) gegenüber Einwanderern und Flüchtlingen nachzuzeichnen, deren Erfahrungen wiederzugeben und dabei von ihren (Über-) Lebensstrategien sowie Protest- und Widerstandsformen zu erzählen.

Frei nach dem Motto: "Von der Diktatur der Herkunft zu einem selbstbestimmten und solidarischen Leben" ist es auch wichtig, die Zuschreibungen über Herkunftsstaaten, staatliche Gesetze und andere Fremdbestimmungen zu überwinden und die Gegenwart in Friedrichshain-Kreuzberg zu zeigen, die sich auch in Initiativen für gleiche Rechte, gegen Verdrängung und Rassismus spiegelt.

Treffpunkt: Brücke vor dem U-Bahnhof Hallesches Tor (Richtung Gedenkbibliothek)

Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung ist erbeten.

Martin Forberg, M.A. (Neuere Geschichte, Soziologie und Ethnologie) ist in der Politischen Bildung, als Publizist und als Stadtspaziergangsreferent tätig. Er ist Mitglied in den Arbeitskreisen Wirtschaft&Soziales und Migration&Bewegungsfreiheit des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin realisiert.

Categories:

Bewaffnete Konflikte in Afrika - Konfliktdynamiken, Waffenhandel und Geschlechterfragen

25.05.2018
12.06.2018, 19:00 Uhr - 12.06.2018, 21:00 Uhr

Bewaffnete Konflikte stehen in einem Zusammenhang zur Verfügbarkeit von Handfeuer- und Kleinwaffen. Diese befeuern bestehende Konflikte oder treiben sie weiter in der Eskalationsstufe. Viele Kleinwaffen wurden afrikanischen Ländern geschenkt oder von ihnen käuflich erworben, wobei sich hier Angebot und Nachfrage bedingen bzw. oft bewusst geschaffen werden. Die gelieferten Waffen werden über kurz oder lang eingesetzt - und haben eine lange Lebensdauer. So gerät der Besitz spätestens bei einem Regime-Change außer Kontrolle, wenn Waffen etwa zur Repression der Bevölkerung eingesetzt werden, wie vielfach belegt.

Die bewaffneten Konflikte werden trotz Lippenbekenntnisse der internationalen Gemeinschaft auch nicht präventiv durch zivile Konfliktbearbeitung im Frühstadium angegangen, sondern meistens erst, wenn es zu spät ist.

Darüber hinaus sind die bewaffneten Konflikte in weiten Teilen Afrikas meist geschlechter- und altersspezifisch geprägt, wie es Wangari Mwangi in einer beispielhaften Studie zu Burundi von 2017 belegt.

Unsere Referentin, die Friedensforscherin Wangari Mwangi aus Kenia, bezeichnet sich selber als "development worker", die sich an der Schnittstelle zwischen Entwicklungsmaßnahmen und ziviler Konfliktbearbeitung bewegt. Ihre Arbeit hat sie nach Somalia, Eritrea, Dem. Rep. Kongo, Burundi und andere Länder geführt. Sie hat für internationale NGOs und die UN gearbeitet und ist z.Zt. freie Beraterin für Entwicklungsprogramme.

In Ihrem Input wird sie hauptsächlich über das Horn von Afrika und die Länder der Großen Seen sprechen. Dabei bewegt sie die Frage, wie Konflikte beherrschbar werden können durch eine frühe Prävention bzw. Konfliktbearbeitung und den Entzug kontinuierlicher Lieferung von Rüstungsgütern (speziell Munition).

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Teilnahme kostenfrei
Anmeldung bitte unter:
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0618&kursname=Bewaffnete+Konflikte+in+Afrika&#inhalt

Eine Kooperation mit EOK - Mission und Ökumene,
Friedensethisches Projekt/Rüstungsexportfragen der EKiBA

Bild: Pixabay, CC0

Categories:

Am Rande Europas - Migrationspolitik und der Deal mit der Türkei

25.05.2018
20.06.2018, 19:30 Uhr - 20.06.2018, 21:00 Uhr

Europas Migrationspolitik hat vielfältige Formen und beginnt meist schon weit vor den EU-Außengrenzen: Die EU-Staaten schließen sogenannte "Migrationspartnerschaften" mit afrikanischen Staaten, damit diese bereits an ihren Landesgrenzen Migrant*innen auf dem Weg nach Europa aufhalten. So wird etwa die libysche Grenzwache aufgerüstet, damit fliehende Menschen nicht von dort aus gen Europa aufbrechen können. Im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens werden Geflüchtete, die über die Türkei nach Griechenland gekommen sind, nach Möglichkeiten direkt zurück in die Türkei abgeschoben, ohne dass ihre eigentlichen Asylgründe geprüft werden.

Dieser Abend soll einen Überblick über die europäische Migrationspolitik mit Schwerpunkt auf das EU-Türkei-Abkommen geben. Wie funktioniert das Abkommen, wie ist es völkerrechtlich einzuordnen und welche Auswirkungen hat es? Was bedeutet die Prämisse des Abkommens, dass die Türkei ein "sicherer Drittstaat" sei? Wie ist die Situation vor Ort in den "Hotspots" auf den griechischen Inseln und was sind diese "Hotspots" genau? Und was hat eigentlich die deutsche Politik damit zu tun?

