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Menschenrechte in Mexiko - Damián Gallardo im Gespräch

bewegung.taz.de - 09.05.2019
03.06.2019, 19:30 Uhr - 03.06.2019, 21:30 Uhr

Der indigene Aktivist und Künstler Damián Gallardo spricht am 3. Juni im Centro Sociale über die Menschenrechtslage in Mexiko und sein Buch „Fragmentos de un Espejo Oculto“, welches er im Gefängnis geschrieben hat.

Damián Gallardo und Enrique Guerrero wurden im Mai 2013 willkürlich inhaftiert. Sie wurden fünf Jahre und acht Monate lang ohne Urteil festgehalten und jetzt dank der Rücknahme der Anklage durch die Staatsanwaltschaft freigelassen. Beide Fälle wurden von der Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierungen beobachtet und ausführlich dokumentiert, darunter die angewandten grausamen Haftmethoden, die Isolationshaft und der physische und psychische Missbrauch, dem sie ausgesetzt waren. Die Arbeitsgruppe der UNO hat den mexikanischen Staat zu Maßnahmen für ihre Freilassung und Entschädigung aufgefordert.

Eintritt: frei

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Test

bewegung.taz.de - 09.05.2019
10.05.2019, 01:56 Uhr - 10.05.2019

Wann: Test

Wo: Test

Test

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Lydia Benecke: Satanic Panic reloaded

bewegung.taz.de - 09.05.2019
26.05.2019, 19:00 Uhr - 26.05.2019

Wann: 26.5.19., 19 Uhr

Wo: Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, Frankfurt/Main

Satanische Verschwörungen: gibt‘s die? Samt seltsamen Ritualen, sexuellem Mißbrauch, am Ende dem Verspeisen der dabei gezeugten Babys? Klingt schräg – doch vielerorts ermittelt die Kriminalpolizei. Benecke berichtet, wie Psychtherapeuten, gerade aus einem kirchennahen Umfeld, vermehrt Klienten betreuen, die erzählen, dass sie Opfer satanistischer Praktiken seien. Oder wurde ihnen das eingeredet? Mit skeptischem Blick untersucht die Psychopathologin, was an den Verschwörungstheorien dran ist.

Lydia Benecke studierte Psychologie und Forensik. Als Therapeutin von Sexualstraftätern arbeitet sie dicht an Personen, die u.a. wegen Kindesmißbrauchs, Kinderpornographie oder Vergewaltigung verurteilt wurden: sie kennt die Übel aus erster Hand.

Sie fragt, welche Faszination vom Bösen ausgeht – und wieviel davon in jedem von uns stecke. Benecke veröffentlichte frisch zu Psychopathinnen, zu Sadisten u.a.

Auf Einladung der GWUP – die Skeptiker Rhein-Main und des Club Voltaire referiert Lydia Benecke am Sonntag, den 26. Mai um 19:00 Uhr (mit anschließender Diskussion). Der Eintritt ist frei (Spenden dennoch gerne gesehen). (Fotocredit: Manfred Esser)

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Künstler, Straßenkünstler. Kunst in den öffentlichen Raum!

bewegung.taz.de - 09.05.2019
18.05.2019, 18:00 Uhr - 19.05.2019

Wann: 18./19.5.19, 18/19 Uhr

Wo: Produzentengalerie Melz & Voss, Bernardstr. 19, Offenbach

Kunst bereichert unsere Welt. Manche Künstler stehen im Rampenlicht,  andere stehen auf der Straße – im ganz wörtlich Sinne: Straßenmusiker, Pflastermaler oder Straßentheater-Akteure.

Kreative der verschiedensten Disziplinen hat der Offenbacher Photograph bei ihrer Arbeit beobachtet: Graffitisprayer, Straßenmusiker im Eisbärenkostüm oder in der Unterführung – oder Straßentheater: vom wasserdurchnäßten Klamauk im Brunnen bis zum politischen Statement pro Gleichberechtigung auf dem Christopher Street Day. Die Vielfalt der Disziplinen korrespondiert mit der Vielzahl der Orte: von Berlin über das französische Loire-Städtchen Blois bis zum englischen Seebad Brighton; auch die Documenta-Stadt Kassel oder das mondäne Davos sind vertreten.

