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Interviewer*innen gesucht: Befragung bei der “Wir haben es satt” Demonstration

Zum zehnten Mal findet am 18. Januar 2020 die Demonstration „Wir haben es satt“ statt. Wir, eine Gruppe von Wissenschaftler*innen um das Institut für Protest- und Bewegungsforschung und das Forschungsprojekt Food for Justice am Lateinamerika-Institut der FU Berlin, wollen mehr über die Menschen erfahren, die an dieser Demonstration teilnehmen. Was treibt sie auf die Straße? Wie hängt die Forderung nach der Ernährungswende zusammen mit der Klimakrise? Wer engagiert sich hierzulande für Ernährungsgerechtigkeit im Vergleich mit thematisch verwandten Protesten in Brasilien?

Um diese Fragen zu beantworten, organisieren wir eine Demonstrationsbefragung. Dafür brauchen wir Unterstützung. Bei der Befragung wird es darum gehen, sowohl Handzettel für einen Onlinefragebogen zu verteilen als auch Kurzinterviews vor Ort durchzuführen. Die Details des Vorgehens werden am 16.1.2020 in einer ca. zweistündigen Schulung besprochen (12-14 Uhr). Weitere Details werden nach der Registrierung (siehe unten) bekannt gegeben. Die Aufwandsentschädigung beträgt 50 €. Für alle, die sehen wollen, wie Protestforschung aussehen kann, bietet die Teilnahme interessante Einblicke in die Praxis empirischer Sozialforschung.

In diesem Sinne würden wir uns sehr freuen, wenn Ihr Lust hättet, uns bei der Befragung zu unterstützen. Wegen des relativ kurzfristigen Planungszeitraums bitten wir Euch so bald wie möglich, aber bis spätestens zum 18. Dezember 2019 als Interviewer*in anzumelden. Die Anmeldung erfolgt per Mail an Kevin Kaisig (SHK Food for Justice): kevin.kaisig[at]fu-berlin.de.

Foto: Aktion Agrar (cc-by, via Flickr)

DirektKonsum trifft KO-Markt | Direkt und solidarisch wirtschaften

bewegung.taz.de - 05.12.2019
13.12.2019, 12:00 Uhr - 14.12.2019, 20:00 Uhr

Hast du keine Lust, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« - unseren temporären Markt für solidarischen Handel. Wir zeigen, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!

Am Samstag, den 14.12., trifft der DirektKonsum auf den KO-Markt, der monatlich stattfindende Kooperations-Markt im Haus der Statistik, eine Mischung aus Tag der offenen Tür, Wochenmarkt, Vorstellung der dortigen Pionieraktivitäten. Ab 17h gibt es das "Weihnachtskonzert ohne Weihnachtslieder" vom Chor der Statistik (geleitet von Bernadette LaHengst).
Weitere Infos zum KO-Markt und dem Haus der Statistik unter: www.hausderstatistik.org.

Im DirektKonsum findest Du Tee und Kaffee, Olivenöl, Nudeln und Tomatensauce, Aufstriche, Kekse, Schokolade,  Zitrusfrüchte, ökologische Reinigungsmittel – alles direkt von den Erzeuger*innen. 

Dieses Mal mit folgenden Direkthandelsinitiativen: Schnittstelle | SoLeKo | die Backstube | SoliOli | Orangen-Initiative Solimondo | SolidariTrade | Gemein & Nützlich Vertriebskollektiv | Flying Roasters

Weitere Infos unter: www.direktkonsum.de

 

PROGRAMM 

13.12. | 17h | Im Gespräch mit Flying Roasters: Wie kommt die Solidarität in den Handel?

Wie kann der Handel so gestaltet werden, dass er auf beiden Seiten der Lieferkette solidarische Strukturen stärkt? Und das nicht nur im regionalen Kontext, sondern auch transnational? Das Kollektiv Flying Roasters betreibt seit einigen Jahren eine Kaffeerösterei und einen Laden hier in Berlin und setzt genau auf eine solche direkte Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen. Kann so eine Partnerschaft dazu beitragen, die Abhängigkeit von Marktpreisen und Zwischenhandel aufzubrechen? Und wie kann trotz Abhängigkeiten zwischen Produzierenden und Vertreibenden eine gleichberechtige Zusammenarbeit gelingen?
An diesem Nachmittag stellen Flying Roasters ihr Projekt vor und diskutieren diese und andere Fragen mit Euch. Mit kleiner Kaffeerunde im Anschluss.


