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3.Konferenz des Netzwerks Mieten & Wohnen

bewegung.taz.de - 16.02.2018
23.02.2018, 12:00 Uhr - 24.02.2018, 17:00 Uhr
Boden Recht Wohnen – Ansätze für eine sozialere Mieten- und Wohnungspolitik

Das bundesweite Netzwerk Mieten & Wohnen lädt im Februar 2018 zu seiner 3. Konferenz ein. Diese findet unter dem Motto „Boden Recht Wohnen – Ansätze für eine sozialere Mieten- und Wohnungspolitik“ erstmals im Ruhrgebiet statt - einer Region mit bisher eher moderaten Mieten. Wohnungspolitische Probleme betreffen mehr Instandhaltungsstau wie jüngst in der Hochhaussiedlung Hannibal 2. Doch auch in Teilen des Ruhrgebiets wird der Wohnraum knapp.

Das Ziel des Netzwerks nach Lösungen für bezahlbaren und würdigen Wohnraum zu suchen, bleibt zentrales Thema auch der 3.Konferenz. Denn, obwohl viele neue Ansätze wie die Neue Wohnungsgemeinnützigkeit und Ideen des verbesserten Mieterschutzes vorliegen, hat die Politik bisher kaum reagiert. Bei der Bundestagswahl waren Wohnungsfragen nur ein Randthema. Umso wichtiger ist eine Plattform für die öffentliche wohnungs- und mietenpolitische Diskussionen.

Das Netzwerk Mieten & Wohnen möchte hierzu mit der Konferenz einen Beitrag leisten.ist . Die Schwerpunkte der beiden Tage in Bochum werden die Themen „Wohnen für alle“, „Die Bodenfrage – neu gestellt“ sowie „Regionale und soziale Differenzierung des Mietrechts“sein.

Die Konferenz als zentrale jährliche Veranstaltung des Netzwerks Mieten & Wohnen versteht sich als Ort des Austausches über grundsätzliche Alternativen in der Miet- und Wohnungspolitik im Sinne lebenswerten und bezahlbaren Wohnens, die über die tagespolitischen Diskussionen hinausgehen. Die Konferenz soll zudem ein Ort der Vernetzung wohnungspolitischer aktiver Akteure und Institutionen sein. 

Einladen sind Mietervereine, Mieterinitiative, Recht auf Stadt Aktive, Mietrechtsanwält*innen, Ökonom*innen, Architekt*innen und an Wohnungspolitik Interessierte.

Beginn der Konferenz ist am Freitag (23.2.) um 12 Uhr beginnen und am Samstag (24.2.) gegen 17 Uhr enden

Anmeldung: bis zum 8.Februar über folgende Seite 

Konferenzort: Kulturzentrum Bhf. Langendreer, Bochum

Konferenzbeitrag: 50 € (beinhaltet auch Kaltgetränke, Tee und Kaffee). Mitglieder zahlen 40€, der ermäßigte Preis (auf Nachfrage) liegt bei 30 €

http://www.netzwerk-mieten-wohnen.de/content/3konferenz-des-netzwerks-mieten-wohnen-am-2324218-bochum
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Lesekreis: "Auf der Suche nach dem kritischen Bewusstsein"

bewegung.taz.de - 16.02.2018
01.03.2018, 19:00 Uhr - 01.03.2018, 21:00 Uhr
In diesem alle zwei Wochen stattfindenden Lesekreis setzen wir uns mit kritischen Texten auseinander, in denen die bestehende Gesellschaft als eine zu verändernde begriffen wird. Perspektiven der Befreiung zu finden und zu entwickeln ist dabei unser leitendes Motiv. Fristet die radikale Gesellschaftskritik an den Universitäten und Schulen nur ein Schattendasein, soll sie in diesem Lesekreis im Mittelpunkt stehen. Alle sind eingeladen sich an dieser Suche zu beteiligen. Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung - die Bereitschaft zu lesen und sich auseinanderzusetzen schon. Für einen leichteren und überschaubareren Zugang haben wir den Lesekreis in Blöcke à 4-5 Sitzungen eingeteilt.
 