Diesen Fragen wollen wir gemeinsam mit einem Impulsvortrag (20 min.), Film (30 min.) und Diskussion (45 min.) nachgehen. Als Referentinnen sprechen Donata Hasselmann und Emilia Dieckmann, die mehrere Male in den "Hotspots" auf den griechischen Inseln Chios und Samos waren, um Geflüchtete juristisch zu beraten. Auf Chios entstand auch der Film ("Am Rande Europas"), in dem Menschen, die dort festsitzen, über ihre Situation und die Grenzgewalt, die mit dem EU-Türkei-Abkommen einhergeht, berichten.

Mit: Donata Hasselmann und Emilia Dieckmann

Moderation: Simon Cames (Bildungswerk Berlin)

Film: "Am Rande Europas" (32min.) von Omar Barkal, Donata Hasselmann, Sascha Kellermann

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Bild © Hasselmann 2018

Categories:

Gespräche mit Nordkorea: So einfach geht Frieden

24.05.2018
06.06.2018, 19:00 Uhr - 06.06.2018, 21:00 Uhr

2017 eskalierten die Drohgebärden Nordkoreas und der USA, nachdem Nordkorea erfolgreich Interkontinentalraketen getestet hatte. Ein militärischer Konflikt mit weltweiten Auswirkungen schien unmittelbar bevorzustehen. Doch mit den olympischen Winterspielen in Südkorea 2018 kam die erhoffte Wende. Alle Zeichen stehen auf Dialog und Wiederannäherung. Am 27. April kamen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un und der südkoreanische Präsident Moon Jae-In erstmals für ein Gipfeltreffen zusammen. Ein Treffen zwischen Kim Jong-Un und Donald Trump ist für den 12. Juni 2018 geplant.

Ist dies der erste Schritt für Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel? Können die Gespräche zu normalisierten Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA führen? Welche Resultate und Folgen sind von den Gesprächen für Korea und die gesamte Region Ostasien zu erwarten? Hierzu wollen wir gemeinsam mit Prof. Dr. Kim Jinhyang diskutieren, ein renommierter Praktiker für innerkoreanische Beziehungen.

 

Vortrag: Prof. Dr. Kim Jin-Hyang, mit Übersetzung vom Koreanischen ins Deutsche

Begrüßung und Moderation: Yann Werner Prell, Korea Verband

Dolmetscherin: Nataly Jung-Hwa Han, Korea Verband

Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Zeit: Mittwoch, den 6. Juni 2018, um 19.00 Uhr (Eintritt frei)

Die Veranstaltung wird organisiert von 416 Global Networks - Europa und dem Korea Verband in Kooperation mit der Werkstatt der Kulturen, dem International Peace Bureau, NatWiss und dem AK Internationalismus der IG Metall. Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Stiftung Umverteilen für eine solidarische Welt.

 

Prof. Dr. Kim Jin-Hyang ist Forschungsprofessor für nord-südkoreanische Beziehungen an der Graduate School of Future Strategy am Korea Advanced Institute of Science & Technology (KAIST) in Daejeon, Südkorea. Von 2008 bis 2011 war er Leiter der Unternehmensförderung im Verwaltungsausschusses für den Industriepark Kaesong.

Anlässlich der Gespräche zwischen Nord- und Südkorea, sowie Nordkorea und den USA bereist Kim Jin-Hyang ab dem 02. Juni mehrere Städte in Europa, um über die Ergebnisse der Gespräche und die Lage auf der koreanischen Halbinsel zu referieren.

Artikel von Kim Jin-Hyang auf der Website des Korea Verbands zur Schließung des Industriekomplex Kaesong unter der Regierung von Park Geun-Hye:

https://www.koreaverband.de/blog/2017/10/13/industriepark-kaesong/

Categories:

My body! My choice! § 219a ist nicht genug. Weg mit § 218!

23.05.2018
28.05.2018, 16:30 Uhr - 28.05.2018

Wir rufen zu einer Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbrü- chen auf. Noch immer gelten Abtreibungen als Straftat und auch Ärzt*innen und Bera- tungsstellen werden kriminalisiert. Das muss endlich aufhören! Wir fordern ein Recht auf Abtreibungen, denn es sind unsere Körper und unsere Entscheidungen!

Schwangerschaftsabbrüche gelten auch in Deutschland gemäß § 218 Strafgesetzbuch als Straftat und sind nur unter bestimmten Voraussetzungen stra rei. So können schwangere Personen bspw. nur innerhalb von 12 Wochen und mit einer erzwunge- nen Schwangerschaftskon iktberatung einen Abbruch vornehmen lassen. Selbst das Informieren über Schwangerschaftsab- brüche gilt in Deutschland gemäß § 219a StGB als Straftat. Es ist gängige Praxis von z.B. christlichen FundamentalistInnen, Ärzt*innen anzuzeigen, die über Schwan- gerschaftsabbrüche informieren. Der be- kannteste Fall ist Kristina Hänel, die im No- vember 2017 aufgrund dessen verurteilt wurde. Dies hat zu einer breiten gesell- schaftlichen Debatte über die Kriminalisie- rung von Ärzt*innen und Beratungsstellen geführt. Auf parlamentarischer Ebene folg- ten Gesetzesinitiativen verschiedener Par- teien zur Neuregelung bzw. Streichung des § 219a StGB.

