Feed aggregator

Wandelwoche 2019 | Aus dem kollektiven Nähkästchen – Ein Begegnungsabend

bewegung.taz.de - 28.07.2019
20.08.2019, 19:00 Uhr - 20.08.2019, 22:00 Uhr

Wir laden euch ein: lernt uns kennen. Wir sind bunt und viele und Kollektive in Berlin. In lockerer Kneipenatmosphäre mit Drinks & Snacks suchen wir mit Euch den Austausch über kollektives Leben & Arbeiten. Ein bißchen Musik gibt’s auch.

Ob ihr schon ein Kollektiv seid, eins plant oder euch einfach interessiert: wir freuen uns auf euch und einen schönen Abend zusammen.

PS: sorgfältig durchdachte, kleine Methoden sorgen für entspanntes Kennenlernen ohne großen Aufriss.

Organisiert vom Netzwerk der Berliner Kollektivbetriebe.

Ort: Kino in der Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin

Barrierefreiheit: das Regenborgenkino ist leider nicht rollstuhlgerecht zugänglich.

Aktuelles zur Veranstaltung auch unter: http://www.kollektiv-betriebe.org/news/ oder unter: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/kollektivbetriebe-begegnungsabend/

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2019 statt.
Hier geht's zum vollständigen Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2019/.

Categories:

Wandelwoche 2019 | Die Energiewende erfordert Systemwandel – und der beginnt in Deinem Kopf!

bewegung.taz.de - 28.07.2019
20.08.2019, 16:00 Uhr - 20.08.2019, 21:00 Uhr

Wie ein CO2-neutraler Lebensstil möglich ist und was sich in unserem Wirtschaftssystem dafür ändern muss.

Energiewende=Systemwandel – das hat Hermann Scheer, Mitbegründer des EEG, bereits 2010 in seinem Film „Die 4. Revolution“ beschrieben. In den Bereichen Elektromobilität, Gebäudesanierung und Energieversorgung hat sich seitdem vieles weiter entwickelt – aber kaum in Deutschland realisiert. Schuld sind die gegebenen Wirtschaftsstrukturen, die auf weiterer Förderung fossiler Energien und Machterhalt aufbauen. Was dennoch für den Einzelnen machbar ist, um die Systemwandel von unten voran zu treiben und selbst möglichst CO2-neutral zu leben, soll in unserer Rundführung mit anschließenden Workshop gezeigt werden.

 

PROGRAMM

16:00 | Einführung im Haus der Natur: Energiewende=Systemwandel? (0,5 Std.)
16:30 | Rundführung Altstadt Potsdam: Passivhaus – Chancen, Risiken, Fakten (1 Std.)
17:30 | Vorstellung Madia: Gemeinschaftsbetriebe – sozial-wirts. Faktoren (1 Std.)
19:00 | Workshop im Haus der Natur: Meine Möglichkeiten (1,5 Std.)
20:30 | Ausklang bei Kurzfilmen zum Thema, Austausch, Materialausgabe

 

DETAILS ZUR TOUR

Treffpunkt: Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam – Details zur Wegbeschreibung und Anfahrt findet ihr hier (und hier eine kleine Wegkarte)

Dauer: ca. 4-5 Stunden

Organisation: NAJU – Naturschutzjugend Brandenburg – Energieexperte Stefan Golla (Referent; Autor von „The End of Oil“, www.teoo.de , Mitarbeiter der GEDES e.V., Gesellschaft für erneuerbare, dezentrale Energie-Systeme)

Beteiligte Initiativen: Projekthaus PotsdamMadia

Barrierefreiheit: ja (Rundführung mit Gruppenteilung in Fahrradfahrer und ÖPNV-Nutzer)

Sprachen: deutsch, englisch

Um Anmeldung per Email wird gebeten. Emailadresse bitte der untenstehenden Webseite entnehmen.

Programmänderungen vorbehalten.
AKTUELLE INFOS: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/energiewende-erfordert-systemwandel/

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2019 statt.
Hier geht's zum vollständigen Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2019/.

