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Zur Zukunft der Ozeane und Meere zwischen Entwicklung und Umwelt

bewegung.taz.de - 23.11.2017
05.12.2017, 11:00 Uhr - 05.12.2017, 17:00 Uhr
Mit dem politischen Bedeutungszuwachs und den wachsenden Problemen im Ernährungs- und Rohstoffsektor wird das Interesse an der Erschließung der Meeresressourcen deutlich größer. Die Konkurrenz um die Fischbestände zwischen der Kleinfischerei und der industriellen Fischerei nimmt beständig zu. Parallel dazu hat ein Wettlauf um die Rechte an den marinen Öl- und Gasvorkommen sowie den mineralischen Rohstofflagern der Tiefsee begonnen. Zugleich wachsen die Gefahren für die Meereswelt durch die Verschmutzung mit Plastikmüll oder die Überdüngung. Die Küsten mit ihren Ballungsräumen wie auch viele Inselstaaten geraten durch den Meeresspiegelanstieg in Bedrängnis.

Mit den „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der UN-Agenda 2030 hat die internationale Meerespolitik eine Aufwertung erfahren. Das SDG 14 mit dem Titel „Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen" zielt ausdrücklich auf eine Ausweitung und Koordination der Anstrengungen im Bereich der Meerespolitik ab. Diskutiert wurden die vielfältigen Aspekte des SDG 14 rund um den „World Oceans Day“ im Juni diesen Jahres auf der ersten UN-Meereskonferenz in New York.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen nun die Chancen untersucht werden, die das SDG 14 und andere aktuelle Prozesse auf internationaler Ebene der Zivilgesellschaft und Politik bieten, um die meerespolitischen Probleme perspektivisch zu lösen. Darüber hinaus soll der deutsche Beitrag zur internationalen Meerespolitik und dessen Ausrichtung diskutiert werden. Um diese Fragen näher zu erörtern, wird unter anderem ein Blick zurück auf die UN-Meereskonferenz geworfen sowie eine Bestandsaufnahme einer Reihe von relevanten Initiativen für die Zukunft der Ozeane und Meere vorgenommen. Zu nennen sind hier beispielhaft: die Ergänzung des UN-Seerechtsübereinkommens um ein Durchführungsübereinkommen zum Erhalt und der nachhaltigen Nutzung der marinen biologischen Vielfalt auf der Hohen See, die Regulierung der Abbauvorhaben in der Tiefsee im Rahmen der Internationalen Meeresbodenbehörde, die Umsetzung der externen Dimension der EU-Fischereireform, der "10-Punkte-Aktionsplan Meeresschutz und nachhaltige Fischerei" des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die "#CleanSeas campaign" gegen Meeresmüll des UN-Umweltprogramms oder die freiwilligen Verpflichtungen im Rahmen der Konferenz "Our Ocean" auf Malta.

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Rassismus auf dem Wohnungsmarkt

bewegung.taz.de - 23.11.2017
29.11.2017, 18:00 Uhr - 29.11.2017, 20:00 Uhr
Gentrifizierung und die Rolle der Zivilgesellschaft in Berlin

Politische Forderungen nach einem konsequenten Kohleausstieg sollten mit energiewirtschaftlichem Wissen untermauert werden.

In diesem Sinne widmet sich das Seminar unter anderem folgenden Fragen:

  • Warum steigen die Strompreise, wenn doch mehr Strom aus Erneuerbaren Energien auf den Markt kommt?
  • Was wird wie an der Strombörse gehandelt? Wer regelt die Netze und wie teuer ist die Infrastruktur?
  • Welche Flexibilitätsoptionen gibt es im Stromsektor? Was ist Sektorenkopplung?
  • Wie funktionieren Verkehrs-, Wärme- und Stromwende zusammen?
  • Mit welchen Instrumenten lässt sich die Kohleverstromung eindämmen?
  • Welche Effekte und Auswirkungen haben diese Instrumente auf Strompreise, Beschäftigung und CO2-Emissionen?
 

Module und Schwerpunkte

  • Freitag: Funktionsweise und Logik des Strommarktes, Bedarf und Bedeutung von Netzen und Speichern
  • Samstag: Energiewenden zusammenbringen mittels Sektorenkopplung, regulatorische Optionen für einen Kohleausstieg
    (Änderungen vorbehalten)
Das Seminar richtet sich an energiewirtschaftliche Nicht-Expert/innen in Verbänden und im Aktivistenspektrum.

Referent:
Dr. Pao-Yu Oei,
Technische Universität Berlin, Fakultät für Wirtschaft und Management

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„Den Feminizid weiter bekämpfen- Frauen*selbstorganisierung. Frauen*Selbstverteidigung“

bewegung.taz.de - 23.11.2017
25.11.2017, 15:00 Uhr - 25.11.2017
In Berlin organisiert ein Bündnis aus verschiedenen internationalistischen und feministischen Initiativen von Frauen* zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* eine Demonstration unter dem Motto »Den Feminizid weiter bekämpfen – durch Frauen*selbstorganisierung und Frauen*selbstverteidigung«. Der Begriff Feminizid wurde entwickelt um geschlechtsspezifische Morde benennen zu können.