14.12. | Direktkonsum trifft KO-Markt (s.o.)


13. & 14. Dezember | Wandel-Kino mit Filmen rund um solidarisches Wirtschaften in Berlin und Brandenburg

Wie können wir anders - solidarischer und nachhaltiger - leben und wirtschaften? Welche Ansätze gibt es bereits vor Ort, vor unseren Türen? Das Kollektiv imWandel stellt in seinen Kurzfilmen Initiativen aus der Region vor - Projekte solidarischer Landwirtschaft, Direkthandelsinitiativen, Kollektivbetriebe u.v.m. 
 

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Hinter der Antifa-Doppelfahne

bewegung.taz.de - 04.12.2019
07.12.2019, 18:00 Uhr - 07.12.2019

Wann: Samstag, 7. Dezember 19, 18 Uhr

Wo: Horte, Peter-Göring-Str. 25, Strausberg

 

Die Antifa-Fahne hat in den letzten Jahren einen Siegeszug durch die Straßen der Republik erlebt. Spätestens seit dem NSU-Komplex, den Hetzjagden in Chemnitz, dem Mord an Walter Lübcke, den rechtsextremen Netzwerken in Bundeswehr und Polizei, den Rechtsextremist:innen in den Parlamenten ist die Fahne für viele ein Bekenntnis zur Demokratie geworden. Wenn dann #DankeAntifa-Hashtags auf Twitter trenden oder die Fahne zum Symbol schwarzer Blöcke verkürzt wird, bleibt aber meist die Geschichte einer linksradikalen Bewegung vergessen, die hinter der Doppelfahne steht. Denn die Geschichte dieser Bewegung reicht weit zurück und ist keineswegs auf Militanz zu reduzieren. Bereits in den 1920ern  wird Antifaschismus zum Begriff. Wenngleich die Antifa, wie wir sie heute kennen, auf die 1970ern zurückgeht. Am Samstagabend hält Bernd Langer, der selbst seit 1978 in der Bewegung aktiv ist, in der Horte einen Vortrag über ihre Entwicklung. (7. 12., Peter-Göring-Str. 25, Strausberg, 18 Uhr)

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Den Schuss nicht gehört? Rechter Terror, mediale Berichterstattung & behördliches Handeln - Gespräch & Diskussion mit Dirk Laabs

bewegung.taz.de - 03.12.2019
18.12.2019, 20:00 Uhr - 18.12.2019, 22:00 Uhr

Das Jahr 2019 geht zu Ende. In Kassel wurde Walter Lübcke ermordet; in Halle tötete ein rechter Amokläufer zwei Menschen und versuchte die Besucher*innen einer Synagoge auszulöschen; bei weiteren Morden sind rechte Motive nicht auzuschließen.
Journalist*innen haben neue Verästelungen rechter Netzwerke in Polizei, Militär und Geheimdiensten aufgedeckt. Aber statt Auseinandersetzungen und Analysen der (strukturellen) Bedingungen, die rechten Terror ermöglichen, wird nach den Beileids- und Betroffenheitsbekundungen schnell wieder zum Alltagsgeschäft übergegangen.
Mit dem Journalisten, Filmemacher und Publizisten Dirk Laabs ziehen wir Bilanz und sprechen über die Rolle staatlicher Institutionen für aktuelle Entwicklung rechten Terrors. Darüber hinaus diskutieren wir über die Bedeutung von Männerbünden und Antifeminismus sowie über Logiken medialer Berichterstattung über Rechtsterrorismus.

Dirk Laabs ist Journalist & Filmemacher u.a. von „Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU“ sowie „Staatsfeinde in Uniform“

 

 

 

 

 

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Klimaklagen - "Fridays for Future" im Gerichtssaal

bewegung.taz.de - 03.12.2019
10.12.2019, 18:15 Uhr - 10.12.2019, 20:00 Uhr

Der Klimawandel hat sich seit einiger Zeit zum meistdiskutierten Thema in Deutschland und vielen anderen Ländern entwickelt. Grund hierfür sind die zunehmenden Wetterextreme und die Klimaproteste der "Fridays for Future"-Bewegung für besseren Klimaschutz, die seit über einem Jahr jeden Freitag stattfinden. Auch die Bundesregierung hat am 20. September, an dem auch der globale Klimastreik stattfand, ihr Klimaschutzpaket vorgestellt.

