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Hamburg4Assange

bewegung.taz.de - 07.01.2020
08.01.2020, 17:00 Uhr - 08.01.2020, 20:00 Uhr

Wie viele andere Großstädte auch, in Deutschland und weltweit, habe wir eine Mahnwache für Hamburg angemeldet.

Julien Assange wird bekanntermaßen und vor den Augen der Weltöffentlichkeit widerrechtlich gefoltert und soll womöglich in die USA ausgeliefert werden, wo ihm Schlimmes droht

Es geht hier nicht nur um Assange allein, sondern um die Pressefreiheit Missstände und Gräueltaten in der Welt aufzudecken. Das muss, wie sonst in Demokratien üblich, auch weiterhin straffrei bleiben. Es ist beschämend für alle demokratischen Staaten Europas, das dies überhaupt geschehen konnte und noch immer geschieht.

Mit dieser Mahnwache setzen wir jetzt ein Zeichen dafür, damit die Regierungsoberhäupter und insbesondere die britische Gerichtsbarkeit Julien Assange sofort auf freien Fuß setzt.

Helfer gesucht: Bitte besucht die Gruppe "Hamburg4Assange" auf Facebook : und beteiligt euch.

Die Mahnwache findet fortlaufend jeden weiteren Mittwoch statt.

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Filmvorstellung "Weiterleben" mit Amnesty International

bewegung.taz.de - 07.01.2020
17.01.2020, 19:00 Uhr - 17.01.2020, 21:00 Uhr

Der Schweizer Autor Hans Haldimann ist vor allem durch seine Fernsehsendung "mitenand" im Schweizer Fernsehen bekannt, in der sonntagabends humanitäre Werke und Projekte präsentiert werden. Mit diesem Film ist ihm ein weiteres Werk gelungen, in dem er das Leben vier spannender Protagonist*innen vorstellt:

Vier ehemalige politische Gefangene aus Chile, der Türkei, Tibet und dem Kongo haben in der Schweiz Asyl gefunden und erzählen von ihrer Vergangenheit sowie von ihren Leiden. Bewegendes, klug durchdachtes dokumentarisches Porträt von Menschen, die ihren Überzeugungen treu geblieben sind. Bisweilen bricht der Film sein Konzept, sich ganz auf die Erinnerungen der Protagonisten zu verlassen, zugunsten emotionalisierender Exkurse auf, was auf Kosten der Stringenz geht.

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New Wave Minds - Perspektiven der neuen Diaspora aus der Türkei

bewegung.taz.de - 07.01.2020
23.01.2020, 19:00 Uhr - 23.01.2020, 21:00 Uhr

Wie sieht die Zukunft der Demokratie aus, wenn Menschen aufgrund von Repressionen und Sanktionen fliehen müssen und in der Zuflucht nicht ihre Rechte ausleben können?
Die gravierenden Einschränkungen von Grundrechten und die Befürchtung von Repressionen, in der Türkei, führten zu einer neuen Migrationsbewegung, die sich „New Wave“ nennt. Jedoch treffen sie in Deutschland wiederum auf Ausgrenzung, geforderter Integration und mangelnder demokratischer Beteiligungsrechte. Die demokratische Beteiligung der Migrant*innen hier stellt uns vor dem Hintergrund von Aufenthaltsstatus und Staatsbürgerschaft vor neue und alte Fragen. Die Podiumsdiskussion und die Erfahrungsberichte von unseren Gästen wie Mirza Meti, Cemil Özdemir, Aysuda Kölemen und Asil Telli werden uns ein lebendiges Bild über die Situation vermitteln.