 

Categories:

Wandelwoche 2019 | Radtour: Alte Mühle Gömnigk und Die Frieda – Alternativen schaffen durch Gemeinschaft

bewegung.taz.de - 28.07.2019
20.08.2019, 13:00 Uhr - 20.08.2019, 18:00 Uhr

Unkommerzielle Bildungsangebote, experimentelles Gemeinschaftsleben und saftige Waldgärten mitten in Brandenburg – In der Alten Mühle Gömnigk und Der Frieda ist viel los und das möchten wir mit Dir teilen! Komm‘ mit auf eine Führung durch Häuser, Höfe und Gärten zweier vielseitiger Gemeinschaftsprojekte und diskutiere mit uns über Selbstorganisation, Gemeinschaftsbildung, transformatorische Bildungsarbeit und kreislaufbasierte Versorgungssysteme. Und ob bzw. wie wir damit zu einem gesamtgesellschaftlichen Wandel beitragen können.

Organisierende und beteiligte Projekte: Die FriedaAlte Mühle Gömnigk

Treffpunkt: Alte Mühle Gömnigk, Dorfstraße 1, 14822 Brück/Gömnigk. Eine Anfahrtsbeschreibung findet ihr auf der nebenstehenden Webseite.

Für die Teilnahme wird ein Fahrrad (oder zur Not ein Auto) benötigt!

Um Anmeldung per Email wird bebeten: Emailadresse bitte der nebenstehenden Webseite entnehmen.

mögliche Sprachen: Deutsch & Englisch

Barrierefreiheit: das Gelände ist leider nicht rollstuhlgerecht.

Programmänderungen vorbehalten.
AKTUELLE INFOS: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/alternativen-schaffen-durch-gemeinschaft/

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2019 statt.
Hier geht's zum vollständigen Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2019/.

Über die Tour

Die Alte Mühle Gömnigk und Die Frieda sind zwei lebendige Projekt- und Gemeinschaftsgelände beim Brandenburger Örtchen Brück. Hier werden fleißig Projekte geschmiedet – vom unkommerziellen Seminarbetrieb, über stetig wachsende Waldgärten und ökologische Renovierungsarbeiten bis zum Nachbarschafts-Café – und gleichzeitig das Zusammenleben als Gemeinschaften erprobt. Dabei finden sich zwischen beiden Projekten Überschneidungen, aber auch ganz unterschiedliche Ansätze.

Die Führung wird auf der Alten Mühle Gömnigk beginnen, wo das vielseitige Gelände und die dort lebende Gemeinschaft vorgestellt wird. Im Anschluss werden wir zur Frieda fahren und eine kleine Kaffee und Kuchen Pause gönnen. Dann gibt es auch durch die Frieda eine Führung und wir erläutern, an welchen Teilprojekten zur Zeit gearbeitet und welches Gemeinschaftskonzept dort gelebt wird. Bei beiden Führungen werden die organisatorischen Strukturen und Entwicklungen der Projekte erläutert und Fragen zum Wie, Was und Wer beantwortet.

Bestandteil beider Projekte ist ein Waldgarten. Hier werden euch die ökologischen und ökonomischen Vorteile des Waldgartenkonzeptes vorgestellt und das Design der Gärten erklärt. Wer Fragen zu spezifischen Nutzpflanzen und Anbaumethoden hat, kann diese hier natürlich auch loswerden.

Als dritten Teil werden wir uns dem Warum widmen. Welche Rolle können ländliche Hof- und Gemeinschaftsprojekte für den gesellschaftlichen Wandel spielen? Oder schaffen wir uns hier „nur“ unsere eigene Subkultur? Wie beantworten wir diese Fragen in der Alten Mühle Gömnigk und der Frieda und welche Möglichkeiten des gesellschaftlichen Engagements nutzen wir? Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion!

Categories:

Wandelwoche 2019 | …und jetzt sind wir die Fabrik! Ein Diskussionsabend mit Vertreter*innen von Vio.Me und SCOP-TI

bewegung.taz.de - 28.07.2019
19.08.2019, 18:30 Uhr - 19.08.2019, 21:30 Uhr

Wie können solidarische Betriebe nach Belegschaftsübernahmen am Markt bestehen?

Begleitet durch das Neue Deutschland und moderiert von Ulrike Kumpe, diskutieren wir mit Vertreter*innen von Scop-Ti (Marseille) und Vio.Me (Thessalonikki) über Belegschaftsübernahmen – und das danach.

Beteiligt an der Organisation: Union Coop Shopdas kooperativ e.V.Neues DeutschlandDrPogo Veganladen-KollektivRosa-Luxemburg-Stiftung

Ort: Salon, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (nahe Ostbahnhof)

Barrierefreiheit: der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht zugänglich.

