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Commons: Lernen im Raum ohne Angst - Grundlagen der Freiheit in Bildung

bewegung.taz.de - 09.10.2017
16.10.2017, 10:00 Uhr - 16.10.2017, 17:00 Uhr
Die politische und berufliche Erwachsenenbildung steht vor einer riesigen Herausforderung. Es ist schon seit langer Zeit klar, dass stetiges Wirtschaftswachstum zu endlosen Konflikten und zur Beschleunigung der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen führt. Sozial-ökonomische und ökologische Ansätze im Bildungsbereich, aber auch im Bildungs- und Arbeitsleben werden dringender als je zuvor benötigt.
 
Die meisten Menschen sind jedoch in ihrem Bildungs- und Arbeitsleben auf Hochleistung und stetiges Wachstum, Wettbewerb und Konformität konditioniert worden. Es bedarf daher angesichts der weltweiten sozial-ökonomischen, aber auch ökologischen Herausforderungen neuer, menschlicher Bildungsansätze und der Option neue Erfahrungen im Alten entstehen und keimen lassen. Diese Veranstaltung beschreibt eine solche Möglichkeit und stellt ihre Grundlagen vor.
 
Der vorgestellte Ansatz möchte befähigen, den Fehlern und Gefahren des neoliberalen Denkens und Handelns entgegenzuwirken. Er soll dazu anregen, Neues zu entwerfen und zeigt Wege auf, wie in diesem Transformationsprozess von eigener Arbeit gelebt werden kann. Vor allem zielt der Ansatz auf folgende Fragen:
 
- Wie wollen wir in Zeiten massiver Digitalisierung und Automatisierung mit der Zunahme von dauerhafter (Erwerbs-) Arbeitslosigkeit umgehen?
 
- Wo finden die nicht mehr benötigten Arbeitnehmer*innen der Zukunft ihren Platz in unserer modernen (Arbeits-) Gesellschaft?


Elemente der Methodik sind:
- Schaffung und Nutzung von geteiltem Wissen und Ressourcen (Commons)
- Verstehen und Aufbau kooperativer Organisationsstrukturen wie Genossenschaften und peer to peer Strukturen
- Nutzen moderner Produktions- und Experimentierumgebungen wie Fabrication Laboratories und offenen Werkstätten.
- Bedürfnisse als Grundlage des Wirtschaftens
- Selbsterkenntnis von Lehrenden und Lernenden als Mittel und Zweck von Bildung


Das Zusammenspiel dieser Grundlagen soll zu einer Bildungsmethodik weiterentwickelt werden. In diesem Workshop möchten wir gemeinsam an einem exemplatischen Modell arbeiten und es ganz praktisch ausprobieren. Voraussetzung für solche Lernprozesse sind angstfreie Räume, in den Menschen anderen und sich selbst begegnen, um sich ihrer Beziehungen und Möglichkeiten in einer vernetzten und verbundenen Welt klar zu werden.

Die Veranstaltung wendet sich an Menschen und Institutionen, die solche Lernräume fördern (wollen) und die entsprechenden Bildungsprozesse unterstützen, begleiten und anwenden. Sowie an Menschen, die lokale und selbstbestimmte Wirtschaftsstrukturen aufbauen. Die Veranstaltung findet an der Schnittstelle lokale Gemeinschaft und einer Unterkunft für geflüchtete Menschen statt.

Workshopleitung:
Thomas Mehwald
, Dipl. Volkswirt, Arbeit bei verschiedenen Banken in Deutschland, für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Neu Delhi, Indien und als Projektentwickler der Postwachstumsökonomie. Zurzeit Mitarbeiter in einer Unterkunft für geflüchtete Menschen, dort Aufbau eines Ortes der freien Erwachsenenbildung. Das Projekt spricht Menschen mit Interesse an selbstbestimmtem Wirtschaften an. Auf Basis von commons und open source erarbeiten sich die verschiedenen Interessent*innen eigene und echte Arbeitsperspektiven. Ich übertrage in dem Ansatz der ökonomischen Bildung das Verständnis realer Lebenswelten in praktische Lernmodule, die vor allem auf ehrlichen und direkten menschlichen Beziehungen und gemeinsamem Lernen aufbauen.

Thematische Schwerpunkte: Bildung für nachhaltige Entwicklung, Commons, Postwachstumsökonomie

Programmablauf:

10-11 Uhr Begrüßung und Vorstellung
 
11-12 Uhr Einführung in den Ansatz
 
12-13 Uhr Praktische Anwendung und Gruppenarbeit
 
13-14 Uhr Mittagspause
 
14-15.30 Uhr Einführung in einzelne Module des Ansatzes und praktische Anwendung
 
15.30-17 Uhr Zusammenfassung und Ausblick


Ort:
Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge, Paul Schwenk Strasse 3
Gemeinschaftsraum im Verwaltungsgebäude
12681 Berlin, ÖPNV: S-Bahn S7 Pölchaustrasse von da 10 Minuten zu Fuß
 
 
Für weitere Informationen und Wünschen zur Barrierefreiheit kontaktieren Sie: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de 
 
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung 
Diese Veranstaltung wird gefördert von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin 
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Konfliktmoderation für zivilgesellschaftliche Gruppen

bewegung.taz.de - 09.10.2017
03.11.2017, 16:00 Uhr - 04.11.2017, 19:00 Uhr
Konfliktmoderation für zivilgesellschaftliche Gruppen
 
Ob in Teams, Projekten oder Großgruppen: Konflikte gehören zum Alltag, doch wie gehen wir mit ihnen um?
 