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Unbedingt blau - İlle de Mavi von Adnan Keskin

bewegung.taz.de - 07.01.2020
15.01.2020, 19:30 Uhr - 15.01.2020, 21:30 Uhr

Lesung in deutscher und türkischer Sprache mit Nese Keskin, Dogan Akhanli, Jürgen Crummenerl, Martin Rapp

Kürzlich ist Adnan Keskins autobiografischer Roman unbedingt blau in einer überarbeiten Fassung bei bahoe books neu erschienen.
Es ist ein beeindruckendes literarisches Werk über den Aufbruch der revolutionären Bewegung in den Siebziger- und Achtzigerjahren in der Türkei.
Eindrucksvoll schildert der Roman die Hoffungen, Pläne und Ideen um eine neue und gerechtere Welt zu schaffen. Der kollektive Widerstand gegen das Gefängnissystem verbindet die Menschen von heute und damals, die sich gegen offensichtliche Ungerechtigkeiten stellen und deren Aktivitäten aber dennoch als kriminell von staatlichen Stellen eingeschätzt werden.

Blau ist für Sahin der Inbegriff von grenzenloser Freiheit. Von ihr träumt er wenn er durch die Gitterfenster im Gefängnis blickt genauso intensiv wie von Gönül, die er liebt.

Wir laden herzlich ein zur Lesung mit musikalischem Begleitprogramm.
Dogan Akhanli

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Social Spots für Menschenrechte

bewegung.taz.de - 07.01.2020
09.01.2020, 19:00 Uhr - 09.01.2020, 22:00 Uhr

Studierende der KHM haben 2019 fünf Social Spots für Menschenrechte in Kooperation mit Amnesty Köln und dem Allerweltshaus Köln entwickelt und realisiert. Am 9. Januar werden die Kurzfilme in einer Preview gezeigt.

Im Werbefilmseminar an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) sind 2019 fünf Social Spots zum Thema Menschenrechte entstanden. Unter der Leitung von Regisseur Lars Büchel, seit 2010 Professor für Spielfilm und Werbefilm an der KHM, haben Studierende Konzepte für Kurzfilme entwickelt und realisiert, die kurz und prägnant über die großen menschenrechtlichen Themen wie Flucht und Vertreibung, Waffenhandel, Kinderarbeit und Machtmissbrauch informieren und die Menschen dabei auch erreichen und sensibilisieren sollen. Eine intensive Beschäftigung mit der Vielschichtigkeit und Dringlichkeit des Themas Menschenrechte war der Entwicklung der Social Spots vorausgegangen. Dabei standen den Studierenden des Fachseminars „Werbung" Vertreter/innen von Amnesty International Köln und dem Allerweltshaus Köln beratend zur Seite.


"Menschenrechte brauchen eine gute Kommunikation. Die Themen sind so grausam, dass viele Menschen lieber wegschauen. Das engagierte Team der KHM hat es geschafft, dass Mensch hinsieht. Das ist gute Kommunikation!", sagt Guido Steinke von Amnesty in Köln über die Arbeiten der Studierenden. Die Kurzfilme können in Zukunft im Kino und Netz eingesetzt werden, zuerst jedoch sollen sie auf Filmfestivals präsentiert werden.


Im Werbefilmseminar von Prof. Lars Büchel an der KHM entstehen seit zehn Jahren Social Spots für gemeinnützige Initiativen und Kampagnen. So haben Studierende der KHM Social Spots gegen sexualisierte Gewalt an Frauen für die Frauenrechtsorganisation "Medica Mondiale" gedreht, Social Spots gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit für die Kampagne "Du bist Kölle!" der Initiative "Arsch Huh!", Social Spots gegen die Verschuldung von Jugendlichen für den Sozialdienst der Katholischen Männer oder gegen Altersarmut für das Rote Kreuz. Weitere Spots entstanden für die Schlaganfall-Abteilung der Charité Berlin, für die NRW-Initiative "Land der fairen Arbeit" oder den Kölner Verein „mittendrin e. V." Dabei durchlaufen die Studierenden jeweils alle Stationen der Filmproduktion: von der Ideenfindung und der Entwicklung des Drehbuchs zu Setting und Casting bis hin zum Filmdreh, der anschließenden Postproduktion der Filme im Schneideraum und Tonstudio.