Übersetzung: Wir bemühen uns um Übersetzungen in Englisch und Deutsch, wenn ihr übersetzen könnt, meldet euch gerne.

Teilnehmer*innenzahl: 50

Offen für alle Interessierten, Eintritt und Getränke gegen Spende.

Programmänderungen vorbehalten.
AKTUELLE INFOS: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/und-jetzt-sind-wir-die-fabrik/

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2019 statt.
Hier geht's zum vollständigen Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2019/.

 

Categories:

Wandelwoche 2019 | Auftakt der Wandelwoche auf dem Karla*hof

bewegung.taz.de - 28.07.2019
17.08.2019, 15:00 Uhr - 17.08.2019

"Ich tausch nicht mehr, ich will mein Leben zurück?!“ Solidarisch zu wirtschaften und die Logik des Tausches zu durchbrechen ist das Anliegen des Karla*hofs in Templin. Mit dem Hoffest und einer Führung beginnt die Wandelwoche. Ihr bekommt ganz praktische Einblicke in die nicht-kommerzielle Landwirtschaft und Ansätze und Ideen nicht-kommerziellen Lebens, könnt das Programm genießen und spannende Menschen kennenlernen. Wir freuen uns, dass der Karla*Hof dabei ist, bitte zeigt euch solidarisch, achtet die Wünsche und Rückzugsräume der Gemeinschaft – und habt Spaß!

Ort: Karlshof 1, Templin, 17268 Brandenburg

Zeit: ab 15 Uhr, Hofführung um 17 Uhr

Anmeldung: Bitte meldet euch per Email an! Emailadresse bitte der nebenstehenden Webseite entnehmen.

AKTUELLE INFOS: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/auftakt-der-wandelwoche-auf-dem-karlahof/

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2019 statt.
Hier geht's zum vollständigen Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2019/.

 

ÜBER DEN KARLAHOF

Der Karla*hof ist ein landwirtschaftliches Projekt in der Uckermark, in dem mehrere Initiativgruppen gemeinsam nichtkommerziell Landwirtschaft betreiben. So gibt es eine Kartoffel-, eine Getreide- und eine Garten-Initiative, eine Gruppe, die sich um das Brennholz kümmert und vieles mehr. Nichtkommerzielle Landwirtschaft bedeutet für uns: wir verkaufen unsere Erzeugnisse nicht, sondern wir geben sie ohne Tauschlogik ab und experimentieren so in der Praxis mit einer Alternative zur kapitalistischen Wirtschaftsweise. Beispielsweise versorgen wir eine nichtkommerzielle Backgruppe in Leipzig, die regelmäßig Brot für Hausprojekte und politische Veranstaltungen bäckt, mit Roggen vom Hof.

Mehr Infos zum Hof: www.ich-tausch-nicht-mehr.net

Categories:

Wandelwoche 2019 | Radtour: Kollektivbetriebe in Berlin

bewegung.taz.de - 28.07.2019
17.08.2019, 13:00 Uhr - 17.08.2019, 16:00 Uhr

Auf dieser Radour besuchen wir Kollektive und erkunden, was Kollektivbetriebe ausmacht, wie sie sich organisieren und warum sie eine alternative zu den bestehende (kapitalistischen) Wirtschaftsformen zeigen. Mit Betriebsbesichtigungen, Informationen über Arbeitsbedingungen, (Entscheidungs)strukturen und vielem mehr.

Veranstaltet vom Netzwerk Kollektivbetriebe und der Regenbogenfabrik.

Start: 13.00 Uhr, bitte eigenes Fahrrad mitbringen

Infos zur Anmeldung findet ihr auf der nebenstehenden Webseite.

STATIONEN

- Treffpunkt und erste Station: Dr. Pogo Veganladenkollektiv, Karl-Marx-Platz 24 (U-Bahn Karl-Marx-Straße)

- Drittwerk – Werkstatt für Metallverarbeitung, Karl-Marx-Straße

- Hinkelstein Druckerei-Kollektiv, Lausitzer Platz (mit kleiner Getränkepause)

- Ende und letzte Station: Direkt-Konsum in den Prinzessinnengärten (U-Bahn Moritzplatz)

Am Programm wird gegenwärtig noch gebastelt. Weitere und aktualisierte Infos gibt es hier: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/kollektivbetriebe-in-berlin-2019/

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2019 statt.
Hier geht's zum vollständigen Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2019/.

