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Sanktionen gegen Syrien: Folgen für die Zivilbevölkerung

bewegung.taz.de - 28.05.2019
29.05.2019, 19:00 Uhr - 29.05.2019, 21:30 Uhr

Podiumsdiskussion mit:

  • Idriss Jazairy, UN-Sonderberichterstatter für die humanitären Folgen von Sanktionen
  • Dr. Sascha Lohmann, Stiftung Wissenschaft und Politik
  • Karin Leukefeld, Journalistin und Nahost-Korrespondentin

Moderation und Einführung: Dr. Alex Rosen, IPPNW

Die Menschen in Syrien leiden seit mehr als acht Jahren unter dem  Krieg, der weite Teile des Landes zerstört hat. Laut einem aktuellen UN-Bericht sind 11,7 Millionen Menschen in Syrien deshalb dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter fünf Millionen Kinder. Noch mehr Menschen, nämlich etwa 15 Millionen Syrer*innen, verfügen über keine adäquate Gesundheitsversorgung. Dies ist nicht nur Folge des Krieges. Die von der EU und den USA verhängten und ständig verschärften wirtschaftlichen Strafmaßnahmen verkomplizieren, verlangsamen oder verhindern medizinische Versorgung und humanitäre Hilfe.

Der UN-Sonderberichterstatter für die humanitären Folgen von Sanktionen, Idriss Jazairy, betonte in seinem Bericht vom September 2018 die Bedeutung der grundlegenden humanitären Bedürfnisse der Menschen in ganz Syrien und ihre Sicherung ohne Vorbedingungen. Die Sanktionen mit ihren negativen Konsequenzen für humanitäre Hilfe müssten beendet oder zumindest neu gefasst werden, da sie das Leiden der Zivilbevölkerung steigern würden.

 

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Purple Ride / Critical Mass FLTI*

bewegung.taz.de - 27.05.2019
14.06.2019, 20:00 Uhr - 14.06.2019, 22:00 Uhr

Seit dem Purple Ride am 8. März treten wir ab jetzt an jedem zweiten Freitag im Monat in die Pedale, denn Frauenkampftag ist jeden Tag!
Wir sind eine kleine Gruppe feministischer Radler*innen und organisieren den Purple Ride für Frauen*, Lesben, Trans-, Non-Binary- und Inter-Personen. Wir haben unterschiedliche Hintergründe, aber das gleiche Ziel: Wir wollen gemeinsam einfach mal entspannt Fahrrad fahren - ohne Automachos, Fahrradmacker und Mansplaining. Wir wollen ins Gespräch kommen, uns austauschen, uns gemeinsam Raum nehmen auf den Straßen Berlins. Wir fahren ca. 2 Stunden in entspanntem Tempo im Verband durch Berlin.


Treffpunkt: Freitag, 14. Juni um 20 Uhr am Mariannenplatz / am Feuerwehrbrunnen.


Falls es deine erste Critical Mass sein sollte und du nicht weißt, was dich erwartet, oder aber du schon an einer Critical Mass teilgenommen hast, aber noch unsicher bist, wie man sich am besten in solch einer Gruppe auf der Straße verhalten soll, check bitte noch mal die allgemeinen Regeln und den Leitfaden der Critical Mass: http://criticalmass-berlin.org/critical-mass/verhaltensregeln/

--- ENG ---

Since the Purple Ride on 8th of March we organize the Purple Ride every second Friday of the month, Women*´s Day is every day!
We are a group of feminist bikers and organize the Purple Ride for women*, lesbian, trans, non-binary and inter persons. We come from different backgrounds, but have a common goal: We simply want to ride our bikes together - without car machos, without bike blokes, without mansplaining. We want to get to know each other, exchange ideas and together take back some space on the streets of Berlin. We will ride for about 2 hours in an easy pace as a group through Berlin.

We meet: Friday, June 14th at 8 pm at Mariannenplatz / at the Feuerwehrbrunnen.

Please note that as long as the group is gonna be rather small (up to 100 participants) will we gonna ride rather slow and we are going to stop at red lights and at big intersection to ensure the security of the whole bike flow.
In case it is your first time and you don’t know what to expect, or you have already taken part to other CMs but are still unsure about the recommended behavior while on the street, please also check again Critical Mass’ general rules and guidelines here: http://criticalmass-berlin.org/critical-mass/verhaltensregeln/

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MRX MASCHIENE

bewegung.taz.de - 27.05.2019
14.06.2019, 19:00 Uhr - 14.06.2019, 21:00 Uhr

MRX Maschine
Lesung & Diskussion

In der postmodernen Welt des gegenwärtigen neoliberalen Kapitalismus haben sich alle Differenzen, alle Identitäten verflüssigt und sind zu konsumierbaren Oberflächen einer selbst optimierten Inszenierung geworden. Jeglicher Widerstand scheitert an der Widerstandslosigkeit dieser Oberflächen, die alles, was sich gegen sie richtet, absorbieren. Hier setzt die MRX Maschine an. Sie mobilisiert die Paradoxien des Systems. Sie wiegelt die Paradoxien zur Sabotage, zur Verweigerung auf und appelliert an die Solidarität all jener, die ihre Klasse in der Zukunft im Verschwinden sehen. In der Aufforderung der Destruktion der eigenen Klasse liegt gleichsam die Aufforderung zur Destruktion des Kapitalismus selbst.

Durch Sabotage, durch Schwänzen, durch Streik, durch Desertieren, durch Blockade und durch Verweigerung von Kategorien bringt die MRX Maschine die Kapital-Maschine ins Stottern. Mit der MRX Maschine mobilisiert sich eine FUCK UP FORCE gegen den Kapitalismus. Mit der MRX Maschine formiert sich die Solidarität einer kollektiven Praxis. Oder sie fährt laut und lustvoll gegen die Wand.

