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Die Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht stellt sich vor

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Die 2015 gegründete Berliner Initiative gegen Arbeitgeberunrecht (BAGA) stellt ihre Arbeit im Kampf gegen Unionbusting und für die Unterstützung und Stärkung kämpferischer Belegschaften in den Betrieben vor – jüngste Beispiele: Solidaritätsarbeit im Botanischen Garten und im Berliner Taxigewerbe.

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Nuclear-Free Future Award Laureates 2017

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr

Nuclear-Free Future Award 2017: Die Preisträger kommen aus Niger, England, Japan, Deutschland und der Schweiz.

Die Feier der Preisverleihung findet am 15. September 2017 in Basel statt. Kooperationspartner ist der internationale Kongress „Human Rights, Future Generations and Crimes in the Nuclear Age“ (14. – 17. Sept., Kollegienhaus, Universität Basel, Petersplatz 1).

Link zu Event-Swiss-ippnw

Kategorie WIDERSTAND

Almoustapha Alcahen, Niger

Der 1957 geborene Tuareg Almoustapha Alcahen transportierte Salz in Kamelkarawanen bevor er – nichtsahnend – in Arlit Mitarbeiter des Urankonzerns AREVA wurde. Als er sah, wie die Kranken und Toten von der Firma ignoriert und radioaktiver Eisenschrott von lokalen Handwerkern ungehindert weiter verarbeitet wurde, gründete er 2002 die Organisation NGO AGHIRIN`AN (in der Sprache der Tuareg „Schutz der Seele“). Als lautstarker Gegner des Uranabbaus in Niger und Gegner des französischen Konzerns Areva trat er in TV-Shows und auf öffentlichen Veranstaltungen auf. 2015 verlor er seinen Arbeitsplatz. Ohne Mittel kämpft er weiter.

Kategorie AUFKLÄRUNG

Janine Allis Smith und Martin Grant Forwood, Großbritannien

Vieles, was wir heute über die Wiederaufbereitungsanlage Sellafield im Nordwesten Englands wissen (und, ginge es nach den Betreibern, nie wissen sollten), verdanken wir dem Zwei-Personen Team CORE. Hinter dem Akronym für “Cumbrians Opposed to a Radioactive Environment” stehen Martin Forwood und Jannie Allis-Smith. Seit Mitte der Achtziger – damals hieß Sellafield noch Windscale – deckt und klärt das Ehepaar auf. Ihr Sohn war damals, wie auffällig viele Kinder der Region, an Leukämie erkrankt. CORE ist eine unverzichtbare Säule der britischen Anti-Atombewegung..

Kategorie LÖSUNGEN

Hiromichi Umebayashi, Japan

Der promovierte Feststoff-Physiker Hiromichi Umebayashi ließ 1980 die Lehrtätigkeit an der Universität Tokio hinter sich, um sich ganz der Friedenssicherung und der Abschaffung von Atomwaffen zu widmen. Seine Vision: Keine Atomraketen auf dem Boden der drei Staaten Japan, Nordkorea und Südkorea; gleichzeitig eine Garantie von Russland, China und den USA, gegen jene drei Staaten keine Nuklearwaffen einzusetzen. Hiromichis Engagement zeigte bereits Wirkung: Durch die Moderation der Mongolei saßen die sechs Länder bereits zusammen. Ein Ende ist noch nicht abzusehen.

Kategorie BESONDERE ANERKENNUNG

Jochen Stay, Deutschland

Jochen Stay, 51, ist einer der Mit-Initiatoren und Mit-Gestalter der Initative „X-tausendmal quer“ – die sich schwerpunktmäßig mit gewaltfreien Sitzblockaden gegen Castor-Transporte befasste – und von „ausgestrahlt“: Einer bundesweiten Anti-Atom-Organisation, die Atomkraft- gegnerInnen bis heute darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen – etwa bei der rund 90 Kilometer langen Menschenkette, die sich Ende Juni 2017 von Tihange über Lüttich und Maastrich bis Aachen schlängelte und die sofortige Abschaltung der überalterten Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 in Belgien forderte.