Redaktion — Ute Dilger
Fünf Social Spots für Menschenrechte:


EUPHRAT, Kurzfilm/Social Spot, 2020 3 Min. mehr
Regie und Buch: Jelena Ilic
Bildgestaltung: Martin Paret
Jabbar Abdullah flieht aus Syrien nach Deutschland. Er erzählt von seiner Heimat, seiner Herkunft und seiner Familie. Ein Fluss führt ihn zu seinem neuen Zuhause.

MADE IN GERMANY, Social Spot, 2020, 2 Min. mehr
Regie und Buch: von Fabiana Fragale
Bildgestaltung: Marie Zahir
Ein deutscher Menschenrechtsaktivist kehrt aus einer unrechtmäßigen Haft in Indien zurück. Wie konnte er die Zeit der Haft überstehen? Die deutschen Waffen, mit denen er bedroht wurde, gaben ihm ein Stück Heimat und Hoffnung zurück. Doch werden Menschen wirklich durch das Qualitätssiegel „Made in Germany“ geschützt?

SÜSSE GEMEINHEIT, Social Spot, 2020, 1 Min. mehr
Regie und Buch: Constanze Klaue
Bildgestaltung: Florian Brückner
In einer Sterneküche wird ein süßes Kunstwerk zubereitet, das die Zuschauenden Stück für Stück verführt und auf eine falsche Fährte lockt.

THE ROAST, Kurzfilm/Social Spot, 2020, 3 Min. mehr
Regie und Buch: Nikolai Meierjohann
Bildgestaltung: Mahmoud Belakhel
Auf einer Firmenfeier zieht ein Chef über seinen neuen Mitarbeiter her. Was anfänglich leicht und lustig wirkt, überschreitet immer weiter persönliche und moralische Grenzen und endet in der öffentlichen Bloßstellung.

VERTREIBUNG IST DOCH NICHT WITZIG! mehr
Kurzfilm/Social Spot, 2020, 1 Min.
Regie und Buch: Christoph Stec
Bildgestaltung: Lukas Soboll
Ein wunderschönes Picknick im städtischen Park, bis… - rrrrrrrrrrrrrrRRRRUMMMMMRHHHHHHHHHHHHH …ein Radlader walzt alles nieder und schiebt die Menschen einfach mit der Schaufel weg.

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Die Welt sind wir. Buen Vivir und die Verteidigung von Lebensräumen in Mesoamerika

bewegung.taz.de - 07.01.2020
23.01.2020, 20:00 Uhr - 23.01.2020

Eine Buchvorstellung, die Kraft für eigene lokale Kämpfe geben möchte

Über ein Jahr tauschte sich die Karawane Mesoamerika für das Buen Vivir der Menschen im Widerstand mit 17 zumeist indigenen Gemeinden aus, die ihre natürlichen Gemeingüter gegen Monokultur, Wasserkraft-, Windkraft- oder Bergbauprojekte verteidigen.

Sie dokumentierten Konflikte, Widerstands- und Lebensformen der Gemeinden und teilten praktische Erfahrungen in den Bereichen kommunitäre Medien, sachgerechte Technologien, kritische Kartografie, biologische Landwirtschaft…

Zwei Jahre nach ihrer Rückkehr haben sie ein Buch herausgebracht, das Interviews, Recherchen, Reflexionen seitens der caravanerxs, Infografiken, kunstvolle Illustrationen und praktische Anleitungen zu einem lebendigen und reichhaltigen Sammelband von Erfahrungen vereint.

Eine der Mitautor*innen wird vor Ort sein und das Buch anhand von Auszügen, Videos und Anekdoten vorstellen.