Transparenz, Partizipation und Mitbestimmung ist in vielen Arbeitszusammenhängen und Initiativen gängiger Anspruch und gelebte Praxis. Mit der Forderung nach mehr Transparenz ist häufig die Annahme verbunden, dass weniger Konflikte und mehr Zufriedenheit bei den Projektbeteiligten auftreten. Soweit die Theorie - in der Praxis gestaltet sich die Situation oft genau umgekehrt: Je mehr Partizipation und Teilhabe desto mehr Konfliktlinien entstehen.
 
In diesem Seminar wollen wir folgenden Fragen nachgehen:
- Wie entstehen Konflikte und warum erscheint es uns so schwer mit ihnen umzugehen?
- Welche Art von Konflikten und Konfliktqualitäten lassen sich unterscheiden?
- Wie gehen wir am konstruktiv und lösungsorientiert mit Konflikten um?
 
Besonderheiten bei Konfliktlösungsstrategien wie z.B. bei der Mediation werden vorgestellt. Wir fragen nach Chancen bzw. Grenzen und thematisieren was bei Konflikten im öffentlichen Bereich beachtet werden muss.
 
Neben verschiedenen Konfliktanalysemodellen, werden wir auch Methoden vorstellen, die sich in der Moderation von Großgruppen bewährt haben.
 
Workshopleitung:
Steffen Kanis
, Diplompolitologe und Pädagoge, Trainer in der Erwachsenenbildung, Mediator und Ausbilder/Bundesverband Mediation, Geschäftsführer von Mediation in Diversity, www.meddiv.de, Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Bettina Knothe, Dr. rer. nat, Diplom-Biologin, Personal und Business Coach, Trainerin in der Erwachsenenbildung, Abteilungsleiterin Konfliktberatung Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende gGmbH, Mediatorin mit folgenden Themenschwerpunkten: Konfliktmoderation und Aushandlungsprozesse in Großgruppen

Gerne können auch Fallbeispiele aus zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen vorgestellt werden, diese ggf. im Vorfeld an Tanya Lazova: lazova@bildungswerk-boell.de einsenden.

Seminarzeiten:
Fr. 3.11.2017 16 bis 20 Uhr
Sa. 4.11.2017 11 bis 19 Uhr
 
Die Teilnahmegebühr beträgt 80,- Euro/ ermäßigt 40,- Euro (ALG II + Studierende, nur mit Nachweis)

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Sie erhalten zwei Anmeldebestätigung. Den Teilnahmebeitrag bitte sofort nach Erhalt der zweiten Anmeldebestätigung überweisen, erst dann ist Ihr Platz im Seminar gesichert. 
 
Für weitere Infos oder Wünschen zur barrierefreien Teilnahme wenden Sie sich an: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de 
 
Bei Absagen, die weniger als drei Wochen vor Seminarbeginn eingehen, wird die Teilnahmegebühr leider nur dann zurückerstattet, wenn eine Person von der Warteliste nachrücken kann oder ein/e Ersatzteilnehmer/in gestellt werden kann. 
 
Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

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Konzert: „¡Ay, Carmela!“ – Lieder, Texte und Bilder zum Spanischen Bürgerkrieg mit dem chilenisch-deutschen Duo Contraviento (Isabel Lipthay/Martin Firgau).

bewegung.taz.de - 07.10.2017
07.10.2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Konzert „¡Ay, Carmela!" - Lieder, Texte und Bilder zum Spanischen Bürgerkrieg mit dem chilenisch-deutschen Duo Contraviento (Isabel Lipthay/Martin Firgau).

Vor 81 Jahren - im Oktober 1936 - landeten die ersten Freiwilligen in Spanien, um die republikanischen Truppen gegen den Militärputsch General Francos zu unterstützen. Insgesamt kämpften in den Jahren 1936 - 1939 bis zu 40.000 Interbrigadisten aus 50 Ländern gegen den Faschismus in Spanien. Von Beginn an wurde Franco von Hitler und Mussolini militärisch unterstützt. Die brutale Niederschlagung der spanischen Republik war Vorbote des zweiten Weltkrieges.

Das Programm „¡Ay, Carmela!" bringt uns alte Bilder, Gedichte, u.a. von García Lorca und Pablo Neruda, und Volkslieder aus Spanien und anderen Ländern näher. In der Zeit des Bürgerkrieges wurden sie umgetextet und waren den Kämpfern um die Republik Trost und Ansporn. Noch heute werden sie in den verschiedenen Sprachen gesungen. Wie das Lied „¡Ay, Carmela!", eines der bekanntesten Lieder der Antifaschisten in Spanien.

Mit der Erinnerung an den spanischen Widerstand gegen den Faschismus wird auch eine Brücke in die Gegenwart geschlagen: Die damalige Losung „¡No pasarán!" ist angesichts rechtsextremer Tendenzen heute so aktuell wie damals. Isabel Lipthays Erfahrungen mit der chilenischen Diktatur fließen als persönlicher Hintergrund ins Programm ein.

Einlass ab 19:00 Uhr

Kontakt: www.contraviento.de

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des JAHRESTREFFENS DES KFSR 2017 „Aktualität Spanienkrieg und Franco-Diktatur - Kontroverse bis heute. Europäische Erinnerungskultur - unser Beitrag" vom 06. - 08.10.2017.

Titelfoto: „¡Ay, Carmela!"-Aufführung im Okt. 2016 in Münster beim „Woody-Guthrie-Festival". Foto: Mariana Firgau.

