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Ausstellungseröffnung: MITTEN DRIN DRAUßEN - Ohne Obdach in der Stadt

bewegung.taz.de - 11.11.2019
13.11.2019, 18:00 Uhr - 13.11.2019, 21:00 Uhr

An diesem Abend eröffnen wir die Ausstellung: "MITTEN DRIN DRAUßEN – ohne Obdach in der Stadt" im Beisein des Fotografen und Filmemachers Matthias Coers im sozio-kulturellen Zentrum "Unter Druck - Kultur von der Strasse e.V." in Berlin-Wedding.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Programm des Abends:
ab 18.00 Uhr Empfang

18.15 Uhr Begrüßung der Gäste
Einführung ins Thema, die Ausstellung und den Ausstellungsort
Mit Tanya Lazova, Mattthias Coers und Jan Markowsky

19.00 Uhr Rundgang durch die Ausstellungmit Kurzvorträgen von Matthias Coers

20.00 Uhr Kulturpolitisches Programm:
Beitrag vom Unter Druck Theater - Kultur von der Straße

Zur Ausstellung 14.11. bis 20.12.2019:

Veranstaltungsort:
Unter Druck e.V. - Sozio-kultureller Treffpunkt
Oudenarder Straße 26, 13347 Belin - Wedding
Nahe U9 Nauerner Platz


In der Ausstellung "MITTEN DRIN DRAUßEN – ohne Obdach in der Stadt" sind Fotografien von Berliner*innen zu sehen, deren Leben auf die eine oder andere Art von den Straßen der Stadt bestimmt ist. Entweder leben sie als Wohnungslose oder sie sind engagiert für Menschen, deren Zuhause sich im öffentlichen Raum befindet.

Nicht nur die Anzahl der Menschen, die auf der Straße leben müssen, nimmt rasant zu, sondern auch die Sichtbarkeit der Existenzform Obdachlosigkeit. Aber auch das soziale Engagement von Menschen in diesem Bereich versucht, Schritt zu halten.

Als Beobachter*innen fühlen wir uns obdachlosen Menschen gegenüber oft hilflos. Sich abzuwenden in Zeiten von Wohnraummangel, stetig steigenden Wohnkosten und sozialer Unsicherheit schützt nicht vor der Sorge, selbst in die Lage größerer Not zu geraten. Für nicht Wenige ist dies real und vorstellbar.

Matthias Coers möchte mit einer kleinen Serie von Portraits und Szenen einen Einblick in das Leben auf der Straße geben und die abgelichteten Personen mit Respekt zeigen. Ergänzt werden die Bilder mit Zitaten und Interviews der Porträtierten - mit ihrer Perspektive auf das Thema der Obdachlosigkeit.

In der Ausstellung MITTEN DRIN DRAUßEN - ohne Obdach in der Stadt werden 20 Bilder und Szenen aus der Stadt Berlin gezeigt.

Begehbare Ausstellungszeiten:
Mo. 14-18 Uhr
Di. 14-18 Uhr
Mi. 14-18 Uhr
Do. 11-15 Uhr
Fr. 13-16 Uhr (nur für Frauen)

Bei Wünschen zur barrierefreien Begehung wenden Sie sich bitte an Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Matthias Coers lebt als Filmemacher und Fotograf in Berlin. Der ausgebildete Soziologe versteht sich als kritischer Medienarbeiter. Nach den Dokumentar- und Kinofilmen MIETREBELLEN und DAS GEGENTEIL VON GRAU hatte der Kurzfilm DYSTOPOLIE Premiere. Er veranstaltet Workshops und audiovisuelle Lesungen zu stadtpolitischen Themen im In- und Ausland. Im Jahr 2017 wurde seine Ausstellung WOHNEN STADT SOLIDARITÄT im Bildungswerk gezeigt. www.zweischritte.berlin

Das sozio-kulturellen Zentrum "Unter Druck e.V. - Kultur von der Strasse e.V." in Berlin-Wedding: "Unter Druck e.V." ist ein Verein für Wohnungslose und sozial ausgegrenzte Menschen am Existenzminimum, die sich mit ihren Ideen und Eigeninitiativen für ihre Belange selbst einsetzen. Grundgedanke ist die Hilfe zur Selbsthilfe. "Unter Druck e.V." begreift sich als Raum für Menschen, Ideen, Initiativen, Projekte und verschiedene Arbeitsgruppen, Ausstellungen, Aufführungen, Lesungen u.a. Das Projekt hat eine ausgeprägte Mitbestimmungskultur. www.unter-druck.de

Veranstalter:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen des Projektes „Shared Spaces – europäische Dialoge über öffentliche Räume“ des Heinrich-Böll-Stiftung Stiftungsverbundes.