Es können auch nur einzelne Sitzungen besucht werden, aber da sich die Texte mitunter aufeinander beziehen, bietet es sich jedoch an, einen ganzen Block zu besuchen und dann am liebsten immer wieder zu kommen.
 
 
1. Block: Nation und Nationalismus
 
Spätestens mit dem Fall der Berliner Mauer und der Fusion der beiden deutschen Staaten zu Einem, sind Begriffe wie Nation und Nationalismus zu einem wesentlichen Bestandteil der politischen Debatte geworden. Auch der Zerfall der Sowjetunion und von Jugoslawien hat zu einem erneuten Schub von Nationalismen erheblich beigetragen. Inzwischen ist in allen europäischen Ländern ein zunehmender Nationalismus festzustellen. Es ist von Überfremdung und vom Untergang des Abendlandes die Rede. Nationalismus wird mit Rassismus und Abschottung verknüpft.
 
In diesem Block wollen wir uns historisch und politisch mit der Entstehung von Nationalstaaten, Nationen und Nationalismus auseinandersetzen. Auch die Verbindungslinien zu Kolonialismus und Rassismus sollen dabei beleuchtet werden.
 
In der vierten Sitzung werden den Aufsatz "Ethnizität und ethnische Identität" von Samuel Salzborn lesen.

Mit: Micky Haque

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin 
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Die Faszination des Wahnsinns – in Kunst und Literatur

bewegung.taz.de - 12.02.2018
03.03.2018, 13:00 Uhr - 03.03.2018, 15:00 Uhr
Vortrag von Anne Seeck
Wahnsinn übte in der Vergangenheit eine Faszination auf Künstler aus. Lange wurden die Bilddokumente von psychiatrischen Patient*innen nicht für wert erachtet, gesammelt zu werden. Erst im 20. Jahrhundert, mit der „Prinzhornsammlung“ und dann mit der „art brut“ fanden sie Beachtung. Insbesondere die Expressionisten und Surrealisten widmeten sich dem Wahnsinn. So fungiert der Irre im Expressionismus als Kontrastfigur zum verhassten Bürger und seiner Normalität. Der Surrealist André Breton war der Meinung, dass im Wahnsinn die Befreiung liegt. Heute, in Zeiten von Psychopharmaka und Leistungsgesellschaft, werden „Verrückte“ eher als Störfaktoren wahrgenommen. Auch der Schriftsteller Thomas Melle ist weniger von der Faszination des Wahnsinns überzeugt, denn der Irrsinn kann zur sozialen Vernichtung der Existenz führen. 
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Recht auf Trauer

bewegung.taz.de - 12.02.2018
02.03.2018, 19:00 Uhr - 02.03.2018, 21:00 Uhr
Buchvorstellung von Francis Seeck 
Wer hat das Recht, betrauert zu werden? Aktuell werden immer mehr arme Menschen in Deutschland, für die keine Angehörigen die Bestattungspflicht wahrnehmen (können), ohne Grabstein und Namen, ohne Trauerfeiern und Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern anonym bestattet. Teilweise, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln, finden die ordnungsbehördlichen Bestattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten marginalisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt.
Francis Seeck zeigt in dem Buch „Recht auf Trauer- Bestattungen aus machtkritischer Perspektive“ den Zusammenhang von Machtverhältnissen und Beerdigungspraktiken auf. Aber auch die eigene Geschichte der Autor*in hat ihren Platz. So geht es auch um widerständige Praktiken auf der Friedhofswiese, sei es durch die Forscher*in, Trauergäste, Aktivist*innen und Mitarbeiter*innen – ganz im Sinne von „Rest in protest!“.
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Brasilien: Naturparadies am Scheideweg - Multivisionsvortrag von Luis Scheuermann