Weiter Informationen findet ihr hier
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Wer verdient warum wie viel?

bewegung.taz.de - 22.11.2017
Montag, 27. November 2017, 22:30 Uhr
VORTRAG UND DISKUSSIONWer verdient warum wie viel?Gegen das moralische Rechten um Einkommensunterschiede
Wer Antworten haben will auf Fragen wie…

  • Ist es ein Skandal, dass mancher Konzernmanager zwischen 100- und 200-mal mehr verdient als die tariflich bezahlten Facharbeiter, die er kommandiert? Oder geht das in Ordnung, weil vom Geschick der Betriebsführer schließlich Job und Existenz von Zehn- oder gar Hunderttausenden abhängen?
  • Ist es gerechtfertigt, dass ein Zahnarzt ein x-faches mehr verdient als seine Angestellten, weil er ja schließlich jahrelang studiert hat und außerdem das finanzielle Risiko trägt? Oder ist das nicht zu rechtfertigen, weil das bisschen Handwerk von den Zahnarzthelferinnen genauso gut zu erledigen wäre?
  • Ist es gerecht, dass manche Immobilienbesitzer pur mit ihrem Grundstück stattlich Geld verdienen, während manche Bauern, die ihren Grund und Boden beackern, immer gerade so oder noch nicht einmal über die Runden kommen? Oder ist es ungerecht, dass die Landwirte Jahr für Jahr milliardenschwere Beihilfen aus Steuergeldern abgreifen?
… der wird sich auf unserer Veranstaltung schlecht bedient finden.

Wir können nämlich die Debatten über die (Un-)Gerechigkeit von Einkommen und ihren Unterschieden nicht ausstehen.
Denn die Rechts- oder Unrechtsurteile, die da gefällt werden, sind erstens praktisch belanglos. Zweitens sind sie theoretisch beliebig: Gegen jede Beschwerde über Ungerechtigkeiten beim Einkommen gibt es garantiert eine passende Verteidigung, die genauso logisch oder unlogisch ist. Und drittens wird bei solchen Debatten die einzige Frage nie gestellt, die wirklich fällig wäre: Warum passen Beruf und Einkommen für so viele Leute so schlecht zu den Notwendigkeiten und Freiheiten, die das Einkommen, erworben durch Einsatz von Lebenszeit und -kraft, doch bezahlen muss und soll?

Können wir eine Alternative bieten? Ja!

Erstens die abschließende Kritik des Vorurteils, letztlich müsse doch irgendwie zu haben und zu finden sein, was keine praktische Erfahrung jemals bestätigt oder belegt hat: eine echte, logisch und moralisch nachvollziehbare Entsprechung von individueller Tätigkeit und Bezahlung. Und zweitens ein paar Hinweise darauf, für welche Dienste woran die Figuren in der Marktwirtschaft – vom Minilöhner bis zum Manager – ihre Kohle tatsächlich kriegen.
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Parkgebet im Mittleren Schlossgarten

bewegung.taz.de - 22.11.2017
23.11.2017, 18:15 Uhr - 23.11.2017
Donnerstag, 23. November, 18.15 Uhr
Stuttgart, Mittlerer Schlossgarten, bei der Lusthaus-Ruine:
„Parkgebet“,
musikalisch begleitet von „Parkblech“. 
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Armin Nassehi: Queer beobachten

bewegung.taz.de - 22.11.2017
04.12.2017, 19:30 Uhr - 04.12.2017, 22:00 Uhr
Die neuen Kulturkämpfe sind Kämpfe um Sagbarkeiten und (vermeintliche) Sichtbarkeiten – übrigens auf allen Seiten. Unter dem doppeldeutigen Titel „Queer beobachten“ soll es hier darum gehen, die Bedingungen solcher Sagbarkeiten und Sichtbarkeiten auszuloten. Ziel ist auch, aus dem Kulturkampfmodus rauszukommen - es geht dann nicht mehr um „political correctness“, sondern um die Frage, wie man den Widersprüchen identitätspolitischer Kämpfe gegen Identitätszumutungen entkommt. 

Die Frage also müsste sein: Wie ließe mit queerem Blick Wirklichkeit in Augenschein nehmen, ohne andere Blicke als unmoralisch und falsch abzuwerten? Wie bleibt Kommunikation zwischen beiden Perspektiven erhalten? 

Jan Feddersen (IQN-Vorstand und taz-Redakteur) diskutiert dazu mit:

Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der Münchner LMU-Universität, zählt zu den wichtigsten Zeitdiagnostiker der Bundesrepublik – der Herausgeber des „Kursbuch“ erläutert, wie. 

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations in Kooperation mit der taz.
Bildnachweis:
Chris Bentley/flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
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Roma versus Menschenrechte?

bewegung.taz.de - 22.11.2017
30.11.2017, 19:00 Uhr - 30.11.2017, 22:00 Uhr
Wie sehen die Lebensrealität und die rechtliche Situation der Roma in Deutschland und in den Ländern des Westlichen Balkans aus? Sinti und Roma sind die größte Minderheit Europas und Antiziganismus ist ein allgegenwärtiges Problem auf dem ganzen Kontinent. Die Mehrheit der Roma lebt unter wesentlich schlechteren Lebensbedingungen als die Mehrheitsgesellschaft. 