Aber reicht das? Für 2020 wird Deutschland seine selbstgesteckten Klimaschutzziele krachend verfehlen. Deshalb haben drei Familien mit landwirtschaftlichen Betrieben gemeinsam mit Greenpeace die Bundesrepublik Deutschland vor dem Verwaltungsgericht Berlin verklagt: Sie wollen die Regierung dazu zwingen, wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, um ihre Lebensgrundlage als ökologische Landwirte zu retten. Eine ähnliche Klage war 2015 und 2018 in den Niederlanden erfolgreich.

Am 31. Oktober wies das Verwaltungsgericht Berlin hingegen die Klage als unzulässig ab, lies aber die Berufung explizit zu, was im Verwaltungsrecht nur selten vorkommt. Diese wird nun geprüft.

Unser Referent, der Rechtsanwalt Séverin Pabsch, vertritt gemeinsam mit einer Kollegin die Kläger_innen. Er wird die Gründe und den aktuellen Stand der Klage darstellen und mit uns diskutieren.

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Zusammen haben wir eine Chance

bewegung.taz.de - 02.12.2019
20.02.2020, 19:00 Uhr - 20.02.2020

Do, 20.02.2020
19:00
Mit: Nadiye Ünsal, Ibrahim Arslan und Jasmin Edi

„Für uns war klar: wenn wir allein sind, die machen uns fertig. Aber wenn wir zusammen sind, und nicht allein sind, haben wir eine Chance.“ Gemeinsam mit Aktivist*innen aus der Schwarzen Deutschen Community, Geflüchteten, Nachkommen der „Gastarbeiter“-Generation, einer Mapuche-Aktivistin und Anderen dokumentiert der Film selbstorganisierte antirassistische Bewegungen und Kämpfe in Deutschland seit der Wende. So bringt er bisher nicht erzählte Geschichten und Erfahrungen von rassismusbetroffenen Aktivist*innen zusammen und macht ihr Erbe für heutige Kämpfe sichtbar.

Im Anschluss an den Film sprechen wir mit den Filmemacherinnen und Protagonist*innen.

Die Veranstaltung ist Teil von [in:szene]+

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Who cares?! Ein vielstimmiges Gespräch über das Sorgen

bewegung.taz.de - 02.12.2019
04.02.2020, 19:00 Uhr - 04.02.2020

Di, 04.02.2020
19:00
Mit: Swoosh Lieu – feministisches Performance- und Medienkunstkollektiv, Elisabeth Klatzer – Aktivistin „Sonnenkabinett“ und dem Netzwerk Care Revolution

Sorgearbeit bleibt meist unsichtbar, wird oft schlecht oder gar nicht bezahlt und nicht als Arbeit anerkannt oder wertgeschätzt – obwohl sie unabdingbar für gesellschaftliches Zusammenleben auch innerhalb der kapitalistischen Ökonomie ist. Mehrheitlich von Frauen verrichtet ist sie zudem eng mit Vorstellungen von Geschlechterrollen und Zuschreibungen verknüpft. Wir lauschen den Stimmen von Sorgetragenden und diskutieren mit Künstlerinnen und Aktivistinnen: Warum ist ein gesellschaftlicher Wertewandel in Bezug auf Care nötig? Wie können künstlerische Ansätze und öffentliche Aktionen dazu beitragen? Und wie leben und arbeiten wir eigentlich, wenn die Care Revolution gelingt?

Die Veranstaltung ist Teil von arbeit global

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Wessen Erinnerung zählt?

bewegung.taz.de - 02.12.2019
28.01.2020, 19:00 Uhr - 28.01.2020

Di, 28.01.2020
19:00
Mit: Mark Terkessidis – Autor, Moderation Sonja Collison – Journalistin

Lange vergessen kehrt die deutsche Kolonialperiode in Ländern wie Namibia oder Ruanda in den letzten Jahren in die Öffentlichkeit zurück. In seinem neuen Buch entwickelt der Migrations- und Rassismusforscher Mark Terkessidis Thesen dazu, was dieses Wiederauftauchen für die Bundesrepublik bedeutet und wirft die Frage auf, ob in der „postkolonialen“ Sichtweise nicht auch das deutsche Eroberungsstreben in Richtung Osten eine Rolle spielen müsste.