bewegung.taz.de - 11.02.2018
23.02.2018, 20:00 Uhr - 23.02.2018
Brasilien ist ein Land der Superlative: es ist nicht nur das flächen- und bevölkerungsmäßig fünftgrößte Land der Erde, ist 24mal so groß wie Deutschland und besitzt 8.000 km Küste. Es hat auch eine beeindruckend vielfältige Natur zu bieten. In mehreren Reisen hat Diplom-Biologe und Greenpeace Aktivist Luis Scheuermann Brasilien bis in die letzten Winkel bereist-von den entlegenen, sagenumwobenen Tafelbergen im Norden zu den weiten Sümpfen des Pantanal im Westen und den vor Artenreichtum strotzenden Küstenregenwäldern an der Ostküste. Jedoch sind diese wilden Naturparadiese von einer Zerstörung gewaltigen Ausmaßes durch Umwandlung in endlose Sojaagrarsteppen und Rinderweiden bedroht, die wilden Flüsse Amazoniens werden durch Megastaudammprojekte zerschnitten und tausende von Quadratkilometern Regenwald überschwemmt.  Die reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt Brasiliens sowie die Landschaften des Tropenreiches aber auch ihre vielfältigen Bedrohungen werden am Beispiel ausgewählter Naturräume in eindrucksvollen Bildern, untermalt mit Musik von Kai Arend und Urwaldgeräuschen, vorgestellt. Was Greenpeace tut, um diese weltweit wichtigen und einmaligen Lebensräume für die Natur, für die Menschen vor Ort und für die Menschheit insgesamt erhalten zu können soll aufgezeigt werden.

Dauer: ca. 1:50h, zuzügl. 15 min Pause

Die Eckdaten in Kürze:
  • Multivisionsshow “Brasilien - Naturparadies am Scheideweg” von und mit Luis Scheuermann
  • 23.02.2018 um 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)
  • freiLand Potsdam, Friedrich-Engels-Strasse 22, 14473 Potsdam, https://www.freiland-potsdam.de/
  • Eintritt frei!
 Weitere Informationen können Sie im Internet finden unter www.greenpeace.de/naturparadies-brasilien
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Volksentscheid - Berlin Werbefrei

bewegung.taz.de - 11.02.2018
12.02.2018, 10:35 Uhr - 15.04.2018
Die Stadt wird schöner – werbefrei

Außenwerbung beansprucht immer mehr öffentlichen Raum. Die massive Zunahme und die Digitalisierung der Werbeanlagen wirken sich negativ auf das Stadtbild aus und stellen zudem eine Gefahr für die Sicherheit des Verkehrs dar. Niemand kann sich den Botschaften der Werbung entziehen – an Außenwerbung führt kein Weg vorbei. Dabei vermittelt Werbung nicht nur unseren Kindern fragwürdige Leitbilder. Ziel unserer Gesetzesinitiative ist deshalb, die Außenwerbung im öffentlichen Raum deutlich zu reduzieren.


Wer entscheidet, wem die Stadt gehört und wie sie aussieht?

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes ist wesentlicher Aspekt einer lebenswerten Stadt und darf nicht profitorientierten Firmen wie Ströer oder Wall überlassen werden. Die französische Stadt Grenoble zeigt wie es geht: Im Jahr 2014 hat Grenoble sämtliche Werbeanlagen aus dem Straßenbild entfernt und durch Bäume ersetzt.


Ein neues Werbegesetz steht zur Abstimmung

Wir stellen der stetigen Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes eine neue Regelung zum Umgang mit Aussenwerbung entgegen. Plakate für Veranstaltungen, für Kultur, Sport und Gemeinnütziges sollen im Vordergrund stehen. Diese wird es weiterhin an Lifaßsäulen, Kulturflächen und Bushaltestellen geben. Produktwerbung ist nur noch an der „Stätte der Leistung“ erlaubt, zum Beispiel an Läden, Gaststätten und Betrieben. Insbesondere der Einzelhandel erhält so mehr Aufmerksamkeit. In Schulen, Universitäten und öffentlichen Einrichtungen darf nicht geworben werden. Sponsoring soll nur erlaubt sein, wenn eine Beeinflussung ausgeschlossen ist und Transparenz gewahrt wird.