Auch in Deutschland ist die Diskriminierung der Sinti und Roma sowohl auf politischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene immer noch beobachtbar. Dies zeigen u.a. Studien wie „Die enthemmte Mitte“ oder Untersuchungen von Vereinen wie Amaro Foro e.V. Mangelndes Bewusstsein für die Situation der Roma auf dem Balkan zeigt u.a. das Konzept der „sicheren Herkunftsstaaten“ in der Asylpolitik, welches die kumulative Diskriminierung der Roma völlig ignoriert. Deshalb muss auf die Missstände hingewiesen werden.  

Neben spannenden Beiträgen unserer Gäste, werden Ausschnitte der Filme „The Awakening“ von Kenan Emini und „Trapped by Law“ von Sami Mustafa das Thema veranschaulichen. Außerdem wird unser Projektpartner Dejan Marković aus Serbien vor Ort sein und über seine unmittelbaren Erfahrungen berichten.  

Neben allen Interessierten begrüßen wir dazu:

Kefaet Prizreni, Protagonist in „Trapped by Law“, Roma-Rapper und Aktivist 

Kenan Emini, Filmemacher „The Awakening“, Vorsitzender Roma Center e.V./ Bündnis „Alle bleiben“ 

Allegra Schneider, Journalistin mit Schwerpunkt Migration, Flucht und Rassismus 

Christian Hanke, SPD, ehemaliger Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte 

• Moderation: Sylvia Werther, Politische Referentin des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) e.V.

Eine Veranstaltung von SODI e.V., gefödert durch die Rosa Luxemburg Stiftung.
Bildnachweis:
SODI e.V. Branislav Jesic

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Es geht uns hier gut

bewegung.taz.de - 22.11.2017
28.11.2017, 19:00 Uhr - 28.11.2017, 22:00 Uhr
Winter 2013/14. Eren, Ali und Yasemin sind in Berlin gestrandet, die Euphorie der Istanbuler Gezi-Proteste ist verflogen, die Wunden noch nicht verheilt. Umso größer sind die Erwartungen an ein neues Leben nach eigenen Vorstellungen. Das Leben geht weiter, oder doch nicht? Wie schmerzhafte Erinnerungen verarbeiten und neue Wege finden? Nach Wochen der Ungewissheit und quälenden Sinnfragen verändern zwei Nachrichten alles: Yasemins Baby und Erens Romanmanuskrip.  

Altuğs Novelle es geht uns hier gut baut Brücken im Geist von Gezi zwischen Gestern und Heute, zwischen Istanbul und Berlin und beweist die Macht von Liebe und Büchern. Barbaros Altug ist Gründer der ersten türkischen Literaturagentur in Istanbul. 
Barbaros Altuğ war Gründer der ersten türkischen Literaturagentur in Istanbul. Er schrieb jahrelang als Kritiker für verschiedene türkische Zeitschriften, bevor er selbst die Türkei verließ. Altuğ lebt zurzeit in Paris.  

Ebru Tasdemir, taz-gazete, spricht mit Barbaros Altuğ über seinen Roman, Gezi und die Türkei. Das Gespräch und die Lesung werden simultan auf deutsch und türkisch übersetzt.

Bildnachweis: Orlanda Verlag | taz

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Transformacja IV

bewegung.taz.de - 22.11.2017
24.11.2017, 19:00 Uhr - 24.11.2017, 22:00 Uhr
In ihrer fesselnden und schnörkellosen Erzählung „Wie man Shoppingcenter liebgewinnt” bringt Natalia Fiedorczuk Fragen über das Elterndasein ans Tageslicht, die wir uns selbst nicht zu stellen wagen. Gibt es bessere und schlechtere Mütter? Und: Wer entscheidet das? Was sind die herrschenden Bilder über die Menschen, die Kinder erziehen? Darüber hinaus zeichnet das Buch ein Porträt Polens, seiner Vorstädte, der täglichen Verrichtungen und Verpflichtungen, die sich aus dem Erwachsensein ergeben - und die so gewöhnlich und langweilig daherkommen, dass wir ihnen meist jede Bedeutung absprechen. 

Wie leben junge Mütter im Zeitalter des Prekariats? Wie verhält sich die Mehrheitsgesellschaft zu Migranten? Wie wird Rassismus in der Provinz organisiert? Wie reflektiert Literatur die gesellschaftlichen Bruchstellen? Im Gespräch mit Jochen König wird Fiedorczuk der Frage der gesellschaftlichen Erwartungen den polnischen und deutschen Müttern gegenüber nachgehen. Ulrich Gutmair, Kulturredakteur der taz, moderiert die Veranstaltung. 

