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»Organizing I: Wie die Zukunft war«. Politik und Gesellschaft in Ostdeutschland 89/90+

bewegung.taz.de - 02.07.2019
05.07.2019, 18:00 Uhr - 05.07.2019, 20:00 Uhr

Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Ort | Reinbeckhallen, Lounge (Eingang via Ausstellungshalle | Ausstellung »Roger Melis – Die Ostdeutschen«)

Der »Herbst der Utopie« ’89: Der Aufbruch der Zivilgesellschaft rückte die Möglichkeit der Neugestaltung eines ganzen Landes in greifbare Nähe. Bereits in den Jahren vor 1989 hatten sich in der DDR Bürgerrechtler*innen und Expert*innen mehr und mehr organisiert und die Demokratisierungsbewegung mit konkreten Reformvorschlägen gespeist. Insbesondere in den Monaten zwischen Maueröffnung und Wiedervereinigung – befördert durch eine Art »Machtvakuum« – schien für eine kurze Zeit fast alles möglich.

Auch wenn viele der Vorschläge letztlich nicht umgesetzt werden konnten: Die Umbruchszeit in Ostdeutschland konnte auf bemerkenswerte Weise zeigen, was Bürger*innen durch Selbstermächtigung und »von unten« erreichen können. An Runden Tischen, in Gruppen und Bürgerinitiativen, auf Demonstrationen und in unabhängigen Gewerkschaften wurden zahlreiche Ideen entwickelt und erprobt.

Und heute? In ganz unterschiedlicher Weise können 1989 und 2019 als Transformationszeiten gelten. Wie viel Zukunftsweisendes steckt in den Jahren um 1989/90? Was war erfolgreich, was ist gescheitert und warum? Was ist zum Beispiel aus den Runden Tischen geworden, welche Chancen und Risiken bergen basis- oder rätedemokratische Prozesse? Was zeigt uns die Umbruchszeit in Ostdeutschland über Möglichkeiten des politischen Handelns und politischer Partizipation heute?

 

Open Talk mit

Elske Rosenfeld | Künstlerin, Kuratorin & als Schülerin 89/90+ aktiv


Elske Rosenfeld forscht als Künstlerin und Autorin zur Geschichte der Dissidenz in Osteuropa und den Ereignissen von 1989/90, und zum Verhältnis von Körper und Revolution. Sie hat vielfach zu diesen Themen publiziert, u.a. als Ko-Autorin des Berliner Heftes »Zur Verfassung. Recherchen, Dokumente. 1989-2017« und auf ihrem Blog www.dissidencies.net. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden international ausgestellt, u.a. beim f/stop-Festival Leipzig (2018); »Herbstsalon III«, Maxim Gorki Theater, Berlin, (2017); Steirischer Herbst 2015, Graz; mumok kino, Wien (2016 und 2013); GfzK Leipzig (2013); Devi Art Foundation, Delhi (2013). 2018 leitete sie zusammen mit Suza Husse das Projekt »wildes wiederholen. material von unten. Künstlerische Forschung im Archiv der DDR-Opposition«. Sie ist Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte.

 


Rainer Land | Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler & Reformer 89/90+


Jahrgang 1952, studierte Rainer Land nach einer Ausbildung als Rinderzüchter von 1975 bis 1983 Philosophie und Wirtschaftswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben einer Promotion 1984 über philosophische Probleme der politischen Ökonomie forschte und lehrte er in den 1980er Jahren insbesondere zur Entwicklung der Produktivkräfte im modernen Kapitalismus und zu den Gründen für die Stagnation der staatssozialistischen Wirtschaftssysteme. Von 1988 bis 1990 war er Mitglied der reformorientierten Projektgruppe »Moderner Sozialismus« an der Humboldt-Universität zu Berlin.

In den 1990er Jahren folgten industriesoziologische Untersuchungen des Umbruchs in Kooperation mit dem SOFI Göttingen und die Tätigkeit als verantwortlicher Redakteur der sozialwissenschaftlichen Zeitschrift »Berliner Debatte Initial«. 2001 war er an der Wiedererrichtung des Thünen-Instituts für Regionalentwicklung e.V. beteiligt und ist dort bis heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Das Thünen-Institut erforscht empirisch und theoretisch den sozioökonomischen Umbruch der heutigen Moderne und die besonderen Probleme der Deindustrialisierung und der ländlichen Regionen.

Rainer Land forscht zur gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Erneuerung damals wie heute. Weitere Informationen sowie Publikationen unter www.rla-texte.de.