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Wider die Klimakatastrophe

bewegung.taz.de - 10.11.2019
22.11.2019, 19:00 Uhr - 22.11.2019, 22:30 Uhr

Neue Wege, der Klimakatastrophe zu begegnen

Veranstaltung des „Berliner Innovationskreis” am Freitag, 22.11.2019, 19:00h

Wer weiß, dass in Deutschland allein in den letzten gut 40 Jahren die Temperatur bis heute real um mehr als zwei Grad gestiegen ist? — dass CO2 lediglich ein Viertel der direkt beeinflussbaren Klimagase ausmacht? — dass die erhöhte Energiezufuhr durch den verstärkten Ozonschwund in den Prognosen offenbar weitgehend unbeachtet bleibt? Daraus lässt sich nur ein Schluss ziehen: Das Pariser Klimaabkommen ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, bleibt aber für sich genommen völlig unzureichend.

Die Klimadynamik stellt uns vor eine gigantische Herausforderung, die nicht mit politischen Alltagsrezepten abgearbeitet werden kann. Die Antwort muss gleichermaßen mächtig sein. Und sie muss rasch und umfassend erfolgen. Wie das gehen soll? Dazu müssen wir den Erdboden verlassen und uns an den Rand der Stratosphäre begeben.

Nach Belegen für die obigen Behauptungen wird die Bewältigung des Problems durch eine adäquate Strategie  - der GIGA-Plan - das Hauptthema sein. Die Lösung wird manchem angesichts ihrer Dimensionen, soll sie den Klimawandel tatsächlich stoppen und umkehren, den Atem verschlagen. Es wird spannend und in der Diskussion vielleicht auch ”hitzig” zugehen.

Veranstaltungsort: Evang. Reformschule Berlin Zentrum 10179  (ESBZ-Schule), Wallstr. 32/Gebäude B (direkt an der U-Bahnstation: Märkisches Museum). B-10179

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Komponistinnen im Portrait

bewegung.taz.de - 10.11.2019
07.12.2019, 16:00 Uhr - 07.12.2019

Kammermusikkonzert am 7.12.2019 um 19.00 Uhr in der Ulme 35, Eintritt 10 € (ermäßigt 7/5 €)

Neue Kompositionen von lebenden Komponistinnen aus dem Bereich Neue Musik werden vorgestellt.
Werke von Seyko Itoh, Dorothea Mader und Shasta Ellenbogen

(Konzert gefördert aus Mitteln des Kulturbeirats Charlottenburg-Wilmersdorf)

Musiker: Bianca Hase-Dorothea Mader-Isabell Herold-Querflöte, Seyko Itoh-Klavier, Davis West -Violine, Josefine Andronic-Violine, Shasta Ellenbogen-Viola, Emilia Lomakova -Cello


Leider spiegelt sich in den Konzertprogrammen der sogenannten “ernsten Musik” die gesetzliche verankerte Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau noch nicht wieder. Das klassische Repertoire besteht überwiegend nur aus Musik von Männern.
In Deutschland hat das Archiv Frau und Musik die Daten großer Hochschulen und Kompositionsinsitute ausgewertet und hat dabei festgestellt, dass im Jahr 2014 von ingesamt 2.872 Einzelaufführungen der Initiative Neue Musik Berlin nur zwölf Prozent von Komponistinnen stammten. Seit jeher wurde Frauen gesagt, sie könnten nicht komponieren, da ihnen von Natur aus die Kreativität dazu fehlen würde oder sie „zu schwach“ seien.