Natalia Fiedorczuk ist ausgebildete Psychopädagogin, Komponistin, Vokalistin und Publizistin. „Jak pokochać centra handlowe” („Wie man Shoppingcenter liebgewinnt”) ist ihr Prosadebüt. Sie arbeitet als Kulturanimateurin, leitet zu bürgerlichem Engagement in lokalen Gemeinschaften an. Publizistisch befasst sie sich mit den Themen Musik, Internet, Ästhetik und dem Wohnungswesen. 

Jochen König ist Autor und Blogger. Zusammen mit seinen beiden Kindern lebt er in Berlin. Seine große Tochter nennt ihn „Mama”, die kleine ist Teil einer Co-Eltern-Familie mit zwei weiteren Mütter. In seinen Texten schreibt er über seine Familie, Familien im Allgemeinen, Geschlechter und Vaterschaft.  

Fünf Abende, fünf Themen im Dialog zwischen polnischen und deutschen JournalistInnen und AutorInnen. Zu jeder Veranstaltung werden Auszüge aus den Texten der polnischen AutorInnen ins Deutsche übersetzt. Alle Veranstaltungen werden deutsch-polnisch gedolmetscht.  

Transformacja ist eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit Trialog e.V., buchbund und der taz in Anlehnung an die Reihe Res Polonica in der Buchhandlung buchbund.

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Gegenprotest zur Compact-Konferenz

bewegung.taz.de - 21.11.2017
25.11.2017, 09:00 Uhr - 25.11.2017
[Ein Aufrug des Aktionsbündnis NoCompact] Protest am 25.11.Ort der Konferenz: Aktuell ist uns nicht bekannt wo die Konferenz stattfinden wird. Der Ort wird von den Organisatoren geheim gehalten. Wir rufen daher dazu auf am 25. November um 9 Uhr zu unserer Kundgebung am Kleinen Willy-Brandt-Platz (gegenüber Hauptbahnhof Westseite) zu kommen. Diese dient als erster Anlaufpunkt. Am Tag selbst ist es wichtig schon zeitig auf den Beinen zu sein, da die Konferenz bereits 12.30 Uhr beginnt.Ihr habt Informationen über den Ort oder die Konferenz die ihr uns zukommen lassen wollt? Dann schreibt uns am besten eine mail – das geht auch verschlüsselt. Alle Infos dazu findet ihr unter Kontakt.

Weitere Informationen findet ihr hier

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HAUKARI Sonntagssalon: "Kurdistan-Irak nach dem Unabhängigkeitsreferendum: Wie geht es weiter?"

bewegung.taz.de - 20.11.2017
26.11.2017, 14:00 Uhr - 26.11.2017, 16:00 Uhr
Karin Mlodoch und andere HAUKARI Mitarbeiter und Mitglieder werden über die aktuelle Situation in Kurdistan-Irak nach Referendum, der darauf folgenden irakischen Intervention und dem Erdbeben vor einigen Tagen berichten. Wir werden natürlich auch über unsere Projektarbeit besonders in der Germian-Region berichten. HAUKARI e.V. setzt dort die Arbeit mit Frauen und Jugendlichen fort und leistet zudem Nothilfe für kurdische Familien, die aus der Stadt Tuz Khurmatu geflohen sind. Hier waren nach dem Vormarsch der irakischen Armee und schiitischer Milizen die Spannungen zwischen turkmenischen, arabischen und kurdischen Bevölkerungsgruppen eskaliert. Von unseren Mitarbeitern vor Ort haben wir auch die neuesten Informationen über Lage nach dem Erdbeben.

In den HAUKARI Sonntagssalons informieren wir in regelmäßigen Abständen über die Situation in Kurdistan und Irak und suchen - ausgehend von unserer eigenen Projektarbeit - den Austausch mit Menschen und Projekten aus anderen Regionen und Kontexten.

Hier die Einladung zum Sonntagssalon: Einladung Sonntagssalon HAUKARI

Du / Ihr könnt auch gerne unsere Facebook-Einladung teilen und weiterleiten.

Wir freuen uns auf Euer / Ihr Kommen. Rückfragen an: info@haukari.de oder telefonisch unter 0160 97 77 44 22.

Während der Planung des Salons erreichte uns die Nachricht über das verheerende Erdbeben in den kurdischen Provinzen des Irak / Iran mit mehr als 450 Toten, vielen Hundert Verletzten und Tausenden Obdachlosen.
 Auf der irakischen Seite ist vom Erdbeben vor allem unsere Projektregion Germian mit den Städten Derbendikhan, Kalar, Khanaqin und Kifri betroffen und verschärft die ohnehin prekäre wirtschaftliche und politische Lage in der Region. HAUKARI e.V. und das Jugendzentrum Kifri leisten weiter Hilfe für arabisch-sunnitische und kurdische Geflüchtete in der Region, darunter auch ca. 1200 kurdische Familien, die vor Kurzem aus der Stadt Tuz Khurmatu vertrieben wurden und nun in Kifri und Umgebung Zuflucht suchen.

Hier benötigen wir auch weiter dringend Spenden für Decken, Öfen, Hygieneartikel und Babynahrung!!!!