Doch das ist nicht genug! Denn das zwin- gend notwendige Ziel ist die Abscha ung des § 218 StGB!!! Diese Regelungen krimi- nalisieren schwangere Personen und neh- men ihnen das Recht auf Selbstbestim- mung.

Feministische Kämpfe haben in der DDR ab 1972 dazu geführt, dass Schwanger- schaftsabbrüche innerhalb der ersten 12 Wochen entkriminalisiert wurden. Mit die- ser so genannten Fristenlösung konnten schwangere Personen selbstbestimmt ohne Zwangsberatung Abtreibungen vor- nehmen lassen. Die gescha ene Rechts-

lage in der DDR beein usste auch die De- batte über die Novellierung des § 218 StGB in der BRD. Doch 1975 beurteilte das Bun- desverfassungsgericht diese als verfas- sungswidrig. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fristenregelung mit Beratungs- p icht als bundeseinheitliche Neuregelung vom Bundestag verabschiedet. Dies stellte somit einen enormen Rückschritt dar. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes am 28.05.1993 schrieb die Beratungsp icht fest und bestätigte, dass Abtreibungen im Grundsatz rechtswidrig sind.

Heute, 25 Jahre nach diesem Urteil, will Gesundheitsminister Jens Spahn einen "Kompromiss" im Streit um den Paragrafen 219a erschleichen und Konservative nut- zen die Debatte, um rechte Wähler*innen- stimmen zu schen.

Categories:

§ 219a ist nicht genug. Weg mit § 218! Schwangerschaftsabbrüche legalisieren!

23.05.2018
28.05.2018, 16:30 Uhr - 28.05.2018, 18:00 Uhr

Wir rufen zu einer Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen auf. Noch immer gelten Abtreibungen als Straftat und auch Ärzt*innen und Beratungsstellen werden kriminalisiert. Das muss endlich aufhören! Wir fordern ein Recht auf Abtreibungen, denn es sind unsere Körper und unsere Entscheidungen!

Schwangerschaftsabbrüche gelten auch in Deutschland gemäß § 218 Strafgesetzbuch als Straftat und sind nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. So können schwangere Personen bspw. nur innerhalb von 12 Wochen und mit einer erzwungenen Schwangerschaftskonfliktberatung einen Abbruch vornehmen lassen. Selbst das Informieren über Schwangerschaftsabbrüche gilt in Deutschland gemäß § 219a StGB als Straftat. Es ist gängige Praxis von z.B. christlichen FundamentalistInnen, Ärzt*innen anzuzeigen, die über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Der bekannteste Fall ist Kristina Hänel, die im November 2017 aufgrund dessen verurteilt wurde. Dies hat zu einer breiten gesellschaftlichen Debatte über die Kriminalisierung von Ärzt*innen und Beratungsstellen geführt. Auf parlamentarischer Ebene folgten Gesetzesinitiativen verschiedener Parteien zur Neuregelung bzw. Streichung des § 219a StGB.

Doch das ist nicht genug! Denn das zwingend notwendige Ziel ist die Abschaffung des § 218 StGB!!!  Denn diese Regelungen kriminalisieren schwangere Personen und nehmenimmt ihnen das Recht auf Selbstbestimmung.
Feministische Kämpfe haben in der DDR ab 1972 dazu geführt, dass Schwangerschaftsabbrüche innerhalb der ersten 12 Wochen entkriminalisiert wurden. Mit dieser so genannten Fristenlösung konnten schwangere Personen selbstbestimmt ohne Zwangsberatung Abtreibungen vornehmen lassen. Die geschaffene Rechtslage in der DDR beeinflusste auch die Debatte über die Novellierung des § 218 StGB in der BRD. Doch 1975 beurteilte das Bundesverfassungsgericht diese als verfassungswidrig. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fristenregelung mit Beratungspflicht als bundeseinheitliche Neuregelung vom Bundestag verabschiedet. Dies stellte somit einen enormen Rückschritt dar. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes am 28.05.1993 schrieb die Beratungspflicht fest und bestätigte, dass Abtreibungen im Grundsatz rechtswidrig sind.

Heute, 25 Jahre nach diesem Urteil, will Gesundheitsminister Jens Spahn einen "Kompromiss" im Streit um den Paragrafen 219a erschleichen und Konservative nutzen die Debatte, um rechte Wähler*innenstimmen zu fischen.

Wir wehren uns gegen die Instrumentalisierung von reproduktiven Rechten und fordern den legalen Zugang zu Abtreibungen und die Abschaffung des § 218 StGB!