Categories:

Wandelwoche 2019 | DirektKonsum – solidarisch und direkt wirtschaften! Information – Verkostung – Verkauf

bewegung.taz.de - 28.07.2019
16.08.2019, 12:00 Uhr - 18.08.2019, 20:00 Uhr

Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« – unseren Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen zum dritten Mal, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!

WANN? 3 Tage – von Fr. 16.08. bis So. 18.08. 2019 – jeweils von 12 bis 20 Uhr

WO?»DirektKonsum« im Prinzessinnengarten Kreuzberg, Moritzplatz, 10969 Berlin.

WER? Mit den Direkthandels-Initiativen: SchnittstelleSoliOliSolidariTrade – Genossenschaft für Solidarisches Handeln i.G.FairBindungunion coop / Dr. Pogovio.medie BackstubeOrangen-Initiative BerlinSoLeKo

WAS? Im DirektKonsum findest Du Tee und Kaffee, Olivenöl, Nudeln und Tomatensauce, Kekse, ökologische Reinigungsmittel – alles direkt von den Erzeuger*innen. Es gibt auch Kaffee und Kuchen, weitere Infos und Gespräche mit Leuten aus Solihandelsinitiativen.

WARUM? Wir wollen – anstatt Profit – die Interessen von Natur und Mensch in den Mittelpunkt stellen. In Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen unterstützen wir eine faire und nachhaltige Produktion. Entdecke verschiedene Alternativen direkter und gleichberechtigter Zusammenarbeit – im Gespräch mit Vertreter*innen der Initiativen.
Wir freuen uns auf dich!

Mehr Infos unter: www.direktkonsum.de

Unterstützt von: das kooperativImWandelNETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin-Brandenburg 2019 statt.
Hier geht's zum vollständigen Programm: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2019/.

Categories:

100 Jahre Münchener Räterepublik

bewegung.taz.de - 26.07.2019
13.08.2019, 19:30 Uhr - 13.08.2019, 22:00 Uhr

Im Chaos der Zeit nach dem 1. Weltkrieg wurde am 7. April die bayerische Räterepublik ausgerufen. Was heute im erzkonservativen Bayern unvorstellbar scheint, war nichts anderes als der erste Sozialismusversuch auf deutschem Boden. Kommunist*Innen und Anarchist*Innen, welche eine bis in jeden Bereich demokratische Gesellschaft, fernab von Krieg, Elend und Ausbeutung aufbauen wollten, versuchten durch den Weg der Revolution das Erbe der Pariser Kommune anzutreten.
Was können wir lernen aus der Münchener Räterepublik? Ist die Räterepublik die Antwort auf die Krise der liberalen-kapitalistischen Demokratie?
Der Vortrag findet im Rosa Luxemburg Saal statt und wird von Bernd Langer von "Kunst und Kampf" gehalten.

Categories:

Den Osten rechts liegen lassen?

bewegung.taz.de - 25.07.2019
31.07.2019, 19:00 Uhr - 31.07.2019

Wann: Mittwoch, 31. Juli, 19 Uhr

Wo: Naturfreundehaus Köln-Kalk, Kapellenstraße 9a, Köln

Wie sehen die Spannungsverhältnisse in Sachsen, Brandenburg und Thüringen vor den Landtagswahlen aus und welchen Einfluss haben rechte und extrem rechte Politik parteien? Diese Frage wird mit Vertreter*innen von Aufbruch Ost, Critique'n'Act, Wann Wenn Nicht Jetzt und We'll come united im Naturfreundehaus Köln-Kalk diskutiert und antirassistische bzw. antifaschistische Perspektiven auf und aus dem Osten erörtert. 19 Uhr, Kapellenstraße 9a

Categories:

Indymedia - Zwischen Repression und Bedeutungsverlust

bewegung.taz.de - 25.07.2019
02.08.2019, 14:49 Uhr - 02.08.2019

Wann: Freitag, 2. August, 20 Uhr

Wo: Rote Flora, Achidi-John-Platz 1, Hamburg

Vor knapp 18 Jahren fand der 27. G8-Gipfel in Genua statt. In Erinnerung blieben Bilder der Ausschreitungen zwischen Gegendemonstrat*innen und der Polizei sowie der Tod des Demonstratnen Carlo Giuliani. Zum Gipfelende wurde nachts die Diaz-Schule von der Polizei gestürmt, die von der Stadt Genua als Schlafunterkunft für Aktivist*innen bereitgestellt wurde. Die Poliziei ging dabei äußerst brutal vor. Im gegenüberliegenden Gebäude war ein Medienzentrum eingerichtet. Darin hatte sich auch das unabhängige Mediennetzwerk Indymedia eingerichtet. Auch hier verschaffte sich die Polizei Zutritt. Zwar gab es hier weniger Gewalt gegen Menschen, doch wurden Computer, Kameras und Festplatten beschlagnahmt. Die Behinderungen der Journalist*inne bei der Ausübung ihrer Arbeit sorge für großes Aufsehen und das Medeinnetzwerk erlangte große Bekanntheit. Diese wurde  2008 mit der Subdomain indymedia.linksunten gesteigert, die jedoch 2017 im Zuge der Nachwehen des G20-Gipfles in Hamburg verboten wurde. Der Vorwuf war, linksradikale Bewegungen würden sich dort organisieren und zu Straftaten aufrufen. Der gleichnamige Verein wehrte sich gegen die Vorwürfe. In der Roten Flora wird heute der Stand des Strafverfahrens diskutiert und die Frage gestellt, wie unabhängige Onlinemedien genutzt werden können. Ist Indymedia für linke Bewegungen heute noch relevant? 20 Uhr, Achidi-John-Platz 1

Categories:

Rechter Anschläge in Neukölln

bewegung.taz.de - 24.07.2019
29.07.2019, 16:00 Uhr - 29.07.2019, 19:00 Uhr

Wann: Montag, 29.7.19, 16 Uhr

Wo: Schierker Straße 26, Berlin

Mit Anne Helm (Sprecherin für Medien und Strategien gegen Rechts der Linksfraktion Berlin) und Niklas Schrader (Sprecher für Innen- und Drogenpolitik der Linksfraktion Berlin) werden auf einem Stadtrundgang die Orte aufgesucht, die in den letzten Jahren Schauplätze der extrem rechten Anschlagsserie im Bezirk Neukölln waren. Zudem wird mit Betroffenen der Anschläge gesprochen und in einer abschließenden Diskussion der Stand der polizeilichen Ermittlung besprochen.
16 Uhr, Schierker Straße 26

Categories:

Radical Queer March

bewegung.taz.de - 24.07.2019
27.07.2019, 18:00 Uhr - 27.07.2019

Wann: Samstag, 27.7.19, 18 Uhr

Wo: Mariannenplatz, Berlin-Kreuzberg

Am frühen Samstagabend findet unter der Bezeichnung Radical Queer March eine alternative CSD-Demo statt. Angesichts der ungerechten Behandlung von Queers zeigen sich die Organisator*innen mit den bestehenden Verhältnissen unversöhnlich. Sie wollen an das radikale Erbe des Emanzipationskampfes anknüpfen und gegen jede Form von Diskriminierung queerer Menschen kämpfen (27. 7., Mariannenplatz, 18 Uhr).

Categories:

Brücken für Women in Exile

bewegung.taz.de - 24.07.2019
26.07.2019, 12:00 Uhr - 29.07.2019, 12:00 Uhr

Wann: 26.-29.7.19, ab Freitag 12 Uhr

Wo: Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg

Das bundesweit organisierte Netzwerk Women in Exile & Friends veranstaltet ab Freitag an dem Ort eine Mahnwache, der vor einigen Jahren für viele Geflüchtete Hoffnungsplatz und Wagnis zugleich war: der Oranienplatz in Kreuzberg.

Gruppen geflüchteter Frauen* wollen hier öffentliches Bewusstsein für die sich verschlechternde Lage schaffen, die sie tagtäglich in Geflüchtetenunterkünften erleben. Sie wollen den strukturellen Rassismus sichtbar machen und Brücken zu anderen nicht geflüchteten Frauen* schlagen. Daher organisieren sie mit der Mahnwache eine Art Festival des Begegnens, das eine feministische Perspektive auf Kolonialismus, Kapitalismus und Fluchtursachen schafft. Es wird Workshops, Diskussionen, Essen, Kinderbetreuung, politisch-kulturelle Beiträge auf der Bühne etc. geben. Women in Exile lädt alle Interessierten ein, sich in den Veranstaltungen einzubringen und das Festival organisatorisch zu unterstützen (26.–29.7., Oranienplatz, 12 Uhr).