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Migrant Mama Superstar

bewegung.taz.de - 02.12.2019
23.01.2020, 19:00 Uhr - 23.01.2020

Do, 23.01.2020
19:00
Mit: Manik Chander – Herausgeberin, Moderation Aida Begovic

Das preisgekrönte Buch „Mama Superstar“ porträtiert mit kurzen Geschichten aus dem echten Leben migran-tische Mütter aus der Perspektive ihrer Töchter. Diese Perspektive ist voller Liebe, Schmunzeln und vor allem Bewunderung für die Lebensleistung ihrer Mütter – eine Lebensleistung, für die die Mehrheitsgesellschaft oft noch viel zu wenig Anerkennung übrig hat. Umso mehr Grund die Geschichten dieser Frauen in den Mit-telpunkt zu stellen. „Mama Superstar“ macht genau das – inspirierend, lustig und ehrlich.

Die Veranstaltung ist Teil von [in:szene]+

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Frauen bei der Arbeit – Wo bleibt die Geschlechtergerechtigkeit?

bewegung.taz.de - 02.12.2019
20.01.2020, 19:00 Uhr - 20.01.2020

Mo, 20.01.2020
19:00
Mit: Christa Randzio-Plath – Marie-Schlei-Verein und Marion Böker – Beraterin für Menschenrechte und Genderfragen, Moderation Tanja Chawla – ver.di

Auf der ganzen Welt zeigen sich ähnliche Muster: Frauen arbeiten verstärkt in schlechter bezahlten Be-reichen, leisten Unmengen unbezahlter Familienarbeit, sind oft im informellen Sektor tätig, erreichen seltener Führungspositionen und treffen bei der Entlohnung immer noch auf den Gender Pay Gap. Verantwortlich für diese Ungleichheit sind in erster Linie strukturelle Faktoren, was bedeutet, dass sie nicht durch individuelle Anstrengung überwunden werden kann.

Was braucht es, um diese Ungleichheit zu beenden? Die traditionell geforderte bessere Vereinbarkeit von Erziehungs- und Pflegeaufgaben mit der Erwerbstätigkeit oder Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Frauen auf allen Entscheidungs- und Führungsebenen beteiligt sind? Eine 30-Stunden-Arbeitszeitwoche für alle? Unterscheiden sich die Maßnahmen für den globalen Norden und Süden? Und was kann das UN-Nachhaltigkeitsziel 8 „Geschlechtergerechtigkeit“ dazu beitragen?

 

Marion Böker, unabhängige Expertin, seit 2004 Inhaberin der Beratung für Menschenrechte & Genderfragen, Berlin (www.boeker-consult.de). Arbeitet international, regional und national für die defakto Umsetzung von Frauen*/Menschenrechten für Einzelpersonen, Gruppen, NGOs und Organisationen, Verwaltung und Politik gegen Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzung durch Training, Beratung, Interventionen oder Einreichung von Beschwerden unter den UN-Menschenrechtsabkommen; berät Gender Budgeting und Friedensprozesse; Mitglieder der Berliner Steuerungsgruppe Gender Budgeting. Vertritt den DFR e.V. in der CEDAW Allianz Deutschland und dem Bündnis 1325 WPS. Ist für die International Alliance of Women (IAW) in der AG feministische Ökonomie der Europäischen Frauenlobby (EWL), seit Mai 2019 Mitglied der EWL- Gender Budgeting Expertinnen Gruppe; ehemalige Stiftungsrätin von filia.die frauenstiftung (2010-2019) und Förderin.