Die Unermüdlichen der Schweizer Anti-Atom-Bewegung

Sie stehen stellvertretend für die vielen Aktiven in der Schweiz, die sich seit Jahrzehnten gegen bestehende oder projektierte AKWs und ungenügende Endlagerprojekte gewehrt haben. Sie vertreten zivilgesellschaftliche Gruppen und Organisationen der Schweizer Anti-Atombewegung, die nie in einer breiteren Öffentlichkeit gestanden haben: Marcos Buser, Dani Costantino, Michel Fernex, Mira Frauenfelder, Iris Frei, Stefan Füglister, Eva Geel, Niculin Gianotti, Heini Glauser, Jürg Joss, Roland Meyer, Ursula Nakamura, Stefan Ograbek, Georg Pankow, Heidi Portmann, Anne-Cécile Reimann, Philippe de Rougemont, Leo Scherer, Egon Schneebeli, Peter Scholer, Martin Walter, Walter Wildi; posthum werden Jürg Aerni und Chaim Nissim geehrt.

Für weitere Informationen, sowie Kontakte für Interviews mit den Preisträgern:

Claus Biegert, c.biegert@nffa.de
Horst Hamm, , h.hamm@nffa.de

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Miete? Stopp! Jetzt!

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017, 17:00 Uhr

„Die Stadt gehört uns allen!“ Mit diesem Slogan wehren sich  Potsdamer*innen gegen den Ausverkauf der Stadt. Sie klagen das ungleiche Mitspracherecht über wohnpolitische Investitionen an. Die Mieten steigen und viele können sich das nicht mehr leisten. Daher wird zur Demonstration für den Erhalt städtischer Flächen und Gebäude aufgerufen. 

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Endstation Einfalt

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017, 15:00 Uhr

Die sogenannte "Demo für alle" will zu ihrem letzten Kundgebungstermin vor dem Bundeskanzleramt demonstrieren und homo- und transfeindliche Standpunkte verbreiten. Der Berliner CSD und „Enough is Enough“ mobilisieren unter dem Titel „Endstation Einfalt – Familie für alle“ zum friedlichen, kreativ und vielfältigen Gegenprotest gegen Hass und religiösen Fundamentalismus.

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"Das System NSU - Rassismus. Staat. Neonazis."

bewegung.taz.de - 15.09.2017
17.10.2017, 19:00 Uhr - 17.10.2017, 22:00 Uhr

Bald soll der so geannnte NSU-Prozeß in München nach über vier Jahren zu Ende gehen. Er wird gegen fünf Personen geführt, die angeklagt sind, an den (Mord)Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) beteiligt gewesen zu sein. Darunter waren neun Morde an migrantischen Kleinunternehmern, ein Mord an einer Polizistin, zwei Sprengstoffanschläge mit vielen Schwerverletzten und 15 Raubüberfälle.

Mit dem Plädoyer der Bundesanwaltschaft zeigt sich erneut, dass die staatliche Lesart und die offizielle Geschichtsschreibung über den NSU festgezurrt werden soll: Der NSU
habe nur aus drei Mitgliedern bestanden und staatliche Verstrickungen hätte es nicht gegeben. Angesichts der unzähligen Fragen, die über den größten Geheimdienstskandal
der Nachkriegsgeschichte offen bleiben, angesichts der aktiven Vertuschungspolitik und der Missachtung der Opferfamilien, wollen wir das Verhältnis von gesellschaftlichem und strukturellen Rassismus, Staat und Neonazis unter die Lupe nehmen.

Wie konnte der NSU so lang morden? Wie viel ist ein Menschenleben angesichts des "Staatswohls" wert? Wer lügt und warum? Wir gehen davon aus, dass die Politik des NSU
als Angriff auf die Gesellschaft der Vielen nicht zu Ende ist. Offensichtliche Fragen drängen sich ebenso auf wie die zur Schau getragene Straflosigkeit von Verantwortlichen in Verfassungsschutz und staatlich-politischen Entscheidungsstellen dazu auffordern, keinen Schlussstrich zu ziehen.

MIT JULE KARAKAYALI (NSU-TRIBUNAL) UND DIRK LAABS (JOURNALIST)

Die Themenreihe "Das System NSU" wird vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und der IL Berlin organisiert.

Es ist keine Anmeldung nötig!

Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Filmvorführung und Diskussion: "Der NSU Komplex"

bewegung.taz.de - 15.09.2017
16.10.2017, 19:00 Uhr - 16.10.2017, 21:30 Uhr

Der Dokumentarfilm "Der NSU-Komplex - Die Rekonstruktion einer beispiellosen Jagd" von Stefan Aust und Dirk Laabs liefert einen umfassenden Überblick über die Hintergründe des NSU-Terrors, präsentiert erstmals interne Ermittlungsergebnisse, legt Widersprüche offen und erläutert politische und gesellschaftliche Hintergründe."Der NSU-Komplex" stellt die Fragen: Was trieb Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und ihre Freunde an? Wer unterstützte die beiden? Wer half ihnen bei den Taten und dem Leben im Untergrund? Die Ermittlungen der Polizei und die Überwachung der Szene - und damit des Umfeldes der Täter - sind der rote Faden, an dem die Geschichte entlang erzählt wird.
Es ist eine Geschichte über die Entstehung und Entwicklung der militanten rechten Szene nach der Wiedervereinigung in Deutschland und die am Ende hilflosen und riskanten Versuche staatlicher Behörden, mit ihr fertig zu werden. Das macht den NSU-Komplex hochaktuell. Denn wieder brennen Flüchtlingsheime, und erneut steht der Staat vor der Frage: Wie begegnet man dieser akuten Gefahr?

Dokumentarfilm Deutschland 2016, Regie: Stefan Aust, Dirk Laabs
90 Min., deutsch

Mit anschließender Diskussion.

Die Themenreihe "Das System NSU" wird vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und der IL Berlin organisiert.

Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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Filmvorführung und Diskussion: "Der Kuaför aus der Keupstraße"

bewegung.taz.de - 15.09.2017
09.10.2017, 19:00 Uhr - 09.10.2017, 21:30 Uhr

m Film DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE lernen wir Menschen kennen, denen - obwohl sie völlig unschuldig sind - die Mitverantwortung für einen Bombenanschlag zugeschrieben wird. Dabei sind sie die wahllosen Opfer der Mörderbande "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU), deren Tat sie nur mit viel Glück überlebt haben. Die Menschen in der Kölner Keupstraße (und viele andere, die tatsächlich starben) wurden nur deswegen angegriffen, weil sie migrantischer Herkunft sind. Sieben Jahre lang müssen sie die Anschuldigungen erdulden, bis sich die wahren Täter selbst entlarven.
Im Dokumentarfilm schildern die Betroffenen ihre Situation nach dem Mordanschlag und in den darauf folgenden Jahren. Trotz ihrer schweren körperlichen und seelischen Verletzungen werden sie von Polizei, Justiz und Medien Verdächtigungen ausgesetzt. Die späten Versuche, sich dafür zu entschuldigen wirken hilflos und inszeniert.
Eine zentrale Botschaft des Films ist es, jede/n in ihrem/seinem individuellen Handeln und Menschsein zu betrachten und weniger auf die Nationalität und Herkunft zu achten. Dies ist eine Möglichkeit, dem gegenwärtig wieder erstarkenden Rassismus, ob offen oder unterschwellig, zu begegnen.

Dokumentarfilm Deutschland 2015, Regie: Andreas Maus,
92 Min., deutsch / türkisch mit Untertiteln

Mit anschließender Diskussion.

Die Themenreihe "Das System NSU" wird vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und der IL Berlin organisiert.

Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Filmvorführung und Diskussion: "Der Kuaför aus der Keupstraße"