 

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Ein Blick zurück

bewegung.taz.de - 07.10.2017
07.10.2017, 14:00 Uhr

Über die feministische Utopie, eine Geschichte zu haben - Workshop mit Johanna Krümpelbeck und Pia Marzell (AK Unbehagen)

Dass sich die Emanzipation der Frau nicht automatisch aus ihrer ökonomischen Gleichstellung ergeben würde, war für Lenin und viele seiner männlichen Genossen undenkbar. Die russische Revolution war vor allem als Emanzipation des männlichen Subjekts gedacht worden, das »Private« blieb das Problem der Frauen. Wir werfen einen Blick zurück und sehen uns Emanzipationsentwürfe an, die Privatsphäre, Sexualität, psychische Strukturen und kulturelle Aspekte nicht ausklammern, sondern sich dezidiert mit ihnen beschäftigen. Auch Christa Wolf denkt in ihrer Neuerzählung des Kassandra-Mythos über die Abspaltung des Weiblichen aus der Öffentlichkeit nach und lässt ihre Figur über die Folgen dieser Trennung reflektieren. Ausgehend davon wollen wir mit euch darüber diskutieren, wie eine Utopie ohne getrennte Sphären aussehen könnte und darüber nachdenken, ob nicht schon in dem (Um)Erzählen einer Geschichte etwas revolutionäres aufscheint. Wir freuen uns auf euch!

Johanna Krümpelbeck und Pia Marzell vom AK.Unbehagen.

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl! Wir bitten um Anmeldung über unser Kontaktformular: http://spektakel.blogsport.de/kontakt/

AK Unbehagen ist ein Lesekreis in Leipzig, der sich mit feministischer Theorie und Literatur auseinandersetzt. Angesichts einer sehr brüchigen feministischen Geschichtsschreibung geht es dem AK insbesondere darum einige Standpunkte und Sichtweisen zum »weiblichen Subjekt« zusammenzutragen.

Der Workshop findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kunst, Spektakel & Revolution". Die Reihe ist ein Kooperationsprojekt des Bildungskollektivs mit der ACC Galerie Weimar und wird gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

 

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Mitgliederversammlung des KFSR 1936-1939 e.V. im Rahmen des JAHRESTREFFENS DES KFSR 2017

bewegung.taz.de - 07.10.2017
07.10.2017, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr

Mitgliederversammlung des KFSR 1936-1939 e.V. mit Wahl im Rahmen des JAHRESTREFFENS DES KFSR 2017 „Aktualität Spanienkrieg und Franco-Diktatur - Kontroverse bis heute. Europäische Erinnerungskultur - unser Beitrag" vom 06. - 08.10.2017

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„80 años no es nada. Zur Aktualität des Spanischen Bürgerkriegs und des Franquismus“

bewegung.taz.de - 07.10.2017
07.10.2017, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Vortrag „80 años no es nada. Zur Aktualität des Spanischen Bürgerkriegs und des Franquismus"
Referent: Georg Pichler, Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Universidad de Alcalá de Henares (bei Madrid), mit Diskussion80 años no es nada. Zur Aktualität des Spanischen Bürgerkriegs und des Franquismus
Vortrag von Georg Pichler

Mehr als achtzig Jahre nach dem Beginn des Bürgerkriegs und vier Jahrzehnte nach dem Ende der franquistischen Diktatur findet in Spanien immer noch eine oft sehr virulent geführte Debatte um die Vergangenheit statt. Während die eine Seite das Erbe des Franquismus einfordert und Publikationen, die die Geschichtsversionen der Diktatur in altem Glanz erstehen lassen, zu Bestsellern werden, kämpft die andere Seite darum, den Opfern der franquistischen Gewalt endlich Gerechtigkeit widerfahren zu lassen: Mehr als 114.000 Leichen liegen immer noch in Straßengräben und Massengräbern, ohne dass der spanische Staat willens wäre, sie in Ehre zu bestatten - ganz im Gegensatz zur Diktatur, die ihre eigenen Opfern sehr wohl geehrt und beigesetzt hatte.
In der ernst zu nehmenden Geschichtswissenschaft hat sich ein in großen Zügen einheitliches Bild des Spanienkriegs herausgebildet, im gesellschaftlichen Diskurs, aber auch in der Alltagspolitik wird hingegen immer noch heftig um die Bedeutung der Zweiten Republik, des Bürgerkriegs und der Diktatur gestritten, nicht zuletzt mit Hinblick auf die heutige soziopolitische und wirtschaftliche Konstellation des Landes.
Ausgehend von aktuellen Ereignissen und den jüngsten Entwicklungen in diesem Kampf um die soziale, historische, symbolische Erinnerung soll dargestellt werden, wie die Gedächtnispolitik in Spanien seit dem Bürgerkrieg verlaufen ist und warum es aufgrund der historischen Besonderheiten des Landes bis heute schwierig ist, die Geschichtsversion und Gedächtnispflege der Franco-Diktatur auszumerzen und durch eine demokratische, den historischen Tatsachen entsprechendere Version zu ersetzen.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung - Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.

Sie findet statt im Rahmen des JAHRESTREFFENS DES KFSR 2017 „Aktualität Spanienkrieg und Franco-Diktatur - Kontroverse bis heute. Europäische Erinnerungskultur - unser Beitrag" vom 06. - 08.10.2017.

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Rosa Luxemburg lesen. Ein Wochenende zum Kennenlernen der antiautoritären Marxistin | 07. und 08.10.

bewegung.taz.de - 07.10.2017
07.10.2017 - 08.10.2017

Rosa Luxemburg (1871-1919) ist die wohl bekanntesten Sozialistin im deutschsprachigen Raum. Viele Menschen verbinden mit ihrer Person und ihrem Wirken eine konsequente, intelligente und ehrliche linke Politik. Luxemburg fasziniert als emanzipierte, vielseitige und auch künstlerisch aktive Frau, die in einer Zeit lebte und wirkte, die für die politische Linke heute immer noch gravierende Auswirkungen hat. Ihre Auffassungen hatten in der sozialistischen und Arbeiterbewegung im vergangenen Jahrhundert keine Chance - sie war ihrer Zeit voraus.