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Menschenrechte in Zeiten der Klimakrise

bewegung.taz.de - 08.11.2019
28.11.2019, 19:00 Uhr - 28.11.2019, 21:30 Uhr

Die Klimakrise wirkt sich tiefgreifend auf die Lebensbedingungen von Menschen aus: Sie zerstört Häuser ebenso wie lebensnotwendige Infrastrukturen; sie führt zu Armut, Mangelernährung, Krankheit und Tod. Ihre Folgen sind unumkehrbar und in ihrer Intensität beispiellos. Damit bedroht sie weltweit die Menschenrechte von Millionen Bürgerinnen und Bürgern.

Der Umgang mit der Krise ist eine Frage globaler und generationenübergreifender Gerechtigkeit, denn am stärksten betroffen sind die ärmsten Menschen, die ökonomisch schwächsten Länder und die zukünftigen Generationen.

Appelle und Mahnungen reichen nicht, klare Vorgaben und Verbote sind notwendig. Da die Politik versagt, muss die Zivilgesellschaft aktiv werden. Zukunftsgestaltung ist Sache der Bürger*innen, nicht nur ihrer Repräsentant*innen. Politik braucht den Druck von unten. Wie können wir den Druck weiter erhöhen und langfristig aufrechterhalten?

Darüber wollen wir diskutieren mit:

  • Anja Köhne, Scientists for Future
  • Cléo Mieulet, Extinction Rebellion
  • Emma Fuchs, Fridays for Future
  • Herbert Lohner, BUND Berlin
  • Kerstin Doerenbruch, Greenpeace Berlin
  • Lara Eckstein, Campact

Moderation: Herbert Nebel, Internationale Liga für Menschenrechte

Unter dem Motto „Menschenrechte aktuell“ veranstalten die Humanistische Union, die Internationale Liga für Menschenrechte, die Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation und die Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend.

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Mumia - Long Distance Revolutionary

bewegung.taz.de - 06.11.2019
10.12.2019, 20:00 Uhr - 10.12.2019, 22:00 Uhr

Film: Mumia - Long Distance Revolutionary (Original mit dt. Untertiteln)
Einen Tag nach Mumias 38 (!) Haftjahrestag, am Tag der Menschenrechte, zeigen wir nochmal den 2012 erschienenen Dokumentarfilm über Mumias Leben im Kontext der sozialen Kämpfe, aus denen er kommt. Danach beantworten wir auch gerne aktuelle Fragen.

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Stoppt die Hinrichtung von Rodney Reed!

bewegung.taz.de - 06.11.2019
19.11.2019, 17:00 Uhr - 19.11.2019, 19:00 Uhr

Kundgebung: Stoppt die Hinrichtung von Rodney Reed! Abschaffung der Todesstrafe - überall!
Hintergrund Rodney Reed, Todestraktgefangener in Texas, USA...

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Stoppt die Hinrichtung von Rodney Reed

bewegung.taz.de - 06.11.2019
17.11.2019, 21:45 Uhr - 17.11.2019, 21:59 Uhr

Kundgebung: Stoppt die Hinrichtung von Rodney Reed! Abschaffung der Todesstrafe - überall!
Freiheit für Leonard Peltier, Ana Belen-Montes und Mumia Abu-Jamal - Free Them ALL!

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Stoppt die Hinrichtung von Rodney Reed

bewegung.taz.de - 06.11.2019
17.11.2019, 17:00 Uhr - 17.11.2019, 19:00 Uhr

Kundgebung: Stoppt die Hinrichtung von Rodney Reed! Abschaffung der Todesstrafe - überall!
Freiheit für Leonard Peltier, Ana Belen-Montes und Mumia Abu-Jamal - Free Them ALL!

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Wolkenkratzer

bewegung.taz.de - 06.11.2019
10.01.2020, 18:00 Uhr - 10.01.2020, 20:00 Uhr

Wolkenkratzer: sind das Betontürme, die gläsern oder stählern in die Höhe schießen? Oder ist das, was tatsächlich an den Wolken kratzt (oder sie durchsticht) nicht vielmehr ein Berggipfel? Rauh, kantig, wild zerklüftet?