Mit Luise Meier werden wir diskutieren, wie die MRX Maschine die ersehnte Revolution herbeiführt, wie die MRX Maschine das Proletariat auflöst und den Kapitalismus nicht nur blockiert, sondern aussetzt.

Aktuelle Infos findet ihr auf Facebook. Die Veranstaltung ist auf DE, der Raum barirre-arm. Eintritt ist frei!

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Politik von unten: Protest in der longue durée

Diskussion mit Philipp Gassert und Dieter Rucht

Moderiert von Simon Teune und Swen Hutter

Welche großen Linien kennzeichnen die langfristige Entwicklung von Protest in Deutschland seit 1945? Welche unterschiedlichen Perspektiven ergeben sich aus einem historischen bzw. soziologischen Zugang? Was bekommt man mit dem jeweiligen methodischen bzw. disziplinären Zugang in den Blick? Worauf begründet man seine Annahmen? Welche Lücken bleiben dabei offen? Diese Fragen stehen im Vordergrund des Gesprächs zwischen dem Zeithistoriker Philipp Gassert und dem Soziologen Dieter Rucht. Anlass des Gesprächs ist das gerade erschienene Buch „Bewegte Gesellschaft: Deutsche Protestgeschichte seit 1945“ von Philipp Gassert (Kohlhammer, 2018). Mit seinem Buch legt Gassert die erste umfassende Protestgeschichte Deutschlands vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart vor. Wie auch Dieter Rucht betont Gassert dabei die zentrale Bedeutung von Protest und sozialen Bewegungen zur gesellschaftlichen Konfliktbewältigung in Deutschland.

Philipp Gassert ist Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim und Leiter der Forschungsstelle “Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten”.

Dieter Rucht ist WZB Fellow und Vorstandsmitglied des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung. Zuvor leitete Dieter Rucht die Forschungsgruppe Zivilgesellschaft, Citizenship und politische Mobilisierung in Europa am WZB.

Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Kolloquiums “Politik von unten” und der Reihe “Civil Society and Political Conflict” des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung.

Antirepressions- und Sanitraining für Ende Gelände Aktion

bewegung.taz.de - 27.05.2019
01.06.2019, 12:00 Uhr - 01.06.2019, 18:00 Uhr

Wir sagen Ende Gelände! Kohle stoppen, damit #AlleDörferBleiben. Ungehorsam gegen Kapitalismus und für Klimagerechtigkeit weltweit! /Wir sind der sofortige Kohleausstieg. Vom 19. Bis 24. Juni stellen wir uns ungehorsam der Zerstörung im Rheinland entgegen und blockieren die Kohle-Infrastruktur./

Die Zeit zu Handeln ist jetzt. Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen – wir wissen es längst. Die Klimakrise ist heute schon zerstörerische Realität für Menschen auf der ganzen Welt – vor allem im globalen Süden. Und trotzdem sollen wir hier weitere 20 Jahre Kohle verheizen? Damit lassen wir uns nicht abspeisen. Wir lassen uns nicht befrieden! Wir schauen nicht länger zu wie Politik und Konzerne unsere Zukunft zerstören. Wir nehmen den Kohleausstieg selbst in die Hand – und zwar sofort!

Zur Vorbereitung auf die Aktion bieten wir ein Antirepressions- und ein Sanitraining an. Beide Trainings können auch einzeln besucht werden.

Antirepressionstraining:

12:00-15:30 Uhr

Wenn es bei Demos und Protestaktionen Stress mit der Polizei gibt, ist es wichtig, die eigenen Rechte und Grenzen zu kennen. Wir möchten mit euch über Erfahrungen aus vergangenen Aktionen sprechen und diese mit den gesetzlichen Vorgaben abgleichen. Außerdem möchten wir euch dabei unterstützen, euch auf mögliche Repressionen, die ihr erfahren könntet, sowohl persönlich als auch innerhalb eurer Bezugsgruppen vorzubereiten.

Fragen sind z.B.:
Was ist Repression?
Wann bin ich Teil einer Versammlung? Was darf ich zu Aktionen mitnehmen (und was nicht)? Und welche Auswirkungen hat die Neuerung im Widerstands-Paragraphen? Wie ist die Situation mit den neuen Polizeigesetzen? Was hat sich geändert? Für und Wider der Personalienverweigerung. Wie sind die Abläufe in der Gesa?

Ziel des Workshops ist es, dass ihr gut informiert selbst entscheiden können, wie ihr euch bei einer Konfrontation mit der Polizei verhaltet. Es ist gut, wenn sich Menschen schon vor der Aktion intensiv mit den möglichen Repressionen auseinandersetzen!

Ausführlichere Informationen zu rechtlichen Fragen findet ihr in der Rechtshilfe-Broschüre, die für Aktionen erstellt wurde.

 

Sanitraining:

15:30-18:00 Uhr

Ziel des Workshop ist es, euch dazu zu ermächtigen, euch gegenseitig zu helfen. Dafür machen wir einen kleinen Ausflug in die stabile Seitenlage, zu den Druckverbänden und natürlich zum  Augenausspülen. Wir bieten also eine Auffrischung bzw. einen kleinen Grundkurs in Sachen Erste Hilfe an, stellen ein paar demo- und aktionsspezifische Szenarien vor und spielen diese durch.

Dinge, die sinnvoll mitgebracht werden können, sind: alte, abgelaufene Verbandskästen (z.B. aus einem Auto) sowie leere PET-Flaschen (0,5l oder 1l) MIT! einem Deckel der ein oder mehrere Löcher hat.


Wir freuen uns auf euch!

Weitere Infos

Foto: Channoh Peepovicz CC-BY-NC

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