 


Renate Hürtgen | Historikerin, Philosophin & Aktivistin 89/90+


1947 in Ostberlin geboren, Arbeiter-Angestelltenelternhaus, 1970 Studium der Kulturwissenschaften und Ästhetik an der HU Berlin, 1976 Promotion. 1977 wegen der Weitergabe illegaler Literatur Weggang von der Universität; Kulturreferentin an der Hochschule für Ökonomie, seit 1980 an der Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Bereich Philosophiegeschichte. 1977 ist Renate Hürtgen in die Opposition gegangen (Friedrichsfelder Friedenskreis), 1989 hat sie die »Initiative für unabhängige Gewerkschaften« gegründet, deren Aufruf am 4. November von Heiner Müller auf der »Alexdemo« vorgelesen wurde; seitdem ist sie in zahlreichen betrieblichen und sozialen Bewegungen aktiv; immer parteilos und als Basisaktivistin. Sie ist Mitbegründerin und Kuratorin des bzw. im Haus der Demokratie und Menschenrechte; seit 1992 als Historikerin tätig. Schwerpunktmäßig arbeitet sie u.a. zu DDR-Sozial-Geschichte, betrieblichem Alltag, Frauen, Transformation, Revolutionsgeschichte. Renate Hürtgen gehört zum linken Flügel der Bürgerbewegungen, der gleichermaßen kritisch den vergangenen sogenannten sozialistischen wie auch den kapitalistischen Gesellschaften gegenübersteht.

Moderation | Sophie Schulz

Im Sinne eines »Forums« sind alle interessierten Besucher*innen herzlich eingeladen teilzunehmen, zuzuhören, Fragen zu stellen und selbst beizutragen.

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Die Veranstaltung ist Teil der Reihe forum 89/90+, die sich mit den innovativen und emanzipatorischen Potenzialen der Umbruchszeit in Ostdeutschland 89/90+ beschäftigt. Das Gesamtprogramm finden Sie auf der Website: www.reinbeckhallen.de

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Solidarität ist kein Zustand, sondern eine Bewegung

bewegung.taz.de - 01.07.2019
07.07.2019, 18:00 Uhr - 07.07.2019, 20:15 Uhr

Die alte Arbeiterbewegung hat die „Solidarität der Klasse“ beschworen und damit ein universales Leit­bild geprägt, das in seinem illusionären Charakter in nichts den Begriffen des Bürgertums von Freiheit und Gleichheit in dessen Kampf gegen die zu sprengenden Verhältnisse nachstand. Aber wie diese war auch der Solidaritätsbegriff der Arbeiterbewegung zugleich ein emanzipatorischer, der die Kollektivi­tät des Kampfes um ein besseres Leben betont. Wenn wir heute neu über „Solidarität“ nachdenken, dann hängt das damit zusammen, dass neue Subjekte die Bühne eines emanzipatorischen Kampfes be­treten haben, die anders leben, arbeiten und kämpfen als die Arbeiterschaft des vorigen Jahrhunderts. Welche „Solidarität“ braucht diese Bewegung, um wirkmächtig zu werden?

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Solidarität ist kein Zustand, sondern eine Bewegung

bewegung.taz.de - 01.07.2019
07.07.2019, 18:00 Uhr - 07.07.2019, 20:15 Uhr

Die alte Arbeiterbewegung hat die „Solidarität der Klasse“ beschworen und damit ein universales Leit­bild geprägt, das in seinem illusionären Charakter in nichts den Begriffen des Bürgertums von Freiheit und Gleichheit in dessen Kampf gegen die zu sprengenden Verhältnisse nachstand. Aber wie diese war auch der Solidaritätsbegriff der Arbeiterbewegung zugleich ein emanzipatorischer, der die Kollektivi­tät des Kampfes um ein besseres Leben betont. Wenn wir heute neu über „Solidarität“ nachdenken, dann hängt das damit zusammen, dass neue Subjekte die Bühne eines emanzipatorischen Kampfes be­treten haben, die anders leben, arbeiten und kämpfen als die Arbeiterschaft des vorigen Jahrhunderts. Welche „Solidarität“ braucht diese Bewegung, um wirkmächtig zu werden?

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openTransfer Green CAMP

bewegung.taz.de - 01.07.2019
02.08.2019, 10:00 Uhr - 02.08.2019, 17:00 Uhr

Was zivilgesellschaftliches Engagement alles bewegen kann, haben gerade das Verbot von Einmalplastik und die Wahlergebnisse bei der Europawahl gezeigt.

Aber wie wird aus einer Idee eine Bewegung? Welche gut funktionierenden Ideen gibt es bereits? Wie bringe ich mein Projekt an andere Standorte? Wie lassen sich Digitalisierung und Nachhaltigkeit bestmöglich vereinbaren? Was können Foodsaver von der Bloggerin lernen, was die Jugendgruppenleiterin vom Bienen-Aktivisten? Jede Menge, so viel sei schon verraten.

