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Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß Lesung mit der Autorin Manja Präkels

bewegung.taz.de - 06.06.2018
05.09.2018, 20:00 Uhr - 05.09.2018, 22:00 Uhr

Lesung und Gespräch mit der Autorin Manja Präkels

Manja Präkels, 1974 in Zehdenick/Mark geboren, ist Sängerin der Band «Der singende Tresen», Autorin des Lyrikbandes «Tresenlieder» und Mitherausgeberin der erzählerischen Anthologie «Kaltland – Eine Sammlung», eines Klassikers der Nachwende-Literatur. Für den Verbrecher Verlag stellte sie mit Markus Liske das Erich-Mühsam-Lesebuch «Das seid ihr Hunde wert!» (2014) sowie den Band «Vorsicht Volk! Oder: Bewegungen im Wahn?» (2015) zusammen. Für ihr Werk erhielt Präkels zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste (2005) und das Aufenthaltsstipendium im Writers House Ventspils, Lettland (2012/13).

In ihrem Romandebüt «Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß» erzählt sie vom Landleben zwischen Lethargie und Lebenslust, vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut: Mimi und Oliver sind Nachbarskinder und Angelfreunde in einer kleinen Stadt an der Havel. Sie spielen Fußball miteinander, leisten den Pionierschwur und berauschen sich auf Familienfesten heimlich mit den Schnapskirschen der Eltern. Mit dem Mauerfall zerbricht auch ihre Freundschaft. Mimi sieht sich als der letzte Pionier – Timur ohne Trupp. Oliver wird unter dem Kampfnamen Hitler zu einem der Anführer marodierender Jugendbanden. In Windeseile bringen seine Leute Straßen und Plätze unter ihre Kontrolle. Dann eskaliert die Situation vollends …

Vor Beginn der Lesung ab 19:00 Uhr vegane Vokü

Veranstaltung in Kooperation mit dem Infoladen Tübingen

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«Weltbürgertum statt Vaterland. Antisemitismus im RechtsRock» Lesung & Film «Blut muss fließen» – Undercover unter Nazis

bewegung.taz.de - 06.06.2018
24.07.2018, 19:30 Uhr - 24.07.2018, 22:30 Uhr

Lesung & Film
«Weltbürgertum statt Vaterland. Antisemitismus im RechtsRock» (Timo Büchner) & «Blut muss fließen» – Undercover unter Nazis (Peter Ohlendorf)

In Deutschland und Europa sehen sich Menschen jüdischen Glaubens zunehmend mit Antisemitismus konfron-tiert: Die hohe Anzahl antisemitisch motivierter Attacken auf Jüd*innen in Berlin und die zunehmende Anzahl an Auswanderungen von Jüd*innen aus Frankreich nach Israel zeigen, welch berechtigte Furcht sie mittlerweile in ihrem Alltag haben. Wir alle sind dazu aufgerufen, uns auf mehreren Ebenen entschieden gegen Antisemitismus zu stellen.

Neonazis predigen Antisemitismus pur. RechtsRock ist seit Jahren die «Einstiegsdroge Nr. 1» in die Neonazi-Szene, die Inhalte extrem rechter Musik begeistern vor allem junge Menschen. Die Feindbilder sind in den Liedtexten facettenreich. Dabei stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt Antisemitismus? Eines steht fest: Die «jüdische Weltverschwörung» kann die Machtverhältnisse in Politik, Wirtschaft und Medien auf eine einfache Weise scheinbar erklären. In seinem Buch «Weltbürgertum statt Vaterland. Antisemitismus im RechtsRock» zeigt Timo Büchner anhand einer Vielzahl erschreckender Liedtexte, wie antisemitische Bilder und Stereotype in den Liedtexten verschlüsselt werden.

Die Lesung wird durch einzelne, ausgewählte Sequenzen des Dokufilms «Blut muss fließen» – Undercover unter Nazis ergänzt: Mit versteckter Kamera drehte der Journalist Thomas Kuban fast zehn Jahre über 40 RechtsRock-Konzerte und ermöglicht mit diesen Aufnahmen tiefe Einblicke in eine Szene, die pure Gewalt und Hass propagiert. Ein Lied begegnet ihm bei seiner Recherche immer wieder: «Blut muss fließen knüppelhageldick und wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik […]». Seine Undercover-Aufnahmen sind hochbrisant – und einzigartig in Europa. Thomas Kuban fragt sich: Wie ist es möglich, dass Neonazis bei menschenverachtender Musik ungestört feiern können? Und: Wie lässt sich das verhindern? Gemeinsam mit dem Regisseur Peter Ohlendorf kehrte er zu den Orten zurück, an denen er versteckt gedreht hat, und konfrontiert staatliche Behörden, Bürger*innen und verantwortliche Politiker*innen mit seinen Aufnahmen.