Spendenkonto: 

HAUKARI e.V., IBAN DE82 5502 0500 0008 6286 00  BIC: BFSWDE33MNZ

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Offenes Vereinstreffen

bewegung.taz.de - 20.11.2017
19.12.2017, 19:00 Uhr - 19.12.2017, 21:30 Uhr
Interessierte und Mitglieder des City-Hof e.V. treffen sich jeden 3. Dienstag im Monat um 19 Uhr zum offenen Plenum in der Fabrique im Gängeviertel um sich auszutauschen, gemeinsam Pläne zu schmieden und Aktionen vorzubereiten. Im Anschluss lassen sie den Abend in der Jupibar ausklingen.  


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KAZIM, WIE SCHAFFEN WIR DAS? Lesung und Diskussion mit Kazim Erdogan

bewegung.taz.de - 20.11.2017
23.11.2017, 19:30 Uhr - 23.11.2017, 21:00 Uhr
Kazim Erdogan ist Psychologe und Soziologe und ohne Frage einer der kenntnisreichsten "Integrationsexperten" in Berlin. Seine Biografie ist von unermüdlichem Engagement geprägt und von einer Leidenschaft für’s miteinander Sprechen, bei dem die selbsterfahrenen Missachtungen einfließen. Seit 2007 leitet er die deutschlandweit erste Selbsthilfegruppe für türkischsprachige Männer, die als "Väter- und Männergruppe" bekannt ist. Diese Gruppe trifft sich einmal pro Woche, um über Themen wie Gewalt, Teilhabe, Toleranz, Sexualität und Suchtproblematiken zu diskutieren. Die Männer, denen Kazim immer auf Augenhöhe begegnet, hatten als Söhne zumeist autoritäre, schlagende Väter, sie sind wenig in den Arbeitsmarkt integriert, fühlen sich in ihrer "Ehre" verletzt, oft haben sich ihre Frauen von ihnen getrennt. 

Ziel der Gruppenarbeit ist die Stärkung des gelingenden Zusammenlebens zwischen Menschen unterschiedlicher ethnischer, religiöser und sozialer Herkunft, die Stärkung des Austauschs über Frauen- und Kinderrechte und gemeinsame Aktivitäten für eine gewaltfreie und demokratische Familie und Gesellschaft. 

Die Lesung wird sehr konkret veranschaulichen, wie "maskulinistische" Lebensentwürfe tradiert werden, in welche Sackgassen sie führen und wie unter diesen Umständen dennoch Veränderungen, ja ein Neustart des Lebens gelingen kann.

Mit seinem gemeinnützigen Verein "Aufbruch Neukölln" hat Kazim viele weitere Projekte auf die Beine gestellt: zum Beispiel die "Woche der Sprache und des Lesens", in der Kinder und Jugendliche mit Spiel und Spaß ihre sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten entdecken.

Die Veranstaltung wird auch Raum für viele Fragen geben, die mit den unerledigten Aufgaben der Integrationspolitik hierzulande zu tun haben. Denn wir können nicht von Menschen sprechen, die sich "bis heute nicht ganz zugehörig fühlen", ohne uns selbst zu befragen, wie Teilhabe, Chancengleichheit und Antidiskriminierungspolitik erfolgreicher gestaltet werden können.

Donnerstag, 23.11.2017, 19:30h im FHXB, Adalbertstr. 95a, 10999 Berlin

Moderation: Wolfgang Lenk. Eintritt frei!

Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Bezirksmuseum FHXB.

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Moskau hilft?! Unterstützung von Geflüchteten in Russland - das Beispiel der Moskauer "Flüchtlingsschule"

bewegung.taz.de - 20.11.2017
23.11.2017, 20:00 Uhr - 23.11.2017, 22:00 Uhr
Auch Russland ist Transit- und Zielland von Migration und Flucht. Migrant_innen haben häufig mit schwierigen Lebensumständen zu kämpfen. In einem von Rassismus und Ausgrenzung geprägten gesellschaftlichen Klima bieten wenige kleine NGOs und ehrenamtliche Initiativen Migrant_innen und Geflüchteten Unterstützung an. Mitarbeiter_innen der Moskauer informellen Schule für geflüchtete Kinder und Jugendliche "Takie zhe deti" berichten über ihre Arbeit mit aktuell 80 Kindern und Jugendlichen aus Mittelasien, dem Nahen Osten und afrikanischen Ländern. Zusätzlich wird ein Überblick über die rechtliche Situation von Migrant_innen und Geflüchteten in Russland gegeben.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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"Alle Macht den Räten" - Die russische Revolution 1917 zwischen Selbstermächtigung und Parteidiktatur