Wir wollen euch den Raum geben, über die Themen zu sprechen, die euch umtreiben, andere Engagierte kennenzulernen und dabei – natürlich – einen wunderschönen Tag im Grünen zu verbringen. Deshalb laden wir euch ein, am 2. August 2019 auf die Insel der Jugend in Berlin-Treptow zu kommen.

Wir erwarten rund 100 Organisationen, Projekte und Initiativen, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz befassen. Im Barcamp-Format könnt ihr euch einen Tag lang austauschen, inspirieren lassen, diskutieren, und über den Tag hinaus vernetzen. Der Tag gehört ganz euch – und die Zukunft hoffentlich noch vielen Generationen!

Alle Infos im Überblick:

Zeit: 2. August 2019, 10.00 - 17:00 Uhr
Ort: Insel der Jugend, Alt-Treptow 6, 12435 Berlin
Anmeldung: Über https://opentransfer.de/event/opentransfer-green-camp-in-berlin/

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openTransfer Green CAMP

bewegung.taz.de - 01.07.2019
02.08.2019, 10:00 Uhr - 02.08.2019, 17:00 Uhr

Was zivilgesellschaftliches Engagement alles bewegen kann, haben gerade das Verbot von Einmalplastik und die Wahlergebnisse bei der Europawahl gezeigt.

Aber wie wird aus einer Idee eine Bewegung? Welche gut funktionierenden Ideen gibt es bereits? Wie bringe ich mein Projekt an andere Standorte? Wie lassen sich Digitalisierung und Nachhaltigkeit bestmöglich vereinbaren? Was können Foodsaver von der Bloggerin lernen, was die Jugendgruppenleiterin vom Bienen-Aktivisten? Jede Menge, so viel sei schon verraten.

Wir wollen euch den Raum geben, über die Themen zu sprechen, die euch umtreiben, andere Engagierte kennenzulernen und dabei – natürlich – einen wunderschönen Tag im Grünen zu verbringen. Deshalb laden wir euch ein, am 2. August 2019 auf die Insel der Jugend in Berlin-Treptow zu kommen.

Wir erwarten rund 100 Organisationen, Projekte und Initiativen, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz befassen. Im Barcamp-Format könnt ihr euch einen Tag lang austauschen, inspirieren lassen, diskutieren, und über den Tag hinaus vernetzen. Der Tag gehört ganz euch – und die Zukunft hoffentlich noch vielen Generationen!

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Workshop «Organize to win!». Handwerkszeug für die politische Arbeit im Stadtteil

bewegung.taz.de - 27.06.2019
20.07.2019, 10:00 Uhr - 20.07.2019, 18:00 Uhr

Überall sind Menschen in Bewegung  – gegen steigende Mieten, für mehr Personal in den Krankenhäusern und für viele weitere Verbesserungen. Doch hinter jeder großen Aktion, hinter jeder großen Stadtteilinitiative oder Kampagne steht ein intensiver Organisierungsprozess. Menschen vor Ort finden sich zusammen, schmieden Pläne und werden aktiv. Linkes Organizing bietet umfangreiche Hilfestellungen, um solch langfristige Prozesse zum Erfolg zu führen. Dahinter steht die Überzeugung, dass an den bestehenden Verhältnissen nur etwas geändert werden kann, wenn  Menschen sich in großer Zahl organisieren und für ihre Interessen eintreten.

Der Workshop gibt einen kompakten Einblick in die Denkweise und die Methoden linken Organizings. Der Transfer in euren politischen Alltag wird durch praktische Übungseinheiten im Stadtteil begonnen. Die Referent*innen sind selbst in Organizing-Projekten aktiv und können viele eurer Fragen beantworten. Eva-Maria Zimmermann ist aktiv in einem Organizing-Projekt in Köln Chorweiler und Tony Pohl in Berlin Neukölln.

Um eine intensive persönliche Anleitung zu ermöglichen, ist die Teilnehmer*innenzahl  begrenzt. Wir bitten deshalb um Anmeldungen per Email bis zum 12. Juli.
 Es wird kein Teilnahmebeitrag erhoben. Getränke und Snacks, sowie ein kleines Mittagsbuffet werden gestellt. Freiwillige Kostenbeteiligung durch Spenden ist willkommen

Anmeldungen bitte per Mail an: bawue@rosalux.org

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Die neue Welle der Abtreibungskritik. Ist das Selbstbestimmungsrecht der Frau in Gefahr?

bewegung.taz.de - 27.06.2019
11.07.2019, 19:00 Uhr - 11.07.2019, 21:00 Uhr

Mit Katharina Göpfarth, Doktorandin aus Tübingen

Die Möglichkeit straflos abzutreiben ist ein Meilenstein für das Selbstbestimmungsrecht der Frau und zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der Frauenbewegung. Umso beunruhigender scheinen die weltweiten Bestrebungen verschiedener Staaten das Abtreibungsrecht massiv zu beschränken oder Abtreibungen gar strikt zu verbieten.