Timo Büchner und Peter Ohlendorf sind bei allen Veranstaltungen vor Ort und stehen für eine anschließende Diskussion zur Verfügung

Eine Veranstaltung des Club Alpha 60 mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

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«Weltbürgertum statt Vaterland. Antisemitismus im RechtsRock» Lesung & Film «Blut muss fließen» – Undercover unter Nazis

bewegung.taz.de - 06.06.2018
23.07.2018, 19:30 Uhr - 23.07.2018, 22:30 Uhr

Lesung & Film
«Weltbürgertum statt Vaterland. Antisemitismus im RechtsRock» (Timo Büchner) & «Blut muss fließen» – Undercover unter Nazis (Peter Ohlendorf)

In Deutschland und Europa sehen sich Menschen jüdischen Glaubens zunehmend mit Antisemitismus konfron-tiert: Die hohe Anzahl antisemitisch motivierter Attacken auf Jüd*innen in Berlin und die zunehmende Anzahl an Auswanderungen von Jüd*innen aus Frankreich nach Israel zeigen, welch berechtigte Furcht sie mittlerweile in ihrem Alltag haben. Wir alle sind dazu aufgerufen, uns auf mehreren Ebenen entschieden gegen Antisemitismus zu stellen.

Neonazis predigen Antisemitismus pur. RechtsRock ist seit Jahren die «Einstiegsdroge Nr. 1» in die Neonazi-Szene, die Inhalte extrem rechter Musik begeistern vor allem junge Menschen. Die Feindbilder sind in den Liedtexten facettenreich. Dabei stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt Antisemitismus? Eines steht fest: Die «jüdische Weltverschwörung» kann die Machtverhältnisse in Politik, Wirtschaft und Medien auf eine einfache Weise scheinbar erklären. In seinem Buch «Weltbürgertum statt Vaterland. Antisemitismus im RechtsRock» zeigt Timo Büchner anhand einer Vielzahl erschreckender Liedtexte, wie antisemitische Bilder und Stereotype in den Liedtexten verschlüsselt werden.

Die Lesung wird durch einzelne, ausgewählte Sequenzen des Dokufilms «Blut muss fließen» – Undercover unter Nazis ergänzt: Mit versteckter Kamera drehte der Journalist Thomas Kuban fast zehn Jahre über 40 RechtsRock-Konzerte und ermöglicht mit diesen Aufnahmen tiefe Einblicke in eine Szene, die pure Gewalt und Hass propagiert. Ein Lied begegnet ihm bei seiner Recherche immer wieder: «Blut muss fließen knüppelhageldick und wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik […]». Seine Undercover-Aufnahmen sind hochbrisant – und einzigartig in Europa. Thomas Kuban fragt sich: Wie ist es möglich, dass Neonazis bei menschenverachtender Musik ungestört feiern können? Und: Wie lässt sich das verhindern? Gemeinsam mit dem Regisseur Peter Ohlendorf kehrte er zu den Orten zurück, an denen er versteckt gedreht hat, und konfrontiert staatliche Behörden, Bürger*innen und verantwortliche Politiker*innen mit seinen Aufnahmen.

Timo Büchner und Peter Ohlendorf sind bei allen Veranstaltungen vor Ort und stehen für eine anschließende Diskussion zur Verfügung

Eine Veranstaltung der Gemeinschaftsschule Neuenstein mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

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Geheimsache Rosa Luxemburg Ein musikalischer und bisweilen manipulativer Abend

bewegung.taz.de - 06.06.2018
26.06.2018, 20:00 Uhr - 26.06.2018, 22:00 Uhr

«Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat» (Rosa Luxemburg)

Eine Linke redet, stört, polarisiert. Rosa Luxemburg (1871–1919) war eine bedeutende Kämpferin, Theoretikerin und Politikerin der europäischen Arbeiterbewegung. Ihr gewaltsamer Tod, die Gefängnisaufenthalte, das unbedingte Einstehen für ihre Ansichten, der Kampf für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter waren einzigartig in der Geschichte. Ihre Briefe zeugen von einer sensiblen und unerschütterlich optimistischen Einstellung. Ihre Reden gelten als brillante Glanzstücke der Rhetorik. Aber sie gilt auch als fehlerhaft, als Kommunistin, als Abtrünnige und Aufhetzerin. Von den einen wird Rosa Luxemburg verherrlicht, von den anderen verdammt.

In einer «Geheimsache» wagt sich portraittheater an das Denken dieser bedeutenden und umstrittenen Vordenkerin heran. Was hat sie zu Themen wie Pazifismus, Kapitalismus, Finanzsystem und Demokratie zu sagen? Und warum eckt diese Person immer noch an?

Die Schauspielerin Anita Zieher und die Percussionistin Ingrid Oberkanins agieren mal dialogisch, mal diametral auf der Bühne, sind mal ganz weit weg von der Figur, werden dann zu ihrer Stimme und lassen so ein komplexes Bild einer Frau entstehen, die gesagt hat, was ist.