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Protestkundgebung gegen EU Tiertransporte

bewegung.taz.de - 09.05.2019
11.05.2019, 11:00 Uhr - 11.05.2019, 15:00 Uhr

Diese Demo setzt das fort, was i2018 in Brüssel und Köln begonnen wurde: Protest gegen den EU-weiten Tiertransport (insbesondere in Drittländer) und damit den staatlich legitimierten Verstoß gegen das geltende Tierschutzgesetz.
In Berlin, am Lustgarten, wird wieder demonstriert gegen unsägliches Tierleid.
Die Botschaft ist klar und eindeutig:  Es darf keine Tiertransporte mehr innerhalb und nach außerhalb der EU-Grenzen geben. STOP EU-Tiertransporte!

Veranstalter:
Lebenshilfe Kuh & Co e.V. / Sabine Massler
mensch fair tier
ANIMALS UNITED e. V.

Facebook-VA: https://www.facebook.com/events/2006403989477565/

Redebeiträge:
Stefan Eck und Prof. Buchner (MEP's)
Daniela Böhm (Tierrechtsaktivistin)
Gregor Nottebom (Philosoph),
Phil Hörmann und Peter Hübner (Tierrechtsaktivisten)
Dirks Schelinski (V-Patrtei) Martin Buschmann
(Tierschutzpartei)
Natascha Wendrich (Tierrechtsaktivisten)

Gesangs-Solisten:
Annette V Annette V Rudert, Jutta König , Jörg Schnabel, Seimi Rowan

Anmerkung:
Die Veranstalter wünschenkeine Teilnahme von
rechtpopulistischen, rechtsradikalen Gruppierungen an der Veranstaltung. Ebenso
keine Werbung. Die Demonstration dient allein dem Zweck, das Leiden der Tiere
zu beenden!

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Basar des Guten Lebens

bewegung.taz.de - 08.05.2019
11.05.2019, 14:00 Uhr - 11.05.2019, 18:00 Uhr

Interaktive Stände, Workshops, Essen und gute Stimmung auf dem Cora-Eppstein-Platz
(Bei Regen im Gebäute neben an, Evangelisch-Kirch-Str. 27, 66111 Saarbrücken)

Am Samstag, den 11. Mai, steigt von 14 bis 18 Uhr hinterm St. Johanner Markt auf dem Cora-Eppstein-Platz und in den benachbarten Räumen der „Basar des Guten Lebens“ (Ecke Kronenstr./Evangelisch-Kirch-Str.). Zahlreiche lokale Organisationen und Initiativen zeigen mit interaktiven Ständen, Workshops, Kurzvorträgen sowie weiteren Mitmachmöglichkeiten Ideen und Lösungswege auf für eine nachhaltigere Lebensweise – mit mehr Freude und weniger Konsum. Auf dem Programm stehen unter anderem kreative Upcycling-Workshops, Probefahrten mit Lastenrad und Velotaxi, Ateliers für Kinder, konsumkritische Kurzrundgänge, Energieberatungen, ein Repair-Café, Ausstellungen, eine Alt-Handy-Sammlung sowie auch Theater-, Yoga und Mitsing-Workshops zum Thema Glück und Gutes Leben. Verschiedene kleine Imbissmöglichkeiten runden das Programm ab.

Die Veranstaltung wird vom Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland im Rahmen der Kampagne „Gutes Leben ist einfach“ und mit der Mitwirkung zahlreicher Nachhaltigkeits-Akteure geboten. Mit dabei sind unter anderem verschiedene Organisationen aus dem Haus der Umwelt, die Transition Town Saarbrücken, Friday for Future Saarland, der Unverpacktladen, die neue QuattroCup, die Landeskampagne „Energieberatung Saar" und viele mehr. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos auf www.nes-web.de.

Die Plakat-Kampagne „Gutes Leben ist einfach“ (www.nes-web.de/gutesleben), die in Saarbrücken von Anfang April bis Anfang Juni zu sehen ist, ist Teil des von der Europäischen Union geförderten Projekts „Change the Power – (Em)Power to Change“ und wird vom NES e.V. in Kooperation mit dem Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V. und mit Unterstützung der Landeshauptstadt Saarbrücken durchgeführt. 