Als jüngstes Beispiel kann hierfür die Gesetzesänderung im U.S. Bundestaat Alabama angeführt werden, wonach künftig selbst nach Vergewaltigungen keine Schwangerschaftsabbrüche mehr erlaubt sind. Aber auch im europäischen Raum etabliert sich eine zunehmend abtreibungskritische Tendenz. So wurde in Österreich Anfang Mai die Bürgerinitiative #Fairändern im Ausschuss des Nationalrats behandelt, die umfangreiche Einschränkungen des Abtreibungsrecht vorsieht. Unter den Unterstützern von #Fairändern finden sich Nationalratsabgeordnete der FPÖ und ÖVP, auch der frischgebackene FPÖ Chef Norbert Hofer ist dabei.

Besorgniserregend scheint zudem die Gründung des ultrakonservativen Lobby-Netzwerks „Agenda Europe“. Laut deren Manifest hat sich „der sexuelle Akt von seinem primären Zweck“ getrennt – der Fortpflanzung. Nun sollen in den Bereichen Ehe und Familie sowie dem sog. Lebensschutz in allen Ländern der Europäischen Union emanzipatorische Gesetze blockiert werden. Angestrebt wird etwa Schwangerschaftsabbrüche unter Androhung von Sanktionen zu verbieten – auch wenn beim Austragen Risiken für die Gesundheit der Mutter bestehen. Katharina Göpfarth liefert Hintergrundinformationen zu dieser Entwicklung und referiert über die Änderungen des Schwangerschaftsabbruchsrechts in Zeiten von antifeministischen und abtreibungskritischen Tendenzen.

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Griechenland hat gewählt: Bilanz zu 4 ½ Jahren Syriza-Regierung

bewegung.taz.de - 27.06.2019
09.07.2019, 20:00 Uhr - 09.07.2019, 22:00 Uhr

Diskussion mit Prof. Athanasios Marvakis, Thessaloniki

Am 7. Juli 2019 wird das griechische Parlament neu gewählt. Damit endet möglicherweise die Regierungszeit der linken Syriza-Partei. Ihr Amtsantritt Anfang 2015 war von großer Euphorie und hohen Erwartungen begleitet, auch bei linken Strömungen in Westeuropa. Syriza startete im Widerstand gegen die neoliberalen «Memoranden» der EU-Troika, schwenkte jedoch bald um und exekutierte strenge Sparprogramme und Privatisierungen. Die Einschätzungen über diese Politik gehen auseinander. Die einen sagen: Angesichts der Kräfteverhältnisse in der EU gab es keine praktikable Alternative. Und immerhin ist es mittlerweile gelungen, die Troika-Programme zu verlassen und eine etwas sozialere Politik umzusetzen. Die anderen sagen: Syriza ist gegenüber Brüssel und Berlin eingeknickt und hat dadurch für eine allgemeine politische Demoralisierung gesorgt. Sie verweisen auf «sozialen Verheerungen» dieser Politik in der griechischen Gesellschaft.

Gemeinsam mit Athanasios Marvakis wollen wir  eine Bilanz dieser 4 ½ Jahre ziehen und ausloten, wie es nach den Neuwahlen weiter gehen könnte. Themen sind: die Finanzkrise, die Spar- und Privatisierungsprogramme, Migration/Flucht, Nationalismus (Mazedonien-Frage), gesellschaftliche Reformen, das Verhältnis zwischen  Griechenland und EU/Deutschland, griechische Reparationsansprüche gegenüber Deutschland, linke Perspektiven in Griechenland und in Europa.

Prof. Athanasios Marvakis ist Sozialwissenschaftler an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki. Er hat vor 25 Jahren in Tübingen promoviert und hat in den vergangenen Jahren schon mehrfach in Tübingen über die politische Lage in Griechenland gesprochen. Sein Vortrag erfolgt auf Deutsch.

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Dietmar Dath: "Karl Marx, Sozialismus und der ganze Rest"

bewegung.taz.de - 27.06.2019
06.07.2019, 18:00 Uhr - 06.07.2019, 20:00 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Dietmar Dath

Alle Verhältnisse sind umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist!