Kommt zur Kundgebung am Montag, den 28. Mai 2018 um 16:30 Uhr vor das Gesundheitsministerium (Friedrichstraße 108)!

WHATTHEFUCK.NOBLOGS.ORG

Categories:

Einladung Aktionskonferenz Abrüsten statt Aufrüsten

22.05.2018
17.06.2018, 11:00 Uhr - 17.06.2018, 18:00 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

der Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ hat

  • eine ausgesprochen positive, einigende und aktivierende Resonanz in der Friedensbewegung gefunden
  • ist in vielen gewerkschaftlichen Kreisen ausgesprochen positiv aufgenommen worden
  • neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Unterstützung anderer sozialen Bewegungen aufgezeigt
  • mit bisher mehr als 50.000 Unterschriften eine nicht schlechte aber noch lange nicht zufriedenstellende Unterstützung erreicht
  • eine wichtige Rolle bei den Ostermärschen gespielt
  • eine durchaus breite Medienresonanz erreicht

Trotz allem bleibt: von einer breiten Bewegung gegen das 2% Aufrüstungsziel der Bundesregierung sind wir weit entfernt.   

                                                                                

  • Was können wir tun um die Unterschriftensammlung zu stärken, mehr Menschen einzubeziehen und zu aktivieren?              
  • Wie wird es möglich, weitere Bereiche der Gesellschaft und ihre Organisationen für eine aktive Unterstützung zu gewinnen?
  • Wie können die Ausstrahlung des Appells und sein Bekanntheitsgrad erhöht werden?
  • Wie können Vernetzungen gestärkt werden?
  • Brauchen wir mehr Aktionen und wenn ja, welche?
  • Welche größere Rolle können und sollen die sozialen Medien spielen?
  • Was ist mit einer internationalen Vernetzung?
  • Wie können wir mehr Druck auf die Politik aufbauen, um unsere Ziele zu erreichen?

 

Diese und weitere interessierende Fragen wollen wir auf einem Austausch, Vernetzung und Strategie Treffen diskutieren.

Datum: 17. Juni 2018

Beginn: 11.00 – 17.00 Uhr

 

Wo: DGB-Haus Frankfurt

        Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

        60329 Frankfurt am Main

 

Wir möchten Euch herzlich dazu einladen.

Nach einleitenden Bemerkungen aus dem Arbeitsausschuss der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ wollen wir in einer hoffentlich vielfältigen Diskussion überlegen und entwickeln, wie wir die Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ bis zum Herbst weiter stärken können. Was könnten mögliche Höhepunkte der Aktion sein? Wie und zu welchem Zeitpunkt könnte eine Übergabe der Unterschriften erfolgen?

Viele interessante Fragen, viele spannende Herausforderungen. Gedanken und Ideen sind gefragt!

Wir hoffen, ihr diskutiert mit und kommt am 17. Juni nach Frankfurt.

Wenn ihr zu dem Treffen kommen wollt schreibt uns bitte eine Mail an info@abruesten.jetzt, dies hilft uns bei der Planung.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung und zur Weiterführung der Aktivitäten gegen Aufrüstung sind wird auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Daher freuen wir uns, wenn ihr uns auch finanziell unterstützen könnt.

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90

BIC: HELADEF1822

Verwendungszweck “Spende”

 

 

Mit friedlichen Grüßen

Euer Arbeitsausschuss „abrüsten statt aufrüsten“

Der Arbeitsausschuss der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ besteht aus Personen der folgenden Organisationen: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, Naturfreunde Deutschlands, der Friedensbewegung u.a. aus der Kooperation für den Frieden und dem Bundesausschuss Friedensratschlag.

Categories:

1968: ein Jahr, verschiedene Perspektiven

22.05.2018
16.06.2018, 10:00 Uhr - 16.06.2018, 18:00 Uhr

"Die 68er" - damit verbunden sind Gedanken an Liebe, Freiheit, Aufbruch und Kampf. Es schien alles möglich, in diesem Sommer 1968. Wenn wir heute an die 68er denken, denken wir auch an Hippies, K- Gruppen, die APO, oder den Beginn der Frauenselbsterfahrung. Ebenso Bilder von Hausbesetzung, Widerstand und Rebellion tauchen vor dem inneren Auge auf.

Aber woran wir in erster Linie nicht denken, ist die deutsche Teilung und wie zum Teil unterschiedlich die Wellen der Bewegungen in den Ost-, bzw. Westteilen brandeten. Welche
Geschichte von den Jahren um 1968 erzählt wird, hängt von der Perspektive ab: wir wollen unseren Blick in diesem Seminar gen "Osten" richten und erkunden, wie Aktivist*innen dort diese bewegenden Jahre erlebt haben. Dazu werden wir im Seminar auf zwei Zeitzeugen treffen und gemeinsam mit Ihnen verdeckte Geschichten aus deren Perspektive freilegen.
Legt mit uns euer Ohr auf diese Schiene der Zeit, lasst euch verweben in die Erzählungen derer, die dabei waren als so vieles plötzlich möglich schien und lasst uns einen Beitrag dazu formulieren, wie die Geschichte der 68er erzählt werden kann. Wollen wir diese Ideen heute weiter verteidigen oder brauchen sie ein Update?