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Bunte Vielfalt statt völkische Einfalt

bewegung.taz.de - 08.05.2019
12.05.2019, 14:30 Uhr - 12.05.2019, 17:00 Uhr

Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei / Und würd’ er in Ketten geboren / Lasst euch nicht irren des Pöbels Geschrei / Nicht den Missbrauch rasender Toren” (Friedrich Schiller)

ES IST MAI

und wir laden wieder ein – zum Kulturfest für „Bunte Vielfalt statt völkischer Einfalt” – auf dem Platz unter den Bäumen – rund um das Mannheimer Schillerdenkmal. Vor den Kommunalwahlen und der Europawahl wollen wir damit ein sichtbares und hörbares Zeichen setzen. Für die Freiheit der Kunst und gegen die Aktivitäten rechter und rechtsextremer Parteien und Organisationen, die diese Freiheit  bedrohen, einschränken oder verbieten wollen.

Die Veranstaltung verstehen wir deshalb auch als einen Beitrag im Sinne der „Mannheimer Erklärung der Vielen“. IHR SEID HERZLICH EINGELADEN. Bringt Lust und Laune, eure Freundinnen und Freunde oder eure Nachbarn mit. Vielleicht auch einen Klappstuhl oder eine Decke zum drauflegen und los geht’s. Freut euch auf ein tolles und abwechslungsreiches Programm. Machen wir den 12. Mai zu einer eindrucksvollen Manifestation für die Vielfalt der Kunst. Bei Regen findet die Veranstaltung in einem nahe gelegenen Saal statt. Der Ort wird noch bekanntgegeben.

ES WIRKEN MIT

Cordula Hamacher und Claus Kießelbach (kammermusikalischer Jazz mit Latin-Note), EAVYBONES („Heavy Metal” der Blasmusik), LARS (Grunge/Rock), Lilofee (Musik aus den Anden), Meltem (anatolische Volkslieder im neuen Gewand), Pranita (Bollywood – Tanz für Alle), SÜDKLÄNGE (Musikprojekt aus Ludwigshafen),Tumbalalajka (Chor der jüdischen Gemeinde Mannheim), Michael Timmermann (Rezitation).

Tontechnik: Rüdiger Bischoff (KreativTon). Moderation: Bettina Franke, Bernd Köhler, Monika-Margret Steger und Einhart Klucke. Das Banner zur diesjährigen Veranstaltung gestaltet der Mannheimer Künstler Rainer Negrelli . Alle Beteiligte verzichten auf ein Honorar und ermöglichen so diese öffentliche und kostenlose Veranstaltung mitten in  der Stadt.

Mannheim, April 2019

Bernd Köhler, Bettina Franke, Einhart Klucke, Monika-Margret Steger

(Kultur-Initiative „Bunte Vielfalt statt völkischer Einfalt”)

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Der lange Weg zur Rehabilitierung nach § 175 StGB

bewegung.taz.de - 08.05.2019
11.06.2019, 19:30 Uhr - 11.06.2019, 21:30 Uhr

Am 22. Juni 2017 beschloss der Deutsche Bundestag das Gesetz zur strafrechtlichen Rehabilitierung und Entschädigung der nach dem 8. Mai 1945 wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilten Personen. Diesem Beschluss ging ein langer Kampf um die Aufhebung der menschenrechtswidrigen, in der BRD und der DDR ergangenen Urteile voraus, die in der Zeit von 1945 bis 1994 zehntausende Menschen aufgrund ihres gleichgeschlechtlichen Begehrens kriminalisierte.

Der Beitrag skizziert die Geschichte des § 175 StGB und schildert die Auseinandersetzungen um die Rehabilitierung der Verurteilten. Der Vortrag wirft schließlich die Fragen auf: Welches sind die dringendsten Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Gesetzes von 2017? Warum sind bisher nur so wenige Anträge auf Entschädigung eingegangen? Was sollte getan werden, um diese Probleme zu bewältigen?

Georg Härpfer, geb. 1949, ist seit 2015 Vorstandsmitglied bei der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren – BISS. Er war Vorstandsmitglied in der Schwulenberatung Berlin von 2008 bis 2018. Er lebt mit seinem Mann in Berlin; seine Arbeitsschwerpunkte: Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer des § 175 StGB, rechtliche Vertretung einer gGmbH, Sicherstellung von Projekten für schwule Senioren im Bundesaltenplan.

Moderation: Jan Feddersen, Vorstand der Initiative Queer Nations und taz-Redakteur

Weitere Informationen unter: https://www.facebook.com/events/418853725565886/

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations in Kooperation mit der taz.