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"Der marktgerechte Mensch"

bewegung.taz.de - 06.01.2020
20.01.2020, 19:30 Uhr - 20.01.2020, 21:00 Uhr

Spätestens seit der großen Finanzkrise ist unser Arbeitsmarkt im Umbruch. Über Jahr-zehnte erstrittenen Solidarsysteme werden mehr und mehr ausgehebelt. Der sich immer weiter beschleunigende Wettbewerb bringt das gesamte gesellschaftliche Gefüge in Gefahr. Unser soziales Bindegewebe droht durch Verarmung, Vereinzelung und Entsolidarisierung zu zerbrechen.

Nachdem Leslie Franke und Herdolor Lorenz sich in „Der marktgerechte Patient“ (2018) kritisch mit dem Zustand unseres Gesundheitssystems auseinandergesetzt haben, erzählt „Der marktgerechte Mensch“ anhand einer Auswahl von Fallbeispielen nun von den verheerenden Veränderungen unseres Arbeitsmarkts. Unsichere und prekäre Beschäftigungsverhältnisse, algo-rithmusgesteuerte Arbeitsprozesse und Crowd-working haben unser Leben in den letzten Jahren rasant verändert – und nicht selten zu zerstörten Lebensläufen und psychischen Erkrankungen geführt. Der Film zeigt aber auch Solidarität zwischen jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten, und stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften. „Der marktgerechte Mensch“ will Mut machen und dazu motivieren, sich zusammenzuschließen und einzumischen. Denn ein anderes, gerechteres Leben ist möglich!

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Mit Fake News und Klagen gegen Kritik

bewegung.taz.de - 06.01.2020
09.01.2020, 19:30 Uhr - 09.01.2020, 22:00 Uhr

Vortrag von lukas straumann Anschliessend öffentliche Diskussion, moderiert von Barbara Affolter, Konflikt- und Menschenrechtsberaterin bei der DEZA und ehemalige Journalistin bei Radio SRF.Mittels Desinformation und Gerichtsklagen versuchen Konzerne und vermögende Privat-personen Kritiker mundtot zu machen. Zivilrechtliche Klagen und Strafanzeigen wegen Persönlichkeitsverletzungen zielen auf eine Diskreditierung und den finanziellen Ruin der Kritikerinnen. Konzerne und Reiche können sich teure Gerichtsverfahren leisten, während unter dem Druck dieser Bedrohung Journalisten oder gemeinnützig handelnde Organisationen zum Schweigen gebracht oder gezwungen werden sollen, ihre kritischen Aussagen zurück zu ziehen.Der von den USA ausgehende Trend hat auch die Schweiz erreicht. Lukas Straumann, Geschäftsleiter des Bruno Manser Fonds, wurde 2018 von der Tochter eines malaysischen Potentaten wegen angeblicher Persönlichkeitsverletzung in Basel verklagt. Grund: Der Bruno Manser Fonds hat das Immobilienimperium der Klägerin im Wert von über 200 Millionen Dollar mit Korruption unter dem Regime ihres Vaters in Verbindung gebracht. Der von einer Basler Anwaltskanzlei koordinierte Fall wird durch PR-Agenturen in Genf und Ottawa begleitet und ist derzeit noch hängig.Lukas Straumann berichtet über die Hintergründe der Klage gegen den Bruno Manser Fonds und erläutert, weshalb solche Klagen eine Gefahr für die Demokratie sind.

https://konzern-initiative.ch/veranstaltungen/

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Lebenslaute : Widerständige Musik an unmöglichen Orten

bewegung.taz.de - 06.01.2020
08.01.2020, 13:11 Uhr - 12.01.2020

Lebenslaute ist ein buntes Netzwerk von Musiker*innen. Ihre Konzertblockaden richten sich gegen staatliche Strukturen wie Militär und Verfassungsschutz, gegen die Atom-, Rüstungs-, Gentechnik- und Kohleindustrie, gegen Kriegsvorbereitungen, Naturzerstörung und Rassismus. Dieser Bild- und Dokumentationsband mit 180 fast durchgehend farbigen Fotos und zahlreichen Dokumenten ist sowohl ein Lesebuch als auch ein Bewegungs- und Geschichtsbuch.