bewegung.taz.de - 15.09.2017
09.10.2017, 19:00 Uhr - 09.10.2017, 21:30 Uhr

m Film DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE lernen wir Menschen kennen, denen - obwohl sie völlig unschuldig sind - die Mitverantwortung für einen Bombenanschlag zugeschrieben wird. Dabei sind sie die wahllosen Opfer der Mörderbande "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU), deren Tat sie nur mit viel Glück überlebt haben. Die Menschen in der Kölner Keupstraße (und viele andere, die tatsächlich starben) wurden nur deswegen angegriffen, weil sie migrantischer Herkunft sind. Sieben Jahre lang müssen sie die Anschuldigungen erdulden, bis sich die wahren Täter selbst entlarven.
Im Dokumentarfilm schildern die Betroffenen ihre Situation nach dem Mordanschlag und in den darauf folgenden Jahren. Trotz ihrer schweren körperlichen und seelischen Verletzungen werden sie von Polizei, Justiz und Medien Verdächtigungen ausgesetzt. Die späten Versuche, sich dafür zu entschuldigen wirken hilflos und inszeniert.
Eine zentrale Botschaft des Films ist es, jede/n in ihrem/seinem individuellen Handeln und Menschsein zu betrachten und weniger auf die Nationalität und Herkunft zu achten. Dies ist eine Möglichkeit, dem gegenwärtig wieder erstarkenden Rassismus, ob offen oder unterschwellig, zu begegnen.

Dokumentarfilm Deutschland 2015, Regie: Andreas Maus,
92 Min., deutsch / türkisch mit Untertiteln

Mit anschließender Diskussion.

Die Themenreihe "Das System NSU" wird vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und der IL Berlin organisiert.

Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Wie Interessenkonflikte der Gesundheit auf der ganzen Welt schaden

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017, 11:30 Uhr

10 Jahre MEZIS - Internationales No-Free-Lunch-Treffen

Vom 15.09. bis 16.09.2017 feiert die Initiative MEZIS e.V. im Haus der Demokratie und Menschenrechte mit dem Internationalen No-Free-Lunch-Treffen „Wie Interessenkonflikte der Gesundheit auf der ganzen Welt schaden“ sein zehnjähriges Jubiläum. Vorträge aus Australien und Deutschland sind der Rahmen für spannende Workshops mit TeilnehmerInnen aus Indien, Chile, Italien, Frankreich, Brasilien, Südafrika, Niederlande, Deutschland und Kenia. Sie finden statt am Freitag, 15.9. von 11.30 – 17.30 Uhr, und am Samstag, 16.9. von 11.30 bis 19 Uhr. Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie des HELIOS Klinikums Berlin-Buch und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), und MEZIS gestalten den Festakt, am Freitag, 15.9., von 18 bis 22 Uhr. Für Unterhaltung sorgt die Band die „Echten Ärzte“.

Mehr Infos unter: www.mezis.de/pm-10-jahre-mezis-internationales-no-free-lunch-treffen/

Veranstalter: MEZIS e.V.

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Parking Day 2017 - Stuttgart

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017, 10:00 Uhr

Stuttgarts Parkplätze werden zu Parks

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PARK(ing) DAY - international

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017

Annual global revisioning of urban public space. Participate! www.parkingday.org

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PARK(ing) Day 2017 - Berlin

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017

PARK(ing) Day 2017 - Berlin

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PARK(ing) Day Berlin

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017

Der PARK(ing) Day ist ein eintägiges globales Experiment. Immer am dritten Freitag im September.

Der PARK(ing) DAY ist eine jährliche weltweite Aktion, bei der Künstler, Designer, Aktivisten oder ganz normale Bürger einen abgegrenzten Parkplatz in einen temporären öffentlichen Park verwandeln.

Wir möchten aufzeigen wie Verkehrsflächen anders genutzt werden können und in Frage stellen wie viel Fläche dem Autoverkehr eingeräumt werden soll.

Am Freitag, den 15. September, wird an mehreren Orten in Berlin die automobile Wirklichkeit perforiert:
Zwar wird brav ein Parkticket gekauft, nur werden die Flächen autofrei bleiben!


Wir zeigen die massive Platzverschwendung durch Parkfläche für Autos in den Städten auf und stellen Alternativen zum Auto-Parkplatz vor:

Stadt-Grün   es wäre Platz für Blumenkübel oder Bäume Straßencafés   gerne sitzen wir in der Sonne und genießen unseren Kaffee Fahrradbügel   auf einen Schlag Platz für bis zu 10 Fahrräder Spiele   ein Schaukelpferd oder eine Wippe laden Kinder ein Parkbank   hinsetzen, ausruhen oder miteinander plauschen

 

Kommen Sie einfach vorbei!

Machen Sie mit!

Gestalten Sie Ihren eigenen PARK!

PARKen Sie die Stadt um

Übrigens: PARK(ing) Day 2018 ist am 21. September!
 