Genau das präsentiert Peter Menne: der Offenbacher Photograph hat das Naturschauspiel eingefangen – das einerseits naturwissenschaftlich leicht erklärbar ist. Andererseits eine berührende Atmosphäre, von morgendlichen Wolkenschwaden erzeugt. Genauso wie der Vollmond, der die Wolkendecke durchbricht: mal munteres, mal majestätisches, immer wieder beeindruckendes Spiel…

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Fassbinders „Warnung vor einer heiligen Nutte“

bewegung.taz.de - 06.11.2019
12.12.2019, 19:00 Uhr - 12.12.2019, 22:00 Uhr

Der Film gehört zu Fassbinders persönlichen Favoriten: in „Warnung vor einer heiligen Nutte“ portraitiert er Machtkämpfe und Herrschsucht während einer Filmproduktion – in einem Team, das sich eigentlich von Bevormundung emanzipieren wollte.

Film im Film: in einem Hotel irgendwo am Meer wartet ein Filmteam auf den Regisseur, den Star – und das Geld der Filmförderung! Eine Stimmung aus Hysterie und Apathie, Hoffnung, Neid und endlosen Affären: Wohin treibt die Gruppe?

Dr. Michael Töteberg führt in den Neuen Deutschen Film ein. Töteberg war lange Jahre Lektor von Fassbinder. Er hat seine Filme und Essays herausgegeben. Anschließend Filmgespräch / Diskussion.

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Fassbinders „Warnung vor einer heiligen Nutte“

bewegung.taz.de - 06.11.2019
12.12.2019, 19:00 Uhr - 12.12.2019, 22:00 Uhr

Der Film gehört zu Fassbinders persönlichen Favoriten: in „Warnung vor einer heiligen Nutte“ portraitiert er Machtkämpfe und Herrschsucht während einer Filmproduktion – in einem Team, das sich eigentlich von Bevormundung emanzipieren wollte.

Film im Film: in einem Hotel irgendwo am Meer wartet ein Filmteam auf den Regisseur, den Star – und das Geld der Filmförderung! Eine Stimmung aus Hysterie und Apathie, Hoffnung, Neid und endlosen Affären: Wohin treibt die Gruppe?

Dr. Michael Töteberg führt in den Neuen Deutschen Film ein. Töteberg war lange Jahre Lektor von Fassbinder. Er hat seine Filme und Essays herausgegeben. Anschließend Filmgespräch / Diskussion.

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Vilma Steindling - Eine jüdische Kommunistin im Widerstand

bewegung.taz.de - 06.11.2019
14.11.2019, 19:00 Uhr - 14.11.2019, 21:00 Uhr

Ruth Steindling, Claudia Erdheim: Vilma Steindling. Eine jüdische Kommunistin im Widerstand

Buchpräsentation und Gespräch mit Ruth Steindling
Vom Waisenkind zur Widerstandskämpferin

Mit acht Jahren kommt Vilma Steindling ins jüdische Waisenhaus im Wiener 19. Bezirk. Schon mit 16 Jahren politisiert sie sich und tritt in den Kommunistischen Jugendverband ein. 1937 folgt die junge Frau ihrem Lebensgefährten Arthur Kreindel nach Paris, denn im austrofaschistischen »Ständestaat« unter Kurt Schuschnigg sind die KP und der KJV verboten.

Nach der Besetzung Frankreichs durch Hitlerdeutschland engagiert sie sich in der sogenannten »Mädelarbeit« der Résistance. Als sie 1942 denunziert und verhaftet wird, wird sie ins KZ Auschwitz überstellt. Sie überlebt den Todesmarsch ins KZ Ravensbrück, wo sie vom schwedischen Roten Kreuz befreit wird. Im Herbst 1945 kehrt Vilma nach Wien zurück und erfährt erst jetzt, dass ihr Lebensgefährte Arthur in Dachau ermordet worden ist. Gibt es für sie ein Leben danach? Ein Leben nach Ausschwitz? Vilma ist nun völlig auf sich gestellt, obdachlos und ohne Arbeit. Sie sucht Hilfe bei dem einzigen ihr möglich erscheinenden Zufluchtsort, der Kommunistischen Partei, wird jedoch herb enttäuscht. Nach und nach beginnt sie, ihre politische Überzeugung zu hinterfragen.1968 nach dem Einmarsch der Sowjets in die Tschechoslowakei tritt sie enttäuscht aus der Partei aus.

