Maurer: Bildung im Dissens – Individualität, Kollektivität und Erkenntnis im Kontext der Neuen Frauenbewegung

Susanne Maurer: Bildung im Dissens – Individualität, Kollektivität und Erkenntnis im Kontext der Neuen Frauenbewegung (FJ SB 4/2016, S. 86-98)

Auf der Materialbasis biographischer Interviews mit AkteurInnen der Neuen Frauenbewegung (Geburtsjahrgänge 1940ff. und 1955ff.), die im Kontext des 2014 konstituierten Forschungsnetz- werkes „Bildung und Soziale Bewegung“ einer erneuten Betrachtung unterzogen wurden, stellt der Beitrag einen systematischen Zugang zur Erschließung von Bildungsdimensionen Sozialer Bewegungen zur Diskussion. Kennzeichnend für diesen Zugang ist die Verschränkung von drei unterschiedlichen Perspektiven: Dies ist zum einen der Blick auf einzelne Lebensgeschichten und individuell-subjektive Erfahrungen, die sich mit sozialen Bewegungen verbinden, zum anderen der Blick auf die Binnen-Dynamiken Sozialer Bewegungen, die zur kollektiven Erfahrungs-Bildung beitragen, und zum dritten der Blick auf Erkenntnis- und Theoriebildungsprozesse, die von sozialen Bewegungen inspiriert sind bzw. in deren Kontext stattfinden. Welche Qualitäten Bildung im Wechselspiel zwischen diesen drei Dimensionen annehmen kann, wird im Artikel exemplarisch aufgezeigt.

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