Sammelzeitraum: 16.01. bis 15.04.2018 

https://berlin-werbefrei.de/

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Lausitz Klima Camp 2018 & Degrowth Sommerschule

bewegung.taz.de - 10.02.2018
02.03.2018, 09:00 Uhr - 04.03.2018, 18:00 Uhr

Save the date 

Klimacamp mit Degrowth Sommerschule: 28.07-05.08.2018

2018 zieht das Lausitzcamp ins Mitteldeutsche Braunkohle-Revier. Hier baggert und verbrennt die MIBRAG klimaschädliche Braunkohle, die wie die LEAG zum tschechischen Konzern EPH gehören. Auch hier werden wir also konkret am Ort der Klima- und Umweltzerstörung unser Camp aufschlagen, um zu zeigen: Kohle, Öl und Gas müssen im Boden bleiben.

Außerdem werden wir dieses Jahr mit der Degrowth Sommerschule zusammen arbeiten. Auf dem Camp erwartet euch also viele Workshops und Diskussionsrunden, in denen wir Visionen und Utopien für eine Welt jenseits des Wachstumsstreben entwickeln und die eine oder andere gleich praktisch ausprobieren können.

Um das alles zu organisieren, brauchen wir viele kluge Köpfe und helfende Hände. Wenn ihr uns unterstützen wollt, schreibt eine Email an k.kuhnhenn[at]knoe.org.

Unser nächstes Vorbereitungstreffen findet vom 02. bis 04. März in Leipzig statt.

https://www.lausitzcamp.de/

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BUNDjugend - Stammtisch

bewegung.taz.de - 08.02.2018
22.02.2018, 18:30 Uhr - 22.02.2018, 21:30 Uhr
Der Stammtisch bringt Aktive und Interessierte der BUNDjugend zusammen und gibt Raum zu diskutieren und sich kennen zu lernen. Thematisch ist alles möglich und Du bestimmst das Programm. Nebenbei könnt Ihr Euch informieren, was es bei der BUNDjugend alles gibt und wie Du aktiv werden kannst.

Der Stammtisch findet am 22. Februar um 18:30 Uhr im Café Morgenrot statt.

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Adbusting-Workshop - Werbung entlarven

bewegung.taz.de - 08.02.2018
25.02.2018, 10:00 Uhr - 25.02.2018, 17:00 Uhr
Kein Bock auf Werbung?!

An jeder Ecke nervt sie uns, will uns etwas aufschwatzen oder das Image von Großkonzernen und Politik aufpolieren. Mit falschen Versprechungen, Sexismus und märchenhaften Lügen will sie Wünsche wecken und uns erzählen, was wir wollen. Du hast darauf keinen Bock und willst was dagegen tun?

Dann mach mit beim Adbusting Workshop.

Adbusting ist eine Form der Straßenkunst, die mit kreativen Mitteln Werbung entlarvt. Bestehende Werbung wird mit kleinen, aber feinen Veränderungen eine neue Bedeutung verliehen oder sogar komplett umgekehrt. So kannst Du zum Beispiel kritische Informationen verbreiten und die Menschen zum Nachdenken anregen.

In diesem Workshop stellen wir verschiedene Beispiele für Adbustings vor, Du lernst, wie Werbung funktioniert, wie Du dies für Dich nutzen kannst und was Du rechtlich beachten solltest. Natürlich übst Du auch praktisch verschiedene Methoden, um Werbung kreativ umzugestalten.

Was? Adbusting-Workshop

Wann? Sonntag 25. Februar 2018 von 10.00 – 17.00 Uhr

Wo? BUNDjugend Berlin, Erich-Weinert-Str. 82, 10439 Berlin

Wer? Interessierte zwischen 16 und 26 Jahren

Kosten? Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung: Bitte melde Dich hier rechtzeitig (und verbindlich) an.

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Frauenrechte - Kurdische Aktivistinnen aus dem Nordirak berichten

bewegung.taz.de - 08.02.2018
28.02.2018, 18:30 Uhr - 28.02.2018, 20:30 Uhr
Viele Frauen und Mädchen im Irak und in Südkurdistan erlitten und erleiden Verletzungen ihrer grundlegenden Würde und erfahren seit Jahrzehnten verschiedene Formen von Gewalt innerhalb fest verankerter patriachaler Machtverhältnisse der irakischen wie kurdischen Gesellschaft, ebenso durch bewanete Konikte, insbesondere unter der terroristischen Gruppe Daesh (sog. IS).