Dieses Buch zeichnet den Lebensweg einer mutigen Frau nach, die für ihre Ideale ihr Leben aufs Spiel setzte und die trotz schwerwiegender Traumatisierungen wieder zurück ins Leben fand. Über das Leid, das sie erfahren hatte, sprach sie wenig. Welche Folgen das für ihre Kinder und Enkelkinder hatte, auch damit setzen sich die Autorinnen in sehr persönlichen Zugängen auseinander.

Ruth Steindling absolvierte in Wien das Lehramt in Romanistik. Sie unterrichtete an Gymnasien in Wien und Nizza, war als Deutschlektorin an den Universitäten Brest, Cremona und Mailand sowie als freie Übersetzerin im In- und Ausland tätig.
Ruth Steindling, Claudia Erdheim: Vilma Steindling. Eine jüdische Kommunistin im Widerstand. Mit einem Nachwort von Anton Pelinka. 223 Seiten, Amalthea, Wien 2017 EUR 25,00

Siehe auch:
ÖsterreicherInnen im KZ Ravensbrück: http://www.ravensbrueckerinnen.at/?page_id=6526

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Kein Vergessen, kein Vergeben! Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. Novenber 1938

bewegung.taz.de - 06.11.2019
09.11.2019, 17:00 Uhr - 09.11.2019, 20:00 Uhr

Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen.“

Dieses Diktum des Auschwitzüberlebenden Primo Levi bleibt und ist uns Verpflichtung.

Dem Gedenken an die deutschen NS-Verbrechen auch weiterhin Gehör zu verschaffen sowie Konsequenzen daraus einzufordern, bleibt die wichtigste Aufgabe für alle Antifaschist*innen. In diesem Sinne hoffen wir, möglichst viele von Euch am 9. November auf der Gedenkdemonstration in Moabit zu sehen.

Als Zeitzeuge wird Peter Neuhof, er wurde 1925 geboren, reden. Durch, wie er selbst sagte, »unwahrscheinliche Glücksumstände« überlebte Peter Neuhof, Sohn kommunistisch, jüdischer Widerstandskämpfer aus Frohnau, die Naziherrschaft.

Wir freuen uns auch eine/n Vertreter_in vom Ken Berlin der Hashomer Hatzair begrüßen zu können. Die sozialistisch-jüdische Jugendbewegung wurde 1938 von den Nazis verboten und gründete sich 2011 neu in Berlin

Für die musikalische Unterstützung sorgt die Gruppe Zhetwa.

(http://9november.blogsport.eu/)

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Deportationsgedenkort Güterbahnhof Moabit.

bewegung.taz.de - 06.11.2019
10.11.2019, 15:00 Uhr - 10.11.2019, 18:00 Uhr

Ein neuer Gedenkort, eine lange Geschichte
Kurz-Führung und anschließender Vortrag von Andreas Szagun

Von Herbst 1941 bis Frühjahr 1945 wurden vom größten Deportationsbahnhof Berlins aus über 30.000 Menschen in Ghettos und Vernichtungslager deportiert – vom Güterbahnhof Moabit. Eine Restfläche steht seit 2016 unter Denkmalschutz. Um den stadträumlich vergessenen Ort zu würdigen, wurde 2016 ein Kunstwettbewerb ausgelobt. Der erste Preis ging an das Künstlerkollektiv „raumlaborberlin“. Im Sommer 2017 wurde der zwischen Quitzowstraße und Ellen-Epstein-Straße gelegene Gedenkort eingeweiht.

Anschließend wird der frühere Eisenbahner und Mitarbeiter der Geschichtswerkstatt Tiergarten, Andreas Szagun, über die "Deportationsgleise", die historische Neubewertung dieses Ortes, die Rolle der Reichsbahn bei den Deportationen und den langen Weg zu einem Gedenkort berichten.

Der Treffpunkt der Führung zum Gedenkort Güterbahnhof Moabit befindet sich an Stele auf dem Pflasterweg Ecke Quitzowstraße zwischen Hellweg Baumarkt und Lidl Supermarkt. Bus M 27, Haltestelle Quitzowstraße oder S+U Westhafen, S 41/42, U 9.