Bild: dpa

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Chinas Neue Seidenstraße - auch in Hamburg? - Chinaterminal in Steinwerder-Süd? Auswirkungen auf die Arbeitswelt

bewegung.taz.de - 08.05.2019
22.05.2019, 19:30 Uhr - 22.05.2019, 23:00 Uhr

Kooperationsverstanstaltung mpz e.V. - Ver.di Fachbereich Medien, Kunst und Industrie - Ver.di Fachbereich Verkehr:

Au Loongyu aus Hongkong (Globalization Monitor) berichtet über Ziele und Auswirkungen der chinesischen Expansionspolitik. Ein Thema, dass auch in Hamburg mit dem chinesischen Investitionsvorhaben, in Steinwerder-Süd ein eigenes Terminal zu bauen und, im Gegensatz zu allen anderen Terminals, auch die Infrastruktur voll zu finanzieren, hochaktuell ist.
Au Loogyu steht uns auch zur Diskussion zur Verfügung. mehr...

Die Veranstaltung wird aus dem Englischen übersetzt

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Gefangen im Kapitalismus – Überwachen & Ausschließen von Armen

bewegung.taz.de - 08.05.2019
20.05.2019, 19:00 Uhr - 20.05.2019, 21:00 Uhr

Gefangen im Kapitalismus – Überwachen & Ausschließen von Armen
Vortragsreihe

Montag | 20. Mai 2019 | 19h

In der Veranstaltungsreihe “Gefangen im Kapitalismus” des Seminar für angewandte Unsicherheit [SaU] dreht sich an drei Abenden alles um Armut und Gefängnis im Kapitalismus. Den Auftakt machen am Montag, den 20. Mai um 19h Helga Cremer-Schäfer, Soziologin und Kriminologin aus Frankfurt / Main und die Naturfreundejugend Berlin mit iher Initiative Entknastung!.

Ganz ausführliche Informationen zu den einzelnen Vorträgen, Referent_innen und zum Programm findet ihr direkt auf der Website von SaU. Und unsere aktuellen Neuigkeiten zur Vortragsreihe auf Facebook.

Zunächst freuen wir uns auf folgende Vorträge:

// Helga Cremer-Schäfer:
Neoliberale Produktionsweise und Populismus als herrschende Politikform sorgen dafür, dass sich Sicherheitspolitik und besonders Kriminalitätsdiskurse wieder verstärkt materialisieren: Das Ein- und Ausschließen in Gefängnissen und anderen geschlossen Anstalten wird als Selbstverständlichkeit und unkontrollierter als je praktiziert. Wie Aus- und Wegschliessen von Außenseitern, Armen und Fremden „ohne Schuldgefühl“ sich mit neoliberaler „Arbeitsmoral“ und Politik-Form verbindet und durch eine Kultur der Punitivität (und Ideologie) legitimiert wird, beschreibt Helga Cremer-Schäfer in ihrem Vortrag.

// Entknastung! mit Naturfreundejugend Berlin:
Armut wirkt strafverschärfend, das heißt wer arm ist, landet eher im Gefängnis als eine wohlhabende Person. Bei dieser Aussage denken viele vermutlich zunächst daran, dass mehr verfügbares Geld eine bessere anwaltliche Verteidigung ermöglicht. Zum Beispiel wird Fahren ohne Fahrschein durch Armut begünstigt und kann im Vergleich zu anderen geringfügigen Vergehen wie beispielsweise Falschparken auch härter bestraft werden - nämlich mit einer Gefängnisstrafe. In dem Vortrag wird anhand des Begriffs der Delinquenz nachgezeichnet, wie bestimmte Gruppen strukturell vom Rechtsapparat benachteiligt werden und warum sich trotz der offensichtlichen Ungerechtigkeit bisher nichts an dem Zustand geändert hat.

Weitere Termine:
Freitag | 07. Juni: Bestrafung von Armut - Ersatzfreiheitsstrafen mit Frank Wilde und Henriette Scharnhorst
Mittwoch | 19. Juni: Was tun? Organisierung gegen Ausbeutung mit der Soligruppe Berlin der
Gefangenen Gewerkschaft / Bundesweite Organisation - GG/BO

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Erneuter Versuch über die Befreiung - Wege zur Emanzipation

bewegung.taz.de - 08.05.2019
17.05.2019, 19:00 Uhr - 17.05.2019, 21:00 Uhr

Erneuter Versuch über die Befreiung - Wege zur Emanzipation
Buchvorstellung & Diskussion

Freitag | 17. Mai 2019 | 19h

Am Freitag, den 17. Mai besucht uns der Diskussionskreis der SEK – der Selbsthilfegruppe Ei des Kommunismus! Gleich vier Autor_innen – Judith Braband, Renate Hürtgen, Elfriede Müller, Robert Neven werden ihr Buch “Erneuter Versuch über die Befreiung“ vorstellen und gemeinsam mit euch diskutieren, wie wir den Kapitalismus überwinden und wie die Wege zu einer befreiten Gesellschaft aussehen können.