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Aktionsschwerpunkt „PARK(ING) DAY“

bewegung.taz.de - 15.09.2017
15.09.2017

„Straßen wurden für Autos gebaut und werden über die Kfz-Steuer finanziert“ – der Satz wurde inhaltlich schon oft widerlegt, denn Autos kosten mehr als sie „bringen“. Der Satz unterschlägt vor allem einen gewichtigen Punkt: den Platzbedarf des ruhenden Verkehrs! Zugeparkte Innenstädte, der scheinbar allgegenwärtige Anspruch auf Parkplätze für alle und sogar das illegale Parken auf Fuß- und Fahrradwegen nehmen uns allen Flächen weg, die weit besser genutzt werden können.

Mit dem PARK(ing) Day und Aktionsideen, die daran angegliedert sein können, zeigen wir Euch hier einige erste Ideen, wie man die Leute ohne erhobenen Zeigefinger darauf aufmerksam machen kann, welche Konsequenzen die deutsche autofreundliche Politik im Alltag eigentlich hat. Flächenverbrauch, Emissionen, Lärm – wir zeigen, wie positiv sich eine fahrradfreundliche Bundesrepublik verändern würde.

Um zu zeigen, wie viel wertvoller Platz dem Parken von Kfz vorbehalten wird, wurde der PARK(ing) Day ins Leben gerufen. Parkbuchten werden dabei temporär umgenutzt und zu Flächen mit Aufenthaltsqualität aufgewertet. Der PARK(ing) Day ist eine weltweite Aktion,

an der sich prinzipiell jede/r beteiligen kann. Sie findet in diesem Jahr am 15. September 2017 statt. In vielen Städten in Deutschland wird der PARK(ing) Day von lokalen Vereinen oder Verbänden organisiert und die Umgestaltung der Parkplätze koordiniert. Dort, wo das noch nicht der Fall ist, kann der ADFC als Koordinator der Aktion aktiv werden. Argumentationshilfen, Tipps, Kosten und Schritte wie der „Park(ing) Day“ auch bei Euch umgesetzt werden können, findet ihr in unserem Aktionshandbuch.  
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Idea und Zwänge der Kollektivarbeit

bewegung.taz.de - 14.09.2017
14.09.2017, 19:00 Uhr
Das Berliner Kollektiv-Netzwerk lädt zu einer Podiumsdiskussion im About Blank über die Ideale und Zwänge der Arbeit in Kollektivbetrieben. Verschiedene Kollektivtätige berichten von ihren Arbeitserfahrungen und stellen sich kritischen Fragen der Moderatoren und des Publikums: Sind Kollektivarbeiten der ideale Schritt zum fairen Wirtschaftshandel oder nur Arbeitsplätze mit netterer Atmosphäre?
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Lesekreis »Auf der Suche nach dem kritischen Bewusstsein«

bewegung.taz.de - 14.09.2017
14.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

In diesem alle zwei Wochen stattfindenden Lesekreis setzen wir uns mit kritischen Texten auseinander, in denen die bestehende Gesellschaft als eine zu verändernde begriffen wird. Die Suche Perspektiven der Befreiung zu finden und zu entwickeln ist dabei unser leitendes Motiv. Fristet die radikale Gesellschaftskritik an den Universitäten und Schulen nur ein Schattendasein, soll sie in diesem Lesekreis im Mittelpunkt stehen. Alle sind eingeladen sich an dieser Suche zu beteiligen. Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung - die Bereitschaft zu lesen und sich auseinanderzusetzen schon.

Block: Bedürfnisse - zwischen Manipulation und Emanzipation


In diesem Block des Lesekreises "Auf der Suche nach dem kritischen Bewusstsein" geht es um Bedürfnisse. Wie entstehen sie? Gibt es falsche Bedürfnisse? Wer entscheidet darüber?
Sind unsere Bedürfnisse natürlich oder gesellschaftlich oder beides? Wie wirkt die Werbung auf unsere Bedürfnisstruktur ein? Um solche Fragen wird es in dem Block gehen.

Anfangen werden wir am 14. September mit den Thesen über Bedürfnis von Adorno aus den Soziologischen Schriften (Band 1). In den Thesen reißt er alle diese Fragen an und reflektiert sie. Daher ist dieser kurze Text als Einstieg gut geeignet.