 

Die Veranstaltung ist Teil von arbeit global in Kooperation mit umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

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Zine Workshop für BIPoC

bewegung.taz.de - 02.12.2019
18.01.2020, 00:00 Uhr - 18.01.2020

Anmeldung an inszene@w3-hamburg.de

Sa, 18.01.2020
13:00 - 18:00
Mit: Ellen Gabriel und Whitney Bursch – Künstlerinnen

Zines sind kleine Hefte, meistens mit politischem Inhalt. Sie werden selbst publiziert, billig kopiert und lassen sich dadurch gut an viele Leute verteilen. Jede*r Teilnehmende gestaltet ein eigenes Zine zum Thema „How To“, z.B. ein How to für Cornrows, zum nett Sein, zum perfekte Antworten auf blöde Fragen Finden oder zum Pflanzen am Leben Halten. Wir geben euch eine Einführung in die Gestaltung von Zines, gute Gespräche, um Ideen zu entwickeln und das Werkzeug, um eigene Zines zu gestalten. Dieser Workshop soll einen Empowerment-Raum für BIPoC* schaffen, in dem wir kreative Kraft schöpfen und uns mit Themen beschäftigen, die uns bewegen.

*Schwarze Menschen, Indigenous People und Menschen of Color

Die Veranstaltung ist Teil von [in:szene]+

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Zine Workshop für BIPoC

bewegung.taz.de - 02.12.2019
18.01.2020, 13:00 Uhr - 18.01.2020

Anmeldung an inszene@w3-hamburg.de

Sa, 18.01.2020
13:00 - 18:00
Mit: Ellen Gabriel und Whitney Bursch – Künstlerinnen

Zines sind kleine Hefte, meistens mit politischem Inhalt. Sie werden selbst publiziert, billig kopiert und lassen sich dadurch gut an viele Leute verteilen. Jede*r Teilnehmende gestaltet ein eigenes Zine zum Thema „How To“, z.B. ein How to für Cornrows, zum nett Sein, zum perfekte Antworten auf blöde Fragen Finden oder zum Pflanzen am Leben Halten. Wir geben euch eine Einführung in die Gestaltung von Zines, gute Gespräche, um Ideen zu entwickeln und das Werkzeug, um eigene Zines zu gestalten. Dieser Workshop soll einen Empowerment-Raum für BIPoC* schaffen, in dem wir kreative Kraft schöpfen und uns mit Themen beschäftigen, die uns bewegen.

*Schwarze Menschen, Indigenous People und Menschen of Color

Die Veranstaltung ist Teil von [in:szene]+

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HotSwingClub & Tornado Rosenberg Band

bewegung.taz.de - 02.12.2019
17.01.2020, 20:00 Uhr - 17.01.2020

Fr, 17.01.2020
20:00

HotSwingClub & Tornado Rosenberg Band laden zum Konzert in die W3 ein.

Im Programm:
Swing Musik der 20er und 30er Jahre à la Django Reinhardt, sowie Flamenco aus Südfrankreich.

Musiker:
Tornado Rosenberg:
Gitarre und Gesang
Matthias Gerhardt:
Gitarre
Gus Kuch:
Bass
Gast Musiker und Freunde aus der Swing und Flamenco Szene.

Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
Eintritt: 10,-

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Kein Recht auf Familie?

bewegung.taz.de - 01.12.2019
10.12.2019, 19:00 Uhr - 10.12.2019, 21:00 Uhr

Arabisch hier: http://familienlebenfueralle.net/2019/11/film-diskussion-am-tag-der-menschenrechte/

Am Tag der Menschenrechte erinnern wir daran: Ein selbstbestimmtes Familienleben ist ein Menschenrecht und ein Grundrecht in der deutschen Verfassung.

Der Film erzählt die Geschichte von Fteim Almousa und ihrer Familie. Fteim ist Aktivistin. Sie hat die Initiative 'Familienleben für Alle!' im Januar 2018 mit gegründet und die Proteste gegen Einschränkungen des Familiennachzugs mit gestaltet. Fteim und ihre Familie müssen jahrelang auf ein gemeinsames Familienleben warten. Denn sie hat nur den 'subsidiären Schutz'...

zu Gast: Denise Dismer, Regisseurin

es laden ein: Aktive der Initiative 'Familienleben für Alle!'

in Kooperation mit dem RegenbogenKino

Menschenrechte statt Behörden­willkür! Familienleben für Alle!