In ihrem Buch geht um nichts geringeres als um die emanzipatorische Überwindung des Kapitalismus. Wie die daran anschließende befreite Gesellschaft aussehen soll, wie die Wege dorthin bestritten werden sollten, das ist umstritten.

Die Mitglieder der SEK haben sich darauf eingelassen, verschiedene Vorstellungen von der befreiten Gesellschaft zu skizzieren, um über sie zu streiten und dann Wege zur Emanzipation zu finden. Die im Buch zusammengetragene Debatte wird Ausgangspunkt für eine gemeinsame Diskussion zur befreiten Gesellschaft sein.

Mehr zu ihrem Buch und dem Autor_innen-Kollektiv findet ihr direkt beim Unrast Verlag.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, der Raum ist barirere-arm, der Eintritt ist frei. Alle aktuellen Infos bei uns auf Facebook.

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Flucht und Selbstbestimmung

bewegung.taz.de - 08.05.2019
10.05.2019, 19:00 Uhr - 10.05.2019

Wann: Freitag, 10.5.19, 19 Uhr

Wo: Aquarium, Skalitzer Straße 6, Berlin

Im Aquarium wird der Zusammenhang von Migration, Befreiungskampf und Handlungsfähigkeit erörtert. Im Herbst 2018 besuchte eine Delegation von Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen ein selbst organisiertes Camp von Geflüchteten in Lavrio, in der Nähe von Athen. Etwa zur selben Zeit bereiste eine Delegation der Kampagnen „TATORT Kurdistan“ und „Gemeinsam Kämpfen“ das Camp Mexmûr in der Autonomieregion Nordirak (Südkurdistan). Beide Orte verbindet der Kampf für Selbstbestimmung und gegen das tägliche Elend unter schweren Bedingungen. Vertreter*innen der Gruppen geben hier Einblicke in ihre Kämpfe und deren Selbstorganisation → 10. 5., Skalitzer Straße 6, 19 Uhr

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Müssen Straßennamen nach Kolonialakteuren in HH weg?

bewegung.taz.de - 08.05.2019
29.05.2019, 17:00 Uhr - 29.05.2019, 22:00 Uhr

Reihe: "Historische Postkarten gegen Kolonialismus 1918-1939"

17 Uhr Finissage mit Führung

Reihe: "Historische Postkarten gegen Kolonialismus 1918-1939"

19 Uhr Vortrag / Diskussion / Musik N.N.

Müssen Straßennamen nach Kolonialakteuren in HH weg?

Holger Tilicki, (Willi Bredel-Gesellschaft)

bredelgesellschaft.de

Seit vielen Jahren befasst sich Holger Tilicki von der Willi-Bredel-Gesellschaft mit den beiden Straßen in Hamburg-Nord, die nach dem Kolonialprofiteur Adolph Woermann benannt sind. Tilicki stellt die Gründe vor, weshalb  eine Umbenennung gefordert wird und beleuchtet den Umgang Hamburgs mit seinem kolonialistischen Erbe.

Veranstalter Willi Bredel-Gesellschaft Geschichtwerkstatt e.V. in Kooperation mit dem Stadtteiltreff A.G.D.A.Z.in Steilshoop e.V.

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Gastkonzert aus Portugal: Francisco Fanhais - Lieder und Berichte aus Portugal

bewegung.taz.de - 08.05.2019
24.05.2019, 19:30 Uhr - 24.05.2019

Reihe: "Historische Postkarten gegen Kolonialismus 1918-1939"

Im Mai 2019 wird der portugiesische Politbarde Francisco Fanhais in Frankfurt/M,  Hamburg.und Flensburg auf eine kleine Konzertreise gehen. Er tritt auch im hohen Alter vonfast 80 Jahren noch immer geren vor großem und kleinen Publikum auf,  um die 70er Jahre wieder aufleben zu lassen. Der ewig junge Sänger (er wurde am 17.5.1941 in Praia do Ribatejo geboren) trägt mit seiner ewig jungen Stimme die Lieder vor, die ihn zu einer der großen Figuren des Widerstandes zur Zeit der Diktatur gemacht haben. Als ihm 1971 verboten wurde zu singen und seine Funktionen als Priester auszuüben, setzte er sich nach Frankreich ab, wo er bis zur "Nelkenrevolution" blieb.