Angesichts eines unverminderten Überhangs individualisierendromantischer Deutungen will dieses Lese-Wochenende Luxemburg nicht in erster Linie als „Privatperson" vorzustellen, sondern als marxistische Intellektuelle, deren theoretische Kritik an der unzureichenden Handlungsfähigkeit und Selbsttätigkeit der Klasse auch für unsere Gegenwart unvermindert aktuell ist.

Teilnahmegebühr im Mehrbettzimmer je 50 Euro, EZ-Zuschlag 20 Euro. (Ermäßigung auf Anfrage)

Anmeldung per Mail an post@rls-nrw.de

 

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Ernährungssicherung statt Goldbabau in Guatemala

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

m Rahmen einer Info-Tour zum Thema „Ernährungssicherheit statt Zerstörung durch Goldabbau in Guatemala“ berichten zwei Gäste der INKOTA-Partnerorganisation Pastoral de la Tierra (Landpastorale) von alltäglichen Herausforderungen im westlichen Hochland von Guatemala sowie von Lösungsansätzen, die im aktuellen INKOTA-Projekt umgesetzt werden sollen. In dem Projekt geht es darum die Ernährungssituation von kleinbäuerlichen Familien zu verbessern. Dies wird erreicht durch eine Diversifizierung und Ausweitung des landwirtschaftlichen Anbaus und der Tierhaltung sowie durch den Einsatz von Techniken der Permakultur und Agrarökologie. Durch die loka*le Vermarktung von Biogemüse auf solidarischen Märkten soll das lokale Angebot von Biogemüse erhöht werden sowie Möglichkeiten geschaffen werden, ein zusätzliches Einkommen zu schaffen. Zudem werden durch das Projekt friedliche Pro*testformen und Öffentlichkeitsarbeit gegen die Ausweitung des Gol*dabbaus unterstützt. Denn ein global agierender Bergbaukonzern macht hier tausenden Kleinbauern und Kleinbäuerinnen die immer knapper werdenden Ressourcen streitig. Zu Gast kommen die Kleinbäuerin und Projektteilnehmerin Cristina Crúz sowie der Projektleiter der Landpastorale Rony Aguilar. Cristina Crúz erzählt aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit als indigene Kleinbäuerin in einer abgelegenen Hochlandgemeinde. Außerdem wird sie ihre eigene Erfahrung mit dem Projekt schildern und dessen Bedeutung für ihre Familie sowie die ländlichen Gemeinden darlegen. Rony Aguilar, Agrarwissenschaftler, ist Verfechter der ökologischen Landwirtschaft und bringt als Projektleiter großes Fachwissen über die Problematiken der Region mit und wird von den innovativen Lösungsansätzen des Projekts berichten.

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Schauplätze der Revolte

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr

Berlin war der Brennpunkt der Studentenrevolte in Deutschland.

Der 2. Juni 1967, das Attentat auf Rudi Dutschke, die Befreiung Andreas Baader 1970 - all das sind Wegmarken der Geschichte der deutschen Linken. Weniger bekannt ist: Auch im Osten der Stadt rebellierten Jüngere gegen den Staat.

Es diskutieren:

Ingo Juchler, Autor des Buches „1968 in Berlin", Professor für Politische Bildung in Potsdam

Niels Kadritzke, 1968 stellv. ASTA-Vorsitzender der FU, heute freier Journalist und Redakteur der deutschen Ausgabe von LE MONDE diplomatique

Moderation:

Stefan Reinecke, taz Korrespondent Parlamentsbüro

Veranstaltungsinformationen

Wann: Freitag, 6. Oktober 2017 um 19 Uhr

Wo: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin-Kreuzberg, Eintritt frei

Fotocredit: Be.Bra Verlag

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Dokumentarfilm: Voraufführung des Rohschnitts „Franco vor Gericht: Das spanische Nürnberg?“ [ab 2018 im Kino] mit den Filmregisseuren Dietmar Post & Lucía Palacios

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr

Dokumentarfilm: Voraufführung des Rohschnitts „Franco vor Gericht: Das spanische Nürnberg?",ab 2018 im Kino mit anschließender Diskussion mit den Filmregisseuren Dietmar Post & Lucía Palacios (Film 90 Min.)

Der Film dokumentiert, die allgegenwärtige Angst der Opfer und deren Angehörigen mehr als 40 Jahre nach Ende der Diktatur. Angst weil die Nachbarn eventuell Franco-Anhänger waren und sind. Die spanische Justiz und Politik möchten dieses Thema verdrängen. Jeder Versuch einer juristischen Aufarbeitung in Spanien selbst wird verhindert. Etwa 90 Prozent aller Minister der Nach-Franco-Zeit stammten aus Familien höherer franquistischer Militärs und Funktionäre. Ähnlich wie in den ersten 30 Jahren der BRD sind Richter und vor allem die konservative Volkspartei voll mit Neu- und Altfranquisten. Überall dort, wo die PP regiert, werden fast keine Ausgrabungen von Gräbern genehmigt.

Die argentinische Justiz und die Untersuchungsrichterin María Servini, bearbeitet Tausende Klagen, haben internationale Haftbefehle ausgestellt und hoffen darauf, die Beschuldigten verhören zu dürfen. Ein mögliches Gerichtsverfahren in Buenos Aires könnte somit zum letzten großen Prozess gegen eine europäische faschistische Diktatur des 20. Jahrhunderts werden und stellt sich damit in die Tradition der Nürnberger Prozesse. Die Anklageschrift spricht von einem geplanten Völkermord und beruft sich dabei u.a. auf die bereits 1946 von den UN ausgesprochene scharfe Verurteilung des Franco-Regimes als illegal und in einer Reihe stehend mit den Regimen von Hitler und Mussolini, die den Putsch Francos gegen die vom Volk gewählte und legitimierte Zweite Republik massiv unterstützten und so eine Mitschuld an den Verbrechen tragen.