Categories:

DaMigra Jahreskonferenz 2019: “Gewalt gegen ALLE Frauen* stoppen! Istanbul-Konvention umsetzen: VORBEHALTLOS!“

bewegung.taz.de - 23.07.2019
06.09.2019, 09:00 Uhr - 06.09.2019, 18:00 Uhr

Die sogenannte „Istanbul-Konvention“ (IK) – ist seit dem 1. Februar 2018 in Deutschland gültig.

Die IK definiert Gewalt gegen Frauen* als Menschenrechtsverletzung und eine besondere Form von Diskriminierung. Sie ist eine geeignete Grundlage, um Frauen*rechte als Menschenrechte in Deutschland umfassend und vorbehaltlos für ALLE umzusetzen.

  • Wie werden die Belange und Schutzkonzepte von Frauen*, die in zentralen Unterbringungen (Erstaufnahmeeinrichtungen / Sammelunterkünften / AnkER-Zentren) leben, in der IK beachtet?
  • Durch wen und wie werden Hürden für Migrantinnen* und geflüchteten Frauen* in der IK thematisiert?
  • Was sind die Konsequenzen auf Grund von Einschränkungen durch Aufenthaltsstatus, Wohnsitzregelung und Ehebestandszeit im Rahmen der IK?
  • Werden auch die Bedarfe von illegalisierten Frauen* und Überlebende von Menschenhandel berücksichtigt?

Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft diskutieren wir die Ziele und Maßnahmen der Istanbul-Konvention auf unserer Jahreskonferenz am 06. September 2019 in Erfurt.

Die Konferenz stellt dabei die Perspektiven, Anliegen und Bedarfe von Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte in den Mittelpunkt.

Categories:

No Future? Das Potential der Utopie

bewegung.taz.de - 23.07.2019
05.09.2019, 19:00 Uhr - 05.09.2019, 20:30 Uhr

In Zeiten von europaweit steigendem Rechtspopulismus
und der dystopischen Gefahr eines nicht mehr umkehrbaren
Klimawandels sehen immer mehr Menschen der
Zukunft mit Skepsis oder gar Angst entgegen – Angst,
es könnte alles schon zu spät sein. Mit dem Bild der
Alternativlosigkeit kommt häufig eine lähmende Resignation,
die höchstens noch an Schadensbegrenzung glaubt.
Ist ein hoffnungsvoller Ort in der Zukunft utopisch?
Wir diskutieren mit Wissenschaftler*innen, Künstler*innen
und Aktivist*innen: Sind Utopien ein Realitätsverlust
oder ein Möglichkeitsgewinn? Welches Potential steckt
in utopischem Denken? Was ist Afrofuturismus und wie
können queere Utopien bestehende Strukturen überwinden?
Welche Utopien sind vielleicht schon Realität
geworden und wie können wir an sie anknüpfen?
Und wie bauen wir als Gemeinschaft an der Utopie
von morgen?

Categories:

Jubel. Trubel. Weiter! Eröffnung des W3_Jubiläums. Mit Kultursenator Carsten Brosda und bauchladen monopol

bewegung.taz.de - 23.07.2019
03.09.2019, 16:30 Uhr - 03.09.2019

40 Jahre W3 – 40 Jahre für globale Gerechtigkeit: ein
Grund, kurz inne zu halten und zu schauen, was war,
was ist und was sein könnte. Wir blicken aber nicht
nostalgisch zurück, sondern gemeinsam nach vorne!
Weiter geht’s – denn globale Gerechtigkeit bleibt eine
große Aufgabe. Zum Auftakt des Jubiläumsprogramms
begrüßen wir Kultursenator Carsten Brosda und das
Hamburger Performancekollektiv bauchladen monopol,
das uns mit künstlerischen Interventionen das Feiern
versüßt und für glänzende Überraschungen sorgt. Das
W3_Team freut sich gemeinsam mit euch und Ihnen
zu jubeln!