Kürzlich versuchten konservative religiöse Politiker im irakischen Parlament eine Änderung des Personenstandgesetzes durchzusetzen, wonach u.a. das Ehefähigkeitsalter der Mädchen von derzeit 18 auf 9 Jahre herabgesetzt werden sollte. Durch den vielschichtigen Protest von Frauenrechtler*innen und Aktivist*innen konnte der Beschluss über das Gesetz vorläug abgewendet werden. Sie arbeiten nun an einem Gesetzesentwurf gegen häusliche Gewalt. In der kurdischen Autonomieregion hingegen führten Frauenrechtskämpfe bereits zur Verabschiedung eines Gesetzes zum Verbot der Vielehe und Vergewaltigung in der Ehe.

Die Frauen der Organisation Rewan werden über ihre Kämpfe und die Situation in Südkurdistan und dem Irak berichten - Was sind Perspektiven, Schwierigkeiten und Erfolge? Wie können sich Menschen hier solidarisch zeigen und welche politischen Überschneidungen und Unterschiede gibt es?

Rewan ist seit 1997 im autonomen kurdischen Gebiet (Nordirak) aktiv im Kampf gegen Gewalt an Frauen und für deren Selbstbestimmung. Zu ihren Arbeitsbereichen zählen Dokumentation von und psychologische sowie rechtliche Beratung für Frauen und Mädchen, die von häuslicher, sexualisierter Gewalt, Genitalverstümmelung (FGM - Female Genital Mutilation), Vielehe, Kinderehe, Frauenmorden und Frauenverbrennung bedroht und / oder betroffen sind. Mit ihrem Schwerpunkt auf Medienarbeit ermutigen sie Frauen, sich gesellschalichen Einuss und Anerkenung zu erkämpfen, ihre eigenen gesellschaftlichen Visionen zu entwickeln und zu verwirklichen ohne sich darin den Männern zu verpflichten.

Die Aktivistinnen reisen an, um Öffentlichkeit für die Lage der kurdischen Frauen zu schaffen, wünschen sich solidarischen Austausch und hoffen auf Vernetzung. Wir wollen während dieser Veranstaltung von den Freundinnen lernen, herausfinden was uns verbindet und wie wir ihre Arbeit unterstützen können.

Anmeldung unter:
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=18-0214

Eine Kooperationsveranstaltung mit Haukari e.V.

 Die Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin 
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Ein Krokodil für Zagreb

bewegung.taz.de - 07.02.2018
19.02.2018, 19:30 Uhr - 19.02.2018, 21:30 Uhr

Eine Lesung mit der Autorin Marina AchenbachEs moderiert Hans Coppi.  Marina Achenbachs Roman erzählt die Geschichte ihrer Familie in den Umbrüchen Europas des 20. Jahrhunderts, von der Münchner Räterepublik und der Umbruchphase Jugoslawiens nach 1918 bis zum Balkankrieg der 1990er Jahre. Ihre Mutter Seka, Journalistin aus Sarajevo, verliebte sich in Zagreb in Ado, einen vor den Nazis geflohenen Mann vom Theater mit einem Krokodil, der, aus einer kaisertreuen adligen deutschen Familie stammend, Kommunist geworden war.
 Während der faschistischen Besetzung Jugoslawiens getrennt, fanden sie sich wieder, überlebten und richteten nach Kriegsende ihre Hoffnungen auf die DDR. Doch die Familie wurde erschüttert: die Rückkehr nach Zagreb scheiterte, Seka fand sich im Westen wieder, Sohn und Tochter sahen im belagerten Sarajevo der 1990er Jahre Jugoslawien zerfallen. Marina Achenbach erzählt aus der Perspektive der Tochter. Eine Würdigung für ihre Mutter, die immer wieder jene fand, die wie sie die Verhältnisse ändern wollen.Antifa Jour Fixe der Berliner VVN-BdA Immer am 3. Montag des Monat
 Immer im Café Sibylle
 Immer um 18.30 Uhr 
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Schrumpfende Räume

bewegung.taz.de - 06.02.2018
12.02.2018, 19:00 Uhr - 12.02.2018
Der neue "Atlas der Zivilgesellschaft" zeigt auf, wie weltweit die gesellschaftliche Freiheit immer mehr in Gefahr gerät.
Autoritäre Regime beschneiden politische Freiheiten immer weiter: In sieben von acht Ländern der Erde geht die Regierung gegen JournalistInnen, MenschenrechtsverteidigerInnen, NGOs oder politische AktivistInnen vor – sei es mit Gewalt, Haft, Verboten oder Diffamierung. Auch in Europa ist die Zivilgesellschaft bedroht. 