Texte: Sandra Schüddekopf, Anita Zieher sowie Originaltexte von Rosa Luxemburg
Regie: Sandra Schüddekopf
Bühnenkonzept: Eva-Maria Schwenkel
Komposition: Ingrid Oberkanins
Es spielen: Anita Zieher (Schauspiel), Ingrid Oberkanins (Percussion)

Veranstaltung in Kooperation mit dem Theater am Olgaeck

Anita Zieher gab Luxemburg Stimme, Gesicht und Haltung. Und zwar in allen Facetten des Menschlichen. Sie wechselte zwischen dem harten Duktus der Rednerin, der Leidenschaft einer Gesellschaftspolitikerin, der Süffisanz eines streitlustigen «Weibes», der Zerbrechlichkeit einer Liebenden, der Freude einer Gärtnerin. Scheinbar mühelos, permanent präsent, in allen Ambivalenzen.
Ein mitreißender Abend …
Oberösterreichische Nachrichten

Zieher zeigt die Luxemburg in ihren Widersprüchen – Vergötzung der Arbeiterschaft –, nüchtern und sachlich, kongenial begleitet von Ingrid Oberkanins am Schlagwerk. Nach 100 Minuten Standing Ovations.
Neues Volksblatt
 
Anita Zieher ist auch optisch ganz und gar auf Rosa Luxemburg getrimmt. Sie nimmt ihre Besucher mit auf einen mehr als eineinhalbstündigen Monolog durch Rosa Luxemburgs Leben … Eine imponierende Gestalt, ein ebensolcher Abend.
Kronen Zeitung

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Gesundheitspolitik neu denken Für ein solidarisches Gesundheitssystem

bewegung.taz.de - 06.06.2018
20.06.2018, 20:00 Uhr - 20.06.2018, 22:00 Uhr

Seit mehr als drei Jahrzehnten wird an unserem teils öffentlichen, teils versicherungsabgesicherten Gesundheitssystem herumgedoktert. Meistens gilt als Ziel die Kostenreduktion, seltener eine vollständige Neuregelung der Gesundheitsversorgung. Ergebnis all dieser Versuche ist ein neoliberal überformtes Gesundheitswesen, dessen zentrale Maxime die Wirtschaftlichkeit geworden ist. Statt immer wieder darüber nachzudenken, an welchen Stellschrauben gedreht werden könnte – so wie auch die Gesundheitspolitik der neuen Großen Koalition es tut -, gilt es, die Gesundheitsversorgungen auf neue Füße zu stellen. Das heißt, das Gesundheitswesen muss als Teil einer Sozialen Infrastruktur gedacht und konzipiert werden. Darunter versteht die Redaktion von links-netz die Einrichtungen, die gewährleisten, dass wichtige Grundbedürfnisse allen Menschen in rechtsverbindlich abgesicherter Weise kostenlos oder zumindest kostengünstig zur Verfügung stehen. Dazu gehört es, Formen der sozialen Sicherung anzuvisieren, die zu einer emanzipativen Veränderung der herrschenden Vergesellschaftungsform insgesamt beitragen. Ein solches Modell für das Gesundheitswesen zu entwerfen, ist Gegenstand dieses Vortrags.

Eva-Maria Krampe ist Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift links-netz, auf die das Konzept der Sozialen Infrastruktur zurückgeht. Als Transformationsstrategie zielt der Ansatz jenseits einer bedingungslosen Grundsicherung auf den Ausbau von kostenfrei zu nutzenden öffentlichen Gütern und Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Kultur, Verkehr und Wohnen. DIe Autorin ist Fachreferentin für Qualitätsmanagement an der Frankfurt University of Applied Sciences. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind Pflege und Gesundheitswesen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Tübinger Bündnis für mehr Personal in unseren Krankenhäusern

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Clara Zetkin Initiatorin des Internationalen Frauentags und Vorkämpferin für das Frauenwahlrecht

bewegung.taz.de - 06.06.2018
20.06.2018, 19:00 Uhr - 20.06.2018, 21:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Nicola Hille & Anna Held

Die Politikerin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin (1857-1933) war eine der leidenschaftlichsten Vorkämpferinnen für das deutsche Frauenwahlrecht. Bereits 1907 veröffentlichte sie die Abhandlung «Zur Frage des Frauenwahlrechts», in der sie die Notwendigkeit eines Stimmrechts für Frauen – in deutlicher Abgrenzung zu der bürgerlichen Frauenbewegung – primär aus der kapitalistischen Produktionsweise ableitete.

Auf dem Internationalen Sozialisten-Kongress in Stuttgart hielt Zetkin 1907 einen Vortrag, dessen zentrale Aussage lautete: «Ein Stimmrecht ohne ökonomische Freiheit ist nicht mehr und nicht weniger als ein Wechsel ohne Kurs». Zugleich war Clara Zetkin Initiatorin des Internationalen Frauentags, der erstmals 1911 zeitgleich in Deutschland, Dänemark, Österreich, der Schweiz, Bulgarien und den USA stattfand und auf dem explizit und lautstark das Frauenwahlrecht gefordert wurde.