https://www.graswurzel.net/gwr/produkt/widerstaendige-musik-an-unmoeglichen-orten/

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Europe Calling “Hongkong – Was können die EU und Deutschland tun?”

bewegung.taz.de - 06.01.2020
07.01.2020, 17:30 Uhr - 07.01.2020, 18:30 Uhr

Europe Calling “Hongkong – Was können die EU und Deutschland tun?” mit Joshua Wong und Agnieszka Brugger MdB, am 07.01. um 17:30 Uhr

https://sven-giegold.de/europe-calling-hongkong/

https://www.betterworld.info/useful-tools/campaigns-better-world-info/2019-hong-kong-protest-stand-hk

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Strike WEF : Winterwanderung für Klimagerechtigkeit von Landquart nach Davos, Schweiz

bewegung.taz.de - 06.01.2020
19.01.2020, 10:47 Uhr - 21.01.2020

Vom 19. Januar bis 21. Januar laufen wir von Landquart nach Davos und fordern von der Wirtschaftselite des WEF, dass es Zeit ist, abzutreten!

https://strike-wef.org/

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Sea Rescue is not a Crime ! and Migration neither.

bewegung.taz.de - 06.01.2020
18.01.2020, 09:40 Uhr - 18.01.2020

In summer 2020, we plan an anti-racism action and net-working tour with our sailing vessel LOVIS. We demand safe refugee routes and the decriminalization of the sea rescue. We plan to sail from Germany along the coast (Netherlands – Belgium - (GB)) to France

https://lovis.de/wp-content/uploads/campaign-flyer-eng.pdf

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SHELL MUST FALL - Everywhere *Action Week*

bewegung.taz.de - 06.01.2020
27.01.2020, 00:30 Uhr - 02.02.2020, 23:30 Uhr

In the last week of January we are taking action against Shell all over the country. You can organize your own action or join an existing action. In the run-up to the action week, visit one of our info evenings and invite your friends to come with you!

Fossil giant Shell is having a devastating impact everywhere: from the Rotterdam harbor to the Isla refinery in Curacao; from the gas-induced earthquakes in the Groningen countryside to The Hague, where Shell has a powerful lobby and the revolving door is always open to politicians; from polluting, bribing and killing in the Niger Delta to the devastating hurricane Irma that destroyed Sint Maarten; from the endless greenwashing on TV, in the newspapers, on social media, on the streets and at Shell gas stations; from influencing schools and universities to influencing cultural institutions and even Staatsbosbeheer.

And while Shell’s top management and shareholders are getting richer, the employees doing the dirty work are lagging behind and the gap between rich and poor is growing.

Shell is destroying human lives and nature. Shell is capitalism and colonialism. Shell is a climate crisis.

With Shell Must Fall! we are building a movement that can dismantle the power and destructive activities of the largest fossil multinational in the Netherlands. We demand an end to the Shell era; a fair transition for employees in the fossil industry; recovery for affected communities and ecosystems and a socialized energy democracy for everyone! In the run-up to the May 2020 mass campaign, in which we are blocking Shell’s shareholders’ meeting, we are therefore organizing the SHELL MUST FALL everywhere action week in the last week of January.

During ‘Shell Must Fall Everywhere’ we call on everyone to take action to expose Shell. Because people all over the country and even the whole world are standing up to stop Shell and the resistance is wide and growing. Together we will build our movement from the bottom up and make Shell’s lies and crimes visible.