Doch nur da, wo demokratische Willensbildung und eine offene Debatte möglich sind, können Rechte erkämpft und durchgesetzt, Eliten rechenschaftspflichtig gemacht und Missstände überwunden werden. 

Keine der Kernfragen für die Entwicklung von Gesellschaften wurde ohne zivilgesellschaftlichen Druck vorangetrieben, weder die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern, die Rechte von Frauen und Mädchen, der Schutz von Umwelt und Natur, der Ausbau sozialer Grundsicherungssysteme noch der Zugang zu Bildung. Die Angriffe auf die Zivilgesellschaft sind deshalb ein Angriff auf die menschliche Entwicklung insgesamt. 

Neben allen Interessierten begrüßen wir:

· Julia Duchrow, Leiterin des Referats Menschenrechte und Frieden bei Brot für die Welt 

· Anar Orujov, Journalist aus Aserbaidschan 

· Moderation: Christian Jakob, taz-Redakteur und Co-Autor Atlas der Zivilgesellschaft
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Organizing: Towards more efficient social struggles

bewegung.taz.de - 05.02.2018
16.02.2018, 18:00 Uhr - 18.02.2018, 18:00 Uhr
 This workshop will be in Spanish only. Please check the Spanish description for more information. 
https://latransicionera.net/en/evento/2018/organizing-towards-more-efficient-social-struggles
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Larzac - Buch in türkischer Übersetzung erschienen

bewegung.taz.de - 05.02.2018
01.03.2018, 12:17 Uhr - 01.03.2018, 12:18 Uhr
 Osman Murat Ülke (Ossi) hat das Buch "Larzac 1971-1981   "Der gewaltfreie Widerstand gegen die Erweiterung eines Truppenübungsplatzes in Süd-Frankreich" von Graswurzelrevolution-Gründer Wolfgang Hertle ins Türkische übersetzt, mit Ergänzungskapitel 1981-2017.
http://castor.divergences.be/spip.php?article730&lang=de
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Einladung offenes Auftakttreffen Kohle erSetzen! 2018

bewegung.taz.de - 05.02.2018
24.02.2018, 11:00 Uhr - 24.02.2018, 18:00 Uhr
Kohle erSetzen wird es 2018 ein zweites Mal geben, dieses Mal bei Leipzig! Dafür findet bald das offene Auftakttreffen für die Vorbereitung von Kohle erSetzen 2018 statt. Dort wollen wir den Rahmen für die Aktion Zivilen Ungehorsams abstecken und den Startschuss für alle kommenden Schritte geben – und suchen noch Menschen, die Teil des Prozesses werden möchten!
http://kohleersetzen.blogsport.eu/einladung-offenes-auftakttreffen-kohle-ersetzen-2018/
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Rum, Schweiß und Tränen - Flensburgs koloniales Erbe

bewegung.taz.de - 05.02.2018
06.02.2018, 11:30 Uhr - 04.03.2018, 11:30 Uhr
In Flensburg und seinem Umland finden sich vielfältige Spuren kolonialer Geschichte. Flensburg ist im 18. und 19. Jahrhundert durch den Handel mit den dänischen Kolonien in Westindien reich geworden. Die Ziegeleien entlang der Förde produzierten massenhaft Baustoffe für die Inseln. Die aufwendigen Reisen in die Karibik wurden zum Wirtschaftsmotor der gesamten Region, von der Seeleute, Kapitäne, Kaufleute, Schiffbauer, Handwerker und Bauern allerorten profitierten. Die ökonomischen und gesellschaftlichen Effekte dieser wirtschaftlichen Blütezeit sind weitgehend bekannt und prägen bis heute das Selbstbild der Stadt Flensburg als „Rum-Stadt“. Ausgeblendet wird in diesem Erinnern jedoch meist die Erfahrung von Gewalt, Leid und Ausbeutung, die Millionen von versklavten Afrikanern – Männer, Frauen und Kinder – über 500 Jahre im transatlantischen Dreieckhandels erlitten haben.