50 Jahre 1968: Zeit, eine Bilanz zu ziehen und sich der Frage zu widmen, was das Jahr 1968 für die deutsche Gegenwart bedeutet, wie es um politische und soziale Bewegungen heute bestellt ist und was mit Blick auf die politische Praxis für eine Geschichte von 1968 erzählt werden soll.

Mit: Laura Schumann und Anna Stiede

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung erforderlich unter:
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0602&kursname=1968+ein+Jahr+verschiedene+Perspektiven&#inhalt

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Categories:

Filmabend "Das System Milch"

21.05.2018
19.06.2018, 20:00 Uhr - 19.06.2018, 21:30 Uhr

Die beeindruckende Dokumentation zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen.

Categories:

Offener ICAN Stammtisch

18.05.2018
01.06.2018, 19:00 Uhr - 01.06.2018, 21:00 Uhr

Matthias Eickhoff von ICAN Deutschland und dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen berichtet über die Hintergründe der Urananreicherung in Deutschland, den Beitrag zum US-Atomwaffenprogramm und die Proteste gegen den Weiterbetrieb der Urananlage, die bislang vom deutschen Atomausstieg ausgenommen ist. Anschließend gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu diskutieren.

 

Die Anreicherung von Uran gilt weltweit als ein wichtiger Weg zur Atombombe. Technisch ist eine Unterscheidung zwischen ziviler und militärischer Anreicherung kaum möglich, deshalb drehen sich internationale Verhandlungen – z. B. mit dem Iran – immer wieder um die Kapazitäten zur Urananreicherung. Auch in der Bundesrepublik gibt es eine große Urananreicherungsanlage (UAA), und zwar im westfälischen Gronau an der niederländischen Grenze. Die UAA Gronau kann bis zu 10 Prozent des Weltmarktes für AKW-Brennstoff abdecken. Mit dieser Atomanlage könnte die Bundesrepublik aber auch innerhalb weniger Wochen genug Uran für den Bau einer Atombombe anreichern. Die deutsch-britisch-niederländische Betreiberfirma Urenco und die Bundesregierung sehen auch keine rechtlichen Hindernisse, angereichertes Uran in die USA zu liefern, für die Herstellung von Tritium zur Verwendung in US-amerikanischen Atomwaffen. Die Bundesregierung sitzt im Kontrollgremium. In Jülich sitzt zudem die Spezialfirma ETC, welche die weltweit gebräuchlichen Uranzentrifugen entwickelt und baut. Miteigentümer ist auch hier Urenco.

 

Categories:

Workshop Fotografie - Öffentlichkeitsarbeit für den Wandel

18.05.2018
23.05.2018, 15:00 Uhr - 23.05.2018, 18:00 Uhr

Es gibt viele tolle Ideen, wie wir den Wandel gestalten können, in vielen Projekten und Zusammenhängen fehlt es jedoch an der Zeit, sie auch bekannter zu machen und weiterzutragen. Wir mögen es selbstorganisiert, dezentral und selbstbestimmt – darum möchten wir euch die Möglichkeit geben, selbst einen kleinen Beitrag zu leisten, Ideen für ein anderes Leben und Arbeiten zu teilen. Eine nachhaltige Begeisterung funktioniert häufig über Geschichten. Und wie lassen sich Geschichten transportieren? Über Bilder. Darum haben wir unsere Fotografin Sanny gefragt, ob sie nicht ihr Wissen mit anderen teilen mag. Wir freuen uns auf einen 3-stündigen Workshop zum Thema „Fotografie mit digitaler Spiegelreflex-Kamera“ zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid, egal ob mit oder ohne Vorkenntnissen. Expert*innen sind herzlich eingeladen ebenfalls vorbeizukommen und ihr Wissen zu teilen.

Sannys Fotos aus dem letzten Jahr rund um die Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2017 gibt es in unserem Flickr-Account: https://www.flickr.com/photos/130033842@N04/albums/.

  • Der genaue Ort in den Gärten wird ausgeschildert sein.
  • bringt gerne eure Kamera mit, am besten digitale Spiegelreflex
  • um Anmeldung wird gebeten mail(aett)das-kooperativ.org
  • gegen Spende
  • Workshop-Leitung: Sandra Wildemann
Categories:

Die Integration der 68er in den Staat des Kapitals – Was taugt Agnolis Staatskritik heute?