Join us and take action against Shell! Stand up for climate justice! Shell Must Fall !

https://code-rood.org/en/event/shell-must-fall-eveywhere-action-week/

 

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8th Privacy Camp 2020: Technology and Activism

bewegung.taz.de - 06.01.2020
21.01.2020, 09:06 Uhr - 21.01.2020, 18:00 Uhr

Over the last decade, digital technologies have played a significant role in activism by mobilising social protests, fostering new forms of civil disobedience, or simply by facilitating the coordination of activist work in the analogue world. Some scholars assigned particular value to the networked nature of cyberspace, arguing that this structure enables people to communicate and take action outside of traditional hierarchical power structures. However, networked information systems also enhance the surveillance power of repressive regimes.

The deadline to register is 13 January 2020

https://privacycamp.eu/

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Revue Silence - Numéro 485 - janvier 2020 : Le soin c’est communautaire !

bewegung.taz.de - 06.01.2020
11.01.2020, 09:00 Uhr - 12.01.2020

Notre système de santé est vecteur d’inégalités en terme d’accès aux soins et de qualité de ces soins, selon notre quartier d’habitation, notre couleur de peau, notre genre ou encore la taille du porte-monnaie. Il donne parfois un pouvoir disproportionné aux médecins. Ce dossier est allé à la rencontre d’expériences collectives qui cherchent à se réapproprier les savoirs médicaux, à explorer de façon plus horizontale le rapport que chacun·e entretient à son corps et ses expériences sensorielles. Certains choisissent de s’organiser de façon autonome, d’autres investissent le corps médical, d’autres enfin allient savoirs médicaux et sociaux pour une approche renouvelée du parcours de soin. De l’ambulance partisane aux groupes d’auto-examen gynécologiques, d’un centre de santé communautaire autogéré aux « patients-partenaires », de nombreuses expériences inspirantes sont ici données à entendre.

Des articles :

  • 10 propositions pour une agriculture agroécologique
  • « Comment penser la société dans la nature ? »
  • Smartphones : bientôt l’impact de l’industrie automobiles
  • Un monde pas possible
  • L’emprise empoisonnée des guerres

Des chroniques :

  • Bonnes nouvelles de la Terre : La communauté agricole Emmaüs Roya cultive la solidarité avec les migrant·es
  • Chroniques terriennes  : Nucléaire : Jusqu’ici tout va bien !
  • Jai Jagat 2020  : L’élection d’un comité de village au cœur de l’Inde

https://www.revuesilence.net/numeros/485-Le-soin-c-est-communautaire/

 

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Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland

bewegung.taz.de - 02.01.2020
14.01.2020, 18:00 Uhr - 14.01.2020, 20:30 Uhr

Lyngiades, ein Dorf in Nord-Griechenland wird wegen seiner wunderbaren Aussicht der »Balkon« genannt. Doch die Idylle war Schauplatz eines Massakers, das hierzulande noch kaum bekannt ist. Am 3. Oktober 1943 ermordeten die deutschen Besatzer zweiundachtzig Dorfbewohner, überwiegend Kinder und alte Leute, und zerstörten fast alle Häuser. Der Regisseur des Films stammt aus Lyngiades. Die Hintergründe des Verbrechens recherchierte vor drei Jahrzehnten der Rechtshistoriker Christoph Schminck-Gustavus (s. sein Buch »Der Feuerrauch«). Jetzt führt er durch den Film. In diesem hören die Nachgeborenen vor Ort, oft erstmalig, Erinnerungen von Überlebenden. Es sind Dokumente der Trauer vor dem Hintergrund eines kollektiven Traumas. Und es sind Einblicke in die unterlassene Aufarbeitung in Deutschland und in die verweigerte Wiedergutmachung.

Am 14. Januar wird Hilde Schramm (Respekt für Griechenland e.V.) im Lichtblick-Kino zu Gast sein und im Anschluß an den Film für ein Gespräch zur Deutschen Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland zur Verfügung stehen.