bewegung.taz.de - 20.11.2017
01.12.2017, 18:00 Uhr - 03.12.2017, 15:00 Uhr
 Mit der Russischen Revolution vor 100 Jahren begann der erste Versuch den Sozialismus aufzubauen. Da die Revolution in den westlichen industrialisierten Staaten vor allem in Deutschland ausblieb, erstarrte der Versuch trotz gelungener Abwehr von Konterrevolution und militärischer Intervention von 14 Staaten, bald in Bürokratismus und Repression. 
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wird die Russische Revolution oft als Beispiel genommen das jede revolutionäre Veränderung notwendig zu Diktatur und Terror führt, während viele Verteidiger*innen mit dieser Revolution auch jede ihrer Abgründe und Irrtümer als historische Notwendigkeit rechtfertigen. Für eine kritische Betrachtung der Geschichte ist es entscheidend, jenseits von starren Notwendigkeiten, die Vielfalt der Möglichkeiten herauszuarbeiten, die auf der Grundlage historischer Bedingungen und konkreten Handlungen der Menschen basieren. Wie Menschen handeln, hängt eng damit zusammen, ob sie sich zu Subjekten ihrer eigenen Geschichte machen, oder nur als Objekte Befehle ausführen. 
 
Die Räte, russisch Sowjets, waren das entscheidende Selbstermächtigungsgremium des russischen Proletariats. Mit den Forderungen "Alle Macht den Räten" und "Brot, Land und Frieden" konnte Lenin die Hegemonie seiner Partei der Boschewiki in den bereits bestehenden Arbeiter- und Soldatenräten durchsetzen. Der folgende Bürgerkrieg trug wesentlich zur Militarisierung und zur zunehmenden Repression bei. Die Räte wurden von der von ihnen eingesetzten bolschewistischen Regierung immer mehr ausgehöhlt und entmachtet und endeten als Fassade der Parteidiktatur. 
 
Wir haben uns in diesem Wochenendseminar als Aufgabe gesetzt, nicht nur eine Darstellung der historischen Ereignisse zu liefern, sondern in Form einer fragenden Aneignung die Widersprüchlichkeit und Komplexität der Russischen Revolution zu diskutieren. Dabei wollen wir Fragen in den Vordergrund stellen, die auch in heutigen linken Debatten eine Rolle spielen: 
 
Worin liegt der kommunistische Charakter der Russischen Revolution? 
Wie wirkten sich die revolutionären Umwälzungen auf Familienstrukturen, Geschlechterverhältnisse und Reproduktionsverhältnisse aus? 
War die Entmachtung der Räte ein unvermeidlicher Prozess? 
Wie lassen sich revolutionäre Organisierung und Abschaffung von Herrschaft verbinden? 
Welche Fehleinschätzungen trugen zum Scheitern der Revolution bei? 
 
Diese und andere Fragen werden wir in der Form eines Wochenendseminars in Berlin diskutieren, zu dem wir dich herzlich einladen. Mit viel Glück wird es auch Kuchen geben. 

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
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City-Hof: Mehr als ein Denkmal

bewegung.taz.de - 20.11.2017
03.12.2017, 15:00 Uhr - 03.12.2017, 16:30 Uhr
Kein anderes Denkmal ist so umstritten wie der City-Hof (Rudolf Klophaus,1954–58). Der aktuelle Zustand des Bauwerks und der geringe Abstand zur Erbauungszeit machen es schwer seinen künstlerischen und historischen Wert zu erkennen. Einst zierten helle LECA-Platten und rotbraune Schwingflügelfenster die Fassaden des City-Hofs, womit sich das Ensemble nicht nur durch seine städtebauliche Gestalt von seinen backsteinernen Nachbarn im Kontorhausviertel absetzte und so am Eingang der Innenstadt ein weithin sichtbares Signal für den Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg verkörperte. Neben dem kulturellen Wert sprechen aber auch ökologische, ökonomische sowie soziale Argumente für den Erhalt der vier Hochhäuser gegenüber dem Hauptbahnhof.

Führungen

Termine: jeden 1. Sonntag im Monat um 15 Uhr (ganzjährig und so lange der City-Hof steht)

Treffpunkt: Arno-Schmidt-Platz, 20095 Hamburg (vor dem Eingang der Zentralbibliothek am Hühnerposten)

Anmeldung erbeten unter: fuehrungen@city-hof.org

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

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Klophausviertel: Das gebaute Geschichtsbuch

bewegung.taz.de - 20.11.2017
03.12.2017, 13:00 Uhr - 03.12.2017, 14:30 Uhr
Kein anderer Architekt hat das Kontorhausviertel so geprägt wie Rudolf Klophaus (1885–1957). Gleich sechs Bauwerke in diesem Areal stammen aus seiner Feder. Gebaut über einen Zeitraum von dreißig Jahren, lässt sich an den Klophaus’schen Kontor- und Wohnhäusern Mohlenhof (1928), Reichenhof (1928), Altstädter Hof (1937), Bartholomay-Haus (1938), Pressehaus (heute Helmut-Schmidt-Haus; 1939) und City-Hof (1958) wie in einem Geschichtsbuch nicht nur in drei Kapiteln die Entwicklung des Städtebaus und der Architektur, sondern auch der gesellschaftliche und politische Wandel jener Jahre ablesen.

