Leif: Pressevielfalt in Gefahr?

Thomas Leif: Pressevielfalt in Gefahr? Starke Marktmacht – passive Medienpolitik – schwache Zivilgesellschaft. Vortrag auf einer Fachtagung zum Thema „Pressevielfalt“ des Fritz-­Erler-­Forums  der FES am 24.10.2012 in Reutlingen.

Kernthese: Zeitungen werden von Medienmanagern und Verlagen zu „Geschäftsmodellen“ ausgerichtet. In ausgereiften und abgeschotteten Märkten (Oligopolen) entscheiden die Werbeumsätze über die Qualität der „publizistischen Vielfalt“. Verlage vernachlässigen ihr klassisches Redaktions­-Geschäft und investieren weniger in den Journalismus. Sie konzentrieren ihre Innovationen allein auf neue profitable-business-­Modelle im internet, die wenig bis nichts mehr mit Journalismus zu tun haben. Die gesamte Geschäftspraxis der Verlage basiert auf der Trend-Annahme: „print verliert – digital gewinnt.“

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