Eine Veranstaltung der „Helle Panke e.V. - Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit dem Verein „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. (KFSR) , „play loud! productions", mit Unterstützung der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des JAHRESTREFFENS DES KFSR 2017 „Aktualität Spanienkrieg und Franco-Diktatur - Kontroverse bis heute. Europäische Erinnerungskultur - unser Beitrag" vom 06. - 08.10.2017 statt.

 

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Gewerkschaftliche Beratung im Oktober

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Konflikte am Arbeitsplatz und kein Land in Sicht? Am Freitag, den 6. Oktober 2017 findet von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Bürgerschule Hannover-Nordstadt, Klaus-Müller-Kilian-Weg 2, Raum 3.10 (3. OG) die gewerkschaftliche Beratung der FAU Hannover statt. Sie bietet all jenen Beschäftigten eine Anlaufstelle, die mit Problemen im Job ringen und Unterstützung suchen.

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Disobedience ! Kongress für Zivilen Ungehorsam

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017, 18:00 Uhr - 08.10.2017

DISOBEDIENCE!
Kongress für Zivilen Ungehorsam

06.10. bis 08.10. 2017
FORUM STADTPARK, Graz, Österreich

„Ziviler Ungehorsam ist kein Schmuddelkind der Demokratie, sondern deren Leuchtfeuer!“ (Peter Grottian)

Für viele soziale Bewegungen, denen es gelang wichtige gesellschaftliche Fortschritte zu erwirken, waren Formen gewaltfreien zivilen Ungehorsams ein entscheidender Faktor für maßgebliche Erfolge. Nicht nur Ikonen wie Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Rosa Parks, sondern Millionen Menschen setzten weltweit mutig ihre Körper ein, um soziale und ökologische Verbesserungen zu erstreiten. Ohne Aktionen zivilen Ungehorsams würden wir heute in einer erheblich schlechteren Welt leben.

In den letzten Jahren ist eine deutliche Zunahme ungehorsamer Praxen zu beobachten. Immer mehr Menschen erkennen das Ausmaß der sich verschärfenden sozial-ökologischen Krise und die Notwendigkeit mutiger zivilgesellschaftlicher Interventionen. Im deutschsprachigen Raum erregten u.a. große Blockaden rechtsextremer Veranstaltungen und die Besetzungen riesiger Kohletagebaue durch tausende Menschen in weißen Schutzanzügen im Zuge von Ende Gelände große Aufmerksamkeit. Zuletzt versuchten hunderte Nürnberger Berufsschüler*innen die Abschiebung eines Mitschülers nach Afghanistan mit einer Sitzblockade zu verhindern. Damit machten sie vielen Menschen neuen Mut, die sich für Refugees eingesetzt und sich angesichts ständiger Asylrechtsverschärfungen und zunehmender Abschiebungen immer ohnmächtiger gefühlt hatten.

In Hamburg gelang es Anfang Juli Aktivist*innen aus aller Welt mit bunten Blockaden den G20-Gipfel, im Rahmen dessen einige der Hauptverantwortlichen für die Zerstörung unserer Welt zusammenkamen, erheblich zu behindern. Auch 20.000 (vielfach gewalttätige) Polizist*innen konnten sie nicht davon abhalten, die 38 Quadratkilometer große Protestverbotszone, die die Regierung eingerichtet hatte, ausser Kraft zu setzen und damit einen wichtigen Sieg für Versammlungsfreiheit und Demokratie zu erringen. In Graz waren zu Beginn des Jahres viele überrascht als die zerstörerischen Bauarbeiten für das Murkraftwerk, das große Teile der Bevölkerung entschieden ablehnen, über Wochen hinweg mit Mitteln friedlichen zivilen Ungehorsams immer wieder gestoppt werden konnten.

Vor allem für junge Menschen ist die Teilnahme an ungehorsamen Aktionen aufregend und inspirierend. Das dabei erlebte Gefühl kollektiver Selbstermächtigung generiert Hoffnung und Motivation. Insgesamt sind Praxen zivilen Ungehorsams umstritten. Die weiteren gesellschaftlichen Entwicklungen könnten in erheblichem Ausmaß davon abhängen, wie sich die diesbezüglichen Diskurse weiter entwickeln. Gelingt es neoliberalen, konservativen und rechtsextremen Kräften, zivilen Ungehorsam zu diskreditieren, zu kriminalisieren und durch Repression erfolgreich zu bekämpfen, oder schaffen es Bewegungen und Initiativen, dessen Notwendigkeit, Legitimität und Attraktivität auch breiteren Gesellschaftsschichten zu vermitteln und noch mehr Menschen zum Mitmachen zu motivieren?

Der DISOBEDIENCE-Kongress will zivilen Ungehorsam breit thematisieren und Einblick in verschiedene Praxen geben. Ein spannendes Programm an Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Workshops soll zum Hinterfragen bisheriger Sichtweisen anregen, inspirieren und Mut machen.

Teilnehmer*innen:
Emily Laquer (BlockG20, IL), Tadzio Müller (Ende Gelände), Helen Brewer (End Deportations), Josef Zollneritsch (Psychologe), Martin Balluch (Philosoph & Tierrechtsaktivist / VGT), Molly Sauter (Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin), Kurt Remele (Theologe), Fanny Müller-Uri (Sozialwissenschaftlerin & Aktivistin), Eddy Thacker (Plane Stupid) und Leo Kühberger (Historiker).

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Freiwillige Unkostenbeiträge sind sehr willkommen!