Zunächst fand der Internationale Frauentag als jährlicher Festtag noch ohne festes Datum statt. Der 8. März wurde erst 1921 offiziell festgelegt. Von 1892 bis 1917 gab Clara Zetkin die Zeitschrift «Die Gleichheit» heraus, in der sie erläuterte, dass die Erkämpfung von Stimm- und Wahlrechten «keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte» seien.

Anlässlich des 85. Todestags von Clara Zetkin am 20. Juni 2018 möchten wir mit einem Vortrag an die Politikerin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin erinnern.Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Vortrags wird die Rede von Clara Zetkin sein, die sie am 22. August 1907 auf dem Internationalen Sozialisten-Kongress in Stuttgart hielt. In einem historischen Rückblick möchten wir aufzeigen, mit welchen Zielen und Erwartungen sich Zetkin für das aktive und passive Wahlrecht für Frauen einsetzte und welche parteiübergreifenden und gesamtgesellschaftlichen Hoffnungen sie mit dem Internationalen Frauentag verband.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Gleichstellungsreferat der Uni Stuttgart und dem Waldheim Sillenbuch. Clara-Zetkin-Heim 

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Schulbauoffensive ganz privat

bewegung.taz.de - 06.06.2018
08.06.2018, 19:00 Uhr - 08.06.2018

Der Berliner Senat möchte die sogenannte Schulbauoffensive durchführen. Diese sieht u. a. mit einem Budget von 10 Millionen Euro die Sanierung alter Schulen vor. Das hört sich ja erst mal ganz gut an. Jedoch werden die Bau- und Sanierungsaufgaben an die HoWoGe GmbH ausgegliedert, der im Gegenzug für 20 bis 30 Jahre die entsprechenden Schulgrundstücke und -gebäude übertragen werden. Auch wenn es sich dabei um eine landeseigene GmbH handelt, werden betroffene Schulen ins Privatrecht überführt. Letztlich kann dies somit als Privatisierung der Schulen interpretiert werden.

Die „Volksinitiative: Unsere Schulen“ befürchtet in der Folge intransparente Verträge, weitere Privatisierungen und die Entstehung von Spekulationsobjekten. Deswegen engagiert sie sich mit einer großangelegten Unterschriftensammlung für eine öffentliche Anhörung zum Schulbau. Ihr Vorhaben stellen sie am Freitag im FAU-Lokal vor (8. 6., Grüntaler Straße 24, 19 Uhr).

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Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft Biographie, Politik und Werk. 1818-1841

bewegung.taz.de - 06.06.2018
19.06.2018, 19:00 Uhr - 19.06.2018, 21:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Dr. Michael Heinrich

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx wird der Autor Michael Heinrich den ersten Band einer dreiteiligen neuen Marx-Biographie vorlegen und an diesem Abend vorstellen. Unter den bereits existierenden mehr als 25 umfangreichen Marx-Biographien nimmt bisher keine Leben und Werk von Marx gleichermaßen in den Blick. Mit dieser Biographie soll genau das versucht werden. Denn ohne Kenntnis des Lebens von Karl Marx, seiner Konflikte und Kämpfe und der zeitgenössischen Auseinandersetzungen lässt sich die Entwicklung seiner Werke nicht begreifen. Andererseits lassen sich aber auch die Wendungen des Marxschen Lebensweges nicht ohne sein Werk verstehen. Ein genauerer Blick wird so manche Legende zerstören, die bislang unkritisch kolportiert wurde.

Einen umfassenden Überblick über das Projekt Karl-Marx-Biografie mit zahlreichen Texten, Interviews und Videos finden Sie hier.

Der Politikwissenschaftler Michael Heinrich forscht und publiziert seit vielen Jahren über Karl Marx und seine Werke. Er lehrte und lehrt an Universitäten und Hochschulen in Wien und Berlin.

 

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Beitragen statt Aufrechnen – Commoning statt äquivalentes Tauschen

bewegung.taz.de - 06.06.2018
15.06.2018, 19:00 Uhr - 15.06.2018, 21:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Dr. Sigrun Preissing (Wirtschaftethnologin & Praktikerin, Tübingen)

In Deutschland und weltweit gibt es zahlreiche Projekte, die sich zum Ziel gesetzt haben die äquivalente Tauschlogik untereinander außer Kraft zu setzen und damit die Qualität ihres Wirtschaftens im kleinen Rahmen grundsätzlich zu verändern. Eines dieser Projekte ist der «Pappelhof». Es besteht aus einer Gruppe von 800 Menschen, die rund um einen landwirtschaftlichen Betrieb gruppiert, Geben und Nehmen entkoppelt haben. Sie produzieren für- und miteinander oder tragen anderweitig zur gegenseitigen Bedürfnisbefriedigung bei. Gleichzeitig kann sich jede Person unabhängig von ihrem Beitragen nehmen, was sie benötigt. Wie verändern sich die Beziehungen zwischen beteiligten Personen, wenn sie nicht mehr miteinander abrechnen? Wie verändert sich das Verhältnis zur Landschaft, den Dingen, der Mitwelt, wenn sie Teil eines Beitragsprozesses zwischen Menschen sind und nicht durch Verkauf «in Wert gesetzt» werden? Was bedeutet «Wert» in einem Kontext, in dem nicht aufgerechnet wird? Zudem können sich die Besucher_innen im Rahmen der Veranstaltung über einen in Stuttgart geplanten Leihladen informieren, der ebenfalls ein Projekt der Beitragsökonomie sein wird.