Aber wie soll das gehen, was tun? Der „gesunde Menschenverstand“ wird uns kaum weiterhelfen, wir brauchen eine Theorie der Befreiung. Lenin schrieb mal: „Ohne revolutionäre Theorie kann es keine revolutionäre Bewegung geben.“

Der Schriftsteller Dietmar Dath kennt sich aus mit Befreiungstheorie, die den sozialen Fortschritt im Blick hat. Vor allem Marx und Engels, die Begründer des „Wissenschaftlichen Sozialismus“ können laut Dath weiterhelfen. Und warum Dietmar Dath ein Fan von phantastischer Literatur ist und gerne Science-Fiction-Romane schreibt, klären wir heute Abend auch noch.

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Fridays for Future – Ergebnisse von Demonstrationsbefragungen in 13 europäischen Städten

Seit mehr als einem halben Jahr ist FridaysForFuture aktiv und noch immer bestimmen die jugendlichen Protestierenden die mediale Agenda. Dabei sind die Schulstreiks kein Phänomen, das auf Deutschland oder Schweden – dem Heimatland Greta Thunbergs – beschränkt ist. Vielmehr liegt die Bedeutung dieser massenhaften Mobilisierung nicht zuletzt in ihrer Ausbreitung in ganz Europa und weit darüber hinaus. Wie ist dieser Erfolg zu erklären? Wer sind die Protestierenden? Was fordern sie?  Was denken sie über den Klimawandel und welche Lösungsansätze verfolgen sie?

Um mehr über die Demonstrierenden und ihre Motive zu erfahren, haben sich Forscher*innen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung am 15. März 2019 an einer internationalen Befragung der Klimademonstrationen beteiligt. Von den neun beteiligten Ländern waren unsere Forscher*innen in dreien aktiv: in Österreich, Polen und Deutschland. Erste Ergebnisse der Befragungen in Bremen und Berlin wurden auf einer Pressekonferenz am 26. März vorgestellt (zur Medienberichterstattung). Eine ausführliche deutschsprachige Studie wird Mitte Juli der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Ergebnisse der Demonstrationsbefragungungen in insgesamt 13 verschiedenen europäischen Städten liegen nun in einer umfassenden, englischsprachigem Studie vor:

Wahlström, Mattias, Piotr Kocyba, Michiel De Vydt and Joost de Moor (Eds.) (2019). Protest for a future: Composition, mobilization and motives of the participants in Fridays For Future climate protests on 15 March, 2019 in 13 European cities. (Download, 2,91 MB). 

Wesentliche Ergebnisse des Ländervergleichs lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Protestierenden in den neun untersuchten Ländern haben vieles gemeinsam. Fast überall gibt es eine ungewöhnlich starke junge, weibliche Mobilisierung und eine starke Beteiligung von ‘Protestneulingen’. Die Protestierenden haben in ganz Europa ein eher linkes Selbstverständnis und in allen Ländern sind insbesondere die demonstrierenden Schüler*innen zuversichtlich, dass der Klimawandel aufzuhalten ist.
  • Innerhalb dieser Gemeinsamkeiten gibt es eine große Bandbreite. So sind die Demonstrierenden in Amsterdam und Warschau wesentlich jünger als in Brüssel oder Malmö, wo sich auch ältere Menschen am Protest beteiligen.
  • Auffällig ist die teilweise grundsätzlich unterschiedliche Beurteilung der Lösungskompetenz von Markt, Regierung, Wissenschaft und der Bedeutung des individuellen Konsumverhaltens, die auf unterschiedliche Diskussionen innerhalb der nationalen Klimabewegungen hinweist.
  • Trotz vieler Gemeinsamkeiten ist FridaysForFuture in Europa wesentlich heterogener, als der gemeinsame Rahmen suggeriert.

 

Geschlechter der Befragten

Altersverteilung und Median (der Wert, der die Mitte aller vorkommenden Werte markiert)

Unterstützung bei Schüler*innen und Erwachsenen für die Aussage “Ich bin zuversichtlich, dass politische Entscheidungen den Klimawandel eindämmen können.” (“überwiegend” und voll und “ganz”)

 

Zum Kontakt für Presseanfragen geht es hier. Weitere Informationen zum Projekt und den beteiligten Wissenschaftler*innen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung finden sich auf der Projektseite.

Photo: Jörg Farys / Fridays for Future @Flickr (CC BY 2.0).