Anmeldung an info@w3-hamburg.de

Categories:

Call for Papers: Social Movements and Civil Society in Central and Eastern Europe

Social Movements and Civil Society in Central and Eastern Europe. Historical Legacy and Current Trends, International Conference, Warsaw, 12. / 13. October 2019

Download Call for Papers (pdf, 1 MB)

Social movements and civil-society activism have a long tradition in Central and Eastern Europe (CEE). The best example is Solidarność, which can be considered one of Europe’s most influential modern social movements. Despite the important impact that impressive mass mobilization – not only in Poland – had on the end of Communism, since the collapse of the Communist regime, civil societies in CEE have been considered lethargic. There is a smaller number of NGOs than in the so-called Western societies and they have attracted few members. Furthermore, general opinion polls show a population that is reluctant to engage either socially or in nonconventional political activities. However, it has become increasingly clear in recent years that this commonsense perspective on the passivity of civil societies in CEE does not provide a complete picture. This is particularly true when politically controversial decisions lead to mass mobilization on the streets. We could point out here the demonstrations against corruption in Bucharest in January 2017, or the Budapest demonstrations against the closing of the Central European University in April 2017. We could also refer to the anti-government demonstrations that followed the change of government in Poland in 2015. Last but not least, students in East Central Europe also took part in the Fridays for Future demonstrations on a large scale. These are only the most visible signs of recent activism. In the so-called ‘transformation societies’, there are many people involved in activism at the local level and often in informal contexts. However, due to a lack of formal legal organization or simply because of their (right-wing, conservative) political orientation, they have rarely been taken into consideration (such as the PiS-affiliated Kluby Gazety Polskiej or the FIDESZ-affiliated Polgárikörök).

The conference aims to take a closer look at these phenomenona and to offer different empirical perspectives (based on narrative interviews, protest surveys, protest event analysis etc.), not only beyond progressive and formalized movements but also to uncover little explored lines of development, as well as fractures in the engagement of social activism in CEE.

The conference will focus mainly on the specificity of social movements and civil societies in post-communist Europe and address, among others, the following questions:

  • What role do historical legacies play for current activism in CEE?
  • How and why does civic activism differ in CEE from that in Western Europe?
  • What role do social movements play for the quality of democracy in CEE?
  • How are they intertwined with illiberal tendencies?
  • What kind of imageries and visual representations do certain movements use?
  • How do social movements mobilize people for their aims?
  • What methodological challenges do we encounter in CEE?

Potential contributions can include all kinds of activism (progressive and regressive). We welcome researchers from the social sciences, political science, history, cultural studies and related fields.

The conference will take place in collaboration with the Institute of Philosophy and Sociology of the Polish Academy of Sciences (IFiS PAN), the Graduate School for Social Research (GSSR), the Expert Commission for Economic and Social Studies of the Herder Research Council, the Institute for Social Movement Studies (ipb), and the Chair for Central and Eastern European Studies (TU Chemnitz). The language of the conference is English.

Abstracts should not exceed 250 words and should be submitted by August 15th to:
socialmovementsCEE(at)gmail.com

Due to the generous funding of the Herder Research Council and the Chair for Central and Eastern European Studies, we are able to offer accommodation for a limited number of participants. Should you be interested in funding, please inform us in your application.

Conference organizers:
Piotr Kocyba , Małgorzata Łukianow
Institute of Philosophy and Sociology of the Polish Academy of Sciences & TU Chemnitz

Photo: Iga Lubczańska (cc by 2.0 via Flickr)

United We Stand 2019 - Festival gegen Rassismus

bewegung.taz.de - 22.07.2019
31.08.2019, 16:00 Uhr - 31.08.2019

Das "United We Stand" Festival geht in die nächste Runde! Unter dem Motto "Festival gegen Diskriminierung" gibt es Workshops und Musik. Wir haben keinen Bock auf Rassismus, Nationalismus, Sexismus und alle anderen Formen der Diskriminierung. Deshalb gibt es dieses Festival. Zusammen feiern wir und setzen gleichzeitig ein Zeichen für Toleranz und Vielfältigkeit. Coole Workshops, geile Musik, kühle Getränke und ein bisschen Politik!

★★★ Eintritt: 1,00 € (Abendkasse) ★★★

Programm:
★ Ab 16 Uhr Workshops (u. a. Rassismus/Antiziganismus)
★ Ab 18 Uhr Live-Musik (siehe Line-up)

Line-up:
BRK27 (Rap)
Rules Of This Game (Electrative Rock)
Finna (Rap)
TRANSMITTER (Electronic Rock)
RED APE EFFECT (Alternative Rock)

_________________________________________

Präsentiert durch:
BDAJ Bremerhaven - Alevitische Jugend Bremerhaven | Sozialistische Jugend - Die Falken Bremerhaven

Ermöglicht durch die Unterstützung unserer Sponsoren.