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„Smart City Dortmund?“ Gegen die Überwachung und Kontrolle der «intelligenten Stadt»

bewegung.taz.de - 31.12.2019
16.01.2020, 19:00 Uhr - 16.01.2020

„Wir.machen.Zukunft“ frohlockt die „Allianz Smart City Dortmund“ auf ihrer Homepage. Dieser Zusammenschluss von Technologie Firmen, staatlichen Institutionen, universitären Einrichtungen und Lobbyverbänden der Wirtschaft strebt an Dortmund nach ihren Vorstellungen zu einer „intelligenten“, zu einer „smarten Stadt“ umzubauen. Der Hype rund um das Thema «Smart Citys» hat in den letzten Jahren weltweit rasant an Bedeutung gewonnen. Techriesen wie Cisco, die maßgeblich auch in Dortmund aktiv sind, träumen von zukünftigen Milliarden Gewinnen weltweit. Denn Daten sind im digitalen Kapitalismus das neue Öl, das neue Gold. Und bei „Smart Citys“ geht es zentral um unsere Daten. Mit einer Vielzahl von Sensoren, Kameraüberwachung und der Vernetzung von Menschen, Infrastrukturen, Haushalten und Verwaltung sollen städtische Abläufe von der Ampelschaltung über die Müllabfuhr bis hin zur Kriminalitätsbekämpfung digitaler und damit „effektiver“  gestaltet werden.

In dieser „smarte“ Dystopie verwandeln sich die Einzelnen nicht nur zum „gläsernen Bürger“, sondern die technologische Aneignung und Umformung der alltäglichen Lebensprozesse strebt danach die Bevölkerung zu gehorsamen Datenlieferant*innen und Konsument*innen zu dressieren, die ihre verlorene Freiheit im Glück des Erwerbs verschiedener vordefinierter Produkte und Apps verdrängen.

Das die „Zukunft“, wie sie sich die „Allianz Smart City Dortmund“ vorstellt, mit der gewaltsamen Verdrängung alles Unangepassten und Delinquenten aus dem städtischen Leben einhergehen wird, zeigt ihr Pilotprojekt der Dauerüberwachung der Münsterstraße mittels Videokameras.

Unsere Veranstaltung soll eine Einführung in die Kritik der „Smart City“ Ideologie geben und an verschiedenen Beispielen aus den USA , China wie auch den aktuellen „Smart City Dortmund“ Projekt aufzeigen, dass sich unsere Kritik gegenüber spezifischen technologischen Innovationen an einem anzustrebenden Abbau von Macht, Ungleichheit und Fremdbestimmung orientiert.

Vortrag und Diskussion mit Lars von Capulcu

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Der lange Abschied von der weißen Dominanz

bewegung.taz.de - 30.12.2019
24.01.2020, 19:00 Uhr - 24.01.2020, 21:30 Uhr

Die Welt von morgen wird nicht mehr von jener weißen Minderheit geprägt sein, die in den vergangen 500 Jahren die globale Ordnung bestimmt hat. Die alteingesessenen Deutschen und Europäer verlieren einen Status, der ihnen selbstverständlich erschien, und müssen begreifen, dass ihre Definitionen von Fortschritt, Entwicklung oder Feminismus nicht länger als universell gültig akzeptiert werden.

Über mehrere Jahrhunderte war die Vorherrschaft Europas auf politischer und wirtschaftlicher Ebene gesichert; die Hegemonie und die damit einhergehenden privilegierten Lebensumstände schützten sogar davor, diese Lebensweise allzu kritisch hinterfragen zu müssen. Die Hegemonie Europas beruhte immer auf extremer Ungleichheit durch Kolonialisierung, Rassismus, auf direkter Abwertung und Ausbeutung des Gegenübers. Diese Position der Dominanz ist nicht länger zu halten, Europa nicht länger zentraler Mittelpunkt der Welt.