Anlässlich des 100. Jahrestags des Verkaufs der dänischen Kolonien in der Karibik samt der dort lebenden Menschen an die USA präsentiert das Schifffahrtsmuseum die Ausstellung „Rum, Schweiß & Tränen“. Die Ausstellung versucht, unseren gewohnten Blick auf die eigene Geschichte aufzubrechen und durch eine afrikanisch-karibische Perspektive den Flensburger Zucker- und Rum-Handel als Teil des europäischen Kolonialismus zu begreifen. Die Ausstellung beschreibt, wie Strategien und Praktiken von Gewalt, Rassismus und Stereotypisierung die koloniale Herrschaft über Jahrhunderte legitimiert haben und in der Folge zu einer Art „kolonialen Amnesie“ führen, die sich heute sowohl auf europäischer als auch auf afrikanisch-karibisch-amerikanischer Seite im Vergessen und Verdrängen von Teilen der Geschichte widerspiegeln. Die Ausstellung blickt aber auch auf Formen des afrikanischen Widerstands, der Selbstbehauptung und des Überlebens und zeigt nicht zuletzt auf, wie sich trotz des vermeintlich klar definierten Herrschaftsverhältnisses zwischen Kolonialherren und Versklavten ein kultureller Austausch entwickelt hat, der typisch für unsere heutige globalisierte Welt ist. Insgesamt fragt die Ausstellung nach unserem Umgang mit dem kolonialen Erbe, das in der gemeinsamen Geschichte Flensburg bis heute im transatlantischen Dreieck mit Afrika und der Karibik verbindet.
https://www.schifffahrtsmuseum-flensburg.de/de/ausstellungen/ausstellungen-leser/sonderausstellung-7.html
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Konferenz “Confronting the colonial past!

bewegung.taz.de - 05.02.2018
28.02.2018, 11:21 Uhr - 03.03.2018
 Fachveranstaltung der Forschungsstelle “Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung” an der Universität Hamburg.
https://www.geschichte.uni-hamburg.de/arbeitsbereiche/globalgeschichte/forschung/forschungsstelle-hamburgs-postkoloniales-erbe/aktuelle-meldungen/anmeldungkonferenzconfrontingcolonialpast.html
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Dokumentarfilm. Aktivismus und Straflosigkeit in Mexiko

bewegung.taz.de - 01.02.2018
27.02.2018, 19:30 Uhr - 27.02.2018, 22:30 Uhr
Film auf Spanisch mit englischen Untertiteln in Anwesenheit des Regisseurs
Eintritt frei

Filmvorfühung mit Regisseur Ludovic Bonleux, der seine neueste Dokumentation über die schwierige soziale Situation der Menschen im mexikanischen Bundesstaat Guerrero präsentiert.

Der französische Filmemacher Ludovic Bonleux hat bereits zahlreiche Filme über die Lebensumstände im mexikanischen Bundesstaat Guerrero gedreht. In seiner neuesten Dokumentation begleitet er drei Menschen, die sich entschlossen haben, sich zu organisieren und gegen den Zustand von Straflosigkeit und Gewalt Widerstand zu leisten, der sie beständig umgibt: Coni, eine Frau in der eigenorganisierten Gemeindepolizei, die gegen die schlechte Regierung sowie am Drogenhandel beteiligte Gangs kämpft. Mario, einen jungen Mann auf der Suche nach seinem verschwundenen Bruder, und Juan, einen Lehrer in einer ländlichen Region. Sie sprechen über ihre Überzeugungen, ihre Ängste und Zweifel. Ihre Geschichten werden in den Kontext des Chaos gesetzt, das sich in Folge des Verschwindens der 43 Studenten der Escuela de Maestros in Ayotzinapa ergeben hat.