Dr. Sigrun Preissing hat zwei Jahre in diesem Netzwerk geforscht und ist gleichzeitig selbst seit 20 Jahren Teil unterschiedlicher Beitragsökonomien.

Veranstaltung in Kooperation mit teilbar e.V.

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Marx200: Karl Marx und die Entstehung der Arbeiterbewegung

bewegung.taz.de - 06.06.2018
12.06.2018, 19:00 Uhr - 12.06.2018, 21:00 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Erhard Korn (Vorsitzender Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg)

«Er ist wieder da» schrieb vor kurzem sogar Die Zeit auf ihrer Titelseite. Lange galt er als veraltet, als toter Hund. Wirtschaftskrisen und Armut seien verschwunden. Da wird – 150 Jahre nach dem Erscheinen von Marx` Hauptwerk «Das Kapital» ein Buch über das Kapital im 21. Jahrhundert zum Bestseller und Gewerkschafter/innen diskutieren über die «Klassenfrage».

Erhard Korn, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, zeigt auf, wie die Arbeiterbewegung im 19. Jh. entstand, wie ihre Organisationen sich entwickelten und wie der junge Marx schon ab den 1840er Jahren mit Engels Einfluss darauf nahm.

Was sagt uns dieser Marx heute – in seinem 200. Geburtsjahr?

Veranstaltung in Kooperation mit den Freidenkerinnen & Freidenkern Ulm/Neu-Ulm

Der Vortrag ist Teil des Projektes Marx200 der Rosa-Luxemburg-Stiftung, das ganzjährig 2018 mit Veranstaltungen, Publikationen, Debattenbeiträgen und einem multimedialen Angebot das Jubiläum des 200. Geburtsages von Karl Marx begleitet.

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Demokratieschutz als Staatsschutz – der Feind steht links Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «45 Jahre JUZ-Friedrich-Dürr in Mannheim»

bewegung.taz.de - 06.06.2018
07.06.2018, 19:30 Uhr - 07.06.2018, 21:30 Uhr

Vortrag/Diskussion mit Maximilian Fuhrmann

Die BRD versteht sich als wehrhafte Demokratie. Um die Demokratie zu schützen werden Verfassungsfeinde bzw. Extremist_innen präventiv bekämpft. Als Extremist_in gilt, wer gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung opponiert. Doch wer entscheidet darüber, wann dies der Fall ist? Warum läuft diese Form des Demokratieschutzes in erster Linie auf den Schutz des Staates hinaus und warum fordert die AfD vehement eine Neuauflage der Extremismusklausel?
 
Maximilian Fuhrmann rekonstruiert in seiner Doktorarbeit das politische Selbstverständnis der BRD

ab 19 Uhr: Vokü

Veranstaltung in Kooperation mit INPUT Mannheim/Heidelberg im Rahmen des Jugendbildungsprogramms und mit dem Jugendzentrum «Friedrich Dürr» Mannheim

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50 Jahre «1968» Bini Adamczak über das Begehren nach gesellschaftlichen Beziehungsweisen der Solidarität

bewegung.taz.de - 06.06.2018
06.06.2018, 20:00 Uhr - 06.06.2018, 22:00 Uhr

Diskussion/Vortrag mit Bini Adamczak

Im Oktober 2017 jährt sich die Russische Revolution zum 100. Mal. Anlass genug, die Ereignisse von 1917 durch das Prisma 1968 zu betrachten und beide Revolutionen in ein Verhältnis wechselseitiger Kritik zu bringen. Während 1917 auf den Staat fokussierte, zielte 1968 auf das Individuum. In Zukunft müsste es darum gehen, die »Beziehungsweisen« zwischen den Menschen in den Blick zu nehmen. Das Buch analysiert die revolutionären Geschlechterverhältnisse als Verhältnisse, die zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, «Nahbeziehungen» und «Fernbeziehungen» geknüpft sind – das Geschlecht der Revolution. So tritt ein Begehren zutage, das nach wie vor seiner Realisierung harrt: das Begehren nach gesellschaftlichen Beziehungsweisen der Solidarität.

Bini Adamczak lebt in Berlin und arbeitet als Autorin und Künstlerin zu politischer Theorie, queerfeministischer Politik und der vergangenen Zukunft von Revolutionen. Zum Thema veröffentlichte sie 2017 den Band «Beziehungsweise Revolution: 1917, 1968 und kommende» (edition suhrkamp, 2017).