Heute ist er Vorsitzender der Stiftung José Afonso ("Zeca"). Im gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus erinnert er gerne öffentlich, vor allem wie sie in Paris die berühmte LP Cantigas de Maio produzierten mit dem emblematischen Grândola vila morena, das später solch eine wichtige Rolle im Ablauf der revolutionären Ereignisse spielen sollte.
Fransico Fanhais ist ein weltweit gern gesehener Gast auf vielen Festivals und Veranstaltungen, um als Zeitzeuge nicht nur die "Nelkenrevolution" in Portugal lebendig zu erhalten, sondern auch um den .aktuellen Tendenzen rechter populistischer Strömumngen entgegenzutreten.

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El Antifaz; Tarahumara. Ein antikoloniales Film-Porträt.

bewegung.taz.de - 08.05.2019
21.05.2019, 19:00 Uhr - 21.05.2019, 22:00 Uhr

Reihe: "Historische Postkarten gegen Kolonialismus 1918-1939"

„Tschüss die Seele“ – Die Verabschiedung

Dokumentarfilm Claus Deimel 2018; Ort der Narration: Sierra Tarahumara, Chihuahua, México; Zeitraum: 1975-2018; Sprachen: deutsch, spanisch, rarámuri

Buch: Simón Morales, Claus Deimel; Kamera, Ton, Schnitt: Claus Deimel

Die Tarahumara gehören zu den geschundetsten Völkern Mexikos und des indigenen Lateinamerikas. Kaum eine andere Gruppe sogenannter Indianer überlebt derart friedlich und zugleich widerständisch und ausgestattet mit so wenigen materiellen Mitteln wie die Tarahumara im nordwestmexikanischen Bundesstaat Chihuahua  – die sich selbst Rarámuri, d.h. „die Fußläufer“, nennen; sie gehören zu den großen Langstreckenläufern der Welt.

Dieser Film schildert das Leben des Künstlers und armen Bauern Simón Morales, seinen Tod und das Fest, das ihm seine Gesellschaft anschließend in einer Zeremonie zum Abschied im Januar 2018 gab. Der Filmarbeit in der Sierra Tarahumara liegen Gespräche mit Simón Morales über mehrere Jahre hinweg zugrunde, auch ethnologisch-philosophische Überlegungen, die schon in anderen Publikationen des Autors vorgelegt wurden.

Mit Dr. Claus Deimel, Ethnologe

Veranstalter Willi Bredel-Gesellschaft Geschichtwerkstatt e.V. in Kooperation mit dem Stadtteiltreff A.G.D.A.Z.in Steilshoop e.V.

bredelgesellschaft.de

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Unterdrückte Völker, vereinigt euch! Vernissage Ausstellung - Musik: Jiyan Arjin

bewegung.taz.de - 08.05.2019
17.05.2019, 19:30 Uhr - 17.05.2019

Reihe: "Historische Postkarten gegen Kolonialismus 1918-1939"

Die Unterdrückung der Kolonien, Überseebesitzungen und Mandatsgebiete durch die Kolonialmächte Großbritannien, Frankreich, Portugal, Belgien, Niederlande und Japan war in der Zwischenkriegsära so allgemein, dass sich der Kampf der kolonisierten Völker nur selten und indirekt in zeitgenössischen Postkarten spiegelte. Die Ausstellung "Unterdrückte Völker, vereinigt euch" zeigt solche seltenen Postkarten, insbesondere von international agierenden Organisationen der Arbeiterbewegung und Gewerkschaften, die zu den ausdrucksstärksten Zeugnissen dieses Genres gehören und erstmals im Rahmen einer solchen Schau versammelt sind.

Veranstalter Willi Bredel-Gesellschaft Geschichtwerkstatt e.V. in Kooperation mit dem Stadtteiltreff A.G.D.A.Z.in Steilshoop e.V.