Die dokumentarischen Werke Bonleux‘, der ebenfalls Fotograf und Produzent ist, wurden bereits auf der ganzen Welt bei zahlreichen Filmfestivals gezeigt.

Eine Veranstaltung von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf 
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Flashmob - Stoppt den Menschenversuch der Autoindustrie!

bewegung.taz.de - 01.02.2018
01.02.2018, 19:30 Uhr - 01.02.2018, 20:30 Uhr
WIR sind die Versuchsaffen! WIR leben im Großstadtlabor! WIR ALLE sind tagtäglich der dreckigen Luft durch Autos ausgesetzt!
 

Die Autoindustrie hat an Affen und an Menschen gezielt Schadstoffe getestet. "Unethisch" und "abstoßend" nennt VW-Chef Müller die Tierversuche in den USA. Wir sagen: Es ist unethisch und abstoßend, Großstädter/-innen über Jahre mit Schadstoffausstoß zu belasten: Stickstoffdioxid führt in Deutschland pro Jahr zu 12.000 vorzeitigen Todesfällen. Dazu kommen illegale Abschaltvorrichtungen, die Autohersteller/-innen einbauen, um Grenzwerte zu umgehen.
 

Kommt am Donnerstag um 19:30 vor die Bayerische Landesvertretung zu unserem Flashmob! Dort treffen sich die Parteispitzen der #GroKo und verhandeln über unsere Zukunft. #Merkel, #Dobrindt - wir protestieren gegen den täglichen #Menschenversuch an 80 Millionen von uns!
 

Gemeinsam protestieren wir an dem Abend vor Ort mit großen, umgehängten Laboretiketten, Affenmasken und Schildern und fordern die Große Koalition auf, dem Treiben der Autoindustrie ein Ende zu setzen. Kommt zu Fuß, kommt mit dem Rad, kommt in Scharen!


Via: https://www.facebook.com/events/570026626668447/
Organisiert von: VCD - Verkehrsclub Deutschland
https://www.vcd.org/
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Herkunft verpflichtet!

bewegung.taz.de - 01.02.2018
02.02.2018, 12:04 Uhr - 25.02.2018

 Herkunft verpflichtet! 

Die Geschichte hinter den Werken

Sonderausstellung vom 4. November 2017 bis 25. Februar 2018 im Oldenburger Schloss 


Aufgabe der Provenienzforschung ist es, die Herkunft von Kunst- und Kulturobjekten zu klären. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Auffindung von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kunst- und Kulturgut, das zwischen 1933 und 1945 den Besitzer wechselte.
Seit 2011 werden die Sammlungen des Landesmuseums systematisch auf ihre Herkunft überprüft. Ziel ist die lückenlose Aufarbeitung der jeweiligen Provenienz und die Identifizierung von potentiell vorhandenem NS‐Raubgut. Die Ausstellung "Herkunft verpflichtet!" zieht nach rund sieben Jahren eine erste Zwischenbilanz. 

Was wurde als "Entartete Kunst" beschlagnahmt? Was bedeutet "Restitution"? Mit Schlagworten von A bis Z erklärt die Ausstellung die wichtigsten Themen der Provenienzforschung. Anhand von rund 60 Exponaten wie Gemälde, Möbel, kunstgewerbliche Objekte, Inventarbücher und Auktionskataloge werden die Hintergründe der Werke erzählt. Dem Alphabet wie einem roten Faden folgend, wird der Besucher durch historische Dimensionen, zeitgeschichtliche Fragestellungen und Recherchemethoden geführt. So entsteht ein Gesamtbild, das regionale und generelle Aspekte der Forschung verbindet.

 Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm sowie ein Schulprogramm für verschiedene Klassenstufen. Ein Katalog dient als handliches Kompendium zur Provenienzforschung in Nordwestdeutschland und darüber hinaus. 


Ausstellungsort: Schloss, Schlossplatz 1, 26122 Oldenburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr
Öffnungszeiten an Feiertagen finden Sie
hier.
Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €

http://www.landesmuseum-ol.de/ausstellungen/herkunft-verpflichtet.html

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