17.05.2018
16.06.2018, 17:00 Uhr - 16.06.2018, 20:00 Uhr

In der postfaschistischen BRD mit seinen Alt-Nazis, der Kommunistenverfolgung, der SPD mit ihrem Godesberger Programm und der Zerstörung fast jeglicher revolutionärer Kontinuität durch Stalinisten, Faschisten und Demokraten galt Johannes Agnoli vor 50 Jahren mit seinen Analysen der verbandlichten Demokratie und der Institutionalisierung sozialer Konflikte als theoretischer Impulsgeber für die Staatskritik der außerparlamentarische Opposition (APO). Die alternative Pluralität, mit der die APO diesem System begegnen wollte, führte vor dem Hintergrund der Totalität kapitalistischer Ökonomie, bürgerlicher Ideologie und letztlich vorgegebener politischer Partizipationsformen (Reformismus, Logik des kleineren Übels und die Ideologie des demokratischen Antifaschismus) zu ihrer Integration ins System und zu einer politisch-kulturellen Modernisierung der BRD. Auch heute wieder, zum 50. Jahrestag von 1968, erfreuen sich Agnoli´s Thesen größerer Beliebtheit in der linken Szene. Aber auch heute setzt sich ein zentrales Problem der 68er fort, mit dem wir uns auseinandersetzen wollen: dass einerseits zwar staats-, demokratie- und parlamentarismus-kritische Positionen abstrakt befürwortet werden, sich aber viele Befürworter_innen in der Praxis konträr hierzu verhalten und faktisch zu Unterstützern von Staat, Nation und Kapital werden: So werden vor dem Hintergrund einer vermeintlich faschistischen Gefahr antifaschistische Volksfronten mit bürgerlichen Kräften geschlossen, bis hin zu einer offenen Wahlunterstützung (z. B. SYRIZA in Griechenland, Podemos in Spanien, potere al popolo in Italien, Linkspartei bis hin zur SPD in Deutschland). Statt „hinter Agnoli zurückzufallen“ oder „einfach nur über ihn hinauszugehen“; bedeutet linke Staatskritik – theoretisch wie praktisch – die gesellschaftlichen Verhältnisse grundsätzlich zu kritisieren: ausgehend von einer Klassengesellschaft, von einer Krisenhaftigkeit des Kapitalismus, der täglichen Angriffe auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen und der zunehmenden weltweiten Kriegsgefahr hin zur Vorbereitung des offenen proletarischen Klassenkampfes gegen alle bürgerlichen und staatlichen Institutionen, die Entzauberung der bürgerlichen Mythen vom „demokratischen Prinzip“, des „demokratischen Antifaschismus“, der „parlamentarischen Demokratie“, des „Legalismus“, der „Gewaltenteilung“, der „Pressefreiheit“, des „Liberalismus“ usw. Dies sind die klassischen Positionen des revolutionären Marxismus, an denen die Kommunistische Linken in ihrer fast 100jährigen Kontinuität anknüpft.

Kommunistisches Programm/Internationale Kommunistische Partei

Categories:

Critical workers – Radio Vol.3

17.05.2018
24.05.2018, 19:00 Uhr - 24.05.2018, 22:00 Uhr

For the third time now, we are happy to present you with the Critical Radio, a radio show which is not only about listening! You can participate directly, as well. In previous shows, we focussed on the struggles of the student assistants in Berlin as well as Deliverunion.

In the upcoming show we are going to discuss Jeff Bezos’ visit to Berlin last month when he received the  Axel-Springer-Preis. We are going into working conditions Amazon workers face in different European countries, and we are going to have a look at previous struggles that were supposed to change these conditions. Of course, we also want to discuss the protests during the Axel-Springer-award.

Like last time, everyone can join us in Heart’s Fear (former Fritto) for drinks, good food, and a vivid discussion. People who cannot come to the event itself, may follow the show under http://radionoborder.net/live/. The show is going to be in English but we can also provide translation for German and Italian if someone wants to participate in the discussion.

Opening: 7 p.m.
Start of the live-stream: 8 p.m.

Categories:

Was hat unser Lebensstil mit Flucht und Migration zu tun?

17.05.2018
02.06.2018, 09:00 Uhr - 03.06.2018, 17:00 Uhr

Unsere Kleidung, unsere Nahrung, unser Handy – wo kommen sie her, wer produziert sie unter welchen Bedingungen und wer zahlt welchen Preis dafür? Welche Folgen hat unsere alltägliche Arbeit für Firmen, Konzerne und den Staat an anderen Stellen der Welt? Wie hängt das alles mit der Politik in Deutschland zusammen?
In der öffentlichen Diskussion um Geflüchtete wird nur selten thematisiert, dass viele der Ursachen für Flucht und Migration aus den Ländern des globalen Südens von den reichen Industrienationen selbst geschaffen werden – durch Rüstungsexporte, Konsumverhalten, ungleiche Welthandelsstrukturen und vieles Weiteres.
In diesem Seminar werden wir historische und aktuelle Zusammenhänge und Verantwortlichkeiten betrachten und darüber hinaus konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag entwickeln, die zu einer gerechteren Welt beitragen können.

Teilnahmebeitrag: 40€ (reduziert 25€), inkl. Übernachtung und Vollverpflegung.

Achtung: Die Veranstaltung richtet sich insbesondere auch an Teilnehmende mit Wohnort außerhalb Berlins. Fahrtkosten können nach Absprache (teilweise) erstattet werden!