.bredelgesellschaft.de

Postkarten_KolonialI_Mai_2019.pdf

Jiyan Arjin sorgt für de Musikbegletung der Vernissage

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Gastspiel aus Griechenland:- META TI FOURTOUNA (Nach dem Sturm)

bewegung.taz.de - 08.05.2019
10.05.2019, 19:30 Uhr - 10.05.2019

Die Musiker Christina Metzika, Maria Stavrianoudaki und Alexander Spitzing sind wieder aus Griechenland zu Gast. 

Der Hamburger Alexander Spitzing lebt seit über 25 Jahren in Athen, wo er als als Musiker und Spezialist für griechische Ethnomusik arbeitet. Einmal im Jahr kehrt er in seine Heimat zurück.
Alexander Spitzing, Bouzouki (griechische Laute, Klarino und Gesang), wird begleitet von Christina Metzika (Gesang, traditionelle Schlaginstrumente, Klavier) und Maria Stavrianoudaki (Gesang, Gitarre). Das Trio spielt Chansons, traditionelle Lieder und Tanzlieder aus Griechenland und auch eigene Kompositionen.

Wir bitten diejenigen, die ein kleines griechisches Essen zum Konzert genießen möchten, uns dies wegen der besseren Planung mitzuteilen.

Es wird also griechisch, so oder so,

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Deutsche Schuld - Deutsche Sühne?

bewegung.taz.de - 08.05.2019
13.06.2019, 19:00 Uhr - 13.06.2019, 21:00 Uhr

Am 10. Juni 1943 wurde das griechische Dorf Distomo zum Schauplatz eines schrecklichen Massakers. Ein Regiment der Waffen- SS tötete im Rahmen einer Vergeltungsaktion mehr als 200 Menschen, darunter 38 Kinder. Distomo ist kein Einzelfall, sondern eins von über 100 griechischen Märtyererdörfern, die während des zweiten Weltkrieges unter der deutschen Besatzung litten. Auch das Dorf Lyngiádes wurde Opfer einer „Sühneaktion“- doch in Deutschland wurde dieses Verbrechen einer breiteren Öffentlichkeit erst bekannt, als Bundespräsident Gauck die Bewohner_innen des Dorfes bei einem Staatsbesuch im März 2014 um Verzeihung bat. Überlebende und Angehörige der Opfer fordern Entschädigungszahlungen von der deutschen Bundesregierung, doch diese sieht Reparationsfragen als „abgeschlossen“. Anlässlich des 75. Jahrestages des Massakers von Distomo soll bei der Veranstaltung mit Prof. Dr. Christoph Schminck- Gustavus an die bisher ungesühnten deutschen Kriegsverbrechen in Griechenland erinnert und ihre juristische Leugnung thematisiert werden.

Prof. Dr. Christoph U. Schminck- Gustavus ist Rechtshistoriker und Professor im Ruhestand an der Universität Bremen. Er forschte in Italien und Griechenland zu deutscher Besatzung und Widerstand während des zweiten Weltkrieges. Für sein Buch „Feuerrauch. Die Vernichtung des griechischen Dorfes Lyngiádes am 3. Oktober 1943“ reiste er an den Ort des Verbrechens, um dort die Berichte der letzten Überlebenden aufzuzeichnen. Prof. Schminck- Gustavus ist außerdem einer der Erstunterzeichner_innen, des im März 2019 veröffentlichte Positionspapier „Deutsche Kriegsschuld und Verpflichtungen gegenüber Griechenland“, welches die Bundesrepublik dazu auffordert, Verpflichtungen aus der Kriegsschuld gegenüber Griechenland zu begleichen.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

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Nochmals Theorie und Praxis, oder: Wie geht es um das Ganze?

bewegung.taz.de - 08.05.2019
07.06.2019, 19:00 Uhr - 07.06.2019, 21:00 Uhr

Vorträge und Diskussion mit Alexander Garcìa Düttmann (Universität der Künste Berlin) und Jan Müller (Universität Basel)


In den Extremen scheint alles ganz klar: Selbstverständlich ist ein blinder Aktionismus,
 der sich ganz und gar dem behutsamen Nachdenken verschließt, selbstverschuldet dumm; selbstverständlich ist ein Nachdenken, das sich ganz und gar gleichgültig gegenüber den Handlungserfordernissen des Lebens gibt, arrogant und selbstverschuldet irrelevant. The- orie ist auch praktisch und Handeln gibt es nicht ohne Nachdenken. „Von 1968 lernen“ heißt: Einsehen, dass es ein Missverständnis ist, das Verhältnis von Theorie und Praxis für ein bloß theoretisches Rätsel zu halten, das mit praktischer Moral besser nichts zu tun haben sollte. Wer die Theorie der Praxis nur schroff entgegensetzt, dem müssen solche Rätsel entweder „zu theoretisch“ vorkommen, oder „zu praktisch“ (Adorno). Aber das Verhältnis von Theorie und Praxis wird durch solche simplen „Einsichten“ nicht einfacher:


Wenn Praxis der Theorie nicht entgegengesetzt werden kann, dann geht es der Theorie, indem es ihr ums Ganze geht, immer auch um Praxis: um die Veränderung des Ganzen. Heute an den Mai 68 anknüpfen, heißt dann, die Frage nach dem Ganzen wieder auf- zuwerfen – nicht als einfach veränderungsbedürftig, sondern als Ganzes, zu dem seine Veränderung dazugehört, weil es das Ganze nur in der Veränderung und als Veränderung gibt. Diesen Gedanken wird Alexander Garcìa Düttmann an einer Spannung entwickeln: Der Mai 1968 ist ein „Ereignis“; er steht aber auch im Horizont jenes Weltgeistes, wie ihn Adorno in der Negativen Dialektik diskutiert, und der mehr ist als bloß ein Begriff für die Unwahrheit des Ganzen.

Wenn Praxis der Theorie nicht entgegengesetzt werden kann, dann können wir das Ganze, auf das wir theoretisch abzielen müssen, nur als das Handgemenge unseres Lebens verstehen: unübersichtlich, vielgestaltig, veränderlich und irritierend unbetroffen von vielen Versuchen, es „theoretisch“ zu „bewältigen“. Wie damit umgehen, dass die Orientierung im Handgemenge an die Subjektperspektive gebunden ist, dass die Unterscheidung zwischen der Veränderung des Ganzen, die wir bewirken, und seiner Selbst-Veränderung, die wir erleiden, schillert? Dass Adornos Negative Dialektik auch mit der Frage nach der Möglichkeit des Glücks endet, führt Jan Müller zu der zögerlichen Frage: Ob es sich lohnen könnte, die Moral für die Revolution zu retten?

In Kooperation mit der "Gesellschaft zur Erforschung der Nachträglichkeit".

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.   

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Die Achse der Bösen: Rom - Warschau - Wien. Rechtsruck bei der Europawahl?

bewegung.taz.de - 08.05.2019
04.06.2019, 19:30 Uhr - 04.06.2019, 21:30 Uhr

Vom 23. bis 26. Mai wählen die Bürger_innen der Europäischen Union das neue Europäische Parlament – und das steht vor einem Umbruch. Von 1999 bis 2015 hat sich der Sitzanteil rechter Parteien im EP stetig erhöht und in der nächsten Wahlperiode wird es wahrscheinlich so viele extrem rechte Abgeordnete geben wie noch nie. Hinzu kommt: Radikal rechte Parteien stellen Regierungen, sind an Regierungen beteiligt, übernehmen zentrale Posten und bilden auch auf europäischer Ebene eigene Netzwerke sowie im Europäischen Parlament Fraktionen. Was bedeutet das für die Zukunft der Europäischen Union?
Den Wahlkampf zur Europawahl führen diese Parteien zwar ohne gemeinsame Kampagne, aber im gleichen Geiste. Ein wesentlicher Punkt ihrer Agenda ist nicht nur EU-Kritik, sondern oft sogar die Abschaffung der EU. Sie wollen Migration verhindern sowie verachten Minderheitenrechte. Allerdings bestehen auch, vor allem beim Thema Finanzen, an nationalen Interessen orientierte Unterschiede. Welche Europastrategien sind in diesen (völkisch-)nationalistischen Parteien und Bewegungen vorherrschend? Welche Auswirkungen wird der am 26. Mai zu erwartende Rechtsruck auf Parlament und EU haben können? Wie sind die Aussichten, dass sie eine gemeinsame Fraktion im EU-Parlament bilden werden? Und welche linken, demokratischen Gegenstrategien folgen daraus?

Die vorangegangenen Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe „Die Achse der Bösen“ befassten sich mit den länderspezifischen Merkmalen der Rechts-Regierungen in Polen, Italien und Österreich. Im vierten und letzten Teil wird Jan Rettig,  Politikwissenschaftler an der Uni Bremen, die Wahlergebnisse der Europawahl analysieren und die Möglichkeit einer ‚nationalistischen Internationalen‘ einschätzen.

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