Editorial: 2014/Heft 1

Wo heute von einer Krise der Demokratie gesprochen wird, wird häufig exemplarisch auf Phänomene des Protests oder auf die Apathie“ (Crouch 2008: 10) der Bürgerschaft, auf Politikverdrossenheit“ und Wahlenthaltung verwiesen. In beiden einander entgegengesetzten Formen der Unmutsäußerung werden Anzeichen einer schwindenden Legitimität etablierter Verfahren durch die Verweigerung der Partizipation an ihnen ausgemacht. Gleichzeitig werden jedoch Partizipationsmöglichkeiten beständig ausgeweitet: neue Wahlverfahren mit Panaschieren und Kumulieren, mehr direktdemokratische Entscheidungen, runde Tische, Anhörungen, Schlichtungen usw.

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