Das Festival wird gefördert durch das Kommunale Sonderprogramm „Wohnen in Nachbarschaften“ der Stadt Bremerhaven.

Categories:

Zeltlager mit den Falken Bremerhaven!

bewegung.taz.de - 22.07.2019
04.08.2019, 09:00 Uhr - 11.08.2019, 18:00 Uhr

Auch in diesem Jahr fahren wir wieder ins Zeltlager! Vom 04.-11. August 2019 werden wir in der Nähe des Unisees in Bremen gemeinsam mit 35-40 Kindern zwischen 6 und 14 Jahren zelten. Eine kostenlose Teilnahme wird auch in diesem Jahr möglich sein.

Unter dem Motto “Wir bauen uns unser Nimmerland!” wollen wir eine Woche lang lernen, in der Gemeinschaft demokratische Entscheidungen zu treffen, spielen, Lagerfeuer machen, im Nahe gelegenen Unisee schwimmen zu gehen und uns in kreativen und sportlichen Workshops auszutoben, die entweder von den Kindern selbst oder in Zusammenarbeit mit den Gruppenhelfer*innen gestaltet werden können. Es wird außerdem einen von den Kindern selbst verwalteten Kiosk, eine Zeltlagerzeitung und Postlieferdienst geben. Des weiteren wollen wir während der gesamten Zeit zusammen etwas aus Holz bauen – je nachdem was sich die Kinder wünschen.

Hier findet ihr die Online-Anmeldung für das Zeltlager.

Bei Fragen oder für die Anmeldung könnt ihr euch gerne an unser Büro wenden. Entweder ihr schreibt eine Mail an info[ät]falken-bremerhaven.de oder ruft unter der Nummer 0471 – 20 70 88 an oder kommt Dienstag bis Donnerstag zwischen 11 Uhr und 17 Uhr in unser Büro im Haus der Jugend, Rheinstr. 109, 27570 Bremerhaven.

Das Zeltlager wird gefördert vom Amt für Jugend, Familie und Frauen der Stadt Bremerhaven.

Categories:

Prozessbeobachtung: Hess-Marsch 2018

bewegung.taz.de - 22.07.2019
25.07.2019, 12:00 Uhr - 25.07.2019, 14:00 Uhr

Drei Wochen vor dem diesjährigen Rudolf-Heß-Gedenkmarsch holt die Berliner Justiz weit aus, um die antifaschistischen Proteste des letzten Jahres nachträglich zu kriminalisieren. Das Signal ist klar: Berlin soll dieses Großevent der Neonaziszene auch in diesem Jahr geduldig ertragen. Das ist für uns keine Option. 

Das Berliner Strafgericht verhandelt gegen eine Aktivistin, der vorgeworfen wird sich in einer Blockade vermummt zu haben als die Neonazis vorbeigeführt wurden. Durch die brutale Festnahme wurde sie im Gesicht verletzt. Um das Vorgehen zu rechtfertigen, wurde ein Widerstand gegen Polizeibeamte (§113) konstruiert. Gegen einen vorangegangenen Strafbefehl über 1.500 Euro hatte sie Widerspruch eingelegt. Geladen sind nun Polizeizeugen. Zeigen wir uns solidarisch, beobachten wir den Prozess kritisch und machen klar, dass niemand allein gelassen wird.

Categories:

Pages

Subscribe to Forschungsjournal Soziale Bewegungen aggregator

HEFTARCHIV ONLINE!

Alle Ausgaben vom allerersten Heft 1/1988 bis einschließlich Jahrgang 2013 stehen online (unter Jahrgänge) als Download zur Verfügung. Jeweils zum neuen Jahr wird ein weiterer Jahrgang freigeschaltet. Damit bieten wir auf unserer Homepage den vollen Zugriff auf mehr als 20 Jahrgänge des FJSB – kostenfrei und im Volltext.

NEWSLETTER

Der Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über das aktuelle Heft, Veranstaltungen, Publikationen ...
Abonnement unter E-Mail: info@forschungsjournal.de

FORSCHUNG

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung hat eine ausführliche kommentierte Linkliste zur deutschen Bewegungsforschung zusammengestellt: http://protestinstitut.eu/uber-das-institut/ressourcen/

MESTERWERKE

leif2_web.jpg
  mehr...