HIER ANMELDEN: https://solarev.org/be-aware/anmeldung/

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Heidehof-Stiftung und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Categories:

Durch unsere Augen – Antlitz Mensch

17.05.2018
17.05.2018, 19:00 Uhr - 28.06.2018, 17:00 Uhr

Die internationale Foto-Ausstellung zeigt Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunft in Alltagssituationen und ermöglicht so Einblicke in Momente von großer Schönheit, tiefem Schmerz und auch der Hoffnung. Es sind leise, stimmungsvolle, fast schon poetische Blicke in die Gedanken der Menschen vor uns.

Als Betrachtende begegnen wir hier den Menschen unserer Welt, ihrem Leben und finden uns in Augenblicken existenzieller Fragestellungen wieder. Die Ausstellung zeigt uns die Welt – und diese tritt mit uns in einen Dialog, in einen kommunikativen Austausch durch die Reflexion der Betrachtung. Das Sehen und Verstehen auf gleicher Augenhöhe – im gegenseitigen Respekt für einander.

Die Fotoserien der acht Fotograf*innen stammen aus Pakistan, dem Iran, den USA, Serbien, der Ukraine, Rumänien, Marokko, Algerien und Togo. Sie entstanden in unterschiedlichen Projekten und Reisen während der letzten Jahre.


Vernissage am 17. Mai um 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal in Anwesenheit von Maria Dost, Pierre Suchet und Gilbert Vasseur.

Mit einem musikalischen Beitrag von Dorothea Mader.


Die Fotograf*innen:

Maria Dost (Kuratorin) – Deutschland
Ciro Battiloro – Italien
Alain Boucheret – Frankreich
Renata Ginzburg – USA
Tamara Micanovic – Serbien
Fethi Sahraoui – Algerien
Pierre Suchet – Frankreich
Gilbert Vasseur – Frankreich

Categories:

Der Zigarette auf der Spur

17.05.2018
31.05.2018, 15:00 Uhr - 31.05.2018, 17:00 Uhr

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens sind längst allgemein bekannt.


Doch welche ökologischen und sozialen Folgen hat die Tabakindustrie weltweit? Was haben Hunger und Kinderarbeit mit Tabak zu tun? Wie viel Wasser wird durch eine Zigarette vergiftet und wie viel Tonnen Müll entstehen jedes Jahr durch Zigaretten? Steht der Anbau von Tabak einer nachhaltigen Entwicklung entgegen oder gibt es fairen Tabak?

Gemeinsam mit dem NABU wollen wir diesen und anderen Fragen auf einem Rundgang durch Greifswald nachgehen und dabei den Weg zum Ryck von Kippenmüll befreien.

Treffpunkt: 15 Uhr, Lange Straße 60 (zw. Tabakladen und Café Küstenkind), 17489 Greifswald

Categories:

Bedrohte Artenvielfalt, Klimawandel und die ökologische Grenze des Planeten

16.05.2018
28.05.2018, 19:00 Uhr - 28.05.2018, 21:30 Uhr

Der Planet Erde ist mit verschiedenen ökologischen Problemen und Veränderungen konfrontiert, die maßgeblich vom Menschen verursacht sind. Die Artenvielfalt auf der Erde ist stark bedroht, die globale Klimaerwärmung steigt stetig an. Doch die Erde hat gewisse Grenzen, was ihre ökologische Belastung betrifft. Wo sind diese Grenzen bereits überschritten? Wie hängen die genannten Probleme zusammen? Wo können und sollten wir gegensteuern?

Um die Erde, das Klima und die Umwelt auch für nachfolgende Generationen in einem guten ökologischen Zustand zu erhalten, müssen wir unser Verhalten ändern.

Gemeinsam wollen wir an diesem Abend erfahren, wie es aktuell um die Artenvielfalt und Biodiversität auf der Erde bestellt ist und wo wir im Bereich des Klimawandels stehen. Welche (gemeinsamen) Lösungs- und Handlungsansätze gibt es in diesen Problemfeldern?

Mit:
Dr. Gregor Hagedorn, Museum für Naturkunde Berlin

Christoph Meyer, Dozent der politischen Erwachsenenbildung

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung erwünscht


Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

Categories:

Präsentation: "Studie zum Berliner Arbeitsmarkt der Kultur- und Kreativsektoren"

16.05.2018
25.05.2018, 19:00 Uhr - 25.05.2018, 21:15 Uhr

Berlin gilt als wachsende Kreativ- und Kulturstadt, zahlreiche Talente aus nah und fern bereichern die Stadt mit innovativen Ideen und Entwicklungen. Sie sind Impulsgeber*innen und prägen das weltoffene, freiheitliche Klima der Stadt mit. Aber unter welchen Umständen arbeiten und wirken die Kreativbeschäftigten in Berlin?

Gemeinsam stellen die beiden Autor*innen Dr. Séverine Marguin und Tobias Losekandt ihre "Studie zum Berliner Arbeitsmarkt der Kultur- und Kreativsektoren" vor.