Hamburger Gitter - Filmvorstellung und Diskussion

bewegung.taz.de - 26.06.2019
08.07.2019, 18:00 Uhr - 08.07.2019, 20:59 Uhr

31.000 PolizistInnen, 76.000 Menschen auf der Straße, 20 Regierungen zu Gast – drei Zahlen zum G20-Gipfel in Hamburg. 170 PolizeiermittlerInnen, 5 Öffentlichkeitsfahndungen, Strafverfahren gegen fast 1.200 Personen – drei Zahlen zur juristischen Aufarbeitung.

Auch zwei Jahre nach dem Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach weiteren Verdächtigen. Die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten anscheinend Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law & Order.
Wir zeigen den Film „Hamburger Gitter“ des Berliner Videokollektivs LEFTVISION, das in den Tagen des G20-Gipfels mit 13 Kameraleuten in Hamburg filmte und anschließend ausführliche Interviews mit diversen WissenschaftlerInnen, Protestierenden und RechtsanwältInnen führte. Er zeigt die Proteste, die Ausschreitungen, das Vorgehen der Polizei und die Aufarbeitung der Geschehnisse durch die Politik.

Der Film fragt: Welche Garantien des Grundgesetzes konnten rund um den G20-Gipfel standhalten? Inwieweit war das Vorgehen der Polizei angemessen? Auf welche Ausnahmeregelungen wurde das Vorgehen gestützt? War die Aufarbeitung durch die Politik ausreichend? In welche Richtung entwickelt sich unsere Gesellschaft?
Im Anschluss an den Film wollen wir diese Fragen auch mit unserem Gast, Rechtsanwalt Dieter Magsam besprechen. Er vertritt mehrere Menschen, die beim G20-Gipfel von Polizeigewalt betroffen waren und klagt gemeinsam mit anderen AnwältInnen (u.a. zur Feststellung der Rechtswidrigkeit von Camp- und Demonstrationsverboten) gegen die Stadt Hamburg.

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Kidical Mass Köln

bewegung.taz.de - 26.06.2019
30.06.2019, 14:00 Uhr - 30.06.2019

Wann: Sonntag, 30. Juni, 14 Uhr

Wo: Rudolfplatz, Köln

In vielen Städten liegt fahrradfreundliche Verkehrspolitik oft im toter Winkel. Die Notwendigkeit sicherer Fahrradwege mit einem nachhaltigen urbanen Verkehrskonzept scheint sich nur schleppend vereinbaren zu lassen. Dabei sterben jedes Jahr zudem dutzende Fahrradfahrende. Um besonders die jüngeren Verkehrsteilnehmer*innen zu stärken, findet die Kidical Mass statt – eine Fahrraddemonstration für eine klimafreundliche Verkehrswende. Es handelt sich jdeoch nicht um eine Critical Mass im klassischen Sinne, nach welchem eine spontante und führungslose Masse durch die Stadt fährt. Die „Kidical Mass“ in Köln für Kinder und Jugendliche ist vorab als Demonstration angemeldet. Damit ist die Route im Vorfeld festgelegt und von der Polizei gesichert. 14 Uhr, Rudolfplatz

Mehr Infos unter KidicalMassKoeln

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Vortrag und Diskussion: Netzfeminismus 2.0

bewegung.taz.de - 26.06.2019
03.07.2019, 20:00 Uhr - 03.07.2019, 23:00 Uhr

Wann: Mittwoch, 3.Juli 19, 20 Uhr

Wo: k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, Berlin

Die Autonome Neuköllner Antifa ist Gastgeber*in einer Veranstaltung im k-fetisch mit dem spannenden Titel „Netzfeminismus. Ein Mittel zum (Selbst-)Zweck?“ Netzfeminismus ist natürlich im Web 2.0 angekommen und bietet die Chance, auch über feministische Zusammenhänge hinaus ein Bewusstsein zu schaffen für Themen wie sexualisierte Gewalt gegen Frauen, aber auch über den Versuch der rassistischen Vereinnahmung feministischer Errungenschaften. Aber was passiert über das Netz und dortige Debatten hinaus konkret politisch und gesellschaftlich? Wo ist Potenzial und was sind die Grenzen des Netzfeminismus? Was bringen gesteigerte Reichweite und Klicks wirklich, wenn es darum geht, ganz analog das Patriarchat abzuschaffen? Mit Yasmina Banaszczuk, Journalistin und Autorin, und der Autorin und Antisemitismusforschung studierenden Merle Stöver im Rahmen der Veranstaltungsreihe „… still have to protest this shit!“ (3. 7., Wildenbruchstraße 86, 20 Uhr)

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Lässt sich der Rechtspopulismus ökonomisch erklären? (Termin ist der 4.7., nicht der 6.7.!)