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Vernissage zur Ausstellung „Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939. Fotoausstellung.“

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017, 17:30 Uhr - 18:30 Uhr

Vernissage zur Ausstellung „Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 - 1939. Fotoausstellung."
- Fotos aus dem Bestand
des Spanienarchivs und des Fotoarchivs des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes mit dem Kurator der Ausstellung, Georg Pichler und dem Obmann der Prenninger Gespräche, Eugen Gross
Die Ausstellung „Camaradas. Österreicher im Spanischen
Bürgerkrieg 1936 - 1939. Fotoausstellung." wird vom 6.Oktober bis zum 6. November 2017 im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, gezeigt.

Kurator: Georg Pichler
Projektleitung: Georg Pichler und Verein „prenninger gespräche"

Am 17. Juli 1936 putschten spanische Generäle gegen die demokratisch gewählte Regierung der Zweiten Republik und traten damit den Spanischen Bürgerkrieg los. Drei Monate später wurden die Internationalen Brigaden gegründet, denen sich in den folgenden zwei Jahren an die 35.000 Männer und Frauen aus 53 Ländern anschlossen, darunter auch 1400 österreichische Freiwillige. Sie waren gekommen, um den Faschismus, der nicht nur ihre Heimat, sondern einen großen Teil Europas überschwemmt hatte, unter „Spaniens Himmel" zu bekämpfen. Die Ausstellung möchte das Schicksal dieser österreichischen Interbrigadisten vor Augen führen und ihre Lebenswege nachzeichnen: die Kämpfe im Februar 1934 gegen den Austrofaschismus, ihre Flucht aus der Diktatur des Ständestaats ins Exil und in den Krieg nach Spanien, wo sie in verschiedenen Einheiten zum Einsatz kamen oder für den Sanitätsdienst tätig waren. Nach dem Ende des Bürgerkriegs suchten sie in anderen Exilländern um Asyl an, ein Großteil kam jedoch in die französischen Lager, später in die deutschen Konzentrationslager. Viele von ihnen waren im Widerstand in Frankreich, am Balkan oder hinter der Front in Österreich aktiv, andere schlossen sich den Armeen der Alliierten an, bis sie schließlich im Mai 1945 in ihre Heimat zurückkehren konnten. 319 von ihnen, fast ein Viertel, verloren ihr Leben, 235 in Spanien, 84 im Exil oder in den Konzentrationslagern.
Die Ausstellung möchte die Tatsache ins Gedächtnis rufen, dass nicht, wie die Ausrede und der Topos lauten, alle Österreicher Nazis waren, sondern dass es sehr wohl Widerstand gegen den Faschismus gab, innerhalb und außerhalb der Grenzen des Landes. Zugleich möchte sie in einer Zeit, in der faschistische Tendenzen sich nach und nach im Alltag erneut breit machen, die österreichischen Spanienkämpferinnen und Spanienkämpfer als Beispiel für den antifaschistischen Kampf zeigen und ihnen ein kollektives Denkmal setzen, das ihnen lange Zeit vorenthalten geblieben ist.

Eine Veranstaltung des Vereins „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939" (KFSR) in Kooperation mit den „Prenninger Gesprächen" und mit Unterstützung der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin.

Die Ausstellung findet im Rahmen des JAHRESTREFFENS DES KFSR 2017 „Aktualität Spanienkrieg und Franco-Diktatur - Kontroverse bis heute. Europäische Erinnerungskultur - unser Beitrag" vom 06. - 08.10.2017 statt.

 

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Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017, 17:00 Uhr

Am 17. Juli 1936 putschten spanische Generäle gegen die demokratisch gewählte Regierung der Zweiten Republik und traten damit den Spanischen Bürgerkrieg los.
Drei Monate später wurden die Internationalen Brigaden gegründet, denen sich in den folgenden zwei Jahren an die 35.000 Männer und Frauen aus 53 Ländern anschlossen, darunter auch 1400 österreichische Freiwillige. Sie waren gekommen, um den Faschismus, der nicht nur ihre Heimat, sondern einen großen Teil Europas überschwemmt hatte, unter „Spaniens Himmel“ zu bekämpfen.
Die Ausstellung führt das Schicksal dieser österreichischen Interbri-gadist*innen vor Augen: die Kämpfe im Februar 1934 gegen den Austro-faschismus, die Flucht ins Exil und in den Krieg nach Spanien, wo sie in verschiedenen Einheiten zum Einsatz kamen oder für den Sanitäts-dienst tätig waren. 319 von ihnen, fast ein Viertel, verloren ihr Leben; 235 in Spanien, 84 im Exil oder in den Konzentrationslagern.

Die Ausstellung ist vom 6. Oktober bis zum 6. November im Foyer des Robert-Havemann-Saals zu sehen. Mo - Fr von 10 bis 17 Uhr, Eintritt frei.

© Spanienarchiv des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

Programm:
17:00 Uhr Buchvorstellung
Camaradas. Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939

Mit den Herausgebern Georg Pichler und Heimo Halbrainer.
80 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs unternimmt das Buch den Versuch, eine Leerstelle im sozialen Gedächtnis Österreichs zu füllen. Aktuelle Erkenntnisse, die Öffnung russischer Archive und die jüngsten Forschungsergebnisse zur österreichischen Geschichte der 30er und 40er Jahre erlauben einen neuen Blick auf das Thema.

17:30 Uhr Vernissage
Mit einer Einführung durch den Kurator Georg Pichler und Eugen Gross, Obmann der Prenninger Gespräche. Anschließend Führung durch die Ausstellung aus dem Bestand des Spanienarchivs und aus dem Fotoarchiv des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes.

Zur Buchpräsentation sowie Eröffnung der Ausstellung „Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936-39" begrüßen wir:

Georg Pichler (Universidad de Alcalá, Madrid), Spanien/ Österreich
Eugen Gross, Obmann Verein „prenninger gespräche“ und Annette Rainer Stellv. des Obmanns Verein „prenninger gespräche“, Graz, Österreich
Heimo Halbrainer, Leiter des Verlags CLIO, Graz, Österreich
Karl Wimmler, Graz, Österreich (Mitautor des Buches)
sowie des Geschäftsträger und Gesandten der Österreichischen Botschaft Andreas Somogyi.