Nach einer kurzen Urlaubspause geht es weiter am 5. Oktober. Da beschäftigen wir uns mit Agnes Hellers "Theorie der Bedürfnisse bei Marx". Aus ihrem Buch werden wir uns ein Kapitel aussuchen. Sie gehörte zu dem Kreis um Georg Lucács aus der Budapester Schule.

Danach wenden wir uns der Werbung im Kapitalismus zu, da um Waren zu verkaufen, auch Bedürfnisse befriedigt werden müssen. Wolfgang Fritz Haug entwickelt in seiner "Warenästhetik" den Begriff des Scheins des Gebrauchswerts, der für unsere Diskussion sehr interessant ist. Diese Sitzung wird am 19. Oktober stattfinden.

Als viertes begeben wir uns ins Herz der Werbeindustrie. Holger Jung und Jean-Remy von Matt, die Gründer einer der erfolgreichsten Werbeagenturen Deutschlands haben das Buch "Momentum - Die Kraft, die Werbung heute braucht" herausgegeben. "Das Erfolgsrezept von JvM gleicht dem des Trojanischen Pferdes, das die beiden Top-Kreativen zum Sinnbild ihrer Philosophie erwählt haben" heißt es in einer Buchbesprechung. Mit diesen Betrachtungen befassen wir uns am 2. November.

Danach entscheiden wir uns, ob wir noch weitere Texte zu diesem Block suchen, oder zu einem anderen Thema übergehen.

Mit: Micky Haque

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

 

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Islam und Vorurteile

bewegung.taz.de - 14.09.2017
14.09.2017, 17:30 Uhr - 21:00 Uhr

Was hat der Islam in Deutschland mit Sprache und Vorurteilen zu tun? In den Medien, der Politik, am Arbeitsplatz und im Privatleben scheinen fundierte Fakten über die islamische Religion eher selten zu sein. Stattdessen werden Meinungen und Ängste verbreitet und mitunter Feindbilder über Menschen muslimischen Glaubens geschürt. Unsere Referenten wollen zeigen, wie es dazu kommt, wie man das erkennt und dagegen vorgehen kann.

 

Jannik Veenhuis (Islamwissenschaftler) geht in seinem Vortrag der Frage nach: Was ist der Islam und was macht ihn aus? Anschließend gibt Paul Steffen (Politikwissenschaftler und Leiter der Jungen Akademie für Zukunftsfragen / Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein) einen Impuls zu Medienbildern und Islamfeindlichkeit in Deutschland.

Für ein gemeinsames Gespräch über weitere Fragen und Stellungnahmen ist genügend Zeit eingeplant.

Die Veranstaltung richtet sich auch an Personen, die keine oder kaum Kenntnisse über den Islam haben und erfordert kein Vorwissen.

Es wird zwischendurch eine Pause mit einem kleinen Abendimbiss geben.

Wir bitten um Anmeldung per Email an:

zeitalter@w3-hamburg.de

oder per Telefon unter:

040 39 80 53 83

 

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European Gathering : Energy Democracy Now !

bewegung.taz.de - 14.09.2017
14.09.2017 - 17.09.2017

Friends of the Earth and REScoop.eu would like to invite you to the first ever European-wide convergence of citizens working on Energy Democracy.

 

For us energy democracy means any project or initiative that contributes to people’s control and ownership of the energy system, this including but not limited to renewable energy cooperatives.

 

We want to gather people together to share practical skills for how to create energy cooperatives and community energy projects, to share stories of victories and ongoing struggles and to gather stories to grow the movement of people owning and controlling energy.

 

We think we need a gathering like this because different groups, projects and campaigns working in different ways on energy democracy across Europe exist but they are often not well connected outside of the national context. There are also very different contexts regionally, for example in Eastern Europe energy democracy is in the early stages and there is a lot of resistance from the State and corporations. We are hosted in Spain by Som Energia and Amigos de la Tierra, and the Spanish context will provide an important backdrop to our conversations.

 

We are particularly interested in bringing together people who are already involved in a community energy project or who are part of a group who want to get involved. The event is also open to activists and campaigners fighting to make our energy system renewable and democratic.