Führungen

Termine: jeden 1. Sonntag im Monat um 13 Uhr (ganzjährig)

Treffpunkt: Burchardplatz, 20095 Hamburg (vor dem Eingang der Schanzenbäckerei)

Anmeldung erbeten unter: fuehrungen@city-hof.org

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.
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A-Radio-Soliparty und 5-Jahres-Feier in der Köpi!

bewegung.taz.de - 19.11.2017
24.11.2017, 22:00 Uhr - 25.11.2017, 04:00 Uhr
Das Anarchistische Radio Berlin lädt ein zu Geburtstagsfeier (5 Jahre! 60x Libertärer Podcast!) und Solisause zur Unterstützung anarchistischer Radioprojekte weltweit.

Am Freitag, den 24. November 2017, ab 22 Uhr in der AGH/Köpi. https://koepi137.net/welcome.html

Mit uns feiern Hampitz (RAK), Konny Kleinkunstpunk (RAK), Les Pünks (Punk), Babsi Tollwut (Rap) und Yansn (Rap&Soul)

Hier das Lineup:

* Hampitz (RAK)
* Konny: https://www.turgutz.de/
* Les Pünks: https://lespunks.bandcamp.com/
* Babsi Tollwut: https://soundcloud.com/babsi-tollwut
* Yansn: http://www.yansn.de/

All unsere monatlichen Podcasts auf einem Blick findet ihr übrigens hier: http://aradio.blogsport.de/libertaerer-podcast/. Den letzten Monatsrückblick zum Monat Oktober hier: http://aradio.blogsport.de/2017/11/09/libertaerer-podcast-oktoberrueckblick-2017/.

Die neueste Ausgabe von „B(A)D NEWS – Angry voices from around the world", der monatlichen Infosendung des Internationalen Netzwerks anarchistischer und antiautoritärer Radioprojekte findet ihr hier. http://aradio.blogsport.de/2017/10/17/bad-news-angry-voices-from-around-the-world-episode-5-102017/

Hört rein! Kommt vorbei!

Euer A-Radio Berlin
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No to refugee camps of the EU in Africa!

bewegung.taz.de - 18.11.2017
24.11.2017, 14:00 Uhr - 24.11.2017, 15:30 Uhr
Français ici / English here

 Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika!
Non aux camps de réfugiés de l'UE en Afrique!
No to refugee camps of the EU in Africa!
 
Am 24. November 2017 protestieren wir vor der Botschaft von Niger und vor dem Europäischen Haus am Brandenburger Tor.
 
11.30 Uhr
vor der Botschaft von Niger / devant lambassade du niger / in front of the embassy of Niger

(Machnower Str. 24, 14165 Berlin, S-Bhf. Zehlendorf)

14.00 Uhr
vor dem Europäischen Haus / devant la maison de lUnion Europeenne / in front of the European House

(Unter den Linden 78, 10117 Berlin, S-Bhf Brandenburger Tor)

Nach dem Mittelmeer wird auch die Sahara zu einem Massengrab für afrikanische Men­schen: Die EU hat es durch ihre Abschottungspolitik unmöglich für Flüchtlinge gemacht, legale und siche­re Wege in die EU zu nutzen. Dadurch sind alleine in diesem Jahr nach offiziel­len Zahlen 3000 Menschen im Mittel­meer gestorben. Aber die IOM schätzt, dass inzwischen 3-Mal so viele Men­schen auf ihrem Weg durch die Sahara wie übers Mittelmeer sterben.Denn seit 2015 ist das Reisen aus Niger und Tschad weiter nach Norden durch EU-initiierte-Gesetze illegalisiert worden.
 All dies nur,weil die EU die Migration kri­minalisiert und die Grenzabschottung und Aufrüstung der Polizei und des Mili­tärs in Nordafrika und der Sahelzone vorantreibt, inzwischen sogar aus soge­nannten Entwicklungshilfe-Geldern fi­nanziert.
 Die korrupten und diktatorischen Regime werden nicht mehr wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen kritisiert, sondern belohnt, indem sie zu Wächtern der Festung Europa werden.

Nun will die EU Haftlager, sogenannte Hotspots in Niger einrichten: Migrantinnen und Migranten sollen die Sahara oder gar das Mittelmeer nicht mehr erreichen. Sie sollen vorher in den sog. Hotspots inhaftiert, registriert und zur „freiwilligen Rückkehr“ gezwungen werden.
 Die EU treibt das Projekt voran, Migrant_innen, die es bis Libyen geschafft haben, nach Niger zurückzu­schieben und dort in 'Hotspots' zu internieren. Dort in­haftiert werden sollen außerdem alle Migrant_innen, die eine von der EU aufgebaute, multinationale Mili­täreinheit abgefangen hat.
 Angesichts der ökonomischen Situation in Niger und des Elends dort, kann diese Operation nur eine Kata­strophe bedeuten. Das wird zu noch mehr Korruption, zu Folter und zu einer humanitären Katastrophe großen Aus­maßes führen.
 In diesen Tagen finden Verhandlungen zwischen Frankreich und Niger - aber auch dem Tschad - statt, um die sog. Hotspots einzurichten.
 So wird Mobilität immer gefährlicher und immer mehr Menschen sterben. Gleichzeitig nimmt die Repressionen durch die militärische Aufrüstung der Regime Nordafrikas und der Sahelzone zu und mehr Menschen fliehen.
 