Ein selbstbestimmtes Familienleben ist ein Menschenrecht und ein Grundrecht in der deutschen Verfassung. Aber die deutsche Regierung und deutsche Behörden missachten dieses Recht durch grausame Gesetze, bürokratische Hürden und Abschiebungen, die Familien auseinanderreißen.

Am Tag der Menschenrechte wollen wir uns mit betroffenen Familien und Menschenrechtsaktivist*innen darüber austauschen, was wir dem entgegen setzen können.

Der Film ist in deutscher Sprache, für die Diskussion haben wir Übersetzer*innen für Englisch, Französisch und Arabisch.

 

Human rights instead of arbitrariness of authorities! Family life for all!

Self-determined family life is a human right and a fundamental right in the German constitution. But the German government and German authorities are violating this right through cruel laws, bureaucratic barriers and deportations that tear families apart.
On Human Rights Day, we want to discuss with affected families and human rights activists what we can do about it.

The film is in German, for the discussion we have translators.

 

Les droits de l'homme au lieu de l'arbitraire des autorités! La vie de famille pour tous!

Une vie familiale autodéterminée est un droit de l'homme et un droit fondamental dans la constitution allemande. Mais le gouvernement allemand et les autorités allemandes ignorent ce droit par des lois cruelles, des obstacles bureaucratiques et des déportations, qui déchirent les familles.

À l'occasion de la Journée des droits de l'homme*, nous voulons échanger avec les familles touchées et les activistes des droits de l'homme* sur ce que nous pouvons faire pour y remédier.

Le film est en allemand, nous avons des traducteurs* pour la discussion.

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Medizinische Versorgung und gesellschaftliche Situation in Rojava/Nordsyrien (mit Dr. Michael Wilk)

bewegung.taz.de - 01.12.2019
13.12.2019, 19:00 Uhr - 13.12.2019, 21:00 Uhr

Fr. 13.12. 19:00, Medizinische Versorgung und gesellschaftliche Situation in Rojava/Nordsyrien (mit Dr. Michael Wilk) // Uni Campus Augustusplatz, Universitätsstr.1-5, Hörsaal 6

 

Nachhol-Termin mit Erfahrungsberichten aus der Zeit der türkischen Militärinvasion im Oktober 2019 vor Ort.

Der Wiesbadener Notarzt und Psychotherapeut Dr. Michael Wilk berichtet über seine Erfahrung mit der Gesundheitsversorgung in Rojava/Demokratische Föderation Nord/Ostsyrien. Er war seit 2014 vielfach in dem Gebiet und unterstützt dort den Kurdischen Roten Halbmond.

Der Bürgerkrieg, die Angriffspolitik der Türkei und das Embargo gegen die Selbstverwaltung durch angrenzende Staaten und Regime lassen die medizinische Versorgung in dem nordsyrischen Gebiet zu einer fast unlösbaren Aufgabe werden. Trotz schwierigster Bedingungen zeigen sich jedoch erste Erfolge einer basisdemokratischen Reorganisierung des Gesundheitswesens.

Dr. Wilk berichtet von den Schwierigkeiten des Wiederaufbaus eines Gesundheitssystems unter Kriegsbedingungen, aber auch von positiven Erfahrungen mit hochmotivierten Menschen, die alles daran setzen, ihre Region wieder lebenswert zu gestalten.

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Crash the Party - Gegen den AfD-Bundesparteitag

bewegung.taz.de - 28.11.2019
30.11.2019, 07:00 Uhr - 30.11.2019

Wann: Samstag, 30. November 19, ab 7 Uhr

Wo: Europaplatz, Braunschweig

 

Die AfD hat sich die Braunschweiger VW-Halle ausgesucht, um ihren Bundesparteitag abzuhalten. Rund 500 Delegierte werden erwartet. Bei sämtlichen ihrer kleinen und großen Parteitage stößt die Partei auf enormen lokalen Widerspruch. Egal in welcher Stadt sich die Partei trifft, Gegenproteste gibt es immer. Die letzten Monate haben es deutlich gezeigt, dass die AfD nicht die bürgerliche Partei ist, die sie so oft vorgibt zu sein. Ihre Verbindungen in rechtsextreme Milieus sind eng und ihre rassistischen, völkischen und antifeministischen Positionen werden fast täglich zum Kern politischer Debatten. Proteste gegen die Partei richten sich seit ihrer Gründung gegen die Normalisierung rechtsextremer und völkischer Positionen im Alltag. Deshalb zog schon am Vorabend zum geplanten Bundesparteitag unter dem Motto „Crash the Party“ eine antifaschistische Demonstration durch die Stadt.