Den Verein „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939“ (KFSR) repräsentiert Frau Dr. Kerstin Hommel.


18:30 Uhr Film
Franco vor Gericht: Das spanische Nürnberg?

Dokumentarfilm (90 min): Voraufführung des Rohschnitts, ab 2018 im Kino. Mit anschließender Diskussion mit den Filmregisseuren Dietmar Post & Lucía Palacios.

In ihrem neuen Dokumentar?lm beleuchten die Filmemacher eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren europäischen Geschichte: Den Völker-mord in Spanien, begangen während des Putsches 1936, dem anschließen-den fast dreijährigen Krieg (1936–1939) und der faschistischen Diktatur unter General Franco (1939–1977).
Nachdem 2008 der Versuch, die Verbrechen vor einem spanischen Gericht aufzuklären, gescheitert war, bemüht sich die argentinische Justiz seit 2010 die noch lebenden mutmaßlichen Täter*innen der Franco-Diktatur zu belangen. Der sogenannten „argentinischen Klage” wurde am 14. April 2010 in Buenos Aires stattgegeben. Die Untersuchungsrich-terin María Servini de Cubría verfolgt das Ziel, den noch lebenden mutmaßlichen Täter*innen der Spanischen Diktatur den Prozess zu machen.

Eintritt: Spende von 2 € erwünscht.

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Ausstellung „Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939. Fotoausstellung.“

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017, 17:00 Uhr - 06.11.2017, 17:00 Uhr

Ausstellung „Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 - 1939. Fotoausstellung."
- Fotos aus dem Bestand
des Spanienarchivs und des Fotoarchivs des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

Die Ausstellung findet im Rahmen des JAHRESTREFFENS DES KFSR 2017 „Aktualität Spanienkrieg und Franco-Diktatur - Kontroverse bis heute. Europäische Erinnerungskultur - unser Beitrag" statt.

 

 

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Internationale Buchpremiere. „Camaradas. Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939.“ mit Hg. Georg Pichler und Heimo Halbrainer. Graz: CLIO 2017

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017, 17:00 Uhr - 17:30 Uhr

Internationale Buchpremiere. „Camaradas. Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939." Hg. von Georg Pichler und Heimo Halbrainer. Graz: CLIO 2017

- mit den Herausgebern Georg Pichler und Heimo Halbrainer.
Eine Veranstaltung des Vereins „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. (KFSR) und mit Unterstützung der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin.

80 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs unternimmt das Buch den Versuch, eine Leerstelle im sozialen Gedächtnis Österreichs zu füllen und aus einer interdisziplinären Perspektive über die Teilnahme der rund 1.400 Österreicher und Österreicherinnen nachzudenken. Aktuelle Erkenntnisse in der internationalen Aufarbeitung des Themenbereichs, die Öffnung russischer Archive und die jüngsten Forschungsergebnisse zur österreichischen Geschichte der dreißiger und vierziger Jahre erlauben es, einen neuen Blick auf das Thema zu werfen. Im Rahmen der gedächtnispolitischen Debatte um den Stellenwert des Bürgerkriegs in der spanischen und europäischen Geschichte werden Themenkomplexe wie die künstlerische und literarische Verarbeitung, der Beitrag der Frauen, Übersetzen und Dolmetschen, ideologische Aspekte innerhalb der Internationalen Brigaden oder die Teilnahme von Österreichern auf Seiten der aufständischen Generäle behandelt.
Eine Veranstaltung des Vereins „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. (KFSR) mit Unterstützung der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin.

 

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4. Bürgerenergie-Konvent des Bündnis Bürgerenergie!

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017 - 07.10.2017

Am 6. und 7. Oktober 2017 möchten wir Sie zum Erfahrungsaustausch, zur Vernetzung und Weiterbildung einladen. Unser zweitägiges Treffen in Bochum beginnt am Freitagnachmittag, den 6. Oktober um 16.00 Uhr. Bis zum Samstagnachmittag wollen wir gemeinsam mit Ihnen über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der Bürgerenergie diskutieren.

 Beim Konvent 2017 möchten wir den Blick auf die strategischen Herausforderungen und Chancen für die bürgernahe Enrergiewende richten. Und mit Ihnen diskutieren, wie Bürgerenergie als dezentrale, verbrauchsnahe, saubere und sichere Erzeugung von Energie zur Geltung kommen kann. Unser Programm umfasst dieses Jahr:

- Spannende Vorträge, u.a. vom erfahrenen Energie-Juristen Dr. Peter Becker zu juristischen Instrumenten in der Auseinandersetzung für die Bürgerenergie sowie vom Naturstrom-Vorstand Dr. Thomas Banning zum Standort und Zukunft der Bürgerenergie

- Die Vorstellung der Initiative "Grüne Bürgerenergie für Afrika" im Rahmen des Programms "Marshallplan mit Afrika" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durch den langjährigen, stets der Bürgerenergie verpflichteten Bundestagsabgeordneten Josef Göppel

- Interessante Workshops, u.a. zum Aufbau eines genossenschaftlichen E-Mobil-Ladenetzes und zur Erarbeitung eines Katalogs energiepolitischer Absuditäten unter dem Motto "Geht uns aus der Sonne! Wie die Politik Hindernisse aufbaut, Solaranlagen zu installieren - und wie wir diese überwinden können"

- Interaktive Open-Stage-Vorträge aus der Mitte des Publikums (zu denen Sie sich unter dem Link anmelden können)

- Die Wahl zum Rat für Bürgerenergie, der Vertretung der Fördermitglieder des BBEn e.V.