 Diese Politik der EU ist Heuchelei: Unter dem Vorwand, Flüchtlingen zu helfen, wird allen Afrikaner_innen das Recht auf Reisen abgesprochen. Und gleichzeitig mit militärischer Ausrüstung viel Geld verdient. Die gleiche Heuchelei sehen wir auch auf der Tagesordnung der nächsten EU-Afrika-Konferenz in Abidjan an der Elfenbeinküste vom 29. bis 30. November 2017: Unter dem Vorwand Afrika zu helfen, werden afrikanische Regierungen zu Verträgen für ungleiche Handelsbeziehungen erpresst und in die Schuldenfalle getrieben.
 
 Wir laden euch ein, mit uns zusammen die Pläne der Europäischen Union zu durchkreuzen.

 Corasol – Contre le racisme – Show Solidarity + Initiative gegen das EU-Grenzregime in Afrika + borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.

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Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika!

bewegung.taz.de - 18.11.2017
24.11.2017, 11:30 Uhr - 24.11.2017, 13:00 Uhr
Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika!
Non aux camps de réfugiés de l'UE en Afrique!
No to refugee camps of the EU in Africa!
 
Am 24. November 2017 protestieren wir vor der Botschaft von Niger und vor dem Europäischen Haus am Brandenburger Tor.
 
11.30 Uhr
vor der Botschaft von Niger / devant lambassade du niger / in front of the embassy of Niger

(Machnower Str. 24, 14165 Berlin, S-Bhf. Zehlendorf)

14.00 Uhr
vor dem Europäischen Haus / devant la maison de lUnion Europeenne / in front of the European House

(Unter den Linden 78, 10117 Berlin, S-Bhf Brandenburger Tor)

Nach dem Mittelmeer wird auch die Sahara zu einem Massengrab für afrikanische Men­schen: Die EU hat es durch ihre Abschottungspolitik unmöglich für Flüchtlinge gemacht, legale und siche­re Wege in die EU zu nutzen. Dadurch sind alleine in diesem Jahr nach offiziel­len Zahlen 3000 Menschen im Mittel­meer gestorben. Aber die IOM schätzt, dass inzwischen 3-Mal so viele Men­schen auf ihrem Weg durch die Sahara wie übers Mittelmeer sterben.Denn seit 2015 ist das Reisen aus Niger und Tschad weiter nach Norden durch EU-initiierte-Gesetze illegalisiert worden.
 All dies nur,weil die EU die Migration kri­minalisiert und die Grenzabschottung und Aufrüstung der Polizei und des Mili­tärs in Nordafrika und der Sahelzone vorantreibt, inzwischen sogar aus soge­nannten Entwicklungshilfe-Geldern fi­nanziert.
 Die korrupten und diktatorischen Regime werden nicht mehr wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen kritisiert, sondern belohnt, indem sie zu Wächtern der Festung Europa werden.

Nun will die EU Haftlager, sogenannte Hotspots in Niger einrichten: Migrantinnen und Migranten sollen die Sahara oder gar das Mittelmeer nicht mehr erreichen. Sie sollen vorher in den sog. Hotspots inhaftiert, registriert und zur „freiwilligen Rückkehr“ gezwungen werden.
 Die EU treibt das Projekt voran, Migrant_innen, die es bis Libyen geschafft haben, nach Niger zurückzu­schieben und dort in 'Hotspots' zu internieren. Dort in­haftiert werden sollen außerdem alle Migrant_innen, die eine von der EU aufgebaute, multinationale Mili­täreinheit abgefangen hat.
 Angesichts der ökonomischen Situation in Niger und des Elends dort, kann diese Operation nur eine Kata­strophe bedeuten. Das wird zu noch mehr Korruption, zu Folter und zu einer humanitären Katastrophe großen Aus­maßes führen.
 In diesen Tagen finden Verhandlungen zwischen Frankreich und Niger - aber auch dem Tschad - statt, um die sog. Hotspots einzurichten.
 So wird Mobilität immer gefährlicher und immer mehr Menschen sterben. Gleichzeitig nimmt die Repressionen durch die militärische Aufrüstung der Regime Nordafrikas und der Sahelzone zu und mehr Menschen fliehen.
 
 Diese Politik der EU ist Heuchelei: Unter dem Vorwand, Flüchtlingen zu helfen, wird allen Afrikaner_innen das Recht auf Reisen abgesprochen. Und gleichzeitig mit militärischer Ausrüstung viel Geld verdient. Die gleiche Heuchelei sehen wir auch auf der Tagesordnung der nächsten EU-Afrika-Konferenz in Abidjan an der Elfenbeinküste vom 29. bis 30. November 2017: Unter dem Vorwand Afrika zu helfen, werden afrikanische Regierungen zu Verträgen für ungleiche Handelsbeziehungen erpresst und in die Schuldenfalle getrieben.
 
 Wir laden euch ein, mit uns zusammen die Pläne der Europäischen Union zu durchkreuzen.

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