Ab den frühen Morgenstunden sind Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen in Braunschweig geplant, um den Parteitag der AfD zu stören. Dass die Partei demokratisch legitimiert ist, heißt nicht, dass man ihr nicht widersprechen sollte. Für die große Gegendemo rechnen die Veranstalter:innen mit 6.000 Menschen. Im Umfeld der VW-Halle sind verschiedene Kundgebungen geplant. Das Bündnis gegen Rechts organisiert die Auftaktkundgebung und Großdemonstration.

Auftakt: 9 Uhr, Europaplatz

Demonstration: 11 Uhr, Europaplatz

 

Weiter Infos beim Bündnis gegen Rechts

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Neonazi-Strukturen in Neukölln

bewegung.taz.de - 27.11.2019
03.12.2019, 19:30 Uhr - 03.12.2019

Wann: Dienstag, 3. Dezember, 19:30 Uhr

Wo: B-Lage, Marschstraße 1, Berlin

„Neukölln ist, insbesondere südlich des S-Bahn-Rings, seit Jahren ein Schwerpunkt rechtsradikaler Übergriffe: Autos werden angezündet, Menschen bedroht, eingeschüchtert und ermordet. Stolpersteine werden gestohlen, Gedenkstätten zerstört, es gibt Angriffe auf Geflüchtetenunterkünfte und Moscheen. Neukölln ist umkämpft. Rassist:innen wollen ihre politischen Vorstellungen durchsetzen und fühlen sich dabei von den Wahlerfolgen der AfD bestärkt. Vor den Ermittlungsbehörden müssen sie keine Angst haben, im Gegenteil: Immer wieder werden Skandale öffentlich, die darauf hinweisen, dass Nazi-Netzwerke in Neukölln mit Polizei und Verfassungsschutz verstrickt sind.“

So beschreibt die Interventionistische Linke (IL) die aktuelle Lage in Neukölln. Daher geben Aktivist:innen der IL am Dienstag in der Bar B-Lage einen Überblick über die Entwicklungen und das Personal der Neuköllner Neonaziszene. (3. 12., Mareschstraße 1, 19.30 Uhr)

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Südafrika: 25 Jahre nach der Apartheid

bewegung.taz.de - 26.11.2019
10.12.2019, 19:00 Uhr - 10.12.2019, 21:00 Uhr

Südafrika ist das wichtigste Einwanderungsland in Afrika. Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigrantinnen und Immigranten aus verschiedenen Regionen Afrikas und von anderen Kontinenten.
Nationalökonomische Planungen zielten immer darauf ab, Migrationsprozesse zu steuern. Das betraf den Import und die Ausbeutung von Sklaven/-innen sowie Vertrags- und Wanderarbeiter/-innen. Couragiert organisierten sie Widerstand gegen die rassistische Kolonialverwaltung und das Apartheidregime. Südafrika ist auch das Ziel von Kriegsflüchtlingen: Vertriebene und Verfolgte suchen am Kap der guten Hoffnung Schutz vor Gewalt. Das neue Asylrecht des Landes gilt als vorbildlich und Menschen, die aus Diktaturen geflohen sind, schätzen die Demokratie in Südafrika.
Die freiberufliche Autorin und Wissenschaftlerin Dr. Rita Schäfer arbeitet und publiziert schwerpunktmäßig zu Südafrika. Wie die Regenbogennation 25 Jahre nach dem Ende der Apartheid die Umsetzung der Menschenrechte handhabt und mit Xenophobie umgeht, wird sie uns in ihrer Buchvorstellung erläutern.

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Kolumbien: die Schule inmitten des bewaffneten Konfliktes

bewegung.taz.de - 26.11.2019
05.12.2019, 19:00 Uhr - 05.12.2019, 21:30 Uhr

Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien ist einer der lang andauerndsten der Welt.