Danach gehen wir für den Vortrag in den B-Laden in der Lehrter Straße 27–30, 10557 Berlin (800m). Bus 123, Haltestelle Kruppstraße.

Es gibt heiße Getränke und Kuchen

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ipb-Jahrestagung 2019: Soziale Bewegungen im digitalen Zeitalter

bewegung.taz.de - 06.11.2019
16.11.2019, 09:00 Uhr - 17.11.2019

Wann: 16./17. November

Wo: TU Berlin, Hauptgebäude, H1012 Straße des 17. Juni, 10623 Berlin

 

„Jahrestagung des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung in Kooperation mit dem Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft

Protest und Gegenprotest, Herrschaft und Widerstand lassen sich heute nur im Kontext der digitalisierten Gesellschaft, ihrer speziellen Möglichkeiten, Dynamiken und Gefahren denken. Damit verbunden sind neue Fragen für die Protest- und Bewegungsforschung

Wie müssen wir Protest im digitalen Kontext verstehen? Wodurch unterscheiden und wie ergänzen sich Organisierung und Mobilisierung online und offline? Trägt die Struktur digitaler Plattformen dazu bei, dass besonders reaktionäre Bewegungen profitieren? Wie können digitale Räume emanzipatorische Politikansätze stärken?“

 

Das Konferenzprogramm und weitere Informationen finden Sie unter: finden sie unter www.protestinstitut.eu

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Von der denkerischen Wirklichkeitsfindung in der Ökonomie - Helmut Wolls "Unkonventionelle Zugänge zur Ökonomie"

bewegung.taz.de - 05.11.2019
05.11.2019, 18:00 Uhr - 05.11.2019, 19:00 Uhr

 

Der Berliner Wasserrat stellt vor:

Helmut Woll: Unkonventionelle Zugänge zur Ökonomie                                                              

 

Von der denkerischen Wirklichkeitsfindung in der Ökonomie

Im neuen Buch von Helmut Woll, Professor für Wirtschaftspädagogik, geht es nicht um Machbarkeit ökonomischer Entwürfe oder (macht)politisch relevant gewordene Theorien dieser Wissensdisziplin, sondern um ein denkerisches Herantasten an die ökonomische Wirklichkeit aus verschiedensten, neuen Blickwinkeln. Nicht umsonst spricht man in jüngster Zeit oft von den „blinden Flecken der Ökonomie“ als Wissenschaft...

Der Autor hat sich solcher Denker angenommen und mit Bedacht ausgewählt, die sich von fruchtbaren Fragestellungen leiten lassen und die gegebenen Denkmuster verlassen haben. Diese Sozialwissenschaftler ziehen ihn förmlich an : H. Ch. Binswanger, I. Illich, G. Heinsohn, E. F.Schumacher, L. Kohrs, Chr. Felber, K. Marcal, N. Taleb, K.H. Brodbeck, R. Henrich, H. Hardensett, J. Vogl, A. Peters, R. Goldscheid, R. Steiner, M. Beleites, N. Paech.

Seine Essays gruppiert Woll unter drei Themenkreise: Fortschritt und Wachstum, Geld, Wert und Finanzen, Lebenswirklichkeit und Homo Oeconomicus. Diesen setzt er seine ausführliche, erkenntnisleitende Vorbemerkung voran und schließt die Aufsatzsammlung mit einem Ausblick auf die Möglichkeiten, zu einer Erkenntnisweise der „einen“ Wirtschaft, der Weltwirtschaftswissenschaft zu gelangen: „Veränderungen müssen beim Denken ansetzen: ein weltwirtschaftliches Denken ist das Gebot der Stunde! Arbeit und Denken gehören zusammen. Diese Einheit kann die Basis bilden für den weltweiten angemessenen Umgang mit Ressourcen.“(S. 184).