 

The gathering will consist of a number of workshops and open spaces as well as inputs and debates with people who are already engaged in energy cooperatives and community energy projects. We hope that you will leave the gathering feeling connected to the European movement for energy democracy and with new skills and tools for how to get things moving in your own, local contexts.

NOTE: The registration that you can make now is preliminary. As we have limited spaces available we might have to make a selection to get as broad a representation as possible. Final confirmation will be given in the first week of August. But we of course hope to be able to bring everyone interested together!

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Congress Human Rights, Future Generations & Crimes in Nuclear Age - co-organized by Uraniun Network - University of Basel, Switzerland - 14 - 17 Sept

bewegung.taz.de - 14.09.2017
14.09.2017 - 17.09.2017
Aims and Scope:
  • The risk to humans and all living beings from ionizing radiation is higher than has previously been understood.
  • This international congress gives an update about the medical consequences of radiation exposure and provides insights into legal approaches in this context.
  • International speakers include lawyers, physicians and experts on nuclear weapons, activists as well as victims of nuclear accidents and nuclear testing. Their problems and ways to resolve them will be addressed.
  • The conference will include considerations of legal developments that can open the way to the recognition and legal protection of future generations.
  • A publication on the proceedings is planned and has be ententatively accepted by an international publisher.

There is a growing awareness about the catastrophic impact on human health from nuclear weapons and nuclear power industries.  The former atmospheric nuclear tests at a number of global test sites have caused irreversible harm to natives living in the test regions. Further threats to current and future generations arise from the risks of use of nuclear-weapons and other  nuclear disasters, as well as from the extremely hazardous and long-term nature of radioactive waste. Additionally,  uranium mining and nuclear accidents such as Mayak, Chernobyl and Fukushima have caused and still cause widespread contamination of the earth and water.

As doctors and lawyers we are concerned about the progressive “nuclearisation” of the globe and frustrated about the resistance of nuclear weapon states (USA, Russia, China, France and Great Britain) to honor article VI of the nuclear nonproliferation treaty (NPT). This article requires all NPT signatory states to undertake effective measures relating to cessation of the nuclear arms race and to nuclear and general disarmament. The traditional 5 nuclear powers still base their military doctrines on nuclear weapons and the concept of nuclear deterrence, thereby risking an accidental or intentional, possibly terrorist use of those weapons. Furthermore, given the arguments and risks mentioned, the ongoing deceitful publicity of the nuclear power industry must be considered a transgenerational crime, just as the holding on to nuclear weapons. Both have, still do and will further inflict the quality of life, the economic status and the rights of people in the future. In fact, we believe that human rights not only apply to all humans presently living on this globe, but also to those coming after us: the rights of future generations! These may be forced to live, under growing security threats, in a world with depleted resources and a destroyed environment. In these times of increased geopolitical tension and uncertainty we believe that the interdisciplinary dialogue is necessary. In this regard we are encouraged by the recent adoption  of the so called “Nuclear Prohibition Treaty” that will be open for signature soon. Moreover, we will learn from past lawsuits, and lawyers will tell from their experience. Conclusions  will be able to assist current and future cases. One of the key aspects determining success or failure of lawsuits is the medical evidence of harm, an impact which the nuclear industry attempts to underplay. However, evidence provided by recent medical research indicates that the risk to humans and all living beings from ionizing radiation is higher than has previously been understood.

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Wirtschaft anders machen – Radtour zu verschiedenen alternativ wirtschaftenden Unternehmen in Berlin

bewegung.taz.de - 13.09.2017
13.09.2017, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr

  • Dauer: 3 Stunden
  • Start: 15 Uhr. Treffpunkt vor dem taz.café (Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin)
  • Beteiligte Projekte:
  • Teilnehmer*innenzahl: max 20
  • Sprache: Deutsch (Flüsterübersetzung in andere Sprachen auf Nachfrage möglich)
  • Barrierefreiheit: Die Tour findet mit dem Rad statt. Barrierefreiheit bei den Betrieben ggf. nicht gegeben.
  • Bitte bringt eure eigenen Räder und eventuell Helme mit. (Schaut auch gerne mal nach der Verkehrssicherheit eurer Räder, z.B. hier).

Spende nach eigenen Möglichkeiten willkommen. Um Anmeldung wird gebeten: robin.stock@fairbindung.org

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