Das im September 2016 unterzeichnete Friedensabkommen zwischen dem Staat und der FARC Guerilla, das diesen beenden sollte, wurde in einem Referendum mit nur 38% Wahlbeteiligung abgelehnt. Seither ist die politische Landschaft gespalten in zwei Lager – jene, die den Friedensprozess unterstützen und diejenigen, die ihn ablehnen. Die Schule als die Institution, die für die Bildung der neuen Generationen verantwortlich ist, befindet sich inmitten dieses Konflikts. Opfer und Täter, Kinder und Jugendliche, die häufig unter großer Armut leiden, treffen im Klassenzimmer aufeinander.

Stefan Ofteringer von Misereor gibt uns zunächst einen thematischen Input zu den bewaffneten Konflikten Kolumbiens und dem aktuellen Stand. Im Anschluss wird die kolumbianische Sozialwissenschaftlerin und Pädagogin Nadia Catalina Angel Pardo uns von zwei Schulen berichten, die unmittelbar von den Folgen des kolumbianischen Massakers, Paramilitarismus und illegalem Bergbau betroffen sind. Doch genau diese Schulen werden nun zum Schauplatz für den Aufbau von Projekten des Lebens in Frieden.
Die Angst bringen sie mit, aber eben auch die Hoffnung.

Köln-Ehrenfeld, Allerwelthaus. Eintritt Frei.
Vortrag und Diskussion: Catalina Angel Pardo (Kolumbien) und Stefan Ofteringer (Misereor).
Abschlussmusik: Catalina Valencia.

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Kirche(n) im Braunkohlerevier: Linke & Christ*innen im Gespräch

bewegung.taz.de - 26.11.2019
28.11.2019, 19:00 Uhr - 28.11.2019, 21:30 Uhr

Kirche(n) im Braunkohlerevier: Linke & Christ*innen im Gespräch 

mit
Irene Mörsch (Vorsitzende des Katholikenrat Düren) und
Benedikt Kern (Institut für Theologie und Politik, Münster)
über den Verkauf der Kirchen in den bedrohten Dörfern, christliche Motivation für die Klimabewegung und die Amazonassynode des Papstes.
In den bedrohten Dörfern des Rheinischen Braunkohlereviers wehren sich aktive Christ*innen in und außerhalb der Kirche dagegen, dass ihre Gotteshäuser abgerissen werden - statt sich als Symbole des Widerstandes dem Verkauf zu widersetzen. Auf der Amazonas-Synode im Oktober wurde mit indigener Beteiligung dringende Schritte beim Klimawandel angemahnt und der Raubbau im Amazonasgebiet scharf kritisiert.
Auch an der Klimabewegung im Rheinischen Braunkohlerevier sind zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen aus christlicher Motivation beteiligt. In der jüngsten Debatte um den Verkauf der Kirchen stehen viele Christ*innen auf der Seite der Klimabewegung, sind vor Ort aktiv und wehren sich gegen RWE, Landesregierung und die eigenen Kirchenoberen.
In ihrem Abschlussdokument spricht die Synode von einer „nie dagewesenen sozioökologische Krise“, der „Zerstörung des Amazonasgebiets“ durch „räuberische Rohstoffausbeutung“ und seiner zentralen Bedeutung für den Erhalt der „Schöpfung“.
Die in Lateinamerika entstandene Befreiungstheologie und ihrer 'Option für die Armen' verbindet christliches Engagement mit sozialen Bewegungen in antikapitalistischer Perspektive. Der aktuelle Papst Franziskus ist von dieser Strömung zumindest beeinflusst, stellt sich auf die Seite sozialer Bewegungen und geißelt dieses Wirtschaftssystem. Es gibt mehr gemeinsame Bezugspunkte zwischen Christ*innen und Linken als von beiden Seiten oft gesehen wird.
Gleichzeitig steht die katholische Kirche in ihrer Gänze auch weiterhin für die Ausgrenzung von Frauen, das strikte Verbot von Abtreibungen und die Diskriminierung homosexueller Lebensweisen.
Während viele Linke deshalb skeptisch sind, wenn es um fortschrittliche Perspektiven aus christlicher oder gar kirchlicher Initiative geht, sprechen andere bereits von „neuen Allianzen“. Grund genug also, miteinander ins Gespräch zu kommen! 

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