bewegung.taz.de - 26.06.2019
06.07.2019, 09:30 Uhr - 06.07.2019, 21:00 Uhr

Leo Roepert (Hamburg)

Die Erklärungen, die man zum gegenwärtigen Aufstieg des „Rechtspopulismus“ am häufigsten zu lesen und zu hören bekommt, sind ökonomisch. In der liberalen Variante ist von „Modernisierungsverlierern“ die Rede, die von einer globalisierten Wirtschaft „abgehängt“ worden seien. Linke AutorInnen führen die verschärfte Konkurrenz im Neoliberalismus, die „Abstiegsgesellschaft“ oder die Wirtschaftskrise und die nachfolgenden Austeritätspolitiken als Ursachen an.
Doch obwohl die Annahme, dass der Kapitalismus und seine Krisensymptome bei der Erklärung des Rechtsrucks eine zentrale Rolle spielen müssten, gerade aus linker Perspektive äußerst plausibel erscheint, ergeben sich aus ihr bei näherem Hinsehen zahlreiche Fragen und Probleme. So zeigen empirische Studien, dass die neuen Rechtsparteien nicht nur von sogenannten „Abgehängten“, sondern quer durch alle Schichten gewählt werden. Und wenn es tatsächlich vorrangig ökonomische Sorgen und Nöte sind, die deren AnhängerInnen umtreiben, wieso wenden sie sich nicht linken Parteien und Bewegungen zu, die ökonomische Probleme direkt adressieren? Wie lassen sich schließlich völkische Reinheitsvorstellungen, rassistische Untergangsszenarien und ein paranoides Elitenbild auf ökonomische Interessenlagen und Strategien zurückführen?

Der Vortrag skizziert die gängigen ökonomischen Erklärungen des „Rechtsrucks“, diskutiert ihre Probleme und stellt einige Überlegungen dazu an, wie eine kritische Theorie des „Rechtspopulismus“ aussehen könnte, die dessen paranoiden und rassistischen Zügen Rechnung trägt und dabei den Kapitalismus mit einbezieht, ohne reduktionistisch zu sein.

Leo Roepert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg und forscht zu Rassismus, Autoritarismus und Rechtspopulismus.

Eine Veranstaltung der MASCH-Hochschulgruppe.

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Resolution zur Ausrufung des Klimanotstands

bewegung.taz.de - 24.06.2019
02.07.2019, 17:00 Uhr - 02.07.2019, 18:00 Uhr

Der Rat der Stadt Dortmund möge beschließen: Die Stadt Dortmund unterstützt die Resolution zur Ausrufung des Climate Emergency (Klimanotstand).

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Boys will be boys? – Ein sexismuskritischer Workshop für Männer

bewegung.taz.de - 24.06.2019
21.09.2019, 10:00 Uhr - 21.09.2019, 17:00 Uhr

Sa 21. September, 10–17 Uhr | Workshop

Die kritische Auseinandersetzung mit Sexismus wurde bisher weitestgehend Frauen* überlassen. Sexismus ist jedoch kein Frauenthema. Eine gleichberechtigte Gesellschaft muss von allen getragen werden. Deshalb möchten wir uns der Frage widmen, wie man(n) patriarchale Handlungs- und Denkmuster durchbrechen kann und Männern den Raum geben, Sexismus (selbst)kritisch zu reflektieren, um im Anschluss gemeinsam Handlungsstrategien zu entwickeln.
Mit: Wendy König (Politikwissenschaftlerin und politische Bildnerin) und Sarah Gubitz (Feministin und Anthropologin)
Beitrag 15 € inkl. Verpflegung, Ermäßigung möglich
Anmeldung bis 17. September

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Trans* Personen haben Rechte?– 
Das Transgendergesetz in der Diskussion

bewegung.taz.de - 24.06.2019
12.09.2019, 19:00 Uhr - 12.09.2019, 21:00 Uhr

Do 12. September, 19–21 Uhr | Podiumsdiskussion

Ein neues Bundesgesetz soll das aus dem Jahr 1981 stammende Recht erneuern. Aus Sicht vieler Betroffener verstärkt die angestrebte Reform ihre Diskriminierung sogar, Stellungnahmen von Verbänden wurden nicht einbezogen. Wir diskutieren mit Betroffenen und Politiker*innen, wie der Stand des Verfahrens ist und wie ein Gesetz aussehen müsste, das Menschen unterstützt, anstatt ihre Diskriminierung fördern.