In der Studie werden Beschäftigungsformen, Einkommensstruktur und Formen von Arbeitslosigkeit in allen Teilbranchen Kultur- und Kreativwirtschaft analysiert. Die Studie bietet somit ein ausdifferenziertes Instrument, um die arbeitsweltliche Situation der Kultur- und Kreativschaffenden in Berlin besser zu verstehen.

Im Anschluss an die Studienpräsentation werden die beiden Autor*innen mit Gästen über die Ergebnisse der Studie und die Berliner Situation diskutieren.

Auf dem Podium:

  • Christophe Knoch (Mica Moca e.V., Sprecher der Koalition der freien Szene bis April 2018)
  • Lisa Paus (Steuerpolitische Sprecherin im Bundestag/Bündnis 90/Die Grünen)
  • Clemens Mücke (Abt. Wirtschaftsförderung, Bezirksamt Neukölln)
  • Vertreterin von Nemona Modenetzwerk (angefragt)

und die Autor*innen:
Dr. Séverine Marguin (Autorin der Studie, Kunst- und Arbeitssoziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HU und UdK Berlin)
Tobias Losekandt (Berater für Kultur- und Kreativschaffende, Projektkoordinator beim Kulturförderpunkt Berlin)

Anmeldung erwünscht.

Die gedruckte Studie wird am Abend zur kostenfreien Mitnahme ausliegen.

Die Veranstaltung wird von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert.

Categories:

‘Armenien im Frühling’: vom politischen Erfolg friedlicher Massenproteste

16.05.2018
23.05.2018, 19:00 Uhr - 23.05.2018, 20:30 Uhr

Seit dem 16. April, dem Vortag der Wahl des armenischen Premierministers, füllten sich die Straßen der Yerevaner Innenstadt mit Menschenmassen, welche unter dem Motto #MerzhirSerzhin (#reject Serzhin) Aktionen des zivilen Ungehorsam durchführten, um den amtierenden Premierminister Sersch Asati Sargisyan zum Rücktritt zu bewegen. Unter dem Druck anhaltender Proteste erklärte Sargisyan am 23. April seinen Rücktritt. Am 08. Mai wurde an seiner Stelle Oppositionsführer Paschinjan zum Regierungschef ernannt. Die gesellschaftlichen Umwälzungen, welche in der Republik Armenien aktuell stattfinden, können hierbei einen wichtigen Input zur Frage liefern, mit welchen Mitteln der wachsenden Anzahl "illegitimer Demokratien" begegnet werden kann.

Im ersten Teil des Abends wird der Sozialwissenschaftler David Leupold (Universität Michigan/USA) per Skype- Videointerviews politischen Aktivist*innen vor Ort die Stimme verleihen, um gemeinsam die schwierigen innen- und außenpolitischen Bedingungen der Protestbewegungen zu rekonstruieren und einen Blick in die nahe Zukunft des Landes zu wagen.

Im zweiten Teil des Abends wird die Doktorandin Tamar Khutsishvili (Kaukasusstudien, Schiller-Universität Jena) zu Wort kommen, welche im Rahmen ihres einjährigen Feldforschungsaufenthalts im Jahre 2015 das sozialpolitische Leben von Dorfgemeinden in Südarmenien intensiv vor Ort erforschte. Khustishvili, welche noch heute in regem Kontakt mit den armenischen Dorfgemeinden steht, wird das oben skizzierte Bild des urbanen
Protests mit einem seltenen Einblick in die gesellschaftliche Welt des politischen Widerstands im ländlichen Raum vervollständigen.


(Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin)

Categories:

Kader, Korruption & Kidnapping

15.05.2018
23.05.2018, 18:30 Uhr - 23.05.2018, 21:30 Uhr

Seit der Verschleppung eines Geschäftsmannes und Ex-Politikers von Berlin nach Hanoi sind die deutsch-vietnamesischen Beziehungen vorbelastet.

Die deutsch-vietnamesischen Beziehungen befinden sich auf Abwegen. Die mutmaßliche Verschleppung des vietnamesischen Ex-Politikers und Geschäftsmannes Trinh Xuan Thanh von Berlin nach Hanoi belastet die bilateralen Beziehungen. Er wurde inzwischen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Seit Ende April steht in Berlin ein Vietnamese vor Gericht, der an der Entführung beteiligt gewesen sein soll. Was sind die Hintergründe? Wie steht es um das einst als strategische Partnerschaft gepriesene bilaterale Verhältnis? Welche Auswege sind denkbar?

Wir laden ein zur Diskussion mit:

Marina Mai, taz-Autorin mit Schwerpunkt Vietnamesen in Deutschland

Petra Schlagenhauf, Rechtsanwältin von Trinh Xuan Thanh

Dr. Jörg Wischermann, Assozierter Mitarbeiter des Instituts für Asienstudien/GIGA Hamburg mit Forschungsschwerpunkt Vietnam

Moderation: Sven Hansen, taz-Asienredakteur

Categories:

Pages

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

TERMINE

Hinweise auf Fachtagungen, Konferenzen, Ausschreibungen, Seminare, Workshops, call for papers ...

MESTERWERKE

leif2_web.jpg
  mehr...