Der Autor urteilt nicht, sondern charakterisiert die Vorgehensweise der portraitierten Denker, prüft und gibt dem Leser die Chance eigener Beurteilung. Eine Kluft zwischen lesendem Fachpublikum und allgemeinbildendem Interesse richtet er nicht auf. Ökonomische Urteilsfähigkeit ist ja gegenwärtig längst zur Lebensfrage für jeden Zeitgenossen geworden.- Das Buch atmet Unabhängigkeit sowie Verantwortlichkeit der Ökonomie gegenüber den Existenzfragen der Gegenwart. Die kluge Auswahl lebt wohl auch aus der jahrzehntelangen Tätigkeit des Autors als Hochschullehrer für Ökonomie, Wirtschaftspädagogik und Statistik an zahlreichen west- und mitteldeutschen Universitäten. Man wünscht sich weitere Entdeckungen.

Manfred Kannenberg-Rentschler,  für den Rundbrief "Netzwerk Dreigliederung"

 

Buchvorstellung und Moderation:

Ulrike von Wiesenau, Institut für soziale Gegenwartsfragen

 

Helmut Woll: Unkonventionelle Zugänge zur Ökonomie

194 Seiten ·  19,80 EUR
ISBN 978-3-7316-1387-9  August 2019, Metropolis-Verlag

 

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Schikane im Betrieb: Union Busting in Hamburg

bewegung.taz.de - 05.11.2019
12.11.2019, 18:15 Uhr - 12.11.2019, 20:30 Uhr

Anfang dieses Jahres wurde in der Presse darüber berichtet, wie die Bio-Supermarktkette Alnatura Mitarbeiter_innen schikaniert, die einen Betriebsrat gründen wollten. Leider ist dies kein Einzelfall.

Das Betriebsverfassungsgesetz regelt die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber_innen und Arbeitnehmer_innenvertretung und sichert dieser gewisse Mitbestimmungs- und Informationsrechte zu.

Gewährleistet ist auch das Recht, ab einer gewissen Anzahl von Mitarbeiter_innen einen Betriebsrat zu gründen.

Allzu oft allerdings wird Betriebsräten die Wahrnehmung ihrer Rechte erschwert. Hierbei richten sich Handlungen von Arbeitgeber_innen teils gegen einzelne Betriebsratsmitglieder, teils gegen die Betriebsräte selbst.
Dies ist kein Kavaliersdelikt, sondern gemäß § 119 BetrVG strafbar.
Welche Probleme dies nach sich zieht, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, dagegen vorzugehen und in welchen Bereichen politisches Tätigwerden notwendig wäre, besprechen wir mit Marek Beck, der Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in einer Hamburger Kanzlei ist. Wir freuen uns auf euch!

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Gute Mauern – Schlechte Mauern

bewegung.taz.de - 05.11.2019
06.11.2019, 18:00 Uhr - 06.11.2019

Wann: Mittwoch, 6. November, 18 Uhr

Wo: Checkpoint Charlie, Berlin

Zitiert aus dem Aufruf:

„Im Zuge der Feierlichkeiten zum Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren wird an die vielen Menschen erinnert werden, die beim Versuch die Grenzanlagen zu überwinden, ihr Leben gelassen haben. Der menschenverachtende Charakter dieses Bauwerks  und das dahinter stehende politische Regime der ehemaligen DDR ist unbestritten.

Die Initiative RadiHum nimmt diese Feiern zum Anlass, um auf das sich stetig verschärfende Mauer- und Grenzregime der EU aufmerksam zu machen. Wir kritisieren diese Doppelmoral: „schlechte Mauern, gute Mauern“. Die Mauer damals war und die EU-Außengrenzen heute sind inhuman und grausam. Wir gedenken aller Toten, die auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben ihr Leben verloren, damals wie auch heute!

Wir können und wollen nicht den Zusammenbruch eines Abschottungssystems feiern, während sich an den EU-Außengrenzen ein neues Abschottungssystem mit aufgerüstetem Grenzschutz vollzieht und Flüchtende wie Kriminelle in Lagern behandelt werden.

Daher rufen wir am Mittwoch, den 6. November 2019, um 18.00 Uhr am Checkpoint Charlie gemeinsam mit Renate Hürtgen, ehemalige DDR-Opposition, und der Geflüchteteninitiative Corasol zu einer Kundgebung mit einer Videoinstallation auf, in der diese Heuchelei angeprangert wird.