Wiedemann greift in ihren Texten auf ihre langjährige Erfahrung als Autorin und Auslandsreporterin zurück. Sie nimmt ihre Leser*innen mit auf ihre Reisen und gestattet ihnen Einblicke in Lebensrealitäten und Prozesse, die Europäer*innen meist entgehen. Sie erschafft für sie ein vielseitiges Mosaik, bietet anekdotenhaft Einblick in Diskurse, die ihren Leser*innen sonst verborgen bleiben würden. Dabei streift sie die großen Fragen unserer Zeit und zeichnet den Werdegang der europäischen Vorherrschaft nach.

Was nach der Lektüre nicht länger greift, sind Abschwächung, Verdrängung und Verneinung. Die Leser*innen müssen sich eingestehen: Die Welt verändert sich grundlegend, eine Anpassung an diese Realität ist unausweichlich. Denn der „Abschied von der weißen Dominanz“ ist längst im Gange; und wie sehr er sich unserer Kontrolle entzieht, ist am besten daran zu erkennen, dass er einfach stattfindet! Die Zeiten, in denen Europa derartige Vorgänge steuern konnte, sind vorbei.

Ist ein konstruktives Abschiednehmen von der weißen Dominanz möglich? Charlotte Wiedemann hat dafür kein Rezept zu bieten – sie entlässt uns in diese neue vielschichtige Welt mit den Worten: „Zeiten des Umbruchs […] statten uns mit Hellsicht aus, sofern wir es zulassen.“

 

Charlotte Wiedemann ist Autorin und Auslandsreporterin.

2017 erhielt sie den Spezialpreis der Otto-Brenner-Stiftung für ihr journalistisches Lebenswerk.

 

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie Berlin und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Fördermittel-Tag

bewegung.taz.de - 30.12.2019
08.01.2020, 10:00 Uhr - 08.01.2020, 18:00 Uhr

Wie finanziert man Organisationen, Bündnisse, Vereine, Initiativen oder Unternehmen? Am 8. Januar 2020 machen wir unseren nächsten „Fördermitteltag“, an dem wir mit euch schauen, ob überhaupt, und wenn, wie Ihr Fördermittel bekommen könnt. Von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr stehen euch unsere Berater für einen Schnellcheck im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Vorderhaus 2 Stock, zu Verfügung. Dieser ist für gemeinnützige Organisationen und für Unternehmen die Mitglied im WARRIORS Netzwerk für sozialökologisch nachhaltig arbeitende Unternehmen (oder die die es werden wollen) kostenfrei.

Bitte vereinbart einen Termin, die Termine ab 14:00 Uhr sind schon wieder alle weg, unter Foerderung@warriors-ev.org

Veranstalter: Warriors - Mit Kultur für Demokratie und Menschenrechte

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Oury Jalloh das war Mord! - Gemeinsame Zuganreise nach Dessau

bewegung.taz.de - 27.12.2019
07.01.2020, 11:45 Uhr - 07.01.2020

Wann: Dienstag, 7. Januar 2020, 11:45 Uhr

Wo: Berlin Hbf, Gleis 13/RE7

 

Am 7. Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh in einer Gewahrsamszelle im Keller des Dienstgebäudes des Polizeireviers Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt. Trotz eines neuen Gutachtens, welches belegt, dass Jalloh bereits vor seinem Tod schwerer verletzt wurde, als bisher angenommen, soll der Fall nun nach fünfzehn Jahren endgültig und ergebnislos geschlossen werden. Schwerwiegende Hinweise, die auf eine Täterschaft beteiligter Polizist:innen belegen könnten, werden ignoriert. Die Angehörigen versuchen gemeinsam mit der Gedenkinitiative “Break the Silence“ seit Jahren den Fall aufzuarbeiten und fordern Gerechtigkeit. Gegen die Einstellung des Verfahrens hat die Familie Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Damit der Aufklärungsdruck auf die Justiz steigt, wird zum Todestag eine Gedenkdemonstration in Dessau organisiert. Aus Berlin gibt es eine gemeinsame Anreise mit dem Zug. 7.1.,11:45 Uhr, Berlin Hbf, Gleis 13/RE7

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