Ab 19:00 Uhr veganes Essen im Infoladen.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Infoladen Tübingen

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Mit Menschrechten spielt man nicht!

bewegung.taz.de - 06.06.2018
07.06.2018, 08:00 Uhr - 07.06.2018, 10:00 Uhr

Auf dem Spielfeld der Politik stehen Menschen. Es sind Familienangehörige von subsidiär geschützten Flüchtlingen, die auf ein Visum für die Familienzusammenführung warten.

Die meisten von ihnen werden mit dem geplanten ‚Familiennachzugs­neuregelungsgesetz‘ vom Familiennachzug ausgeschlossen. Denn das Gesetz schafft den Rechtsanspruch auf Familienzusammenführung für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz ab.
Gleichzeitig soll das geplante Gesetz Kriterien festlegen, nach denen 1000 Personen pro Monat ausgewählt werden, die als „Humanitäre Fälle“ einreisen dürfen.
Wie kann es dafür faire Kriterien geben? Die Familien von subsidiär geschützten Geflüchteten leben in Kriegs­gebieten oder unter menschenunwürdigen Bedingungen in Übergangslagern oder auf der Straße. Wer von ih­nen soll kein „Humanitärer Fall“ sein? Wenn das Gesetz in Kraft tritt, wird darüber Willkür von Behörden oder der Zufall entscheiden.

  • Wer von den Menschen auf dem Feld wird es schaffen, ausreichend Belege und Beweise für eine Huma­nitäre Notsituation vorzulegen und damit die Botschaft überzeugen?
  • Wer von den Familienangehörigen in Deutschland wird die nächste Hürde schaffen? Die zuständige Aus­länderbehörde muss überzeugt werden, dass ausreichende Integrationsleistungen erbracht wurden.
  • Und die letztendliche Auswahl der 1000 Menschen pro Monat, soll das Bundesverwaltungsamt treffen. Nach welchen Kriterien wird es entscheiden? Das weiß niemand.

Eines ist klar in diesem bösen Spiel: Es können nicht alle gewinnen.
Dieses Gesetz soll uns spalten, indem es Visumverfahren zu einem Wettbewerb macht und die Betrof­fenen in direkte Konkurrenz zueinander bringt.
Nein, das lassen wir nicht zu. Wir werden gemeinsam kämpfen, bis alle unsere Familien hier sind.

Grundrechte dürfen nicht von Quoten abhängen!

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Karlsruhe sagt STOP KOHLE !

bewegung.taz.de - 05.06.2018
24.06.2018, 11:00 Uhr - 24.06.2018, 12:00 Uhr

2018 entscheidet sich, wie lange Deutschland noch am Klimakiller Kohle festhält. Am 24. Juni zeigen deshalb tausende Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land ihre Unterstützung für einen raschen Kohleausstieg - und konsequenten Klimaschutz! Wir setzen unsere Handabdrücke unter die Forderung “STOP KOHLE !”  - damit die Bundesregierung den Kohleausstieg endlich richtig anpackt!

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GUTES GELD on Tour: Oikocredit-Partnerbesuch aus Ecuacor mit Kaffeespaziergang, Kaffeeverkostung und Gesprächen

bewegung.taz.de - 05.06.2018
18.06.2018, 18:00 Uhr - 18.06.2018, 22:00 Uhr

Im letzten Jahr hat Oikocredit deutschlandweit die Kampagne GUTES GELD gestartet. Eines der Highlights der Kampagne 2017 war der Besuch unserer ecuadorianischen Partnerorganisation FAPECAFÉS in mehreren deutschen Städten. Denn was wir bei Oikocredit unter "gutem Geld" verstehen und was eine ethische Geldanlage bewirken kann, lässt sich am besten an konkreten Beispielen verdeutlichen.

FAPECAFÉS ist eine Genossenschaft in Ecuador, der 1.200 kleinbäuerliche Betriebe angehören. Sie ist inzwischen preisgekrönter Fairtrade-Partner und produziert Kaffee aus Überzeugung biologisch. Darüber hinaus finanziert FAPECAFÉS aus überschüssigen Gewinnen zahlreiche Projekte, die der Community zugute kommen.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass FAPECAFÉS in diesem Sommer wieder nach Deutschland kommen und im Rahmen unserer Reihe "GUTES GELD on Tour" auch in Berlin Station machen. Dazu möchten wir sehr herzlich einladen:

Bei einem geführten "Kaffeespaziergang" durch den Berliner Stadtteil Wedding werden wir:

  • die Rösterei FLYING ROASTERS besuchen, die den Kaffee von FAPECAFÉS weiterverarbeitet,
  • bei einer professionellen Kaffeeverkostung mehr über den unterschiedlichen Geschmack von Kaffee und Zubereitungsarten erfahren, wirtschaftliche Zusammenhänge der Kaffee-Wertschöpfung kennenlernen und die alternativen Wege einer fairen und genossenschaftlichen Kaffeeproduktion kennenlernen und
  • über GUTES GELD und die internationale Arbeit von Oikocredit ins Gespräch kommen

Mit dabei sind:

  • Arturo Vinicio Martinez Jamarillo (Geschäftsführer FAPECAFÉS)
  • José Hernesto Apolo Espinoza (Qualitätskontrolleur und Kaffeeverkoster bei FAPECAFÉS)

Die Veranstaltung ist auf Deutsch / Spanisch und wird jeweils in die andere Sprache übersetzt. Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Anmeldung über diesen Link.