Die Initiative RadiHum ist im Vorfeld der großen #unteilbar-Demonstration im Oktober 2018 entstanden. Wir setzen uns für sichere Migrationswege in die EU ein.“

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30 Jahre Maueröffnung - ein Jubiläum - eine Erzählung?

bewegung.taz.de - 05.11.2019
07.11.2019, 19:30 Uhr - 17.11.2019

Wann: Donnerstag, 7. November, 19:30 Uhr

Wo: Lenaustraße 3-4, Neukölln/Berlin

 

Wie haben Aktivist*innen der Lesben-/Frauenbewegung die Umbrüche 1989 erlebt? Wie wurde die Öffnung der Mauer und ihre Konsequenzen innerhalb der Ost- und Westberliner Lesben-/Frauenbewegungen rezipiert? Welche Kontakte und Bündnisse entstanden um 1989 und in den Folgejahren?

In der dreiteiligen Veranstaltungsreihe wollen FFBIZ - das feministische Archiv und Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek die deutsch-deutschen Erzählungen zu 1989 aus einer lesbisch-feministischen Perspektive betrachten und jeweils eine Aktivist*in der Frauen-/Lesbenbewegungen zu Wort kommen lassen.

Am 7. november ist dazu Christina Thürmer-Rohr eingeladen. Sie ist Sozialwissenschaftlerin, feministische Theoretikerin und Musikerin und gehört zu den Pionierinnen für Frauen- und Geschlechterforschung an deutschsprachigen Hochschulen.
7. November 2019, 19.30 Uhr im Refugio Sharehaus in Berlin-Neukölln
 

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Das Klima, das Wasser, die Bäume und der Berliner Landeshaushalt

bewegung.taz.de - 05.11.2019
05.11.2019, 19:00 Uhr - 05.11.2019, 21:00 Uhr

»Das Klima, das Wasser, die Bäume und der

Berliner Landeshaushalt 2020/21«

 

Inspiriert von der jungen, globalen Baumpflanz-Bewegung “Plant-for-the-Planet” sowie der Konferenz „Stadt.Plant.Grün“ (www.gruen-ist-leben.de/stadtplantgruen) und bemüht, die Ziele der Koalitionsvereinbarung vom 16. November 2016 hinsichtlich der Regenwassernutzung in der Stadt Berlin umzusetzen, lädt der Berliner Wasserrat am 5.11. 2019 zu einer Veranstaltung unter dem Titel

»Das Klima, das Wasser, die Bäume und der Landeshaushalt 2020/21«

 

Den Einstiegs-Vortrag wird Dr. agr. Hermann Wollner halten, der zu diesem Thema zuletzt als Autor einer Publikation der Leipziger ökonomischen Societät »Klimaresiliente integrale urbane Gehölz- und Regenwasser- wirtschaft ─ kommunale Aufgabe für die Großstadt Berlin« und als Redner auf Veranstaltungen von „Stadtgespräch Wasser“ (KZW), und „Regen-. wasser abkoppeln“ (BRA) hervorgetreten ist.

 

Dipl.-Ing. André Butz, Geschäftsführer der Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt (B.&S.U). mbH wird den BENE-Förderschwerpunkt „Maßnahmen der Regenwasserbe- wirtschaftung in Grünanlagen und angrenzenden Strassenräumen“ sowie das BEK-Handlungsfeld „Gebäude, Stadtentwicklung, Grün- und Freiflächen“ vorstellen.

 

Nora Ries und Polly Gleba, Botschafterinnen für Klimagerechtigkeit der Initiative “Plant-for-the-Planet” („Pflanzen für den Planeten“) werden die globale junge Baumpflanzbewegung vorstellen.

 

Moderation: Gerlinde Schermer

 

Zusammen mit interessierten, kompetenten Bürgerinnen und Bürgern, jungen Klima-Aktivisten und engagierten Umweltfachleuten dieser Stadt, wollen wir darüber diskutieren, wie die Landespolitik dazu zu bewegen ist, im derzeit debattierten Landeshaushalt ein Budget zur Förderung von Quartiersprojekten „Regen zu Baum“ in allen Berliner Bezirken bereitzustellen.

 

 

Informationen zum Berliner Wasserrat unter www.berliner-wasserrat.de

Pressekontakt: Ulrike von Wiesenau    +49(0) 1573-4077795

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