 Wir würden uns freuen, Sie beim vierten Bürgerenergie-Konvent in Bochum begrüßen zu dürfen!

Bitte melden Sie sich hier an: ZUR ANMELDUNG HIER KLICKEN
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Freedom not Fear 2017

bewegung.taz.de - 06.10.2017
06.10.2017 - 09.10.2017

Freedom not Fear is an annual meeting for civil rights activists from all across Europe. Representatives from non-governmental organisations meet in Brussels for four days to work for freedom in the digitised world. We plan action and we take action against increasing surveillance and other attacks on civil rights. We want to live in freedom, not in fear. Join us!

Everybody is welcome to take part, help organise and support Freedom not Fear 2017!

Freedom not Fear 2017
6–9 October 2017 (Friday–Monday)
Mundo B, Rue d’Edimbourg 26, BXL (see on OpenStreetMap)
Video: impressions from Freedom not Fear 2013
Read our demands
contact [at] freedomnotfear [dot] org

Join us and help us organise!
We’d be happy to have your helping hand to organise Freedom not Fear 2017 in Brussels! If you are active on civil rights issues (or you want to get active) we warmly invite you to join us to help us grow and work together. Last year there were about 60 attendees from about 15 different countries and over the last years, Freedom not Fear has constantly grown larger.

1. Join our e-mailing list: akv-international [at] listen.akvorrat [dot] org.
2. Spread the word and tell everybody about Freedom not Fear 2017.
3. Hold a session, give a talk, a workshop or any other input.
4. Arrange a meeting with your Member of Parliament (details below).
5. We are looking for an organiser for a mass accomodation where Freedom not Fear participants can stay. (It would be helpful if this person speaks French.) More information: contact [at] freedomnotfear [dot] org

Arrange a meeting with your Member of Parliament
On Monday, 9th October we will meet Members of the European Parliament to discuss current topics of data protection, surveillance, net neutrality and many more. If you want to arrange a meeting with an MEP, you should write an e-mail, wait a few days and if you don’t get any answer, call them directly. Use our prepared letter.

 

More information:
Join us and help us organise!
contact [at] freedomnotfear [dot] org

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Lesekreis »Auf der Suche nach dem kritischen Bewusstsein«

bewegung.taz.de - 05.10.2017
05.10.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

In diesem alle zwei Wochen stattfindenden Lesekreis setzen wir uns mit kritischen Texten auseinander, in denen die bestehende Gesellschaft als eine zu verändernde begriffen wird. Die Suche Perspektiven der Befreiung zu finden und zu entwickeln ist dabei unser leitendes Motiv. Fristet die radikale Gesellschaftskritik an den Universitäten und Schulen nur ein Schattendasein, soll sie in diesem Lesekreis im Mittelpunkt stehen. Alle sind eingeladen sich an dieser Suche zu beteiligen. Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung - die Bereitschaft zu lesen und sich auseinanderzusetzen schon.

Block: Bedürfnisse - zwischen Manipulation und Emanzipation


In diesem Block des Lesekreises "Auf der Suche nach dem kritischen Bewusstsein" geht es um Bedürfnisse. Wie entstehen sie? Gibt es falsche Bedürfnisse? Wer entscheidet darüber?
Sind unsere Bedürfnisse natürlich oder gesellschaftlich oder beides? Wie wirkt die Werbung auf unsere Bedürfnisstruktur ein? Um solche Fragen wird es in dem Block gehen.

Anfangen werden wir am 14. September mit den Thesen über Bedürfnis von Adorno aus den Soziologischen Schriften (Band 1). In den Thesen reißt er alle diese Fragen an und reflektiert sie. Daher ist dieser kurze Text als Einstieg gut geeignet.

Nach einer kurzen Urlaubspause geht es weiter am 5. Oktober. Da beschäftigen wir uns mit Agnes Hellers "Theorie der Bedürfnisse bei Marx". Aus ihrem Buch werden wir uns ein Kapitel aussuchen. Sie gehörte zu dem Kreis um Georg Lucács aus der Budapester Schule.

Danach wenden wir uns der Werbung im Kapitalismus zu, da um Waren zu verkaufen, auch Bedürfnisse befriedigt werden müssen. Wolfgang Fritz Haug entwickelt in seiner "Warenästhetik" den Begriff des Scheins des Gebrauchswerts, der für unsere Diskussion sehr interessant ist. Diese Sitzung wird am 19. Oktober stattfinden.

Als viertes begeben wir uns ins Herz der Werbeindustrie. Holger Jung und Jean-Remy von Matt, die Gründer einer der erfolgreichsten Werbeagenturen Deutschlands haben das Buch "Momentum - Die Kraft, die Werbung heute braucht" herausgegeben. "Das Erfolgsrezept von JvM gleicht dem des Trojanischen Pferdes, das die beiden Top-Kreativen zum Sinnbild ihrer Philosophie erwählt haben" heißt es in einer Buchbesprechung. Mit diesen Betrachtungen befassen wir uns am 2. November.

Danach entscheiden wir uns, ob wir noch weitere Texte zu diesem Block suchen, oder zu einem anderen Thema übergehen.

Mit: Micky Haque

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

 

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G20 UND DIE FOLGEN – ZWISCHEN REBELLISCHER HOFFNUNG UND DEN GRÜßEN AUS DER AUTORITÄREN ZUKUNFT Rückblick auf den G20-Gipfel

bewegung.taz.de - 05.10.2017
05.10.2017, 19:00 Uhr

Drei Monate nach dem G-20 Gipfel wird es Zeit für eine politische Rekapitulation der Proteste, Diskussionen und Konsequenzen der Ausschreitungen in Hamburg. Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Clubs Göttingen in Kooperation mit der basisdemokratischen Linken Göttingen und Radical M.

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