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Selbtbestimmte Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabrien am Beispiel Jena

bewegung.taz.de - 04.06.2018
08.07.2018, 18:00 Uhr - 08.07.2018, 20:00 Uhr

Mit Peter Nowak, Journalist

Rosa und Lena von der Bildungssektion der FAU Jena

Oft wird behauptet, dass Streiks und Arbeitskämpfe in Zeiten, in denen zumindest in Ländern wie Deutschland die großen Fabriken auf den Rückzug sind, der Vergangenheit angehören. Auf der Veranstaltung soll hingegen gezeigt werden, dass diese von vielen Medien verbreitete und auch bei Linken populäre These falsch ist. Der Journalist Peter Nowak (http://peter-nowak-journalist.de) und Herausgeber des im Verlag Edition Assemblage herausgegebenen Buches, „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht“ (https://www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht), wird über die Veränderungen der Arbeitskämpfe sprechen, wenn zunehmend prekäre Kurierfahrer_innen, migrantische Logistikbeschäftigte, Jobber_innen in Spätverkäufen und prekäre Lohnabhängige in den Universitäten gegen ihre schlechten Arbeitsverhältnisse Widerstand leisten.

Rosa und Len von der Bildungssektion der Basisgewerkschaft Freie Arbeiter_innen Union (https://jena.fau.org/2018/05/07/unbezahlte-arbeit-an-der-universitaet-jena) wird dann darüber berichten, wie sich an der Universität Jena prekäre Beschäftigte organisieren, Arbeitskämpfe führen und auch Erfolge haben. Jena ist so auch ein Beispiel für die Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken. Die Großfabrik VEB Zeiss Jena ist der Lernfabrik Universität Jena mit Zigtausenden prekären Arbeitsverhältnissen gewichen.

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Wer von Gentrifizierung spricht, darf von Kapitalismus nicht schweigen.

bewegung.taz.de - 04.06.2018
07.06.2018, 21:00 Uhr - 07.06.2018, 22:00 Uhr

mit Videos von Matthias Coers, kommentiert von Peter Nowak

Die Aufwertung ganzer Stadtteile und die Vertreibung von einkommensschwachen Bevölkerungsteilen ist so alt wie der Kapitalismus, der Widerstand der betroffenen Mieter_innen ebenfalls. Nur wurde dieser Widerstand in der Geschichtsschreibung oft nicht erwähnt. Die heutige Mieter_innenbewegung und die Kämpfe gegen Zwangsräumungen, die seit einigen Jahren in verschiedenen Städten entstanden sind, stehen in dieser Traditionslinie. Dieser Widerstand richtet sich nicht nur gegen die Gentrifizierung, sondern auch gegen eine gezielte Verarmungspolitik, die in Deutschland Namen wie Hartz IV und Niedriglohnsektor trägt. Der Soziologe und Filmemacher Matthias Coers (http://zweischritte.berlin) hat mit den Filmen Mietrebellen (http://mietrebellen.de), „Gegenteil von Grau“ (http://gegenteilgrau.de) und Dystopolie diese Kämpfe in Berlin und im Ruhrgebiet auf Film und Video dokumentiert.

Auf der Veranstaltung werden einige dieser Vidoes gezeigt und von dem Journalisten Peter Nowak (http://peter-nowak-journalist.de) eingeführt und kommentiert.

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Tunesien: Zwischen Modell der Moderne und Protest

bewegung.taz.de - 04.06.2018
07.06.2018, 19:00 Uhr - 07.06.2018, 21:00 Uhr

Die Reihe:
"Pulverfass; Sultan; Glaubenskrieg" - diese kleine Auswahl an Begriffen steht symptomatisch für die häufig verkürzte und teils verfälschende deutsche Berichterstattung zu Ereignissen in den Ländern Westasiens und Nordafrikas. Die Darstellungen reproduzieren in vielen Fällen historisch diskursiv gewachsene Bilder, die von einer dichotomischen Darstellung Europas einerseits und dem sogenannten Orient andererseits leben. Bis heute ist es z.B. die Ausnahme, dass sich Korrespondent*innen in der/den lokalen Sprache/n verständigen können und Menschen von vor Ort eine faire Chance geben, Themenschwerpunkte selber zu setzen und sich jenseits europäischer Vorstellungen zu (re)präsentieren.