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Anders Wohnen – aber wie? Hausprojekte, Baugruppen, Genossenschaften

bewegung.taz.de - 24.06.2019
31.08.2019, 10:00 Uhr - 01.09.2019, 17:00 Uhr

Sa 31. August – So 01. September, je 10–17 Uhr | Workshop

Gemeinschaftliches Wohnen liegt im Trend. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat, findet leicht eine Baugruppe. Und wie machen es diejenigen mit wenig Geld?
An verschiedenen Beispielen aus Stadt und Land werden unterschiedliche Wohnformen gezeigt, mit verschiedenen Graden von Selbstorganisation. Rechtsformen und Finanzierungsmodelle werden insbesondere mit Blick auf solidarische Ausgestaltungsmöglichkeiten nach innen und außen untersucht. Auch die wohnungswirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in Berlin und Umland kommen nicht zu kurz.
Die Teilnehmenden können ihre Erfahrungen einbringen, eigene Wohnwünsche klären sowie sich über wohnungspolitisches Engagement austauschen.
Leitung: Elisabeth Voß (Betriebswirtin und Publizistin, Schwerpunkt
Solidarische Ökonomien, NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.)
Beitrag: 10 € inkl. Verpflegung und Getränke

Anmeldung bis 27. September unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

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Vernissage der Ausstellung: Ich bin kein Objekt!

bewegung.taz.de - 24.06.2019
29.08.2019, 19:00 Uhr - 29.08.2019, 21:00 Uhr

Do 29. August, 19–21 Uhr

Selbstverständlich scheinende Sätze wie »Ich will das nicht.«, »Nein.« , »Geh weg!« und »Stopp.« sind für Betroffene von sexistischer Diskriminierung oft schwer auszusprechen, weil ihnen das Recht abgesprochen wird, sie zu sagen. Auf Übergriffe, auf das Überschreiten von Grenzen folgen:

Scham – Das kann ich niemandem erzählen!
Wut – Du Arschloch! Wie kann ein Mensch so etwas tun?
Trauer – Der Abend ist ruiniert. Ich will allein sein.
Zweifel – War es meine Schuld? Hätte ich mich wehren müssen?
und Ohnmacht – …

Es ist eine Krux, denn die Verarbeitung solcher Gefühle ist ein Kraftakt und man kann das Erlebte nicht ungeschehen machen. NotAnObject versucht dabei zu helfen, diese Erlebnisse und Gefühle in Kunst zu transformieren, um Sexismus aus der Perspektive derer sichtbar zu machen, die ihn erleben.

Oft sind es von Sexismus Betroffene, die in die Position gebracht werden, Konsequenzen aus der Diskriminierung ziehen zu müssen; jene, die versuchen müssen, gesellschaftlichen Wandel zu erzielen. Daher werden die Sprüche und Taten der Täter*innen genutzt und sich künstlerisch angeeignet – die Geschichten werden erzählt. Denn es kann befreiend und empowernd sein, Erlebtes öffentlich auszusprechen – vor allem, wenn dies auf einer Plattform geschieht, auf der viele Menschen ihre Geschichten erzählen. So werden Betroffene zu Akteur*innen einer feministischen Bewegung; so entsteht ein Mosaik, welches die vielen Facetten des Sexismus abbildet.

NotAnObject ist ein queer-feministisches, antisexistisches Projekt, welches sich künstlerisch mit Sexismus auseinander setzt und eine Plattform für Menschen bietet, die Sexismus erleben mussten. Gemeinsam werden die Geschichten fotografisch aufgearbeitet und öffentlich gemacht.

In dieser Ausstellung werden eine Auswahl der Fotos gemeinsam mit von Betroffenen verfassten Statements gezeigt.

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

Categories:

Menschen ohne Papiere

bewegung.taz.de - 24.06.2019
03.08.2019, 15:00 Uhr - 03.08.2019, 17:00 Uhr

Stadtrundgang                                                                                                                                                           Treffpunkt: S-Bahn Wilhelmsburg, oben auf der Brücke vor dem Kiosk
Begrenzte Teilnehmendenzahl. Anmeldung unter info@w3-hamburg.de

Jeder Mensch hat grundlegende Rechte wie das Recht auf medizinische Versorgung, Bildung und Teilhabe. Menschen ohne Papiere können von diesen Rechten oft keinen Gebrauch machen. Der Rundgang bettet das Phänomen „irreguläre Migration“ in seinen Kontext ein und beleuchtet es von verschiedenen Seiten. Das Ziel ist sowohl die Lebensbedingungen von Menschen ohne Papiere aus der Perspektive der Betroffenen aufzuzeigen, als auch die Ursachen und Probleme aus (menschen) rechtlicher, gesellschaftlicher und politischer Perspektive zu betrachten.

Die Aktionswoche Globale Fragen - Lokale Antworten wird von der W3 organisert und findet im Rahmen der GlüXfahrt statt.

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