Zusammenleben. Wie viel Aktivismus braucht die Gesellschaft?

Termin: 
26.02.2019

Die ZEIT-Stiftung und das Veranstaltungsforum der Holtzbrinck Publishing Group haben 2017 gemeinsam die Veranstaltungsreihe „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ initiiert. Wir haben über Themen wie das bedingungslose Grundeinkommen, digitalisierte Bildung, Identität und Identifikation gesprochen. Die jetzt anstehende Veranstaltung beschäftigt sich mit Aktivismus und gesellschaftlichem Engagement in Wirtschaft und  Gesellschaft.

Starke Stimmen, ziviler Ungehorsam, Aktivismus. Angefangen von Clara Zetkin über Waltraud Schoppe und Joschka Fischer haben aktivistische Personen und Bewegungen die jüngere deutsche Geschichte entscheidend beeinflusst und die Entwicklung der Gesellschaft inklusive die der Wirtschaft verändert. Die Rodung des Hambacher Forstes wurde durch diese Beharrlichkeit gestoppt - gegen den Willen von RWE und der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung. 30.000 Menschen demonstrierten gegen das Polizeiaufgabengesetz (PAG) in Bayern und über 240.000 für eine offene und tolerante Gesellschaft in Berlin. Wirtschaftlich neue Konzepte und ihre Vertreter der Gemeinwohlökonomie und der Sharing Economy fordern die klassische Wirtschaft heraus. Was kann Aktivismus in Gesellschaft und Wirtschaft bewirken?

Wie wichtig sind aktive Bürger und aktivistische Bewegungen für die Gesellschaft und wo sind die Grenzen? Darüber möchten wir mit unseren Podiumsgästen und Ihnen sprechen und diskutieren.

Podiumsgäste:

Dr. Sebastian Haunss, Leiter der Arbeitsgruppe Soziale Konflikte, SOCIUM, Universität Bremen
Sweelin Heuss, Geschäftsführerin, Greenpeace e.V.
Dr. Sebastian Stricker, Gründer und Geschäftsführer, share GmbH

Moderation: Evelyn Seibert, Korrespondentin SWR, ARD-Hauptstadtstudio

Termin: 26. Februar 2019
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort: Kalkscheune, Johannisstr. 2, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich

EINTRITT FREI

 

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