Anhand dreier Fallbeispiele sollen Berichterstattung und mediale Darstellungen analysiert werden. Wir wollen diskursive Techniken und Politiken hinterfragen, Bilder brechen und Veränderungsmöglichkeiten diskutieren.

Der Vortrag:
Zum Auftakt der Reihe wird Anna Antonakis über emanzipatorische Protestbewegungen in Tunesien und deren Repräsentation in deutschen Öffentlichkeiten referieren. Tunesien gilt als erstes Land der Arabischen Aufstände von 2010/2011, welche in den Medien rasch als Facebook Revolution geframed wurden, in der junge Menschen mittels neuer Technologien für Freiheit kämpften. Seither gilt der politische Prozess als Vorbild. Der Vortrag diskutiert insbesondere, wie dabei auch Geschlechterpolitiken das "moderne" Bild des Landes in der medialen Darstellung machtvoll präg(t)en. Den Fokus auf Technologien und identitätspolitische Themen verdrängen allerdings schnell Forderungen nach "Arbeit, Freiheit und Würde", welche 2011 auch in anderen Bewegungen global gespiegelt wurden. In diesem Kontext sollen aktuelle Frauenproteste von 2017 aus dem Inneren Tunesiens, die sich gegen verschiedene Unterdrückungsstrukturen gleichzeitig richten und bisher nur wenig Öffentlichkeit herstellen konnten, vorgestellt werden.


Die Referentin:
Dr. Anna Antonakis ist freiberufliche Politikwissenschaftlerin im Bereich Gender Studies, (digitale) Medien und Sicherheit(en). Ihre Forschungsinteressen an translokalen Mobilisierungen on- und offline und Widerstandsformen in verschiedenen Öffentlichkeiten sind eng an den historischen Moment der revolutionären Aufstände in Tunesien 2010/2011 geknüpft, die sie seit der Anfangsphase begleitete. Von 2013 bis 2016 war sie als Böll-Stipendiatin Doktorandenfellow in dem Projekt "Elitenwandel und Neue Soziale Mobilisierungen in der Arabischen Welt" an der Stiftung Wissenschaft und Politik. Sie wurde 2017 mit ihrer Arbeit zur Neuaushandlung von Geschlecht in verschiedenen Dimensionen von Öffentlichkeit im post-revolutionären Tunesien am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin promoviert.

Kooperationsveranstaltung mit Alsharq e.V.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Die 418. Montagsdemonstration gegen "Stuttgart 21" am 04. Juni 2018

bewegung.taz.de - 02.06.2018
04.06.2018, 18:00 Uhr - 04.06.2018, 19:00 Uhr

Die 418. Montagsdemo findet am 04. Juni 2018
ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.

Ab 18.40 Uhr beginnt der Demozug, ausgehend vom Schlossplatz, über die Planie in Fahrtrichtung, weiter rechts am Alten Schloss vorbei, über den Schillerplatz durch die Kirchstraße  zum Marktplatz vor das Rathaus. Dort endet die Demonstration mit dem Schwabenstreich..

Redner: Dr. Christoph Engelhardt, WikiReal.org; "Überflutungsrisiken durch Stuttgart 21"

Motto: Wir lassen nicht locker!
Musik: Marla, Chansonnière; Akkordeon und Gesang
Moderation: Dr. Norbert Bongartz, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21

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WOHNEN | STADT | SOLIDARITÄT

bewegung.taz.de - 02.06.2018
05.06.2018, 07:10 Uhr - 24.06.2018, 18:00 Uhr

Fotografien von Matthias Coers

Die Landeshauptstadt Brandenburgs ist schon seit Jahren ein teures Pflaster. Die Spielräume der 90er Jahre für alternative Wohnformen und Projekte haben sich heute deutlich reduziert. Das Kulturzentrum freiLand aber ist ein Ort, in dem Kooperation und Basisdemokratie lebendige Praxis sind. 

Die naheliegende Metropole Berlin hat, was die Wohnkosten angeht, aber nun mit dem bisher hochpreisigen Potsdam gleichgezogen – zum Leidwesen, Ärgernis und Unwillen der Einwohner_innen. 

Fotografien von mietenpolitischen Stadtkämpfen in Berlin aus den Jahren 2015 bis 2018 sind in der Ausstellung WOHNEN | STADT | SOLIDARITÄT versammelt. Die Ausstellung ist vom 31. Mai bis zum 24. Juni 2018 im freiLand zu sehen –  präsentiert in deutscher und englischer Sprache.

Als Begleitprogramm wird am 20. Juni der Film MIETREBELLEN - Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt gezeigt, am 23. Juni wird mit einem digitalem Lecture Screening mit Videos und Fotos durch die Bilder der Ausstellung geführt. 
Diese Veranstaltung ist auch ein Beitrag für das Wohnungspolitische Forum, was am 22. Juni in Potsdam startet.

Weitere Informationen zur Arbeit von Matthias Coers unter www.zweischritte.berlin

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